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ABA_41_2011

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Vermischtes

Dienstag, 24. Mai 2011

Donnerstag Jazz, am Freitag Hochstapelei Diese Woche im «LaMarotte» in Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «ErichGandet-Quintet» Das Repertoire dieser fünf Jazzer umfasst Standards von Sonny Rollins und Benny Golson sowie Latin-Nummern nach dem Vorbild von Canonball Adderly, Stan Getz usw., aber auch wunderbare Balladen aus dem Great American Song Book. Hans Rothenbühler sax / Erich Gandet p / Bruno Gandet vib, perc / Tico Keller b / Hannes Hänggli d. Donnerstag, 26. Mai: Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Wieder ins richtige Licht gerückt: Trudi Rossetti (stehend links) mit Kunden vor ihrer Gelateria. (Bild Martin Mullis)

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. (Reservierung erwünscht).

Mehr als eine Gelateria im Säuliamt Trudi Rossetti seit mehr als drei Jahren mit Geschäft in Knonau Die Inhaberin der Gelateria Fiorenza in Knonau, Trudi Rossetti, war mit der etwas voreiligen Behauptung des «Anzeigers» in der Ausgabe vom 17. Mai 2011, es gäbe im Säuliamt nur gerade eine einzige Gelateria, alles andere als zufrieden. Noch fast die grösseren Proteste löste die Aussage jedoch bei ihren zahlreichen Kunden aus. Der Ärger der Inhaberin und der Glace-Fans ist

auch verständlich. Die Gelateria am Bachweg in Knonau besteht immerhin schon seit mehr als drei Jahren. Trudi Rossetti und ihr Ehemann Stefano, ein gebürtiger Florentiner, stellen die coolen Köstlichkeiten in Eigenproduktion stets frisch her. Ihre Kunden finden die gut und gerne 25 Sorten Eis denn auch schlicht unübertrefflich. Der Andrang, ganz offensichtlich ein eigentlicher

Fanclub, am sommerlichen Samstagnachmittag, war entsprechend gross. Die Empörung ihrer Kunden habe ihr gut getan und das sei für sie schliesslich auch ein grosses Kompliment. (mm) Gelateria Caffetteria Fiorenza, Bachweg 4, 8934 Knonau, Freitag und Samstag 14 bis 22 und Sonntag 14 bis 20 Uhr.

«Felix Krull. Hochstapler» Erzähltheater nach dem Roman von Thomas Mann mit dem Schauspieler Volker Ranisch. Ranisch ist sowohl im Theater (Schauspielhaus Leipzig, Deutsches Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich) als auch im Film (Der Baader Meinhof Komplex) und im Fernsehen (Tatort, Derrick, Der Alte) zu Hause. Hochstapler – ein wunderbarer, verlockender Beruf! Aber eben nur so lange, wie man hoch auf dem Stapel sitzt... Felix Krull, Sohn eines bankrotten und im Selbstmord endenden rheini-

Volker Ranisch als «Felix Krull». (zvg.) schen Schaumwein-Fabrikanten, ist ein Träumer und bürgerlicher Nichtsnutz, der völlig ausserhalb der Moralgesetze steht, aber doch aufs Amüsierendste und Scharfsinnigste über sie moralisiert. Es gibt Stellen in Thomas Manns Roman «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull», die immer aktuell bleiben werden. Man müsste diesen Roman einmal lesen oder dann eben – etwas bequemer – im «LaMarotte» vorgespielt bekommen! (pz.) Freitag, 27. Mai: Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Platzreservierung: www.lamarotte.ch und Telefon 044 760 52 62.

sport

FC Affoltern meldet sich kraftvoll zurück! 87. Minute. Totenstille auf dem Platz nach einem Foul gegen den FC Affoltern. Da ertönt eine Stimme wie Donnerhall über den Platz: «Schiri, das gibt eine Gelbe!» Dani Bill, eingefleischter FCA-Fan, lässt seiner Entrüstung freien Lauf. Erheiterung auf den Rängen; noch fünf Minuten bis zum Sieg. Der FC Affoltern gewinnt gegen einen unterlegenen FC Wollishofen souverän mit 2:1. ................................................... von volkmar klutsch Nimmt man alle einigermassen ernsthaften Chancen des FC Wollishofen zusammen, kommt dieser alles in allem auf nicht mehr als drei; woraus ein Tor resultierte. Kein Wunder, dass der sonst so lautstarke und energische FCA-Goalie Bekcic eher verhalten ruhig und unterfordert im Goal stand. Allen Grund, laut zu werden, hatte der gegnerische Torwart. Spätestens in der 22. Minute wäre dies das erste Mal der Fall gewesen. In einer starken Eins-zwei-Kombination zwischen Salis und Bilic kam dieser zu einer flachen Flanke von der Grundlinie direkt vors Tor. Dort stand Puntillo und konnte unbedrängt und mit viel Zeit butterweich einschieben. Diese Spielsituation mit unterschiedlichen FCA-Protagonisten ergab sich im Verlauf des Spiels gleich 4 Mal; jedoch ohne zählbaren Erfolg. Zu weiteren torgefährlichen Situationen kamen Konate, Puntillo und Bilic, sei es per Weitschuss oder Kopfball. Positiv gestaltete sich auch das Spiel nach vorne. Das 2:0 ging auf eine Standardsituation zurück. Salis zieht den Ball hoch in den Strafraum hinein. Dort steht Bilic, der Stürmer, und macht das, was ein Stürmer tut: Mit gefühlvollem «Kopfstreichler» lenkt er den Ball ins lange Eck. Grund zum Jubeln gab es für diese erst in der 76. Minute. Leider beherzigten die FCA-ler

die alte Fussballerweisheit, die da lautet: «hoch und weit gibt Sicherheit» nicht. Sie brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Aus hablinker 18-Meter-Position konnte der Wollishofer Alija per Volley-Schuss abziehen. Keine Abwehrchance für Bekcic. Das Tor gab den Gegnern noch einmal Auftrieb und bedrängte die FCA-ler. Als Zuschauer hatte man aber nie das Gefühl, dass die Blauen die drei Punkte nicht ins Säuliamt mitnehmen würden. Überrascht waren die 178 Zuschauer; davon ca. 40 mitgereiste Affoltemer, unter ihnen der FCA-Präsident, Franz Liebhart, von der Art und Weise, wie die Schiedsrichterin das Spiel gelenkt hat. Ihre Pfiffe hätten dem englischen Fussball alle Ehre gemacht; ohne die eine oder andere Mannschaft zu übervorteilen. Wiederholt liess sie bei einem Foul Vorteil gelten, was der Spieldynamik sehr zuträglich war. Ungeachtet dessen holte sich Rako wegen Reklamierens eine leuchtend gelbe Karte von der Dame in Gelb ab. Spieltelegramm: Sportplatz Wollishofen, 178 Zuschauer. FCA: Bekcic, Bala Sq, Rako, Spinner, Kaufmann, Konate, Antenen (66. Löliger), Salis, Bilic,

Einkehr im «Gasthaus zum Trauben». (Bild Martin Arnold)

Aufschlussreiche Reise nach Weinfelden Seniorinnen und Senioren aus Affoltern fuhren kürzlich nach Weinfelden im Kanton Thurgau. Die «Arbeitsgruppe für Seniorendienste» organisierte die Reise unter der Führung von Ernst Bründler und seinem Team.

Puntillo, Ismajlaj. Einwechselspieler: Bala Sb, Stieger, Luchsinger, Löliger, Vanetta.

FC Wettswil-Bonstetten mit Remis Der FC Wettswil-Bonstetten und Höngg trennten sich 2:2 (1:0). – Telegramm: Sportplatz Moos, 190 Zuschauer. Tore: 2. Buchmann (Handspenalty) 1:0. 23. Infante 1:1. 41. Dupovac (Handspenalty) 1:2. 78. Franyov 2:2. Bemerkung: 41. Platzverweis Bonnemain (WB, 2. Verwarnung). – In der 2.Liga-Gruppe 5 Interregional liegt der FC WB derzeit auf Platz acht. ................................................... > Weiterer Sport auf Seite 23

................................................... von martin arnold

Schöner hätte das Wetter gar nicht sein können, als sich gegen 100 ältere Leute bei den zwei Cars der Firma Kobel Reisen besammelten. «Wenn Engel reisen»: Dieses geflügelte Wort traf für einmal zu 100 Prozent zu. Auf der Autobahn bis Andelfingen kamen die Fahrzeuge mit ihrer fröhlichen Fracht zügig voran. Es war eine Fahrt mit immer neuen Eindrücken und Bildern. Nach Andelfingen führte die Reiseroute über die Landstrasse nach Stein am Rhein – Steckborn – Müllheim – Märstetten Das Ziel Weinfelden wurde kurz vor Mittag erreicht. Freundliches Personal empfing im «Gasthaus zum

Trauben» die hungrigen Gäste im grossen Saal zum Mittagessen. Ein reichhaltiges Menü, zügig serviert, liess keine Wünsche offen. Frisch gestärkt begab sich die Reisegruppe anschliessend auf einen kleinen Stadtrundgang.

Weinfelden, die heimliche Hauptstadt des Thurgaus! In zwei Gruppen, angeführt von ortskundigen Personen, erfuhren die aufmerksamen Gäste allerlei Wissenswertes über die Geschichte dieses ländlichen Städtchens am Fusse des Ottenberges. Weinfelden ist eine der ältesten Ortschaften auf dem Handels-Weg zum süddeutschen Raum mit Konstanz als Mittelpunkt. Im Hinterland dieser mächtigen Metropole am Bodensee war Weinfelden früh ein Stützpunkt und bereits in der Bronzezeit besiedelt. Prächtige Bürgerhäuser und Amtssitze zeugen von vergangenem aber auch gegenwärtigen Stolz der Einwohner auf ihr wohlerhaltenes und gepflegtes Städtchen. Über Jahrhunderte war Weinfelden die wichtigste Ortschaft im Kt. Thurgau und

erst in neuerer Zeit wurde sie von Frauenfeld als Hauptort abgelöst. Dass der Name Weinfelden zu Recht geführt wird, davon konnte man sich beim Kosten des Bürgerweines, einem wohlschmeckenden Pinot Noir aus den Weinbergen am Ottenberg, überzeugen! Eine Besonderheit ist auch die Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie wurde im Jugendstil erbaut und ist heute ein wichtiger sakraler Bau dieser Stilrichtung. Auf die Wiedergabe der verschiedenen Anekdoten, in prächtigstem Thurgauerdialekt erzählt, muss aus Platzgründen leider verzichtet werden. Wer sie gehört hat, denkt mit Schmunzeln daran! Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken verliess die Reisegruppe das gastfreundliche Städtchen im sonnigen Thurgau. Die Heimfahrt führte über Wil, das untere Toggenburg, über den Rickenpass, Schmerikon zur Autobahn N3. In zügiger Fahrt nach Zürich Brunau und durch den Üetlibergtunnel erreichte man Affoltern. Mit herzlichem Applaus wurde den beiden Chauffeusen und den Organisatoren gedankt.


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