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Donnerstag, 21. September 2017

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

Lenzburger Woche

INHALT Amtliche 4–6 Stadt Lenzburg 8/9/12 Kirchenzettel 10/11 Stellen 11 Im Gespräch 15

Immobilien 16 Region 17–19 Seetal 21/23/25 Agenda 26 Szene / Hinweise 27

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 38, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan fĂźr den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Freude bei Dampfloki

Ärger bei Schwänen

Der Lenzburger Roger Henchoz freut sich als Vereinspräsident und Heizer ßber die erfolgreiche Restaurierung der Ballenberg-Dampfloki.

An der Versammlung der Schwanenkolonie Hallwilersee dominierte der Ă„rger Ăźber den Kanton wegen der ausbleibenden Bestandregelung.

Bald wieder zurĂźck bei den Wurzeln Erst ausgegliedert, dann wieder integriert. In Schafisheim haben die Sozialen Dienste am 1. September im Gemeindehaus ihre Arbeit aufgenommen. Die Beratungsdienste sind bereits jetzt stark gefragt.

Anonym versus persĂśnlich . . .

Melanie Solloso

W

er in Schafisheim soziale Dienstleistungen in Anspruch nehmen mĂśchte oder muss, findet seine Ansprechpartner seit 1. September wieder im Gemeindehaus. Die Sozialarbeiterinnen Erika Andreoli und Marianne Häni und die Sachbearbeiterinnen Claudia Kloter und Daniela Naef nehmen sich der sozialen Anliegen der Schafisheimer in den frisch umgebauten Räumlichkeiten im Dachgeschoss an. Die Räume sind hell, freundlich und funktional und umfassen einen Empfangsraum mit Schalter, ein separates Besprechungszimmer und vier vom Rest abgeschlossene BĂźro-Arbeitsplätze. Der Entscheid fĂźr die Platzierung der Dienste im Dachgeschoss sei richtig gewesen, findet Roland Huggler, Vizeammann und Ressortvorsteher Soziale Dienste. ÂŤPersonen kĂśnnen so anonym mit dem Lift zu uns kommen.Âť Der vom Souverän bewilligte Kredit Ăźber 390 000 Franken fĂźr den Umbau des Dachgeschosses konnte laut Huggler eingehalten werden. Guter Start Neue Leiterin der Sozialen Dienste und Berufsbeiständin im 80-Prozent-Pensum ist Monika MĂźller. MĂźller bringt einen breiten Erfahrungsschatz mit. Sie arbeitete bereits bei verschiedenen Gemeinden als Sozialarbeiterin, zuletzt in Suhr. Dort war sie ebenfalls Berufsbeiständin. Seit Anfang Jahr, parallel zum Umbau der Räumlichkeiten, rĂźsteten sich die Sozialen Dienste kontinuierlich fĂźr den Start im Gemeindehaus. Es galt, Kontakt zu den bisherigen Dienstleistern und auch der Kinder- und ErwachsenenschutzbehĂśrde KESB herzustellen und die Ăœbergabe der Dossiers vorzubereiten. Auch die Personalauswahl musste an die Hand genommen werden. ÂŤWir haben auf eine passende

Salzkorn

Unsere Tßren sind offen: Monika Mßller, Stellenleiterin Soziale Dienste, ist Foto: Melanie Solloso mit ihrem Team gut gestartet. Teamkonstellation und eine gute Abdeckung der verschiedenen Bereiche geachtet, sagt Huggler. Gestartet seien die sozialen Dienste gut, befindet Stellenleiterin Monika Mßller. Es ist rege losgegangen. Besonders im Beratungsbereich sei die Nachfrage gross. Rund 20 Beratungsgespräche hätten sie seit Anfang September bereits durchgefßhrt, so Mßller. Wieder auf eigenen Fßssen Schafisheim hatte sich vor vier Jahren, nach dem Inkrafttreten des neuen Kindesund Erwachsenenschutzrechts, dem Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen SDRL angeschlossen. Bald steht die Gemeinde nun wieder auf eigenen Fßssen. Geplant ist ein kontinuierlicher Ausbau der Dienstleistungen. Ab 1. Januar 2018 sollen die Fachbereiche Kindes- und Erwachsenenschutzdienst (KESD), ehemals Amtsvormundschaft, und die Jugend-, Ehe- und Familienberatung wieder vollumfänglich in der Gemeinde integriert sein. Die Leistungen der Mßtter-Väter-Beratung werden weiterhin mittels Leistungsvertrag eingekauft. Bereits absehbar sind laut Vizeammann Roland Huggler hÜhere Kosten fßr das erste offizielle Betriebsjahr der Sozialen Dienste. Der Gemeinderat hat fßr die Sozialen Dienste fßr 2018 Ausgaben von rund 300 000 Franken budgetiert. Hauptgrßnde seien Abschreibungen von Soft-

ware und zwei betreuungsintensive Fälle des Fachbereichs KESD, die die Gemeinde laut Gerichtsentscheid per Januar 2018 nicht Ăźbernehmen darf, sowie hĂśhere Personalkosten in der Aufbau- und Ăœbergangsphase. Ab 2019 rechnet der Gemeinderat wie geplant mit Ausgaben von rund 240 000 Franken und damit mit Einsparungen in der HĂśhe von rund 90 000 Franken. Durch die Re-Integration der sozialen Dienstleistungen in die Gemeinde erhofft sich der Gemeinderat neben Kosteneinsparungen mehr Qualität, aber auch BĂźrgernähe und kĂźrzere Wege. Dank der Wiedereinbindung soll es auch bei den Beistandschaften Verbesserungen geben. Der persĂśnliche Kontakt ist den neuen Sozialen Diensten ein Anliegen. ÂŤEs ist wichtig, dass verbeiständete Personen ihren Beistand kennenÂť, ist die neue Leiterin Monika MĂźller Ăźberzeugt. Das Wissen von Land und Leuten soll beim Sozialen Dienst Schafisheim wie einst, zu Zeiten der Amtsvormundschaft, wieder einfliessen. ÂŤWir gehen zurĂźck zu den WurzelnÂť, schliess der Ressortvorsteher Soziale Dienste. ÂŤSchon damals haben wir unseren Job gut gemacht und uns fĂźr die Leute eingesetzt.Âť Am 23. September kann man sich von den neuen Sozialen Diensten Schafisheim ein eigenes Bild machen. Die Dienste feiern Tag der offenen TĂźr und laden die Ă–ffentlichkeit zu einem Kennenlernen ein.

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Setzen Sie Ihrem Fest die Krone auf.

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Was ist eigentlich eine Beistandschaft genau und kann das ohne persÜnlichen Kontakt funktionieren? Die Kindes- und ErwachsenenschutzbehÜrde (KESB) prßft die Melanie Solloso. Errichtung einer Beistandschaft, wenn eine volljährige Person ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selber besorgen kann. Eine Beistandschaft wird erst dann angeordnet, wenn die Unterstßtzung der hilfsbedßrftigen Person durch Dritte nicht ausreicht oder von vornherein als ungenßgend erscheint und auch keine ausreichende eigene Vorsorge getroffen worden ist, heisst es auf der Homepage des Kantons. Beistandschaften gibt es verschiedene, der Auftrag eines Beistands lautet jedoch bei allen gleich: Ein Beistand unterstßtzt eine verbeiständete Person dort, wo es nicht ohne fremde Hilfe geht. Das reicht von der persÜnlichen Unterstßtzung ßber die Einkommens- und VermÜgensverwaltung bis hin zur Vertretung der betroffenen Person im Rechtsverkehr. Zwar ist nicht jede Beistandschaft unfreiwillig, da sie aber die persÜnliche Handlungsfähigkeit einschränken kann, sind das Gespräch mit den Betroffenen und Raum fßr persÜnliche Rßckmeldungen umso wichtiger. Eine Beistandschaft ohne persÜnlichen Kontakt mag vielleicht funktionieren, ist aber fßr die Betroffenen kaum eine befriedigende LÜsung. Trotzdem kommt dies Üfter vor, als es sollte. Zu weit weg sind die Verwalter der Dossiers, zu viele Dossiers liegen auf ihrem To-do-Stapel. PersÜnliche Schicksale sollten aber nicht verwaltet, sondern zusammen mit den Betroffenen auf gute Bahnen gelenkt werden. Ein Zurßck vom Trend zur Distanz und Anonymität ist hier angezeigt, wieder hin zum persÜnlichen Kontakt. Die Gemeinde Schafisheim hat dies erkannt und die Sozialen Dienste zurßck ins Dorf geholt. Und im besten Fall spart die Gemeinde damit sogar noch viel Geld. Melanie Solloso, Redaktorin

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Amtliches BONISWIL

DINTIKON

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Eidgenössische Volksabstimmungen sowie Gemeindewahlen vom 24. September 2017

Notfall-Apotheke Region Lenzburg Apotheke im Kantonsspital Aarau (beim Haupteingang/Haus 1)

Ausserhalb der Öffnungszeiten steht Ihnen die Apotheke im Hauptgebäude des Kantonsspitals Aarau an 365 Tagen ohne Voranmeldung zur Verfügung (Tel. 062 824 41 11).

118. Jahrgang

163. Jahrgang 95. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 33 748 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktionLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserateLBA@azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Dominique Althaus Telefon 058 200 58 27 dominique.althaus@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag 23. September 2017, 11.00–12.00 Uhr im Rathaus Sonntag 24. September 2017, 09.00–10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 14. August 2017 Stadtrat

Einwohnerrat 20. Sitzung des Einwohnerrats vom Donnerstag, 28. September 2017, in der Aula des Schulhauses Lenzhard Traktanden: 1. Mitteilungen 2. Gesuche um Zusicherung des Gemeindebürgerrechts a) Enrico Thor, geboren 1973, zusammen mit seiner Ehefrau Anja Thor geb. Eisenhardt, geboren 1977, und den Kindern Alois, geboren 2009, und Hauke, geboren 2009, deutsche Staatsangehörige b) Lirigzona Bahtiji, geboren 2000, Staatsangehörige von Kosovo c) Bleona Bahtiji, geboren 2002, Staatsangehörige von Kosovo d) Djellza Bahtiji, geboren 2005, Staatsangehörige von Kosovo e) Alessio Fazio, geboren 2001, Staatsangehöriger von Italien f) Zien Tong Zee, geboren 1999, Staatsangehöriger von Portugal g) Péter Kodela, geboren 1964, Staatsangehöriger von Ungarn h) Luca Pibiri, geboren 1986, italienischer Staatsangehöriger 3. Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung; Umsetzung Kinderbetreuungsgesetz; Erlass des Kinderbetreuungsreglements und befristete Projektstelle 4. Budget 2018 5. Aufgaben- und Finanzplanung 2018 bis 2022; Kenntnisnahme 6. Niederlenzer Kirchweg, Sanierung Kanalisation; Verpflichtungskredit 7. Hintere Kirchgasse, Sanierung Teil Süd; Verpflichtungskredit 8. Reglement über die Gebühren in Brandschutzangelegenheiten, für Feuerungskontrolle und Feuerschau; Revision 9. Feuerwehr; Reglement über die Entschädigung von Einsatzkosten der Feuerwehr Lenzburg-Ammerswil-Staufen (Gebührenreglement); Revision 10. Lichtsignalanlage Ringstrasse West/Zeughausstrasse; Kreditabrechnung 11. Umfrage Die Stadtkanzlei stellt interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern die Einwohnerratsvorlagen auf Verlangen gerne zur Verfügung. Diese sind auch im Internet unter www.lenzburg.ch abrufbar. Lenzburg, 7. September 2017 Stadtrat

EGLISWIL

Baugesuch Bauherr Bauobjekt

Auflage

Polana Frank, Rosenweg 11, Boniswil, und Weber Max, Fuchslochweg 5, Rupperswil Hagelschutznetz für die bestehenden Obstkulturen auf Parzellen Nr. 759 und Nr. 765 im Ekelried Baugesuch und Pläne liegen bis zum 23. Oktober 2017 in der Gemeindekanzlei öffentlich auf.

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat zu richten. Egliswil, 19. September 2017 Gemeinderat

INSERAT

Baugesuch Hauptübung Feuerwehr Die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Rietenberg findet am Freitag, 22. September 2017, 19.00 Uhr am Altweg 27, Hof Zubler (Nähe Schulhaus), unter dem Motto «Rietenberg Live» statt. Die Feuerwehr Rietenberg freut sich über Ihren Besuch und lädt Sie nach der Übung herzlich zum Apéro vor Ort ein. Gemeindekanzlei

Lehrstelle Auf Lehrbeginn August 2018 kann in unserem Betrieb die

Lehrstelle als Fachfrau/-mann Betriebsunterhalt EFZ Fachrichtung Hausdienst wieder vergeben werden. Die Ausbildung beinhaltet als Schwerpunkt Reinigungsarbeiten, Unterhaltsund Wartungsarbeiten an Gebäuden, Technik und Infrastruktur sowie Pflege und Unterhalt der Grünanlagen. Die Lehrzeit beträgt 3 Jahre. Wenn Sie die obligatorische Schulausbildung abgeschlossen und Freude an einer praktischen Tätigkeit haben und zudem über handwerkliches Geschick und technisches Verständnis verfügen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Nähere Informationen erteilt Ihnen gerne Herr Michael Meier, Hauswart, Telefon 076 572 20 70. Ihre schriftliche Bewerbung inkl. Foto senden Sie bitte an den Gemeinderat Dintikon, Altweg 8, 5606 Dintikon. 13. September 2017 Gemeinderat Dintikon

Regionalplanungsverband Unteres Bünztal – ausserordentliche Abgeordnetenversammlung Die ausserordentliche Abgeordnetenversammlung des Regionalplanungsverbandes Unteres Bünztal findet am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr im Theorieraum der Kombibauten an der Bachstrasse 48 in Villmergen statt. Traktanden Protokoll der AV vom 15. März 2017, Budget und Arbeitsprogramm 2018, Mitgliederbeiträge 2018, REK Verabschiedung durch Gemeinden, Anliegen und Anträge der Gemeinden, Verschiedenes und Umfrage. Die Versammlung ist öffentlich. Die Unterlagen können auf der Gemeindekanzlei während den ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Regionalplanungsverband Unteres Bünztal

Bauherrschaft: Antonio und Barbara Tell Eichhofstrasse 1, Stetten Grundeigent.: Hans und Annalise Holliger Leutwilerstrasse 15, Boniswil Projektverf.: Rainer Katzenstein Tannlihag 5, 5703 Seon Bauvorhaben: Neubau EFH mit Garage Ortslage: Parzelle 464 Leutwilerstrasse Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 22. September bis 23. Oktober 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 21. September 2017 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Thomas Alijew Rütiweg 24, Boniswil Projektverf.: Aabau GmbH Roosweg 55, Seengen Bauvorhaben: Erweiterung Untergeschoss Ortslage: Parzelle 1065 Rütiweg 24 Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 22. September bis 23. Oktober 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 21. September 2017 Gemeinderat

HENDSCHIKEN

Vergabe Konzession für den Kaminfegerdienst Gemäss §§ 19 und 20 Brandschutzgesetz (BSG) erteilt der Gemeinderat für die Ausübung des Kaminfegerberufes auf seinem gesamten Gemeindegebiet eine Konzession. Die aktuelle Konzessionsperiode läuft am 31. Dezember 2017 aus, weshalb die Ausschreibung zur Neuvergabe im amtlichen Publikationsorgan erfolgte. Die Kaminfegerarbeiten in der Gemeinde Hendschiken wurden für die Amtsperiode 2018–2021 neu an Valentin Regli, Waldhofstrasse 2a, Dottikon, vergeben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Gemeinderat Hendschiken

PRO SENECTUTE Senioren Mittagstisch Datum / Zeit: Dienstag, 3. Oktober 2017, 11.30 Uhr Ort / Restaurant: Meisterschwanden, Landgasthof Löwen An- und Abmeldungen zum Mittagessen oder Informationen zum Fahrdienst erhalten Sie bei Frau Mareike Hauri, Tel. 056 667 20 12.

Sanierung Oberdorfstrasse Sperrung für Belagsarbeiten Oberdorfstrasse und Eichbergweg Die Werkleitungsarbeiten sowie die Strassenbauarbeiten sind beinahe abgeschlossen. Um den Deckbelag in einer guten Qualität einbauen zu können, müssen die Oberdorfstrasse und der Eichbergweg gesperrt werden. Vom Dienstag, 26. September, bis und mit Freitag, 29. September 2017, wird die Firma Cellere Bau AG diverse Belagseinbauten ausführen. Den detaillierten Plan finden Sie auf unserer Homepage www.dintikon.ch. Die betroffenen Anstösser bitten wir höflich, ihr Fahrzeug am Vortag ausserhalb der Baustelle zu parkieren. Ersatzparkplätze stehen in diesem Zeitraum beim Gemeindehaus zur Verfügung. Der Gemeinderat Dintikon dankt für das Verständnis. Gemeinderat

Einladung zum traditionellen Waldarbeitstag vom Samstag, 23. September 2017 Besammlung

9.00 Uhr beim ehemaligen Forstwerkhof in Möriken.

Programm

Dieses Jahr werden die Posten für den Walderlebnispfad aufgebaut.

Verpflegung

Nach getaner Arbeit (etwa 3 Stunden) bräteln wir gegen 12.15 Uhr. Verpflegung und Getränke werden von der Ortsbürgergemeinde offeriert.

Ausrüstung

Bitte achten Sie darauf, dass Sie gutes Schuhwerk, Handschuhe und je nach Witterung einen Regenschutz mitnehmen.

Achtung

Der Waldarbeitstag findet bei jeder Witterung statt. Bitte lassen Sie uns bei schlechtem Wetter nicht buchstäblich im Regen stehen!

Gemeinderat, Förster und Forstkommission freuen sich auf eine grosse Beteiligung. Damit Sie auch kurzfristig entscheiden können, wird auf eine Anmeldung verzichtet. Möriken, 6. September 2017 Gemeinderat, Forstkommission und Förster


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Amtliches / Diverses OTHMARSINGEN

Baugesuche Bauherr:

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Objekt: Ortslage: Bauherr:

Objekt: Ortslage:

Herr Iyathurai Thiruchchelvam und Frau Thiruchchelvam Santhini Austrasse 2, 8840 Trachsau Terrainanpassung Wilhalde 18 / 20, Parzellen 1791 / 1790 Herr Pathmakanthan Ajanthan und Frau Ajanthan Raginthine Wilhalde 22 5504 Othmarsingen Terrainanpassung Aussentreppe, Abstellplatz Wilhalde 22 Parzelle 1789 Herr Kandiah Sooriyakumar und Frau Sooriyakumar Tharshini Wilhalde 24 5504 Othmarsingen Terrainanpassung, Aussentreppe Wilhalde 24 Parzelle 1788 Herr Thangavelayutham Santhakumar und Frau Santhakumar Suganthini Wilhalde 26 5504 Othmarsingen Terrainanpassung, Aussentreppe Wilhalde 26 Parzelle 1787 Herr Paramaguru Paramanantharajah und Frau Paramanantharajah Jeyamathy Wilhalde 28 5504 Othmarsingen Terrainanpassung, Aussentreppen Wilhalde 28 Parzelle 1786

Hauptübung der Feuerwehr Rupperswil-Auenstein Die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Rupperswil-Auenstein findet am 29. September 2017 statt. Treffpunkt ist um 19.00 Uhr beim Feuerwehrmagazin Rupperswil. Anhand eines Postenlaufs wird das Thema «Elementarereignis» vorgeführt. Die Bevölkerung von Auenstein und Rupperswil sowie weitere interessierte Personen sind zu dieser Übung herzlich eingeladen. Feuerwehr Rupperswil-Auenstein

Voranzeige

Waldumgang Samstag, 30. September 2017 Einladung an alle Einwohnerinnen und Einwohner von Rupperswil zum diesjährigen Waldumgang. Besammlung: 13.30 Uhr 200 m südlich Kreisel Richtung Strassenverkehrsamt (Waldeinfahrt) Führung durch unseren Revierförster Max Senn. Interessante Informationen zum Thema «Entwicklung der Holzernte 1914–2014». Anschliessend wird den Teilnehmern ein Gratisimbiss bei der Waldhütte Rupperswil offeriert. Rupperswil, 21. September 2017 Gemeinderat und Ortsbürgerkommission

Herr Shanmugavel Ainkararuban und Sritharan Sivananthini Wilhalde 30 5504 Othmarsingen Terrainanpassung, Aussentreppe Wilhalde 30 Parzelle 1785 Herr Subramaniam Logarajah und Frau Logarajah Sri Ranjini Wilhalde 32 5504 Othmarsingen Terrainanpassung, Stützmauern Wilhalde 32 / 34 Parzelle 1339

Öffentliche Auflage vom 22. September bis 23. Oktober 2017 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 21. September 2017 Gemeindekanzlei

Regionalplanungsverband Unteres Bünztal – ausserordentliche Abgeordnetenversammlung Die ausserordentliche Abgeordnetenversammlung des Regionalplanungsverbandes Unteres Bünztal findet am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr, im Theorieraum der Kombibauten an der Bachstrasse 48, Villmergen statt. Traktanden: Protokoll der Abgeordnetenversammlung vom 15. März 2017, Budget und Arbeitsprogramm 2018, Mitgliederbeiträge 2018, REK Verabschiedung durch Gemeinden, Anliegen und Anträge der Gemeinden, Verschiedenes und Umfrage. Die Versammlung ist öffentlich. Die Unterlagen können bei der Gemeindekanzlei während den ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Othmarsingen, 19. September 2017 Gemeindekanzlei

Tel. 062 897 60 80


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Amtliches / Stellen / Diverses Marktnotiz

Urnenöffnungszeiten Am Sonntag, 24. September 2017, finden Abstimmungen statt. Die Urne im Foyer des Gemeindehauses ist wie folgt geöffnet: • Sonntag, 9 bis 10 Uhr Gemeindekanzlei

Lenzburgerstrasse 4, 5103 Wildegg Tel. 062 893 12 18, Fax 062 893 27 51 E-Mail: kull.haustech@bluewin.ch

Baugesuch Bauherrschaft: Daniel und Carla Hauser-Brun Siebenmatten 11, Aarau Rohr Vorhaben: Umbau Einfamilienhaus Ortslage: Parzelle-Nr. 2515 Eichbergstrasse 8 Öffentliche Auflage vom 22. September bis 23. Oktober 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Baugesuch Bauherrschaft: Dubs-Imobersteg Bernhard und Stephanie Ob. Sonnenbergstrasse 1 Seengen Vorhaben: Erweiterung Abstellplätze und Gartensitzplatz mit Sichtschutz Ortslage: Parzelle-Nr. 3341 Moosweg 1 Öffentliche Auflage vom 22. September bis 23. Oktober 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Marktnotiz

Selbstständig bleiben mit einem Treppensitzlift «Wenn unser Treppenlift reden könnte . . .» – die Aussage eines glücklichen Kunden, der sich gar nicht mehr vorstellen kann, wie das Leben im eigenen Haus ohne dieses Hilfsmittel noch funktionieren würde. Küche und Wohnzimmer im Erdgeschoss, das Schlafzimmer im oberen Stockwerk und die Waschküche im Keller. Mit dem Treppensitzlift können gerade, steile, aber auch kurvige Treppen mit schmalen Durchgängen problemlos überwunden werden. Alternativ dazu gibt es einen vertikalen Plattformlift, der mit minimalen baulichen Massnahmen an oder in privaten und öffentlichen Gebäu-

den im Innen- und Aussenbereich eingebaut werden kann. Ein Elektromobil kann den Alltag eines älteren Menschen bereichern. Ohne Führerausweis fahrbar, bedeutet es ein Stück Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Sei es für den täglichen Einkauf, einen Besuch bei Freunden oder ganz einfach für eine Fahrt in der Natur. Aber auch auf Reisen verspricht insbesondere das Modell move Travel Flexibilität und Mobilität. Insgesamt sind fünf Modelle im Angebot. Wir sind überzeugt, dass auch für Sie das passende Fahrzeug dabei ist. Unser Sortiment präsentieren wir am MAG in Aarau vom 28. 9. – 1. 10. 2017 sowie an der Altersmesse in Luzern vom 13. – 15. 10. 2017. Aber auch in unserem Showraum in Möriken werden Sie jederzeit gerne beraten. Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie. moveme ag Bruneggerstrasse 45, 5103 Möriken 062 887 00 40, www.moveme.ch

Garage Gut Meisterschwanden Bei der Garage Gut in Meisterschwanden ist man nicht nur an der richtigen Adresse, wenn man sich einen Neuwagen anschaffen will oder sich für einen geprüften Gebrauchtwagen zu einem vernünftigen Preis interessiert. Man ist auch am richtigen Ort, wenn man in Sachen Service, Bereitstellung für MFK, Wiederherstellung nach einem Karosserieschaden, Scheibenersatz, Reifenwechsel einen kompetenten Partner sucht. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Marke es sich handelt. Das erstklassig ausgebildete und eingespielte Team um Pius und Erika Gut berät Sie gerne persönlich und fachmännisch. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Marke es sich handelt! Bei uns sind auch ältere Fahrzeuge gut aufgehoben. Mit eigener MigrolTankstelle und der Selbstbedienungs-Waschanlage mit Lift für die Unterbodenreinigung wird das Rundum-Angebot optimal ergänzt.

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SVP Seon am Unterdorfmarkt Bei angenehmem sonnigem Wetter präsentierte sich die SVP Seon am Unterdorfmarkt. Mit vielen interessanten Gesprächen konnte sich Hans Peter Dössegger und Peter Wernli der Bevölkerung vorstellen für die Wahlen als Gemeindeammann und Gemeinderat. Bei Speckzopf und frischem Apfelmost wur-

Peter Wernli

de über die Wahltaktik und anstehende Geschäfte der Gemeinde rege diskutiert. Als Erinnerung wurde der Bevölkerung ein Brieföffner/Buchzeichen übergeben und die Kinder freuten sich an einem Luftballon.


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Stadt Lenzburg INSERATE

Höhenflüge für Menschen mit Behinderung Klettern mit Behinderung, ob jetzt körperlich oder geistig, ist sehr gut möglich. Dies beweist die Klettergruppe von Behindertensport, die regelmässig im Kraftreaktor in Lenzburg trainiert. Melanie Solloso

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LESERBRIEF Lösungen für das Gemeinwohl Am Sonntag haben die Lenzburger die Wahl. Ich wähle Persönlichkeiten, die Lösungen zugunsten des Gemeinwohls entwickeln und die Menschen ins Zentrum ihres Handelns stellen. Die Vielseitigkeit unserer Stadt soll weiter erlebbar sein, das kulturelle wie wirtschaftliche Leben gleichermassen gestärkt werden. Ich wähle Persönlichkeiten, die für ihre Sache einstehen und das Miteinander pflegen. Aus diesen Gründen wähle ich sicher Daniel Mosimann und Beatrice Burgherr in den Stadtrat und empfehle dies allen ebenfalls zu tun. Sinja Clavadetscher, Lenzburg

BAUBEWILLIGUNGEN Der Stadtrat erteilte folgende Baubewilligungen mit Auflagen: Der Kies Lenz AG und der Beton Niederlenz-Lenzburg AG für einen befestigten und entwässerten Restbetonplatz mit Förderbandtunnel und der Beton Niederlenz-Lenzburg AG für die Erweiterung der Beton-Recyclinganlage mit zusätzlichem Waschplatz, beides an der Rodungsstrasse 31. (ssl)

or dem Abseilen hat der 9-jährige Michael sichtlich keine Angst. «Huiiii», ruft er freudig und strahlt übers ganze Gesicht, als er plötzlich ein bisschen rasanter am Seil Richtung Boden gelassen wird. Als Nächster möchte der 20-jährige Joey an die Wand. Im Schnellzugtempo nimmt er Griff um Griff und hat im Nu die ganze Wand erklettert. Fabian hingegen hat heute keine Lust und setzt sich auf den Boden – weit weg von der Kletterwand. «Bei uns macht jeder, was er kann und mag», sagt Angela. Seit den Anfängen seit gut zwei Jahren ist sie in der Klettergruppe von Behindertensport dabei. Als einzige der 14-köpfigen Klettergruppe, welche regelmässig im Kraftreaktor trainiert, hat Angela eine Körperbehinderung, eine Cerebrallähmung. Die Behinderung hält sie aber nicht vom Sporttreiben ab. Karate, klettern oder Kanu fahren Mit Klettern und Schwimmen hält sie sich fit. Der Sport tue gut. «Nach dem Training geht es mir jeweils richtig gut.» Das Klettern sei besonders gut für ihre Koordination, sagt Angela. «Beine, Arme und Kopf in Einklang zu bringen, ist mein Ziel beim Klettern.» Was beim Sport mit den Beinen nicht geht, kompensiert Angela mit ihren Armen. Und die sind trainiert, wie ein kurzer Augenschein und die beeindruckende Ausdauer zeigen. Auch Joey scheint nicht müde zu werden, bereits fünfmal war er oben und möchte noch einmal. «Klettern ist lässig», sagt er mit glänzenden Augen.

Lässt sich durch ihre Behinderung nicht behindern: Die cerebral gelähmte Angela D. tankt beim Klettern im Kraftreaktor Energie. «Nach dem Training geht es mir immer richtig gut.» Seit drei Jahren bietet PluSport – Behindertensport Schweiz – Kletterkurse für Behinderte an, zu Anfang in der Kletterhalle St. Gallen. Ein Jahr später fanden im Kraftreaktor in Lenzburg die ersten Schnupperkurse statt und fanden Anklang. Auf Mitte August 2017 hat die Behinderten-Sportgruppe Aarau und Umgebung nun die rund zweimal monatlich stattfindenden Kletterkurse für Behinderte im Kraftreaktor fest ins Programm aufgenommen. Der Kraftreaktor stellt dafür kostenlos Infrastruktur und Ausrüstung zur Verfügung. Klettern mit Behinderung, ob jetzt körperlich oder geistig, sei sehr gut möglich, sagt Katharina Braun von Behindertensport Schweiz. «Man kann die Sportart gut behindertenspezifisch anpassen.» Ausserdem gehöre Klettern, neben Karate oder Kanu klar zu den Trendsportar-

ten und sei auch bei Menschen mit Behinderung sehr beliebt, begründet Braun die Angebotserweiterung. Über PluSport können Behinderte von behindertengerechten Sportkursen zu günstigen Konditionen profitieren. Die Palette reicht von B wie Boccia bis hin zu U wie Unihockey. «Es braucht behindertengerechte Angebote» Dass es ein Angebot speziell für Menschen mit Behinderung braucht, davon ist Angela vom Kletterkurs von Behindertensport überzeugt. «Behindertengerechte Sportangebote braucht es. Ohne dieses Angebot beispielsweise würden sich die meisten Behinderten nicht in eine Kletterhalle getrauen», begründet sie. Auf den ersten Blick erscheint die bunt gemischte Gruppe wie jede andere Klettergruppe in der Halle. Auch für Kletterinstruktor Benedikt Kauffungen

ist das Klettern mit Menschen mit Behinderung nicht viel anders als mit Nichtbehinderten. Nur emotional geht es ab und zu anders zu und her. «Wenn jemand nicht gut gelaunt ist, wird das auch offen gezeigt – umgekehrt aber auch.» Zur Unterstützung gehen dem Kletterinstruktor je nach Kursteilnehmerzahl Animatoren zur Hand. Sie sichern die Kletterer, wählen aber auch den Fähigkeiten entsprechende Routen aus. Animatorin Birgitt ist gerade auf der Suche nach einer Route für die 23-jährige Michele – «wo sie die Beine brauchen kann» – und wird fündig. Eine 4a soll es sein mit schwarzen Griffen. Bedächtig, aber stetig arbeitet sich Michele voran und schafft es bis ans Top. Nach dem Abseilen wird sie mit Lob von den anderen wieder am Boden empfangen. Die Freude über das Erfolgserlebnis steht ihr breit ins Gesicht geschrieben.

Starke Lenzburger Kunstturnerinnen Gleich mit drei Teams war der Aargau an der Schweizer Meisterschaft Mannschaften (SMM) vertreten. Mit dabei auch acht Turnerinnen vom TV Lenzburg.

einer SMM. Ihre Noten kamen alle in die Wertung und sie zeigte als Startturnerin an allen vier Geräten ihre starken Nerven. Sarina bewies am Stufenbarren ihr Können. Mit dem Total von 135,6 Punkten durften sich die Mädchen als Dritte aufs Podest stellen.

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as Format 6/4/3 (Maximal 6 Turnerinnen pro Team, 4 pro Gerät, 3 Noten in der Wertung) erlaubte es, dass nicht alle Turnerinnen alle Geräte turnen müssen und eine schwächere Leistung nicht in die Wertung kommt. Den Start machte die Nationalliga C mit Céline Dössegger, Mai Jenni und Delia Hottinger im Team. Mai zeigte einen tollen Vierkampf, holte sich gute Noten und war für den Verlauf des Wettkampfes eine wichtige Stütze. Céline konnte am Sprung und am Boden ihre Note in die Wertung geben und Delia die Note einer sauberen Barrenübung. Mit dem Total von 124,1 Punkten reichte es dem Team Aargau 3 zum hervorragenden 2. Platz. Rang 3 in der Nationalliga B Das Niveau in der Nationalliga B ist bereits eine Stufe höher. Im Team Aar-

Bewies starke Nerven: Kunstturnerin Malina Blum vom TV Lenzburg. Foto: cbl gau 2 waren mit Stefanie Siegfried, Malina Blum und Sarina Stulz drei weitere Lenzburgerinnen am Start. Stefanie zeigte an allen vier Geräten, sprich Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden, gute Leistungen. Malina startete erstmals an

Silber in der Königsklasse Die Nationalliga A, sozusagen die Königsklasse, ist seit Jahren in der Hand der Tessinerinnen. Doch mit Anina Wildi und Leonie Meier vom TV Lenzburg hat der Aargau das erste Verfolgerteam. Vor dem Wettkampf war die Frage, ob es die Aargauerinnen diesmal schaffen werden und das Tessin überflügeln können. Doch das Startgerät, der Stufenbarren, machte ihnen gleich zu Beginn einen Strich durch die Rechnung. Anina wie auch Leonie mussten einen Sturz in Kauf nehmen. Dafür wussten sie am Sprung, mit hochgetriebenen Salti und Schrauben dazu, zu glänzen. Mit dem hohen Total von 147,65 Punkten waren in der Endabrechnung die Tessinerinnen nicht zu holen, aber die Silbermedaille gehörte den jungen Aargauerinnen mit 7 Punkten Vorsprung auf die nächsten Verfolgerinnen. Und nächstes Jahr kommt wieder eine neue Chance. (cbl)

Nationales Jugendtraining im Renmai-Karate in Lenzburg Diesen Monat fand vom Stilverband Swiss Karatedo Renmei wiederum ein nationales Jugendtraining mit organisatorischer Unterstützung des Karate-Kai Lenzburg statt. Auch vom Klub Lenz-

burg nahmen Schüler teil. Die Kinder und Jugendlichen konnten von mehreren ausgewiesenen Trainern Neues lernen und von Trainingspartnern aus anderen Dojo profitieren. (mke)

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Stadt Lenzburg

Eintauchen in wach gewordene Vergangenheit Von Freitag bis Sonntag wurde auf Schloss Lenzburg die Zeit zurückgedreht. Besucher landeten im Mittelalter und konnten Musik, Tanz, Handwerk und Lebensweise aus dieser Zeit erfahren. Andreas Walker (Text und Fotos)

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ls wären es Szenen aus einem Spielfilm, so präsentierte sich die Umgebung des Schlosses Lenzburg am vergangenen Wochenende. Seltsame Klänge wehen über den Schlosshof, eine Gruppe dreht sich zur Musik im Tanz, Menschen in langen Leinengewändern bieten ihre von Hand hergestellten Produkte feil und ein Schmied führt mit einem riesigen Blasbalg Luft zur Esse, um ein Eisen zu schmieden. Solche Szenen könnten sich vor 500 bis 1000 Jahren tatsächlich in dieser Art und Weise abgespielt haben. In jedem Fall bietet das Schloss Lenzburg die perfekte Kulisse dafür. Eine besondere Attraktion findet im oberen Teil des Schlosshofes statt. Zwei Falkner zeigen, wie früher mit Greifvögeln gejagt wurde. Das Publikum ist begeistert und die Stimmung ist heiter. Auch für die kleinsten Gäste gibt es eine mittelalterliche Unterhaltung vom Feinsten. Zwei Gaukler zeigen ihre Kunststücke vor staunenden Kinderaugen. Es bleibt nicht nur beim Bewundern dieser fremden, längst vergangenen Szenen, das Publikum kann an vielen Orten

Mittelalter live: Reto Zürcher (links) und Joachim Morgenthaler (rechts) zeigen dem interessierten Publikum, wie eine Schmiede funktioniert. direkt Hand anlegen und somit ein Teil werden dieser wach gewordenen Vergangenheit. So können die Menschen erfahren, wie man auf einfachste Weise Brot backt, das Essen über dem Feuer kocht, aus Schafwolle Garn spinnt, von Hand Kleider webt, Körbe flechtet, einen Pfeilbogen herstellt, Gefässe aus Ton töpfert und vieles mehr. Auf dieser fantastischen Reise ins Mittelalter scheint die Zeit plötzlich still zu stehen und zeigt einen grossen Kontrast auf zur heutigen hektischen Lebensweise. Kunst des Korbflechtens: Fritz Ruch im Einsatz.

Papier von Hand hergestellt: Danielle C. Hicks-Michel beim Schöpfen.

Greifvögel: Christoph Küpfer mit Uhu und Manuel Häfliger mit einem Wüstenbussard.

Staunende Kinder: Das Gaukler-Duo Forzarello zeigt Kunststücke.

INSERATE

Die CVP nominierte Kandidaten D

ie CVP der Stadt Lenzburg ist für die kommunalen Wahlen in diesem Herbst gerüstet. Für einmal fand ein Parteitag nicht in einem Saal statt, sondern auf der beliebten Freizeitanlage Hammerpark, neben dem Bistro im Freien. Sonia Dahl, 1971, die für die Schulpflegewahl vom nächsten Sonntag bereits nominiert war, stellte sich auf sympathische Weise vor. Sie ist Primarlehrerin und Familienfrau mit vier Kindern von 8 bis 16 Jahren. Sabine Sutter-Suter, Ortsparteipräsidentin und amtierende Grossrätin der CVP Bezirk Lenzburg, gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese qualifizierte Kandidatin erfolgreich aus der Wahl hervorgehen würde. INSERATE

Die Ortsparteipräsidentin kam auch auf die Arbeit und Erfolge der CVP-Politik in Lenzburg zu sprechen. Sie nannte vor allem den Erhalt des KV-Standorts Lenzburg-Reinach, die Realisierung des Hammerparks, den Aufbau des Familienzentrums am Walkeweg und die Mitarbeit von Lenzburg als Label Energiestadt. Franziska Möhl, Vorsteherin der Finanzen und des Bevölkerungsschutzes, stellt sich am 24. September der Wiederwahl als Stadträtin und Vizeammann. Ihr Leistungsausweis ist hinlänglich bekannt, da genügt ein Blick auf die Finanzen der Stadt. Danach stellten sich die Kandidaten für die Einwohnerratswahlen vom 26.

November vor. Sie präsentierten einen Gegenstand, der für sie typisch ist. Nominiert wurden Marianne Tribaldos, zurzeit Einwohnerratspräsidentin, Daniel Blaser, Alexandre Mai (alle bisher), Christina Bachmann-Roth, Cécile Kohler, Bettina Hänny, Katharina Naegeli und Hannes Morsten (alle neu). Die Liste soll bis zum Meldeschluss am nächsten Montag, 25. September, noch um weitere Namen ergänzt werden. Die coveredmusic mit der Sängerin Börni spielte als Liveband auf. Weniger locker darf die kommende Zeit angegangen werden. Es gilt, weiter zu werben und die Einwohnerratsliste zu vervoll(AG/lba) ständigen.


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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 23. bis 29. September 2017 Pfr. Martin Domann

Lenzburg Freitag, 22. September 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Samstag, 23. September 2017 – 10 Uhr Sonntagschule im Kirchgemeindehaus Sonntag, 24. September 2017 – 10 Uhr Feierlicher Familiengottesdienst mit Taufe und Abendmahl zum Erntedank in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler Text: Johannes 4, 35–38 «Saat und Ernte» Lieder: 543 / 182 / 314 / 530 / 533 Musik: Kazuaki Tsuda, Kontrabass, und Andreas Jud, Orgel; Kollekte: MS Gruppe Lenzburg-Freiamt, mit Kinderhüte Alle Gottesdienstbesucher sind herzlich eingeladen, «Früchte ihrer Arbeit» mitzubringen. Nach dem Gottesdienst werden diese dann beim Apéro verteilt. – 17 Uhr Konzert «Forellenquintett» im Kirchgemeindehaus – organisiert durch das ökumenische Forum Kultur – 17.30 Uhr Lenzburg United Jugendgottesdienst in der Chrischona Lenzburg Andi Bachmann und Team Montag, 25. September 2017 – 6.45–7.15 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche

Hendschiken

Lenzburg, im September 2017 Alles hat seine Zeit: Sich begegnen und verstehen, sich halten und lieben, sich loslassen und erinnern.

Samstag, 23. September 2017 – 10.00 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 24. September 2017 – 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst im Kirchenzentrum, Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: Lukas 12, 13–21 «Auf Gott verlassen»; Lieder: 543 / 314; Musik: Payal Saeger, Gesang, und Monika Bryner, Orgel Kollekte: MS Gruppe Lenzburg-Freiamt Alle Gottesdienstbesucher sind herzlich eingeladen, «Früchte ihrer Arbeit» mitzubringen. Nach dem Gottesdienst werden diese dann beim Apéro verteilt.

A U E N S TE I N

Traurig, doch in Liebe und Dankbarkeit haben wir von unserem lieben

Jürg Ammann 17. 2. 1930 – 11. 9. 2017 Abschied genommen.

In stiller Trauer: Deine Familie Auf seinen Wunsch fand die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Susanne Ammann, Unterer Haldenweg 22, 5600 Lenzburg

5107 Schinznach-Dorf, den 18. September 2017 Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, werde ich immer bei euch sein. R. M. Rilke

Sie starb nicht plötzlich und nicht unerwartet. Dennoch ist es schwer, dass wir uns verabschieden müssen von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin, Tante, Gotte, Cousine und Freundin

Ana Škrlin-Prpic´ 30. 6. 1940 – 18. 9. 2017

In tiefer Trauer: Arlette und Roger Wyss-Škrlin mit Ron, Oliver und Zoe Jagica und Zdenko Martinovic-Škrlin ´ Stefan und Olgica Škrlin Jadranka Škrlin Gordan Škrlin Marija, Zdravko und Mladen Pintar Bekannte und Freunde Wir nehmen Abschied am Samstag, dem 23. September 2017, um 11 Uhr in der katholischen Kirche Meisterschwanden-Fahrwangen. Die Beisetzung findet auf dem Friedhof Schinznach-Dorf im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man bitte palliative.ch, IBAN CH94 0900 0000 8529 3109 4. Traueradresse: Arlette und Roger Wyss-Škrlin, Nebenbachweg 2, 5107 Schinznach-Dorf

Sonntag, 24. September – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfr. Árpád Ferencz Sonntagsschule Dienstag, 26. September – 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein Mittwoch, 27. September – 6.45 Uhr Morgengebet in der Kirche – 10.00 Uhr Fiire mit de Chliine Donnerstag, 28. September – 20.00 Uhr Treffpunkt am Abend

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 23. September 2017 – 17.15 Uhr Heilige Messe Sonntag, 24. September 2017 – 9.30 Feierliches Amt Dienstag, 26. September 2017 – 9.00 Uhr Heilige Messe in Wildegg Donnerstag, 28. September 2017 9.00 Uhr Heilige Messe

Wildegg Sonntag, 24. September – 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 26. September – 9.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Kaffee

Seon Freitag, 22. September 2017 – 18.00 Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Eucharistiefeier Samstag 23. September 2017 – 19.00 Eucharistiefeier in italienischer Sprache Sonntag, 24. September 2017 – 9.45 Eucharistiefeier – 9.45 Kindergottesdienst im Pfarreisaal ab Kindergarten bis dritte Klasse

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Freitag, 22. September 2017 – 17.00 Uhr Kirche Ammerswil: Chinderfiir zum Thema «Wachsen wie ein Baum» Gestaltung: Rägeboge-Team und Pfarrer Michael Lo Sardo Sonntag, 24. September 2017 – 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Taufe Gestaltung: Pfarrerin Kristin Lamprecht Musik: Johanna Bossert Kollekte: Theodora-Stiftung Donnerstag, 28. September 2017 Ökumenischer Frauen-Morgen – 9.15–11.15 Uhr im Vereinsraum (Bibliothek) Referentin: Julia Onken (Buchautorin und Psychologin) Thema: Selbst und sicher in allen Lebensphasen

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 24. September – Erntedankgottesdienst mit heiliger Taufe in der reformierten Kirche • Pfarrer Arnold Bilinski Predigttext 2. Korinther 9, 6 Thema Saat und Ernte Lieder 518, 1–2; 181, 1–4; 540, 1–2 • Mitwirkung Männerchor Beinwil am See unter der Leitung von Konstantin Saltykov • Kollekte Landfrauen Beinwil am See • Anschliessend kleiner Apéro Montag, 25. September – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Mittwoch, 27. September – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 1. Oktober – Gottesdienst • Laienpredigerin Renate Bilinski • Orgel Philippe Tschopp • Kollekte CVJM Hasliberg • Kirchenkaffee mit Heinz Lüscher Amtswoche: Pfrn. Mária Dóka Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19 Uhr bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 21. September 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Freitag, 22. September 2017 – 19.00 Jugendgottesdienst ChurCHill Samstag, 23. September 2017 – 14.00 Jungschar, Pfrundhaus Sonntag, 24. September 2017 – 10.10 Abschluss-Gottesdienst der Seniorenwoche mit Abendmahl Taufsonntag, Pfrn. E. Graf, anschl. 11. 11 Montag, 25. September 2017 – 19.30 Chorprobe Projektchor, Pfrundhaus Dienstag, 26. September 2017 – 18.30 Streetdance Mittwoch, 27. September 2017 – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 19.30 GOoD TIME Donnerstag, 28. September 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt

Schinznach-Bad Donnerstag, 21. September 2017 – 14.00 Senioren-Café Sonntag, 24. September 2017 – 9.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. E. Graf Dienstag, 26. September 2017 – 14.00 Lismi-Treff Amtswoche alle Gemeinden: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59 Weitere Infos siehe www.ref-kirche-birr.ch

HUNZENSCHWIL Samstag, 23. September – 9–11 Uhr Frauenmorgen, Länzihuus Suhr Thema: Gottes «Ja» zu mir Referentin: Rahel Temperli-Donnabauer Sonntag, 24. September – 9.30 Uhr Gottesdienst zum Erntedank Pfrn. Eva Maria Hess Dekoration durch die Landfrauen Kollekte: Brot für alle Kaffee und Zopf der Landfrauen Donnerstag, 28. September – 19.30 Uhr «Reformation und Ökumene Vom Konflikt zur Gemeinschaft», Länzihuus Suhr Referat von Prof. Dr. Eva-Maria Faber www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 24. September «Fiire mit de Chliine» – Offen für alle «Das Riesenfest» – eine Geschichte zu Erntedank – 10.00 Uhr Kirche Egliswil Taufe von Laura und Melina Grundmann Egliswil Pfarrerin Susanne Meier-Bopp und Team Mittwoch, 27. September Laudes – 7.00 Uhr, Kirche Seengen www.kirche-seengen.ch


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Kirchenzettel / Stellen L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 24. September 2017 – 10.00 Jugendfest-Gottesdienst in Leutwil mit Sozialdiakonin Rahel Brand und Pfr. Michael Freiburghaus. Mitwirkung der Band high\low city Anschliessend Spaghetti-Essen der Landfrauen in der MZH Leutwil

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 24. bis 30. September: Pfr. M. Kuse, Telefon 062 893 34 62 Samstag, 23. September – 10.00–11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag 24. September – 10.00 Holderbank, Gottesdienst zum Thema «Taufe», Pfrn. U. Vock und Kinder des 3.-Klass-Religionsunterrichtes mit Susanne Lüscher, Katechetin, Musik: Christina Ischi, Taufe von Chiara Canu. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi) Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Dienstag 26. September – 19.00 Kirchgemeindehaus Möriken, Flüchtlingsbetreuung entdecken, hören, e rfahren», Pfrn. Ursula Vock informiert über die Projekte «Flüchtlinge lernen Deutsch, bestellen einen Garten, Familien übernehmen Patenschaften» der Ref. Kirchgemeinde im Rahmen des Projektprogramms zur Überwindung von Fremdsein «INEGÜXLE» der Römisch-Katholischen Landeskirche Mittwoch 27. September – 10.00 Kirchgemeindehaus Möriken, Fiire mit de Chliine, Pfr. Martin Kuse und Team Donnerstag 28. September – 14.30 Alterszentrum Wildegg Jubilarenfeier mit Musik und Zvieri Pfr. Martin Kuse www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 22. September – 18.00 Werktags-Gottesdienst beim Feuerwehrmagazin, Fahrwangen Anschliessend Apéro mit Grillieren (Cervelats sind vorhanden). Parkplätze werden eingewiesen, wer kann, bitte zu Fuss kommen. Samstag, 23. September – 10.00 – 13.00 Bring- und Holtag im KGH – 14.00 Jungschar beim KGH Sonntag, 24. September – 17.00 Abend-Gottesdienst im KGH: Anbetungszeit, Soap, Input, anschliessend Nachtessen (Teilete) Mittwoch, 27. September – 9.15 Müttertreff im KGH: Gott und die Welt – unser Glaube – 19.00 Treffpunkt International im KGH: Nachtessen und Möglichkeit zum Austausch für Menschen mit Migrationshintergrund www.kirchweg5.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 24. September – 9.45 Uhr Gottesdienst zum Erntedank mit Pfr. Claudius Jäggi Taufe von Coline Elodie Ammann Predigtthema: Ernten, danken und teilen Predigttexte: 5. Mose 8, 7–10; Matthäus 6, 11 Musik: Jodlerchörli Niederlenz und Fabian Sarbach (Orgel) Kollekte: OeKU Anschliessend Apéro – 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Dienstag, 26. September – 9.30 Uhr Shibashi im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 28. September – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Telefon 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Sonntag, 24. September 2017 – 19 Uhr: Taizé-Feier mit Pfarrerin Christine Friderich Dienstag, 26. September 2017 – 13.30 Uhr: Mitenand goht’s besser im Kirchgemeindehaus Amtswoche: Pfarrerin Christine Friderich Mehr Infos: www.kirche5504.ch

RUPPERSWIL Amtswoche: 26. September bis 13. Oktober Pfr. Timothy Cooke, Telefon 062 897 11 57 Sonntag, 24. September – 19.30 Uhr Abendgottesdienst Pfr. Timothy Cooke Kollekte: Waldenserkirche Italien Dienstag, 26. September – 14.30 Uhr Seniorennachmittag, Palliative Care Referentin: Pfrn. Dr. Karin Tschanz Cooke Mittwoch, 27. September – 10.00 Uhr Gesprächskreis Donnerstag, 28. September – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Árpád Ferencz

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 24. September – 10.00 Uhr: Gottesdienst-Konzert mit Toby Meyer Thema: «Mini Gschicht mit Gott» Kollekte: Toby Meyer, Tour 2017 Anschliessend Express-Kafi Montag, 25. September – 14.00 Uhr: Basargruppe – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Gospelprojekt-Chorprobe Dienstag, 26. September – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 28. September – 9.00 Uhr: Wochengebet Reformierte Kirchgemeinde Seon Bekanntgabe des Wahlvorschlages für die Stelle Gemeindepfarrer 100% für den Rest der Amtsperiode 2015–2018 zuhanden der Kirchgemeindeversammlung vom 12. November 2017 Pfr. Jürgen Will, 1961, von Bubikon ZH Via Aruons 3, 7500 St. Moritz Bis spätestens fünf Wochen vor der Wahl können der Kirchenpflege freie Wahlvorschläge schriftlich eingereicht werden. Diese müssen von mindestens 20 Stimmberechtigten unterzeichnet und von einer Zustimmungserklärung der oder des Vorgeschlagenen sowie den Ausweisen über die Wahlfähigkeit begleitet sein. (§73 Abs. 3 KO) Reformierte Kirchenpflege Seon www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim Sonntag, 24. September 2017 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Taufe von Mario Vogel Pfr. Astrid Köning Fahrdienst Schafisheim: 9.30 Uhr ab Lindenplatz, 9.35 Uhr ab Schulhaus, 9.40 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle) Dienstag, 26. September 2017 – 14.00 Uhr 65+-Anlass für beide Gemeinden im Schlössli: «Staunen über Gottes Schöpfung», Kurzfilm und Naturfotos aus der Region mit Beat Bläuer Mittwoch, 27. September 2017 – 18.00 Uhr Jugendgottesdienst in der Kirche Donnerstag, 28. September 2017 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli

Staufen Freitag, 22. September 2017 – 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 23. September 2017 Achtung, Kinder, Näschtli machen: Die Hochzeitsgesellschaft geht um ca. 12.45 Uhr den Staufberg hinauf. Donnerstag, 28. September 2017 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus Hinweis: Sonntag, 24. September 2017 – 17.30 Uhr Regionaler JugendallianzGottesdienst: Lenzburg United Chrischona, Langsamstig 4, Lenzburg www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Donnerstag, 21. September – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit Sonntag, 24. September 25. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 28. September – 17.15 Rosenkranz für den Frieden – 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil am See Samstag, 23. September – 17.30 Pfarreigottesdienst Kommunionfeier (Niklaus Baumgartner) Mittwoch, 27. September – 18.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Donnerstag, 21. September – 9.00 Eucharistiefeier Samstag, 23. September 25. Sonntag im Jahreskreis – 19.00 Eucharistiefeier Diözesanes Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle Donnerstag, 28. September – 9.00 Eucharistiefeier

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Samstag, 23. September 2017 – 19.00 Offener Jugendraum mit Claudia Rohr Sonntag, 24. September 2017 Fest des heiligen Niklaus von Flüe – 40 Jahre Pfarrkirche Bruder Klaus – 10.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner musikalisch gestaltet vom Ad-hoc-Chor zum 40-Jahr-Jubiläum unserer Pfarrkirche unter der Leitung von Claudia Santoric Donnerstag, 28 September 2017 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

Schaustellerbetrieb sucht motivierte Mitarbeiter Wir suchen einen motivierten Mitarbeiter für das Betreiben unserer Anlagen. Dazu gehören Scorpion, Schiffschaukel, Karussell und so weiter. Eine Person, die körperlich belastbar ist und die Arbeit im Freien bei jedem Wetter ausführt. • Sind unregelmässige Arbeitszeiten und Wochenendarbeiten kein Problem für dich? • Bist du bereit für die Mitreise im Wohnwagen, in der ganzen Schweiz? • Hast du eventuell Erfahrung im Gerüstbau? Dann melde dich telefonisch bei uns. Arbeitsbeginn: ab sofort Schuler’s Chilbibetriebe, Winkelstrasse 14 5505 Brunegg, 8156 Oberhasli, Telefon 078 765 59 91

Barbara Grimminger geboren am 27. Juni 1960 Unsere Schwester, Schwägerin, Tante, Cousine und Gotte ist am 17. September 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit in ihrem 58. Lebensjahr zu Hause friedlich eingeschlafen. Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu wissen, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung Barbara entgegengebracht wurde. Unser Dank geht an: Dr. med. Giovanni Lauffer und Dr. med. Kathrin Muggli, Möriken Dr. med. Richard Dietiker, Lenzburg Margreth Rütti, Spitex Palliativ-Care-Team, Lenzburg Besonders dankbar sind wir Barbara Lazarska für die liebevolle Begleitung in dieser schweren Zeit.

Die Trauerfamilie Die Abschiedsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Spitex Palliativ-Care-Teams Lenzburg, Postkonto 50-920-7, Vermerk: Barbara Grimminger. Traueradresse: Ruth Häusermann, Kronenplatz 8, 5600 Lenzburg


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Stadt Lenzburg

«Bluus im Müllerhuus» geht weiter Top-Musiker aus der Schweizer Blues-Szene sind weiter in Lenzburg zu erleben: Die Serie «Bluus im Müllerhuus» erfährt eine Fortsetzung.

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m diesem Frühling führte das Müllerhaus in Lenzburg die ersten Konzerte der Serie «Bluus im Müllerhuus» durch. Tolle Stimmung, gemütliches Ambiente, hervorragende Bluesmusik und genussvolle Abende prägten diese Veranstaltungen. Die Rückmeldungen des Publikums und der Musiker, die eigenen Eindrücke und die Erinnerung an diese wunderbaren Konzerte haben die Organisatoren dazu bewogen, diese Serie weiterzuführen. Die Abende mit Top-Musikern aus der Schweizer Blues-Szene in den Räumlichkeiten des schönsten Aargauer Bürgerhauses aus dem 18. Jahrhundert gehen in die zweite Runde. Im Gartensaal und Nebenräumen des Müllerhauses in Lenzburg können bis zu 70 Personen die Blues-Konzerte in intimer Atmosphäre und in bequemen, nostalgischen Lounge-Möbeln geniessen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl mit edlen Tropfen und kulinarischen Köstlichkeiten gesorgt. Die nächsten Konzerte ■ Freitag, 29. September, 20 Uhr, Martin & Jeff, akustisches Blues-Duo. Jeff Siegrist betreibt in Unterentfelden eine Blues-Praxis. Er zählt zu den begnadetsten Blues-Harp-Spielern in der Schweiz. Siegrist versteht es ausgezeich-

net, traditionelle Blues-Songs mit BluesImprovisationen auf Schwiizerdütsch zu mischen, was seine Konzerte zu einem einzigartigen und einmaligen Erlebnis macht. Begleitet wird er an der Gitarre von Martin Baschung. Freitag, 27. Oktober, 20 Uhr, Little Chevy. Das druckvolle Little-Chevy-Trio ist zu Gast im Müllerhaus und freut sich auf einen swingig-bluesig-souligen Konzertabend. www.littlechevy.ch. – Besetzung: Little Chevy (vocal), Christoph Schwaninger (piano), Andy Lang (drums). ■

Freitag, 1. Dezember, 20 Uhr, Lilly Martin & Band. Die New Yorkerin Lilly Martin singt den Blues mit Leidenschaft, den Soul mit Sinnlichkeit. Sie gehört seit einiger Zeit zu den auffälligsten Sängerinnen der Schweiz, die mit ihrer Bühnenpräsenz zu begeistern vermag. – Besetzung: Lilly Martin (vocals), Michael Dolmetsch (piano), Markus Fritzsche (bass), Tom Beck (drums). ■

Unterstützung durch SWL Die finanzielle Unterstützung aus dem Kulturfonds der Städtischen Werke Lenzburg (SWL) machen diese Konzertabende überhaupt möglich. Kultur wird in Lenzburg grossgeschrieben, das Müllerhaus und die SWL bieten eine wunderbare Plattform, dem Blues einen gebührenden Rahmen zu geben. (hpb) Nächstes Konzert: «Bluus im Müllerhuus», Martin & Jeff, Freitag, 29. September, 20 Uhr, Müllerhaus, Bleicherain 7, Lenzburg. Eintritt 15 Franken.

Freuen sich auf die vierte Auflage: Die Verantwortlichen von «go for work», von links, Omar Weber (Administration), Patrick Iseli (Vorstandsmitglied GVL), Christian Ryser (Vizepräsident GVL), Erich Renfer (Präsident GVL), vier Schüler und Schulvertreter Marcel Mattenberger. Foto: Fritz Thut

Rekordbeteiligung beim Berufswahl-Schnuppertag Über 95 Prozent der Achtklässler in Lenzburg, so viele wie noch nie, beteiligen sich heute Donnerstag am Berufswahl-Schnuppertag «go for work».

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Am 1. Dezember bei «Bluus im Müllerhuus»: Sängerin LillyMartin. INSERATE

Foto: zvg

er durch die Oberstufe der Schulen Lenzburg in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Lenzburg und Umgebung (GVL) angebotene Schnuppertag «go for work» wird von den Schülerinnen und Schülern, aber auch von den KMU und Gewerbetreibenden sehr geschätzt. Dieses Jahr verzeichnet der Aktionstag eine Rekordbeteiligung von über 150 Schülern in der zweiten Oberstufe. Das entspricht einer Quote von über 95 Prozent. Marcel Mattenberger, Sekundarlehrer und Vertreter der Schulleitung respektive der Lehrpersonen, beteiligt sich bereits zum vierten Mal am Projekt. Er teilt die Schüler einem der drei gewünschten Berufe zu und wertet die Rückmeldungen aus. Gemäss Mattenbergers Erkenntnissen funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Gewerbeverein und Schule bei «go for work» ausgezeichnet. «Die Akzeptanz hat sich von Jahr zu Jahr verbessert und INSERATE

vor allem die Eltern fragen nach, wann denn der Anlass stattfindet», hat der Schulvertreter eine Erklärung für die fast vollständige Beteiligung. Bei der Wahl der Schnupperstellen schwingen die Berufe Kaufmann, Informatiker, Mediamatiker, Gesundheitsund Sozialberufe wie FaGe, FaBe, MPA, Dentalassistentin und technische Berufe wie Polymechaniker, Automatiker, Zeichner und Berufe der Pharma- und Chemiebranche obenaus. Breites Infoangebot Die Schule ist sehr aktiv, was die Berufswahl anbelangt. In der ersten Schulwoche haben sich die Schüler mit Berufen, Berufsfeldern, Anforderungen und Berufsbildern auseinandergesetzt. Danach folgte teilweise der Besuch der Berufsschau ab’17. An den Elternabenden informierte «ask» (Berufsberatung) über die Berufswahl. Jetzt aktuell findet heute der Schnuppertag «go for work» statt. Rund die Hälfte der austretenden Bezirksschüler tritt in eine Berufslehre – oft in Kombination mit der Berufsmittelschule – die andere Hälfte in eine Kantons-, Wirtschafts- oder Fachmittelschule ein. 200 Schnupperplätze im Angebot Patrick Iseli und Omar Weber von der Kromer Print AG wickeln die administra-

tiven Arbeiten im Auftrag des Gewerbevereins Lenzburg und Umgebung ab (Beschaffung Adresslisten, Aufruf der Ausbildungsbetriebe zur Mitwirkung, Auswertung der Umfrageergebnisse). Sie schätzen die grosse Beteiligung des Gewerbes an der Aktion. Über 200 Schnupperplätze konnten den Schülern angeboten werden. Gewerbevereinspräsident Erich Renfer windet allen Beteiligten, den Schülern, Lehrpersonen, Ausbildnern und den Firmen, ein Kränzchen: «Durch die reibungslose kooperative Zusammenarbeit zwischen Schule und Gewerbeverein können Eltern, Schüler und Ausbildungsbetriebe optimal informiert und vorbereitet werden.» Die sensationelle Beteiligung führt Präsident Erich Renfer auf die hohe Qualität am Standort Lenzburg zurück. Unterlagen verfügbar Rückmeldungen sowohl der Schüler als auch der Betriebe werden ausgewertet und die daraus gezogenen Schlüsse umgesetzt. Für den Präsidenten des GVL steht im Fokus, dass die Schüler am Schnuppertag möglichst aktiv mitarbeiten und sich so ein realistisches Berufsbild machen können. Interessierten Gewerbevereinen stellt der GVL das Know-how und Unterlagen jederzeit zur Verfügung. (mjä/lba)


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Im Gespräch

Blickpunkt K

omfort: Für die Busbenützer auf dem Bahnhofplatz Lenzburg wird es ein wenig komfortabler. Personen, die in der Nähe des Brunnens neben dem ehemaligen Restaurant Warteck auf den Bus warten, sind ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Das Stadtbauamt erinnerte Unterstand sich an die Pergola Bahnhofplatz. hinter dem alten Bezirksschulhaus, die mit dem Umbau weichen musste und im Werkhof zwischengelagert wurde. Nun soll die Metallkonstruktion im Sinne eines Provisoriums auf den Bahnhofplatz gezügelt und mit einem zweckmässigen Dach versehen werden. Das Baugesuch liegt bis nächsten Montag auf. (AG)

P Löst Begeisterung aus: Die nach dem Brand 2013 restaurierte Lok G 3/4 208 des Vereins Ballenberg-Dampfbahn nach etwa 5000 Arbeitsstunden.

Foto: Adrian Kehrli

Ballenberg-Dampfloki wie Phönix aus der Asche Nach dem Schock vor fast vier Jahren nun die Vorfreude: Der Lenzburger Roger Henchoz als Präsident des Vereins «Ballenberg-Dampfbahn BDB» kann nach dem Remisenbrand 2013 der Dampfloki wieder einheizen.

FAHRTEN UND HILFE Unter www.ballenberg-dampfbahn.ch können ab Spätherbst die geplanten Dampffahrten im Jahr 2018 eingesehen und reserviert werden. Der Verein bietet auch Spezialfahrten wie Firmenausflüge oder Hochzeitsfahrten an. Wer fühlt sich angesprochen, in Interlaken mitzuhelfen? Interessierte aller Berufsgattungen können bei Roger Henchoz, Präsident der Ballenberg-Dampfbahn, unter 079 223 18 45 mehr erfahren. (AG)

Alfred Gassmann

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er 60-jährige Lenzburger Roger Henchoz erinnert sich nur allzu gut an den 17. November 2013. An jenem Sonntagmorgen wurde er telefonisch benachrichtigt, dass in Interlaken die ehemalige Lokremise der Brünigbahn vollständig ausbrannte. Roger Henchoz, dem Präsidenten der Ballenberg-Dampfbahn, ging damals viel durch den Kopf: Wie steht es um die zwei 100-jährigen Dampflokomotiven des Vereins und auch um die fremden Loki, die in dieser Halle eingestellt sind? Ein Augenschein bestätigte seine schlimmsten Befürchtungen. Die Dampflokomotive G 3/4 208 und die Werkzeuge wurden massgebend brandgeschädigt, das Planarchiv komplett vernichtet. Sein Herz blutete. Doch Roger Henchoz, vom Durchhaltewillen beseelt, liess sich nicht unterkriegen. Bereits in der Brandruine kamen Gedanken auf, die verkohlte Loki 208 zu restaurieren. Wie die Halle auch, die der Ballenberg-Dampfbahn Rollmaterial AG gehört, war die Loki 208 ebenfalls nicht zeitgemäss versichert. Restauriert in Dintikon Im Sommer 2014 wurde der Kessel der Tallokomotive G 3/4 208 auf einem

Vor der Dampffahrt: Präsident und Heizer Roger Henchoz hat die Kohlen beFoto: zvg reitgestellt. Tiefgänger in die Werkstatt von Demian Soder nach Dintikon überführt. Nach Materialproben im Labor und der Expertise durch den eidgenössischen Kesselinspektor begann der in Fachkreisen anerkannte Kesselschmid, den Kessel zu zerlegen und fachgerecht zu restaurieren. Da verwundert nicht, dass Roger Henchoz hin und wieder in der Werkstatt von Soder auftauchte und sich über den Restaurationsfortschritt ins Bild setzen liess. Allein die Erneuerung des Kessels kommt auf rund 350 000 Franken zu stehen. Ebenfalls im Sommer 2014 wurde das Chassis in die Reparatur transportiert, und zwar in die Hauptwerkstatt der Rhätischen Bahn in Landquart. «Die gesamte

Restauration kommt auf rund 1,25 Millionen Franken zu stehen», hält Präsident Roger Henchoz fest. Er fühlt sich mit dem Verein dankbar unterstützt von der Basler-Versicherung, Spendern, dem Lotteriefonds und der Denkmalpflege. Testfahrt noch in diesem Jahr All das Kopfzerbrechen und die Verhandlungen haben sich gelohnt. Los mit den nostalgischen Bahnfahrten geht es im kommenden Sommer. Dann werden

die Herzen der Verantwortlichen wieder brennen und die Loki wieder rauchen. Gefahren wird auf den Strecken Interlaken–Brünig–Horw, Interlaken–Grindelwald und Interlaken–Innertkirchen. Roger Henchoz wird sich wieder als Heizer und Barmann betätigen. «Ich muss 600 bis 700 Kilo Kohlen in die Feuerbüchse schaufeln, 3500 Liter Wasser einfüllen, für 12 Bar Druck sorgen und die Dampflokomotive schmieren», umreisst Henchoz seine wichtigsten Vorarbeiten. Auf seine 15-köpfige Mannschaft kann er sich trotz des Unterbruchs verlassen: vom Lokiführer, Kondukteur bis hin zu den zwei Feuerwehrleuten. Henchoz hat jeweils alle Hände voll zu tun. Womöglich gilt es, wieder eine Braut zu küssen und ihr ein schwarzes Andenken zu hinterlassen. So oder so, der Aufmarsch der Fotografen ist sicher.

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rganisator: Übermorgen Samstag, 23. September, von 8 bis 16 Uhr treffen sich im Telli in Aarau 86 Teams aus dem ganzen Land zur Schweizer Meisterschaft im Agility. Organisator ist der Hundeclub Funny Dogs Veltheim. Auch Teams aus der Region nehmen teil, etwa Veltheim, NiederAgility-Training. lenz und Seon. Agility ist eine Hundesportart, wo Meister und Hund auf einem Parcours Hindernissen in einer vorgegebenen Reihenfolge absolvieren. (bri)

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rotest: Die Kreuzung der Wolfsackerstrasse/Sägestrasse–Niederlenzer Kirchweg in Lenzburg ist vor Jahren zum Minikreisel ausgebildet worden. Als Kreiselschmuck dienen ein Stein und eine Fläche, die der Natur überlassen wurde. Nicht gerade ein überwältigender Anblick. Seit Stein im Kreisel. rund drei Wochen ist der Stein mit einer weissen Plastikplane eingepackt und als «Stein des Anstosses» beschriftet. «Stein des Anstosses»? Das Rätseln kann beginnen. Will der Verhüller das Stadtbauamt zu mehr Fantasie für Kreiselschmuck anregen? Oder ärgern sich Verkehrsteilnehmer, weil sie so eng um den Minikreisel herumfahren müssen? Ein harmloser Protest, aber nicht unsympathisch. (AG) INSERATE

Unser WerkstattAngebot:

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leite zum Start: Mit grossen Ambitionen ist Unihockey Aargau United (UAU) in die 2.-Liga-Saison gestartet. Mit dem neuen Trainer Renato Wyss (51, Foto) an der Bande will die Mannschaft aus Lenzburg nach drei Jahren der Stagnation einen Schritt vorwärts machen (Ausgabe vom 14. SeptemRenato Wyss. ber). Doch der Auftakt verlief äusserst ernüchternd. Gegen die Powermäuse Brugg resultierte eine bittere 3:5-Niederlage. Die Chance zur Wiedergutmachung kommt übermorgen Samstag im Heimspiel gegen Black Creek Schwarzenbach (19 Uhr, Sporthalle Isenlauf Bremgarten). (rubu)

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Beurteilung des Kessels: Demian Soder in seiner Werkstatt in Dintikon. Foto: AG


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Immobilien / Marktnotizen Marktnotiz

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Alpsteg Fenster AG informiert Sehr geehrter Geschäftspartner Sehr geehrter Kunde Wir möchten Sie über eine organisatorische Änderung innerhalb der Alpsteg Fenster AG informieren. Unser Geschäftsleiter Marco Rompietti verlässt das Unternehmen per Ende 2017. Wir bedanken uns bei Herrn Rompietti herzlich für seinen grossen Einsatz in den vergange-

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nen Jahren. Er hat die Firma in wirtschaftlich schwierigen Jahren erfolgreich geführt und in dieser Zeit die Umstellung der Produktionswerke auf modernste und zertifizierte Produkte realisiert. Gleichzeitig hat er den Kulturwandel zur Teamarbeit innerhalb der Organisation entscheidend geprägt. Herr Dirk Diederich ist seit Januar 2017 in die Entwicklung der Alpsteg Fenster AG involviert und hat die operative Führung der Alpsteg Fenster AG per 1. September 2017 übernommen. Herr Diederich ist diplomierter Bauingenieur mit grosser Erfahrung in der Schweizer Baubranche. Er stellt sich den anstehenden Herausforderungen und wird die Alpsteg Fenster AG in die Zukunft führen. Wir wünschen beiden Herren alles Gute in Ihren zukünftigen Tätigkeiten. Alpsteg Fenster AG Niederlenzer Kirchweg 15 5600 Lenzburg Tel. +41 62 888 80 50, www.alpsteg.ch SCHLÜSSELÜBERGABE Marco Rompietti (rechts) übergibt an Dirk Diederich (links)

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Region

Eheberatung erhält frischen Wind

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Mitte September trat die ehemalige Stellenleiterin der Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal in den wohlverdienten Ruhestand. Mit der neuen Leiterin soll das Angebot der Beratungsstelle «sanft renoviert» werden. Melanie Solloso

A

n der Delegiertenversammlung der Ökumenischen Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal von Ende August wurden der Kassier Peter Jäggi nach 20 Jahren und Annamarie Reich, Stellenleiterin der Beratungsstelle während 10 Jahren, verabschiedet. An die Stelle der Leiterin trat bereits im März 2017 in einem 60-Prozent-Pensum die 56-jährige Kathrin Eichenberger Bryner. Mit der Fachpsychologin für Psychotherapie, Dozentin, Supervisorin und Coach mit Wohnsitz in Möriken-Wildegg erhielt die ökumenische Beratungsstelle eine Praxisfrau mit solider theoretischer Basis, aber auch eine kompetente Ansprechpartnerin. Als ersten offiziellen Auftrag als Leiterin hat Eichenberger an der Delegiertenversammlung die Aufgabe erhalten, ein Argumentarium für die Beratungsstelle zusammenzustellen. Dieses ist zwar erst in Arbeit, bereits jetzt hat sie aber gute Argumente, warum es die Eheberatungsstelle überhaupt braucht. «Wenn es den Paaren gut geht, geht es auch der Familie gut», sagte Eichenberger. Die Arbeit der Beratungsstelle sei wichtig und werde trotz parallel existierenden behördlichen Angeboten gebraucht. «Bei unserer Arbeit steht das Paar im Fokus, bei den Jugend- und Familienberatungsangeboten beispielsweise eher das ganze System und Fragen der Erziehung.» Ausserdem sei die Hemmschwelle tiefer, sich an eine nicht behördliche Stelle zu wenden, meint Eichenberger. «Wir haben keine Verpflichtung, den Behörden Auskunft zu geben. Wir arbeiten anonym und vertraulich.» An die Eheberatung wenden kann sich jeder, unabhängig der

Ortsparteien Rupperswil portieren Altbewährtes

I Praxisfrau mit solider theoretischer Basis: Das ist die neue Stellenleiterin der Ökumenischen Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal, Kathrin Eichenberger Bryner. Konfession. Kathrin Eichenberger Bryner bringt einen umfangreichen Erfahrungsschatz in der Sozialpädagogik und der Psychotherapie mit. Bisher ist sie unter anderem auf einer Kriseninterventionsstelle, in der stationären Suchttherapie, als Heimleiterin und in der eigenen therapeutischen Praxis in Brugg und Zürich immer wieder Fragen und Konflikten von Paaren begegnet. Stelle sichtbarer machen Bis im Sommer hatte Eichenberger eine Lehrprofessur für Methoden an der Fachhochschule St. Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit, inne. Dass sie mit dem Amt als Stellenleiterin und Beraterin nun wieder mehr mit der Praxis in Berührung kommt, freut die Fachfrau. «Besonders über den vermehrten direkten Kontakt mit Ratsuchenden.» Bereits ihre Ausbildung, ein Werkstudium Psychologie an der Universität Zürich, bezeichnet Eichenberger als sehr praxisbezogen. Als neue Stellenleiterin bringt Eichenberger frischen Wind und neue Ideen in die Beratungsstelle. Sie

möchte unter anderem das Angebot der Beratungsstelle anschauen und allenfalls überarbeiten. Eine Evaluation soll zeigen, wo Nachfrage besteht und wo nicht. Aber auch die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit mit den Kirchgemeinden liegt Eichenberger am Herzen. «Die Beratungsstelle ist noch zu wenig sichtbar, das soll sich ändern.» Bei der therapeutischen Arbeit legt Eichenberger Wert darauf, diese so zu gestalten, dass die Leute einen Nutzen davon haben.

Das breite Spektrum der Beratungsfälle an der Ökumenischen Eheberatungsstelle hat die 56-Jährige überrascht. «Von der akuten Krise bis hin zum präventiven Gespräch ist alles vertreten.» Für die Zukunft möchte Eichenberger zwar das Angebot und den Auftritt nach aussen überarbeiten, der Kern aber soll gleich bleiben. «Es gibt eine sanfte Renovation», verspricht die neue Stellenleiterin.

ÖKUMENISCHE EHEBERATUNGSSTELLE LENZBURG-FREIAMT-SEETAL

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ie Ökumenische Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal wurde 1985 von Reformierten und Römisch-Katholischen Kirchgemeinden gegründet. Zwei qualifizierte Psychotherapeuten beraten bei Beziehungsproblemen und können je nach Bedarf auch Therapien anbieten. Die Stelle wird getragen vom Verein Ökumenische Eheberatungsstelle Lenzburg-Freiamt-Seetal, deren Mitglieder

Reformierte und Römisch-Katholische Kirchgemeinden sind. Die Kosten für Ratsuchende, die einer der Kirchgemeinden angeschlossen sind, betragen 1 % des monatlichen Nettoeinkommens von Mann und Frau. Für alle anderen Personen beträgt das Sitzungshonorar pro 50 Minuten 2 % des monatlichen Nettoeinkommens von Mann und Frau. Weitere Infos unter www.eheberatung-wohlen.ch

Der Wasserfahrverein Rupperswil nach der Rangverkündung in Birsfelden. (v.l.) Foto: zvg Adrian, Lea, Julius, Rebekka, Eveline, Sarah, Fabienne, Anina und Samira.

Die SP am Herbstmärt Die Teilnahme am Herbstmärt in Seon ist bei der SP-Sektion zur Tradition geworden. Auch in diesem Jahr fanden angeregte Gespräche mit Marktbesuchern statt. Die wichtigsten Themen waren die bevorstehende Abstimmung INSERATE

zur Rentenreform und die am gleichen Wochenende stattfindenden Gemeinderatswahlen. Die SP empfiehlt die Rentenreform zur Annahme und Gemeinderat Edwin Rohr (Mitte Bild) zur Wiederwahl. (Eing.)

Rupperswiler unter den besten drei A

m Wochenende vom 9./10. September fand in Birsfelden das zweitletzte Wettfahren der Saison für die Wasserfahrer statt. Der Wasserfahrverein Rupperswil konnte sich auf dem 8. Vereinsrang platzieren. Der Verein startete am Samstag um etwa 14 Uhr. Der Wasserfahrverein Rupperswil schlug sich gut und platzierte sich in drei Kategorien unter den besten drei. In der Kategorie Frauen holten sich Fabienne und Eveline den dritten Rang. Bei

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den Jungfahrern sicherten sich Adrian und Rebekka den zweiten Platz. Und in der Kategorie Schüler holte sich Rupperswil gar eine Goldmedaille. Die Fahrgemeinschaft Julius und Killyan ruderte auf den ersten Platz. Der Grossteil vom Verein fuhr nach dem Wettkampf wieder nach Hause. Am Sonntag trainierten einige beim Ruderclub Basel für das letzte (Einzel-)Wettfahren in diesem Jahr, danach versammelten sich alle wieder in Birsfelden für das Rangverlesen. (Eing.)

n Rupperswil stellt sich das alteingesessene Gemeinderatsgremium geschlossen am 24. September wieder zur Wahl. Die Ortsparteien von Rupperswil, SVP und FDP, unterstützen das eingespielte Gremium und empfehlen die Wiederwahl von Rudolf Hediger als Gemeindeammann, Claudia Klein-Kübler als Frau Vizeammann und die bisherigen Beatrice Köbeli, Mirjam Tinner und Erich Hediger als Gemeinderätin/Gemeinderat. Rudolf Angst, Parteipräsident der SVP Rupperswil, lobt die Arbeit des bisherigen Gremiums: «Unsere Gemeinderäte haben sich in den vergangenen Jahren mit grossem Engagement und sichtbaren Resultaten für intakte Infrastrukturen, gute Rahmenbedingungen für das lokale Gewerbe, gesunde Gemeindefinanzen, gut funktionierende Schulen und ein vielseitiges Dorf- und Vereinsleben eingesetzt.» Das Gremium habe zusammen sehr gut funktioniert, sei optimal aufeinander abgestimmt und kenne die Dossiers, begründen beide Ortsparteien ihre Empfehlung. (lba.)

Die SP Hendschiken empfiehlt Neues «Hendschiken soll aufgemischt werden», findet die SP Hendschiken und empfiehlt deshalb am 23. September keine Bisherigen, ausgenommen Daniel Lüem und Sabina Vögtli-Fischer, in den Gemeinderat zu wählen. Die Ortspartei portiert Sabina Vögtli-Fischer, SP, in den Gemeinderat und als Vizeammann. Susanne HofmannSchneider, parteilos, in den Gemeinderat und Jacqueline Labso, parteilos, in die Schulpflege. Ausserdem portiert die Partei Daniel Lüem, FDP, für den Gemeinderat und als Ammann. Mit den empfohlenen Kandidaten erhofft sich die Partei eine ausgewogene Behörde. Ausserdem ruft die Ortspartei die Bürgerinnen und Bürger zur Wahl auf und begründet: «Eine hohe Wahlbeteiligung gibt den Gewählten die nötige Legitimation für eine zukünftige, erfolgreiche Arbeit.» (Eing./KR)

SCHAFISHEIM Neuer Speiserestencontainer Als Versuch während drei Jahren hat die Gemeinde Schafisheim einen Speiseresten-Container beim Entsorgungsareal Gemeindehaus platziert. Der Container muss nach Gebrauch immer geschlossen werden. Es können sämtliche Speisereste ohne Verpackung entsorgt werden, ob roh oder gekocht. Für alle anderen biologisch abbaubaren Abfälle aus Küche und Garten stehen nach wie vor die Grüngutmulden zur Verfügung. Da Speisereste in der offenen Grüngutmulde Tiere anlocken, dürfen sie nicht dort entsorgt werden.


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Region

Kreativ Brunegg lädt ein B

ereits zum 2. Mal in diesem Jahr zeigen die Kreativen von Brunegg ihr Können. Zu einem Glas Wein und Apéro können sich Besucherinnen und Besucher im Brunegger Dorfladen (Bäckerei Lehmann) gleich selbst ein Bild machen, wie das kreative Angebot entsteht und persönlich mit den Handwerkerinnen in Kontakt treten. Kreativ Brunegg ist eine vielseitig begabte und kreative Interessensgemeinschaft, welche den Dorfladen mit ihren handgemachten Eigenkreationen bereichert und jedem Beck- und Kafi-Besucher ein einzigartiges Einkaufserlebnis schenkt. Während man jeden Tag diverse Geschenkartikel kaufen kann, werden speziell am Samstag, 23. September, von 10 bis 14 Uhr vier Kreative anwesend sein und an ihren Werken arbeiten. Dieses Mal werden Anke Vietgen-Zeidler

Im Hetexareal: Kurt Badertscher (rechst aussen) orientiert über die Industriegeschichte.

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Alfred Gassmann

Wir freuen uns auf einen spannenden Sonntagmorgen», war auf der Einladung des Vereins Industriekultur am Aabach zu lesen. Vom Sommeranlass als Spaziergang durch Niederlenz fühlten sich rund 25 Personen angesprochen. Kurt Badertscher, Lenzburg, und Martin Stücheli, Vereinspräsident und Stadtrat,

schöpften aus ihrem vollen Wissen. Der Verein will sensibilisieren, die Industriegeschichte in der Öffentlichkeit bekannter machen, die noch vorhandenen technikgeschichtlichen Anlagen im Aabachtal dokumentieren und wenn möglich als Denkmäler der Technik und der Wirtschaft erhalten. «Bereits sind viele Anlagen und Teile davon verloren gegangen, und schnell sind sie aus dem Bewusstsein der Bevölkerung entschwunden», erklärte Martin Stücheli. Das Hetex-Areal umfasst ein vielfältiges, historisch gewachsenes Fabrikensemble von beträchtlichem industriearchäologischem Wert. Ausgehend von einer Mitte des 18. Jahrhunderts gegründeten Indienne-Druckerei entstand hier nach 1810 unter der Lenzburger Fabrikantenfamilie Hünerwadel ein bedeutendes Textilunternehmen mit mechanischer Baumwollspinnerei und -weberei,

das bis in die 1960/70er-Jahre als Schweizerische Leinenindustrie AG florierte.

AGRO AG plant weitere Expansion am Standort Hunzenschwil D

Arbeitsbedingungen damals Bei der ehemaligen Feilenhauerei Furter erinnerte der 87-jährige Walter Härry an seinen Arbeitsplatz während 27 Jahren bis 1973. Auf dem Dorfplatz ist das Kraftwerk des Niederlenzer Elektrizitätswerks längst verschwunden, dasselbe gilt für die Gipsmühle und das Wasserrad am Aabach. Der Spaziergang, verbunden mit Emotionen, Faszination und Romantik, endete in der ehemaligen Bandweberei Brunner, heute Elektro Würgler AG. Fabrikant Johann Caspar Brunner hatte damals viel Energie eingesetzt, um die Arbeitsbedingungen der Fabrikbelegschaften zu verbessern. Wie bitter nötig: Die gesammelten Bilder von Thomas Würgler über die Kinderarbeit dokumentieren die damalige Tragik.

Kinderkleider- und Spielsachenbörse in Staufen

Die Männerriege Hendschiken war im Engadin V

om 18. bis 20. August liessen 12 Teilnehmer der Männerriege Hendschiken Reck und Barren Reck und Barren sein und traten ihre Reise ins Engadin an. Reiseleiter Herbert Flück hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Über Zürich–Landquart erreichten die Vereinsreisenden am frühen Nachmittag St. Moritz. Von dort ging es mit dem Postauto weiter nach Sils Baselgia. Mit Sack und Pack wanderte man dann auf rund 2000 Höhenmetern über einen «Pass» nach Grevasalvas. Im schmucken Dörfchen wurde in den Siebzigerjahren einer der Heidi-Filme gedreht. In einem der wenigen Häuser wohnen dort während des Sommers Emilio und Verena Coretti. Von den beiden Coretti-Familien und Rita Flück wurde die Reisegruppe herzlich mit einem reichhaltigen Apéro empfangen. Auch das Feldschlösschen-Bier fehlte nicht. Die nächsten drei Tage sorgte Chef

Antonio und seine Crew vom Hotel Cristallina in Plaun da Lej dafür, dass die Turner kulinarisch gut aufgehoben waren und sich so richtig wohlfühlten. Man ging sogar auf individuelle Dessertwünsche ein. Retour mit Ross und Wagen Am Samstag lautete das Reiseziel Roseggtal. Eine grössere Wandergruppe begab sich zur Station Murtèl. Über die Fuorcla Surlej führte nachher die Wanderung über einen rund 700 Höhenmeter langen Abstieg zum Hotel Roseggtal. Die kleinere Wandergruppe entschied sich für eine leichtere Route. Zuerst wurde der Bus nach Pontresina benutzt. Der anschliessende, gut zweistündige Marsch durchs Roseggtal bot gute Wanderbedingungen und das Reiseziel wurde – entgegen der anderen Gruppe – frei von jeglichen Kniebeschwerden erreicht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit einheimischen Spezialitäten und anschlies-

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mit dem Bastelclub PRELIMINARY, Brigitta Bölsterli mit Quilts und Namensbildern, Michelle Micheli mit Deko im Shabby-Look und Helena Graf mit Kalligrafie und Schrift vor Ort sein. (Eing.)

Foto: zvg

Geschichte und Geschichten am Aabach Das Hetex-Areal umfasst ein vielfältiges, historisch gewachsenes Fabrikensemble von beträchtlichem industriearchäologischem Wert – ein Spaziergang auf den Spuren von einst.

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Auf Vereinsreise: Die Männerriege Foto: zvg Hendschiken. senden Desserts war man froh, mit einer Pferdekutsche nach Pontresina fahren zu können. Am letzten Reisetag stand ein Besuch von Soglio auf dem Programm. Mit dem Postauto gelangte man über den Malojapass ins Bergell. Von Castasegna ging es zu Fuss hinauf ins malerische Soglio. Nachdem alle wieder im Hotel eingekehrt waren, nahm man Abschied vom Engadin und fuhr heimwärts. (Fredy Käser)

ie AGRO AG ist ein national und international erfolgreiches Unternehmen mit Sitz in Hunzenschwil und beschäftigt 85 Personen. AGRO kann damit zu den bedeutenden Arbeitgebern des Bezirks Lenzburg gezählt werden. Die Firma bekennt sich nun zum Standort Schweiz und wird am jetzigen Sitz am Korbackerweg 7 in Hunzenschwil in den nächsten Jahren die Aktivitäten weiter ausbauen. Das Bekenntnis zum Standort Schweiz werde zusätzlich durch die langjährige Zusammenarbeit mit diversen regional ansässigen Zulieferern untermauert, schreibt die Firma in einer Mitteilung. Für die Erweiterung des bestehenden Betriebes erwirbt AGRO die benachbarte

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interjacke, Skianzug, kuschelige Pullover und Winterschuhe – an der kommenden Kinderkleiderbörse in Staufen findet man alles, was man für die bevorstehende Herbst- und Wintersaison braucht. Die Kundschaft aus Staufen und der näheren Umgebung schätzt das nach Grösse und Geschlecht sortierte Angebot sowie die Neuwertigkeit der Kleider, Schuhe und des Kinderzubehörs. Nach «Schnäppli» jagen kann man zudem auf dem Flohmarkt, der zur gleichen Zeit auf dem Schulhausplatz stattfindet. Dort verkaufen rund fünfzig KinINSERATE

Wohnliegenschaft am Korbackerweg 11/13/15 als Reserveland in der Gewerbezone. Da ausländisch beherrschte Unternehmen keine Mietzinseinnahmen aus Wohnliegenschaften entgegennehmen dürfen, sieht sich AGRO gezwungen, sämtliche bestehenden Mietverträge per Besitzantritt auf den 31. März 2018 zu kündigen. Die Geschäftsleitung bedauere diesen Schritt. «Wir bieten den betroffenen Mietern Unterstützung bei der Wohnungssuche an», schreibt AGRO. Die Firma gehört zur deutschen Firmengruppe KAISER mit Sitz in Schalksmühle. Sie ist in den Bereichen ElektroInstallationsmaterial und Kabeleinführung Innovationsführer und bietet qualitativ hochwertige Produkte. (Eing./lba)

der ihre ausrangierten Spielsachen. Und wer nach Abschluss der guten Geschäfte eine Stärkung braucht, erholt sich am besten bei einem heissen Getränk und einem Stück vom hausgemachten Kuchen in der Kaffee-Ecke. Die Kinderkleider- und Spielsachenbörse findet am 23. September von 10 bis 12 Uhr in der Turnhalle Staufen statt. Intakte und saubere Herbst- und Winterartikel werden am Freitag, 22. September, von 19.30 bis 21 Uhr in der Turnhalle Staufen entgegengenommen. Weitere Informationen zur Börse findet man unter www.laebigsstaufen.ch


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Region

Herbstmarkt – vom Dorf für das Dorf Am Samstag, 28. Oktober, findet in Rupperswil der vierte Herbstmarkt statt. Zu entdecken gibt es Kunsthandwerk und Spezialitäten.

Vorstand SP Niederlenz und Politikerinnen.

Foto: zvg

100 Jahre SP Niederlenz A

m vergangenen Samstag sind rund 50 Personen der Einladung zur Feier des hundertjährigen Bestehens der SP Niederlenz gefolgt. Präsidentin Michèle Andres erinnerte an die Gründung der SP Niederlenz im Jahre 1917. Die gut behüteten alten Protokollbücher geben in bewegenden Worten Zeugnis vom Engagement der kleinen Partei für das Gemeindewohl. Bis heute ist der Einsatz für die Gemeinde eine wichtige Aufgabe der SP Niederlenz. Gemeindeammann Jürg Link lobte in seiner Begrüssung die SP dafür, dass sie ihre Meinung kundtut und die wichtigen Themen mit ihren «Sägs wiiter!» volksnah vermittelt. Die Festrednerinnen, Nationalrätin Yvonne Feri und Elisabeth Burgener, Präsidentin SP Aargau, betonten, dass sich die SP damals wie heute für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzt. Die SP habe sich in all den Jahren zum

Beispiel immer für soziale Gerechtigkeit, für gleiche Bildungschancen, für die Sozialwerke und für die Demokratie eingesetzt. Es gehe nicht darum, Bestehendes zu verwalten, sondern die Zukunft aktiv zu gestalten. Die Niederlenzer Gemeinderätin Rita Eigensatz und Gemeinderat Toni Grob überbrachten die besten Wünsche vom Gemeinderat. Beide machten deutlich, dass die SP Niederlenz verlässlich, aktiv und engagiert die Geschicke der Gemeinde begleite und der Gemeinderat froh über ihr Engagement sei. Die beiden Gemeinderäte überbrachten zudem ein überraschendes Geschenk als Anerkennung und als Ansporn für die nächsten hundert Jahre. Gemeinderat Grob: «Die SP braucht es mehr denn je.» Für so viel Aufmerksamkeit und Wohlwollen bedankte sich der Vorstand mit einem feinen «Brunch de luxe» und mit Musik des Trios «Halbprivat». (RH)

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Vom Dorf fürs Dorf.» Unter dieses Motto hat das OK auch die vierte Auflage des Herbstmarktes Rupperswil gestellt. 22 Aussteller und das Basteln für Kinder im Spycher, organisiert vom Natur- und Vogelschutzverein, versprechen einen abwechslungsreichen Markt am Samstag, 28. Oktober, beim Dorfmuseum. Verena Zobrist, Nicole Schmid und Hans Peter Hediger bilden das ehrenamtliche und engagierte Team um den Markt. Tatkräftig unterstützt werden die drei seit dem ersten Markt vom Landfrauenverein mit der Kafistube, von der Trachtengruppe mit dem Suppenbeizli, Otto Peichl und Robert Leisibach vom Grill- und Fleischstand und Martin Rapolani, Abwart Museum. Trotz straffer Organisation und viel Goodwill von Feuerwehr, Vereinen und Bevölkerung mussten die Standmieten erhöht werden. Dafür bietet ein grösseres Zelt mehr Ausstellfläche und einige Neuerungen. Grosse Spannung verspricht der Show-Act von Peter Diriwächter um 13.30 Uhr. Die Korbwaren des blinden Künstlers dürfen an seinem Stand auch erworben werden. Nach wie vor liegt der Fokus des Marktes auf dem Kunsthandwerk aus der Region. Neben Textil- und Strickwaren, diversen Accessoires, Floristik, Keramik, Brot, Herbstgemüse, Honig, Konfi, Sirup, Öl, Alpkäse aus dem Berner Oberland und japanischen Spezialitäten kün-

Knackig frisches Herbstgemüse aus der Region gibt es am Herbstmarkt in Foto: zvg Rupperswil zu kaufen. den Massivholzobjekte, Anis- und Chrömlimodel, Kerzen und Bienenwachsprodukte von der nahenden Adventszeit. Beim Genuss frischer Berliner, gluschtiger Torten und Kuchen, einer wärmen-

den Suppe oder Grilladen unterhält Kurt Lüber mit seinem Drehorgelspiel Besucher und Aussteller während des Markttages. Samstag 28. Oktober, 10 bis etwa 17 Uhr, Rupperswil, beim Dorfmuseum

LESERBRIEF Gemeinderatswahlen Schafisheim In Schafisheim zeichnen sich Kampfwahlen für den Gemeinderat ab, wollen doch insgesamt sieben Personen Gemeinderat werden. Dies ist sehr positiv zu werten. Massgebend ist in einer Exekutive in erster Linie die Persönlichkeit und erst weit abgeschlagen die Parteizugehörigkeit. Deshalb wähle ich die zwei Frauen Simonetta Cator

Stirnemann und Nadine Widmer. Beide sind für das anspruchsvolle Amt bestens ausgewiesen. Nadine Widmer kann überall eingesetzt werden, beispielsweise auch im Bauwesen. Der Finanzfachmann Marcel Müller ist sicher prädestiniert, die sehr wichtige Abteilung Finanzen zu führen. Obwohl er erst seit nicht ganz vier Jahren in Schafisheim wohnt, überzeugt er mich.

Alle erhaltenen Informationen über ihn lauten sehr positiv. Die bis anhin erfolgreichen Gemeinderäte André Kreis und Roland Huggler, Letzterer ist seit 2010 Vizeammann, werden ebenfalls auf meinem Wahlzettel stehen. Zusätzlich wähle ich Roland Huggler als Gemeindeammann und André Kreis als Vizeammann. René Widmer, Schafisheim

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Buchvorstellung in Wildegg I st es nicht herrlich, es sich bei Wind, Regen und kälteren Temperaturen mit einem Buch gemütlich zu machen? Pünktlich zum herbstlichen Wetter und den bevorstehenden Schulferien stellten Claudia Steiner und Doris Michel von der Bibliothek Buchs ihre persönlichen Bücher-Highlights des Jahres 2017 in der Bibliothek Möriken-Wildegg vor. Egal, ob Nervenkitzel, das Beste aus der Schweiz, spannende Erzählstrukturen, Extremsituationen, verworrene Roma-

Die Raiffeisen-Finanzinformationen

ne, Thriller oder eine Liebesgeschichte – ein gutes Buch ist klug und lässt sich auf viele Arten lesen. Mit ihrer kompetenten, lockeren und kurzweiligen Literatur-Reise zogen die zwei Bibliothekarinnen alle Anwesenden in ihren Bann. Die Zuhörer wurden durch die Erzählungen angespornt, sich an Bücher zu wagen, die sie ansonsten vielleicht nicht für sich entdeckt hätten. Beim anschliessenden Apéro klang der Abend gemütlich aus. (Eing.)

Finanziell abgesichert in den Ruhestand Die Schweizer Bevölkerung altert. Rund die Hälfte ist älter als 50 Jahre. Die Pensionsplanung ist ein Thema, welches einen Grossteil der Bevölkerung in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Wer heute in der Schweiz zur Welt kommt, hat eine 50-prozentige Chance, 100 Jahre alt zu werden. Auch die Schweizer Finanzinstitute spüren diese alternde Gesellschaft: Etwa zwei Drittel der Schweizer Kundenvermögen gehören Pensionierten. Die neue Generation der «Alten» ist vitaler und länger aktiv als frühere Generationen. Heutzutage können sich die Rentner Aktivitäten widmen, für die sie zu Beginn ihres Erwerbslebens das Geld und später die Zeit nicht hatten. Die finanziellen Veränderungen, welche eine Pensionierung mit sich bringt, sind tiefgreifender als viele meinen. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit der finanziellen Seite des dritten Lebensabschnitts zu befassen. Ordnung in die Pensionsplanung bringen Eine Ruhestandsplanung beinhaltet unter anderem eine Liquiditäts- und Vermögensplanung aufgrund der persönlichen Bedürfnisse, eine Steueroptimierung für eventuell anfallende Investitionen, Amortisationen und Kapitalbezüge unter Einbezug der güter- und erbrechtlichen Auseinandersetzung. Grundsätzlich gilt: Je frühzeitiger der Ruhestand vorbereitet wird, desto besser können mögliche finanzielle Lücken und Optimierungen in den letzten Jahren des Erwerbslebens mit entsprechenden Massnahmen gedeckt und geplant werden. Dazu eignen sich beispielsweise Einzahlungen in die verschiedenen Vorsorgegefässe und deren gestaffelter Bezug. Für eine umfassende Pensionsplanung ist es wichtig, die individuelle Vorstellung für das Leben im Ruhestand und die persönlichen Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen. Nach Klärung der aktuellen Vermögenssituation werden die finanziellen Ziele für die Zukunft und Lösungsansätze mit entsprechenden Massnahmen erarbeitet.

Seener Jungbürgerinnen und Jungbürger im Kraftreaktor Lenzburg.

Foto: zvg

Seons Jungbürger auf Klettertour D er Gemeinderat Seon durfte 17 Jungbürger der Jahrgänge 1998 und 1999 zur Jungbürgerfeier begrüssen. Gemeinsam fuhr man nach Lenzburg in das Klettereldorado Kraftreaktor. Nach einer kurzen Einführung durften sich die Teilnehmenden an den verschiedenen Routen versuchen und wurden dabei von erfahrenen Animatoren geführt und gesichert. Dabei stellten die Seener Jungbürger ihre Sportlichkeit unter Beweis und kletterten mit grosser Be-

geisterung. Zum gemütlichen Teil wurde die Gruppe in der Brasserie Barracuda erwartet. Nach einem guten Essen forderte Gemeinderätin Andrea Hollinger die Jungbürger auf, aktiv am politischen Geschehen teilzunehmen und die Chance zur Mitgestaltung der Zukunft wahrzunehmen. Den sportlichen Anlass liessen Gemeinderat und Jungbürger nach dem Dessert beim gemütlichen Beisammensein ausklingen. (pd)

Neue Fragen ab einem gewissen Alter Ab dem fünfzigsten Altersjahr macht es Sinn, die Pensionsplanung konkret in Angriff zu nehmen. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich in der Regel abschätzen, welche finanziellen Mittel für den Ruhestand zur Verfügung stehen werden. Bei der Rentenvariante sind die Bezüge der Pensionskassen-Guthaben fix. Zudem geht in der Regel das im Todesfall noch vorhandene Kapital an die Pensionskasse über. Bei einem Kapitalbezug hingegen kann frei über das gesamte Guthaben verfügt werden, die Bezüge lassen sich den individuellen Bedürfnissen anpassen und das Kapital kann vererbt werden. Aktuell stehen diverse Gesetzesänderungen an, etwa die Revision des Ergänzungsleistungsgesetzes oder die mögliche Altersreform 2020, die teilweise Einschränkungen beim Kapitalbezug vorsieht. Eine professionelle Finanzplanung unterstützt Sie bei Ihren finanziellen Entscheidungen, zeigt Ihnen konkrete Perspektiven und gibt Ihnen Sicherheit im wohlverdienten Ruhestand.

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Frau M. nimmt seit einigen Jahren immer dieselben vier Medikamente ein. Seit einiger Zeit verspürt sie Muskelschmerzen. Es ist heiss, die Gartenarbeit ruht, sodass es kaum Muskelkater sein kann. Sie kommt in die Apotheke, um trotzdem eine Salbe gegen Muskelentzündung zu kaufen.

Was haben der Ironman in Zürich, ein Messestand, das Lenzburger Schwingfest, ein Firmenfest und eine Autorenlesung gemeinsam? Bei jedem dieser Events sorgt die Crew der Negro Veranstaltungstechnik AG für perfekte akustische und optische Rahmenbedingungen.

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Nach einem kurzen Blick in ihre Medikamentenhistorie kam bei der Apothekerin der Verdacht auf, es könnte sich um eine Nebenwirkung eines der Medikamente von Frau M. handeln, die auch nach jahrelanger Einnahme plötzlich auftreten kann. Anstelle einer Salbe gibt ihr die Apothekerin den Rat, einen Polymedikationscheck (PMC) in der Apotheke durchzuführen. Bei diesem PMC wird die längerfristige Einnahme der verschriebenen Medikamente mit der Apothekerin besprochen. Werden diese richtig eingenommen? Wirken sie noch optimal? Gibt es allenfalls Nebenwirkungen? Bei Frau M. führte die nach dem PMC in die Wege geleitete Optimierung eines ihrer Medikamente zur schlagartigen Besserung ihrer Muskelbeschwerden. Täglich verschiedene Medikamente einnehmen zu müssen zu unterschiedlichen Zeiten oder immer mal wieder eine Än-

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derung in der Dosierung oder von einem Präparat führt oft zu Situationen, die der persönlichen Medikamentensicherheit nicht zuträglich sind: Vergessene oder doppelte Einnahmen, Einnahmen zum falschen Zeitpunkt oder in einer suboptimalen Art und Weise. Da helfen die von uns bereitgestellten sicheren, praktischen Wochendosiersysteme! Zentrum Apotheke AG Unterdorfstrasse 18 5703 Seon Telefon 062 775 33 30

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 21. September 2017

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LESERBRIEFE Seengen: Fünferticket und Zauberformel Wahlzeit in Seengen. Die Parteien präsentieren sich in Hochform und empfehlen ein Fünferticket oder verweisen auf die Zauberformel. Das zur Wahl empfohlene «Fünferticket» besteht aus den Parteien der FDP, SVP und SP. Wer vertritt eigentlich die Mehrzahl der parteiungebundenen Wähler? Die «Zauberformel» existierte in den letzten acht Jahren nicht so, wie es die SP glauben machen will. Denn der Gemeinderat bis Ende Legislatur setzt sich aus 2 FDP, 1 SVP, 1 SP (Gianni Asquini, parteilos, wurde von der SP portiert) und dem ebenfalls parteilosen Dieter Gugelmann zusammen. Diese beiden parteilosen Gemeinderäte treten per Ende Jahr zurück. Zum Wohle von Seengen ist es daher wichtig, dass alle Bevölkerungsteile im Gemeinderat vertreten sind. So wie das in den letzten acht Jahren der Fall war. Eli Wengenmaier ist parteilos, unabhängig, kennt die Gegebenheiten in Seengen bestens, ist innovativ und offen für Neues. Deshalb gehört er auf jeden Wahlzettel. Nur somit sind alle Seengerinnen und Seenger in die Politik eingebunden und im Gemeinderat vertreten. Urs Fallegger, Seengen Meisterschwanden: Jetzt noch die richtige Wahl treffen Das Amt als Gemeinderat fordert in Anbetracht der anstehenden Aufgaben einerseits die Verbundenheit mit der Gemeinde und der Region. Seit 25 Jahren wohnt Priska Notter mit ihrer Familie in Meisterschwanden und ist mit der Gemeinde und der Region bestens vertraut. Andererseits verlangt dieses Amt ein stattliches Quantum an Zeitaufwand, das neben Familie, allfälligen Hobbys und der Berufstätigkeit zusätzlich geleistet werden muss. Priska Notter hat die intensivste Zeit mit der Familie hinter sich, ihre Söhne sind erwachsen. Sie ist bereit, den nötigen Zeitaufwand für das Amt einer Gemeinderätin zu investieren und bringt alle Voraussetzungen mit, die anspruchsvolle Arbeit dieses Amtes mit Engagement und Begeisterung zu leisten. Deshalb ist Priska Notter die richtige Wahl zum Mitglied im Gemeinderat Meisterschwanden. Dieter Studer, der Bewährte, und Christoph Häusermann, der Engagierte, garantieren ebenfalls seriöses, effizientes Wirken im Gemeinderat, deshalb gehören beide auch auf jeden Wahlzettel. Hans Ulrich Fischer, Meisterschwanden Sarmenstorf: Wahlapéro der SVP Bei den Wahlen in den Gemeinderat hat die SVP Sarmenstorf mit Matthias Baur einen jungen Mitbürger als bisheriges Mitglied des Gemeinderates im Rennen. Am Sonntagabend versammeln sich die Freunde der SVP ab 20 Uhr im Restaurant Post zu Apéro und Analyse des Wahltages. SVP Sarmenstorf

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Bring-und-Hol-Tag in Meisterschwanden

Ausgezeichnet: Eduard Schmid (rechts) vom Landschaftsschutzverband Hallwilersee überreicht Anja und Daniel Huber Foto: Melanie Solloso den Sommervogelpreis.

Ein Stück ausgezeichnete Natur Im Garten von Daniel und Anja Huber in Beinwil am See kann sich die Natur entfalten. Ihr Engagement für mehr Biodiversität zeichnete der Landschaftsschutzverband Hallwilersee am Freitag mit dem Sommervogelpreis aus. Melanie Solloso

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uf dem Grundstück der Hubers, auf einer Anhöhe direkt am Waldrand in Beinwil am See, wachsen heimische Stauden, Sträucher, Bäume und Blumen dort, wo sie wachsen sollten. Eingegriffen wird nur wenig, zweimal im Jahr schneidet Daniel Huber das Gras mit der Sägesse. Der naturbelassene Garten bietet Lebensraum für verschiedenste heimische Tierarten. Blindschleichen, Igel, Schnecken, Wiesel und sogar Rehe fühlen sich in Hubers Garten wohl. Aber auch für Insekten wie Schmetterlinge, Raupen, Bienen, Ameisenlöwen und Spinnen bietet der Naturgarten einen idealen Lebensraum. Das Engagement für mehr heimische Biodiversität von Daniel und Anja Huber überzeugte Eduard Schmid, Verantwortlicher des Sommervogelpreises vom Landschaftsschutzverband Hallwilersee. Den Preis verleiht der Verband nun seit

18 Jahren für besondere Beiträge für die Natur im Seetal. «Hier ist noch Platz für Natur», sagt der bald 80-Jährige, der dieses Jahr den Preis nach eigenen Angaben zum letzten Mal übergibt, bei der Preisverleihung am vergangenen Freitag. Er überreichte dem Ehepaar Huber eine Urkunde, ein von der Hypothekarbank Lenzburg gesponsertes Preisgeld in der Höhe von 500 Franken und eine Felsenbirne, eine heimische Pflanze, die zu den Kernobstgewächsen gehört. Viel Biodiversität mit geringem Aufwand Rund 35 Interessierte liessen sich im Anschluss an die Preisverleihung von Daniel und Anja Huber auf einem Rundgang durch Natur- und Gemüsegarten zeigen, wie man mit geringem Aufwand zu mehr Biodiversität beitragen kann. «Ein Heim für Wildbienen beispielsweise schafft man bereits, indem man ein leeres Schneckenhaus dem Garten überlässt», veranschaulichte Huber. Einen Anziehungspunkt für Vögel seien heimische Dornensträucher. «Vögel lieben das», schwärmt Huber. Oder eine ungeteerte Hauseinfahrt biete Lebensraum für verschiedenste Pflanzen und Tiere. Das Gras in der Naturwiese der Hubers in Beinwil am See steht kniehoch, beim näheren Hinsehen entdeckt man Besonderes wie etwa Wilder Dost – ein wildes Origanumgewächs – oder Johanniskraut, hier und da stapeln sich Asthaufen, an einem Platz liegt das braune Gras des vergangenen Schnitts, eine Rutsch-

bahn und eine Schaukel stehen im hohen Gras, einen Zaun sucht man vergebens. «Ordnung steht bei uns nicht an oberster Stelle, das mögen die Tiere», meint dazu Daniel Huber auf dem Rundgang durch den Garten. Ein Naturgarten bedeute jedoch nicht automatisch weniger Arbeit, sondern einfach andere Arbeit. Vergangene Woche habe er rund 10 Stunden im Garten gearbeitet, sagt Huber. Das liege aber auch am Herbst. Auch im Naturgarten müssen Sträucher- und Äste zurückgeschnitten werden. Liebe zur Natur Den Garten haben die Hubers von Anfang an naturnah gestaltet. Den beiden liegt die Natur am Herzen. «Das möchten wir auch unseren beiden Kindern mit auf den Weg geben», sagt Anja Huber. Daniel Huber, von Beruf Architekt, ist mit dem Gedanken des Naturschutzes gross geworden. Sein Grossvater war Gründungsmitglied des Naturschutzvereins Beinwil am See. Seine Frau Anja arbeitet bei Pro Spezie Rara und kennt sich mit der Vielfalt der Nutzpflanzen bestens aus. Auch deshalb stösst man im Garten der Hubers immer wieder auf Pro-Specie-Rara-Pflanzen. Beim anschliessenden Apéro auf der Terrasse mit Blick in den Garten tauschten die Besucher bei Apfelsaft und Kürbis-Suppe Tipps zu mehr Biodiversität aus und kamen in den Genuss, Spezialitäten aus dem Gemüsegarten der Hubers zu probieren, darunter schwarze Tomaten oder Mini-Cocktailgurken. INSERATE

Grundstein für «Schönes Wohnen» Keine alltägliche Szene in Seengen am Mittwochnachmittag vorige Woche. Auf die Baustelle an der Hinterdorfstrasse waren 50 Käufer, Unternehmer, Nachbarn und Gemeindevertreter zur Grundsteinlegung geladen. Alfred Gassmann

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elch einheitliches Bild mit 50 aufgesetzten weissen Helmen. Dominik Gubler, Muri, Bauherr der fünf Mehrfamilienhäuser à je vier Wohnungen, blickte zurück auf die siebenjährige Baugeschichte und kam über das Dorf gleich ins Schwärmen. «Wenn ich jeweils vom Lindenberg kommend in Seengen einfahre, empfinde ich hier alles schöner und besser», gab Gubler preis. Fasziniert ist er selbstredend von seiner Bauparzelle. Seit Juni wird hier wacker gearbeitet. Zeit, den symbolischen Grundstein zu legen. Dominik Gubler füllte den schwarzen Koffer aus Hartplastik mit der Baubewilligung vom 22. Februar 2016, den Baugesuchsplänen, dem Verkaufsprospekt und einem Münzset 2017. Der Bauherr gestaltete das Einlegen des Koffers in die Vertiefung zu einem würdigen Akt. Dann gings sportlich, aber

Feierlicher Moment: Bauherr Dominik Gubler versenkt den Grundstein. Foto: AG mit Spass ans Überdecken mithilfe von sonnenblumengeschmückten und blitzblanken Schaufeln. Als «Schönes Wohnen in Sicht» reizt der Verkaufsprospekt auf Hochglanzpapier der Wohnüberbauung «Luv & Lee». Für die ersten feststehenden Käufer der 20 Eigentumswohnungen wird schönes Wohnen real, denn Ende 2018 kann gezügelt werden. Projektverfasser Wolf-

gang Fehrer verwies auf den nahen Dorfkern, die hindernisfreien Wohnungen, die verkehrsfreie Erschliessung sowie die Ausrichtung der Terrassen nach Südwesten, teilweise mit See- und Alpensicht. Leicht vorstellbar, dass die Abendstimmungen bis hin zu den letzten Sonnenstrahlen am Homberg genossen werden können. Da darf zu Recht Vorfreude aufkommen.

Am Samstag, 23. September, findet der beliebte Bring-und-Hol-Tag auf dem Areal der reformierten Kirche in Meisterschwanden statt, von 10 bis 13 Uhr (Annahme der Ware von 9.30 bis 12 Uhr). Organisiert wird dieser Anlass von der Reformierten Kirchgemeinde und dem Elternverein Meisterschwanden-Tennwil. Finanziell unterstützt werden sie von den Gemeinden Meisterschwanden, Fahrwangen und Sarmenstorf. An diesem Morgen hat man wieder die Möglichkeit, gebrauchsfähige, saubere und funktionstüchtige Gegenstände wie zum Beispiel Geschirr, Bücher, Sportartikel, Spielzeug, funktionierende Elektrogeräte oder kleine Möbelstücke vorbeizubringen. Pro Familie wird ein kleiner Unkostenbeitrag von 2 Franken bezahlt (für allfällige Entsorgung). Natürlich ist jedermann gerne zum Stöbern oder um eine neue Errungenschaft abzuholen willkommen. Dies natürlich kostenlos. Auch ist wieder für Verpflegung im Beizli gesorgt. So kann man sich mit einem feinen Hotdog oder etwas Süssem vom Kuchenbüffet verpflegen. Weitere Informationen unter: www.kirchweg5.ch oder www.elternverein-5616.ch. (nka)

SARMENSTORF Heike Frei verlässt Schulsekretariat Heike Frei hat ihre Anstellung als Schulsekretärin per 30. November gekündigt. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. (gks) Gemeinderat am Stammtisch Der Gemeinderat lädt die interessierte Bevölkerung zum gegenseitigen Meinungsaustausch ein. Die zweite Veranstaltung «Gemeinderat am Stammtisch» findet am Mittwoch, 18. Oktober, 18 Uhr, im Restaurant Post statt. Der Stammtisch bietet die Möglichkeit zum ungezwungenen Meinungsaustausch mit den Mitgliedern des Gemeinderates. Die Behördenmitglieder stehen dabei der Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung. (gks)


Lenzburger Bezirksanzeiger, Donnerstag, 24. August 2017

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Hallwilerseelauf gehört zu «Aargau Top Sport» U

Gute Laune: Die Sarmenstorfer Damenriege reiste auf den Pilatus.

Foto: zvg

Damenriege reiste auf den Pilatus A

m Morgen versammelte sich eine kleine, aber feine Gruppe der Damenriege Sarmenstorf für ihre jährliche Vereinsreise. Schon im Zug Richtung Luzern war klar, an diesem Wochenende wird viel «geschnädert» und gelacht. Wegen schlechten Wettervorhersagen wurde das Programm spontan geändert, so besuchten die Sarmenstorferinnen als Erstes den Gletschergarten in Luzern. Nach dem interessanten Museumsrundgang amüsierte sich die gut gelaunte Gruppe im Spiegellabyrinth. Frisch gestärkt ging die Reise weiter zur Luftseilbahn Pilatus. Da sich die Unterkunft zwischen Mittel- und Bergstation befand, spaltete sich hier die Gruppe in die Aufwärts- und Abwärtswanderer. Leider stellte sich das Schönwetterfenster als Gewitterfront heraus, so mussten sich die Aufwärtswanderer durch Hagel, Blitz und Donner zur Hütte kämpfen. Mit ein wenig Verspätung trafen dann auch die

Abwärtswanderer trocken ein, sie hatten sich wohlweislich in eine Beiz gerettet. Maria und Walter servierten schliesslich zum Apéro die weltbesten Capuns (wohlgemerkt in der Innerschweiz) und später ein sehr leckeres 3-Gang-Menü. Wohlgenährt und leicht beschwipst wurden bis in die Nacht hinein Spiele gespielt und Tränen gelacht. Nach einer ruhigen Nacht im Massenschlag und einem leckeren Zmorge inklusive selbst gebackenem Brot startete der zweite, nun sonnige Damenreisetag. Im Seilpark Fräkmüntegg tobten sich die einen auf den einfachen, die anderen auf den richtig schwierigen Parcours aus. Als Krönung liessen sich die Mutigen aus 20 Meter Höhe fallen. Auf Pilatus Kulm genossen alle das Zmittag und die Aussicht. Mit Zahnradbahn, Schiff und Zug gings in die Heimat, wo die Gruppe ziemlich erschöpft, aber noch immer bestens gelaunt in Sarmenstorf eintraf. (sbl)

nter dem Namen «Aargau Top Sport» haben sich die bedeutendsten Aargauer Sport-Events mit der Unterstützung vom Swisslos-Sportfonds Aargau vereinigt. Der Hallwilerseelauf, heuer am 14. Oktober, ist eines der neun Mitglieder neben den Radsporttagen Gippingen, dem Proffix-Swiss-Bike-Cup Gränichen, den Pferderennen Aarau, der OL-Schweizer-Meisterschaft, der EKZCrosstour-Baden, dem Tennis-Pro-Open, dem Baden-Masters und dem Powerman Zofingen. Die Vereinigung hat das Ziel, Synergien unter den Veranstaltungen zu nutzen, zum Beispiel mit Werbematerial, mit Zelten und Start- und Zielbogen, Gästeeinladungen, und so gemeinsam mehr Bedeutung zu gewinnen. Der Pressechef des Hallwilerseelaufs, Gianin Müller, hat mit Christian Koch von der Sektion Sport, seines Zeichens Präsident von «Aargau Top Sport», über den Stellenwert des Herbstklassikers für den Kanton Aargau gesprochen. Koch

äussert sich begeistert: «Mit diesem Zusammenschluss der Aargauer TopEvents wollen wir optimale Rahmenbedingungen für die besten Aargauer Sportevents schaffen, damit diese von Sportkreisen, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Tourismus und Medien verstärkt wahrgenommen und genutzt werden.» Das OK Hallwilerseelauf ist stolz, zu den Top-Veranstaltungen im Aargau zu gehören. Es sieht dies aber auch als grosse Herausforderung, denn der Hallwilerseelauf hat dadurch auch eine Vorbildfunktion in allen Bereichen für andere Laufveranstaltungen im Aargau. Anmelden bis 1. Oktober Bis am 1. Oktober können sich alle Laufbegeisterten unter www.hallwilerseelauf.ch oder per Posteinzahlungsschein noch anmelden. Viele Kategorien sind schon fast ausgebucht. Interessierte sichern sich möglichst schnell einen der begehrten Startplätze. (gmü)

Neuer Skaterplatz im Steineggli bald bereit Nach einem längeren Rechtsverfahren hatte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt für den Skaterplatz an der Kirchstrasse in Beinwil am See, der während rund 20 Jahren durch den Elternverein Böju betrieben worden ist, ein Nutzungsverbot ab 1. September angeordnet. Im Juni konnte der Gemeinderat die Baubewilligung für einen neuen Skaterplatz zwischen der Kirchstrasse und der Turnhalle Steineggli erteilen. Die Bauarbeiten sind inzwischen fast abgeschlossen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Skaterplatzes hat der Gemeinderat auch die Betriebszeiten festgelegt. Gemäss Benutzungsreglement gelten für die freie Benutzung der Aussenanlagen der Schul-

anlage Steineggli (Pausenplatz zwischen Schulhaus und Turnhalle, Rasenplatz, Roter Platz/Trockenplatz, Spielplatz und Skateranlage) durch die Bevölkerung folgende Betriebszeiten: Montag bis Freitag 14 bis 22 Uhr (in den Schulferien zusätzlich 9 bis 11.30 Uhr), Samstag 9 bis 11.30 und 14 bis 22 Uhr. Beim neuen Skaterplatz sind noch bauliche Massnahmen erforderlich (Schliessung/Verkleidung der Rampe, Verlängerung Front Veloständer). Solange diese Massnahmen nicht umgesetzt sind, darf der Platz am Abend nur bis 20 Uhr benützt werden. Das Benutzungsreglement kann auf der Homepage der Gemeinde eingesehen und heruntergeladen werden. (gkb)

«Die Post» prüft neue Lösungen in Beinwil am See und Seengen «Die Post» prüft alternative Angebote für die Postversorgung an den Standorten Beinwil am See und Seengen. Sie hat gemäss einer Medienmitteilung deshalb Gespräche mit den Behörden der betroffenen Gemeinden aufgenommen. Die elektronische Kommunikation und die gestiegene Mobilität führen dazu, dass sich das Verhalten der Postkunden kontinuierlich verändert: Postdienstleistungen werden heute vermehrt rund um die Uhr nachgefragt, und Postgeschäfte werden von immer mehr Kunden auf elektronischem Weg erledigt. Nach Gesprächen mit Kantonsvertretern hatte «Die Post» im Juni die Eckwerte des künftigen Postnetzes im Kanton Aargau präsentiert. Sie hatte dabei unter anderem mitgeteilt, dass sie alternative Lösungen für die Postversorgung in Beinwil am See und Seengen prüft, weil die Nutzung der örtlichen Poststellen auf einem unbefriedigenden Niveau liegt. Aus Sicht der «Post» stehen neue Lösungen mit je einer Partnerfiliale im Vordergrund. «Die Post» hat in der Zwischenzeit Gespräche mit den lokalen Behörden über die künftige Postversorgung aufgenommen. Wie der Gemeinderat Seengen mitteilt, «konnte die Angelegenheit sachlich diskutiert werden». Als Alternative zur heutigen Poststelle an der Unterdorfstrasse favorisiere die Post eine Lösung mit einer Partnerfiliale. Bei diesem Modell arbeitet die Post mit einem lokalen Partner zusammen, der in seinem Geschäft Postdienstleistungen anbietet. Konkret entschieden sei noch nichts; der Gemeinderat werde die Verhandlungen mit der «Post» weiterführen und auf eine für Seengen optimale Lösung drängen. (lba)


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Lindenberg / Unteres Seetal

Neuer Präsident, alte Probleme bei der Schwanenkolonie Hallwilersee Trotz grossem Engagement im vergangenen Jahr sind der Vorstand und die Mitglieder der Schwanenkolonie Hallwilersee mit dem abgelaufenen Jahr nicht ganz zufrieden. Alexander Studer

T

rotz unsicherem Wetter fanden sich gegen 200 Schwanenfreunde zur alljährlich stattfindenden Mitgliederversammlung auf den beiden Schiffen «Seetal» und «Brestenberg» ein. Die scheidende Präsidentin Priska Kaufmann-Roggweiler führte trotz einiger technischer Probleme zügig durch die Versammlung. Schwierige Bestandesregulierung Erster Höhepunkt der GV war der Jahresbericht, verlesen von «Schwanenvater» Hans Häfeli. Dabei betonte er erneut die Schwierigkeiten mit dem Kanton zur Regulierung der Schwanenpopulation. Obwohl der Bund die Bewilligung an die Kantone aushändigte, geschah nichts. Es ergaben sich Unterschiede in der Anzahl der Schwäne, die amtliche Zählung lag bei 35, die der Schwanenkolonie bei 48. Man wurde vom Kanton auf das nächste Jahr vertröstet. Etliche Male konnte man an diesem Abend die Wut und Enttäuschung der Anwesenden über diesen Entscheid hören. Von Schreibtischtätern war in diesem Fall öfter auf den beiden Schiffen die Rede. Häfeli erwähnte auch den aktuellen Bestand September 2017, der sich auf 42 Alttiere und 25 Jungschwäne belief. Häfeli hofft, dass irgendwann in nächster Zeit ein positiver Bescheid komme, sodass die jeweiligen Inspektionsfahrten nicht mehr eine gemütliche Seereise seien, sondern dem ursprünglichen Zweck der Kontrolle dienen würden. Präsidentenwechsel und Ehrung Marlis Fellmann, «Schwanenmutter», wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ebenso Hans Häfeli für sein grosses Engagement. Priska Kaufmann-Roggweiler trat nach sieben Jahren zurück und übergab das Zepter Thomas Eichenberger aus Beinwil am See. Die Mitgliederbeiträge wurden bei 20 Franken belassen.

Boniswil: Von Frau zu Frau – generationenübergreifend In Boniswil stehen spannende Veränderungen bevor. Zwei Gemeinderätinnen treten zurück und zwei engagierte junge Frauen kandidieren und bringen frischen Wind in den Rat. Neue Ideen, volles Engagement, Interesse und Leidenschaft für diese anspruchsvolle Aufgabe, dies spüre ich bei beiden Kandidatinnen heraus. Welch ein Glück für unser lebens- und liebenswertes Boniswil, dass es in unserem Dorf fähige Frauen gibt, die sich mit Freude, ihrer ganzen Lebenserfahrung als Mütter und Berufsfrauen zum Wohle unserer Dorfgemeinschaft engagieren wollen. Dieses starke Frauen-Team kann viel dazu beitragen, dass Boniswil für Familien, Senioren, Jugendliche und Kinder ein Dorf bleibt, in dem man sich wohlfühlt. Mit klaren Vorstellungen, was es bedeutet, im Gemeinderat mitzuwirken, äussern sie sich über mögliche Ressorts, die sie sich vorstellen könnten. Ich bin sicher, dass beide Frauen sich mit Elan, Sachverstand und weiblicher Intuition an möglichen Lösungen beteiligen werden. Zudem macht mir persönlich die Aussage Eindruck, dass Monika Hermann wie auch Karin Koch als Berufs- und Familienfrauen klar Kapazität sehen, um sich zu 100 Prozent im neuen Amt einzubringen. Keine Frage: Aus Überzeugung wähle ich Monika Hermann-Urech und Karin Koch-Gautschi in den Gemeinderat. Maya Scheidegger-Graf, Boniswil

AUS DEN GEMEINDEN Beinwil am See/Birrwil: Spitex Das Departement Gesundheit und Soziales hat bei der Spitex Beinwil am See/Birrwil ein externes Audit zur Überprüfung der Qualitäts- und Leistungsfähigkeit durchgeführt. Die Spitex Beinwil am See/Birrwil hat alle Vorgaben erfüllt und den geforderten Nachweis zur Qualitätssicherung erbracht. (gkb)

Wechsel im Vorstand der Schwanenkolonie Hallwilersee: Die abtretende Marlis Fellmann, der neue Präsident Thomas Eichenberger und die abtretende Präsidentin Priska Kaufmann-Roggweiler. Foto: Alexander Studer Das anschliessende Nachtessen, mit dem traditionellen Menü Risotto mit Poulet, wurde beim Schiffsteg in Beinwil am See eingenommen. Noch lange fanden danach verschiedene Diskussionen statt. Ärger und Hoffnung Beim Gespräch mit der alten und neuen Führung stellte sich klar heraus, dass

die leider unbefriedigende Zusammenarbeit mit dem Kanton mühsam sei. Für Kaufmann war es der Hauptgrund, abzutreten. Obwohl sie die Zusammenarbeit mit Vorstand und Mitgliedern sehr geschätzt habe, sei der Zeitpunkt für etwas Neues gekommen. Thomas Eichenberger als neuer Präsident hofft, dass es ihm gelingen wird, die Situation so rasch als möglich zu bereini-

gen. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und ist guten Mutes, dass eine Lösung in absehbarer Zeit gefunden wird. Marlis Fellmann ist ebenfalls aus Enttäuschung mit der ganzen verfahrenen Situation zurückgetreten. Es bleibt zu hoffen, dass der Optimismus des neuen Präsidenten nicht nur Wunsch bleiben wird.

Beinwil am See: Regenbecken Die Schmutzwasserpumpen beim Regenbecken Wigart werden häufig durch Putzfäden und Lappen blockiert. Die Pumpen müssen dann jeweils mit grossem Aufwand ausgebaut und gereinigt werden. Auch schädigen solche Blockaden die Pumpen. Textilien gehören nicht in die Kanalisation, sondern sind fachgerecht zu entsorgen. (gkb) Bettwil: Gmeindstermine Der Gemeinderat hat die Termine der Gemeindeversammlung für nächstes Jahr festgelegt auf Freitag, 22. Juni 2018, sowie auf Freitag, 23. November 2018, je um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle. (gkb) Fahrwangen: Gewerbetreff Der Gemeinderat hat entschieden, den Gewerbetreff nur noch alle zwei Jahre durchzuführen. Der nächste Gewerbetreff findet im 2018 statt. (gkf)

Wenn die Putzfrau auf Mörderjagd geht Was passiert, wenn die Putzfrau auf Mörderjagd geht, zeigte die Musikgesellschaft Boniswil in ihrem Theaterstück «Katharina die Kühne» am letzten Wochenende.

Fahrwangen: Wasserzähler Brunnenmeister Beat Sandmeier wird im Oktober die Wasserzähler ablesen. Der Gemeinderat bittet die Besitzer von Liegenschaften, den Zugang zum Wasserzähler freizuhalten. (gkf) Seengen: Gmeindstermine Die Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlungen finden nächstes Jahr an folgenden Daten statt: Freitag, 8. Juni, und am Freitag, 16. November. (gks)

Alexander Studer

V

or zahlreichem Publikum liefen die Schauspielerinnen und Schauspieler zu grosser Form auf. Vor allem die etwas einfach gestrickte, aber schlagfertige Putzfrau Katharina Pfister, gespielt von Lore Siegrist, hatte etliche Male die Lacher auf ihrer Seite. Da findet sie im Büro einen Toten, dieser ist dann aber verschwunden und sie steht dumm da. Zu allem Überfluss ist der mit dem Fall betraute Polizei-Hauptmann Koller (Heiri Dössegger) ein verflossener Jugendfreund der Putzfrau, was die ganze Angelegenheit nicht unbedingt vereinfacht. Die Freude am Wiedersehen mit dem etwas sturen, kränkelnden Beamten war denn auch nur einseitig. Zudem mischte sich Katharina stets in die Ermittlungen der Polizei ein, was zwar das Publikum ergötzte, aber gar nicht im Sinne von Koller war. Als dann die Leiche in der Person von Lukas Manz (Röbi Stierli) plötzlich auftrat, war das Chaos total. Koller und sein Gehilfe Stubenrauch (Alex Gut) hatten alle Hände voll zu tun. Affären der Frau von Manz (Nicole Siegrist), die Beziehung des Buchhalters Wegmann (Adrian Schäppi) zu der adret-

LESERBRIEF

Turbulentes Theater in Boniswil: Verhaftung des Mörders im Stück «Katharina die Kühne». ten Rita Manz und das Verhältnis der unterwürfigen Sekretärin Seitz (Brigitte Bolliger) zu ihrem Chef Manz überforderten teilweise Koller, nicht aber die Putzfrau. Als kurz darauf eine Leiche gefunden wurde, nahm der Fall eine dramatische Änderung. Die gefundene Leiche des Liebhabers von Frau Manz führte die Ermittlungen in eine ganz andere Richtung. Nicht der betrogene Ehemann wurde als Mörder überführt, sondern der verschmähte Buchhalter Wegmann, der seine Gefühle für die adrette und hübsche Frau Manz nie verbergen konnte.

Im grossen Finale, an dem Katharina zur Hochform auflief, Hauptmann Koller in den Schrank bat, um als Zeuge ihres Gesprächs mit Wegmann in der Nähe zu sein, wurde sie beinahe das nächste Opfer des Mörders. Aber auch diese Szene meisterte sie mit Geschick und gutem Mundwerk problemlos. Mit dieser Kriminalkomödie von Jack Popplewell hat das Ensemble, unter der Regie von Georg Bussmann, eine tolle Leistung vollbracht und dem Publikum vergnügliche Stunden bereitet. Der grosse Applaus am Ende war überaus verdient.

INSERATE

Foto: Alexander Studer

Seengen: Post- und Schulstrasse Der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. November 2017 werden die Kredite für die sehr umfangreichen Sanierungen der Post- und Schulstrasse beantragt. Am Samstag, 4. November, von 9 bis 12 Uhr, informieren Vertreter der kommunalen und kantonalen Behörden sowie der zuständigen Ingenieurbüros in der Aula Schulhaus 4 über die beiden Projekte. (gks)


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Agenda

Agenda vom 22. bis 28. September

Filmtipp Kingsman: The Golden Circle Als das Hauptquartiere eines internationalen Geheimdiensts zerstört und die Welt bedroht wird, stossen die Agenten des zerstörten Hauptquartiers auf eine verbündete US-Spionageorganisation namens Statesman. In einem neuen Abenteuer, das die Stärke und den Einfallsreichtum der Agenten bis zum Äusersten fordert, verbünden sich die beiden EliteGeheimorganisationen. Sie bekämpfen ihren rücksichtslosen, gemeinsamen Feind, um die Welt zu retten, was für Eggsy langsam zur Gewohnheit wird . . . Kino Urban: D/14 Jahre. Täglich 20 Uhr, So auch 17 Uhr.

Bigfoot Junior – 2D

Finissage Das Kunstprojekt «Transformator – Kunst im Quartier» der Kulturkommission Lenzburg geht am Samstag, 23. September, in die letzte Runde. Im Bild der Foto: zvg Transformator-Familienevent auf dem Markus-Roth-Platz im neuen Lenz-Quartier in Lenzburg.

THEATER

Freitag, 22. September Lenzburg: Zeughaus 19.30 Uhr. «Transit.(home)». Eine theatrale Busfahrt. Seon: Forum Seon 20.15 Uhr. Eine Hommage an Paola von Michael von der Heide. Türöffnung 19 Uhr. Reservationen unter 079 215 89 43 oder www.forumseon.ch.

KLASSIK

Freitag, 22. September Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 20 Uhr. Seit dem Frühjahr hat die Rudolf-Steiner-Schule zwei historische Flügel: einen Schiedmayer 1928 und einen Ibach 1911. Tomas Dratva wird die beiden Instrumente im Rahmen eines rund 90-minütigen Rezitals vorstellen.

Rats. Guinness, Whiskey und wilder Irish Punk mit Paddy & The Rats in der Baronessa. Tennwil: Hölzliweg 16.30 Uhr. Rocknacht Tennwil. Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

VORTRÄGE

Freitag, 22. September Hunzenschwil: Christliche Gemeinde Römerstrasse 20–21.30 Uhr. Vortrag «Wunderwerk Gehirn – ein faszinierendes Organ». Möriken-Wildegg: Gemeindehaus 20 Uhr. Werner van Gent – «möwipolitics».

Donnerstag, 28. September Lenzburg: Stadtbibliothek 20–21.30 Uhr. Hieroglyphen: Heilige Gravuren einer Hochkultur». Referentin: Fabienne Haas-Dantes, Ägyptologin.

Sonntag, 24. September Beinwil am See: Chalet Elim 16 Uhr. Franz Schubert: «Winterreise». Duokonzert mit Olga Kharchenko (Sopran) und Katia Braunschweiler (Piano). Lenzburg: Ref. Kirchgemeindehaus 17 Uhr. «Forellenquintett». Ein hochkarätiges Ensemble mit bekannten Gesichtern aus der Region Lenzburg formiert sich exklusiv für dieses Konzert. Werke von Franz Schubert und Gustav Mahler. Abendkasse.

LITERATUR

Sonntag, 24. September Seengen: Bibliothek 10.30–12 Uhr. Matinee mit Klaus Merz. Anschliessend Apéro. Mit Eintritt.

Dienstag, 26. September Lenzburg: Buchhandlung Otz 19.15 Uhr. Herbstlese – in der neuen Otz. Buchempfehlungen/Lesetipps.

Donnerstag, 28. September Lenzburg: Aargauer Literaturhaus Lenzburg 19.15 Uhr. Silvio Blatter: «Die Unverbesserlichen». Lesung & Gespräch.

SOUNDS

Freitag, 22. September Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Rusty. Bluesrock. Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Michael von der Heide: «Paola – abendfüllende Showtime». Türe, Kasse und Bar geöffnet ab 19 Uhr. Tennwil: Hölzliweg 19 Uhr. Rocknacht Tennwil. Infos unter www.rocknacht-tennwil.ch

Samstag, 23. September Lenzburg: Baronessa 20 Uhr. «Irish Night» – Paddy & The

VEREINE

Staufen Alpenclub Staufberg: Sonntag, 24. September, Biketour. Telefon: 079 539 66 47. Pistolenschützenverein: Samstag, 23. September, 16–17.30 Uhr. Freiwillige Übung. Mittwoch, 27. September, 17–20 Uhr. Freiwillige Übung.

DIES & DAS

Freitag, 22. September Lenzburg: Burghaldenhaus 20 Uhr. Prosecco-Gespräch mit Sylvia Caduff. Die Pionierin am Dirigentenpult im Gespräch mit dem Pianisten und Kulturjournalisten Moritz Weber. Abendkasse ab 19.15 Uhr, keine Reservation. Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt. Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 20 Uhr. «Korrespondent aus Leidenschaft». Ein Gespräch mit Radio-Fernsehund Zeitungskorrespondent Werner van Gent. Abendkasse ab 19 Uhr.

die schönsten und grössten Tulpenarten für den Garten kaufen. Staufen: Turnhalle 10–12 Uhr. Kinderkleider- und Spielsachenbörse des Vereins Läbigs Staufen.

Schafisheim: Im Schlössli 14 Uhr. Kurzfilm «Staunen über die Natur».

Sonntag, 24. September

Fahrwangen: vis-à-vis der Bäckerei Lingg 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. Telefon: 056 667 23 38.

Lenzburg: Unterer Haldenweg 12 11–13 Uhr. Matineegespräch mit Horst Hablitz. Hablitz leitet seit Jahren den polizeipsychologischen Dienst der Kantonspolizei Aargau. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Tulpenzwiebelmarkt mit Herbstspezialitäten». Besucher können die schönsten und grössten Tulpenarten für den Garten kaufen. Möriken-Wildegg: Verein altes Stellwerk Wildegg 10–16 Uhr. Besuchstag im Museumsstellwerk. Demonstration des Hebelstellwerks von 1915 und Ausstellung. Niederlenz: Dorfmuseum 10–12 Uhr. Saison-Abschluss. Leben und Werk der beiden Kunstschaffenden Werner Müller und Erwin Würgler.

Montag, 25. September Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Telefon: 062 771 77 22. Lenzburg: Familie+ 9–11.30 Uhr. «Walki». Flexible Kinderbetreuung für Kinder ab 6 Monaten, je nach Kapazität auch ab 3 Monaten. Lenzburg: Familie+ 9.30–11.15 Uhr. Sprachtreff «Türen öffnen». Integrationsförderung für fremdsprachige Frauen im Bezirk Lenzburg. Telefon: 062 891 52 32.

Dienstag, 26. September Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kindertanzgruppe Leutwil «Kinder-Volkstanzen». «Tanzen macht Kinderfüsse glücklich». Telefon: 062 771 70 24. Seengen: Bergstrasse 10 18.30 Uhr. «De Gmeindrot bi de Lüt». Die Mitglieder des Gemeinderats stehen der Bevölkerung für Informationen und Anliegen zur Verfügung.

Samstag, 23. September

Mittwoch, 27. September

Egliswil: Gemeindehaus 10 Uhr. Nistkastenkontrolle mit dem Natur- und Vogelschutzverein Egliswil. Anschliessend Verpflegung vom Hüttenfeuer in der Vogelschutzhütte. Infos: www.natur-im-seetal.ch Bei unsicherer Wetterlage: 079 332 64 32. Lenzburg: Mooshof Aktionstag und Infoveranstaltung vom Verein Solawi-Lenzburg. Information und Anmeldung: www.solawi-lenzburg.ch. Lenzburg: Markus-Roth-Platz 16 Uhr. Finissage Transformator. Gespräch mit den Bewohnern über die Lebensqualität in der Stadt. Es gibt Erdbeerdrinks und die gepflanzten Erdbeerpflanzen werden verteilt. Möriken-Wildegg: Schloss Wildegg 10–17 Uhr. «Tulpenzwiebelmarkt mit Herbstspezialitäten». Besucher können

Lenzburg: Familie+ 9–10.30 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte»: Arabische Kindergeschichte. Geschichten erzählt in der Muttersprache. Zeit, sich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Lenzburg: Familie+ 14.30–16 Uhr. Schenk mir eine Geschichte: Türkische Kindergeschichten erzählt in der Muttersprache. Zeit, sich kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

SENIOREN

Dienstag, 26. September Rupperswil: Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Palliative Care». Kostenloser Fahrdienst: 062 897 28 71.

Donnerstag, 28. September

AUSSTELLUNGEN

Lenzburg Zeughaus «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 9–17 Uhr. Donnerstag, 9–20 Uhr. Montag geschlossen.

Seon Galerie R4L Ausstellung von aktuellen Exponaten der Künstlerin Olga Suter und dem Künstler Ari L. Vernissage am Sonntag, 17. September, 15–18 Uhr. Musikalisch umrahmt wird der Anlass vom Pianisten Patrick Lerf. Finissage am Sonntag, 15. Oktober, 15–18 Uhr. Infos unter www.galerie-r4l.ch

MUSEEN

Lenzburg Schloss Lenzburg (Schlossgasse) Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen.

Möriken–Wildegg Schloss Wildegg (Effingerweg 5) Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Samstag, 23. September, 13–14 Uhr. Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara-Garten. 15–16 Uhr: Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara-Garten. Sonntag, 24. September, 9–15 Uhr. Jubiläums-Brunch auf Schloss Wildegg. Eintritt kostenpflichtig. Telefon: 062 893 10 16. 13–14 Uhr. Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara-Garten. 15–16 Uhr: Gartenführung ProSpecieRara. Öffentliche Führung mit Expertinnen im ProSpecieRara-Garten.

Seengen Schloss Hallwyl Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag, 10–17 Uhr. Montag geschlossen. Sonntag, 24. September, 13.30–14 Uhr. Wilhelminas Abenteuer. Szenische Führung durch Schloss Hallwyl. 15–15.30 Uhr. Wilhelminas Abenteuer. Szenische Führung durch Schloss Hallwyl.

Der dreizehnjährige Aussenseiter Adam begibt sich auf eine kühne und abenteuerliche Suche nach seinem verschollenen Vater. Schnell findet er heraus, dass sein Vater niemand Geringeres als der legendäre Bigfoot ist. Sein Vater versteckt sich seit Jahren im Wald, um sich und seine Familie vor HairCo. zu schützen. Diese riesige Firma möchte nämlich mit Bigfoots aussergewöhnlicher DNA wissenschaftliche Experimente durchführen. Als sich Vater und Sohn langsam annähern, findet Adam heraus, dass auch er besondere Kräfte besitzt. Die beiden ahnen nicht, dass HairCo. ihnen auf den Fersen ist. Kino Urban D/6 Jahre. Sa 17 Uhr, So 14.30 Uhr.

Hereinspaziert – À Bras Ouvert Der linksliberale Starautor Jean Etienne Fougerole lebt mit Frau Daphné, Sohn Lionel und Personal ein privilegiertes Leben. Trotzdem oder gerade deshalb spricht er sich für die bedingungslose Aufnahme von obdachlosen und hilfsbedürftigen Menschen aus. Dann wird Jean Etienne von seinen Idealen eingeholt: Auf seiner Schwelle steht das Roma-Familienoberhaupt Babik (Ary Abittan) mit seiner neunköpfigen Familie. Mit dem bürgerlichsatten Leben der Familie Fougerole ist es damit schlagartig vorbei. Kino Löwen: Ab 6 Jahren. Deutsch: Do–Sa, Mo und Mi je 20 Uhr. OV/D: So und Di je 20 Uhr.

Ein Sack voller Murmeln Paris 1941: Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen? Kino Löwen: D/12 Jahre. Sa und So je 17 Uhr.

Aktiv ins Alter Eine packende Story von glühenden alten Eisen mit grauen Haaren, bei denen das normale Altwerden nur Nebensache ist. Aktivität ist Leben, Leben ist Leidenschaft und Leidenschaft ist das zu tun, was einen glücklich macht. Warum also im Alter damit aufhören? Nach dem Motto, «Wer rastet, der rostet» erzählen unsere Protagonisten eindrucksvolle Geschichten, wie man im Alter durch Lebensfreude, Ehrgeiz und Beharrlichkeit Berge versetzen kann. Ein inspirierender Film über jene Menschen, die auch im Alter wahrhaftig leben, die Regeln brechen, aus Statistiken fallen und Unglaubliches vollbringen. Wegweisend für die Jugend und inspirierend für alle. Ein Beispiel dafür, dass das Feuer in einem Menschen nichts mit dem Alter zu tun hat. Das Porträt der Protagonisten wird trotz grossem Abenteuer und viel Leidenschaft ungeschminkt und authentisch daherkommen. Für jene, die Passion in ihrem Leben lieben oder sie während einer Filmlänge erleben möchten. Kino Löwen CH-Dialekt, ab 8 Jahren. Sa und So je 14 Uhr.


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Szene/Hinweise

Korrespondent aus Leidenschaft

Paddy & The Rats in der Baronessa

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erner van Gent, Radio-, Fernsehund Zeitungskorrespondent, ist am Freitag bei möwikultur zu Gast. Der 1953 in Utrecht (Niederlande) geborene Sohn einer Schweizerin und eines Holländers absolvierte 1978 sein Soziologiestudium an der Uni Zürich. Gleich darauf zog es ihn nach Griechenland, später in die Türkei. Als Radio-, Fernsehund Zeitungskorrespondent berichtet er seit 1979 aus dem Balkan, aus Griechenland und aus der Türkei sowie aus dem Nahen Osten. Über sich hat er gesagt, er sei «Korrespondent aus Leidenschaft». Seit 2007 organisiert und begleitet er zudem Spezialreisen in den Orient (www.treffpunktorient.ch), wobei er, wie er selber sagt, anfänglich erstaunt gewesen sei, wie schön die Länder sind, aus denen er als Korrespondent vorwiegend über Krisen und Kriege berichten musste. Werner van Gent hat mehrere Bücher veröffentlicht, das letzte zusammen mit der Iran-Spezialistin Antonia Bertschinger unter dem Titel «Iran ist anderes –

Wilde Musik, Guinness und Geselligkeit: Es wird wieder irisch in der Baronessa Lenzburg. Mit Paddy & The Rats kommt eine der meist gefeierten Acts nach Lenzburg.

P Werner van Gent.

Foto: zvg

Hinter den Kulissen des Gottesstaates». Eintritt 25 Franken, Vorverkauf unter www.starticket.ch Freitag, 22. September, 20 Uhr, Abendkasse ab 19 Uhr, Gemeindesaal Möriken

Abschluss der Saison im Dorfmuseum Niederlenz

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um Abschluss der Museumssaison stellt ein Mitglied der Museumskommission Leben und Werk der beiden Kunstschaffenden Werner Müller und Erwin Würgler vor. Beide haben ihr ganzes Leben in Niederlenz verbracht und viele Zeichnungen und Gemälde hinterlassen. Im Ausstellungsraum werden auch ein paar wenige

Werke der beiden zu sehen sein. Daneben können sich die Besucher ein letztes Mal in die Werke Otto Recks vertiefen, danach verabschiedet sich das Museum bis zum nächsten Frühjahr. Der Eintritt ist frei. Es gibt einen kleinen Apéro. Sonntag, 24. September, 10–12 Uhr, Dorfmuseum Niederlenz

Hieroglyphen – Heilige Gravuren einer Hochkultur

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ls Hieroglyphen, übersetzt «Heilige Gravuren», bezeichnet man heute manchmal unleserliches Gekritzel. Echte Hieroglyphen hingegen sind ein antiker Informationsspeicher und ihre Entwicklungsund Forschungsgeschichte öffnet ein Fenster zur faszinierenden Welt ägyptischen Schrifttums. Die Hieroglyphen ermöglichen einen

Blick in eine eindrucks- und bis heute geheimnisvolle Hochkultur. Kursleitung durch Ägyptologin Fabienne Haas-Dantes. Ein zweites Datum wird mit den Teilnehmenden am 28. September vereinbart. Kurskosten: 45 Franken. Informationen und Anmeldung unter www.vhlenzburg.ch. Donnerstag, 28. September, 20–21.30 Uhr, Stadtbibliothek Lenzburg

Tschüss Transformator!

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m Samstag endet das Kunstprojekt Transformator mit einem Gespräch mit neuen und bisherigen Bewohnern Lenzburgs über die Lebensqualität in der Stadt. Wie sah es früher mit der Hero aus, wie gefällt das Quartier jetzt – als Wohnort oder für einen Besuch? Wie kommt man miteinander in Kontakt, nimmt an lokalen Veranstaltungen teil?

Mit dabei sind unter anderem Ueli Steinmann, Elisabeth Eggenberger und Felicia Fracassi. Zum Abschluss wird ein Erdbeerdrink serviert und die Erdbeerpflanzen werden verteilt. Davor steht der Rundgang zu den Kunstinstallationen zum letzten Mal offen. Samstag, 23. September, 16 Uhr, Lenzburg, Markus Roth Platz

addy & The Rats spielen anlässlich ihrer «Join The Riot»-Tour exklusiv ihren einzigen Schweizer Gig 2017, und das in der Region. Am Samstag kann man sie in der Baronessa in Lenzburg erleben. Die Truppe hat sich 2008 um Songwriter Paddy formatiert und hat sich mit hunderten Gigs in die höchste Liga der Irish Punk Bands gespielt. Inzwischen füllen sie die Hallen nicht nur in ihrer Heimat, sondern in ganz Europa. Gerade haben sie am Sziget Festival in Budapest gespielt, wo jedes Jahr 400 000 Menschen hinpilgern. Ihr musikalischer Cocktail besteht aus irischer Pub-Musik, Seemannsliedern, Piraten Shantys und einer ordentlichen Portion wildem Punk Rock. Gespielt mit Akkordeon, Dudelsack, Geige, Thin Whistle und Banjo, ergibt dies eine explosive Mischung, welche jede Location zum überkochen bringt. Ihr neues Album «Riot City

Bluesrock mit Rusty Blues in Lenzburg

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as 2013 noch als spassiges Bluesprojekt mit funkigen Einflüssen von Trompetenklängen begann, wandelte sich Anfang 2016 in eine Truppe von Musikern, bei denen die Zeichen klar auf Bluesrock standen. Mit Redgys unverwechselbarer Soul-Rock-Stimme, Steffis versiertem bluesig-rockigem Gitarrenspiel, Rolis feinfühligem, sattem Blues-Gitarrentouch, Rölus erfahrenem, präzisem Rockbass, Sams kompromisslosen kraftvollen Drumshuffles und mit Louis’ abwechslungsreichen Bluesharptönen präsentieren Rusty Blues alte und neue Bluescover mit einer gehörigen Portion Rock. Wer sich für Klänge von Eric Clapton, John Mayall, Dr. Feelgood und Härteres interessiert, sollte diese Band nicht verpassen. Infos zur Band unter www.rusty-blues.rocks Freitag, 22. September, 21 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung und Abendkasse ab 20 Uhr. Tickets an der Abendkasse oder auf starticket.ch

Einfach irisch: Paddy & The Rats spielen exklusiv ihren einzigen Schweizer Gig 2017 in Lenzburg. Foto: Archiv Outlaws» wurde von niemand Geringerem als Cameron Webb produziert, welcher schon für Bands wie Motörhead, Megadeth, Sum41 und Weezer tätig war. Ti-

cketreservationen unter www.troubadour-events.ch, Tel. 079 291 82 74 Samstag, 23. September, 20 Uhr, Baronessa Lenzburg, Türöffnung 20 Uhr

Rezital von Tomas Dratva Die zwei historischen Flügel der Rudolf-Steiner-Schule erklingen am Freitag für die Öffentlichkeit.

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eit dem Frühjahr hat die Rudolf-Steiner-Schule zwei historische Flügel: einen Schiedmayer 1928 und einen Ibach 1911. Tomas Dratva wird die beiden Instrumente im Rahmen eines rund 90-minütigen Rezitals vorstellen. Auf dem Programm, das auf die beiden Instrumente zugeschnitten ist, stehen Werke von Liszt, Bloch, Janacék, Debussy, Honegger, Sinding, Dvorrak und Schönberg. Spielen wird Tomas Dratva, begeisterter Klavierpädagoge und Mentor. Dratva unterrichtet an der Alten Kantonsschule in Aarau. In den Jahren 1993–2010 war Tomas Dratva Pianist des Trio Animæ und führte mit diesem Ensemble in unveränderter Besetzung über 100 Klaviertrios auf. Tomas Dratva publiziert seit über 20 Jahren regelmässig Aufnahmen. 2017 gründete er das Musiklabel Pianoversal – das weltweit erste rein digital publizierende

Klavierpädagoge Tomas Dratva. Foto: zvg

Musiklabel für klassische und zeitgenössische Klaviermusik. Tomas Dratva pflegt ein vielseitiges Repertoire: Beschäftigung mit der Musik unserer Zeit, Forschung nach Neuentdeckungen und Wiederentdeckungen, aber auch die Auseinandersetzung mit historischen Klavieren sind wichtige Imperative in seiner künstlerischen Tätigkeit. Eintritt frei, Kollekte. Freitag, 22. September, 20 Uhr, Brutelsaal und Eurythmiesaal der Rudolf-Steiner-Schule Aargau, Schafisheim

Matineegespräch mit Horst Hablitz Gespräch mit einer Pionierin am Dirigentenpult In «Prosecco», einer VeranstalP tungsreihe der Kulturkommisersönliche und gesellschaftliche Stabilität sind hohe Werte. Polizei und Armee sorgen für äussere Stabilität. Für die individuelle Stabilität sind wir selber zuständig. Horst Hablitz leitet seit Jahren den polizeipsychologischen Dienst der Kantonspolizei Aargau. Ein spannender Beruf. Wie wird man Polizeipsychologe? Was sind die typischen Aufgabenstellungen? Was die grossen Herausforderungen? Was gibt Sicherheit? Was nicht? Woher kommt die Kraft für gute Polizeiarbeit? Diese und weitere Fragen, auch aus dem Publikum, bestimmen das Gespräch. Das Gespräch leitet Urs Becker. Musik von Heinz Fischer (Saxofon) und Mathias Schiesser (Berimbau). Anmeldung erwünscht. Spontanes Erscheinen möglich. Eintritt 30 Franken. Auskunft und Anmeldung unter info@yogacompany.ch oder Tel. 062 777 00 40. Sonntag, 24. September, 11 bis 13 Uhr,

INSERATE

sion Lenzburg, ist Dirigentin Sylvia Caduff zu Gast.

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Horst Hablitz.

Foto: zvg

Yogacompany, Unterer Haldenweg 12 (Kromer-Haus), Lenzburg

s war Herbert von Karajan, der Sylvia Caduff während ihres Klavierund Theoriestudiums am Konservatorium Luzern dazu ermutigte, Dirigentin zu werden – was zu ihrer Zeit ungewöhnlich war. Karajan war damals bereits Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und Caduff erhielt nach dem Studium in Luzern eine dreijährige Ausbildung unter seiner Leitung in Berlin. Später trat Sylvia Caduff mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra auf. Von 1972 bis 1976 war sie Professorin für Di-

Sylvia Caduff.

Foto: zvg

rigieren an der Musikschule Konservatorium Bern. 1966 gewann sie als erste Frau den internationalen DirigentenWettbewerb «Dimitri Mitropoulos». Diese Leistung ermöglichte ihr die Assistenz

bei Leonard Bernstein bei den New Yorker Philharmonikern. Ihr erstes eigenes Orchester führte sie ab 1977 bis 1985 als Generalmusikdirektorin in Solingen, Deutschland. Sylvia Caduff lebt heute in Luzern. Das Gespräch moderiert der in Zürich geborene Schweizer Pianist und Kulturjournalist Moritz Weber. Er studierte Klavier an den Musik-Hochschulen in Zürich und München und schloss 2011 ein ergänzendes Masterstudium in Kulturpublizistik an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Seither ist Moritz Weber auch als Musikredaktor und Musikjournalist tätig, unter anderem für Radio SRF 2 Kultur und für die Neue Zürcher Zeitung. Musikalische Umrahmung mit dem «Trio Faustina». Freitag, 22. September, 20 Uhr, Burghaldenhaus Lenzburg. Abendkasse ab 19.15 Uhr. Eintritt 20 Franken. Keine Reservation.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 21. September 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Veranstaltungen

Täglich 20 Uhr, SO auch 17 Uhr D, ab 14 Jahren:

KINGSMAN – THE GOLDEN CIRCLE SA 17 Uhr, SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

BIGFOOT JUNIOR – 2D

Deutsch: DO–SA, MO + MI je 20 Uhr OV/d: SO + DI je 20 Uhr ab 6 Jahren:

Sonntag, 24. Sept. 2017, 17.00 Uhr ref. Kirchgemeindehaus Lenzburg

FORELLENQUINTETT Judith Flury Hannes Bärtschi Kaspar Wirz Christina Gallati Daniel Schaerer

Klavier Viola Kontrabass Violine Cello

HEREINSPAZIERT – À BRAS OUVERT SA + SO je 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

EIN SACK VOLLER MURMELN SA + SO je 14 Uhr CH-Dialekt, ab 8 Jahren:

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20170921 woz lbaanz  

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