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Donnerstag, 15. Februar 2018

Lenzburger Woche

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliches Stadt Lenzburg Kirchenzettel Im Gespräch Stellen

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Immobilien Region Seetal Agenda Szene

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PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 7, 119. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Am sonntäglichen Start der Veranstaltungen zu «Hundertfüfzg Johr Sophie Haemmerli-Marti» ist auch die Poesiekabine erstmals im Einsatz.

Josef Betschmann aus Hunzenschwil hat eine besondere Passion: Seit dreissig Jahren betreut er die Fledermauskolonie im Dachstock der Kirche Veltheim.

Poesiekabine startet

Passion Fledermäuse

Salzkorn Entstaubt

Innovative und designgeschützte Pflanzwand: René und Ueli Fahrni posieren vor ihrem Prototyp.

Foto: MS

Vertikales Gärtnern aus Hunzenschwil Melanie Solloso

R

ené und Ueli Fahrni vom Familienunternehmen Real Zäune AG in Hunzenschwil setzen an der Giardina seit 2014 innovative Akzente. Dieses Jahr geben sie mit ihren neu entwickelten modularen Pflanzwänden Einblick ins vertikale Gärtnern. Eigentlich war Ueli Fahrni aus Hunzenschwil, Geschäftsführer von Real Zäune AG, nur auf der Suche nach einer Lösung für seinen Sitzplatz. Eine Art Sicht- und Sonnenschutz sollte es sein, inklusive Ablagefläche für Grillutensilien und Feuerholz und am besten sollte die Wand auch noch den Sitzplatz begrünen. Das Interesse von Bruder René Fahrni, Künstler, Tüftler und gelernter Möbelschreiner, war geweckt. Gemeinsam entwickelten die beiden in den vergangenen zwölf Monaten eine modulare Pflanzwand aus Holz, die mit verti-

kalen Hochbeeten die Anbaufläche auf engstem Raum vervielfältigt. Die Kästen bestehen aus beliebig aufstockbaren Holzrahmen. «Sie eignen sich aber nicht nur für Grün», erklärt Ueli Fahrni, «sondern auch als Ablagefläche, Lieblingsplatz vom Büsi oder beispielsweise Dekorationsplattform.» Das verschraubte System ist mit einfachen Handgriffen erweiterbar und passt sich so dem bestehenden Raum flexibel an. Für die Herstellung der Pflanzwände wird regionales, unbehandeltes und robustes Holz verwendet, eine Metallverkleidung am Kastenboden sorgt zudem für Langlebigkeit. Ihr neuestes Produkt präsentieren die Brüder Fahrni an der 20. Ausgabe der Giardina vom 14. bis 18. März in der Messe Zürich. Die Brüder sind an der Giardina keine Unbekannten. 2015 gewann Real Zaun AG mit Hochbeeten und einem Kräuterturm den Gold Giardina Award – einen der wichtigsten Preise der grünen Branche. An

ihrer ersten Teilnahme ein Jahr davor wurden sie für ihre zusammensetzbaren Holzrahmen aus Akazienholz – eine Idee von Vater und Real-Zaun-Senior Ueli Fahrni – mit der Bronzemedaille ausgezeichnet. Ihr neuestes Produkt haben die Brüder mittlerweile auf Herz und Nieren getestet. Bis es ausgereift war, mussten die Fahrnis jedoch einige Hürden bei der Entwicklung überwinden. Beispielsweise fanden sie keine passenden Metallwinkel für den Zusammenbau der Kästen. Eine Massanfertigung war die Lösung. Aber auch eine Vereinfachung der Konstruktion, damit das Produkt von den Kunden problemlos zusammengebaut werden kann, sei eine Knacknuss gewesen. Für das Anbringen von passenden Stecköffnungen hat René Fahrni beispielsweise eigens eine Maschine entwickelt. «Nun ist der Prototyp reif für den Verkauf», sind die beiden überzeugt. Nach der Giardina sind die neuen Pflanzwände bei Real Zaun AG erhältlich.

Die Besucher im Böjuer «Löwen» können noch bis zum 18. März Vorstellungen von «Im weissen Rössl» geniessen. Das Verb ist bewusst gewählt. Der flapsige Spruch «Operette sich, wer kann» hat hier keine GülFritz Thut tigkeit . Das Stück aus den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts kommt frisch daher. Die zeitlosen Melodien sind in eine farbenfrohe Revue eingebettet, die – nicht zuletzt dank dem Einbezug von regionalen Mitwirkenden – einen authentischen Kulturgenuss bietet. Kein anderes Stück hat die Theatergesellschaft Beinwil am See mehr aufgeführt als das «Weisse Rössl». Doch frühere Inszenierungen lassen sich mit den aktuellen Vorstellungen kaum mehr vergleichen. Der Stoff wurde von historischem Ballast befreit. Unzeitgemässe Schwülstigkeit wurde vor allem bei Kostümen und Bühnenbild eliminiert. So kann man die natürlich übernommenen Liedtexte als augenzwinkernde Referenz locker hinnehmen. Das Entstauben darf man nicht übertreiben. Nicht nur Opern und Operetten harren der Entstaubung. Manchmal wäre es nicht schlecht, wir würden unsere Hirnwindungen ebenfalls entstauben. Eingefahrene Riten sollten hin und wieder hinterfragt werden. Wer vorurteilslos neue Antworten auf alte Fragen sucht, sorgt im eigenen Denken für eine Frische, die mindestens jener des neuen Böjuer «Rössls» entspricht. Was für zeitlose Kunstwerke und verkrustete Ansichten gilt, zählt erst recht für jahrhundertealte Zeitungen. Auch hier kann eine periodische Entstaubung sicher nicht schaden. So werden der «Lenzburger Bezirks-Anzeiger», «Der Seetaler» und «Der Lindenberg» im zweiten Quartal dieses Jahres ein entschlacktes Erscheinungsbild bekommen. Geplant ist keine Revolution, nur eine Renovation. Fritz Thut, Redaktionsleiter, fritz.thut@azmedien.ch


Auto Germann News Auto Germann AG sucht immer Occasionen Nebst den Neuwagen von Opel und Nissan verfügt die Auto Germann AG auch über ein grosses Angebot an attraktiven Occasionen. Damit die Auswahl stets durch eine breite Vielfalt sichergestellt ist, sucht das Traditionsunternehmen permanent nach Occasionsfahrzeugen aller Marken und Typen.

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Amtliches

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Auto Germann AG sucht laufend Occasionen aller Marken.

Je nach Lebenssituation kann der Verkauf des aktuellen Autos notwendig werden: Wenn die Familie grösser wird, wenn der Sportwagen dem Van weichen muss oder wenn man ins Ausland wegzieht. Wer aus Altersgründen auf ein kleineres Auto wechselt oder im fortgeschrittenen Alter seinen Fahrausweis abgibt, möchte für sein bisheriges Fahrzeug ebenfalls einen Käufer finden. Egal, aus welchem Grund ein Auto verkauft wird: Der Verkäufer möchte für sein Occasionsfahrzeug einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen. Für die Auto Germann AG ist es auf der anderen Seite besonders wichtig, stets über ein attraktives und breites Occasionswagen-Angebot zu verfügen. Beim Ankauf sucht das Unternehmen gut erhaltene und gepflegte Fahrzeuge aller Marken, Grössen und fast jeden Alters: vom Kleinwagen über den Van bis zur Limousine, zum Transporter oder Sportwagen.

Occasionseinkäufer Markus Hermann prüft und bewertet die Fahrzeuge.

Faire und transparente Preise Die Auto Germann AG steht für eine faire Bewertung der angebotenen Occasionen. Sie bietet transparente Preise, die sich an den aktuellen Angeboten im Internet orientieren. Der Verkäufer erhält genau den gleichen Preis – ganz egal, ob er bei der Auto Germann AG im Gegenzug einen Neuwagen kauft oder nicht. Durch den Verkauf der Occasion enden alle Verpflichtungen des Verkäufers. Vor allem trägt er kein InkassoRisiko. Das Fahrzeug wird von der Auto Germann AG ohne Garantie ab Platz gekauft und gegebenenfalls beim Verkäufer abgeholt. Bar auf die Hand Der Verkaufspreis wird nach der Unterzeichnung des Vertrags bar auf die Hand ausbezahlt, und der OccasionsEinkäufer von Auto Germann AG erledigt sämtliche administrativen Arbeiten mit dem Strassenverkehrsamt. Der Verkauf einer Occasion an die Auto Germann AG erfolgt rasch, unkompliziert, unbürokratisch und frei von jeglichen Verpflichtungen. Informationen zum Autoankauf: Auto Germann AG 5502 Hunzenschwil Tel. 062 889 22 22 E-Mail info@autogermann.ch www.autogermann.ch

119. Jahrgang

164. Jahrgang 96. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 34 563 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Dominique Althaus Telefon 058 200 58 27 dominique.althaus@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Holderbank

Das Stadtbauamt erinnert daran: Am Samstag, 17. Februar 2018, ab 8.00 Uhr sammeln die Hurricanes Lenzburg

Papier und Karton müssen beim Kehrichtsammelplatz wie folgt bereitgestellt werden: – Papier mit starker Schnur auf Zeitungsformat übers Kreuz gebündelt – Kartonschachteln zusammengelegt und übers Kreuz gut verschnürt, keine zu grossformatigen Bündel – handliche, nicht zu schwere Bündel, nicht über 8 kg, Einsammlung erfolgt durch Jugendliche Gefüllte Kartonschachteln, Papiersäcke und Papiertaschen als auch loses oder unsorgfältig gebündeltes Papier können nicht mehr eingesammelt werden. Nicht mitgenommen werden: – Tetrapackungen; – plastifizierte Wäschetrommeln; – verklebte und verschnürte Kartonschachteln; – offene Behältnisse mit Abfall vermischt. Für Ihre Unterstützung danken Ihnen die Hurricanes Lenzburg und das Stadtbauamt Lenzburg.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Lenzburg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Karabasevic Dragan, 1987, männlich, Staatsangehöriger von Serbien, General-Herzog-Strasse 43c, 5600 Lenzburg Cervasio Adriano, 1986, männlich, Staatsangehöriger von Italien, Hardstrasse 1a, 5600 Lenzburg Vijayakumaran Abishkha, 2006, weiblich, Staatsangehörige von Sri Lanka, Fünflindenstrasse 5, 5600 Lenzburg Ziegler Christine, 1970, weiblich, Staatsangehörige von Deutschland, Ammerswilerstrasse 61, 5600 Lenzburg Sherifoska Selma, 1993, weiblich, zusammen mit den Kindern Sherifoska Ajse, 2015, weiblich, und Sherifoska Aylin, 2017, weiblich, Staatsangehörige von Mazedonien, Marktmattenstrasse 1, 5600 Lenzburg Innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation kann jede Person bei der Stadtkanzlei eine schriftliche Eingabe zu den Gesuchen einreichen. Diese Eingabe kann sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten und wird ins Verfahren einbezogen. Lenzburg, im Februar 2018 STADTKANZLEI LENZBURG

DINTIKON

Baugesuch Bauherrschaft: Stadelmann Robert, Eggetürliweg 4, 8142 Uitikon-Waldegg Grundeigent.: Stadelmann Robert, Eggetürliweg 4, 8142 Uitikon-Waldegg Projektverf.: Chantal Meier Architektur GmbH, Aavorstadt 1, 5600 Lenzburg Bauobjekt: Rückbau bestehendes Einfamilienhaus Standort: Bergstrasse 57 Parz. Nr. 416, Geb. Nr. 231 Öffentliche Auflage vom 16. Februar bis 19. März 2018 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. DER GEMEINDERAT

Baugesuch Bauherrschaft: Bauobjekt: Ortslage:

Andrea Seiler und Michael Temperli, Flurstrasse 1, 5623 Boswil Neubau Einfamilienhaus Ebnetweg 9, Parzelle Nr. 2017

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 16. Februar bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5616 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung Meisterschwanden-Fahrwangen

Baugesuch Bauherrschaft:

Sven Burgener und Vanessa Federer, Parkweg 6, 5605 Dottikon Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Ortslage: Ebnetweg 11, Parzelle Nr. 2018 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 16. Februar bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5616 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung Meisterschwanden-Fahrwangen

Empfang von Olympia-Teilnehmer Dimitri Isler Unser Einwohner Dimitri Isler nimmt als Ski-Freestyle-Athlet an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil. Bei seiner Rückkehr möchten wir ihn hier in Fahrwangen am Dienstagabend, 20. 2. 2018, mit einem Empfang überraschen. Nähere Angaben finden Sie auf der Gemeindehomepage www.fahrwangen.ch. Es würde uns auch freuen, wenn zu Ehren von Dimitri Isler am 20. 2. 2018 verschiedene Transparente im Dorf hängen würden. Gemeinderat Fahrwangen

Feuerwehr Oberes Seetal

Einladung zur ausserordentlichen Abgeordnetenversammlung 2018 Die Abgeordnetenversammlung der Feuerwehr Oberes Seetal findet am Montag, 26. Februar 2018, um 18.30 Uhr im Restaurant Bauernhof in Bettwil statt. Die Versammlung ist öffentlich.

Entsorgungsplatz Seit 01. 01. 2018 gelten beim Werkhof Fahrwangen folgende neuen beaufsichtigten Öffnungszeiten für die Entsorgung von Bauschutt, Glas, Altpapier, Alteisen usw.: Montag 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr Mittwoch 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Samstag 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr Wir machen darauf aufmerksam, dass gemäss § 9 Abfallreglement das Ablagern im Freien auf öffentlichem und privaten Grund (auch vor der Sammelstelle) verboten ist. Zuwiderhandlungen können gemäss § 38 durch den Gemeinderat mit Bussen bis CHF 2`000.00 durch Strafbefehl belegt werden. Gemeinderat Fahrwangen

HENDSCHIKEN

Ersatzwahlen für den Rest der Amtsperiode 2018/2021; Wahl eines Ersatzmitglieds der Steuerkommission; stille Wahl

Für die vorstehend erwähnte Ersatzwahl wurde folgender Kandidat angemeldet: Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Sitz) • Biedermann, Andreas, 1971, Heuweg 23, SP, neu Innert der Nachmeldefrist sind keine weiteren Wahlvorschläge für ein Ersatzmitglied der Steuerkommission bei der Gemeindekanzlei eingegangen. Gestützt auf § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wurde der Vorgeschlagene vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Eine Urnenwahl findet nicht statt. Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl oder bei der Ermittlung des Wahlergebnisses sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, an den Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Wahlbüro Hendschiken

Gemeinde Holderbank AG

Projektwettbewerb Neubau Einfachturnhalle und Primarschulhaus 1. Auftraggeber Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers Bedarfsstelle/Vergabestelle: Gemeinde Holderbank AG Beschaffungsstelle/Organisator: Kohli + Partner Kommunalplan AG Gewerbering 12, 5610 Wohlen www.kohli-partner.ch Teilnahmeanträge sind an folgende Adresse zu schicken Adresse gemäss Beschaffungsstelle/Organisator Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge Datum: 16.03.2018, Uhrzeit: 16.00 Uhr Spezifische Fristen und Formvorschriften: siehe Programm Präqualifikation auf www.kohli-partner.ch Typ des Wettbewerbs Projektwettbewerb mit vorgängiger Präqualifikation 2. Wettbewerbsobjekt Art der Wettbewerbsleistung Architekturleistung Projekttitel des Wettbewerbes Projektwettbewerb Neubau Einfachturnhalle und Primarschulhaus Holderbank Gemeinschaftsvokabular CPV: 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros Projektbeschrieb Ausarbeitung eines Vorprojektes ohne Kostenschätzung Realisierungsort 5113 Holderbank AG Aufteilung in Lose? Nein Realisierungstermin Beginn 01.08.2019 3. Bedingungen Generelle Teilnahmebedingungen Für die Teilnahme am Projektwettbewerb können sich Architekten mit Wohn- oder Geschäftssitz in der Schweiz und der Europäischen Gemeinschaft bewerben, welche die Präqualifikationsunterlagen vollständig und termingerecht einreichen und die gestellten Anforderungen erfüllen. Eignungskriterien / Geforderte Nachweise / Entscheidkriterien Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien und Nachweise Anzahl max. zugelassener Teilnehmer: 7 Vorgesehene Frist für die Einreichung des Angebotes 31.08.2018 Sprache für Teilnahmeanträge Deutsch Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation Ausschliesslich Download unter www.kohli-partner.ch 4. Andere Informationen Fachpreisrichter: Josef G. Zangger, Ruedi Dietiker, Rainer Kaufmann, Alfred Kohli, Philipp Kühne (Ersatz) Sachpreisrichter: Herbert Anderegg, Urs Pfründer, Sonja Gygli Experten: Werner Schneider (Ersatz Sachpreisrichter), Roger Luginbühl, Ruth Fischer, Barbara Kälin, Rolf Heim Ist der Entscheid der Jury verbindlich? Ja Gesamtpreissumme Betr. Gesamtpreissumme und Entschädigungen siehe Programm Präqualifikation Ziff. 1.6 Besteht ein Anspruch auf feste Entschädigung? Nein Anonymität Nach der Präqualifikation wird der Projektwettbewerb anonym weitergeführt. Art und Umfang der gemäss Wettbewerbsprogramm zu vergebenden weiteren planerischen Aufträge oder Zuschläge Beim Projektwettbewerb wird der Auftrag für die Planerleistungen in Aussicht gestellt. Offizielles Publikationsorgan Kantonales Amtsblatt AG, Lenzburger BezirksAnzeiger Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen die Ausschreibung kann innerhalb von 10 Tagen seit Publikation im kantonalen Amtsblatt beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen. 2. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, d. h., es ist anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Eine Kopie der angefochtenen Ausschreibung sowie allfällige Beweismittel sind der Beschwerdeschrift beizulegen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d. h., die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.


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Amtliches

Öffentliche Auflage Nutzungsplanung Baugesuch

Gesuchsteller/in: Bürge Patrick & Suter Nicole, Hauptstrasse 7, 5603 Staufen Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Carport und Umgebungsgestaltung Standort: Parzelle Nr. 338 / Wannestrasse Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei vom 16. Februar 2018 bis 16. März 2018. Einsprachen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat Leutwil

Papiersammlung Am Mittwoch, 21. Februar 2018, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton, letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch. Schule Hunzenschwil

Baugesuch Bauherrschaft: Stauffer Monica, Haldenweg 1, 5616 Meisterschwanden Bauobjekt: Photovoltaikanlage auf bestehendes Flachdach, Haldenweg 1, Parzelle Nr. 1657 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 16. Februar bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Information Leitungsspülungen Gemäss Gewässerschutzgesetz (GSchG) ist der Gemeinderat Meisterschwanden verpflichtet, die öffentlichen Abwasseranlagen periodisch zu reinigen, um allfällige Kalk- und Fettablagerungen zu entfernen. Mit dieser Massnahme werden Störfälle verhindert und die Lebensdauer der öffentlichen Abwasseranlagen verlängert. In diesem Jahr finden die Reinigungen vom 19. Februar 2018 bis 2. März 2018 statt. Die Arbeiten wird die Firma ISS Kanal Services AG aus Boswil durchführen. Der Gemeinderat ist Ihnen dankbar, wenn Sie dem Personal der ISS Kanal Services AG entsprechend Zutritt zu den öffentlichen Abwasserschächten auf Privatgrund gewähren könnten. Bei allfälligen Fragen oder Unklarheiten steht Ihnen der Leiter Tiefbau, Herr Urs Weiss, Telefon 056 676 66 67, gerne zur Verfügung. Der Gemeinderat

AMTLICHE PUBLIKATION

Orientierungsversammlung Gesamtrevision Nutzungsplanung Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung von Seon herzlich zur öffentlichen Orientierungsversammlung zum Themenbereich – Gesamtrevision Nutzungsplanung; Bauund Nutzungsordnung Kulturland und der Gewässerräume ein, auf: Montag, 26. Februar 2018, 19.30 Uhr, Forum Seon, Halle 5 (neben dem Gemeindehaus Seon) Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. GEMEINDERAT SEON AMTLICHE PUBLIKATION

Sanierung Fürweiher

Im Zusammenhang mit Renaturierungsmassnahmen und Hochwasserschutz werden am Fürweiher Sanierungsarbeiten ausgeführt. In einem ersten Schritt wurde bereits ein alter Holzschopf entfernt. In den nächsten Wochen wird der Fürweiher ausgebaggert und neu abgedichtet. Zu- und Abfluss werden erneuert, sodass das Wasser kontrolliert in den Feuerweiherbach abfliessen kann. Die Kosten wurden im Jahr 2017 ordentlich budgetiert und werden vom Kanton mitfinanziert. GEMEINDERAT SEON

Folgende Unterlagen können eingesehen werden: – Gesamtrevision Nutzungsplanung, Siedlung und Kulturland – Aufhebung Kommunaler Überbauungsplan Webereistrasse, Breitenweg, Neulenstrasse – Aufhebung Kommunaler Teilüberbauungsplan Reussgasse – Waldfeststellung Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG und die Waldfeststellung öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 19. Februar bis 21. März 2018 bei der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden.

Baugesuch

Baugesuch

Bauherrschaft: Bruder Fredy und Edith Sonnhalde 20, 5614 Sarmenstorf Projektverf.: Wetzel AG, Mellingerstrasse 13, 5413 Birmenstorf Bauobjekt: Anpassung Gartenanlage mit Schwimmbad Bauplatz: Sonnhalde 20 Zone: EF Parzelle: 1359 Öffentliche Auflage vom 16. Februar bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Bauherrschaft: Döbeli Ursula, Kesslerstrasse 29, 8702 Zollikon Projektverf.: Veil Haustechnik AG, Brunnmattstrasse 27, 5614 Sarmenstorf Bauobjekt: Einbau Heizungsanlage mit Luft/Wasser-Wärmepumpe (Innengerät ohne Profilierung) Bauplatz: Fahrwangerstrasse 16 Zone: Dorfzone 915 Parzelle: Öffentliche Auflage vom 16. Februar bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse gegen die Waldfeststellung geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Kreisforstamt Einsprache erheben. Seon, 15. Februar 2018 GEMEINDERAT SEON

Baugesuch Bauherrschaft:

Saxer René und Deborah, Bärenplatz 2, 5615 Fahrwangen Projektverfasser: Xaver Meyer AG, Winteristrasse 20, 5612 Villmergen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus, Abbruch Gebäude Nr. 287 Bauplatz: Fahrwangerstrasse Zone: Dorfzone/W2 Parzelle: 927 Weitere Departement Bau, Verkehr Bewilligungen: und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage vom 16. Februar 2018 bis 19. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht kann, nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Qualität, Leistung und Ideen – Gartenbau – Neuanlagen und Umbauten – Biotope und Teichbau – naturnahe Gärten – Wege und Vorplätze – kleinere Maurerarbeiten

Erwin Werder

Grosses Angebot an Pflege und Unterhalt

In nächster Zeit: Eintrachtweg 24 Bäume + Sträucher schneiden 5615 Fahrwangen Wir realisieren, konzipieren, Mobil 079 669 69 03 info@gartenbau-werder.ch bauen, pflegen und reparieren


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Amtliches

SCHAFISHEIM

Baugesuch Bauherr:

Sind Sie flexibel und bei Schönwetter abrufbar? Haben Sie ein freundliches Auftreten und sind teamfähig? Für die bevorstehende Badesaison 2018 im Schwimmbad Möriken-Wildegg suchen wir per Mitte April einen

Schwimmbad-Kassier (m/w)

für Montag und/oder Mittwoch sowie gelegentlich an Wochenenden Ihr Aufgabengebiet • Kassendienst • Leichte Reinigungsarbeiten Ihr Profil • Freundliches, selbstsicheres und kundenorientiertes Auftreten • Gewandtheit im Umgang mit verschiedenen Personengruppen • Hohe Belastbarkeit bei grossem Besucherandrang • Wohnort in der Region Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto. Für zusätzliche Auskünfte steht Ihnen Cyrill Gisi gerne zur Verfügung. Kontakt: c.gisi@rtb-wildegg.ch oder 062 887 80 68 RTB Regionale Technische Betriebe Herr Cyrill Gisi Hardring 12 5103 Wildegg

Sind Sie flexibel und bei Schönwetter abrufbar? Haben Sie ein freundliches Auftreten und sind teamfähig? Für die bevorstehende Badesaison 2018 im Schwimmbad Möriken-Wildegg suchen wir per Mitte April einen

Hilfsbadmeister (m/w)

für Einsätze an Nachmittagen und Wochenenden Ihr Aufgabengebiet • Badeaufsicht • Rettungs- und Sanitätsdienst

Ihr Profil • SLRG Brevet Basis, inkl. Modul BLS/AED • Freundliches, selbstsicheres und kundenorientiertes Auftreten • Hohe Belastbarkeit bei grossem Besucherandrang • Wohnort in der Region Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Foto. Für zusätzliche Auskünfte steht Ihnen Cyrill Gisi gerne zur Verfügung. Kontakt: c.gisi@rtb-wildegg.ch oder 062 887 80 68 RTB Regionale Technische Betriebe Herr Cyrill Gisi Hardring 12 5103 Wildegg

Baugesuch

Bauherrschaft Markus Müller GmbH, Heuweg 6, 5102 Rupperswil Grundeigent.: Heini Alois, Zwikliacker 1, 5103 Möriken Bauobjekt Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz Parz. 1249, Steinackerstrasse Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 16. Februar bis 19. März 2018 Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Baugesuch

Bauherrschaft Wilhelm Anton und Ursula, Juraweg 7, 5103 Möriken Bauobjekt Abbruch Geb.-Nr. 634 + 993, Neubau Dreifamilienhaus mit Garage Bauplatz Parz. 1646, Geb.-Nr. 634 + 993, Juraweg 7 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 16. Februar bis 19. März 2018 Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Bio Labhart GmbH, Wilstrasse 9, 5503 Schafisheim Planverf.: Daniel Labhart, Alte Seonerstrasse 26, 5503 Schafisheim Bauobjekt: Erschliessung, Arbeits-Lagerhalle und Ökonomie für Biogärten Bauplatz: Wilstrasse 9, Parzelle 644 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Bauherr:

Daniel Labhart, Alte Seonerstrasse 26, 5503 Schafisheim Bauobjekt: Hofladen für Stauden Bauplatz: Wil (Feldweg), Parzelle 639 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Bauherr:

Max Zubler, Nordweg 7, 5503 Schafisheim Planverf.: Kilian Friederich, Tannenweg 4, 5503 Schafisheim Bauobjekt: Neues flachgeneigtes Steildach auf bestehende Flachdach-Garage Bauplatz: Nordweg 7, Parzelle 1107 Bauherr:

Daniel Ammann, Birkenweg 14, 5503 Schafisheim Bauobjekt: Verlängerung der bestehenden Garage Bauplatz: Birkenweg 14, Parzelle 701 Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 16. Februar bis 19. März 2018. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Der Gemeinderat

Papiersammlung

Die nächste Papiersammlung findet am Donnerstag, 22. Februar 2018 statt. Wir bitten Sie, das Papier um 7.00 Uhr bereitzustellen. Es gilt die gleiche Route wie bei der normalen Kehrichtabfuhr. Gemeindekanzlei

Öffentliche Auflage Sondernutzungsplan «Kernzone / Dorfzone»

(Koordinationsschwerpunkte gemäss Landeskarte 2 658 050 / 1 241 900) Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 17. Februar bis 19. März 2018 bei der Bauverwaltung Seengen auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Die Unterlagen sind zudem auf der Internetseite www.seengen.ch aufgeschaltet. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat Seengen einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Sondernutzungsplans «Kernzone / Dorfzone» wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Seengen, im Februar 2018 Gemeinderat Seengen

S TA U F E N

Baugesuch Bauherrschaft: Sonja Wipf, Hinterbergweg 2, 5603 Staufen Grundeigent.: do. Bauvorhaben: Carport und Unterstand zum bestehenden Wohngebäude Nr. 191 Standort: Parzelle Nr. 609 am Hinterbergweg 2 Öffentliche Auflage vom 16. Februar bis 19. März 2018 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 15. Februar 2018 Gemeinderat

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Gemeinde Staufen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Ramazani, Argetim, geb. 2002, männlich, mazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5603 Staufen, Oberdorfstrasse 1 Ramazani, Jehona, geb. 2006, weiblich, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in 5603 Staufen, Oberdorfstrasse 1 Ramazani, Vaide, geb. 1999, weiblich, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in 5603 Staufen, Oberdorfstrasse 1 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Staufen eine schriftliche Eingabe zum vorliegenden Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Staufen

Steuererklärung 2017 Vor einigen Tagen wurde allen ordentlich steuerpflichtigen Personen im Kanton Aargau die Steuererklärung 2017 zugestellt. Der Abgabetermin für unselbstständig Erwerbende sowie Rentnerinnen und Rentner ist wie bis anhin der 31. März. Sollten Sie den Abgabetermin nicht einhalten können, richten Sie Ihre Fristerstreckung bitte per Mail an die Adresse steueramt@staufen.ch. Wir wünschen uns, dass Sie die Steuererklärung und die Hilfsblätter sorgfältig und vollständig ausfüllen und mit allen erforderlichen Beilagen fristgerecht einreichen. Sie ersparen sich damit spätere Rückfragen und erleichtern uns die Aufgabe. Danke. Gerne empfehlen wir Ihnen, die Steuererklärung mit der Software EasyTax2017 auszufüllen. Das Programm kann ab sofort vom Internet unter www.ag.ch/steuern auf den PC geladen werden. Bitte reichen Sie mit der neuen Steuererklärung keine Originalbelege (Rechnungen Liegenschaftsunterhalt, Verträge, Gerichtsurteile usw.) ein! Fertigen Sie bitte für die Steuererklärung Kopien an. Allfällige Originalbelege werden nicht retourniert und sofort nach Digitalisierung der Akten vernichtet. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Bei Fragen sind wir immer gerne für Sie da. STEUERAMT STAUFEN

OTHMARSINGEN

Max Marti-Horber-Stiftung Unter dem Namen Max Marti-Horber-Stiftung besteht gemäss öffentlicher Urkunde vom 23. März 1971 eine Stiftung. Sie bezweckt a) Die Finanzierung eines jährlichen Ausfluges für die betagten Einwohner von Othmarsingen. b) Die Unterstützung der Ausbildung begabter Schülerinnen und Schüler von der Bezirksschule an, die in Othmarsingen wohnen oder Othmarsinger Ortsbürger sind und welchen die vorhandenen eigenen Mittel nicht ausreichen. Gesuche für Stipendien im Sinne des umschriebenen Stiftungszweckes sind bis 31. März 2018 an die Max Marti-Horber-Stiftung Othmarsingen zu richten. Bei der Finanzverwaltung Othmarsingen (062 887 45 40 / finanzverwaltung@ othmarsingen.ch) können entsprechende Formulare bezogen werden. Bisherige Bezüger haben ein Fortsetzungsgesuch einzureichen. Gesuche, die verspätet oder erst im Laufe des Jahres eingereicht werden, können erst wieder im darauffolgenden Jahr berücksichtigt werden. Othmarsingen, 12. Februar 2018

Der Stiftungsrat

NIEDERLENZ

Pro Senectute Senioren-Mittagessen

Datum/Zeit: Dienstag, 20. Februar 2018 , 11.30 Uhr Ort/Restaurant: Niederlenz, Restaurant Sonne Abmeldungen an: Frau Yvonne Lerjen, Tel. 062 891 68 31 Pro Senectute

Stellen

Seengen, attraktiv, aktiv. Die Gemeinde am nördlichen Rand des Hallwilersees mit rund 4000 Einwohnern übernimmt als Dienstleisterin für andere Gemeinden verschiedene Aufgaben. Die Abteilung Finanzen führt neben der Rechnung der Standortgemeinde auch die Buchhaltungen der Gemeinden Egliswil (1400 Einwohner) und Ammerswil (700 Einwohner). Wir suchen nach Vereinbarung eine/n

Stellvertreter/in Leiter Finanzen 100% Ihre Aufgaben umfassen: • selbstständige Führung des Finanzhaushaltes in einer Vertragsgemeinde inkl. Budgetierung, Jahresabschluss und Finanzplanung • Unterstützung und Stellvertretung des Leiters Finanzen in den übrigen Gemeinden • aktive Mitarbeit im Steuerinkasso, Debitoren- und Verlustscheinbewirtschaftung • Mitarbeit in sämtlichen Bereichen einer Finanzverwaltung • Ausbildung von Lernenden im Bereich Finanzen Ihr Profil: Für diese verantwortungs- und anspruchsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld verfügen Sie über • Berufserfahrung im Bereich der öffentlichen Finanzen • Fachausweis für Führungspersonal der Gemeinden, Fachrichtung Leiter Finanzen (CAS öffentliches Gemeinwesen Stufe II – Fachkompetenz Finanzfachleute Aargau) oder eine gleichwertige Weiterbildung (erwünscht) • Beherrschung der Rechnungslegung nach HRM 2 • gute IT-Anwenderkenntnisse • selbstständige, exakte und zuverlässige Arbeitsweise • Belastbarkeit, Eigeninitiative und Durchsetzungsvermögen • angenehmes und freundliches Auftreten • Flexibilität; Ihr Arbeitsort befindet sich an drei Standorten Unser Angebot: • vielseitige, abwechslungsreiche und herausfordernde Stelle mit fortschrittlichen Anstellungsbedingungen • moderne Arbeitsplätze • Unterstützung bei der Weiterbildung Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen! Für Auskünfte steht Ihnen Beat Rölli, Leiter Finanzen, Tel. 062 767 63 33, E-Mail beat.roelli@seengen.ch, gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 12. März 2018 an den Gemeinderat Seengen, Postfach, 5707 Seengen.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. Februar 2018 5 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

Poesiekabine bietet «Hundertfüfzg Johr Sophie Haemmerli-Marti» auf einem Quadratmeter Am Sonntag, exakt 150 Jahre nach der Geburt der Mundartdichterin, starten die Jubiläumsveranstaltungen zu Sophie Haemmerli-Marti. Mittendrin eine umgebaute Telefonkabine. Fritz Thut

D

ie im vorletzten und letzten Jahrhundert in der Region lebende Schriftstellerin wird in diesem Jahr mit einer Fülle von speziellen Anlässen gefeiert. Den Auftakt zu «Hundertfüfzg Johr Sophie Haemmerli-Marti» macht am nächsten Sonntag die Eröffnungsfeier in Lenzburg. Wer sich ausserhalb der 14 offiziellen Veranstaltungen über Leben und Wirken der bekannten Mundartdichterin informieren will, sollte einen Besuch der Poesiekabine ins Auge fassen. In einer umgebauten Telefonkabine kann man viel Interessantes über die Jubilarin erfahren. Das Besondere: Die Poesiekabine, die der Öffentlichkeit auf dem Lenzburger Metzgplatz ebenfalls am Sonntag erstmals präsentiert wird, wird während zehn Monaten an zehn verschiedenen Orten in Lenzburg und Othmarsingen aufgestellt; jeweils angekündigt von Lenzburger Tambouren.

Zahlreiche neckische Details Das von Burghalde-Museumsleiterin Christine von Arx verantwortete Projekt strotzt nur so von neckischen Details. Die Kabine selbst stand in der ehemaligen Lenzburger Post am heutigen Hypiplatz. Zwei Mitgliedern des Burghalde-Stiftungsrates, Präsident Urs F. Meier und Heiner Halder, ist zu verdanken, dass die Kabine nicht entsorgt, sondern archiviert worden ist. Für die Auferstehung als Poesiekabine wurde sie von Stadtrat und Antikschreiner Martin Stücheli aufgefrischt. In die beiden Seitenwände wurden je drei Vitrinen eingelassen, die jeweils einem bestimmten Aspekt von Leben und Werk von Haemmerli gewidmet sind. Die Staufner Künstlerin Eva Erni sorgt mit filigranen Kunstwerken wie Scherenschnitten für die Bespielung der Minigalerien. Kinderlieder auf Knopfdruck Kernstück der Kabine sind jedoch Töne. Mit einem alten, an einer Gant ersteigerten Wahlscheibentelefon kann man verschiedene Nummern anwählen und hört anschliessend Erklärungen zu Sophie Haemmerli-Marti oder Rezitationen von Gedichten. Jeweils die passende Vitrine wird während dieser Zeit beleuchtet. Für Kinder ist im unteren Teil ein messingfarbenes Klingelbrett angebracht, wo man auf Knopfdruck Lieder wie «Eusi zwöi Chätzli» abspielen lassen kann. INSERATE

Sophie Haemmerli-Marti unter dieser Nummer: Projektleiterin Jennifer Degen und die Projektverantwortliche Christine von Arx in der Poesiekabine, die im JuFotos: Fritz Thut biläumsjahr der Mundartdichterin an verschiedenen Orten in Lenzburg und Othmarsingen aufgestellt wird.

SOPHIE HAEMMERLI-MARTI Bauerntochter und Arztgattin Die später vor allem als Mundartdichterin bekannte Sophie Haemmerli-Marti wurde am 18. Februar 1868 in Othmarsingen geboren. Ihr Vater Franz Marti war nicht nur Landwirt, sondern als Bezirksamtmann, Grossrat und Oberst in Politik und Militär engagiert. Mutter Sophie, geborene Rüegger, stammte aus dem Kanton Luzern und war katholisch erzogen worden. Die Mitarbeit auf dem elterlichen Bauernhof vermittelte Sophie Haemmerli-Marti den Bezug zur Natur. Mit

dem Wechsel an die Bezirksschule in Lenzburg machte sie Bekanntschaft mit der hiesigen Kulturgesellschaft, namentlich lernte sie hier den späteren Dichter Frank Wedekind und dessen Schwester Erika, später eine Opernsängerin, kennen. Mit Erika besuchte sie später das Lehrerinnenseminar in Aarau. Nach dem frühen Tod der Mutter kehrte sie als Zwanzigjährige auf den elterlichen Hof zurück. Zwei Jahre später heiratete sie den Lenzburger Arzt Dr. Max Haemmerli, mit dem sie im Heumannhaus an der Schlossgasse wohnte.

1891 kam die erste von vier Töchtern zur Welt. Für ihre Kinder schrieb sie die ersten Gedichte und Lieder – in Mundart, was damals aussergewöhnlich war. Im Doktorhaus an der Niederlenzerstrasse, wohin die Haemmerlis im Jahr 1900 zogen, schrieb sie einen Grossteil ihres umfangreichen Werkes. Nach dem Unfalltod ihres Gatten im Jahr 1931 zog Sophie Haemmerli-Marti nach Zürich, wo sie beispielsweise den Band «Mis Aargäu» vollendete. Die Dichterin starb am 19. April 1942. (lba)

Viele liebevoll arrangierte Details: Blick in die Poesiekabine.

Aussenansicht: Die Sophie-Haemmerli-Marti-Poesiekabine in der Werkstatt.

Projektleiterin Jennifer Degen vom Basler «Atelier Degen + Meili», die das Ganze geplant und umgesetzt hat, hat mit ihrem Team zahlreiche, meist elektronisch angesteuerte Finessen eingebaut, die einer Entdeckung durch das Publikum harren. «Es war sicher eine der schwierigsten Aufgabenstellungen auf einem einzigen Quadratmeter», fasst die Baslerin die Komplexität dieser Arbeit zusammen. Eröffnungsfeier. Sonntag, 18. Februar, 18 Uhr, im Alten Gemeindesaal Lenzburg. Würdigung durch alt Stadtschreiber Christoph Moser, Kinderlieder gesungen durch Schüler aus Lenzburg und Othmarsingen. Anschliessend Apéro.

«Eusi zwöi Chätzli» auf Knopfdruck: Die Kinderliederklingel.


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6

Stadt Lenzburg

Ausbildung erfolgt mit modernsten Motoren Dank Sponsoring kann am Auto-Ausbildungszentrum an der Berufsschule Lenzburg an einem Alfa Romeo Mito unterrichtet werden.

I

m Lenzburger Zentrum für überbetriebliche Kurse (ÜK) wird der Berufsnachwuchs der aargauischen Automobilbranche ausgebildet. Dank Motoren und Fahrzeugen der neusten Generation können die Jugendlichen ihr Handwerk an zeitgemässer Technik erlernen. Jüngst konnte Martin Sollberger, AGVS-Präsident der Sektion Aargau, zusammen mit geladenen Gästen einen Neuzugang im ÜK-Center begrüssen: Einen Alfa Romeo Mito mit aktuellster Motorentechnik: «Wir freuen uns riesig, dass wir unseren Ausbildnern und unseren Lernenden diesen Alfa zur Verfügung stellen können. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Umso mehr danken wir dem Sponsor «Die Mobiliar», vertreten durch Generalagent Daniel Probst, für das finanzielle Engagement.» André Hoffmann, Vorstandsmitglied und Berufsbildungsobmann, unterstrich,

Fernwärme-Heizzentrale «Widmi» öffnet die Türen Die SWL Energie AG lädt die Bevölkerung am Samstag, 17. Februar, zu einem Tag der offenen Tür in die Lenzburger Fernwärme-Heizzentrale «Widmi» ein. Dort erfahren die Gäste, wie die innovative Anlage funktioniert, warum Fernwärme zu den wichtigsten Energieträgern der Zukunft gehört und weshalb sich Holz als Brennstoff optimal eignet. Die Fernwärme-Heizzentrale in der Überbauung «Widmi» nahm 2012 ihren Betrieb auf. Die Wärme gewinnt sie aus Holzschnitzeln, die die Forstdienste Lenzia aus Wäldern in Lenzburg und der Umgebung anliefern. (pd/swl) Fernwärme-Heizzentrale «Widmi». Tag der offenen Tür. Samstag, 17. Februar, 10 bis 15 Uhr, Ammerswilerstrasse 41 in Lenzburg.

AUS DEM STADTRAT Freude bei der Alfa-Übergabe: André Hoffmann, AGVS-Berufsbildungsobmann; Martin Sollberger, AGVS-Präsident Sektion Aargau; Daniel Probst, Generalagent «Die Mobiliar»; Urs Baumann, Leiter AGVS-Werkstatt, Lenzburg. Foto: crc dass diese ausserordentliche Geste von «Die Mobiliar» nicht hoch genug geschätzt werden könne: «Die Verbindung von sportlichem Auto und dynamischer Versicherung passt wunderbar. Wir ha-

ben lange auf einen solchen Motor gewartet. Ein Fahrzeug mit diesem Motorentyp – 1.4 TB 16V MultiAir, 135 PS, Turbolader mit Ladeluftkühler und MultiAir-Ventilsteuerung – fehlte in unse-

rem Ausbildungszentrum bis heute.» In der AGVS-Ausbildungswerkstatt in Lenzburg bilden sieben ÜK-Leiter pro Jahr an über 8500 Kurstagen rund 700 Lernende aus. (crc)

Kündigung bei Sozialen Diensten Monika Kehrli hat ihr Anstellungsverhältnis als Berufsbeiständin/Sozialarbeiterin mit einem Pensum von 70 Prozent auf den 30. April 2018 gekündigt. Monika Kehrli steht seit dem 1. Juni 2015 bei den Sozialen Diensten im Dienst der Stadt Lenzburg. (skl)

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Ausstellung «Wasserwelten» von Angelika Wildi bei Coiffeur LifeStyle Noch bis zum 12. Juni zeigt die Künstlerin Angelika Wildi bei Coiffeur Life Style an der Aavorstadt 15 in Lenzburg vierzehn Bilder zum Thema «Wasserwelten». «Seit etlichen Jah- Angelika Wildi ren beschäftige ich mich intensiv mit der Fotografie von Wasseroberflächen, welche das Licht INSERATE

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und die Farben vielfältig spiegeln», so Wildi. «Mich findet man daher oft mit der Kamera am Hallwilersee und an der Aare, wo ich diese einzigartigen Momente einfange und festhalte. Auf dem Wasser entdecke ich immer wieder neue faszinierende Reflexionen, welche durch die Wellen zu speziellen Bildern geformt werden. Diese Farben und Formen bringe ich mit meinen Fotografien zum Ausdruck. Dabei lasse ich sämtliche Aufnahmen im unbearbeiteten Originalzustand.» (ies)

as Jahr 2018 hat für den Trägerverein familie+ mit der Übernahme einer grossen neuen Aufgabe begonnen. Auf Antrag des Elternvereins werden dessen Spielgruppen seit Januar durch «familie+» geführt. Aufgrund der hohen Anzahl von über 120 Kindern, betreut an vierzehn Halbtagen pro Woche, waren viele Prozesse anzupassen. Erstmals betreibt «familie+» neben Angeboten im Familienzentrum am Walkeweg in Lenzburg, welches schon bisher die Spielgruppe Üleburg beheimatete, Angebote an andern Standorten wie dem ehemaligen Kindergarten im Langsamstig mit der Spielgruppe Zwirbel in Lenzburg. Spielgruppen in Staufen sowie Waldspielgruppen vervollständigen das umfassende Angebot im Vorschulbereich. Reibungsloser Übergang Der Übergang erfolgte dank grossem Einsatz und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere der Spielgruppenleiterinnen, reibungslos. Bis zum

Sommer sind erfreulicherweise alle Plätze belegt, es wird eine Warteliste geführt. Um den erfolgreichen Übergang zu feiern, findet im Vorsommer zum ersten Mal ein Spielgruppenfest statt. Vielfältige Veranstaltungen und Kurse, angeboten von «familie+» oder von im Familienzentrum angesiedelten Organisationen, bilden weiterhin das Rückgrat des Zentrums und füllen es mit fröhlichen Kindern und Erwachsenen. Bereits zum vierten Mal beteiligt sich «familie+» im März am beliebten generationenübergreifenden Spielplausch, wo es beim Lotto tolle Preise zu gewinnen gibt. Kleine und grosse Theaterfans können sich auf weitere Leckerbissen der Puppenbühne freuen. Verschiedene Kurse richten sich an Jugendliche und Eltern zu spannenden Themen wie Hochsensibilität, Abbau von Bewerbungsstress sowie Stärkung des Selbstwerts. Sehr viel Resonanz finden jeweils die sexualpädagogischen Kurse für 10- bis 12-jährige Mädchen und Knaben. Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen können sich am Anlass «Special Needs» im April vernetzen. Wie viele Vereine ist «familie+» auf freiwillige Helfer angewiesen und würde sich über neue motivierte Personen freuen, die sich hin und wieder ehrenamtlich engagieren möchten. Das vielfältige Angebot kann unter www.familie-plus.ch abgerufen werden. (bpo)


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Kirchenzettel

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 17. bis 23. Februar 2018 Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 16. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 18. Februar 2018 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfr. Martin Domann Predigt: 2. Korinther 6,1–10; Beginn der Fasten- und Passionszeit Lieder: 568 / 451 / 449 / 456 Musik: Monika Bryner, Orgel Kollekte: CFD Christlicher Friedensdienst; mit Kinderhüte Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. Montag, 19. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Seon, 9. Februar 2018 Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung. Wer im Herzen seiner Lieben weiterlebt, der ist nicht tot, er ist nur fern.

ABSCHIED UND DANK Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen haben wir von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, unserem herzensguten Grosi, Urgrosi, unserer Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante Abschied genommen. Sie durfte in den frühen Morgenstunden sanft und friedlich einschlafen.

Alice Hunziker-Härri 14. Januar 1929 – 9. Februar 2018 Ein spezieller Dank richtet sich an das liebevolle Betreuerteam der Abt. E des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal, Seon. Auf Wunsch der Verstorbenen wird die Urne im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Seon beigesetzt.

In stiller Trauer: Regina und Rudolf Käser-Hunziker Enkel- und Urenkelkinder Schwestern Anverwandte Anstelle von Blumen gedenke man des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal, 5703 Seon, Postkonto 50-7038-2, Vermerk: Alice Hunziker-Härri. Traueradresse: Regina Käser-Hunziker, Schulstrasse 15, 5234 Villigen

Hendschiken

Freitag, 16. Februar 2018 – 19.00 Uhr Jass- und Spieleabend im Kirchenzentrum – organisiert durch kultur plus+ hendschiken Samstag, 17. Februar 2018 – 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 18. Februar 2018 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg Dienstag, 20. Februar 2018 – 14 Uhr Seniorennachmittag im Kirchenzentrum Andreas Müller ist Sozialdiakon, Theaterpädagoge und Komiker und nimmt Sie mit auf einen amüsanten Streifzug durch die Welt der Tiere, Fremdsprachen und der Kirche.

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 17. Februar 2018 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 18. Februar 2018 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Donnerstag, 22. Februar 2018 – 9.00 Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 18. Februar – 11.00 Uhr Heilige Messe / Familiengottesdienst zum VA-MU-KI-Tag mit Taufe Dienstag, 20. Februar – 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee

Seon

Freitag, 16. Februar 2018 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Februar 2018 – 9.45 Eucharistiefeier

A M M E R S WI L Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Donnerstag, 15. Februar 2018 Jass-Nachmittag – 14.00 Uhr in der Remise, Ammerswil Samstag, 17. Februar 2018 Fiire mit de Chliine – 10.00 Uhr im Oekumeneraum Dottikon; Geschichte: Gute Engel schützen sich Sonntag, 18. Februar 2018 Postauto nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf – 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Abendmahl und Vorstellung der Konfirmanden; Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo und Konfirmanden; Musik: Alois Bürger (Orgel); Kollekte: Heilsarmee Aargau; anschliessend Kirchenkaffee Montag, 19. Februar 2018 Schweigemediation – 9.15 – 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S TE R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 18. Februar – 9.25 Gebet im KGH – 10.00 loGo! mit Band, Theater un vielem mehr Thema: Meine Eltern sind in einem schwierigen Alter Kollekte: Alphalive Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Herzlich willkommen zum anschliessenden Mittagessen (keine Anmeldung nötig) Dienstag, 20. Februar – 14.00 Jass-Nachmittag im KGH Mittwoch, 21. Februar – 14.30 Erzählcafé im KGH – 19.00 Treffpunkt international im KGH: Nachtessen und Möglichkeit zum Austausch für Menschen mit Migrationshintergrund www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 18. Februar 2018 – 10.00 Gottesdienst mit Chorherr Richard Strassmann. Dreissigster für Maria Keller-Furrer Dienstag, 20. Februar 2018 – 19.00 Kontemplation mit Claudia Nothelfer Donnerstag, 22. Februar 2018 – 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TW I L Sonntag, 18. Februar 1. Fastensonntag – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte für das Roth-Haus in Muri AG Donnerstag, 22. Februar – 9.00 Eucharistiefeier Samstag, 24. Februar 2. Fastensonntag - Hl. Matthias – 19.00 Eucharistiefeier Kollekte: Frauenhaus Aargau 1. Jahrzeit für Alois Bucher-Wyss

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 18. Februar – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Lukas 18, 1–8 Thema: «Vom Segen des Gebets» Kollekte: Christoffel Blindenmission Anschliessend Express-Kafi Aus organisatorischen Gründen wird der ursprünglich für diesen Sonntag geplante Familiengottesdienst mit der RU3 Religionsklasse und ihrer Katechetin Edith Sterchi auf einen noch festzulegenden Termin verschoben. Montag, 19. Februar – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: GV Dienstag, 20. Februar – 7.00 Uhr: Frühgebet – 14.00 Uhr: Seener Männerstamm: Jassnachmittag im Rest. Frohsinn, Parallel Fussmarsch, Besichtigung Fehlmann AG – 19.30 Uhr Hauskreis im Jugendraum (UG) des KGH Mittwoch, 21. Februar – 13.30 Uhr: Konfirmanden-Blockunterricht Donnerstag, 22. Februar – 9.00 Uhr: Wochengebet – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Restaurant Sternen Kontakt: Sozialdiakon Matthias Fässler, Tel. 062 769 10 99. Freitag, 23. Februar – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Jürgen Will Dieses Angebot richtet sich nicht an «BibelExperten», sondern an alle, die gerne über die Bibel und den Glauben ins Gespräch kommen. www.ref-kirche-seon.ch

H U N Z E N S C H WI L Sonntag, 18. Februar – 9.30 Uhr Brot für alle-Gottesdienst, Pfrn. K. Remund. Taufe von Tjara Fehlmann. Kollekte: Brot für alle Mittwoch, 21. Februar – 20.00 Uhr Erwachsenenbildung (5/5) Kirchgemeindehaus Wir lesen Kohelet (Prediger). Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Kirchenzettel

A U E N S TE I N Sonntag, 18. Februar – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfrn. Nadine Karnitz, Schinznach Bad Dienstag, 20. Februar – 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein Mittwoch, 21. Februar – 6.45 Uhr Morgengebet in der Kirche Donnerstag, 22. Februar – 20.00 Uhr Treffpunkt am Abend

R E F O R M I E R TE K I R C H G E M E I N D E B E I N WI L A M S E E Sonntag, 18. Februar – 10.00 Theater- und Work ship-Gottesdienst • Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter • Musik Fabian Tschopp • Kollekte Behindertensportgruppe Reinach • Apéro Montag, 19. Februar – 20.00 Singkreisprobe mit Tetyana Wismer Mittwoch, 21. Februar – 10.00 Mini-Gottesdienst im Chorraum der Kirche – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Freitag, 23. Februar – Jugendgottesdienst mit Andrea Kwiring Sonntag, 25. Februar – 10.00 Gottesdienst • Laienpredigerin Renate Bilinski • Orgel: Hans-Dieter Lüscher • Kollekte: Aids & Kind • Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Amtswoche Pfarrer Andreas Pauli www.ref-beinwil.ch

BIRR

Birr/Lupfig

Sonntag, 18. Februar 2018 – 10.10 Pfrn. E. Graf, anschliessend 11.11 Montag, 19. Februar 2018 – 9.00 Chrabbeltreff, Pfrundhaus Dienstag, 20. Februar 2018 – 18.30 Streetdance, Pfrundhaus Mittwoch, 21. Februar 2018 – 9.30 Wopfi-Singen, Pfrundhaus – 14.00 Kleiderkarussell Donnerstag, 22. Februar 2018 – 9.00 Kleiderkarussell – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Amtswoche alle Gemeinden: Pfrn. E. Graf, Telefon 056 443 10 11 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch

HOLDERBANK - MÖRIKEN WI L D E G G Bereitschaft 18. bis 24. Februar: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Freitag, 16. Februar 10.00 Andacht im Alterszentrum Wildegg, Pfr. Martin Kuse Samstag, 17. Februar 10.00-11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag, 18. Februar 19.30 Kirche Möriken, Taizé-Abendfeier mit Abendmahl, Pfr. Martin Kuse. Zum Beginn der Fastenzeit: «Dem Leben Richtung geben», Musik: Julia Lehmann, Querflöte, Christina Ischi, Querflöte/Cello. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Spendenkonto Kirchenerneuerung Möriken: Hypothekarbank Lenzburg, 5103 Wildegg, IBAN CH85 0830 7000 046 0 43 37 3 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

NIEDERLENZ Sonntag, 18. Februar – 19.30 Uhr Taizé-Abendfeier mit Abendmahl in der Kirche Möriken mit Pfr. Martin Kuse In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. – 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Niederlenz Mittwoch, 21. Februar – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 22. Februar – 9.45 Andacht im Alterszentrum mit Pfr. Claudius Jägg Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Donnerstag, 15. Februar 2018 – 14.00 Uhr: Treffen der AlleinStehenden, Lotto im Kirchgemeindehaus Sonntag, 18. Februar 2018 – 10.30 Uhr: Familien-Gottesdienst zum Suppentag mit Sozialdiakon Rolf Friderich und dem Gospelchor «Heartpreachers» von Densbüren unter der Leitung von Carol Simon, anschliessend Suppenzmittag für alle im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 21. Februar 2018 – 17 Uhr: Filmpremiere des bei uns aufgeführten Weihnachtsspiels «de Himmel chunnt uf d’Erde» von Andrew Bond im Kirchgemeindehaus, anschliessend kleiner Apéro Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Freitag, 16. Februar Jugendgottesdienst – 19.00 Uhr, Kirche Seengen anschliessend Jugendtreff bis 23.00 Uhr Sonntag, 18. Februar Brot-für-alle-Gottesdienst – 10.00 Uhr Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier, Sängerin Simone Santons und Gitarrist sowie Organist Hansjakob Bruderer Anschliessend Suppenessen im Kirchgemeindehaus mit den Hobbyköchen Montag, 19. Februar offener Fasten-Treff – 19.00 Uhr Kirchgemeindehaus, UG Mittwoch, 21. Februar Laudes – 7.00 Uhr Kirche Seengen Senioren-Treff – 12.00 Uhr Gemeindesaal Egliswil café theophilos – 20.00 Uhr Kirchgemeindehaus

HERZLICHEN DANK für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben

Marie Rosa Holliger-Schmid erfahren durften. Danke für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine Umarmung und den Händedruck, wenn Worte fehlten, für Karten, Blumen, Spenden für Grabschmuck, für Zuwendungen an gemeinnützige Institutionen, für die Anteilnahme bei der Trauerfeier. Unser Dank gilt Herrn Pfarrer Jan Niemeier für seine tröstenden Abschiedsworte und die würdige Gestaltung der Trauerfeier sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung; dem ganzen Personal des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal, Seon, für die fürsorgliche Betreuung und dem Regionalen Besuchsdienst Reinach für die Besuche und die Begleitung. Herzlichen Dank an alle, die unserer Marie/Oma in Liebe und Freundschaft begegnet sind.

Boniswil, im Februar 2018

Die Trauerfamilien

www.kirche-seengen.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim

Donnerstag, 22. Februar 2018 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen

Freitag, 16. Februar 2018 – 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 17. Februar 2018 – 14.00 Uhr Cevi Jungschar, Schulhausplatz Sonntag, 18. Februar 2018 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Pfr. Astrid Köning Mittwoch, 21. Februar 2018 – 18.00 Uhr Jugendgottesdienst im Zopfhuus Donnerstag, 22. Februar 2018 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE PFARREI M E N Z I K E N - B E I N WI L

Menziken Sonntag, 18. Februar 1. Fastensonntag – 10.15 ökum. Gottesdienst in der ref. Kirche Menziken (Piotr Palczynski, Mario Gaiser), anschl. Suppenzmittag im ref. Kirchgemeindehaus Menziken Donnerstag, 22. Februar – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier anschliessend Beichtgelegenheit

Beinwil am See

Samstag, 17. Februar – 17.30 Pfarreigottesdienst Eucharistiefeier (Luis Reyes) Mittwoch, 21. Februar – 16.45 Rosenkranz mit Mantelauflegen aus Guadeloupe – 18.00 Eucharistiefeier gest. Jahrzeit für Anna Keist-Odermatt, anschl. Beichtgelegenheit

L E U TW I L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 18. Februar 2018 – 9.45 Uhr Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Warum fasten wir?»

Marktnotiz

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Neu eröffnetes Spezialitätenrestaurant mit urbanem Flair

Aicha’s sorgt für mulitkulturelles Ambiente am Lenzburger Bahnhof Mit der Eröffnung von Aicha’s im neuen Gewerbehaus Arcmala wurde der Bahnhofsplatz Lenzburg erst eigentlich geboren. Sechs Tage die Woche werden im stilvoll modern eingerichteten Restaurant mit den beeindruckenden Illustrationen eines Künstlers aus Istanbul kulinarische Wünsche mehr als erfüllt. Und im Sommer verwandelt sich ein Teil des Bahnhofplatzes neu zur Piazza mit grossem Gartenrestaurant.

und eröffnete einen Imbissstand an der Lenzburger Bahnhofstrasse. Schon bald genossen ihre Kebab Kultstatus. Aus dem einfachen Imbissstand entwickelte sich mit der Zeit das Kebab-Haus mit 70 Plätzen, das zum Inbegriff für frisch zubereitete authentisch türkische Spezialitäten wurde. Hüseyin Öztürk unterstützt seine Frau seit vielen Jahren, neu wirkt auch Sohn Umut im Familienbetrieb mit. Das Dreierteam verwöhnt zusammen mit einer zwölfköpfigen Crew die Gäste neu an zwei Standorten, neu nun auch im Restaurant Aicha’s am Bahnhofplatz mit insgesamt 100 Plätzen innen und aussen.

Endlich gibt es am Lenzburger Bahnhof wieder ein Restaurant! Bei Aicha’s trifft man sich, lässt sich kulinarisch verwöhnen oder kann zwischen zwei Zügen einen richtig guten Kaffee trinken. Die multikulturelle Küche und die Herzlichkeit von Ayse, Hüseyin und Umut Öztürk und ihrem Team machen das neu eröffnete Restaurant zum beliebten Treffpunkt am Bahnhof. Hier kommt selbst an grauen Wintertagen Ferienstimmung auf! Mittags grosses Buffet in Selbstbedienung, abends à la carte mit Bedienung Der Clou im Restaurant Aicha’s: Hier werden traditionelle Gastfreundschaft und urbane Modernität in einem neuartigen Konzept vereint. An sechs Tagen geöffnet, verwandelt sich Aicha’s montags bis freitags von 11.30 bis 14 Uhr zum Selbstbedienungsrestaurant. Die Gäste stellen ihr Menü selbst am reichhaltigen

Herzlich willkommen zum Eröffnungsapéro Samstag, 17. Februar 2018 Ab 14 Uhr servieren wir feine Häppchen. Wir freuen uns auf Sie! Buffet zusammen und bezahlen direkt an der Kasse. Täglich vier Pastagerichte aus der italienischen, der asiatischen und der thailändischen Küche, ein buntes Salatbuffet und vier verschiedene Pizzamenüs stehen bereit. Die täglich frisch zubereiteten Köstlichkeiten gibt es ganztags auch zum Mitnehmen. Morgens ist Kaffeehausbetrieb, über Mittag lockt das Buffet in Selbstbedienung und von 14 bis 22 Uhr werden die Gäste à la carte bedient. Die mediterrane Karte bietet kalte und warme Küche mit Pasta und Pizza für Vegetarier und Fleischtiger – und dies alles zu familienfreundlichen Preisen. Zweiter Standort der Inhaber des erfolgreichen Kebab-Hauses Das Restaurant Aicha’s ist neu, das Konzept bei Aicha’s ist neu – die Familie dahinter ist in Lenzburg jedoch längst bekannt: Ayse Öztürk

schreibt hier seit zwanzig Jahren Erfolgsgeschichte. Begonnen hat alles damit, dass die gebürtige Türkin das köstliche Brot ihrer Kindheit nie vergessen konnte. Weil sie neben ihrem Job als Angestellte nicht die Zeit fand, es für ihre Familie selbst zu backen, machte sie ihre Leidenschaft kurzerhand zum Beruf

Hüseyin, Ayse und Umut Öztürk

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8.30 bis 22 Uhr (11.30 bis 14 Uhr Mittagsbuffet) Samstag: 10.30 bis 22 Uhr Sonntag geschlossen

Aicha’s GmbH, Ayse und Hüseyin Öztürk Bahnhofstrasse 38, 5600 Lenzburg 062 530 07 71


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Im Gespräch

Blickpunkt

Publikumsrenner: Joan Fuchs-Oppenheim und Roy Oppenheim übergeben Sammlungsleiter Rudolf Velhagen die Original-Papa-Moll-Puppe. Foto: zvg berrannt. Bei der ersten der monatli-

Ü chen Führungen im Sammlungs-

Hat ein Herz für Tiere: Josef Betschmann betreut die Fledermauskolonie in der Kirche Veltheim.

Foto: MS

Fledermausmann aus Leidenschaft Josef Betschmann aus Hunzenschwil betreut seit dreissig Jahren die Fledermauskolonie im Dachstock der Kirche Veltheim-Oberflachs. Kürzlich stand bei ihm die alljährliche «Putzete» an. Keine schöne Arbeit, trotzdem kommt der 67-Jährige ins Schwärmen. Melanie Solloso

Ideale Bedingungen Die Mausohrkolonie im Veltheimer Kirchendachstock – eine der schweizweit grössten Wochenstubenkolonien der stark gefährdeten Fledermausart – betreut Betschmann nunmehr seit dreissig Jahren zusammen mit Mitbetreuer Arthur Ingold aus Berikon. Der Dachstock in der Veltheimer Kirche bietet ideale Bedingungen für die Fledermäuse: unbehandelte Holzbalken, kein Durchzug und wenig Licht. Ausserdem sparen die Fledermausmütter dank der im Sommer gestauten Wärme im Raum Energie für die Jungenaufzucht. Wenn die Tiere im März zurückkehren, schauen die beiden Betreuer wieder regelmässig nach dem Rechten. «Einmal pro Monat zählen wir die Tiere bei Dämmerungseinbruch, wenn sie ausfliegen, und notieren die Ergebnisse für die Auswertung Ende Jahr.» Vergangenes Jahr zählte die Veltheimer Mausohrenkolonie rund 1100 Tiere. Betschmann hofft für dieses

A

usgesetzt. Am 26. Januar fand eine Spaziergängerin im Wald in Seon im Gebiet Hübelholz zwei ausgesetzte Zwergkaninchen. Bei den zwei Kaninchen, welche auf einem Strohnest im Wald ausgesetzt wurden, handelt es sich um ein Männchen und ein Weibchen, wovon das Weibchen kurz zuZwergvor Junge geworfen kaninchen haben muss. Die Regionalpolizei Lenzburg bittet nun den ehemaligen Halter – oder wer Angaben zu diesem machen kann – um Meldung an Telefon 062 886 45 55. Die beiden Kaninchen befinden sich inzwischen in einem Tierheim in Rothrist. (lba)

G

D

raussen ist helllichter Tag. Hier drinnen brauchen die Augen eine Weile, bis sie sich an das dämmerige Licht gewöhnt haben. Im Dachstock des Hauptschiffes der Kirche in Veltheim ist es still. Die Bewohner – über 1000 Mausohren – sind im Spätherbst in ihre Winterquartiere in Höhlen und Kellern ausgeflogen. Zu kalt, aber vor allem zu wenig feucht ist es im Dachstock für die Tiere im Winter. Denn Fledermäuse sind für den Winterschlaf auf Feuchtigkeit in der Luft angewiesen, damit sie ihren Schlaf nicht zum Trinken unterbrechen müssen. Geblieben ist der beissende, süss-säuerliche Gestank ihrer Fäkalien. Für Josef Betschmann – im Dorf auch bekannt als Fledermaus-Sepp – ein gutes olfaktorisches Erlebnis. «Ich brauche den Geruch mittlerweile», entgegnet er schmunzelnd auf das Nasenrümpfen der Journalistin und nimmt Besen, Schaufel und Abfallsack zur Hand. «Da oben an den Dachbalken hängen sie bald wieder.» Die Vorfreude auf die Rückkehr seiner Schützlinge steht dem Veltheimer Fledermausbetreuer aus Hunzenschwil ins Gesicht geschrieben.

zentrum von Museum Aargau in Egliswil wurden die Organisatoren vom riesigen Interesse überrascht: «Wir wurden dank dem Thema Papa Moll regelrecht überrannt und mussten vorgängig viele Besucher abweisen beziehungsweise auf die nächsten Führungen im Sammlungszentrum verweisen. Anwesend waren gestern gegen siebzig Besucher», schreibt die Pressestelle. Wegen des grossen Interesses wird nun die Papa-Moll-Originalpuppe bei den nächsten beiden Führungen vom 6. März und 10. April (jeweils 18.30 Uhr) nochmals gezeigt. Der Eintritt ist frei; Anmeldung über die Internetadresse www.sammlungszentrumegliswil.ch. ( lba)

Einmal im Jahr ist Reinemachen im Dachstock der Kirche Veltheim: Fünf 35-Liter-Kehrichtsäcke voll mit FlederFoto: MS maus-Dung kommen da zusammen. Jahr insgeheim auf Zuwachs. Auch deshalb, weil die Fledermausart stark gefährdet ist. Während vor fünfzig Jahren fast in jedem Kirchendachstock Fledermäuse heimisch waren, gibt es heute schweizweit lediglich noch etwas mehr als hundert Wochenstubenkolonien des grossen Mausohrs. Die übrig gebliebenen Tiere fressen viele Insekten und tragen damit massgeblich zum ökologischen Gleichgewicht bei. Stolze Veltheimer «Die Fledermaus ist ein faszinierendes Tier», schwärmt der selbst ernannte Fledermausmann, während er seine Schaufel über den mit Plastik ausgelegten Dachstockboden gleiten und danach den Inhalt in den Kehrichtsack verschwinden lässt. «Eines der wenigen immer noch geheimnisvollen Urtiere, die mitten unter uns im Dorf wohnen.» Die Veltheimer seien stolz auf ihre grosse Fledermauskolonie mitten im Dorf, weiss Betschmann. Wer im Sommer in Veltheim einen Abendspaziergang macht, trifft mit Sicherheit auf die faszinierenden Nachtkobolde, verspricht er. Wer die Tiere aus nächster Nähe sehen möchte, hat die Möglichkeit, bei einer abendlichen Zählung dabei zu sein. Josef Betschmann gibt Interessierten einen Einblick in die Welt der Veltheimer Fledermäuse. «Bei den Fledermäusen sind noch längst nicht alle Geheimnisse gelüftet», macht er gluschtig. Die Leidenschaft für die geflügelten Säugetiere packte Betschmann in den 80er-Jahren, während er sich noch neben seinem Hauptberuf in der Milchwirtschaft um eine weitaus kleinere Kolonie in einem Privatdachstock kümmerte. Mittlerweile ist der 67-Jährige pensioniert und hat viel Zeit für sein grosses Hobby. Auch «der Schnauf» reiche noch. Er könne sich

Ende März kommen sie wieder: Mausohren im Dachstock der Kirche Veltheim. Foto: oekovision Gmbh, Widen noch gut zehn weitere Jahre als Betreuer vorstellen und er verrät: «Freiwillig gebe ich das Amt nicht mehr her. Ich bin stolz auf die grosse Kolonie.» Hergeben tut Betschmann hingegen die fünf prall gefüllten

35-Liter-Kehrichtsäcke voll mit Fledermaus-Dung. «Das ist I-a-Dünger. Ich habe viele dankbare Abnehmer dafür.» Kontakt von Josef Betschmann für Fledermausinteressierte:hilda.peter63@gmail.com

DAS MAUSOHR Das Grosse Mausohr ist die grösste der dreissig einheimischen Fledermausarten. Die Tiere haben eine Spannweite von 40 Zentimetern und wiegen rund 35 Gramm. Die Art gilt als stark gefährdet. Pro Jahr bringen die Weibchen nur ein Junges zur Welt. Jungtiere sind fingergross, nackt und blind und werden vom Muttertier während rund sechs Wochen gesäugt. Danach sind sie selbstständig. Über Generationen hinweg ziehen die Mausohrweibchen ihre Jungen in denselben Dachstöcken auf. Ein

Mausohr hat eine Lebenserwartung von rund zwanzig Jahren. Im Aargau sind zwölf Wochenstubenkolonien bekannt, schweizweit nur mehr als hundert. Die grössten Kolonien in Veltheim und Fläsch zählen über 1000 Tiere. Fledermäuse sind nachtaktiv, tagsüber hängen sie kopfüber in den Dachbalken. Mausohren jagen in Wäldern und Wiesen in tiefem Flug nach bodenbewohnenden Insekten. Wobei sie für die Jagd nach Futter bis zu 30 Kilometer zurücklegen können. (lba)

esucht. Das Seetal entwickelt sich immer mehr zum Drachental. Nun schreibt die Stiftung Klas (Kulturlandschaft Aare-Seetal) für ihre Postkartenserie «Seetaler Drachenbäume» einen Foto-Wettbewerb aus. Sie sucht Fotos von Drachenbäumen, hohlen Strünken oder urtümlichen Borken, von denen Kinder und Menschen mit Fantasie sich gut vorstellen können, dass darin Drachen hausen. Am Wettbewerb teilnahmeberechtigt ist, wer hobbymässig fotografiert und bereit ist, seine Fotos der Stiftung zu überlassen. Am Sonntag, 29. April, wird Klas die Kartenserie am Eröffnungsfest «Drachental Seetal» im Schloss Hallwyl vorstellen. Einsendeschluss ist der 7. April. Teilnehmer mailen ihre Bilder im jpeg-Format an klas@bluewin.ch; unbedingt mit Angabe des Baum-Standortes. (lba)

Drachenaugen? Fotos von speziellen Bäumen sind gesucht. Foto: zvg INSERATE


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. Februar 2018 13 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

LESERBRIEF Lesermeinung zu der Referendumsabstimmung «Entlöhnung Gemeinderat Schafisheim» : Die Gemeindeversammlung hat die Entschädigung des gesamten Gemeinderates inklusive aller Nebenleistungen auf 150 000 Franken festgelegt. Alle auswärtigen Sitzungsgelder fliessen in die Gemeindekasse. Damit haben wir ein transparentes, modernes Entschädigungsmodell. Das Referendumskomitee findet das zu hoch und vergleicht die vorgesehene Gesamtentschädigung mit ähnlich gelagerten Nachbargemeinden. Dumm nur, dass sie mit falschen Zahlen operieren. Im Unterschied zur Gesamtentschädigung in Schafisheim enthalten die Zahlen der Nachbargemeinden weder die Sitzungsgelder noch weitere Vergütungen. Das ist nicht korrekt. Ich stimme deshalb mit Überzeugung «Ja» zur neuen Entschädigung des Gemeinderates. Markus Zemp, CVP, Schafisheim

LESERBRIEF Lesermeinung zu der Referendumsabstimmung «Entlöhnung Gemeinderat Schafisheim» : Das neue, pauschale Entschädigungssystem für den Gemeinderat Schafisheim wurde an der Gemeindeversammlung vom 24. November 2017 mit einer Mehrheit von 92:24 Stimmen angenommen. Gegen diesen Entscheid wurde unter dem Titel «genug ist genug», fristgerecht und formell korrekt, das fakultative Referendum ergriffen. Nicht korrekt sind jedoch die Angaben und Anschuldigungen auf dem Flugblatt des Referendums-Komitees. Die wahrheitsgetreuen Vergleichszahlen der Nachbargemeinden haben alle Stimmberechtigten Anfang Februar zusammen mit den Abstimmungsunterlagen erhalten. Wir gehen deshalb hier nicht ins Detail. Die Mehrheit der hier Unterzeichnenden hat an der Sommergemeinde tatkräftig mitgeholfen, den ersten Vorschlag des damaligen Gemeinderates abzulehnen. Das finanzielle Wohl der Gemeinde lag und liegt uns auch weiterhin sehr am Herzen. Der aktuelle Vorschlag ist aber – im Gegensatz zum ersten – vernünftig, voll transparent, zukunftsgerichtet und bietet eine optimale Planungssicherheit. Sämtliche Spesen und Sitzungsgelder sind im Salär inbegriffen, was bei den Nachbargemeinden nicht der Fall ist. Dem pauschalen Jahreslohn von insgesamt 150000 Franken für Ammann, Vizeammann und drei Gemeinderäte liegt ein Stundenansatz von 56.60 Franken zugrunde. Dieser entspricht in etwa jenem einer Führungsperson des mittleren Kaders in der Privatwirtschaft und ist absolut gerechtfertigt. Unsere Empfehlung an die Stimmberechtigten von Schafisheim lautet: An der Urnenabstimmung vom 4. März ein «Ja» gegen den Referendumsvorschlag und für den gemeinderätlichen Vorschlag in die Urne legen. Remy Lörtscher, ehemaliger FiKo-Präsident; Herbert Rymann, ehemaliges FiKo-Mitglied; Bruno Schmid, Mitglied Steuerkommission, ehemaliges FiKo-Mitglied; Trix Beck, ehemalige Grossrätin, ehemalige Gemeinderätin; Max Gautschi, ehemaliger Gemeinderat; PD Dr. med. Stefan Wildi, Chefarzt Chirurgie Waidspital Zürich, Ortsbürger Schofise. INSERATE

Gemeinderatslohn auf dem Prüfstand In Schafisheim entscheiden die Stimmbürger am 4. März über die Gemeinderatsentschädigung. Der Gemeinderat wehrt sich nun gegen Aussagen des Referendumskomitees im Abstimmungskampf. Melanie Solloso

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it 226 gültigen Unterschriften ergriff das Komitee «Genug ist genug» fristgerecht und gültig das Referendum gegen die an der Wintergmeind beschlossene Gesamtentschädigung für den Gemeinderat von Schafisheim von 150 000 Franken. Das Referendumskomitee unter der Leitung von Michael Letic bezeichnet die Entschädigung in seinem Flugblatt als zu hoch und vergleicht zur Veranschaulichung die Gemeinderatsbesoldung mit den Nachbargemeinden. Besonders diese Vergleichstabelle stösst dem Schafisheimer Gemeinderat nun sauer auf. Das Referendumskomitee argumentiere mit unvollständigen Zahlen und Fakten, moniert er. Dies veranlasste den Gemeinderat dazu, Stellung zu beziehen. Einerseits tat er dies in der Abstimmungsvorlage, das an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ging, andererseits mit einer Pressekonferenz am vergangenen Montag. In Schafisheim soll gemäss Gemeinderatsantrag die Entschädigung des gesamten Gemeinderates inklusive aller Nebenleistungen 150 000 Franken betragen. Anders rechnen die ähnlich grossen Gemeinden ab, die das Referendumskomitee zum Vergleich herbeigezogen hat. Dies sind Staufen, Rupperswil und Hunzenschwil. Sie vergüten zusätzlich zur Gemeinderatsbesoldung eine Entschädigung nach Aufwand. «Da wurden Äpfel mit Birnen verglichen», ärgert sich Gemeindeammann Roland Huggler und schiebt nach: «Es ist nicht die feine Art, mit falschen Zahlen zu argumentieren.» Michael Letic, Leiter des Referendumskomitees «Genug ist genug», kann die Aufregung nicht nachvollziehen und argumentiert: «Wir hantieren mit aktuellen Zahlen von 2017, der Gemeinderat aber mit Zahlen aus dem Jahr 2016.» Die

Ihre Löhne stehen zur Diskussion: Die Schafisheimer Gemeinderäte bei der Arbeit. verwendeten Entschädigungszahlen habe er direkt von den Gemeinden erhalten. Der Gemeinderat argumentiert, dass die Zahlen von 2017 noch gar nicht bekannt seien, da die Rechnungsabschlüsse erst jetzt bis Ende März erstellt würden. Fakt ist: Die Zahlen lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Abrechnungsarten schwer vergleichen. Die Entschädigung nach Aufwand zusätzlich zur Lohnpauschale beträgt etwa in Staufen zwischen 49 und 55 Franken pro Stunde, in Hunzenschwil werden Besprechungen und Augenscheine mit offiziellem Charakter mit 32 Franken pro Stunde entschädigt und in Rupperswil belaufen sich die Auslagen für Sitzungsgelder und weitere Vergütungen pro Ratsmitglied auf zusätzlich 3000 bis 5000 Franken pro Jahr. Ein ähnliches Abrechnungsmodell präsentierte der Schafisheimer Gemeinderat dem Souverän an der Sommergmeind vergangenen Jahres. Der vorgeschlagene Stundenansatz für übrige Aufwendungen von 65 Franken kam bei der Gemeinde jedoch gar nicht gut an. «Zu unkontrollierbar», lautete der Tenor. Die beantragte Ent-

schädigung über 198 200 Franken wurde haushoch abgelehnt. Der zweite Anlauf an der darauffolgenden Wintergmeind mit dem Antrag einer Gesamtentschädigung von 150 000 Franken war schliesslich erfolgreich. «Die Lohnpauschale ist damit zwar höher als bei den Nachbargemeinden, jedoch sind sämtliche Auslagen abgedeckt», argumentiert Huggler. Entlöhnung ohne Rechtsgrundlage Michael Letic vom Referendumskomitee findet die vorgeschlagene Entschädigung nach wie vor «utopisch». «Das entspricht einer Lohnerhöhung von 18,4 Prozent», rechnet der Primarlehrer vor. «Das gibt es in keinem Job der Welt.» Den Job als Gemeindeammann sieht der ehemalige Gemeinderatskandidat als ein Ehrenamt. Entschädigungen, wie sie die Gemeindeammänner-Vereinigung empfiehlt – auch der Gemeinderat Schafisheim richtet sich mit seinem Antrag nach dieser Empfehlung –, beurteilt Letic skeptisch. «Solche hohen Löhne setzen falsche Anreize.» Die Entschädigung von bisher 126 000 Franken befindet er als «angemessen».

Foto: Melanie Solloso

Derzeit müsste die Gemeinde dem Schafisheimer Behördengremium streng genommen gar keine Entschädigung zahlen. Die Entschädigungsregelung muss alle vier Jahr erneuert werden und ist Ende 2017 ausgelaufen. Bei einem ablehnenden Entscheid an der Urne müsste der Gemeinderat für die kommende Gemeindeversammlung eine neue Vorlage ausarbeiten. Gemeindeammann Roland Huggler ist zuversichtlich, dass es nicht so weit kommen wird. «Die Stimmbürger wissen jetzt, dass das Referendumskomitee mit falschen Zahlen operiert hat. Ich denke, sie stehen hinter einer gerechten Entlöhnung für die Gemeindearbeit.» Aber auch das Referendumskomitee ist guten Mutes: «Wir haben die Leute aufgeweckt, bei der Urnenabstimmung beteiligen sich sicher mehr Stimmberechtigte als an der Gemeindeversammlung.» Ob der Stundenlohn von umgerechnet 56 Franken brutto – ohne weitere Vergütungen – für einen Volksvertreter passt oder nicht, entscheiden die Schafisheimer Stimmbürger am 4. März an der Urne.

LESERBRIEF Lesermeinung zu der Referendumsabstimmung «Entlöhnung Gemeinderat Schafisheim» : Offensichtlich wurde durch das Referendumskomitee «Genug ist genug» beim Sammeln der Unterschriften an der Haustüre nicht korrekt argumentiert. Vergleichsweise wurden Zahlen von Nachbargemeinden herangezogen. Diese stimmen nicht. Die von diesen Gemeinden zusätzlich ausbezahlten Sitzungsgelder und weitere Entschädigungen werden verschwiegen. Wie der Vorlage zur Gemeindeversammlung vom

November 2017 entnommen werden kann, sind bei den Schofiser Gemeinderäten diese Nebenentschädigungen in der Summe von 150 000 Franken eingerechnet. Von andern Institutionen ausbezahlte Sitzungsgelder müssen künftig der Gemeindekasse abgeliefert werden. Wenn man die 150 000 Franken für 128 Stellenprozente auf ein 100-ProzentPensum umrechnet, ergibt dies einen Jahreslohn von 117 187 Franken, wahrlich kein «fürstliches Gehalt» für eine Kaderstelle. Der Referendumsführer qualifiziert die neuen Gemeinderäte de-

spektierlich als «Lernende». Jede und jeder dieser fünf Gemeinderäte hat eine Top-Ausbildung und Berufserfahrung. Deshalb stimmen wir am 4. März 2018 INSERATE

überzeugt «Ja» für die neue Gemeinderatsentschädigung. Hans und Marie Winzenried–Frei, Freie Wähler, Schafisheim


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Gemeinde: Hendschiken Bauprojekt: Strassenlärm-Sanierungsprojekt K 123, K 266, K 376, K 388, K 389 und K 390 bestehend aus folgenden Teilprojekten: – Gewährung von Erleichterungen bei 10 Liegenschaften – Einbau bzw. Rückerstattung von Ersatzmassnahmen (Schallschutzfenster, Schalldämmlüfter) bei einer Liegenschaft im Innerort – Einbau bzw. Rückerstattung von Ersatzmassnahmen (Schallschutzfenster, Schalldämmlüfter) bei drei Liegenschaften im Ausserort Das Strassenlärm-Sanierungsprojekt mit ausführlicher Aufforderung zur Rechtsanmeldung liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 12. Februar 2018 bis 13. März 2018, in der Gemeindeverwaltung Hendschiken öffentlich auf und ist während der Öffnungszeiten einsehbar. Eine Orientierung wird aufgrund der geringen Betroffenheit nicht durchgeführt. Bei Fragen gibt Ihnen der Projektleiter Bruno Barresi (Telefon 062 835 36 58) gerne Auskunft. Einwendungen gegen das StrassenlärmSanierungsprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Sektion Lärmsanierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Aarau, 7. Februar 2018 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau / Sektion Lärmsanierung


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Region

Positiver Steuerabschluss 2017 für Veltheim Der Steuerabschluss 2017 ist für die Gemeinde Veltheim sehr erfreulich ausgefallen. Das Total der Veltheimer Gemeindesteuern beträgt 3,34 Mio. Franken, veranschlagt waren 3,27 Mio. Die Aktiensteuern liegen mit fast 399 000 Franken um 51 000 Franken unter dem Voranschlag. Die Einnahmen für die Quellensteuern lagen mit 113 000 Franken 13 000 Franken über dem Voranschlag. Die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuern liegen bei 88 400 Franken, 63 000 Franken über dem Budgetbetrag. Die mit 0 Franken budgetierten Erbschafts- und Schenkungssteuern brachten Einnahmen von 41 000 Franken. Die Sollstellungen sind per Ende 2017 um 182 682 Franken oder 4,76 Prozent höher ausgefallen als budgetiert. Im letzten Jahr lag die Sollstellung Ende Jahr 346 517 Franken über dem Budget. Die Gemeinde Veltheim konnte im Jahr 2017 vor allem in den Bereichen Gemeindesteuern und Sondersteuern (Grundstückgewinnsteuern, Erbschaftsund Schenkungssteuern sowie Nachund Strafsteuern) grössere Einnahmen als budgetiert verbuchen. (gkv)

Sanierungsarbeiten im Steinbitzweg

E

nde Januar hat die AEW Energie AG Netzsanierungsarbeiten im Steinbitzweg in Au-Veltheim begonnen. Hauptsächlich geht es darum, das neu zu errichtende Einfamilienhaus am Steinbitzweg 8 via einer neuen Kabelkabine an das Elektronetz anzuschliessen. Gleichzeitig wird die Kabelkabine Steinbitzweg 2 redundant erschlossen. Dies ermöglicht der AEW Energie AG, die Versorgungssicherheit deutlich zu erhöhen. Die Grabarbeiten finden grösstenteils im Steinbitzweg statt. In den Bereichen Steinbitzweg 5 bis 6 und Steinbitzweg 8 wird die Quartierstrasse tangiert. Zusammen mit dem Bauunternehmer wird sichergestellt, dass die Zugänglichkeit zu den betroffenen Liegenschaften mit Personenwagen respektive zu Fuss jederzeit geordnet möglich ist. Trotzdem kann laut AEW nicht ausgeschlossen werden, dass die Zufahrten temporär eingeschränkt sind. Die AEW Energie AG geht davon aus, dass die Bauarbeiten Ende März 2018 fertiggestellt sein werden. Witterungs- und jahreszeitbedingt können jedoch Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden. (pd)

GEMEINDENOTIZEN Auenstein: Pilzkontrollbericht 2017 Im Jahre 2017 wurden in Auenstein 20 Kontrollen durchgeführt. 8 enthielten nur essbare Pilze, 5 enthielten verdorbene Speisepilzarten, 4 enthielten ungeniessbare Arten, 9 enthielten nicht essbare Pilze, eine enthielt leicht giftige Pilze, 2 enthielten ernster giftige Pilze und 3 enthielten giftige Pilzarten. Auenstein: Veränderungen Steueramt Infolge Neuorganisation des regionalen Steueramtes Auenstein und Veltheim hat Bruno Streuli per Ende Jahr 2017 die Gesamtverantwortung des regionalen Steueramtes an Pascal Blunschi übergeben. (gka) INSERAT

STEUERERKLÄRUNG 2017 Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen? Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen und wir füllen sie fristgerecht aus und legen sie Ihnen zur Unterschrift vor. Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–, inkl. Steuerberatung, Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung. J.C.E. SERVICE AG Treuhand- und Wirtschaftsberatung Bahnhofstrasse 3 5600 Lenzburg/Telefon 062 892 00 92 www.steuern-lenzburg.ch

Der «Freihof» im Wandel der Zeit Veränderungen im Dorfbild sind allgegenwärtig: Am Beispiel des Restaurants Freihof an der Aarauerstrasse in Staufen lässt sich dies veranschaulichen. Alfred Gassmann

U

nsere Quartiere und Ortsbilder verändern sich. Gebäude werden abgebrochen, ausgehöhlt, umgebaut und angebaut. Baukräne schwenken und Baulärm macht zu schaffen. Moderne Bauwerke, neue Strassen und Umfahrungen entstehen. Städte und Dörfer werden verdichtet und dehnen sich aus. Gebaut wird höher und dank optimierter Bauweise auch schneller. Manch vertrauter Winkel, lieb gewonnene Bilder und manche grüne Fläche verschwinden. Und die Einwohner: Sie zügeln, kommen und gehen wieder. Wir erleben Umschichtungen, Fremde ziehen ein und Unbekannte zu. Kommt hinzu, dass auch der Strassenverkehr laufend zunimmt. Und dennoch: Strassen und Plätze sind die Bühne für das Leben in der Gemeinde. Am Beispiel des Restaurants Freihof an der Aarauerstrasse in Staufen lässt sich eine der Veränderungen der Ortsbilder eindrücklich veranschaulichen. Vor zwei Jahren markierten Bauprofile den Abbruch des Restaurants. Die Pläne zeigten im Erdgeschoss zwei Gewerberäume und darüberliegend siebzehn Einzimmerwohnungen zum Mieten. Ende 2015 schloss Wirtin Dora von Känel das beliebte Büezer- und Trucker-Restaurant. Erinnerungen an so manches Feierabendbier kamen auf. In den letzten fünfzehn Monaten ist der Wohn- und Gewerbebau entstanden. Für die SingleWohnungen werden nun Mieter gesucht. Wiesland und Obstbäume Die Postkarte «Gruss aus Staufen» mit dem Restaurant Freihof aus dem Jahre 1909 gewinnt immer mehr an Wert. Auf den 1. Januar 1909 hat Robert BosshardStyner, 1879, von Baden herkommend, die Liegenschaft samt dem unüberbauten Umschwung und dem Kleinbauernhof an der Augustin-Keller-Strasse erworben. Das damalige Erscheinungsbild war geprägt von Wiesland und Obstbäumen. Robert Bosshard-Styner führte neben seiner Wirtetätigkeit noch den Kleinbauernhof vis-à-vis und arbeitete teilweise als Büchsenmacher in der «Gwehri». Bei der abgebildeten Person auf der Postkarte aus dem Jahr 1909 handelt es sich um Maria Bosshard-Styner, die Ehefrau von Robert Bosshard. Auf den Armen trägt sie ihre älteste, einjährige Tochter Maria. Diese heiratete später Paul Rohr. Deren Tochter, wieder mit Vornamen Maria und Jahrgang 1930, ist eng mit Lenzburg verbunden, diente sie doch vierzig Jahre als Hauswirtschaftslehrerin und wohnt noch immer an der Aarauerstrasse 33 neben dem ehemaligen Restaurant Freihof. Das exakte Baujahr des Restaurants ist unbekannt. Ohne das Erscheinungsbild wesentlich zu verändern, wurde das Restaurant zweimal umgebaut und einst in Richtung Staufen erweitert.

Inmitten von Wiesland und Obstbäumen: Eine Postkarte aus dem Jahre 1909 zeigt das Restaurant Freihof.

Foto: zvg

Ist heute Geschichte: Das Restaurant Freihof an der Aarauerstrasse in Staufen schloss Ende 2015.

Foto: AG

Der Neubau: Zwei Gewerberäume und darüberliegend 17 Einzimmerwohnungen zum Mieten.

Foto: AG

Die Dintiker Samariter feiern Jubiläum

D

er Samariterverein Dintikon traf sich zur 75. Generalversammlung im Restaurant Güggel in Dottikon. Vor 75 Jahren, am 19. Dezember 1943, wurde der Samariterverein Dintikon gegründet. Der Verein freut sich, das diesjährige Jubiläum mit der Bevölkerung zu feiern. Am 4. März 2018 findet der Jubiläums-Dorf-Zmorge deshalb in einem festlichen Rahmen statt. Die Merry Sisters – der etwas andere Chor aus der Region Mutschellen – begleiten den Anlass und ein Wettbewerb wartet auf die Gäste. An der kürzlich abgehaltenen 75. Generalversammlung liessen die Mitglieder des Samaritervereins das alte Vereinsjahr Revue passieren. Das abgeschlossene Vereinsjahr stand unter dem Motto «Trautes Heim – Glück allein». In den verschiedenen Monatsübungen wurde Fachwissen zu den Themen Haushalt und Kinder, Schnittwunden, Verbrennungen, Vergiftungen, Allergien, Unterkühlungen und Erfrierungen repetiert und vertieft. Die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wurde gefördert und an diversen Anlässen wurden Erste-Hilfe-Massnahmen vertieft.

Einen Dank richtete der Samariterverein Dintikon an der Generalversammlung an den Samariterverein Villmergen, welcher einen lehrreichen Postenlauf quer durch das Dorf Villmergen erstellt hatte, und an den Samariterverein Mägenwil, wo die Gemeinschaftsübung Mägenwil, Dottikon, Dintikon stattgefunden hatte. Eindrücklich sei der Einsatz bei der Feuerwehr Rietenberg gewesen. Der Samariterverein stellte und moulagierte die Opfer bei einem grossen Verkehrsunfall auf der Kantonsstrasse zwischen Dintikon und Wohlen. Nach dem Rückblick folgte der Ausblick. Das Motto im Jahr 2018 heisst «Notfall – was tun?». In den monatlich stattfindenden Übungen und zusätzlichen Kursen werden die Samariter laufend geschult. Auch neue Mitglieder nimmt der Verein jederzeit gerne auf, Vorkenntnisse sind keine nötig. Auch in diesem Jahr konnte der Verein zwei neue Mitglieder aufnehmen. Für die aus beruflichen Gründen zurücktretende Manuela Meier konnte mit Deborah Matter nebst einem neuen Aktivmitglied auch zugleich ein neues Vorstandsmitglied gefunden werden. (eing.)


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Veranstaltungen


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Ein Buch schreiben ist Fleissarbeit Diesen Monat erscheint Anna Hitz’ Debütroman «Der Schwindel». An der Vernissage am 18. Februar in Seon wird sie ihr Werk vorstellen.

«DER SCHWINDEL» Um was geht es im Buch: Jan hat gerade seinen Job in einem Zürcher Stundenhotel gekündigt und reist zu einem Bewerbungsgespräch nach St. Moritz, wo er in einem Nobelhotel Karriere machen möchte. Kaum dort angekommen, wird er mit dem Multimilliardär Janusz Zak verwechselt. Er findet sich in der Badewanne einer Luxussuite wieder, wo ihn Natalia, die Freundin des echten Janusz Zak, erwischt. Sie macht Jan ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Als frisch gebackener Hochstapler inmitten abgebrühter Profis erweist er sich als Naturtalent. Doch die Situation läuft aus dem Ruder, und bald blufft er um sein Leben. (LH)

Larissa Hunziker

I

m Moment ist Anna Hitz nervös. Einerseits wegen der kommenden Vernissage am 18. Februar in Seon, andererseits, weil ihr erstes Buch dann auf den Markt kommt. Das ist aufregend, weil sie nicht weiss, wer das Buch lesen wird und weil sie hofft, dass es den Leuten gefällt. So viele gute Bücher liegen in den Buchläden auf, wird sich ihr Buch da durchsetzen können? Solche Fragen geistern der jungen Frau, die mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in Beinwil am See wohnt, im Kopf herum. Dabei hat Hitz schon eine grosse Hürde genommen: Sie hat einen Verlag gefunden, der ihren Debütroman «Der Schwindel» herausbringen wird. Und der Zytglogge-Verlag aus Basel ist erst noch renommiert. Trotzdem kann ihr niemand sagen, ob ihr Buch ein Erfolg wird. Es sei wie auf dem Aktienmarkt, erklärt Hitz, manche Bücher boomen, andere nicht.

Betrug als Inspiration Bereits als Kind wusste Hitz, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Sie habe zu schreiben probiert, habe dann aber festgestellt, dass es nicht so einfach sei. Es sei schwierig gewesen, sich gute Geschichten auszudenken.

Schreibt bereits am zweiten Buch: Schriftstellerin Anna Hitz aus Beinwil am See, Autorin von «Der Schwindel». Foto: LH Lange hat sie dann intuitiv geschrieben, ohne Angst, nur für sich. Irgendwann hat sie damit begonnen, ihre Geschichten zu konstruieren, sie zusammenzusetzen. Als Jugendliche hat sie angefangen, Kurzgeschichten und Gedichte zu schreiben. Nach ihrem abgeschlossenen Germanistikstudium bewarb sie sich für den Lehrgang literarisches Schreiben

BONISWIL

Der Gemeinderat verlangt Gülle-Puffer am Reservatsrand Der Boniswiler Gemeinderat verlangt vom Kanton eine gesetzliche Regelung für die Einhaltung von Gülle-Pufferzonen am Rand des geschützten Rieds. Das Boniswiler Ried ist das grösste Flachmoor im Aargau und wegen seines Reichtums an seltenen Pflanzen und Tieren von nationaler Bedeutung. Der langfristige Schutz ist jedoch nicht garantiert. Ein Problem besteht im Übergangsbereich zum intensiv genutzten Kulturland. Dieses kann bis unmittelbar an die Reservatsgrenze mit Mistwurf und Jauche gedüngt werden. Das kantonale Baudepartement kennt die Problematik. Aufrufe der Sek-

tion Natur und Landschaft an die Landwirte für freiwillige Bewirtschaftungsvereinbarungen blieben ebenso erfolglos wie die Kaufangebote des Kantons an die Grundeigentümer von betroffenen Parzellen und das Vorhaben einer freiwilligen Landumlegung zur Schaffung einer Pufferzone.

der Höheren Fachschule für Sprachberufe SAL in Zürich. Dort lernte sie viel Theoretisches, aber auch Praktisches. Schliesslich machte sie sich ans Verfassen ihrer Diplomarbeit, aus der ihr Erstlingswerk entstanden ist. Die Idee dazu kam ihr, weil ihr ein Bekannter erzählte, er sei Opfer eines Kreditkartenbetrugs geworden. Hitz fragte

sich, wie es möglich sei, dass jemand einfach auf Kosten eines anderen leben könne, und wie weit man überhaupt ohne eigene Mittel käme. Daraus entwickelte sich ihre Hochstaplergeschichte. Etwa ein Jahr dauerte es von der Idee bis zum fertigen Buch. Jeden Tag setzte sich Hitz an den Computer, manchmal schrieb sie viel, manchmal nur einen

Satz. Es sei wie ganz normale Arbeit gewesen, sagt Hitz. Denn Schreiben sei sowieso Fleissarbeit und vor allem auch Übungssache. Am nächsten Sonntag, 18. Februar, stellt Anna Hitz ihren Debütroman an der Vernissage in der «Konservi» in Seon vor. Dabei wird sie aus ihrem Buch lesen und Exemplare signieren. Am 13. April hält sie eine Lesung in der Wyna-Buchhandlung in Reinach. Am 30. Mai ist Hitz dann für eine Lesung im Löwensaal Beinwil am See zu Gast. Bereits schreibt Hitz an ihrem Zweitwerk. Eines ist dabei schon klar: Es wird in Beinwil am See spielen. Vernissage «Der Schwindel» von Anna Hitz. Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr, «Konservi», Seon, Seetalstrasse 2.

Sarmenstorfer Schnitzelbänke 2018 D

ie Fasnacht bildet einen Höhepunkt im dörflichen Leben von Sarmenstorf. Allein schon der Fasnachtskalender mit 64 Seiten zeugt davon. Mit viel Fantasie und Zeitaufwand haben die ASF, die anonymen Schnitzelbänkler Sar-

menstorf, und die Schnodersieche unter dem Jahr Schräges, Saures und Süsses aufgegriffen und zu total 34 Schnitzelbänken aufbereitet. In der Stube von Ottilia und Toni Köchli fand am Güdismontag für die Auf-

tritte im Dorf die Hauptprobe statt. Die beiden Schnitzelbankgruppen ernteten mit den kunstvollen Helgen verdientermassen viel Applaus. Untenstehend drei Müsterchen aus den Schnitzelbänken. (AG)

Bi de Gmeindrotsreis uf Rom, ghört en Vatikanbsuech zum guete Ton. De Gemeindrot stod vor em Pabst mit offne Münder, dä schlod s Chrüz und seid: «Sälte gseh so grossi Sünder».

Met em Post-Töffli nemmt d Schmier de Hueber Hans grad 2x i Kontrolle. Da schisst ehn a, da esch jo klar, drom tued er d Auge rolle. Er muess de Schnäpper sogar go zeige, s muess schliesslich alls noch Vorschreft laufe. Wer hettis dänkt, er chond ned dore, well er nor 21 statt 40 tued laufe.

Ergänzung des Schutzdekrets Nun hat der Gemeinderat dem Kanton den Antrag gestellt, es seien die notwendigen Nährstoff-Pufferzonen auf dem Gesetzesweg, das heisst mit einer Ergänzung des Hallwilersee-Schutzdekrets, zu errichten. (gkb)

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De Personalwächsel uf de Gmeindsverwaltig, esch nach wie vor sehr gewaltig. Dass mer s Organigramm immer cha aktualisiere, händs bim Igang müesse e Fotichaschte montiere. INSERATE

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Seoner Steuerertrag 2017 unter dem Budget Der Steuerabschluss 2017 von Seon zeigt, dass bei den Einkommens- und Vermögenssteuern der budgetierte Betrag von 10,8 Millionen Franken um rund 91 000 Franken unterschritten wurde. Es resultierte ein Ertrag von 10,71 Mio. Der budgetierte Aktiensteuerertrag der juristischen Personen von 1,3 Mio. wurde mit 1,06 Mio. deutlich verfehlt. Es handelt sich hier um den tiefsten Ertrag seit 2012. Bei den Sondersteuern (Nach- und Strafsteuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern, Grundstückgewinnsteuern und Hundesteuern) wurde das Budget von 282 200 Franken mit effektiven Erträgen von 276 000 Franken knapp verfehlt. Der Ausstand bei den Einkommensund Vermögenssteuern der definitiv veranlagten und zur Zahlung fälligen Rechnungen konnte gegenüber dem Vorjahr weiter reduziert werden. (fvs)


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Agenda

Agenda vom 16. bis 22. Februar 2018

nectute. Tel. 062 777 37 06. Lenzburg: Restaurant Echt 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 888 87 87. Niederlenz: Restaurant Sonne 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 891 68 31.

TANZ

Dienstag, 20. Februar Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kindertanzgruppe Leutwil «Kinder-Volkstanzen». «Tanzen macht Kinderfüsse Rhythglücklich». mus–stampfen–klatschen–drehen–lachen. Auskunft erteilt Kindertanzleiterin: Therese Hintermann, 062 771 70 24. Rupperswil: Lenzhardstrasse 18 19.30–21 Uhr. Tanzkreis – Kreistanz.

Donnerstag, 22. Februar Fahrwangen: Treffpunkt vis-à-vis Bäckerei Lingg zur Abfahrt ins Restaurant Bauernhof in Bettwil. 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 056 667 23 38.

KLASSIK

VORTRÄGE

Freitag, 16. Februar

Mittwoch, 21. Februar

Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Die Besucher erwartet ein farbenfrohes, heiteres sowie professionell dargestelltes Spektakel für Aug und Ohr.

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 19.30–21.30 Uhr. «TransAustralia» – LiveReportage. 3059 Kilometer zu Fuss mit dem Einkaufswagen durch Down Under. Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 19.30 Uhr. Südafrika. Imposante Traumreise in 3D – mit Stephan Schulz durch das südliche Afrika.

Samstag, 17. Februar Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky.

Sonntag, 18. Februar Beinwil am See: Löwensaal 14.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Lenzburg: Stadtkirche 17 Uhr. «Lamentationes» mit dem Vokalensemble Opus 48 Zofingen. Solisten: Barbara Zinniker (Sopran), Ursula Baumann (Violoncello), Csaba Dimén (Violone), Vinìcius Perez (Laute), Hans Jürg Bättig (Orgel). Leitung: Peter Baumann. Abendkasse ab 16.15 Uhr.

LITERATUR

Sonntag, 18. Februar Seon: Konservi, Seetalstrasse 2 11 Uhr. Anna Hitz: «Der Schwindel». Vernissage und Lesung.

Montag, 19. Februar Lenzburg: Aargauer Literaturhaus Lenzburg 19.15 Uhr. Arno Camenisch: «Der letzte Schnee». Lesung und Gespräch.

Donnerstag, 22. Februar Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Joshua Cohen: «Buch der Zah-

Facettenreiches Südafrika: Multivisionsshow in 3D am Mittwoch, 21. Februar, in Möriken-Wildegg. len». Lesung und Gespräch. Aus der deutschen Fassung liest Hanspeter MüllerDrossaart. Moderation: Bettina Spoerri.

THEATER

Freitag, 16. Februar Seon: Forum Seon 20.15 Uhr. Starbugs-Comedy mit «Jump!» – die verrückte Comedy-Show. Eintrittspreis 35 Franken. Infos unter www.forumseon.ch.

SOUNDS

Freitag, 16. Februar Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Jasmin Larue. Singer/Songwriter. Abendkasse ab 20 Uhr.

Samstag, 17. Februar Beinwil am See: Chalet Elim 20 Uhr. SofaKonzert: «Walk a mile in my shoes». Mehr Infos unter www.walkamileinmyshoes.info. Die Tradition der Sofakonzerte der Grossstädte setzt sich heute in Beinwil am See fort. Lenzburg: Wisa-Bar (Wisa-GloriaGelände) 21 Uhr. Konzert: Drizella. Geprägt von Rockbands wie Bon Jovi, Cinderella, Guns n’ Roses.

ANDERE KLÄNGE

Freitag, 16. Februar Staufen: Freie Christengemeinde Lenzburg 19.30 Uhr. «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott». Singer/Songwriter Konzert.

Mittwoch, 21. Februar Lenzburg: Gleis 1, 2. Stock 19.15 Uhr. Mantraflow mit Anando und Ramsur. Zusammen Mantras singen bedeutet einzutauchen in eine uralte Weisheit des heilenden Klanges. Kollekte. Infos unter Tel. 076 748 84 87.

DIES & DAS

Freitag, 16. Februar Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Für die Kleinsten wird das Turnzentrum Niederlenz zum grössten Indoor-Spielplatz im Aargau. Für Kinder bis Kindergartenalter. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Infos unter 062 892 11 70 und www.aargau-aktiv.ch.

Samstag, 17. Februar Lenzburg: Ammerswilerstrasse 41 10–15 Uhr: Tag der offenen Tür in der Fernwärme-Heizzentrale «Widmi» der SWL Energie AG.

Im Anschluss an den dramatischen Konflikt zwischen den Mitgliedern der Avengers kehrt T’Challa alias Black Panther in seine Heimat Wakanda zurück. Nach dem Tod seines Vaters muss der Thronfolger seinen rechtmässigen Platz als König des isolierten, doch technisch weit fortgeschrittenen afrikanischen Staates einnehmen. Doch als sich ein alter Feind des Landes aufs Neue erhebt, werden nicht nur die Kräfte des legendären Helden BLACK PANTHER auf die Probe gestellt, sondern auch die Fähigkeiten T’Challas, sein Volk durch diese Krise hindurchzuführen. Sollte er dem Kampf nicht gewachsen sein, steht nicht nur das Schicksal Wakandas, sondern das der ganzen Welt auf dem Spiel. Kino Urban: D /ab 12 Jahren. 3D: Do, Sa, Mo, Mi je 20 Uhr, 2D: Fr, So, Di je 20 Uhr, Sa/So je 17 Uhr.

Di chli Häx Di chli Häx (Karoline Herfurth) hat ein grosses Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf. Zur Strafe muss sie innerhalb eines

Jahres alle Zaubersprüche aus dem grossen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe. Kino Urban: CH/ab 6 Jahren. Sa, So je 14.15 Uhr, Mi 17 Uhr.

Fifty Shades Freed Nach ihrer Hochzeit schweben Ana und Christian zwar im siebten Himmel, doch schon bald legt sich ein bedrohlicher Schatten über das Glück der Frischvermählten: Christian wird von seiner mysteriösen Vergangenheit eingeholt und ein gefährlicher Bekannter bedroht die Ehe und die Familie der beiden. – Verstrickt in kriminelle Intrigen und im Sog dunkler Leidenschaft muss die erstarkte Ana erneut um ihre Liebe kämpfen. Kino Löwen: D /ab 16 Jahren. Täglich 20 Uhr.

Darkest Hour Mai 1940: Das anfängliche Kriegsglück der Nazis stürzt die britische Regierung in eine existenzielle Krise, Premierminister Cham-

Möriken-Wildegg: Bibliothek 10–11 Uhr. Zwärglimorge für Kinder von 9 bis 24 Monaten mit ihren Eltern. Mit Kinderliedern, Versen und Kniereitern verbringen die Eltern mit ihren Babys zusammen eine abwechslungsreiche Stunde. Beim anschliessenden Zusammensein bei Kaffee und Zopf können sich die Eltern austauschen. Rupperswil: Kirchgemeindehaus 11–13.30 Uhr. Suppenzmittag. Mit kurzer Vorstellung des Projektes durch Stephan Tschirrer, Brot für alle. Rupperswil: Mehrzweckhalle der Jurahalle 14.30–17 Uhr. Kinderfasnacht unter dem Motto Faveru’s Zauberwelt. Org. Familienverein.

Sonntag, 18. Februar Lenzburg: Alter Gemeindesaal 18 Uhr. Eröffnungsfeier Jubiläumsjahr. «Hundertfüfzg Johr Sophie HaemmerliMarti». Im Anschluss findet unter den Arkaden ein Apéro statt. Eintritt frei.

berlain tritt zurück. Nur dem reichlich unpopulären Winston Churchill traut man zu, die scheinbar ausweglose Lage in den Griff zu bekommen. Er übernimmt das Amt, sieht sich aber bald von Öffentlichkeit und Regierungsmitgliedern bedrängt, mit den scheinbar unaufhaltsamen Nazis über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Doch durch seine ausserordentliche Weitsicht und Integrität gelingt es Churchill dennoch, an seiner Überzeugung festzuhalten und für die Freiheit seiner Nation zu kämpfen. Kino Löwen: D/ab 12 Jahren. D: So 17 Uhr. Edf: Sa 17 Uhr.

AUSSTELLUNGEN

Lenzburg Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20 Uhr. Magnand – Ausstellung von Andrej Bigler (*1988, Baden) und Mathias Hauser (*1988, Zürich). Jeden Freitag 20 Uhr. Alterszentrum Obere Mühle Ausstellung «Schnittstellen – Aufbrüche» von Anja Voegeli Knapp (Bilder), Franziska Aschwanden (Bilder) und Beat Leuenberger (Lyrik). Öffnungszeiten der Ausstellung vom 15. Februar bis 11. März: Mo–So 9–17 Uhr.

Veltheim Gärtnerei Aareblumen 10. Ausstellung mit kleinem und grossem Kunsthandwerk in der Gärtnerei Aareblumen. Vom 16. bis am 25. Februar. Vernissage: Freitag, 16. Februar, 18.30 Uhr.

MUSEEN

Dienstag, 20. Februar

Lenzburg

Hunzenschwil: Schulhaus 19.45-21.15 Uhr. Gospelchor Kumbaya Hunzenschwil: Offene Probe.

Zeughaus 9–20 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus Lenzburg lädt ein, die eigenen Heimatgefühle zu erkunden. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag 9–20 Uhr. Informationen unter www.stapferhaus.ch. Museum Burghalde «Do it yourself – Werken wie in der Steinzeit». Bis am 15. Juli 2018. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr.

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 7.30–11 Uhr. Traditioneller Lenzburger Wochenmarkt.

SENIOREN

Freitag, 16. Februar

Filmtipp Black Panther 3/2D

Foto: zvg

Seengen: Gasthof Rebstock 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 777 06 88.

Montag, 19. Februar Schafisheim: Rotes Schulhaus 16.30-17.30 Uhr. Informationsveranstaltung «Generationen im Klassenzimmer Schafisheim».

Dienstag, 20. Februar Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus 12 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Se-

VEREINE

Bettwil Frauenverein Bettwil: Winterwanderung Schlatt–Horben am Mittwoch, 21. Februar. Abfahrt in Bettwil 13.30 Uhr (Chäsiplatz).

Staufen Alpenclub Staufberg: Sonntag, 18. Februar, Schneeschuhtour nach Ansage, variabel, Tel. 079 330 46 07.

INSERAT

Wonder – Wunder Wonder erzählt die unglaublich mitreissende und herzerwärmende Geschichte des August Pullman. Auggie wurde mit Entstellungen im Gesicht geboren und besucht deshalb nicht die Regelschule. Als er in die fünfte Klasse der lokalen Schule wechselt, wird er unerwartet zum Helden. Die Geschichte zeigt, dass man sich nicht einfügen kann, wenn man dazu geboren wurde, aufzufallen. Kino Löwen: Deutsch/ab 8 Jahren. D: So 14 Uhr. Edf: Sa 14 Uhr. Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch.

UMZUG | REINIGUNG | LAGER

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Szene / Hinweise

Simon Enzler gastiert in Staufen Kabarett-Star Simon Enzler gastiert am Freitag, 23. Februar, in Staufen – ein Garant für Lacher.

Sicherheit der guten Stube und riskiert einen Blick nach draussen, das Balkongeländer immer fest im Griff. Genau genommen lauert jedoch die Komik dort, wo sich die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verwischt.

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Vielversprechende Mischungen Simon Enzler zeichnet sich durch das Bodenständige von Emil und das Cholerische von Gerhard Polt aus. Als Appenzeller hat er soziologisch bedingt Saft im Ranzen und ein hohes Mass an eigenwilliger Sturheit. Beides zeigt sich auch in seinem Programm: Kompromisslos und unbeirrbar zeigt er mit dem Finger auf die wunden Punkte der helvetischen Befindlichkeit. Sein markanter Appenzeller Dialekt als Markenzeichen verleiht seinen Pointen noch zusätzliche Würze. Die Moderation der Sendung «Comedy im Casino» des Schweizer Fernsehens machte Simon Enzler einem breiten Schweizer Publikum bekannt. Der Gewinn diverser Preise – Swiss Comedy Award (2000), Prix Walo (2008) und «Cornichon» (2012) – belegt die hohe Kunst des Kabarettisten. Das Staufner Publikum darf gespannt auf den gewitzten Auftritt sein. Freitag, 23. Februar, 20 Uhr, Kasse und Bar ab 19.15 Uhr geöffnet, Zopfhuus, Staufen. Eintritt: Erwachsene ab 16 Jahren 30 Franken, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre 15 Franken. Vorverkauf unter www.kultur-staufen.ch/reservationen oder Abendkasse.

er Kulturkommission Staufen ist es gelungen, einen der bekanntesten Schweizer Kabarettisten ins Staufner Zopfhuus zu holen. Sein erstes Solo-Programm «Primatsphäre» verschafft dem Zuschauer einen humorvollen Einblick in den Alltag – die Muse eines jeden Kabarettisten. Nach über fünfzehn Jahren Bühnenpräsenz tritt Enzler erstmals solo auf. Er wagt sich aus der vermeintlichen

Kabarettist Simon Enzler.

Foto: zvg

TransAustralia – 3059 Kilometer zu Fuss durch Down Under

Beeindruckende Highlands: Eine Multivisionsshow zeigt die Facetten Schottlands.

Schottland – ein Land, ein Mythos S

chottland lässt an Moorlandschaften, wilde Highlands und Steinkreise aus alter Zeit denken. Im Geiste sieht man dramatische Szenerien, Sonnenstrahlen wechseln sich ab mit düsteren Wolken. Während eines Jahres hat der Naturfilmer Christian Oeler das Land bereist. Manche Regionen hat er mehrmals zu verschiedenen Jahreszeiten aufgesucht. Wie zeigt sich die Natur jenseits des Sommers? Haben die Burgen wirklich

diese magische Ausstrahlung? Und findet er die kraftvollen Landschaften, von denen er träumt? Man darf sich auf einzigartige Landschaften freuen, von den abgelegenen Shetland-Inseln im Norden bis zu den Southern Uplands im Süden, von den stürmischen Hebriden im Westen bis zur zerklüfteten Küste im Osten. Beliebte Themen wie zum Beispiel der Whisky oder die Highland-Games werden ebenso thematisiert wie die tieri-

schen Inselbewohner und der bekannte Dampfzug aus dem Harry-Potter-Film. Christian Oeler führt durch Städte wie Edinburgh und Glasgow. Zusammen mit der eigens für den Film komponierten Musik von Dani Wirth wird den Besuchern «Traumhaftes Schottland» bestimmt lebhaft in Erinnerung bleiben. Donnerstag, 1. März, Lenzburg, Hotel Krone, 19.30 Uhr.

Einkaufen in Birrwil Utopie oder bald wahr?

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s hört sich fast unglaublich an, was der Fotograf Christian Zimmermann auf seiner viermonatigen Reise alles erlebt hat. Fest entschlossen, den roten Kontinent zu Fuss zu durchqueren, macht sich Fotograf Christian Zimmermann im Frühling 2016 nach Australien auf. Im Gepäck hat er nur seine Camping- und seine Fotoausrüstung sowie eine riesengrosse Abenteuerlust. Ohne Begleitfahrzeug will er die 3059 Kilometer von Darwin bis nach Adelaide alleine zu Fuss meistern. Lange hat er sich überlegt, wie er das gesamte Equipment transportieren könnte, denn alles in einem Rucksack zu tragen, wäre viel zu schwer. Die Lösung ist so simpel wie genial: ein Einkaufswagen. Mit dreissig Litern Wasser und Proviant für eine Woche startet Christian Zimmermann sein Abenteuer. Mit einem Einkaufswagen unterwegs, fällt er als einziger Fussgänger auf der Strasse extrem auf. So kommt es fast tagtäglich zu ungewöhnlichen Begegnungen. Die Menschen, die er trifft, sind manchmal lustig oder langweilig, aufdringlich oder selt-

Foto: zvg

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War mit dem Einkaufswagen in Down Under: Fotograf Christian Zimmermann. Foto: zvg sam, aber vielfach nur herzlich und hilfsbereit. Was Christian Zimmermann auf den 105 Marschtagen alles erlebt, erzählt er in einer spannenden Live-Reportage. Er nimmt zwei Stunden mit auf eine humorvolle Reise durch Down Under. Infos, Tickets und alle 45 Tourneeorte unter: www.global-av.ch. Mittwoch, 21.2.18, 19.30 Uhr, Lenzburg Alter Gemeindesaal.

Spektakulär: Der Sardine Run an der südafrikanischen Wild Coast.

Foto: zvg

Multivisionsshow Südafrika D er 3D-Fotograf und Filmemacher Stephan Schulz nimmt mit auf eine imposante Traumreise durchs südliche Afrika. Sie beginnt in Kapstadt und endet auf dem Gipfel des Kilimandscharo. Dazwischen liegen bekannte Traumziele wie die roten Dünen der Namibwüste oder die gigantische Gnu-Migration der Serengeti. Aber auch Geheimtipps wie die südafrikanische Wild Coast mit ihrem Sardine Run – dem spektakulärsten Tierereignis des Kontinents. An den grossartigsten Naturschauplätzen begegnete Stephan Schulz nicht nur den Big Five, sondern auch Menschen, die dort hinter den Kulissen agieren – als Löwenforscher, Haiflüsterer oder Betreiber einer Tierauffangstation. Oder den Naturvölkern, die

versuchen, ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen. Eingehende Reportagen vermitteln tiefere Einblicke in die Konflikte und Probleme, die sich dahinter abspielen. Stephan Schulz gelang es, in diesem Projekt die spannendsten Über- und Unterwasserwelten Afrikas zu filmen. Dies ist umso interessanter, weil damit auch die beiden grössten Tiermigrationen der Welt unmittelbar verbunden sind. Man darf sich freuen auf eine packend erzählte Reise voller Emotionen, präsentiert in brillanter 3D-Projektion – ein plastisch-visuelles Erlebnis, wie es live auf der Bühne einzigartig im deutschsprachigen Raum ist. Mittwoch, 21. Februar, 19.30 Uhr, Gemeindesaal Möriken-Wildegg. Eintritt: 25 Franken. Abendkasse ab 18.30 Uhr.

m Schüür-Obe in Birrwil mit Fabian Birrer geht es am Freitag, 23. Februar, um das Thema «Einkaufen in Birrwil». Eine Umfrage im Oktober hat gezeigt, die Berbuerinnen und Berbuer wünschen sich grundsätzlich eine Versorgungsmöglichkeit im Dorf, auch im Sinn von einer Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch. An diesem Abend werden die Ergebnisse der Masterarbeit zum Thema vorgestellt und die Pläne der entstandenen Arbeitsgruppe erläutert. Freitag, 23. Februar, 20 Uhr, in der Chileschüür bei der Kirche, Birrwil. Eintritt frei, Kollekte.

Bestandesaufnahme

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ie Volkshochschule Lenzburg organisiert eine Führung im Kunstmuseum Bern zum Thema «Bestandesaufnahme Gurlitt: Entartete Kunst – beschlagnahmt und verkauft». In der Ausstellung werden erstmals rund 160 Werke – hauptsächlich Arbeiten auf Papier – aus der Sammlung Gurlitt gezeigt, die als «entartete Kunst» in Museen beschlagnahmt worden waren. Darunter sind herausragende Kunstwerke des Expressionismus, der konstruktiven Kunst und der Neuen Sachlichkeit. Die Ausstellung thematisiert auch die politischen Vorgänge, die zur Diffamierung der Moderne als «entartet» und deren Zerstörung und Verkauf führten. Informationen und Anmeldung: www.vhlenzburg.ch. Samstag, 24. Februar, 11.15–12.15 Uhr, Kunstmuseum Bern.

Mit der Sofalesung: Raus aus der Komfortzone Zeigt die historische Niederlage des Militärs bei einer Volksabstimmung: Der Dokumentarfilm «La Bataille du Gripen – Ein Volk auf der Höhe». Foto: zvg

Ein Blick hinter die Kulissen Am Freitag, 23. Februar, zeigt die Kulturkommission Lenzburg den Dokumentarfilm «La Bataille du Gripen – Ein Volk auf der Höhe» von Frédéric Gonseth

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er spannende Film «La Bataille du Gripen – Ein Volk auf der Höhe» von Frédéric Gonseth blickt hinter die Kulissen der politischen Kampagnenarbeit bei der Abstimmung über den Gripen-Kampfjet. Er zeigt, wie Meinungen

der Schweizerinnen und Schweizer gemacht werden und wie es zur historischen Niederlage des Militärs bei einer Volksabstimmung kommen konnte. Der Regisseur des Films wird am Filmabend anwesend sein und dem Publikum für Fragen zur Verfügung stehen. Die Begegnung verspricht ein erkenntnisreiches Gespräch rund um den Film. Seit Anfang Jahr starten die Filmvorführungen um 19.30 Uhr. Freitag, 23. Februar, 19.30 Uhr, Aula des Schulhauses Lenzhard, Lenzburg. Die CinéBar steht ab 18.30 Uhr mit Getränken und Snacks zur Verfügung.

An der zweiten Aargauer Sofalesung 2018 sind Benjamin von Wyl und Usama Al Shahmani zu Gast.

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iese Sofalesung verlässt die Komfortzone der heimeligen Stube, um sich mit einem Thema zu befassen, das ebenso verbindet wie ausschliesst: Heimat ist sowohl für Usama Al Shahmani als auch für Benjamin von Wyl ein zentrales Thema, ihre Perspektiven könnten unterschiedlicher aber nicht sein: Benjamin von Wyls Debütroman «Land ganz nah» gibt sich im Untertitel als Heimatroman aus. Was er erzählt, ist eine Dystopie in naher Zukunft, wo der Graben zwischen Stadt und Land so gross wird, dass die Schweiz in bürgerkriegsähnlichen Zuständen auseinanderbricht. Usama Al Shahmani ist selbst aus einem zerrissenen Land in die Schweiz geflohen. In seinem Buch «Die Fremde – ein seltsamer

Was ist Heimat? Mit Benjamin von Wyl und Usama Al Shahmani treffen zwei sehr unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Foto: zvg Lehrmeister» erzählt er, was der plötzliche Abbruch eines gewohnten Lebens bedeutet und wie er in seiner neuen Heimat angekommen ist. In der Ausstellung «Heimat – eine Grenzerfahrung» des

Stapferhauses Lenzburg lesen die Autoren aus ihren Werken und diskutieren über ihren eigenen Heimatbegriff. Donnerstag, 1. März, 19.30–21 Uhr, Stapferhaus Lenzburg.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 15. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Veranstaltungen

3D: DO/SA/MO/MI je 20h 2D: FR/SO/DI je 20h, SA/SO je 17h, D/12J.:

BLACK PANTHER – 2/3D SA/SO je 14.15h, Mi 17h, CH/6J.:

DI CHLI HÄX

Tägl. 20h, D/16J.:

FIFTY SHADES FREED SA 17h Edf – SO 17h Deutsch/12J.:

DARKEST HOUR SA 14h Edf – SO 14h Deutsch/10J.:

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20180215 woz lbaanz  

Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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