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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 1. NOVEMBER 2018

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 44 · Post CH AG

SALZKORN Assimilation Lenzburg boomt. Dass unsere Stadt ein gefragter Wohn- und Arbeitsort ist, macht Freude und die rasch wachsende Einwohnerzahl stolz. Heiner Halder Angebot und Nachfrage halten sich noch knapp im Gleichgewicht. Die innerschweizerische Zuwanderung wird durch die Bau- und Zonenordnung mit der verdichteten Überbauung neuer Quartiere und Landreserven ermöglicht und noch einigermassen verkraftet. Die Infrastruktur (mobiler Verkehr, Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten) indessen bedarf dringend der Verbesserung.

Die Verantwortlichen der «Himmlischen Eichen» am Staufberg: Markus Schmid, Verkaufsleiter Markus Dietiker von den Forstdiensten Lenzia und Forst-Praktikant Fabien Treichler, der das Projekt vorbereitet hat, neben einer nummerierten Lärche. Foto: Fritz Thut

«Himmlische Eichen» am Staufberg • Physiotherapie • Medical Fitness • Fitness Fabrikweg 1, 5502 Hunzenschwil Tel. 062 897 08 80 Mühlemattweg 20, 5034 Suhr Tel. 062 562 87 80 info@zenith-gesundheit.ch www.zenith-gesundheit.ch

Staufen Unkompliziert hat die Gemeinde den Forstdiensten Lenzia ermöglicht, unter dem Namen «Himmlische Eichen» Waldbestattungen am Staufberg anzubieten. ■

FRITZ THUT

O

ffensichtlich wächst das Bedürfnis der Menschen, sich ausserhalb der ordentlichen Friedhöfe bestatten zu lassen. Seit gut zwei Jahren bieten die Forstdienste Lenzia im Gebiet Lindwald/Altfeld auf Lenzburger Boden unter dem Begriff «Himmlische Eichen» eine Bestattungsmöglichkeit im Naturwald. Die Forstdienste Lenzia, die den Wald der Ortsbürgergemeinden Ammerswil, Lenzburg, Niederlenz, Othmarsingen und Staufen betreuen, haben nun ihr Waldfriedhof-Angebot er-

weitert. Seit letzten Freitag gibt es am Staufberg im Gebiet der Altholzinsel Gütsch entlang dem Gütschweg und dem Schofiser Cheleweg die Möglichkeit, seine Asche bei einem zugewiesenen Baum beisetzen zu lassen.

23 verschiedene Bäume

Obwohl hier der Begriff «Himmlische Eichen» übernommen wurde, stehen am Staufberghang auch andere Baumarten zur Verfügung. Forst-Praktikant Fabien Treichler, der hier im Rahmen einer Projektarbeit die Vorbereitung verantwortete, hat 23 Bäume bestimmt, die nun von Interessenten gebucht werden können, darunter Eichen, Buchen, Lärchen, Douglasien, Hagebuchen und ein Spitzahorn. «Die Bäume müssen bestimmte Kriterien erfüllen; sie sollten bereits jetzt mindestens einen Durchmesser von 25 Zentimeter aufweisen, gesund sein und in der Nähe der Forstwege stehen», umschreibt Treichler die Vorgaben. Schnell

und unkompliziert wurden die nötigen Bewilligungen bei der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Staufen und dem Kreisforstamt eingeholt. Wer sich für eine Bestattung am Staufberg interessiert, für den gelten die gleichen Regeln und Rahmenbedingungen wie im Lindfeld, so Projektund Verkaufsleiter Markus Dietiker, der zusammen mit Markus Schmid bei «Lenzia» für die «Himmlischen Eichen» zuständig ist. Der Mindestpreis für einen mit einer Nummer versehenen Baum liegt – abhängig vom Durchmesser – bei 4300 Franken. Dietiker ist sich bewusst: «Damit sind wir mit einem Gemeinschaftsgrab nicht konkurrenzfähig.» Doch mit diesem «Grab» hat man nachher nichts zu tun und deshalb rechnet sich diese Bestattungsart. Zudem gibt es Rabatte für Ortsbürger. Der gesamte Ertrag wird von den Forstdiensten Lenzia für die Waldpflege verwendet, verschwindet also nicht in irgendwelchen Gemeindekassen.

Was auch nicht vernachlässigt werden darf, ist die Assimilation der Immigration. Auch Willkommenskultur muss gepflegt sein. Stadtrat, Kulturkommission und Ortsbürgergemeinde kümmern sich darum. Die Zuzüger werden offiziell begrüsst, über Sitten und Gebräuche orientiert und die Ortsbürgerkommission präsentiert traditionelle Anlässe. Die Kulturkommission hat mit dem Projekt «Transformator» in drei Tranchen probiert, ob die neuen Quartiere zur Zusammenarbeit motiviert werden. Der Erfolg war unterschiedlich: Die Anwohner der Othmarsingerstrasse (2016) verhielten sich sehr verhalten, die Leute im Lenz (2017) zeichneten sich durch Zurückhaltung aus, in der Widmi hingegen gelang 2018 mit dem «Teegartenhäuschen» im zweiten Anlauf (das Baugesuch wurde durch Anwohner vorerst abgelehnt) ein positives Echo. Aller Anfang ist schwer. Die Zuwanderer müssen erst einmal ankommen und sich einleben, wohl war auch das Kultur-Konzept nicht nach jedermanns Gusto. Vor Jahrzehnten, als das Gebiet hinter den Bahngeleisen wuchs und wucherte, vertrat ein Quartierverein die Interessen der Bewohner. Willi Hauri, als «Wescht-Amme» bekannt, und Johann Küchler brachten an der Gmeind laut und deutlich ihre Forderungen zu Gehör. Vielleicht hilft dieses Konzept auch den neuen Quartieren zu Kontakten mit den Eingesessenen. Heiner Halder, Lenzburg

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Amtliches

Donnerstag, 1. November 2018

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Projektauflage

Gemeinde: Lenzburg AO / Staufen AO; K249 Strecke: Strassenquerung Schrägweg Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle sowie der Umweltverträglichkeitsbericht liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 5. November bis 4. Dezember 2018, in der Gemeindeverwaltung Staufen und Stadtverwaltung Lenzburg öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Aarau, 1. November 2018 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung

Impressum Gegründet 1901

Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@chmedia.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56

Rekrutierung 2019

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am: Dienstag, 6. November 2018, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als SpezialistIn (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission ■

Chlauschlöpfen; Programm 2018

Trainingsstunden für alle Samstag, 3. November, Samstag, 17. November und Samstag, 8. Dezember 2018 jeweils um 14.00 Uhr in der Begegnungszone der Lenzburger Altstadt; Treffpunkt: KV-Schulhaus. Jeder Teilnehmer erhält gratis ein Zvieri. Chlauschlöpfwettbewerb Sonntag, 9. Dezember 2018, auf dem Metzgplatz Motto: Alle chen mit. 13.30– 14.00 Uhr: 14.00 Uhr: 15.30 Uhr:

Schülerinnen und Schüler ma-

Eidgenössische und kantonale Volksabstimmung vom 25. November 2018

Stelle als Schulzahnpflege-Instruktor/-in

Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag, 24. November 2018, 11.00–12.00 Uhr im Rathaus Sonntag, 25. November 2018, 9.00–10.00 Uhr im Rathaus

Wir suchen auf Beginn des Schuljahres 2019/2020 eine/-n SchulzahnpflegeInstruktor/-in für ein Pensum von 48 Lektionen pro Schuljahr (Kindergarten und Primarschule).

Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist.

Als Schulzahnpflege-Instruktor/-in sind Sie verantwortlich für die Organisation und Koordination der Unterrichtslektionen für die Schulzahnpflege-Prophylaxe. Sie haben Freude an einer neuen Herausforderung, sind flexibel und haben Interesse an den Bereichen Zahnprophylaxe, Mundhygiene sowie Ernährung und pflegen einen guten Umgang mit Kindern. Weiter bringen Sie die Bereitschaft mit, die Einführungskurse Schulzahnpflege (3 Tage; SZPI; http://www.schulzahnpflege.ch/kurse-ausbildung.html) zu absolvieren. Wir bieten eine interessante und anspruchsvolle Tätigkeit mit Unterstützung der Schulleitung und Lehrpersonen an; Entschädigung pro Lektion.

Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 30. Oktober 2018 Stadtrat

Rekrutierung 2019

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am:

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Schulleitung Fahrwangen (Adresse unten).

Dienstag, 6. November 2018, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock)

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 15. Januar 2019 an die Schulleitung Fahrwangen, Aescherstrasse 19, 5615 Fahrwangen

Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als SpezialistIn (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich.

oder per E-Mail an franz.frosch@schulen-aargau.ch.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Sima Architektur AG / Brun & Strebel Tief- und Gartenbau AG, Rigacherweg 7, 5612 Villmergen

Grundeigent.:

Sima Architektur AG, Rigacherweg 7, 5612 Villmergen Brun & Strebel Tief- und Gartenbau AG, Wydeweg 1, 5620 Bremgarten

Feuerwehrkommission

Baugesuch

Bauherrschaft:

Röösli Silvia, Oberrischweg 6, 5106 Veltheim AG

Strasse/Parz. Nr.: Guggebüel 7 / 545 Bauvorhaben:

Einfamilienhaus

Dieses Baugesuch liegt vom 5. November bis 5. Dezember 2018 während der ordentlichen Bürostunden in der Gemeindeverwaltung Auenstein öffentlich zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung an den Gemeinderat Auenstein, 5105 Auenstein, zu richten. Auenstein, 26. Oktober 2018 Gemeinderat Auenstein

Weihnachtsbaum auf dem Bärenplatz

Bereits in der letzten Ausgabe des Fazit haben wir informiert, dass wir die Finanzierung des Weihnachtsbaumes beim Bärenplatz auf der Crowdfunding-Plattform www.ideenkicker.ch veröffentlichen werden. Da unsere finanzielle Lage nicht rosig ist und dieser weihnachtliche Schmuck auf dem Bärenplatz letztes Jahr nicht nur Fahrwanger Einwohnerinnen und Einwohner verzaubert hat, haben wir uns entschieden, Beiträge für den Kauf und den Transport eines Weihnachtsbaumes zu suchen. Der Weihnachtsbaum wird durch das Bauamt Fahrwangen gestellt. Die Primarschule Fahrwangen wird die Schmückung des Baumes übernehmen und lädt Sie am 29. 11. 2018, 18.00 Uhr, zu einem kleinen «Weihnachtsbaum-Apéro» ein.

Einschreibung der Wettkämpfer Wettkampfbeginn Für alle Teilnehmer gratis ein Zvieri sowie Preisverteilung

Wer sich an den Kosten des Weihnachtsbaumes beteiligt, wird als Sponsor auf der Gemeindehomepage und in den Gemeindenachrichten genannt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Spenden finden Sie auf https://www.ideenkicker.ch/weihnachtsbaum-fahrwangen.

Chlausmarktchlöpfete Mittwoch, 12. Dezember 2018 Treffpunkt für Gross und Klein um 19.00 Uhr in der Rathausgasse

Wir freuen uns über jegliche Unterstützung und hoffen, mit dem Weihnachtsbaum einen Beitrag zur festlichen Stimmung im Dorf leisten zu können.

Lenzburg, 1. November 2018 Ortsbürgerkommission Lenzburg

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Fahrwangen, 30. Oktober 2018 Gemeinderat Fahrwangen

Projektverfasser: Sima Architektur AG, Rigacherweg 7, 5612 Villmergen Bauobjekt:

Abbruch Gebäude Nr. 24, 27, 245 und 393

Standort:

Altweg, Parz. Nr. 165

Zus. Bewillg.:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Baubewilligungen

Öffentliche Auflage vom 2. November 2018 bis 3. Dezember 2018 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der Gemeinderat

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Baugesuch

Der Lindenberg

Keller-Siegrist Silvia, Hauptstrasse 26, 5616 Meisterschwanden

Bauobjekt:

Fassadenbeschriftung an Kantonsstrasse, Hauptstrasse 28, Parzelle Nr. 1446 Kantonale Zustimmung

Zus. Bewillig.:

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 2. November 2018 bis 3. Dezember 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. ■

Baustart Werkleitungen Eggenstrasse mit Verkehrsbeschränkungen

Die Bauarbeiten in der Eggenstrasse für die Meteorwasserleitung / Werkleitungen sind diese Woche gestartet. Die Bauarbeiten führt die Firma Walo aus, welche bereits das letzte Los in der Eggenstrasse realisiert hat. Die mit den vom Bau direkt betroffenen Parteien wurden von der Gemeinde bereits informiert. Wir bitten Sie zu beachten, dass die Eggenstrasse während der Bauarbeiten bis zum Baubereich nur als Sackgasse befahren werden kann. Der durchgehende Verkehr für Fahrräder und Fussgänger ist jederzeit gewährleistet. Die Unternehmung wurde auf die Schulwegsicherheit der Kinder entsprechend sensibilisiert. Die Bauarbeiten in der Eggenstrasse/Tobelwegli werden im Frühjahr 2019 abgeschlossen. Im Anschluss werden die Seefeldbrücke und das Fabrikgässli in Angriff genommen. Der Gemeinderat dankt den betroffenen Anstössern für ihr Verständnis. Bei Rückfragen steht Ihnen der Leiter Tiefbau unter Tel. 056 676 66 67 gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat ■

Temporäre Verkehrsbeschränkung Seefeldstrasse

Aufgrund der Reparatur eines Strassenaufbruchs muss die Strasse im Bereich der Liegenschaft Seefeldstrasse 38 gesperrt werden. Die Sperrung ist am Dienstag, 6. November 2018, 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Sackgasse wird vom Unternehmer entsprechend ausgeschildert. Die Zu- und Wegfahrt der Anstösser, beidseitig der Sperrung, ist jederzeit möglich. Die Fusswegverbindung / kantonale Radroute ist mit leichten Einschränkungen jederzeit gewährleistet. Der Gemeinderat dankt den betroffenen Anstössern wie auch den Landwirten für ihr Verständnis. Bei Rückfragen steht Ihnen der Leiter Tiefbau unter Tel. 056 676 66 67 gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

Winterdienst

Damit der Winterdienst der Gemeinde Meisterschwanden reibungslos abläuft, bitten wir Sie, die folgenden Punkte zu beachten:

Baugesuch

Bauherr:

A. Grosse und A. Zierer, Unterbändlistrasse 11, 5505 Brunegg

Bauobjekt:

Outdoor Whirlpool

Bauplatz:

Unterbändlistrasse 11, Parz. 417

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 2. November bis 2. Dezember 2018, während der publizierten Schalteröffnungszeiten, in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Der Gemeinderat

Der Seetaler

Bauherrschaft:

Baugesuch

Bauherr:

Weber & Kleiner AG, Seengerstrasse 28, 5704 Egliswil

Bauobjekt:

Umbau und Erweiterung des Gewerbegebäudes Nr. 327, inkl. Wohnungsaufstockung, auf Parzelle Nr. 700 an der Seengerstrasse

Auflage:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 3. Dezember 2018 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen:

sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

Zustellung: Die Post Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

5704 Egliswil, 30. Oktober 2018 Der Gemeinderat

• Räumen Sie Ihren Vorplatzschnee nicht auf die Strasse. • Schneiden Sie Ihre Sträucher und Bäume so zurück, dass diese den Verkehrsraum nicht beeinträchtigen. Dies gilt auch, wenn Nassschnee auf den Pflanzen liegt. • Parkieren Sie Ihre Autos möglichst auf den privaten Vor-/Parkplätzen und nicht auf der Strasse. Parkierte Autos behindern die Räumungsarbeiten massiv. Die Gemeinde lehnt jede Haftung für entstehende Schäden ab. • Die privaten Grundeigentümer sind verpflichtet, die Schneemaden, welche durch die Räumungsfahrzeuge entstehen, selber zu entfernen. Die Verantwortlichen für den Winterdienst sind bestrebt, die Verkehrsflächen im Winter möglichst gut zu präparieren. Dabei ist es leider nicht immer möglich, allen Wünschen gerecht zu werden. Die Schneeräumung der Strassen in Meisterschwanden wird gemäss den Prioritäten des Winterdienstkonzepts der Gemeinde Meisterschwanden durchgeführt. Detaillierte Angaben zum Konzept finden Sie unter www.meisterschwanden.ch/winterdienst. Für Fragen im Zusammenhang mit dem Winterdienst steht Ihnen Stefan Vatter, Leiter Werkbetriebe, unter Tel. 079 464 23 44 oder per E-Mail werkbetriebe@meisterschwanden.ch gerne zur Verfügung.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Amtliches

Der Lindenberg

Möriken-Wildegg ist eine attraktive und lebendige Schlossgemeinde mitten im Kanton Aargau mit 4400 Einwohnern. Die bisherige Stelleninhaberin wird eine Stelle in einer anderen aargauischen Gemeinde antreten. Wir suchen deshalb per 1. Februar 2019 oder nach Vereinbarung eine/einen

Leiterin/Leiter Einwohnerkontrolle und Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter Gemeindekanzlei, Pensum 50–100% Sie sind verantwortlich für die Führung der Einwohnerkontrolle und des Gemeindebüros, halten die Homepage der Gemeinde aktuell und arbeiten auch in anderen Aufgabenbereichen der Gemeindekanzlei mit. Ihr Profil: – abgeschlossene kaufmännische Berufsbildung, idealerweise in einer öffentlichen Verwaltung – EDV-Anwenderkenntnisse (wenn möglich Nest/Abacus) – Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck – selbstständige, speditive und zuverlässige Arbeitsweise – gepflegtes und sicheres Auftreten, Eigeninitiative und Belastbarkeit – dienstleistungsorientiertes Verhalten und Diskretion – teamfähige, kommunikative und flexible Persönlichkeit Das Arbeitspensum beträgt 100%. Eine Besetzung im Jobsharing, mit Bereitschaft zur gegenseitigen Stellvertretung, mit einem Mindestpensum von 50% ist erwünscht und möglich. Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle, selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeit, ein gutes Arbeitsklima mit motivierten und engagierten Kolleginnen und Kollegen, einen modern eingerichteten Arbeitsplatz, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt oder möchten Sie mehr wissen? Auskünfte erteilt Ihnen gerne Gemeindeschreiber Pascal Chioru (Tel. 062 887 11 11, Mail pascal.chioru@moeriken-wildegg.ag.ch). Zusätzliche Informationen über unser Dorf finden Sie auch unter www.moeriken-wildegg.ch. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Foto und Gehaltsvorstellungen) erwarten wir gerne bis 23. November 2018 an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, «Stellenbewerbung», Yul-Brynner-Platz, Postfach, 5103 Möriken, oder per Mail an pascal.chioru@moerikenwildegg.ag.ch.

Hauptübung der Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim

Unter dem Motto ‹Feuerwehr erleben› führt die Feuerwehr Hunzenschwil-Schafisheim am Samstag, 3. November 2018, in Schafisheim ihre Hauptübung durch. Von 14.00 bis 17.00 Uhr besteht rund um das Feuerwehrmagazin für Gross und Klein die exklusive Möglichkeit, ihrer Feuerwehr über die Schultern zu schauen. Zudem findet anlässlich der Hauptübung die Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Eine kleine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl. Feuerwehrkommando Huunzenschwil-Schafisheim

Publikation eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Gemeinde Hunzenschwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Rashiti Emira, Jg. 2000, weiblich Kosovo, wohnhaft Stationsweg 5 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Hunzenschwil, 1. November 2018 Gemeinderat

Reduktion der Schalteröffnungszeiten für die Gemeindepolizei

Die heute für den Rupperswiler Posten der Regionalpolizei Suret geltenden Öffnungszeiten sehen vor, dass deren Schalter von Montag bis Donnerstag während je zwei Stunden und am Freitag während einer Stunde für die Kundschaft geöffnet sind. Als Folge des eingeschränkten Personalbestands und der verschiedenen regionalen Einsätze konnten diese Öffnungszeiten in der Vergangenheit jedoch oftmals nicht eingehalten werden. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, die Öffnungszeiten massiv zu reduzieren und per 1. November 2018 wie folgt festzulegen: Montag: Freitag:

Gemeindekanzlei Rupperswil

Senioren-Mittagessen

Datum / Zeit: Donnerstag, 8. November 2018 / 11.45 Uhr Bauherr:

Angela Bonfanti Staufbergstrasse 9 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Neubau Lärm- und Sichtschutzwand

Objektadresse:

Staufbergstrasse 9 Parzelle 842 Gebäude Nr. 417

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom Freitag, 2. November, bis Montag, 3. Dezember 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Ort / Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus AG Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01 Pro Senectute

Baugesuch

Bauherr:

Anlieferung Ast- und Strauchmaterial

Am Samstag, 10. November 2018, von 15.00 bis 16.00 Uhr, kann bei der Entsorgungsstation Gerbi Ast- und Strauchmaterial mit einem Durchmesser von max. 15 cm angeliefert werden.

Carbogen Amcis AG Neulandweg 5, Hunzenschwil

Herbstmarkt / Strassensperrung

Die Schulstrasse wird am Markttag, 6. November 2018, von 5.00 bis 19.15 Uhr gesperrt. Gemeindeverwaltung geschlossen

Projektverfasser: ap architektur ag Schafisheimerstrasse 12, 5603 Staufen

Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Marktnachmittag, 6. November 2018, geschlossen.

Bauobjekt:

Ergänzung Kälteanlage

Bibliothek

Ortslage:

Neulandweg 5 Parzelle Nr. 1005

Die Bibliothek bleibt am Markttag, 6. November 2018, geschlossen.

Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 2. November 2018 bis 3. Dezember 2018 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil

Vorhaben:

Einfamilienhaus

Ortslage:

Parzelle Nr. 3342, Tätschweg

Bauherrschaft:

Habsburg Immobilien AG, Gewerbepark, 5245 Habsburg

Vorhaben:

Vertikalstoffstoren an Loggias

Ortslage:

Gebäude Nr. 1577, Parzelle Nr. 3652, Unterdorfstrasse 7A

Bauherrschaft:

Stefan und Aniko Schulter, Wiesenweg 7, 5707 Seengen

Vorhaben:

Aussengestaltung Garten, Erstellung Sichtschutzwand und Stützmauer

Ortslage:

Gebäude Nr. 1155, Parzelle Nr. 1024, Wiesenweg 7

Öffentliche Auflage vom 2. November bis 3. Dezember 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Gemeinderat Seengen ■

Häckseldienst

Das Ast- und Strauchmaterial bis 15 cm Durchmesser, möglichst lang geschnitten und mit dickem Ende auf der gleichen Seite, ist an der üblichen Kehricht-Abfuhrroute auf einem gut zugänglichem Platz zu deponieren. Sackgassen werden nur auf Voranmeldung bedient. Das Häckselgut wird nicht mitgenommen. Bei Regenwetter ist das Material zuzudecken, da nasses Material nicht gehäckselt werden kann. Grössere Häckselmengen sowie Bedienung von Sackgassen können bei der Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, angemeldet werden. Gemeindekanzlei

Einladung zur Ortsbürgergemeindeversammlung

Freitag, 23. November 2018, 19.30 Uhr, in der Halle 4 Einwohnergemeindeversammlung Freitag, 23. November 2018, 20.00 Uhr, in der Halle 4 Die Akten zu den einzelnen Traktanden liegen vom 9. bis 23. November 2018 bei der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme durch die Stimmbürgerschaft auf oder können unter www.seon.ch heruntergeladen werden. Die entsprechende Broschüre wird den Stimmberechtigten in diesen Tagen durch die Post verteilt. Bitte beachten Sie, dass die Post nicht alle Broschüren an einem Tag verteilen wird. Es kann daher in den Haushalten zu unterschiedlichen Zustellungsdaten kommen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und danken Ihnen für Ihr Interesse bestens. Gemeinderat Seon

Gemeindekanzlei

Andrea und Andreas Haerry, Ländern 42, 5708 Birrwil

17.00 bis 18.00 Uhr 12.00 bis 13.00 Uhr

Während diesen Öffnungszeiten wird der Posten Rupperswil künftig immer besetzt sein. Ausserhalb dieser Zeiten eingehende Anrufe werden innerhalb der Regionalpolizei Suret weitergeleitet.

Baugesuch

Baugesuch

Bauherrschaft:

Am Donnerstag, 8. November 2018, ab 7.00 Uhr, wird in unserer Gemeinde wiederum ein Häckseldienst angeboten.

Gemeinderat

Soirée in der Bibliothek

Die Bibliothek lädt Sie am Donnerstag, 8. November 2018, um 20.00 Uhr zu einem unterhaltsamen und klangvollen Soirée mit Hanspeter Müller-Drossaart und Sabine und Sven Bachmann ein. Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch. Ihr Bibliotheksteam

Donnerstag, 1. November 2018

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Amtliches

Donnerstag, 1. November 2018

Räbeliechtli-Umzug ■

mit anschliessendem Singen auf dem Schulhausplatz

Baugesuch

Bauherrschaft:

Melliger Josef, Birkenhofweg 498, 5614 Sarmenstorf

Bauobjekt:

Bauplatz:

Birkenhof

Zone:

Landwirtschaft

Parzelle:

201

Weitere Bewilligungen:

Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Mitwirkende Kindergarten, Unterstufe, freiwillige Kinder der 3. bis 6. Klassen, Kindertagesstätte Villa Kunterbunt, Staufen, und Tambourenverein Lenzburg Verkauf von Kürbis-Suppe und Glühwein ab 18.00 Uhr. Wir freuen uns auf viele Zuschauer und das gesellige Beisammensein! Staufen, 31. Oktober 2018 KULTUR STAUFEN und Lehrpersonen Staufen

Öffentliche Auflage vom 5. November bis 4. Dezember 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Der Seetaler

Der Lindenberg

Hauptübung der Feuerwehr Hunzenschwil–Schafisheim

Samstag, 3. November 2018, in Schafisheim ihre Hauptübung durch.

Route Schulhausplatz – Oberdorfstrasse – Postgasse – Lindenplatz – Gässli – Zopfgasse – Hermenweg – Sportplatz – Schulhausplatz

Dachsanierung Gebäude Nr. 125 (teilweise erstellt und ohne Profilierung)

Unter dem Motto ‹Feuerwehr erleben› führt die Feuerwehr Hunzenschwil–Schafisheim am

Datum/Zeit Donnerstag, 8. November 2018 Beginn: 18.30 Uhr

Projektverfasser: Melliger Andreas, Birkenhofweg 498, 5614 Sarmenstorf

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Von 14 bis 17 Uhr besteht rund um das Feuerwehrmagazin für Gross und Klein die exklu-sive Möglichkeit, Ihrer Feuerwehr über die Schultern zu schauen. Zudem findet anlässlich der Hauptübung die Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges statt. Die Bevölkerung ist zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Eine kleine Festwirtschaft sorgt für das leibliche Wohl. 25. Oktober 2018 Feuerwehrkommando Hunzenschwil–Schafisheim

■ Papiersammlung des MTV Staufen Samstag, 3. November 2018

Wichtig: – Bitte stellen Sie das Papier vor 7.30 Uhr bereit. – Binden Sie das Papier zu kleinen, handlichen Bündeln. – Der Karton muss separat zusammengebunden werden.

Veranstaltungen

Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Gemeindekanzlei Staufen

Projektauflage

Gemeinde: Lenzburg AO / Staufen AO; K249 Strecke: Strassenquerung Schrägweg Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle sowie der Umweltverträglichkeitsbericht liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 5. November bis 4. Dezember 2018, in der Gemeindeverwaltung Staufen und Stadtverwaltung Lenzburg öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG). Aarau, 1. November 2018 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung ■

Neuorganisation Winterdienst

Auf den Winter 18/19 hat der Gemeinderat den Winterdienst klarer strukturiert und die Strassen in Kategorien mit Prioritäten eingeteilt. Er will damit dem Bedürfnis nach Sicherheit einerseits, andererseits aber auch dem schonenden Einsatz von Streusalz und Energie Rechnung tragen. Kategorie 1 (Kantonsstrassen) liegt im Zuständigkeitsbereich des Kantones und wird durch diesen geräumt. Kategorie 2 (grössere Sammelstrassen inkl. der dazugehörenden Trottoirs) und 2+ (Strassen am Staufberg) haben Priorität gegenüber Kategorie 3 (übrige Strassen und Quartierstrassen). Bei Kategorie 2 und 2+ wird eine «Schwarzräumung» angestrebt. Bei Kategorie 3 wird ein reduzierter Winterdienst mit «Weissräumung» umgesetzt. Streusalz wird in der Kategorie 3 nur bei Eisregen oder schwerer Eisglätte eingesetzt. Die Priorität liegt auf der Räumung im Hinblick auf den Berufsverkehr. Der Winterdienst wird von Montag bis Sonntag gewährleistet. Zwischen 23 und 4 Uhr erfolgt generell keine Schneeräumung. Für einen reibungslosen Ablauf des Winterdienstes ist es erforderlich, dass möglichst keine Hindernisse (wie privat parkierte Autos) auf den Strassen abgestellt werden. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für das Verständnis, dass nicht überall gleichzeitig geräumt werden kann, und bittet bei winterlichen Strassenverhältnissen um angepasstes Verhalten. Staufen, 29. Oktober 2018 Gemeinderat Staufen

Rekrutierung 2019

Zur Ergänzung unseres Mannschaftsbestands laden wir Sie ein zur Orientierung und Rekrutierung am: Dienstag, 6. November 2018, 19.00 Uhr Feuerwehrlokal Lenzburg (Niederlenzerstrasse 40, Theoriesaal im 1. Stock) Alle in Lenzburg, Ammerswil und Staufen wohnhaften Frauen und Männer, welche mindestens 18 Jahre alt sind und sich für den Feuerwehrdienst interessieren, melden sich bitte an der Rekrutierung im Feuerwehrlokal. Wir bieten Ihnen eine interessante Grundausbildung im Feuerwehrdienst an. Bei Wunsch und Eignung ist auch eine Weiterbildung als SpezialistIn (Atemschutz, Maschinist, Verkehr, Sanität oder Elektriker) möglich. Feuerwehrkommission

Birnel-Aktion 2018

Die Schweizerische Winterhilfe führt auch dieses Jahr wieder die bekannte Verkaufsaktion für Birnel durch. Das aus Birnen und Äpfeln hergestellte Birnel kann für verschiedene Speisen zum Süssen verwendet werden, ist aber auch ein vorzüglicher Brotaufstrich, Birnel ist ein gutes Produkt der alkoholfreien Obstverwertung. Zusätzlich zum bisherigen rein natürlichen Birnel wird auch Birnel mit der Knospe angeboten. Dabei handelt es sich um ein zertifiziertes Bioprodukt. Der Gemeinderat ist dankbar, dass sich Frau Rosmarie Mosimann wiederum zur Durchführung der Aktion in unserer Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Verkaufspreise Rein natürliches Birnel Dispenser à 250 g Glas à 500 g Glas à 1 kg Kessel à 5 kg Kessel à 12,5 kg

zu zu zu zu zu

Fr. 4.20 Fr. 6.50 Fr. 10.60 Fr. 46.00 Fr. 105.00

Zertifiziertes Birnel mit der Knospe Dispenser à 250 g zu Fr. 4.60 Glas à 500 g zu Fr. 8.00 Glas à 1 kg zu Fr. 12.50 Kessel à 5 kg zu Fr. 56.50 Kessel à 12,5 kg zu Fr. 131.00 Bestellungen sind bis am 15. November 2018 an Frau Rosmarie Mosimann, Gartenweg 7, Schafisheim, Tel. 062 891 72 14, zu richten. Weitere Informationen über Birnel erfahren Sie auf der Homepage www.winterhilfe.ch. Schafisheim, 30. Oktober 2018 Gemeindekanzlei ■

Adventsfenster

Der Elternverein Schafisheim sucht 24 Personen, Familien, Nachbarn, Freunde oder Vereine, die gemeinsam ein Adventsfenster schmücken und weihnachtlich dekorieren möchten. Mitmachen können alle, auch Haushalte, die ihre Ideen bereits einmal dem Dorf gezeigt haben. Mit Ihrer Mithilfe werden auch in diesem Jahr 24 Tage lang die Fenster in Schafisheim strahlen. Für Fragen, Auskünfte und Anmeldung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Anmelden kann man sich bis spätestens 8. November 2018 bei Miryam Tschumper, Telefon 062 891 38 90 oder E-Mail info@elternverein-schafisheim.ch.

Lenzburg Persönlich Sonntag, 4. November 2018 11.00 Uhr im Müllerhaus Gäste: Bettina Spoerri, Leiterin des Aargauer Literaturhauses Fritz Huser, Kunstmaler


Diverses Marktnotiz

Schwierige Zeiten für Heizölbezüger Im namensgebenden Mittelland ist Midland als bedeutender Lieferant von Heizöl, Benzin sowie Diesel tätig. Nach dem Hitzesommer sind die Temperaturen gefallen und es ist höchste Zeit, die Heizöltanks zu füllen. Viele Hausbesitzer mit Ölheizung haben gewartet – in der Hoffnung, dass der Preis sinken würde – und sind nun enttäuscht. Doch es gibt Gründe für die höchsten Preise seit fast sieben Jahren: Der Niedergang der venezolanischen Erdölförderung und die reaktivierten Sanktionen gegenüber dem Iran haben weltweit Versorgungsängste geweckt und den Preis in die Höhe getrieben. Zudem sind die Pegelstände des Rheins, über den ein Grossteil des Öls in die Schweiz gelangt, so tief wie schon lange nicht mehr. Heizöl-Experte Marco Büchli betont denn auch: «Den idealen Zeitpunkt

für die Bestellung zu finden, ist nicht ganz einfach.» Und zur Preisentwicklung in den nächsten Tagen und Wochen: «Es wird von politischen und meteorologischen Faktoren abhängen, wie sich die Preise entwickeln.» Wer sich auf dem Laufenden halten will: Tagespreise werden im Internet laufend aktualisiert, konkrete Offerten gibts unter der Gratis-Telefonnummer 0800 062 062, unter der man auch direkt bestellen kann. Oel-Brack AG Midland – Swiss Quality Oil Rupperswilerstrasse 3, 5502 Hunzenschwil Telefon 062 889 10 30 info@oelbrack.ch, www.midland.ch

Tanklastwagen sind im ganzen Mittelland mit Midland-Heizöl unterwegs.

Marktnotiz

Tage der offenen Tür – Chinesische Medizin 6., 8. und 9. November 2018, jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr (Anmeldung von Vorteil) Profitieren Sie an den Tagen der offenen Tür von einem kostenlosen Wirbelsäulencheck und lernen Sie die sanften Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin näher kennen. Wirbelsäulenerkrankungen sind unangenehm und schmerzhaft. Was tun, wenn nichts mehr hilft? Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) könnte eine Antwort geben. Mit einer individuellen Kombination

aus Akupunktur, Schröpfen, Rücken-, Wirbelsäulenrotations- und Tuina-Massage werden Wirbelsäulenerkrankungen behandelt sowie die Schmerzen gelindert. TCM Zen Tao – Praxis für chinesische Medizin Bahnhofstrasse 36 5600 Lenzburg AG Tel. 062 521 58 72 E-Mail: lenzburg@tcmzentao.ch

Unsere TCMSpezialisten sind von den Krankenkassen im Rahmen der Zusatzversicherung für Komplementäroder Alternativmedizin anerkannt.

TCM-Spezialist Xuezheng Li bei der Abtastung der Wirbelsäule.

Marktnotiz

Tag der offenen Tür in der skinmed Klinik in Lenzburg Die neue, hochmoderne Klinik für Dermatologie und Plastische Chirurgie lädt am Samstag, 3. November, von 10 bis 16 Uhr zur Besichtigung und zum Kennenlernen ein. Auf einer Fläche von rund 1800 Quadratmetern bietet die skinmed Klinik eine einzigartige Kombination aus Behandlungen für Dermatologie und Plastische Chirurgie. Mit den Standorten Aarau und Lenzburg, rund 40 Mitarbeitern und viel Raum für gesunde Haut und ein positives Körpergefühl ist skinmed die grösste Institution dieser Art in der Schweiz: Fünfzehn Sprechzimmer, sechs Räume für Laser-Behandlungen und FaltenUnterspritzungen, zwei therapeutische UVZimmer, vier OP für ambulante Operationen, dazu eine stationäre Abteilung mit zwei OPSälen der Klasse 1, Aufwachraum und vier Einzelzimmern auf Hotel-Niveau, in denen Patienten nach Eingriffen rund um die Uhr

betreut werden. «Wir haben in Aarau und Lenzburg ein einzigartiges Zusammenspiel von klassischer Dermatologie, Dermatochirurgie und plastisch-ästhetischer Chirurgie geschaffen, für täglich bis zu 350 Patienten», so Gründer und Dermatologe Dr. Felix Bertram. Mit dem Tag der offenen Tür in Lenzburg bietet skinmed allen Interessierten Gelegenheit, die moderne Klinik und die renommierten Fachärzte kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen in den Operationsbereich und die Patientenzimmer zu werfen. Die Besucher erfahren mehr über neue, moderne Behandlungsgeräte wie den «Full Body Scan» zur Muttermalkontrolle oder den 3DSimulator in der Plastischen Chirurgie. Die skinmed Klinik am Niederlenzer Kirchweg 2a in Lenzburg steht allen Interessierten am Samstag, 3. November, von 10 bis 16 Uhr offen. Weitere Informationen: www.skinmed.ch Tel. 062 822 81 22


Voranzeige: 22., 23. und 24. November

Metzgete

Ahornweg 9


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 1. November 2018

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INSERATE

«Die Wahrheit braucht dich»: Der Chefbeamte Hans Wahr begrüsst die Besucher im Eingangsbereich vom «Amt für die ganze Wahrheit».

Fotos: Fritz Thut

«Die Farbe der Wahrheit ist grau» Ausstellung Seit Sonntag ist «Fake. Die ganze Wahrheit» für das Publikum offen. In der ersten Stapferhaus-Ausstellung am neuen Ort lernt man Lügen und sich selbst kennen. ■

FRITZ THUT

A

n der Anmeldung erhält man kein Eintrittsticket, sondern einen «Besucherausweis». Und muss gleich noch eine Erklärung unterschreiben: «Hiermit bestätige ich, dass ich mich während des Besuchs im Amt für die ganze Wahrheit verantwortlich fühle.» Für die erste Ausstellung im neuen Dauersitz am Bahnhof Lenzburg, «Fake. Die ganze Wahrheit», hat das Stapferhaus-Team die schwarz ausgekleideten Räume ins «Amt für die ganze Wahrheit» verwandelt. Diese Stelle ist in verschiedene Abteilungen gegliedert und der Besucher wird vom Amtsleiter Hans Wahr begrüsst. Zum Auftakt erfährt das Publikum so, dass es mit der Wahrheit nicht so einfach ist. Was heute wahr ist, ist morgen falsch – und umgekehrt. Eine amtliche Institution ist in einem solch fluiden Umfeld natürlich hoffnungslos überfordert. Hans Wahr hält deshalb in seiner kurzen Einführung auf dem Riesenbildschirm fest, was schon auf dem Bändel des Besucherausweises steht: «Die Wahrheit braucht dich.» An der Presse-Präsentation von «Fake» wurde festgehalten, dass die Wahrheit «nicht schwarz oder weiss» ist:

«Die Farbe der Wahrheit ist grau.» In diesen Graubereich wollen die Ausstellungsmacher und sollen die Besucher etwas Ordnung bringen. Der Umgang mit Lügen, Teil-, Halb- oder Ganzwahrheiten ist ein gesellschaftliches und ein milliardenfaches persönliches Problem. «Wir haben hier das Thema vom aktuell oft benutzten Begriff ‹Fake-News› befreit», unterstreicht Kurator Daniel Tyradellis die generelle Dimension.

Kategorien von Wahrheiten

In diesem Umfeld geht es oft um den Begriff Vertrauen. Und ohne Vertrauen verliert jede Beziehung den nötigen Kitt. An vielen stapferhaus-typisch-interaktiven Stationen können die Besucher sich selbst einschätzen – und neu erkennen. «Die Lüge ist nah bei der Fantasie», sagte Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger bei der Publikumseröffnung am Sonntagmorgen. Die «Zentrale Lügenanlaufstelle» im Amt ist überfordert. Die Besucher müssen bei der Beurteilung helfen: AbuDhabi-Reise, Fussball-Schwalbe, Diesel-Abgas-Angaben, Seitensprung müssen kategorisiert werden; von «lustig» bis «tödlich» reicht die Bandbreite. Laut Lichtensteiger bietet die Ausstellung Stoff für eine Verweilzeit von mindestens fünf Stunden; wie andere Ämter muss man auch hier eventuell mehrmals antraben, um alles zu erfahren. In der «Prüfstelle für Fälschungen und ihr Gegenteil» muss man sich Paul Gauguins Gemälde «Les Pommiers de l’Hermitage» mehrmals anschauen. Ist das 6,4 Millionen Franken teure Werk echt? Oder doch ein Fake?

Zufrieden, dass es im Neubau losgeht: Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger in der Anmeldung vom «Amt für die ganze Wahrheit».

Wie sieht die Zukunft der E-Mobilität aus? Energie-Apéro Eine weitere Saison der Veranstaltungsreihe Energie-Apéro Aargau hat auch in Lenzburg begonnen. Die Gäste im Gemeindesaal am Metzgplatz durften den spannenden Ausführungen und unterschiedlichen Aspekten zum Thema E-Mobilität folgen. Als Referenten agierten Daniel Bärtsch von Siemens Mobility sowie Gil Georges von der ETH Zürich. Begrüsst wurden die rund 75 Besucher sowie die beiden Referenten von Gastgeber René Trost, Geschäftsführer-Stellvertreter der SWL Energie AG. Der erste Referent Daniel Bärtsch, Head of Intelligent Traffic Systems und Rail Electrification bei Siemens Mobility, setzte den Schwerpunkt auf E-Mobilität als Pfeiler der «Mobilität 4.0»; diese umfasse alles, betonte er, den Verkehr auf Wasser, Schiene, Luft und Strasse. Für Bärtsch steht die Automobilindustrie vor grossen Herausforderungen. Das künftige Auto ist ein Informationssystem, das nicht nur den Automechaniker zum Informatiker wandelt. Alles wird mit allem vernetzt sein. Dazu brauche es weltweite Standards, damit beispielsweise die Sicherheit gewährleistet ist und alles miteinander «kommunizieren» kann. Neue Mitspieler mit neuen Angeboten wie Sharing, Car-Pooling oder spezialisierte Taxi-Services werden auf den Markt drängen. Wie grün E-Mobilität sei, hängt für Bärtsch vor allem vom Strommix ab. Die grossen Herausforderungen sind die Batterien und deren Gewicht, Ladetechnologie und Preis, während die Erfolgsfaktoren vom Ladesäulennetz, Preis, Auswahl, Reichweite und so weiter abhängen. Für die Zukunft des Verkehrs sieht Bärtsch einen Mix aus Car-Sharing, Pooling, neuen Mietformen sowie Automation.

Vernetzte Wirtschaftskreise

Von «lustig» bis «tödlich»: Die Lügen werden kategorisiert und schubladisiert.

Echt? «Les Pommiers de l’Hermitage» von Paul Gauguin, Wert 6,4 Millionen Franken.

INSERATE Ziegeleiweg 3 | 5600 Lenzburg 062 888 77 20 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 09.30 – 12.00 | 15.00 – 18.30 Uhr Samstag: 9.30 – 15.00 Uhr

Aktuell im November • Zarter Nüsslisalat • Fruchtiger Süssmost • Alp-Raclette-Käse von unseren Alpkühen • Süssgebäck aus der Hausbäckerei • Neue, herbstliche Joghurtaromen • Gedörrte Birnenringli • Chemineeholz-Körbe • Wäscheklammerbeutel und -säcke • Restaurierte WISA-GLORIA-Artikel ... und vieles mehr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Besuchen Sie unseren Onlineshop auf www.ag.ch/jva

Gil Georges, Leiter Energiesysteme LAV am Institut für Energietechnik der ETH Zürich, stellte die Mobilität als Chance und Herausforderung für die Energiewirtschaft ins Zentrum, denn die Mobilität ist heute der grösste Energiekonsument und Kohlendioxid-Emittent. Wo sieht Georges Lösungen? In der Fahrzeugtechnik sowie der Substitution der Energieträger. Die Tücke darin liegt im Energiesystem von heute. Das Nachhaltigkeitsthema rund um die Mobilität wird in den Energiesektor gedrängt. Zwei Wirtschaftskreise werden plötzlich vernetzt. Georges macht aber auch auf den Frachtverkehr aufmerksam, wo man von Energiemengen spricht, mit denen man heute im Mobilitätsbereich noch nicht umgehen kann. Sein Fazit lautet, dass E-Mobilität nur ein Teil der Gleichung ist und die Kohlendioxid-Frage nur eine von vielen. Beim anschliessenden Apéro hatten die Gäste Zeit, darüber zu philosophieren, welches die weiteren Teile dieser Gleichung sein könnten. (bmau) ■

Mehr Infos: www.lav.ethz.ch oder www.sccer-mobility.ch. Weitere Daten: www.energieaperos-ag.ch.


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Donnerstag, 1. November 2018

STELLEN / IMMOBILIEN / DIVERSES

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Der «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und «Der Seetaler/Der Lindenberg» berichten einmal wöchentlich über die lokalen Begebenheiten in der Region Lenzburg. Als amtliches Publikationsorgan generieren sie eine hundertprozentige Abdeckung aller 28 Gemeinden. Wir suchen – mit Arbeitsort in Lenzburg – per 1. März 2019 oder nach Vereinbarung einen

Redaktor 60% (w/m) Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen in und um Lenzburg sowie im Seetal ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den relevanten Ansprechpartnern und dem Netz der freien Mitarbeitenden. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in der Region. Sie haben die Fähigkeit, Themen lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in einem spannenden Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und ab und zu an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.chmedia.ch/ karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Fritz Thut, Redaktionsleiter, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 58 12. Weitere Informationen finden Sie unter www.chmedia.ch

Verschiedenes Veranstaltungen

Gesucht Nachhilfe/Coaching in Lenzburg mit Erfahrung für 9.Klasse in Mathematik, Englisch, Französisch. Anfragen an info@freepowermedia.com oder Whatsapp/SMS an 079 798 17 74

Vermieten


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

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Stadt Lenzburg

Donnerstag, 1. November 2018

Fritteuse, Akku und Fensterrettung Feuerwehr Am vergangenen Samstag fand die Hauptübung der Regio Feuerwehr Lenzburg unter der Leitung von Kommandant Roger Strebel statt. Trotz strömendem Regen waren zahlreiche Besucher anwesend. ■

Beförderungen Soldat Philippe Engel zum Gefreiten, Soldat Daniel Eugster zum Gefreiten, Gefreiter Stefan Bucher zum Korporal, Gefreiter Thomas Kieser zum Korporal, Gefreiter Marco Schmidli zum Korporal, Gefreite Rosita Wanzenried zum Korporal, Korporal Adrian Ryser zum Wachtmeister, Korporal Patrick Stocker zum Wachtmeister, Korporal Patrick Dobler zum Wachtmeister und Chef-Stellvertreter der Elektrogruppe, Leutnant Marcel Gloor zum Oberleutnant, Leutnant Sven Gloor zum Oberleutnant, Oberleutnant Marcel Willi zum Kommandant-Stellvertreter 1 und Mitglied der Feuerwehrkommission sowie die Ernennung von Oberleutnant Markus Feichtinger zum Chef des Ausbildungszuges und die Ernennung von Oberleutnant Martin Bolliger zum Stabsoffizier. (lba)

A

uf verschiedenen Posten demonstrierte die Regio Feuerwehr Lenzburg auf dem Areal des Schulhauses Angelrain ihr Können. So konnte etwa der Einsatz in mehreren Stockwerken Höhe durch das Fenster oder mit der Autodrehleiter in luftiger Höhe bestaunt werden. Ebenso wurde eine Rettung aus einem Unfallfahrzeug demonstriert.

Ein gigantischer Rauchpilz

Wie kommt man raus? Rettung bei Unfall mit einem Personenwagen. tops und elektrischen Autos verbaut. Sie werden vor allem wegen ihrer hohen Energiedichte geschätzt. Durch einen Hammerschlag wird der Lithiumionen-Akku gezielt beschädigt, was einen Kurzschluss verursacht. Dadurch überhitzt der Akku unter zuerst langsamer Rauchentwicklung, bis er schliesslich spektakulär verbrennt. Dabei entsteht ein Funken sprühendes Feuer, wie bei einem 1.-August-Vulkan, das mit einer extremen Rauchentwicklung verbunden ist.

122 Einsätze mit 2667 Stunden

Für die kleinen Gäste gab es ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem mit klei-

Fotos. Andreas Walker

nen Wasserspritzen Tennisbälle durch ein Labyrinth befördert werden mussten. Ebenfalls grossen Anklang fand ein Zelt, das mit Party-Rauch gefüllt war. Dort konnten die Besucher mit Atemschutzmasken und einer Wärmebildkamera hautnah erleben, wie es ist, sich in dichtem Rauch zu bewegen. Nach der Hauptübung fand ein Nachtessen im Alten Gemeindesaal statt, wobei Kommandant Roger Strebel seinen Leuten für den Einsatz dankte und einigen zur Beförderung gratulieren konnte. Im Rückblick auf das Jahr 2018 kann die Regio Feuerwehr Lenzburg auf 122 Einsätze mit total 2667 geleisteten Stunden zurückblicken.

Von der Prozession zur Parodie Brauchtum Der Joggeliumzug, die älteste Tradition im Städtchen, wird von den Lenzburger Schützen seit 554 Jahren getreulich zelebriert. ■

lung mit einer vaterländischen Geschichtslektion, die Hosenmannen (heuer wie einst unter sich) schilderten launig vom Stuhl, wie sie zum Stoff kamen, Vater und Tochter Glarner die dramatischen Pistolen-Duelle en famille, die höchste Lenzburgerin, Einwohnerratspräsidentin Brigitte Vogel, lobte die Kameraden für die Integration von Neuzuzügern wie sie.

HEINER HALDER

J

ust neu justiert, schlägt das Rathausglöckchen die Geisterstunde noch zur Sommerzeit. Der runde Mond versteckt sich hinter den Wolken und zieht den Nebelvorhang. Im Nachtschatten schleichen weiss vermummte Gestalten vom Hinterhof des «Ochsens» in die verdunkelten Gassen. Der Joggeliumzug bricht auf zur Prozession. Allerdings haben sich im Laufe der Jahrhunderte die Rahmenbedingungen verändert. Galt der «Chrüzgang» der gemeinnützigen Bruderschaft einst dem Heiligen St. Wolfgang zu seinem Altar auf dem Staufberg, mutierte die Prozession nach der Reformation mählich zur Parodie. Die Entschlüsselung von Litanei und Versen führt zum Kern des weitherum einmaligen Lenzburger INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch

INSERATE

Wer steigt höher

ANDREAS WALKER

Auf besonders eindrückliche Weise wurde vorgeführt, was passiert, wenn Wasser in brennendes Öl gegossen wird. Will man zum Beispiel brennendes Öl in einer Fritteuse mit Wasser löschen, erreicht man genau das Gegenteil. Da das Öl einen viel höheren Siedepunkt als Wasser hat, verdampft das Wasser schlagartig und der entstehende Wasserdampf produziert viele kleine Öltröpfchen, die sich mit Luft vermischen und ein extrem gut brennbares Gemisch erzeugen. Das Ergebnis ist eine mehrere Meter hohe Stichflamme mit anschliessendem gigantischem Rauchpilz. Ein anderes Experiment zeigte, was mit einem Lithiumionen-Akku passieren kann, wenn er mechanisch beschädigt wird. Lithiumionen-Batterien sind milliardenfach in Smartphones, Lap-

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In Leintücher verpackt

Zum 554. Mal: Joggeliumzug der Lenzburger Schützen in der Altstadt. Foto: mcb Brauches. Tatsache ist, dass anno 1525 gegen die Kirchensteuern revoltiert, der Altar verscheitet und die Bruderschaft bald aufgelöst wurde. Was blieb, ist das Absenden der Schützen nach der Saison, wo in froher Runde getafelt, getrunken und geredet wird und Preise verteilt werden. So auch am letzten goldenen Herbstabend. Präsidentin Madeleine Cathérine Baumann eröffnete die Versamm-

Zur vorgerückten Stunde formierten sich rund 50 in Leintücher verpackte Mitläufer hinter dem Rädelsführer mit weit schwingender Laterne, es folgen der Fahnenschwinger, die Schellenbuben, die Vorsänger und der Tross mit schlurfenden Schritten schwankend auf dem Stadtrundgang: «Hudi hudi ha Halleluja!» tönts traurig-schaurig durch die Gassen. Nachtschwärmer geniessen Grusel und Gänsehaut. Solange es noch Schützen gibt, Leintücher, Hotschgufen und Stoffservietten, wird der Brauch weiterleben, ist Stadtrat Martin Steinmann zuversichtlich und kündigt für nächstes Jahr den 555. «Joggeli» an. Halleluja!

STADTRATSNOTIZEN Bau- und Stadtbildkommission

Rücktritte Stephan Weber und Alessandro Savioni haben ihren Rücktritt aus der Bau- und Stadtbildkommission erklärt. Stephan Weber gehörte der Kommission seit dem 1. Januar 2018 an und begründet seinen Rücktritt mit seiner gleichzeitigen Zugehörigkeit zur Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Einwohnerrats. Alessandro Savioni gehörte seit dem 1. Januar 2005 der Stadtbildkommission an und präsidierte diese vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2017. Seit der Zusammenlegung der Baukommission mit der Stadtbildkommission gehörte er der neugebildeten Bau- und Stadtbildkommission an. Sein Rücktritt erfolgt aufgrund des bevorstehenden Wegzugs. (ssl)

Bushalte-Unterstände

Demonstration: Rettung aus einem Gebäude mit Einstieg durch das Fenster.

Baubewilligung Der Stadtrat erteilte der Einwohnergemeinde Lenzburg, genauer dem Stadtbauamt Lenzburg, die Baubewilligung mit Auflagen für zwei Bushalte-Unterstände an der Ringstrasse West (Abschnitt zwischen Zeughausund Dragonerstrasse). (ssl)

Mit einem Lauf für Unicef sammeln Jugendarbeit Eine Gruppe Jugendlicher organisiert übermorgen Samstag in Lenzburg einen Sponsorenlauf. Der Erlös soll vollumfänglich dem Kinderhilfswerk Unicef zukommen. Eine Gruppe Jugendlicher aus Lenzburg äusserte den Wunsch, Kinder und Jugendliche, welche in prekären Verhältnissen aufwachsen, zu unterstützen. «Mir geht es ja gut. Ich will denen helfen, die es mehr brauchen als ich», begründet Simone Ferrara, der 14-jährige Initiator des Projekts, sein Engagement. Unterstützt werden die Jugendlichen von der Jugendarbeit Lenzburg. Gemeinsam wurde die Idee eines Sponsorenlaufs und dem zusätzlichen Verkauf von Kuchen und Getränken konkretisiert. Am Samstag, 3. November, ab 14 Uhr findet der Lauf beim Tommasini Lenzburg statt. Vor Ort sorgen ein Kuchenbüffet und unterschiedliche warme und kalte Getränke für das leibliche Wohl. Sämtliche Einnahmen aus dem Sponsorenlauf und der Verpflegung kommen vollumfänglich dem Kinderhilfswerk Unicef zugute.

Will denen helfen, die es nötig haben: Simone Ferrara hat den Sponsorenlauf zugunsten der Unicef initiiert. Foto: zvg Simone Ferrara und sein Team freuen sich über zahlreiche Besucher und Läufer, welche dieses tolle Projekt unterstützen. Sei es in Form eines Sponsorings für die Läufer, einer pauschalen Spende oder mit dem Genuss eines Stücks Kuchen vor Ort. (eze)

Eine Vielfalt von Nomadenmöbeln Schreinerlehrlinge In den vergangenen Wochen entstanden durch die Berufslernenden im Schreinergewerbe 55 Unikate zum Thema «Nomadenmöbel» Die Ausstellung an der Berufsschule Lenzburg dauert bis Sonntag. Mit der Themenbekanntgabe im Frühjahr begann für die Teilnehmenden im zweiten Ausbildungsjahr, welche die mit einigen Kriterien behafteten Arbeiten am 19. Oktober einzureichen hatten, eine intensive Zeit im beruflichen Werdegang. Zum Grossteil entstanden die vielfältigen Arbeiten in der Freizeit und während der Ferien. Einsatz, Leistungswille und viele Freizeitstunden führten zum sichtbaren Erfolg. Die Jurys aus Schreinermeistern, Schreinern, Gestaltern, Auszubildenden des vierten Lehrjahres

und Konsumenten hatten bei der Bewertung der Objekte zum Thema «Nomadenmöbel» eine anspruchsvolle Arbeit zu bewältigen. Von den 55 eingereichten Arbeiten wurden 6 mit dem 1. Rang belohnt. Mit dem 2. Rang wurden 24 Arbeiten bedacht und 25 belegten den 3. Platz. Sonderpreise wurden für die beste Werkzeichnung und die beste Dokumentation abgegeben. In der Eingangshalle A der Berufsschule Lenzburg können die Arbeiten bis zum 4. November besichtigt werden. Die Ausstellung ist bis Freitag von 14 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr offen. Die Besucher können ihren Favoriten bestimmen. Dem Sieger der Publikumsjury winkt ebenfalls ein Sonderpreis. (pgr)


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Kirchenzettel

Donnerstag, 1. November 2018

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 3. bis 9. November 2018: Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 2. November 2018 6.45–7.15 Uhr, Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 4. November 2018 10 Uhr Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: Matthäus 5, 1–11 Lieder: 50 / 32 / 314 / 676 / 349 Musik: Matthias Kümin, Trompete und Andreas Jud, Orgel Kollekte: Reformationskollekte (Prot. Solidarität Schweiz) – kant. mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Verabschiedungsapéro eingeladen. Montag, 5. November 2018 6.15 – 6.45 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Dienstag, 6. November 2018 12 Uhr Seniorenessen im Kirchgemeindehaus

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Hendschiken

Samstag, 3. November2018 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 4. November 2018 10 Uhr Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfr. Martin Domann Predigttext: Galater 5, 1–6 Lieder: 566 / 32 / 663 / 248 Musik: Flötengruppe Hendschiken Leitung Monika Zobrist, und Dora Plüss, Orgel Kollekte: Reformationskollekte (Prot. Solidarität Schweiz) – kant.

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Kirchenpflege: Brigitta Bölsterli-Niederer, bisher Anita Berger, bisher Monika Bachmann, bisher Rolf Bohnenblust, bisher Maria Bühlmann-Della Vecchia, bisher Stefan Denk, neu Als Präsidentin stellt sich Anita Berger zur Verfügung. Vertretung in die Synode der Landeskirche: Francis Kuhlen, bisher Beat Stutz, bisher Thomas Huser, bisher Bernard Glässel, neu Yvonne Rodel-Wespi, neu Als Pastoralraumpfarrer stellt sich zur Wiederwahl: Wählbar in die Kirchenpflege und Synode sind alle Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Lenzburg und somit alle römischkatholischen Mitchristen, die das 16. Altersjahr zurückgelegt haben und Schweizer Bürgerinnen und Bürger sind resp. die Niederlassungs- oder die Jahresaufenthaltsbewilligung besitzen und in der Kirchgemeinde Lenzburg wohnen. Das Wahlbüro

Ref. Kirchgemeinde Birr

Freitag, 2. November 2018 14.00 Trauertreff, Pfrundhaus Samstag, 3. November 2018 9.00 Frauezmorge, «Ermutigt leben» Referentin: Rebekka Gloor Sonntag, 4. November 2018 9.30 Sonntagsschule in Scherz 10.10 Reformations-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. J. Luchsinger, anschl. 11.11 Montag, 5. November 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus

Dienstag, 6. November 2018 10 Uhr Hl. Messe im Alterszentrum

19.30 Gemeindegebet

14.00 Kleiderkarussell

Dienstag, 6. November 2018 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee 18.00 Uhr «Sing- & Spirit»-Jugendgottesdienst

Donnerstag, 8. November 2018 9.00 Kleiderkarussell 10.00 Andacht Haus Eigenamt Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 4. November Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, Pfr. U. Bauer Gal 5, 1–6 Reformationskollekte (kant.) www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Seon

Sonntag, 4. November 2018 Postauto nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Reformationssonntag mit Abendmahl Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Johanna Bossert (Orgel) und Ursula Rechsteiner (Trompete) Kantonalkollekte: Reformationskollekte anschliessend Apéro Dienstag, 6. November 2018 Kaffee-Treff 14.00–16.00 Uhr in der Remise, Ammerswil

Einladung Kirchgemeindeversammlung Dienstag, 27. November 2018 20.00 Uhr im Ökumeneraum Dottikon Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 24. Juni 2018 3. Voranschlag 2019 und Bewilligung der erforderlichen Steuern 4. Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission 5. Informationen der Kirchenpflege 6. Informationen aus der Synode 7. Verschiedenes Alle stimmberechtigten Mitglieder unserer Kirchgemeinde sind zu dieser Versammlung recht herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Versammlung wird ein kleiner Imbiss serviert. Für die Kirchenpflege Denis Labhart, Präsident

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 4. bis 10. November: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Samstag 3. November 9.30–11.00 Möriken, Mitsing-Projekt mit Tabea Plattner, Probe in der Kirche Sonntag 4. November 10.00 Möriken, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl «Das Evangelium der Freiheit – und die Frage nach dem Verhältnis zwischen Kirche und Politik» Pfr. Martin Kuse Musik: Christina Ischi

Freitag, 2. November 2018 18.30 Segensfeier mit den Erstklässlern Samstag, 3. November 2018 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 4. November 2018 9.45 Wortgottesfeier, Totengedenken

Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos.

Erinnerungen sind die kleinen Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Montag 5. November 19.30–21.00 Möriken, Mitsing-Projekt mit Tabea Plattner, Probe in der Kirche

HERZLICHEN DANK an alle, die zusammen mit uns in der reformierten Kirche Möriken Abschied genommen haben von unserem lieben

Reto Sigel-Bächtold Herrn Pfarrer Martin Kuse für den persönlichen Abschiedsgottesdienst Dr. F. Riniker und Frau Anne Oberle für die medizinische Betreuung dem ganzen Team der Palliativstation Nord, Zofingen, für die liebevolle Pflege während den letzten Wochen der Männerriege für den letzten Fahnengruss für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben für einen Händedruck, eine stille Umarmung für die grosszügigen Spenden zugunsten der Palliativstation, Zofingen allen, die Reto während seinem Leben in Freundschaft begegnet sind und ihn begleitet haben Wildegg, im Oktober 2018

Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30

Donnerstag, 1. November 2018 9.00 Kleiderkarussell

9.35 Wopfi-Singen Gruppe 2

Sonntag, 4. November 2018 11.00 Uhr Heilige Messe mit Totengedenken

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil

Birr/Lupfig

Sonntag, 4. November 2018 9.30 Uhr Feierliches Amt

Wildegg

Der Lindenberg

Wahlen 2018

Mittwoch, 7. November 2018 9.00 Wopfi-Singen Gruppe 1

Donnerstag, 8. November 2018 9.00 Uhr Hl. Messe

Am 25. November 2018 werden die Gesamterneuerungswahlen für die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Lenzburg durchgeführt. Folgende Kandidierende stellen sich für die Amtsperiode 2019 bis 2022 zur Verfügung:

Samstag, 3. November 2018 17.15 Uhr Hl. Messe mit Totengedenken

Mittwoch, 7. November 2018 10 Uhr Fiire mit de Chline

Der Seetaler

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Lenzburg

Pfr. Roland Häfliger

Mittwoch, 7. November 2018 10 Uhr Fiire mit de Chline in der katholischen Kirche

Die Trauerfamilie

Donnerstag 8. November 14.30 Alterszentrum Wildegg, ökum. Totengedenkfeier, Pfr. Martin Kuse www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 4. November Abendmahlsgottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfr. Claudius Jäggi Thema: Reformation und Wahrheit Predigttext: «Hier stehe ich und kann nicht anders!» Lektor: Bram van Egmond Musik: Margrita Sarbach (Gesang) und Fabian Sarbach (Orgel) Kollekte: Prot. Solidarität Schweiz Anschliessend Chelekaffi Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Samstag um 18 Uhr bei Pfr. Claudius Jäggi (Tel. 062 891 30 32). Mittwoch, 7. November 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Kirchenzettel Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Freitag, 2. November 18.30 Zündschnur Samstag, 3. November 14.00 Jungschar beim KGH

In Achtung und Liebe nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Opa und Uropa

Hans König-Höfle 20. Februar 1928 – 24. Oktober 2018 Nach einem erfüllten Leben konntest Du friedlich einschlafen. Dein Dasein war geprägt von Fürsorge und Hingabe für Deine Familie. Wir sind traurig, lassen Dich aber los mit grosser Dankbarkeit für alles, was Du für uns getan hast. Menschen, die wir lieben, gehen nie wirklich von uns, sie bleiben in unserem Herzen.

In liebevoller Erinnerung: Eveline und Bruno Stadelmann-König René König und Nelly Honauer Heinz König und Ruth Seiler Irene und Hanspeter Brunner-König Melanie und Gianni Crudele-Stadelmann mit Nico und Alessio Raphael und Simona König-Rufli mit Nevio und Lia Swen und Nathalie König-Rapp mit Jordi Domenic und Corinne Brunner-Halter Joel Brunner und Petra Wiget Bernadette König und Andy Meier Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man das Alters- und Pflegeheim Erlenhaus in Engelberg, Sparkasse Schwyz, IBAN CH69 0663 37402132 6783 0. Traueradresse: Eveline Stadelmann-König, Waldmatt 20, 6024 Hildisrieden

Sonntag, 4. November 11.00 Elfi-Praise im KGH Familienfreundlicher Gottesdienst mit Anbetungszeit, Soap, kurzem Input und anschliessendem Mittagessen (Teilete) Thema: Jesus sagt: Ich bin der Weinstock Kollekte: Protestantische Solidarität Kinderhüte während des Gottesdienstes Montag, 5. November 19.00 Gospel Singen im KGH www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen

Donnerstag, 1. November 2018

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 4. November 2018 9.45 Uhr Gottesdienst zum Reformationssonntag in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus «Er-neuerung» Abendmahl Mitwirkung der Band

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Freitag, 2. November 2018 19 Uhr: «Sehnsucht nach mehr - christliche Basics» - die vier Abende finden nicht statt. Sonntag, 4. November 2018 19 Uhr: Taizé-Feier Musik: Peter Rothmeier, E-Piano und Reto Zimmerli, Cello Leitung: Pfarrerin Christine Frideric

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen

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Ref. Kirchgemeinde Staufberg Schafisheim Donnerstag, 8. November 2018 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 2. November 2018 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 3. November 2018 9.30 Uhr Probe des Reformations-SonntagChors im Zopfhuus: Sängerinnen und Sänger, sowie Instrumentalisten jeder Art sind herzlich willkommen. Sonntag, 4. November 2018 10.00 Uhr Gottesdienst am ReformationsSonntag in der Kirche mit Chor und Taufen von Liliane Maria Stierli + Beat Furter Pfr. Astrid Köning, anschliessend Kirchenkaffee Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus.

Freitag, 2. November 2018 8.30 Rosenkranzgebet

Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Othmarsingen

Donnerstag, 8. November 2018 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus

9.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey anschl. Chilekafi

Einladung zur ordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Donnerstag, 15. November 2018, 19.00 Uhr im Kirchgemeindehaus

Hinweis: Am Sonntag, 25. Nov. 2018 finden die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2019–2022 der Kirchgemeinde Staufberg statt. Gewählt werden: Kirchenpflege, Pfarrpersonen und Synodale.

Samstag, 3. November 2018 9.00 erste Probe der neuen Minis 18.30 Eucharistiefeier mit Chorherr Richard Strassmann in der Kapelle Seengen Sonntag, 4. November 2018 10.00 Eucharistiefeier mit Chorherr Richard Strassmann in der Pfarrkirche Montag, 5. November 2018 16.30 Religionsunterricht der Klasse 4b mit Claudia Rohr, im UG der Kirche Mittwoch, 6. November 2018 13.10 Religionsunterricht der 7. Klasse Besuch der Ausstellung FAKE in Lenzburg mit Claudia Rohr und Dorothea Wey Donnerstag, 7. November 2018 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Pfarreibruderklaus.ch pfarreibruderklaus.ch

Kath. Kirchgemeinde Bettwil Donnerstag, 1. November 10.00 Eucharistiefeier und Totengedenkfeier mit anschliessendem Friedhofbesuch und Spiel der Musikgesellschaft Kollekte: Hospiz Brugg Sonntag, 4. November 31. Sonntag im Jahreskreis 9.30 Eucharistiefeier–Jodelmesse Kollekte: Kirchenbauhilfe Bistum Es singen: Doris Langensand und Thomas Frey Montag, 5. November 20.00 Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 4. November Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl 10.00 Uhr Kirche Egliswil Pfarrer Hans Maurer

Traktanden: 1. Begrüssung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Mittwoch, 27. Juni 2018 4. Fünfjahres-Finanzplan 5. Veränderungen im Umfang von Arbeitsstellen 6. Voranschlag 2019 7. Wahl der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2019–2022 8. Abstimmungen über Nachtglockenschläge / Informationen zur Läutordnung der Kirche Othmarsingen 9. Verschiedenes, anschl. Apéro Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung (je das Beschluss- und das ausführliche Protokoll) vom Mittwoch, 27. Juni 2018, sowie der Voranschlag 2019 und die Details zum Fünfjahres-Finanzplan liegen vom Donnerstag, 1. November 2018, bis Donnerstag, 15. November 2018, jeweils von Montag bis Freitag zwischen 14.00 und 16.00 Uhr im Kirchgemeindehaus zur Einsicht auf. Bitte melden Sie sich mindestens 24 Stunden vorher telefonisch an (Tel. 062 896 11 74). Sofern je-mand eine Einsicht zu einem anderen Zeitpunkt wünscht, so bitten wir, uns zu kontaktieren und einen Termin zu vereinbaren (Tel. 062 896 11 74). Stimm- und wahlberechtigt in den Angelegenheiten unserer Kirchgemeinde sind die schweizerischen und ausländischen Kirchgemeindemitglieder, welche das 16. Altersjahr zurückgelegt haben und nicht wegen dauernder Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden. Das Stimm- und Wahlrecht wird in der Kirchgemeinde ausgeübt, der das Mitglied aufgrund seines Wohnsitzes angehört und in dessen Stimmregister es eingetragen ist. Wir heissen Stimmberechtigte und Gäste zur Kirchgemeindeversammlung recht herzlich willkommen. Die Kirchenpflege

Dienstag, 6. November Zischtig Zmorge 9.00 Uhr Kirchgemeindehaus Mittwoch, 7. November Laudes 7.00 Uhr Kirche Seengen Pensionierten-Treff 14.00 Uhr Gemeindesaal Egliswil «Fiire mit de Chline» Thema: Jesus und der Sturm 17.00 Uhr Kirche Seengen anschliessend Zopf und Sirup www.kirche-seengen.ch

Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 4. November 10.00 Uhr: Familiengottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl Pfr. Jürgen Will und SD Matthias Fässler Mitwirkung 4. Klasse Religionsunterricht Thema: « Wie unsere 4.-Klässer die Kirche reformieren würden» Reformationskollekte: Protestantische Solidarität Schweiz: Renovation ref. Kirche Crans-Montana CHINDERCHILE Anschliessend Kirchenkaffee Montag, 5. November 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Gospelprojekt-Chorprobe Dienstag, 6. November 7.00 Uhr: Frühgebet 9.00 Uhr: Frauenzmorge im KGH Erfahrungsbericht von Delf Bucher zum Thema: «Das Leben als Christen im Nordirak». Mittwoch, 7. November 13.30 Uhr: Probe Gospelkids 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Donnerstag, 8. November 9.00 Uhr: Wochengebet www.ref-kirche-seon.ch

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

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Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken Donnerstag, 1. November Allerheiligen 17.30 Totengedenkfeier ca. 18.15 Rosenkranz für den Frieden Sonntag, 4. November 31. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Donnerstag, 8. November 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier, Jahresgedächtnis für Walter und Marie Gürber-Wyss, gest. Jahrzeit für Paul und Maria Peter-Semadeni anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil

Samstag, 3. November 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Dreissigster für Alice Decet-Martinelli Sonntag, 4. November 11.00 Tauffeier Mittwoch, 7. November 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Marktnotiz

Besuchen Sie unseren öffentlichen Vortrag von Dr. med. Timo Grün am Do, 15. Nov. 2018 «Störungen der männlichen Sexualfunktion als Hinweis auf ernstzunehmende Erkrankungen von Herz und Prostata» Welcher Mann kennt sie nicht? Bleibende oder vorübergehende Schwierigkeiten mit der Potenz. Oft sind die Ursachen banal. Aber eine genauere Untersuchung kann sich lohnen. Denn in einigen Fällen sind die Potenzprobleme nur ein frühes Zeichen für teilweise lebensbedrohliche Erkrankungen. Hierzu gehören auch Erkrankungen der Herzkranzgefässe mit deutlich erhöhtem Herzinfarktrisiko, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Erkrankungen der Prostata. Beim Vortrag erwartet Sie ein Streifzug durch die Hintergründe von Erektionsproblemen, deren Diagnostik und Therapie. Sie werden verstehen, warum es sich lohnt, dieses Thema, welches vielen Männern unangenehm ist, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dr. med. Timo Grün, Facharzt für Urologie, informiert und klärt professionell über diesen Themenbereich auf. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. November 2018, um 19.30 Uhr im Saal des Asana Spitals Menziken statt. Im Anschluss an den Vortrag sind Sie alle herzlich zu Kaffee und Kuchen in der Cafeteria eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Publireportage

Unterhaltungselektronik Fachtage 2018 bei Müller + Spring AG Dienstag, 6 November, bis Samstag 10. November 2018 Heute sehen, was morgen kommt! An den diesjährigen Fachhandelstagen bei Müller + Spring AG werden die neusten Entwicklungen aus der Unterhaltungselektronik präsentiert: von Portable Radio, dem aktuellsten OLED-TV bis zur HighEnd-Anlage. Der Kunde hat die Möglichkeit, sich unverbindlich und ohne Verkaufsverpflichtung zu orientieren. Einige Highlights der Fachtage:

Als erstes Geschäft in der Schweiz präsentiert Müller + Spring den neuen Magnetostat-Lautsprecher MLS 3 von Piega. Die neue Lautsprecherserie Sonetto von Sonus faber stehen zum Probehören bereit. Cambridge Edge sind die neuen Referenz-Geräte von Cambridge, die soeben eingetroffen sind. Der neue Klasse-A-Vollverstärker von Accuphase E 650 sowie der neue High-EndVerstärker von McIntosh MA 8900 sind weitere Neuheiten. Der neue OLED-Fernseher von Philips mit eingebautem Bowers & Wilkins Soundsystem erzeugt ein hervorragendes Klangerlebnis. Diese und viele weitere Neuheiten finden Sie an den Fachtagen bei Müller + Spring AG in Brugg.

Sondervorführungen jeweils 19 bis 21 Uhr Dienstag, 6. November 2018

Die neue Lautsprecherserie R von KEF. Herr

Alexander Fischer von KEF präsentiert die neuste Technologie der R Serie. Das einzige was nicht neu ist, ist der Name KEF. Die Lautsprecher werden mit den neuen Verstärkern von ARCAM betrieben

samte Lagersortiment mit 25 000 Bild- und Tonträgern 12 % Zusatzrabatt. Auf alle während der Fachtage gekauften oder bestellten Geräte gibts je nach Marke einen Fachtagerabatt.

Mittwoch, 7. November 2018

Getränkebar

Hören Sie den Unterschied – lassen Sie Sich überraschen! Herr Keith Martin, Gründer von ISOTEK, erklärt und demonstriert, dass die Stromversorgung einen grossen Einfluss auf die Musikqualität hat.

Donnerstag, 8. November 2018

Aurender Musikserver und Streamer. Herr Enzo Nolli von der Generalvertretung präsentiert Ihnen den vielleicht besten Musikserver der Welt. Hören Sie, dass es bei digitalen Abspielgeräten klangliche Unterschiede gibt.

Freitag, 9. November 2018

Bowers & Wilkins Subwoofer im Zusammenspiel mit den Lautsprechern aus der 800er-D3-Serie. Herr Fritz Fabig von der B&W Group erklärt, wie der Klang mit einem passenden, genau abgestimmten Subwoofer noch verbessert werden kann.

Sonderaktionen während der Fachtage

Nach all den interessanten Neuheitenerlebnissen ist eine Pause angesagt. Geniessen Sie an der Getränkebar einen Drink oder kleine Köstlichkeiten

Neu: hifioutlet.ch, Unterhaltungselektronik einfach günstiger

Hifioutlet.ch ist der neue Aktionsshop von Müller + Spring in Zusammenarbeit mit Schweizer Generalvertretungen. Hier finden Sie: Aktionen, Sonderangebote, Ausstellgeräte und Auslaufmodelle zu stark reduzierten Preisen. Das Sortiment wird laufend ausgebaut.

Öffnungszeiten während der Fachtage

9–20 Uhr (Workshops bis ca. 21 Uhr) Das Verkaufsteam von Müller + Spring freut sich auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen

Auf 250 verschiedenen TV- und Audiogeräte gibt es 30–60 % Sonderrabatt. Übersicht: www.mueller-spring.ch). In der CD/ DVD-Abteilung erhalten Sie auf das ge-

Müller + Spring AG Hauptstrasse 8 5200 Brugg

www.mueller-spring.ch

«s’gmüetliche Fäscht»

bei Möbel-Kindler-AG in Schinznach-Dorf Sie sind -lich eingeladen bei Möbel-Kindler-AG in Schinznach-Dorf vom Donnerstag bis Sonntag, 8. – 11. November 2018 (Industrie Dägerfeld). Schaffen Sie ein «gmüetlichs» Daheim! Das ist wahre Lebensqualität für Körper, Seele und Geist! Es erwartet Sie ein grosses Fest mit vielen Attraktionen! (P. S. Es hat auch Polstergruppen für die nicht so grosse Stube!) Ihr Gewinn: Tisch- und Stuhl-Eintausch Die Tischgarnitur wird mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt der Wohnung, da man heute vermehrt Wohnküchen hat mit nur einer Tischgarnitur. Hier ist man nicht nur noch zum Essen, sondern man diskutiert, liest, entspannt oder erledigt sogar manchmal auch Arbeiten. Gerade aus diesem Grund soll die Tischgarnitur besondere Gemütlichkeit vermitteln und einladen zum bequemen Sitzen und Verweilen. Nun können Sie profitieren! Möbel-Kindler offeriert Ihnen vom 8. bis 11. November für Ihren alten Tisch oder Stühle bis Fr. 1200.–. Neuheiten-Präsentation Schlafzimmer und Wohnmöbel

Gemütlichkeit ist in der heutigen Zeit aktueller denn je. Der Alltag ist geprägt von Hektik, Zeitdruck und Schnelllebigkeit. Ob Jung oder Alt, die Zeit läuft einem schlichtweg davon. Kaum ist es Montag, ist es auch schon wieder Wochenende und umgekehrt. Dieses Geschehen hinterlässt bei jedem Menschen unterschiedliche gesundheitliche Spuren, da der Mensch eben keine Maschine ist. Immer mehr Menschen sehnen sich nach einer sogenannten «Entschleunigung». Gemütlichkeit erhält einen grossen Stellenwert, denn sie ist das optimale Mittel zur Entschleunigung der Zeit. Der Mensch soll es gemütlich haben in der Zeit, die ihm zur Erholung und zum Ausspannen dient. «Gmüetlichs» Wohnen wird dabei zu einer sehr wichtigen Grundlage für die menschliche Gesundheit, also eine wahre Lebensqualität für Körper, Seele und Geist. Nun lädt Familie Kindler die ganze Bevölkerung herzlich zum «gmüetliche» Fäscht ein. «Es wird ein Treffen, wo nichts zu kurz kommen soll!», sagt Hanni Kindler und verweist mit grosser Freude auf die vielen Attraktionen, die Sie während den vier Tagen erleben können. Viele Highlights im Wohnbereich hat Familie Kindler für Sie vorbereitet, aber auch für das leibliche Wohl und die gute Laune ist gesorgt. Familie Kindler hat für Sie auch spezielle Themen und Aktionen vorbereitet: Doppel-Profit 20% auf Polstergruppen und Relax-Sessel Sie erhalten einmalig 20% auf die gewünschte Polstergruppe oder RelaxSessel von Familie Kindler geschenkt. Dies ist für Sie exklusiv während den erwähnten vier Tagen offeriert. Übrigens ist noch zu sagen, dass bei Möbel-Kindler die Lieferung und die Entsorgung Ihrer alten Möbel immer kostenlos sind, was den persönlichen Service zusätzlich unterstreichen soll.

Gerade im Wohn- und Schlafbereich sind gemütliche Möbel sehr wichtig für Körper, Seele und Geist, denn hier verbringen Sie die meiste Zeit für die Regeneration Ihres Körpers. Familie Kindler achtet auch darauf, dass bei der Herstellung der Schlaf- und Wohnmöbel keine schädlichen Materialien (wie z. B. Formaldehyd oder Lackierungen) verwendet werden, die die Atemwege beeinträchtigen könnten. Lassen Sie sich von der «NeuheitenPräsentation» inspirieren! (Jetzt zum exklusiven Herstellerpreis!) Übrigens: Neueröffnung der Schlafzimmer- und Bettwarenabteilung! Ein Hingucker lohnt sich! Matratzen-DEAL mit Bico Etwa ein Drittel seines Lebens schläft der Mensch. Dieser hohe Anteil macht deutlich, wie essenziell ein gesunder Schlaf für unsere Gesundheit, unsere Zufriedenheit und unser Wohlbefinden ist. Um im Schlaf Erholung zu erfahren, ist es unabdingbar, die Wichtigkeit eines gesunden Schlafes zu verstehen und ihn nicht nur als Notwendigkeit anzusehen. Priorisieren Sie Ihren Schlaf! Nutzen Sie also die erholsame Wirkung des Schlafes, um Ihr Wohlergehen und Ihre Leistungsfähigkeit zu stärken. Möbel-Kindler und die Firma Bico tauschen vom 8. bis 11. November Ihre alte Matratze ein. Sie erhalten für Ihre alten Matratzen nun einmalig bis Fr. 900.– beim Kauf einer Gesundheitsmatratze. Während diesen vier Tagen ist, speziell für Sie, Fachpersonal von Bico bei Möbel-Kindler und berät Sie gerne mit langjähriger und kompetenter Erfahrung!

Familie Kindler verwöhnt Sie: Chäs-Beizli «Gmüetlichs» Raclette-Schlemmen für Feinschmecker (ab der Alpkäserei) und Salatvariationen Süsse Verführungen Spezialitäten vom Patissier I-Ton Keramikwerkstatt mit Ingrid Haldimann Teespezialitäten zum Degustieren von TEA ’n’ SPICERIA aus Brugg Fimo-Design von Rita Dubach Lucky Bag mit Brigitta Schmid Sonntag, 11. November, ab 10 Uhr Traditioneller Brunch mit reichhaltigem «Buurebuffet» aus der Region ChueLee LIVE bei Möbel-Kindler

LIVE

bei Kindler Schweizer Volksmusik-Star Wann und wo? Möbel-Kindler-AG lädt Sie von Donnerstag bis Sonntag, 8. bis 11. November 2018, herzlich zum gmüetliche Fäscht in Schinznach-Dorf ein (Industrie Dägerfeld). Lassen Sie sich an diesen 4 Tagen einfach verwöhnen, geniessen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten und lassen Sie sich einen Blick in die Möbelausstellung nicht entgehen!

Weltpremiere: Erstes metallfreies Boxspring-Bett

Öffnungszeiten:

Ganz frisch und noch warm aus dem Ofen kommt das neue Boxspring-Bett aus dem Hause Bico. Es ist das erste Boxspring-Bett, das keine Metallfedersysteme hat, und wird so für Sie zu einer regelrechten Weltpremiere! Spezielle Federelemente aus ermüdungsfreiem Hytrel-Kunststoff lassen Ihren Körper schlichtweg auf der Matratze schweben, sodass Ihrem Tiefschlaf nichts mehr im Wege steht. Auch das Design ist überzeugend: schlicht, elegant – einfach eine Augenweide. Familie Kindler präsentiert Ihnen gerne vom 8. bis 11. November die Weltpremiere aus dem Hause Bico!

Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

8. November 2018 9. November 2018 10. November 2018 11. November 2018

9–20 Uhr 9–20 Uhr 9–19 Uhr 10–17 Uhr

Möbel-Kindler-AG Degerfeldstrasse 7, 5107 Schinznach-Dorf Telefon 056 443 26 18, www.moebel-kindler-ag.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 1. November 2018

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BLICKPUNKT

Zu Beginn des Weltkriegs wurde das Militär noch zur Grenzbesetzung, im November 1918 dann gegen den «inneren Feind» aufgeboten: Durchmarsch von Aargauer Truppen auf dem Kronenplatz um 1914/1915. Foto: Aus «Liebes altes Lenzburg», Ortsbürger-Kommission Lenzburg und Stiftung Pro Museum Burghalde Lenzburg

1918 war der Bezirk in Aufruhr Lenzburg Vor 100 Jahren erschütterte der Landesstreik die Schweiz. Die schwerste politische Krise des Bundesstaates seit seiner Gründung 1848 betraf auch das eher beschauliche Lenzburg und Umgebung. Vor allem der Norden des Bezirks war betroffen. ■

THOMAS BÜRGISSER

P

lötzlich war das Städtli voller Soldaten. Die Kavalleriebrigade 4 wurde am Mittwoch, 6. November 1918, in Lenzburg zusammengezogen. Die Stabsoffiziere nahmen im Hotel Löwen Quartier. Am 8. November dirigierten sie ihre Truppen zum Ordnungsdienst nach Zürich. Hier hatte die Arbeiterunion für Sonntag zu einer Protestveranstaltung aufgerufen. Als die aufgebrachten Demonstrierenden mit den nervösen und forsch auftretenden Militärs zusammentrafen, fielen auf dem Fraumünsterplatz Schüsse. Bilanz: vier Verletzte und ein toter Milizsoldat. Just als der Weltkrieg sich zu Ende neigte, eskalierten die sozialen Spannungen. Es brodelte im Schweizerland und das nahe Zürich war das Epizentrum.

Angst vor einer Revolution

Drohte der Schweiz eine Revolution? Wohl kaum. Der Arbeiterschaft ging es um soziale Sicherheit und politische Teilhabe (vgl. Kasten «Die Forderungen der Streikenden»). Im Bürgertum herrschte dagegen, ein Jahr nachdem Lenins Partei der «Bolschewiki» in Russland die Regierung gestürzt hatte, Panik vor einer Revolutionierung ganz Europas. Eindringlich warnte der Aargauer Regierungsrat die Kantonsbevölkerung, «eine von zweifelhaften ausländischen Elementen geschürte Bewegung» arbeite auf einen «gewaltsamen Umsturz alles Bestehenden hin». Am 11. November liess der Bundesrat russische Diplomaten aus Bern an die deutsche Grenze eskortieren. Unter dem Vorwurf, revolutionäre Propaganda betrieben zu haben, wurde die «So-

wjet-Mission» ausgewiesen. In der Nacht passierte der geheime Militärkonvoi den Bezirk Lenzburg.

Krisensitzung im «Central»

An demselben Abend traf sich im Restaurant Central vor dem Durchbruch zur Lenzburger Altstadt eine Delegation des Stadtrats mit den Spitzen der grösseren im Ort ansässigen Firmen und Verbände zu einer Krisensitzung. Auf den 12. November 1918 hatte der Aktionsstab von Sozialdemokratie und Gewerkschaften, das sogenannte Oltner Komitee, einen unbefristeten, landesweiten Generalstreik proklamiert. Zwar hätten die Gemeindebehörden «alles getan, um unsere arbeitsliebende, ruhige Bevölkerung vor bolschewistischen Agitationen zu schirmen». Dennoch entschied man sich, im stillen Alarm die Feuerwehr zu mobilisieren. Noch in der Nacht bezogen die Männer ihre Posten vor Rathaus, Post und den beiden Bahnhöfen. Auch die «Hero» sowie die Kinderwagenfabrik «Wisa Gloria» wurden bewacht. Am 12. November streikten in der Schweiz 250 000 Menschen. Nicht nur in Zürich und Basel, sondern auch in Aarau, Brugg und Baden, sogar im ländlichen Seetal wurde teilweise die Arbeit niedergelegt. «Fabriken im Vollbetriebe», berichtete dagegen das Bezirksamt Lenzburg: «Keine Streikmeldungen bis anhin gemeldet.»

Streiks im Norden des Bezirks

Während es in der Stadt selbst auch am Folgetag ruhig blieb, befand sich der Norden des Bezirks in Aufruhr: «Am Mittwoch begann der Streik in sämtlichen Geschäften in Wildegg und Holderbank.» So wurde der Betrieb der Jura-Cement-Fabrik in Wildegg gemäss den Behörden «durch Demolierung der Transmissionen erzwungen». Auch über die Portlandcementfabrik in Holderbank wurde eine Sperre verhängt. Als auch die Belegschaft der Schweizerischen Leinenindustrie in Niederlenz in den Streik trat, kam bei den Behörden Panik auf. Eiligst wurde die Entsendung von Ordnungstruppen erbeten. Noch am Abend des 13. Novembers 1918 rückte eine Kompanie des Infanteriebataillons 45 im Bezirk Lenzburg ein.

Die Freiämter Landsturmtruppen, die vom Lenzburger Stadtrat Jakob Fehlmann kommandiert wurden, bezogen Posten vor den bestreikten Betrieben in Holderbank, Wildegg und Niederlenz. Gerüchte schossen ins Kraut: In Seon ging die Meldung ein, das Trassee der Seetalbahn sei von Saboteuren vermint worden. Die Belegschaft der «Hero» wurde während der Mittagspause eingesperrt, weil sich angeblich bei der Leinenweberei am Aabach «200 Bolschewiki» zum Sturm auf die Konservenfabrik vorbereiteten. Dazu kam es freilich nicht: «Die ruhig und besonnen streikenden Arbeiter von Wildegg hatten scheints Besseres zu tun, als die Lenzburger aus ihrer Dummheit zu erlösen», spottete die sozialdemokratische Presse.

«Gegen revolutionäre Umtriebe»

Derweil rüstete der «Bürgerblock» weiter gegen die vermeintlich «von fremden Elementen in Bewegung gesetzten revolutionären Umtriebe». Eine vom lokalen Bauunternehmer Theodor Bertschinger präsidierte Versammlung verabschiedete im Hotel Krone feierlich eine Resolution an den Bundesrat, in der sie sich «dem Vaterlande zur Disposition» stellten. Im ganzen Kanton wurden Bürgerwehren ausgehoben, an deren Spitzen prominente Politiker, Beamte und Militärs standen. In Lenzburg waren dies Alfred Güntert, Bezirkslehrer und Instruktor des Kadettencorps, sowie der spätere Stadtammann Arnold Hirt. Um einen drohenden Bürgerkrieg abzuwenden, beschloss die nationale Streikleitung, das Oltner Komitee, für den 15. November den Streikabbruch.

15 Prozent mehr in Niederlenz

Vorderhand waren Sozialdemokratie und Gewerkschaften mit ihren Anliegen gescheitert. Doch die Dynamik, die der Landesstreik ausgelöst hatte, hielt an. «Die Arbeiterschaft im reaktionären Bezirk Lenzburg» sei «erwacht», hielt das Parteiblatt «Neuer Freier Aargauer» fest. Eine grosse Signalwirkung kam von der Belegschaft der Niederlenzer Leinenindustrie, die noch bis Anfang Dezember an ihren Forderungen gegenüber einer unerbittlichen Firmenlei-

Der Schweizerische Vaterländische Verband Der Aargau spielte eine Schlüsselrolle bei der Institutionalisierung der während des Landesstreiks entstandenen Bürgerwehren. Am 24. November 1918 berief der rechtskonservative Arzt und Offizier Eugen Bircher einen «Volkstag» im Amphitheater Vindonissa ein. Gegen «sozialistische Umsturz-Versuche» wurde der Schweizerische Vaterländische Verband aus der Taufe gehoben, der sich fortan gegen jede Aussöhnung mit den Linken stellte. Heute besteht nur noch die ursprüngliche Aargauische Vaterländische Vereinigung. Sie wird von SVP-Nationalrat Andreas Glarner präsidiert. (tbü) tung festhielt. Ihr Streik endete mit einem Sieg: 10 Prozent Lohnerhöhung und 5 Prozent Teuerungszulage konnte die Arbeiterschaft abringen. In den folgenden Monaten wurde in der Kartonagenfabrik Langenbach, bei der Ferrum in Rupperswil und in den Wisa-Gloria-Werken – jeweils mit Erfolg – gestreikt. Während auch rechtsbürgerliche Kreise weiter mobilisierten (vgl. Kasten «Der Schweizerische Vaterländische Verband»), bemühten sich andere Politiker um einen Brückenschlag und wollten den berechtigten Anliegen der Arbeiterschaft mit Reformen begegnen.

Erster «Sozi» im Stadtrat

Eine progressive Haltung nahm etwa der liberale Nationalrat und Lenzburger Vizeammann Arthur Widmer ein. Bereits Ende November appellierte er als Grossrat an den Aargauer Regierungsrat, das Frauenstimmrecht – eine zentrale Forderung der Streikenden, die erst 1971 umgesetzt werden sollte – einzuführen. Ein Zeichen der Versöhnung setzten die Lenzburger Stimmbürger bei den Erneuerungswahlen für den Stadtrat im November 1919. Ein Jahr nach dem Landesstreik wählten sie mit dem Postbeamten Emil Stutz erstmals einen «Sozi» in die Exekutive. ■

Thomas Bürgisser ist Historiker und Journalist und in Lenzburg aufgewachsen.

Die Forderungen der Streikenden Der Erste Weltkrieg stürzte auch in der Schweiz weite Bevölkerungskreise in Armut. Während die Arbeiterschaft mit Nahrungsmittelknappheit, Teuerung und Wohnungsnot zu kämpfen hatte, strichen manche Unternehmer durch die Kriegswirtschaft satte Gewinne ein. Der Aktionsstab von Sozialdemokratie und Gewerkschaften, das sogenannte

Oltner Komitee, wollte mit dem Landesstreik von der bürgerlich dominierten Politik eine Sicherung der Lebensmittelversorgung, Massnahmen gegen die Teuerung, eine Reduktion der Arbeitszeit auf 48 Wochenstunden, die Einrichtung einer AHV sowie die Proporzwahl und das Frauenstimmrecht einfordern. (tbü)

Mehr Lohn: Die Belegschaft der Leinenindustrie AG in Niederlenz.

Foto: LNB/Kurt Badertscher

Derbykönig Der Herbst ist ins Land gezogen, die regionalen Fussballer haben sich in die Winterpause verabschiedet. Höchste Zeit also für eine sportliche Bilanz. In der Gruppe 1 der 3. Liga tummeln sich gleich vier Klubs aus dem Einzugsgebiet dieser Zeitung. Analysiert man die bisher sechs Revierderbys der Remo Bünzli, Saison 2018/2019, FC Rupperswil kristallisiert sich ein eindeutiger «Regionalmeister» heraus. Liganeuling FC Rupperswil holte aus seinen drei Partien sieben Punkte (darunter ein 6:1-Sieg gegen Mitaufsteiger Seon), Beinwil am See und Seon totalisierten je vier Zähler aus den Nachbarschafts-Duellen. Nur mit einem Punkt zu Buche stehen die Seenger dank ihrem 3:3 gegen Rupperswil. In der offiziellen Ligatabelle offenbart sich ein ähnliches Bild. Rupperswil als bestklassiertes Team dieses Quartetts liegt im gesicherten Mittelfeld auf Rang fünf, Beinwil hält sich über dem Strich, Seon und Seengen liegen darunter. (rubu) Cupschreck Der FC Sarmenstorf hat zum Ende der 3.-Liga-Vorrunde in der Gruppe 2 einen wahren Steigerungslauf hingelegt und sich die Meisterschaftspause redlich verdient. Die letzten vier Partien gewann das Team von Trainer Christoph Illi mit dem sagenhaften Gesamtskore von 17:3 (!) und lag Christoph Illi vor dem gestrigen Gastspiel in Turgi (nach Redaktionsschluss) in der Tabelle auf Rang sechs. Nach der knapp fünfmonatigen Winterpause startet der FCS am 23. März 2019 mit einem Heimspiel gegen Muri II in die Rückrunde. Einen veritablen Coup landeten die Freiämter Mitte Oktober im Aargauer Cup. Im Achtelfinal warfen sie den oberklassigen FC Frick mit 4:3 aus dem Wettbewerb. Der Lohn: Am 2. April 2019 empfängt Sarmenstorf mit Klingnau im Viertelfinal den nächsten Zweitligisten. (rubu) Auszeichnung Die Pestalozzi-Gruppe verlieh letzte Woche ihren traditionellen «Pestalozzi-Stiftepriis» an die erfolgreichsten Lehrabsolventen in der Deutschschweiz in den Bereichen Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung sowie Gebäudehülle. Einer der 100 Ausgezeichneten ist der Boniswi- Cedric Haller ler Cedric Haller. Er hat seine Berufslehre mit der Topnote von 5,6 abgeschlossen. Haller ist einer der besten Polymechaniker EFZ der Schweiz. Er bestritt seine Ausbildung bei der Alesa AG in Seengen. Zu seinem Gewinn sagt er: «Es ist eine Anerkennung für die erbrachte Leistung während der Lehrzeit.» Weitere regionale «Stiftepriis»-Gewinner sind Michael Aeschimann aus Boniswil mit der Note 5,3 als Metallbauer EFZ sowie der bereits 42-jährige Roberto Vergara aus Rupperswil mit der Note 5,2 als Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ. (lba)

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Region

Donnerstag, 1. November 2018

Zertifizierung Rupperswil Die saa ag aus Altbüron mit Zweigniederlassungen in Aarau und Rupperswil hat erfolgreich die ISO9001:2015-Zertifizierung abgeschlossen. Im September durfte die saa ag in Altbüron das QualitätsmanagementZertifikat von der Zertifizierungsstelle SWISO entgegennehmen. Damit vollführt der auf Maler- und Gipserarbeiten, Trockenbau und Fassaden spezialisierte Betrieb einen wichtigen Schritt in Richtung gesicherte Qualität. Die saa ag mit Hauptsitz im luzernischen Altbüron ist vor 50 Jahren als traditionelles Familienunternehmen gegründet worden und heute im ganzen Schweizer Mittelland tätig. Die saa ag arbeitet eng mit dem Partnerunternehmen wernli maler ag aus Urdorf zusammen. Für die saa ag und die wernli maler ag stehen rund 140 Fachkräfte im Einsatz. Durch die regionalen Standorte in Altbüron, Aarau, Langenthal, Rupperswil und Urdorf sind die Wege zwischen Architekten, Bauherren und Baustellen optimal und von der Beratung über die Ausführung bis zur Nachbetreuung effizient. (pas)

Besuchswoche an der Musikschule Schenkenbergertal Vom 19. bis 23. November findet an der Musikschule Schenkenbergertal an allen Unterrichtsorten eine Besuchswoche statt. Eingeladen sind Kinder, die den Instrumentalunterricht noch nicht besuchen, diesen aber kennenlernen möchten. Eine Voranmeldung des Besuchs bis eine Woche vorher ist erwünscht via E-Mail an die entsprechende Lehrperson oder telefonisch an das Sekretariat. Kontakte findet man unter www.msschenkenbergertal.ch. Anmeldeschluss für das 2. Semester für Neuanmeldungen ist am 7. Dezember. Anmeldeformulare findet man auf der Website der Musikschule unter www.ms-schenkenbergertal.ch. (gkv)

GEMEINDENOTIZEN 30-Jahr-Jubiläum

Holderbank Am 1. Oktober feierte Gemeindeschreiberin Ruth Fischer ihr 30-Jahr-Jubiläum im Dienste der Gemeinde. (gkh)

Verpachtung des Jagdreviers

Holderbank Mit Verfügung vom 26. September hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt das Jagdrevier Nummer 126 Holderbank für die Pachtperiode 2019–2026 an die Jagdgesellschaft Holderbank verpachtet. (gkh)

Pop E Poppa Holderkids

Holderbank Die Kita Pop e Poppa Holderkids hat eine neue Leiterin. Nachfolgerin von Monica Moser ist Johanna Weiss. (gkh)

Leiter Technischer Dienst geht

Othmarsingen Severin Kamm hat seine Stelle als Leiter Technischer Dienst per 31. Januar 2019 gekündigt. Nach einer vierjährigen Tätigkeit in Othmarsingen möchte er sich in einer grösseren Aargauer Gemeinde auf den Werkdienst spezialisieren. Die Stelle als Leiter Technischer Dienst mit einem Pensum von 100 Prozent ist derzeit ausgeschrieben. (gko)

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Länzerthus steht vor Veränderungen Rupperswil Im Alters- und Pflegeheim Länzerthus stehen Veränderungen an, einerseits ist derzeit die Schliessung der erst kürzlich eröffneten Demenzabteilung im Gang. Andererseits brodelt auch in der Küche ein neues Süppchen. ■

keine Angst: Er nimmt es auch mit grossen Töpfen auf. Unter anderem war der 31-Jährige Sous-Chef im Hotel Alexander in Thalwil, Chef de Partie im Hotel Radisson Blu am Flughafen Zürich sowie selbständiger Catering- und Privatkoch. Für die Position von Manuel Baumann konnte Marco Räber intern befördert werden. Er kocht bereits seit sechs Jahren im Länzerthus, ist ausgebildeter Chefkoch und kennt die Wünsche der Bewohner und Gäste.

MELANIE SOLLOSO

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as nämlich von Stephan Kleintopf. Er ist neuer Chefkoch des Länzerthus-Küchenteams. Vor gut vier Wochen eröffnete das Restaurant Papillon im Neubau des Altersund Pflegeheims Länzerthus mit einem neuen gastronomischen Angebot seine Türen für jedermann. Stephan Kleintopf kocht also nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Öffentlichkeit. Er ersetzt den bisherigen Abteilungsleiter Verpflegung Thomas Brunner, der sechs Jahre die Fäden in der Länzerthus-Küche in der Hand hatte. Brunner trennt sich vom Länzerthus, weil der neue Fokus auf Firmenevents auch verlängerte Öffnungszeiten in den Abend hinein mit sich bringt. Und auch Sous-Chef Manuel Baumann hat das Team verlassen. Das Zugpferd der Länzerthus-Küche erkochte sich mehrere Auszeichnungen, unter anderem gewann er den Swiss Culinary Cup. «Es war klar, dass er sich früher oder später nach einer Chefposition umsehen würde», sagt Roland Huggler, Vizepräsident des Verwaltungsrates der Alters- und Pflegeheim Länzerthus AG und Gemeindeammann von Schafisheim, zum Abgang des LänzerthusKochsterns. «Für das Länzerthus ist sein Abgang natürlich bedauerlich.» Neu dirigiert Stephan Kleintopf die Kochlöffel im Restaurant Papillon. Und

10 Mitarbeiter werden entlassen

Die Veränderungen in der Küche hätten nichts mit den sonstigen Veränderungen im Länzerthus zu tun. Damit meint Roland Huggler die Umnutzung der Demenzabteilung im Hochparterre des Neubaus. Erst im Frühling dieses Jahres ist der Bau mitsamt neuer Demenzabteilung mit 15 Betten eröffnet worden. Nun ziehen die Verantwortlichen die Notbremse. «Aus wirtschaftlichen Gründen», heisst es. «Die Demenzabteilung war mit zwei bis drei Patienten, welche den Rahmen einer geschützten Abteilung benötigen, nicht ausgelastet», so Huggler. «Da der Personalbedarf in einer Demenzstation erhöht ist, ging es wirtschaftlich nicht auf.» Die Konsequenz: 10 Mitarbeiter müssen entlassen werden. Die Räumlichkeiten der Demenzabteilung werden für die normalen Bewohner umgenutzt. Es sei nun das oberste Ziel, dass für das Personal und für die Bewohnenden des Länzerthus, gerade im Zusammenhang mit der Umnutzung der Demenzabteilung, möglichst schnell wieder Ruhe einkehrt.

Künftige Strategie in Arbeit

Zehn Jahre dauerte die Planung und Realisierung des Länzerthus-Neubaus mit der Demenzabteilung für 42 Mio. Franken. Haben die Verantwortlichen am Ziel vorbeigeschossen? «Nein», sagt

Neuer Leiter der Länzerthus-Küche: Stephan Kleintopf. Huggler. Jedoch habe sich die Nachfrage verändert. «Während der Planungsphase gab es in der Region noch keine Angebote für Demenzpatienten. Heute besteht ein Überangebot.» Um den Schaden möglichst gering zu halten, sei nun rasches flexibles Handeln angezeigt. Roland Huggler ist jedoch überzeugt, dass es das Angebot für demente Patienten in Rupperswil zwar nicht

Foto: zvg

jetzt, jedoch in Zukunft brauchen wird. «Und wenn es so weit ist, können wir das Hochparterre mit geschlossenem Garten einfach wieder umnutzen.» Zur künftigen Strategie des Länzerthus, um wirtschaftlich auf Kurs zu bleiben, möchte Roland Huggler noch nichts verraten. Nach der Verwaltungsratssitzung Ende Woche werde man erneut informieren.

Netter Empfang in Hunzenschwil Hunzenschwil Wer künftig das Erdgeschoss im Gemeindehaus betritt, soll netter empfangen werden. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 16. November, die Räume heller und funktionaler zu gestalten.

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er Gemeinderat schlägt der nahen Einwohnergemeindeversammlung vor, das Erdgeschoss im Gemeindehaus teilweise umzugestalten. Die Abteilung Steuern/Einwohnerdienste soll zu einem offenen und hellen Büro mit Erstkontaktschalter umgebaut werden. Seit 1991 seien am Gemeindehaus lediglich Unterhaltsarbeiten wie der Ersatz der Bodenbeläge und der Dachfenster sowie Malerarbeiten vorgenommen worden, führt der Gemeinderat in der Einladung an die Stimmbürger aus. Im Aussenbereich wird die bestehende Treppe mit einem neuen Geländer ausgerüstet sowie mit

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einem behindertengerechten Rampenzugang ergänzt. Die Eingangstür wird automatisiert und gleichzeitig eine neue Briefkastenanlage und eine neue Beleuchtung installiert. Das Architekturbüro Brem + Zehnder AG, Muhen, hat die Baukosten mit 370 000 Franken errechnet.

Musikschule «LottenSchlüssel»

Hunzenschwil und Rupperswil führen seit Jahren eine gemeinsame Musikschule. Die letzten Vereinbarungen wurden im Koordinationsvertrag aus dem Jahre 1992 geregelt, Sitzgemeinde ist Hunzenschwil. Im 2. Semester 2016/2017 besuchten insgesamt 261 Schüler, unterrichtet von 14 Lehrpersonen, die Musikschule Hunzenschwil– Rupperswil. Schafisheim besitzt eine eigene Musikschule mit insgesamt 120 Schülern und ebenfalls 14 Lehrpersonen. Die Führung erfolgt ohne Musikschulleitung. «Doch ohne professionelle Schulleitung kann eine qualitativ gute Musikschule nicht mehr geführt und weiterentwickelt werden», halten die Gemeinderäte in den drei Lotten-Ge-

Soll einladender daherkommen: Künftiges Erdgeschoss des Gemeindehauses. meinden fest. Die Gespräche zwischen den beiden Musikschulen und den Behörden der drei Lotten-Gemeinden Hunzenschwil, Rupperswil und Schafisheim führten zu einem Vertrag und zu einem Reglement für die neue Musikschule «LottenSchlüssel». Die neue Grösse ermögliche es auch in Zukunft, eine starke Musikschule zu führen und

Foto: zvg

ein attraktives Angebot an Instrumenten anzubieten, argumentieren die Gemeinderäte in den drei Lotten-Gemeinden. Sie beantragen, dem Vertrag zur Führung der gemeinsamen Musikschule «LottenSchlüssel» zuzustimmen. Der Unterricht findet mit wenigen Ausnahmen nach wie vor in den eigenen Gemeinden statt. (AG)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Region

Donnerstag, 1. November 2018

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Schweizweit einzigartig: Der Bikepark im Hammerpark hat ein Dach über dem Kopf und wird neu nachts beleuchtet.

Fotos: Peter Winkelmann

Im Hammerpark kam Licht ins Dunkel Niederlenz Ein Traum ging in Erfüllung. Dank Lichtpartner Mobiliar-Versicherungen und weiteren Hauptsponsoren kann der Hammerpark auch spätabends noch benutzt werden. ■

PETER WINKELMANN

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um letzten Mal fuhren die wilden Biker mit Stirnlampen und provisorisch aufgestellten Bauscheinwerfern am letzten Mittwoch, 24. Oktober, abends gegen halb acht Uhr über die Buckelpiste im Hammerpark. Punkt 18 Uhr 39 sorgten Markus Fisler, Generalagent der Mobiliar-Agentur Lenzburg, und Franziska Möhl, Präsidentin vom Trägerverein Hammerpark, gemeinsam für mehr Licht. «Im Hammer-

park steht nun schweizweit der einzige Bikepark, der ein Dach über dem Kopf hat und nachts beleuchtet ist», freute sich Dirt-Castle-Vorstandsmitglied Timon Kobel.

Engagement für die Region

Franziska Möhl erläuterte bei der Begrüssung die Entstehungsgeschichte der Flutlichtanlage: «Es ist ein Quantensprung für den Hammerpark, auch wenn wir bis zuletzt zittern mussten, ob die Scheinwerfer heute Abend auch wirklich eingeschaltet werden können.» Für die Mobiliar-Versicherungen, die als Lichtpartner einen grossen Zustupf an die Kosten von rund 80 000 Franken beisteuerten, ist das Engagement im Hammerpark ein deutliches Zeichen, die Zukunft in der Region positiv mitzugestalten. Das Motto der Mobiliar lautet daher: Was, wenn wir im Dunkeln sehen könnten? Für Markus Fisler bedeutet dieses Engagement

auch die Bereitschaft, das sportliche Angebot für Kinder und Jugendliche zu unterstützen und aufrechtzuerhalten. Jürg Bühlmann, Präsident vom Rotary-Club Lenzburg, freute sich, dass es hier so hell ist: «Wir vom Rotary-Club Lenzburg sind stolz, heute wieder ganz vorne mit dabei zu sein, denn was für Fussballer, Kynologen oder Nachtschwärmer recht ist, gilt ab sofort auch für Hammerpark-Fans.» Der RotaryClub Lenzburg gilt als eigentlicher Initiant des vor fünf Jahren eröffneten Hammerparkes. Laut Fränzi Möhl funktioniert die Flutlichtanlage über das gesamte Hammerparkareal. Die Einschaltzeiten variieren aber. So kann von Sonntag bis Donnerstag das Licht bis 21 Uhr eingeschaltet werden, Freitag und Samstag bis 22 Uhr. Die Scheinwerfer schalten jeweils nach einer halben Stunde aus, nach Bedarf müssen dann die Lichter wieder eingeschaltet werden. Sie be-

Licht an: Franziska Möhl und Markus Fisler sorgen dafür, dass es im Hammerpark auch nach dem Eindunkeln hell bleibt. dankte sich bei allen Sponsoren: «Jede Spende war für dieses Projekt sehr wichtig, darum konnte es letztendlich auch realisiert werden.»

Grosse Produktauswahl.

Foto: zvg

Kunsthandwerk und Design Rupperswil Am vergangenen Wochenende wurde zum dritten Mal der «Begegnungstag mit Hobbyausstellung» in der Bewegstatt Alte Spinnerei in Rupperswil durchgeführt. Wo normalerweise Yoga geübt wird, wurde durch die Initiantin Monika Walter ein kreatives Wochenende gestaltet. Ihre Idee, kreativen Menschen eine Plattform zu bieten, um ihre selbst hergestellten Kunsthandwerke auszustellen und zu verkaufen, stiess auf grosses Interesse. Insgesamt 17 verschiedene Künstler stellten ihre Werke aus. Über Schmuck, Kleider, Karten, Glücksbringer, Türschilder, Gedichte, getrocknete Früchte oder feine Öle war die Palette der angebotenen Produkte gross. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt, es gab Kürbissuppe mit Kürbisbrot und Lasagne. Auch feine süsse Sachen von der Stiftung Schloss Biberstein waren am Markt im Angebot. (mowa)

Gemeindeverwaltung im Parterre?

Es werde Licht: Räbeliechtliumzug in Staufen. Foto: zvg

Lichterumzüge Um etwas Licht in die dunklen Tage zu bringen, finden in der Region in verschiedenen Gemeinden wieder Räbeliechtliumzüge statt. Staufen erhellt das Dorf am Donnerstag, 8. November, ab 18.30 Uhr. Dann findet der Räbeliechtliumzug der Schule Staufen statt. Die Route führt via Schulhausplatz – Oberdorfstrasse – Postgasse – Lindenplatz – Gässli – Zopfgasse – Hermenweg – Sportplatz zurück zum Schulhausplatz. Veltheim bringt am Montag, 12. November, ab 18 Uhr Licht ins Dunkel mit einem Lichterumzug. Die Route führt vom Schulhausplatz – Bruggerstrasse – Pfalz – Stalden – Oberdorfstrasse – Esterhalde – Hübelweg – Hämmerrain – Bruggerstrasse zurück zum Schulhausplatz. Das Verschiebedatum ist Dienstag, 13. November. Niederlenz Der Räbeliechtliumzug in Niederlenz findet am Dienstag, 6. November, 18 Uhr statt. Er führt vom Sportplatz Altfeld dem Waldrand entlang via Zeigerweg und Hungeligraben zum Schulhaus Rössligasse. Verschiebedatum ist Mittwoch, 7. November. (lba)

Niederlenz An der Gemeindeversammlung vom Freitag, 23. November, entscheidet der Souverän unter anderem über den Erwerb der ehemaligen Posträumlichkeiten im Mühlegebäude.

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m Herbst 2017 ist die Post im Mühlegebäude geschlossen worden. In der Folge ist in der neuen HetexApotheke eine Postagentur eröffnet worden. Seither stehen die Räumlichkeiten im Parterre des Mühlegebäudes leer. Der Gemeinderat plant nun, das Stockwerkeigentum von der Post Immobilien AG zu erwerben, um dieses einer neuen Nutzung zuzuführen. Für eine künftige Nutzung stehen gemäss Gemeinderat Ideen wie Einrichtung einer zeitgemässen Gemeindeverwaltung im Parterre, Büros und/oder Kleinwohnungen im 1. Stock oder eine neue gewerbliche Nutzung im Parterre im Raum. Um die Möglichkeiten mit allen Vor- und Nachteilen ausloten zu können, sei geplant, nach dem Kauf ein Architekturbüro zu engagieren. Der Verkehrswertschätzung der Post ist ein Gesamtwert von 640 000 Franken zu entnehmen. Verhandlungen mit der Eigentümerin hätten zu einem Erwerbspreis von 580 000 Franken geführt. Der Eigentumsübergang ist auf den 1. Januar 2019 vorgesehen. Der Vertrag in voller Länge liegt im Original öffentlich zur Auflage auf. Ebenfalls entscheidet die Gemeindeversammlung über die Teiländerung Kiesabbauzone «Herrengasse».

Mühlegebäude: Die Gemeinde möchte die ehemaligen Posträumlichkeiten kaufen. Angedacht ist eine Gemeindeverwaltung im Parterre. Foto: Roland Solloso

Die Ortsbürgergemeinde und die zuständigen Organe des Kieswerkes beabsichtigen, das Abbaugebiet Neumatte nach dem Kiesabbau um das Gebiet Herrengasse zu erweitern. Voraussichtlich bis Mitte 2020 werden die Kiesreserven im Gebiet Neumatte abgebaut sein. Der Abbau- und Auffüllbetrieb in der vorgesehenen Erweiterung dauert zirka vom Jahr 2020 bis ins Jahr 2032.

Weniger Ausgaben für Schulraum

Die Festsetzung der Fläche für die geplante Erweiterung als kurz- und mittelfristiges Abbaugebiet im kantonalen

Richtplan (Herrengasse) ist bereits erfolgt, damit ist auch die raumplanerische Voraussetzung für ein Nutzungsplanverfahren gegeben. Die Vorlage bedingt eine Teilrevision der allgemeinen Nutzungsplanung der Gemeinde Niederlenz. Formell handelt es sich um eine Teilrevision zugunsten des geplanten Materialabbaus. Genehmigt die Gemeindeversammlung die Teiländerung Kiesabbauzone «Herrengasse», geht diese an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt zur Genehmigung. Als nächster Schritt wird ein detailliertes Abbaugesuch öffentlich aufgelegt.

Ausserdem darf sich die Gemeinde Niederlenz über geringere Kosten in Sachen Schulraumplanung und -erstellung freuen. Der Neubau «Grünes Schulhaus» kommt gut eine halbe Million günstiger als akkreditiert und unterschreitet den bewilligten Baukredit um 674 331 Franken. Der Projektierungsund Planungskredit für die Schaffung von Schulraum auf dem bestehenden Areal unterschreitet den bewilligten Kredit um 4146 Franken. An der Wintergemeinde vom 23. November sind die beiden Kreditabrechnungen zur Genehmigung traktandiert. (ms)


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Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 1. November 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Schulraum für fast zwei Millionen Bettwil Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, einen Verpflichtungskredit von 1,9 Millionen Franken für die Schulhauserweiterung zu genehmigen. An einer Info-Veranstaltung wurde das Vorhaben positiv aufgenommen. ■

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ALFRED GASSMANN

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er Gemeinderat Hallwil unterbreitet der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. November einen Projektierungskredit von 37 000 Franken. Mit diesem Geld soll die Machbarkeit eines Wasserverbunds mit Seon studiert und ein Vor-, Bauund Auflageprojekt erstellt werden. Die aktuelle Beschaffung von Trinkwasser in Hallwil steht auf wackeligen Füssen, hat doch das Dorf keine eigene

Der Lindenberg

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Bauprojekt stösst auf Wohlwollen

Erweiterungsvorhaben: Das bestehende Schulhaus mit der westseitig roten Fassade wird erweitert um die Länge mit der beigen Fassade. Visualisierung: zvg Die Abklärungen und Optimierungen führten zur Lösung, das talseitig an den Mehrzweckraum angebaute Schulhaus in Richtung Sarmenstorf zu verlängern. Die bisherige wirtschaftliche Gebäudekonstruktion wird weitergeführt, ebenso die Zimmerstruktur.

Mit dem Anbau verbunden sind teilweise Umgestaltungen im bestehenden Gebäudekomplex. Da die Farben und die Materialien aus den vorhandenen Flächen abgeleitet werden, ergibt sich eine erkennbare Einheit. Somit werden sich die Benutzer und die Bevölkerung

Kürzlich lud der Gemeinderat zu einer Info-Veranstaltung über das Projekt. Dabei ergab sich bei 50 Anwesenden ein positives Stimmungsbild. Dem Gemeinderat wurde attestiert, ein kluges Projekt ausgearbeitet zu haben. Geschaffen werden zwei Klassenzimmer mit Gruppenräumen. Integriert in den bestehenden Schulhaustrakt wird auch der Kindergarten, der heute im Obergeschoss des Gemeindehauses untergebracht ist. Der Erweiterungsbau wird auf der gesamten Fläche unterkellert und natürlich belichtet. Auf diese Weise dient der Keller längerfristig als breit nutzbare Raumreserve. Nachgerüstet werden die brandschutztechnischen Vorschriften sowie die Anforderungen an behindertengerechtes Bauen. Nötig werden damit ein Lift und eine zusätzliche Treppenanlage vom Untergeschoss bis zum Obergeschoss. Die Erweiterung des Schulhauses löst Kosten von 1,9 Millionen Franken aus.

Hallwil will beim Wasser vorsorgen Hallwil Die Gemeinde kennt keine eigene Beschaffung von Trinkwasser. Das Dorf bezieht sein Trinkwasser in erster Linie von der Wasserversorgung Boniswil. Nun soll ein Verbund mit der Wasserversorgung Seon studiert werden.

Der Seetaler

mit dem Anbau bestimmt identifizieren.

ALFRED GASSMANN

n Bettwil wurde seit Mitte Juni dieses Jahres speditiv gearbeitet. Am 22. Juni genehmigte die Gemeindeversammlung einen Kredit, um die Erweiterung des Schulhauses projektieren zu können. Nun liegt bereits das abstimmungsreife Bauprojekt vor. «Ziel war es, einen kompakten Erweiterungsbau zu planen, welcher eine grosse Nutzungsflexibilität aufweist und auch für die nächsten Schulbetriebsbedürfnisse Raumflächen zur Verfügung stellen kann», lässt sich der Einladung zur Gemeindeversammlung entnehmen.

Wasserbeschaffung und bezieht das Trinkwasser in erster Linie von der Wasserversorgung Boniswil. Bei Störungssituationen und im Brandfall kann die Wasserversorgung zusätzlich Wasser von Dürrenäsch beziehen.

Weihnachtsbasteln mit Kindern Sarmenstorf Der Frauenverein Sarmenstorf führt auch dieses Jahr, am Samstag, 1. Dezember, von 9 bis 13 Uhr das Weihnachtsbasteln im Pfarreitreff durch. Die Kinder haben die Möglichkeit, kleinere Geschenke für Götti, Gotti, Grosseltern und so weiter herzustellen. Verschiedene Bastelarbeiten sind im Schaufenster der Raiffeisenbank Sarmenstorf ausgestellt. Kinder bis und mit 1. Klasse müssen in Begleitung eines Erwachsenen erscheinen. Bezahlt wird am Bastelmorgen. Für Zwischenverpflegung zum Selbstkostenpreis ist gesorgt. Informationen und Anmeldeformulare sind in den Dorfläden, der Raiffeisenbank und der Bibliothek aufgelegt sowie auf der Homepage der Schule Sarmenstorf. Anmeldeschluss ist Freitag, 9. November, bei Brigitte Baur über Telefon 056 667 35 84 oder via E-Mail frauen.sarmi@gmx.ch. (rpe)

Räbeliechtliumzug

An Verbund sehr interessiert

«Bei Maximalverbrauch und/oder geringem Quellertrag ist die Wasserversorgung Boniswil nicht mehr in der Lage, auch Hallwil zu versorgen», hält der Gemeinderat in der Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung fest. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Quellen in Zukunft im heutigen Masse genutzt werden können. Der Gemeinderat Hallwil zeigt sich sehr interessiert, den Verbund mit Seon zu bewerkstelligen. Es ist vorgesehen, die Projektierung aufzuteilen. Die CES Bauingenieur AG, Aarau, übernimmt die Abklärungen im Bereich Leitungsbau und die K. Lienhard AG, Buchs, die hydraulischen Berechnungen, das Stufenpumpwerk und die Fernsteuerung.

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Angestrebt wird eine weitsichtige Lösung: Der Gemeinderat sucht für Hallwil einen Wasserverbund. Foto: Andrea Barth Verhandlungen über den Wasserverbund mit dem Gemeinderat Seon sind positiv verlaufen. Der Gemeinderat

Hallwil wird der Einwohnergemeindeversammlung zu gegebener Zeit ein Bauprojekt vorlegen.

Meisterschwanden Am nächsten Montag, 5. November, um 17.30 Uhr findet in Meisterschwanden der traditionelle Räbeliechtliumzug statt. Die Besammlung erfolgt um 17.15 Uhr beim Kindergarten Hinterdorf. Der Umzug führt über folgende Route: Kindergartenstrasse, Lindenmattstrasse, Sandackerstrasse, Flurengasse, Flurenwald, Oberfeldstrasse, Delphinstrasse, Schulhaus. Zum Abschluss singen die teilnehmenden Schüler gemeinsam ein Lied. Nach dem Umzug erhalten die Kinder einen kleinen Imbiss. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, den Umzug als Zuschauer vom Strassenrand aus zu geniessen. Es wird gebeten, nicht im oder neben dem Umzug mitzulaufen. (sme)

Der Steuerfuss bleibt stabil, Gute Stimmung bei Sendungendurchlauf die Abwassergebühren steigen Dürrenäsch Das JahreskonBeinwil am See An ihrer Gemeindeversammlung vom Freitag, 9. November, haben die Stimmberechtigten von Beinwil am See für einmal über keine «Kracher» zu entscheiden: Nur ein Einbürgerungsgesuch und ein Kreditbegehren von 260 000 Franken für die Anschaffung von neuem Schulmobiliar stehen als ausserordentliche Traktanden an. An der Vororientierung der Parteivertreter verteidigte Gemeindeammann Peter Lenzin das Ansinnen, für gut eine Viertelmillion neue, ergonomisch bessere Möbel für die Schulzimmer anzuschaffen: «Wir wollen einmal den Mut haben, hier eine grössere Anschaffung zu machen statt jeweils nur Jahr für Jahr kleinere Posten zu ersetzen, was rabatttechnisch Vorteile bringt.» Man wolle keineswegs «auf Luxus machen», sondern nur kaufen, was heutzutage üblich sei, so Lenzin weiter.

Budget: «Zäher als früher»

Kerngeschäft jeder Wintergmeind ist der Voranschlag für das kommende Jahr. Das Erreichen der «schwarzen Null» sei diesmal «etwas zäher als früher» gewesen, erläuterte der Gemeindeammann den Partei- und Pressevertretern. Der erwartete Gesamtaufwand im nächsten Jahr liegt mit 16,7 Millionen Franken um rund eine halbe Million höher als beim Budget für das laufende Jahr.

zert der Musikgesellschaft stand unter dem Motto «MGD bi de Lüt» und begeisterte das Publikum.

W Veranschaulicht die angespannte Situation in der Abwasserkasse: Vizeammann Matthias Räber. Foto: Fritz Thut Die Investitionen der letzten Jahre schlagen nun als Abschreibungen zu Buche und zudem muss Beinwil am See neu 300 000 Franken in den kantonalen Finanzausgleichsfonds bezahlen. Das Ziel des Gemeinderates sei es, den Steuerfuss stabil bei 102 Prozent zu halten. Bei den Steuereinnahmen ist Optimismus angesagt. Peter Lenzin: «Mit dem erwarteten Bevölkerungswachstum schaffen wir es.» Anders sieht die Situation in der Abwasserkasse aus, wie Vizeammann Matthias Räber darlegte. Um ein noch grösseres Loch zu vermeiden, wird der Gemeinderat das Reglement ändern und die Gebühren um rund 10 Prozent anpassen; nach oben natürlich. (tf )

as ist Glück? Glück ist, auf dem Sofa zu sitzen, «Bauer ledig, sucht …» zu schauen und dabei Fertig-Salatsauce aus der Flasche zu trinken. Dank solchen und ähnlich amüsanten Sprüchen durfte lachen, wer in Dürrenäsch das Jahreskonzert der Musikgesellschaft (MGD) unter dem Motto «MGD bi de Lüt» besuchte. Wer als Ansager Nik Hartmann erwartete, wurde freudig überrascht. Silvio Flory, welcher das Publikum anstelle des bekannten Fernsehmoderators durch den Abend führte, präsentierte nämlich nicht nur ein, sondern ein Abriss sämtlicher Formate der ähnlich lautenden Sendungsreihe «SRF bi de Lüt» des Schweizer Fernsehens. Und die MGD (bi de Lüt) lieferte unter der Leitung ihres Dirigenten Erwin Schnider die passende Musik dazu.

Flambieren mit Sehnsuchtsfeuer

In «Hüttengeschichten» spielte der Hüttenwart der Fornohütte (Maloja) für die müden Bergwanderer Hits von Polo Hofer («Kiosk» und «Giggerig»). In «Landfrauenküche» schwang Rita als dritte Köchin der Woche feurig und

Wusste zu begeistern: Musikgesellschaft Dürrenäsch mit «MGD bi de Lüt». sehnsüchtig auf den Sieg erfolgreich den Kochlöffel («Das Feyr vo dr Sehnsucht»), liess dann aber beim Flambieren der Apfelküchlein das Zündholz fallen, was zu Mani Matters bekanntem Inferno führte («S Zündhölzli»). Und in «Heimweh» sehnte sich ein nach Kanada ausgewanderter Schweizer nach den schönen Melodien in seinem Heimatland («Mir Senne heis luschtig», «Im Aargau sind zwöi Liebi», «Vo Lozärn gäge Wäggis zue»). Für Gänsehaut sorgte der Moderator Silvio Flory, als er zum Mikrofon griff und mit «Rosmarie» und «America» sein Gesangstalent bewies.

Furioser Nachwuchs

Foto: zvg

Die Stimmung am Unterhaltungsabend der MGD war grossartig, was nicht nur dem grossen Publikum (die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt), sondern auch der tollen Vorband zu verdanken war. Der Abend wurde nämlich vom Blechbläserensemble «Furioso» der Musikschulen Seon und Dürrenäsch eröffnet. Die 15 Schüler im Alter von 8 bis 14 Jahren beeindruckten unter der Leitung von Lukas Scherrer mit ihrer grossen Spielfreude und ihrem Können – und bewiesen einmal mehr, dass Blasmusik wieder hoch im Kurs steht. (jma)


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Diverses

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Seetal / Lindenberg

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Donnerstag, 1. November 2018

GEMEINDENOTIZEN Kindergarten-Baukommission

Beinwil am See Für den Neubau/Anbau eines Doppelkindergartens auf dem Areal Musikvilla hat die Gemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit von 2,23 Millionen Franken bewilligt. Der Gemeinderat hat eine Baukommission eingesetzt, der folgende Personen angehören: Jacqueline Widmer, Gemeinderätin (Vorsitz); Peter Lenzin, Gemeindeammann; Rolf Liechti, Schulleiter; Katharina Mergenthaler, Kindergartenlehrperson; Susanne Fischer, Bevölkerungsvertretung. (gkb)

Neuer Mitarbeiter Werkdienste

Beinwil am See Aus einer Vielzahl von Bewerbungen hat der Gemeinderat als neuen Mitarbeiter der Abteilung Werkdienste (Bauamt) den 34-jährigen Martin Gehring aus Zetzwil gewählt. Er tritt seine Stelle am 1. Dezember an. (gkb)

Beförderungen Feuerwehr Schüler werden gestaffelt auf die neuen Standorte verteilt: Die Bezirksschule Fahrwangen wird laut Beschluss des Regierungsrates per 2022 aufgehoben.

Foto: Toni Widmer

Gestaffelte Aufhebung des Bezirksschulstandortes Fahrwangen Seetal Die vom Regierungsrat beschlossene Aufhebung des Bezirksschulstandorts Fahrwangen auf Sommer 2022 wird schon mit dem Schuljahr 2019/2020 eingeleitet. Darauf haben sich die Verantwortlichen geeinigt.

G

Wohnort

Bezirksschul-Besuchsorte

Schuljahr 2019/2020 Bettwil Fahrwangen Boniswil Seengen Dürrenäsch Seon Egliswil Seon * Fahrwangen Fahrwangen Hallwil Seon * Leutwil Seengen Meisterschwanden Seengen * Sarmenstorf Fahrwangen

Schuljahr 2020/2021 Fahrwangen Seengen Seon Seon * Fahrwangen Seon * Seengen Seengen * Fahrwangen

Schuljahr ab Schuljahr 2021/2022 2022/2023 Fahrwangen Seengen Seengen Seon Seon Seon Seon Seon Fahrwangen Seengen Seon Seon Seengen Seengen Seengen Seengen Fahrwangen/ Seengen Seengen ** Seengen Seengen Seengen Seengen Seengen Seon Seon Seon Seon Seon * ab Schuljahr 2019/2020 wechseln jeweils die Siebtklässler den Schulort ** im Schuljahr 2021/2022 wechselt etwa die Hälfte der Siebtklässler den Schulort

Mit der aktuell vorliegenden Umsetzungsplanung kann vielen betroffenen Lehrpersonen eine Perspektive für die berufliche Zukunft aufgezeigt und damit die nötige Sicherheit gegeben werden.

Aktuelle Sechstklässler betroffen

Die gestaffelte Umsetzung beginnt mit dem geltenden Regionalabkommen und aufgrund der aktuellen Schülerzahlen der jetzigen sechsten Klassen bereits im nächsten Schuljahr 2019/2020. Die Bezirksschüler aus den elf Gemeinden werden bei gleichbleibender Entwicklung in den kommenden Schuljahren gemäss einem fixierten Schlüssel zugeteilt (vgl. Tabelle). Mit der gestaffelten Umsetzung werden die beiden sich überlagernden gesetzlichen Vorgaben (Vereinbarung zur Zusammenarbeit und Reduzierung von drei auf zwei Bezirksschulstandorte) vollumfänglich erfüllt. Die Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte haben die Behördenvertreter der von den Änderungen betroffenen Gemeinden letzte Woche zu einem gemeinsamen Informationsabend eingeladen und freuen sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit. (bstä)

emäss Beschluss des Regierungsrates vom 18. Oktober 2017 sind die Bezirksschulen im Seetal bis spätestens ab dem Schuljahr 2022/2023 nur noch an den Standorten Seengen und Seon zu führen. Der Standort Fahrwangen muss aufgehoben werden. Zusätzlich hat der Regierungsrat auch die neuen Schulkreise festgelegt. Die Bezirksschüler/-innen der Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil und Hallwil sind der Bezirksschule Seon und jene der Gemeinden Bettwil, Fahrwangen, Leutwil, Meisterschwanden und Sarmenstorf der Bezirksschule Seengen zuzuteilen. Diese Zuteilung erfolgte aufgrund der für die nächsten Jahre prognostizierten Schülerzahlen und der vom

Kanton bewilligten Abteilungen, sechs in Seon und neun in Seengen. Dies ergibt für Seon zwei und für Seengen drei Jahrgangsklassen an der Bezirksschule. Die Oberstufenklassen der Real- und der Sekundarschule sind von dieser Änderung und den neuen Schulkreisen nicht betroffen.

Poesiesommer in Wien und im Europawäldli

6,6 Prozent weniger Besucher

Seetal Kulturaustausch ist ein Geben und Nehmen, das keine Verlierer kennt. Wer sich an die Fersen des Seetaler Poesiesommers heftete, nach Österreich reiste und schliesslich beim stillgelegten Landessender in Beromünster landete, konnte sich davon überzeugen. Im Seetaler Kulturprogramm in Wien spielte unter anderem Hansruedi Zeder aus Hochdorf am Clavichord die Wiener Klassiker Haydn und Mozart. Der Anlass dazu war die Pflanzung einer Silberweide zu Ehren von Österreich im Rahmen des EuropawäldliProjekts, das von Poesiesommer-Organisator Ulrich Suter vor fünf Jahren initiiert wurde und Bäume für die europäischen Sprach- und Kulturräume beim Landessender Beromünster wurzeln lässt. Neben der Silberweide wächst eine Schwarzpappel zu Ehren der Niederlande. Zum Poesiesommer-Programm passte der in allen Farben schillernde musikalisch-poetische Regenbogen, der in Beromünster gespannt wurde. Von Grenzgängern handelte auch die diesjährige Carte blanche des Poesiesommers in Beinwil am See: Autoren aus Bad Zurzach, Ballwil, Lenzburg und Seengen gewährten im Antiquariat Eichenberger Einblick in ihre literarische Welt. (usu)

Für Lehrer sozialverträglich

Schulleitungen und Schulpflegen der drei Standorte setzen diesen Auftrag unter der bereits bestehenden Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den

Seengen Das Mostfest der Stiftung Klas im Schloss Hallwyl zog weniger Publikum an als früher.

A

uch dieses Jahr spielte das Wetter beim Mostfest der Stiftung Kultur Landschaft Aare-Seetal (Klas) mit: Am Samstag schien schon relativ früh die Sonne in den Schlosshof, der Sonntag startete ziemlich neblig, aber im Laufe des Nachmittages hatten wir auch an diesem Tag Sonnenschein.

Kinder konnten Most pressen

Im Schlosshof reihte sich Stand an Stand, mehr Stände haben nicht mehr Platz. Das Warenangebot war vielfältig: Äpfel, Nüsse, Gemüse, frisches Brot, Konfis, Käse, Schnaps, aber auch Karten und Kappen und verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten. Wer Glück hatte, gewann sogar etwas davon am Klas-Glücksrad. Der Apfelstand und die Apfelausstellung waren eine Augenweide und interessant; lehrreich war auch das Apfelquiz des Landschaftsschutzverbandes Hallwilersee (LSVH). Gleich nebenan war die Mostpresse in Betrieb

Bezirksschulen und den heute vorliegenden Schülerzahlen möglichst optimal um. Neben den prognostizierten Schülerzahlen als elementare Planungsgrundlage sind Schulleitungen und Schulpflegen auch gegenüber den Lehrpersonen verpflichtet, eine möglichst sozialverträgliche Lösung vorzulegen. Dies vor allem mit dem Ziel, gute Voraussetzungen für die vom Standortentscheid am stärksten betroffenen Lehrpersonen der Bezirksschule Fahrwangen zu erarbeiten.

und viele Kinder nutzten die Gelegenheit, selber Most zu pressen. Rund 1000 Liter wurden aus 1500 Kilogramm Mostäpfeln hergestellt. Der Frischmost konnte vor Ort probiert und gekauft werden. Auch dem Chorber und dem Drechsler wurde bei der Entstehung ihrer Produkte zugeschaut. Musiker und die Märchenerzählerin erfreuten die grossen und kleinen Zuhörer.

Einbruch am Samstag

Besucher und Teilnehmer sind sich einig: Es war wiederum ein gelungenes, schönes Mostfest. Im Vorfeld waren alle gespannt, was die Terminverschiebung um eine Woche und die Trennung vom bisher gleichzeitig stattfindenden Hallwilerseelauf für das Mostfest bedeuten würden. Die Besucherzahlen gemäss elektronischer Zählung, bei der Personen, die zwischendurch den Schlosshof verlassen, jeweils mehrmals gezählt werden, zeigen Folgendes: Samstag 1588 Besucher, im Vergleich zum Vorjahr 1149 weniger; Sonntag 4347 Besucher, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 726. Dies ergibt bei einem Total von 5935 Eintritten einen Rückgang von 422 oder 6,6 Prozent. (glr)

Selbst gemacht: Am Mostfest im Schloss Hallwyl konnten Äpfel zu Most gepresst werden. Foto: zvg

Sarmenstorf Der Gemeinderat hat auf Antrag des Feuerwehrkommandanten folgenden Beförderungen für das Jahr 2019 zugestimmt: Simon Lüthy, Jahrgang 1994, zum Oberleutnant (VizeKommandant) und Adrian Furrer, Jahrgang 1983, zum Feldweibel (Materialverwalter). (gks)

Trinkwasser

Sarmenstorf Der Untersuchungsbericht der jüngsten Trinkwasserkontrollen bescheinigt, dass alle Proben den gesetzlichen Anforderungen an Trinkwasser entsprechen; es ist von einwandfreier mikrobiologischer Qualität. (gks)

Stille Wahl von Esther Köchli

Sarmenstorf Nachdem innert der Nachmeldefrist für ein neues Mitglied der Schulpflege keine neue Anmeldung eingegangen ist, wurde Esther Köchli, 1968, von Sarmenstorf AG, Kirchweg 26, parteilos, neu, als in stiller Wahl gewählt erklärt. (gks)

Alter und neuer Präsident des Skiclubs Seon: Roland Läubli und Robin Steinhauser. Foto: zvg

Skiclub verabschiedete den langjährigen Präsidenten Seon Nach 14 Jahren im Vorstand des Skiclubs Seon (SCS), davon 12 als Präsident, wurde Roland Läubli an der Generalversammlung mit einem persönlichen Gedicht und einem grosszügigen Geschenk verabschiedet. Zudem wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Unter der Leitung von Roland Läubli wurden zahlreiche Ideen umgesetzt, zum Beispiel die fulminante 75-JahrFeier des SCS im 2016, der Umbau des Hauses «Kärpf» in Elm, die Erstellung der neuen Buchungsplattform bei groups.ch sowie die Neugestaltung der Webseite. Als Nachfolger wurde Robin Steinhauser zum neuen Präsidenten gewählt. Der gesamte restliche Vorstand wurde bestätigt. Des Weiteren wurden Walter Bachmann, Fredi Bänniger, Rolf Lüscher und Urs Dössegger für 50 Jahre sowie Ursula Lüscher, Sibylle und Roland Walti für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im SCS geehrt. Ein intensives Vereinsjahr ging mit dieser GV zu Ende. Nur dank den top motivierten Mitgliedern konnte die Bar am Jugendfest so erfolgreich durchgeführt werden. Mit den Einnahmen schaffte der Verein neue Geräte für das Haus an. Zusätzlich bedankte sich der Vorstand mit einem fröhlichen Helferfest. Die Mitglieder des Skiclubs Seon freuen sich bereits jetzt auf die kommende Skisaison. (nfe)


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Agenda

Donnerstag, 1. November 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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Der Lindenberg

Agenda vom 2. bis 8. November THEATER ■

Freitag, 2. November

Seon: Bei den Turnhallen 20 Uhr. Theater «Wie s Läbe so spielt». Komödie in drei Akten. ■

Samstag, 3. November

Lenzburg: Familie+ 14 Uhr. «Die Dschungelfreunde» – Figurentheater mit Video-Animation. Für Kinder ab 4 Jahren. Niederlenz: Cholechäller 20.15 Uhr. «Kommentarspalterei» von Slampoet Renato Kaiser. Seon: Bei den Turnhallen 20 Uhr. Theater «Wie s Läbe so spielt». Komödie in drei Akten. ■

Sonntag, 4. November

Lenzburg: Familie+ 11 Uhr. «Die Dschungelfreunde» – Figurentheater mit Video-Animation. Für Kinder ab 4 Jahren. Seon: Bei den Turnhallen 14 Uhr. Theater «Wie s Läbe so spielt». Komödie in drei Akten.

TANZ ■

Samstag, 3. November

Beinwil am See: Löwensaal 18 Uhr. «Alice», Aufführung der Ballettund Tanzschule von Regina Buchli. ■

Sonntag, 4. November

Beinwil am See: Löwensaal 15 Uhr. «Alice», Aufführung der Ballettund Tanzschule von Regina Buchli.

KLASSIK ■

Samstag, 3. November

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30 Uhr. «Madame Pompadour». Opera brevis spielt die Operette von Leo Fall. ■

Sonntag, 4. November

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 15 Uhr. «Madame Pompadour». Opera brevis spielt die Operette von Leo Fall. Rupperswil: Ref. Kirche 17 Uhr. Blockflötenconsort i flauti – «Piper Passion». Eintritt frei, Kollekte. Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 17 Uhr. Benefizkonzert. Joseph Sieber und Patricia Zanella.

LITERATUR ■

Freitag, 2. November

Meisterschwanden: Bibliothek 20 Uhr. Arno Camenisch liest aus seinem neusten Roman «Der letzte Schnee». Musikalische Begleitung: Roman Nowka. Anschliessend Apéro und Büchertisch. Eintritt frei, Kollekte.

Kommentarspalterei Niederlenz «Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen.» Welch treffender Kommentar! Von wem? Egal! Oder weiss irgendjemand, wer zuerst «Yolo» gesagt hat? Nein! Wen interes- Renato Kaiser. siert’s? «You only Foto: zvg live once? Ja, Ihr vielleicht!», sagte Jesus Christus. Martin Luther sagte: «I have a dream!» Und Vladimir Putin sagte: «I have a Krim!» Was unterscheidet den Kommentator vom Kommentäter? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Nehmen die Politiker den Satirikern die Arbeitsplätze weg? Humorvoll, kritisch, wortgewandt – Renato Kaiser, eines der erfolgreichsten Mitglieder der Schweizer Poetry-SlamSzene, lädt ein zur Kommentarspalterei am Samstag, 3. November, 20.15 Uhr im Cholechäller Niederlenz. Eintritt 25 Franken. Reservationen unter www.cholechaeller.ch.

SOUNDS ■

Freitag, 2. November

Lenzburg: Baronessa 20–23 Uhr. Konzert von Pascal Geiser. Blues. Lenzburg: Schalterhalle der Hypothekarbank Lenzburg AG 19 Uhr. 85. «Jazz in der Hypi» mit der Jazzband «The Jazzburgers». Seon: Konservi Seon 20.15–23 Uhr. Peter Schärli Big Trio feat. Sandy Patton und Glenn Ferris. Ab 18 Uhr: Essen und Trinken. ■

Sonntag, 4. November

Niederlenz: Altersheim am Hungeligraben 10 Uhr. Chris Regez & Martina Meier (Featuring Kniri). Country, Blues, Rock ’n’ Roll.

ANDERE KLÄNGE ■

Samstag, 3. November

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 20 Uhr. Unterhaltungskonzerte «Entdeckungsreise» der ConcertBand der Stadtmusik Lenzburg. Türöffnung: 18.30 Uhr. Nachtessen: ab 18.30 Uhr. ■

Sonntag, 4. November

Hunzenschwil: Methodistengemeinde Halle 3x3 17 Uhr. Gospel-Konzert des Gospelchors Gospel-on Seon. Kollekte. ■

Dienstag, 6. November

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Danil Charms und die UmeLieder-Kollektion. Liederabend mit Ruedi Häusermann (Blasinstrumente, Örgeli), Marco Käppeli (Schlagzeug, Asa Chan), Claude Meier (Bass), Herwig Ursin (Sprache).

VORTRÄGE ■

Freitag, 2. November

Hunzenschwil: Römerstrasse 25 20 Uhr. Was ist Wahrheit? Vortrag mit Präsentation durch Prof. Dr. Sascha Götte. www.christlichegemeinde.ch ■

Samstag, 3. November

Rupperswil: Im Aarehaus 20 Uhr. Eltern-Event: Vortrag «Strategien glücklicher Paare» mit Peter Michalik. Org. Familienverein Rupperswil. ■

Mittwoch, 7. November

Lenzburg: Familie+ 19–20.30 Uhr. Vortrag «Die Macht der ‹unbewussten› Anziehung» von Bernhard U. Steiner. ■

Donnerstag, 8. November

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30 Uhr. Multivisionsshow «Island» von Corrado Filipponi.

VERNISSAGEN ■

Freitag, 2. November

Lenzburg: Müllerhaus 18–21 Uhr. «Bilderwelten» von Rita Steffen. Vernissage. Lenzburg: Hauptsitz Hypothekarbank 18.30 Uhr. Bilderausstellung von Ursula Schneider.

Freitag, 2. November

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 20 Uhr. Unterhaltungskonzerte «Entdeckungsreise» der ConcertBand der Stadtmusik Lenzburg. Türöffnung: 18.30 Uhr. Nachtessen: ab 18.30 Uhr. ■

tegiesitzung der Christlichdemokratischen Volkspartei (CVP).

Dienstag, 6. November

Birrwil: Vereinslokal Berbuer Chor 19.30 Uhr. Gesundheitsinitiative – Stra-

DIES & DAS ■

Freitag, 2. November

Birrwil: Chileschüür 20 Uhr. Schüür-Obe – Kraft der Musik. Hendschiken: Turnhalle 20 Uhr. Turnerabend «Ab um d Wält». Festwirtschaft ab 18 Uhr.

Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody feiert auf mitreissende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren aussergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. ■ Kino Urban: ab 8 Jahren. D: DO–SA, MO+MI je 20 Uhr. Edf: SO+DI je 20 Uhr.

Johnny English – Man lebt nur drei Mal

Die digitale Welt besteht nur aus Nullen und Einsen – und Johnny English ist definitiv keine Eins. Dennoch muss der schusslige Geheimagent einen CyberAngriff stoppen und einen Verbrecher zur Strecke bringen. ■ Kino Urban: ab 6 Jahren. D: SA+SO je 17.15 Uhr.

Die Unglaublichen 2

Als ein zwielichtiger Bösewicht auftaucht und die Bürger von Metroville mit einem perfiden Plan bedroht, müssen die Unglaublichen wieder in ihre Superheldenoutfits schlüpfen, um das Schlimmste zu verhindern. ■ Kino Urban: ab 8 Jahren. D: SA+SO je 14.30 Uhr.

Leutwil: Mehrzweckhalle 11–16 Uhr. Trachtengruppe Leutwil: Raclette-Plausch von 11–15 Uhr. 13 Uhr: Coro Italiano Teufenthal. 14 Uhr: Kinder- und Jugendtanzgruppe Leutwil. Desserts und Kaffee bis 16 Uhr. Möriken-Wildegg: Alterszentrum 11.30 Uhr. Wildessen im «AZCH». Öffentlicher Anlass des Alterszentrums. Möriken-Wildegg: Hardhof Wildegg 10 Uhr. Kürbisfest. 10 Uhr: Eröffnung Kürbisweitwurf; verschiedene Kategorien für Gross und Klein. Hüpfburg, Suchen im Stroh. Ab 11 Uhr: Kulinarisches. ■

Dienstag, 6. November

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. Lenzburg: Kath. Pfarreizentrum 20–21 Uhr. «Glauben für Erwachsene». Keine Kosten, keine Anmeldung. Seon: Kirchgemeindehaus 9–11 Uhr. Ökumenischer Frauenzmorge. Danach erzählt der «reformiert.»-Redaktor Delf Bucher von seiner Reportagenreise in den Nordirak. ■

Donnerstag, 8. November

Lenzburg: Kronenplatz 21 19.30–21.30 Uhr. Offener Malraum. Infos www.mal-zeit.ch.

Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Aargau Kids. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau.

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt.

Staufen: Schulhausplatz 18.30 Uhr. Räbeliechtliumzug mit anschliessendem gemeinsamem Singen auf dem Schulhausplatz.

Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Aargau Kids. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau. ■

Hendschiken: Turnhalle 20 Uhr. Turnerabend «Ab um d Wält». Festwirtschaft ab 18 Uhr. Lenzburg: Schulhaus Bleicherain 9–14 Uhr. Tag der offenen Türen Primar– und Musikschule Lenzburg. Lenzburg: Rathausgasse 10–14 Uhr. Velolichtaktion der Pro Velo Region Lenzburg. Möriken-Wildegg: Bibliothek 10–11 Uhr. Zwärglimorge für Kinder von 9 bis 24 Monaten mit ihren Eltern. Möriken-Wildegg: Hardhof Wildegg 19 Uhr. Kürbisfest mit Konzert. 20 Uhr: Konzert von Scafusa. 22 Uhr: Konzert von Witchcraft. Rupperswil: Forstwerkhof 13.30–16.30 Uhr. Bastelanlass «Futterstation». Für Kinder und Erwachsene. ■

Sonntag, 4. November

Brunegg: Vianco-Arena 9–17 Uhr. 34. Schweizer Musik-Flohmarkt.

Wolkenbruch

Bislang hat Motti Wolkenbruch immer brav getan, was seine jüdisch-orthodoxe Mame ihm vorschreibt. Als die Mame ihn verkuppeln will und lauter junge Frauen einlädt, die er heiraten soll, weicht Motti von dem traditionellen Pfad ab. Er verliebt sich an der Uni in die schöne Nichtjüdin Laura. Seine Mame ist ausser sich. Nun beginnt Motti mutig seine wunderliche Reise zur Selbstbestimmung. ■ Kino Löwen: ab 12 Jahren. D: täglich 20 Uhr, SA+SO auch 17 Uhr.

Smallfoot

Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, das es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen. Die Neuigkeit von diesem «Smallfoot» löst in der Yeti-Gemeinschaft grosse Unruhe darüber aus, was es sonst noch in der grossen Welt gibt. Eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Entdeckerfreude. ■ Kino Löwen: ab 6 Jahren. D: SA+SO je 14.30 Uhr. ■

SENIOREN

Samstag, 3. November

FILMTIPP ■

Lenzburg: Müllerhaus 11 Uhr. «Lenzburg Persönlich» mit Bettina Spoerri und Fritz Huser.

Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch.

Montag, 5. November

Brunegg: Restaurant zu den drei Sternen 11.30 Uhr. Senioren–Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 062 896 24 09. ■

Dienstag, 6. November

Meisterschwanden: Restaurant Löwen 11.30 Uhr. Senioren–Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 056 667 20 12. Lenzburg: Bahnhof 12.25 Uhr. Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg. Route: Menziken – Stierenberg – Reinach. Anmeldungen an Walter Bachmann, Telefon 062 775 28 26. ■

Donnerstag, 8. November

Ammerswil: Restaurant Echt, Hotel Lenzburg 11.30 Uhr. Senioren–Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 062 891 35 03. Dintikon: Gemeindesäli 11.45 Uhr. Senioren–Mittagstisch der

Buddhistische Zeremonie Lenzburg Anlässlich der Woche der Religionen öffnet ein buddhistisches Kloster seine Tore für Besucher und ermöglicht eine Teilnahme an einem der grössten Feste im Buddhismus. Nach der buddhistischen Tradition werden nach dem Ende der Regenzeit die Kathina-Roben an die Mönche überreicht, um sie für ihre guten Taten zu ehren. Teilnehmer haben die Möglichkeit, an der Kathina-Zeremonie bei der Zürich Buddhist Vihara in Lenzburg, einem Kloster für sri-lankische Buddhisten in der Schweiz, beizuwohnen. Auf dem Programm stehen Rezitation und Andacht, Darreichung des Mittagessens an die Mönche, gemeinsames Mittagessen. Die Teilnahme ist kostenlos. Für Unterhalt und Betreuung des Tempels sind Spenden willkommen. Auskunft und Anmeldung bis spätestens Dienstag, 6. November, an myroslava.rap@kathaargau.ch. ■

Sonntag, 11. November, 10.45 bis zirka 13 Uhr, Zürich Buddhist Vihara, Sophie-Hämmerli-Strasse 22, Lenzburg. Treffpunkt: 10.45 Uhr, Bahnhof Lenzburg, Ausgang Seite Bushaltestelle.

Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 056 624 39 11. Hendschiken: Restaurant Jägerstübli 11.15 Uhr. Senioren–Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 062 892 40 66. Rupperswil: Altersheim Länzerthuus 11.45 Uhr. Senioren–Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An–/Abmeldungen unter 062 889 01 89.

AUSSTELLUNGEN ■

Lenzburg

Alterszentrum obere Mühle «2 x Wisa Gloria» Ausstellung im Alterszentrum. Hermann Bob Gelzer und Christoph Salm. Öffnungszeiten bis 18. November, täglich 9–17 Uhr. Eingangshalle Gebäude A der Berufsschule Ausstellung von Wettbewerbsarbeiten der Schreinerlernenden. Öffnungszeiten bis 4. November. Mo. bis Fr. 14–19 Uhr, Sa. und So. 10–17 Uhr. Hypothekarbank Lenzburg Bilderausstellung von Ursula Schneider ab 5.11. bis 1.2.2019. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr., 8 bis 12 Uhr, 13.30 bis 17 Uhr, Di. und Fr. bis 17.30 Uhr. Müllerhaus «Bilderwelten» von Rita Steffen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend. Öffnungszeiten: Sa., 3. November, 11–18 Uhr und So., 4. November, 11–17 Uhr. Stapferhaus «Fake. Die ganze Wahrheit». Die erste Ausstellung im neuen Haus direkt am Bahnhof Lenzburg. Öffnungszeiten: Di. bis So. 9–17 Uhr, Do. 9–20 Uhr. ■

Staufen

Porzellanwelt, Schafisheimerstrasse 14 Ausstellung «Get Together». Alles rund um den festlich gedeckten Tisch. Öffnungszeiten: Fr., 2., und Sa., 3. November, 10–17 Uhr

MUSEEN ■

Egliswil

Sammlungszentrum Egliswil 12. Objekt-Talk der Historischen Sammlung des Museums Aargau, am 6. November, 19 Uhr bis zirka 20.30 Uhr. «Stoffkönig» Wolfgang Ruf diskutiert mit Sammlungsleiter Rudolf Velhagen. ■

Lenzburg

Museum Burghalde Öffnungszeiten: Di. bis Sa., 14–17 Uhr, So., 11–17 Uhr. Der Eintritt ist bis zum 31.12.2018 kostenlos. www.museumburghalde.ch. INSERAT


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Szene / Hinweise

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Kürbisweitwurf auf dem Hardhof Möriken-Wildegg Was nur tun mit all den Kürbissen, die nach Allerheiligen niemand mehr kaufen möchte und die verfaulen? Diese Frage veranlasste Kürbisbauer Jakob Gebhard vom Hardhof in Wildegg vor zwei Jahren dazu, kreativ zu werden. Und so war das «Kürbisweitwerfen auf dem Hardhof» geboren. Am kommenden Wochenende geht der Event bereits in die vierte Runde. 2018 erstmals mit musikalischem Programm. Auftakt ist am 3. November um 19 Uhr mit der Eröffnung des Festgeländes und der Bar. Um 20 Uhr steht ein Konzert der Gruppe Scafusa auf dem Programm. Ab 22 Uhr gibt es Musik von Witchcraft. Am Sonntag, 4. November, dürfen dann die Kürbisse fliegen. Um 11 Uhr startet der Wettbewerb «Kürbisweitwurf mit kleinen, mittleren und grossen Kürbissen». Um 13 Uhr ist Zielwurf. Die Teilnahme ist auch für Kinder geeignet und kostet 1 Franken pro Kürbis. Um 14 Uhr werden dann die grossen Geschütze aufgefahren. In der «Freien Klasse» messen sich Tüftler mit ihren Katapul-

Und Schuss: Am Wochenende fliegen wieFoto: ms der die Kürbisse. ten, Schleudern und Wurfmaschinen im Weitwurf. Kulinarisch kann man sich an beiden Tagen ebenfalls verwöhnen lassen. Die Palette reicht von Hamburger, Flammlachs, Raclettekäse auf Brot bis hin zu Gulaschsuppe mit Kürbis. Weitere Infos findet man unter www.kürbisweitwurf.ch. (ms)

Ist die die Wiege des Christentums heute für Christen noch eine lebenswerte Heimat? Seon Am Dienstag, 6. November, findet von 9 bis 11 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Seon ein Frauezmorge statt. Nach dem gemeinsamen Frühstück erzählt der «reformiert.»-Redaktor Delf Bucher von seiner Reportagenreise in den Nordirak. Die schwarze Fahne des Islamischen Staates IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene im Nordirak. Zehntausende von Christen

sind geflohen, viele getötet worden. Christinnen wurden brutal vergewaltigt oder versklavt. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, heute noch für Christen eine lebenswerte Heimat? Delf Bucher von «reformiert.» ist im Frühling bei einer Reise dieser Frage nachgegangen. Keine Anmeldung notwendig. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Kinderhütedienst.

Auf Tuchfühlung mit dem «Stoffkönig» Egliswil Der 12. Objekt-Talk der Historischen Sammlung des Museums Aargau findet am 6. November statt. Kein anderer besitzt mehr historische Textilien als Wolfgang Ruf – 1300 Stoffe vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert sind die eindrückliche Bilanz. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Martin Kamer kommen ausserdem mehr als 600 Kleider aus den 200 Jahren zwischen 1720 und 1920 hinzu. Neben den Textilien, welche die europäische Mode in all ihren variantenreichen Facetten spiegeln, besitzt er ausserdem einzigartige Hammerklaviere und Orgeln. Am Objekt-Talk diskutiert Wolfgang Ruf mit dem Sammlungsleiter des Museums Aargau, Rudolf Velhagen, über die faszinierende Welt des Sammelns und den internationalen Kunsthandel. Rufs Sammelleidenschaft führte ihn von Paris über London bis nach Japan. Für den Objekt-Talk hat sich der Inhaber der renommierten «Galerie Wolfgang Ruf» für ein Damenkleid aus Seide aus dem Sammlungszentrum Egliswil entschieden. Es erlaubt spannende Ein-

Eindrücklich: Eislandschaft in Island.

Foto: Corrado Filipponi

Wunderland der Natur Möriken-Wildegg Der Schweizer Reisefotograf Corrado Filipponi zeigt Island, wie man es noch nie gesehen hat.

F

ür diese aufwändige Reportage verbrachte der bekannte Reisefotograf Corrado Filipponi mehr

als sechs Monate im Wunderland der Natur. Er erkundigte das Hochland mit verschiedenen Durchquerungen per Geländewagen, die durch Flussfurten und vulkanischen Untergrund führten. Zusammen mit einem Helipiloten sah er sich das Land auch von oben an. Filipponi zeigt fantastische Luftaufnahmen. Wie immer in seinen Dokumentationen

Flöten-Leidenschaft Rupperswil Inspiriert von der Praxis englischer Komponisten, die populäre Melodien aus dem 16. Jahrhundert als Basis für ihre Kompositionen verwendet haben, erkundet das Blockflötenconsort i flauti mit «Piper Passion» auf unterschiedlichsten Blockflöten musikalische Pfade auf den Britischen Inseln. Traditionelle Tunes voller Leidenschaft und Temperament und Liedmelodien aus der Sammlung J. Playfords (17. Jahrhundert) in eigenen Arrangements durchziehen das Programm. Im Wechsel dazu erklingen aus Renais-

sance und Barock instrumentale Variationen über zur damaligen Zeit bekannte Volkslieder und Grounds. Ein Abstecher ins 20. Jahrhundert rundet das Programm mit jazzigen Charakterstücken von B. Bonsor ab. Zum Repertoire des fünfköpfigen Aargauer Blockflötenconsorts i flauti gehört Blockflötenmusik in ihrem ganzen Spektrum. Werke aus Mittelalter, Renaissance und Barock werden ebenso aufgeführt wie Kompositionen aus Avantgarde und Jazz. ■

Sonntag, 4. November, 17 Uhr, Kirche Rupperswil.

NACHBARSCHAFT Glühwein, Kerzen und Honig

Aus dem Sammlungszentrum Egliswil: Damenkleid aus Seide. Foto: zvg blicke in das Wirken des «Stoffkönigs», wie er in Fachkreisen genannt wird. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich unter reservationen.lenzburg@ag.ch oder Telefon 0848 871 200. ■

Schinznach Im Heimatmuseum Schinznach-Dorf wird am Sonntag, 4. November, von 14 Uhr bis 17 das Ende der Saison eingeläutet. Der Glühwein duftet, Kerzenwachs schmilzt und der kleine Honigmarkt lässt das Besucherherz höher schlagen. Die Vereine der Landfrauen Oberflachs und der Bienenzüchter unteres Aaretal

haben 2018 mit viel Herzblut die Sonderausstellungen zum Thema «Bienen» gestaltet. Jetzt zum Schluss kommt nochmals der Bienenwachs zum Zuge als Grundlage für allerhand phantasievolle Kerzenformen beim Kerzenziehen und -giessen. Ein kleiner vorweihnachtlicher Markt begleitet die Aktion und für Stärkung und Hebung der Geister ist gesorgt. (gkv)

Dienstag, 6. November, 19 Uhr bis zirka 20.30 Uhr, Sammlungszentrum Egliswil.

lässt der Fotograf auch Begegnungen vor Ort einfliessen. Auch all die bekannten Island-Highlights entlang der Ringstrasse fehlen nicht. Der Anlass wird organisiert von Möwikultur. Weitere Infos unter www.dia.ch. ■

Donnerstag, 8. November, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Möriken-Wildegg. Nur Abendkasse. Eintritt 25 Franken.

Bilderausstellung am Hauptsitz

Ursula Schneider.

Foto: Frank Studer

Lenzburg Ursula Schneider, 1946 geboren, seit bald 50 Jahren wohnhaft in Lenzburg, stellt im Hauptsitz der Hypothekarbank Lenzburg einige ihrer Bilder aus. Ihre Bilder wirken mal streng, mal chaotisch. Man kann in die Werke eintauchen und dabei Spontaneität, Neugier und Experimentierfreude entdecken. Linie – Form – Farbe; zeichnen mit Stift oder Pinsel, malen, spritzen, spachteln, ritzen – wieder und wieder übermalen. Vieles probiert Ursula Schneider aus. Am Freitag, 2. November, 18.30 Uhr ist Vernissage und Apéro. Die Ausstellung am Hauptsitz der Hypi in Lenzburg dauert vom 5. November 2018 bis 1. Februar 2019 und ist während der Banköffnungszeiten wie folgt zu besichtigen: Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag und Freitag bis 17.30 Uhr.

Für Dschungelfreunde

Mobbing kommt häufig vor. Die gute Nachricht: Man kann sich selbst helfen.

Illustration: zvg

Wundermittel gegen Mobbing?! Lenzburg Gibt es ein Wundermittel gegen Mobbing? Ja, das Positive vorweg. Es ist möglich, sich vor Mobbing zu schützen. Wichtig ist, die möglichen Auslöser für den Konflikt zu finden und eine Strategie zu entwickeln, um sich besser vor Angriffen zu schützen. Die effizienteste Lösung führt über die eigene Person, indem man die eigenen Verhaltensmuster überprüft. «Ich kann nur mich ändern, nicht meine Kolle-

gen.» Referate von Bernhard U. Steiner bei familie+ in Lenzburg. Infos unter www.familie-plus.ch und www.steinerkonfliktloesungen.ch. Anmeldung unter info@familie-plus.ch. ■ Mittwoch, 7. November: Die Macht der «unbewussten» Anziehung. ■ Mittwoch, 14. November: Mobbing/ Reaktion verhindert Eskalation. ■ Freitag, 16. November: Hochsensibilität verstehen.

Miss Helvetia Lenzburg Wenn Folklore auf Pop trifft, in Afrika gejodelt wird und unter der Tracht Ballettschuhe steppen, dann kann nur sie die Antwort sein: Miss Helvetia aka Barbara Klossner. Egal ob sie singt, jodelt oder moderiert, sie beeindruckt und berührt mit unfassbarem Talent und traditionsverbun-

dener Authentizität. In der Baronessa tritt sie übrigens a cappella auf. Tickets gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf unter www.starticket.ch. ■

Freitag, 9. November, 21 Uhr, Türöffnung 20 Uhr, Baronessa Lenzburg.

Lenzburg Die Cousins Jossi und Kipp träumten einst davon, das Dschungelbuch mit Zeichnungen ihrer Tante Elisabeth zu verfilmen. Jahre später wollen sie das Projekt endlich zu Ende führen. Die Filmaufführung soll ein fulminantes Geschenk zur Geburtstagsfeier der geliebten Tante werden. Ein Wiedersehen mit Mogli dem Menschkind, dem Bären Balu, dem Panther Baghira und dem schwermütigen Tiger Schir Khan. Figurentheater mit VideoAnimation, schrägen Cousins und wilden Liedern. Für Kinder ab 4 Jahren. Der Eintritt für Kinder kostet 10 Franken, für Erwachsene 15 Franken. Reservation unter buehne@familie-plus.ch. ■

Samstag, 3. November, 14 Uhr; Sonntag, 4. November, 11 Uhr, Familie+, Lenzburg.


Veranstaltungen

Donnerstag, 1. November 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Deutsch: DO–SA, MO + MI je 20h, Edf: SO + DI je 20h, ab 8J.:

BOHEMIAN RHAPSODY SA + SO je 17.15h, D/6J.:

JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL SA + SO je 14.30h, D/8J.:

DIE UNGLAUBLICHEN 2 – 2D

Tägl. 20h, SA + SO auch 17h, D/6J.:

WOLKENBRUCH SA + SO je 14.30h, D, ab 6J.:

SMALLFOOT www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Sportanlage Wilmatten Lenzburg Meisterschaftsspiel 2. Liga Samstag, 3. Nov. 2018 17.00 Uhr Lenzburg 1 – Frick 1

Sitzplätze/Plattenbeläge

ll Gartenbau AG Urs Willener Steingärten/Mauerbau

24

aktuell: • Baumschnitt und Sträucher schneiden 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00 www.willener-gartenbau-lenzburg.ch

Betet für die Schweiz und für den FC Aarau, dankt Gott für den Regen.

Gasthof zum Storchen

«Rund ums Räbeliecht» ist ein fröhliches, informatives Buch für Kleinkinder mit Räbeliechtliliedern und spannenden Rätseln.

Donnerstag, 1. November, ab 12 Uhr bis Sonntag, 4. November 2018

Metzgete

Infos unter: www.raebeliecht.ch Ab sofort auch erhältlich im Chinderlade, Metzggasse 19, Winterthur, Fr. 30.– inkl. Porto und Verpackung.

Schlachtfest wie zu Grossvaters Zeiten. Reservation erwünscht Familie Mirjana Frei Spitalstrasse 22 CH-5737 Menziken Tel. 062 771 14 31

Ich freue mich auf Ihre Bestellung.

Öffnungszeiten: Mo bis Sa 8.30–24 Uhr Sonntag 9.30–22 Uhr Mittwoch Ruhetag

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

Das Storchen-Team freut sich auf Ihren Besuch.

November Monatsaktion

Herbstmarkt

Dienstag, 6. November 2018

Seengen

– Warenmarkt

ab 14 Uhr Eglifilet im Bierteig mit Sauce Tartar Butterreis Fr. 24.50 statt Fr. 29.50

www.maxundmoritz-hausen.ch

– Landmaschinenmarkt

Ham Occasionen GmbH 5103 Wildegg Ankauf und Verkauf aller Marken Tel. 079 223 80 64

Lenzburger Bezirks-Anzeiger  
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