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11. Juni 2015, 54. Jahrgang, Nr. 24

PP 5432 Neuenhof

«Tag am Wasser» lockte zahlreiche Hungrige an Zurzeit ist die Saison für Fischessen der Anglervereine: Auch der Fischerverein Stausee Killwangen lud zum «Tag am Wasser» ein. SABINE WEHNER

Bereits zum 70. Mal wurde der traditionsreiche Anlass am Limmatufer durchgeführt. «Wir schaffen das zusammen, und zwar alle Mitglieder», stellt Marco Huber, Vizepräsident des örtlichen Fischervereins, klar. Die Vorbereitungen für das Wochenende seien intensiv, bereits im Januar beginnen die Planungen. Martin Aschwanden aus Würenlos Fortsetzung S. 12 bereitete die Felchenfilets vor. Und René Meier rührte den gesamten Vormittag die Gerstensuppe.

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Ortsbürgergemeindeversammlung Einladung zur Versammlung vom 16. Juni 2015, 20.00 Uhr, Schulanlage Altenburg Traktandenliste: 1. Protokoll der Versammlung vom 15. Dezember 2014 2. Genehmigung der Verwaltungsrechnung 2014 3. Genehmigung des Rechenschaftsberichtes 2014 4. Verschiedenes Gemeinderat Wettingen

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus, Wettingen, vom 12. Juni bis 13. Juli 2015. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat Wettingen einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten. Bau- und Planungsabteilung

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

AUS DEM GEMEINDERAT

WETTINGEN

Velosammeltag litt unter Feiertag Familie Trefzer aus Würenlos hat am Samstag, 6. Juni, wieder den Velo- und Ski-Sammeltag für Rumänien durchgeführt. Das Ergebnis war dieses Jahr etwas verhalten.

Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am 8. Juni feierte Hermann Fuchs, Erlenstrasse 20, Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Dienstag–Freitag: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. INSERAT

Am Wetter gabs dieses Jahr nichts auszusetzen, schöner (und heisser) kann man es sich kaum vorstellen. Das Resultat des Velo-Sammeltages für Rumänien dagegen nimmt für einmal keinen Spitzenplatz ein: 72 Velos und 720 Franken als Transportkostenbeiträge sowie viele gut erhaltene Skis und Skischuhe kamen zusammen. Vielleicht lag es am heissen Wetter, eher wohl am Fronleichnam, der viele zum «Brügglimachen» verleitet hat. Auch die Medienpräsenz war dieses Jahr verhalten, die meisten Besucher verdankte Familie Trefzer der Limmatwelle. Ob auch Radio Argovia die Sammelaktion unterstützt hat, konnten die Organisatoren leider nicht feststellen, weil sie

72 Velos und viele gut erhaltene Skis und Skischuhe kamen zusammen.

zVg

mit den Besuchern viele gute Gespräche führten und ständig beschäftigt waren. Als besonderes Highlight haben sie aber dieses Mal ein Velo erhalten, das Ferdi Kübler einst einem Freund geschenkt hat, und das bis vor kurzem noch im Einsatz war. Sein Schriftzug ziert das Velo noch heute. Familie Trefzer bedankt sich bei allen Spendern, dem WerkhofTeam und der Gemeinde Wettingen für die Unterstützung und freut sich bereits auf den nächs- Ein Velo trug sogar die Signatur seines ten Sammeltag am 4. Juni 2016. (ft) ehemaligen Besitzers Ferdi Kübler. zVg

Ein Musikerlebnis der besonderen Art Der Wettinger Singkreis probt die faszinierende Tangomesse des argentinischen Komponisten Martín Palmeri, die zusammen mit dem Orchester Wiedikon in Wettingen zur Aufführung kommen wird. In überzeugender Art und Weise ist es Martín Palmeri gelungen, in der Misa Tango die klassische lateinische Messe mit den stilistischen Merkmalen des Tango Nuevo zu verschmelzen. Einen aussergewöhnlichen Charakter verleiht der Tangomesse das Bandoneon, das vom argentinischen, in Zürich lebenden Bandoneonisten Lucia-

no Jungman gespielt wird. Das Bandoneon ist das Instrument des Tango, mit dem starke, mitreis-

sende Rhythmen möglich sind. Das Konzert wird ausserdem bereichert durch Werke von Astor Piazolla. Das Konzert kommt am 21. Juni in Wettingen zur Aufführung. Es musizieren der Wettinger Singkreis und das Orchester Wiedikon unter der Leitung von Jonas Ehrler. Solisten sind Luciano Jungman (Bandoneon), Anja Powischer (Mezzosopran) und Marta Patrocínio (Klavier). (uz) Kirche St. Anton, Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr. Vorverkauf über die Chormitglieder oder per E-Mail an info@wettinger-singkreis.ch

sionsstoff bieten das erneute Defizit der Gemeinde von 5,69 Mio. Franken, die Verwaltungsrechnung 2014, der Rechenschaftsbericht 2014 sowie die Einführung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen. Die Nationalratswahlen werden sicher

auch im Fokus stehen. Es kandidiert von glp Wettingen für den Nationalrat Ruth Jo. Scheier und Orun Palit. Der Vorstand freut sich über eine rege Teilnahme und spannende Diskussionen. (op) Restaurant Freihof, Dorfstrasse 14, Mittwoch, 17. Juni, 20 Uhr.

Der Wettinger Singkreis tritt am 21. Juni in der Kirche St. Anton auf. Foto: zVg

PARTEINOTIZ GLP WETTINGEN Stammtisch Die glp Wettingen lädt alle Mitglieder, Sympathisanten und weitere Interessierte zum nächsten Stammtisch ein. Diskutiert werden vor allem die bevorstehenden Geschäfte der nächsten Einwohnerratssitzung vom 24. Juni 2015. Reichlichen Diskus-


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WETTINGEN

Geschichten und Gedichte – auch

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aus der Feder der Schüler

Die 4. Primarschulklasse des Altenburgschulhauses hat den Senioren vom Alterszentrum St. Bernhard in Wettingen einen vergnüglichen Nachmittag beschert. CAROLIN FREI

«Wir werden den Altersheimbewohnern Musik, Gedichte, auch selbst getextete, und zwei Lesetheater vorführen», sagen die 4.-Klässler Anna, Verena und Nils vom Altenburgschulhaus. Die drei besuchen zusammen mit ihrer Lehrerin Gabriela Fernandes und ihren Gspänli das Alterszentrum St. Bernhard. Sehr zur Freude von Initiantin Lilo Jud, Fachstelle Altersfragen und Freiwilligenarbeit in Wettingen. «Im Zuge von generationenübergreifenden Begegnungen wurde dieser Lesenachmittag in Zusammenarbeit mit der Lehrerin Gabriela Fernandes und Christine Schröder, Aktivierungsleiterin Alterszentrum St. Bernhard, ins Leben gerufen», sagt Lilo Jud. So erstaunt denn nicht, dass sich das Foyer am Dienstagnachmittag mit vielen erwartungsvollen Senioren füllt. Nicht minder gespannt – auch ein bisschen nervös – sind die Kinder. Den Auftakt machen, nach einer Aufwärmrunde mit Luftballons, musikalische

INSERAT

Lilo Jud, Fachstelle Altersfragen und Freiwilligenarbeit in Wettingen (Mitte) im Gespräch mit einer Seniorin und zwei Schülerinnen.

Warm-up mit Ballonen. Einlagen am Klavier und mit dem Cello. Dann eilen fünf Kinder auf die «Bühne», um das Lesetheater «Der Unglücksrabe» vorzuführen. Sie stellen sich in einer Reihe auf, tragen ihre Textabschnitte vor. Das Mikrofon wechselt dabei ständig den Besitzer. Gekonnt. Nie landet es bei falschen Adressaten. Immer wieder sind während des Theaters scheue Lacher der Be-

wohner zu vernehmen. Auch Gedichte zum Thema Lust werden vorgetragen. Viele aus der Feder der Schüler. Mal salopp, mal ernst, sorgen sie für vergnüglichen Hörgenuss. «Das Wunder vom Schlachthof», eine Geschichte um eine verzauberte Prinzessin, die ihr Leben als Huhn in einem grauseligen Hühnerstall verbringen muss, zieht die Seniorin-

Die Kinder tragen Geschichten und

Gedichte vor.

nen und Senioren in ihren Bann. Froh sind bestimmt alle, dass die Geschichte ein Happy End hat. Den Abschluss des Lesenachmittags machen Soli mit Gitarre, Geige und Klavier. «Schon fertig?», fragt Christine Schröder, beinahe etwas enttäuscht. Nicht nur sie, sondern auch die Bewohner hätten gerne noch mehr von den Kindern gehört. «Ihr dürft jederzeit

wiederkommen – wir würden uns über neue Gedichte und Geschichten sehr freuen», sagt sie. Und ein Bewohner ergänzt strahlend: «Ich habe eins der Lieder spontan erkannt.» Dieser Anlass sei für sie eine Premiere gewesen, sagt Gabriela Fernandes. Zugleich betont sie, dass sie jederzeit wieder bei einem solchen Lesenachmittag mitmachen

würde. Sie könnte sich sogar vorstellen, solche Anlässe regelmässig mit ihren Schülern durchzuführen. Leben im Alter, hier in Wettingen, ein Thema, das sich aufzugreifen lohne, ist sie überzeugt. Auch Lilo Jud sieht Potenzial. «Ein Ausbau dieses generationenübergreifenden Anlasses, auch auf andere Institutionen und Wohnformen, wäre eine gute Sache.» Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Berlinern.

Fotos: cfr

«DONNERGLORIA» CHORKONZERTE VON VOCAPPELLA Am Wochenende vom 29. bis 31. Mai durfte Vocappella an drei ausverkauften Konzerten in den Westschöpfen des Klosters Wettingen ihr diesjähriges Wetter-Konzertprogramm «Donnergloria» präsentieren. Dabei bewegte sich Vocappella musikalisch in verschiedenen Musikstilrichtungen. Ohrwürmer wie «Africa» der Gruppe Toto oder «It’s Raining Men» von den Weather Girls, aber auch klassische Musik wie «La blanche neige» von Francis Poulenc und selbst Volksmusik waren im Programm vertreten. Der gemeinsame Nenner des ganzen Konzertes blieb da-

Erfolgreiche Auftritte von Vocapella.

Foto: zVg

bei das Thema Wetter und der Acappella-Gesang. Patti Baslers akrobatische Wortspiele führten durch das Programm. Die Slampoetin erzählte dem Publikum mit viel Gespür für die gereimten Ungereimtheiten der

Sprache vom musikalischen Konflikt zwischen dem alten Wettergott und seinem Sprössling. 2016 wird Vocappella 30 Jahre alt. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, um das Jubiläum würdig zu feiern. Der Chor wird

im Frühling zu einer Konzertreise nach Japan aufbrechen und dort zwei Konzerte gemeinsam mit japanischen Chören bestreiten. Ganz nebenbei können sie so die Heimat ihres Chorleiters Akira Tachikawa kennenlernen. Zurück in der Schweiz, wird man das Jubiläums-Konzertprogramm dann auch dem treuen Vocappella-Publikum präsentieren. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Vocappella probt jeweils am Mittwochabend. Weitere Informationen sind unter www.vocappella.ch zu finden. (ra)


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

WETTINGEN

Geschichten und Gedichte – auch

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aus der Feder der Schüler

Die 4. Primarschulklasse des Altenburgschulhauses hat den Senioren vom Alterszentrum St. Bernhard in Wettingen einen vergnüglichen Nachmittag beschert. CAROLIN FREI

«Wir werden den Altersheimbewohnern Musik, Gedichte, auch selbst getextete, und zwei Lesetheater vorführen», sagen die 4.-Klässler Anna, Verena und Nils vom Altenburgschulhaus. Die drei besuchen zusammen mit ihrer Lehrerin Gabriela Fernandes und ihren Gspänli das Alterszentrum St. Bernhard. Sehr zur Freude von Initiantin Lilo Jud, Fachstelle Altersfragen und Freiwilligenarbeit in Wettingen. «Im Zuge von generationenübergreifenden Begegnungen wurde dieser Lesenachmittag in Zusammenarbeit mit der Lehrerin Gabriela Fernandes und Christine Schröder, Aktivierungsleiterin Alterszentrum St. Bernhard, ins Leben gerufen», sagt Lilo Jud. So erstaunt denn nicht, dass sich das Foyer am Dienstagnachmittag mit vielen erwartungsvollen Senioren füllt. Nicht minder gespannt – auch ein bisschen nervös – sind die Kinder. Den Auftakt machen, nach einer Aufwärmrunde mit Luftballons, musikalische

INSERAT

Lilo Jud, Fachstelle Altersfragen und Freiwilligenarbeit in Wettingen (Mitte) im Gespräch mit einer Seniorin und zwei Schülerinnen.

Warm-up mit Ballonen. Einlagen am Klavier und mit dem Cello. Dann eilen fünf Kinder auf die «Bühne», um das Lesetheater «Der Unglücksrabe» vorzuführen. Sie stellen sich in einer Reihe auf, tragen ihre Textabschnitte vor. Das Mikrofon wechselt dabei ständig den Besitzer. Gekonnt. Nie landet es bei falschen Adressaten. Immer wieder sind während des Theaters scheue Lacher der Be-

wohner zu vernehmen. Auch Gedichte zum Thema Lust werden vorgetragen. Viele aus der Feder der Schüler. Mal salopp, mal ernst, sorgen sie für vergnüglichen Hörgenuss. «Das Wunder vom Schlachthof», eine Geschichte um eine verzauberte Prinzessin, die ihr Leben als Huhn in einem grauseligen Hühnerstall verbringen muss, zieht die Seniorin-

Die Kinder tragen Geschichten und

Gedichte vor.

nen und Senioren in ihren Bann. Froh sind bestimmt alle, dass die Geschichte ein Happy End hat. Den Abschluss des Lesenachmittags machen Soli mit Gitarre, Geige und Klavier. «Schon fertig?», fragt Christine Schröder, beinahe etwas enttäuscht. Nicht nur sie, sondern auch die Bewohner hätten gerne noch mehr von den Kindern gehört. «Ihr dürft jederzeit

wiederkommen – wir würden uns über neue Gedichte und Geschichten sehr freuen», sagt sie. Und ein Bewohner ergänzt strahlend: «Ich habe eins der Lieder spontan erkannt.» Dieser Anlass sei für sie eine Premiere gewesen, sagt Gabriela Fernandes. Zugleich betont sie, dass sie jederzeit wieder bei einem solchen Lesenachmittag mitmachen

würde. Sie könnte sich sogar vorstellen, solche Anlässe regelmässig mit ihren Schülern durchzuführen. Leben im Alter, hier in Wettingen, ein Thema, das sich aufzugreifen lohne, ist sie überzeugt. Auch Lilo Jud sieht Potenzial. «Ein Ausbau dieses generationenübergreifenden Anlasses, auch auf andere Institutionen und Wohnformen, wäre eine gute Sache.» Gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Berlinern.

Fotos: cfr

«DONNERGLORIA» CHORKONZERTE VON VOCAPPELLA Am Wochenende vom 29. bis 31. Mai durfte Vocappella an drei ausverkauften Konzerten in den Westschöpfen des Klosters Wettingen ihr diesjähriges Wetter-Konzertprogramm «Donnergloria» präsentieren. Dabei bewegte sich Vocappella musikalisch in verschiedenen Musikstilrichtungen. Ohrwürmer wie «Africa» der Gruppe Toto oder «It’s Raining Men» von den Weather Girls, aber auch klassische Musik wie «La blanche neige» von Francis Poulenc und selbst Volksmusik waren im Programm vertreten. Der gemeinsame Nenner des ganzen Konzertes blieb da-

Erfolgreiche Auftritte von Vocapella.

Foto: zVg

bei das Thema Wetter und der Acappella-Gesang. Patti Baslers akrobatische Wortspiele führten durch das Programm. Die Slampoetin erzählte dem Publikum mit viel Gespür für die gereimten Ungereimtheiten der

Sprache vom musikalischen Konflikt zwischen dem alten Wettergott und seinem Sprössling. 2016 wird Vocappella 30 Jahre alt. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, um das Jubiläum würdig zu feiern. Der Chor wird

im Frühling zu einer Konzertreise nach Japan aufbrechen und dort zwei Konzerte gemeinsam mit japanischen Chören bestreiten. Ganz nebenbei können sie so die Heimat ihres Chorleiters Akira Tachikawa kennenlernen. Zurück in der Schweiz, wird man das Jubiläums-Konzertprogramm dann auch dem treuen Vocappella-Publikum präsentieren. Neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Vocappella probt jeweils am Mittwochabend. Weitere Informationen sind unter www.vocappella.ch zu finden. (ra)


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WETTINGEN/NEUENHOF

Mehrstufiger Entwicklungsplan Das Bahnhofareal hat Potenzial und wird entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern konnte der Gemeinderat ein Gestaltungsplanverfahren initiieren. Der Gestaltungsplan wird den Rahmen für die Entwicklung eines attraktiven neuen Quartierteils von Wettingen schaffen. DIE PROGNOSEN des Kantons gehen für Wettingen von einem deutlichen Bevölkerungswachstum aus. Die Entwicklung zentraler, gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossener Lagen leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Aufnahme der zusätzlichen Bevölkerung und Arbeitsplätze. Die Bahnhofvorfahrt und die Perronzugänge sowie die Anbindung der Klosterhalbinsel wurden in Zusammenarbeit mit den SBB bereits optimiert. Jetzt geht es um das gesamte Bahnhofareal. Es handelt sich um ein Gebiet von rund 35 000 m². Markus Dieth, Gemeindepräsident und Präsident der Planungskommission: «Das Bahnhofareal Wettingen hat ein hervorragendes Potenzial aufgrund der Lage und seiner Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Es stellt eines der wichtigen Entwicklungsgebiete dar.» DER BAHNHOF WETTINGEN wird täg-

lich von Hunderten von Menschen genutzt. Rund um den Bahnhof findet heute noch vorwiegend eine gewerblich-industrielle Nutzung statt. Grössere Flächen sind zudem nur sehr extensiv durch Güterumschlag, Parkierung oder Lager genutzt. In

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Einklang mit der übergeordneten Planung wie dem kantonalen Richtplan oder dem regionalen Entwicklungskonzept von Baden Regio soll rund um den Bahnhof ein attraktiver, durchmischter und städtischer neuer Quartierteil entstehen. «Im Vordergrund stehen nebst der Schaffung eines benutzerfreundlichen Verkehrsknotenpunktes und der Verbesserung der Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsträgern die Ansiedlung von attraktiven Nutzungen sowie eine qualitativ hochstehende Bebauung und Freiraumgestaltung», so Dieth. IN EINER MEHRSTUFIGEN Entwicklungsplanung schafft der Gemeinderat seit 2010 gemeinsam mit den Grundeigentümern die Voraussetzungen für eine qualitätvolle Entwicklung des neuen Quartierteils. In einem ersten Schritt entwickelten verschiedene Planerteams Zukunftsbilder und Prinzipien zur zukünftigen Entwicklung des Bahnhofareals. Die Planung wurde durch ein Fachgremium, dem unter anderem Vertreter der Denkmalpflege und der Ortsbildkommission angehörten, sowie durch die Planungskommission eng begleitet. IM APRIL 2015 stimmten die Grundeigentümer dem Start eines Gestaltungsplanverfahrens zu. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung, die voraussichtlich im nächsten Jahr stattfinden wird, wird die interessierte Bevölkerung über die Gestaltungsplanung informiert und hat die Gelegenheit, ihre Anliegen dann einzubringen. (ub)

Kindergarten Nein, Natur Ja Gemeinderat und Schulpflege begrüssen den vermehrten Aufenthalt in der Natur. Sie lehnen aber die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Anbetracht der hohen Kosten, der ungewissen Einsparung eines Kindergartenschulzimmers und des Nutzens für eine geringe Anzahl von Kindern ab. Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2013 im Zusammenhang mit dem Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer vom 10. November 2011 betreffend Einführung eines Waldkindergartens in Wettingen den gemeinderätlichen Antrag auf Verzicht und Abschreibung abgelehnt. Zudem hat er den Gemeinderat beauftragt, eine Vorlage für die Schaffung eines Naturund Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten und dem Einwohnerrat vorzulegen. Dies unter der Ausschöpfung sämtlicher Möglichkeiten und Einhaltung sämtlicher Vorgaben des BKS. DIE VON DEN POSTULANTEN beab-

sichtigte Schaffung eines vollzeitlichen Waldkindergartens ist aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Kindergartenraum,

Öffentliche Mitwirkung ist erwünscht Der kommunale Gesamtplan Verkehr liegt zur öffentlichen Mitwirkung auf.

und Bewegungskindergartens ergeben sich Investitionskosten von 10 000 Franken bzw. 18 000 Franken (eine oder zwei Abteilungen), für den Betrieb jährliche Mehrkosten von 50 000 Franken bzw. 100 000 Franken. Die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens führt zu keinen Einsparungen bei den bestehenden Schulräumen, allenfalls wird dadurch die Schaffung zusätzlicher Räume verzögert. (ub)

Planungen in Entwicklungsschwerpunkten wie der Landstrasse oder dem Bahnhofgebiet in Gang. Ebenso steht die Revision der Nutzungsplanung bevor. Daher entschloss sich der Gemeinderat, einen KGV zu erarbeiten. Gemeindeammann Markus Dieth: «Der KGV leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Lebens- und Standortqualität.» Der KGV setzt sich zusammen aus einem Bericht sowie Teilplänen zu

den Themen motorisierter Individualverkehr, Zonensignalisationen (Verkehrsberuhigung), ruhender Verkehr, Veloverkehr, Fussverkehr und öffentlicher Verkehr. Was beinhaltet der vorliegende Bericht? Abgestützt auf Planungen und Rahmenbedingungen und eine Analyse, entwickelt der KGV verkehrsplanerische Ziele und Handlungsfelder. Daraus werden Massnahmen abgeleitet, die als konzeptionelle Handlungsrichtlinien zu verstehen sind. Der KGV behandelt das ganze Gemeindegebiet, konzentriert sich primär auf die Bauzonen. Für das Entwicklungsgebiet Wettingen Ost wurden Ziele definiert und Hinweise für ein Verkehrssystem formuliert. 2014 wurde eine Behördenvernehmlassung des KGV Wettingen durchgeführt, an der der Kanton, Baden Regio als Regionalplanungsverband sowie die umliegenden Gemeinden Stellung beziehen konnten. Damit trägt der Gemeinderat der gesetzlich vorgegebenen und regionalen Abstimmung des Verkehrs Rechnung. Markus Dieth: «Die Mitwirkung gibt der Bevölkerung und interessierten Kreisen die Möglichkeit, ihre Anliegen in die Planung einzubringen.» Das KGV-Dossier liegt während der Öffnungszeiten im Rathaus (5. Stock) zur Einsicht auf oder kann unter www.wettingen.ch/kgv heruntergeladen werden. Die Mitwirkungseingaben werden anschliessend durch die Gemeinde geprüft. (ub)

Paris, um dort Maler zu werden. Er verliebt sich in die hübsche Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem gefeierten Sänger Henri Baurel liiert ist. Um wenigstens halbwegs finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein. Als Jerry und Lise auf einem Kostümfest voneinander Abschied nehmen, wird das Gespräch von Baurel belauscht, der daraufhin seine Ansprüche auf Lise aufgibt. Die Produktion zeichnet sich insbesondere durch die von Gene Kelly entwickelte Choreografie der Tanz- und Ballettein-

lagen aus. Die Musik stammt von George Gershwin, dessen Tondichtung dem Film den Titel gab. Vor allem in den Traumsequenzen erreicht dieses Musical nach der Musik von Gershwin, das in

der Filmgeschichte einen hervorragenden Platz einnimmt, die seltene Einheit von Musik, Tanz und Spielhandlung. Kino Orient, Landstrasse 2, Donnerstag, 11. Juni, 15 Uhr. Ohne Anmeldung.

Aufenthalt in der Natur wird begrüsst, kindergarten in Wettingen

nicht aber ein Natur- und Bewegungs-

Stundentafel, Blockzeiten, Lägernschutzdekret) nicht möglich. Abklärungen über die Ansiedlung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen haben als einzig möglichen Standort die Tödiwiese ergeben. Dabei kann teilweise auf der Infrastruktur des Kindergartens Rosenau basiert werden.

rechtigkeit. Zudem stellen Schulweg, Schulwegbegleitung und Kosten der Mittagsverpflegung weitere Selektionskriterien dar.

DIE UNTERSUCHTE und mögliche Al-

ternative erlaubt einer kleinen Zahl von maximal 10 % der Kindergartenkinder (32–40 Kinder) ein eingeschränktes Angebot von zwei Vormittagen und einem Mittagessen pro Woche im Freien. Dies widerspricht der Chancenge-

Foto: AZ/Archiv

Der kommunale Gesamtplan Verkehr (KGV) zeigt als Planungsinstrument die verkehrsplanerischen Absichten der Gemeinde in den nächsten 15 bis 20 Jahren auf. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ein, sich an der öffentlichen Mitwirkung vom 8. Juni bis zum 10. Juli zu den Inhalten zu äussern. Bisher waren die verkehrsplanerischen Absichten im Verkehrsrichtplan festgelegt. Der aktuelle Plan datiert von 1999. Gemäss dem kantonalen Baugesetz werden die Verkehrsrichtpläne neu vom Instrument des kommunalen Gesamtplans Verkehr (KGV) abgelöst. Mit einem KGV stimmt die Gemeinde das Verkehrsaufkommen mit den Verkehrskapazitäten und der Siedlungsentwicklung ab.

FÜR DIE EINRICHTUNG eines Natur- IN WETTINGEN SIND verschiedene

VERMISCHTES Veranstaltung richtet das Augenmerk auf die Vielfalt an Landwirtschaftsbetrieben und ihren Wert für Versorgung und Erlebnismöglichkeiten für kleine und erwachsene Bewohner in einem dicht besiedelten Gebiet. Treffpunkt Bushaltestelle Tägi (Bus Nr. 7), Samstag, 20. Spaziergang zu Wettinger Bauern. zVg Juni, 13.15–17.45 Uhr. Kostenbeitrag Fr. 20.–; Anmeldung bis 11. Juni an reiTHEMATISCHER SPAZIERGANG Wo- nert@bluewin.ch oder 056 426 99 03. her kommen Milch und Fleisch, Gemüse und Brot, Früchte und NOCHE ESPAÑOLA Laue Lüfte, verloHolz? Im Rahmen der themati- ckende Düfte nach Rosen, nach schen Spaziergänge in Wettingen Paella auf dem Feuer und spanifindet dieses Jahr ein Besuch bei sche Musik aller Stile und Facetdrei Bauernbetrieben statt. Die ten, Gesang, Gitarren, Theater.

Dazu heisse Rhythmen und feurige Tänze, Sevillanas und Salsa. Das Kloster verwandelt sich in ein spanisches Dorf. In neun Musikateliers wird gesungen, gespielt, getanzt – und: gekocht. Event der Kanti Wettingen im Rahmen der Wettinger Sommerkonzerte. Kloster Wettingen, Freitag, 12. Juni, ab 20 Uhr. «AN AMERICAN IN PARIS» Zum Sai-

sonabschluss zeigt SeniOrient den Tanzfilm «An American in Paris. Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in

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7 AUS DEM GEMEINDERAT

Öffnungszeiten Betreibungsamt Der Schalter des Betreibungsamtes bleibt am Mittwochnachmittag, 17. Juni, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten. Baugesuche Die Bau- und Betriebsbewilligung wurde erteilt an: Eheleute Annibale und Rosa Venezia, Lagerstrasse 17, Neuenhof, für die Vergrösserung des bestehenden Kellerfensters an der Nordfassade, auf der Parzelle 478, Lagerstrasse 17, in Neuenhof; Stockwerkmiteigentümergemeinschaft im Quer 2 und 4 sowie Chrüzlibergweg 7, 11, 13 (2. Etappe), Neuenhof, c/o Interna Treuhand AG, Seestrasse 14a, Neuenhof, für die Verglasung der Staketen-Geländer bei den Balkonen, auf der Parzelle 2727, im Quer 2 u. 4 und Chrüzlibergweg 7, 11, 13, in Neuenhof. INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2015-025 Bauherrschaft: Thomas Komander Bankstrasse 14 Neuenhof Lage: Parzelle 2083 Bankstrasse 14, Neuenhof Bauvorhaben: Ersatz und Vergrösserung Dachflächenfenster Zusatzgesuche: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 12. Juni bis 13. Juli 2015 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof


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WETTINGEN/NEUENHOF

Mehrstufiger Entwicklungsplan Das Bahnhofareal hat Potenzial und wird entwickelt. In Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern konnte der Gemeinderat ein Gestaltungsplanverfahren initiieren. Der Gestaltungsplan wird den Rahmen für die Entwicklung eines attraktiven neuen Quartierteils von Wettingen schaffen. DIE PROGNOSEN des Kantons gehen für Wettingen von einem deutlichen Bevölkerungswachstum aus. Die Entwicklung zentraler, gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossener Lagen leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Aufnahme der zusätzlichen Bevölkerung und Arbeitsplätze. Die Bahnhofvorfahrt und die Perronzugänge sowie die Anbindung der Klosterhalbinsel wurden in Zusammenarbeit mit den SBB bereits optimiert. Jetzt geht es um das gesamte Bahnhofareal. Es handelt sich um ein Gebiet von rund 35 000 m². Markus Dieth, Gemeindepräsident und Präsident der Planungskommission: «Das Bahnhofareal Wettingen hat ein hervorragendes Potenzial aufgrund der Lage und seiner Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Es stellt eines der wichtigen Entwicklungsgebiete dar.» DER BAHNHOF WETTINGEN wird täg-

lich von Hunderten von Menschen genutzt. Rund um den Bahnhof findet heute noch vorwiegend eine gewerblich-industrielle Nutzung statt. Grössere Flächen sind zudem nur sehr extensiv durch Güterumschlag, Parkierung oder Lager genutzt. In

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Einklang mit der übergeordneten Planung wie dem kantonalen Richtplan oder dem regionalen Entwicklungskonzept von Baden Regio soll rund um den Bahnhof ein attraktiver, durchmischter und städtischer neuer Quartierteil entstehen. «Im Vordergrund stehen nebst der Schaffung eines benutzerfreundlichen Verkehrsknotenpunktes und der Verbesserung der Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsträgern die Ansiedlung von attraktiven Nutzungen sowie eine qualitativ hochstehende Bebauung und Freiraumgestaltung», so Dieth. IN EINER MEHRSTUFIGEN Entwicklungsplanung schafft der Gemeinderat seit 2010 gemeinsam mit den Grundeigentümern die Voraussetzungen für eine qualitätvolle Entwicklung des neuen Quartierteils. In einem ersten Schritt entwickelten verschiedene Planerteams Zukunftsbilder und Prinzipien zur zukünftigen Entwicklung des Bahnhofareals. Die Planung wurde durch ein Fachgremium, dem unter anderem Vertreter der Denkmalpflege und der Ortsbildkommission angehörten, sowie durch die Planungskommission eng begleitet. IM APRIL 2015 stimmten die Grundeigentümer dem Start eines Gestaltungsplanverfahrens zu. Im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung, die voraussichtlich im nächsten Jahr stattfinden wird, wird die interessierte Bevölkerung über die Gestaltungsplanung informiert und hat die Gelegenheit, ihre Anliegen dann einzubringen. (ub)

Kindergarten Nein, Natur Ja Gemeinderat und Schulpflege begrüssen den vermehrten Aufenthalt in der Natur. Sie lehnen aber die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Anbetracht der hohen Kosten, der ungewissen Einsparung eines Kindergartenschulzimmers und des Nutzens für eine geringe Anzahl von Kindern ab. Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 7. November 2013 im Zusammenhang mit dem Postulat Patrick Bürgi und Robin Bauer vom 10. November 2011 betreffend Einführung eines Waldkindergartens in Wettingen den gemeinderätlichen Antrag auf Verzicht und Abschreibung abgelehnt. Zudem hat er den Gemeinderat beauftragt, eine Vorlage für die Schaffung eines Naturund Bewegungskindergartens in Wettingen auszuarbeiten und dem Einwohnerrat vorzulegen. Dies unter der Ausschöpfung sämtlicher Möglichkeiten und Einhaltung sämtlicher Vorgaben des BKS. DIE VON DEN POSTULANTEN beab-

sichtigte Schaffung eines vollzeitlichen Waldkindergartens ist aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen (Kindergartenraum,

Öffentliche Mitwirkung ist erwünscht Der kommunale Gesamtplan Verkehr liegt zur öffentlichen Mitwirkung auf.

und Bewegungskindergartens ergeben sich Investitionskosten von 10 000 Franken bzw. 18 000 Franken (eine oder zwei Abteilungen), für den Betrieb jährliche Mehrkosten von 50 000 Franken bzw. 100 000 Franken. Die Schaffung eines Natur- und Bewegungskindergartens führt zu keinen Einsparungen bei den bestehenden Schulräumen, allenfalls wird dadurch die Schaffung zusätzlicher Räume verzögert. (ub)

Planungen in Entwicklungsschwerpunkten wie der Landstrasse oder dem Bahnhofgebiet in Gang. Ebenso steht die Revision der Nutzungsplanung bevor. Daher entschloss sich der Gemeinderat, einen KGV zu erarbeiten. Gemeindeammann Markus Dieth: «Der KGV leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Lebens- und Standortqualität.» Der KGV setzt sich zusammen aus einem Bericht sowie Teilplänen zu

den Themen motorisierter Individualverkehr, Zonensignalisationen (Verkehrsberuhigung), ruhender Verkehr, Veloverkehr, Fussverkehr und öffentlicher Verkehr. Was beinhaltet der vorliegende Bericht? Abgestützt auf Planungen und Rahmenbedingungen und eine Analyse, entwickelt der KGV verkehrsplanerische Ziele und Handlungsfelder. Daraus werden Massnahmen abgeleitet, die als konzeptionelle Handlungsrichtlinien zu verstehen sind. Der KGV behandelt das ganze Gemeindegebiet, konzentriert sich primär auf die Bauzonen. Für das Entwicklungsgebiet Wettingen Ost wurden Ziele definiert und Hinweise für ein Verkehrssystem formuliert. 2014 wurde eine Behördenvernehmlassung des KGV Wettingen durchgeführt, an der der Kanton, Baden Regio als Regionalplanungsverband sowie die umliegenden Gemeinden Stellung beziehen konnten. Damit trägt der Gemeinderat der gesetzlich vorgegebenen und regionalen Abstimmung des Verkehrs Rechnung. Markus Dieth: «Die Mitwirkung gibt der Bevölkerung und interessierten Kreisen die Möglichkeit, ihre Anliegen in die Planung einzubringen.» Das KGV-Dossier liegt während der Öffnungszeiten im Rathaus (5. Stock) zur Einsicht auf oder kann unter www.wettingen.ch/kgv heruntergeladen werden. Die Mitwirkungseingaben werden anschliessend durch die Gemeinde geprüft. (ub)

Paris, um dort Maler zu werden. Er verliebt sich in die hübsche Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem gefeierten Sänger Henri Baurel liiert ist. Um wenigstens halbwegs finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein. Als Jerry und Lise auf einem Kostümfest voneinander Abschied nehmen, wird das Gespräch von Baurel belauscht, der daraufhin seine Ansprüche auf Lise aufgibt. Die Produktion zeichnet sich insbesondere durch die von Gene Kelly entwickelte Choreografie der Tanz- und Ballettein-

lagen aus. Die Musik stammt von George Gershwin, dessen Tondichtung dem Film den Titel gab. Vor allem in den Traumsequenzen erreicht dieses Musical nach der Musik von Gershwin, das in

der Filmgeschichte einen hervorragenden Platz einnimmt, die seltene Einheit von Musik, Tanz und Spielhandlung. Kino Orient, Landstrasse 2, Donnerstag, 11. Juni, 15 Uhr. Ohne Anmeldung.

Aufenthalt in der Natur wird begrüsst, kindergarten in Wettingen

nicht aber ein Natur- und Bewegungs-

Stundentafel, Blockzeiten, Lägernschutzdekret) nicht möglich. Abklärungen über die Ansiedlung eines Natur- und Bewegungskindergartens in Wettingen haben als einzig möglichen Standort die Tödiwiese ergeben. Dabei kann teilweise auf der Infrastruktur des Kindergartens Rosenau basiert werden.

rechtigkeit. Zudem stellen Schulweg, Schulwegbegleitung und Kosten der Mittagsverpflegung weitere Selektionskriterien dar.

DIE UNTERSUCHTE und mögliche Al-

ternative erlaubt einer kleinen Zahl von maximal 10 % der Kindergartenkinder (32–40 Kinder) ein eingeschränktes Angebot von zwei Vormittagen und einem Mittagessen pro Woche im Freien. Dies widerspricht der Chancenge-

Foto: AZ/Archiv

Der kommunale Gesamtplan Verkehr (KGV) zeigt als Planungsinstrument die verkehrsplanerischen Absichten der Gemeinde in den nächsten 15 bis 20 Jahren auf. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ein, sich an der öffentlichen Mitwirkung vom 8. Juni bis zum 10. Juli zu den Inhalten zu äussern. Bisher waren die verkehrsplanerischen Absichten im Verkehrsrichtplan festgelegt. Der aktuelle Plan datiert von 1999. Gemäss dem kantonalen Baugesetz werden die Verkehrsrichtpläne neu vom Instrument des kommunalen Gesamtplans Verkehr (KGV) abgelöst. Mit einem KGV stimmt die Gemeinde das Verkehrsaufkommen mit den Verkehrskapazitäten und der Siedlungsentwicklung ab.

FÜR DIE EINRICHTUNG eines Natur- IN WETTINGEN SIND verschiedene

VERMISCHTES Veranstaltung richtet das Augenmerk auf die Vielfalt an Landwirtschaftsbetrieben und ihren Wert für Versorgung und Erlebnismöglichkeiten für kleine und erwachsene Bewohner in einem dicht besiedelten Gebiet. Treffpunkt Bushaltestelle Tägi (Bus Nr. 7), Samstag, 20. Spaziergang zu Wettinger Bauern. zVg Juni, 13.15–17.45 Uhr. Kostenbeitrag Fr. 20.–; Anmeldung bis 11. Juni an reiTHEMATISCHER SPAZIERGANG Wo- nert@bluewin.ch oder 056 426 99 03. her kommen Milch und Fleisch, Gemüse und Brot, Früchte und NOCHE ESPAÑOLA Laue Lüfte, verloHolz? Im Rahmen der themati- ckende Düfte nach Rosen, nach schen Spaziergänge in Wettingen Paella auf dem Feuer und spanifindet dieses Jahr ein Besuch bei sche Musik aller Stile und Facetdrei Bauernbetrieben statt. Die ten, Gesang, Gitarren, Theater.

Dazu heisse Rhythmen und feurige Tänze, Sevillanas und Salsa. Das Kloster verwandelt sich in ein spanisches Dorf. In neun Musikateliers wird gesungen, gespielt, getanzt – und: gekocht. Event der Kanti Wettingen im Rahmen der Wettinger Sommerkonzerte. Kloster Wettingen, Freitag, 12. Juni, ab 20 Uhr. «AN AMERICAN IN PARIS» Zum Sai-

sonabschluss zeigt SeniOrient den Tanzfilm «An American in Paris. Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in

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7 AUS DEM GEMEINDERAT

Öffnungszeiten Betreibungsamt Der Schalter des Betreibungsamtes bleibt am Mittwochnachmittag, 17. Juni, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten. Baugesuche Die Bau- und Betriebsbewilligung wurde erteilt an: Eheleute Annibale und Rosa Venezia, Lagerstrasse 17, Neuenhof, für die Vergrösserung des bestehenden Kellerfensters an der Nordfassade, auf der Parzelle 478, Lagerstrasse 17, in Neuenhof; Stockwerkmiteigentümergemeinschaft im Quer 2 und 4 sowie Chrüzlibergweg 7, 11, 13 (2. Etappe), Neuenhof, c/o Interna Treuhand AG, Seestrasse 14a, Neuenhof, für die Verglasung der Staketen-Geländer bei den Balkonen, auf der Parzelle 2727, im Quer 2 u. 4 und Chrüzlibergweg 7, 11, 13, in Neuenhof. INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2015-025 Bauherrschaft: Thomas Komander Bankstrasse 14 Neuenhof Lage: Parzelle 2083 Bankstrasse 14, Neuenhof Bauvorhaben: Ersatz und Vergrösserung Dachflächenfenster Zusatzgesuche: – Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 12. Juni bis 13. Juli 2015 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof


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NEUENHOF

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Grossartiger Gesang in heisser Halle schnittsalter bewegt sich zurzeit im Bereich von über 72 Jahren.

Gute 200 Besucher fanden sich am Samstagabend in der Turnhalle Zürcherstrasse zum Unterhaltungsabend des Männerchors ein.

ES IST EIN BESONDERER KLANG,

SUSANNE KARRER

Moderator Hansruedi Krüttli entschuldigte sich gleich zu Beginn für die in der Turnhalle herrschende Hitze. Trotz dieser waren die Tische fast bis auf den letzten Platz besetzt – der Unterhaltungsabend des Männerchors Neuenhof geniesst grosse Beliebtheit. Mit im Publikum sassen nebst Behördenmitgliedern und dem Ehrenpräsidenten Ernst Schaffner auch Delegationen befreundeter Chöre aus Spreitenbach, Mellingen, Untersiggenthal, Dietikon, Remetschwil und Holzgerlingen. Der Männerchor Neuenhof trug unter der neuen Leitung von Dirigentin Erika Riedo und begleitet von Pianist Bojan Kolarov traditionelle Männerchorlieder und aktuelle Schlager vor, die jedoch zum Teil selbst schon zu bekannten Evergreens geworden sind, wie Krüttli schmunzelnd zugab. «Die Männer kommen sehr gern in die Proben», wusste Krüttli zu berich-

Der Männerchor Neuenhof wurde unterstützt von Solist Koni Burri (l.).

So grosse «Schnurregiigen» hatten viele noch nie gesehen: Das Mundharmonika-Quartett «Allegra» spielte Medleys bekannter Melodien. Fotos: ska ten und forderte die anwesenden chor zu überlegen, damit der mit Männer leidenschaftlich auf, sich 110 Jahren älteste Verein Neueneine Mitgliedschaft im Männer- hofs nicht ausstirbt. Das Durch-

INSERAT

Alterssiedlung Sonnmatt Sonnmattweg 2, Neuenhof

TAG DER OFFENEN TÜR Samstag, 20. Juni 2015, 10 bis 16 Uhr Programm: 10 Uhr Auftritt Gospelchor Neuenhof dazwischen Begrüssung durch Dr. Urs Humbel, Präsident 11 Uhr Gratisapéro für Bewohner und Gäste 12–16 Uhr Wurst und Braten vom Grill und Salate 13–15 Uhr Unterhaltung mit der Wynavalley Oldtime Jasszband Weitere Angebote von 12 bis 16 Uhr: Wohnungsbesichtigung, Blutdruckmessen im Inhouse-Spitex-Büro, Einblick in die Pflegeabteilung, verschiedene Infostände, Kinderbetreuung Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

wenn 22 Männer zusammen singen. Schwer zu beschreiben und zuweilen tief ergreifend – ein Stück Heimatklang. Das höchste Lob, das dem Männerchor an diesem Abend wohl gemacht werden konnte, war, dass man sich als Zuhörer so sehr in den mit viel Herz vorgetragenen Melodien verlieren konnte, dass die Hitze und die den Rücken hinunterrinnenden Schweissperlen für einige Stunden vollkommen in Vergessenheit gerieten. Von der Versunkenheit der grossen Zuhörerschaft zeugte die absolute Stille in der Halle und viele wonnevoll geschlossene Augenpaare. «Und, meine Damen und Herren? Grandios, oder?» fragte Krüttli nach den ersten vier Liedern und bekam begeisterten Applaus zur Antwort. Unterstützt wurde der Männerchor an diesem Abend auf der Bühne vom MundharmonikaQuartett «Allegra» und im Saal von der Feuerwehr, die die Küchenmannschaft stellte, und der Musikgesellschaft, die den Service machte und den vielen trockenen Kehlen Erlösung brachte.


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AUS DEM GEMEINDERAT Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern Die Grundeigentümerinnen und -eigentümer sowie die Gartenbesitzer werden gebeten, ihre Hecken und Sträucher gemäss den Vorschriften der Strassenabstandsverordnung bis Ende Juni 2015 zurückzuschneiden. Die öffentlichen Strassen und deren Einrichtungen (Strassenbeleuchtung, Hydranten, Wegweiser usw.) dürfen vom anstossenden Grundeigentum durch Bäume und Sträucher nicht beeinträchtigt werden. In das Strassengebiet hineinreichende Bäume sind auf eine Höhe von 4,50 m, ab Fahrbahnrand gemessen, auszuasten. Hecken und Sträucher sind auf 0,60 m Abstand, gemessen vom Strassenmark, zurückzuschneiden. Bei Gehwegen hat der Rückhau auf Hinterkante Trottoir zu erfolgen. In Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 0,80 m und 3,00 m gewährleistet sein (§ 45 der Allg. Verordnung zum Baugesetz vom 23. Februar 1994). Ab 1. Juli 2015 ist die Gemeinde berechtigt, ins Strassen- und Gehweggebiet hineinwachsende Hecken und Sträucher sowie überhängende Äste ohne weitere Anzeige zurückzuschneiden. Die Kosten sind durch den Grundeigentümer zu übernehmen. Auf der Gemeindekanzlei kann ein entsprechendes Merkblatt bezogen werden (056 418 10 60).

KILLWANGEN

Plädoyer für die Schulsozialarbeit Rund 26 Interessierte besuchten am 1. Juni die Polit-Info im Werkgebäudesaal und liessen sich vom Gemeinderat über die Abstimmungsthemen informieren. SUSANNE KARRER

Auf der Traktandenliste der nächsten Gemeindeversammlung stehen drei grosse Punkte: die Rechnung 2014, die Einführung der Schulsozialarbeit in Killwangen und die Sanierung der Sennenbergstrasse. Über diese Themen informierte der Gemeinderat am Montagabend, 1. Juni, eingehend. Die Rechnung 2014 wurde nach dem neuen Rechnungsmodell HRM2 abgeschlossen und ist daher umfangreicher, wie Gemeinderat Jürg Lienberger berichtete. Die Bilanz weise neu sämtliche Guthaben auf. Eine Veränderung der Verschuldungssituation ergebe sich nicht, somit sei die Rechnung nicht steuerfussrelevant. Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 367 935.45, der vollständig zur Erhöhung des Eigenkapitals eingesetzt wird. «WIR SIND IN DER GEGEND die einzi-

ge Gemeinde, die noch keine Schulsozialarbeit hat», eröffnete Vizeammann und Ressortleiter Walter Hubmann das zweite Traktandum. Die Einführung wird Killwangen rund 60 000 Franken kosten, die aber gut investiert seien, wie auch Vertreter von Wettingen bestätigen konnten: Der Wettinger Gemeinderat Philippe Rey und der Wettinger Schulsozialar-

Der Wettinger Gemeinderat Philippe Rey (M.) berichtete aus Wettingens Erfahrungen mit der Schulsozialarbeit. Foto: ska beiter Michael Kurze stellten ihr Ressort an diesem Abend vor, da Killwangen nach eingehender Prüfung verschiedener Anbieter gerne mit Wettingen zusammenarbeiten möchte. Diese Lösung hat den Vorteil, dass ein Schulsozialarbeiter von Killwangen auf das Wettinger Team zurückgreifen und sich mit anderen Schulsozialarbeitern austauschen kann. «Sie ‹kaufen› also mit dieser 40Prozent-Stelle das gesamte Potenzial», erklärte Rey. Die Schulsozialarbeit arbeitet unabhängig von sämtlichen involvierten Parteien und kann daher als aussenstehende Instanz deeskalierend zwischen Schülern, Lehrern, Schulleitung und Eltern vermitteln und Lösungsansätze bei Problemen anbieten. «Wir versuchen, ein Verständnis für die andere Partei zu erzeugen», erklärte Kurze seine Arbeit. Seit Einführung der Schulsozialarbeit vor 20 Jahren hätten sich die Zwischenfälle messbar verringert, berichtete Rey. Grundsätzlich sei eine präventive Arbeit aber immer schwerer beweisbar als Problemlösung, da der schlimmste Fall gar nie eintrete. «Was aber messbar ist, sind die positiven Feedbacks der Lehrpersonen und Schüler», so Rey. Die Schulsozialarbeit arbeitet

Meierbädli Das Meierbädli ist seit dem 14. Mai 2015 eröffnet. Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, dass die Nachtruhe auch in Bezug auf die Schwimmbadanlage eingehalten werden muss. In der Zeit von 21–7 Uhr ist die Benützung des Schwimmbades zu unterlassen. Ebenso werden die Benutzer gebeten, das Meierbädli, be- SVP MITGLIEDERVERSAMMLUNG sonders die Sanitäranlagen, Die SVP führte im Hinblick auf die vom 17. Juni eine Orientierung durch. wieder sauber zu verlassen. Einwohnergemeindeversammlung INSERAT

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Präsident Jules Rutishauser konnte 13 Mitglieder, darunter Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger, willkommen heissen. Der Präsident orientierte zuerst über die Kantonalparteitage vom 21. Januar und 22. April, über den Bezirksparteitag vom 5. März sowie über die Ortsparteipräsidentensitzung vom 20. Mai. Anschliessend informierten Gemeindeammann Werner Scherer und Gemeinderat Jürg Lienberger über die Traktanden der Ein-

lösungsorientiert und agiert als niederschwellige Anlaufstelle für Probleme aller Art – von Mobbing bis zu familiären Notsituationen. Kurz gesagt können mit ihr Eskalationen frühzeitig verhindert und somit grössere Kosten eingespart werden. Schulpflegepräsidentin Lilian Zeindler, die an diesem Abend im Publikum sass, bestätigte die Notwendigkeit einer solchen Stelle in Killwangen. In den letzten Jahren hätten bereits mehrmals externe Profis zur punktuellen Krisenintervention engagiert werden müssen. «Das hält dann jeweils etwa ein halbes Jahr, und dann sind wir wieder am selben Punkt», berichtete Zeindler aus dem Schulalltag, den viele Eltern oft gar nicht mitbekämen. «Die Schulsozialarbeit würde solche Situationen schon vom Kindergarten an auffangen und verhindern», schloss sie ihr Plädoyer für diese Stelle. GEMEINDERAT HANSPETER SCHMID

stellte nach Beantwortung aller Fragen noch das Traktandum «Sanierung Sennenbergstrasse» vor. Diese entspricht den jährlichen Sanierungen gemäss dem Zustandsplan. «Es ist fast eine halbe Million – aber eine, die gut investiert ist» schloss Schmid.

wohnergemeindeversammlung vom 17. Juni, vor allem über die Genehmigung der folgenden Kreditabrechnungen: Sanierung Fadackerstrasse, Sanierung Föhrenweg, Sanierung Rebäckerstrasse, Generelle Entwässerung GEP, Revision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland. Da die Sennenbergstrasse saniert werden muss, wird der Gemeinderat anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung einen Brutto-Verpflichtungskredit in der Höhe von 448 000 Franken zur Ge(jr) nehmigung beantragen.


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KILLWANGEN

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70 Jahre Fischessen in Killwangen Fortsetzung Frontartikel

sicher: «Nächstes Jahr kommen wir wieder, hier stimmt einfach alles.» Der kommende «Tag am Wasser» sei schon terminiert, wie Marco Huber mitteilt: «Für 2016 ist der 4. und 5. Juni vorgemerkt.»

«Am Fest selbst ist es dann ein Riesenstress», berichtet der Fischer aus Würenlos weiter. Kein Wunder – schliesslich gingen über 1700 Menüs letztes Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen über den Verkaufstresen des Fischervereins. Darunter auch rund 350 Kilogramm Felchenfilets aus dem Vierwaldstättersee. Diese gehen meist Sonntagmorgen zur Neige, «dann stellen wir auf Zander um», so Huber. 90 Helfer sind sowohl während der Vorbereitungen als auch am Festwochenende im Einsatz, wenn neben Fisch ausserdem Suppe, Fleisch und süsse Desserts serviert werden. Ihr freiwilliger Einsatz ist keine Selbstverständlichkeit: «Letztes Jahr hatten wir eine interne Rebellion», verrät Marco Huber schmunzelnd. Einige Mitglieder scheuten den Aufwand in der Vorberei- Gerold Catin frittierte den Fisch. Hinter dem Verkaufstresen: Michael Hausherr, Dölf Bolliger, Daniel Schulthess (v.l.). tungsphase. Letztendlich siegte dann doch der Stolz nach dem erfolgreich absolvierten Anlass, denn «am darauffolgenden Montag ist meist alles vergessen», erinnert sich Siegfried Küng. Bekannt auch als «Suppen-Siggi» verteilt er seit Jahren am Anlass selbst gemachte Gerstensuppe. «Es ist wieder ein schönes Fest und ein Zeugnis der guten Kameradschaft in unserem altbekannten Fischerclub», resümiert der passionierte Fischer. Lob kam auch von den Gästen. Evelyn Ackermann aus Dietikon war zusammen mit Partner Hans Zingg zum ersten Mal im Festzelt des Fi- «Suppen-Siggi» alias Siegfried Küng (r.) gab zusam- Veredelten die Filets mit Gewürzen und Bierteig: schervereins, sie ist sich bereits men mit Yvonne Schraner (l.) die Gerstensuppe aus. Susanne Toller (v.) und Yvonne Hunkeler. Fotos: sw INSERAT

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AUS DEM GEMEINDERAT Beiträge an Dritte Im Namen der Ortsbürgergemeinde werden finanziell unterstützt: das Sommerlager der Pfadi Riko, Spreitenbach, und die Institution insieme, Wettingen, für die Durchführung von Freizeit- und Ferienaktivitäten für erwachsene Menschen mit einer Behinderung. Arbeitsvergaben Abgasleitungen Schnitzelheizung Hasel an H. Schlegel AG, Wil; Elektroinstallation im Hallenbad für Wasseraufbereitung an Hans K. Schibli AG, Spreitenbach; Baumeisterarbeiten Werkleitungssanierungen und Ergänzung Bereich Langäcker– Pappelweg an Durmisi AG, Brugg, und Sanitärinstallationsarbeiten an F. Brunner, Würenlos. Baubewilligung ist erteilt worden an Fehr Michael, Spreitenbach, für Gartenhaus und Pergola, Spitzwiesenstrasse 2. Termine 14. Juni, 9–9.30 Uhr: Urnenöffnung im Gemeindehaus für Stimmabgabe eidg. Volksabstimmung und Wahl eines Gerichtspräsidenten; 15. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 17. Juni, 19.30 Uhr: Einwohnergemeindeversammlung, Boostockturnhalle. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. INSERAT

SPREITENBACH

Senioren-Schweizer-Meisterschaften Am 31. Mai fanden die Schweizer Meisterschaften in Châteaud’Oex im Senioren Einzel und Doppel statt. Für den TTC Spreitenbach spielten Willi Häusler und Franco Fontana zusammen im Doppel und an den Einzelwettbewerben. Das Niveau war auch dieses Jahr wieder sehr hoch und im Einzel war schon das Überstehen der Gruppenspiele ein Erfolg. Im Doppel hatten die beiden Spreitenbacher schon mehrmals gezeigt, dass sie ein starkes Duo sind, und sie konnten sich eine kleine Aussenseiter-Chance auf eine Bronzemedaille ausrechnen. Im ersten Spiel gewann man gegen zwei Aargauer Kollegen aus Bremgarten klar. Dies hatte zur Folge, dass Häusler und Fontana sich in einen Spielrausch steigerten und im letzten Gruppenspiel die Favoriten aus Aarberg mit einem ehemaligen Polnischen Spitzenspieler völlig überraschend bezwangen. Auch bis ins Halbfinale liessen die beiden nichts mehr an-

Tischtennisclub Spreitenbach: Siegerehrung Doppel.

VERMISCHTES

UNTERHALTUNG DER EXTRAKLASSE MIT HELGE THUN

KATH. FRAUENVEREIN – EUCHARISTIEFEIER Am Samstag, 20. Juni, fin-

Angekündigt als Zauberkünstler von Weltklasse und geistreicher Jongleur der deutschen Sprache bot Helge Thun mit seinem Programm Gelungener Auf- «Unbekannt aus tritt von Helge Funk und FernThun. Foto: zVg sehen» im Zentrumsschopf witzige Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Minute. Im Handumdrehen fesselt er das Publikum mit seiner Zauberkunst wie etwa dem Seiltrick, begleitet vom Lied «Mein kleines weisses Seil», launig vorgetragen im Stile der Comedian Harmonists. Und der «Spreitenbacher Knoten» wird sicher allen Anwesenden in Erinnerung bleiben. Gerade weil es Helge Thun so gekonnt und charmant versteht, das

det um 18.30 Uhr der von den Frauen des kath. Frauenvereins gestaltete Gottesdienst in der kath. Kirche statt. Alle sind herzlich eingeladen. HILTON GARDEN INN® KOMMT NACH SPREITENBACH Auf dem Areal

Kreuzäcker eröffnet Ende 2016 ein Hilton Garden Inn®. Letzte Woche fand die Vertragsunterzeichnung statt. Das Hotel verfügt über 120 Zimmer, Restaurant, Bar, Business Center, Parkhaus sowie ein MICE-Angebot für Meetings, Bankette und Seminare. Profitieren wird das neue Hilton Garden Inn® Hotel von der guten Anbindung an den öffentlichen und privaten Verkehr des Limmattales. Sieht doch die Führung der Limmattalbahn, welche 2017 bis 2022 entstehen wird, eine Haltestelle direkt vor dem Hotel vor.

brennen und gewannen alle ihre Spiele souverän. Dort hatten dann Sonderegger/Räz auch keine Chance und man stand völlig überraschend im Finale. Hier warteten die Nummer 1 Maurice Taylor und Nenad Stefanovic (ehemaliger Weltklassespieler aus Jugoslawien) aus Genf. Eigentlich eine klare Sache, dachte man, aber plötzlich führten die Spreitenbacher mit 2:0 Sätzen. Danach gewannen die Genfer die nächsten Sätze und im Entscheidungssatz führten plötzlich Fontana/Häusler wieder mit 5:3. Doch leider gab es dann am Schluss doch eine unglückliche Niederlage, aber die Silbermedaille ist mehr als ein Erfolg.

Foto: zVg

Im Einzel schied dann Franco Fontana in der sicher stärksten Gruppe leider aus. Willi Häusler hatte ebenfalls eine starke Gruppe, konnte sich aber durchsetzen und gegen den Favoriten aus Aarberg gut mithalten. Im Viertelfinale wartete dann Maurice Taylor, klar stärker klassiert. Willi Häusler konnte wieder an die Doppelspiele anknüpfen und lieferte sich ein umkämpftes und hochstehendes Spiel gegen den Genfer. Leider am Schluss nur eine vermeidbare 10:12-,12:149:11-Niederlage. Somit ging eine erfolgreiche Schweizer Meisterschaft in Château-d’Oex zu Ende. (wh)

Publikum in sein Spiel miteinzubeziehen, ist für manch einen die Verlockung gross, seinen Zwanzig-Franken-Schein mal schnell von dem Zauberkünstler in einen Hunderter verwandeln zu lassen. Geschickt wechselt Helge Thun dabei in seiner Darbietung zwischen Zaubertricks, Wortspielerei und Lyrik. Dank seiner virtuosen Sprachfertigkeit vereint er Klassiker der Dichtkunst wie Schillers lange Balladen «Das Lied von der Glocke» und «Der Taucher» schlicht zur «Taucherglocke» in acht Zeilen. Auch «Der Erlkönig» ist ihm nicht heilig und wird gekürzt in schwäbischer und friesischer Fassung vorgetragen. Selbst vor den grossen Dramen schreckt er nicht zurück und bringt mit Witz und schauspielerischem Esprit Shakespeares «Romeo und Julia» in Versform dar. Ein äusserst gelungener Abend! (apz)


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SPREITENBACH

Die Geschäfte der anstehenden Gemeindeversammlung wurden an der Parteiversammlung vom 3. Juni behandelt. Das Ergebnis mit einem Gewinn von 2,9 Mio. Franken in der Rechnung 2014, was gegenüber dem Budget einem Plus von 4,77 Mio. Franken entspricht, ohne auf die Aufwertungsreserven zugreifen zu müssen, ist auch nach Abzug der Einmaleffekte erfreulich. Begrüsst wird auch der vorliegende Finanzund Investitionsplan. Jährlich zur Budgetierung aktualisiert, ist er ein nützliches Instrument für die bevorstehende Investitionsphase. Mit möglichen Steuerungsfaktoren wie Verlust/Gewinn, Entnahme von Auswertungsreserven und Anpassung des Steuerfusses stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um über mehrere Jahre ausgeglichen abzuschliessen. Ebenfalls sind die Werke gesund und die Selbstfinanzierung dieser funktioniert. Das erfreut die Steuerzahler, da Steuerfussanpassungen gemäss Finanzplan zum heutigen Zeitpunkt nicht diskutiert werden müssen. Der Kreditantrag Liftanlagen Schulhäuser wird als relativ hoch beurteilt, es wird hinterfragt, ob die eingeholten Angebote bezüglich Kapazität, Frequenzen und Fahrgeschwindigkeiten den Anforderungen entsprechen. Man ist sich einig, dass in ähnlich frequentierten Anlagen die Kosten in der Regel einiges tiefer sind. Der Kreditantrag Elektrizitätsversorgung führte zu keinen Diskussionen, die Notwendigkeit für die Er-

schliessung dieser Baugebiete ist vorhanden und in der Pflicht der Gemeinde. Das neue Reglement über Parkieren auf öffentlichem Grund wird begrüsst, die Parkplatzanzahl wird beibehalten und die Verfügbarkeit für KurzzeitParken wird verbessert. Bei den Stellenaufstockungen hat nur der Antrag 60 Stellenprozent für soziokulturelle Quartierarbeit Diskussionen ausgelöst. Es ist umstritten und eine klare Mehrheit konnte nicht gefunden werden, es wurde in diesem Falle Stimmfreigabe beschlossen. Eigentlich vertritt man grundsätzlich die Meinung, dass die Kosten im Sozialbereich nicht weiter ansteigen dürfen. (df)

An der Parteiversammlung vom 28. Mai wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung intensiv diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2014 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der überraschende, wiederum gute Rechnungsabschluss 2014 mit einem Überschuss von rund 3 Mio. Franken ist sehr erfreulich und wird einstimmig gutgeheissen. Dabei darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass dieser Überschuss nur dank ausserordentlichen Einnahmen bei den Aktiensteuern entstanden ist. Die beiden Kreditanträge zum Ersatz der Liftanlagen in den Schulhäusern und zum Ausbau des EVS-Versorgungsnetzes mittels drei Trafostationen wurden

INSERAT

ohne Diskussionen zur Kenntnis genommen und werden einstimmig unterstützt. Das Reglement über das Parkieren von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund gab zu engagierten Diskussionen Anlass. Es wird anerkannt, dass die detaillierten Angaben zu den einzelnen Parkierungsanlagen nicht Bestandteil des Reglements sind. In der Botschaft hätten allerdings die Grundsätze der Parkierungsbeschränkungen erwähnt werden sollen, beispielsweise die Parkdauer, welche im Normalfall in Wohnquartieren gelten soll. Bei den anschliessenden Publikationen der einzelnen Signalisationen ist darauf zu achten, dass für die Bevölkerung klar ersichtlich ist, welche Parkplätze betroffen sind. Das Reglement wird als wirksames Instrument für die Reglementierung des ruhenden Verkehrs anerkannt und mehrheitlich unterstützt. Die vorgesehenen Personalaufstockungen sind mit insgesamt 470 Stellenprozenten erheblich und führen zu hohen zusätzlichen, jährlich wiederkehrenden Kosten. Sie sind deshalb kritisch zu hinterfragen und im Einzelfall auf ihre Notwendigkeit zu prüfen. Zwei Vollzeitstellen bei den Werken belasten die Spezialrechnungen der Wasserversorgung und der EVS, die übrigen direkt die Rechnung der Einwohnergemeinde. Nach einer intensiven, kontrovers geführten Diskussion können sich die Anwesenden der Argumentation des Gemeinderates anschliessen. Die Stellenaufstockungen bei den Gemeindewerken und den Sozialen Diensten werden einstimmig, die übrigen mehrheitlich unterstützt. (mm)

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Spannendee Themen, heisse Diskussion Am Spreitenbacher Politapéro im Zentrumsschopf wurde informiert und rege diskutiert. Themen waren der Finanzplan, das «Projet Urbain» und das Schulhaus Hasel. CAROLIN FREI

Stefan Nipp, Vizepräsident und Ressortchef Finanzen, stellte am Politapéro am Dienstagabend im Zentrumsschopf den Finanzplan 2015–2022 vor. «Bis 2022 rechnen wir mit einer Investitionssphase von rund 65 Mio. Franken», sagt Nipp. Davon schlagen knapp 34 Mio. Franken für Bauprojekte zu Buche, 1,5 Mio. Franken für Strassenprojekte und 30 Mio. Franken für weitere Projekte. In den 34 Mio. Franken ist das Schulhaus Hasel mit 27,5 Mio. Franken enthalten. Bis 2022 wird mit einer Bevölkerungszunahme von 30 Prozent auf gut 14 200 Personen gerechnet. Wegen der hohen Ausgaben plane man ab 2016 einen Steuerfuss von 108 Prozent, der ab 2022 auf 106 Prozent sinken könnte. Dieser Satz sei abhängig davon, welche Steuerkraft die Neuzuzüger hätten und ob Einnahmen von zahlungskräftigen Firmen gewonnen werden können. «Wenn hingegen der Lastenausgleich kommt, der im Moment in der Vernehmlassung ist, dann

Am Politapéro gab es viel zu diskutieren. braucht es die 108 Prozent nicht», betont Nipp. Dieses Thema warf sogleich Fragen auf wie etwa «Wären nicht Einsparungen möglich, anstatt den Steuerfuss zu erhöhen?» Oder aber «Ist das alles nötig, was da geplant ist?» Gemeindepräsident Valentin Schmid beschwichtigte: «Wir halten die Kosten tief, fahren schlank. Und wenn die Investitionen erledigt sind, wird der Steuersatz wieder gesenkt.» Eine weitere Anregung aus dem Publikum war, attraktiven Wohnraum zu schaffen, um steuerkräftige Einwohner anzulocken. Mit einem Film der Schule Spreitenbach «Visionen schaffen – Spreitenbach, Wohn- und Lebens-

Foto: cfr

raum», wurde dieses Thema ebenfalls aufgegriffen. NICHT MINDER ZU DISKUTIEREN gab das zweite Traktandum – das Projet Urbain «Langäcker bewegt!». Jasper Haubensak, Leiter Quartierentwicklung, zog Bilanz. Ziel des 2008 ins Leben gerufenen Projet Urbain sei es, die Lebensqualität in den Quartieren zu erhalten. Eine erste Umsetzung – die CaféBar als sozialer Treffpunkt – sei erfolgreich realisiert worden. Auch das Quartierbüro und sein Angebot haben sich bewährt. Zudem würden unter Beteiligung der Bevölkerung Konzepte für den «Langsamverkehr» und «Freiraum» geschaffen.

«Ein Instrumentarium für die qualitätsvolle Entwicklung des Aussenraumes und des Fuss- und Veloverkehrs im Quartier Langäcker», sagt Haubensak. «2015 ist zudem der reguläre Abschluss vom Projet Urbain, für alle beteiligten Gemeinden.» Mit diesem Abschluss seien nun die planerischen Grundlagen geschaffen. Die Umsetzung der Massnahmen erfolge durch die Gemeinde, sagt er. Um die Massnahmen realisieren zu können, braucht es eine Personalaufstockung. 60 % für Quartierentwicklung im Stellenetat der Bauverwaltung und 60 % für die Stelle Begegnungszentrum Spreitenbach im Stellenetat der Sozialen Dienste. «Sieben Jahre Projet Urbain und ausser dem Café wurde nichts umgesetzt», war aus dem Publikum zu vernehmen. Im Hintergrund sei einiges am Laufen. Aber solche Projekte bräuchten einfach Zeit, beantwortete Valentin Schmid die Frage. Bettina Stade, Schulleitern des Schulhauses Hasel, demonstrierte anhand von Fotos den Bauverlauf, der bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein sollte. Inmitten des Baulärms den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, sei für alle Beteiligten nicht immer einfach gewesen, betonte sie. In den Ferien wird das Mobiliar vom alten Schulhaus in den Neubau gezügelt, sodass anschliessend mit der Sanierung des Altbaus begonnen werden kann. Am Schluss der Veranstaltung hielt Valentin Schmid fest, dass das Zusammenschlussprojekt Killwangen/Spreitenbach erst im Dezember zur Abstimmung gelange.

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STV SPREITENBACH

Das OK-Team.

Foto: zVg

Pizzaplausch im Biergarten Am Samstag, 30. Mai, fand der 8. Pizzaplausch im Biergarten der Vereinsgeschichte vom STV Spreitenbach statt. Bereits am Freitag versammelten sich die Mitglieder, sodass die Festbesucherinnen und -besucher einen möglichst schön dekorierten Biergarten vorfanden. Pünktlich um 12 Uhr startete der Pizzaplausch, und die ersten Bestellungen für die köstlichen Pizzen folgten bereits. Um 15 Uhr begann der Plauschwettkampf, wo sich die Teilnehmer in Zweiergruppen gegeneinander messen konnten. Der Wettkampf machte den jungen wie auch den älteren Teilnehmern sichtlich Spass. Als dann um 16 Uhr die Musikgesellschaft Spreitenbach das erste der beiden kleinen Konzerte spielte, war der Boostockplatz bereits gut gefüllt. Das Pizzateam wurde gefordert, die Bestellungen flatterten jetzt so richtig rein. Auch das Serviceteam konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren, genau so sollte es sein. Die geschmückte Bar öffnete pünktlich um 20 Uhr und bis um 3 Uhr morgens wurde gefeiert. (rn)

INSERAT

NOTFALLDIENSTE

Ablesung Strom- und Wasserverbrauch

Spreitenbach

Ab dem 15. Juni 2015 bis Mitte Juli 2015 findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Gemeindewerke Spreitenbach

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

SPREITENBACH

Die Geschäfte der anstehenden Gemeindeversammlung wurden an der Parteiversammlung vom 3. Juni behandelt. Das Ergebnis mit einem Gewinn von 2,9 Mio. Franken in der Rechnung 2014, was gegenüber dem Budget einem Plus von 4,77 Mio. Franken entspricht, ohne auf die Aufwertungsreserven zugreifen zu müssen, ist auch nach Abzug der Einmaleffekte erfreulich. Begrüsst wird auch der vorliegende Finanzund Investitionsplan. Jährlich zur Budgetierung aktualisiert, ist er ein nützliches Instrument für die bevorstehende Investitionsphase. Mit möglichen Steuerungsfaktoren wie Verlust/Gewinn, Entnahme von Auswertungsreserven und Anpassung des Steuerfusses stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um über mehrere Jahre ausgeglichen abzuschliessen. Ebenfalls sind die Werke gesund und die Selbstfinanzierung dieser funktioniert. Das erfreut die Steuerzahler, da Steuerfussanpassungen gemäss Finanzplan zum heutigen Zeitpunkt nicht diskutiert werden müssen. Der Kreditantrag Liftanlagen Schulhäuser wird als relativ hoch beurteilt, es wird hinterfragt, ob die eingeholten Angebote bezüglich Kapazität, Frequenzen und Fahrgeschwindigkeiten den Anforderungen entsprechen. Man ist sich einig, dass in ähnlich frequentierten Anlagen die Kosten in der Regel einiges tiefer sind. Der Kreditantrag Elektrizitätsversorgung führte zu keinen Diskussionen, die Notwendigkeit für die Er-

schliessung dieser Baugebiete ist vorhanden und in der Pflicht der Gemeinde. Das neue Reglement über Parkieren auf öffentlichem Grund wird begrüsst, die Parkplatzanzahl wird beibehalten und die Verfügbarkeit für KurzzeitParken wird verbessert. Bei den Stellenaufstockungen hat nur der Antrag 60 Stellenprozent für soziokulturelle Quartierarbeit Diskussionen ausgelöst. Es ist umstritten und eine klare Mehrheit konnte nicht gefunden werden, es wurde in diesem Falle Stimmfreigabe beschlossen. Eigentlich vertritt man grundsätzlich die Meinung, dass die Kosten im Sozialbereich nicht weiter ansteigen dürfen. (df)

An der Parteiversammlung vom 28. Mai wurden die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung intensiv diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2014 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der überraschende, wiederum gute Rechnungsabschluss 2014 mit einem Überschuss von rund 3 Mio. Franken ist sehr erfreulich und wird einstimmig gutgeheissen. Dabei darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass dieser Überschuss nur dank ausserordentlichen Einnahmen bei den Aktiensteuern entstanden ist. Die beiden Kreditanträge zum Ersatz der Liftanlagen in den Schulhäusern und zum Ausbau des EVS-Versorgungsnetzes mittels drei Trafostationen wurden

INSERAT

ohne Diskussionen zur Kenntnis genommen und werden einstimmig unterstützt. Das Reglement über das Parkieren von Motorfahrzeugen auf öffentlichem Grund gab zu engagierten Diskussionen Anlass. Es wird anerkannt, dass die detaillierten Angaben zu den einzelnen Parkierungsanlagen nicht Bestandteil des Reglements sind. In der Botschaft hätten allerdings die Grundsätze der Parkierungsbeschränkungen erwähnt werden sollen, beispielsweise die Parkdauer, welche im Normalfall in Wohnquartieren gelten soll. Bei den anschliessenden Publikationen der einzelnen Signalisationen ist darauf zu achten, dass für die Bevölkerung klar ersichtlich ist, welche Parkplätze betroffen sind. Das Reglement wird als wirksames Instrument für die Reglementierung des ruhenden Verkehrs anerkannt und mehrheitlich unterstützt. Die vorgesehenen Personalaufstockungen sind mit insgesamt 470 Stellenprozenten erheblich und führen zu hohen zusätzlichen, jährlich wiederkehrenden Kosten. Sie sind deshalb kritisch zu hinterfragen und im Einzelfall auf ihre Notwendigkeit zu prüfen. Zwei Vollzeitstellen bei den Werken belasten die Spezialrechnungen der Wasserversorgung und der EVS, die übrigen direkt die Rechnung der Einwohnergemeinde. Nach einer intensiven, kontrovers geführten Diskussion können sich die Anwesenden der Argumentation des Gemeinderates anschliessen. Die Stellenaufstockungen bei den Gemeindewerken und den Sozialen Diensten werden einstimmig, die übrigen mehrheitlich unterstützt. (mm)

WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

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Spannendee Themen, heisse Diskussion Am Spreitenbacher Politapéro im Zentrumsschopf wurde informiert und rege diskutiert. Themen waren der Finanzplan, das «Projet Urbain» und das Schulhaus Hasel. CAROLIN FREI

Stefan Nipp, Vizepräsident und Ressortchef Finanzen, stellte am Politapéro am Dienstagabend im Zentrumsschopf den Finanzplan 2015–2022 vor. «Bis 2022 rechnen wir mit einer Investitionssphase von rund 65 Mio. Franken», sagt Nipp. Davon schlagen knapp 34 Mio. Franken für Bauprojekte zu Buche, 1,5 Mio. Franken für Strassenprojekte und 30 Mio. Franken für weitere Projekte. In den 34 Mio. Franken ist das Schulhaus Hasel mit 27,5 Mio. Franken enthalten. Bis 2022 wird mit einer Bevölkerungszunahme von 30 Prozent auf gut 14 200 Personen gerechnet. Wegen der hohen Ausgaben plane man ab 2016 einen Steuerfuss von 108 Prozent, der ab 2022 auf 106 Prozent sinken könnte. Dieser Satz sei abhängig davon, welche Steuerkraft die Neuzuzüger hätten und ob Einnahmen von zahlungskräftigen Firmen gewonnen werden können. «Wenn hingegen der Lastenausgleich kommt, der im Moment in der Vernehmlassung ist, dann

Am Politapéro gab es viel zu diskutieren. braucht es die 108 Prozent nicht», betont Nipp. Dieses Thema warf sogleich Fragen auf wie etwa «Wären nicht Einsparungen möglich, anstatt den Steuerfuss zu erhöhen?» Oder aber «Ist das alles nötig, was da geplant ist?» Gemeindepräsident Valentin Schmid beschwichtigte: «Wir halten die Kosten tief, fahren schlank. Und wenn die Investitionen erledigt sind, wird der Steuersatz wieder gesenkt.» Eine weitere Anregung aus dem Publikum war, attraktiven Wohnraum zu schaffen, um steuerkräftige Einwohner anzulocken. Mit einem Film der Schule Spreitenbach «Visionen schaffen – Spreitenbach, Wohn- und Lebens-

Foto: cfr

raum», wurde dieses Thema ebenfalls aufgegriffen. NICHT MINDER ZU DISKUTIEREN gab das zweite Traktandum – das Projet Urbain «Langäcker bewegt!». Jasper Haubensak, Leiter Quartierentwicklung, zog Bilanz. Ziel des 2008 ins Leben gerufenen Projet Urbain sei es, die Lebensqualität in den Quartieren zu erhalten. Eine erste Umsetzung – die CaféBar als sozialer Treffpunkt – sei erfolgreich realisiert worden. Auch das Quartierbüro und sein Angebot haben sich bewährt. Zudem würden unter Beteiligung der Bevölkerung Konzepte für den «Langsamverkehr» und «Freiraum» geschaffen.

«Ein Instrumentarium für die qualitätsvolle Entwicklung des Aussenraumes und des Fuss- und Veloverkehrs im Quartier Langäcker», sagt Haubensak. «2015 ist zudem der reguläre Abschluss vom Projet Urbain, für alle beteiligten Gemeinden.» Mit diesem Abschluss seien nun die planerischen Grundlagen geschaffen. Die Umsetzung der Massnahmen erfolge durch die Gemeinde, sagt er. Um die Massnahmen realisieren zu können, braucht es eine Personalaufstockung. 60 % für Quartierentwicklung im Stellenetat der Bauverwaltung und 60 % für die Stelle Begegnungszentrum Spreitenbach im Stellenetat der Sozialen Dienste. «Sieben Jahre Projet Urbain und ausser dem Café wurde nichts umgesetzt», war aus dem Publikum zu vernehmen. Im Hintergrund sei einiges am Laufen. Aber solche Projekte bräuchten einfach Zeit, beantwortete Valentin Schmid die Frage. Bettina Stade, Schulleitern des Schulhauses Hasel, demonstrierte anhand von Fotos den Bauverlauf, der bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein sollte. Inmitten des Baulärms den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten, sei für alle Beteiligten nicht immer einfach gewesen, betonte sie. In den Ferien wird das Mobiliar vom alten Schulhaus in den Neubau gezügelt, sodass anschliessend mit der Sanierung des Altbaus begonnen werden kann. Am Schluss der Veranstaltung hielt Valentin Schmid fest, dass das Zusammenschlussprojekt Killwangen/Spreitenbach erst im Dezember zur Abstimmung gelange.

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STV SPREITENBACH

Das OK-Team.

Foto: zVg

Pizzaplausch im Biergarten Am Samstag, 30. Mai, fand der 8. Pizzaplausch im Biergarten der Vereinsgeschichte vom STV Spreitenbach statt. Bereits am Freitag versammelten sich die Mitglieder, sodass die Festbesucherinnen und -besucher einen möglichst schön dekorierten Biergarten vorfanden. Pünktlich um 12 Uhr startete der Pizzaplausch, und die ersten Bestellungen für die köstlichen Pizzen folgten bereits. Um 15 Uhr begann der Plauschwettkampf, wo sich die Teilnehmer in Zweiergruppen gegeneinander messen konnten. Der Wettkampf machte den jungen wie auch den älteren Teilnehmern sichtlich Spass. Als dann um 16 Uhr die Musikgesellschaft Spreitenbach das erste der beiden kleinen Konzerte spielte, war der Boostockplatz bereits gut gefüllt. Das Pizzateam wurde gefordert, die Bestellungen flatterten jetzt so richtig rein. Auch das Serviceteam konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren, genau so sollte es sein. Die geschmückte Bar öffnete pünktlich um 20 Uhr und bis um 3 Uhr morgens wurde gefeiert. (rn)

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Die nächste Beratung findet somit am Donnerstag, 18. Juni, statt. Rasenmähen; Einhaltung der Mittags- und Nachtruhe Mit dem Frühling/Sommer kommt auch wieder die Zeit der Gartenarbeit und des Rasenmähens. Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass es beim Einsatz von Rasenmäher, Laubbläser und dergleichen die Mittags- und Nachtruhe einzuhalten gilt. Gemäss Polizeireglement der Gemeinde Würenlos sind sämtliche Dirigent Hugo Bollschweiler und das Stadtorchester Schlieren. lärmintensiven Arbeiten, wie z. B. das Rasenmähen, mittags von 12 bis 13 Uhr und abends von 20 bis morgens um 7 Uhr sowie an Sonnund allgemeinen Feiertagen verboten. Der Gemeinderat dankt für die Rücksichtnahme.

Foto: zVg

Haydn total! – Konzert des Stadtorchesters Schlieren

INSERAT

Nach einem erfolgreichen Versuch im vergangenen Jahr gibt das Stadtorchester Schlieren sein Sommerkonzert am 21. Juni auch wieder in Würenlos. Zusammen mit der brillanten Cembalistin Helga Varadi als Solistin entführt das Stadtorchester Schlieren das Publikum in die einzigartigen Klangwelten von Joseph Haydn, dem unerreichten Vater der Wiener Klassik. Nach einem erfolgreichen ersten Versuch

im letzten Jahr wiederholt das von Hugo Bollschweiler geleitete Orchester, in dem auch Würenloserinnen mitspielen, sein Sommerkonzert in der katholischen Kirche Würenlos. Zu hören sind drei Werke Haydns: die Ouvertüre zur Oper «Armida», das Konzert für Cembalo und Orchester, Hob. XVIII:11 sowie die Sinfonie Nr. 101. Die Oper «Armida» wurde 1784 zur Spielzeit-Eröffnung in Schloss Eszterházy uraufgeführt und sollte zu der am dortigen Opernhaus am meisten gespielten Oper überhaupt werden. Das Konzert Hob. XVIII:11 ist das späteste und bis heute bekannteste Klavierkonzert Haydns. Zeitgenössische Abschrif-

ten belegen deutlich, dass das Konzert bald nach seiner Entstehung ausserordentlich beliebt gewesen sein muss. Es ist dies wohl in erster Linie dem reizvollen Finalsatz «Rondo all’ungarese» zuzuschreiben. Als Haydn für zwei Saisons nach London eingeladen wurde, schuf er dort die Sinfonie Nr. 101. Schon die erste Rezension rühmte die einfachen Mittel sowie den ungeheuren Effekt und stellte dazu lakonisch fest: «Es war Haydn; was können, ja was müssen wir mehr dazu sagen?» (pf) Kath. Kirche, Sonntag, 21. Juni, 17 Uhr. Abendkasse ab 16.30 Uhr. Vorverkauf: Drogerie am Bach, Landstrasse 80, Würenlos.

INSERAT

In Würenlos zu vermieten ab 1. August 2015 oder nach Vereinbarung charmante Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 2. Juni 2015 veröffentlicht: 1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Dezember 2014; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2014; Genehmigung 3. Rechnung 2014; Genehmigung 4. Tausch Parzelle 495 (Zentrumswiese) mit Parzelle 435 («Gatterächer»); Genehmigung Sämtliche Beschlüsse wurden abschliessend gefasst und unterstehen nicht dem fakultativen Referendum. Würenlos, 3. Juni 2015 Der Gemeinderat

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WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

SVP-GENERALVERSAMMLUNG Am 26. Mai hat die ordentliche Generalversammlung im Restaurant Alpenrösli, Würenlos, stattgefunden. Die Mitgliederversammlung hat an dieser gut besuchten Versammlung folgende Mutationen im Vorstand beschlossen: Nach 22-jähriger Amtszeit ist die langjährige Aktuarin Lydia Egloff zurückgetreten. Unter grosser Akklamation hat der Präsident Thomas Zollinger im Namen der Mitglieder sowie des Vorstandes ihre treuen und sehr erfolgreichen Verdienste in der Sektion Würenlos verdankt und ein Abschiedsgeschenk überreicht. Als neuer Aktuar wurde Walter Knecht gewählt. Ebenfalls zurückgetreten ist der Revisor Fredy Markwalder. Seine Dienste sind ebenfalls unter Beifall gewürdigt worden. Als neuer Revisor hat sich freundlicherweise und spontan Roland Frei zur Verfügung gestellt. Die übrigen Mitglieder des Vorstandes wurden bestätigt. Es sind dies: Thomas Zollinger (Präsident), Markus Kieser (Kassier), Ruedi Wenger (Webmaster) sowie Hans Ulrich Reber (Ver(wk) treter Gemeinderat). Voranzeige: Buurezmorge am Sonntag, 5. Juli, ab 9 Uhr im Birchhof, Würenlos. INSERAT

KOCH TIPP Risotto con bacon croccante

WETTINGEN

18 Uhr, Santa Messa

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 11. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Montag, 15. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Freitag. 12. Juni 8 Uhr, Eucharistiefeier

Mittwoch, 17. Juni 19 Uhr, Eucharistiefeier

Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag, 19.30–20.30 Uhr, (ausser in den Schulferien) Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann Tel. 056 401 14 38.

KILLWANGEN

Samstag, 13. Juni 17.30 Uhr, Eucharistiefeier, Frauentrio singt «Messe von Delibes»

Mittagstisch am Dienstag, 16. Juni, im Pfarreiheim Neuenhof, AusKath. Pfarrkirche Bruder Klaus gabe: 12–12.30 Uhr. Anmeldungen Freitag, 12. Juni Sonntag, 14. Juni bis Montagvormittag bei Rolf Bau- 19 Uhr, Eucharistiefeier 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mann, Tel. 056 406 42 30. Sonntag, 14. Juni Dienstag, 16. Juni/Mittwoch, 17. Juni Senioren-Spielnachmittag am 11 Uhr, Eucharistiefeier; Pater Grossreinigung: Kirche geschlossen Mittwoch, 17. Juni, 14 Uhr, Pfar- Ambühl 18 Uhr, Rosenkranzgebet reiheim Neuenhof. Getränke Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton und Zvieri. Ohne Anmeldung. Donnerstag, 11. Juni Dienstag, 16. Juni 18.30 Uhr, kroatischer Rosenkranz SPREITENBACH 18 Uhr, Rosenkranzgebet Freitag, 12. Juni 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kapelle Samstag, 13. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier, Antonius Chor, Kinderchor und Vocappella Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, mit Thomas Räber, Trompete und Judith Rohr, Orgel 11 Uhr, Santa Messa Mittwoch, 17. Juni 9 Uhr, Eucharistiefeier

(Risotto mit knusprigen Speckstreifen) Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Für 4 Personen Wettingen 300 g Vialone-Reis ½ dl Whisky Sonntag, 14. Juni 20 g Butter 11.30 Uhr, Eucharistiefeier, mit 1 dl trockener Weisswein Thomas Räber, Trompete und 1 Liter Gemüsebouillon 100 g Scamorza (Frischkäse), geräuchert Judith Rohr, Orgel Speck Salz, Pfeffer aus der Mühle Die Butter erhitzen, den Reis dazugeben und glasig dünsten. Mit dem Whisky und Weisswein ablöschen. Die Hälfte der Bouillon dazugiessen, und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen ist, immer wieder etwas Bouillon nachgiessen. Nach 15 – 20 Minuten degustieren, ob der Reis schön al dente ist. Den Speck in feine Streifen schneiden und in einer zweiten Pfanne ohne Fettzugabe die Speckstreifen knusprig braten. Scamorza in kleine Würfel schneiden. Die Risotto-Pfanne vom Kochfeld nehmen, den Scamorza unterrühren. Den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Mit den Speckstreifen garnieren.

Dienstag, 16. Juni 8 Uhr, Morgenlob

Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs.

80 g

Dienstag, 16. Juni 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Stefan Burkhard 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfrn. Kornelia Baumberger

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 11. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet Samstag, 13. Juni 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; Pater Ambühl Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 11. Juni 18 Uhr, Rosenkranzgebet

Infos zum Mittagstisch und SeniorenSpielnachmittag siehe Neuenhof.

Freitag, 12. Juni 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim «Im Brühl» 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr, Anbetungsstunde

Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 11. Juni 12.30 Uhr, Mittagstisch im Rest. Centrum 68

Samstag, 13. Juni 14 Uhr, Segnungsgottesdienst 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; Dreissigster für Anton Strebel; Margaretha Reiniger-Müller; JZ für Katharina Eichholzer; Walter Füglister; Kurt Köchli; Marta und Sergio Santandrea-Fischer; Cäcilia Widmer 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Wasuka Dienstag, 16. Juni 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, Ital. Kirchenchor: Probe im kath. Pfarreiheim Mittwoch, 17. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie Wasuka; Gedächtnis für Erika Fischer-Bütler 14 Uhr Probe für die Neuministranten in der Kirche

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Christoph Staub, Kreuzkirche Hasel Morgengebet Jeden Donnerstag (ausser in den Schulferien), 7–7.30 Uhr in der Dorfkirche.

WÜRENLOS

Samstag, 13. Juni 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 14. Juni 10 Uhr, Eucharistiefeier 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Dienstag, 16. Juni Reise der Frauenvereine: 8 Uhr, Abfahrt bei der ref. Kirche 8.15 Uhr, Abfahrt beim Bahnhof Mittwoch, 17. Juni 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 13.30 Uhr, Besammlung der KAB: Kirchplatz Klosterkirche Fahr Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 14. Juni 9.30 Uhr, Gottesdienst, Taufe Joël Tyron Brand; Martin Schweizer, Pfarrer; Musik: Gyöngyver Olah / Querflötistinnen der Musikschule (Karin Altermatt) Dienstag, 16. Juni Vereinsreise Frauenverein Mittwoch, 17. Juni 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Gemeinschaftsraum 20 Uhr, Kirchgemeindeversammlung, Kirche


PUBLIREPORTAGE

ISKRA LICHT GMBH

Optimales Lichtergebnis für alle Räume Iskra Licht GmbH in Baden lädt am Freitag, 19. Juni, zur LED-Haus-Messe unter dem Motto LED’S DO IT! ein. Im Showroom wird Inhaber David Iskra verschiedene Beleuchtungs-Lösungen aufzeigen. «Seit zwei Jahren bin ich selbstständig, zuvor 13 Jahre als Projektleiter und Ausbildner im Bereich LED-Technik tätig», sagt David Iskra. Im Juni 2013 hat sich der gelernte Elektromonteur den lang gehegten Wunsch nach Selbstständigkeit erfüllt. «Und bis heute keinen Tag bereut», betont er. So erstaunt denn nicht, dass Banken, Garagen, Hotels, aber auch Private zu seinen Projekten gehören. «Licht ist meine Leidenschaft, und die Kundschaft in Sachen Beleuchtung kompetent zu beraten, mein Steckenpferd», sagt er. Licht ist nicht einfach Licht. Weisslicht ist ideal in Büroräumlichkeiten, da es die Konzentration anregt. Im Wohnraum sollte man hingegen ein warmes Weiss einsetzen, sodass man sich richtig wohlfühlt. «Auch die Menge an Licht

David Iskra in seinem Showroom, in dem alle möglichen BeleuchtungsLösungen demonstriert werden können. ist entscheidend», weiss der Experte. «So viel Licht wie nötig, führt zu besseren Ergebnissen. Deshalb haben wir unsere Ausstellung so gestaltet, dass wir den Interessenten die Lösungen so zeigen können, wie sie auch eingesetzt werden.» Zudem sei wichtig, Qualität zu kaufen und für eine fachgerechte

MARKTNOTIZEN

Schwab Beck wieder im eigenen Ladenlokal

Ladenlokal ist renoviert. Seit Dienstag, 2. Juni 2015, verkauft die Schwab-Beck GmbH ihr hochwertiges Bio-Brot wieder im eigenen Ladenlokal in Würenlos – an bester Lage, direkt an der Landstrasse. Nachdem in den vergangenen zwei Monaten, während der Umbauphase des Ladens, in einem provisorischen Backzelt neben der Bäckerei die Kundinnen und Kunden bedient wurden, werden diese nun in komplett neu gestalteten Räumlichkeiten kompetent und freundlich beraten. Bei der breiten Auswahl hausgemachter Produkte ist ohne Zweifel für jeden Geschmack das Passende dabei. So kann neu auch von Dienstag bis

Freitag, jeweils von 11 bis 13 Uhr, ein frisch zubereitetes Mittagsmenü erworben werden. Die ersten Rückmeldungen auf das Ladenlokal sind sehr positiv, was das Team des Schwab-Becks weiter motiviert, den Kundinnen und Kunden einen hochstehenden Service zu bieten. Die ausgeprägte Kundenorientierung zeigt sich auch darin, dass im Lokal ein Teil der Produktion von Nahem bestaunt werden kann. Die offizielle Eröffnung findet am Samstag, 13. Juni 2015, von 13 bis 16 Uhr mit einem Eröffnungsapéro im Laden an der Landstrasse 56 in Würenlos statt. Das SchwabBeck-Team freut sich, mit ihnen anzustossen. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

Montage zu sorgen. All dies bietet die Iskra Licht GmbH aus einer Hand an. Der Kunde kann zurücklehnen und sich in seiner neuen Lichterwelt entspannen. Licht, das Strom spart und damit erst noch der Umwelt einen Gefallen tut, tut einfach gut. Wer ein optimales Lichtergebnis in seinem Einfamilienhaus,

bei einem Umbau oder der Neueinrichtung von Ladengeschäften oder Büroräumlichkeiten wünscht, ist gut beraten, sich vom Experten David Iskra eine LED-Licht-Lösung einzuholen. «Ich schau mir zusammen mit dem Kunden an, welche Bedürfnisse die Beleuchtung erfüllen muss und welches Budget dafür zur Verfügung steht. Auch Umrüstungen von bestehenden Beleuchtungen auf LED übernimmt die Iskra Licht GmbH gerne. Qualitativ richtige und gute Lösungen haben in der Anschaffung ihren Preis. «Wir arbeiten nur mit namhaften Herstellern zusammen.» Die Iskra Licht GmbH besticht jedoch durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies belegen all die Projekte, die das Unternehmen in den letzten 2 Jahren realisieren durfte. Von der Kompetenz und Qualität der Firma kann man sich am Freitag, 19. Juni, von 10 bis 22 Uhr anlässlich der LEDHaus-Messe an der Zürcherstrasse 59 in Baden überzeugen. Iskra Licht GmbH, Zürcherstrasse 59, 5400 Baden, 056 544 62 00, Termine jederzeit nach tel. Absprache.


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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen: Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal verzeichnete letzte Woche 62 Einsätze. Anlässlich mehrerer Personenkontrollen wurden in Wettingen zwei und in Spreitenbach eine Person angehalten, welche im Fahndungsregister ausgeschrieben waren. Die Repol konnte anlässlich einer Patrouille in Spreitenbach ein Fahrzeug mit vier aus Rumänien stammenden Personen zur Kontrolle anhalten. Dabei wurde festgestellt, dass eine Person im Fahndungsregister ausgeschrieben war. Bei der Fahrzeugkontrolle fand man zudem Aufbruchwerkzeug. Alle Personen wurden zwecks Weiterungen und Inhaftierung der Kantonspolizei übergeben. Am Freitag konnte eine Patrouille der Repol in Würenlos erneut einen PW aus Rumänien mit vier Insassen anhalten. Aufgrund der mitgeführten Gegenstände im Fahrzeug wurden sie zwecks weiterer Abklärungen der Kantonspolizei übergeben und inhaftiert. Somit konnte die Repol letzte Woche 8 Personen verhaften und der Kantonspolizei übergeben, welche möglicherweise beabsichtigten, im Limmattal Strafdelikte zu begehen.

LIMMATTAL

Der 3. Prix Benevol ist gestartet Gesucht: Perlen der Freiwilligenarbeit. Unbezahlbare Leistungen werden durch das freiwillige Engagement Tausender Aargauer erbracht. Mit dem 3. Prix Benevol will Benevol Aargau der Öffentlichkeit aufzeigen, wie vielfältig die Freiwilligenarbeit ist. Vereine und Freiwilligenorganisationen aus den Bereichen Umwelt, Gesellschaft, Gesundheit, Sport und Kultur können sich bis 31. Juli bewerben. Dank Freiwilligenarbeit bekommt die Gesellschaft «de 5er und s Weggli». Oft wird diese Arbeit allerdings im Hintergrund geleistet. Um sie für einmal ins Scheinwerferlicht zu stellen, verleiht die Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit am 9. September im Kultur- und Kongresszentrum Aarau «de 5er und s Weggli» sowie ein Preisgeld von insgesamt 3000 Franken.

Ein Beispiel für innovative Freiwilligenarbeit: Dank den Freiwilligen von Museum Aargau gibt es Geschichte am Schauplatz. Foto: zVg NEBEN SCHRIFTLICHEN Bewerbungen sind dieses Jahr auch Videobewerbungen willkommen. Das Engagement eines Vereins oder einer Organisation kann dank eines Videos in einem emotionaleren Licht präsentiert werden. Auf der Homepage www.benevol-aargau.ch finden sich spannende Beispiele für solche Videos – porträtiert wird das Lesementorenprojekt in Suhr so-

Etappenhalt in Baden

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag–Freitag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16.30 Uhr. Telefonisch ist die repol unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Die Künstler Valérie Cuénod, Alexander Seidel und Ivan Turkalj. INSERAT

In Würenlos vermieten wir per 1. Juli 2015 sehr zentral gelegene, helle, komfortable

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wie der Männerstammtisch im Reusspark Niederwil. Zusätzlich gibt es auf der Homepage hilfreiche Tipps und Tricks, die die Bewerber dazu motivieren sollen, ihre Freiwilligenarbeit mit Smartphone oder Kamera festzuhalten. Was zählt, ist nicht die Professionalität des Videos, sondern wie viel Innovation hinter den Engagements steckt. (cl)

Foto: zVg

Musikalisch-szenische Lesung Valérie Cuénod, Schauspielerin, und Alexander Seidel, Musiker und Sprecher, lesen Szenen aus dem Briefwechsel zwischen Sofja und Lew Tolstoj. Sonntag, 21. Juni, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Baden. Tolstoj, der im 19. Jahrhundert mit Werken wie «Krieg und Frieden» oder «Anna Karenina» Weltruhm erlangte, verzichtete in seinen reifen Jahren auf viele Konsumgüter: auf Tabak, Fleisch, Alkohol. Er organisierte eine Selbsthilfeorganisation für Bauern und Ärmere und suchte seine idealistischen, von tiefer Religiosität ge-

prägten Ziele in der Gesellschaft umzusetzen. Seine Frau Sofja, die ihre eigenen literarischen Ambitionen aufgab und ihm Geliebte, unterstützende Kraft und später Verlegerin seiner Bücher war, hatte ein waches Auge auf ihre 13 Kinder. Sie befürchtete, dass sie durch das Engagement des Vaters zu kurz kommen könnten. Bei solch gegensätzlicher Sichtweise war Reibung unvermeidlich. Musikalische Umrahmung durch den Wiener Cellisten Ivan Turkalj. Am 5., 12., 19., 26. Juli sowie am 2. August werden in den Gottesdiensten in der ref. Kirche auch Tolstoj-Texte zu hören sein. (mg)

Die grösste Elektrofahrzeug-Rallye der Welt macht Halt in Baden. Die Zeichen der Zeit stehen auf Strom, wenn die World Advanced Vehicle Expedition – kurz WAVE Trophy – einen Etappenhalt mitten in Baden macht. Am Abend des 17. Juni wird der Brown Boveri Platz zum Zentrum der Elektromobilität. Ob Eigenbau, ElektroSportwagen oder E-Motorrad – das Fahrerfeld überrascht mit einer Vielzahl an innovativen elektrischen Fahrzeugen. Die WAVE Trophy findet dieses Jahr zum 5. Mal statt. Rund 100 Teams aus ganz Europa werden an der Elektrofahrzeug-Rallye teilnehmen. Organisator der Rallye ist Louis Palmer, ein Schweizer Solarpionier, der 2008 als Erster mit einem solarbetriebenen Elektrofahrzeug die Welt umrundet hatte. Während acht Tagen fahren die Fahrzeuge von Plauen (Sachsen, Deutschland) quer durch Europa. Die Route führt über Berlin nach Bern und am 17. Juni nach Baden. Die Ankunft der Rallye-Teams auf dem Brown Boveri Platz wird um etwa 17 Uhr am Mittwoch erwartet. (jkb)


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 11. JUNI 2015

AGENDA

20

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

«An American in Paris» im Wettinger Kino Orient Zum Saisonabschluss zeigt SeniOrient den Tanzfilm «An American in Paris. Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Paris, um dort Maler zu werden. Er verliebt sich in die hübsche Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem gefeierten Sänger Henri Baurel liiert ist. Um wenigstens halbwegs finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein. Als Jerry und Lise auf einem Kostümfest voneinander Abschied nehmen, wird das Gespräch von Baurel belauscht, der daraufhin seine Ansprüche auf Lise aufgibt. Die Produktion zeichnet sich durch die von Gene Kelly entwickelte Choreografie der Tanz- und Balletteinlagen aus. Die Musik stammt von George Gershwin, dessen Tondichtung dem Film den Titel gab. Vor allem in den Traumsequenzen erreicht dieses Musical nach der Musik von Gershwin, das in der Filmgeschichte einen hervorragenden Platz einnimmt, die seltene Einheit von Musik, Tanz und Spielhandlung. Kino Orient, Landstrasse 2, Wettingen, Donnerstag, 11. Juni, 15 Uhr. Ohne Anmeldung.

NEUENHOF Handharmonika-/Akkordeon-Gruppe «Spielplausch» Wiedereinsteiger ab 60 Jahren. Leitung/Auskunft: Horst Brack, Güterstrasse 22, 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 15. Juni, 14.30–17 Uhr.

SPREITENBACH Altersheimverein Spreitenbach: Generalversammlung Altersund Pflegeheim im Brühl, Freitag, 12. Juni, 19.30 Uhr.

Öffentlicher Anlass. Org.: Pistolenschützen Spreitenbach. Gemeinschafts-Schiessanlage GSA Härdli, Freitag, 12. Juni, 16–20 Uhr, Samstag, 13. Juni, 9–18 Uhr. Grümpelturnier (Schülerturnier) Org.: Fussballclub Spreitenbach. Sportplatz Mittlerzelg, Samstag, 13. Juni, 9 Uhr. Sonntag, 14. Juni, 9 Uhr. Mittagstisch für Senioren An- und Abmeldungen bis spät. 2 Tage vorher an: Priska Kretz, Haldenstr. 9, 056 401 50 08. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 15. Juni, 12 Uhr.

Spreitenbacher Pistolenschiessen

WETTINGEN Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen unter der Leitung von Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 12. Juni, 14.30–15.45 Uhr.

Rathausplatz, Samstag, 13. Juni, 6.30–16 Uhr. Sonntags-Treff für Senioren Mittagstisch mit Spielnachmittag (Jass und Spiele) oder Spaziergang. Anmeldungen: Ruth Schürpf, 056 426 67 18. Rest. Tägerhard, Sonntag, 14. Juni, 11.30 Uhr. Ausstellung «Christian Rothacher (1944–2007)» «Eine Künstlerfreundschaft», Rosina Kuhn im Gespräch mit Paul Tanner. Galerie Gluri-SuterHuus, Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr. Jassen für Senioren Ab 60 Jahren. Gejasst wird mit deutschen Karten. Leitung/Auskunft: Helmut Merkli, Wettingen, 056 426 54 43. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 15. Juni, 13.45–17 Uhr.

Schach für Senioren Auskunft und Anmeldung: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Wettinger Sommerkonzerte: «Noche Española» Das Kloster verwan- Dienstag, 16. Juni, 14–17 Uhr. delt sich in ein spanisches Dorf. 9 Musikateliers. Kloster Wettingen, Mittagstisch für Senioren Hotel Zwyssighof, Dienstag, 16. Juni, 11.30 Uhr. Freitag, 12. Juni, 20 Uhr. Frühjahrsdegustation Weinkeller Rebbergstr. 32, Freitag, 12. Juni, 17–20 Uhr, Samstag, 13. Juni, 10–16 Uhr. Flohmarkt Keine Anmeldung nötig. Bei Fragen: 079 690 98 30.

Little Wettige: «Zoo vo Little Wettige» Im Zoo von Little Wettige sind Tiere von A wie Affe bis Z wie Zebra zu Hause. Lieblingstier basteln. Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 18. Juni, 15–17 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

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VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

Woche 24e  

LiWe_24_2015

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