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22. Januar 2015, 53. Jahrgang, Nr. 04

PP 5432 Neuenhof

Bruno-Weber-Park ab April wieder zugänglich Der Bruno-WeberSkulpturenpark wird ab April wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Finanzlage bleibt aber angespannt. Zwischen Maria Anna Weber und der Bruno-Weber-Stiftung konnte ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werden. Neben anderen Freunden und Supportern bleibt Holcim als Gönner dem BrunoWeber-Skulpturenpark treu. Damit können es die neuen Stiftungsratsmitglieder verantworten, den Park ab dem 4. April wie- Schlossen einen Nutzungsvertrag ab: Künstlerwitwe Maria Anna Weber (2.v.l.) und der neue Stiftungsrat, bestehend der zu öffnen. Fortsetzung S. 13 aus Eric Maier, Isabelle Cart und Lukas Strittmatter (v.l.). Foto: AZ/Archiv

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AUS DEM GEMEINDERAT Glückwünsche zum Geburtstag Folgende Personen feiern den 95. Geburtstag: Am 26. Januar: Elsa Müller-Giger, Rebbergstrasse 24, 5430 Wettingen. Am 28. Januar: Lydia Thommen-Siegenthaler, Imfeldstrasse 6, 5430 Wettingen. Folgende Person feiert den 90. Geburtstag: Am 29. Januar: Marie Frieda Morel-Maréchal, Rebbergstrasse 24, 5430 Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Montag: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Dienstag–Freitag: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr.

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von Jungwacht/Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 24. Januar 2015 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

INSERAT


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WOCHE NR. 04 DONNERSTAG, 22. JANUAR 2015

WETTINGEN

Gute Stimmung, starke Leistung Ganz egal, ob Brust, Kraul oder Freistil – die Athletinnen und Athleten der kantonalen SchwimmMeisterschaften für Behinderte schwammen mit viel Freude und Kampfgeist um die Wette. SIBYLLE EGLOFF

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten, dass Menschen mit Beeinträchtigung ausgezeichnete sportliche Leistungen vollbringen können und über einen starken Teamgeist verfügen. Die Wettkämpfe fanden vergangenen Samstag im Hallenbad Tägi in Wettingen statt und wurden bereits zum zwölften Mal von der Behinderten-Sportgruppe BSG Wettingen veranstaltet. «Man kann mit Sport viel bewirken. Mit dem Anlass möchten wir Menschen mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen in Bewegung bringen», erklärte Rolf Nyfeler, Sportleiter der BSG, der bereits seit 10 Jahren den Wettbewerb mitbetreut, den Leitgedanken des sportlichen Events. 125 SPORTLERINNEN UND SPORTLER

der Sportgruppen Aarau, Brugg, Fricktal, Reinach, Wohlen-Lenzburg, Zofingen und Wettingen traten in den Kategorien Damen, Her-

25-Meter-Freistil-Sieger: Marc Helbling (1. Platz BSG Leire Waidmann aus Turgi holte für die BSG Wettingen Wettingen), Boris Ackermann (2. Platz Plusport Weinfel- den 2. Platz in der Disziplin 25 Meter Brust und den den) und Patrick Stocker (3. Platz BSG Fricktal). Fotos: se 1. Platz in 50 Meter Freistil. ren und Körperbehinderte in den Disziplinen 25 Meter, 50 Meter, 100 Meter Brust- und Freistil, 25 Meter mit Schwimmhilfen sowie 4-mal 25 Meter und 4-mal 50 Meter Staffeln an. Neben den Aargauer Sportgruppen kämpfte die Thurgauer Sportgruppe Plusport Weinfelden als Gast ebenso um Medaillen und Pokale. Um die Integration der Jugend zu fördern, wurden Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule Wettingen an den Anlass eingeladen. Mit Begeisterung nahmen sie an den Schwimm-Wettbewerben teil. «Ich

schwimme sehr gerne und finde es cool, dass wir an den Meisterschaften dabei sein dürfen», sagte HPSSchüler Elia Ferrari aus Würenlos. Der Anlass, an dem ganz besonders die Schwimmerinnen und Schwimmer der BSG Wettingen mit ihren starken Leistungen – 42 Medaillen und zwei Staffelsiege – glänzten, bestach durch die fröhliche Stimmung und den grossen Zusammenhalt der Teams und Sportgruppen. Antoinette Eckert, Vizeammann von Wettingen, Grossrätin und selbst leidenschaftliche Schwimmerin, freute sich,

am Anlass teilzuhaben und einigen Gewinnern Medaillen zu überreichen. «Die Meisterschaften sind das sportliche Highlight am Anfang des Jahres. Die Ambiance ist einmalig.» Auch Leire Waidmann aus Turgi, die für die BSG Wettingen in den Disziplinen 25 Meter Brust und 50 Meter Freistil startete und erfolgreich auf den zweiten und ersten Platz schwamm, war von der guten Atmosphäre begeistert. «Ich nehme zum ersten Mal an den Wettkämpfen teil und mir gefallen der Anlass und die gute Stimmung sehr.»

MARKTNOTIZEN

Der aussergewöhnliche Wintersport-Shop in Wettingen

Wintersport-Fundgrube.

Das Gebrauchtwarenhaus «Onkel Tom’s Brockihütte» an der Tägerhardstrasse 133 in Wettingen ist eine Fundgrube für Schnäppchenjäger und Schatzsammler/innen. Als Nebenprodukte des professionellen Entsorgungssystems Emil Schmid & Partner AG werden täglich hochwertige Gegenstände ins Sortiment aufgenommen. Jetzt im Fokus: Wintersportartikel für Kinder und Erwachsene. Gerade für Artikel, welche man nur für die Skiferien und ein paar weisse Tage braucht oder aus denen die Kinder schnell hinaus-

wachsen, lohnt sich der Gang ins Brocki. Sie finden dort alles, vom Schlittschuh, Skischuh über Langlauf- oder Alpinskis bis zu Schlitten, Bobs, Stöcken und weiteren Wintersportartikeln. Und daneben alles für einen Winter ohne Eis und Schnee: Fahrräder, TV-Apparate und Computer, Spielsachen, Kleider, Geschirr und Besteck, Vasen, Möbel aller Art, Bücher, Schallplatten usw. Onkel Tom’s Brockihütte finden Sie am neuen Ort, etwa 100 Meter vor der Bushaltestelle

Sportzentrum Tägerhard (RVBW Nr. 7), im Gebäude der Emil Schmid & Partner AG. Das Gebrauchtwarenhaus liegt im Untergeschoss auf einer Fläche von 850 m² in neun verschiedenen Räumen. Onkel Tom’s Brockihütte, Gebrauchtwarenhaus, Tägerhardstrasse 133, 5430 Wettingen, Telefon 056 426 62 70, Öffnungszeiten: Mo–Fr, 13–18.30 Uhr, Sa, 10–16 Uhr. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.


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WETTINGEN

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VERMISCHTES 7. SCHNÜFFLER GUGGE WARM-UP am Samstag, 31. Januar, auf dem Zentrumsplatz: Festbetrieb von 11 Uhr bis 23 Uhr mit rund 20 Guggen mit Schnüfflerauftritt um 12 Uhr, beheiztes Zelt, Grillstand und Getränke. www.schnueffler.ch

«MUTTER:GLÜCK» IM FIGURENTHEATER Mit überraschenden Texten

von Charlotte Roche, Maria Sveland und Birgit Vanderbeke nähert sich Mutter:Glück oder Mother’s little helper mit dem Theater Topoï:Log am Freitag, 23. Januar, im Figurentheater Wettingen dem Mythos Mutterglück von einer Seite an, die in der gesellschaftlichen Wahrnehmung fast keine Rolle spielt, obwohl sie im Alltag von Müttern entsetzlich dominant sein kann. Zustände von Erschöpfung, Verunsicherung und Langeweile. Unterstützt von einer Puppenfamilie, die dafür sorgt, dass es immer genug zu tun gibt, gehen Katrin Seger und Frauke Jacobi der Frage nach, wie es dazu kommt, dass gleichbe-

«Mothers little helper».

Foto: zVg

rechtigte Paare in den Kreisssaal gehen und in den 50er-Jahren wieder herauskommen. Und wie Mütter es mithilfe von kleinen, gelben Pillen schaffen, alles perfekt zu machen und dabei – bitteschön! – glücklich zu sein. Für Erwachsene. Vorverkauf: Info Baden, 056 200 84 84; www.ticket.baden.ch. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 23. Januar, 20.30 Uhr

ABBAMANIA Zum elften Mal findet die farbenfrohe, spektakuläre Multi Mega Show des Damenturnvereins Wettingen statt. Die diesjährige Turn-Show trägt das Motto ABBAmania. Über 250 Turnerinnen und Turner entführen in die glitzernde Welt der 70er. Alle, ob jung oder alt, turnen, springen, tanzen und hüpfen zu den weltbekannten Hits. Seit 1994 führt der Damenturnverein Wettingen alle zwei Jahre diese spektakuläre

Turn-Show durch. Als Gastverein ist dieses Jahr der STV Wettingen mit dabei, amtierender Schweizer Meister Bodenturnen und VizeSchweizer-Meister am Sprung. Nebst bezaubernden Darbietungen zum Bestaunen werden auch attraktive Tombolapreise zu gewinnen sein. Als Hauptpreise locken ein Fahrrad von Bauer Sport AG sowie ein Halbjahres- und ein Jahresabonnement Gold von Fitnessplus. In der Pause und nach der Show lädt der Verein zum gemütlichen Beisammensein ein, mit Festwirtschaft und Barbetrieb. Spiel- und Sporthalle Tägerhard, Samstag, 24. Januar, 19.30 Uhr, Türöffnung: 18 Uhr; Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr, Türöffnung: 15.30 Uhr. Abendkasse. PUBLIREPORTAGE

ZEN TAO GESUNDHEITSZENTRUM FÜR TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

Kostenlose Schmerzsprechstunde im Zen Tao Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Januar, öffnet das Zen Tao Gesundheitszentrum in Wettingen zwischen 9 und 17 Uhr seine Türen und bietet kostenfreie und unverbindliche Sprechstunden zum Thema Schmerz an. Das Zen-TaoTeam heisst an diesen Tagen alle herzlich willkommen, die eine sanfte, aber effektive Alternative zur Behandlung ihrer Schmerzen suchen. Warum bieten Sie eine Schmerzsprechstunde an? Viele Menschen werden von Schmerzen heimgesucht. Schmerzen bedeuten eine Einbusse in der Lebensqualität der Menschen, die darunter leiden. Oft konnte nichts nachhaltig helfen. Die chinesische Medizin ist eine sanfte, aber effektive Alternative. Bei welcher Art Schmerzen kann TCM helfen? Bei jeder Art von Schmerz, sei er akut oder chronisch. Unter anderem kann die TCM bei Kopf-, Zahn- und Gelenkschmerzen, Tennisellbogen, Bandscheibenvorfall, Karpaltunnel-Syndrom und Arthrosenschmerzen helfen. Auch zur Nachbehandlung von Hüft-, Knie- und Bandscheibenoperationen kann TCM eingesetzt werden. Schliesslich können neuropathische Schmerzen wie bei der Trigeminusneuralgie, der Polyneuropathie und den Schmerzen nach Tuina-Massage bei Zen Tao.

einer Gürtelrose sowie funktionelle Schmerzen wie Migräne, durch Muskelverspannungen und Magen-Darm-Störungen ausgelöste Schmerzen, Menstruationsschmerzen und psychosomatische Schmerzen effektiv behandelt werden. Wie wirkt die Behandlung? Die Methoden der TCM stimulieren die selbstregulierenden Kräfte des Körpers und wirken schmerzlindernd. Die Durchblutung wird verbessert, die Muskeln entspannt und das Immunsystem angekurbelt, was zur Heilung beiträgt. Der grosse Vorteil der TCM ist, dass keine fremden Substanzen im Körper einwirken und keine Nebenwirkungen eintreten. Was erwartet die Besucher an den Tagen der offenen Tür? In der Sprechstunde wird im Gespräch die Anamnese, also die persönliche Geschichte zu den Schmerzen, aufgenommen. Damit wird die Diagnose gestellt und Behandlungsweisen können aufgezeigt werden. Die Sprechstunde ist kostenlos und unverbindlich. Zen Tao Gesundheitszentrum für Traditionelle Chinesische Medizin, Bahnhofstrasse 103c, 5430 Wettingen, Telefon zur Vereinbarung einer Sprechstunde: 056 534 37 38, info@tcmzentao.ch, www.tcmzentao.ch


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NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Personalwesen Soziale Dienste Michael Stadelmann ist seit 1. April 2008 bei den Sozialen Diensten Neuenhof angestellt und hat in dieser Zeit verschiedene Weiterbildungen absolviert. Per 1. Februar 2015 wird Michael Stadelmann zum Sozialarbeiter mit einem 100 % Pensum befördert. Der Gemeinderat wünscht ihm bei der neuen Herausforderung viel Erfolg. Die Stelle von Michael Stadelmann wird im Rahmen der Neustrukturierung des Sekretariates der Sozialen Dienste ausgeschrieben. INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2014-050 Bauherrschaft: Kaim Bojku Rütilochstrasse 45 8957 Spreitenbach Lage: Parzelle 3220 Haldenweg, Neuenhof Bauvorhaben: Neubau eines Wohnhauses mit drei Wohnungen Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 23. Januar bis 23. Februar 2015 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

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Der Finder meines Schlüsseletuis das er am Freitag, 16. Januar, auf der Post Neuenhof abgegeben hat, möchte sich bitte melden. Telefon 076 396 35 67

Die Neuenhofer Bürger belieferten die Planer mit wertvollen Inputs aus der eigenen Erfahrung.

Foto: ska

Neuenhofer geben Inputs Letzten Samstagmorgen fand in der Turnhalle Zürcherstrasse das vierte Forum der Gesamtrevision Ortsplanung Neuenhof statt, das sich mit dem Verkehr befasste. SUSANNE KARRER

«Heute hören wir die Stimmung der Bevölkerung zu den Punkten, die wir erarbeitet haben», erklärt Bauverwalter Peter Richiger. Drei Arbeitsgruppen, bestehend aus den rund 60 angemeldeten Personen aus der Bevölkerung, befassten sich mit den Themen Tempo 30, Öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr. Die meisten Teilnehmer haben schon an den letzten Foren teilgenommen, so Vizeammann Hanspeter Benz. Einige Neuteilnehmer seien aber auch dabei – insgesamt ungefähr gleich viele Personen wie an den vorhergehenden Veranstaltungen. An diesem Morgen ging es darum, von den Neuenhofern zu hören, ob die Planung von Gemeinde und Metron Verkehrsplanungs AG in die richtige Richtung steuert. In den nächsten Wochen wird

die Planung mit den aufgenommenen Inputs überarbeitet und Mitte/Ende Februar in einer öffentlichen Mitwirkungsveranstaltung zum Thema Gesamtplan Verkehr der Bevölkerung vorgestellt. BEI DER ERSTEN GRUPPE wird heftig

diskutiert: «Nein, das geht gar nicht! Da laufen viele Schüler und Mütter mit Kinderwagen durch.» Die Gruppenmitglieder diskutieren die Ausdehnung und Verteilung der 30er-Zone, Einwände und Lösungsvorschläge werden auf einem Flipchart festgehalten. Bei der zweiten Gruppe geht es etwas lustiger zu: «Seilbahn auf den Rüsler», antwortet ein Teilnehmer auf die Frage nach Anregungen. Ob dieses Votum ganz ernst gemeint ist oder nicht, wird dabei nicht ganz klar. Zumindest wird mit einem Smiley auf dem Flipchart festgehalten, dass dafür Sponsoren gesucht werden. Die dritte Gruppe diskutiert unter dem Oberthema Langsamverkehr Hindernisse und Gefahrenquellen aus eigener Erfahrung auf den Neuenhofer Velowegen. Genau diese Inputs aus der Bevölkerung sind es, die diese Foren so wertvoll machen, wie auch Livio Peterer von Metron bei der abschliessenden Zusammenfassung noch ein-

mal betonte: «Ihr seht die Gemeinde aus einem anderen Blickwinkel als wir Planer.» Durch die öffentliche Mitwirkung können nebst konkreten Verbesserungsvorschlägen auch Stimmungen abgeholt werden. So habe sich zum Beispiel die Einstellung der Neuenhofer zum Thema Tempo 30 in den letzten zehn Jahren radikal geändert. «Damals wurde eine flächendeckende Tempo-30-Zone ausserhalb der Kantonsstrasse an der Gemeindeversammlung abgelehnt», berichtet Peter Richiger. Heute sei die Mehrheit dafür gewesen. Insgesamt ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz des Morgens. «Wir sind auf dem richtigen Weg», so Richiger. Man werde die Rückmeldungen nun genau prüfen und besprechen und die Planung allenfalls anpassen oder erweitern. Am 14. März wird die Revision der Bau- und Nutzungsordnung im gleichen Rahmen wie an diesem Morgen besprochen. Und Ende Jahr erfolgt die öffentliche Auflage der Gesamtrevision Ortsplanung. Alle Planungsunterlagen zum Kommunalen Gesamtplan können unter www.neuenhof.ch heruntergeladen werden.


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KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Sanierung Rütenenstrasse / Orientierung Baubeginn Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind, konnte mit dem Unternehmer der Baubeginn festgelegt werden. Die Arbeiten werden in mehreren Etappen ausgeführt und dauern vom Montag, 26. Januar 2015, bis voraussichtlich Freitag, 14. August 2015. Die Zu- und Wegfahrt zu den INSERAT Liegenschaften ist normalerweise möglich. Unterbrüche werden den Anwohnern direkt durch den PoGEMEINDE KILLWANGEN lier mitgeteilt. Es wird um Kenntnisnahme gebeten und man dankt Altpapiersammlung für das Verständnis. In der liebevoll dekorierten Mehrzweckhalle kamen an der «Music Night» Die nächste Altpapiersammlung findet am Nostalgiegefühle auf. Foto: ska Samstag, 24. Januar 2015, statt (bitte vorÖffnungszeiten Gemeindekanzlei mittags ab 7.00 Uhr bereitstellen). Die Schalter der GemeindeverwalDamit die Sammlung reibungslos durchgeführt werden kann, sind wir auf Ihre Mithilfe tung sind wie folgt geöffnet: Monangewiesen. Bitte beachten Sie die folgenden tag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Punkte: • Altpapier und Karton getrennt und ohne Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr Fremdstoffe bündeln und fest verschnüren und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– (keine Papiertragtaschen und Kartonschachteln verwenden); 11.30 Uhr, nachmittags geschlos- Am Samstagabend fand den und unterstützt durch den • Bitte keine allzu schweren Bündel machen sen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr Turnverein den gemütlichen Mu(Sammlung erfolgt durch Jugendliche); und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 in der Mehrzweckhalle sikanlass auf die Beine. Insgesamt • Altpapier und Karton, welche Fremdmaterial aufweisen, werden stehen Uhr (durchgehend). E-Mail: ge- die sechste «Music umfasst das Helferteam jeweils gelassen und nicht mitgenommen. meindekanzlei@killwangen.ch nur rund 15 Personen. Dank der Night» statt. Killwangen, 21. Januar 2015 Turnhallen-Infrastruktur schaffen Gemeindekanzlei Killwangen SUSANNE KARRER sie den Auf- und Abbau mit weniINSERAT «Wir haben dieses Jahr den Na- ger Leuten als z.B. für die aufwenmen geändert, von ‹Oldie Party› digere Beach-Party. Das Spezielle an der Music zu ‹Music Night›, da der alte Name in der Vergangenheit oft für Ver- Night sind jedes Jahr die alten Muwirrung gesorgt hat», erklärt Bob- sikclips, die DJ Roman Kägi jeby Greber vom OK, und erläutert: weils als eigens zusammengestellGrabfeldräumungen «Eingeladen und angesprochen te Playlist auf eine Grossleinwand auf dem evangelisch-reformierten Friedhof sind nämlich alle Generationen.» projiziert. Die rund 1000 Clips Das Publikum ist jeweils bunt kommen wegen der nötigen AufInfolge Ablauf der gesetzlichen Grabruhezeit von 25 Jahren werden auf dem evangelisch-reformierten Friedhof Würenlos im Grabschild «Schulstrasse» durchmischt, liegt aber eher im lösung von DVDs, die Kägi samzwei Reihen Urnengräber der Jahre 1985–1987 und im Grabschild «Kirche» melt. «Das ist ein Hobby von mir», Bereich der über 30-Jährigen. zwei Reihen Erdgräber der Jahre 1986–1989 geräumt. Entstanden ist der Anlass da- winkt Kägi ab und zuckt die Auf eine Frühjahrsanpflanzung sollte aus diesem Grund verzichtet werden. durch, dass bei einem Jugi-Ab- Schultern. Wie gross seine gesamDen Angehörigen der Verstorbenen wird hiermit die Gelegenheit geboten, schlussfest alte Musik lief. «Wir te Musiksammlung ist, weiss er die Gräber bis 31. März 2015 zu räumen und die Grabsteine, Pflanzen usw. fanden dann alle, dass es auch mal nicht: «Ich habe sie noch nie geabzuholen. Nach Ablauf dieser Frist wird die Einwohnergemeinde Würenlos über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen – ohne jeglichen einen ganzen Abend lang gute zählt. Aber es sind schon ein Entschädigungsanspruch seitens der Angehörigen – verfügen und die RäuMusik, etwas zu trinken und Ge- paar . . .» mung zulasten der Gemeinde veranlassen. Gegen 23 Uhr füllt sich die selligkeit geben müsste», berichWürenlos, 15. Januar 2015 Gemeinderat tet Greber. Der Termin sei so ge- Turnhalle und es wird auch das wählt, weil in dieser Jahreszeit Tanzbein geschwungen. Rund 120 ausser der Fasnacht nichts los sei. Personen besuchen den Anlass je«Und wenn man mit der Fasnacht des Jahr. Ein Ende ist keines in nichts anzufangen weiss, hat man Sicht – es soll im gleichen Rahkeine Alternativen», so Greber. men weitergehen, so Bobby GreDeshalb stellt das vierköpfige OK- ber: «Das Kommerzielle steht im Team – Roman Kägi, Thomas Hintergrund. Es ist mehr ein geTelle, Carmen und Bobby Greber – mütlicher Anlass, und soll es auch zusammen mit den Musikfreun- bleiben.» Einwohner-Gemeindeversammlungsbeschlüsse sind rechtskräftig Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 2. Dezember 2014 – welche dem fakultativen Referendum unterstanden – am 12. Januar 2015 in Rechtskraft erwachsen.

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SPREITENBACH

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

2853 Crusi Massimo, Seestrasse 52 8155 Niederhasli Vinca Zekjail, Hardwaldstrasse 2a 8951 Fahrweid Bauobjekt: Abbruch bestehendes Geb. Nr. 353 Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Bahnhofstrasse 125 Parzelle: 640 BG-Nr. Bauherr:

2854 Mefag AG, Schulstrasse 4 8952 Schlieren Bauobjekt: Umbau mit Umnutzung Gewerberaum zu Wohnungen und Velounterstand Baustelle: Bahnhofstrasse 145 Parzelle: 660 Ausnahme- Überschreitung der Baulinie mit dem gesuch: Velounterstand Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. Januar 2015 bis 24. Februar 2015 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

AUS DEM GEMEINDERAT Quartierzentrum Langäcker In den letzten Gemeinderatsnachrichten ist publiziert worden, dass die Langäckerstube nach einer Renovation ab Mai 2015 wieder als Lokal für kleinere Vereins- oder Privatanlässe gemietet werden kann. Im Anschluss daran sind Anfragen eingegangen, ob auf diesen Zeitpunkt die CaféBar im Quartierzentrum Langäcker geschlossen wird. Dem ist nicht so! Der Betrieb der CaféBar wird fortgesetzt. Die Langäckerstube kann nur an jenen Tagen gemietet werden, die nicht durch feste Belegungen schon gebucht sind.

bericht für das Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen fest, dass die Sachbearbeitung korrekt und termingerecht erfolgte und das Personal des Betreibungsamtes sorgfältige, qualitativ gute und pflichtbewusste Arbeit leiste. Dem verantwortlichen Personal wird der Dank für die gute Arbeit ausgesprochen.

Strafanzeige Der Gemeinderat hat gegen ein Spreitenbacher Ehepaar Strafanzeige eingereicht, weil dieses wissentlich Geldzahlungen einer Versicherung erhalten, jedoch nicht gemeldet hatte. In der Folge erhielt das Ehepaar Sommer-Gemeindeversammlung unrechtmässigerweise SozialhilÜblicherweise finden die Einwoh- feleistungen. nergemeindeversammlungen in Spreitenbach an einem Dienstag- Termine 23. Januar, 19 Uhr: Vernisabend statt. Die nächste Einwoh- sage Ausstellung Eva Erni, Genergemeindeversammlung ist da- meindehaus, Poststrasse 13; 26. her als Ausnahme zu erwähnen. Sie Januar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, findet am Mittwoch, 17. Juni, statt. Poststrasse 13; 27. Januar, 17.30 Betreibungsamt Das Betreibungs- Uhr: Industrie- und Gewerbeapéinspektorat hält in seinem Jahres- ro, Zentrumsschopf.

VERMISCHTES VOLKSHOCHSCHULE SPREITENBACH Tat umgesetzt. Kursgebühr: Fr.

Die VHS Spreitenbach ist ein wichtiger Träger für Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung im Limmattal. Der ehrenamtliche Vorstand ist stets engagiert auf der Suche nach neuen Kursideen, die die Kunden interessieren. Um dies weiterhin zu gewährleisten, hält die VHS Ausschau nach neuen Leuten, die mit Begeisterung und guten Ideen den Vorstand ergänzen könnten. Die Semesterprogramme werden in 3 bis 4 Sitzungen gemeinsam erarbeitet. Wer sich angesprochen fühlt oder einmal reinschnuppern möchte, meldet sich bei Rita Horisberger, 062 892 07 70 oder spreitenbach@vhs-aargau.ch. Kurs 39 – Wertpapierwelt: Eine modular aufgebaute Ausstellung lädt ein, die Welt der Wertpapiere aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Kursgebühr: Fr. 20.– exkl. Eintritt. Wertpapierwelt, Baslerstrasse 90, Olten, Mo, 16. Februar, 18.30–20.30 Uhr. Kurs 40 – Obstbäume schneiden mit Anton Möckel, Gärtnermeister. Obstbäume und Beerensträucher richtig schneiden: theoretischer Teil zu Baumschere und Säge. Am darauffolgenden Samstag wird das Gelernte praxisnah in die

75.– bzw. Fr. 70.– für VHS-Mitglieder. Werkhof Möckel Garten AG, Buechstrasse 10, Würenlos, Donnerstag, 19. Februar, 19–21 Uhr, Theorie. Samstag, 21. Februar, 9–12 Uhr, Praxis. Auskunft und Anmeldung im Sekretariat: 062 892 07 70, www.vhs-aargau.ch/spreitenbach oder spreitenbach@vhs-aargau.ch. EINLADUNG ZUR GV DER MUSIKGESELLSCHAFT Am Freitag, 30. Januar,

findet die ordentliche Generalversammlung der Musikgesellschaft Spreitenbach im Restaurant Sternen statt. Um 19.30 Uhr wird das gemeinsame Nachtessen serviert. Anschliessend sind Geschäfte wie Budget, Rechnung und Mutationen traktandiert. Passiv- und Ehrenmitglieder sowie alle Interessierten sind willkommen. Die Musikgesellschaft bittet um rechtzeitige vorherige Anmeldung beim Präsidenten Stefan Redondi (stefan.redondi@flashcable.ch). BABYSITTING-KURS FÜR JUGENDLICHE

Anmeldung: Gisela Guggenbach, Familientreff Spreitenbach, Tel. 056 401 20 80. www.srk-aargau.ch/kurse. Kath. Pfarreiheim, Samstag, 7. u. 14. März, 9–12/13–15 Uhr.


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SPREITENBACH

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Damit Schafe nicht zu heiss haben Letzten Sonntag konnten Interessierte jeden Alters auf dem ArcheHof bei der Schafschur zusehen. SUSANNE KARRER

Von 12 bis 17 Uhr war Schafscherer René Zürcher bei Hofbesitzer Jelle Van der Zee im Einsatz und scherte dessen rund 70 Schafe. Van der Zee erklärte den grossen und kleinen Besuchern, warum die Schafe ausgerechnet jetzt von ihrem Fell befreit werden: «Viele Spreitenbacher fragen mich, warum die Schafe mitten im Winter geschert werden, wenn wir uns alle warm anziehen.» Die Schafe waren aber bis jetzt auf der Weide und kommen nun bis zum Frühling in den Stall – die Schafschur hat hygienische Gründe: Wenn die Schafe mit dem Fell im Stall leben, ist die Wolle im Frühling nicht mehr nutzbar, da sie zu schmutzig und voller Stroh wäre. «Und wenn man jetzt mit der Hand über den Rücken der Schafe fährt, spürt man, dass es leicht feucht ist. Die Schafe haben mit dem Fell im Stall zu heiss», erklärt Van der Zee weiter. Nach der Schur könne man auch sehen, ob mit den Schafen alles in Ordnung sei. Bisher war das Wetter auch warm genug, dass es draussen noch genug Gras für die Schafe gab. «Solange es draussen noch

Innert Minuten befreite der Scherer die Tiere von ihrem Winterfell – die Helfer verpackten die Wolle nach Farbe. Foto: ska grün ist, lässt man die Schafe auf der Weide», weiss Scherer René Zürcher, der sein Handwerk in Neuseeland gelernt hat. Er kennt Jelle van der Zee schon über zehn Jahre und kommt regelmässig zur Schafschur in den Arche-Hof. Das Schwierige daran, ein Schaf zu scheren, sei dabei nicht das Zappeln des Tieres, sondern eher, wie

man das Tier festhalten müsse, sagt Zürcher. Dass dies viel Übung braucht, zeigt sich kurz darauf im Stall, als Zürcher jedes Schaf mit sicheren Handgriffen erst auf den Rücken schwingt und dann zwischen den Knien stabilisiert. Die meisten Schafe lassen die Prozedur ohne viel Gegenwehr über sich ergehen, wenn auch mit ei-

nem leicht verwunderten Gesichtsausdruck. Innert weniger Minuten befreit Zürcher jedes Schaf von seinem dichten Fell. Drei junge Helfer verpacken die Wolle getrennt nach Farben in Säcke. Die Wolle geht anschliessend in die Wollspinnerei Vetsch, wo sie gewaschen, gekardet und später verkauft wird.

entstehen. Geplant war auch eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr Zürichs mit einer U-Bahn-Endstation. Verwirklicht wurde die grosszügig bemessene Kanalisation für eine dereinst 30 000 Einwohner zählende Stadt. Dem jungen Klaus Scheifele wurde während seiner Berufslehre als Tiefbauzeichner von seinem 75-jährigen Lehrmeister schon früh viel Verantwortung übertragen. Dort wird er bereits mit dem komplexen Verfahren der Baulandumlegung vertraut, ein Metier, das er bald eigenständig durchführt. Ein Gemeindepolitiker aus Spreitenbach wird 1956 über Beziehungen auf das junge Talent aufmerksam. Denn in den 50er-Jahren steht die noch ländlich geprägte Gemein-

de vor ganz neuen Herausforderungen. Der von den SBB geplante Rangierbahnhof brachte Bewegung in den örtlichen Immobilienmarkt. Eine weitsichtige Ortsplanung soll die Siedlungsentwicklung in geordnete Bahnen lenken. Für die Neubauquartiere arbeitete Scheifele mit einem sogenannten Richtmodell, einem Baubewilligungsinstrument mit planerisch-gestalterischer Absicht. Mit der von ihm durchgesetzten Bewilligungspraxis wurden die Erschliessungskosten weitgehend der Gemeinschaft der Bauherren übertragen, wovon die Gemeinde heute noch profitiert. Klaus Scheifele verstarb am 16. November 2014 im Alter von 83 Jahren im Kreise seiner Familie. Manuel Fischer

NACHRUF KLAUS SCHEIFELE Klaus Scheifele – die Handschrift von Spreitenbach Spreitenbach war seine Lebensaufgabe, Planen war sein Beruf. Klaus Scheifele, der in den 1960er-Jahren in der Limmattalgemeinde prägend wirkte, ist im November 2014 verstorben. Wie nur selten sonst in der Schweiz ist in Spreitenbach der Gestaltungswille eines Gemeindeplaners der 1960er-Jahre in der gebauten Umwelt noch gut erkennbar. Klaus Scheifele plante nicht nur die Quartiere Gyrhalde, Rotzenbühl und Langäcker. Der 1959 publizierte Richtplan sah auch eine Gemeinschaftszone mit Kindergärten und Schulen vor. Auch im Unsichtbaren und in zahlreichen unfertig gebliebenen, ja gescheiterten oder verfrühten Pro-

Klaus Scheifele jektideen prägte Scheifele die Gestalt der Limmattalgemeinde. So sollte im Shoppingcenter inklusive Tivoli mehr als nur ein Einkaufstempel, sondern ein urbanes Begegnungszentrum mit Konzerten, Kinos, Andachtsraum und weiteren Funktionen


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SPREITENBACH

STV SPREITENBACH

MARKTNOTIZEN

Der STV Spreitenbach hat sein 100-JahrJubiläum feierlich abgeschlossen. Die 100. Generalversammlung mit Trommeln, Fahnen und Gesang ging ziemlich lange. Um 20.58 Uhr erklang ein Trommelwirbel und die Fahnenträger marschierten feierlich in den Saal des Zentrumsschopfs. Die Anwesenden (lustigerweise genau 100 an der Zahl) staunten nicht schlecht. So wurde eine GV noch nie eröffnet. Es war ja auch die 100. GV des Turnvereins. Als die ersten Gäste gegen 18 Uhr (einige Ungeduldige schon etwas früher) eintrafen, durften sie über einen roten Teppich schreiten. Getreu dem Motto des Abends «Sportlich-elegant» war dann auch der ganze Saal prächtig dekoriert. Nach dem Essen wandte sich Präsident Pascal Schori an die anwesenden Mitglieder und Gäste, die Gemeinderäte Monika Zeindler und Stefan Nipp. Da es ein 4-Gänge-Menü gegeben hatte, tat er dies mit bereits 45 Min. Rückstand auf den Zeitplan. Das ausserordentliche Traktandum 5 war, nebst dem wie immer lustigen Turnfahrtbericht, das von allen mit Spannung erwartete: Rückblick auf 100 Jahre STV. Hierzu liess der Vorstand Personen zu Wort kommen, die den Verein

Starker Franken, die Chance für den Detailhandel

INSERAT

Die Mitglieder im dekorierten Saal bei der Rechnungs-Abstimmung. zVg geprägt haben: die Ehrenpräsidenten Daniel Gfeller und René Huggenberger, zusammen 26 Jahre Präsidenten, und die Ehrenmitglieder Daniel Lienberger, Roli Weber und Aaron Oehrli. Gespannt lauschte die Versammlung ihren Anekdoten. Anschliessend wurde, wie das früher noch Brauch war, das alte Turnerlied gesungen. Wobei sich zeigte, weshalb dies abgeschafft worden war . . . Um 1.20 Uhr schloss Schori die GV – ziemlich er(rg) schöpft.

Der Inhaber vom Möbelgeschäft Divani in Spreitenbach, Stephan Matt, sieht in der aktuellen Situation mit dem starken Franken auch Chancen für den Detailhandel. Sämtliche Ware aus der EuroZone wird somit für den Konsumenten in der Schweiz um rund 15 % günstiger. Nun ist der Handel gefordert, Sofortmassnahmen zu treffen und dem Konsumenten Signale zu zeigen, dass es Sinn macht, auch weiterhin das verdiente Geld in die Schweizer Wirtschaft zu investieren. Solidarität ist gefragt! Schweizer kaufen in der Schweiz, so der Slogan, sonst ist es eine Frage der Zeit, bis weitere Arbeitsund Ausbildungsplätze in der Schweiz verschwinden. Divani hat der neuen Situation bereits Stephan Matt Rechnung getragen und die Preise Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten im Schnitt um 15 % reduziert. Texte stehen ausserhalb der redaktionellen VerantDivani GmbH, Güterstrasse 7, wortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86. 8957 Spreitenbach.


SPREITENBACH/WÜRENLOS MÄNNERCHOR SPREITENBACH Die 132. GV vom Männerchor Spreitenbach im Alters- und Pflegeheim Spreitenbach von Freitag, 16. Januar, wurde mit dem Lied «Freude am Leben» begonnen. Präsidentin Bea Wolfensberger eröffnete die GV und «zog» die Traktanden zügig durch. Anwesend waren 11 Spreitenbacher Mitglieder und 2 Vorstände vom Sängerbund Würenlos, dem Partnerchor. Auch Dirigentin Erika Riedo wurde herzlich begrüsst. Ebenso konnte die Präsidentin das Ehrenmitglied Othmar Bingesser und das Passivmitglied Köbi Widmer herzlich begrüssen. Das letztjährige Protokoll und der Jahresbericht der Präsidentin wurden einstimmig angenommen. Beim Jahresprogramm 2015 wurden einige «Posten» weggelassen oder geändert. So wurde u.a. das Datum der Männerchorreise auf Ende August verlegt. Auch wird der Chor dieses Jahr den Würenloser Sängerkameraden bei deren Aktivitäten tatkräftig unterstützen. Die von Kassier Rinaldo Hausmann vorgestellte Jahresrechnung wurde von der Versammlung zur Kenntnis genommen. Der Kostenschlüssel bzw. die Beteiligung von Würenlos an die Bezahlung der Dirigentin wurde als sehr fair erachtet und gerne angenommen. Rechnungsrevisor Dominik Mühlemann verlas den Revisorenbericht und stellte fest, dass die Rechnung vom Kassier perfekt geführt wurde. Unstimmigkeiten gab es keine und alle Buchungen sind korrekt verbucht. So wurde über die Rechnung abgestimmt und sie wurde einstimmig angenommen. Das vom Kassier vorgestellte Budget 2015 wurde diskutiert und auch einstimmig angenommen. Die Jahresbeiträge (Ak-

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FAMILIENGARTENVEREIN SPREITENBACH tivmitglieder 100 Franken und Passivmitglieder 20 Franken) bleiben unverändert. Bei den Ehrungen hatten Dirigentin Erika Riedo und Werner Weinreich null Absenzen, und Dominik Mühlemann vier, was mit einer Flasche Humagne von Tobias Mathier belohnt wurde. Als Rechnungsrevisor wurde Dominik Mühlemann gewählt und als Ersatzrevisor Gerry Rohner, ebenfalls einstimmig. Der Antrag auf Wiedereinführung eines vereinfachten, eintägigen Herbstfestes wurde angenommen. Weitere Infos folgen später an die Mitglieder. Weitere wichtige Themen wie Muttertagsgottesdienst und das mit vier Spreitenbacher Chören geplante Konzert in Spreitenbach und Würenlos wurden andiskutiert. Genaue Infos folgen im Laufe des Frühjahrs an die Mitglieder. Von den beiden Kirchgemeinden, katholisch und reformiert, hat der Chor gute Wünsche fürs 2015 erhalten. Der krönende Abschluss vom Sängerjahr war ganz sicher der Chlausabend unter tatkräftiger Mitwirkung von Würenlos und der Präsidentin. Das asiatische Buffet mit immerhin sieben Spezialitäten wurde rege benutzt, war ein geschmacklicher Höhepunkt und hoch geschätzt. Viel blieb da nicht übrig, das spricht für die guten Kochkünste. Zum Schluss dankte die Präsidentin der Dirigentin Erika Riedo für die hervorragende Dirigententätigkeit und auch den Würenloser Sängerkameraden für beste Kollegialität im Gesang und an den gemeinsamen Anlässen. Abschliessend wurde zum Dessert geladen und der Abend mit Kameradschaft und Gesang humorvoll – wie immer – um 21.22 Uhr beendet. (wei)

48. GV Familiengartenverein vom 9. Januar im Zentrumsschopf Wie in vorhergehenden Vereinsjahren läutete Präsident Eric Stutz die GV ein. Anwesend waren 72 Personen, davon 40 stimmberechtigte Mitglieder. Die Traktanden wurden genau und zügig durchgenommen. Das Protokoll der 47. GV wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Kassierin Susi Hausmann gab die Mutationen bekannt: Gekündigt haben Slavko Lubina, Susi Kamilowski und Max Tschumper. Neu eingetreten sind Ivica Lubina, Ismail Adnan und Bujar Ramadani. Es folgten die Bilanzdaten: Einiges kostete den Verein der mutwillig, fünfmal an verschiedenen Orten beschädigte Zaun. Die Jahresrechnung wurde von den Revisoren Peter Zehnder und Ernst Marty geprüft und für perfekt geführt abgenommen. Den Revisorenbericht las Marty vor und die anschliessende Abstimmung ergab Einstimmigkeit und Applaus. Der Jahresbeitrag wurde nicht geändert. Das Budget, im Detail vorgetragen und erklärt durch die Kassiererin, ist ausgeglichen. Die Abstimmung erfolgte mit grossem Mehr. Der Präsident musste zu seinem Bedauern den Ausschluss eines Pächters mitteilen. Trotz mehrfacher, über einen längeren Zeitraum grosszügiger Auslegung der Gartenordnung konnte der Pächter infolge starker privater Belastung seine Parzelle nicht in Ordnung bringen. Um Ärger vorzubeugen, übernahm der Vorstand die Parzelle, um sie nach erfolgter «Bereinigung» 2015 wieder zu verpachten. Einige Pächter waren mit dem Vorgehen nicht einverstanden. Schlussendlich wurde das Vorgehen doch abgesegnet, da die Alternative ein eventuell jahrelanger Streit um die Bezahlung der Bereini-

Köchinnen-Ehrung: Maria Patruno, Pia Notarnicola und Margerita Cirrone. zVg gung gewesen wäre. Als Tagespräsident stellte Rinaldo Hausmann sogleich mit humorvollen Worten den zu wählenden Vorstand vor. Infolge Rücktritts von Aktuar Werner Weinreich konnte René Lehmann als Nachfolger gewonnen werden. Der Vorstand wurde mit grossem Mehr gewählt. Der amtierende Präsident Eric Stutz und die Vizepräsidentin und Kassiererin Susi Hausmann wurden einstimmig wiedergewählt. Auch die beiden Revisoren wurden wieder gewählt und als Ersatzrevisor amtet Urs Müller, alle wurden mit grossem Applaus gewählt. Die neu geänderte und abgegebene Gartenordnung wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Die beiden Damen Gabi Müller und Ruth Marty haben sich wieder für die Winterperiode für den Wartungsdienst im WC-Bereich zur Verfügung gestellt und wurden unter donnerndem Applaus bestätigt. 2017 feiert der Verein sein 50-Jahr-Jubiläum. Die Vereinsmitglieder können Vorschläge (wei) für die Gestaltung bringen.

TV WÜRENLOS Am Samstag, 17. Januar, 18.10 Uhr, begrüsste Präsident Stephan Ernst die 181 anwesenden Mitglieder und Gäste in der Mehrzweckhalle Würenlos zur dritten GV des TV Würenlos. Man habe es im 2014 bewusst etwas ruhiger angehen lassen, meinte der Präsident einleitend, nach dem sehr intensiven 2013 mit Eidgenössischem und Turnervorstellung. Immerhin organisierte der TVW jedoch sowohl das Kreis- wie auch das Kantonale Unihockeyturnier und nahm am Turnfest in Kaiserstuhl teil. Im Jahresbericht des Präsidenten zeigte der nach drei Jahren zurücktretende Präsident auf, wie schwierig sich die Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern gestaltete. Denn nicht nur er, sondern auch Karin Wild als Vize-Präsidentin und Markus Städler als Technischer Leiter Erwachsenen-Sport gaben ihren Rücktritt vom Vorstand. Auch wenn die zahlreichen Absagen frustrierend waren, unterstrich Ernst seine Überzeugung, dass es bald eine Lösung geben werde, auch wenn jetzt die kommenden Wochen nicht ganz einfach werden dürften. So sagte er

Vorstand (v.l.): Monika Weibel, Matthias Markwalder, Amos Paternoster, Rainer Kirchhofer, Gaby Loosli, Bettina Kabosch und Isabelle Städler. zVg klar und deutlich: «Es ist nicht mein Problem, es ist nicht das Problem des Vorstandes, sondern es ist unser Problem. Jeder von uns sollte überlegen, wie er oder sie einen Beitrag leisten kann, ganz gemäss unserem Fusionsmotto: Zäme simmer starch». Zurückblickend hob er dann noch einige Höhepunkte des vergangenen Jahres hervor. Ein ganz wichtiger waren sicher die in Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Würenlos organisierten Kurse zum Thema «Notfälle im Sport», welche für alle Leiter obligatorisch waren und sehr guten Anklang fanden. Die Jahresrechnung schloss statt mit

einem Defizit von knapp 3000 Franken mit einem Ertrag von über 10 000 Franken deutlich besser ab als erwartet. Die Mitgliederzahlen bleiben mit total 632 Mitgliedern stabil, auch dank den 16 Ein- und Übertritten. Im Traktandum Wahlen führte der Tagespräsident Reto Widrig souverän durch die einzelnen Wahlgeschäfte. Von den drei Vorstandsvakanzen konnte leider nur jene des Technischen Leiters mit Rainer Kirchhofer besetzt werden. Der Vorstand erhielt die Vollmacht, die verbleibenden Vakanzen im Laufe des Vereinsjahres selbst zu besetzen, ohne Wahl durch die Mitglieder. Ebenfalls neu gewählt wurde Tanja Saxer als Revisorin, Corinne Weber für den Bereich Spiele, welchen Rainer Kirchhofer vorher leitete, Renato Rocchetti für die Organisation der Papiersammlungen sowie Hampe Wüthrich als Materialwart. Die Veränderungen in den Leiterteams wurden ebenfalls bekannt gegeben. Es ist sehr erfreulich, dass sich total über 90 Leiterinnen und Leiter für das breite und abwechslungsreiche Angebot des TVW engagie-

ren. Das Jahresprogramm 2015 zeigt drei grosse Höhepunkte: das Jugendlager diesen Frühling, wiederum in Disentis, das Regionalturnfest in Stein im Juni sowie die zweite Turnervorstellung im November. Da das Vereinsjahr, welches buchhalterisch im Oktober endet, weder Turnervorstellung noch sonst eine ausserordentliche Einnahmequelle aufweisen kann, musste bei gleichbleibenden Mitgliederbeiträgen ein Budgetdefizit von knapp über 30 000 Franken verabschiedet werden, welches für den TVW momentan jedoch verkraftbar ist. Zahlreiche Mitglieder wurden anschliessend für ihre Verdienste oder Jubiläen geehrt. Die etwas kühle Temperatur in der Mehrzweckhalle wurde dann für kurze Zeit emotional aufgewärmt, als nach der Würdigung der grossen Leistungen von Stephan Ernst, insbesondere sein Engagement für die Fusion der sieben STV- und TSV-Vorgängervereine in den neuen TV Würenlos, ihm mit einer langen Standing Ovation von seiner ganzen anwesenden Turnfamilie herzlichst gedankt wurde. (mm)


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WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Einwohnerstatistik per 31. Dezember 2014 Per 31. Dezember 2014 waren in Würenlos 6082 Einwohnerinnen und Einwohner angemeldet. Davon waren 3067 Frauen und 3015 Männer, 5078 Schweizer, 1004 Ausländer. Ortsbürger waren es 434, davon 236 Frauen und 198 Männer. Der Wanderungsgewinn betrug 2014 insgesamt 92 Personen.

Die Steindlerstrasse wird von dieser Seite mit einem Fahrverbot für Motorwagen belegt. Zubringer sowie Land- und Forstwirtschaft sind weiterhin erlaubt. Foto: zVg Verkehrsbeschränkung Steindlerstrasse zur Unterbindung des Schleichverkehrs Der Gemeinderat hat entschieden, die Steindlerstrasse aus Fahrtrichtung Otelfingen mit einem einseitigen Fahrverbot für Motorwagen zu belegen. Die Steindlerstrasse wird regelmässig als Umfahrungsroute benützt, um dem

Verkehrsstau auf der Furttal-Kreuzung aus Richtung Otelfingen auszuweichen. Die vorwiegend auswärtigen Fahrzeuglenker befahren dann oft die Zelglistrasse, zum Teil auch den Kempfhof. Insbesondere die Zelglistrasse, aber auch die Kempfhofstrasse sind für dieses Verkehrsaufkommen nicht geschaffen, denn die Strassen sind an mehreren Stellen sehr eng und das Kreuzen von Fahrzeugen ist nur beschränkt oder in gewissen Situationen gar nicht möglich. Auf dem Weg der Zeitersparnis vergessen einige Autolenker auch immer mal wieder, dass sie sich in einer Tempo-30-Zone befinden. Mit einer Petition haben im vergangenen Jahr Anwohner von der Zelglistrasse und vom Kempfhof den Gemeinderat um Massnahmen gegen den Schleichverkehr ersucht. Die Situation wurde zwischen Gemeindebehörde und regionalpolizei wettingen-limmattal besprochen. Der Gemeinderat hat jetzt entschieden, dass die Steindlerstrasse mit einem einseitigen Fahrverbot für Motorwagen belegt wird. Das heisst, der Zugang aus Fahrtrichtung Otelfingen wird gesperrt. Ausgenommen sind Zubringer sowie Land- und Forstwirtschaft. Der Gemeinderat verspricht sich eine deutliche Entlastung für die Wohn-

gebiete Zelglistrasse und Kempfhof. Die offizielle Publikation der Verkehrsbeschränkung erfolgt im Amtsblatt des Kantons Aargau und in der Limmatwelle. Fundgegenstände Die Einwohnerkontrolle als Fundbüro hat die Aufgabe, alle abgegebenen Fundgegenstände aufzubewahren. Kleidungsstücke, die in den Schul- und Sportanlagen zurückgeblieben sind, werden von den Hauswarten aufbewahrt. Ab 2015 wird auf die jährliche Ausstellung der Gegenstände im Schulhaus «Ländli» vor den Sommerferien verzichtet, weil die Nachfrage sehr gering war. Nicht abgeholte Kleidungsstücke werden inskünftig nach drei Monaten ihrer Auffindung einer wohltätigen Institution zugeführt. Alle anderen Gegenstände werden von der Einwohnerkontrolle gemäss Art. 721 Abs. 1 ZGB und nach Beschluss des Gemeinderates nach einem Jahr gemäss Tabelle verwertet. Kontakte für Abklärung von Fundgegenständen: Hauswarte Schule: 056 436 87 53 (nur Kleidungsstücke, die in den Schul- und Sportanlagen aufgefunden wurden). Einwohnerkontrolle/Fundbüro: 056 436 87 00 (alle übrigen Gegenstände). Online-Fundbüro Schweiz: www.easyfind.ch

Ein Jahr «würenblicker»-Blog Kürzlich feierte würenblicker.ch, der Würenlos-Blog, sein einjähriges Bestehen. Eine Bloggerin und vier Blogger verfassen regelmässig Beiträge, die vom Publikum kommentiert werden können. An der Geburtstagsfeier in der Steinhof-Bar wurde dem Initianten Peter Früh für die seriösen und fundierten Recherchen zu Themen, die im Dorf aktuell sind, mit einem grossen Applaus gratuliert und gedankt. Auch der gute journalistische Stil wurde gelobt. Am Wirtshaustisch wird heute weniger politisiert und wenn, fehlt oft das nötige Hintergrundwissen. Mit dem Würenlos-Blog ist auf elektronischem Weg ein überparteilicher Gedankenaustausch auf schnellstem Weg möglich. Kaum eine Ortschaft in der Schweiz verfügt über eine solche Einrichtung und die Initianten dürfen stolz darauf sein. Deshalb geht an alle Blogger ein grosser Dank für ihren Einsatz. Leserinnen und Leser können weiterhin ihre Meinung dazu oder darüber abgeben, was im Dorf gefällt, wo Fragen offen sind oder wo Probleme bestehen. Je mehr mitmachen, desto vielseitiger und interessanter wird der Blog. (azi) www. wuerenblicker.ch

FUNDGEGENSTÄNDE / FINDERLÖHNE

VERWENDUNG

Geldbeträge

Fonds für freiwillige Unterstützungsbeiträge der Gemeinde Würenlos (Verwaltung durch Sozialkommission), KinderOase Würenlos Caritas Baden, Kleidersammlung Optiker (Sammlung für Dritt-Welt-Staaten) Brockenhaus, Goldschmied, evtl. Verkauf oder Versteigerung; allfälliger Erlös an Fonds für freiwillige Unterstützungsbeiträge, KinderOase Würenlos Brockenhaus fachgerechte Entsorgung fachgerechte Entsorgung

Kleider Brillen Wertgegenstände (Schmuck, Uhren etc.) andere Gebrauchsgegenstände Schlüssel wertlose/defekte Gegenstände INSERAT

Vom 22. bis 31. Januar 2015 verwöhnen wir Sie jeweils ab 18.00 Uhr mit unserer feinen Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979, wird folgende Verkehrsbeschränkung verfügt: Verfügende Behörde: Gemeinderat Würenlos Örtlichkeit: Würenlos, Steindlerstrasse ab Furttalstrasse Fahrtrichtung Würenlos Art der VerkehrsVerbot für Motorwagen (Signal 2.03) mit Zusatztafel beschränkung: «Ausgenommen Zubringerdienst sowie Land- und Forstwirtschaft» Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 24. Januar bis 23. Februar 2015 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Verkehrsbeschränkung wird erst nach erfolgter Signalisation rechtskräftig. Würenlos, 12. Januar 2015 Gemeinderat Würenlos

Metzgete Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Reservation erwünscht unter Tel. 056 424 21 19 Schulstrasse 25, Würenlos


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VERMISCHTES TRÄFF 55 PLUS DES SENIORENRATES REGION BADEN (SRRB) Marlen

Christen, seit bald 40 Jahren in Würenlos wohnhaft, wird uns aus ihrem Leben als Künstlerin (Figurentheater und Geschichten-Erzählerin) und Kindergartenlehrerin berichten und anschliessend als Autorin aus ihrem ersten im Herbst 2014 erschienenen Buch «Ein blaues Stück Himmel» vorlesen. Ein unterhaltsamer Nachmittag ist garantiert. Herzliche Einladung an alle Interessierten. Alte Kirche, Montag, 26. Januar, 14.30–16.30 Uhr. «LAUTER LICHT» – EIN FASTEN- UND OSTERBEGLEITER Literarische Ves-

per mit Buchvernissage mit Texten von Silja Walter. Orgel: Pater Theo Flury OSB. Gesang: Benediktinerinnen vom Kloster Fahr. Sprecherin: Ulrike Wolitz. Anschliessend Buchvorstellung und -verkauf. Klosterkirche Fahr, Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr. In der Überbauung «Brunnerhof» steht am Chileweg 7 seit mehr als einem Jahr eine Alterswohnung leer.

Foto: bär

INSERAT

KOCH TIPP

Tortine di carciofi Für 6 Tarteletteförmchen mit 10 cm Ø

1 80 g 1 2 100 g 25 ml 2 50 g

Blätterteig, rund Artischockenherzen, in Öl Knoblauchzehe, fein gehackt Zweige Thymian Mascarpone lauwarmes Wasser Eigelbe Parmesan, gehobelt Salz, Pfeffer aus der Mühle Butter für die Förmchen Die Tarteletteförmchen mit Butter einfetten. Den Teig ausrollen und die Förmchen damit auskleiden, dann 30 Minuten kühlstellen. Backofen auf 180°C vorheizen. Artischockenherzen abtropfen lassen, in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Knoblauch und abgezupfte Thymianblättchen beifügen und zugedeckt beiseitestellen. Mascarpone, warmes Wasser und Eigelb verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gut mit den Artischocken mischen, in die Förmchen füllen und mit Parmesanspänen bestreuen. Während 20 – 25 Minuten backen, bis die Füllung goldgelb und fest ist. Dazu passt ein knackiger Salat.

Wenige Mietwohnungen «In Würenlos fehlen zirka zehn 2½-ZimmerWohnungen zu ca. 1200 Franken pro Monat», meldet Alt-Gemeinderat Arthur Anton Ernst. Beim Recherchieren bestätigt sich dieses Bild. Im Gegenzug steht jedoch die Alterswohnung der Ortsbürger seit einem Jahr leer. MELANIE BÄR

Wer Anfang Jahr im Internet auf den Seiten der bekanntesten Immobilienvermittler in Würenlos eine 2½-Zimmer-Wohnung sucht, findet gerade mal ein Angebot: eine moderne Erstvermietung für 1620 Franken. Auch die kantonale Statistik der Leerwohnungen bestätigt dieses Bild. In Würenlos gab es per Mitte des vergangenen Jahres gesamthaft sechs leere Wohnungen: je eine 2- und 5-ZimmerWohnung sowie je zwei 3- und 4Zimmer-Wohnungen. Im Vergleich zu Spreitenbach mit 23 Leerwohnungen, Neuenhof mit dem

Bau von hohen Mehrfamilienblöcken ausgesprochen und man habe heute in Würenlos dementsprechend weniger Wohnungen im günstigen Preissegment, so der Gemeindeschreiber. Die Ortsbürger, die noch weitere fünf Alterswohnungen in Würenlos vermieten, werden die 31/2Zimmer-Wohnung nun auch an «ES GIBT VIELE ÄLTERE LEUTE, die jüngere Interessierte vermieten, gerne ihr grosses Einfamilienhaus statt sie leer stehen zu lassen. mit Umschwung an eine junge Familie verkaufen und eine kleine ERNST kritisiert, dass immer weniWohnung mieten würden. Weil ger Investoren an Mietwohnundiese aber nicht vorhanden sind, gen interessiert sind und lieber Eimüssen sie in ihren Häusern blei- gentumswohnungen bauen und ben», sagt Arthur Ernst. Allerdings verkaufen. Das bestätigt auch steht in Würenlos seit über einem Heinz Germann, Inhaber der Jahr eine 31/2-Zimmer-Alterswoh- Wettinger Immobilienfirma Gernung der Ortsbürger frei, die für mann und Gfeller. Auch seine Fir1750 Franken pro Monat an Se- ma vermietet in Würenlos keine nioren vermietet wird. «Sie ist gut Wohnungen, sondern verwaltet ausgebaut und der Preis ist fair», zwei Überbauungen mit Eigensagt Gemeindeschreiber Daniel tumswohnungen. Als LiegenHuggler, der sich im Auftrag der schaftsverwalter könne er nicht Ortsbürger um die Vermietung mitbestimmen, was gebaut werkümmert. Für Ernst ist der Grund de, und die Investoren würden klar: «Sie ist zu teuer.» Er wünscht sich halt nach dem Markt richten. sich 2½-Zimmer-Wohnungen für «Der Markt hat in den letzten Jahrund 1200 Franken. «Das ist in ren nach Eigentumswohnungen Würenlos nicht marktgerecht», so geschrien», so Germann. EigenHuggler. Bewusst hätte sich der tum zu bauen, sei schon wegen Souverän seinerzeit gegen den besserem Verdienst attraktiver. Bezirksrekord von 177 Leerwohnungen oder Wettingen mit 34 leer stehenden Wohnungen sind in Würenlos nur wenige Wohnungen frei. Auf Anfrage bei den Technischen Betrieben waren Anfang Jahr zehn Wohnungen frei, davon praktisch keine kleinen, sondern eher grössere Wohnungen.


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AUS DER REGIONALPOLIZEI Polizeimeldungen Die Repol hatte ein normales Wochenende mit üblichen Ausrückungen im Bereich Streitigkeiten, Alarmeinsätzen und Kontrolle verdächtiger Personen. In Spreitenbach und Würenlos konnten insgesamt drei Personen angehalten werden, die zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben waren. Diese Fälle wurden durch die Repol direkt erledigt. Anlässlich einer Verkehrskontrolle in Würenlos konnte ein in der Nacht zum Sonntag fahrunfähiger Autolenker, der positiv auf Drogenkonsum getestet wurde, angehalten und verzeigt werden. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen. In der Sonntagnacht konnte in Spreitenbach ein Auto mit zwei ausländischen Personen angehalten werden. Im Kofferraum wurden diverse originalverpackten Parfums sowie diverse Handys etc. festgestellt, deren Herkunft unklar war. Die beiden Personen wurden durch die Repol festgenommen und inhaftiert. Die weitere Fallbearbeitung wird durch die Kantonspolizei übernommen. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

LIMMATTAL

Park ab 4. April wieder offen Fortsetzung Frontartikel Während der letzten drei Monate hat sich der neue Stiftungsrat intensiv mit der Situation der Stiftung und deren Verhältnis zu Maria Anna Weber auseinandergesetzt. Dabei wurde klar, dass eine reelle Chance für einen Neustart der Stiftung und des Parkbetriebes nur durch einen vertrauensvollen Konsens und entsprechende vertragliche Vereinbarungen geschaffen werden kann. Der im Dezember abgeschlossene Vertrag mit dreijähriger Nutzungsvereinbarung und Vorkaufsrecht für die Stiftung bestärkt die gemeinsame Absicht, dass die Verantwortung des Parkbetriebes in die alleinige Obhut der Stiftung übergeht. Der Vertrag ist so gestaltet, dass er einerseits der Stiftung eine langfristig angelegte Reorganisation und Planung ermöglicht, andererseits Maria Anna Weber und ihren Nachkommen eine geregelte Abgeltung bietet. Nach dem Tod von Bruno Weber am 24. Oktober 2011 wurde der Wassergarten fertiggestellt. Es folgte eine zunehmend durch ein Eventmarketing geprägte Betriebsphase, wobei der Park eine attraktive Kulisse für Hochzeiten, Firmen- oder Vereinstreffen bot. Kurzfristig betrachtet, generierten diese Aktivitäten zusätzliche Einnahmen. Das hatte jedoch dazu geführt, dass wichtige Aufgaben der Stiftung zusehends in den Hintergrund rückten. Gemäss Stiftungsurkunde von 1992 lauten diese: «Die Stiftung hat zum Zweck, den weiteren Ausbau des sog. Weinreben-

Historische Bilder vom Bau des Bruno-Weber-Parks aus dem privaten Archiv von Maria Anna Weber. Foto: AZ/Archiv parks in Spreitenbach zu ermöglichen sowie das künstlerische Werk von Bruno Weber zu erhalten und zu dokumentieren. Sie hat darüber zu wachen, dass das Gesamtkunstwerk Weinrebenpark sowie das Schaffen des Künstlers Bruno Weber auch über sein Ableben hinaus erhalten bleibt und bei Bedarf ergänzt wird. Der Sitz der Stiftung ist in der Gemeinde Spreitenbach». Dieser Stiftungszweck allein macht durch Bedarf an Sanierungs-, Erweiterungs- und Erhaltungsmassnahmen weitere substanzielle Mittel nötig. Durch diese zu erwartenden Aufwendun-

gen wird klar, dass der Parkbetrieb auch unter optimierten betriebswirtschaftlichen Bedingungen die Summe dieser Gelder nicht decken kann. Der öffentliche Zugang sowie die Erhaltung und Fortführung des Gesamtkunstwerkes von Bruno Weber kann nur durch professionelle Betriebsstrukturen als auch öffentliche und private Förderbeziehungen weiter bestehen. Bereits im Februar wird der Stiftungsrat in der Lage sein, das sich in Arbeit befindliche Betriebs- und Gesamtkonzept interessierten Gönnern, Sponsoren und Institutionen vorzustellen. (ic)

strasse 6 in Baden zur Verfügung stellt sowie dank der Stadt Baden und der Gemeinde Wettingen wurde dies nun möglich. Fast ein halbes Jahr wurde umgebaut und saniert. Nun stehen helle, freundliche Räume für die verschiedensten Aktivitäten zur Verfügung. Wegen der grossen Nachfrage findet neu jeden Vormittag eine Krabbelgruppe statt und das Treffpunktcafé ist jeden Nachmittag von 15 bis 17 Uhr offen. Das Konzept sieht vor, möglichst viele Angebote für Familien mit Kleinkinder unter einem Dach zu haben.

So ist an zwei Tagen die Mütterund Väterberatung zu Gast. Die Deutschkurse für Familienfrauen finden im Kursraum statt, während ein Stockwerk tiefer die Kinder betreut werden. Neu finden ein Eltern-Kind-Singen sowie ein Kinderturnen statt und das Elternbildungsangebot wurde stark ausgebaut – sei es durch eigene Angebote oder durch Kursleiterinnen, die die Räumlichkeiten mieten. Das Programm kann bestellt oder abgeholt werden: Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Tel. 056 222 47 44, info@karussell-baden.ch.

FAMILIENZENTRUM KARUSSELL Am 21. Dezember fand die letzte Veranstaltung am Kirchplatz statt und bereits am 5. Januar öffnete das Familienzentrum Karussell mit einem stark ausgebauten Angebot seine Türen an der Haselstrasse. Die neuen Räumlichkeiten kommen beim Publikum sehr gut an. «Es war ein sehr strenges Jahr – aber es hat sich gelohnt!», berichtet die Betriebsleiterin, Kathie Wiederkehr. «Die grossen und kleinen Besucher sind begeistert von den neuen Räumen und das Angebot wird bereits rege genutzt.» Viele Jahre hat das Fami-

Neue Räume des Familienzentrums.

zVg

lienzentrum Karussell versucht, grössere Räumlichkeiten zu erhalten. Dank dem Gemeinnützigen Frauenverein Baden, welcher die unteren beiden Stockwerke seiner Liegenschaft an der Hasel-


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«Es gibt keinen Grund zu zittern» Die sechs Raiffeisenbanken in der Region Baden–Brugg konnten die Bilanzsumme um 5,2 Prozent steigern und blicken auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 zurück. MELANIE BÄR

Ein paar Minuten vor der alljährlichen Bilanz-Pressekonferenz in der Schalterhalle der Badener Raiffeisenbank an der Stadtturmstrasse: Eine Kundin erzählt der Bankangestellten ausführlich von ihrem Spitalaufenthalt und der familiären Situation. Geduldig hört die Mitarbeiterin zu, nickt mitfühlend und wünscht ihr beim Gehen gute Besserung. Ist diese zufällig beobachtete Begebenheit normal? «Die Beziehungspflege zur Kundschaft ist uns sehr wichtig», sagt Hanspeter Lüthi, Leiter der Raiffeisenbank SiggenthalWürenlingen. «Wir haben einen guten Ruf in der Region und bekommen dadurch Geld, obwohl wir nicht hohe Zinsen zahlen können», ergänzt Federico Hürsch, Chef der Raiffeisenbank LägernBaregg. Wie für Genossenschaften üblich, erhalten die Kunden keine grosse Gewinnausschüttung, da der grösste Teil des Gewinns dem Eigenkapital zugeführt wird. Dafür profitieren sie von diversen Aktionen. Dieses Jahr können die Genossenschafter beispielsweise vergünstigt in die Zentralschweiz fahren und übernachten und werden wie jedes Jahr zur Generalversammlung mit Nachtessen und Unterhaltung (am 16.4.2015 im Badener Trafo) eingeladen. Das scheinen die 55 184 Genossenschafter (Vorjahr: 54 814) zu schät-

Die Raiffeisenbankleiter (v. l.) Hanspeter Lüthi, Siggenthal-Würenlingen, Daniel With, Rohrdorferberg-Fislisbach, Federico Hürsch, Lägern-Baregg, und Heinz Jäggi, Wasserschloss. Foto: bär zen und vertrauen den Regionalbanken ihr Geld weiterhin an. Auch dieses Jahr können die sechs eigenständigen Banken deshalb wieder auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Sie legten bei den Kundenausleihungen und den Kundengeldern, dem Kerngeschäft der Regionalbanken notabene, wiederum Marktanteile zu. Die Kundenausleihungen wurden um 2,8 Prozent auf 4,806 Milliarden Franken und die Kundengelder um 4,4 Prozent oder 185 Mio. Franken auf 4,423 Milliarden Franken gesteigert. Die Bilanzsumme ist um 5,2 Prozent auf 5,587 Milliarden Franken angestiegen.

vermutet With. Da auch gerade der Hypothekarbereich auf einem nicht erwarteten tiefen Zinssatz angelangt sei und die Kundschaft bei der Erneuerung der Hypothek von diesen Tiefstzinsen profitiere, rechnet man künftig mit Einbussen beim Zinsertrag. «Viele fälligen Hypotheken werden fast zum halben Zinssatz erneuert», sagt Heinz Jäggi von der Raiffeisenbank Wasserschloss. Einen allgemein gültigen Tipp, ob man zurzeit variable oder langfristige Verträge abschliessen soll, geben sie nicht: «Das kommt darauf an, ob man ein Risiko eingehen oder Sicherheit will.» Die Finanzberater würden auf Wunsch den einzelnen Kunden individuell beraten.

GENAU DAS hat die Kundschaft

DER SWISS MARKET INDEX ist im Jahr 2014 um rund 10 % gestiegen. Dieses Wachstum ist nach der Aufhebung des Euro-Mindest-Kurse vor einer Woche innert weniger Stunden zunichtegemacht worden. Lüthi rät, einen kühlen Kopf zu bewahren: «Die Situation wird sich beruhigen, es gibt keinen Grund zu zittern.» Auch Hürsch kann der Panik nichts Gutes abgewinnen: «Nach der Festle-

aber vergangene Woche, nach Aufhebung des Euro-Mindest-Kurses, getan. Die Schalterhallen der Raiffeisenbanken waren mit Menschen gefüllt, die Euro abheben wollten. Bereits am Morgen hatten die Banken keine Euros mehr. «So etwas habe ich noch nie erlebt», so Hürsch, der doch schon seit mehreren Jahrzehnten im Bankgeschäft tätig ist. Bei so viel Hektik blieb den Bankangestellten an diesem Freitag trotz gutem Willen keine Zeit, den privaten Schicksalen ihrer Kundschaft ausführlich zuzuhören.

Webagentur ctek AG, die ihren Kunden Webdesign, Programmierung und Content-ManagementSysteme (CMS) bietet. Koller Direct und ctek haben fusioniert per 1. Januar 2015 und arbeiten unter der neuen Koller Direct AG weiter. Der Geschäftssitz bleibt das Creative Center an der Rütistrasse 3 in Baden. Die Agentur beschäftigt

nun 12 Mitarbeiter und mehrere spezialisierte Freelancer. Ebenfalls im Creative Center ansässig sind unter anderem ein Fotostudio und ein Unternehmen, das Apps programmiert. Das Angebot der Koller Direct AG wird sich grundsätzlich nicht ändern. Koller Direct AG, Rütistrasse 3, 5401 Baden; www.kollerdirect.ch

OBWOHL RAIFFEISEN schweizweit

jede fünfte Immobilie finanziere, lege sie viel Wert auf strenge Bonitätsprüfung. «Wir suchen nicht nur das Volumen und die Quantität, sondern vor allem die Qualität», betont Daniel With, Bankleiter Rohrdorferberg-Fislisbach. Die Bankenleiter gehen von einer sanften Landung im Immobilienbereich aus. «Wer ein Eigenheim kaufen wollte, hat das aufgrund der tiefen Zinsen bereits getan»,

gung des Mindestkurses hatte man drei Jahre Zeit, sich neu zu orientieren. Wer glaubte, dies sei sakrosankt, war fahrlässig.» Eine Prognose, bei welchem Wert sich der Euro schliesslich stabilisieren werde, will keiner der Bankleiter wagen. Einen Tipp für die Kundschaft haben sie aber trotzdem. «Jetzt Euros bar abzuheben und diese zu horten, ist sicher nicht schlau. Besser ist, mit der Bank zu reden und allenfalls ein Eurokonto zu eröffnen, wo es sicher ist», rät Jäggi.

KOLLER DIRECT SCHLIESST SICH MIT WEBAGENTUR ZUSAMMEN

Neue Partnerschaft.

Foto: zVg

Koller Direct zählt zu den ältesten und führenden DialogmarketingAgenturen der Schweiz und zeichnet für viele Print- und OnlineKampagnen verantwortlich. Für lokale Unternehmen ist sie zudem als klassische Werbeagentur tätig. Der neue Partner Stephan Hafner ist Inhaber und Geschäftsführer der 2003 gegründeten


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WOCHE NR. 04 DONNERSTAG, 22. JANUAR 2015

WETTINGEN

NEUENHOF

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 22. Januar 8 Uhr, Eucharistiefeier

Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 22. Januar 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Samstag, 24. Januar 17.30 Uhr, Eucharistiefeier

Samstag, 24. Januar 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Tauferneuerungsfeier Erstkommunionkinder 9.30 Uhr Kinderliturgie in der Kapelle St. Anton

Sonntag, 25. Januar 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Neuenhof, den Gottesdienst gestalten Miriam Anne Liedtke und Markus Tippmar 18 Uhr, Santa Messa

Dienstag, 27. Januar 18.30 Uhr, Kreuz-Segnungs-Feier

Montag, 26. Januar 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 28. Januar 8.30 Uhr, Laudes 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Dienstag, 27. Januar 8 Uhr, Morgenlob

Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 22. Januar 19.30 Uhr, Rosenkranz in kroatischer Sprache Freitag, 23. Januar 18.30 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 24. Januar 18 Uhr, Eucharistiefeier, Antoniuschor singt Messe in C-Dur für Chor u. Orgel von Anton Bruckner Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier 9.30 Uhr, Kinderliturgie 11 Uhr, Santa Messa 12.15 Uhr, kroatischer Gottesdienst 18 Uhr, polnischer Gottesdienst Dienstag, 27. Januar 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Mittwoch, 28. Januar 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 25. Januar 11 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 27. Januar 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle

Mittwoch, 28. Januar 19 Uhr, Eucharistiefeier Pfarreiagenda Die Pfarreiagenda mit den wichtigsten Daten für das erste Halbjahr 2015 liegt im Schriftenstand in den Kirchen Neuenhof und Killwangen auf. Kollekten 2014 Eine Zusammenstellung sämtlicher Kollekten der Pfarrei findet man im Schaukasten vor der Kirche oder unter www.horizonte-aargau.ch Senioren-Fasnacht des kath. und ref. Pfarramts Bald steht die Narrenzeit vor der Tür: Am Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar, sind alle um 14 Uhr im kath. Pfarreiheim Neuenhof herzlich eingeladen, einen unterhaltsamen Nachmittag bei stimmungsvoller Musik, Speis und Trank geniessen zu können. Das Vorbereitungsteam würde sich sehr freuen, wenn viele und noch mehr ihr Fasnachtskostüm hervorholen und hineinschauen. Wer sich angesprochen fühlt, kommt einfach vorbei. Damit niemand zu Hause bleiben muss, übernehmen Rita Fellmann, Tel. 079 289 21 79, und Therese Huser, Tel., 056 406 10 64, den Fahrdienst, für den man sich am Veranstaltungstag zwischen 11 und 12 Uhr anmelden kann.

SPREITENBACH WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Wettingen: Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht 10 Uhr, Neuenhof: ökum. Gottesdienst, ref. Kirchgemeindehaus, Pfrn. Miriam Anne Liedtke und Pfr. Markus Tippmar, anschl. Apéro

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 22. Januar 18 Uhr, Rosenkranzgebet 19.30 Uhr, Kirchenchorprobe Freitag, 23. Januar 10 Uhr, Eucharistiefeier im Altersheim «Im Brühl»

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr Anbetungsstunde Samstag, 24. Januar 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie; Jahrzeit für Adalbert und Luise Füglister-Vogt; Cosimo Damiano Miccoli; Karolina Widmer 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Abbé Zacharie

frist am 6. Januar unbenützt abgelaufen ist, sind die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Killwangen vom 20. November rechtskräftig geworden. Pfarreiagenda Die Pfarreiagenda mit den wichtigsten Daten für das erste Halbjahr 2015 liegt im Schriftenstand in den Kirchen Neuenhof und Killwangen auf.

Kollekten 2014 Eine Zusammenstellung sämtlicher Kollekten der Dienstag, 27. Januar Pfarrei findet man im Schaukas9–11 Uhr, Bibeltreff im alten Pfarr- ten vor der Kirche oder unter www.horizonte-aargau.ch haus 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Café Pfarrsaal Killwangen Das Café Väterberatung im kath. Pfarreiim neu renovierten Pfarrsaal wird heim jeweils am dritten Sonntag im 18 Uhr, Kath. Kinderchor: Probe Monat (15. Februar / 15. März / im kath. Pfarreiheim 20 Uhr, Ital. Kirchenchor: Probe in 19. April / 17. Mai / 21. Juni / Juli u. Aug. = Ferien / 27. Sept. Patrozinider kath. Kirche um) nach dem Gottesdienst geöffMittwoch, 28. Januar net. Unentgeltlich wird dort Café und Kuchen und auch ein Glas 9.30 Uhr, Wortgottesdienst Wein angeboten.

SPREITENBACH-KILLWANGEN WÜRENLOS Ev.-ref. Kirche Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii, Dorfkirche, mit Pfrn. D. Siegrist und den 8.-Klässlern

Kath. Pfarrkirche Samstag, 24. Januar 18 Uhr, Wortgottesfeier

Sonntag, 25. Januar 10 Uhr, Wortgottesfeier mit Taufe Morgengebet Jeden Donnerstag 17 Uhr, Firmanden: Gottesdienst(ausser in den Schulferien), 7–7.30 vorbereitung (Alte Kirche) Uhr in der Dorfkirche. 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten machen und plaudern.

Mittwoch, 28. Januar 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschl. Mittwochskafi 12 Uhr, Abfahrt zum Klosterbesuch Solothurn mit den Erstkommunikanten 14 Uhr, Einpacken des Fastenopfermaterials in der Alten Kirche

Gospelchor Hasel Chorproben jeden Dienstag, 19.30–20.30 Uhr, (ausser in den Schulferien), Kirchenzentrum Hasel. Kontakt: Esther Hoffmann, Tel. 056 401 14 38. Klosterkirche Fahr Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Eucharistiefeier KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 23. Januar 19 Uhr, Eucharistiefeier Samstag, 24. Januar 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, den Gottesdienst gestaltet Markus Tippmar Dienstag, 27. Januar 18 Uhr, Rosenkranzgebet Beschlüsse KGV 2014 Rechtskraft der Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung 2014 in Killwangen. Nachdem die Referendums-

Ev.-ref. Kirche Würenlos Donnerstag, 22. Januar 14 Uhr, Frauenverein, Stubete, Chilestübli Freitag, 23. Januar 15.30 Uhr, Kolibri «Ich bin das Brot des Lebens. Wir backen.» Sonntag, 25. Januar 9.30 Uhr, Gottesdienst, Arnold Bilinski, Pfr. Mittwoch, 28. Januar 20 Uhr, Chorprobe der Bridge Singers, Kirche


WOCHE NR. 04 DONNERSTAG, 22. JANUAR 2015

AGENDA

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NEUENHOF «Künschtlerpäch» Theaterstück der Jugendbühne Neuenhof. Kath. Pfarreiheim, Glärnischstrasse 14, Freitag, 23. Januar, Samstag, 24. Januar, 20 Uhr. Goodday: «Ü30 Hausmusik» Hits der letzten 20 Jahre, von DJ Bernd Volk und DJ Luciano. Einlass ab 30 Jahren. Eintritt frei bis 23 Uhr. Club Milano, Samstag, 24. Januar, 22 Uhr. Chasperlitheater: «D Prinzessin Siiderhörli i de Krokodilshöhli» Kath. Pfarreiheim, Samstag, 24. Januar, 14.30 Uhr. Handharmonika-/AkkordeonGruppe «Spielplausch» Leitung/Auskunft: Horst Brack, Güterstrasse 22, Neuenhof, 056 406 02 87. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 26. Januar, 14.30–17 Uhr.

23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2

«ABBAmania» – Multi Mega Show des Damenturnvereins Wettingen Festwirtschaft und Bar. Tombola. Nur Abendkasse, kein Vorverkauf. Türöffnung: 18 bzw. 15.30 Uhr am Sonntag. Zentrum Tägerhard, Wettingen, Samstag, 24. Januar, 19.30 Uhr, Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr. (Iryna Gintova, Violine: Lora Vakova-Tarara, Klavier) und Künstlergespräch um 19.15 Uhr. Schulhaus Margeläcker, Freitag, 23. Januar, 20 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

WETTINGEN

Altpapiersammlung am Samstag, 24. Januar.

REDAKTIONSTEAM: Susanne Karrer, susanne.karrer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch

Mutter:Glück im Figurentheater Wettingen Mit überraschenden Texten von Charlotte Roche, Maria Sveland und Birgit Vanderbeke nähert sich das Theater Topoï:Log dem Mythos Mutterglück an. Für Erwachsene. Vorverkauf: Info Baden 056 200 84 84; www.ticket.baden.ch. Figurentheater im Gluri-SuterHuus, Freitag, 23. Januar, 20.30 Uhr.

Luftgewehrvolksschiessen Betreuung, Gewehre und Munition stehen zur Verfügung. Zum Mitmachen ist jedermann eingeladen (Mindestalter 10 Jahre). Org.: Sportschützen Wettingen-Würenlos. Schützenstube. UG des Kindergartens, hinter Café Freya, Samstag, 24. Januar, 11–17 Uhr. Sonntag, 25. Januar, 11–17 Uhr.

Nachtigallenchor Wettingen Offenes Singen. Leitung: Christine Neuhaus, 056 493 47 85, chneuhaus@bluewin.ch. Rathaus, Freitag, 23. Januar, 14.30–15.45 Uhr.

Schach für Senioren Anmeldung und Auskunft: Jürg Greber, 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 27. Januar, 14–17 Uhr.

Theateraufführung «En Filmriss» Mit der Theatergruppe Herbstrose. Org.: Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 28. Januar, 14.30–16 Uhr.

KILLWANGEN Altpapiersammlung am Samstag, 24. Januar.

SPREITENBACH «Myart» – Werke von Eva Erni Vernissage. Apéro. Musikalische Begleitung. Öffnungszeiten: Mo 8.30–11.30 / 13.30–18.30 Uhr, Di/Mi/Do 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, Fr 8.30–15 Uhr. Bis 13. März. Gemeindehaus, Freitag, 23. Januar, 19–21 Uhr. Nachwuchsorchesterkonzert Gemeinsames Konzert von Jugendmusik und Musikschule. Evang.ref. Kirchenzentrum Hasel, Samstag, 24. Januar, 19 Uhr. Konzert von Beatrice Egli Türöffnung: 19 Uhr. Schlager. Umwelt Arena, Samstag, 24. Januar, 20 Uhr.

WÜRENLOS Wettinger Kammerkonzerte – 66. Zyklus «Fremd … bin ich eingezogen» 3. Konzert: «Baden–Moskau». Karl-Andreas Kolly (Klavier) und Kamilla Schatz (Violine). Werke von Debussy, Roslawez, Frey, Skrjabin und Fauré. Vorkonzerte

NOTFALLDIENSTE Notfallapotheke

Tierärztlicher Notfalldienst

Notfalldienst der Apotheken im Bezirk Baden:

Zuerst den eigenen Tierarzt anrufen.

24-Stunden-Apotheke Husmatt beim Kantonsspital Baden-Dättwil Telefon 0844 844 600

24. und 25. Januar

Ärztlicher Notfalldienst Notfallpraxis für den Bezirk Baden im KS Baden: Für Erwachsene: Telefon 0844 844 500 Für Kinder bis 16 Jahre: Telefon 0844 844 100

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENT GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

Bernhard Jost Gipsstrasse 2 5420 Ehrendingen Tel. 056 222 24 74

Spitex Neuenhof Tel. 056 437 03 90 Spreitenbach Tel. 056 401 17 24 Würenlos Tel. 056 424 12 86

Gemeinschaftskonzert der Sologesangsschüler von Erwin und Serafin Heusser und des Oberstufenensembles von Sylvia Riolo. Singsaal der Schule Würenlos , Freitag, 23. Januar, 19 Uhr. Literarische Vesper mit Buchvernissage Mit Texten von Silja Walter. Orgel: Pater Theo Flury, OSB. Gesang: Benediktinerinnen vom Kloster Fahr. Sprecherin: Ulrike Wolitz. Anschl. Buchvorstellung und -verkauf «Lauter Licht» (Fasten- und Osterbegleiter). Kloster Fahr, Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr. Träff 55 plus des Seniorenrats Baden (SRRB) Unterhaltsamer Nachmittag mit Marlen Christen, Künstlerin, Kindergartenlehrerin und Autorin. Anschl. Lesung aus ihrem 2014 erschienenen Buch «Ein blaues Stück Himmel». Alte Kirche, Montag, 26. Januar, 14.30–16.30 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch

REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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