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28. Juni 2018, 57. Jahrgang, Nr. 26

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Willkommen im Wald Hallenbad im Shoppi.

Entscheid ist gefallen

AZ Archiv

Schwimmunterricht in Spreiti gerettet Die Einwohnergemeinde in Spreitenbach hat den Kreditantrag von fünf Millionen für die Sanierung des Hallenbads im Shoppi bewilligt. Damit ist der Schwimmunterricht der Schulen in Spreitenbach gerettet. Weil die Schwimmbäder in den Nachbargemeinden bereits ausgelastet sind, wäre es ohne ein gemeindeeigenes Bad nicht mehr möglich, Schwimmunterricht anzubieten. Auch die abgespeckte Version des neuen Gemeindehauses hiess die Sommergmeind gut: Statt 18,4 Mio. Franken soll das Projekt nur noch 13,2 Mio. Franken kosten. Doch nicht alle Anwesenden waren mit dieser Lösung zufrieden. (bsc) S. 13 In Wettingen lernen Kinder in der Waldschule die Natur spielerisch kennen. S. 4/5 INSERATE

Bär

Die Neuenhofer haben an der Sommergmeind entschieden: Beim Bahnhof dürfen die Hochhäuser 45 Meter hoch werden, an den Standorten Zürcherstrasse/Gartenstrasse respektive Bifangstrasse 30 Meter. Die drei Parzellen im Bifang bleiben in der Zone öffentliche Bauten und Anlagen. Und der Grenzabstand bleibt gemäss alter Bau- und Nutzungsordnung. Der Antrag der IG «wohnliches Neuenhof», der einen Verzicht auf Hochhäuser verlangte, ist mit 64 zu 133 Stimmen deutlich abgelehnt worden. Zudem wurde am Montagabend die Rechnung genehmigt, die rund eine halbe Million Franken unter Budget liegt und vor allem mit tieferen Steuereinnahmen aufgrund tieferer Einwohnerzahl begründet wird. Dem Kredit von 1,3 Mio. Franken für die Sanierung der Brücke auf der Klosterhalbinsel zwischen Neuenhof und Wettingen wurde zugestimmt. Ebenso dem Beitrag von 185 561 Franken an die Sanierung des Wettinger Tägis. Genehmigt wurden auch die Änderungen im Reglement für familienergänzende Kinderbetreuung. (bär) S. 8


Gemeinde Wettingen

Sperrung Brücke über A1 Fohrhölzlistrasse– Familiengärten–Neuenhof Im Anschluss an die Brückensanierungsarbeiten an der Überführung A1, Fohrhölzlistrasse–Familiengärten–Neuenhof, ist der Belag noch einzubauen. Dazu ist eine Totalsperrung der Brücke ab Montag, 2. Juli 2018, 07.00 Uhr bis Freitag, 13. Juli 2018, 16.00 Uhr notwendig. Eine Umleitung ist signalisiert. Die Belagsarbeiten sind witterungsabhängig. Ein allfälliges Verschiebedatum wird auf www.wettingen.ch publiziert. Wir danken für das Verständnis. Bau- und Planungsabteilung

Gemeinde Wettingen

Einwohnerrat – Beschlüsse vom 21. Juni 2018 1.

Das Protokoll der Sitzung vom 17. Mai 2018 wird genehmigt.

2.

Inpflichtnahme von Katharina Urfer, SP (anstelle der zurückgetretenen Celina Feri, SP).

3.

Der Rechenschaftsbericht 2017 der Einwohnergemeinde Wettingen wird genehmigt.

4.

Die Verwaltungsrechnung 2017 der Einwohnergemeinde Wettingen wird genehmigt.

5.

Die Kreditabrechnung von Fr. 43’800.00 (inkl. MwSt.) für «little Wettige» an der Badenfahrt 2017 wird zurückgewiesen.

6.

Das Postulat Michel Roland, CVP, vom 22. Juni 2017 betreffend eMobilität Wettingen wird überwiesen.

7.

Das Postulat Chapuis François, CVP, vom 22. Juni 2017 betreffend «Aktive Siedlungspolitik, damit Wettige in Bewegig bliibt!» wird überwiesen.

Die Beschlüsse 3 und 4 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (28. Juni 2018) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 12. Juni 2018 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Das Protokoll der Versammlung vom 11. Dezember 2017 wird genehmigt. 2. Die Verwaltungsrechnung 2017 wird genehmigt. 3. Der Rechenschaftsbericht 2017 wird genehmigt. 4. Den flächengleichen Grenzbereinigungen Sporthalle Tägerhard / Tägerhardstrasse (Sporthalle, Parzelle Nr. 3176; Dreschschopfplatz, Parzelle Nr. 2945, sowie Oberer Geissgraben, Parzelle Nr. 6175) wird zugestimmt. Der Gemeinderat wird mit dem Vollzug beauftragt. Die Beschlüsse unter den Ziffern 2 bis 4 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (28. Juni 2018) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeindekanzlei

Gemeinde Wettingen

Wochenmarkt Wettingen Aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten für das diesjährige Wettiger Fäscht findet der Wochenmarkt am Dienstag, 3. Juli, Freitag, 6. Juli, und Dienstag, 10. Juli 2018, auf dem Zentrumsplatz statt.

Bauherrschaft: Corinne Vögtlin und Piero Sibilla, Schartenstrasse 85, 5430 Wettingen Sandra u. Ilka Berlin, Im Tobelacher 2, 5406 Rütihof Bauobjekt: Neubau Doppel-EFH, Projektänderung Baustelle: Austrasse 60 Parzelle: 3923 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Liliane u. Rajkumar Patoli Schartenrainstr. 17 5430 Wettingen Bauobjekt: Neugestaltung Gartenrestaurant Baustelle: Alb. Zwyssig-Strasse 78 Parzelle: 4982 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Susanne Stäuble Hardstrasse 68e 5430 Wettingen Bauobjekt: Sitzplatzverglasung Baustelle: Hardstrasse 68e Parzelle: 3033 Zusatzgesuche: keines Bauherrschaft: Paul Strub Tägerhardstrasse 63 5430 Wettingen Bauobjekt: Terrassenüberdachung Baustelle: Tägerhardstrasse 63 Parzelle: 6447 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 2. Juli bis 31. Juli 2018. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung


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AUS DEM GEMEINDERAT Regionales Zivilstandamt Das Regionale Zivilstandsamt Wettingen bleibt bis zum 30. Juni jeweils am Dienstag und Donnerstagnachmittag geschlossen. Termine ausserhalb der Öffnungszeiten werden nach Vereinbarung durchgeführt. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Iwan Suter ist neuer Vorsitzender.

(awa)

Neuer Vorsitzender Iwan Suter ist der neue Vorsitzende der Bankleitung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Suter tritt damit die Nachfolge von Federico Hürsch an. Er ist diplomierter Bankfachmann und war in den letzten 19 Jahren in unterschiedlichen Managementpositionen bei der AKB und der UBS tätig. Suter ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er tritt die neue Stelle am 3. September an. (zVg) INSERAT

WETTINGEN

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

«Little Wettige» ist zuteuer Einwohnerrat weist die Kreditabrechnung für «Little Wettige» zurück: Es sei zu einer Überschreitung des Kredits gekommen.

BARBARA SCHERER

In diesem Punkt waren sich fast alle Einwohnerräte einig: Die Kreditabrechnung von 43 800 Franken für das Badenfahrtprojekt «Little Wettige» sei nicht akzeptabel. Sie folgten damit dem Antrag der Finanzkommission und wiesen das Geschäft mit grosser Mehrheit zurück. Dabei gehe es nicht um die Frage, ob «Little Wettige» ein Erfolg war, betonte Kristin Lamprecht (SP), Mitglied der Finanzkommission. «Es geht um die Frage, ob die Kreditabrechnung, wie sie vor-

So präsentierte sich «Little Wettige» an der Badenfahrt.

ken und der Unterstützung für die Mitwirkung von 30 000 Franken zusammen. «Das Projekt hat aber mit einem Plus abgeschlossen und dadurch die Risikogarantie nicht benötigt», so Lamprecht. Daher handele es sich bei der Kreditabrechnung von 43 000 Franken um eine Überschreitung von «Gewinnbringende Pro- 13 800 Franken. Deshalb stellte die Fiko den Rückweisungsantrag jekte dürfen nicht submit dem Auftrag, dass es sich bei ventioniert werden.» den 55 000 Franken nicht um eine Nettokreditsumme handelt, sonORUN PALIT (GLP), EINWOHNERRAT dern um zwei getrennte Kredite: 30 000 Franken Unterstützung für liegt, korrekt ist.» Denn es sei die Mitwirkung und 25 000 Frannicht die Absicht gewesen, dass ken für die Risikogarantie. mit Steuergeldern private GewinDIE MEISTEN EINWOHNERRÄTE pflichne erhöht würden. Das Problem: Der Einwohnerrat teten der Fiko bei. Denn würden hatte im Dezember 2016 einen öffentliche Gelder für private ProKredit von 55 000 Franken für das jekte gesprochen, müssten alle AbProjekt der Wettinger Klamauk- rechnungen transparent werden, truppe «Chropfchrötte» gespro- so Alain Burger (SP). Orun Palit chen. Dieser setzt sich aus einer (GLP) pflichtete dem bei und fügte Risikogarantie von 25 000 Fran- an: «Gewinnbringende Projekte

AZ Archiv/bsc

dürfen nicht subventioniert werden, das sendet falsche Signale an andere Vereine.» Auch der SVP stiess die Kreditabrechnung «sauer» auf: Gewinne der Vereine zu maximieren, sei nicht in Ordnung, so Jürg Baumann (SVP). «Für uns ist klar, dass wir bei zukünftigen Festivitäten genau hinschauen müssen», so Judith Gähler (FDP). Nur die CVP beschloss Stimmfreigabe. Denn das Geld sei dem richtigen Zweck zugeführt worden. Gemeindeammann Roland Kuster bedauerte die Situation: «Es haben sich keine Privatpersonen bereichert, das Geld kam alles Wettinger Vereinen zu.» Der Gemeinderat nehme die Kritik auf und ziehe Lehren daraus: «Wir werden künftig bei ähnlichen Situationen Anträge stellen, die unmissverständlich sind.» Schlussendlich wurde der Rückweisungsantrag der Fiko mit 37 Ja zu 5 Nein bei einer Enthaltung angenommen.


WETTINGEN

HierlernenSchüler

Trommelwirbel für die Turner Wettinger Tambouren trommeln am grossen Kreisturnfest in Würenlos. Vier Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) führten die Fahnenträger der Turnvereine am Kreisturnfest in Würenlos ins Festzelt. Zackigen Schrittes führten die Trommler die Fahnenträger zur Bühne, wo das Rangverlesen stattfand. Zum Verlesen der Gewinner in den einzelnen Kategorien trommelten die Wettinger Tambouren gerne einen flotten Wirbel. Zwischen den Ansprachen der Turnfest-Verantwortlichen sorgten die Tambouren für Auflockerung INSERAT

Vier Tambouren im Festzelt.

zVg

des offiziellen Teils und führten zum Schluss wieder in Marschmusikmanier aus dem Zelt. (zVg)

«Wer als Kind einen persönlichen Bezug zum Wald aufbaut, trägt später eher Sorge zur Natur», sagt der pensionierte Förster Philipp Vock. Er hat deshalb vor 20 Jahren die Waldschule ins Leben gerufen.

MELANIE BÄR

Blauer Himmel, Vogelgezwitscher und schattenspendende Bäume. Die Vertreter aus Politik, Behörden und Schule waren vergangene Woche gerne zum Suppenessen in die Waldschule gekommen, um das Jubiläum zu feiern. «Was gibt es Schöneres, als bei diesem Wetter in den Wald zu gehen», so Samuel Kern, Geschäftsleiter der Schule. So geht es auch den rund 500 Schülern und ihren Lehrpersonen, die jährlich einzelne Tage oder Projektwochen im Waldschulzimmer an der Lägern verbringen und von Waldpädagogen und Forstmitarbeitern die Natur vermittelt bekommen. «Die Waldschule hat vor 20 Jahren als Pilotprojekt gestartet und ist extrem erfolgreich», so der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster. Es sei dem Gemeinderat deshalb nicht schwergefallen, die Weiterführung der mittlerweile zertifizierten Waldschule vor sechs Jahren zu bewilligen. Finanziert wird sie durch die Ortsbürger und übers Schulbudget.

Der pensionierte Förster Philipp Vock

mittlerweile pensionierten Förster Philipp Vock war wichtig, dass die Kinder die Natur mit allen Sinnen erleben. «Sie sollen auch mal einen Baumstamm umarmen, um die Rinde zu spüren», so Vock. Die Kinder freuts. «Der Wald ist ein Ort für Kinder. Gerade die zappeligen Kinder sind wohler hier», bestätigt Lehrerin Regina Billeter, die letzte Woche mit ihren Drittklässlern in der Waldschule war. Für einmal übten die Kinder nicht Mathe, sondern probierten aus, wie sich der Waldboden barfuss anfühlt und wie die DIE KINDERGÄRTLER bis Viertklässler auf dem Feuer gekochte Suppe werden im Wald geschult. Dem schmeckt.

Vertreter aus Politik, Behörden und Schule kamen zum Jubiläum.


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

denWaldkennen

Die Tennis-Senioren steigen auf Die Männer 35+ des TC Wettingen schafften es in die Aufstiegsspiele. Die Interclubsaison in der Region Wettingen/Baden ist zu Ende. Acht Teams aus der Region sind in diesem Jahr in den nationalen Ligen auf Punktejagd gegangen. Darunter auch die Männer 35+ des TC Wettingen. Sie haben unter der Führung von Adrian Meier die Aufstiegsspiele in der Nationalliga C erreicht. In den Gruppenspielen sicherten sich die Wettinger den zweiten Rang und schafften es somit in die Aufstiegsspiele. Dort verloren sie allerdings gegen den späteren Aufsteiger Seedorf knapp mit 4:5. Ebenfalls in die Aufstiegsspiele geschafft haben es die Senioren 55+ des TC Motor Columbus Baden. Die restlichen vier Teams aus der Region Wettingen/Baden, die in den nationalen Ligen angetreten sind, mussten allesamt den Gang in die Abstiegsrunde antre-

hat die Waldschule vor 20 Jahren ins Leben gerufen.

Barfuss und mit verbundenen Augen wird ein Stück Weg gegangen.

Gemüse für die Suppe, die danach auf dem Feuer gekocht wird.

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Melanie Bär

Fussball in Moskau für mehr Respekt Jungen und Mädchen aus 211 Ländern nahmen am internationalen Sozialprogramm «Fussball für Freundschaft» in Moskau teil. Darunter auch zwei Kinder aus Wettingen. Sie reisten vom 8. bis 15. Juni in die russische Hauptstadt als Fussballspieler oder junger Journalist. Das Programm wurde zum sechten Mal von Gazprom organisiert und von der Fifa unterstützt. Ziel ist es, mittels Jugendfussball den Respekt vor anderen Kulturen zu fördern. Drei Tage haben die Kinder das «International Friendship Camp» besucht. Dort erhielten sie Sporttraining und konnten praktische Masterklassen von Fussballstars sowie professionelle Journalisten besuchen. Anschliessend durfte der Fussballnachwuchs sein Können im «Young Football Championship» zeigen. Die Kinder haben auch in einem Forum, das von der russischen Regierung und von bekannten Fussballspielern unterstützt wurde, besucht. Zum Abschluss schauten die Kinder die Eröffnungszeremonie des FIFA World Cup vor dem ersten Spiel im Luzhniki-Stadion und verfolgten das Spiel Russlands gegen Saudi-Arabien. (zVg)

Adrian Meier von Wettinger Senioren.

zVg

ten. Die Senioren 55+ des TC Spreitenbach gewannen ihr Abstiegsspiel mit 4:2 gegen Amriswil und verbleiben in der dritthöchsten Spielklasse. Weniger erfolgreich waren dagegen die Senioren 55+ des TC Wettingen: Sie belegten in der Vorrunde ihrer Gruppe den letzten Rang. Schlussendlich mussten sich die Wettinger in einem hart umkämpften Abstiegsspiel dem TC Vaduz geschlagen geben. (zVg) INSERAT


WETTINGEN

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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

Loslassen im Alter

«Gelebtes Leben – wertvolle Erinnerung»: Unter diesem Titel ging es in der Senioren-Arena um das Thema: Loslassen, Aufräumen. In einem ersten Teil beantwortete Psychotherapeutin Romy Tafra Fragen. Denn der Umzug in eine kleinere Wohnung oder ins Altersheim kann eine grosse Herausforderung sein. Zum einen das Loslassen eines gelebten Lebens, zum andern das Annehmen und Anpassen an die neuen Lebensumstände. Ein persönlicher Erfahrungsbericht einer Seniorin zeigte auf, dass auch emotional immer wieder Hürden zu bewältigen sind. Tafra gab auch Impulse, wie und wo Sachen verkauft, verschenkt oder entsorgt werden können. In einem zweiten Teil erzählte Emil Schmid, bekannt von Onkel Tom’s Brocki, von seinen langjährigen und unterschiedlichen Erfahrungen mit Räumen und Zügeln. Hier zeige sich das individuelle Loslassen; die einen können es pragmatisch angehen, den andern fällt es sehr schwer. Schmid sprach dabei über die unterschiedlichen Wertvorstellungen von persönlich lieb gewordenen Sachen. Er hat immer wieder mit Menschen in Ausnahmesituationen zu tun. Seine Ausführungen sorgten für Betroffenheit und ab und zu für ein Schmunzeln. (zVg) INSERAT

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Wie die Profis: An den Fussballtagen durften Wettinger Schüler im Stadion spielen.

Barbara Scherer

Dieganze Schule tschuttet An den Fussballtagen haben rund 800 Schüler aus Wettingen teilgenommen. BARBARA SCHERER

Die Kinder laufen über den Rasen, am Spielfeldrand schreien und jubeln die Eltern: An den Fussballtagen vergangenes Wochenende haben rund 800 Schüler aus Wettingen im Stadion Altenburg Fussball gespielt. Organisiert wurde das riesige Sportevent vom FC Wettingen. Während am Freitagabend 17 Firmen gegeneinander antraten, geBevor es losgeht, gibt es eine Teambesprechung. hörte das Stadion am Samstag und Sonntag den Schülern. «Die Idee ist es, den Kindern das Stadion zu zeigen und Fussball näherzubringen», sagt Jürg Meier, OK-Präsident. Denn es ist erst das dritte Mal, dass die Fussballtage im Stadion stattfinden. Dabei halten die Trainer des FC Wettingen auch immer Ausschau nach talentierten Nachwuchsspielern. Im Zentrum stehe aber der Spass: «Wir wollen aber, dass alle Kinder mit einem Lächeln nach Hause gehen», sagt Meier. Deshalb erhalten alle eine Erinne- Alle kickern, auch neben dem Feld. Einwärmen für das grosse Spiel. rungsmedaille. Wobei die drei Siegerteams jeweils einen Pokal mit nach Hause nehmen dürfen. Als Schiedsrichter stehen die Junioren des FC Wettingen auf dem Feld. «Alle helfen dieses Wochenende ehrenamtlich mit», sagt Meier. Das Eintrittsgeld des Turniers deckt lediglich die Fixkosten. «Kommt es zu einem Gewinn, kommt dieses Geld den Junioren des FC zu.» «Legenden Match», ein weiteres Fussballevent des FC, findet Ende August im Stadion Altenburg statt. Alle Spieler gehen in Wettingen zur Schule.


NEUENHOF

Hochhäuser kommen, Bifang bleibt Knapp zwei Stunden diskutierten die 200 Stimmbürger an der Gemeindeversammlung über Hochhäuser und die Umzonung Bifang. Der Hochhausstandort bleibt, umgezont wird hingegen nicht.

MELANIE BÄR

Die ersten fünf Traktanden wurden fast diskussionslos grossmehrheitlich durchgewinkt. Danach wurde es emotional. Die Stimmbürger hatten nochmals über drei Rückweisungsanträge zu befinden, die an der Gmeind im März 2017 überwiesen worden waren. Mit 164 Ja zu 133

Nein blieb der Antrag der IG «wohnliches Neuenhof», der sich gegen die Empfehlungen des Gemeinderats wehrte, chancenlos. Insbesondere bei der Höhe der Häuser beim Bahnhof und der Umzonung der drei Parzellen im Bifang von Zone öffentliche Bauten und Anlagen in die Wohnzone waren sich die Anwesenden allerdings uneinig, was im Vorfeld zu langer Diskussion führte. Nicht so bei der Regelung der kleinen Grenzabstände. Dort folgte der Gemeinderat dem Antrag und empfahl, sie gemäss alter Bau- und Nutzungsordnung (BNO) zu belassen, was die Stimmbürger grossmehrheitlich mit drei Gegenstimmen annahmen.

BEVOR GEMEINDERAT FRED HOFER

die Diskussion eröffnete, wies er nochmals auf die Wichtigkeit dieser Gesamtrevision Nutzungspla-

INSERAT

GEMEINDE NEUENHOF

An der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Juni 2018 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. November 2017, 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts 2017, 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2017, 4. Kreditgenehmigung von CHF 1’302’500 für die Sanierung der historischen Holzbrücke und der Stahlbrücke Wettingen/Neuenhof (mit Kostenanteil Neuenhof von CHF 246’875), 5. Genehmigung des Gemeindebeitrags von CHF 186’561 an die Sanierung und Erweiterung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard («Tägi»), 6. Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland, Behandlung der Rückweisungsanträge der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 27. März 2017: a) Zustimmung zur Beibehaltung der Standorte für Hochhäuser bzw. höhere Häuser – SBB-Haltestelle Neuenhof (Bahnhof), mit einer max. Gesamthöhe von 45 m; – Zürcherstrasse / Gartenstrasse, mit einer max. Gesamthöhe von 30 m; – Zürcherstrasse / Bifangstrasse, mit einer max. Gesamthöhe von 30 m. b) Ablehnung der Umzonung der südwestlichen Teile der Parzellen Nr. 490, 492 und 493 von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ÖBA in die W3-Zone. c) Zustimmung zur Beibehaltung der Regelung der kleinen Grenzabstände gemäss alter BNO. 7. Genehmigung der Änderungen im Reglement über die Gemeindebeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung (KBR). Sämtliche Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 30. Juli 2018 Neuenhof, 26. Juni 2018 GEMEINDERAT NEUENHOF

nung Siedlung und Kulturland hin, wobei am Montagabend nur noch die Themen der drei Rückweisungsanträge zur Debatte standen. «Wir reden über ein Regelwerk, das die nächsten 15 Jahre Bestand haben soll», so Hofer. Es gehe darum, zu verdichten, um der durch den Regierungsrat vorgegebenen wachsenden Anzahl Einwohner in Zukunft entsprechen zu können. Margrit Pfister gab zu Bedenken, dass in Neuenhof 200 Wohnungen leer stünden. Hofer entgegnete, dass dies vorwiegend alte Wohnungen und solche in der Webermühle seien und sie trotzdem nicht für die berechnete Anzahl Einwohner reichen würden. Die Wohnungen waren jedoch nicht der Hauptgrund für Pfisters emotionale Äusserungen, sondern die Umzonung dreier Parzellen im Bifang. «Die letzte gemeindeeigene Landreserve muss in der Zone für öffentliche Bauten bleiben. Es soll kein Ausverkauf gemacht werden, nur um die Gemeindekasse kurzfristig zu stopfen», so Pfister. Die Stimmbürger gaben ihr mit 85 Ja und 93 Nein knapp recht und folgten der Meinung des Gemeinderats nicht, der eine Umzonung der südwestlichen Teile der Parzellen 490, 492 und 493 empfohlen hatte.

ZU NOCH MEHR EMOTIONEN führten die Hochhäuser: Der Gemeinderat schlug der Versammlung vor, den Hochhausstandort an der SBBHaltestelle beim Bahnhof mit einer maximalen Gesamthöhe von

45 Meter und an den beiden Standorten Zürcherstrasse/Gartenstrasse und Zürcherstrasse/Bifangstrasse mit einer maximalen Höhe von 30 Meter beizubehalten. «Wollen wir Neuenhof mit einem zusätzlichen Turm noch mehr verschandeln?», fragte Toni Benz von der IG «wohnliches Neuenhof». «Wenn das Ortsbild verschandelt ist, können wir es nicht mehr rückgängig machen», doppelte Isabella Roth von der IG nach. Iris Baroncelli: «Ich frage mich schon, wollt ihr aus Neuenhof ein Ghetto machen?» Simon Voser hingegen gab zu Bedenken: «Höhere Bauten heisst nicht unbedingt eine schwarze Wand.» «Gerade auch Hochhäuser können das Ortsbild neu definieren und Ausdruck von einer Gestaltung sein», sagte Christoph Güdel. «Wenn wir die alten Hochhäuser weghaben wollen, dann müssen wir den Investoren etwas bieten», sprach sich Martin Thalmann für die neue Gesamthöhe aus. Georg Ochsner erwähnte, dass es Investoren gebe, die nur darauf warten würden, die alten Häuser abreissen zu können, um neue attraktivere zu bauen: «Sie warten nun schon ein Jahr lang auf die neue BNO.» Mit jeweils über 100 Ja und über 70 Nein folgte die Bevölkerung schliesslich den gemeinderätlichen Empfehlungen. «Ein demokratischer Entscheid», wertete Fred Hofer, der am Montag seine erste Gemeindeversammlung als Gemeinderat bestritten hatte.

AUS DEM GEMEINDERAT

Führung durch Neuenhof.

zVg

Führung – Teil 2 «Neuenhof im Wandel der Zeit» hiess es wieder am Samstag, 23. Juni, anlässlich der zweiten Führung in diesem Jahr. Rund 40 Teilnehmer sind der Einladung der Ortsbürgerkommission sowie des Gemeinderates gefolgt. Nach der Kurzbegrüssung von Gemeindeammann Susanne Voser stand als Nächstes ein rund andert-

halb bis zweistündiger Spaziergang Richtung Dorfkern auf dem Programm. Durch die fachkundige Führung von Silvia Hochstrasser erfuhr man viel Interessantes und Wissenswertes über das Dorf. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde für die Führung ein Getränk und anschliessend bei der Weinhandlung von Christian Voser eine Wurst vom Grill offeriert. Beim gemütlichen Beisammensein liess man den Anlass ausklingen. Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde danken Silvia Hochstrasser für die ausserordentlich spannende Führung, den Mitgliedern der Ortsbürgerkommission für das Bewir-


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

Am Bezirkssängertag bewies auch der Jugendchor plus Siggenthal, was er kann.

Muriel Zweifel

Hier singen die Stimmen der Region Am Bezirkssängertag im Schulhaus nahmen fünfzehn Chöre aus der ganzen Region teil.

auf, unter ihnen auch zwei Jugendchöre aus Siggenthal. In bunten Outfits sang der Jugendchor plus, bestehend aus 20 Mitgliedern, «All That Jazz». Kontrastreich präsentierten sich die Sänger des MännerMURIEL ZWEIFEL chors Wettingen: In traditionellen «Hereinspaziert, hereinspaziert», schwarzen Anzügen liessen sie «La mit diesen Worten begrüsste der Montanara» erklingen. Männerchor Neuenhof die Gäste am Bezirkssängertag in der neuen EMPFANGEN wurden die Chöre am Aula des Schulhauses Zentrum. Der späten Morgen ihrerseits musikaTitel aus der Operette «Der Schatz- lisch mit der Blaskapelle Eigenmeister» von C.M. Zieher bildete amt. Hannes Huffer, der Präsident den Auftakt zu einem Nachmittag des Männerchores Neuenhof, voller Unterhaltung. Das Publikum zeigte sich zufrieden und erleichfolgte der Aufforderung gerne. Ob tert nach dem ersten Auftritt seiwährend der Darbietung des Män- ner Gruppe. Die letzten Tage wanerchors Untersiggenthal mit sei- ren geprägt von dem grossen Aufnen 26 Mitgliedern oder derjenigen wand, den der Anlass mit sich des sechköpfigen Gesangsvereins brachte. Jetzt jedoch freue er sich Frohsinn aus Mägenwil, die Zuhö- auf ein schönes Fest und hoffe, den Besucherinnen und Besurenden lauschten aufmerksam. Insgesamt traten fünfzehn ver- chern eine Freude zu bereiten. schiedene Chöre in der neuen Aula Verpflegen konnten sich die Besu-

cher auf dem Festgelände oder im der Leitung von Erika Riedo und Peterskeller, für die Sänger gab es wurden von dem Pianisten Boyan im Anschluss ein Festbankett. Kolarov begleitet. Dank der guten Stimmung der Zuschauer blieb es FÜR DIE LETZTE Gesangsvorstellung nicht beim geplanten letzten versammelten sich die Chöre Stück «Danke für die Zeit» von Neuenhof, Mellingen und Schen- W.A. Mozart. Mit der Zugabe «Bakenbergertal erneut auf der Büh- jazzo» verabschiedeten sich die ne. Gemeinsam standen sie unter Chöre endgültig von der Bühne.

Chöre aus dem ganzen Bezirk, auf dem Bild aus Mellingen, traten auf. INSERAT

ten der Gäste sowie Christian Voser sprechenden Patrouillen zu konfür das freundliche Gastrecht. trollieren. Die Bevölkerung wird zudem gebeten, allfällige Hinweise Verschärfte Überwachung In Neuen- und Beobachtungen direkt der Rehof haben Vandalenakte in den letz- gionalpolizei Wettingen-Limmattal ten Monaten zugenommen. Die Be- telefonisch zu melden (Tel. 056 437 fürchtung ist gross, dass die Ge- 77 77). meinde Neuenhof in der Schulsommerferienzeit wieder von solchen Papiersammlung Die nächste PapierVandalenakten betroffen sein sammlung findet am Samstag, 30. könnte. Littering und Sachbeschä- Juni, statt und wird durch das Judigungen werden nicht toleriert. gendTurnen Neuenhof durchgeDer Gemeinderat hat deshalb ver- führt (Kontakttelefon 079 386 54 anlasst, das gesamte Schulareal so- 58). Sammelware bitte immer bünwie die Umgebung während der deln und verschnüren. Nur korrekt Schulferienzeit vermehrt durch die bereitgestelltes Papier bzw. korrekt Regionalpolizei, unter Mithilfe der bereitgestellter Karton wird überSicherheitsfirma outsec, mit ent- nommen. Grössere Mengen oder

Dimensionen von Karton, insbesondere aus Gewerbebetrieben, sind weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem Altstoffhändler zu übergeben. Baugesuche Die Baubewilligung wurde erteilt an: Ekrem Cagan, Breite 18, Windisch, für die Erstellung einer Aussenwirtschaft mit 20 Sitzplätzen sowie das Abtrennen des benötigten Aussenraumes mit Blumentrögen, auf der Parzelle Nr. 2190, in Neuenhof. Monika und Andreas Duhme, Schiblerstrasse 18, Neuenhof, für die Überdachung des bestehenden Sitzplatzes mit einem Glasdach, auf der ParzelleNr.2086,inNeuenhof.


KILLWANGEN / SPREITENBACH Gemeinde Killwangen Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 8. Juni 2018 Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes bzw. § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 8. Juni 2018 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. Juni 2017 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2017 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2017 4. Genehmigung des Voranschlags 2019 5. Wahlen Mitglieder für Amtsperiode 2018/2021 6. Zustimmung für die Verlegung einer Frischwasserleitung durch die Parzelle Nr. 839 7. Zustimmung für Prüfung Spycher in der Höhe von Fr. 5800.– Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum. Killwangen, 28. Juni 2018 Gemeinderat Killwangen

GEMEINDE KILLWANGEN Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 20. Juni 2018 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 29. November 2017 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2017 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2017 4. Genehmigung von Kreditabrechnungen 5. Genehmigung eines Brutto-Verpflichtungskredits von CHF 500’000.00 für die Erweiterung der Mühlehaldenstrasse 6. Genehmigung eines Brutto-Verpflichtungskredits von CHF 878’510.00 für die Sanierung des Regenbeckens bei der ARA und die gleichzeitige Verlegung der Wasserleitung Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 30. Juli 2018 Killwangen, 21. Juni 2018

Gemeinderat Killwangen

GrosseInvestitionen Die Sommergmeind hat alle Geschäfte genehmigt und auf die kommenden Investitionen hingewiesen.

BARBARA SCHERER

Trotz hochsommerlichen Temperaturen fanden vergangene Woche 60 der gesamthaft 198 Stimmberechtigten ihren Weg in die Mehrzweckhalle Zelgli an die Sommergmeind. Alle Traktanden wurden mit einem grossen Mehr angenommen. Lediglich die Sanierung des Regenbeckens bei der ARA warf ein paar Fragen auf. Dieses ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. «Wir erhalten auch keine Ersatzteile für die Pumpe mehr, wenn diese ausfällt, haben wir ein echtes Problem bei der Abwasserentsorgung», erklärt Gemeinderat Hanspeter Schmid. Dabei ist das Becken gross genug, um das Regenwasser von Killwangen sowie einem Teil von Spreitenbach zu behandeln, und weist immer noch Kapazität auf. «Deshalb wurde entschieden, die Gemeinde Würenlos ins Boot zu holen», so Schmid. Dafür werden die Sanierungskosten gerecht nach Wasseranteil auf die Gemeinden verteilt. So wird Spreitenbach den Löwenanteil von rund 52 Prozent übernehmen und Killwangen den kleinsten Kosten-

anteil von 18 Prozent, was 130000 Franken entspricht. Projektierungskosten sind aber für alle Gemeinden gleich gross.

KILLWANGEN ÜBERNIMMT zudem die

Kosten von 200000 Franken für die Wasserleitungen, die ebenfalls in sehr schlechtem Zustand sind. Gesamthaft belaufen sich die Kosten für Killwangen also auf 330000 Franken für die Sanierung des Regenbeckens und der Wasserleitun-

«Es kommen grosse Investitionen auf uns zu, diese werden nicht mit dem bestehenden Steuerfuss zu bezahlen sein.» MARKUS SCHMID, GEMEINDERAT

gen. «Wir müssen aber trotzdem über den gesamten Kredit von 678510 Franken abstimmen», sagt Schmid. Dabei ist Killwangen die erste Gemeinde, die über diese Sanierung befindet. Das warf im Publikum Fragen auf: Was passiert, wenn Würenlos und Spreitenbach abspringen, was ist der Notfallplan?, hiess es aus den Reihen der Simmberechtigten. «Die 330000 Franken von Killwangen reichen für ein solches

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Juli 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich. Elfriede Kolar-Dachs, Brühlhaldenweg 2 Margrit Schmid-Berz, Rütihaldenstrasse 7 Hansruedi Zürcher-Meixner, Kirchstrasse 13 Assunta Campigotto-Marchetti, Föhrenweg 10 Elisabetha Neukomm, Dorfstrasse 20 Josef Käufeler-Rodel, Haselrain 1 Jakob Dvorsak-Mrak, Rösliweg 2 Josephina Spring-Wiedemeier, Rütihaldenstrasse 18 Susanne Kaufmann-Schibli, Bollackerweg 2 Erich Schaffhauser-Stänz, Rebäckerstrasse 10 INSERAT

Pendeleinführungskurs

Sie lernen, wie man mit dem Pendel umgeht und was mit dem Pendel gefragt werden kann. Auch, was es zu beachten gilt. Datum und Zeit: nach Absprache Preis: Fr. 150.– / Zeitdauer: ca. 4 Std. Anmelden bei: Margrit Eschmann, 056 664 83 14, oder unter: info@natuerliche-harmonie.ch

29. / 86 Jahre 11. / 80 Jahre 26. / 78 Jahre 01. / 76 Jahre 13. / 76 Jahre 13. / 76 Jahre 15. / 75 Jahre 21. / 74 Jahre 07. / 72 Jahre 24. / 72 Jahre

AUS DEM GEMEINDERAT Verlängerte Öffnungszeiten Restaurant Meierhof Aufgrund des EinJahr-Jubiläums des Pächters des Restaurants Meierhof hat der Gemeinderat eine Bewilligung für verlängerte Öffnungszeiten am 30. Juni ausgesprochen. Das Restaurant darf bis 2 Uhr geöffnet sein.


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nstehen an

AUS DEM GEMEINDERAT

Szenario aus», sagt Schmid. Das Argument schien zu wirken, das Traktandum wurde mit nur zwei Gegenstimmen angenommen. UNTER DER RECHNUNG wies Gemein-

derat Markus Schmid darauf hin, dass die Nettoverschuldung der Gemeinde in den nächsten Jahren ansteigen werde: «Unsere Gemeinde ist in den nächsten acht Jahren mit rund elf Millionen Franken Investitionen konfrontiert.» Darunter zum Beispiel die Limmattalbahn. Um Prioritäten in den Projekten setzen zu können, werde die Bevölkerung aktiv miteinbezogen. Aber: «Es kommen grosse Investitionen auf uns zu, diese werden nicht mit dem bestehenden Steuerfuss zu bezahlen sein, das ist so», sagt Markus Schmid. So wurde unter dem Traktandum Verschiedenes darauf aufmerksam gemacht, dass beim Knoten Fadacker mögliche Mehrkosten entstehen könnten. «Das Trottoir sowie der Asphalt sind noch mehr kaputt gegangen und der Kanton hat die Personenunterführung doch abgedichtet», erklärt Gemeindeammann Werner Scherer. Auch sonst seien diverse Anpassungen dazugekommen. Schliesslich läuft das Geschäft bereits seit 2005. Nach einer Rückweisung 2008 wurde eine Neuauflage des Projekts 2012 genehmigt. Doch erst dieses Jahr kam es schliesslich zur Sanierung.

AUSSTELLUNG Noch bis zum 20. Juli stellt die Gemeindegalerie Spreitenbach Werke der beiden Schweizer Künstlerinnen Klara Anna Schmidli und Sonja Staud aus. Sonja Staud wohnt in Lenzburg und kombiniert unterschiedlichste Materialien wie Schwemmhölzer, Steine und Metall miteinander. Schmidli stammt aus Hitzkirch, Luzern. Sie ist Biografiebegleiterin, Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapeutin. Inspiriert wird Klara Anna Schmidli von der Natur, Erinnerungen, Träume und Wahrnehmungen fliessen in ihre Werke ein. Durch das freie Experimentieren mit verschiedenen Materialien wie Sand, Marmor- und Kreidemehl entstehen expressive Kompositionen. Schmidlis Werke sind realistisch bis abstrakt, kräftig und erdig. (zVg)

Werner Hauenstein in seiner kleinen Pflanzenoase.

Graziella Jämsä

Ein Zuhause für Käfer Werner Hauenstein hat in einer Kreuzung in Spreitenbach eine Naturidylle geschaffen.

doch die Vielfalt war für Laien damals kaum wahrnehmbar. Er erinnere sich gut an die skeptischen Gesichter beim Eröffnungsapéro. «Natur braucht Zeit zum Wachsen.» Davon ist Werner Hauenstein GRAZIELLA JÄMSÄ überzeugt. «Sie hält sich nicht an «Zu Beginn war ich selbst über- menschliche Terminpläne.» rascht, dass ich den Zuschlag für die Gestaltung des Steinackerplat- DREI JAHRE SPÄTER wachsen auf zes von der Gemeinde erhalten dem Steinackerplatz schon weit habe», sagt Werner Hauenstein über 100 verschiedene Pflanzenmit einem Schmunzeln. Er hat die arten. Was unter anderem daran Kreuzung untere Dorfstrasse/ liege, dass ausgelegte Wurzeln Steinackerstrasse in Spreitenbach Ameisen, Käfern und weiteren Inim Auftrag der Gemeinde gestal- sekten ein Zuhause bieten. So tratet. «Im Gespräch hat sich gezeigt, gen Ameisen beispielsweise zur Verbreitung von Pflanzenarten bei. «An Samen von bodennah wachsenden Krautpflanzen fin«Natur hält sich nicht an menschliche Termin- det sich ein protein- und fettreiches Anhängsel, ein sogenanntes pläne.» Elaiosom. Die Ameisen sammeln WERNER HAUENSTEIN, EXPERTE NATURGARTEN die Samen, tragen sie mit, verspeisen aber nur das Elaiosom», erklärt Hauenstein. So können dass es sich als Pluspunkt erwies, plötzlich auch ganz woanders dass ich auch den Unterhalt über- Veilchen blühen. Werner Hauenstein will seine nehme.» Für ihn war das Projekt jedoch Begeisterung für die gewachsene weniger eine wirtschaftliche Frage Pflanzenidylle mit der Bevölkedenn eine Herzensangelegenheit: rung teilen. Darum lädt er am Hauenstein führt eine Beratungs- Samstag, 30. Juni, um 14 Uhr alle stelle für Natur und Umwelt und Interessierten zu einem kleinen Rundgang auf dem Steinackerist Experte für Naturgartenbau. So setzte der Spreitenbacher platz ein . Der Naturgartenbauer 2015 an der Strassenkreuzung fügt hinzu: «Gemeinsam werfen knapp achtzig verschiedene Pflan- wir einen Blick hinter die Kulissen zenarten. Knäuelglockenblume, der Tier- und Pflanzenwelt – mit Zimbelkraut, Behaarte Karde – die anschliessendem gemeinsamem Namen klingen abenteuerlich, Apéro.»

Jahresrechnung 2017 Die mit der Prüfung der Rechnung 2017 beauftragte Firma für Buchprüfungen stellt fest, dass die Jahresrechnungen der Einwohnergemeinde sowie der Gemeindewerke ordnungsgemäss und korrekt geführt worden sind. Sie führt zudem aus, dass zusätzliche Massnahmen zur Stabilisierung des Finanzhaushaltes angezeigt sind. Der Gemeinderat stimmt den Feststellungen und Massnahmenempfehlungen im Grundsatz zu. Allerdings dürfte es nicht einfach sein, einzelne Investitionen zu verschieben oder ganz darauf zu verzichten, um nicht einen Investitionsstau zu verursachen, dessen Abtragung zu einem späteren Zeitpunkt ein noch grösseres Problem darstellen könnte. Der Finanzverwaltung wird für die gute Arbeit bestens gedankt. Strafklage wegen Sozialhilfemissbrauchs Wegen vorsätzlicher Urkundenfälschung und damit missbräuchlich erschlichener Sozialhilfeleistungen ist eine Person bei der Staatsanwaltschaft verzeigt worden. Gemäss dem Strafgesetzbuch drohen dafür Busse oder Gefängnis. Die erschlichenen Sozialhilfeleistungen sind zudem vollumfänglich zurückzuerstatten. Termine 9. Juli bis 12. August: Schulsommerferien; 6. August, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

INSERAT

Altpapier-/ Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 30. Juni 2018 wird von der Pfadi Riko Spreitenbach durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Couverts und beschichtetes Papier gehören zum Karton. Alles, was nicht gebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Gemeindewerke Spreitenbach


Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung

Ausstellung und Vernissage

Die Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2018 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 28. November 2017 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichtes 2017 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2017 4. Genehmigung Kreditabrechnungen Belagserneuerung Tennisplatz Mittlerzelg 5. Kreditgenehmigung über CHF 725’000 für Neubau Gemeindehaus 6. Kreditgenehmigung über CHF 5 Mio. für technische Sanierung Hallenbad 7. Genehmigung neues Dienst- und Besoldungsreglement Musikschule Spreitenbach

Maria-Theresia Huber Bilder und Skulpturen

8. Kreditgenehmigung über CHF 570’000 für die Revision der Bauund Nutzungsordnung (BNO)

Alters- und Pflegeheim im Brühl Untere Dorfstrasse 10, 8957 Spreitenbach 7. Juli bis 31. Oktober 2018 Vernissage Samstag, 7. Juli 2018, von 14.00 bis 16.00 Uhr

9. Kreditgenehmigung über CHF 320’000 für die Erneuerung der Holzschnitzelheizung Schulanlage Seefeld 10. Wiedererwägung und Aufhebung Verpflichtungskredit Tempo 30 11. Annahme Überweisungsantrag zur Bepflanzung der Umgebung des neuen Gemeindehauses mit vorwiegend einheimischen Pflanzen; unter Mitwirkung eines erfahrenen Fachplaners auf diesem Gebiet Die vorstehend gefassten Beschlüsse unterstehen, mit Ausnahme der Traktanden 2 und 10, dem fakultativen Referendum. Dieses kann gemäss § 14 der Gemeindeordnung von 1/5 der Stimmberechtigten bis zum 30. Juli 2018 ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens zur Vorprüfung eingereicht werden. Gemeinderat Spreitenbach

Maria-Theresia Huber ist Kunst-, Mal- und Gestaltungstherapeutin mit eigenem Malatelier, «Zeit für dich», in Fislisbach. Die Liebe und Begeisterung zu Farben, Formen und Gestaltung begleitet sie ein Leben lang. Sie stellt Acrylbilder mit verschiedenen Strukturmaterialien und PowertexSkulpturen aus. Musikalische Umrahmung Manuela Mattenberger, Piano, und Ole Martin Rüegg, Guitar Die Ausstellung ist geöffnet bis Ende Oktober 2018 jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr Wir freuen uns auf zahlreiche Interessierte und spannende Begegnungen. Parkplätze und Bushaltestelle vor dem Haus, Bus Nr. 303 Killwangen-Dietikon


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SPREITENBACH

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Gemeindehaus kann geplant werden ben auf das Dachgeschoss und ein Foyer verzichtet und Warteräume eingespart», sagt Vizepräsident Markus Mötteli. Dabei hält der Gemeinderat nach wie vor an seiner Strategie fest: Die Gemeinde wächst und benötigt bald neuen Schulraum. Deshalb soll das alte Gemeindehaus anschliessend zu einem BARBARA SCHERER Schulhaus umfunktioniert werden. Rückweisungsanträge dominierten «Das ist noch immer die kostendie Einwohnergemeindeversamm- günstigste Lösung», so Mötteli. lung in Spreitenbach vergangene Woche: Für vier Traktanden wur- NICHT ALLE ANWESENDEN waren mit den Rückweisungsanträge gestellt. diesem Plan einverstanden. Neue So auch beim Projektierungskredit Räumlichkeiten für die Gemeindefür ein günstigeres neues Gemein- verwaltung mieten, das sei die besdehaus. Doch dieser wurde nicht sere und schnellere Lösung, hiess es angenommen. Stattdessen ent- aus den Reihen der Gegner. «Und schied sich die Einwohnergemein- wäre es nicht sinnvoller, das alte Gede mit 78 zu 64 Stimmen knapp für meindehaus abzureissen und ein den Projektierungskredit in Höhe kostengünstigeres Schulhaus neu von 725000 Franken des neuen Ge- zu bauen?», so SVP-Präsident Edgar Benz. Der neue Schulraum könne meindehauses. Es war bereits der zweite Versuch erst geplant werden, wenn ein neudes Gemeinderats: An der letzten es Gemeindehaus gebaut werde, Wintergmeind hat die Stimmbevöl- entgegnete Gemeindepräsident Vakerung die erste Version eines neu- lentin Schmid. Doch die Gegner liessen nicht loen Gemeindehauses klar zurückgewiesen. Begründung: zu teuer, zu cker: Wieso ein neues Gemeindegross. Also hat sich der Gemeinde- haus, wenn das alte vergrössert rat noch einmal über die Bücher ge- werden könne?, so die Argumentasetzt und eine abgespeckte Version tion. «Wir haben diese Möglichkeit erarbeitet: Statt 18,4 Mio. Franken geprüft. Jedoch entspricht das alte soll das neue Gemeindehaus nun Gemeindehaus nicht mehr den 13,2 Mio. Franken kosten. «Wir ha- heutigen Sicherheitsansprüchen», sagt Schmid. Schlussendlich konnte der GeINSERAT meinderat überzeugen: Der Projektierungskredit für das neue Gemeindehaus wurde von der Einwohnergemeinde angenommen. Wobei unter Verschiedenes ein zusätzlicher Antrag für den Neubau Bauausschreibung dazukam: Das neue Gemeindehaus

Einwohnergemeinde sagt Ja zum abgespeckten Gemeindehaus und will das Hallenbad sanieren.

BG-Nr: Bauherr:

3073 Confida Häuser AG, Grabäckerstrasse 27, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 450 und Neubau Überbauung Bründlistrasse Baustelle: Bründlistrasse 30 Parzelle: 2579 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Gesundheit und Soziales Ausnahmegesuch: Keines

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 2. Juli 2018 bis 31. Juli 2018 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten Gemeinde Spreitenbach

Ohne Dachgeschoss: Die neue Version des Gemeindehauses. solle mit einheimischen Pflanzen bepflanzt werden und der zuständige Landschaftsarchitekt Erfahrung auf diesem Gebiet ausweisen. Mit 99 zu 23 Stimmen hiessen die Anwesenden den Antrag gut. EIN WEITERER RÜCKWEISUNGSANTRAG

wurde für die Sanierung des Hallenbades gestellt: Es solle erst geklärt werden, ob die Credit Suisse das Hallenbad weiterhin finanziell unterstütze. Auch die Geschäftsprüfungskommission (GPK) unterstützt aufgrund der prekären Finanzlage der Gemeinde die Sanierung nicht. «Ohne das Hallenbad kann die Schule keinen Schwimmunterricht mehr anbieten», sagt Markus Mötteli. Zwar sei dieser nicht zwingend vorgeschrieben im Schulgesetz, aber wünschenswert. «Auch wird ein neues Betriebskonzept entworfen mit längeren Öffnungszeiten und neuen Angeboten», so Mötteli weiter. So lehnte die Einwohnergemeinde den Rückweisungsantrag ab und entschied sich mit 139 zu 11

zVg

Stimmen klar für die Sanierung des Hallenbads. Der Kreditantrag von 570000 Franken für die Bau- und Nutzungsordnung Revision wurde ebenfalls zurückgewiesen: Es solle eine Kreditkürzung für das Zentrum Neumatt geben.

«Das ist noch immer die kostengünstigste Lösung.» MARKUS MÖTTELI, VIZEPRÄSIDENT

«Es wird später einen separaten Antrag zum Zentrum Neumatt geben», erklärte Valentin Schmid. So konnte auch dieser Rückweisungsantrag keine Stimmen finden. Stattdessen wurde der Kreditantrag mit 114 zu 21 Stimmen angenommen. Der vierte und letzte Rückweisungsantrag galt dem Verzicht der Tempo-30-Zonen. Auch dieser wurde abgelehnt und das Traktandum angenommen.

INSERAT

Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

Turnhallen und Schulhäuser ab 9. Juli 2018 bis und mit 12. August 2018 Bauverwaltung Spreitenbach


WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT Ausserhalb der Bürozeiten besteht die Möglichkeit, eine Nachricht auf dem Telefonbeantworter zu hinterlassen. Die Daten und Öffnungszeiten der Beratungsstelle in Würenlos, Schulstrasse 40, Annexbau reformiertes Pfarrhaus, lauten für das 2. Semester 2018 (ohne Voranmeldung): 12./26. Juli, 9./23. August, 6./20. September, 4./18. Oktober, 1./15./29. November und 13. Dezember. (Mit Voranmeldung): 16. August, 13. September, 8. November und 6. Dezember. Wiegen/Messen und/oder Beratung ohne Voranmeldung, Donnerstag, 14.30–17.15 Uhr. Beratung mit Voranmeldung, Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr. Bitte GesundheitsGartenabfälle wie Rasen- und Baumschnitt oder anderes Grüngut gehören heft, eine Unterlage und Windeln in die Beratung mitbringen. nicht in den Furtbach. AZ Archiv Sicherung des Bachbordes dienen, können absterben und dadurch wird das Bord instabil. Ferner können Neophyten vom Bach mitgerissen und an einem neuen Ort wieder abgelagert werden, wodurch sich die Schädlinge an neuen Standorten ausbreiten. Das Ablagern von Grüngut am Bachbord, in den Furtbach oder allgemein in Gewässer ist grundsätzlich illegal und daher strafbar. Fehlbare Grundeigentümer müssen mit einer Busse rechnen und werden verpflichtet, Ablagerungen auf eigene Kosten korrekt zu entsorgen. Der Gemeinderat bittet Gartenbesitzer und Bachanstösser, diese Regeln strikt einzuhalten und den Lebensraum am Bach zu respektieren. Grüngut kann entweder selber kompostiert oder bequem der ordentlichen Grünabfuhr mitgegeben werden. Die Bauverwaltung nimmt Hinweise zu illegalen Ablagerungen entgeGartenabfall gehört nicht in den gen. Besten Dank. Furtbach! Leider kommt es immer wieder vor, dass Gartenabfall wie Senioren-Mittagstisch Der beliebRasen- und Baumschnitt oder an- te Senioren-Mittagstisch findet jederes Grüngut rücksichtslos am weils am ersten Donnerstag im Bachbord oder gleich direkt in den Monat statt. Nächster Treff: DonFurtbach entsorgt wird. Die Folge nerstag, 5. Juli, 12.30 Uhr, Restausind sehr unansehnliche und un- rant Centrum 68, Würenlos. schöne Ablagerungen im Bach, besonders in Phasen niedrigen Was- Mütter- und Väterberatung; Termiserstands. Zudem können solche ne Juli bis Dezember 2018 Die MütAbfälle bei Hochwasser zu Verstop- ter- und Väterberatung für Eltern fungen führen, sodass es und Betreuungspersonen mit Kinschlimmstenfalls zu Überschwem- dern von 0–5 Jahren berät einen mungen kommen kann. Das am unter Tel. 056 437 18 40 zu folgenBachufer abgelagerte Grüngut hat den Zeiten: Montag, Dienstag und noch weitere negative Auswirkun- Freitag, 8–11.00 Uhr, Donnerstag, gen: Die vom Abfall überdeckten 8–11 und 13.30–15.30 Uhr und Sträucher, welche eigentlich der Samstag, 9.30–11.30 Uhr. Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Würenlos ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Harald Völker, geb. 1968, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Würenlos, Quellenweg 9; Barbara De Angelis, geb. 1972, italienische Staatsangehörige, wohnhaft in Würenlos, Quellenweg 9; Teresa Maria Völker, geb. 2006, deutsche Staatsangehörige, wohnhaft in Würenlos, Quellenweg 9; Elias Immanuel Völker, geb. 2008, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Würenlos, Quellenweg 9. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

Hauptreinigung Alte Turnhalle und Mehrzweckhalle Die Hauptreinigung der Mehrzweckhalle und der Alten Turnhalle wird in der Zeit vom Samstag, 7. Juli, bis und INSERAT

mit Sonntag, 29. Juli, durchgeführt. Die Hallen und Garderoben bleiben in dieser Zeit geschlossen. Die Garderoben für den Aussensport bleiben vom Samstag, 7. Juli, bis und mit Sonntag, 15. Juli, geschlossen. Besten Dank für das Verständnis. Kontakte für die Abklärung von Fundgegenständen Hauswarte Schule: Tel. 056 436 87 53 (nur Kleidungsstücke, die in den Schulund Sportanlagen die letzten 3 Monate aufgefunden wurden). Einwohnerdienste/Fundbüro, Tel. 056 436 87 00 (alle übrigen Gegenstände). Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.


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WÜRENLOS

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Würenloser werden Turnfestsieger Der Turnverein Würenlos hat sich am Kreisturnfest im Faustball zum Turnfestsieger hochgespielt. Zu diesem Erfolg hat wohl die breite Aufstellung aus dem Mix Erfahrung und jugendliche Power geführt. Denn im Team waren Spieler mit den Jahrgängen 1964 bis 1993. Anfangs sah es noch nicht nach einem Sieg aus: Gleich zu Beginn gerieten die Würenloser gegen MR Endingen in einen grösseren Rückstand. Punkt für Punkt holten die Würenloser dann bis zum Sieg auf. Im Final stand nur noch der TSV Obersiggenthal dem Turnfestsieg im Weg. Da beide einen starken Anschlag hatten, kippte der Spiel- Die Würenloser Fankurve ist eine Kinderschar im oberen Stockwerk der Werkstatt-Bar. stand am Anfang hin und her. Doch der TV Würenlos zeigte bessere Defensivarbeit und gewann schliesslich das Spiel. (zVg)

Gaby Kost

FussballmitjungerFankurve Am Public Viewing in der Werkstatt-Bar feierten die Fans den Schweizer Fussballsieg. GABY KOST

TV Würenlos gewann im Faustball. zVg Rot-weisse Farben, fröhliche Gesichter, schwingende Fahnen und ein tobendes Getöse gab es beim Public Viewing in der WerkstattBar im alten Bahnhof Würenlos zu erleben. Denn die Schweiz spielte am letzten Freitag gegen Serbien und gewann das Spiel mit Die Kantonspolizei führte vergan- 2:1. gene Woche zwischen Würenlos Helen Felder, Bruno Bumbacher und Otelfingen eine Geschwindig- und ihr Team hatten alle Hände keitskontrolle mit dem Laser- voll zu tun. Vor Beginn des WMmessgerät durch: Acht Verkehrs- Spiels am Freitagabend kamen teilnehmer verloren den Führer- Fans in Scharen, um beim Fussausweis auf der Stelle. Denn auf ballmatch Schweiz gegen Serbien der Ausserortsstrecke gilt eine in bester Gesellschaft zu sein. Höchstgeschwindigkeit von 80 Im 130 Jahre alten Bahnhofsgekm/h. Zwei Motorradfahrer, ein bäude, das Bruno Bumbacher im 29-jähriger und ein 27-jähriger Jahr 2005 gekauft und mit viel EnFranzose, wurden mit jeweils 136 gagement und Herzblut zu einem km/h gemessen. Mit gleich hoher Lokal umgebaut hat, findet wähGeschwindigkeit passierte ein 21- rend der Fussballweltmeisterjähriger Schweizer die Messstelle. schaft ein Public Viewing statt. Fünf weitere Automobilisten mit Damit alle Fussballfans Platz haGeschwindigkeiten zwischen 122 ben, wurden zusätzlich ein Zelt km/h und 132 km/h wurden ange- und eine Verpflegungshütte aufhalten. gestellt. Einstweilen weiterfahren durften drei Automobilisten, die mit JE NACH FUSSBALLSPIEL wird ein Geschwindigkeiten zwischen 115 passendes Menü angeboten. So und 119 km/h die Messstelle pas- konnten Hungrige am letzten sierten. Auch diese müssen je- Freitag entweder mit Raclette doch mit dem späteren Entzug oder Ghackets und Hörnli satt des Führerausweises durch das werden. Insgesamt fünf BildschirStrassenverkehrsamt rechnen. me und eine Grossleinwand erlau-

Meldung der Kantonspolizei

Die Schweizer Fans hatten beim Public Viewing viel zu feiern.

Die Emotionen fliegen hoch.

Dieser Fan ist müde vom Jubeln.

ben den maximal 450 Personen eine gute Sicht auf das Geschehen in Moskau. Die Stimmung war vorerst verhalten, schoss doch Serbien bereits nach fünf Minuten ein Tor. Das änderte sich aber in der zwei-

ten Halbzeit: Als Shaqiri das 2:1 für die Schweiz schoss, flippten die Fans aus. Die Würenloser Fankurve, eine Kinderschar im oberen Stockwerk der Werkstatt, jubelte noch nach dem Spiel lautstark lange weiter.


WÜRENLOS

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201828 Bauherrschaft: Bovida Real Estate AG, Bahnhofstrasse 4, 6340 Baar Projektverfasser: fsp Architekten AG, Rotzenbühlstrasse 55, 8957 Spreitenbach Grundeigent.: Bovida Real Estate AG, Bahnhofstrasse 4, 6340 Baar Bauvorhaben: Diverse Innenumbauten und Montage von Reklamedisplays (wald- und limmatseitig) Lage: Parzellen 3965 und 3966 (Plan 79) Autobahnraststätte Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement BVU

Baugesuch-Nr.: 201829

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Baugesuch-Nr.: 201832 Bauherrschaft: Deutsch Sacha und Bach Martina, Buechzelgliring 19, 5436 Würenlos Projektverfasser: Klaus Keller, Andy Keller, Kathrin Keller, Architekten PartGMbB, Eschenbacherstrasse 3, D-79761 Waldshut-Tiengen Grundeigent.: Deutsch Sacha und Bach Martina, Buechzelgliring 19, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Umbau und Erweiterung Einfamilienhaus Lage: Parzelle 3710 (Plan 74), Buechstrasse 35 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 29. Juni bis 30. Juli 2018 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Juli feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Lilly Gloor-Herre, Juchstrasse 24 Bernadette Meier-Brülhart, Zelglistrasse 30 Claude Gaillard, Buechstrasse 23 Max Sieber, Baumschulweg 3 Emma Frutiger-Schmid, Chileweg 7 Frieda Moser-Streuli, Zelglistrasse 57 Margrit Nussbaumer-Hildinger, Bachwiesenstrasse 19

16./91 Jahre 06./89 Jahre 10./88 Jahre 10./86 Jahre 19./86 Jahre 24./85 Jahre 03./83 Jahre

Coenraad van Bouwelen, Büntenstrasse 14 Anita Popp-Keller, Altwiesenstrasse 46

08./83 Jahre 11./83 Jahre

Anita Schawalder-Stehli, Landstrasse 64 Arie Schoor, Gatterächerstrasse 12

18./83 Jahre 08./82 Jahre

Josef Koller, Büntenstrasse 21 Leo Moser, Buechzelglistrasse 38

09./81 Jahre 30./81 Jahre

Svea Silberstein-Feneberg, Lättenstrasse 4 Paul Hofmann, Flühwiesenweg 3 Beatrix Schiesser-Lüthy, Büntenstrasse 35 Christina Friedli-Tanner, Gartenweg 7

24./80 Jahre 29./80 Jahre 01./79 Jahre 10./79 Jahre

Edith Braun-Pfister, Bachstrasse 95 Martha Jancso Bucher, Weizenstrasse 10 Heinz Hug, Lindenweg 18 Alfred Schulte-Vogelheim, Bachstrasse 95 Nirupama Meier-Das, Büntenstrasse 21 Andrea Felder, Kloster Fahr Meinrada Bernet-Richle, Gatterächerstrasse 10 Peter Sieber, Altwiesenstrasse 14 Yvonne Rossetti, Büntenstrasse 10 Eva Rohr-Meyer, Buechzelglistrasse 2b Christian Soltermann, Roggenweg 10 Werner Galli, Erlenweg 1 Umberto Perosce, Juchstrasse 18

13./79 Jahre 19./79 Jahre 25./79 Jahre 09./78 Jahre 22./78 Jahre 12./77 Jahre 21./77 Jahre 27./77 Jahre 02./76 Jahre 13./76 Jahre 28./76 Jahre 28./76 Jahre 11./75 Jahre

Alois Wiedemeier, Geeren 9 Johanna Huber-Brogle, Mattenstrasse 7

12./75 Jahre 17./75 Jahre

Werner Hafner, Eibenweg 6

31./75 Jahre

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LIMMATTAL

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Leben retten, das muss geübt sein Vergangene Woche fand die SamariterRegio-Übung in Neuenhof statt.

CONNIE ROFFLER

Noch ist es ruhig auf dem Platz vor der Turnhalle an der Zürcherstrasse in Neuenhof. Doch schon bald beginnt die Regio-Übung Aargau-Ost. Diese dient zugleich auch als Orientierungsveranstaltung für die Samariterleiterfunktionäre (SLF). Organisiert hat die Übung vergangene Woche der Samariterverein Neuenhof. Zusammen mit den Vereinen aus Baden, Würenlos, Spreitenbach, Obersiggenthal, Wettingen Dorf und Wettingen Lägern versammelten sich die Samariter pünktlich um 19.30 Uhr vor der Turnhalle. Mit dabei waren auch der Neuenhofer Gemeinderat Fred Hofer sowie Vertreter der Feuerwehr, der Zivil-

Samariter üben, einen «Verwundeten» zu transportieren. schutzorganisation WettingenLimmattal, der Polizei Wettingen und der Fachstelle Rettungs- und Katastrophenwesen. IN GRUPPEN verteilten sich die Samariter auf verschiedene Posten. Dort erhielten die freiwilligen Rettungskräfte Informationen

Connie Roffler

und absolvierten Übungen. So mussten die Teilnehmer eine Krankentrage mit Fahrgestell aufbauen und einen «Verwundeten» transportieren. Anschliessend wurde das Fahrgestell wieder ordnungsgemäss zusammengeklappt. An einem weiteren Posten wurde den Anwe-

senden die Funktion einer mobilen Sanitätshilfsstelle erklärt. Dabei handelt es sich um Autoanhänger, die voll mit medizinischem Material für rund 50 Personen sind. Im Kanton Aargau gibt es vier solcher Anhängerstandorte, unter anderem in Baden. Ebenfalls auf dem Programm stand, wie schnell ein Behandlungszelt aufgestellt ist. Am letzten Posten erfuhren die Santitäter, wie die Organisation eines Schadenraums bei einem Grossereignis funktioniert. Der Samariterverein Neuenhof hat Erfahrung mit Übungen: Jeden Monat organisiert der Verein einen Übungstag in Neuenhof. «Wir führen auch regelmässig Nothilfe-, Herzmassage- und Nothilfe-beiKleinkindern-Kurse durch», sagt Mirjana Banovic, Präsidentin des Samaritervereins Neuenhof. Nach den vielen Übungen liessen die Teilnehmer den Abend gemütlich mit Bratwurst und Getränk ausklingen.

Musical zeigt das Leben der Gassenleute Das Sozialwerk «Hope» organisiert das Musical «Menschen am Bahnhofplatz»: Ein Einblick in das Leben am Rande der Gesellschaft.

BARBARA SCHERER

Erst der Job weg, dann reicht es nicht mehr für die Miete. Langsam verliert Joe die Kontrolle über sein Leben. Joe ist die Hauptfigur des Musicals «Menschen am Bahnhofplatz». Seine Geschichte soll einen Einblick in das Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft geben. Organisiert wird das Musical vom christlichen Sozialwerk «Hope» in Baden. Präsentiert wird das Stück in einem Zelt mit 120 Sitzplätzen auf dem unteren Bahnhofplatz. Dort halten sich auch oft die Gassenleute auf, um deren Schicksal sich das Musical dreht. In Interviews haben sieben Betroffene ihre Geschichte erzählt. Diese wird ein Sprecher vorlesen und wird dabei von einem 23-köpfigen Chor unterstützt. Chorleiterin ist Musikpädagogin Andrea Cattel.

«Inhaltlich sehen wir in unserer Arbeit immer wieder, wie schwierig es ist, am Rande der Gesellschaft zu leben, wie kompliziert unser System ist und wie oft unsere Bewohner und Gäste darum in ungelöste Situationen geraten», sagt Daniela Fleischmann, Ge-

«Abstürze gefährdeten immer wieder die Teilnahme einzelner Mitspieler.» DANIELA FLEISCHMANN, GESCHÄFTSFÜHRERIN

schäftsführerin von «Hope» und Musicalverantwortliche. Dies solle im Musical gezeigt werden. «Vielleicht entsteht daraus etwas Solidarität und dass die Leute aufeinander zugehen und Mauern abbauen.» Zustande gekommen ist das Musical auf Anfrage der «Hope»-Besucher. DIE VORBEREITUNGSARBEITEN wiesen allerdings einige Schwierigkeiten auf. So wissen die Organisatoren bis heute noch nicht genau, wer schlussendlich auf der

Das «Hope»-Musical leitet Musikpädagogin Andrea Cattel. Bühne stehen wird: «Es ist ein Live-Musical.» Geprobt wurde deshalb in separaten Teilen. Erst ganz am Schluss wurde das Musical zusammengestellt. «Es war nicht immer einfach, Menschen mit ihren sehr unterschiedlichen Thematiken auf ein gemeinsames Ziel zu fokussieren. Abstürze gefährdeten immer wieder die Teilnahme einzelner Mitspieler», sagt Fleischmann. Das Musical sei qualitativ nicht grossartig, doch die Begeisterung und

Carla Stampfli

das Reale daran würden diese Mängel weit überbieten. «Grundsätzlich geht es darum, die Liebe Gottes zu allen Menschen zu zeigen.» Diese mache nicht halt vor Schmutz und Überforderung. Fleischmann: «Gerade für diese Menschen ist Gott da und hilft. Für ihn gibt es keine hoffnungslosen Fälle.» Musical «Menschen am Bahnhofplatz»: Freitag, 29. Juni, 19.30 Uhr. Samstag, 30. Juni, 9 bis 10.45 Uhr, am unteren Bahnhofplatz Baden.


LIMMATTAL / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 30. Juni, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli) – Familiengottesdienst zum Schuljahresende. Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Maria Flamm). Dienstag, 3. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 4. Juli, 8.30 Uhr, Laudes, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Auf der neuen Führung «Entdeckungsreise Lebensqualität» kann die Well- Donnerstag, 5. Juli, 8 Uhr, Euchaness-Destination Baden aktiv mit allen Sinnen erlebt werden. zVg ristiefeier.

«EntdeckungsreiseLebensqualität»

Das Standortmarketing der Stadt Baden lanciert eine neue Stadtführung zur Wellness-Destination Baden und zeigt, wie sich die Badener Lebensqualität in Beruf und Alltag vereinen lässt. Auf der neuen Führung «Entdeckungsreise Lebensqualität» kann die Wellness-Destination Baden aktiv mit allen Sinnen erlebt werden und die Teilnehmenden finden Inspiration für die individuellen Ressourcen. Die Entdeckungsreise offenbart Spannendes über die Kraft des imposanten Badener Waldes, den Einfluss von Ruhe und Farben des gepflegten Parks der Gründervilla Boveri, die Bedeutung der leise rau-

schenden Limmat und die lange Reise des mineralreichsten Thermalwassers der Schweiz. Die Stadtführerinnen und Stadtführer der Stadt Baden bringen den Gästen die Essenz der Badener Lebensfreude näher und machen die ganzheitliche Wirkung auf das persönliche Wohlbefinden in Beruf und Alltag erlebbar. Diese Erlebnisführung ist neu bei Info Baden für private Gruppen (250 Franken) buchbar und wird ab September ebenfalls als öffentliche Führung (20 Franken pro Person) angeboten. (zVg) Information und Buchung: Stadt Baden, Info Baden, Bahnhofplatz 1, 5400 Baden, Tel. 056 200 87 87, info@baden.ch oder unter www.baden.ch/stadtfuehrungen.

INSERAT ABW Abwasserverband Region Baden Wettingen ARA Laufäcker CH 5300 Turgi Betriebsleitung Tel/Fax + 41 (0) 56 203 00 90/91 info@abwturgi.ch Kläranlage: Tel/Fax + 41 (0) 56 203 00 92/93

Beschlüsse Abgeordnetenversammlung 2018 Abwasserverband Region Baden Wettingen, 5300 Turgi Die 14. ordentliche Abgeordnetenversammlung des Abwasserverbands Region Baden Wettingen vom 13. Juni 2018 hat folgende, dem fakultativen Referendum unterstellte, Anträge genehmigt: • • • • • •

Geschäftsbericht 2017 Jahresrechnung 2017 mit Entlastung der Organe Bauabrechnung «Werterhalt Faulung-Gas» Bauprojekt «Sanierung Verbandskanal Bäderquartier» Bauprojekt «Abwasserleitung Holzbrücke Wettingen» Budget 2019 (inkl. Gebühren)

Gegen diese Beschlüsse kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, das Referendum ergriffen werden. Turgi, 13. Juni 2018

Der Vorstand

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 29. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 30. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil, Ulrike Zimmermann). Zum Abschied von Thomas Schacher singt der AntoniusChor Einzelsätze aus Messen von Paul Huber und Wolfram Menschik sowie das «Halleluja» aus Händels «Messias», musikalisch begleitet vom Bläserquartett «Inflagranti». Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 2. Juli, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 4. Juli, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle, musikalisch begleitet vom BlockflötenTrio. Donnerstag, 5. Juli, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kapelle.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst (Lutz FischerLamprecht). Anschliessend Apéro. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 30. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn). Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 2. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 5. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier; Jahrzeit für Maria Grazia und Otto Fischer-Marin, Anna und Otto Fischer-Leimgruber, Gedächtnis für Maria Alves da Silva; 19.30 Uhr Anbetungsstunde. Samstag, 30. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Franz-Toni Schallberger). Sonntag, 1. Juli, 10.30 Uhr, Familiengottesdienst Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 zum Schulschluss mit AufnahSonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, christka- me der neuen Ministranten (Abtholische Eucharistiefeier (Wolfbé Zacharie und Petre Karmazigang Kunicki); 11 Uhr, Wortgotchev), musikalische Mitwirkung: tesdienst mit Kommunionfeier Kath. Kinder- und Jugendchor; (Maria Flamm). im Anschluss Apéro und Grill-

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 29. Juni, 15.30 Uhr. Orgelkonzert «Sommerfreude» mit Jung-Min Lee. Die koreanisch-schweizerische Organistin spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Vincenzo Petrali und Franz Liszt. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22, Wettingen, Sonntag, 1. Juli, 17 Uhr. Eintritt frei. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Sprei-

tenbach, am Mittwoch, 4. Juli, 14–17 Uhr. Fyrobigsingen mit Bridge Singers Gemeinsam werden ein- und mehrstimmige Lieder gesungen. Jung und Alt ist herzlich eingeladen. Musikalische Kenntnisse wie Notenlesen braucht es nicht. Anschliessend bleibt Zeit für ein gemütliches Beisammensein bei Speckzopf, Süssmost und Mineral. Bei schönem Wetter findet das Fyrobigsingen unter der Linde in Oetlikon statt, bei zweifelhafter Witterung in der ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, am Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr.


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

möglichkeit. Mittwoch, 4. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Rosenkranzgebet.

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«MEIN GOTT»

Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 29. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 29. Juni, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski).

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 1. Juli, 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst; 10 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil), anschliessend Chilekafi; 11.30 Uhr, Taufe von Silvan Fehr; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 4. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst, mit neuem Monatslied (Heiner Studer). Klosterkirche Fahr Sonntag, 1. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Bibelgespräch Gesprächsabend zu Psalm 121: Der Hüter Israels – ein Segen. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Pfarrhaus Neuenhof, Mittwoch, 4. Juli, 19.45–21.15 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach/Killwangen, Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 5. Juli, 7 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr.17, Spreitenbach, Donnerstag, 5. Juli, 9–11 Uhr.

Erstkommunionfeier in der ehemaligen Klosterkirche Wettingen: (v.l.): Vincent Nikolay Legnano aus Baden, Gianni Valentino aus Bergdietikon, Katechetin Salome Schneider, Lara Grob aus Rudolfstetten, Pfarrer Wolfgang Kunicki, Luis Schiestl aus Ennetbaden, Jonathan Boye aus Brugg und Moritz Schiestl aus Ennetbaden. zVg

Feierliche Erstkommunion Am Sonntag, 17. Juni, fand die Erstkommunionfeier der Christkatholischen Kirchgemeinde Baden-Brugg-Wettingen in der ehemaligen Klosterkirche Wettingen statt. Sechs Kinder der Christkatholischen Kirchgemeinde BadenBrugg-Wettingen durften zusammen mit ihren Eltern und Gästen in der ehemaligen Klosterkirche in Wettingen ihre Erstkommunion feiern. Katechetin Salome Schneider hatte zusammen mit Pfarrer Wolfgang Kunicki die Kinder auf dieses Fest vorbereitet, das unter dem Thema Brot des Lebens, der Hoffnung und der Versöhnung stand. Auch die Kinder und ihre Eltern und Gäste erlebten diesen le-

bendigen und doch festlich gestalteten Gottesdienst als ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft einer Kirche, die mit der Zeit geht. Sechs Kinder sind enorm bei einer Gemeindegrösse von zirka 400 Mitgliedern. Dass dann auch die Besucherzahl bei über 25 Prozent, gerechnet auf die Gemeindegrösse, lag, sei auch ein Zeichen, dass die Christkatholische Kirche der Schweiz Zukunft hat, so Pfarrer Wolfgang Kunicki in seiner Predigt. Alles in allem ein wunderschöner Tag für die Kinder, deren Eltern und Gäste und auch für die in überdurchschnittlich grosser Zahl mitfeiernden Gemeindeglieder der Christkatholischen Kirchgemeinde in der ehemaligen Klosterkirche in Wettingen. (zVg)

EV.-REF. KIRCHGEMEINDE WÜRENLOS Kirchgemeindeversammlung vom 19. Juni Erich Thommen, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 34 Stimmberechtigte zur Versammlung, zu der 1271 stimmberechtigte Mitglieder eingeladen wurden. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte die Kirchengutsrechnung 2017, die mit einem Ertragsüberschuss von rund 10 313 Franken abschloss. Der positive Saldo soll zur Bildung einer Rückstellung für die Ergänzung und Anpassung der Tonund Mediatechnik in der Kirche verwendet werden. Die Kirchgemeinde genehmigte die Rechnung einstimmig. Erich Thommen informierte über Personelles: Der Rücktritt von Pfarrer Martin Schweizer und die Übergangslösung, bis eine neue Pfarrerin oder ein neuer Pfarrer eingestellt ist, wird erläutert. Für die Suche einer Nachfolge hat die Kirchenpflege eine Pfarrwahlkommission unter der Leitung von Alexander Anliker als Präsident eingesetzt. Von den eingegangen 8 Bewerbungen wurden 4 Kandidaten zu einem Gespräch eingeladen, 2 Männer und 2 Frauen. Die Kommission wird der Kirchenpflege eine Person vor-

schlagen. Die eigentliche Wahl wird durch die Kirchgemeinde erfolgen. Weiter informiert der Präsident über die Gesamterneuerungswahlen 2019–2022. Es werden neue Kirchenpfleger und Personen fürs Wahlbüro gesucht. Gerne darf man sich im Sekretariat oder bei der Kirchenpflege melden. Pfarrer Martin Schweizer bedankt sich für seine Amtszeit in Würenlos. Sozialdiakonin Irina Rindlisbacher fasst die letzten Monate zusammen und setzt Schwerpunkte auf die Kinderarbeit. Diakon Hanspeter Schüpfer freut sich über den gelungenen Einstieg und setzt seinen Schwerpunkt auf die Jugend- und Seniorenarbeit. In der anschliessenden Diskussion unter Verschiedenes wurde auf die schlechten Zustände auf verwahrlosten Gräbern auf dem Friedhof hingewiesen. Obwohl die Angehörigen in erster Linie für den Unterhalt zuständig sind, sucht die Kirchgemeinde Hilfe bei der Kirchenpflege. Diese wird dem Problem nachgehen. Die Kirchgemeindeversammlung endete mit einem feinen Apéro, zu dem alle eingeladen wurden. (zVg)

Verena Lang, pens. ref. Spitalpfarrerin/ Lyriker, Wettingen Du wirst sehen, sagt Luise, der schönste Platz ist hier am Fenster. Seit drei Monaten ist sie im Heim. Es ging nicht mehr allein zu Hause. Luise hat sich nicht gewehrt. Sie war zu schwach. Sie konnte nicht einmal mehr selber aufstehen, als man sie geholt hat. War nur noch Haut und Knochen. In ihrer Wohnung sah es aus, als wäre jemand eingebrochen. Jetzt sitzt sie Tag für Tag da und schaut über das Häusermeer unten in der Ebene, auf den blauen Flecken See, hinüber bis zum Wald. Wenn ich sie besuche, sagt sie: Komm, Liebes. Dann nimmt sie meine Hand und streichelt sie. Gemeinsam schauen wir jetzt zum Fenster hinaus. Es dauert nicht lange, bis Luise zu erzählen beginnt. Ohne erkennbaren Zusammenhang hüpft sie in ihrer Lebensgeschichte herum. Luise sei dement, hat man mir gesagt. Demenz, dieses Wort ist ein Sammeltopf für verschiedene Krankheitsbilder und Vergesslichkeitsformen. Für die Krankengeschichte mag dieser Begriff seine Bedeutung haben. Für mich ist es in der Begegnung nicht wichtig, was für ein Etikett jemand trägt. Wenn ich mich auf Luise einlasse, entdecke ich einen wunderbar kreativen und zuwendungsvollen Menschen. Luise lebt ohne Zeitrahmen. Mal bin ich für sie Schwester, Freundin oder Cousine. Sie lebt jetzt an verschiedenen Orten, springt in Gedanken hin und her, als würde sie Himmel und Hölle abhüpfen. Ich will nichts beschönigen. Wer mit Menschen wie Luise lebt, kann an seine Grenzen kommen. Es ist sehr anspruchsvoll und aufreibend, sich auf jemanden einzustellen, der anders handelt, als man es gewohnt ist. Es könnte aber auch eine Chance sein, zu entdecken, was uns Menschen wie Luise schenken: z.B. Herzlichkeit und Wärme, die wir in unserer Gesellschaft oft vermissen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

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NEUENHOF Nordic Walking Für alle ab 60 Jahren. Auskunft: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 29. Juni, 9–10.15 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für alle ab 60 Jahren. An-/Abmeldung spätestens 2 Tage im Voraus an Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 2. Juli, 11.45 Uhr. Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für alle ab 60 Jahren. Auskunft: Aurelia Niggli, Tel. 056 427 00 65. Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 5. Juli, 15.05– 16.05 Uhr.

SPREITENBACH Entdeckung einer Idylle – der Steinackerplatz Beratungsstelle für Natur und Umwelt, Samstag, 30. Juni, 14 Uhr.

WETTINGEN AETNA-Roboter-Event Akzentfach «Experimentelle Technik und Naturwissenschaften» zeigt seine Produkte. Kantonsschule, Freitag, 29. Juni, 11.45–13.25 Uhr. Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 29. Juni, 14.30–15.45 Uhr.

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

Jubiläumskonzert Stadtorchester Schlieren: «Die goldenen Jahre» Für das Jubiläumskonzert konnte die junge Trompeterin Manuela Fuchs aus dem Kanton Luzern engagiert werden. Sie spielt den wunderbaren und sehr anspruchsvollen Solopart im Konzert für Trompete und Orchester von J.N. Hummel. Eröffnet wird das Sommerkonzert mit der Ouvertüre zur Oper «La Clemenza di Tito» von W.A. Mozart. Mit Beethovens 1. Sinfonie, die bei der Uraufführung im Jahr 1800 ganz Wien begeisterte, feiert das Stadtorchester Schlieren sein 70-jähriges Bestehen. Das Jubiläumskonzert verspricht ein musikalisches Erlebnis und intensiver Hörgenuss für die Konzertbesucher zu werden. Katholische Kirche Würenlos, Freitag, 29. Juni, 19.30 Uhr. sche. Villa Fluck, Montag, 2. Juli, 17–20 Uhr.

Tel. 056 493 47 85. Ref. Kirche, Donnerstag, 5. Juli, 14 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Jassen Für alle ab 60 Jahren. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Beratungsstelle Baden, Tel. 056 203 40 80. Ref. Kirche, Montag, 2. Juli, 13.45–17 Uhr.

Der Lach-Treff in Wettingen «Weil Lachen gesund ist». Barbara Bucher Senn, Donnerstag, 5. Juli, 19–20.15 Uhr.

Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für alle ab 60 Jahren. Auskunft: Silvia Vogt, 079 272 36 18. Pfarrei«eBook-Sprechstunde» Wer sich in zentrum St. Anton, Dienstag, 3. Juli, letzter Zeit einen eReader zugetan 14–15 Uhr. hat oder auf dem Smartphone, TaSchach Pro Senectute Aargau Für blet oder PC eBooks lesen will, wird bei der Einrichtung des Gerä- alle ab 60. Auskunft: Jürg Greber, tes gerne unterstützt. Gemeindebi- Tel. 056 426 49 60. Hotel Zwyssighof, bliothek, Samstag, 30. Juni, 10–12 Uhr. Dienstag, 3. Juli, 14–17 Uhr. Atelier Walter Huser geöffnet Die einzigartige Atelierausstellung durch die Arbeitsstätte des Künstlers. Atelier Walter Huser, Samstag, 30. Juni, 11–17 Uhr. Sonntag, 1. Juli, 15–18 Uhr. «Maris Stella» über der Limmat Führung durch 790 Jahre Klostergeschichte. Mit Unkostenbeitrag (Kinder kostenlos). Kloster Wettingen, Sonntag, 1. Juli, 14.30–15.30 Uhr. Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen Organisiert vom Spitex Verein Spreitenbach-Killwangen. Spitex Stützpunkt, Kirchstrasse 12, Montag, 2. Juli, 13.30–14.30 Uhr. «Kafi treff.punkt» Begegnungscafé für Asylsuchende und Einheimi-

Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für alle ab 60 Jahren. Auskunft: Antonia Vlcek, Tel. 056 535 71 24. Ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 4. Juli, 9.30–10.30 Uhr. Liederstrauss mit der Trachtengruppe Spreitenbach Organisator: Altersheimverein und Trachtengruppe Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Mittwoch, 4. Juli, 14.30–15.30 Uhr. PRO Treffen Organisator: PRO Spreitenbach. Restaurant Sternen, Mittwoch, 4. Juli, 18.30 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Telefon 058 200 53 73

WÜRENLOS

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG

Sommerfest mit Flohmarkt Der Quartierverein Buech lädt herzlich dazu ein. Am Flohmarkt werden nicht mehr benötigte Alltagsgegenstände, Haushalts- und Kinderartikel etc. zum Kauf angeboten. Beim oberen Grillplatz im Buechwald, Samstag, 30. Juni ab 11 Uhr. Die Feuerstelle wird vorbereitet und ein Grillrost zur Verfügung gestellt. Anmeldung an qv.buech@gmail.com.

ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch

Buurezmorge auf dem Birchhof Familie Moser und der Jodlerklub Horn Gebenstorf heissen alle herzlich willkommen. Für 28 Franken pro Person kann man sich am reichhaltigen Buffet mit Buurebrot, Zopf, Konfi, Birchermüesli, Rösti, Spiegeleiern, heissem Schinken und vielem mehr bedienen. Beim gemütlichen Beisammensein wird man zwischendurch vom Jodlerklub Horn musikalisch unterhalten. Birchhof, Sonntag, 1. Juli, 9–13 Uhr.

Fitness + Gymnastik Pro Senectute Für alle ab 60 Jahren. Auskunft: Blanca Schnyder, Tel. 056 424 Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau Für alle ab 60 28 81. Alte Turnhalle, Mittwoch, 4. Juli, 14–15 Uhr (Frauen), 15–16 Uhr Jahren. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Christine Neuhaus, (Männer).

DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.


Begegnungen, Musik und Essen Zum 46. Mal werden die Sommerferien in Wettingen mit dem Wettiger Fäscht eingeläutet.

MELANIE BÄR

«Festen um des Festens willen» lautet auch dieses Jahr das Fest-Motto. Was macht das Wettiger Fäscht aus? «Für mich ist es der Mix: Leute treffen, Musik hören und etwas Gutes essen», sagt OK-Mitglied und Wettinger Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer. Um den Lärm trotz Partystimmung im Griff zu haben, wird erstmals eine professionelle Lärmmessung durchgeführt und die Lärmobergrenze auf 93 Dezibel begrenzt. Das entspricht dem Wert, der auch an der vergangenen Badenfahrt eingehalten werden musste. Das OK will jedoch keine Beizen schliessen müssen, sondern setzt auf Dialog. Es hofft, so die Lärmemissionen und Reklamationen im Mass zu halten. Der Lunapark ist Bestandteil des Wettiger Fäschts. INSERAT

Barbara Scherer


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

GRUSSWORT

Was gibt es schöneres, als die Sommerferien mit dem Wettiger Fäscht zu beginnen? So heisse ich Sie zur 46. Durchführung dieses Traditionsanlasses in unserer Gemeinde herzlich willkommen. Auch dieses Jahr werden Sie sich an unserem Wettiger Fäscht mit Tausenden von Festbesucherinnen und Festbesuchern im Festareal zwischen Bezirksschule und Rathaus verwöhnen lassen können. Die alte Losung «Ein Fest um des Festes willen» hat immer noch die gleiche Bedeutung wie vor Jahrzehnten. Wettingen ist für drei Tage Festzentrum und damit Platz für Begegnungen mit alten Bekannten oder neuen Personen aus der Nachbarschaft und dem grossen Einzugsgebiet. 30 Vereine und 20 Marktfahrer ermöglichen ein unvergessliches Erlebnis während dreier grandioser Tage. Viele Höhepunkte im abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm vermögen Gross und Klein zu begeistern. Das Open Air hat mit seinem abwechslungsreichen Programm seinen festen Stellenwert im Festgeschehen. Hilfssheriff Tom tritt am sechsten Kinderkonzert auf. Mit seinen Wildwest-Geschichten wird er nicht nur die Kleinen, sondern auch die Grossen begeistern. Um Medaillen wird an den Wettläufen um die schnellsten Wettinger Schulkinder gespurtet. Ich bin überzeugt: Sie werden unser Wettiger Fäscht geniessen. Das Wettiger Fäscht steht unter dem Patronat der Gemeinde, wird aber im Wesentlichen von den Vereinen getragen. Ich danke den Mitgliedern der Festkommission, den Vereinen und allen, die sich für die Durchführung unseres Festes einsetzen. Ich lade die Bevölkerung unserer Gemeinde und der Region zur Teilnahme an unserem Fest herzlich ein und wünsche viele angenehme und vergnügliche Stunden im Herzen Wettingens, des Sterns an der Limmat. Roland Kuster, Gemeindeammann

WETTIGER FÄSCHT

Programmübersicht


PROGRAMMÜBERSICHT WETTIGER FÄSCHT

Freitag, 6. Juli 16.00

de schnällscht Wettiger / di schnällscht Wettigeri, Bezirksschulwiese

16.00–20.00

Kinderwelt, Spiel und Spass für die Kleinen mit diversen Spielen, Hüpfburgen, Bezirksschulwiese

17.00–21.30

Chill-Lounge und Spiele, Jugendarbeit Wettingen, Brühlwiese

18.30

Rangverlesen de schnällscht Wettiger / di schnällscht Wettigeri, Bezirksschulwiese

18.30–22.30

Oldtimer- und Harley-Fahrten Kiwanis Club, Gelände

18.30

Eröffnungskonzert Harmonie Wettingen-Kloster, Bühne Brühlpark

19.00

BEGINN FESTBETRIEB

19.00–02.00

Kaffee / Kuchen / Soft-Eis und Cüpli-Bar, Damenturmverein-Bistro

19.00–02.00

Dejan Medeni Bend & Dusica Milojevic, Abrasevic CH

20.00–02.00

PartyFun mit DJ Roli, EHC-WeBa

20.00–02.00

Albanische Music und DJ, Black and Red Eagles

20.00

WM-Viertelfinal Public Viewing, LägereBar

20.30

B.B. & THE BIG BEATS, Golden Oldies

21.00

Partytunes mit DJ Miz und DJ Marcodilillo, HC Rotweiss

22.00

DJ Tinu v Aesch & DJ Röné Geit, STV Wettingen

22.00

Livekonzert mit Over & Out, HCW Bierschwemme

23.00

The Monroes, Golden Oldies

23.00–00.30

Numbitious (Rock/Punk), LägereBar

00.00–02.00

Nikitscher & Cecco, Wellengang und Sterne

03.00

SCHLUSS FESTBETRIEB

INSERAT

HEUTE FEIERN. MORGEN LERNEN. LERNPODIUM


WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

Samstag, 7. Juli 12.00–02.00

Kaffee / Kuchen / Soft-Eis und Cüpli-Bar, Damenturmverein-Bistro

13.00–22.30

Oldtimer- und Harley-Fahrten Kiwanis Club, Gelände

14.00

BEGINN FESTBETRIEB Festwirtschaft ab 12 Uhr bei Abrasevic CH, CD Union, EHC, FC Juventina, Feuerwehr, Kaffeestube, Kiwanis Club, Punto d’Incontro, Räbeschläcker und Black and Red Eagles

14.00–20.00

Kinderwelt, Spiel und Spass für die Kleinen mit diversen Spielen, Hüpfburgen, Bezirksschulwiese

14.00 und 16.30

Kasperlibühne mit «De Räuber Zottelhaar», Mehrzweckraum Bezirksschule

14.00–21.30

Chill-Lounge und Spiele, Jugendarbeit Wettingen, Brühlwiese

14.30

INSIEME-Musig-Bänd, Golden Oldies

16.00

WM-Viertelfinal Public Viewing, LägereBar

16.00

Akkordeon-Gruppe «Spielplausch», Festgelände variabel

16.00–17.15

Kinderdisco und Tanzen, Blauring St. Sebastian

18.00–02.00

Dejan Medeni Bend & Dusica Milojevic, Abrasevic CH

20.00–02.00

Megaparty mit DJs DUOdenum, EHC WeBa

20.00

WM-Viertelfinal Public Viewing, LägereBar

20.00–02.00

Sommer-Hits und DJ, Black and Red Eagles

20.15

THE ROUNDABOUT, Golden Oldies

21.00

Partytunes mit DJ N.D. und DJ Fab Proudy, HC Rotweiss

22.00

DJ Guy and the other guy, STV Wettingen

22.30

Après-Ski-Party, LägereBar

23.00

MAKOSSA, Golden Oldies

23.30–02.00

BHZ-Claude, Wellengang und Sterne

00.00–02.00

00ites Partytunes, Blauring St. Sebastian

03.00

SCHLUSS FESTBETRIEB

INSERAT

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PROGRAMMÜBERSICHT WETTIGER FÄSCHT

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

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Sonntag, 8. Juli 09.00

Brunch, Guggemusik Räbeschläcker und Abrasevic CH

10.00

BEGINN FESTBERIEB

10.00

Kleines Frühstück (es häd, solangs häd), Damenturnverein-Bistro

11.00

Ökumenischer Gottesdienst, Golden Oldies

12.00

Platzkonzert Bauernkapelle, Golden Oldies

13.00–18.00

Oldtimer- und Harley-Fahrten Kiwanis Club, Gelände

14.00

Fassbodechlopfer Wettige, Golden Oldies

14.00–20.00

Kinderwelt, Spiel und Spass für die Kleinen mit diversen Spielen, Hüpfburgen, Bezirksschulwiese

14.00 und 16.30

Kasperlibühne mit «De Räuber Zottelhaar», Mehrzweckraum Bezirksschule

14.00–16.00

Kinderplausch Spielstände, LägereBar

14.00–18.00

Volkstanzgruppe «Shota», Black and Red Eagles

14.00–18.00

Many Beers After, Festgelände

14.00–18.00

Dejan Medeni Bend & Dusica Milojevic, Abrasevic CH

14.00–20.00

Chill-Lounge und Spiele, Jugendarbeit Wettingen, Brühlwiese

16.30

SOUNDDOCK, Golden Oldies

18.00–21.00

Musikbetrieb mit DJ Flippa, HC Rotweiss

19.00–21.00

Theatersport mit Tobertus Habicht – Improvisationstheater, LägereBar

21.00

SCHLUSS FESTBETRIEB

Die Fassbodechlopfer Wettige werden am Sonntag-Nachmittag die Gäste der Golden Oldies in eine andere Welt entführen. zVg INSERAT

Sounddock – Die fünf Musiker aus dem Limmattal begeistern das Publikum am Sonntag um 16.30 Uhr im Golden Oldies Zelt. zVg


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WETTIGER FÄSCHT

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

Open-Air-Programm Freitag, 6. Juli 18.30–19.00

Eröffnungskonzert und Ansprache des Gemeindeammanns

19.30–20.30

Dennis Kiss & The Sleepers (CH)

21.00–22.00

Black River Delta (SWE)

22.30–23.45

4 Šuma Covjek (CH)

00.15–01.15

Tompaul (CH)

Eut – die Indieband aus Amesterdam.

zVg

Flavorous – Finalisten des Bandxnordwest 2018.

zVg

Samstag, 7. Juli 13.30–14.00

Show der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Tanzschule Tanzpalast

15.00–16.00

Kinderkonzert mit Hilfssheriff Tom

18.00–18.45

Flavorous (CH)

19.30–20.30

EUT (NDL)

21.15–22.15

Fil Bo Riva (DE/IRL/IT)

23.00–24.00

The Mystery Lights (USA)

INSERAT


WETTIGER FÄSCHT

Dezibelmesser sollen den Lärm am Erstmals wird am Wettiger Fäscht eine Lärmgrenze für Musik eingeführt. OK-Mitglied Reto Fritschi erklärt, wie sie funktioniert und warum sie überhaupt nötig ist. MELANIE BÄR

Die Lärmemissionen führten immer wieder zu Diskussionen in Wettingen. Wieso? Reto Fritschi, OK-Mitglied: Das Fest befindet sich mitten im Wettinger Zentrum. Die Bewohner, vor allem jene in den umliegenden Hochhäusern, beklagten sich immer wieder, es sei zu laut. Vor allem auch der Lärm nach Festschluss, wenn die Helfer am Aufräumen sind, stört sie. Dagegen können wir nicht einmal etwas sagen. Während des Wettiger Fäschts ist es einmal im Jahr tatsächlich laut. INSERAT

Warum reagiert das OK gerade jetzt? Man hat es bisher tatsächlich ein bisschen versäumt, etwas gegen den Lärm zu machen. Die Lärmobergrenze war bisher im Reglement nicht festgelegt. Bisher machte das OK nach Gutdünken Stichkontrollen mit Handmessgeräten. Heute reicht das jedoch nicht mehr aus. Zumal in immer mehr Festzelten laute Partymusik läuft oder Live-Bands spielen. Der Kanton Aargau hat zudem eine Schallschutzverordnung erlassen. Darin ist die Lärmobergrenze reglementiert. Deshalb ist es Zeit, zu reagieren – bevor wir von aussen dazu gezwungen werden.

Was macht das OK konkret? Die Lärmobergrenze wird am Wettiger Fäscht auf maximal 93 Dezibel festgelegt. Das ist jener Wert, der auch an der Badenfahrt 2017 oder am diesjährigen Beizlifest des Ar-

goviafests eingehalten werden musste. Diese Lärmobergrenze wurde vom Wettinger Gemeinderat festgesetzt.

Wie laut sind 93 Dezibel? Wir haben keinen Vergleichswert, aber wenn in einem Festzelt keine Musik läuft, sind es zwischen 70 und 75 Dezibel.

ten wurde oder länger Musik abgespielt worden ist. Diese beiden Massnahmen wurden im Reglement festgehalten und von den Vereinen unterzeichnet. Alle Festbeizbetreiber, die nur Hintergrundmusik laufen lassen, müssen nichts unternehmen, weil der Wert von 93 Dezibel damit garantiert nicht überschritten wird.

Gibt es gewisse Töne, die fürs Ge- Wie viele Festbeizen sind betroffen hör schlimmer sind als andere? Ja, und müssen in ihrem Zelt ein Messgerät installieren? Es werden maBass und höhe Töne. ximal 15 Festbeizen sein, die ein Und wie wird die Lärmobergrenze solches kalibriertes Dezibelmesskontrolliert? Festbetreiber mit Live- gerät installieren müssen. Band, DJ oder Partymusik müssen den Besuchern Gehörschütze zur Was passiert, wenn der Wert überVerfügung stellen und in ihrem schritten wird? Wir sehen ja erst Zelt einen kalibrierten Dezibel- nach dem Fest, wenn die Aufnahmesser aufhängen, der die Lärm- men ausgewertet werden, wer emissionen aufzeichnet. Wir wer- den Wert eingehalten hat und ten die Aufnahme nach dem Fest wer nicht. Im ersten Jahr werden auf und können so auch sehen, ob wir mit den Vereinen, die sich der Festschluss um 2 Uhr eingehal- nicht an die Obergrenze gehalten


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Wettiger Fäscht in Grenzen halten haben die Beträge bewusst hoch angesetzt, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Aber wie gesagt: Wir wollen zuerst den Dialog suchen und nicht, wie bei der Badenfahrt vorgekommen, gleich die Beiz schliessen. Schliesslich sind es Vereine, die sich am Wettiger Fäscht engagieren.

Wer bezahlt die Miete der Dezibelmessgeräte? Die entsprechenden Reto Fritschi OK-Mitglied. zVg Vereine. Die Kosten halten sich mit rund 200 Franken aber in haben, den Dialog suchen. Aller- Grenzen. dings haben wir auch einen Bussenkatalog erstellt, der später Gibt es keine Möglichkeit, bei der Lärmmessung zu schummeln? Was zum Zug kommt. heisst schummeln? Es gibt immer Mit welchen Bussen müssen die Grauzonen. Es ist wie bei den AlVereine rechnen, die zu laute Musik koholkontrollen, man kann nicht abspielen? Die Bussen sind relativ 100 Prozent kontrollieren. Dieses hoch: Die erste Busse kostet 1000 Jahr ist eine Art Probelauf, wo wir Franken, die zweite 2000 und wer erste Erfahrungen sammeln wolsich ein drittes Mal nicht daran len und vor allem über den Dialog hält, bezahlt 4000 Franken. Wir Lösungen suchen. Wie erwähnt: INSERAT

Es geht uns nicht um einzelne Dezibel, sondern darum, dass sich der Lärm im Rahmen hält. Es geht auch darum, der Bevölkerung zu zeigen, dass wir ihr Anliegen ernst nehmen und Massnahmen ergriffen haben, um die Lärmemission in Grenzen zu halten.

Also greifen Sie, was den Festschluss betrifft, gleich im ersten Jahr mit Bussen durch? Das haben wir noch nicht entschieden. Das OK ist bei Festschluss sicher noch auf Platz und man hört ja dann auch, wer nicht abstellt, und kann nochmals ermahnen.

Ist die Reglementierung auch eine Erleichterung fürs OK? Bisher war es tatsächlich ein bisschen ein Spiessrutenlauf. Bei Festende lief das OK mit der Polizei im Schlepptau von Beiz zu Beiz, um den Festschluss durchzusetzen. Doch eigentlich sind die Beizenbetreiber selber dafür verantwortlich, dass der Betrieb um 2 Uhr eingestellt wird. Mit den Aufnahmegeräten erübrigt sich das Ermahnen nun hoffentlich und wir müssen nicht mehr von Beiz zu Beiz gehen. Denn auf den Geräten wird aufgezeichnet, ob um 2 Uhr die Musik abgestellt wurde oder nicht.

Als OK-Mitglied haben Sie viel zu tun. Können Sie das Fest trotzdem geniessen? Ja, für mich als Wettinger ist es das schönste Fest überhaupt. Wettingen ist relativ gross, manchmal sieht man sich deshalb nur einmal im Jahr, nämlich am Wettiger Fäscht. Wie kamen Sie dazu, sich im OK zu engagieren? Ich war jahrelang Festwirt in der Beiz des Landhockeyclubs und hatte dadurch auch immer wieder mit dem OK zu tun. Vor drei Jahren wechselte ich die Seite, gab den Festwirt ab und wurde OK-Mitglied.


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WETTIGER FÄSCHT

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Das Organisationskomitee des Wettiger Fäschts: (hinten v.l.): Reto Fritschi, Urs Blickenstorfer, (vorne v.l.) Daniela Gaupp, Hanspeter Odermatt, Präsident, Nathalie Hauri und Michael Voser (es fehlen: Silvan Möhl, Andreas Sommer). Alexander Wagner

Ein OK mit Bezug zu den Vereinen Das achtköpfige OK setzt sich im Hintergrund für das Wettiger Fäscht ein.

MELANIE BÄR

Damit das Wettiger Fäscht funktioniert, braucht es viele Vereinsmitglieder, die in den Festbeizen mithelfen. Und es braucht ein Organisationskomitee, das im Vorfeld die ganze Hintergrundarbeit leistet. Das achtköpfige OK nimmt Anfang Dezember seine Arbeit auf, dann, wenn sich die INSERAT

Vereine wieder fürs nächste Fest anmelden können. «Das Fest soll von den Vereinen mitgestaltet und mitgetragen werden, es ist ja schliesslich ihr Fest, das von der Gemeinde mitgetragen und unterstützt wird», sagt Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer, der als Medienchef Mitglied des OKs ist. Im Moment ist das Organisationskomitee eine gemeinderätliche Kommission und setzt sich aus Personen mit Bezug zur Gemeinde, vor allem aber zu den Vereinen zusammen. Und sie haben alle eine Bindung zu Wettingen.

ANDREAS SOMMER, der sich am gend übernommen. Seine Motiva-

Fest um das Warenlager aller Beizen kümmert, ist seit 25 Jahren Mitglied der Wettinger Gugge Schnüffler. «Da wir mit unserem Verein keine Beiz betreiben, können wir so trotzdem am Fest teilnehmen», so Sommer. Damenturnverein-Mitglied Nathalie Hauri ist im OK für die Finanzen zuständig: «Solche Anlässe funktionieren nicht ohne freiwillige Helfer. Für mich ist es selbstverständlich, dass sich jeder in die Gesellschaft einbringt.» Silvan Möhl hat vor anderthalb Jahren das Ressort Open Air, Unterhaltung und Ju-

tion: «Das Wettiger Fäscht ist eine Bereicherung für Wettingen und alle umliegenden Gemeinden und zählt für mich zum Highlight des Jahres.» Michael Voser arbeitet im Werkhof und Daniela Gaupp in der Verwaltung und sie haben somit einen Bezug zur Gemeinde. Doch nicht nur. «Für mich sind es drei tolle Tage und ich bin gespannt, was uns die neuen Vereine und Marktfahrer bieten werden», so Voser. Und Daniela Gaupp, die im OK das Sekretariat führt, freut sich besonders auf das vielfältige kulinarische Angebot.


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WETTIGER FÄSCHT

Makossa – ein weiteres Highlight auf der Golden- The Monroes bringen das Oldies-Zelt am Freitag- Die Insieme-Musig-Bänd wird das Publikum am abend ab 23 Uhr zum Beben. Oldies-Bühne am Samstagabend. Samstagnachmittag begeistern.

Golden Oldies Wenn die Aargauer und die Österreicher ein Zelt zum Rocken bringen, dann ist es wieder Zeit für die Golden Oldies am Wettiger Fäscht.

Vier Krawatten, zwei Gitarren, ein Kontrabass, ein Schlagzeug und vier Stimmen – zum 7. Mal hintereinander werden es die absoluten Publikumslieblinge der Golden Oldies krachen lassen. Die Rede ist natürlich von The Monroes, welche am Freitagabend ab 23 Uhr das Oldies-Zelt zum Beben bringen. Denn auch nach über 15 Jahren auf unzähligen Bühnen und sechs Auftritten im Zelt der Golden Oldies sind die Shows der Österreicher ein unvergessliches Live-Erlebnis mit viel Leidenschaft und echtem Rock-’n’-Roll-Sound. Bevor die vier Musiker aus dem Nachbarland jedoch auf die Bühne gelassen werden, eröffnen B.B. & the big beats das Wettiger Fäscht 2018 im Golden-OldiesZelt. Fast alle «Big Beats» sind aus der Region Wettingen und sie werden die Gäste am Freitag ab 20.30 Uhr wieder in die «guten alten Zeiten» entführen. WAS AM FREITAG mit viel «Schma-

ckes» begonnen hat, das geht am Samstag auch gleich weiter. Zwei Frauen- und eine Männerstimme, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug bilden die Band The Roundabout. Wer da sitzen bleibt, ist selber schuld. Die fünf begeisterten Musiker aus dem Aargau lassen ab 20.15 Uhr in authentischer Bühnenpräsenz die unvergesslichen und eingängigen Melodien aus

den Sechzigern und den angrenzenden Jahren wieder aufleben. Schlag auf Schlag gehts weiter, denn ab 23 Uhr steht ein weiteres Highlight auf der Golden-OldiesBühne – Makossa, die erste Boygroup des Limmattals. Die Jungs spielten unter anderem bei Leroy oder der Steve Whitney Band, bevor es Mitte der 90er zur Reunion kam. Seither machen die «Gentle- B.B. & the big beats werden mit ihrem Sound aus den 80er Jahren das Goldenmen» mit allerfeinstem Party Oldies-Zelt am Freitagabend eröffnen. Rock aus den 70ern und 80ern auf sich aufmerksam. Natürlich darf die Bühne aber auch am Samstagnachmittag nicht leer bleiben. Um 14.30 Uhr tritt die Insieme-Musig-Bänd auf. Unter der Leitung von Bruno Schmid werden die fünf Bandmitglieder rhythmusstarke Oldies zum Besten geben und das Publikum begeistern.

AM SONNTAG WERDEN dann die einheimischen Steeldrummer der Fassbodechlopfer ab 14 Uhr die Gäste der Golden Oldies mit ihren karibischen Klängen in eine andere Welt mit Palmen, Strand und The Roundabout lassen am Samstag Melodien aus den Sechzigern und den Meer entführen. Und da ein richti- angrenzenden Jahren wieder aufleben. Fotos: zVg ger Rock ’n’ Roller noch lange nicht genug hat, werden ab 16.30 AUFTRITTE IM GOLDEN-OLDIE-ZELT Uhr die fünf Musiker von Sounddock alles spielen, was Laune Freitag, 6. Juli macht und zum Mitsingen anregt. 20.30 Uhr: B.B. & the big beats Mit Songs von AC/DC über Blur, 23.00 Uhr: The Monroes CCR, Status Quo und U2 werden die Limmattaler die Bühnenbret- Samstag, 7. Juli ter nochmals richtig zum Beben 14.30 Uhr: Insieme-Musig-Bänd bringen. 20.15 Uhr: The Roundabout Wie immer ist der Besuch der 23.00 Uhr: Makossa Konzerte gratis! Aber auch kulinarisch werden für den grossen und Sonntag, 8. Juli kleinen Hunger viele Köstlichkei- 11.00 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst ten angeboten. Und gar Desserts 12.00 Uhr: Bauernkapelle Wettingen aus der Golden-Oldie-Zeit fehlen 14.00 Uhr: Fassbodechlopfer Wettige nicht. (zVg) 16.30 Uhr: Sounddock


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Hier trifft Chanson auf Balkanpop Die Partyband 4 «Šuma Covjek» mischt mit mehrsprachigem Balkanpop das Open Air auf.

Einen Glücksfang nennt sie das OK des Open Airs Wettingen: Die zehn Jungs der Partyband «Šuma 4 Covjek» treten am Freitagabend um 22.30 Uhr am Wettiger Fäscht auf. Die Band mit schweizerischbosnisch-algerischen Wurzeln hat sich in der Schweiz bereits einen Namen gemacht und ist viel gefragt. Umso mehr freut sich das Open Air Wettingen über den grossen Fang. Dabei spielen die Schweizer Jungs mit Migrationshintergrund keinen traditionellen Balkanpop: Sie mischen Balkanbeats mit Chanson- und Brasselementen. Melancholische Melodien wechINSERAT

4 Die Band «Šuma Covjek» singt mehrsprachig und mischt dabei Balkanbeats mit Chansons. seln sich mit groovigen Rhythmen ab und zwischendurch erklingt ein Bläsersolo. Gesungen wird auf Kroatisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Roma und Spanisch. So sind fast alle Stücke mehrsprachig. Obwohl die Sänger schon lange in der Schweiz leben, wollen sie auf diese Weise auf ihre

kulturellen Wurzeln hinweisen. Ihre Songs klingen dabei stets lebensfroh und eignen sich sicherlich als Tanzmusik. Auf ihrer neusten Platte «No Man’s Land» sind die Sprachen Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Französisch und Algerisch in den Mittelpunkt gerückt. Die Lieder

zVg

erzählen lyrisch von aktuellen und allgemeingültigen Themen der zwischenmenschlichen Natur. Das Gefühl, an verschiedenen Orten zu Hause zu sein, und der Kampf mit sich selbst im Kontext der gesellschaftlich-politischen Herausforderung werden in den Songs behandelt. (bsc)


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WETTIGER FÄSCHT

Musikalisches Spektakel der Region, das ist das Open Air Wettingen: Dahinter steckt aber viel Vorbereitung.

zVg

Plattformfür junge Musiker Für das Open Air Wettingen laufen die Vorbereitungsarbeiten schon seit letztem Jahr: Was neu ist und wer die angesagtesten Acts sind.

BARBARA SCHERER

Bühne aufstellen und los geht’s. Nein. Ganz so einfach ist es nicht: Bereits seit letztem Jahr ist das Organisationsteam des Wettinger Open Airs mit der Vorbereitung für das zweitägige Musikspektakel beschäftigt. Ein 15-köpfiges Team sorgt von Freitag bis Samstagabend für ein interessantes musikalisches Lineup. «Unsere Bands wählen wir mit grosser Sorgfalt aus. Wir suchen nach dem gewissen Etwas, das in unser Konzept passt und doch Eigensinn hat», sagt Marco Meier, Team Booking. So steht das diesjährige Open Air unter dem Motto «Sommerfest der 90er». Bunt und verspielt soll das musikalische Freiluftspektakel sein und dabei die Besucher mit neuer Musik überraschen. «Wir laden ein, auf der Brühlwiese ausgelassen, barfuss den Sommer zu geniessen», sagt Fabienne Belci, Mitglied des OKs. Das Open Air solle ein unvergessliches Sommererlebnis werden. INTERESSANTE ACTS nach Wettin-

gen zu holen, ist aber gar nicht so einfach. Denn im Juli finden überall in der Schweiz Festivals statt. Gleichzeitig muss sich das regionale Open Air gegen zeit-

Das Organisationsteam (unvollständig) des Open Airs Wettingen. gleich stattfindende Events in der Region behaupten. Dabei arbeitet das Organisationsteam mit einem kleinen Budget: Eintritt wird am Open Air nicht verlangt. Alle Helfer arbeiten ehrenamt-

«Die Brühlwiese wird dieses Jahr offener und weiter.» FABIENNE BELCI, MITORGANISATORIN

lich. Finanzielle Unterstützung erhält das Musikevent durch die Gemeinde Wettingen sowie Sponsoren und Gönner. Künstler müssen möglichst früh an Bord geholt werden. «Wir freuen uns extrem über 4 die Aarauer Band «Šuma Covjek». Es gleicht schon fast einem Wunder, dass die zehn Musiker sonst keine Termine hatten», sagt Marco Meier. Ebenfalls ein grosser

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Fang sei der Musiker «Fil Bo Riva». Der gebürtige Römer hat besonders in Deutschland Bekanntheit gewonnen. Die meisten Musiker, die in Wettingen auftreten, sind noch eher unbekannt. Denn das Open Air will eine Plattform für junge, regionale sowie aufstrebende nationale und internationale Bands bieten. «Wir streben ein mitreissendes, klangvolles Open-Air-Programm an und entwickeln unser Platzkonzept stetig weiter», erklärt Fabienne Belci. So hat sich auch rund um die Open-Air-Bühne einiges getan: «Die Brühlwiese wird dieses Jahr offener und weiter», so Belci. Vom Rathaus her eröffnet sich dem Besucher die Brühlwiese mit seitlich angeordneten Bars und Festwirtschaften. Diese werden vom Open-Air-Team sowie dem Blauring St. Sebastian, dem Lacrosse Verein und der Pfadi Burghorn geführt.


WETTIGER FÄSCHT

Viel handgemachtes Essen aus aller

Neben traditionellen Schweizer Speisen gibt es auch Exotisches zu probieren. Und beim Damenturnverein gibts am Sonntag ein Frühstück. MELANIE BÄR

Wyburewurst, Schinken oder Raclette. Neben den Schweizer Spezialitäten kann man am Wettiger Fäscht auch Essen aus fernen Ländern wie Pakistan, Thailand oder Mexiko ausprobieren. Erstmals dabei ist der Verein Indian Association, der indisches Essen verkauft. Am Sonntag gibt es ab 10 Uhr in der Festbeiz des Damenturnvereins erstmals ein Frühstück mit selbstgemachtem Zopf, Müesli, Bretzel, Ovi und Kaffee. Beim Altbewährten bleiben die Landfrauen. Ihr Motto: «Keis Wettiger Fäscht ohni mindischtens eis ÖpBei den Landfrauen gibt es nach altem Rezept liebevoll von Hand zubereitete Öpfelchüechli mit Vanillesauce. felchüechli.» INSERAT


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Welt zum Probieren

Auch Spezialit채ten aus fernen L채ndern gibts am Wettiger F채scht. INSERAT

Beim SV L채gern gibt es Klosterspiesse.

Archiv


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Dampflok bringt Gäste ans Fäscht

Zwischen Mellingen und Wettingen fährt am Fäscht eine Dampfbahn des Vereins Dampfgruppe Zürich hin und her. BARBARA SCHERER

Dampfschwaden in der Luft und die Bahn pfeift: Das gehört auch dieses Jahr zum Wettiger Fäscht. Bereits letztes Jahr hat der Verein Dampfgruppe Zürich für Dampfbahnfahrten zwischen Wettingen und Mellingen gesorgt. «Die Dampffahrten kamen letztes Jahr sehr gut an», sagt Fabian Sollberger vom Zürcher Verein. Deshalb fährt auch dieses Jahr wieder eine Dampfbahn: Jede Stunde fährt die Loki vom Gleis eins in Wettingen Richtung Mellingen und wieder zurück. «Das Publikum war sehr durchmischt, es waren Fahrgäste jedes Alters anzutreffen», sagt SollberINSERAT

Fabian Sollberger vom Verein Dampfgruppe Zürich ist selber Lokführer. ger. Allerdings sei die Auslastung der Züge eher niedrig. «Wir führen das auf die geringe Werbung auf dem Festplatz zurück.» Diesen Umstand will der Verein dieses Jahr korrigieren. So wird die Bahn dieses Jahr nicht aus einem Triebwagen und einem Anhänger bestehen: «Wir werden auf die aufwendige Zu-

bsc

führung eines Anhängerwagens verzichten und nur mit dem Triebwagen fahren», so Sollberger. Auch soll die Dampflok länger in den Abend hinein fahren. Denn: «Im letzten Jahr haben uns nach der letzten offiziellen Fahrt noch Personen gefragt, ob wir nochmals fahren, was uns gezeigt hat, dass wir am Abend noch län-

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ger fahren sollten.» Auch am Sonntag sind in diesem Jahr mehr Fahrten eingeplant. Trotz der niedrigen Auslastung im letzten Jahr konnten die Ausgaben mit den Einnahmen gedeckt werden. «Das war für uns das primäre Ziel, zusammen mit den vielen positiven Rückmeldungen hat es uns dazu veranlasst, das Angebot wieder anbieten zu können», sagt Sollberger. Wohl müssten sich die Dampffahrten zuerst etablieren. Erst dann werde sich die Auslastung automatisch verbessern. «Sollten wir dieses Jahr eine Zunahme der Fahrgastzahlen feststellen, könnten wir uns vorstellen, das Angebot definitiv jedes Jahr anzubieten.» Momentan sei es aber noch zu früh, um zu sagen, ob Dampfbahnfahrten in Zukunft ein fester Bestandteil des Wettiger Fäscht sein werden. Sollberger: «Die Chancen dafür stehen jedoch gut.»


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Elektro aus der Nachbargemeinde Die Badener Band «Tompaul» bringt melancholische Elektrobeats auf die Wettinger Open-Air-Bühne.

Mit ihrer ersten Platte, «Rain», hat es das Badener Trio «Tompaul» vor zwei Jahren bereits in die elektronische Musikszene geschafft: So durften die drei jungen Musiker bis anhin über 30 Shows spielen und wurden ans Berliner Feel Festival eingeladen. Jetzt kommt die Badener Band ans Wettiger Fäscht: Am Freitag, kurz nach Mitternacht, wird «Tompaul» die Wettinger Bühne übernehmen. Das Erfolgsrezept der Band heisst Live-Elektro. Dabei klingt «Tompaul» nicht wie gewohnter Clubelektro. Es mischen sich sphärische Klänge mit Posaunenund Gitarrentönen. Sänger und INSERAT

«Tompaul», das Trio aus Baden, hat Erfolg mit Live-Elektro. Gründer der Band Tom Paul Fischer, nach dessen Namen die Band benannt ist, ergänzt die Mischung mit seiner tiefen, klaren Stimme. Die Musik klingt ver-

träumt, denn es schwingt stets eine Art Melancholie mit. Trotzdem bleibt die Musik tanzbar. Dieses Jahr hat das Singer-Songwriter-Projekt seine zweite Platte,

zVg

«Motions», veröffentlicht. Diese ist sogar noch tanzbarer geworden: clubtauglicher sogar, wie es in der Medienmitteilung der Band heisst. (bsc)


WETTIGER FÄSCHT

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

EinbisschenLateinamerika amFest Der Verein «Casa Latina» kehrt nach einem Jahr Pause wieder ans Fäscht zurück.

Jetzt kehrt ein bisschen Südamerika zurück ans Fäscht: Nach zehn Jahren hat der Verein «Casa Latina» letztes Jahr eine Pause eingelegt und keinen Stand am Wettiger Fäscht betrieben. Doch dieses Jahr kehrt der lateinamerikanische Verein zurück: «Wir hoffen, dass wir mit unserem urbanen, Green-, Mainstream-Konzept einen Mehrwert für das Fest darstellen können», sagt Patrick Vantaggiato, Vereinspräsident. Dabei tritt der Verein dieses Jahr mit einem kleineren Stand am Fäscht auf: Es wird ein einfaches Getränkeangebot geben. Wobei der Verein dabei auf eine südINSERAT

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amerikanische Basis setzt: Caipirinha und Mojito stehen also bestimmt auf der Menükarte. Auch beim Essen hält sich das Motto: Eine Art Empanadas, sogenannte «Zuricos», werden serviert. Diese können vegetarisch, glutenfrei oder mit Fleisch bestellt werden. Vantaggiato: «Wir können jeden Essenswunsch abdecken.» Der Verein «Casa Latina» fördert den sozialen und kulturellen Dialog zwischen Latinos und Schweizern. Dabei setzt sich der Verein auch für die Integration ein: «Wir helfen unseren Vereinsmitgliedern sehr individuell, wie etwa bei der Jobsuche oder bei Fragen zu Formularen oder Behörden», sagt Vantaggiato. Allerdings seien die Ressourcen des Vereins sehr beschränkt, weshalb unter anderem auf eine Homepage verzichtet wurde. Vantaggiato: «Es geht bei den Südländern sehr viel über Mund zu Mund». (bsc) «Casa Latina» sorgt am Wettiger Fäscht für südamerikanische Stimmung. zVg


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WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

WETTIGER FÄSCHT

Hier dreht sich alles um Indien Der Verein «Indian Association Wettingen» ist zum ersten Mal am Wettiger Fäscht dabei.

Dabei soll die indische Kultur in der Schweiz gefördert werden. Auch hilft der Verein bei der Integration der indischen Gemeinschaft. So setzt er sich für sportliche, schulische und Freizeitaktivitäten für Inder ein.

Knoblauch, Kardamom und Kreuzkümmel: Diese Düfte gehören bei diesem Essensstand dazu. Zum ersten Mal wird der Verein «Indian Association Wettingen» am Wettiger Fäscht teilnehmen. Bei indischer Musik können die Gäste an diesem Stand authentische indische Küche geniessen. «Die Leute können auch mehr über die indische Kultur erfahren bei uns», so Mohamed Vasim, Vereinspräsident. Denn der indische Verein wurde für kulturelle, gemeinnützige und Freizeitaktivitäten gegründet.

re gemeinnützige Einsätze stehen ebenfalls auf der Vereinsagenda. So werden arme Menschen in Indien und auch anderswo vom Wettinger Verein finanziell unterstützt. Auch das Geld, welches der Verein am Wettinger Fest einnehmen wird, soll unter anderem gemeinnützigen Projekten zukommen. Mohamed Vasim: «Das Fäscht ist die perfekte Gelegenheit, dass Inder und Schweizer in Kontakt miteinander treten und wir zugleich Spendengelder für arme Menschen sammeln können.» (bsc) Authentische indische Küche wartet hier auf die Fäschtbesucher.

INSERAT

SPENDENSAMMLUNGEN und ande-

AZ Archiv


WETTIGER FÄSCHT

Starke Stimme aus Italien

VERMISCHTES SPORT AM WETTIGER FÄSCHT Der

Wettlauf um «di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» ist ein fester Pfeiler im Festprogramm. Über 300 Mädchen und Knaben der 1. bis 5. Klassen wetteifern am Freitag ab 16 Uhr auf der Bezirksschulwiese um gute Plätze und Medaillen. Alle Beteiligten erhalten ein Getränk und ein T-Shirt. Rangverlesen ist um 18.30 Uhr auf der Sportwiese.

Der Indie-Pop-Sänger Fil Bo Riva tritt am Samstagabend auf die Open-Air-Bühne.

Er hat ein intensives Jahr hinter sich: Der gebürtige Römer Fil Bo Riva war nach der Veröffentlichung der Debüt-EP «If You’re Right, It’s Alright» auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Jetzt führt ihn seine dritte Musiktour ans Wettiger Fäscht. Am Samstag um 21.15 Uhr tritt der Indie-Pop-Sänger mit der tiefen Stimme auf die Aargauer OpenAir-Bühne. Durch seine Musiktour hat der junge Musiker bereits an Bekanntheit und Fans gewonnen. Auch ist im Zuge des Erfolgs aus dem einstigen Soloprojekt inzwischen eine vierköpfige Band entstanden, die nun mit ihrer dritten eigenen Headliner-Tour unterwegs ist. (zVg) Fil Bo Riva ist bereits auf der dritten Tournee, die ihn nach Wettingen bringt. INSERAT

zVg

GOTTESDIENST Die Römisch-katholische Kirchgemeinde, die Christkatholische Kirchgemeinde, die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde und die Evangelisch-methodistische Kirchgemeinde laden am Sonntagvormittag um 11 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt der Golden Oldies an der Alberich-ZwyssigStrasse (neben der Bezirksschule) ein. Die Feier wird durch die Bauernkapelle Wettingen musikalisch umrahmt, die auch im Anschluss an den Gottesdienst noch ein stündiges Konzert geben wird.


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Kinderkonzert und Kasperlitheater RVBW Ein komfortabler Fahrplan der RVBW sorgt auch in diesem Jahr wieder dafür, dass die Festbesucher den Grossanlass mit den Bus-Linien 3, 7 und 8 bequem, sicher und schnell erreichen können. Die zwei Haltestellen Rathaus und Bahnhofstrasse liegen direkt am Festgelände. Grund genug, auf das Auto zu verzichten, zumal auch kaum genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Vor allem wird man sicher wieder nach Hause chauffiert. Die Nachtbusse verkehren ab Wettingen Zentrumsplatz, nur drei Gehminuten vom Festgelände entfernt. Der letzte Nachtbus (N33) fährt Richtung Baden um 03.39 Uhr und Richtung Würenlos (N35) um 03.39 Uhr. Infos zum Fahrplan unter rvbw.ch. INSERAT

Für die siebte Auflage der Kinderkonzerte auf der Open-Air-Bühne konnte Hilfssheriff Tom verpflichtet werden.

Hilfssheriff Tom ist die rechte Hand des Sheriffs. Die linke übrigens auch. Denn der Sheriff ist nur aus seinem Schaukelstuhl wegzubringen, wenn der Bandit Babyface Hugo einen seiner unzähligen Fluchtversuche startet oder wenn es «Gratissirup» gibt im Saloon. Mit seinem Pony «Häxeschuss» reitet Hilfssheriff Tom gerne durch die weite Prärie zum Erfinder und Farmer Ben, der die Badewanne definitiv nicht erfunden hat. Toms bester Freund Totengräber Charly verwechselt gerne Meter und Zentimeter und zieht auch mal farbige Hosen an. Hilfssheriff Tom erzählt und singt auf der Bühne von Räubern und wilden Tieren, Lagerfeuerro-

Hilfssheriff Tom – «Die erste Countryband für Kinder aus der wilden Schweiz». mantik, Chrütlisäftliheilungsmethoden mit Medizinmännern, Wolfsrudelfurzkonzerten und Kuchen, die schampar unauffällig ins Gefängnis geliefert werden. Hilfssheriff Tom ist sowohl ein Leckerbissen für die kleinen Cowboys und Ponyfans wie auch für die grossen Heimwehindianer. Mit ihrem unverwechselbaren Country-Stil gelingt es ihnen, ihr Publikum zwischen 1 und 99 Jahren auf der Open-Air-Bühne am Samstag, 7. Juli, um 15 Uhr in ihren Bann zu ziehen.

zVg

DE KASPERLI CHUNNT Auch dieses Jahr besucht der Kasperli das Wettiger Fäscht. Dieses Mal erleben die jüngsten Festbesucherinnen und Festbesucher den spitzbübischen Kasperli in seiner Geschichte «De Räuber Zottelhaar». Aufführungen im Mehrzweckraum der Bezirksschule am Samstag und Sonntag jeweils um 14 und 16.30 Uhr. Zudem können sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf verschiedenen Hüpfburgen, die über das Fest auf der Bezirksschulwiese aufgebaut werden, austoben.


WETTIGER FÄSCHT

WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 28. JUNI 2018

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Sonderbeilage Wettinger Festzeitung Verteilung: Beilage zur Limmatwelle und Teile der Grossauflage AZ HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Tel. 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Tel. 058 200 58 20 REDAKTIONSTEAM: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien,ch, Barbara Scherer, barbara.scherer@azmedien.ch, Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch Tel. 058 200 53 73 VERTRIEB: AZ Vertriebs AG DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

INSERAT

Badener eröffnen Open Air Die Badener Indie Band «Dennis Kiss & The Sleepers» tritt am Freitag auf. Ihr neues Album sorgt für gute Stimmung. BARBARA SCHERER

So ganz ernst nimmt sich die Badener Band «Dennis Kiss & The Sleepers» in ihrem neuen Album «Asleep» nicht: In ihren Musikvideos rollen die fünf jungen Musiker in einem Parkhaus in Einkaufswagen herum oder tanzen in bunten Neunzigerjahre-Klamotten vor einem psychedelischen Hintergrund. Erst im April wurde die Platte «Dennis Kiss & The Sleepers» ist eine junge Indie Band aus Baden. zVg im Kulturlokal «Royal» getauft. Jetzt darf sich das Publikum am neuen Songs freuen: Die fünf und für Schwierigkeiten sorgt. Wettinger Open Air über die Jungs der Indie Folk Band «Den- Zwar wechseln sich Gitarre und nis Kiss & The Sleepers» spielen Trompete ab und sorgen für eine am Freitag, 6. Juli, um 19.15 Uhr. lockere Stimmung, trotzdem Damit eröffnet das regionale bleibt eine gewisse Befangenheit Quintett das musikalische durch den ganzen Song bestehen. Frischluftspektakel. Die spezielle und starke StimDER SONG «TROUBLE» fasst die me des Sängers verleiht der MuStimmung des neuen Albums be- sik dabei einen eigenen Charaksonders gut zusammen. Wer das ter. Trotz gewisser KlangungeLied zum ersten Mal zu Ohren nauigkeiten kann der 22-Jährige bekommt, hört wohl einen un- mit seiner Stimme Emotionen beschwerten Popsong: Wenige transportieren: Er nimmt den Gitarrenriffs sorgen für gute Zuhörer mit. So entsteht ein Musikalbum Stimmung beim Hörer. Doch beim zweiten Mal offen- mit lockeren Melodien und einer bart «Trouble» eine tiefere Ebe- gewissen Sommerhit-Attitüde. ne: Es schwingt eine gewisse Me- Die Musik verleitet den einen lancholie mit. Denn der Song oder anderen Besucher auch gerhandelt von einer zerbrochenen ne zum Tanzen: sicherlich ein Liebe, die sich wieder meldet guter Start ins Open Air. INSERAT


20180628_woz_liwanz  

Limmatwelle Woche 26

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