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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 16. April 2020, 59. Jahrgang, Nr. 16

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«Ich möchte mich fürs Volk einsetzen»

Die Bauarbeiten schreiten voran

Am 17. Mai finden in Spreitenbach die Gemeindepräsidents- und Gemeinderatswahlen statt. Der 69-jährige Erhard Fricker (parteilos) kandidiert als Gemeinderat. Er möchte sich für das Volk einsetzen, sagte er im Telefoninterview. (rb) S. 10/11

Die Arbeiten an der zweiten Etappe der Limmattalbahn in Killwangen und Spreitenbach sind laut Bauleiter auf Kurs.

Coronakrise verändert Spitexvereine Die drei Spitexvereine Wettingen-Neuenhof, Killwangen-Spreitenbach und Würenlos stehen derzeit vor Herausforderungen: Die Limmatwelle hat nachgefragt, wie sie damit umgehen (LiWe) S. 14

RAHEL BÜHLER

Seit vergangenem Herbst gibt es in Killwangen und Spreitenbach mehrere Baustellen. Grund dafür ist der Bau der zweiten Etappe der Limmattalbahn. So wird zum Beispiel rund um den Bahnhof Killwangen-Spreitenbach oder entlang der Landstrasse in Spreitenbach gebaut. Bauleiter Michele Carrer sagt: «Wir sind auf Auf der Landstrasse in Spreitenbach laufen derzeit die Arbeiten für die LimmatKurs.» S. 6/7 talbahn. Sie wird bis an den Bahnhof Killwangen-Spreitenbach führen. Limmattalbahn

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WETTINGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Erreichbarkeit Gemeindeverwaltung Die Dienstleistungen stehen auch in der aktuellen Situation zur Verfügung. Die Verwaltung bietet einen Grossteil der Dienstleistungen telefonisch, elektronisch oder auf dem Postweg an. Der Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden wird nur noch gewährt, wenn vorgängig ein Termin vereinbart wurde. Die Bevölkerung ist gebeten, sich vor dem Gang zur Gemeinde telefonisch zu informieren. Sämtliche Verwaltungsstellen sind über die Zentrale 056 437 71 11 (Mo.– Fr., 8.30–12 und 13.30–16 Uhr) und www.wettingen.ch erreichbar. Termine können auch ausserhalb der aktuell geltenden Öffnungszeiten vereinbart werden. INSERATE

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Eine Festnahme und ein Brand

LESERFOTO

Die Kantonspolizei nahm am Samstag einen 58-jährigen Schweizer fest. Am Freitag rückte die Feuerwehr aus und löschte einen Brand am Lägernhang. Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat sie am Samstagabend einen 58-jährigen Schweizer in Wettingen festgenommen. Laut Polizei hatte er Drohungen gegen Angehörige und Behörden verbreitet. Der Mann wurde nach der Festnahme in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Gemäss Zeitungsbericht des «Badener Tagblatts» schrieb der festgenommene Arzt auf Facebook gegen die Coronamassnahmen und 5G-Antennen. Tags zuvor rückte die Wettinger Feuerwehr aus, um ein über 250 Quadratmeter grosses in Brand geratenes Waldstück am Lägernhang zu löschen. Die Brandursache ist unklar. (LiWe)

Brief eckt bei In einer Stellungnahme entschuldigt sich Christian Bassler, Präsident des Samaritervereins Lägern Wettingen, für einen Spendenaufruf des Schweizerischen Samariterbundes.

Normalerweise treffen sich die Jugendlichen der Jugendgruppe «YEah!» jeden zweiten Freitag. Im Moment funktioniert das via «Zoom», einen Online-Service mit Videofunktion. So haben die Jugendlichen Anfang April zum Beispiel «Werwölfle» miteinander gespielt. (zVg)

Am Samstag erhielten die Mitglieder, Sponsoren und Partner des Samaritervereins Lägern Wettingen Post vom Präsidenten des Vereins, Christian Bassler. Titel des Briefes: «Entschuldigung für den verwerflichen Spendenaufruf unserer Dachorganisation». Drei Tage vorher hatte der Schweizerische Samariterbund (SSB) einen Spendenaufruf gemacht, der an die Schweizer Haushalte ging. Im Brief schreibt Bassler: «Der Samariterverein Lägern Wettingen distanziert sich in aller Form von diesem Bettelbrief der Dachorganisation SSB und der damit verbundenen verwerflichen Art und Weise der Beschaffung finan-

INSERATE

Generalversammlung 2020 – schriftliche Stimmabgabe Die Verwaltungsräte der Raiffeisenbanken Lägern-Baregg und Würenlos haben aufgrund der aktuellen Situation entschieden, dieses Jahr eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Unsere Mitglieder informieren wir schriftlich.

Raiffeisenbank Lägern-Baregg in Baden, Birmenstorf, Ehrendingen und Wettingen Raiffeisenbank Würenlos in Würenlos, Spreitenbach und Neuenhof


WOCHE NR. 16 DONNERSTAG, 16. APRIL 2020

einigen an

«PERSÖNLICH»

zieller Mittel.» Es seien viele Samariter im Einsatz, so wie auch andere einen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise leisten würden, heisst es im Brief. «Wir sind klar der Meinung, dass es der falsche Zeitpunkt und vor allem die falsche Art und Weise ist, die Ertragsausfälle des Schweizerischen Samariterbundes zu kompensieren.» In diesem Sinne bat Präsident Bassler am Schluss des Briefes die Empfänger um Entschuldigung. Brief solle Engagement aufzeigen «Wir nehmen solche kritische Stimmen ernst», sagt die Medienverantwortliche Stefanie Oehler von der Dachorganisation SSB. Allerdings sei das Ziel der Sammlung, das grosse Engagement der Samariter in der Pandemiebewältigung aufzuzeigen. «Und die Spenden sollen dafür eingesetzt werden, die durch die Krise hervorgerufene finanzielle Belastung der Vereine und Verbände abzumildern.» (LiWe)

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Melanie Bär, Redaktionsleiterin

Liebe Leserinnen und Leser

Süsse Überraschung für die jungen Fussballer.

zVg

Osterfreude beim FC

«Der Ball ruht zwar bereits seit einiger Zeit beim FC Juventina Wettingen», schreibt René Fritische vom Verein. Weil viele Junioren ihrem geliebten Hobby nicht nachgehen dürfen, überraschte der Osterhase die Kinder und Jugendlichen an Os-

tern mit einem süssen Präsent. Er legte bei jedem Junior ein Ostersäckli in den Milchkasten. Auf diesem Weg wünschten die Trainer und der Vorstand des FC Juventina Wettingen allen schöne und gesunde Ostern. (zVg)

LESERFOTOS

Die Wettinger Leserin Helen Suter hat das erste Foto geschickt und schreibt dazu: «Zämehebe, zämestoh. Auch aus der Ferne kann man gemeinsam an etwas arbeiten.» Das Bild der Strickereien stamme zwar aus dem Zurzibiet, «aber auch in der Grafschaft Baden wird gestrickt und man kann die Strickarbeiten sowie Wollreste bei mir abgeben», so Suter. Das zweite Bild stammt von Leser Erich Neurauter: «Sogar im Eigi heisst es zwei Meter Abstand.» Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region mit Ihrer Kamera oder Ihrem Handy aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto an redaktion@limmatwelle.ch.

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Förster Peter Muntwyler hat sich vorgestern wieder gemeldet. Wie schon vor einer Woche, als er im Wald mit seinen Mitarbeitern sage und schreibe sieben Säcke voll Abfall eingesammelt hatte und an die Bevölkerung appellierte: «Entsorgt euren Abfall daheim.» Die Bilanz vom Osterwochenende sieht etwas besser aus: Drei gefüllte Säcke am Samstag und zwei am Dienstagmorgen. Das Fazit des Försters: «Immer noch zu viel Abfall, aber immerhin schon viel weniger als letzte Woche.» Wenn der liegen gebliebene Abfall im gleichen Masse weiter abnimmt, dann wäre der Wald in etwa drei Wochen abfallfrei. Eine schöne Vorstellung, finde ich! Bis in drei Wochen gibt es allenfalls auch eine Lockerung der Pandemiemassnahmen. Darüber würden sich wohl auch die meisten Schülerinnen und Schüler freuen. Denn die anfängliche Freude über die Schulschliessung ist mittlerweile bei vielen in Vorfreude auf die Schuleröffnung übergegangen. Das jedenfalls bekommt der Neuenhofer Realschullehrer Reto Geissmann immer wieder zu hören, wenn er mit seinen Schülern Videogespräche führt (Bericht S. 5). Gerade die Schüler, die in engen Verhältnissen in Blockwohnungen ohne Balkon und Garten leben, fühlen sich sehr eingeengt und freuen sich, wenn sie wieder raus dürfen – raus in die Schule! Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch


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NEUENHOF

Schulstart am Montag aus

«PERSÖNLICH»

Muriel Zweifel Freie Mitarbeiterin Limmatwelle und Studentin.

Lockdown. Die Universität Zürich stellt bis auf Weiteres ihren Präsenzunterricht ein. Diese Meldung erreichte uns Studenten vier Wochen nach Beginn des Semesters. In der fünften Woche dann der endgültige Entscheid: keine Vorlesungen bis Ende Mai. Somit bleiben die Hörsäle der Uni für dieses Semester geschlossen und ich bleibe wohl zuhause. Prüfungen werden je nach Studienfach online durchgeführt oder verschoben. Für die Studierenden bedeutet die Umstellung, dass die Vorlesungen und Seminare via Podcasts und Online-Konferenzen neu im Wohnzimmer stattfinden. In meinem Fall als Studentin der Kommunikations- und Medienwissenschaften funktioniert das mittlerweile gut und ich bin sogar froh darüber, nicht ständig nach Zürich pendeln zu müssen. Per Videochat treffe ich mich virtuell mit Freundinnen. Wir reden über die Situation und welche Konsequenzen sie auf unser Leben hat. Langeweile ist zum Glück noch kein grosses Thema. Im Gegenteil investieren wir die gewonnene Zeit, um unseren Hobbys nachzugehen, wie beispielsweise dem Biken. Weniger positiv ist, dass ich meinem Nebenjob als Bankettaushilfe in einem Zürcher Hotel nicht mehr nachgehen kann. Bereits vor den nationalen Massnahmen hatte das Tourismusunternehmen stark mit den Auswirkungen des Virus zu kämpfen. Mehr zu tun gibt es für jene, welche in ihrer Arbeit von dem Virus profitieren. So wie ein Freund von mir, der gerade fleissig Pizzas ausliefert. Mit Abstand am meisten Freude bereitet mir momentan das schöne Wetter. Sei es durch Gartenarbeiten oder Yoga-Sessions im Freien, gerne nutze ich die Gelegenheit und geniesse die Natur in vollen Zügen. Besonderen Anlass zur Freude hat auch mein Hund, mit dem ich nun des Öfteren längere Spaziergänge unternehme. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch

Ab Montag stellen die Schulen auf Fernunterricht um. Wie lange, hängt vom Entscheid des Bundesrats ab. MELANIE BÄR

Am Montag sind die Frühlingsschulferien zu Ende. Weil der Bundesrat die Pandemiemassnahmen verlängert hat, findet jedoch weiterhin kein Unterricht an der Schule vor Ort statt. Und trotzdem gibt es für die Schülerinnen und Schüler eine Änderung, wie die Neuenhofer Schulleiterin Renate Baschek sagt: «In den drei Schulwochen vor den Ferien ging es vor allem darum, Schulstoff zu üben und zu festigen, nach den Ferien wird hingegen neuer Schulstoff gemäss Lehrplan gelehrt.» Damit dieser Fernunterricht dann auch funktioniert, liefen die Vorbereitungen in den letzten Wochen auf Hochtouren. Allerdings wurde in der Neuenhofer Schule bereits vor zwei Jahren flächendeckend Office 365 eingerichtet. «Wir haben gut entschieden», so Baschek im Nachhinein und fügt an: «Die Coronakrise zwingt uns jetzt im besten Sinne dazu, uns auf diese Möglichkeit einzulassen und die zahlreichen Tools zu nutzen.» Allerdings seien nicht alle Lehrpersonen und Klassen gleich vertraut damit. Damit der Fernunterricht ab Montag gelingt, hätten sich alle ins Zeug gelegt und sich gegenseitig geholfen.

Zeichnung einer 3.-Klässlerin, wie sie die Welt unter Corona sieht. Analoger und digitaler Unterricht sind gewährleistet Wenn immer möglich, erfolge der Kontakt zwischen der Schule und den Schülern digital und wo nicht möglich telefonisch. Als Sofortmassnahme wurde zusätzlich das Kommunikationstool «Klapp» installiert. «Die meisten Schüler haben einen Internetzugang, nicht alle haben jedoch die notwendigen digitalen Möglichkeiten», sagt Baschek.

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Damit Schüler, denen kein Computer zur Verfügung steht, nicht benachteiligt sind, müsse der Unterricht auch analog erfolgen können. Insbesondere am Kindergarten und teilweise auch an der Primarschule wird das Material von der Schule deshalb in die Briefkästen der Schüler gelegt. «Wir haben auch unsere Schul-Website aufgerüstet und Unterrichtsmaterial und Lerninhalte für die Schüler und Eltern bereitgestellt.» Lehrplan wird eingehalten, Leistungen sind nicht promotionswirksam Auch beim Fernunterricht halten sich die Lehrpersonen an den jetzt gültigen Lehrplan. Allerdings sind die Beurteilungen nicht promotionswirksam. Wie werden die Noten fürs zweite Semester erstellt, die gerade bei Kindern in einer Übertrittsphase wichtig sind? «Beurteilungsbelege, die während der Phase des Fernunterrichts entstanden sind, fliessen nicht in die Note im Jahreszeugnis ein», sagt Baschek. Bei der Ermittlung der Zeugnisnote bestehe aber weiterhin ein Spielraum. Die Gewichtung der Beurteilungsbelege aus der Phase des regulären Unterrichts liege im Ermessen der Lehrperson. «Dabei kann auch


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der Ferne die Leistungsentwicklung berücksichtigt werden.» Beobachtet eine Lehrperson beispielsweise, dass ein Schüler während des Fernunterrichts eine positive Entwicklung in einem Fach- oder Kompetenzbereich gemacht hat, kann sie das bei der Ermittlung der Zeugnisnote vom Normalunterricht einfliessen lassen. «Schliesslich soll die Zeugnisnote den Leistungsstand des Schülers möglichst gut zum Ausdruck bringen.» Auf den Laufbahnentscheid habe der Fernunterricht keine Auswirkung, da die Entscheide bereits im Februar vor der Schulschliessung gefällt wurden. Selbstständigeres Lernen dank Fernunterricht Baschek glaubt nicht, dass der Fernunterricht zu Defiziten führt oder Einfluss auf die Laufbahn haben wird. Zwar könne der Unterricht aus der Ferne nicht gleich wie vor Ort abgehalten werden. Sie geht davon aus, dass zwischen 30 und maximal 50 Prozent des normalen Schulstoffs vermittelt werden können. Und dennoch sieht sie im Fernunterricht auch Chancen: «Qualitäten wie das eigenständige Lernen in eigenem Tempo, das Vertiefen in ein eigenes Thema oder der kreative Umgang mit den Möglichkeiten vor Ort kommen vermehrt zum Tragen.» Wenn Schüler merken würden, dass sie nicht ständig auf die Betreuung und Anweisungen durch eine Lehrperson angewiesen seien, sondern durch den Fernunterricht mehr Selbstständigkeit und Vertrauen in sich selbst gewinnen, sei dies viel wertvoller für die Zukunft, als den Schulstoff wie gewohnt «durchgenommen» zu haben. Zentral dabei ist für sie auch beim Fernunterricht die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schülern. «Es geht nicht darum, die Schüler mit Stoff abzufüllen, sondern ihnen sinnvolle Aufträge zu erteilen, die sie mehr oder weniger selbstständig erledigen können.» Das sei herausfordernd und gleichzeitig eine tolle Chance für Schüler und Lehrpersonen. Baschek weiss, dass dieser neue Unterricht auch von den Eltern viel fordere. «Gerade für Eltern, die jetzt Home Office machen, ist es nicht immer leicht», sagt sie und bedankt sich bei allen Eltern für den grossen Einsatz und das Engagement. «Es ist wirklich schön zu sehen, wie alle an einem Strick ziehen.»

PERSÖNLICH

AUS DEM GEMEINDERAT

Von Freude zu Vorfreude Unter der Rubrik «persönlich» geben verschiedene Personen Einblick in ihren Alltag in Zeiten der Coronapandemie. Im nachfolgenden Beitrag die Sicht von Reto Geissmann*, Realschullehrer in Neuenhof. Als bekannt wurde, dass die Schulen schliessen, war ich mit meinen Schülern gerade unterwegs. Sie haben gejubelt. Diese anfängliche Freude hat sich mittlerweile gelegt. Sie melden mir zurück, dass sie sich wieder auf den «normalen» Unterricht freuen. Seit einem Jahr läuft in meiner Klasse als Test das Pilotprojekt «papierloser Unterricht». Deshalb kennen meine Schüler die digitale Arbeitsform und verfügen über die dafür notwendigen Arbeitsgeräte. Die gesamte Kommunikation und Arbeitsorganisation des Fernunterrichts laufen in meiner Klasse über Microsoft Teams, die elektronische Plattform, die Chat, Besprechungen, Aufträge und Anhänge kombiniert. Ich stelle den Schülern wöchentlich individuelle Arbeitsaufträge zusammen, die sie zuhause erledigen. Dabei begleite ich sie online und bespreche die Aufträge im Anschluss mit ihnen. Jeden Tag bekommt die Klasse von mir eine kurze Videobotschaft oder Neuigkeiten in schriftlicher Form. Jeweils am Montag führe ich Videogespräche mit jedem einzelnen Schüler. Neben den schulischen Gesprächen versuche ich auch, die Befindlichkeiten wahrzunehmen und darauf einzugehen. Sie leben teilweise in engen Wohnverhältnissen, viele fühlen sich durch die Situation eingeengt. Sie sind froh um den Austausch mit mir und mit ihren Kollegen. Obwohl ich im persönlichen Coaching eingeschränkt bin, ermutige ich die Schüler auch zu täglichem Sport: Ich habe ihnen Kraft-, Ausdauer- und Yogaprogramme bereitgestellt und ermutige sie, diese Leistungen ebenfalls mit Bildern oder Videos zu dokumentieren und mir und der Klasse zur Verfügung zu stellen. Ich habe den Eindruck, dass sie es nutzen. Sie senden Bilder von ihrem Schrittzähler, beim Krafttraining oder Liegestützemachen. Die Schüler, die von den Eltern die Erlaubnis haben, gehen auch weiterhin joggen. Teilweise mit Geschwistern oder Eltern.

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Absage – Papiersammlung April Die nächste Papiersammlung vom Samstag, 25. April, findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt. Die Bevölkerung wird gebeten, das Papier nicht an den Strassenrand zu stellen. Besten Dank für die Mithilfe.

INSERATE

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Reto Geissmann, Realschullehrer.

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Mir fehlt der tägliche direkte Kontakt mit den Schülern aber sehr. Der für die Lernleistung so zentrale Punkt der Lehrer-Schüler-Beziehung lässt sich online nur beschränkt leben. So hoffe ich, baldmöglichst wieder die Schüler zu Beginn des Unterrichtes persönlich begrüssen zu dürfen, die Befindlichkeiten wahrzunehmen und in spontanen Dialog treten zu können. Ich freue mich, mit Handschlag oder entsprechender Körpergeste gute Leistungen zu honorieren und Grenzüberschreitungen lautstark zu tadeln, um so im Sinne des Lernens nahe beim Einzelnen zu sein. Der Aufwand des Fernunterrichts ist nicht kleiner, als in der Schule zu unterrichten. Ohne Stundenplan sind die Arbeitszeiten nicht mehr genau definiert. Am Anfang war ich zwischen 8 und 21 Uhr für die Schüler präsent. Ich musste lernen, mich auch abzugrenzen. Vieles läuft in der Schule parallel und zieht sich jetzt in die Länge. Ein positiver Aspekt der Situation ist, dass die Kinder und Jugendlichen näher bei der Familie sind. Ich habe selber auch zwei Söhne im Teenageralter und bin als Vater jetzt präsenter. Die Situation zwingt uns Lehrpersonen, den eigenen Unterricht zu überdenken und weiterzuentwickeln. Und trotzdem: Ich freue mich wahnsinnig, wenn ich meine Schüler wieder von Auge zu Auge sehe. * Reto Geissmann (40) unterrichtet seit 17 Jahren an der Sekundar- und Realschule Neuenhof, ist Präsident Fraktion Sek 1 im Aargauischen Lehrerverband und IT-Verantwortlicher in der Schule Neuenhof.

Baugesuch Nr. 2020-0013 Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Neuenhof, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 1795, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Infoscreen auf Stele (792 mm x 2060 mm) Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne normalerweise während der gesetzlichen Auflagefrist vom 17. April 2020 bis 18. Mai 2020 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, öffentlich auf. Eine öffentliche Auflage ist leider zurzeit nicht möglich, weil das Gemeindehaus aufgrund der aktuellen Situation geschlossen ist. Wenn Sie Einsicht in die Planunterlagen wünschen teilen Sie es uns bitte mit. Telefon: E-Mail:

056 416 21 20 bauverwaltung@neuenhof.ch

Sie erhalten dann alle Unterlagen zur Einsicht entweder per E-Mail oder per Post. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation

Verlängerung der Auflagefrist Baugesuch Nr. 2020-0006 Bauherrschaft: Urs Schaufelberger, Dorfstrasse 6, 8956 Killwangen Lage: Parzellen Nr. 3127, 3138, 3139, Landwirtschaftszone, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Bodenaufwertung mit Humus Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne normalerweise während der gesetzlichen Auflagefrist im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, öffentlich auf. Das obengenannte Baugesuch wurde publiziert mit der Auflagefrist vom 12.03.2020 bis 14.04.2020. Eine öffentliche Auflage war leider nicht durchgehend möglich, da das Gemeindehaus aufgrund der aktuellen Situation seit dem 23.03.2020 geschlossen ist. Gestützt auf die SonderV 20-01 des Regierungsrates vom 1. April 2020 (Stand 2. April 2020) verlängert die Gemeinde Neuenhof die Auflagefrist um 20 Tage vom 17. April bis zum 6. Mai 2020. Wenn Sie Einsicht in die Planunterlagen wünschen teilen Sie es uns bitte mit. Telefon: 056 416 21 20 E-Mail: bauverwaltung@neuenhof.ch Sie erhalten dann alle Unterlagen zur Einsicht entweder per E-Mail oder per Post. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung


GEMEINDE KILLWANGEN

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KILLWANGEN

Amtliche Feuerungskontrolle der Öl- und Gasfeuerungen In der Gemeinde ist bis Ende 2020 wieder die mindestens alle 2 Jahre durchzuführende amtliche Feuerungskontrolle nach der LuftreinhalteVerordnung (LRV) von Bund und Kanton fällig. Gemäss Regelung haben die Liegenschaftseigentümer die Möglichkeit, ihre Feuerungsanlage durch a) den amtlichen Feuerungskontrolleur (Variante 1), Herr Daniel Knöpfel, eidg. dipl. Kaminfegermeister, Postfach 156, 5432 Neuenhof, oder b) eine berechtigte Heizungs- und Brennerservicefirma (Variante 2) kontrollieren bzw. messen zu lassen. Variante 1 Wer sich für diese Variante (amtlicher Feuerungskontrolleur, Herr Daniel Knöpfel) entscheidet, bei dem wird sich der Feuerungskontrolleur melden, damit ein Termin für die Kontrolle/Messung vereinbart werden kann. Variante 2 Wer sich für diese Variante (Servicefirma) entscheidet, sollte dies bis spätestens 31. Mai 2020 per E-Mail an Herr Daniel Knöpfel, info@knoepfel-gmbh.ch, melden oder mit dem Meldeformular – welches auf der Homepage der Gemeinde Killwangen (www.killwangen.ch/aktuelles) publiziert ist – mitteilen. Ansonsten wird der amtliche Feuerungskontrolleur die Kontrollmessung durchführen. Folgendes ist zu beachten: – Die Servicefirma/Kontrollperson muss die Zulassungsbedingungen gemäss den kantonalen Weisungen erfüllen. – Die Messung muss bis zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden. – Die Messwerte sind innert 14 Tagen mit dem zulässigen Rapport und einer gültigen Kontrollvignette durch die Servicefirma an den amtlichen Feuerungskontrolleur zu senden. Die Kosten für die Kontrollmessungen werden durch die Servicefirma direkt verrechnet. – Ab 1. Januar 2021 wird der amtliche Feuerungskontrolleur die kostenpflichtige Nachkontrolle (Messung) vornehmen. Zu spät eingetroffene Rapporte des Servicemonteurs (nach 31. Dezember 2020) können nicht mehr akzeptiert werden. Für allfällige Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den amtlichen Feuerungskontrolleur, Herr Daniel Knöpfel, Tel. 056 406 46 46, Fax 056 406 46 06, E-Mail: info@knoepfel-gmbh.ch. Gemeindekanzlei Killwangen

AUS DEM GEMEINDERAT

Schalter Gemeindeverwaltung und Akteneinsicht Baugesuche Aufgrund der ausserordentlichen Lage hat die Gemeinde Killwangen zum Schutze der Bevölkerung und der Mitarbeitenden die Schalter der Gemeindeverwaltung geschlossen. Die Dienstleistungen der Gemeinde stehen der So sah die Baustelle um den Bahnhof Bevölkerung jedoch auch in der aktuellen Situation auf telefonische Anfrage zur Verfügung. Um den Kontakt möglichst zu vermeiden und trotzdem Einsicht in sämtliche Pläne von öffentlich ausgeschriebenen Baueingaben ge- Seit Herbst 2019 laufen in währen zu können, stellt die GeKillwangen und Spreitenmeindekanzlei die Akten digital zu. Sie können telefonisch (056 418 10 60) bach die Bauarbeiten für oder per Mail (gemeindekanzlei@ die zweite Etappe der Limkillwangen.ch) bei der Gemeindemattalbahn. Vom Coronakanzlei eingefordert werden.

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virus sei die Baustelle bislang nicht betroffen. RAHEL BÜHLER

Die Strassen rund um den Bahnhof Killwangen-Spreitenbach sehen im Moment jeden Tag etwas anders aus. Auch in Spreitenbach präsentiert sich dem Besucher fast jeden Tag ein neues Bild der Strassengestaltung. Grund dafür sind die Arbeiten für die Limmattalbahn (LTB). Die Limmattalbahn AG lässt derzeit die zweite Etappe bauen (siehe auch Kasten rechts). Sie geht von Schlieren nach Killwangen. Konkret führt sie von Schlieren über Dietikon nach Spreitenbach und Killwangen. Dort wird sie der Industrie-, Sandäcker-, Land- und Zürcherstrasse entlangfahren und am Bahnhof Killwangen-Spreitenbach enden. Diese Strecke nennt sich Los 7 und ist wiederum in sieben Abschnitte eingeteilt. Im Herbst 2019 haben die Bauarbeiten auf der Industriestrasse, zwischen der Sandäcker- und der Willestrasse in Spreitenbach, und auf der Zürcherstrasse in Killwangen angefangen.


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AUS DEM GEMEINDERAT Feuerwehrwesen, Schaffung Stabsstelle Per Ende 2020 wird Sven Imboden das Kommando der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen abgeben. In diesem Zusammenhang haben sich das Feuerwehrkommando und der Gemeinderat Gedanken über eine Reorganisation der Feuerwehr gemacht. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass der administrative Aufwand immer grösser geworden ist und Kommandant und Führungsebene der Feuerwehr von administrativen Aufgaben entlastet werden müssen. Nur so ist es möglich, auch zukünftig noch Personen rekrutieren zu können, welche bereit sind, Feuerwehrdienst in Führungsfunktionen zu leisten. Ein Quervergleich mit anderen grossen Feuerwehren im Kanton Aargau hat zudem bestätigt, dass dort bereits für entsprechende Entlastung gesorgt Killwangen-Spreitenbach im März aus. Der Bahnhof ist die Endstation der Limmattalbahn. Limmattalbahn AG worden ist und dementsprechende administrative Stabsstellen geschaffen worden sind. Zur Verbesserung der Situation wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni folglich nun die Schaffung einer 80-Prozent-Stelle für administrative Im September 2019 begannen die beteiligten Arbeitskräfte sei er- habe auch schon negative Rückmel- Stabsarbeiten der Feuerwehr SpreiArbeiten rund um den Bahnhof in krankt. «Wir halten uns an die Vor- dungen geben, etwa beim Ankegäss- tenbach-Killwangen zur GenehmiKillwangen. Dieser Abschnitt be- gaben vom Bund. Die Gesundheit li in Killwangen (die Limmatwelle be- gung unterbreitet. inhaltet etwa den Bau einer Stütz- der Mitarbeiter hat Vorrang», sagt richtete). «Aber meist reicht ein Telemauer vis-à-vis dem Bahnhof. Da- Carrer. fon und die Wogen sind wieder Personelles Per Ende Juni verlässt durch werde Platz für eine neue geglättet», so Carrer. Auf den ver- Roman Willi, Leiter Gemeindewerke, Strassenraum- und Platzgestaltung Derzeit arbeiten die Bauarbeiter an schiedenen Baustellen sei teilweise den Betrieb, um sich einer neuen auch Unvorhergesehenes aufge- Herausforderung in seiner Heimatsowie neue Bushaltestellen an der fünf verschiedenen Abschnitten Bahnhofstrasse geschaffen, heisst Im Februar haben ausserdem die taucht: «Die Werkleitungen sind gemeinde anzunehmen. Die Stelle ist es im aktuellen Baustellenbe- Bauarbeiten an der Landstrasse in nicht immer dort verlegt, wo man zur Neubesetzung ausgeschrieben. schrieb. Am Bahnhof Killwangen Spreitenbach angefangen. «Dort ha- sie vermutet», sagt Carrer. Da brauentsteht derzeit ein sogenanntes ben wir die Sanierung der Unter- che es Flexibilität. Rampenbauwerk. Dieses Bauwerk führung Pfadacker in Angriff geDie Bauarbeiten dauern in Spreigleiche einer Rampe, wo dann der nommen», so Carrer. Auf den be- tenbach und Killwangen noch bis Strassenverkehr Richtung Baden reits erwähnten Abschnitten wurde Mitte 2022. und Zürich durchfliessen werde, er- ebenfalls mit dem Bau des Bahnklärt Michele Carrer. Er ist Chefbau- trassees und den dazugehörenden Im Altersheim Senevita LindenWas ist die Limmattalbahn? leiter von Los 7. Auch wurde das Haltestellen begonnen. baum Spreitenbach brach am Busterminal an der Bahnhofstrasse Derzeit arbeiten die Bauarbeiter Die Limmattalbahn ist eine neue Ver- Sonntag ein Feuer aus. also an fünf verschiedenen Ab- kehrsverbindung zwischen Zürich fertiggestellt. Anfang Jahr begannen die Arbei- schnitten. Bauabschnitt 3, jener Altstetten und Killwangen. Auf dieser Bei einem Brand in einem Zimmer ten zwischen der Wille- und der zwischen der Sandäcker- und der 13,4 Kilometer langen Strecke entste- des Altersheims Senevita LindenMüslistrasse auf der Industrie- Willestrasse in Spreitenbach, soll hen derzeit ein neues Bahntrassee baum in Spreitenbach kam am Sonnstrasse und auf der Landstrasse, Ende Mai fertig sein. «Wir sind fast und 27 Haltestellen. Die Bauarbeiten tagabend eine 85-jährige Bewohnerin zwischen der Sandäcker- und der überall auf Kurs», sagt Carrer. Kon- erfolgen in zwei Etappen: Die erste ums Leben. Dies geht aus der MedienFurttalstrasse. «In dieser Zeit haben kret heisst das, sie würden den führte von Zürich Altstetten nach mitteilung der Kantonspolizei Aarwir den Durchlass für den Spreiten- Übergabetermin einhalten können. Schlieren. Die zweite von Schlieren gau sowie Berichten des «Badener bacher Dorfbach gemacht, viele «An einigen Orten sind wir etwas in nach Killwangen. Die Etappen sind in Tagblatts» und von «Tele M1» hervor. Werkleitungen entlang der Linien- Verzug. Aber mit Samstagsarbeit Lose eingeteilt. Das Los 7 umfasst die Vorsorglich evakuierte die Feuerführung erweitert oder erneuert können wir die verlorene Zeit auf- Bauarbeiten in Spreitenbach und Kill- wehr das Stockwerk. Die Bewohner und Strassenbauarbeiten ausge- holen.» wangen. Auf der ersten Etappe fährt konnten danach wieder in die ZimBisher sei die Zusammenarbeit die Bahn seit September 2019. Bis mer zurück. Die Brandursache ist führt», erklärt Carrer. Eigentlich wäre eine Baustellenführung vor- mit den Anwohnern, dem Gewerbe, 2022 soll die Bahn auf der zweiten unklar. «Wir haben aber Hinweise, gesehen gewesen. Wegen des Coro- den Gemeinden und der Bauunter- Etappe verkehren. Es wird diskutiert, dass die Frau geraucht hat», sagte navirus fand das Interview jedoch nehmung gut verlaufen, sagt der ob die Limmattalbahn weiter bis nach Polizeisprecher Bernhard Graser zu telefonisch statt. Bislang habe die Chefbauleiter. Auch die Rückmel- Baden geführt werden soll. Entschie- «Tele M1». Im Heim herrsche ein Rauchverbot. Die Verstorbene habe Pandemie die Baustelle verschont: dungen, die sie etwa per Mail er- den ist dies allerdings noch nicht. aber eine Bewilligung gehabt. (LiWe) Niemand der 120 an der Baustelle halten, seien vorwiegend positiv. Es

«Arbeiten sind auf Kurs»

Altersheimbrand fordert Todesopfer


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Politische Anzeigen


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SPREITENBACH

LESERBRIEF Marcel Lang als Gemeindepräsident von Spreitenbach Ich kenne Marcel Lang als engagierten und zuverlässigen Menschen. Im Gemeinderat hat er sich in kürzester Zeit in die anforderungsreichen Dossiers (Gesundheit/Soziales/Vereine/Verkehr) eingelesen. Seine Fähigkeit, zuhören zu können, hilft ihm dabei, die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. «Agieren statt reagieren» ist für ihn nicht einfach ein flotter Slogan, sondern gelebte Alltagsarbeit. Nebst diesem Alltag muss sich ein Gemeindepräsident zusätzlich den Herausforderungen der Zukunft stellen. Mit 45 Jahren und seinen Erfahrungen in diversen Branchen bringt Marcel Lang auch hier den notwendigen Rucksack mit. Darum empfehle und wähle ich Marcel Lang als Gemeindepräsidenten von Spreitenbach. Monika Zeindler, ehemalige Gemeinderätin

Bis 120 Kinder turnten in der Halle In den vergangenen Monaten stand die Haufländli-Turnhalle jeweils sonntagnachmittags offen. Zwischen Oktober und März stand den Spreitenbacher Primarschulkindern die Doppelsporthalle Haufländli zum neunten Mal für Spiel und Spass zur Verfügung. Das Kinderprojekt OpenSunday der Stiftung IdéeSport stiess auch die vergangene Saison wieder auf grosse Beliebtheit: An den 15 Veranstaltungen wurden 907 Teilnahmen registriert, schreibt die Stiftung IdéeSport in einer Medienmitteilung. Durchschnittlich waren 61 Schüler in der Halle. Davon waren 46,2 Prozent Mädchen. Zu Spitzenzeiten betrug die Teilnehmerzahl 120 Kinder. Geleitet und organisiert wurden die Veranstaltungen vom Projektleiter Serdar Yaman und der Projektleiterin Angêla Fernandes sowie vom langjährigen Seniorcoach Omer. Sie wurden durch ein engagiertes und motiviertes Hallenteam, bestehend aus acht Juniorcoachs, unterstützt. Mitte November feierte IdéeSport ihr 20-jähriges Bestehen mit vielen Spezialveranstaltungen in der ganzen Schweiz. In Spreitenbach kamen zwei Freestyle-Fussballer, Mario Wiesendranger und Matthias Boesel, vorbei und verzauberten die Kinder mit ihren Fussballkünsten. Nach einer kurzen Show hatten die Kinder die Möglichkeit, mit Hilfe der Fussballer Tricks zu lernen und auszuprobieren. Im Dezember, vor den Weihnachtsferien, wurde ein Weihnachtsevent organisiert. (zVg)

Wahlen finden statt, Kanton gibt Okay Spreitenbach kann seine Gemeinderats- und Gemeindepräsidentswahlen vom 17. Mai wie geplant durchführen. Auch, weil der Mindestabstand im Wahlbüro eingehalten werden kann. Der Termin ist schon lange bekannt: Am 17. Mai erhält Spreitenbach einen neuen Gemeindepräsidenten und einen neuen Gemeinderat. Sofern es keinen zweiten Wahlgang geben wird. Am gleichen Tag wären auch kantonale und nationale Abstimmungen geplant gewesen. Wegen der Coronapandemie finden diese nicht statt. Seit vergangener Woche ist klar: Der Coronavirus macht den Wahlen in Spreitenbach keinen Strich durch die Rechnung. Sie können wie geplant stattfinden. «Nach Bekanntwerden des Lockdowns haben wir mit dem Kanton Kontakt aufgenommen und ihn gefragt, wie es mit unseren kommunalen Wahlen aussieht», sagt Noch-Gemeindepräsident Valentin Schmid (FDP) auf Anfrage. Dieser hat geantwortet: Wenn die Mindestabstände von zwei Metern im Wahlbüro eingehalten werden können, kann die Wahl stattfinden. «Diesen Abstand können wir am Wahlsonntag gewährleisten», so Schmid weiter. Im Anschluss habe der Gemeinderat laut Schmid «diskussionslos» entschieden, die Wahlen wie geplant durchzuführen. Der Gemeinderat empfehle die briefliche Stimmabgabe. Die Urnen seien am 17. Mai trotzdem offen. «Bei uns stimmen aber fast 99 Prozent brief lich ab», relativiert Schmid. Wie viele Stimmenzähler im Einsatz sein werden, hänge auch davon ab, wie viele Vorlagen zur Abstimmung gelangen. Einschränkungen haben die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit aber für den Wahlkampf: Am 6. April hätte der Verein Pro Spreitenbach einen runden Tisch mit den Kandidaten geplant. Wegen des Coronavirus hat er ihn abgesagt (die Limmatwelle berichtete). «Auch wenn es keinen coronagesteuerten Wahlkampf wäre, wäre es ein eher ruhiger Wahlkampf geworden», ist sich der amtierende Gemeindepräsident sicher. Vielleicht könne die eine oder andere Veranstaltung Ende April, Anfang Mai nachgeholt werden, meint er. Am vergangenen Mittwoch gab der Bundesrat bekannt, ab dem 26. April die Massnahmen zu lockern. (rb)

«Lebenserfahrung, Erhard Fricker ist mit 69 Jahren der älteste Kandidat für das frei werdende Amt als Gemeinderat. Einen Nachteil sieht der Parteilose darin nicht. RAHEL BÜHLER

Mit dem 69-jährigen Erhard Fricker (parteilos) steigt ein regelrechter Politikneuling ins Rennen um den frei werdenden Gemeinderatssitz in Spreitenbach. Denn: Ein politisches Amt hatte er noch nie inne. Einen Nachteil sieht er darin nicht: «Ich finde, es zählen die Lebenserfahrung und die Einstellung», sagt er im Telefoninterview mit der Limmatwelle. Ausserdem habe er sich schon immer für Politik interessiert, auch für die lokale: «Das gehört einfach dazu. Ich will wissen, was im Dorf, in der Region, in der Schweiz vor sich geht.» Fricker wohnt seit sieben Jahren in Spreitenbach. Beim Gespräch am Telefon wird schnell klar: Ursprünglich stammt er aus dem Bernbiet. Der Dialekt ist immer noch zu erkennen. Einige aargauische Wörter, wie etwa «zabig», hätten sich bereits in seinen Wortschatz eingeschlichen, meint er. Er sei der Liebe wegen nach Spreitenbach gezogen. Seite Partnerin wohnt dort. Er fühle sich in Spreitenbach zuhause. Es gefalle ihm im Dorf: «Man ist schnell in den Geschäften und wieder zurück», sagt er. Auch die Nähe zu Baden und Wettingen finde er «gäbig». Vor fünf Jahren ging der 69-Jährige in Pension. Seitdem singt er im Kirchenchor Cäcilia. «Vorher war es zeitlich nicht möglich», hat er doch bei der Stadtpolizei Bern gearbeitet. Musik habe aber schon immer einen hohen Stellenwert in seinem Leben gehabt: «Ich habe auch verschiedene Blasmusikvereine dirigiert.» Und Trompete gespielt. Das habe er aber mittlerweile aufgegeben. Fricker sieht Verbesserungspotenzial im Zusammenleben Über die bevorstehende Wahl sagt er: «Ich würde mich wirklich freuen, wenn es klappen würde.» Falls er gewählt werde, wolle er sich für «schwächere, ältere und behinderte Bürger einsetzen», wie er sagt. Da sehe er Verbesserungspotenzial: «Es gibt viele Leute bei uns in der Gemeinde, die wenig soziale Kontakte

Der parteilose Gemeinderatskandidat Erhard haben.» Gerade jetzt, in der Zeit von Social Distancing, sei dieser Kontakt wichtig. Dieser könne etwa durch ein Telefon oder einen Brief stattfinden. Als Gemeinderat würde er sich auch für solch «nachbarschaftliche Beziehungen» einsetzen. «Die-

«Man muss seine Ansichten transparent machen.» ERHARD FRICKER, GEMEINDERATSKANDIDAT

se kommen in der ganzen Schweiz etwas zu kurz», findet Fricker. Er bezeichnet sich als sozialen Menschen: «Jeder Mensch hat ein Recht auf eine faire Behandlung.» Das habe vielleicht auch dazu geführt, dass er 25 Jahre bei der Stadtpolizei Bern gearbeitet habe. «Ich helfe den Menschen gerne.» Als Polizist habe er auch schwierige Situationen erlebt. Die hätten ihn aber gestärkt fürs Leben. Als Gemeinderat würde sich der ehemalige Stadtpolizist ausserdem dafür einsetzen, «die Finanzen sinnvoll und überlegt einzusetzen». Dazu gehört für Fricker, gute Offerten einzuholen und zu überlegen, bevor man handelt. Seiner Meinung nach würde er einen guten Gemeinderat abgeben, weil er offen und flexibel sei. «Ich


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nicht Alter zählt»

Fricker vor seinem Wohnhaus: «Nicht nur meine eigene Meinung zählt.» weiss: Nicht nur meine eigene Meinung zählt.» Man müsse gemeinsam Lösungen finden. Einer Partei gehört Fricker nicht an. «Ich konnte mich bisher einfach nicht für eine Partei entscheiden.» Auf dem politischen Spektrum würde er sich denn auch in der Mitte einordnen. Auf welche Seite er tendiere, könne er nicht sagen. Das komme auf das Thema an. So habe er zwar keine Partei, die ihm im Wahlkampf den Rücken stärken könnte. Er findet aber, als Parteiloser könne man befreiter, unabhängiger agieren. Dass man als Parteiloser weniger gut fassbar sei, findet er nicht. Aber: «Man muss seine Ansichten schon transparent machen.» Neben dem Singen im Kirchenchor geht der Spreitenbacher in seiner Freizeit gerne spazieren. Fricker ist auch mehrfacher Grossvater. «Hüten muss ich meine Enkel aber nicht mehr. Sie sind alle schon gross», sagt er. Er würde auch bei einem zweiten Wahlgang wieder antreten Wegen des Coronavirus können in Spreitenbach bis Ende April keine Wahlkampfveranstaltungen stattfinden (siehe auch Artikel links). Für den runden Tisch, der für den 6. April geplant gewesen wäre, hatte sich Fricker schon angemeldet. Ansonsten hat er nicht viel geplant für

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SPREITENBACHER SCHÜLER SCHREIBEN IHRER LEHRERIN Auch in der Sekundarklasse von Christine Stäger steht seit Mitte März Homeschooling an. Ihre Schülerinnen und Schüler haben ihr in Briefen geschrieben, wie es ihnen geht und was sie neben den Hausaufgaben mit ihrer Zeit anfangen.

Alexander Wagner

den Wahlkampf. «Ich habe mir noch nicht so viele Gedanken darüber gemacht.» Er habe aber auch noch etwas Zeit. Die Wahlen finden am 17. Mai statt. Seine Chancen schätzt er 50/50 ein. «Bei jeder Wahl gibt es einen Gewinner und einen Verlierer.» Gäbe es einen zweiten Wahlgang, würde er wieder antreten. «Sonst hätte ich mich nicht zur Wahl gestellt», sagt Fricker. Wenn man schon antrete, müsse man auch zu seiner Entscheidung stehen und Rückgrat haben. Er sagt: «Ich würde das Amt wirklich gerne übernehmen.» Als Gemeinderat könne man sich fürs Volk einsetzen, begründet er.

Wahlen in Spreitenbach In einer Serie stellt die Limmatwelle die Kandidaten für die Ersatzwahlen des Gemeinderates und des Gemeindepräsidenten vom 17. Mai vor. Heute erscheint das erste Porträt über Erhard Fricker (parteilos). Er kandidiert als Gemeinderat. Der Sitz wird frei, weil Gemeindepräsident Valentin Schmid (FDP) im Januar seinen Rücktritt bekannt gab. Die bisherigen Gemeinderäte Markus Mötteli (CVP) und Marcel Lang (parteilos) kandidieren für das Amt des Präsidenten. Erhard Fricker und Edgar Benz (SVP) als Gemeinderäte.

Der obere Brief stammt von Arda.

Der untere Brief stammt von Fationa.


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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Coronavirus – Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung Die öffentliche Verwaltung der Gemeinde hält ihren Betrieb in angepasstem Rahmen aufrecht. Gemeindehaus und Schulverwaltung sind nicht öffentlich zugänglich. Die Verwaltung ist während der normalen Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail oder per Brief erreichbar. Es können in dringenden Fällen Termine vereinbart werden. Dabei sollen die Besuche wenn möglich auf 15 Minuten be-

schränkt werden und es sind die Abstandsregeln einzuhalten. Wer das Gemeinde- oder Schulhaus betritt, ist aufgefordert, seine Hände zu desinfizieren. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Diensten sind auf der Website der Gemeinde auffindbar. Brauchen Sie Hilfe beim Einkauf? Dann melden Sie sich bei der Gemeinde Würenlos unter 078 803 55 51 oder 056 436 87 20. Die Gemein-

de wird jemanden vermitteln. Für Personen, die zur Risikogruppe zählen und deshalb ihr Zuhause nicht verlassen sollten (insbesondere Personen über 65 Jahren) und die auf Hilfe beim Einkaufen angewiesen sind, gibt es u. a. folgende private Angebote für Würenlos: Internet-Plattform www.hilf-jetzt.ch oder das App «Five up». Personen, die ihre Hilfe anbieten möchten, können diese Angebote verwenden oder sich bei der Gemeinde melden.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (3.TEIL)

LESERBRIEF

Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat April feiern können, recht herzlich und wünscht weiterhin gute Gesundheit.

Priorität setzen Im Artikel «Die Zentrumsschüür soll aufleben» in der Limmatwelle vom 2. April haben wir vernommen, dass sich eine Interessengruppe formierte, welche die Zentrumsscheune in Würenlos für kulturelle Anlässe umbauen möchte. Wir sind der Meinung, dass die Realisierung des sich in Planung befindenden Alterszentrums Priorität haben muss. Wie Ernst Rohrbach in seinem Leserbrief in der Limmatwelle bereits erwähnte, wartet die Bevölkerung schon länger auf diesbezügliche neue Informationen und dass die Behörde endlich zu einem positiven Beschluss betreffend das Gesuch Alterszentrum kommt. Wir hoffen, dass Anton Möckel, Gemeindeammann und Verwaltungsratspräsident des Alterszentrums, sich nun vor allem für die Errichtung des Alterszentrums Würenlos einsetzen wird.Helen Gerhardt, Gertrud Gull,

Isidor Moser, Kempfhofstrasse 42 Leo Güller, Bachwiesenstrasse, 16 Johann Moser, Steindlerstrasse 7 Christoph Frey, Juchstrasse 25 Daniela Laube, Priorat, Kloster Fahr Verena Ryter-Meier, Mattenstrasse 8 Heinz Ernst, Altwiesenstrasse 25 Walter Markwalder-Hoch, Mühlegasse 21 Wolfgang Haschka, Tägerhardweg 4 Agathe Szelemech, Regionales Pflegezentrum Baden Simone Schweitzer, proSenio, Lättenstrasse 4 Hans Ulrich Turconi, Flühwiesenweg 1

18./87 Jahre 18./83 Jahre 18./82 Jahre 18./81 Jahre 19./81 Jahre 21./79 Jahre 22./81 Jahre 22./78 Jahre 23./77 Jahre 24./100 Jahre 24./77 Jahre 25./79 Jahre

Personen, welche keine Publikationen ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

Annemarie Dauwalder INSERATE

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Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG, Binzring 17, 8045 Zürich Bauvorhaben: Umbau bestehende Mobilfunkanlage mit neuen Antennen Lage: Parzelle 835 (Plan 66), Grundstrasse 1 Zone: Gewerbezone GE Zusatzgesuche: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 17. April bis 18. Mai 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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«Etwa Ein gesunder Schlaf stärkt das Immunsystem, das weiss Mechthild Meier Fischer. Sie ist Geschäftsführerin der «fischerwohnen AG» in Würenlos und ausgebildete Schlafberaterin der Interessengemeinschaft Richtig Liegen und Schlafen (IG RLS). MELANIE BORTER

Frau Meier Fischer, stimmt es tatsächlich, dass ein guter Schlaf das Immunsystem stärkt? Ja, es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Immunsystem sich nachts besonders gut erholt. Das merken wir, wenn wir krank sind und dann einen deutlich grösseren Schlafbedarf haben. Der Schlaf ist in der Wissenschaft ein grosses Thema, bei dem noch viele offene Fragen geklärt werden müssen. Was weiss die Wissenschaft denn heute über den Schlaf? Der Körper arbeitet, während wir schlafen: Das Gehirn sortiert die Erfahrungen vom Tag, die Bandscheiben und das Immunsystem erholen sich. Passiert das nur, wenn wir gut, lange oder besonders tief schlafen? Wir schlafen während einer Nacht nie gleich tief, sondern in 80- oder 90-Minuten-Rhythmen. Das sind Zyklen, die von leichtem Schlaf bis zum Tiefschlaf und wieder zum Leichtschlaf führen. Muskuläre Erholung und Immunsystemreparatur passieren im Tiefschlaf, Gefühle sortieren wahrscheinlich in der REM-Phase, dann träumen wir. Damit unser Körper nicht tut, was wir träumen, ist in dieser Phase unsere Muskulatur total erschlafft. Nach etwa vier bis fünf Zyklen sind wir in der Regel ausgeruht. Was viele nicht wissen: Wir wachen pro Nacht INSERATE

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28-mal wachen wir pro Nacht auf» Sorgen von der Seele schreiben. Oder mit Entspannungsübungen, zum Beispiel einer mentalen Körperreise, bei der Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Körperstelle richten, die Füsse, dann die Waden und so weiter. Kann man seine Sorgen so ganz vergessen? Das muss nicht sein. Die Sorgen und Gedanken dürfen kommen, aber man soll sie vorbeiziehen lassen. Ziel ist es, nicht an ihnen hängenzubleiben. Vielleicht hilft es, wenn man weiss, dass es auch eine biologische Erklärung dafür gibt, dass schlechte Gedanken einem am Abend und in der Nacht noch trüber vorkommen. Das Hormon Melatonin, das der Körper produziert, damit wir müde werden, macht uns auch trübsinnig. Wenn ich das weiss, kann ich darauf zählen, dass ich das Problem am Tag sowieso viel besser lösen kann als am Abend oder in der Nacht. Sie sind nicht nur Schlafberaterin IG RLS, sondern auch Geschäftsführerin des Einrichtungshauses «fischerwohnen AG». Auch sie mussten den Laden an der Landstrasse 78 in Würenlos schliessen. Ganz ehrlich. Schlafen Sie zurzeit gut? (Lacht) Ja, ich bin Gott sei Dank eine gute Schläferin. Das hat vermutlich auch mit meiner Ausbildung zu tun. Doch am Tag beschäftigt mich die Situation sehr. Der Werkstattteil unserer Firma funktioniert noch, aber es ist sehr, sehr ruhig. Mechthild Meier Fischer ist Geschäftsführerin der «fischerwohnen AG» in Würenlos. Abgesehen von der Körperhaltung, was kann man tun, um gut zu schlafen? In einem ersten Schritt empfehle ich allen, sich grundsätzlich mal darauf zu achten, welchen Stellenwert der Schlaf für sie hat. Und dann gilt: Je entspannter ich in den Schlaf hineinkomme, desto entspannter kann ich auch schlaWelche Körperhaltung ist denn be- fen. sonders gut? Ich empfehle die Seitenlage. Wichtig ist, dass der Körper Gibt es denn Tricks, wie ich entspannt im Bett gut gestützt ist und die einschlafen kann? Am besten setzt schweren, breiten Körperstellen wie man sich zehn Minuten vor dem etwa das Gesäss oder die Schultern Einschlafen hin, atmet ruhig und versucht, seine ganze Muskulatur gut einsinken können. zu entspannen. Und dann ist es Und wenn man nun mal ein Rücken- wichtig, dass wir in einer geeigneschläfer ist? Dann ist eine gute ten Haltung einschlafen. Bedenkt Unterstützung im Kreuzbereich man, dass wir vier- bis fünfmal in wichtig, damit ein Hohlkreuz nicht der Nacht in einen Tiefschlaf fallen, in dem wir absolut bewegungsverstärkt wird.

etwa 28-mal auf. Aber nur so kurz, dass wir das gar nicht im Gedächtnis speichern. Wenn wir beim Liegen Schmerzen haben, zum Beispiel durch Druckstellen beim Gesäss, in den Schultern oder durch Nackenverspannungen, dann noch häufiger.

zVg

los liegen, so wird klar, wie wichtig eine bequeme Körperhaltung ist. Nun ist es so, dass momentan viele von Sorgen geplagt sind. Diese verschwinden nicht durch eine entspannte Körperhaltung. Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, eine ruhige Schlafatmosphäre zu schaffen. Die Arbeit sollte weg vom Bettbereich, ob das nun der Berg Wäsche oder der Computer ist. Übrigens gehört das blaue Licht, das zum Beispiel von Tablets, Handys kommt, absolut nicht in unser Schlafzimmer. Denn dieses gaukelt unserem Körper vor, es sei Tag. Versuchen Sie, eine Viertelstunde vor dem Schlafengehen die Arbeit und die Sorgen mit einem geeigneten Abendritual loszuwerden. Zum Beispiel mit einem Tagebucheintrag, so kann man sich die

Dafür bieten sie neu telefonische Schlafberatungen an. Kosten die etwas? Nein, die kosten nichts. Wir sehen das als eine Dienstleitung. Denn dadurch, dass wir nicht nur Möbel verkaufen, sondern uns dieses Spezialwissen zum Schlafen aufgebaut haben, kommen Kunden extra deswegen zu uns.

Zur Person Mechthild Meier Fischer (52) ist ausgebildete Schlafberaterin der Interessengemeinschaft Richtig Liegen und Schlafen (IG RLS) und auch Feng-Shui-Beraterin. Sie führt gemeinsam mit ihrem Mann die «fischerwohnen AG» in Würenlos. Sie wohnt mit ihrem Mann und der Tochter in Würenlos. Telefonische Schlafberatung unter 056 424 17 33.


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LIMMATTAL

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Spitex sorgt für etwas Normalität Die Coronakrise hat den Arbeitsalltag der lokalen Spitexvereine verändert. Sie kämpfen um Schutzmaterial und erleben Belastendes, aber auch viel Solidarität. SIBYLLE EGLOFF

«Kompetent umsorgt zuhause, auch in schwierigen Zeiten»: Der Leitspruch auf der Website der Spitex Wettingen-Neuenhof erhält in Zeiten der Coronakrise noch mehr Gehalt. Die Arbeit der Spitexvereine in der Region geht trotz Pandemie weiter. Die Mitarbeitenden geben Seniorinnen und Senioren in dieser Ausnahmesituation ein Stück Normalität. Doch der Arbeitsalltag der Spitex ist alles andere als normal. «Wir mussten einen unglaublichen Aufwand betreiben, um Material zu beschaffen», sagt Andreas Kaufmann, Geschäftsleiter der Spitex Wettingen-Neuenhof. Schutzmasken, -anzüge und Desinfektionsmittel seien stark vergriffen gewesen. Um die Klienten und sich selbst zu schützen, tragen die 60 Mitarbeitenden Masken. Wenn ein Coronaverdacht bestehe, müsse zudem mit Schutzanzug und -brille gearbeitet werden. Ausserdem müssten Klienten dann ebenso eine Maske anziehen, bevor Spitexmitarbeiter das Zuhause betreten. Das Büro wurde in ein Materiallager umfunktioniert Mittlerweile hat der Verein wieder genug Material. Dies auch dank der grossen Solidarität aus Wettingen und Neuenhof. «Die Baufirma Hächler stellte uns ihre Schutzanzüge zur Verfügung, die Rathausapotheke unterstützt uns mit Desinfektionsmittel und die Gemeinde Neuenhof überliess uns ebenfalls einen Teil ihrer Schutzmaskenvorräte», erzählt Kaufmann. Er arbeitet derzeit im Home Office. «Nicht nur um Abstand zu wahren, sondern weil mein Büro in ein Materiallager umfunktioniert wurde.» Die Coronakrise bringe auch Versäumnisse zum Vorschein: «Aufgrund des jahrelangen Spardrucks wurden die Kosten auf ein Minimum runtergeschraubt. Das rächt sich in dieser Notlage.» Kaufmann hofft, dass nach der Krise diesbezüglich ein Umdenken stattfindet. «Es wird oft vergessen,

Die drei Spitexvereine Wettingen-Neuenhof, Würenlos und Killwangen-Spreitenbach müssen sich derzeit besonderen Herausforderungen stellen. Etwa dem Beschaffen von genügend Material. Bruno Kissling/Archiv dass die Spitex der verlängerte Arm der Spitäler ist. Wenn die Leute nicht mehr im Spital versorgt werden, übernehmen wir.» Das sei auch bei der Pflege von Coronapatienten der Fall. Bisher ist noch keiner der rund 350 Klienten der Spitex Wettingen-Neuenhof an Covid-19 erkrankt. «Falls es aber Fälle geben sollte, werden wir uns auf die notwendigsten und dringendsten Einsätze konzentrieren, um uns um diese Klienten kümmern zu können», sagt er. Bei der Spitex Würenlos sieht es anders aus: 3 der 175 Klienten sind im Spital am Virus gestorben. «Eine

«Es ist erschreckend, zu sehen, wie dieser Virus unsere Klienten umhaut.» MONIKA ENDER, SPITEX WÜRENLOS

weitere Person wurde positiv auf den Virus getestet und wird von uns zuhause gepflegt. Bei zwei weiteren Klienten vermuten wir, dass sie sich mit Covid-19 angesteckt haben», sagt Monika Ender, Geschäftsleiterin der Spitex Würenlos. Für die 22 Mitarbeitenden sei es sehr belastend zuzuschauen, wie gewisse Klienten trotz allen Vorsichtsmassnahmen erkranken und zum Teil auch sterben würden. «Es ist erschreckend, zu sehen, wie dieser Virus unsere Klienten umhaut und sie beinahe

keine Chance dagegen haben.» Die Angestellten seien sich der Gefahr bei der Arbeit bewusst. «Sie haben aber keine Angst, sind mutig und gehen mit der Situation und den Schutzmassnahmen unkompliziert um», sagt Ender. Schwerer falle es den Angehörigen der Mitarbeitenden, die sehr besorgt seien. Angehörige schicken Pralinés und Blumen als Dank Die Materialbeschaffung verursacht bei der Spitex Würenlos ebenso Probleme: «Es ist ein Kampf, Schutzmaterial aufzutreiben», sagt Ender. Was auf dem Markt zu finden sei, sei überteuert, und auf die Lieferanten könne man sich nicht mehr verlassen. «Wir hatten so wenig Überschürzen, dass unser Präsident Nico Kunz vor drei Wochen einen Aufruf auf Facebook startete», erzählt Ender. Das habe geholfen. «Private und Firmen spendeten uns Material, darunter sogar ein Malereibetrieb aus dem Glarnerland.» Für diese Hilfe sei man sehr dankbar. Und auch die vielen positiven Rückmeldungen gäben Kraft, sagt Ender. «Angehörige unserer Klienten, die zum Teil bereits verstorben sind, schicken uns Pralinés und Blumen, um sich bei uns zu bedanken. Das zeigt, dass unsere Arbeit geschätzt wird.» Die Spitex Spreitenbach-Killwangen verzeichnet aktuell keine Ansteckungen bei ihren rund 100 Klienten. «Wir haben sehr früh re-

agiert und tragen von Arbeitsanfang bis -ende Mundschutz und Handschuhe. Diese Arbeitsweise ist nicht sehr angenehm, aber wir merken, dass die Klienten sowie die Mitarbeitenden sich so sicherer fühlen», sagt Martina Studerus Mayr, Geschäftsleiterin der Spitex Spreitenbach-Killwangen. Verändert habe sich zudem der Informationsbedarf der Klientinnen und Klienten. «Einige rufen bei uns im Büro an, weil sie Informationen bezüglich der aktuellen Lage wünschen, andere wollen einfach etwas plaudern.» Die Spitex Spreitenbach-Killwangen nehme sich für die Klienten gerne Zeit und kläre sie auf. «Auch geben wir Tipps zum Beispiel über Einkaufsmöglichkeiten von Freiwilligen in den Gemeinden», sagt Studerus Mayr. Genug Material hat das 29-köpfige Team bisher noch. «Neues zu beschaffen, ist in der momentanen Lage aber schwierig. Das Bestellen des Materials ist ein zeitaufwändiges Verfahren geworden», sagt Studerus Mayr. Sie freut sich über die Wertschätzung ihrer Klienten: «Die Solidarität in Spreitenbach und Killwangen ist enorm. So wurden wir über die Gemeinden vom Zivildienst angefragt, ob wir Hilfe zur Entlastung des Personals benötigen.» Auch Privatpersonen, die Kurzarbeit haben, würden ihre Hilfe anbieten, so Studerus Mayr. «Wir schätzen den Zusammenhalt in dieser aussergewöhnlichen Lage sehr.»


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Das «Unservater» etwas anders Dominique Siegrist* ist reformierte Pfarrerin in Spreitenbach und Killwangen. Sie hat das Unservater umgeschrieben.

Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie Und allen Pflegenden Kraft in dieser extremen Belastung Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige EntscheidunUnser Vater im Himmel gen Wir beten für alle, die in Panik sind Dank sei Dir oder von Angst überwältigt werden Du nennst uns deine Kinder Wir beten für alle, die grossen maDu liebst uns so sehr teriellen Schaden erleiden oder beDiese Botschaft berührt uns Erfüllt unser Herz mit Glauben, fürchten Wir bringen vor Dich alle, die in Hoffnung, Liebe «Deine wärmende Liebe lässt uns aufQuarantäne sein müssen Sich einsam fühlen und niemanden blühen», schreibt Dominique Siegrist in Heiliger ihrer Version vom «Unservater». Gaby Kost So ist dein Name an ihrer Seite haben Stärke die Herzen der alten und Gross und unangreifbar Und doch so unaufdringlich ein- pflegebedürftigen Menschen Berühre sie mit Deiner Sanftheit dringlich nahe Deine wärmende Liebe lässt uns auf- und gib ihnen die Gewissheit Dass wir trotz allem miteinander blühen verbunden sind Dein Reich Es kommt Wir bitten um Vergebung Wie es Deinem Willen entspricht Wir üben sie Im Himmel und auf Erden begegnet Täglich es uns In kleinen Schritten Macht unsere Herzen weit Auf unseren Nächsten zu Erfüllt uns mit Zuversicht * Dominique Siegrist ist Pfarrerin der Wir sind versucht reformierten Kirche Spreitenbach-KillUnser Brot Nur für uns zu schauen Wir essen es täglich Drohen den Nächsten aus unserem wangen. Sie ist 47 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Spreitenbach. Bleiben hungrig Blick zu verlieren Nach dir Da zurzeit keine Gottesdienste Nach dem Leben Befreie uns stattfinden, bietet die LimmatwelEin Leben, das zurzeit anders läuft Von unserer Selbstgefangenheit Uns aus unseren alltäglichen Ge- Erlöse uns le den Kirchgemeinden an, dass verschiedene Kirchenvertreter wohnheiten reisst Aus unserer Verlorenheit hier ein persönliches Wort an ihre Gemeinde und die LeserinUnser Vater im Himmel Dir gehören unser Dank nen und Leser der Limmatwelle Wir beten für alle, deren Alltag be- Unsere Liebe richten können. Den vierten Teil lastet ist Unsere Leben macht Dominque Siegrist von der Wir bitten um Heilung für die Er- Bis in alle Zukunft reformierten Kirche Spreitenkrankten Amen bach-Killwangen. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden

Info-Box

KIRCHLICHE MITTEILUNG Reise in Memoriam Juan Sanchez wird verschoben Wegen der Coronakrise muss die Reise nach «Aachen und Umgebung» in den September oder Oktober verschoben werden. Weitere Reservationen bei Werner Scherer unter 078 830 44 33 sind immer noch willkommen. Das Programm findet sich unter: www. pfarrei-neuenhof.ch oder www. pfarrei-killwangen.ch.

während der Coronakrise die Arbeit nicht aus. Zum einen mussten die Massnahmen durchgesetzt werden. Die Personalangelegenheiten mussten geklärt und entsprechend angepasst werden. Zudem stehen die Finanzabschlüsse 2019 an, die Ilario Silvani und Claudia Schmid unter sich haben. Die Kirchenpfleger Bau in Neuenhof (Bruno Wiederkehr) und Killwangen (Salvatore Vella) sind ebenfalls akKirchenpflegen Neuenhof/Killwan- tiv. In Killwangen musste die Tür gen Den Kirchenpflegern geht auch der Sakristei ersetzt werden und es

standen noch einige finale Bauarbeiten am Pfarrhaus an. Als Nächstes ist eine Kinderecke in der Kirche geplant. In Neuenhof ist der Vorhang der Bühne im Pfarreiheim in die Jahre gekommen. Bruno Wiederkehr hat Offerten eingeholt und nun einen neuen bestellt. Pastoralraumerrichtung Der Gottesdienst zur Pastoralraumerrichtung und das Fest vom 10. Mai sind abgesagt. Der neue Termin wird im «Horizonte» veröffentlicht.

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«MEIN GOTT»

Alexandra Zihlmann, Mitglied des kath. Frauenbundes Würenlos

Für das blosse Auge unsichtbar, hält uns zurzeit ein Virus weltweit im Würgegriff. Wir fühlen uns gelähmt, machtlos. Was wir nicht sehen, ist schwer zu glauben. Durch die Medien erfahren wir strikte Verhaltensregeln. Die Auswirkungen dieser Pandemie werden uns drastisch vorgeführt. Wir hoffen auf baldmöglichste Ergebnisse in der Forschung zur Bekämpfung. Vieles in der Natur können wir nach der Winterruhe noch nicht sehen und staunen, wenn dann plötzlich die bunten Frühlingsblumen aus der schlafenden Erde zu neuem Leben erwachen. An dem scheinbar toten schwarzen Holz der Reben schwellen über Nacht viele kleine Knospen und versprechen süsse Trauben im Herbst. Das Gleiche habe ich an den Rosenstöcken, Sträuchern und Bäumen beobachtet. Zeichen der starken Lebenskraft im verborgenen Wurzelreich, um das Wunder der Blüten, der Blätter und der Früchte hervorzubringen. Der Schöpfergeist Gottes ist überall sichtbar. Ein virtuelles Band verbindet uns in dieser schweren Krisenzeit. Ein wahrer Segen, dass wir mit den heutigen informationstechnischen Mitteln Kontakte pflegen können mit unseren Liebsten, Freunden und Bekannten. Auch Briefe und Pakete senden, eine kleine Überraschung in den Briefkasten legen helfen uns, die auferlegte Distanz zu überbrücken. Die Hilfsbereitschaft und Solidarität rundum sind überwältigend. Die Landeskirchen empfehlen, jeden Donnerstag um 20 Uhr vor dem Fenster eine Kerze anzuzünden und zu beten. Im Glauben so miteinander verbunden zu sein, ist ein Bedürfnis geworden, nachdem das gemeinsame Beten in der Kirche physisch nicht möglich ist. Gott ist für uns unsichtbar und trotzdem bitten wir in der Not um seine Hilfe, weil wir an ihn glauben und auf ihn hoffen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 16 DONNERSTAG, 16. APRIL 2020

KREUZWORTRÄTSEL 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

BINOLOGIC

SUDOKU

REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

In jeder Zeile oder Spalte, aber auch in jedem der neun Quadrate, müssen Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Zeile oder Spalte sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

Es dürfen nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende X oder O in jeder Zeile oder Spalte vorkommen und in jeder Zeile und jeder Spalte stehen gleich viele X und O. Alle Zeilen und alle Spalten sind einzigartig.

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DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

Vitamine

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Gleiche Bilder = gleiche Zahlen

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