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aus dem bezirk affoltern I Nr. 57 I 165. Jahrgang I Dienstag, 19. Juli 2011

«Tempi Passati»

Tiefbauarbeiten

Abschlusstheater zweier Oberstufenklassen im Schulhaus Ennetgraben. > Seite 3

Der Kreisel Dorfstrasse/Büelstrasse in Aeugst bekommt seinen Deckbelag. > Seite 5

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Sprayer verurteilt Das Zürcher Obergericht bestätigt Urteil des Bezirksgerichts Affoltern gegen einen Studenten. > Seite 5

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Angekommen Der «Anzeiger» stellt in seiner Sommerserie zugezogene Ausländer vor. > Seite 6

Spektakel rund um die Schanze Freestyle-night in Mettmenstetten: Christopher Lambert gewinnt Aerials-Wettkampf Mit über 2300 Zuschauern, einem spektakulären Wettkampf und toller Stimmung war die diesjährige und somit sechste Ausgabe der Freestylenight ein voller Erfolg. Mehr denn je wurde auch neben der Schanze geboten. Etwa Kunstflugpilot Urs Vogelsang: Auf bis zu 400 Stundenkilometer kann er sein Höchstleistungs-Flugzeug beschleunigen. Sein Flugprogramm über Mettmenstetten kommentierte der 33-Jährige live aus dem Cockpit. Am Slackline-Wettbewerb konnte sich dann auch das Publikum beteiligen. Es ging darum, wer auf der wackligen Leine über den Jumpin-Pool am weitesten kommt. Im Nachtfinale massen sich dann die Besten in den Kategorien Aerials, BMX, Freeski und Snowboard. In der Königsklasse Aerials kam es nach spannenden K.o.-Runden im Final zum erhofften Mettmenstetter Duell zwischen den beiden Favoriten Andreas Isoz und Christopher Lambert. Lambert setzte sich mit extrem hoher Schwierigkeit – einem Dreifachsalto mit fünf (!) Schrauben – durch. (tst.) ................................................... > Ausführlicher Bericht in der Freitagausgabe des «Anzeigers»

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«Zum Freudenberg» Einst Bauerngut und Weinschenke: Das weitherum sichtbare Haus im Uttenberg. > Seite 7

Neue Mettmenstetter Friedensrichterin im Amt Jasmin Corrodi hat vergangenen Freitag ihr Amt als Friedensrichterin in Mettmenstetten angetreten. Zur formellen Übergabe von Amtssiegel und Geschäftsbüchern traf sie sich mit Vorgänger Jasmin Corrodi. Konrad Messikom- (Bild Thomas Stöckli) mer im Beisein von Bezirksgerichts-Präsident Andreas Gerber im Mettmenstetter «Waagstübli». (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber dem Glattzentrum) und in Schlieren (gegenüber der Mercedes Garage) haben vom 19. Juli bis zum 8. August Schnäppchen wieder Hochsaison. Einige Jugendund Babyzimmer sind bis zu 20% reduziert. Und bei

Zahlreiche Zuschauer freuen sich auf den Start zum Nachtfinale im «Jumpin». (Bild Thomas Stöckli)

der Haushalts- und Unterhaltungselektronik warten wie gewohnt zahlreiche Preishits. Conforama - so schön wohnen, so günstig.

«Bulli»-Invasion im Säuliamt

Der tiefe Dollarkurs lockt Ämtler in die USA

Die «VW-Bus-Freunde-Schweiz» in Zwillikon Sommerferien: Wohnmobil-Reisen im Trend Eine ganze Armada von VW-Bussen belagerten die Wiese hinter dem Schützenhaus in Zwillikon. Die Liebhaber älterer und neuerer VW-Busse treffen sich bereits zum zweiten Mal im Säuliamt für ein gemütliches Wochenende, mit Grill, Musik und viel Fachsimpelei. Das Knonauer Amt wählen sie selbstverständlich wegen der schönen Landschaft und den gemütlichen Menschen, aber auch wegen der geografisch zentralen Lage, wie der Vereinssprecher mit einem Augenzwinkern versichert. Für die Besitzer und ihre Familien, der mehr als 80 erwarteten Fahrzeuge aus der ganzen Schweiz, ist das Tref-

fen ein Highlight im jährlichen Vereinsleben. Unter den buntbemalten VW’s findet man sogar ein Nummernschild aus Deutschland. Mitglieder einer Vereinigung von VW-Bus-Freunden aus der Nähe von Hamburg haben den weiten Weg unter die Räder genommen um ihre Kollegen in der Schweiz zu besuchen. Sie geniessen das Wochenende im Säuliamt und neben dem gemütlichen Grillieren werden die VW-Freunde mit lustigen Aktionen gefordert. So wurde in einer Kiesgrube in Ottenbach auch ein Cross-Golfturnier durchgeführt. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Die Schulferien haben begonnen – und damit auch die ReiseHauptsaison. Besonders begehrt sind diesen Sommer Rundreisen in Nordamerika, für Badeferien bleiben die Ämtler Feriensuchenden vorwiegend in der Nähe. «Die USA und Kanada sind sehr beliebt», so Rita Scheller vom Reisebüro Travel Station in Affoltern. Viele Familien aber auch Pärchen sind in Nordamerika vorwiegend mit Camper oder Mietwagen unterwegs. «Die USA haben für jeden etwas zu bieten», weiss Rita Scheller. Die ganz abenteuerlichen unter den Ämtler Touristen verschlägt es bis nach Alaska.

Kurzfristig kaum noch Auswahl

Zwischen Waldrand und Autobahn: Armada von VW-Bussen. (Bild Martin Mullis)

Ursula von Allmen von der Bonstetter ReiseBar bestätigt diese Tendenz zu Reisen nach Nordamerika und nennt auch den gleichen Grund dafür: Der tiefe Dollarkurs. Beim Buchungs-Verhalten sind ihr dieses Jahr zwei extreme Tendenzen aufgefallen: Familien und Fernreisende haben eher früh gebucht, um noch aus dem Vollen schöpfen zu können. Daneben gab es auch dieses Jahr wieder extrem kurzentschlossene. «In der Hauptsaison noch ein Familienzimmer zu finden,

das kann dann sehr schwierig sein», so Ursula von Allmen. «Kurzentschlossene haben wir kaum», sagt dagegen Rita Scheller. Die Leute kommen früh, sie nehmen sich Zeit für die Planung und haben daher auch eine grosse Auswahl. Kein Wunder, bietet die Travel Station doch massgeschneiderte Reisen an und verzichtet bewusst auf ganz billige Angebote. «Unser Klientel sind hauptsächlich Leute, die reisen», so Rita Scheller, «ob im Zug, Schiff, Camper oder Auto.» Beliebt für Rundreisen im Auto ist in der Hochsaison übrigens auch Bali.

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Badeferien im Mittelmeerraum Nebst den Reise- sind Strandferien nach wie vor im Trend. Familien mit schulpflichtigen Kindern – denn die sind es hauptsächlich, die in den Schulferien verreisen – zieht es für Badeferien vermehrt an MittelmeerStrände. In der Travel Station wurden vor allem Destinationen wie Griechenland oder die Südtürkei nachgefragt, bei der ReiseBar waren die Balearen, Frankreich und Italien Top-Seller. Generell müssen die Reisebüros ihren Kunden ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten können, um den Zuschlag zu erhalten. «Die Leute vergleichen heute viel», so Ursula von Allmen. (tst.)

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Bestattungen

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege

Obfelden

für den Rest der Amtsdauer 2010-2014

Brunner-Bosshard Helena

Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 3. Juni 2011 sind für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Sekundarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden: • Fischer Anna, 1979, Hausfrau/ Kindergärtnerin, Büelstrasse 15, 8934 Knonau • Meister Kurt, 1945, Geschäftsleiter, Grundrebenstrasse 74, 8932 Mettmenstetten In Anwendung der Art. 5-8 der Gemeindeordnung sowie des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR), §§ 48 ff wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 26. Juli 2011 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Sekundarschulpflege eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche ihren Wohnsitz innerhalb der Sekundarschulgemeinde hat. Die vorgeschlagene Person muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten aus den drei Gemeinden unter Angabe von Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Die Sekundarschulpflege erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn nur eine Person vorgeschlagen wird. Wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt sind, wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Mettmenstetten, 19. Juli 2011 Sekundarschulpflege

Bestattungen Affoltern am Albis Am 12. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Hanna Wymann geb. 15. Juli 1923, Witwe von Friedrich Wymann von Lützelflüh BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Melchior Hirzel-Weg 40.

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Am 16. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

geb. 21. November 1919, von Hemberg SG, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg; Ehefrau des Brunner-Bosshard Ernst. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im Friedhof Obfelden statt. Die Friedhofvorsteherin

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1. Publikation der Wahlvorschläge Ersatzwahl eines Mitgliedes und des Präsidenten der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Gestützt auf die Wahlanordnung vom 31. Mai 2011 sind für die Ersatzwahlen eines Mitgliedes und des Präsidenten der Kirchenpflege Obfelden für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 innert der festgesetzten Frist folgende Wahlvorschläge eingereicht worden:

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Werden während dieser Frist die vorstehenden Wahlvorschläge nicht zurückgezogen und kein neuer eingereicht, erklärt die Kirchenpflege die Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird am Sonntag, den 27. November 2011, eine ordentliche Urnen Wahl durchgeführt.

Margrit Estermann-Müller 29. August 1928 – 15. Juli 2011

Nach tapfer ertragener Krankheit wurde sie nach kurzem Spitalaufenthalt von ihrem Leiden erlöst. In Liebe und Dankbarkeit bleiben wir dir verbunden. In stiller Trauer: Ursula und Ewald Feldmann-Estermann Regula und Ruedi Zogg-Feldmann mit Nevio Barbara und Roman Huber-Feldmann mit Mattia und Yoshah Hans und Isabelle Estermann-Ebnöther mit Livia Oskar De Luigi Urnenbeisetzung am Freitag, 22. Juli 2011, 14.00 Uhr, im engeren Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern a. A., anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Dreissigster: Sonntag, 4. September 2011, um 10.30 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern a. A.

Mitglied: Rösti-Nussbaumer Anna Margareta, 1958, Farbfotolaborantin, wohnhaft Muristrasse 28a, 8912 Obfelden

In Anwendung der Vorschriften des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte und der Kirchgemeindeordnung werden diese Wahlvorschläge amtlich bekannt gegeben. Gleichzeitig wird hiermit eine neue Frist von sieben Tagen, das heisst bis 26. Juli 2011 angesetzt. Während dieser Frist können beim Präsidenten der Kirchenpflege, Herrn F. Luttikhuis, Höhlibachstrasse 105, 8912 Obfelden, die Wahlvorschläge zurückgezogen oder es können neue Vorschläge eingereicht werden. Ein solcher Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Obfelden (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse) unterzeichnet sein.

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15. Juli 2011 Kirchenpflege Obfelden

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Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Freitag, 22. Juli, 18.00–20.00 Uhr Spaghetti-Schiessen

Am 15. Juli 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Der Vorstand

Margrit Estermann geb. Müller geb. 29. August 1928, Witwe von Estermann, Franz Josef, von Ruswil LU, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Gartenstrasse 3. Urnenbeisetzung am Freitag, 22. Juli 2011, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Juli 2011

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Tempi Passati - das waren noch Zeiten Abschlusstheater zweier Oberstufenklassen im Schulhaus Ennetgraben Im Rahmen der Kulturwoche erarbeiteten die Schüler zweier Oberstufenklassen ein besinnliches Theaterstück. Die Aufführung am Mittwochabend im Schulhaus Ennetgraben begeisterte die Zuschauer.

um. Dazwischen wurden immer wieder mit spannenden Wechseln einzelne Ereignisse der Schulzeit dargestellt. Bei imaginären Zusammenkünften tauschten sie Erinnerungen aus und stellten symbolische Bilder dar.

................................................... von martin mullis

In diesen Parallelszenen thematisierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Ehestreitigkeiten, Seitensprünge, Schwangerschaften und Kindererziehung. Sie bedienten sich auch der klassischen Literatur, wobei die Protagonisten die Stücke «Andorra» von Max Frisch, «Goethes Zauberlehrling» und die «Schachnovelle» von Stefan Zweig miteinbezogen. Poetische Szenen wechselten mit schauerlichen Bildern der Judenverfolgung oder beklemmenden Bühnenbildern, die den Tsunami in Japan symbolisierten. Die Klassenabgänger forderten und beeindruckten das Publikum während einer Stunde. Ihre Spielkunst zeigte sich voller Begeisterung, Konzentration und grossem Engagement. Trotz der Ernsthaftigkeit des Theaterstücks waren viel Platz für Humor und eine gehörige Portion Leichtigkeit gegeben. Sie kurvten mit Mountainbikes die Seitentreppe hinunter auf die Bühne, lachten unbeschwert und dies bewirkte, dass neben den zahlreichen und beabsichtigten Parabeln auch einige eher zufällige aber dennoch wunderbare Gleichnisse festzustellen wa-

Zusammen mit den beiden Lehrpersonen Rolf Oberhänsli und Peter Mathis sowie der Theaterpädagogin Odin Anderegg entwickelten 37 Schülerinnen und Schüler der beiden Abschlussklassen A3a und A3b in lediglich einer Woche das Theaterstück «Tempi passati». In der Hauptsache schlüpften die jungen Schauspieler in die Zukunft und spielten Erwachsene, die sich an die letzten drei Jahre ihrer Schulzeit zurückerinnern. Diese Schilderung würde der immensen Spielfreude und der ausserordentlichen Kreativität der Abschlussschüler jedoch in keiner Art und Weise gerecht. Vielmehr verknüpften sie immer wieder wechselseitig die Hauptszenen, indem sie ihre Erinnerungen in spielerische Begebenheiten umsetzten, nur um sofort wieder die Zukunft darzustellen. Einige Szenen aus den letzten Schuljahren wie verliebte Anmache, naiven Umgang mit Internet-Foren oder eine abenteuerliche Schulwanderung, setzten sie theatralisch in Gleichnissen

Begeisterung und grosse Spielfreude

Schulabgänger spielten Theater: Mit viel Freude und Erinnerungen an vergangene Zeiten. (Bild Martin Mullis) ren. Die Aufführung der jungen Laienspieler war insofern bewundernswert, weil die Themen anspruchsvoll und alles andere als seicht und belanglos wa-

ren. Ein fröhliches und positives Schlusslied symbolisierte gleichsam den Start der Schülerinnen und Schüler in ihre berufliche Zukunft. Der lan-

ge und begeisterte Applaus der Eltern, Verwandten und Freunde war ein berechtigter Dank für einen eindrücklichen Theaterabend.

Der Natur für die kommenden Generationen Sorge getragen? Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor) Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Jedes Jahr das gleiche Bild nach Schulschlussfeiern am Türlersee Schule ist etwas Tolles. Da lernt man Sozialkompetenz und den schonenden Umgang von Ressourcen, Mensch und Natur. Wie erfolgreich das Gelernte in der Realität umgesetzt wird, zeigt sich jedes Jahr an den Schulschlusstagen nach den nächtlichen Gelagen an den

Gestaden des malerischen Türlersees: Konsequent bleiben die aufgestellten Güselsäcke leer, was auf den sorgsamen Umgang mit Erdölprodukten hindeutet. Der Abfall wird sauber auf das ganze Gelände verstreut und ein Teil im See versenkt, um die raren Roh-

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Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

stoffe wieder in den Kreislauf der Natur zurückzuführen. Damit es zu keiner Wasserverschmutzung kommt, wird der hochprozentige Inhalt der zahlreichen Flaschen in die Köpfe geschüttet, wo höchstens noch die letz-

Der Natur sorge tragen, damit sie auch den kommenden Generationen erhalten bleibt. Jährlich wiederkehrendes Bild am Türlersee nach den Gelagen am Schulschlusstag. (Bild Martin Platter)

ten beiden Hirnzellen abgetötet werden können. Wenn das kein selbstloses Martyrium für die Umwelt ist! Eine Frage bleibt: Der Natur Sorge tragen, damit sie welche Generation zu schätzen weiss? (map.)


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Dienstag, 19. Juli 2011

Einsenden an: Weiss Medien AG, Oberre Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserrat@weissmedien.ch

Ein Händedruck zum Amtsantritt: Bezirksgerichts-Präsident Andreas Gerber mit der kürzlich gewählten neuen Mettmenstetter Friedensrichterin Jasmin Corrodi im «Waagstübli», Mettmenstetten. (Bild Thomas Stöckli)

Kühler Empfang für die Friedensrichterin

Ab dem 25. Juli 2011 wird beim Kreisel der Deckbelag eingebaut. Während einer Woche ist die Durchfahrt nur einspurig mithilfe einer Lichtsignalanlage befahrbar. Beim Kreisel ist die Ein- und Ausfahrt Büelstrasse während dieser Zeit gesperrt. Das Postauto verkehrt auf der alten Route mit der Kehrschleife Breitenstrasse/Hinterdorfstrasse. Die Haltestelle Grossacher wird nicht bedient und die Haltestelle Dorf wird an die Hinterdorfstrasse verlegt. Es gilt, die Informationen an den Haltestellen zu beachten. Der Bus von und nach Hausen verkehrt planmässig. Der Deckbelagseinbau erfordert

trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung müssen die Arbeiten verschoben werden. Ebenfalls am 25. Juli 2011 beginnen die Bauarbeiten für die Totalsanierung der Reppischbrücke Wolfenstalstrasse. Diese Bauarbeiten dauern bis ca. Mitte November 2011. Während der gesamten Bauzeit ist die Durchfahrt gesperrt. Die Zufahrt von Aeugst über die Wolfenstalstrasse ist bis zum Parkplatz gestattet. Fussgänger und Velofahrer werden gebeten, die Umleitung zu beachten. Die Wasserversorgung des Weilers Habersaat wird während den Bauarbeiten durch ein Provisorium sichergestellt. Bei heissem Wetter kann es zu einer Erwärmung des Wassers kommen, welche die Wasserqualität nicht beeinträchtigt. Die Sanierungsarbeiten an der Allmendstrasse erfolgen plangemäss. Das Bauende gemäss Bauprogramm ist auf den 19. August 2011 vorgesehen.

Amtsübergabe in Mettmenstetten Er wolle nicht aufs Foto, betonte Konrad Messikommer. Der Maschwander Friedensrichter, der zuletzt als Stellvertreter auch in Mettmenstetten im Amt war, kam deutlich verspätet, von der Gemeinde war gar niemand vor Ort. So hielt sich die Freude bei der neu gewählten Mettmenstetter Friedensrichterin Jasmin Corrodi bei ihrem Amtsantritt vergangenen Freitag sichtlich in Grenzen. Erst als ihr Bezirksgerichts-Präsident Andreas Gerber gratulierte, fand die Hausemerin ihr Lächeln wieder. «Wir sind froh, dass es Friedensrichter gibt. Das ist wie ein Netz, das einen Teil der Fälle abfängt», so Andreas Gerber. 30 bis 50 Prozent sind es aktuell, die von Friedensrichtern abschliessend behandelt

werden können, Tendenz steigend. «Die Parteien sollen miteinander eine Lösung finden», erklärt Jasmin Corrodi, «das ist dann auch nachhaltig.» Ihre Aufgabe als Friedensrichterin sieht sie darin, die Leute mit ihrer juristischen Einschätzung in der Konfliktlösung zu begleiten. Bis zu einem Streitwert von 2000 Franken kann ein Friedensrichter allerdings auch als erste Instanz ein Urteil fällen, wenn die Sachlage klar ist. Sie wolle den Leuten beistehen, sagt Jasmin Corrodi und hebt hervor, dass Verfahrens-Auskünfte beim Friedensrichter gratis sind. (tst.) Kontakt Jasmin Corrodi, Friedensrichterin Hausen und Mettmenstetten: Telefon 044 764 00 69.

Ämtler Student als Sprayer verurteilt Urteil des Bezirksgerichts Affoltern bestätigt Ausgerechnet ein angehender Architekt hat sich als Sprayer betätig und an mehreren SBB-Gebäuden sowie im Üetliberg-Tunnel grosse Sachschäden angerichtet. Mit seinem Antrag auf einen vollen Freispruch hatte der erwischte Täter auch vor Obergericht keine Chance. ................................................... von attila szenogrady In seinem nun eröffneten Urteil hat das Zürcher Obergericht einen heute 22-jährigen ETH-Studenten aus dem Bezirk Affoltern wegen mehrfacher Sachbeschädigung zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 15 Franken verurteilt. Damit hat das Obergericht einen erstinstanzlichen Entscheid des Bezirksgerichts Affoltern umfassend geschützt. Die Vorwürfe waren vor Obergericht grundsätzlich nicht mehr bestritten. So hatte sich der in der Sache geständige Beschuldigte zwischen Frühjahr 2007 und Mitte 2008 immer wieder bei Nacht und Nebel als Sprayer betätigt. Seine zerstörerische Ader stellte er zuerst beim Bahnhof Wettswil-Bonstetten unter Beweis. So überzog er das SBB-Gebäude mit grossflächigen Schriftzügen, wobei sich der Schaden von rund 1700 Franken noch in Grenzen hielt. Erheblich kostspieliger erwiesen sich seine Anschläge im Ütliberg-Tun-

nel, wo das kantonale Tiefbauamt bedeutete Schäden für über 30 000 Franken geltend machte. In einem Fall malte der «Hobby-Künstler» einen grossen Teufelskopf an die Wand.

Plangemäss: Die Sanierungsarbeiten an der Allmendstrasse. (Bild Thomas Stöckli)

Der Mond – so schön Freitagnacht bot sich den Mondsüchtigen wieder einmal ein beeindruckendes Schauspiel am Himmel, als kurz nach 23 Uhr der abnehmende Erdtrabant am Horizont aufstieg. Durch die klare und leider kühle Luft wirkte der einzige natürliche Satellit der Erde zum Anfassen nahe. Aufgenommen mit 630 Millimeter Brennweite sind sogar die Krater und Rillen auf der Oberfläche des Himmelskörpers sichtbar. Astronomen gehen davon aus,

dass die Krater durch Meteoriteneinschläge entstanden sind und die Rillen durch unterirdische Lavaströme. Auf seiner elliptischen Umlaufbahn variiert die Entfernung zur Erde zwischen 356 410 und 406 740 Kilometer. Mit seiner Geschwindigkeit von 3682,8 km/h benötigt der Mond durchschnittlich 27 Tage, 7 Stunde und 43,7 Minuten, bis er die Erde umrundet hat. Er legt dabei 2,415 Millionen Kilometer zurück. (map.)

Aus rechtlichen Gründen Freispruch verlangt Trotz seiner umfassenden Geständnisse wollte der angehende Architekt bei der Strafjustiz seinen Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Was ihm teilweise auch gelang. So konnte er sich mit den Geschädigten der SBB aussergerichtlich einigen, indem er für einen Schaden von über 3500 Franken aufkam. Im Gegenzug zog die staatliche Bahn ihre Strafanträge zurück. Bei den Sachschäden zulasten des Tiefbauamtes verlangte die Verteidigung aus rechtlichen Gründen einen Freispruch. Rechtsanwalt Hadrian Meister versuchte bereits am Bezirksgericht Affoltern die Gültigkeit der Strafanträge in Frage zu stellen. Vor Obergericht erneuerte Meister seine Anträge und führte aus, dass der Bund und nicht der Kanton Opfer der Sprayereien seines Klienten geworden sei. Die Verteidigung ist jedoch auch vor Obergericht abgeblitzt. Die Oberrichter gingen von gültigen Strafanträgen aus und befanden den Sprayer für schuldig. Er muss nun für die Berufungskosten von rund 2500 Franken aufkommen. Zudem muss er mit einem aufwändigen Zivilprozess gegen den Kanton Zürich rechnen.

Freitagnacht wirkte der Erdtrabant zum Anfassen nahe. (Bild Martin Platter)


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werden können, Tendenz steigend. «Die Parteien sollen miteinander eine Lösung finden», erklärt Jasmin Corrodi, «das ist dann auch nachhaltig.» Ihre Aufgabe als Friedensrichterin sieht sie darin, die Leute mit ihrer juristischen Einschätzung in der Konfliktlösung zu begleiten. Bis zu einem Streitwert von 2000 Franken kann ein Friedensrichter allerdings auch als erste Instanz ein Urteil fällen, wenn die Sachlage klar ist. Sie wolle den Leuten beistehen, sagt Jasmin Corrodi und hebt hervor, dass Verfahrens-Auskünfte beim Friedensrichter gratis sind. (tst.) Kontakt Jasmin Corrodi, Friedensrichterin Hausen und Mettmenstetten: Telefon 044 764 00 69.

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dass die Krater durch Meteoriteneinschläge entstanden sind und die Rillen durch unterirdische Lavaströme. Auf seiner elliptischen Umlaufbahn variiert die Entfernung zur Erde zwischen 356 410 und 406 740 Kilometer. Mit seiner Geschwindigkeit von 3682,8 km/h benötigt der Mond durchschnittlich 27 Tage, 7 Stunde und 43,7 Minuten, bis er die Erde umrundet hat. Er legt dabei 2,415 Millionen Kilometer zurück. (map.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Juli 2011

Japanische Freundlichkeit und Gastfreundschaft aus Stallikon Hitomi Gredig-Sato aus Tokio – seit zehn Jahren im Säuliamt Sie ist eine Kosmopolitin, bezeichnet Japan und die Schweiz als ihre Heimat und fühlt sich in beiden Ländern wohl. Hitomi Gredig-Sato, geboren und aufgewachsen in der japanischen Hauptstadt Tokio, verheiratet mit einem Schweizer, ist seit mehr als zwanzig Jahren in der Schweiz, gut die Hälfte davon in Stallikon sesshaft. ................................................... von urs e. kneubühl Er fällt sofort auf, der typische Trippelschritt, mit denen sich traditionell gekleidete Japanerinnen fortbewegen. Hitomi Gredig-Sato kann ihre Herkunft aber auch sonst nicht verleugnen. Die zierliche Nase, hohe Wangenknochen, sanft geschwungene Lippen und Mandelaugen verraten sie innert eines Wimpernschlages. Und, eben, dieser Schritt – 37 cm soll er messen, heisst es –, er gehört zum grazilen Bewegen, das Japanerinnen angeboren und, egal ob sie Kimono tragen oder nicht, so eigen ist. Das nächste, was charakteristisch japanisch auffällt, ist die Freundlichkeit. Dieses von Herzen kommende sanfte Lächeln, das ansatzlos in ein Strahlen übers ganze Gesicht übergeht. Auch das hat sie und sie hat es in den über zwanzig Jahren, in denen sie in der Schweiz lebt – davon gut die Hälfte in Stallikon – auch nicht abgelegt. «Das kann ich nicht», sagt sie, «auch wenn ich mich in der Schweiz und in Stallikon längst heimisch fühle. Das ist mir angeboren, wie der Trippelschritt.»

und Zielstrebigkeit, in der gewissenhaften Ordnung und Pünktlichkeit. Meine Gesprächspartnerin hat also vollkommen Recht und sie kann es mit eigener Erfahrung belegen: «Japaner und Schweizer sind sich tatsächlich sehr ähnlich – zurückhaltend, gut organisiert und fleissig. Das habe ich bei meinen Aufenthalten in den USA oder anderen europäischen Ländern viel unterschiedlicher erlebt.» Allerdings, so halte ich fest, sind die Japaner auf alle Fälle «poetischer» als wir Schweizer, wenn auch nicht in einem literarischen Sinn. Und auch bezüglich der allgewaltigen Technik und Elektronik hat man freilich den Eindruck, dass diese in Japan die fantastischsten Impulse mobilisiert. Hier ist denn auch in Japan eine tiefe Kluft zwischen Traditionen und Moderne auszumachen. «Wer in Tokio und den anderen grossen Städten geboren wird, aufwächst und lebt, ist sehr urban und weltoffen. Wir lernen zwar im Kindergarten und in der Schule noch die Tradition des kunstvollen Papierfaltens Origami und wir kennen selbstredend auch Ikebana, die Kunst des Blumensteckens, aber unser Leben verläuft primär grossstädtisch, modern.»

Reisebüro, Catering und der Ki-Garden Sie seien individueller geworden, die modernen Japaner, sagt die Kosmopolitin. Längst nicht mehr ganz so obrigkeitsgläubig. Dennoch fühle auch sie Kaiser Akihito, den 125. Tenno, tief im Herzen, trage dagegen aber den Kimono nur ganz selten, «zu besonderen

Hitomi Gredig-Sato, Japanerin, seit mehr als zwanzig Jahren in der Schweiz, davon die Hälfte in Stallikon, lebt japanische Freundlichkeit und Gastfreundschaft. (Bild Urs E. Kneubühl) Gelegenheiten». Das versteht sich, denn schliesslich dauert es mindestens eine gute halbe Stunde und bis zu einer ganzen Stunde, den Kimono anzuziehen. Eine dieser besonderen Gelegenheiten ist dann und wann am Freitagabend, wenn Hitomi Gredig-Sato ganz japanische Gastgeberin in ihrem Restaurant Ki-Garden an der Blickensdorferstrasse 2a in Baar ist. Dienstag, Mittwoch und Freitag ist das junge Restaurant geöffnet, in dem es

Im Säuliamt angekommen

Zwei Welten – zweimal Heimat Hitomi Gredig-Sato sieht die Schweiz und den Bezirk Affoltern, genauso wie das ferne Japan und Tokio, als ihre Heimat. «Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt und hier fühle ich mich sehr wohl. Aber ich komme selbstverständlich immer auch nach Hause, wenn ich Japan und Tokio besuche. Vielleicht», mutmasst sie, «ist dieses beiderorts Wohlfühlen auch, weil ich die Unterschiede zwischen Japan und der Schweiz als sehr minim sehe.» Wohl im Gegensatz zu uns, die wir mehrheitlich die Japaner als einigermassen geheimnisvolle, wenn nicht gar fast unheimliche Nation wahrnehmen. Und dennoch, wenn man es sich recht überlegt, sind wir uns doch sehr ähnlich in der ameisenhaften Energie

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Sommerserie des «Anzeigers» über zugezogene Ausländerinnen und Ausländer. Die Personenfreizügigkeit ist ein allgegenwärtiges Thema, das in all seinen Schattierungen diskutiert wird: Ausländerinnen und Ausländer, die hier arbeiten, tragen zur Prosperität des Landes bei, rufen aber auch die Mahner auf den Plan. Wo liegen in der kleinräumigen Schweiz die Grenzen dieser Zuwanderung? Lösen wir das Problem mit verdichtetem Bauen und dem weiteren Ausbau der Infrastruktur? Wann kommt der Zeitpunkt, bei dem wir eingestehen müssen: mehr geht nicht? Fragen, die heiss diskutiert werden.

Solche Probleme, die auf politischem Parkett gelöst werden müssen, werfen wir in unserer diesjährigen Sommerserie nicht auf – zumindest nicht in erster Linie. Uns interessieren Menschen, die aus dem Ausland ins Säuliamt gezogen sind. Wie leben und arbeiten sie in unserer Region – in einer anderen Kultur und in möglicherweise völlig anderer Umgebung als in ihrem Heimatland? Auf welche Menschen sind sie hier gestossen, und wie sind sie aufgenommen worden? Welche Ziele, Perspektiven und Probleme haben sie? Solchen und anderen Fragen sind wir nachgegangen. Werner Schneiter

klassisch Sushi und Sashimi gibt, aber auch moderne japanische Küche. «Wir orientieren uns am klassisch Japanischen, interpretieren dies modern und leicht europäisch, ohne das Traditionelle, Ursprüngliche zu verlieren. Zum Beispiel beim Bento, der japanischen ‚Lunchbox’ mit einem fertig zubereiteten, ausgewogenen, vielfältigen traditionellen Menü aus hochwertigen Zutaten.» Dieses gibt es mit Fisch, Fleisch, Sushi und vegetarisch – auch für zu Hause, per Kurier (Washoku AG, 044 700 00 74), genauso zum Mitnehmen aus der Washoku-Küche an der Hohlstrasse 343 in Zürich oder eben im Restaurant Ki-Garden in Baar. Hitomi Gredig-Sato und ihr Team bieten zudem auch ein spezielles, klar, japanisches Catering an und – eigentlich ihr erstes Standbein – in ihrem Reisebüro ebenso Ferien, Reisen – auch nach Japan. Und bei allem kommt der Freundlichkeit und der Gastlichkeit auf jeden Fall das Primat zu. Das hat die Gastgeberin aus Japan und Stallikon so in sich.

«Grüezi gefällt mir gut...» Zurück im Wohnzimmer in Stallikon, empfängt wieder ganz die Schweiz. Weder Schiebetüren Fusuma und Schiebewände Shoji, noch Strohmatten Tatami und die klassischen GetaHolzsandalen gibt es. Ein kräftiger, gu-

ter Kaffee, statt der klassischen Teezeremonie, die Hitomi Gredig-Sato notabene in der Schweiz von einer Freundin gelernt hat. Hier ist die Japanerin ganz Schweizerin. «Das ist, weil ich sehr gerne in Stallikon zu Hause bin. Mir gefallen die grüne Umgebung und die Nähe zur Stadt, aber auch die Menschen hier. Vielleicht oder gerade, weil wir eben viel Gemeinsames haben.» Wie sehr sie schon schweizerisch lebt, fühlt und handelt, merke sie manchmal, wenn sie wieder einmal in Tokio sei, sagt sie. «Statt, wie bei den Japanern üblich, auf dem Zugperron geordnet in Dreier- oder Viererreihe exakt dort zu warten, wo der anhaltende Zug eine Türe hat, erwische ich mich dabei, dass ich irgendwo auf dem Perron stehe und warte. Da muss ich jeweils schmunzeln.» Japanische Gastfreundschaft und Freundlichkeit erlebt man bei Hitomi Gredig-Sato aber immer konstant. Sie ist nicht nur im Ki-Garden freundlich lächelnde Gastgeberin. Gerade deshalb freut sie sich ganz besonders, wenn man ihr ebenso freundlich begegnet. «Ich finde es schön, wenn man etwa beim Spaziergang freundlich gegrüsst wird. ‹Grüezi› gefällt mir. Das drückt ein Wohlgefühl und Freude aus, und so wünsche ich mir, dass die Tradition dieses sympathischen, fröhlichen Schweizer Grusses auch weiter lebt und nie verloren geht.»


Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. Juli 2011

«Alleinstehendes Haus an frohmütiger Lage...» Bauerngut, Weinschenke, Privatliegenschaft: Das weitherum sichtbare Haus «Zum Freudenberg» im Uttenberg

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an erkennt es von RigiKulm aus mit dem Feldstecher. Wer vom Lindenberg her Richtung Reusstal und Säuliamt blickt, erkennt es sofort, dieses grosse, markante, weisse Haus im Hinter-Uttenberg bei Knonau. Ein Schloss? Nein, es ist die Liegenschaft «Zum Freudenberg» von Elisabeth und Karl Schneiter – eine geschichtenträchtige Stätte, die 1819 erbaut wurde und in den folgenden Jahren und Jahrzehnten als Bauerngut, Weinschenke und Privatliegenschaft diente. Karl Schneiter kennt jedes geschichtliche Detail seines Anwesens. Lassen wir ihn also erzählen: Der Bauherr ging Konkurs. 1827 wurde das Haus durch Amtsrichter Frick übernommen, später von seinem Sohn Ulrich, einem Hauptmann und Friedensrichter. Von 1858 bis 1978 war der «Freudenberg» eine Weinschenke. Anfang 1900 wurden dort auch Reben gepflanzt. «Bis 1910 wechselte der Besitz zwölfmal», sagt der heutige Inhaber. Aber dann kam ein Käufer, der den Hof während just 45 Jahren bewirtschaftete: Fritz Wissler, kinderlos und als Gemeindepräsident von Knonau eine markante Persönlichkeit. «Als wir 1997 mit dem Bohnen-Selbstpflück-Geschäft begannen, sagte die Kundschaft am Telefon: ‹Aha, das ist dort, wo der Wissler Fritz gewohnt hat›», erzählt Elsbeth Schneiter. Als Karl Schneiter senior den Hof 1955 erwarb, lagen Fritz Wissler nicht weniger als 70 Kaufofferten vor. Im Inserat stand damals: «Alleinstehendes Haus in frohmütiger Lage zu verkaufen» – ein Haus mit zwei Wohnungen, gewölbten Kellern, zwei Scheunen, Ökonomiegebäude und neuer Schweinestallung». Wissler stellte damals die Bedingung: «Nur ein aktiver Bauer kann meinen Hof erwerben». Die Schneiters, die in Schlieren wohnten, hatten damals gute Karten, weil mit Sohn Karl bereits ein Nachfolger vorhanden war.

Elisabeth und Karl Schneiter vor dem in jahrelanger Arbeit renovierten Haus «Zum Freudenberg» in Hinter-Uttenberg. (Bilder -ter.)

Umfassende Renovation Karl junior übernahm das 12-ha-Bauerngut von seinem Vater im November 1971 und führte ihn bis 1973 als Bauernbetrieb weiter. Kostengründe erforderten einen anderen Erwerb; Karl Schneiter arbeitete fortan im Dachdeckergeschäft von Albert Reichlin, betätigte sich daneben als «Bauer im Nebenamt» und generierte – zusammen mit Ehefrau Elsbeth – mit grossflächigem Bohnenanbau und Selbstpflück-Blumen zusätzliches Einkommen. In Ferien- und Feierabendarbeit begann er mit dem Umbau der Scheune und Rossstall. Dabei kam ihm die berufliche Erfahrung beim Dachdecker zupass. Den Umbau der stattlichen Liegenschaft nahmen die Schneiters 1988 etappenweise in Angriff. Der Abschluss erfolgte im letzten Jahr. Wichtiges Resultat der umfassenden Erneuerungsarbeiten ist Energiesparen. «Mit dem Isolieren der Wände und neuen Fenstern benötigen wir heute noch einen Viertel der früheren Heizölmenge», hält Karl Schneiter fest – nicht ohne Stolz, weil er hier autodidaktisch handwerkliches Geschick umsetzen konnte. Auch die Metallarbeiten bewältigte er in Eigenregie. Im «Freudenberg» sind zwei sauber getrennte Wohnungen à fünf Zimmer eingerichtet, die eine bewohnt Sohn Urs. Das Familienwappen der Schneiters ziert übrigens die Fensterläden: ein Salamander, den Karl Schneiter per Laser aus dem Holz herausbrennen liess. Und sie hoffen natürlich, dass sich ihr stattliches Haus auch im nächsten Jahrhundert in so gutem Zustand präsentieren wird. (-ter.)

Das Bauerngut «Zum Freudenberg» Mitte der 1950er-Jahre. (Bild zvg.)

Renovierter Raum.

Prächtige Eingangstüre.

Blick in den Gang des Obergeschosses.

Per Laser herausgebrannt: Salamander, das Familienwappen.

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Forum

Unglaublich, was da weggeworfen wird!

Auf Henry Dunants Spuren

Alle 15,6 Sekunden ein Fahrzeug

Die Seniorenferien der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirk Affoltern (GGA) fanden vom 9. bis 16. Juli 2011 in Heiden statt.

Mettmenstetten: Vollsperrung der Ortsdurchfahrt vom 15. bis 17. Juli 2011.

Ich bin eine von 13 Raumpaten in Affoltern und Zwillikon. Was ich nun in den neun Monaten meiner «Amtszeit» schon zusammengelesen habe, ist unglaublich. Ich betreue die Strasse von Zwillikon über das Schützenhaus, inklusiv Wäldli, bis Ende Chalchofenstrasse. Mit diesem Brief möchte ich besonders eine (Un)Person ansprechen, die sich regelmässig seines Abfalls illegal entledigt. Dieser Müll ist bis hinauf zur Arnistrasse in Hedingen auffindbar, immer im selben Muster. Flüssigwaschmittelkannen 2+3l, «Tagi», «Anzeiger», «Coopzeitung».

Ein Besuch im Henry-Dunant-Museum und eine Führung durch das geschichtsträchtige Dorf Heiden, das 1838 bis auf ein Haus im Dorfkern abbrannte, gehörte zum Ausflugsprogramm der 18 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Affoltern. Das sonnige Wetter lud zu Schifffahrten auf dem Bodensee und auf dem Alt-Rhein und zu Wanderungen auf dem Witzweg und dem Gesundheitsweg ein. Den einzigen Regentag verbrachte die Gesellschaft in der Alt-

Dienstag, 19. Juli 2011

stadt und im Textilmuseum von St. Gallen. Höhepunkt war der Ausflug mit dem Reisebus durch die beiden Halbkantone Appenzell und die Gondelfahrt auf den Kronberg mit prächtiger Aussicht.

Am Rückreisetag noch ein 94. Geburtstag zu feiern Aber auch das Morgenturnen, die Wassergymnastik und ein spannender Vortrag über «Appenzeller Land und Leute» des Ausserrhoder Schriftstellers und ehemaligen Fremdenlegionärs Peter Eggenberger fanden grosses Interesse bei den Teilnehmenden. Das Kurhotel Heiden verwöhnte die Gäste mit ihrer guten Infrastruktur und die bei-

den Leiterinnen Afra Grob und Trudy Grob sorgten für tadellose Organisation und aufmerksame Betreuung der Teilnehmenden. Auch die beiden Vorstandsmitgliedern der GGA, Hanni Mohr und Silvia Luginbühl kamen auf einen Besuch in Heiden vorbei. Zum Abschied durfte man am Rückreisetag noch den 94. Geburtstag der ältesten Teilnehmerin Käthy Kälin feiern, welche die Ferienwoche bei bester Gesundheit und Lebensfreude geniessen konnte. Die GGA-Ferienwoche 2012 findet vom 9. bis 16. Juni in der Lenk statt und diese steht wie immer allen Pensionierten des Bezirkes Affoltern offen. Bruno Grob

Sechs Paar Wienerli und zwei Pizzas originalverpackt am Waldrand Der verstreute Inhalt seines Hausmülls – das beinhaltet unter anderem: Ohrenstäbli, Rasierklingen und Schaumdosen, Pillenschachteln, Kaffeesatz, Rüstabfall von Gemüse und Früchten, zum Teil noch ganz in der Packung. Sechs Paar Wienerli und zwei Pizzas originalverpackt einfach an den Waldrand geschmissen. Meiner Einschätzung nach muss es sich um eine Person handeln, der auf dem Weg zur Arbeit sich so seines Abfalls entledigt. Ich darf dann diese zum Teil sehr «gruusige» Arbeit übernehmen. Das kann doch einfach nicht sein. Denn Plastik, Papier, Dosen, Flaschen und Grüngut kann kostenlos entsorgt werden. Für den Rest stehen 35-Liter-Säcke für Fr. 1.80 zur Verfügung oder auch 17-Liter-Säcke für noch weniger. Ich hoffe, dass sich diese Person das zu Herzen nimmt und sich in Zukunft wie jeder anständige Bürger verhält. Ruth Weisskopf, Zwillikon

Norah Preisig, Mettmenstetten

In der Region arbeiten und einkaufen Vermisst heute jemand Usego oder SHG?, Leserbrief im «Anzeiger» vom 15. Juli.

Es ist erstaunlich was einige Personen aus diesen Zahlen vom Verkehrsaufkommen 2010 in Obfelden /Ottenbach lesen. Als direkt betroffener an der Affolterstrasse 2 kann ich hautnah mitverfolgen, warum eine Umfahrung Ottenbach zwingend notwendig ist. Immerhin ergab die Verkehrszählung dass der Verkehr an der Affolterstrasse um über 25% auf 7390 Fahrzeuge pro Tag zunahm. Festzustellen ist dass sich der Verkehr wie vorausgesagt verlagert hat. Die Volg-Kreuzung, Einmündung Muristrasse in die Affolterstrasse, ist besonders am Abend ein täglicher Krieg zwischen Rasern, Autofahrern, Fussgängern und Radfahrern. Fast täglich sind Blechschäden, erboste LKW-Fahrer und wütende Fussgänger zu beobachten. Die gelbschwarzen Mahnpfosten am Trottoir zeigen ein Bild der Verwüstung – oder ist es Kunst, wenn jeder Pfosten in eine andere Richtung zeigt? Übrigens die

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Neu formierter Vorstand

Sehr geehrter Herr Hegetschweiler, Sie machen ja richtig Werbung für amazon.de. Was ich überhaupt nicht verstehen kann. Wir haben in Affoltern die Buchhandlung Scheidegger mit einer grossen Auswahl an Büchern. Und wenn etwas nicht vorhanden ist, wird es bestellt. Schlendert man durch die Auslage, so findet man auch immer interessantes, das man nicht gesucht hat, aber trotzdem viel Freude bereitet. Und die Beratung ist top! Zudem finde ich es wichtig, dass wir – auch wenn es etwas mehr kostet – unsere Bücher hier kaufen. Ich kann Ihnen nur ans Herz legen, denken Sie an die Menschen, die gerne hier in der Region arbeiten und einkaufen!

EVP Affoltern mit neuem Schwung

Seraina van Essel, Affoltern

Der neu formierte Vorstand der EVP Affoltern will seine Präsenz in der Gestaltung des politischen Geschehens in Affoltern wieder verstärken und hat sich entsprechende Ziele gesetzt.

Klima-Erinnerung der Kleberklasse 5

Die Reisegruppe vor dem Bodensee-Schiffsteg in Rorschach. (Bild zvg.)

Anwohner müssen geschützt werden «Keine Umfahrung von Ottenbach, weil die Muristrasse weniger belastet ist als erwartet»? «Anzeiger» vom Dienstag, 12. Juli 2011.

Als Anwohnerin an der Grundrebenstrasse konnte ich es mir nicht verkneifen, die Autos zu zählen, die die nicht offiziell ausgeschilderte Umfahrung in Anspruch nahmen. Mit Kugelschreiber und Papier habe ich es mir draussen bequem gemacht. Gezählt habe ich am Samstag von 15.15 bis 16.15 Uhr. In dieser Stunde sind 220 Autos und 10 Motorräder vorbei gefahren!! Dies entspricht durchschnittlich alle 15,6 Sekunden ein Fahrzeug ...! Zum Glück gibt es jetzt eine A4. Was mir positiv auffiel war, dass alle sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 gehalten haben. Das ist normalerweise nicht der Fall!

Pfosten sind jetzt als «Kipppfosten» montiert, damit sie bei der kleinsten Berührung umfallen und keinen Schaden am streifenden Fahrzeug entsteht. 7390 Fahrzeuge sollen keinen Grund für eine Umfahrung sein? Gerne lade ich die Gegner ein, bei mir zwischen 17 und 19 Uhr das Treiben zu beobachten. Den Vorwurf an unsere Politiker kann ich da nicht weglassen, zu lange wurde dieses Thema verschlafen. Im ganzen Bezirk werden/wurden so genannte flankierende Massnahmen umgesetzt? In Mettmenstetten beispielsweise werden Millionen verbaut, warum denn – für weniger Verkehr? Ich, glaube Politiker in anderen Dörfer waren einfach etwas cleverer. Alle, die mich kennen. wissen, dass ich auch für Umweltschutz und vernünftige Verkehrplanung bin. Müssen aber nicht wir als Bewohner an der Affolterstrasse geschützt werden? Wohnen an der Affolterstrasse ist schon lange kein Spass mehr, ich warte sehnlichst auf den ersten Spatenstich der Umfahrung. Werner Schmidiger, Ottenbach

Politisches Engagement setzt voraus, dass sich Menschen bereit erklären, Zeit und Kraft in verschiedenste politische Fragestellungen zu investieren. Die Ortspartei Affoltern der EVP konnte mit der Auffrischung ihres Vorstandes einen ersten Schritt dazu tun. So sind mit Doris Balmer und Arno Rudolf zwei engagierte Persönlichkeiten zum Vorstand gestossen. Zusammen mit dem seit Jahren in der Partei im Einsatz stehenden Armin Sigrist bildet das Trio einen idealen Mix von neuen Ideen und Kontinuität. Der neu zur EVP gestossene Daniel Sommer-Sidler wird zudem als Beisitzer den Vorstand in seinen Aktivitäten unterstützen. Für diese hat sich der neue EVPVorstand den Überbegriff «Leben und

Wohnen in Affoltern» gegeben. Unter diesem Motto will sich die EVP für mehr Lebensqualität im Bezirkshauptort einsetzen. Die aktuellen Bezugspunkte dazu sind unter anderem die Fragestellungen um den kommunalen Verkehrsrichtplan, das Wohnen im Alter oder auch die Zukunft unseres Bezirksspitals. Die christlichen Werte unseres Kulturkreises werden dabei weiterhin die Grundlage für einen differenzierten und sachbezogenen Politstil der EVP bilden. Die EVP Affoltern will aber auch durch ihre Teilnahme an den Nationalratswahlen ihre Präsenz verstärken. So kandidiert Daniel Sommer-Sidler aus Affoltern zusammen mit Lisette Müller aus Knonau auf der Liste 7 der EVP des Kantons Zürich für einen Sitz in Bern. Politische Arbeit ist bereichernd und erweitert den Horizont. – Die EVP Affoltern freut sich über Interessierte und neue Mitglieder! (soda) Information zur Politik der EVP sind erhältlich unter:

Liebe Leute, wir würden euch gerne daran erinnern, uns die im Frühjahr verteilten Listen zurückzuschicken an die Kleberklasse 5, Schulhaus Butzen, Butzenstrasse 8, 8910 Affoltern. Unser Projekt «Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses» geht bald zu Ende. Wir danken für Ihre Unterstützung!

Carla, Eleonora und Jeannine .........................................................................

CO2 sparen – auch in den Ferien Bitte helfen Sie uns, weiter CO2 zu sparen, indem Sie weniger Auto fahren! CO2 vergiftet unsere Umwelt. Ferienzeit heisst viel Zeit haben ohne Stress!!

www.evpzh.ch oder A.Sigrist, Tel. 044 761 38 59; E-Mail: a.sigrist(at)sunrise.ch

Christian, Samir und Dareth


Gewerbe Feuerwehr Albis

Über die Greina

Gemeinsame Übung der Feuerwehren Aeugst, Affoltern und Ottenbach. > Seite 10

Künftige Konfirmanden und Firmlinge aus Mettmenstetten auf Wanderschaft. > Seite 11

Dienstag, 19. Juli 2011

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Schlemmen Sechs Ämtler Bauernfamilien laden zum 1.-August-Brunch auf ihre Höfe. > Seite 14

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Frühes Aus Petra Klingler konnte sich an der WM nicht fürs Boulder-Halbfinale qualifizieren. > Seite 15

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Silbermedaille Biker Jorin Gabriel glänzt an der Schweizer Meisterschaft mit einem 2. Rang. > Seite 15

Ab in den Urlaub – die Risiken fahren mit In ihren Crashtests haben AXA Winterthur und Dekra gezeigt, was passieren kann Bereits ein Ausweichmanöver, eine starke Windböe oder ein überholender Lastwagen können ein Wohnwagengespann ins Schlingern bringen. Es drohen Unfälle mit gravierenden Folgen. Sommer, Sonne, Reisefieber. Nun fahren wieder Millionen Urlauber mit dem Auto in die grossen Ferien. Doch wenn es mit vollgepackten Autos, Wohnmobilen und Caravans quer durch Europa an die Sonnenstrände geht, fährt oft auch das Risiko mit. «Fahrerassistenzsysteme wie das Anhänger ESP und ATC gleichen Schlingerbewegungen von Gespannen aus und verbessern ihre Fahrstabilität deutlich. Von diesem Sicherheitsplus

profitieren die weniger routinierten Fahrer ganz besonders», erklärt Jörg Ahlgrimm, Leiter der Dekra Unfallfallanalyse. Ein Fahrtraining hilft Gespannfahrern zudem, in Notsituationen souveräner zu reagieren. Instabilem Fahrverhalten beugt auch vor, wer beim Beladen des Anhängers schwere Gegenstände in Achsen- und Bodennähe platziert sowie die Gewichts- und Tempolimits einhält.

Hohes Risiko bei alten Reifen Eine häufig unterschätzte Schwachstelle auf langen Fahrten sind auch die Reifen. «Hohe Traglasten, lange Fahrten und sommerliche Hitze bedeuten Dauerstress für die Pneus. Überalterte Reifen sind dieser Belastung oft nicht

mehr gewachsen. Geplatzte Reifen und dadurch verursachte schwere Unfälle sind die Folge», warnt Bettina Zahnd-Sinzig, Leiterin Unfallforschung bei der AXA Winterthur. Die kritische Altersgrenze erreichen Reifen mit sechs Jahren. Danach steigt das Ausfallrisiko stark an. Wohnwagen, Wohnmobile, Anhänger und Cabrios sind davon besonders oft betroffen, da sich deren Reifen aufgrund von seltenerem Gebrauch nur langsam abnutzen. Kommt als zusätzlicher Risikofaktor noch Minderdruck hinzu, steigt die Unfallgefahr extrem an. Vor der Reise ist ein gründlicher Reifencheck daher ein absolutes Muss. Dazu gehört die Kontrolle von Reifenalter und Reifendruck ebenso wie die Prüfung auf Schäden. (pd.)

Die totale Zerstörung nach einem Wohnwagen-Crashtest in Wildhaus. (Bild zvg.)

Tanzen als grosse Leidenschaft Neue Kurse bei «Moving Generations» Für Jung und Alt bietet das neue Kursprogramm von «Moving Generations» etwas. Ab Ende August geht es wieder los in der Tanzschule von Marina Gantert im SomaSana.

Jeannine Nicollier und Romeo Geissberger zeigen im Zimmer einer betagten Frau im Haus Pilatus die zu sanierenden Heizrohre.

Sanierung der Bodenheizung – fast ohne Störung Umbau des Hauses Pilatus in Affoltern in vollem Gang Die Firma LSE-System AG aus Freienbach saniert gegenwärtig die Bodenheizung im Haus Pilatus am Spital Affoltern. Für Betagte gibt es deswegen kaum Einschränkungen. Im Haus Pilatus beim Spital Affoltern laufen die Umbauarbeiten auf Hochtouren. Und das verursacht, wie anderswo auch, gewisse Umtriebe. Ein höherer Geräuschpegel und Staub sind oft unvermeidlich. Eine am Umbau beteiligte Firma arbeitet wohl nicht ganz geräuschlos – aber so, dass die betagten Menschen ihre Zimmer in den drei Stockwerken nicht verlassen müssen.

Im bestehenden Rohr entsteht ein neues Während im Eingangsbereich des Erdgeschosses der Boden mit neuen Heizrohren bestückt werden musste, konnten die bestehenden in den Etagen saniert werden – eine wesentlich weniger aufwändige und kostengünstigere

Mit diesem Material werden die Rohre innen beschichtet. (Bilder -ter.) Arbeit, die in mehreren Schritten verrichtet werden muss. Mit der Kraft eines Kompressors wird Luft in die Rohre geblasen. Diesem Trocknungsvorgang folgt der Feinschliff der Innenwände dieser Rohre. «Damit eliminieren wir sämtliche Rückstände», sagt Romeo Geissberger, Verkaufsabteilungsleiter der LSE-System AG. Schliesslich erfolgt die Beschichtung der Rohre mit Zwei-Komponenten-Epoxid-Harz. Sie ist 0,2 bis 0,3 mm dick

und haftet wie Leim, wodurch im bestehenden Rohr ein neues entsteht. Damit kann der Alterungsprozess der Heizrohre wirksam gestoppt werden. «Langzeitstudien haben gezeigt, dass dieser Alterungsprozess auch nach 20 Jahren nicht einsetzt», sagt Jeannine Nicollier, Marketing-Verantwortliche der Firma, die in diesem Bereich auf 25 Jahre Erfahrung verweist. Inhaber Werner Näf ist Erfinder dieser Rohr-Innensanierung. Auch Wasserleitungen werden auf diese Weise saniert – allerdings mit anderem Material für die Innenwände.

Zwei Tage sind Handwerker präsent Grosser Vorteil dieser Sanierungsart: Der Betrieb kann ohne spürbare Einschränkungen aufrechterhalten werden. Die betagten Menschen können in ihren Zimmern bleiben. Sie werden aber jeweils für zwei Tage für die Handwerker begehbar. Das kann auch Abwechslung im Alltag sein. Die gesamte Heizrohr-Sanierung im Haus Pilatus nimmt etwa drei Wochen in Anspruch. (-ter.)

gang mit anderen, Integration in die Gruppe, sich positionieren, sich zeigen. Partnerbezogene Bewegungsspiele bauen Berührungsängste ab. Mittels Tanz erwerben die Kinder soziale Kompetenz und Selbstvertrauen.

Ab 1. September 2011 bietet die Tanz- Tanzen ab 60 schule «Moving Generations» mit Für «Ältere Semester» ist Tanz – in Patric Schärli, dem neuen Trainer, zahlreichen wissenschaftlichen Stuzwei Kurse in Break Dance an. Schärli dien belegt – ein regelrechtes Antitrainiert schon seit vielen Jahren bei aging und weit mehr als «nur» ein geden grossen Namen der internationa- eigneter Sport zur Vorbeugung der Alterserscheinungen. len Break-Dance-Szene. Er integriert wichtigsten die verschiedene Einflüsse in seinen Egal, wie alt man ist, Tanzen ist geTanzstil, und entwickelt daraus immer sund, weil es Körper, Seele und Geist wieder ein aufregendes, abwechs- aktiviert. Tanzen ist das charmanteste lungsreiches Training. Seine Speziali- Training: sozusagen als positive Betäten sind Break Dance, Popping und gleiterscheinung werden KoordinatiLocking. Durch seine zahlreichen Un- on, Reaktionsfähigkeit, Motorik, Halterrichtserfahrungen in Jugendtanz- tung, Balance und die Wahrnehmung projekten wie Stiffti.ch, Lillibigs, Na- gefördert. Alle Sinne sind aktiv. Im tional Project Gorilla weiss er, was es Tanz darf man Gefühle zeigen und braucht, Jungs zu begeistern und ih- kreativ sein. Ja, erst durch die innere nen geduldig die nötigen Grundlagen Beteiligung wird die reine Bewegung zu vermitteln. Schärli ist zurzeit Tän- zum Tanz. Ausserdem macht die Bewegung zu Musik und in Gemeinzer in der Company Lordz of style. Der Kindertanz in «Moving Gene- schaft glücklich. Das gewonnene Körrations» greift die natürliche Bewe- perbewusstsein verbessert die Halgungsfreude der Kinder auf. Im Tanz- tung, steigert das Selbstvertrauen und unterricht erweitern Jungen und Mäd- das natürliche Auftreten. Tanz ist erchen die Vielfalt ihrer Bewegungsmög- füllend und macht Spass. lichkeiten. Sie lernen mit der eigenen Kraft und Energie gezielt umzugehen Break Dance ab 1. September donnerstags, Kurs 1 (8und entwickeln ihre Wahrnehmung bis 10-Jährige), 16.30 bis 17.30 Uhr, Kurs 2 (11- bis für Raum, Rhythmus, Form und Mit- 13-Jährige), 17.40 bis 18.50 Uhr. Kids Dance 1 ab schülern. Der kreative Kindertanz ist Mittwoch, 31. August, 15.30 bis 16.30 Uhr. Tanzen ein spielerisch aufgebautes Körpertrai- ab 60, ab Montag 29. August, 13.30 bis 15 Uhr. Alle ning, das von der Fuss- und Beinmus- Kurse im SomaSana, Lindenmoosstrasse 8, Affoltern. kulatur über Po und Rücken bis in die Schnuppern gratis, Anmeldung Marina Gantert, Schultern und Arme, das gesamte 044 760 14 75, info@moiratanztheater.ch, Muskelkorsett kräftigt und geschmei- Infos unter www.moira-tanztheater.ch. dig macht. Die Kinder entwickeln ihre Koordination und somit ihr Nervensystem. Das musikalische Gehör und rhythmische Gefühl geschult. Dem Alter angepasste fantasievolle Anleitungen wecken Ausdrucksvermögen, Musikalität und Kreativität. Ganz nebenbei lernen die Kinder den Um- Tanzend erwerben die Kinder soziale Kompetenz. (Bild zvg.)


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Vermischtes

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Vollmond über dem «Stigeli» Nachtschwimmen im Affoltemer Freibad Vollmondschwimmen war angesagt am Freitag, 15. Juli, im «Stigeli». Etwa 150 Leute hatten sich eingefunden oder waren geblieben, bis es dunkel würde. ................................................... von ute ruf In der Frauengarderobe war was los! Achtzehn Nixen machten sich parat für ihren Auftritt. In einem Kocher wurde Wasser heiss gemacht und Gelatine darin aufgelöst. Das wurde nun in die streng am Kopf befestigten Haare gestrichen. Hält prima und gibt Glanzeffekt. «Seid Ihr nervös?» «Ja, schon.» Die Gesundheitsabteilung der Gemeinde Affoltern hatte den Anlass «Vollmondschwimmen» organisiert und die «Limmatnixen» von Zürich engagiert, eine Truppe bester Synchronschwimmerinnen. Ihr Auftritt würde zwanzig Minuten dauern. Jetzt noch Make-up ins Gesicht und den Bademantel über die Kür-Badekleider angezogen. Was, wenn man mal keine Luft mehr bekommt? Darf man da auftauchen? «Nix da», lacht eine Nixe, «es wird unten geblieben, bis es fertig ist.» Fast 22 Uhr. Es ist immer dunkler geworden. Die Scheinwerfer beleuchten das Becken, die Nixen laufen zum Wasser. Und dann singt Elvis «Love me tender» und schon sind sie im Wasser

Die «Limmatnixen» in Aktion. (Bilder zvg.)

«Wagenrad» auf dem «Stigeli»-Wasser.

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und liefern den Zuschauern eine tolle Show. Der Mond ist inzwischen hinter den Bäumen hervorgekrochen, gross und gelb. Und natürlich rund. Die «Limmatnixen» geben ihr Bestes: Sie schwimmen in einer Reihe, tauchen, strecken ihre Beine nach oben, gleichzeitig, versteht sich, und die Beine werden immer kürzer, bis nur noch die Füsse aus dem Wasser ragen. Dann wieder neue Musik, neue Formation, und schon liegen sie kreisförmig auf dem Wasser. Sie machen es abwechslungsweise: Immer eine Gruppe wartet leicht paddelnd im Schatten der Scheinwerfer, bis die andere mit ihrem Tanz fertig ist.

Kaum Lust auf ein Vollmondbad Und jetzt, nach ihrem Auftritt, ist das Bad frei für das Publikum. Nur, es ist kalt! Nicht das Wasser, das hat 23 Grad. Aber die Luft! Es ist gerade mal 16 Grad warm, und so richtig Lust auf ein Vollmondbad haben nur ein paar Jungs, die zuerst Ballettübungen kopieren, sich dann aber für ein Wettschwimmen entscheiden. Vier Mädchen fassen sich an der Hand: «Eins, zwei drei, los!» Dann rennen sie ins Wasser, schreien, lachen, tauchen unter, kommen wieder hoch und nun aber schnell wieder raus und ins Badetuch gewickelt. Da, eine Frau zieht einsam ihre Kreise im Becken und ruft: «Schön, so schön!»

Die Zusammenarbeit funktioniert – auch mit dem Stützpunktmaterial. (Bilder zvg.)

Zusammenarbeit, die sich bewährt Übung der Feuerwehren Aeugst, Affoltern und Ottenbach Seit zehn Jahren arbeiten die Feuerwehren von Aeugst, Affoltern und Ottenbach als Feuerwehr Albis zusammen. Einmal pro Jahr steht auch eine gemeinsame Mannschaftsübung auf dem Programm. Gastgeber war vergangenen Mittwoch Aeugst. Rund 110 Feuerwehrleute kamen diesmal für die jährliche Übung der Feuerwehr Albis zusammen. Über mangelnde Arbeit mussten sie sich nicht beklagen: Erst hatten sie auf dem Mühleberg den Brand in einem alten Mehrfamilienhaus zu bewältigen, dann hiess es im Aeugstertal nach einem Autounfall verletzte Personen bergen und schliesslich galt es im Götschihof nach einem Brand in der Werkstatt drei vermisste Personen zu retten. «Die Zusammenarbeit funktioniert gut», so das Fazit vom Aeugster Feuerwehr-Kommandant Rolf Hofmann. Als Knackpunkt hat sich allerdings die Kanal-Zuteilung im Funkverkehr erwiesen. Erklärtes Ziel der Übung sei es gewesen, Leute und Material der Partner-Feuerwehren kennen zu lernen. «Wenn man sich kennt, kann man besser zusammen arbeiten», erklärt Rolf Hofmann. Dass man dabei auf dem richtigen Weg ist, das hat sich auch nach der Übung gezeigt: Beim Essen waren die Leute der drei Feuerwehren weitgehend durchmischt. (tst.)

Antreten der Aeugster, Affoltemer und Ottenbacher Feuerwehrleute beim Schnitzelschopf der Holzkorporation Affoltern.

Der Aeugster Feuerwehr-Kommandant Rolf Hofmann mit seinem Gemeindepräsident Ruedi Müller (hinten) und Bruno Ruh, Wehrvorstand von Ottenbach.


Vermischtes

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Ein Stelldichein der ganz besonderen Art Treffen der «VW-Bus-Freunde-Schweiz» in Zwillikon Gegen 100 VW-Busse aus der ganzen Schweiz trafen sich beim Schützenhaus Zwillikon. Die Vereinsmitglieder der «VW-BusFreunde-Schweiz», organisierten ihr sommerliches Treffen bereits zum zweiten Mal im Säuliamt. ................................................... von martin mullis Das professionell eingerichtete Lager mit Festzelt, Grillstationen, Eingangspforte und Festtischen könnte auf den ersten Blick durchaus mit einem Platz für Fahrende verwechselt werden. Wer jedoch genauer hinschaut bemerkt bald einmal, dass es sich um ein ganz spezielles Treffen handelt. Die parkierten Fahrzeuge bestehen nämlich samt und sonders aus VWBussen. Zwar sind die meisten Autobusse farbenfroh bemalt oder getunt und unterscheiden sich in vielen kleinen Details, in der Ausstattung und natürlich auch im Wohnkomfort. Alle haben sie jedoch Eines gemeinsam: Die zwei Buchstaben VW an der Front in einem Kreis angeordnet sind welt-

berühmt. Gegen 100 dieser Volkswagen sind auf der Wiese hinter dem Schützenhaus mehr oder weniger in Reih und Glied aufgestellt. Ein Festzelt mit Tisch und Bänken, eine Theke mit Getränkeausgabe, zwei grosse Grillstationen und eine riesige Holzbeige verraten bereits am frühen Freitagabend, dass da ein riesengrosses Fest geplant ist. Praktisch im Minutentakt treffen wunderschön oder wild bemalte VWBusse ein. Sie werden an einem eigentlichen Eingangstor willkommen geheissen und eingewiesen. Die Stimmung ist locker, der eine Grill qualmt bereits und auch die Flaschen mit dem kühlen Bier bleiben nicht allzu lange ungeöffnet.

Aus Deutschland angereist Drei Deutsche im besten Männeralter sitzen ebenfalls an einem Festbank und erzählen stolz, dass sie am frühen Morgen von Deutschland, zwischen Hannover und Hamburg, hergefahren sind, um im Säuliamt ihre Bekannten vom «VW-Bus-Freunde-Schweiz» mit einem Gegenbesuch zu überraschen. Schliesslich besuchen die Schweizer

ihre deutschen Freunde ebenfalls regelmässig. Ein kurzer Marsch durch die Reihen der parkierten Camperbusse zeigt schnell einmal, dass tatsächlich die ganz Schweiz vertreten ist. Peter Marti aus Zollikofen ist mit seinen zwei Hunden alleine angereist, Viktor Sigrist aus Herznach hingegen wird von seiner Frau begleitet. Lilly Kahler aus Zürich hingegen hatte einen kurzen Anfahrtsweg, dafür sticht ihr buntbemalter Bus wie ein Paradiesvogel aus der Menge. Patrick Eichmann aus dem Thurgau amtet als Pressesprecher des Vereins und weiss viel über das Klubleben zu erzählen. Der «Verein VW-BusFreunde-Schweiz», hat ganz offensichtlich eine grosse Affinität zum Säuliamt. Vor zwei Jahren fand das Treffen bereits einmal in Ottenbach statt und immer am 1. Mai versammeln sich viele der 80 Mitglieder mit ihren gehätschelten VW’s am Türlersee. Obwohl sämtliche der anwesenden VW-Besitzer unisono die wunderschöne Landschaft und die freundlichen Menschen im Säuliamt loben, nennt Patrick Eichmann einen ganz profanen Grund wa-

Bunt bemaltes Fahrzeug aus der Stadt Zürich. (Bild Martin Mullis) rum die Zusammenkünfte so oft im Knonauer Amt stattfinden.

Cross-Golf in der Kiesgrube Der Bezirk Affoltern ist so beliebt, weil er für fast alle Mitglieder ziemlich zentral gelegen und aus der ganzen Schweiz gut erreichbar ist. Während des zweitägigen Treffens wird gefachsimpelt und gefeiert. Zwischendurch sind aber auch spezielle Aktionen geplant. So fand am Samstag in ei-

ner Kiesgrube in Ottenbach ein so genanntes Cross-Golfturnier statt. Dieses unterscheidet sich nur unwesentlich von einem richtigen Golfspiel, nur dass die Löcher aus einem Autopneu oder einer WC-Schüssel bestehen und das gepflegte Green aus Boden besteht, wie er halt in einer Kiesgrube gewöhnlich vorkommt. Die VW-BusFreunde durften sich abends von den ganzen Strapazen im Zelt erholen. Die Bands, Covernoise und The Sundowner, sorgten hier für Stimmung.

Künftige Firmlinge und Konfirmanden wandern über die Greina

Endlich oben: Die Wandergruppe hat einiges geleistet. (Bild zvg.) ................................................... von michelle andermann

I

ch sitze im Bus, von Kopf bis Fuss verschwitzt, die Haare seit Tagen nicht mehr richtig gewaschen. Vor mir steht eine halbleere Flasche, gefüllt mit lauwarmem Leitungswasser. Auf den Knien liegt eine Packung trockener Knäckebrote. Vor mir plaudern ein paar über bevorstehende Klassenarbeiten. Der ganze Bus ist voller tratschender, stinkender, schwitzender Menschen. Junge Menschen, die in den vergangenen Tagen etwas geleistet haben, die stolz sein können. anzeige

Angefangen hat alles im gleichen Bus. Ich weiss noch, wie schlaff sich unsere Beine anfühlten, als wir nach der Hinfahrt endlich aus dem Bus ausstiegen, an die pralle Sonne. Dann trennten sich die Reformierten von den Katholiken, weil zwar beide Gruppen die selbe Wanderung auf den Greinapass und wieder hinunter machten, jedoch von verschiedenen Ausgangspunkten aus. Oben würden wir uns treffen und dann den Weg hinunter nehmen, den die andere Gruppe für den Aufstieg benutzt hat. Wir Katholiken wurden schon nach etwa fünf Minuten auf unsere

Fitness geprüft. Ein steiler Hang war nur der Anfang des ganzen Spektakels. Nach zähen zwei Stunden setzten wir uns dann an ein gemütliches Plätzchen im Schatten und assen unseren Mittagslunch. Der Weg schlängelte sich einem Fluss entlang, bis es noch einmal so richtig steil bergauf ging. Und dann sahen wir es endlich: Unser Berghotel. Etwas erhöht auf einem Hügel. Freudig schrien wir, dass es wohl nur noch knapp eine halbe Stunde ginge. Doch das Haus wollte einfach nicht näher kommen. Und so ging es doch noch einmal eineinhalb Stunden. Unterwegs hatten einige von uns ihre Schuhe, von Blattern geplagt, ausgezogen und den Weg barfuss gemeistert.

14 Murmeltiere gesehen Am nächsten Morgen froren wir ziemlich, als wir uns draussen vor der Hütte auf den bevorstehenden Tagesmarsch vorbereiteten. Dieser Tag war von der Natur, der Umgebung und von der Stimmung auf der Ebene und in den kleinen Tälern definitiv der

schönste. So sahen wir 14 Murmeltiere. An eines dieser Tiere versuchten wir uns möglichst nahe heranzuschleichen, und bei etwa zwei Metern Entfernung verschwand das süsse Ding mit den Knopfaugen in seiner Höhle. Auch sah ich sechs Steinböcke, die vor mir meinen Weg kreuzten. Die ganze Gruppe wanderte in kleineren Grüppchen und jede sah und erlebte etwas anderes. Nach einer Weile machten wir dann eine Rast und trafen dort auf die Reformierten. Wir assen unseren ökumenischen Brunch und dann versuchten ein paar Verrückte, auf einer Regenjacke ein Schneefeld hinunterzurutschen. Wir wanderten weiter. Über Stock und Stein, Schneefelder und Bäche erreichten wir todmüde und total verschwitzt am Nachmittag das Tagesziel. Vor dem Hüttchen gab es einen eiskalten Bergsee, in den sich drei von uns sofort hineinstürzten, um sich abzukühlen. Sehr zum Vergnügen derjenigen, die draussen im Wind standen, froren und fotografierten. Übrigens gab es auch eine mutige Leiterin in unserer Gruppe, die sich ein kühles

Bad genehmigte, und weil sie in den Bergen keinen Mobilfunk-Empfang hatte, wusste sie noch gar nicht, dass sie an diesem Tag zum ersten Mal Grossmutter geworden war.

Glacé auf dem Oberalppass An Schlafen war am Abend nicht zu denken. Obwohl um zehn Uhr Nachtruhe war, zögerten wir das Einschlafen mit verschiedensten Mittel hinaus. Weder die Leiter noch wir werden diese Einschlafprozedur jemals vergessen! Der nächste Morgen begann wieder in eisiger Kälte, aber gegen Mittag wurde es dann immer heisser. So waren wir froh, dass wir den kürzeren Rückweg hatten als die Reformierten und im Dörfchen an einer schönen Stelle am Fluss baden konnten. Später gingen wir zum Parkplatz und warteten beim Bus auf die anderen, die wenig später total erschöpft eintrafen. Und nun sitze ich eben in diesem Bus, träume von den schönen Erlebnissen und freue mich auf das Glacé, das uns auf dem Oberalppass spendiert werden wird.


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veranstaltungen

Gemütlichkeit an den Festbänken am 1.-August-Brunch 2010. (Archivbilder)

Schlemmen was das Herz begehrt 1.-August-Brunch auf Ämtler Bauernhöfen Wer liebt es nicht: Ein gemütliches Frühstück ohne Hektik und mit feinsten Produkten? Zum Auftakt des Schweizer Nationalfeiertags kann sich jedermann und -frau zwischen 9 Uhr und 13 Uhr auf über 400 Höfen in der ganzen Schweiz für 20 bis 35 Franken an einem reichhaltigen «Buure-Zmorge» erfreuen. Anmelden können sich die Liebhaber frischer Produkte und guter Stimmung direkt bei der Gastgeberfamilie. Welche Höfe zum 1.-August-Brunch einladen und weitere wichtige Informationen gibt es unter www.brunch.ch oder in der BrunchZeitung. Bereits zum 19. Mal bieten über 400 Bauernbetriebe aus allen Ecken der Schweiz zum Nationalfeiertag ein reichhaltiges Buffet an, das von Rösti über Bratspeck bis hin zum Butterbrot mit Konfitüre reicht. Die Leckereien stammen aus der Region oder werden auf dem Hof der Gastgeberfamilie hergestellt. Ob Jung oder Alt, aus der Stadt oder vom Land, der 1.-AugustBrunch ist für jeden ein spezielles Erlebnis. Pro Person kostet der beliebte Brunch zwischen 20 bis 35 Franken. Damit es weder an Platz noch an Käse, Fleisch oder Eiern mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli direkt bei den Bauernfamilien dringend erforderlich. Die Schweizer Bäuerinnen und Bauern präsentieren am 1.-AugustBrunch nicht nur ein grossartiges Buffet, sondern auch ihren Betrieb. Die Besucher erhalten Gelegenheit, mit den Gastgeberfamilien das Gespräch zu suchen und die Landwirtschaft hautnah zu erleben, was nicht nur den Kindern jede Menge Spass macht. Da die Platzzahl auf den Höfen beschränkt ist, ist eine Anmeldung bis

zum 30. Juli 2011 direkt bei der organisierenden Bauernfamilie erforderlich. Die Ämtler Brunch-Anbieter: Fam. Duperrex, Uttenberg, Knonau, Tel. 044 767 03 17; Fam. Weiss, Dachenmas 48, Bonstetten, Tel. 044 700 02 25; Fam. Müller-Mettler, Dorfstrasse 56, Bonstetten, Tel. 044 700 04 12; Fam. Nägeli, Dachlissen, Mettmenstetten, Tel. 044 767 18 38; Fam. Steinmann, Lerchenhof, Rifferswil, Tel. 044 764 16 18; Fam. Frutiger, Weihermattstr. 10, Zwillikon, Tel. 044 761 75 38. Infos: www.brunch.ch.

Die junge Generation hilft mit.

Einführung ins klassische Ballett Spielerisches Tanzen im MüZe, Affoltern Kinder lieben Bewegung und Kinder lieben Musik. Im Tanzen lernen sie auf spielerische Weise die Ausdrucksmöglichkeiten ihres Körpers kennen. Klassisches Ballett eignet sich besonders als Grundlage sowohl für Tanzen wie auch für weitere Sportarten. Im Mütterzentrum haben Kinder ab 5 Jahren die Möglichkeit, durch die diplomierte Tanzlehrerin Alevtina Roost auf spielerische Weise in die Grundlagen des klassischen Balletts eingeführt zu werden. Dabei lernen die Kinder durch Geschichten und kleine Szenen, dass Tanz eine Ausdrucksform ist, mit der man Gefühle zeigen und die Welt erfahren kann. Der nächste Kurs beginnt am Donnerstag, den 1. September und findet wöchentlich von 16 bis 16.50 Uhr statt. In den Ferien finden keine Lektionen statt. Die Kurskosten für 14 Lektionen betragen 160 Franken für Mitglieder des Mütterzentrums und 200 Franken für Nichtmitglieder. Anmelden kann man sich noch bis zum 26.

Tanzlehrerin Alevtina Roost. (Bild zvg.) August 2011, die Anzahl der Plätze ist jedoch beschränkt. Anmeldungen an MüZe, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Infos zum Angebot des MüZe unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


Sport

Dienstag, 19. Juli 2011

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Silbermedaille an der Schweizer Meisterschaft Jorin Gabriel verabschiedet sich mit Rang 2 in die Sommerferien Das Dörfchen Plaffeien in Fribourg war dieses Jahr erkoren worden, die Schweizermeisterschaft im Mountainbike durchzuführen. Jorin Gabriel erkämpfte den zweiten Rang und hält damit den Cup spannend.

Markus Goldinger (links) lief den abschliessenden Marathon in weniger als 3 Stunden und 20 Minuten. (Bilder zvg.)

Zweimal persönliche Bestleistung Tri MüPa: Superleistung am Ironman Zürich Nach einer sehr guten Vorbereitung den 3. Rang in der Kategorie M im Training und gelungenen Vorberei- 2 –30 und den sensationellen 26. Rang tungs-Wettkämpfen waren die Erwar- Overall von über 2000 Startenden. tungen für den ersten Saisonhöhepunkt gross. Leider musste Teamcoach Kurt Müller aus gesundheitlichen Alle Faktoren müssen stimmen Gründen den Wettkampf vorzeitig ab- Markus Goldinger folgte mit seiner sagen, was ihm aber als Coach die zweiten Ironman-Teilnahme auch mit Möglichkeit gab seine Athleten opti- persönlicher Bestleistung von 9 Stunmal im Wettkampf zu betreuen und den, 42 Minuten und 57 Sekunden zu unterstützen. Sei es mit Zwischen- den 11. Rang in der Kategorie M 30– zeiten, taktischen Tipps oder morali- 35 J und dem super 56. Rang Overall. Diese guten Zeiten werden noch aufscher Unterstützung etc. Am Samstag fuhr man motiviert gewertet, weil die Radstrecke wegen nach dem letzten kurzen Training einer Baustelle noch um 3,4 km vernach Zürich, um das Wettkampfmate- längert wurde. Diese Leistungsverbesserungen rial wie Velo, Wettkampfschuhe etc. in der Wechselzone abzugeben. Am sind nur möglich, wenn alle Faktoren Sonntagmorgen um 4 Uhr kam ein stimmen: Persönliche Motivation, SMS von Francesco mit der Mitteilung, Trainingsfleiss, Verständnis im Umdass er sich sehr schlecht fühle und feld, Gesundheit und gutes Material. sich mehrmals übergeben musste. So- Das Team ist jedenfalls motiviert – mit war sofort klar, dass er nicht star- nach einer kurzen Erholungszeit – in ten konnte. Sehr hart so kurz vor dem die zweite Saisonhälfte zu starten. Start absagen zu müssen, aber die Gesundheit geht immer vor. Infos und Fotos unter www.kmsportcoaching.ch. Somit fühlten sich die verbleibende Team-Mitglieder, Urs Müller und Markus Goldinger, offenbar verpflichtet, das Team ins positive Licht zu stellen – was ihnen ausgezeichnet gelang: Urs Müller erreichte mit einer Schlusszeit und persönlicher Bestleistung von 9 Stunden, 23 Minuten und 49 Sekunden Urs Müller gibt auf der verlängerten Radstrecke Gas.

Frühes Aus im Bouldern Petra Klingler an der WM der Sportkletterer Als einziger Schweizer hat es an den Weltmeisterschaften in Arco, Italien, Lachat in den Boulder-Final geschafft. Schliesslich resultierte der hervorragende fünfte Schlussrang – eine wichtige Basis für die Kombinationswertung. Bei den Damen scheiterte Alexandra Eyer im Halbfinale, Petra

Klingler bereits in der Qualifikation. Die Ämtler Hoffnungsträgerin wurde auf Rang 29 gewertet. Weil sie im Lead nicht startet, hat Petra Klingler nun bis Samstag Wettkampfpause. Dann geht es in der Disziplin Speed im CupSystem erst um den Finaleinzug und dann hoffentlich um noch mehr... (tst.)

Am Samstag waren die jüngeren Biker an der Reihe und mit denen meinte es Petrus richtig gut. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen, alles war angerichtet für einen interessanten Wettkampf. Auf Jorin warteten zwei Runden mit je einer Höhendifferenz von 135 Metern, 3.8 km Länge und ein paar technisch anspruchsvolle Passagen, wie der Wasserfall (heisst so, weil sich der Trail so steil nach unten stürzt). Alle Schweizer Fahrer waren am Start, dazu ein paar welsche Kollegen, die noch an keinem Racer-Bike-Cup gefahren waren. Wie gut die wohl fahren, das war die Frage, die sich die Jungs vor dem Start stellten. Sie sollten am Ende mit den Podestplätzen nichts zu tun haben.

Zweiter Rang als Zielvorgabe Nach einer Besichtigungsrunde und dem Einfahren auf der Rolle, ging es an den Start. Plaffeien ist das zweitletzte Rennen des Cups und so kann man langsam zu rechnen beginnen, was den wohl noch im besten Fall für das Gesamtklassement möglich ist. Ein zweiter Rang müsste es für Jorin sein, damit er sich noch eine Chance auf den 3. Gesamtrang ausrechnen darf. Jorin gilt nicht als Schnellstarter, sondern als super Techniker, der vor allem in der zweiten Hälfte eines Rennens nochmals aufdrehen kann. In der

Jorin Gabriel (links) fuhr auf den zweiten Rang. (Bild zvg.) ersten Runde auf dem höchsten Punkt angelangt, war Jorin auf Platz drei. Nach den technischen Abfahrten tauchte er dann, bei der ersten Zieldurchfahrt, schon als Zweiter auf. Obwohl die Kollegen hinten das Tempo verschärften, gab Jorin nochmals mächtig Gas, wuchtete das Bike das zweite Mal den Hügel hinauf und gab den zweiten Platz nicht mehr ab. Im Ziel strahlte er. Nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Gesamtdritten. Es wird also in Basel nochmals wirklich spannend, dem alles entscheidenden Finallauf. Zuerst geht es

jetzt aber nach Davos, mit vielen seiner Bike-Kollegen verbringt er dort eine Trainingswoche. Das gute Resultat verschönerte noch ein anderer Race-Team-Chlösterli-Fahrer: Fadri Bernet wurde bei den Soft-Fahrern, erstmals in seiner noch jungen Bike-Karriere, Zweiter. Valentin Kiser bekam wegen seines noch nicht ganz verheilten Schlüsselbeinbruchs, keine Starterlaubnis. Die nächsten Rennen sind am 21. August in Eschenbach (EKZ-Cup) und der Final des Racer-Bikes-Cup in Basel am 27. August.

Spektakuläre Spielzüge zu sehen Gelungenes Beachvolleyball-Turnier in Obfelden Mit ihrem Einsatz haben die Teilnehmer das Beachvolleyball-Turnier des BSC Obfelden trotz Wetterpechs zu einem gelungen Anlass gemacht.

den fünf Feldern plangemäss durchgeführt werden konnten. Die Festwirtschaft verkaufte am Sonntag weniger Glace sonder heissen Tee und Kaffee. Trotz der widrigen Umstände zeigten die Spieler und Spielerinnen vollen Einsatz und die Zuschauer unter den «Sonnenschirmen» bekamen spektakuläre Spielzüge zu sehen. An der mittlerweile 15. Austragung des Beachvolleyball-Turniers kam es immer wieder zu Duellen zwischen Teams welche schon seit vielen Jahren immer am Turnier teilnehmen. Diese Klassiker wurden mit ähnlichen Emotionen wie das Zürcher Derby zwischen FCZ und GC geführt. Wobei das Schöne am Turnier des BSC Obfelden ist, dass man ohne Schieds-

richter auskommt, die Spiele sind zwar hart umkämpft aber Fairplay ist kein Thema sondern eine Selbstverständlichkeit. Zum Schluss des Turniers standen bei den Herren sowohl bei Aktiven als auch bei der Kategorie Hobby, Teams mit Namen zuoberst, die man über viele Jahre am Turnier Obfelden gehört hat: Aktive Herren: Wollioollio, Puffy & Chäppi, hani-häsch; Hobby Herren: Chindschöpf, Isch huerä schlächt cho, Kingfisher; Aktive Mixed: guete Winkel, P’n’P, mc michi änd princess bäbs; Hobby Mixed: Maieriisli, imPoSand, Stutz&Ko; Hobby SeniorInnen: nöd ganz Hundert, Global Boys, Getu Oldies; Nur zum Plausch: De Chli und de Gross, susu, Game Over.

Das Wetter zeigte sich am Beachvolleyball-Turnier des BSC Obfelden an den beiden Turniertagen von ganz unterschiedlichen Seiten. Während am Samstag bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen im Bikini und Badeshorts gespielt werden konnte, mussten sich die Spieler am nasskalten Sonntag mit mehreren Schichten warm halten. Das grosse Festzelt bot den Spielern aber immerhin ein trockenes Plätzchen. Das beste Los zogen für einmal die Spielerinnen der Kategorie Hobby Damen, welche nur am Samstag im Einsatz standen. Nach spannenden Spielen standen sich zwei Teams mit Spielerinnen des VBC MerenschwandMuri gegenüber. Das Team Nesselrode gewann vor Passgenau. Dritte wurden die Vorjahressieger Die zwei B’s. Das Team des BSC Obfelden sorgte dafür, dass die über 500 Spiele auf Zumindest am Samstag waren Sonnenbrille und Badeshorts angesagt. (Bild zvg.)


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(Verkäufer) fßr Nacht- (23.00 bis 06.15 Uhr) und Spätdienst (14.30 bis 23.30 Uhr) Anforderungen • Erfahrung im Detailhandel • gute Deutschkenntnisse. Englischkenntnisse von Vorteil • flexibel, zuverlässig und belastbar Idealerweise verfßgen Sie ßber ein Auto oder wohnen in der Nähe von Affoltern am Albis. Wenn Sie in einem modernen und dynamischen Umfeld arbeiten mÜchten und an dieser vielfältigen Stelle interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Autobahn-Raststätte A4 AG Moosbachstrasse 1, 8910 Affoltern am Albis Jßrg Mettier, Betriebsleiter Tel. 043 322 63 30 juerg.mettier@mystop.ch www.mystop.ch

Teilzeit 30 bis 50% BP-Service Affoltern a. A. • Arbeit an modernen Scannerkassen • Fßhren des Bistros • Erfahrung im Detailhandel oder der Gastronomie von Vorteil • sehr gute Deutschkenntnisse • Flexible Einsatzzeiten Schicht und Wochenende. Wir freuen uns auf Ihre vollständige schriftliche Bewerbung: BP-Topservice / X-Constore.ch GmbH Hans-Peter Meier Zßrcherstrasse 187 8910 Affoltern a. A. hans-peter.meier@x-convenience.ch

CH-Frau reinigt Storen, Fenster, Treppenhäuser und anderes Telefon 079 525 95 32

Gesucht per August 2011

Servicefachaushilfe (gelernt oder Berufserfahrung) fĂźr 2 Abende pro Woche, auf Wunsch auch Ăśfter mĂśglich. Bitte melden unter Chiffre 2782 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.

MY STOP

Veranstaltungen GrĂźezi im Restaurant LĂśwen Bonstetten Telefon 044 700 01 64 Ihre Gastgeber Elsbeth und Ueli KĂźndig freuen sich auf Ihren Besuch.

LĂśwen-Sommerhit

Fr. 39.50 Bisonfilet (130 g) vom Grill mit Trßffelbutter Quarkkartoffeln und kleinem Salat Wechselndes 3-Gang-Abendmenß und leichte Sommergerichte. Wir sind gerne fßr Sie da. Fßr Ihren privaten, geschäftlichen oder Vereinsanlass Üffnen wir ab 12 Personen unsere gemßtlichen Räumlichkeiten auch ausserhalb der ordentlichen Öffnungszeiten. Der Sonntag ist fßr angemeldete Anlässe reserviert. Montag geÜffnet von 08.00 bis 14.00 und ab 16.00 Uhr Dienstag bis Freitag offen von 08.00 bis 14.00 und ab 18.00 Uhr Bis am 28. August am Samstag geschlossen Ab Samstag, 3. September wieder ab 18.00 Uhr geÜffnet

Die Ämtler Bäuerinnen und Bauern laden Sie ein zum Brunch am 1. August 2011

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Zeit: 9.00 bis 13.00 Uhr Anmeldung bis 30. Juli 2011 Weitere Infos: www.brunch.ch

Duperrex Maja und Jean-Jacques, StÜckweid/Uttenberg, Knonau Frutiger Andreas und Claudia Engler, Weihermattstr. 10, Zwillikon Mßller-Mettler, Hedi und Markus, Dorfstrasse 56, Bonstetten Nägeli, Erika und Heini, Dachlissen 2, Mattenhof, Mettmenstetten Steinmann, Käthi und Ernst, Lerchenhof 338, Rifferswil Weiss, Dorli, Walter und Peter, Dachenmas 48, Bonstetten

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Hans Muster Drucker

Druckzentrum | Obere Bahnhofstr. 5 8910 Affoltern a. A. | Telefon 058 200 57 00

044 767 03 17 / 076 368 03 17 044 761 75 38 / 076 398 00 17 044 700 04 12 / 079 654 49 81 044 767 18 38 / 079 481 38 10 044 764 16 18 / 078 823 90 48 044 700 02 25

Gratulation zur bestandenen Prßfung 1 Foto + 1 Logo + 2 Sätze Text = 1 Inserat fßr Fr. 100.– Erscheinungsdaten: T 15. Juli 2011 T 29. Juli 2011 Firma:

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