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27. September 2018, 57. Jahrgang, Nr. 39

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Vom Asylheim an den Kochherd

Aufatmen in Spreitenbach

In Würenlos haben Asylsuchende zusammen mit der Bevölkerung gekocht und gegessen.

Im Rahmen der Veranstaltung «Grenzenlos geniessen» haben sich Asylsuchende und Schweizer im Gmeindschäller Würenlos getroffen. Dort wurden gemeinsam verschiedenste Gerichte aus aller Welt zubereitet und anschliessend zusammen gegessen. Organisiert wurde das Kocherlebnis vom Verein «Jass», der sich für eine inklusive Gesellschaft einsetzt. Ziel des Anlasses war es, den Austausch zwischen den Kulturen zu fördern. (bsc) S.14 Am Kochanlass lernen Asylsuchende die Dorfbewohner kennen. INSERATE

bsc

Nachdem der Zürcher Souverän sich mit 83 Prozent klar für den Bau der Limmattalbahn bis Killwangen aussprach, atmet man auch in Spreitenbach auf. Diverse Erschliessungen hätten neu geplant werden müssen, wenn die Limmattalbahn doch nicht realisiert worden wäre. «Wir sind froh, dass wir mit der Ablehnung der Initiative jetzt Planungssicherheit haben und so weiterplanen können», sagt der Spreitenbacher Gemeindepräsident Valentin Schmid. Nächstes Jahr soll die Etappe bis Schlieren und bis Ende 2022 die ganze Strecke zwischen ZürichAltstetten und Killwangen-Spreitenbach in Betrieb genommen werden. (bär) S. 10/11


Gemeinde Wettingen

Räumung von Gräberreihen 2019 Infolge Ablauf der Grabesruhe werden die Grabfelder auf folgenden Friedhöfen aufgehoben:

Friedhof Brunnenwiese Erdbestattungsgräber 1993 Urnengräber 1993 Kindergräber 1993

Feld J Feld H Feld C

36 Gräber 51 Gräber 1 Grab

Alter Friedhof St. Sebastian Familiengräber 1958

3 Gräber

Gemäss Art. 17 des Bestattungs- und Friedhofreglements werden die Angehörigen der in den genannten Gräbern beigesetzten Verstorbenen ersucht, die vorhandenen Grabmäler und Pflanzen bis zum 31. Dezember 2018 zu räumen. Nach dieser Frist werden die Gräber von der Gemeinde geräumt. Die Grabmäler und Pflanzen verfallen sodann an die Gemeinde und es kann von den Angehörigen kein Entschädigungsanspruch geltend gemacht werden. Grabanpflanzungen aus eventuell noch bestehenden Grabfonds werden nach Ablauf der Ruhezeit keine mehr vorgenommen. Bestattungsamt

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Bauherrschaft: Alda und Marcel Biondi Weizenstrasse 7 5430 Wettingen Bauobjekt: Fassadensanierung Baustelle: Weizenstrasse 7 Parzelle: 5727 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Widmer Holding AG Kirchstrasse 12 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau 4 EFH mit Tiefgarage Baustelle: Im Binz Parzelle: 2009 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Ilse und Daniel Weiersmüller Dianastrasse 24 5430 Wettingen Bauobjekt: Umgebungsgestaltung, Abstellplatz Baustelle: Dianastrasse 24 Parzelle: 1790 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage während der Schalteröffnungszeiten im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 29. September bis 29. Oktober 2018. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


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WETTINGEN

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

AUS DEM GEMEINDERAT Gratulation Folgende Personen feiern den 90. Geburtstag: Am 20. September Maria Bertschi-Furrer, Rebbergstrasse 24, 5430 Wettingen, und am 30. September Margrit Gloor-Althaus, Jurastrasse 51a, 5430 Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Gespannt verfolgten die HGV-Mitglieder die Podiumsdiskussion zwischen Gemeindeammann Roland Kuster, Anwalt Lesung in der Gemeindebibliothek Christian Munz und SVP-Grossrat Martin Keller, die vom AZ-Ressortleiter Fabian Hägler geführt wurde (v. l.). Melanie Bär Peter Stamm liest aus seinem Buch «Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt». Die Platzzahl ist beschränkt. Eintrittskarten werden ab dem 8. Oktober während der Öffnungszeiten am Montag und Donnerstag, 16 bis 20 Uhr, am Dienstag und Freitag, 9 bis 12 Uhr Mit dem Ziel, Klarheit müsse. «Auf Kantonsebene ist das kriterien von der Vergabestelle und 16 bis 20 Uhr, am Mittwoch, Submissionsdekret aus dem Jahr festgelegt werden, haben sie trotz 14 bis 20 Uhr und am Samstag, 9 über das Submissions1996 die wichtigste Grundlage.» Einschränkungen des Gesetzes eibis 16 Uhr in der Bibliothek an der recht und den SpielÜber welche Verfahrensart es ab- nen gewissen Einfluss. Und den Mattenstrasse 26 in Wettingen raum der Gemeinde bei gewickelt werden kann, hängt nehme die Gemeinde auch wahr. verkauft. Reservationen sind von der Höhe des Betrags ab. Es «Und wir geben diese Zuschlagsder Vergabe zu schafnicht möglich. Weitere Informagibt ein freihändiges Verfahren, kriterien auch im Voraus betionen findet man auch unter fen, hat der HGV Wettin- ein Einladungsverfahren und ein kannt», sagt Gemeindeammann www.wettingen.ch/bibliothek. offenes und selektives Verfahren. Roland Kuster. gen zu einer PodiumsAus den Meldungen aus dem Das «wirtschaftlich günstigste» diskussion eingeladen. Angebot muss berücksichtigt wer- Publikum ist zu schliessen, dass Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abtei- MELANIE BÄR den. «Doch was heisst das?», fragte trotzdem oftmals der Preis über lungen der Gemeindeverwaltung «Es ist ein nicht ganz einfaches Munz in die Runde und erklärte: den Zuschlag entscheidet, da diefolgende Öffnungszeiten (Schalter Thema», sagte Christian Munz, be- «Damit ist nicht alleine der Preis, ser stärker gewichtet werde als und Telefon): Mo: 8.30–12/ vor er einen Überblick zum Sub- sondern die Summe aller Zu- die anderen Kriterien. SVP-Gross13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ missionsrecht gab. Der Rechtsan- schlagskriterien gemeint.» Diese rat und Bauunternehmer Martin 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Diens- walt mit Spezialgebiet Bau- und können neben Preis zum Beispiel Keller fand sogar, man solle wiete Wettingen sind am Dienstag- Immobilienrecht stellte gleich auch Qualität, Erfahrung, Innova- der ganz auf den Preis setzen: nachmittag und am Donnerstag- klar, dass die öffentliche Hand tion, Termin, Garantie, techni- «Das wäre viel einfacher.» Das nachmittag telefonisch nicht er- nicht willkürlich handeln dürfe, scher Wert, Ästhetik, Umweltver- stellte Kuster in Abrede: «Beireichbar. sondern sich auch bei Ausschrei- träglichkeit oder Lehrlingsausbil- spielsweise dann nicht, wenn bungsverfahren ans Gesetz halten dung sein. Weil diese Zuschlags- man einen Experten braucht.»

Einfluss bei der Vergabe

André Crelier, Hächler-Gruppe

Oliver Zyrd, Vorstand HGV

Joachim Lorch, Hächler-Gruppe

Christian Munz, Voser Rechtsanwälte

Früher hatte der einheimische Anbieter einen 3-Prozent-Vorteil. Das war manchmal entscheidend, dass der Auftrag dann auch durch eine ansässige Unternehmung ausgeführt werden konnte. Der Preis wird heute sehr hoch gewichtet (›50%). Man kann mit anderen Kriterien wie Termine, Qualität, Lehrlingsausbildung etc. fast nicht mehr ausgleichen. Ich finde es sehr wichtig, dass die Rahmenbedingungen und Bewertungskriterien bei einer Ausschreibung klar definiert sind.

Ich wünsche mir, dass bei den Submissionsverfahren der ökologische Aspekt mehr berücksichtigt würde und nicht alles nur über den Preis läuft. Schwierig ist auch abzuschätzen, was mit «gleichwertig» gemeint ist, bei den Ausschreibungen. Einfacher wäre, wenn die Produkte mit Artikelnummern angegeben würden, damit Gleiches mit Gleichem verglichen werden kann.

Es ist klar, bei einer Vergabe, speziell in der Heimatgemeinde, sind auch immer viele Emotionen dabei. Man ist enttäuscht, wenn man viel Zeit in eine Offerte investiert und den Auftrag nicht bekommt. Wichtig ist, dass die Gemeinde die zugelassenen Schwellenwerte auch nutzt und die Ausschreibungen klar sind.

Ich bin erfreut, wie gross das Interesse am Thema ist, und über die vielen Teilnehmer. In der Anwaltskanzlei haben wir pro Jahr rund 20 Fälle, die ein Submissionsverfahren betreffen. Ich wünsche mir von den Vergabestellen von Anfang an saubere und transparente Ausschreibungen, damit sich die Unternehmer ein Bild machen können und es nicht zu Beschwerden kommt. Die Gemeinden haben einen gewissen Spielraum, den sollen sie nutzen.


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WETTINGEN

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

Er reist für den Zirkus durchs Land Florian Grüter aus Wettingen arbeitet diese Saison für den «Circus Monti» und entdeckt dabei die ganze Schweiz.

BARBARA SCHERER

Im Kofferraum stapeln sich die zusammengerollten Plastiktransparente. Florian Grüter blickt aufmerksam umher, dann steuert er das Auto in den nächsten freien Parkplatz. Der 20-jährige Wettinger arbeitet seit Anfang August im Werbeteam des «Circus Monti». Zusammen mit seiner Arbeitskollegin ist er an diesem Tag in der Stadt Solothurn unterwegs: die nächste Station des Zirkus nach Wettingen. «Wir haben einen Plan, wo wir die Transparente hinhängen müssen», erklärt Florian Grüter, während er eines davon aus dem Kofferraum holt. DIE ZIRKUSWELT kennt der junge Wettinger seit seiner Kindheit: Bereits seine Eltern haben im «Circus Monti» ausgeholfen und sich hinter der Manege kennen gelernt. «Ich bin sozusagen ein Zirkuskind», sagt Florian Grüter, lächelt kurz und fährt sich mit der Hand durch das krause Haar.

«Ich bin sozusagen ein Zirkuskind.» FLORIAN GRÜTER, «CIRCUS MONTI»

Diesen Sommer hat der Wettinger seine Lehre als Tiefbauzeichner abgeschlossen und sich kurzerhand für die Arbeit im Zirkus entschieden. «Ich war und bin noch immer nicht sicher, was ich eigentlich beruflich machen möchte, da dachte ich mir: Warum nicht mal im Zirkus arbeiten?» IMMER UNTERWEGS SEIN, von einer Aufführung zur nächsten und stets im Moment leben: Das gefällt Florian Grüter. Durch die Arbeit habe er viele neue Orte in der Schweiz kennen gelernt. Auch die Artisten kennt der Wettinger inzwischen alle. Er selbst wollte aber nie in der Zirkusmanege auf-

Florian Grüter arbeitet im Werbeteam des «Circus Monti» und hängt Plakate in der ganzen Schweiz auf. treten: «Ein Kindheitstraum war der Zirkus eigentlich nie, er war viel mehr ein fester Bestandteil von meinem Leben.» So nahmen ihn seine Eltern, auch nachdem sie nicht mehr im Zirkus arbeiteten, an jede Vorstellung in Wettingen mit. Manchmal verbrachte er sogar die Ferien im Zirkus oder reiste ihm mit dem Wohnwagen hinterher. «Inzwischen arbeitet mein Vater sogar wieder Teilzeit für den Zirkus.» Zu Florian Grüters Aufgaben im Zirkus gehört mehr als einfach Plakate aufhängen: Während der Vorführungen agiert Florian Grüter als Einlasschef. «Ich bin dafür verantwortlich, dass das Zelt sauber ist und alles parat ist, wenn die ersten Zu-

schauer kommen.» Er klemmt sich ein Plakat unter den Arm und macht sich auf den Weg Richtung Brücke. NOCH BIS DEZEMBER arbeitet der

Barbara Scherer

und Artisten: «Für die Arbeit im Zirkus sollte man schon eher ein geselliger Typ sein», sagt Florian Grüter und hängt das Transparent mit Kabelbindern an das Brückengeländer. Er könne sich gut vorstellen, nächste Saison erneut für den «Circus Monti» zu arbeiten. In der Zwischenzeit wolle er aber noch etwas reisen und einen Sprachaufenthalt machen. Florian Grüter betrachtet kurz das ausgehängte Plakat: Alles stimmt. Schnell zurück zum Auto: Bis zum Abend muss der Kofferraum leer sein und alle Transparente müssen aufgehängt sein.

gebürtige Wettinger für den «Circus Monti». Während dieser Zeit schläft er mit den anderen Helfern in einem Holzwagen. «Viel Platz hat man nicht, aber wir sind auch selten dort», sagt Florian Grüter. Meistens seien sie den ganzen Tag unterwegs. «Und abends helfen wir dann bei den Vorstellungen.» Die Arbeitstage im Zirkus sind lang und anstrengend. Doch das stört Florian Grüter nicht. Ausdauer besitze er. Die wenigen freien Stunden, Der «Circus Monti» führt noch bis die ihm bleiben, verbringt er fast zum Sonntag, 30. September, in Wetausschliesslich mit den Helfern tingen auf der Zirkuswiese auf.


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WETTINGEN

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

VERMISCHTES SCHWIMMEN Der Schwimmclub Tägi Wettingen hat zusammen mit dem Schwimmclub Aarefisch, Aarau, und dem Schwimmclub Region Bremgarten das «Argovia Aquatics Center» gegründet. Dort sollen die Aargauer Schwimmvereine zukünftig ihre Kräfte bündeln. Das Ziel des Leistungszentrums ist es, mit einer vereinsübergreifenden Struktur den Schwimmern eine optimale Betreuung zu bieten sowie die vorhandene Wasserfläche besser zu nutzen. In weiteren Schritten wird das Center zudem die Angebote für die olympischen Sportarten Triathlon und Diving stärker integrieren. VOLKSHOCHSCHULE Die Volkshochschule Wettingen bietet neue Kurse an und ist ab sofort über die Website vhsag.ch/wettingen erreichbar. Im kommenden Semester stehen zahlreiche Events und Kurse auf dem Programm. So kann im Kurs «Urban Sketching» mehr eine künstlerische Bewegung kennen gelernt werden. In vier Exkursionen kann die Gegenwart erschlossen werden oder die Justizvollzugsanstalt Lenzburg besucht werden. Ebenfalls auf dem Programm stehen diverse Sprachkursen sowie Kurse zu Gesundheitsthemen und der Steuererklärung.

KIDS-VOICE Am Gesangswettbe-

werb «Kids-Voice» im Tägipark Wettingen hat Severin Pane aus Baden gewonnen. Der 14-Jährige hat sich gegen 24 Kinder zwischen 8 und 16 Jahren durchgesetzt. Er darf nun am nationalen Halbfinale in Neuenburg teilneh- Die Gemeindemitarbeiter haben in Romoos gearbeitet. men. KUNSTSCHAU 5430 Die Kulturkommission Wettingen organisiert zum ersten Mal die «Kunstschau 5430». Noch bis zum 17. November dürfen sich Kunstschaffende mit Bezug zu Wettingen für die Ausstellung anmelden. Die Werke müssen in den letzten drei Jahren entstanden sein. Die Ausstellung wird vom 14. bis zum 17. Dezember im Gluri-Suter-Huus in Wettingen stattfinden. Anmeldeformular unter www.wettingen.ch oder glurisuterhuus.ch. FUSSBALLCAMP Der Fussballclub Juventina aus Wettingen hat mit der «Real Madrid Foundation» ein Fussballcamp für Kinder organisiert. 96 junge Spieler dürfen vom 8. bis 12. Oktober auf dem Scharten-Sportplatz in Wettingen mit Trainern, die in der Jugendabteilung bei Real Madrid tätig sind, trainieren. Noch hat es ein paar wenige Plätze frei im Fussballcamp. Mehr Infos unter www.fcjuventina.ch.

Vom Büro auf die Alp Mitarbeitende der Gemeinde haben in den Bergen einen gemeinnützigen Arbeitseinsatz absolviert.

Raus aus dem Gemeindehaus und ab in die Berge: Unter dem Motto «get together» haben Mitarbeitende der Gemeinde Wettingen Mitte September in der Gemeinde Romoos im Entlebuch einen gemeinnützigen Arbeitseinsatz absolviert. «Wichtig war mir dabei, in bereichsübergreifenden Teams zu arbeiten und so einander besser kennen zu lernen», so Gemeindeammann Roland Kuster. Denn viele der rund 150 im Einsatz stehenden Personen sehen sich im Arbeitsalltag nicht. Ein Organisationskomitee unter der Leitung von Roland Kuster hat in engem Kontakt mit den Gemeindebehörden von Romoos das

zVg

Arbeitsprogramm zusammengestellt. Auf 15 verschiedenen Plätzen waren unter der kundigen Anleitung der einheimischen Bauern vielfältige Arbeiten zu verrichten, wie Wege wiederherstellen, Holzerarbeiten vornehmen oder Kohlenmeiler aufschichten. Dabei standen die Wettinger Teams unter der Führung von Fachpersonen aus dem eigenen Werkhof oder dem Forstbetrieb. Für die logistischen Belange vor Ort sorgte der Zivilschutz Wettingen-Limmattal. Die Firma Stöcklin Reisen AG, Wettingen, transportierte die Einsatzkräfte von Wettingen nach Romoos und zurück. Als äusseres Zeichen der Verbundenheit mit Bevölkerung und Behörden von Romoos haben Willi Pflug, Gemeindepräsident von Romoos, und Gemeindeammann Roland Kuster einen «Zyberli»-Baum gepflanzt. (zVg)

INSERAT

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Hier giessen Trommler ihre eigene Schoggi Ein süsser Tag stand den Mitgliedern der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung Mitte September bevor: Nach einem Mittagessen im Restaurant Burestube in Buchs besuchte die Gruppe die Chocolat Frey. Auf einem Rundgang konnte der Werdegang vom Ernten der Kakaobohnen über die Verarbeitung bis hin zur Verpackung und den Versand verfolgt werden. Nach dem informativen Teil konnten die Tambouren nach Lust und Laune das gesamte Schokoladensortiment probieren. Zur guten Laune trugen riesige Pralinés aus Kunststoff bei, die übergestülpt werden konnten. Zur Unterhaltung aller verwandelten sich ein paar der Wettinger Trommler damit in «Schoggi-Tambouren». Doch damit nicht genug: Anschliessend durfte jeder der Teilnehmer zwei eigene Tafeln gies-

Die Tambouren bei Chocolat Frey.

zVg

sen und mit Zutaten wie Gewürzen, Mandeln, Gummibärli oder Zuckersternen verzieren. Diese durften die fleissigen Aargauer Chocolatiers mit nach Hause nehmen. Wobei so mancher auch im angrenzenden Shop den unzähligen süssen Verführungen nicht widerstehen konnte. Rundum zufrieden und mit vielen schokoladigen Mitbringseln für die Lieben zu Hause machte sich die Gruppe schliesslich auf den Heimweg. (zVg)


NEUENHOF

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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

Tennisplatz wird zum Käsehimmel

Der Tennisclub Neuenhof hat zum ersten Mal ein öffentliches Raclette-Essen veranstaltet. JESSICA MITTNER

Wer am Freitag- und Samstagabend im Clubhaus des Tennisclubs Neuenhof Platz nahm, kam in den Genuss eines leckeren Raclettes. Mit weissen Handschuhen servierten dort die Vereinsmitglieder den geschmolzenen Käse. Dabei zog die aufgestellte Stimmung vor Ort die Besucher sofort in ihren Bann. Anlass für den Käsegenuss gab die Tatsache, dass der Tennisclub bislang noch nie ein öffentliches Fest für Freunde, Bekannte und Familie gefeiert hat. Zudem haben sich die Vereinsmitlieder seit längerem eine Sanierung des Clubhauses gewünscht: Diese wurde nun an der letzten Generalversammlung einstimmig bewilligt. Der Verein nutzte das Raclette-Fest deshalb gleich als Einnahmequelle für die Sanierung.

rannt. Insgesamt 80 Kilogramm Käse verzehrten die hungrigen Gäste während der zwei Tagen. Wobei das schöne Wetter Gäste und Vereinsmitglieder gleichermassen erfreute. Rundum waren die Rückmeldungen positiv: «Das hat der Tennisclub Neuenhof super gemacht, alles ist gut organisiert», sagt Edgar Blum, ein Gast am Raclette-Essen. Noch steht offen, ob der Verein auch im nächsten Jahr ein Essen veranstalten wird. Beim nächsten Treffen werden die Mitglieder darüber abstimmen. Fest steht, das erste Raclette-Essen war ein voller Erfolg. Die Vereinsmitglieder sind parat für die hungrigen Gäste.

zVgl

GEMÄSS Vereinspräsidentin Ni-

cole Voser war der Anlass ein voller Erfolg: Das Clubhaus wurde von Gästen aus dem Dorf und anderen Vereinen beinahe über- An der Raclette-Bar: Ruedi Imhof.

JMi

Die Kinder vergnügten sich vor dem Essen noch auf dem Tennisplatz.

Jessica Mittner

AUS DEM GEMEINDERAT Feuerwehr Die Feuerwehr Neuenhof hat Roger Maurer vom Korporal zum Leutnant und Silvio Rüegg vom Leutnant zum Oberleutnant befördert. Rexhepi Berat, Rob Kleijnen und Nik Ritter wurden vom Soldaten zum Korporal/Gruppenführer befördert. Hangrutsch Lägernblick Durch den Neubau und die nachfolgenden Umgebungsarbeiten an der Lägernblickstrasse 22 wurde die gemeindeeigene Stockrainstrasse auf der Breite der Bauparzelle unstabil und führte, wie bereits mehrfach gemeldet, zu einem Hangrutsch. Bis heute musste die Gemeinde die Strasse für Spaziergänger aus Sicherheitsgründen sperren. Die Gemeinde hat die Eigentümerschaft mehrmals aufgefordert, den Hang zu sanieren und die Strasse damit zu sichern. Mitte Juni reichte die Bauherrschaft nun ein

Baugesuch zur Sicherung des Hangs ein. Die Abteilung Bau und Planung, Neuenhof, liess die Bemessungen und das Sanierungskonzept durch ein geologisches Ingenieurbüro prüfen und konnte am 27. August die Stützkonstruktion für die Böschungssicherung baurechtlich genehmigen. Die Gemeinde wird nun die Möglichkeiten ausschöpfen, damit die Bauherrschaft die Sanierung baldmöglichst realisiert. Bis zur Fertigstellung bleibt die Strasse aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt. Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Eheleute Karin und Rene Sethmacher, Feldhofweg 6, Neuenhof, für den Ersatz der bestehenden Einfriedung durch Sichtschutzelemente, auf der Parzelle Nr. 2597, Feldhofweg 6 in Neuenhof. STWEG-Eigentümerschaft «Lägernblick», Lägernblickstrasse 22, Neu-

enhof, für die geplante Stützkonstruktion für Böschungssicherung, auf der Parzelle Nr. 517, Lägernblickstrasse 22 in Neuenhof. Eheleute Yvonne und Andreas Loosli, Bündstrasse 6, Neuenhof, und Eveline Voser, Fischergässli 4, Muntelier, für den Rückbau bzw. Umnutzung und Umbau des bestehenden Mehrfamilienhauses (Posthorn) sowie für den Neubau eines Mehrfamilienhauses und eine teilweise Überdeckung der bestehenden Tiefgarageneinfahrt (Parzelle 2612), auf der Parzelle Nr. 1816, Zürcherstrasse 164 in Neuenhof. Firma Geschäftshaus City AG, c/o EBV Immobilien AG, Birmensdorferstrasse 24, Urdorf, für die Sanierung des bestehenden Bürogebäudes, auf der Parzelle Nr. 2301, Industriestrasse 9 in Neuenhof. Firma Tecreal AG, Bahnhofstrasse 13, Küssnacht, für das Erstellen einer Büroneubaute mit Einstellhalle, auf der Parzelle Nr. 244,

Seestrasse 18 in Neuenhof. Kaim Bojku, Rütilochstrasse 45, Spreitenbach, für die Umnutzung des Hobbyraums im Untergeschoss in ein Studio, auf der Parzelle Nr. 3220, Haldenweg 31 in Neuenhof. Öffnungszeiten Soziale Dienste Neuenhof Der Schalter der Sozialen Dienste bleibt am Freitag, 28. September, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und die Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.


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NEUENHOF

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

An der Hardstrasse gegenüber dem Bahnhof fand die Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof statt.

Barbara Scherer

So bezwingt die Feuerwehr Brände Die Feuerwehr Neuenhof hat an ihrer Hauptübung gezeigt, wie ein Öl- und ein Hausbrand gelöscht werden.

BARBARA SCHERER

men. Dort warteten bereits Zivilisten auf ihre Rettung. Dabei kam auch eine Drehleiter zum Einsatz, mit der die Feuerwehr auf das Dach des Gebäudes gelangte. Jährlich rückt die Feuerwehr Neuenhof für 25 bis 30 Ernsteinsätze aus. Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Essen. Dort beförderte die Feuerwehr fünf Mitglieder.

Erst fährt ein Auto in ein Ölfass, dann fängt das Wohnhaus daneben Feuer: An der Hauptübung vergangenen Freitag hatten die 79 Angehörigen der Feuerwehr Neuenhof viel zu tun. Trotz Wind und leichtem Nieselregen fanden auch einige interessierte Zuschauer ihren Weg an die Hardstrasse beim Bahnhof. Gebannt beobachteten sie auf dem Trottoir gegenüber dem Wohnhaus das Spektakel. Kommandant Daniel Burger führte Eine Drehleiter kam auch zum Einsatz. durch die Übung und erklärte die einzelnen Schritte. Nachdem die Einsatzkräfte eine Weile auf sich warten liessen, erklärte Burger, dass dies normal sei: «Auch im Ernstfall müssen die Feuerwehrmänner und -frauen erst an den Ort des Geschehens gelangen. Das braucht seine Zeit.» Tatsächlich: Kurz darauf erklangen die Sirenen und mit lautem «Tatütata» und Blaulicht fuhr das erste Feuerwehrfahrzeug um die Ecke. Erst nahmen sich die Feuerwehrleute des brennenden Ölfasses an, anschliessend wurde mit der Leiter das Wohnhaus erklom- Feuerwehrleute zeigen Rettung.

Zwei Feuerwehrleute löschen das Ölfass.

Die Leiter wird für die inszenierte Rettung benötigt.


KILLWANGEN / SPREITENBACH

«Wir

Der Spreitenbacher Gemeindepräsident Valentin Schmid zeigt sich erfreut über das «Nein» des Zürcher Stimmvolks. Die Limmattalbahn kann nun bis Killwangen-Spreitenbach gebaut werden. MELANIE BÄR

Gemeindeammann Werner Scherer (h.l.) mit den Killwangener Organisatorinnen des «Ferien-Spass», an dem auch 83 Prozent haben die Initiative Melanie Bär «Stoppt die Limmattalbahn ab Fussball gespielt wird. Schlieren» abgelehnt. Sind Sie erleichtert? Valentin Schmid, Gemeindepräsident Spreitenbach: Ich bin äusserst positiv überrascht über das klare Resultat. Vor allem, weil die Initiative von sämtlichen 180 Gemeinden abgelehnt wurde, Erstmals können auch Projekts, die Jugendkommission Kinder an den 55 Kursen teil. Das also auch von der Bevölkerung in Primarschüler und Kin- Spreitenbach, wird dieses Jahr sind rund 50 Teilnehmer mehr den direkt betroffenen Orten wie nämlich vom Elternverein Kill- als im Vorjahr. Ein Grund der Dietikon, Urdorf und Schlieren. In dergärtler aus KillwanTeilnehmerzunahme ist sicher der ersten Abstimmung hat ein wangen unterstützt. gen am «Ferien-Spass» auch die Ausdehnung auf Kill- Grossteil der Limmattalgemeinin den Herbstferien teil- «MEINE KINDER fanden es schade, wangen. den den Bau der Limmattalbahn Mit Ausnahme eines einzigen noch abgelehnt. dass es in Killwangen kein solnehmen. ches Angebot gibt», sagt Sibylle Kurses, für den sich zu wenig MELANIE BÄR Müller. Dadurch animiert, such- Kinder angemeldet haben, kön- Können Sie sich diesen SinneswanIm Wald kochen, einen Korkun- te sie als Präsidentin des Eltern- nen alle Kurse durchgeführt del erklären? Ein Punkt ist sicher, tersetzer oder Stein bemalen, zu- vereins Killwangen den Kontakt werden. «Sehr beliebt sind Na- dass Bahnbefürworter rechtzeitig eine Kampagne gestartet haben. sammen Fussball spielen, einen mit den Spreitenbacher Organi- turkurse», so Müller. Finanziell unterstützt wird das Im 2015 war das anders. Weil sie Blick in die Produktion von Zwei- satoren. So ist eine Zusammenfel Chips, in ein Fotostudio oder arbeit in den beiden Dörfern ent- Projekt von Pro Juventute, den die eidg. Wahlen abgewartet haden Betrieb der Feuerwehr wer- standen und das achtköpfige beiden Gemeinden und Sponso- ben, hatten sie nur einen Monat fen. Das und vieles mehr können Team aus Spreitenbach wird nun ren. Die günstigsten Kurse kön- Zeit zum Informieren. Die Gegner die Spreitenbacher Schüler im von Andrea Taing, Maria Manni- nen deshalb bereits ab 5 Franken hingegen traten bereits im SomRahmen des Projekts «Ferien- no und Sibylle Müller vom El- pro Kind angeboten werden. mer an die Öffentlichkeit und verSpass» während der ersten Herbst- ternverein Killwangen unter- «Das Angebot entspricht einem breiteten Argumente, die meines ferienwoche seit vier Jahren. Erst- stützt. «Wir finden das super», Bedürfnis und wir unterstützen Erachtens nicht 100-prozentig mals konnten auch Schüler, die in sagt Gisela Guggenbach vom Fa- es deshalb gerne», sagt der Kill- korrekt waren. Doch es reichte wangener Gemeindeammann nicht mehr, um das zu korrigieKillwangen die Schule besuchen, milientreff Spreitenbach. ren. Bei der zweiten Abstimmung Dieses Jahr nehmen rund 250 Werner Scherer. Kurse belegen. Die Initianten des

AuchfürKillwangenerKids

GLÜCKWÜNSCHE

INSERAT

Folgende Personen in Killwangen werden im Oktober 70 Jahre und mehr: Ruth Buser, Zelgmattstrasse 16 21. / 84 Jahre Meier-Schwarz Angela, Poststrasse 5 01. / 79 Jahre Heinrich Bernet-Senn Kirchstrasse 15 18. / 76 Jahre Alojzija-Marija Dvorsak-Mrak Rösliweg 2 31. / 74 Jahre Gertrud Zimmermann-Thomann Zelgmattstrasse 10 20. / 73 Jahre René Guertner-Mathys Rütenenstrasse 28 09. / 72 Jahre

BETRIEBSFERIEN vom 30. September bis 15. Oktober 2018

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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

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hätten ein Riesenproblem gehabt»

voll, wenn die Limmattalbahn bis nach Baden ausgebaut würde. Uns fehlt nämlich die direkte Anbindung an Wettingen. Wir müssen mit dem 4er-Bus nach Baden fahren und dort kehren, um nach Wettingen zu gelangen.

ging es auch nicht mehr ums Technische, sondern darum, ob die Limmattalbahn weiter fertiggebaut oder nach Schlieren abgebrochen wird.

In Spreitenbach hätten ja diverse laufende Projekte angepasst werden müssen, wenn die Limmattalbahn doch nicht gebaut würde ... Ja, wir hätten ein Riesenproblem gehabt. Wir haben mehrere Objekte im Entwicklungsgebiet zwischen der Land- und der Industrie-

«Wir hätten eine neue Planung der Erschliessung machen müssen.» strasse, die bereits im Bau sind und bei denen die Limmattalbahn bei der Erschliessung unserer Projekte miteinbezogen wurde. Beispielsweise bei der Erschliessung im Sandäcker. Oder auch in der Industriezone im Müsli können wir dank dem Bau des Depots für die Limmattalbahn die Erschliessung optimieren. Wäre die Limmattalbahn nun doch nicht bis nach Spreitenbach gebaut worden, hätten wir neu planen müssen. Wir sind froh, dass wir mit der Ablehnung der Initiative jetzt Planungssicherheit haben und so weiterplanen können. Was wäre passiert, wenn der Bau der Limmattalbahn abgelehnt worden wäre? Wir hätten einen Marschhalt einlegen und nochmals über die Bücher gehen und eine neue Planung der Erschliessung Suche 8 Personen, die ernsthaft ihr Gewicht kontrollieren wollen!

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Was kostet die Spreitenbacher die Bahn? Die Erstellung und der Betrieb der Bahn kosten uns nichts. Sie werden von Kanton und Bund finanziert. Mit dem neuen Finanz- und Lastenausgleich zahlen Gemeinden neu auch keinen Beitrag mehr an den Bahnbetrieb. Bisher bezahlten Gemeinden anteilsmässig pro Abfahrt. Diese Kosten gehen ab 2019 an den Kanton über. Die einzigen Kosten, die für Spreitenbach entstehen, sind die Finanzierung der Zugänge zu den Haltestellen sowie für die Erstellung von Veloabstellplätzen. Im Bereich der Gemeindestrassen müssen wir zudem Erneute Freude Nachdem der Spatenstich für die «Limmattalbahn» in Schlieren den Mehrwert übernehmen, der (Bild) erfolgt ist, mussten Regierungsrat Stephan Attiger und Spreitenbachs Ge- durch die Bahn entsteht, und meindepräsident Valentin Schmid (v. l.) um die Weiterführung bis Killwangen ban- uns beispielsweise an den Kosgen. AZ Archiv/ Sandra Ardizzone ten bei neuen Strassenbelägen beteiligen. machen müssen. Für Spreitenbach Wie stehen die Chancen, dass die ist die Bahn die beste Lösung. Klar Bahnstrecke später bis nach Baden Mit welchen Kosten rechnen Sie? gibt es Alternativen. Aber wir ha- ausgebaut wird? Der Kanton Aar- Die Kosten sind noch nicht genau ben die nicht weiterverfolgt, weil gau hat die Sicherung der Bahn- bezifferbar, da die Submissionen wir auf die Bahn gesetzt haben. trasse vorgenommen und den durch die Limmattalbahn erst erRichtplaneintrag Richtung Baden stellt werden müssen. Wir haben Wie sieht der Zeitplan aus? Der alte in die Wege geleitet. Im Moment im Finanzplan 600 000 Franken Zeitplan behält seine Gültigkeit: können sich die Gemeinden im dafür eingestellt. Baubeginn ist nächstes Jahr, sobald Vernehmlassungsverfahren dazu die Etappe bis Schlieren in Betrieb äussern, wie sie zur Streckener- Werden weniger Busse und Züge genommen werden kann. Auf den weiterung stehen. verkehren, wenn die Limmattalbahn fährt? Nein, es wird eher eiFahrplanwechsel 2022 hin soll die Limmattalbahn dann bis Spreiten- Was ist Ihre Meinung dazu? Für nen Ausbau geben und sicher keiSpreitenbach wäre es sehr wert- nen Abbau. bach-Killwangen fahren.

Limmattalbahn Die Limmattalbahn ist zurzeit eines der grössten Projekte im öffentlichen Verkehr in der Region und wird gemäss Voranschlag rund 755 Mio. Franken kosten. Ziel der Limmattalbahn ist es, den wachsenden Verkehr zu bewältigen. Mit rund 30 Minuten Fahrzeit von Schlieren bis Killwangen-Spreitenbach ist es nicht die schnellste Möglichkeit, die Strecke zurückzulegen, sondern dient vor allem der Erschliessung an andere Haltestelle und in stark frequentierte Quartiere, Schulen oder den Spital. Bereits im Jahr 2105 hat das Zürcher Stimmvolk über den

Bau der Limmattalbahn befunden, weil ein Referendum dagegen eingereicht worden ist. Nachdem die erste Bauetappe – die Verlängerung der Tramlinie 2 von der heutigen Endstation Farbhof bis nach Schlieren Geissweid – bereits in Gang ist, wurde eine Initiative gegen den Weiterbau bis nach Killwangen eingereicht. Deshalb hat das Zürcher Stimmvolk am Wochenende erneut über den Bau der Limmattalbahn abgestimmt und ihn wiederum – diesmal noch deutlicher – bestätigt. In einem Jahr soll der erste Teil der Bahn in Betrieb genommen werden, im

September 2022 das restliche Stück bis Killwangen. Die Gesamtstrecke der Limmattalbahn ist 13,4 Kilometer lang. Insgesamt sollen zwischen ZürichAltstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen 27Haltestellenentstehen. Die Limmattalbahn ist nicht neu in der Region. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die «Limmattaler Strassenbahn» ihren Betreib auf der Strecke Letzigraben bis Dietikon auf. 1928 wurde der Betrieb zwischen Schlieren und Dietikon und 27 Jahre später auch zwischen Farbhof und Schlieren eingestellt. (bär)


SPREITENBACH / WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT Erneuerung Werkleitungen Zweifelstrasse Die Wasserleitung in der Zweifelstrasse ist rund 50 Jahre alt und muss gemäss der generellen Wasserversorgungsplanung ersetzt werden. Gleichzeitig werden dabei auch die Leitungen der Elektrizitätsversorgung durch Setzung eines Rohrblocks erneuert. Da die Zweifelstrasse in einem einwandfreien Zustand ist, erfolgt der Ersatz im angrenzenden Gehweg, welcher Mängel aufweist und noch nie saniert wurde. Der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November wird ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 248 000 Franken zur Genehmigung unterbreitet. Politapéro Für den Politapéro vom 26. Oktober, 19.30 Uhr, im Zentrumsschopf hat der Gemeinderat das überarbeitete Abfallentsorgungsreglement als Haupttraktandum bestimmt. Das neue Reglement wird der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November zur Beschlussfassung unterbreitet. Unterstützung STV Für die Anschaffung neuer Banden und Tore der Abteilung Unihockey des Sportund Turnvereins Spreitenbach hat der Gemeinderat im Namen der Ortsbürgergemeinde 8000 Franken und im Namen der Einwohnergemeinde weitere 3330 Franken als Unterstützungsbeitrag bewilligt. Baubewilligung ist erteilt worden an H&M Hennes + Mauritz SA, Zürich, für Ladenumbau Tivoli; B&B Immobilien AG, Spreitenbach, für Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Seefeldweg 8; Sinaci Aziz, Spreitenbach, für Restaurant Take away «Ozo’s Diner», Industriestrasse 109; Roger Demhartner, Würenlos, für Abbruch bestehende Halle sowie Ersatzbau. Termine 29. September bis 14. Oktober: Herbst-Schulferien; 1. Oktober: 17.00 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter der Gemeindeverwaltung Spreitenbach sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

BILDNACHRICHT

Pünktlich zum Saisonstart haben die Unihockey-Junioren des STV Spreitenbach dank dem Sponsor Fielmann einen neuen Vereinstrainer erhalten. Aktuell zählt die Unihockey-Jugendabteilung fünf Mannschaften. Dabei fördern acht Trainer die 60 Kids Woche für Woche. Mehr Infos unter www.stv-spreitenbach.ch. (zVg)

Jetzt beginnt d

MARKTNOTIZEN

«Selbst einlagern leicht gemacht» Seit nunmehr drei Jahren offeriert das Schweizer Unternehmen «easystock Selfstorage» individuelle Lagerräume für Privat- und Geschäftskunden zu konkurrenzlos günstigen Konditionen. In Boxen von ein bis zehn Quadratmetern Grösse kann hier alles gelagert werden, was bei Umzug, Renovierung oder Auslandsaufenthalt sicher verstaut sein soll. Im Zentrum steht für das Unternehmen die Einfachheit: Damit schwere Transporte so leicht wie möglich werden, können Kunden mit dem Fahrzeug direkt in das Depot einfahren. «Herbst und Winter stehen vor der Tür, da ist es mir wichtig, mein Fahrzeug wettergeschützt zu be- und entladen», sagt Katja Hornegger, langjährige Kundin bei «easystock» in Spreitenbach. «Auch der lästige Einsatz eines Warenlifts über mehrere Etagen ist hier überflüssig. Das ist wirklich super.» Im September und Oktober findet eine Sonderaktion statt: Bei INSERAT

Bauausschreibung BG-Nr: Bauherr:

3079 Salt Mobile SA, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich Bauobjekt: Ersetzen Mobilfunkanlage Baustelle: Fegistrasse 9 Parzelle: 757 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Aargauische Gebäudeversicherung Die öffentliche Auflage erfolgt vom 1. Oktober bis 30. Oktober 2018 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

easystock Selfstorage

Die Familie Lienberger präsentierte am Kürbisfest 200 verschiedene Sorten im Obstgarten.

cfr

Abschluss eines Mietvertrages von mindestens drei Monaten offeriert «eaystock» Ihnen 100 Franken auf die Transportkosten. Oder alternativ die 1. Monatsmiete gratis. Mindestmietzeitraum drei Monate und länger, Transportdurchführung durch einen «easystock»-Vertragspartner. easystock Selfstorage Spreitenbach Bahnhofstrasse 134 8952 Spreitenbach www.easystock.ch spreitenbach@easystock.ch Telefon: 044 803 4040

4000 Personen fanden ihren Weg nach

Bereits bei der Anfahrt zum Hof der Familie Lienberger erregte die von Kürbissen gesäumte Strasse die Aufmerksamkeit der Besucher: Unter den ausladenden Ästen des Magnolienbaums liegen rund 200 verschiedene Kürbissorten. Fast 4000 Personen fanden vergangenes Wochenende den Weg nach Spreitenbach, um die Kürbisernte im Obstgarten zu bestaunen. Dabei dienten die bunten Kürbisse den jüngeren Besuchern meist als Motiv für den nächsten Instagram-Post. Mit viel Passion beriet Landwirt Reto Lienberger die Besucher bei der Kürbisauswahl oder unterstützte bei der Suche nach einer bestimmten Sorte. «Manche Leute fragen nach der Sorte, die sie aus ihrer Heimat kennen, aber wissen nicht, wie sie heisst.» Denn verschiedene


WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

GV AUFGABENHILFE SPREITENBACH

Spreitenbach in den Obstgarten.

zVg

die Kürbiszeit

Kulturen kaufen verschiedene Sorte, so ist die Wachsgurke bei Leuten aus Thailand sehr gefragt. In der Festwirtschaft unterhielten die «Schwyzerörgeler vom Föhrenwäldli» die Besucher. Dort wurden trotz den sommerlichen Temperaturen 3500 Portionen Kürbissuppe ausgeschenkt. «Unsere fleissigen Helfer unterstützten uns tatkräftig beim Rüsten der Kürbisse und nahmen dabei sogar Blasen an den Händen in Kauf», sagt Barbara Lienberger. Auch sonst wäre das Fest ohne die zahlreichen Helfer nicht möglich. Die jüngsten Besucher erfreuten sich besonders am Kürbisschnitzen: Über 200 Kürbisse wurden an den zwei Tagen geschnitzt. «Es ist jedes Jahr toll zu sehen, wie viel Freude das Schnitzen den Kindern macht», sagt Romana Lienberger. Am Samstag gab die Guggenmusik «Bräusi-Vögel» Vollgas und am Abend öffnete die «Stallbar» bis in die frühen Morgenstunden ihre Tore. (zVg)

Am 12. September hielt der Verein Aufgabenhilfe Spreitenbach seine 25. Generalversammlung. 1993 wurde der Verein gegründet. Zu diesem Jubiläum wurden auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder eingeladen. Die beiden Präsidentinnen sowie die beiden Kassierinnen sind der Einladung gefolgt, wobei die erste Präsidentin leider nicht teilnehmen konnte. Die Traktanden wurden zügig behandelt und gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Zwei neue Aufgabenhelferinnen konnten in den Verein aufgenommen werden. Von einer Aufgabenhelferin musste jedoch Abschied genommen werden: Sie wird sich beruflich anderweitig orientieren. Obwohl die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern nicht immer einfach ist und viel Geduld, Ausdauer und Verständnis braucht, darf die Aufgabenhilfe Spreitenbach viele langjährige Mitglieder verzeichnen. So feiern dieses Jahr drei Frauen ein Jubiläum: Helga Baumann wird für 10 Jahre und Jasmine Baumann und Debora Cacace werden für 5 Jahre Mitarbeit in der Aufgabenhilfe geehrt. Die anderen Frauen sind zwischen ein paar Monaten und 28 Jahren in der Aufgabenhilfe tätig. Seit mehreren Jahren wird der Verein von einer Teamleiterin, Doris Suter, geführt. Zum Vorstand zählen auch Koordinatorin Schulhaus Seefeld Sonja Peresani, Koordinatorin Schulhaus Hasel Pia Rüedi, Schülerlisten- und Elternbeitrags-Kontrolle Isabel D’Incà und Delegierte der Schulpflege Edith Waldmeier. Zurzeit arbeiten 23 Aufgabenhelferinnen mit 72 Schülerinnen und Schülern in 14 Gruppen in den Schulhäusern Hasel, Boostock und Seefeld. Wobei bereits wieder 12 Kinder auf der Warteliste stehen. Zur Verstärkung des Teams in den Schulhäusern Hasel und Seefeld werden daher dringend neue Aufgabenhelferinnen gesucht. Interessierte können sich bei der Teamleiterin oder der für das Schulhaus zuständigen Koordinatorin melden. Denn die Arbeit mit den Kindern ist wohl anspruchsvoll, bereitet aber auch Freude. (zVg)

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AUS DEM GEMEINDERAT Revision Allgemeine Nutzungsplanung – Workshop Am Samstag, 20. Oktober, findet in der Mehrzweckhalle von 8.30 bis 13.30 Uhr der Workshop mit der Würenloser Bevölkerung statt. Der Workshop steht im Zusammenhang mit der angelaufenen Gesamtrevision der allgemeinen Nutzungsplanung, zu welcher Bauzonenplan, Kulturlandplan sowie Bauund Nutzungsordnung gehören. Eine vom Gemeinderat eingesetzte Spezialkommission hat die Planungsarbeiten im März aufgenommen. Bisher wurden die Quartiere analysiert und der Entwurf eines räumlichen Entwicklungsleitbildes (REL) erarbeitet. Im Rahmen des öffentlichen Workshops sollen nun diese Arbeiten präsentiert und mit der Bevölkerung diskutiert werden. Dabei werden wichtige Fragen für die zukünftige Entwicklung von Würenlos mit der Bevölkerung angesprochen: Wie und wohin soll sich Würenlos entwickeln? Was gilt es zu bewahren? Wie möchte sich Würenlos in der Region positionieren? Ziel des Workshops ist, möglichst viele Aspekte, Qualitätskriterien und Vorstellungen zu sammeln, um diese in die Weiterplanung einbeziehen zu können. Der

Gemeinderat lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle in Würenlos Tätigen zur Teilnahme am Workshop ein und freut sich auf einen anregenden Samstagmorgen. Details zum Programm sind dem Flyer zu entnehmen, welcher allen Haushaltungen zugestellt wurde. Er ist auch auf der Website www.wuerenlos.ch zu finden. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis 5. Oktober bei der Bauverwaltung (056 436 87 50 / bauverwaltung@wuerenlos.ch) gebeten. Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet am Donnerstag, 4. Oktober, 12.30 Uhr im Restaurant Zu den Zwei Raben im Kloster Fahr statt. Dafür ist eine Anmeldung (Rosmarie Cattaneo, Tel. 056 424 16 45, oder Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34) für alle obligatorisch, da die Plätze im Bus beschränkt sind. Die Abfahrt ist neu um 11.15 Uhr. Seniorennachmittag Der Seniorennachmittag vom Mittwoch, 10. Oktober, in der Gemeindescheune Oetwil an der Limmat fällt aus. Die Veranstalter danken für das Verständnis.

PARTEINOTIZ CVP WÜRENLOS Das Paul Scherrer Institut PSI in Villigen ist das grösste Forschungsinstitut für Naturwissenschaften in der Schweiz. Das PSI betreibt Spitzenforschung in den Bereichen Materie und Material, Mensch und Gesundheit sowie Energie und Umwelt. Am Samstag, 13. Oktober, besucht die CVP Wü-

renlos das PSI (Abfahrt 9 Uhr in Fahrgemeinschaften). Die Führung ist kostenlos, anschliessend fakultativ gemeinsames Mittagessen. Es hat noch Plätze frei. Interessierte melden sich bis 2. Oktober bei Andreas Schorno, schorno-cvpwuerenlos@bluewin.ch.

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Vom 28. Sept. bis 27. Okt. verwöhnen wir Sie abends jeweils ab 18.00 Uhr gerne mit

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WÜRENLOS

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

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Weil Essen keine Grenzen kennt Im Gmeindschäller haben Asylsuchende und Schweizer gemeinsam gekocht und gegessen.

BARBARA SCHERER

Der Duft von Zwiebeln und Knoblauch erfüllt die Luft. An verschiedenen Tischen raffeln, schneiden und mixen die Anwesenden Gemüse und Früchte: Im Rahmen der Veranstaltung «Grenzenlos geniessen» haben vergangenen Samstag Würenloser und Asylsuchende zusammen im Gmeindschäller verschiedene Gerichte aus aller Welt gekocht und gegessen. Organisiert wurde das interkulturelle Kocherlebnis vom Verein «Jass». «Ich bin über das Asylnetz Baden auf diese Veranstaltung gestossen», sagt Ted Trefzer, Mitglied der Betreuungsgruppe des Nahe an der Steckdose mixen Susi und Mire die Kichererbsen für die Falafel am Boden. Asylheims Würenlos. Die Asylsuchenden seien sofort von der Idee begeistert gewesen. Gemeinsam mit Leuten aus Würenlos haben sechs Asylsuchende Gerichte wie Babaganoush, Taboulé, Falafel und Fruchtsalat zubereitet. Ebenfalls vor Ort war Gemeinderat Markus Hugi. Finanziert wurde der Anlass vom Verein «Jass», wobei die Gemeinde ebenfalls einen Teil der Kosten übernahm. Vor Ort konnten die Anwesenden eine kleine Spende für die Esswaren hinterlassen. Nach ausgiebiger Schneid- und Rüstzeit entstand ein grosses Buffet mit vielen verschiedenen interkulturellen Speisen. Ted Trefzer: «Der Anlass ist bei allen gut Noura (l.) und Valéria. Rüsten das Gemüse: Brigitte und Karim. angekommen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir die Veranstaltung nächstes Jahr wiederholen.»

Die Kinder bereiten Fruchtsalat vor.

Schwingen den Kochlöffel: Sandra (l.) und Rahel.

Bashar (l.) und Ahmad.

Barbara Scherer


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

Gottesdienst entfällt (siehe Spreitenbach); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 1. Oktober, 14.30 Uhr, begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 3. Oktober, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 4. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, Ev-ref. Kirchgemeinde Würenlos, Gipfstrasse 4, Freitag, 28. September, 15.30 Uhr. Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, Freitag, 28. September, 19.30–21.15 Uhr. Jungwacht/Blauring – 60-JahreJubiläum JuBla Jungwacht/Blauring Neuenhof feiern ihr 60Jahr-Jubiläum und laden zu allerlei Aktivitäten ein. Vorbeischauen und mitmachen. Alle sind herzlich willkommen. Waldhaus Neuenhof, Samstag, 29. September, 14–20 Uhr. Musical-Melodien in der reformierten Kirche Würenlos Der Chor XiF, Kirchensingen im Furttal, wird den Gottesdienst vom Sonntag, 30. September, in der reformierten Kirche in Würenlos musikalisch begleiten. Zur Aufführung gelangen MusicalMelodien aus «The Lion King» von Elton John und «The Phantom of the Opera» von A.L. Webber. Die teils schwungvollen, teils sehnsuchtsvollen Töne sorgen für einen abwechslungsreichen Hörgenuss. Ev.-ref. Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos, Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr. Begleitete Andacht Miteinander singen und beten. Die Gebetsschätze der katholischen Tradition lebendig erhalten. Sich im Gebet verbinden und gegenseitig stärken. Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12, Neuenhof, Montag, 1. Oktober, 14.30–17 Uhr. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, am Mittwoch, 3. Oktober, 14–17 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach/Killwangen, Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 4. Oktober, 7 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 4. Oktober, 9–11 Uhr.

SPREITENBACH

WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 29. September, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) . Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mittwoch, 3. Oktober, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 4. Oktrober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 28. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 29. September, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Sonntag, 30. September, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 1. Oktober, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 3. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, KEIN Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache.

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 28. September, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 29. September, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 30. September, 10 Uhr, Festgottesdienst zum Patrozinium (Abbé Zacharie, Petre Karmazichev, Yvonne von Arx und Peter Zürn), die Festpredigt hält Weihbischof em. Paul Vollmar; musikalische Mitwirkung: Kirchenchor; im Anschluss: Apéro im kath. Pfarreiheim. Mittwoch, 3. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 28. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 2. Oktober, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinksi). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kloster Wettingen, Kirchstrasse 9 Klosterstrasse 12 Freitag, 28. September, 19 Uhr, EuSonntag, 30. September, 9.30 Uhr, charistiefeier. Sonntag, 30. Sepchristkatholische Eucharistiefeier tember, 9.30 Uhr, der Gottesdienst (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, Wort- entfällt (siehe Spreitenbach). gottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Ref. Kirche, Schulstrasse 21 Etzelstrasse 22 Sonntag, 30. September, 10 Uhr, Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil); Gottesdienst (Kornelia Baumber11.15 Uhr, Taufe von Marisa ger-Dängeli). Schiavano, Jael und Noé Widrig; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 3. Oktober, 9.30 Uhr, EuAlterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 charistiefeier. Dienstag, 2. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit KommuniEv.-ref. Kirche Würenlos, onfeier. Gipfstrasse 4 Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Paul Bopp), mit NEUENHOF Chor XiF (Xang im Furttal) . Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 29. September, 17 Uhr, Klosterkirche Fahr Samstag, 29. September, keine EuRosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommuni- charistiefeier; 19 Uhr, Abendlob. Sonntag, 30. September, 9.30 Uhr, onfeier (Yvonne von Arx). SonnEucharistiefeier. tag, 30. September, 11 Uhr, der

MEIN GOTT

Bettina Wissert, ehem.Pastoralassistentin in Wettingen und Würenlos Die heftigen Stürme und Überschwemmungen in den USA und in Asien sowie die Vertreibung von «Waldbesetzern», die die Rodung eines Waldes mit alten Bäumen für den Braunkohleabbau verhindern wollen, machen mich nachdenklich. Beide haben gegen den ersten Blick einen inneren Zusammenhang. Sind die Stürme eine Tragödie für die Menschen, die ihr Zuhause verlieren, ist das andere eine für Tiere und Pflanzen. Naturkatastrophen sind für die Bauern eine Tragödie, verdienen sie doch nur einen Bruchteil des Normalen. Noch schlimmer ist, dass die Arbeit eines ganzen Jahres umsonst war. Eine gute Ernte bedeutet Sicherheit, sie garantiert das Leben vieler bis zum nächsten Jahr. Eine gute Ernte können wir als Geschenk erfahren, für das wir dankbar sein können und dürfen. Wenn in den kommenden Wochen die Kirchen mit vielerlei Gemüse und Früchten der Erde geschmückt sind, fragt sich vielleicht mancher, was das soll. Ist das nicht ein Relikt längst vergangener Zeit, das nichts mehr mit unserem Leben zu tun hat? Wenn wir Gott für die Gaben der Natur danken, können wir uns fragen, was Dank für uns bedeutet, die wir Lebensmittel und vieles andere in maximaler Vielfalt, Fülle und Qualität immer zur Verfügung haben. Erntedank kann heute eventuell heissen, dankbar für das zu sein, was ich zum Leben brauche. Die Wörter Danken und Denken gehören eng zusammen: Wer denkt, dankt. Vielleicht heisst Erntedank heute die Einladung, unsere Lebensgrundlagen, unseren Umgang mit der Natur und die Folgen für Umwelt und Natur neu zu überdenken. Erntedank kann mich anregen zu fragen: Was ermöglicht mein Leben und macht es aus? Was ist mir existenziell wichtig? Was kann ich dafür tun, dass alle genug zum Leben haben? Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 27. SEPTEMBER 2018

Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen, organisiert vom SpitexVerein Spreitenbach-Killwangen. Spitex-Stützpunkt, Kirchstrasse 12, Montag 1. Oktober, 13.30–14.30 Uhr. Musikalische Unterhaltung mit «Die 3 Oldies», organisiert vom Altersheimverein Spreitenbach. Altersund Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 3. Oktober, 14.30–15.30 Uhr. PRO-Treffen, Restaurant Sternen, Mittwoch, 3. Oktober, 18.30 Uhr. Das in der dritten Genaration betriebene Zeltpuppentheater ist zu Gast in Baden. Gespielt werden mit echten Hohensteiner Handpuppen die Stücke vom Kasperle und seiner Zauberkiste, darunter das beliebte Stück «Grossmutters Geburtstag». Ein Stück zum Mitmachen für Gross und Klein. Trafoplatz Baden, Samstag, 29. September, 16 Uhr und Sonntag, 30. September, 11 und 16 Uhr. Spieldauer: 60 Minuten. Ab 2 Jahren.

Atelier Walter Huser geöffnet Die einzigartige Atelierausstellung durch die Arbeitsstätte des Künstlers. Atelier Walter Huser, Samstag, 29. September, 15–18 Uhr. Sonntag, 30. September, 11–17 Uhr. Jahrgang 1968: «One Plus One» The Rolling Stones, teuflisch gut. Kino Orient, Samstag, 29. September, 20 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2

«Kafi treff.punkt» Begegnungscafé für Asylsuchende und Einheimische. Villa Fluck, Montag, 1. Oktober, 17–20 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

«Urban Sketchers»: Olivia Aloisi, Eva Eder, André Sandmann Die Welt zeigen, Zeichnung für Zeichnung. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 28., und Samstag, 29. September, sowie Mittwoch, 3., und Donnerstag, 4. Oktober, 15–18 Uhr. Sonntag, 30. September, 11–17 Uhr.

Cinema Italiano: «L’Equilibrio» Kino Orient, Montag, 1. Oktober, 20 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

Ausstellung «Rund um die Welt» von Miroslav Šašek Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 28., und Samstag, 29. September, sowie Mittwoch, 3., und Donnerstag, 4. Oktober, 15–18 Uhr. Sonntag, 30. September, 11–17 Uhr.

WÜRENLOS

WETTINGEN

Schach Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 2. Oktober, 14–17 Uhr.

TVW-Oktoberfest Der Turnverein Würenlos organisiert zum ersten Mal ein Oktoberfest. Der Nordic Walking Für Frauen und Event ist für jedermann und jeMänner ab 60 Jahren. Auskunft: defrau zugänglich. Der VorverAntonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Circus Monti «Villa Monti» Das neue kauf läuft über www.tvwuerenTreffpunkt Sportplatz, Freitag, 28. Sep- Monti-Programm. Zirkuswiese Mar- los.ch/oktoberfest. In jedem Titember, 9–10.15 Uhr. geläcker, Freitag, 28. September, 20 cket sind nebst dem Eintritt Uhr, Samstag, 29. September, 15 und auch ein Essen sowie ein Mass inbegriffen. Gmeindschäller, SamsMittagstisch Pro Senectute Aargau 20 Uhr. Sonntag, 30. September, 14 und 18 Uhr. tag, 29. September, 18 Uhr. Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An-/Abmeldung spätestens 2 Tage im Voraus an ElisaDauerausstellung im Kunstatelier & «Dein Leben will singen» Gesang beth Berger, Tel. 044 932 66 35. Galerie jhago-art Kunstatelier und und Gebet im Kloster Fahr. KlosRestaurant Bahnhof, Montag, 1. Ok- Galerie Jhago-Art, Freitag, 28. Septem- ter Fahr, Samstag, 29. September, tober, 11.45 Uhr. ber, und Donnerstag, 4. Oktober, 19–20 Uhr. Sonntag, 30. September, 15–18.30 Uhr. Dienstag, 2. Oktober, 9.30 Uhr. 11–18 Uhr. SPREITENBACH

NEUENHOF

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Kunst in Spreitenbach Ruth M. Fosco-Meyer, Spreitenbach (Bilder) und JOHannaS, St. Gallen (Bilder). Gemeindehaus, Freitag, 28. September, 8.30–15 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, Neue Wechselausstellung «Food Waste Freitag, 28. September, 14.30–15.45 – Aus Liebe zum Essen» Wechselaus- Uhr. stellung von foodwaste.ch zum Blues-Festival der Musikschule Thema «LebensmittelverschwenWettingen. Verschiedene Schüledung». Öffnungszeiten: Mi bis So 10–17 Uhr. Umwelt-Arena, Freitag, rinnen und Schüler werden in 28., Samstag, 29., und Sonntag, 30. Sep- Bandformationen auftreten. Mittlerer Pausenplatz der Schule Margeltember, 10–17 Uhr. Mittwoch, 3., und äcker, Freitag, 28. September, 18 Uhr. Donnerstag, 4. Oktober, 10–17 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet der Anlass Jazzkonzert mit Weinbar und italie- in der Aula Margeläcker statt. nischem Apéro Alters- und Pflegeheim im Brühl, Samstag, 29. Septem«Schenk mir eine Geschichte» – in ber, 18.30–21 Uhr. Italienisch Die Leseanimatorin Barbara De Angelis erzählt Geschichten in Italienisch und bastelt mit Schlusstouren der Velo-Saison den Kindern. Für Eltern mit Klein2018, organisiert vom Velo-Club kindern. Gemeindebibliothek, SamsSpreitenbach. Sternenplatz, Sonntag, 29. September, 10 Uhr. tag, 30. September, 12.30 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73

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Postnatale Depression Am ersten Mittwoch im Monat findet im Familienzentrum Karussell Region Baden die Gesprächsgruppe «Eigentlich sollte ich glücklich sein» statt. Sie richtet sich an Frauen mit postnatalen Depressionen sowie deren Partner oder Angehörige. Familienzentrum Karussell, Haselstrasse 6, Baden, Mittwoch, 3. Oktober, 19.30– 21.30 Uhr. Anmeldung: jeweils bis am Vortag unter Tel. 056 427 43 15, susanne@postnatale-depression.ch.

NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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Limmatwelle Woche 39

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