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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 18. JULI 2019

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

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Interessante Informationen: Wanderleiterin Michèle Jörg erläutert zwischen Schloss Hallwyl und Seenger Schiffsteg an der Seetaler Wanderung die Wirkung von verschiedenen Pflanzen am Wegrand. Foto: Fritz Thut

Nachtwanderung am frühen Abend

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FRITZ THUT

B

ereits zum 14. Mal führte der Verband Schweizer Wanderwege eine landesweite «Wandernacht» durch. Schweizweit gab es übers letzte Wochenende 67 Angebote, wobei im Aargau nur deren zwei. Die von Seetal Tourismus organisierte «Seetaler Wanderung» war dabei der einzige Anlass südlich der Jurakette. Die Wanderung führte ein halbes Mal um den Hallwilersee; die Topogra-

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fie fiel entsprechend flach aus und die Wanderung bekam deshalb das offizielle Schwierigkeitslabel «einfach». Sie war deshalb auch für Kinder (und Hunde) zu schaffen. Die verfügbaren Plätze waren jedenfalls ausgebucht. Die Besammlung erfolgte bereits um 16 Uhr beim Schloss Hallwyl. Der Grund dafür war klar. Vom Schiffsteg Seengen nach Beinwil am See nahm die Gruppe das Kursschiff. Weil die MS «Delphin» bereits um 16.45 Uhr ihre letzte Runde dreht, wurde die Seetaler Nachtwanderung ihrem Namen nicht ganz gerecht.

Kräuterexpertin als Leiterin

Noch bevor das neueste Hallwilerseeschiff geentert wurde, machte Wanderleiterin Michèle Jörg die ersten Zwischenhalte und machte die Wanderer auf die Apotheke am Wegesrand aufmerksam. Als ausgewiesene Kräuterexpertin informierte sie über die heilende Wirkung verschiedener Pflanzen.

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Seetal Auf der Seetaler Wanderung im Rahmen der 14. Schweizer Wandernacht erfuhren die Teilnehmer Interessantes über das Schloss Hallwyl und Pflanzen am Wegrand.

Schon kurz hinter dem Schloss machte Jörg auf ein zwar hoch gewachsenes, aber eher unscheinbares Kraut aufmerksam: Mädesüss, das den Wirkstoff des Aspirins in seiner natürlichen Form beinhaltet und deshalb in Teeform gegen Schmerzen und MagenDarm-Probleme eingesetzt werden kann. In der Folge gab es viele weitere Tipps zu Baldrian, Brennnesseln, Spitzwegerich und Johanniskraut. Die antibakterielle und damit entzündungshemmende Wirkung des Spitzwegerichs kann in Kombination mit Placken draussen in der Natur als Schnellverband, etwa bei kleinen Schnitten, verwendet werden. Nach der Wanderung entlang dem Westufer folgte ein als Taschenlampenführung angekündigter Rundgang durchs Wasserschloss Hallwyl. Doch auch für den Einsatz von Taschenlampen war es noch zu hell.

Auf die regionalen Jugendfeste folgt am 1. August das nationale Fest. Man feiert es patriotisch mit Bundesfeierrede und Lampionumzug. Helene Basler Oder genüsslich mit Feuerwerk und Grill-Bratwurst im Garten. Vielleicht beschaulich im grenznahen Gebiet, dem Hund (und sich) zuliebe ohne Knallerei. Am erwartungsvollsten feiert man wohl als Kind. Jedenfalls bestürmten wir damals unsere Eltern, einmal an die städtische Bundesfeier in der Aarauer Telli (ein baumumstandener Festplatz) zu gehen. Gespannt warteten wir auf die Pyramide der Turnvereine. Wir stellten uns starke Männer vor, die auf ihren Schultern wiederum Männer trügen. Die Pyramide bestand jedoch nur aus drei aneinander befestigten Leitern. Auf deren Sprossen stand je ein Turner, welcher auf Kommando ein Bein und einen Arm seitwärts in die Luft streckte. Grotesk. Immerhin bengalisch beleuchtet. In Frankreich, hiess es, werde der Nationalfeiertag fröhlich, mit Tanz auf den öffentlichen Plätzen, gefeiert. Zufällig war ich einmal an einem 14. Juli in Paris – voller Vorfreude auf einen beschwingten Abend. Flugzeuge zogen rot-blau-weisse Farbschweife am Himmel hinter sich her. Auf der Strasse fand eine Militärparade statt. Besonders eindrücklich: Reiter mit mittelalterlichen Helmbüschen, Fremdenlegionäre mit ihrem schleppenden Schritt. Aber nirgends tanzende Franzosen. Jedenfalls – leider – nicht in meinem Umfeld. In unserem Dorf gab es früher eine Bundesfeier mit Ansprache, Musik, Bewirtung, Lampionumzug und Höhenfeuer. Heute ist das aus verschiedenen Gründen vorbei. Niederlenzer feiern nun privat, im Freundeskreis. Oder an Orten, die noch Feiern veranstalten. Wir dürfen das. Schliesslich sind wir doch, wie es in Friedrich Schillers Theater «Wilhelm Tell» heisst, ein «einig Volk von Brüdern». Auch von Schwestern? Helene Basler-Märchy, Niederlenz


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Amtliches

Donnerstag, 18. Juli 2019

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

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Impressum Gegründet 1901

Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi)

Steuern – Gebühreneinführung im Veranlagungs- und Bezugsverfahren

Aufgrund der Änderung Kant. Steuergesetz/ -verordnung per 1. Januar 2019 werden neu Mahngebühren im Veranlagungs- und Bezugsverfahren erhoben. Im Veranlagungsverfahren wird eine Mahngebühr für nicht rechtzeitig eingereichte Steuererklärungen erhoben. Die Gebühr für die erste Mahnung beträgt CHF 35.00 und für die zweite Mahnung CHF 50.00. Im Bezugsverfahren wird eine Mahngebühr und eine Gebühr für die Umtriebe bei der Betreibung erhoben. Die Mahngebühr beträgt CHF 35.00 und die Gebühr für die Umtriebe bei der Betreibung beträgt CHF 100.00. Regio-Steueramt & Abteilung Finanzen Lenzburg

Referendum: Traktandum 7; Alte Schmiede, Erhalt des Substanzschutzes im Rahmen der Gesamtrevision der Nutzungsplanung; Umbau- und Sanierungskredit für Neunutzung, brutto Fr. 70 000.– (Gemeindeanteil Fr. 40 000.–)

Die Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 hat den Erhalt des Substanzschutzes für die Alte Schmiede beschlossen und einen Brutto-Kredit von Fr. 70 000.– inkl. MWST (Gemeindeanteil Fr. 40 000.–) für die Sanierung und den Umbau bewilligt. Gestützt auf § 62g des Gesetzes über die politischen Rechte gibt der Gemeinderat bekannt, dass gegen diesen Beschluss mit 181 gültigen Unterschriften (2 ungültige) das Referendum ergriffen worden ist (erforderliche Stimmen am Tag der Einreichung: 104). Das Begehren entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Der Gemeinderat hat das Zustandekommen des Referendums festgestellt. Gegen diesen Beschluss kann innert 3 Tagen nach der Veröffentlichung gemäss § 68 und 71 GPR beim Regierungsrat des Kantons Aargau angefochten werden. Die Beschwerdefrist muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche übrigen dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 – mit Ausnahme von Traktandum 7 – in Rechtskraft erwachsen. Referendumsabstimmungen Gestützt auf § 41b der Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte ist die Urnenabstimmung innert sechs Monaten nach Ablauf der Referendumsfrist durchzuführen. Der Gemeinderat hat beschlossen, über das Referendum betreffend den Substanzschutz der Alten Schmiede und den Umbauund Sanierungskredit am Abstimmungswochenende vom 24. November 2019 abstimmen zu lassen. Boniswil, 16. Juli 2019 Der Gemeinderat

Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post

Die Gemeindeversammlung vom 21. November 2018 hat die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland mit Bauzonenund Kulturlandplan sowie Bau- und Nutzungsordnung mit Ausnahme der Unterschutzstellung der Liegenschaft an der Hausmattenstrasse 1 (HOB905) beschlossen. Der Rückweisungsantrag der Ehegatten GawronHäuptli mit folgender Änderung • Verzicht auf die Unterschutzstellung der Liegenschaft Hausmattenstrasse 1 (HOB905) und Streichung des Schutzeintrags im Bauzonen- und Kulturlandplan sowie im Anhang 1 der Bau- und Nutzungsordnung (Liste der kommunal geschützten Gebäude mit Substanzschutz gemäss § 30 Abs. 1 BNO) wurde an den Gemeinderat zurückgewiesen. Das Geschäft wurde an der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2019 nochmals traktandiert. An der Versammlung vom 5. Juni 2019 haben die Stimmbürger/innen beschlossen, auf die Unterschutzstellung der Liegenschaft (HOB905) zu verzichten und den Schutzeintrag im Bauzonenplan und im Anhang 1 der Bau- und Nutzungsordnung (Liste der kommunal geschützten Gebäude mit Substanzschutz gemäss § 30 Abs. 1 BNO) zu streichen. Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde dieser Beschluss rechtskräftig. Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt mit der Publikation im Amts-blatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten. Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis. Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist in der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Holderbank, 16. Juli 2019 Gemeinderat Holderbank

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstehenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Holderbank, 16. Juli 2019 Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Sabine und Lukas Bucher Thanweg 7 5644 Auw

Bauobjekt:

BG 2019.037, Rückbau bestehende Anbauten, Umbau und Erweiterung bestehendes Einfamilienhaus, Parz. Nr. 567, Delphinweg 29, 5616 Meisterschwanden Keine

Zus. Bewillig.:

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Ersatzwahl Mitglied Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; stille Wahl

Nachdem in der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro gemäss § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) als Mitglied der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 als in stiller Wahl gewählt erklärt: • Remund Alain, 1980, von Solothurn und Riedholz SO, Höchweidstrasse 17, parteilos Wahlbeschwerden sind innert drei Tagen nach Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses eingeschrieben beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauobjekt:

Ali Yücel und Sükran Arseven Chaletweg 7 5616 Meisterschwanden Sitzplatzüberdachung aus Glas mit Markise Chaletweg 7 5616 Meisterschwanden Parzelle Nr. 1909

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 19. Juli bis 19. August 2019 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch

Bauherr:

Projektverf.:

Salt Mobile SA Hardturmstrasse 161 8005 Zürich Suntel Suisse GmbH Bahnhofstrasse 10 8712 Stäfa

Bauobjekt:

Ersatz bestehende Antennen auf Masten

Ortslage:

Hauptstrasse 1 Parzelle Nr. 285

Öffentliche Auflage des Baugesuchs in der Zeit vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten.

Der Lindenberg

Baugesuch Kunz Raphaël und Nadine Lindenweg 21 5102 Rupperswil

Bauobjekt:

Umbau und Erweiterung Einfamilienhaus (Gebäude Nr. 509)

Bauplatz:

Parzelle 1467 Gislifluhweg 10

Öffentl. Auflage: 19. Juli bis 19. August 2019 Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Hofer Guido Maschinentechnik Brunnmattstrasse 13 5614 Sarmenstorf

Projektverf.:

Roth Bau und Planungs AG Schanzweg 6 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

Offener Unterstand für Schafe (ohne Profilierung – Ersatz Provisorium)

Bauplatz:

Brunnmattstrasse 13

Zone:

Landwirtschaft

Parzelle:

152

Weitere Bew.:

Departement Bau Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Öffentliche Auflage vom 19. Juli bis 19. August 2019 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Panico Ippazio Moosgasse 4 5614 Sarmenstorf

Projektverf.:

Killer & Partner AG Rigiweg 10 5614 Sarmenstorf

Bauobjekt:

Ersatz Stützmauer (ohne Profilierung)

Bauplatz:

Moosgasse 4

Zone:

W2

Parzelle:

421

Öffentliche Auflage vom 19. Juli bis 19. August 2019 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Bundesfeier 2019

19.00 Uhr 19.30 Uhr 20.00 Uhr ■

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach Ablauf der Referendumsfrist sind mit Ausnahme des Traktandums 5 (Einführung Tempo 30) die dem fakultativen Referendum unterliegenden Beschlüsse der Einwohnerund Ortsbürgergemeindeversammlung vom 7. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Gestützt auf § 62g des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird bekannt gegeben, dass gegen den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Juni 2019, Traktandum 5 (Einführung Tempo 30), das Referendum ergriffen worden ist. Der Gemeinderat erklärt nach Prüfung der Unterschriftsbögen das Referendum in formeller und materieller Hinsicht als zustande gekommen. Die Zahl der Stimmberechtigten belief sich am 15. Juli 2019 auf 3428. Die nötige Zahl der Unterschriften für das Zustandekommen des Begehrens beträgt 1/10 oder 343. Total eingereicht worden sind 593 Unterschriften, wovon 580 gültig sind. Die Referendumsabstimmung findet am 20. Oktober 2019 statt.

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Rupperswil, 18. Juli 2019 Der Gemeinderat

Ein Produkt der

Der Seetaler

Bauherrschaft:

Dieser Beschluss kann innert 3 Tagen nach der Veröffentlichung gemäss §§ 68 und 71 GPR beim Regierungsrat des Kantons Aargau angefochten werden. Die Beschwerde muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen.

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

Dürrenäsch, 16. Juli 2019 Wahlbüro

Gemeinderat Hunzenschwil

Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland Verzicht auf die Unterschutzstellung des Gebäudes HOB905 an der Hausmattenstrasse

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

20.15 Uhr 20.25 Uhr

Eröffnung Festwirtschaft Musikalische Unterhaltung mit Akkordeon-Duo-Kieser-Bissig Musikalische Eröffnung Handharmonika-Club Begrüssung durch Gemeinderätin Simonetta Cator Ansprache Jörg Kyburz Lebensraum Lenzburg Seetal anschliessend Tanz mit dem Akkordeon-Duo-Kieser–Bissig

ca. 22.15 Uhr Lampionumzug (alle teilnehmenden Kinder erhalten ein Wienerli mit Brot und ein Getränk) ca. 24 Uhr Schluss Schafisheim, 16. Juli 2019 Handharmonika-Club und Gemeinderat


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Baugesuche

Bauherrschaft:

Museum Aargau Effingerweg 6 5103 Wildegg

Vorhaben:

Foto-Spot «Grand Tour of Switzerland»

Ortslage:

Parzellen Nr. 2759 Boniswilerstrasse Schloss Hallwyl

Bauherrschaft:

Vorhaben:

Steiner AG Worblaufenstrasse 202 3048 Worblaufen Projektänderung zu Baugesuch 2015-38 (Neubau MFH / Umbau Seeweg 1): Umnutzung Atelier A1 und A2 zu Wohnung

Ortslage:

Gebäude Nr. 199 Parzelle Nr. 1358 Seeweg 1

Öffentliche Auflage vom 19. Juli bis 19. August 2019 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. ■

Amtliches / Immobilien / Diverses

Der Lindenberg

Bundesfeier

Die Bundesfeier findet am Dienstag, 31. Juli 2019, auf dem Eichberg statt.

Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse

Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 7. Juni 2019 in Rechtskraft erwachsen. Gemeinderat Seengen

Baugesuch

Bauherrschaft:

Eberle Martin Tannlihag 9 5703 Seon

Bauobjekt:

Neubau Hundesporthalle und EFH

Ortslage:

Tannlihag Parz. Nr. 3953

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Anton Baumann Postgasse 7 5603 Staufen

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Fotovoltaikanlage, Kaminverlängerung und Fassadenrenovation (Einfamilienhaus AGV-Nr. 25)

Standort:

Parzelle Nr. 389 an der Postgasse 7

Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Öffentliche Auflage vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 18. Juli 2019 Gemeinderat

Programm: 19.00 Uhr 19.30 Uh 20.00 Uhr

20.30 Uhr 21.30 Uhr 22.30 Uhr

Eröffnung der Festwirtschaft Musikalischer Auftakt durch die Musikgesellschaft Seengen Begrüssung durch Jörg Bruder, Gemeindeammann Bundesfeieransprache durch Marco Castellaneta, Direktor Museum Aargau Unterhaltung mit der Band FUNK@AX Lampionumzug zum Höhenfeuer zweiter Teil Band FUNK@AX

Baugesuch

Bauherrschaft:

Urech Christian Breitacherstrasse 4 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

Verlegen eines erdverlegten Gastanks als Ersatz der bestehenden Ölheizung

Ortslage:

Unterdorfstrasse 8 Parz. Nr. 1123

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Die Festwirtschaft wird durch das Restaurant Eichberg geführt. Ein Shuttle-Bus ist organisiert.

Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 19. Juli 2019 bis 19. August 2019.

Die Bevölkerung ist zur Feier herzlich eingeladen und wird ersucht, am 1. August die Häuser zu beflaggen.

Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.

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Gemeinderat Seengen

Der Gemeinderat

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Donnerstag, 18. Juli 2019

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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 18. Juli 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Mehrweggeschirr wird kein Problem Zapfenstreich Menschentrauben, die sich in den Altstadtgassen tummeln, gehören zum Zapfenstreich wie die vielen Beizlis, die extra für diesen Anlass auf die Beine gestellt werden. Eine kleine Umfrage zeigt, dass ein Verbot von Einweggeschirr die Freude der Beizenbetreiber nicht trüben wird. ■

CAROLIN FREI

W

enn beim nächsten Jugendfest die Umstellung vom Einweg- auf Mehrweggeschirr kommt, sind wir voll dabei», sagt Raphael Keusch, der zusammen mit seinen Kollegen vom Handballverein HSG Lenzburg eine «Shot»-Bar betreibt. «Wir unterstützen ökologische Lösungen, finden beispielsweise auch, dass Plastikstrohhalme verboten gehören», betont Keusch. Der Handballverein hat denn auch bereits eine gute Lösung für das Jugendfest 2019 gefunden. Um die kleinen Shot-Becher gleich selber entsorgen zu können, haben sie sozusagen eine Torwand kreiert. Die Gäste wurden ermuntert, mit den leeren Einwegbechern auf die verschiedenen Löcher in der «Torwand» zu schiessen. Wer traf, bekam einen Gratis-Shot obendrauf. Wer nicht traf, tat wenigstens etwas Gutes, um den Abfall korrekt am Ort des Geschehens zu deponieren. Auch Tobi Meyer von der Revolution Chööle-Bar findet die Mehrweglösung eine gute Sache. Allerdings sei ja die genaue Vorgehensweise noch nicht abschliessend geklärt. Es gelte abzuwarten, ob das Pfand, das auf den

Der Seetaler

Der Lindenberg

Keine Bewilligungen für zusätzliche Taxis Bahnhof Die Planungen für die Gleisarbeiten sowie die Folgeplanungen laufen zurzeit auf verschiedenen Ebenen, insbesondere bei den SBB. Aufgrund des aktuellen Planungsstands ist davon auszugehen, dass ungefähr ab 2024 mit den Arbeiten an den Gleisen selber begonnen werden kann; vorgängig gibts Abbruch- und Installationsarbeiten. Der Taxistreifen auf dem Bahnhofplatz liegt auf öffentlichem Grund, und dessen Nutzung unterliegt der Bewilligungspflicht. Gestützt auf die erfahrungsgemäss lange Verfahrensdauer bis zur Erteilung von Nutzungsbewilligungen des Taxistreifens aufgrund von Rechtsmitteln und die Tatsache, dass mit dem anstehenden grundlegenden Umbau des Bahnhofs Lenzburg erhebliche Veränderungen sowie während der Bauarbeiten Einschränkungen des Betriebs im Bereich des Bahnhofs zu erwarten sind, wird der Stadtrat bis zum Umbau des Bahnhofs Lenzburg keine neuen Bewilligungen für die Nutzung des Taxistreifens erteilen. (ssl)

Pontoniere im WK Einwegbecher sind am Zapfenstreich 2020 tabu: Mehrwegbecher sind dann für alle Barbetreiber zwingend. Mehrwegbechern erhoben würde, psychologisch gut fürs Geschäft sei. Man wolle ja an einem solchen Fest die Preise tief halten.

Jugendarbeit bereits vorbildlich

Bereits mit Mehrweggeschirr am Zapfenstreich mit von der Partie war die Jugendarbeit Lenzburg. «Wir haben Hartplastikbecher zum mehrmaligen Gebrauch und Strohhalme aus Papier», betonen Simone, Marie-Louise, Jessica und Lena, die hinter der Theke alkohol-

freie Drinks zubereiten. Bisher seien die meisten der Becher auch wieder zurückgebracht worden. Mit Mehrweggeschirr kann auch Sven Ammann von der Bar Leopold gut leben. Gut leben kann er allerdings nicht mit der Tatsache, dass am Zapfenstreich Bier- und Weinflaschen ausgegeben werden dürfen. Viele Besucher seien mit Flip-Flops und anderem offenen Schuhwerk unterwegs. Nicht ideal, weil es immer zu Glasscherben kommen könne. «Glas ist einfach ein No-Go», betont er.

Foto: Peter Siegrist

Als Antwort auf eine Anfrage der Grünliberalen Partei Stadt Lenzburg betreffend Mehrweggeschirr an öffentlichen Grossveranstaltungen ist die Stadt Lenzburg daran interessiert, eine Lösung mit Mehrwegbechern anzubieten. Dies deshalb, weil gerade Getränkebehälter eine erhebliche Abfallmenge verursachen würden. Nach sorgfältiger Abklärung wird angestrebt, am Zapfenstreich 2020 mit allen Barbetreibern ein zentrales System mit Mehrwegbechern zu testen.

Militär Das Pontonierbataillon 26 (Pont Bat 26) unter der Führung des Kommandanten Oberstleutnant Reto Niedermann leistet vom 22. Juli bis 16. August im Raum Lenzburg-Freiamt den diesjährigen Wiederholungskurs (WK). Im Zuge der Weiterentwicklung der Armee wurde das Pont Bat 26 restrukturiert und in die neue Mechanisierte Brigade 4 eingegliedert. Das Pont Bat 26 verfügt über sämtliche Brückensysteme der Schweizer Armee. Zusätzlich gehört schweres Baugerät zur Ausrüstung des Verbands. Während der gesamten WK-Dauer könnte es deshalb in der Region vereinzelt zu kurzen Verkehrsbehinderungen kommen. (dwo)

Manöverjahr – auf der Leinwand Freischaren Die Jahreszahl 2019 ist ungerade; also gibt es heuer kein Manöver am Jugendfest. Doch diesmal war gleichwohl ein Manöverjahr – wenigstens auf der Leinwand. In der Jugendfestwoche feierte die Produktion «Honolulu! Das Freischarenmanöver 2018» im Alten Gemeindesaal Premiere. Die Freischaren-Commission hatte den Auftrag zur Realisierung erteilt. Stephan Gurini, zusammen mit Peter Buri Initiant dieses Projekts, freute sich nach der offiziellen Uraufführung: «Ich bin echt stolz, dass wir nun ein solches Dokument über eine wichtige Lenzburger Tradition haben.»

Farbiges Spektakel: Szene aus «Honolulu! Das Freischarenmanöver 2018». Screenshot

Was alles dahintersteckt

Belegung mit Mondfahrer: «KultKabine» Post mit SWL-Geschäftsführer Markus Blättler und Museumsdirektorin Christine von Arx.

Foto: tf

Der neue Kult um Kabinen Einweihung Den drei Telefonkabinen rund um die Altstadt wurde ein zweites Leben verpasst: Als «KultKabinen» werden sie Plattformen. ■

FRITZ THUT

S

tadtrat Martin Stücheli erinnerte an der Einweihung an die grosse Bedeutung der ehemaligen Telefonkabinen: «Für viele Gastarbeiter war dies die einzige Verbindung in die Heimat.» Entsprechend gross waren die Emotionen, die hier ausgelebt wurden. Für den Stadtrat war deshalb klar, dass die – wegen der omnipräsenten Smartphones nicht mehr benötigten –

Kabinen erhalten werden sollten. Er ging auf Partnersuche und wurde schnell fündig: «Wir waren sofort mit von der Partie», so Markus Blättler, Geschäftsführer der SWL Energie AG. Auferstanden sind die drei Telefonhäuschen als «KultKabinen». Sie können von Organisationen, Vereinen und Gewerbetreibenden als Plattform gemietet werden. «Nützt die Chance und bespielt die ‹KultKabinen›», rief Stücheli potenzielle Partner auf.

Astronaut, Büro, Blachen

Die «KultKabinen» sind – angesichts des Umsetzungspartners nicht erstaunlich – mit Stromanschluss und Gartis-WLAN ausgerüstet. Zudem hängt bei jeder Kabine ein Defibrillator. Das neue Angebot für eine Präsentation im öffentlichen

Raum stiess «auf einiges Interesse», wie Projektleiterin Sonja Kreis an der Einweihung festhielt. Bereits liegen acht Reservationen vor; zwei Kabinen sind bis ins nächste Jahr ausgebucht. Den Anfang macht beim Standort Post das Museum Burghalde, das hier sein Jahresthema Mond darstellt: «Wir haben für drei Monate einen Mitarbeiter abdelegiert», sagte Direktorin Christine von Arx und zeigte auf den eingesperrten Mondfahrer. In der «KultKabine» Seifi hat Rolf Schallers Firma Bürokonzept das «kleinste Co-Working-Office der Welt» eingerichtet und in der «KultKabine» Krone bietet Nadja Baur Gegenstände an, die sie aus jenen Blachen gefertigt hat, die über Monate auf die Aktion hingewiesen haben.

Autorin des 73-minütigen Streifens ist die in Lenzburg sesshaft gewordene Dokumentarfilmerin Andrea Hauner. Ihr und ihrem Team ist ein eindrückliches Werk gelungen, das nicht nur das Freilichttheater namens Freischarenmanöver abbildet, sondern selbst vielen Insidern zu neuen Erkenntnissen verhilft. Mit einem lebendigen Konzept – vielen Schnitten, Rückblenden, Interviews – wird aufgezeigt, was alles dahintersteckt, damit eine Tausendschaft alle zwei Jahre ein solches Spektakel aufführen kann. «Ich bin tief beeindruckt, INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

Kompetente Auskunftsperson: Alt Stadtschreiber Christoph Moser. Screenshot was alles hinter unserem Manöver steckt», so Ortsbürgerkulturkommissionspräsidentin Barbara Gurini. (tf ) ■

Bezugsquelle DVD: Buchhandlung Otz, Kirchgasse 23, 5600 Lenzburg, 20 Franken Internet: www.freischarenmanoever.ch (mit Möglichkeit, den Film drei Tage zu streamen für 10 Franken).


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Der Seetaler

Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 18. Juli 2019

Blumenchränzchen in den Stadt- und anderen Farben: Singende Mädchen an der Morgenfeier auf dem Freischarenplatz.

Blütenweisse Röckchen, Blumen und gute Laune Jugendfest Für einmal ist’s nicht negativ gemeint: Am Jugendfestmorgen war’s wie immer. Die Tradition gab den Takt vor.

Ernst: Jungtambourenfähndrich.

s war, wie es sich gehört: Die Mädchen in unschuldig-weissen Röckchen und adretten Blumenchränzli im Haar und entsprechendem Strüssli in den Händen. Puristen orteten zwar mehr Kornblumen ausserhalb der Stadtfarbennorm als in früheren Jahren, doch was soll’s? Auch die Kna-

ben waren sauber herausgeputzt. Und erst die Lehrer und Behördenvertreter. In Frack und Zylinder grüssten sie das Publikum und paradierten mit ihren Eleven durchs Städtchen. Vorher hatten sich die Schüler an vier verschiedenen Plätzen originelle und altersgerechte Reden angehört und teilweise Jugendfestfränkler und Taler entgegengenommen. Wo vorgegeben, wurde die Gabe mit dem obligaten Knicks verdankt. Kein bevorstehendes Manöver sorgte für Nervosität. Die Stimmung war locker und aufgeräumt. Beim offiziellen Frühschoppen im Rathaus ehrte Vorsänger Ueli Steinmann mit seinen Socken den scheidenden Förster und verschob seinen Rücktritt – bis zum Umzug der Stadtverwaltung.

Blick nach oben: Junge Festbesucherin.

Zu Ehren des Försters: Vorsänger-Socke.

Logenplatz: Bester Blick auf den Umzug.

PETER SIEGRIST (FOTOS) FRITZ THUT (TEXT)

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Ehrengäste vor dem Rathaus: Staatsschreiberin Vincenza Trivigno, Landammann Urs Hofmann mit Gattin und Einwohnerratspräsidentin Brigitte Vogel.

Gute Laune: Lehrer am Umzug.

Obligater Knicks: Fränklerübergabe an der Morgenfeier.

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Donnerstag, 18. Juli 2019

Kirchenzettel

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Niederlenz, im Juli 2019

Herzlichen Dank für die grosse, liebevolle Anteilnahme und die unendlichen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von unserem lieben

Alain Ramseier-Huber Wir danken von ganzem Herzen allen Verwandten, Freunden, Jahrgängern, Bekannten und Nachbarn, welche Alain auf seinem Lebensweg begleitet haben. Auch danken wir Frau Pfarrerin Christina Soland für die einfühlsamen Worte anlässlich der Trauerfeier und der Plauschmusig 96 für die musikalische Umrahmung. Herzlichen Dank für die liebevollen, einfühlsamen Karten und Briefe, die tröstenden Worte und manch stillen Händedruck sowie die wundervollen Kränze und grosszügigen Geldspenden. Allen danken wir von Herzen, welche unserem lieben Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben.

Die Trauerfamilie

«Ich nehme Abschied von dieser Welt. Dabei danke ich allen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, die mir liebe Freunde waren, die mich unterstützten, wenn ich Hilfe brauchte, die mir gute Ratschläge gaben und die mit mir durch dick und dünn gingen.» Käthi

Ein grosses Herz hat nach schwerer Krankheit aufgehört zu schlagen.

Käthi Fischer-Dürrenberger 3. Februar 1952 bis 11. Juli 2019 Tieftraurig müssen wir von einem wunderbaren Menschen Abschied nehmen.

Paul Fischer Markus und Sabrina Fischer mit Amélie Fabian Fischer und Nadine Schmidlin Anna Dürrenberger Geschwister, Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 26. Juli 2019, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche in Meisterschwanden statt. Anstelle von Blumen und Kränzen gedenke man der Krebsliga Aargau, Postkonto 50-12121-7. Traueradresse: Paul Fischer, Quellenweg 9, 5616 Meisterschwanden

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 20. bis 26. Juli 2019: Pfrn. Elisabeth Weymann

Lenzburg

Freitag, 19. Juli 2019 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Samstag, 20. Juli 2019 17.15 Uhr Orgelkonzert zum Wochenende in der Stadtkirche Johannes Trümpler, Dresden, spielt Werke von Bach, Hildén, Alain und Hakim. Programme liegen auf. Nach dem Konzert sind die Besucher zu einem «Verre de l’amitié» mit dem Künstler eingeladen. Sonntag, 21. Juli 2019 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler Text: Genesis 18, 1 ff. «Begegnung mit Gott» Lieder: 570 / 795 / 805 / 318 / 349 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Schweizer Kirche in London – kantonal

Hendschiken Freitag, 19. Juli 2019 18.15 Uhr Sommer-Fyrobe-Plausch im Kirchenzentrum, organisiert durch kultur plus+hendschiken Sonntag, 21. Juli 2019 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Für weitere interessante Informationen zu unseren drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg

Samstag, 20. Juli 2019 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 21. Juli 2019 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 23. Juli 2019 9.00 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 24. Juli 2019 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 25. Juli 2019 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 21. Juli 2019 11.00 Uhr Heilige Messe

Seon

Sonntag, 21. Juli 2019 9.45 Wortgottesfeier Mittwoch, 24. Juli 19.30 Meditation im Raum der Stille Freitag, 26. Juli 2019 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes fällt aus 18.30 Eucharistiefeier fällt aus

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr Sonntag, 21. Juli 2019 10.10 Gottesdienst, Pfrn. E. Graf Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft: 21. bis 27. Juli: Pfr. Burkhard Kremer (Stv.), Tel. 062 751 13 39 Sonntag, 21. Juli 10.00 Holderbank: Gottesdienst «Gesucht: Brückenbauer», Pfr. Burkhard Kremer (Stv.), Musik: Tabea Plattner Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi). Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 21. Juli 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer Apg 3, 1–10 Kollekte: Schweizer Kirche in London (kant.) www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 21. Juli 2019 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Thomas Gutmann. «Himmelhoch jauchzend!»


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Ref. Kirchgemeinde Seon

Kirchenzettel / Stellen

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Ref. Kirchgemeinde Niederlenz

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen

Sonntag, 21. Juli 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Römer 10, 14–21 Thema: «Das Kreut mit dem Unglauben» Kollekte: Cartons du Cœur Anschliessend Express-Kafi

Sonntag, 21. Juli 9.45 Uhr Gottesdienst mit Hans-Martin Wüster, Laienprediger Predigtthema: Bahngleichnisse Predigttext: Matthäus 13, 31 Organistin: Ruth Wildi Kollekte: Schweizer Kirche London

Sonntag, 21. Juli 2019 16. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Eucharistiefeier mit Pfarrer Marco Vonarburg in der Pfarrkirche Kollekte: MIVA-Christophorus-Opfer

Dienstag, 23. Juli 7.00 Uhr: Frühgebet

Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Sonntagmorgen um 8 Uhr bei David Roth, Tel. 078 853 05 59.

Donnerstag, 25. Juli 2019 Kein Rosenkranzgebet

Donnerstag, 25. Juli 9.00 Uhr: Wochengebet 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Rest. Hallenbad, Auskünfte und Abmeldungen: SD Matthias Fässler, Tel. 062 769 10 99 Freitag, 26. Juli 11.30 Uhr: Ökumenische Frauengruppe, gemeinsames Bräteln im Garten des kath. Pfarreiheims www.ref-kirche-seon.ch

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 21. Juli 10.00 Uhr Egliswil bei schönem Wetter Open-Air-Gottesdienst bei der Kirche, anschl. Apéro Pfarrerin Ruth Kremer

Mittwoch, 24. Juli 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 25. Juli 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Pfrn. Christina Soland Amtswoche: Pfrn. Christina Soland

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 21. Juli 2019 9.30 Uhr Abfahrt bei der Kirche Othmarsingen zum Gottesdienst in Lenzburg, Beginn um 10.00 Uhr, mit Pfarrerin Susanne Ziegler.

Fahrdienst ab Seengen 9.50 Uhr

www.pfarreibruderklaus.ch

Ref. Kirchgemeinde Staufberg Staufen

Sonntag, 21. Juli 2019 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Andreas Ladner Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus.

www.ref-staufberg.ch

(Bitte melden Sie einen benötigten Fahrdienst unter Tel. 062 896 11 74 bis spätestens am Freitag, 19. Juli 2019, an.)

www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen

Sonntag, 21. Juli 2019 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Henry Sturcke

Sonntag, 21. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. N. Spreng

Infos: www.ref-kirche-rupperswil.ch

www.kirchweg5.ch

Stellen

Wir suchen Mitarbeiter in verschiedenen Berufen Für mehr Infos – www.three-tec.ch/karriere.htm CH-Bürger, 43, sucht

PRAKTIKUMSSTELLE ALS IMMOBILIENBEWIRTSCHAFTER 20–30% vormittags Immobilienvermarkter abgeschlossen In Ausbildung zum Immobilienbewirtschafter eidg. FA Kontakt: mehrfamilienhaeuser@gmail.com Tel. 079 935 00 07

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Diverses

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P U B L I REP O RTAGE

Glasfasernetz Lenzburg mit Services von Der Yetnet Genossenschaftsverband übernimmt per 1. Juli die Kundenbetreuung für die Quickline-Produkte auf dem SWL-Glasfasernetz in Lenzburg. Der regional verankerte Kommunikationsnetzbetreiber setzt dabei auf persönlichen Support.

D

ie SWL Energie AG hat bereits 3400 Nutzungseinheiten in Lenzburg an das moderne und schnelle Glasfasernetz angeschlossen. Bis 2020 sollen rund 90% aller Wohnungen und Bauten mit modernster Technologie versorgt werden. Um das Netz nutzen zu können, bietet Quickline attraktive Internet-, TV- und Telefonie-Services. Die Betreuung rund um die Quickline-Produkte wird per 1. Juli dem Yetnet Genossenschaftsverband übertragen. Yetnet betreut Lenzburg Yetnet ist seit 2016 Partner von Quickline und vertreibt deren Internet-, TV- und Telefonie-Produkte. Die Kompetenz des Verbands liegt in der Organisation der administrativen und technischen Prozesse. Der Support von Yetnet besticht durch kompetente Produktberatungen sowie eine schnelle und zuverlässige Störungsabwicklung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Technikern. Dass die KundendienstSpezialisten kundenorientiert han-

dendienst steht den Kundinnen und Kunden für technische und administrative Anliegen von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 062 544 44 44 oder per E-Mail zur Verfügung. Auch können sie sich im eigenen Shop an der C.-F.-BallyStrasse 36 in Schönenwerd von qualifizierten Fachpersonen persönlich beraten lassen.

Von links: Hanspeter Meili (Geschäftsführer) und Michèle Perreten (Administration und Marketing) vom Yetnet Genossenschaftsverband, Pascal Gnepf (Leiter Telematik) von der SWL Energie AG.

deln, beweist die langjährige Zusammenarbeit mit 31 weiteren Gemeinden, die Yetnet seit Jahren fachkundig betreut. Somit ist Yetnet ab sofort Ansprechpartner für alle Quickline-Kundinnen und -kunden in Lenzburg. An den be-

stehenden Abonnements sowie den monatlichen Kosten ändert sich durch diese Übergabe nichts. Auch für technische Anliegen zu den Glasfasernetzprodukten von Quickline ist Yetnet Ansprechpartner. Die Umsetzung vor Ort wird

aber weiterhin durch die SWL Energie AG ausgeführt. Kompetenter Kundendienst Als regional verankerter Kommunikationsnetzbetreiber setzt Yetnet auf persönlichen Support. Der Kun-

Yetnet Genossenschaftsverband C.-F.-Bally-Strasse 36 5012 Schönenwerd Telefon 062 544 44 44 info@yetnet.swiss www.yetnet.swiss Öffnungszeiten Shop Mo–Fr, 8.30–12.00 Uhr und 13.30–18.30 Uhr Sa, 9.00–12.00 Uhr Telefonischer Kundendienst Mo–Fr, 7.30–12.00 Uhr und 13.00–17.15 Uhr


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Im Gespräch

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BLICKPUNKT Ambition Just zum Auftakt des Lenzburger Jugendfests verbreitete die Aargauer FDP ein Communiqué, in dem sie bekannt gab, dass sie zu den Regierungsratsersatzwahlen am 20. Oktober mit einer eigenen Kandidatur antreten wird. Die Geschäftsleitung präsentiert Jeanine Glarner dazu dem ausserordentlichen Parteitag vom 14. August ein Kandidaten-Duo aus der Region Lenzburg: Jeanine Glarner, Grossrätin und Gemeinderätin aus Gérald Strub Möriken-Wildegg, sowie Gérald Strub, Grossrat und Gemeindeammann aus Boniswil. Man freue sich, «zwei qualifizierte Kandidaturen mit breiter Politerfahrung, einem starken Leistungsausweis und ausgewiesenem fachlichen Know-how» präsentieren zu können, steht in der Mitteilung. Logisch, dass die beiden Kandidierenden während des Zapfenstreichs oft auf ihre Ambitionen angesprochen wurden. Bei Jugendfestrednerin Glarner war ihr jugendliches Alter (35 Jahre) in den Diskussionen oft ein Thema, doch der letzte Regierungsrat aus der Region, Ulrich Siegrist, war bei der Wahl mit 38 Jahren nur unwesentlich älter. (lba) Für die Lenzburgerin Yvonne Dolny eine Premiere: Sie hat mit Yam Yam erstmals die App «Too Good To Go» getestet.

Fotos: Carolin Frei

Was übrig ist, wird günstiger verkauft Lenzburg Amir Zamani von der Sandwich-Bar Yam Yam macht beim Konzept «Too Good To Go» mit. Ziel ist, Esswaren, die nicht verkauft wurden, zu einem attraktiven Preis über eine App an Interessenten zu vermitteln. ■

CAROLIN FREI

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eit rund sieben Wochen macht Amir Zamani, Wirt und Inhaber der Lenzburger Sandwichbar, bei «Too Good To Go» mit. Seine Erfahrungen sind durchwegs positiv. «Früher haben wir das, was am Abend noch übrig war, selber gegessen, den Mitarbeitern mitgegeben oder auch mal verschenkt», sagt er. Doch immer dasselbe zu verspeisen, sei auf Dauer nicht wirklich spannend. Deshalb hat ihn das Konzept «Too Good To Go» angesprochen. «Unsere Firmenphilosophie ist seit der Eröffnung vor acht Jahren noch immer die gleiche. Wir geben jeden Tag alles, wollen jeden Tag aufs Neue so gut kochen wie nie zuvor», sagt er. Es soll «healthy» und «tasty» sein. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden die Speisen immer frisch zubereitet, mit Lebensmitteln, die täglich gekauft werden. «Es gibt nur weniges, was wir im Kühlschrank für ein paar Tage aufbewahren», sagt er. Umso attraktiver, nun einen Verkaufskanal gefunden zu haben, über den das am Abend übrig Gebliebene bequem an Interessenten vermittelt werden kann.

Plastikabfall vermeiden

Yam Yam hat auch die Nase vorne, wenn es darum geht, dem Abfallberg den Kampf anzusagen. Seit Jahren werden ihre Speisen, die im Take-away weggehen, in kompostierbare Boxen verpackt. Beim Konzept «Too Good To Go» solls auch dem Einweg-Plastikabfall an den Kragen gehen. Ziel ist, dass die Käufer selber ein passendes Gefäss zum Abholen der Speiseresten mitbringen. Dies hat Marc Urban aus Villmergen denn auch gemacht. Er reichte zum vereinbarten Abholtermin Amir Zamani eine Tupperware-Box über die Theke. «Ich fülle dir die warmen Speisen gerne da rein. Für den Salat gebe ich dir eine kompostierbare Box mit», betont Zamani. Marc Urban hat schon mehrmals bei verschiedenen Restaurants und Bäcke-

reien über «Too Good To Go» bestellt, hat deshalb entsprechende Erfahrungen. «Ich finds eine tolle Idee, bin absolut dafür, aktiv was gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun», sagt Urban. Eine Premiere wars gleichentags hingegen für Yvonne Dolny aus Lenzburg. Sie lässt sich gerne überraschen, was sie für Fr. 6.90 in die Box verpackt bekommt, was normalerweise 21 Franken kosten würde. «Heute haben wir Reis, Lamm-/ Rindfleisch mit Koriander und Kichererbsen sowie Pilze und Aprikosen an einer Currysauce übrig.» Die Neukundin bekommt ebenfalls zusätzlich einen Teller mit einem Brokkoli-Nuss- sowie einem Randen-Orangen-Salat. «Ich bin gespannt, wie es mir schmeckt», sagt Dolny. Wenn ja, könnte sie sich gut vorstellen, immer wieder mal von dieser App Gebrauch zu machen.

Ein Jahr «Too Good To Go» in der Schweiz Food Waste In ihrer Medienmitteilung zieht «Too Good to Go» nach einem Jahr in der Schweiz Bilanz: 386 000 gerettete Mahlzeiten, 1400 Partner und 965 000 Kilo eingespartes CO2. Vor einem Jahr hat Lucie Rein den Schweizer Ableger der Bewegung gegen Food Waste gegründet. Nun zieht sie Bilanz: «Das erste Jahr war ein überwältigender Erfolg und wir haben bereits einen Schritt in eine nachhaltigere Zukunft für die Schweiz gemacht. Doch das ist für uns erst der Anfang. Unser Ziel ist es, bis Ende Jahr in der Schweiz eine Million Mahlzeiten zu retten und so 2,5 Millionen Tonnen CO2 einzusparen.» Eine gute Sache, die ihren Preis hat. Wer auf der App mit seinem Angebot vertreten sein möchte, kann sich auf www.too-

goodtogo.ch entsprechend informieren. Pro gerettete Mahlzeit gehen Fr. 2.90 an «Too Good To Go», also rund die Hälfte des Box-Preises. Zudem fällt eine administrative Jahresgebühr an. Fast die Hälfte geht an «Too Good To Go». Ist das gerechtfertigt? «Durch die Einnahmen können wir unabhängig von Spendern und Sponsoren wachsen und so noch mehr Menschen auf das Thema aufmerksam machen. Mit der App bieten wir eine Möglichkeit, einen Beitrag für eine Welt ohne Lebensmittelverschwendung zu leisten. Aber ‹Too Good To Go› ist viel mehr: Wir sind eine Bewegung, die sich für die Rettung von Lebensmitteln einsetzt. Sensibilisierung ist der Schlüssel», sagt Sara Osmani, Mediensprecherin von «Too Good To Go Schweiz». (cfr)

Was drin ist, bleibt eine Überraschung Staufen Auch die Bäckerei Gradwohl macht beim Konzept «Too Good To Go» mit. Bei der Geschäftsführerin Claudia Geissmann-Gradwohl steht der Gedanke, noch frische Esswaren einem breiten Publikum zu einem attraktiven Preis zugänglich zu machen, ebenfalls im Vordergrund. «Bisher haben wir Brote, die wir nicht verkauft haben, an die Stiftung Schweizer Tafeln abgegeben, dem Personal und Freunden mitgegeben und selber gegessen. Ein Teil geht auch als Tierfutter weg oder aber es wird Paniermehl daraus», sagt Geissmann. Nun ist man glücklich, mit dem Konzept «Too Good To Go» einen weiteren Absatzkanal zu den bestehenden gefunden zu haben. «Bei uns kann man die Überraschungsbox tags darauf zwischen 6 und 12 Uhr abholen», sagt sie.

Wetterglück Nie zuvor hatte sich die Lenzburger Jugendfestkommission derart intensiv mit dem Schlechtwetterprogramm befasst. Ein schlechtes Omen? Nein, denn alle entscheidenden Programmpunkte konnten trocken ab- Platzregen gewickelt werden. Nur während der donnerstäglichen Brunnenführung nieselte es und am Festtag selbst gab es nach dem Umzug einen kurzen heftigen Platzregen, der die Zmittag-Gäste in der «Krone» (Foto) aber nicht gross derangierte. (lba) Meisterin Die bald 17-jährige Tennisspielerin Sophie Lüscher aus Seengen ist in Form: Nach dem Aargauer-Meister-Titel bei der Elite eine Woche zuvor wurde sie nun Schweizer Junioren-Meisterin in der U18-Kategorie. (fba) Sophie Lüscher

INSERATE

Haben Neukunden gewonnen

Eine Auswahl wird zusammengestellt und vor dem Verpacken dem Käufer gezeigt. Wenn etwas dabei ist, was er gerne tauschen möchte, ist das möglich. «Voraussetzung ist natürlich, man holt sich nicht die letzte Überraschungsbox», betont Geissmann. Vor allem Brote, Canapés, Speckbrötli, Salate, Nussgipfel, Schoggibrötli oder Birchermüesli kommen in die Box. Das Konzept sei gut angelaufen, komme bei den Kunden an. Inzwischen sind sogar Neukunden auf diesem Weg dazugestossen.

Dankeschön In Lenzburg ersetzen die Jugendfestsprüche, ausgeheckt von einem geheimen Comitee, die Schnitzelbänke, etwa in Fasnachtshochburgen. Heuer fielen die Reime deutlich treffender aus als auch schon. Sie lösten nicht nur Nachdenklichkeit, sondern Jugendfestspruch auch Glücksgefühle aus. Etwa bei Renate und Peter Jud. Die ehemaligen Schlosswarte auf der Lenzburg möchten sich auf diesem Weg für die ihnen gewidmeten Zeilen bedanken: «De Wohnsitz Schloss esch jetzt verbi; En Traumlag isch das würkli gsi; Chrampfed händs für alli Gescht; Danke Juds, mir wünsched s Bescht.» (lba)

Findet «Too Good To Go» eine gute Sache: Claudia Geissmann von der Bäckerei Gradwohl. Wer sich für das Speise-Angebot über «Too Good To Go» interessiert, muss erst die App herunterladen. Danach wählt er aus einer Fülle von Restaurants, Lebensmittelläden und Bäckereien seine Favoriten und bestellt per Knopfdruck. Der Kaufbetrag, der etwa einen Drittel des Originalpreises beträgt, ist sofort geschuldet. Nach dem Zahlungseingang erhält der Käufer eine Bestätigung auf sein Handy, die

am Abholtag vorgelegt werden muss. Die Bäckerei Gradwohl wird auch künftig vom Angebot Gebrauch machen. «Wir finden es eine gute Sache, haben wenig Aufwand damit. Um die Abwicklung und den Zahlungseingang brauchen wir uns nicht zu kümmern», sagt Geissmann. Das komme ihnen sehr entgegen. Das Ganze ist allerdings nicht kostenlos. Gut die Hälfte des Box-Preises geht an «Too Good To Go». (cfr)


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Unterstützung für Schmerz- und Stressgeplagte Niederlenz Corinne Lörtscher ist seit 20 Jahren als Craniosacral-Therapeutin tätig. Als eine der wenigen mit eidgenössischem Diplom in Komplementärtherapie. ■

CAROLIN FREI

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ein Diplom zur CraniosacralTherapeutin habe ich 1999 abgeschlossen, nach vier Jahren berufsbegleitender Ausbildung», sagt Corinne Lörtscher. Seit 2015 besteht inzwischen die Möglichkeit, mit einer Höheren Fachprüfung das eidgenössische Diplom in Komplementärtherapie zu erhalten. «Ich bin aktuell noch eine der wenigen, die über dieses Diplom verfügen, was mich schon ein bisschen stolz macht», sagt Lörtscher. Es sei eine intensive Weiterbildung gewesen, die ihr in verschiedensten Bereichen viel an Wissen und Erfahrung abverlangt habe. Dies alles kommt natürlich den Klienten zugute, die die Praxis «Von Kopf bis Fuss» von Corinne Lörtscher aufsuchen.

Praxis neu in Niederlenz

Seit 1. April ist die Praxis neu im Niederlenzer Hetex-Areal domiziliert. «Vorher war ich im Malaga-Haus in Lenzburg tätig. Weil das Gebäude künftig gänzlich von der Kantonspolizei genutzt wird, habe ich die Kündigung erhalten», sagt die 52-Jährige. Zu Beginn war sie schon etwas enttäuscht, nach so vielen Jahren ihre Räumlichkeiten auf dem Platz Lenzburg aufgeben zu müssen. «Kurz vor der Kündigung hatte ich einen Flyer vom Hetex-Areal mit Mietflächen im Briefkasten. Ich habe ihn auf die Seite gelegt, ohne damals zu ahnen, dass ich von diesem Angebot schneller Gebrauch machen würde als je gedacht.» So gesehen sei es dann halb so schlimm gewesen, die vertrauten Räume in Lenzburg aufgeben zu müssen. Auch für die Klienten ist der neue Standort attraktiv, ist er doch per öV gut erreichbar und es gibt genügend Parkplätze.

Mit Leib und Seele als Therapeutin tätig: Corinne Lörtscher in ihrem neuen Praxisraum im Hetex-Areal in Niederlenz. Welche Klientel spricht Corinne Lörtscher eigentlich mit ihrer Craniosacral-Therapie an? «Menschen, die unter Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen, Schwindel, Ohrgeräuschen, Asthma und Allergien, Rückenbeschwerden, psychischen Problemen, Konzentrationsschwächen oder hormonellen Störungen leiden. Je länger, je mehr jedoch auch solche Menschen, die über stressbedingte Beschwerden klagen», sagt Lört-

scher, die in Leutwil lebt. Mittels sanfter Grifftechniken wird der ganze Körper in eine Tiefenentspannung geführt, die die Verspannungen löst. Damit wird dem Körper die Möglichkeit geboten, durch Selbstregulation die Beschwerden zu lösen oder zumindest zu lindern. Diese Behandlungsform kann bei Menschen jeden Alters, vom Neugeborenen bis hin zum betagten Menschen, angewendet werden, sogar wenn diese in sehr

schmerzvollem oder gebrechlichem Zustand sind.

Weder Lehrerin noch Architektin

War es schon von Kindsbeinen an ein Wunsch, einmal therapeutisch tätig zu sein? «Nicht wirklich», meint Lörtscher lachend. «Mir schwebte vor, Lehrerin oder Architektin zu werden.» Später habe sich jedoch abgezeichnet, dass ihr Biologie und Anatomie bedeutend mehr zusagen. Doch erst schlug ihre

Foto: Carolin Frei

berufliche Karriere noch den Weg über eine kaufmännische Ausbildung ein, bevor sie sich dann zur medizinischen Masseurin ausbilden liess. Gleichzeitig holte sie sich auch das Rüstzeug als Craniosacral-Therapeutin. «Therapeutisch tätig zu sein, ist für mich der schönste Beruf, den es gibt.» Um selber Energie zu tanken, verbringt Lörtscher viel Zeit in der Natur. Beim Spazieren mit der Hündin Soleil, bei Bergtouren oder auch beim Klettern.

Anspruchsvolles Lied brachte ausgezeichnete Bewertung: Der Jodelclub Bärgmätteli bei seinem Auftritt in der Kirche Mümliswil. Foto: zvg

Jodelclub erfolgreich unterwegs Neue Sportdisziplin war sehr gefragt: Am Jugendfest konnten sich Jungen und Mädchen im Target Sprint versuchen.

Foto: zvg

Neue Disziplin Target Sprint Rupperswil Am Samstagnachmittag führte der Freie Schiessverein Rupperwil im Rahmen des Jugendfestes zum ersten Mal die Sportdisziplin Target Sprint durch.

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eim Target Sprint starten mehrere Sportler gemeinsam zur ersten Laufrunde von 400 Meter, gefolgt von der ersten Schiessrunde, dann die zweite Laufrunde mit nachfolgender zweiten Schiessrunde. Zum Abschluss wird nochmals eine dritte Laufrunde von 400 Metern absolviert. Ge-

wonnen hat, wer zuerst im Ziel ankommt. Geschossen wird mit einem Luftgewehr auf Klappscheiben. Jeder Sportler hat 15 Schüsse, um die fünf Scheiben zu treffen. Gelingt ihm das nicht, müssen 15 Strafsekunden pro Nichttreffer abgewartet werden, bevors in die nächste Laufrunde geht. Am Jugendfest wurde aus zeitlichen Gründen die Laufstrecke auf 150 Meter gekürzt. Über 30 Jugendliche haben das Abenteuer Target Sprint gewagt und konnten am Schluss des Laufes ein Präsent in Empfang nehmen. Gestartet wurde in drei Alterskategorien, liegend aufgelegt und auf 35 Millimeter Scheibendurchmesser. Zuerst zeigten die Tar-

get Sprinter des FSV Rupperswil vor, wie es gemacht wird. Mattia Oliveri schoss stehend frei und die beiden Jüngsten, Marvin Gerber und Daniel Kyburz, liegend aufgelegt, aber auf den kleinen Durchmesser von 15 Millimeter. Dann war die Dorfjugend dran. Auszug aus der Rangliste. Jahrgang 2005 bis 2007: 1. Yves Vonhuben, 3:56.0; 2. Luca Anderegg, 4:10.4; 3. Louis Schiebler, 4:14.0. Jahrgang 2008 bis 2009: 1. Marc Schindelek, 3:57.0; 2. Matthias Kunz, 4:27.0; 3. Morena Chironi, 4:31.0. Jahrgang 2010 bis 2012: 1. Gian Albrecht, 5:49.9; 2. Reha Tell, 6:21.0; 3. Alex Hajas, 7:43.8. Rangliste unter www.fsv-rupperswil.ch, Jugendfest 2019. (bli)

Schafisheim Der Jodelclub Bärgmätteli hat am 31. Nordwestschweizerischen Jodelfest teilgenommen und eine ausgezeichnete Bewertung mitnehmen dürfen. Die Erwartungen waren gross, die Anspannung spürbar. Mit dem vorläufig letzten Auftritt unter der Dirigentin Karin Weber-Widmer wollten die Jodlerinnen und Jodler vom Bärgmätteli Gelerntes umsetzen und die intensive Zusammenarbeit zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Für das harmonisch und melodisch an Nuancen reiche Lied «Morge-Sege» bot die Kirche als Aufführungslokal die passende Akustik. Alle Feinheiten waren hörbar, sodass die Sängerinnen und Sänger in jedem Moment gefordert waren. Sowohl dem Publikum als auch der Jury gefiel der Auftritt. Die ausgezeichnete Bewertung nahmen alle mit Freude zur Kenntnis. (bin)

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Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 18. Juli 2019

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

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20. Auflage des familiären Musik-Open-Airs Fahrwangen Am 26. und 27. Juli zu guter Musik tanzen, friedliche Stimmung und eine familiäre Atmosphäre geniessen – das «Schützi» belebt seit zwei Jahrzehnten das kulturelle Leben im Seetal. ■

Erfolgreiche Fahrwanger am «Eidgenössischen: Joshua Kessler (Rang 7), Ayleen Paolozzi (Schützenkönigin), Janez Huggler (Rang 3). Foto: zvg

RUEDI BURKART

W

ir bieten einen Anlass für Alt und Jung», wirbt Organisator Andreas «Res» Kunz für das übernächste Wochenende. Sie nennen sich Ten Years After, spielen Bluesrock und kommen aus dem Vereinigten Königreich. Vor 50 Jahren spielte die Combo am legendären Woodstock-Festival in den USA und machte sich mit ihrem 90-minütigen Auftritt unsterblich. Und am Samstag, 27. Juli, spielen die alten Herren in Fahrwangen. «Die sind eine absolute Lieblingsband von mir. Es freut mich ungemein, dass wir sie haben verpflichten können», freut sich Res Kunz wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum. Natürlich treten Ten Years After längst nicht mehr in Originalbesetzung auf, mit Chick Churchill und Ric Lee ist immerhin noch die Hälfte der Grün-

GEMEINDENOTIZEN Neuzuzügerempfang

Dürrenäsch Traditionsgemäss lädt der Gemeinderat periodisch die Neuzuzüger(innen) ein, um ihnen das Dorf, Behörden- und Kommissionsmitglieder wie Vertreter der Dorfvereine vorzustellen. Dieses Jahr galt die Einladung all jenen, die seit Mai 2016 in Dürrenäsch Wohnsitz nahmen. Beim Apéro bot sich Gelegenheit zum Verweilen und zum persönlichen Austausch. (gkd)

Kündigung im Bauamt

Dürrenäsch Hans Bertschi hat seine Stelle als Stellvertreter des Leiters Bauamt per 31. Juli gekündigt. Im Zusammenhang mit der Organisation des Bauamtes prüft der Gemeinderat verschiedene Lösungsmöglichkeiten, weshalb vorerst auf die Ausschreibung der Stelle zur Neubesetzung verzichtet wird. (gkd)

Vorerst kein Mittagstisch

Dürrenäsch Für die Durchführung eines eigenen Mittagstisches wurde die Mindestanzahl von vier Anmeldungen nicht erreicht, weshalb der Mittagstisch im ersten Semester des Schuljahres 2019/2020 definitiv nicht realisiert wird. (gkd)

U15-Schützenkönigin im Pistolenschiessen

Ein Anlass auch für Familien: Seit Jahren pilgern Partygäste jeden Alters ans Schützi-Open-Air nach Fahrwangen. dungsmitglieder aus dem Jahr 1967 an Bord. Nach dem Gig der Briten entert Suzi Quatro die Bühne und gibt sich zehn Jahre nach ihrem ersten Auftritt im Seetal erneut die Ehre. Insgesamt treten an den beiden Tagen acht Bands auf. Doch die Musik alleine macht das «Schützi» nicht zu dem, was es seit vielen Jahren ist – zu

einem Treffpunkt für Leute jeden Alters, die es gerne ein paar Stunden gesellig haben. «Wir verstehen uns in erster Linie als familienfreundliches Open Air», sagt Kunz, «es sollen sich alle wohl fühlen.» Und gutes Essen geniessen, bliebe noch anzufügen. Es gibt traditionellerweise Spiessbraten und Güggeli sowie Würste vom Grill und Pom-

Foto: Ruedi Burkart

mes frites zu familienfreundlichen Preisen. «Wir freuen uns alle auf zwei Tage voller Musik und Partystimmung», so Kunz. ■

Schützi-Open-Air 2019. 26./27. Juli, Schulhausplatz Fahrwangen. Infos zum TicketVorverkauf sowie zum Line-up auf der Homepage www.openair-fahrwangen.ch.

Fahrwangen In Frauenfeld fanden im Rahmen des Eidgenössichen Schützenfestes für Jugendliche die Ausstiche für den Schützenkönig statt. Total waren 18 Titel in den verschiedenen Kategorien und Altersgruppen zu vergeben. Den Ausstich konnten immer die acht Besten in der Qualifikation bestreiten. In der Kategorie U15 bei der Luftpistole brachte der PC Fahrwangen das Kunststück fertig, eine Finalistin und zwei Finalisten zu stellen. Die Goldmedaille gewann Ayleen Paolozzi mit 220,4 Punkten, die Bronzemedaille ging mit 200,2 Punkten an Janez Huggler und Joshua Kessler belegte mit 113,4 Punkten Rang 7. (huth)

Erlebniswoche zum Thema «Mose» Seengen Im und um das Kirchgemeindehaus Seengen startete die Erlebniswoche der Reformierten Kirchgemeinde zum Thema «Mose». Motivierte Leiter und Hilfsleiter nahmen die vielen Kinder in Empfang, um mit ihnen – wie jedes Jahr – eine tolle Woche zu verbringen. Die Morgenfeier, verschiedene Ateliers, Nachmittagsaktivitäten, ein Postenlauf und ein Erste-Hilfe-Nachmittag machten die Woche abwechslungsreich. Es wurde gesungen, getanzt, gebastelt, kreiert, gekocht und viel gelacht. Am Donnerstag fand die Abendreise mit dem Höhepunkt, einem LamaTrekking, statt. Auch dieses Jahr verging die Woche viel zu schnell. Die Teilnehmer werden sie in schöner Erinnerung behalten, mit glücklichen Kindern und engagierten Leitern. Am Sonntag, 11. August, findet um 10 Uhr in der Kirche Seengen der Erlebniswochen-Gottesdienst statt. Dazu und zum anschliessenden Bräteln mit Lagerschlagern beim Kirchgemeindehaus sind alle eingeladen. (agr)

Süsse Früchte: Erdbeerschmaus des Frauenvereins Meisterschwanden. Foto: zvg

Erdbeerschmaus des Frauenvereins

Zahlreiche Teilnehmer: Erlebniswoche für Kinder der Kirchgemeinde Seengen.

Foto: zvg

Meisterschwanden Der Frauenverein Meisterschwanden lud die Erdbeerliebhaberinnen zum Erdbeerschmaus nach Seengen ein. Im Restaurant Hallwyl probierte man sich durch die köstlichen Erdbeerdesserts vom einfachen Frappé bis hin zum legendären Coupe Romanoff. Man erlebte einen gemütlichen und genussvollen Nachmittag, wo das eine Wort, die eine Geschichte die andere ergab. Wer wusste schon, dass der regelmässige Verzehr von Erdbeeren den Alterungsprozess des Gehirns um mehrere Jahre verlangsamt? (pmü)

Ausflug in die Zauberwelt der (Sommer-)Vögel

Farbiges Ende des Schuljahres: Schulschlussfeier in Hallwil.

Foto: zvg

Bunte Schulschlussfeier Hallwil Die Schule Hallwil lud alle Interessierten zur fröhlichen und bunten Schulschlussfeier in der Turnhalle ein. Gespannt warteten die Zuschauer auf das Bühnenprogramm. Zwei kleine Klavierschüler spielten als Auftakt ein vierhändiges Musikstück, worauf der Schulleiter Peter Merz alle herzlich zur Schulschlussfeier begrüsste. Es folgten Lieder, von den Kindern selbst erfundene, illustrierte und vorgetragene Geschichten und unterhaltsame Tänze – alles aus der Werkstatt mit den Lehrpersonen Brigitte Hügli, Barbara Würgler, Chantal Baumann und Erich Krebs. Sowohl die kleinen Kindergärtler wie auch die grossen Viertklässler zeigten, was sie tänzerisch draufhatten.

Mit Fotos und passenden Texten kommentierten die Viertklässler, was sie im vergangenen Jahr alles zusammen erlebt hatten. Schliesslich wurden die Viertklässler von ihrem Lehrer Erich Krebs verabschiedet, da sie ja im nächsten Schuljahr, ab August, die fünfte Klasse in Boniswil besuchen werden. Die Schüler revanchierten sich mit selbst gebastelten Überraschungsgeschenken an ihre Lehrer. Die Dankesworte des Schulpflegepräsidenten Torsten Wind und ein Schlusslied aller Schüler leiteten über zum anschliessenden Apéro-Büffet, organisiert und mit viel Liebe zubereitet vom Verein Kinder in Hallwil. Für die Kinder war dieser Abend ein toller Abschluss des Schuljahres. (sge)

Egliswil «Zauberwelt der Vögel und Schmetterlinge am Jura-Südfuss» lautete der Titel auf der Einladung zur Exkursion des Natur- und Vogelschutzvereins Egliswil nach Herbetswil. Und dieser Titel war nicht übertreiben. Was die Teilnehmer im Gebiet des Vorderen Brandbergs erlebten, übertraf alle Erwartungen. Claude Müller aus Lenzburg, den die Egliswiler von der Schmetterlingsexkursion im letzten Jahr kannten, führte durch eine intakte Naturlandschaft, wie sie wohl nur noch selten anzutreffen ist. Herrlich blühende Magerwiesen durchsetzt mit vielen Büschen, kleinen Hecken und Rosensträuchern, eine extensiv geführte Landwirtschaft mit Beweidung der Wiesen und natürlich auch die guten klimatischen Bedingungen am Fuss der zweiten Jurakette bilden die Basis für eine Naturlandschaft der Extraklasse. Bei so vielen Kleinstrukturen und Blumen zeigt sich die Natur in einer Vielfalt, wie man sie in den landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten des Mittellandes nicht mehr findet. Auch Bodenbrüter haben noch eine Chance: So konnten die Heidelerche, der Berglaubsänger und der Baumpieper beobachtet oder zumindest gehört werden. Auch die Goldammer zeigte

Hohe Aufmerksamkeit: Teilnehmer folgen Ausführungen von Claude Müller sich in vollster Pracht, immer wieder konnten Neuntöter beobachtet werden und als kleine Sensation konnte ein Teilnehmer sogar den Pirol im Flug erkennen. Natürlich konnten nicht nur Vögel beobachtet werden. Die wunderbaren Blumenwiesen sind auch ein Paradies für Schmetterlinge, nicht weniger als 20 Arten konnten festgestellt werden, davon viele, die in der Heimatregion schon längst verschwunden sind. Stiefmütterchen-Perlmuttfalter, Hainveilchen-Perlmuttfalter, Wegerich-Scheckenfalter, Himmelblauer Bläuling, Braunauge, Purpur-Widderchen sind

Foto: Esther Thut

nur einige Arten, die die Teilnehmer an diesem Tag erfreuten. Auch die Blumenfreunde kamen nicht zu kurz. Mehrere Orchideenarten, zum Beispiel das Weisse Waldvögelein, die Pyramidenorchis oder die Kugelorchis, erfreuten die Gäste aus Egliswil. Mit dem Ackerwachtelweizen oder der Knäuelblütigen Glockenblume zeigten sich auch andere Arten, welche typisch sind für kalkreiche trockene Wiesen. Die Zeit verging im Nu und alle Teilnehmer waren sich einig: Man durfte einen Tag in einer einzigartigen Naturlandschaft erleben und wahrhaft in eine Zauberwelt eintauchen. (tth)


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Agenda

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Agenda vom 19. bis 25. Juli PARTYS ■

Samstag, 20. Juli

Meisterschwanden: Schiffsteg Seerose 18.45 Uhr. «Ballroom Dancing Freiamt». Tanz mit Live-Musik auf dem Hallwilersee.

DIES & DAS ■

Freitag, 19. Juli

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Traditioneller markt.

Wochen-

Montag, 22. Juli

Lenzburg: Goffersberg 19–20 Uhr. Open-Air-Yoga. Bei trockener Witterung um 19 Uhr bei den grossen Linden (Grillplatz). Kosten: Spende, der gesamte Erlös geht vollumfänglich an Swiss Hope International.

Dienstag, 23. Juli

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Traditioneller Wochenmarkt.

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: https://event.chmedia.ch/evi/ Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch

Sommerzeit ist definitiv auch Badi-Zeit: Wie etwa hier im Arbeiterstrandbad in Tennwil.

MUSEEN ■

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Infos unter www.museumburghalde.ch. Ausstellung «Ko(s)mische Trouvaillen aus der Raumfahrtgeschichte». Ausstellung bis 28. Juli, Freitag/Samstag/Sonntag während der normalen Öffnungszeiten.

Zeitreise ins 12. Jahrhundert

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.ag.ch/lenzburg. Sonntag, 21. Juli. 13 Uhr: Atelier-Nachmittag. Auf Schloss Lenzburg wird über dem offenen Feuer gebacken.

Foto: Archiv/Michael Küng

fos unter www.schlosshallwyl.ch. Freitag, 19. Juli. 21.30 Uhr: Open-Air-Kino. Green Book, Englisch, d/f. Samstag, 20. Juli. 21.30 Uhr: Open-Air-Kino. Bohemian Rhapsody, Deutsch.

AUSSTELLUNGEN ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, In-

Sonntag, 21. Juli. 14 und 15.30 Uhr: Highlights im Schloss. Öffentliche Führung – das Schönste, Grösste und das Wertvollste.

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und allgemeine Feiertage, 10–17 Uhr, Infos unter www.schlosswildegg.ch.

Stapferhaus Lenzburg «Fake. Die ganze Wahrheit». Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag, 9–20 Uhr. Weitere Informationen unter www.stapferhaus.ch.

Bekannte Organisten zu Gast Lenzburg Zwei Orgelkonzerte mit bekannten Organisten wie Johannes Trümpler oder Guy Bovet finden am 20. und 28. Juli in der Stadtkirche statt.

D Hautnah ein Sommerwochenende im Jahr 1175 miterleben: Möglich auf der Lenzburg . zvg Lenzburg Mit Löffel und Schwert – ein Heer auf Reisen. Historische Erlebnistage mit rund 100 Darstellern. Eine Zeitreise zurück ins 12. Jahrhundert können die Besucher vom 26. bis 28. Juli auf Schloss Lenzburg machen. Sie werden Augenzeugen, wie sich das Heer auf den Italienfeldzug vorbereitet. Sie sind hautnah bei der Heerschau dabei: Es wird exerziert, an festlichen Tafeln werden Allianzen geschlossen, Knappen werden zu Rittern geschlagen und es wird zur Unterhaltung gefochten, Handwerker bessern die Ausrüstung aus und schleifen die Schwerter. Auf kostenlosen Führungen werden die Besucher durch das Lager geleitet. Ein Sommerwochenende im Jahr 1175. Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) hat zum Krieg in Norditalien aufgerufen. Auch auf der Lenzburg wird der Ruf gehört und der Herr des Schlosses lässt seine Verbündeten und seine Gefolgsleute versammeln, um den Kaiser zu unterstützen. Rund 100 Darsteller bevölkern während dreier Tage den Schlosshof. Adlige in farbigen und kostbaren Gewändern betreiben diplomatische Verhandlun-

gen, unterstützt von geistlichen Würdenträgern, oder vertreiben sich die Zeit mit Musik und bei Fussturnieren. Händler preisen ihre kriegswichtigen Waren an, Küchenmägde und Knechte sorgen sich um die Verpflegung: Für den Adel werden die aufwendigsten Speisen vorbereitet; für das Heer muss der Reiseproviant schmackhaft und haltbar sein. Betriebsamkeit herrscht an allen Ecken und Enden. Programm: ■ Kostenlose Führungen zum Thema «Ein Heer auf Reisen» ■ Grosse Küchendarstellungen ■ Vorführung von Schwert-Techniken ■ Authentische Darstellung von kriegswichtigen Handwerken ■ Darbietung der verschiedenen Stände des Hochmittelalters: Adel, Kleriker, Militär, Heerestross (Handwerker, Köche/Köchinnen, Mägde etcetera) ■ Fussturnier mit Musik ■ Auftritt von Pferden und Reitvorführungen ■

Freitag, 26. Juli, bis Sonntag 28. Juli, Schloss Lenzburg. Detaillierte Infos unter www.ag.ch/lenzburg.

ie Orgelkonzerte zum Wochenende 2019 in der Stadtkirche Lenzburg werden vom Organisten der Dresdner Frauenkirche, Johannes Trümpler, eröffnet. Er präsentiert ein Programm rund um Bach mit Werken von Hilden, Alain, Hakim und Bach selbst. Johannes Trümpler absolvierte seine Studien mit Auszeichnung an der Musikhochschule Köln. Orgel und Improvisation studierte er bei Johannes Geffert und Thierry Mechler, Klavier bei Klaus Oldemeyer. Er konzertiert im Inund Ausland, unter anderem in Caracas/Venezuela, Russland, Frankreich, Grossbritannien und Norwegen. 2015 wurde er an die Kathedrale des Bistums Dresden-Meissen berufen. Er ist ausserdem Referent für Kirchenmusik des Bistums und Dozent für Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Zweites Konzert mit Guy Bovet

Der auf der ganzen Welt bekannte Schweizer Organist Guy Bovet bestreitet das zweite Konzert der Orgelkonzerte zum Wochenende in der Stadtkirche. Er spielt Werke von Cabanilles, Bach und Ravel sowie eigene Kompositionen. Guy Bovet arbeitet seit seiner Pensionierung als Kirchenorganist und Hochschullehrer wieder freischaffend. Man trifft ihn weiterhin an etwa 60

Gibt das Orgelkonzert am Samstag, 20. Juli: Johannes Trümpler.

Fotos: zvg

Auftritten, Meisterkursen und Jurys in der ganzen Welt. Er unterrichtete an verschiedenen Universitäten in Europa und Amerika und bis 2009 an der Musik-Akademie der Stadt Basel, wo auch der jetzige Organist der Stadtkirche, Andreas Jud, zu seinen letzten Studenten zählte. Dazu versah er das Organistenamt am Collégiale in Neuchâtel. Guy Bovet ist Doktor honoris causa der Universitäten Neuchâtel und Warschau, Ehrenbürger der Stadt Dallas, Texas, und Preisträger des Neuenburger Instituts. Samstag, 20. Juli, 17.15 Uhr, Orgelkonzert mit Johannes Trümpler, Stadtkirche Lenzburg, Eintritt frei, Kollekte. ■ Sonntag, 28. Juli, 17.15 Uhr, Orgelkonzert mit Guy Bovet, Stadtkirche Lenzburg, Eintritt frei, Kollekte. ■

Demonstriert sein Können am Sonntag, 28. Juli: Guy Bovet.


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Veranstaltungen

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5600 Lenzburg Telefon 062 888 13 88 r.widmerag@bluewin.ch, www.rwidmer.ch

Wir haben Betriebsferien vom 22. Juli bis 2. August 2019 Unser Telefonbeantworter gibt Ihnen nähere Auskunft über unseren Notfalldienst. Wir wünschen unserer Kundschaft erholsame Sommerferien und freuen uns, ab 5. August 2019 wieder für Sie da zu sein. R. WIDMER AG

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Marktnotiz

slowUp Brugg Regio, Sonntag, 11. August 2019 Am Sonntag, 11. August 2019, von 10 bis 17 Uhr rollt der 7. slowUp auf den Strassen in der Region Brugg. Ein Muss für Bewegungsmenschen und Genussmenschen. Es ist also höchste Zeit, das Velo aus dem Keller zu holen! Nach sechs erfolgreichen Auflagen des beliebten Sommer-Events werden am 11. August wiederum viele Bewegungsbegeisterte, Familien, Gruppen und Einzelpersonen durch die Strassen um Brugg rollen. Ob mit dem Velo, den Inlineskates oder dem Board: Der slowUp-Rundkurs bietet die Möglichkeit, die Region aus einer neuen Perspektive und vom motorisierten Verkehr befreit zu erleben. Um 10 Uhr geht es los Auf dem Hauptfestplatz im Geissenschachen Brugg findet zur Streckeneröffnung

um 10 Uhr eine kleine Eröffnungszeremonie statt. Mit von der Partie ist Elena Quirici, die in Schinznach wohnhafte Karate-Europameisterin. Grundsätzlich kann ab 10 bis 17 Uhr jedoch an jedem Ort auf der Strecke das slowUp-Vergnügen gestartet und beendet werden! Säulirennen Beim Hauptfestplatz Geissenschachen BruggWindisch rennen lauffreudige Säuli um 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr um die Wette. Das Säulirennen wird die Zuschauer garantiert begeistern.

Weitere Infos unter: www.slowup.ch/ brugg-regio

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