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Donnerstag, 8. Februar 2018

Lenzburger Woche

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliches Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Immobilien

2–4 6/7 8/9 10 10

Im Gespräch 11 Region 13/15 Seetal 16/17 Agenda 18 Szene/Hinweise 19

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 6, 119. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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In Lenzburg startet am 27. April das 1. Fotofestival. Die Premiere mit Wettbewerb, Ausstellungen und Events steht unter dem Motto «Im Wandel».

Exakt 50 Jahre räumte die Seoner Firma Hauri Kiesgruben und Transport AG die Seetaler Kantonsstrassen vom Schnee. Jetzt ist Schluss.

Das 1. Fotofestival

AusgeräumtimSeetal

Salzkorn Erste drei Frühlingsboten

Schon früh Feste besucht: Lenzburger Tambouren aus der Gründungszeit des Vereins an einem Fest in Travers.

Foto: zvg

Vier Batzen für die «Trummelschlacher» Eine im Umfeld des jährlichen Jugendfestes wichtige Lenzburger Institution feiert einen runden Geburtstag. Ein Blick zurück auf 100 Jahre Tambourenverein. Fritz Thut

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in Lenzburger Jugendfest ohne Tambouren wäre wie Lenzburg ohne Schloss. Undenkbar. Am 18. Mai 1918 haben sich die Tambouren organisiert und im Restaurant Vollmar in der Altstadt den Militär-Tambouren-Verein Lenzburg aus der Taufe gehoben. Das «Militär-» wurde schon weniger als ein Jahr später aus dem Vereinsnamen gestrichen, obwohl die Wurzeln natürlich in diesem Umfeld zu suchen sind. «Wir sind entstanden aus den Militärtambou-

JUBILÄUM Der Tambourenverein Lenzburg feiert sein 100-Jahr-Jubiläum an zwei Tagen im Mai. Am Freitag, 4. Mai, lädt er zum Comedyabend mit Stefan Büsser und seinem Programm «Masterarbeit». Am Samstag, 5. Mai, erfährt man ab 16 Uhr auf einem Stationenweg Wichtiges aus der Geschichte und um 19.30 Uhr folgt der Jubiläumsabend unter dem Titel «100 Jahre Revue». (tf) ren», sagt Markus Moser, Ehrenmitglied und OK-Präsident der 100-Jahr-Feiern. Noch wichtiger ist jedoch der Bezug zum Jugendfest. Bereits 1919 nahm der junge Verein erstmals offiziell teil. Jedoch schon viel früher spielten die «Trummelschlacher und Pfyffer» am 1635 «Schülermal» geheissenen Fest eine Rolle: Der Rat zu Lenzburg legte gemäss einem

überlieferten Protokoll den Beitrag «für die Zehrung auf vier Batzen für einen Tag» fest. Früh rückten die Lenzburger Tambouren zu Festen aus. Und alsbald bewährte man sich selbst als Organisator von Zusammenkünften: Zuerst 1924 mit dem interkantonalen Fest, von dessen Erlös Hüte und Trommeln angeschafft wurden, und zuletzt im Herbst 2017 mit dem Zentralschweizer Jungtambourenfest. Ausdauer und Präzision Der jubilierende Verein zählt aktuell etwa drei Dutzend Aktivmitglieder und noch mehr Jungtambouren. Diese können sich gemäss strengen Ausbildungskriterien hocharbeiten. «Ausdauer, Geduld, Fitness, Disziplin, ein Hang zum Perfektionismus, Präzision und Kondition» sind gemäss der Festschrift zum 75Jahr-Jubiläum die Voraussetzungen zum guten Tambouren. Daran hat sich die letzten 25 Jahre nichts geändert.

Im Januar blühten bereits erste Krokusse im Garten. Der wärmste Januar seit Beginn der Messungen sei das gewesen, stellte der WetterberichtsKommentator im Fernsehen fest. Allerdings erlebten wir auch schon Helene Basler laue Winter, die gegen das Frühjahr hin plötzlich Temperaturstürze und Schneefall brachten. Vor den Launen des Wetters sind wir nicht gefeit. Ein untrügliches Zeichen hingegen, dass eine neue Jahreszeit anbricht, ist die erste kleine Fliege, die sich auf einer angeschnittenen Frucht oder einem gefüllten Getränkeglas niederlässt. Weder Temperaturstürze noch Schneefälle beeindrucken diese Insektenart. Sie spürt schlicht und einfach den Frühling. Nicht im übertragenen, sondern im wortwörtlichen Sinn. Als Drittes fanden wir eine (nicht speziell frohe) Botschaft im Briefkasten. Früher traf sie alle zwei Jahre ein. Jetzt kommt sie «alle Jahre wieder». Sie stellt unsere geistigen Fähigkeiten auf eine harte Probe. Sie zwingt uns, uns mit einer Beamten-Fachsprache auseinanderzusetzen. Sie regt unsere Sammeltätigkeit an, nämlich Belege unserer Einnahmen (eher bescheiden) sowie die unserer Ausgaben (eher reichlich) zu suchen. Sie macht uns zu Chronisten, denn alles muss sorgfältig aufgelistet und kopiert werden. Fehlt etwas, wird man höflich darauf aufmerksam gemacht. Im besten Fall bekommt man Geld zurück. Im schlechtesten Fall muss man einiges nachzahlen. «So sei gegrüsst viel tausendmal, holder, holder Frühling», jubelte einst ein Dichter im Frühling. «So sei gegrüsst viel tausendmal, holder Tag der (endlich) ausgefüllten Steuererklärung», jubeln auch wir im Frühling. Mit einem tiefen Seufzer der Erleichterung. Helene Basler-Märchy, Niederlenz


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches

Hüpfen und anderes macht wieder Spass –

Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

dank gezielter Physiotherapie nach BeBo® am Spital Menziken

Die Physiotherapeuten des Spitals Menziken betreuen, begleiten und beraten Patienten fachkompetent, welche an Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Nervensystems oder an Krankheiten der inneren Organe leiden. Weiter spezialisieren sie sich durch jährliche Weiterbildungen in verschiedenen Fachbereichen, um das Therapieangebot einerseits zu erweitern und andererseits stets auf dem neusten wissenschaftlichen Stand zu bleiben. Das Team unterstützt die Patienten mit verschiedensten Methoden, Techniken und Konzepten, um verlorengegangene Funktionen wiederzuerlangen oder mit funktionellen Einschränkungen besser umgehen zu können. Das Ziel ist es, optimale Bewegungsabläufe und Funktionen mit den Patienten zu erarbeiten für deren Alltag, Beruf oder Sport. Mit der therapeutischen Unterstützung, Information und Instruktion werden die Patienten motiviert, das gemeinsam festgelegte Therapieziel zu erreichen.

E G L IS WI L

Notfall-Apotheke Region Lenzburg

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

Gemeinden Egliswil und Seon

Arbeitsausschreibung Sanierung Wasser, Strom, Gas und Strassenbau Ringstrasse West, Abschnitt General-Herzogstrasse / Zeughausstrasse Lenzburg 1. Auftraggeber Einwohnergemeinde Lenzburg, Rathausgasse 16, 5600 Lenzburg SWL Energie AG, Werkhofstrasse 10, 5600 Lenzburg

• Vorlage Nr. S-171826 Neubau Transformatorenstation 71 Neumatt • Vorlage Nr. L-208463 Neubau 16kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen 71 Neumatt und 70 Istag • Vorlage Nr. L-227909 16kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Oholten 26 und Neumatt 71

2. Objekt Sanierung Wasser, Strom, Gas und Strassenbau Lenzburg 3. Auftragsart Bauauftrag 4. Vergabeverfahren Offenes Verfahren 5. Gegenstand und Umfang des Auftrags Belag Abbruch und Einbau ca. 2700 m² Bushaltestellen in Beton ca. 150 m² Sickerfähige Verbundsteine ca. 120 m² Randabschlüsse ca. 380 m Grabarbeiten für Wasserleitung ca. 270 m Grabarbeiten für Erdgas-Niederdruckleitungen ca. 250 m Grabarbeiten für Erdgas-Hochdruckleitungen ca. 190 m Grabarbeiten für Strom (Rohrblock) ca. 280 m Beton-Sockelmauer ca. 55 m Teilangebote zugelassen: nein

Betroffene Gemeinden 5704 Egliswil und 5703 Seon Gesuchstellerin Technische Betriebe Seon, Mühleweg 3, 5703 Seon Ort Parzellen Nrn. 970 und 378 Egliswil Parzelle Nr. 3583 (Seon) Koordinaten: 2655427 / 1245185

6. Ausführungstermin Baubeginn: 16. April 2018 Bauvollendung: Ende September 2018

Gegenstand Neubau Transformatorenstation Neumatt (Parzelle Nr. 970 Egliswil) mit Neubau von Kabelleitungen

7. Adresse für den Bezug der Unterlagen Scheidegger + Partner AG, Pilatusstrasse 28, 5630 Muri Auskunftsperson: Patrick Hochstrasser 8. Adresse und Frist für die Einreichung des Angebots Das Angebot ist bis am 16. März 2018 (Datum Poststempel, A-Post) einzureichen an: Stadtbauamt Lenzburg Abt. Tiefbau, Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg Vermerk: Submission Ringstrasse West, Abschnitt General-Herzog-Strasse / Zeughausstrasse Lenzburg Gerät, welches die Aktivierung des Beckenbodens aufzeigt oder mit einem Impuls eine Aktivierung des Beckenbodens erzielt

Beckenbodentraining nach dem bewährten BeBo® Konzept – in der Gruppe oder in Einzeltherapie Für viele Frauen und Männer ist ihr Beckenboden ein eher unbekanntes Körpergebiet. Wussten Sie, dass der Beckenboden mitverantwortlich ist für unser Körpergefühl, unsere Haltung, unsere Figur und somit auch für unser inneres und äusseres Erscheinungsbild? Die meisten wissen, wie sie z. B. ihre Bauchmuskeln trainieren können. Eher unbekannt ist dagegen, wo der Beckenboden liegt oder wie er trainiert werden kann. Der Beckenboden ist der muskulöse Boden der Beckenhöhle beim Menschen. Das Beckenbodentraining richtet sich an Frauen, die nach einer Geburt oder im Alter Probleme mit einer Inkontinenz haben. Durch das richtige Alltagsverhalten und gezieltes Beckenbodentraining kann diese Problematik angegangen werden. Ein «gesunder» Beckenboden wirkt sich ausserdem positiv auf den Rücken, die Haltung und das Sexualleben aus. Somit kann das Beckenbodentraining auch präventiv angewendet werden. Der Vorteil einer Gruppentherapie liegt weiter auch darin, dass die Teilnehmenden nicht nur von den Anregungen des Physiotherapeuten profitieren, sondern gemachte Erfahrungen im vertrauten Rahmen ausgetauscht werden können. Rückmeldungen von Teilnehmenden zum besuchten Kurs: «Der Kurs hat mir sehr viel gebracht. Ich kann die Übungen gut im Alltag integrieren und weiss nun, wie wichtig der Beckenboden ist.» «Es war super zu spüren, dass man nicht alleine ist mit diesem Problem. Ich geniesse es sehr, wieder (fast) ohne Einschränkungen mit meinem Kind zu spielen!» «Ich fand den Kurs sehr interessant, lehrreich und finde es schade, dass er fertig ist» Auch für Männer Die Einzeltherapie für den Beckenboden richtet sich gleichermassen an Männer wie auch an Frauen. Neben diversen Übungen haben sie im Spital Menziken die Möglichkeit, sich mit Biofeedback- und Elektrostimulationsmethode behandeln zu lassen. Hierbei wird eine Sonde eingeführt, welche die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur misst und visuell darstellt. Dabei kann die eigene Muskelanspannung auf dem Bildschirm beobachtet werden, was den Lernprozess beschleunigt. Bei der Methode durch Elektrostimulation wird ein kleiner Impuls abgegeben, wodurch wahrgenommen werden kann, wie sich das richtige Anspannen vom Beckenboden anfühlt. Es hat noch freie Kursplätze im Frühling und im Herbst Kontakt und Anmeldung über das Sekretariat der Physiotherapie: 062 765 31 91 oder angela.afonso@spitalmenziken.ch, bei Fragen werden Sie an einen Physiotherapeuten vermittelt. Asana Gruppe AG Spital Menziken Spitalstrasse 1 5737 Menziken Tel. 062 765 31 31 info@spitalmenziken.ch www.spitalmenziken.ch

119. Jahrgang

9. Sprache des Vergabeverfahrens Deutsch 10. Preis der Angebotsunterlagen Kostenlos 11. Eignungskriterien Sind den Submissionsunterlagen zu entnehmen – «Allgemeine Bedingungen»

164. Jahrgang 96. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See.

12. Zuschlagskriterien Sind den Submissionsunterlagen zu entnehmen – «Allgemeine Bedingungen»

Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 34 563 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch

3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten.

Redaktion redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Dominique Althaus Telefon 058 200 58 27 dominique.althaus@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

13. Die Aufträge fallen nicht unter das GATT-Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen. Rechtsmittelbelehrung 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde erhoben werden. Der Stillstand der Fristen gemäss Zivilprozessrecht gilt nicht. 2. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Das heisst, es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

4. Die angefochtene Ausschreibung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

Eidgenössische und kantonale Volksabstimmung vom 4. März 2018 Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag 3. März 2018, 11.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus Sonntag 4. März 2018, 9.00 bis 10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 8. Januar 2018

STADTRAT

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG)

B O N IS WI L www.boniswil.ch

Gemeindewahlen 2018–2021 Schulpflege, Ergänzungswahl; Stille Wahl Für die Ergänzungswahl vom 4. März 2018 sind während der Anmeldefrist gleich viele Kandidaten (1) angemeldet worden, als noch Sitze zu vergeben sind. Gemäss § 30a Abs. 1 GPR ist mit der Publikation des angemeldeten Kandidaten eine Nachfrist von 5 Tagen angesetzt worden, innert welcher neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Nachdem innert der Nachmeldefrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, ist für die Amtsperiode 2018–2021 in stiller Wahl als Mitglied der Schulpflege gewählt worden: – Baumann, Roger, 1974, von Villigen AG, Seengerstrasse 14 Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind schriftlich innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, ans Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Boniswil, 7. Februar 2018 Gemeinderat Boniswil

Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 12. Februar 2018 bis zum 13. März 2018 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgenden Stellen eingesehen werden: • Gemeindekanzlei Egliswil, Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil • Gemeindekanzlei Seon, Oberdorfstrasse 11, 5703 Seon Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) schriftlich und begründet im Doppel beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, einzureichen. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f. Abs. 1 EleG). Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist, bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG). Enteignung Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Aarau, 5. Februar 2018 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

HENDSCHIKEN

Baugesuch Bauherr:

Susanne Roniger Othmarsingerstrasse 6 5604 Hendschiken Bauobjekt: Abbruch Gebäude Nr. 414, Neubau Kleinhaus 12 m und Geräteschuppen Objektadresse: Othmarsingerstrasse 6 Parzelle 904 Gebäude Nr. 414 Weit. Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 9. Februar, bis Montag, 12. März 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken.


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Amtliches

DINTIKON

Publikation Gesuch um ordentliche Einbürgerung Gemäss § 21 Abs. 2 des Gesetzes über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht werden Einbürgerungsgesuche im amtlichen Publikationsorgan publiziert, sofern die Grundvoraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt sind. Folgende Personen haben bei der Gemeinde Dintikon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Timpert Andreas (m), geb. 1970, Deutschland – Timpert Penelope Jane (w), geb. 1970, Vereinigtes Königreich – Timpert Alexander Llewellyn (m), geb. 2004, Vereinigtes Königreich – Timpert Philip David (m), geb. 2005, Vereinigtes Königreich – Timpert David Sebastian (m), geb. 2010, Vereinigtes Königreich wohnhaft in 5606 Dintikon, Bergstrasse 16 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft: Claudia und Guido Bucher, Bahnhofstrasse 16, 5615 Fahrwangen Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Ortslage: Ebnetweg 13 Parzelle Nr. 2019 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Februar bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Baugesuch Bauherrschaft: Leu Roger, Höhenweg 13, 5616 Meisterschwanden Bauobjekt: Terrassenhaus mit Tiefgarage, Pool und Gartenhäuser, Höhenweg Parzelle Nr. 813 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Februar bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch Bauherrschaft: Schmidt-Tschuppert Rita, Schmittenackerweg 1, 5617 Tennwil Bauobjekt Ersatz Meteorwasserleitung, Schmittenackerweg 1, Parzelle Nr. 251 Zus. Bew.: Kantonale Zustimmung Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Februar 2018 bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Meisterschwanden ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Polizzi, Giuseppe, geboren 1967, männlich, italienischer Staatsangehöriger, Hasen 20, 5617 Tennwil Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Meisterschwanden eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Meisterschwanden, 8. Februar 2018 Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft: Hubert und Rita Keller, Bettwilerstrasse 14, 5615 Fahrwangen Bauobjekt: Neubau Wohnhaus (4 Wohnungen) mit Garagen und Carport Ortslage: Alte Bettwilerstrasse 5, Parzelle Nr. 1864 Zus. Bew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau

Bauherrschaft: Konsortium Brunnmattstrasse Süd, c/o Hunziker Partner, Dahlienweg 11, 4665 Oftringen Projektverf.: Flury Bauingenieure AG, Sägestrasse 6a, 5600 Lenzburg Bauobjekt: Neubau Erschliessungsstrasse inkl. Werkleitungen Bauplatz: Brunnmatt Süd Zone: WG2 und W2 Parzelle: 615, 1408 Weit. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage vom 9. Februar bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen.

Baugesuch Bauherrschaft: Koch Markus und Silvia Agnes, Hilfikerstrasse 2, 5614 Sarmenstorf Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus, Chaletweg 1, Parzelle Nr. 1912 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 9. Februar bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Sachbearbeiterin/ Sachbearbeiter Steuern (Pensum 60–70%) Ihre Aufgabenschwerpunkte sind die telefonische und persönliche Betreuung der Kundenanliegen, administrative Arbeiten mit Grundstückverwaltung, Veranlagen von unselbstständig Erbwerbenden und die Mithilfe bei der Ausbildung der Lernenden. Ihr Profil: – Kaufmännische Ausbildung (Branche öffentliche Verwaltung) – Erfahrung im aargauischen Steuerwesen – gute EDV-Kenntnisse im Anwendungsbereich (Verana, STAG/STAR, Digitax) – rasche Auffassungsgabe, zuverlässige und exakte Arbeitsweise – Einsatzfreude, Belastbarkeit und Teamgeist Wir bieten Ihnen eine selbstständige, verantwortungsvolle, abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit, ein angenehmes Arbeitsklima in einem kollegialen Team, gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Haben wir Ihr Interesse geweckt oder möchten Sie mehr wissen? Auskünfte erteilt Ihnen gerne Marianne Windisch, Leiterin Steuern (Telefon 062 887 11 35, Mail marianne.windisch@moeriken-wildegg.ag.ch). Zusätzliche Informationen über unser Dorf finden Sie auch unter www.moeriken-wildegg.ch. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Foto und Gehaltsvorstellungen) erwarten wir gerne bis 22. Februar 2018 an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, «Stellenbewerbung», Yul-Brynner-Platz, Postfach 320, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 26. Januar 2018 Gemeinderat

Baugesuch

Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 09. Februar bis 12. März 2018 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf.

Möriken-Wildegg ist eine attraktive und lebendige Schlossgemeinde mitten im Kanton Aargau mit 4400 Einwohnern. Wir suchen per 1. Mai 2018 oder nach Vereinbarung eine/einen

Baugesuch Bauherrschaft Einwohnergemeinde MörikenWildegg, v. d. Gemeinderat Möriken-Wildegg Bauobjekt Strassensanierung (Neubau Kanalisation und Wasserleitung) Bauplatz Parz. 1446, Verbindungsweg Zurlindenstrasse–Aarauerstrasse Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 09.02. bis 12.03.2018 (gemäss § 95 Abs. 2 BauG). Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Monika Brett Steinbruchweg 9 8832 Wollerau Bauobjekt: Umnutzung in Gewerbe, Erdgeschoss und Untergeschoss Objektadresse: Bäumlimatt 2 Parzelle 712 Gebäude Nr. 232 Weitere Bewill.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 9. Februar, bis Montag, 12. März 2018, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

OTHMARSINGEN

Spielnachmittag für Senioren Wir laden Sie ein zum Spielnachmittag für Senioren am Dienstag, 13. Februar 2018, um 14.00 Uhr im Pavillon Waldrüti. Frauenverein Othmarsingen

Baugesuch

Bauherrschaft: Ivo und Gabriela Moraschini, Ermelgasse 18b, 5707 Seengen Vorhaben: Poolanlage mit Gartengestaltung Ortslage: Parzelle Nr. 3469, Ermelgasse 18b Öffentliche Auflage vom 9. Februar bis 12. März 2018 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Senioren-Mittagessen Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 16. Februar 2018, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nimmt Elsa Wacker, Telefon 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Telefon 062 777 06 88, entgegen. Pro Senectute


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Amtliches

Baugesuch

Gemeinden Egliswil und Seon

Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG) • Vorlage Nr. S-171826 Neubau Transformatorenstation 71 Neumatt • Vorlage Nr. L-208463 Neubau 16kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen 71 Neumatt und 70 Istag • Vorlage Nr. L-227909 16kV-Kabel zwischen den Transformatorenstationen Oholten 26 und Neumatt 71 Betroffene Gemeinden 5704 Egliswil und 5703 Seon Gesuchstellerin Technische Betriebe Seon, Mühleweg 3, 5703 Seon Ort Parzellen Nrn. 970 und 378 Egliswil Parzelle Nr. 3583 (Seon) Koordinaten: 2655427 / 1245185 Gegenstand Neubau Transformatorenstation Neumatt (Parzelle Nr. 970 Egliswil) mit Neubau von Kabelleitungen Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff. des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI). Öffentliche Auflage Die Gesuchsunterlagen können vom 12. Februar 2018 bis zum 13. März 2018 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgenden Stellen eingesehen werden: • Gemeindekanzlei Egliswil, Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil • Gemeindekanzlei Seon, Oberdorfstrasse 11, 5703 Seon Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) schriftlich und begründet im Doppel beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, einzureichen. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f. Abs. 1 EleG). Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist, bei der Genehmigungsbehörde vorzubringen (Art. 16c Abs. 2 EleG). Enteignung Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen (Art. 32 EntG). Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Art. 39 bis 41 EntG sind beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen (Art. 16f. Abs. 2 EleG). Aarau, 5. Februar 2018 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Bauherrschaft: Boschetti Marco Oberfeldweg 16, 5703 Seon Bauobjekt: Neubau Garage / Abbruch Unterstand Ortslage: Oberfeldweg 16 + 20 Parz. Nr. 2857, 2856 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 9. Februar bis 12. März 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Baugesuch

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Seon Oberdorfstrasse 11, 5703 Seon Bauobjekt: Ballfänger Ortslage: Fussballplatz Parz. Nr. 2815 Bemerkung: ohne Profilierung Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 9. Februar bis 12. März 2018. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat

Öffentliche Auflage; Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage vom 16. 11. 2015–15. 12. 2015 betreffend Erschliessungsplan «Milchgasse/Salzweg»

Die bestehenden Erschliessungspläne Milchgasse und Salzweg werden aufgehoben und durch einen neuen Erschliessungsplan «Milchgasse/Salzweg» ersetzt. Die Unterlagen lagen vom 16. November bis 15. Dezember 2015 öffentlich auf. Während der Auflagefrist wurden drei Einwendungen eingereicht. Danach wurden die Einigungsverhandlungen durchgeführt, die den Gemeinderat zu Änderungen am Erschliessungsplan veranlasst haben. Diese Änderungen erfordern eine öffentliche Auflage der Anpassungen. Am 5. Februar 2018 hat der Gemeinderat die Änderungen gegenüber der 1. Auflage zuhanden der 2. öffentlichen Auflage verabschiedet.

Die öffentliche Auflage findet vom 12. Februar bis 13. März 2018 statt. Die Unterlagen sind in diesem Zeitraum bei der Gemeindekanzlei Seon während der ordentlichen Bürozeiten einsehbar. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendung zu den Änderungen gegenüber dem Auflagedossier, das vom 16. November bis 15. Dezember 2015 auflag, einreichen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Amtliche Feuerungskontrolle 2018 (Abgasmessungen an Öl- und Gasfeuerungen)

Gemäss der Eidgenössischen Luftreinhalte-Verordnung (LRV) ist die Gemeinde verpflichtet, amtliche Abgasmessungen an den Feuerungsanlagen durchzuführen. Im Kanton Aargau gilt einheitlich das Vollzugsmodell 2 (liberalisierte Kontrolle). Betreiber von Feuerungsanlagen für flüssige und gasförmige Brennstoffe bis 1 MW Leistung können zwischen den folgenden zwei Varianten wählen: Variante 1: Messung durch den amtl. Feuerungskontrolleur der Gemeinde In der Gemeinde Rupperswil ist für messpflichtige Anlagen folgender amtl. Feuerungskontrolleur verantwortlich: Herr Kurt Fischer, amtl. Feuerungskontrolleur, Wiesenweg 39, 5102 Rupperswil, Telefon 062 897 13 25. Wenn die Messung für die letzte Messperiode durch den amtlichen Feuerungskontrolleur ausgeführt wurde oder wenn kein gültiges Rapportformular einer Servicefirma vorlag, wird sich der Feuerungskontrolleur der Gemeinde automatisch zur Messung anmelden. Für die Messung gelten folgende Preise: Öl-/Gasbrenner einstufig Fr. 87.20 (inkl. Fr. 28.– Administrationsgebühr und 7,7% MwSt) Öl-/Gasbrenner zweistufig Fr. 110.90 (inkl. Fr. 28.– Administrationsgebühr und 7,7% MwSt); Rabatt bei Barzahlung Fr. 5.–. Bitte beachten: Neuanlagen müssen nach der Installation umgehend dem amtlichen Feuerungskontrolleur der Gemeinde gemeldet werden. Die Abnahmekontrolle darf nur durch ihn ausgeführt werden. Variante 2: Messung durch das Servicegewerbe Der Anlagenbetreiber beauftragt eine berechtigte Servicefirma, die amtliche Messung bis spätestens 31. Dezember 2018 durchzuführen. Nach erfolgter Messung reicht die Servicefirma das vignettenpflichtige Rapportformular ein. Wichtig: Wenn bis Ende Messperiode kein gültiger Rapport einer Servicefirma beim amtl. Feuerungskontrolleur eintrifft, muss dieser die noch fehlende Messung ausführen. Ab 1. Januar 2019 dürfen fehlende Messungen nicht mehr durch das Servicegewerbe ausgeführt werden. DER GEMEINDERAT

Gemeinderat Seon

Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Milekic Darija, 1996, weiblich, Bosnien und Herzegowina, in 5703 Seon, Unterdorfstrasse 33 • Karli Kadir, 1977, männlich, Türkei, in 5703 Seon, Oberdorfstrasse 40 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 7. Februar 2018

Gemeinderat Seon

Baugesuch Bauherr

Einwohnergemeinde Rupperswil, Poststrasse 4, 5102 Rupperswil Bauobjekt Umbau / Umnutzung best. EFH zu KiTa mit Anbau im Erdgeschoss Bauplatz Parzelle 1480, Jurastrasse 14 Auflage 9. Februar bis 12. März 2018 Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Der Gemeinderat

Einladung zum Tag der offenen Tür: Samstag, 17. Februar 2018, 10.00 bis 15.00 Uhr, Ammerswilerstrasse 41, 5600 Lenzburg. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche bei Wurst vom Grill und Getränken. Die Fernwärme-Heizzentrale im Lenzburger «Widmi-Quartier» ist dank dem Einsatz von regionalem Holz ein umweltschonendes Vorzeigeprojekt. 2016 wurde die Anlage durch einen zweiten Holzschnitzelofen ergänzt, der nun ebenfalls besichtigt werden kann.

Führungen Heizzentrale Vom Holzschnitzelbunker bis zur Verteilung der produzierten Wärme zum Wohnraum: 10.30 Uhr, 11.15 Uhr, 12.00 Uhr, 12.45 Uhr, 13.30 Uhr Beratung Telefon, TV, Internet Informationen und Beratung rund um unser Glasfasernetz

SWL Energie AG Werkhofstrasse 10 5600 Lenzburg +41 62 885 75 75 www.swl.ch

Mit der Genehmigung des Erschliessungsplans Milchgasse/Salzweg wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Seon, 8. Februar 2018

Marktnotiz

Besuch in der Fernwärme-Heizzentrale «Widmi»

Mittwoch Valentinstag offen:

7.30 bis 19.00 Uhr


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Diverses / Marktnotizen

Marktnotiz

Jetzt Testfahrt vereinbaren Mit dem neuen Honda Jazz auf der Überholspur CRC. Endlich ist er da: der neue Honda Jazz «Dynamic» mit so viel Power wie nie zuvor. Die neue Version für das Jahr 2018 überzeugt mit 130 PS Leistung und einem sportlichen Erscheinungsbild. Kein Wunder, bereitet dieser Motor riesigen Spass! Jetzt spielt die Musik in ganz neuen Tönen. Der neue Jazz «Dynamic» wird für seine Sparsamkeit gefeiert und für seine Power und sein Handling bestaunt. Die handgeschaltete Version benötigt nur 5,9 Liter und die Automatikversion nur 5,4 Liter/100 km. Mit diesem Motor und diesem Verbrauch ist er einer der Besten seiner Klasse. Und dies bereits zum Einstiegspreis von Fr. 23 900.–! Leistung, die einfach nur Spass macht: Mit dem neuen Powermotor wird der Jazz in der «Dynamic»-Version zu einem agilen und sportlichen Kleinwagen. Der Name «Dyna-

mic» könnte treffender nicht sein! Neu startet er mit einem reaktionsschnellen i-VTECMotor (130 PS / 1,5 Liter) so richtig durch. Die Top-Motorisierung kommt allerdings nur in der Ausstattungslinie «Dynamic» zum Einsatz. Der Jazz «Dynamic» ist als Automat oder mit Handschaltung erhältlich. Jetzt testen im Honda-Center Aarau: Der Jazz zählt zu den Erfolgsmodellen von Honda. Probefahrt jetzt bei: Garage Meyer Suhr AG, 5034 Suhr Tel. 062 855 50 20, www.garagemeyer.ch

Albert Fischer und Hansrudolf Baumgartner mit dem neuen Jazz.

Marktnotiz

Besuchen Sie den öffentlichen Vortrag von Dr. med. Martin Steiner – 15. Februar 2018 «Herzinfarkt – was gibt es Neues?» Diese Frage beschäftigt einen grossen Teil unserer Bevölkerung, zumal es jede Familie treffen kann. An unserem nächsten Vortrag beschäftigen wir uns genau mit diesem Thema und klären Sie unter anderem über folgende Fragen auf: Was ist ein Herzinfarkt und was genau passiert? Wie kann ich einem Herzinfarkt vorbeugen?

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es und wie gehe ich damit um? Was können Angehörige tun? Dr. med. Martin Steiner, leitender Arzt Kardiologie am KSA Aarau, informiert und klärt professionell über diesen Themenbereich auf: Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr im Saal des Asana Spitals Menziken statt. Im Anschluss an den Vortrag sind Sie alle herzlich zu Kaffee und Kuchen in der Cafeteria eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dr. med. Martin Steiner

ASANA Gruppe AG Spital Menziken Spitalstrasse 1 5737 Menziken


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Stadt Lenzburg

«Im Wandel»: Ein passendes Thema am 1. Lenzburger Fotofestival

INSERATE

Im April wird Lenzburg um eine kulturelle Attraktion reicher: Das 1. Lenzburger Fotofestival lädt mit Ausstellungen, einem Wettbewerb und zahlreichen Veranstaltungen.

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ährend drei Wochen entführt das 1. Fotofestival Lenzburg seine Besucher an zwei spannende Open-AirAusstellungen mit vorgängigem Wettbewerb und attraktiven Preisen, zu Fotobuch-Ecken und zu einer ganzen Reihe von begleitenden Veranstaltungen. Damit schlagen die Veranstalter eine Brücke zu Fotografen und Bildern aus aller Welt. Das Fotofestival, das vom 27. April bis 20. Mai dauert, steht unter dem passenden Motto «Im Wandel». Das Fotofestival Lenzburg bringt Fotografen und Fotografie-Experten nach Lenzburg: Es wird eine Reflexion über Fotografie als neue Sprache, ein Austausch zwischen Profis und Amateuren, Jung und Alt, Ausland und Inland. Schaffen Bilder Identität? «Im Wandel» ist ein aktuelles Thema. Als Gesellschaft und als Individuen befinden sich alle in ständigem Wandel. Bilder können hier Identität stiften oder irritieren und zur Reflexion anregen. Auch für Lenzburg im Speziellen: Durch den angestrebten Zuwachs von 8000 auf 12 000 Bewohner treffen viele Neuzuzüger auf alteingesessene Bürger. Was heisst das für die Identität des Landes? Wie schafft man Identität durch den Gebrauch von Bildern? Das Festival greift aus der heutigen Bilderflut Facetten heraus, die sich um Fragen der Identitätssuche im Wandel drehen, um Identitätsbildung in Abgrenzung und im Zusammenleben mit anderen. Kernpunkte des Festivals sind die beiden Open-Air-Ausstellungen an der Bahnhofstrasse und in der Lenzburger Altstadt sowie das offizielle Opening am 27. April im Alten Gemeindesaal. Fotowettbewerb läuft bereits Bereits gestartet ist ein Fotowettbewerb, welcher mit einem internationalen Fachjurypreis von 1500 Franken und einem Publikumspreis von 1000 Franken dotiert ist. Er richtet sich genauso an Amateure wie auch an professionelle Fotografen. Die besten Fotos zum Thema «Im Wandel» werden während der Festivaldauer drei Wochen in den Schaufenstern der Geschäfte der Altstadt als Open-AirGalerie gezeigt. Während der Ausstellung ist das Publikum dazu aufgerufen, für sein Lieblingsbild zu voten. Die Verleihung des Publikumspreises bildet den Abschluss des Festivals. Die Teilnahme am Wettbewerb ist ab sofort möglich unter www.fotofestivallenzburg.ch. Anmeldeschluss ist der 16. März. Die Jury legt fest, welche Autoren das Thema «Im Wandel» mit Originalität, hoher Qualität und der für ein breites Publikum geeignetsten Bildsprache zum Ausdruck gebracht haben.

Das Team Gartenkind Lenzburg zieht eine positive Zwischenbilanz

Am 1. Fotofestival Lenzburg zu sehen: Blick in die Rathausgasse von Armin Nussbaum (1919–2009). Fotos von Armin Nussbaum Bei der Open-Air-Ausstellung «Unsere Stadt im Wandel – einzigartige Bilder aus dem Archiv Nussbaum» werden Fotos an der Bahnhofstrasse zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Die ausgestellten Bilder gehören zum Archiv Nussbaum, das sich seit einigen Jahren im Besitz des Museums Burghalde befindet, der Öffentlichkeit aber bislang nicht zugänglich war. Darin dokumentierte der Lenzburger Armin Nussbaum (1919–2009) in einer Sammlung von fast 20 000 Fotos als «Baustellen-Reporter» die baulichen Veränderungen

Lenzburgs, von den späten 60er- bis zu den frühen 80er-Jahren. Diese nie zuvor veröffentlichten Bilder ermöglichen dem Betrachter eine neue Sicht auf die Geschichte der Stadt Lenzburg sowie die Entdeckung von Orten, welche stark durch die bauliche Veränderung geprägt wurden. Dies soll zur Reflexion anregen über die Identität der Stadt, über die Rolle der Veränderung der persönlichen Geografie sowie über den Umgang mit dem ständigen Wandel. Mittels Audio-Kommentar können die Besucher in das damalige Alltagsleben in Lenzburg eintauchen.

Sie steht hinter dem Lenzburger Fotofestival «Als Gesellschaft und als Individuen befinden wir uns in einem stetigen Wandel», erklärt Margherita Guerra, Gründerin und Leiterin des Fotofestival Lenzburg das Motto des 1. Fotofestivals. «Bilder können hier, wie das Beispiel des Archives Nussbaum zeigt, Identität stiften und zu Reflexionen anregen.» Die gebürtige Italienerin lebt seit fünf Jahren in Lenzburg. Mit dem Fotofestival Lenzburg möchte sie die Bevölkerung für Margherita Guerra. Fotografie begeistern und zu Diskussionen anregen, Fotografie-Begeisterte vernetzen und nicht zuletzt in der kleinen Stadt, in der sie sich inzwischen zu Hause fühlt, kulturell etwas bewirken. «Wir sind sehr gespannt auf die Einreichungen zum Fotowettbewerb», so die engagierte Italienerin, die seit über einem Jahr ehrenamtlich am Projekt Fotofestival Lenzburg arbeitet. «Unsere Vision ist ein regelmässig stattfindendes internationales Fotofestival in Lenzburg mit regionalen und internationalen Gästen», so Guerra. Ideen dafür hat sie noch ganz viele. (lba)

INSERATE

STEUERERKLÄRUNG 2017 Haben Sie ein Problem mit Ihrer Steuererklärung? Oder haben Sie einfach keine Lust und/oder Zeit, Ihre Steuererklärung auszufüllen? Wir helfen Ihnen. Bringen/senden Sie uns Ihre Steuererklärung samt den notwendigen Belegen und wir füllen sie fristgerecht aus und legen sie Ihnen zur Unterschrift vor. Pro Steuererklärung verlangen wir Fr. 110.–, bei Lehrlingen Fr. 55.–, inkl. Steuerberatung, Kontrolle und Bearbeitung der Veranlagung. Vielen herzlichen Dank für unsere Beauftragung. J.C.E. SERVICE AG Treuhand- und Wirtschaftsberatung Bahnhofstrasse 3 5600 Lenzburg/Telefon 062 892 00 92 www.steuern-lenzburg.ch

Foto: zvg

Zahlreiche Begleitveranstaltungen Nebst den beiden Open-Air-Ausstellungen hat das OK in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern ein attraktives Rahmenprogramm geplant, um das Thema Fotografie in Lenzburg präsent zu halten. Nach der Eröffnung wird es während der drei Wochen Talks mit Experten und Führungen mit Kuratoren geben. Gleichzeitig werden in den Geschäften und Gastronomiebetrieben des Zentrums sowie in diversen öffentlichen Gebäuden Lese-Ecken mit fotografisch bedeutsamen Büchern eingerichtet sein. (lba)

VERANSTALTUNGEN 27. April, 14 Uhr. Gemeindesaal: Opening mit Präsentation des Vereins Lenzburger Gesellschaft für Fotografie; Verleihung des Jury-Preises; Talk mit Experten über das Thema «Im Wandel». Anschliessend Eröffnungsapéro mit Musik. 4. Mai, 20 Uhr. Burghaldenhaus: «Prosecco», Autorengespräch mit einer Persönlichkeit aus der Welt der Fotografie. 12. Mai, 15 Uhr. Stadtbibliothek: Konferenz zur Ausstellung «Unsere Stadt im Wandel». 17. Mai, 18 Uhr. Foyer Hypothekarbank. Verleihung Publikums-Preis und Abschlussapéro. Zudem Fotografie-Workshops für Erwachsene und Kinder, in Zusammenarbeit mit dem Verein Freizeitwerkstatt Lenzburg. (lba)

Im letzten Jahr durfte sich das Team Gartenkind Lenzburg dank der erfolgreichen Crowdfunding-Aktion über einen grossen Betrag freuen. Dieser wurde inzwischen für ein neues Gartenhaus, ein Bohnenhaus, das Bienenhotel und einige Einrichtungsgegenstände und Werkzeuge eingesetzt. Ruhe herrscht im Moment nur im Garten. Das Team Gartenkind mit Florian Kroneberger, Corinne Meyer und AnnaMaria Mischol, zusammen mit Simone Fernandez und Daniela Zumsteg, die im Hintergrund arbeiten, ist fleissig am Vorbereiten für den neuen Gartenkind-Kurs und an der langfristigen Planung für die kommenden Jahre. Quartiergarten? Permakultur? Gärten als Integration? Das Team hat viele Ideen und Visionen, ist auf der Suche nach Mitwirkenden, Netzwerken, Sponsoren, freiliegenden Flächen. In der neuen Saison werden zum Bewährten auch neue Ideen umgesetzt und freiwillige Ausflüge und Themensamstage in den Kurs eingebaut. Dies soll die Zusammenarbeit der verschiedenen Garten-Gruppen, mit den Eltern und somit einen breiteren Austausch untereinander ermöglichen. Die Anmeldungsformulare für die neuen Kurse werden via Schulpersonal an die Primarschüler verteilt. Anmeldeschluss ist der 23. Februar. Weitere Informationen gibt es bei Florian Kroneberger (florian.kroneberger@gmx.ch) oder unter www.facebook.com/Gartenkind Lenzburg. (dzu)

Warten auf die neue Saison: Beete von Gartenkind Lenzburg. Foto: zvg


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

Stadtrat hat Disco mit 250 Plätzen abgelehnt Der Lenzburger Stadtrat hat gegen Ende des letzten Jahres ein Gesuch für eine Disco mit 250 Plätzen an der Industriestrasse 40 abgewiesen. Der 19 Seiten umfassende Entscheid wurde von der Bauherrschaft angefochten.

I

m Untergeschoss des Gebäudes mit der Adresse Industriestrasse 40 war eine Disco mit Bühne, Podesten und Bar für 250 Besucher geplant. Der Stadtrat wies das Umnutzungsgesuch ab, insbesondere aus zwei Gründen. Die geplanten Öffnungszeiten hätten unweigerlich zu Besucherlärm geführt. Er zitierte aus einem Entscheid des Bundesgerichts: «Es entspricht der allgemeinen Lebenserfahrung, dass bei Nachtlokalen der Lärm durch an- und wegfahrende Motorfahrzeuge und Gespräche der Gäste im Freien selbst bei bestem Willen der Wirtsleute nicht zuverlässig vermieden werden kann.» Mit der Abweisung wurde die Einwendung der IG Langsamtig 1–13, vertretend über 100 Wohnungen, gutgeheissen und ihre Interessen geschützt. Der zweite Grund lag bei der Parkplatzfrage. Im Umnutzungsgesuch waren 63 Parkplätze ausgewiesen. Doch diese Parkplätze waren dinglich nicht gesichert. Fazit des Stadtrates: Der Parkplatznachweis war somit nicht erbracht.

Stadtrat hat Umnutzungsgesuch abgelehnt: Zugang zur beantragten Disco «Hamam Club» an der Industriestrasse 40 in Lenzburg. Aufwändiges Baugesuchsverfahren Eingereicht wurde das Baugesuch respektive Umnutzungsgesuch am 21. Juli 2015. Das Gebäude Industriestrasse 40 liegt in der Arbeitszone und wurde einst für Produktion und Lager baubewilligt. Am 4. Juni 2003 bewilligte der Stadtrat

im Untergeschoss einen sporadisch genutzten Mehrzweckraum für Unterhaltungsanlässe, konkret für Theater, Konzerte, Kultur-, Firmen- und Privatanlässe. Die geplante Disco «Hamam Club» als erweiterte Nutzung an fünf Abenden respektive Nächten Betrieb pro Woche,

teilweise geöffnet bis 4 Uhr in der Nacht, stufte der Stadtrat als eine klare Zweckänderung ein. Das Stadtbauamt blickt auf ein sehr zeitintensives und holpriges Baugesuchsverfahren zurück: Wechsel der Gesuchsteller, Namenswechsel für das Lokal,

Foto: lba

notwendige Unterlagenergänzungen und eine Einwendungsverhandlung. Gemäss Auskunft des Stadtbauamts akzeptierten die Gesuchsteller den Entscheid des Stadtrates nicht. Das Verfahren für die Umnutzung in eine Disco findet also eine Fortsetzung. (lba)

Drei Lenzburger Künstler zeigen «Schnittstellen – Aufbrüche» Unter dem Label «kunst im alterszentrum» präsentieren die Lenzburger Künstlerinnen Anja Voegeli Knapp (Bilder) und Franziska Aschwanden (Bilder) sowie der Künstler Beat Leuenberger (Lyrik) ihre aktuellen Arbeiten.

B

ereits zum vierten Mal in Folge stellen regionale Künstler im Alterszentrum Obere Mühle Lenzburg aus und verwandeln das Atrium in einen temporären Kunstraum. «Schnittstellen – Aufbrüche» heisst der Titel der Ausstellung, die vom 14. Februar bis zum 11. März zu sehen ist und Bewohnern, Besuchern und Kunstinteressierten offen steht.

INSERATE

Das Thema Schnittstellen ist nicht nur in den persönlichen Werken der Künstlerinnen präsent. Auch die Zusammenarbeit im öffentlichen Raum verbindet die beiden Frauen. Mit ihren bunten Wandbildern in der Unterführung Gleis 1 beim Bahnhof und dem Müli-Märt realisierten sie zwei gemeinsame Team-Kunstprojekte. Alle drei Kunstschaffenden haben ihre Ateliers in den ehemaligen Gewerberäumen der Wisa-Gloria-Fabrik und kommunizieren gegenseitig auch gestalterisch durch «Hin- und Herbilder» und Textarbeiten. Zum Nachdenken anregen Anja Voegeli Knapp ist Lehrerin für bildnerisches Gestalten, Kulturmanagerin und Bilderbuch-Illustratorin. Sie absolvierte den Vorkurs für Gestaltung in Zürich und hospitierte in Genf an der

École supérieure d’art visuelle. In ihren momentanen Arbeiten kombiniert sie Fotografie mit Malerei. Ausgehend von einer Fotografie gestaltet Anja Voegeli Knapp informelle Farbkompositionen, die dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretationen zulassen. Anja Voegeli ist Initiantin und Organisatorin der «Tage der offenen Türe» in der Wisa-Gloria. Ihre Werke stellt sie in der Region Lenzburg seit 1991 aus. Filigranes auf Bildträgern Franziska Aschwanden besuchte die Journalistenschule in St. Gallen und absolvierte eine Schauspiel- und Regieausbildung mit anschliessender Tätigkeit als Produktionsassistentin. Als Autodidaktin bezieht sie 1996 ihr erstes Atelier und nimmt Malunterricht beim Winterthurer Künstler Daniel Rehmer in seinem Atelier im Kornhaus Baden. Im Wisa-Gloria-Atelier fabriziert sie aktuell selbst Malgründe und verarbeitet die Oberflächen mit filigranen TuscheZeichnungen auf Seidenpapier. Ihre Anregungen für die Motivwahl holt sie sich in der Natur. Lyrische Texte aus dem Alltag Beat Leuenberger ist hauptberuflich Wissenschaftsjournalist und war für diverse Zeitungen und Fachmedien tätig. Als freischaffender Journalist engagiert er sich für verschiedene Printmedien mit Beiträgen zu Gesundheit und Medizin. Im Rahmen der offenen Ateliertüren der

Überraschende Sichtweise: von Beat Leuenberger.

Werk

Anregungen aus der Natur: Werk von Franziska Aschwanden.

Wisa-Gloria gestaltete er in Zusammenarbeit mit Franziska Aschwanden drei Ausstellungen mit Mantras, Aphorismen, Haikus und Gedichten. Es ist oft sehr Alltägliches, dem sich Beat Leuenberger auf seine eigene Weise lyrisch zuwendet, und dem Leser damit überraschende Sichtweisen ermöglicht. Der Verein der Alterswohnheime Lenzburg garantiert mit diesen drei Lokalkünstlern eine spannende Mischung

und lädt die Einwohner von Lenzburg und Umgebung zu Begegnung und Kunst ins Alterszentrum ein. (nre)

Lässt Interpretationen zu: Werk von Anja Voegeli Knapp.

Schnittstellen – Aufbrüche. Ausstellung im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg. Anja Voegeli Knapp (Bilder), Franziska Aschwanden (Bilder), Beat Leuenberger (Lyrik). Vernissage: Mittwoch, 14. Februar, 19 Uhr. Öffnungszeiten: 15. Februar bis 11. März, täglich von 9 bis 17 Uhr.

Fotos: zvg


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Kirchenzettel

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Erlösung.

Wir nehmen Abschied von unserem geliebten Vater, Schwiegervater und Grossvater

Hans Suter-Pauli 21. Mai 1927 – 4. Februar 2018 Er ist nach einem langen, erfüllten Leben ruhig eingeschlafen. Wir sind dankbar für die vielen schönen Momente, die wir mit ihm erleben durften.

In unseren Herzen lebst du weiter. Hanspeter und Regula Suter-Schmid Christian Suter und Corinne Brack Samuel Suter und Melanie Exer Jacqueline und Jürg Hochstrasser-Suter Der Abschiedsgottesdienst findet am Montag, 12. Februar 2018, 13.00 Uhr in der Kirche Schafisheim statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Alterszentrum Schiffländi, Bahnhofstrasse 15, 5722 Gränichen, mit dem Vermerk «Hans Suter-Pauli», Postkonto 50-3593-5, IBAN CH37 0900 0000 5000 3593 5. Traueradresse: Hanspeter Suter-Schmid, Holtengraben 34, 5722 Gränichen Jacqueline Hochstrasser-Suter, Riedweg 14, 5707 Seengen

Möriken-Wildegg

Mir truure um euses langjährige Ehremitglied

Jakob Fischer 21. Januar 1932 – 4. Februar 2018 De Jakob het de Satus MörikenWildegg prägt und gförderet wie kei andere. Vieli spannendi Wettkämpf, Tornfäscht und Torneröbe hämmer gmeinsam mit ihm erläbt. Jakob, mir wärde dich vermisse, sind aber dankbar für jede Momänt, wo mir mit dir zäme händ dörfe verbringe. Mir wünsche de Truurfamilie vell Chraft und Zuversicht.

D Satusfamilie Möriken-Wildegg

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 10. bis 16. Februar 2018 Pfrn. Annemarie Kirchhofer, Tel. 056 249 03 43

Lenzburg

Freitag, 9. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 11. Februar 2018 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: Amos 5, 21–24 «Mut zur Umkehr» Lieder: 160 / 795 / 841 / 680; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: FrauenSolidaritätsfonds, ½ SEK, ½ Landeskirche – kantonal; mit Kinderhüte – 20.00 Uhr Gottesdienst der église française in der Stadtkirche Montag, 12. Februar 2018 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Dienstag, 13. Februar 2018 – 19.30 Uhr Gesprächskreis zwischen Himmel und Erde im Alten Pfarrhaus; Thema in der Reihe der Gleichnisse ist: Der verlorene Sohn (Lukas 15,11–32) Pfr. Martin Domann Mittwoch, 14. Februar 2018 – 10.00 Uhr Fiire mit de Chline in der katholischen Kirche

Hendschiken

Sonntag, 11. Februar 2018 – 9.00 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: Amos 5, 21–24 «Mut zur Umkehr»; Lieder: 160 / 795 / 841 / 680; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds, ½ SEK, ½ Landeskirche – kantonal Freitag, 16. Februar 2018 – 19.00 Uhr Jass- und Spieleabend im Kirchenzentrum – organisiert durch kultur plus+ hendschiken

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 10. Februar 2018 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 11. Februar 2018 – 9.30 Uhr Feierliches Amt – 9.30 Uhr Chinderchile im Pfarreizentrum Aschermittwoch, 14. Februar 2018 – 10.00 Uhr Fiire mit de Chline – 20.15 Uhr Heilige Messe regional mit Segnung und Auflegung der geweihten Asche in deutscher und italienischer Sprache Donnerstag, 15. Februar 2018 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Sonntag, 11. Februar – 11.00 Uhr Heilige Messe mit Verabschiedung von Sr. Iniga Affentranger Anschliessend Imbiss für alle Dienstag, 13. Februar – 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee Mittwoch, 14. Februar – Aschermittwoch – 13.30 Uhr Aschermittwochs-Andacht für Schüler und Erwachsene – 20.15 Uhr Reg. Aschermittwochsfeier mit Segnung und Auflegung der geweihten Asche in deutscher und italienischer Sprache in der Herz Jesu Kirche Lenzburg

Seon

Freitag, 9. Februar 2018 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Eucharistiefeier Samstag, 10. Februar 2018 – 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 11. Februar 2018 – 9.45 Wortgottesfeier Aschermittwoch, 14. Februar 2018 – 18.00 Feier für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler – 19.30 Wortgottesfeier mit Segnung und Austeilung der Asche


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Kirchenzettel

A M M E R S WI L Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 11. Februar 2018 – 10.15 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Musik: Chloë Kascha (Cello) Kollekte: Stiftung Frauenhaus Donnerstag, 15. Februar 2018 Jass-Nachmittag – 14.00 Uhr in der Remise, Ammerswil

A U E N S TE I N Sonntag, 11. Februar – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfrn. Ruth Gimmel, Brugg

R E F O R M I E R TE K I R C H G E M E I N D E B E I N WI L A M S E E Sonntag, 11. Februar – 10.00 Festgottesdienst mit Amtseinsetzungen von Pfarrer Andreas Pauli und Kirchenpflegerin Brigitte Ziehler-Fischer • Pfarrer Andreas Pauli • Pfarrer Andreas Schindler • Predigttext Matthäus 13, 44 • Thema «Der Schatz im Acker» • Orgel Hans-Dieter Lüscher • Kantonalkollekte Frauen-Solidaritätsfonds ½ Schweiz. Evang. Kirchenbund (SEK) ½ Landeskirche • Anschliessend Apéro • Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter im Unterrichtszimmer Montag, 12. Februar – 20.00 Singkreisprobe mit Tetyana Wismer Mittwoch, 14. Februar – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg – 14.30 Seniorennachmittag im Dankensberg Spannender Lottonachmittag Sonntag, 18. Februar – Theater- und Worship-Gottesdienst • Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter • Musik Fabian Tschopp • Kollekte Behindertensportgruppe Reinach • Apéro Amtswoche Pfarrer Andreas Pauli www.ref-beinwil.ch

BIRR

Birr/Lupfig

Donnerstag, 8. Februar 2018 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt – 14.15 Senioren-Theater «Versuchskaninchen», Pfrundhaus Sonntag, 11. Februar 2018 – 10.10 Taufsonntag, Pfrn. E. Graf anschliessend 11.11 Dienstag, 13. Februar 2018 – 12.00 Mittagstisch, Haus Eigenamt Mittwoch, 14. Februar 2018 – 14.00 Treffpunkt Pfrundhaus Amtswoche alle Gemeinden: bis 11. Februar 2018 Pfr. J. Luchsinger, Telefon 056 444 81 59 ab 12. Februar 2018 Pfrn. E. Graf, Telefon 056 443 10 11 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch

HOLDERBANK - MÖRIKEN WI L D E G G Bereitschaft 11. bis 17. Februar: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Sonntag 11. Februar – 10.00 Kirche Holderbank: «Hoffnung als Lebensquelle» – Gottesdienst mit Taufe von Lio Roth Pfr. Martin Kuse, Musik: Christina Ischi. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Mittwoch 14. Februar – 6.30 Kirche Möriken Früh-Jugendgottesdienst der 7. Klasse, Pfrn. Ursula Vock anschliessend kleines Zmorge Spendenkonto Kirchenerneuerung Möriken: Hypothekarbank Lenzburg, 5103 Wildegg IBAN: CH85 0830 7000 0460 4337 3 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

H U N Z E N S C H WI L Sonntag, 11. Februar – 9.30 Uhr Gottesdienst, M. Heimgartner Lk 15, 11–32 (der verlorene Sohn) Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds (kant.) Mittwoch, 14. Februar – 9 Uhr Zmorge mit Andacht Kirchgemeindehaus – 20.00 Uhr Erwachsenenbildung (4/5) Kirchgemeindehaus. Wir lesen Kohelet (Prediger). Pfr. U. Bauer Donnerstag, 15. Februar – 14.00 Uhr 60 plus, Länzihuus Suhr. «Schläft ein Lied in allen Dingen …» – lasst es uns wecken. Ein Liedernachmittag mit Ruth Amsler und Regula Riniker. Abfahrt bei der Kirche Hunzenschwil um 13.30 Uhr www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TW I L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 11. Februar 2018 – 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus «Gott liebt komische Käuze!» Mitwirkung der Band

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S TE R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 11. Februar – 9.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. Nica Spreng Predigttext: Ruth 2 ff.: Überraschende Wende Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Herzliche Einladung auch zum Chile-Café Mittwoch, 14. Februar – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf – 14.00 ökum. Altersnachmittag im KGH: Tolstois Geschichte vom Schuster Martin www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 11. Februar 2018 – 10.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner – 11.15 Taufe von Maurin Marco Rütti in der Pfarrkirche Mittwoch, 14. Februar 2018 – 14.00 ökumenischer Altersnachmittag im ref. Kirchgemeindehaus mit Cornelius Rutgers und Tolstojs Geschichte «Der Schuster Martin» Donnerstag, 15. Februar 2018 – 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche pfarreibruderklaus.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 11. Februar – 9.45 Uhr Gottesdienst mit Hans Martin Wüster Predigtthema: «Wo gibt’s Zuflucht?» Predigttext: Joh 10, 1–15 Lektorin: Esther Russenberger Organist: Fabian Sarbach Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds, Schweiz. Kirchenbund, Landeskirche Dienstag, 13. Februar – 9.30 Uhr Shibashi im Seitenschiff der Kirche Mittwoch, 14. Februar – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 15. Februar – 19.00 Uhr Kino in der Kirche Gezeigt wird der Film: Truman – Freunde fürs Leben Amtswoche: Pfrn. Christina Soland Telefon 062 891 33 88

OTHMARSINGEN Sonntag, 11. Februar 2018 – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Pfarrerin Christine Friderich, anschliessend Chilekafi Donnerstag, 15. Februar 2018 – 14.00 Uhr: Treffen der AlleinStehenden (Lotto) Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 11. Februar Gottesdienst – 10.00 Uhr, Hallwil Pfarrer Jan Niemeier Anschliessend Kirchenkaffee Dienstag, 13. Februar Senioren-Treff – 14.00 Uhr Kirchgemeindehaus Seengen Mittwoch, 14. Februar Laudes – 7.00 Uhr Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 11. Februar – 19.00 Uhr: Abend-Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Johannes 9, 1–17 Thema: «Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder» Kollekte: Frauen-Solidaritätsfonds, ½ SEK, ½ Landeskirche Anschliessend Express-Kafi Montag, 12. Februar – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe Dienstag, 13. Februar – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 15. Februar 9.00 Uhr: Wochengebet – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Altersheim mit Pfr. Jürgen Will Freitag, 16. Februar – 14.00 Uhr: Ökum. Seniorennachmittag im KGH mit Theater: «Versuechskaninchen» – 18.00 Uhr Jugendgottesdienst mit Anschlussprogramm bis ca. 20.45 Uhr Pfr. Jürgen Will www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Möriken, 4. 2. 2018

Schafisheim

Sonntag, 11. Februar 2018 – 11.00 Uhr Familien-Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Astrid Köning und anschliessendem Imbiss Fahrdienst von Staufen nach Schafisheim: 10.30 Uhr ab Lindenplatz, 10.35 Uhr ab Schulhaus, 10.40 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle). Donnerstag, 15. Februar 2018 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli – 12.00 Uhr 65+-Mittagessen im Schlössli Anmeldung: 062 891 51 36 (bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter).

Staufen

Donnerstag, 15. Februar 2018 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus – 12.00 Uhr 65+-Mittagessen im Zopfhuus Anmeldung: 062 891 51 36 (bitte sprechen Sie auf den Telefonbeantworter). Weitere Anlässe: Mittwoch, 14. Februar 2018 – 9.00 Uhr Ökumenischer Morgentreff in der Posamenterie Herma Partner AG in Lenzburg www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TW I L Samstag, 10. Februar 6. Sonntag im Jahreskreis – 19.00 Eucharistiefeier Kollekte: Kollegium St. Charles, Pruntrut Mittwoch, 14. Februar Aschermittwoch – 18.30 Eucharistiefeier mit Ascheauflegung Donnerstag, 15. Februar – 9.00 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Februar 1. Fastensonntag – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte für das Roth-Haus Muri

KATHOLISCHE PFARREI M E N Z I K E N - B E I N WI L

Menziken

Donnerstag, 8. Februar – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 11. Februar 6. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Aschermittwoch, 14. Februar – 18.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der geweihten Asche Donnerstag, 15. Februar – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier anschliessend Generalversammlung des Kath. Frauenvereins Menziken

Beinwil am See

Samstag, 10. Februar – 17.30 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) Dreissigster für Ida Heller-Schürmann Aschermittwoch, 14. Februar – 18.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der geweihten Asche

AUF WIEDERSEHEN! Euse allerliebschti

Jakob Fischer 21. 1. 1932 – 4. 2. 2018 het eusi Wält verloo. Du hesch dis Plätzli gfonde – mer – mer sueche euses no, bes mer einisch – gäbs de Herrgott – weder dörfe zämechoo.

Rosmarie Fischer und die Trauerfamilien

Auf einmal bist Du nicht mehr da und keiner kanns verstehen. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh in Frieden, denk immer daran, dass wir dich lieben.

Wir trauern um

Gottfried (Godi) Aschwanden-Geissbühler 22. Mai 1963 – 2. Februar 2018 Nicht unerwartet, aber doch plötzlich hast du dich nach tapfer ertragener Krankheit auf die letzte Reise begeben. Wir sind von Herzen dankbar für die Zeit mit dir – wir sind traurig, lassen dich aber los mit Liebe, Achtung und herzlicher Dankbarkeit. In lieber und unvergesslicher Erinnerung: Nicole Geissbühler mit Yves und Alessia mit Kevin Stefan Aschwanden mit Sara-Luana Caboni Michael Aschwanden mit Loredana Bachmann Johanna Aschwanden-Suppan Sonja Neeser mit Iwan Egli Sascha und Caterina Neeser mit Andres Denis Neeser und Susanne Baumann mit Lena und Melina Josy und Bruno Steiger-Aschwanden mit Sabrina, Martina und Partnern Rosy und Marcel Haueter-Aschwanden mit Astrid, Adrian und Partnern Hanspeter und Heidi Aschwanden-Wipfli mit Marco, Nicole und Partnern Rolf und Silvia Aschwanden-Thoma mit Angela, Melanie und Familien Jolanda und Wolfgang Kohlmayr-Aschwanden mit Miriam Familie, Freunde und Bekannte Wir nehmen Abschied am Samstag, 17. Februar 2018, um 10.00 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Glarus. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen empfehlen wir eine Spende an die Krebsforschung Schweiz, IBAN CH67 0900 0000 3000 3090 1, Postkonto 30-3090-1, Vermerk: Gottfried Aschwanden. Traueradresse: Nicole Geissbühler, Zopfweg 2, 5703 Seon AG


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Immobilien / Stellen

Vermieten

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Stellen Freier Schiessverein Holderbank AG Wir suchen

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Leiter Logistik & Transport Ihre Aufgaben: • Leitung des operativen Transportgeschäftes (Fuhrpark bestehend aus 6–10 Lastwagen im Dienstleistungsvertrag) • Prozessverantwortung für die Sicherstellung der zeitgerechten Warenannahme der Anlieferungen bis zum termingerechten Warenausgang der Fertigprodukte zum Kunden inkl. des innerbetrieblichen Transportes • Verantwortlich für eine fachgerechte Personalführung der 14 Mitarbeitenden Logistik • Sicherstellung der Inventurvorbereitungsmassnahmen für Roh- und Fertigwarenlager • Verantwortlich für die Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen, Unfallverhütung und Gesundheitsschutz sowie Umweltschutz Ihr Profil: • Abgeschlossene Berufslehre mit mehrjähriger Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion • Weiterbildung im Bereich Disponent/Transport oder Logistik mit eidg. Fachausweis • Erfahrung in der Optimierung von Logistikprozessen • Sehr gute Kenntnisse und/oder Kontakte in der Bau- oder Elektrobranche • Hohe Kundenorientierung und Dienstleistungsmentalität • Gute Kommunikationsfähigkeiten und Führungsqualitäten • Verantwortungsvolle und pflichtbewusste Arbeitsweise • Sehr gute Sprachkenntnisse in zwei Landessprachen der Schweiz • Vertiefte kaufmännische Kenntnisse • Sicherer Umgang mit ERP / Lagerverwaltungssystemen sowie MS Office • Führerschein PW sowie Staplerausweis Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle und spannende Funktion mit Spielraum für Eigeninitiative. Der Eintritt erfolgt nach Vereinbarung. Fühlen Sie sich durch diese interessante und abwechslungsreiche Stelle angesprochen? Dann zögern Sie nicht und senden Sie uns per E-Mail Ihre Bewerbungsunterlagen. Für Auskünfte steht Ihnen Herr Hans-Ulrich Gerber, CEO, gerne zur Verfügung. Tel. direkt 079 597 85 63 oder 062 885 84 22. Symalit AG Human Resources Hardstrasse 5 5600 Lenzburg E-Mail: hr-lenzburg@qplas.com Besuchen Sie uns auf unserer Website im Internet unter www.symalit.com.

Leiter/-in für die Schützenstube Zur Führung der Schützenstube in der Gemeinschaftsschiessanlage Holderbank suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Schützenstubenwirt/-wirtin Die Arbeitszeit ist in der Regel ab Ende März bis Anfang Juli, sowie Anfang August bis Ende September, jeweils am Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr. Haben Sie Lust, als Gastgeber unsere Schützen/Schützinnen zu verwöhnen? Gerne erwarten wir Ihren Anruf. Auskünfte erteilt Ihnen Hans Gütiger Oberackerstrasse 1c, 5113 Holderbank

Telefon 062 893 19 33 oder 079 410 30 74


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Im Gespräch

Blickpunkt

Zwei in einem: Die 2simple-RucksackTasche. Fotos: zvg

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Historische Raritäten: Die ausgerüsteten Lastwagen der Winterdienst-Flotte der Firma Hauri in den 1980er-Jahren.

Foto: zvg

Auf Seetaler Kantonsstrassen geht eine Ära zu Ende Seit 50 Jahren räumt die Firma Hauri Kiesgruben und Transport AG aus Seon den Schnee auf den Seetaler Kantonsstrassen. Dieser Winter ist nun der letzte. Larissa Hunziker

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m Jahr 1968 begann alles: Die Firma Hauri Kiesgruben und Transport AG aus Seon unterzeichnete den ersten Vertrag mit dem Kanton Aargau. Von nun an war die Firma für die Schneeräumung im Seetal zuständig. Dies blieb sie während 50 Jahren. Per Ende dieses Winters beendet die Firma Hauri nun ihre Winterdiensttätigkeit. Den Ausschlag gab die bevorstehende Ausmusterung des langjährigen Winterdienst-Fahrzeuges, eines Scania 124. Früher ein wichtiges Standbein Man habe sich nicht nur, aber auch deswegen entschieden, den Winterdienst zu beenden, wie Roland Bertschi, Verwaltungsratspräsident der Firma Hauri Kiesgruben und Transport AG, erklärt. «Früher war der Winterdienst ein Standbein der Firma», sagt Bertschi. Nun, da der Betrieb der Firma Hauri auch im Winter nicht stillstehe, sei das anders. Und natürlich bedeutet der Winterdienst auch einen Verzicht auf den jeweils dienstleistenden Chauffeur mitsamt Fahrzeug. Heikle Situationen Einer der zwei Chauffeure, die jeweils abwechselnd Pikettdienst leisten, ist Markus Stähelin. Bereits seit 33 Jahren ist Stähelin für die Firma Hauri tätig und seither einer der Winterdienst-Chauffeure. Als er 1984 seine Stelle antrat, sei er einfach reingerutscht, sagt Stähelin, er hatte aber nichts dagegen. «Der Kick reizte mich», sagt er. Damals sei er noch jung und ohne Angst gewesen. Mulmig war es Stähelin dann aber doch manchmal. Etwa damals, als der Lastwagen von Leutwil Richtung Dürrenäsch fahrend auf Höhe des heutigen «Roten Leu» einfach abgefahren sei, weil es so glatt war. Immer schneller wurde der

raktisch: Sechs Schüler der Kantonsschule Aarau, darunter Till Pfister aus Lenzburg und Nick Niedermann aus Seengen, haben sich von der Idee, die Welt ein bisschen einfacher und besser zu machen leiten lassen und im Rahmen von Young Enterprise Switzerland ein Produkt auf den Markt gebracht, das man auch gebrauchen kann. Nämlich eine Umhängetasche, die sich mit einem simplen Handgriff zum Rucksack umnutzen lässt. Das 2Simple-Produkt scheint gut anzukommen. Seit der Produktlancierung im November 2017 hat das Miniunternehmen bereits 40 Stück verkauft. Den Stoff für das handgefertigte Accessoire kaufen die Schüler in Aarau, die Verarbeitung erfolgt durch Trinamo, eine Sozialfirma, die sich für die Reintegration von erwerbslosen und psychisch beeinträchtigten Menschen einsetzt. Die Neu-Unternehmer sind nicht nur stolz auf ihr Produkt, sondern haben bei der Umsetzung ihrer Idee von der Theorie in die Praxis auch viel gelernt. «Es war ein neuer und spannender Erfahrungsprozess», sagt der Produktionsverantwortliche Till Pfister rückblickend. Mit den richtigen Leuten und einer zündenden Idee könne er sich nun durchaus vorstellen, selbst einmal eine Firma zu gründen. Das Endprodukt von 2Simple gibt es für 69 Franken zu haben. Mehr Informationen findet man unter 2simple.ch (MS)

W

ohnungsnot: Wie sich die Zeiten ändern. In Staufen herrscht derzeit ein regelrechter Bauboom. Im Gebiet Esterli-Flöösch lassen sich sechs Baukrane zählen. Dies, obwohl eine grosse Anzahl Neubauwohnungen auf Mieter wartet. Welch ein Kontrast zur Situation vor 70 Jahren. Im «Usrüfer» vom 20. März 1947 weist der Gemeinderat unter den «Gemeinderätlichen Bekanntmachungen» auf die Wohnungsnot hin: «Betreffend Bekämpfung der Wohnungsnot in Staufen bitten wir die Hauseigentümer, bei Vergebung von Mietwohnungen Staufner zu berücksichtigen, denn es ist für die Behörde bemühend zu erfahren, dass Wohnungen an Auswärtige vermietet werden und für die Einwohner von Staufen keine Wohnungen zur Verfügung stehen.» (AG)

Rege Bautätigkeit: Kranen im Gebiet Esterli-Flöösch in Staufen. Foto: AG Ein gutes Team: Hauri-Chauffeur Markus Stähelin mit seinem Winterdienst-Lastwagen. Lastwagen. «Ich habe gedacht, ich komme nicht mehr heim», sagt Stähelin. Er habe seinem Beifahrer die Hand gegeben und gesagt, man sehe sich dann später einen Stock weiter oben. Erst ausgangs Dorf hätten die Räder wieder gegriffen. Die fliegende Schneeschaufel Zum Glück blieb Stählin aber weitgehend von solchen Situationen verschont. Auch zu gröberen Unfällen kam es glücklicherweise nie. Trotzdem gab es immer wieder Ereignisse, die Stähelin nicht vergessen wird. «Einmal hat mir einer eine Schneeschaufel nachgeschmissen», erzählt er. Ein Mann habe vor seinem Haus den Schnee weggeräumt. Als Stähelin mit seinem Lastwagen vorbeifuhr,

schleuderte er den Schnee von der Strasse wieder auf die eben freigeschaufelte Fläche. Seinen Unmut darüber tat der Mann mit der fliegenden Schaufel kund. Überhaupt stellt Stähelin fest, dass das Verständnis für und der Respekt gegenüber dem Winterdienst in den letzten Jahren abgenommen haben. So erlebt er immer wieder, dass ihn Verkehrsteilnehmer überholen, obwohl das gefährlich ist. Das Problem sei, meint Roland Bertschi, dass es immer mehr Verkehrsteilnehmer gebe und die Leute sich nicht an den Schnee anpassen würden. In seinen 33 Jahren ist Stähelin viele Kilometer gefahren. Zu Beginn fuhr die Firma Hauri die Strecke Beinwil am See, Reinach, Birrwil, Leutwil, Boniswil, Dür-

Foto: Larissa Hunziker

renäsch, Hallwil. In den 90er-Jahren änderte die Strecke und seitdem fährt die Firma Hauri von Schafisheim/Lenzburg der Hauptstrasse entlang bis nach Mosen und die umgekehrte Strecke retour. Nachfolger unbekannt Wann er die Strecke zum letzten Mal fahren wird, weiss Stähelin nicht. Das kommt auf das Wetter an. In diesem Winter hatte er erst vier Einsätze. «Etwas wehmütig werde ich schon sein», sagt Stähelin. Spätestens dann, wenn er im nächsten Winter die anderen Schneepflüge herumfahren sehe. Wer Nachfolger der Firma Hauri wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

INSERATE


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An der Hochzeitsexpo steigt die Vorfreude aufs Ja-Wort

Tag der offenen Tür bei Frau Wolle

Was zum fünften Mal in Folge stattfindet, hat bereits Traditionscharakter. Dies darf auch auf die Hochzeitsexpo in Lenzburg angewendet werden. Im Müllerhaus wird am 17. und 18. Februar jeweils von 10 bis 17 Uhr ein exklusives Angebot rund um den schönsten Tag im Leben präsentiert.

Hintere Kirchgasse 29, Lenzburg. Alle Jahre wieder! Am 10. Februar lädt Frau Wolle (Stammkundinnen und Interessierte) zum traditionellen Tag der offenen Tür ein.

Roland Frey und Evelin Amsler (Frey Roland AG, Schmuck und Uhren, Lenzburg, und BastelHuus Amsler AG, Aarau) freuen sich über den Erfolg der Hochzeitsmesse in den vergangenen vier Jahren. «Unser Bestreben, den Ausstellern eine exklusive Plattform für ihre Angebote zu bieten, ist eine Zutat unseres Erfolgsrezeptes», meint Frey schmunzelnd. Sein Ziel ist es, die Exklusivität dieser – im Aargau grössten – Ausstellung zu erhalten. Die Aussteller wissen dies zu schätzen, «sie sind sehr engagiert und stehen mit ihrer Persönlichkeit hinter den Angeboten», weiss Frey. Er konnte im vergangenen Jahr eine deutliche Zunahme der Besucherinnen und Besucher

verbuchen, was selbstredend auch für zufriedene Aussteller sorgte. «Sie sind mit Herzblut dabei und haben ein grosses Augenmerk auf das persönliche Gespräch mit ihren Kunden. Das schafft einerseits Vertrauen, anderseits kann das Paar die Gewissheit haben, seinen passenden Rahmen zum Fest gefunden zu haben», ist der Organisator überzeugt. Alles,was es für den schönstenTag braucht Zur grossen Resonanz bei den Besuchern gehört sicherlich auch das besondere Ambiente des Müllerhauses. Während im vergangenen Jahr die Zahl der Aussteller auf 30 angehoben wurde, sind es in diesem Jahr 31. An der Hochzeitsexpo ist für die Heiratswilligen alles vorhanden, um den schönsten Tag im Leben zum unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Man findet alles: vom Limousinenund Ballonservice über das Blumen- und Schmuckangebot,dem reichenTortenangebot bis hin zur Braut- und Festtagsmode. Kurz, es sind Hochzeitsprofis, welche sich am 17. und 18. Februar mit ihren Glanzlichtern präsentieren. Dies zeigt die grosse Ausstrahlung der Hochzeitsexpo und das Interesse der Sparte,

sich in Lenzburg präsentieren zu können. Ein Besuch lohnt sich Es ist egal, ob man in Kürze vor den Altar treten möchte oder sich noch nicht ganz traut: Eine kurze Zeit in die Hochzeitswelt einzu tauchen, wird ein Erlebnis für sich sein. Wer sich vorgängig noch weiter über die Hochzeitsexpo informieren möchte, dem sei die Homepage www.hochzeitsexpo.ch empfohlen. Ein fester Bestandteil der Expo ist der Wettbewerb. Zu gewinnen gibt es Gutscheine bei einem Aussteller nach Wahl. Hochzeitsexpo Öffnungszeiten Samstag, 17. Februar, 10 bis 17 Uhr Sonntag, 18. Februar, 10 bis 17 Uhr Ausstellungsort: Im Müllerhaus, Bleicherain 7, Lenzburg Weitere Infos: www.hochzeitsexpo.ch Die Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe vis-à-vis des Müllerhauses beim Kino Urban, Lenzburg. Weitere Parkmöglichkeiten bei der Badi sind ausgeschildert.

Ideenreich und kreativ gelingt es Frau Wolle immer wieder, Neues für ihr beliebtes Geschäft an der Kirchgasse in Lenzburg einzukaufen und herzustellen. Ihr Sortiment an Stoffen, Wolle, Knöpfen, Taschen, Handgestricktem und Selbstgenähtem begeistert eine ständig wachsende Kundschaft. Und manch eine(r) lässt sich durch die märchenhaft gestaltete Schaufensterdekoration zu einem Besuch verleiten. Sie brauchen eine Anleitung für einen neuen Pullover, möchten Ihrem Enkel eine be-

sonderes Geschenk kaufen, Ihre Freundin zur Geburt des Babys überraschen? Bei Frau Wolle werden Sie fündig. Oder vielleicht möchten Sie Ihre Stricknadeln wieder einmal aktivieren – Frau Wolle berät Sie gerne, zeigt Ihnen aktuelle Trends und die passenden Materialien. Profitieren Sie am Tag der offenen Tür von 10% Rabatt auf Wolle und Stoffe. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich bei Kaffee und Kuchen oder einem feinen Glas Prosecco inspirieren!


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Region

Auensteiner Ortsbürger geben grünes Licht für Kiesabbau

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ie Auensteiner Ortsbürger haben in einer ausserordentlichen Ortsbürgerversammlung entschieden, dass sie das Steinbruch-Gebiet West den Jura-Cement-Fabriken (JCF) für den erweiterten Abbau zur Verfügung stellen möchten. Das Resultat der geheimen Abstimmung vom Montag, 29. Januar, fiel laut Gemeinderat Ernst Joho ganz im Sinne des Gemeinderates aus. 79 Ortsbürger sprachen sich dafür aus, 29 sagten «Nein». Die Zustimmung der Ortsbürgergemeinde war nötig, da die Erweiterungspläne der Jura-Cement-Fabriken die Parzelle der Auensteiner und der Veltheimer Ortsbürger tangieren. Die Veltheimer Ortsbürger sprachen sich bereits im Dezember 2017 für die Erweiterungspläne aus. Um die Zukunft des Zementwerks in Möriken-Wildegg bis im Jahr 2040 zu sichern, benötigen die Jura-Cement-Fabriken neue Abbaugebiete in ihrem Steinbruch Jakobsberg-Egg. Bis zum grünen Licht für die Erweiterung müssen Auenstein und Veltheim die Erweiterung noch in der Ortsplanung festlegen. Dazu ist eine Änderung der Nutzungsordnung nötig und damit das Einverständnis beider Einwohnergemeinden. Voraussichtlich bis im Frühling 2020 werden die «Gmeinden» über die Teilnutzungsplanung zur Erweiterung des Steinbruchs befinden. (MS)

GEMEINDENOTIZEN Veltheim: Pilzkontrollbericht 2017 Insgesamt wurden für die Gemeinde Veltheim im Jahre 2017 folgende Pilzkontrollen durchgeführt: ■ 6 Kontrollen mit 8,73 kg Pilzen ■ 1 Kontrolle mit ungeniessbaren Pilzen ■ 5 Kontrollen mit tödlich giftigen Pilzen Auenstein: Terminverschiebung der Einwohnergemeindeversammlung Aufgrund einer Terminkollision hat der Gemeinderat Auenstein die Einwohnergemeindeversammlung vom Freitag, 22. Juni, auf Donnerstag, 21. Juni, 20 Uhr, vorverschoben. Die Ortsbürgergemeindeversammlung findet wie angekündigt am Montag, 25. Juni, 20 Uhr, statt.

Alpenschafe ziehen durch die Region

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erzeit zieht ein Schäfer mit rund 400 Schafen durch die Region. Kurz nach Weihnachten im vergangenen Jahr hat Schafhirt Martin Schindler aus dem Kanton Schwyz die Verantwortung für die bunt gemischte Schafherde inklusive zwei Border Collie-Hunde übernommen. «Der Aargau ist ein gutes Gebiet für Wanderherden im Winter», sagt der 32-

Jährige, der auf seiner Wanderung nachts im Wohnwagen schläft. Auf der heimischen Alp würden die Tiere nämlich derzeit wegen des vielen Schnees kaum etwas zu fressen finden. Von Seengen bis Dintikon Begonnen hat Schindler seine Wanderung im Seetal in Seengen. Wo genau es den Hirten und die Herde hin verschlägt,

bestimmt einerseits das Veterinäramt mit einer Bewilligung für ein bestimmtes Gebiet, andererseits das Futter. Ganz den grünen Wiesen nach stattete Schindler mit seinen Tieren bisher den Gemeinden Seengen, Egliswil, Seon, Schafisheim, Staufen und Dintikon einen Besuch ab. Im Aargau ist Schindler das erste Mal unterwegs, und bis jetzt gefällt es ihm. Nur den Blick auf die Rigi vermisse er.

Mit den Aargauern ist der Hirte ganz zufrieden und meint: «Die sind freundlich. Sie haben Zeit für einen Schwatz – so wie ich.» Demnächst zieht es den Hirten Richtung Wohlen. Noch bis Mitte März wandert er mit den Schafen durch den Aargau, danach kehren die Tiere heim auf die Alp zu ihren Besitzern. (Foto: Mirjam Stutz Text: Melanie Solloso)

Schwester Iniga Affentranger hat als Seelsorgerin der Pfarrei Wildegg demissioniert Seit 2000 pendelte Schwester Iniga Affentranger zwischen dem Kloster Baldegg und der Region Lenzburg. 14 Jahre wirkte sie als Gefängnisseelsorgerin. Nun hat sie auch als Seelsorgerin der Pfarrei Wildegg demissioniert. Alfred Gassmann

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m 30. Januar machte sich Schwester Iniga Affentranger letztmals auf, um zum Pfarrhaus in Wildegg zu fahren. Sie erinnert sich noch gut an den 17. August 2004, als sie in der St. Antoniuskirche Wildegg als Seelsorgerin begrüsst wurde. Nun schliesst sich der Kreis. Die nun 74-Jährige hat demissioniert und zieht sich ins Kloster Baldegg zurück. Schwester Iniga zeigt sich dankbar über all die unfallfrei abgefahrenen Kilometer. Nachdem sie bereits während vier Jahren mit einem Pensum von 45 Pro-

INSERATE

zent in der Lenzburger Justizvollzugsanstalt JVA tätig war, entstand in der Pfarrei Wildegg eine Vakanz. Schwester Iniga war bereit, sich vollumfänglich in den Dienst der Seelsorge zu stellen. Mit viel Herzblut gestaltete sie Gottesdienste in den fünf Altersheimen des Pastoralraums Region Lenzburg. Bei Erstkommunion- und Firmfeiern, Patrozinien und vielen anderen Anlässen war Schwester Iniga immer präsent. Sie führte unzählige Seelsorgegespräche und war lange Jahre Mitglied des Pfarreirates. Stets engagiert und einfühlsam, hatte sie immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitmenschen. In Bescheidenheit lebte sie Tag für Tag das Evangelium. Am Sonntag, den 11. Februar, um 11 Uhr wird Schwester Iniga in der St. Antoniuskirche Wildegg in einem feierlichen Gottesdienst mit grossem Dank verabschiedet. Anschliessend wird im Saal ein Imbiss offeriert. Im Vatikan gewohnt und gearbeitet Die Baldegger Schwester wuchs in Hitzkirch als Tochter des Posthalters auf und liess sich im Kloster Baldegg zur Hauswirtschaftslehrerin ausbilden. Sie

trat 1967 ins Kloster ein, legte 1969 die Profess ab, erwarb in den Sprachen Englisch, Französisch und Italienisch Diplome und nahm ihre Lehrtätigkeit auf. Im Vatikan arbeitete sie auf dem deutschsprachigen Sekretariat einer international kirchlichen Vereinigung und wohnte selbst im Vatikan. In den folgenden Jahren war sie in klostereigenen Schulen in der Erwachsenenbildung tätig.

14 Jahre Gefängnisseelsorgerin Martin L. Pfrunder, früherer Direktor der JVA, suchte im Jahre 2000 eine qualifizierte Persönlichkeit für die Gefängnisseelsorge. Er wollte diese höchst anspruchsvolle Aufgabe einer Frau anvertrauen. Schliesslich machte er sich persönlich auf die Suche und fand in Schwester Iniga die geeignete Frau. In einem Frauengefängnis in Neapel hörte Schwester Iniga einst eine klare innere Stimme: «An so einem Ort möchte ich Seelsorge machen.» Welche Fügung – 30 Jahre später. Der Wunsch erfüllte sich für die sprachgewandte Frau, die die Fähigkeit besitzt, gut zuhören zu können. Bis 2014 begleitete sie Strafgefangene in der JVA auf ihrem Weg zu einer mögli-

Beim Einsteigen: Schwester Iniga Affentranger fährt für ihre Seelsorgetätigkeit zum letzten Mal nach Wildegg. Foto: AG chen Umkehr und bot ihnen eine seelische Zuflucht. Mut und Zuversicht für

die schwierige Aufgabe schöpfte sie im Gebet.


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Zu schmal: Der Blumenrain in Othmarsingen muss verbreitert werden.

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Massarbeit dürfte sich lohnen Alfred Gassmann

den Anforderungen an eine hinreichende Erschliessung nicht und muss zwingend verbreitert werden.

m Gebiet Schulrain, Blumenrain, Waaggasse in Othmarsingen sollen einzelne Parzellen oder Teile davon verkehrstechnisch ausreichend erschlossen werden. Der Erschliessungsplan Blumenrain bringt massgeschneidert die planerische Lösung. Der Anstoss für das Planwerk kam von Grundeigentümern. Sie wollen Baulücken schliessen, die Bauzone verdichten und sie somit haushälterischer nutzen. Mit dem Erschliessungsplan Blumenrain soll der Bedarf an Strassenflächen aufgezeigt werden. Dieser liegt noch bis zum 13. Februar öffentlich auf. Das vier Hektar grosse Planungsgebiet, überwiegend der Bauzone W2 zugeordnet, wird begrenzt durch den Schulrain, den Bünzweg, die Waaggasse, den Heuerweg und die Schulstrasse. An vier Stellen zeigt der Erschliessungsplan Lösungen mit Bau- und Strassenlinien auf. Beim Blumenrain, Schulrain und bei der Stichstrasse im Bereich Waaggasse/Heuerweg werden die notwendigen Verkehrsflächen mit Strassenlinien gesichert. Um die Fläche beim Obstgarten erschliessen zu können, drängt sich eine erweiterte und teilweise vollständig neue L-förmige Stichstrasse auf. Kern des Planwerks bildet der Blumenrain. Dieser Strassenzug, an der engsten Stelle lediglich 2,5 Meter breit, genügt

14 Eingaben im Mitwirkungsverfahren Der Planungsperimeter ist weitgehend überbaut. Nicht von ungefähr stand das Planungsbüro BCAG Bremgarten mit Planerin Anja Anderer vor einer heiklen Aufgabe. Im November bis Dezember 2016 lag der Entwurf des Erschliessungsplans im Sinne der Mitwirkung öffentlich auf. Am 23. November 2016 orientierten der Gemeinderat und das Planungsbüro umfassend über das Planwerk. Die Behörden mussten von den Grundeigentümern trotzdem 14 Eingaben entgegennehmen. In der Folge befassten sich der Gemeinderat und das Büro BCAG mit den Eingaben sowie mit der Stellungnahme der kantonalen Fachstellen. Gesucht wurden optimale Lösungen zwischen den öffentlichen und verschiedenen privaten Interessen. Nun liegt es vor, das massgeschneiderte Planwerk. «Es handelt sich um eine für alle Betroffenen faire Vorlage», ist Gemeindeammann Hans Rätzer überzeugt und er hofft, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Die kantonale Abteilung Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt kann jedenfalls hinter dem Erschliessungsplan stehen. Nach der Rechtskraft des Planwerks dürfte bis zum Bau einzelner Strassenabschnitte wohl nicht mehr allzu viel Zeit verstreichen.

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Neue Öffnungszeiten im Spar in Niederlenz

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ie Niederlenzer können am Sonntag nun noch länger einkaufen als bis anhin. Während der Spar in Niederlenz bis vor kurzem am Sonntag bis 14 Uhr geöffnet war, ist er nun bis 17 Uhr offen. Marktleiter André Hauri erklärt den Wechsel mit der verstärkten Konkurrenz im Dorf durch Aldi und Migros Voi. Dem

Konkurrenzdruck versucht das Familienunternehmen, das den Dorfladen bereits seit 17 Jahren führt, nun mit verlängerten Öffnungszeiten entgegenzuwirken und setzt dabei insbesondere auf den offenen Sonntag. Die neuen Öffnungszeiten sind wie folgt: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Samstag 8–17 Uhr, Sonntag 9–17 Uhr. (MS)

Freuen sich auf neue Aufgaben: Lernende der Aldi-Filiale in Niederlenz.

Foto: zvg

Diese Woche leiten die Lernenden Aldi Suisse übergab am Montagmorgen die Leitung der Filiale Niederlenz in die Hände ihrer Lernenden.

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wölf junge Detailhandelsfachfrauen und -männer im letzten Lehrjahr leiten noch bis am Samstag, 10. Februar, eigenständig die Filiale in Niederlenz und zeichnen für das komplette Tagesgeschäft verantwortlich. Mit dem Projekt «Ich übernehme Verantwortung» lernen die angehenden Detailhandelsfachkräfte, worauf es bei der Organisation des Filialbetriebs ankommt. Von der Bestellung über die Warenpräsentati-

on, die Kundenberatung und die Personalplanung bis hin zum Kassendienst organisieren die Lernenden alles selbst. «Für die jungen Erwachsenen im letzten Lehrjahr ist es eine besondere Herausforderung in ihrem Berufsalltag und eine optimale Vorbereitung im Hinblick auf ihre kommenden Prüfungen zum Lehrabschluss, dem sogenannten Qualifikationsverfahren», schreibt Aldi Suisse in einer Pressemitteilung. In die Rolle des Filialleiters schlüpfen die Auszubildenden mit grossen Erwartungen: «Sich noch während der Ausbildung als Filialleiter auszuprobieren, macht wirklich Spass», freut sich die Drittjahrlernende Sevdije Ziberi. «Natürlich bekommen wir so auch viel mehr Verantwortung übertra-

gen als bisher, aber auch darauf freue ich mich sehr.» In intensiven Vorbereitungskursen haben sich die Lernenden mit den verschiedenen Rollen und den damit verbundenen Aufgaben vertraut gemacht. In dieser Zeit haben sie auch selbst festgelegt, wer welche Aufgaben übernimmt. Ganz auf sich allein gestellt sind die Lernenden jedoch nicht: Michael Bauhuber, Filialleiter bei Aldi Suisse, steht den jungen Nachwuchskräften mit Rat und guten Tipps zur Seite. Denn die Arbeitsabläufe hinter den Kulissen sind komplex und die Wünsche der Kunden vielfältig. Das Projekt findet bereits im fünften Jahr in Folge statt, dieses Jahr erstmals in allen Sprachregionen des Landes. (pd)

Holderbanker Schützen suchen Nachwuchs D er freie Schiessverein Holderbank sucht Schützinnen und Schützen, besonders aber jungen Nachwuchs. «Wir sind auf der Suche nach motivierten Jugendlichen für den Jungschützenkurs 2018», sagt Schiessvereins-Präsident, Hans Gütiger. Teilnahmeberechtigt für den Jugendkurs in Holderbank sind alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 14 Jahren. Eine Teilnahme empfiehlt der Schiessverein Holderbank jedoch erst ab dem 12. Lebensjahr. «Herzlich willkommen sind auch Jugendliche aus den Nachbargemeinden», betont Hans Gütiger. Wer den Schiesssport kennenlernen möchte, lernt, Eigenverantwortung über das Sportgerät

und gegenüber den Kameraden wahrzunehmen. Spass, Spannung und knallharte Wettkämpfe wechseln sich ab. Das Sportgerät, ein Sturmgewehr der Schweizer Armee, stellt der FSV Holderbank für die Schiessübungen zur Verfügung. Trainingsbeginn ist am 29. März. Interessierte können ohne Voranmeldung im Schützenhaus GSA Täli in Holderbank von 18.30 bis 20 Uhr beim Probetraining reinschauen. Auch Erwachsene, die sich für den Schiesssport interessieren, sind beim Schiessverein Holderbank willkommen. Fragen beantwortet Hans Gütiger unter Telefon 079 410 30 74 oder hans.guetiger@hispeed.ch (MS)

Preisgekrönt: Die Holderbanker Nachwuchsschützen heimsten schon viele Preise ein. Foto: zvg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Februar 2018

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Ein Neuanfang für Pfarrer und Kirche Seit Dezember ist Andreas Pauli der neue Pfarrer der reformierten Kirche Beinwil am See. Am kommenden Sonntag wird der weit gereiste Berner offiziell in sein Amt eingesetzt. Larissa Hunziker

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ereits seit 30 Jahren arbeitet Andreas Pauli als Pfarrer. Schon im Gymnasium habe er gewusst, dass er Theologie studieren und später Pfarrer sein wolle, sagt Pauli. Diesen Wunsch setzte er schliesslich in die Tat um. Nach dem Studium trat der in der Stadt Bern aufgewachsene Pauli seine erste Stelle als Pfarrer in Malters LU an. Alsbald zog es ihn aber mitsamt der Familie nach Nigeria, wo er für die Basler Mission an einem College als Dozent für angehende Evangelisten arbeitete. Damals seien sie einfach losgezogen, ohne je Europa verlassen zu haben, erzählt Pauli. Schöne Begegnungen Zurückgekommen ist die Familie, weil die Kinder eine gute Schulbildung geniessen sollten. Afrika blieb er aber verbunden. Als Mitarbeiter der KEM (Kooperation Evangelischer Kirchen und Mission) war er für Tansania und die Demokratische Republik Kongo zuständig sowie auch für Palästina beziehungsweise Israel. Jedes Jahr besuchte er die Projekte vor Ort. Interessiert hat ihn vor allem, wie sich das Christentum in anderen Ländern zeigt. Nach dieser Episode arbeitete Pauli wieder als Pfarrer in der Schweiz, etwa

im solothurnischen Welschenrohr oder in Bremgarten. Daneben war er auch als Gefängnisseelsorger für die JVA Lenzburg und als Gastro-Seelsorger tätig. Die Arbeit als Seelsorger, gerade in den Gefängnissen, sei manchmal belastend gewesen, sagt Pauli. Vielfach sei es aber auch zu schönen Begegnungen gekommen. Manchmal konnte er dabei auch die in Afrika erlernte Sprache Hausa brauchen. Kommunikation ist wichtig Nebst Hausa spricht Pauli Französisch, Englisch und Spanisch. Sowieso ist Kommunikation für Pauli wichtig. Am Pfarrersein schätzt er vor allem die Kontakte mit den Menschen und dass kein Tag dem anderen gleicht. Negative Aspekte sehe er eigentlich keine, höchstens die vielen Sitzungen, sagt Pauli. In Beinwil am See, seiner voraussichtlich letzten Station vor der Pensionierung, fühlt er sich bereits wohl. Die Kirchenpflege wie auch die Bevölkerung seien motiviert. Diese Motivation braucht es auch, denn Pauli hat ein klares Ziel vor Augen: Er will der reformierten Kirche Beinwil am See die Chance geben, zu wachsen und zu blühen. Dabei setzt er auch auf neue Ansätze, etwa einen Gottesdienst ganz ohne Predigt, dafür mit Musik, Poesie und Stille. Diese «Auszeit für die Seele» findet jeden ersten Sonntag des Monats statt. «Kirche muss sich neu erfinden» Auch beginnen einige Gottesdienste neu statt um 10 Uhr morgens erst um 17 Uhr abends. Pauli geht es dabei nicht darum, die Leute zu bekehren, die sich von der Kirche abgewandt haben, sondern jene anzusprechen, die eine Beziehung zur Kirche haben. Für ihn ist eines klar: «Die Kirche muss sich neu erfinden.»

Die Tour der Sarmenstorfer Schnitzelbänkler

Wird am Sonntag ins Amt eingesetzt: Andreas Pauli ist neuer reformierter Pfarrer in Beinwil am See. Foto: Larissa Hunziker

Ein moderner Hausarzt von altem Schrot und Korn geht in Pension Mitarbeiter, Berufskollegen und weitere Bekannte bereiteten dem Seenger Hausarzt Max-Albrecht Fischer ein überraschendes Fest zur Pensionierung.

In Sarmenstorf machen am Fasnachtsmontag, 12. Februar, wieder zwei einheimische Schnitzelbankgruppen die Runde. Es sind dies die AFS (Anonyme Fasnächtler Sarmenstorf) sowie zum dritten Mal die «Schnodersieche». Bei guten Wetterverhältnissen ist denkbar, dass auch die «Krähe» aus Villmergen noch zufliegt. Die Verantwortlichen verweisen auf den Tourneeplan, der in den Restaurants ausgehängt und auch im Fasnachtskalender publiziert ist. Nachdem der Gemeinderat die Stammtischgespräche wieder abgeschafft hat, sind die Schnitzelbänke die einzig verbliebenen Informationskanäle für die Bevölkerung. Sie darf wieder gespannt sein, wie die beiden Gruppen das aktuelle Geschehen pointieren. Zu hören ist die Schnitzelbank der AFS wie folgt: Café Ruckli 19 Uhr, Restaurant Kreuz 19.45 Uhr, Restaurant Pizzeria Adler 20.45 Uhr, Restaurant Post 21.30 Uhr, und in der «Wälle» 22.45 Uhr. Die «Schnodersieche» sind um 19.30 Uhr beim «Ruckli», um 20.15 Uhr in der «Wälle», um 21 Uhr im «Kreuz», um 21.45 Uhr im «Adler» und um 22.30 Uhr in der «Post». Beide Gruppen freuen sich auf närrisch gestimmtes Publikum. Allfällige Spenden für die Schnitzelbankzettel werden für die Unterstützung des Gastgewerbes verwendet. (afs)

Spatenstich am Bachmattweg in Meisterschwanden

Fritz Thut

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is zuletzt wusste er von nichts. Wie die letzten 33 Jahre betreute MaxAlbrecht «Brecht» Fischer an seinem letzten Arbeitstag in der Praxis Brestenberg in Seengen verschiedenste Patienten. Kurz vor dem allerletzten Feierabend wurde er zu einem Umtrunk abgeholt. Doch dies war nur ein Ablenkungsmanöver: Bei der Rückkehr in die von ihm initiierte Gruppenpraxis warteten dort die gesamte Belegschaft, zahlreiche Berufskollegen aus der Region, Vertreter von Institutionen und Behörden, um Fischers Abschied vom Berufsleben in ein gemütliches Fest zu verwandeln.

Botschaft aus Indien Fehlen tat Kollegin Aisha Ahmed, deren Rückreise aus Indien sich wegen unerwarteten bürokratischen Hürden verzögerte. Die aktuelle Verwaltungsratspräsidentin der Praxis Brestenberg AG liess ihre Grussbotschaft von Brechts Ehefrau Doris Fischer-Taeschler verlesen: Bei Brecht sei Hausarzt mehr als Beruf gewesen, nämlich Berufung. Seit er 1985 die Praxis von seinem Vater übernommen habe, habe er sich stets «mit Feu sacré den Patienten gewidmet». Ahmed: «Du warst ein Hausarzt von altem Schrot und Korn, aber trotzdem immer modern.» Fischer erkannte früh die Zeichen der Zeit und stellte die Gruppenpraxis durch die Gründung einer Aktiengesellschaft auf zukunftsträchtige Füsse. Damit sorgte er im Kanton in der Hausarztmedizin für eine Novität: Die erste AG im AG. Zudem werden hier die Krankengeschichten seit langer Zeit digital erfasst

INSERAT

Pensionierungsfeier als Überraschung: Flankiert von Tochter Christine und Ehefrau Doris wurde Hausarzt Max-Albrecht Fischer nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Foto: Fritz Thut und gespeichert. «Er hat wohl umgestellt, als er die eigene Handschrift nicht mehr entziffern konnte», vermutete Ahmed. «Immer für einen da» «Er war ein Arzt, der immer für einen da war und sich um die Patienten kümmerte», hielt Gemeindeammann Jörg Bruder in seinem Grusswort fest. Mit zu diesem Service beigetragen habe sicher das «gute familiäre Umfeld». Bruder wünschte Max-Albrecht Fischer «für den neuen Lebensabschnitt alles Gute». Mit Gedichten und originellen Geschenken, mit denen sie oft auf spezielle Marotten des Neo-Pensionärs bezug nah-

men, verabschiedeten sich die Medizinischen Praxisassistentinnen von Fischer. Darunter war etwa eine Girlande von Weihnachtskugeln, mit der zur Adventszeit die Praxisräume dekoriert worden waren. Aisha Ahmeds Tochter Tamima sang in einer Video-Einspielung aus Indien das Seenger Lied mit einem speziellen, auf den Pensionierten angepassten Text. Gerührter Geehrter «Jetzt bin ich mir bewusst, dass es zu Ende ist», zeigte sich Max-Albrecht Fischer «überwältigt vom Aufmarsch» zu dieser für ihn überraschenden Feier.

Während den gesamten 33 Jahren als Hausarzt habe er gern gewirkt und vor allem die «abwechslungsreiche Arbeit geschätzt – bis zum heutigen letzten Tag.» Er sei «zuversichtlich und überzeugt, dass es weitergeht». Dazu trägt die eigene Familie bei: Sohn Roland und dessen Ehefrau Jessica arbeiten bereits in der Praxis Brestenberg mit und auch Christine und Marianne sind in die medizinischen Fussstapfen ihres Vaters getreten. Dass dem Jung-Pensionär während seiner Dankesrede ob der Emotionen auf Federer-Art die Stimme versagte, zeugte von der Menschlichkeit, die ihn während seiner Tätigkeit auszeichnete.

Das Architektur-Totalunternehmen IGD Grüter AG aus dem luzernischen Dagmersellen setzte gemeinsam mit zukünftigen Bewohnern sowie Behörden und dem Vermarkter den ersten Spatenstich für die neue Überbauung am Bachmattweg in Meisterschwanden. Das Projekt wird von IGD Grüter AG nun planerisch wie auch baulich umgesetzt. Genereller Bauträger und Realisator der Überbauung ist die Schwesterfirma Acama Immobilien AG, Sursee. Bis Ende 2019 werden drei Mehrfamilienhäuser an erstklassiger Wohnlage entstehen. Die geplanten Häuser bieten insgesamt 12 Eigentumswohnungen zu Kaufpreisen ab 690 000 Franken von dreieinhalb bis viereinhalb Zimmer und 93 bis 114 Quadratmeter Wohnfläche. Die Überbauung wird ostseitig erschlossen, sodass sich von den Wohnzimmern aus eine schöne Aussicht Richtung Westen bietet. Die Wohnungen bieten einen grosszügigen Grundriss und eine Terrasse oder Balkon. Sämtliche Räume können individuell gestaltet werden. Gemäss der Medienmitteilung der Bauherrschaft befindet sich «das Zentrum mit einem vielfältigen Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Post, Bank, Schulen etc. sowie einem grossen Freizeit- und Sportangebot» nur wenige Minuten entfernt. «Auch die Strandbäder sind schnell erreichbar», so die Firma IGD Grüter weiter. Mit dem Verkauf der Wohneinheiten ist Marco Röllin von der Firma Remax Immobilien AG beauftragt. (pd)


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 8. Februar 2018 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Seetal / Lindenberg

Ständerat eröffnet Lernfestival

Meisterschwander Gemeindesteuern 2017 8 Prozent unter Budget

Nach einer Pause startet heuer das Lernfestival in Beinwil am See auf privater Basis neu. Zur Eröffnung heute in einer Woche tritt Ständerat Philipp Müller auf.

Das Total der Meisterschwander Gemeindesteuern (Einkommens- und Vermögenssteuern, Quellensteuern, Aktiensteuern) beträgt 8,35 Millionen Franken und liegt 8 Prozent unter dem budgetierten Betrag von 9,1 Millionen Franken. Die grosse Abweichung bei den Gemeindesteuern ist vorwiegend auf tiefere Einkommens- und Vermögenssteuern zurückzuführen. Im Gegenzug haben die Quellen- und Aktiensteuern den budgetierten Betrag um fast 190 000 Franken übertroffen. Die anderen Steuern (Nach- und Strafsteuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern, Hundesteuern und Grundstückgewinnsteuern) sind erfahrungsgemäss schwierig zu budgetieren. Dieses Ergebnis von 154 000 Franken liegt 58 Prozent unter dem Budget. Im Detail betrachtet, liegen die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuern bei 117 000 Franken, 183 000 Franken unter dem Budgetbetrag. Die Erbschafts- und Schenkungssteuern waren mit 30 000 Franken budgetiert und brachten im vergangenen Jahr Einnahmen von lediglich 1027 Franken und 25 Rappen. (gkm)

Fritz Thut

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it dem Lernfestival will man sich vor allem dafür einsetzen, das «lebenslange Lernen an den Mann zu bringen», wie es Jacques Kuhn formuliert. Der Ostschweizer unterstützt in diesem Jahr Heike Dahms bei der Organisation des Lernfestivals. Beide haben in ihren Gebieten schon früher Lernfestivals organisiert, als sie noch unter einer gesamtschweizerischen Marke segelten und während eines Tages rund um die Uhr verschiedene Vorträge, Seminare und Workshops angeboten wurden. Inzwischen sind die eidgenössischen Subventionen weggefallen. Dahms und Kuhn finden das Thema zu wichtig, um ebenfalls zu resignieren. Müllers Impulsreferat zum Start Das «Lernfestival Aargau», das vorerst eigentlich noch ein «Lernfestival Beinwil am See» ist, beginnt heute in einer Woche mit einem Impulsvortrag von Ständerat Philipp Müller aus Reinach. Der Untertitel der Veranstaltung vom Donnerstag, 15. Februar, um 19 Uhr im Saal des Altersheims Dankensberg, lautet: «Gemeinsam auf dem Weg zum ‹lebenslangen Lernen›». Das Saisonprogramm umfasst zwischen dem 27. April und dem 17. November weitere vier Anlässe, jeweils aufgeteilt in einen öffentlichen Vortrag und ein anschliessendes Seminar. Diese Veranstaltungen finden alle im Chalet Elim von Heike Dahms an der Dankensbergstrasse 11 in Beinwil am See statt.

BETTWIL Stehen hinter dem Lernfestival: Die Organisatoren Heike Dahms und Jacques Kuhn im Chalet Elim. Das Themenspektrum ist vorerst auf die Bereiche Therapie, Psychologie und Philosophie beschränkt. Die Titel der einzelnen Events lauten «Autismus und Aufmerksamkeitsstörungen» (27. bis 29. April), «Die sieben Lebensprozesse» (8. bis 10. Juni), «Psychosophie oder die Weisheit der Seele» (31. August bis 2. September) und Biografie – märchenhaftes Labyrinth» (16./17. November). Die beiden Organisatoren sind erpicht darauf, den Themenkreis zu öffnen; nicht mit abgehobenen, sondern mit pragmatischen Angeboten will man ein breites Publikum ansprechen. «Wir sind offen für andere Veranstalter», so Dahms.

Foto: Fritz Thut

KONZERTE IM CHALET ELIM Die in vielen Feldern aktive Künstlerin, Therapeutin und Organisatorin Heike Dahms öffnet seit einigen Jahren ihr originell und inspirierend eingerichtetes Chalet Elim in der Nähe des Altersheims Dankensberg in Beinwil am See für hochstehende Konzerte verschiedenster Stilrichtungen. «Angefangen habe ich vor zehn Jahren, doch seit etwa drei Jahren hat sich eine gewisse Eigendynamik ergeben», so Dahms. In Musikerkreisen hat sich offensichtlich die spezielle Ambiance

der familiären Sessions herumgesprochen; immer mehr Künstler melden sich, ob sie hier auftreten dürfen. Start zur diesjährigen Saison ist am Samstag, 17. Februar, das Songwriter-Konzert von «Walk a mile in my shoes». Am 3. März folgt «Gesang von Weltklasse» mit Arien von Mussorgsky, Rimski-Korsakow, Mozart, Bizet, Verdi und andern, dargeboten von drei Künstlern aus Russland. Heike Dahms bittet um vorgängige Anmeldung. Programm unter www.heike-dahms.ch. (tf)

Finanzkommission konstituiert Die Bettwiler Finanzkommission hat sich für die neue Amtsperiode konstituiert. Bryan Koch übernimmt das Präsidium, Nathalie Stutz das Vizepräsidium und Christoph Illi das Aktuariat. Christoph Illi nimmt zusätzlich in der Kontrollstelle der Kreisschule Oberes Seetal Einsitz. (gkb) Ergebnis der Herbstsammlung Die Pro Senectute Aargau stellte die Herbstsammlung 2017 unter das Motto «Agieren statt reagieren». Die Bevölkerung von Bettwil hat zur Linderung von Härtefällen den schönen Betrag von 535 Franken gespendet. Ortsvertreterin Blanka Breitenstein steht für Fragen zu Angeboten, Kursen, Hilfen und Dienstleistungen gerne zur Verfügung. (gkb)

VERKEHR

Kanton will über die Wandfluh keine Beschränkungen für Sattelschlepper Nachdem immer wieder entsprechende Beobachtungen an die Gemeindebehörde herangetragen worden sind, ist der Boniswiler Gemeinderat, auch im Namen der Behörden von Leutwil und Zetzwil, Ende 2014 beim kantonalen Baudepartement vorstellig geworden. Die Boniswiler Regierung machte darauf aufmerksam, dass offensichtlich Sattelschlepper, wohl um LSVA (leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) zu sparen, mit dem Navigationsgerät von Boniswil über Leutwil und die Wandfluhstrasse nach Zetzwil gelenkt werden. Die Boniswiler Behörden machten geltend, die Strassen seien nicht für solche Fahrzeuge ausgelegt. Die Strassenränder brechen ab, die Strassen sind zu steil und vor allem die Kurven viel zu eng. Dies führe immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Es seien sogar Liegenschaften entlang der Strasse in Mitleidenschaft gezogen worden, Vordächer wurden abgerissen und Gartenmauern umgefahren. Die drei betroffenen Gemeindebehörden haben vorgeschlagen, die Länge der Lastwagen auf dieser Strecke auf 12

Meter zu beschränken und ihre Gewichte zu limitieren. Der Kanton wurde ersucht, eine entsprechende Signalisation in beide Richtungen zu prüfen. Kadenz rechtfertigt kein Verbot Nun liegt der Bescheid des Kantons vor. Betreffend die Strecke Leutwil–Zetzwil verweist er auf eine Verkehrszählung aus dem Jahre 2010, welche eine Verkehrsbeschränkung nicht rechtfertige. Erst nachdem sämtliche Sanierungsmassnahmen auf der ganzen Streckenlänge beendet worden sind, hat das Baudepartement nun auch Messungen ausgangs Boniswil Richtung Leutwil vorgenommen. Dabei sei festgestellt worden, dass diese Strecke durchschnittlich nur von zwei bis drei Sattelschleppern pro Tag befahren werde. So wenige Fahrzeuge auf einer ohnehin wenig befahrenen Kantonsstrasse rechtfertigten keine Einschränkungen des Lastwagenverkehrs. Dabei handle es sich ausschliesslich um Fahrzeuge mit Schweizer Kontrollschildern. Es sei somit möglich, dass es sich um regionalen Zulieferverkehr handle. (RH)

Zwei Frauen präsidieren Musikgesellschaft Seon Präsident Markus Rihner konnte 27 Anwesende zur 128. Generalversammlung der Musikgesellschaft (MG) Seon im Saal des Restaurants Sternen begrüssen. Die GV stand ganz im Zeichen der Wahl eines neuen Präsidenten. Der amtierende Vorsitzende Markus Rihner hatte infolge Mehrarbeit mit seiner Wahl in den Gemeinderat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als Nachfolgerinnen konnten gleich zwei aktive Musikantinnen gewonnen werden. Mit Susi Schinkopf und Angela Vogel teilen sich erstmals zwei Frauen in einem Co-Präsidium die Leitung der MG Seon. Weiter wurde unter dem Traktandum Wahlen für den abtretenden Marc Urech neu Christine Iten als Materialverwalterin gewählt. Die Musikkommission wird ergänzt durch Noelia Urech. Regina Tie-

fenauer und Dennis Erci wurden mit grossem Applaus als neue Aktivmitglieder in den Verein aufgenommen. Die Jahresrechnung, welche von Kassier Manfred Hommel vorgetragen wurde, schloss mit einem Verlust. Dieser resultierte nicht zuletzt aus dem Kauf von neuen, nicht eingeplanten Instrumenten. Die bereits früher gewählte Projektdirigentin Ramona Welti wurde von der Versammlung bestätigt. Als Vizedirigent und Dirigent der Jugendmusig Seon wurde Beni Fischer wiedergewählt. Das Jahreskonzert unter der Mitwirkung der Jugendmusig Seon findet am 5. Mai statt. Vom 28. Juni bis 1. Juli feiert Seon das Jugend- und Dorffest. Die MG Seon wird mit Marschmusik am Festumzug teilnehmen und daneben über die drei Tage eine «Musikbeiz» führen. (por)

115 Jubilare aus ganz Europa: Betriebsversammlung der Bertschi AG am Hauptsitz in Dürrenäsch.

Foto: zvg

Viele Jubilare und grosse Pläne An der traditionellen Betriebsversammlung Ende Januar in Dürrenäsch konnte die Bertschi-Gruppe 115 Jubilare aus ganz Europa ehren.

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ie in der Logistik tätige BertschiGruppe blickt auf ein ereignisreiches und erfreuliches Jahr 2017 zurück; der Umsatz stieg um über 20 Prozent auf rund 900 Millionen Schweizer Franken. Das Firmenergebnis wird als «erfreulich» bezeichnet. «Die Aussichten für 2018 beurteile ich als erfreulich. Damit wir der wachsenden Nachfrage unserer Kunden gerecht werden können, haben wir entschieden, auch 2018 wieder substanzielle Mittel in die Erweiterung unserer Kapazitäten zu investieren», kommentiert Firmenchef Hans-Jörg Bertschi.

Aufstockung in Dürrenäsch Einen starken Fokus richtet Bertschi auf die Digitalisierung der Geschäftsprozesse. «Die digitale Transparenz in der Transportkette soll uns in die Lage versetzen, unsere Dienstleistungsqualität weiter zu verbessern und die internen Prozesse zu optimieren», so Bertschi. Die Gruppe beschäftigt 40 Mitarbeitende in Software-Entwicklungs-Teams, die weiter personell aufgestockt werden.

Aufgestockt: Bertschi-Bürogebäude (Mitte) erhält zwei Etagen. Als Folge des steten Firmenwachstums wird 2018 am Hauptsitz in Dürrenäsch das vor sechs Jahren errichtete Bürogebäude um zwei weitere Stockwerke ausgebaut. «Die Belegschaft am Hauptsitz ist in den letzten vier Jahren um über 70 Mitarbeitende gewachsen. Der im März beginnende Ausbau schafft Raum für zukünftige Entwicklungen. Mit der neuen Kantine, einer modernen Büroarchitektur und speziell gestalteten Aussenbereichen im Grünen wollen wir unsere Arbeitsbedingungen noch attraktiver machen», so Bertschi.

Visualisierung: zvg

An der traditionellen Betriebsversammlung war die Ehrung der Jubilare ein Höhepunkt. Dafür kamen langjährige Bertschi-Mitarbeitende aus ganz Europa nach Dürrenäsch. Gesamthaft durften 115 Jubilare den Dank von Hans-Jörg Bertschi entgegennehmen. Ulf Kühbandner (Dürrenäsch), Franz Hunziker (Dürrenäsch), Marco Pianta (Italien) und Christian Holy (Köln) wurden, wie Firmenchef Hans-Jörg Bertschi, für 30 Jahre bei Bertschi geehrt. Der grösste Applaus ging an Max Schaffner und Samuel Hunziker (beide Dürrenäsch), welche das 40Jahr-Jubiläum feiern durften. (pd/bgd)


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Agenda

Agenda vom 9. bis 15. Februar 2018 KLASSIK

Freitag, 9. Februar Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Infos unter www.theatergesellschaft.ch

Samstag, 10. Februar Beinwil am See: Löwensaal 19.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Infos unter www.theatergesellschaft.ch

Sonntag, 11. Februar Beinwil am See: Löwensaal 14.30 Uhr. Theatergesellschaft Beinwil am See: «Im weissen Rössl». Operette von Ralph Benatzky. Infos unter www.theatergesellschaft.ch

LITERATUR

Donnerstag, 15. Februar

Niederlenz: Im Seitenschiff der reformierten Kirche 19 Uhr. Kino in der Kirche. In gemütlicher Kino-Atmosphäre mit Bar und Popcorn wird der Film «Truman – Freunde fürs Leben» gezeigt. Eine Ode an die Freundschaft, humorvoll und gefühlvoll – und zwischendrin «Truman», ein Hund.

SENIOREN

Dienstag, 13. Februar Möriken-Wildegg: Gemeindehaus 14.15 Uhr. Seniorennachmittag: «Pro Senectute – Angebote im Alltag». Referentin ist Heidi Schatzmann. Abholdienst: Frau Flühmann, Tel. 062 893 15 61. Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. «Ich bin dann mal unterwegs». Seniorennachmittag mit Susanne Hochuli. Einen kostenlosen Fahrdienst gibt es unter Tel. 062 897 28 71.

Donnerstag, 15. Februar

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Markus Bundi: «Planglück». Lesung & Gespräch. Moderation: Gabi Umbricht (Literaturwissenschafterin/ Übersetzerin).

Hendschiken: Rest. Jägerstübli 11.15 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute Lenzburg. An- und Abmeldung unter Telefon 062 892 40 66. Schafisheim: Schlössli 12 Uhr. 65+-Mittagessen. Staufen: Zopfhuus 12 Uhr. 65+-Mittagessen.

SOUNDS

AUSSTELLUNGEN

Mittwoch, 14. Februar

Freitag, 9. Februar

Freitag, 9. Februar

Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Fuzzbox AC/DC-Coverband. Texas Rock. Abendkasse ab 20 Uhr.

Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20 Uhr. Magnand – Ausstellung von Andrej Bigler (*1988, Baden) und Mathias Hauser (*1988, Zürich). Jeden Freitag 20 Uhr.

DIES & DAS

Freitag, 9. Februar

Mittwoch, 14. Februar

Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 20 Uhr. Alfred Dorfer. Der bekannteste Kabarettist Österreichs mit seinem Soloprogramm «und . . .».

Lenzburg: Alterszentrum Obere Mühle 19 Uhr. Vernissage der Ausstellung «Schnittstellen – Aufbrüche» von Anja Voegeli Knapp (Bilder), Franziska Aschwanden (Bilder) und Beat Leuenberger (Lyrik). Musik: Judith Flury, Klavier, und Daniel Schaerer, Cello. Öffnungszeiten der Ausstellung vom 15. Februar bis 11. März: Mo–So 9–17 Uhr.

Niederlenz: Aargauer Turnzentrum 9.30–11 Uhr. Für die kleinsten wird das Turnzentrum Niederlenz zum grössten Indoor-Spielplatz im Aargau. Für Kinder bis Kindergartenalter. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Weitere Infos findet man unter 062 892 11 70 und www.aargau-aktiv.ch

MUSEEN

Montag, 12. Februar

Lenzburg

Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos findet man unter 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch

Zeughaus 9–20 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus Lenzburg lädt ein, die eigenen Heimatgefühle zu erkunden. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9–17 Uhr, Donnerstag 9–20 Uhr. Informationen unter www.stapferhaus.ch

Dienstag, 13. Februar

Museum Burghalde «Do it yourself – Werken wie in der Steinzeit». Bis am 15. Juli 2018. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 11–17 Uhr.

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 7.30–11 Uhr. Traditioneller Lenzburger Wochenmarkt.

Frisch und temporeich: Die Operette «Im weissen Rössl», gespielt von der Theatergesellschaft Beinwil am See, ist noch bis am 18. März 2018 im «Löwen»-Saal zu sehen. Foto: Peter Siegrist

Filmtipp Fifty Shades Freed Nach ihrer Hochzeit schweben Ana und Christian zwar im siebten Himmel, doch schon bald legt sich ein bedrohlicher Schatten über das Glück der Frischvermählten: Christian wird von seiner mysteriösen Vergangenheit eingeholt und ein gefährlicher Bekannter bedroht die Ehe und Familie der beiden. – Verstrickt in kriminelle Intrigen und im Sog dunkler Leidenschaft muss die erstarkte Ana erneut um ihre Liebe kämpfen. Kino Urban: D /ab 16 J. Täglich 20 Uhr.

Maze Runner 3/2D Im epischen Finale der Maze-Runner-Saga führt Thomas seine Gruppe der entflohenen Gladers auf ihre letzte und gefährlichste Mission. Um ihre Freunde zu retten, müssen sie in die legendäre Last City einbrechen, ein kontrolliertes Labyrinth, das

sich als das tödlichste von allen entpuppt. Jeder, der es lebendig herausschafft, wird die Antworten auf die Fragen finden, nach denen die Gladers suchen, seit sie das erste Mal im Labyrinth ankamen. Kino Urban: D/ab 14 Jahren. Sa und So 16.45 Uhr.

Di chli Häx Di chli Häx (Karoline Herfurth) hat ein grosses Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und fliegt auf. Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle Zaubersprüche aus dem grossen magischen Buch auswendig lernen und allen zeigen, dass sie eine gute Hexe ist. Zusammen mit ihrem sprechenden Raben Abraxas macht sich die kleine Hexe deshalb auf, um die wahre Bedeutung einer

guten Hexe herauszufinden. Und stellt damit die gesamte Hexenwelt auf die Probe. Kino Urban: CH/6 Jahre. Do/Fr/Mi je 17 Uhr, Sa/So je 14 Uhr.

Darkest Hour Mai 1940: Das anfängliche Kriegsglück der Nazis stürzt die britische Regierung in eine existenzielle Krise, Premierminister Chamberlain tritt zurück. Nur dem reichlich unpopulären Winston Churchill traut man zu, die scheinbar ausweglose Lage in den Griff zu bekommen. Er übernimmt das Amt, sieht sich aber bald von Öffentlichkeit und Regierungsmitgliedern bedrängt, mit den scheinbar unaufhaltsamen Nazis über einen Friedensvertrag zu verhandeln. Doch durch seine ausserordentliche Weitsicht und Integrität gelingt es Churchill dennoch, an seiner Überzeugung festzuhalten und für die Freiheit seiner Nation zu kämpfen.

Kino Löwen: D/ab 12 Jahren. D: Do/Sa/So je 20 Uhr, Edf: Fr und Di 20 Uhr.

C’est la vie Wie immer hat Max, ein erfahrener und passionierter Hochzeitsplaner, alles organisiert und bis ins kleinste Detail durchgeplant. Alles wäre bereit für das perfekte Hochzeitsfest in einem prächtigen französischen Schloss aus dem 17. Jahrhundert. Doch dann kommt alles anders als geplant. Kino Löwen: D/ab 10 Jahren. Mo 20 Uhr.

Wonder – Wunder Wonder erzählt die unglaublich mitreissende und herzerwärmende Geschichte des August Pullman. Auggie wurde mit Entstellungen im Gesicht geboren und besucht deshalb nicht die Regelschule. Als er in die fünfte Klasse der lokalen Schule

wechselt, wird er unerwartet zum Helden. Die Geschichte zeigt, dass man sich nicht einfügen kann, wenn man dazu geboren wurde, aufzufallen. Kino Löwen: Deutsch/ab 8 Jahren. D: Fr/So 17 Uhr, Mi 20 Uhr, Edf : Sa 17 Uhr.

Papa Moll Ein Wochenende allein zu Hause mit den Kindern – und schon bricht bei Papa Moll das Chaos aus. Denn während Moll in der Schokoladenfabrik Überstunden schieben muss, entbrennt zwischen seinen Kindern und dem Nachwuchs seines Chefs ein gnadenloser Kampf: um Zuckerwatte, Strafaufgaben und den berühmtesten Zirkushund der Welt. Kino Löwen: CH/ab 6 Jahren. So 14 Uhr. Spielzeiten und weitere Filme siehe auch unter www.kinolenzburg.ch


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Szene / Hinweise

Ausstellung mit kleinem und grossem Kunsthandwerk in Veltheim

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om 16. bis 25. Februar 2018 präsentieren die Kulturvereinigung «Välte läbt» und die Gärtnerei Aareblumen zum zehnten Mal kleines und grosses Kunsthandwerk in der Gärtnerei. Vernissage ist am Freitag, 16. Februar, um 18.30 Uhr. Die Kunstschaffenden werden begrüsst und vorgestellt. Die Mör-Wil Örgeler umrahmen den Anlass musikalisch. Kunstschaffende sind Susanne Brugger aus Würenlingen mit Glasdesign, Denise Columberg vom Bözberg mit Heilkräuterbildern, Barbara Glünkin aus Reitnau mit Filz, Thomas Hächler aus Aarau Rohr, Drechsler; Ingrid Haldimann aus Oberflachs mit Keramik; Beatrice Hofmann aus Erlinsbach mit Betonkunst; Ursula Hunziker aus Villigen mit Stein-Kreationen; Heinz Kirchhofer aus Büron mit Holzskulpturen; Manuela Nünlist aus Erlinsbach mit FotoKarten. Werner Reck aus Safenwil mit

Metall/Skulpturen, Ueli Sidler aus Seengen mit Korbflechten; Angela Suarez vom Bözberg mit Blechkunst. An den Wochenenden und werktags von 14 bis 16 Uhr kann man sich in der Kaffee-Stube verwöhnen lassen. An den Sonntagen vom 18. und 25. Februar, von 10 bis 12 Uhr findet in der Ausstellung ein Brunch statt. Anmeldungen nimmt die Gärtnerei Aareblumen bis am 16. Februar 2018 unter Tel. 062 893 12 74 gerne entgegen. Ausserdem gibt es Workshops zum Mitmachen: Samstag, 17. Februar, Silberschmuck, 49 Franken; Mittwoch, 21. Februar, Filz, 10 Franken; Samstag, 24. Februar, Keramik, 15 Franken. Die Workshops finden jeweils von 14 bis 16 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo–Fr während der Ladenöffnungszeiten. Sa 9–16 Uhr, So 10–16 Uhr. Gärtnerei Aareblumen, Au-Veltheim

Toby Meyer – Lieder mit Tiefgang Authentische Texte, mitreissende Musik: Das ist Toby Meyer. Durch zahlreiche Auftritte ist er in der ganzen Deutschschweiz bekannt.

as berühmte Zitat von Victor Hugo: «Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist» scheint für das Konzert-Programm des Vokalensembles opus 48 passend. Musik berührt den Menschen immer wieder zutiefst in seinem Innersten und sie wirkt mit unmittelbarer Direktheit auf uns. Das Programm mit dem Titel Lamentationes umfasst Kompositionen, die

Toby Meyer.

Foto: zvg

Faith» vor dem gefüllten Bundesplatz in Bern gesungen. Er hat weit über hundert Alben in der Schweiz und im Ausland produziert und Erfahrung aus über 1000 Auftritten. Mit seinen Auftritten unterstützt Toby Meyer die Arbeit des Kinderhilfswerkes Compassion Schweiz, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder dauerhaft aus der Armut zu befreien und ihnen durch Patenschaften Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu vermitteln. Der Eintritt ist frei, wer will, kann sich an einer Kollekte beteiligen. Weitere Infos findet man unter www.toby-meyer.ch Freitag, 16. Februar, 19.30 Uhr, FCG Lenzburg, Hauptstrasse 12, Staufen

Foto: zvg

Die Kunst der Klage D

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it seinem aktuellen Album «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott» ist Toby Meyer in der CH-Album-Hitparade in die Top 30, auf Platz 22 eingestiegen. Mit diesem Album ist er nun auf Tournee. Seine 12 brandneuen Songs erzählen von seiner Lebensgeschichte. Über sein Lebensgefühl, da er ungeplant und sehr unpassend geboren wurde, über Sehnsucht und wie er Hoffnung, Sinn und Freiheit findet. Meyers Leidenschaft ist es, mit Musik die Herzen der Menschen zu berühren, zu ermutigen und Wertschätzung und Hoffnung zu säen. Die Kraft der Worte und der Töne kommt aus seinem tiefen Glauben heraus. Toby Meyers Sound ist unverkennbar an Wärme, Harmonie und Tiefgang. Seine einfühlsamen Streicher-Arrangements in Verbindung mit hymnischem Pop und Rock sind generationenverbindend und sein Markenzeichen. Sein Lied «Immer und überall» ist in der Schweizer Kirchenlandschaft zu einem Klassiker geworden. Mit «Ei für alli mal» hat Meyer einen internationalen Song-Contest gewonnen, im «Up to

Bringt Werke zum Thema der musikalischen Klage zur Aufführung: Das Vokalensemble opus 48.

das menschliche Leid und das Klagen zum Thema haben. Immer wieder haben Komponisten und Musiker die extremen Situationen des menschlichen Daseins mit musikalischen Mitteln verarbeitet. Zusammen mit der Sopranistin Barbara Zinniker und einem Instrumental-Ensemble bringt das Vokalensemble opus 48 Werke zum Thema der musikalischen Klage von Tallis, Tomkins, Carissimi,

Monteverdi, Purcell und Bach zur Aufführung. Es musizieren: Barbara Zinniker, Sopran; Ursula Baumann, Cello; Csaba Dimén, Violone, Vinìcius Perez, Laute; Hans Jürg Bättig, Orgel. Leitung: Peter Baumann. Infos unter www.opus48.ch Aufführung in der Stadtkirche Lenzburg: Sonntag, 18. Februar, 17 Uhr. Abendkasse 1 Stunde vor Aufführung geöffnet. Eintritt 30 Franken.

Angebote von Pro Senectute Lenzburg

Smartphone-Einsteigerkurs Im Smartphone- (Android) Einsteigerkurs lernt man praxisorientiert alles rund um die Grundfunktionen wie Einstellungen, Telefonie, SMS, Internet, Fotos, Kontakte, Apps und weitere Funktionen. Für Anfänger, die ihr Smartphone kennenlernen wollen. Ein eigenes und eingerichtetes (Google Konto) Smartphone ist Voraussetzung. Der Kurs beginnt am Montag, 19. Februar, 9.15 bis 11.30 Uhr. Der Kurs findet an vier Veranstaltungstagen statt. Letzter Kurstag ist der 12. März 2018. Der Kurs findet im Kurslokal der Beratungsstelle Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, statt. Die Kurskosten betragen 216 Franken zuzüglich Lehrmittel 25 Franken. Anmeldeschluss ist der 9. Februar 2018. Kochkurs für Männer Der Kurs eignet sich für Männer, die bereits Erfahrung in der Küche mitbringen und es schätzen, in geselliger Runde zu kochen. Im Kurs erwartet die Teilnehmer: Kochen in geselliger Runde, Ausprobieren von neuen Rezepten, Tipps und Tricks für den Küchenalltag sowie Aktuelles aus der Ernährungslehre. Der Kurs beginnt am Mittwoch, 21. Februar, 15.30 bis ca. 18 Uhr. Der Kurs findet an

vier Veranstaltungstagen statt, letzter Kurstag ist am 14. März 2018. Der Kurs findet in der Schule Seengen statt. Die Kurskosten betragen 150 Franken, zusätzlich 75 Franken Lebensmittelkosten. Anmeldeschluss ist der 11. Februar 2018. Auskunft und Anmeldung für die Kurse unter Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.prosenectute.ch

Wandergruppe Pro Senectute Lenzburg Winterwanderung am Donnerstag, 15. Februar. Besammlung ist am Bahnhof Lenzburg um 7.20 Uhr. Die Wanderung startet bei der Bergstation der Gondelbahn Rossweid. Die Strecke ist bis zum Salwideli grösstenteils flach. Vom Salwideli aus geht es durch die idyllische Winterlandschaft im Talboden zwischen Rothornkette und Schrattenfluh stetig leicht bergab zum Kemmeriboden. Picknick aus dem Rucksack, Zvieri im Restaurant Kemmeribodenbad. Wanderoder Skistöcke, Wanderschuhe mit gutem Profil, eine isolierte Sitzunterlage, Gamaschen und Schuh-Schneeketten sind von Vorteil. Wanderzeit zirka 3 Stunden. Anmeldung an Walter Bachmann, Telefon 062 775 28 26

Majestätisch: Ein Obelisk.

Foto: zvg

Rätselhafte Obelisken

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ie arbeitete man vor 4000 Jahren einen 30 Meter langen und 400 Tonnen schweren Obelisken aus einem Granitfelsen, transportierte ihn Hunderte Kilometer auf dem Nil und richtete ihn auf? Wie und weshalb kam er 2000 Jahre später nach Rom, wurde erneut aufgestellt und weitere 1500 Jahre wieder neu platziert? Reinhold Henneck erzählt diese und andere spektakuläre Reisen von Obelisken nach – aus technischer, soziokultureller und ökonomischer Sicht. Ein Anlass organisiert von der Volkshochschule Lenzburg. Infos und Anmeldung unter www.vhlenzburg.ch, 079 656 61 87. Donnerstag, 22. Februar und 1. März 19.30–21 Uhr, Stadtbibliothek Lenzburg

Lyrik-Lesungen in der Schule Liebt die Natur: Susanne Hochuli mit Hündin Mira.

Foto: zvg

«Ich bin dann mal unterwegs»

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ach den nicht immer einfachen Jahren im politischen Rampenlicht wollte sich Susanne Hochuli von Zwängen befreien, Ballast abwerfen und Platz für Neues schaffen. Sie wollte ihr Leben neu ordnen und andere Perspektiven sehen. Und wie es dem Naturell von Susanne Hochuli entspricht, konnte sie dies vor allem in Bewegung in der Natur tun. «Ich bin dann mal unterwegs» war also nicht nur ein Slogan. Mit dabei auf der 1200 Kilometer

langen Wanderung bis hinauf an die Ostsee war ihre treue Hündin Mira, die Susanne Hochuli bereits auch im Alltag ab und zu ins Gesundheitsdepartement begleitet hatte. Ein Einblick in ihre Reise erhält man am Seniorennachmittag der Reformierten Kirchgemeinde Rupperswil. Einen kostenlosen Fahrdienst gibt es unter Tel. 062 897 28 71 Dienstag, 13. Februar, 14.30 Uhr, Kirchgemeindehaus Rupperswil

Kino in der Kirche in Niederlenz

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ie Reformierte Kirchgemeinde Niederlenz zeigt einen weiteren Film unter dem Projekt «Kino in der Kirche». In gemütlicher Kino-Atmosphäre mit Bar und Popcorn wird der Film «Truman – Freunde fürs Leben» gezeigt. Julian weiss, dass er nicht mehr lang zu leben hat. Und er trifft sich nochmals mit To-

mas, seinem alten Freund aus der Kindheit, und verbringt mit ihm einige intensive Tage. Es ist eine Ode an die Freundschaft, humorvoll und gefühlvoll – und zwischendrin «Truman», ein Hund. Donnerstag, 15. Februar, im Seitenschiff der Kirche, Türöffnung 19 Uhr; Filmbeginn 19.15 Uhr.

Im Rahmen des Anfang März stattfindenden Lyrikfestivals «Neonfische 2018» lesen am Montag, 5., und Dienstag, 6. März, junge Lyrikerinnen und Lyriker für Schulklassen.

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ie junge Lyrikerin Meret Gut und die Lyriker Jürg Halter und Tim Holland lesen im März für Schulklassen. Die Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, mit der Lyrikerin oder einem der Lyriker ins Gespräch zu kommen und zusammen Gedichte zu lesen und zu diskutieren, entweder im Aargauer Literaturhaus oder nach Möglichkeit im Schulzimmer. In der Schreibwerkstatt «Zukunft» mit Tim Holland setzen sich die Schüler mit den Themen von morgen auseinander und werden forschend schreiben und entdecken: Wie sieht die Welt von morgen aus? Und wie können wir darin leben? Anmeldeschluss für Schulklassen ist der 20. Februar 2018. Anmeldung unter Tel. 062 888 01 40 oder rohr@aargauer-literaturhaus.ch

Liest für Schulklassen: Lyriker Jürg Halter.

Foto: zvg

TERMINE FÜR LYRIK-WERKSTÄTTE Montag, 5. März 2018: ganzer Tag im Aargauer Literaturhaus mit Tim Holland. 8. bis 12. Klasse, ab 13 Jahren. Eine Schulklasse buchbar. Kosten 500 Franken. ■ 5./6. März: nachmittags im Aargauer Literaturhaus mit Jürg Halter. 7. bis 9. Klasse, Sekundarstufe I + II. Ein bis

zwei Schulklassen buchbar. Kosten 400 Franken. ■ Dienstag, 6. März: nachmittags nach Absprache im Schulzimmer oder im Aargauer Literaturhaus mit Meret Gut. 7. bis 9. Klasse, Sekundarstufe I + II. Ein bis zwei Schulklassen buchbar. Kosten 400 Franken.


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Veranstaltungen

DO – MI tägl. 20h, D/16J.:

FIFTY SHADES FREED SA + SO je 16.45h, D/14J.:

MAZE RUNNER – 2D DO/FR/Mi 17h, SA/SO 14h, CH/6J.:

DI CHLI HÄX

D/12J.: DO/SA/SO je 20h Edf: FR + DI je 20h:

DARKEST HOUR MO 20h, D/12J.:

C’EST LA VIE! D: FR/SO 17h, MI 20h Edf: SA 17h, ab 8J.:

WUNDER – WONDER SO 14h, CH/6J.:

PAPA MOLL www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Valentinstag

Mittwoch 14. Februar Öffnungszeiten: 8.00–12.00 Uhr 13.30–18.30 Uhr

BBZ Niederlenz // Hauptstrasse 2 // 5702 Niederlenz 062 885 30 33 // www.bbz-niederlenz.ch // info@bbz-niederlenz.ch

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