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5. Oktober 2017, 56. Jahrgang, Nr. 40

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Endlich eigenen Wein trinken Weil die Lage nicht gut ist, hat die Gemeinde Neuenhof keinen eigenen Rebberg. Trotzdem gibt es seit Neustem einen Neuenhof Wein. Hergestellt wird das edle Nass aus den Reben von Christian Voser. Der Neuenhofer Winzer betreibt einen Rebberg in Wettingen. Auf Wunsch der Gemeinde hat Voser nun einen Weiss- und Rotwein kreiert: die «Edition Gemeinde Neuenhof». Offiziell eingeweiht wurde der Wein am Neuenhofer Fest. (bsc) S. 12 Ferien zu Hause sind alles andere als langweilig.

zVg

200 Kinder geniessen Ferien-Spass Spreitenbacher Kinder nehmen vom 2. bis 6. Oktober an 480 Aktivitäten teil.

Christian Voser mit dem neuen Wein. INSERATE

bsc

Wer in der ersten Herbstferienwoche nicht in die Ferne schweifen konnte, musste trotzdem nicht auf spannende Erlebnisse verzich-

ten. Der Ferien-Spass, organisiert vom Familientreff Spreitenbach, war so gefragt, dass gewisse Kurse bzw. Aktivitäten schnell ausge-

bucht waren. Vor allem das Bogenschiessen war ein Renner, Nichtsdestotrotz, für jedes Kind gabs was Passendes. (cfr) S. 17


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

AUS DEM GEMEINDERAT

Gratulationen Am 3. Oktober feierte Elda Lüscher-Schell, Neufeldstrasse 14, 5430 Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

WETTINGEN

Insieme Region Baden-Wettingen feiert ihr 50-Jahr-Jubiläum In der Löwenscheune im Kloster Wettingen wurde das Jubiläum «50-Jahre insieme Region BadenWettingen» gefeiert: am Morgen mit einer offiziellen Feier und am Abend mit einer Dankeschön-Party für die Helfer. Am 30. Oktober 1967 wurde die «Vereinigung zur Förderung Behinderter Region Baden-Wettingen» von Eltern behinderter Kinder zusammen mit Personen des öffentlichen Lebens gegründet. Seit 1994 heisst der Verein «insieme Region Baden-Wettingen». Zur Jubiläumsfeier waren alle Mitglieder und Ehrenmitglieder der insieme Region Baden-Wettingen, die Haupt-Sponsoren, der arwo Stiftungsrat, Delegationen der Aargauer insieme-Vereine und der insieme Schweiz sowie Vertreter von Gemeinden und Behörden eingeladen. Die Hauptattraktion beim Morgen-Anlass war der Bure-Brunch, ein Gaumenschmaus, der mit viel Liebe von den «Landfrauen Wettingen» bereitgestellt wurde. Für einen Ohren-Schmaus

Das grosse Jubiläum wurde gleich zweimal gefeiert. sorgte die «Wynavalley Oldtime Jazzband» mit Dixieland, Swing und Blues. Interessant war der Vortrag des Präsidenten der «insieme Region Baden-Wettingen», Anselm Rohner. Mit einer Powerpoint-Präsentation beleuchtete er einige Meilensteine in der Geschichte der Vereinigung. Die Grussworte von Regierungsrat Markus Dieth, Gemeinderat Philippe Rey und von

Stadtammann Geri Müller rundeten den morgendlichen Anlass ab. Am Abend stieg dann eine Dankeschön-Party. Die Geschäftsleiterin der «insieme Region BadenWettingen», Uschi Steiner, bedankte sich bei allen Mitarbeitenden der Ferien- und Freizeitgruppen und allen Helfern, die in irgendeiner Weise zum guten Gelingen der insieme-Aktivitäten beitragen haben. (zVg)

INSERAT

Tag der offenen Tür Samstag, 14. Oktober 2017 9.00 bis 17.00 Uhr Acht Jahre nach unserer Eröffnungsfeier laden wir Sie ganz herzlich zum Tag der offenen Tür in unsere Praxis ein. Dort präsentieren und erklären wir Ihnen die Behandlungsmethoden der traditionellen chinesischen Medizin. Einen besonderen Einblick geben wir Ihnen zu den Themen Schmerztherapie, Innere Medizin und Migräne sowie zur Tradition der chinesischen Kultur. Unser TCM-Experte Dr. Wang bietet Ihnen eine kostenlose Diagnose (ca. 15 Min, gegen Voranmeldung) an. Seien Sie am 14. Oktober unser Gast und erleben Sie den Tag rund um die Traditionelle Chinesische Medizin. Köstliche chinesische Spezialitäten sind auch dabei.

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zVg

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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

WETTINGEN

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Weg ist es: Ein letztes Mal im Maislabyrinth Tambouren eröffnen Fest.

zVg

Das Trommeln ist hier Kultur Punkt 11 Uhr standen die Tambouren auf Einladung des Kulturdepartements der Gemeinde Wettingen vor dem Gluri-Suter-Huus an der Bifangstrasse in Wettingen bereit. Das Kulturmeilenfest, unter dem Patronat von Vize-Ammann Antoinette Eckert, wurde mit einem zügigen Wirbel beim Durchschneiden des Strassenbandes lautstark eröffnet. Nach kurzer Begrüssung der anwesenden Gäste ging es in Marschformation bis zum Eduard Spörri Museum. Dort angekommen, erfreuten die Tambouren die Anwesenden mit einem Ständli. Später führten sie dasselbe Stück nochmals vor dem GluriSuter-Huus auf. Dank traumhaftem Wetter setzte dieser Kulturanlass für die Tambouren der TVWU einen Glanzpunkt ins Vereinsjahr 2017. (zVg)

Am vergangenen Samstag hatten die Besucher ein letztes Mal die Möglichkeit, sich den Weg durch das Maisfeld zu bahnen, bevor der Maisdrescher kam. SIBYLLE EGLOFF

«Ich glaube, es geht da lang.» «Nein, da waren wir schon.» Stimmen sind im Maisfeld zu hören. Es raschelt. Kinder lachen. Ein rotes T-Shirt blitzt durch das Maisgewächs. Die Halme sind etwas trocken und nicht mehr buschig grün. «Das macht es einfacher, durch das Labyrinth zu laufen, weil man besser sieht, wo der Weg hinführt», sagte der Organisator und neu gewählte Wettinger Gemeinderat Sandro Sozzi (CVP). Er und sein Kollege, Landwirt Andi Benz, riefen das Maislabyrinth auf Würenloser Boden ins Leben. «Andi Benz lieferte das Feld und ich habe mich um das Programm gekümmert», so Sozzi. Das Ziel: Ein Angebot für Fami-

Voller Einsatz am Sporttag der Primarschule Margeläcker.

Jetzt wirds sportlich Warmes Herbstwetter verschönerte den Sporttag der Primarschulen.

«Das Maislabyrinth war ein grosser Erfolg. Rund 10 000 Personen haben uns besucht.» SANDRO SOZZI, ORGANISATOR

Ein letztes Mal ins Maislabyrinth: Diese zwei Knirpse wagen sich noch einmal ins

LESERBRIEF Fluglärm vom Wettinger Sulperg? In Wettingen regt sich immer mehr Widerstand gegen den Fluglärm vom Flughafen Kloten. Jeden Tag pünktlich um 6 Uhr jedoch fliegen andere Töne, nämlich Glockentöne, durch den frühen Morgen – heiliger Lärm quasi von ganz oben. Gute fünf Minuten lang «beglückt» die Glocke der Marienkapelle vom Wettinger Sulperg herab die noch schlafende Bevölkerung. Und jeden Morgen frage ich mich, wozu das eigentlich gut ist. Könnte man das doch leicht schrille Gebimmel nicht zeitlich etwas verschieben? Der liebe Gott hätte sicher nichts dagegen. Um 9 Uhr zum Beispiel würde es viel weniger stören. Wir Atheisten sind nämlich gegenüber verschiedensten Religionsgruppen sehr tolerant, solange sie uns in RUHE lassen. Ein entsprechender Verschiebungsantrag an die katholische Kirchgemeinde Wettingen blieb leider bis heute unbeantwortet. Bruno Hunziker, Wettingen

lien aus der Region schaffen. Im zwei Hektaren grossen Maisfeld wurden zwei Meter breite Wege herausgeschnitten. «Diese Gänge bedeuten 20 bis 30 Prozent Ernteverlust», so Sozzi. Mit den Einnahmen aus Eintritten, Bar und Festwirtschaft hätten sie den Ausgaben- und den Maisverlust aber gut decken können. Seit dem 22. Juli konnten Interessierte vorbeikommen und sich im normalen und Kinderlabyrinth sowie auf der Wildsaujagd zu Fuss oder auf dem Pumptrack mit dem Velo versuchen. AM VERGANGENEN SAMSTAG war das Labyrinth zum letzten Mal für Besucher geöffnet. Einige Familien nutzten die Gelegenheit für ein letztes Abenteuer im Mais. So etwa Lukas Geiser aus Wettingen mit seinem Sohn Lukas. «Das Labyrinth ist eine coole Sache.

zVg

Die verschiedenen Angebote eignen sich für kleine und grosse Kinder. Man kann auch gemütlich ein Bierchen trinken, wenn sich die Kinder auf der Strohburg austoben.» Auch Marina Iordanidis aus Baden besuchte mit ihren Kindern Natalie und Nikolas und ihrem Mann Arturos das Maislabyrinth. «Mein Sohn war schon mit der Schule hier und er wollte unbedingt noch einmal hingehen.» Es sei eine fantastische Idee für Kinder. «Das ist eine sinnvolle Beschäftigung in der Natur, die nichts mit dem Smartphone zu tun hat.» Doch nicht nur Familien und Kinder fanden sich am letzten Tag beim Maisfeld ein. «Wir waren neugierig und wollten schauen, wie es ist», sagte Magdalena Douka aus Gebenstorf, die mit ihrer Kollegin Helen Wüthrich angereist war. «Den Samstag

Pflanzenlabyrinth.

Sibylle Egloff

verbringen wir meist in der Stadt in Aarau oder Baden. Das ist eine willkommene Abwechslung», sagte Wüthrich. Beim Spaziergang durchs Labyrinth könne man gut plaudern. SANDRO SOZZI zieht nach gut zwei Monaten eine positive Bilanz: «Das Maislabyrinth war ein grosser Erfolg. Rund 10 000 Personen haben uns besucht.» Viele Schulkassen von Primar bis Oberstufe hätten das Angebot wahrgenommen. Aber auch einige Firmenevents und Geburtstagsfeste hätten auf dem Maisfeld stattgefunden. Aus diesem Grund verkündete er an der Preisverlosung für die Wildsaujagd auch, dass es 2018 wieder ein Maislabyrinth geben wird. «Es wird nächstes Mal auf Wettinger Boden sein, in der Nähe der Landstrasse bei der Geiss-

weitwurf, Rundenlauf und beim Kegeln. Nur der Kreativ-Posten gab keine Punkte: Es musste ein fantasievolles Menschengebilde entstehen, bei dem nicht mehr als 12 Füsse den Boden berühren durften. Am Nachmittag ging es dann im Klassenverband weiter. Die Erst- und Zweitklässler spielten gemeinsam Drachenfangen und Sitzball. Die Dritt- und Viertklässler spielten Unihockey, Schnurball und Fussball. Verschwitzt, verbissen, auch mal enttäuscht, aber mehrheitlich strahlend waren die Gesichter am Ende des Tages. (zVg)

Bei angenehmen Temperaturen fand der Sporttag der Primarschule Margeläcker statt. Auch die Primarschule Dorf hat einen Sporttag organisiert. Am Morgen versammelten sich die rund 280 Schüler aus 14 Klassen auf dem Pausenplatz des Schulhauses Margeläcker. Sie wussten bereits, zu welchem der 10 Posten sie mussten. In klassen- und jahrgangsdurchmischten Gruppen ging es zur ersten Aufgabe. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Präzision, Kreativität und Wurfkraft oder Sprungkraft waren gefragt. Die Kinder hatten viele Zuschauer und wurden auch von ihrer Mannschaft lautstark unterstützt. 20 Teams kämpften um Punkte bei der Stafette, beim Hüpfen, Wassertransport, Hindernisparcours, Mattentragen, Sack- Sackhüpfen an der Primarschule Dorf. zVg

VERMISCHTES FIGURENTHEATER Vom 9. bis zum Welt der Meerestiere entführt. Im

12. Oktober finden die «Heisse Ohre» im Figurentheater Wettingen statt. Immer ab 18 Uhr werden im Gluri-Suter-Huus spannende Geschichten vorgelesen. Sven Mathiasen liest vor. Das Programm eignet sich für Kinder ab 5 Jahren und der Eintritt ist frei. FRAUENANLASS Die Raiffeisenbank

Lägern-Baregg hat im September zum Frauenanlass eingeladen. Silden Tag mit einem Wagen hin- via Frey, Naturschutzbiologin von fahren müssen.» Es sei eine stren- «OceanCare», hat die Gäste und ge Zeit gewesen. «Wir sind müde, Kundenberaterinnen der Raiffaber auch sehr zufrieden.» eisenbank Lägern-Baregg in die

Organisator Sandro Sozzi (ganz links) bei der Preisverlosung. wies», verriet er. Überdenken werde man das Gastrokonzept. «Wir wollen eine fixe Festwirtschaft installieren und nicht je-

Sibylle Egloff

Fokus standen an diesem Abend die Themen Plastik und Lärm. In zunehmendem Tempo bedrohen diese das Leben im Meer. So landen jährlich neun Millionen Tonnen Plastik als Abfall im Meer. Das meiste davon stammt vom Festland. Die Öl- und Gasindustrien, das Militär und die Schifffahrt sind verantwortlich für den Unterwasser-Lärm. Dieser stört zum Beispiel Wale in ihrer Kommunikation rund um den Erdball. Die Tiere verlieren ihren Ortungssinn und finden sich nicht mehr zur Fortpflanzung.


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

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Weg ist es: Ein letztes Mal im Maislabyrinth Tambouren eröffnen Fest.

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Das Trommeln ist hier Kultur Punkt 11 Uhr standen die Tambouren auf Einladung des Kulturdepartements der Gemeinde Wettingen vor dem Gluri-Suter-Huus an der Bifangstrasse in Wettingen bereit. Das Kulturmeilenfest, unter dem Patronat von Vize-Ammann Antoinette Eckert, wurde mit einem zügigen Wirbel beim Durchschneiden des Strassenbandes lautstark eröffnet. Nach kurzer Begrüssung der anwesenden Gäste ging es in Marschformation bis zum Eduard Spörri Museum. Dort angekommen, erfreuten die Tambouren die Anwesenden mit einem Ständli. Später führten sie dasselbe Stück nochmals vor dem GluriSuter-Huus auf. Dank traumhaftem Wetter setzte dieser Kulturanlass für die Tambouren der TVWU einen Glanzpunkt ins Vereinsjahr 2017. (zVg)

Am vergangenen Samstag hatten die Besucher ein letztes Mal die Möglichkeit, sich den Weg durch das Maisfeld zu bahnen, bevor der Maisdrescher kam. SIBYLLE EGLOFF

«Ich glaube, es geht da lang.» «Nein, da waren wir schon.» Stimmen sind im Maisfeld zu hören. Es raschelt. Kinder lachen. Ein rotes T-Shirt blitzt durch das Maisgewächs. Die Halme sind etwas trocken und nicht mehr buschig grün. «Das macht es einfacher, durch das Labyrinth zu laufen, weil man besser sieht, wo der Weg hinführt», sagte der Organisator und neu gewählte Wettinger Gemeinderat Sandro Sozzi (CVP). Er und sein Kollege, Landwirt Andi Benz, riefen das Maislabyrinth auf Würenloser Boden ins Leben. «Andi Benz lieferte das Feld und ich habe mich um das Programm gekümmert», so Sozzi. Das Ziel: Ein Angebot für Fami-

Voller Einsatz am Sporttag der Primarschule Margeläcker.

Jetzt wirds sportlich Warmes Herbstwetter verschönerte den Sporttag der Primarschulen.

«Das Maislabyrinth war ein grosser Erfolg. Rund 10 000 Personen haben uns besucht.» SANDRO SOZZI, ORGANISATOR

Ein letztes Mal ins Maislabyrinth: Diese zwei Knirpse wagen sich noch einmal ins

LESERBRIEF Fluglärm vom Wettinger Sulperg? In Wettingen regt sich immer mehr Widerstand gegen den Fluglärm vom Flughafen Kloten. Jeden Tag pünktlich um 6 Uhr jedoch fliegen andere Töne, nämlich Glockentöne, durch den frühen Morgen – heiliger Lärm quasi von ganz oben. Gute fünf Minuten lang «beglückt» die Glocke der Marienkapelle vom Wettinger Sulperg herab die noch schlafende Bevölkerung. Und jeden Morgen frage ich mich, wozu das eigentlich gut ist. Könnte man das doch leicht schrille Gebimmel nicht zeitlich etwas verschieben? Der liebe Gott hätte sicher nichts dagegen. Um 9 Uhr zum Beispiel würde es viel weniger stören. Wir Atheisten sind nämlich gegenüber verschiedensten Religionsgruppen sehr tolerant, solange sie uns in RUHE lassen. Ein entsprechender Verschiebungsantrag an die katholische Kirchgemeinde Wettingen blieb leider bis heute unbeantwortet. Bruno Hunziker, Wettingen

lien aus der Region schaffen. Im zwei Hektaren grossen Maisfeld wurden zwei Meter breite Wege herausgeschnitten. «Diese Gänge bedeuten 20 bis 30 Prozent Ernteverlust», so Sozzi. Mit den Einnahmen aus Eintritten, Bar und Festwirtschaft hätten sie den Ausgaben- und den Maisverlust aber gut decken können. Seit dem 22. Juli konnten Interessierte vorbeikommen und sich im normalen und Kinderlabyrinth sowie auf der Wildsaujagd zu Fuss oder auf dem Pumptrack mit dem Velo versuchen. AM VERGANGENEN SAMSTAG war das Labyrinth zum letzten Mal für Besucher geöffnet. Einige Familien nutzten die Gelegenheit für ein letztes Abenteuer im Mais. So etwa Lukas Geiser aus Wettingen mit seinem Sohn Lukas. «Das Labyrinth ist eine coole Sache.

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Die verschiedenen Angebote eignen sich für kleine und grosse Kinder. Man kann auch gemütlich ein Bierchen trinken, wenn sich die Kinder auf der Strohburg austoben.» Auch Marina Iordanidis aus Baden besuchte mit ihren Kindern Natalie und Nikolas und ihrem Mann Arturos das Maislabyrinth. «Mein Sohn war schon mit der Schule hier und er wollte unbedingt noch einmal hingehen.» Es sei eine fantastische Idee für Kinder. «Das ist eine sinnvolle Beschäftigung in der Natur, die nichts mit dem Smartphone zu tun hat.» Doch nicht nur Familien und Kinder fanden sich am letzten Tag beim Maisfeld ein. «Wir waren neugierig und wollten schauen, wie es ist», sagte Magdalena Douka aus Gebenstorf, die mit ihrer Kollegin Helen Wüthrich angereist war. «Den Samstag

Pflanzenlabyrinth.

Sibylle Egloff

verbringen wir meist in der Stadt in Aarau oder Baden. Das ist eine willkommene Abwechslung», sagte Wüthrich. Beim Spaziergang durchs Labyrinth könne man gut plaudern. SANDRO SOZZI zieht nach gut zwei Monaten eine positive Bilanz: «Das Maislabyrinth war ein grosser Erfolg. Rund 10 000 Personen haben uns besucht.» Viele Schulkassen von Primar bis Oberstufe hätten das Angebot wahrgenommen. Aber auch einige Firmenevents und Geburtstagsfeste hätten auf dem Maisfeld stattgefunden. Aus diesem Grund verkündete er an der Preisverlosung für die Wildsaujagd auch, dass es 2018 wieder ein Maislabyrinth geben wird. «Es wird nächstes Mal auf Wettinger Boden sein, in der Nähe der Landstrasse bei der Geiss-

weitwurf, Rundenlauf und beim Kegeln. Nur der Kreativ-Posten gab keine Punkte: Es musste ein fantasievolles Menschengebilde entstehen, bei dem nicht mehr als 12 Füsse den Boden berühren durften. Am Nachmittag ging es dann im Klassenverband weiter. Die Erst- und Zweitklässler spielten gemeinsam Drachenfangen und Sitzball. Die Dritt- und Viertklässler spielten Unihockey, Schnurball und Fussball. Verschwitzt, verbissen, auch mal enttäuscht, aber mehrheitlich strahlend waren die Gesichter am Ende des Tages. (zVg)

Bei angenehmen Temperaturen fand der Sporttag der Primarschule Margeläcker statt. Auch die Primarschule Dorf hat einen Sporttag organisiert. Am Morgen versammelten sich die rund 280 Schüler aus 14 Klassen auf dem Pausenplatz des Schulhauses Margeläcker. Sie wussten bereits, zu welchem der 10 Posten sie mussten. In klassen- und jahrgangsdurchmischten Gruppen ging es zur ersten Aufgabe. Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Präzision, Kreativität und Wurfkraft oder Sprungkraft waren gefragt. Die Kinder hatten viele Zuschauer und wurden auch von ihrer Mannschaft lautstark unterstützt. 20 Teams kämpften um Punkte bei der Stafette, beim Hüpfen, Wassertransport, Hindernisparcours, Mattentragen, Sack- Sackhüpfen an der Primarschule Dorf. zVg

VERMISCHTES FIGURENTHEATER Vom 9. bis zum Welt der Meerestiere entführt. Im

12. Oktober finden die «Heisse Ohre» im Figurentheater Wettingen statt. Immer ab 18 Uhr werden im Gluri-Suter-Huus spannende Geschichten vorgelesen. Sven Mathiasen liest vor. Das Programm eignet sich für Kinder ab 5 Jahren und der Eintritt ist frei. FRAUENANLASS Die Raiffeisenbank

Lägern-Baregg hat im September zum Frauenanlass eingeladen. Silden Tag mit einem Wagen hin- via Frey, Naturschutzbiologin von fahren müssen.» Es sei eine stren- «OceanCare», hat die Gäste und ge Zeit gewesen. «Wir sind müde, Kundenberaterinnen der Raiffaber auch sehr zufrieden.» eisenbank Lägern-Baregg in die

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Fokus standen an diesem Abend die Themen Plastik und Lärm. In zunehmendem Tempo bedrohen diese das Leben im Meer. So landen jährlich neun Millionen Tonnen Plastik als Abfall im Meer. Das meiste davon stammt vom Festland. Die Öl- und Gasindustrien, das Militär und die Schifffahrt sind verantwortlich für den Unterwasser-Lärm. Dieser stört zum Beispiel Wale in ihrer Kommunikation rund um den Erdball. Die Tiere verlieren ihren Ortungssinn und finden sich nicht mehr zur Fortpflanzung.


Resultate der Gemeindewahlen vom 24. September 2017 für die Amtsperiode 2018–2021 Gesamterneuerungswahl Gemeinderat Eingelangte Stimmzettel 5389, leer und ungültig 213, in Betracht fallende Stimmzettel 5176, absolutes Mehr 2010 Stimmen haben erhalten und sind gewählt: Kuster Roland, 3794; Sozzi Sandro, 3449, Rey Philippe, 3296; Maibach Markus, 3226; Egloff Martin, 3156; Ernst Kirsten, 3124; Haas Markus, 2333; nicht gewählt: Notter Daniel, 2094; Fischer-Lamprecht Lutz, 1772; Merkli Michael, 1172 Wahl Gemeindeammann Eingelangte Stimmzettel 5389, leer und ungültig 213, in Betracht fallende Stimmzettel 5176, absolutes Mehr 2099 Stimmen hat erhalten und ist gewählt: Kuster Roland, 3433; nicht gewählt: Maibach Markus, 180; Egloff Martin, 110; Notter Daniel, 107; Ernst Kirsten, 99; Rey Philippe, 97; Sozzi Sandro, 73; Fischer-Lamprecht Lutz, 36; Haas Markus, 15; Merkli Michael, 9 Wahl Vizeammann Eingelangte Stimmzettel 5389, leer und ungültig 213, in Betracht fallende Stimmzettel 5176, absolutes Mehr 2221 Stimmen haben erhalten: Maibach Markus, 1554; Egloff Martin, 1454; Rey Philippe, 920; Sozzi Sandro, 149; Notter Daniel,114; Ernst Kirsten, 72; Fischer-Lamprecht Lutz, 42; Kuster Roland, 40; Haas Markus, 37; Merkli Michael, 14 Gesamterneuerungswahl Schulpflege Eingelangte Stimmzettel 4975, leer und ungültig 376, in Betracht fallende Stimmzettel 4599, absolutes Mehr 1924 Stimmen haben erhalten und sind gewählt: Sigrist Thomas, 2809; Aebi Marcel, 2796; Gähler Judith, 2707; Spiess Stefan, 2677; Mollet Désirée, 2000; nicht gewählt: Lamprecht Kristin, 1743; Läng Hanna, 1652; Fricker Martin, 1338; Maier Jürgen, 1278 Gesamterneuerungswahl Steuerkommission Eingelangte Stimmzettel 4862, leer und ungültig 475, in Betracht fallende Stimmzettel 4387, absolutes Mehr 1924 Stimmen haben erhalten und sind gewählt: Marbach Andrea, 3522; Burkart Simon, 3030; Böhringer-Eisemann Béatrice, 2673; nicht gewählt: Hug Marcel, 2092 Gesamterneuerungwahl Einwohenrrat Eingelangte Stimmzettel 5248, leer und ungültig 284, in Betracht fallende Stimmzettel 4964 Liste 01 Christlichdemokratische Volkspartei CVP Gewählt sind: Sozzi Sandro, 1982, Rebbergstrasse 21, 2979; Benz Thomas, 1982, Herterenhof, 2192; Benz Andreas, 1984, Landstrasse 227, 1808; Wassmer Christian, 1965, Weidweg 11, 1774; Michel Roland, 1966, Landstrasse 66, 1737; Chapuis François, 1966, Utostrasse 32, 1611; Huber Reto, 1966, Schulstrasse 12c, 1595; Nicodet Simona, 1963, Im Bungert 19, 1589; Rüfenacht Jürg, 1962, Neustrasse 51, 1516; Käufeler Fabian, 1984, Halbartenstrasse 56, 1436; Wyss René, 1955, Bifangstrasse 23, 1429; Mannarino Serafino, 1963, Schartenstrasse 109, 1382 Nicht gewählt sind: Aebi Marcel, 1961, Hardmatt 3, 1375; Spiess Stefan, 1963, Rosenauweg 39, 1342; Schorno Daniel, 1967, Winkelriedstrasse 9, 1336; Bürgler Simon, 1977, Attenhoferstrasse 3a, 1276; Hess Marija, 1967, Etzelmatt 3, 1251; Meier Doka Nicole, 1975, Herrenbergweg 8, 1231; Bosshard René, 1963, Untere Geisswiesstrasse 26, 1230; Rüfenacht Lara, 1995, Neustrasse 51, 1203; Zoller Markus, 1972, Freistrasse 24, 1200; Depentor Ursi, 1974, Lerchenstrasse 28, 1128; Nowak Claude, 1954, Bifangstrasse 19, 1124; Keller Eveline, 1965, Obere Kirchzelg 5, 1102; Brändli Beat, 1982, Altenburgstrasse 23 Altenburgstrasse 23, 1082; Cilia Giovanna, 1969, Landstrasse 112, 1040; Schnoor Tim, 1974, Schönaustrasse 58, 969; Barmettler Heinz, 1958, Herrenbergweg 6b, 922; Varadi Georg, 1964, Weinbergstrasse 8, 881; Smitran Goran, 1978, Zehntenhofstrasse 3, 875 Liste 02 Schweizerische Volkspartei Gewählt sind: Huser Michaela, 1987, Bifangstrasse 21, 1830; Notter Daniel, 1972, Bifangstrasse 17, 1712; Steiner Hermann, 1958, Flurweg 3, 1511; Huser Hansjörg, 1960, Attenhoferstrasse 5a, 1442; Baumann Jürg, 1956, Zentralstrasse 170, 1383; Meier Stefan, 1967, Aeschstrasse 56, 1367; Frautschi Daniel, 1954, Lindenhof 10, 1333; Scherer Sylvia, 1967, Gärtnerstrasse 2, 1300; Berz Silvia, 1965, Berninastrasse 5a, 1297; Wolf Thomas, 1971, Aeschstrasse 68, 1294; Bader Markus, 1965, Sonnrainweg 5c, 1279 Nicht gewählt sind: Scherer Roger, 1962, Schartenstrasse 76, 1260; Häusermann Mario, 1958, Neufeldstrasse 18, 1247; Brunner Hans, 1964, Seminarstrasse 77, 1245; Fricker Martin, 1970, Lindenhof 6, 1181; Lütolf Peter, 1984, Alberich-Zwyssig-Strasse 29, 1163; Gilgen Martin, 1972, Tägerhardstrasse 133, 1139; Baumli Ernst, 1952, Bergstrasse 10, 1137; Rufer Martin, 1958, Fliederstrasse 18, 1121 ; Scherer Dominique, 1991, Lindenstrasse 9, 1102; Gerny Marcel, 1989, Berninastrasse 5a, 1098; Zanzerl Fritz, 1957, Staffelstrasse 61, 1088; Mühldorfer Christian, 1965, Schartenfelsstrasse 6, 1052 Liste 03 Sozialdemokratische Partei Gewählt sind: Burger Alain, 1983, Dorfstrasse 12, 2001; Schmidmeister Lea, 1983, Kanzlerrainstrasse 11, 1838; Lamprecht Kristin, 1970, Lägernstrasse 25, 1604; Oberholzer Christian, 1965, Alberich-Zwyssig-Strasse 43, 1459; Feri Celina, 1991, Neufeldstrasse 11, 1423; Fischer Andrea, 1957, Bachstrasse 15, 1321; Camponovo Christa, 1949, Altenburgstrasse 69, 1315; Kisa Besir, 1983, Hardstrasse 43, 1313; Knaup Adrian, 1972, Rebhaldenstrasse 29, 1296 Nicht gewählt sind: Urfer Katharina, 1960, Weinbergstrasse 14a, 1267; Müller Heinrich, 1962, Grubenstrasse 17, 1266; Gujer Mia Kicki, 1994, Kanzlerrainstrasse 11, 1249; Müller Pia, 1959, Hardstrasse 68E, 1248; Gründisch Julien, 1969, Feldstrasse 11, 1244; Wernli Alexandra, 1993, Hardstrasse 51, 1226; Derendinger Rebecca, 1989, Feldstrasse 5, 1220; Estermann Rafaela, 1993, Feldstrasse 5, 1187; Gujer Jon, 1998, Nägelistrasse 5, 1051 Liste 04 FDP Die Liberalen Gewählt sind: Haas Markus, 1965, Dorfstrasse 32b, 1508; Bürgler Philipp, 1991, Landstrasse 87, 1443; Gähler Judith, 1976, Im Bungert 16, 1352; Mollet Désirée, 1982, Winkelriedstrasse 65, 1326; Vogel Yvonne, 1960, Schartenstrasse 81a, 1226; Pauli Christian, 1972, Schulgartenstrasse 10, 1186; Schneider Toni, 1955, Bernaustrasse 10a, 1111 Nicht gewählt sind: Eckert Angela, 1983, Heimentalstrasse 36, 979; Campino Damien, 1990, Landstrasse 87, 902; Rohr Rudolf, 1965, Säntisstrasse 12, 896; Berli Claudia, 1963, Märzengasse 12, 864; Robert Florence, 1981, Pelikanstrasse 20, 819; Burkart Simon, 1983, Winkelriedstrasse 65, 774; Keller Gabriela, 1990, Alberich-ZwyssigStrasse 53, 764; Brüllmann Daniel, 1972, Rebhaldenstrasse 27, 763; Perdrizat Viviane, 1961, Sonnrainweg 3, 756; Haas Severin, 1997, Dorfstrasse 32b, 747; Berli Severin, 1995, Rebbergstrasse 46, 738; Willax Stephan, 1975, St.-Bernhard-Strasse 23, 736; Tschudy Roman, 1965, Schönenbühlstrasse 34, 734; Bürgler Christoph, 1975, Jurastrasse 6, 734; Munz Christian, 1977, Schartenstrasse 83a, 724; Höllinger Matthias, 1986, Aeschstrasse 31, 717; Marques Simon, 1994, Rebbergstrasse 46, 654 Liste 05 Evanglische Volkspartei Gewählt sind: Reinert Marie Louise, 1945, Blumenstrasse 8, 1280; Fischer-Lamprecht Lutz, 1967, Lägernstrasse 25, 1276; Läng Hanna, 1955, Utostrasse 18, 837 Nicht gewählt sind: Minder Marie-Madeleine, 1982, Feldstrasse 14, 549; Rechsteiner Lukas, 1977, Feldstrasse 1, 533; Meder Harald, 1958, Seminarstrasse 74, 471; Padiyath Jay, 1977, Dorfstrasse 34c, 462; Brand Klaus-Peter, 1948, Rebhaldenstrasse 12, 457; Killer Eric, 1952, Altenburgstrasse 77, 448; Fäs Christoph, 1968, Brühlstrasse 5, 400; Gellert Bernd, 1951, Mittelstrasse 3e, 387 Liste 06 Wetti Grüen Gewählt sind: Scherer Kleiner Leo, 1953, Bahnhofstrasse 51c, 1067; Dzung Dacfey, 1952, Albisstrasse 1, 1063 Nicht gewählt sind: Zumbrunnen-Mosimann Denise, 1981, Staffelstrasse 84, 895; Meier Obertüfer Jürg, 1966, Zederstrasse 9, 881; Leuppi Andreas, 1990, Kanzlerrainstrasse 15, 868; Schlegel Roman, 1980, Bergstrasse 39, 615; Gassner-Rusconi Monica, 1955, Friedenstrasse 2, 606; Müller Miro, 1997, Etzelstrasse 17, 573; Zürcher Christof, 1967, Austrasse 15, 527 Liste 07 Grünliberale Partei Wettingen Gewählt sind: Palit Orun, 1965, Aeschstrasse 28a, 1271; Ernst Manuela, 1985, Alberich-Zwyssig-Strasse 83, 1031; Scheier Ruth Jo., 1976, J.-J.-Ryffelstrasse 1, 926; Hiller Yvonne, 1981, Am Gottesgraben 9, 714 Nicht gewählt sind: Derungs Roman, 1979, Dorfstrasse 77a, 624; Bolognese Fabio, 1980, Landstrasse 105c, 609; Rey Timo, 1989, Alberich-Zwyssig-Strasse 32, 555; Maier Jürgen, 1970, Lägernstrasse 37, 551; Marxer Joy, 1989, Tägerhardstrasse 63, 495; Montini Stuck Nicole, 1965, Neustrasse 63, 469; Sramek Lukas, 1974, Obergrundstrasse 2, 463; Hunziker Bruno, 1959, Märzengasse 60, 456; Palit Ronia, 1998, Aeschstrasse 28a, 443; Hug Marcel, 1968, Aeschstrasse 30, 424; Keller Hans Jakob, 1956, Büntstrasse 6, 395; Stuck Natacha, 1997, Neustrasse 68, 395; Zumstein Antonia, 1962, Aeschstrasse 26a, 383; Gyomlay Ildikó, 1977, Lägernstrasse 37, 368; Scheier Thora 1999, Büntstrasse 10, 363; Gehrig Julia, 1997, Sonneggstrasse 9, 339 Liste 08 Forum 5430 Gewählt sind: Widmer Fränzi, 1975, Empertstrasse 7, 1152; Egloff Beni, 1959, Bergstrasse 67, 1124 Nicht gewählt sind: Egloff Thomas, 1963, St.-Bernhard-Strasse 21, 866; Hörhager Karin, 1976, Altenburgstrasse 52, 639; Stucky Daniel, 1971, Empertstrasse 7, 614; Witzig Ulysses, 1972, Schartenstrasse 50, 533; Linz Andreas, 1969, Dianastrasse 18a, 529; Waldis Andy, 1966, Rebhaldenstrasse 26, 493; Sager Heinz, 1962, Aeschstrasse 38, 469; Albert René, 1972, Bahnhofstrasse 92, 429 Liste 09 Freie Wähler Wettingen Nicht gewählt sind: Merkli Michael, 1970, Hardstrasse 76b, 469; Rexhepi Fitim, 1994, Alberich-Zwyssig-Strasse 49, 150; Efatoska Ziza, 1979, Sonnrainweg 3, 123 Rechtsmittelbelehrung Beschwerden gegen das Wahlverfahren und die Resultatsermittlung bei der Wahl des Gemeinderates, des Gemeindeammanns, des Vizeammanns und der Schulpflege sowie des Einwohnerrats sind innert 3 Tagen nach der Veröffentlichung der Wahlergebnisse beim Departement Volkswirtschaft und Inneres einzureichen.


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

WETTINGEN

Nicht zum Verzehr geeignet Der Wümmet in und um Wettingen ist in vollem Gang. Auch das Traubengut vom Kreisel Center-Passage ist geerntet. CAROLIN FREI

«Heuer haben wir vom Werkhof die Trauben beim Kreisel Center-Passage abgenommen, die beiden Jahre zuvor war jemand schneller», sagt Rémy Monney, Leiter des Werkhofs Wettingen, mit einem Augenzwinkern. Er könne sich nicht wirklich vorstellen, wer Trauben, die täglich Autoabgasen ausgesetzt seien, verspeisen möchte. Nichtsdestotrotz liessen Traubendiebe die Früchte 2015 und 2016 einfach mitgehen. WAS PASSIERT NUN mit der Kreisel-Traubenernte 2017? «Wir haben sie zusammen mit dem Grünschnitt entsorgt», sagt Monney. Die Rebstöcke im Kreisel seien einzig als Gestaltungselement gedacht und nicht primär als Produktionsfläche. «Der Weinbau ist in Wettingen ein grosses Thema, die Rebe eine wichtige Kulturpflanze», betont Monney. Und so erstaunt denn nicht, dass die Rebstöcke im Kreisel vom Werkhofpersonal liebevoll gehegt und gepflegt

Die Rebstöcke auf dem Kreisel bei der Center-Passage sind nur als Gestaltungselement gedacht, die Früchte nicht zum Verzehr geeignet. Carolin Frei werden, auch wenn sie nicht für den Verzehr gedacht sind. Etwas, was dem Team vom Werkhof auch immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass Rebblätter entfernt werden. «Offenbar

gibt es verschiedenste Speisen, die mit diesen Blättern zubereitet werden, kam mir zu Ohren», erklärt Monney. Doch was für die Kreisel-Trauben gilt, gelte auch für die Blätter. Die seien den

Schadstoffen genauso ausgesetzt. Wie auch immer, wer sich der Traubenernte 2015 bzw. 2016 bemächtigte bzw. die Rebblätter von den Kreiselreben verzehrte – nachträglich «en Guete».

MARKTNOTIZEN

Flottenübergabe im Autohaus Küng Die Firmen Peterhans Handwerkercenter Würenlos und Küng Automobile Wettingen und Gebenstorf verbindet seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Deshalb durfte das Autohaus, das auf 70 Jahre Erfahrung zurückblickt, dem seit 1962 bestehenden Detailhändler 5 neue Fahrzeuge der Marke ŠKODA übergeben. Die Übergabe fand in den 2015 eingeweihten Räumlichkeiten des Auto-Centers Küng in Wettingen statt. Der verantwortliche Verkaufsleiter Gregor Iseli übergab die Schlüssel an Marc Peterhans, Geschäftsleiter der Firma Peterhans. Die Fahrzeuge vom Typ ŠKODA Octavia Kombi wurden entspre-

äusserst beliebt, und dies nicht nur bei Firmen. Als Familienfahrzeug oder als sportliche RS-Version deckt er jedes Bedürfnis ab und durch die Möglichkeit der Individualisierung lässt er keine Wünsche offen. Küng Automobile ist ein Familienunternehmen, das bereits in dritter Generation geführt wird. An 4 Standorten in Wettingen und Gebenstorf werden die Marken ŠKODA, Ford, Hyundai, Nissan und Saab vertrieben und gewartet. Ein eigenes NutzfahrzeugFahrzeug-Übergabe an den Kunden Marc Peterhans. Foto: zVg Kompetenz-Center sowie ein Carchend den Kundenbedürfnissen meist verkaufter Kombi der rosserie- und Spritzwerk runden zusammengestellt, fachmännisch Schweiz und 13-maliger Preis-Leis- das Angebot ab. beschriftet und aufbereitet. Als tungs-Sieger ist der ŠKODA Octavia www.kueng-automobile.ch


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

WETTINGEN

Landschaftsspange Sulpberg–Rüsler im überregionalen Kontext mit den geplanten Erholungswegen in Rot.

zVg

Lugibach wird zum Naherholungsort Der Lugibach soll renaturiert werden. Zudem möchte die Gemeinde eine Konzessionsgebühr für Erdgas einführen.

sowie der kommunale Gesamtplan Verkehr (KGV). Denn entlang des Lugibachs soll ein Fuss- und Veloweg entstehen. «So wird das Gebiet zu einem erlebnisreichen Naherholungsort», sagt Ernst.

BARBARA SCHERER

Zwischen Würenlos und Wettingen fliesst der Lugibach. Doch das Gewässer bietet kaum Lebensraum für Amphibien und Fische. Jetzt soll sich das ändern: Die Gemeinde will den Lugibach renaturieren. «Zusätzlich soll der Hochwasserschutz zukünftig gewährleistet und das Naherholungsgebiet Sulpberg–Rüsler gestärkt werden», sagt Kirsten Ernst (SP), Ressortvorsteherin Tiefbau und Umwelt. Grundlage für das Projekt bilden die im 2010 veröffentlichte Gefahrenkarte für das Limmattal

«Die Strasse muss nicht noch einmal für den Lugibach geöffnet werden.» URS HEIMGARTNER, LEITER BAUABTEILUNG

3 207 000 Franken betragen die Gesamtkosten gemäss dem Kostenvoranschlag. Die Einwohnergemeinde ist mit insgesamt 810 685 Franken an den Projektkosten beteiligt. Die restlichen Kosten werden von diversen Sub-

ventionsbeiträgen durch Bund und Kanton sowie der finanziellen Unterstützung durch den «ewz naturemade star-Fonds» getragen. Bei starken Regenfällen ist der Lugibach immer wieder über seine Ufer getreten und hat die Landstrasse geflutet. Damit das nicht mehr passiert, ist der Schacht unter der Strasse bereits während des Busspurprojekts vergrössert worden. «Somit muss die Strasse nicht noch einmal für den Lugibach geöffnet werden», erklärt Urs Heimgartner, Leiter Bauund Planungsabteilung. Trotzdem muss die Landstrasse noch einmal geöffnet werden: für die geplante Personenunterführung.

nicht. Noch nicht. Der Gemeinderat möchte eine Konzessionsabgabe einführen. Dafür musste ein entsprechendes Reglement entworfen werden. Dieses unterbreitet der Gemeinderat nun dem Einwohnerrat. «Ich habe selber Gasheizungen in meiner Liegenschaft. Trotzdem glaube ich, das ist eine gute Sache», sagt Gemeindeammann Roland Kuster (CVP). Der Gemeinderat möchte die Konzessionsabgabe im ersten Jahr auf 0,15 Rappen pro kWh festlegen. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 75 000 000 kWh ergeben sich daraus Mehreinnahmen von zirka 112 500 Franken jährlich. Im neuen Reglement ist die KonzessionsgeKONZESSIONSGEBÜHR auf Erdgas, bühr auf maximal 0,5 Rappen pro das gibt es in Wettingen bislang kWh vorgesehen.


AUS DEM GEMEINDERAT

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Parameswaran, Shaminy, 2001, srilankische Staatsangehörige, Hofmattstrasse 12, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch Marcel Muther, ehemaliger Gemeindeschreiber (r.) übergibt Werner Lenz einen Fondue-Ofen. zVg einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Lenz, für den Erhalt der Partner- und Holzgerlingen. Die GemeinWerner Lenz, Hauptschaft zu Neuenhof ein. Jetzt hat den tauschen aus und besuchen sich der 64-Jährige pensionieren einander regelmässig. «Werner Öffnungszeiten der Gemeindever- amtsleiter von Holzgerwaltung Die Öffnungszeiten und lingen, hat sich stark für lassen. «Als Hauptamtsleiter ist er Lenz hat sich immer für diese Erreichbarkeit (Schalterdienst) vergleichbar mit einem Gemein- Partnerschaft eingesetzt und viele Veranstaltungen sind wie folgt: Montag, 8–11.30 die Partnerschaft zu deschreiber», erklärt Raffaele gemeinsame und 14–18 Uhr, Dienstag–Don- Neuenhof eingesetzt. Briamonte, Gemeindeschreiber mitorganisiert», sagt Briamonte. nerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Jetzt ist er pensioniert. Neuenhof. Weil der Gemeinderat Zuletzt war Lenz am Neuenhofer Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 verhindert war, fuhr der ehemali- Fest in der Schweiz. Zusammen 416 21 11, E-Mail: gemeindekanz- 40 Jahre lang setzte sich der ge Gemeindeschreiber Marcel mit über 80 Holzgerlingern war er lei@neuenhof.ch Hauptamtsleiter der deutschen Muther zur offiziellen Verabschie- zur Eröffnung der neuen SchulanGemeinde Holzgerlingen, Werner dung von Werner Lenz. Zum Ab- lage angereist. Dort hat Briamonte auch Jan schied überreichte Muther seiINSERAT nem langjährigen Kollegen einen Stäbler, den Nachfolger von WerFondue-Ofen und eine Ehrenur- ner Lenz, kennen gelernt. «Wir kunde. «Ich bin nicht nur als ehe- werden in Zukunft hoffentlich maliger Kollege, sondern auch als eng zusammenarbeiten», so Brialangjähriger Freund hier», sagt monte. Bereits haben die beiden den nächsten Ausflug des NeuenMuther. Seit über 50 Jahren besteht die hofer Gemeindepersonals nach Partnerschaft zwischen Neuenhof Holzgerlingen geplant. (liWe)

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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

NEUENHOF

Christian Voser vor seiner Weinhandlung mit dem neuen Neuenhofer Wein in der Hand.

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Barbara Scherer

Von hier kommt der Gemeindewein Christian Voser hat einen neuen Gemeindewein kreiert. Hergestellt wird dieser aber nicht im Dorf. BARBARA SCHERER

Frech reckt der steinerne Pfau seinen Kopf in die Höhe. Er ist Teil der Bruno-Weber-Skulptur vor der Weinhandlung von Christian Voser. Drinnen ist es kühl. Auf Holzgestellen lagern Weinflaschen. Vor dem grossen Schaufenster steht der neue Neuenhofer Wein. «Das ist die ‹Edition Gemeinde Neuenhof›», sagt Voser. Er nimmt die Flasche in die Hand. Zwei Sterne, in den Gemeindefarben Gelb und Orange, zieren die schwarze Etikette. Auf Wunsch der Gemeinde hat der Winzer einen Weiss- und Rotwein kreiert. An der Einweihungsfeier des neuen Schulhauses wur-

de der neue Wein offiziell vorgestellt. Seither sei das edle Nass bei der Bevölkerung gut angekommen. «Die Qualität ist gut und die Leute haben Freude daran.» EIN EIGENER GEMEINDEWEIN, das sei schon lange ein Anliegen gewesen, so Voser. Denn Neuenhof hat schon lange keinen Rebberg mehr. «Die Lage ist nicht sehr gut, die Reben wachsen hier schlecht»,

«Die Lage ist nicht sehr gut, die Reben wachsen hier schlecht.» CHRISTIAN VOSER, WINZER

erklärt Voser. Deshalb habe er sich stets gegen einen Rebberg in Neuenhof ausgesprochen. Seine Reben wachsen in Wettingen. Von dort kommt auch der neue Wein.

Doch ist das noch ein Neuenhofer? «Darum heisst der Wein ‹Edition Gemeinde Neuenhof›. Ein Teil der Reben in Wettingen werden extra für diesen Pinot Noir ausgelesen», so Voser. Auch die Verarbeitung findet nicht in Neuenhof statt. In Würenlingen werden die Trauben gekeltert. Bis vor sechs Jahren hat der Neuenhofer Winzer noch selber Wein hergestellt. «Aber hier hat es nicht viel Platz und ich habe damals einen Nachfolger für die Weinhandlung gesucht», so der 72-Jährige. Sein ursprüngliches Geschäft «Voser AG» gibt es nicht mehr. Stattdessen wird die Weinhandlung als eine Besserstein Filiale geführt. Seine Rebberge hat Voser aber bis heute behalten: einen in Wettingen und einen in Birmenstorf. «Das meiste davon hat schon meinem Vater gehört», sagt Voser. Er sei Winzer aus Leidenschaft. Noch

immer verbringt der Neuenhofer seine Zeit gerne im Rebberg oder hinter der Ladentheke. Voser schmunzelt und sagt: «Ich habe das Glück, dass ich noch arbeiten darf, aber nicht muss. Zudem hat hier noch keiner unter 75 Jahren aufgehört.»

Der Neuenhofer Weisswein.

zVg


13 GEMEINDE KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT

Gesamterneuerungswahlen vom 24. September 2017 Amtsperiode 2018–2021 Wahlresultate 1. Wahlgang Zahl der Stimmberechtigten: Gültig eingereichte Stimmrechtsausweise:

1199 599

Gemeinderat (5 Mitglieder) Absolutes Mehr:

231

– – – – – –

449 Stimmen 362 Stimmen 357 Stimmen 345 Stimmen 302 Stimmen 168 Stimmen

Schmid Markus, CVP, neu Hubmann Walter, parteilos, bisher Schmid Hanspeter, parteilos, bisher Scherer Werner, SVP, bisher Lienberger Jürg, SVP, bisher Bellini Patrick, parteilos, bisher

Gemeindeammann (1 Sitz) Absolutes Mehr: – – – – – –

KILLWANGEN/SPREITENBACH

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

234

Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Stockwerkeigentümergemeinschaft Lägereblick, Rütihaldenstrasse 8, 8956 Killwangen, für die Verschiebung des projektierten Spielplatzes, Parz. Nr. 1185, Rütihaldenstrasse 8; Heinz Urfer, Merita Bekiri und Urs Bisig, Mühlehaldenstrasse 3, 8956 Killwangen, für drei Sitzplatzverglasungen, Parz. Nr. 1182, Mühlehaldenstrasse 3. Bewilligung für Biberli-Verkaufsaktion Die «insieme», Vereinigung zur Förderung Behinderter, Region Baden-Wettingen, führt die-

ses Jahr wiederum die traditionelle Biberli-Verkaufsaktion zugunsten behinderter Mitmenschen durch. Die Aktion findet in der Zeit vom 21. Oktober bis 21. Dezember statt. Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch

Scherer Werner, SVP, bisher 314 Stimmen gewählt Schmid Markus, CVP, neu 96 Stimmen nicht gewählt Schmid Hanspeter, parteilos, bisher 18 Stimmen nicht gewählt Hubmann Walter, parteilos, bisher 7 Stimmen nicht gewählt Lienberger Jürg, SVP, bisher 6 Stimmen nicht gewählt Bellini Patrick, parteilos, bisher 4 Stimmen nicht gewählt

Vizeammann (1 Sitz) Absolutes Mehr:

230

– – – – – –

273 Stimmen 83 Stimmen 34 Stimmen 15 Stimmen 12 Stimmen 4 Stimmen

Hubmann Walter, parteilos, bisher Bellini Patrick, parteilos, bisher Schmid Markus, CVP, neu Schmid Hanspeter, parteilos, bisher Lienberger Jürg, SVP, bisher Scherer Werner, SVP, bisher

Schulpflege (5 Mitglieder) Absolutes Mehr:

197

– – – – – –

394 Stimmen 353 Stimmen 344 Stimmen 325 Stimmen 316 Stimmen 153 Stimmen

Schaub Matthias, parteilos, neu Vontobel Daniel, parteilos, bisher Telle Thomas, CVP, bisher Lorch Alexia, parteilos, neu Probst Rebecca, parteilos, neu Fahrer Roland, parteilos, neu

gewählt nicht gewählt nicht gewählt nicht gewählt nicht gewählt nicht gewählt

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

Wahlbeschwerden (§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am 3. Tag nach Veröffentlichung des Ergebnisses schriftlich mit Begründung beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Wahlbüro Killwangen GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Attila und Susanne Remsey Rütihaldenstrasse 2 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Rütihaldenstrasse 2 8956 Killwangen Parz.-Nr. 319 Bauvorhaben: Einbau Dachfenster Das Baugesuch liegt vom 5. Oktober bis 6. November 2017 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Zwei gegen zwei Spieler treten bei der Minifeld-WM gegeneinander an.

zVg

WM auf kleinem Feld Spreitenbacher organisierten zweite UnihockeyMinifeld-Weltmeisterschaften und verloren.

Uniho» ein auswärtiges Duo. Auffällig: In diesem Jahr kamen vor allem schussstarke Teams zum Erfolg. An der ersten Austragung der WM vor einem Jahr konnten spielerisch noch mehr Akzente geErfunden haben es die Spreiten- setzt werden. bacher. Gewonnen haben sie es nicht. Die zweite Unihockey-Mini- BEI DEN DAMEN war es eine relativ feld-Weltmeisterschaft 2017 hat klare Angelegenheit. Das einzige Ende September in Spreitenbach auswärtige Team «KackTUSSEN» stattgefunden. Im Spreitenbacher gewann jedes Spiel und holte sich Seefeld mussten die Einheimi- so den Weltmeistertitel. Die junschen die Siegerpokale auswärti- gen Spreitenbacherinnen waren gen Konkurrenten überlassen. gegen die Erfahrung der «KackBeim Minifeld-Unihockey spielen TUSSEN» zwar nicht chancenlos, zwei gegen zwei auf einem Drittel aber eben doch unterlegen. des Kleinfelds. Die sechs Torhüterinnen und Bei den Herren siegte am Ende Torhüter wechselten sich ab. Zum das Team «Fesch ufe Tesch». Im «Besten Torhüter des Turniers» vorherigen Turnierverlauf war die wurde der Spreitenbacher Reto Mannschaft am Rande des Aus- Zeindler ausgezeichnet. Auch im scheidens, konnte sich aber über kommenden Jahr werden in die Runden retten. Auch den 3. Spreitenbach wieder WeltmeisPlatz ergatterte sich mit «Team terschaften stattfinden. (zVg)


Betreibungsamtliche Grundpfandverwertung Schuldner und Grau Alfred, Calle Valencia 103, Attico 2a, Pfandeigentümer ES-08015 Barcelona Grau Anna, Wynernstrasse 28, 5430 Wettingen Steigerungstag

Dienstag, 5. Dezember 2017, 14.00 Uhr

Steigerungslokal

Zentrumsschopf, Gebäude vor Ein-/Ausgang Süd des Einkaufszentrums Shoppi, neben Poststelle, 8957 Spreitenbach

Eingabefrist

bis Donnerstag 19. Oktober 2017

Auflegung

Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses Montag, 6. November 2017, bis Mittwoch, 15. November 2017, im Büro der Betreibungsamtes Spreitenbach-Killwangen, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, während den Schalteröffnungszeiten

Besichtigung

Nach telefonischer Vereinbarung mit dem Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen in 8957 Spreitenbach, Telefon 056 418 85 70 In der Gemeinde Spreitenbach (BFS-Nr. 4040), Grundstück-Nr. 2970, E-GRID: CH 96078 39582 39, Plan-Nr. 95, GB-Nr. 3002, Fläche: 1122 m², Gartenanlage 851 m², Mehrfamilienhaus, Vers.-Nr. 777, 271 m², Bahnhofstrasse 127, 8957 Spreitenbach Grenzen laut Katasterplan, Anmerkungen, Vormerkungen, Dienstbarkeiten und Grundlasten gemäss Grundbuch

Grundstück

Schätzung

Rechtskräftige betreibungsamtliche Schätzung CHF 1 910 000.–

Die Verwertung erfolgt auf Verlangen des Grundpfandgläubigers im 1. bis 3. Rang Der Erwerber hat an der Steigerung, unmittelbar vor dem Zuschlag, eine Anzahlung von CHF 100 000.– in bar, mit einem auf eine Bank mit Sitz in der Schweiz an die Order des Betreibungsamtes Spreitenbach-Killwangen ausgestellten Bankcheck (kein Privatcheck) oder durch ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen eines anerkannten, solventen Kreditinstitutes (BGE 128 III 468) zu leisten. Davon werden CHF 80 000.– vollumfänglich an den Zuschlagspreis angerechnet und CHF 20 000.– dienen zur Sicherung der Kosten für den Eigentumsübertrag. Personen, die als Stellvertreter in fremdem Namen, als Mitglied einer Rechtsgemeinschaft oder als Organ einer juristischen Person bieten, haben sich unmittelbar vor dem Zuschlag über ihre Vertretereigenschaft auszuweisen. Vertreter von Vereinen und Stiftungen haben sich zusätzlich über ihre Vertretungsbefugnis auszuweisen. Handelsgesellschaften und Genossenschaften haben zudem unmittelbar vor dem Zuschlag einen Handelsregisterauszug vorzulegen. Es wird ausdrücklich auf das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf die Verordnung über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewV) aufmerksam gemacht. Es ergeht hiermit an die Pfandgläubiger und Grundlastberechtigten die Aufforderung, binnen der Eingabefrist dem unterzeichneten Betreibungsamt ihre Ansprüche an dem Grundstück, insbesondere auch für Zinsen und Kosten, anzumelden und gleichzeitig auch anzugeben, ob die Kapitalforderung schon fällig oder gekündigt ist, allfällig, für welchen Betrag und auf welchen Termin. Innert der Frist nicht angemeldete Ansprüche sind, soweit sie nicht durch das Grundbuch festgestellt sind, von der Teilnahme am Ergebnis der Verwertung ausgeschlossen. Ebenso haben Faustpfandgläubiger von Pfandtiteln ihre Faustpfandforderungen anzumelden. Im Übrigen wird auf die Steigerungsbedingungen verwiesen. Betreibungsamt Spreitenbach

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: 1. Bytyqi, Istref (m), geb. 1977, Bytyqi geb. Rudaj, Shqiponje (w), geb. 1982, Bytyqi, Freskim (m), geb. 2002, Bytyqi, Dion (m), geb. 2008, alle kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 96 2. Demiri, Zebuš (m), geb. 1984, Demiri, Edis (m), geb. 2008, Demiri, Edon (m), geb. 2012, alle mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Brüelstrasse 55 3. Mustafa, Alisa (w), geb. 2006, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 169 4. Osmani, Besim (m), geb. 1976, kosovarischer Staatsangehöriger, Osmani, Aurela (w), geb. 2002, kosovarische Staatsangehörige, Osmani, Dion (m), geb. 2007, deutscher Staatsangehöriger, Osmani, Kian (m), geb. 2013, deutscher Staatsangehöriger, alle wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 152 5. Peric geb. Barbic, Ruzica (w), geb. 1976, kroatische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Bahnhofstrasse 68 6. Starcevic, Lazar (m), geb. 1964, bosnisch-herzegowinischer Staatsangehöriger, wohnhaft in Spreitenbach, Glattlerweg 12 7. Starcevic geb. Stevic, Sara (w), geb. 1979, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 151 8. Tegeltija, Sandra (w), geb. 1972, bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige, wohnhaft in Spreitenbach, Poststrasse 99 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

3030 Locos Baudienstleistungen AG Pfadackerstrasse 9 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Erstellung eines temporären Lagerplatzes für Baumaterialien und Parkplätze Baustelle: Willestrasse Parzelle: 3549 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

3032 Cirone Adriana Kirchstrasse 56 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Pergola auf Garage Baustelle: Kirchstrasse 56 Parzelle: 3522 Zusatzbew.: Keine

Dorfstrasse 44 · 8957 Spreitenbach Telefon 056 401 59 49 · Fax 056 401 59 69 weber-mueller@flashcable.ch www.weber-mueller.ch

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 9. Oktober bis 7. November 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Einstell- und Aussenparkplätze im Gebiet Bahnhof/Rotzenbühlstr. in Spreitenbach zu vermieten Aussenparkplatz Fr. 75.–/Mt. Einstellplatz Fr. 130.–/Mt. Frau Vanessa Ruff Telefon 044 456 57 47


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

AUS DEM GEMEINDERAT

Als die Kraft zu Ende ging, wars kein Sterben, wars Erlösung.

Korrigendum zu Wahlpublikation In der amtlichen Publikation zur Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates Spreitenbach für die Amtsperiode 2018–2021 war die Parteibezeichnung von Marcel Lang leider nicht korrekt. Richtig ist, dass Herr Lang parteilos ist. Das Wahlbüro bittet darum, den Fehler zu entschuldigen. Neue Leistungsvereinbarung mit Spitex-Verein Der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2017 wird eine neue Leistungsvereinbarung mit dem Spitex-Verein Spreitenbach-Killwangen zum Entscheid unterbreitet. Die neue Leistungsvereinbarung basiert auf dem Mustervertrag des Spitex-Verbandes Aargau und gewährleistet damit, dass die geltenden gesetzlichen Bestimmungen in der Langzeitversorgung abgebildet sind. Im Vergleich zum bestehenden Vertrag sind die Änderungen recht bescheiden. Neu werden ergänzende Dienstleistungen aufgeführt, welche nicht im Gesetz vorgeschrieben sind, jedoch eine sinnvolle Ergänzung der Spitex-Dienste darstellen. Diese nicht zwingenden Aufgaben müssen gemäss Vertragsinhalt mindestens kostendeckend erbracht werden. Dies im Gegensatz zu gesetzlich vorgeschriebenen Dienstleistungen, welche nicht in allen Fällen kostendeckend umgesetzt werden können. Kreditabrechnung Hallenbadsanierung Die Einwohnergemeindeversammlung hat am 27. November 2012 einen Verpflichtungskredit von 242 000 Franken bewilligt. Gemäss Kreditabrechnung betra-

SPREITENBACH

Viel zu früh nehmen wir Abschied von unserem geliebten Sohn, Bruder und Schwager

Beat Hager gen die effektiven Kosten nun 274 000 Franken. Die Mehrkosten werden mit grösseren Betonabplatzungen, dem notwendigen Ersatz des Kassensystems und einem umfangreicheren Umbau von Anlageteilen begründet. Die Kreditabrechnung wird dem Souverän am 28. November 2017 zur Genehmigung unterbreitet. Baubewilligung ist erteilt worden an Greenology, Ebikon, für Umnutzung in Produktions- und Zuchträume, Industriestrasse 176; Gössibau AG, Geroldswil, für Firmenreklamen, Willestrasse 3. Termine 30. September–15. Oktober: Herbst-Schulferien; 16. Oktober, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 27. Oktober, 19.30 Uhr: Polit-Apéro, Turnhalle Boostock, Poststrasse (gegenüber Gemeindehaus). Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

* 24. 12. 1964 † 30. 9. 2017 In Liebe und Dankbarkeit: Annemarie Hager Werner und Beatrice Hager Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Spreitenbach statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Vereins Barmelweid, 5017 Barmelweid, Postkonto 50-474-8. Traueradresse: Annemarie Hager, Poststrasse 38, 8957 Spreitenbach Es werden keine Leidzirkulare versandt.

SCHWIMMPARCOURS Über 70 Kinder kamen zum 10. Schwimmparcours ins Hallenbad Spreitenbach. Das Hallenbadteam führte den Anlass für die 2.- bis 4.- Klässler aus Spreitenbach durch. Beim Parcours galt es, 25 Meter möglichst schnell zu (zVg) absolvieren.

INSERAT

Ist der Polterabend aus, steht unsere Mulde vor dem Haus.


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

SPREITENBACH

Schon einmal eine Kuh gemolken? Rund 200 Kinder nehmen am FerienSpass teil, der unter anderem mit Kühemelken, Biken und Basteln für eine spannende Abwechslung sorgt. CAROLIN FREI

«Wir führen den Ferien-Spass zum dritten Mal durch», sagt Gisela Guggenbach vom Familientreff Spreitenbach, der fürs Organisieren verantwortlich zeichnet. Pro Tag können die Kinder zwischen acht und elf Aktivitäten auswählen. Alles wird nur noch tageweise angeboten, weil sich die Wochenkurse nicht bewährt haben. «Die Kinder möchten verschiedene Angebote nutzen können und sich Spass-Parcours im Rolling Rock. nicht nur auf eines festlegen müserklärt. Bei der Bike-Tour wird den sen», sagt Guggenbach. Kindern nebst der Fahrtechnik AUF DEM Ferien-Spass-Programm auch gezeigt, wie man sein Gevom 2. bis 6. Oktober stehen etwa fährt repariert (Schlauch, Pneu Kühemelken, Töpfern, Glas-Fu- und Radausbau). Das Gemütliche sing, Freestyle-Sport, Rettungs- kommt beim Grillplausch ebenschwimmen, Tennis, ein Ausflug falls nicht zu kurz. Für alle Angebote gab es intein den Seilpark oder gar zum Radio 24. Heiss begehrt war der ressierte Kinder. «Wir wissen inneu angebotene Kurs Bogen- zwischen aus Erfahrung, was beschiessen. Bereits vor Anmelde- liebt ist und was weniger, und schluss waren die 20 Plätze aus- stellen ein entsprechendes Progebucht. «Wir hätten ihn locker gramm zusammen», sagt Gugdoppelt anbieten können, weil genbach. Damit alles klappt beim das Interesse so gross war», be- Ferien-Spass, dafür sorgen nebst tont Guggenbach. Doch leider den acht OK-Mitgliedern und den sei dies organisatorisch nicht Kursleitern gut zehn Freiwillige. möglich gewesen. Ein Highlight Damit er auch finanziell durchist immer auch der Besuch bei führbar ist, dafür sorgen lokale der Feuerwehr. Total 60 Kinder, Sponsoren. Klettern kam bei den Kindern gut an. verteilt auf zwei Gruppen, können für einmal den Wasserschlauch bedienen, auf der Drehleiter oder mit dem Tanklöschfahrzeug mitfahren. BELIEBT SIND AUCH Ausflüge in den

Wald, wo die Kinder beispielsweise den Umgang mit dem Taschenmesser lernen. In einem ElternKind-Kurs werden die notwendigen Sicherheitsregeln und verschiedene Anwendungstechniken vermittelt. Wer alles beherrscht, bekommt ein Diplom. Begehrt ist zudem das Ponyreiten. Doch nicht nur das Reiten darf ausprobiert werden, sondern auch die korrekte Pflege und der richtige Umgang mit diesen Tieren wird Getöpferte Tiere.

Der Hindernis-Parcours lud zum Ausprobieren ein.

zVg


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

SPREITENBACH/WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG WÜRENLOS und beantwortet Fragen. Ferner wird über den Stand einzelner Projekte informiert, so unter anderen über das Alterszentrum, hier namentlich über die Gründung der Alterszentrum Immobilien AG, den Start der Zonenplanrevision und über die Bauarbeiten am Sportplatz «Tägerhard».

Info-Abend für die Bevölkerung – Voranzeige Der Gemeinderat führt am Dienstag, 28. November, um 19.30 Uhr, im Gmeindschäller einen Info-Abend für Bevölkerung, Parteien und Kommissionen durch. Er orientiert über die wichtigsten Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember

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Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, 8– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch

Es lebe die Wanderlust

Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Oktober (ab 6. Oktober, Teil 2) feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Fritz Bärtschi, Alters- und Pflegeheim St. Bernhard, Wettingen 30./97 Jahre Maria Magdalena Roske-Seiwert, Juchstrasse 28b 29./94 Jahre Edeltraut Goroncy-Osten, Bachwiesenstrasse 15 08./93 Jahre Lydia Keller-Oppliger, Industriestrasse 3 27./91 Jahre Ernst Hauser, Erliacherweg 27 12./90 Jahre Johanna Sekinger-Luser, Birkenweg 14 14./90 Jahre Rosa Marie Nussbaumer-Gabriel, Chileweg 7 12./89 Jahre Martha Hartmann-Mettler, Erlenweg 22 07./87 Jahre Rudolf Brülisauer, Ländliweg 28 13./87 Jahre Niklaus Hartmann, Erlenweg 22 15./87 Jahre Erna Hauser-Tischendorf, Erliacherweg 27 27./87 Jahre Paul Kurer, Rössliweg 1 16./86 Jahre Arthur Ernst, Lättenstrasse 41 08./85 Jahre Erna Schmid-Peterhans, Florastrasse 6 13./85 Jahre Adolf Emmenegger, Büntenstrasse 14 15./85 Jahre Georg Sekinger, Kempfhofstrasse 17 16./85 Jahre Lydia Schmidt-Würsch, Brunnenweg 7 19./85 Jahre Walter Suter, Oberwiesenweg 4 28./85 Jahre Hans Baumann, Büntenstrasse 6 07./84 Jahre Arnold Nötzli, Juchstrasse 30 30./83 Jahre Emma Bieli-Wey, Gartenweg 9 13./81 Jahre Franz Friedli, Gartenweg 7 24./81 Jahre Margrit Hurt-Meier, Lättenstrasse 43 31./81 Jahre Robert Wirth, Hürdlistrasse 3 14./80 Jahre Erika Bopp-Labhart, Dollisesteig 1 31./80 Jahre Werner Grigo, Buechzelglistrasse 2b 08./79 Jahre Ursula Gregorics-Giessler, Bachstrasse 95 07./78 Jahre Leonore Purtschert-Faltlhauser, Landstrasse 78a 10./78 Jahre Brigitta Guillaume-Bühlmann, Büntenstrasse 29 07./77 Jahre Britt Egloff-Lundström, Birkenweg 5 08./76 Jahre Margaretha Lenz-Novak, Bachstrasse 91 09./76 Jahre Ulrich Huber, Mattenstrasse 7 15./75 Jahre Hans Hug, Quellenweg 9 16./75 Jahre

MARKTNOTIZEN

Müde Schilddrüse? Wandergruppe auf dem Weg.

Die Monatswanderung führte die Wandergruppe Spreitenbach ins obere Fricktal. 38 Erwachsene und zwei Hunde fanden sich am 20. September auf dem Bahnhof Killwangen ein: Die Monatswanderung der Wandergruppe Spreitenbach stand an. Die Reise führte ins obere Fricktal. Vom Bürersteig führte der Weg Richtung Chaisacherturm. Dort angekommen, stiegen einige Wagemutige auf den Turm. Die Aussicht war jedoch nicht so gut: Die Sonne war noch nicht richtig durch den Nebel gedrungen. Auf einem schmalen Grat ging es weiter Richtung Sennhütten.

zVg

Jetzt hatte sich die Sonne durchgesetzt und es offenbarte sich eine prächtige Rundumsicht: im Westen die chemische Industrie von Basel und im Norden der Schwarzwald. Bald darauf war das Ziel, die Besenbeiz Sennhütten, erreicht. Nach der Pause wanderte die Gruppe am Rande des Kästhals und des Hombergs auf gut ausgebauten Wegen auf die Passhöhe des Bözberges. Bei der Postautohaltestelle angekommen, wurde ersichtlich, dass noch genügend Zeit für einen letzten Umtrunk zur Verfügung stand. Also setzten sich die fleissigen Wanderer in der gegenüberliegenden Wirtschaft nieder, um an der Wärme die Ankunft des Postautos abzuwarten. (zVg)

Sind Sie müde, erschöpft und antriebslos, obwohl Sie gesund essen und genug schlafen? Wenn die Schilddrüse nur schon kaum messbar weniger arbeitet, kann das Ihr Wohlbefinden nicht nur körperlich, sondern auch psychisch beeinflussen. Oft hören wir die Aussage: «Ich bin nicht mehr ich». Sie leiden unter Ihrem geistigen und körperlichen Leistungsabfall, Ihre Motivation lässt nach, Sie schlafen schlecht, Sie nehmen an Gewicht zu, Sie sind öfter verstimmt, neigen zu negativen Gedanken bis hin zur Depression. Mit unserem Schilddrüsencheck können wir Ihnen einen Weg aus dieser Abwärtsspirale zeigen. Oft ist es nämlich so, dass nach einer längeren Stressphase der Reverse-T3Anteil (R-T3) in der Schilddrüse eine Umwandlungsstörung vollzieht. Dadurch wird das wichtige aktive T3 blockiert und der Fett-

Schilddrüsencheck kann Klärung bringen. zVg stoffwechsel gestört. Wir können Ihnen diese Zusammenhänge bei unserem Schilddrüsencheck gerne aufzeigen. Christina und Daniel Hertig, Gesundheitszentrum Würenlos, Hormone, Stoffwechsel und Schmerzen, Haselhalde 1, 5436 Würenlos, Telefon 056 436 88 11, www.gesundheitszentrum-wuerenlos.ch.


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

WÜRENLOS

Esther und Peter Andres haben das Café am Bach übernommen. Hier wollen sie bis zur Pension bleiben.

Barbara Scherer

«Es braucht Durchhaltevermögen» Esther und Peter Andres führten erfolgreich das «Centrum 68». Jetzt haben sie das Café am Bach übernommen. BARBARA SCHERER

«Fünf Mittagsmenüs: Damit haben wir gestartet», sagt Peter Andres. Es sei eine harte Zeit gewesen, fügt seine Frau Esther an. Sechs Jahre später gehen zehnmal so viele Menüs über den Tresen – alleine über die Mittagszeit. Die beiden haben es geschafft: Esther und Peter Andres sind Beizer mit Erfolg. Bislang hat das Wirtepaar das Restaurant «Centrum 68» geführt. Jetzt haben die beiden das Café am Bach übernommen. «Wir hatten schon länger ein Auge auf diese Lokalität», sagt Peter Andres. In diesem Jahr habe sich nun die Möglichkeit ergeben. Das Café sei heller und biete mehr Aussenplätze an. «Zudem ist alles auf einer

Ebene, das ist für unsere älteren Gäste angenehmer.» Denn das Motto des Gastropaars lauter: Der Gast muss das Restaurant zufrieden verlassen. Ist das alles, was es braucht, um in der Gastronomie erfolgreich zu sein? «Es braucht Fachwissen, Hartnäckigkeit, Durchhaltevermögen und einen Sinn für Ästhetik», so Andres. Der 48-Jährige ist gelernter Koch. Sein Blick wird ernst. Dann faltet er die Hände vor sich: «Entweder du machst den Job mit Leidenschaft, oder du lässt es sein.» EIN RESTAURANT FÜHREN, das sei

nicht einfach. Bis zu vierzehn Stunden am Tag verbringt das Ehepaar in der Beiz. Dabei ziehen die beiden noch zwei Töchter gross. «Wir haben mit dem Restaurant gewartet, bis die Kinder in die Schule gekommen sind», sagt Esther Andres (49). Mit einem breiten Lächeln grüsst sie hereinkommende Gäste. Die gelernte Hotelfachfrau übernimmt den Service im Café. Sie stehe an der Front, scherzt ihr Mann. «Früher, wenn eines der

Kinder krank war, haben wir sie zusammen mit dem Hund im Sitzungszimmer auf einem Liegestuhl untergebracht. So waren wir immer in der Nähe.» Das Mittagessen haben sich die Kinder im Restaurant geholt. «Jetzt, da sie älter sind, helfen sie auch gerne aus, um sich etwas Sackgeld dazuzuverdienen», sagt Esther Andres und lacht. Es ist ein helles, freundliches Lachen.

«Entweder du machst den Job mit Leidenschaft, oder du lässt es sein.» PETER ANDRES, RESTAURANTBESITZER

Das alles ist nur möglich, weil die Familie in der Nähe wohnt. Seit 14 Jahren leben die Andres’ in Würenlos. Kennen gelernt haben sich die beiden in England. «Wir waren an der gleichen Sprachschule», sagt die gebürtige Bernerin. Peter Andres ist in Gebenstorf aufgewachsen. Er hat nicht im-

mer als Koch gearbeitet. «Zwischen durch war ich bei einer Versicherung im Marketing tätig.» Damals habe er mal was anders machen wollen. Trotzdem zog es ihn wieder in die Küche. Den Traum vom eigenen Restaurant teilte das Paar von Anfang an. Dass sie es geschafft haben, verdankt das Wirtepaar wohl seiner Entschlossenheit. «Es hilft sicher auch, dass man uns im Dorf kennt», sagt Esther Andres. Würenlos sei zwar gross, «aber der Dorfcharakter lebt weiter». Tatsächlich scheinen viele Gäste die Andres’ zu kennen. So konnten die beiden die meisten ihrer Stammkunden vom «Centrum 68» ins Café am Bach mitnehmen. «Vom Arbeiter und Bürolisten über die Hausfrau bis hin zum Senior kommt jeder zu uns», so Esther Andres. Viele würden die selbst gemachten Desserts schätzen. Peter Andres: «Zudem legen wir viel Wert auf frische Zutaten.» Ihre Zukunft sehen die beiden Beizer im Café am Bach. «Hier bleiben wir jetzt bis zur Pension.» Beide lächeln zufrieden.


Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201761 Bauherrschaft: Meier Bernhard und Ryter-Meier Verena Rebacherhof, 5436 Würenlos Projektverfasser: Hans Barmettler & Co. AG Gwärbi 325, 5054 Moosleerau Grundeigent.: Meier Bernhard, Buechstrasse 33 5436 Würenlos Ryter-Meier Verena, Mattenstrasse 8 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erdsondenbohrung Lage: Parzelle 1699 (Plan 34) Rebacherhof Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuche: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 6. Oktober bis 6. November 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Restaurant Centrum 68 Landstrasse 64 5436 Würenlos Tel. 056 424 39 40

Inventarverkauf Infolge Betriebsschliessung verkaufen wir unser gesamtes Inventar. Geschirr, Besteck, Lampen, Gläser, Fritteuse, Kaffeemaschine, Deko-Material, Pfannen, Tische, Stühle, u.v.m …

Am 9. und 10. Oktober von 9 bis 16 Uhr.

Volkstanzkurs für Anfänger Mittwochabend 20.20–21.30 Uhr Gmeinds-Chäller Würenlos 18., 25. Oktober 2017 8., 15., 22. November Kosten: Fr. 50.– für 5 Abende Einzelpersonen sind willkommen. Keine Tracht nötig. Auskünfte und Anmeldung: Roland Müller 056 426 53 61

Wir sind das Versorgungsunternehmen der Einwohnergemeinde Würenlos. Unser Auftrag ist die Sicherstellung der Versorgung der Einwohner von Würenlos mit Trinkwasser, elektrischer Energie und Kommunikationsdienstleistungen. Aufgrund der Pensionierung des jetzigen Stelleninhabers suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Chefmonteur Elektrizitätsversorgung Ihre Aufgaben: Sie sind verantwortlich für den Betrieb, Ausbau und Unterhalt der Anlagen der Elektrizitätsversorgung. Dazu gehören unter anderem folgende Aufgaben: – Organisation und Leiten der Projekte für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Anlagen des Versorgungsnetzes. – Mitarbeiterführung und Lehrlingsbetreuung – Nachführung der verschiedenen Anlagedokumentationen – Verantwortlich für die Materialbeschaffung – Betreuung der Rundsteuerungsanlage und der Betriebssysteme sowie die Koordination des Zählerwesens. Ihr Profil: – Sie verfügen über die Ausbildung als Netzelektriker EFZ mit abgeschlossener oder begonnener Weiterbildung BP/HFP. – Gute Anwenderkenntnisse MS-Office, Führerschein Kategorie B und die Bereitschaft, Pikettdienst zu leisten, werden vorausgesetzt. Ein Wohnort in der Region ist erwünscht. – Sie bringen eine exakte und selbstständige Arbeitsweise mit, sind belastbar und arbeiten gerne in einem kleinen Team. Fühlen Sie sich von dieser vielseitigen, verantwortungsvollen Tätigkeit angesprochen? Dann freuen wir uns über Ihre schriftliche Bewerbung an richard.weber@wuerenlos.ch. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Richard Weber, Geschäftsleiter, Telefon 056 436 87 60, oder richard.weber@wuerenlos.ch


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WETTINGEN

«MEIN GOTT»

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 5. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Freitag, 6. Oktober, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. Oktober, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 10. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. Oktober, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Aussetzung in der Kapelle. Samstag, 7. Oktober, 15 Uhr, Gebet um Heilung in der Kapelle. Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 11. Oktober, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier im Mönchschor; 11 Uhr, römischkatholische Eucharistiefeier. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 10. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 7. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 9. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

Johanna Machguth, Chormitglied Bridge Singers Würenlos.

Mittwoch, 11. Oktober, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 6. Oktober, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 6. Oktober, 19 Uhr, Gottesdienst entfällt; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 7. Oktober, 14 Uhr, Taufgottesdienst; 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 19.30 Uhr, Santa Messa. Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Mittwoch, 11. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 6. Oktober, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.

Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 6. Oktober, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Sonntag, 8. Oktober, 11 Uhr, Gottesdienst.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. Oktober, 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 8. Oktober, 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 11. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst. Klosterkirche Fahr Sonntag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN MITTAGSTISCH im Kloster Fahr

am Donnerstag, 5. Oktober, um 12.15 Uhr. KREATIV-ATELIER

STEIACHERHOF,

um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreiten-

bach, Donnerstag, 5. Oktober, 9 bis 11 Uhr.

schaftsraum, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. Oktober, 14 Uhr.

SENIOREN-FILMNACHMITTAG «Eine wen ig – dr Dällebach Kari», von Xavier Koller. Kari wird 1877 als jüngstes von acht Kindern der verarmten Bauernfamilie Tellenbach mit einer Hasenscharte geboren. Kirchgemeindehaus Gemein-

SENIOREN-SPIELNACHMITTAG Alle, die gerne Spiele spielen und jassen sind herzlich zum SeniorenSpielnachmittag eingeladen im Pfarreiheim, Glärnischstrasse 14, Neuenhof. Mittwoch, 11. Oktober, ab 14 Uhr.

Auch in diesem Sommer radelten sie wieder übers Land mit den Gepäcktaschen am Hinterrad. So ausgerüstet fahre ich mit Vorliebe lange Routen den grossen Flüssen entlang in Europa. Nach meiner Pensionierung wagte ich mich mit einer Freundin auf die Donauroute von Budapest ans Schwarze Meer. Für die Vorbereitung der Tour hatten wir uns bei zwei Velofahrerinnen nach deren Erfahrungen auf dieser Route erkundigt. Sie meinten, dass wir in Serbien von den Frauen mit grösster Verachtung bestraft würden. Kaum waren wir in Serbien eingefahren, kam uns eine ältere Frau, ganz in Schwarz gekleidet, entgegen. Ich winkte ihr zu und sie «winkte mit einem Lächeln zurück». Für uns war der Bann gebrochen. Von Serbien und deren Bewohnern waren wir mit Vorurteilen behaftet wegen des Jugoslawien-Konflikts von 1991 bis 1999 mit Verdrängung von Teilen der Bevölkerung und Völkermord. Doch was wir bei einer Mittagsrast am Donauufer erfuhren, widerlegte alle diese unheimlichen Vorstellungen von der serbischen Bevölkerung. Von der anderen Strassenseite rief uns eine Frau zu, ob sie uns Kaffee bringen darf. Bald gesellte sich ihr Mann dazu und brachte eine PET-Flasche mit Rotwein aus der Gegend mit. Vermutlich zwei Stunden sassen wir mit den zwei Serben zusammen, verständigten uns mit Händen und Füssen und Zeichnungen. Sie sprachen weder englisch noch deutsch. Mit dem restlichen Wein in den Satteltaschen setzten wir unsere Fahrt fort, glücklich über diese herzliche Begegnung. Wir passierten auf dieser Velotour Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien. Aber diese und weitere herzliche Begegnungen mit der Bevölkerung erlebten wir nur in Serbien, just in dem Land, gegen das wir die grössten Vorurteile hegten. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

23

Von Agglomeration zur Stadt: Limmattal L wächst zusammen Die Limmatstadt AG will dem Limmattal ein besseres Image verpassen: Sie unterstützt die regionale Entwicklung – vom Wasserschloss bis zum Zürichsee.

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- BARBARA SCHERER woch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Es gehe nicht um FusionsgeUhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, schichten, stellt Jasmina Ritz, Ge8.30 bis 15 Uhr. schäftsführerin der Limmatstadt AG, gleich zu Beginn klar. «Es geht um die gemeinsame Marke.» Die Marke Limmatstadt. Dafür VERMISCHTES wurde die Aktiengesellschaft vor drei Jahren gegründet. Seither STADTAMMANN BADEN Zur Stich- setzt sich die Limmatstadt AG für wahl für das Stadtpräsidium Ba- ein starkes Limmattal ein. den treten am 26. November MarVon Zürich bis Baden sollen kus Schneider (CVP) und Erich Ob- Menschen vernetzt werden. «Wir rist (parteilos) an. Der bisherige schaffen Kommunikations- und Stadtammann Geri Müller wurde Vernetzungsplattformen, die auch am 24. September abgewählt. andere nutzen können», erklärt Die CVP und FDP halten in einer Ritz. Die Organisation will das Medienmitteilung fest, dass die Image der Region aufwerten. «Viedrei bürgerlichen Parteien ge- le sehen das Limmattal als Durchmeinsam für eine bürgerliche gangsort. Dabei hat die Region so Wende in der Badener Exekutive einstehen. Schneider kann daher weiterhin auf die Unterstützung «Wir stehen nicht in von FDP und SVP zählen. Ob die Quereinsteigerin Sandra Konkurrenz mit den loKohler (parteilos) zur Stichwahl kalen Standortförderunantritt, wurde bis Redaktions- gen. Wir sind vielmehr schluss nicht bekannt. Kohler erdie überregionale Veroberte auf Anhieb einen Sitz im sieben Mitglieder zählenden bindung der einzelnen Stadtrat. Mit einem Inserat in der Standorte.» letzten Ausgabe der «Schweiz am JASMINA RITZ, GESCHÄFTSFÜHRERIN Wochenende» wendet sich Kohler an die Bevölkerung: «Liebe Badenerinnen und Badener: Ich bitte viel zu bieten.» Das Limmattal sei um Ihre Meinung. Soll ich zum ein wichtiges Stück Schweiz: ein zweiten Wahlgang für das Stadt- kontrastreicher Raum mit viel Naammann-Amt antreten?». Sie wol- tur. «Von einer Agglomerationsrele mit dem Inserat in einen noch gion entwickelt sich das Tal in eiintensiveren Austausch mit den ne Stadt.» Deshalb will die LimWählern treten, sagte Kohler ge- matstadt AG das städtische Selbstgenüber dem Badener Tagblatt. verständnis stärken. «Die Region ist nicht einfach die Verlängerung STADT SCHLIEREN Die Stadt Schlie- von Zürich. Die Gemeinden haren ist nicht mehr länger Mitglied ben eine Eigenständigkeit und unbeim schweizerischen Gemeinde- terschiedliche Charaktere», so verband. Zukünftig wird die Stadt Ritz. Ziel sei es nicht, aus allem nur noch Mitglied beim schweize- eins zu machen, im Gegenteil. rischen Städteverband sein, wie es «Aber als Gesamtregion sind wir in einer Mitteilung des Stadtrats vielfältiger, spannender und erst heisst. noch wettbewerbsfähiger.» Die Um die Erfolgsrechnung der Marke Limmatstadt soll die Rekommenden Jahre zu entlasten gion verbinden. Ein gemeinsames und weitere Überschneidungen Bewusstsein könne dadurch entzu vermeiden, ist Schlieren aus stehen. «So bekommen die Anliedem schweizerischen Gemeinde- gen der Region mehr Gewicht», verband ausgetreten. sagt Ritz.

Jonas Fricker

AZ Archiv

Rücktritt nach Auschwitz-Vergleich

Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG auf dem Dach des Shoppi IST DIE LIMMATSTADT AG die Stand- sind vielmehr die überregionale

ortförderung der ganzen Region? «Ja, sozusagen», sagt Ritz. Jedoch arbeite die Limmatstadt AG eng mit den lokalen und kantonalen Standortförderungen zusammen. So organisiert die Aktiengesellschaft zweimal jährlich ein Treffen aller Standortförderer von Aarau bis Zürich. «Wir stehen nicht in Konkurrenz mit den lokalen Standortförderungen. Wir

Verbindung der einzelnen Standorte.» BEWUSST wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. «Jeder soll über Publikumsaktien ein Stück der Limmatstadt besitzen und an der Generalversammlung mitbestimmen können», sagt Ritz. Denn die AG ist nicht gewinnorientiert ausgerichtet. Bereits zählt sie über 60

Tivoli in Spreitenbach. Aktionäre. Dabei stehe die Limmatstadt im Dienst der Bevölkerung. «Bisher sind wir schweizweit die einzige Organisation, die so eine Thematik mit einem unternehmerischen Ansatz angeht.» So arbeitet die AG nicht im Auftrag der Gemeinden und unterliegt keiner politischen Agenda. «Wir suchen aber aktiv die Zusammenarbeit», sagt Ritz.

Barbara Scherer

Ein aktuelles Projekt der Limmatstadt AG ist ein digitales Stadtmodell. Fotorealistisch soll die ganze Region dargestellt werden. «Mit einer Virtual-Reality-Brille oder ganz einfach am Bildschirm sollen der Ist-Zustand und alle geplanten Projekte erlebbar gemacht werden», erklärt Ritz. So könne die Veränderung in der Region aktiv mitverfolgt und die Bevölkerung miteinbezogen werden.

«Die Region wächst, das ist ein Fakt.» Dieser Umstand bringe Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. Die Leute sollen nicht nur in der Region arbeiten, sondern auch hier leben, konsumieren und Steuern zahlen. Ritz: «Dafür braucht es nicht nur ein attraktives Angebot, sondern auch ein starkes Image, so wird das Limmattal als Wohn- und Arbeitsort gestärkt.»

Ende September hat der Aargauer Nationalrat Jonas Fricker (Grüne) Schweine- mit Judentransporten verglichen. Während einer Rede zur Fair-Food-Initiative sagte Fricker: «Als ich das letzte Mal eine Dokumentation von Transporten von Schweinen gesehen habe, sind mir unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film ‹Schindlers Liste› hochgekommen. Ich kann nichts dafür. Das ist einfach so passiert.» Für diese Aussage entschuldigte sich Fricker mehrfach beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG). Dieser hatte die Entschuldigung akzeptiert. Öffentliche Rücktrittsforderungen an den Grünen-Politiker gab es keine – mit Ausnahme einer Mitteilung der Aargauer EDU. Trotzdem gab Fricker am vergangenen Samstag seinen Rücktritt bekannt: «Ich habe mich entschieden, mein Nationalratsmandat niederzulegen. Dies ist das stärkste Zeichen, das ich setzen kann.» Druck machte die eigene Partei: Die Aargauer Grünen verurteilten den unhaltbaren Vergleich des Nationalrats. Laut der Mitteilung planten die Grünen, den Fall intern an einer ausserordentlichen Vorstandssitzung zu diskutieren. Grünen-Aargau-Präsident Daniel Hölzle legte dem Nationalrat den Rücktritt nahe. Es gibt aber auch Grüne-Politiker im Aargau, die sich gegen den Rücktritt aussprechen: Christian Keller, Vorstandsmitglied der Kantonalpartei, schrieb auf Twitter: «Wir fordern den Rücktritt vom Rücktritt, Jonas Fricker. Die Welt braucht Menschen wie dich mehr denn je!» Auf die Frage eines anderen Users, ob mit «wir» die Grüne Partei gemeint sei, antwortete Keller: «Ich glaube, ich darf für viele Menschen sprechen, die Jonas persönlich kennen und tief betroffen sind von dieser Entwicklung.» (liWe)


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

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Von Agglomeration zur Stadt: Limmattal L wächst zusammen Die Limmatstadt AG will dem Limmattal ein besseres Image verpassen: Sie unterstützt die regionale Entwicklung – vom Wasserschloss bis zum Zürichsee.

Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- BARBARA SCHERER woch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Es gehe nicht um FusionsgeUhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, schichten, stellt Jasmina Ritz, Ge8.30 bis 15 Uhr. schäftsführerin der Limmatstadt AG, gleich zu Beginn klar. «Es geht um die gemeinsame Marke.» Die Marke Limmatstadt. Dafür VERMISCHTES wurde die Aktiengesellschaft vor drei Jahren gegründet. Seither STADTAMMANN BADEN Zur Stich- setzt sich die Limmatstadt AG für wahl für das Stadtpräsidium Ba- ein starkes Limmattal ein. den treten am 26. November MarVon Zürich bis Baden sollen kus Schneider (CVP) und Erich Ob- Menschen vernetzt werden. «Wir rist (parteilos) an. Der bisherige schaffen Kommunikations- und Stadtammann Geri Müller wurde Vernetzungsplattformen, die auch am 24. September abgewählt. andere nutzen können», erklärt Die CVP und FDP halten in einer Ritz. Die Organisation will das Medienmitteilung fest, dass die Image der Region aufwerten. «Viedrei bürgerlichen Parteien ge- le sehen das Limmattal als Durchmeinsam für eine bürgerliche gangsort. Dabei hat die Region so Wende in der Badener Exekutive einstehen. Schneider kann daher weiterhin auf die Unterstützung «Wir stehen nicht in von FDP und SVP zählen. Ob die Quereinsteigerin Sandra Konkurrenz mit den loKohler (parteilos) zur Stichwahl kalen Standortförderunantritt, wurde bis Redaktions- gen. Wir sind vielmehr schluss nicht bekannt. Kohler erdie überregionale Veroberte auf Anhieb einen Sitz im sieben Mitglieder zählenden bindung der einzelnen Stadtrat. Mit einem Inserat in der Standorte.» letzten Ausgabe der «Schweiz am JASMINA RITZ, GESCHÄFTSFÜHRERIN Wochenende» wendet sich Kohler an die Bevölkerung: «Liebe Badenerinnen und Badener: Ich bitte viel zu bieten.» Das Limmattal sei um Ihre Meinung. Soll ich zum ein wichtiges Stück Schweiz: ein zweiten Wahlgang für das Stadt- kontrastreicher Raum mit viel Naammann-Amt antreten?». Sie wol- tur. «Von einer Agglomerationsrele mit dem Inserat in einen noch gion entwickelt sich das Tal in eiintensiveren Austausch mit den ne Stadt.» Deshalb will die LimWählern treten, sagte Kohler ge- matstadt AG das städtische Selbstgenüber dem Badener Tagblatt. verständnis stärken. «Die Region ist nicht einfach die Verlängerung STADT SCHLIEREN Die Stadt Schlie- von Zürich. Die Gemeinden haren ist nicht mehr länger Mitglied ben eine Eigenständigkeit und unbeim schweizerischen Gemeinde- terschiedliche Charaktere», so verband. Zukünftig wird die Stadt Ritz. Ziel sei es nicht, aus allem nur noch Mitglied beim schweize- eins zu machen, im Gegenteil. rischen Städteverband sein, wie es «Aber als Gesamtregion sind wir in einer Mitteilung des Stadtrats vielfältiger, spannender und erst heisst. noch wettbewerbsfähiger.» Die Um die Erfolgsrechnung der Marke Limmatstadt soll die Rekommenden Jahre zu entlasten gion verbinden. Ein gemeinsames und weitere Überschneidungen Bewusstsein könne dadurch entzu vermeiden, ist Schlieren aus stehen. «So bekommen die Anliedem schweizerischen Gemeinde- gen der Region mehr Gewicht», verband ausgetreten. sagt Ritz.

Jonas Fricker

AZ Archiv

Rücktritt nach Auschwitz-Vergleich

Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG auf dem Dach des Shoppi IST DIE LIMMATSTADT AG die Stand- sind vielmehr die überregionale

ortförderung der ganzen Region? «Ja, sozusagen», sagt Ritz. Jedoch arbeite die Limmatstadt AG eng mit den lokalen und kantonalen Standortförderungen zusammen. So organisiert die Aktiengesellschaft zweimal jährlich ein Treffen aller Standortförderer von Aarau bis Zürich. «Wir stehen nicht in Konkurrenz mit den lokalen Standortförderungen. Wir

Verbindung der einzelnen Standorte.» BEWUSST wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. «Jeder soll über Publikumsaktien ein Stück der Limmatstadt besitzen und an der Generalversammlung mitbestimmen können», sagt Ritz. Denn die AG ist nicht gewinnorientiert ausgerichtet. Bereits zählt sie über 60

Tivoli in Spreitenbach. Aktionäre. Dabei stehe die Limmatstadt im Dienst der Bevölkerung. «Bisher sind wir schweizweit die einzige Organisation, die so eine Thematik mit einem unternehmerischen Ansatz angeht.» So arbeitet die AG nicht im Auftrag der Gemeinden und unterliegt keiner politischen Agenda. «Wir suchen aber aktiv die Zusammenarbeit», sagt Ritz.

Barbara Scherer

Ein aktuelles Projekt der Limmatstadt AG ist ein digitales Stadtmodell. Fotorealistisch soll die ganze Region dargestellt werden. «Mit einer Virtual-Reality-Brille oder ganz einfach am Bildschirm sollen der Ist-Zustand und alle geplanten Projekte erlebbar gemacht werden», erklärt Ritz. So könne die Veränderung in der Region aktiv mitverfolgt und die Bevölkerung miteinbezogen werden.

«Die Region wächst, das ist ein Fakt.» Dieser Umstand bringe Herausforderungen, aber auch Chancen mit sich. Die Leute sollen nicht nur in der Region arbeiten, sondern auch hier leben, konsumieren und Steuern zahlen. Ritz: «Dafür braucht es nicht nur ein attraktives Angebot, sondern auch ein starkes Image, so wird das Limmattal als Wohn- und Arbeitsort gestärkt.»

Ende September hat der Aargauer Nationalrat Jonas Fricker (Grüne) Schweine- mit Judentransporten verglichen. Während einer Rede zur Fair-Food-Initiative sagte Fricker: «Als ich das letzte Mal eine Dokumentation von Transporten von Schweinen gesehen habe, sind mir unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film ‹Schindlers Liste› hochgekommen. Ich kann nichts dafür. Das ist einfach so passiert.» Für diese Aussage entschuldigte sich Fricker mehrfach beim Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG). Dieser hatte die Entschuldigung akzeptiert. Öffentliche Rücktrittsforderungen an den Grünen-Politiker gab es keine – mit Ausnahme einer Mitteilung der Aargauer EDU. Trotzdem gab Fricker am vergangenen Samstag seinen Rücktritt bekannt: «Ich habe mich entschieden, mein Nationalratsmandat niederzulegen. Dies ist das stärkste Zeichen, das ich setzen kann.» Druck machte die eigene Partei: Die Aargauer Grünen verurteilten den unhaltbaren Vergleich des Nationalrats. Laut der Mitteilung planten die Grünen, den Fall intern an einer ausserordentlichen Vorstandssitzung zu diskutieren. Grünen-Aargau-Präsident Daniel Hölzle legte dem Nationalrat den Rücktritt nahe. Es gibt aber auch Grüne-Politiker im Aargau, die sich gegen den Rücktritt aussprechen: Christian Keller, Vorstandsmitglied der Kantonalpartei, schrieb auf Twitter: «Wir fordern den Rücktritt vom Rücktritt, Jonas Fricker. Die Welt braucht Menschen wie dich mehr denn je!» Auf die Frage eines anderen Users, ob mit «wir» die Grüne Partei gemeint sei, antwortete Keller: «Ich glaube, ich darf für viele Menschen sprechen, die Jonas persönlich kennen und tief betroffen sind von dieser Entwicklung.» (liWe)


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 5. OKTOBER 2017

AGENDA

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KILLWANGEN Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60. Telefon: 044 932 66 35. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, Montag, 9. Oktober, 12 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

NEUENHOF HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2

Nordic Walking Pro Senectute, ab 60 Jahren. Telefon: 056 203 40 80. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 6. Oktober, 9–10.15 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

SPREITENBACH REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

Spezieller Dachs-Familientag Reduzierter Eintritt pro Familie (Spezieller Eintrittspreis für Hello-Family-Club-Mitglieder). Kinderführung mit Besuch der Dachs-Ausstellung und Indoor Parcours für Testfahrten. Umwelt Arena, Samstag, 7. Oktober, 10–17 Uhr. Reichhaltiges Wildbuffet Wegen grosser Nachfrage gibt es einen zweiten Wildabend! Grosszügiges Buffet mit warmen und kalten Wildspezialitäten. Gäste, welche bereits für den Samstag, 7. Oktober, reserviert haben, aber lieber am Freitag, 6. Oktober, kommen möchten, können die Reservation gerne telefonisch ändern. Restaurant Bethanien, Freitag, 6. Oktober, und Samstag, 7. Oktober, 18 Uhr.

WETTINGEN «Beer & Dine» Der ganz spezielle Anlass rund ums Beer- & FoodPairing: Das Gastro-Team verwöhnt mit einem anderen 5Gang-Menü mit einer passenden Bierspezialität zu jedem Gang. Brauerei LägereBräu AG, Freitag, 6. Oktober, 18 Uhr. «Entdeckungen im Verborgenen» Druckgrafische Werke aus der Wettinger Kunstsammlung. Begrüssung und Einführung: Dr. phil. Rudolf Velhagen. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 6. Oktober, Samstag, 7. Oktober, Mittwoch, 11. Oktober, und Donnerstag, 12. Oktober, jeweils 15–18 Uhr. Sonntag, 8. Oktober, 11–17 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg)

Figurentheater im Gluri-Suter-Huus: «Heissi Ohre» An vier Abenden in den Herbstferien wird jeweils eine neue, schöne und spannende Geschichte vorgelesen, ergänzt mit Bildern auf grosser Leinwand und Musik. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Montag, 9. Oktober, Dienstag, 10. Oktober, Mittwoch, 11. Oktober, und Donnerstag, 12. Oktober, jeweils um 18 Uhr. Tägerhard, Sonntag, 8. Oktober, 11.30 Uhr. Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Im Kafi Treff.Punkt begegnen sich Männer und Frauen aus aller Welt. Alle sind herzlich zu Tee, Kaffee und Knabbereien willkommen. Hier kann die deutsche Sprache in ungezwungenem Rahmen geübt werden. Villa Fluck, Montag, 9. Oktober, 17–21 Uhr.

Revolverküche im Orient: Filme zur Ausstellung «Kosmos Kino» im Historischen Museum Baden «Kosmos Kino – zwischen Traum, Sitte und Kommerz» heisst eine Ausstellung im Historischen Museum Baden, die Anfang September eröffnet wurde. Kino Orient, Freitag, 6. Oktober und Samstag, 7. Oktober, 20 Studer/van den Berg «Findings». Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, Uhr. Sonntag, 8. Oktober, und Montag, 9. Oktober, jeweils 19 Uhr. 6. Oktober, Samstag, 7. Oktober, Mittwoch, 11. Oktober, und Donnerstag, 12. Oktober, jeweils 15–18 Uhr. «Best of Fantoche on Tour» «Best of Sonntag, 8. Oktober, 11–17 Uhr. Fantoche 2017»: Jedes Jahr nach dem Festival geht die Creme de la Creme des animierten Kurzfilms Sonntags-Treff Mittagessen und auf Tournee. Man kann sich auf anschliessend Möglichkeit für Jassen oder Spielen. Restaurant die beiden Programme mit High-

lights des Jahrgangs 2017 freuen. Kino Orient, Dienstag, 10. Oktober, 20 Uhr. Schach Pro Senectute Aargau, ab 60 Jahren. Telefon: 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 12. Oktober, 14–17 Uhr. seniOrient – Filmhits für Alt und Jung Der Senioren- und Seniorinnenrat der Region Baden, der Filmverlag Trigon-film und der Verein Kino Orient zeigen in der Regel am zweiten Donnerstagnachmittag jeden Monats Filmhits für Alt und Jung. Vorgeführt wird am nächsten Donnerstag der Dialektfilm «Das Mädchen mit der Hutschachtel», Boris Barnet, Russland, 1926. Kino Orient, Donnerstag, 12. Oktober, 15 Uhr.

INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

WÜRENLOS Spiessbratenfest Männerchor Sängerbund Würenlos. Die legendären Spiessbraten sowie Desserts werden wiederum als Herbsthit angeboten. Gmeindschäller, Schulareal, Mehrzweckhalle, Sonntag, 8. Oktober, 11–17 Uhr.

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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20171005_woz_liwanz  

Limmatwelle Woche 40

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