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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 90 I 165. Jahrgang I Freitag, 11. November 2011

Einmaliger Beitrag

«Voices of the World»

Gemeinde Hausen zahlt an Turnhallen- Erneuerung im Albisbrunn. > Seite 3

Ein völkerverbindendes Projekt mit Asylbewerbern im MNA-Zentrum Lilienberg, Affoltern. > Seite 5

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Woche des Spielens Tag der Kinderrechte – ein Interview mit Maja Girschweiler und Sarah Huber. > Seite 5

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175 Jahre Armenanstalt Kappel: Interessante Veranstaltungen zum Jubiläum. > Seite 9

Franco Müller, Wolfgang Seierl und Katrin Zuzàkovà in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 11

Auf kantonaler Ebene leicht gestiegen, im Bezirk Affoltern ganz leicht gefallen: Die Arbeitslosenquote verharrt in der Region bei 2,5 Prozent.

Obwohl die Polizei die Aktion «Verdacht – Ruf an – Polizeinotruf 117» lanciert hat, nimmt die Zahl der Dämmerungseinbrüche zu – auch im Bezirk Affoltern. Dabei wurden Bargeld, Schmuck, Ausweise und sogar Wander- und Bergschuhe gestohlen. Immer wieder kommt es auch zu TrickDiebstählen. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 3

Nach der Eröffnung des Meilihofs der Stiftung Wohnraum für junge Behinderte in Ebertswil wird der Transportdienst von Tixi Säuliamt stärker beansprucht. Deshalb sucht die Stiftung weitere freiwillige Fahrerinnen und Fahrer. Ihnen stehen insgesamt sechs Fahrzeuge zur Verfügung, mit denen jährlich insgesamt rund 6000 km zurückgelegt werden. Für Erwin Bosshard, seit rund zwei Jahren als Fahrer dabei, sind die Fahrdienste für Behinderte eine Herausforderung, aber eine sehr erfüllende Aufgabe. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

Neue Ausstellung

Arbeitslosenquote verharrt bei 2,5%

Zahlreiche Dämmerungseinbrüche auch im Säuliamt

Stiftung Tixi Säuliamt stärker beansprucht

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Die Schrotjagd wird mit dem «Anblasen» eröffnet. (Bild Martin Mullis)

Jagdsaison im Säuliamt Ein Tag mit den Jägern der Jagdgesellschaft Affoltern Am Beispiel der Gesellschaftsjagd zeigt sich eindrücklich, dass Hege und Pflege der Wildpopulationen in den hiesigen Wäldern weit mehr Gewichtigkeit aufweist als das eigentliche Jagen der Tiere. Bei der Jagd selbst ist wiederum sehr viel Fachwissen und Geduld gefragt. Schnellschüsse sind

bei den Jägern im wahrsten Sinne des Wortes tabu. Ein Jagdtag verlangt sowohl von den Jägern wie auch von den Treibern nicht nur eine gute gesundheitliche Konstitution, sondern auch eine gehörige Portion Geduld. Neben dem Weidwerk nimmt bei den Jägern jedoch der kamerad- und gesellschaft-

liche Aspekt einen grossen Stellenwert ein. Besonders die vielen speziellen Begriffe der Jägersprache vermögen zu faszinieren und sie beweisen auch, dass die Tätigkeit eines Nimrods grosse Tierliebe erfordert. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 13

In ihrem neuesten Bulletin verweist das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) auf die Verschlechterung der internationalen Konjunktur, wodurch die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung in der Schweiz zunehmend pessimistisch ausfallen. Vorboten sind auch im Kanton Zürich spürbar, wo die Arbeitslosigkeit leicht zugenommen hat, die Quote aber noch bei 2,9 Prozent verharrt. Nicht ganz dem Trend entspricht die Lage im Bezirk Affoltern: Hier gibt es Ende Oktober im Vergleich zum Vormonat zwei Arbeitslose weniger; insgesamt sind es 607. Und die Quote liegt tiefer als auf kantonaler Ebene: bei weiterhin 2,5 Prozent. Im Vergleich mit anderen Regionen schneidet das Säuliamt gut ab: Nur die Bezirke Andelfingen, Meilen und Pfäffikon haben tiefere Quoten. (-ter.)

anzeigen

Gegen die Migros – für eine gut durchmischte Überbauung Initiative «für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals» in Obfelden eingereicht «Für eine sinnvolle Gestaltung des Postareals durch Beschränkung der zulässigen Verkaufsfläche»: So lautet die von fünf Obfelder Stimmberechtigten eingereichte Initiative, die gegen die Absichten der Migros zielt und eine gut durchmischte Überbauung des gut 10 000 Quadratmeter grossen Areals anstrebt. ................................................... von werner schneiter Die Migros will im Obfelder Dorfteil Toussen, im Dreieck zwischen Post, Restaurant Kreuzstrasse und Zimmerei Frick, eine so genannte Ortsversorgungsfiliale bauen – mit einer Verkaufsfläche von 800 bis 1000 Quadratmetern («Anzeiger» vom 28. Oktober). Sie hat zwei Parzellen erworben und steht mit einem dritten Eigentümer noch in Verhandlungen. Gegen die Migros-Pläne wehrt sich nun nicht nur die Landi, die in unmittelbarer Nachbarschaft ein Grundstück erworben hat – auch fünf Stimmberechtigte treten mit einer Initiative gegen dieses Vorhaben an. Die-

se beinhaltet eine Änderung der Bauund Zonenordnung, wonach auf dem fraglichen Areal keine Verkaufsläden zugelassen sind, die mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche aufweisen. Damit wäre der Bau der Migros verhindert. Tatsächlich ist das Areal im Dorfteil Toussen die letzte zentral gelegene, grössere und zur Überbauung bereite Fläche in Obfelden. Sie ist gut erschlossen für Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Verkehr. Als Teilbesitzerin des Areals wünscht sich auch der Gemeinderat eine durchmischte Überbauung samt Dorfplatz. Die Initianten sind der Meinung, dass mit dem Bau einer Migros-Ortsversorgungsfiliale zu wenig Platz bleibt für «ureigene Gemeindeinteressen». «Darauf einen grossen Einkaufsladen zu errichten ist unsinnig», halten sie in der Initiative fest. Stattdessen soll mittels Gestaltungsplan eine gut durchmischte Überbauung errichtet werden, die neben der Post auch kleinere Geschäfte enthält und – ganz wichtig für die Initianten – möglichst viel Wohnraum. Darin könnte der Bedarf an Alterswohnungen (ca. 30) befriedigt werden, auch die Spitex liesse sich dort integrieren. Mit einer guten

Gesamtplanung, so die Initianten, liesse sich eine Art Riegel bilden gegen den Strassenlärm. «Ein grosser Laden übersteigt den ‹täglichen Bedarf› von Obfelden und zieht zusätzlichen Verkehr aus der Umgebung mitten ins Dorf», halten die Initianten fest. Mitinitiant Heiner Stolz ergänzt: Gerade die Kreuzstrasse ist ein empfindlicher Verkehrspunkt. Es braucht in Bezug auf die Infrastruktur sehr viel für einen solchen Migros-Laden». Und: «Wir möchten auch ein Zeichen setzen gegen den dauernden Wettlauf der meisten Detaillisten, immer mehr Ladenfläche zu bauen. Mit 1,6 Quadratmeter Ladenfläche pro Person sind wir in der Schweiz überversorgt.» Die Initiative, die noch bis zum 10. Dezember unterzeichnet werden kann, wird durch den Gemeinderat und durch den Kanton geprüft. Hält sie Stand, so wird die Gemeindeversammlung über die Ergänzung der Bau- und Zonenordnung befinden.

«Bieten Hand für Zentrumslösung» Heinz Fankhauser, Leiter Expansion/Entwicklung bei der Genossenschaft Migros Zürich, treibt die Pläne

für einen Migros-Ortsversorgungsladen mit 800 bis 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche gleichwohl weiter voran. Allerdings laufen noch Kaufverhandlungen mit einem Landbesitzer. Kommt es nicht zur Einigung, sucht die Migros nach einer anderen Lösung. «Wir bieten auch Hand für eine Zentrumslösung, wie sie Gemeinde und Initianten offenbar vorschwebt», sagt Fankhauser. Aus Erfahrung weiss er, dass Zentren ohne einen Grossladen nicht lebensfähig sind. «Beispiele gibt es genügend», fügt er bei und vertritt die Auffassung, dass kleinflächige Läden Landi, Spar usw. konkurrenzieren – nicht die Migros.

Kein Einkaufszentrum Fankhauser findet es auch raumplanerisch nicht sinnvoll, wenn vor Ort Einkaufsmöglichkeiten fehlen. «Man kann nicht Dörfer wachsen lassen und keine Versorgung bieten. In solchen Fällen wird dann mit dem Auto auswärts eingekauft. Pessimisten begegnet der Leiter Expansion mit der Feststellung: «In Obfelden bauen wir kein Einkaufszentrum, sondern einen Ortsversorgungsladen.»

500 45 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Affoltern am Albis

Emma Hauser-Gubler

Gemeinde Ottenbach

geb. 7. April 1913, Witwe von Josef Hauser, von Näfels GL, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, Sonnenbergstrasse 27.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten werden auf

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

zu einer ordentlichen Gemeindeversammlung eingeladen.

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach und zu Geschäft B der Gemeinde Obfelden werden auf Mittwoch, 14. Dezember 2011, in den Gemeindesaal Ottenbach

B. Sekundarschulgemeinde (ab 20.00 Uhr) Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz (22%) 2012 des Sekundarschulgutes. C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz (47%) 2012 des Primarschulgutes. 2. Bewilligung eines jährlich wiederkehrenden Kredites von Fr. 43 157.– für den Betrieb einer Spielgruppe. 3. Bewilligung eines Kredites von Fr. 38 000.– für die Sanierung des Biotops auf der Schulanlage. D. Politische Gemeinde 1. Einbürgerungsgesuch von Ridvan und Zejnepe Limoni-Grainca mit ihren Kindern Erion und Eltiona, Bürger der Republik Kosovo, Widenospen 5. 2. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz (38%) 2012 des Politischen Gemeindegutes. Anschliessend: Verabschiedung des Gemeindeschreibers Hansruedi Böhler (mit Apéro).

Wegen Erneuerung der Brücke über den Jonenbach beim Centralweg ist der Übergang ab Montag, 14. November 2011 für ca. 5 Wochen gesperrt.

Die Anträge und Akten liegen ab 30. November in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitsta-ge vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Die Anträge und Akten liegen ab 30. November in der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf.

Als Ersatz stehen für Fussgänger die Übergänge bei der Wolhausen-/Breitenstrasse und Kirchgasse/Oberdorfstrasse zur Verfügung.

Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.

Die Tiefbauabteilung

Bezüglich des Stimmrechts wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen.

Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a. A. werden auf Montag, 12. Dezember 2011, 20.15 Uhr, in den Singsaal des Schulhauses «Mettlen» zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A Politische Gemeinde 1. Budget und Steueransatz 2012 2. Landerwerb für neues Feuerwehrgebäude Bonstetten/Wettswil a. A. in Bonstetten (Bewilligung Kostenanteil Fr. 715 480.–) B. Primarschulgemeinde 1. Budget und Steueransatz 2012 2. Investitionskostenabrechnung «Projektierungskredit Erweiterungsbau Schulanlage Wolfetsloh» Die Anträge und Akten liegen ab 25. November 2011 in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003. 8907 Wettswil a. A., 11. November 2011 Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

Gemeindeversammlung

Sekundarschulgemeinde Obfelden/Ottenbach

zu einer Gemeindeversammlung eingeladen. A. Reformierte Kirchgemeinde (ab 19.30 Uhr) 1. Genehmigung des Voranschlages inkl. Steueransatz (14%) 2012 des ref. Kirchengutes. 2. Wahl eines zusätzlichen Mitglieds in die Pfarrwahlkommission.

Sperrung Brücke Jonenbach beim Centralweg

Gemeinde Bonstetten

Am 5. November 2011 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Mobimo Management AG, Seestrasse 59, 8700 Küsnacht Projektverfasser: Dachtler Partner Architekten AG, Birmensdorferstrasse 94 8036 Zürich Bauvorhaben: Neubau Pflegezentrum Kat.-Nr. 6619, Obstgartenstrasse/Alte Obfelderstrasse, Gestaltungsplan OVA-Areal

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Ruth Gross, Chasa Maruya 26f, 7532 Tschierv Projektverfasser: Swisshaus Bauforum Hochdorf AG, Hauptstrasse 5, Postfach 666, 6281 Hochdorf Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Garage; Projektänderung, Kat.-Nr. 1609, Tägergrund, Wohnzone W2b

8913 Ottenbach, 7. November 2011

Hausen am Albis

Im Auftrag der einladenden Behörden Namens des Gemeinderates Der Präsident: K. Weber Der Schreiber: A. Masche

Gesuchsteller: Anna und Karl Harisberger, Oberalbisstrasse 9, 8915 Hausen a. A. Bauprojekt: Anbau an bestehendes Einfamilienhaus, Abbruch Garage, Neubau einer freistehenden Garage auf Kat.-Nr. 1897, Oberalbisstrasse 9, 8915 Hausen a. A. (W/1.4)

Bezirksschützenverein Affoltern Nachtschiessen der Jungschützen des Bezirks Affoltern Schiessanlage Knonau Freitag, 11. November 2011 18.00 bis 21.00 Uhr

Hausen am Albis Gesuchsteller: Stillman Fowler, Giselstrasse 8, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Christian Müller AG, Albisstrasse 13, 8915 Hausen a. A. Bauprojekt: Bau einer Holzsichtschutzwand auf Kat.-Nr. 2654, Giselstrasse 8, 8925 Ebertswil (W/1.2 mit GP)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Michael Fischer, Brüelstrasse 26, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Anbau Auto-/Velounterstand an bestehenden Carport, Vers.Nr. 783, Kat.-Nr. 3490, Brüelstrasse 26 (Wohnzone W2a)

Obfelden Gesuchsteller: Holdener Christine und Bernhard, Lindenmatt 9, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Sichtschutzelemente auf Kat.-Nr. 4069 an der Lindenmatt 9 (Wohnzone W3)

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal

Geschäfte A. Politische Gemeinde 1. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Genehmigung des überarbeiteten Reglements der Wasserversorgung (Wasserversorgungsreglement) per 1. Januar 2012. 2. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend Genehmigung eines Kredits von Fr. 1 475 216.– für den Landerwerb zum Zweck der Erstellung eines neuen Feuerwehrgebäudes Bonstetten-Wettswil unter Vorbehalt der Zustimmung der Gemeindeversammlung Wettswil für den Anteil der Gemeinde Wettswil. Anteile der beiden Gemeinden gemäss Verteilschlüssel des Zweckverbandes Feuerwehr Unteramt: Gemeinde Bonstetten Fr. 760 247.15 (51.53%) Gemeinde Wettswil a. A. Fr. 714 968.85. (48.47%) 3. Antrag an die Gemeindeversammlung betreffend: a) Genehmigung des Voranschlages 2012 der Politischen Gemeinde Bonstetten. b) Festsetzung des Steuerfusses bei einem geschätzten einfachen Steuerertrag von 100% von Fr. 12 300 000.– auf 36% Fr. 4 428 000.– c) Entnahme Aufwandsüberschuss aus dem Eigenkapital Fr. 442 700.– B. Primarschulgemeinde 1. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung die Bewilligung eines Bruttokredits von Fr. 1 200 000.– (inkl. MwSt.) für die Projektierung eines neuen Schulgebäudes Schachenmatten IV mit dem Ersatz des Kindergartens Pfaffenbrunnen und Umbaumassnahmen im Schulhaus Schachenmatten II. 2. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung: 2.1. An der Primarschule Bonstetten wird die Schulsozialarbeit eingeführt. 2.2. Die Einführung erfolgt auf Frühjahr 2012. 2.3. Die einmaligen Kosten von Fr. 10 000.– (Kostendach) zur Bereitstellung der Infrastruktur werden genehmigt. 2.4. Die jährlich wiederkehrenden Kosten von Fr. 95 000.– (60%) für die Schulsozialarbeit werden genehmigt.

Obfelden Gesuchsteller: Leutert Franz, Sennhüttenstrasse 3, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Nutzungsänderung Lagerraum zu Wohnraum (2-Zimmer-Wohnung) im Gebäude Vers.-Nr. 468 auf Kat.-Nr. 4531 am Wigartenweg 8 (Kernzone K1)

Stallikon Bauherrschaft: Misselwitz Eric, Rainstrasse 110, 8143 Stallikon Bauvorhaben: Verglaste Wohnraumerweiterung, Kat.-Nr. 390, Vers.-Nr. 723, Massholderenstrasse 50 (Zone W2/30 Qb) - bereits erstellt

Wettswil am Albis Bauherrschaft: inereal AG, Dufourtrasse 20, 8702 Zollikon Projektverfasser: Christoph Kutassy Architekten GmbH, Schaffhauserstrasse 333, 8050 Zürich Bauvorhaben: Abbruch Garagengebäude und Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern auf Kat.-Nr. 3398 an der Stationsstrasse/Im Wiesengrund (Wohnzone W2b)

2.5. Die Schulpflege wird beauftragt, die Einführung der Schulsozialarbeit zu vollziehen. 3. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung, den Voranschlag 2012 zu genehmigen und der Entnahme des Aufwandüberschusses der Laufenden Rechnung aus dem Eigenkapital zuzustimmen. a) Festsetzung des Gemeindesteuersatzes bei einem geschätzten einfachen Steuerertrag zu 100% von Fr. 12 300 000.– auf 53% Fr. 6 519 000.– b) Entnahme des Aufwandüberschusses der Laufenden Rechnung aus dem Eigenkapital Fr. 104 000.– 4. Die Primarschulpflege beantragt der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung: Die Bauabrechnung für die Aufstockung des Schulpavillons in der Höhe von Fr. 712 610.50 wird genehmigt. C. Ref. Kirchgemeinde 1. Die Kirchenpflege beantragt der Gemeindeversammlung, den Voranschlag 2012 zu genehmigen und der Entnahme des Aufwandüberschusses der Laufenden Rechnung aus dem Eigenkapital zuzustimmen. a) Festsetzung des Gemeindesteuersatzes bei einem geschätzten einfachen Steuerertrag zu 100% von Fr. 4 860 000.– auf 13% Fr. 632 000.– b) Entnahme des Aufwandüberschusses der Laufenden Rechnung aus dem Eigenkapital Fr. 47 100.– Das bereinigte Stimmregister sowie die Rechnungen, Anträge und Akten liegen in der Gemeinderatskanzlei zur Einsicht auf. Zusätzlich können Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Bonstetten eingesehen und heruntergeladen werden: www.bonstetten.ch – Bereich Politik/ Gemeindeversammlungen. Stimmbürger und Stimmbürgerinnen, welche die Gemeindeversammlungsbroschüre in Papierform wünschen, können diese auf der Gemeindeverwaltung bestellen. Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft spätestens zehn Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen. Nicht stimmberechtigte Personen sind zum Besuch der Gemeindeversammlung freundlich eingeladen; es werden für sie besondere Plätze bereitgehalten. Bonstetten, 11. November 2011 Im Auftrag der einladenden Behörden Gemeinderat Bonstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. November 2011

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Gemeinderat hat sich neu konstituiert Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Nachdem Hermann Bättig zum neuen Schulpräsidenten und damit verbunden als Mitglied des Gemeinderates gewählt wurde, hat sich der Gemeinderat für den Rest der laufenden Amtsperiode neu konstituiert. Dabei kam es gegenüber der bisherigen Ressortaufteilung zu keinen Veränderungen. Hermann Bättig wird neben seinem Amt als Vorsteher Bildung wie sein Vorgänger Stellvertreter des Vorstehers Hochbau sein, während Vorsteherin Soziales Margareta Wildhaber als Stellvertreterin für die Geschäfte des Vorstehers Bildung im Gemeinderat amten wird. Im Weiteren wird Hermann Bättig zweiter Stellvertreter im Ausschuss für Grundsteuern und Mitglied des Ausschusses für Jugendarbeit sein.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Heute Freitag, 11. November, feiern Ines und Rudolf Schönbächler-De Carli in Obfelden die goldene Hochzeit. Dem Jubelpaar gratulieren wir herzlich und wünschen ihm ein freudvolles Fest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Ruth Schmutz-von Ballmoos am kommenden Montag, 14. November, ihren 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag und alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Bruno Marelli, wohnhaft in Obfelden, darf am Montag, 14. November, ebenfalls den 80. Geburtstag feiern. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihm einen schönen Festtag.

Daneben übernimmt Hermann Bättig sämtliche Mandate seines Vorgängers in Zweckverbänden und anderen überkommunalen Verbänden und Organisationen.

Ersatzbau für die Trottenscheune Am 23. Juni 2011 hat die Gemeindeversammlung für einen Studienauftrag für den Ersatzbau der Trottenscheune einen Kredit in der Höhe von 204 000 Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat nun das Architekturunternehmen Brunnschweiler Heer AG aus Zug mit der Begleitung dieses Studienauftrags betraut und dafür einen Kredit von 55 000 Franken freigegeben. Ob für den eigentlichen Studienauftrag bestimmte Architekten eingeladen werden oder ob der Auftrag öffentlich ausgeschrieben wird, entscheidet das Projektteam erst zu ei-

nem späteren Zeitpunkt. In der neu erstellten Trottenscheune soll unter anderem die Schul- und Gemeindebibliothek untergebracht werden.

Sanierung der Schulliegenschaft Schachenstrasse 7 Im Anschluss an den Ersatzbau für die Trottenscheune soll auch die Schulliegenschaft Schachenstrasse 7 saniert und umgebaut werden. Dabei sollen insbesondere die durch den Wegzug der Schul- und Gemeindebibliothek in die Trottenscheune frei werdenden Räume für den Schulbetrieb genutzt werden. Als Grundlage für eine entsprechende Vorlage an die Gemeindeversammlung hat der Gemeinderat einen Vorprojektkredit in der Höhe von 32 500 Franken gesprochen und den Auftrag der Architekturfabrik GmbH in Obfelden vergeben.

Dank für die Freiwilligenarbeit Im Rahmen des europäischen Jahres der Freiwilligenarbeit hat der Gemeinderat am 31. Oktober 2011 alle Vereine und übrigen Organisationen, die sich in irgendeiner Weise in der Freiwilligenarbeit betätigen, zu einem Kontakt- und Informationsanlass ins Restaurant Krone eingeladen. Mit einem «Apéro riche» hat sich der Gemeinderat dabei für die freiwillige Arbeit, welche die Vereine und Organisationen jahraus jahrein leisten, bedankt und ihnen für ihre weitere Arbeit zahlreiche Erleichterungen in Form von Erlass von Gebühren sowie Vereinfachungen bei den Bewilligungen in Aussicht gestellt.

Neuer Vertrag für die Grüngutabfuhr Die interkommunale Anstalt Dileca hat mit der Ökopower AG in Otten-

bach einen neuen Vertrag für die Abnahme und Verwertung der kompostierbaren Grünabfälle für die nächsten fünf Jahre abgeschlossen. Mit diesem neuen Vertrag können die Preise um rund Fr. 7.50 pro Tonne gesenkt werden, was für Hedingen eine Kosteneinsparung von rund 4500 Franken ausmacht.

Baubewilligungen Folgende Bauherrschaften erhielten eine baurechtliche Bewilligung: – Daniel Näf, für die Sanierung und den Umbau der Liegenschaft Zürcherstrasse 39 – Jürg Jacqueline Schleier, für den Neubau eines Einfamilienhauses an der Haldenstrasse 36 – Oskar Schmid, für den Umbau des Nebengebäudes Güpfstrasse (bei 10). (büc)

Beitrag an Erneuerung der Turnhalle Albisbrunn Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen Die in den 70er-Jahren erbaute und nie renovierte oder sanierte Turnhalle der Stiftung Albisbrunn ist veraltet und weist sowohl bauliche als auch sicherheitstechnische Mängel auf. Aufgrund einer Machbarkeitsstudie hat der Stiftungsrat beschlossen, die Turnhalle neu zu bauen. Das Bauprojekt umfasst nebst der Turnhalle einen Annexbau für Freizeit und Fitness. Für die Finanzierung ist die Stiftung auf Mittel aus Spenden und Zuwendungen angewiesen. Aus diesem Grund wurde der Gemeinderat angefragt, ob er bereit wäre, einen Beitrag als Initialspende zu leisten. Die Gemeinde hat in der Vergangenheit auf vielfältige Weise von der Infrastruktur der Turnhalle Albis-

brunn profitiert. Die in der Gemeinde Hausen ansässige Stiftung nimmt zudem in der stationären Jugendarbeit eine wichtige Rolle ein. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, einen einmaligen Beitrag von 70 000 Franken à fonds perdu zu leisten. Der Beitrag wird für das Jahr 2013 vorgesehen. Die in der Stiftung Albisbrunn untergebrachten Jugendlichen werden am Bau der neuen Turnhalle einen eigenen Beitrag leisten. Einerseits werden sie unter Anleitung einen Grossteil der Umgebungsarbeiten ausführen, andererseits sind die Lernenden bei sämtlichen durch die Betriebe Albisbrunn ausgeführten Arbeiten am Bau beteiligt.

15 Jahre im Dienst der Gemeinde – Arbeitsjubiläum von Silvia Scheiwiller Am 1. Oktober 1996 hat Silvia Scheiwiller ihre Arbeit bei der Gemeinde Hausen als Mitarbeiterin der Gemeindebibliothek aufgenommen. Am 1. Oktober 2011 konnte sie ihr 15-jähriges Dienstjubiläum feiern. Dazu gratuliert ihr der Gemeinderat herzlich!

Ferner hat der Gemeinderat... – als Lernende für die dreijährige kaufmännische Ausbildung angestellt: Helene Bulliard, wohnhaft in Obfelden, mit Lehrbeginn im August 2012; – als Pfändungsbeamtin/Sachbearbeiterin (Pensum 40 %) angestellt: Mar-

tina Pfeiffer, wohnhaft in Bonstetten, mit Anstellungsbeginn am 1. Februar 2012 – als neuen Fachberater Gestaltung ab dem Jahr 2012 für den Rest der Amtsperiode 2010/1014 Chaschper Gachnang, Thalwil, gewählt, nachdem Reto Locher seinen Rücktritt bekannt gegeben hat. Der Gemeinderat dankt Reto Locher für seinen geleisteten Einsatz; – für den Ersatz der in der Gemeindeverwaltung im Einsatz stehenden EDV-Anlage einen Kredit von 120 000 Franken bewilligt. In den Kosten enthalten ist der Ersatz diverser Hardware. (N.B.)

Bargeld, Ausweise, Schmuck, Motorrad – und Schuhe Was im Bezirk Affoltern in den letzten Tagen erbeutet wurde Trotz der Kampagne der Polizei («Verdacht – Ruf an – Polizeinotruf 117») werden auch im Säuliamt zunehmend Dämmerungseinbrüche verzeichnet. Dabei haben es Einbrecher nicht nur auf Geld abgesehen. Zum Beispiel am vergangenen Donnerstag in Bonstetten: Unbekannte schlichen in den Trocknungsraum eines Mehrfamilienhauses und entwendeten Berg- und Wanderschuhe im Wert von zirka 800 Franken. In einem Affoltemer Quartier drangen Unbekannte am Freitag via Sitzplatztüre in ein Einfamilienhaus ein. Sie erbeuteten Bargeld und Schmuck in der Höhe von rund 6000 Franken. Der Sachschaden beläuft sich laut Kantonspolizei auf zirka 1000 Franken. Höchstwahrscheinlich war es

die gleiche Täterschaft, die sich in der Dämmerung im gleichen Quartier ein weiteres Einfamilienhaus «aussuchte», ebenfalls mit Flachwerkzeug via Sitzplatz eindrang. Das Deliktsgut ist noch in Abklärung. Schmuck im Wert von 5300 Franken kam bei einem weiteren Einbruch am Sonntag in den frühen Abendstunden in Affoltern weg. Die Täterschaft drang via Küchenfenster in ein Einfamilienhaus ein und richtete dabei Sachschaden in der Höhe von 8000 Franken an. Einen Einbruchdiebstahl meldet die Kapo am Sonntag auch in Wettswil: Unbekannte kletterten auf den Hochparterre-Balkon eines Mehrfamilienhauses und drangen mit Flachwerkzeug via Küchenfenster ein. Die Beute: Bargeld und Schmuck in der Höhe von 1500 Franken, Sachschaden 300 Franken. Ohne Beute mussten Einbrecher in Mettmenstetten abziehen.

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sie versuchten am Montag vergeblich, in das Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Sie lösten Alarm aus und flüchteten. Der Sachschaden: 1000 Franken. In Ottenbach bedienten sich Unbekannte widerrechtlich in einem Kellerabteil eines Hauses: zwei Flaschen Wein kamen weg. Bei unverschlossenen Personenwagen haben Diebe natürlich leichtes Spiel: So im Affoltemer Industriegebiet, wo Geld und Ausweise gestohlen wurden. Bargeld und Ausweise kamen auch in Affoltern weg. Das parkierte Auto fanden die Diebe am Sonntag unverschlossen vor. Am Dienstag fanden Passanten in Bonstetten ein Auto mit eingeschlagener Scheibe vor. Das Deliktsgut ist Gegenstand von Abklärungen der Polizei. In Knonau wurden zwei Räder eines parkierten PWs mit Nägeln zersto-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@weissmedien.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

chen – Sachschaden: 1000 Franken. Und am Montag stellte ein Motorradbesitzer fest, dass seine 600-ccm-Maschine entwendet wurde. In Obfelden kamen am Dienstag aus einer Sammelgarage vier Autoreifen weg, deren Wert sich auf 3500 Franken beläuft.

Solche dreisten Tricks kommen auch hierzulande immer wieder vor. Beim Bahnhofplatz in Affoltern musste die Kantonspolizei am Freitag nach 22 Uhr wegen Nachtruhestörung ausrücken. Sie traf auf betrunkene, lärmende Jugendliche. (-ter.) anzeige

Dreister Trick und Lärm Am Samstag wurde beim Zentrum Oberdorf in Affoltern ein Automobilist angehalten. Am Fenster stand eine 18bis 25-jährige Frau, die vermutlich aus Osteuropa stammt. Sie zeigte dem Mann eine Spenderliste für Taubstumme, die ein paar Unterschriften aufwies. Der Lenker beabsichtigte, der Frau 20 Franken zu überreichen, hatte aber kein Kleingeld. Stattdessen übergab er ihr eine 100er-Note, worauf sich die Frau aus dem Staub machte.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: Aargauer Zeitung AG, AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Tele M1 AG, TMT Productions AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Einladung zu der am Mittwoch, 7. Dezember 2011, im Saal der Engelscheune (Dorfplatz) um 20.00 Uhr stattfindenden

DANKSAGUNG zum Abschied von

Ueli Prager

Orientierung über die gemeinderätlichen Legislaturziele und den nachfolgenden

Gemeindeversammlungen 20.00 Uhr Orientierung Legislaturziele Gemeinderat 20.30 Uhr GV Politische Gemeinde 1. Teilsanierung Mehrzweckhalle (Projekt und Kredit) 2. Voranschlag 2012 (Steuerfuss 85%) 21 Uhr (zirka) GV Evang.-ref. Kirchgemeinde Voranschlag 2012 (Steuerfuss 14%) Hinweise Anträge und Unterlagen zu den vorstehenden Traktanden sowie das Stimmregister können ab dem 23. November 2011 in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Anfragen im Sinne von § 51 Abs. 2 des Gemeindegesetzes sind bis spätestens Ende Woche 47 an den Gemeinderat oder an die evang.-ref. Kirchenpflege schriftlich einzureichen.

Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor. 12,9

Sehr berührt und überwältigt von den vielen liebevollen, anteilnehmenden und tröstenden Zeilen, die ich mit meiner Familie in dieser für uns so schmerzvollen Zeit erhalten habe, bitte ich herzlich um Verständnis, dass ich mich ausserstande fühle, persönlich meinen grossen Dank abzustatten. In meinen Gedanken habe ich dies beim Lesen jeder Botschaft getan und werde es wieder tun, wenn ich mich in besonders traurigen Momenten an die unzähligen tröstenden Worte erinnern werde. An dieser Stelle danke ich auch im Namen meiner Familie Herrn Pfarrer Dr. Niklaus Peter von der Fraumünster-Kirche für seine grosse Unterstützung und Hilfe anlässlich der Abdankungsfeier für meinen Mann wie auch für seine einfühlsame Predigt. Mein Dank gebührt auch dem Intendanten des Zürcher TonhalleOrchesters, Herrn Elmar Weingarten, der es trotz der Vorbereitungen für die jetzt stattfindende Tournee des Orchesters nach China und Japan möglich machte, der Abschiedsfeier für meinen Mann einen würdigen Rahmen zu geben. Die Musiker, denen ich zu grossem Dank verpflichtet bin, waren: Jörg Ulrich Busch, Organist der Kirche, Mischa Greull, Hornist des Tonhalle-Orchesters, der auch das Streichquintett zusammenstellte. Allen, die im Andenken an meinen Gatten die Médecins Sans Frontières Suisse mit einer Spende bedacht haben, gilt ebenfalls mein Dank!

TODESANZEIGE

Frau Hanna Götz-Häberling 5. Mai 1929 – 8. November 2011

Unsere fürsorgliche, liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante durfte nach kurzem Leiden friedlich einschlafen. Sie wird in unseren Herzen weiterleben. Tobias Götz Elsbeth Häberling, Wattwil Robert und Verena Häberling-Bühler Myrtha Lüscher-Häberling Peter Häberling-Gerber Robert Häberling-Huber David und Silvia Häberling-Hodel Thomas Häberling Esther Schättin-Häberling und Anverwandte Bestattung im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Wattwil SG am 11. November 14.30 Uhr. Gilt als Leidzirkular.

November 2011

Jutta Prager mit Familie Traueradresse: Robert Häberling, Räschstrasse 20, 8912 Obfelden

Im Auftrag der Behörden Gemeindeverwaltung Rifferswil

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Ersatzwahl Mitglied der Kirchenpflege Für die aus der Kirchenpflege zurücktretende Elisabeth Meier ist eine Nachfolgerin bzw. ein Nachfolger für den Rest der laufenden Amtsdauer 2010 bis 2014 zu wählen. In Anwendung von Artikel 5 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bis spätestens am 22. Dezember Wahlvorschläge bei der reformierten Kirchenpflege, Schulhausstrasse 1, 8915 Hausen am Albis, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Hausen unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist von 40 Tagen veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden.

Fahrzeuge Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Montag, 12. Dezember 2011, 20.00 Uhr, im Saal des Chilehuus Obfelden Traktanden Kirchgemeindeversammlung: 1. Budget 2012 2. Infos aus der Kirchenpflege 3. Varia Die entsprechenden Unterlagen liegen 14 Tage vor der Versammlung in den Pfarreisekretariaten und in den Schriftenständen zur Einsicht auf. Im Anschluss an die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet die Pfarreiversammlung statt, welche allen Interessierten (auch nicht Stimmberechtigten) offen steht. Traktanden Pfarreiversammlung: 1. Rückblick/Ausblick auf das Themenjahr 2. Varia

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WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Jakob De Luigi-Christen 5. Mai 1932 – 4. Oktober 2011

erfahren durften. Besonders danken wir – für die lieben Worte, Umarmungen und Beileidsbezeugungen. – für die grosszügigen Spenden an das Projekt Palliative Care und für späteren Grabschmuck. – Dr. Werner Baumann und Dr. David Koller für ihre langjährige Betreuung. – den Ärzten und dem Pflegeteam des Spitals Affoltern. – seinen Klassenkameraden für den wunderschönen Rosenkorb. – Frau Iren Omlin für den schönen, einfühlsamen Abschiedsgottesdienst. Es gibt uns Trost und Kraft. Affoltern am Albis, im November 2011

Die Trauerfamilie

Beim anschliessenden Apéro stehen Ihnen die Mitglieder der Kirchenpflege und die Seelsorger für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Auf eine rege Teilnahme freuen sich Kirchenpflege und Gemeindeleitung.

Die reformierte Kirchenpflege erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt, wird eine Urnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Schulhausstrasse 1, 8915 Hausen (sekretariat.hausen@zh.ref.ch) erhältlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, 8910 Affoltern, erhoben werden.

«Wir achten besonders darauf, die uns anvertrauten Menschen in ihrer Selbsthilfe zu unterstützen» Wir suchen für die Weiterführung unseres bisherigen Ausbildungsangebotes und den Aufbau einer neuen Spitex-Organisation per 1. April 2012 oder nach Vereinbarung

eine Bildungsverantwortliche/ einen Bildungsverantwortlichen (50 bis 60%)

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Ausführliche Informationen finden Sie unter www.spitexknonaunw.ch

11. November 2011

Frau Verena Bieri, Geschäftsleiterin steht Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung: Telefon 043 466 01 50

Reformierte Kirchenpflege Hausen am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. November 2011

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«Voices of the World» Völkerverbindung am Beispiel eines Bandprojektes zusammen mit Asylbewerbern in Affoltern Im Rahmen ihrer Maturaarbeit hat Rahel Bernheim, 19 Jahre alt und Schülerin aus Zürich, mit vier Asylsuchenden, aus dem Raum Afrika (Kongo, Burkina-Faso, Angola) eine Band zusammengestellt. Seit Juni 2011 haben sie gemeinsam geübt, geprobt und musiziert. Schlussendlich durften sie kürzlich stolz ihr Programm im MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern präsentieren. Nach dem Konzert wurde ein reichhaltiger Apéro mit Speis und Trank aus aller Welt serviert. Insgesamt waren ca. 75 Zuhörer anwesend. Ein Drittel waren Bewohner (Jugendliche) aus dem Heim, der Rest stammte aus Rahels Freundes- und Familienkreis. Mit der Aufführung brachte Rahel zwei Welten zusammen. Nicht nur den Asylbewerbern, sondern auch ihren Bekannten, wurde damit eine Freude und eine Abwechslung im Alltag beschert. Im März 2011 fand die erste Besprechung statt – eine völlig neue Perspektive für Rahel. 50 Jugendliche ohne wirkliche Heimat, ohne Eltern. Nach einer langen intensiven Besprechung, Erklärung, Planung war klar, dass Rahel dieses Projekt durchziehen wollte. Den Jugendlichen sollte etwas gegeben werden, was ihnen Freude bereitet. Das Ziel war es, ihnen das Gefühl zu geben, dass sie selber etwas bewirken können und, dass sie Teil eines Projektes sein können und am Schluss etwas erreicht haben, auf das sie stolz sein können.

Der stellvertretende Leiter Markus Elsener begrüsst die Gäste. Ein Teil der Gäste steht noch vor der Türe, da der Saal bereits voll ist. Zeit für das Kennenlernen Im Juni 2011 fand die erste Probe statt. Zusammen mit einem Leiter wurden die Jugendlichen gefragt, ob sie Lust hätten mitzumachen. Anfangs waren viele begeistert. Doch schon in der ersten Probe war das Problem, dass niemand kam, ausser einer einzigen Person. Doch nach zwei weiteren, eher chaotischen, Proben, in denen zu viele Jugendliche im zu kleinen Übungsraum waren und die Musikinstrumente irgendwie bedienten, stellte sich schnell heraus, dass nicht alle mitmachen wollten und welche

drei bis vier gerne und konstant dabei wären. Mit englischen Liedern, wie zum Beispiel «Let it be» oder «We are the World», wurden die Jugendlichen gepackt und motiviert. Auch die Sängerin beherrschte diese Texte erstaunlich schnell. Es galt auch die Hürde des sehr vielfältigen Sprachverständnisses zu überwinden.

Intensive Übungszeit für die Band Nach den Sommerferien begann dann die intensive Übungszeit. Die Band setzte sich aus einer Sängerin und einem Drummer des Heimes zusam-

Die Band und beiden Sängerinnen beim Auftritt im MNA-Zentrum Lilienberg in Affoltern. (Bilder zvg.) men. Als Unterstützung kamen eine Pianistin und ein Bassist/Gitarrist von auswärts, da es keine solchen im Heim gab. Die neuen Lieder wurden von der Sängerin per Youtube-Link geübt. Um mit den Jugendlichen direkt zu kommunizieren, wurden sie, vor einer Probe, immer per SMS benachrichtigt. Ausser in einer Woche, aufgrund eines Timeouts, waren alle immer anwesend, zum Erstaunen von Rahel. Am Schluss wurden sieben englische Lieder vorgespielt. Je mehr geübt wurde, desto grösser wurde die Freude, die Begeisterung. Vor allem gegen den Schluss spürte man auch, wie in

der Band untereinander eine Beziehung aufgebaut wurde und sich ein gegenseitiges Vertrauen entwickelte. Der ganze Prozess war aber nicht immer nur einfach. Rahel wurde bewusst, unter welchen Umständen diese Asylbewerber leben. Alle im Alter von 16 Jahren, ohne Eltern, sogenannt unbegleitete Minderjährige. Schon in diesem Alter müssen sie für sich mehr oder weniger selbst verantwortlich sein. Dies beschäftigte Rahel auch emotional. Doch umso höher war ihre Motivation, mit genau diesen Jugendlichen, dieses Projekt zu realisieren. Rahel Bernheim

Tag der Kinderrechte – Woche des Spielens Die Kleinkindberatung Affoltern-Dietikon lädt zum spielerischen Erfahren ein Rund um den Tag des Kindes am 20. November 2011 lädt die Kleinkindberatung des AJB Region Süd in den Gemeinden zum spielerischen Zusammensein ein. Interview mit Maja Girschweiler und Sara Huber, Verantwortliche für Gemeinwesenarbeit in den beiden Bezirken. Anzeiger»: Jedes Jahr am 20. November ist der weltweite Tag des Kindes. Warum am 20. November und was beinhaltet die Konvention? Maja Girschweiler: An diesem Tag wurde 1989 die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Mit Ausnahme der USA und von Somalia haben alle Staaten der Welt diese Konvention mittlerweile ratifiziert

Und mit dem Tag des Kindes verleiht man dem Nachdruck? Sara Huber: Ja. Es ist wichtig, das Thema immer wieder und regelmässig aufzugreifen. In der Hektik des Alltags verlieren wir Erwachsenen dies schon mal wieder aus den Augen. So enthält die UNO-Konvention zahlreiche Anliegen, welche auch in der Schweiz noch wesentlich verbessert werden müssen. Im Kanton Zürich sind die entsprechenden Beratungsstellen des Amtes für Jugend

Spielnachmittage Zum weltweiten Tag des Kindes ermöglicht das Amt für Jugend und Berufsberatung Region Süd in den Bezirken Affoltern und Dietikon «Mütter- und Väterberatung einmal anders…» und lädt in verschiedenen Gemeinden zum gemeinsamen Spiel für Eltern und ihre Kinder. Die Morgen und Nachmittage sind kostenlos und stehen Eltern mit Kindern ab Geburt und bis zum 5. Lebensjahr offen: Stallikon: 14. November 2011, 14 bis 16 Uhr, RGZ-Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50. Mettmenstetten: 25. November 2011, 9 bis 11 Uhr, katholische Kirche (oberer Eingang), Rüteliweg. Hausen: 16. November 2011, 14 bis 16 Uhr, katholisches Pfarreizent-

Babys, weil es wichtig ist, möglichst früh die Entwicklung spielerisch zu fördern. Dabei kann man auch bei Kindern im Babyalter schon viel tun.

und in ihre Landesrechte übernommen, 1997 die Schweiz. In der Konvention geht es darum, für alle Kinder der Welt eine Basis für gleiche Rechte zu schaffen. Die Konvention stützt sich auf die drei Säulen: Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung.

rum Zimmer 1 und 2 im UG, Bifangstrasse 4. Obfelden: 17. November 2011, 14 bis 16 Uhr, katholisches Kirchgemeindehaus (linker Eingang), Bachstrasse 18. Bonstetten: 21. November 2011, 9 bis 11 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus (Eingang oben), Chilestrasse 7. Affoltern: 21. November 2011, 14 bis 16 Uhr, Familienzentrum, Zürichstrasse 136. Hedingen: 22. November 2011, 9.30 bis 11 Uhr, Chilehus (Parterre), Oberdorfstrasse 1. Wettswil am Albis: 23. November 2011, 9 bis 11 Uhr, reformierte Kirche (linker Eingang), Husächerstrasse 12.

Wie lange dauern diese Spieltreffs? Sara Huber: Vorgesehen sind jeweils zwei Stunden, wobei es den Besuchenden offen bleibt, die ganze Zeit dabei zu sein.

Maja Girschweiler, AJB-Verantwortliche für Gemeinwesenarbeit im Bezirk Affoltern (links), und ihre Kollegin im Bezirk Dietikon, Sara Huber. (Bild kb.) und Berufsberatung AJB ja geradezu prädestiniert dafür, den Tag des Kindes zu zelebrieren... Maja Girschweiler: Das ist richtig. Wir sehen diesen Tag als eine Chance auf die Rechte und Pflichten von Kindern aufmerksam zu machen. Für die Umsetzung des Tages des Kindes in diesem Jahr haben wir uns aus allen Fachrichtungen der Kleinkindberatung organisatorisch zusammengetan – eine interessante und auch effektvolle Zusammenarbeit. Was tut/bietet die Kleinkindberatung des AJB dieses Jahr? Maja Girschweiler: Wir greifen 2011 eines der verbrieften Kinderrechte aus der Konvention heraus: Das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeit. Unsere Aktivitäten und Aktionen sind aber nicht auf einen einzigen Tag ausgerichtet, sondern auf rund je eine Woche vor und nach dem Tag des Kindes und finden in den Mütter-/Väterberatungsstellen statt.

Und was passiert da im Einzelnen? Sara Huber: Wir bieten in verschiedenen Gemeinden die Gelegenheit für Mütter, Väter und ihre Kinder, sich ungezwungen bei uns zu treffen und gemeinsam zu spielen. An betreuten Spielinseln besteht dabei die Möglichkeit, mit uns anregende, einfache oder auch vergessene Spiele auszuprobieren. Gleichzeitig zeigen wir den Eltern, wie sie die Entwicklung ihrer Kinder spielend begleiten und unterstützen können. Wie kann man sich eine solche Spielinsel vorstellen? Maja Girschweiler: Die einzelnen Spielinseln sind altersgerecht aufgeteilt und werden von einzelnen Fachpersonen betreut. Es wird vor allem gemeinsam gespielt. Mehr wollen wir jetzt aber nicht verraten. Sie sprechen die altersgerechte Aufteilung an. Eltern mit Kindern in welchem Alter können da mitmachen? Maja Girschweiler: Die Spieltreffs sind für Eltern mit Kindern ab Geburt und bis 5 Jahre. Auch für Eltern mit

Das heisst, man kann kommen und gehen, wann man will? Sara Huber: Im Prinzip ja, aber wir sind zuversichtlich, dass unser Angebot Eltern wie Kinder nicht etwa nur für wenige Minuten begeistern wird… Maja Girschweiler: Zudem sind die Besuche unserer Spieltreffs auch gemeindeübergreifend möglich. Wenn also der Termin des Spieltreffs in der eigenen Gemeinde nicht passt, kann man auch an einem anderen Tag in einer anderen Gemeinde daran teilnehmen. Wir freuen uns jedenfalls auf möglichst viele interessierte Besucherinnen und Besucher. Interview: Urs E. Kneubühl

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. November 2011

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Herausfordernde, aber erfüllende Aufgabe Mehr Behinderten-Fahrten nach Eröffnung des Meilihofs – Tixi Säuliamt sucht weitere Fahrerinnen und Fahrer Nach der Eröffnung des Meilihofs in Ebertswil ist das Kontingent an Fahrerinnen und Fahrern der Stiftung Tixi Säuliamt knapp geworden. «Ein halbes Dutzend Freiwillige könnten wir noch gebrauchen», sagt Stiftungspräsident Klaus Riesenmey. ................................................... von werner schneiter Auf der Liste figurieren rund 50 Freiwillige (meist Pensionierte), die im Auftrag der Stiftung Tixi Säuliamt mit fünf Kleinwagen und einem Bus Behinderte transportieren. Etwa 20 stehen regelmässig im Einsatz, andere nur sporadisch. Sie werden von Annetta Guidon aufgeboten. Die Stiftungsgründerin besorgt die Disposition – als «gute Seele» sozusagen «rund um die Uhr». Sie, die 1999 die Stiftung gegründet hat, kennt die Fahrerinnen und Fahrer gut. Sie weiss, wen sie zweimal hintereinander für eine Fahrt anfragen kann. «Wir wollen niemanden überbeanspruchen. Die Leute stehen ja freiwillig in unseren Diensten und bestimmen ihren Einsatzrhythmus selbst», sagt Annetta Guidon. Sie kennt auch die Bedürfnisse der behinderten Fahrgäste, und sie hat Routine im Abschätzen der jeweiligen Fahrzeiten. Behinderte müssen ja oft zur Therapie gebracht werden, und da gilt es natürlich, Termine einzuhalten. Mit anderen Worten: Dank ihrer Routine, ihrer Abgeklärtheit und ihrer Kenntnisse klappt es in der Regel gut.

Den Umgang mit Behinderten lernen Daran haben aber auch die freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer Anteil, wenngleich der seit zwei Jahren im Einsatz stehende Erwin Bosshard feststellt: «Die Aufgabe ist eine Herausfor-

publireportage

derung. Zuvor hatte ich keine Berührungspunkte zu Behinderten. Man muss den Umgang mit ihnen lernen, auf sie eingehen, denn einige können ja auch nicht sprechen». Erwin Bosshard betont aber, dass ihm der Fahrdienst grosse Freude bereitet. «Es ist zwar eine Herausforderung, aber auch eine erfüllende. Behinderte, auch Betagte, die manchmal auch einsam sind, haben Freude, dass ihnen jemand zuhört. Für sie ist die Fahrt eine willkommene Abwechslung», sagt Erwin Bosshard, der als neuer Stiftungsrat für die Fahrzeuge zuständig ist. Transportiert wird in der ganzen Schweiz und ab und zu auch ins benachbarte Ausland. Start und Ziel ist aber immer das Säuliamt. Oft geht es neben Destinationen im Säuliamt auch in Kliniken oder Therapieorte, nach Wald, Vals, Davos, nach Schinznach usw.

Gründliche Einführung «Neue Fahrerinnen und Fahrer werden bei uns gründlich eingeführt. Sie erhalten auch eine Checkliste. Und zweimal pro Jahr werden an einer gemeinsamen Zusammenkunft Probleme und Erfahrungen besprochen. Wir haben auch schon eine Therapeutin engagiert, die uns wertvolle Tipps gibt für den Umgang mit Behinderten», hält Stiftungsratspräsident Klaus Riesenmey fest. Schön fände er es, wenn sich rund ein Dutzend neue Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung stellen würden. Damit können gewisse Einschränkungen und Engpässe vermieden werden. Ins Auge gefasst werden muss auch die Beschaffung eines weiteren Autos. Wer Interesse hat an Fahreinsätzen für die Stiftung Tixi Säuliamt, meldet sich bei Klaus Riesenmey, Kirchgasse 19, Wettswil, Telefon 044 777 87 77, 079 209 49 74. E-Mail: riesenmey@bluewin.ch.

Freuen sich auf neue Fahrerinnen und Fahrer, von links: Stiftungsratspräsident Klaus Riesenmey, Annetta Guidon (Disposition) und Erwin Bosshard, als Stiftungsrat für den Wagenpark zuständig. (Bild Werner Schneiter)

Zirka 6000 Fahrten pro Jahr Die Stiftung Tixi Säuliamt bezweckt den Betrieb eines Transportdienstes für alle gewünschten Fahrten von mobilitätsbehinderten Menschen wie Rollstuhlfahrern, Blinden, Dementen und geistig Behinderten sowie deren Begleitpersonen. Dazu stehen fünf Fahrzeuge mit Platz für jeweils einen Rollstuhl und bis zu zwei Begleitpersonen zur Verfügung. Ein Bus bietet Platz für bis zu vier Rollstühlen für Erwachsene und bis zu fünf erwachsene Begleitpersonen – oder bis zu fünf Rollstühlen für Kinder und bis zu sechs Kin-

der auf Begleitersesseln. Gewartet werden die Fahrzeuge von Toni Brun. Viele der jährlich rund 6000 Fahrten werden für Bewohner der bekannten Einrichtungen (Spital, Seewadel, Häuser Rigi und Pilatus, Götschihof, RGZ) im Bezirk ausgeführt.

Einnahmen stammen je zur Hälfte von Gemeinden und von Spenden Die Stiftung Tixi Säuliamt finanziert sich etwa zur Hälfte aus den Fahrentschädigungen und zur anderen Hälfte aus den Beiträgen der Gemeinden (1

Franken pro Einwohner und Jahr) sowie durch Spenden und andere Zuwendungen. Es wird darauf geachtet, dass für die Beschaffung von Ersatzwagen vier Fünftel der Kosten aus den eigenen Rückstellungen stammen und für zirka einen Fünftel Sponsoren und Spenden benötigt werden. «Die Fahrpreise sind so bemessen, dass neben den Betriebskosten auch die notwendigen Rückstellungen gemacht werden können. Wir schütten keinerlei Gewinne aus», sagt Klaus Riesenmey. (-ter.)


Stellenanzeiger Buchhalter/in für internationale Handelsfirma in Cham 50% Auf 1. Januar 2013 wird das Vormundschaftswesen neu strukturiert. Es entstehen regionale Fachbehörden. Im Auftrag des Zweckverbandes «Sozialdienst Bezirk Affoltern» suchen wir für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Bezirks Affoltern auf 1. Juli 2012 eine motivierte Persönlichkeit als

Präsident/in der Kindes- und Erwachsenenschutz-Behörde (100%) In dieser verantwortungsvollen Position sind Sie für folgende Hauptaufgaben zuständig: • Mitwirkung beim Aufbau und bei der Entwicklung der regionalen KESB Bezirk Affoltern • Verantwortung für die gesamte Verfahrensleitung, Koordination innerhalb der KESB und Sachverhaltsermittlung • Fachliche, organisatorische und personelle Führung der regionalen KESB und des Behördensekretariats • Vertretung der KESB gegen aussen, insbesondere in Rechtsmittelverfahren und Prozessen • Sicherstellung der Koordination und Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Betreuungsdienst sowie weiteren Fachstellen und Institutionen im Kindes- und Erwachsenenschutz Wir erwarten:

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Freitag, 11. November 2011

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175 Jahre Armenanstalt Kloster Kappel Tagung und Vorträge am 18. November 2011 1836 wurde im Kloster Kappel eine Armenanstalt eingerichtet, parallel dazu eine Korrektionsabteilung. Zum 175-Jahre-Jubiläum werden im Kloster interessante Veranstaltungen zum Thema Jugendstrafrecht heute und zur Geschichte der Armenanstalt durchgeführt. ................................................... von marianne voss

175 Jahre ist es her, seit die GGA (Gemeinnützige Gesellschaft Bezirk Affoltern) im ehemaligen Kloster Kappel eine Armen- und Waisenanstalt einrichtete. Bis 1980 wurde sie geführt – und bei ihrer Auflösung gingen im Dorf Kappel die Emotionen hoch. Man hatte sie gern bekommen, die kurligen alten Frauen und Männer. Sie gehörten zum Dorfbild wie die altehrwürdige Kirche. Parallel zur Armenanstalt war in den Klostermauern aber während vieler Jahre auch eine geschlossene Abteilung untergebracht, eine so genannte

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Verwahrungs- oder Korrektionsabteilung. Gemäss einer Chronik wurden dort «Menschen mit liederlichem Lebenswandel eingewiesen, damit sie arbeiten lernten». Diese zwei verschiedenen und doch ganz nahe nebeneinander stehenden Kapitel der Klostergeschichte sind am 18. November Thema einer Tagung mit Vorträgen im Kloster Kappel. Die Trägerschaft der Veranstaltung setzt sich zusammen aus dem Kloster Kappel, dem Verein Kappelerhof und der GGA.

Junge Straftäter und alte Arme Die Tagung beginnt nachmittags mit dem Thema Strafvollzug, fokussiert auf die heutige Zeit. «Ist die Schweiz zu nachsichtig mit jungen Straftätern?», so der Titel über den zwei Vorträgen von hochkarätigen Fachleuten. Marcel Riesen, Leitender Oberjugendanwalt des Kantons Zürich, spricht zum Jugendstrafrecht, Psychotherapeutin Dr. Évi Forgó Baer zur Persönlichkeitsentwicklung junger Straftäter. In diesem Teil der Tagung geht es um ein Thema, das viele in unserer

Gesellschaft stark beschäftig, um die hochaktuelle Frage zum Umgang mit jugendlichen Straftätern hier und heute.

Lebensgeschichten und persönliche Erinnerungen Nach dem Abendessen (mit Anmeldung) wird in verschiedenen Vorträgen zur Geschichte der Armenanstalt der Blick in die Vergangenheit gerichtet. Lebensgeschichten der damaligen Anstaltbewohnerinnen und -bewohner und persönliche Erinnerungen an die Betreuung geben einen konkreten Eindruck, wie sich der Alltag im Kloster abgespielt hat.

Öffentliche Veranstaltung Zur Tagung (ab 16 Uhr) und zu den Vorträgen abends sind alle Interessierten eingeladen. Für das Abendessen (23 Franken ohne Getränke) ist eine Anmeldung erwünscht unter Telefon 044 764 88 10. Weitere Informationen: www.klosterkappel.ch › Veranstaltungen › Tagungen.

Anstaltsinsassen beim Appell vor der Klosterkirche unter Aufsicht des Verwalters mit seinem Hund, um 1925. Nachweis: Album Familie Hofmann. (Bild zvg.)


Stellenanzeiger Schulzweckverband Bezirk Affoltern Heilpädagogische Schule Die HPS Affoltern ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Sie ist mit vier Klassen im Primarschulhaus Stigeli in Affoltern am Albis integriert. Infolge Schwangerschaft der jetzigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. April 2012 oder nach Vereinbarung eine/n

dipl. Ergotherapeutin/ Ergotherapeuten (4 bis 5 Lektionen) Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als Ergotherapeutin/Ergotherapeut mit SRK-Anerkennung und Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf. Sie verfügen über die Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit und die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Sind Sie interessiert • an einer vielfältigen, teamorientierten Aufgabe? • sich in einem kleinen Team zu engagieren? Richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an die Heilpädagogische Schule, Schulleitung, Schulhaus Stigeli, 8910 Affoltern am Albis. Weitere Auskunft erteilt: Frau J. Dubs, Schulleiterin, Telefon 043 333 98 40 E-Mail: leitung@hps-bezirk-affoltern.ch, www.hps-affoltern-am-albis.ch

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Bezirk Affoltern

Freitag, 11. November 2011

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Im Austausch mit der Welt bei sich sein Franco Müller, Wolfgang Seierl und Katrin Zuzàkovà in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten Zwei malende Männer und eine Frau mit der Kettensäge – so lässt sich die spannungsreiche Ausstellung in der Galerie von Elfi Bohrer zusammenfassen. Ansonsten aber ganz viel Eigenwilligkeit, Eigenständigkeit, Einzigartigkeit. ................................................... von regula zellweger Man muss Zeit einplanen für den Besuch dieser Ausstellung, welche die Galeristin Elfi Bohrer einmal mehr mit ihrem ganz speziellen Gespür für das Essentielle präsentiert. Sowohl die Persönlichkeiten als auch die Techniken der ausstellenden Künstler sind sehr unterschiedlich. Alle drei sind aber der Meinung, dass hier ein respektvolles Miteinander, und keine Konkurrenz herrscht.

Franco Müller Seit Franco Müller künstlerisch tätig ist, kombiniert er Fotografie mit Malerei. Bei den ausgestellten Werken ist das Foto die Grundlage. Früher diente sie eher als Gedankenstütze, weniger als erkennbarer – oder nicht sofort erkennbarer integrierter Bestandteil. Franco Müller verwickelt den Betrachter in ein Verwirrspiel. Dabei geht es aber nicht ums Schubladisieren, nicht um das Zuteilen zu Techniken. Malerei und Foto sind keine Addition, sie potenzieren sich. Seine Werke sieht er als Freude fürs Auge, er will das Auge beschäftigen – und damit Gedanken auslösen, anstecken, ein Echo hervorrufen. «Das Bild ist ein Fenster, ein Gegenstand an der Wand, zum Durchschauen, sich selbst erhellend», erklärt Müller geheimnisvoll vielschichtig.

Wolfgang Seierl Der Maler aus Österreich ist Weltenbürger. Er bereist jedoch nicht nur Kontinente, sondern taucht ein in verschiedene Kulturen. Die Serie «The Other» entstand während seines Arbeitsaufenthaltes in den USA. Betroffen von der Geschichte der Indianer, insbesondere der Monacan in Virginia, setze er sich mit der Eroberung Amerikas auseinander. Das «Problem des Anderen» ist ein Kommunikationsproblem zwischen unterschiedlichen Systemen. Dies thematisiert er in seinen Bildern, für die er auch Erde aus dieser Region benutzt. Weil im Glauben der Monacan die Menschen nach dem Tod wieder Erde werden, kommt dieser eine tiefere Bedeutung zu.

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Franco Müller.

Katrin Zuzàkovà. (Bilder Arthur Bohrer)

Wieder zurück in Österreich nahm er das Thema Erde auf und malte mit Erdpigmenten aus verschiedenen Regionen seiner Heimat. So entstand die Serie «Erde».

Ausstellung bis 4. Dezember Ausstellung Franco Müller, Wolfgang Seierl, Katrin Zuzáková. 5. November bis 4. Dezember 2011 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag, 27. November 2011, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 4. Dezember 2011, 13 bis 17 Uhr.

Katrin Zuzàkovà Dicke Baumstämme – und eine Frau mit Kettensäge. Katrin Zuzàkovà arbeitet aus Holz Menschen und Tiere heraus, die schnellen, archaischen, rohen, dreidimensionalen Skizzen gleichen. Eine Kunst besteht darin, im richtigen Augenblick aufzuhören, um diese Skizzenartigkeit zu erreichen. Angeleimt wird nichts. Aber aus den weggeschnittenen Holzresten entstehen kleinere Figuren. Sie lässt sich vom Holz inspirieren, das sie mal beim Bauern holt, mal beim Förster findet. Es geht ihr um das, was sich zwischen Menschen, Tieren, Lebendigem abspielt. Es geht um den Raum, den man gibt und den man sich nimmt. Weil die Skulpturen nicht abstrakt sind, kann man als Betrachter sich irgendwie einloggen, einklinken – um zum Kern der Aussage vorzustossen. Katrin Zuzàkovà bietet dem Betrachter quasi ein Gefäss, das er selber aufgrund seiner Situation, seiner Erfahrungen, seiner Werte und Wünsche füllen kann.

Öffnungszeiten Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und überall nach Absprache. Die Galerie für Gegenwartskunst Bonstetten präsentiert vom 17. bis am 20. November an der KUNST 11 in Zürich Oerlikon, ABB Halle 550, Werke verschiedener Programm-Künstler. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, im Dorfzentrum Burgwies, 8906 Bonstetten, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch. (rz.)

Wolfgang Seierl.


Schulen/Kurse

Englisch . . . Französisch! Bei Ihnen zuhause Fr. 40.–/Std. Kursbeginn jederzeit. Gruppenkurse. Telefon 079 413 16 14

Atembehandlungen – Atemmassage – Atemkursabende Nächster Atemabend: Donnerstag, 17. November, 19.45 bis 21 Uhr Thema: Progressive Muskelentspannung Atemübungen zur Stärkung des Immunsystems im Winter Yvette Pfammatter Komplementärtherapeutin OdA KTTC Bahnhofplatz 1 www.atemtherapie-affoltern.ch yvette@atemtherapie-affoltern.ch Telefon 079 616 64 67

Veranstaltungen


Bezirk Affoltern

Freitag, 11. November 2011

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Aser, Schüsseltrieb und Hundegebell Auf der Pirsch mit der Jagdgesellschaft Affoltern Eine Schrot- oder Treibjagd ist ganz und gar kein Spaziergang durch den Wald. Neben einer immensen Vorbereitung ist viel Fachwissen, Geduld und eine gute Kondition Voraussetzung. ................................................... von martin mullis Sowohl Jäger wie Treiber müssen, um an einer Gesellschaftsjagd teilzunehmen, früh aufstehen. Zwar werden den kurz nach 7 Uhr eintreffenden Teilnehmern beim Zwilliker Schlachthäuschen Kaffee und Gipfeli offeriert, viel Zeit für einen gemütlichen «Z’Morge» bleibt aber nicht. Die Mitglieder der Jagdgesellschaft Affoltern bestehen aus fünf Pächtern, zwei Jungjägern und einem Jagdaufseher. Sie haben an diesem Dienstag auch mehrere Gäste eingeladen. Sie sind aus dem Entlebuch, den Kantonen Thurgau und Aargau sowie dem Zürcher Oberland ins Säuliamt gereist. Fast ein bisschen wie ein Feldherr begrüsst Paul Erni die Anwesenden und heisst die Gäste und vor allem auch die Treiber willkommen. Ohne ihren Einsatz wäre die Gesellschaftsjagd in dieser Form nicht durchzuführen. Die Organisation eines solchen Anlasses verlangt schon allein aus Gründen der Sicherheit eine generalstabsmässige Vorbereitung. Vor dem «Anblasen» mit den Jagdhörnern zum Start der Treibjagd, heisst es deshalb die umfangreichen Bestimmungen zur Kenntnis zu nehmen. Nichteingeweihte werden mit ungewohnten und fremden Begriffen aus der Jägersprache konfrontiert. An diesem Tag sind Reh, Kitz, Bock, Fuchs, Dachs und Hase «offen». Die Vögel hingegen «zu».

Auf der Jagd wird viel marschiert: Jäger und Treiber auf der Rückkehr vom zweiten Trieb.

Der Jagdhund wundert sich über die müden Treiber: Vom Durchqueren des «Fasels» geschafft.

Jagen heisst auch Geduld zeigen Den Treibern werden die Waldstücke und Triebstrecken mit farbigen Plänen bekannt gegeben. Erst wenn sämtliche Beteiligte informiert und die Positionen beim ersten Trieb klar bekannt sind, kann die Jagd beginnen. Wer nun aber glaubt, da werde jetzt im Wald wild herumgeschossen und würden wahllos Tiere abgeknallt, der irrt gründlich. Im Gegenteil, jagen heisst neben der anspruchsvollen Ausbildung und einer seriösen Vorbereitung, vor allem warten und Geduld zeigen. So stand Jagdleiter Paul Erni an diesem Novembertag wohl gut und gerne sechs Stunden auf dem «Anstand» – ohne, dass er einen Schuss abgab. Auch wenn Tiere erlegt werden: Die Jäger sind alles andere als Tierquäler. Die meist unsachlichen Vorwürfe von Tierschützern, die alljährlich mit der Jagdsaison aufkommen, sind unbegründet. Die Jäger tragen viel zur Erhaltung und Förderung der Biodiversi-

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Am Schluss des Jagdtages wird die Strecke verblasen, das heisst, ein bestimmtes Hornsignal wird geblasen. (Bilder Martin Mullis) tät des Waldes bei. Ein gesunder Wildbestand muss unter den heutigen Bedingungen reguliert und die Wildpopulationen dem vorhandenen Lebensraum angepasst werden. So erlösten bei der in den letzten Monaten unter den Dachsen und Füchsen wütenden Staupe-Krankheit, die Waidmänner mit Gnadenschüssen viele leidende Tiere. Bei der Gesellschaftsjagd zeigt sich die Tierliebe der Nimrode deutlich. Auch wenn ein Tier als «frei» gilt, also geschossen werden darf, so wird ein Wild stets «angesprochen». Ein hoch-

flüchtendes Reh muss innert Sekunden beurteilt werden. Wenn es nicht eindeutig definiert werden kann oder mit einem Fehlschuss verwundet werden könnte, verzichtet der Jäger auf eine Schussabgabe.

Die Jägersprache kennt viele emotionale Begriffe Es war denn auch bezeichnend, dass unter den Jägern am Schluss des Jagdtages die Freude gross war, weil keine Nachsuche nötig wurde. Die erlegten sechs Rehe und der Fuchs waren so-

fort und ohne zu leiden tot. Die Liebe zur Natur und zu den Wildtieren manifestiert sich auch in der Jägersprache, die mit einfühlsamen und emotionalen Begriffen gespickt ist. So ist ein Wild nicht tot sondern «liegt» und ein Tier wird aufgebrochen und nicht ausgeweidet. Am Schluss des Jagdtages wird keinesfalls die Beute sondern die «Strecke» verblasen. Eine Gesellschaftsjagd wäre jedoch ohne einen gemütlichen Teil undenkbar. Zwar wird die Mittagspause mit einem kleinen Imbiss, der in der Jägersprache «Zwischenaser» heisst, im

Freien kurz gehalten, der abendliche Apéro und der anschliessende «Schüsseltrieb» in der Jagdhütte dehnt sich dann bis in die Nachtstunden aus. Der Tag in der freien Natur verlangt vor allem von den Treiberinnen und Treibern einen sportlichen Einsatz, doch die grösste Wegstrecke bewältigen die Hunde. Die beiden Rauhaardackel Filou und Leila liessen sich jedenfalls vom Gelächter der fröhlichen Runde nicht stören und träumten in der Nähe des Ofens von ihren Streifzügen durch den «Fasel» (Dornendickicht).


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Forum

Freitag, 11. November 2011

Auch eine öffentliche Orientierung! Zur Liegenschaft Dorfstrasse 37 in Aeugst. Ein Erschliessungskonflikt gefährdet nicht nur das Projekt der Gemeinde Aeugst für einen Ersatzbau zum schützenswerten Bauernhaus mit Scheune an der Dorfstrasse 37 («Moser»), eine Liegenschaft, die die Politische Gemeinde vor 20 Jahren äusserst preisgünstig als Grundstück in der kommunalen Landwirtschaftszone erwarb und vor einem Jahr in die Kernzone K2A einzonen liess, sondern auch die ortsbaulich bedeutende, bergseits der Dorfstrasse, vom «Eichhörnli» bis zur Liegenschaft Bieri sich präsentierende, wertvolle Häuserreihe. Die Projektierenden wollen nicht erkennen, dass die Nachbarliegenschaft Stuckert, die etwa um 1860, fast gleichzeitig mit dem Bau des Bauernhauses Dorfstrasse 37 erstellt wurde, eine heute noch bestehende und notwendige gemeinsame Ein- und Ausfahrt in die Dorfstrasse haben. In dieser Zeitspanne von 150 Jahren wurden an beiden Liegenschaften diverse Ergänzungsbauten angebracht, so um 1901 bei Stuckerts eine Bäckerei-Konditorei, die etwa 65 Jahre lang betrieben wurde und die ebenso auf die gemeinsame Ein- und Ausfahrt angewiesen war, wie dies bei den beiden ehemaligen Landwirtschaftsbetrieben der Fall war. Der Zugang zum Haus unseres Organisten ist heute noch derjenige der ehemaligen Bäckerei.

Rechtliches Die Gemeindebehörde stellt sich auf den Standpunkt, dass im Grundbuch,

das bis heute in Aeugst nicht bereinigt wurde, kein Eintrag vorliege und sie deshalb davon ausgehen könne, dass sie allein die gemeinsame Ein- und Ausfahrt in und von der Dorfstrasse für sich in Anspruch nehmen könne, und verweist Stuckerts einfach auf den Weg der zivilrechtlichen Entscheidung. Der Friedensrichter in Aeugst muss als erster die Reihe von Belegen zur gewohnheitsmässig benutzten Ein- und Ausfahrt einer kritischen, neutralen Beurteilung unterziehen. Die im Grundbuch eingetragene, zugunsten der Liegenschaften Stuckert lautende, nicht definierte Wegrechtverbindung, westlich zwischen Gemeindescheune/Feuerwehr und Wohnhaus sowie Dorfstrasse und Pfarrhausweg ist völlig ungenügend gesichert, behindert sowohl Werkhof wie auch Feuerwehr, kann den Verlust der Zufahrt auf der Ostseite nicht wettmachen und bildet den Grund zu einem Amtlichen Quartierplan im Umfang Dorfstrasse-Allmendstrasse-Chileweg – ein Quartierplan, der an sich mit der Umzonung vor einem Jahr hätte angesetzt werden sollen. Die Gemeindebehörde hat auch diesen Antrag abgelehnt und wiederum auf den Rechtsweg verwiesen. Sie will auch die Notwendigkeit der Bereinigung der Erschliessung vieler Kleinparzellen in diesem Gebiet nicht erkennen.

Die gemeinsame Ein- und Ausfahrt zwischen Haus Stuckert (links) und Haus Dorfstrasse 37, von der Dorfstrasse her gesehen. (Bild zvg.) Streit zwischen zwei Nachbarn verhindern könnte. Die zeitliche Verzögerung der Realisierung des Bauvorhabens der Gemeinde ist somit vorprogrammiert. Erst die Ausschreibung des noch nicht bewilligten Ersatzgebäudes wird zeigen, wie die Nachbarschaft, insbesondere was die Erschliessung betrifft, reagieren wird.

Finanzen Projekt Ersatzgebäude

Zeitliche Verzögerung Die einzigen zwei Gespräche mit der Behörde, die bisher stattfinden konnten, zwingen Stuckerts, die gegebenen Rechtswege auszuloten, derweil eine Lösung vorgelegt wurde, die einen

Was das Projekt betrifft, kann aus den bisher dargelegten Plänen entnommen werden, dass die geplanten Wohnungen in keiner Weise rollstuhlgerecht sind, die Verbindungen zwischen Unterniveaugarage respektiv

Ja zum Kredit für die Aufstockung des Kindergartens Spittel SVP zur Gemeindeversammlung in Affoltern vom 21. November. Ortsparteipräsident Flavio De Luigi, der schon vor einiger Zeit auf Ende 2011 seinen Rücktritt erklärt hatte, leitete am 2. November 2011 seine letzte Vorstandssitzung der SVP Affoltern am Albis. Behandelt wurden im Wesentlichen die Geschäfte der Gemeindeversammlungen vom 21. November 2011. Am meisten zu reden gab der Antrag der Primarschulpflege für die Aufstockung des Kindergartens Spittel – das ist jener 1½-stöckige Pavillon an der Mühlebergstrasse. Esther Stöckli, Präsidentin der Primarschulpflege, stellte dem Vorstand das Begehren kompetent und engagiert vor. Die räumlichen Verhältnisse im Kindergarten Spittel scheinen schon seit vielen Jahren völlig unzureichend zu sein, ja nicht einmal den gesetzlichen Anforderungen gemäss dem neuen Volksschulgesetz zu entsprechen. Deshalb wurde auf Beginn des Schuljahres 2010/11 neben dem Kindergarten ein Container aufgestellt – mit einer auf drei Jahre begrenzten Baubewilligung, und ohne Heizung oder Klimatisierung. Dieser Container dient nicht etwa als Materiallager oder

als provisorischer Arbeits-, Pausenund Aufenthaltsraum für die Lehrkräfte, sondern zur Umsetzung der vom Volksschulgesetz vorgesehenen sonderpädagogischen Massnahmen. Mangels anderer Möglichkeiten wird bis jetzt der Luftschutzkeller als Nebenraum benützt, Gruppenräume fehlen ganz. Das kleine Vordach gestattet es nicht, dass sich die Kinder bei schlechtem Wetter draussen aufhalten können. Die Primar- und die Oberstufenschulpflege werden in den kommenden Jahren Renovationsprogramme von einer Grösse durchführen müssen, welche die Verschuldung unserer Gemeinde erheblich vergrössern werden. Der Kindergarten Spittel ist das erste und dringendste dieser Projekte, aber bei Weitem nicht das grösste. Die Primarschulpflege plant eine umfassende Sanierung des 40-jährigen Gebäudes. Fenster, Elektro- und Sanitärinstallationen sind zu erneuern, zudem ist eine Aussenisolation anzubringen. Dafür sind 750 000 Franken als gebundene Ausgabe budgetiert, die keiner Abstimmung unterliegen. Die von der Gemeindeversammlung darüber hinaus zu bewilligenden 1,328 Mio. Franken sollen eine Aufstockung

des bestehenden Flachdach-Gebäudes ermöglichen, sowie den Einbau einer zusätzlichen WC-Anlage für Mädchen und Knaben und eines Putzraums im Untergeschoss. Einer der heutigen Kindergartenräume soll in zwei Gruppenarbeitsräume unterteilt werden. Der neue Dachraum wird einen neuen Kindergartenraum mit Gruppenraum, ein Lehrerzimmer und eine gedeckte Terrasse bieten. Die Finanzlage der Gemeinde Affoltern lässt keinerlei Ausgaben zu, die nicht notwendig sind. Hier handelt es sich um ein Projekt, welches zur Erfüllung der gesetzlich vorgegebenen Aufgaben unverzichtbar ist. Sparen ist nicht möglich, wenn der laufende Aufwand ausschliesslich schon durch die Erfüllung gesetzlicher Pflichten entsteht. Der Vorstand der SVP Affoltern am Albis empfiehlt, anlässlich der Gemeindeversammlung vom 21. November 2011 dem Antrag der Primarschulpflege für die Aufstockung des Kindergartens Spittel zuzustimmen. Die vom kantonalen Gemeindeamt bewilligten Voranschläge der politischen Gemeinde, der Oberstufe und der Primarschulpflege werden vom Vorstand der SVP Affoltern ebenfalls zur Annahme empfohlen. SVP Affoltern

Zwillikon vermehrt benachteiligt Ist der Gemeinderat von allen guten Geistern verlassen? Kilometerlange Umwege – ist das Umweltschutz? Leserbriefe im «Anzeiger» vom 8. November. Ich kann diese beiden Leserbriefe nur unterstützen. Wir Zwilliker werden immer mehr benachteiligt. Beispiele: Wir Zwilliker werden schlechter bedient mit der Abfallentsorgung (keine Container für Büchsen, Glasflaschen usw.). Wir Zwilliker werden

schlechter bedient mit den Postautoverbindungen. Uns Zwilliker soll jetzt auch noch unsere kurze Verbindung zu den Läden wie Manor, Jumbo, Landi usw. genommen werden. Das gilt auch für die Zufahrt zur Autobahn. Im März 2011 hatte ich ein längeres Telefongespräch und E-Mail-Verkehr mit verantwortlichen Mitarbeitern der Gemeinde Affoltern: Es ging dabei unter anderem um die Raserei auf den Feldwegen von Jung und Alt rund um Zwillikon. Meine Vorschläge, eine

Kellerräumen nur über Aussentreppen möglich sind, zu wenig Parkplätze für Kinderkrippe und Wohnungen vorgesehen werden, keine ordentliche Notzufahrt zu den Wohnungen erkennbar ist und die geplante UN-Garage-Einund Ausfahrt das Ortsbild mit Sicherheit beeinträchtigen wird.

Temporeduktion auf 30 km/h beim Schulhaus, Schulrain und Sagenrain einzuführen, wurden wohl zur Kenntnis genommen, aber geschehen ist nichts. Ein Fahrverbot anzuordnen ist die einfachste Lösung! Das bedeutet Hunderte von zusätzlichen Kilometern und grössere Umweltbelastung. Mehr Verkehr beim Bahnhof Affoltern erzeugt noch mehr Staus. Es wäre schön, wenn der Gemeinderat etwas für die Zwilliker unternimmt. Ruedi Maag, Zwillikon

Der bisherige Managementstil des Gemeindepräsidenten ist unverkennbar. Niemand darf zweifeln an der Richtigkeit seiner Äusserungen, auch wenn sie von ihm so grundfalsch interpretiert werden wie zum Beispiel: wer an einer Orientierungsversammlung teil-

nimmt und nichts vorzubringen hat, der darf nachträglich in gleicher Angelegenheit nicht mehr dagegen etwas einwenden. Wir können uns glücklich schätzen, einen juristisch gut versierten und aufrichtigen Gemeindeschreiber an seiner Seite zu wissen. Dass die politische Gemeinde das ganze Vorhaben über das Konto Finanzvermögen finanzieren will, erklärt die Notwendigkeit, für die Kinderkrippe eine Privatinstitution als Mieter der hiefür vorgesehenen Dachräumlichkeiten zu finden. Die Raumbedürfnisse der evangelisch-reformierten Kirche Aeugst wurden nicht zuletzt deshalb beiseitegeschoben. Bleibt ein Rätsel, wie Planungskosten für Gebäudeaufnahmen, Vorprojekt, Bauprojekt, Detailstudien, detaillierter Kostenvoranschlag – der für einen Baukredit unerlässlich ist – Begleitkommission und alle entsprechenden Nebenkosten, die 100 000 Franken, die in der Kompetenz des Gemeinderates liegen, nicht überschreiten. Der sonst übliche Vorgang für die Projektierung eines beinahe 5-Millionen-Werkes, der mit der Vorlage eines Projektierungskredites, zum Beispiel von etwa 200 000 Franken, beginnt, mit dem auch eine unbestrittene, rechtskräftige Baubewilligung als Grundlage zum Baukredit hätte erarbeitet werden können, wird übergangen. Die Kreditvorlage zur Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2011 ist infolge noch nicht abgeklärter und wichtiger Punkte eindeutig zu früh angesetzt. H. Schüep, Aeugst

Die kleinen Nadelstiche... Lieber Martin Platter, im «Anzeiger» vom 8. November über die umstrittene Richtplanrevision berichten Sie vom Unmut breiter Kreise über die Pläne der Baudirektion. Da irritiert mich in Ihrem Artikel der Satz: «Und dann wurde der Deutsche konkret». Warum ist es nötig, die Nationalität von Herrn Natrup, Chef eines Amtes in der Zürcher Baudirektion, zu nenanzeige

nen? Es sind genau diese kleinen Nadelstiche, welche einen latenten Rassismus verstärken – zurzeit ist es in, antideutsch zu sein. Enden können dann die vielen Nadelstiche irgendwann in grossen Plakaten wie «Kosovaren schlitzen...». In der Hoffnung, dass Ihre Formulierung nur ein unbewusster Ausrutscher war, grüsst Sie freundlich: Esther Burkhardt, Ebertswil


Forum

Freitag, 11. November 2011

ämtler kantonsräte meinen

Wieder ein Affoltemer Verein im Exil

Moritz Spillmann (SP, Ottenbach)

Säuligugger Affoltern müssen ins Exil, «Anzeiger» vom 4. November 2011.

Von den Narren Heute ist Fasnachtsbeginn. Im Gegensatz zum traditionellen Narrentreiben setzen die Politikerinnen und Politiker zu dieser Zeit ihre Masken ab und zeigen ihr eigentliches Gesicht. Es ist Budgetzeit im Kantonsrat und damit auch die Stunde der Narren. Es geht nicht mehr um die Gestaltung unseres Gemeinwesens mit innovativen Ideen: «Sparen», «mehr Effizienz», «einfach 10% weniger» sind Zauberworte in Zeiten der Globalbudgets. Vorgetragen mit ernster Miene, um den leeren Phrasen wenigstens ein bisschen inhaltliche Bedeutung zu unterstellen. Der mahnende Hinweis auf griechische Verhältnisse folgt dabei postwendend und entlastet die Parlamentarierinnen vor der unbequemen Aufgabe, über Sinn und Zweck staatlicher Aufgaben nachzudenken. Die Logik scheint ja auch bestechend und entspricht unseren Alltagserfahrungen: Wer weniger ausgibt, hat am Schluss mehr in der Tasche. Ich habe es bisher nicht geglaubt – doch tatsächlich erschöpft sich das bürgerliche Staatsverständnis in diesem Glauben. Geradezu als Blasphemie griechischer Art muss nach dieser Auffassung folgender Gedanke erscheinen: Wer heute weniger ausgibt, bezahlt morgen doppelt. Denn was für eine Einzelperson einsichtig ist, gilt nicht zwingend für den Staat. Für eine Gesellschaft steht die Alltagslogik nicht selten im Wider-

spruch zur gewünschten Absicht. «Du Grieche!» höre ich schon die bürgerlichen Parteien anklagen. Doch dieser unbequeme Zusammenhang holt den Kantonsrat heute immer bedrängender ein: «Seit 25 Jahren wird in 3 Jahren saniert», fasste ein Mitarbeiter des mikrobiologischen Instituts der Universität Zürich die katastrophale Gebäudesituation zusammen. In wenigen Jahren muss das Gebäude wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Das Zahnärztliche Institut gleicht einem modernen Bau aus der DDR. Zwei Beispiele für den gigantischen Investitionsberg, den der Kanton über die sparsamen Jahre vor sich aufgebaut hat. Die Universität braucht drei Milliarden alleine für Gebäude, die Berufs- und Mittelschulen benötigen wohl über eine Milliarde Franken zur Sanierung der heutigen Infrastruktur, im Gesundheitswesen beansprucht das Universitätsspital dreieinhalb Milliarden Franken an Investitionen. Kurz: Der Kanton muss einen Kraftakt leisten, will er nur schon den Status Quo im Gebäudebereich sichern und damit auch die inhaltliche Qualität der Leistungen. Doch warum stehen wir heute an diesem Punkt? Eine sinnvolle Finanzplanung berücksichtigt doch Abschreibungen und sorgt für eine stetige Erneuerung der Infrastruktur. Aber eben: eine sinnvol-

Kein Strassenbau im Naherholungsund Naturschutzgebiet an der Reuss! Die Kommission für Planung und Bau hat am 3. November 2011 mehrheitlich dem Kredit für den Autobahnzubringer A4 Ottenbach/Obfelden zugestimmt. Die Fraktion der Grünen lehnt diesen Kredit klar ab. Die Umfahrung Ottenbach tangiert ein wertvolles Naherholungsund Naturschutzgebiet, das dem nationalen Inventar schützenswerter Landschaften unterstellt ist. Der Naherholungs- und Schutzwert würde durch die Umfahrungsstrasse stark beeinträchtigt. Gemäss neusten Zählungen hat das Verkehrsaufkommen auf der Muristrasse in Ottenbach, die mit dem Zubringer umfahren werden sollen, seit der Eröffnung des Autobahnanschlusses A4 in Affoltern nicht zugenommen und ist mit 5100 Fahrzeugen pro Tag im Vergleich zu andern Orts-

durchfahrten im Kanton Zürich bescheiden. Mit Massnahmen, die die Strassen durch Ottenbach für den motorisierten Individualverkehr nicht attraktiver machen, kann das jetzige Verkehrsaufkommen eingedämmt werden. Auch andere Strassenabschnitte, die mit dieser 65 Mio. Franken teuren Umfahrungsstrasse entlastet werden sollen, sind heute vergleichsweise wenig belastet und entsprechen in keiner Weise dem einst prognostizierten Verkehrszuwachs, der zu diesem Strassenbauprojekt geführt hat. Dieser Autobahnzubringer ist daher völlig unnötig. Die Verkehrsbelastung wird wie fast immer in solchen Fällen, nicht absondern zunehmen und sich nach dem St. Floriansprinzip, lediglich auf andere Strassenabschnitte verschieben. Grüne Bezirk Affoltern

Auch keine Entlastung für Obfelden? Kernfrage zum Autobahnzubringer Obfelden / Ottenbach. Soll wegen ideologischem Starrsinn und Profilierungsneurose gewisser Politiker die Entlastung auch für Obfelden sterben? Eines ist klar: Wenn eine Minderheit im Kantonsrat den sich abzeichnenden Mehrheitsentscheid über

das zur Debatte stehende Projekt nicht mittragen will und ein Referendum zustande kommt, wird ein Volksentscheid über den ganzen Kanton wohl kaum eine Mehrheit finden. Wer übernimmt dann die Verantwortung? Auf eine Antwort bin ich gespannt. Franz Leutert, Obfelden

Metzgete im Schützenhaus von Stallikon Ein Anlass von Röbi Sidler und der SVP Stallikon. Am Freitag/Samstag, 18./19. November 2011 führen Röbi Sidler und die SVP Stallikon die bereits zur Tradition gewordene Metzgete durch. Für 33 Franken gibt es Blut- und Leberwürste,

Rippli, Bratwürste, Schüblig, Sauerkraut und Kartoffeln à Discretion. Anmeldungen für diesen gemütlichen Anlass werden von Röbi Sidler gerne unter 044 701 10 36 oder für Kurzentschlossene (wenn es dann noch Platz hat) unter Telefon 079 670 49 72 entgegengenommen.

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le Finanzplanung! – Doch die ist mit den Narren nicht zu machen.

Solange im Kantonsrat die bürgerlichen Parteien ihre Weisheiten verbreiten und das Budget so erstellen, dass es «einfach 10% weniger» sein soll, dass ein Sparprogramm dem nächsten folgt, ohne dass man sich über die Konsequenzen Rechenschaft ablegt, muss der Kanton scheitern. Gerade die Mittel- und Berufsschulen haben bisher auf Kosten der Infrastruktur die Sparmassnahmen vom Unterricht fern zu halten versucht. Doch die Zitrone ist ausgepresst, die Qualität des Unterrichts gefährdet. «Bildung ist unser wichtigster Rohstoff» schreiben sich alle Parteien auf die Fahne – wirklich? Schon, doch das galt im Wahlkampf. Aber jetzt ist Budgetzeit! Ach, wir Linken klagen wohl zu viel. Deshalb zum Schluss auch etwas Erfreuliches: Manchmal darf es auch mehr sein! Ab nächstem Jahr dürfen Sie Parteispenden bis zu 20 000 Franken von den Steuern abziehen. Dank den bürgerlichen Parteien und den Grünen. Der nächste Wahlkampf folgt mit Sicherheit, und dann sind wir dank Ihren Spenden aber alle voll für Bildung, Investitionen und so – aber echt. Auf die Narren!

Nachdem schon die AOBA, aus anderen Gründen zwar, ihr Jahreskonzert nicht mehr in Affoltern am Albis durchführt, geht mit den Säuliguggern ein weiterer Affoltemer Traditionsverein in ein Nachbardorf. Für die einen ist der Kasinosaal nicht bezahlbar, den anderen wurde die Bewilligung nicht mehr erteilt. Ausschreitungen und Sachbeschädigungen und die Schwierigkeiten der Gemeindepolizei und der Sicherheitsleute die Lage unter Kontrolle zu bekommen, sollen der Grund dafür sein. Ich habe seit langem wieder einmal mit den Säuliguggern bis in die Morgenstunden gefeiert und von diesen Ausschreitungen nichts mitbekommen. Auf dem Festgelände war eine friedliche und entspannte Stimmung. Die Säuligugger können nicht für die Taten von ein paar wenigen Chaoten ausserhalb des Areals verantwortlich gemacht und dafür bestraft werden.

Auf der anderen Strassenseite entwickelt sich ein Eventlokal Was mich zudem sehr erstaunt, ist die Aussage von Matthias Kehrli, dass die Umgebung im bewohnten Zentrum nicht optimal für eine solche Veranstaltung ist. Auf der anderen Strassenseite vom Kasinosaal entwickelt sich seit einiger Zeit ein Eventlokal. Dem Betreiber wird für fast jeden Anlass ei-

ne Bewilligung erteilt, wie kürzlich für das Oktoberfest. Dieses hat notabene an zwei Abenden stattgefunden und hat einige Lärmimmissionen generiert, weil die Musik sozusagen draussen spielte. Im Unterschied zu den Fasnächtlern kommen die Besucher von diesem Eventlokal mit dem Auto und kurven mit laut wummerndem Bass und Auspuff durch die Begegnungszone, und das bis spät in die Nacht. Die Nachtruhe wird oft nicht eingehalten und Gäste, die erst spät das Lokal verlassen, unterhalten sich deswegen nicht weniger laut.

Einmaliges Heimspiel verwehrt Die Verantwortlichen der Gemeinde dulden diesen Zustand seit längerer Zeit, man bekommt sogar den Eindruck, dass solche Anlässe wie das Oktoberfest sehr erwünscht sind. Hier spielt es keine Rolle, dass solche Events in einer Wohnzone stattfinden. Den Säuliguggern hingegen wird ihr einmaliges Heimspiel verwehrt, obwohl sie jegliche Auflagen erfüllt und keine Kosten für Sicherheit und Infrastruktur gescheut haben. Sie leisten einen grossen Beitrag zum Dorfleben, wenn es darum geht, etwas Stimmung in trockene Angelegenheiten zu bringen. Wenn es um die Frage geht, wer mehr zum Dorfleben beiträgt, fällt meine Antwort ganz klar für die Säuligugger aus. Und nächstes Jahr gehören sie nach Affoltern zurück! Lydia Sidler, Affoltern

Teilrevision der BZO in Wettswil mit Mängeln Unter dem Titel «Teilrevision Nutzungsplanung Gewerbezone» möchte die Gemeinde Wettswil die Bau- und Zonenordnung (BZO) an die geänderten Verhältnisse anpassen. Bis zum 22. November 2011 können sich alle Interessierten dazu schriftlich äussern. Eigentlich ist die Stossrichtung des Wettswiler Gemeinderats lobenswert. Er möchte keine Verkaufsgeschäfte in der Gewerbezone und es soll nicht mehr möglich sein, ausserhalb von geschlossenen Gebäuden Abfälle und Baustoffe aller Art zu verarbeiten. Im Visier hatte die Gemeinde wohl die ehemals bewilligte Bauschuttaufbereitung, die durch einen Rekurs des Umwelt Forums Wettswil mit Unterstützung der Bevölkerung und zahlreichen Organisationen, darunter auch Pro Amt, abgewehrt werden konnte. Ein Betrieb wie dieser soll nicht mehr möglich sein.

Ausnahmeregelung für einen Migros-Supermarkt Nur hat die neue Version der BZO zwei schwerwiegende Mängel: Durch Sonderbauvorschriften soll auf dem heutigen Gelände der Franz AG ein Migros Supermarkt bis zu 1800 m² Fläche ermöglicht werden. Und Abfälle und Baustoffe aller Art können ausserhalb von Gebäuden gelagert und umgeschlagen werden. Im Jahr 2004 hat der Gemeinderat Wettswil gerade wegen damaligen Begehrlichkeiten der Migros in der Gewerbezone von Wettswil eine breit abgestützte Planungsgruppe «Zukünftige Nutzung Filderen» ins Leben gerufen. In dieser Planungsgruppe waren Vertreter aller drei Planungsebenen, nämlich Kanton, Regionalplanung (ZPK) und Gemeinde Wettswil mit dabei. Diese Planungsgruppe hat sich in ihren Schlussempfehlungen eindeutig gegen publikumsintensive Konsumeinrichtungen in der Gewerbezone ausgesprochen. Auf diese Weise sollen

die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf Wettswil gefördert werden. Diese Empfehlungen richten sich natürlich in erster Linie an den Wettswiler Gemeinderat selber. Nun kann man fragen, was mit «publikumsintensiven Einrichtungen» genau gemeint ist. Eine Definition findet sich beim Bundesamt für Raumentwicklung. Demnach sind es Verbrauchmärkte ab 1500 Quadratmeter Grösse mit Food-Vollsortiment und Non-Foodabteilungen wie beispielsweise Migros-Märkte, CoopCenter und Waro. Die geplanten Sonderbauvorschriften für den Migros-Supermarkt verstossen also gegen Empfehlungen, welche ein Vertreter des Gemeinderats von Wettswil im 2004 mit ausgearbeitet und unterzeichnet hat. Zudem verstösst die geplante Ausnahmeregelung auch gegen Leitsatz sieben der Regionalplanung ZPK, wonach die Einkaufsmöglichkeiten in den Dorfzentren zu erhalten und zu fördern sind.

Lagerung und Umschlag von Abfällen und Baustoffen Zum zweiten Mangel. Dazu müssen wir einige Jahre zurückblenden. Im 2006 war an der Stationsstrasse in Wettswil aus einem notabene nicht bewilligten Kiesumschlagplatz nach und nach ein Bauschuttlagerplatz geworden. Der Bauschutt wurde in der Folge gleich an Ort und Stelle von einem sogenannten Steinbrecher zertrümmert. Lärm- und Staubimmissionen bereiteten den Anwohnern viel Ärger. Der Kies- und Bauschuttlagerplatz befindet sich heute – ebenso unbewilligt wie früher – just auf dem Gelände, wo die geplante Bauschuttaufbereitung hätte gebaut werden sollen. Die Geschichte hat gezeigt: Es ist ein kleiner Schritt von einem Lagerplatz zu einer illegalen Entsorgungsanlage. Zwar sind nun in der revidierten BZO flächenintensive Betriebe, die der Lagerung und dem Umschlag von Gü-

tern dienen, verboten. Ebenso unzulässig sind Betriebe, die Abfälle und Baustoffe aller Art ausserhalb von geschlossenen Gebäuden verarbeiten. Damit sind jedoch der offene Umschlag und die offene Lagerung von Abfällen und Baustoffen immer noch erlaubt! Auf diesen Missstand werden Pro Amt und Umwelt-Forum Wettswil bei ihrer Stellungnahme zur neuen BZO aufmerksam machen. Unser Vorschlag lautet: «Nicht zulässig sind Betriebe und Anlagen, in denen Abfälle oder Baustoffe aller Art sortiert, gelagert, umgeschlagen, aufbereitet, verarbeitet oder verwertet werden.» Nur so können Lärm- und Staubimmission von Bauschutt- oder ähnlichen Anlagen wirksam verhindert werden. Auch können Bewohner/-innen von Wettswil aktiv werden und ihre Meinung bis zum 22. November beim Gemeinderat kundtun. Die Unterlagen sind auf der Gemeinde oder deren Website www.wettswil.ch einsehbar. Die Einwendungen des Umwelt-Forums werden auf www.ufw.ch publiziert. Vorstand Umwelt-Forum Wettswil reklame


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Doppelte Premiere

Nutzen und Risiken

Harmonie Affoltern: Erste öffentliche Auftritte des Dirigenten und der Präsidentin. > Seite 19

Thomas Bernauer an der Volkshochschule über gentechnisch veränderte Pflanzen. > Seite 20

Freitag, 11. November 2011

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Stimme aus dem All Affoltern: Kispi-Kinder in Funkkontakt mit Astronaut Satoshi Furukawa. > Seite 27

Gemmotherapie – Heilung durch Knospen Informationsabend in der Drogerie Hausen Die Gemmotherapie, eine in Frankreich etablierte Methode zur Reinigung und Regulierung des Körpers, wird auch in der Schweiz immer populärer. Am 16. November findet in der Drogerie Rütimann in Hausen ein Infoabend zum Thema statt.

Freuen sich auf einen baldigen Einzug: Architekt Daniel Baggenstos, Thomas Kölliker, Geschäftsleiter Raiffeisenbank, Irene Fuhrimann, InfraPost AG, Thomas Frick, Verwaltungsrat Raiffeisenbank und Peter Kopp, Geschäftsführer der wsgz (von links). (Bild Martin Mullis)

Urbaner Touch für Mettmenstetten Der Umbau an der Bahnhofstrasse ist in vollem Gange Aus Freude am zügigen Fortschritt des Umbaus, luden die Raiffeisenbank und die Post zu einem «Gläseranstossen» mit der Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Zürich (wsgz) an die Bahnhofstrasse 19 in Mettmenstetten. Auf der Baustelle herrscht Hochbetrieb. Vom früheren Posten der Kantonspolizei und von den Büros der Spi-

tex sind keine Anzeichen mehr festzustellen. In den unteren Räumlichkeiten des Gebäudes der wsgz sollen eine moderne Schalterhalle und weitere Geschäftsräume der Raiffeisenbank entstehen. Doch auch die sich im gleichen Gebäude befindliche Post will durch ein Facelifting zu einem modernen Erscheinungsbild beitragen. So soll der Eingang der Post auf die Frontseite zur Bahnhofstrasse hin verlegt werden.

Die Raiffeisenbank hofft, ihren neuen Standort im Juni 2012 beziehen zu können. Die Post will bereits im kommenden Mai im neuen Outfit glänzen. Zusammen mit dem bald fertiggestellten Einkaufszentrum und dem grossen Platz auf der gegenüberliegenden Strassenseite, bekommt Mettmenstetten zwischen dem Rösslikreisel und dem Bahnhof ein modernes Geschäftszentrum. (mm)

Die Gemmotherapie ist eine Therapieform, die vor allem in Frankreich bekannt ist. Die Gemmotherapie – «Gemma» kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie «Knospe» – macht das «Lebendigste» der Pflanzen als Heil- und Regenerationskraft für den Menschen nutzbar: Die Arzneien werden ausschliesslich aus Embryonalgewebe der frischen Pflanzenknospen samt den Vegetationspunkten, aus Triebspitzen oder jungen Schösslingen und wachsenden Wurzelfasern hergestellt. Also allesamt Gewebe, die sich in der Vermehrung befinden und damit reich an pflanzlichen Wachstumsfaktoren sind.

Im Embryonalgewebe der Pflanzen die höchste Potenz an Vitalität Schon der Entdecker der Methode, Dr. Pol Henry aus Brüssel, wusste, dass im

Embryonalgewebe der Pflanzen die höchste Potenz an Vitalität vorhanden ist. Die Gemmotherapeutika, die als Spray angeboten werden, wirken reinigend, ausleitend und regulierend. Eine Behandlung ist beispielsweise angezeigt nach einer Infektion oder Antibiotikatherapie. Die Mittel regen den Zellhaushalt an und abgetötete Keime, Medikamenten-Rückstände oder Schadstoffe können rasch entfernt werden. Bei vielen Funktionsstörungen wie Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden, Schlafstörungen oder Magenbrennen, Allergien oder Heuschnupfen bewirken die Gemmotherapeutika eine Harmonisierung im Körper und regulieren damit die Beschwerden. Sie können sowohl als eigenständige sanfte Therapie aber auch als Begleittherapie (zu einer homöopathischen oder konventionellen Behandlung) eingesetzt werden. Das breite Einsatzgebiet der einzelnen Essenzen und die einfache und angenehme Anwendung machen sie sowohl für den Einsatz bei Kindern wie auch bei Erwachsenen sehr interessant. Die Platzzahl ist beschränkt - eine Anmeldung für die Infoabende ist unbedingt erforderlich. Anmeldungen unter Telefon 044 764 06 68.

11 Jahre Velokultur

Zwischen Schein und Sein

Am 11.11.11 wird simpel.ch 11 Jahre jung

«Augenweid» in der Galerie Marlène in Ottenbach

Simpel bietet seit 11 Jahren wartungsarme Velos im Direktvertrieb an. Zum Jubiläum gibt es 11 Tage lang 11 Prozent Geburtstagsrabatt.

Diesen November startet bereits zum dritten Mal die Verkaufsausstellung der «Augenweid» in den Räumlichkeiten der Galerie Marlène in Ottenbach. Besuchern bietet Valérie Romano mit ihrem Wohnstil Behaglichkeit, Ideenreichtum und kreiert ganz einfach inspirierenden Wohnraum.

Zum Geburtstag gibt es einen gel- Der optimist als Geburtstagsedition. (Bild zvg.) ben 11-Gang optimist als Geburtstagsedition. Während der Hausfarbe Gelb und mit eigenem 11 Tagen profitieren zudem alle Kun- Namen als Geburtstagsedition zu kauden im Testcenter in Mettmenstetten fen. Auf das ganze Sortiment im Testund auf www.simpel.ch von 11 Procenter in Mettmenstetten und auf zent Geburtstagsrabatt. Als erste Schweizer Velomarke hat www.simpel.ch gibt es während 11 Tasimpel.ch vor 11 Jahren auf den Di- gen 11 Prozent Geburtstagsrabatt. Wer rektvertrieb im Internet gesetzt. Die sein simpel.ch Velo in den 11 Tagen wartungsarmen Velos mit Nabenschal- zum Service anmeldet, erhält auf Artung haben sich bei Velofahrerinnen beit und Material 11 Prozent Rabatt. Als Schweizer Velofirma leistet und Velofahrer schnell durchgesetzt. Velos von simpel.ch trifft man nicht simpel.ch seit 11 Jahren einen Beitrag nur auf der täglichen Fahrt zur Arbeit zur Velokultur. «Wir leben Velobilität: an – mit Velos von simpel.ch ist die Der Geburtstagsoptimist ist ein gutes ganze Welt auf zwei Rädern entdeckt Beispiel unserer Innovationskraft als kleine aber feine Velomanufaktur» worden. sagt Philip Douglas, der Gründer von simpel.ch. 11-Gang optimist in der Hausfarbe Gelb als Geburtstagsedition Philip Douglas, Simpel GmbH, Dorfstrasse 58, 8933

Der simpel.ch optimist, mit Zahnriemen statt Kette, ist das meistbeachtete Velo von simpel.ch. Ab dem 11.11.11 gibt es für 11 Tage den 11-Gang optimist für 2111.11 statt 2480 Franken in

Maschwanden, 044 500 55 01, philip.douglas @simpel.net oder Markus Koller, Geschäftsführer, Dorfstrasse 58, 8933 Maschwanden, 044 500 55 03, markus.koller@simpel.net. Mehr Infos ab dem 11.11.11 unter www.simpel.ch.

Ein wenig Schein im Sein – ein aktueller Leitgedanke, welcher sich in dieser Jahreszeit wohltuend interpretieren lässt. In Räumen und Bildern gestalten ist für Valérie Romano Herausforderung und Antrieb zugleich. Es ist ihre persönliche Ausdrucksweise, den Alltag etwas feiner zu sehen – sowohl als

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Gestalterin wie auch als Grafikerin. Dieses Spannungsfeld, welches sie seit über 10 Jahren bespielt, schenkt ihr und ihren Kunden Genugtuung und Freude. Die Arbeit als Grafikerin ermöglicht ihr, in Bildern und Worten zu kommunizieren. Sie erfasst mit Spürsinn die Betrachtungsweise des Kunden – ihres Gegenübers –, um dann die Arbeiten mit Herz und Verstand gestalterisch zu visualisieren. Ihre räumliche Gestaltung eröffnet die Möglichkeit, Räume zu begehen und zu erleben. Einen Fundus an Wohnaccessoires, welche den individuellen Wohnstil bereichern. Leuchten, Konsolen, Beistelltische, Sessel, Laternen, Windlichter, Kissen, Decken nebst vie-

lem Kleinformatigem bietet sie zum Verkauf. Wohntrends kommen und gehen. Valérie Romano gelingt es mit der «Augenweid», einen gekonnten Stilmix anzubieten, welcher dem eigenen Zuhause Seele und Persönlichkeit verleiht – Savoir-faire und gelebte Leidenschaft. Verkaufsausstellung vom 13. November bis 12. Dezember, Augenweid c/o Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6, Ottenbach. Ouverture: Sonntag, 13. November, von 15 bis 19 Uhr. Offen jeweils sonntags von 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Der Showroom an der Muristrasse bleibt während dieser Zeit geschlossen. Augenweid – Gestaltung aus leidenschaft, Telefon 044 760 17 37, info@byvava.ch, www.augenweid.ch.


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 12. November 11.30 bis 16.00 Uhr Raclette-Essen in der Chilestube organisiert vom Frauenverein Aeugst und Tal Sonntag, 13. November 10.00 Gottesdienst mit Taufen von Anouk Werder, Florian Zwicky und Till Roller Pfrn. Bettina Stephan Mittwoch, 16. November 14.30 Talertreff im «Pegasus» Freitag, 18. November 19.00 Filmabend in der Chilestube («Dienstags bei Morrie» – USA 1999)

Sonntag, 13. November 17.00 in der ref. Kirche Mettmenstetten, Gottesdienst für alle Generationen mit den JUKI-Kindern, alle Pfarrer, Sänger der «Streetchurch Zürich», Motoko Matsushita und Gatte, Jazz Thema : «We are the world», anschliessend Apéro im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 11. November 17.00 Kolibri im Chilehuus 19.30 «Das Bekenntnis zu religiöser Toleranz und das Projekt Weltethos»$ Referat und Diskussion mit lic. theol. G. Estermann im Chilehuus 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Sonntag, 13. November 10.00 Taufgottesdienst mit den 3.-Klass-Kindern, Katechetinnen und Vikar U. Flachsmann Ab 8.30 Uhr Zmorge im Chilehuus

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 13. November 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Werner Utzinger, Urdorf Mitwirkung: Kirchenchor

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 13. Oktober 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Liengme, Horgen

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 13. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Walter Hauser

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 12. November 9.45 Chor-Projekt Christnachtfeier: Probe in der Kirche Kappel und im Kapitelsaal Sonntag, 13. November 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Dorothea Wiehmann Montag, 14. November 13.30 Kolibri Dienstag, 15. November 19.00 Jugendgottesdienst

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Samstag, 12. November 9.30 bis 16.30 Uhr LAufmerksamkeit, Pilgerweg von Zürich nach Kappel Bei jedem Wetter, keine Anmeldung, Teilnahme kostenlos Treffpunkt in der Krypta des Grossmünsters Donnerstag, 17. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 13. November 17.00 Juki-Festgottesdienst in Mettmenstetten für die ganze Familie mit Sängern der Streetchurch Zürich Leitung: Pfr. Andreas Fritz Pfr. Thomas Maurer Pfrn. Susanne Wey Zu dieser Feier mit den Jugendlichen sind alle ganz herzlich eingeladen Anschliessend Apéro im Pfarrhauskeller Freitag, 18. November 20.00 Gebetsabend in der Kirche

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. November 17.00 Festgottesdienst Die ref. Kirchgemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten feiern mit den Juki-Kindern und ihren Eltern Ein Gottesdienst für Junge und Junggebliebene Predigt: Pfr. Fritz, Maurer und Wey und die Juki-Kinder Musik: Sänger und Rapper der Streetchurch Piano: Motoko Matsushita Anschl. Apéro im Pfarrhauskeller www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 11. November 13.30 Freitags-Treff für Seniorinnen und Senioren, kath. Chilehuus Sonntag, 13. November 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Taufe von Cedric Liam Gfeller und Laura Noemi Meier mit Drittklasseuntikindern 16.00 Konzert Musikkorps Heilsarmee reformierte Kirche Obfelden Freitag, 16. November 14.00 Seniorennachmittag Diavortrag Samuel Haldemann «Strada alta», Brunnmatt

Ref. Kirche Ottenbach

Sonntag, 13. November 10.00 Kirche Wettswil: Installationsfeier mit Pfr. Matthias Ruff und Dekan Gustav Etter Musik: Pascale Brem, Violine, Ellen Gilson, Violoncello, Casey Crosby, Orgel anschlissend: Apéro riche Fahrdienst: Anmeldung Samstag, 10. November, Telefon 044 700 09 91 Mittwoch, 16. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Jugendhaus Stallikon 14.00 bis 16.00 Uhr Kolibri-Treff im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 bis 16.00 Uhr Senioren-Nachmittag im Gemeindesaal Bonstetten Seniorentheater Etzelbühne: «E ganz normali Huusfrau» Donnerstag, 17. November 9.15 + 10.15 Uhr Eltern-Kind-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 18. November 18.30 Benefiz-Candle-Light-Dinner im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 12. November 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier mit anschl. afrikanischem Fest-Abend im Saal Sonntag, 13. November 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Santa Messa Mittwoch, 16. November 9.15 Eucharistiefeier zum Elisabethentag anschl. Kaffee und Verkauf von Kleingebäck durch die Gruppe Seniorenträff: Erlös zugunsten Elisabethenwerk Freitag, 18. November 12.15 Mittagsgebet

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 12. November 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 13. November 10.00 Eucharistiefeier An diesem Wochenende feiert Pater Christen aus Immensee die Hl. Messen mit uns Dienstag, 15. November 19.30 Abendmesse mit Pater Perry Da Silva Mittwoch, 16. November 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 17. November 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 12. November 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 13. November 11.00 HGU Eröffnungsgottesdienst

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 13. November 10.00 Eucharistiefeier zum Tag der Völker, musikalisch mitgestaltet durch den Chor «Les Messagers d’Afrique» Anschliessend gemeinsames Mittagessen Bitte beachten Sie den Zeitbeginn

Sonntag, 13. November 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Gerhard Kappes Cordula Aeschbacher, Orgel Kollekte: Peace Watch

Kath. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Rifferswil

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Samstag, 12. November 19.00 Konzert Barockensemble «Il desiderio» (Daniel Rüegg) Sonntag, 13. November 9.30 Gottesdienst «Trotz Fremdheit gmeinsam öppis erreiche» Pfrn. Yvonne Schönholzer Handharmonikaorchester Altstetten-Albisrieden Montag, 14. November 15.45 bis 16.45 Uhr Kolibri im «Engel» Mittwoch, 16. November 20.00 Gesprächsabend zum Thema «Mission» Freitag, 18. November 18.30 Jugend-Chile 19.30 Singprojekt «Taizé-Lieder»

Freitag, 11. November 19.00 Alphalive-Kurs 19.30 Twens: Fun’n’Chill Samstag, 12. November 13.00 Teens: peech funday Sonntag, 13. November 9.45 Gottesdienst Urs Albrecht Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Schulung mit Beat Abry in der Heilsarmee Montag, 14. November 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 16. November 14.15 Kleingruppe 60+ Donnerstag, 17. November 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Sonntag, 13. November 10.30 Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A.,

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Sonntag, 13. November 9.30 Gottesdienst (U. Baltensperger) mit motiviert; Kinderhort

Sonntag, 13. November 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Heilsarmee Affoltern a. A.,

Alte Obfelderstrasse 55

Wiesenstrasse 10

Freitag, 11. November 20.00 Lobpreis- & Gebetsabend Sonntag, 13. November 9.30 Gottesdienst mit Hort und KingsKids (Predigt; Jürg Schaufelberger) Donnerstag, 17. November 14.30 Frauentreff Infos unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 13. November 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Mittwoch, 16. November 20.00 Frauenabend Thema: Matth. 20, 1–16 Gott rechnet anders

Neuapostolische Kirche Schweiz

Einladung zum Gottesdienst für Gäste Sonntag 13. November 2011 Beginn 9.30 Uhr Wir öffnen unsere Türen und Herzen speziell für unsere lieben Gäste, um Ihnen einen guten Einblick in unsere Gottesdienste und in ein persönliches Gotterleben zu ermöglichen. Gäste sind uns herzlich willkommen in Affoltern a. A.: Zeughausstrasse 3 www.Affoltern-am-albis.nak.ch Bonstetten: Schachenmatten 16, nahe Bahnhof www.Bonstetten.nak.ch Mettmenstetten: Langacherstrasse www.Mettmenstetten.nak.ch


Veranstaltungen

Freitag, 11. November 2011

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Doppelte Premiere am Jahreskonzert Harmonie Affoltern: Erster öffentlicher Auftritt von Dirigent Fabian Temperli und Präsidentin Marisa Gut Das Jahreskonzert der Harmonie Affoltern am vergangenen Wochenende zeigte sich einerseits jugendlich beschwingt, anderseits musikalisch anspruchsvoll und von hoher Qualität.

ne spezielle Note. Beispielsweise in einem Stück aus «The Phantom oft the Opera», wechselte die Bassistin fliegend zur E-Gitarre. Mit diesem Stück gedachte die Harmonie auch der Saxophonistin Claudine Gobet, die viel zu jung verstarb. Noch im Bericht zum letzten Jahreskonzert war zu lesen: «Einzelne Orchestermitglieder spurteten denn auch zwischen den Stücken von der ersten zur letzten Reihe, hin und zurück, um beispielsweise wie Claudine Gobet virtuos vom Tenorsaxophon zum Rhythmusinstrument zu wechseln.» Mit Claudine Gobet verliert die Harmonie ein engagiertes Mitglied, das immer viel zur guten Stimmung beigetragen hatte.

................................................... von regula zellweger Die Uniformen sind noch gleich. Aber sonst ist vieles neu bei der Harmonie Affoltern. So amtiert der Jüngste mit seinen 21 Jahren als Dirigent. Er zeigt Führungsverhalten, wie man sich vom obersten Management manches Unternehmens wünschen würde. Marisa Gut, die neue sympathische und engagierte Präsidentin der Harmonie Affoltern meint: «Am Anfang war es vielleicht speziell, einen so jungen Dirigenten zu haben. Aber er führt extrem gut, ruhig – und doch sehr bestimmt. Er versteht es, Kritik als Motivation zu formulieren.» Der ETH-Student ist Spielführer im Armeespiel, wird als Mathematiker beruflich Karriere machen, daneben aber weiterhin als Schlagzeuger und Dirigent Musik praktizieren. Zusammen mit der Musikkommission hat Fabian Temperli ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das kreuz und quer durch alle Stile Melodien bot, die ins Ohr gehen und sich unter den Oberbegriff «legendär» zusammenfassen lassen.

«Legendär» hat immer einen Anfang In Zukunft wird vielleicht der Einsatz von einem Kontrabass in der Blasmu-

Jakob Geissbühler brilliert mit einem Solo für Euphonium. «Legendär» heisst auch Beständigkeit

Der neue Dirigent Fabian Temperli überzeugt mit Kompetenz und Persönlichkeit. sik legendär sein. Die Nase vorn hat hier die Harmonie Affoltern, denn die Schwester des Dirigenten Fabian Tem-

Was macht ein Kontrabass in einem Blasorchester? Die Schwester des Dirigenten, Livia Temperli, ergänzt den Klang der Harmonie Affoltern. (Bilder Regula Zellweger)

perli legt mit ihrem Kontrabass Boden. «Wenn man dies mal hatte, fehlt etwas, wenn der Bass nicht mehr mit-

trägt», erklärt Marisa Gut. Die jüngere Schwester und angehende Musikerin Livia erzielt nicht nur mit dem Bass ei-

Legendär ist in der Harmonie Jakob Geissbühler, ehemaliger Präsident und seit vielen Jahren Mitglied. Er brillierte als Solist mit seinem Euphonium im Stück «Paraphrase on an Irish Song». Einmal mehr führte Felix Schertenleib sprachgewandt und mit viel Charme durchs Konzert. Die Musikerinnen und Musiker zeigten sehr gute Leistungen, sie spielten sehr präzise und doch locker und unverkrampft. Die Freude am gemeinsamen Musizieren ist gut spürbar. Der frische Wind in der Harmonie wirkt belebend und motiviert bestimmt junge Hobby-Musikerinnen und -Musiker, einmal bei einer Probe am Dienstagabend mit dabei zu sein. Informationen: www.harmonie-affoltern.ch.

in kürze

Der Musikverein Obfelden lädt zum Chränzli ein Der Musikverein Obfelden übt seit den Sommerferien jeweils am Montag und Freitagabend, um einen musikalischen Samstagabend zu bieten. Der Aushilfsdirigent, ein ehemaliger Dirigent vom Musikverein Obfelden, übt mit seinen Leuten das Konzert ein. Auch die Theaterleute üben das Stück «D’ Chrüter-Rosa üebt Rach» von This Vetsch fleissig – ein Zweiakter. Dazu laufen die Vorbereitungen für die Festwirtschaft auf Hochtouren, um den Gästen ein Nachtessen zu servieren, welches an beiden Samstagen ab 18.15 Uhr serviert wird. Neu ist dieses Jahr am Chränzli an Stelle einer Bar eine Raucherecke mit Getränkeausschank eingerichtet. Blasmusik- und Theaterfreunde sein eingeladen, eine der Aufführungen zu besuchten: am Samstag, 19. November, oder am Samstag, 26. November.

Orgelweihe mit Ämtler Musikern Matinee und Abendkonzert in der Johanneskirche Zürich Wenn am 13. November die Orgel in der Johanneskirche Zürich festlich eingeweiht wird, wirken auch Ämtler Musiker mit. Höhepunkte sind die Matinee um 11 Uhr sowie das Abendkonzert um 17 Uhr mit Anna Buczek Merz.

anzeige Für jede Kirchgemeinde und Pfarrei ist ein Fest der Orgeleinweihung ein grosses Ereignis. Klar, passiert es nicht so häufig. In der Geschichte der evangelisch-reformierten Johanneskirche in Zürich, Limmatstrasse 114, findet dieses Fest zum zweiten Mal am nächsten Sonntag statt. Die Ehre und verantwortungsvolle Aufgabe, die Orgel an diesem speziellen Tag zu spielen hat die ehemalige Organistin der beiden Kirchen in Bonstetten, Anna Buczek Merz.

Viel Erfahrung als Berater

Konzerte des Musikvereins Maschwanden Am Sonntag, 20. November, finden die traditionellen Konzerte des Musikvereins Maschwanden statt. Mit viel Hingabe und intensiver Probenarbeit hat der Verein zusammen mit seinem Dirigenten Heinz Aeberhard ein anspruchvolles und festliches Programm einstudiert. Der Musikverein Maschwanden freut sich, mit seinen Konzerten auf die etwas ruhigere Jahreszeit einzustimmen. Sonntag, 20. November: 15.30 Uhr Stampfisaal Knonau. 20 Uhr: Kirche Maschwanden. Leitung: Heinz Aeberhard.

Artikel «Genügend Fruchtfolgeflächen, aber Ärger über Richtplanrevision» («Anzeiger» vom 8. November). Ernst Jud legt Wert auf die Feststellung, gesagt zu haben: «Ich habe kritisiert und hinterfragt, warum das Gebiet Schurten gemäss Antrag des Gemeinderates Hedingen im Jahr 2004 nicht eingezont wird.»

Noch als Organistin in Bonstetten begleitete sie fachmännisch zusammen mit ihrem Mann, dem Organisten Rolf Merz die ref. Kirche bei der Revision und der Erweiterung der Orgel um zwei Register. Das Organistenehepaar war auch Berater der Pfarrei St. Mauritius beim Neubau der Orgel. Für das Ehepaar Merz aus Bonstetten wiederholte sich die Geschichte noch einmal. Sie begleiteten die ref. Kirchgemeinde Industrie auf dem langen Weg der Totalsanierung der alten Orgel. Für die altersschwache Orgel, die um 1898 erstellt wurde, bedeutet die Renovation des Gehäuses – so werden alle Fremdelemente entfernt, die während ihrer Geschichte nach den damaligen Trends zugefügt wurden – und die Umintonierung eines grossen Teils des Pfeifenmaterials praktisch ein neues Leben.

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

3. Woche! Reduz. Eintrittspr. Sa/So/Mi 14.30 h D gespr., ab 9, in Begleitung ab 6 J.

DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI Von Steven Spielberg, mit Jamie Bell uva. 2. Woche! Do/Fr/Sa/So 17.30 h (D)

AUSHILFSGANGSTER (TOWER HEIST) Ab 12, in Begl. ab 9 J. Von Brett Ratner, mit Ben Stiller u va. Tägl. 20.15 h, Mo/Di/Mi auch 18 h CH-Premiere! E/d/f, ab 14, in Begl. ab 11 J. A DANGEROUS METHOD

Organistin Anna Buczek Merz. (Bild zvg.) In der tiefen Überzeugung, dass eine Orgel in der Kirche nicht musealen Zwecken dienen soll, hat man sich entschieden die pneumatische Traktur, die ein präzises Spiel verunmöglichte, durch eine mechanischer Traktur zu ersetzen. Die Arbeiten wurden durch die Orgelbaufirma Füglister ausgeführt. Die dreimanualige Orgel mit elektronischem Setzer ermöglicht das Spielen von Orgelwerken aus verschiedenen Zeitepochen mit Präzision und Wirkung, was vorher nicht möglich war.

Orgelbauer stellt das Instrument vor Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Festgottesdienst um 10 Uhr. Anschliessend, um 11 Uhr beginnt die Matinée mit der Orgelvorstellung durch den Orgelbauer Hans Füglister und den Organisten Rolf Merz. Beispiele der Orgelmusik mit verschiedenen Klängen

Von David Cronenberg, mit Keira Knightley uva.

von Barock bis zu Modern mit Werken von Bach, Cleraumbault, G. Corrette, C. Franck und F. Peeters runden das Programm ab. Um 17 Uhr beginnt das Festkonzert. Mit konzertanten Werken von Bach ( u. a Toccata, Adagio und Fuge CDur), Haydn (Konzert für Orgel, zwei Violinen und Basso Continuo in FDur), Mozart (Kirchensonate C-Dur für Orgel, Streicher und Basso Continuo) und symphonischer Musik von CH.-M. Widor (drei Sätze aus der Orgelsymphonie f-Moll) wird die Organistin die viele Klangmöglichkeiten der erneuerten Orgel zeigen. Im Konzert wirken mit Rolf Merz, Cembalo, Irena Merz, Cello, sowie Anita Zeller und Nina Candik, Violinen. Nach der Matinée und nach dem Abendkonzert offeriert die Kirchgemeinde einen Apéro.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

3. Woche/Eintritt nur Fr. 12.–

Sa/So/Mi 14 h

PRINZESSIN LILLIFEE UND DAS KLEINE EINHORN D gespr., ab 6, in Begl. ab 3 J. 8. Woche/3D-Projektion/Reduz. Eintrittspreis! Sa 15.45 h

WICKIE AUF GROSSER FAHRT (3D) 6. Woche!

D gespr., ab 8 J., in Begleitung ab 5 J. So/Mi 15.45 h

JOHNNY ENGLISH: JETZT ERST D gespr., ab 10 J., in Begleitung ab 7 J. RECHT Von Oliver Parker, mit Rowan Atkinson uva. CH-Premiere! Tägl. 18 h (D), 20.30 h (E/d/f) Ab 12, in Begl. ab 9 J.

ONE DAY/ZWEI AN EÌNEM TAG Von Lone Scherfig, mit Anne Hathaway uva.

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Mo 20 h (OV/d)

FLIZ-Filmclub!

BURMA DISPLACED 2. Woche!

Do/Fr 17.45, 20.15 h Sa/So 14.30, 17, 20.15 h, Mo 17.30 h Di/Mi 17.45, 20.15 h Dialekt, ab 12, in Begl. ab 9 J.

DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva.

LUX 041 726 10 03 BAAR

Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 3. Woche/3D-Projektion/Red. Eintrittspr. Sa/So 14.30 h D gespr., ab 9, in Begleitung ab 6 J.

DIE ABENTEUER VON TIM UND STRUPPI (3D) Von Steven Spielberg, mit Jamie Bell uva. 2. Woche! Sa/So 17.15 h Dialekt, ab 12, in Begl. ab 9 J.

DER VERDINGBUB Von Markus Imboden, mit Katja Riemann uva. Do/Fr/Sa 20.15 h (D) CH-Premiere! So/Mo/Di/Mi 20.15 h (E/d/f) Ab 13, in Begl. ab 10 J.

ANONYMOUS Der Eintritt ist frei. Kollekte.

Von Roland Emmerich, mit Rhys Ifans uva.


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Veranstaltungen

Freitag, 11. November 2011

Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen

Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit

ETH-Professor Thomas Bernauer an Ämtler Volkshochschule

Ausstellung auf dem Stehli-Areal, Obfelden

Prof. Dr. Thomas Bernauer, Professor für Politikwissenschaften an der ETH, lehrt am kommenden Donnerstag, 17. November, an der Ämtler Volkshochschule.

Galerie Stehli Wöschhüsli und Estrellita-Design laden vom 13. bis 19. November, 13 bis 17 Uhr, zur vorweihnachtlichen Ausstellung aufs Stehli-Areal, Obfelden.

Als Gentechnik bezeichnet man jene Methoden und Verfahren der Biotechnologie, die auf den Kenntnissen der Molekularbiologie und Genetik aufbauen und gezielte Eingriffe in das Erbgut und damit in die biochemischen Steuerungsvorgänge von Lebewesen ermöglichen. Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen haben seit ihrer Erstzulassung im Jahr 1996 weltweit rapide an Bedeutung gewonnen und wurden 2010 bereits auf zirka 10 Prozent der globalen Landwirtschaftsfläche angebaut. Dabei handelt es sich insbesondere um Pflanzen, die aufgrund von gen-

testierter Unbedenklichkeit seitens der Wissenschaft lehnen Umweltverbände, Anbieter ökologisch erzeugter Produkte sowie einige politische Parteien die sogenannte «grüne Gentechnik» im Bereich der Nutzpflanzen ab. In der Schweiz birgt diese grüne Gentechnik sowohl Chancen als auch Risiken. Prof. Bernauer legt dar, wie sich diese Chancen und Risiken wissenschaftlich bewerten lassen, und was gegenwärtig in der Schweiz (vor allem im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms, Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen) unternommen wird, um der Politik Entscheidungsgrundlagen zu liefern.

Prof. Dr. Thomas Bernauer. (Bild zvg.) Donnerstag, 17. November, 19.30 bis zirka 21 Uhr,

technischen Veränderungen tolerant gegenüber Pflanzenschutzmitteln oder giftig für bestimmte Schadinsekten sind. Trotz zahlreicher Vorteile und at-

Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Infos: www.orientiert.ch.

Im Wöschhüsli werden die neuen Herbst- und Winterdüfte von Yankee Candle vorgestellt, Aloe-Vera-Produkte präsentiert und erstmals das BioWarmwachs zur Haarentfernung von Esther von Angern der breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine Besichtigung der Galerie rundet die Ausstellung ab. Verschiedene Accessoires für drinnen und draussen bei einer Tasse Kaffee oder Tee bieten einen kleinen Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit. Estrellita-Design bringt dem Besucher die Vielfalt der Scherenschnittkunst und die verschiedenartige An-

Adler. (Zeichnung Esther Brunner) wendbarkeit von Scherenschnitten vom Motiv auf speziellen Taschen bis zur Dekoration von Wohnpanellen näher. Galerie Stehli Wöschhüsli, Stehlistrasse 7, 8912 Obfelden. Estrellita-Design, Atelier und Galerie unter dem Dach, Fabrikstr. 6/2, 8912 Obfelden.

Das Kind in fremde Hände geben

Maloney soll der Sache auf den Grund gehen

Den Ablösungsprozess positiv gestalten

Lesung mit Michael Schacht und Jodoc Seidel in Affoltern

Das Mütterzentrum veranstaltet am 22. November ein Info-Kafi für Mütter und Väter von Kleinkindern.

Eine Frau, die gerne im Versandhandel Waren bestellt, ihr Ehemann verzweifelt und inmitten von Paketen eine Leiche – Maloney soll der Sache auf den Grund gehen. Eine Lesung in der Galerie am Märtplatz in Affoltern.

Abschied, Tränen, Zweifel – das eigene Kleinkind in fremde Hände zu geben, ist schwierig. Doch der Aufenthalt bei den Grosseltern oder einer Tagesmutter kann für Kind und Eltern bereichernd oder manchmal einfach nötig sein. Was können junge Eltern in dieser zwiespältigen Situation unternehmen, um sich das Loslassen zu erleichtern? Wie können die Eltern ihr Kind beim Abschiednehmen unterstützen? Das Mütterzentrum veranstaltet am 22. November ein Info-Kafi für

Mütter und Väter von Kleinkindern zu diesem Thema. Die Erziehungsberaterin und Psychologin Annina Truninger von der Kleinkindberatung AJB Region Süd führt durch den Nachmittag. Das Info-Kafi dauert von 14.15 bis 16 Uhr, die Kurskosten betragen 20 Franken. Eine kostenlose Kinderbetreuung während des Kurses wird angeboten, das Alter und die Anzahl der Kinder bei der Anmeldung angeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen bis Dienstag, 15. November an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder mueze.kurse@gmx.ch. Weitere Kursangebote unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Hoch über der Leventina Diavortrag für Senioren in Obfelden «Strada Alta – Herbstwanderung hoch über der Leventina» – die Seniorenkommission lädt zum Diavortrag von Samuel Haldemann, am 16. November, 14 bis 17 Uhr, im Saal Brunnmatt. Die «Strada Alta», das ist der Inbegriff für unbekümmertes, gemütliches Wandern in lauschiger Umgebung. Wir nehmen den Tessiner Höhenweg im Herbst unter die Füsse, wenn die Tage noch angenehm warm sind. Hoch über der Leventina wandern die anzeige

Zuschauer mit auf natürlichen Sonnenterrassen von Dorf zu Dorf mit so wunderlichen Namen wie Altanca, Calpiogna, Rossura, und Anzonico. Unterwegs erlauben sie sich einen Abstecher in die Hochebene von Ritom und Piora, werfen einen Blick in die Wegkapellen und Dorfkirchlein, erkunden Gassen, Häuser und Gärten und können es nicht lassen, gar einen Sack voll Kastanien einzusammeln. In Sorbin, dem letzten Dorf der Strada Alta, gilt es dann, ein letztes Mal die herrlichen Farben des Herbstes zu geniessen.

Die erfolgreiche Hörspielserie von Roger Graf ist mittlerweile auch von der Kleinkunstbühne nicht mehr wegzudenken. Die beiden Schauspieler, Michael Schacht und Jodoc Seidel, sind 2011 bereits mit dem dritten Programm unterwegs. Sie spielen nicht nur Philip Maloney und den Polizisten, sie hauchen auch allen Nebenfiguren auf der Büh-

ist chaotisch, ständig in Geldsorgen, und dem Whisky zugetan. So hangelt er sich von Fall zu Fall, verfolgt von skrupellosen Bösewichten, liebeswilligen Frauen und seinem Gegenspieler, dem zuständigen Polizeibeamten, einer begnadeten Nervensäge. Die Lesestücke sind eine kriminell-humoristische Reise in die Welt alltäglicher Schwächen der Menschen, mit Einblick ins Big Business, in dem jeder jedem eins auszuwischen sucht, vor dem Hintergrund einer «aktuellen Lage», über die wir uns nur allzu oft wundern.

Michael Schacht als Maloney. (zvg.)

Es lesen: Michael Schacht als Maloney, Jodoc Seidel als Polizeibeamter. Text von Roger Graf. Samstag, 19.

ne Leben ein. Die Fälle des Detektivs Maloney sind haarsträubend, er selbst

November 2011, 20 Uhr, Galerie Märtplatz, Affoltern. Abendkasse und Barbetrieb ab 19 Uhr.

Eine einzige Menschenfamilie Tag der Völker in Bonstetten und Mettmenstetten Dieses Wochenende wird in Bonstetten und Mettmenstetten unter dem Motto «Wir sind eine einzige Menschenfamilie» der Tag der Völker gefeiert. Alle sind willkommen. An den mehrsprachigen Gottesdiensten wirken zwei Chöre mit. In Bonstetten sieht das Programm am Samstag, 12. November, um 18 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit

einem Vertreter der Missione Cattolica Lingua Italiana und Pastor Urs Albrecht von der freien evangelischen Kirche Pfingstgemeinde vor. Der «Corale Santa Cecilia» von Rorschach – vor 53 Jahren von Albino Michelin, Affoltemer Italiener-Missionar im Ruhestand, gegründet – umrahmt die Liturgie und bietet am Schluss ein Konzert dar. Um 19.30 Uhr können sich die Teilnehmer dann in der Turnhalle des Sek.-Schulhauses Schachenrain ein gemeinsames Abendessen mit verschie-

denen Spezialitäten schmecken lassen. Mit der fröhlichen Singgruppe «Les Messagers d’Afrique» findet am Sonntag, 13. November, um 10 Uhr in der katholischen Kirche Mettmenstetten ein Gottesdienst statt. Beim anschliessenden Mittagessen bietet sich Gelegenheit, multikulturelle Beziehungen zu pflegen. An beiden Anlässen sind Vertreter verschiedener Nationen in ihren Trachten anwesend. (am)


Veranstaltungen

Freitag, 11. November 2011

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Bilder der Ewigkeit im Eis Fotografien und Gedichte von Helena Aeschbacher-Sineckà in Kappel Die dritte Publikation mit Gedichten und Fotografien aus dem Raume des Klosters Kappel. Mit grossem Einfühlungsvermögen interpretiert die Autorin, die seit 1992 in Kappel und seit l998 im Kloster wohnt, ihren Lebensraum.

Weiher, sucht ihr Auge durch jenes ihrer Kamera nach geheimnisvollen Veränderungen, Schattierungen, Spiegelbildern. Als Rufe aus der Ewigkeit, als eigentliche Märchenbilder empfindet sie die wechselnde, von Schattierungen gezeichnete Eisfläche, und es gelingt ihr, durch die Kälte hindurch zu beseelten Empfindungen zu gelangen.

................................................... von annemarie stüssi

«im erträumten land des lichts finden wir die verlorenen flüsse der kindheit» oder «unsere hoffnungen sind erinnerungen an das licht der ewigkeit».

Zahllose Gedichte künden von Sonne und Wärme. Selten sind Verse und Bilder über das Eis. Und schon Goethe dichtete «Vom Eise befreit sind Strom und Bäche». Doch die aus Böhmen stammende Künstlerin Helena Aeschbacher-Sineckà sucht eben dieses Eis und seine geheimnisvollen Bilder, die in die Tiefe und die Höhe weisen und findet sie im Klosterweiher von Kappel. «Damit Eisbilder entstehen können, müssen etliche Bedingungen zusammentreffen. Die Intuition führte mich immer zur rechten Zeit zum Weiher», schreibt die Autorin im Vorwort zum Buch «Eisbilder», das soeben erschienen ist und am 1. Advent anlässlich einer Vernissage präsentiert wird.

Nuancen und Details Um die so genannten Eisbilder zu entdecken, führen die Wege von Helena Aeschbacher immer von euem zum

anzeige

Neben der kreativen Leistung der Dichterin/Fotografin steht jedoch auch ein bewundernswertes buchgestalterisches Know-how des Herausgebers Paul Jenni und ein hohes technisches Können der Druckerei. Nur so konnte ein rundum perfektes, für Auge und Gemüt bereicherndes Werk entstehen, in dem gegen Ende hin zu lesen ist «im niemandsland des winters steht das tor für suchend und irrende sind stecken und stab bereit». Das Buch «Eisbilder» ist neben den früheren Publikationen der Autorin in der Buchhandlung Scheidegger einzusehen und zum Preis von 20 Franken zu kaufen. Die Buchvernissage findet am 27. November um 15.30 Uhr mit

«Das wieder gefundene Land.» (Bild zvg.) musikalischer Umrahmung durch die Cembalistin Anna Buczek Merz statt. Um 17.15 «Musik und Wort» mit dem Absolut Trio mit Werken von

Maurice Ravel und Georg Friedrich Haas und Lesungen von Pfarrer Markus Sahli, theologischer Leiter Kloster Kappel.

Der Foto- und Gedichtband «eisbilder» ist im Kloster Kappel und in der Buchhandlung Scheidegger, Affoltern erhältlich. ISBN 978-3-907635-15-5.


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Veranstaltungen

agenda

Brilliante Satire und Comedy

Freitag, 11. November Affoltern am Albis 14.00-18.00: Info-Tage mit interessanten Vorträgen. Gesund & mehr GmbH und Refugium. Betpurstr. 14. 19.30: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.00: Taizé-Feier: Singen, beten und feiern im Kerzenlicht. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Samstag, 12. November Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Info-Tage mit interessanten Vorträgen. Gesund & mehr GmbH und Refugium. Betpurstr. 14. 14.00/16.00: Kasperlibühne Zipfelmütze spielt «Die verzauberte Prinzessin». www.kasperli-zipfelmuetze.ch. Mütterzentrum. Zürichstrasse 136. 19.30: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 20.15: «Sound of Cinema» - Ein musikalisch-visuelles Solo-Programm von und mit Peter Sutter. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservierungen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 oder Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis 09.30-16.30: LAufmerksamkeit Pilgerweg von Zürich nach Kappel. Bei jedem Wetter, keine Anmeldung. Treffpunkt in der Krypta des Grossmünsters. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Knonau 20.00: Turnerchränzli mit Theater. Um 14.00 Uhr Kindervorstellung. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Mettmenstetten 10.00-16.00: «Brocki» - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli (Rossau). 13.30: Turnerchränzli mit dem Thema: «Olympische Spiele». Kindervorstellung. Türöffnung 13 Uhr. Tickets bei Tankstellenshop Graf. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.00: Turnerchränzli zum Thema: «Olympische Spiele». Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr. Tickets bei Tankstellenshop Graf und an der Abendkasse. Mehrzweckhalle Wygarten. 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean Giraudoux. Premiere. Ein musikalisch satirisches Märchen. Regie: Franca Basoli. Reservierungen unter www.aemtlerbuehne.ch oder 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Obfelden 09.30-11.00: Frühstückstreffen von Frauen für Frauen: «Weihnachtssymbole - was sie uns heute noch bedeuten?» - Referat von Ruth Wallmeroth, Pastorenfrau. Anmeldung Telefon 044 760 49 65, 044 761 39 35 oder E-Mail: affoltern@frauenfruehstueck.ch.

Freitag, 11. November 2011

Aeugst am Albis

Lorenz Keiser mit «Big Bang» in Affoltern Urknall, Evolution, Arche Noah, Rütlischwur, Frauenschwemme im Bundesrat. die Zeit vergeht schneller, als man denkt. Wer mit Lichtgeschwindigkeit durchs All fliegt, kann die Uhr bremsen. Muss man allerdings einkaufen – und die Läden machen um halb sieben zu – dann sieht es wieder anders aus. Die einen glauben in all dem an eine göttliche Intelligenz und Schönheit, die überall ist, ausser im Thurgau, die andern glauben eher an die Entwicklung vom Affen zum homo sapiens mit seinem aufrechten Gang, und an die treibende Kraft dahinter: die Mütter, die ihren Kindern seit 60 000 Jahren sagen: Steh gerade! Was aber erwartet uns in der Zukunft? Fest steht: Die Zukunft kommt. Auch wenn es Leute, ach was, ganze Parteien gibt, die denken, dass sie nicht kommt! In seinem neuen Programm bietet Keiser fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden – einfacher und schneller kommen Besucher nie mehr zu einer umfassenden Halbbil-

Ausstellungen Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Ansicht». Annegret Merz, Acrylbilder auf Leinwand und Holz. Die Ausstellung dauert bis 22. Dezember. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. www.aeugst-albis.ch/ kommbox.

Affoltern am Albis

Lorenz Keiser: Fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden. (Bild zvg.) dung. Ein wichtiges Update für sein Komik-Betriebssystem! Das einmalige Gastspiel findet am Mittwoch, 30. November, 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern statt.

Reservierung von Eintrittskarten rechtzeitig im Vorverkauf bei www.starticket.ch (unter anderen Coop City, Die Post, Info Aarau, SBB) oder unter Telefon

Blumen Schmitte, Alte Dorfstrasse 22: Weihnachtsausstellung «Sinnliche Augenweide» vom 10. bis 13. November, 9 bis 21 Uhr. Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Carmen Cabert, Bildsprache, und Regula Zellweger, Sprachbilder. Die Ausstellung dauert bis 13. November. Öffnungszeiten: Fr, 17-20 Uhr, Sa, 9-12 Uhr, So, 15-18 Uhr.

044 955 04 02. www.lorenzkeiser.ch.

Bonstetten

«Lili Pastis Passepartout» – das komödiantische Erzählkonzert Ungewöhnliche Geschichten von ganz gewöhnlichen Menschen am Freitag, 18. November, im Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau-Mettmenstetten. Claudia Montani, Daniel Schneider und Christoph Elsaesser singen Lieder aus den Schweizer Alpen, italienische Canzoni, französische Chansons und Klezmer-Melodien versehen mit einem Hauch von Jazz.

Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.

Der Verein Freundeskreis des Werk- und Wohnhauses zur Weid präsentiert mit dem komödiantischen Erzählkonzert «Lili Pastis Passepartout» einen fulminanten Leckerbissen: kurz und bündig aufgetischt, währschaft räss und raffiniert delikat. Auf jeden Fall gut bürgerlich gekocht, aber fremdländisch gewürzt. Herzlich, verführerisch und bar jeglicher Vernunft. Das Konzert findet statt am 18. November um 20 Uhr im Weid-Saal

dem Gesangverein Hedingen. Türöffnung und Cüpli-Bar ab 16 Uhr. Schachensaal.

Ottenbach 20.00-22.00: Budenkonzert mit The Singing Pinguins. Schreinerei Schneebeli. Stüdlerstrasse 21.

Rifferswil 19.00: Konzert mit dem Ensemble «il desiderio». Auf dem Programm mit dem Titel «Alla Veneziana» steht italienische Musik aus dem 17. Jahrhundert. Reformierte Kirche.

Sonntag, 13. November Affoltern am Albis 15.00: MOIRA Tanztheater präsentiert: «Flieg!». Mit 70 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solistin: Natascha Rüegg. Bar und Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42. Infos unter www.moira-tanztheater.ch. Schulhaus Ennetgraben (Aula). Zwillikerstrasse. 17.00/19.30: Panflöten-Konzert mit dem Corona-Ensemble. Orgel- und Instrumentalbegleitung. Reformierte Kirche. 20.15: Szenische Lesung: «Call Center» ein Krimi von Franz Hohler. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 11.00-12.00: «Ränne» - Kinderkonzert mit Oli Beck. Reservierung und Infos unter www.fam-club.ch. Sekundarschule Bonstetten. Schachenrain 1.

Hedingen 14.00: Martinischwimmen. Bei jeder Witterung. Hedinger Weiher. 17.00: «Russische Klänge». Konzert mit dem Musikverein Hedingen und

Mettmenstetten 14.00: Turnerchränzli zum Thema: «Olympische Spiele». Türöffnung 13.15 Uhr. Tickets bei Tankstellenshop Graf. Mehrzweckhalle Wygarten.

des Werk- und Wohnhauses zur Weid in Rossau, Mettmenstetten. Zur Einstimmung ist die Weid-Bar ab 19 Uhr geöffnet. Eintritt: 35 / 30 Franken (AHV / Legi reduziert), kein Vorverkauf, nur Abendkasse. Billetreservierung: info@vereinfreundeskreis.ch. Informationen zum Programm: www.lilipastis.ch. Veranstalter: Verein Freundeskreis Werk- und Wohnhaus zur Weid, Postfach 16, Mettmenstetten, www.vereinfreundeskreis.ch, in Zusammenarbeit mit «bi eus».

- Türlen - Aeugstertal - Kohlenbergwerk Riedhof - Müliberg Aeugst - Hausen. Mittlere Wanderung. Marschzeit: ca. 4 Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz Curt, Telefon 044 764 07 22. Löwenplatz. 19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Franco Müller, Wolfgang Seierl, Katrin Zuzàkovà, Malerei, Fotografie, Holz-Skulpuren. Die Ausstellung dauert bis 4. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Schaulager, geöffnet So, 14-17 Uhr. Guggenbühl Pflanzen AG, Gartencenter, Am Lochenweiher 16: Weihnachtsausstellung. Der Weihnachtsmarkt dauert bis 24. Dezember. Mit div. Attraktionen. 12./13. November: Holzatelier «Der Engelmacher». An den Wochenenden 12./13., 19./20. November (Sa, 10-16 Uhr, So, 11-16 Uhr) Kaffeestube mit dem Frauenverein Bonstetten.

Hausen am Albis Hirschen-Bar, Ebertswilerstr. 2: «Spontane Malerei auf Leinwand und auf Schuhen» von Anna-Maria Schneider. Die Ausstellung dauert bis 16. Dezember. Öffnungszeiten: Mo-Fr, ab 17 U Uhr, Sa, ab 20.30 Uhr.

Obfelden

Dienstag, 15. November Mettmenstetten 20.15: Aemtler Bühne präsentiert «Die Irre von Chaillot» nach Jean Giraudoux. Ein musikalisch satirisches Märchen. Regie: Franca Basoli. Mit Theaterbar. Reservierungen unter www.aemtlerbuehne.ch oder 079 680 53 01. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.

Mittwoch, 16. November Affoltern am Albis 18.30-19.50: «Alte Liebe rostet nicht. Konservierung/Restaurierung von technischem Kulturgut». Mit Martin Ledergerber, Konservator/Restaurator, technische Kulturgut. Anmeldung: 044 762 13 13 oder fuehrungen.sn@snm.admin.ch. Sammlungszentrum. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-21.00: Stillabend - Beraterin informiert und beantwortet Fragen über das Stillen. Alle werdenden bzw. stillenden Mütter mit ihren Partnern sind herzlich eingeladen. Im Haus Rigi. Spital. Sonnenbergstrasse 27. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis 08.00: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderung): Hausen

14.00: Senioren-Nachmittag: «Strada Alta» - Diavortrag von Samuel Haldemann. Mehrzweckgebäude Brunnmatt.

Donnerstag, 17. November Affoltern am Albis 19.30-21.00: «Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen der Schweiz». Referat mit Prof. Dr. Thomas Bernauer, Prof. für Politikwissenschaft an der ETH Zürich. Detailliertes Programm: www.orientiert.ch. Spital Affoltern (Mehrzweckraum Rigi). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Alessandro D’Episcopo Trio». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «175 Jahre Armenanstalt Kappel - Lebensbilder aus dem Alltag (1900-1960)». Die Ausstellung dauert bis 20. November. Öffnungszeiten: Täglich von 8-22 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): «Fasern in Form» - Filzobjekte von Susanne Ravasio. Sonntag, 13. November, 11-13 Uhr, Apéro. Die Ausstellung dauert bis 13. Januar 2012. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 911/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr .

Bonstetten 09.00: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Bremgarten - Waltenswil - Aristau. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).

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Vermischtes

Freitag, 11. November 2011

23

2720 Kilometer für die Spielgruppe Tazzelwurm Bei der Säuliamt-Trophy zählte jeder Kilometer Anlässlich der Säuliamt-Trophy haben am Etappenstandort in Hausen 432 Teilnehmer 2720 km zurückgelegt, was 816 Franken aus der Aktion «Jeder Kilometer zählt» bedeutet. Dieser Betrag kommt nun der Spielgruppe Tazzelwurm zugut.

Gebannt lauschen alle der Stimme aus der Erdumlaufbahn. (Bild Thomas Stöckli)

Stimme aus dem All Kispi-Kinder in Funkkontakt mit Astronaut Kinder und Jugendliche vom Kinderspital Rehabilitationszentrum in Affoltern hatten vergangenen Mittwoch für zehn Minuten Funkkontakt mit Astronaut Satoshi Furukawa auf der Internationalen Raumstation (ISS). ................................................... von thomas stöckli Wie lange kann ein Astronaut im Raumschiff bleiben, wie kann man im All essen und trinken, was tut ein Astronaut, wenn ihm langweilig ist? Am Mittwochnachmittag gab es auf all diese Fragen eine Antwort – und zwar direkt vom Japanischen Astronaut Satoshi Furukawa aus der Internationalen Raumstation ISS. Diese umkreist die Erde in rund 390 Kilometern Höhe. Exklusiv für die jungen Patienten hat Rolf Eberhard von der Amateurfunk-Arbeitsgruppe «Ariss» den Funkkontakt eingerichtet. Vier Monate haben die ehrenamtlichen Vorbereitungsarbeiten auf diese zehn Minuten hin gedauert, verrät Eberhard. «Verschiedene kleine Dinge müssen im entscheidenden Moment zusammenpassen», so der Amateurfunker. «Ein Stecker, der abfällt, kann entscheidend sein.»

Schüler für naturwissenschaftliche Themen begeistern Schulklassen in Amateurfunk-Kontakt mit der internationalen Raumstation – Funkamateure und Raumfahrtagenturen hoffen dadurch, vermehrt Schüler für naturwissenschaftliche Themen zu anzeige

begeistern. «Es mangelt an Ingenieuren, an Fachleuten im technischen Bereich», so Rolf Eberhard. Damit die Schüler überhaupt mit Astronauten in Kontakt treten dürfen, müssen sie sich im Unterricht mit der Raumfahrt befassen. «Das Thema hat voll gezogen», so Karin Zollinger, Schulleiterin am Kispi-Rehazentrum. Am Montag informierte Andreas Inderbitzin von der Sternwarte Uitikon über die leuchtenden Punkte am Nachthimmel, weiter haben die Kinder und Jugendlichen aus verschiedensten Materialien Planeten- und Raumschiff-Modelle gebastelt, sie haben gezeichnet und gelernt. Auf die noch unbeantworteten Fragen bekamen sie dann am Mittwoch Antworten – auf Englisch und immer wieder durch Rauschen verzerrt. So halte ein russischer Kosmonaut mit 438 Tagen den Weltrekord für den längsten Aufenthalt im All, gegessen werde vorwiegend aus Schüsseln, damit die Lebensmittel in der Schwerelosigkeit nicht überallhin verstreut werden. Die Schwerelosigkeit wirkt sich auch auf das Unfallrisiko aus. Dieses sei kleiner als auf der Erde, da nichts herunterfallen könne, führt Satoshi Furukawa aus. Als der Astronaut erklärt, dass auf der ISS Urin zu Trinkwasser aufbereitet wird, verziehen einige seiner Zuhörer in Affoltern allerdings das Gesicht. Die allgemeine Faszination für die Raumfahrt vermag allerdings auch dieser wenig appetitliche Fakt kaum zu trüben. Die Augen der Kinder strahlten jedenfalls nach dem aufregenden Erlebnis. Das Thema dürfte die jungen Patienten im Kispi-Rehazentrum noch lange beschäftigen.

Unter der Betreuung von neun Leiterinnen bietet die Spielgruppe Tazzelwurm, welche sich in ihrem 23. Vereinsjahr befindet, eine Spielgruppe, Waldspielgruppe sowie die «Kinderhüeti» an. Im «Spielgruppenhüsli» erwartet die Kinder ab 2½ Jahren ein vielseitiges Angebot. Spielen, Basteln, Kneten, Hüpfen, Geschichten hören... Die Angebote sind freiwillig und es gibt gute Rückzugsmöglichkeiten. Im Wald erwartet die Kinder ab drei Jahren viel Spannendes. Draussen in der Natur bei jedem Wetter den Boden erforschen, Geschichten hören, Hütten bauen, klettern, bräteln…Hier können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben. Die Kinderhüeti Tazzelwurm ist für Eltern, welche ohne Stress Termine wahrnehmen oder sich einfach mal eine freie Zeit gönnen wollen. Die Kinder können unter sich spielen, basteln, malen, verkleiden, singen, musizieren und vieles mehr. Der Verein finanziert sich über die Beiträge der Eltern und die Gemeinde Hausen stellt der Spielgruppe die

Räumlichkeiten im Unterdorf mietfrei zur Verfügung. Dieses Jahr erhält der Verein einen zusätzlich Geldbetrag aus der Säuliamt-Trophy. Die Raiffeisenbank Mettmenstetten sowie die Co-Sponsoren Gut Training AG, Hawa AG, A. & D. Huber sowie Ferrari Bauunternehmung AG haben pro zurückgelegten Kilometer 30 Rappen auf die Seite gelegt. Die 432 Teilnehmer im Alter von 5 bis 74 Jahren haben in drei Wochen total 2720 km zurückgelegt. Diese stolze Kilometerzahl ergibt einen Betrag von 816 Franken, Übergabe im «Gumpizimmer»: «Tazzelwurm»-Präsidentin welcher nun gross- Sabrina Hagmann nimmt den Check von Thomas Kölliker zügig auf 900 Fran- (Raiffeisenbank Mettmenstetten) entgegen. (Bild zvg.) ken aufgerundet wird, wie Thomas Kölliker, Leiter der stupf so überrascht, dass sie sich noch Raiffeisenbank Mettmenstetten, an- keine Gedanken über den Verwenlässlich der Checkübergabe mit Freu- dungszweck gemacht hatte. «Da wird de mitteilte. sich aber bestimmt etwas schönes für Die Präsidentin, Sabrina Hag- die Kinder finden lassen» meinte sich mann, war über den grosszügigen Zu- lachend.

Frauen-Power in Wettswil Marlis Stöckli gewinnt die 37. SVP-Jassmeisterschaft Jedes Jahr im November organisiert die SVP Wettswil die traditionelle Jassmeisterschaft im Gasthof Hirschen. Promis dürfen dabei nicht fehlen, diesmal unter anderen Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger, Gemeinderat Mike Burri und Nationalrat Hans Kaufmann. Die 60 begeisterten und professionellen Jasser aus nah und fern erlebten einen wunderbaren Jassabend und versuchten möglichst viele Punkte für sich zu buchen. Bis man sich an den zugelosten Partner gewöhnt hatte, waren die zwölf Spiele meist schon wieder vorbei. Nach den ersten drei Runden gab es dann die wohlverdiente Stärkung, nämlich Salatteller mit Schinken und Fleischkäse. Nach der Essenspause wurden dann drei weitere Runden in Angriff genommen. Bis zur Rangverkündigung wurde unter den Teilnehmern gerechnet und diskutiert. «Hätte ich nur selbst Trumpf bestimmt oder doch noch den Zehner geschmiert!» Dann endlich startete Hanspeter

Bei der Siegerehrung von links: Ruedi Menzi, Gewinnerin Marlis Stöckli, Astrid Bühlmann und Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. (Bild zvg.) Eichenberger mit der Rangverkündigung: Marlis Stöckli (6424 Pt.) gewann vor Ruedi Menzi (6276 Pt.) und Astrid Bühlmann (6263Pt.). Jeder Teilnehmenden konnte sich am grosszügigen Gabentisch – unter anderem mit Goldvreneli, Nespressomaschine oder Millionenlos – bedienen. Dieses Jahr erhielt die erste Jasse-

rin und der erste Jasser je einen Blumenstrauss. Für sämtliche Teilnehmer sowie das Organisationskommitee gab es zusätzlich ein traditionelles «Schildchrötli», einen Spezialzopf aus der Backstube von Conny Baur. Bruno Dalcin, SVP-Sektionspräsident Wettswil

«Midnightsport»-Saison ist eröffnet Die Jugendarbeit der Gemeinde Affoltern bietet Jugendlichen in der Winterzeit einmal im Monat am Samstagabend die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. «Sportlich aktiv statt hängen und konsumieren» ist der Leitgedanke des «Midnightsports». Das Angebot soll aber auch eine Möglichkeit sein, um sich zu treffen, seine Kräfte zu messen, zu integrieren und Sportarten auszuprobieren. Am Samstag, 29. Oktober, fand in der Turnhalle der Sekundarschule Ennetgraben die Auftaktveranstaltung statt. Etwa 20 Ju-

gendliche waren während des gesamten Abends mit dabei. Auch wenn mit mehr Besuchern gerechnet wurde, war die Stimmung gut. In Halle eins fand das Rahmenprogramm statt. Hier bereitete sich MeLot vor und fieberte in der VIP Lounge mit seiner Crew auf seinen Auftritt hin. DJ Hangover (Flavio Thoma) brachte die passenden Sounds für den Workshop der Tricking Academy und deren spektakulären Darbietungen. In Halle zwei war freies Sporttreiben angesagt, Bälle in allen Formen und Varianten flogen durch die Gegend. Um 21 Uhr dann der grosse Auftritt des 15

Jahre alten RapKünstlers Me-Lot. 85 Jugendliche aller Altersgruppen aus dem ganzen Säuliamt drängten sich in Halle Eins, um dabei zu sein. Ein Nachgeschmack bleibt allerdings: «Mit Alkohol wär die Party viel cooler», liessen manche Jugendliche verlauten und konsumierten im Vorfeld dementsprechend, so dass sie von der Veranstaltung ausgeschlossen werden mussten. Ist ein solches Spektakel also keine Alternative für sinnloses Besaufen? Wie dem auch sei. Die Jugendarbeit bleibt am Ball! Und freut sich auf die nächsten Veranstaltungen. Etwa das Fussballtunier vom 26. November.


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Drei OL-Podestplätze

Hockeyaner beissen sich fast die Zähne aus

Gute Meisterschaftsresultate der Ämtler Orientierungsläufer

Affoltern-Hedingen – Engelberg-Titlis II 9:4

Am 16. Oktober und am 6. November fanden die Schweizermeisterschaften im Langdistanzund Team-Orientierungslauf statt. Die Säuliämtler OL-Läufer und Läuferinnen konnten dabei erneut einige Spitzenplätze belegen.

Im ersten Heimspiel der Spielzeit 2011/12 hat der EHC AffolternHedingen gegen Engelberg-Titlis II mit 9:4 (2:2, 6:0, 1:2) gewonnen. Die Affoltemer waren dem Widersacher chancenmässig überlegen, aber taten sich im Abschluss schwer.

................................................... von martin kehrer

................................................... von thomas winter

Die Langdistanz-Meisterschaften wurden in Les Prés-d`Orvin bei Magglingen durchgeführt. Auf Höhe einer wechselnden Nebeldecke führten die Routen über offene Juraweiden und durch herrliche Herbstwälder, wie es die OL-Läufer zu schätzen wissen. Podestplätze belegten August Grüniger und Walter Bickel (1. und 2. H75) und Yvette Zaugg (1. D60). Besonders erwähnenswert sind zusätzlich aber auch die sehr guten Klassierungen von Raffael Huber (7. bei Herren Elite) und Sandro Vock (4. H18) in Kategorien mit hoher Leistungsdichte und internationalem Spitzenniveau. An der Schweizer Team-Meisterschaft im Rietenberg bei Villmergen (AG) bestand die Herausforderung darin, dass sich die Teammitglieder während dem Lauf abwechseln können und nur der Kontrollbadge die komplette Bahn absolvieren muss. Die zusätzliche Schwierigkeit ist bei dieser

Das Leben in der 4. Liga ist nicht einfach. Die Siege fallen einem auch auf dieser Stufe nicht in den Schoss. Dies musste der EHC Affoltern-Hedingen bereits zum zweiten Mal erkennen. Die Gastgeber hatten zwar sehr, sehr viele Chancen, aber im Abschluss sündigten sie lange. So gesehen schmeichelte den Engelbergern das 2:2 nach dem ersten Drittel. Erst im zweiten Drittel platzte beim EHC Affoltern der Knoten. Sechs Tore kamen im Mittelabschnitt zusammen. Und es hätten wie im ersten Abschnitt sogar noch viele mehr sein können. Doch des öfteren schlugen die Affoltemer noch einen Pass, anstatt den Abschluss zu suchen. Immerhin war erfreulich, dass die Gastgeber drei Überzahlsituationen zu ebenso vielen Toren ausnutzen konnten. Im Schlussdrittel schienen die Affoltemer dann mit dem Erreichten zufrieden zu sein. Sie suchten zwar nach

Raffael Huber, Hedingen.

Sandro Vock, Bonstetten. (Bilder zvg.)

OL-Form, dass sich die Teammitglieder an geeigneten Treffpunkten ablösen, was manchmal wegen Zeitdruck und unvorhersehbaren Ereignissen nicht immer ideal gelingt und zu unangenehmen Überraschungen mit entscheidenden Zeitverlusten führen kann.

ger, Rahel Hatt, Stefanie Wassmer). Erneut konnten aber auch Raffael Huber (sechstbeste Zeit ausser Konkurrenz, zusammen mit Michael Weber, Lukas Schulthess) und Sandro Vock (4. Rang H18) sehr gute Leistungen zeigen. Raffael Huber als Mitglied der international sehr erfolgreichen Schweizer Nationalmannschaft und Sandro Vock mit seiner Nominierung für das Schweizer Nachwuchskader ab 2012 wurden in Anbetracht ihrer erfolgreichen Saison 2011 als Kandidaten für den Ämtler Sports Awards angemeldet.

Kandidaten für Ämtler Sports Awards Medaillenränge belegten Teams der OLG Säuliamt bei D160 (1. Rang: Yvette Zaugg, Lotti Spalinger, Ursi Wolf) und bei Dkurz (3. Rang: Lena Spalin-

dem Treffer zum 9:3 das «Stängeli», aber es sollte nicht sein. Vielleicht ist dies auch gut so. Erwähnenswert ist auch, dass die Affoltemer, in der 3. Liga oftmals beim Strafensammeln ganz vorne dabei, sich bis jetzt in dieser Hinsicht eine Liga tiefer verbessert haben. Bereits kommende Woche gastiert Affoltern bei den Reserven von Sursee. Es dürfte interessant sein, wie sie sich dort schlagen. Klar ist jetzt schon: Siege werden auch in der 4. Liga nicht geschenkt. Affoltern-Hedingen - Engelberg-Titlis II 9:4 (2:2, 6:0, 1:2). - Trainingshalle Zug. - 15 Zuschauer. Tore: 2. Scherrer (von Rotz) 0:1. 6. Bärtsch (Bischof, Kälin, Ausschluss Vonesch) 1:1. 8. Von Rotz (Stahel) 1:2. 20. Bischof (Kälin, Ausschluss Scherrer) 2:2. 26. Bischof (Kälin) 3:2. 27. Joel Nietlisbach 4:2. 19. Sven Strebel (Sandro Strebel) 5:2. 35. Kälin (Xavier Nietlisbach) 6:2. 36. Kälin (Xavier Nietlisbach, Ausschluss Vonesch) 7:2. 39. Bärtsch (Kälin) 8:2. 43. Flühler (Sigrist) 8:3. 44. Sven Strebel (Toggenburger) 9:3. 51. Stahel (von Rotz) 9:4. - Affoltern-Hedingen: Bischof, Bechelen; Joel Nietlisbach, Burch; Bitzi, Toggenburger, Binzegger; Xavier Nietlisbach, Bärtsch, Kälin; Sven Strebel, Sandro Strebel. - Bemerkungen: Affoltern ohne Sattlegger (verletzt). 29. Minute Sven Strebel (Postenschuss). 46. Flühler verschiesst Penalty. Strafen: Affoltern-Hedingen 2-mal 2 Minuten. Engelberg-Titlis 3-mal 2 Minuten. Tabelle: 1. Affoltern-Hedingen 2/6 (20:9). 2. Andermatt-Göschenen 2/6 (9:5). 3. Thalwil 1/3. 4. Sursee II 3/3. 5. Zugerland II 3/3. 6. Seetal II 1/0. 7. Engelberg-Titlis II 2/0.

40er Fäscht, Wettswil: Siegerballon flog bis nach Thüringen Die Gewinner des Ballonwettbewerbs stehen fest Am diesjährigen 40er Fäscht in Wettswil wurde ein Ballonwettbewerb lanciert, der bei den jungen Besuchern grossen Anklang fand. Die Kinder verfolgten ihre aufsteigenden Ballone mit leuchtenden Augen am Himmel und manch eines träumte vielleicht schon von einer möglichst langen und abenteuerlichen Reise durch die Lüfte mit Happy End. Einige Ballone legten dann tatsächlich einen sehr weiten Weg zurück, bei anderen siegte die Abenteuerlust, wie bei jenem, der in der Zürcher Langstrasse landete. Um ganz sicher zu gehen, dass es gefunden wird, suchte sich ein Exemplar gleich den Kopf eines Golfers als Landeplatz aus. Von diesen und ähnlichen Geschichten erzählen einige liebevoll gestaltete Begleitbriefe, die mit den Ballonkarten zurückgeschickt wurden. Letztlich zählte aber die zurückgelegte Entfernung und diese war teilweise sehr beachtlich. Der Siegerballon flog bis in die Nähe von Erfurt, Plätze 2 und 3 wurden in der Nähe von Nürnberg und Augsburg aufgefunden. Auch der Grossteil der anderen Ballone schaffte es über die Grenze

1. Preis (Tischbilliard): Anna Haupfleisch, Bonstetten. nach Süddeutschland und wurde von dort sehr freundlich wieder nach Hause in die Schweiz gesendet. Ob der Bal-

lonwettbewerb damit zur Vermittlung im Fluglärmstreit beitragen kann, bleibt jedoch zu bezweifeln.

Gute Saison: Fredi Rütimann, Hausen. (Bild zvg.)

Starke Ämtler Bergläufer Zentralschweizerische Meisterschaft Beim Absenden der zentralschweizerischen Berglaufmeisterschaften auf dem Steinerberg standen auch zwei Ämtler im Mittelpunkt: In der Kategorie 1 (33- bis 39-Jährige) kam der Bon-

stetter Beat Blättler auf den 3. Rang. Aufs Podest reichte es auch dem Hausemer Fredi Rütimann – ebenfalls als Dritter in der Kategorie der 40- bis 49Jährigen.

2. Preis (Handy): Alisha Hürlimann, Hedingen.

3. Preis (Solarradio): Tobias Gräub, Wettswil. (Bilder zvg.)


Veranstaltungen Restaurant Scheuber 5632 Buttwil Empfiehlt heute und übers Wochenende

Metzgete Auf Ihren Besuch freuen sich Familie Scheuber und Personal. Für Tischreservierungen: Telefon 056 664 14 82

FESTKONZERT Orgeleinweihung Programm Festveranstaltungen in der reformierten Johanneskirche Limmatstrasse 114, 8005 Zürich

Sonntag, 13. November 2011 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Orgeleinweihung und Orgelmatinee Anschliessend «Apéro riche» für alle

Einladung zur Weihnachtsausstellung

17.00 Uhr Festkonzert Anna Buczek Merz, Orgel Anita Zeller, Violine; Nina Candik, Violine; Irena Merz, Violoncello; Rolf Merz, Cembalo

Mittwoch, 16. November 2011 9.00 bis 18.00 Uhr Donnerstag, 17. November 2011 14.00 bis 19.00 Uhr Wir zeigen Ihnen: Weihnachtliche Stick- und Quilt-Arbeiten wie zum Beispiel Nadelkissen, Fenster-Dekors und anderes mehr. Wir führen vor: grössere und kleinere Mitbringsel, die schnell genäht sind. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Johann Sebastian Bach, Correa de Arauxo, Joseph Haydn, Claude-Benigne Balbastre, Wolfgang Amadeus Mozart, Charles-Marie Widor Eintritt frei – Unkostenbeitrag

Vreni Zürcher Lisbeth Suter Doris Hoenig Stick- und Quilt-Egge Dorfstrasse 90 8933 Maschwanden Telefon 043 466 89 50 www.stickundquilt-egge.ch

Martinischwimmen im Hedinger Weiher Samstag, 13. November, um 14 Uhr Tauchen Sie ein ins kalte Wasser! Der Gemeindeverein lädt Sie herzlich ein zu dieser witzigen Veranstaltung. Suppe und Tee stehen zur Verfügung. Unterstützt durch

Senioren-Nachmittag in Obfelden

Sankt Nikolaus

Herzliche Einladung an alle Seniorinnen und Senioren zum 1. Seniorennachmittag dieser Saison

und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 2. bis 6. Dezember 2011 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon.

Mittwoch, 16. November 2011, 14.00 Uhr Im Zentrum Brunnmatt «Strada Alta»

Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch

Diavortrag von Samuel Haldemann

Anmeldeschluss: 18. November 2011

Die Kommission für Seniorennachmittage und Pro Senectute freuen sich auf eine grosse Teilnehmerzahl

Hausgemachte

«Buure-Metzgete» jeweils von Donnerstag bis Sonntag 10. bis 13. November 2011 24. bis 27. November 2011 WILDSPEZIALITÄTEN Bis Ende November 2011 (ausgenommen in den Metzgeten-Wochen) Wir freuen uns auf Ihren Besuch


Sport

Freitag, 11. November 2011

Top-Stars zu Gast bei Volley S9

Säuliämtler Sieger im Affoltemer Derby

Nostalgie-Freundschaftsspiel in Bonstetten

FC Zürich-Affoltern – FC Affoltern am Albis 1:6 (0:0)

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Qualifikation für die Veteranen-Volleyball-Weltmeisterschaft 2012 in Utah, USA, organisiert der Volleyballclub S9 ein Nostalgie-Freundschafts-Spiel. Zu diesem einmaligen Match der Schweizer ü50 Auswahl gegen den VBC Kanti Limmattal werden am Sonntag, 13. November, um 14 Uhr in der Schachenhalle in Bonstetten ehemalige Schweizermeister-, Weltmeister- und Champions-League-Spieler antreten. Der Volleyballclub S9 hat zu diesem speziellen Anlass viele ehemalige und aktuelle Spitzenvolleyballer eingeladen. Unter anderen vor Ort sind Sascha Heyer, sechsfacher Schweizer Meister, Europameister 2001 und Vice-Weltmeister 2005, sowie Nina Betschart und Nicole Eiholzer, Mehrfache Schweizer Meisterinnen, U18-Vize-Europameisterinnen und U21-Weltmeisterin 2011. Weiter bietet sich Gelegenheit, ehemalige Topvolleyballer, wel-

Ein Fussball-Spiel besteht aus zwei Halbzeiten. In der ersten Halbzeit haben «Not gegen Elend» (O-Ton etlicher Zuschauer) gespielt. In der 2. Halbzeit hat der Ämtler FCA regiert und der Stadtzürcher FCA resigniert. ................................................... von volkmar klutsch

Nina Betschart (links) und Nicole Eiholzer. (Bild zvg.) che die 80er-Jahre geprägt haben, zu treffen. Der Eintritt ist natürlich frei. Hausi Grossenbacher

Widersprüchlicher kann ein Spiel wahrlich nicht sein. Über die erste Halbzeit ist bereits alles gesagt worden. Umso erfreulicher war die zweite Halbzeit für die Mannschaft und für die 20 mitgereisten FCA-Fans. Da haben die Ämtler einen Fussball geboten, der das Auge erfreut und das Fussballerherz höherschlagen lässt.

Hattrick für José Hélder Barros de Oliveira Wie ausgewechselt kamen Filipovics Mannen aus der Kabine. Und gleich in der ersten und in der 5. Minute hat es gerappelt. Nach einer Ecke von Antennen II hat der gut aufgelegte Markano-

vic kraftvoll eingeköpft. Das 0:2 war ein Tor, von dem man nie genug bekommen kann. Konate erkämpft sich in der eigenen Hälfte am Mittelkreis den Ball, schaltet schnell um, passt in den Lauf von Salis, der den Ball treibt und flankt. Dort steht Antennen und haut den Ball volley kraftvoll in die Maschen. Von der Entstehung bis zur Vollendung war das ganz grosse Fussballschule. Die restlichen fünf Tore fielen in der Schlussphase. 81. Minute: De Oliveira köpft nach leichtfüssigem Lupfer von Rama ein. In der 82. Minute legt de Oliveira flach auf Ismajlaj auf, der auf 0:3 erhöht. In der 84. Minute dribbelt sich Konate grossartig an der Grundlinie durch den gegnerischen Sechzehner und passt auf de Olivera, der sein zweites Tor verbucht. Das letzte Tor für die Ämtler fiel in der 87. Minute: de Olivera setzt den generischen Libero stark unter Druck. Der verliert den Ball und de Oliveira kann sich die Ecke zum 0:6 aussuchen. Hattrick für José Hélder Barros de Oliveira! Den Ehrentreffer konnten die Stadt-Zürcher in der 90. Minute durch

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einen Konter und mit viel Glück erzielen.

Das Spieldiktat übernommen In Summe haben die Säuliämtler «nur» sechs Tore geschossen, jedoch hätten es von den Chancen her durchaus einige mehr sein können. Dass die Gegner nur ein Tor erzielten, ist auf die starke Leistung des Goalis Steiner zurückzuführen. Die Stadtzürcher hatten wenige, jedoch hochkarätige Chancen, die Steiner ein ums andere Mal parieren konnte. Trainer Filipovic freute sich nach dem Spiel, dass seine Schützlinge in der 2. Halbzeit genau das umgesetzt hatten, was er von ihnen verlangte. In seiner Ansprache hatte er gefordert, dass die Ämtler «das Diktat des Spiels übernehmen» und dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Und genau so kam es und genau das führte auf beeindruckende Weise zum Erfolg. Mannschaft: Bala I. (C), Steiner, Luchsinger, Spinner, Konate, Shala, Salis, Konate, Antennen II (54´, Ismajlaj) Markanovic (60´, Rama), Good (54´, de Oliveira) , Bilic.

U23-Juniorinnen sind Herbstmeister Ohne Verlustpunkt aufgestiegen: Grosse Freude bei den C-Junioren und ihren Trainern. (Bild zvg.)

FCWB-Junioren C feiern Aufstieg Vor Jahresfrist waren sie noch unglücklich abgestiegen, nun melden sich die C-Junioren des FC WettswilBonstetten in die Promotionsliga zurück. Und dies eindrücklich mit makelloser Bilanz: 8 Spiele, 8 Siege, 24 Punkte, Torverhältnis 86:17. Bis zwei Runden vor Schluss lieferte sich WB mit Kilchberg-Rüschlikon ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe die Ämt-

ler das Direktduell für sich entschieden. Genügt hätte auch schon ein Remis, wegen der um 26 höher erzielten Trefferzahl... Trainer Jaap «van Gaal» Goedhart und seine beiden Assistenten sind überzeugt, dass die Euphorie in die höhere Liga mitgenommen werden kann, um auch dort mit tollem Angriffsfussball für Wirbel zu sorgen. (kakö)

Mit einer starken Leistung erkämpften sich die U23-Juniorinnen des FC Affoltern letzten Sonntag im Moos den Meistertitel. Das Team um Trainer Roger Schneebeli siegte mit 1:0 gegen ein verstärkt angetretenes Blue Stars. Auch die Aushilfen der 1. Mannschaft von Blue Stars konnten den Sieg nicht verhindern. Die Affoltemer Juniorinnen zeigten Kampfeswillen, Durchsetzungsvermögen und einen guten Teamgeist. Es war klar: ein Sieg muss her.

Freude nach dem Schlusspfiff Die Affoltemerinnen machten von Anfang Druck. Vier Pfostenschüsse und zwei gute Paraden des Goalies von Blue Stars verhinderten eine frühzeitige Führung. Doch in der 2. Hälfte

Trainer Roger Schneebli und sein Team: Manu, Shani, Muriel, Melis, Arbnora, Maria, Jasmin, Nele, Valeria, Samantha, Martina, Sina, Nadia, Elia, Laura und Michela. (Bild zvg.) konnte Nadia nach einem Steilpass von Jasmin von der Mittellinie aus endlich das kleine Runde in das grosse

Eckige versenken. Der Jubel war gross – die Freude nach dem Schlusspfiff noch grösser ...

Ämtler Streethockeyaner scheiden aus dem Cup aus

In den vorderen Rängen

SHC Bonstetten-Wettswil scheitert an Biel

Die Saison 2011/12 hat für alle Teams des UHC Dragons Knonau erfolgreich begonnen. Kein Team reiste bisher ohne mindestens einen Sieg aus einer Spielrunde (jeweils zwei Spiele) nach Hause.

Bonstetten-Wettswil schied am vergangenen Samstag mit einer deutlichen Heimniederlage von 7:15 gegen die NLA-Mannschaft aus Biel aus dem Schweizer Cup aus. Grund für die schwache Leistung kann nicht alleine das Fehlen von drei Stammspielern sein. Mit Jerome Weber, Roman Zimmermann, Sascha Jucker musste man auf drei wichtige Stammspieler verzichten, welche man mit Spielern aus der zweiten Mannschaft und den A-Junioren ersetzte. Der Gegner der SHC AegertenBiel erzielte in den zwei vorangegangenen Meisterschaftspartien jeweils 16 Tore und darum war man gewarnt vor der Offensivstärke der Seeländer. Schon von Beginn weg war das Spiel der Zürcher von vielen Abwehrfehlern begleitet. Man verlor entscheidende Duelle in der Verteidigung und so war es nicht weiter verwunderlich, dass man schon bald mit 2:0 im Rückstand lag. Sven Bürki brachte dann aber das

Heimteam zurück ins Spiel, indem er einen Konter erfolgreich zum 1:2 Anschlusstreffer ausnütze. Anstatt den Ausgleich anzupeilen, liess man sich aber ein weiteres Mal in der Abwehr übertölpeln und die Gäste schoben dankbar zum 1:3 ein. Zwar war man in der Offensive nicht sonderlich effizient und liess eine Vielzahl an Kontermöglichkeiten ungenutzt, doch es war wie bereits im letzten Spiel die Abwehr, welche deutlich abfiel. Ohne dass der Gegner sich sonderlich bemühen musste hiess das Verdikt nach dem ersten Drittel 2:5 zugunsten der Berner. Im zweiten Drittel kam dann zudem noch der Totaleinbruch. Die meisten der 6 Gegentore fielen innert weniger Minuten, was für die Partie bereits vorentscheidend war. Bedenklich war das Ganze vor allem auch darum, weil man selber häufig in Überzahl spielen konnte und ausser einem einzigen Treffer nichts aus den Situationen zu Stande brachte. Im letzten Drittel wurde dann noch eine Matchstrafe gegen die Bieler ausgesprochen,

was die Zürcher nutzten, um ein wenig Resultatkosmetik zu betreiben. Zu mehr reichte es aber nicht mehr und man musste sich mit einer 7:15-Niederlage sang- und klanglos aus dem Cup verabschieden. Die momentane Verfassung der Mannschaft gibt Anlass zur Sorge, ob man sich länger aus dem Strichgeschehen in der Meisterschaft raushalten kann. Die optimale Gelegenheit, um wieder Tritt zu finden, wäre am nächsten Sonntag in Bettlach. Ein Sieg gegen die Solothurner würde wieder viel Selbstvertrauen geben und vor allem wichtige Punkte für die Distanz zum Strich einbringen. Das Team muss aber dazu schwer an sich arbeiten und einen ganz anderen Auftritt hinlegen als in den letzten beiden Spielen. Die zweite Mannschaft musste sich im Cup ebenfalls deutlich mit 14:4 gegen den Ligakontrahenten SSV Gals geschlagen geben. Die A-Junioren konnten ihre Siegesserie fortsetzen, während die B-Junioren eine von drei Partien gewinnen konnten.

Erfolgreicher Start der Knonauer Drachen

Die Herren sind nach drei Spieltagen mit vier Siegen auf dem 4. Rang. Das Saisonziel lautet Aufstieg. Trainer Simon Klingler kann die besten Drachen-Kräfte auf sein Kleinfeld-Team vereinen, weil man diese Spielzeit nur mit einem Team bestreitet. Das neu formierte A-Juniorenteam stellt die grösste Überraschung dar, steht mit vier Siegen aus sechs Spielen an 3. Stelle und ist ebenfalls auf Zielkurs. Das Saisonziel lautet, sich in der vorderen Tabellenhälfte zu platzieren. Coach Pascal Gut kann meistens auch auf die starken B-Junioren zurückgreifen, die sein Team hervorragend ergänzen. Auch die B-Junioren selber liegen auf dem 3. Rang. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden sind sie immer noch ungeschlagen. Am nächsten Spieltag geht es für das Team von Gian

Fenner gegen die unmittelbar Vorund Hinterplatzierten in der Tabelle. Danach wissen unsere B-Junioren, ob sie um die Finalrunde mitspielen können, was das definierte Ziel ist. Die C-Junioren überraschen mit einer sehr starken Offensive. Auch sie liegen auf dem 3. Rang mit drei Siegen aus vier Spielen. Mit 62 geschossenen Toren weist das Team von David Isler mit +31 das beste Torverhältnis aus. Im Gegensatz zu den anderen Knonauer-Drachen-Teams, spielen die D-Junioren ihre Meisterschaft nicht bei Swiss Unihockey sondern bei der Junioren Liga Zentralschweiz. Dort erkämpften die Jüngsten drei Siege aus sieben Spielen. Das Team von René Nietlispach und Fredi Haab liegt damit auf dem 5. Zwischenrang. Am Wochenende vom 14. und 15. Januar 2012 können die Spiele der Dund B-Junioren sowie Herren an der Heimrunde in der Halle Schachen in Bonstetten live mitverfolgt werden. Roger Liechti Resultate, Tabellen und Spielberichte unter www.dragons-knonau.ch.


Extra

Freitag, 11. November 2011

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Der Adler in Kappel wurde flügge Eine Freitagnacht im Säuliamt

Fachstelle Jugend Kompetenzzentrum Alte Jonentalstrasse 3 8910 Affoltern Sehr geehrte Damen und Herren Die Behauptung, dass in den heutigen Zeiten die Jugendlichen vielerlei Gefahren ausgesetzt sind, dürfte für das Team der Jugendarbeit Affoltern kein Geheimnis sein. Mit verschiedenen Projekten unterstützen Sie die Heranwachsenden und tragen viel zur Prävention bei. Von Ihrer Stelle und auch von anderen Organisationen wird sehr viel unternommen, um die Jugendlichen zu animieren am politischen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Hunderte von Vereinen, Sportklubs und Freizeiteinrichtungen tun ein Übriges. Den jungen Leuten wird heute in Sachen Freizeit ein umfassendes Angebot offeriert. Sogar im kulturellen Bereich wird mit fantasievollen Aktionen die bildende Kunst gefördert. So las ich in dieser Zeitung, dass mit grossem Elan ein GraffitiWorkshop durchgeführt wurde. Eine bestechende Idee, gibt es doch auch im Säuliamt noch immer leere, öde und graue Betonmauern. In meiner Jugendzeit wäre so etwas völlig unmöglich gewesen. Ganz persönlich wundert es mich, dass ich mit meinem Jahrgang doch noch einigermassen den «Rank» fand. War mir doch eine derartige Fülle von begleiteten Freizeitaktivitäten verwehrt. Einschränkend allerdings befürchte ich, dass der Begriff «legale Graffiti» anlässlich dieses Workshops nur suboptimal vermittelt wurde. Vielleicht ist diese Vermutung aber nichts als eine bösartige Unterstellung eines alten Knackers. Meine Feststellung, dass sich in den letzten Tagen die farbigen Tags auf den privaten Gemäuern im Knonauer Amt auffällig vermehrt haben, kann natürlich einen ganz anderen Ursprung haben. Vielleicht besuchen diese Sprayer ja einen der nächsten Workshops mit dem Titel «Selbstverantwortung mit Anstand und Respekt». Natürlich immer davon ausgehend, dass ein solcher auch stattfindet. Freundliche Grüsse Martin Mullis

D

ie Unterschiede könnten nicht eindeutiger sein. Da stehen die geschichtsträchtigen Gebäude des Kloster Kappels im fahlen Licht einer Novembernacht. Durch die Nebelfetzen dringt der Schrei einer Eule und taucht das Szenario in ein unwirkliches und gespenstiges Bild. Nur einen Katzensprung daneben leuchten die Fenster des Restaurants Adler einladend hell und bereits auf dem Parkplatz hört man Gelächter und fröhliche Klänge. Im Restaurant Adler wird ein Fest gefeiert. Zwei Musikanten spielen in der vollen Wirtshaus Gassenhauer, Schnulzen und alte Hits.

Lüpfige Melodien Die Gäste singen mit, schunkeln, lachen – und die Stimmung steigert sich im Viertelstundentakt. Ein offensichtlich unwissender Bursche erkundigt sich bei einer älteren Dame nach dem Grund des Fests. Die Vorzeigeoma erklärt, dass Wirtin Renata Schönbächler das Wirtshaus nun seit fünf Jahren führt. Und ausserdem würde auch jemand vom Bedienungspersonal heute Geburtstag feiern, fügt sie an. Für die vergnügliche Runde am Tisch genügend Gründe, um die Gläser klirren zu lassen und den beiden Frauen zu gratulieren. Die lüpfigen Melodien der Musikanten und das fröhliche Gelächter in der heimeligen Wirtsstube fanden den Weg bis zum nahen Kloster, wo die Eule in einer Nische des ehrwürdigen Gemäuers sass und sich über die aussergewöhnlichen Geräusche wunderte. (mm)

Fröhliches Fest im Adler zu Kappel: Renata Schönbächler (rechts) feiert mit ihren Gästen. (Bilder Martin Mullis)

Musik und Stimmung bis tief in die Nacht .

zwischen-ruf

Da bewegte sich die dunkle Socke

E

rinnert Ihr Euch an die Zoll-Geschichte? Wie meine alte Mutter im heissen Auto ihren ebenfalls heissen Kopf zwischen die Hände nahm, weil sie sich wegen ihrer Tochter schämte? Nun, dieser Aufregung nicht genug: Es sollte bald die nächste folgen: Sie wohnt im fünften Stock, wollte in den Keller fahren und holte den Lift. Zwei Männer waren bereits drin und die Lifttür ging ganz schnell wieder zu, bevor sie überhaupt

‚einsteigen’ konnte. Die Männer drückten die Tür wieder auf und so konnte meine Mutter doch noch mitfahren. Der Lift aber nahm diese Gewalttätigkeit übel. Er fuhr zwar nach unten, blieb jedoch dort mit lautem Knall stehen und verweigerte die Türöffnung. Meine Mutter drückte den Alarmknopf, vermutlich ununterbrochen, und die beiden Männer drückten die anderen Knöpfe – 1. Stock, 2. Stock usw. Nichts geschah. Aber

schliesslich hatte doch ein Hausbewohner das Schrillen gehört. Er holte aus einem Feuerlöscherkasten einen Vierkantschlüssel und öffnete damit die Lifttür, die nur halb zu sehen war. Der Lift war zu weit hinab gefahren. Die Männer kletterten heraus und meine Mutter wurde an ihren Armen hoch gezogen. Ja, ich glaube, dass sie da den Kopf wieder zwischen die Hände nahm... Erst neulich hatte sie bereits eine für ihre – und auch für mei-

wetter

gedankensprünge

«Disco-Unfälle» fordern zu viele junge Menschenleben bfu-Studie zum Strassenverkehrs-Unfallgeschehen in den Wochenend-Nächten.

bauernregel «Wie St. Martin (11. November) führt sich ein, soll zumeist der Winter sein.»

ne – Begriffe ganz fürchterliche Aufregung erlebt. Sie sah eine Art dunkles Knäuel am Boden in ihrem Schlafzimmer liegen. Seltsam. Sehr seltsam. Hatte sie eine dunkle Socke fallen lassen? Sie ging näher, o Gott, da bewegte sich die dunkle Socke und wurde grösser und grösser, bekam Flügel!!! Grosse Flügel!! Eine Fledermaus!! Schnell öffnete sie die Balkontür – und dann: Erst mal sich hinsetzen und Kopf zwischen die Hände... Ute Ruf

Unfälle von jungen Fahrzeuglenkern in Wochenend-Nächten lösen in den Medien jeweils grosses Echo und in der Bevölkerung tiefe Betroffenheit aus. Zu Recht, verunfallen doch bei diesen sogenannten Disco-Unfällen häufig mehrere junge Erwachsene schwer. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung analysiert in einer Studie das Unfallgeschehen und schlägt Präventionsmassnahmen vor, insbesondere eine stärkere Gewichtung unfallrelevanter Einstellungen in der Fahrausbildung. Eine Auswertung der Strassenverkehrs-Unfallstatistik nach Tageszeit und Wochentag zeigt, dass sich das Unfallgeschehen in den WochenendNächten deutlich von jenem in den Nächten unter der Woche unterscheidet. Während die Anzahl schwerer Personenschäden unter der Woche im Verlauf des Abends markant abnimmt, entfällt diese Reduktion in den Wochenend-Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonn-

tag. Dabei sind es in den allermeisten Fällen junge, männliche Neulenker, die ein markant höheres Risiko aufweisen, einen schweren Unfall zu verursachen. Der häufigste Unfalltyp ist dabei der Schleuder-/Selbstunfall, gefolgt von der Kollision mit einem festen Objekt am Fahrbahnrand.

Verletzungsschwere auffällig hoch Allein in den Wochenend-Nächten sind durchschnittlich 52 Getötete und 410 Schwerverletzte pro Jahr (19992009) zu verzeichnen. Mit 285 Getöteten pro 10 000 Personenschäden ist die Verletzungsschwere auffällig hoch (übrige Unfälle: 155). Mit 48% (davon 42% Männer und nur 6% Frauen) stellt die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen fast die Hälfte aller schwer verletzten und getöteten PW-Insassen. Bei 66% dieser jungen PW-Lenker stellt die Polizei unangepasste Geschwindigkeit fest; bei 48% besteht der Verdacht auf Alkohol, bei 8% auf Drogen. 50% der involvierten Junglenker haben den Führerausweis erst seit maximal eineinhalb Jahren; 20% sogar weniger als ein halbes Jahr.

Herbstzeitlos Der Badestrand am Nebelmeer Bleibt wohl auch heute wieder leer Denn in den grauen Nebelschwaden Will niemand tauchen oder baden Martin Gut

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Veranstaltungen

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Montag, 28. November 2011 Zibelemärit Bern (inkl. Kaffee/Weggli) 06.30 Uhr Fr. 39.– Dienstag, 6. Dezember 2011 Fr. 79.– Chlausfahrt – Eschholzmatt 10.00 Uhr (inkl. Mittagessen u. Chlaussäckli) Voranzeige Sonntag, 1. Januar 2012 Neujahrsfahrt (inkl. Mittagessen u. Musik) Fr. 75.– Ferienreisen/ Weihnachtsmärkte 2011 Donnerstag, 1. Dezember 2011 Konstanz 09.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 38.– Mittwoch, 7. Dezember 2011 Stuttgart inkl. Kaffee/Weggli 08.00 Uhr (ID erforderlich) Fr. 52.– 15. bis 17. Dezember 2011 Kastelruther Spatzen Klingende Bergweihnacht in Seefeld pro Person DZ/HP Fr. 410.– inkl. Carfahrt, Konzerteintritt und Ausflug nach Innsbruck Über Ihre Anmeldung freuen wir uns.

Ausstellung «LEBENS-KONTUREN» 13. November bis 11. Dezember 2011

Ena Lindenbaur Kompositionen

Eva Ducret Objekte

Ferdinand Seiler Bilder Vernissage: Einführung:

Sonntag, 13. Nov. 16–19 Uhr Nana Pernod 17 Uhr Kunsthistorikerin Chanteuse: Karin Mari Apéros jeden Sonntag 13 bis 17 Uhr Offen: Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Familie H. und U. Brändli-Riederer Hedingerstrasse 16, 8905 Arni AG Tel. 056 634 12 06, Fax 056 634 22 47 www.burestube-arni.ch info@burestube-arni.ch Wir haben

METZGETE Freitag bis Sonntag, 4. bis 20. November 2011 und 13. bis 22. Januar 2012 Ruhetag Mittwoch und Donnerstag. Bitte reservieren Sie Ihre Plätze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ursi, Heini und Personal


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