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10. Oktober 2019, 58. Jahrgang, Nr. 41

Wettingen hat einen neuen Treffpunkt Tanja Küpfer und Ilona Györfy haben den Verein «Familypunkt» gegründet. Er soll ein Treffpunkt für Familien sein. Der Verein organisiert immer montags und freitags Veranstaltungen auf dem Rebhaldenspielplatz. (rb) S. 4/5

Zehn Einsprachen gegen Altersheim Das Alterszentrum in Würenlos kommt voran: Vom 16. August bis 16. September lag das Vorentscheidungsgesuch auf. Darin werden allgemeine Fragen zum Projekt gestellt. Zehn Einsprachen sind dagegen eingegangen. (rb) S. 14 INSERATE

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Kuster und «Kiss» holen Gold Die Neuenhofer Gemeinderätin und ihre Hündin lesen Fährten. Und sind ziemlich erfolgreich. RAHEL BÜHLER

Ende September fanden in Langenthal (BE) die Schweizer Meisterschaften der fünf Rassen statt. Die Neuenhoferin Petra Kuster nahm mit ihrer RiesenschnauzerHündin «Kiss» in der Disziplin Fährtenlesen teil. Sie holten sich bei ihrer ersten Teilnahme die Goldmedaille. Kuster: «Das erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit und Stolz auf meinen Hund.» S. 7 Frau Vizeammann Petra Kuster mit ihrer Hündin «Kiss».

Melanie Bär


Baugesuche Bauherrschaft:

Sandra Scherer und Paolo Bazzi Wiesenstrasse 6 5400 Baden Bauobjekt: Umbau Wohnhaus Baustelle: Pilatusstrasse 1 Parzelle: 4055 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Schön Bau GmbH Hallwylstrasse 61 8004 Zürich Bauobjekt: Abbruch und Neubau Dachgeschoss Baustelle: Tägerhardstrasse 23 Parzelle: 2820 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Einwohnergemeinde Wettingen Abt. Soziale Dienste Landstrasse 89 5430 Wettingen Bauobjekt: Umnutzung Werkstatt in Velowerkstatt Baustelle: Untere Geisswiessstrasse 23 Parzelle: 710 Zusatzgesuche: Kantonales Baugesuch Bauherrschaft:

Kanton Aargau, Dept. Finanzen und Ressourcen Immobilien Aargau Tellistrasse 67 5001 Aarau Bauobjekt: Sanierung Karrenstall Baustelle: Klosterstrasse 20 Parzelle: 321 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Franziska und Reto Som Wiesenstrasse 22 5430 Wettingen Bauobjekt: Energiesanierung Wohnhaus Baustelle: Wiesenstrasse 22 Parzelle: 2876 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Claudia und Michael Benz-Bopp Dorfstrasse 77 5430 Wettingen Bauobjekt: Umnutzung Gewölbekeller in Verkaufs- und Degustationsraum Baustelle: Dorfstrasse 77 Parzelle: 1257 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Arada und René Steffen, Kirchstrasse 3 5430 Wettingen Bauobjekt: Umnutzung Verkaufsgeschäft in Restaurant mit Gartenwirtschaft Baustelle: Landstrasse 107b Parzelle: 6485 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 12. Oktober bis 11. November 2019.

Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Baugesuche Bauherrschaft:

Brigitta und Moritz Keller- Vonlanthen Ligusterweg 9 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Wintergarten Baustelle: Ligusterweg 9 Parzelle: 5869 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Gabriel WehleKalberer Wehntalerstrasse 123 5105 Regensdorf Bauobjekt: Sanierung Mehrfamilienhaus Baustelle: Rosenauweg 4 Parzelle: 5079 Zusatzgesuche: keine Ursina und Walter Huber Eggerstrasse 366 5276 Wil AG Bauobjekt: Anbau Einfamilienhaus, Neubau Garage Baustelle: Bahnhofstrasse 14a Parzelle: 3723 Zusatzgesuche: keine

Öffentliche Mitwirkung zur Teiländerung Nutzungsplanung betreffend Klosterhalbinsel (§ 11 BNO-E), Gewässerraumzone (§ 26bis BNO-E) & Geschützte Kulturobjekte (§ 30 BNO-E) Gestützt auf § 3 BauG liegt der Entwurf der Teiländerung Nutzungsplanung zur öffentlichen Mitwirkung auf. Der Entwurf kann von Montag, 14. Oktober bis Dienstag, 12. November 2019 während der Bürozeit im Rathaus Wettingen (Bau- und Planungsabteilung, 3. Stock) oder digital unter www.wettingen.ch/entwicklungsplanung eingesehen werden. Direkt Betroffene wie auch alle interessierten Kreise haben die Gelegenheit, sich während der Mitwirkungsfrist zum Entwurf zu äussern. Mitwirkungseingaben sind schriftlich an den Gemeinderat Wettingen, Teiländerung NP, Alb. Zwyssigstrasse 76, 5430 Wettingen, einzureichen. Eingaben haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Wettingen, 10. Oktober 2019 Gemeinderat Wettingen

Bauherrschaft:

Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 12. Oktober bis 11. November 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Öffentliche Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Klosterhalbinsel» Gestützt auf § 3 BauG liegt der Entwurf des Gestaltungsplans «Klosterhalbinsel» zur öffentlichen Mitwirkung auf. Der Gestaltungsplan umfasst die Parzellen der Klosterhalbinsel. Der Entwurf kann von Montag, 14. Oktober bis Dienstag, 12. November 2019 während der Bürozeit im Rathaus Wettingen (Bau- und Planungsabteilung, 3. Stock) oder digital unter www.wettingen.ch/entwicklungsplanung eingesehen werden. Direkt Betroffene wie auch alle interessierten Kreise haben die Gelegenheit, sich während der Mitwirkungsfrist zum Entwurf zu äussern. Mitwirkungseingaben sind schriftlich an den Gemeinderat Wettingen, GP Klosterhalbinsel, Alb. Zwyssigstrasse 76, 5430 Wettingen, einzureichen. Eingaben haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Wettingen, 10. Oktober 2019 Gemeinderat Wettingen


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WETTINGEN

WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT

Der Antonius-Chor führt eine Messe von Franz Schubert auf. Er hat sie im März 1815 verfasst.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Der Antonius-Chor sucht Sänger für sein Weihnachtskonzert Der Chor aus Wettingen führt am 25. Dezember Schuberts Messe auf.

Am 25. Dezember findet um 9.30 Uhr ein Weihnachtsgottesdienst in der Kirche St. Anton in Wettingen statt. In diesem Gottesdienst führt der Antonius-Chor, unter der Leitung von Giuseppe Raccuglia, die Messe von Franz Schubert in G-Dur für Soli, Chor

(STAB), Streichorchester, zwei Trompeten, Pauken und Orgel auf. Die Messe in G-Dur ist Schuberts zweite Messe. Sie entstand im März 1815 in nur sechs Tagen und zählt zu den beliebtesten Messordinarien. Die reizvolle, liedhafte Melodik, besonders im Kyrie und im Credo, bildet einen zauberhaften Kontrapunkt zu konzertanteren Passagen im Gloria oder im Sanctus. Zur Aufführung gelangt die sogenannte

(zVg)

Klosterneuburger Fassung, mit Trompeten und Pauken ad libitum. Zu diesem Anlass lädt der Antonius-Chor Chorsängerinnen und Chorsänger zum Mitsingen ein. Es finden fünf gemeinsame Proben plus Hauptprobe statt. Sie beginnen jeweils am Donnerstag, um 20 Uhr, im Pfarrsaal vom St. Anton. Die erste gemeinsame Probe geht am 17. Oktober über die Bühne. (zVg)

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Wein ion a t s t D e g u d 26 . u . 25 n r 2019 e O k to b


WETTINGEN VERMISCHTES SENIORIENT Am Donnerstag, 10. Oktober, um 15 Uhr, zeigt das Kino seniOrient den Film «Zur Sache, Schätzchen». Es ist eine deutsche Filmkomödie von May Spils aus dem Jahr 1968 mit Uschi Glas und Werner Enke. Sie dauert ungefähr 80 Minuten. Es gibt keine Platzreservation. Der Film, der sich als einer der ersten mit dem Lebensgefühl junger Menschen am Vorabend der 68er-Unruhen auseinandersetzte, erlangte zeitweise Kultstatus. Er zeichnet das Milieu einer Subkultur, die das Gut-und-Böse-Schema der bürgerlichen Welt ignoriert und deren Vorstellungen von Normalität infrage stellt. CREARTERIA Am Samstag, 12. Okto-

ber, feiert creARTeria den ersten Geburtstag. Der Apéro findet zwischen 10 und 16 Uhr statt. Der Laden befindet sich an der Landstrasse 103 in Wettingen. KLOSTER WETTINGEN Während der kalten Jahreszeit schliesst das Kloster Wettingen seine Türen. Die winterliche Ruhe schützt die Malereien im Innern. Ab November öffnet sich die Klosterkirche Wettingen nur noch für die Sonntagsgottesdienste. Deshalb findet am Sonntag, 13. Oktober, die letzte Führung vor der Winterpause durch das ehemalige Kloster Wettingen statt. Die öffentliche Führung beginnt um 14.30 Uhr. Sie dauert etwa eine Stunde. Der Treffpunkt ist im Kreuzgang. SONNTAGS-TREFF MIT MITTAGSTISCH

Am Sonntag, 13. Oktober, findet um 11.30 Uhr im Restaurant Birkenhof ein Sonntags-Treff mit ANZEIGE

Mittagstisch statt. Anmeldungen (bis spätestens Freitagabend) und Auskunft bei Ruth Schürpf unter Tel. 056 426 67 18.

Das Ensemble callia blu kommt nach Wettingen.

Er soll ein Ort für Wettingen hat einen neuen Verein: Im «Familypunkt» können Eltern Zeit mit ihren Kindern verbringen. Braucht es ein weiteres Angebot für Familien in der Gemeinde?

ADVENTSKONZERTE VON CALLIA BLU RAHEL BÜHLER

Das Ensemble callia blu präsentiert seine ersten Adventskonzerte in den Kantonen Aargau und Zürich. Eine weihnachtliche Produktion, bestehend aus Musik, szenischen Darstellungen und vielschichtigen Texten erwartet das Publikum. So präsentiert callia blu Songs aus Pop, Rock, Musical, Klassik und Crossover. Was die Lieder verbindet, ist die ausdrucksvolle und emotionale Präsentation durch die 25 Sängerinnen und Sänger und ihre Band. Richard Geppert leitet das Ensemble. Der Dirigent und Komponist ist bekannt für seine Konzert-Produktionen und hat in Deutschland grosse Musicals auf die Bühne gebracht. «A True Story» ist eine musikalische Annäherung an die Weihnachtsgeschichte. Der Vorverkauf startet heute Donnerstag, 10. Oktober, um 20 Uhr. Weitere Informationen unter calliablu.ch. Das Konzert findet am 15. Dezember, um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Wettingen statt.

Auf dem Rebhaldenspielplatz steht ein blauer Container. Darauf Schildkröten, Blumen, Pilze. Oberhalb des Containers eine weisse Plane mit der Aufschrift «Familypunkt». Er ist der Standort des im Mai gegründeten Vereins. Dahinter stehen die Wettingerinnen Tanja Küpfer und Ilona Györfy. Küpfer ist 34 Jahre alt, Inhaberin zweier Kindertagesstätten und Mutter einer fünfjährigen Tochter. Györfy ist 42 Jahre alt, gelernte Coiffeuse und Mutter einer vierjährigen Tochter. Seit Mitte August ist der Verein aktiv. Jeder Monat behandelt ein Thema. Schildkröten im August. Regenbogen im September. Herbst im Oktober. Jeden Montag- und Freitagnachmittag trifft sich der Verein zum Basteln, Spielen, Zeitverbringen. «Wir möchten ein Treffpunkt für Familien mit Kindern sein», sagt Küpfer beim Interview auf dem Rebhaldenspielplatz. «Ein Ort, wo man sich begegnet, austauscht, zusammenkommt.» Der Verein verfolgt zwei primäre Zie-

«Man kann seine Kinder nicht abgeben. Wir sind kein Betreuungsangebot.» TANJA KÜPFER, FAMILYPUNKT

le: Die Mitglieder können Kontakte knüpfen. Und die Eltern können sich mit ihren Kindern beschäftigen. «Wir vom Verein sind nur unterstützend da.» MITTLERWEILE UMFASST der Verein 15 Mitglieder. Ein Mitglied ist eine Familie. Jede Familie bezahlt einen Mitgliederbeitrag und kann an den Anlässen teilnehmen. Auch Nichtmitglieder dürfen dies.

Tanja Küpfer (l.) und Ilona Györfy (r.) im Sie bezahlen für die Bastelsachen und sonstigen Unkosten jedoch etwas mehr als die Mitglieder. Etwas Ähnliches wie den «Familypunkt» gab es schon mal. Es hiess «little Wettige» und lief bis 2018. Der «Familypunkt» ist quasi das Nachfolgeangebot. Er richtet sich vor allem an Familien mit Kindern ab drei Jahren bis zur zweiten Klasse. «Vorher gibt es Krabbelgruppen. Nachher nichts mehr. Wir füllen diese Nische», sagt die 34-Jährige. Eine Konkurrenz zum Karussell in Baden seien sie nicht: «Wir haben keinen Leistungsauftrag wie das Karussell», erklärt Küpfer. Der Verein sei auch keine Kindertagesstätte: «Bei uns verbringen Eltern Zeit mit ihren Kindern. Man kann seine Kinder nicht abgeben. Wir sind kein Betreuungsangebot», stellt sie klar. Der «Familypunkt» orientiert sich an den städtischen Gemeinschaftszentren (GZ), die es in Basel oder Zürich gibt. GZs sind Ateliers, Werkstätten, Cafés, wo sich Menschen jedes Alters und jeder Herkunft treffen, bewegen,


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Familien sein

Container auf dem Rebhaldenspielplatz. Er dient als Standort des «Familypunkts».

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LESERFOTO

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spielen können. In der Stadt Zü- ein weiteres Angebot wie den Familytreffpunkt in Wettingen? Ja, rich gibt es 17 solcher Zentren. sagt Küpfer. «Es ist ein Bedürfnis UNTERDESSEN ist auch Ilona Györ- der Wettinger Eltern, das wir abfy, die zweite Vereinsgründerin, decken.» Die positiven Reaktiodazugestossen. «Wieso soll es ein nen der Eltern und die Zahlen solches GZ nicht auch in Wettin- scheinen ihr recht zu geben: Je gen geben?» Eine rhetorische Fra- nach Tag und Thema nehmen ge. «Wir sind eine riesige Gemein- zwischen 10 und 30 Familien an de mit 22 Kindergärten. Wir müs- den Aktivitäten auf dem Spielplatz teil. Jede Familie besteht aus sen mit der Zeit gehen.» Ganz nach ihren städtischen durchschnittlich zwei Personen. Bei der Gemeinde kommt der Vorbildern denken Küpfer und Györfy weiter: Ihr Ziel sei es, Verein gut an: «Jemand ergreift Räumlichkeiten zu mieten. Damit selbst Initiative und setzt ein Prosie auch bei schlechtem Wetter jekt um. Das finden wir super», ein Programm anbieten können. sagt der zuständige Gemeinderat Dem ist derzeit nicht so: Der Ver- Philippe Rey. Die Gemeinde unein ist nur bei trockenem Wetter terstützt den «Familypunkt» im auf dem Spielplatz aktiv. «Irgend- Rahmen des Budgets mit einem wann ein Haus mit Garten. Das einmaligen Betrag. Rey: «Offenwäre ideal», sagt Küpfer. Ein Teil sichtlich entspricht der ‹Familyder Kosten soll durch die Mitglie- punkt› einem Bedürfnis. Sonst derbeiträge finanziert werden. wäre er nicht gegründet worden.» Wie die Zukunft des Vereins geEin anderer durch Sponsoren. «Die Realität ist aber derzeit der nau aussieht, wissen die beiden blaue Container auf dem Spiel- Gründerinnen noch nicht. «Wir sind offen für Ideen», sagt Györfy. platz», sagt Györfy. Krabbelgruppen, Kindertages- Küpfer ergänzt: «Wir glauben an stätten, Spielgruppen. Braucht es unser Projekt.»

Es ist Pilzzeit. Diese Exemplare hat Leserin Regula Siegrist aus Wettingen im Tägerwald aufgenommen. Haben auch Sie ein schönes Sujet in der Region entdeckt? Dann senden Sie das Foto (im jpg-Format und in der Grösse von mindestens 1 MG) an: redaktion@limmatwelle.ch

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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT

Ein Teil des Organisationskomitees «Schnägge-Beiz 2.0». zVg

VERMISCHTES Neuenhofer Gemeinderatsdelegation zu Gast in Holzgerlingen Den Welttag der Partnerstädte vom 28. April nahm die Stadt Holzgerlingen zum Anlass, um ihre Partnergemeinden, mit welchen sie jeweils eine langjährige, vertrauensvolle und harmonische Partnerschaft pflegt, einzuladen. Am Wochenende vom 4. bis 6. Oktober nahm eine Neuenhofer Delegation, vertreten durch die Gemeinderäte Marco Hürsch und Fred Hofer mit ihren Ehefrauen, am Holzgerlinger Herbstfest teil und überbrachte die besten Glückwünsche aus Neuenhof. Das Herbstfest ist eine feste Grösse unter den alljährlichen Veranstaltungen der Partnerstadt. Mit seinem verkaufsoffenen Sonntag lockte das Fest zahlreiche Einwohner und

975 Jahre Wettingen Ab sofort können beim Gemeindebüro die 10Tages-Festpässe für das Wettiger Jubiläum «Atmosphäre» bezogen werden. Bis Ende Jahr kann der Festpass zum Spezialpreis von 35 Franken gekauft werden. Ab 2020 kostet der 10-Tagespass 40 Franken. Die «Atmosphäre»-Box ist ebenfalls beim Gemeindebüro erhältlich. Darin enthalten sind 10Tagespässe (für jeden Tag ein Pass) sowie ein 10-Tages-Festpass. Die Gemeinde Neuenhof, vertreten durch verschiedene Vereine und viele freiwillige Helfer und der Unterstützung der Gemeindeverwaltung, wird mit der «Schnägge-Beiz 2.0» ebenfalls am Jubiläumsfest vertreten sein. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Zu gegebener Zeit erfolgen weitere Informationen über die verschiedenen Kanäle. Auf der Gemeindewebseite (www.neuenhof.ch) findet man ebenfalls Informationen zum Vorverkauf sowie Die Vertreter der Partnergemeinden laufend zur «Schnägge-Beiz 2.0». beim Ausflug zum Schönbuchturm. zVg ANZEIGE

Gäste in die Holzgerlinger Innenstadt. In diesem Jahr öffnete auch das Rathaus seine Türen und gewährte in entspannter Atmosphäre Einblicke in die Verwaltung. Zudem fand am Sonntag die Vernissage zur Ausstellung «Begegnungen Niesky-Holzgerlingen» statt. Bereits im 2020 sind verschiedene Anlässe mit der Partnerstadt vorgesehen. So soll im September 2020 der Personalausflug der Gemeinde Neuenhof nach Holzgerlingen führen. Zudem ist vorgesehen, dass die Neuenhofer Vertretung am Stadtfest im Juli 2020 teilnehmen wird.

MÄNNERCHOR Am Samstag, 28.

September, traf sich der Männerchor mit dem Gesangverein Holzgerlingen in Donaueschingen. Die Stadt liegt in der Mitte der Partnerstädte. Beide Vereine stehen für gelebte Gemeinde-Partnerschaft, die nicht viele solcher Begegnungen kennt. Der Empfang bei einem Apéro wurde zu einem gelungenen Start und liess Freundschaften zwischen Sängern und Begleitpersonen aufleben. So wurde auch in Gartenwirtschaften vieles aufgefrischt, was sich in Erinnerungen jahrelanger Freundschaft gefestigt hat. Zum Höhepunkt wurde der gemeinsame Auftritt in der Stadtkirche. Nicht ganz einfach, über Distanz solche Lieder zu proben und unter Erika Riedo, Dirigentin des Männerchores Neuenhof, aufzuführen. Der Ausklang dieses Tages wurde bei einem Nachtessen im Bräustüble der Fürstenberg-Brauerei begangen.

Softwareupdate Gemeindebüro Aufgrund eines unumgänglichen Softwareupdates stehen die Einwohnerdienste des Gemeindebüros Neuenhof am 21. Oktober nur eingeschränkt zur Verfügung. Es können an diesem Tag weder Identitätskartenanträge entgegengenommen noch Bescheinigungen aus dem Einwohnerregister ausgestellt werden. Die Ge- DER DAMENTURNVEREIN organisiert meindeverwaltung Neuenhof bit- ein Winterfit-Training. Es vereint tet um Verständnis. Kraft, Koordination und Beweglichkeit. Das Training findet in der OASE – öffentliche Informations- Turnhalle C und D im Zentrum veranstaltung Vom 18. Oktober bis statt. Dies jeden Mittwoch vom 17. Januar 2020 findet die öffentli- 16. Oktober bis 26. Februar 2020 che Anhörung zum regionalen (ausser 18. Dezember, 22. Januar Gesamtverkehrskonzept Ostaar- 2020 und in den Ferien). Die Traigau – OASE statt. Der Kanton in- nings sind für alle zugänglich. formiert die Bevölkerung des Zudem organisiert der DamenRaums Baden-Wettingen über die turnverein auch ein spezielles OASE und die öffentliche Anhö- Winterfit-Training für Seniorinrung. Die Informationsveranstal- nen. Es findet jeden Mittwoch tung findet am Dienstag, 29. Okto- vom 16. Oktober bis 26. Februar ber, um 19 Uhr, in der Aula der Be- 2020, von 14 bis 15 Uhr statt (ausrufsschule BBB Martinsberg in Ba- ser den offiziellen Feiertagen und den statt. Weitere Informationen in den Schulferien). Geturnt wird unter www.neuenhof.ch. in der Turnhalle B im Zentrum.


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Petra Kuster ergattert sich mit «Kiss» die goldene Medaille Die Gemeinderätin holt sich mit ihrer Hündin den Schweizer-Meister-Titel im Fährtenlesen. Ein Porträt.

RAHEL BÜHLER

«Kiss» ist viereinhalbjährig und Fährtenleserin. Mit ihrer Besitzerin, Petra Kuster, trainiert sie zweimal pro Woche. «Ursprünglich wollte ich sie Richtung Schutzdienst ausbilden», sagt Kuster. Sie sitzt am Esstisch ihres Wohnzimmers. Die sonst lebhafte «Kiss» döst auf ihrem Kissen. In jungen Jahren war die Riesenschnauzer-Hündin länger krank. Deshalb darf man sie keinen Belastungen aussetzen. «Damals hat sich ihre Stärke fürs Fährtenlesen gezeigt», so die Neuenhoferin. Vor drei Jahren habe sie sich auf das Wagnis eingelassen. «Anfangs hatte ich ein schlechtes Gefühl dabei. Ich war unerfahren.» Mittlerweile ist das anders: 2018 hat das Duo zehn Prüfungen abgelegt. «Wenn ich Hundesport betreibe, will ich die Leistung von einem Richter bewerten lassen.» Von den zehn Tests haben sie vier nicht bestanden: Wenn der Hund den Faden verliert, wird der Versuch abgebrochen. «Trotz Unverständnis: Da musst du weiter an deinen Hund, dich und euren Weg glauben», sagt die Frau Vizeammann. Sie trainiert alleine mit ihrem Hund. Dafür werde sie in Fachkreisen oft belächelt. Das sei nicht so angesehen. «Nicht jede Trainingsmethode stimmt für jeden Hund.» Für «Kiss» passe es so. DAS ZIEL war die Teilnahme an

den diesjährigen Schweizer Meisterschaften der fünf Rassen in Langenthal BE. Dafür muss man sich bei einer vorgängigen Prüfung qualifizieren. In diesem Frühling gelang dies dem Duo. Die Meisterschaften fanden am letzten Septemberwochenende statt und dauerten zwei Tage. Neun Hunde nahmen daran teil. In der Prüfungsvorbereitung trainieren «Kiss» und Kuster drei-

Auf dem Weg zur Goldmedaille: Petra Kuster und ihre Riesenschnauzer-Hündin «Kiss» an der Schweizer Meisterschaft in Langenthal BE. Sandra Matioli/Callia Fotografie bis viermal pro Woche. Das sei nur mit einer guten Organisation möglich. Man müsse den Alltag rundherum planen. An einem Trainingstag legt Kuster am Morgen die Fährte. Sie läuft über Wiesen oder Äcker in Neuenhof. Die Bauern erlauben es ihr. «Fussabdrücke, umgeknickte Grashalme oder heruntergefallene Hautschuppen bilden die Fährte, der ‹Kiss› nachgeht.» Eine Fährte muss mindestens 30 Minuten liegen, bis der Hund nach ihr suchen darf. Dann geht die 49-Jährige nach Hause, um zu arbeiten. Sie ist selbstständig. In der Mittagspause folgt sie mit ‹Kiss› der Fährte. «Sie ist sehr sensibel. Ich darf nicht laut werden oder an der Leine ziehen», weiss sie. Vor jeder Prüfung spielen die beiden ein Ritual durch, bei dem sich «Kiss» auf den Boden legt. «Das hilft zur Konzentration.» Auch bei den Schweizer Meisterschaften. «Ich war schaurig ner-

vös.» Der Inhalt des Tests ist vorgegeben: Er muss 1800 Schritte lang sein, Richtungswechsel und Gegenstände beinhalten. Diese können aus Leder, Pelz oder Holz sein. Der Hund muss sie während der Prüfung zwischen die Pfoten legen, abliegen und warten. Die Fährte muss drei Stunden alt sein. Erst dann darf der Hund suchen. Eine zweite Fährte, die Verleitfährte, ist 30 Minuten alt. Sie dient als Test für den Hund. Er soll auf der Ersten bleiben. PRO MONAT wendet die Gemeinde-

rätin 12 bis 15 Stunden für ihr Hobby auf. Der Aufwand hat sich gelohnt: Kuster und «Kiss» holen an den Schweizer Meisterschaften die Goldmedaille. «Das erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit und Stolz auf meinen Hund.» Das Resultat zeige die Richtigkeit ihres Weges. Und des Trainings. Als wichtigstes Element beim Fährtenlesen nennt Kuster das

Vertrauen. «Der Hund hat den ‹Chrampf›, nicht ich. Ich muss ihn machen lassen und ihm vertrauen.» Trainieren könne man das nicht. Es wachse mit der Zeit. Auf dem Weg zum Titel ist nicht immer alles nach Plan gegangen: «Wir hatten auch Krisen. Aus ihnen haben wir am meisten gelernt.» Die Faszination an ihrer Hündin sei ihre Motivation, sagt die Milizpolitikerin. Das Duo ist noch nicht am Ziel: 2020 möchte sich Kuster erneut für die Schweizer Meisterschaften qualifizieren. Auch die Teilnahme an der Riesenschnauzer-Weltmeisterschaft strebt sie an. Vorerst ist jedoch eine Pause angesagt: «‹Kiss› soll nicht an meinem persönlichen Ehrgeiz leiden. Sie muss auch ihre Balance wiederfinden.» Während des ganzen Interviews döst die Hündin vor sich hin. «Kiss» ist viereinhalbjährig, Fährtenleserin und Schweizer Meisterin.


KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Sie verbringen die Ferien in Während viele Familien in den Herbstferien verreisen, gibt es auch jene, die zu Hause bleiben. Für diese Kinder gibt es den Ferienspass. RAHEL BÜHLER

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch ANZEIGE

Einstellplätze in Spreitenbach An der Langäcker- und Bahnhofstrasse Frau Vanessa Ruff, Tel. 044 456 57 47 Achtung! Sammler sucht

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Sardinien, Porto, Berlin. Ferienzeit ist Reisezeit. Aber nicht für alle. Deshalb gibt es Organisationen, die in den Ferien Programme für daheimgebliebene Kinder zusammenstellen. So auch in Spreitenbach und Killwangen. In den beiden Nachbarsgemeinden sind die Organisatoren der Familientreff Spreitenbach und der Elternverein Killwangen. Der Ferienspass findet immer in der ersten Woche der Herbstferien statt. Heuer nehmen knapp 200 Kinder aus beiden Gemeinden am Freizeitprogramm teil. «Das sind etwas weniger als vergangenes Jahr. 2018 war ein Spitzenjahr», sagt Noreno Santoro (links) und Nils Guggenbach im Duell. Sie sind mit 13 und 14 Jahren Doris Guggenbach. Sie ist die OKVerantwortliche aus Spreitenbach. Den Grund für die geringere Anzahl an Anmeldungen sieht sie im Anmeldesystem: «Seit diesem Jahr kann man sich nur noch online anmelden. Vielleicht hat der Wechsel einige potenzielle Teilnehmer abgeschreckt.» Trotz des Wechsels seien die Teilnehmerzahlen immer noch höher als im Jahr 2017. Der Wechsel auf das Onlinesystem habe sich aber gelohnt. Guggenbach: «Es vereinfacht für uns Organisatoren vieles.» KARATE ausprobieren, Cookies ba-

cken, Yoga machen. Insgesamt bietet der Ferienspass Spreitenbach-Killwangen heuer 44 verschiedene Angebote an. Manche Kurse werden mehrfach durchgeführt. Je nach Alter und Können der Teilnehmenden. Am Kleinkaliber-Kurs in der Gemeinschaftsschiessanlage Härdli nahmen zum Beispiel 18 Schüler teil. Einer der Kurse ist der Tischtenniskurs in der Turnhalle Hasel in Spreitenbach. Zwölf Kinder und Jugendliche sind am vergangenen Mittwochvormittag in der Halle. Draussen regnet es in Strömen. Drinnen geht es «rassig» zu und her: Die acht Buben und zwei

Willi Häusler (links) erklärt Jakob Auf dem Tischtennistisch liegen weisse Flier die Übung. diese Teller mit der Rückhand zu treffen. Mädchen sind mit einer Übung beschäftigt. Sie versuchen, mit der Rückhand einen Pappteller zu treffen, der auf der gegenüberliegenden Tischhälfte in der rechten Ecke liegt. Willi Häusler vom Tischtennisclub Spreitenbach leitet den Kurs. «Dieses Jahr sind die

Kinder sehr motiviert», urteilt er. Während der knapp drei Stunden zeigt er den Teilnehmenden vor allem die Basics: die Schläge mit der Vor- und der Rückhand. «Der Spass steht im Vordergrund.» Celine Blondin und Amy Zurkinden sind die einzigen beiden


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der Turnhalle

AUS DEM GEMEINDERAT Ortsbürgergemeindeversammlung Der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. November werden folgende Traktanden unterbreitet: 1. Protokoll der Versammlung vom 11. Juni; 2. Überweisungsantrag Holzschnitzelheizung; 3. Voranschläge 2020; 4. Verschiedenes. Baubewilligungen sind erteilt worden an Pandora Jewelry GmbH, Hamburg (D), für Einbau «Pandora Jewelry GmbH», Shopping-Center 4, Passerelle; shop und marketing AG, Dintikon, für Einbau «Vom Fass AG», Shopping Center 4; Ryf Coiffure und Kosmetik AG, Horn, für Umbau «Ryf Coiffure und Kosmetik AG», Shopping Center 4; Orell Füssli Thalia AG, Zürich, für Einbau Ladengeschäft «Orell Füssli», Shopping Center 4; Heinz Hofer, Hunzenschwil, für Ersatz Firmenwerbung, Untere Dorfstrasse 90.

die ältesten Teilnehmer des Kurses.

Rahel Bühler

Teller aus Papier. Das Ziel der Übung ist es, Mädchen im Kurs. Celine findet das cool. «Ich spiele gerne Tischtennis. Zu Hause haben wir keinen Tisch. Deshalb bin ich hier», sagt die Zehnjährige. Die siebenjährige Amy nickt. Nebst Übungen, Rundlauf und Matches steht das Üben mit ei-

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Personelles Nach gut 19-jähriger Tätigkeit als Mitarbeiterin der Einwohnerkontrolle tritt Inge Lenherr per Ende Dezember in den verdienten Ruhestand. Der GeCeline Blondin testet den Roboter. meinderat dankt Inge Lenherr für nem Ball-Roboter auf dem Pro- den langjährigen Einsatz und gramm. In einem vorgegebenen Rhythmus wirft er Bälle raus. So können die Kinder die Rückhand trainieren. Jedes Team kommt VERMISCHTES nacheinander an die Reihe. Hüsler steht beratend zur Seite. Währenddessen sind Noreno MORGENSPAZIERGANG Am MorgenSantoro und Nils Guggenbach in spaziergang, organisiert vom Naein Duell um die meisten Punkte tur- und Vogelschutzverein Spreiverstrickt. «Mir gefällt es, dass tenbach-Killwangen, erfahren die Tischtennis so ‹zackig› geht», sagt Interessierten einiges aus dem LeNoreno bei einem Unterbruch. ben der Bäume: Bäume liefern Kollege Nils gefällt am Kurs vor al- Sauerstoff, festigen Hänge, bilden lem, dass sie «relativ frei spielen Wälder, schenken uns Früchte, können». liefern Holz, schützen vor Lawinen. Wälder reinigen und speiDAS PROGRAMM des Ferienspasses chern Wasser, spenden Schatten, sieht nicht jedes Jahr gleich aus: gleichen das Klima aus, beherber«Wir überarbeiten das Kursange- gen eine riesige Menge an Tieren, bot nach jeder Ausgabe», erklärt Pilzen, Insekten- und PflanzenarDoris Guggenbach. Der Tischten- ten. Der Spaziergang findet am niskurs wird heuer nach einigen Freitag, 11. Oktober, um 9 Uhr Jahren Unterbruch wieder ange- statt. Die Besammlung ist beim boten. Ein anderes Beispiel: Rope- Sprützehüsli am Sternenplatz in skipping, also Seilspringen, sei in Spreitenbach. den vergangenen Jahren stets super gelaufen. Heuer nicht. Die DIE GEMEINDEGALERIE eröffnet eine Spreitenbacher OK-Verantwortli- neue Ausstellung. Roswitha Enzche hat eine Vermutung: «Viele mann aus Stuttgart (D) und ClauKinder kommen jedes Jahr und dia Maurer aus Unterentfelden haben schon vieles ausprobiert. stellen ab morgen Freitag ihre BilWie etwa Seilgumpen.» Deshalb der aus. Am gleichen Tag findet werde dieser Kurs nächsten auch die Vernissage statt: Sie beHerbst wohl nicht angeboten. Da- ginnt um 19 Uhr und dauert bis 21 für kämen Neue hinzu. Uhr. Kurator Salvatore Mainardi

wünscht ihr bereits heute alles Gute im neuen Lebensabschnitt. Termine Bis 13. Oktober: HerbstSchulferien; 18. Oktober, 19.30 Uhr: 35. Kulturpreisverleihung, Zentrumsschopf Spreitenbach; 19. Oktober: Feuerwehr-Hauptübung; 20. Oktober, 9–9.30 Uhr: Urnenöffnungszeit National- und Ständeratswahl sowie Ersatzwahl eines Mitglieds des Regierungsrates, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 21. Oktober, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus; 25. Oktober , 19.30 Uhr: Politapéro, Zentrumsschopf. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.

wird die Einführungsworte übernehmen. Renato Minamisawa und seine Band sorgen für die musikalische Umrahmung. Die Ausstellung dauert bis 22. November. In den Bildern von Roswitha Enzmann geht es um die Balance von Raum, Fläche, Linie und Farbe. Claudia Maurer fertigt Acrylcollagen und verwendet verschiedene Materialien und Techniken dafür. GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Sprache entdecken mit einer Geschichte und Versli, anderen Kindern begegnen, spielerisch Zugang zum Buch finden: Die Buchstart-Veranstaltungen machen dies möglich. Sibylle Müller freut sich auf Eltern mit Kindern zwischen neun Monaten und vier Jahren. Auch Grosseltern, Gotti und Götti sind willkommen. Der Buchstart findet am Dienstag, 15. Oktober, von 9.30 bis 10.30 Uhr und am Freitag, 25. Oktober, von 9.30 bis 10.30 Uhr statt. Dies in der Gemeindebibliothek.


GEMEINDERÄTE SPREITENBACH UND KILLWANGEN

Einladung zur Hauptübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen Samstag, 19. Oktober 2019, 14.00–17.30 Uhr Besammlung beim Schulhaus Hasel in Spreitenbach Thema: «Hurra Hurra die Schule brennt» 1. Teil – Notalarmierung Cis-Gis / Begrüssung & Beförderungen 2. Teil – Postenarbeiten, anschliessend Zvieripause 3. Teil – Einsatzübung & Schlussbesprechung Die interessierte Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen freut sich auf eine grosse Besucherzahl. Probealarm der Feuerwehr-Notalarmierung Am Samstag, 19. Oktober 2019, 14.00 Uhr, findet in Spreitenbach der Sirenentest der Feuerwehr-Notalarmierung (Cis-Gis) statt. Ertönt diese Notalarmierung, so haben alle Feuerwehrangehörigen umgehend ins Feuerwehrmagazin einzurücken. Wir bitten um Verständnis. Interesse am Feuerwehrdienst? Die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen sucht immer wieder junge Frauen und Männer im Alter von 20 –30 Jahre, welche sich für den Feuerwehrdienst interessieren. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie unsere Hauptübung. Hier zeigen wir Ihnen die Vielseitigkeit der verschiedenen Aufgaben, welche die Feuerwehr zum Schutz und Wohle der Bevölkerung im Einsatz bewältigt. Feuerwehrkommando und Gemeinderäte

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SPREITENBACH

WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

25 Personen nahmen an der Monatswanderung teil.

zVg

Zum vierten Mal wurde in Spreitenbach die Minifeld-WM ausgetragen.

Anspruchsvolle Wanderung

Der Pokal geht nach Nuglar

Im September fand die Monatswanderung statt. Sie führte nach Affoltern am Albis.

13 Teams nahmen an der Minifeld-WM im Unihockey in Spreitenbach teil.

Am 25. September war eine anspruchsvolle Monatswanderung angesagt. Laut Einladung waren 16,7 Kilometer zurückzulegen. Es nahmen 28 Personen teil. Sie führte nach Affoltern am Albis. Im Regen wanderte man immer leicht bergauf Richtung Aeugst am Albis. Die Wanderschar traf ANZEIGE

früher als geplant beim Restaurant ein. Kurz nach dem Mittagessen ging ein Platzregen nieder und die Wanderschar suchte Schutz. Als der Regen abklang, ging es eine Treppe hinab an den Türlersee. Diesem wanderte man entlang und dann das Reppischtal hinab bis zur Postautohaltestelle Stallikon-Aumüli. Das Postauto brachte die Wanderschar zum Bahnhof Bonstetten. Von dort zurück nach Spreitenbach. (zVg)

Es war die vierte Austragung der Minifeld-Weltmeisterschaft in Spreitenbach, die am 5. Oktober im Seefeld durchgeführt wurde. 13 Zweierteams waren dabei. Die Teams «Glashoch Rangers», «Min persönliche Favorit» und «Planlos» gingen als Gruppensieger hervor und standen direkt im Viertelfi-

zvg

nal. Die «Plauderis» vom UHC Nuglar United, in der Gruppenphase noch mit nur einem Sieg, legten zum Steigerungslauf an. Sie setzten sich im Achtel-, Viertel- und Halbfinal mühelos durch und im Final führten sie 4:1, ehe das Team «DiesDasAnanas» nochmals herankam. Allerdings fiel das 3:4 erst mit dem Schlusspfiff. So krönten sich die «Plauderis» bei ihrer ersten Teilnahme zum Weltmeister. (zVg)


GEMEINDE

WÜRENLOS

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WÜRENLOS

WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 201970 Bauherrschaft: Immo Puls AG Bahnhofstrasse 8, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Baureklametafel Lage: Parzellen 3405 und 4987 (Plan 65), Landstrasse 48+52 Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Zusatzgesuch: Departement BVU

Baugesuch Nr.: 201971 Bauherrschaft: Marché Restaurants Schweiz AG, Industriestrasse 28, 8305 Dietlikon Bauvorhaben: Montage Leuchtreklame Lage: Parzelle 3965 (Plan 79), Autobahnraststätte Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement BVU Gesuchsauflage vom 11. Oktober bis 11. November 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT Unterbruch Strassen- und Werkleitungssanierung Buechzelglistrasse Die 1. Etappe der Strassen- und Werkleitungssanierung in der Buechzelglistrasse, von der Buechstrasse bis zum Buechzelgliring, konnte vorzeitig abgeschlossen werden. Die Werk- und Kanalisationsleitungen sowie die Tragschicht wurden eingebaut. Aufgrund zusätzlicher erforderlicher Abklärungen bezüglich der Schmutzwasserkanalisation im Gebiet Buechzelglistrasse–Altwiesenstrasse müssen die Arbeiten unterbrochen werden. Es ist geplant, die Arbeiten im März 2020 Grosse Schlagzeugkunst mit Con Calve Percussion Duo. wieder aufzunehmen. Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Die nächste Beratung ist am Donnerstag, 17. Oktober. ANZEIGE

zVg

Klangspiegel – Spiegelklang

Der Kulturkreis Würenlos lädt am Sonntag, 20. Oktober, zu einem spannenden musikalischen Abenteuer in die Alte Kirche ein. Reto Baumann und Pit Gutmann sind zwar beides professionelle Schlagzeuger oder Perkussionisten, haben aber total unterschiedliche Hintergründe in ihrem musikalischen Werdegang. Diese Unterschiede machen sie aber bei ihrem Auftritt in Würenlos vergessen: Sie fordern sich gegenseitig heraus und inspirieren sich. Unter dem Titel Klangspie-

gel – Spiegelklang begeben sich die beiden gleichsam in ein Spiegelkabinett und suchen das Ebenbild und das Spiegelbild. Die Stücke, die zur Aufführung gelangen, heissen denn auch «Specchio» von Luigi Marinaro und «As One» von Gene Koshinski. Sie werden auf den gleichen Instrumentengruppen spielen und sich aber auch ein Instrument teilen. Die Zuschauer erwartet ein spannendes musikalisches Experiment. (zVg) Alte Kirche Würenlos, Sonntag, 20. Oktober, 17 Uhr. Vorverkauf: kulturwuerenlos.ch. Eintritt: 25/15 Franken (Legi).

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Oktober feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Maria Magdalena Roske-Seiwert Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Spreitenbach

29./96 Jahre

Lydia Keller-Oppliger, Industriestrasse 3

27./93 Jahre

Niklaus Hartmann, Erlenweg 22

15./89 Jahre

Erna Hauser-Tischendorf, Erliacherweg 27

27./89 Jahre

Paul Kurer, Rössliweg 1

16./88 Jahre

Adolf Emmenegger, Büntenstrasse 14

15./87 Jahre

Georg Sekinger, Kempfhofstrasse 17

16./87 Jahre

Lydia Schmidt-Würsch, Brunnenweg 7

19./87 Jahre

Arnold Nötzli, Juchstrasse 30

30./85 Jahre

Margrit Hurt-Meier, Lättenstrasse 43

31./83 Jahre

Erika Bopp-Labhart, Dollisesteig 1

31./82 Jahre

Jakob Kappeler, Büntenstrasse 31

27./78 Jahre

Ulrich Huber, Mattenstrasse 7

15./77 Jahre

Hans Hug, Quellenweg 9

16./77 Jahre

Ursula Weilenmann-Meier, Altwiesenstrasse 31

24./75 Jahre


WÜRENLOS

WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

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Es hat zehn Einsprachen gegeben Seit 50 Jahren ist in Würenlos ein Alterszentrum geplant. Noch nie war die Planung so weit fortgeschritten wie jetzt. Es gibt aber auch etwas Gegenwind.

RAHEL BÜHLER

Vom 16. August bis 16. September lag das Vorentscheidungsgesuch zum Alterszentrum öffentlich auf. Die Bauherrin, die Alterszentrum Würenlos AG, ging bereits im Vorfeld von Einsprachen aus. «Keine zu erwarten, wäre blauäugig», liess sich Gemeindeammann Anton Möckel damals in der Limmatwelle zitieren. Er sollte recht behalten: «Es hat zehn Einwendungen gegeben», bestätigt Bauverwalter Markus Roth. Es weht dem Projekt also auch etwas Wind entgegen. Die Bevölkerung scheint das Vorhaben genau unter die Lupe genommen zu haben. Wer die Einsprecher sind, dazu kann Roth keine Aussage machen. Auch Möckel, der zudem Präsident der Aktiengesellschaft ist, nicht. «Wir befinden uns in einem laufenden Verfahren. Dazu können wir keine Stellung nehmen», erklärt er. KURZER RÜCKBLICK: Seit 50 Jahren

ist in Würenlos ein Alterszentrum geplant. Es wurden verschiedene Anläufe genommen. Noch nie war die Planung so weit fortgeschritten wie jetzt. Ende Januar stellten die Verantwortlichen das Siegerprojekt vor. Es ist «Margerite» von den Zürcher Architekten Fiechter & Salzmann. Am 16. August hat die Bauherrin das Vorentscheidungsgesuch eingereicht. Es ist kein Baugesuch. Mit dem Vorentscheidungsgesuch wird lediglich geprüft, ob auf der Zentrumswiese gebaut werden kann. Verschiedene Pläne zur Aussenansicht wurden dazu eingereicht. Das Gesuch selbst ist in sieben Fragen eingeteilt. «Sind die aus den Unterlagen ersichtlichen maximalen Gebäudehöhen bewilligungsfähig?», heisst es. Oder: «Ist die in den Unterlagen ausgewiesene Anzahl Parkfelder für die vorgesehenen Nutzungen angemes-

So soll das Alterszentrum dereinst aussehen. Das Siegerprojekt heisst Margerite.

zVg/Archiv

sen?». Die Bauverwaltung wird meinderat wird über die Einwen- aufgrund der Einsprachen nun diese Fragen baurechtlich prüfen. dungen beraten. Das heisst, der aus der Spur gerät, ist ebenfalls Rat entscheidet, ob das Gesuch noch nicht klar. «Wir halten am AUCH ZUM INHALT der Einsprachen angenommen oder abgelehnt Plan fest. Sind uns aber bewusst, dass es eventuell länger geht», so kann die Gemeinde keine Details wird. nennen. Nur so viel: «Es gab EinEs wird allerdings nicht der ge- Möckel. Im November will die wendungen zu allen Fragen», er- samte Würenloser Gemeinderat Bauherrin den Betreiber für das läutert Roth. Möckel führt weiter darüber entscheiden: Anton Mö- Alterszentrum vorstellen. Dann aus: «Es ist nicht irgendwas spezi- ckel und Markus Hugi sind Teil will sie das Baugesuch mit der Deell schlecht gemacht. Die Einwen- des Verwaltungsrats der Alters- tailplanung einreichen. Es stellt der haben meist partikulare Inte- zenturm Würenlos AG. Möckel: die zweite Etappe des Planungsressen hervorgebracht.» Themati- «Wir werden deshalb an den Ver- verfahrens dar. Der Baubeginn ist siert wurden etwa Erschliessung, handlungen nicht teilnehmen. für Herbst 2020 geplant. Ende Abstände, Höhen. Der Gemeinde- Und beim Entscheid des Gemein- 2022 sollen die 40 Wohnungen ammann betont: «Einsprachen derats werden wir in den Aus- und die 40 Pflegewohnungen besind Teil des Verfahrens. Die Be- stand treten.» Ob der Fahrplan zogen werden können. völkerung soll sich mit dem Projekt auseinandersetzen und Fra- ANZEIGE gen stellen.» Einsprachen können auch positiv sein. Ab sofort bis am 2. Nov. 2019 verwöhnen wir Wie lange die Bearbeitung der Sie abends jeweils ab 18.00 Uhr gerne mit eingegangenen Einsprachen dau-

«Die Einwender haben meist partikulare Interessen hervorgebracht.» ANTON MÖCKEL, VERWALTUNGSRATSPRÄSIDENT

ern wird, ist unklar. Das weitere Vorgehen indes schon: Die Bauherrin kann Stellung zu den Einwendungen nehmen. Möglicherweise werden Einigungsverhandlungen durchgeführt. Der Ge-

Wildspezialitäten Reh aus der Region, hausgemachte Spätzli und vieles mehr. Reservation erwünscht unter Tel. 056 424 21 19 Schulstrasse 25, Würenlos


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

WETTINGEN

«MEIN GOTT»

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 12. Oktober, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Pater Thomas). Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog); 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 16. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag, 17. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 11. Oktober, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 12. Oktober, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Sonntag, 13. Oktober, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 16. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 17. Oktober, 18–21.30 Uhr, Einkehrtag der Kroaten-Mission in der Pfarrkirche.

Stefan Burkhard, Pfarrer reformierte Kirche Wettingen.

ristiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 13. Oktober, 10 Uhr, ökumenischer Erntedank-Gottesdienst (Abbé Zacharie und Arnold Bilinski). Musikalische Mitwirkung: Jodlerchörli Niederlenz. Anschliessend herbstlicher Apéro im kath. Pfarreiheim; 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 16. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion, 15 Uhr, Rosario.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Roland Lauber); 11 Uhr, römisch- Alters- und Pflegeheim Im Brühl, katholische Eucharistiefeier untere Dorfstrasse 10 (Hans Boog). Freitag, 11. Oktober, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 15. Oktober, 10.15 Uhr, Gottesdienst Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 (Arnold Bilinski). Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, NEUENHOF Kirchstrasse 9 Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr, EuKath. Pfarrkirche St. Josef, charistiefeier. Sonntag, 13. OktoGlärnischstrasse 12 Samstag, 12. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, EuchaKIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN ristiefeier (Franz Anton Schallberger). Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Begleitete Andacht Am Montag, Uhr, Eucharistiefeier (Franz An14. Oktober, wird in der Kirche ton Schallberger). Montag, 14. Ok- St. Josef in Neuenhof von tober, 14.30 Uhr, Begleitete An14.30–17 Uhr eine begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. dacht angeboten. Miteinander Mittwoch, 16. Oktober, 19 Uhr, singen und beten. Die GebetsWortgottesdienst mit Kommunischätze der katholischen Tradionfeier. Donnerstag, 17. Oktober, tion lebendig erhalten. Sich im 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Gebet verbinden und gegenseitig stärken. Kommen und Gehen nach eigenen MöglichkeiEv.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 ten. Begleitung durch Elisabeth Sonntag, 13. Oktober, 10.30 Uhr, Seiler. Gottesdienst (Stefan Burkhard). «Kreuz und quer» Thema: «Das pythagoreische Komma», «EiSPREITENBACH gentlich könnte doch alles so Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 harmonisch sein, wenn doch nur dies oder das nicht wäre!». Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr, EuRef. Kirchgemeindehaus Wettincharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbegen, Mittwoch, 16. Oktober, tungsstunde. Samstag, 12. Okto19.30 Uhr. ber, 11 Uhr, Taufe; 18 Uhr, Eucha-

ber, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 13. Oktober, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil), anschliessend Chilekafi; 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 16. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski). Klosterkirche Fahr Samstag, 12. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet. Donnerstag, 17. Oktober, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Chorprobe der Bridge Singers, evang.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 16. Oktober, 19.30 Uhr. Senioren: English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 17. Oktober, 8.50 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 17. Oktober, 9–11 Uhr. Bibelforum zum Prophetenbuch Micha, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 17. Oktober, 19 Uhr.

Sind Sie ein guter Mensch? – Ui! Jetzt wird es richtig schwierig. Eigentlich ja. Oder eben doch nicht ganz? Sie möchten zwar ein guter Mensch sein, aber Sie spüren es: Sie sind es gleichwohl nicht. Oder wenn, dann nur in Ansätzen. Sie haben also noch Entwicklungspotenzial. Anspruch und Wirklichkeit driften auseinander. Was tun? Etwas plakativ gesagt, haben Sie folgende Möglichkeiten: 1. Sie können die Würste tiefer hängen. Also den Anspruch an sich selber aufgeben und einfach sagen: Ja, so bin ich halt. So schlecht. So stinkig. So übellaunig. Ich will gar kein guter Mensch sein. 2. Sie merken, dass Punkt 1 nicht umzusetzen ist. Schliesslich haben Sie eben doch den Anspruch, ein guter Mensch zu sein. Sie halten also den Widerspruch und die Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufrecht. Daraus ergeben sich wiederum zwei Möglichkeiten: 2a: Sie verbittern, weil Sie nur diese Differenz sehen und sich immer beklagen. So werden Sie bestimmt unglücklich. 2b: Sie versuchen, diese Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit in ein versöhnliches Verhältnis zu setzen – und werden gleichwohl glücklich. Was immer Sie tun, es ist Ihre – bewusst oder unbewusst getroffene – Entscheidung. Wenn es uns jedoch gelingt, Anspruch und Wirklichkeit in ein versöhnliches Verhältnis zu setzen, dann ist das im Kern ein religiöses Geschehen. Dazu braucht der Mensch «Religion». Denn es geht bei der Religion stets um die Aussöhnung und Versöhnung mit dem Leben und mit all seinen Widerborstigkeiten. Kommen Sie doch wieder einmal in einen Gottesdienst. Hier erfahren Sie mehr darüber, wozu gute Religion in der Lage ist. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

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WOCHE NR. 41 DONNERSTAG, 10. OKTOBER 2019

KILLWANGEN Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Senioren ab 60. Auskunft/Anmeldung: Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, Montag, 14. Oktober, 12 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

NEUENHOF Oktoberfest organisiert von der Chlausgesellschaft. Reservationen unter Tel. 079 403 71 91. Turnhalle Zürcherstrasse, Samstag, 12. Oktober, Türöffnung: 17.30 Uhr, Beginn: 20 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

SPREITENBACH

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

Morgenspaziergang organisiert vom Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen. Sprützehüsli, Freitag, 11. Oktober, 9 Uhr. «Buchstart 2019 mit Sibylle Müller» Gemeindebibliothek, Dienstag, 15. Oktober, 9.30–10.30 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

«Neue Malerei» – Kunst im Gemeindehaus Die beiden Künstlerinnen Roswitha Enzmann und Claudia Maurer stellen ihre Werke aus. Gemeindehaus, Vernissage mit Apéro: Freitag, 11. Oktober, 19 Uhr. Sonstige Öffnungszeiten: Montag, 14. Oktober, 8.30–11.30, 13.30–18.30, Dienstag, 15., bis Donnerstag, 17. Oktober, 8.30–11.30 Uhr, 13.30–16 Uhr.

WETTINGEN

Jubiläum creARTeria Mit Apéro und WÜRENLOS Glücksrad. CreARTeria, Samstag, seniOrient Film «Zur Sache, Schätz- 12. Oktober, 10–16 Uhr. Natur- und Vogelschutzverein – chen». Kino Orient, Landstrasse 2, Herbsttreffen Das traditionelle Donnerstag, 10. Oktober, 15 Uhr. Herbsttreffen findet in der WaldLetzte Klosterführung vor der Winterpause Zeitreise durch das Klos- hütte Gmeumeri statt. Dort gibt es feine Wurst, knuspriges Brot Sonntags-Treff mit Mittagstisch An- ter . Kloster Wettingen, Sonntag, und Getränke. Treffpunkt: Haselmeldung und Auskunft bei: Ruth 13. Oktober, 14.30–15.30 Uhr. Schürpf: Tel. 059 426 67 18 Restauplatz, Samstag, 12. Oktober, 12 Uhr. rant Birkenhof, Sonntag, 13. Oktober, Das Herbsttreffen findet bei jeder «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, 11.30 Uhr. Witterung statt. Montag, 14. Oktober, 17–20 Uhr. Spiessbraten vom Drehgrill Der «Urban Sketchers – Urbane Landstrasse» Galerie im Gluri-Suter-Huus, Mittagstisch Pro Senectute Aargau Männerchor Sängerbund WürenFreitag, 11., und Samstag, 12. Oktober, Für Senioren ab 60. Auskunft: los heisst alle herzlich willkomHedy Fitsche, 056 426 24 61. Hotel men. Mehrzweckhalle, Sonntag, jeweils 15–18 Uhr, Sonntag, 13. Oktober, 11–17 Uhr, Mittwoch, 17. Oktober, Zwyssighof, Dienstag, 15. Oktober, 13. Oktober, ab 11 Uhr Apéro und ab 11.30 Uhr. 15–18 Uhr. 11.30 Uhr Spiessbraten vom Grill, Desserts und Getränke. Ausstellung «Im Fluss» Museum «Genusswerkstatt Live»: Schokoladen-Workshop Fabian Rimann, Cho- Memo-Träff Organisiert vom SenioEduard Spörri. Museum Eduard colatier, Donnerstag, 17. Oktober, Spörri, Samstag, 12., und Sonntag, renrat Region Baden. Ref. Chilestübli, 19–22 Uhr. 13. Oktober, 14–17 Uhr. Montag, 14. Oktober, 14.30–16.30 Uhr.

REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Gratis die Operette «Die lustige Witwe» in Möriken geniessen Im Gemeindesaal Möriken wird «Die lustige Witwe» von Franz Lehár durch die Operette Möriken-Wildegg zum Leben erweckt. Franz Lehárs «Lustige Witwe» ist eine glamouröse Operette mit einer kurzweiligen Geschichte und mitreissenden Melodien. Ausgezeichnete Solisten, ein engagierter Chor und ein grosses Orchester präsentieren viele bekannte Lieder wie «Da geh ich

ins Maxim», «Lippen schweigen», den «Weiber-Marsch» und das «Vilja-Lied». Zum Inhalt der Operette: Dem Staat Pontevedro droht der Bankrott. Die einzige Rettung ist die Heirat des verarmten Grafen Danilo mit der steinreichen Witwe Hanna Glawari. Diese beiden wollen sich ihre Liebe aber anfänglich gar nicht eingestehen. Im grossen Finale im «Maxim» siegt schliesslich die Liebe, und das dringend benötigte Geld

kann dann endlich nach Pontevedro fliessen. Das junge Kreativ-Team und alle Beteiligten setzen alles daran, dem Publikum mit einer bezaubernden, berührenden, schwungvollen und humorvollen Inszenierung einen unvergesslichen Operetten-Abend zu bescheren. Die Aufführungen im Gemeindesaal Möriken starten am 19. Oktober und dauern bis zum 29. November. Details unter www.operette.ch.

Ticketverlosung Die Limmatwelle verlost 3 × 2 Gratiseintritte. Einfach am Freitag, 11. Oktober, zwischen 11 und 11.15 Uhr anrufen auf 058 200 58 15

und mit etwas Glück gewinnen. Die Gratiseintritte (mit Code) werden den Gewinnern per Post zugestellt. Das Datum ist frei wählbar. Die Redaktion

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