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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 40 I 165. Jahrgang I Dienstag, 24. Mai 2011

Strassensperrung

Mittelalter-Markt

Nächtliche Bauarbeiten an der Jonenbachbrücke in Zwillikon. > Seite 3

Projektwoche in Obfelden: Ritterspiele und Drachenflug-Wettbewerb. > Seite 8

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Nachhaltigkeit ZPK-DV: Präsentation einer Arbeitsgrundlage des regionalen Richtplans. > Seite 9

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Tauschplausch «Affolterä ruumt uf!» Bring- und Hol-Tag am 4. Juni 2011. > Seite 9

Wieder Aufbruchstimmung in Affoltern? Gemeindepräsident Robert Marty zur Einweihung der Begegnungszone Um die Jahrhundertwende herrschte in Affoltern, dem bekannten Kneipp-Kurort, Euphorie. Die Schaffung einer Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse ist für Robert Marty «hoffentlich der Anfang einer weiteren positiven Ära». ................................................... von werner schneiter Die Sonne lachte, Harmonie Affoltern und Jumba spielten – ein passender Rahmen, um die Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse einzuweihen. Über 10 Jahre erstreckte sich die Diskussion über die Schaffung einer solchen Zone, die erst nach den zweiten Urnengang realisiert werden konnte. Gemeindepräsident Robert Marty blickte in seiner Festansprache aber viel weiter zurück – in eine Zeit, als im Bezirkshauptort veritable Aufbruchstimmung herrschte und daran war, sich an die Spitze der Schweizer Kneipp-Kurorte aufzuschwingen, zwei grosse Hotels baute (Lilienberg und Lilienhof), dazu ein Kasino für die Unterhaltung für Kurgäste. Damals zählte Affoltern 2700 Einwohner, 22 Restaurants und Hotelbetriebe. Nach dem Tod von «Kneipp-Vater», Arzt und Pfarrer Johann Jakob Egli nahm diese «Ära des Wassers» nach rund 20 Jahren ein jähes Ende; Kurgäste blieben aus.

Nicht zur Sackgasse werden lassen «100 Jahre später stehen wir wieder beim Kasino und an einer neuen Bahnhofstrasse. Es wird sich zeigen, ob wir dieser Strasse mit der Begegnungszone wieder neues Leben einhauchen können – oder ob sie wieder zu einer Sackgasse wird», sagte Robert Marty. Damit meinte er die lancierte Initiative, die Zone vom Durchgangs-

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Utopien? sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler, Affoltern, über die Zukunft der Stromversorgung. > Seite 13

Weniger Kosten für die Gemeinden Zum zweiten Mal in Folge schliesst die Jahresrechnung des Ämtler Sozialdienstes mit einem geringeren Aufwandüberschuss ab, nämlich um knapp 142 000 Franken – trotz zusätzlich bewilligter Kosten. Einsparungen und höhere Erträge in verschiedenen Bereichen sind der Grund. Ausserdem wurde an der Delegiertenversammlung die Behandlung von Richtlinien zur Ausgestaltung und Bemessung von finanzieller Unterstützung im Asylbereich auf den 7. Juni verschoben. Hedingen machte im Vorfeld der DV sprachliche und inhaltliche Retuschen geltend. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Nachtaktives Säuliamt Von den 20 Postauto-Fahrplanwünschen, die von den Gemeinden eingereicht wurden, betreffen viele Änderungen die Nachtzeiten. Fast die Hälfte davon wurde geprüft bzw. bereits umgesetzt. Das wurde an der DV der Regionalen Verkehrskonferenz bekannt.

................................................... > Bericht auf Seite 9

anzeigen

An der Schaffung einer Begegnungszone beteiligt, von links: Gemeinderat Hans Finsler, die ehemalige Gemeindepräsidentin Irene Enderli, der ehemalige Voba-Präsident Ernst Oertle, seine Nachfolgerin Barbara Roth und Gemeindepräsident Robert Marty. (Bild Werner Schneiter) verkehr zu befreien. Für den Gemeinderat sei das keine sinnvolle Sache. «Es käme auch niemandem in den Sinn, ein neues Mehrfamilienhaus mit einem Lift zu bauen, aber diesen schliessen, nur weil Treppensteigen gesünder sei», fügte Marty bei. Begegnen bedeute doch nicht ausschliessen, sondern aufeinandertreffen. Begegnen bedeute nicht Konfrontation, sondern rücksichtsvolles Miteinander.

Von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse angestossen Die Idee einer Begegnungszone lieferte die Vereinigung Obere Bahnhof-

strasse (Voba) im Jahre 2002. Sie schlug damals in einem Brief an den Gemeinderat bauliche Aufwertungsmassnahmen und Tempo 30 vor. Der Gemeinderat, damals noch präsidiert von Irene Enderli, nahm die Idee auf, scheiterte aber in einer ersten Abstimmung. Zwei Jahre später, im November 2007, sagte das Stimmvolk schliesslich Ja zum Kredit von 3 Mio. Franken, der auch den Werkleitungsbau einschloss. Gemeindepräsident Robert Marty, der seinen Vorgängern und der Objektkommission für die Realisierung dankte, sagte: «Das Ergebnis darf sich sehen lassen. Es ist für Affoltern hof-

Schüler haben Pionierarbeit geleistet

Ventilatoren aus Recycling-Material mit Solarantrieb. (Bild Thomas Stöckli)

Als erste Schüler überhaupt haben sich die Bonstetter an der nationalen Initiative «Klimapioniere» beteiligt. Am Freitag bot sich auf dem Schachenmatten-Areal Gelegenheit, die Ideen und Produkte der vergangenen Klimawoche zu bestaunen. Und ins Staunen kamen Eltern und Interessierte dabei wirklich immer wieder: Ventilatoren aus Pet-Flaschen und Aludosen, angetrieben durch Sonnenenergie wurden ebenso präsentiert wie abenteuerliche Drachenpfade als CO2-neutrale Freizeitbeschäftigung mit Spassfaktor und Lerneffekt sowie selbst gemixte Natur-Energy-Drinks. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 8

fentlich der Anfang einer positiven Ära.» Und er zitierte aus der damaligen Abstimmungszeitung: «Wo Menschen sich begegnen, ist es lebendig. Auf dieser Erfahrung beruht die Idee, im Zentrum von Affoltern einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dabei gelten für den öffentlichen Raum die gleichen Voraussetzungen wie für den privaten: Nur wenn wir uns wohl fühlen, suchen wir einen solchen Ort auf. Daher braucht es gestalterische Massnahmen, die ein Nebeneinander von Fussgängern und Verkehr ermöglichen.» ................................................... > Weitere Berichte Seiten 10/11

30 Jahre Centro Sociale in Affoltern Das Centro Sociale an der Giessenstrasse in Affoltern, Treffpunkt und Dienstleistungszentrum der grossen italienischen Gemeinde im Säuliamt, wird 30-jährig. 1981 wurde das Centro ins Leben gerufen. Sein Fundament besteht aus einem paritätischen Komitee, dem das Comitato Cittadino (Dachorganisation der sieben italienischen Vereine), der Arbeitgeberverband des Bezirks, die politische Gemeinde Affoltern und die katholische Kirchgemeinde Affoltern angehören. Nun steigt am kommenden Wochenende ein Fest mit verschiedenen Aktvitäten. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

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Bestattungen

Gemeindeverwaltung geschlossen Am Freitag, 27. Mai 2011, bleiben die Gemeindeverwaltung und der Werkhof Aeugst am Albis infolge Geschäftsausflugs den ganzen Tag geschlossen. Für Todesfälle ist das Bestattungsamt unter Telefon 079 344 15 59 erreichbar. Gerne sind wir ab Montag, 30. Juni 2011, wieder für Sie da. Wir danken für Ihr Verständnis.

Bonstetten In Bonstetten ist gestorben:

Sewer geb. Clausen, Irma Katharina geboren 9. Juni 1922, von Leuk VS,wohnhaft gewesen Bruggenmattweg 24, Bonstetten. Sie starb in Affoltern a. A. am 19. Mai 2011. Die Urnenbeisetzung findet in Pfäffikon ZH statt. Bestattungsamt Bonstetten

Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls, die wir beim Abschied von unserer geliebten Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 16. Mai 2011 Die Rechnung 2010 wird einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 23. Mai 2011, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern a. A., Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern a. A., und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.

Luise Nyfeler-Muggli erfahren durften. Herzlichen Dank für die zahlreichen Karten, die lieben Worte mit den Spenden für Grabschmuck und die Kollekte. Speziellen Dank an Pfarrer Jürgen Schultz für die lieben Worte und an das Pflegepersonal vom Palliativcenter Sonnenberg Affoltern. Unser Dank geht an alle, die Luise auf ihrem Lebensweg in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Zürich, im Mai 2011

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Beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich, mit Antrag und Begründung, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 30 Tagen Beschwerde gegenden gefassten Beschluss. – Innert 30 Tagen Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls.

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Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf Dienstag, 21. Juni 2011, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal zu einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen. Geschäfte 1. Antrag des Gemeinderats betreffend Aufhebung von Teilrichtplänen 1983 und Neufestsetzung Verkehrsplan. 2. Antrag des Gemeinderats betreffend Teilrevision der Bau- und Zonenordnung und des Zonenplanes 3. Mitteilungen

Die Familie Moser, Strumbergstrasse 5 in Bonstetten, liess den Worten Taten folgen. Seit rund 18 Monaten sind sie stolze Solarstromproduzenten mit ihrer eigenen Anlage.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

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Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten www.bonstetten.ch (Politik/Gemeindeversammlungen) können folgende weitere, nicht in der Broschüre enthaltene Unterlagen eingesehen werden: – Erläuternder Bericht zur Aufhebung von Teilrichtplänen 1983 – Aufzuhebende Teilrichtpläne 1983 – Bericht zum Verkehrsplan – Erläuternder Bericht zur Teilrevision Nutzungsplanung – Ergänzungsplan 1995 mit Informationsinhalt 2011

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Mai 2011

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Erfreuliches Rechnungsergebnis 2010 Delegiertenversammlung des Ämtler Sozialdienstes verschiebt Entscheid zu neuen internen Asyl-Richtlinien Mit einem um 142 000 Franken geringeren Aufwandüberschuss zu Lasten der Verbandsgemeinden schliesst die Rechnung 2010 des Zweckverbandes Sozialdienst. Die Delegiertenversammlung nahm das erfreuliche Resultat am Donnerstag zur Kenntnis. Die Verabschiedung der neuen internen Asyl-Richtlinien, ein zweites von elf Traktanden, wurde auf Juli 2011 vertagt. ................................................... von urs e. kneubühl Es war eine reich befrachtete Traktandenliste, welche die Delegierten aus den Ämtler Gemeinden am vergangenen Donnerstagabend im Rahmen der ordentlichen Delegiertenversammlung zu behandeln hatten. Elf Agendapunkte, deren thematischer Spannungsbogen von der Vorstellung der seit April neuen Bereichsleiterin der Sozialberatung und Wirtschaftshilfe, Cornelia Gutweniger, über die Kompetenzordnung und die Rechnung 2010, bis zur einzurichtenden Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) sowie zu den neuen internen Asyl-Richtlinien ging. Ein stattlicher ProgrammMix von Informationen, Anträgen und Entscheidungen, der höchst speditiv abgearbeitet wurde. Die Verbandsrechnung 2010 schliesst bei einem Aufwand von 8,02 Mio. und einem Ertrag von 3,83 Mio. Franken mit einem Aufwandüber-

schuss von netto 4,19 Mio. Franken zu Lasten der Verbandsgemeinden ab. Das Ergebnis fällt damit um 141 923 Franken besser aus als budgetiert, was aus Einsparungen und höheren Erträgen in verschiedenen Bereichen resultiert. Dieses zweite positive Rechnungsresultat in Folge ist trotz zusätzlich bewilligter Kosten für elektronische Datenverarbeitung, Organisationsentwicklung und Rückerstattungen im Asylbereich an den Bund etc. zustande gekommen. In der Folge quittierten die Delegierten den Abschluss der gegenüber dem Budget besser ausgefallenen Rechnung mit uneingeschränkter Zustimmung. Später genehmigten sie den Jahresbericht mit dem Thema «Umgang mit Krisen» gleichermassen rasch und einstimmig.

Asyl-Richtlinen: Entscheid vertagt Die Behandlung der internen Richtlinien zur Ausgestaltung und Bemessung der finanziellen Unterstützung im Asylbereich gab Anlass zu einigen Voten. Die Gemeinde Hedingen hatte bereits im Vorfeld der DV schriftlich Bemerkungen sowie sprachliche und inhaltliche Retuschen geltend gemacht und in der Folge auch an der Delegiertenversammlung einen Antrag zur Vertagung des Entscheides auf die ausserordentliche DV am 7. Juli 2011 gestellt. Die Delegierten folgten dem Antrag und werden nun bis Ende Mai Bereichsleiterin Tiziana Jurietti ihre Bemerkungen und allfällige

Anpassungsvorschläge schriftlich einreichen. – Im Zusammenhang mit der Asylbewerberzuweisung durch den Kanton und in diesem Zusammenhang auch von Wohnraumbeschaffung, -miete und -kosten etc. haben auch die Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil vor der DV einige Fragen gestellt. Diese wurden vom Zweckverbandsvorstand zu Handen der Versammlung schriftlich beantwortet.

Vertrauensärzte und Auslagen Die geltende Kompetenzordnung Sozialdienst wird im Rahmen des Missbrauchskonzepts dahingehend ergänzt, dass eine vertrauensärztliche Instanz eingeführt wird. Die beiden vorgeschlagenen Vertrauensärzte (Dr. med. Walter Gartenmann und Dr. med. Karl-Heinz Bauer, Uster) werden bei Bedarf im Einzelfall die notwendigen medizinischen und psychiatrischen Abklärungen vornehmen und die für den Entscheid über das weitere Vorgehen relevanten Informationen an den Sozialdienst berichten. Die Delegierten folgten dem Antrag um Einsetzung der beiden Vertrauensärzte und um Aufnahme der entsprechenden Bestimmungen in die Kompetenzordnung ohne Voten und Gegenstimmen. Genauso einstimmig gut geheissen wurden die überarbeiteten, den Skos-Vorgaben angepassten Richtlinien zu den «Auslagen für Stellensuchende. Damit werden künftig nachgewiesene zusätzliche Auslagen, die bei der Stellensuche anfallen (oh-

ne Verkehrsauslagen), durch den Sozialdienst mit 20 Franken abgedeckt.

KESB: Ausserordentliche DV im Juli 2011 Zur künftigen Aufgabenerfüllung im Kindes- und Erwachsenenschutz, wie sie das vom Bundesrat auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzte, revidierte ZGB (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht) vorsieht, ist eine neue Behörde (KESB) einzurichten. Im Bezirk Affoltern wird der Sozialdienst den Aufbau und die Trägerschaft der KESB übernehmen. Die Delegierten unterstützten dieses Ansinnen mit der klaren Zustimmung zu einer Absichtserklärung. Damit kann nun eine Arbeitsgruppe zur Definition dieses Projektes zusammengestellt werden, wobei für den Aufbau der KESB verhältnismässig wenig Zeit zur Verfügung steht, zumal die neuen Behörden per Inkraftsetzungszeitpunkt ihre Arbeit aufnehmen müssen. Vorausgesetzt, der Bund geht nicht auf das von der überwiegenden Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmenden im Kanton Zürich und vom Regierungsrat gestützte Ersuchen ein, den Inkraftsetzungszeitpunkt des revidierten ZGB um ein Jahr auf den 1. Januar 2014 zu verschieben. Die Installation und der Betrieb einer KESB, ebenso der beschlossene Umzug der Büroräumlichkeiten der Asylorganisation erfordern künftig eine Erweiterung der Büroräumlichkeiten des Sozialdienstes. Mit dem Vermieter am jetzigen Standort, so infor-

mierte in diesem Zusammenhang Präsident Walter Dürr, konnte eine einvernehmliche Lösung gefunden werden, welche die notwendigen Erweiterungen vor Ort, an der Obfelderstrasse, ermöglichen wird.

Die weiteren Traktanden Im Weiteren sprachen sich die Delegierten für die Weiterführung des Externen Controllings durch die Gemeinden aus, wie es vor einem Jahr als Probelauf eingeführt wurde. Die Sozialvorstände der Gemeinden haben ihre Einsätze in diesem Rahmen durchwegs als positiv erlebt. Die neue Bereichsleiterin der Sozialberatung und Wirtschaftshilfe, Cornelia Gutweniger, stellte dazu eine Checkliste vor, die der Optimierung des Controlling-Ablaufs dienen soll. Auch deren Einführung wurde bejaht. Präsident Walter Dürr und Geschäftsleiterin Liliane Blurtschi informierten zudem darüber, dass das neue EDV-System als effiziente Lösung für die nächsten Jahre gut implementiert ist und das EDV-Projekt entsprechend abgeschlossen werden konnte. Ebenso vernahmen die Delegierten, dass in der Organisationsentwicklung die Aufgaben und Tätigkeiten im Teilprojekt 3 von allen Bereichen aufgenommen wurden. Darin werden die aktuellen Abläufe im Sozialdienst des Bezirks Affoltern erfasst und ausgewertet, mit dem Ziel, Optimierungen und eine vereinfachte Zusammenarbeit mit den Ämtler Gemeinden zu erreichen.

Vier Vorlagen für die Volksabstimmung vom 4. September 2011 Der Regierungsrat hat beschlossen, den Stimmberechtigten an der Volksabstimmung vom 4. September 2011 vier kantonale Vorlagen zu unterbreiten. Auf eidgenössischer Ebene wird nicht abgestimmt.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor) Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Folgende kantonale Vorlagen gelangen zur Abstimmung: 1. A. Sozialhilfegesetz (Änderung vom 12. Juli 2010; Informationen und Auskünfte; vorläufig Aufgenommene) B. Gegenvorschlag von Stimmberechtigten 2. Gesetz über die hauswirtschaftliche Fortbildung (Aufhebung vom 6. Dezember 2010) 3. Gesetz für ein Polizei- und Justizzentrum (Aufhebung vom 17. Januar 2011) 4. Kantonale Volksinitiative «Für einen wettbewerbsfähigen Kanton Zürich» Über die Änderung des Steuergesetzes (Nachvollzug des Unternehmenssteuerreformgesetzes) können die Stimmberechtigten vorläufig nicht abstimmen. (ki.)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Crossmedia AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Vertriebs AG, Media Factory AG , Basellandschaftliche Zeitung AG, Berner Landbote AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Radio Argovia AG, Radio 32 AG, Radio 32 Werbe AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Vogt-Schild Anzeiger AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Bauarbeiten an der Jonenbachbrücke in Zwillikon. (Bild Werner Schneiter)

Einheben eines Brückenelements erfordert Strassensperrung Nächtliche Bauarbeiten an der Jonenbachbrücke in Zwillikon Die Bauarbeiten an der Jonenbachbrücke in Zwillikon sind im Gange. Als Abschluss der ersten Bauphase wird ein vorfabriziertes Brückenelement aus Stahlbeton mit einem Pneukran eingehoben. Das Einheben des Brückenelements muss in der längsten Betriebspause der Postautolinie in

Nachtarbeit geschehen. Das Einheben des Brückenelements findet in der Nacht zum Sonntag, 29. Mai 2011, zirka 0.30 bis zirka 7 Uhr statt. Während des Einhebevorgangs muss die Ottenbacherstrasse für den motorisierten Verkehr vollständig gesperrt werden. Entsprechende Umleitungen werden

signalisiert. Für Fussgänger und Radfahrer bleibt die provisorische Passage über den Bach offen. Die Zufahrten zu den Liegenschaften am Weidliweg und Alte Affolterstrasse bleiben während des gesamten Einhebevorgangs offen. (ki.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Mai 2011

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«Wir sind auch Schweizer» Das Centro Sociale in Affoltern, Treffpunkt der italienischen Gemeinde im Amt, feiert das 30-Jahre-Jubiläum Das Centro Sociale in Affoltern, ein Treffpunkt der grossen italienischen Gemeinde im Säuliamt, feiert am kommenden Wochenende das 30-Jahre-Jubiläum – nicht isoliert. «Wir sind auch Schweizer», sagt Renato Vallini, Präsident des Comitato Cittadino, der Dachorganisation der sieben italienischen Vereine. ................................................... von werner schneiter Italiener kamen in den 50er-Jahren als erste ausländische Gastarbeiter in die Schweiz. Inzwischen leben mehrere Generationen hier. Sie sind grossmehrheitlich sehr gut integriert, auch im Bezirk Affoltern. Sichtbar wird das im Centro Sociale an der Giessenstrasse in Affoltern, das als Treffpunkt, als Vereinslokal und Dienstleistungszentrum grosse Bedeutung gewonnen hat und oft auch von Schweizern besucht wird. Sein Fundament besteht aus einem paritätischen Komitee, das sich aus dem Comitato Cittadino, der politischen Gemeinde Affoltern, der katholischen Kirchgemeinde Affoltern und dem Arbeitgeberverband des Bezirks zusammensetzt. Die Anfänge gehen ins Jahr 1981 zurück. Nach dem Bau des katholischen Pfarreizentrums konnte eine überflüssig gewordene Vereinshalle übernommen werden, die bei der ehe-

PUBLIREPORTAGE

maligen Bier-Import AG, auf dem Areal des heutigen Coopark, platziert wurde. Als das Projekt eines Einkaufszentrums spruchreif wurde, drängte sich eine Verlegung auf. Sie erwies sich bei näherer Prüfung als zu kostspielig, was die Frage eines Neubaus aufwarf. Dazu bewilligte die Gemeindeversammlung 1997 schliesslich einen Kredit von 400 000 Franken. Die Realisierung des Projekts an der Gies-

Das Festprogramm Der 30. Anniversario im Centro Sociale an der Giessenstrasse in Affoltern wird wie folgt gefeiert: Zum Auftakt am Freitag, 27. Mai, gibt es eine Disco für Junge. Am Samstag, 28. Mai, beginnt das Programm mit Spielen auf der Bocciabahn und am Töggelikasten. Um 18 Uhr findet im Centro eine offene Diskussionsrunde mit italienischen Exponenten und Behördenvertretern und Vertretern des Paritätischen Komitees statt. Ihr folgen ab 20 Uhr Apéro, Nachtessen und ein Jubiläumsball. Auftakt am Sonntag, 29. Mai, macht ein Gottesdienst um 10.30 Uhr, die Santa Messa. Um 11.30 Uhr ist Aperitifzeit, um 12 Uhr Essen. Und ab 15 Uhr steht eine DiaVorführung über die 30-jährige Geschichte des Centro Sociale auf dem Programm.

senstrasse erforderte gleichwohl erhebliche Eigenleistungen der Italiener. Sie haben nun dort seither einen zweckdienlichen Bau. Für die Betriebsführung des Centro Sociale ist das Comitato Cittadino verantwortlich, das auch Dachorganisation von sieben italienischen Vereinen ist. Es gibt unter anderem einen SportSki- und Familienclub, ein Comitato Renato Vallini, Präsident des Comitato Cittadino (l.) mit Freunden im Centro. (Bild Werner Schneiter) Genitori, eine Schule, die italienischen Kindern an gelmässigen Events: Kinderfest, Festa Renato Vallini. Nun, dieser Wunsch Mittwochnachmittagen italienische della Mama, ein Frauentag, ein Pensio- wird in absehbarer Zeit wohl kaum in Kultur vermittelt – und die Colonia Li- niertenfest, eine Tanzveranstaltung Erfüllung gehen. «Solche Begehren bera Italiana, die sich mit politischen für Leute ab 40, die im vergangenen sind bisher immer klar abgelehnt worFragen befasst, aber den Landsleuten Jahr eröffnete und rege benützte Boc- den und müssten wohl kantonal gereauch auf verschiedenen Ebenen behilf- ciabahn und das Restaurant. gelt werden», sagt Affolterns alt Gelich ist, unter anderem bei Steuerframeindepräsidentin Irene Enderli, die gen, bei Pensionierungen oder als erssich bei Veranstaltungen im Centro rete Anlaufstelle bei Passerneuerungen, «Lasst euch einbürgern!» gelmässig blicken lässt. «Ich habe den die dann im Konsulat in Zürich gere- 30 Jahre Centro Sociale: Ein Jubiläum, italienischen Freunden in diesem Zugelt werden. Nach den Worten von Re- bei dem auch Wünsche deponiert wer- sammenhang immer wieder empfohnato Vallini funktionieren die Vereine den. «Wir sind hier total integriert, len, sich einbürgern zu lassen, um so gut, haben aber ein Problem, das auch fühlen uns nicht als Ausländer. So wä- – auch als Doppelbürger – ein volles andere kennen: fehlender Nachwuchs. re es natürlich schön, wenn wir in Mitspracherecht zu erlangen», sagt sie. «Wenn aber die Organisation von Ver- kommunalen Angelegenheiten ein Viele haben es inzwischen getan – anstaltungen ansteht, dann sind unse- Stimmrecht bekämen. Viele von uns auch deshalb, weil die finanziellen re Mitbürger da», wendet Vallini ein interessieren sich für die Belange in Hürden inzwischen nicht mehr so und erwähnt eine ganze Reihe von re- der Gemeinde und in der Region», sagt hoch sind.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Mai 2011

Schule Bonstetten: Pionierarbeit geleistet Seit Ende September 2010 beschäftigen sich 480 Bonstetter Schüler und Kindergärtler mit Energie und Klima Mit einer Klimawoche hat die Schule Bonstetten ihren Beitrag an die nationale Initiative «Klimapioniere» abgeschlossen. Die Projekte dürften allerdings noch nachwirken – in der Schule wie auch in der Gemeinde. ................................................... von thomas stöckli Dutzende stehen Schlange am Stand der selbst-gemixten Energydrinks: «Sure Schlürfi» mit Zitronenmelisse ist der Renner, aber auch bei «Flower Power» mit Holunderblüte und «Pfäffer Energie» mit Pfefferminze müssen die Schüler ständig für Nachschub sorgen. Kein Wunder, wird der Bonstetter Klimagipfel doch grosszügig mit Sonnenenergie versorgt.

Klimagipfel zum Abschluss Wettrennen der selbst gebastelten Solarmobile: Die Nummer 1 gewinnt. (Bilder Thomas Stöckli)

Die Pet-Puppen tanzen zum Loblied aufs Bonstetter Hahnenwasser.

Begehrt: Selbst gemixte Energydrinks.

Mit einem Impulsevent hat die Schule Bonstetten vor knapp acht Monaten als erste Schule überhaupt «Klimapioniere» lanciert. Hinter der nationalen Initiative stehen die Swisscom, Solar Impulse, myclimate und das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Mit dem Satz: «Ihr seid auch Pioniere», würdigte der berühmte Klima-Abenteurer Bertrand Piccard den Einsatz der Bonstetter per Video-Botschaft. In den folgenden Monaten näherten sich die Klassen dem Thema an. Zum Abschluss folgte die Klimawoche mit ihrem Höhepunkt, dem Klimagipfel vom vergangenen Freitagnachmittag. Hier präsentierten die Klassen ihre Ideen und Erzeugnisse der Öffentlichkeit.

In der Klimaküche gart das Mittagessen in einem Solarkocher oder über dem Feuer vor sich hin, auf der Rennstrecke wird das schnellste unter den selbst gebastelten Solarmobilen bestimmt, es tanzen die Pet-Puppen zu eigens getexteten Klima-Liedern und die zahlreichen Besucher erfahren Wissenswertes, beispielsweise über die Kreisläufe der Natur. «Wir haben in Bonstetten Klimaversprechen gesammelt», sagen die Drittklässlerinnen Lisa und Eva, «alle, die mitgemacht haben, erhalten von uns ein selber gebasteltes Geschenk aus Abfall- und Recyclingmaterial.» Als Nebeneffekt haben die Kinder so erfahren, dass «alt» nicht zwingend «Unbrauchbar» bedeuten muss.

Über geeignete Verkehrsmittel nachdenken «Wenn die Leute das Hahnenwasser in unsere schön verzierten Wasserflaschen abfüllen, müssen sie nicht mit dem Auto Mineralwasser einkaufen gehen», so Drittklässler Mariano. Die 3.-Sek.-Klassen von Ruedi Graf und Eva Schmid haben ihrerseits den Energieverbrauch und die CO2-Werte für bekannte Reisedestinationen zusammengetragen, um damit das Nachdenken über geeignete Verkehrsmittel zu fördern. Die Kindergarten-Kinder im Pavillon schliesslich konnten den Regenwurm und seine enorme Leistung für die Umwelt kennen lernen. Die Klimapionier-Projekte haben an der Schule Bonstetten einiges bewegt und sie dürften noch nachwirken – nicht nur an der Schule, sondern auch im Dorf.

Ritterspiele und Drachenflug-Wettbewerb Ein Mittelalter-Markt bildete den Abschluss der Projektwoche an der Primarschule Obfelden

P

rinzessinnen und Ritter, Hofnarren und Burgfräuleins, mittelalterliche Bauersleute und Gewerbler tummelten sich vergangenen Freitag in der Turnhalle Zendenfrei in Obfelden. Am Mittelalter-Markt bot sich Gelegenheit, zu sehen, was die Schüler in der vergangenen Projektwoche geleistet hatten. Für einen Taler – die Währung wurde eigens für diese Veranstaltung wieder eingeführt – durfte man etwa am DrachenflugWettbewerb teilnehmen oder eines der Erzeugnisse aus der Mittelalter-Küche erwerben. An der Modeschau präsentierten die Knaben ihre Ritterrüstungen, während die Mädchen mit prächtigen Gewändern inklusive Krönchen oder Spitzhaube auftraten.

Minnesang und Tänze Das Papier selber schöpfen – allenfalls mehrfarbig, mit Prägung oder eingewirkten Federn, Blüten und Blättern – und dann mit Federkielen beschreiben, was heute einfach konsumiert werden kann, hinter dem steckte vor einigen Jahrhunderten noch viel Arbeit für jeden Einzelnen. So haben die Schüler Geschirr getöpfert, Körbe geflochten, Korn gemahlen und aus dem Mehl schliesslich Brötchen gebacken. Das Leben auf der Burg war ebenso Thema wie Minnesang und Tänze. Beim Flug-Wettbewerb mit gebastelten Drachen liessen sich sogar Taler gewinnen. Draussen auf der Sportanlage bot sich Raum für körperliche Aktivität. So konnte man auf dem rollenden Pferd sitzend mit einer «Lanze» Luftballons zerstechen, sich beim Pfeilbogen-Schiessen oder beim Ringkampf mit anderen messen. (tst.)

Ritterspiel auf rollendem Pferd.

Burgfräulein, Prinzessin und Ritter: Auch an der «Modeschau» sind alle auf Mittelalter getrimmt. (Bilder Thomas Stöckli)

Es ist gar nicht so einfach, mit Pfeil und Bogen zu treffen.

Für die begehrten «Taler» gibt es auch Backwaren.

Was ist wo in einer Burg?


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Mai 2011

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Das Tafelsilber nicht verschenken Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt in Affoltern Die Präsentation einer Arbeitsgrundlage des regionalen Richtplans stiess bei den Delegierten auf grosses Interesse. Alle übrigen Traktanden wurden diskussionslos genehmigt oder zur Kenntnis genommen. ................................................... von martin mullis In rekordverdächtiger Zeit durfte der Präsident der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt, Kantonsrat und Gemeindepräsident von Ottenbach, Kurt Weber, die Traktandenliste der Delegiertenversammlung abhaken. Der Jahresbericht, die Jahresrechnung und der Voranschlag wurden einstimmig genehmigt. Ebenfalls wurde das Arbeitsprogramm 2011 ohne Diskussion zur Kenntnis genommen. Erst als die Raumplanerin Bernadette Breitenmoser die Auswertung des Workshops vom 13. Januar 2011 vorstellte, stieg die Spannung im Kasinosaal des Gemeindezentrums Affoltern. Die Arbeitsgrundlage mit dem Titel «Regionales Raumordnungskonzept» (Regio-ROK), diente als Entwurf für eine Zwischeninformation an die Delegierten der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK). Das Regio-ROK umfasst grundsätzlich die Situation und Perspektiven, die Leitlinien der Entwicklung und ein Zukunftsbild des Knonauer Amtes bis 2030. Dabei werden insbesondere Be-

völkerung und Beschäftigte, Siedlungsdichte und Verkehr sowie Mobilität behandelt.

Der Bezirkshauptort – ein urbanes Zentrum Die Planerin Bernadette Breitenmoser verstand es ausgezeichnet, das komplexe und 17 Seiten umfassende Arbeitspapier auf die wichtigsten Aspekte zusammenzufassen. Sie streifte die Leitlinien der Entwicklung, in denen festgehalten wird, dass die ZPK grundsätzlich die Nachhaltigkeit als erste Priorität sieht. Thema des Regio-ROK ist auch das Zukunftsbild Knonaueramt 2030, als Teil der Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU). In den Planungsunterlagen nehmen vor allem auch die Siedlungsdichte, die Bevölkerungsprognosen und die Zahl der Beschäftigten einen wichtigen Stellenwert ein. Planerin Breitenmoser erwähnte auch die in der Arbeitsgrundlage unter dem Titel «Landschaftliche Qualitäten» aufgeführten Voraussetzungen. Das Säuliamt wird darin unterteilt in verschiedene Siedlungscharaktere. Ein urbanes Zentrum bildet der Bezirkshauptort, Orte mit S-Bahnstationen unterscheiden sich wiederum vom Wohnen im ländlichen Raum bis hin zu den kleineren Dörfern und Weilern. Das Knonauer Amt mit seinen zusammenhängenden freien Landschafts- und Naturräumen soll jedoch mit Nachdruck geschützt und erhal-

ten bleiben. Erwähnenswert ist auch die Tatsache einer starken eigenen Identität des Säuliamtes. «Verschenken wir nicht das Tafelsilber», fasste die Raumplanerin die Aussagen der Arbeitsgrundlage zusammen.

Vorschriften torpedieren den Umweltschutz Der Entwurf des Raumordnungskonzepts beeindruckte die Delegierten sichtlich und veranlasste diese zu zahlreichen Wortmeldungen. In einem Votum beanstandete der Gemeindepräsident von Affoltern, Robert Marty, dass unkoordinierte und nicht zu Ende gedachte Bestrebungen für den Umweltschutz sowie nachhaltige Ökologie vielfach Gegenteiliges bewirken. Er nannte in diesem Zusammenhang die bedenkliche Situation im Säuliamt für Deponiemöglichkeiten «sauberen» Aushubmaterials. Mangels Abladestellen im Bezirk würden Lastwagen tonnenweise Aushub bis weit in den Kanton Aargau karren. Die rigorosen kantonalen Bestimmungen widerlaufen den Umweltschutzgedanken. Dieses Aushubmaterial sei immerhin gewissermassen in unserer Gegend «gewachsen» und gehöre auch in unseren Raum. Mit gutem Willen und etwas Augenmass könnten durchaus gute Lösungen gefunden werden. Marty verlangt, dass dieses Thema in der ZPK aufgenommen wird und konstruktive Resultate gesucht werden.

Leiteten die Delegiertenversammlung: Kurt Weber, Präsident der ZPK, Raumplanerin Bernadette Breitenmoser und ZPK-Sekretär Peter Schärer (v.l.) (Bild mu)

Das Säuliamt ist nachtaktiv

«Affolterä ruumt uf!»

Regionale Verkehrskonferenz Knonaueramt in Affoltern

Grosser Tauschplausch: Affoltemer Bring- und Hol-Tag am Samstag, 4. Juni 2011.

Neben den ordentlichen Traktanden wurden an der Regionalen Verkehrskonferenz Knonaueramt (RVK), vor allem die Fahrplanbegehren behandelt. Die Mobilität nachts und in der Freizeit spielten dabei eine bedeutende Rolle. ................................................... von martin mullis Gut zwei Dutzend Vertreter der Gemeinden und Verkehrsbetriebe, durfte Willy Weiss, Präsident der RVK, zur jährlichen Versammlung begrüssen. Eine kurze aber inhaltlich dennoch reich befrachtete Traktandenliste wollte bewältigt werden. Auch im Säuliamt spielt die Lebensqualität und die damit eng verbundene Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr eine äusserst wichtige Rolle. Urs Arpagaus, der Leiter für die Angebotsplanung der SBB, erhielt die etwas undankbare Aufgabe, gleich zu Beginn der Konferenz eine Einschränkung dieser Mobilität auf der S-Bahnlinie im Säuliamt zu verkünden. Infolge Sanierungsarbeiten im Landiker Tunnel, wird die Linie nachts ab 20.30 Uhr bis 5.20 Uhr zwischen Birmensdorf und Bonstetten unterbrochen sein. Die Bauarbeiten werden allerdings in zwei Zeitabschnitte aufgeteilt. Jeweils Februar bis Dezember 2012 und Februar bis August 2013 wird der Tunnel gesperrt. Trotz Ersatzbus dürfte es aber in den Nachtstunden zu längeren Reisezeiten kommen. Die negativen Nachrichten durfte Urs Arpagaus aber sofort mit positiven Neuigkeiten verschönern. Noch dieses Jahr wird der SBB neues Rollmaterial für die S-Bahn ausgeliefert. Und diese Neuerungen verheissen eine echte Komfortsteigerung. Niederflurwagen werden einge-

Fahrplanprobleme im Griff: Markus Hegglin, Leiter Angebot Region Zürich PostAuto Schweiz AG (links) und Willy Weiss, Präsident der Regionalen Verkehrskonferenz Knonaueramt. (Bild Martin Mullis) setzt, die Züge sind klimatisiert, ein neues und modernes Kundeninformationssystem sowie eine Videoüberwachung sorgen für mehr Bequemlichkeit und Sicherheit.

Fahrplanwünsche betreffen häufig die Nachtzeiten Mit dem S-Bahn-Fahrplan sind die Kunden im Säuliamt ganz offensichtlich zufrieden, lediglich ein einziges Begehren um ein zusätzliches Nachtangebot wurde gestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen musste das Ansinnen jedoch abschlägig beantwortet

werden. Da hatte Markus Hegglin, Leiter Angebot der PostAuto Schweiz AG, Region Zürich denn doch eine etwas schwierigere Aufgabe zu meistern. Der Bahnersatz Birmensdorf – Bonstetten hat infolge der Tunnelsanierung natürlich auch grosse Auswirkungen auf den Busbetrieb in der Region. Die PostAuto Schweiz AG ist aber bestens gerüstet und hat umfangreiche Massnahmen in Vorbereitung, um die Störungen so klein wie möglich zu halten. Auch die Anzahl der Fahrplanbegehren seitens von PostAuto sind beachtlich. Fast zwanzig FahrplanWünsche wurden von den Gemeinden

eingereicht. Allerdings konnte er versichern, dass fast die Hälfte davon geprüft oder unterstützt werden, einige davon sind gar bereits umgesetzt. Bemerkenswert aber ist, dass praktisch die Hälfte der Wünsche Änderungen oder zusätzliche Fahrten während der Nachtzeiten oder an den Wochenenden betreffen. Die Freizeitmobilität verlagert sich auf die Nachtstunden und wird an Bedeutung zunehmen. Markus Hegglin wird ab 1. Juli 2011 zum Leiter PostAuto Schweiz AG, Region Zürich befördert. Sein Nachfolger als Leiter Angebot heisst Alexander Häne.

Unter dem Motto «Affolterä ruumt uf!» findet am Samstag, 4. Juni 2011 auf dem Marktplatz, organisiert durch die Gemeinde Affoltern zusammen mit der lokalen Jugendarbeit, im Rahmen der laufenden Anti-Littering-Kampagne «Hilf mit!» ein Bring- und Hol-Tag statt. Aufräumen! – Das ist die Gelegenheit, um nicht mehr gebrauchte gut erhaltene Gegenstände aus Haushalt, Kinderzimmer, Garten und Werkstatt anderen Leuten gratis zur Verfügung zu stellen und für sich selbst vielleicht das eine oder andere «Schnäppchen» zu finden. Zwischen 9 und 13 Uhr können gut erhaltene Gegenstände gratis abgegeben werden und zwischen 9 und 15 Uhr können beliebig viele Gegenstände gratis abgeholt werden. Dahinter verbirgt sich mehr, als man zunächst vermuten wird. Denn durch diese Aktion werden ein vermehrtes, sinnvolles Wiederverwenden von noch tauglichen Gegenständen und ein zusätzlicher Beitrag zur Abfallvermeidung und Abfallverminderung gefördert. Was den Bring- und Hol-Tag von einem Flohmarkt unterscheidet ist der Umstand, dass kein Griff ins Portemonnaie notwendig ist, um ein Schnäppchen zu ergattern. Für unsere Zeit völlig unüblich, ist hier nämlich alles gratis! Kleine Stärkung erwünscht? Für das leibliche Wohl der kleinen und grossen Jäger und Sammler sorgt die Jugendarbeit Affoltern mit einem kleinen Beizli, welches das Verweilen an diesem Anlass möglichst angenehm begleiten soll. Bring- und Hol-Tag Affoltern, Marktplatz. Samstag, 4. Juni 2011, 9 bis 15 Uhr. Ein Anlass der Gemeinde Affoltern (Gesundheitsabteilung) und der Jugendarbeit Affoltern.


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Dienstag, 24. Mai 2011

randnotizen

Von Peter Burkhard, Gesamtleiter «Die Alternaitve», Ottenbach

Sektenprediger Neuerdings beschäftigt mich eine fast schon uralte Geschichte: In meinen jungen Jahren habe ich mich a) Hals über Kopf b) unsterblich in c) eine wunderschöne, sympathische, hoch erotische Frau, in die Quelle meiner Träume, verliebt. Fortan war das Leben süss, bis mich die Traumquelle zu einer Versammlung ihrer «Gemeinde» mitschleppte. Die hatten es mit den Engeln! Angeführt vom Erzengel Gabriel – oder war es der Michael? – versammelte sich die ganze Schar der himmlischen Wesen in dieser Gemeinde. Ich mitten drin. Langsam füllte sich der Saal mit Menschen. Meine Traumquelle und ich wählten einen Platz in der Nähe des Ausgangs (darauf habe ich bestanden). Es wurde andächtig still im Saal, der «Hohepriester» ergriff das Wort. Plötzlich unterbrach er sich selber und schaute gebannt in eine Ecke. Ich drehte mich um, wollte sehen, was er sieht. Nichts, nur Luft und die Saalwand. Vorne nickte der selbsternannte Hohepriester andächtig und stereotyp mit dem Kopf. Endlich der Durchbruch, er konnte wieder sprechen: «Sie sind da, liebe Geschwister, heissen wir sie herzlich willkommen in unserem Kreis!» Augenblicklich war der Saal voll mit Hallelujas und Lobpreisungen. Der Hohepriester: «Er hat mir ganz viel zu erzählen, aber ich kann euch nicht sagen was er mir mitteilt, ihr würdet das nicht ertragen!» Wie will er das wissen, was ich ertrage und was nicht? Ich hatte den Gedanken noch nicht zu Ende geführt, hatte ich wieder die Stimme des Hohepriesters in meinem Ohr «...ihr würdet das nicht ertragen….das wäre zu viel für euch.» Ganz spontan rief ich ihm zu: «Doch, doch, du kannst es ruhig sagen, ich ertrage es schon!» Das hätte ich jetzt besser gelassen. Es dauerte keine drei Minuten und ich fand mich vor verschlossener Saaltür. Fortan träumte ich nur noch selten, meine Quelle war versiegt.

Japanische Kommunikationskultur Neuerdings erinnere ich mich immer öfters an diese Geschichte. Wenn in den Nachrichten der aktuelle Stand der Verstrahlung in der Umgebung von Fukushima referiert wird, kommt mir dieser Hohepriester in den Sinn, «...wir wissen zwar wie hoch die Verstrahlung effektiv ist, aber das können wir euch nicht zumuten, ihr würdet es nicht ertragen!» Ja Papi Sektenpriester, Atomlobbyist, du weisst am besten was gut für uns ist! Hallo, sind wir jetzt alle kleine Kinder, über deren Köpfe hinweg entschieden wird? Eine Zeit lang hing ich der Illusion nach, das sei typische japanische Kommunikationskultur, bis ich hörte, dass bei uns seit langer Zeit ein Sicherheitsgutachten zum Atomkraftwerk Mühleberg unter Verschluss gehalten wird. Jegliche Publikation ist unter Androhung einer massiven Geldstrafe verboten. Sektenpriester und Atomlobbyisten habe vieles gemeinsam: Ihr Job ist die Manipulation der Bevölkerung – wir würden die Wahrheit ja eh nicht ertragen! – aber gut tun sie uns nicht. Der Sektenpriester hängt Hirngespinsten nach und die Atomtechnologie ist nicht demokratiefähig.

Die Harmonie Affoltern umrahmte den samstäglichen Festakt musikalisch. (Bild Werner Schneiter)

Attraktiv und behindertengerecht Einweihung der Begegnungszone Obere Bahnhofstrasse in Affoltern: Lob den Beteiligten Eine attraktive und behindertengerechte Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern: Redner lobten das Werk und das gute Zusammenspiel der beteiligten Unternehmen. Tiefbauvorstand Hans Finsler lieferte beim Essen für die geladenen Gäste im Kasinosaal Eckpunkte zur Entstehung der Begegnungszone. Die Geschichte begann mit einem Studienauftrag im Jahr 2003. Drei Jahre später scheiterte die erste Vorlage an der Urne, wurde knapp zwei Jahre später überarbeitet und den Stimmberechtigten nochmals vorgelegt. Mit 57% Ja-Stimmen sagte

der Souverän am 25. November 2007 Ja zum Kredit von knapp 3 Mio. Franken. Die erste Etappe wurde von April bis August 2009 realisiert, die zweite von zwischen März und September 2010. Finsler sprach von einer attraktiven und behindertengerechten Begegnungszone und dankte den beteiligten Planern und Unternehmern, aber auch den Nachbarn, die während der Bauzeit Umtriebe in Kauf nehmen mussten. Projektverfasser Reto Wild, Vertreter der Suter, von Känel, Wild AG, befasste sich in seinen Ausführungen mit dem Begriff «Begegnung». Er machte klar, dass die Realisierung viele Begegnungen erfordert hat: mit Pla-

nern, Direktbetroffenen und mit der Öffentlichkeit. Der Begriff «Begegnung» umfasse alle: Fussgänger, Velofahrer, Autofahrer, was gegenseitige Rücksicht erfordere. Zu schnelles Fahren und falsch parkieren seien unerwünschte Begegnungen. Begegnungsraum brauche aber auch Pflege. Hier, so Wild, können alle einen Beitrag leisten.

Teamorientiertes Arbeiten nötig Alfred Fröhli, der Bauleiter, erwähnte das gute, teamorientierte Zusammenspiel der am Bau beteiligten Firmen Vanoli, Implenia, der Büros gpw, ewp

AG und Baucal AG. «Gemeinsam haben sie die Begegnungszone gebaut und ein qualitativ hochstehendes Produkt an die Gemeinde übergeben.» Eine anspruchsvolle und nicht ganz einfache Aufgabe für Verkehrswegbauer, die laut Fröhli «den ganzen Tag im Schaufenster stehen». Der Kunde wolle während der Bauzeit in den Laden zum Einkauf, die Anlieferung zu den Geschäften müsse funktionieren, das Wasser ablaufen und Leitungen verlegt werden. «Viele Wünsche und noch mehr gehören zum Bauen», sagte Alfred Fröhli und zitierte den Künstler Michelangelo (1475 bis 1564), der gesagt haben soll: «Der am Wege baut, hat viele Meister». (-ter.)

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Der Spazierweg Im Frühling dieses Jahres haben Gemeindearbeiter von Affoltern am Albis den Bachweg im oberen Jonental vom Rückhaltebecken aus Richtung Herferswil wunderbar hergerichtet mit frischen Holzschnitzeln. Es ist ein teilweise etwas schmaler, aber traumhaft schöner Spazierweg für Fussgänger und gerade bei wärmerem Wetter ein Genuss mit angenehmen Temperaturen. Ich habe mich schon mehr als einmal in Gedanken bei der Gemeinde und ihren Arbeitern für diesen herrlichen Weg bedankt. Natürlich hat es auch ein paar heikle Stellen wo etwas Geschick des Spaziergängers gefragt ist. Und natürlich hat es auch ein paar Stellen, an denen der Weg – durch Hangwasser bedingt – immer feucht bis nass ist. Trotzdem bleibt es ein traumhaft schöner Weg. So ein Spaziergang, begleitet vom munteren Plätschern des Wassers vom Jonenbach und dem lebhaften und unüberhörbaren Vogelgezwitscher ist eine richtige Erholung. Als ich diesen Spazierweg zum ersten Mal benützte, freute ich mich über die nicht vorhandenen VerbotsHinweis- und andere mögliche Schilder. Offenbar halten die zuständigen Behörden von Affoltern ihre Bürger

für mündig und vernünftig – zumindest was diesen Weg betrifft. Ich war dann schon echt betroffen, als ich bemerkte, dass es halt immer wieder Mitbürger – speziell von der sportlichen Fraktion – gibt, die sich alle erdenkliche Mühe geben, das Vertrauen in diese Mündigkeit zu widerlegen. Die ersten MountainbikeSpuren liessen nicht lange auf sich warten. Die feuchten Stellen wurden durch die Stollenpneus aufgewühlt und so richtig matschig. Ich kann ja verstehen, dass dieser schöne Spazierweg ausgezeichnet geeignet ist für den aktiven Mountainbike-Fahrer. Schliesslich ist er ja so breit – vor allem seit die ihn säumenden Büsche und Bäume bei dem herrlichen Wetter so richtig wachsen – dass eine unverhoffte Begegnung Biker – Spaziergänger ein wahres Vergnügen für den Spaziergänger ist! Es hat ja gerade in dieser Region auch keine anspruchsvollen Herausforderungen mehr für den echten Biker... Fehlende Waldwege, genügend breit für Fussgänger und Biker, keine richtigen Steigungen – da kam dieser herrlich hergerichtete Spazierweg gerade richtig! Als ich mich dann mit Bedauern damit abgefunden hatte, dass

es halt so ist wie es ist und ich mich einen fürchterlichen Egoisten schimpfte, dass ich diesen An-, Verund sonstigen Standeslosen dieses kleine Vergnügen nicht gönnen mochte... da musste ich mit Schrecken feststellen, dass das noch steigerungsfähig war! Wo sich neben den Spaziergängern auch Biker tummeln können, da haben doch die Reiter geradezu die Pflicht, ihre schönen, kräftigen, nicht gerade federleichten Pferde über den schmalen Weg zu treiben! Speziell bei den schmalen Stellen des Weges die ohnehin schon leicht abrutschgefährdet waren, richten diese stolzen Ritter des edlen Verstandes erheblichen Schaden an. Und die ehemals nur feuchten Stellen werden zum Edelmatsch. Aber was soll dieses Gemecker? Wo sonst als auf diesem ursprünglich wunderschönen Spazierweg soll sich ein echter Pferdesportfreund noch seinem geliebten Hobby hingeben können? Inzwischen vermisse ich die nicht vorhandenen Verbots- Hinweis- und andere möglichen Schilder. Obwohl: Würden sie etwas nützen?

Melissa gewinnt das Murmelfinale in Affoltern Die Sandbahnbauer von Mondiale Billes haben in Affoltern einen Parcours für jedermann gebaut. Die Krönung war die Passage über den Albis, wo es auch am Samstag zur Entscheidung kam. Melissa, welche die 4. Klasse in Affoltern besucht, hat das Finale gewonnen und wird an der Schweizer Meisterschaft in Conthey (Wallis) teilnehmen. Der Artikel im «Anzeiger» vom Freitag, 13. Mai, «Der Beste schlägt die Schönsten» war der Auftakt. Zwei Wochen lang sah man Erwachsene und Kinder am «Chlürlä». Der grösste Gewinn für alle Murmler war sicher das Spiel auf dieser spannenden Sandbahn. Ein altes Spiel wurde neu entdeckt. Marianne Simmler, Mettmenstetten

Vollständige Adresse Zuschriften müssen immer mit einer vollständigen Postadresse versehen sein. Sie sind zu richten an

Hermann Brütsch, Affoltern

redaktion@affolteranzeiger.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 24. Mai 2011

Festmeile im Herzen von Affoltern Die Affoltemer Begegnungszone war vergangenes Wochenende definitiv ein Ort der Begegnung Chilbi und Openairkonzert, Zirkus und Theater, Festwirtschaft und Abenteuerspielplatz – die Begegnungszone war an ihrem offiziellen Einweihungs-Wochenende das alles und noch viel mehr. Das rauschende Fest hatte für alle etwas zu bieten. Auch für Neuzuzüger. Noch deutlich nach Mitternacht herrschte in der Nacht von Samstag auf Sonntag beste Stimmung – insbesondere an der Merkurstrasse. Auf der «Spyre»-Bühne heizten die «Schlagerschlampen» aus Österreich mächtig ein. Bei Voulez-vous Entertainment wurde derweil nach lateinamerikanischen Rhythmen getanzt, wer es etwas ruhiger angehen wollte, der kam in einer der zahlreichen Festwirtschaften auf seine Kosten. Das Engagement dürfte sich für alle Beteiligten gelohnt haben. Bei Tageslicht hat vor allem Seiltänzerin Nadine Tobler für Begeisterung gesorgt. Akkordeon-Klänge untermalten die ästhetisch-akrobatischen Show der jungen Aargauerin. Überall auf dem Festgelände waren die imposanten Stelzenläufer von «Gangart» in ihren effektvollen VogelKostümen anzutreffen. Speaker Frank Kleiner kam kaum nach, all die Attraktionen anzukündigen, die auf der und um die Obere Bahnhofstrasse stattfanden. Entsprechend gross war auch das Besucherinteresse: Während dem ganzen Wochenende herrschte Hochbetrieb – zur Freude aller, die sich am «Fäscht uf de Strass» engagiert haben. (tst.)

Seiltanz mit Akkordeon-Begleitung: Nadine Tobler sorgte für Begeisterung. (Bilder Thomas Stöckli / Barbara Roth / Werner Schneiter)

Brunch für Neuzuzüger und neu Eingebürgerte Beim Neuzuzüger-Brunch, zu dem erstmals auch neu Eingebürgerte eingeladen waren, wartet Gemeindepräsident Robert Marty mit Zahlen auf – genauer: mit Franken. Er rechnete vor, was ein Gemeinderatsressort pro Einwohner kostet. Nicht überraschend, dass das Sozialressort von Walter Dürr mit 950 Franken pro Einwohner am stärksten zu Buche schlägt, wogegen beim Tiefbau, verantwortet von Hans Finsler, gerade mal 120 Franken anfallen. Die Kosten aller Ressorts ergeben zusammengezählt 3230 Franken. Marty machte auch klar, dass Affoltern keine reiche Gemeinde ist und scherzte: «Vielleicht bereuen Sie jetzt schon ein erstes Mal, dass Sie hierher gezogen sind...» Der Gemeinderat sei nicht allein verantwortlich für das Glück der Einwohner, leiste aber einen Beitrag an ein gutes Lebensklima, zum Beispiel mit der Begegnungszone. – Die Bigband der Musikschule Knonauer Amt und Ausführungen über die Geschichte des Bezirkshauptortes von Herbert Gübeli ergänzten den Brunch, zu dem sich rund 150 Personen angemeldet hatten. (-ter.)

Sommer-Skispass mit Pro Juventute.

Akrobatische Einlage vor dem Kasino-Kopfbau.

Neuzuzüger-Brunch: Gemeindepräsident Robert Marty.

Auch der Jodlerklub Affoltern trug seinen Teil zum Anlass bei.

Salsa Workshop bei Voulez-vous Entertainment.

Sie waren überall anzutreffen, die Stelzenläufer von «Gangart».

Beste Stimmung auch noch nach Mitternacht vor der «Spyre»-Bühne.

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Gewerbe «Zwölf Gärten»

Anspruchsvoll

Sonntag, 29. Mai: Vernissge zu einer Ausstellung im Kloster Kappel. > Seite 14

20 Jahre vocativ zürich: Konzerte in Kappel am Albis und in Zürich. > Seite 15

Faszinierende Unterwasserwelten Im Emmen Center werden in acht grossen Biotop-Aquarien bis am Samstag, 4. Juni, Ausschnitte aus der Unterwasserwelt verschiedener Kontinente gezeigt. Die Ausstellung gibt einen eindrücklichen Einblick in die unterschiedlichen Lebensarten und -formen unter Wasser. Gegensätzliche Landschaften und diverse Fische aller Arten können während drei Wochen im Emmen Center bestaunt werden. Die tierschutzgerechten Aquarien mit den fantastischen und attraktiven Unterwasserwelten laden die Besucherinnen und Besucher ein, in eine andere Welt einzutauchen. Die acht Aquarien im Emmen Center widmen sich acht verschiedenen Themen: Farbige Buntbarsche aus den afrikanischen Felsenlandschaften vom Malawi- und Tanganjikasee verteidigen ihre Territorien gegenüber Artgenossen. Australische Regenbogenfische schwimmen im dicht bewachsenen Bachlauf um die Wette. Ein Flusslauf des Amazonas präsentiert grosse Fischschwärme und Diskusse im üppigen südamerikanischen Unterwasserdschungel. Buntbarsche aus Mittelamerika, Goldfischzuchtformen, mexikanische Platys sowie ein Aquarium mit heimischen Seefischen runden das Bild ab. Die unterschiedlichen, im Detail durchdachten und sehr attraktiven Unterwasser-Landschaften sowie die diversen Fischarten bieten ein breites Spektrum der Vielfalt an Lebensformen unter Wasser. (pd.)

Dienstag, 24. Mai 2011

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Erfrischend Ironie und instrumentale Virtuosität: Grosse Oper für zwei Celli in Hedingen. > Seite 15

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Linde am Isenberg Start zur zweiten Phase des Ottenbacher Vernetzungsprojekts mit Baumpflanzung. > Seite 21

Der FCA bezwingt Wollishofen mit 2:1 – der FCWB mit einem 2:2 gegen Höngg. > Seite 22

«Leben ist Bewegung» Osteopathie befasst sich mit Verbindungen innerhalb des Körpers

Von Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv,

Bei Rückenschmerzen, Kopfweh und Verdauungs-Beschwerden kann Osteopathie Linderung verschaffen. Timo Siegert behandelt seit einigen Jahren in Affoltern, seit bald zehn Monaten an der Obfelderstrasse 33. «Das Leben ist Bewegung». Mit diesem Zitat von Dr. Andrew Taylor Still hat Timo Siegert kürzlich einen Vortrag über Osteopathie begonnen. Still befasste sich als Chirurg schon vor über 100 Jahren sehr intensiv mit der Anatomie und Physiologie. Er gilt als Begründer der Osteopathie. Der Mensch ist eine untrennbare Einheit, bestehend aus vielen kleinen Zahnrädern und Federn. So sucht ein Osteopath bei einem Patient mit immer wiederkehrenden Kopfschmerzen die Ursache nicht nur im Kopf – hier wurde ja auch eventuell schon ein MRT gemacht –, sondern wird seine Untersuchung auf den ganzen Bewegungsapparat, auf die inneren Organe und das cranio-sacrale System (Gehirn und Rückenmark) ausweiten. Auch ein blockiertes Beckengelenk kann auf Dauer Kopfschmerzen verursachen. Der Körper besitzt selbstregulierenden Kräfte, die ihn bei Gesundheit halten. Kleinere Fehlstellungen, Asymmetrien oder blockierte Wirbelgelen-

mente blockiert oder stehen unter zu hoher Spannung, so können Schmerzen die Folge sein.

Keine Konkurrenz zur Schulmedizin

Osteopath Timo Siegert untersucht eine Wirbelsäule. (Bild

Sein Angebot möchte Timo Siegert keinesfalls als Konkurrenz zur Schulmedizin sehen: «Ich wünsche mir eine Zusammenarbeit», sagt der 37-Jährige. Seit elf Jahren wirkt Siegert als Physiotherapeut, hat berufsbegleitend Osteopathie studiert und teilt sich seit August 2010 eine Praxis mit der Physiotherapeutin Ingrid Cianci. (tst.)

zvg.) Timo Siegert, Osteopath,

ke kann er ein Stück weit ausgleichen, solange die anderen Elemente frei beweglich sind. Sind aber zu viele Ele-

Physiotherapeut, Sportphysiotherapeut und Akupressurtherapeut i.A., Obfelderstrasse 33, Affoltern. Telefon 078 866 67 70, timosiegert@gmx.ch.

«Everdance» – neues Angebot für Senioren Tanzen tut gut, stärkt die Gesundheit und die Lebensfreude. Pro Senectute Kanton Zürich hat ein neues Tanzkonzept speziell für Menschen ab 60 entwickelt. In Obfelden startet Ende Mai ein sechsteiliger Kurs. «Rägeboge»-Inhaberin Elsbeth Stähli (Mitte) mit ihrem neuen Team: Masseurin Simone Ackermann (links) und Tierkommunikatorin Romy Hess. (Bild Thomas Stöckli)

Frischer Wind im «Rägeboge» Kennenlern-Tag in Mettmenstetten

«Ich kenne den ‹Rägeboge› schon seit meiner Kindheit», so Simone Ackermann, die nicht nur klassische Massage anbietet, sondern ab Juni auch jeweils dienstagnachmittags im Verkauf tätig sein wird. «Ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen und fühle mich wohl», betont die sympathische junge Frau. Am Tag des persönlichen Kennenlernens will sie allen Interessierten die klassische Massage näher bringen und demonstriert ihr Können anhand von fünfminütigen SchnupperHandmassagen. Auf Tierkommunikation und Begegnungsreisen zwischen Mensch und

Sieg und Remis

aus gewerbesicht

Tanzen für Herz, Bein und Hirn

Simone Ackermann (links) und Romy Hess heissen die neuen Frauen an der Seite von Elsbeth Stähli im Mettmenstetter «Rägeboge». Kommenden Samstag von 9 bis 17 Uhr heissen sie zum persönlichen Treffen willkommen.

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Tier ist Romy Hess spezialisiert. Was tun, wenn die Katze nicht mehr stubenrein ist, das Sofa verkratzt oder nachts um 4 Uhr Fressen fordert? « Verhaltens-Auffälligkeiten können einen ganz banalen Grund haben», weiss die Tierpsychologin. Von 11 bis 11.45 Uhr und von 15 bis 15.45 Uhr stellt sie die Tierkommunikation vor. Anschliessend führt sie eine begleitete Begegnungsreise mit einem Tier durch. «Und ich bin dann einfach da», spielt Elsbeth Stähli ihre Rolle am Kennenlern-Tag herunter. Die «Rägeboge»-Inhaberin informiert über AuraSoma und Quantenfeld-Heilung. Sowohl bei Simone Ackermann als auch bei Romy Hess gibt es übrigens einen 10-Prozent-Gutschein – sei es für eine Massage oder eine Beratung. (tst.) Kennenlern-Tag am 28. Mai, 9 bis 17 Uhr im «Rägeboge», Zürichstrasse 15, Mettmenstetten. Infos unter 044 768 37 23 oder www.raegeboge.net.

Auch ältere Menschen tanzen gerne, oft fehlt ihnen jedoch ein Tanzpartner. Nun hat Monika Bühlmann, 10Tanz-Schweizermeisterin, das Konzept Everdance für Pro Senectute Kanton Zürich entwickelt: Zu bekannten und beliebten Melodien können einfache Schrittfolgen – ganz exakt müssen sie nicht sein – erlernt und in der Gruppe getanzt werden. Tanzen stärkt den Kreislauf und das Gleichgewicht und aktiviert beide Gehirnhälften gleichzeitig. Tanzen ist gerade im reiferen Alter ein wertvoller Bewegungssport, ohne streng und allzu ernst zu sein. Tanzen ist anregend und macht grossen Spass, besonders zur geeigneten Musik – Evergreens aus den Jahren 1940 bis 1970, zu denen Cha-Cha-Cha-, Walzer- oder Samba-Schritte passen, richten sich an ein Publikum über 60. Ein Tanzvergnügen, das man auch ohne Partner geniessen kann.

Kurs in Obfelden An über einem Dutzend Orten im Kanton Zürich werden die Kurse neu durchgeführt. Am 31. Mai startet Helen Spörri den ersten «Everdance»-Kurs in Obfelden: jeweils dienstags um 17 Uhr finden im Singsaal des Schulhauses Chilefeld die 50-minütigen Lektionen statt. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, in der man sich bewegen kann, und passende Schuhe. Sechs

Helen Spörri lädt zu «Everdance» ein. (Bild zvg.)

Lektionen kosten 84 Franken, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Helen Spörri gibt seit sieben Jahren Seniorenturnen in Aeugst und Obfelden, sie selbst tanzt leidenschaftlich gerne und schon lange. Sie bringt also die nötige Erfahrung mit auch für Übungen der Koordination und Sturzprophylaxe sowie ein sanft aufbauendes Krafttraining. Das alles lässt sich spielerisch in «Everdance» integrieren und die Beweglichkeit nimmt von selbst zu. Helen Spörri gibt auch gerne weitere Auskünfte am Telefon. (db.) Everdance, Singsaal Schulhaus Chilefeld, Dorfstr. 65, Obfelden, 6-mal dienstags ab 31. Mai bis 5. Juli, von 17 bis 17.50 Uhr, (Einstieg auch nach Kursstart möglich, zweite Kursperiode nach der Sommerpause). Für Rückfragen: Helen Spörri, Telefon 044 761 89 80. Anmelden bei Pro Senectute Kanton Zürich, Telefon 058 451 51 31 oder per E-Mail: sport@zh.pro-senectute.ch.

Affoltern

Utopien? Nein, das Mögliche tun Die Zukunft unserer Stromversorgung kann man unter verschiedenen Titeln betrachten. Eines aber ist klar: In allererster Linie muss sie sicher sein. Sicher im doppelten Sinne. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass die Menschen keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden. Dabei denken wir nicht nur an Sicherheit in einer Krisensituation wie etwa Fukushima. Wir vom Gewerbe denken an eine langfristige Sicherheit und stehen deshalb auch dafür ein, dass der CO2-Ausstoss zugunsten des Klimas bis ins Jahr 2020 um 20 Prozent gesenkt wird. Wir müssen aber auch darauf zählen können, dass zu allen Zeiten genug Strom geliefert wird, damit in unseren Betrieben die Maschinen laufen und die Wohnungen geheizt werden können. Gerade deshalb müssen wir alles dafür tun, dass wir so weit wie möglich autonom bleiben. Nun stellt sich natürlich sofort die Frage, wie wir dies alles erreichen. Und hier scheiden sich die Geister. Die einen sagen, wir brauchen unbedingt neue Kernkraftwerke. Zu denen gehören wir nicht. Wir sagen bloss: Wir müssen auf die Kerntechnologie setzen können, solange diese nicht einfach zu ersetzen ist, denn wir können nicht von heute auf morgen aus der Kernkraft aussteigen. Aber wir können und wir müssen noch intensiver als bisher an Alternativen denken. Vor allem sollten wir eines: Wir sollten mit der uns heute zur Verfügung stehenden Energie viel effizienter umgehen, als wir dies tun. Wir sollten die Ressourcen besser nutzen. Die Wirtschaft selber hat diesbezüglich in den letzten Jahren vieles getan. Ein riesiges Sparpotenzial liegt indes immer noch brach. Wenn in der Schweiz rund 1,5 Mio. Gebäude energietechnisch sanierungsbedürftig sind und pro Jahr nur etwa ein Prozent saniert wird, erkennt man bald, wo der Hebel angesetzt werden muss. Und gleichzeitig würde hier ein gewaltiges Auftragsvolumen für unsere KMU-Wirtschaft entstehen, insbesondere in der Bau- und Cleantechbranche. Dazu braucht es aber nicht neue Gesetze oder Verordnungen, nötig sind marktwirtschaftliche Anreize. Als Gewerbedirektor setze ich mich dafür ein, dass Investitionen von den Steuern abgezogen werden können, wenn sie auf einen hohen energetischen Standard abzielen. Und ich mache mich dafür stark, dass Bauvorschriften liberalisiert und damit Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden. Mit marktwirtschaftlichen Instrumenten müssen wir auch alle Formen alternativer Energieproduktion fördern. Damit erreichen wir nicht nur einen grösseren Anteil erneuerbarer Energie am gesamten Stromverbrauch. Wir schaffen auch die Bedingungen für eine dezentralere und dafür sicherere und selbstständigere Stromversorgung. Utopien? Ja und nein. Ich meine, wir sollen das Unmögliche für morgen denken, heute müssen wir aber das Mögliche tun.


veranstaltungen

Fest der Spitzenklasse Beschwingter und spassiger kann der Mai nicht enden: Am kommenden Samstag findet in der Scheune von Ueli Schneebeli in Uerzlikon das Fest statt, das zum dritten Mal in Folge ein Dorfknüller werden dürfte.

«Wir sind bestens gerüstet», sagen Barbara Eder und Ueli Schneebeli, die Organisatoren der gemütlichen Sause. «Jetzt hoffen wir bloss noch, dass Petrus nicht den Griesgram spielt». Wie im vergangenen Jahr erwarten die beiden einen Grossaufmarsch, der sich für jeden einzelnen Besucher lohnen wird, «denn die Stimmung in der Scheune ist garantiert phänomenal und wir lassen nichts unversucht, sie ins Unermessliche zu steigern», sagt Schneebeli. Geboten wird einiges, das beinahe schon Tradition ist. Der Metzger René Klausner aus dem luzernischen Root brutzelt zwei Spanferkel zu je 65 Kilo und auf dem Grill liegen Bratwürste und Servelats. «Bei uns knurrt niemandem der Magen», sagt Barbara Eder,

und nachspülen kann man mit jeder denkbaren Genussflüssigkeit. «Sechs schöne Dirndlfrauen sorgen dafür, dass keiner auf dem Trockenen sitzt». Legendär und krönender Abschluss ist etwa der Säulikaffee «mit Kurvenwasser» und Schlagrahmhaube. Futtern kann man ab 18 Uhr, und wer überflüssige Kalorien schnell wieder loshaben will, schafft das beim Tanzen: Die Jauks spielen als begnadete Stimmungsmusiker ab 20 Uhr, «dass sich die Bretter von Uelis Scheune biegen», so Eder. Anmelden muss sich niemand für den geselligen Abend, und zum Festort findet jeder. «Zu Beginn des Anlasses gibts Einweiser, und nachher ists so trubelig, dass man nach Gehör hinkommt», sagt Schneebeli. Parkplätze gibts genügend im Dorf, und wer zum Schluss nicht mehr fahrfähig ist, wird heimkutschiert. Das Fest, versprechen die Organisatoren, «wird in die Langzeiterinnerung eingehen». Und falls Petrus wider Erwarten Schleusen öffnet, hat Schneebeli vorgesorgt: «Erstmals gibts an meiner Scheune ein riesiges Vordach». Also: Antanzen, Leute! (rf)

«Zwölf Gärten» Ausstellung im Kloster Kappel Am Sonntag, 29. Mai, um 15.30 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung «Zwölf Gärten» von Maria Cristina Tangorra im Kloster Kappel statt. Anschliessend gibt es «Musik und Wort» mit dem Solistenensemble ColVoc. Wer einen Garten hat, weiss um das Gespür und die Erfahrung, die es zu seiner Bepflanzung und Pflege braucht. Wie ein Künstler stimmt der Gärtner Formen und Farben verschiedener Gewächse aufeinander ab und entwickelt eine Art Wachstumsdramaturgie für das ganze Jahr. Sehr häufig dient der Garten darum als Metapher für die «Wohnung der Seele». In vielen Religionen gilt er gar als Symbol der Lebensentfaltung. Auf diesem Bild basiert auch die Installation «Zwölf Gärten» von Maria Cristina Tangorra aus zwölf Fresken. Mit dem Titel bezieht sich die Künstlerin auf einen gleichnamigen Renaissance-Text, in dem die Heilige Katharina von Bologna vor unserem inneren Auge zwölf Gärten hervorruft. Deren Vegetation zeigt – angefangen bei einfachen Heilkräutern bis hin zu edlen Blüten und Gewächsen – eine Art Pflanzenhierarchie auf, die sich von Garten zu Garten steigert. Die Installation «Zwölf Gärten», die diesen Werdegang schrittweise nachvollzieht, ist ursprünglich als eine Art durchlaufender Parcours für den Innenhof eines Klosters konzipiert. Als solchen kann man sie nun im Kapitelsaal des Klosters Kappel er-

leben. Material und Technik, Form und Farbe, Geometrie und Oberflächenbehandlung, Idee und Ausführung verschmelzen zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk, das die Komplexität dieses hochphilosophischen Themas meisterhaft erfasst. Maria Cristina Tangorra, geboren 1961 in Mailand, Italien, hat Architektur in Rom und Kunst bei der Kunstakademie Brera in Mailand studiert. Seit 1999 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Freiburg im Breisgau. Anschliessend um 17.15 Uhr kann man den Sonntag in der wunderschönen Klosterkirche besinnlich ausklingen lassen mit einem Konzert der Reihe «Musik und Wort». Das Ensemble ColVoc Detmold-Leipzig interpretiert Musik aus dem Hohelied Salomonis des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Solisten des Ensembles singen in der authentischen Besetzung, wie sie vor allem in der päpstlichen Kapelle über Jahrhunderte gepflegt wurde, mit den männlichen Diskant- und Altstimmen, den Tenören auf einem tiefen, klangvollen Bassfundament. Texte, ausgewählt und vorgetragen von Pfrn. Dorothea Wiehmann Giezendanner, begleiten die Musik. Vernissage der Ausstellung «Zwölf Gärten» am Sonntag, 29. Mai, 15.30 Uhr findet im Kloster Kappel. Anschliessend «Musik und Wort» mit dem Ensemble ColVoc Detmold-Leipzig. Texte, gelesen von Dorothea Wiehmann Giezendanner, begleiten die Musik. Eintritt frei - Kollekte. Anschliessend Möglichkeit zum Imbiss (12 Franken, mit Anmeldung, Telefon 044 764 88 10). Infos unter www.klosterkappel.ch.

Von Baum und Mensch Offener Gottesdienst in Affoltern Am kommenden Freitagabend lädt die Pfarrei St. Josef zu ihrem dritten offenen Gottesdienst ein. Eine einfache Feier mit Stille, Klängen und Bewegung als Gegenpol zum Alltag. Zeit durchzuatmen, zu sich zu kommen, dem Leben auf die Spur zu kommen und die Beziehung zu sich selbst – und diesmal ganz besonders zur Natur – zu pflegen. Bäume – Zeichen des prallen Lebens. Was im März ganz zart begann steht jetzt in voller Pracht. Die Bäume tragen ihr volles Laubkleid, sattes Grün umgibt uns. Bäume – Spiegel der verschiedensten Facetten unseres eigenen Lebens, Begleiter durch alle (Jahres-)Zeiten des Seins. Heilsames und

Heiliges können wir an ihnen ablesen, vertiefen, neu erspüren. So wie der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde, ist der Baum Abglanz des ganzen Kosmos. Aufrecht steht er da – manchmal vom Leben gezeichnet, aber immer als Verbindung zwischen Himmel und Erde. Texte, Stille und die Musik von Samuel Staffelbach (Indianerflöte, Klangschalen, Trommeln etc.) führen uns in die Begegnung mit dem faszinierenden Geschöpf «Baum». Anschliessend ist Gelegenheit, bei einem kleinen Snack noch etwas zusammenzusitzen. Freitag, 27. Mai, um 19 Uhr in katholischen Kirche Affoltern. Infos unter www.kath-affoltern.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 24. Mai 2011

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Breites und unkonventionelles Spektrum 20 Jahre vocativ zürich: Messe in h-Moll als Jubiläumskonzert Seit 20 Jahren bereichert der Chor vocativ zürich unter der Leitung von Heini Roth in vielfältiger Weise die Musikszene. Für die Jubiläumskonzerte vom 28. und 29. Mai in Kappel und Zürich hat sich der Chor ein sehr anspruchsvolles Werk vorgenommen: Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll. Was haben Max Frisch, der dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, und der Chor vocativ zürich miteinander zu tun? 1991 feierte Zürich im Schauspielhaus den 80. Geburtstag des Schriftstellers, und bei dieser Gelegenheit trat vocativ zürich zum ersten Mal auf. Dieser Auftritt war typisch für die Art, in welcher der von Heini Roth geleitete Chor in den letzten 20 Jahren mit über 100 Konzerten die Zürcher Musikszene mitprägte. Den überwiegenden Teil seiner Konzerte organisiert vocativ zürich, ein Laienchor, selbst. Meist sind diese der anspruchsvollen A-cappella-Literatur, aus allen musikalischen Epochen, gewidmet. Der Chor musiziert aber auch gemeinsam mit Solisten und Instrumentalensembles. Dabei war Clau-

Der Chor vocativ zürich bringt in seinen Jubiläumskonzerten unter der Leitung von Heini Roth die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach zur Aufführung. (Bild zvg.) dio Monteverdis Marienvesper eines der grösseren Vorhaben.

Warum die Messe in h-Moll? Warum aber haben sich Dirigent und Chor für die Aufführung der Messe in

h-Moll von Johann Sebastian Bach entschieden? «Als junger Mann sang ich vor rund dreissig Jahren im Chor die h-Moll-Messe», erklärt Heini Roth. «Spätestens seit damals war der Gedanke an eine eigene Aufführung dieses kolossalen Werks vorhanden. Es

war mir aber auch immer bewusst, dass es dafür eine reiche Erfahrung brauchen würde. Also hiess es warten und arbeiten.» Die h-Moll-Messe, so Roth, sei für ihn immer der Inbegriff eines vokalen Meisterwerks gewesen. «Ob komplizierteste Doppelfuge oder

schlichte Arie, ob virtuoses Getöse oder spielerisches Duett, alles ist in einer Qualität vorhanden, welche nur der gereifte, erfahrene Meister zu komponieren verstand.» Er betrachte die h-Moll-Messe als ein Werk, das Bach der Nachwelt als Testament, welches sein ganzes Können beinhalte, hinterlassen habe. «Eine Aufführung dieses Kulturerbes stellt höchste Ansprüche und ist für jeden eine enorme Herausforderung», stellt Heini Roth fest. Für ihn sei jetzt nach dreissig Jahren Chorleitererfahrung der Zeitpunkt gekommen, den immer gehegten Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Den äusseren Anlass dazu bildet das 20-jährige Bestehen von vocativ zürich. Der Chor besteht aus rund 30 Sängerinnen und Sängern, die über eine grosse musikalische Erfahrung verfügen. Viele Mitglieder haben Gesangsunterricht besucht oder eine musikdidaktische Ausbildung absolviert. (pd.) Konzerte am Samstag, 28. Mai, um 20 Uhr in der Klosterkirche Kappel und am Sonntag, 29. Mai, um 17 Uhr im St. Peter in Zürich. Billets à 70, 50 und 30 Franken (mit Legi jeweils 15 Franken Ermässigung). Vorverkauf auf www.vocativ.ch.

Grosse Oper für zwei Celli in Hedingen Duocalva bietet eine erfrischende Mischung aus Ironie und instrumentaler Virtuosität

Auftritt in Affoltern: Edi’s Blasmusikanten. (Bild zvg.)

Edi’s Blasmusikanten auf dem Märtplatz in Affoltern Am kommenden Sonntag, 29. Mai, 10.30 Uhr, folgt auf dem Märtplatz in Affoltern ein musikalischer Leckerbissen: Mit dem Auftritt der beliebten Blaskapelle «Edi’s Blasmusikanten» ist für gute Unterhaltung und Stimmung gesorgt. In der Festwirtschaft werden zu Walzer, Polka, Blues und Dixieland Getränke und Grillgut zum Verkauf angeboten. Am Grill wirkt Musikfreund Toni Nussbaumer. Die Musikanten freuen sich auf ein zahlreiches Publikum.

Wird in der Oper üblicherweise geliebt und gestorben, so darf an diesem Abend auch einfach gelacht werden. Zwei Aushilfscellisten warten im Orchestergraben auf das eingeladene russische Gastspielensemble. Der Bus des Ensembles bleibt auf der Strecke.

Publikum bei Laune zu halten, denn schliesslich geht es ja auch um ihre Gage. Und so beginnt für die zwei Cellisten eine Odyssee durch die klassische Opernliteratur, von Händel bis Andrea Bocelli.

In ihrem Programm «Heute Abend: Zauberflöte! Grosse Oper für zwei Celli» verarbeiten die zwei Cellisten Alain Schudel und Daniel Schaerer ihre einschlägigen Erfahrungen als Orchestermusiker und freischaffende Künstler. Die Ausgangssituation des Stückes, welches von Charles Lewinsky dramaturgisch begleitet wurde, ist so simpel wie unangenehm: wieder einmal haben Schaerer und Schudel, die sich unter anderem von diversen gemeinsamen Beerdigungs-Auftritten her kennen, einen Aushilfsjob angenommen. Diesmal sollen sie ein russisches Orchester ergänzen, welches die Zauberflöte spielt. Doch die Russen kommen nicht. Aus der Not eine Tugend machend fangen Schaerer und Schudel an, das

Ihre unterschiedlichen Charaktere und Ansichten über die Musik und den Musikbetrieb prallen aufeinander und gewähren den Zuschauern einen tiefen Einblick in die Seele eines Musikers. «Heute Abend: Zauberflöte» ist eine humorvolle, erfrischende Mischung aus Ironie und instrumentaler Virtuosität, die von Dominique Müller wirkungsvoll in Szene gesetzt wurde. Dem Duocalva liegt es am Herzen, dass die klassische Musik neues Publikum findet und zugänglicher wird, auch ausserhalb renommierter Konzertsäle. (BG)

Tiefe Einblicke in die Seele eines Musikers

Der Gemeindeverein Hedingen lädt zu diesem vergnüglichen Anlass ein am Freitag, 27. Mai 2011 um 20.15 Uhr ins Chilehuus in Hedingen. Eintritt frei, Kollekte.

Bieten ein Bühnenprogramm mit viel Cellomusik und eine treffende Story als roten Faden: Alain Schudel (unten) und Daniel Schaerer. (Bild zvg.)

in kürze

Kultur hautnah erleben: Gastfamilie werden! Die Schweiz mal mit ganz anderen Augen betrachten? Auf kultureller Entdeckungsreise im eigenen Land sein? Ende August 2011 erreichen rund 150 Jugendliche aus aller Welt die Schweiz, um hier während drei bis elf Monaten ihr Austauschjahr zu verbringen. Für diese jungen Menschen sucht AFS Schweiz offene und tolerante Gastfamilien, die einen jungen Menschen ehrenamtlich bei sich aufnehmen möchten. Lust auf ein interkulturelles Abenteuer für die ganze Familie? Informationen unter afs.ch, Telefon 044 218 19 19 oder info@afs.ch.

«Nicht blau, sondern schlau» Aktionstag zum Thema Alkoholmissbrauch auf dem Rössliplatz in Mettmenstetten Alkohol ist als Kultur- und Konsumgut fest in unserer Gesellschaft verankert. Zu einem guten Essen gehört für viele ein Glas Wein, andere wollen auf ihr Feierabendbier nicht verzichten. Doch Alkohol hat nicht nur eine gemütliche und gesellige Seite, sondern kann auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit sowie auf die Gesellschaft haben. Gerade weil der Alkohol gesellschaftlich akzeptiert ist, fällt es oft schwer, über allfällige Probleme zu reden – oder andere darauf anzusprechen. Um dieses Tabu zu brechen und alkoholbedingten Folgeproblemen vorzubeugen, lanciert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine neuartige,

partizipative Alkohol-Präventionskampagne.

Über Umgang mit Alkohol sprechen Die nationale Dialogwoche, welche vom 21. bis 29. Mai 2011 stattfindet, ist Teil der neuen Alkohol-Präventionskampagne, welche nicht auf direktive Botschaften, Plakate und Fernsehspots setzt, sondern das Thema dort ansprechen will, wo es brennt. Indem sie dort ansetzt, wo sich die Menschen bewegen und indem sie Fragen stellt, berücksichtigt diese Kampagne unterschiedliche Blickwinkel in Bezug auf den Alkoholkonsum. Während dieser Woche realisieren rund 230 Partner

über 260 verschiedene Aktivitäten. Einige Aktivitäten finden mehrmals statt, wodurch der gesellschaftliche Dialog an insgesamt über 620 Veranstaltungen gefördert wird.

Auf spielerische Art an ein ernstes Thema An dieser Kampagne beteiligt sich auch das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik in Mettmenstetten in Zusammenarbeit mit dem Elternrat Sek Mättmi. Mit Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Dorf soll das offene Gespräch über den Umgang mit Alkohol angeregt werden. Dies am Samstag, 28. Mai, von 10 bis 16 Uhr auf

dem Rössliplatz in Mettmenstetten. An diesem Tag kann man mit Rauschbrillen, welche einen angetrunkenen Zustand simulieren, die Geschicklichkeit testen und so auf spielerische Art an ein ernstes Thema herantasten, das auch in Mettmenstetten präsent ist. Dieses Projekt wird fachlich unterstützt von der Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon (Supad), und finanziell von der CSS Krankenversicherungen. Angela Ferrari Aktionstag Rössliplatz Mettmenstetten, Samstag 28. Mai 2011, 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos: www.sputnik-mettmenstetten.ch, www.elternrat-sekmaettmi.ch, www.ich-spreche-über-alkohol.ch


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Vermischtes

Dienstag, 24. Mai 2011

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Die Linde auf dem Isenberg Start zur zweiten Phase des Vernetzungsprojekts in Ottenbach Die zweite Phase des Vernetzungsprojekts (VNP) in Ottenbach, wurde mit einem symbolischen Akt gestartet. Hoch über dem Dorf, am Isenberg, pflanzten der Präsident und zwei Mitglieder der Arbeitsgruppe VNP eine Linde. ................................................... von martin mullis Nachdem die erste Etappe des Vernetzungsprojekts (VNP) in Ottenbach abgeschlossen und vom Kanton als positiv beurteilt wurde, beschloss der Gemeinderat das VNP in einer zweiten Phase zu verlängern (2011 bis 2016). Ziel dieses Projekts ist es, die standörtlichen Potenziale, die ökologisch sinnvolle räumliche Anordnung und eine biologische Qualität der Ausgleichsflächen zu fördern. Der Erhalt und die Förderung von Ried- und Magerwiesen, Extensivweiden, Magerweiden, Hochstammobstgärten sowie die Pflege von Hecken und Gehölze, gehören in erster Linie zu den Umsetzungszielen.

Linde als Symbol ökologischer Massnahmen Durch eine gute Information und Motivation der Bewirtschafter, gelang es, in einer ersten Phase verschiedene Aufwertungsmassnahmen umzusetzen. Ottenbach erfüllt bereits hohe

Anforderungen gemäss der Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV). So weist die Gemeinde über 340 Hochstamm-Obstbäume, mehr als 130 Aren Hecken und 450 Aren Naturwiesen auf. Es zeigte sich deutlich, dass die Beteiligung der Landwirtschaft für die Umsetzung unumgänglich ist. Durch ihre Beteiligung leisten die Landwirte einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, Landschafts- und Erholungswerte auf dem Gemeindegebiet. Sozusagen als symbolischer Akt und als sichtbares Zeichen für den Start der zweiten Phase des Vernetzungsund Öko-Projekts, soll die Linde an prominenter Stelle über dem Ort auch der Dorfbevölkerung die Anstrengungen zugunsten der Umwelt signalisieren. Zusammen mit einigen Kommissionsmitgliedern schaufelte an diesem Samstagmorgen selbst der Gemeindepräsident persönlich ein stattliches Loch, um den bereits schon mehrere Meter hohen Jungbaum zu pflanzen. Auch der Präsident der Vernetzungskomission, Fritz Schumacher, liess es sich nicht nehmen, selbst mit Pickel und Schaufel Hand anzulegen. Die Verantwortlichen des Vernetzungsprojekts hoffen, dass der noch junge Lindenbaum genau wie ihre Anstrengungen wächst und gedeiht. Die Linde auf dem Isenberg fügt sich ausserdem äusserst gut in die Landschaft ein, finden sich doch in einer Umgebung von einigen hundert Metern ebenfalls noch zwei grosse und markante Lindenbäume.

Sie pflanzten eine Linde als Symbol: Gemeindepräsident Kurt Weber, Präsident VNP und Gemeinderat Fritz Schumacher sowie die Mitglieder der VNP, Thomas Weber und Jürg Schneebeli (von rechts). (Bild Martin Mullis)

Band Strozzini unplugged in Hausen Vier Halsabschneider in der Mülibar Strozzini. Das sind vier Jungs mit drei Alben, über 150 Auftritten und Konzerten am Gurtenfestival und in Zermatt Unplugged. Am 26. Mai spielen sie in der Mülibar in Hausen am Albis auf.

Vom Duo auf der Strasse ans Gurtenfestival

Mit Hingabe für den Zirkus geschminkt: Kleiner aber gefährlicher Tiger. (Bild Martin Mullis)

Strozzini (italienisch: Halsabschneider) haben ihre Karriere auf ungewöhnliche Art und Weise gestartet: 2003 begannen sie zu zweit als Strassen- und Beizenmusiker durch die Gassen von Zug, aber auch jene anderer Städte zu ziehen. Für DRS 3 waren sie bereits 2007 die Swisstop-Band des Monats. Seither spielten Strozzini in der aktuellen Vierer-Besetzung. Die Veranstalter im Zürcher Papiersaal machten die Gruppe im Winter 2008/2009 zu ihrer Resident Band. Die Stadt mit der Kapellbrücke holte sie 2008 für die Blue Balls Luzern, die Finanzmetropole ans Zurich Film Festi-

val 2009. 2010 standen Strozzini sowohl am Gurtenfestival als auch im Zermatt Unplugged auf der Bühne.

Mischung aus Blues, Folk und Rock Strozzini, das ist Blues, Folk, Rock, Pop, Sarkasmus und Ironie. Strozzini, das ist eine brillante Stimme – gepaart mit intelligentem Songwriting. «Strozzini», so einer ihrer glühenden Fans, «transportiert Gänsehautatmosphäre, Traumwandelmelodien und Weltschmerztexte. Wen das kalt lässt, der kennt keine Wärme.» Oder wie es die Jungs selber formulieren: Strozzini, das ist Knüppelpop. Genau den spielen die vier Halsabschneider nach 2009 zum zweiten Mal in Hausen – dort, wo der Strozzini-Schlagzeuger Simon Dinkel aufgewachsen ist. Aschi Rutz 26. Mai, Bar ab 20.30 Uhr geöffnet, Musik ab 21 Uhr, Eintritt frei/Obolus Sponsor: Raiffeisenbank Mettmenstetten www.strozzini.ch; www.mülibar.ch

Grosse Show mit kleinen Künstlern Knonauer Früeligsfäscht im Zirkusfieber Das Knonauer «Früeligsfäscht» zeigte sich in diesem Jahr in einem etwas grösseren Rahmen. Fand doch die eigentliche Integrationsveranstaltung für Neuzuzüger, ausländische Einwohner und selbstverständlich auch für alle alteingesessenen Knonauer zum 15. Mal statt. Die Präsidentin des Vereins «Forum Weltoffenes Knonau», Lisette Müller und Vorstandsmitglied Karin Moosberger, hatten denn auch bereits am frühen Samstagnachmittag alle Hände voll zu tun. Draussen auf dem Dorfplatz Stampfi war einiges los. Dutzende Kin-

der probten Zirkuskunststücke. Sie jonglierten mit Frisbees, übten das Balancieren über ein gespanntes Seil oder mit Rollen, machten Purzelbäume durch einen Reif und trainierten mit dem Spielgerät Diabolo.

Gelebte Integration Andere wiederum liessen sich geduldig und mit Hingabe zu veritablen Raubtieren oder anderen wunderschönen Masken schminken. In der abendlichen Varieté-Show «Zum goldenen Gaukler» tauchten sie dann gänzlich in die faszinierende Welt des Zirkus

ein. Das kleine Jubiläum des «Früeligsfäschts» bot auch Gelegenheit, nicht nur von Integration zu sprechen sondern diese auch zu leben. Knonauerinnen und Knonauer aus aller Herren Länder bereiteten Gerichte aus ihren ursprünglichen Heimatländern zu. Die Speisekarte präsentierte so weltumspannende Köstlichkeiten. Immerhin standen da «Köche» aus Sri Lanka, dem Libanon, Marokko, Brasilien, Italien, Kanada und aus den USA am Kochherd. Ein fröhliches weltoffenes und spannendes Fest, das den sonnigen und warmen Samstag mehr als verdiente. (mm)

Band Strozzini mit Tobias Röthlin, Gesang und Gitarre; Simon Dinkel, Schlagzeug; Dominik Stählin, Bass und Gesang und Jonathan Gubler, Gitarre (von links) - sowie einem weiteren «Halsabschneider». (Pressebild Strozzini)


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Vermischtes

Dienstag, 24. Mai 2011

Donnerstag Jazz, am Freitag Hochstapelei Diese Woche im «LaMarotte» in Affoltern Jazz am Donnerstag mit dem «ErichGandet-Quintet» Das Repertoire dieser fünf Jazzer umfasst Standards von Sonny Rollins und Benny Golson sowie Latin-Nummern nach dem Vorbild von Canonball Adderly, Stan Getz usw., aber auch wunderbare Balladen aus dem Great American Song Book. Hans Rothenbühler sax / Erich Gandet p / Bruno Gandet vib, perc / Tico Keller b / Hannes Hänggli d. Donnerstag, 26. Mai: Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

Wieder ins richtige Licht gerückt: Trudi Rossetti (stehend links) mit Kunden vor ihrer Gelateria. (Bild Martin Mullis)

20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. (Reservierung erwünscht).

Mehr als eine Gelateria im Säuliamt Trudi Rossetti seit mehr als drei Jahren mit Geschäft in Knonau Die Inhaberin der Gelateria Fiorenza in Knonau, Trudi Rossetti, war mit der etwas voreiligen Behauptung des «Anzeigers» in der Ausgabe vom 17. Mai 2011, es gäbe im Säuliamt nur gerade eine einzige Gelateria, alles andere als zufrieden. Noch fast die grösseren Proteste löste die Aussage jedoch bei ihren zahlreichen Kunden aus. Der Ärger der Inhaberin und der Glace-Fans ist

auch verständlich. Die Gelateria am Bachweg in Knonau besteht immerhin schon seit mehr als drei Jahren. Trudi Rossetti und ihr Ehemann Stefano, ein gebürtiger Florentiner, stellen die coolen Köstlichkeiten in Eigenproduktion stets frisch her. Ihre Kunden finden die gut und gerne 25 Sorten Eis denn auch schlicht unübertrefflich. Der Andrang, ganz offensichtlich ein eigentlicher

Fanclub, am sommerlichen Samstagnachmittag, war entsprechend gross. Die Empörung ihrer Kunden habe ihr gut getan und das sei für sie schliesslich auch ein grosses Kompliment. (mm) Gelateria Caffetteria Fiorenza, Bachweg 4, 8934 Knonau, Freitag und Samstag 14 bis 22 und Sonntag 14 bis 20 Uhr.

«Felix Krull. Hochstapler» Erzähltheater nach dem Roman von Thomas Mann mit dem Schauspieler Volker Ranisch. Ranisch ist sowohl im Theater (Schauspielhaus Leipzig, Deutsches Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich) als auch im Film (Der Baader Meinhof Komplex) und im Fernsehen (Tatort, Derrick, Der Alte) zu Hause. Hochstapler – ein wunderbarer, verlockender Beruf! Aber eben nur so lange, wie man hoch auf dem Stapel sitzt... Felix Krull, Sohn eines bankrotten und im Selbstmord endenden rheini-

Volker Ranisch als «Felix Krull». (zvg.) schen Schaumwein-Fabrikanten, ist ein Träumer und bürgerlicher Nichtsnutz, der völlig ausserhalb der Moralgesetze steht, aber doch aufs Amüsierendste und Scharfsinnigste über sie moralisiert. Es gibt Stellen in Thomas Manns Roman «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull», die immer aktuell bleiben werden. Man müsste diesen Roman einmal lesen oder dann eben – etwas bequemer – im «LaMarotte» vorgespielt bekommen! (pz.) Freitag, 27. Mai: Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Platzreservierung: www.lamarotte.ch und Telefon 044 760 52 62.

sport

FC Affoltern meldet sich kraftvoll zurück! 87. Minute. Totenstille auf dem Platz nach einem Foul gegen den FC Affoltern. Da ertönt eine Stimme wie Donnerhall über den Platz: «Schiri, das gibt eine Gelbe!» Dani Bill, eingefleischter FCA-Fan, lässt seiner Entrüstung freien Lauf. Erheiterung auf den Rängen; noch fünf Minuten bis zum Sieg. Der FC Affoltern gewinnt gegen einen unterlegenen FC Wollishofen souverän mit 2:1. ................................................... von volkmar klutsch Nimmt man alle einigermassen ernsthaften Chancen des FC Wollishofen zusammen, kommt dieser alles in allem auf nicht mehr als drei; woraus ein Tor resultierte. Kein Wunder, dass der sonst so lautstarke und energische FCA-Goalie Bekcic eher verhalten ruhig und unterfordert im Goal stand. Allen Grund, laut zu werden, hatte der gegnerische Torwart. Spätestens in der 22. Minute wäre dies das erste Mal der Fall gewesen. In einer starken Eins-zwei-Kombination zwischen Salis und Bilic kam dieser zu einer flachen Flanke von der Grundlinie direkt vors Tor. Dort stand Puntillo und konnte unbedrängt und mit viel Zeit butterweich einschieben. Diese Spielsituation mit unterschiedlichen FCA-Protagonisten ergab sich im Verlauf des Spiels gleich 4 Mal; jedoch ohne zählbaren Erfolg. Zu weiteren torgefährlichen Situationen kamen Konate, Puntillo und Bilic, sei es per Weitschuss oder Kopfball. Positiv gestaltete sich auch das Spiel nach vorne. Das 2:0 ging auf eine Standardsituation zurück. Salis zieht den Ball hoch in den Strafraum hinein. Dort steht Bilic, der Stürmer, und macht das, was ein Stürmer tut: Mit gefühlvollem «Kopfstreichler» lenkt er den Ball ins lange Eck. Grund zum Jubeln gab es für diese erst in der 76. Minute. Leider beherzigten die FCA-ler

die alte Fussballerweisheit, die da lautet: «hoch und weit gibt Sicherheit» nicht. Sie brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Aus hablinker 18-Meter-Position konnte der Wollishofer Alija per Volley-Schuss abziehen. Keine Abwehrchance für Bekcic. Das Tor gab den Gegnern noch einmal Auftrieb und bedrängte die FCA-ler. Als Zuschauer hatte man aber nie das Gefühl, dass die Blauen die drei Punkte nicht ins Säuliamt mitnehmen würden. Überrascht waren die 178 Zuschauer; davon ca. 40 mitgereiste Affoltemer, unter ihnen der FCA-Präsident, Franz Liebhart, von der Art und Weise, wie die Schiedsrichterin das Spiel gelenkt hat. Ihre Pfiffe hätten dem englischen Fussball alle Ehre gemacht; ohne die eine oder andere Mannschaft zu übervorteilen. Wiederholt liess sie bei einem Foul Vorteil gelten, was der Spieldynamik sehr zuträglich war. Ungeachtet dessen holte sich Rako wegen Reklamierens eine leuchtend gelbe Karte von der Dame in Gelb ab. Spieltelegramm: Sportplatz Wollishofen, 178 Zuschauer. FCA: Bekcic, Bala Sq, Rako, Spinner, Kaufmann, Konate, Antenen (66. Löliger), Salis, Bilic,

Einkehr im «Gasthaus zum Trauben». (Bild Martin Arnold)

Aufschlussreiche Reise nach Weinfelden Seniorinnen und Senioren aus Affoltern fuhren kürzlich nach Weinfelden im Kanton Thurgau. Die «Arbeitsgruppe für Seniorendienste» organisierte die Reise unter der Führung von Ernst Bründler und seinem Team.

Puntillo, Ismajlaj. Einwechselspieler: Bala Sb, Stieger, Luchsinger, Löliger, Vanetta.

FC Wettswil-Bonstetten mit Remis Der FC Wettswil-Bonstetten und Höngg trennten sich 2:2 (1:0). – Telegramm: Sportplatz Moos, 190 Zuschauer. Tore: 2. Buchmann (Handspenalty) 1:0. 23. Infante 1:1. 41. Dupovac (Handspenalty) 1:2. 78. Franyov 2:2. Bemerkung: 41. Platzverweis Bonnemain (WB, 2. Verwarnung). – In der 2.Liga-Gruppe 5 Interregional liegt der FC WB derzeit auf Platz acht. ................................................... > Weiterer Sport auf Seite 23

................................................... von martin arnold

Schöner hätte das Wetter gar nicht sein können, als sich gegen 100 ältere Leute bei den zwei Cars der Firma Kobel Reisen besammelten. «Wenn Engel reisen»: Dieses geflügelte Wort traf für einmal zu 100 Prozent zu. Auf der Autobahn bis Andelfingen kamen die Fahrzeuge mit ihrer fröhlichen Fracht zügig voran. Es war eine Fahrt mit immer neuen Eindrücken und Bildern. Nach Andelfingen führte die Reiseroute über die Landstrasse nach Stein am Rhein – Steckborn – Müllheim – Märstetten Das Ziel Weinfelden wurde kurz vor Mittag erreicht. Freundliches Personal empfing im «Gasthaus zum

Trauben» die hungrigen Gäste im grossen Saal zum Mittagessen. Ein reichhaltiges Menü, zügig serviert, liess keine Wünsche offen. Frisch gestärkt begab sich die Reisegruppe anschliessend auf einen kleinen Stadtrundgang.

Weinfelden, die heimliche Hauptstadt des Thurgaus! In zwei Gruppen, angeführt von ortskundigen Personen, erfuhren die aufmerksamen Gäste allerlei Wissenswertes über die Geschichte dieses ländlichen Städtchens am Fusse des Ottenberges. Weinfelden ist eine der ältesten Ortschaften auf dem Handels-Weg zum süddeutschen Raum mit Konstanz als Mittelpunkt. Im Hinterland dieser mächtigen Metropole am Bodensee war Weinfelden früh ein Stützpunkt und bereits in der Bronzezeit besiedelt. Prächtige Bürgerhäuser und Amtssitze zeugen von vergangenem aber auch gegenwärtigen Stolz der Einwohner auf ihr wohlerhaltenes und gepflegtes Städtchen. Über Jahrhunderte war Weinfelden die wichtigste Ortschaft im Kt. Thurgau und

erst in neuerer Zeit wurde sie von Frauenfeld als Hauptort abgelöst. Dass der Name Weinfelden zu Recht geführt wird, davon konnte man sich beim Kosten des Bürgerweines, einem wohlschmeckenden Pinot Noir aus den Weinbergen am Ottenberg, überzeugen! Eine Besonderheit ist auch die Kirche aus dem frühen 20. Jahrhundert. Sie wurde im Jugendstil erbaut und ist heute ein wichtiger sakraler Bau dieser Stilrichtung. Auf die Wiedergabe der verschiedenen Anekdoten, in prächtigstem Thurgauerdialekt erzählt, muss aus Platzgründen leider verzichtet werden. Wer sie gehört hat, denkt mit Schmunzeln daran! Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken verliess die Reisegruppe das gastfreundliche Städtchen im sonnigen Thurgau. Die Heimfahrt führte über Wil, das untere Toggenburg, über den Rickenpass, Schmerikon zur Autobahn N3. In zügiger Fahrt nach Zürich Brunau und durch den Üetlibergtunnel erreichte man Affoltern. Mit herzlichem Applaus wurde den beiden Chauffeusen und den Organisatoren gedankt.


Sport

Dienstag, 24. Mai 2011

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1.-Liga-Senioren erstmals für Aufstiegsspiele in die Nationalliga C qualifiziert

Eindrücklicher Sieg im Lokalderby

Im letzten Gruppenspiel deklassierte der Tennisclub Säuliamt den TC Opfikon

Die 2. Senioren-Interclubmannschaft des TC Säuliamt feiert einen klaren 6:1-Sieg im Regionalderby gegen den TC Wettswil.

Im letzten Gruppenspiel deklassierte der TC Säuliamt den bisherigen Gruppenzweiten TC Opfikon im Heimspiel im Moos in Affoltern mit 7:0. Bei strahlendem Sonnenschein konnte mit den ersten Einzelpartien begonnen werden. Die Ausgangslage war klar: Ein knapper Sieg reichte, um Gruppensieger zu werden und jedes Mitglied der Mannschaft kämpfte einmal mehr hochmotiviert und mit ungebrochenem Einsatz auch wenn es nicht immer wie gewünscht lief. André Meier (R4) gewann diese Runde wieder souverän (6:1/6:0) gegen Othmar Simeon (R5). Ernst Widmer (R5) kämpfte sich nach knapp verlorenem ersten Satz (4:6) ins Spiel zurück, indem er seine Strategie änderte und weniger angriffig spielte und zwang seinen Gegner mit langen BackhandSlice-Schlägen zu (noch) mehr Laufarbeit und gewann die restlichen 2 Sätze 7:5 / 6:3 gegen Marco Grimm (R5). Bruno Schönbächler (R6) scheint sein

druckvolles Spiel jedes Mal abrufen zu können und gewann gegen einen ebenfalls druckvoll spielenden Philip Huber (R6) 6:3/6:4. Jürg Schmidlin (R6) wurde im ersten Satz von seinem Gegner Sandro Bianchi (R6) mit sehr harten und präzisen Vorhandschlägen über den Platz gehetzt; er kämpfte wie üblich um jeden Ball, was aber nicht ausreichen sollte. Nach zwei vergebenen Satzbällen ging der Satz 5:7 verloren. Dann konnte Schmidlin das Blatt wenden, als die Fehlerquote bei seinem Gegner stieg, auch dank seiner immer noch hervorragenden Laufarbeit, und er gewann die restlichen 2 Sätze 6:1/6:3. Captain Urs Bächtiger (R6) schlug diskussionslos seinen Gegner Beat von Bergen (R8) 6:0/6:1, obwohl er noch nicht den gewünschten Druck mit seinen Schlägen erzielen konnte. Dies machte er aber mit Geduld und wie erwartet mit viel Laufarbeit wett. Das Doppel 1 Meier/Schönbächler gegen Simeon/von Bergen war

trotz noch fehlender Abstimmung eine klare Angelegenheit für die Affoltemer. Sie gewannen 6:4/6:3. Im Doppel 2 Widmer/Bächtiger trafen die Affoltemer auf den erwarteten starken Widerstand gegen Bianchi/Huber und gewannen in der heissen Mittagshitze den ersten, sehr lange andauernden Satz trotzdem noch im Tiebreak, obwohl sie meistens nach Games im Rückstand waren. Im zweiten Satz war der Widerstand der Gegner gebrochen und das Schlussresultat lautete 7:6/6:1. Trotz der beiden Doppelerfolge gibt es noch klares Steigerungspotenzial bezüglich der Netzabschlüsse. Daran wird die Mannschaft noch arbeiten müssen für die erste Aufstiegsrunde am 4. Juni, voraussichtlich um 9 Uhr im «Moos» in Affoltern gegen den TC Kloten. Wie immer sind Zuschauer herzlich willkommen, die sich auch gerne im Clubrestaurant, geführt durch die neue Wirtin Doris Lingg, verpflegen können. (pd.)

In der dritten Runde des diesjährigen Interclub-Wettbewerbs zeigte das Team von Captain Daniele Bonandi eine starke Leistung. Nur gerade eine Einzelpartie ging verloren, während sämtliche anderen Partien in klaren Zweisatzspielen gewonnen werden konnten.

Das Wetter spielte mit – auf dem Platz ging es heftig zu und her

Die 1.-Liga-Senioren des Tennisclubs Säuliamt. Stehend, von links: Bruno Schönbächler, André Meier, Jürg Schmidlin. Kniend, von links: Ernst Widmer, Urs Bächtiger. (Bild zvg.)

Sieg und Niederlage für Erstliga-Teams Freud und Leid am Wochenende beim Tennisclub Wettswil Das Wochenende brachte den Erstliga-Mannschaften des Tennisclubs Wettswil Freud und Leid: Während die Senioren 5:2 siegten und sich für die Aufstiegsspiele in die Nationalliga C qualifizierten, verloren die Jungsenioren klar 1:8. Die Senioren hatten auswärts bei Oberrieden anzutreten, dem aufgrund der bisherigen Resultate vermeintlich schwächsten Team der Gruppe 9. In der Anfangsphase sah es für Wettswil allerdings nicht gut aus, wiesen doch die Resultatanzeigen nach kurzer Zeit

auf drei von vier Plätzen klare Führungen für die Gastgeber aus. In der Tat verloren Peter Kübler (R8) und Gerhard Schneider (R6) ihre Matches in zwei Sätzen gegen Jens Peter Meier (R8) und Robert Hadorn (R8). Bruno Kesseli (R5) vermochte gegen Michel Sautter (R6) nach verlorenem ersten Satz das Blatt noch zu wenden und mit 2:6, 6:1, 6:0 auch sein drittes Interclub-Einzel der laufenden Saison zu gewinnen. Auf die Siegerstrasse zurück fanden die Wettswiler Nummern 1 und 3, die in den bisherigen Spielen glücklos gekämpft hatten. Captain Sergio Catellani (R5) setzte sich in einem umstrittenen Match mit 7:6, 3:6,

6:3 gegen den starken Bruno Hefti (R5) durch, während Werner Gilli (R6) beim 6:3, 6:1 gegen René Tscharner (R7) nie in ernsthafte Schwierigkeiten geriet. Da auch die beiden Doppel Catellani/Kesseli und Gilli/Schneider siegreich waren, resultierte ein letztlich klarer 5:2-Erfolg für den TC Wettswil. Dank dieses Ergebnisses qualifizierten sich die Wettswiler Senioren hinter dem unangefochtenen Gruppensieger TC Säuliamt als zweites Team der Gruppe 9 für die Aufstiegsspiele in die Nationalliga C. Dass die Jungsenioren bei Opfikon, dem Leader der Gruppe 10, einen schweren Stand haben würden, war

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Ein Punkt in Ehren... Der Schachclub Wettswil tut sich weiterhin schwer In der Schweizer 1.-Liga-Meisterschaft trennte sich Wettswil von Lenzburg unentschieden und verlor gegen Wollishofen. Stark abstiegsgefährdet, ist nun in den letzten drei Runden ein Effort von Nöten.

vehement gegen den Abstieg. Die folgende brutale 2:6-Klatsche war jedoch zu hoch und widerspiegelte die Leistung in schlechter Weise. So war Wettswil furchtlos in den Kampf gestiegen und in der Lage, mit mutigem Spiel dem überraschten Favoriten Paroli zu bieten. In einigen auf Messers Schneide stehenden Partien setzte sich zum Teil Routine und Kaltblütigkeit der starken Wollishofer durch, die mit diesem Kantersieg auf Aufstiegskurs bleiben. Für den Schachclub Wettswil ist es nun wichtig, die Ruhe zu bewahren, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben, um so in den verbleibenden drei Runden zu reüssieren. Positiv ist, dass der Ligaerhalt immer noch aus eigener Kraft bewerkstelligt werden kann.

................................................... von kaspar köchli

Mit zwei Niederlagen denkbar schlecht in die Saison gestartet, wollte der Schachclub Wettswil im Heimspiel gegen Lenzburg unbedingt punkten – die Aargauer seinerseits grüssten mit zwei Siegen von der Tabellenspitze. Die Einheimischen, die zum ersten Mal auf ihre beiden stärksten Spieler Georges und Christen zurückgreifen konnten, übernahmen das Spieldiktat resolut und nach drei Stunden war erstes Zählbares zu verzeichnen. Klee hatte sein Vis-à-vis an die Wand gespielt, während Heldner und Aeschbach mit ihren Gegnern Frieden schlossen. Der schöne Angriffssieg von Georges bedeutete die 3:1-Führung, jetzt fehlten Wettswil nur noch eineinhalb Zähler zum totalen Triumph. Mittels subtiler Endspieltechnik gewann Krecov sehenswert, jetzt sollte doch der erste Saisonsieg Tatsache sein. Kaum zu glauben, aus den letzten drei Partien resultierte nichts

Resultate Wettswil – Lenzburg 4:4; Georges (2262 Elo) – Walti

Sieg und Niederlage für Wettswils Zugpferd Sacha Georges. (Bild kk.)

(2193) 1:0, Christen (2260) – Schmid (2080) 0:1, Heldner (2117) – Backlund (2137) remis, Aeschbach Ph. (2068) – Bühler (2047) remis, Köchli (2016) –

mehr. Lenzburg hatte sich im letzten Moment aus der Schlinge befreit und kam so zu einem äusserst schmeichelhaften 4:4-Schlussergebnis. Drei Wochen später gastierte Wollishofen im Wettswiler «Hirschen». In dieser Begegnung war die Rollenverteilung klar, die Stadtzürcher wollen um jeden Preis wieder zurück in die Nationalliga B, die Ämtler kämpfen

abzusehen. Im Einzel war für den TCW einzig Micha Wiedemeier erfolgreich, der mit 6:4, 6:3 gegen den höher klassierten Marcel Spring (R5) glatt gewann. Thomas Bopp (R5) verlor in drei Sätzen, während Patrick Mastai (R6), Marco Meili (R6), Serge Meili (R7) und Thierry Bühler (R7) ihren jeweiligen Gegnern bereits nach zwei Sätzen zum Sieg gratulieren durften. Da auch die Doppel Bopp/Wiedemeier, Bühler/Serge Meili und André Kaiser (R7)/Christoph Lautenschlager (R7) keinen Punkt holten, muss Wettswil nun auf ein kleines Tenniswunder hoffen, um sich noch für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren.

Mienert (2059) 0:1, Klee (1902) - Wiesinger (1875) 1:0, Krecov (1920) - Killer (2002) 1:0, Leutert (1855) - Gruner (1981) 0:1. Wettswil – Wollishofen 2:6; Georges (2262 Elo) – Fend (2250) 0:1, Funk (1685) – Eschmann (2083) 0:1, Aeschbach Ph. (2068) – Albisetti (2213) remis, Aeschbach W. (2126) – Good (2194) 0:1, Köchli (2016) - Bous (2104) 1:0, Klee (1902) – Douguet (2052) remis, Krecov (1920) – Lapp (2096) 0:1, Lenzhofer (1879) - Kambor (2056) 0:1.

Die prognostizierten Gewitter am Himmel blieben aus, auf dem Platz ging es aber teilweise heftig zu. Werner Meyer und Jürg Bächtiger überliessen ihren Gegnern kein Game und auch Roger Hofmann sowie Peter Schöggl brachten ihre Siege in zwei Sätzen nach Hause. Für Peter Hofer war Carryl Mauch zu stark, der das Match trotz erbitterter Gegenwehr in zwei Sätzen für den TC Wettswil entschied. Die beiden Doppel waren schliesslich eine klare Angelegenheit für die konzentriert spielenden Säulämtler. Dank diesem Sieg übernahm das neu gegründete Team des TC Säuliamt zumindest vorübergehend die Tabellenspitze seiner 3.-Liga-Gruppe.

Auch das ist Interclub! Auch vor dem Hintergrund des klaren Verdikts zeigten sich die Wettswiler als hervorragende Gastgeber. Bei wunderbarem Speis und Trank wurde die sportliche Kollegialität gepflegt, sodass sich die Säuliämtler am Schluss nicht nur für die Punkte, sondern auch für die Gastfreundschaft und das fröhliche Zusammensein bedanken durften. Es geht eben um mehr als nur ums Siegen! (wm)


Veranstaltungen

Frühlingskonzert der Jugendmusik Bezirk Affoltern in der Mehrzweckhalle Wygarten in Mettmenstetten Samstag, 28. Mai 2011 Konzertbeginn 20.00 Uhr Türöffnung 18.30 Uhr

Nachtessen, Imbiss, Kuchen und Getränke

Eintritt frei, Kollekte – Wir danken für Ihre Spende!

Säuliämtler FLOHMÄRT

Knonau

Für den schnellen und gemütlichen Mittagstisch unser Wochenmenü vom 23. bis 28. Mai 2011: Tagessuppe Indische Kürbiscurrysuppe Menu 1: Fischknusperli (Zanderfilet) mit hausgemachter Mayonnaiose und mit Salaten garniert

Fr. 9.50

Das Restaurant Fr. 21.50

Menu 2: Taglierini «Padrone» mit Kalbfleisch, Zucchetti, Tomatensauce und Rahm Fr. 24.50 Wochenhit: Panierte Kalbsschnitzel mit Pommes frites und Gemüse

Samstag, 28. Mai 2011, 9 bis 16 Uhr, auf dem Kronenplatz in Affoltern am Albis Juni bereits ausgebucht. Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. Nächste Daten: 25. Juni/27. August 2011 28. Mai 2011 Stände bereits ausgebucht.

Fr. 28.50

Reservieren Sie noch heute – wir freuen uns auf Ihren Besuch. Peter’s Freihof, Chamerstrasse 17, 8934 Knonau Tel. 044 768 33 11, Fax 044 767 15 05 info@petersfreihof.ch, www.petersfreihof.ch

Funk

Stubete Mittwoch, 25. Mai 2011 ab 19.00 Uhr

Restaurant Funk Gebrüder Geretto Muristr. 9, 8913 Ottenbach Telefon 044 770 07 07

Fahrzeuge Kaufe Autos/Bus/Jeep (fast alle Jahrgänge und Marken. Km und Zustand egal). Bar bezahlt und auf Wunsch abgeholt. Täglich. Tel. 079 703 15 88 auto.huerlimann@bluewin.ch

Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern

Echsen, Schleichen und Schlangen Freitag, 27. Mai 2011 Ein spannender Bildvortrag über einheimische Kriechtiere. Der Biologe und Reptilienkenner Goran Dusej stellt die in der Schweiz vorkommenden Reptilienarten vor und erzählt allerlei Wissenswertes und Interessantes über die Reptilien. Wie viele Arten es bei uns gibt, wo sie leben, wodurch sie gefährdet sind, aber auch wie man sie schützen und fördern kann. Beginn: 20 Uhr im Vereinslokal Giessenstrasse 18, Affoltern a. A. www.nvba.ch

Ruth Hinderling Praxis für klassische Homöopathie u. Astrologische Beratung, Zürichstrasse 140, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 760 22 28

Einladung zum Eröffnungs-Apéro Donnerstag, 26. Mai 2011, von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr sich umschauen . . . sich kennenlernen . . . interessante Gespräche . . . Fragen . . . Diskussionen. Ich freue mich, vielen neuen Menschen zu begegnen

ABA_41_2011  

Projektwoche in Obfelden: Ritterspiele und Drachenflug-Wettbewerb. > Seite 8 Um die Jahrhundertwende herrschte in Affoltern, dem be- kann...