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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 12. März 2020, 59. Jahrgang, Nr. 11

Sicht des Jüngsten

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Dorfstrasse 49 ∙ 5430 Wettingen 056 426 42 42 ∙ emil-schmid.ch

Neuenhofer eine Runde weiter

In einer Serie porträtiert die Limmatwelle die vier Kandidaten für den verbleibenden Gemeinderats- Arnat Phanitram überzeugt sitz in Neuenhof. Diese Woche stellt die Jury der Gesangs-Cassich Tim Voser vor. Der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftsstudent ting-Show. Er darf nun im und FDP-Jungpolitiker will mit sei- Team von DJ Antoine gegen ner etwas anderen, jüngeren Sicht andere Schweizer Singauf die Welt die Geschicke seines talente antreten. Heimatorts in der Exekutive lenken. Der 21-Jährige mit taiwanesischen Wurzeln setzt auf Sachpolitik und SIBYLLE EGLOFF Schuldenabbau. (se) S. 7 Es war sein erster Auftritt auf einer so grossen Bühne. Doch das merkt man Arnat Phanitram in den Blind Auditions der dritten Staffel von «The Voice of Switzerland» keinen Bald dürften die vom Kanton unter Moment an. Der 26-Jährige begeisQuarantäne gestellten Kinder den terte die fünf köpfige Jury des CasChindsgi im Quartierzentrum Läng- ting-Formats in der Sendung am acker in Spreitenbach wohl wieder letzten Montag. Drei von vier Jurobesuchen. Dies nicht nur, weil der ren drehen sich für den jungen Kanton die Quarantänepflicht auf- Mann um und loben seine Stimme. gehoben hat. «Keines der Kinder ist Schliesslich entscheidet sich der gemäss unseren aktuellen Informa- Neuenhofer für DJ Antoines Team. tionen erkrankt», sagte Simone Im Gespräch mit der Limmatwelle Strub, Leiterin Kommunikation des verrät der Schweizer mit thailändiBKS, am Dienstag auf Anfrage der schen Wurzeln, wieso er die Show Limmatwelle. (mbo) S. 16/17 gewinnen wird. S. 10/11 Der Neuenhofer Arnat Phanitram will «Voice of Switzerland» werden.

Keine Quarantäne

INSERATE

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Baugesuche

Bauherrschaft: ATAI AG Poststrasse 30 6300 Zug Bauobjekt: Projektänderung Neubau Mehrfamilienhaus Baustelle: Dorfstrasse 69a Parzelle: 1254 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Konsortium «Maiächer» c/o Thalmann Steger Architekten Landstrasse 177 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Liegenschaften Maistrasse 8/10/12, Neufeldstrasse 1/3/5/7/9, Neubau Arealüberbauung Maistrasse/ Neufeldstrasse Maistrasse Baustelle: Parzelle: 3952/3953/3954/4961/ 4962/4963/4964/4965 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Erich Meier Müllernstrasse 13 5430 Wettingen Urs Meier Hägelerstrasse 19d 5453 Remetschwil Bauobjekt: Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Zweifamilienhaus Baustelle: Müllernstrasse 7 Parzelle: 5148 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Bürgler Immobilien AG c/o KMP Architektur AG Bahnhofstrasse 1 5430 Wettingen Robert Meier c/o Felix Meier Lerchenstrasse 6 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Wohn- und Wirtschaftshaus mit Nebenbauten Baustelle: Seminarstrasse 93, Lägernstrasse 2, Schwyzerstrasse 3 Parzelle: 282/283/2658 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 14. März bis 13. April 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Gemeinde Wettingen Öffentliche Auflage zur Teiländerung Nutzungsplanung Klosterhalbinsel (§ 11 BNO-E), Gewässerraumzone (§ 26bis BNO-E) & Geschützte Kulturobjekte (§ 30 BNO-E) Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe des Gestaltungsplans gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe liegen mitsamt dem Vorprüfungs- und dem Mitwirkungsbericht vom Montag, 9. März bis Dienstag, 7. April 2020 während der Bürozeit im Rathaus Wettingen (Bau- und Planungsabteilung, 3. Stock) auf oder können auf der Homepage unter www.wettingen.ch/entwicklungsplanung eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Wettingen, 25. Februar 2020 Gemeinderat Wettingen

Gemeinde Wettingen

Öffentliche Auflage des Gestaltungsplans Klosterhalbinsel Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe des Gestaltungsplans gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe liegen mitsamt dem Vorprüfungs- und dem Mitwirkungsbericht vom Montag, 9. März bis Dienstag, 7. April 2020 während der Bürozeit im Rathaus Wettingen (Bau- und Planungsabteilung, 3. Stock) oder können auf der Homepage unter www.wettingen.ch/entwicklungsplanung eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Wettingen, 25. Februar 2020 Gemeinderat Wettingen


WETTINGEN

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

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AUS DEM GEMEINDERAT Einführungskurs Feuerwehr Am Freitag und Samstag, 13. und 14. März sowie 3. und 4. April, 8 bis ca. 16.30 Uhr findet der Einführungskurs für Angehörige der Feuerwehr statt. Im Auftrag der Aargauischen Gebäudeversicherung stellt die Feuerwehr Wettingen 14 Arbeitsplätze in der Gemeinde Wettingen bereit. Private Haus- und Gebäudeeigentümer sowie die Gemeinde Wettingen haben der Feuerwehr die Nutzung ihres Geländes/Gebäudes erlaubt, sodass die neuen Feuerwehrleute aus den Bezirken Bad Zurzach und Baden ihr Feuerwehrhandwerk unter realistischen Bedingungen erlernen Die Betreiber interessierte insbesondere der Plan mit den drei Festgeländen. können. Dabei kann es zu lokalen Lärmemissionen durch die eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge kommen. Die Feuerwehrleute sind bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Alle Arbeitsplätze sind Betreiber eines Streetfoodstands für öffentlich zugänglich und die An- Das OK 975 Jahre Wettinwesenden freuen sich über ZuTeilnahme am Jubiläumsfest gen informierte die Festbe- die vom 14. bis 23. August angemeldet. schauer. Die Arbeitsplätze sind Sie wurden im Rathaussaal unter unter www.fw-w.ch veröffentlicht. treiber über den aktuellen Bei Fragen steht der Stabschef der Stand des Jubiläumsfestes. anderem über Auf- und AbbauzeiFeuerwehr unter Tel. 056 437 78 30 ten, Sicherheit, Lebensmittelgesetze, Logistik, Abfall sowie Öffnungsoder stab@fw-w.ch zur Verfügung. MELANIE BÄR zeiten informiert. Öffnungszeiten aller Abteilungen der OK-Präsident Paul Koller nahm es Gemeindeverwaltung Es gelten für gleich vorweg: «Wir sind sicher, Gleiche Lärmobergrenze alle Abteilungen der Gemeindever- dass unser Fest am 14. August star- wie am Wettiger Fäscht waltung folgende Öffnungszeiten tet.» Trotz Coronavirus gebe es beim Wie schon am Wettiger Fäscht wird (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ OK auch keine Flaute bei den Vor- auch am 975-Jahr-Jubiläum der Ge13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ bereitungen. «Wir rechnen auch meinde eine Lärmobergrenze fest13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste mit Ihnen», sagte er zu den rund 80 gelegt. Diese liegt mit 97 Dezibel Wettingen sind am Dienstagnach- Betreibern der Festbeizen, die sich auch gleich hoch und wird während mittag und am Donnerstagnachmit- vergangene Woche im Rathaussaal des Festes gemessen. «Bei einem tag telefonisch nicht erreichbar. Die informieren liessen. Am 25. März Verstoss wird der Betrieb am FolgeMitarbeitenden der Gemeindever- wird das OK auch die Anwohner tag geschlossen», informierte Miwaltung sind gerne bereit, telefo- informieren. chael Krassnig. Er ist der stellverMittlerweile haben sich 41 Ver- tretende Chef der Regionalpolizei nisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren. eine und Organisationen sowie 37 Wettingen-Limmattal und ist am

78 Stände und Beizen

Melanie Bär

Fest für die Sicherheit verantwortlich. Am Fest ist auch die Abfallentsorgung klar geregelt: «Es wird eine grosse Anzahl Entsorgungsboxen aufgestellt», so Thomas Meier von der Obrist Transport + Recycling AG. Plastik wird am Fest der Kampf angesagt. Die Betreiber dürfen auch keine Getränke in Aludosen oder Glas anbieten. Betreiber, die besonders ökologisch wirtschaften, werden belohnt und müssen weniger Gebühren zahlen. Ein Thema war auch bargeldloses Zahlen. In den Beizen der Feuerwehr und des FC Wettingen sollen Besucher auch ohne Bargeld bezahlen können. Mit dieser Information schloss Koller die zweistündige Infoveranstaltung und lud die Betreiber zu Wurst und Bier ein.

Thomas Sigrist tritt Ende Juli nach 19 Jahren als Schulpflegepräsident zurück Nach 19 Jahren tritt Schulpflegepräsident Thomas Sigrist per Ende Juli von seinem Amt zurück. «Der Aufwand wird immer grösser und meine Ressourcen für die Familie, Freizeit und Job sind aufgebraucht», schreibt Thomas Sigrist (parteilos) in seiner Rücktrittsmitteilung. Sigrist war zuerst vier Jahre in der Betreuungsgruppe des Schulkreises Altenburg tätig. Im 2006 änderte die Schulpflege ihre Organisation auf das Ressortsystem. Vier Jahre lang betreute Sigrist dann das Ressort Infrastruktur. Seit 2010 amtet Thomas Sigrist als Präsident der Schulpflege, «was mir sehr viel

Spass und Befriedigung brachte», wie er in der Mitteilung schreibt. In dieser Zeit gab es im Schulbereich einige grosse Veränderungen. 2014/2015 fand der Wechsel auf sechs Jahre Primarschule und drei Jahre Oberstufe statt. Es wurde die Stelle des Geschäftsleiters neu geschaffen. Zudem kamen die Kindergärten Altenburg 3, Rosenau 2 sowie die Langäcker 1 und 2 mit Tagesstrukturen hinzu. Die Schulanlage Margeläcker wurde aufgestockt, Zehntenhof und die Dreifachturnhalle Margeläcker neu gebaut. Für die Gemeinde wurde zusammen mit der Firma Landis eine umfassende Schulraumplanung

erstellt. Auch die Mittagstische und Tagesstrukturen wurden eingeführt. In dieser Zeit wurden zudem die Grundlagen für die Einführung des neuen Aargauer Lehrplanes 21 und der Neuressourcierung bei den Lehrpersonen geschaffen. Nun sei für Sigrist der Zeitpunkt gekommen, sich zu verabschieden, schreibt er in der Mitteilung. Grund dafür seien der enorme zeitliche Aufwand und die Entlöhnung sowie persönliche Gründe und Ressourcen. «Sie stehen in keinem Verhältnis zueinander.» Sigrist bedankt sich bei allen Verantwortlichen der Schule für deren Einsatz und Unterstützung. (zVg) Thomas Sigrist tritt zurück.

zVg


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WETTINGEN

VEREINSNACHRICHTEN Die IG Attraktives Wettingen hat am 22. Februar einen Verein gegründet und Andrea Bova zum ersten Vereinspräsidenten gewählt. Die Interessengemeinschaft ist zurzeit daran, eine zeitgemässe Website mit thematischen Blogs und die Kommunikation mit der Bevölkerung über Social Media aufzubauen. Ziel ist es, dass sich die IG in der Wettinger Bevölkerung breit abstützt und damit möglichst bald die Referendums- und Initiativfähigkeit erreicht. Die Einwohnerräte Orun Palit (GLP) und Martin Fricker (SVP) reichen an der heutigen Einwohnerratssitzung sechs Motionen und ein Postulat zu Sparmassnahmen ein. Mit diesen sieben Vorschlägen könne ein konkreter und nachhaltiger Beitrag dazu geleistet werden, die Ausgaben in Wettingen dauerhaft zu senken, schreibt die Interessengemeinschaft in

einer Mitteilung an die Medien. Die Motion «Effizientere Legislative» verlangt die Reduktion des Einwohnerrats von 50 auf 40 Mitglieder. Die Motion «Effizientere Exekutive» fordert die Reduktion des Gemeinderats von 7 auf 5 Mitglieder. Die Motion «200 000 sind genug» beabsichtigt die Reduktion des Salärs des Gemeindeammanns. Die Motion «Solidarischer Gemeinderat» will die Reduktion der Saläre der Gemeinderäte. Die Motion «Solidarischer Einwohnerrat» fordert die Reduktion der Sitzungsgelder der Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte. Eine weitere Motion, dass es keine automatische Lohnerhöhung für Gemeinderäte und Schulpflege gibt. Das siebte Postulat «Transparenter Einwohnerrat» will, dass die Abstimmungsergebnisse im Wettinger Einwohnerrat in Zukunft transparenter festgehalten werden. (zVg)

EINWOHNERRATSSITZUNG: DIE TRAKTANDEN 1. Protokoll 2. Inpflichtnahme Markus Zoller 3. Kreditbegehren von 32 000 Franken: Überprüfung Führungsmodell Gemeindeverwaltung 4. Postulat: Führungsstruktur nach Abschaffung Schulpflege 5. Postulat Vergütung Fotovoltaik

MARKTNOTIZEN

6. Postulat Vergabe Gemeindeaufträge 7. Postulat Sportkoordinationsstelle 8. Interpellation Verkehr 9. Interpellation Sportkoordinator Einwohnerratssitzung am Donnerstag, 12. März, 19 Uhr im Rathaussaal.

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

Wiedereröffnung des Cafés Frei’s Bijou am 16. März Per Februar letzten Jahres wurde das allseits beliebte Café Bijou von der Bäckerei Frei übernommen. Nach einer 1-wöchigen Renovation entsteht nun eine Bäckerfiliale mit gemütlichem Café. Das feine Angebot an der Verkaufstheke bietet ein abwechslungsreiches und frisches Bäckereisortiment. Viele verschiedene Brote, Teegebäck, Torten und Patisserie machen den täglichen Einkauf zum Genusserlebnis. Für die Verpflegung unterwegs wird als Takeaway eine grosse Auswahl an Sandwiches, Salaten, Canapés und hausgemachten Suppen angeboten. Wer es sehr exquisit und süss mag, wird mit dem Pralinésortiment aus der hauseignen Confiserie verwöhnt. Kulinarisches Verwöhnprogramm in neuem Ambiente Die Inneneinrichtung lädt zum gemütlichen Schwatz oder Verweilen

Die Bäckerei-Konditorei Frei steht für familiengeführt, traditionell und regional. ein. Der Tag kann mit einer reichhaltigen Auswahl an Tee- und Kaffeespezialitäten beginnen, ergänzt durch vielfältige Zmorgen-Varianten oder ein ofenfrisches Gipfeli. Frei’s Bijou Landstrasse 76 5430 Wettingen Tel. 056 426 74 25 www.baeckerei-frei.ch

Die Fraktion FDP denkt voraus: Am 17. Mai wird die Aargauer Stimmbevölkerung über die Abschaffung der Schulpflege entscheiden. Mit dem Postulat vom 5. September 2019 will die Fraktion einen Wissenstransfer zwischen der jetzt bestehenden Schulpflege und der neuen Führungsebene gewährleisten, damit die Gemeinde Wettingen optimal auf die neue Situation vorbereitet ist. Denn die FDP steht ein für eine nachhaltige und stetige Entwicklung der Schule. Auch vorausschauend war das Postulat zur Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung Wettingen. Die mit dem Kreditbegehren vorgestellte Umsetzung dieses Postulats ist indessen nicht zielbringend. So ist kein wirklicher Wille für eine Veränderung des jetzigen Führungsmodells ersichtlich. Das Ergebnis ist daher absehbar. Dem Kreditbegehren von 32 000 Franken für die Erstellung einer externen Analyse kann somit nicht zugestimmt werden. Der Stromverbrauch steigt aufgrund der vielen Elektrogeräte (sei es das Elektroauto, das Elektrofahrrad oder die Digitalisierung) exponentiell, weshalb der Wunsch nach einer eigenen Stromherstellung dank Fotovoltaik nachvollziehbar ist. Wichtiger erscheint der Fraktion jedoch die Frage, wie der produzierte Eigenstrom nutzbringend gespeichert werden kann, und die Vereinfachung des Baubewilligungsverfahrens von Fotovoltaik-Anlagen. Die im Postulat angeregte Quersubventionierung von privaten Fotovoltaik-Anlagen auf Kosten der Grundversorgung lehnt die Fraktion daher ab. Die FDP unterstützt Massnahmen zur besseren Berücksichtigung des lokalen Gewerbes bei Vergabe von Gemeindeaufträgen. Da sich keine Anhaltspunkte aus der genannten Interpellation vom 22. Juni 2017 für die behauptete und von der Fraktion klar zurückgewiesene Vetternwirtschaft entnehmen lassen, erachtet die Fraktion eine wie im Postulat geforderte spezifische Regelung für aktive und passive Behördenmitglieder mit Blick auf das Submissionsdekret als nicht notwendig.

Das vorliegende Kreditbegehren über 32 000 Franken für die Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung lehnt die CVP ab und folgt dem Entscheid der Finanzkommission. Es ist offensichtlich, dass der Gemeinderat den Status quo nicht hinterfragen und die Organisationsmodelle der Gemeindeammännervereinigung prüfen will. Es ist so kein Mehrwert durch diese Investition zu erkennen. Die Fraktion unterstützt die Entgegennahme des Postulates über die neue Führungsstruktur der Schule Wettingen nach der möglichen Abschaffung der Schulpflege. Damit können mit Weitsicht die Führung und die Qualitätserhaltung für die Bildung Sorge getragen werden. Als verkannte Chance für eine aktive Energiepolitik 2050 kann der Ablehnung zum Postulat betreffend Vergütung Fotovoltaik-Strom nicht beigepflichtet werden. Die CVP will dieses Postulat entgegennehmen und fordert vom Gemeinderat Bericht und Antrag, wie die Einspeisung künftig fair entschädigt werden kann. Die CVP will mit Weitsicht die langfristigen Chancen für eine noch attraktivere Gartenstadt Wettingen nutzen. Wettingen geht bei der Vergabe von gemeindeeigenen Aufträgen an ortsansässige sowie überregionale Firmen und Organisationen nach den geltenden Submissionsgesetzen vor. Damit wird die Transparenz sichergestellt und es bedarf keiner weiteren Reglementierungen. Der Einwohnerrat hat sich verschiedentlich dafür eingesetzt, dass das lokale Gewerbe besser berücksichtigt werden soll. Dieses GLP-Postulat verunglimpft verdiente Personen und Firmen aus Wettingen mit Unterstellungen ohne Fakten. Das eingereichte Postulat für die Schaffung einer neuen Sportkoordinationsstelle scheint bei den vielen Sportvereinen und -angeboten in Wettingen sinnvoll. Jedoch steht die Fraktion CVP trotz der möglichen finanziellen Subventionsunterstützungen des Kantons kritisch dazu. Langfristig wird eine solche Stelle neue und wiederkehrende Mehrkosten generieren. Deshalb sollen zuerst die Anforderungen und Aufgaben einer solchen Stelle festgelegt werden. Die Schaffung einer Sportkoordinationsstelle kann nur Chancen haben, wenn diese dauerhaft kostenneutral im Budget ausfällt.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

Das sehr deutliche Ergebnis der Volksabstimmung zu Budget und Steuerfuss bestätigt die Haltung der SVP-Fraktion: Seit Jahren kritisiert sie die Wettinger Finanzpolitik und fordert im Einwohnerrat Mal um Mal mehr Bescheidenheit und Demut und stellt vernünftige Kürzungsanträge. Mal um Mal unterliegt die Fraktion SVP dabei den Steuererhöhungsparteien. Jetzt sind der Gemeinderat und die anderen Fraktionen in der Pflicht, den Volkswillen umzusetzen. Die SVP-Fraktion unterstützt einstimmig den Antrag der Finanzkommission, das Kreditbegehren über 32 000 Franken für die Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung abzulehnen. Die Fraktion stellt fest, dass im Gemeinderat kein Wille vorhanden ist, die Gemeindeführung ernsthaft zu diskutieren. Er will am Status quo festhalten. Die SVP-Fraktion findet das Postulat der FDP betreffend Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege unnötig. Durch den Kanton werden diverse Handreichungen zur optimalen Unterstützung der Gemeinden bei der Umsetzung der neuen Führungsstrukturen Volksschule ausgearbeitet. Mit Blick auf die knappen Ressourcen ist es deshalb wenig sinnvoll, für die Umsetzung eine zusätzliche Arbeitsgruppe einzusetzen. Die Ablehnung des GLP-Postulats zur Fotovoltaik-Vergütung durch den Gemeinderat ist nicht konsequent, hat diese selbst doch die Ausrufung des Klimanotstands unterstützt. Die Fraktion SVP ist grossmehrheitlich für die Entgegennahme des Postulats der GLP, für die Vergabe von Gemeindeaufträgen ein Reglement zu schaffen. Die SVP-Fraktion erwartet eine pragmatische Umsetzung in Form eines Transparenz schaffenden Leitfadens. Zum FDP-Postulat zur Einführung einer Sportkoordinationsstelle hält die Fraktion SVP fest, dass sie einer zusätzlichen Stelle nur dann zustimmen wird, wenn diese kostenneutral geschaffen wird.

73 Prozent der Wettinger Stimmberechtigten haben am 9. Februar das Budget 2020 versenkt. «Wie lange habt ihr euch mit dem Budget beschäftigt?», fragt Leo Scherer das Stimmvolk zurecht in seinem Leserbrief. Für die Fraktion ist klar: Mit der jetzigen finanzpolitischen Strategie heisst es für die Zukunft von Wettingen entweder Leistungsabbau oder weitere Schulden für die nächste Generation. Doch jetzt liegt der Ball beim Kanton. Das Kreditbegehren von 32 000 Franken für die Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung sieht die Fraktion, genau wie die Finanzkommission, kritisch. Einerseits wäre es aus Sicht der Fraktion wünschenswert, strategische und operative Aufgaben der Gemeinde zu entflechten, andererseits zweifelt die Fraktion daran, ob nach der Analyse die Bereitschaft da ist, weiter zu investieren, um die nötigen Änderungen vorzunehmen. Die finanziellen Prioritäten der Gemeinde sollten zurzeit woanders liegen. Die Postulate betreffend Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege und Vergütung Fotovoltaik unterstützt die Fraktion, wenn auch mit Vorbehalten. Ist das Szenario nach einer möglichen Abschaffung der Schulpflege nicht bereits kantonal geregelt? Beim Fotovoltaik-Vorstoss profitieren in erster Linie Private und das Elektrizitätswerk Wettingen (EWW) könnte keine eigenen Anlagen mehr bauen. Hier gäbe es sicherlich auch andere Wege, die zum Ziel führen. Dennoch ist der Einwohnerrat nach der Ausrufung des Klimanotstandes jetzt in der Pflicht, geeignete Massnahmen für ein grüneres und damit zukunftsfähiges Wettingen zu ergreifen. Die Frage nach den gebundenen Ausgaben interessiert die Fraktion SP/WettiGrüen ebenfalls und sie sieht die Dringlichkeit als gegeben.

Der Vorstoss zur Überprüfung des Führungsmodells der Gemeinde Wettingen wurde mit breiter Abstützung im Einwohnerrat eingereicht und überwiesen. Zwar kommt dieser im Rahmen der laufenden Überarbeitung der Gemeindeordnung zum richtigen Zeitpunkt, das Budgetumfeld ist aber momentan nicht gegeben, um dafür 32 000 Franken zu sprechen. Die Fraktion erwartet nicht, dass die Trennung zwischen operativer und strategischer Ebene respektive die Einführung einer Geschäftsleitung günstiger kommt als das bisherige Führungsmodell und spricht sich aus diesen Gründen für die Beibehaltung des Status quo aus. Die Entgegennahme des Postulats betreffend Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege wird begrüsst. Bei entsprechendem Volksentscheid im Frühling muss sowieso reagiert werden. Ebenso erfreut ist die Fraktion über die Entgegennahme des Vorstosses bezüglich Sportkoordinationsstelle Wettingen. Die seriöse Abklärung der Rahmenbedingungen ist wichtig und sinnvoll. Sobald diese geklärt sind, steht einer Einführung des Sportkoordinators hoffentlich nichts mehr im Weg und kann zeitnah umgesetzt werden. Die Beantwortung der Interpellation von Manuela Ernst zeigt auf, dass diese Stelle für die Sportstadt Wettingen dringend nötig ist, um die gute Sportinfrastruktur der Gemeinde optimal ausnützen zu können. Für die Fraktion stimmt die Stossrichtung des Anliegens zur Fotovoltaik. Es ist eine Investition in die Energiezukunft, deren Umsetzung nicht ständig auf die lange Bank geschoben werden kann. Insofern wird die Fraktion EVP/Forum 5430 ein allfälliges Festhalten der Postulanten am Vorstoss unterstützen.

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Das beantragte Kreditbegehren über 32 000 Franken für die Überprüfung des Führungsmodells der Gemeindeverwaltung wird die GLP-Fraktion ablehnen. Die laufende Überprüfung des Führungsmodells ist eine zentrale Aufgabe der Führungsorgane. Wenn diese nicht wahrgenommen werden kann, ist es unsinnig, ein solches Vorhaben teuer extern zu vergeben, wenn dann in der angedachten Konstellation die Führungsorgane selber wieder den Lead im Projekt haben wollen und damit auch wieder vorgeben, welches Ergebnis resultieren soll. Dann wird nämlich lediglich bestätig werden: Es ist alles gut, wir machen weiter wie bisher. Einmal mehr fehlt der Fraktion das Fingerspitzengefühl für die Anliegen aus der Bevölkerung, die Weitsicht für eine Alternative und das Vertrauen in die Fähigkeiten und Kompetenzen im Einwohnerrat. Das Postulat betreffend Abschaffung der Schulpflege erscheint ebenfalls unnötig. Da es doch die Aufgabe des Gemeinderats ist, Szenarien für (politische) Veränderungen zu erarbeiten, braucht es hierzu keinen expliziten Auftrag. Schliesslich wird schon länger auf Kantonsstufe darüber diskutiert und es müsste dem Gemeinderat bekannt sein, dass es hier möglicherweise zu einer Änderung kommt. Nun zum GLP-Postulat betreffend Fotovoltaik: Der Gemeinde- und der Einwohnerrat haben das Postulat des Klimanotstands entgegengenommen. Und schon bei der ersten Gelegenheit, etwas für das Klima zeigen zu können, mit der Annahme dieses Postulats, wählt er es abzulehnen. Die Fraktion hält am Postulat fest und hofft, dass die anderen Parteien, vor allem jene, die den Klimanotstand unterstützt haben, auch unser Postulat unterstützen. Ebenso beim GLP-Postulat betreffend freihändige Vergabe von Gemeindeaufträgen: Die GLP hält daran fest. Es ist schön zu sehen, dass ein Leitfaden erstellt wird. Schliesslich zum Postulat der FDP betreffend Sportkoordinator, das nun entgegengenommen werden soll. Das Anliegen wurde zuerst von der GLP-Fraktion in der Budgetberatung vorgebracht, aber damals abgelehnt. Einmal mehr wird ein Vorstoss der GLP-Fraktion zuerst abgelehnt, um nachher von anderen erneut vorgebracht zu werden.


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WETTINGEN

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

PARTEINOTIZEN Generalversammlung CVP Der als Überraschungsgast angekündigte Parteipräsident der CVP Schweiz, Gerhard Pfister, hat bereits zum zweiten Mal an der GV der CVP Wettingen teilgenommen. Bevor er zu Wort kam, fand der offizielle Teil statt. Die Parteipräsidentin, Ursi Depentor, verlas den Präsidentenbericht. Auch das abgelehnte Budget war ein Thema. Die Fraktion hat bereits einen internen Ausschuss gegründet, um sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder wurden im Kreis der Partei begrüsst. Es folgten Kassa- und Revisorenbericht. Der Fraktionspräsident Christan Wassmer ehrte die zurücktretenden Einwohnerräte, welche aus diversen Gründen wie Berufs- oder Wohnortswechsel ihr Amt zur Verfügung stellten. Beat Brändli übernahm nun das Mikrofon. Er leitete als Tagespräsident die Wahl der Vorstandsmitglieder. Der gesamte Vorstand stellte sich zur Wiederwahl und wurde einstimmig bestätigt: Ursi Depentor (Präsidentin), Markus Zoller (Vizepräsident), Marco Affolter (Aktuar) und Eveline Isler (Kassierin) freuen sich, auch die kommenden zwei Jahre im Vorstand der CVP Wettingen tätig zu sein. Die Agenda 2020 verspricht wieder einige spannende Anlässe wie den Familen-Cle-

Gerhard Pfister (r.) im Gespräch mit Markus Zoller. zVg an-up-Day, den Anlass der CVPplus! oder den Tatort Wettingen im Dezember. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs wurden die beiden Ehrengäste Marianne Binder und Gerhard Pfister zu Aktualitäten aus Partei und Bundesbern befragt. Unter der Leitung von Markus Zoller wurden Fragen aus dem Publikum gestellt. Natürlich durften dabei die Ausführungen rund um die C-Diskussion nicht fehlen. Auf humorvolle Art informierten die beiden Podiumsteilnehmer zu aktuellen Themen und wie sie es schaffen, bei der grossen Aktenmenge, den Überblick zu behalten. Dass eine Fraktionssitzung im Bundeshaus durchaus lustig und amüsant sein kann, untermauerten die beiden mit einigen Anekdoten. Landammann Markus Dieth

gab anschliessend einen Einblick in sein Amt. Am Landamme-Stammtisch kommt er dabei direkt mit der Bevölkerung in Kontakt und erfährt aus erster Hand, was die Leute beschäftigt. Am Schluss berichtete Gemeindeammann Roland Kuster über Aktualitäten aus der Gemeinde. Dabei sticht vor allem eines hervor: Am kommenden 9. Mai wird die Tägi-Sanierung abgeschlossen sein und das Bad wird der Bevölkerung übergeben. Ursi Depentor schloss die GV und eröffnete das traditionelle Raclettebuffet. GLP zum Budget Wie geht es nach der Abstimmung zum Budget weiter? Courant normal. Ignoranz. Stets wurde behauptet, das Tägi habe keine Steuererhöhung zur Konsequenz. Und plötzlich: Es braucht doch eine. Seit Jahren wird so politisiert, ohne Konsequenzen. Kritik wird vom Gemeinderat schöngeredet. Die Fragen der Einwohnerratsfraktion der GLP Wettingen nach langfristigen (Finanz-)Plänen und Transparenz (Öffentlichkeitsprinzip) sind unerwünscht. Nun sagt sogar das Stimmvolk: Nein, so nicht. Eine Absage ans Budget – oder eher an die Art und Weise? Die Einwohnerratsfraktion stört, dass meistens die Luxusvariante vorgeschlagen wird. Dies meist mit einer subtilen Androhung:

Friss oder stirb. Die Abläufe werden so gesteuert, dass Änderungen von vornherein zeitlich nicht drinliegen. Man steht jetzt vor den Konsequenzen. Unabhängig davon, wie sehr diese schmerzen: Mit Steuergeld soll respektvoll(er) umgegangen werden. Die Bevölkerung von Wettingen kann nichts dafür, dass zu grossen Projekten stets «ja» gesagt worden ist. Sie hat der Politik geglaubt. Aktuell finden weiter Feierlichkeiten statt, hohe Investitionen sind geplant. Die Anfrage der GLP, den stattlichen Lohn des Gemeindeammanns in diesen finanziell prekären Zeiten etwas herunterzusetzen, wurde im Keim erstickt: Für vier Jahre gewählt bedeute vier Jahre Konstanz. Ebendiese Konstanz erwartet doch auch der Steuerzahler! Die GLP-Fraktion findet: Zeit zum Innehalten. Was ist zwingend und dringend? Bitte nicht auf die Bildung und die Umwelt zeigen. Es gibt genügend anderes und Drohgebärden sind müssig. Wird die Landstrasse teuer saniert, um wenig später wieder aufgerissen zu werden für die Limmattalbahn? Ein Umdenken auch im Kleinen; gäbe es Alternativen? Wie schafft man mehr Transparenz. Einwohnerrats-Fraktion der glp Wettingen: Yvonne Hiller, Orun Palit, Manuela Ernst und Jo Scheier,

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NEUENHOF

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

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«Lage unseres Dorfes ist unser Ass» Tim Voser ist der jüngste Gemeinderatskandidat. Der 21-Jährige will zeigen, was seine Generation dem Dorf zu bieten hat. SIBYLLE EGLOFF

Tim Voser wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein typischer Politiker: Er ist 21 Jahre alt und studiert im zweiten Semester Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen. Gegen das Klischee, dass viele junge Menschen sich nicht für Politik interessieren und wenn doch, keine Ahnung haben, hat der Neuenhofer immer wieder zu kämpfen. Im Gespräch mit ihm wird klar, dass das Vorurteil nicht auf ihn zutrifft. Vosers Herz schlägt für die Lokalpolitik. «Auf kommunaler Ebene kann man schneller etwas verändern und bewirken. Man sieht, ob das Schulgebäude gebaut oder die Tempo-30Zone eingeführt wurde», sagt er. Zudem erhalte man als Kommunalpolitiker rasch Feedback. Voser sitzt im Restaurant Santos in Neuenhof und nippt an einem Kaffee. Er ist oft dort anzutreffen. «Der Gewerbeverein hält hier seine Sitzungen, im Januar 2019 wählte man mich in den Vorstand.» Voser ist zudem Präsident der Jungfreisinnigen im Bezirk Baden und Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen im Aargau. Auch ist er Mitglied der Ortsbürgerkommission und als Aktuar in der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde tätig. Seit seinem 15. Lebensjahr ist er politisch aktiv. Seine Mutter stammt aus Taiwan, sein Vater aus der Schweiz Nun wagt Voser den nächsten Schritt: Er will die Geschicke seines Heimatorts als Gemeinderat lenken. «Ich bringe zwar nicht so viel Lebenserfahrung mit wie andere Kandidaten, dafür neue Perspektiven.» Dies auch wegen seiner Herkunft. Seine Mutter stammt aus Taiwan, sein Vater ist Schweizer. «Meine taiwanesischen Wurzeln helfen mir, nicht alles so stur zu sehen.» Als Kind sprach er fliessend Mandarin. «Mittlerweile habe ich vieles vergessen, ich bin daran, die Sprache wieder zu lernen, damit ich, wenn ich meine Familie in Taiwan besuche, mich nicht nur mit Händen und Füssen verständigen muss.»

Zu Hause stand Politik nie im Zentrum. «Mein Vater hat ein Malergeschäft. Ab und zu haben wir zwar schon darüber diskutiert, welchen Einfluss gewisse Gesetze und Regulierungen auf seinen Betrieb haben.» Den Zugang zur Politik fand Voser aber im Staatskundeunterricht an der Bezirksschule. «Damals stimmte man über den Kampfjet Gripen und die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten ab. Nach ein paar Diskussionen hat es mich dann plötzlich gepackt.» Eineinhalb Jahre lang habe er nicht gewusst, ob er einer Partei beitreten solle, und wenn ja, welcher. «Ich war mir nicht sicher, ob ich meine Meinung behalten kann.» Schliesslich entdeckte er die FDP für sich. «Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Ich habe Mühe damit, wenn mir jemand vorschreibt, wie ich mein Leben führen soll. Deshalb fühle ich mich bei der Partei gut aufgehoben.» Voser will keine nicht dringenden Investitionen tätigen Voser findet es schade, dass sein Heimatort einen schlechten Ruf habe. «Die Lage unseres Dorfes ist unser Ass. Wir verfügen über einen direkten Anschluss an die Autobahn, sind in zehn Minuten im Shoppi und Baden liegt in unmittelbarer Nähe.» Es gelte, diese Vorzüge zu pflegen. «Der Stau wird sich intensivieren und wir müssen Massnahmen finden, damit unser Dorf nicht darunter leidet.» Ein weiteres Anliegen ist ihm der Schuldenabbau: «Wenn die Zinsen wieder steigen, werden wir die Steuergelder nur dafür verwenden.» Investitionen, die nicht dringend nötig seien, müssten warten oder gestrichen werden. Damit meint Voser etwa die Limmattalbahn. Derzeit wird die zweite Etappe des Verkehrsprojekts von Schlieren bis nach Killwangen gebaut. Der Kanton Aargau plant bereits die Weiterführung bis nach Baden. Voser ist dagegen. «Wir kön-

«Ich bin ein freiheitsliebender Mensch.» TIM VOSER, GEMEINDERATSKANDIDAT

nen uns das nicht leisten.» Aus Neuenhofer Sicht biete das Projekt keinen Mehrwert. «Es wird kein neues Gebiet erschlossen und die Bahn bedient die gleiche Strecke wie die

Als Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Neuenhof ist Tim Voser oft im Restaurant Santos anzutreffen. Sibylle Egloff Regionalbusse, die Haltestellen sind identisch.» Voser fände es sinnvoller, wenn das bisherige Angebot besser ausgebaut würde. «Wir sind die einzige Gemeinde, in der der Bus nicht am Bahnhof vorbeifährt.» «Man soll zu seinen Fehlern stehen, wenn man welche begeht.» Voser ist zuversichtlich, dass er dem Amt als Gemeinderat gewachsen ist. Die Aufgaben in der Finanz- und Geschäftsprüfungs- sowie der Ortsbürgerkommission müsste er bei einer Wahl abgeben. «Meine Vorlesungszeit ist begrenzt, ich muss nur eineinhalb Tage in St. Gallen präsent sein. Die restliche Zeit kann ich mir frei einteilen.» Auch seine Eltern und sein Umfeld bestärkten ihn. «Meine Kollegen, die politisch nicht aktiv sind, helfen mir sogar beim Wahlkampf, verteilen mit mir Flyer oder sagen mir klipp und klar, wenn sie meine Wahlsprüche nicht gut finden.» Obwohl er viel mit Leuten aus seiner Partei verkehre, versuche er, seine Freundschaften ausserhalb der Politik zu pflegen. «Wir gehen in den Ausgang, an Konzerte, ins Kino.» Bedenken, dass er als öffentliche Person mit Kritik nicht zurechtkommen könnte, hat Voser nicht. «Ich stand bereits einige Male im Rampenlicht, etwa als ich mich bei der Gstühl-Kreuzung in Baden

gegen einen Blitzkasten eingesetzt habe. Sogar ‹Schweiz aktuell› berichtete darüber.» Kritik dürfe man nicht persönlich nehmen. «Man sollte aber zu seinen Fehlern stehen, wenn man welche begeht.» Voser setzt sich für Sach- und gegen Personenpolitik ein. «Ich glaube, das war auch der Punkt, der zu den Unstimmigkeiten und Rücktritten im Gemeinderat führte. Es ging nur noch um die Personen und nicht um die Sache an sich.» Die Art der Kommunikation trage massgeblich dazu bei, eine gute Lösung zu finden. «Man sollte sich für das Wohl Neuenhofs streiten und auch diskutieren dürfen und danach trotzdem noch ein Bier zusammen trinken können», findet Voser.

Gemeinderatswahl In einer Serie stellt die Limmatwelle die Neuenhofer Gemeinderatskandidaten vor. Heute erscheint das dritte Porträt über Tim Voser. Im ersten Wahlgang wurde Martin Uebelhart (CVP) als Gemeindeammann für die überraschend zurückgetretene Susanne Voser (CVP) gewählt. Der zweite Wahlgang findet am 29. März statt und vergibt den Sitz von Andreas Muff (parteilos).


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Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.

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NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT Vereine Die Gemeinde Neuenhof bietet allen ortsansässigen Vereinen die Plattform, sich kostenlos auf der Gemeinde-Webseite vorzustellen. Mit einem eigenen Eintrag haben die Vereine die Möglichkeit, sich zu präsentieren sowie Veranstaltungen zu veröffentlichen. Ziel soll es sein, kontinuierlich auf neue sowie auch die bereits zahlreich bestehenden oder gar traditionellen Neuenhofer Aktivitäten aufmerksam zu machen. Die Gemeinde möchte deshalb die Vereine dazu animieren, vermehrt Berichte von besonderen Anlässen oder Ereignissen (zum Beispiel Erfolge, Jubiläen, Sonstiges) in der Limmatwelle zu publizieren und die Veranstaltungen entsprechend im Kalender einzutragen. Der Veranstaltungskalender soll der Neuenhofer Bevölkerung sowie Auswärtigen eine Übersicht über sämtliche Veranstaltungen in unserer Wohngemeinde bieten. Gleichzeitig soll neuen Vereinen der Nutzen dieses Angebots schmackhaft gemacht werden. Um einen Eintrag zu erfassen, ist eine Registrierung unter www.neuenhof. ch (rechte Seite, Toplink «Login») erforderlich. Die Login-Zugangsdaten, mit welchen die Einträge und Veranstaltungen jederzeit bearbeitet werden können, werden umgehend nach der Registrierung angezeigt. Vereine, die bereits von diesem Angebot Gebrauch machen, werden gebeten, die Einträge von Zeit zu Zeit zu überprüfen und allenfalls zu aktualisieren. Sollten weitere Fragen oder Probleme beim Login auftreten, kann man sich gerne an die Gemeindekanzlei Neuenhof wenden.

Mutter Hedy (Nicole Blaser, links) überrascht Anna (Sandra Wolfgang) und Gregor (Michael Merkli)

PC stellt alles auf den Kopf Nebst Tücken der Technik sorgt der Umgang mit einem Teenager im neuen Stück «#Gföhrlichs Internet» für Turbulenzen auf der Schnägge-Bühne.

Wohnzimmer. Chantal Häuptli, die kreative Bühnenbildnerin, sagt: «Da Sandra Wolfgang die Hauptdarstellerin Anna spielt, durfte sie bei der Einrichtung ihrer Wohnung mitreden. Deshalb erscheint das Zimmer in abgestimmtem Grün». Annas beste Freundin Doro (Bettina Schmid) darf zu Hause keinen PC benützen. Deshalb erlaubt ihr Anna jeweils den Zugang zu ihrem Laptop. Das wird ihr zum Verhängnis: Ein falscher Tastendruck verschickt eine E-Mail an ihren griechischen Chatpartner Stefano (Zdenek Pors), dem sie seit 14 Jahren ihren Seelenmüll per Internet ablädt, ohne ihn einmal gesehen zu haben. Prompt taucht er auf. Anna sperrt ihn kurzerhand auf den Balkon, trotz der Kälte von minus 17 Grad. Der aufgeweckte Teenager, gespielt von Fabienne Wolfgang, investiert mehr in die Familienpolitik

GABY KOST

Nicki steht kurz vor der Matur, hat jedoch Flausen im Kopf. Deshalb sucht ihr Lehrer Norbert das Gespräch mit den Eltern, die schon seit 15 Jahren getrennt sind. Nicki wohnt seit der Scheidung bei ihrem Vater Gregor (Michael Merkli). Ein Treffen zwischen der Mutter Anna und Gregor weckt alte Erinnerungen. Die Komödie in drei Akten von Bernd Spehling in Dialektbearbeitung von Etienne Meuwly spielt in einem gemütlich eingerichteten

INSERATE

als in den Nachhilfeunterricht mit dem Ziel, ihre Mutter Anna mit dem Lehrer (Thomas Beusch) zu verkuppeln. Kein Mittel lässt sie aus, um Romantik auf kommen zu lassen. Sie engagiert sogar eine Geigenspielerin (Desirée Burch) und ihre Grossmutter Hedy (Nicole Blaser), die den beiden ein Nachtessen serviert. «Die einzelnen Charaktere verlangen den Schauspielern viel ab», sagt Regisseur Urs Oppliger. «Das Stück besteht nicht nur aus Schenkelklopferszenen. Deshalb ist die Herausforderung, die eigene Persönlichkeit ablegen zu können und sich voll und ganz in die Rolle der gespielten Person zu versetzen». Die vom Kanton bewilligten Aufführungen finden im kath. Pfarreiheim Neuenhof statt am 14., 15., 21., 22. März sowie am Fr./Sa.: 27./28. März. Zeiten und Reservation unter www.sbn.ch.

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Der Elternverein Neuenhof ist auf der Suche nach einem Aktuar. Der Verein bietet acht Spielgruppenabteilungen in einer Wohnung auf dem Schulareal an. Eine gute frühkindliche Bildung und Sprachförderung durch ausgebildete Spielgruppenleiterinnen ist dem Verein wichtig. Gleichzeitig organisiert der Neuenhofer Verein verschiedene öffentliche Anlässe für Kinder. Wer den Elternverein bei diesem Angebot unterstützen und im Vorstand als Aktuar tätig sein möchte, kann sich bei Anita Frei unter der Handynummer 076 711 22 75 melden. Infos zum Elternverein findet man unter www.elternverein-neuenhof.ch.


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NEUENHOF

MARKTNOTIZEN

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

Wir beraten Sie gerne: v.l.: Andreas Gleichmar, Daniela Wettstein, Heinz, Bernadette und Dominic Anner.

Lyric – «Die Kontaktlinse für das Ohr»

Mit gefühlvoller Stim Arnat Phanitram aus Neuenhof ergattert in den letzten Blind Auditions der Casting-Show «The Voice of Switzerland» einen Platz im Team von DJ Antoine. Damit kommt der 26-Jährige in die Battles und seinem Traum, von der Musik leben zu können, ein Stück näher.

100 Prozent unsichtbar. Lyric sitzt Testwochen im März. Lassen Sie SIBYLLE EGLOFF In einem weissen Jackett und mit vollständig im Gehörgang, sodass sich überraschen! schwarzer Mütze betritt Arnat Phaes von aussen komplett unsichtnitram die Bühne. Beeindrucken bar ist. Man vergisst sogar ganz, kann er die fünfköpfige Jury jedoch dass man ein Hörgerät trägt. Lyric ist weltweit das erste Hörgerät, das 100 Prozent unsichtbar und rund um die Uhr tragbar ist. Es kann zwei bis drei Monate lang rund um die Uhr getragen werden, sodass weder ständige Batteriewechsel noch umständliche Pflege erforderlich ist. Das Hörgerät Lyric macht alle Alltags- und Freizeitaktivitäten mit, kann also beim Duschen ebenso getragen werden wie beim Ausüben von Sport, beim beruflichen Meeting oder im Bett. Zusammengefasst: Man kann vergessen, dass das Hörgerät überhaupt da ist. Geeignet für einen leichten bis und mit mittleren Hörverlust. Testen Sie jetzt die «Kontaktlinse fürs Ohr» während unserer Lyric-

nur mit seiner Stimme. Der Neuenhofer ist Kandidat bei der dritten Staffel der Casting-Show «The Voice of Switzerland» und versuchte Anna

«Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen.» Lyric ist unsichtbar und kann rund um ARNAT PHANITRAM, VOICE-KANDIDAT die Uhr getragen werden. Erfahren Sie mehr über Lyric oder vereinbaren Sie mit uns noch heute einen Termin. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gerne. Hörberatung Wettingen Heinz Anner AG Landstrasse 88 5430 Wettingen Telefon 056 427 21 66

Rossinelli, DJ Antoine, Pegasus-Frontmann Noah Veraguth und die Büetzer Buebe Gölä und Trauffer in den Blind Auditions in der aktuellsten Folge, die vergangenen Montag ausgestrahlt wurde, zu überzeugen. Das gelang dem 26-Jährigen mit seiner Interpretation des Lieds «Apologize» von Timbaland und One Republic auf Anhieb. Drei Ju-

Der Neuenhofer Arnat Phanitram wird von DJ A roren drehten sich für ihn um. «Mir gefällt der Song, ich habe es gefühlt, deshalb habe ich für dich gedrückt», sagte Anna Rossinelli. Auch Jury-Kollege Noah Veraguth, der ebenso für Phanitram buzzerte, lobte den Hobby-Sänger. «Ich höre sehr viel Potenzial. Es war nicht die perfekte Performance, aber mit dem richtigen Song, gutem Liedtext, dem richtigen Gewand kommst du sehr

LESERBRIEFE ZU DEN GEMEINDERATSWAHLEN IN NEUENHOF Tim Voser Wir junge Wählerinnen und Wähler von Neuenhof haben nun endlich die Chance, einen von uns in den Gemeinderat zu wählen. Jemand, der unsere Interessen im Dorf vertritt und über Dinge mitbestimmt, die uns später betreffen werden. Auch ist Tim Voser in Neuenhof aufgewachsen und in Neuenhof verankert. Manche mögen denken, er sei mit seinen 21 Jahren zu jung und habe noch keine Erfahrung. Tatsache ist, dass Tim Voser von den vier Kandidaten bei weitem die grösste politische Erfahrung besitzt. So ist er nicht nur Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, der Ortsbürgerkommission und Vorstandsmitglied des Gewerbeverbandes Neuenhof, sondern auch Präsident der Jungfreisinnigen des Bezirks Baden, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen

Aargau und Geschäftsleitungsmitglied der FDP des Bezirks Baden. Deshalb wähle ich, als junger Neuenhofer, Tim Voser in den Gemeinderat. Marc Hofer, Neuenhof Daniel Burger Ich kenne Daniel Burger bereits seit 1996, als wir beide gleichzeitig bei der Feuerwehr Neuenhof angefangen haben. Ich selbst habe den Dienst gesundheitshalber zwar quittieren müssen, doch für Daniel war es ein Start für eine erfolgreiche Karriere bei der Feuerwehr, ist er doch heute noch als Kommandant tätig. Es entwickelte sich zwischen uns auch ausserhalb der Feuerwehr eine feste Freundschaft mit gemeinsamen Interessen. Im Jahr 2001 ergab es sich dann, dass ich Daniel als meinen Teamleiter in der Abteilung Liegenschaftsentwässerung im ERZ in Zü-

rich erleben durfte. Daniel war als mein Vorgesetzter stets fair, konsequent, lösungs- und sachorientiert. Sportlich sind wir gemeinsam auf der gleichen Linie. So waren wir eine Zeit lang regelmässig mit dem Bike unterwegs und hatten als Höhepunkt eine Biketour von Neuenhof bis an den Bodensee realisiert. Unsere Hochzeiten haben wir nur zwei Jahre nacheinander gefeiert und mein heute 16-jähriger Sohn hat Daniel zum liebevollen Götti gewonnen. Daniel Burger ist eine absolut geeignete Person für dieses Amt in der Gemeinde Neuenhof, da er für mich alle Ideale eines Gemeinderates verkörpert: Er ist einer von uns, er hat Führungserfahrung und hat gleichzeitig immer ein offenes Ohr für jedes Anliegen. Er handelt fair und hat die Weitsicht, welche man in so einem

Amt braucht, um eine Gemeinde für die nächste Generation zu formen. Auf meine Stimme kann er auf jeden Fall zählen. Dieter Sutter, Neuenhof. Christoph Güdel Wir wählen am 29. März aus Überzeugung Christoph Güdel als unseren fünften Gemeinderat. Alle vier schon gewählten Gemeinderäte gehören der bürgerlichen Seite an. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass im Gremium auch die grünen und sozialen Perspektiven vertreten werden. Mit Christoph Güdel ist dies gewährleistet. Weiter bringt er als Lehrer eine hohe Sozialkompetenz mit, was für einen Gemeinderat sicher wichtig ist. Ausserdem könnten seine Erfahrungen aus dem Quartier Webermühle den Blick auf die Gemeinde bereichern. Alles in allem:


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mme Juroren überzeugt toine hat mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet, zu seinen Songs habe ich Party gemacht», sagt er im Gespräch mit der Limmatwelle. Die Blind Auditions seien eine tolle Erfahrung gewesen. «Ich habe mich wohl gefühlt, ich gehöre auf die Bühne», weiss Phanitram. Er liebe es, Leute zu unterhalten und sie zu inspirieren. Das ist aber nicht das Einzige, was dem gelernten Fachmann Betriebsunterhalt zusagte. »Es war schön, einmal ein professionelles Feedback zu erhalten und nicht nur von Freunden und Familie zu hören, dass man es draufhat.»

Antoine auf Händen getragen.

3plus/zVg

weit.» Begeistert zeigte sich auch DJ Antoine: «Du hast das sehr gut gemacht. Es muss noch etwas an deiner Stimme geschraubt werden, aber du hast eine schöne Stimmfarbe.»

Entertainer-Qualitäten, als DJ Antoine ihn fragte, ob er tanzen könne. «Wie wäre es mit einem Dance Battle?», entgegnete der Neuenhofer und legte eine Tanzeinlage ein, welche die ganze Jury mitriss und ihm eine Umarmung von DJ Antoine einbrachte. Kein Wunder, dass Nicht nur singen, sondern auch sich Phanitram schliesslich für destanzen kann Arnat Phanitram Phanitram bewies nicht nur sein sen Team entschied. «Ich bin mit Gesangstalent, sondern auch seine seiner Musik aufgewachsen, DJ An-

Christoph Güdel ist der valable Gemeinderatskandidat. Charlotte und Kurt Reimann, Neuenhof

Tim Voser Im zweiten Wahlgang für den Neuenhofer Gemeinderat steht meine Meinung fest: Ich werde Tim Voser wählen. Sein unverbrauchter Elan und seine Leidenschaft für die Lokalpolitik, das Engagement und Bekenntnis zur FDP machen ihn zur bestmöglichen Wahl. Bei ihm weiss man, was man wählt, und muss keinen Sprung ins Ungewisse wagen. Er setzt sich für die Zukunft Neuenhofs ein und wehrt sich gegen unnütze und teure Investitionen wie die Limmattalbahn, welche nur den Schuldenberg erhöhen. Ein junger Mann, der aber nicht nur die junge Generation vertritt, sondern das Gespräch mit allen

sucht. Ich selbst habe im Gemeinderat vor bald 30 Jahren einen Gemeinderat in etwa seinem Alter erlebt und kann daher aus Erfahrung sagen: Das junge Alter ist keine Hürde. Im Gegenteil, der Neuenhofer Gemeinderat Viktor Egloff bereicherte das Gremium mit seinem unverbrauchten jungen Elan und überzeugte mit seiner grossen Kompetenz. Tim Voser hat in den Kommissionen bereits bewiesen, dass er das Zeug zum Gemeinderat hat. Mit seiner klaren, bodenständigen, aber fachkundigen Art wird er sich in jedem Ressort und nicht nur in einem Thema zurechtfinden. Deshalb rufe ich alle Neuenhofer und Neuenhoferinnen dazu auf, die Chance zu packen und Tim Voser in den Gemeinderat zu wählen. Peter Gerny, Neuenhof, Gemeinderat 1990–1997

Der Neuenhofer, der singen, Gitarre und Keyboard spielen kann Im Alter von zehn Jahren entdeckte der gebürtige Thailänder den Gesang für sich. «Ich habe mit einem Freund Musik gemacht und diverse Gesangsstile ausprobiert. Rappen war gar nicht meins. Als ich das Lied ‹Wonderwall› der britischen Band Oasis sang, sagte mein Kollege plötzlich, dass ich eine schöne Stimme hätte», erinnert sich Phanitram. Seit diesem Moment sei das Singen nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken. «Musik ist alles für mich.» Phanitram brachte sich das Gitarrespielen selbst bei, spielt zudem Keyboard und schreibt eigene Songtexte. Mit seinen Freunden baut er ein Studio in Wettingen auf. Die Teilnahme an «The Voice of Switzerland» sieht er unter anderem als Chance, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln. «Im Musikgeschäft läuft vieles über Bezie-

Tim Voser Ich kann allen Neuenhofern und Neuenhoferinnen ans Herz legen, Tim Voser zu wählen. Sein Engagement im Gewerbeverein und in der Politik haben mich überzeugt, dass er eine hervorragende Besetzung für diesen Posten ist. Tim Voser hört zu und versucht immer, im Team eine Lösung zu finden. Er setzt sich für die Anliegen aller Generationen ein, so besuchte er die Alterssiedlung und suchte bei einem Anlass das Gespräch mit den Senioren, um deren Anliegen aufzunehmen. Genau das braucht es im Gemeinderat. Dieser junge Mann kann und wird den Gemeinderat Neuenhof um eine wertvolle und zukunftsorientierte Perspektive ergänzen. Tim Vosers politische Einstellung wird das Gewerbe in Neuenhof stärken und somit für einen

hungen. Es gibt so viele Talente. Die Chance, es zu schaffen, ist klein. Die Show ist ein Sprungbrett für mich», sagt Phanitram, der seit vier Jahren in Neuenhof wohnt. Selbstbewusstsein und Durchhaltewille antrainiert Er will «The Voice of Switzerland» gewinnen. «Mein Traum ist es, für immer Musik zu machen und davon

«Mein Traum ist es, für immer Musik zu machen und davon leben zu können.» leben zu können.» Als er sich für die Show bewarb, schien dieser Traum jedoch noch nicht zum Greifen nah wie jetzt. «Ich habe mir bei der Anmeldung gar nicht so viel überlegt, sondern einfach spontan gehandelt. Als man mich dann nach einem Monat anrief und mich zum Vorsingen einlud, konnte ich es kaum glauben.» Dass er es schaffen kann, daran hat Phanitram nun keine Zweifel. «Ich bin ein Kämpfer.» Als er mit vier Jahren aus seiner thailändischen Heimat Buriram nach Zürich Schwamendingen kam, musste er sich behaupten. «Ich sah anders aus als alle anderen. Die Sprache und die Mentalität waren für mich fremd.» Er habe sich deshalb schon früh Selbstbewusstsein und Durchhaltewillen antrainieren müssen, sagt Phanitram. «Das hilft mir jetzt, die Show für mich zu entscheiden.»

attraktiven Arbeits- und Lebensort sorgen. Rita Binder, Neuenhof Daniel Burger Wir sind überzeugt, dass Daniel Burger sich mit grossem Engagement für die Gemeinde Neuenhof einsetzen wird. Dadurch, dass er hier aufgewachsen ist und seit 15 Jahren das Amt des Feuerwehrkommandanten von Neuenhof ausübt, ist er stark mit der Gemeinde verbunden. Seine Führungserfahrung, sein Pflichtbewusstsein und sein Kommunikationsgeschick prädestinieren ihn für diese Aufgabe. Weiter pflegt er einen wertschätzenden Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen, kann reflektieren und sachlich diskutieren. Wir empfehlen, Daniel Burger in den Gemeinderat zu wählen. Gerda und Christoph Ilg, Neuenhof


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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Jugikinder am Skitag in den Flumserbergen. Spycher Der bekannte Spycher an der Rütihaldenstrasse ist zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche geworden. Wie die Bilder zeigen, wird der Spycher in einem sehr unschönen Zustand verlassen, welcher so vom Gemeinderat nicht mehr geduldet werden kann. Die Regionalpolizei wird ab sofort vermehrte Kontrollen durchführen und Sünder konsequent büssen. Littering ist ein kantonaler Tatbestand und wird gemäss Ordnungs-

bussenverordnung Ziffer 4.1 mit 300 Franken gebüsst.

In den Flumserbergen

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Die Jugi Killwangen führte Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, einen Tag im Schnee in den 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Flumserbergen durch. Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– 14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 Am letzten Tag im Februar fand der 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ Skitag mit der Jugi Killwangen in killwangen.ch. www.killwangen.ch. den Flumserbergen statt. Der Twe-

renbold-Car wurde gefüllt und die Gruppe konnte am frühen Morgen losfahren. Im Skigebiet teilten die Leiter die Kinder in verschiedene Gruppen auf. Dank den sieben Jugileitern war dies kein Problem. Die Kinder schnallten Skis und Snowboards an

der Strasse entlang führte nach Oberstammheim. Nach etwas mehr als zwei Stunden Wanderzeit erreichten die Wanderer das Restaurant Schwert, wo in einer gemütlichen Stube zum Mittagessen aufgedeckt war. Jetzt ging es weiter, begleitet von leichtem Schneefall, über verschneite Wiesen bis zum Endpunkt der Reise, nach Stein am Rhein. Mit der S8 ging es zuerst nach Schaffhausen, dann mit der S12 direkt nach Killwangen-Spreitenbach zurück.

voli hätten keinen Grossanlass im eigentlichen Sinne dargestellt, so wie sie aktuell vom Bund verboten sind. Da sich die Besucher im Center jederzeit und auch bei Festbetrieb frei bewegen können und man den Schutzempfehlungen des BAG ohne Weiteres nachkommen kann, hätten wir das Einverständnis der Behörden gehabt», so Centerleiter Patrick Stäuble. Man beriet sich diesbezüglich mit der aargauischen Gesundheitsdirektion und der Kantonsärztin.

VERMISCHTES Wandergruppe Spreitenbach Ende Februar reisten 34 Personen und ein Hund zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Ossingen. Von dort wanderte die Gruppe Richtung Schloss Schwandegg. Vom in der Einladung erwähnten Schnee war allerdings nicht allzu viel zu sehen. Wiesen und Bäume waren lediglich leicht überzuckert. Etwas später war das Schloss Schwandegg in Sicht. Der Aufstieg in den Schlosshof wurde mit einer schönen Rundumsicht belohnt. Der direkte Weg

Jubiläumsfest Shoppi Am 12. März 1970 um 10 Uhr öffnete das erste Einkaufscenter der Schweiz in Spreitenbach seine Tore. Rund 50 Geschäfte umfasste das Shoppi damals. Am heutigen Donnerstag wird das heute grösste Schweizer Einkaufscenter 50 Jahre alt. Um dies zu feiern, hätte ein viertägiges Fest stattfinden sollen. Obwohl die Feierlichkeiten offiziell hätten stattfinden dürfen, hat man sich dazu entschieden, das Fest zu verschieben. «Die Feierlichkeiten im Shoppi Ti-


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Kindergärtler nicht am Virus erkrankt

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AUS DEM GEMEINDERAT

Keines der 44 Kinder ist erkrankt. Der Kindergarten im Quartierzentrum Längacker soll wieder öffnen. MELANIE BORTER

und fuhren durch den Schnee. Nach dem gemeinsamen Mittagessen machte die Gruppe die Pisten in den Flumserbergen wieder unsicher. Um 16 Uhr trafen sich die Leiter, 27 Kinder und 12 Eltern beim Car für die Heimreise nach Killwangen. (zVg)

Am Montag vor einer Woche wurde der Kindergarten im Quartierzentrum Längacker geschlossen. Dies nachdem der Kanton Aargau 44 Kinder und 8 Lehrpersonen unter Quarantäne gestellt hatte. Eine Vorsichtsmassnahme, da ein Kindergartenlehrer des Quartierzentrums Längacker sich bei einem Verwandtenbesuch mit dem Coronavirus angesteckt hatte. 14 Tage lang müssen die Kinder zuhause bleiben, hiess es damals. Aber bereits ein paar Tage später, am Freitag, 6. März, entschied der Kanton Aargau, bei den Massnahmen zur Eindämmung des Virus einen Strategiewechsel vorzunehmen. Man setzt den Fokus nun auf die besonders gefährdeten Personen. Auch möchte man die Ressourcen da einsetzen, wo sie wirklich gebraucht werden: bei den schweren Fällen. Die Kontaktrecherche sei sehr aufwändig, bringe aber bei leichten Fällen keinen grossen Nutzen, lässt sich Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati in der «Aargauer Zeitung» zitieren. «Keines der Kinder, die in Spreitenbach unter Quarantäne gestellt wurden, ist gemäss unseren aktuellen Informationen erkrankt», sagte Simone Strub, Leiterin Kommunikation des BKS, am Dienstag auf Anfrage. Die neue Strategie sieht keine Quarantänepflicht mehr vor für Personen, die mit den Corona-In-

Da aber unklar ist, wie sich die Situation in den kommenden Tagen weiterentwickelt und weil bei der Bevölkerung eine gewisse Verunsicherung und Zurückhaltung zu spüren sind, hat man sich nun entschlossen, es am eigentlich gross angekündigten Jubiläumswochenende bei Normalbetrieb zu belassen und die Feierlichkeiten zu verschieben. Auch der Sonntagsverkauf wurde gestrichen. Ein Ersatzdatum steht noch nicht fest. Neben dem Fest sind viele weitere Jubiläums-

aktivitäten übers Jahr verteilt ge- wird auch dieses Jahr, der zehnte plant. Spreitenbacher Waldreinigungstag durchgeführt. Der Reinigungstag Waldreinigungstag Bald wird der findet am Samstag, 21. März, statt. Frühling in Spreitenbach Einzug Treffpunkt ist der Unterstand an halten. Daher möchten die Natur- der Heitersbergstrasse. Gemeinsam und Umweltschutzkommission versuchen die Anwesenden im An(NUK) und das Forstrevier Spreiten- schluss, zwischen 9 und 12 Uhr den bach auch dieses Jahr dem Wald Wald von Unrat zu säubern. Die einen Dienst erweisen und den un- Routeneinteilung erfolgt durch nötigen Unrat entfernen. Der Erfolg Förster Peter Muntwyler. Anschliesder vergangenen Jahre zeigt, der send wird durch den MännerkochWald und seine Wege sind der Be- klub Spreitenbach ein Imbiss vor völkerung sehr viel wert. Daher der Waldhütte serviert.

zVg

am Jugitag

Baubewilligung ist erteilt worden an Fetahu Driton, Spreitenbach, für Innenausbau Zahnarztpraxis, Landstrasse 140. Abschreibung von Forderungen Nach Durchführung von Konkurs- oder Pfändungsverfahren musste die Kindergarten Langäcker: Am Dienstag Elektrizitätsversorgung Spreitennoch immer leer. Melanie Borter bach im vergangen Jahr nicht einbringbare Forderungen von rund fizierten Kontakt hatten. Also wird 20 000 Franken abschreiben. der Kindergartenbetrieb wieder aufgenommen? Am Dienstag nach Termine 16. März, 17 Uhr: UnentBekanntgabe dieses kantonalen geltliche Rechtsauskunft, GemeinStrategiewechsels bot sich auf dem dehaus; 21. März: WaldreinigungsSpielplatz von besagtem Kindergar- tag; 3. April, 19 Uhr: Vernissage Lars ten dasselbe Bild wie eine Woche Levi, Christine Stangl und Gerhard zuvor: kein Kindergeschrei, keine Popp, Gemeindehaus. Kinder. «Es ist noch nicht spruchreif, wann genau der Betrieb wie- Öffnungszeiten der Gemeindeverwalderaufgenommen wird», sagte Si- tung Die Schalter sind wie folgt gemone Strub bei Redaktionsschluss öffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und am Dienstag auf Anfrage. «Wir be- 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 sprechen mit dem Schulleiter Ro- Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 ger Stiel gerade das genaue Vorge- Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 hen.» Gemeinderätin und Schul- 402 02 82. Informationen findet man pflegepräsidentin Doris Schmid auch unter www.spreitenbach.ch. ergänzt: «Wir warten noch auf das offizielle Schreiben des Kantons, Schalteröffnungszeiten der Regionaldanach werden zuerst die Eltern polizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr informiert.» und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, Aktuelle Infos Kanton Aargau: www. 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geag.ch. Kampagne «So schützen wir uns» schlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; vom Bund: www.bag-coronavirus.ch. Freitag, 8.30–15 Uhr.

Absage des Jahreskonzerts der Musikgesellschaft Am Samstag, 28. März, würde das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Spreitenbach stattfinden. Nach aktueller Lage bezüglich des Coronavirus ist die Musikgesellschaft zum Schluss gekommen, das Jahreskonzert nicht durchzuführen. Die Musikgesellschaft möchte das Konzert allerdings nicht ersatzlos streichen und sucht aus diesem Grund nach einem Ersatzdatum, das so bald als möglich bekannt gegeben wird.


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SPREITENBACH/WÜRENLOS

GEMEINDERATSKANDIDATUR Der Spreitenbacher Erhard Fricker stellt sich als Gemeinderatskandidat zur Verfügung. Am 17. Mai finden die Ersatzwahlen statt. Diese werden nötig, weil der Gemeindepräsident Valentin Schmid Mitte Januar seinen Rücktritt bekannt gegeben hat (die Limmatwelle berichtete). Auf die Frage, warum er sich für das Amt als Gemeinderat zur Verfügung stelle, antwortet Erhard Fricker: «Für mich steht eine gerechte Behandlung des Menschen seitens der Politiker, der Landesregierung und der Behörden im Mittelpunkt.» Fricker ist parteilos und sieht das als Vorteil: «Ich habe keine Vorgaben, wie ich mich politisch zu Verhalten habe, und kann mich daher voll und ganz zum Wohle der Spreitenbacher Bevölkerung einsetzen und werde dies auch tun.» Durch den ewigen Parteienkrieg werde das Politisieren vergessen und schade zuletzt allen, so Fricker. In der Mitteilung für seine Kandidatur schreibt der 69-Jährige, dass er sehr sozial eingestellt sei. Das

Wichtigste sei für ihn der Mensch, auch ältere und behinderte Menschen: «Denn wir alle haben das Recht, ein gutes Leben zu haben.» Auch die Natur liege ihm sehr am Herzen. «Beton haben wir genug.» Die Lebensqualität sei wichtig in Spreitenbach, und diese gelte es zu erhalten. Weiter schreibt Fricker, dass er sich bei der Abstimmung gegen eine Spitexfusionierung stark gemacht habe. «Wahlversprechen mache ich keine, denn meistens kann man diese als Einzelperson nicht einhalten, dazu braucht es ja auch Geld und die Zustimmung des Stimmvolkes, der Gemeinde etc.» Beruflich war Fricker bis zur Pensionierung bei der Stadtpolizei Bern tätig. Zuerst bei der Verkehrsabteilung, dann als Leiter des Polizeigefängnisses und zuletzt beim Polizeiinspektorat. Seit sieben Jahren wohnt Fricker in Spreitenbach, wo es ihm sehr gut gefällt. «Bei einer allfälligen Wahl werde ich mein Bestes geben», schreibt Erhard Fricker. (zVg)

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Die Himmelsleiter Jede Stufe hast du erreicht mit viel Ausdauer und grossem Fleiss, immer mit einem Ziel vor Augen. Die letzte Stufe hast du jetzt genommen, mit Blick nach oben – dem ewigen Licht entgegen. Die Bestimmung führt in die göttliche Liebe und Freiheit.

Lisa Spahn-Bumbacher 11. April 1923 – 28. Februar 2020

76-Jährige ist sich Marlene Wegmüller feiert Jubiläum – schon wieder, möchte man sagen. 60 Jahre singt sie nun im Kirchenchor. MELANIE BORTER

Sie ist mit ihren 78 Jahren nicht das älteste Chormitglied, aber sie ist mit Abstand am längsten dabei. Seit 60 Jähren singt Marlene Wegmüller im Kirchenchor. Die ersten sieben Jahre in Egerkingen (SO) und danach im Kirchenchor Cäcilia in Spreitenbach. Wegmüller kann es selbst kaum fassen, dass ihr 50-Jahre-Jubiläum schon wieder zehn Jahre her ist. Werden die Jubiläen langsam zur Routine? «Man gewöhnt sich schon dran, aber es ist immer wieder eine Ehre», sagt die Spreitenbacherin. Die schönen Blumen im Topf, die sie an der Generalversammlung erhalten hat, stehen im Wintergarten auf dem Tisch. «Ich habe mein Profilbild für WhatsApp neu gemacht, mit diesen Blumen», erzählt sie. Mozarts Requiem ist das Konzert, das besonders gut in Erinnerung ist Jubiläen sind eine Gelegenheit, zurückzublicken: «Ich erinnere mich sehr gut, als ich als junges Mädchen, damals war ich 16 Jahre alt, beim Kirchenchor Spreitenbach vorsang.» Ja, damals musste man noch Vorsingen und, wenn man bleiben konnte, wurde man einer Stimme zugeteilt. «In einem so grossen Kirchenchor mitsingen zu dürfen, hatte damals einen grossen Stellenwert», sagt Wegmüller. Heute hat

derselbe Chor nicht einmal mehr halb so viele Mitglieder. «Leider haben die Jungen nicht mehr ein so grosses Interesse am Singen in einem Chor», so Wegmüller. «Wir waren ja damals froh, hatten wir diese Gelegenheit. Das war für uns der Ausgang.» Schon damals und bis heute gefällt ihr die sakrale Musik: Joseph Haydn, Georg Friedrich Händel und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart. Wenn sie auch mal etwas Moderneres singen, Gospel etwa, so empfindet sie das als willkommene Abwechslung: «Wir sangen sogar schon mal auf Afrikanisch. Das war zuerst sehr merkwürdig, aber nach ein paarmal Üben gefiel es mir dann auch.» Wenn Wegmüller ein Konzert nennen soll, das ihr besonders positiv in Erinnerung ist, fällt die Wahl leicht: Mozarts Requiem. «Das fährt schon ein, das habe ich noch gut in Erinnerung», sagt die 76-Jährige. Im Laufe einer so langen Chorkarriere könnte man annehmen, die Musikstücke wiederholten sich. Wegmüller verneint: «Eigentlich gab es wenig Wiederholungen. Ich habe in den 60 Jahren viele Dirigenten und Dirigentinnen erlebt, alle brachten immer wieder Neues. Aber wenn es doch einmal vorkommt, dass wir ein Stück abermals einüben, so bin jeweils erstaunt, wie genau ich mich noch an die Melodie erinnern kann, die ich zum Beispiel vor 50 Jahren schon gesungen habe.» Aber nicht allein die Musik und die Liebe zum Singen sind es, die Wegmüller am Kirchenchor schätzt. Dadurch, dass man sich jede Woche einmal zur Probe trifft, auch durch die gemeinsamen Auftritte in der

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In Liebe und Dankbarkeit.

Hans-Ueli und Silvia Spahn-Obrist Fabienne Jetzer Heinz Türck Zum Abschied treffen wir uns am Freitag, den 13. März 2020, um 11.00 Uhr, beim Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Spreitenbach. Für Spenden berücksichtigen Sie eine Organisation Ihrer Wahl. H.U. und S. Spahn, Eichweg 15, 8957 Spreitenbach

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

sicher: «Singen ist gesund»

Marlene Wegmüller in ihrer Wohnung an der Brüelstrasse in Spreitenbach. Kirche einmal im Monat und natürlich durch die grösseren Konzerte an den Feiertagen wie Ostern, Pfingsten oder Weihnachten, kommt man sich näher. «Ja, man kennt einander schon gut, ist fast wie eine Familie», sagt Wegmüller. Besonders in schweren Zeiten und bei Schicksalsschlägen kann eine solche «Familie» helfen. Das weiss Wegmüller nur allzu gut: «Als vor 30 Jahren mein Mann tödlich verunglückte, da hat mir der Kirchenchor sehr geholfen. Das Singen

Melanie Borter

ben. «Ja, irgendwo merke ich das Alter dann doch», sagt sie lachend. «Aber wenn es im Sommer dann wieder länger hell ist, gehe auch ich wieder mehr mit.» Wegmüller denkt nicht ans Auf hören: «Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich nicht mehr singe. Solange es mir Spass macht, kann ich gar nicht aufhören», sagt sie und fügt an: «Singen ist gesund.» Dagegen gibt es Die 76-Jährige denkt nicht ans Aufhören wohl nichts einzuwenden, Marlene Heute geht Wegmüller nicht mehr Wegmüller ist das beste Beispiel daso oft ins Restaurant nach den Pro- für.

ging eine Zeit lang gar nicht mehr, die Trauer raubte mir den Atem. Das war eine harte Zeit. Dann haben mich Chormitglieder geholt und ich fühlte mich im Chor wieder aufgehoben. Das Leben geht nach so einem Schlag nicht mehr gleich weiter, dann ist man froh, wenn man eine Aufgabe hat.»

Altpapier-/ Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 14. März 2020, wird von der Jungwacht und Blauring durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Couverts und beschichtetes Papier gehören zum Karton. Alles was nicht gebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Gemeindewerke Spreitenbach

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AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Kristin Eymann, Lättenstrasse 42, Würenlos, Sichtschutz und Absturzsicherung auf Westbalkon, Einbau Dampfabzug in Nordfassade, Lättenstrase 42; Arnold Nötzli, Juchstrasse 30, Würenlos, Neubau Kanalisation, Hungerbüel; Immo Puls AG, Bahnhofstrasse 8, Würenlos, Gesuch für die Nutzung von Grundwasser für den Betrieb einer Wärmepumpe, 1 Grundwasserfassung und 1 Versickerungsanlage, Hürdlistrasse, Überbauung «Steinhof»; Roman und Nicole Meyer, Ländliweg 30, Würenlos, Aufstockung Dachgeschoss, Lukarne, 3 Dachflächenfenster, An- und Umbau Erdgeschoss, Ländliweg 30; Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, Würenlos, Erneuerung Regenbecken «Träntsch», Halde; Basema AG, Dorfstrasse 37, Würenlos, Einbau Schwedenofen mit Kamin, Dorfstrasse 39. Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Christian Habegger-Wülser, Erlenweg 42, Würenlos, Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Erlenweg 42; Rolf und Beatrix Bächli-Aebischer, Tägerhardweg 42, Würenlos, Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Tägerhardweg 42; Urs Hauert-Vetsch, Feldstrasse 29, Würenlos, Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Feldstrasse 29. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Michael und Franziska Scherer, Flühstrasse 34, Würenlos, Erstellung Sichtschutz aus Holz, Flühstrasse 34; Fritz Alder, Gatterächerstrasse 8, 5436 Würenlos, Ersatz Hecken durch Sichtschutzwände, Gatterächerstrasse 8; Anika und William Maupin, Lättenstrasse 12, Würenlos, Terrassenüberdachung mit einseitiger Verglasung und Frontbeschattung, Regenwassertank, Lättenstrasse 12. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung Würenlos ist wie folgt geöffnet: Montag, 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. Informationen findet man auch unter www.wuerenlos.ch.


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WÜRENLOS

PARTEINOTIZ CVP Die CVP Würenlos sucht stetig die Auseinandersetzung mit dem, was politisch bewegt. Sie führt mindestens zweimal jährlich Versammlungen zur Behandlung der Traktanden der Einwohnergemeinde durch. Die Versammlungen im 2020 sind für den 26. Mai sowie den 24. November vorgesehen. Dazu kommen öffentliche Anlässe zu aktuellen Themen aus Gesetzgebung und Politik. Dies auch in Zeiten, wo der Coronavirus manches Organisationskomitee von Veranstaltungen sehr stark fordert. Am 24. März referiert Stephan Kämpfen, Sektionsleiter Energieeffizienz des Kantons Aargau, zum Thema Energieeffizienz in Gebäuden. Ein Thema, das schon in naher Zukunft viele Hauseigen-

MARKTNOTIZEN

tümerinnen und Hauseigentümer betreffen könnte und heiss diskutiert wird. Dieser Anlass beginnt um 20 Uhr und findet in der alten Kirche statt. Mit den damit verbundenen, von den Gesundheitsbehörden auferlegten Aufgaben geht die CVP Würenlos hierbei verantwortungsbewusst um. In Abstimmung mit dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) sieht die Ortspartei alle Präventivmassnahmen und Informationen vor. Sie will alle Rahmenbedingungen erfüllen, um Veranstaltungen zu ermöglichen, die die Ortspartei für das soziale und politische Zusammenleben als wertvoll erachtet.

Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

Endlich wieder schmerzfrei schlafen dank «fischerwohnen» Die Rückenschmerzen waren besonders morgens nach dem Aufstehen am schlimmsten. Schlafen wurde zur Belastung für Hampe Wüthrich. Durch die Bekanntschaft über den Gewerbeverein Würenlos meldete er sich bei «fischerwohnen» zu einer persönlichen Schlafberatung an. Mechthild Meier Fischer nahm sich ausreichend Zeit für eine persönliche Befragung. Danach wurde sein Körper ausgemessen. Daraus ergab sich ein gezielter Vorschlag für einen passenden Bettinhalt. Ausserdem wurden dem Kunden ein Klimaduvet sowie ein Kissen zum Testen zur Verfügung gestellt. «Das gehört zu unserem Service selbstverständlich dazu», erklärt die zertifizierte Liege- und Schlafberaterin der IG Richtig Liegen und Schlafen. Martin Fischer nahm die nötigen Einstellungen am Lattenrost vor und lieferte seinem Kunden sogar ein Probebett. Hampe Wüthrich

Präzises Ausmessen für den gesunden Schlaf.

Mit 17 Jahren eine Schüler der Kantonsschule Baden präsentieren aktuell ihre handgefertigten Produkte und ihre Firmen im Einkaufszentrum Tägerhard in Wettingen. Einer von ihnen ist Marc Hutter aus Würenlos. MELANIE BORTER

Neben den üblichen Waren können im Einkaufszentrum Tägerhard in Wettingen heute Donnerstag, am Freitag und am Samstag auch handgefertigte Backmischungen, Badezusätze, Duftkerzen, Hundeguetzli, Sirups und vieles mehr gekauft werden. An insgesamt zehn Ständen werden diese Produkte und die jeweiligen Firmen, die hinter diesen stehen, vorgestellt. Anwesend ist jeweils die komplette Belegschaft vom Chief Procurement Officer (CPO) über den Chief Marketing Officer (CMO) bis hin zum Chief Executive Officer (CEO). «Den CEO wollte am Anfang niemand machen», sagt Marc Hutter, CMO der Firma SeasonalSyups. Er wohnt in Würenlos und besucht die Wirtschaftsmittelschule (WMS) an der Kantonsschule Baden. Die Gründung einer fiktiven Firma mit realen Produkten gehört zum festen Programmpunkt des zweiten Schuljahres und geschieht jeweils in Zusammenarbeit mit YES (Young Enterprise Switzerland), einer Non-Profit-Organisation, die praxisorientierte Wirtschaftsbildungsprogramme für Lernende entwickelt und begleitet. Ziel ist es, wirtschaftliches Denken auf eine praktische Art zu vermitteln.

freut sich, dass er nun wieder durchschlafen kann und schmerzfrei aufsteht. Er empfiehlt Menschen mit Rückenschmerzen und Verspannungen genau so eine ganzheitliche Schlafberatung bei den Schlafexperten von «fischerwohDie Firma hat schon 500 Franken nen» in Würenlos. Gewinn erzielt «Am Anfang war es für uns ein fischerwohnen AG Muss», gibt Fabian Brosi unumwunLandstrasse 78 den zu. Er ist CEO der Firma SeasoWürenlos nalSyrups, hat also jenen Job inne, www.fischerwohnen.ch

Die beiden 17-Jährigen Fabian Brosi, CEO, den zu Beginn niemand der Fünfergruppe machen wollte. Jetzt sitzt der 17-Jährige selbstbewusst da, spricht vom «Break-even-Point», den die Firma schon im Dezember er-

«Mit dem Businessplan würden wir früher anfangen. Diese Arbeit haben wir etwas unterschätzt.» MARC HUTTER AUS WÜRENLOS

reicht habe, von den Aufgaben, die jeder der fünf Gruppenmitglieder hat, und von den 500 Franken Gewinn, die sie bereits erwirtschaftet haben. «Nicht der Gewinn wird für die Benotung hinzugezogen, sondern die Firma an sich wird bewertet, dazu gehört zum Beispiel auch

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eigene Firma gründen

und Marc Hutter, CMO, mit ihrem selbstgemachten Sirup. der etwa 30 Seiten lange Businessplan, den wir schreiben mussten», sagt Brosi. Im August begannen die Schüler im zweiten Schuljahr der WMS damit, sich ein geeignetes Produkt auszudenken. Für Fabian Brosi, Marc Hutter und ihre Gruppenmitglieder Haosheng Zhao, Janis Oldani und Joel Winkler war schnell klar, es sollte etwas zu essen oder trinken sein. So kamen sie auf die Idee, Sirup herzustellen. Vier Sirupsorten aus vier verschiedenen Jahreszeiten.

Melanie Borter

Weiterführung der Firma kommt aus Zeitgründen nicht in Frage «Zuerst hatten wir das Problem, dass sich bei der Herstellung Alkohol bildete, und auch mit der Farbe des Sirups hatten wir Probleme», antwortet Hutter auf die Frage, welche Schwierigkeiten sie überwinden mussten. Würden sie grundsätzlich etwas anders machen, wenn sie nochmals den Auftrag bekämen, eine solche Firma zu gründen? «Wir würden wieder Sirup herstellen», da sind sich Hutter und Brosi einig.

Die vier Sirupsorten stehen für die vier Jahreszeiten. «Aber mit dem Businessplan würden wir früher anfangen, diese Arbeit haben wir etwas unterschätzt», sagt Hutter. Auf die drei Tage im Einkaufszentrum freuen sie sich. «Für uns ist das nichts Neues, wir waren schon an Weihnachtsmärkten und im Shopping-Center in Spreitenbach.» Auch da erzählten sie den Kundinnen und Kunden von ihren Produkten und der Geschichte dahinter. Die Firma weiterführen kommt indes für die fünf nicht in Frage, zu

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Baugesuch Nr.: 201813

Cristofero Callerame Hürdlistrasse 7 5436 Würenlos

Ausstellung der Schüler im Einkaufszentrum Tägerhard, Wettingen: Donnerstag, 12. , und Freitag, 13., von 16 bis 20 Uhr und Samstag, 14. März, von 10 bis 20 Uhr.

VERMISCHTES

Baugesuchspublikation

– Wasserenthärtung – Reparaturen

zeitintensiv sind die Produktion und die Vermarktung der vier Sirupsorten. «Nach Abschluss des Projekts werden wir den Partizipanten die Dividenden, uns den Lohn und dem Verein YES die Mehrwertsteuer auszahlen», sagt der CEO der Firma SeasonalSyrups.

– Boilerentkalkung – Badumbauten

Bauherrschaft: Alves Henriques und Costa da Cunha Maria Isabel, Schliffenenweg 24, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Diverse Fassadenänderungen Lage: Parzelle 3567 (Plan 28), Schliffenenweg 24 Zone: Wohnzone W2

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Gesuchsauflage vom 13. März bis 14. April 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Vortrag «Ernährung für die Generation plus» Am Dienstag, 17. März, organisiert die katholische Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung den Vortrag «Ernährung für die Generation plus» in der alten Kirche Würenlos. Ein Vortrag mit einfach gehaltenen Ausführungen und Vorschlägen für die Ernährung. Es gibt Tipps, wie ärztliche Massnahmen mit gezielter täglicher Ernährung unterstützt werden können. Jerry P. Misak, eidgenössisch diplomierter Ernährungsexperte, wird referieren. Der Vortrag beginnt um 14 Uhr. Im Anschluss gibt es eine Fragerunde und Kaffee und Kuchen.


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Auch Weltgebetstag litt unter Coronavirus

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag: 14. März, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler). Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler). Mittwoch: 18. März, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag: 19. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

«Steh auf, nimm deine Matte und gehe deinen Weg»: Unter diesem Motto haben die Frauen aus Simbabwe die Liturgie für den Weltgebetstag 2020 vorbereitet, welcher auch in Spreitenbach und Würenlos gefeiert wurde. Leider litt auch der Weltgebetstag in Würenlos unter dem Coronavirus, kamen doch nur etwas mehr als 30 Personen zum Gottesdienst. Frauen in Zimbabwe hatten die Liturgie vorbereitet. Zimbabwe ist eines der ärmsten Länder der Welt. Trotzdem konnten sich die Leute ihre Fröhlichkeit erhalten. Auch der Glauben und die Hoffnung spielen in diesem mehrheitlich christlichen Land eine wichtige Rolle. Das Thema soll den Zuhörern zeigen, dass man nie die Hoffnung aufgeben soll. Der Kranke in der Geschichte aus Johannes 5 harrte über 38 Jahre aus, bis Jesus ihn heilte. Die fröhlichen afrikanischen Lieder lebten auf dank der tatkräftigen Unterstützung durch den kath. Kirchenchor unter der Leitung von Eric Maier. Im Anschluss an die Feier konnten verschiedene Desserts aus Zimbabwe degustiert werden. Die Kollekte von 460 Franken kommt zum einen Teil einem Projekt für Frauen in Zimbabwe zugute und der Rest wird auf mehrjährige Projekte früherer Liturgieländer aufgeteilt.

Unter dem Motto «Steh auf, nimm deine Matte und geh deinen Weg» fand der diesjährige Weltgebetstag statt. zVg Auch in Spreitenbach weniger Teilnehmende an Feier Die liturgische Feier in Spreitenbach wurde von einem Team gestaltet, insbesondere auch musikalisch mit Musikanten, Perkussionisten und Kinderchor, der mit Liedern, unter anderem auch einem Lied aus Simbabwe, begeisterte. Obschon durch den Aufruf, wegen dem Coronavirus Versammlungen fernzubleiben, etwas weniger Teilnehmende erschienen als in den vergangenen Jahren, zeigten sie eine grosse Solidarität zu den Frauen in Simbabwe. Sie sind aufgestanden und haben mit einer eindrücklichen Kollekte von Fr. 838.05 ihre Solidarität bekundet. (zVg)

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 14. März, 17 Uhr, RosenKath. Kirche St. Anton, kranzgebet; 18.30 Wortgottesdienst Antoniusstrasse 12 Freitag, 13. März, 8 Uhr, Preghiera mit Kommunionfeier (Jacqueline delle Lodi; 18.30 Uhr, Eucharistie- Meier). Sonntag, 15. März, 11 Uhr, feier in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuz- Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier); 11 Uhr, weggebet in italienischer Sprache in der Kapelle. Sonntag, 15. März, Sunntigsfiir mit Gabi Pollinger für Kinder von 5 bis 8 Jahren; 18 Uhr, 9.30 Uhr, Kinderliturgie in der Kapelle; 9.30 Uhr, Wortgottesdienst Santa Messa in lingua italiana. Montag, 16. März, 14.30 Uhr, mit Kommunionfeier (Markus Begleitete Andacht; 17 Uhr, RosenHeil), musikalisch begleitet von kranzgebet. Mittwoch, 18. März, 19 der Choral-Schola; 11 Uhr, Santa Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, Messa in lingua italiana; 12.15 19. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 16. März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi. Dienstag, 17. SPREITENBACH März, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi. Kath. Pfarrkirche Mittwoch, 18. März, 8 Uhr, PregSt. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 hiera delle Lodi; 9 Uhr, EucharisFreitag, 13. März, 19 Uhr, Euchatiefeier in der Kapelle. Donnersristiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungstag, 19. März, 8 Uhr, Preghiera stunde. Samstag, 14. März, 18 Uhr, delle Lodi; 19.30 Uhr, KreuzwegEucharistiefeier (Abbé Zacharie), andacht mit Eucharistiefeier in Gedächtnis für Antonio und kroatischer Sprache in der Claudio Vantaggiato, Jahrzeit für Kapelle. Paul Melliger, Bernhard Weber, Viktor Weber, Karl und Rosa Kloster Wettingen, Wiederkehr-Konrad. Sonntag, 15. Klosterstrasse 12 März, 9.30 Eucharistiefeier (Abbé Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier Zacharie); 11 Uhr, Taufe von Alessio Winterberger; 17 Uhr, zum 2. Fastensonntag (Wolfgang Kunicki, Josef Stübi und Christina Taizé-Gebet. Mittwoch, 18. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Huppenbauer); 11 Uhr, römischRosario entfällt. katholische Eucharistiefeier

Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 13. März, 19.30–21.15 Uhr.

Der katholische Frauenbund und der reformierte Frauenverein Würenlos luden zum traditionellen Suppentag ein.

Suppe für einen guten Zweck.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst «Brot für alle» (Renate Bolliger König).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN

Traditioneller Suppentag in Würenlos

Anschliessend an den ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche fand am 1. März der traditionelle Suppentag in der Alten Kirche in Würenlos statt. Trotz verschärfter Auflagen der Behörden für Anlässe wegen dem Coronavirus konnte der Anlass mit entsprechenden Hygienemassnahmen erfolgreich durchgeführt werden. Die Gäste wurden mit zwei schmackhaften Suppen, Wienerli, Wein, Kaffee verwöhnt und die selbstgebackenen Kuchen rundeten

(Anton Schönbächler), musikalische Begleitung: Choral- Schola.

Begleitete Andacht Miteinander singen und beten und somit die Gebetsschätze der katholischen Tradition lebendig erhalten. Sich im Gebet verbinden und gegenseitig stärken. Begleitung durch ElisaFastensuppe Die Fastensuppe wird beth Seiler. Kath. Kirche St. Josef, am Samstag, 14. März, ab 11.30 Neuenhof, Montag, 16. März, 14.30– Uhr im Pfarreiheim Neuenhof ser- 17 Uhr. viert. Alle sind recht herzlich zum Essen eingeladen. Die Kollekte Fastenandacht, reformierte Kirche, kommt dem Fastenopferprojekt in Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 17. März, 11.30 Uhr. der DR Kongo zugute. Männerstamm, im Pfarrhaus bei der Dorf kirche, Chilegass 20, Spreitenbach, Freitag, 13. März, ab 19 Uhr.

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das kulinarische Angebot ab. Der Erlös vom Suppentag (1300 Franken) sowie die Spenden aus dem ökumenischen Gottesdienst gehen an das Projekt Gedeihen in Guatemala der Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer. (zVg)

Sunntigsfiir Die Kirchenmaus Konstantin lädt alle Kinder von 5 bis 8 Jahren herzlich zur Sunntigsfiir ein. Kath. Kirche St. Josef, Neuenhof, Sonntag, 15. März, 11 Uhr.


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 13. März, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 17. März, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Dominique Siegrist).

«MEIN GOTT»

Stefan Burkhard, Pfarrer reformierte Kirche Wettingen.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski).

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 13. März, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier).

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 14. März, 16 Uhr, festlicher Firmgottesdienst (Urs Elsener), anschliessend Apéro. Sonntag, 15. März, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 18. März, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Paul Bopp). Klosterkirche Fahr Samstag, 14. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 15. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 18. März, 19.30 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. Donnerstag, 19. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

International erfolgreicher Geiger Oganes Arustamov am Konzert in Würenlos Oganes Arustamov ist Konzertgeiger und Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter die XII. Delphischen Spiele der Jugend von Russland 2013 und der N. A. Goldenberg Grand Prix. Oganes wurde 1992 in Moskau, Russland, geboren. Das erste Konzert gab er mit 6 Jahren. Sein Repertoire umfasst Kompositionen der Klassik, Romantik und der Moderne sowie Jazz- und Barockwerke. Er spielte unter anderem mit dem Nationalen Philharmonieorchester Russlands, dem Nowosibirsk Philharmonic Orchestra, dem Kaliningrader Sinfonieorchester und dem Collegium Musicum Lausanne. Reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Samstag, 14. März, 19 Uhr.

KATH. FRAUENVEREIN die Gründe und Hintergründe, die zur Ausarbeitung einer zukunftsfähigen Immobilienstrategie führten, und stellt diese den Mitgliedern der Kirchgemeinde vor. Zu dieser Infoveranstaltung sind alle Kirchgemeindemitglieder herzlich eingeladen. Im grossen Saal des reformierten Kirchgemeindehauses Senioren: Zäme sii mit Stefan Moll Wettingen, Dienstag, 17. März, (evangelisch-methodistische Kirche 19.30 Uhr. Baden). Er erzählt von neuen Wegen und Formen der christlichen Filmabend Gezeigt wird, passend Gemeinschaft. Kirchgemeindehaus, zur Fastenzeit, der Film «Home». Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 17. Ein Dokumentarfilm, der nebst tolMärz, 14 Uhr. len Bildern unseres Planeten auch viel Denkstoff bietet. Der Eintritt «Wie weiter mit den Immobilien?» ist frei. Kath. Pfarreiheim NeuenDie Kirchenpflege informiert über hof, Mittwoch, 18. März, 20 Uhr.

Mittagstisch in Neuenhof Alle sind herzlich dazu eingeladen. Erwachsene bezahlen 8, schulpflichtige Kinder 3 Franken und Kleinkinder essen gratis. Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 17. März, 12 Uhr.

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Suppenzmittag 2020 Am Samstag, 21. März, lädt der kath. Frauenverein Spreitenbach ab 12 Uhr bis zirka 14 Uhr alle herzlich zu Suppe, Käse und Brot ins kath. Pfarreiheim ein. Das Küchenteam vom Altersheim im Brühl wird wie gewohnt eine schmackhafte Suppe kochen. Familie Binder vom Limmatbeck liefert dazu das knusprige Brot. Die Mitglieder des kath. Frauenvereins werden wieder feine Kuchen und Torten herstellen, die man zum Kaffee geniessen kann. Wer noch einen Kuchen oder eine Torte backen kann, der melde sich bitte bei Uschi Looser unter Tel. 056 401 35 59. Wie jedes Jahr kommt der Reinerlös dem Afrikaprojekt von Pfarrers Zacharie Wasuka zugute.

Unlängst erhielt ich ein Bild, in dem im oberen Teil ägyptische Hieroglyphen und im unteren Teil Emojis zu sehen waren, wie man sie ganz oft auf dem Handy zu «lesen» bekommt. Als Titel über diesem Bild stand: «4000 Jahre später und wir sind zurück bei der gleichen Sprache.» Oder man könnte auch einfach sagen: «4000 Jahre Kultur- und Menschheitsgeschichte – aber in der Summe sind wir keinen Schritt weiter.» Ja, so kann man es auch sehen: Die Menschheit verblödet immer mehr. Statt beim Autofahren oder auf dem Fussgängerstreifen auf die Strasse zu blicken, schauen die Menschen nur noch auf ihr Handy. Dabei hat Immanuel Kant vor über 200 Jahren die Auf klärung wie folgt definiert: «Aufklärung ist der Auszug des Menschen aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit.» Indes, die gegenwärtige Durchdringung unserer Welt durch die Digitalisierung mit all ihren Algorithmen, die uns bis in den hintersten Winkel hinein verfolgen und auch manipulieren, stellt für mich eher so etwas dar, wie der «Einzug des Menschen in die selbst verschuldete Unmündigkeit». Was mich bei der gegenwärtigen Entwicklung unserer Gesellschaft darum auch beschäftigt – und für mich gehört das zusammen –, ist das zunehmende Desinteresse gegenüber der christlichen Religion. Dabei heisst einer der wichtigsten Texte der Bibel: «Ich bin der Herr, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.» (Dtn 5,6+7) Gute Religiosität hat darum immer etwas zu tun mit dem Auszug des Menschen aus der Unmündigkeit und aus der (Selbst-) Versklavung. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 12. MÄRZ 2020

NEUENHOF Pro-Senectute Aargau: Handharmonika- und Akkordeon-Gruppe Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Ueli Jundt, 056 222 88 50, jumba@gmx.ch Reformierte Kirche, Montag, 16. März, 14.30 Uhr.

24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

«#Gföhrlichs Internet» Theatervorstellungen der Schnägge-Bühne. Kath. Pfarreiheim, Samstag, 14. März, 20 Uhr, Sonntag, 15. März, 17 Uhr.

SPREITENBACH Kunst in Spreitenbach Bettina Hauri aus Oberentfelden (AG) und Susanne Saidi-Schuster aus Emmen (LU) stellen ihre Bilder aus. Gemeindegalerie im Gemeindehaus, Freitag, 13., 8.30–15 Uhr; Montag, 16., 8.30–11.30 und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 17., Mittwoch, 18., Donnerstag, 19. März, jeweils 8.30– 11.30 Uhr und 13.30– 16 Uhr. Mittagstisch Spreitenbach Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Anund Abmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus an Priska Kretz, 056 401 50 08. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 16. März, 12 Uhr.

WETTINGEN Frühlings-Kinderartikelmarkt Organisiert vom Familienstern (ehemals Gruppe junger Mütter). Pfarreizentrum St. Sebastian, Freitag, 13. März, 15–17 Uhr. ABGESAGT: Kanti-Film-Festival Kurzfilme zum Thema «Monster» von Schülern der Kantonsschulen Wettingen und Baden. Kino Orient, Freitag, 13. März, 17.30 Uhr. Abendprogramm «Absender vorgezogen – Absender unbekannt». Figurentheater Kaufmann & Co. aus Berlin ist zu Gast. Für Erwachsene. Vorverkauf: www.eventfrog. ch. Reservation: Librium Baden, 056 222 46 66 Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 13. März, 20.30 Uhr. Aschenputtel Figurentheater Kaufmann & Co. aus Berlin ist zu Gast. Für Kinder ab 4 Jahren. Vorverkauf: www.eventfrog.ch; Reservation: Librium Baden, Tel. 056 222 46 66 Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 14. März, 16 Uhr, Sonntag, 15. März, 11 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

Lichtgestaltung in der Schwarz-Weiss-Fotografie Linda Keller aus Otelfingen (ZH) stellt ihre Schwarz-Weiss-Fotografien aus. Anfragen unter Info@kunschtegge.ch. Vernissage: Samstag, 14. März,16–19 Uhr, Kunschtegge 87, Buechzelglistrasse 87, Würenlos. Marc Elsener / Klodin Erb Die Ausstellung dauert bis 5. April. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 13., Samstag, 14. März, jeweils von 15–18 Uhr; Sonntag, 15. März, 11–17 Uhr; Mittwoch, 18., Donnerstag, 19. März, 15–18 Uhr. Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Wettingen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 13. März, 14.30–15.45 Uhr. Natur im «Im Berg» und am Weiher Arbeitseinsatz des Vogel- und Naturschutzvereins Wettingen. Bergstrasse 67, Samstag, 14. März, 8.30–12 Uhr. «Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschule (Turnhalle), Sonntag, 15. März, 13.30–16.30 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen in Wettingen. Für Seniorinnen und Senioren ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Beratungsstelle Baden, 056 203 40 80. Ref. Kirchgemeindehaus, Montag, 16. März, 13.45–17 Uhr. Mittagstisch Wettingen Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. März, 11.30 Uhr. Pro Senectute Aargau Schach in Wettingen. Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. März, 14–17 Uhr.

Annas Chinderjodelchörli Mädchen und Knaben zwischen 5 und 16 Jahren sind willkommen zur Jodelschnupperstunde. Keine Vorkenntnisse nötig. Kontakt: Anna Eisenhut, Tel. 079 649 29 75 oder anna.eisenhut@gmail.com. Dienstag, 17. März, 17–18 Uhr im Pfarreiheim St. Sebastian, Wettingen.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr

ABGESAGT: Seniorenorchester-Konzert Das Seniorenorchester der Region Baden verzichtet des Coronavirus wegen auf seinen Auftritt am Senioren-Unterhaltungsnachmittag vom 18. März im ref. Kirchgemeindehaus Wettingen und hofft, das Konzert im Herbst nachholen zu können.

COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material.

«Spatzenhöck» Krabbelgruppe. Pfarreizentrum St. Sebastian,Donnerstag, 19. März, 9–11 Uhr.

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau

Info-Nachmittag der Radsportgruppe Pro Senectute Baden-Wettingen Ref. Kirchgemeindehaus, Donnerstag, 19. März, 14 Uhr.

WÜRENLOS Konzert Violine und Orgel Ref. Kirche, Samstag, 14. März, 19 Uhr.

Hinweis zum Coronavirus Wegen des Coronavirus sind Events ab 1000 Besucher nach wie vor verboten und Anlässe zwischen 150 und 999 Personen brauchen eine Bewilligung. Wegen der Ansteckungsgefahr wurden diverse Anlässe abgesagt. Es ist gut möglich, dass auch einige auf dieser Seite publizierte Anlässe nach Redaktionsschluss abgesagt wurden und nicht stattfinden. Im Zweifelsfall gilt es, beim Organisator nachzufragen. Infos auch unter www.ag.ch.

INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

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