Page 1

LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 11. OKTOBER 2018

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 41 · Post CH AG

SALZKORN Grundbuch für Einsteiger Kürzlich fuhren wir mit dem Velo kreuz und quer durch Lenzburg. Wir hielten Ausschau nach Bauland und Häusern, die zu kaufen sind. Dabei stellten Rolf Kromer wir zwei Sachen fest: Bauland ist Mangelware und Häuser, vor denen ein Plakat «zu verkaufen» steht, gibt es derzeit in Lenzburg keine.

Einer von 10 Finalisten: Urs Bryner aus Othmarsingen bewirbt sich um den Titel «Aargauer Bauer 2018».

Foto: Hanny Dorer

Kandidat für «Aargauer Bauer 2018» Othmarsingen Um den Titel «Aargauer Bauer des Jahres» bewerben sich 10 Betriebsleiter, unter ihnen als Einziger aus der Region auch Urs Bryner vom Brynerhof. ■

HANNY DORER

D

er Brynerhof ist durch sein «Sonnelädeli» weitherum bekannt. Der Hofladen ist jedoch nur eines der diversen Standbeine, die den Brynerhof ausmachen. Hauptgeschäft ist und bleibt die Landwirtschaft mit Ackerbau und Gemüse. Dazu kommen Dienstleistungen in den Bereichen Gartenbau, Baumfällarbeiten, Forstwirtschaft und Kommunalarbeiten. Der 42-jährige Urs Bryner ist zweifellos einer der innovativsten Unternehmer in der Landwirtschaft. So gehört er zum Beispiel zu den Ersten, die den modernen Bezahldienst Twint für den Hofladen eingeführt haben. Urs Bryner hat den Hof vor 19 Jahren als Betriebs-

Wir haben die perfekte Lösung: NUBEAProdukte für das Haar Trockene Haut, trockenes Haar?

leiter und Pächter von seinen Eltern übernommen. «Damals wurde die Umstellung auf IP (Integrierte Produktion) aktuell, und mein Vater wollte sich nicht damit befassen», blickt Bryner zurück. Er hat sich auf das Lohnunternehmen konzentriert, das inzwischen jedoch praktisch aufgegeben wurde. Seit vier Jahren ist Urs Bryner nun Eigentümer des Hofes, kann aber immer noch auf die Unterstützung der Eltern zählen. So betreut etwa seine Mutter den Hofladen. An seiner Arbeit gefällt ihm besonders das Organisieren und Planen, dazwischen geht er gerne selber ackern oder mit Holz arbeiten. «Die grosse Abwechslung gefällt mir», gibt er zu. Dazu gehört, dass er ab und zu mit der Motorsäge Gegenstände schnitzt oder auch mal eine Holzbank herstellt – «leider zu selten».

2019 erstmals weisse Spargeln

«Ich freue mich immer auf die neue Saison, seien es die Spargeln oder die Buschbohnen», sagt er. Für die grünen Spargeln kommen die Leute von weit

her nach Othmarsingen. «Nächstes Jahr wollen wir erstmals auf 30 Aren auch weissen Spargel anbauen», fügt er hinzu. Und hofft natürlich, dass dieser ebenso guten Absatz findet wie der Grünspargel. Von den rund 60 Hektaren Betriebsfläche sind 8 Hektaren als ökologische Ausgleichsflächen angelegt, also extensiv genutzte Kleinflächen. «Ziel ist nicht ein Bio-Land, sondern es soll auf ökologischem Niveau nachhaltig produziert werden können.» Ein Problem in der Landwirtschaft sei der Mangel an Fachleuten. Diesem Mangel versucht Bryner abzuhelfen, indem er versuchsweise einen Eritreer als Praktikanten angestellt hat, den er bei Eignung später fest anstellen könnte. Urs Bryner blickt dankbar zurück. «Ich konnte einen gestandenen Betrieb übernehmen und hatte immer Ressourcen, um Neues auszuprobieren.» Über den Titel «Aargauer Bauer 2018» würde er sich natürlich freuen, und mit ihm seine drei Kinder. ■

Abstimmung auf www.landwirtschaft.ag

Dafür haben wir Häuser entdeckt, die wir so nicht in Lenzburg erwartet hätten – obwohl wir beide die Stadt vermeintlich gut kennen. Auf der Tour begegneten wir beispielsweise Chalets. Diese traditionellen Holzbauten hätten wir eher im Bündnerland oder dem Berner Oberland erwartet, doch mindestens zwei davon stehen in Lenzburg – eines nahe der Autobahnauffahrt. Auch sind wir auf Häuser gestossen, die scheinbar als Ferienhäuser genutzt werden. Die dezentrale Lage, der kleine Grundriss und das Erscheinungsbild wiesen daraufhin. Und wir haben Strassen entdeckt, von denen wir nicht einmal wussten, dass es sie gibt. In einem Quartier standen wir plötzlich vor einer grossen, wilden Wiese. Zwischen drei Einfamilienhäusern lag dieses Stück Erde brach. Wir fragten uns, was die Geschichte hinter der Parzelle ist, warum sie nicht bebaut ist. Bestimmt haben sich schon viele Leute bemüht, das Stück Land zu kaufen und zu bebauen. Trotzdem blieb die Wiese eine Wiese. Kürzlich habe ich in der «Aargauer Zeitung» einen Artikel über das neue Geoportal des Kantons gelesen (www.ag.ch/geoportal). Die Seite ist grossartig, denn sie beantwortet die Frage: Wem gehört welches Stück Land? Sie gibt sogar darüber Auskunft, wie gross die Grundstückfläche ist. Pro Tag können alle, die sich ein Login anlegen, zehn Parzellen kostenlos abfragen. Für Leute, die eine Immobilie suchen, eine hilfreiche Seite. Rolf Kromer, Lenzburg


2

Amtliches

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Notfall-Apotheke Region Lenzburg

Dr. med. Bernd Heinrich, in Reinach niedergelassener Orthopäde und Unfallchirurg, ist Hüft- und Kniegelenkspezialist am Spital Menziken. Im Rahmen seines Publikumsvortrages «Schmerzen im Hüftgelenk» vom 3. 10. 2018 berichtete Dr. Heinrich über die Hüftgelenksarthrose und stellte umfassend die Möglichkeiten der Behandlung dar.

Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Zunächst müssen immer der Ursprung und die Ursache für Gelenkbeschwerden in der orthopädischen Sprechstunde herausgefunden werden. Nach einem gezielten Gespräch, in dem Art, Dauer und Intensität der Beschwerden erörtert werden, kann der erfahrene Mediziner durch die Untersuchung des Patienten und die ggf. ergänzend durchgeführte Röntgenuntersuchung zunächst die Diagnose stellen. Anschliessend wird ein speziell auf den Patienten ausgerichtetes Behandlungskonzept erarbeitet und mit dem Patienten besprochen. In manchen Fällen sind weitere Spezialuntersuchungen erforderlich wie zum Beispiel eine Kernspintomografie oder eine diagnostische Infiltration des Gelenkes.

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Susanne Basler Verkauf Aussendienst susanne.basler@chmedia.ch oder über 058 200 58 28

Impressum Die Abnützung des Gelenkknorpels (Arthrose) ist die häufigste schmerzhafte Gelenkerkrankung des Erwachsenen. Hüft- und Kniegelenke sind besonders häufig betroffen. Doch, unterstreicht Dr. Heinrich, bevor eine Operation durchgeführt wird, werden zunächst alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Infrage kommen hierbei zum Beispiel die Beratung bezüglich der Lebensgewohnheiten, die medikamentöse Therapie, Physiotherapie und auch Spritzenbehandlungen bis hin zur Eigenbluttherapie. Der Patient wird dabei in jeder Phase in die Entscheidung über die Art der Behandlung eingebunden.

Gegründet 1901

Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meisterschwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Leutwil und Veltheim Herausgeberin: AZ Anzeiger AG

Baugesuch

Bauherrschaft:

Ursina Suter, Nelkenweg 1, 5503 Schafisheim

Planverfasser:

Roth Bau und Planungs AG, Schanzweg 6, 5724 Dürrenäsch

Bauobjekt:

An- und Umbau Einfamilienhaus

Bauplatz:

Gartenstrasse 4, Parzelle 1914

Öffentliche Auflage auf dem Stadtbauamt vom 12. Oktober bis 12. November 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Stadtrat

Baugesuch

Bauherr:

Verlagsleitung Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12

Renold Martin, Spittelgasse 8, 5505 Brunegg

Bauobjekt:

Anbau und Autounterstand

Bauplatz:

Spittelgasse 8, 5505 Brunegg Parz. 218

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 12. Oktober bis 12. November 2018, während der publizierten Schalteröffnungszeiten, in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr:

Sunama GmbH, Mellingerstrasse 6, 5400 Baden

Bauobjekt:

Abbruch des Garagengebäudes Nr. 77 und Mehrfamilienhausneubau auf Parzelle Nr. 508 an der Engestrasse

Adresse Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Auflage 35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell

Auflage:

Einwendungen:

Baugesuch und Pläne liegen bis zum 12. November 2018 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf. sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten.

5704 Egliswil, 9. Oktober 2018 Der Gemeinderat

Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch

Erst im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kann der Ersatz des Gelenkes durch ein sogenanntes künstliches Gelenk, auch Prothese genannt, erforderlich werden. «Durch neue, auf den Patienten ausgerichtete Operationsmethoden und die jeweils passende Auswahl der Implantate sowie eine individuelle Nachbetreuung gelingt eine zügige Rehabilitation», so Dr. Heinrich. Die meisten Patienten dürfen am Tag der Operation bereits aufstehen und erste Schritte gehen. Dabei ist zumeist eine frühe Vollbelastung des operierten Beines erlaubt. Dadurch sind der künstliche Ersatz des Hüft-, aber auch des Kniegelenkes zu den erfolgreichsten orthopädischen Operationen überhaupt geworden. In der Hand des erfahrenen Orthopäden stellen sie eine ausgezeichnete Methode dar, um Schmerzfreiheit zu erreichen. Dadurch kann die Lebensqualität nachhaltig verbessert werden und die Mobilität sowie Selbständigkeit können erhalten bleiben.

Redaktorin: Melanie Solloso (ms) melanie.solloso@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Larissa Hunziker (LH), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung E-Mail: inserateLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiter: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Fabian Engesser fabian.engesser@chmedia.ch Telefon 058 200 58 18 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr) Abo-Service und Zustellung E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post

Asana Gruppe AG Spital Menziken Spitalstrasse 1 5737 Menziken Tel. 062 765 31 31 info@spitalmenziken.ch www.spitalmenziken.ch

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Feuerungskontrolle Messperiode 2018 (mit neuer kantonaler Regelung bezüglich Messperiode im Kalenderjahr)

Gemäss Richtlinien der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV) ist die Gemeinde verpflichtet, alle zwei Jahre amtliche Abgasmessungen an den Feuerungsanlagen durchzuführen. Im Kanton Aargau gilt einheitlich das Vollzugsmodell 2 (liberalisierte Kontrolle). Betreiber von Feuerungsanlagen für flüssige und gasförmige Brennstoffe bis 1 MW Leistung können zwischen zwei Varianten wählen: Variante 1 Messung durch den amtl. Feuerungskontrolleur der Gemeinde zum Preis von Gasheizung Fr. 35.– Ölbrenner einstufig Fr. 45.– Öl-/Gasbrenner zweistufig Fr. 65.– Administration, Messgerät, Fahrzeugkosten Fr. 26.– Barzahlungsrabatt Fr. 6.– Die Preise verstehen sich exkl. 7.7% MwSt In der Gemeinde ist für messpflichtige Anlagen folgender Feuerungskontrolleur verantwortlich: Beat Byland, Othmarsingen, 079 208 24 67.

Lenzburger Bezirks-Anzeiger / Der Seetaler / Lindenberg

Erscheinungsweise 1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wird die öffentliche Auflage über die Aufhebung von folgenden 3 Sondernutzungsplänen gemäss § 24 Abs. 1 Baugesetz (BauG) durchgeführt: • Erschliessungsplan Chilefeld • Erschliessungsplan Kehrgasse • Erschliessungsplan Sonnenrain Der Planungsbericht mit den aufzuhebenden Sondernutzungsplänen, der Vorprüfungsbericht und der Mitwirkungsbericht liegen vom 15. Oktober 2018 bis 13. November 2018 bei der Gemeindekanzlei auf und können während den Bürozeiten eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendung erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Othmarsingen, 8. Oktober 2018 Gemeinderat

Baugesuch

Bauherr:

Spadot-Barcelona Walter Roggenweg 4, 5502 Hunzenschwil

Bauobjekt:

Türeinbau in Abstellraum

Ortslage:

Roggenweg 4 Parzelle Nr. 1743

Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 12. Oktober 2018 bis 12. November 2018 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil

Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 vom 25. November 2018; 2. Wahlgang; angemeldete Kandidaten

Für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege Primarschule für den Rest der Amtsperiode 2018/2021 wurden folgende Kandidaten angemeldet: • Niklaus, Patrick, 1969, Müntschemier BE, Bannholz 1, parteilos • Treyvaud, Sylvia, 1963, Cudrefin VD, Strossacherweg 17, FDP Hinweis: Im zweiten Wahlgang ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang durch mindestens 10 Stimmberechtigte des betreffenden Wahlkreises angemeldet wurde (§ 32 Abs. 1 GPR). Schafisheim, 11. Oktober 2018 Wahlbüro

Der Lindenberg

Baugesuch

Planverfasser:

Architektur Fischer, Scherrer & Partner, Kohlackerstrasse 15, 5103 Möriken

Bauobjekt:

Projektänderung Hotel & Restaurant McDonald’s; Gartenwirtschaft und zwei zusätzliche Hotelzimmer mit Fenstern

Bauplatz:

Aarauerstrasse 2, Parzelle 826

Zus. Bewillig.:

AGV, AWA

Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 12. Oktober bis 12. November 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat

Stellenausschreibung Infolge Pensionierung der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. März 2019 oder nach Vereinbarung eine/n Sachbearbeiter/in Steuern (50–60%). Mehr Infos über diese Stelle finden Sie unter www.meisterschwanden.ch/jobs.

Gemeinderat Hunzenschwil

Öffentliche Auflage über die Aufhebung von 3 Sondernutzungsplänen

Amazam AG, Bahnhofstrasse 4, 6340 Baar

Beat Byland wird ab dem 19. November 2018 mit den Messungen beginnen.

Der Seetaler

Bauherr:

Variante 2 Messungen durch das Servicegewerbe müssen neu bis spätestens am 31. Dezember 2018 durchgeführt sein. Messungen, die durch das Servicegewerbe (Variante 2) erfolgen, sind vignettenpflichtig.

Aktion saubere Aareufer Aarau–Brugg

Die Vereinigten Fischereivereine der Aarestrecke Aarau–Brugg organisieren die Aktion saubere Aareufer unter der Mithilfe der Gemeinden und der Bevölkerung. Freiwillige Helfer werden gebeten, sich am Samstag, 20. Oktober 2018, 8.45 Uhr beim Fischerhaus (westlich des Kraftwerkes Rupperswil-Auenstein) einzufinden. Die Vereinigten Fischervereine und die Gemeinde danken für die Mithilfe. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft:

Andrea Meyer und Armin Balmer, Baumgartenstrasse 33A, 5707 Seengen

Vorhaben:

Umbau Einfamilienhaus

Ortslage:

Gebäude Nr. 682, Parzelle Nr. 510, Sandackerweg 1

Öffentliche Auflage vom 12. Oktober bis 12. November 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten. Gemeinderat Seengen

Birnel-Aktion

Jetzt wieder von der Birnel-Aktion der Winterhilfe Schweiz profitieren! Das gesunde und schmackhafte Birnensaftkonzentrat stammt ausschliesslich von Früchten einheimischer Feldobstbäume. Das rein natürliche (konventionelle) Birnel kann in folgenden Einheiten bezogen werden: Glas Kessel Kessel

à 1,0 kg à 5,0 kg à 12,5 kg

Fr. 11.– Fr. 46.– Fr. 105.–

Bestellungen sind bis 31. Oktober 2018 an die Gemeindekanzlei Seengen, Tel. 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, zu richten. Die gewünschte Menge kann nach Eingang der Lieferung gegen Bezahlung bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gemeindekanzlei

Senioren-Mittagessen

Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 19. Oktober 2018, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Tel. 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Tel. 062 777 06 88, entgegen. Pro Senectute


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Baugesuch

Bauherrschaft:

Marcel Lepori, Quellenweg 9, 5614 Sarmenstorf

Projektverfasser: Marcel Lepori, Quellenweg 9, 5614 Sarmenstorf Bauobjekt:

Umbau und Sanierung Wohnhaus, Umgebungsarbeiten (teilweise nachträgliches Gesuch)

Bauplatz:

Moosgasse 1, Gebäude Nr. 317

Zone:

W2

Parzelle:

870

Öffentliche Auflage vom 12. Oktober bis 12. November 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Preiserhöhung Tageskarte Gemeinde

Die Gemeinde Seon verkauft zurzeit 4 «Tageskarten Gemeinde» pro Tag zu einem Preis von CHF 40.00/Stück. Aufgrund des stetig ansteigenden Einkaufspreises hat der Gemeinderat entschieden, den Verkaufspreis pro Tageskarte ab 1. Januar 2019 auf CHF 45.00 zu erhöhen. Tageskarten mit Gültigkeit ab 1. Januar 2019 können somit ab ca. Ende Oktober zu einem Preis von CHF 45.00 bezogen werden. Die Tageskarten können weiterhin im Internet unter www.seon.ch oder telefonisch bei der Gemeindekanzlei / Einwohnerdienste unter 062 769 85 30 reserviert werden. Die Tageskarte muss innert 7 Tagen bei der Gemeindekanzlei / Einwohnerdienste abgeholt und direkt bezahlt werden (bar oder EC/Postcard). Vielen Dank für Ihr Verständnis. Seon, 9. Oktober 2018 Gemeindekanzlei / Einwohnerdienste

Baugesuch (Reklamegesuch)

Bauherrschaft:

Primus Property AG, Bahnhofstrasse 86, 5000 Aarau

Grundeigent.:

Reliag AG, Aarauerstrasse 51, 5200 Brugg

Bauvorhaben:

Baureklame an Bauwand

Standort:

Parzelle Nr. 906 an der Aarauerstrasse

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Person hat bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Oymak Mehmet, 1992, männlich, Türkei, 5703 Seon, Eichbergweg 12 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 10. Oktober 2018 Gemeinderat Seon

Amtliches

Der Lindenberg

Öffentliche Auflage vom 12. Oktober 2018 bis 12. November 2018 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 11. Oktober 2018 Gemeinderat ■

Baugesuch

Bauherrschaft:

André und Francesca Beyli-Rotolo, Ausserdorfstrasse 28, 5603 Staufen

Grundeigent.:

do.

Bauvorhaben:

Carport mit Solardach

Standort:

Parzelle Nr. 316 an der Ausserdorfstrasse 28

Öffentliche Auflage vom 12. Oktober 2018 bis 12. November 2018 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 11. Oktober 2018 Gemeinderat

Donnerstag, 11. Oktober 2018

3


6

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Nie nachlassende Leidenschaft für Kunst

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Ausstellung Ab 17. Oktober stellen die zwei «Wisa Gloria»-Künstler Hermann Bob Gelzer und Christoph Salm in der temporären Galerie im Alterszentrum Obere Mühle aus.

B

ereits zum fünften Mal verwandelt sich das Alterszentrum Obere Mühle Lenzburg in eine temporäre Galerie. Zu Gast sind die Künstler Hermann Bob Gelzer und Christoph Salm. Die Ausstellung trägt den Titel «2 x Wisa Gloria». Damit ist unschwer zu erraten, dass die beiden Kunstschaffenden ihre Ateliers in der ehemaligen Lenzburger Spielzeugfabrik haben. Der zeitweilige Ausstellungsraum im Atrium des Alterszentrums ist vom 17. Oktober bis 18. November offen.

Partnerschaft mit der Avobis Group AG

Neues in Öl und Aquarell

Gestalten und speziell die Malerei haben Hermann Bob Gelzer seit seiner Schulzeit fasziniert und er hat auch immer selber gezeichnet und gemalt. Sein Hobby hat er in den 80er-Jahren intensiviert und ein achtsemestriges berufsbegleitendes Kunststudium absolviert, dem verschiedene Weiterbildungen folgten. Ein erstes Atelier im Lenzburger Brättligäu wurde bezogen und bald zeigte Hermann Bob Gelzer seine Arbeiten an verschiedenen Ausstellungen wie zum Beispiel an Jahresausstellungen der Aargauer Kunstschaffenden im Kunsthaus Aarau, an den regelmässigen Ausstellungen in der Galerie Stadtbibliothek Lenzburg oder als Stammgast in der damaligen Galerie Rathausgasse Lenzburg. Mit dem Umzug in ein grosses, helles Atelier in der alten Wisa-Gloria-Fabrik 1997 erweiterten sich die Gestaltungsmöglichkeiten. Die bisher dominierende Aquarelltechnik machte Ölund Acrylmalerei Platz, eine geschenk-

Verschiedene Techniken: Werk von Hermann Bob Gelzer. te Andruckmaschine ermöglichte experimentelle Holzschnitte. Neben regelmässigen Atelierausstellungen zeigt Hermann Bob Gelzer seine Arbeiten immer wieder einem breiten Publikum. Eine Retrospektive zum 70. Geburtstag im Müllerhaus Lenzburg, organisiert von der hiesigen Kulturkommission, zeigte im Mai 2017 einen grossen Querschnitt durch sein bisheriges Schaffen. Im Alterszentrum stellt er neue Arbeiten aus den letzten 16 Monaten in verschiedenen Techniken aus.

Monotypien und Kupferstiche

Eine nicht nachlassende Leidenschaft für die Kunst lebt auch Christoph Salm. Anfang der 1980er-Jahre besuchte er an der Kunstgewerbeschule Zürich Kurse in manueller Drucktechnik und figürlichem Zeichnen. Bei M-Art Aarau unter

Ungebrochene Experimentierlust: Werk von Christoph Salm.

der Leitung von Peter Hammer war Christoph Salm von 1983 bis 2010 regelmässig im Druckatelier tätig. Besonders faszinierte ihn neben dem Tiefdruck auch die Lithografie, ein altes Flachdruckverfahren. Nach dem Umzug nach Seon ins best ausgerüstete «Atelier Druckform» befasste sich Christoph Salm erstmals mit den Möglichkeiten der Andruckmaschine. Das wiederum führte zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Monotypie. Nach nunmehr 30 Jahren praktischer Ausübung der manuellen Drucktechnik in Werkstätten mit anderen Künstlern hat Christoph Salm seit 2015 sein eigenes Atelier in der ehemaligen «Wisa Gloria» bezogen. Er arbeitet auf zwei alten Druckmaschinen mit Handbetrieb. Die ungebrochene Lust am Experimentieren ist bis

heute geblieben und macht einen wichtigen Teil des künstlerischen Schaffens von Christoph Salm aus. Seit 2012 nimmt er an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Für einen spannenden, anregenden und genussvollen Vernissage-Abend sorgen Tinu Niederhauser als Sprecher und Charlotte Wittmer am Akkordeon. Das Alterszentrum freut sich, die Bilder von Hermann Bob Gelzer und Christoph Salm zu zeigen, und lädt herzlich zur Vernissage und zum Besuch der Ausstellung ein. (nre) ■

«2 x Wisa Gloria». Ausstellung im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg. Hermann Bob Gelzer (Bilder) und Christoph Salm (Drucke). – Vernissage: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr. – Öffnungszeiten: 18. Oktober bis 18. November, täglich von 9 bis 17 Uhr.

Der dritte Schweizer Schlössertag war erfolgreich Schloss Den 3. Schweizer Schlössertag vom letzten Sonntag werten die Organisatoren als «vollen Erfolg». Über 12 000 Besucher kamen, sahen und schauten hinter die Schlossmauern. Die 20 Schlösser und Burgen des Verbands der «Schweizer Schlösser» machten den letzten Sonntag zu ihrem eigenen Kulturerbetag. Im Mittelpunkt der vielfältigen Programme, an denen aus der Region die Schlösser Lenzburg, Hallwyl, Wildegg und Heidegg teilnahmen, standen unbekannte Schätze, allerlei Trouvaillen und deren Geschichten. Szenische Führungen, Entdeckertouren, mittelalterliche Spiele und Gaumenfreuden begeisterten Gross und Klein. Einige Schlösser verzeichneten gegenüber 2017 mehr als doppelt so viele Besuchende. Marco Castellaneta, Direktor von Museum Aargau und Verbands-Präsident der «Schweizer Schlösser»: «Wir sind auf gutem Weg, dass die Schweiz immer stärker auch als Schlösserland wahrgenommen wird.» Zahlreiche Schlösser verzeichneten vermehrt Besuchende aus anderen Sprachregionen und dem Ausland. Eine Besucherbefragung von Schloss Chillon ergab beispielsweise, dass die Besucher aus dem Kanton Zürich markant zugenommen haben. Auch das Château de Gruyères erfreute sich vermehrt über Familien von ennet dem Röstigraben. Zudem haben Besuchende die Gelegenheit wahrgenommen, mehrere Schlösser und ihre Programme zu erleben. Das grosse Publikumsinteresse zeigt das steigende Interesse in der Bevölkerung. Verschiedene Umfragen vor Ort ergaben, dass gegen die Hälfte der Besuchenden das erste Mal ein Schloss von innen erlebt hat. (pd/dss)

Hypothekarbank Der grösste unabhängige Schweizer Immobilien- und Hypothekendienstleister Avobis wird neu Finstar, die Open-Banking-Plattform der Hypothekarbank Lenzburg, für die digitale Hypothekarkreditabwicklung nutzen. Die Avobis Group arbeitet im Bereich der Digitalisierung enger mit der Hypothekarbank Lenzburg (HBL) zusammen. Avobis wird künftig die Kredite für ihre Kunden mit der Open-Banking-Plattform Finstar abwickeln. Im Fokus steht insbesondere die Kernfunktionalität von Finstar mit Stammdaten und Kontoführung. Weiter kann die Avobis Group von den Zahlungsverkehrsoptionen der Open-Banking-Plattform der Hypothekarbank Lenzburg profitieren.

Ausbau der Schnittstellen

Im Rahmen der Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen zudem die Open-Banking-Plattform Finstar im Bereich des Finanzierungs- und Kreditgeschäfts gemeinsam vorantreiben. Zu diesem Zweck sollen unter anderem die bestehenden offenen Schnittstellen (Open Application Programming Interfaces, Open API) substanziell ausgebaut werden. Darüber hinaus sollen weitergehende gemeinsame Lösungen entwickelt werden, die die strategische Positionierung der beiden Gesellschaften im Immobilien- und Hypothekenmarkt stärken. Marianne Wildi, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg, betont: «Es freut uns ausserordentlich, mit Avobis diese Partnerschaft einzugehen. Sie zeigt, dass wir mit unserer Finstar-Plattform Drittunternehmen im Finanzbereich einen echten Mehrwert bieten können. Als ausgewiesener Hypothekarspezialist passt Avobis ausgezeichnet in das neue digitale Ecosystem, das wir derzeit mit unserer Finstar-Open-Banking-Plattform und verschiedenen Partnerunternehmen aufbauen.»

Innovativen Partner gefunden

Erfolgreich wie noch nie: Die Delegation des Tambourenvereins Lenzburg am Zentralschweizerischen Jungtambourenfest in Arth.

Foto: zvg

13 Kränze für Jungtambouren Tambouren Der Tambourenverein Lenzburg hat mit 13 Kranz-Auszeichnungen am Zentralschweizerischen Jungtambourenfest in Arth ein hervorragendes Resultat erreicht.

D

ie erfolgreichen Lenzburger Jungtambouren starteten am «Zentralschweizerischen» in Arth mit grossem Erfolg im Wettspiel in den fünf Einzelkategorien.

Ausbildungsleiter Felix Moser ist mit den super Resultaten der Lenzburger sehr zufrieden. Der Gewinn von 13 Auszeichnungen ist ein neuer Rekord in der Vereinsgeschichte. In den Gruppenwettspielen platzierten sich die älteren Jungtambouren, in der Kategorie S2 unter der Leitung von Thomas Moser, auf dem 5. Rang. Die jüngeren Jungtambouren, in der Kategorie S3 unter der Leitung von Philipp Nückles, haben den 10. Rang erreicht.

Neuer Lehrgang startet

Für interessierte Jugendliche beginnt der Tambourenverein Lenzburg im Ap-

ril 2019 wieder mit einem Ausbildungslehrgang. Eine Anmeldung ist über info@tambouren.ch möglich. Die Lenzburger Resultate mit Kranzgewinn am Zentralschweizerischen Jungtambourenfest in Arth: Kategorie T5: 4. Timo Iseli, 5. Jaël Egli, 14. Loris Potenza, 18. Florian Wyss. – Kategorie T4: 12. Raphael Zogg, 17. Leo Hartmann, 17. Luca Baumann, 20. Lukas Leder. – Kategorie T3: 9. Luis Meister, 15. Marvin Egli, 19. Sebastian Egli, 21. Tim Strebel, 21. Dario Casteletti. (fmo) ■

Weiter Informationen: www.tambouren.ch

Thomas Abegg, CEO der Avobis Group, erklärt: «Mit der Lösung mit der Hypi können wir die Anforderungen unserer Kunden optimal erfüllen und gezielt weiterentwickeln. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg der Digitalisierung. Wir sind sehr glücklich, mit der Hypothekarbank Lenzburg einen innovativen Partner gefunden zu haben.» (pd/hbl) INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt 1. OG / Bahnhofstr. 5 5600 Lenzburg Tel. 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Stadt Lenzburg

Der Lindenberg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

7

Konzerte mit musikalischen Entdeckungen

Haben an der Swing-Matinée ebenfalls ihren grossen Auftritt: Die Kinder des von Cathryn Lehmann geleiteten Jugendchors Funkybees aus Ennetbaden.

Foto: zvg

Swing-Matinée mit Big-Bands und Chor Musik Am Sonntag, 21. Oktober, kommt es im Kirchgemeindehaus zu einer musikalischen Novität. Zwei BigBands und ein Jugendchor laden zur Swing-Matinée. ■

FRITZ THUT

F

ür den in der Region bestens bekannten Dirigenten Hans-Peter Brunner ist das Ziel klar: «Mit diesem Konzert geht es in lockerer Atmosphäre beswingt in den Sonntag.» Das für Lenzburg neue Format einer Swing-Matinée geht am übernächsten Sonntag erstmals über die Bühne. Und diese steht im Kirchgemeindehaus der reformierten Kirche an der Zeughausstrasse 9.

Zwei Big-Bands

Auch nach seinem Rücktritt als musikalischer Leiter der Stadtmusik Lenzburg (SML) hat Brunner keine Berührungsängste mit der Region. Zusammen mit der SML-Big-Band unter der neuen Leitung von Raphael Frey, seiner Pig-Farmers-Big-Band aus Oftringen und dem in Ennetbaden beheimateten Jugend-

chor Funkybees bestreitet Brunner ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt macht Raphael Freys SML-Big-Band. «Mit einer verjüngten Leitung spielen wir ein verjüngtes Repertoire», sagt Frey selbst. Stücke von bekannten Interpreten aus dem Bereich Blues, Swing und Jazz wie etwa der Klassiker «Green Onions» werden an der Matinée zu hören sein. Mit seiner Pig-Farmers-Big-Band (PFBB) war Hans-Peter Brunner schon an Swing-Nights in Lenzburg zu Gast – nun auch am Morgen. Begleitet wird die Westaargauer Formation teilweise vom Jugendchor Funkybees, deren engagierte Leiterin, Cathryn Lehmann, in der Region keine Unbekannte ist: Sie ist die Tochter des hier bestens bekannten Musikers Heinz Lehmann. Zusammen mit der PFBB werden hauptsächlich Stücke von Udo Jürgens swingig gespielt und gesungen. «Wenn wir zusammenkommen, stimmt es einfach», fasst Brunner die jeweils auf Anhieb harmonische Zusammenarbeit mit Cathryn Lehmanns Chor zusammen. ■

Swing-Matinée. Sonntag, 21. Oktober, um 10 Uhr im Kirchgemeindehaus. Gratis-Eintritt (Kollekte). Buffet mit Getränken und Snacks.

Leiten die Big-Bands an der Swing-Matinée: Raphael Frey von der Big-Band der Stadtmusik Lenzburg und Hans-Peter Brunner von der Pig-Farmers-Big-Band Oftringen. Foto: Fritz Thut

SP begrüsst die Einsicht auf bürgerlicher Seite SP Lenzburg Im Nachgang zur letzten Einwohnerratssitzung verschickte die SP Lenzburg-Ammerswil eine Stellungnahme, die im Folgenden abgedruckt wird.

D

ie Fraktion der SP LenzburgAmmerswil begrüsst, dass der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 27. September die beantragte Erhöhung des Stellenetats der Sozialen Dienste genehmigt hat. Diese Anpassung der Stellenzahl an die gestiegene Arbeitsbelastung der Sozialen Dienste war dringend nötig und wurde von Links schon seit längerem gefordert. Erfreulich nun, dass auch auf bürgerlicher Seite endlich Vernunft eingekehrt ist und dieses Geschäft einstimmig angenommen wurde. In der Ratsdebatte wurde bei verschiedenen Votanten allerdings ein latentes Misstrauen der Verwaltung ge-

genüber spürbar. Zwar wurde das vorliegende Geschäft allgemein wohlwollend aufgenommen und gegenüber der Verwaltung verdankt. Dass diese umfangreichen Vorbereitungen aber auch wieder eine zusätzliche Belastung angesichts der angespannten Personalsituation in dieser Abteilung bedeutete, wurde wohlweislich ausgeklammert.

Abenteuerliche Rechtfertigungen

Schon vor einem Jahr wurde eine leichte Stellenerhöhung beantragt, teilweise gar durch den Bund finanziert. Durch einen Schulterschluss von Rechts (SVP und FDP) bis in die Mitte (GLP) wurde dies jedoch abgelehnt und die Anzahl Stellen in der Verwaltung plafoniert. Dies, obwohl unter anderem die überparteilich zusammengesetzte Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK) immer wieder die hohe Anzahl an Überstunden gerade bei den Sozialen Diensten thematisiert hatte. Nun ist Einsicht eingekehrt. Wobei die Äusserungen und Rechtfertigungen für diesen Meinungswechsel zum Teil doch abenteuerlich anmuten. Dreist verdankt dies die FDP ihrer im letzten Jahr abgelehnten Motion, die der Stadtverwaltung ziemlich unverhohlen Ineffizienz vorwarf und in der Tendenz auf eine Stellenreduktion hinauslief.

Stadtmusik Nachdem drei Viertel des Jahres bereits wieder passé sind, zieht Daniel Schrenk, der Präsident der Stadtmusik Lenzburg (SML), in einem Schreiben an Gönner, Passiv- und Aktivmitglieder eine erste Bilanz: «Neun Monate, welche bei der Stadtmusik Lenzburg von Entdeckungen geprägt waren.» So entdeckte man die Zusammenarbeit mit Arwed Peemöller, dem neuen musikalischen Leiter der Concert-Band, die selbstständige Arbeit in der BigBand sowie neue Musikstile während der Probearbeiten für die bevorstehenden Unterhaltungskonzerte. Als Wiederentdeckung darf die Teilnahme am Musiktag in Niederhasli ZH bezeichnet werden, wo die Concert-Band der Stadtmusik Lenzburg sowohl im Konzertvortrag als auch im Paradewettbewerb den ausgezeichneten dritten Rang erzielte. Daneben konnten ConcertBand und Big-Band das Publikum an diversen privaten Konzerten begeistern. In bester Erinnerung bleibt das Jugendfest mit dem Freischarenmanöver. An den Unterhaltungskonzerten Anfang November nimmt die ConcertBand der Stadtmusik Lenzburg ihre Gäste wortwörtlich auf eine Entdeckungsreise in unbekannte Welten mit. Im ersten Konzertteil geht es mit klassischer Musik in die musikalische Heimat von Arwed Peemöller mit Werken von Ed Huckeby, Nikolai Rimsky-Korsakov, Philip Sparke und Antonin Dvorák. Im zweiten Konzertteil fühlt man sich bei «Conquest of Paradise» wie Columbus oder Magellan, unternimmt mit Larry Neeck eine Reise «ans Ende der Welt» und geniesst die bekannten Melodien von «Braveheart» und «Lord of the Dance». Türöffnung ist an beiden Abenden um 18.30 Uhr, Gelegenheit also, vor dem Konzert Pasta, ein Sandwich oder etwas Süsses vom Kuchenbuffet zu geniessen. Nach dem Konzert kann man den Abend an der Bar mit einem feinen Drink ausklingen lassen. (lba)

Allerdings wurde bereits vor Jahresfrist darauf hingewiesen, dass der neue Leiter der Stadtverwaltung die Prozesse durchleuchten und, wo nötig, Anpassungen vornehmen möchte. Das nun dem Rat vorgelegte Geschäft ist diesem Vorgehen zu verdanken – wie vom Stadtrat und der Verwaltung versprochen. In der Ratsdebatte den Medien gegenüber Fake-News-Vorwürfe zu machen, ist da ein starkes Stück. Entgegen der nun auch von der GLP-Fraktion unterstützten Stellenerhöhung sprach ihr Stadtratskandidat vor einem Jahr doch noch von 10 bis 15 Prozent Einsparpotenzial bei den Stellen in der Stadtverwaltung. Und eben, die FDP-Motion wurde abgelehnt, trotz Versuch, die finanzielle Situation der Stadt Lenzburg mit Falschaussagen in einem polemischen Wahlkampfinserat falsch darzustellen.

Rückkehr zur Vernunft

Somit ist nur zu hoffen, dass die Rückkehr zur Realität und Vernunft auf bürgerlicher Seite noch länger anhält. Die nächsten Geschäfte im Einwohnerrat werden dies weisen. Und die Bürgerinnen und Bürger von Lenzburg würden es ihnen danken. Einwohnerratsfraktion und Vorstand der SP Lenzburg-Ammerswil

INSERATE

Alter Gemeindesaal Lenzburg 2. und 3. November Türöffnung und Essen ab 18.30 Uhr Konzertbeginn um 20 Uhr Reservation: Mittwoch 16–18 Uhr telefonisch unter 076 471 56 00 oder www.stadtmusik-lenzburg.ch


8

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Kirchenzettel

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 13. bis 19. Okt. 2018: Pfrn. Annemarie Kirchhofer (Tel. 056 249 03 43)

Lenzburg

Freitag, 12. Oktober 2018 6.45–7.15 Uhr, Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 14. Oktober 2018 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche Pfrn. Elisabeth Weymann Predigt: 1. Kor. 7, 29–31 Thema: Leben mit der Vergänglichkeit Lieder: 575 / 110 / 12 / 849 / 860 / 353 Musik: Sandro Oldani, Orgel Kollekte: Diakonie-Rappen – kantonal mit Kinderhüte 20 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche Montag, 15. Oktober 2018 6.15–6.45 Uhr, Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Sonntag, 14. Oktober 2018 10 Uhr Abschiedsgottesdienst mit Taufe im Kirchenzentrum Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: 4. Buch Mose 6, 24–26 «Steine, die im Weg liegen» Lieder: 12 / 182 / 681 / 349 Musik: Andreas Jud, Orgel Kollekte: Diakonie-Rappen – kantonal Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 13. Oktober 2018 16.00 Uhr Taufen 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 14. Oktober 2018 9.30 Uhr Feierliches Amt Donnerstag, 18. Oktober 2018 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 14. Oktober 2018 11.00 Uhr Heilige Messe Musik: Hubertusmesse mit Jagdhornbläser SonatES

Seon

Freitag, 12. Oktober 2018 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Eucharistiefeier Samstag, 13. Oktober 2018 19.00 Eucharistiefeier italienisch Sonntag, 14. Oktober 2018 9.45 Wortgottesfeier 17.30 Wortgottesfeier Mittwoch, 17. Oktober 2018 19.00 Mystik 20.00 Meditation

Ref. Kirchgemeinde Birr Birr/Lupfig Donnerstag, 11. Oktober 2018 9.00 Kleiderkarussell 10.00 Andacht Haus Eigenamt Sonntag, 14. Oktober 2018 10.10 Gottesdienst Pfr. W. v. Ungern-Sternberg, Kanzeltausch anschl. 11.11 Montag, 15. Oktober 2018 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus Dienstag, 16. Oktober 2018 20.00 Faszination Bibel Mittwoch, 17. Oktober 2018 14.00 Kleiderkarussell 19.00 Sound n’Chill Donnerstag, 18. Oktober 2018 9.00 Kleiderkarussell Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 079 785 17 00 Sonntag, 14. Oktober 2018 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrerin Kristin Lamprecht Musik: Christina Ischi (Orgel) Kantonalkollekte: Diakonierappen Montag, 15. Oktober 2018 Schweigemedidation 9.15–10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon Leitung: Lisbeth Wermelinger Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not Mittwoch, 17. Oktober 2018 Frauen-Apéro 19.00 Uhr in der Remise Ammerswil; Thema: Es werde Licht im Essens-Dschungel; Referentin: Denise Kaufmann, Ernährungsberaterin Donnerstag, 18. Oktober 2018 Jassnachmittag 14.00 Uhr in der Remise, Ammerswil

Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 14. bis 16. Oktober: Pfrn Ruth Zimmermann (Stv.), Tel. 056 443 05 57 Bereitschaft 17. bis 20. Oktober: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Sonntag, 14. Oktober 9.45 Niederlenz, Regionalgottesdienst, Pfrn Christina Soland, Chilekafi. Fahrdienst mit Regula Flury, Tel. 062 893 38 53, Möriken Volg 9.15, Holderbank 9.25, Wildegg Post 9.30. Gesamterneuerungswahlen 2019–2022 2. Wahlgang vom 25. November 2018 Da nach dem 1. Wahlgang noch zwei Kirchenpflege-Sitze offen sind, kommt es am 25. November zum 2. Wahlgang. Zum 2. Wahlgang als Mitglied der Kirchenpflege angemeldet ist: • Wernle-Smeenk Willette, 1975, von Herznach, Altstrasse 3 D, Möriken (neu) Im 2. Wahlgang sind nur diejenigen Personen wählbar, die bis zum 3. Oktober angemeldet worden sind. Da nicht mehr wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen sind, als zu wählen sind, wird die Vorgeschlagene vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Ein Sitz in der Kirchenpflege bleibt vakant. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 14. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst, Pfr. R. Mäder Hebr 13, 8 Kollekte: Diakonierappen (kant.) Kirchenkaffee Donnerstag, 18. Oktober 14.00 Uhr, Länzihuus Suhr. NostalgieÖrgeler Lenzburg. Abfahrt bei der Kirche Hunzenschwil um 13.30 Uhr. www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 14. Oktober 2018 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Kirchenpflegepräsident Martin Brunner.

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 14. Oktober 2018 9.15 Uhr: Abfahrt vor der Kirche zum Regional-Gottesdienst in Niederlenz

Kirchenzettel

Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 14. Oktober 11.00 Elfi-Praise Familienfreundlicher Gottesdienst mit Anbetungszeit, Soap, kurzem Input und anschliessendem Mittagessen (Teilete) Thema: Der Weg, die Wahrheit, das Leben Kollekte: Stiftung Hoffnung Kinderhüte während des Gottesdienstes Montag, 15. Oktober 19.00 Gospel-Singen im KGH Mittwoch, 17. Oktober 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf 14.00 Warme Füsse im KGH Donnerstag, 18. Oktober 9.00 Krabbelkreis im KGH www.kirchweg5.ch

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 14. Oktober 2018 10.00 Eucharistiefeier mit Chorherr Richard Strassmann in der Pfarrkirche Montag, 15. Oktober 2018 16.30 Religionsunterricht der 4a Klasse mit Claudia Rohr im UG der Kirche Dienstag, 16. Oktober 2018 16.30 Religionsunterricht der 1. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Kirche Donnerstag, 18. Oktober 2018 16.30 Religionsunterricht der 2. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Kirche 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche Freitag, 19. Oktober 2018 16.30 Religionsunterricht der 3. Klasse mit Susanne Löpfe im UG der Kirche pfarreibruderklaus.ch

Kath. Kirchgemeinde Bettwil

Kath. Pfarrei Menziken - Beinwil Menziken Samstag, 13. Oktober 19.00 Jugendgottesdienst, anschl. Grillparty Sonntag, 14. Oktober 28. Sonntag im Jahreskreis 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes) 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 18. Oktober 17.15 Rosenkranz für den Frieden 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil

Samstag, 13. Oktober 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Luis Reyes), gest. Jahrzeit für Elmar Keller-Amrein Mittwoch, 17. Oktober 16.15 Rosenkranz mit Mantelauflegung aus Guadalupe 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Dienstag, 16. Oktober 7.00 Uhr: Frühgebet 19.30 Uhr: Hauskreis Mittwoch, 17. Oktober 13.30 Uhr: Probe Gospelkids

Freitag, 19. Oktober 13.00 Uhr: Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, für den Erntedank-Gottesdienst Kuchen und Torten fürs Dessertbuffet bis um 13.00 Uhr bei Frieda Rohr anzumelden. Tel. 062 775 29 17, E-Mail frieda.rohr@yetnet.ch

Donnerstag, 18. Oktober 9.45 Uhr Andacht im Alterszentrum mit Liselotte Frei Amtswoche: Pfrn. Christina Soland, Tel. 062 891 33 80

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 14. Oktober Gottesdienst mit anschl. Kirchenkaffee 10.00 Uhr Boniswil, Gemeindesaal Pfarrer Hans Maurer

Die R. Widmer AG ist Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Heizungsanlagen, Sanitäranlagen und Bauspenglerei – alles aus einer Hand und in gewohnt bester Qualität. Damit Ihr Dach Sie zuverlässig vor Wasserschaden schützt, muss es regelmässig kontrolliert werden: Sind Abwassereinläufe intakt? Kann das Regenwasser ungehindert abfliessen, oder wird durch Laubverstopfungen oder Blütenstaubverklebungen Staunässe erzeugt? Sind nach Stürmen oder heftigen Gewitterregen einzelne Dachziegel defekt? Wir überprüfen kritische Stellen und sorgen gezielt für Abhilfe. Alle Einläufe ins Abwassersystem werden begutachtet und im Bedarfsfall gereinigt. Bei Flachdächern

werden alle Abdichtungen überprüft, die Silikonfugen werden kontrolliert und im Bedarfsfall ausgebessert. Im Anfangsstadium sind diese kleinen Reparaturen rasch erledigt, aber sie verhindern weiterreichende Schäden und kostspielige Sanierungsarbeiten. Am sichersten fahren Sie, wenn Sie mit uns einen Servicevertrag abschliessen, sei dies fürs Dach, am besten aber gesamthaft für alle Sanitär- und Heizungseinrichtungen inklusive Dachbereich und Leitungen. Sie können sich auf uns verlassen!

R. Widmer AG Industriestrasse 13 5600 Lenzburg / AG T 062 888 13 88 www.rwidmer.ch

Montag, 15. Oktober 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Gospelprojekt-Chorprobe

9.00 Eucharistiefeier Aushilfe: R. Strassmann

Sonntag, 14. Oktober 9.45 Uhr, Regional-Gottesdienst in Niederlenz mit Pfrn. Christina Soland Taufe von Ennio Tommaso D’Adamo und von Timo Aurelio Rauber Predigtthema: Wahrheit oder Lüge? Predigttext: Joh 14, 1–4 Lektor: Andreas Fürst Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Diakonie-Rappen Anschliessend Chelekaffi

Marktnotiz

Mit einem Rundum-Servicevertrag fahren Sie auf Nummer sicher

Sonntag, 14. Oktober 19.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Peter Hürlimann Text: Matthäus 15, 21–28 Thema: «Nume Brösmeli» Kollekte: Stiftung Diakonierappen der Ref. Landeskirche Aargau (kantonal) Anschliessend Express-Kafi

Donnerstag, 18. Oktober 9.00 Uhr: Wochengebet

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz

9

Ref. Kirchgemeinde Seon

Donnerstag, 11. Oktober 8.30 Rosenkranz

Samstag, 13. Oktober 28. Sonntag im Jahreskreis 19.00 Eucharistiefeier Aushilfe: R. Strassmann Kollekte für die Flutopfer von Kerala, Indien

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Samstag, 20. Oktober 14.00–16.00 Uhr: Ihre Naturalgaben und/ oder Spenden fürs Dessertbuffet, sowie Beilagen zum Raclette-Essen (kein Käse und keine Kartoffeln, da vorhanden) werden im Kirchgemeindehaus gerne entgegengenommen für den Erntedank-Gottesdienst. Pfarramtliche Stellvertretung während der Abwesenheit von Pfr. Jürgen Will vom 8. bis 21. Oktober: Pfr. Hans Maurer, Tel. 062 822 23 25

Marktnotiz

Schreiner-Service von A bis Z bei Gebr. F. + U. Wirz AG Als Schreinerei- und Innenausbaubetrieb mit eigener Produktion und über 35-jähriger Erfahrung bietet Ihnen die Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG, Othmarsingen, einen SchreinerService von A bis Z an. Umbau- und Änderungswünsche, Reparaturund Instandstellungs-Arbeiten sind unser «täglich Brot»! Fenster – aber auch Glasarbeiten an Küchenrückwänden oder Bädern werden massgenau hergestellt und eingebaut. Neuanfertigungen von und Nachbearbeitungen an Haus- und Zimmertüren sind alltägliche Aufgaben für unsere Fachleute. Möbel und Schränke auf Mass werden unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche in Design, Qualität und Funktionalität hergestellt und in Ihren Wohnräumen perfekt eingebaut.

Wir sind ebenfalls spezialisiert auf Parkett-, Vinylan- oder Korkböden. Renovationen an bestehenden Parkettböden wie schleifen, neu versiegeln oder ölen erledigen wir ohne Geruchs- und Staubimmissionen! Der Vinylan-Bodenbelag ist geeignet für stark beanspruchte Räume wie Küche, Nass- und Essbereich, Flur, Wohnbereich oder repräsentative Flächen in öffentlichen Gebäuden, Büros oder Verkaufsflächen. Besuchen Sie unsere 300 m² grosse Ausstellung! Öffnungszeiten Ausstellung: Di–Fr, 9–11 Uhr und 13.30–17.30 Uhr Sa, 8–12 Uhr oder nach tel. Voranmeldung

www.ref-kirche-seon.ch

Ref. Kirchgemeinde Staufberg

Gebr. Fritz + Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau Hölli 14 5504 Othmarsingen Telefon 062 896 20 20 wirz@bps-wirz.ch www.wirz-kuechen.ch

Staufen

Sonntag, 14. Oktober 2018 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Andreas Ladner Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. www.ref-staufberg.ch Marktnotiz

Mittwoch, 17. Oktober Laudes 7.00 Uhr Kirche Seengen

Mein Traum – Ihr Haartraum

www.kirche-seengen.ch

In der angenehmen Atmosphäre meines heimeligen Haarstüblis in Staufen biete ich Ihnen eine individuelle Beratung und die neusten Modetrends in Fragen der Haarpracht an. Nach meiner 3-jährigen Ausbildung zur Damen- und Herrencoiffeuse EFZ entschied ich mich für die Berufsbildner-Ausbildung, welche ich im Jahr 2013 erfolgreich abgeschlossen habe. Dank meiner Berufserfahrung durfte ich meinen Horizont als Geschäftsführerin in einem grossen Coiffeursalon mit fünf Angestellten und drei Lernenden, die ich erfolgreich durch ihre Lehrzeit begleitete, er-

weitern. Mit meinem Haarstübli habe ich mir nun einen Lebenstraum erfüllt. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Ich freue mich auf Ihren Besuch. Gerne gewähre ich Ihnen einen Kennenlernen-Rabatt-10%, gültig bis 30. November 2018, rufen Sie mich für eine Terminvereinbarung an.

Sibel’s Haarstübli Sibel Millien-Berger Konsumstrasse 6b 5603 Staufen Tel. 062 892 17 67 www.sibel.ch


10

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Veranstaltungen / Diveres / Immobilien

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Vermieten Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung

Büro- oder Praxisräumlichkeiten an idealer Lage

Jodler-Obe

Samstag, 20. Oktober 2018 20.00 Uhr, Löwensaal in Beinwil a.S. ab 18.30 Uhr Nachtessen Grosse Tombola-Kuchenbuffet Tanz und Unterhaltung bis 2.00 Uhr mit dem Echo vom Gehren Gastformationen: Wynentaler-Örgeler in Grossformation Nachwuchstalent Sämi Klein aus Mosen www.jodlerchoerli-beinwil.ch

Sofern Sie Interesse an dieser prominenten Lage mit grossem Entwicklungspotenzial bekunden, wenden Sie sich bitte an: Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden, Badstrasse 33, 5330 Bad Zurzach, Annemarie Baumann, Telefon 056 269 50 61, oder a.baumann@stiftungbadzurzach.ch. Zu vermieten in Wildegg originelle

4-Zimmer-Dachwohnung hell, sonnig, Balkon, Platten- und Parkettböden, Küche mit GS + GK, Waschturm in Wohnung, Zentrumslage, Nähe öV Mietzins Fr. 1140.– NK Fr. 195.– Zins inkl. NK Fr. 1335.– Garage vorhanden

FC Seon

Sportplatz Zelgli

Freitag, 12. Oktober 2018

In Lenzburg im Lenzbürgi, nahe beim Bahnhof, gegenüber der neuen «Hero-Stadt» stehen rund 63 m² für Büro- oder Praxisräumlichkeiten zu attraktiven Bedingungen zur Verfügung.

Tel. 079 275 05 05

20.00 Uhr

Seon 1 - FC Rupperswil 1 Sponsor: Athleticum Sportmarkets AG Bernstrasse Ost 49, 5034 Suhr www.athleticum.ch

Ammerswil bei Lenzburg Zu vermieten an bester Wohnlage in 6-Familien-Haus

4½-Zimmer-Wohnung

ruhig, im Grünen Miete Fr. 1500.– HNK auf Abr. Fr. 165.– Telefon 079 686 90 42 ulrichmeier@bluewin.ch

Staufen

Zu vermieten in Wohn- und Geschäftshaus mit sep. Eingang

Büroraum

mit Küche (ca. 33 m²) Fr. 680.– inkl. NK Bezug ab sofort oder nach Vereinbarung. Tel. 079 330 38 36

Für Ihre Inserate Optimale Leistung zum besten Preis? Ich berate Sie gerne für Ihre Inserate-Werbung im Lenzburger Bezirks-Anzeiger und im Seetaler/Lindenberg. Fabian Engesser Verkauf Innendienst fabian.engesser@chmedia.ch oder über 058 200 58 18

Zu vermieten in Rupperswil per sofort oder nach Vereinbarung

sonnige, ruhige 3-Zi.-Wohnung Mietzins Fr. 1150.– inkl. NK Autoabstellplatz Fr. 50.– Telefon 079 721 75 38


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 11. Oktober 2018

11

GARTENTIPP

Melissa Gögele, Schloss Wildegg.

So machen Tulpenzwiebeln viel Freude

«Die ganze Familie hat vom Schüleraustauschprogramm profitiert»: Julia und Eva Noth.

Foto: Melanie Solloso

Ankommen in einer fremden Sprache Region Der Kanton Aargau bietet ein einzigartiges Schüleraustauschprogramm an, leider kennen es nur wenige. «Das muss sich ändern», findet eine Familie mit Lenzburger Wurzeln, die daran teilgenommen hat, und erzählt warum. ■

MELANIE SOLLOSO

D

ie Jugendlichen aus dem Aargau zwischen 13 und 15 Jahren wohnen während zweier Wochen bei einer französisch sprechenden Kollegin oder einem Kollegen im Welschland oder dem grenznahen Frankreich und besuchen die Schule. Im Gegenzug wohnt der Austauschpartner danach zwei Wochen bei der Aargauer Austauschfamilie. Schulischer Einzelaustausch 14-14 heisst das Austauschprogramm, angeboten vom Kanton Aargau, das nunmehr seit 10 Jahren existiert und jährlich zwischen 130 und 150 Schüler aus dem Aargau in den Kanton Jura und das grenznahe Frankreich vermittelt. «Ein tolles Programm», finden Eva und Julia Noth-Binggeli. Tochter Julia machte gleich zwei Aufenthalte à je zwei Wochen, den ersten mit 13 Jahren. «Mit dem Resultat, dass sie sich danach um eine ganze Schulnote im Französisch verbesserte», erzählt Mutter Eva mit Stolz. Besonders das Sprachverständnis habe sich dank dem kurzen, aber intensiven Eintauchen in die frankofone Kultur stark verbessert, fasst Tochter Julia zusammen. Für sie gab es aber noch einen anderen Grund, am Programm teilzunehmen. «Eine andere Kultur, ein anderes Schulsystem ken-

Melissa Gögele ist Gärtnerin im barocken Garten von Schloss Wildegg Der nächste Garten-Tipp erscheint am 14. März 2019

BLICKPUNKT

In einer anderen Schule neue Erfahrungen machen: Schüler im Klassenzimmer. nenzulernen, fand ich spannend», sagt die heute 16-Jährige.

Bleibende Erinnerungen

Und wie hat sie das Ankommen in einer fremden Klasse, einer fremden Schule, mit einer fremden Sprache erlebt? Der Start sei schwierig gewesen, das Heimweh am Anfang gross, erzählt Julia Noth. Zum ersten Mal war sie alleine so weit weg von zu Hause. Aber die Gastfamilie habe das gut abgefangen. Mit einem Programm sorgten sie für Zerstreuung. «Es gab Kino und Crêpes», erinnert sich Julia. In unvergesslicher Erinnerung bleiben eine Cellostunde in Französisch, schlafen in einer Jurte im Winter, strenge Lehrer, aufmüpfige

Schule erleben im Kanton Jura oder Frankreich – 14-14 – schulischer Einzelaustausch Der schulische Einzelaustausch 14-14 ist ein Programm für einen zweiwöchigen Austausch für Oberstufenschüler mit dem Kanton Jura und dem grenznahen Frankreich. Teilnehmen können Schüler der aargauischen Oberstufe von der 7. bis 9. Klasse. Die Jugendlichen wohnen bei einem Kollegen im Kanton Jura oder im grenznahen Frankreich und besuchen die Schule. Im Gegenzug wohnt der Austauschpartner danach zwei Wochen im Aargau. Der Jugendliche ist damit Gast und Gastgeber zugleich, macht sich vertraut mit einer anderen Kultur und vermittelt die eigene Kulturzugehörigkeit. Für die teilnehmenden Schüler entstehen keine Kosten. Die Vermittlung und Evaluation übernimmt

Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet, beginnt die TulpenzwiebelnPflanzzeit. Die Zwiebeln sollten vor dem ersten Frost im Boden sein. Idealer Standort ist ein warmes, sonniges Beet, das nicht zu dicht bewachsen ist. Bei schwerem, lehmigem Boden empfehle ich, etwas Sand darunterzumischen. Für die Pflanztiefe der Zwiebeln gilt die Faustregel: Doppelt so tief setzen wie die Zwiebel dick ist. Die Rabatten kann man nach Lust und Laune gestalten. Schön ist es, wenn man drei bis sieben Zwiebeln zusammen setzt. Jedoch sieht wild gestreut auch sehr schön aus. Die Tulpen können auch gut mit anderen Frühlingszwiebeln kombiniert werden. Wer keinen Garten hat, kann die Zwiebeln auch in Töpfe oder Balkonkisten pflanzen. Nach der Blüte der Zwiebeln ist es nicht notwendig, diese wieder auszugraben. Jedoch sollte man warten, bis das Laub ganz ausgedörrt ist. Verblühtes kann man abschneiden. So kann die ganze Kraft der Pflanze wieder in die Zwiebel, die Pflanze kann dann im folgenden Jahr wieder schön blühen.

der Kanton. Die Eltern vereinbaren den Zeitpunkt des Austauschs in gegenseitigem Einvernehmen. Kriterien bei der Vermittlung sind beispielsweise Alter, Geschlecht, Interessen oder Allergien. Der schulische Einzelaustausch ist ein Programm der Kantone Aargau, BaselLandschaft und Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Kanton Jura, der Académie de Strasbourg und der Académie de Besançon. Die Anmeldefrist für das Austauschprogramm läuft noch bis zum 15. November 2018. Infos zum schulischen Einzelaustausch 14-14, Anmeldeformulare und Infos zu weiteren Austauschprojekten des Kantons findet man unter www.ag.ch/ fremdsprachenaustausch. (lba)

Foto: Archiv/Barbara Vogt

Schüler, die herzliche Gastfamilie und schlechter Mensafood versus gute französische Küche bei den Gasteltern. Nach ein paar Tagen habe sie sich an ihrem Austauschort in Besançon wohlgefühlt. «Die Gastfamilie hat mich wie ein Familienmitglied behandelt.» Zur Schule ging sie mit der Tochter der Gastfamilie, ein Vorteil für eine gute Integration in die neue Klasse. «Sie stellte mich ihren Kolleginnen und Kollegen vor», erzählt Julia. «Die waren alle sehr nett.»

Im Gegenzug zu Julias Austausch beherbergte Familie Noth Gasttochter Iris aus Besançon im Aargau. Auch bei ihr war das Heimweh ein Stolperstein, aber auch die rudimentären Deutschkenntnisse erschwerten das richtige Ankommen, erzählt Mutter Noth. «Nach gut einer Woche hatte sich Iris eingelebt.» Vor allem dank der jüngsten Tochter Marta (5) habe die Gasttochter profitiert. «Mit kleinen Kindern fällt es leichter, einfach draufloszuplappern.»

Sprachverständnis fördern

Geblieben ist der Kontakt mit der Familie aus Besançon. «Bei uns hat einfach alles gepasst», sagt Mutter Eva Noth. Die beiden Musikerfamilien verstanden sich auf Anhieb. «Schon beim ersten Telefongespräch», erzählt die 46-Jährige. «Ich wusste, dass Julia dort gut aufgehoben ist. So war es einfach, loszulassen.» Der Austausch führte bei der Familie Noth-Binggeli auch zu neuen Familienvorlieben. «Wenn wir in der Region Besançon sind, müssen wir einfach Cancoillotte (eine Art Streichkäse) und Comté (Hart-Rohmilchkäse) kaufen.» Umgekehrt bringt die Familie mit Lenzburger Wurzeln Marzipanrüebli für eine Rüeblitorte mit, wenn sie auf Besuch ist. Vom Austauschprogramm 14-14 ist die Familie begeistert. «Der Nutzen für die teilnehmenden Schüler ist gross, es ist schade, dass das Angebot so wenig bekannt ist», findet Eva Noth. Nächstes Jahr ist Tochter Selma an der Reihe. Auch sie möchte einen Sprachaustausch in Besançon machen. Bei der gleichen Familie.

Vom Schulstoff hingegen habe sie am Anfang wenig mitbekommen. «Die Lehrer sprachen sehr schnell und die Themen sind anders als in der Schweiz.» Der Unterricht am Austausch-Ort dient aber auch nicht der Schulstoffvermittlung, sondern hauptsächlich dem Sprachverständnis. Aus diesem Grund bringen die Austauschschüler Aufgaben und Lernziele von der eigenen Schule mit in den Austausch. Durch die anfänglichen Verständnisschwierigkeiten liess sich Julia nicht entmutigen. «Man muss einfach probieren, reden, egal, ob es falsch ist», rät sie künftigen Austauschschülern. Dank dem habe sie gelernt, die Sprache zu verstehen und auch zu sprechen. Geblieben ist bei Julia neben besseren mündlichen Fertigkeiten in Französisch auch die Lust auf mehr Frankofonie. «Ich möchte noch viel Reisen, im Welschland und Frankreich, vielleicht mache ich eine Velotour durch Frankreich mit Freunden», sagt die heute 18Jährige.

Grosser Nutzen für die Schüler

Mütze Die ohnehin schon viel gerühmte und x-fach ausgezeichnete Gastronomie der Stadt Lenzburg hat diese Woche einen weiteren Ritterschlag erhalten. In der Ausgabe 2019 der GourmetFibel «Gault et Millau» hat mit dem «Barracuda» ein weiterer Betrieb Aufnahme gefunden. Die Tester erfreuten sich am Interieur, dem neun Meter langen Bartresen aus Leeds und dem riesigen Kronleuchter. Doch die 13 Punkte und die damit verbundene Kochmütze verdiente sich das Lokal im Neubauquartier Im Lenz mit der Küche. Küchenchef Marc Pierre Kasten und Cuisinier Werner Schlegel imponierten mit «knackigem Caesar-Salad an Joghurt-Orangen-Dressing mit hausgeräuchertem Lachs» oder «rosa gebratenem Rindsfilet in Bärlauchkruste mit grünen Spargeln». (tf )

INSERATE


12

Region

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Ex-Schulleiterin pachtet SGF-Land

Der Seetaler

Der Lindenberg

INSERATE

Niederlenz Brigitte Vogel, ehemalige Schulleiterin des Berufsbildungszentrums Niederlenz (BBZN), pachtet ab 2020 das Landwirtschaftsland des Dachverbandes Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen (SGF). ■

FRITZ THUT

L

etzte Woche wurde der Pachtvertrag für die rund 100 Aren Landwirtschaftsland im Gebiet Altfeld unterzeichnet. «Wir haben eine würdige Pächterin gefunden», hielt Annemarie Haller fest. Sie ist im SGF-Vorstand für die Liegenschaften zuständig. Der Vertrag läuft ab dem 1. Januar 2020 für sechs Jahre. Die Pächterin ist mit den Verhältnissen im Areal Altfeld bestens vertraut: Brigitte Vogel war Schulleiterin an der Gartenbauschule, wie die Institution im Volksmund genannt wurde. In dieser Funktion war sie ein Hauptopfer des für viele überraschend gekommenen Rückzugs der «Gemeinnützigen» aus ihrem Engagement rund ums BBZN.

Schwarznasenschafe grasen schon

Brigitte Vogel, aktuell als Präsidentin des Einwohnerrats «höchste Lenzburgerin» und im Hauptberuf Gewerbeschullehrerin an der Berufsschule Lenzburg, macht kein Geheimnis aus ihrer Verbundenheit zur Gartenbauschule Niederlenz – auch nach dem abrupten Ende. Was genau sie mit dem Areal Altfeld, zu dem neben 70 Aren Grünland eine Halle und diverse Folientunnels gehören, anfangen wird, weiss sie noch nicht konkret. Die Landwirtin im Nebenerwerb hat in Absprache mit Jardin Suisse Aargau, bis Ende 2019 noch Pächter, bereits ihre Walliser Schwarznasenschafe auf dem Land platziert. Ein Junges kam bereits in Niederlenz zu Welt.

Offene Zukunft für «Areal Dorf»

Im Gegensatz zu Brigitte Vogel, die ihre zukünftige Pacht zum jetzigen Zeit-

Roger Andres wurde bester Schütze am 73. Schwaderloh-Schiessen

Auf dem künftigen Pachtland: Die ehemalige Leiterin des Berufsbildungszentrums Niederlenz, Brigitte Vogel, mit ihren Walliser Schwarznasenschafen auf dem Areal Altfeld. Fotos: Fritz Thut punkt nicht an die grosse Glocke hängen wollte, war der SGF-Leitung daran gelegen, die Vertragsunterzeichnung öffentlich zu inszenieren. Am Verbandssitz, im Lenzburger Müllerhaus, unterzeichnete Präsidentin Béatrice Bürgin (Schlieren) im Beisein von Anwalt Lorenz Strebel sowie weiterer Vorstandsmitglieder den Pachtvertrag für das SGF-Areal Altfeld. Was mit dem «Areal Dorf» passiert, ist noch offen. Dieses Land und die darauf stehenden Gebäude, wie Schulhaus, Pensionat, Laden, Kantine, Glashäuser und Wohnungen, wurden zur Wiedervermietung an die Firma Realit Treuhand AG übertragen. Da sich der Dachverband der «Gemeinnützigen» alle Optionen bei der definitiven Verwertung offen halten will, wird gemäss Annemarie Haller «kurzfristig nur das Notwendigste investiert».

Vertragsunterzeichnung im Müllerhaus: Anwalt Lorenz Strebel, Pächterin Brigitte Vogel, SGF-Präsidentin Béatrice Bürgin und SGF-Vorstandsmitglied Annemarie Haller. Bis die neue Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Niederlenz in Kraft ist, also definitiv feststeht, wie das zentral gelegene SGF-Land genutzt werden

kann, dürfte es nach Angaben von Annemarie Haller bei der Vertragsunterzeichnung «noch fünf bis acht Jahre dauern».

ARA Langmatt erhält «Médaille d’eau 2018» Wildegg Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Langmatt ist mit der «Médaille d’eau 2018» ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt den Abwasserverband Region Lenzburg und das Team der ARA dafür, dass sie Massnahmen für eine hohe Energieeffizienz und eine nachhaltige Energieproduktion umsetzen.

D

ie «Médaille d’eau» wird alle fünf Jahre vom Verband der Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) sowie vom Verein InfraWatt verliehen und von Energie Schweiz unterstützt. Die Auszeichnung wurde 2003 geschaffen, um einerseits das vorbildliche Engagement vieler Abwasserreinigungsanlagen im Energiebereich sichtbar zu machen. Andererseits soll sie weitere Anlagen dazu motivieren, Massnahmen für einen energieeffizienten Betrieb und die Produktion von erneuerbarer Energie zu realisieren. Die ARA Langmatt ist auf diesem Weg bereits ein grosses Stück vorangekommen. Sie erreicht nicht nur eine hervorragende Qualität beim Reinigen des Abwassers, sondern weist auch einen hohen energetischen Standard auf. Möglich wurde dies, weil der Abwasserverband Region Lenzburg in den vergangenen Jahren laufend in die Energieoptimierung investiert hat. Ausgangspunkt für die Optimierungen war eine Energieanalyse. Daraus

wurden diverse Massnahmen erarbeitet und umgesetzt. Effizientere Motoren, Pumpen und Gebläse, stromsparende LED-Leuchten sowie eine energieoptimierte Betriebsweise der gesamten Anlage haben den Energieverbrauch deutlich gesenkt. Ausserdem ist es der ARA Langmatt gelungen, ihren Ausstoss von Methan – einem hochaktiven Klimagas – stark zu reduzieren. Sie hat dazu den früher offenen Schlammstapel überdeckt, hält so das Methan zurück und nutzt es nun für die Biogasproduktion. Ein weiterer wichtiger Schritt für eine nachhaltige Energieversorgung ist zudem die Biogas-Aufbereitungsanlage, welche die SWL Energie AG Anfang 2018 auf dem Areal der ARA Langmatt in Betrieb genommen hat. Sie bereitet das erneuerbare Klärgas zu Biogas auf, sodass es sich ins SWL-Gasnetz einspeisen lässt.

Zusammenarbeit lohnt sich

Alle diese Massnahmen haben dazu beigetragen, dass die ARA Langmatt mit der «Médaille d’eau 2018» ausgezeichnet worden ist. «Wir sind stolz auf den Preis. Er zeigt, dass sich die Zusammenarbeit von vielen Gemeinden im Abwasserbereich besonders lohnt», sagt Geschäftsführer Markus Blättler. «Unsere Grösse erleichtert es, Investitionen in Verbesserungen zu tätigen, die kleinere ARAs möglicherweise nicht stemmen könnten.» Mit dem Projekt «ARA Seetal» setzen der Abwasserverband Region Lenzburg und vier weitere Abwasserverbände im Seetal und Bünztal genau auf solche Skaleneffekte. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, eine grosse, gemeinsame ARA zu realisieren. (ara/lba)

Freuen sich über die Auszeichnung: ARA-Betriebsleiter Roman Bieri und Geschäftsführer Markus Blättler. Foto: zvg INSERATE

– Winterschnitt an Gehölzen – Heckenschnitt – Der Feriengärtner Ich möchte Ihre Garten pflegen und zum Blühen bringen. Christoph Brunner, Eidg. Dipl. Obergärtner Kleemattweg 23, 5702 Niederlenz Tel. 079 263 29 62, brunnergaerten.ch

Rupperswil Die Rupperswiler Schützen wurden von Markus Brandes, Mitglied des Schwaderloh-Verbandes, herzlich in Empfang genommen. Um 11 Uhr ging es los. Die erste Ablösung der Rupperswiler musste ihr Können unter Beweis stellen. 5 mal 1 Schuss in je 4 Sekunden stehend auf die E-Scheibe in 170 Meter, gefolgt von 5 Einzelschüssen in 4 Sekunden kniend auf die F Scheibe ebenfalls in 170 Meter Distanz. Danach rückten die Schützen 50 Meter vor und schossen noch 5 Einzelschüsse jeweils in 4 Sekunden auf die K-Scheiben. In der zweiten Ablösung die grosse Überraschung: Roger Andres schoss das Maximum von 15 Treffern und qualifizierte sich für den Ausstich. Im Ausstich galt es, in 30 Sekunden 5 Treffer kniend auf eine Distanz von 170 Meter auf die K-Scheibe zu platzieren. Kein leichtes Unterfangen ohne Probeschüsse und erst am Schluss gezeigt. Gewonnen hat derjenige, der am meisten Treffer mit weniger Schüssen nachweisen kann. Also konnte man pokern: nur 4 Schüsse abgeben, hoffen dass keiner 5 Treffer macht, und selber mit 4 Schüssen 4 Treffer nachweisen. Kaum sind die 5 Schüsse gefallen, steigt die Spannung ins Unerträgliche. Alle Roger-Fans stehen hinter der Absperrung und hören gespannt dem Speaker zu, wie er die Treffer der einzelnen Schützen bekannt gibt. Die ersten sechs Schützen kamen von 1 bis 4 Treffer. Jetzt wird die Scheibe von Roger angezeigt und bei den Rupperswilern konnte man fast eine Nadel auf den Boden fallen hören, so ruhig war es plötzlich bei der Truppe. «5 Treffer», verkündet der Speaker. Grosser Jubel bei den Fans. Aber noch ist der Speaker nicht fertig, es folgen weitere drei Schützen gezeigt – doch keiner hat mehr als 4 Treffer. Jetzt ist der Jubel gross: Roger Andres ist SchwaderlohMeister 2018 und freut sich sichtlich über seinen Erfolg. Nach dem Festakt mit den Festrednern, zu denen auch Bundesrat Ueli Maurer zählte, kam das Rangverlesen. Kaum wurde der Name Roger Andres ausgerufen, nahmen der Präsident und sein Vize Roger auf die Schultern und brachten ihn zur Bühne. Dort durfte er den Preis, ein Sturmgewehr 90, und die Gratulation von Bundesrat Ueli Maurer in Empfang nehmen. (dm/lba)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Der Lindenberg

Region

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Saison geht mit Ausschiffen zu Ende Rupperswil Nach einer langen und erfolgreichen Saison ist das Ausschiffen und Reinigen der Pontons ein wichtiger Punkt im Terminkalender des Wasserfahrvereins Rupperswil. ■

PETER WINKELMANN (TEXT UND FOTOS)

A

m letzten Samstag, 6. Oktober, war es wieder so weit: Die Mitglieder des Wasserfahrvereins standen schon frühmorgens vor acht Uhr bereit, um eine überaus erfolgreiche Sommersaison auf dem Wasser abzuschliessen. Unten an der Aare bewegen Sara Bänziger und Jürg Lüscher den letzten Militärponton, der noch aus dem Wasser muss. Mit kräftigen Armbewegungen steuern sie die Rampe am steilen Aarebord an. Oben auf dem Weg stehen Helfer und ein alter Bührertraktor, der den rund 400 Kilo schweren Ponton aus dem Wasser zieht. Mit vereinten Kräften wird der Militärponton zum Abkärchern und zum Schrubben vor dem Klubhaus bereitgelegt. Die zwei blauen Pontons gehören dem Verein, und auch diese wurden ausgeschifft und gründlich von Algen und vom Herbstlaub gesäubert. Ein Ponton wird über die Winterszeit wieder ins Wasser geschoben. «Es gibt immer Mitglieder, die auch in der kälteren Jahreszeit auf die Aare hinaus wollen», begründet Sara Bänziger diese Aktion.

Bootauswassern: Der letzte Militärponton wird von Sara Bänziger (hinten) und Jürg Lüscher zum Ausschiffen an den Bootssteg bewegt.

GEMEINDENOTIZEN Wahl eines neuen Mitglieds der Schulpflege

Schafisheim Nachdem im 1. Wahlgang beide Kandidierenden das absolute Mehr knapp nicht erreicht haben, müssen die Schafisheimer Stimmberechtigten am 25. November für den 2. Wahlgang nochmals an die Urne. Die FDP Schafisheim tritt mit ihrer Kandidatin Sylvia Treyvaud-Meyer nochmals an. Sylvia Treyvaud-Meyer ist verheiratet und lebt seit 23 Jahren in Schafisheim. Sie ist Mutter zweier erwachsener Söhne, die in Schafisheim die Schule besucht haben. Die gelernte Pharmaassistentin arbeitet seit vielen Jahren als Sachbearbeiterin bei einer Krankenversicherung. Zu ihren Hobbys zählen das Reisen und Erkunden fremder Länder und Kulturen. Auch betreibt sie diverse Sportarten und ist der Musik sehr verbunden. Die Ortspartei der FDP Schafisheim ist überzeugt, den Stimmbürgern von Schafisheim mit Sylvia TreyvaudMeyer eine kompetente Persönlichkeit zur Wahl vorzuschlagen. Sie wäre als Schulpflegerin zudem unbefangen, da keine Kinder aus ihrer Familie die Schulen in Schafisheim besuchen. (fdp)

Demission aus der Finanzkommission

Sport auf der Aare

Das Wasserfahren auf der Aare wird durch viele Vereine als Sportart betrieben, wobei jeweils zwei Wettkämpfer einen Fahrtrupp bilden. Der Steuermann und der Vorderfahrer arbeiten als Team zusammen, um das Boot schnell und präzise auf dem Wasser zu bewegen. Dies fordert nicht nur Kraft, sondern auch Geschicklichkeit, eine gute Koordination des Fahrerpaares und eine genaue Kenntnis des Wassers, was nur durch jahrelanges Üben erworben werden kann.

13

Detailarbeiten: Auch die Stacheln werden gepflegt.

Reinigung: Die Militärpontons werden abgekärchert und geschrubbt, um sie fein säuberlich ins Depot Brugg zu bringen.

Sara kam durch ihren Freund zum Wasserfahren. «Es ist meine erste Saison, aber es bereitet mir sehr viel Spass», schwärmt sie, «draussen in der Natur, zusammen mit guten Freunden – das ist einfach toll.» Derweil ging es beim Klubhaus tüchtig zur Sache. Mittlerweile waren rund 25 Mitglieder am Schrubben der acht

Pontons. Die langen Stacheln, mit denen die Boote gesteuert werden, wurden ebenfalls gereinigt. Die Umgebung rund ums Klubhaus wurde fein säuberlich aufgeräumt, bevor der gemütliche Teil diesen arbeitsintensiven Samstag beendete. «Die Kameradschaft ist auch in unserem Verein sehr wichtig», fasste Präsident Roland Vonhuben den Ein-

satz zusammen, «es ist schön, wenn immer alle tatkräftig mithelfen.» Um die nötige Kondition zu erhalten, wird während der Wintersaison einmal pro Woche in der Turnhalle trainiert, damit alle wieder fit sind, wenn am 30. März 2019 mit dem Einschiffen der Boote die neue Sommersaison auf der Aare startet.

Veltheim Marcel Werder, Mitglied und Präsident der Finanzkommission Veltheim, hat aus gesundheitlichen Gründen seine Demission auf den nächstmöglichen Termin eingereicht. Marcel Werder ist seit Februar 2012 Mitglied der Finanzkommission. Per 1. Januar 2018 hat er das Präsidium dieser Kommission übernommen. Der Gemeinderat bedauert das Ausscheiden von Marcel Werder aus dieser wichtigen Kommission sehr, versteht und akzeptiert aber die dargelegten Beweggründe selbstverständlich. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal bedanken sich bei Marcel Werder für die mehrjährige und gute Zusammenarbeit ganz herzlich und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste und insbesondere gute Gesundheit. Eine offizielle Verabschiedung erfolgt im Rahmen der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. November. Die erforderliche Ersatzwahl wird auf den 10. Februar 2019 angesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 19. Mai 2019 statt. (gkv)

HINWEIS Infoveranstaltung zum Steinbruch Jakobsberg-Egg

Wildegg Am 25. Oktober um 18 Uhr findet im Wohlfahrtshaus JCF Wildegg die nächste Informationsveranstaltung für die Bevölkerung von Auenstein und

Veltheim statt. Es wird über die aktuellen Tätigkeiten im Steinbruch Jakobsberg-Egg sowie über die Luftemissionen im Werk Wildegg berichtet. Zudem werden Fragen aus der Bevölkerung beantwortet. (gka)

INSERATE

Toller Abschluss: 60 Musikschülerinnen und -schüler begeisterten die Zuhörer im voll besetzten Saal in Niederlenz.

Foto: Peter Winkelmann

Wann ist die beste Saison für den Hausverkauf?

«S Bärner Oberland isch schön»

Jedes Ding hat seine Zeit, sagt man. Ob es auch eine ideale Jahreszeit für Hausverkäufe gibt, während der man nicht mit saisonbedingten Einbussen rechnen muss?

Niederlenz Das Musikschülerkonzert mit 60 Jugendlichen im Gemeindesaal Niederlenz bildet jeweils den Abschluss einer interessanten und intensiven Woche im Berner Oberland.

Es gibt tatsächlich Schwankungen: Zum einen haben wirtschaftliche Zyklen immer etwas verzögert Einfluss auf den Immobilienmarkt und damit auf die Preise für Liegenschaften. Ein weiteres Phänomen ist, dass aus steuerlichen Gründen mehr Liegenschaften zum Jahresende hin erworben werden, dann also begehrter sind und der Käufer den Preis weniger zu drücken versucht. Oder dass bei vielen mit dem ersten Frühlingsgrün der Wunsch nach einem Eigenheim erwacht . . . Auf Käuferseite sind gewisse Flautezeiten zu beobachten: das erste Quartal im Jahr, Sommer- und Herbstferien oder die Weihnachtszeit.

PETER WINKELMANN

N

ach einer tollen Woche in Schönried im Berner Oberland trafen die rund 60 Mädchen und Buben und das Betreuerteam gegen Abend im Gemeindesaal Niederlenz ein. Hier wurden sie von ihren Eltern begrüsst, in die Arme genommen und beknutscht. Sie waren immerhin eine ganze Woche weg. Die Kinder aus verschiedenen aargauischen Musikschulen wie Entfelden, Windisch, Möri-

ken-Wildegg und Niederlenz probten in Schönried unter der Leitung von Musiklehrer Markus Fankhauser, Möriken, für das Abschlusskonzert. Bei wunderbarem Herbstwetter erlebten die Musikschülerinnen und -schüler nebst dem Musizieren auch tolle Wanderungen, eine Lagerolympiade wurde durchgeführt und viele Kuchen wurden gegessen, wie Markus Fankhauser im kurzen Lagerrückblick schmunzelnd aufklärte.

Quer durch die Filmmusik

Das Konzertprogramm war gespickt mit bekannten Titeln und Komponisten wie «Iron Man 3» von Brain Tyler, «Brother Bear» von Phil Collins oder «Lilo and Stitch» aus einem amerikanischen Zeichentrickfilm aus dem Jahre 2002, arrangiert von Peter Kleine Schaars. «Up in the sky» der Schweizer Band 77 Bombay Street wurde für die Musikschüler arrangiert von Patrick Fischer, Nieder-

lenz. Das grossartige und hervorragend interpretierte Konzert wurde nach lang anhaltendem Applaus mit einem humorvollen Stück musikalisch wie gesanglich beendet. Mit «Muh» und «Mäh» wurden die Zuschauer aufgefordert, das wohl bekannteste Lied aus dem Berner Oberland, «S Vogellisi», mitzusingen. Und nochmals bebte der Saal unter dem tosenden Applaus. Die jungen Musikantinnen und Musikanten genossen die Anerkennung für einen sehr schönen Abend. Markus Fankhauser bedankte sich bei den Sponsoren, ebenso dankte er den Helferinnen aus der Küche und den Leitern für ihren Einsatz: «Ohne diese Leute ist ein solch erlebnisreiches Lager gar nicht möglich.» Dann endlich war eine schöne Woche vorbei, die Kinder packten ihre Instrumente und Koffer, und in Begleitung ihrer Eltern, Grosseltern und Geschwister ging es heim zu.

Sie sehen: Es gibt keine Regel, wann «Ihr» Wunschkäufer Ihre Liegenschaft suchen wird! Viel wichtiger als die Saison ist ein professionelles Vorgehen – vom Erstellen der Verkaufsdokumentation, von der gezielten Publikation und der fachgerechten Betreuung der Käuferschaft bis zur Abwicklung der Verkaufsformalitäten. Ich freue mich, wenn Sie mir diese auf-

wändigen Aufgaben anvertrauen. Sie können sich auf einen erfolgreichen Abschluss freuen.

Max Ott, Inhaber

Aarcalit-Dienstleistungen • Kauf/Verkauf von Grundstücken und Liegenschaften • Neubauten und Renovationen • Finanzierungen • Vermietung von Miet-, Gewerbeund Industrieobjekten • ALL-INCLUSIVE-Paket: Bewertung, Dokumentation, Inserat/Internet – ohne Kosten bis zum erfolgreichen Verkauf. Aarcalit Immobilien Max Ott, Inhaber Sägestrasse 30, 5600 Lenzburg 062 891 06 06, www.aarcalit.ch


14

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Schafschur als Publikumsmagnet ANDREAS WALKER

B

ereits am frühen Morgen bringen verschiedene Landwirte aus der Umgebung ihre Schafe zum Brunner-Bauernhof in den Krummacher. Das trockene Wetter ist geradezu ideal für das Schafscheren, da das Fell bei der Schur nicht nass sein darf.

Messer aus dem Oberaargau

Die drei Profi-Schafscherer Andy Fuchs aus Weinfelden TG, Huw Condron und Jonnie Rockard aus Wales (Grossbritannien) legen ein beachtliches Tempo hin. Deshalb arbeiten sie während der Schur mit Heiniger-Scheren, einem bewährten Qualitätsprodukt. Auch in Australien und Neuseeland schwören die Profis auf die Messer aus dem Oberaargau, denn die Firma Heiniger aus Herzogenbuchsee ist Weltmarktführerin für Scheren zur Schafschur. Andy Fuchs wird sein Handwerk auch an der kommenden Olma in St. Gallen demonstrieren. Ein Schaf liefert bei der Schur rund drei bis vier Kilogramm Wolle, die in grossen Säcken gesammelt wird. Diese wird vom Amriswiler Wollverarbeiter Fiwo vor allem zu Isolationsmaterial für das Baugewerbe verarbeitet. Lukrativ ist dieses Geschäft allerdings nicht, denn der Erlös für ein Kilogramm Wolle beträgt nur 30 Rappen.

Immer mehr Zuschauer

Die Schafschur wird in Hallwil immer mehr zum Publikumsmagneten. So sind auch an diesem Samstag wieder viele Zuschauer anwesend, die die

Maximal drei Minuten pro Tier: Die zwei Schafscherer Jonnie Rockard und Huw Condron aus Wales in Hallwil.

Fotos: Andreas Walker

Ohne Zottelfell: Geschorene Schafe warten auf Abtransport.

Besuch als Tradition: Claudia Bruder aus Seengen mit Tochter Eline.

Schafschur aufmerksam verfolgen. Auch Claudia Bruder aus Seengen ist mit ihrer vierjährigen Tochter Eline hier. Ihr Vater bringt jeweils seine Schafe zur Schur und so ist dieser Besuch bei ihr zur Tradition geworden. Sie besuchte die Schur bereits, als Eline noch nicht einmal ein Jahr alt war. «Die Klei-

gleich nebenan können sich die Besucher in der Schöfelerbeiz mit Kartoffelsalat, Fleisch vom Grill, Kaffee, Kuchen und weiteren Leckereien verpflegen. Ein riesiger Spielplatz im Stroh mit einer Rutschbahn ist auch für die kleinen Gäste immer wieder eine spannende Attraktion.

ne freut sich immer sehr auf dieses Ereignis», bestätigt Claudia Bruder. Eine weitere Attraktion sind die wenige Tage alten Jungschafe, die vor allem bei den Kindern jeweils grossen Anklang finden. Besonders beliebt ist ein Besuch der Schafschur um die Mittagszeit, denn

LPM AG feierte 50 Jahre Materialprüfungen im Bauwesen Beinwil am See An einem zweitägigen Fest konnten Kunden, Mitarbeitende, Freunde und Bekannte in die Geschichte der Materialprüfungsfirma LPM AG eintauchen. Zur Feier des 50-jährigen Bestehens lud die LPM AG in den Löwensaal in Beinwil am See ein. Rund 200 Kunden, Freunde und Bekannte liessen sich in die Anfänge des 1968 von Albert Romer in Dürstelen ZH gegründeten Labors für Prüfungen und Materialtechnologie entführen. Seit 1970 ist die LPM AG fest verankert in Beinwil am See. Am Freitag wurden die langjährigen Kunden zu einem Apéro und Nachtessen eingeladen. Bei der Feier am Samstag diskutierten die Belegschaft, Freunde, Verwandte, Pensionierte und ehemalige Mitarbeitende beim Spaghetti-

plausch über die eigenen Erlebnisse in der Firma oder liessen sich in Gesprächen und auf Rundgängen im Labor über die modernen Prüfanlagen und Tätigkeiten in der LPM AG informieren. In den letzten 50 Jahren hat sich viel geändert, die Firma ist gewachsen und hat den Standort Beinwil am See laufend ausgebaut. Heute decken über 140 verschiedene Verfahren die Nachfrage nach Prüfungen von Frisch- und Festbeton, Mörtel und Mauerwerk ab. Gutachter beurteilen den Zustand von Betonbauwerken im Strassenverkehr, in Abwasserbauwerken, Industrieanlagen oder Wohnüberbauungen. Inzwischen beschäftigt die LPM AG 30 Mitarbeitende. Auf sie wurde als Garant für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft am Jubiläumsfest angestossen. (pd/lpm)

Der Seetaler

Der Lindenberg

Austausch von Gemeinde und Gewerbe

Hallwil Unter den Augen vieler Zuschauer wurden wieder 451 Schafe geschoren. ■

Fahrwangen Rund 40 Personen fanden sich bei Stadelmann + Stutz AG zum Gewerbetreff des Gemeinderates ein. Nach einem kleinen Begrüssungsapéro wurde in drei Gruppen der Holzbaubetrieb besichtigt. Anschliessend begaben sich die Teilnehmenden zum offiziellen Teil in die Aula der Primarschule. Dort gab es Informationen des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung. Dabei handelte es sich um spannende Projekte und visionäre Ideen. Eigentlich wollten vier Gewerbetreibende ihre Betriebe vorstellen. Wegen Krankheiten waren es dann aber nur deren zwei. Der Einblick in diese beiden Betriebe (Physiotherapie Eckstein und Sileo Information Management AG) waren spannend und lösten Diskussionen aus. Die von der Gemeinde engagierte Firma Helene Hartmann Arbeitsintegration/Coaching, welche den Sozialdienst bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt entlastet, stellte sich vor und der Gewerbeverein Seetal hatte einen kleinen Werbeblock, bevor es dann zum Apéro mit vielen Diskussionen überging. (gkf )

Jugendchor weilte ein Wochenende in Schaffhausen Seetal Ohne Auftrittsdruck reisten 50 Mitglieder und das Kernteam des Jugendchors Seetal für ein Wochenende in die Jugi Schaffhausen. Vier Kurzfilme mit Themen Vampir, Mafia und Kriminalfälle standen auf dem Programm. Story-Besprechung, Drehorte und Kostüme auswählen, Schminken, Mittagessen – und schon wurden die ersten Szenen gedreht. Der Ehrgeiz packte alle, stand doch die Oscar-Prämierung auf dem Spiel. Die Spannung stieg und die Film-Premiere war unglaublich stimmungsvoll und von einem fantastischen Applaus begleitet, welcher die Sieger bestimmte. Die Profi-Filmcrew «Filmevent.com» und Schauspieler leisteten ganze Arbeit, ob Dracula, Mafiosi oder Detektiv, das Erlebnis mit Nomination und Prämierung war intensiv und grossartig. Die anschliessenden Gesangseinlagen am Lagerfeuer und in der Jugi berührten sehr und beschlossen den stimmungsvollen Abend. Der Besuch vom Rheinfall mit Bootsfahrt rundete das Weekend ab. (eme) ■

Feierte 50-Jahr-Jubiläum: Die Belegschaft der Firma LPM AG in Beinwil am See.

Foto: zvg

Jugendchor Seetal 2019. Anmeldung für Chorlagerwoche vom 20. bis 27. April auf www.jugendchor-seetal.ch. – Infoevent in Seon am 16. Februar. – Galakonzert im Löwensaal Beinwil am See am 27. April.

Neuer Sieger beim PétanqueTurnier des Seener Männerstamms Seon 13 Seener Männerstämmler trafen sich zum traditionellen Pétanque-Turnier bei der Waldhütte Seon. Von April bis September wurde trainiert und nun galt es ernst. Vier Durchgänge à 45 Minuten standen auf dem Turnierplan. Vor jedem Durchgang wurden die Teilnehmer zu Zweiergruppen ausgelost. Durch die ungerade Teilnehmerzahl beim diesjährigen Turnier zog einer blind den Joker. Die zwangsläufige Spielpause hatte jedoch keinen negativen Einfluss, denn diesem Spieler wurden 21 Joker-Punkte gutgeschrieben. Die Spielregeln waren bekannt und alle Mannschaften versuchten, in der vorgeschriebenen Zeit ihre Kugeln ins Ziel zu bringen oder jene der Gegner wegzuspielen respektive wegzuknallen. Nun fand das Rangverlesen statt. Die Gewinner der letzten beiden Jahre konnten den Wanderpokal nicht verteidigen, denn die ersten drei Kollegen erreichten alle über 100 Punkte. Die Podestplätze belegten im 1. Rang Roland Gerbex mit 120 Punkten und somit neu-

Strahlender Sieger: Roland Gerbex mit dem Pétanque-Wanderpokal. Foto: zvg er Wanderpokalbesitzer; im 2. Rang Heinz Uebelhard mit 112 Punkten und im 3. Rang Urs Meier mit 108 Punkten. Der diesjährige Gabentempel kam noch grosszügiger daher, da man mehr Geld in der Pétanque-Kasse hatte, weil die Ausgaben für den feinen RisottoPlausch von den 38er-Jahrgängern übernommen wurde. Sämtliche Teilnehmer erhielten gemäss der Rangierung wunderbare Preise in Naturalien. (olo)

Senioren machten Ferien im Tessin Meisterschwanden-Fahrwangen Eine Gruppe von 19 Senioren der Reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen verbrachte sonnige Tage im Tessin im Centro Envangelico, das direkt am Ufer des Lago di Lugano liegt. Bei kürzeren und längeren Wanderungen erkundeten sie die Umgebung, sei es auf dem Rundweg um den Monte Caslano, auf dem Weg nach Gandria, auf dem Monte Lema oder auf einer Wanderung der Magliasina entlang, auf dem

Monte Generoso oder auf Trails in Cademario. So kamen starke und langsamere Wanderer auf ihre Rechnung. Bei den abendlichen Besinnungen griff Pfarrer Philipp Nanz biblische Aspekte rund um das Thema Baum auf. Das weitläufige Gelände vom Centro lud zu Ruhe und Erholung ein. Ein Schwumm in Bad oder See, ein Boggia-Spiel oder gemütliches Käfele liessen die Vorfreude auf das Abendessen grösser werden. (phn)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Seetal / Lindenberg

Der Lindenberg

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ab durchs Schloss mit magischen Beats Hallwilersee Am Samstag, 13. Oktober, geht der Hallwilerseelauf bereits in die 44. Runde. Das OK präsentiert einmal mehr eine Neuerung. Heuer führt die Strecke durch den historischen Hof von Schloss Hallwyl. ■

Die individuelle Startzeit des Erlebnislaufes ist wiederum frei wählbar zwischen 9.15 und 10.15 Uhr. Der Start der Schülerläufe erfolgt ab 9.30 Uhr. Der Start zum 10-Kilometer-Lauf ist auf 12.45 Uhr festgesetzt (in acht Blöcken) beim Schloss Hallwyl. Der Halbmarathon startet wie gewohnt in zehn Blöcken ab 13.35 Uhr in Beinwil am See. Wiederum werden vier Verpflegungsposten angeboten, sie befinden sich bei Kilometer 5, 10, 16 und 19. (rubu)

I

Freier Hof-Eintritt Übermorgen Samstag, 13. Oktober, sehen die Teilnehmer des Hallwilerseelaufs das Schloss Hallwyl aus einer andern Perspektive, denn die Laufstrecke führt dieses Jahr rund um die prächtige Linde im Schlosshof. Zuschauer sind eingeladen, das Spektakel vom Schlosscafé aus zu erleben und die Läufer anzufeuern. Die ersten Teilnehmenden werden etwa um 13 Uhr beim Schloss ankommen. Von 10 bis 17 Uhr ist der Eintritt in den Schlosshof frei. (pd/ma)

INSERATE

Die Startzeiten

RUEDI BURKART

m Jahr 1975 fiel der Startschuss für den ersten «Langstreckenlauf rund um den Hallwilersee». 450 Männer und Frauen nahmen damals bei Dauerregen die 22 Kilometer unter die Turnschuhe. Was auch der damalige OK-Präsident Walter Eichenberger kaum für möglich gehalten haben dürfte: Über vier Jahrzehnte später zählt der Hallwilerseelauf schweizweit zu den beliebtesten Anlässen seiner Art. Mit schöner Regelmässigkeit starten Jahr für Jahr über 7000 Laufbegeisterte in den verschiedenen Kategorien. «Wir sind sehr zufrieden, wie sich unser Lauf entwickelt hat»,

15

Wunderschöne Kulisse: Hallwilerseelauf integriert Schloss Hallwyl mehr. freut sich Pressechef Gianin Müller. Mit ein Grund für die Beliebtheit: Immer wieder warten die Organisatoren mit Neuerungen auf. So auch in diesem Jahr bei der 44. Austragung.

Laufend durchs Schloss Hallwyl

Dem Team um OK-Chef Roland Müller ist es gelungen, die Streckenführung um ein Highlight zu erweitern. Die Halbmarathon-Läufer biegen nach 14 Kilometern in den historischen Schlosshof ein. «Diese Streckenführung wollten wir eigentlich schon vor vier Jahren bei der 40. Austragung haben», sagt Pressechef Müller. Doch damals haper-

Foto: zvg

te es an den nötigen Bewilligungen. Jetzt jedoch ist der Weg frei für das einmalige Erlebnis. Speziell: Die Band «The Magic Five» schickt die Läufer mit harten Beats auf die letzten sieben Kilometer nach Beinwil am See. Auch neu: Der Start des 10Kilometer-Laufs befindet sich direkt auf der Hauptstrasse vor dem Schloss Hallwyl. Müller: «Mit dieser Änderung wird den Läufern eine imposante Kulisse mit einer wunderbaren Strecke angeboten.» Nach dem Start geht es zuerst durch das Ried in Richtung Brestenberg, bevor die Läuferinnen und Läufer auf die Originalstrecke einbiegen und

bei Kilometer drei ebenfalls durch und ums Schloss laufen. Aufgrund der bisherigen Anmeldungen gehen die Organisatoren davon aus, auch dieses Jahr wieder rund 7000 Startende begrüssen zu können. Zum Vergleich: Letztes Jahr liefen knapp 7200 ins Ziel. Ein Blick auf die bisherige Startliste lässt einen bekannten Namen vermissen: Tadesse Abraham. Wie schon vor einem Jahr fehlt der Rekordsieger auch heuer. «Er muss einen Termin bei einem Sponsor wahrnehmen, leider», verrät Müller. Silvio Bertschi aus dem luzernischen Pfeffikon war eine Art «Grandseigneur des Hallwilerseelaufs». Bis letztes Jahr nahm er an jeder Austragung teil. Doch am 12. September ist Silvio Bertschi verstorben. Seine Markenzeichen waren das gelbe Runningshirt und sein faires Verhalten. «Mit ihm verliert der Hallwilerseelauf einen engagierten Läufer und eine grosse Persönlichkeit», schreibt das Organisationskomitee auf der Homepage. ■

Informationen zum Hallwilerseelauf im Internet unter www.hallwilerseelauf.ch

GEMEINDENOTIZEN Info Schulhauserweiterung

Bettwil Der Gemeinderat legt der Gemeindeversammlung vom 23. November den Verpflichtungskredit für die Schulhauserweiterung vor. Er stellt das Projekt an einer Informationsveranstaltung am Freitag, 19. Oktober, um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle vor. (gkb)

Abfall auf öffentlichem Areal

Hallwil Jüngst musste erneut festgestellt werden, dass sich die Verunreinigungen auf dem Schulareal wieder markant häufen. Die Polizei wird das Gelände nun vermehrt aufsuchen. Trotzdem wird auch die Bevölkerung ersucht, Feststellungen direkt der Polizei unter Telefon 117 zu melden. (gkh)

Wechsel im Werkdienst

Seon Peter Häusermann hat seine Anstellung beim Werkdienst Seon per 31. Dezember gekündigt. Der Gemeinderat hat den bisherigen Mitarbeiter Michael Würgler zum Leiter Werkdienst ab 1. Januar 2019 befördert. (gks)

Ein Hunde-Spaziergang der unterhaltsamen Art

Fotos in besonderem Rahmen: Carol Hochuli und Peter Mettler an der Eröffnung ihrer Galerie CuPNet photo-art in Seengen.

Foto: Fritz Thut

Hallwil Am Samstag, 20. Oktober, lädt der Kynologische Verein Seetal zum 13. Plausch-Military. Alles andere als «tierisch ernst» geht es an diesem Wettkampf zu und her, der Mitte Oktober bereits zum 13. Mal durchgeführt wird. «Auf die Teilnehmer wartet ein rund acht Kilometer langer Spaziergang, auf dem unterwegs an zehn Posten Punkte gesammelt werden können», erklärt Ueli Meier vom Organisationskomitee. Geschicklichkeit ist dabei ebenso gefragt wie gegenseitiges Vertrauen zwischen Mensch und Hund. «Etwas Glück braucht es auch und Humor ist von Vorteil – die Freude am Mitmachen sollte im Vordergrund stehen», so Ueli Meier. Er betont: «Auch Hundebesitzer, die mit ihrem Vierbeiner keine Hundeschule besuchen und nicht im Hundesport aktiv sind, sind herzlich willkommen.» Die Startzeit kann zwischen 9 und 12 Uhr selber gewählt werden, Treffpunkt ist die Mehrzweckhalle in Hallwil (direkt vis-à-vis Bahnhof und auch mit öf-

fentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen). Rund drei Stunden Zeit sollte man für den Spaziergang inklusive Postenarbeit einrechnen. Wichtig: Der Hund muss mindestens das erste Lebensjahr vollendet haben. Das Startgeld beträgt für Erwachsene 30, für Jugendliche bis und mit Jahrgang 2000 20 Franken bei vorgängiger Online-Anmeldung. Wer sich spontan für die Teilnahme entscheidet, löst sein Start-Ticket an der Tages-Kasse (mit 5 Franken Aufpreis). Die Strecke ist ausgeschildert und mit Kinderwagen befahrbar; die Hunde können auf einzelnen Abschnitten frei laufen gelassen werden, auf anderen besteht Leinenpflicht (signalisiert). In der Mehrzweckhalle servieren die Mitglieder des KV Seetal Spaghetti (Hunde sind in der MZH erlaubt). Schöner Einheitspreis für alle Teilnehmer. (ukä) ■

Infos und Online-Anmeldung unter www.kv-seetal.ch

Ein Auge für Natur und Bewegung Seengen Carol Hochuli und Peter Mettler haben an der Schulstrasse die Galerie CuPNet photo-art eröffnet. ■

FRITZ THUT

N

un hat Seengen eine Galerie für aktuelle Fotografie. An der Schulstrasse 14, in der Liegenschaft, in der früher Fässer produziert und später elektrische Geräte verkauft wurden, haben am Wochenende Carol Hochuli und Peter Mettler ihre Galerie CuPNet photo-art eröffnet. «Wir haben daheim keine freien Wände mehr gehabt.» Peter Mettler hat nicht nur ein gutes Auge für die Schönheiten von Natur und Bewegung, son-

dern auch viel Humor. Der engagierte Hobby-Fotograf schildert mit diesem Satz den Beweggrund für die neue Galerie: Beim Vorbeifahren habe er gesehen, dass die Lokalität zu vermieten ist. Inzwischen wurde der ehemalige Verkaufsladen in einen Ausstellungsraum verwandelt. Die Wände zieren Werke von Peter Mettler, die der gelernte Automechaniker, -elektriker und -diagnostiker als Freizeitfotograf festgehalten hat. «Ich bin viel unterwegs und habe meine Kamera immer dabei.»

Spezielle Inszenierungen

Die grossformatigen Fotos der Startausstellung sind aber beileibe keine Schnappschüsse: Gerade bei den Naturaufnahmen steckt viel Aufwand dahinter. Wobei nicht Motive aus fernen Landen dominieren. Morgens früh rückt

Mettler aus und entdeckt quasi vor der Haustüre Stimmungen und Blumen, die er mit Stativ und Makroeinrichtung ins beste Licht rückt. In der Galerie, die er mit seiner Partnerin Carol Hochuli führt, die via die gemeinsame Firma CuPNet Marketingkonzepte für kleine Firmen anbietet, sind die aussergewöhnlichen Bilder noch speziell inszeniert: Ein Blick ins Nebelmeer vom Eichberg aus in einem alten Fensterrahmen, ein Bergsee auf einer Holzscheibe oder Oldtimer auf einer rostigen Metallplatte. ■

Galerie CuPNet photo-art.Öffnungszeiten: Wie «Au Bouquet Blumen», Dienstag bis Freitag 9.30 bis 11.45 und 15 bis 18.30 Uhr; Samstag 9.30 bis 16 Uhr. Persönliche Beratung samstags 10 bis 16.30 Uhr oder auf Vereinbarung via info@cupnet.ch.

Spezielle Aufgaben für Hund und Halter: Hundesport-Plausch-Military in Hallwil.

Foto: zvg


16

Agenda

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Agenda vom 12. bis 18. Oktober

Dienstag, 16. Oktober

Leutwil: Mehrzweckhalle 17–18 Uhr. Kinder- und Jugend-Tanzgruppe Leutwil «Kinder-Volkstanzen». «Tanzen macht Kinderfüsse glücklich». Rhythmus – stampfen– klatschen – drehen –lachen. Nähere Auskunft erteilt Kindertanzleiterin Therese Hintermann, Tel. 062 771 70 24.

SOUNDS

Freitag, 12. Oktober

Lenzburg: Wisa-Bar (Wisagloria-Gelände) 20.30 Uhr. Konzert: Two Poets. Seon: Konservi Seon 20.15–23 Uhr. Konzert der Andrea Bignasca Band. Line-up: Andrea Bignasca (voc, g, bass, dr), Gian-Andrea Costa (b), Giacomo Reggiani (dr), Oliver Illi (keys), Andrea Cosentino (sound engineer). Ab 18 Uhr: Essen und Trinken. Bis 19.30 Uhr: Weinhandlung geöffnet.

Samstag, 13. Oktober

Montag, 15. Oktober

Meisterschwanden: Ref. Kirchgemeindehaus 19–21 Uhr. Gospelsingen. Stefan Wieske, der neue Kirchenmusiker der Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden–Fahrwangen bietet ein Gospelsingen an. Man kann sich dabei auf längere oder auch für eine bestimmte Zeit beteiligen.

LITERATUR ■

PARTYS ■

Freitag, 12. Oktober

Lenzburg: Kulturhaus Tommasini 20 Uhr. Quiz Night mit Tommaholics. In der Ausstellung von «Guck mal Günther, Kunst».

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank der AZ Medien erfasst werden unter: https://event.azmedien.ch/evi/ Für die Seite «Szene / Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@azmedien.ch

INSERATE

Kino Urban: ab 16 Jahren. Deutsch. Täglich 20 Uhr.

Die unglaublichen 2

Kino Urban: ab 8 Jahren. 2D. Deutsch. FR–SO, DI+MI je 17 Uhr.

Smallfoot

Kino Urban: ab 6 Jahren. 2D. Deutsch. SA+SO je 14.30 Uhr. ■ Kino Löwen: FR/DI/MI je 17 Uhr.

Am Samstag wieder unterwegs: Die Teilnehmer am Hallwilerseelauf, hier beim Brestenberg in Seengen. ■

Samstag, 13. Oktober

Lenzburg: Kulturhaus Tommasini 21 Uhr. Red Brick Chapel und Tanz bei Günther. Innerhalb der Ausstellung von «Guck mal Günther, Kunst».

Montag, 15. Oktober

Beinwil am See: Kunstantiquariat Eichenberger (vis-à-vis Bahnhof) 15 Uhr. Carte blanche – Seetaler Poesiesommer zum Mitmachen. Autoren aus dem Seetal und dem übrigen Kantonsgebiet geben sich mit Kurzlesungen ein Stelldichein: Erich Haller aus Bad Zurzach, Hans Moos aus Ballwil, Adrian Spiegel aus Seengen. Weitere Autoren, die Texte präsentieren möchten, sind willkommen.

The Happytime Murders

Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, was es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen. Die Neuigkeit von diesem «Smallfoot» löst in der einfachen Gemeinschaft der Yeti auch enorme Unruhe darüber aus, was es denn sonst noch in der grossen Welt jenseits ihres verschneiten Dorfes gibt.

Lenzburg: Wisa-Bar (Wisagloria-Gelände) 21 Uhr. Konzert: Hamster. ■

Der Lindenberg

Allmählich kehrt der Alltag bei den Unglaublichen ein, nachdem sie mit vereinter Familienpower dem Schurken Syndrome das Handwerk gelegt haben. Während Helen Parr wichtige Angelegenheiten zu erledigen hat, liegt es an Vater Bob, den Familienalltag mit den drei Kindern Violet, Dash und Baby Jack-Jack zu organisieren.

Lenzburg: Baronessa 20–23 Uhr. Konzert: Big Daddy Wilson. Blues. Mit «Big Daddy Wilson» kommt eine Blues-Legende nach Lenzburg.

Los Angeles, Stadt der Engel, Stars und Sternchen, wo alles möglich ist: Willkommen in einer Welt, in der Menschen und Puppen in friedlicher Koexistenz leben! Bislang zumindest – denn ein Mörder geht um und versetzt vor allem die Puppenwelt in Angst und Schrecken. Die Opfer sind die Mitglieder der einst umjubelten, mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommenen Happytime Gang.

Rupperswil: Lenzhardstrasse 18 19.30–21 Uhr. Tanzkreis – Kreistanz.

Der Seetaler

FILMTIPP

TANZ ■

DIES & DAS ■

Freitag, 12. Oktober

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. ■

Samstag, 13. Oktober

Beinwil am See 9.15 Uhr. Hallwilerseelauf, Start Erlebnislauf. 13.35 Uhr. Hallwilerseelauf. Start Elite. Boniswil: Saalbau 17.30–22.30 Uhr. 22. Traditionelle Metzgete des Männerturnvereins Boniswil. Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini Ab 13 Uhr. Guck mal Günther, Kunst. Das Finale. Weitere Infos: www.guckmalkunst.ch Seengen: Schloss Hallwyl 12.45 Uhr. Hallwilerseelauf, Start 10km-Lauf. Seon: Mühlerama Seon AG 10–16 Uhr. Oelertag. ■

Sonntag, 14. Oktober

Lenzburg: Stadtbibliothek 19.30–21 Uhr. «Talking Food». Konversationsabende in englischer Sprache. ■

Dienstag, 16. Oktober

Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt. ■

Donnerstag, 18. Oktober

Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Aargau Kids. Grösster Indoor-Spielplatz im Kanton Aargau.

AUSSTELLUNGEN ■

Lenzburg

Alterszentrum Obere Mühle Unter dem Motto «2x Wisa Gloria» zeigt Hermann Bob Gelzer neue Bilder in Öl, Aquarell und Graphit, Christoph Salm stellt Monotypien, Lithos und Kupferstiche aus. Vernissage ist am Mittwoch, 17. Oktober, um 19 Uhr. Es spricht Tinu Niederhauser, musikalische Umrahmung von Charlotte Wittmer, Akkordeon. Die Ausstellung dauert vom 18. Oktober bis 18. November und ist jeweils von 9–17 Uhr geöffnet. ■

Seengen

CuPNet photo-art, Schulstrasse 14 Fotos von Peter Mettler. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9.30–11.45 und 15–18.30 Uhr; Samstag 9.30–16 Uhr. Persönliche Beratung samstags 10–16.30 Uhr oder auf Vereinbarung via info@cupnet.ch.

Lenzburg

Schloss Lenzburg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos unter www.schloss-lenzburg.ch. Donnerstag, 18. Oktober. 19–20 Uhr: Mystery–Tour. Taschenlampenführung durchs Schloss: Nur für Mutige! Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Platzzahl beschränkt ist. Telefon 0848 871 200 oder reservationen.lenzburg@ag.ch Museum Burghalde Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr, Sonntag, 11–17 Uhr. Zur Feier der neuen Dauerausstellung ist der Eintritt bis zum 31. Dezember 2018 kostenlos. www.museumburghalde.ch.

Möriken-Wildegg

Schloss Wildegg Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos unter www.ag.ch. Sonntag, 14. Oktober. 11.30–12 Uhr, 13.30–14 Uhr und 15.30–16 Uhr. Musse und Moderne – ein Ausflug nach Schloss Wildegg. Ein temporeiches Theater mit Museumsfreiwilligen. ■

SENIOREN Dienstag, 16. Oktober

Dintikon: Gemeindesäli 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldungen unter 056 624 39 11. Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus 12 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldungen unter 062 777 37 06. Lenzburg: Restaurant Echt 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Bezirk Lenzburg. An-/Abmeldungen unter 062 888 87 87. ■

Donnerstag, 18. Oktober

Lenzburg: Bahnhof 7.25 Uhr. Senioren-Wandergruppe der Pro Senectute Lenzburg: Wanderung nach Sörenberg. Anmeldungen unter 033 971 29 66.

A Star is Born

In dieser Neufassung der tragischen Lovestory verkörpert Cooper den Country-Musik-Star Jackson Maine, der eine begabte Unbekannte namens Ally (Gaga) entdeckt und sich in sie verliebt. ■

Seengen

Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Infos unter www.ag.ch. Sonntag, 14. Oktober. 11–16.30 Uhr: Bogenschiessen mit Museumsfreiwilligen. Sonntag, 14. Oktober. 14.30–16.30 Uhr: Zigarren drehen. Altes Handwerk neu entdeckt.

MUSEEN

Foto: Andy Mettler/swiss-image.ch

Kino Löwen: ab 12 Jahren. Deutsch: DO–SA, MO+MI je 20 Uhr, Edf: SO+DI je 20 Uhr.

Book Club

Dianes Mann ist nach 40 Jahren Ehe kürzlich verstorben. Jane geniesst ihre lockeren Affären. Sharon verarbeitet noch immer ihre Scheidung, die Jahrzehnte zurückliegt. Und Carols Ehe steht vor dem Abgrund. Doch als eine der vier Freundinnen bei einem Treffen ihres Buchclubs 50 Shades of Grey als nächste Lektüre vorschlägt, steht der Alltag der vier bald Kopf. ■

Kino Löwen: ab 12 Jahren. Deutsch SA+SO je 17 Uhr.

Durs Appenzellerland

Kommen Sie mit auf eine Reise durchs Appenzellerland. Wir fahren mit den Appenzeller Bahnen kreuz und quer durch wunderschöne Gegenden. Zwischendurch steigen wir aus und besuchen Menschen, die mit dem Appenzellerland verbunden sind. Unterbrochen wird die Reise mit waschechten Appenzeller Witzen und Aussichten auf die schönsten Landschaften der Region. ■

Kino Löwen: ab 12 Jahren. SA+SO je 14.30 Uhr. Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Der Seetaler

Szene / Hinweise

Der Lindenberg

17

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Cappella dei Grilli mit Stabat Mater

Lädt zum Jahreskonzert: Das Jodelchörli Beinwil am See.

Foto: zvg

«Met eme chräftige Jutz» Beinwil am See Das Jodlerchörli Beinwil am See lädt zum Jahreskonzert am Samstag, 20. Oktober, in den Löwensaal ein. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr. Unter der Leitung des Dirigenten Martin Flury aus Gunzwil wurde ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Umrahmt werden die Vorträge von den Wynentaler Örgelern in Grossformation und

dem Nachwuchstalent Sämi Klein aus Mosen. Das Echo vom Gehren sorgt für Tanz und Stimmung. Für das leibliche Wohl sorgen die Jodlerküche und das Kuchenbuffet mit feinen Desserts. Mit etwas Glück gewinnt man zudem einen tollen Preis aus der Tombola. (pd) ■

Löwensaal Beinwil am See Samstag, 20. Oktober, ab 18.30 Uhr

Seon In der 42. Konzertsaison huldigt die Cappella dei Grilli dem «Schwan von Pesaro», wie man Rossini zu nennen pflegt mit seinem wohl gewichtigsten geistlichen Werk, dem Stabat Mater für Soli, Chor und Orchester. Nach seinem frühen Abschied von der Opernbühne im Jahre 1829 komponierte Gioachino Rossini neben Kammermusik nur noch grösser besetzte Kirchenmusik. Zu dieser gehört das Stabat Mater, das in zwei Arbeitsphasen zwischen 1831 und 1841 entstand und 1842 in Paris uraufgeführt wurde. Der Text fasst die Schmerzen Marias angesichts des Gekreuzigten in ein Gebet. Als Kontrapunkt erklingt von Brahms sein Schicksalslied op.54, in dem auf eine andere Weise das Leiden der Menschheit dargestellt wird. Hyperions Schicksalslied ist der Titel eines berühmten Gedichts von Friedrich Hölderlin. Es erschien im zweiten, 1799 veröffentlichten Band seines Briefromans Hyperion oder der Eremit in Griechenland. Die freirhythmischen Verse, in denen die lyrischen Elemente des Romans gipfeln, umschreiben den grossen Abstand zweier Bereiche: Der schicksallo-

«Mary» – der fünfte Streich von «schön&gut» Seon schön & gut, die Gewinner des Schweizer Kleinkunstpreises 2017, präsentieren mit «Mary» erneut ein Highlight. Auf dem Dorfplatz von Grosshöchstetten steht Agneta, die Lettin. Ihr Herz klopft. Heute Abend soll sie eingebürgert werden. Von Gemeindepräsident Kellenberger höchstpersönlich. Sein Herz schlägt für sie. Sie schmeisst seinen Haushalt. Er aber glaubt, sie gehe fremd. Mit Metzger Schön. Schweizerin werden und dabei fremd gehen? Geht gar nicht. Dafür geht Schön. In die Fremde. Er hat seine Metzgerei in den Sand gesetzt, jetzt überlässt er sie den Fremden. Kellenberger ist, gelinde gesagt, befremdet. Auf der Linde wiederum sitzen Herr und Frau Meise und wundern sich. Und was tut Frau Gut? Der wirds irgendwann zu bunt und kurz vor der Gemeindeversammlung hält sie den Dörflern auf ungeahnte Weise den Spiegel vor ... Der fünfte Streich von schön&gut bringt einmal mehr Wortwitz, Gesang,

Auffrischung in 1. Hilfe Sarmenstorf Wie lange ist es her seit dem letzten Nothilfekurs? Sind seither Wissenslücken entstanden? Der Samariterverein Sarmenstorf bietet einen Spezialkurs an für alle, die sich gerne auf den neusten Stand bringen wollen, was Erste Hilfe angeht. Der Kurs findet am 18. und 25. Oktober von 19 bis 21.30 Uhr in Sarmenstorf statt. Es wird Wissen vermittelt rund um Notfälle im Alltag, bei Unfällen im Strassenverkehr oder für Sofortmassnahmen bei Erkrankungen – zusammengefasst eine Mischung aus Nothilfe und BLSAED. Es hat nur noch wenige Plätze frei. Anmeldungen bei Muriel Willborn unter Telefon 078 776 12 50 oder Mail an muriel@willborn.ch. (lba)

Projekt Gospel singen Meisterschwanden «Gospel singen kann man mit einer unverschlossenen Tür vergleichen, die zum Eintreten einlädt.» Stefan Wieske, der neue Kirchenmusiker der Reformierten Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen, bietet ein Gospelsingen an. Man kann sich dabei chormässig (also auf längere Zeit) oder auch projektmässig (für eine bestimmte Zeit) beteiligen. Und auch wer nicht jede Woche an einer Probe teilnehmen kann, ist herzlich willkommen, wie auch jene, die einfach mal reinschnuppern wollen. Dieses neue Projekt beginnt am Montag, 15. Oktober, um 19 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus am Kirchweg 5 in Meisterschwanden. Die Proben dauern zwei Stunden. (phn)

schön&gut: Treten mit ihrem neuesten Stück im Forum Seon auf. geistreiche Satire und grenzenlose Fantasie. Und die Spannung steigt: Erhält Agneta den Schweizer Pass? Passt er ihr überhaupt? Geht Schön? Wer ist hier eigentlich fremd? Und wer um alles in der Welt ist Mary?

Donnerstag, 18. Oktober, 13.20 Uhr beim Tennisplatz Lenzburg. Rückkehr: ca. 17.30 Uhr. Route: Seengen–Büttiken –Waltenschwil–Wohlen. Via Dottikon zurück nach Lenzburg. Die Strecke misst rund 33 Kilometer, es werden 370 Höhenmeter zurückgelegt. Alle Radler 60+ mit oder ohne E-Bike sind herzlich willkommen. Die Organisatoren freuen sich auf viele Radsportbegeisterte. Bei unsicherer Witterung gibt Toni Schenker am Vormittag ab 10 Uhr Auskunft über die Durchführung unter der Telefonnummer 079 609 68 12. Die Hauptleitung dieser Tour hat Toni Schenker.

Auf den Spuren von Sophie Haemmerli Meisterschwanden Am Donnerstag, 18. Oktober, lädt die Reformierte Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen ein, Spuren von Sophie Haemmerli-Marti in Lenzburg zu entdecken. Martina Kuoni führt bei einem Rundgang von 11/2 Stunden an wichtige Stationen aus dem Leben der Bauerntochter. Die Teilnahme kostet 15 Franken. Anmeldung (sekretariat@kirchweg5.ch) bis 15. Oktober ist nötig, weil die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Besammlung um 13.15 Uhr auf dem Parkplatz bei der reformierten Kirche, anschliessend Fahrt mit Privatautos nach Lenzburg. Nach dem Rundgang ist ein Zvieri auf eigene Kosten vorgesehen. (phn)

Foto: zvg

Kulturzentrum Forum Seon (beim Gemeindehaus) Freitag, 19. Oktober, 20.15 Uhr Abendkasse und Bar ab 19 Uhr Reservationen 062 775 22 75 / 079 215 89 43 oder www.forumseon.ch

Mountainbikegruppe Seetal

Freitag, 19. Oktober, 13 Uhr, Parkplatz Wilstrasse Lenzburg (beim Fussballplatz). Route: Abschlusstour Habsburg. Durch den Lenzhardwald geht es nach Möriken, danach quer durch den Kestenberg zum Schloss Brunegg. Die Tour führt weiter zur Habsburg. Danach folgt eine Abfahrt nach Schinznach Bad. Die Strecke misst 35 Kilometer, es werden 550 Höhenmeter zurückgelegt. Fahrtechnische Grundkenntnisse sind nötig. Keine Anmeldung. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Tourenleitung Marcel Fischer, Tel. 077 456 59 84, Auskunft über die Durchführung (am Vorabend ab 19 Uhr). Die Hauptleitung hat Marcel Fischer.

No Stress beim Pendeln Rupperswil Fredy No Stress, der Autor des neu erschienenen Buchs «No Stress beim Pendeln» (IL-Verlag, ISBN: 978-3906240-80-0), hält in der Gemeindebibliothek Rupperswil eine Lesung mit Theatervorführung. Sein Buch beinhaltet 12 Geschichten, die er über die Jahre hinweg beim Pendeln erlebt hatte. Die kurzen Erzählungen regen ein wenig zum Nachdenken an, sind aber auch amüsant und unterhaltsam. «Vor allem lernt man die verschiedensten Leute kennen. Die Welt entdecken wir beim Pendeln. Denn auch die Wand hat Ohren», sagt Fredy No Stress. ■

Gemeindebibliothek Rupperswil No Stress beim Pendeln Freitag, 26. Oktober, 20 Uhr

sen Ruhe und seligen Heiterkeit der Götterwelt wird das Leiden des menschlichen Daseins gegenübergestellt. Die Cappella dei Grilli bringt das faszinierende Werk, das zwischen tiefer Religiosität und opernhafter Leichtigkeit oszilliert, in ihrer 42. Konzertsaison mit der Sopranistin Sandrine Droin, ihres Zeichens Migros-Preisträgerin. Die Mezzosopranistin Lamia Beuque, die schon 2014 bei den Grilli bravourös die Alt-Partie in Rossinis Petite messe solennelle gesungen hat und heute eine

Jubiläumskonzert der Nostalgie-Örgeler

PRO SENECTUTE Radsportgruppe

Cappella dei Grilli: Begeisterte bei ihrem Auftritt in Schöftland.

Lenzburg Die Nostalgie-Örgeler Lenzburg und Umgebung, die unter dem Patronat von Pro Senectute Lenzburg stehen, feiern dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Sie begehen diesen Anlass mit einem Jubiläumskonzert im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg. Ebenfalls zu feiern haben The Swinging Grooveties, die seit nunmehr 10 Jahren zusammen spielen und aus diesem Grund zusammen mit den Nostalgie-Örgelern feiern. Die Feier findet am Sonntag, 21. Oktober, ab 14 Uhr statt und dauert bis ungefähr 16.30 Uhr. Lüpfige Musik und grooviger Sound sind garantiert und dürften unter den Anwesenden für Stimmung sorgen. (lba)

Foto: zvg

begehrte Mezzosopranistin an verschiedenen Opernhäuser ist, der Tenor Davide Galassi und der junge Bassbariton Edward Yehenara ergänzen das Solistenquartett. Die Leitung liegt wie immer beim Gründer der Grilli, Enrico Fischer, der eine besondere Affinität zur italienischen Musik hat. (pd) ■

Reformierte Kirche Seon Sonntag, 21. Oktober, 17 Uhr Abendkasse ¾ Stunden vor Beginn. Kein Vorverkauf

Benefiz-Brunch Othmarsingen Am Samstag, 20. Oktober, findet in der Mensa des HZWB Schürmatt in Othmarsingen von 10 bis 12.30 Uhr ein Benefiz-Brunch statt. Für 25 Franken (Kinder 5 bis 12 Jahre 15 Franken) können sich die Gäste am reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen und gleichzeitig damit den Verein «Source de vie Schweiz» unterstützen. Unter dem Motto «Ausbildung statt Auswanderung» bildet der Verein junge Menschen in Bénin/Westafrika zu Schneiderinnen, Schuhmachern und Bauern aus. Infos zum Verein gibt es unter www.ong-source-de-vie.ch. Die Gründerin und Präsidentin des Vereins, Margrit Dieterle, wird anwesend sein und verschiedene Projekte vorstellen. Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte an: benefizbrunch@gmx.ch. (ct)

Nistkastenkontrolle des Naturund Vogelschutzvereins Lenzburg Es ist wieder Zeit, die Behausungen der gefiederten Nachbarn zu kontrollieren, zu reinigen und wenn nötig zu reparieren. Dazu verbringen die freiwilligen Helferinnen und Helfer ein paar Stunden im Wald oder im Siedlungsraum, anschliessend gibts einen gemütlichen Abschluss mit Imbiss in der Eulenhütte. Der Anlass ist auch für Familien geeignet. Falls Kinderwagen benötigt werden, wird eine entsprechende Zuteilung stattfinden. Zu diesem Anlass sind alle Interessierten eingeladen. Als eigene Ausrüstung wird empfohlen: gutes Schuhwerk, dem Wetter entsprechende Kleidung und eventuell Arbeitshandschuhe sowie Feldstecher, falls vorhanden. Anmeldung erwünscht bis 15. Oktober bei Ernst Iseli, Tel. 062 891 55 64, oder nistkastenpark@nvsvlenzburg.ch INSERATE

Im Einsatz: Kinder helfen mit. ■

Foto: zvg

Samstag, 20. Oktober, 9–13 Uhr Treffpunkt: Seifiparkplatz Einteilen der Gruppen Rundgang: bis ca. 11.30 Uhr Imbiss: bei der Eulenhütte ca. 12 Uhr


18

Veranstaltungen

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

Rausverkauf

Der Seetaler

Der Lindenberg

Täglich 20h, D/16J.:

THE HAPPYTIME MURDERS

20. Oktober 2018 8.00 bis 16.00 Uhr

2D: FR–SO, DI + MI je 17h, D/8J.:

DIE UNGLAUBLICHEN 2 2D: SA + SO je 14.30h, D/6J.:

Das ist eine Gelegenheit für Sie, liebe Kunden, Literatur und Instrumente – darunter neue und hochwertige Markeninstrumente – zu Vorzugspreisen zu erwerben.

SMALLFOOT

Deutsch : DO–SA, MO + MI je 20h, Edf: SO + DI je 20h, ab 12J.:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

A STAR IS BORN SA + SO je 17h, D/12J.:

BOOK CLUB 2D: FR/DI/MI je 17h, D/6J.:

SMALLFOOT SA + SO je 14.30h, CH/12J.:

DURS APPENZELLERLAND www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Ham Occasionen GmbH 5103 Wildegg Ankauf und Verkauf aller Marken Tel. 079 223 80 64

Das Beste für Sie Seon

A de Wocheendi vom Fr, 12., und Sa, 13. Okt. Fr, 19., und Sa, 20. Okt. Fr, 26., und Sa, 27. Okt. ab de halbe sächsi zobig gits bi eus

Metzgete feini Metzgete

und däzue à la carte Mir freuid eus uf Ihri Reservation.

Marlene und Stefan Bürkler-Fischer Tel. 062 775 20 40, info@kafimüli-seon.ch www.kafimüli-seon.ch

Profile for AZ-Anzeiger

Lenzburger Bezirks-Anzeiger  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger