Page 1

19. Juni 2014, 53. Jahrgang, Nr. 25

FRAGEN AN

Patrick Müller Sie spielen seit drei Jahren als Profi bei den Landhockeyanern in Hamburg und sind nun für ein Länderspiel der Schweizer Nati in Wettingen. Wie fühlt es sich an, mit den Schweizer Kollegen zu spielen? Es ist besonders schön, mit ehemaligen Weggefährten zu spielen. Und da das Spiel auch noch in Wettingen stattfindet, kommt nochmals ein besonderes Feeling auf. Es ist speziell, am Ort, in den Kabinen und auf dem Feld zu sein, wo ich 16 Jahre lang Hockey spielte und alles begann. In Hamburg spielen Sie in der Bundesliga in einer Stadt, wo Landhockey viel bekannter ist. Sind Sie dort so populär wie in der Schweiz Fussballer? Nein, aber die Medienpräsenz vor Bundesligaspielen ist schon viel grösser als in der Schweiz. Bericht S. 4/5

PP 5432 Neuenhof

Bauarbeiten am Hasel begonnen Letzten Donnerstag fiel in Spreitenbach der offizielle Startschuss für den Baubeginn des neuen Schulhauses Hasel mit einem spassigen Anlass für alle Schüler und Baubeteiligte. SUSANNE KARRER

Der Gemeinderat und die gesamte Lehrer- und Schülerschaft des Hasel hatten sich an diesem sonnigen, heissen Morgen auf der Wiese neben der Baracke versammelt, auf der am Morgen bereits ein riesiger Bagger die Erde aufzureissen begonnen hatte. Fortsetzung S. 12/13 Helm montieren und los gehts auf den Bagger.

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN AGENDA

2–6 7–9 9–10 11–14 15–17 18 20

Foto: sla


WETTINGEN Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi durchgeführt und findet statt am

Samstag, 21. Juni 2014 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. WERKHOF UND ENTSORGUNG

Neuenhof zentrale, ruhige Wohnungen 1,5 Zi.: Fr. 890.00 – 980.00 2,5 Zi.: Fr. 1250.00 3 Zi.: Fr. 1290.00 – 1350.00 4 Zi.: Fr. 1390.00 – 1480.00 Balkon, Lift, inkl. NK, PP, GG Geschäftslokale ab 60–150 m² Tel. 044 687 90 61 (ab 9.00 Uhr)*

Mit Renzo Blumenthal auf Erkundungstour.

Fotos: zVg

100 Jahre Natur pur Das grösste Naturschutzgebiet des Landes feiert seinen 100. Geburtstag und geht zum Jubiläum auf eine Tour durch die Schweiz. Von Mittwoch, 11. Juni, bis Samstag, 21. Juni, macht sie dabei Halt im Tägipark in Wettingen.

auch der ehemalige Mister Schweiz 2005 und Bio-Bauer Renzo Blumenthal. Der Bündner Naturfreund schloss sich mit einer Schulklasse der Region zusammen und erkundigte, was der Nationalpark zu bieten hat: «Es ist schon fast wie ein Ausflug in die Wildnis, wo die Kinder die Natur neu kennenlernen. Besonders die speziellen Dinge wie der Zeotrope sind natürlich faszinierend.» Das Daumenkino hat die Schüler begeistert, wo unter anderem die Jagd eines Steinadlers dokumentiert wird. (eb) Besucher können die Ausstellung noch bis Samstag, 21. Juni, kostenlos im Einkaufszentrum Tägipark in Wettingen geniessen.

Die Erlebniswelten der Flora und Fauna können von Mittwoch, 11. Juni, bis Samstag, 21. Juni, im Tägipark in Wettingen entdeckt werden. Denn im Einkaufszentrum erleben Naturliebhaber faszinierende Stationen rund um die Tier- und Pflanzenwelt. Die Erlebniswelten präsentieren dabei Naturschauspiele der besonderen Art wie im Origami-Stil gefaltete Tiere oder Experimentierstationen. Diese sollen den Besuchern die Schönheit und auch Fragilität der Natur vor Augen führen. Am Eröffnungsevent am Mittwoch, 11. Juni, wurden dabei auch die Funktionäre hinter der Idee vorgestellt. Unter anderem waren Ruedi Haller, Leitung Forschung und Geoinformation des Nationalparks, oder Urs Tester von Pro Natura und Vertreter des Stiftungsrates vor Ort. Ebenfalls anwesend waren Philipp Kemmler als Vertreter von Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstar AG sowie auch Christine Neff, Geschäftsführerin vom Jurapark. Auf grosse Erkundungstour ging Es gab viel zu entdecken.

INSERAT


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

3

AUS DEM GEMEINDERAT Stefan Egloff – 30 Jahre als Technischer Mitarbeiter im Werkhof Kirchzelg 23 Jahre jung, mit ersten Berufserfahrungen als Schrei- Stefan Egloff nerlehrling und als Mitarbeiter in einem Getränkedepot ist Stefan Egloff am 1. Juni 1984 in den Dienst der Gemeinde Wettingen getreten. Bis 1991 war Egloff vorwiegend als Belader des Kehrichtwagens im Einsatz. Dank seinen guten technischen Fähigkeiten wurde er anschliessend zum Maschinisten befördert und kümmerte sich um Betrieb und Unterhalt der Wischmaschinen. 2003 hat Egloff auf eigene Initiative hin die Ausbildung zum Lastwagenchauffeur absolviert und den Führerschein Kat. C erworben. Seither ist er im ganzen Fuhrpark des Werkhofes im Einsatz, insbesondere auch im Winterdienst. Der Gemeinderat gratuliert Stefan Egloff zu seinem Arbeitsjubiläum. 30 Jahre sind eine lange Zeit, während der Werkhof auf seinen engagierten und loyalen Einsatz zählen durfte. Dafür bedankt sich der Gemeinderat herzlich und wünscht Stefan Egloff für die Zukunft weiterhin alles Gute, viel Erfolg und Freude bei der Arbeit. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen folgende Öffnungszeiten: Mo: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di, Mi und Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Donnerstag/Fronleichnam geschlossen.

WETTINGEN

Neuer Wettinger Förster wart in Wettingen tätig. Das Diplom als Förster hat er im Jahr 1994 erworben. Das Forstrevier Wettingen umfasst Waldungen der Ortsbürgergemeinden Neuenhof, Wettingen und Würenlos sowie Staatswald in Bergdietikon von gesamthaft rund 1000 Der 47-jährige Markus Byland, Hektaren. Siglistorf, ist von den Gemeinderäten der Vertragsgemeinden PHILIPP VOCK, heutiger Leiter und der Abteilung Wald zum Forstbetrieb, wird auf eigenen neuen Leiter Forstbetrieb ge- Wunsch Ende September 2014 wählt worden. Er ist verheiratet pensioniert. Er wird die Bereiche und Vater zweier Töchter. By- Waldschule, Umweltschutz und land hat im Forstrevier Wettin- Naturschutz bis zu seinem orgen bereits seine Lehre absol- dentlichen Pensionsalter weiter viert und ist seit 1996 als Forst- betreuen. (ub) Markus Byland wird neuer Leiter.

Am 1. Oktober 2014 übernimmt Markus Byland als Förster die Leitung im Forstrevier Wettingen.

zVg

Tag der offenen Tür im Langäcker Am 21. Juni können von 10 bis 12 Uhr die Räumlichkeiten der Kindergärten und der Tagesstrukturen im Langäcker besichtigt werden. Seit bald einem Jahr sind die neuen Kindergartenräume und die Räumlichkeiten der Tagesstrukturen im Langäcker in Betrieb. Den Eltern und der übrigen Öffentlichkeit bietet sich die Möglichkeit, einen Augenschein zu nehmen. Um 10 Uhr heisst Gemeinderat Daniel Huser Interessierte offiziell willkommen. Danach findet die freie Besichtigung mit anschliessendem Apéro statt. Die Kindergartenräume können besichtigt werden.

Foto: zVg

INSERAT

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Reihe Thematische Spaziergänge in Wettingen Zu Wettinger Parks – Lungen für Stadtbewohner

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden: 24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen. 19. Juni Fronleichnam Regula Keel Rütihaldestr. 4, 5436 Würenlos 078 880 32 80

Führung durch Parkanlagen in Wettingen und Baden. Peter Paul Stöckli, Landschaftsarchitekt BSLA, Wettingen, zeigt den Brühlpark, den Friedhofpark in Wettingen und den Park Bruggerstrasse in Baden, von denen er zwei selber gestaltet hat.

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

21. und 22. Juni Maria Pfeiffer Dorfstrasse 42, 5432 Neuenhof Tel. 056 406 41 51 Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Samstag, 21. Juni 2014, 14 bis 18 Uhr. Start Rathausplatz. Spaziergang, Busfahrt, Apéro. Auch mit Kinderwagen und Rollstuhl. Kostenbeitrag 10 Franken (ohne Busfahrt). Rückfahrt mit Ankunft Zentrumsplatz 18.18 Uhr. Die Kulturgüter Park und Garten sind für die Stadtbewohner nicht Luxus, sondern Lebensnotwendigkeit für Gesundheit und Gemüt. Sachkundige Anleitung zu bewussterem Sehen und Geniessen.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

WETTINGEN

35. Fussballcup der Heilpädagogischen Schulen des Aargaus Schülerinnen und Schüler der HPS Wettingen nahmen am Fussballturnier in Wohlen teil oder besuchten zu Hause den Waldtag. Am Dienstagmorgen, 3. Juni, versammelten sich die Fussballer und Fussballerinnen des FC Staffelstrasse, Trainerinnen und Helfer an der Heilpädagogigschen Schule (HPS) Wettingen. Voller Vorfreude und mit ein bisschen Nervosität fuhren die drei Fussballmannschaften mit dem Car nach Wohlen ans Turnier. Das Reisen mit dem Car war aufregend und die Schüler fühlten sich wie kleine Profis. Vor dem ersten Spiel wärmten sich die Fussballer in der Fussballanlage des FC Wohlen gut auf. Eine Mannschaft, FC Juventina, spielte in der «Super League» und die anderen zwei Mannschaften, «Wettingen 2 und 3» in der «Challenge League». Alle Mannschaften spielten hervorragende Matches, kämpften um den Ball, dribbelten die Gegner aus und zeigten grossen Teamgeist. Für die Zuschauer war es ein Vergnügen, den Fussballern zuzuschauen. Das

Die einen schwitzen beim Fussball . . , INSERAT

gute Zusammenspiel in der Mannschaft, aber auch unter den Trainerinnen zahlte sich aus: FC Juventina beendete das Turnier in der «Super League» auf dem 3. Rang, in der «Challenge League» holte sich Wettingen 2 den 3. und Wettingen 3 den 2. Platz. Leider konnte der Titel vom letzten Jahr nicht verteidigt werden, der Pokal ging in der Super League an die Dägerli Kickers aus Windisch und in der Challenge League an das Team 1 der HPS Döttingen. Doch alle Mannschaften erhielten für ihren 2. oder 3. Platz eine Medaille. Während die einen Schülerinnen und Schüler am Fussballturnier in Wohlen schwitzen, machten sich viele der Zu-Hause-Gebliebenen auf den Weg Richtung Waldhütte Fislisbach. Verschiedenste Wege führten von Baden, Dättwil oder Fislisbach her zur gemütlichen Hütte, wo es eine verdiente Wurst und feine Beilagen gab. Rund um die Hütte gab es viel zu entdecken, neben einem Barfussweg und verschiedenen Ballspielen wurden fleissig Ballone mit Wasser gefüllt und Pfeilbögen gebastelt. (fm)

. . . die anderen am Waldtag.

Fotos: zVg

5

Letzten Schliff fürs Länderspiel holen Heute, am Samstag und am Sonntag findet auf der Bernau das Landhockey-Länderspiel Schweiz gegen Deutschland U21 statt. Der Wettinger Captain Patrick Müller reist dafür aus Hamburg ein.

Die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung vor dem «Knie».

TVWU mit HWK im Zirkus Knie

MELANIE BÄR

bietungen. Wie zu erfahren war, kommen viele Gäste des Zirkus Knie in Wettingen extra beizeiten zum Zirkuszelt, damit sie bei einem kühlen Nass vom Zirkusbuffet und der Unterhaltung für Ohr und Augen die Vorfreude auf die Vorstellung richtig geniessen könDie vielen auf Einlass wartenden nen. Die TVWUler und die HarmoZirkusbesucher erfreuten sich nisten wussten die Zirkusbegeissehr an den musikalischen Dar- terten in ihren Bann zu ziehen. (fs)

Die Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) durften am Dienstag, 10. Juni, mit der Harmonie Wettingen-Kloster ihren jährlichen Auftritt beim Zirkus Knie bestreiten.

Was ist Ihr Ziel für das Länderspiel in Wettingen? Wir wollen uns den letzten Schliff für die World League holen, die dann in zwei Wochen stattfindet, und uns für die zweite Runde qualifizieren. Wir spielen die drei Länderspiele zwar gegen die U21-Mannschaft aus Deutschland. Die U21-Spieler wurden jedoch Weltmeister und es wird einen Härtetest für uns werden. Sie mussten gesundheitshalber in den letzten zwei Jahren immer wieder pausieren. Wie geht es Ihnen im Moment? Ich hatte immer wieder Probleme mit den Knien, im Moment halten sie jedoch. Ich habe viel im Kraftbereich dafür trainiert und hoffe, die im Herbst beginnende Saison durchspielen zu können und Teil der Mannschaft zu sein. Wie schwierig ist es, mit solchen Verletzungen umzugehen? Es war keine einfache Zeit. Vor allem auf psychischer Ebene ist es schwierig, wenn man kämpft, drei, vier Spiele im Einsatz ist und dann

Foto: zVg

VERMISCHTES Nationalmannschaft Landhockey spielt am Wocchenende auf der Berna drei Länderspiele gegen den U21-Weltmeister. durch eine Verletzung wieder gestoppt wird. Man muss sich immer wieder aufraffen und motivieren. Ich bin jedoch optimistisch, dass es gut kommt. Wie lange bleiben Sie noch im Hamburg? Wenn die Gesundheit mitmacht, ist ein Zurückkommen kein Thema. Neben dem Landhockeyspielen will ich auf jeden Fall meine Ausbildung zum Sportund Fitnesskaufmann fertigmachen. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, das beste Hockeyalter ist mit 27

Fotos: zVg

Jahren – ich habe also noch ein paar Jahre! Heute fliegen Sie für das Länderspiel in die Schweiz und verbringen drei Tage in Wettingen. Worauf freuen Sie sich am meisten? Meine Familie und Freunde zu sehen. Sie vermisse ich in Hamburg am meisten. Landhockey Länderspielserie Herren, Schweiz gegen Deutschland U21-Mannschaft; Sportplatz Bernau, Donnerstag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Samstag, 21. Juni, 15 Uhr, Sonntag, 22. Juni, 10 Uhr. Captain Patrick Müller (l.) im Einsatz. INSERAT

GSCHICHTE-CHISCHTE Im Rahmen und Gedächtnis gefördert. Jeden

Dienstag, 14–15 Uhr oder 15–16 Uhr, treffen sich Seniorinnen und Senioren im Pfarreiheim St. Anton oder jeden Mittwoch, 9.30–10.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus in Wettingen. Beim Seniorenturnen kommt das Motto «gemeinsam statt einsam» voll zum Tragen. Die älteren Menschen sind froh über das Angebot. Auch wegen des «Kafis», das sie nach dem Turnen meist gemeinsam einnehmen, ist das Turnen für viele nicht mehr aus FITNESS & GYMNASTIK Mit gezielten dem Wochenplan wegzudenken. Übungen und Spielen werden Das Angebot richtet sich an Frauen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Männer ab 60 Jahren. des Jubiläums «Ein Vierteljahrhundert Neue Gemeindebibliothek Wettingen» zaubern die beiden Kindergärtnerinnen Elena Saggio und Nicole Nobs eine Geburtstagsgeschichte aus der Kiste. Einmal auf Italienisch, einmal auf Mundart. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Dauer ca. eine halbe Stunde. Gemeindebibliothek, Montag, 23. Juni, 15.15 Uhr (ca. eine halbe Stunde).


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

WETTINGEN

35. Fussballcup der Heilpädagogischen Schulen des Aargaus Schülerinnen und Schüler der HPS Wettingen nahmen am Fussballturnier in Wohlen teil oder besuchten zu Hause den Waldtag. Am Dienstagmorgen, 3. Juni, versammelten sich die Fussballer und Fussballerinnen des FC Staffelstrasse, Trainerinnen und Helfer an der Heilpädagogigschen Schule (HPS) Wettingen. Voller Vorfreude und mit ein bisschen Nervosität fuhren die drei Fussballmannschaften mit dem Car nach Wohlen ans Turnier. Das Reisen mit dem Car war aufregend und die Schüler fühlten sich wie kleine Profis. Vor dem ersten Spiel wärmten sich die Fussballer in der Fussballanlage des FC Wohlen gut auf. Eine Mannschaft, FC Juventina, spielte in der «Super League» und die anderen zwei Mannschaften, «Wettingen 2 und 3» in der «Challenge League». Alle Mannschaften spielten hervorragende Matches, kämpften um den Ball, dribbelten die Gegner aus und zeigten grossen Teamgeist. Für die Zuschauer war es ein Vergnügen, den Fussballern zuzuschauen. Das

Die einen schwitzen beim Fussball . . , INSERAT

gute Zusammenspiel in der Mannschaft, aber auch unter den Trainerinnen zahlte sich aus: FC Juventina beendete das Turnier in der «Super League» auf dem 3. Rang, in der «Challenge League» holte sich Wettingen 2 den 3. und Wettingen 3 den 2. Platz. Leider konnte der Titel vom letzten Jahr nicht verteidigt werden, der Pokal ging in der Super League an die Dägerli Kickers aus Windisch und in der Challenge League an das Team 1 der HPS Döttingen. Doch alle Mannschaften erhielten für ihren 2. oder 3. Platz eine Medaille. Während die einen Schülerinnen und Schüler am Fussballturnier in Wohlen schwitzen, machten sich viele der Zu-Hause-Gebliebenen auf den Weg Richtung Waldhütte Fislisbach. Verschiedenste Wege führten von Baden, Dättwil oder Fislisbach her zur gemütlichen Hütte, wo es eine verdiente Wurst und feine Beilagen gab. Rund um die Hütte gab es viel zu entdecken, neben einem Barfussweg und verschiedenen Ballspielen wurden fleissig Ballone mit Wasser gefüllt und Pfeilbögen gebastelt. (fm)

. . . die anderen am Waldtag.

Fotos: zVg

5

Letzten Schliff fürs Länderspiel holen Heute, am Samstag und am Sonntag findet auf der Bernau das Landhockey-Länderspiel Schweiz gegen Deutschland U21 statt. Der Wettinger Captain Patrick Müller reist dafür aus Hamburg ein.

Die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung vor dem «Knie».

TVWU mit HWK im Zirkus Knie

MELANIE BÄR

bietungen. Wie zu erfahren war, kommen viele Gäste des Zirkus Knie in Wettingen extra beizeiten zum Zirkuszelt, damit sie bei einem kühlen Nass vom Zirkusbuffet und der Unterhaltung für Ohr und Augen die Vorfreude auf die Vorstellung richtig geniessen könDie vielen auf Einlass wartenden nen. Die TVWUler und die HarmoZirkusbesucher erfreuten sich nisten wussten die Zirkusbegeissehr an den musikalischen Dar- terten in ihren Bann zu ziehen. (fs)

Die Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) durften am Dienstag, 10. Juni, mit der Harmonie Wettingen-Kloster ihren jährlichen Auftritt beim Zirkus Knie bestreiten.

Was ist Ihr Ziel für das Länderspiel in Wettingen? Wir wollen uns den letzten Schliff für die World League holen, die dann in zwei Wochen stattfindet, und uns für die zweite Runde qualifizieren. Wir spielen die drei Länderspiele zwar gegen die U21-Mannschaft aus Deutschland. Die U21-Spieler wurden jedoch Weltmeister und es wird einen Härtetest für uns werden. Sie mussten gesundheitshalber in den letzten zwei Jahren immer wieder pausieren. Wie geht es Ihnen im Moment? Ich hatte immer wieder Probleme mit den Knien, im Moment halten sie jedoch. Ich habe viel im Kraftbereich dafür trainiert und hoffe, die im Herbst beginnende Saison durchspielen zu können und Teil der Mannschaft zu sein. Wie schwierig ist es, mit solchen Verletzungen umzugehen? Es war keine einfache Zeit. Vor allem auf psychischer Ebene ist es schwierig, wenn man kämpft, drei, vier Spiele im Einsatz ist und dann

Foto: zVg

VERMISCHTES Nationalmannschaft Landhockey spielt am Wocchenende auf der Berna drei Länderspiele gegen den U21-Weltmeister. durch eine Verletzung wieder gestoppt wird. Man muss sich immer wieder aufraffen und motivieren. Ich bin jedoch optimistisch, dass es gut kommt. Wie lange bleiben Sie noch im Hamburg? Wenn die Gesundheit mitmacht, ist ein Zurückkommen kein Thema. Neben dem Landhockeyspielen will ich auf jeden Fall meine Ausbildung zum Sportund Fitnesskaufmann fertigmachen. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, das beste Hockeyalter ist mit 27

Fotos: zVg

Jahren – ich habe also noch ein paar Jahre! Heute fliegen Sie für das Länderspiel in die Schweiz und verbringen drei Tage in Wettingen. Worauf freuen Sie sich am meisten? Meine Familie und Freunde zu sehen. Sie vermisse ich in Hamburg am meisten. Landhockey Länderspielserie Herren, Schweiz gegen Deutschland U21-Mannschaft; Sportplatz Bernau, Donnerstag, 19. Juni, 19.30 Uhr, Samstag, 21. Juni, 15 Uhr, Sonntag, 22. Juni, 10 Uhr. Captain Patrick Müller (l.) im Einsatz. INSERAT

GSCHICHTE-CHISCHTE Im Rahmen und Gedächtnis gefördert. Jeden

Dienstag, 14–15 Uhr oder 15–16 Uhr, treffen sich Seniorinnen und Senioren im Pfarreiheim St. Anton oder jeden Mittwoch, 9.30–10.30 Uhr, im ref. Kirchgemeindehaus in Wettingen. Beim Seniorenturnen kommt das Motto «gemeinsam statt einsam» voll zum Tragen. Die älteren Menschen sind froh über das Angebot. Auch wegen des «Kafis», das sie nach dem Turnen meist gemeinsam einnehmen, ist das Turnen für viele nicht mehr aus FITNESS & GYMNASTIK Mit gezielten dem Wochenplan wegzudenken. Übungen und Spielen werden Das Angebot richtet sich an Frauen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Männer ab 60 Jahren. des Jubiläums «Ein Vierteljahrhundert Neue Gemeindebibliothek Wettingen» zaubern die beiden Kindergärtnerinnen Elena Saggio und Nicole Nobs eine Geburtstagsgeschichte aus der Kiste. Einmal auf Italienisch, einmal auf Mundart. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Dauer ca. eine halbe Stunde. Gemeindebibliothek, Montag, 23. Juni, 15.15 Uhr (ca. eine halbe Stunde).


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

WETTINGEN Kinderschwimmkurse in den Sommerferien Für Anfänger und Fortgeschrittene werden in den Sommerferien im Hallenbad Tägi Wettingen wieder Kinderschwimmkurse angeboten: Kinder lernen schwimmen oder verbessern ihre bereits vorhandenen schwimmerischen Fähigkeiten. Woche 30 (3. Ferienwoche): Montag, 21. Juli, bis Freitag, 25. Juli, zwischen 10.15 und 13.15 Uhr. Anmeldung bis Freitag, 11. Juli. Woche 31 (4. Ferienwoche): Montag, 28. Juli, bis Freitag, 1. August, zwischen 10.15 und 13.15 Uhr. Anmeldung bis Freitag, 18. Juli. Woche 32 (5. Ferienwoche): Montag 4. August, bis Freitag, 8. August, zwischen 10.15 und 13.15 Uhr. Anmeldung bis Freitag, 25. Juli. Dauer: 5 Lektionen à 30 Minuten. Kosten für 1 Woche 80 Franken (Kinder ab 6 Jahren und Begleitpersonen müssen zusätzlich Hallenbadeintritt bezahlen). Leitung: Fabian Urfer. Anmeldung an Katharina Urfer, Weinbergstrasse 14a, 5430 Wettingen oder per E-Mail an k.urfer@sc-taegi.ch. (ku)

6

«Wir erfüllen 10 Wünsche» Der Rotary Club Wettingen-Heitersberg feiert sein 10-Jahr-Jubiläum. Am 9. September 2004 wurden an der ersten Gründungsversammlung die Statuten und die Clubverfassung genehmigt, der Vorstand gewählt sowie die Aufnahme- und Mitgliedergebühren festgesetzt. Am 2. November 2004 wurde der Rotary Club Wettingen-Heitersberg offiziell von Rotary International aufgenommen. Zehn Jahre später stellt sich die Frage: Ein grosses Fest zur Feier des Tages oder doch lieber eine Aktion lancieren, von welcher viele profitieren? Der Rotary Club WettingenHeitersberg engagiert sich bereits mit diversen Projekten an vielen Fronten. Nicht verwunderlich also, dass er sich auch dieses Mal für die zweite Möglichkeit entschieden hat und die Aktion «Wir erfüllen 10 Wünsche» ins Leben gerufen wurde. So funktioniert die Aktion: Bis 14. August 2014 können alle ihre

Der Rotary Club Wettingen-Heitersberg hat die Aktion «Wir erfüllen 10 Wünsche» lanciert. Foto: zVg Herzenswünsche einreichen. Ganz egal, ob jemand seit längerem und ganz dringend eine Lehrstelle sucht oder seinen Sohn in Argentinien besuchen möchte, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Wünsche können entweder via Webseite «www.10wuensche.ch» oder per Post eingereicht werden an: Rotary-Club Wettin-

gen-Heitersberg, c/o Startbahnwest AG, Hardtturmstrasse 76, 8005 Zürich. Nebst dem Wunsch braucht es eine überzeugende Begründung, wieso der Rotary Club genau diesen Wunsch erfüllen soll. Anschliessend wählt eine Jury zehn Wünsche aus, die bis spätestens Oktober 2014 erfüllt werden. (sk)

Wettinger Natur verzaubert am Tag der Artenvielfalt Gross und Klein Am vergangenen Samstag eröffnete Regierungsrat Stephan Attiger feierlich den 11. «Tag der Artenvielfalt» des Naturama Aargau in Wettingen. Aus nah und fern strömten Naturinteressierte am Wochenende zum Forstwerkhof Eigi, wo sich für zwei Tage das Informationszentrum und der «Markt der Artenvielfalt» befanden. Das Angebot liess keine Wünsche offen und zeigte den Naturreichtum der Gemeinde von seiner schönsten Seite. Die lebenden Amphibien und Reptilien, welche angefasst werden durften, waren eines von vielen Highlights im Informationszentrum. Packende Erklärungen von Experten über Greifvögel oder über den «Glögglifrosch», wie man die einheimische Geburtshelferkröte bei uns nennt, zogen Gross und Klein an. Zu den «Rennern» unter den vielen Exkursionen gehörte ein Gang durch die Felsformation «Iisloch» am Lägernhang, wo oft bis Ende Mai noch Schnee liegt: 42 Interessierte lauschten den Erklärungen von Philipp Vock, Revierförster, und

Ist das Totholz am Lägernhang wirklich tot? Interessierte Besucher lauschten den Ausführungen von Franziska Kaiser von der Abteilung Wald. Foto: zVg Franziska Kaiser von der Kantonalen Abteilung Wald. Dass hier Totholz die Lebensgrundlage für zahlreiche Waldbewohner darstellt und somit alles andere als «tot» ist, wurde anschaulich erklärt.

und Forscher ab 5 Jahren im Naturama-Kinderclub «im Dreck» auf der Suche nach «Bodenmonstern». Erwachsene kosteten derweil am Markt der Biodiversität Kirschensaft oder informierten sich über Neophyten. Müde, aber AM SAMSTAG und am Sonntag zufrieden kehrten bis am Sonnwühlten junge Forscherinnen tagabend die Artenkenner und

Artenkennerinnen von ihren Rundgängen durch die Untersuchungsgebiete zwischen Lägerngrat und Forstwerkhof Eigi zurück: Unter der grossen Vielfalt der entdeckten Arten waren für Laien viele unbekannte Namen zu hören. Am Lägernhang sei das Langblättrige Hasenohr (eine krautige Pflanze) zu erwarten, meinten Experten und fragten sich, wann wohl endlich der Kreuzdorn-Zipfelfalter (ein Schmetterling) im Aargau zu finden sei. Das Naturama Aargau führt den Tag der Artenvielfalt im Auftrag des Departements Bau, Verkehr und Umwelt alljährlich in einer anderen Aargauer Gemeinde durch. In Wettingen fand der Anlass in Zusammenarbeit mit der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde sowie dem lokalen Vogel- und Naturschutzverein und vielen weiteren Partnern statt. Der Schlussbericht zum Tag der Artenvielfalt 2014 kann zu gegebener Zeit heruntergeladen werden. (lk) www.naturama.ch/naturschutz.


7

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT

Ihr Spezialist für: Teppich Parke Novilon Linoleum Laminat Vorhänge Das Ausmessen ist kostenlos. Wir liefern und verlegen fach- und termingerecht.

Carpetlands | Güterstrasse 11 | 8957 Spreitenbach Tel. 056 401 34 50 | info@carpetlands.ch

Neuenhof zentrale, ruhige Wohnungen 1,5 Zi.: Fr. 890.00 – 980.00 2,5 Zi.: Fr. 1250.00 3 Zi.: Fr. 1290.00 – 1350.00 4 Zi.: Fr. 1390.00 – 1480.00 Balkon, Lift, inkl. NK, PP, GG Geschäftslokale ab 60–150 m² Tel. 044 687 90 61 (ab 9.00 Uhr)*

Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Eva und Adrian Binder, Rosenauweg 27a, Wettingen, für den Rückbau und Ersatz der bestehenden Fenster an der Nordund West-Fassade (Fassadenänderungen) sowie die Sanierung der Terrasse im Obergeschoss, auf der Parzelle 2352, Poststrasse 22, in Neuenhof. AXA Leben AG, General Guisanstrasse 40, Winterthur, für das Anbringen einer Gewerbetafel (Orientierungstafel) an der bestehenden Wohn- und Gewerbeliegenschaft, auf der Parzelle 1771, Hardstrasse 59, in Neuenhof. Dilek Tekkilic, Kirchweg 27b, Nussbaumen, für den Ersatz des Logos der bestehenden Leuchtreklame, auf der Parzelle 345, Zürcherstrasse 73, in Neuenhof. Neue Aargauer Bank, Hauptstrasse 1, Brugg, für die Demontage sämtlicher Leuchtreklamen sowie die Erstellung der Leuchtreklamen an der Süd- und Südwest-Fassade sowie der Leuchtreklame an der Nordost-Fassade, auf der Parzelle 2316, Zürcherstrasse 109, in Neuenhof. Anton Arnitz, Nelkenstrasse 10, Neuenhof, für die Erstellung eines Badeteichs mit Pflanzenklärzone (ohne Ablauf), auf der Parzelle 2610, Nelkenstrasse 10, in Neuenhof. P & J Immo AG / Arimo AG, c/o Markstein AG, Stadtturmstrasse 10, Baden, für die Erstellung eines zusätzlichen Aussenparkplatzes (Besucher), auf der Parzelle 132, Lindenstrasse 5, in Neuenhof. Annelise und Michael Lalik, Dorfstrasse 4, Neuenhof, für den Neubau eines Holzschopfes sowie die Erstellung eines Abstellund Parkplatzes, auf der Parzelle 1817, Dorfstrasse 4, in Neuenhof. Primus Transportgeräte AG, Alte Zürcherstrasse 42, Neuenhof, für das Anbringen einer Firmenreklame, auf der Parzelle 23, Alte Zürcherstrasse 42, in Neuenhof.

Bundesfeieransprache 2014 in Neuenhof Die ersten Vorbereitungen für den diesjährigen Nationalfeiertag haben bereits begonnen. Der Gemeinderat freut sich, Toni Brunner, Nationalrat, SVP, für die Bundesfeieransprache 2014 gewonnen zu haben. Die Bundesfeier vom 1. August 2014 hat einen festen Platz im Jahresprogramm der Gemeinde Neuenhof. Sie beginnt dieses Jahr um 11.15 Uhr in der Turnhalle Zürcherstrasse in Neuenhof. Das Rahmenprogramm wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Bundesfeieransprache von Nationalrat Toni Brunner. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der engagierte Politiker die Bevölkerung mit seiner Ansprache begeistern wird. Er freut sich sehr über die Zusage und heisst Toni Brunner in Neuenhof bereits heute herzlich willkommen. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Idrizi, Ibadet, 1994, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Neuenhof an der Sandstrasse 1. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag und Mittwoch, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30. Tel. 056 416 21 11, Fronleichnam, 19. Juni geschlossen. E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

IN MEMORIAM HANNI GILOMEN In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer Kollegin Hanni Gilomen. 1977 in die SP eingetreten, verfolgte Hanni mit grossem Elan die Ziele der Partei und kämpfte für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Als einzige Frau wurde Hanni als Präsidentin des Neuenhofer Einwohnerrates gewählt. Lange Zeit vertrat sie als Grossrätin die Anliegen Neuenhofs in Aarau und war auch in diversen Kommissionen tätig. Wir werden SP Neuenhof, Geri Röthlisberger Hanni Gilomen stets in guter Erinnerung behalten.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

NEUENHOF

8

«Gärtchendenken ist keine Strategie» Im Interview verrät Gemeindepräsidentin Susanne Voser, weshalb sie glaubt, dass die zukünftigen Herausforderungen nur über die Gemeindegrenzen hinaus gelöst werden können. MELANIE BÄR

Mit dem Ja des Ennetbadener Stimmvolkes, eine Fusion mit Baden zu prüfen, ging in der Region eine allgemeine Diskussion um Fusionen los. Kommt Neuenhof das entgegen? Die verstärkte Diskussion in der ganzen Region und in den Exekutiven ist wichtig. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass nicht nur Neuenhof, sondern weitere Gemeinden langfristig fusionieren werden. Warum hilft Neuenhof das Ja von Ennetbaden dabei? Ein negativer Entscheid wäre nach der Ablehnung der Fusion mit Neuenhof im Jahr 2010 eine weitere Blockade für die Region gewesen. Zudem stehen die Mitglieder der Exekutiven in den einzelnen Gemeinden vor einer neuen Legislatur, die bis Ende 2017 dauert. Eine optimale Grundlage, endlich mit der Bevölkerung die Vor- und Nachteile von Fusionen zu diskutieren.

wird. Ebenfalls war es von zentraler Bedeutung, sich mit den finanzschwächeren Gemeinden im Kanton Aargau zur IG fairer Finanz- und Lastenausgleich zusammenzuschliessen und so einen «Ressourcenausgleich» in der Spitalfinanzierung zu erwirken. Diese rund 2,3 Millionen Franken pro Jahr sind enorm wichtig für die finanzielle Lage von Neuenhof. Das tönt ja fast, als könnte Neuenhof auch ohne Partner in Zukunft klarkommen. Warum ist eine Fusion dennoch ein Thema? Das Gärtchendenken ist keine Strategie für die Zukunft, sondern die StärNeuenhofs Gemeindepräsidentin Susanne Voser zum Thema Fusion. Foto: bär kung der Region muss das Ziel sein. Bereits die heutigen und vor allem die zukünftigen HerausforNeuenhof hat nach dem knappen uns manch umliegende Gemein- derungen können nur über die Nein der Badener zur geplanten Fu- de beneidet. Zeitlich optimal läuft Gemeindegrenzen gelöst werden. sion mit Neuenhof vor vier Jahren auch der Prozess der neuen Baueine eigene Strategie entworfen. und Nutzungsordnung (BNO) mit Zieht man nur Baden in Erwägung Wäre die bei einer allfälligen Fusi- Einbezug der Neuenhofer Bevöl- oder kommen für Neuenhof auch on nicht hinfällig? Eine Fusion kerung und dem kantonalen andere Partner infrage? Welche «Siedlungsentwick- Gemeinden sich auf einen Fusikommt frühestens auf das Jahr Richtplan 2018 zustande. Bis dahin ist die lung». Diese Voraussetzung er- onsprozess begeben, kann aus «Strategie Vorwärts», welche an möglicht, nach dem Absegnen der heutiger Sicht noch nicht beurder Gemeindeversammlung am BNO durch die Gemeinde und die teilt werden. Ennetbaden hat ja 20. Dezember 2010 von der Bevöl- Regierung sowie des Richtplans nur knapp einer Fusion mit Baden kerung beschlossen wurde, umge- durch den Bundesrat die ge- zugestimmt. Wie der Projektiesetzt. Der Landverkauf im Quer wünschte Strategie umzusetzen. rungskredit behandelt wird, wisdiente der finanziellen Grundlasen wir noch nicht. Wichtig ist, ge, die definierte Strategie anzu- Den gesenkten Steuerfuss auf dass die Bevölkerung sowie die packen, und ist abgeschlossen. 98 % musste man mittlerweile je- Exekutivmitglieder der Region in Mit der Erneuerung und Erweite- doch wieder auf 115 % anheben? den nächsten Monaten die Frage rung der Schulbauten wird diesen Er hat aus heutiger Sicht aber einer Fusion intensiv diskutieren. Sommer begonnen und die Ein- wahrscheinlich dazu beigetragen, Zudem wird der Entscheid betrefweihung sollte im Jahr 2017 statt- dass die Debatte um den neuen Fi- fend Zusammenarbeit oder Fusifinden. Dann sind alle notwendi- nanz- und Lastenausgleich stärker on in den Gemeinden Spreitengen Infrastrukturen unserer Ge- angestossen wurde und dieser bach und Killwangen ebenfalls meinde auf einem Niveau, um das voraussichtlich ab 2017 wirken Auswirkungen haben.

UNTERHALTUNGSABEND VOM MÄNNERCHOR NEUENHOF Der Unterhaltungsabend vom Männerchor Neuenhof hat eine lange Erfolgsgeschichte. Sie wurde am Samstag, den 24. Mai, mit einem schönen Anlass fortgesetzt. Als Gäste durften Freunde vom Gesangverein «Frohsinn» Holzgerlingen empfangen werden, die mit grossem Anhang angereist waren. In einem bunten Programm, gemischt mit Überraschungen, unterhielten beide Männerchöre mit eigenen Vorträgen und als Gesamtchor die zahlreichen Besucher. Der Männerchor brachte eine Auswahl bekannter geselliger Lieder und liess in einem weiteren Block erkennen, dass die Schweiz viersprachig ist. Lieder wie «La Montanara», «L’ Allegrie» und «Freunde sagt, was wollt ihr trinken» vereinigten über 40 Sänger auf der Bühne und zeigten dabei auf schö-

«Mir sind vo de Füürwehr!» ne Art, wie gut die beiden Chöre harmonieren. Zum Schluss liess der Männerchor Neuenhof mit dem Dialektlied «En Soonti Morgen» das gut zusammengestellte Liederprogramm be-

Foto: zVg

sinnlich ausklingen. Zu Beginn des zweiten Programmteiles liess der Ehrenpräsident und «Feuerwehrkommandant» Ernst Schaffner mit fünf Sängerkameraden auf humorvolle Art

die Feuerwehr hochleben. In alten Feuerwehruniformen und mit antiquierten Geräten bekannten sie sich voll Stolz dazu: «Mir sind vo de Füürwehr». Es spricht für die Tradition vom Unterhaltungsabend, dass im Anschluss an das Programm noch getanzt werden durfte. DJ Pedro war einmal mehr der bekannte gute Stimmungsmacher. Aber auch die spezielle Tombola, bei der jedes originelle Los bereits zu einem Treffer wurde, war ein grosser Erfolg. Besonders lustig wurde es bei der Verlosung der Preise. Die Gäste aus Holzgerlingen ergatterten sich den grössten Teil der Gutscheine, die Neuenhofer Wirte gespendet hatten. Ein baldiges Wiedersehen ist also vorprogrammiert, spätestens an ihrem Dorf(ap) abend.


9

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

NEUENHOF/KILLWANGEN

GEMEINDE KILLWANGEN Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 13. Juni 2014 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November 2013 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2013 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2013 4. Genehmigung von Kreditabrechnungen 5. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: a) Özkan Ramazan, 1965, mit Tochter Kader, 1992, und Sohn Murat Can, 1997, türkische Staatsangehörige, Ahornweg 10 b) Özkan Bermal, 1994, türkische Staatsangehörige, Ahornweg 10 c) Vinca Altina, 1988, mazedonische Staatsangehörige, Ankegässli 14 d) Brunklaus Christian, 1967, und Florentin Frédérique, 1968, deutsche Staatsangehörige, Brühlstrasse 9 6. Genehmigung eines Brutto-Verpflichtungskredits von Fr. 1 450 000.– für die Sanierung der Rütenenstrasse Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung – mit Ausnahme der abschliessend gefassten Einbürgerungsentscheide gemäss Ziffer 5 – unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 21. Juli 2014

Die Stadt-Jodler Dietikon singen «Bhüet euch» in Neuenhof.

Foto: zVg

Anspruchsvolle Jodlermesse «Bhüet euch» als Erstaufführung die Jodlermesse «Bhüet euch» von der bekannten Komponistin MarieTheres von Gunten. Zugleich sind die Stadt-Jodler erst der zweite Klub, welcher das neue, gesanglich sehr anspruchsvolle, ergreifende und inhaltlich tiefgründige Werk erklingen Die Stadt-Jodler Dietikon, unter lässt. (hw) der Leitung von Ruth Matter, Kath. Kirche St. Josef Neuenhof, singen in ihrer Liederauswahl Sonntag, 29. Juni, 10 Uhr.

Die Stadt-Jodler Dietikon singen am 29. Juni die Jodlermesse «Bhüet euch» in der katholischen Josef-Kirche in Neuenhof.

Killwangen, 19. Juni 2014

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch

Gemeinderat Killwangen

SONNTAGS-APÉRO KILLWANGEN

Das Baugesuch liegt vom 20. Juni bis 2. Juli 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

In der Kunst-Galerie Dorfzentrum Killwangen von Magdolna Keel findet am Sonntag, 22. Juni, von 10 bis 12 Uhr, ein Sonntags-Apéro statt. In der aktuellen Ausstellung sind die drei Künstlerinnen Heidi Haefliger (Baden, Kartonage-Arbeiten), Magdolna Keel (Killwangen, Malerei) und Gaby Zehnder (Fislisbach, Glasfusing) zu sehen. (mk) Galerie Magdolna Keel, Dorfzentrum Killwangen, Öffnungszeiten: Donnerstags, 16 bis 18 Uhr, Rütihaldenstrasse 4, Killwangen, Infos: www.magdolnakeel.ch.

Dies könnte gemäss Voser in der Wintergemeinde mit dem Budget 2015 erfolgen. Die Rechnung der Gemeindewerke passierte diskussionslos, nachdem der grosse Überschuss bei den Wasserwerken (nach der Gebührenerhöhung mit den verzögerten Zahlungen für das Pumpwerk Tägerhardwald) begründet werden konnte. Den diversen Kreditbegehren, die vor allem Gemeindewerke betrafen, wurde diskussionslos zugestimmt. Hingegen gaben die mageren Informationen bei den Einbürgerungen zu reden. Das neue Einbürgerungsgesetz und dessen Verordnung ist seit dem 1. Januar 2014 in Kraft. Darin werden Vorgehen und Rahmenbedingungen beim Einbürgerungsprozess sowie der Datenschutz geregelt, erklärte Gemeindepräsidentin Voser. Mit Erstaunen und grosser Skepsis muss jetzt festgestellt werden, dass die «Messlatte» für die Einbürgerungsprüfung mit der neuen Verordnung

tiefer gesetzt wurde. Es erstaunt, dass bei allem Unmut in weiten Kreisen der Bevölkerung über die Einbürgerungen der Kanton Aargau Massstäbe ansetzt, die sozusagen jedermann die «Prüfung» bestehen lässt. Dass zum Beispiel ein vorgeschriebener Sprachtest (ähnlich der Theorieprüfung bei der Autoprüfung) keine Auswirkung auf den Einbürgerungsprozess hat, ist unbegreiflich. So wird die Einbürgerung auch bis zur Stufe Einbürgerungskommission zur Farce und somit kann an der Gemeindeversammlung die händeerhebende «Turnübung» ebenfalls weggelassen werden. Dieses Gesetz mit den sicherlich vom Stimmbürger nicht gewollten Folgen muss dringend geändert werden. Unter Verschiedenem konnte Gemeindepräsidentin Voser noch über diverse Geschäfte und Planungen informieren, die die Neuenhofer in den nächsten Jahren (ur) noch beschäftigen werden.

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Killwangen 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Kirchstrasse 6 8956 Killwangen (Parz.-Nrn. 382 / 221 / 201) Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung der bestehenden Schulanlage Zelgli

PARTEIVERSAMMLUNG CVP NEUENHOF Beim Rechenschaftsbericht wurde aufgrund des jährlichen Aufwandüberschusses und des schrumpfenden Eigenkapitals eher über die Richtigkeit der damaligen Steuerfusssenkung auf 98 % diskutiert, als auf das ausführliche Informationsdokument näher eingetreten. Aufgrund des Drucks, den dieser beim Kanton ausgelöst hat, und der Richtigkeit der Erhöhung vor einem Jahr auf 115 % kann dieser Schritt auch aus heutiger Sicht als richtig bezeichnet werden. Bei der Jahresrechnung 2013 gaben vor allem die zu optimistisch kalkulierten Steuern und der aus weiteren Gründen entstandene Minderertrag von 630 000 Franken zu reden. Die Steuerkraft pro Kopf ist leicht gesunken, obwohl mit den neuen Wohnquartieren Besserung prognostiziert wurde. Gemeindepräsidentin Susanne Voser konnte dazu erklären, dass bis anhin viele der neuen Wohnungen von bereits in Neuenhof an-

sässigen Bewohner belegt und deren alte Wohnungen durch Personen mit geringem Einkommen wieder gemietet wurden. Zudem erfolgte 2012 im Bereich Aktiensteuern eine grössere Nachzahlung, die in der Jahresrechnung 2013 nicht mehr wirkt und somit die Steuerkraft pro Kopf ebenfalls negativ beeinflusst. Im Weitern war der Leerbestand bei den Wohnungen Ende 2013 höher als angenommen. Dies wird sich sicher im laufenden Rechnungsjahr verändern. Ausserdem war der Wunsch aus der Versammlung gross, dass die Gemeinde in geeigneter Form den Finanzplan – der bis 2022 zusammen mit dem Kanton erstellt wurde – mit den anstehenden Investitionen auch dem Stimmbürger aufzeigt: Wie wird in Zukunft investiert? Wie sieht die Liquidität für Betrieb und Investitionen in den nächsten Jahren aus? Bleibt der Steuerfuss für die nächsten Jahre gesichert?


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

KILLWANGEN

10

AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung an Fronleichnam geschlossen Die Gemeindeverwaltung ist am Donnerstag, 19. Juni, geschlossen. Ab 20. Juni gelten wieder die normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Pétanque-Turnier am 5. Juli beim Schulhaus Zelgli Der Gemeinderat hat den Pétanque-Freunden Killwangen die Bewilligung zur Durchführung eines internen Turniers am 5. Juli auf dem Areal des Die Gemeindeversammlung verlief kurz und knapp. Schulhauses Zelgli erteilt. Pascal Keller als Hauswart/Betriebspraktiker angestellt Der längjährige Hauswart Bruno Würsch tritt Ende November 2014 seine wohlverdiente Pensionierung an. Auf die veröffentlichte Stellenausschreibung haben sich insgesamt 31 Bewerber gemeldet. Der Gemeinderat hat sich aus der Vielzahl der Bewerbungen für Pascal Keller, Niederwil, entschieden. Aufgrund seiner Ausbildung als Sanitärmonteur und seiner weiteren beruflichen Laufbahn bietet Keller die Gewähr, dass er mit den künftigen Aufgaben vertraut ist. Im Sinne einer geregelten Übergabe wurde Keller per 1. Oktober 2014 angestellt. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal heissen Pascal Keller auch an dieser Stelle herzlich willkommen und wünschen ihm viel Freude und Befriedigung an der neuen Herausforderung. Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Mo, 8.30–11.30/14–18.30 Uhr; Di, 8.30–11.30/14–16 Uhr; Mi, 8.30– 11.30 Uhr; Fr, 7.30–14 Uhr. Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. Infos auf www.killwangen.ch. INSERAT

Spezialitäten

Räucherei

Nebst unserem exlusiven Sortiment an geräucherten Spezialitäten führen wir auch eine kleine Auswahl an Frisch- oder Tiefkühlfischen. Verkaufsladen: Mo bis Fr, 8.00–18.00 Uhr Nordfisch AG Würenloserstrasse 2 8956 Killwangen Tel. 056 401 41 11 www.nordfisch.ch

Foto: ska

Keine böse Überraschung trotz Freitag, dem 13. An der letzten Gemeindeversammlung wurden erwartungsgemäss alle Kreditabrechnungen, Einbürgerungsgesuche und gemeinderätlichen Anträge angenommen. SUSANNE KARRER

72 Stimmberechtigte waren am Freitag, 13. Juni, in der Mehrzweckhalle «Zelgli» an der Einwohnergemeindeversammlung Killwangen anwesend. Das Protokoll der Sitzung vom 27. November 2013 und der Rechenschaftsbericht 2013 wurden ebenso wie die Jahresrechnung 2013, die mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 543 287.22 schliesst, mit grossem Mehr angenommen. Der gesamte Ertragsüberschuss wird zur Erhöhung des Eigenkapitals verwendet. Das Nettovermögen beträgt per 31. Dezember 2013 900 575 Franken. BEI DEN GENEHMIGUNGEN der Kre-

ditabrechnungen zum Projektierungskredit «Neubau Doppelkindergarten» kam es zu einer Kreditüberschreitung von Fr. 60 667.80. Gemeinderat Jürg Lienberger erklärte die Gründe, die dazu geführt haben – darunter ein Rückzug der Holzbaufirma, die eine Submission ohne Kostenfolge versprochen hatte, bei der Ausführung aber einen Rückzieher machte, sowie die Planungsarbeit der Sanitärfirma, die nachträglich umgebucht werden musste. Auch in der Kreditabrechnung «Erwei-

terung der Schulanlagen/Architekturwettbewerb» kam es zu einer Kreditüberschreitung von Fr. 44 514.45. Hier lagen die Gründe darin, dass das Projekt von Soppelsa Architekten nochmals überarbeitet werden musste, eine zweite Erdbebenabklärung durchgeführt werden und eine günstigere Lösung für den Boden gefunden werden musste. Die Ausarbeitung der Broschüre durch die Architekten führte ebenfalls zu Mehrkosten. Die Kreditabrechnung «Sanierung Bahnhofstrasse» hingegen schloss mit einer Kreditunterschreitung von Fr. 34 698.70 ab, was Gemeinderat Hanspeter Schmid auch nicht weiter kommentieren musste. Alle drei Kreditabrechnungen wurden grossmehrheitlich angenommen. EIN NOVUM GAB ES bei den Einbürgerungen: Das Ehepaar Frédérique Florentin und Christian Brunklaus liess sich in Abwesenheit einbürgern. Vizeammann Walter Hubmann erklärte, dass die Frau Flugbegleiterin sei und einen vollen Flugplan habe und der Mann gerade im Ausland sei und seinen Geschäftstermin nicht verschieben konnte. Alle Einbürgerungsgesuche wurden von der Versammlung angenommen. Hanspeter Schmid erläuterte anschliessend die Hintergründe zur Erteilung eines Brutto-Verpflichtungskredits von 1, 45 Mio. Franken für die Sanierung der Rütenenstrasse. Der Gemeinderat ersetze jährlich veraltete Leitungen gemäss einer Zustandsliste: «An der Rütenenstrasse haben wir ei-

nen schlechten Zustand des Deckbelages, so bleibt beispielsweise der Schneepflug im Winter an jedem Schachtdeckel hängen.» Ausserdem seien die Wasserleitungen in schlechtem Zustand und es gebe regelmässig Rohrbrüche. Auch die EW-Rohranlagen seien in die Jahre gekommen. Vorgesehen ist nun eine Erneuerung in zwei Etappen, um die Zufahrt für die Anwohner zu gewährleisten. Lage und Höhe der Strasse bleiben unverändert, lediglich Rohre und Belag werden ersetzt. Auch die Hausanschlüsse bis etwa einen Meter über die Parzellengrenzen hinaus werden erneuert, und die Gemeinde kommuniziert mit den Hauseigentümern, ob sie das gleich weiterziehen möchten. Die Kosten für Strassenbau, Wasser, Abwasser und EW belaufen sich auf gesamthaft 1,45 Mio. Franken. Warum die Kabel von Internetund TV-Anbietern nicht auch gleich erneuert werden, war eine Frage eines Versammlungsteilnehmers, die auch Schmid nicht beantworten konnte: Der Gemeinderat hätte Cablecom und Swisscom mehrmals angefragt, aber sie seien nicht interessiert, mitzuziehen. «Diese Firmen sind einfach zu mächtig.» Der Antrag wurde grossmehrheitlich angenommen. Hitze und Fussball lockten alle schnell wieder nach Hause. Und nach einer kurzen Information von Gemeinderat Patrick Bellini über den aktuellen, planmässigen Stand der Schulhauserweiterung Zelgli schloss die Versammlung um 21 Uhr.


11 Gemeindeverwaltung und Werkhof über Fronleichnam geschlossen Von Donnerstag, 19. Juni, bis Freitag, 20. Juni 2014 (Fronleichnam), bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei Tel. 056 437 77 77 Bestattungsamt Tel. 076 245 20 70 Störungsdienst – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77

Wir danken für Ihr Verständnis.

Altpapier-/ Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 21. Juni 2014 wird von Pfadi Riko durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Papier und Karton ungebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen, werden nicht mitgenommen! Ebenso nicht mit Couverts oder beschichteten Papieren durchsetzte Bündel. Gemeindewerke Spreitenbach

Gemeinderat und Personal

Projektausschreibung Projekt-Nr. S 144 Kreuzäcker West Bauherr: Einwohnergemeinde Spreitenbach Bauobjekt: Infrastrukturprojekt Kanalisationserschliessung Baustelle: Arbeitsplatzzone 1K (A1K) Parzellen: 1580/1581/2335/2541/3106/3107/ 3108/3118/3120/3616 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 23. Juni bis 22. Juli 2014 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

AUS DEM GEMEINDERAT bike to work Von Genf bis Romanshorn gilt für über 50 000 Pendler «bike to work». Das heisst, das eigene Auto bleibt zu Hause und es werden auch keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Muskelkraft ist angesagt. Der Weg zur Arbeit wird im ganzen Monat Juni mit dem Velo und/oder zu Fuss zurückgelegt. Die Gemeindeverwaltung ist bei diesem Projekt mit 8 Teams und 32 Personen beteiligt.

mungen einzuhalten. Die bisherige Mieterin der Groppenackerstrasse 9 hat den Mietvertrag per 31. August 2014 gekündigt. Damit werden sämtliche bestehenden Subventionsansprüche per 1. September 2014 hinfällig und automatisch aufgehoben. Da die Liegenschaft von einer anderen Kindertagesstätte übernommen wird, können neu diese Personen einen Antrag auf einen Gemeindebeitrag stellen.

Subventionsregelung Kindertagesstätte Für den Betrieb der Kindertagesstätte an der Groppenackerstrasse 9 besteht eine Subventionsregelung der Gemeinde Spreitenbach. Diese besagt, dass nur Kinder, welche in diesem Gebäude betreut werden, Anspruch auf einen Gemeindebeitrag stellen können. Dabei sind die reglementarischen Bestim-

Baubewilligung ist erteilt worden an Vögele Karl AG, Uznach, für Ladenausbau «Vögele Schuhe», Shopping-Center 4.

Erna Camenzind dipl. Hundecoiffeuse Boostockstrasse 11 8957 Spreitenbach Telefon 079 945 07 55 www.1a-hundesalon.ch Ich komme auch zu Ihnen nach Hause.

Wir suchen für die professionelle Ausführung von Malerarbeiten einen

pensionierten Fachmann (Einsatz stundenweise)

Tel. 056 410 26 25

Termine 24. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 24. Juni, 19.30 Uhr, Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock.

STV SPREITENBACH Der siebte Pizzaplausch bei der Boostockhalle lockte bei herrlichem Wetter erneut viele Spreitenbacher an. Allerdings wurde bereits am Vortag der Happy Barday gefeiert, der zum 100. Geburtstag des STV Spreitenbach durchgeführt wurde. Bei Grill und gemütlichem Beisammensein wurde gefeiert. Was am Samstag zur Mittagszeit noch verhalten begann, steigerte sich gegen Abend zu einem richtigen Publikumsmagneten. Das Wetter stimmte im Gegensatz zum Vorjahr mit rund 22 Grad. Nebst Weisswürsten mit Brezeln, selbst gemachten Kuchen und Torten war vor allem eines gefragt – die Pizzen, die von einem achtköpfigen Pizzaiolo-Team frisch zubereitet wurden. Aus diversen Zutaten konnten die Gäste ihre Pizza nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Ganz neu in diesem Jahr wurde der Plauschwettkampf durchgeführt. Der Wettkampf, durch die Häxeschränzer von Gebenstorf geleitet, wurde INSERAT

1A Hundesalon

SPREITENBACH

Pizza und Weisswürste im Biergarten des STV. Foto: zVg von Jung und Alt begeistertet bestritten. In Zweierteams konnte man sich gegeneinander messen. Mit dem Championsleaguefinale kamen noch mehr Gäste, die die einzigartigen Pizzen versuchen wollten. Der STV Spreitenbach blickt auf einen unvergesslichen Pizzaplausch zurück und freut sich bereits auf das nächs(rn) te Jahr.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

SPREITENBACH

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

12

13

Projektwoche im Schulhaus Hasel Vom 2. bis 6. Juni 2014 hatten wir im Schulhaus Hasel eine Projektwoche. Der Kurs «Baustellen-News» befasste sich mit dem Thema «Schulhaus-Neubau Hasel».

Die chinesische Malerei kommt mit wenigen Pinselstrichen aus.

Wir haben eine Zeitung für die Schule gemacht, damit die Schülerinnen und Schüler wissen, was uns in der Bauphase erwarten wird. Dazu haben wir Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und verschiedene Funktionäre interviewt, um möglichst viele Informationen über das neue Schulhaus zu sammeln. Dabei haben wir viele nützliche Informationen herausgefunden. Zum Beispiel: Wie viel es kosten wird, wie es aussehen wird, was alles neu sein wird und wann gebaut wird etc. Der Architekt des neuen Schulhauses, Andreas Noetzli, und der Bauberater der Gemeinde Spreitenbach, Dario Filippi, haben uns viel Interessantes über den Neubau erzählt. Wir haben erfahren, wie das neue Schulhaus aussehen und wie gross es sein wird. Es wird dreimal so gross werden wie unser heutiges Schulhaus Hasel und es wird zwei Turnhallen haben, anstatt eine wie jetzt. Auch Markus Mötteli, Gemeinderat und Präsident der Baukommission, und Albert Wiederkehr von der Bauverwaltung Spreitenbach konnten uns interessante Fakten über

Foto: zVg

Chinesische Spreitenbacher Kunst Am Freitag, 27. Juni, findet in der Gemeindegalerie Spreitenbach die Vernissage der Künstlerin Li Zhou statt. Die Künstlerin Li Zhou ist in Spreitenbach wohnhaft und präsentiert in der Gemeindegalerie Spreitenbach eine Auswahl chinesischer Werke. Li Zhou präsentiert einen kleinen Querschnitt aus der Vielzahl chinesischer Kunst. Diese reicht von Kalligrafie über PapierScherenschnitt, chinesische Malerei und Stickereien. Der Papier/Scherenschnitt hat in China eine Geschichte von ungefähr 2000 Jahren und ist eine der beliebtesten Traditionen dekorativer Kunst in China. Die chinesische Malerei unterscheidet sich von der westli-

chen Malerei insofern, dass bereits mit ein paar wenigen Pinselstrichen ein Gemälde hergestellt werden kann. Kalligrafie ist eine weitere typische Art chinesischer Kunst. Kreuzstich ist eine zusätzlich traditionelle chinesische Technik der Stickereien und über 1300 Jahre alt. Es ist eine sehr zeitaufwendige Aufgabe, denn eine kleine Version braucht ungefähr ein bis zwei Monate, während grössere Projekte bis zwei Jahre Zeit beanspruchen. Die Künstlerin würde sich freuen, mit dieser Ausstellung das Interesse der Bevölkerung für chinesische Kunst zu fördern. Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Juni, um 19 Uhr anlässlich der Vernissage eröffnet und dauert bis zum 15. August 2014. (jvr)

GOSHIN-RYU-KARATE-TRAININGSCAMP 2014 IN ALT ST. JOHANN Während der Auffahrtstage vom 29. Mai bis 1. Juni trainierten die KarateKas von Goshin-Ryu Spreitenbach im traditionellen, viertägigen Karatecamp im idyllischen Alt Sankt Johann im Toggenburg. In der herrlich blühenden Bergwelt erwartete alle ein geräumiges Lagerhaus sowie frische, klare Luft. Unter der Leitung von Shihan Robert Bättig, 6. Dan, und Sensei Leo Gavazaj, 2. Dan, trainierten die CampMitglieder die Kampfkunst Karate-Do, Kihon (Grundschule), Kata (Schattenkampf) und Kumite (Freikampf) in der Turnhalle von Alt St. Johann. Am Freitagabend fand die Generalversammlung des Karateclubs Goshin-Ryu Spreitenbach statt. Danach gings wieder zum Kumite-Training. Am Samstagmorgen fanden die Gürtel-Prüfungen von den Unterstufengurten bis zu den 3. Braungürtelprüfungen statt. Alle Prüflinge bestanden die Prüfungen mit Erfolg. Am Samstagnachmittag nahmen alle Campteilnehmer an der Wanderung zu den Töss-Wasserfällen teil. Am Abend fand traditionell das Barbecue bei bestem Wetter und bester Stimmung statt. Am Sonntagmor-

Die Teilnehmer des Goshin-RyuKaratecamps 2014. Foto: zVg gen fand ein letztes Karatetraining statt, danach wurde das Camphaus aufgeräumt und gereinigt. Um ca. 13 Uhr konnte die Heimreise angetreten werden. Alle Teilnehmer des Karatecamps konnten während täglich drei Trainingseinheiten ihre Technik durch intensives Training verbessern sowie eine gute Körperkondition antrainieren und sich so für kommende Karateturniere vorbereiten. Die angenehme Atmosphäre trug zum Erfolg dieses Karatecamps bei, das die meisten mit einem höheren Gurt im Gepäck und vielen angenehmen Erinnerungen im (rb) Kopf verliessen. www.grk.ch

Die Schülerinnen und Schüler des Hasel freuen sich jetzt schon auf ihr neues,

renoviertes Schulhaus.

Hasel-Spatenstich in Pink Fortsetzung Frontartikel Gemeinderat Markus Mötteli musste in seiner Ansprache gar nicht mehr darauf hinweisen, wie nötig das neue Schulhaus ist – der unverstellte Blick auf die Fassade des bald 40 Jahre alten und nie sanierten Baus sowie auf die nicht mehr allzu frisch aussehende Baracke davor war Erklärung genug. Mötteli versprach den Kindern: «Das Ganze wird am Schluss ein neues Schulhaus sein», und man werde den Unterbruch zwischen dem sanierten, bestehenden Gebäude und dem Neubau nicht mehr sehen. Besonders begeisterte die Schüler die Ankündigung einer neuen Turnhalle und eines Spielplatzes, der von einem Drachen bewacht sein werde, wie Mötteli sagte. 2016 soll beim grossen Dorffest auch Einweihung gefeiert werden. «Ich hoffe, alle heute Anwesenden dann wieder begrüssen zu können.» Schulleiterin Bettina Stade schenkte er einen pinken Bauhelm, den sie sich gewünscht hatte und auch gleich aufsetzte. Stade dankte der Gemeinde, dass das neue Schulhaus nun zustande kommt. Sie tröstete die Schulkinder, dass es leider keine Rutschbahnen aus den Schulzimmern direkt in den Hof geben werde – viele Kinder hatten solche auf ihren Zeichnungen zum neuen Schulhaus eingefügt. (ska)

Neun Schülerinnen und Schüler der 3. und 5. Klasse haben eine Zeitung über den Schulhausneubau gemacht. Foto: zVg das Schulhaus erzählen. So wissen wir jetzt, dass der Neubau ca. 2 Jahre dauern wird und 25 790 000 Franken kosten wird. Der Bau beginnt Anfang Juli 2014, Ende Juli 2015 können wir den Neubau beziehen und Ende Juli 2016 ist das ganze Schulhaus fertig gebaut. Unsere Schulleiterin Bettina Stade und die Schulpflegerin Alexandra Seidel Binder haben uns erklärt, dass der Schulbetrieb während der Bauphase weitergeht und wir nach ca. einem Jahr vom alten Schulhaus in den Neubau zügeln können. Danach wird das bestehende Schulhaus renoviert. Unser Ziel war es, den anderen Schülerinnen und Schülern mehr

über das Schulhaus zu erzählen und zu zeigen, was uns alles erwartet. Ich glaube, ich rede im Namen von allen, wenn ich sage, dass ein neues Schulhaus zwingend nötig ist und wir alle uns riesig freuen. Unser Zeitungskurs in der Projektwoche hat uns sehr gut gefallen. Wir konnten viel am Computer arbeiten, haben interessante Sachen herausgefunden und auch Informationen erhalten, die noch nicht offiziell bekannt gemacht wurden. Unsere Zeitung HASEL 2.0 ist interessant und schön geworden. Am Donnerstag, 12. Juni, fand der Spatenstich für das neue Schulhaus statt. Luan Badalli (Klasse P5a)

VERMISCHTES FRAUE-ABIG Cocktails und Snacks trum und vor dem Schulhaus See-

von und mit dem Familientreff- feld abgeholt werden. Team. Ohne Alkohol: 2 Franken / mit Alkohol: 4 Franken. Anmeldungen bitte an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33. Vorplatz Lokal, Eichstr. 9, Freitag, 27. Juni, ab 19 Uhr. Im Anschluss an die offiziellen Ansprachen mit Helmen und Neonwesten ausgerüstet, ihrem pinken Helm auf dem Bagger Platz

Der offizielle Spatenstich.

durften sechs Kinder vom Schulhausrat, EUCHARISTIEFEIER, GESTALTET VOM sowie Schulleiterin Bettina Stade mit KATH. FRAUENVEREIN Am Samstag, 21. Juni, um 18.30 Uhr wird in der nehmen, kath. Kirche der vom kath. Frauenverein gestaltete Gottesdienst gefeiert. Damit eine grössere Gemeinschaft angesprochen werden kann, findet diese Feier schon seit ein paar Jahren nicht mehr am Mittwochvormittag, sondern am Samstagabend statt.

Fotos: ska

FUNDGEGENSTÄNDE Verlorene oder vergessene Sachen können vor den Sommerferien am Mittwoch, 2. Juli, von 10–11 Uhr vor dem Schulhaus Rebenägertli im Zen-

Gordana Kekenovska-Kolarova und Boyan Kolarov. Foto: zVg Die jungen Turmfalken sind gross. «EIN GEBET MEINES HERZENS» Am

Sonntag, 29. Juni, um 17 Uhr findet ein «Gebet meines Herzens» in der reformierten Dorfkirche in Spreitenbach statt. Die Sopranistin Gordana Kekenovska-Kolarova und Boyan Kolarov (Orgel) führen Werke von W.A. Mozart, J.S. Bach, G.F. Händel, H. Wolf, N. RimskiKorsakow, D. Scarlatti und A. Scarlatti auf. Eintritt frei, Kollekte.

zVg

Gross und ausgeflogen Nachdem die im Kirchturm nistenden Turmfalken in den letzten Wochen von den Eltern mit Mäusen gefüttert wurden, sind sie jetzt ausgeflogen. Sie tummeln sich auf den Dächern der Kirche und unternehmen immer wieder kleine Flüge um den Turm herum und in die nahe Umgebung. (kw)


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

SPREITENBACH

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

12

13

Projektwoche im Schulhaus Hasel Vom 2. bis 6. Juni 2014 hatten wir im Schulhaus Hasel eine Projektwoche. Der Kurs «Baustellen-News» befasste sich mit dem Thema «Schulhaus-Neubau Hasel».

Die chinesische Malerei kommt mit wenigen Pinselstrichen aus.

Wir haben eine Zeitung für die Schule gemacht, damit die Schülerinnen und Schüler wissen, was uns in der Bauphase erwarten wird. Dazu haben wir Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und verschiedene Funktionäre interviewt, um möglichst viele Informationen über das neue Schulhaus zu sammeln. Dabei haben wir viele nützliche Informationen herausgefunden. Zum Beispiel: Wie viel es kosten wird, wie es aussehen wird, was alles neu sein wird und wann gebaut wird etc. Der Architekt des neuen Schulhauses, Andreas Noetzli, und der Bauberater der Gemeinde Spreitenbach, Dario Filippi, haben uns viel Interessantes über den Neubau erzählt. Wir haben erfahren, wie das neue Schulhaus aussehen und wie gross es sein wird. Es wird dreimal so gross werden wie unser heutiges Schulhaus Hasel und es wird zwei Turnhallen haben, anstatt eine wie jetzt. Auch Markus Mötteli, Gemeinderat und Präsident der Baukommission, und Albert Wiederkehr von der Bauverwaltung Spreitenbach konnten uns interessante Fakten über

Foto: zVg

Chinesische Spreitenbacher Kunst Am Freitag, 27. Juni, findet in der Gemeindegalerie Spreitenbach die Vernissage der Künstlerin Li Zhou statt. Die Künstlerin Li Zhou ist in Spreitenbach wohnhaft und präsentiert in der Gemeindegalerie Spreitenbach eine Auswahl chinesischer Werke. Li Zhou präsentiert einen kleinen Querschnitt aus der Vielzahl chinesischer Kunst. Diese reicht von Kalligrafie über PapierScherenschnitt, chinesische Malerei und Stickereien. Der Papier/Scherenschnitt hat in China eine Geschichte von ungefähr 2000 Jahren und ist eine der beliebtesten Traditionen dekorativer Kunst in China. Die chinesische Malerei unterscheidet sich von der westli-

chen Malerei insofern, dass bereits mit ein paar wenigen Pinselstrichen ein Gemälde hergestellt werden kann. Kalligrafie ist eine weitere typische Art chinesischer Kunst. Kreuzstich ist eine zusätzlich traditionelle chinesische Technik der Stickereien und über 1300 Jahre alt. Es ist eine sehr zeitaufwendige Aufgabe, denn eine kleine Version braucht ungefähr ein bis zwei Monate, während grössere Projekte bis zwei Jahre Zeit beanspruchen. Die Künstlerin würde sich freuen, mit dieser Ausstellung das Interesse der Bevölkerung für chinesische Kunst zu fördern. Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Juni, um 19 Uhr anlässlich der Vernissage eröffnet und dauert bis zum 15. August 2014. (jvr)

GOSHIN-RYU-KARATE-TRAININGSCAMP 2014 IN ALT ST. JOHANN Während der Auffahrtstage vom 29. Mai bis 1. Juni trainierten die KarateKas von Goshin-Ryu Spreitenbach im traditionellen, viertägigen Karatecamp im idyllischen Alt Sankt Johann im Toggenburg. In der herrlich blühenden Bergwelt erwartete alle ein geräumiges Lagerhaus sowie frische, klare Luft. Unter der Leitung von Shihan Robert Bättig, 6. Dan, und Sensei Leo Gavazaj, 2. Dan, trainierten die CampMitglieder die Kampfkunst Karate-Do, Kihon (Grundschule), Kata (Schattenkampf) und Kumite (Freikampf) in der Turnhalle von Alt St. Johann. Am Freitagabend fand die Generalversammlung des Karateclubs Goshin-Ryu Spreitenbach statt. Danach gings wieder zum Kumite-Training. Am Samstagmorgen fanden die Gürtel-Prüfungen von den Unterstufengurten bis zu den 3. Braungürtelprüfungen statt. Alle Prüflinge bestanden die Prüfungen mit Erfolg. Am Samstagnachmittag nahmen alle Campteilnehmer an der Wanderung zu den Töss-Wasserfällen teil. Am Abend fand traditionell das Barbecue bei bestem Wetter und bester Stimmung statt. Am Sonntagmor-

Die Teilnehmer des Goshin-RyuKaratecamps 2014. Foto: zVg gen fand ein letztes Karatetraining statt, danach wurde das Camphaus aufgeräumt und gereinigt. Um ca. 13 Uhr konnte die Heimreise angetreten werden. Alle Teilnehmer des Karatecamps konnten während täglich drei Trainingseinheiten ihre Technik durch intensives Training verbessern sowie eine gute Körperkondition antrainieren und sich so für kommende Karateturniere vorbereiten. Die angenehme Atmosphäre trug zum Erfolg dieses Karatecamps bei, das die meisten mit einem höheren Gurt im Gepäck und vielen angenehmen Erinnerungen im (rb) Kopf verliessen. www.grk.ch

Die Schülerinnen und Schüler des Hasel freuen sich jetzt schon auf ihr neues,

renoviertes Schulhaus.

Hasel-Spatenstich in Pink Fortsetzung Frontartikel Gemeinderat Markus Mötteli musste in seiner Ansprache gar nicht mehr darauf hinweisen, wie nötig das neue Schulhaus ist – der unverstellte Blick auf die Fassade des bald 40 Jahre alten und nie sanierten Baus sowie auf die nicht mehr allzu frisch aussehende Baracke davor war Erklärung genug. Mötteli versprach den Kindern: «Das Ganze wird am Schluss ein neues Schulhaus sein», und man werde den Unterbruch zwischen dem sanierten, bestehenden Gebäude und dem Neubau nicht mehr sehen. Besonders begeisterte die Schüler die Ankündigung einer neuen Turnhalle und eines Spielplatzes, der von einem Drachen bewacht sein werde, wie Mötteli sagte. 2016 soll beim grossen Dorffest auch Einweihung gefeiert werden. «Ich hoffe, alle heute Anwesenden dann wieder begrüssen zu können.» Schulleiterin Bettina Stade schenkte er einen pinken Bauhelm, den sie sich gewünscht hatte und auch gleich aufsetzte. Stade dankte der Gemeinde, dass das neue Schulhaus nun zustande kommt. Sie tröstete die Schulkinder, dass es leider keine Rutschbahnen aus den Schulzimmern direkt in den Hof geben werde – viele Kinder hatten solche auf ihren Zeichnungen zum neuen Schulhaus eingefügt. (ska)

Neun Schülerinnen und Schüler der 3. und 5. Klasse haben eine Zeitung über den Schulhausneubau gemacht. Foto: zVg das Schulhaus erzählen. So wissen wir jetzt, dass der Neubau ca. 2 Jahre dauern wird und 25 790 000 Franken kosten wird. Der Bau beginnt Anfang Juli 2014, Ende Juli 2015 können wir den Neubau beziehen und Ende Juli 2016 ist das ganze Schulhaus fertig gebaut. Unsere Schulleiterin Bettina Stade und die Schulpflegerin Alexandra Seidel Binder haben uns erklärt, dass der Schulbetrieb während der Bauphase weitergeht und wir nach ca. einem Jahr vom alten Schulhaus in den Neubau zügeln können. Danach wird das bestehende Schulhaus renoviert. Unser Ziel war es, den anderen Schülerinnen und Schülern mehr

über das Schulhaus zu erzählen und zu zeigen, was uns alles erwartet. Ich glaube, ich rede im Namen von allen, wenn ich sage, dass ein neues Schulhaus zwingend nötig ist und wir alle uns riesig freuen. Unser Zeitungskurs in der Projektwoche hat uns sehr gut gefallen. Wir konnten viel am Computer arbeiten, haben interessante Sachen herausgefunden und auch Informationen erhalten, die noch nicht offiziell bekannt gemacht wurden. Unsere Zeitung HASEL 2.0 ist interessant und schön geworden. Am Donnerstag, 12. Juni, fand der Spatenstich für das neue Schulhaus statt. Luan Badalli (Klasse P5a)

VERMISCHTES FRAUE-ABIG Cocktails und Snacks trum und vor dem Schulhaus See-

von und mit dem Familientreff- feld abgeholt werden. Team. Ohne Alkohol: 2 Franken / mit Alkohol: 4 Franken. Anmeldungen bitte an: Petra Vontobel, Tel. 056 401 66 33. Vorplatz Lokal, Eichstr. 9, Freitag, 27. Juni, ab 19 Uhr. Im Anschluss an die offiziellen Ansprachen mit Helmen und Neonwesten ausgerüstet, ihrem pinken Helm auf dem Bagger Platz

Der offizielle Spatenstich.

durften sechs Kinder vom Schulhausrat, EUCHARISTIEFEIER, GESTALTET VOM sowie Schulleiterin Bettina Stade mit KATH. FRAUENVEREIN Am Samstag, 21. Juni, um 18.30 Uhr wird in der nehmen, kath. Kirche der vom kath. Frauenverein gestaltete Gottesdienst gefeiert. Damit eine grössere Gemeinschaft angesprochen werden kann, findet diese Feier schon seit ein paar Jahren nicht mehr am Mittwochvormittag, sondern am Samstagabend statt.

Fotos: ska

FUNDGEGENSTÄNDE Verlorene oder vergessene Sachen können vor den Sommerferien am Mittwoch, 2. Juli, von 10–11 Uhr vor dem Schulhaus Rebenägertli im Zen-

Gordana Kekenovska-Kolarova und Boyan Kolarov. Foto: zVg Die jungen Turmfalken sind gross. «EIN GEBET MEINES HERZENS» Am

Sonntag, 29. Juni, um 17 Uhr findet ein «Gebet meines Herzens» in der reformierten Dorfkirche in Spreitenbach statt. Die Sopranistin Gordana Kekenovska-Kolarova und Boyan Kolarov (Orgel) führen Werke von W.A. Mozart, J.S. Bach, G.F. Händel, H. Wolf, N. RimskiKorsakow, D. Scarlatti und A. Scarlatti auf. Eintritt frei, Kollekte.

zVg

Gross und ausgeflogen Nachdem die im Kirchturm nistenden Turmfalken in den letzten Wochen von den Eltern mit Mäusen gefüttert wurden, sind sie jetzt ausgeflogen. Sie tummeln sich auf den Dächern der Kirche und unternehmen immer wieder kleine Flüge um den Turm herum und in die nahe Umgebung. (kw)


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

SPREITENBACH

14

FRAKTIONSBERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG

Rechenschaftsbericht 2014 Der detailliert abgefasste Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Rechnung 2013 Ein hoher Überschuss von 4,9 Mio. Franken konnte vor allem durch einen buchhalterischen Gewinn (Auflösung durch stille Reserven) ausgewiesen werden. Zum hohen Resultat führten wiederum die zu tief budgetierten Aktiensteuern und die Steuereinnahmen der natürlichen Personen («Dank» gleichbleibendem Steuerfuss). In den übrigen Bereichen wird eine hohe Budgetqualität mit Genugtuung festgestellt. Mit einem Eigenkapital von über 25 Mio. zeigt sich die Gemeinde Spreitenbach in einer gesunden und soliden Finanzlage. Es gilt nun, die anstehenden Investitionen anzugehen und dabei mit den Ausgaben weiterhin haushälterisch umzugehen. Anpassung der Gemeindeordnung Die FDP.Die Liberalen Spreitenbach sind grundsätzlich mit den Änderungen der Gemeindeordnung einverstanden. Mit der öffentlichen Ausschreibung der Einbürgerungsgesuche ist die Mitwirkung der Einwohnerinnen und Einwohner gewährleistet. Somit ist es nicht nötig, an der Gemeindeversammlung über die Einbürgerungen abzustimmen. Die Kompetenzdelegation an den Gemeinderat ist richtig. Die empfohlene Entschlackung der Gemeindeordnung erachtet die FDP als richtig. Es muss nicht in ein Reglement geschrieben werden, was in einem übergeordneten Recht bereits beschrieben wird. Wünschenswert ist jedoch die Publikation der politischen Rechte in der Einladung zur Gemeindeversammlung, wie das bis jetzt gemacht wurde. Die Umbenennung des Gemeindeammanns in Gemeindepräsident findet die Fraktion zeitgemäss und als urbane Gemeinde an der Kantonsgrenze zu Zürich auch sinnvoll. Kreditabrechnungen Alle Kreditabrechnungen werden zur Kenntnis genommen und einstimmig zur Annahme empfohlen. Kreditanträge Projet urbain: Ein mit Bundes- und Kantonsbeiträgen finanziertes Projekt zum besseren Zusammenwirken der Bewohner in einer Gemeinde aus hohen unterschiedlichen Bevölkerungsschichten soll eine Chance erhalten. Mit Unmut wir jedoch die Kostenüberschreitung aus der Phase I entgegengenommen. In Anbetracht, dass die Aufgaben in der Phase II klarer formuliert sind, stellt dies eine Investition in die Zukunft dar. Bezüglich Tempo 30 scheint die Lightvariante eine diskutable Alternative zu sein. Die FDP hat die Stimmfreigabe beschlossen. Die Kreditanträge Gemeindehaus und Erschliessung Kreuzäckerstrasse werden als sinnvoll betrachtet und einstimmig zur (fdp) Annahme empfohlen.

An der Parteiversammlung vom 12. Juni wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung intensiv diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2013 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der wiederum gute Rechnungsabschluss 2013 mit einem Überschuss von rund 4,9 Mio. Franken ist sehr erfreulich und wird einstimmig gutgeheissen. Erfreulicherweise stieg der Pro-Kopf-Steuerertrag der natürlichen Personen leicht, allerdings weiterhin auf tiefem Niveau. Die CVP unterstützt den Antrag des Gemeinderates zur Anpassung der Gemeindeordnung. Neben den unbestrittenen materiellen Änderungen (Kompetenz für Einbürgerungen an Gemeinderat, Umbenennung von Gemeindeammann in Gemeindepräsident) wird auch die Straffung der Gemeindeordnung durch Streichung von Artikeln des übergeordneten Rechts mehrheitlich begrüsst. Die diversen Kreditabrechnungen geben kaum zu Diskussionen Anlass und werden von der CVP gutgeheissen. Mit Erstaunen wurde allerdings festgestellt, dass sich darunter Verpflichtungskredite befinden, welche schon längst hätten abgerechnet werden können. Auf Unverständnis stiessen die massiven Kostenüberschreitungen beim Projet urbain, Phase I. Hier hat wohl jede Kontrolle versagt. Trotzdem unterstützt die CVP den Kreditantrag für Phase II. Die bereits angefangenen Arbeiten sollten ordentlich abgeschlossen werden. Die Idee solcher Untersuchungen, dass Ansätze für eine positive Quartierentwicklung gesucht werden und damit einer drohenden Verslumung des Quartiers entgegengewirkt werden kann, erachtet die CVP als unterstützungswürdig. Die CVP ist der Meinung, dass nur die Vollversion der Tempo-30-Zone wirklich Sinn macht. Bei der vorgestellten Lightvariante wäre ausgerechnet die Poststrasse auf der Höhe der Schulanlage Zentrum noch mit 50 km/h befahrbar! Die beiden Kreditanträge zum Umbau von Büros im Gemeindehaus und die Wasserleitung in der Kreuzäckerstrasse wurden ohne Diskussionen zur Kenntnis genommen und werden ein(cvp) stimmig unterstützt.

Am 5. Juni versammelten sich die Mitglieder der SVP Spreitenbach zur Besprechung der Themen der kommenden Gemeindeversammlung im Restaurant Sternen. Nach der Begrüssung der

die anstehenden Traktanden durch die gute Vorarbeit von Aktuar Marcel Suter zügig und gewissenhaft besprochen werden. Der vorliegende Rechenschaftsbericht sowie die Rechnung 2013 werden einstimmig zur Kenntnis genommen. Da nach Meinung der SVP die Einbürgerungen zu einer Farce degradiert wurden, erteilt sie Stimmfreigabe. Zu den Anpassungen der Gemeindeordnung können die SVP-Mitglieder der Namensänderung des Gemeindeund Vizeammanns in Gemeinde- und Vizepräsident/in zustimmen. Dem Antrag, die Erteilung des Gemeindebürgerrechtes an den Gemeinderat zu delegieren, stimmen die SVP-ler nur unter der Hinzufügung eines GPK-Mitgliedes an den Gesprächen zu. Die SVP möchte aus Gründen der einfacheren Handhabung durch den Bürger lieber an der bestehenden Fassung der Gemeindeordnung (natürlich mit den beschlossenen Änderungen) festhalten. Die vom Gemeinderat gewünschte Fassung verlangt vom Leser sehr gute Kenntnisse der übergeordneten Gesetzestexte, welche dann so nicht mehr im entsprechenden Artikel aufgeführt wären. Die verschiedenen Kreditabrechnungen werden durch die Versammlung zur Kenntnis genommen. Der Bericht zur Phase I des Projet urbain wird schmunzelnd und mit fragenden Blicken entgegengenommen. Zähneknirschend stimmt die SVP dem Restkreditantrag von 320 000 Franken für die Phase II des Projet urbain unter bestimmten Voraussetzungen zu. Nach dem Aufbrauchen der bewilligten Mittel sollen keine weiteren Kredite mehr gesprochen werden. Dem Kreditantrag von 78 000 Franken für die Erweiterung der Tempo-30-Zonen stimmt die SVP unter gewissen Bedingungen zu. Sollte ein Antrag zur Streichung dieses Betrages gewünscht werden, ist sie auch diesem nicht abgeneigt. Die beiden Kreditanträge für den Büroumbau im Gemeindehaus sowie die Erschliessung Kreuzäckerstrasse sieht die SVP als ausgewiesen an. Bei den Ausführungen der Grundsätze für die Kosten des Halbanschlusses A1 (Kreditabrechnung) und den Ersatz der Grabäckerbrücke sowie die Sanierung der Sandäckerbrücke und Passerelle Zinggacher erwartet die SVP die Ausführungen des Gemeinderates. Bei grösseren Meinungsabweichungen wird die SVP sich an der Gemeindeversammlung speziell zu Wort (eb) melden.

An der Mitgliederversammlung vom Pfingstmontag hat die SP Spreitenbach die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 24. Juni diskutiert. Den Rechnungsabschluss der Einwohnergemeinde mit einem Überschuss von 4,9 Mio. Fran-

ken hat die SP erfreut zur Kenntnis genommen. Die Mehreinnahmen sind vollständig dem Eigenkapital zugerechnet worden. Im hohen Überschuss enthalten sind allerdings 2,4 Mio. aus der Auflösung von sogenannt stillen Reserven, die zulasten früherer Rechnungen gebildet wurden. Echte Mehreinnahmen kommen mit 1 beziehungsweise 0,7 Mio. sowohl von den Firmen, also auch von der Bevölkerung. Die Änderung der Gemeindeordnung wird von der SP begrüsst. Dass nun endlich kantonsweite Standards bei Einbürgerungen gelten, findet die SP ebenso begrüssenswert wie auch die Änderung des Verfahrens. Einsprachen gegen Einbürgerungen können einfacher gemacht werden, die Einbürgerungen werden transparenter und die Gemeindeversammlung vom Geschäft entlastet. Auch die Modernisierung und Verschlankung der Gemeindeordnung wird von der SP begrüsst. Die vorliegenden Kreditabrechnungen sind nicht bestritten. Es ist erfreulich, dass die Kredite meist klar unterschritten wurden. Das «Langäcker bewegt» wird von der SP mehrheitlich begrüsst. Leider kam es durch Fehlbuchungen in der ersten Phase des Projekts zu massiven Kostenüberschreitungen. Da das Projet urbain noch kaum Handfestes vorzuweisen hat, ist das Projekt in die Kritik geraten. Die SP findet es schade, dass das Projekt durch das schlechte Controlling so schlecht dasteht. Die SP ist sich aber im Klaren, dass mit dem zweiten Kredit noch keine konkreten Infrastrukturprojekte bezahlt werden. Da mit der Phase II aber sichtbare Resultate greifbar werden, stützt die SP den Kreditantrag. Die SP setzt voraus, dass der Gemeinderat seine Aufsichtsfunktion wahrnimmt. Die fast flächendeckende Einführung von Tempo 30 wird von der SP begrüsst. Es ist sinnvoll, Strassen wie die Post-, die Dorf- und die Langäckerstrasse, sowie deren Zubringer, zu entschleunigen. Eine weiträumige Umzonierung hat zudem den Vorteil der besseren Übersichtlichkeit. Die SP hofft, dass im Rahmen des Umbaus nur wirklich dort Markierungen, Fussgängerstreifen und Spiegel entfernt werden, wo dies zwingend nötig ist. Die Kreditanträge für die weiteren Geschäfte und die Informationen über die gebundenen Ausgaben werden von der SP zur Kenntnis (tb) genommen.

GEMEINDEVERSAMMLUNG Die nächste Gemeindeversammlung findet statt am Dienstag, 24. Juni, um 19.30 Uhr, in der Turnhalle Boostock. Traktanden: 1. Protokollgenehmigung; 2. Rechenschaftsbericht 2013; 3. Rechnung 2013; 4. Einbürgerungen; 5. Gemeindeordnung, Anpassung; Kompetenzdelegation Zusicherung Gemeindebürgerrecht; 6. Kreditabrechnungen: 7. Projet urbain; 8. Tempo 30 in Wohngebieten; 9. Gemeindehaus-Umbau; 10. Erschliessung Kreuzäckerstrasse; 11. Information gebundene Ausgaben.


15

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

AUS DEM GEMEINDERAT

WÜRENLOS

Vom Nordpol nach Rumänien

Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Nicht nur das Wetter Donnerstag im Monat von 18.30–19.30 Uhr im Sitzungszim- war am Pfingstsamstag mer der Bauverwaltung, Erdge- aussergewöhnlich, sonschoss, Gemeindehaus, statt. Im dern auch das Ergebnis Juni wird die Beratung um eine Woche verschoben, da am 19. Ap- des Velosammeltages. ril 2014 Fronleichnam ist. Nächste Beratung: Donnerstag, 26. Juni. Mit 152 Velos und 2100 Franken an Transportkostenbeiträgen und Fronleichnam, gesetzlicher Feiertag Spenden kam das beste Ergebnis Gemäss kantonaler Vollziehungs- der Velosammeltage seit 2008 zuverordnung zum Arbeitsgesetz gilt sammen. Daneben erhielt die FaFronleichnam für die Gemeinden milie Trefzer wieder viele Skis in im Bezirk Baden (mit Ausnahme teilweise sehr gutem Zustand und von Bergdietikon), also auch für viele andere nützliche Artikel, Würenlos, als gesetzlicher Feiertag. nicht zuletzt dank der grosszügiEr ist im Sinne von Art. 20a des Ar- gen Lieferung von Osis Schi-Chälbeitsgesetzes dem Sonntag gleich- ler aus Neuenhof. Als absolute Ragestellt. Die Gewerbe- und Dienst- rität brachte Achilles Karrer ein leistungsbetriebe werden ausdrück- paar Ski und Schuhe, mit denen lich auf diese Bestimmungen hingewiesen und gebeten, den Ruhetag am 19. Juni einzuhalten. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 19. Juni, den ganzen Tag geschlossen. Diesmal führte Anton Möckel Für Notfälle können erreicht wer- senior die Teilnehmer des den: Bestattungsamt: 079 779 66 Träff 55 plus des Seniorenra08 oder 079 380 94 60. Technische tes Region Baden (SRRB) in Betriebe: 056 436 87 60. Regional- seine Welt der Erinnerungen. polizei wettingen-limmattal / Poli- Anton Möckels Vater Louis wurde zei: 056 437 77 77 oder Notruf 117. 1904 in Baden geboren und konnte Besten Dank für das Verständnis. in Würenlos ein Bauerngewerbe kaufen. 1931 heiratete er Frieda Hauptreinigung Alte Turnhalle und Obrist vom Sulzer Berg und führte Mehrzweckhalle Die Hauptreini- mit ihr eine Gärtnerei mit Baumgung der Mehrzweckhalle und der schule und Rosen. Toni wuchs mit Alten Turnhalle wird in der Zeit drei Schwestern und sieben Brüvom Samstag, 5. Juli, bis und mit dern auf. Schon früh zeigte er FreuSonntag, 27. Juli, durchgeführt. Die de an der Natur und wurde GärtHallen und Garderoben bleiben in ner mit Meisterprüfung und Gardieser Zeit geschlossen. Die Garde- tengestalter. Während des 2. Weltroben für den Aussensport bleiben krieges wurden Ziersträucher ausvom Samstag, 5. Juli, bis und mit gerissen und Gemüse, Obstbäume Sonntag, 13. Juli, geschlossen. Bes- und ein Feld mit Mohnblumen für ten Dank für das Verständnis.

152 Velos und zahlreiche Skis kamen am Sammeltag zusammen. er am Nordpol gewesen war. Der rege Betrieb und das heisse Wetter brachten alle ins Schwitzen, aber sie freuten sich sehr über das gute Resultat und die unzähligen guten Kontakte. Mit der Ak-

Foto: zVg

tion Velos für Rumänien unterstützt Familie Trefzer Selbsthilfeprojekte für nachhaltige Arbeitsplätze, soziale Einrichtungen für Kinder und die Betreuung von Betagten. (tt)

Reise in die Erinnerungen mit Anton Möckel

Fundgegenstände Sämtliche Gegenstände, welche im vergangenen Schuljahr in den Schul- und Sportanlagen Würenlos liegen geblieben und nicht abgeholt worden sind, können in der Zeit vom Montag, 23. Juni, bis Freitag, 4. Juli, jeweils zwischen 8–11.30 Uhr, im Untergeschoss des Schulhauses III abgeholt werden. Zurückgebliebene Gegenstände werden einer wohltätigen Institution zugeführt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr (Donnerstag/Fronleichnam geschlossen). Tel. 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, www.wuerenlos.ch.

Öl angepflanzt. Im Roten Turm in Baden lernte Toni bei einer Theater-Veranstaltung seine Frau Beatrice kennen. Sechs Kinder wurden Anton Möckel ihnen geschenkt. Während sein Bruder Louis die Baumschule und Gärtnerei übernahm, fand Toni grosse Freude an Gartengestaltungen, war 40 Jahre Leiter für Lehrlingskurse und führte die Lehrlingsprüfungen für Landschaftsgärtner durch. Auch gründete er die berufsbegleitenden Meisterkurse. Sein Sohn Toni führt

die Gartenbau AG heute mit grossem Einsatz und Begeisterung weiter. Der Gärtnerberuf ist vielseitig und schön und die geschaffenen Werke können sogar noch wachsen und Freude bereiten. Anton Möckel engagierte sich auch politisch, war mehrere Jahre Präsident der CVP, in verschiedenen Kommissionen tätig und hat einiges nachhaltig positiv bewirkt in der Gemeinde. Er arbeitete auch über sieben Jahre im Verfassungsrat. Das Filmen war ihm ein wichtiges Hobby: Mit Filmausschnitten von 1962–1979 erfreute er die zahlreichen Besucher, die sich selber, ihre Familien oder Freunde und Bekannte wiedererkannten. (azi)

VERMISCHTES PUBLIC VIEWING Hinter der Reithal- SOMMERKONZERT DER MUSIKSCHULE Abschluss des Konzertes tritt das

le (nähe Huba Control) schlagen vom 12. Juni bis 13. Juli Fussballherzen höher: Die Sportfreunde Würenlos laden zur Fussball-WM ein in der ultimativen «WM Bar». Sie bieten allen die Gelegenheit, die spannendste Zeit dieses Jahres auf einer grossen Leinwand und in bester Stimmung zu verfolgen. Auf Fleisch und Wurst vom Grill und Kühles vom Fass kann man sich schon jetzt freuen. An Spieltagen sind die Organisatoren eine halbe Stunde vor dem Anpfiff für ihre Gäste bereit. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle Spiele übertragen. Infos: www.wm-bar.ch.

Am Samstag, 21. Juni, am eidgenössischen Tag der Musik, findet das Sommerkonzert der Musikschule Würenlos in der Mehrzweckhalle statt. In zwei Konzertblöcken geben Musikschüler und Lehrpersonen einen Einblick in ein vielseitiges Musikrepertoire. Im ersten Teil, um 17 Uhr, werden Blechbläser, Cello-, Keyboard- und Klavier-, Akkordeon- und Schlagzeugschülerinnen und -schüler sowie das Mittelstufenensemble zu hören sein. Den zweiten Teil, um 19 Uhr, wird ein Streicherensemble eröffnen, gefolgt von Gitarren-, Violin- und Gesangsschülern. Zum

Oberstufenensemble auf. Mit Apéro zwischen den beiden Blöcken. VEREIN SPIELGRUPPE In der Woche vom 18. August startet die Spielgruppe Würenlos ins neue Schuljahr. Kinder ab 2½ Jahren bis zum Kindergarten-Eintritt werden von ausgebildeten, erfahrenen Leiterinnen betreut. In der Spielgruppe werden erste Kontakte vor dem Kindergarten geknüpft, die Sozialkompetenz erweitert, Sprachkenntnissse verbessert usw. Das alles erfolgt spielerisch, noch ohne Druck und Lernziele. Angebot und Infos: www.spielgruppe-wuerenlos.ch.


WÜRENLOS Die attraktive Gemeinde Würenlos im Limmattal und Furttal mit gut 6000 Einwohnern sucht für ihre Schul- und Sportanlagen per 1. September 2014 oder nach Vereinbarung eine/n

Hauswart/in Schul- und Sportanlagen (100%-Pensum)

Ihre Aufgaben: • Pflege und Unterhalt der Schul- und Sportanlagen mit Mehrzweckhalle • regelmässige Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten • Planen, Organisieren, Überwachen der Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten • Betreuung der technischen Anlagen • Koordination von Belegungen der Sportanlagen • Betreuung bei Anlässen in der Mehrzweckhalle • kleinere Reparaturarbeiten Ihr Profil: • Handwerkliche oder technische Ausbildung (z. B. Fachmann/-frau Betriebsunterhalt EFZ) • eidg. Fachausweis Hauswart (oder Bereitschaft zum Erwerb desselben) • selbstständige, zuverlässige und speditive Arbeitsweise • besonderes Flair im Umgang mit Vereinen, Lehrkräften, Schulkindern und Bevölkerung • teamfähige, kommunikative, belastbare und flexible Persönlichkeit • Führerausweis Kategorie B • Bereitschaft zu Abend- und Wochenenddienst • Wohnsitz in Würenlos oder Umgebung erwünscht Wenn Sie an dieser vielseitigen Aufgabe interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung mit Lebenslauf, Foto, Zeugniskopien und Referenzangaben bis 15. Juli 2014. Richten Sie diese bitte an den Gemeinderat Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Andrea Hofbauer, Bauverwalter-Stv. (Telefon 056 436 87 51 oder andrea.hofbauer@wuerenlos.ch), gerne zur Verfügung. GEMEINDERAT WÜRENLOS

ABSCHIED VON SOZIALDIAKONIN VERENA FANTOZZI Ende Juni 2014 wechselt Sozialdiakonin Verena Fantozzi nach fast 13 Jahren Amtszeit in der ref. Kirchgemeinde Würenlos in den Ruhestand. Als Fantozzi sich Verena Fantozzi 2001 auf die sozialdiakonische Stelle bewarb, war ihr Schwerpunkt der Aufbau des pädagogischen Handels. Schnell fand sie Kontakt zu Eltern, Kindern, Behörden und der Schule. Schon bald hat sie das Fiire mit de Chliine aufgebaut und ein Team von Mitarbeitenden gefunden. Die Plauschnachmittage wurden von grossen und kleinen Kindern rege genutzt. Das PH 1–4 ist schnell gewachsen und fand gute Resonanz bei Eltern und Kindern. Ein Bespiel zu PH 3, dem Teenie-Projekt, da fanden Ausflüge mit den Teenies nach Einsiedeln und Zürich Grossmünster statt, aber auch soziale Einsätze wie z.B. die Rosenaktion. Viele bunte Fäden und Muster entstanden im Laufe der Zeit zu und mit Eltern, mit kath. Kollegen, zu sozialen Werken und zum Frauenverein, wo gemeinsam Krippenfiguren hergestellt

wurden. Diese kann man in der Adventszeit in der Kirchgemeinde Würenlos bewundern. Nach ein paar Jahren kam der Aufbau von Angeboten für Senioren dazu. Die gemeinsamen Ausflüge in naher oder ferner Umgebung, Konzertbesuche, Kunstausstellungen oder auch das Gedächtnistraining werden den Senioren in guter Erinnerung bleiben. Auch dort wurden viele bunte Fäden geknüpft. Als Laienpredigerin hat Fantozzi viele Gottesdienste geleitet, u.a. OeME, Taizé, Weltgebets- und Sonntagschulgottesdienste. In einem Interview sagte Fantozzi: «Das Schönste war immer das Gespräch mit den Menschen, sei es mit Kindern oder Erwachsenen. All diese herzlichen Begegnungen werde ich nicht vergessen.» Die Kirchenpflege der ref. Kirche Würenlos dankt Verena Fantozzi herzlich für ihr nachhaltiges Wirken in der Gemeinde. Dank ihrer wertvollen Aufbauarbeit sind das PH 1–4 und die Begleitung der Senioren gut verankert in der Gemeinde. In vielen guten Erinnerungen bleiben auch die sozialdiakonischen Angebote wie Suppenandachten, ökum. Andachten, wertvolle Gespräche für alle, die Hilfe und Unterstützung gesucht haben. (at)

INSERAT

Baugesuchspublikation

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 12. Juni 2014 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2013; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2013; Genehmigung 3. Rechnung 2013; Genehmigung 4. Sparpaket 2014; Kenntnisnahme 5. Kreditabrechnungen 5.1 Kreisel «Steinbruch» mit Erneuerung Bifigweg und Abwassersanierung Rütenenweg-Industriestrasse; Genehmigung 5.2 Strassen- und Werkleitungssanierung Buechstrasse/Buechzelglistrasse; Genehmigung 6. Projektierung Sportanlagen «Tägerhard»; Verpflichtungskredit; Genehmigung 7. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Busse, Jörg – Busse geb. Keiber, Elke – Narasingamoorthy geb. Singaravelu, Sarojini 8. Reglement über die Organisation der Technischen Betriebe Würenlos; Änderung; Genehmigung 9. Reglement über die Abgabe elektrischer Energie; Totalrevision; Genehmigung 10. Reglement über die Erstellung und den Betrieb des Kommunikationsnetzes; Totalrevision; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 7 unterliegen sämtliche Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 21. Juli 2014 Würenlos, 13. Juni 2014 Der Gemeinderat

Baugesuch-Nr.: 201436 Bauherrschaft: Brunner Felix Dorfstrasse 2 5436 Würenlos Projektverf.: Moser Architekten Steinstrasse 65, 8003 Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus Lage: Parzelle 458 (Plan 68) Marktgasse 5 Zone: Kernzone K Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 19. Juni bis 18. Juli 2014 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

KOCH TIPP Karamellköpfli mit Rum Für 6 Förmchen mit 1,5 dl Inhalt 4,5 dl Milch 0,5 dl Rahm 3 Eier 75 g Zucker ½ Vanillestängel, aufgeschnitten 10 ml Rum, braun Für das Karamell: 75 g Zucker 0,5 dl Wasser, heiss Für das Karamell Zucker in einer Pfanne langsam hellbraun schmelzen und mit heissem Wasser ablöschen. Solange köcheln, bis sich das Karamell aufgelöst hat. Heiss in die Förmchen verteilen. Milch, Rahm und Vanillestängel aufkochen (Steamer, Dampfgarer, 100°C, 4 Min.). In einer Schüssel Eier und Zucker gut verrühren, Rum hinzufügen und die heisse Milch, ohne Vanillestängel, vorsichtig dazugiessen. Die abgesiebte Flüssigkeit in die Förmchen bis ca. 1 cm unter dem Rand füllen. Im Steamer oder Dampfgarer (95°C, 9 Min. und 5 Min. im geschlossenen Gerät nachziehen lassen) garen. Fürs Garen im Backofen die Förmchen in ein Wasserbad von 90°C stellen. Karamellköpfli bei Heissluft (150°C, das Wasser soll nicht kochen) ca. 25 Min. stocken lassen. Mit Nadel testen, es darf nichts klebenbleiben. Karamellköpfli mehrere Stunden kühlstellen, auf Teller stürzen und mit Schlagrahm, frischen Früchten und Biskuit servieren.


17

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

WÜRENLOS

Finanzierung nicht gesichert «Mir händ und wänd de Plausch».

zVg

Grümpi-Fieber Von Freitag, 27., bis Sonntag, 29. Juni, findet das 48. Würenloser Grümpi statt. Ganz nach dem Motto «Mir händ und wänd de Plausch» gilt auch dieses Jahr: «Mitmachen kommt vor Siegen». Ob am Freitag mit dem Vereins- und Dorfturnier, am Samstag mit kostümierten Plauschmannschaften, AD-HOC und SIE+ER oder am Sonntag mit dem Schüler- und Youngsters-Turnier – für tollen Sport und gute Unterhaltung ist gesorgt. Im grossen Festzelt stehen zwei Sommernachtsfeste mit Tanz- und Livemusik sowie Übertragungen der WMSpiele auf Grossleinwand auf dem Programm. Wer dann noch nicht genug hat, kann an beiden Abenden in der Gmeinds-Chäller-Bar bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern. Festwirtschaft und Tombola lohnen einen Besuch auf dem Ländli in jeden Fall. (fm) Infos: www.svwuerenlos.ch

Die Hudaki Village Band.

Foto: zVg

Ukrainische Musik Der Kulturkreis Würenlos beendet die Saison 2013/14 mit einem Open-Air-Konzert im idyllischen Hof der Mühle Otelfingen. Zu Gast ist am Samstag, 21. Juni, die Hudaki Village Band. Die neun Musiker aus den ukrainischen Karpaten spielen tage- und nächtelang als Dorfmusikanten in abgelegenen Bergtälern an Hochzeiten und Festen. In ergreifenden Balladen, Rap-ähnlich gesungenen Liedern und mit frenetischen Tänzen erzählen sie scherzend über Liebe, Verrat, Sinnesfreuden und Tod. (Der Kulturspaziergang ist wegen des Musikschulkonzertes abgesagt.) (pf) Mühle Otelfingen, Dorfzentrum, Samstag, 21. Juni, 20 Uhr. Ticketreservation: vorverkauf@muehle-otelfingen.ch oder 044 844 24 82.

Mit 144 zu 108 Stimmen wurde der Kredit für die Planung der Sportanlagen Tägerhard an der Gemeindeversammlung gesprochen. Die FDP und SVP haben bereits das Referendum dagegen ergriffen. MELANIE BÄR

Eine Stunde, bevor an der Fussballmeisterschaft in Brasilien der Startschuss fiel, diskutierte man in Würenlos über den Kredit von 160 000 Franken für die Projektierung der Sportanlagen Tägerhard. Nachdem der Sportplatz Ländli nach jahrelanger Planung doch nicht realisiert werden konnte, lag mit dem Projekt Tägerhard eine neue Variante vor. Wohl wegen dieser Abstimmung war die Turnhalle fast bis auf den letzten Platz besetzt. Unter den 270 anwesenden Stimmbürgern befanden sich auch Vereinssportler, die mit dem Ja zum Kredit den ersten Schritt zur Umsetzung ihres neuen Sportplatzes machen wollten. Mit 144 Ja zu 108 Nein, bei 10 Enthaltungen, wurde der Kredit denn auch angenommen. FDP und SVP haben jedoch bereits das Referendum ergriffen und sammeln Unterschriften dagegen. In ihrer Information begründen sie den Schritt mit den begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde: «Das Projekt ist unverantwortlich und unverhältnismässig.» MIT DEN FEHLENDEN FINANZEN wurde bereits an der Gemeindeversammlung gegen den Kredit argumentiert. «Die Finanzierung der Investition ist nicht gesichert, deshalb sagt die Finanzkommission Nein zur Kreditvorlage», so Marco Galli, Fiko-Präsident. «Wir sollten das Projekt für ein paar Jahre auf Eis legen, bis sich die finanzielle

Elke Busse (l.) freut sich über ihre Einbürgerung und die Fahnen der Gemeinde.

bär

Lage erholt hat», sagt Gemeindeammann Hans Ulrich Reber. «Obwohl ich die Sportvereine, die schon so lange auf ein zusätzliches Sportfeld warten, verstehe, unterstütze ich aus finanziellen Gründen den Kredit nicht», sagt Walter Kirchhofer. Er bezeichnete es als Schwäche der Gemeindeversammlung, dass eine grosse Interessengruppe es schaffe, eine Mehrheit zu gewinnen, und forderte eine Urnenabstimmung. Ganz anderer Meinung waren die Ortsbürger, die mit dem Bau der Zufahrt zum Sportplatz auch ihr Gewerbeland erschliessen und deshalb einen Teil der Erschliessungskosten übernehmen wollen. Heinz Markwalder hingegen betonte den gesellschaftspolitischen Nutzen: «Sport ist eine soziale Einbindung und Jugendförderung, die uns viel günstiger kommt als behördliche Sozialarbeiter.» Daniel Zehnder, der die Sportvereine vertrat: «Vorhin sprach man davon, die Infrastruktur erhalten zu wollen. Was mit den Sportplätzen gemacht wird, ist nicht erhalten, sondern abbauen.» Damit werde die Existenz der Sportvereine riskiert. Sigi Zihlmann: «Und so arm, wie wir jetzt gemeint haben, ist die Gemeinde gar nicht. Wir haben noch vier Millionen Franken

Kapital von brachliegendem Land.» Karl Wiederkehr wollte wissen, wie viel Geld für die Planungen schon ausgegeben wurde und was bei einer Ablehnung verloren ginge. 250 000 Franken respektive 95 000 Franken, beantwortete Reber die Frage. Nachdem darüber abgestimmt worden war, kam man am unter Punkt «Verschiedenes» am Schluss nochmals auf das Abstimmungsprozedere zu sprechen. Ortsbürger Marcel Moser wollte vom Gemeinderat wissen, wie teuer ein Referendum die Gemeinde zu stehen komme. Ungefähr 8000 bis 10 000 Franken ohne die Arbeitsstunden der Verwaltung, rechnete Gemeindeschreiber Daniel Huggler vor. «Sorry, Herr Moser, ich finde ihr Votum etwas fies», sagte darauf Walter Kirchhofer. Er fände, die Gemeindeversammlung sei missbraucht worden: «Eine grosse Interessensgemeinschaft bringt es fertig, einen Antrag durchzuwinken. Kann hingegen das ganze Dorf darüber abstimmen, gibt es einen ganz anderen Rückhalt. Sigi Zihlmann konterte: «Es wurden alle Stimmberechtigten eingeladen, an der Gemeindeversammlung abstimmen zu kommen. Das ist Demokratie und der heutige Entscheid ist zu respektieren.»

weise im Schwimmbad, beim Seniorenausflug, bei der Jugendarbeit, den Würenloser Nachrichten, dem Winterdienst sowie Verschiebung baulicher Massnahmen. Die Rechnung mit einem Umsatz von knapp 22,9 Mio. Franken weist einen Verlust von 139 000 Franken auf, die Schulden stiegen

um weitere 4 Mio. Franken. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist auf 4048 Franken angestiegen und ist damit die höchste des Bezirks Baden. Im Finanzplan sind für die laufende Legislaturperiode 13,5 Mio. Franken Investitionen vorgesehen, dafür würde ein Cashflow von 3,3 Mio. Franken benötigt. (bär)

FINANZLAGE «Wir wollen jährlich 1,5 Mio. Franken Schulden abbauen. Das ist uns nicht gelungen, aber wir haben es geschafft, in der Rechnung eine halbe Million Franken Einsparungen vorzunehmen», sagt Gemeinderätin Karin Funk bei der Rechnungspräsentation. Gelungen ist dies dank Einsparungen beispiels-


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

WETTINGEN-NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 19. Juni 8.30 Uhr, Glockengeläute mit allen Glocken. Bei schönem Wetter: 9 Uhr, Schulhaus Zehntenhof: Gottesdienst. Bei schlechtem Wetter: 9 Uhr, Gottesdienst in St. Anton. Ab 8 Uhr gibt Telefon 1600 Auskunft über den Ort.

Ev.-ref. Kirche Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht, anschl. Orgel-Matinee mit Werken von Bach, Reger, Brahms; Stefan Müller, Orgel 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfr. Stefan Burkhard

Freitag, 20. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 19. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 21. Juni 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 24. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 25. Juni 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 19. Juni 8.30 Uhr, Glockengeläute mit allen Glocken. Bei schönem Wetter: 9 Uhr, Schulhausplatz Zehntenhof: Gottesdienst der beiden Pfarreien St. Anton und St. Sebastian, mitgestaltet von der Jägermusik Wettingen und den Erstkommunikanten. Anschl. Apéro. Bei schlechtem Wetter: 9 Uhr, Gottesdienst in St. Anton, anschl. Apéro. Ab 8 Uhr gibt Telefon 1600 Auskunft.

NEUENHOF

Freitag, 20. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung Samstag, 21. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. Juni 11 Uhr, Eucharistiefeier, begleitet von Jungwacht und Blauring 18 Uhr, Santa Messa Montag, 23. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 24. Juni 8 Uhr, Morgenlob Mittwoch, 25. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier

Das Fronleichnamsfest von Killwangen und Neuenhof findet am 19. Juni statt. Bei schönem Wetter beginnt die Feier um 19 Uhr auf Freitag, 20. Juni dem Platz beim Werkgebäude in 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Killwangen und schliesst mit einer Prozession zur Kirche und einem Samstag, 21. Juni feierlichen Segen ab. Bei schlech18 Uhr, Eucharistiefeier tem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Killwangen statt. MitSonntag, 22. Juni gestaltet wird er durch die Musik9.30 Uhr, Eucharistiefeier gesellschaft Spreitenbach. An11 Uhr, Santa Messa schliessend offeriert die Kirchen18 Uhr, Gottesdienst in polnischer pflege Killwangen einen Apéro. Sprache Bibelgespräch am Mittwoch, Dienstag, 24. Juni 25. Juni, von 19.45 bis 21.15 Uhr 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kom- im Pfarrhaus Neuenhof. munionfeier 19.30 Uhr, Eucharistiefeier «ErSommerlager Jungwacht/Blauring 2014 Die Küchenmannschaft des neuerung im Geiste» SOLA ist froh über gespendete EssMittwoch, 25. Juni waren. Konfitüre, Guetzli, Reis, Nudeln, Apfelmus, Äpfel – Haupt9 Uhr, Eucharistiefeier sache gut lagerbar, auch bei Hitze. Für nähere Infos meldet man sich Röm.-Kath. Kirchgemeinde bei Adi Loosli (Tel. 079 265 09 21). Kloster Wettingen Sonntag, 22. Juni Bitte beachten Am Mittwoch, 25. 11 Uhr, Eucharistiefeier Juni, findet der Personalausflug Dienstag, 24. Juni der Pfarrei Neuenhof statt. Das Se18 Uhr, Rosenkranz in der Marien- kretariat bleibt geschlossen. Am Samstag, 28. Juni, findet die Eukapelle

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

charistiefeier um 18.30 Uhr in Killwangen statt. Am Sonntag, 29. Juni, feiern alle die Eucharistiefeier um 10 Uhr in Neuenhof mit einer Jodlermesse des Jodlerchors Dietikon. Anschliessend sind alle zum Sunntigskafi eingeladen. Der Gottesdienst in Killwangen fällt aus.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 19. Juni 8 Uhr, Glockenläuten, wenn der Gottesdienst im Freien stattfindet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie (bei schönem Wetter auf dem Schulhausplatz Oberstufe), mit Kommunionkindern und der Jugendmusik Spreitenbach 19.30 Kirchenchorprobe entfällt (verschoben auf Montag, 16. Juni) Freitag, 20. Juni 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetung Samstag, 21. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie und mit Mitwirkung des kath. Frauenvereins 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie und Petre Karmazicev 11 Uhr, Taufe von Janaina und Lean Rajic Miskovic Dienstag, 24. Juni 9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarrhaus 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung 18 Uhr, Probe kath. Kinderchor im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 25. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfr. P. Bopp, Dorfkirche Dienstag, 24. Juni 10 Uhr, Gottesdienst im Altersheim im Andachtsraum mit Pfrn. D. Siegrist Mittwoch, 25. Juni 14–16 Uhr, gemütlicher Spielenachmittag im Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung 18.30 Uhr, Feier-Abend-Mahl,

18

Dorfkirche, miteinander feiern am gedeckten Tisch mit Texten, Liedern, Gebeten und Musik

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Donnerstag, 19. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier mit der Musikgesellschaft Spreitenbach und den Erstkommunikanten Freitag, 20. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Juan Sanchez 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 24. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet Fronleichnam , Bibelgespräch und «Bitte beachten» siehe Neuenhof.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 19. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier, musikalische Mitwirkung: Spielgemeinschaft Würenlos-Neuenhof, Oberstufenprojekt (1–3) gem. Gottesdienstbesuch Samstag, 21. Juni 18 Uhr, Wortgottesfeier Sonntag, 22. Juni 10 Uhr, Wortgottesfeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 25. Juni 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessendem Mittwochskaffee Klosterkirche Fahr Donnerstag, 19. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit anschliessender Prozession 16 Uhr, Vesper Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Freitag, 20. Juni 15.30 Uhr, Fiire mit de Chline Sonntag, 22. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst, Abschied von Verena Fantozzi, Bridge Singers, Predigt: Verena Fantozzi, Sozialdiakonin / Martin Schweizer, Pfarrer, Apéro Dienstag, 24. Juni 10 Uhr, Abschlussfest der 5.-Klässler, anschl. Gottesdienst 20 Uhr, Chorprobe Bridge Singers


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

19

LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Ein Brand beschäftigte die Polizei in Wettingen am 19. Juni um 7.30 Uhr: Innerhalb der Migros an der Landstrasse 69 geriet ein Grossbackofen ausser Kontrolle und füllte den oberen Stock mit Rauch. Die Ursache ist noch nicht ganz klar. Die Landstrasse musste für drei Stunden gesperrt werden, damit die Feuerwehr ihre Arbeit machen konnte. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Vergangene Woche rückte die Repol wegen folgender Delikte aus: 5-mal häusliche Gewalt, 6-mal Streitereien/Rempeleien, 6-mal Nachtruhestörungen, 7-mal ausgeschriebene Personen, Transport, Rückführungen etc., 7-mal Alarme mit Polizei-Ausrückungen, 5-mal Meldungen verdächtiges Verhalten von Personen mit Polizeikontrollen, 8-mal

verschiedene Ausrückungen: Hunde/ Tiere, Umwelt etc. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr sowie am Montagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag- bis Donnerstagnachmittag von 13.30 bis 17.30 Uhr und am Freitagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr. Wegen Fronleichnam ist der Schalter am Donnerstag, 19. Juni, geschlossen. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Mo, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Di, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Mi, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Fr, 8.30 bis 15 Uhr.

Randale nach WM-Spiel Die Jubelfeiern nach dem Sieg der Schweizer Nati gegen Ecuador führten in Wettingen zu Randalen durch Fans, die sich auch gegen die Polizei richteten. Auslöser für die Ausschreitungen war der wegen eines Autokorsos gesperrte Abschnitt der Landstrasse durch die Polizei. Gerade, als die Polizisten der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal am Sonntagabend die Absperrgitter aufstellten, wurden sie von rund 15 Fans mit Bierdosen beworfen, wie Repol-Leiter Roland Jenni berichtet. Die randalierenden Fans warfen die Gitter zur Seite und schlugen ausserdem die Scheibe des Coop Pronto ein. Die Sperrung sollte eigentlich eine Eskalation verhindern. Schon seit 15 Jahren sperre die Repol bei Fussballspielen den Abschnitt der Landstrasse zwischen

Die ZSO hat steile Wege in Emmetten restauriert.

45 Minuten ging es bergauf zur Baustelle Randalierende Fans schlugen die Scheibe des Coop Pronto in Wettingen ein. Foto: az den beiden Kreiseln ab – bisher stets ohne Ausschreitungen, wie Jenni weiter berichtet. Die Situation am Sonntagabend spitzte sich aber derart zu, dass sich die Polizei gezwungen sah, Pfefferspray einzusetzen. (ska/az)

VERMISCHTES «PLENTY OF MONEY» In seinem fünf- der Finanzwelt. Die Handlung setzt

ten abendfüllenden Programm präsentiert das achtstimmige A-cappella-Ensemble pom ein spannendes Musik-Kammerspiel zu einem brisanten und aktuellen Thema aus

Foto: zVg

ein, als die Bankleitung bekannt gibt, dass in Zukunft nur noch superreiche Kunden bedient werden sollen. Galerie anixis, Baden, 27./28. Juni, 20 Uhr, 29. Juni, 17 Uhr.

Limmattaler Zivilschützer leisteten in den Innerschweizer Bergen eine Woche lang harte Arbeit. «Eine äusserst motivierte Truppe hat ihre Aufgaben mit viel Engagement erfüllt», bilanziert der Wettinger Gemeinderat Roland Kuster. Am Mittwoch stattete er den 24 Zivilschützern in Emmetten einen Besuch ab. Auch sein persönliches Ziel hinsichtlich der Anfang Jahr vollzogenen Fusion der Organisationen Wettingen und Limmattal sei erreicht worden: «Wettinger und Limmattaler packen zusammen an, am Abend treffen sie sich zusammen zum Bier.» Der Kommandant Hans Rudolf Matter sowie der Übungsleiter To-

bias Utz ziehen ein ebenso positives Fazit. Der Einsatz in Emmetten sei ein moralischer und gleichermassen sichtbarer Erfolg. Treppen wurden gesetzt, Wanderwege erneuert, darunter auch ein Teil des Jakobsweges. Um zur höchstgelegenen Baustelle zu gelangen, mussten die Zivilschützer Tag für Tag 45 Minuten bergwärts gehen. Umso sorgfältiger gestalteten sie den Wanderweg im unwegsamen Gelände. Der Einsatz in Emmetten hat eine jahrelange Tradition, die der frühere Kommandant der Zivilschutzorganisation Wettingen, Kurt Riner, ins Leben gerufen hatte. Der Einsatz bezweckt die Beübung der Gerätschaften bei einer sinnvollen Arbeit, um bei einer Notlage im Limmattal das Knowhow abrufen zu können. (ms)


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 19. JUNI 2014

AGENDA

20

KILLWANGEN Ortsbürger-Gemeindeversammlung Werkgebäude, 20. Juni, 19 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

Sommer-Apéro Werke von Heidi Haefliger (Kartonage), Magdolna Keel (Malerei), Gaby Zehnder (Glasfusing). Öffnungszeiten: Do, 16–18 Uhr. Bis 20. Juli. Galerie Dorfzentrum, Sonntag, 22. Juni, 10–12 Uhr.

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nathalie Enseroth, nathalie.enseroth@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

NEUENHOF Plauschgrümpi des FCN Für Fussball- und Plauschbegeisterte. Infos: www.fcneuenhof.ch. Sportplatz, Samstag, 21. Juni, Sonntag, 22. Juni. Unentgeltliche Rechtsauskunft Gemeindehaus, Montag, 23. Juni, 17–18 Uhr.

Zu Wettinger Parks – Lungen für die Stadtbewohner Ein Angebot im Rahmen der thematischen Spaziergänge Wettingen. Führung durch Parkanlagen in Wettingen und Baden. Peter Paul Stöckli, Landschaftsarchitekt BSLA, Wettingen, zeigt den Brühlpark, den Friedhofpark in Wettingen und den Park Bruggerstrasse in Baden. Start: Rathausplatz Wettingen, Samstag, 21. Juni, 14–18 Uhr: Spaziergang, Busfahrt (RVBW), Apéro. Auch mit Kinderwagen und Rollstuhl möglich.

SPREITENBACH Altpapiersammlung am Samstag, 21. Juni.

Mundart. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Gemeindebibliothek, Montag, 23. Juni, 15.15– 15.45 Uhr.

Sponsorenturnier Org.: Fussballclub Spreitenbach. Sportplatz Mittlerzelg, Samstag, 21. Juni, Sonntag, Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. 22. Juni, 8–18 Uhr. Gejasst wird mit deutschen Karten. Ref. Kirchgemeindehaus, MonEinwohnergemeindeversammlung tag, 23. Juni, 13.45–17 Uhr. Org.: Gemeinderat Spreitenbach. Turnhalle Boostock, Dienstag, 24. Juni, 19.30 Uhr.

WETTINGEN Nachtigallenchor Wettingen Rathaus, Freitag, 20. Juni, 14.30– 15.45 Uhr.

«GschichteChischte» Spezial – einmal auf Italienisch, einmal auf

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Einweihung «Hildegarten» Mit Gratis-Degustation in kleinen Portionen vom Grill und Smoker. Restaurant «Zu den Zwei Raben», Samstag, 21. Juni, ab 17 Uhr.

Schach-Unterricht für Senioren Leitung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant

REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr

Salteba – Senioren-Blockflötenensemble Blockflöte und Notenständer mitnehmen. Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 26. Juni, 14–15.30 Uhr.

Altpapiersammlung am Samstag, 21. Juni.

Generalversammlung des SpitexVereins Wettingen Im Anschluss an den geschäftlichen Teil wird der Kurzfilm «Karls Frau hat Alzheimer – Stationen einer Krankheit» gezeigt. Alle Interessierten – auch Nichtmitglieder – sind willkommen. Rathaus, Dienstag, 24. Juni, 19 Uhr.

REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch

COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

25. ordentliche Vereinsversammlung des Vereins Alterszentrum Alte Kirche, Freitag, 20. Juni, 20 Uhr.

Tag der offenen Tür Besichtigung der Räumlichkeiten der Kindergärten und der Tagesstrukturen. Um 10 Uhr heisst Gemeinderat Daniel Huser die Anwesenden offiziell willkommen. Freie Besichtigung, anschl. Apéro. Langäcker, Samstag, 21. Juni, 10–12 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

Gruppe junger Mütter: Spatzenhöck Gemütliches Beisammensein für alle Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern bis 2 Jahre, inkl. Geschwister. Pfarreizentrum St. Sebastian, Donnerstag, 26. Juni, 9–11 Uhr.

WÜRENLOS

Altpapiersammlung am Samstag, 21. Juni.

Sommerkonzert mit dem Wettinger Singkreis Passionswerke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner. Leitung: Jonas Ehrler. Solisten: Susanne Oldani (Sopran) und Rudolf Remund (Bass). Abendkasse: 16 Uhr. Zur Aufführung gelangen frühe Passionswerke von zwei grossen Meistern. Klosterkirche, Sonntag, 22. Juni, 17 Uhr.

Tägerhard, Dienstag, 24. Juni, 14–17 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

Sommerkonzert der Musikschule Apéro zwischen den beiden Blöcken. Mehrzweckhalle, Samstag, 21. Juni, 17 Uhr. Open-Air-Konzert: Hudaki Village Band Musik aus den ukrainischen Karpaten. Org.: Kulturkreis Würenlos. Ticketreservation: vorverkauf@muehle-otelfingen.ch oder 044 844 24 82. Hof der Mühle Otelfingen, Dorfzentrum, Samstag, 21. Juni, 20 Uhr.

INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

Woche 25d  

LiWe_25_2014

Woche 25d  

LiWe_25_2014