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14. Mai 2020 | Nr. 20 | 81. Jahrgang

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Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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Grenchner Stadt-Anzeiger, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, E-Mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch

WOCHENTHEMA

Alles wieder ein bisschen normal FREUDE HERRSCHT gleich doppelt! Zum einen gibt es in den Volksschulen wieder physischen Unterricht; zum andern herrscht morgen Freitag endlich wieder Markttreiben in Grenchen. Zumindest ein Stück zurück in die Normalität findet seit Montag auch in Ladenlokalen und Restaurants statt. GUT, DASS ES DIE PERSÖNLICHE GARAGE GIBT

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n der Klasse 2i von Lehrerin Lara Marino im Schulhaus Halden Grenchen wurden auf zwei so genannten Viruskarten Corona-Themen aufgearbeitet: Was war in den letzten acht Wochen besonders positiv, und was war weniger oder gar nicht gut. Für Lehrer Daniel Stephani (Klasse 6i, Schulhaus Halden) war es höchste Zeit, dass wieder etwas Normalität im Schulalltag eintritt. Homeschooling, das wurde Lehrern, Eltern und Schüler schnell klar, ersetzt den physischen Unterricht nicht.

Freude pur

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Die Stimmung unter den Lehrern und Schülern war am Montag einhellig: Es herrschte Freude pur. «Alle sind glücklich, wieder im Schulzimmer vereint zu sein», sagt Lehrerin Jolanda Vogt (Klasse 1h, Schulhaus Halden). Die Kinder hätten natürlich ihre

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Auch die Schülerinnen und Schüler von Lehrerin Lara Marino haben sich auf den Wiederbeginn des regulären Unterrichts gefreut! (Bild: Lara Marino) «Schulgspänli» ganz besonders vermisst. Spürbar werden die Einschränkungen durch die Vorsichts- und Sicherheitsmassnahmen aber nach wie vor stark. Die Kinder werden draussen abgeholt und gemeinsam und kanalisiert ins Schulzimmer geführt. Hinzu kommt das rege Hände waschen. «Das kostet auf jeweils viel Zeit», sagen die Lehrer übereinstimmend.

Markt mit viel Abstand

Morgen Freitag macht der Grenchner Marktplatz seinem Ursprungsgedanken wieder alle Ehre. Zwischen der Schild-Rust-Strasse und dem Zyt-

platz herrscht Markttreiben. Es sind nicht mehr Stände als sonst (20), aber die Abstände vom einen zum anderen Anbieter ist ungleich grösser als sonst. «Acht Meter sind es», sagt Stadtpolizist Kilian Messerli, verantwortlich für den Markt. Die Verkaufsflächen seien auf West oder Ost ausgerichtet. Die Marktstände stehen aufgrund der geltenden Vorsichts- und Sicherheitsmassnahmen also nicht mehr dort, wie sie sonst gewöhnlich stationiert sind. Noch offen sei im Moment, ob und wie ein Monatsmarkt stattfinden könne, sagt Kilian Messerli.

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Diverses

Donnerstag, 14. Mai 2020 | Nr. 20

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IMPRESSUM

amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau,Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel Tel. 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Inseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG, Neumattstr. 1, 5001 Aarau Inserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr Inseratepreis: mm sw CHF -.85 / mm farbig CHF 1.21 Stellen: mm sw CHF -.96 Immobilien: CHF -.96 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 521 Ex. (WEMF 2018) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regio-Kombis Plus Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Amtliche / Kirchen

Nr. 20 | Donnerstag, 14. Mai 2020

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Planauflage

Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen Einsprachefrist 29. Mai 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen. Grenchen, 14. Mai 2020

BAUDIREKTION GRENCHEN

KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Alle Gottesdienste und Anlässe sind abgesagt. Pfarrteam und Verwaltung sind telefonisch und per Mail erreichbar. Besuchen Sie unser «Wort zur Zeit» auf www.grenchenref.ch und bleiben Sie gesund! RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Bis und mit Sonntag, 7. Juni sind alle Gottesdienste und sonstigen Anlässe abgesagt! Die Kirche bleibt während dieser Zeit geschlossen. Fürs persönliche Gebet steht Ihnen dieTaufkapelle zur Verfügung. Sie ist wie folgt geöffnet: Montag – Freitag 8.00 Uhr – 18.30 Uhr Samstag und Sonntag 9.00 Uhr – 18.30 Uhr CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Alle Gottesdienste und Anlässe sind bis voraussichtlich 8. Juni abgesagt. Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Gottesdienst und weitere Angebote auf www.emk-grenchen.ch

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REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE GRENCHEN-BETTLACH Mutation im Kirchgemeinderat/Nachnomination und stille Wahl Infolge Demissionen schieden Rita Bonino, Gerd Frera und Tanja Klaus aus dem Kirchgemeinderat aus. Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken besetzt werden, hat die Eingabestelle die Listenvertretung aufzufordern, innert Frist einen Wahlvorschlag einzureichen (§127 Abs. 1 GpR). Gemäss §127 Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR) gelten die vorgeschlagenen Personen als in stiller Wahl gewählt. Gemäss Wahlvorschlag der «Vereinigten Wähler aller Parteien», eingegangen am 11. Mai 2020, werden somit für den Rest der Amtsperiode 2017 – 2021 per 12. Mai 2020 als ordentliche Mitglieder des Kirchgemeinderates der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach als gewählt erklärt: , Hediger Xenia, 1986, Geschäftsführerin, Grenchen , Jost-Allemann Claudia, 1982, Sachbearbeiterin Treuhand, Bettlach , Schnyder-Bachmann Priska, 1975, Kundenberaterin, Grenchen Grenchen, 14. Mai 2020 Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach Sven Schär, Kirchgemeindeschreiber Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im öffentlichen Publikationsorgan (§157 und §160 GpR).

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Nr. 20 | Donnerstag, 14. Mai 2020

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Video-Streaming ist am Boomen

GRENCHEN Für die einen ist das TV-Gerät antiquieriert, für die anderen ein unverzichtbares Mobiliar im privaten Haushalt. In den letzten Wochen hat der Fernseher jedenfalls ein Revival erlebt – bei Jung und Alt. Kurt M. Hohler, Geschäftsführer der Gemeinschaftsantennen-Anlage Grenchen, kurz: GAG, hat noch andere Wellengänge bei den Multimediadiensten beobachtet. JOSEPH WEIBEL

Gibt es eine Erklärung dafür? Wir gehen davon aus, dass diese Nutzer so den virtuellen Kontakt zu ihrem Heimatland, besonders in dieser Zeit mit geschlossenen Grenzen, noch verstärkt suchen.

H

err Hohler, als Telekommunikationsunternehmen sind Sie gut unterwegs – auch jetzt während der Corona-Krise? Kurt M. Hohler: Die Corona-Krise geht natürlich auch an uns nicht spurlos vorbei. Wir haben bereits zu einem frühen Zeitpunkt einen Corona-Krisenstab gebildet und als erste, äusserlich sichtbare Massnahme am 13. März den Showroom geschlossen und Kunden mittels Abholtisch ausserhalb bedient; seit vergangenen Montag ist er wieder geöffnet. Die Schliessung diente in erster Linie dem Schutz unserer Kunden, aber auch der Mitarbeitenden. Im Weiteren arbeitete bis Ende letzter Woche jeweils die Hälfte der Mitarbeitenden im Homeoffice. Mit täglichen Videokonferenzen tauschten wir uns aus und wollten vor allem auch den sozialen Zusammenhalt sichern. Wenn es zu direkten Kundenkontakten kommt, halten wir uns strikte an die Schutzmassnahmen. Aber zu Ihrer eigentlichen Frage: Wir sind gut unterwegs … … das heisst konkret? Der Ausbau mit Glasfaserkabel in den 15 Gemeinden unseres Versorgungsgebietes läuft unvermindert weiter. Vor allem aber spüren wir einen starken Zuwachs im Bereich der Video Streaming Dienste, wo sich die Konsumenten auf Netflix, Sky Show oder Disney+, um drei Beispiele zu nennen, ihre Lieblingsfilme und Serien ansehen können. Aktuell registrieren

GAG-Geschäftsführer Kurt M. Hohler: «Wir haben in den letzten Jahren immer wieder in die Optimierung des Übertragungsnetzes investiert.» (Bilder: zvg) wir einen Zuwachs, der 50 Prozent über dem Üblichen liegt. Bedeuten überproportional mehr Pay-TV-Abonnenten nicht auch eine immer grösser werdende Last für das Übertragungsnetz? Wir haben in den letzten Jahren immer wieder in die Optimierung des Übertragungsnetzes investiert. Und dieser Einsatz zahlt sich jetzt aus. Wir sind nie ans Limit unserer technischen Reserven gestossen. In welchen Alterskategorien bewegen sich die Pay-TV-Kunden? Die Altersstruktur ist durchmischt. Auffallend war aber in den letzten Wochen die zusätzlichen Abonnenten von französisch- und italienischsprachigen Programmen in der Grössenordnung von jeweils 500 zusätzlichen Abonnenten.

Die klassischen Telekommunikationsanbieter wie Swisscom, Sunrise oder Salt haben in den letzten Jahren verstärkt in den Multimediamarkt eingegriffen und bieten nebst der Telefonie modernes Fernsehen an, ebenfalls mit einer Replay-Funktion für die Rückverfolgung beliebiger Sendungen während 7 Tagen. Das ist eigentlich Ihr «Hoheitsgebiet». Wie geht die GAG damit um? Unsere auf einer Android-Plattform basierende UHD Set-Top-Box ist bereits die 3. Generation, seit wir vor 10 Jahren diesen Dienst lanciert haben. Die 7-TageReplay-Funktion, nebst vieler anderer Features, ist das, was die Kundschaft am meisten begeistert. Und ja: Wir sind mit unseren Produkten sicher auf Augenhöhe mit den grossen Wettbewerbern! Konsumenten monieren immer noch, dass es zu unerfreulichen Sendeunterbrüchen kommt, wenn die Übertragungskapazität überlastet wird. Kämpfen Sie ebenfalls mit diesem Problem? Unser Übertragungsnetz verfügt über eine sehr hohe Verfügbarkeit sowie über eine grosse technische Reserve. Kurzzeitige Signalausfälle können gelegentlich durch den geplanten Netzausbau oder durch Software-Updates entstehen, nicht aber durch eine Überlastung – also Nein.

Wiederbeginn des Schulunterrichts: Freude herrscht! GRENCHEN Der Schulstart ist gelungen. Nach acht Wochen «Zwangspause» vom physischen Unterricht sind nach dem ersten Wiedereinstiegstag alle Beteiligten glücklich: die Eltern, Kinder und auch die Lehrer. Wir haben bei drei Lehrerinnen und Lehrer im Schulhaus Halden nachgefragt.

Was unmissverständlich und sichtbar zum Ausdruck kam, war die grosse Freude von Kindern und auch Lehrern auf den Wiederbeginn des physischen Unterrichts. «Das Ankommen war sehr wichtig für uns alle», resümiert Jolanda Vogt. Der erste Halbtag in der Schule wurde zur Erzählstunde genutzt, aber auch für die Automatisierung der Regeln im Zusammenhang mit Corona. Alle drei Lehrkräfte berichten übereinstimmend von Kindern, die sich sehr wohl bewusst seien, was man in dieser Hinsicht von ihnen erwarte. Nachteilig erweise sich

Wer 5G hört, denkt auch an gesundheitliche Schäden. Darauf gründen auch die Bedenken der Politik. Bisher konnte der Beweis für eine Gesundheitsschädigung nicht erbracht werden. Tatsache ist, dass die Infrastruktur weitgehend vorhanden ist und in absehbarer Zeit auch z. B. in der Industrie zur Anwendung finden wird, weil hier Technologien zum Einsatz kommen, die auf die Vorteile von 5G ausgerichtet sind.

Auch wenn es keine Schul- und Abschlussreise für die «Sechsteler» gibt, freuten sich die Kinder Klasse 6i auf den Wiederbeginn des physischen Schulunterrichts.(Bild: Daniel Stephani) der Zeitverlust, der sich durch das erforderlich und ständig wiederkehrende Händewaschen erfordert. «Das sind jeweils 10 bis 15 Minuten für die 18 Kinder in unserer Klasse», sagt Lara Marino. Im Grossen und Ganzen hätten die Kinder einen hohen Wissensstand über die Vorsichtsmassnahmen.

«Eltern haben Grosses geleistet»

Kontaktlos waren Lehrer, Eltern und Kinder nie in den letzten zwei Monaten. Im Gegenteil. Das Homeschooling erforderte ein engmaschiges Kommunikationsnetz. Ob das in der Theorie ausgearbeitete Konzept dann auch in der Praxis funktioniert, wusste man damals noch nicht. Daniel Stephani: «Die vergangenen Wochen waren in dieser Beziehung aufwändig. Wir haben aber schnell einmal einen guten Mittelweg gefunden, technische und analoge Kommunikationswege zu vereinen.» Wichtig sei gewe-

sen, dass man die Eltern gut in den Prozess miteinbezieht. «Für sie durfte das Vorgehen auch nicht zu kompliziert sein.» Der Fernunterricht konnte nur funktionieren, wenn alle Beteiligten am gleichen Strick ziehen. «Das ist geschehen», sagen auch Lara Marino und Jolanda Vogt übereinstimmend: «Wir winden den Eltern ein grosses Kränzchen. Sie haben toll mitgemacht und Grosses geleistet.» Die drei Lehrerinnen und Lehrer vom Schulhaus Halden sind optimistisch, dass sich der «normale Schulalltag» schnell wieder einstellen wird. «Die Kinder sind auf die nötigen Massnahmen gut eingespielt und halten sich an die Regeln», heisst es von allen Seiten. Im Schulzimmer von Daniel Stephani gab es am Montagmorgen ein Wermutstropfen: «Die Klasse ist enttäuscht, dass sie zum Abschluss in der Mittelstufe weder eine Schulnoch Abschlussreise erleben dürfen.»

Auf der einen Seite herrscht ein Rennen für noch schnellere Daten, auf der anderen Seite führen WifiNetze in Haushaltungen immer wieder zu unliebsamen Störungen. Müsste man nicht zuerst diese Problematik beheben? Wenn z. B. in einer Mehrfamilienliegenschaft viele Netze gleichzeitig aktiv sind, so kann das durchaus zu Störungen führen, bzw. zu einer Verlangsamung der Übertragungsgeschwindigkeit. Aber auch ein ungeeigneter Standort von Modem/Router (z. B. in einem Schrank oder hinter Möbeln) oder ein zu kleines Internet-Abonnement, können das Surferlebnis schnell mal trüben. Durch Analysen und Beratungen unserer Mitarbeitenden in Kundendienst und Technik können oftmals die Ursachen eruiert und behoben werden. Sie bieten seit 14 Jahren Festnetztelefonie an und seit sieben Jahren Mobiledienste. Sind Sie mit den bisherigen Erfolgen zufrieden? Alleine im Mobile-Bereich verzeichnen wir jährliche Zuwachsraten von 35 bis 40 Prozent, auch die Festnetztelefonie hat sich sehr gut entwickelt, letztere stagniert zwangsläufig durch die grosse Verbreitung von Smartphones. Aber alles in allem sind wir mit dem Erreichten sehr zufrieden. Arbeiten Sie auch mit regionalen Detailhändlern zusammen? Ja. In Grenchen mit EP:Digirama und in Pieterlen mit Martin Reber Radio TV. Diese Kooperationen sind für uns sehr wertvoll.

AKTUELLES AUS DEM MUSEUM

Adieu nach 11 Jahren

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Regeln automatisieren

Wann kommt 5G? Das entscheiden die Politik, letztlich die Kantone und Gemeinden, die noch Zurückhaltung zeigen. 5G verspricht u. a. höhere Datenraten. Die Technik wird bis zu 100 Mal schneller als der heutige Mobilfunkstandard sein.

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chulkinder haben die letzten Wochen, die geprägt waren mit grossen Präsenzzeiten zu Hause, wenig Abwechslung im Freien und Homeschooling, am ersten Schultag seit der Schliessung am 16. März 2020 im Unterricht unterschiedlich verarbeitet. Daniel Stephani, Lehrer der Klasse 6i im Schulhaus Halden, spürte seitens der Schüler nur wenig Bedürfnis, darüber zu reden. Anders bei Lara Marino (Klasse 2i) und Jolanda Vogt (Klasse 1a). Das Thema Corona mit all seinen Begleiterscheinungen wurde bei Unterrichtsbeginn auch von den Kindern noch einmal thematisiert.

Ihr Geschäft beschränkte sich anfänglich auf die Datenübertragung von Fernsehbildern in die Haushalte. Mittlerweile gehören Sie zu den Gesamtanbietern mit Telekommunikation, IT und Multimedia. Woher beziehen Sie das Know-how? Wir sind einer von 23 Verbundspartnern der Quickline-Allianz, die rund 400 000 Haushalte in der Schweiz bedient und profitieren vom Know-how eines führenden Anbieters von Unterhaltung und Kommunikation. Weiter verfügen wir auch über sehr gut ausgebildete und kundenorientierte Mitarbeitende. Mit dem kontinuierlichen Ausbau mit Glasfasern und neusten Technologien sicher wir einerseits die Basis für z. B. immer schnelleres Internet, können andererseits aber auch grosses Know-how in vielen Bereichen für die Firma generieren.

nde Mai höre ich nach 11 Jahren als Museumsleiterin auf, um mich einer anderen beruflichen Herausforderung zu widmen. Auf diese lange Zeit blicke ich mit wunderbaren Erinnerungen zurück. Ich bin dankbar für die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen, die es freute, sich mit der Geschichte der Stadt und Region Grenchen und den unzähligen Geschichten, Bildern und Objekten auseinanderzusetzen. Zum einen waren es die vielen Kinder, die mit ihrer Klasse oder Familie die Geschichte unserer Region via Museum kennen lernen durften. Zum anderen gab es auch ganz viele tolle Begegnungen mit sogenannten «Zeitzeugen», welche uns ihre Geschichten und ihre Gegenstände anvertraut haben.

Teamarbeit

Nicht zu vergessen sind die vielen Freiwilligen, welche sich im Stiftungsrat, in der Museums-Gesellschaft, dem Beirat oder auch in einer Arbeitsgruppe ehrenamtlich engagieren und ihr Wissen und ihre Beziehungen zum Gelingen von zig Projekten beitragen. Wir haben es «geschafft», dass unser Museum lebt und von den verschiedensten Menschen besucht wird. Unser Museum verändert sich

ständig, es sammelt Gegenstände, Bilder und Geschichten aus der Region Grenchen, um sie zu erhalten und der Bevölkerung «Identität» zu vermitteln. Der neue Museumsleiter Marco Kropf und das bisherige Team freuen sich, weiterhin interessante Ausstellungen und Veranstaltungen zu organisieren.

Museum wieder offen – auch über Sommer

Seit dem 13. Mai ist das Museum für Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen wieder geöffnet. Es dürfen sich max. 15 Personen gleichzeitig im Museum aufhalten. Die Ausstellungen sind im «Einbahnsystem» zu besuchen. Leider sind noch keine Veranstaltungen zugelassen. Wegen der mehrwöchigen Schliessung wird jedoch auf die Sommerpause verzichtet und das Museum also auch in den Sommerferien geöffnet sein. Ich danke Ihnen für das mir entgegengebrachte Vertrauen in all den Jahren. Bleiben Sie neugierig, erkunden Sie Ihre Heimat, leben Sie im Hier und Jetzt und wirken Sie aktiv an der Zukunft mit! Kultur-Historisches Museum Grenchen Absyte 3 Postfach 635 2540 Grenchen 032 652 09 79 www.museumgrenchen.ch


Massnahmen Coronavirus: Was ist aktuell erlaubt, und was bleibt weiter verboten? Die Situation um Corona hat sich etwas entspannt, und Lockerungen sind deshalb Schritt für Schritt möglich. Damit dies so bleibt, gelten weiterhin strikte Verhaltensregeln und Hygienemassnahmen. Schulen, Läden, Restaurants und alle weiteren Betriebe haben entsprechende Schutzkonzepte erstellt. Zentral sind weiterhin die Distanz- und Hygieneregeln:

Ausgehen Veranstaltungen Märkte Erlaubt – Gastronomie: Einzelne Gästegruppen bestehend aus maximal vier Personen oder Eltern mit ihren Kindern. Die Konsumation erfolgt ausschliesslich sitzend. – Märkte: Sofern die Bewilligung durch die Gemeinde vorliegt. Dabei gilt unter anderem: • Personenbegrenzung für den gesamten Markt: Pro zehn Quadratmeter ist eine Person erlaubt, oder die Stände werden mit einem Mindestabstand von acht Laufmetern angeordnet. • Pro zwei Quadratmeter Stand darf eine Person Kunden/-innen bedienen. • Pro Verkäufer/-in darf nur ein/-e Kunde/-in am Stand stehen. • Keine Selbstbedienung. – Museen, Bibliotheken und Archive (ausgenommen Lesesäle) sind wieder geöffnet. – Treffen in der Öffentlichkeit von fünf oder weniger Personen, wenn diese eine Distanz von mindestens zwei Metern einhalten. Verboten – Gastronomie: Betriebe mit ausschliesslich stehender Konsumationsmöglichkeit bleiben geschlossen. – Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Kinos, Theater und Zoos; voraussichtlich geöffnet ab 8. Juni.

Sportaktivitäten Erlaubt – Aktivitäten im Breitensport von Einzelpersonen und in Gruppen bis zu fünf Personen ohne Körperkontakt. – Trainings von Leistungssportlerinnen und -sportlern, die Angehörige des Kaders eines nationalen Sportverbands sind, oder die als Einzelpersonen in Gruppen bis zu fünf Personen oder als beständige Wettkampfteams trainieren. – Trainings mit Körperkontakt von Teammitgliedern, die einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb angehören (Leistungs- und Spitzensport). – Fitnesscenter mit Schutzkonzept, ohne Wellnessbereich. Einschränkungen – Schulanlagen – insbesondere Turnhallen – bleiben für Externe bis auf Weiteres geschlossen. – Hallen- und Freibäder dürfen nur für Trainings oder sportliche Aktivitäten geöffnet werden, nicht zur Freizeitnutzung.

Öffentlicher Verkehr Aus»üge

– Hallen- und Freibäder zur Freizeitnutzung; voraussichtlich geöffnet ab 8. Juni.

Verhaltensregeln – Umgehen Sie Pendlerzeiten morgens und abends.

– Treffen in der Öffentlichkeit von mehr als fünf Personen; voraussichtlich möglich ab 8. Juni.

– Wenn Sie den nötigen Abstand von zwei Metern nicht einhalten können, emp„ehlt sich, eine Hygienemaske zu tragen.

– Öffentliche und private Veranstaltungen von 1000 und mehr Personen bleiben bis Ende August untersagt (z. B. Dorffeste und Openairs).

РVerzichten Sie weiterhin auf touristische Reisen und Ausȟge.

Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117

Zäme uf Distanz corona.so.ch


Region

Nr. 20 | Donnerstag, 14. Mai 2020

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Kunst im anderen Licht: So schön! GRENCHEN Die Aufgabenstellung ist gar nicht so einfach: Wie rückt man ein Kunstwerk buchstäblich in ein anderes Licht oder in einen völlig neuen Blickwinkel? Der Fotowettbewerb des Grenchner Stadt-Anzeiger läuft weiter. Die Bedingungen und das Vorgehen sind auf der letzten Seite dieser Ausgabe noch einmal skizziert. JOSEPH WEIBEL

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n Grenchen stehen 118 Kunstwerke im öffentlichen Raum. «Kunst im öffentlichen Raum» ist ein bei der Stadtverwaltung erhältlichen Gratis-Führer. Schneller noch geht es mit einem Download dieses Führers: www.grenchen.ch (Stichwort in der Suchmaske eingeben: Gratis-Führer). Wir haben in den letzten Tagen erste Bilder von Leserinnen und Lesern erhalten.

Durch die Kunst geguckt Franz Gutknecht aus dem bernischen Murzelen ist nach eigenen Angaben oft in Grenchen anzutreffen. Die verschiedenen Skulpturen im öffentlichen Raum haben ihn ebenfalls zu kreativen Aufnahmen inspiriert. Trägt da der «Torso» von Heinz Schwarz im Kunsthaus-Garten eine Schutzmaske? Jedenfalls erscheint die Skulptur inmitten schönster frühlingshafter Blumenpracht. Das zweite Bild von ihm könnte den Titel haben: «Durch die Kunst geguckt».

Frohes Farbenspiel Trudi Gisske aus Bellach nutzte das schöne Wetter am vergangenen Sonntag und ging ebenfalls auf die Pirsch. Fündig wurde sie unter anderem im Vorgarten des Schulhauses IV und stellte «Adolescente» von Heinz Schwarz in ein frohes Farbenspiel.

Griff nach dem Vollmond Einer der «Drei Figuren» von Peter Travaglini greift bei der überaus kreativen Aufnahme von Peter Wyss aus Bettlach zwar nicht nach den Sternen, aber nach dem prächtigen Vollmond.

Der Schmetterling Mehr in den Süden gezogen hat es Esther Schlup aus Grenchen. Sie nutzte den «Neuron» von Marc Reist am Aareufer und eröffnet dem Betrachter eine wunderschöne Abendstimmung. Und last but not least ein Bild von Beatrice Freudiger aus Biel (unten). Auf was fällt der Blick bei der Plastik am Bahnhof Süd zuerst: auf die Schutzmaske oder den auf dem Kopf ruhenden Schmetterling?

Spiegelung Nicht vorenthalten wollen wir Ihnen auch zwei Bilder vom Grenchner Hans Burri. Der ehemalige Grenchner Bundesrat Hermann Obrecht (Obrecht-Denkmal von Ernst Suter im Lindenpark) spiegelt sich in der speziellen Optik, die Burri gewählt hat. Perfekt in Szene gesetzt hat Hans Burri auch die Graffiti von Lukas Wullimann und Philipp Kummli an der Südfassade der UBS Grenchen.

Spiegelung II Fredi Wälti aus Grenchen hatte unabhängig vom Grenchner Heinz Kohler das gleiche Sujet gewählt – eine gelungene Aufnahme beim Kunstwerk. Beide Hobbyfotografen haben die Spiegelung eines Kunstwerks im Kunsthaus-Garten gewählt, um damit die «Drei Figuren» an derselben Stätte ins Licht zu stellen. Wir zeigen die Aufnahme von Fredi Wälti.

Blick ins Blaue «Tag und Nacht» bei der Eusebiuskirche war für Heinz Kohler der Ausgangspunkt für eine weitere Aufnahme. Das Resultat ist eine wunderschöne Morgenstimmung mit Blick auf den Turm der Eusebiuskirche, ins Grün und den blauen Himmel.


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Region

Nr. 20 | Donnerstag, 14. Mai 2020

«Eh, weisch – die kennsch doch?»

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NEWS

LEUZIGEN Auch in Leuzigen stand das öffentliche Leben in den vergangenen zwei Monaten wegen der Corona-Krise weitgehend still. Dies soll sich nun wieder ändern, und hinter den Kulissen ist einiges in Vorbereitung und man steht in den Startlöchern: Auch die neuste Ausstellung im Leuziger Museum wird bald wieder Besucher anlocken.

GRENCHEN

DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)

Aufgrund der Massnahmen rund um das Corona-Virus muss der FC Grenchen15 das beliebte und traditionelle Schüler- und Firmenturnier in diesem Jahr absagen. «Wir bedauern diesen Schritt sehr und haben bis zum Schluss gehofft, dass das Turnier im Juni doch noch stattfinden kann», bedauert Giovanni Eterno vom FC Grenchen15. Aufgeschoben sei aber nicht aufgehoben, sagt er. «2021 ist das Fussballfest auf dem Sportplatz Riedern fest eingeplant.» red

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euzigen ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern. Sie besteht aus einem Dorfteil und dem Weiler Brunnadern. Leuzigen liegt auf 456 m ü. M. als letztes Dorf des Seelandes zwischen der Aare und den Anfängen des Bucheggbergs. Es ist an drei Seiten vom Kanton Solothurn umgeben. Die nördliche Gemeindegrenze ist durch den gewundenen Flusslauf der Aare begrenzt. Von da aus erstreckt sich landwirtschaftlich genutztes Land hinauf bis zur Autobahn A5. Das Dorf weist nur kleine Höhenunterschiede von ungefähr 80 Höhenmetern auf. Geprägt ist der Leuziger Dorfkern von alten Bauernhäusern gemischt mit Neubauten entlang der Hauptstrasse und der Bucheggbergstrasse nach Bibern. Des Weiteren befindet sich hinter dem eiszeitlichen Moränenwal des Längenberges eine Siedlung mit dem Namen Brunnader. Speziell für die Gemeinde ist zudem, dass nebst der Einwohnergemeinde noch eine Burggemeinde existiert. Die Bevölkerungszahl pendelt seit Jahren zwischen 1200 und 1300 Personen.

Leuziger «Prominenz»

Ein wichtiger Bestandteil im Dorfbild stellt das Leuziger Museum dar. In der Zeit seines Bestehens ist das Dorfmuseum zu einer wichtigen Anlaufstelle für Ahnenforschende, Kulturhistoriker, Studenten und Schülern

Interessante Dokumente so weit das Auge reicht in der Ausstellung «Eh, weisch – die kennsch doch?». geworden und erntet immer wieder viel Bewunderung, Respekt und Anerkennung. Seit Mitte Februar besticht die neue Ausstellung «Eh, weisch – die kennsch doch?» mit einer genialen Idee: Bekannte Dorfnamen, berühmte Leute, aber auch unbekannte Bekannte stehen dabei im Mittelpunkt. Es handelt sich um eine Ausstellung über Leuziger Familien, Leuziger Leistungen und Leidenschaften in Gesellschaft, Politik und Sport. Das Museum ist zwar aus aktuellem Anlass vorläufig noch geschlossen, doch dies ändert sich voraussichtlich im August. «Wir sind in der privilegierten Lage, dass wir finanziell unabhängig sind. Es ist dann sogar möglich, dass wir die aktuelle Ausstellung bis Anfang 2012 zeigen können», sagt Susanna Kaiser. Dann wird die Ausstellung sich erneut den Leuziger Familien widmen, die schweizweit oder sogar weltweit Berühmtheit erlangt haben. Dokumente, Bilder, Kunstwerke erzählen die

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Die Leuziger Berühmtheit: Clown Gaston Häni.

Familiengeschichten ebenso wie Kleider, Bild- oder Tonaufnahmen. Zum Beispiel jene der Familie Häni aus einer Zirkusdynastie mit dem bekannten Clown Gaston, oder der Familie Britscheler mit ihren Verbindungen zu Chocolat Villars, oder der Familie Affolter, zu der der berühmte FussballTorhüter Martin Affolter zählt.

Ein Clown an der Vernissage

An der Vernissage besuchten einige «Berühmtheiten», die in der Ausstellung porträtiert werden, das Museum. Auch Clown Gaston und sein Onkel Oskar Häni erwiesen Leuzigen die Ehre. Die Ausstellung einmal grob zu besichtigen, dauert etwa 30 Minuten. «Aber aufgepasst, die Gefahr besteht, dass es einem den Ärmel reinzieht», hatte Peter Guntern an der Vernissage gesagt. Peter Guntern hat die Ausstellung zusammen mit Susanna Kaiser recherchiert und gestaltet. Dabei leisteten die beiden Initianten viel

Arbeit, um an sämtliche Informationen zu kommen, Stammbäume zu rekonstruieren oder Dokumente aufzufinden. Eine grosse Hilfe war dabei der pensionierte Lehrer Arnold Bader. Der Leuziger Lokalhistoriker hat dabei seine eigene Sammlung zur Verfügung gestellt. Einzigartig in der Museumslandschaft dürfte sowieso sein, dass das Dorfmuseum Turm eigentlich keine Kultursammlung anlegt, sondern nur im Ausnahmefall Gegenstände aufbewahrt, die mit dem Dorf im Zusammenhang stehen. Das Ausstellungsgut geht jeweils an den Leihgeber zurück, was den Ausstellern ermöglicht, jede Ausstellung mit einem leeren Raum zu beginnen. Und trotzdem bleibt von jeder Ausstellung ein vielfältiges Substrat zurück. Susanna Kaiser hofft, dass vielleicht ein Besucher plötzlich sagt: «Eh, dä kenni doch», und damit die Sammlung eventuell sogar noch ergänzt werden kann.

Schüler- und Firmenturnier 2020

GRENCHEN

Lindenhaus wieder geöffnet Seit diesen Montag darf im Lindenhaus in Grenchen wieder mit reduziertem Betrieb und einem erstellten «Rahmenschutzkonzept» offen gehalten werden. Die Anzahl Menschen im Jugendhaus ist limitiert. Das heisst, pro Jugendarbeiter können fünf Jugendliche im Haus verweilen. Die bis 15-Jährigen sind an keine Distanzregelungen untereinander gebunden; für ältere Jugendliche ist der nötige Abstand von zwei Metern gefordert. Die Leitung des Jugendhaus Lindenpark freut sich, diese Möglichkeit zu haben und ist gespannt, wie das reduzierte Angebot bei den Jugendlichen ankommen wird. red


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Coronavirus: Ausserordentliche Lage WOCHENMARKT GRENCHEN - MORGEN GEHT ES WIEDER LOS

Der Wochenmarkt kehrt zurück. «Grenchen – die Einkaufsstadt, mit allem was es täglich braucht» Am Freitag, 15. Mai ist Wochenmarkt mit vielen Frischprodukten. Wir wünschen den Marktfahrerinnen und Marktfahrer unter der Berücksichtigung der nötigen Schutzmassnahmen einen tollen Start!

Donnerstag, 14. Mai 2020 | Nr. 20 FOTOWETTBEWERB, WER MACHT MIT? EINSENDESCHLUSS: 30. JUNI 2020 Wie wirkt eine Skulptur, wenn man sie aus einem besonderen Blickwinkel fotografiert – und dabei ganz andere Bilder erzeugt. Der Grenchenberg, die Wandfluh, das Stadtzentrum oder eine mit Graffiti verzierte Fassade eines Gebäudes zaubern vielleicht eine spezielle oder reizvolle Stimmung herbei. Oder Sie «schiessen» ein lustiges Foto mit Ihrem Partner, von dem vielleicht nur die Füsse oder die Hände, oder ein Teil des Kopfes zu sehen sind. Es gibt viele Möglichkeiten. Zentral dabei ist, dass immer eine der 118 Skulpturen in Grenchen eine Rolle spielen. Wie Sie diese 118 Kunstwerke erreichen – zu Fuss oder mit dem Rad – erfahren Sie in der Broschüre «Kunst im öffentlichen Raum». Die gibt es gratis auf der Stadtverwaltung Grenchen. Sie können die Broschüre aber auch als PDF aus dem Internet herunterladen: www.grenchen.ch (Stichwort eingeben: Kunstführer). Die Fotos realisieren Sie entweder mit einer Digitalkamera oder dem Smartphone. Schicken Sie uns maximal fünf Bilder mit E-Mail oder besser mit dem Fotoübertragungsprogramm www.wetransfer.com, jeweils an die gleiche E-Mail-Adresse: redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch Nicht vergessen: Ihren Vor- und Nachnamen, Adresse und Alter. Die besten Bilder werden von einer Jury prämiert. Die Stadt Grenchen hat zehn Preise gestiftet: 1. Preis: ein Schlafsack, 23. Preis: ein Rucksack, 3. Preis: eine Sporttasche. 4. bis 8. Preis: je ein Saison-Abonnement für das Gartenschwimmbad in Grenchen; 9. bis 10. Preis: je ein Trostpreis. Eine Auswahl der besten Bilder werden zudem im Grenchner Stadt-Anzeiger publiziert.

Kunstwerk aus anderem Blick(-Winkel) (Foto: zvg)

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Grenchner Stadt-Anzeiger 20/2020

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Grenchner Stadt-Anzeiger 20/2020

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