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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 22864 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 24 I 165. Jahrgang I Dienstag, 22. März 2011

Stabwechsel

Quietschende Räder

Personelle Veränderungen bei der Spitex Affoltern/ Aeugst/Hedingen. > Seite 3

Vor der Tempo-30-Abstimmung am 3. April in Obfelden: Bremsdemonstration. > Seite 3

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18 auf dem Podium Ämtler Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten in Affoltern auf dem Prüfstand. > Seite 6

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Wachstum Den im Säuliamt tätigen Raiffeisenbanken geht es sehr gut. > Seiten 8/9

Jahr der flankierenden Massnahmen auf Nord-Süd-Achse Fast durchgehend Baustellen auf der Kantonsstrasse von Bonstetten bis Affoltern Die Autobahn hat vielerorts die erhoffte Verkehrsentlastung gebracht – zumindest vorübergehend. Nun werden die Ortsdurchfahrten der Ämtler NordSüd-Achse den neuen Bedürfnissen angepasst.

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Schlussspurt Forum: Im Kantonsratswahlkampf wird die Endphase eingeläutet. > Seite 11

100 Jahre Schwingclub am Albis Der Schwingclub am Albis feierte am Samstag in Hedingen sein 100-jähriges Bestehen – nicht mit Pomp und langen Reden, sondern so, wie man sich das in diesen Kreisen gewohnt ist: gemütlich und bescheiden. Nationalrat Toni Bortoluzzi fasziniert nicht nur das Schwingen, sondern, dass Schwinger traditionelle Werte hochhalten und sich gegen überbordende Kommerzialisierung stemmen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

anzeigen

................................................... von thomas stöckli Die Ortsdurchfahrten aufwerten, dazu Lücken im Geh- und Radweg-Netz schliessen, Bushaltestellen neu gestalten und zusätzliche Fussgängerstreifen erstellen – das kantonale Tiefbauamt hat sich für dieses Jahr einiges vorgenommen. Auf 20 Kilometern Kantonsstrasse fahren 2011 die Baumaschinen auf, die Hälfte davon allein auf der Achse Bonstetten – Hedingen – Affoltern – Mettmenstetten.

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber dem Glattzentrum) und in Schlieren (gegenüber der Mercedes-Garage) gibt es vom 22. März bis zum 18. April zahlreiche Produkte zu Preisen wie noch nie! Ob Haushalts- oder Unterhaltungselektronik – jetzt ist der ideale Zeitpunkt für eine Neuanschaffung. Für jeden Einkauf ab 200 Franken erhalten Sie ausserdem ein Gutscheinheft im Wert von 200 Franken

Vier Baustellen von Bonstetten nach Affoltern Bereits angefangen haben die Arbeiten in Mettmenstetten, wo am Rössliplatz einer von zwei Kreiseln entstehen soll. In Wettswil laufen derweil die Fertigstellungsarbeiten am Auto-

(genauen Bedingungen finden Sie im Katalog). Kommen Sie doch bei Conforama vorbei und über-

Rotlicht vor dem «Rössli»: Auf der Zürichstrasse in Mettmenstetten laufen die Bauarbeiten bereits. (Bild Thomas Stöckli) bahnzubringer Moosstrasse. Gleich vier Baustellen reihen sich im Sommer zwischen Bonstetten und Affoltern aneinander. Mit Ausnahme der

bereits fertiggestellten Kreuzungen Chrüzacher und Maienbrunnen wird hier die ganze Strecke saniert und neu gestaltet – und zwar teilweise bis Juli

2012. Es empfiehlt sich, nach Möglichkeit die Autobahn zu benutzen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

zeugen Sie sich selbst von unseren fabelhaften Angeboten, die in allen Abteilungen auf Sie warten. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Gewerbeschau Affoltern: Erst Varianten prüfen Gewerbeverein Affoltern ist grundsätzlich für eine Ausstellung Hans-Ulrich Bigler (l.) im Gespräch.

Für kantonale und kommunale Planungshoheit Mit Nachdruck sprach sich Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv), beim «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» in Hausen für eine KMU-verträgliche Raumplanung aus. Der sgv werde sich gegen starre Regulierungen und die Einführung neuer Instrumentarien verwahren, sollten diese den mittleren und kleineren Unternehmen zuwiderlaufen. Es dürfe nicht sein, dass bei der vom Bund angestrebten Planung in überregionalen Handlungsräumen die kantonale und die kommunale Planungshoheit ausgehebelt werde. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Gewerbeschau ja, aber wo? So lässt sich das Resultat der 157. Generalversammlung des Gewerbevereins Affoltern in kürzester Form zusammenfassen. ................................................... von thomas stöckli Mit 23:6 Stimmen bei zwölf Enthaltungen haben sich die Stimmberechtigten Gewerbler am Donnerstagabend für eine Gewerbeschau in Affoltern ausgesprochen. «Das heisst jetzt nicht, dass wir eine Gewerbeschau machen, sondern nur, dass wir das Projekt weiter verfolgen», stellt Pat Wittwer, Präsident des Gewerbevereins Affoltern, klar.

Ausstellung in Zelten oder in einem Rohbau? Verschiedene Varianten hat der Vorstand geprüft und ist dabei auf drei

«besonders spannende» Plätze gestossen: Auf dem Gelände Schwanden an der Obstgartenstrasse stünde eine Fläche von rund 12 000 m² zur Verfügung. Auf dem Areal des geplanten Albis Parks dürfte es im Herbst 2012 oder Frühling 2013 ebenfalls noch genügend Platz für Zelte geben – auch wenn dann dort die Bauarbeiten bereits am Laufen sind. Etwas abgelegen ist das Gelände der Kamu AG in Zwillikon. Dafür könnte man dort für die Ausstellung den bis dahin bereits erstellten Rohbau nutzen. «Alle Angefragten haben grosses Interesse gezeigt», so Pat Wittwer, «ob es überhaupt möglich ist, müssen wir allerdings erst mit Spezialisten abklären.» Als Option hat Wittwer übrigens auch Schulhäuser erwähnt. Dass man dazu die Schau auf die Schulferien terminieren müsste, stösst bei den Gewerblern allerdings auf wenig Begeisterung. Beim Nachtessen nach dem offiziellen Teil wurden dann weitere Vari-

anten für eine Gewerbeschau rege diskutiert. So war etwa der Standort Begegnungszone an mehr als einem Tisch ein Thema. Immerhin würde hier ein grosser Teil der benötigten Infrastruktur bereits zur Verfügung stehen und müsste nicht mühsam und kostspielig installiert werden.

Jahresbeitrag dürfte 2012 erhöht werden Weil am gleichen Tag der 7. «Frühlingstreff Wirtschaft – Gewerbe» stattfand, hatte der Gewerbeverein Affoltern seinen Versammlungsbeginn um 20 Minuten verschoben. Gewohnt speditiv führte Pat Wittwer durch die Traktanden. Der Jahresbeitrag bleibt vorerst unverändert bei 195 Franken. «An der nächsten GV wird es eine Erhöhung geben», kündigte Wittwer an. Nicht (nur) wegen einer allfälligen Gewerbeschau, sondern primär weil die Beiträge an den Kantonalen Gewerbeverband Zürich (KGV) steigen.

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Katholische Kirchgemeinde Bonstetten Politische Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil

Definitive Publikation der Wahlvorschläge Stille Wahl Erneuerung von einem Mitglied der römisch-katholischen Synode für die Amtsdauer 2011 bis 2015 Auf den am 11. März 2011 publizierten Wahlvorschlag für die Wahl eines Mitgliedes der römisch-katholischen Synode für die kath. Kirchgemeinde Bonstetten ist in der Nachfrist von 7 Tagen kein weiterer Wahlvorschlag eingereicht worden.

Gott ist unsere Zuversicht und Stärke.

TO D E S A N Z E I G E TODESANZEIGE

Berti Grunder 3. Oktober 1928 – 14. März 2011

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Grosspapi, Bruder und Onkel

An einem strahlend schönen Frühlingsmorgen ist unsere liebe Berti für immer eingeschlafen.

Ernst Strasser

Ihr Dasein für die Mitmenschen, ihr selbstloser Einsatz, ihre Hingabe und ihre Liebe waren einmalig.

2. Juni 1931 – 15. März 2011

Danke für alles, Berti!

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit durfte er friedlich einschlafen. In stiller Trauer:

Geschwister: Anni mit Familie Elisabeth mit Familie Walter mit Familie Marianne mit Familie Vreni mit Familie

Die für die die Wahl eines Mitgliedes der römisch-katholischen Synode für die kath. Kirchgemeinde Bonstetten vorgeschlagene Schalbetter Ursula, Dipl. Mathematikerin, 1962, Strumbergächerstrasse 11a, Wettswil, bisher wird gemäss § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 7 der Gemeindeordnung in Stiller Wahl als gewählt erklärt.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung.

Rolf Strasser und Carmen Schmid mit Sven, Kim, Tamara und Luca Klara Auberson Dora Luthiger Walter und Silvia Strasser Hans Strasser Werner Strasser Verwandte und Freunde

Ernst und Lis Niklaus Barbara, Martina, Christa und Kaspar mit Familien Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 24. März 2011, 14.15 Uhr, in der reformierten Kirche Mettmenstetten statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 25. März 2011, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle.

Stimmrechtsrekurse gegen diese Wahl sind innert 5 Tagen nach Veröffentlichung an den Bezirksrat Affoltern zu richten.

Anstelle von Blumenspenden empfehlen wir die Unterstützung des Langzeitpflegeheims Sonnenberg in Affoltern am Albis, Postkonto 80-7664-4.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Tixi Säuliamt Affoltern am Albis, Postkonto 80-23029-6, Vermerk: Ernst Strasser.

22. März 2011

Traueradresse: Ernst und Lis Niklaus, Sonnenberg, Grossholzerstrasse 16, 8932 Mettmenstetten

Traueradresse: Rolf Strasser, Pilgerstrasse 32, 5405 Dättwil

Wahlvorsteherschaft Bonstetten

Gemeindeverwaltung Knonau Aufgrund einer internen Weiterbildung bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung Knonau am Donnerstag, 24. März 2011, bereits ab 18.00 Uhr geschlossen.

KKV Beratungscenter Steuern & Versicherungen Ihre Steuererklärung abgabefertig ausgefüllt in 48 Std. ab Fr. 80.–. Originaldokumente und Beilagen abgeben oder zusenden an: KKV Beratung, Zeughausstr. 13, 8910 Affoltern am Albis Telefon 079 446 64 44, Markus E. Meier

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Gemeinderat Knonau

Mettmenstetten Am Donnerstag, 24. März 2011, 14.15 Uhr, findet in der reformierten Kirche Mettmenstetten die Abdankung für

Hilfe! Entlaufen nach Neuplatzierung in Bonstetten am 8. März 2011 im Schachenhof «Mimba» (Tigerweibchen ohne Schwanz), 7-jährig, gechipt, zutraulich, evtl. verängstigt. Versucht evtl. nach Adliswil zurückzulaufen oder sucht sich ein neues Zuhause. Danke für jeden Hinweis. Finderlohn. Natel 079 387 23 04 oder Telefon 044 710 41 97

Schulen und Kurse

Bertha Grunder Sonnenbergstrasse 27, Affoltern am Albis, statt. Der Friedhofvorsteher

Schiessvereine

BSV AFFOLTERN Bezirks-Gruppenmeisterschaft - Final 300 m Samstag, 26. März 2011 Schiessplatz: Wettswil Gruppen A, B von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr Schiessplatz: Zwillikon Gruppe D von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr Der Bez.-Schützenmeister 300 m

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Bezirk Affoltern

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Stabwechsel beim Spitex-Verein Affoltern/Aeugst/Hedingen Zwei ordentliche Pensionierungen und ein Wechsel in der Betriebsleitung Mit zwei ordentlichen Pensionierungen und dem Wechsel in der Betriebsleitung startet der Spitex-Verein Affoltern/Aeugst/Hedingen in den Frühling und stellt sich den aktuellen Herausforderungen. Ein grosser Dank begleitet die Austretenden – und vielseitige Erwartungen die neuen Verantwortlichen. Bereits im letzten Juni sprach Betriebsleiterin Rita Hess den Wunsch aus, in spätestens einem Jahr von ihrer verantwortungsvollen Führungstätigkeit zurückzutreten. Seit Oktober 2006 leitete sie den Betrieb sehr engagiert, pflichtbewusst und stets zuverlässig. Die langjährige, breitgefächerte Erfahrung im Gesundheitswesen und das sehr fundierte Fachwissen ermöglichten ihr, zusammen mit ihren heute 25 Mitarbeiterinnen, die Spitexleistungen stets kompetent und bedarfsgerecht ausführen zu lassen. Mit grosser Umsicht trug sie auch wesentlich zur betrieblichen Umsetzung der von der Gesundheitsdirektion geforderten Veränderungen und

Neue Mitglieder gewonnen Generalversammlung des Bienenzüchtervereins Affoltern. Am 14. März konnte Präsidentin Maja Maurer, Hedingen, 60 Imkerinnen und Imker aus dem Bezirk begrüssen. Die Traktanden wurden zügig behandelt. In ihrem Jahresbericht ging sie auf die verschiedenen Bienenkrankheiten ein. Einige Imker haben im letzten Winter wieder viele Bienenvölker verloren. Dank der Organisation der Schweizerischen Delegiertenversammlung hat die Vereinskasse um fast 10 000 Franken zugelegt. Für den grossen Einsatz wurde Josef Felder ein Präsent überreicht. Erfreulicherweise konnten 16 Neueintritte vermeldet werden. Es sind alles jüngere Mitglieder, was dem Verein neuen Schwung für die Zukunft verspricht. Somit zählt der Verein 103 Mitglieder. 14 Imker bestanden letztes Jahr die Betriebskontrolle und durften das begehrte Goldsiegel entgegennehmen. Der Verein wird Ende März zwei Delegierte an die Zürcher Kantonale Delegiertenversammlung senden. Am 9. April werden zwei Mitglieder nach Brig reisen. Dort findet das 150-JahreJubiläum des VDRB statt. Die Imker des Amtes werden sich im Sommer engagieren im Rahmen des Ferienpasses für Jugendliche. Nächstes Jahr wird der Verein die Delegiertenversammlung des Kantons Zürich organisieren. Für weitere zwei Jahre wird Josef Felder als Aktuar und für das Amt der Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Bereits um 21.20 h konnte die Präsidentin die GV in der Hedinger «Krone» schliessen. (jf)

Anpassungen bei. In Laura di Vincenzo wurde eine für diese Aufgabe bestens qualifizierte und sehr motivierte Nachfolgerin für die bisherige Betriebsleiterin gefunden. Sie bringt Führungserfahrung im Spitex- und Spitalbereich mit und hat ihre Arbeit Anfang Februar 2011 aufgenommen. Viel Geschick und Erfolg bei der anspruchsvollen Aufgabe der betrieblichen Leitung, welche sie mit dem Austritt von Rita Hess per 1. April 2011 übernehmen wird. Katharina Zürrer, seit über 22 Jahren im Dienste der Spitex tätig, war bis Ende Mai 2008 hauptverantwortlich für die Hauspflegerinnen. Seither übte sie die Funktion der stellvertretenden Betriebsleiterin aus. Per Ende März 2011 wird sie ordentlich pensioniert und tritt in den wohlverdienten Ruhestand. Ihre langjährige Spitex-Erfahrung und ihr vernetztes Denken und Handeln bedeutete für den ganzen Betrieb eine sehr wertvolle Ressource. In all dieser Zeit trug Katharina Zürrer damit wesentlich zum guten Gelingen bei. Bei ihrer Tätigkeit wusste sie die vielschichtigen, individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterin-

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter (Chefredaktor)

Die neuen Mitarbeiterinnen, von links: Anna Elisabeth Bitzi, Laura Di Vincenzo und Barbara Kägi. (Bild zvg.) sonalwesen verfügt. Allen drei ausscheidenden Kadermitarbeiterinnen wünscht der Vorstand des Spitex-Vereins viel Freude, Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Lebensabschnitt. Er freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den drei Nach-

folgerinnen und dem ganzen SpitexTeam: So wird der Verein den stetig steigenden Anforderungen in der Spitex auch künftig gewachsen sein! Leonhard Grimmer, Präsident Spitex-Verein Affoltern/Aeugst/Hedingen

Quietschende Räder und fliegende Schachteln Vor Tempo-30-Abstimmung in Obfelden: Bremsdemonstration Anschauliche Demonstration der Bremswege bei Tempo 50 und Tempo 30: Die Obfelder Verkehrskommission lud am Samstag vor der Abstimmung über Tempo 30 vom 3. April zu einer Bremsdemo ein. Der Aufprall war heftig, Kartonschachteln wirbelten durch die Luft. Auf Ein-

ladung der Obfelder Verkehrskommission demonstrierten Mitarbeiter des TCS-Sicherheitszentrums Betzholz (Hinwil) auf der Schützenhausstrasse bei der «Brunnmatt» die Bremswege bei unterschiedlichen Tempi. Dieser beträgt bei Tempo 60 rund 18 Meter, bei Tempo 50 knapp 14 Meter, bei Tempo 30 noch gut 8 Meter – und diese Differenzen können entscheidend sein, wie die Demo offenbarte. «Ein-

drücklich», sagte Gemeindepräsident Thomas Ammann, der bei einer der zahlreichen Vorführungen als Begleiter mitfuhr. Zu dem bestand für Interessierte Gelegenheit, ihre Reaktionsgeschwindigkeit zu testen und auf einem Gurtschlitten die Wucht eines Aufpralls bei niedriger Geschwindigkeit zu spüren. Der Zulauf zur Demo war rege, trotz des schlechten Wetters. «Die Leu-

te waren beeindruckt und sehr interessiert. Sie stellten den TCS-Leuten zahlreiche Fragen, nicht nur zu Tempo 30. Und natürlich gab es auch kritische Stimmen zu diesem Vorhaben», sagte Rolf Vollenweider, Mitglied der Verkehrskommission.

Urnenabstimmung am 3. April In Obfelden wird nun am 3. April an der Urne über Tempo-30-Zonen in Quartieren abgestimmt. Die Gemeindeversammlung befürwortete im Dezember den dafür vorgesehenen Kredit. Ein Antrag auf Urnenabstimmung erhielt aber den erforderlichen Drittel der Anwesenden. (-ter.)

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Die Wucht des Aufpralls: Kartonschachteln fliegen durch die Luft. Links das Auto, das bei Tempo 30 zum Stillstand kommt. (Bild Werner Schneiter)

Thomas Stöckli Redaktionsassistenz: Uschi Gut Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

nen und Klienten jederzeit sinnvoll und gezielt zu berücksichtigen, was von allen Beteiligten sehr geschätzt wurde. Mit Anna Elisabeth Bitzi liess sich ebenfalls eine sehr versierte und umsichtige Nachfolgerin als stellvertretende Betriebsleiterin rekrutieren. Sie startete mit viel Elan und grosser Motivation am 1. März. Ihre Fach- und Führungsausbildung wie auch die langjährige, vielseitige Erfahrung werden ihr in der Ausübung dieser Funktion sehr zugute kommen. Auch ihr viel Freude und Erfolg in dieser oft hektischen Führungsaufgabe. Seit der Aufnahme des Spitex-Betriebes im Jahre 1994 leitete Verena Bodenmann die Administration, welche sie zweckmässig und übersichtlich aufbaute und in all den folgenden Jahren den Bedürfnissen entsprechend erweiterte. Mit grossem Engagement, Fachwissen und Weitsicht erledigte sie die anfallenden Aufgaben immer speditiv und kompetent. Infolge Pensionierung per Ende März wird sie durch Barbara Kägi abgelöst, welche über eine reiche Erfahrung in der Buchhaltung und im Per-

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 22 864 Inserate: inserat@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Verkaufsleiterin: Barbara Roth

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

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Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. März 2011

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«Der Verkehr soll auf die Autobahn» 20 km Baustellen im Knonauer Amt Auf 20 Strassenkilometern baut der Kanton dieses Jahr im Säuliamt, rund die Hälfte davon auf der Hauptachse durch Bonstetten – Hedingen – Affoltern – Mettmenstetten – Knonau. ................................................... von thomas stöckli «Vor der A4-Eröffnung wäre es gar nicht möglich gewesen, das umzusetzen», erklärt Sergio Saligari, Stabsingenieur beim kantonalen Tiefbauamt, mit Blick auf die lange Liste der für 2011 geplanten Baustellen. Die Autobahn hat die Ämtler Gemeinden auf der Nord-Süd-Achse entlastet. Zumindest vorübergehend. Die Baustelle an der Verzweigung Blegi bei Cham – als Vorarbeiten für die Verbreiterung der A4 von vier auf sechs Fahrstreifen werden die Auf- und Abfahrten neu gestaltet und es entstehen zwei Grosskreisel – und der damit verbundene allabendliche Stau sind dafür verantwortlich, dass mittlerweile viele wieder die alte Kantonsstrasse durch die Gemeinden nutzen. Hier herrscht momentan der geringste Widerstand.

Breiter: Jonenbach-Brücke, Zwillikon Das dürfte sich allerdings schon bald wieder ändern – nicht nur weil die Bauarbeiten in Cham Mitte Jahr abgeschlossen sein sollten. Auf rund 20 Kantonsstrassen-Kilometern wird 2011 im Säuliamt gebaut. Nebst Unterhaltsarbeiten wie zwischen Ottenbach und Zwillikon (Juni und Juli), in Aeugstertal (Juni bis August), in Hausen zwischen Dorfzentrum und Albisbrunn (Juni bis Dezember), in Rifferswil (März bis April und Mai) sowie einer Verbreiterung der Jonenbach-Brücke beim Cafe 66 in Zwillikon (April bis Dezember), ist vor allem die NordSüd-Achse betroffen. Schon fast abgeschlossen sind die flankierenden Massnahmen in Wettswil. Eine neue Vortrittsregelung lenkt den Verkehr von der Stations- über die Moosstrasse auf die Autobahn. Im Juni können hier die Deckbeläge eingesetzt werden. In Bonstetten entsteht am Stationsstrassen-Abschnitt zwischen Chrüzacher und Isenbachstrasse

ab August unter anderem ein Gehweg. Zwischen Chrüzacher und dem Abzweiger in die Hedinger Industrie Maienbrunnen fahren von Mai bis Juli die Bauequipen für Unterhaltsarbeiten auf.

Bushaltestellen, Gehwege und Fussgängerstreifen neu gestaltet Fast nahtlos geht die Bauerei weiter: Die flankierenden Massnahmen auf der ganzen Ortsdurchfahrt Hedingen starten im Mai und dürften bis Juni 2012 dauern. Die komplette Neugestaltung schliesst Bushaltestellen, Gehwege und Fussgängerstreifen mit ein. In Affoltern beginnen die Arbeiten an der Zürichstrasse zwei Monate später, dauern dafür aber bis Juli 2012. Vom 18. April bis Ende Mai 2011 wird zudem der Kreisel an der Zürich- und Bühlstrasse mit belastungsresistenterer Beton-Fahrbahn versehen. Bereits begonnen haben die Bauarbeiten für die flankierenden Massnahmen in Mettmenstetten. Hier entstehen unter anderem zwei neue Kreisel (im «Anzeiger» vom 25. Februar). An der Albisstrasse werden fehlende Trottoir-Abschnitte ergänzt. Weiter entstehen Radstreifen und zwei Haltestellen für eine neue Buslinie, die ab 2013 das Oberamt bedienen soll.

Bis zu vier Rotlichter Das südlichste Bauprojekt auf oder an Ämtler Kantonsstrassen ist dann von Mai bis Dezember ein neuer Radweg, der von Knonau an die Kantonsgrenze führt. Der Kanton Zug wird im Frühling 2012 für die Fortsetzung in die Richtungen Cham und Steinhausen besorgt sein. Für Vollsperrungen dürfte es auf allen Baustellen nur in Ausnahmefällen kommen. In Affoltern ist ein Einbahn-System geplant, anderenorts wird der bestmögliche Verkehrsfluss mit Lichtsignalanlagen gewährleistet. Trotzdem drohen auf der Strecke Bonstetten–Mettmenstetten bis zu vier Rotlichter. «Man muss auf dieser Achse gar nicht fahren», ruft Othmar Aerni, Leiter der Unterhaltsregion 2 beim Tiefbauamt deshalb in Erinnerung und empfiehlt, nach Möglichkeit auf die Autobahn auszuweichen.

Die Baustellen auf der Nord-Süd-Achse durchs Säuliamt. Dunkelblau die Abschnitte, welche neu gestaltet werden, hellblau die Fertigstellungsarbeiten und rot die werterhaltenden Unterhaltsarbeiten. (Kartenausschnitt Tiefbauamt)

Vom Manuskript bis zum fertigen Buch Leiter und die Lektorin des Unionsverlages zu Gast in der Buchhandlung Scheidegger Lucien Leitess und Stephanie von Harrach erzählen am 23. März in Affoltern aus ihrem Verlagsalltag und bieten Einblick in die Entstehung eines Buches beim Unionsverlag. Seit seiner Gründung im Jahre 1975 bringt der Zürcher Unionsverlag interessierten Leserinnen und Lesern die «andere Seite der Weltliteratur» näher. Als einer der ersten Verlage konzentrierte er sich darauf, dem deutschspra-

chigen Publikum Autorinnen und Autoren aus der ganzen Welt näher zu bringen. Dass sich der Blick über den Tellerrand lohnt, zeigen Schriftsteller wie Juri Rytchëu, Yasir Kemal und Tschingis Aitmatow, deren Bücher auch in Europa ein grosses Publikum begeistern und verzaubern. Ebenfalls eine Bereicherung für jedes Büchergestell sind die «Bücher fürs Handgepäck»: Verschiedene Geschichten von bekannten und unbekannten Autorinnen und Autoren bringen interessierten Lesern die Kul-

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Sigrid und Manfred Utz-Backhaus dürfen wir in Affoltern zur goldenen Hochzeit gratulieren. Das Jubelpaar feiert am kommenden Donnerstag, 24. März. Wir wünschen alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Hans Seematter, wohnhaft in Affoltern, darf am kommenden Donnerstag, 24. März, den 85. Geburstag feiern. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich zum Ehrentag und wünschen ihm alles Gute.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Gertrud Stehli-Branger morgen Mittwoch, 23. März, ihren 80. Geburtstag. Dazu gratulieren wir herzlich, wünschen einen schönen Festtag und alles Gute.

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Verlagsleiter Lucien Leitess.

Stephanie von Harrach. (Bilder zvg.)

tur und Denkweise verschiedener Länder näher. Lucien Leitess gründete den Unionsverlag 1975 und leitet ihn seither. Stephanie von Harrach arbeitet seit 2010 als Lektorin für den Unionsverlag, vorher war sie unter anderem im Suhrkamp Verlag und dem Schweizer

Ammann Verlag tätig. Am 23. März 2011 werden die beiden in der Buchhandlung Scheidegger Geschichten und Anekdoten aus ihrem Verlagsalltag erzählen. Ausserdem wird dem Publikum ein lebhafter Einblick in die Entstehung eines Unionsverlag-Buches geboten.


Bezirk Affoltern

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Dienstag, 22. März 2011

Das Monsterpodium am Mittwochabend im Kasinosaal. Von links: Brigitte Wettstein, Karl Guntli, John Appenzeller, Martin Haab, Hanni Stutz, Fredy Müller, Kurt Weber, Olivier Hofmann, Bernhard Schneider, Werner Schneiter, Angelica Venzin, Corinne Fick-Stutz, Roger Marti, Hans Wiesner, Lisette Müller (verdeckt), Daniel Sommer-Sidler, Hans Läubli, Lydia Sidler, Moritz Spillmann und Renate Forster. (Bild Martin Platter)

kommentar

Wie entscheiden sie bei Abstimmungen?

Ein bisschen mehr Leidenschaft, bitte! von martin platter

18 Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten auf dem Prüfstand Ärgerlich, wenn man einen Kantonsrat gewählt hat und sich dann im Nachhinein herausstellt, dass er oder sie nicht im Sinne des Wählenden abstimmt. Der «Anzeiger» macht die Probe aufs Exempel und lässt die Kandidaten so zu aktuellen Vorlagen Stellung nehmen, wie später im Rat: mit ja oder nein. ................................................... von martin platter Die Vorgaben für die Kandidaten auf dem Wahlpodium am letzten Mittwoch im Kasinosaal waren strikt. Vorstellung pro Person in 30 Sekunden. Die Kandidaten waren angehalten, sich kurz und prägnant zu den vorgegebenen Sachfragen zu äussern, sonst drohte die Unterbrechung durch einen der Moderatoren Bernhard Schneider oder Werner Schneiter. Die weite Themenvorgabe: Raumplanung (Strassenverkehr, verkehrsintensives Gewerbe, Wohn- versus Gewerbezonen, Ein- und Auszonungen), Gemeindeautonomie (Regelungsdichte des Kantons, überkommunale Zusammenarbeit und Gemeindezusammenschlüsse) sowie Finanzen. Bis zu den Finanzen schaffte es die Runde allerdings nicht mehr innerhalb der vorgegebenen 1.45 Stunden. Das Thema wurde nur noch gestreift.

18 Kandidaten aus 9 Parteien Auf dem Podium waren nicht weniger als 18 Kantonsratskandidaten aus neun Parteien plus die beiden Moderatoren: von der BDP Hanni Stutz und Fredy Müller, von der CVP Corinne Fick-Stutz und Angelika Benzin, von der EDU Karl Guntli und Brigitte Fettsteiss, von der EVP Lisette Müller-Jaag und Daniel Sommer-Sidler, von der FDP Kurt Weber und Olivier Hofmann, von der GLP Hans Wiesner und Roger Marti, von den Grünen Hans Läubli und Lydia Sidler, von der SP Moritz Spillmann und Renate Forster und von der SVP John Appenzeller und Martin Haag, da Jakob Schneebeli aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hatte. Seine Standpunkte wurden im Nachhinein telefonisch eingeholt. Zur Veranstaltung eingeladen hatte die Interparteiliche Kommission und nicht etwa die FDP, wie im Vorfeld verbreitet wurde. Deshalb begrüsste und verabschiedete IPK-Präsident Olivier Hofmann.

Zu wenig Zeit für zu viele Kandidaten Die vielen Zeilen nur für eine namentliche Vorstellung zeigen das Problem, das auch auf dem Podium herrschte. Er waren schlicht zu viele Kandidaten, um eine Vertiefung der einzelnen Themen zu erreichen. Auch wir verzich-

ten hier deshalb auf eine ausführliche Vorstellung der Kandidaten. Aus zwei Gründen: 1. weil die Leser in diesem Blatt bereits in den «Genuss» teilweise sogar mehrerer, ausführlicher Kandidatenvorstellungen gekommen sind. 2. weil der Autor mit seiner romantischen Ader und gutgläubig wie Journalisten halt so sind, davon ausgeht, dass sich die Kandidaten redlich fürs Gemeinwohl, eine gute Schule, eine funktionierende Infrastruktur, das Beste für alle und so weiter einsetzen wollen.

Nach digitalem System, ja oder nein So wollen wir die Leser dieser Zeitung im Zeitalter von Twitter und SMS nicht länger mit riesigen Textmengen bombardieren und haben den Podiumsteilnehmern ganz einfache Fragen gestellt, die sie so beantworten sollten, wie wenn sie bereits im Rat sitzen würden, mit Ja oder Nein. Wieso das knappe Raster? Beim Abstimmen im Kantonsrat gibts letztlich auch nur ein ja oder nein zu drücken oder allenfalls ein Stimmenthaltung. Der Lavierknopf «Jein» oder «Ja, aber» wurde bisher noch nicht eingeführt. Aber vielleicht kommt ja bei der nächsten Abstimmung jemand auf diese Idee. Die Aufzählung der Kandidaten wurde in alphabetischer Reihenfolge ihrer Partei vorgenommen.

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m Mittwochabend blieben viele Stühle im Kasinosaal leer. Der Grund liegt auf der Hand: Wahlveranstaltungen dieser Art sind in der Regel langweilig. Nicht viele beherrschen die Kunst, auf der Bühne rhetorisch fesselnd zu sprechen und messerscharf zu argumentieren. Die vorgetragenen, oft abgelesenen Verlautbarungen klangen zwar nett und plausibel. Doch wo war das Feuer? Es fehlte die Würze der Debatte, die Politik spannend macht. Authentisch wirkte auf mich nur Hans Läubli. Er war so wie immer: angriffig, unbequem und streitlustig, stets seine politischen Ziele verfolgend und in den meisten Dossiers mit einer eigenen Meinung bestückt. Nahm man seine Voten als bare Münze, hätte man als Zuhörer glatt auf die Idee kommen können, dass in den Gemeinden des Bezirks und natürlich vor allem in Affoltern der komplette Planungswildwuchs herrsche. Dem ist mitnichten so. Aber niemand widersprach. Auch Kurt Weber nicht, Präsident der Zürcher

Wahrlich: Derzeit steht eine ganze Flut von wichtigen politischen Entscheiden auf der Agenda des Kantonsrats. Milliarden Franken an Steuergeldern werden in den kommenden Jahren investiert, Finanzkompetenzen umgeschichtet und Organisationen neu strukturiert. Die Spitalfinanzierung, die Professionalisierung der Fürsorgebehörde, die Umsetzung des neuen Finanzausgleiches und eine ganze Reihe von Bauprojekten, die einschneidende Auswirkungen auf den Bezirk Affoltern haben. Da erwarte ich zumindest von den bisherigen Kantonsräten, dass sie sich klar zu den Sachvorlagen äussern.

«Mir lupfts dä Deckel»

Status im Zürcher Kantonsrat

Für eine zusätzliche Autobahnüberführung (Spange) in Affoltern?

Für die Umfahrung Ottenbach?

Für den Golfplatz im Oberamt (Kappel, Hausen, Baar, ZG)?

Sollen sich übergeordnete Stellen in die kommunale Planungsautonomie einmischen dürfen?

Pendlerabzüge in der Steuererklärung reduzieren, wie von Bundesrätin Doris Leuthart postuliert?

Ist die A4 in ihrer jetzigen Form eine gute Sache?

Soll der Kanton Anreize schaffen, damit sich kleine Gemeinden zusammenschliessen?

Das sagen die Kantonsratskandidaten zu drängenden politischen Fragen

Moritz Spillmann, Ottenbach, SP Renate Forster, Mettmenstetten, SP Lydia Sidler, Zwillikon, Grüne Hans Läubli, Affoltern, Grüne Daniel Sommer-Sidler, Affoltern, EVP Lisette Müller, Knonau, EVP Hans Wiesner, Bonstetten, Grünliberale Roger Marti, Affoltern, Grünliberale Corinne Fick-Stutz, Wettswil, CVP Angelica Venzin, Affoltern, CVP Olivier Hofmann, Hausen, FDP Kurt Weber, Ottenbach, FDP Fredy Müller, Uerzlikon, BDP Hanni Stutz, Stallikon, BDP Martin Haab, Mettmenstetten, SVP John Appenzeller, Stallikon, SVP Jakob Schneebeli, Affoltern, SVP (n.a.) Karl Guntli, Bonstetten, EDU Brigitte Wettstein, Affoltern, EDU

Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK). Stoisch nahm der Bürgerliche Kurt Weber hin, wie sein grüner Ratskollege die Arbeit der ZPK negierte. Es störte offenbar auch niemanden, dass Lisette Müller wieder nicht offen ihre Meinung zur Umfahrung Ottenbach sagte. Das Geschäft geistert nun schon seit bald zwei Jahrzehnten durch den Kantonsrat. Trotzdem möchte Müller mit ihrem (negativen?) Entscheid noch etwas zuwarten. Das nennt man dann wohl taktieren, zuwarten, bis nach den Wahlen.

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Aktionstag wider Aggressionen am 26. März in den Ämtler Jugendzentren. «Mir lupfts dä Deckel»: So heisst ein gemeinsamer Aktionstag, der in den Jugendzentren Hirtschüür (Affoltern), Stallikon, Mikado (Bonstetten), Chratz (Hausen), Sputnik (Mettmenstetten) und O2 (Obfelden) stattfindet. Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung mit dem Thema «Aggression». «Jugendliche dürfen an diesem Aktionstag am 14. März ab 14 Uhr etwas Aussergewöhnliches machen – etwas, das sie sonst nicht dürfen», sagt Thomas Zehnder der die Aktion mitkoordiniert. Beteiligt daran sind Kantonspolizei, Mjas und contact. Der Aktionstag ist quasi der Auftakt zu einem Aktionsmonat in den Jugendzentren der Regionalen Jugendarbeit Säuliamt (RJS). Unter anderem gibt es einen Elternabend zum Thema «Aggression und Gewalt», Streetdance, Breakdance- und Theaterworkshop. www.mir-lupfts-dae-deckel.ch. (-ter.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. März 2011

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Für eine KMU-verträgliche Raumplanung Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, am «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» «Raumplanungskonzepte müssen den Bedürfnissen der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) gerecht werden – auch mit Blick auf ihre volkswirtschaftliche Bedeutung», sagte Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv), beim 7. «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» in Hausen. ................................................... von werner schneiter Hans-Ulrich Bigler, der in Affoltern wohnt, folgte am Donnerstag einer Einladung des Ämtler Gemeindepräsidentenverbandes und der Standortförderung. Sein Referat trug den Titel «Wie plant man Raum oder wie räumt man unnötige Planung aus dem Weg?» Und er startete mit dem Hinweis auf die volkswirtschaftliche Bedeutung der KMU, von denen es in der Schweiz über 300 000 gibt – fast alles Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitenden, die in zwei Drittel aller Arbeitsplätze anbieten, regional und kommunal verankert sind. Vor diesem Hintergrund ist auch klar, wie wichtig die Raumplanung für das Gewerbe ist und Rahmenbedingungen, die sich auf die KMU ausrichten. «Denn nur wenn das Gewerbe profitiert, profitiert auch die Schweizer Volkswirtschaft. Es ist das Gewerbe, das Arbeitsplätze schafft – und nicht die Politik», so Bigler. Für den sgv-Direktor hat Raumplanung immer Hand in Hand mit Verkehrsthemen zu gehen. Raumentwicklung sei eine Schlüsselgrösse für die Standortgunst der Schweiz, Raum letztlich Grundlage des Wirtschaftens und des gesellschaftlichen Lebens. Während die Entwicklung des Lebensraums von gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen geprägt sei, stelle die Raumplanung die juristische Seite dieser Entwicklung dar. Wie bei allen regulatorischen Werken ha-

be der sgv scharf zu beobachten, dass verfassungsmässige Bestimmungen wie Eigentumsgarantie, Handels- und Gewerbefreiheit und anderes nicht durch Gesetzesartikel ausgehebelt würden – und die Raumplanungshoheit bei den Kantonen zu belassen sei.

Gemeindeautonomie nicht aushebeln Zentrales Anliegen des von Uvek-Vorsteherin Doris Leuthard vorgestellten Raumkonzepts Schweiz ist, das Denken und Planen in überregionalen Handlungsräumen zu fördern. Angestrebt wird eine bessere Koordination und von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung – und die Stärkung von sogenannten Metropolitanräumen. Mit städtischen und touristischen Zentren soll die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und die Lebensqualität gefestigt werden. Auch hier stemmt sich der sgv laut Hans-Ulrich Bigler gegen starre Regulierungen oder die Einführung neuer Instrumentarien, sollten diese nicht KMU-verträglich sei. Er vertritt die Ansicht, dass Bund, Kanton und Gemeinden in Sachen Raumentwicklung schon heute am gleichen Strick ziehen. Weil heute täglich viele zwischen Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Einkaufen Gemeinde-, Kantonsoder gar Landesgrenzen überschreiten, sieht das eidgenössische Raumkonzept ein Planen und Handeln in überregionalen Handlungsräumen vor. «Diese Ideen dürfen nicht Grundlage für ein Raumentwicklungsgesetz bilden; kantonale Planungshoheit und Gemeindeautonomie dürfen nicht ausgehebelt werden», so Bigler. Er sprach sich auch dafür aus, dass im Bereich Verkehr das Verursacherprinzip gilt und Querfinanzierungen zwischen den Verkehrsträgern zu vermeiden sind. Der sgv ist gegen eine Überführung des Neat-Viertels aus Mitteln der Mineralölbesteuerung sowie der LSVA-Erträge in den neuen BIFFonds und gegen eine Begrenzung des Pendlerabzugs.

7. «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik» im Gemeindesaal Weid in Hausen. Von links: Gastgeber René Hess, Gemeindepräsident in Hausen; Rolf Rüegg, Präsident des Gewerbevereins Oberamt; Hans-Ulrich Bigler, sgv-Direktor; Charles Höhn, Ämtler Standortförderer; Robert Marty, Gemeindepräsident in Affoltern. (Bild Werner Schneiter) «Keine Zustände aus der alten Sowjetunion» Der sgv-Direktor stemmt sich auch gegen eine Abschöpfung des Gemeinwesens von planungsbedingten Mehrwerten – ein Instrumentarium, mit dem Kantone und Gemeinden ausgestattet werden sollen. Eine Idee, die laut Bigler im Ständerat in vorauseilendem Gehorsam und aus Angst vor der Landschaftsinitiative lanciert worden ist. «Das erinnert an Zustände aus der alten Sowjetunion». Ursprünglich befürwortete der sgv eine sanfte Teilrevisi-

on des Raumplanungsgesetzes. Nun sei er zu einer anderen Position gezwungen und werde diese – zusammen mit HEV und economiesuisse – vertreten. Zuletzt setzte sich Hans-Ulrich Bigler mit dem vom Bund neu erfundenen Begriff des «funktionalen Raumes» auseinander. Beim institutionellen Raum höre die Raumplanung in aller Regel an der Gemeindegrenze auf. Beim funktionalen Raum beginne sie erst da. Der Begriff dürfte nach Biglers Einschätzung Gemeinden und Kantonen noch einiges Kopfzerbrechen be-

reiten. Der sgv-Direktor nannte ein lokales Beispiel: Darf der Kanton gegen den Willen der Gemeinde eine Reservezone aus der Richtplanung nehmen, wie das bei der «Nachtweid» in Hausen der Fall ist? Soll es sein, dass beispielsweise in Affoltern die Stadtverwaltung von Zürich eine Mitsprache hat oder sogar hauptursächlich dafür ist, ob eine Gemeindestrasse gebaut werden kann oder nicht? Soll die Stadt bestimmen können, ob in Affoltern eine Zone zur Gewerbezone wird oder Landwirtschaftsland bleibt? Solcherlei drohe bei «funktionalen Räumen».

«Energieregion Knonauer Amt» interessiert in Bundesbern Auf gutem Weg zur ganzheitlichen Entwicklung der Region Das Projekt «Energieregion Knonauer Amt» bildet derzeit Schwerpunktthema der Standortförderung und interessiert inzwischen sogar Bundesbern. «Es ist ein wichtiger Schritt zur ganzheitlichen Entwicklung unserer Region», sagt Charles Höhn. Der Leiter der Standortförderungs-Koordinationsstelle begrüsste am Donnerstag im Gemeindesaal Weid in Hausen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Gewerbe zum 7. «Frühlingstreff Wirtschaft – Politik». Und er begann mit einem Zitat von Unternehmer Philipp Gaydoul, wonach die Politik keinen Respekt mehr geniesst. «Die arbeiten viel, verdienen dabei nicht wahnsinnig gut und sind am Ende immer die Idioten», sagte dieser gegenüber der «SonntagsZeitung» – eine Aussage, die laut Charles Höhn im Säuliamt grossmehrheitlich nicht zutrifft. «Hier achtet man sich und erarbeitet gemeinsam Lösungen», fügt er bei und sieht dies als Hauptgrund für das Gedeihen der Standortförderung in Richtung einer ganzheitlichen Entwicklung der Region. Dazu haben die 14 Gemeinden 2010 wichtige Schritte getan, vor allem mit dem Projekt «Energieregion Knonauer Amt». Schon bald liegen die diesbezüglichen Bestandesaufnahmen der Gemeinden vor – laut Höhn ein aussergewöhnli-

cher Vorgang, weil damit die ganze Region erfasst wird und er so schnell umgesetzt wird. Die Initianten – vier Unternehmen und die beiden Wirtschaftsverbände im Bezirk – haben mit der Energiepotenzial-Studie wichtige Vorarbeit geleistet. Zudem hat der Kanton einen finanziellen Beitrag geleistet. Das Projekt «Energieregion

Knonauer Amt», mehrfach Thema im «Anzeiger», ist im Säuliamt zum Schwerpunktthema geworden. Fernziel ist dabei eine autarke Energieversorgung. Selbst in Bundesbern ist man aufmerksam geworden. So wurden die Initianten von drei Bundesämtern und dem Seco zum einem Seminar (Thema: Wertschöpfungspotenziale von Energieregionen) nach Bern eingeladen.

«Unterwägs von Puur zu Puur»

Charles Höhn: «Energieregion Knonauer Amt» – Schwerpunktthema der Standortförderung. (Bild Werner Schneiter)

Charles Höhn listete die Aktivitäten der Standortförderung des vergangenen Jahres auf (vgl. «Anzeiger» vom 8. März) und verwies auf das neue Kleid der Homepage (www.knonaueramt.ch). Zudem unterstützt die Standortförderung den vom Zürcher Bauernverband lancierten Anlass «Unterwägs vo Puur zu Puur». «Der passt gut zu unserer Positionierung und bringt Tagestouristen aus

den angrenzenden Regionen und der Stadt in unsere Region», so Höhn. Im Rahmen der Aktion können Unternehmen und Institutionen Mitarbeiter- und Kundenveranstaltungen durchführen. «wie Erfahrungen aus dem Zürcher Weinland zeigen, komanzeige

men die Veranstaltungen gut an». – «Der Einsatz und die Massnahmen der Standortförderung kosten 2011 noch Fr. 3.50 pro Einwohner. Mit diesem Betrag tun wir alles dafür, dass sich im Säuliamt alle sauwohl fühlen», schloss Charles Höhn. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. März 2011

«Sie sind Mitglied einer überdurchschnittlichen Bank» Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis hat sich in einem schwierigen Umfeld auch 2010 gesteigert Mehr Kundengelder, mehr Kundenausleihungen, mehr Jahresgewinn, mehr Mitglieder: Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis hat sich auch 2010, in einem schwierigen Umfeld, gut behauptet. ................................................... von werner schneiter Viele leere Stühle beim Podium der Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten am Mittwoch, ein voll besetzter Kasinosaal in Affoltern am Freitag an der Orientierungsversammlung der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. Wenn Regionalbanken rufen, dann kommen die Leute. Sie erhalten dort zwar Zahlen aufgetischt, aber auch ein feines Nachtessen und Unterhaltung – etwas, das bei der erstgenannten Veranstaltung nicht oder nur spärlich vorhanden war. Und obendrein herrschte – anders als bei Generalversammlungen von Grossbanken – eine äusserst friedliche, lockere Stimmung. Raiffeisen Kelleramt-Albis ruft seine Mitglieder jeweils zu drei Orientierungsversammlungen. Sie finden in Affoltern, Jonen und Oberlunkhofen statt. Ansonsten müsste die Bank wohl ein 3000-PlatzZelt mieten... Die dezentralen Veranstaltungen sind auch keine Generalversammlungen, sondern Orientierungsveranstaltungen. Die Mitglieder stimmen im Vorfeld schriftlich über die Geschäfte ab. Nun, der Andrang widerspiegelt teilweise auch den Erfolg der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis. So ist die Zahl der Mitglieder im vergangen Jahr um 420 auf 7723 angestiegen. «Sie

sind Mitglied und Kunde einer überdurchschnittlichen Bank», sagte Verwaltungsratspräsident Franz Hagenbuch an der Orientierungsversammlung – und das mit Blick auf die angemessene und ausgewogene Bilanzstruktur, auf die überdurchschnittliche Substanz und Ertragslage. Die Schweiz habe die Krise gut gemeistert, und mit der positiven Entwicklung sei auch das Bauvolumen gestiegen – keine Immobilienblase, auch wenn man ein gewisses Gefahrenpotenzial für Wohneigentum im gehobenen Segment an exklusiven Lagen orte. Raiffeisen, so der VR-Präsident, sei aber davon nicht betroffen, weil die Bank in Gebieten mit Überhitzungsgefahr unterdurchschnittlich vertreten und das Kerngeschäft hoch diversifiziert und risikoarm sei. Hagenbuch sprach auch von Herausforderungen, von Erhöhungen des Regulierungs- und Kostendrucks und der Verschärfung von Vorschriften. Ziel sei eine Verbesserung der «Kundenausschöpfung» (nicht «-abschöpfung») – insbesondere im Bereich der Neukunden, die auch noch mit anderen Banken verkehren. «Insbesondere die Grossbankenkunden wollen wir auch von unserem erfolgreichen Geschäftsmodell überzeugen», sagte Franz Hagenbuch, auch darauf hinweisend, dass sich Raiffeisen noch besser um Firmenkunden, namentlich im KMU-Bereich, kümmern wolle. «Unsere Bank ist kerngesund. Wir haben qualifiziertes Personal und keine Immobilienblase. Und wir sind zudem in der Planungsphase für einen Neubau des Hauptsitzes in Oberlunkhofen», schloss der VR-Präsident.

Verwaltungsratsmitglieder aus dem Säuliamt und Kader der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis, von links: Claude Pfister, André Bächinger, Franz Hagenbuch, Matthias Bär und Ruth Früh. (Bild Werner Schneiter) Ungebrochenes Kundenvertrauen André Bächinger, Vorsitzender der Bankleitung, lieferte äusserst erfreuliche Zahlen. Die der Bank anvertrauten Kundengelder sind um 23 Mio. Franken gestiegen. Und trotz tiefer Zinsmarge konnte der Zinserfolg um 5% auf 8,3 Mio. Franken gesteigert werden, der Betriebsertrag um 6% auf 9,76 Mio. Franken. Das Wachstum beeinflusst indessen auch den Aufwand,

vorab im Personalbereich, der um 3,5% gestiegen ist. Der gesamte Geschäftsaufwand hat um 3,3% zugenommen. 1,88 Mio. Franken konnten der Reserve zugewiesen werden. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich auf knapp 1,2 Mio. Franken und liegt um 1,6% über dem Vorjahr. Dank gutem Geschäftsgang konnte das Kernkapital auf 49,5 Mio. Franken angehoben werden, der EigenmittelErfüllungsgrad von 168,6 auf 174%.

«Die Raiffeisenbank kann also weiterhin als sehr solide und sichere Bank bezeichnet werden», schloss André Bächinger. Auch Matthias Bär, Geschäftsstellenleiter in Affoltern, lieferte äusserst erfreuliche Zahlen. Inzwischen zählt Affoltern 2831 Mitglieder, was rund einem Drittel der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis entspricht. Alle profitieren sie auch von speziellen Veranstaltungsangeboten.

Zweitbestes Ergebnis der Firmengeschichte Generalversammlung der Raiffeisenbank Cham im Kappeler Gemeindesaal Die Raiffeisenbank Cham, zu der seit 2007 auch eine Filiale in Mettmenstetten gehört, weist ein erfreuliches Geschäftsjahr 2010 aus. Der Ableger im Kanton Zürich generierte mit 170 Neuzugängen den grössten Kundenzuwachs.

zahlung zu unsicher erschienen. Die inzwischen 7705 vorwiegend privaten Kunden haben zu einem Betriebsertrag von 13,2 Millionen Franken geführt – das zweitbeste Resultat in der Geschichte der Raiffeisen Cham seit der Geschäftskreiserweiterung ins südliche Knonauer Amt inklusive Oberamt. Den Gewinn bezifferte Senn mit 821 000 Franken, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 1,5 Prozent entspricht.

................................................... von martin platter Das gibts nur bei der Raiffeisenbank, dass die Kunden, die zugleich Genossenschafter sind, nach der Generalversammlung und dem gediegenen Nachtessen am Freitagabend im Kappeler Gemeindesaal anstehen, um sich von den Angestellten ihrer Geschäftsstelle in Mettmenstetten zu verabschieden. «Viele waren Neukunden, deren Konten wir persönlich eröffnet haben», begründet Kundenbetreuerin Nicole Svellenti die herzliche Beziehung. Die gute Beziehung zu den Kunden und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens gab auch Verwaltungsratspräsident Alois Frey in seinem Jahresbericht als Gründe für das erneut gute Geschäftsergebnis an: «Die Raiffeisen ist zur beliebtesten Bank der Schweiz aufgestiegen.» Der Bruttogewinn habe um sechs Prozent gesteigert werden können. Wobei er relativierte, dass in der Raiffeisengruppe nicht die Gewinnmaximierung als oberste Prämisse gelte, sondern «massvolles und gesundes Wachstum».

Grosszügige Spendenund Sponsorenbeiträge

Die Raiffeisen-Generalversammlung im Chamer Lorzensaal unter dem Vorsitz von Verwaltungsratspräsident Alois Frey (Bild) wurde für die 1067 Genossenschafter per Livestream auf die Leinwand im Kappeler Gemeindesaal und in drei weitere Aussenstellen übertragen. (Bild Martin Platter) Keine Gewinnmaximierung um jeden Preis Er bescheinigte der Wirtschaft eine gute Dynamik und der Schweiz, dass sie die Finanzkrise gut gemeistert habe. Das Bauvolumen sei am zunehmen. Von einer «Immobilienblase» wollte Frey aber nichts wissen, denn steigende Preise alleine genügten nicht als Indikator. Das Wachstum

entspreche dem langjährigen Trend. Zudem machte er auf die seriöse Prüfung aufmerksam, der jeder Schuldner unterzogen werde. Das gebe letztlich die nötige Sicherheit und spiegle sich auch in der seit Jahren in diesem Bereich nahezu verlustfreien RaiffeisenBilanz. Als weiteren Grund für die bessere Ertragslage nannte Frey die gleich bleibenden Fixkosten bei steigenden Einnahmen. Die Eigenkapitaldeckung

erfülle bereits heute die Vorgabe, die der Bund für 2019 festgelegt habe. Detaillierte Zahlen gab Cuno Senn, Vorsitzender der Bankleitung, bekannt. Die Bilanzsumme habe um 37 Millionen Franken auf 871 gesteigert werden können. 671 Millionen Franken seien Kundengelder. Wobei rund 70 Millionen Franken Hypothekarzinsanfragen abgelehnt worden seien, weil Garantien und/oder Rück-

Erfreulich für den Mettmenstetter Geschäftsstellenleiter Thomas Kölliker war, dass 170 der 265 Neumitglieder aus seiner Filiale stammen. Vielleicht aus deshalb wurde mit Yolanda Wegmann eine Mettmenstetterin als Ersatz für die ausscheidende Nanett Abt-Amstutz in den Verwaltungsrat gewählt. Alle übrigen Mitglieder wurden einstimmig für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Die Sympathie aus der Bevölkerung belohnt die Raiffeisen Cham jährlich mit rund 120 000 Franken an Sponsoren- und Unterstützungsgeldern für Anlässe, Sportler und Vereine. Jedes Jahr wird ein erklecklicher Betrag gespendet. Diesmal erhält das Wohnhaus Meilihof in Ebertswil, eine Einrichtung für junge Erwachsene mit Hirnschädigungen, 10 000 Franken von der Bank. Da freut man sich schon auf die nächste Generalversammlung am 16. März 2012.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 22. März 2011

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Letztjähriges Rekordergebnis übertroffen Erfreuliche Zahlen an der Generalversammlung der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden im «Zendenfrei» 710 stimmberechtigte Genossenschafter folgten der Einladung der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden ins Zendenfrei. Kommendes Jahr erhält Obfelden eine eigene Bankstelle (siehe Kasten). ................................................... von thomas stöckli Mit einer Schweigeminute für die Erdbeben-, Tsunami- und VerstrahlungsOpfer in Japan begann Verwaltungsrats-Präsident Philipp Räber die 91.

Generalversammlung der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden. Exakt 15 Minuten hatte er danach für seinen Jahresbericht. «Das ist nicht die Vorgabe von Raiffeisen Schweiz, sondern von unserem Bankleiter Alex Keck», so Räber schmunzelnd. Das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Bank sei es gewesen, berichtet Philipp Räber: «Auch das Rekordergebnis vom letzten Jahr haben wir übertroffen.» Befürchtungen einer drohenden Immobilienblase will Räber nicht teilen. Mit einer leichten Erhöhung der Zinsen rechnet er erst mittelfristig: «Das kann bereits im zweiten Halbjahr 2012 sein.»

Philipp Räber, VR-Präsident der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden, flankiert von Claudio Albasini (links), designierter Leiter der künftigen Bankstelle Obfelden, und Bankleiter Alex Keck. (Bild Thomas Stöckli) Nächstes Jahr nicht im «Zendenfrei»

Bankstelle in Obfelden ab 2012

So soll die Raiffeisen Obfelden künftig aussehen. (Illustration zvg.) anzeige

Bereits an der letzten Generalversammlung hat die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden orientiert, dass sie eine Geschäftsstelle in Obfelden plant. «Mit einer besseren Erschliessung von Obfelden haben wir die Chance, weiter wachsen zu können», sagt VR-Präsident Philipp Räber. Die geeignete Lokalität hat man nun im Erdgeschoss des geplanten Mehrfamilienhauses von Ernst Höhener an der Dorfstrasse, Höhe Im Baumgarten, gefunden. Baubeginn ist Mitte April, Eröffnung soll 2012 sein. Mit drei bis vier Personen will Raiffeisen in Obfelden starten. Als Geschäftsstellenleiter ist Claudio Albasini bestimmt. (tst.)

Besonders auf der Zunge zergehen liess sich Philipp Räber das Resultat der jährlichen Reputationsumfrage des Marktforschungsinstituts GFK: «Raiffeisen hat bei den Menschen in der Schweiz den besten Ruf aller Banken.» Der vierte Rang unter allen nationalen Unternehmen kann sich sehen lassen. «Dass das grosse Vertrauen in unsere Bank nach wie vor besteht, zeigt auch die Zunahme von 21 Mio. Franken bei den Kundengeldern», sagt Bankleiter Alex Keck, der seinerseits für 35 Jahre Raiffeisen, davon 25 bei Raiffeisen Merenschwand-Obfelden, geehrt wurde. Er durfte den Genossenschaftern eine erfolgreiche Jahresrechnung präsentieren (im «Anzeiger» vom 14. Januar) – auch wenn der Bruttogewinn mit knapp 3,1 Mio. Franken etwas tiefer ist als im Vorjahr. Die Bi-

lanzsumme konnte um 27.5 Mio. Franken auf 344,4 Mio. Franken erhöht werden. Die Kundenausleihungen stiegen um 8.31 % auf 317,7 Mio. und die Kundengelder um 9,36 % auf 250,5 Mio. Franken. Die Zahl der Mitglieder ist um 176 auf 3151 angewachsen. Nachdem sie alle Traktanden einstimmig durchgewinkt hatten, kamen die Genossenschafter nicht nur in den Genuss eines feinen Nachtessens, sondern auch einer Darbietung der «Herianos» aus Herisau. Die sechs jungen Männer boten in urchiger Appenzeller-Tracht eine ausgefeilte Komik- und Akrobatikshow. Nächstes Jahr wird die GV übrigens für einmal nicht im Obfelder «Zendenfrei» stattfinden. Im Rahmen des aargauischen Musiktags lädt die Bank ihre Genossenschafter am Freitag, 8. Juni, ins grosse Festzelt in Merenschwand. Für die Obfelder wird ein Fahrdienst organisiert.


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Dienstag, 22. März 2011

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Endspurt im Ämtler Wahlkampf Kantonsratskandidatinnen und -kandidaten gehen auch im Bezirk Affoltern auf die Strasse – nicht zur Demo, sondern auf Werbetour. Und das auch bei garstigem Wetter wie am vergangenen Samstag. Vertreterinnen und Vertreter von EVP, Grünen und BDP verteilten Wahlmaterial und suchten das Gespräch mit der potenziellen Wählerschaft: Lisette Müller und Gerhard Gysel bei der EVP unter dem Regenschirm, Lydia Sidler und Hans Läubli nur mit Kopfbedeckung. Hanni Stutz und Fredy Müller von der BDP unter dem weit gespannten Schirm. (-ter.)

Unter dem Regenschirm: Lisette Müller. (Bilder -ter.)

Lydia Sidler, D. Sommer, Hans Läubli.

Hanni Stutz (r.) und Fredy Müller verteilen Wahlmaterial.

Sagen, was Sache ist

Kumulieren und Panaschieren für den gewünschten Wahlausgang Die bevorstehenden Kantonsratswahlen bieten eine gute Möglichkeit, um sich politisch zu engagieren. Man beschäftigt sich mit den verschiedenen Parteien und ihren einzelnen Kandidaten. Wenn dann ein Kandidat auftaucht, welcher dieselben Interessen wie man selbst vertritt, möchte man diesen Kandidaten im neu gewählten Kantonsrat sehen. Um dem einen Kandidaten so grosse Chancen wie möglich zu verschaffen, gibt es zwei altbekannte Methoden beim Ausfüllen des Wahlzettels – Kumulieren und Panaschieren. Doch wie funktioniert das schon wieder?

Damit auch Ihre Stimmte am richtigen Ort ankommt, folgt eine kleine Repetition. Man wählt ja schliesslich nicht jeden Tag. Beim Kumulieren gibt man dem eigenen Wunschkandidaten eine zusätzliche Stimme, indem man den Namen eines anderen Kandidaten auf der Liste durchstreicht und darüber von Hand den Namen des Wunschkandidaten hinschreibt. Der Name des Wunschkandidaten darf aber höchstens zweimal auf der Liste erscheinen. Somit verliert der gestrichene Kandidat zwar eine Stimme, aber die Partei für die man sich entscheidet, behält

Bildung, Freizeit, Schulsport

Kandidat mit Widersprüchen

Die Meinung der Kandidatinnen und Kandidaten der SVP. Bettina Bucher: Politische Schwerpunkte: Bildung, Freizeit, Schulsport. Anstelle von immer merkwürdigeren Schulexperimenten und immer teureren Sonderbehandlungen und Therapien bin ich dafür, vermehrt wieder Leistungen zu fordern. Schulische Leistungen, aber in der Freizeit durchaus auch sportliche Aufwendungen. Zielloses Herumhängen und eigentliche Gewaltexzesse könnten mit gezieltem Schulsport weitgehend verhindert werden. Unsere Kinder müssen vermehrt und methodisch weg von der Strasse geführt werden. Zur sinnvollen Freizeitgestaltung gehören aber auch die dazu nötigen öffentlichen Infrastrukturen. Im ganzen Säuliamt findet sich lediglich eine einzige Dreifachturnhalle, ganz zu schweigen von einem grossen Hallenbad oder einer Eishalle. Daneben sind die Eltern betreffend Aufsicht und Haftung ihrer Kinder strikt in die Pflicht zu nehmen. Selbstverständlich gehört eine solche Aufsichtspflicht auch für Eltern aus dem Ausland zu den vornehmsten Integrationsbemühungen. Anstelle von teurer Fremdbetreuung und psychologischen Massnahmen sollte der Staat die unzähligen freiwilligen und ehrenamtlichen Trainer und Ausbilder in den Vereinen grosszügig fördern und unterstützen.

Wie sagte ein Bekannter neulich «weisch wänn eine susch nüt chan, so kandidiert er halt für de Kantonsrat». Nun so schlimm ist es zum Glück nicht, gibt es doch den einen oder anderen wählbaren Kandidaten. Doch ist es nicht so, dass wir Wähler die Katz im Sack kaufen? Wenn wir uns für eine Stelle in der Wirtschaft bewerben, werden wir nicht nur nach den Stärken, sondern auch nach unseren Schwächen gefragt, und auch unsere Freizeitaktivitäten interessieren den potentiellen neuen Arbeitgeber. Leider

Bettina Bucher, Kantonsratskandidatin SVP, neu

die gleiche Anzahl Stimmen. Am Ende dürfen aber nicht mehr Namen als die angegebene Anzahl Listenplätze auf dem Wahlzettel stehen. Panaschieren ist dann zu empfehlen, wenn man sich grundsätzlich für eine Partei entschieden hat, aber einen Wunschkandidaten einer anderen Partei auch noch begünstigen möchte. In diesem Fall geht man wie beim Kumulieren vor. Man streicht einen Namen und ersetzt ihn durch einen anderen. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass der neue Name auf einer der anderen Parteilisten aufgeführt sein muss.

nicht so bei den Kantonsratskandidaten: Da lässt sich einer für die Grünliberale Partei aufstellen, gibt als Hobby Segelfliegen an, durchaus noch vertretbar mit dem Parteibild. Dass er aber gerade eine Ausbildung zum Motorflugpiloten absolviert, verschweigt er natürlich ebenso wie seine grosse Leidenschaft zur militärischen Fliegerei und die Besuche an derartigen Flugveranstaltungen. Vom Mitglied einer Partei, die das Wort grün im Namen trägt, erwarte ich einen sinnvollen Umgang mit Ressourcen wie

Der Schandfleck von Mettmenstetten Kahlschlag oder massvolle Rodung? «Anzeiger» vom 18. März. Jetzt sieht man den wahren Zustand der uns gegenüberliegenden Siedlung. Die Bäume und Sträucher sind weg, auch diejenigen, die niemals die Garagendecke beeinträchtigt hätten und auch weder die Aussicht hemmen noch Schatten werfen auf die vom Boden bis zum Dach heruntergekommenen Häuserfronten. Wieder einmal

musste die Natur auf grausame Weise weichen. Die Häuser ohne verdeckende Bäume und Büsche sind ein Schandfleck für unser schönes Dorf Mettmenstetten. Wir können nur hoffen, dass sie jetzt wenigstens renoviert werden, und dass möglichst bald wieder angepflanzt wird. Marianne Stucki, Mettmenstetten

Dieser Bus ist in jedem Fall zu laut – auch im Leerlauf

Wahlen vom 3. April

Informieren, bevor kritisiert wird, Leserbrief im «Anzeiger» vom 18 März.

Porträts von Kandidierenden für die Kantonsratswahlen vom 3. April veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe vom Freitag, 25. März. Sie müssen bis Mittwoch, 23. März, 12 Uhr, bei der Redaktion eintreffen. Schlusspunkt für Zuschriften zum Thema «Wahlen vom 3. April» ist Dienstag, 29. März. Diese müssen die Redaktion bis Samstag, 26. März, 12 Uhr, erreichen. (Red.)

Liebe Frau Mohamed-Hägi, ich glaube, Sie haben sich nicht richtig informiert, was wir in unseren Leserbriefen kund taten. Es ist unumstritten, dass es den Ortsbus braucht, er ist eine super Institution. Niemand lästert über diesen Transportservice. Wir lästern lediglich über die Übergrösse des tagsüber leeren Busses sowie über den abnormalen Lärm dieses neuen Fahrzeuges. Ob Motorbremse oder Gas geben, dieser

Bus ist in jedem Fall zu laut – auch im Leerlauf. Um Lärm festzustellen braucht es keine Instruktionen. Es ist genau so absurd einen Zusammenhang zwischen dem falsch konzipierten Fahrzeug und der Freundlichkeit der Fahrer darstellen zu wollen. Ich habe übrigens am Freitagmorgen um 9.20 Uhr festgestellt, dass der alte, kleine Ortsbus unterweg war. Ich würde mich freuen, wenn dies nicht nur ein Ersatzfahrzeug wegen irgend einer Panne war, sondern bereits der Goodwill der Betreiber. Eveline Bösch, Wettswil

Beim Panaschieren verliert aber nicht nur der gestrichene Kandidat eine Stimme, sondern auch dessen Partei. Man unterstützt stattdessen den Wunschkandidaten und seine Partei mit einer zusätzlichen Stimme. Mit diesen beiden Tricks kann die Kantonsratsbesetzung bestmöglich auf die eigenen Wünsche angepasst werden. Genau die vielen Möglichkeiten, die wir beim Wählen haben, machen solche Wahlgänge noch spannender und vielfältiger. Die FDP wünscht viel Erfolg beim Wählen. FDP Affoltern

Strom und Benzin. Ich finde es einfach nicht korrekt zu kandidieren und nicht zu dem zu stehen, was wirklich Sache ist. Meinen Sie nicht? Aber passt dieser Widerspruch nicht wunderbar zu diesem Kandidaten, der dafür ist uns den «Pendlerabzug» zu streichen, wo er doch selbst von massiven Steuerabzügen familiärer Art profitiert, ohne die er sich sein teures Hobby vielleicht gar nicht leisten könnte? Andrea Bolliger, Mettmenstetten

Sicherheit am Steuer Die meisten vorgeschlagenen Massnahmen werden Zustimmung finden. Doch bei der Tragepflicht für Velohelm beispielsweise wünsche ich eine Ausnahme für Fahren innerhalb eines Dorfes (nicht Stadt). Mehr Aufmerksamkeit am Steuer muss dringend gefördert werden! Etwa jeder Zweite – vor allem die Jüngeren – blufft, indem er vielfach nur mit einer Hand, ja sogar nur mit zwei Fingern lenkt. Mit der zweiten Hand wird alles Mögliche hantiert. Richtig und wichtig wäre die Wiedereinführung der früheren Fahrregel: Beide Hände gehören ans Lenkrad. Jeder Fahrschüler musste lernen, dass beide Hände das Lenkrad umfassen. Übergabe erfolgt in der Mitte oben und unten. Der Griff nach innen bei Kurven ist verbreiteter Unfug! Die Hände überkreuzen war verboten an den Prüfungen. Beidhändige Fahrweise, wie bei Formel 1, bringt wesentlich bessere Aufmerksamkeit. Viel Schuld haben die Fahrschulen, aber auch der TCS. Sie lehren das Übergreifen und das Nach-innen-Greifen. Ob die TCSFahrerkurse nicht überhaupt schädlich sind, wäre zu untersuchen. Weil dadurch, trotz der Hilfsraffinessen der modernen Autos, verleitet wird zu riskanterer Fahrweise. Nach 48-jähriger unfallfreier Fahrpraxis stelle ich das zur Diskussion. H. Lochner, Sellenbüren

Die Meinung der Kandidatinnen und Kandidaten der SVP. Peter Zehnder. Politischer Schwerpunkt: Gegen den EU-Beitritt. Dass in der Schweiz einige politische Organisationen und Parteien mit aller Macht darauf drängen, der EU beizutreten, wird bei genauerem Hinsehen durchaus verständlich. Es sind dieselben Kreise, welche auch im eigenen Land versuchen, den Beamtenapparat aufzublähen. Sie beabsichtigen dabei vor allem sich selber wie auch ihren Klientelen Posten und Pfründe zuzuschanzen. Ein Staatenbund mit derart vielen verschiedenen Ländern, Mentalitäten, Sitten und Religionen macht schlicht keinen Sinn. Ganz zu schweigen von den völlig unterschiedlichen Auffassungen über den Begriff Demokratie. Selbstverständlich ist die Schweiz in der heutigen EU hochwillkommen. Die jüngsten Ereignisse zeigen immerhin überdeutlich, dass ein neues zahlungskräftiges Mitglied mehr als nur gelegen käme. Doch die Schweiz hat weit mehr zu bieten als bloss finanzielle Mittel. Das wahre Kapital der Schweiz muss jedoch anders definiert werden. Unser Reichtum heisst Demokratie, Souveränität und Neutralität. Die einmaligen Volksrechte, nämlich der föderalistische Staatsaufbau sowie die Autonomie der Kantone und Gemeinden, würden massiv abgebaut oder innert kurzer Zeit praktisch verschwinden. Unser Mitbestimmungsrecht wäre vermutlich kleiner als auf dem bilateralen Weg. Die Gründe gegen einen EU-Beitritt sind derart gewichtig, dass selbst die zwar haltlosen aber massiven Drohungen der EU betreffend den bilateralen Abkommen, bedeutungslos erscheinen. Die EU könnte es sich gar nicht leisten, mit der Schweiz keine Bündnisse mehr abzuschliessen. Zu gross sind die Anliegen, welche die EU selber an die Schweiz hat. Peter Zehnder, Kantonsratskandidat SVP, neu (www.svp-2011.ch)

Lisette Müller handelt zukunftsorientiert! Angesichts der aktuellen Ereignisse ist es gut zu wissen, dass Lisette Müller (EVP) sich schon seit vielen Jahren für erneuerbare Energien einsetzt. Lisette denkt zukunftsorientiert und handelt so, dass auch kommende Generationen eine lebenswerte Umwelt haben. Weil ich weiss, dass Lisette auch für christliche Werte, eine zeitgemässe Familienpolitik und eine gesunde Wirtschaft einsteht, lege ich an meinem Wahltag die Liste 6 der EVP ein. Ich wähle Lisette Müller überzeugt als meine Vertreterin in den Kantonsrat. Danke, Lisette, dass du für uns weiterhin diese wichtige Aufgabe übernehmen willst! Edith Buchmann-Roth, Ottenbach Familienfrau, Alltagshilfe für Senioren, Kolibri-Leiterin


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Kabarettist Andreas Thiel zeigt sein neues Programm in Mettmenstetten. > Seite 15

Silvia Huser liest im «Rägeboge» aus ihrem Buch «Von deiner Liebe getragen». > Seite 16

Dienstag, 22. März 2011

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Freude tanzt mit

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Heimatabend «Am Trachtefäscht» mit Ämtler Beteiligung in Birmensdorf. > Seite 17

Erfolgreiche Saison Die Ämtler Handballer haben ihren Aufstieg mit einem weiteren Sieg abgerundet. > Seite 23

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Wieder Unentschieden Der FC Wettswil-Bonstetten schafft in Wettingen trotz Chancenplus keinen Vollerfolg. > Seite 23

ratgeber

Tag der Drahtesel in Affoltern Die erste Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung steigt am 30. April Von Thomas Hardegger,

Acht Aussteller aus dem ganzen Bezirk Affoltern werden am Samstag, 30. April, an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern ihre Neuheiten präsentieren. Initiant der ersten Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung ist Stefan Gruber von Transalpes. Organisiert wird der Anlass von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba) um deren Präsidentin Barbara Roth. Die Voba ist an der Börse nicht nur mit einem Grill- und Getränkestand präsent, sondern organisiert auch eine Börse, an der sich gebrauchte Velos zu fairen Preisen kaufen oder verkaufen lassen. Annahme der Velos ist am 30. April von 8 bis 10 Uhr, der Verkauf findet dann um 10 bis 16 Uhr statt. Die Rückgabe der nicht verkauften Zweiräder, respektive die Auszahlung des Verkaufspreises – zur Deckung der Unkosten gehen 10% an den Veranstalter – findet von 16 bis 17 Uhr statt. Ab 18 Uhr gehen die nicht abgeholten Velos in den Export. (tst.)

ZKB Affoltern

Testament oder Erbvertrag? «Ich möchte meinen Nachlass regeln. Soll ich dafür ein Testament oder einen Erbvertrag aufsetzen? Was sind die Unterschiede?»

Die Aussteller: Wolf Cycling, Fro Shop, VIMA Zweirad, Simpel GmbH, Velo Nägeli, Fredy Rüegg Velo Sport AG, Flying Cranes, Trail Supply AG.

Organisieren eine Velo-Börse: Barbara Roth (rechts) und Susanne Crimi von der Voba. (Bild Thomas Stöckli)

Wohnfrühling in Sursee

Velos nach Kundenwunsch zusammengestellt

Vom 19. März bis zum 25. April ist bei ulrich Erlebnis Wohnen in Sursee der «Wohnfrühling» mit vielen Gartenmöbeln angesagt. Am verkaufsoffenen Wochenende vom 26. und 27. März steigt die traditionelle Grill-Party. Top aktuell sind momentan bei ulrich Gartentische und Bänke aus der Kollektion «green line by Zebra». Modern, umweltfreundlich und langlebig sind diese Gartenmöbel. Das dazu wiederverwendete Teakholz wird aus Brettern und Latten von alten Gebäuden, Brücken und Schiffen gewonnen und ist somit äusserst umweltfreundlich. Die relativ raue und zum Teil silbrige Oberfläche, in Kombination mit Edelstahlgestellen, ist eine Augenweide der besonderen Art. Die praktischen und den verschiedensten Bedürfnissen entsprechenden Sonnenschirme der Firma Glatz laden ein in eine Welt mit viel Sonne, resp. viel Schatten einzutauchen. Neue mit Sonnenschutzfaktor 50+ ausgerüstete Stoffe sind nicht nur schön, sondern schirmen schädliche UV-Strahlen ab.

Grill-Party und Frühlingsrabatt Am verkaufsoffenen Wochenende vom Samstag und Sonntag, 26./27. März findet vor dem Möbelhaus in Sursee am Kotten-Kreisel die beliebte «ulrich-Grill-Party» statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Möbelhauses offerieren gratis feine Bratwürste auf dem edlen Hutter-Edelstahl-Grill. Dazu gibt es ein kühles Eichhof-Bier. Gleichzeitig gewährt ulrich bis zum 25. April auf dem Gartenmöbel-Sortiment nebst den attraktiven Netto-Abholpreisen zusätzlich 5 % Frühlingsrabatt, ausgenommen einige Markenartikel. Auf Wunsch werden die Gartenmöbel gegen einen geringen Fahrtkosten- und Montage-Zuschlag nach Hause geliefert und montiert. ulrich, Erlebnis Wohnen, Kottenstrasse 2, 6210 Sursee, Telefon 041 925 86 86, www.ulrichwohnen.ch, info@ulrichwohnen.ch.

Frühjahrs-Ausstellung im Transalpes Factory Shop in Zwillikon Noch längerer Federweg, noch grösserer Komfort und endlich Farben nach Wahl – «Transalpes» hat auch dieses Jahr wieder Innovatives auf Lager. Ein Überblick bietet sich am 26. und 27. März an der Frühlings-Ausstellung. Die Überzeugungsarbeit überlässt Stefan Gruber seinen Zweirädern: «BikeKlamotten mitbringen» rät er Interessierten deshalb jeweils und fährt dann gemeinsam mit ihnen eine bis anderthalb Stunden durchs Säuliamt. So lernt der Kunde das Fahrrad kennen und Gruber dessen Fahrstil. Nur so kann er für den Kunden das ideale Bike zusammenstellen. Transalpes ist kein normaler Veloladen. Die Rahmen seiner Fahrräder erhält Stefan Gruber in Einzelteilen. «Ich kann jedes Teil auf Kundenwunsch machen», erklärt er. So bleibt viel Spielraum – nicht nur was Design anbelangt, sondern auch die Ergonomie und den Einsatzbereich. Mit patentiertem «Mojo!» beispielsweise lässt sich die Sattelneigung so verstellen, dass man immer optimal auf dem Fahrrad sitzt. Während die «Transalpes»-Bikes bisher alle in schlichtem Schwarz daher kamen, können die Kunden die Farbe künftig frei wählen. Die eigentliche Produktionszeit ist dann oft deutlich kürzer als der Beratungs- und EntscheidungsfindungsProzess. Im Normalfall ist das Velo nach einer Woche bis zehn Tagen fertig. «In Eilfällen habe ich es auch schon über die Nacht gebaut», verrät Gruber und schmunzelt. Die Teile sind in der Regel in ausreichender Menge vorrätig. Schliesslich beinhaltet sein Factory-Shop an der Affolterstrasse 2a in Zwillikon nicht nur Ausstellungsraum, Werkstatt und Büro sowie Umkleidekabine und Dusche für Probefahrer, sondern auch ein grosses Lager.

An der Frühlingsausstellung gewährt Stefan Gruber (rechts) einen Saisoneröffnungsrabatt von 500 Franken auf alle «Transalpes»-Modelle. (Bild zvg.) Schlauchlosen Pneus mit integriertem Dichtmittel

Frühjahrs-Ausstellung am 26. und 27. März, jeweils von 10 bis 16.30 Uhr, im Transalpes Factory Shop, Alte Affolterstrasse 2a, Zwillikon, Tel. 044 500 56 00,

Bisher hat «Transalpes» Marathon- und All-Mountain-Bikes mit Federwegen von 100, 120 oder 140 mm angeboten. Neu ist mit 160 mm Federweg auch die Enduro-Klasse vertreten. Ein Trend, der aus den USA mittlerweile nach Europa überschwappt, sind Mountainbikes mit den grossen 29Zoll-Laufrädern. Diese rollen leichter über Hindernisse hinweg und es gibt weniger Schläge. Besonders für Einsteiger empfehlen sich die laufruhigeren aber dafür etwas weniger wendigen «Twentyniner». «Draufhocken und fahren» heisst es dann auch an der Frühjahrs-Ausstellung vom 26. und 27. März: 21 Velos stehen zur Testfahrt bereit, darunter das zeitlos-schlichte Rennrad «Col des Mosses» sowie die neuen Enduro-Bikes und «Twentyniner». Staunende Blicke auf sich ziehen dürften dann auch die Sattelstütze, die sich bequem während der Fahrt in ihrer Höhe verstellen lässt sowie die schlauchlosen Pneus – mit integriertem Dichtmittel absolut pannensicher. (tst.)

www.transalpes.com.

Ohne spezielle Regelung wird das Erbe nach dem Gesetz aufgeteilt. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie mittels Testament oder Erbvertrag Verfügungen erlassen. Sie können insbesondere Erben einsetzen, Bar- oder Sachvermächtnisse verfügen oder Erben Vorrechte zum Erwerb von Vermögenswerten einräumen. Ein Testament gibt Ihre persönlichen Anordnungen wieder, während Sie in einem Erbvertrag mit Erben verbindliche Vereinbarungen treffen. Das Gesetz verlangt, dass ein Testament vollumfänglich handschriftlich verfasst und am Ende mit Datum und Unterschrift versehen wird. Andernfalls muss es unter Mitwirkung von Zeugen öffentlich beurkundet werden – so, wie dies beim Erbvertrag zwingend notwendig ist.

Fachperson kann helfen Mit einem Testament bleiben Sie flexibler als mit einem Erbvertrag. Eine Änderung oder Aufhebung der Regelungen können Sie bei einem Testament jederzeit selber vornehmen. Beim Erbvertrag benötigen Sie dazu die Zustimmung aller Vertragsparteien. Ein Erbvertrag kommt infrage, falls die gewünschten Regelungen die gesetzlichen Pflichtteilsansprüche von Angehörigen verletzen könnten. Andernfalls genügt ein korrekt verfasstes Testament. Erbvertraglich stimmen etwa Kinder der gegenseitigen Alleinerbeneinsetzung ihrer Eltern zu oder der Bewertung eines innerhalb der Familie abgetretenen Grundstückes oder Geschäftsbetriebes. Ob sich für Ihre Zwecke ein Testament oder ein Erbvertrag besser eignet, lässt sich nur aufgrund Ihrer persönlichen Verhältnisse beurteilen. Schildern Sie einer Fachperson Ihre Regelungswünsche. Diese wird Ihnen die geeignete Variante aufzeigen und bei der korrekten Formulierung helfen.

Übergewicht und chinesische Medizin Gabriela Krauer informiert am 30. März in ihrer Praxis in Affoltern über das Abnehmen nach den Methoden der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In der chinesischen Medizin deutet Übergewicht häufig auf eine geschwächte Mitte hin. Die Verdauungsorgane Magen und Milz haben die Aufgabe, die Nahrung optimal in Energie umzuwandeln und zu entsorgen, was nicht gebraucht wird. Wie kann ich die Verdauungsorgane stärken, damit das Essen im Körper nicht als Schlackenstoffe liegen bleibt? Weshalb führen die üblichen Schlankheitsdiäten mit Joghurt, Salat und Lightprodukten oft nicht zum gewünschten Erfolg? Am Vortrag gibt es eine Erklärung aus

dem chinesischen Denken, weshalb als Vorspeise eine warme Suppe besser geeignet ist als ein Salatteller. Gabriela Krauer führt eine Praxis für traditionelle chinesische Medizin (TCM)/ Akupunktur in AffolGabriela Krauer. tern. Die Behandlungen werden von (Bild zvg.) den meisten Krankenkassen in der Zusatzversicherung übernommen. Mittwoch, 30. März, 19.30 bis 21 Uhr. Akupunktur-Praxis TCM, Bahnhofplatz 1, Affoltern. Anmeldung unter Telefon 079 523 80 80.


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Vermischtes

Dienstag, 22. März 2011

Lesekreis in Knonau In Knonau haben Menschen, die gerne lesen oder sich mit Literatur beschäftigen, einen Lesezirkel gegründet.

Zahlreiche Modeinteressierte verfolgten die Modeschau im Festzelt. (Bild Barbara Roth)

Verschiedene Stilwelten treffen sich Individualität – Modeschau von Käppeli Mode, Muri Am letzten Samstag lud das Team von Käppeli Mode Muri wieder zur traditionellen Modenschau ein. Moderator Roger Huwiler führte gekonnt und mit spritzigen Pointen durch die Präsentation. Bei kühlen Temperaturen gaben die Models der Charly-Werder-

Agentur auf dem Laufsteg einen Einblick in die neusten Kollektionen der Modewelt. Simple Minds, ein eher schlichter Look, war eines der Themen. Verspielte, freche Alltagsmode die individuell miteinander gemixt werden kann. Die

gezeigten Kombinationen machen Lust auf Neues und verlocken zum Ausprobieren. Die bunten Farben und Muster bringen frischen Wind in den bereits sehnsüchtig erwarteten Frühling. Herrlich zeitlos sind Etui-Kleider, bun-

te Röcke oder solche mit Streifenmustern, lose Jacken und Boleros. Schwarz-weiss bleibt in Mode und kann gut kombiniert weiterhin getragen werden.

Die Idee ist, dass sich die Gruppe einmal im Monat im Pfarrhaus trifft und sich dort über das Buch, das man gelesen hat, austauscht. Die Bücher wählen die Teilnehmenden selber aus, bereiten etwas dazu vor und teilen ihre Meinung darüber mit. Das ist sicher anregend und spannend. Der nächste Treff findet am Mittwochabend, 23. März, um 20 Uhr im reformierten Pfarrhaus, Oberdorfstr. 2, statt. Es wird dann über das kleine und feine Büchlein «Ob die Granatbäume blühen» des Schweizer Autors Gerhard Meier gesprochen ( ISBN 9783-518-41677, bei Suhrkamp). Auch wer das Buch bis dann nicht gelesen hat oder sich einfach informieren möchte, ist willkommen! Anmeldung nicht erforderlich, Auskunft erteilt das

Infos: www.kaeppelimode.ch.

ref. Pfarramt, Telefon 044 767 07 32.

Technisch perfekte Nägel modelliert Unter neuer Leitung Natis Nails, Affoltern, räumt an den Schweizer Meisterschaften ab

GV des Musikvereins Hedingen

Die Naildesignerinnen Natalie Hofmann und die von ihr geschulten und trainierten Sandra Imomoh und Regula Sigron holten sich die Schweizer Meistertitel in allen drei Kategorien.

Strahlende Siegerinnen: Sandra Imomoh (links) und Natalie Hofmann. (Bilder zvg.)

Die Dirigentenstelle beim Musikverein Hedingen war seit dem Jahreskonzert Ende Januar vakant. Yukio Yamadas Arbeitsbewilligung war im vergangenen Herbst nicht verlängert worden, weswegen er Mitte Februar die Schweiz verlassen musste. In der Folge wurden sechs Direktionsproben durchgeführt und an der GV schliesslich Karin Wäfler als neue Dirigentin gewählt. Es ist ihr erstes Dirigentenengagement. Karin Wäfler stammt aus Emmen und beginnt ihr Studium in Orchesterleitung in diesem Frühling in Bern. Nebst der neuen musikalischen Leitung hat der MVH auch eine neue Person an der Spitze des Vorstands. Monika Raschle, seit 2009 als Bibliothekarin in der Vereinsleitung tätig, übernimmt neu das Amt der Präsidentin. Dank der offenen Probe vom ver-

ternehmung. Natis Nails stellt an sich den Anspruch, eine Ausbildung auf höchstem Niveau zu bieten und in der

«Frühling an der Reuss»

An der Beauty-Messe Zürich trifft sich jedes Jahr am ersten März-Wochenende die Beauty-Branche. An der für alle Naildesignerinnen offenen Schweizer Meisterschaft galt es, innerhalb von zweieinhalb Stunden technisch perfekte Nägel zu modellieren. Bewertet wurden u.a. Nagelaufbau, Form, Länge, Smile-Line, Oberfläche, Perfektion, Gesamtbild etc. Dass an der Ranglistenspitze der Kategorie Acryl die Geschäftsführerin und Schulungsleiterin von Natis Nails steht und in den beiden anderen ausgeschriebenen Meisterschaftskategorien je eine bei der Firma ausgebildete Naildesignerin, ist ein schöner Leistungsausweis für die noch junge Un-

Schweiz zu den führenden Ausbildnerinnenn für Naildesign und Nailart zu gehören. Natis Nails wurde von Natalie und Christian Hofmann um die Jahreswende 2007/2008 gegründet. Die Entwicklung der Firma ist erfreulich. Sie konnte in der Branche rasch auf sich aufmerksam machen und Interesse wecken. Die vorerst genutzten Räumlichkeiten an der Zürichstrasse in Affoltern wurden bald zu eng, was den Umzug an den heutigen Standort (Fabrikweg 9) notwendig machte. Nebst den Schulungen sind das Nailstudio und der Produktevertrieb die weiteren Tätigkeitsgebiete der Unternehmung.

Stilsicherheit und künstlerischer Einfallsreichtum

Regula Sigron, Schweizer Meisterin «Nailart Trophy» mit ihrem Modell.

Die Nagelpflege im Nailstudio am Fabrikweg 9 zeichnet sich aus durch handwerkliches Können, Stilsicherheit und künstlerischen Einfallsreichtum. Für den täglichen Gebrauch werden ausgesuchte und erprobte Produkte für die Hand- und Nagelpflege auch für Nicht-Studiokundinnen angeboten. Lange bevor Natis Nails gegründet wurde, hat sich Natalie Hofmann das handwerkliche Können, die Kenntnisse über Produkte und Produkteigenschaften sowie die notwendigen medizinischen Kenntnisse über Hand und Fingernägel sukzessive angeeignet. Zuerst mit einem kleinen Kundenkreis und später auch als Instruktorin bei Schulungsanbietern. Dennoch war der Schritt von Natalie und Christian in die berufliche Selbstständigkeit mutig und die Chancen ungewiss. Bislang gibt ihnen der Erfolg recht. (pd.)

Öffentliche Exkursion am Samstag, 26. März. Startpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz an der Reussbrücke zwischen Rottenschwil und Unterlunkhofen. Die trockene Witterung verbunden mit den kühlen Nächten hat zu einer Verzögerung beim Laichzug der frühen Amphibien geführt. Dank ihren Reservenährstoffen in den unterirdischen Zwiebeln steht der schmucke Blaustern im Auenwald bereits vor der

gangenen Herbst und gelungenen Auftritten konnten drei neue Mitglieder gewonnen werden. Somit ist die Anzahl Aktive nun auf 25 angewachsen, langjährige Mitspieler nicht einberechnet. Weitere Themen der GV vom 11. März waren die Teilnahme an der 1.August-Feier – der Musikverein Hedingen spielt am 31. Juli in Hedingen und am Tag darauf in Zwillikon – sowie die Jahresplanung rund um die kommenden Konzerte. Ein Höhepunkt wird sicher das Konzert mit dem Thema «Russland» am 13. und 25. November sein, das gemeinsam mit dem Gesangverein Hedingen durchgeführt werden wird. Im Januar folgt dann wie gewohnt das Jahreskonzert. Vollständige Agenda und weitere Infos unter www.mvhedingen.ch.

Vollblüte. Kiebitze haben ihre Brutplätze bezogen und zeigen akrobatische Balzflüge. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, auf die naturkundliche Pirsch in den Auenwald und zum Altwasser Stille Reuss mitzugehen. Die Exkursion dauert ca. 2.5 Stunden und ist auch für Kinder geeignet. Geleitet wird sie von Josef Fischer, Geschäftsführer der Stiftung Reusstal. Die Teilnahme kostet für Erwachsene zehn Franken, Kinder bis 16 Jahren sind gratis. Es ist keine Anmeldung erforderlich!

Kinderkleider für die Frühlingsund Sommersaison in Rifferswil Der Verein KleinKinder Rifferswil veranstaltet am Mittwoch, 30. März 2011, von 13.30 bis 15.30 Uhr eine Kinderkleiderbörse. Sie findet in der Scheune von Christian und Martina Baer an der Dorfstrasse 7 in Rifferswil statt. Verkauft werden saubere und modische Kinderkleider bis Grösse 176 für die Frühlings- und Sommersaison sowie Schuhe, Sportartikel, Kinderwagen, Autositze, Kinderstühle, Spielwaren etc. Wer Artikel zum Verkauf abgeben möchte, erhält bei Martina Baer Etiketten mit der zugewiesenen Num-

mer. Wer von der Herbstbörse her bereits eine Nummer besitzt, lässt sich diese bestätigen. Die Ware wird am Dienstag, 29. März, zwischen 18 und 19 Uhr entgegengenommen. Während der Verkaufszeit von 13.30 bis 15.30 Uhr verwöhnen die Organisatorinnen in ihrer Kaffeestube mit Getränken und feinen Kuchen. Die Rückgabe der nicht verkauften Artikel erfolgt am Mittwoch, 30. März, von 16.30 bis 17 Uhr. 20% des Verkaufserlöses kommen dem Verein KleinKinder Rifferswil zugute. Kinderkleiderbörse Rifferswil, Mittwoch, 30. März 2011, von 13.30 bis 15.30 Uhr. Infos: Martina Baer, Telefon 043 466 56 26, martinabaer@gmx.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 22. März 2011

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«Politsatire 3» in Mettmenstetten Kabarettist Andreas Thiel zeigt sein neues Programm im «Rössli» Er ist der Dandy unter den Kabarettisten, der Henker unter den Poeten und der Wolf im schwarzen Schafspelz unter den Kolumnisten. Am Samstag, 26. März, 20.15 Uhr, steht Andreas Thiel auf der «Rössli»-Bühne.

Mit dem Cüpli in der Hand frönt er der Lust an Assoziationen und am Sprachwitz. Diese Lust treibt ihn von

Kabarettist Andreas Thiel. (Bild zvg.)

einer Pointe in die andere, von einem Thema zum nächsten oder entferntesten. Alles kann einen Bezug haben, auch ein Pinguin zum Atheisten. Man muss es, das propagierten schon die Surrealisten, nur zusammenbringen im Kopf.

«Schweizerdeutsch ist für Satire zu ‹herzig›» Andreas Thiel ist der meistzensierte Satiriker der Schweiz. Seine Klinge ist scharf, sein Humor schwarz und die Krawatte dreifach gebunden. In «Politsatire 3» zieht der Ritter von der fröhlichen Gestalt mit dem Morgenstern gegen das Abendland. Wenn er zum satirischen Rundumschlag ausholt, bleibt keine politische Couleur verschont und kein Auge trocken. Er habe nichts Zusammenhangloseres finden können als Atheisten und Pinguine diese Figuren würde er heute gemeinsam auf die Bühne schicken. In «Politsatire 3» veranstalten Pinguine Grillpartys und diskutieren Atheisten ihren Glauben an den Unglauben. Das wichtigste

Thema Thiels ist jedoch nach wie vor die Politik. Bewaffnet mit messerscharfem Bühnenhochdeutsch – Schweizerdeutsch sei für Satire zu «herzig» – schickt er Bundesräte, Staats- und Parteipräsidenten, aber auch Banker und Terroristen aufs Glatteis. Der Satiriker lässt die Fassade seiner Figuren und die Logik ihrer Ideologien bröckeln.

Nur für Schwindelfreie Wer ihn kennt, der weiss: Thiel redet sein Publikum schwindlig. Auch in der Poltisatire 3 dreht er wieder aberwitzige Sprach-Pirouetten, schlägt doppelte Sinn-Saltos, schreitet ganz locker dicht am Abgrund zur Political Correctness, erklimmt dabei den Gipfel der Assoziationslust und lässt von hoch oben seinen bissigen Spott über das religiöse, atheistische, vegetarische oder bundesrätliche Absurdistan rieseln. Andreas Thiel, Gewinner des Salzburger Stiers 99 und des Schweizerischen KleinKunstPreises 04, tourt mit mehreren Programmen um die halbe Welt. Er ist Kolumnist in der Berner Zeitung und im Satiremagazin Nebelspalter. Für die Besucher, die vor der Veranstaltung im Restaurant Rössli ein gemütliches Nachtessen geniessen möchten, werden im Saal Sitzplätze reserviert. Erich Neuenschwander Samstag, 26. März, 20.15 Uhr, Restaurant zum weissen Rössli, Eintritt 38 (Legi / AHV 32) Franken. Billettreservierung, Telefon 044 767 02 01, Abendkasse ab 19.30 Uhr. Infos: www.maettmi.ch/bieus.

Kein Problem für die Pfadi: Auf einer selbstgebauten Seilbrücke über einen Fluss klettern. (Bild zvg.)

Pfaditag im Säuliamt Der Pfaditag ist ein alljährlich wiederkehrender Anlass, an welchem die Pfadi-Abteilungen des Kantons Zürich neue Mitglieder anwerben und die Pfadi noch etwas bekannter machen möchten. Auch die Pfadi Säuliamt beteiligt sich an diesem Anlass und bietet am Samstag, 26. März, eine

Schnupperübung an. Kinder ab 6 Jahren können teilnehmen. Die Übung findet von 14 bis 16 Uhr beim Vitaparcours in Affoltern statt. Die Kinder sollten wetterfeste Kleidung tragen und gute Schuhe anziehen. Die Pfadi Säuliamt freut sich auf zahlreiches Erscheinen!

In Form und Farbe Ausstellung im ref. «Chilehuus» Affoltern Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn bringt Frau Alexa Corazza das Kirchgemeindehaus in Affoltern mit ihren Bildern in Form und sorgt für die nötige Farbe. Bereits in der Jugendzeit interessierte sich Frau Corazza für die Aufteilung eines Raumes und die daraus resultierende Wirkung auf den Betrachter. Sie wählte damals das passiv beobachtende Mittel der Fotografie. Die aktive Auseinandersetzung mit Räumen und Flächen und der Dimension der bewussten Farbgebung folgte im Architekturstudium. Mit der beruflichen Abwendung von der Architektur wuchs in Frau Corazza das Bedürfnis, sich intensiver mit der Symbiose von

Farbe und Form und ihrer Wirkung auf den Betrachter auseinanderzusetzen. Welchen Einfluss hat die Form auf die Wirkung der Farbe? Wie beeinflusst die Farbe das Gewicht einer Fläche und das Zusammenspiel untereinander? Diesen Fragen kann der Besucher des Chilehuus beim Betrachten der Bilder von Frau Corazza nachgehen oder auch einfach intuitiv Farben und Formen auf sich einwirken lassen. Die Ausstellung wird im Anschluss an den Pop-Gottesdienst vom Sonntag, 25. März um ca. 18 Uhr bei einem Apéro eröffnet. Ansonsten ist das «Chilehuus» an der Zürichstrasse 94 jeweils Montag bis Freitag von 8.30 bis 11.30 Uhr und während allen kirchlichen Veranstaltungen offen.

Piano und Gesang Musik und Wort im Kloster Kappel Am Sonntag, 27. März, sind in Kappel die Sopranistin Christine Esser und der Pianist Mathias Clausen zu hören. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrerin Dorothea Wiehmann Giezendanner, begleiten die Musik. Die Sopranistin Christine Esser stammt aus einer Musikerfamilie und ist in Zürich und Basel aufgewachsen. Sie tritt als Konzertsängerin regelmässig in der Schweiz und im Ausland auf und pflegt ein Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne: weltliche Kammermusik in verschiedenen Besetzungen und – als Schwerpunkt – Kirchenmusik (Oratorien, Kantaten sowie geistliche Konzerte in kleiner Be-

setzung, insbesondere mit Orgel). Der Pianist Mathias Clausen wirkt neben seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Liedbegleiter und Kammermusiker und regelmässig als Begleiter verschiedener Konzertchöre. Im November 2003 ehrte ihn der Kanton Wallis mit dem Kulturförderpreis. Im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» sind im Kloster Kappel Werke von Ludwig van Beethoven, Hugo Wolf, Johannes Brahms und Franz Liszt zu hören. Konzert am 27. März um 17.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Nach dem Konzert Möglichkeit zum gemeinsamen Imbiss (12 Franken, Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis, bitte anmelden: 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch). Infos unter www.klosterkappel.ch.

Der Albis Ten Sing tritt am 27. März in Affoltern auf. (Bild zvg.)

Pop-Gottesdienst in Affoltern Albis Ten Sing in der reformierten Kirche Am Sonntag, 27. März, um 17 Uhr tritt der Albis Ten Sing im Pop-Gottesdienst in der reformierten Kirche Affoltern auf. Ten Sing ist mehr als ein paar Leute, die ein bisschen Musik machen! Entstanden aus der christlichen Jugendarbeit in Norwegen und heute als Zweig des Cevi organisiert, bietet Ten Sing Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine kreative Plattform, in denen die verschiedensten Talente ausgelebt und weiterentwickelt werden können. Neben MusikerInnen, SängerInnen und TänzerInnen sind auch Leute mit technischem Können, Organisationsta-

lent, Sinn für PR oder einem Flair für Finanzen im Ten Sing gefragt. Aktuell gibt es in der Schweiz 18 aktive Ten Sing Ortsgruppen, die jährlich eine Show mit 3 bis 5 Konzerten auf die Beine stellen und dazwischen an kleineren Veranstaltungen auftreten. Seit einem guten Jahr gibt es auch einen Ten Sing im Säuliamt, den Albis Ten Sing mit derzeit acht Mitgliedern. Nach erfolgreichem Start befindet sich der Albis Ten Sing nun in der Aufbauphase und sucht Leute zwischen 14 und 25 Jahren, die Lust auf Singen, Band und Theater haben. Auch ältere Leute, die in diesem Bereich schon Erfahrung haben und den Albis Ten Sing als Leiter unterstützen möchten, sind

willkommen. Die Band trifft sich zur Probe immer mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr im Chilehuus der reformierten Kirche in Affoltern. Wer Interesse am Mitmachen hat, kann einfach mal vorbei kommen. Alle, die Lust auf einen ganz normalen Gottesdienst mit etwas anderem Sound haben, sind am Sonntag, 27. März, um 17 Uhr herzlich willkommen. Anschliessend gibt es einen Apéro im Chilehuus. Sonntag, 27. März, 17 Uhr, Pop-Gottesdienst mit dem Albis Ten Sing und Pfrn. Bettina Bartels, in der reformierten Kirche Affoltern. Infos zum Albis Ten Sing bei Jenny Frank, 076 439 38 83, albistensing@gmx.ch oder Tutti Frutiger, 076 375 75 38.


veranstaltungen

Lichtenergie im «Rägeboge» Silvia Huser liest aus ihrem neuen Buch Für den diesjährigen Frühlingsapéro hat sich der «Rägeboge» in Mettmenstetten etwas ganz besonderes einfallen lassen: Medium Silvia Huser liest am kommenden Samstag aus ihrem neuen Buch «Von deiner Liebe getragen». Silvia Huser wurde 1948 in Zürich geboren und arbeitet seit vielen Jahren als Medium in Wädenswil. Ihr Buch «Von deiner Liebe getragen» hat sie mit einer Aufrichtigkeit und Offenheit geschrieben, die tief berührt. «Es ist kein leichter Weg, der zu Gott führt, denn er ist nicht über den Verstand, sondern nur über die reine Hingabe des Herzens zu erreichen», schreibt Silvia Huser. Die Autorin will den Menschen helfen, die eigene Göttlichkeit zu erkennen. Sie lädt den Leser ein, ihren spirituellen Weg mitzuerleben: Durch Zweifel und Tränen, aber auch zu hohen Ebenen ins Licht.

«Wir waren an der Vernissage des Buches in Einsiedeln», sagt «Rägeboge»-Inhaberin Elsbeth Stähli, die Silvia Huser an einem Vortrag zum ersten Mal getroffen und danach dreimal zu Vorträgen und SeminaSilvia Huser. (zvg.) ren nach Mettmenstetten geholt hatte. Besonders beeindruckt zeigt sich Elsbeth Stähli davon, wie die Autorin ihr altes Leben komplett loslassen musste, um ihren eigenen Weg gehen zu können. Frühlingsapéro am Samstag, 26. März, von 10 bis 17 Uhr im «Rägeboge», Zürichstrasse 15, Mettmenstetten. Lesung von Silvia Huser um 10.30 Uhr. Danach bietet sich Gelegenheit, die Autorin bei einem Getränk kennen zu lernen. Infos: www.raegeboge.net oder www.gesund.ch/silvia.huser.

Mobbing unter Kindern Vortrag im Schulhaus Semper, Affoltern Mobbing ist eine spezielle Form von Gewalt und zeigt sich in vielen Erscheinungsformen. Es ist nicht auf die Arbeitswelt Erwachsener beschränkt, sondern kommt, wie man heute weiss, auch häufig im Kindergarten und in der Schule vor – mit sehr negativen Folgen für die Opfer. Kinder müssen nicht speziell berechnend oder böswillig sein, um andere systematisch zu plagen. Es genügt zu lernen, dass es sich auszahlt, sich so zu verhalten. Deshalb sind Eltern und andere Bezugs- und Betreuungspersonen aufgefordert, umzulernen. Es gilt, Mobbing möglichst früh zu erkennen und wirkungsvoll zu intervenieren, bevor es sich zu einem schwer aufzubrechenden Muster verfestigt. Die einzelnen Mobbing-Episoden sind nicht immer dramatisch und können sogar manchmal lustig wirken. Doch es ist die Summe all dieser regelmässigen, oft auch kleinen negativen Handlungen, die dazu führen, dass die Situation für das Opfer immer unerträglicher wird.

Die Auswirkungen auf ein Kind, das über längere Zeit ausgegrenzt wird, sind massiv. Das Selbstwertgefühl nähert sich dem Nullpunkt. Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen und Angst können Zeichen für Mobbing sein. Aus Scham holen sich die Opfer oft keine Hilfe oder ihre Signale werden nicht ernst genommen. Opfer brauchen Hilfe von aussen, da sie sich nicht selbst wehren können. Wann ist es Mobbing? Wann sind es «normale» Kinderkonflikte? Was kann man als Erziehungsberechtiger tun, wenn man glaubt, Mobbing zu erkennen? Dieser Vortrag soll helfen, Fragen wie diese zu klären. Der Referent Markus Zimmermann ist diplomierter Psychologe und Erziehungstrainer mit eigener Praxis in Affoltern. Er zeigt in seinem Referat die Zusammenhänge und die nötigen Werkzeuge zum Erkennen von Mobbing unter Kindern auf. Auch werden die Prävention und praktische Anregungen zur Stärkung der Ich- und Sozialkompetenz behandelt. Denn es gilt: Gewaltverhinderung durch Kraftermutigung! Vortrag am Dienstag, 22. März im Mehrzweckraum im Schulhaus Semper, Affoltern. Er dauert von

Aus Scham holen sich die Opfer oft keine Hilfe Die psychischen und physischen Verletzungen hinterlassen beim Opfer zunehmend das Gefühl, wertlos zu sein.

19.30-22.00 Uhr. Kosten für Mitglieder 15 (Paare 25) Franken und für Nichtmitglieder 20 (Paare 35) Franken. Anmeldung nicht nötig. Infos: MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter), www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Halt und Geborgenheit Tragtuchkurs im MüZe, Affoltern Babys und Kleinkinder werden gerne getragen. Mit dem Tragen im Tuch kann ab den ersten Tagen nach der Geburt begonnen werden. Für die Eltern ist das Tragen des Kindes im Tragtuch äusserst praktisch, da die Hände frei bleiben zum Beispiel für ein zweites Kind. Der Körperkontakt und das Schaukeln beruhigen das Baby und geben ihm Halt und Geborgenheit. Kinder, die im Babyalter getragen worden sind, entwickeln oftmals ein gutes Körpergefühl und sind in ihrer motorischen Entwicklung sehr sicher. Voraussetzung ist, dass die Eltern mit der Technik des Tragtuch-Bindens vertraut sind. Claudia Züttel ist Mütterberaterin HFD und Trageberaterin. Sie zeigt an

einem zweistündigen Kurs, wie das Tragtuch sicher gebunden wird und das Kind angenehm zu tragen ist. Wer ein eigenes Tragtuch besitzt, darf es gerne mitbringen. Der Kurs findet am Samstag, 26. März statt. Sofern bei der Anmeldung die Anzahl und das Alter der Kinder angeben wird, werden sie kostenlos gehütet. Die Kurskosten betragen für Mitglieder 30 (Paare 50), für Nichtmitglieder 40 (Paare 70) Franken. Die Anzahl Plätze ist beschränkt. Anmeldungen bis zum 18. März an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Telefonbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Weitere Infos zum Angebot des MüZe unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.


Vermischtes

Dienstag, 22. März 2011

17

Die Freude tanzt immer mit Heimatabend «Am Trachtefäscht» in Birmensdorf Singen, Lachen und Tanzen dominierte den Heimatabend «Am Trachtefäscht» im Gemeindezentrum Brühlmatt in Birmensdorf. Gezeigt wurden von der Trachtengruppe Birmensdorf und Umgebung unter der Leitung von Maya Stutz bekannte Schweizer Volkstänze. ................................................... von marco mordasini Immer dienstags übten die Frauen und Mannen mit grossem Engagement, denn jede Schrittkombination musste perfekt sitzen. Die sehr gelungenen Darbietungen verdankte das Publikum mit viel Applaus. Selbstverständlich trugen die Frauen ihre Festtagstracht, die sich je nach Gemeinde nur in kleinen Nuancen von den anderen unterscheidet. Passend zu ihren Tanzpartnerinnen zeigten sich die Herren in einer Zürcher Männertracht. «Es ist beste Werbung, dass man Traditionen zwar mitnimmt, aber an die heutige Zeit anpasst», sagte Elisabeth Hintermann aus Weiningen. Wie alle Tanzvorführungen waren auch die Gesangeinlagen ein Hochgenuss. Alt bekannte Volkslieder und Melodien gab der Trachtenchor Amt & Birmensdorf unter der Leitung von Jacky Rubi zum Besten. Es war meisterlich, wenn man bedenkt, dass Rubi erst im vergangenen Herbst die Leitung des Chors übernommen hat.

Altbekannte Volkslieder und Melodien gab der Trachtenchor Amt und Birmensdorf zum Besten. (Bild Marco Mordasini) Für einen weiteren Höhepunkt sorgte das «CHör.li» aus dem Freiamt. Als A-cappella-Gruppe wurden nicht nur traditionelle Melodien vorgetragen, sondern auch weltbekannte Hits wie «California Dreamin’». Die Gruppe aus dem Freiamt begeisterte derart, dass das Publikum selbst nach zwei Zugaben noch nicht genug ha-

ben wollte. Mit «Ewigi Liebi» sang sich das neunköpfige A-cappella-Ensemble noch einmal tief in die Herzen des Publikums. Der letzte Tanz war selbstverständlich der Trachtengruppe Birmensdorf und Umgebung vorbehalten. Mit «Achtung fertig los» bestätigten alle nochmals ihre Perfektion im volkstümlichen Tanz. Für die

musikalische Begleitung sorgte die bekannte Ländler-Kapelle Gebrüder Schmid. «Unser Brauchtum verbindet Freundschaft, Kollegialität, Gemütlichkeit und Geselligkeit», sagt Ria Liem Ringger, Präsidentin der Trachtengruppe Birmensdorf. An einem solchen Abend darf natürlich auch eine

Festrede nicht fehlen. Dafür war Wysel Liem verantwortlich, der mit seinem urchigen Dialekt für viele Schmunzler sorgte: «Eine Tracht ist über Jahrzehnte, wenn nicht sogar über Jahrhunderte herangewachsen. Dies unter den Einflüssen von Natur, Wohlstand und Sesshaftigkeit. Diese haben das Kulturgut ‹Tracht› laufend in kleinen Schritten verändert. Das ist auch gut so, denn diese Veränderungen tragen zum Fortbestand bei. So können der Gesang und der Tanz noch viele Jahre gepflegt werden». Ein Frontalangriff auf die Lachmuskulatur war auch das Ziel von «Röhre-Ueli», alias Hermi Dubs. Das Birmensdorfer Original zeigte sich anfangs für die ganz persönlichen Bedürfnisse eines jeden Festbesuchers verantwortlich. Achtlos auf den Boden geworfene Abfälle ärgerten ihn aber genauso, denn er war ja für die Sauberkeit auf dem Festplatz zuständig. Doch die Arbeitsmoral von «Röhre-Ueli» war nicht die Beste, das zeigte sich schnell. Denn in jeder Röhre und unter jeder Mütze hatte er ein Geheimversteck. Sei es für eine Flasche Bier oder ein Sandwich. «Die Sketche waren grossartig, aber auch die A-cappella-Gruppe aus dem Freiamt hat mir sehr gut gefallen», sagte Gregor Roth aus Bonstetten. Im Publikum spürte man die Freude und das Wohlgefühl eines solchen traditionellen Abends. Mit dem Heimatabend schenkte die Trachtengruppe Birmensdorf und Umgebung den Zuschauern ein Stück Schweizer Kultur.

Frühlingsgottesdienst mit dem Cevi Frühlingsanfang fand dieses Wochenende nicht nur draussen statt, sondern auch im Cevi-Gottesdienst in der reformierten Kirche Bonstetten. Dort wurde mit Gesang und Theater der Frühling freudig begrüsst.

Buchautorin Kathrina Redmann. (Bild Martin Leu, ZSV)

«Zwei Schuhe – ein Schritt» Kathrina Redmann liest in Hausen Sie ist Lehrerin für Arabisch, malt, schreibt und lebt in Hausen. Kathrina Redmann wird am 31. März ab 21 Uhr aus ihrem Werk «Zwei Schuhe – ein Schritt» in der Mülibar vorlesen und von ihrer letzten Ägyptenreise erzählen. Nach einem Gedichtband und Kurzgeschichten erschien 1998 das Buch «Sindbadas erste Reise. Geschichten aus Kairo». Mit «Zwei Schuhe – ein Schritt. Unterwegs zwischen Orient und Okzident» liegt ganz aktuell eine weitere Publikation vor. Die Buchpremiere fand Ende Januar in Luxor statt,

die erste Lesung in der Schweiz geht kommende Woche am Wohnort der Autorin (siehe auch Interview im «Anzeiger» vom 22. März) über die Bühne. Die Texte von Kathrina Redmann bewegen sich in der Spannung zwischen diesen beiden Welten, die durch die aktuellen Ereignisse in Ägypten und anderen arabischen Ländern verstärkt in den Fokus des Weltinteresses getreten sind. Die Autorin wird in der Mülibar nicht nur aus ihrem Werk lesen, sondern auch von den Erlebnissen und Eindrücken ihrer letzten Reise nach Ägypten erzählen. Aschi Rutz Sponsor der Lesung: Raiffeisenbank Mettmenstetten. Mülibar: Jeden letzten Donnerstag im Monat. www.muelibar.com

Jeden zweiten Samstag treffen sich Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren mit ihren Leiterinnen und Leiter des Cevis Hedingen/Bonstetten zu einem Nachmittagsprogramm. Mit Spielen, Geschichten und Abenteuern in der Natur sollen die Cevianer und Cevianerinnen Spass haben und sich austoben können. Da der Cevi von der Kirche unterstützt wird, gibt es den jährlichen Cevi-Familiengottesdienst. Dieser fand letzten Sonntag in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Das Thema lautete Frühling und das Erblühen von Blumen. Zusammen mit der Pfarrerin Susanne Ruegg gestaltete der Cevi einen abwechslungsreichen Gottesdienst. Es ging darum, dass die Blumen des Gärtners Gustav diesen Frühling wieder neu erwachten um ihre eigene Farbenpracht zu bewundern. Nur eine Blume wollte nicht richtig wachsen und alle scherzten und lachten über das schäbig wirkende Blümchen. Doch eines Tages kamen die Bienen vorbei und bewunderten es für den

Rollenspiel: Blumen des Gärtners Gustav sollen neu erwachen. (Bild zvg.) Geschmack seines wunderbaren Nektars. Von da an fühlte sich auch dieses Blümchen als etwas Spezielles und strahlte mehr als alle anderen Blumen. Anschliessend an das Rollenspiel gab es noch eine andere Art von Neuanfang und Erblühen. Es wurden drei kleine Kinder getauft, welche innert kürzester Zeit die Herzen der Leute er-

oberten. Wer weiss, vielleicht werden auch sie einmal Cevi-Kinder sein. Anschliessend trafen sich die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Apéro im Kirchgemeindehaus. Bei leckerem Zopf und Knabbereien wurde geplaudert und gelacht, um anschliessend den frühlingshaften Sonntag zu geniessen. Julia Neuenschwander

Kleiner Theaterabend mit Mimuk Werden die Menschen mit mehr Schlaf wacher sein, wenn sie wach sind? Schläft Gott oder wie kommt es, dass er nicht wacht? Braucht es überhaupt noch Kirchen, wenn gilt: Wer schläft, der sündigt nicht? In seinem ersten Soloprogramm «Guet Nacht am...» lässt der Zürcher

Jungschauspieler Mimuk (Alex Fröhlich) ganz unterschiedliche Figuren zu Wort kommen. Der humorvolle und hintergründige Theaterabend bietet zwar keine fertigen Antworten auf all die brennenden Fragen rund um den Schlaf, dafür erhält das wache Publikum vie-

le anregende und erfrischende Denkanstösse. Guet Nacht am... Ein Theaterabend mit Schlaf und Anliegen. Freitag, 25. März 2011, evangelisch-methodistische Kirche Affoltern, Zürichstrasse 47, Affoltern. 20 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten, Eintritt frei – Kollekte.


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HARLEQIN’S GLANCE Freitag, 25. März, 20.30 Uhr Mit rund 5200 Einwohner sind wir die zweitgrösste Gemeinde im aufstrebenden Knonauer Amt zwischen Zürich und Zug. Wir suchen per 1. Juli 2011 oder nach Vereinbarung

Goldankauf

Leiter/in Finanzabteilung Die STIFTUNG ALBISBRUNN in Hausen am Albis ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. In unseren Produktionsbetrieben ermöglichen wir den zivil- und strafrechtlich eingewiesenen Jugendlichen eine realitätsbezogene Ausbildung. Für unseren Baubetrieb suchen wir einen jüngeren, qualifizierten

Maurer/Polier Ihre Aufgaben: – Leitung von Baustellen – Maurerarbeiten bei Neubauten, Umbauten und Renovationen – Zuverlässige Abwicklung von Kundenaufträgen – Mithilfe bei der Ausbildung von Lernenden Sie bringen mit: – Abgeschlossene Berufslehre mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung – Erfahrung im Leiten von kleineren Baustellen – Selbstständige Arbeitsweise – Freude an der Ausbildung von Jugendlichen in Entwicklungskrisen Wir bieten: – Eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem nicht alltäglichen Umfeld – Weiterbildungsmöglichkeiten – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung an die Richtlinien des Kantons Zürich Informationen über unsere Stiftung finden Sie auf www.albisbrunn.ch. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Urban Steiner, Leitung Baubetrieb, Telefon 044 764 81 02. Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: STIFTUNG ALBISBRUNN Personalabteilung Frau Jeannette Fritsch Ebertswilerstrasse 33 8915 Hausen am Albis

Sind Zahlen für Sie etwas Lebendiges und etwas Spannendes? Trauen Sie sich zu, Finanzvorstände in Ihrer Tätigkeit (Finanzplanung- und Strategie) zu unterstützen und sind es gewohnt, auch in arbeitsintensiven Perioden den Überblick zu behalten? Dann haben wir für Sie eine herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit. Ihr Aufgabenbereich umfasst insbesondere:  Leitung und Verantwortung der Finanzabteilung  Controlling, Finanz- und Rechnungswesen inkl. Lohnwesen der Politischen Gemeinde, der Primarschule, der Sekundarschule, der ref. Kirchgemeinde und des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt  Erstellung der Jahresabschlüsse, Voranschläge und Finanzpläne  Erstellen der MwSt-Abrechnungen (vier Dienststellen)  Cash-Management  Verwaltung des Versicherungsportefeuilles der Politischen Gemeinde  Verwaltung der Stockwerkeigentümergemeinschaft «altes Dorfschulhaus»

Wir bieten  Selbstständige, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit  Fortschrittliche Arbeitsbedingungen mit gleitender Jahresarbeitszeit  Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten  Modern eingerichteten Arbeitsplatz Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne der derzeitige Stelleninhaber R. Feuz (044 701 95 20) und unser Gemeindeschreiber P. Kaiser (044 701 95 71). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbung mit Foto und den üblichen Unterlagen bis 11. April 2011 an Gemeindeverwaltung Bonstetten, Gemeinderatskanzlei, Postfach 88, 8906 Bonstetten oder primus.kaiser@bonstetten.ch.

Veranstaltungen

Klassenlehrperson (75%-Pensum) Sind Sie eine innovative Lehrperson, interessiert am Unterricht mit heterogenen Klassen, teamfähig und engagiert, dann erwartet Sie ein kollegiales Team und eine offene, kooperative Schulleitung. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Post bis zum 11. April 2011 an die Schulleitung: Jörg Berger, Schulhausstrasse 16, Postfach 46, 8934 Knonau. Bei Fragen steht Ihnen unser Schulleiter Jörg Berger, Telefon 078 707 33 31, oder schulleitung@schule-knonau.ch, gerne zur Verfügung. www.schule-knonau.ch

Mi/Do, 23./24. März 2011, 10–17 Uhr Hotel Restaurant Löwen Bahnhofstrasse 1 8910 Affoltern am Albis Haben Sie noch Schubladenschmuck und bringt keinen Zins? Wir kaufen Altgold, Zahngold, Uhren (auch defekte) und Silber 800/925. Die Erinnerung liegt nicht im Gegenstand, sondern im Herzen. Wir freuen uns, Sie kennen lernen zu dürfen. R. Werro, Telefon 076 492 68 37

Sie bringen mit:  Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Ausbildung mit Vorteil auf einer Gemeindeverwaltung  Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Rechnungswesen und entsprechende Weiterbildungen  Motivations- und Teamfähigkeit sowie ausgeprägtes Dienstleistungsdenken  Freude am Umgang mit den verschiedensten Ansprechpersonen  Gute EDV-Anwenderkenntnisse (MS-Office, evtl. W&W)  Vorkenntnisse von HRM2 von Vorteil oder wünschenswert

Bonstetten im März 2011

Auf Beginn des Schuljahres 2011/2012 suchen wir für die 1./2. Klasse (altersdurchmischtes Lernen) eine

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Übergewicht und chinesische Medizin Datum:

Mittwoch, 30. März 2011 19.30 bis 21 Uhr

Adresse:

Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern a. A.

Anmeldung: Gabriela Krauer, Telefon 079 523 80 80

concerti piccoli numero due Freitag, 25. März 2011 Reformierte Kirche Obfelden 19.00 bis 19.30 Uhr Trio Glissando Rahel Castelberg, Violine Ursula Bodmer, Cello Seraina Brügger, Klavier Im Programm sind Werke von: Gerhard Winkler Theodor Kirchner Johann August Sixt Kollekte zur Deckung der Unkosten

Gemeinderat Bonstetten

Flurgenossenschaft Hausen a. A. Generalversammlung Mittwoch, 6. April 2011, 20.00 Uhr, Restaurant Schwanen, Ebertswil. Traktanden: – Jahresrechnung 2010 – Budget 2011 – Flursteuern Der Vorstand


Sport

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«Bleibt so, wie ihr seid!» Nationalrat Toni Bortoluzzi am 100-Jahre-Jubiläum des Schwingclubs am Albis in der Hedinger «Krone» Es ist die Symbiose von Sport und traditionellen Werten, die Nationalrat Toni Bortoluzzi beim Schwingen begeistert. Er gehörte am Samstag beim 100-Jahre-Jubiläum des Schwingclubs am Albis zu den zahlreichen Gratulanten. ................................................... von werner schneiter Es war keine Feier der grossen Worte und langen Reden. Schwinger sind – anders als viele Politiker – keine Selbstdarsteller, die sich auf die eigene Schulter klopfen. Es sind eher bescheidene, dankbare Repräsentanten eines Sports, das in Schwingerkreisen nach wie vor Spiel genannt wird und einen Boom über die eigenen Kreise erlebt, wie das Eidgenössische in Frauenfeld vom letzten August eindrücklich gezeigt hat – ein Aufschwung, den auch der Schwingclub am Albis spürt: In letzter Zeit ist die Zahl der Jungschwinger auf 18 gestiegen. Das berechtigt zu Hoffnungen, dass das Schwingen auch im Säuliamt weiterhin hohen Stellenwert geniesst. Und solche Wünsche schwangen am Samstag im «Krone»-Saal in Hedingen in allen Gratulationsadressen mit – auch bei Nationalrat Toni Bortoluzzi. Ihn fasziniert die Verbindung von Sport und Tradition, vor allem aber, dass Schwinger nicht einfach Sportler sind, sondern die traditionellen Werte des Landes hochhalten und sich trotz des Booms gegen überbordende Kommerzialisierung stemmen. «Pflegt diese Traditionen weiter. Ganz einfach gesagt: Bleibt, wie ihr seid!», schloss er seine Kurzansprache. Seine Verbindungen zu den Schwingern pflegt der ehemalige Leichtathlet Bortoluzzi seit vielen Jahren. Er war es, der 1994 – damals OKPräsident des Jungschwingertages – etwas euphorisch die Idee einer Ausrichtung des Eidgenössischen Schwingfestes im Säuliamt aufs Tapet brachte – und damit Armin Meier ganz schön ins Schwitzen. «Ich übergab ihm zwar die nötigen Unterlagen, aber ich wehrte mich gegen ein solches Ansinnen», fügte der ehemalige Präsident des Nordostschweizerischen Schwingerverbandes (NOS) bei, der als Präsident der Jubiläumskommission fungierte. Dass auch Kurt Weber, Gemeindepräsident von Ottenbach und Kantonsrat, eine Grussbotschaft deponierte, hat seinen Grund: Die Schwinger benützen seit rund 50 Jahren im Ottenbacher Schulhaus ein Trainingslokal. Und die Ottenbacher – allen voran die Gebrüder Hauenstein – dominierten in den ersten 50 Jahren der Klubgeschichte die Ämtler Schwingerszene. 100 Jahre Schwingclub am Albis – für Paul Hedinger, Obmann der Veteranengruppe und einziges Klubmitglied mit einem eidgenössischen Kranz, ist es ein besonderer Tag. «Wir haben viel erlebt, Höhen und Tiefen. Und wir haben alles durchgezogen», sagte er in bekannter Kürze. Auch Kantonalpräsident Rolf Lussi reihte sich unter die Gratulanten ein. «Der Schwingclub am Albis ist der kleinste Schwingclub im Kanton Zürich – und trotz des begrenzten Einzugsgebiets und Konkurrenz aus dem Aargau und Zug erfolgreich», lobte er. Mario John, Präsident des NOS-Verbandes und in dieser Funktion Nachfolger von Armin Meier, attestierte den Ämtler Schwingern «viel Elan und Herzblut». Er bezeichnete den Schwingclub am Albis als wichtige Stütze im Kanton und seinen Amtsvorgänger Armin Meier als einen, der enorm viel fürs Schwingen geleistet hat. 100 Jahre Schwingclub am Albis – eine Gelegenheit, zurückzuschauen und jenen zu danken, die viel fürs

NOS-Präsident Mario John (l.) mit Amtsvorgänger Armin Meier.

Die Mitglieder der Jubiläumskommission. (Bilder Werner Schneiter)

Viel fürs Schwingen getan: Die Ehrenmitglieder des Schwingclubs am Albis. Schwingen und für den Klub getan haben, allen voran die ehemaligen Präsidenten, die von Willi Bernhard geehrt wurden: Karl Bachmann, Paul Hedinger, Armin Meier, Franz Furrer, Martin Zimmermann und Thomas Freimann. Dazu durften natürlich auch die Ehrenmitglieder und die Mitglieder der Jubiläumskommission auf der Bühne Platz nehmen und als Dank für ihren Einsatz ein Kistchen Wein in Empfang nehmen.

Eine Festschrift

Die Aemtler Jodlerfründe, geleitet von Vreni Eichmann, umrahmten das Jubiläum mit Jodelliedern.

Fredy Steinmann, während 24 Jahren Pressechef des Schwingclubs am Albis, hat die zweiten 50 Jahre des Klubs in einer Festschrift zusammengefasst und das Büchlein am Jubiläum vorgestellt – und den Anwesenden als Geschenk verteilt. Mitgewirkt haben auch Fotografin Anja Bernhard, Tochter von Willi Bernhard, und die langjährige Berichterstatterin Ruth Hedinger. Die ersten 50 Jahre entstammen der Feder von Otto Amacher. Das aktuelle Werk, in einer Auflage von 250 Exemplaren gedruckt und von der ZKB unterstützt, ist reich bebildert, vor allem mit Farbfotos vom erfolgreichen Kantonalschwingfest 2009 in Knonau, dazu aber auch angereichert mit Anekdoten und Ergebnissen. Die ersten 50 Jahre waren durch starke Leistungen der Ottenbacher geprägt. Dann kam die Zeit von Paul («Gibel») Hedinger und Armin Meier, gefolgt von guten Leistungen von Ruedi Hedinger, Franz Furrer, Urs Meier, Remo Boss usw.


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Sport

Dienstag, 22. März 2011

Nach Rekordzuwachs wieder ein Rückgang Generalversammlung des TC Säuliamt Die 17. Generalversammlung im Clubhaus des Tennisclubs Säuliamt ging speditiv und erfreulich über die Bühne. Neue Amtsträgerinnen wurden gewählt und dabei konnte die Frauenquote erhöht werden. ................................................... von lukas knabenhans Verabschiedet, geehrt und beschenkt wurde der Journalist und Fotograf Rolf Breiner. Seit der Gründung des TCS berichtete er mit seiner lebendigen und amüsanten Feder über die Ereignisse auf und neben dem Tenniscourt. Der nicht zeitgerechte Ausdruck FrauenMannschaft war im zuwider, er kreierte den Begriff der «Frauschaft». Dieser ist im neuen Duden allerdings nicht zu finden. Rolf Breiner hat nach über 30 Jahren im Säuliamt seinen Wohnsitz an den Bodensee verlegt und wird uns beim Blick auf das Wasser in guter Erinnerung halten. Wohlfeiles Gelingen, auch so ein Ausdruck von ihm, hat er uns gewünscht. Der begnadete Suppenkoch, im Sternzeichen des Löwen geboren, wird noch zwei, drei Jahre als Chefredaktor der Fachzeitschrift Immobilien Business sein sprachliches Geschick beweisen.

Neue Wirtin Nach zwei äusserst erfolgreichen Jahren hat das Wirte-Ehepaar Paul und Edith Huber die Führung der einzigen Wirtschaft am Jonenbach in neue Hände übergeben. Doris Lingg, bereits bekannt als ehemalige Beizerin des Restaurants Stockmatt, wird diese Saison Speis und Trank servieren. Hubers Grillkünste, aber auch die feinen Salate und Saucen, werden fehlen. Der Tennisclub Säuliamt hat enorm profitiert vom gut geführten und umsatzstarken Restaurant. Das hochverdiente Geschenk wurde von Hubers als Spende an die Spitalclowns gewünscht. Eine noble Geste. Aktuarin Renate Enderli nimmt eine halbjährige Auszeit und geht die

Welt Down Under erforschen. Sie hatte ein enormes Pensum stets speditiv und mit viel Eigeninitiative erledigt. Künftig wird Lisa Stähli das Aktuariat betreuen. Rechnungsführer Nicolas Memmishofer hat während zwei Jahren das enorm gewachsene Rechnungswesen betreut. In dieser Zeit hat er aber auch die Matura abgelegt und wird nun die RS absolvieren und danach das Studium aufnehmen. Als Nachfolgerin hat sich Celine Wenzinger zur Verfügung gestellt. Als Platzwartersatz wurde Fiorentino Di Meo gewählt. Das Mitgliederwachstum von 2009 und das erfolgreiche Restaurant haben die Jahresrechnung äusserst positiv beeinflusst. Erstmals konnte der Renovationsfond bedient werden.

150 Junioren geschult Juniorenobmann Frederick Marek, konnte Dank seines enormen Einsatzes vermelden, dass rund 150 Junioren in Sommer- und Winterkursen geschult wurden. Mit der Teilübernahme des einzigen verbliebenen Tennisplatzes in der Halle Stockmatt war es möglich, rund um das ganze Jahr Unterricht zu erteilen. Den beiden Tennislehrern Dor Arnold und Christoph Metzger, standen die Jugend- und Sportleiter Samuel Berger, Nicole Eisler und Nicolas Memmishofer zur Seite. Auch Aushilfskräfte unterstützten das Team. Dieses Jahr sollen nun weitere Junioren in die Leiterkurse geschickt werden. Mit grosser Freude konnte der Präsident Fredi Marek die von diesem angestrebte Nachhaltigkeit attestieren. Beim Sports Award vom 28. Januar wurde die Juniorenmannschaft von Fabian Hubmann geehrt. Sie waren in ihrer Altergruppe unter die acht Besten der ganzen Schweiz vorgestossen. Die bei der Ehrung anwesenden Eltern und Vorstandsmitglieder waren stolz und hoch erfreut. Vorgängig zum Start der neuen Saison werden die Plätze am 9. April instand gestellt und sofern das Wetter mitmacht kann am 23. und 24. April die Saison 2011 gestartet werden.

Begeistert vom OL-Laufen: Schüler der Primarschule Affoltern vor dem Start. (Bild Martin Mullis)

Postensuche auf dem Pausenareal Ämtler Primarschüler lernen, sich zu orientieren Das Projekt vom schweizerischen Orientierungslaufverband Swiss Orienteering unter dem Namen «sCool@School», ist bei den Schulkindern sehr beliebt. Die Orientierungslauf-Gruppe Säuliamt (OLG), begleitet das Vorhaben mit Fachleuten in verschiedenen Schulen. ................................................... von martin mullis In der grossen Eingangshalle des Schulhauses Butzen in Affoltern, herrscht an diesem regnerischen Nachmittag reges Treiben. Bewaffnet mit Grundrissplänen, Zetteln und Arbeitsblättern, warten die Schülerinnen und Schüler der 4. bis 6. Klasse auf den Start zu einem kleinen Orientierungslauf auf dem Schulhausareal. Martin Kehrer, Präsident der OLG Säuliamt, schmunzelt zufrieden über die geschäftige Betriebsamkeit. Er freut sich über die Begeisterung, immerhin hat er in den letzten Tagen sowohl der Lehrerschaft als auch den Kindern die Geheimnisse des Orientierungslaufes nähergebracht. Die kantonalen Lehrpläne sehen unter dem Titel «sich orientieren» ein Thema für die Primarschulen vor. Auch im Zeitalter der GPS

in Autos und auf den Handys, ist das Lesern können einer Strassen- oder Landschaftskarte noch immer sehr wichtig. So hat der schweizerische Orientierungslaufverband «Swiss Orienteering», einen entsprechenden Schülerlehrgang unter dem Namen «sCool@School» entwickelt. Mit Hilfe von Fachleuten aus den regionalen Clubs, wird den Schülerinnen und Schülern ein Grundwissen über das Lesen von Karten beigebracht. Der pensionierte Arzt Martin Kehrer, Präsident der OLG Säuliamt, ist einer dieser Fachpersonen.

Papierkörbe statt Waldlichtungen Der Lehrgang ist sowohl bei der Lehrerschaft wie auch bei den Schülern sehr beliebt und Martin Kehrer brauchte sich um mangelnde Begeisterung nicht zu sorgen. Die Mädchen fanden sich generell schneller zurecht und zeigten sich wissbegieriger als die Knaben, die zum Teil eine gewisse Coolness an den Tag legten. So wurde für einmal ein ziemlich aussergewöhnlicher Stoff im Schulhaus vermittelt. Neben dem Lesen einer Karte mussten Signaturen erkannt und gelernt, der Massstab berücksichtigt und Farben interpretiert werden. Martin Kehrer erstellte zu Schulungszwecken

eine spezielle Schulhauskarte vom Areal der Primarschulhäuser Butzen. Nach eigentlichen Trockenübungen im Schulzimmer, wurde das effektive OL-Training ins Freie verlegt. Wegen des garstigen Wetters, durften die OLWettkämpfe dann aber definitiv nicht mehr als Trockenübungen bezeichnet werden. Die zu lösenden Aufgaben waren den Knacknüssen in einem «richtigen» Orientierungslauf mindestens ähnlich. So mussten anstelle von Flüssen und Bächen, Strassenlampen und statt Waldlichtungen oder Kulturgrenzen, Papierkörbe oder Sitzbänke gesucht und angelaufen werden. Mit Karten und Aufgabenblättern gewappnet, wetzten die angehenden OL-Läufer über den Platz und um die Gebäude herum. Die Wettkämpfe machten den Kindern trotz des strömenden Regens grossen Spass. Jedenfalls wurden eifrig Pläne studiert, über Signaturen diskutiert und die an den Posten eigens angebrachten «Stechuhren» betätigt. Wie der Präsident der OLG Säuliamt weiss, zeitigen die OL-Lehrgänge «sich orientieren» und das Projekt «sCool» bereits spürbare Nachwuchserfolge bei den verschiedenen OL-Vereinen. Immer wieder würden Schülerinnen und Schüler das Laufen nach Karte in Wald und Feld sogar dem Fussballspiel vorziehen.

Letztjährige Sieger und Siegerinnen schlugen wieder zu Hallenwinterwettkampf: Neue Bestweite beim 5-Hupf am Finaltag im Bonstetter Sportzentrum Mit 14.08 Metern erreichte Manuel Pfister aus Wald im 5-Hupf eine neue Bestweite. Mit 184 Umdrehungen beim Seilspringen holte sich Jennifer Sutter aus Ottenbach die beste Tagespunktzahl von 1104 Punkten. ................................................... von maja loder Eines sei vorweggenommen: Bei den ältesten Teilnehmerinnen und Teilnehmern fehlt die Konkurrenz zu einem wirklich spannenden Wettkampf. Die anwesenden Athleten zeigten sich aber höchst motiviert. Gross wie Klein gaben das Beste und kämpften bis auf Blut. Schon nach dem Klettern musste ein Bonstetter Turner verarztet werden, weil wohl die Brandwunde am Rist seit dem letzten Klettertraining noch nicht verheilt war. So zeigte sich doch der Einsatzwille und die Lust am Mitmachen: auf die Zähne beissen und möglichst schnell die Stange hinauf, es tut dann nicht so lange weh! Blut wegputzen, Pflaster drauf und weiter zur nächsten Disziplin! Zum Glück blieben das so die einzigen wirklichen Verletzungen der angehenden Gladiatoren.

Einblicke in die letztjährigen Ranglisten zeigen, dass es sich die jeweiligen Sieger nicht nehmen lassen, im Folgejahr wieder dabei zu sein. Bei den ältesten Mädchen entbrannte ein hartes Rennen um die drei Medaillen. Bei nur fünf Teilnehmerinnen gab es keine zusätzlichen Auszeichnungen mehr. Die Medaillengewinnerinnen aus dem Vorjahr machten das Rennen unter sich aus. Den Podestplatz bei den ältesten Knaben schienen die Jugendriegler aus Wald abonniert zu haben. Die super Punktezahl aus dem Jahr 2009 wurde aber auch dieses Jahr nicht mehr erreicht.

Bei der abschliessenden Rangverkündigung in der Festbeiz des TSV Bonstettens freuten sich aber die Mädchen wie die Knaben gleichermassen über ihre guten Leistungen. Und bei den Jüngsten wurden schon Pläne fürs Erreichen von Medaillenplätzen fürs nächste Jahr aufgestellt.

Ranglistenauszug: Knaben Kat. A, Jg. 94/95/96: 1. Manuel Pfister, Wald, 2. Patrick Gaisser, Hausen. Kat. B, Jg. 97/98: 1. Andrin Suppan, Ottenbach, 2. Joel Hagger, Ottenbach, 3. Valerio Natale, Obfelden, 4. Manuel Frank, Hausen. Kat. C, Jg. 99/00: 1. Lukas Gmeiner, Ottenbach, 5. Lukas Arnet, Ottenbach. Kat.D. Jg. 01/02: 1. Yves Baur, Birmensdorf, 4. Dominic Ammann, Bon-

Mit Ernst und Eifer bei der Sache Ein ganz besonderer Applaus den «Grossen», die sich jedes Jahr der Herausforderung stellen. Irgendwie standen sie mit ihren guten Leistungen im Schatten der Jüngsten, die mit ihrem Charme die Zuschauer verzauberten. So manches Schmunzeln wurde da unterdrückt, wenn die Knirpse die so hohe Kletterstange erklimmen mussten, wenn Hindernisse beinahe zu Barrieren wurden und das Seil einfach nicht so recht unter den Füssen durch wollte. Mit Ernst und Eifer waren die 6und 7-jährigen Turner und Turnerinnen bei der Sache. Hin und wieder

stetten, 5. Jason Müller, Ottenbach. Kat. E, Jg.

Seilspringen und...

...Hindernisse überwinden. (Bilder zvg.)

mussten Tränen abgeputzt werden, Turnschuhe durch die Leiter gebunden werden und ein Traubenzucker gab erneut Power und half, Frust wegzustecken. Die Nachfolge der Spitze ist aber gesichert. Über 80 neun- bis zehnjährige Athleten und Athletinnen absolvierten dieses Jahr den Wettkampf. Auch dort stand mit Yves Baur aus Birmensdorf der Sieger des letzten Jahres wiederum zuoberst. Wenn er dabei bleibt, wird man sicher noch des Öfteren von ihm hören.

Die Wettkampfleitung AZO wurde diese Jahr häufig nach der Zukunft der Kletterdisziplin gefragt. Was kommt, wenn es nirgends mehr Kletterstangen gibt? Ist Klettern wirklich so gefährlich? Wer hinauf kommt, kann es ja und wer nicht hinaufkommt, fällt ja auch nicht herunter! Dieser Frage wird die Jugendturnkommission der Region Albis/Zürichsee/Oberland nachgehen müssen. Ohne Klettern würde etwas fehlen. Aber es wurden ja in den vergangenen 30 Jahren auch schon andere Disziplinen ausgewechselt.

03/04: 1. Linus Huber, Hausen, 5. Mike Schnell, Ottenbach. Mädchen Kat. A, Jg 94/95/96: 1. Jennifer Sutter, Ottenbach, 2. Jasmin Hagger, Ottenbach, 3. Sarah Glauser, Bonstetten. Kat. B, Jg. 97/98: 1. Sabine Frey, Ottenbach, 2. Claire Büsser, Hedingen, 3. Stephanie Trachsel, Hedingen, 4. Lea Kämpfer, Maschwanden, 5. Seline Bachmann, Mettmenstetten. Kat. C, Jg. 99/00: 1. Smilla. Schelling, Mettenstetten, 3. Jessica Mattille, Hausen, 5. Gioia Strebel, Ottenbach. Kat. D, Jg. 01/02: 1. Nicole Suter, Kappel, 2. Romina Meo, Ottenbach, 3. Joelle Bischoff, Hedingen, 5. Flavia Bachmann, Mettmenstetten. Kat. E, Jg 03/04: 1. Sereina Frey, Hausen, 2. Drya Hintermann, Hedingen, 3. Mira Jeyakumar, Obfelden, 4. Leonie Betschart, Hausen, 5. Jasmin Müller, Hedingen.


Sport

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Zweites Unentschieden Ansteckende Euphorie im zweiten Spiel der Säuliämtler Handballer FC Wettingen 93 – FC Wettswil-Bonstetten 0:0 Aufstieg in 2. Liga mit einem weiteren Sieg abgerundet Nach der torreichen Partie in der Vorrunde, sollten diesmal gar keine Tore fallen. Die Vorteile lagen zwar bei den Ämtlern, ein Treffer zum Vollerfolg sollte aber nicht gelingen. Der FCWB gastierte vergangenen Samstag im altehrwürdigen Stadion des FC Wettingen. Beide Mannschaften befinden sich im Tabellenmittelfeld und waren dementsprechend engagiert die drei Punkte zu gewinnen. Das Fanionteam des FCWB freute sich über das Terrain, das einiges besser ist als das Eigene und so konnte gepflegter Fussball gespielt werden. Shehi rückte für den verletzten Bonnemain in die Innenverteidigung und Renna ersetzte im rechten Mittelfeld den ebenfalls verletzten Hasani. Aufseiten der Ämtler nahm man sich viel vor und wollte dem Spiel von Beginn weg den Stempel aufdrücken. Wettingen seinerseits war nach der 6:3 Niederlage aus dem Hinspiel natürlich auf Revanche ausgerichtet.

Führungstor verpasst Der FCWB fand schnell ins Spiel und hatte mehr Spielanteile als der Gegner, konnte jedoch keinen Profit daraus schlagen. Allerdings hatte man auch keine ganz grossen Chancen, die man ausliess. Oftmals fehlten beim letzten Pass die Genauigkeit und das richtige Timing, sodass die Angriffe frühzeitig beendet wurden. Erfreulich war, dass man in der Defensive sehr kompakt stand und dem Gegner bis auf harmlose Weitschüsse kaum Möglichkeiten zuliess. Die Zweikämpfe wurden hart aber fair geführt. Die Dosch-Elf nahm sich nach der Halbzeit viel vor und wollte das wichtige Führungstor so schnell wie möglich erzielen. Jedoch musste man auch stets aufpassen, da die Aargauer ein schnelles und gefährliches Konterspiel praktizieren. Im Gegensatz zum ersten

SC Schweizer mit geglücktem Rückrundenstart Die Vorbereitungen auf die Rückrunde verliefen nicht reibungslos. Anfang Februar kam der Rücktritt des langjährigen Torwarts und Spielertrainers – auf Manuel Ballester folgt das SpielertrainerDuo Patrick Steiner und Thomas Merz –, die geplanten Freundschaftsspiele fielen dem schlechten Wetter zum Opfer. Mit dem neuen Spielsystem 4-5-1 versuchte der SC Schweizer gegen Atletico Almodobar kompakt zu stehen und bei eigenem Ballbesitz schnelle Angriffe zu lancieren. Dies gelang in der ersten Viertelstunde immer wieder, doch wurden die besten Chancen vergeben. Nach gut 20 Minuten ging der Gastgeber nach einem Freistoss und einer Unsicherheit des Torhüters 1:0 in Führung. Die Hedinger liessen sich vom Rückstand nicht beirren und bereits zehn Minuten nach dem Führungstreffer erzielte Ackermann nach genialem Zuspiel von Tomasulo den verdienten Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte schienen bei beiden Mannschaften die Kräfte nachzulassen. Erst eine Standardsituation für die Hedinger eine Viertelstunde vor Schluss brachte die Entscheidung: Einen von Hitz getretenen Eckball verwertete Caruso per Kopf. Der SC Schweizer verwaltete diesen Vorsprung gekonnt und sicherte sich verdient die drei Punkte gegen den Abstieg. (gc) Nächstes Saisonspiel: SC Schweizer - FC Bell, Freitag, 25. März, 19.30 Uhr, Sportplatz Schlag, Hedingen.

Durchgang konnte man die Qualität beim letzten Pass verbessern, so dass von nun an die Chancen vielversprechender wurden. Pechoucek hatte das Führungstor gleich zweimal auf dem Fuss, verfehlte jedoch mit seinen Schüssen das Ziel. Das Spiel war sehr intensiv und ging hin und her. Nach einer Stunde kam Haseef ins Spiel und kurz nach seiner Einwechslung wurde er mustergültig von Sorrentino freigespielt. Anstatt jedoch den direkten Abschluss zu suchen, machte er einen Haken zu viel.

Klares Tor nicht gegeben Haseef war wenige Minuten später bereits wieder im Zentrum des Geschehens, als er in die Tiefe geschickt wurde und den Ball am herausstürmenden Torhüter vorbeispielte. Die Freudenschreie waren gross, verstummten aber jäh, als der Schiedsrichter das Tor nicht gab, da er den Ball zu aller Erstaunen nicht hinter der Linie sah. Wie bereits beim Red-Star-Spiel hatten die Ämtler Pech mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. In der Schlussminute holte sich Garcia noch seine vierte Gelbe Karte ab. Dies hat zur Folge, dass er nächsten Samstag gegen Küsnacht nicht zur Verfügung steht. «Sicherlich wären drei Punkte drin gelegen, jedoch wird man bei solchen Spielen normalerweise bestraft, was diesmal zum Glück nicht der Fall war. Der Mannschaft muss ich ein Kompliment machen wie sie bis am Schluss gekämpft und nie aufgegeben hat», so Trainer Dosch nach dem Spiel. In dieser Woche steht am Montag Regeneration auf dem Programm und dann gilt der Fokus schon ganz dem nächstem Spiel gegen Küsnacht auf dem heimischen Moos. (NBu) Matchtelegramm: FC Wettingen 93 - FC WettswilBonstetten 0:0. Stadion Altenburg, 128 Zuschauer. FCWB: Müller; Buchmann; Garcia; Shehi; Illi; Renna (83. Kraft); Gasic; Baumann (72. Franjov); L. Schlüchter; Pechoucek (61. Haseef); Sorrentino.

Am Samstag sind in der Affoltemer Stigelihalle die letzten Spiele der Saison 2010/11 ausgetragen worden. Der Handball Sport Verein Säuliamt blickt auf eine überaus erfolgreiche Saison zurück mit dem Höhepunkt: Aufstieg in den 2. Liga. ................................................... von corina venzin Am letzten Oktoberwochenende kassierte die erste Mannschaft der 3. Liga gegen den Handballclub Rüti-Rapperswil-Jona im dritten Saisonspiel die härteste Niederlage (25:17) der Saison. Coach Daniel Cochard erinnert sich ungern: «Unsere heutigen Gegner hatten uns damals brutal vorgeführt, uns nicht die geringste Chance gelassen. Für mich war es die grausamste Niederlage der Saison. An einen Aufstieg war nicht im Traum zu denken.» Umso mehr freute es ihn, dass seine Schützlinge im letzten Saisonspiel nicht nur ihren Siegeszug zu Ende führten, sondern die klägliche Niederlage von Anfang Saison vergessen machen konnten.

Bestätigung der zweiten Garde Die Ausgangslage des Matchs fasst Cochard wie folgt zusammen: «Während zwölf Spielen hielten wir den Adrenalinpegel sehr hoch. Als unser Aufstieg nach dem letzten Sieg endlich definitiv feststand, setzte eine Entspannung ein. Es war deshalb schwierig, alle ein letztes Mal zu motivieren. Zumal der Match vor Wochenfrist bezüglich Zuschauerkulisse und Spannung kaum zu überbieten war.» Cochard gab deshalb vor allem den Spielern, die selten eingesetzt worden waren, die Möglichkeit, sich zu beweisen. Anfänglich glich ihre verhaltene Spielweise einem Baldrianpräparat, das beim Publikum seine beruhigende Wirkung jedoch verfehlte. Die zweite

Benjamin Santschi (Mitte) zeigt im letzten Saisonspiel der ersten Mannschaft des Handball Sport Vereins Säuliamt vollen Einsatz. (Bild Corina Venzin) Garde nutzte die Chance zwar gut und meisterte ihre Aufgabe siegreich. Das junge, kompakt auftretende gegnerische Team zeigte sich jedoch aufmüpfig. Immer wieder rückte es im Spielstand auf und lag sogar temporär leicht in Führung. Doch die Säuliämtler hatten am Schluss mehr Reserven. Auf jeder Position verfügte der HSV über zwei Spieler, die den Sieg herbeizwingen konnten. Selbst mit weniger routinierten Spielern gelang ein siegreicher Endstand von 31:29 Punkten.

Zukunft noch nicht geklärt Die erste Mannschaft des HSV Säuliamt wurde Anfang Saison zusammengestellt und laufend geformt. Das herausragende Ergebnis dient als Basis für den Aufbau eines wiederum neuen Teams in der zweiten Liga. Wie es um die Mannschaft und ihre Entourage künftig steht, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen. Die HSVFührung strebt an, weiterhin mit attraktivem Handball dem Nachwuchs

Bewegung, die Spass macht Einmalig in der Region: ChinWoo Affoltern bietet neu «Fit Boxe» an

Zwei Monate gratis Training Die ganzheitlich ausgerichtete ChinWoo Schule wartet mit unterschiedlichen Angeboten auf. Sie unterrichtet in verschiedenen Kampfkunstbereichen wie Kung Fu, Tai Chi, Qi Gong.

Sporthalle Stigeli stützt Erfolg Auf die Frage, warum der HSV Säuliamt in den letzten Jahren derart erfolgreich ist, gibt es viele Antworten. Eine wesentliche ist, dass mit der Einweihung der Stigeli-Turnhalle im Januar 2004 ein wichtige Voraussetzung geschaffen wurde. Zuvor mussten die Ämtler ihre Heimspiele im Zürcher Utogrund abhalten. Seitdem sie Heimspiele wirklich zuhause austragen können, stieg die Mitgliederzahl kontinuierlich und die Zuschauertribüne ist immer dichter besetzt. Das sorgt für eine gute Stimmung, die sich – neben einer aufwändigen Nachwuchsförderung – fruchtbar aufs Leistungsklima auswirkt.

Buccaneers: Rang vier gehalten Am Sonntag, 13. März, spielte der UHC Buccaneers Sellenbüren im Sportzentrum Bonstetten die letzte Meisterschaftsrunde seiner ersten Grossfeld-Saison – und hielt den 4. Platz.

Die ChinWoo Schule in Affoltern blickt auf 30 Jahre fundierte Erfahrung zurück und hat auf Anfang 2011 sein Dienstleistungsangebot ergänzt. Neu finden jeden Donnerstagabend Fit Boxe Stunden statt. Die Fit Boxe Grundidee kommt ohne Gegner aus. Hingegen werden Elemente aus dem Boxsport, der Selbstverteidigung und Aerobic angewandt. Musikalisch unterlegt prallen Schläge und Kicks auf einen speziellen Box-Sack. Es ist ein fordernder und kluger Sport und erfordert Körperbeherrschung, Kondition, Konzentration und schnelle Entscheidungen. Ein regelmässiges Training steigert die aerobe Leistungsfähigkeit, der Körper wird kräftiger und Schnellkraftausdauer, Kraftausdauer sowie Körperstabilität werden verbessert. Fit Boxe ist ein idealer Fettverbrenner und hilft sehr schnell, Stress abzubauen. Die ChinWoo Schule hat für Interessierte ein entsprechendes Video erstellt, welches unter www.chinwoo-affoltern.ch abrufbar ist.

als Vorbild zu dienen. Bei den jüngsten Junioren wirkte es bereits. Vom letzten Platz aus in der Vorrunde gestartet, besiegten sie alle Gegner bis auf einen und sicherten sich damit den zweiten Platz, der zum Finale der U13 Schweizermeisterschaft in Thun berechtigt.

Fit Boxe ist ein idealer Fettverbrenner...

...und hilft sehr schnell, Stress abzubauen. (Bilder zvg.)

Auch Selbstverteidigungstechniken gehören zum Angebot. Fitnessbegeisterte belegen die Fila Kick-Power-Stunden oder das oben erwähnte Fit Boxe. Ein kleiner Kraftraum steht ebenso zur Verfügung. Einmalig in der Region: Wer die Mitgliedschaft abgeschlossen hat, kann alle Angebote nutzen, es entstehen keine separaten Kosten. Die ChinWoo Schule bietet auch erfolgreiche Hilfestellung in der Gewaltprävention an. In den letzten Jahren begleitete sie verschiedene Institu-

tionen, Schulen, Vereine oder Einzelpersonen mit einer speziell ausgearbeiteten Methode, welche auf der so genannten inneren Selbstverteidigung basiert (Wahrnehmung, Sensibilisierung auf das Wesentliche, Körperhaltung, Atemtechniken). Die verbale Selbstverteidigung konzentriert sich auf die gewaltlose Kommunikation und entsprechende Deeskalation. Mehr Angaben, Videos und Referenzen sowie mehr über das Gratis-Training-Angebot findet man unter www.chinwoo-affoltern.ch.

Weil einige Spieler verletzt ausfielen, mussten die Buccs mit stark reduziertem Kader antreten. Im ersten Spiel gegen Wetzikon waren klar zwei Punkte gefordert, um den vierten Tabellenplatz zu sichern. Die neuen Blöcke hatten noch einige Abstimmungsschwierigkeiten, konnten aber bald das Spiel dominieren. Mit einem 1:1 zur Pause konnte man nicht zufrieden sein und so wurde nach der Pause zum Angriff übergegangen. Zahlreiche Torchancen blieben ungenutzt, wodurch das Spiel zunehmend an Spannung gewann. Die zahlreichen Zuschauer konnten eine fulminante Schlussphase mit zwei Treffern für die Buccs erleben. Ziel erreicht. Im zweiten Spiel gegen Zürichsee Unihockey hatten sie noch eine Rechnung offen aus dem Hinspiel, welches mit 1:6 verloren ging. Trotz des dünnen Kaders versuchten die Ämtler eine solide Defensive aufzuziehen. Überraschend konnten die Buccs mit 1:0 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit vermochten sie noch gute 10 Minuten das Resultat zu halten, ehe den Zürchern zwei Treffer innerhalb von knapp zwei Minuten gelangen. Das ausgezeichnete Spiel ging mit 2:1 verloren.


Flurgenossenschaft 8933 Maschwanden Generalversammlung Freitag, 1. April 2011, 20.00 Uhr, im Restaurant Bützen, Hünenberg Traktanden: 1. Stimmenzähler 2. Protokollabnahme GV 2010 3. Abnahme Jahresrechnung 2010 4. Flursteuer 5. Verschiedenes Die Rechnung liegt beim Kassier Michael Schüpbach zur Einsicht auf. Freundlich lädt ein

Der Vorstand

Verschönerungsverein Hausen a. A. Generalversammlung Donnerstag, 7. April 2011, um 20.00 Uhr im Restaurant Erpel, Türlen Traktanden: Ordentliche Jahresgeschäfte VVH Freundlich lädt ein:

der Vorstand


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