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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 98 I 166. Jahrgang I Freitag, 13. Dezember 2013

Breite Zustimmung

Inhouse-Lösung

Gemeindeversammlung Mettmenstetten genehmigt sämtliche Geschäfte. > Seite 5

Der Bezirkshauptort will aus dem Zweckverband Sozialdienst austreten. > Seite 7

Ämtler Initiativen fanden weltweite Beachtung

Bezirksgericht Affoltern befasst sich erstmals mit Mord

Vier Ämtler Gemeinden – Hausen, Hedingen, Affoltern und Obfelden – befürworten Initiativen, Geld an Hilfswerke zu spenden, die in Rohstoff-Abbauländern tätig sind. Einzig Kappel lehnte das ab. Die Initiativen im Säuliamt fanden weltweit Beachtung. Obfelden hat am Dienstag als letzte Gemeinde im Bezirk Affoltern Ja gesagt zur sogenannten Glencore-Initiative: mit 146 Ja gegen 112 Nein. Die Diskussion an der in die Mehrzweckhalle Zendenfrei verlegten Gemeindeversammlung verlief sachlich und fair. Der Antrag, eine Urnenabstimmung durchzuführen, scheiterte deutlich. Mit dem Ja – gegen den Willen des Gemeinderates – folgte die Mehrheit der Stimmberechtigten dem Ansinnen des Initiativkomitees «Obfelden handelt solidarisch». Gesamthaft 48 000 Franken gehen nun an drei Hilfswerke, die in den Rohstoff-Abbaugebieten tätig sind. Die Gemeindeversammlung Affoltern hat am vergangenen Montagabend mit einem deutlichen Ja der Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» zugestimmt, gleichzeitig aber auch den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern beschlossen. Beide Geschäfte wurden rege diskutiert, wobei in der Rohstoffmillionen-Diskussion mehrheitlich eine Pro-Haltung festgestellt werden konnte, im Meinungsaustausch um den Zweckverbandaustritt dagegen von einem «unausgegorenen Schnellschuss» die Rede war und «fehlende Kostenklarheit» moniert wurde. Schliesslich überzeugten aber die vom Gemeinderat errechneten Kosteneinsparungen von rund 350 000 Franken bei einer Inhouse-Lösung.

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Steuerfuss steigt Gemeindeversammlung in Obfelden: Zustimmung für alle Geschäfte. > Seite 9

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Im Hintergrund Seit 35 Jahren engagiert sich Gemeindeschreiber Edy Gamma für Mettmenstetten. > Seite 12

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«Erfreuliches Jahr» 27 Dienstjubiläen zu feiern am Jahresend-Anlass der LeuthardGruppe in Affoltern. > Seite 17

Mordfall «Isenbach-Tobel» in Bonstetten von 2009 verhandelt Anfang Januar 2009 entdeckte eine Spaziergängerin in Bonstetten einen erschossenen Mann im Isenbach-Tobel. Nur wenig später wurde in Mailand ein 32-Jähriger verhaftet, der im Verdacht steht, diesen ermordet zu haben. Am Mittwoch hatte das Bezirksgericht Affoltern sich mit dem Tötungsdelikt zu befassen.

liche Ersatzrichter Tobias Walthert – hatte sich vergangenen Mittwoch erstmals mit einem Mordfall zu befassen. Eine bemerkenswerte Aufgabe, bestätigte der Gerichtspräsident gegenüber dem «Anzeiger», und es werde sich in der Folge weisen, wie anspruchsvoll diese auch rechtlich sei. Zur Verhandlung stand ein gewaltsames Tötungsdelikt, das Anfang des Jahres 2009 Schlagzeilen machte.

gefallen war. Gestorben war der Mann, bei dem es sich um einen im Bezirk Affoltern wohnhaften 35-Jährigen handelte, durch einen Kopfschuss, der aufgesetzt oder aus nächster Distanz abgegeben wurde. Drei Wochen später wurde in Mailand ein 32-Jähriger verhaftet, der des Tötungsdeliktes verdächtigt wird und nun in Affoltern vor den Schranken des Gerichts stand.

Schuldig oder unschuldig? ................................................... von urs e. kneubühl Das Bezirksgericht Affoltern unter Vorsitz von Präsident Peter Frey – ihm zur Seite standen Bezirksrichterin Marina Schellenberg und der vollamt-

Durch Kopfschuss getötet Am Nachmittag des 9. Januar entdeckte eine Spaziergängerin im IsenbachTobel in Bonstetten eine männliche Leiche, die, wie die Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin ergaben, einem Tötungsdelikt zum Opfer

Da es sich um ein zweiteiliges Verfahren handelt, hatte das Bezirksgericht im ersten Prozessabschnitt vom Mittwoch vorerst lediglich zu prüfen, ob eine strafbare Handlung vorliegt und ob die Täterschaft des Beschuldigten erwiesen ist. Erst in einem zweiten

Prozessabschnitt wird dann das Strafmass festgelegt. Die Verhandlung am Mittwoch begann mit der Klärung der Vorfragen der Parteien zum Prozess, zog sich danach mit den Vorträgen der Staatsanwaltschaft für Gewaltdelikte, die auf «schuldig» plädiert, und der Verteidigung – sie verficht die Unschuld des Angeklagten – bis über den Mittag hinaus und endete vorerst mit dem letzten Wort des Beschuldigten. Das Bezirksgericht zog sich in der Folge zur intensiven Würdigung der Plädoyers und zur Beratung zurück. Der Entscheid des Bezirksgerichts wird den Beteiligten in den nächsten Tagen schriftlich eröffnet. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 11 anzeigen

Reporter des Wall Street Journals erkundigte sich in Obfelden Vor Affoltern und Obfelden sagte Hedingen an der Urne Ja zur «Rohstoff-Initiative». Auch in Hausen fand das Ansinnen an der Gemeindeversammlung Zustimmung. In Mettmen-stetten hatte der Gemeinderat eine Initiative zwar als ungültig erklärt, aber gleichwohl 30 000 Franken im Budget bereitgestellt. Mit 72 gegen 42 Stimmen sprachen sich die Stimmberechtigten am Montag an der Gemeindeversammlung dagegen aus, diesen Budgetposten zu streichen. Insgesamt kommen im Säuliamt fast 400 000 Franken zusammen. Fraglich ist noch, ob die 165 000 Franken in Affoltern zur Auszahlung kommen können. Die Initiativen im Säuliamt fanden weltweit Beachtung. In Obfelden erhielt Initiativkomitee-Mitglied Heiner Stolz einen Anruf des renommierten Wall Street Journals. Und die offenbar um ihren Ruf besorgte Glencore entsandte zwei Vertreter an eine Info-Veranstaltung nach Obfelden. (-ter./kb.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 7 und 9

Rentierschlitten, Adventskerzen und Weihnachtsbaum: üppiger Lichterschmuck in Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)

Das Säuliamt schmückt sich für die bevorstehenden Festtage In zwölf Tagen ist Weihnachten – das Säuliamt ist bereit Übermorgen Sonntag wird am Adventskranz bereits die dritte Kerze angezündet. Bis Heiligabend sind es dann nur noch neun Tage. Eine Tour durch Ämtler Dörfer zeigt: Vielerorts

sind Häuser und Gärten liebevoll geschmückt: Pompöser Lichterglanz und zauberhafte Fensterbilder erfreuen das Auge. Rentierschlitten und Weihnachtsmänner, Krippen und Engel,

Christbäume und «Päckli» – die Vielfalt der Motive zeigt auch auf, wie unterschiedlich Weihnachten wahrgenommen wird – und wo die Schwerpunkte gesetzt werden ... (tst.)

500 50 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Sonntagsverkäufe im Jahr 2014 Die Verkaufsgeschäfte im ganzen Gemeindegebiet Affoltern am Albis dürfen an den Sonntagen, 13. April, 7. September, 7. Dezember und 21. Dezember 2014, zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, geöffnet sein. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen erforderlich. Neben den vier definierten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) grundsätzlich keine Bewilligung mehr für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Ausnahmen sowie weitere Bedingungen und Informationen können der Homepage www.arbeitsbedingungen.zh.ch entnommen werden. Bei Fragen steht die Sicherheitsabteilung der Gemeinde Affoltern am Albis unter Telefon 044 762 56 00 ebenfalls zur Verfügung. Affoltern a. A., 13. Dezember 2013 Sicherheitsabteilung Affoltern a. A.

Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat mit Beschluss vom 2. Dezember 2014 die Taxordnung 2014 für das Haus zum Seewadel genehmigt. Der Beschluss liegt während der Rekursfrist am Empfang im Haus zum Seewadel, Obere Seewadelstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 13. Dezember 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 A) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern B) Primarschulgemeinde

Nachdem der Gemeinderat Affoltern am Albis am 23. September 2013 der Neuzuordnung von Aufgabenbereichen zugestimmt hat und die Stimmbürger am 22. September 2013 die neue Gemeindeordnung an der Urne angenommen haben, müssen verschiedene Reglemente und Verordnungen angepasst werden. Der Gemeinderat Affoltern am Albis hat deshalb mit Beschluss vom 2. Dezember 2013 folgende kommunale Reglemente und Verordnungen per 1. April 2014 angepasst: – Reglement über die Personalvertretung – Betriebs- und Badeordnung für das Schwimmbad «Stigeli» – Gebührenreglement zur Abfallverordnung – Geschäftsordnung der Alterskommission – Bestattungs- und Friedhofverordnung – Benützungs- und Gebührenreglement Saal Mehrzweckgebäude – Benützungs- und Gebührenreglement Gemeindezentrum – Abfallverordnung – Geschäftsreglement der Regionalbibliothekskommission (ersatzlos aufgehoben) Der Beschluss liegt während der Rekursfrist bei der Präsidialabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Gegen den Beschluss des Gemeinderates kann innert 30 Tagen, vom Tag der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich und begründet beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit als möglich, beizulegen. Affoltern a. A., 13. Dezember 2013 Gemeinderat Affoltern am Albis

1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern C) Politische Gemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2014 2. Genehmigung des Austritts aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern 3. Annahme der Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch»

Konkurseröffnung Schuldner: Olivier Louis Cotting, geb. 9. Oktober 1979, von St. Ursen FR und Tentlingen FR, wohnhaft Im Rebberg 1, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 13. August 2013 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 13. Januar 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Dezember 2013 Affoltern a. A., 13. Dezember 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab Montag, 23. Dezember 2013, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: – Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: – Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern a. A., 13. Dezember 2013 Die Gemeindevorsteherschaften

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Bluntschli Katharina, Stationsstrasse 15, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau Aussentreppe mit inneren Umbauten beim Wohnhaus Vers.-Nr. 297, Stationsstrasse 15, Kataster-Nr. 4, (WG3/55)

Gemeindeammannamt Hausen am Albis

Gerichtliches Verbot Der Einzelrichter im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Affoltern hat am 19. September 2013 nach Einsicht in das Gesuch der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 10, 8932 Mettmenstetten, in Anwendung von Art. 258 bis 260 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) verfügt: Unberechtigten ist das Abstellen und Führen von Fahrzeugen aller Art auf dem Parkplatz der Liegenschaft Rossauerstrasse, 8932 Mettmenstetten, Kat.-Nr. 2008, Pfruendmatt, untersagt. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse bis maximal Fr. 500.– bestraft.

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 3. Dezember 2013 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: – Samide Richard Frank, geb. 1963, und Sneider Samide geb. Sneider Roxanne Frances, geb. 1965, mit den Kindern Matthias Julian, geb. 1996, Kira Isabelle, geb. 1998 und Raphael Jürg, geb. 2000, alle kanadische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten. Mettmenstetten, 13. Dezember 2013 Gemeinderat Mettmenstetten

Als Berechtigte gelten ausschliesslich Mieter sowie Besucher auf den ihnen zugewiesenen Parkplätzen. Wer dieses Verbot nicht anerkennen will, hat innert 30 Tagen seit dessen Bekanntmachung und Anbringung auf dem Grundstück beim Gericht Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Die Einsprache macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam. Zur Durchsetzung des Verbots ist beim Gericht Klage einzureichen (Art. 260 ZPO)

Öffnungszeiten der Frauenarztpraxis Affoltern am Albis über die Festtage

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Hausen am Albis, 13. Dezember 2013 Gemeindeammannamt Hausen am Albis V. Moroff, Gemeindeammann


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Dezember 2013

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Gestaltungsplan Lindenmoos II zurückgezogen Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern am Albis Der private Gestaltungsplan Lindenmoos II sah eine unterirdisch erweiterte Parkierungsanlage für das gesamte Gestaltungsplangebiet vor. Die Zufahrt war von der Industriestrasse her geplant. Die Prüfung des privaten Gestaltungsplans hat ergeben, dass diese Erschliessungslösung zu einer erneuten Umweltverträglichkeitsprüfung der bestehenden Bauten geführt hätte, was nicht den Zielen der Grundeigentümer entsprach. Die Mehrheit der Grundeigentümer hat deshalb entschieden, den privaten Gestaltungsplan Lindenmoos II zurückzuziehen. Die in Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan Lindenmoos II Ende März 2013 eingegangene Aufsichtsbeschwerde wurde bereits Mitte November 2013 vom Bezirksrat abgewiesen und der Gemeinde ein korrektes Verhalten attestiert.

Kommunale Gesetzessammlung angepasst Die neue Gemeindeordnung sieht u.a. eine Neuorganisation der Verwaltungsabteilungen vor. Dies hat zur Folge, dass verschiedene kommunale Erlasse, vor allem im Bereich der Zustän-

digkeiten, geändert werden mussten. Der Gemeinderat hat diese Anpassungen per 1. April 2014 vorgenommen. Die aktualisierten Reglemente stehen rechtzeitig auf der Homepage zum Download zur Verfügung.

Taxordnung Seewadel Der Gemeinderat hat die Taxordnung 2014 für das Haus zum Seewadel genehmigt. Insbesondere wird auf das neue RAI-System umgestellt, welches 12 Pflegestufen vorsieht. Bisher war das BESA-System für die Verrechnung der Pflegeleistungen in Anwendung. Durch die Umstellung ist eine feiner abgestufte und somit transparentere Kostenverrechnung möglich. Die beiden Pflege-Einstufungssysteme sind im letzten Jahr kalibriert worden, es gelten inzwischen für beide dieselben Stufentarife. Der Kanton Zürich hat die Normkostenvorgaben für 2014 durchschnittlich um 5,5 % gesenkt. Somit müssen die Gemeinden und die Krankenversicherer weniger Pflegeleistungen im Rahmen des Pflegegesetzes bezahlen. Dies hat zur Folge, dass die ungedeckten Kosten der Alters- und Pfle-

Eine Zufahrt ab Industriestrasse hätte erneut eine Umweltverträglichkeitsprüfung nach sich gezogen. Deshalb ziehen die Grundeigentümer den privaten Gestaltungsplan Lindenmoos zurück. (Bild Thomas Stöckli) geheime steigen und durch andere Massnahmen eingespart werden müssen. Gelingt dies nicht, haben die Betreiber des Heimes die Restkosten selber zu tragen, respektive allfällig ihre

Leistungen entsprechend abzubauen. Damit die Gemeinde Affoltern am Albis als Betreiber des Hauses zum Seewadel nicht mit einem Defizit aus dem Heimbetrieb zulasten der Steuer-

zahler rechnen muss, wurden verschiedene Bereiche optimiert, um Kosten zu senken. Die Taxen für Hotellerie und Betreuung bleiben jedoch unverändert.

Ja zur Weiterführung der Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen im Bezirk Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Mit Beschluss vom 21. Februar 2012 hat der Gemeinderat Maschwanden das vorgelegte Konzept der Pflegeversorgung Bezirk Affoltern genehmigt. Daraus ergab sich die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen im Bezirk Affoltern. Die Pilotphase endet per 30. April 2014. Während der Pilotphase beträgt der finanzielle Anteil der Gemeinde Maschwanden pro Jahr Fr. 3019.70. Der Gemeinderat hat die Weiterführung der Beratungsstelle für Altersund Gesundheitsfragen im Bezirk Affoltern durch die Pro Senectute Kanton Zürich bis auf Widerruf gutgeheissen. Beratungsstelle: Pro Senectute Kanton Zürich, Werkstrasse 1, 8910 Affoltern a. A., Telefon 058 451 52 70,

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

beratungsstelle.affoltern@zh.pro-senectute.ch. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr.

Beantragung von Identitätskarten Ab Mitte 2014 können die Identitätskarten von den Gemeindeverwaltungen beim kantonalen Passbüro nur noch elektronisch beantragt werden. Für diese Umstellung wurde eine spezielle Softwarelösung entwickelt. Nebst den Einwohnerdaten werden auch die Unterschrift und das Foto des Antragstellers in digitaler Form benötigt. Damit die Identitätskarte weiterhin bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden beantragt werden kann, muss die Softwarelösung, ein Unterschriftenpad und ein Fotoscanner für total rund 1000 Franken angeschafft werden.

Familienergänzende Betreuung für Kinder im Vorschulalter Mit Inkrafttreten des neuen Kinderund Jugendhilfegesetzes (KJHG) am 1. Januar 2012 sind die Gemeinden ab 1. Januar 2015 verpflichtet, für ein bedarfsgerechtes Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern im Vorschulalter zu sorgen. In den vergangenen Jahren wurde sehr viel für die Tagesstrukturen an Schulen beziehungsweise die familienergänzende Betreuung für Kindergarten- und Schulkinder unternommen. Mit dem neuen KJHG werden die Gemeinden nun verpflichtet, solche Strukturen auch für Kinder im Vorschulalter aufzubauen, sofern in der Gemeinde ein entsprechender Bedarf vorhanden ist.

Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern Die Betreuung in Tagesfamilien bildet ein wichtiges Segment innerhalb der

Angebote der familienergänzenden Kinderbetreuung. Der Verein Tagesfamilie Bezirk Affoltern (TFBA) bietet diese Betreuungsform seit über 16 Jahren an. Die Kinder werden in der Nähe ihres Zuhauses betreut. Die Betreuungszeiten werden individuellen Bedürfnissen entsprechend flexibel gestaltet und es wird in der Regel ein enger Kontakt zu der Tagesfamilie aufgebaut. Das Kind ist in der Tagesfamilie integriert und hat eine verbindliche Tagesstruktur.

Finanzierung der Kinderbetreuung Die Eltern bezahlen einen Elternbeitrag pro Betreuungsstunde gemäss dem gültigen Tarifmodell der entsprechenden Wohngemeinde. Die Gemeinde leistet einen jährlich fixen Sockelbeitrag an den Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern und entrichtet ebenfalls einen Beitrag pro Betreuungsstunde gemäss dem gültigen Tarifmodell. Der Gemeinderat hat für die Erfüllung dieser gesetzlichen Aufgabe ein Reglement für die Ausrichtung von Gemeindebeiträgen zur externen Kinderbetreuung für Kinder im Vorschulalter genehmigt und per 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt. Das Reglement kann im Onlineschalter der Homepage www.maschwanden.ch oder bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden.

Ersatz der Steuerung des Grundwasserpumpwerkes Halten Am 10. Oktober 2013 ist die Steuerung im Grundwasserpumpwerk Halten ausgefallen. Seither beziehen wir unser Wasser über den Notbezugsschacht bei der Gruppenwasserversorgung Amt und über das Reservoir von Knonau. Der Ersatz der Steuerung war für 2013 vorgesehen. Durch die Anfrage, ob wir das Grundwasserpumpwerk Halten wirklich benötigen oder allen-

falls darauf verzichten, und so die Festsetzung der erweiterten Grundwasserschutzzonen vernachlässigen können, wurde das Projekt bis zur Beschlussfassung über das Grundwasserpumpwerk zurückgestellt. Die Kosten sind in den Voranschlägen 2013 (100 000 Franken) und 2014 (164 000 Franken) enthalten. Da das Grundwasserpumpwerk nicht ohne Steuerung funktioniert und wir mit dem Fremdbezug des Wassers Mehrkosten haben, war eine Beschlussfassung dringend. Aktuell erfolgt die Steuerung ab dem Grundwasserpumpwerk Halten. Ein eigentliches Leitsystem mit einfacher Einfluss- und Kontrollmöglichkeit des Brunnenmeisters ist nicht installiert. Bei einer Erneuerung der Steuerung sollen die bisher installierten Steuerungskomponenten auch ersetzt werden, um die Einheitlichkeit und somit Einfachheit des Systems sicherzustellen. In einer Nebenauslösestation beim Schulhaus kann die Löschklappe durch die Feuerwehr ausgelöst werden. Es zeigt sich jedoch, dass dieser Standort für die Feuerwehr nicht praktikabel ist. Die Steuerungskomponenten im Reservoir Uttenberg sollten erneuert werden. Der Ersatz der Notstromversorgung, die Wasserstandmessung und die schwimmergesteuerte Einlaufklappe des Quellwassers Knonau sind zu ersetzen. Eine Weiterverwendung der Löschklappe und Integration der durch die WV Knonau installierten Zulaufmessung ist möglich. Der Gemeinderat hat für den Ersatz der Steuerung Kosten von 127 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung bewilligt.

Genehmigung Voranschlag 2014 der Feuerwehr «Knonaueramt Süd» Die Laufende Rechnung zeigt einen Aufwand von 541 200 Franken und einen Ertrag von 27 200 Franken, sodass

ein zu deckender Aufwandüberschuss von 514 000 Franken verbleibt, welcher durch die Betriebsbeiträge der Verbandsgemeinden zu decken ist. Investitionen sind keine vorgesehen. Für die Gemeinde Maschwanden ergibt sich ein provisorischer Anteil von 9,59 %. Der Anteil an der Laufenden Rechnung beträgt 49 300 Franken Die definitive Festsetzung der Gemeindeanteile erfolgt aufgrund der per 31. Dezember 2013 verbindlichen Ansätze.

Genehmigung Voranschlag 2014 der Dileca Der Ausschuss des Verwaltungsrates der Dileca hat den Voranschlag 2014 an seiner Sitzung vom 3. Juli 2013 genehmigt. Die RPK Affoltern am Albis hat den Voranschlag geprüft. Den Trägergemeinden wurde beantragt, den vorliegenden Voranschlag 2014 der Dileca ebenfalls zu genehmigen. Die Verrechnungansätze bleiben unverändert. Einzig die Gewichtsgebühr für Gewerbeabfälle wird von 37 Rappen pro Kilogramm auf 34 Rappen pro Kilogramm (exkl. MwSt.) gesenkt. Der Gemeinderat genehmigte den Voranschlag 2014 sowie die darin enthaltenen Aufwendungen und Verrechnungsansätze. (grk.) anzeige


Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 A. Primarschulgemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2014 – Genehmigung 2. Teilrevision Statuten Schulzweckverband Bezirk Affoltern – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2014 – Genehmigung 2. AlbisZentrum, Sanierung/ Abbruch/Neubau, Vorprojektkredit, Abrechnung – Genehmigung 3. Feuerwehr-/Werkgebäude, Fotovoltaikanlage, Bauabrechnung – Genehmigung 4. Liegenschaftenbewirtschaftung, Teilauslagerung, wiederkehrender Kredit – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 16. Dezember 2013 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 13. Dezember 2013 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 8. Dezember 2013 1. Voranschlag 2014 genehmigt. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs binnen der nämlichen Frist, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach Politische Gemeinde Primarschulgemeinde Reformierte Kirchgemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013

Beschlüsse der Gemeindeversammlung

1. Genehmigung des Budgets 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 28 %. 2. Genehmigung der Bauabrechnung über die Gehweg-Ergänzung Kirchgasse B. Primarschulgemeinde

Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2013 folgende Beschlüsse: A. Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 25 % 2. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern am Albis B. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 47 % 2. Annahme der Initiative «Rohstoffmillionen – Obfelden handelt solidarisch» C. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 % 2. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Schulhauses Schlossächer in Obfelden 3. Genehmigung eines Planungskredits über Fr 200 000.– für die Schulraumplanung 4. Genehmigung der Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes SZV D. Reformierte Kirchgemeinde 1. Genehmigung des Voranschlages 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 12 % 2. Genehmigung eines Kredites von Fr. 187 000.– für die Fassadenrenovation mit energetischen Massnahmen sowie Wärmeisolation der Kellerdecken am Einfamilienhaus Räschstrasse 10

A. Politische Gemeinde

1. Genehmigung des Budgets 2014 und Festsetzung des Steuerfusses auf 41 %. 2. Zustimmung zur Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes des Bezirks Affoltern Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Tief bewegt trauern wir um unser Vereinsmitglied

Peter (Pit) Diener-Erni 27. Februar 1939 – 7. Dezember 2013

Wettswil am Albis, 13. Dezember 2013

Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet schriftlich, beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis – innert 5 Tagen Stimmrechtsrekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs als Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz; und – innert 30 Tagen Beschwerde gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursoder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Obfelden, 13. Dezember 2013

Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden.

Die Gemeindevorsteherschaften

TODESANZEIGE

der völlig unerwartet und plötzlich von uns gegangen ist. Mit Pit verlieren wir nicht nur ein hoch geschätztes Vereinsmitglied, sondern auch einen lieben Freund und begeisterten Gewerbler. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefes Mitgefühl und Beileid gilt seinen trauernden Angehörigen und Freunden. Der Vorstand und die Mitglieder des Gewerbevereins Unteramt

Beschlüsse der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde-Versammlung Stallikon Wettswil

Wir Gewerblerfreunde werden Dir am Mittwoch, 18. Dezember, um 14 Uhr in der reformierten Kirche in Bonstetten die letzte Ehre erweisen.

Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 8. Dezember 2013, fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung 50-%-Stelle Jugendarbeiter. 2. Genehmigung 20- bis 30-%-Stelle Buchhaltung. 3. Genehmigung Voranschlag 2014 mit einem Steuerfuss von 8 %.

TODESANZEIGE Tieftraurig nehmen wir Abschied von

Anton Bertl 25. Juni 1927 – 24. November 2013

Deine Grosszügigkeit, Dein Elan und Deine Zuverlässigkeit werden uns immer Vorbild sein. Wir danken Dir für die gemeinsame Zeit. Du wirst uns allen sehr fehlen.

Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab Donnerstag, 12. Dezember 2013, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden

Sabine Bertl Thorsten Bertl Jürgen Bertl Ingrid Bertl Wolfgang Bertl Bärbel Scheuermann, geb. Bertl mit ihren Familien

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Stallikon Wettswil

Auf ausdrücklichen Wunsch und im Sinne von Toni haben wir im engsten Kreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis Abschied genommen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Dezember 2013

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Teure Planung und ein Solidaritäts-Beitrag Zustimmung zu allen Geschäften an der Gemeindeversammlung in Mettmenstetten Über sechs Geschäfte der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde (vgl. Kasten) hatten die Mettmenstetter vergangenen Montagabend zu entscheiden. Zur Gemeindeversammlung fanden 131 Stimmberechtigte in die Mehrzweckhalle Wygarten. ................................................... von thomas stöckli «Nichts zu beschönigen» gebe es am Abrechnungsergebnis zum Vorprojekt AlbisZentrum, gab der Gemeinderat in der Weisung zur Gemeindeversammlung unumwunden zu: 65 000 Franken hätte das Vorprojekt kosten sollen, zwei Nachtragskredite des Gemeinderates in eigener Kompetenz – 23 000 Franken im Oktober 2010 und weitere 20 000 im September 2011 – sollten auch nicht reichen. Schliesslich kostete die Planung 123 107 Franken. «Das stösst mir sauer auf», beschwerte sich eine Votantin. Weiter äusserte sie sich

besorgt, dass es auch beim Bau selber ebenfalls zu deutlich höheren Kreditüberschreitungen kommen könnte. «Wir unternehmen alles Mögliche, um das Grossprojekt erfolgreich ins Ziel zu führen», versicherte Gemeindepräsident René Kälin. Allerdings sehe es aktuell so aus, dass der Kredit ausgereizt werde. Schliesslich sprach sich eine eindeutige Mehrheit für die Genehmigung der Vorprojekt-Abrechnung aus.

«Hilfsaktionen» finden Zustimmung Diskutiert wurde auch das Budget der politischen Gemeinde. Explizit ging es um den Budgetposten «Hilfsaktionen». Die Initiative «Rohstoffmillionen – Mettmenstetten handelt solidarisch» musste der Gemeinderat für ungültig erklären, er sprach aber – ausnahmsweise und ohne Präjudiz – in eigener Kompetenz einen einmaligen Beitrag. «Danke, dass der Gemeinderat global denkt und lokal handelt», lobte Renate Forster vom Initiativ-Kommitee. Der

Primarschule: Keine Gegenstimmen Gerade mal 22 Minuten dauerte die Versammlung der Primarschul-Gemeinde. Dabei blieb noch Zeit, die Behördenvertreter und die Schule vorzustellen. Das Primarschul-Budget sieht bei einem Aufwand von 7,16 Mio. Franken ein Minus von 430 000 Franken vor. Investiert werden 2014 voraussichtlich 200 000 Franken – ¾ davon in neue Beleuchtungsmasten auf dem

Sportplatz, wie Ruth Stalder ausführte, die dem Ressort Finanzen vorsteht. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 42 %. Das Budget wurde ebenso ohne Gegenstimmen genehmigt wie die Statuten-Teilrevision für den Bezirks-Schulzweckverband. Als wichtigste Neuerung hob PrimarschulPräsidentin Margrit Aschmann dort die Reduktion von vier auf drei Mitglieder in der Verbandsschulpflege hervor. (tst.)

Auftrag der Gemeinde beschränke sich auf kommunale Zwecke, kritisierte Louis Hafner im Namen der SVP und stellte den Antrag, die 33 000 Franken aus dem Budget zu streichen. Eine Mehrheit sollte er mit seinem Begehren allerdings nicht finden: Es wurde mit 42:72 Stimmen abgelehnt.

Minus von 245 700 Franken Finanz- und Liegenschaften-Vorstand Beat Bär musste den Stimmberechtigten ein Budget präsentieren, das bei einem Gesamtaufwand von rund 12,66 Mio. ein Minus von 245 700 Franken vorsieht. Ein Ausgabenüberschuss also, aber ein geringerer als im Budget 2013. Ab 2016 solle das Resultat dann wieder positiv ausfallen, stellte Bär in Aussicht. Der Vergleich mit den anderen Ämtler Gemeinden zeigt, dass nur Wettswil, Stallikon und Aeugst steuergünstiger sind als Mettmenstetten mit seinen 99 %. «Wir stehen gut da», so das Fazit von Beat Bär. Netto sollen 2014 8,66 Mio. Franken investiert werden. Rund 5 Mio. Franken sind für das «AlbisZentrum» vorgesehen, 900 000 Franken für die Renovation der Alterssiedlung. Auf der Einnahmenseite dürfte der Verkauf des gemeindeeigenen Grundstücks Im Grindel rund 1,5 Mio. Franken einbringen. Und wie hoch ist das Eigenkapital? Angaben dazu waren weder in der Weisung noch auf den präsentierten Folien zu finden. So schob Beat Bär eine Folie nach. Das Nettovermögen aller Güter liegt demnach bei knapp 20 Mio. Franken. Auf Kritik stiess der Fakt, dass man bei der Erstellung des Budgets von einem Ja zur Spital-AG ausgegangen war und die entsprechenden Zahlen nach dem Nein an der Urne hinfäl-

Letzte Gemeindeversammlung als Gemeinderäte: Kurt Schaltegger (links, Tiefbau und Werke) sowie Raffaele Cavallaro (Sicherheit). (Bild Thomas Stöckli) lig wurden. Die finanziellen Auswirkungen müssen erst noch im Detail ausgearbeitet werden, so Beat Bär. Der Finanz-Vorstand schätzt, dass das Minus mit 300 000 bis 500 000 Franken etwas deutlicher ausfallen könnte als in der vorliegenden Fassung. Schliesslich wurde das Budget mit eindeutigem Mehr angenommen.

Mit Applaus verabschiedet Kaum noch umstritten waren die letzten beiden Vorlagen. Die Fotovoltaikanlage auf dem Feuerwehr- und Werkgebäude kostete mit rund 364 000 Franken knapp 9000 Franken mehr, die Bauabrechnung wurde diskussionslos und einstimmig gutgeheissen. Zwei Gegenstimmen gab es gegen die Teilauslagerung der Liegenschaften-Bewirtschaftung. Für diese fallen künftig jährlich 39 000 Franken an.

Im Anschluss an die Versammlung würdigte René Kälin das Engagement der zurücktretenden Behördenvertreter und überreichte diesen eine süsse Stärkung für den Rest der Amtsdauer. Ihre letzte Gemeindeversammlung im Amt erlebten die Gemeinderäte Raffaele Cavallaro (Sicherheit) und Kurt Schaltegger (Tiefbau und Werke). Sie wurden mit Applaus verabschiedet. Schaltegger war allerdings in der abschliessenden Fragerunde nochmals im Brennpunkt des Geschehens: Primär wurde nämlich der Zustand bestimmter Gemeindestrassen kritisiert. Diesen hat der zunehmende motorisierte Verkehr in den vergangenen Jahrzehnten zugesetzt. So stehen vielerorts Total-Sanierungen bevor. «Wir sind laufend am Sanieren», versicherte der Tiefbau-Vorstand, das Geld reiche allerdings nicht aus, um alle Massnahmen sofort umzusetzen.

Holz aus nahen Wäldern ersetzt 400 000 Liter Heizöl Tag der offenen Tür des Wärmeverbunds Hedingen mit einem Wettbewerb Mit frischer Pizza und einem Wettbewerb feierte der Wärmeverbund Hedingen kürzlich seinen Tag der offenen Tür. Der Wettbewerb von Renercon fragte nach der Fahrdistanz der Holzschnitzel, dem Gewicht von einem Kubikmeter Holzschnitzel und nach der jährlichen Ersparnis an Heizöl durch den Verbund. Gesiegt hat Albert Zeberle, Hedingen. Tropfnass war es und bissig kalt am Tag der offenen Tür beim Wärmeverbund der Firma Renercon in Hedingen. Doch zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und wurden mit heisser Pizza aus dem fahrbaren Pizzaofen von www.smartworker.ch empfangen. Die Besichtigung der grossen Heizzentrale war nicht nur interessant, sondern auch angenehm warm. Die Heizung funktioniert, das war offensichtlich. «So gross hätten wir uns das nicht vorgestellt», war zu hören. Die Anlage in Hedingen ist mit ihren drei grossen Heizkesseln etwa halb so gross wie die am gleichen Tag gezeigte in Affoltern. Doch sie ist ebenfalls auf dem neusten technischen Stand und verfügt mit der frisch eingebauten Wärmerückgewinnungsanlage über eine hohe Effizienz. Der moderne Elektronassfilter ermöglicht eine hochwirksame Abluftreinigung. 5000 m³ frische Waldholzschnitzel werden in Hedingen jedes Jahr verbrannt. Es ist Holz aus den umliegenden Wäldern, das von der Interessen-

Wärmerückgewinnung) sowie die IGE (Holzlieferantin), Baur Heizungen GmbH (Montage und Installation) und UMAG (Unterhalt und Wartung) waren mit ihren Fachleuten zugegen und waren Mitträgerinnen des ganzen Anlasses.

Über die Klimastiftung Schweiz

Lukas Müller, Renercon-Marketing und drei der Wettbewerbsgewinner: Thomas Boll, Maria Di Nolfi und Albert Zeberle. gemeinschaft Energieholz IGE des Bezirks Affoltern beschafft und sehr zuverlässig geliefert wird. Die Fahrdistanz des Holzes beträgt maximal 25 km. Damit werden ca. 400 000 Liter Heizöl ersetzt – und lange Transporte aus dem Ausland mitsamt ihrem umweltschädigenden CO2-Ausstoss vermieden. Das Geld bleibt in der Region und schafft hier Wertschöpfung. Ganz so wie es den Leitgedanken der Energieregion Knonauer Amt entspricht. Finanziell unterstützt wird der Ausbau des Wärmeverbunds von der Klima-

stiftung Schweiz. Weil die Heizzentrale Holz aus der Region verbrennt, kann fast CO2-neutrale Wärme produziert werden. Das Holz in den nahen Wäldern wächst nach und bindet das CO2 erneut.

Die richtige Antwort: 300 kg Für die korrekten Antworten beim Wettbewerb am Tag der offenen Tür konnte der Gewinner Albert Zeberle einen Früchtekorb in Empfang nehmen. Thomas Boll aus Mettmenstetten

erhielt als Zweiter eine Lichtsäule mit Kerze. Das Gewicht des Big Bags voll Holzschnitzel zu schätzen war offensichtlich schwieriger, die Tipps lagen zwischen 200 und 1250 kg. Richtig waren 300 kg. Am nächsten dran waren zwei Teilnehmende punktegleich mit 275 kg: Maria Di Nolfi und Daniel Reimann erhielten dafür je einen Weihnachtsstern. Die Renercon und die am Bau beteiligten Unternehmen Schmid energy solutions (Heizkessel), Logstor (Leitungsbau), IS Save Energy (Filter und

Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 550 KMU mit 10 Millionen Franken unterstützt. Den Wärmeverbund Hedingen fördert die Klimastiftung Schweiz mit 50 800 Franken. Hinter der Stiftung stehen 25 grosse Dienstleistungsunternehmen aus der Schweiz und Liechtenstein. Das gespendete Geld kommt aus der CO2-Lenkungsabgabe, die der Bund 2008 einführte. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz vollumfänglich für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein. Weitere Informationen: www.klimastiftung.ch


Bestattungen Es Läbe voll Arbeit, es Läbe voll Freud, es Läbe voll Güeti ou tapfer im Leid, bis eine da gseit het, so Mueti sisch gnue, jetzt darfsch du cho löie, chum zue mer a d’Rue.

Affoltern am Albis Am 7. Dezember 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben

Elsa Liechti-Strahm geb. 22. Juli 1917, verwitwet von Hans Liechti, von Landiswil BE, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Haus zum Seewadel. Urnenbeisetzung am Dienstag, 17. Dezember 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Knonau Kehrli-Hayer Hans von Gadmen BE, geboren am 4. März 1929, wohnhaft gewesen in Knonau, Friedhofstrasse 8, gestorben am 2. Dezember 2013 in Knonau. Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier in der Kirche findet am Mittwoch, 11. Dezember 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof in Knonau statt.

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mueti und Grossmueti

Elsa Liechti-Strahm Nach einem langen, arbeitsreichen Leben ist sie im Beisein ihrer Angehörigen friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar und schauen mit Freude zurück auf den Weg, den wir mit ihr gehen durften.

Die Erdbestattung findet am Freitag, 13. Dezember 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof «Heissächer», Wettswil am Albis statt.

Affoltern am Albis, im Dezember 2013

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme in unserer schweren Zeit des Abschiednehmens von meinem geliebten Ehemann und unserem Vater

Emil Widler-Wächter

Wettswil am Albis

Besonders danken wir: – Pater Perry da Silva für den persönlichen, tröstlichen und einfühlsam gestalteten Trauergottesdienst. – der Lektorin für das Verlesen des Lebenslaufes. – der Klavierspielerin für die wunderschöne musikalische Umrahmung. – dem Personal des Langzeitpflegezentrums Affoltern am Albis, welches Emil während dem letzten Jahr fürsorglich und liebevoll durch das Leben begleitet hat. – allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn, die dem Verstorbenen mit Liebe und Freundschaft begegnet sind, und ihm die letzte Ehre erwiesen haben.

geboren 27. Februar 1939, Bürger von Embrach ZH und Zürich, Ehemann der Diener geb. Erni, Agnes, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 78. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 18. Dezember 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Der Friedhofvorsteher

16. September 1929 – 14. November 2013

Traueradresse: Daniel Liechti, Zürichstrasse 68, 8910 Affoltern am Albis

Herzlichen Dank für die zahlreichen Beileidsbekundungen, den wunderschönen Grabschmuck und die grosszügigen Spenden.

Diener, Peter

Franz Maritz

Urnenbeisetzung am Dienstag, 17. Dezember 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle.

Der Friedhofvorsteher

Am 7. Dezember 2013 ist in Zürich gestorben:

DANKSAGUNG

erhalten haben. Ebenso bedanken wir uns für die Spenden, die für späteren Blumenschmuck und zugunsten der Stiftung für eine gesunde Zukunft/Spital Affoltern bestimmt sind. Ein besonderer Dank gebührt Domherr Franz Stampfli sowie dem Organisten Ivo Maduna und dem Trompeter Heinz Käppeli, welche die Abschiedsfeier ganz im Sinne des Verstorbenen gestaltet haben. Allen Menschen, die Franz Maritz in seinem Leben liebevoll begleitet und mit Wertschätzung beschenkt haben, sind wir tief verbunden.

Daniel und Ruth Liechti-Marthaler Käthi Liechti Hans Ulrich und Barbara Liechti-Graup Bendicht Liechti Sonja Liechti und Dan Boschi

Am 11. Dezember 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

geboren 17. Oktober 1922, Bürgerin von Fischingen TG, ledig, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, mit Aufenthalt in Affoltern am Albis.

Jean Paul

Wir danken herzlich für die Anteilnahme, die Worte, Gedanken und Karten, die wir beim Abschied von

22. Juli 1917 – 7. Dezember 2013

Wettswil am Albis

Zuber, Edith Sophie

Zum Engel der letzten Stunde, den wir so hart den Tod nennen, wird uns der weichste, gütigste Engel zugeschickt, damit er gelinde und sanft das niedersinkende Herz des Menschen vom Leben abpflücke und es in warmen Händen und ungedrückt aus der kalten Brust in das hohe, wärmende Eden trage. Sein Bruder ist der Engel der ersten Stunde, der den Menschen zweimal küsst, das erstemal damit er dieses Leben anfange, das zweitemal damit er droben ohne Wunden aufwache und in das andere lächelnd komme, wie in dieses Leben weinend.

Bonstetten, im Dezember 2013

Die Trauerfamilie

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Dezember 2013

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Affoltern: Ja zur Glencore-Initiative – Nein zum Zweckverband Gemeindeversammlung: Der Bezirkshauptort will aus dem Zweckverband Sozialdienst austreten Die Gemeindeversammlungen der Sekundarschule AffolternAeugst sowie der Primarschule und der politischen Gemeinde Affoltern haben am Montagabend die Budgets 2014 und eine Erhöhung des Gesamtsteuerfusses von 121 % auf 124 % festgesetzt. ................................................... von urs e. kneubühl Es war ein Aufmarsch wie sehr lange nicht mehr. Nicht nur, dass 282 Stimmberechtigte am Montagabend den Weg zur Gemeindeversammlung in den Kasinosaal Affoltern fanden, anwesend waren auch mehrere Pressevertreter, darunter das Westschweizer Radio. Das Geschäft, auf dessen Behandlung die Presse und wohl auch die Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten vor allem warteten, wurde allerdings erst spät behandelt: die Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch».

Ja zur Solidarität 165 000 Franken, also 10% von den 1.65 Millionen, die Affoltern aus dem «Glencore-Effekt» im Finanzausgleich zugeflossen sind, so verlangt es die Initiative des neunköpfigen Komitees und über 200 Mitunterzeichnenden, sollten in Projekte und Länder zurückfliessen, in denen die Firma Glencore oder ihre Tochtergesellschaften im Rohstoffabbau/-handel tätig sind oder waren. Hilfsorganisationen wie Caritas, Heks, Helvetas, Terre des Hommes und Unicef werden dabei «Sachwalter» sein. Die Initianten lassen bei aller Solidarität allerdings die höchst schwierige finanzielle Situation der Gemein-

de nicht einfach aussen vor: Sollte der gesamte nicht verwendete Übergangsausgleich an den Kanton zurückbezahlt werden müssen, so der Initiativtext, werden die Hilfswerke nicht unterstützt. Die Teilbeträge an die Hilfswerke werden also erst bzw. nur dann ausbezahlt, wenn feststeht, dass die Politische Gemeinde Affoltern im Jahr 2013 mindestens 1,65 Millionen vom nicht verwendeten Übergangsausgleich behalten kann. Kann die Gemeinde nur einen Teil dieser 1,65 Millionen behalten, bezahlt sie 10 % davon zu gleichen Teilen an die Hilfswerke. Der Gemeinderat, so Präsident Robert Marty, zeigt Verständnis und Sympathie für die Initiative. «Er teilt die Auffassung, dass gewisse Geschäftspraktiken einzelner Firmen moralisch und ethisch problematisch sind und zur Benachteiligung lokaler Bevölkerungskreise führen», empfiehlt aber, wie die Rechnungsprüfungskommission (RPK) auch, die Ablehnung. In der anschliessenden Diskussion war bei den Votanten mehrheitlich eine Pro-Initiative-Haltung auszumachen, wobei teilweise sehr fundiert argumentiert wurde. Man appellierte an die Hinterfragung des eigenen Lebensstils und entsprechend verändertes Verhalten, und eine Votantin ermunterte die Anwesenden, den Hilfswerken auch privat zu spenden. Ein Ordnungsantrag auf Abbruch der Diskussion, der grossmehrheitlich angenommen wurde, leitete zur Schlussabstimmung über, in welcher die Initiative mit solidem Mehr angenommen wurde.

Nein zum Zweckverband Sozialdienst Schon vorab hatte der Antrag des Gemeinderates zum Austritt aus dem

Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern per 31. Dezember 2015 zur regen Diskussion geführt. Dabei wurde allgemein Zweifel an den vom Gemeinderat zur Begründung angefügten möglichen Kosteneinsparungen – es wird bei einer Inhouse-Lösung mit einer Einsparung von rund 350 000 Franken gerechnet – gehegt. Der Gemeinderat zeigt sich überzeugt, «mit dem (Teil-)Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern die administrativen Kosten im Sozialwesen nachhaltig senken zu können, ohne die Rahmenbedingungen für die betroffenen Personen zu verschlechtern. Durch die Eingliederung eines Sozialdienstes in die bestehenden Strukturen der Gemeindeverwaltung können zudem Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und kundenfreundlich gesteigert werden». Die RPK allerdings hatte aufgrund der ihr vorliegenden Dokumente und Unterlagen die finanziellen Konsequenzen eines sofortigen Austritts als «nicht klar abschätzbar» eingestuft und das Anstreben einer «verbesserten Informationslage» angeregt: «Ein Quervergleich mit anderen Gemeinden und den dort anfallenden Fallkosten ist nicht schlüssig dokumentiert, wodurch auch eine abschliessende Beurteilung der für Affoltern resultierenden Kosten eines Alleingangs nicht möglich ist.» Die RPK empfiehlt daher, wie übrigens in der Diskussion auch mehrere Votanten, die von einem «unausgegorenen Schnellschuss» sprachen und «fehlende Kostenklarheit» bemängelten, «dieses wichtige Thema weiter abzutiefen, mit dem Sozialdienst zu klären und gegebenenfalls im Laufe des Jahres 2014 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eine neue dokumentierte Vorlage zu unterbreiten». Ein Rückweisungsantrag

blieb in der Folge ohne Mehrheit (120 Ja- zu 141 Nein-Stimmen), und in der Schlussabstimmung obsiegte der beantragte Austritt aus dem Zweckverband mit 144 Ja gegen 108 Nein bei 26 Enthaltungen.

Voranschlag 2014: 94 Franken Ertragsüberschuss Das Budget für das kommende Jahr gab keinen Anlass zu Diskussionen: Die laufende Rechnung zeigt einen Ertrag und einen fast ebenso hohen Aufwand von je von 73,7 Mio. Franken, wobei ein Ertragsüberschuss von 94 Franken verbleibt, der dem Eigenkapital zugeschlagen wird. Bei einem mutmasslichen Gemeindesteuerertrag (100 Prozent) von 19,8 Mio. Franken wird zur Deckung des Aufwandes analog zum vorangegangenen Jahr ein Steuerfuss von 61% erhoben. Die Abschreibungen beim Verwaltungsvermögen betragen 7,1 Mio. Franken, die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 7,2 Mio. Franken aus, während im Finanzvermögen Nettoveränderungen von 25 000 Franken im Voranschlag eingestellt sind. In den abschliessenden Bekanntmachungen wurde die Anfrage bezüglich eines «à-Niveau-Überganges der SBB-Gleise beim OVA-Areal zugunsten mobileingeschränkter Menschen» beantwortet: Der Gemeinderat sei zwar willens, den Antrag umzusetzen, allerdings ist ein solcher Übergang, gemäss SBB, nicht bewilligungsfähig. Zum Zweiten wurde informiert, dass auf die Umsetzung einer neuen Solarthermie- und Fotovoltaik-Anlage für das Schwimmbad Stigeli verzichtet wird. Die bestehende Anlage zum Erwärmen des Wassers in den Becken sei ausreichend.

Primarschule und Sek: Budget 2014 und Zweckverbandsstatuten Zu Beginn der Gemeindeversammlungen hatten die Stimmbeteiligten bereits die Voranschläge der Sekundarschulgemeinde Affoltern-Aeugst und der Primarschule Affoltern verabschiedet. Das Budget 2014 der Oberstufe schliesst bei einem Aufwand von 10,1 Mio. und einem Ertrag von beinahe 10 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 138 000 Franken. Anlässlich der Voranschlagsverhandlungen vom September 2013 und aufgrund der Voranschlagsentwürfe ordnet die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich an, dass der Steuerfuss auf Grund des Gesamtsteuerfusses von 124 % bei der Sekundarschule von 21 % auf 23 % erhöht werden muss. Dem Budget 2014 wird grossmehrheitlich zugestimmt. Der Voranschlag 2014 der Primarstufe präsentiert sich bei einer Summe von 17,7 Mio. Franken ausgeglichen, wozu allerdings ein Übergangsausgleich des Kantons von 2,3 Mio. Franken beansprucht wird. Der Steuerfuss (40 %) der Primarstufe bleibt unverändert. Budget und Steuerfuss werden einstimmig genehmigt. Des Weiteren verabschiedeten die Stimmberechtigten von Sekundarschulgemeinde und Primarschulgemeinde auch die Teilrevision der Statuten des Schulzweckverbandes Bezirk. Zentraler Punkt dieser Teilrevision ist die Reduktion der Mitgliederzahl der Verbandsschulpflege auf drei Personen. Weitere Anpassungen betreffen Korrekturen, die sich aufgrund von neuen Rechtsgrundlagen des Kantons ergeben oder des veränderten Angebotes des Schulzweckverbandes. Die Stimmberechtigten die Statuten-Teilrevision ohne Gegenstimme.

wir gratulieren

Bonstetten stellt vorzeitig auf HRM2 um Die Gemeindeversammlung stimmte sämtlichen Geschäften zu Die Gemeindeverwaltung Bonstetten erhält eine neue EDVLösung. Um Synergien zu nutzen beantragte der Gemeinderat, das harmonisierte Rechnungslegungsmodell HRM2 bereits per 2015 einzuführen. Die Primarschulgemeinde zieht mit.

zeugen vermochte. «Was machen die anderen Gemeinden besser?», wollte ein Votant zum Steuerfuss-Vergleich mit Wettswil und Stallikon wissen. Der Hauptgrund sei einfach: sie haben potente Steuerzahler.

................................................... von thomas stöckli

Zum Posten «Gemeindeverwaltung» gab Gemeindepräsident Bruno Steinemann ausführlichere Informationen: «Die bestehende Informatik ist am Ende ihres Lebenszyklus’.» Konkret: nicht mehr zeitgemäss, störungsanfällig und ausserdem fehlen Kontrollmechanismen. Die neue und effizientere Komplettlösung, für die sich der Gemeinderat entschieden hat, wird unter anderem schon in Hedingen und Birmensdorf eingesetzt. Die jährlichen Kosten sind mit der Auslagerung zwar wesentlich höher als bisher, dafür entfallen die etappenweise fälligen Investitionskosten. Das Ja zum Voranschlag war einstimmig und auch mit der vorzeitigen Einführung des harmonisierten Rechnungslegungsmodells HRM2 per Anfang 2015 waren fast alle der 53 anwesenden Stimmberechtigten einverstanden – sowohl für die politische Gemeinde als auch für die Primarschulgemeinde. Der Vorteil liegt auf der Hand: so müssen Kontenplan und Ne-

Der Voranschlag, über den die Bonstetter Gemeindeversammlung befinden sollte, unterschied sich massgeblich von der fristgerecht publizierten Version. Schliesslich hatte man sich nach dem Nein zur Spital-AG die Mühe gemacht, die Zahlen zu bereinigen. Das wirkte sich vor allem auf die Investitionsrechnung aus: Netto sollen 2014 nur rund 1,38 Mio. statt 4,09 Mio. investiert werden. Ein Vergleich mit den letzten fünf Jahren zeigt: Nie wurde in dieser Zeit weniger investiert. Trotzdem: Die hohe Verschuldung bleibt ein Thema. Anstelle eines Gewinns von knapp 1,28 Mio. Franken resultiert in der bereinigten Version bei einem Aufwand von 17,30 Mio. ein Rückschlag von 72 100 Franken. «Eine rote Null», so Frank Rutishauser, der bei seinem ersten Einsatz als Finanzvorstand an einer Gemeindeversammlung zu über-

Im Gemeinderat werden zwei Plätze frei

benbuchhaltungen nicht zweimal – erst für die neue EDV und dann an HRM2 – angepasst werden. Als grösste Veränderungen wird das Verwaltungsvermögen neu bewertet und abgeschrieben wird nicht degressiv (10% vom Restbuchwert) sondern linear aufgrund der Nutzungsdauer. Für etwas Befremden sorgte anschliessend eine «liegengebliebene» Bauabrechnung aus dem Jahr 2005 (Kredit) respektive 2006 (Ausführung). Doch auch diese wurde mit grossem Mehr angenommen. Zum Schluss verriet Bruno Steinemann, dass er für die nächstjährigen Wahlen ebenso wie seine Ratskollegen Roger Mella und Frank Rutishauser wieder zur Verfügung stehe. Im Gemeinderat werden also zwei Plätze frei, ebenso in der Rechnungsprüfungskommission (RPK).

Finanzen bereiten Sorgen Einen gegenüber dem Vorjahr um 961 500 Franken höheren Aufwand musste Ralf Bornhauser, neuer Finanzvorsteher der Primarschulgemeinde, präsentieren. «Die Situation macht uns Sorgen», verriet er und sprach Klartext: «85 bis 90 Prozent der Kosten können wir nicht beeinflussen.» Der Voranschlag sieht bei einem Aufwand von knapp 10,85 Mio. Franken ein Plus von 208 100 Franken vor. Investiert werden sollen 2014 rund 5 Mio.

Franken, wobei Planung und Bau von neuem Schulraum den Löwenanteil ausmachen. Die RPK drückte ihre Hoffnung aus, dass auf 2015 hin der Steuerfuss gesenkt werden könne. Schliesslich habe die Primarschulgemeinde wegen des Baus Steuern auf Vorrat eingenommen, mit HRM2 erübrige sich das. Zustimmung gab es schliesslich zur Teilrevision der SchulzweckverbandsStatuten. Den Abschluss des gut zweistündigen Gemeindeversammlungs-Abends machte die reformierte Kirchgemeinde. «Wenig Veränderungen gegenüber dem Vorjahr» meldete hier Finanzvorsteherin Carmen Besson. Mit Besorgnis wies ein Votant darauf hin, dass das Eigenkapital in drei Jahren weg sei, wenn es weiter gehe wie bisher. «Wir schauen, dass unter allen Umständen gespart wird», versicherte Kirchenpflege-Präsident Jan Rapp. «In zwei Jahren fallen die hohen Abschreibungen weg, dann stehen wir wieder besser da», ergänzte Carmen Besson. Für die kommende Amtsperiode werden übrigens noch Kirchenpfleger gesucht. «Ich werde mich nicht mehr zur Wahl stellen», so Jan Rapp. Als Hauptgrund nennt er die Belastung – auch weil das Gremium zuletzt nicht mehr vollzählig war. Von den Bisherigen tritt einzig Carmen Besson wieder an.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Ernst Strebel heute Freitag, 13. Dezember, seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation zum Ehrentag und ein schönes Geburtstagsfest.

Zum 80. Geburtstag In Obfelden kann heute Freitag auch Anna Schafflützel-Häberling ihren 80. Geburtstag feiern. Herzliche Glückwünsche. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute.

Zum 80. Geburtstag Auch Liselotte Neuhaus-Senne dürfen wir in Affoltern zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am Sonntag, 15. Dezember. Wir wünschen auch ihr ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute. anzeige


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Dezember 2013

48 000 Franken für Hilfswerke Obfelder Gemeindeversammlung sagt Ja zur «Rohstoff-Initiative» Mit 146 gegen 112 stimmte die Obfelder Gemeindeversammlung für die Initiative «Rohstoffmillionen – Obfelden handelt solidarisch» – nach einer sachlichen Diskussion. Damit gehen gesamthaft 48 000 Franken an drei Hilfswerke für Projekte in Ländern, in denen Glencore tätig ist. ................................................... von werner schneiter

In weiser Voraussicht beschloss der Gemeinderat die Verlegung der Budget-Gemeindeversammlung vom Singsaal Chilefeld in die Mehrzweckhalle Zendenfrei. Die «Rohstoff-Initiative» interessierte mehr als doppelt so viele Stimmberechtigte, die gewöhnlich zu einer Budget-Gemeindeversammlung aufkreuzen: Statt der üblichen 100 bis 120 kamen 273. Gemeindepräsident Thomas Ammann verband seine Begrüssung mit einem Dank an den BSC Obfelden, der sein für Dienstag angesetztes Training in der Halle aussetzte. Im Namen des Komitees, das für die Initiative rund 250 Unterschriften gesammelt hatte, stellte Helena Heuberger das Begehren vor – und widersprach vorab jenen Gegnern, die von Sparsamkeit sprechen und es sich deshalb die Gemeinde nicht leisten könne, Steuergelder zu verschenken. «95 Zürcher Gemeinden haben 2010 den Hilfswerken insgesamt 8 Mio. Franken zugesprochen», sagte sie. Damit werde auch kein Präjudiz geschaffen, denn beim Börsengang von Glencore handle es sich um ein einmaliges Ereignis, noch nie habe man Steuergelder namentlich zuordnen können. Obfelden hat aus dem kantonalen Finanzausgleich im Jahr 2013 rund 500 000 Franken zusätzlich erhalten – Geld, das aus dem Börsengang von Glencore stammt. CEO Glasenberg musste in Rüschlikon 360 Mio. Franken aufs Mal abliefern. Davon flossen 160 Mio. Franken in die Finanzausgleichsgemeinden. Helena Heuberger sprach von einem wachsenden Unbehagen gegenüber der Rohstoffbranche. Rohstoffe seien für Dinge des täglichen Lebens

allgegenwärtig. Es sei deshalb nicht gleichgültig, unter welchen Voraussetzungen diese Rohstoffe abgebaut würden. Zwei Drittel der Ärmsten lebten in rohstoffreichen Ländern, in hochkorrupten, hochkonfliktiven. «Und da liegen 70 Prozent der Glencore-Produktionsstätten.» 50 Milliarden Dollar fliessen laut Helena Heuberger aus diesen Ländern ab, derweil Glencore, heute Glencore Exstrata, seit der Fusion 2010 keine Steuern zahle. Dies rufe immer mehr Kritiker auf den Plan. Es gehe um den Reputationsschaden für die Schweiz. Aber es gehe nicht nur um die Finanzen, sondern auch um Abbau von Menschenrechten, von grossflächiger Zerstörung der Natur, um die Vernichtung von Lebensgrundlagen. «Die 64 ärmsten Länder der Welt können ein Jahr lang schuften. Ihr Bruttoinlandprodukt ist kleiner als der Betrag, den die sechs höchstdotierten GlencoreChefs beim Börsengang aufs Mal verdient haben», sagte Helena Heuberger. Auch wenn Obfelden spare müsse, auch wenn in der Schweiz nicht mehr für alles Geld vorhanden sei, so gehe es uns im internationalen Vergleich immer noch sehr gut. Für das Initiativkomitee sei die Spende an drei Hilfswerke ein Akt der Solidarität mit Signalwirkung. Aktivitäten, so Helena Heuberger, würden international wahrgenommen und somit auch von Glencore-CEO Glasenberg. «Unser Komiteemitglied Heiner Stolz hat sogar einen Anruf vom Wall Street Journal erhalten», sagte die Mitinitiantin und schloss mit dem Hinweis auf den heutigen Tag der Menschenrechte. «Nehmen Sie Ihr Herz in beide Hände.»

Gemeinderat bereit, privat zu spenden Namens des Gemeinderates warb Finanzvorstand Christoph Kobel für ein Nein zur Initiative. Er verwies auf gesetzliche Vorgaben, die das Gebot der Sparsamkeit beinhalten. Dazu sei es nicht Sache einer Gemeindeversammlung, eine moralische Bewertung von rechtmässig versteuertem Steuergeld vorzunehmen. Die Initiative präjudiziere ähnliche Fälle von Entwicklungshilfe – weiteres Geld könne da nicht

gesprochen werden. Der Gemeinderat habe Verständnis für das Anliegen. Bei einem Nein zur Initiative seien die Gemeinderatsmitglieder bereit, privat 3500 auf ein neu zu eröffnendes Konto einzuzahlen. «Das ist ein privater Gegenvorschlag zur Initiative», so Kobel. Die knapp halbstündige Diskussion verlief sachlich und nahezu frei von Emotionen. RPK-Präsident JeanPierre Büchler gratulierte den Initianten für das Echo, das sie ausgelöst hatten, setzte sich aber dennoch für ein Nein ein. Entwicklungshilfe sei Bundessache. 2,5 Milliarden spende dieser jährlich, Tendenz steigend. Er verwies auch auf die private Wohltätigkeit, die in der Schweiz jährlich 1,5 Milliarden ausmacht. Sein Hinweis, Steuern seien in der Gemeinde fürs Gemeinwohl einzusetzen, konterte Ex-Gemeindepräsident Rolf Grob mit dem Hinweis auf bundesgerichtliche Praxis. «Es stimmt nicht, dass das Geld ausschliesslich Gemeindebürgern zukommen muss.» Privat spenden sei besser, man müsse sich bezüglich der Rohstoffe bei der eigenen Nase nehmen und verzichten. Und es gebe auch in der Gemeinde Bedürftige, monierten Initiativgegner. Man könne auch gewiss auch privat spenden, die 48 000 Franken seien ein symbolischer Beitrag. Die Initiative zwinge Glencore, die Standards zu überdenken. Privat spenden Ja, aber das eine machen und das andere nicht lassen, war von der Befürworterseite zu hören. «Privat und öffentlich spenden gegeneinander ausspielen, das sei kläglich. Wir müssen ein politisches Zeichen setzen und Moral ins Spiel bringen. Die fehlt in unserer Gesellschaft», warf eine Befürworterin ein. Und ein Gegner sagte: «Da werden die ärmsten Gemeinden von einer Gruppe genötigt zu spenden. Ist das sozial oder asozial?». Nun, die Meinungen waren wohl schon vor der Diskussion gemacht. In der Abstimmung sprachen sich 146 für und 112 Stimmberechtigte gegen die Initiative aus. Ein Antrag auf Urnenabstimmung, vorgebracht von Mirjam Heinemann, scheiterte mit 27 Stimmen deutlich. Es wären 91 nötig gewesen.

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Gesamtsteuerfuss steigt auf 118 Prozent Ja zu allen Geschäften in Obfelden Weil die Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach mehr Schulraum benötigt, steigt ihr Steuerfuss um 3 auf 25 Prozent, der Gesamtsteuerfuss somit auf 118 Prozent. Allen Geschäften der Gemeindeversammlung wurde zugestimmt – nicht überall vorbehaltlos. Bettina Bucher, Finanzvorsteherin der Sek Obfelden-Ottenbach verwies auf den steigenden Bedarf an Schulraum, hervorgerufen durch die steigenden Einwohnerzahlen in beiden Gemeinden. Nachdem die RPK seinerzeit eine Eigenkapitalsenkung von 3,1 auf 2 Mio. empfohlen und der Kanton die Lehrkräftebesoldung reduziert hatte, empfiehlt sich jetzt Gegensteuer, um für künftige Aufgaben gewappnet zu sein. Bei zwei Gegenstimmen wurde der Steuerfusserhöhung von 22 auf 25 Prozent zugestimmt. Auch der von Vizepräsidentin Barbara Scherrer erläuterten Teilrevision der Schulzweckverbandsstatuten erwuchs keinerlei Opposition – dasselbe Traktandum war auch bei der Primarschule unbestritten. Im Wesentlichen geht es hier um die Reduktion der Verbandsschulpflege auf drei Mitglieder. «Auch so ist die Arbeit gut zu bewältigen. Für Kontinuität ist gesorgt, weil sich diese drei Mitglieder für die kommende Legislatur zur Verfügung stellen», so Barbara Scherrer. Der von Finanzvorstand Christoph Kobel erläuterte Voranschlag 2014 der Politischen Gemeinde sieht einen Ertragsüberschuss von knapp 180 000 Franken vor – dies trotz Mehraufwendungen von 362 000 Franken, wovon die «soziale Wohlfahrt» mit 312 000 Franken am stärksten partizipiert. Das Eigenkapital erhöht sich auf gut 13,7 Mio. Franken. Dem Voranschlag wurde einstimmig zugestimmt – und damit einem (unveränderten) Steuerfuss von 47 Prozent. «Sparen ist angesagt. Wir sind überall etwas heruntergefahren», sagte Finanzvorsteherin Mirjam Heinemann bei der Präsentation des Primarschulbudgets. Gleichwohl resultiert ein Aufwandüberschuss von 683 000 Franken. Auch das fand Zustimmung. Der Steuerfuss bleibt bei 46 Prozent. Erfreuliches konnte Liegenschaftenvorsteherin Rita Marfurt verkünden: Die etappenweise Sanierung der

Bestritt als Gemeinderat seine letzte Gemeindeversammlung: Martin Heusser, Werkvorstand. (Bild Werner Schneiter) Schulanlage Schlossächer schliesst mit Minderkosten von 746 000 Franken. So blieb der Preis für die Fenster 400 000 Franken unter den veranschlagten Kosten. Guter Nebeneffekt der Sanierung: Es bedarf deutlich weniger Heizöl.

200 000 Franken für Schulraumplanung Bei fünf Gegenstimmen wurde auch der Planungskredit von 200 000 Franken für die Schulraumplanung gutgeheissen. Ein Stimmbürger plädierte für Ablehnung, weil nicht klar sei, ob vorliegend für eine oder zwei Schulanlagen geplant werde. Primarschulpflegepräsident Werni Kurt machte klar, dass die 200 000 Franken sozusagen ein «Vorkredit» zum späteren Planungskredit sei, der für weitergehende Abklärungen von Spezialisten notwendig sei. Den Planungskredit, der später vorgelegt wird, bezifferte Werni Kurt auf rund 1,2 Mio. Franken. Der Grundsatzentscheid für die Schulraumplanung liege bei den Schulen, hernach seien die Stimmberechtigten gefragt. Drei bis fünf Abstimmungen seien noch nötig. «Da können Sie immer noch Ja oder Nein sagen», so Kurt. Rolf Stucker konnte noch 94 zur Versammlung der reformierten Kirchgemeinde begrüssen. Diese sagten Ja zum Budget, das von Finanzverwalterin Ümit Gfeller vorgestellt wurde. Der Steuerfuss bleibt bei 12 Prozent. Ein einstimmiges Ja resultierte auch bei der Abstimmung über einen Kredit von 187 000 Franken für Fassadenrenovation und energetische Massnahmen am Einfamilienhaus Räschstrasse 10, dargelegt von Arthur Bozzola. (-ter.)

Die Schulpflege als «Verwaltungsrat» der Sekundarschule Sekundarschulpflegemitglied Affoltern/Aeugst – eine neue vielseitige und spannende Herausforderung! Auf die neue Amtsperiode vom Sommer 2014 bis Sommer 2018 werden fünf Schulpflegemitglieder einschliesslich eines neuen Schulpräsidiums gewählt. Wählbar sind alle stimmberechtigten Personen, welche ihren Wohnsitz in den politischen Gemeinden Affoltern oder Aeugst haben. Die Aufgabe der Schulpflege hat sich seit der Inkraftsetzung des neuen Volksschulgesetzes stark verändert. Mit der Einsetzung der Schulleitung wurde eine neue Führungskultur eingeführt: die Trennung der strategischen und operativen Führungsebenen. Die Schulpflege ist für die strategische Führung der Oberstufe verantwortlich und trägt die Hauptverantwortung für die Sekundarschule. Sie legt in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung die Entwicklungsrichtung der Sekundarschule sowie die

Rahmenbedingungen fest. Innerhalb dieser Leitplanken sind die Geschäftsleitung, Schulleitung und die Schulverwaltungsleitung für die operative Führung und Umsetzung der strategischen Entscheide verantwortlich. Sie werden vom jeweils zuständigen Schulpflegemitglied begleitet und beaufsichtigt. Auf diese Weise wirken die Schulpflegemitglieder, die jeweils ihr eigenes Ressort führen, aktiv im Prozess der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung mit. Jedes Mitglied verfügt über Entscheidungskompetenzen, die in der Geschäftsordnung festgelegt sind. Dort sind ebenfalls die wichtigsten wiederkehrenden Aufgaben prozessartig dargestellt. Auf diese Weise werden Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen verbindlich geregelt, was eine effiziente und reibungslose Zusammenarbeit ermöglicht. Neue Behördenmitglieder können sich anhand der Geschäftsordnung schnell einen fundierten Überblick verschaffen und dürfen eine geordnete, gut strukturierte Schule,

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auch der amtierende Schulpräsident, Andreas Spinner, Fragen.


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Bezirk Affoltern

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War er es oder war er es nicht? Bezirksgericht Affoltern befasst sich erstmals mit Mord Wegen 30 000 Euro Schulden soll ein 35-Jähriger 2009 seinen 32jährigen Freund mit einem Kopfschuss in Bonstetten hingerichtet haben. Jetzt, knapp fünf Jahre nach der Tat, stand der mutmassliche Schütze angeklagt vor dem Bezirksgericht Affoltern. Dieses hat sich erstmals mit einem Mord zu befassen. ................................................... von urs e. kneubühl Die Schlagzeilen in verschiedenen Medien waren reisserisch, die Titulierungen des Beschuldigten kamen auch schon mal (fast) einer Vorverurteilung gleich: «Kopfschuss wegen 30 000 Euro Schulden» oder «Mörder von Bonstetten in Mailand verhaftet» etwa war ebenso zu lesen, wie von «Zuhälter» die Rede war. Am vergangenen Mittwoch nun stand der beschuldigte 35Jährige, der in Adliswil wohnhaft war, vor dem Bezirksgericht Affoltern, das im Rahmen eines zweiteiligen Verfahrens zu prüfen hatte, ob eine strafbare Handlung vorliegt und ob die Täterschaft des Beschuldigten erwiesen ist. Über Schuld und Sanktionen wird dann in einem zweiten Prozessabschnitt entschieden. Adrett gekleidet, die kurzen Haare mit Seitenscheitel glatt gekämmt und freundlich grüssend schreitet er, so weit dies die Ketten an seinen Beinen zulassen, aufrecht durch den Gang im Bezirksgebäude. Begleitet von mehreren Kantonspolizisten und seinem Verteidiger Stefan Flachsmann, geht es vorbei an Staatsanwalt Alexander Knauss, an der Privatklägerschaft und einigen Besuchern in den Gerichtssaal. Gerichtspräsident Peter Frey setzt die

Anwesenden vorab in Kenntnis, dass die Verhandlung per Video in einen Raum im Erdgeschoss übertragen wird, wo unter anderem eine Schulklasse diese mitverfolgt.

Die Anklage Nach Klärung der Vorfragen zum Prozess befragt Verfahrensleiter Peter Frey, dem Bezirksrichterin Marina Schellenberg und der vollamtliche Ersatzrichter Tobias Walthert zur Seite stehen, den Beschuldigten zunächst zur Person, zur Anklage und zu den Ergebnissen des Vorverfahrens, wobei der Angeklagte auf Anraten seines Verteidigers von seinem Recht zu schweigen Gebrauch macht. In seinem Vortrag schildert der Staatsanwalt darauf die Geschehnisse, wobei er sich hauptsächlich auf die Aussagen einer Zeugin stützt, und Untersuchungsergebnisse zur Tat. So soll der Angeklagte am Vormittag des 7. Januar 2009 zusammen mit besagter Zeugin, seiner damaligen, «nichts ahnenden» Freundin, von Mailand nach Zürich gefahren sein. Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt am Nachmittag habe der Beschuldigte dann das spätere Opfer angerufen und sich mit ihm auf dem Parkplatz in der Nähe von dessen Wohnsitz verabredet. Der Geschädigte sei in das Auto des Beschuldigten, einen Fiat Bravo, eingestiegen – auf dem Beifahrersitz, dieweil die Zeugin sich auf den Rücksitz setzte. Bei der anschliessenden ziellosen Fahrt durch die nähere und weitere Umgebung habe der Angeklagte das Opfer in ein Gespräch über die offenen Schulden – das Opfer schuldete dem Beklagten 30 000 Euro – verwickelt, welches schliesslich in einem Streit eskalierte. Bereits wieder im Bereich der Gemeinde Bonstetten,

habe der Beschuldigte dann seinen Wagen angehalten, die Scheibe der Beifahrertür heruntergelassen, eine zwischen Fahrersitz und Mittelkonsole versteckte Pistole hervorgezogen und diese gegen den Kopf des Opfers gehalten. Der Angeklagte habe die Pistole dann wieder heruntergenommen und sei weitergefahren, während das Opfer weinend appellierte, der Beschuldigte möge ihn doch arbeiten lassen, damit er ihm das Geld, welches er schulde, zurückzahlen könne. In der Folge lenkte dieser, die Pistole immer noch rechts neben sich haltend, sein Auto in Bonstetten die Aumülistrasse hinab, auf deren rechter Seite sich ein bewaldetes Tobel befindet. Ungefähr auf halber Höhe der Aumühlistrasse hielt der Angeklagte wieder an, hob beim Anhalten die Pistole erneut und unvermittelt an den Kopf des Opfers und schoss diesem im Bereich der linken Schläfe in den Kopf, wobei die Kugel auf der rechten Kopfseite wieder austrat. Anschliessend stieg der Beschuldigte aus, zerrte das an den Folgen des Kopfschusses sterbende Opfer vom Beifahrersitz ins Freie und warf es kopfüber in das Tobel. Der Staatsanwalt spricht von einer bewussten und gewollten Tötung, die besonders skrupellos gewesen sei. Er habe das Opfer heimtückisch dazu gebracht, zu ihm in den Wagen zu steigen, indem er absichtlich seine Freundin mitgenommen habe, um dieses in falscher Sicherheit zu wiegen. Der Beschuldigte habe das um sein Leben bettelnde Opfer aus nichtigem Anlass kaltblütig und ohne geringste Gefühlsregung getötet, nämlich weil dieses entgegen früherer Zusicherungen seine Schulden nicht zurückbezahlt habe, und damit nicht ansatzweise vor dem Hintergrund eines schwerwiegen-

Jetzt kommt das neue iThink! Neues Buch von Beat Schaller aus Hedingen Mit dem neuen iThink gelangt man souverän, sicher und schnell in die Köpfe der Menschen, überall und jederzeit, selbst dann, wenn diese unablässig texten, twittern, telefonieren, mailen, surfen und posten.

Mit der Dauererreichbarkeit der iGeneration kommt zwangsläufig eines zu kurz: das Denken. Über alle Altersstufen hinweg braucht diese Tätigkeit Zeit – und Organisation. Unser Gehirn ist dazu durchaus in der Lage. Nur bedarf es eines Wandels in der Nutzung des Verstandes. Die moderne Hirnforschung weist nach, dass unser Gehirn alle drei Sekunden ein neues Aufmerksamkeitsrespektive Bewusstseinsfenster öffnet. Drei Sekunden entsprechen DenkHäppchen von maximal neun Worten. Nach drei Sekunden respektive neun Worten sucht das Gehirn nach einem neuen Inhalt. Mit klaren Konsequenzen: Nur wer seine Gedanken und Gedankengänge entsprechend gliedert

Die Verteidigung Der Verteidiger des Angeklagten seinerseits plädiert dafür, sein Mandant sei von Schuld und Strafe freizusprechen, weil dieser den Geschädigten nicht getötet habe. Dafür gebe es gute Gründe, hielt er gegen die Anklage, denn wer die Akten exakt prüfe, realisiere, dass nichts bewiesen sei. Die vorgebrachten Indizien seien sehr schwach, es gebe keinerlei Beweise, dafür Mängel in der Untersuchung und Widersprüche in der Aussage der Zeugin und in der Anklage. So zweifelt die Verteidigung an der Glaubwürdigkeit der Zeugin, auf deren Aussage die Anklage sich massgeblich stützt. Diese – sie war die heimliche Geliebte des Angeklagten – sei nämlich erst im Jahre 2010 aufgetaucht, nachdem sie einerseits dem Beschuldigten einen Anwalt bezahlt und andererseits von diesem erfahren habe, dass der Angeklagte verheiratet war. Weiter stimme der Tatzeitpunkt – die Gerichtsmedizin hat diesen zwischen 18 Uhr und 2 Uhr geschätzt, die Anklage sieht diesen um ca. 18 Uhr – nicht, da zu dieser Zeit Abendverkehr herrschen würde und eine solche Tat nicht ungesehen zu begehen sei. Ebenso könne sich die Tat nicht, wie von der Zeugin geschildert, abgespielt haben, da im Auto weder Schmauchnoch Blutspuren gefunden werden konnten. (In seiner Replik macht der Staatsanwalt später darauf aufmerksam, dass die umgehende Untersuchung des Auto-Innern damals nicht erfolgt sei, weil man zuerst von einem

anderen Tathergang, ausserhalb des Autos, ausgegangen sei.) Der Verteidiger geht davon aus, dass gefundene Blutspritzer auf den Schuhen des Opfers, das in sitzender Position im Auto war, nicht dorthin gelangen konnten und genauso unmöglich sei es für die Zeugin gewesen, gesehen zu haben, wie der Körper des Opfers sich überschlagend ins Tobel hinunterfiel. Laut ihren Aussagen sei das Auto in der Mitte der Strasse angehalten worden, zudem sei es dunkel gewesen. Undenkbar, so die Verteidigung, sei es auch, dass der Beschuldigte hinterher mit blutverschmiertem Auto zurück nach Mailand gefahren sei, ohne dass dies aufgefallen wäre. Schliesslich seien weder am Opfer noch an dessen Kleidung DNA-Spuren des Angeklagten gefunden worden – und umgekehrt.

Entscheidung vertagt Für sein Schlusswort brach der Beschuldigte dann sein Schweigen und beteuerte seine Unschuld. Es gebe keinerlei Beweise für eine Tatbeteiligung seinerseits, lediglich die Falschaussagen seiner enttäuschten Geliebten. Er sitze nun seit mehreren Jahren in Haft, ohne dass schlüssige Argumente für eine Tat vorgebracht worden seien, dagegen gebe es ausreichend Beweise für seine Unschuld. Er verlange keine Entschädigung, wolle lediglich seine Freiheit wieder haben, da er unschuldig sei, wiederholte er zum Schluss nochmals. Das Bezirksgericht will nun in der Folge, die Vorträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung sowie die Gutachten und Beweise eingehend ergründen. Den Entscheid stellt es in den nächsten Tagen schriftlich in Aussicht.

«Strandsteine in der Atacama» Neues Buch von Katrin Züger, Aeugst

Welche Denk- und Handlungsmuster sind in der vernetzten und beschleunigten Welt des 21. Jahrhunderts zielführend? Wie sind diese aufgebaut? Und: Gibt unser Gehirn solche Denkmuster überhaupt her? Beat Schallers Antwort im erkenntnisreichen Buch «Das neue iThink» lautet wissenschaftlich fundiert und praktisch reflektiert: Ja, es gibt sie.

Mit dem Smartphone den Verstand einschalten

den Konflikts. Es sei ihm dabei einzig um die Befriedigung seines Ehrgefühls bzw. Stolzes gegangen. Der Angeklagte sei folglich des Mordes schuldig zu sprechen und zu bestrafen.

Autor Beat Schaller aus Hedingen. (Bild zvg.) und ordnet, gelangt souverän, sicher und schnell in die Köpfe der Menschen. Dieser Meccano ist grundlegend, nur musste ihn jemand aufgreifen. Beat Schaller aus Hedingen tut dies mit iThink aus einem Guss.

So denkt man klipp und klar Der gebotene Ansatz ist zu verstehen aus dem Bedürfnis heraus, in einer Welt vielfältiger Bestrebungen und Beziehungen, Bewegungen und Berechnungen leichte Überschaubarkeit und luzide Ordnung im Denken und damit im Handeln zu schaffen. Während Giganten wie Apple, Samsung, Google, Facebook & Co. ihre Hard- und Software permanent perfektionieren, perfektioniert das neue iThink die Brain-

ware der Menschen. Dazu erfasst iThink, eine Innovation, zehn effiziente und effektive Regelpfade des Denkens und Handels, über Generationen tradiert von der Antike bis in die Moderne, Tag für Tag kultiviert in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen. Denn wenn die Welt zusehends komplexer und dynamisierter wird, darf das Denken wenigstens klipp und klar sein. Die Lektüre führt von einem AhaErlebnis zum nächsten. Das neue iThink ist privat und beruflich anregend und nützlich, praktisch und pragmatisch zugleich. Beat Schaller: «Das neue iThink. Was ich denke, das wird», 224 Seiten, zahlreiche Tabellen und Grafiken, Signum Verlag 2013, München und Wien.

Hanna schreibt Tagebuch. Sie nimmt Anteil am Leben und Treiben in der Welt, liest viel, beobachtet Dinge, Tiere und Menschen, sammelt Eindrücke, versucht zu verstehen, assoziiert, fotografiert, seziert, fügt neu zusammen und entdeckt unerwartete Koinzidenzen, Verwandtschaften, Widersprüche. Etwa wenn von grossflächiger Zerstörung der Natur die Rede ist und es gleichzeitig um die Frage geht, wie man das Frühstücksei richtig köpft. Hanna hat den Eindruck, dass die Menschen leicht die Relationen aus den Augen verlieren. Manches ist ihr suspekt, zum Beispiel wenn Tiere in Käfige gesperrt werden oder scheinbar wichtige Leute ihre banalen Weisheiten von sich geben. Sie sammelt Steine, mit Erinnerungen verknüpfte Dinge und schöne Wörter. Sie liebt die Natur mehr als die Menschen, sieht sich selbst als kleines, unbedeutendes Rädchen im Getriebe des Universums. Als roter Faden zieht sich eine Entwicklung Hannas durch die Tagebucheinträge und Jahreszeiten – von einer positiven, naturnahen, begeisterungsfähigen Haltung über zunehmend kritische Betrachtungen, die am Ende ins Negative kippen und einer gewissen Ernüchterung, Niedergeschlagenheit, ja Verzweiflung Platz machen. Der Titel des Tagebuchs bezieht sich auf einen Eintrag: «Wenn ich am Strand nach den schönsten, buntesten, reinsten Steinen suche, gebe ich dem herumstreunenden Leben einen Sinn» sowie eines der Wörter, die für

Hanna zu den «schönen» zählen – vom Klang wie vom bezeichneten Gegenstand her: «Die Atacama ist nicht schön, sie ist sogar sehr wüst, denn es ist eine Wüste. Sie kann aber sehr schön sein, wenn man nicht zu Fuss gehen muss und genügend Wasser bei sich hat, und sie hat einen klingenden Namen.» Katrin Züger wohnt in Aeugst. Nach der Erzählung «Meine Welt hat in einem Schächtelchen Platz» ist dies ihr zweites Buch – gemäss Klappentext eines «voller Welthaltigkeit, Anschauungsfülle und poetischer Lebensbetrachtung». «Strandsteine in der Atacama. Hannas Aufzeichnungen über den Zustand der Welt» von Katrin Züger. Edition Isele 2013. ISBN 978-3-86142-572-4.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 13. Dezember 2013

Arbeit im Hintergrund statt im Rampenlicht stehend Der Mettmenstetter Gemeindeschreiber Edy Gamma feiert sein 35-Jahre-Arbeitsjubiläum Arbeit im Hintergrund statt Show an der Front – Berater des Gemeinderates, nicht Regierender: So sieht Edy Gamma seine Tätigkeit als Gemeindeschreiber in Mettmenstetten. Jetzt feiert er sein 35-Jahre-Jubiläum, davon nahezu 30 Jahre als Ratsschreiber. ................................................... von werner schneiter Gemeindeschreiber in einer Landgemeinde – das war früher in vielen Fällen eine Lebensstelle. Während die Treue zum Arbeitgeber heute auch in diesem Bereich nicht mehr so ausgeprägt ist, trifft das bei Edy Gamma noch zu. «Mit der Verwaltungslehre konnte ich mir einen Wunsch erfüllen», sagt der Jubilar und betont, die Anstellung in einer grösseren Gemeinde sei nie sein Ziel gewesen, sondern Substitut (Stellvertreter) oder Gemeindeschreiber in einer kleineren, mittelgrossen Gemeinde. Das ging in Mettmenstetten vorerst mit seiner Anstellung als Bausekretär in Erfüllung. Und nach fünfjähriger Tätigkeit in diesem Bereich wählte ihn der Gemeinderat zum neuen Gemeindeschreiber und seinerzeitigen Nachfolger von Erich Rüfenacht, der in Horgen das Amt des Gemeindeschreibers übernahm. Edy Gamma erinnert sich noch, wie ihn seine Frau im Militär anrief und ihm von der Ausschreibung der Stelle in Mettmenstetten berichtete. Nun, der damalige Gemeinderat hatte sicher eine gute Wahl getroffen. Immerhin brachte Edy Gamma fünf Jahre Erfahrung aus der Verwaltung mit; er kannte die Verhältnisse und die Strukturen der Gemeinde zu diesem Zeitpunkt bereits à fonds. 2700 Einwohner zählte die Gemeinde Mettmenstetten damals, heute sind es rund 4400. Sie ist gleichwohl überschaubar geblieben. Edy Gamma bestreitet nicht, dass das manchmal auch mit Nachteilen verbunden ist – etwa dann, wenn er bei seiner Tätigkeit in Vereinen oder in Organisationskomitees Entscheide des Gemeinderates begründen, rechtfertigen oder

verteidigen muss. Man kennt sich halt auf dem Dorfe, ist sich nah. Kommt hinzu, dass Einwohnerinnen und Einwohner anspruchsvoller, kritischer, fordernder, ungeduldiger und manchmal auch ungehemmter sind als in früheren Jahren.

Anspruchsvollere Bürger – wachsende Gesetzesflut Ein Gemeindeschreiber ist aber nicht nur deswegen gefordert. Der ständig wachsende Gesetzeswust fordert genauso heraus, ganz besonders im Baubereich. «Früher bestand eine Baubewilligung aus wenigen A4-Seiten. Heute sind das mehrseitige Dokumente mit Anhängen», sagt Edy Gamma. Sie sind das Resultat umfassender Vorabklärungen und Gespräche. Hier sei exaktes Arbeiten besonders gefragt, um etwa Rekursen oder Einsprachen vorzubeugen, fügt der Gemeindeschreiber bei, der sich strikt um Neutralität bemüht, manchmal beschwichtigen und gesetzlich belehren muss. Sachlichkeit gehört zu seinen obersten Geboten, Ruhe und Besonnenheit zu seinen Eigenschaften. Manche sehen den Gemeindeschreiber in allen möglichen (und auch unmöglichen) Dingen als Ansprechpartner – auch dann, wenn sich ein Einwohner bei ihm über Mittag wegen Baulärms in der Nachbarschaft beklagt. So geht er hin und redet mit dem Lärmverursacher, der ihn wiederum vorwurfsvoll fragt: «Hast du wirklich nichts Gescheiteres zu tun?» Edy Gamma ist zwar die personifizierte Ruhe, die aber dann zerrinnt, wenn jemand etwas nicht begreifen will oder den Anstand verliert. Aber das sind Ausnahmen. Bei Edy Gamma ist spürbar, dass er seinen Beruf liebt, der gar Berufung ist. Und dazu trägt sicher auch das Verhältnis zum Gemeinderat bei. Mit allen Präsidenten, die er Mettmenstetten erlebt hat, klappte die Zusammenarbeit hervorragend. Der Gemeindepräsident ist auch heute sein wichtigster Ansprechpartner. Mit den Gemeinderäten pflegt er ebenso ein gutes Verhältnis, hat aber nicht mit jedem Ressortvorstand in gleichem Masse zu tun.

Ein überdimensionierter Bleistift (links) schmückt das Büro von Jubilar Edy Gamma, für den das Amt des Gemeindeschreibers Berufung ist. (Bild Werner Schneiter) Nicht der achte Gemeinderat Dass der Gemeindeschreiber oft als achter Gemeinderat bezeichnet wird, dem es gleichgültig ist, wer unter ihm als Präsident amtet, stellt Edy Gamma vehement in Abrede, zumindest im Fall von Mettmenstetten. «Der Gemeinderat regiert. Ich verstehe mich als Berater, der auf gewisse Dinge hinweist, sich aber neutral verhalten muss», sagt er und betont: «Ich arbeite im Hintergrund.» Stehen Wahlen an, so macht er sich natürlich Gedanken, mit wem er es nach dem Wahltag im Gemeinderat zu tun bekommen könnte. Freilich sind die Zeiten vorbei, als sich in Mettmenstetten ein gutes Dutzend für die Exekutive bewarb. Derzeit ist es nicht mehr selbstverständlich, dass für sieben Sitze auch sieben Leute zur Verfü-

gung stehen. Beruf und Freizeitansprüche lassen sich oft nicht mehr mit einem Behördenamt vereinbaren. Kommt hinzu, dass man in Mettmenstetten allfälligen Bewerberinnen und Bewerbern bezüglich Arbeitslast «reinen Wein» einschenkt, ihnen klar sagt, was auf sie zukommt. «In Mettmenstetten sind das 20 bis 30 Stellenprozente, die man für Aktenstudium, Sitzungen usw. aufwenden muss. «Es ist manchmal frustrierend festzustellen, wie wenig die Arbeit eines Gemeinderates in der Öffentlichkeit geschätzt wird», sagt Edy Gamma. Da tut es gut, den Beitrag mit Positivem abzuschliessen – mit Dingen, die Edy Gamma in seiner langen Karriere als Höhepunkte bezeichnet: In erster Linie nennt er den Bau des Wasserschanzencenters Jumpin. Seine anfängliche Skepsis wich nicht zuletzt

deshalb, weil Olympiasieger Sonny Schönbächler seinen Bekanntheitsgrad nutzte, unbekümmert zu Werke ging und schliesslich ganze Arbeit leistete. Auch der Empfang von Olympiasiegerin Evelyne Leu ist ihm in bester Erinnerung geblieben. «Wir haben damals innert weniger Tage ein OK für den Empfang zusammengestellt.» Prägend für Edy Gamma war auch die anspruchsvolle Grabfeldsanierung, die beim Umgang mit den Nutzern viel Einfühlungsvermögen erforderte – und schliesslich der Bau des Feuerwehr-/Werkgebäudes. Nun ist er 58-jährig. Geht er, wie so manche seiner Kollegen, vorzeitig in den Ruhestand? «Ich glaube nicht, denn ich fühle mich rundum wohl und kann in der Verwaltung auf ein gutes, eingespieltes und junges Team zählen.» anzeige

150 Jahre Gemeindeverein Wettswil am Albis Vor genau 150 Jahren, am 13. Dezember 1863, wurde der älteste Verein der Unterämtler Gemeinde Wettswil am Albis gegründet. Das Jubiläum wurde bereits am 30. August 2013 mit einer grossen Feier mit den Mitgliedern, zahlreichen Gästen von Behörden, Vereinen, Parteien und Freunden des Vereins gefeiert.

Geschichte In der Speisewirtschaft Stutz in Stallikon trafen sich vor 150 Jahren verschiedene Wettswiler Persönlichkeiten zur Gründung eines Unterhaltungsund Fortbildungsvereins. In dieser Zeit, als Wettswil noch ein kleines und armes Bauerndorf war, war es umso wichtiger, gewisse Produkte des täglichen Grundbedarfs aber auch Produkte der Landwirtschaft (Dünger, Sämereien etc.) als Gemeinschaft einzukaufen. Auch die Hilfe zur Selbsthilfe war ein wichtiges Thema und grundsätzlich ging es auch darum, in Not geratenen Mitbürgern temporäre Hilfe zu gewähren. Die Gründung geht aber auch in die Zeit zurück, als die Strassen noch nicht asphaltiert waren, die Wasserund Abwasserleitungen noch nicht ge-

Vorstand des Gemeindevereins Wettswil, von links: Marco Fetz, Hans Peter Baur, Daniel Oberholzer, Hans Rudolf Huber und Remo Buob. (Bild zvg.) legt und die elektrische Grundversorgung noch weit weg war. Mit dem Wachstum der Gemeinde haben sich auch die Aufgabengebiete des Gemeindevereins stark gewandelt. Die aktuellen Ziele des Gemeindevereins sind hauptsächlich die Förderung kultureller und gemeinnütziger Bestrebungen sowie die Vermietung und die Instandhaltung des vereinseigenen Gebäudes an der Poststrasse 3 in Wettswil.

Jubiläumsfest Am 30. August 2013 wurde das Jubiläum auf dem Schulareal Mettlen anlässlich des Vierzgerfäschts gefeiert. Die Highlights des Abends mit über

150 Gästen waren unter anderem die Würdigung durch Gemeinderat Christoph Ehrsam, eine eindrückliche Bilder-Präsentation mit entsprechenden Kommentaren von Dorfchroniker und Vorstandsmitglied Hansruedi Huber, die Comedy-Show des Wettswiler mit internationalem Erfolg Marc Haller sowie die Elvis-Show von Frank Tender.

Wichtiges Für andere Menschen da zu sein und dabei nicht immer auf sein eigenes Portemonnaie zu achten, sind Grundwerte, welche die Vereinsgeschichte nicht nur in den Anfangszeiten prägten. Die Tradition des Vereins beinhal-

tet genau diese wichtigen Grundsätze! Wie wichtig diese Werte sind, zeigt die Geschichte des ältesten Wettswiler Vereins! Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern und Menschen, die dem Gemeindeverein in den letzten 150 Jahren positiv gesinnt waren. Nicht vergessen bleiben die verstorbenen Mitglieder sowie deren Witwen. Ein besonderes Dankeschön gebührt den früheren Vorstandskollegen, welche den Verein mit ihrem Einsatz prägten. Remo Buob, Präsident Infos unter www.gemeindeverein-wettswil.ch.


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Freitag, 13. Dezember 2013

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Anspruchsvolle, festliche Adventsmusik Beeindruckendes Konzert des Reformierten Kirchenchors Affoltern Am Adventskonzert des Reformierten Kirchenchors Affoltern vom vergangenen Sonntag war die Kirche fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Publikum genoss die musikalischen Leckerbissen und dankte mit viel Applaus. ................................................... von marianne voss Bei einem Konzert ist es ähnlich wie bei einem feinen Essen. Die Vorbereitungen fordern viel Zeit und Engagement. Und dann, schwupp, ist die Mahlzeit schon vorbei. Doch bei einem guten Konzert ist es ebenfalls so wie bei einem guten Essen. Das Genossene wirkt noch lange nach. Der Reformierte Kirchenchor Affoltern hat zusammen mit Gastsängern, Solistinnen, Solisten und einem Ad-hoc-Orchester ein wunderschönes, traditionelles Adventskonzert eingeübt. Dies über viele Monate an unzähligen Proben. Am vergangenen Sonntag war es dann so weit. Die Kirche füllte sich bis fast auf den letzten Platz, das Publikum war gespannt auf das vielversprechende Programm. Knapp eineinhalb Stunden genoss man die festliche und berührende Musik. Und danach war es eben genau

Festliche Adventsmusik vom Reformierten Kirchenchor und dem Ad-hoc-Orchester unter Rico Zela. (Bild Marianne Voss) wie nach dem guten Essen. Es war nicht einfach vorbei. Es wirkte nach: die dichte Atmosphäre, die glänzenden, auch zarten oder majestätischen Klänge, die Freude, die Fülle der Töne.

«Extrem tolles Programm» Der Dirigent, Rico Zela, hat für seine Sänger- und Musikerschar ein herausforderndes Programm zusammenge-

stellt. «Ja, es ist viel und auch anspruchsvolle Literatur», erklärte er vor dem Konzert gegenüber dem «Anzeiger». Vor allem die beiden Werke von Schubert, Magnificat und Intende

voci, seien wirklich sehr schwierig. «Doch es ist ein extrem tolles Programm», ergänzte er bekräftigend. Und damit hatte er völlig recht. Nebst den Werken von Schubert kamen zwei Kirchensonaten von Mozart, die heitere und auch melancholische «Missa pastoralis» von Jan Jakob Ryba und Haydns beschwingtes pastorales Chorwerk «Lauft ihr Hirten allzugleich» zur Aufführung. Nach einer Zugabe, dem innigen «Ave verum» von Mozart, stimmte das Publikum mit ein in das berühmte Weihnachtslied «Adeste fideles» in einer arrangierten Fassung von Enrico Cesare. Der Chor, das Orchester sowie die Solistinnen und Solisten – Claudia de la Bindera, Eva Christianson, Friederike Stückle, Josef Birrer und Andreas Dick – musizierten und sangen sämtliche Werke mit grosser Professionalität, viel Ernsthaftigkeit und zugleich auch mit spürbarer Begeisterung. Sie nahmen das Publikum mit in die Klanggeschichten und brachten die Aussagen eindrücklich und differenziert zum Ausdruck – einmal in leichtem, zarten Pianissimo, dann wieder in strahlendem, majestätischen Fortissimo. Das Publikum bedankte sich mit einem lang anhaltenden Applaus und nahm die musikalischen Leckerbissen mit auf den Heimweg und in die neu beginnende Woche.

Weihnachtsoratorium und romantische Chormusik Festliche Einstimmung auf Weihnachten in Ottenbach Grossen Anklang beim Publikum fanden die beiden Konzerte unter der Gesamtleitung von Anette Bodenhöfer vom vergangenen Samstag, 7. Dezember, in Ottenbach. Die Besucherzahl übertraf alle Erwartungen. Glücklicherweise war kurzfristig eine zweite Aufführung eingeplant worden. Mit über 60 Mitwirkenden war das für ein Dorf in der Grösse von Ottenbach ein beträchtliches Aufgebot: Der Ottenbacher Chor war mit den Projektsängerinnen und -sängern ein stattlicher Chor mit fast 40 Sängerinnen und Sängern und konnte mit einer beachtlichen Anzahl von Männerstimmen mit einem ausgewogenen und vollen Chorklang den Kirchenraum füllen. Das Streicherensemble mit 20 Instrumentalschülerinnen und -schülern der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Mario Huter musizierte auf einem beachtlichen Niveau. Es war ein anspruchsvolles Projekt, auf das sich die Musikschüler schon seit dem Sommer vorbereitet hatten. Schon beim ersten Konzert war die Kirche mehr als voll besetzt.

Weihnachtsoratorium mit über 60 Mitwirkenden in Ottenbach. (Bild Sarah Stangl) Das Programm begann mit stimmungsvollen, romantischen Chorstücken, dem «Kyrie» aus der C-Dur Messe von C. Gounod, dem «Ave Maria» von F. X. Engelhart und «O Holy Night» von A. Adam, teilweise mit solistischen Einlagen. Ebenfalls stimmungsvoll waren die solistischen Harfenklänge mit der

Passacaille von Händel, gespielt von Naëmi Tanner. Das Hauptstück war dann das 10-teilige Weihnachtsoratorium. Wunderschöne und grossartige Musik vom damals erst 23-jährigen Komponisten Camille Saint-Saëns, der dieses Werk als Début anlässlich seiner Anstellung als Organist in der Pariser Kirche La Madeleine schrieb.

Renate Schmid, Marianne Lang, Isabelle Gichtbrock, Siddique Eggenberger und Marcel von Arx zeigten ihre solistischen Qualitäten, das Quintett konnte sich aber auch sehr schön in einen harmonischen Gesamtklang einfügen. Veronica Nulty an der Orgel war mit ihrer reichen musikalischen Erfahrung und ihrer korrepetitorischen

Professionalität eine wertvolle Stütze. – Erfüllt von feierlichen Klängen konnten sowohl die Mitwirkenden als auch die Besucherinnen und Besucher Weihnachtsstimmung mit nach Hause nehmen. Informationen: www.ottenbacher-chor.ch.

forum

Den Spital-Zweckverband revidieren: Wir schaffen das Reformen im Zweckverband kaum mehr möglich, «Kantonsräte meinen» im «Anzeiger» vom 6. Dezember. Kantonsrat Hofmann behauptet, es sei schwierig, die Statuten des Zweckverbandes zu ändern, weil die Einstimmigkeit der Gemeinden kaum zu erreichen sei. Wenn wir nun aber hingehen und landauf-landab behaupten, wir können das nicht, dann können wir das nicht, weil wir es nicht wollen. Streben wir aber eine positive Aufgabenbewältigung an, dann schaffen wir

das. Wir stehen vor der grossen Aufgabe, die Weichen zu stellen für eine tragfähige Zukunft von unserem Spital, im Akutbereich wie in der Langzeitpflege. Da geht es um eine Fortentwicklung von einem florierenden Betrieb. Diesen Betrieb gefährden aber all diejenigen, die in miesmacherischen Tönen den Teufel an die Wand malen. Wir finden noch immer leichthin eine Mehrheit hier im Bezirk, die für den Fortbestand unseres Spitals stimmen würden. Das ist unsere Ausgangslage. Deshalb dürfen wir die Angele-

genheit nicht denen überlassen, die rein ökonomisch argumentieren. Es geht um Menschen, es geht um Patienten, und diese stehen im Zentrum unserer Bemühungen. Wenn wir in allen Gemeinden einmal alle Fakten auf den Tisch legen, sind die Stimmberechtigten in der Lage, die Situation auch in finanzieller Hinsicht zu überblicken. Da wird ziemlich rasch sichtbar werden, dass es sinnvoll sein kann, diese Herkulesaufgabe gemeinsam und bezirksweit zu tragen. Deshalb sei hier der Vorschlag gemacht, zuerst eine Flurberei-

nigung durchzuführen. Es soll einmal sauber geklärt werden, welche Gemeinden im Zweckverband verbleiben mögen. Wir möchten einmal sehen, welcher Gemeinderat den Mut hat, seiner Bevölkerung vor den Wahlen schmackhaft zu machen, aus dem Zweckverband auszutreten. Deshalb wohl die Verzögerungstaktik, um nach den Wahlen wieder zuzugreifen, vorbei an den Stimmberechtigten. Deshalb ist es sehr wichtig, alle Kandidaten zu fragen, wie sie es mit dem Zweckverband halten.

Nach dieser Klärungsphase wäre unter den verbleibenden Gemeinden, oder allen, weil wir davon ausgehen, dass nüchtern betrachtet alle dabei bleiben werden – ein «Zweckverbands-Gemeinschafts-Vertrag» abzuschliessen. Siehe dazu in der Homepage vom Verein Pro Zweckverband www.verein-zweckverband.ch. Und aufgrund dessen könnten die Statuten revidiert und erfolgreich durch die Abstimmung gebracht werden. Rolf Kilchenmann, Affoltern


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Gewerbe/Dienstleistungen

Vertauschte Rollen

MyStop brannte

Die Theatergruppe Oberamt spielt wieder: Premiere von «Stromschlag mit Folge» am 4. Januar. > Seite 19

In der Autobahnraststätte in Affoltern ist am Sonntagmorgen ein Brand ausgebrochen. > Seite 23

Freitag, 13. Dezember 2013

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«Königsmacher» Seit bald einem Vierteljahrhundert trainiert Michel Roth die Schweizer Skiakrobaten. > Seite 25

Neuer Leiter Geschäftskunden

Ode an die Christrose

ZKB Affoltern: Auf Peter Stadler folgt Stephan Wicki

Frühblüher in festlicher Pracht

Per 1. Januar 2014 wird Stephan Wicki neuer Leiter Geschäftskunden der Zürcher Kantonalbank in Affoltern.

Zauberhaft erblüht die Christrose (Helleborus niger) im Winter. Ihre meist schneeweissen Blüten strahlen eine festliche Pracht aus. Viel «Bling bling» ist nicht mehr nötig, um sie in einem Gefäss weihnachtlich zur Geltung zu bringen.

Peter Stadler, der das Geschäftskundenteam in Affoltern während zehn Jahren erfolgreich geführt hat, übernimmt innerhalb der Zürcher Kantonalbank eine neue Herausforderung und übergibt deshalb die Leitung an Stephan Wicki. Der 44-jährige Stephan Wicki verfügt über langjährige Berufserfahrung im Firmenkundenbereich. Der gelernte Bankfachmann und Betriebsökonom HWV stiess 1999 zur Zürcher Kantonalbank und war in verschiedensten Funktionen hauptsächlich im Firmenkundengeschäft tätig, zuletzt als Firmenkundenbetreuer in ZürichCity. Er bildete sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter, u. a absolvierte er ein Nachdiplomstudium in Marketing und Management. Stephan Wicki ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bonstetten.

Leiter Geschäftskunden: Peter Stadler (links) und sein Nachfolger Stephan Wicki. (Bild zvg.)

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Im Frühling darf sie im Garten ausgepflanzt werden. Sie benötigt allerdings einen kalkreichen Boden und mag keinen sauren Untergrund von Nadelgehölzen. Trotzdem würde sie gerne im Halbschatten wohnen. Die etwas später blühende Lenzrose (Helleborus orientalis) gibt es in verschiedenen Farbvarianten von grüngelblich, rosa, dunkelrot bis beinahe schwarz, unifarben und gesprenkelt. Die Lenzrose ist weniger anspruchsvoll in Bezug auf den Standort. Und wenn es ihr gefällt, dann kann sie reichlich versamen. Sie ist langlebiger als die Christrose und kann zu stattlichen Horsten heranwachsen.

Meist schneeweisse Blüten: die Christrose. (Bild zvg.) Blatt. Für das ganze Jahr also eine attraktive Staude.

Nicht zu früh schneiden

Bewegungs-Repertoire erweitern Feldenkrais-Kurse mit Dorothea Kipfer neu auch in Ottenbach Zusätzlich zu den MontagabendKursen in Affoltern bietet Feldenkrais-Lehrerin Dorothea Kipfer neu auch am Mittwochmorgen Kurse im Gemeindesaal Ottenbach an.

«Leute, die nicht im Arbeitsstress sind, haben mehr Musse, etwas anderes zuzulassen», weiss Feldenkrais-Lehrerin Dorothea Kipfer. Als die Idee eines Vormittags-Kurses an sie herangetragen wurde, hat sie deshalb nicht lange gezögert. Mit dem neuen Mittwoch-

morgen-Kurs in Ottenbach spricht sie unter anderem Senioren an. «Unabhängig vom Alter kann man etwas lernen», so die Feldenkrais-Lehrerin.

Die Bewegungen fliessender, leichter machen Die Feldenkrais-Methode hilft gegen Beschwerden, aber auch, wenn sich jemand in einem bestimmten Bereich – etwa Sport oder Musik – verbessern will. Wenn man in der Entwicklung stagniert oder an Grenzen stösst, kann das an unbewussten Bewegungs-Mustern liegen. «Wer diese Muster erkennt und neue Möglichkeiten aufgezeigt bekommt, kann seine Bewegungen fliessender, leichter machen», erklärt Dorothea Kipfer. Das hilft sowohl gegen Bewegungseinschränkungen als auch gegen Schmerzen. (tst.) Fortlaufende Feldenkrais-Kurse ab 13. Januar 2014 am Montagabend in Affoltern und ab 15. Januar am Mittwochmorgen in Ottenbach. Infos: Telefon

Feldenkrais lehrt, ökonomischer mit dem Körper umzugehen. (Bild zvg.)

«Eine Million Sterne» im Zentrum Oberdorf Die Verbundenheit aller Menschen in der Schweiz und über die Grenzen hinaus erlebbar machen – das will Caritas mit dem Projekt «Eine Million Sterne» erreichen. Die katholische Pfarrei Affoltern macht morgen Samstag, 14. Dezember, um 16 Uhr im Zentrum Oberdorf in Affoltern eine Aktion, die sich auf diesen Caritas-Aufruf abstützt. Sie legt einen Lichterteppich aus Kerzen, schenkt Glühwein und kleine Erfrischungen aus und sammelt mit Spendenkörbchen für bedürftige Familien. «Eine Million Sterne», Aktion morgen Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr, Zentrum Oberdorf, Affoltern.

044 760 39 79 oder www.feldenkraismethod.ch

Ferien gewonnen: Glücksrad im Coopark Affoltern Am vergangenen Samstag bedankte sich der Coopark Affoltern bei seiner Kundschaft mit vielen schönen Preisen. Den 1. Preis am Glücksrad erdrehte sich Familie Rost aus Affoltern. Die Familie freut sich bereits sehr auf den fünftägigen Aufenthalt im Hotel Piz Buin Die glücklichen Gewinner des 1. Preises: Familie Rost in Klosters. aus Affoltern. (Bild zvg.)

Immer «etwas los» Der Palmblatt-Nieswurz (Helleborus foetidus) ist die am frühsten blühende einheimische Staude. Sie ist immergrün und kann in milden Wintern bereits im Januar blühen. Sie bevorzugt einen trockeneren Standort als die beiden obengenannten Nieswurz-Exemplare. Die gesamte Helleborus-Familie zeichnet sich dadurch aus, dass immer «etwas los» ist. Entweder blüht sie lang anhaltend oder sie hat ein zierendes anzeige

Bei der Lenzrose werden die vorjährigen Blätter erst abgeschnitten, wenn sie nicht mehr ansehnlich sind oder platt am Boden liegen. Dasselbe passiert mit den Blüten. Wenn sich diese zur Seite neigen und den neuen frischen Blätter Platz machen, erst dann werden sie geschnitten. Tipp: Einige Blütenköpfe in einer Wasserschale sind eine wunderschöne Deko für drinnen. Brigitte Waterreus, www.gartendsein.ch


Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden

Freitag, 13. Dezember 12.15 Senioren-Essen in der Engelscheune 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 15. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 3. Advent «Weihnachten ist, wenn . . .» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 16. Dezember 15.45 Kolibri

Sonntag, 15. Dezember 10.30 Wortgottesfeier mit hl. Kommunion Mittwoch, 18. Dezember 14.30 Ökum. Adventsfeier im Gemeindesaal Ottenbach 19.00 Versöhnungsfeier Donnerstag, 19. Dezember 9.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Samstag, 14. Dezember 9.30 bis 12.00 Uhr Kolibri in der Chilestube – Geschichten, Backen, Basteln zum Advent Sonntag, 15. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Huppenbauer 17.00 Italienisches Adventskonzert

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Mittwoch, 18. Dezember KEIN offenes Singen – Kirchlicher Anlass für Mitarbeiter der Landeskirche Donnerstag, 19. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny im Kapitelsaal

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 13. Dezember 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 14. Dezember 17.00 Zwilliker Weihnachten im Singsaal Zwillikon «Die vier Lichter des Hirten Simon», gespielt von Kindern aus dem Kolibri und der minichile Zwilliker Frauen sorgen für das leibliche Wohl Sonntag, 15. Dezember 10.00 Gottesdienst «das Kommen Gottes erkennen» (Matthäus 11, 1–6 und Jesaja 35, 5. 6) Vikarin S. Brüngger 16.00 Wald-Weihnachten Start im Archewäldli «Die vier Lichter des Hirten Simon», gespielt von Kindern aus dem Kolibri und der minichile Anschliessend Wienerli mit Brot im Ulmensaal

Ref. Kirche Bonstetten Freitag, 13. Dezember 20.00 Kino in der Kirche «The Making of Jesus Christ» Ein Schweizer Film über einen (un)bekannten Mann Der Regisseur Luke Gasser wird am Abend anwesend sein Freigegeben ab 12 Jahren Sonntag, 15. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 3. Advent mit Pfr. Reinhard Rolla und den Hochdorfer Bläsern zum Thema «erwarten»

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Dezember 9.30 bis 11.30 Uhr Probe für die Kolibri-Weihnacht Treffpunkt in der Kirche Sonntag, 15. Dezember 9.30 Gottesdienst zum dritten Advent mit Pfarrer Matthias Fischer, Anahí Carrasco, Gesang, und Vincent Dallèves, Orgel Freitag, 20. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. Dezember 10.00 Kolibri-Weihnachtsfeier in der Kirche 17.00 Offenes Adventssingen mit dem Gesangverein und Flötenschüler/-innen von Susanne Bantel Anschliessend Punsch ums offene Feuer vor der Kirche Mittwoch,18. Dezember 7.15 Weihnachtssingen der Unterstufe in der Kirche Donnerstag, 19. Dezember 16.05 Chile für di Chliine

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 14. Dezember 9.30 Chor-Projekt im Chor der Kirche Sonntag, 15. Dezember 19.30 Abendgottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer

Ref. Kirche Knonau Samstag, 14. Dezmber 9.00 Probe 2.- und 3.-KlassuntiKinder für morgen Sonntag, 15. Dezember 10.00 Familiengottesdienst zum dritten Advent Pfr. Thomas Maurer und Kinder vom 2.- und 3.-Klass-Unti Einweihung neue Krippe aus Bethlehem anschliessend Apéro mit Flötenensemble «Fiori Musicali» 17.00 JUKI mit allen Pfarrern und B. Hauser, MaN (diesmal ohne Imbiss, da Kolibriapéro im Pfarrhaus) Dienstag, 17. Dezember 6.30 Stille im Advent mit Pfr. Maurer, als altkirchliche Laudes; anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Mittwoch, 18. Dezember 12.00 Senioren-Essen in der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 15. Dezember 20.00 Offenes Singen in der Kirche unter der Leitung von Silvia Seipp und Marianne Rutscho Donnerstag, 19. Dezember 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. Dezember 17.00 Gemeindeweihnacht Krippenspiel «Es Fäscht im Schtall» von Andrew Bond anschl. Apéro in Kirche und Öffnung 3. Adventsfenster am Pfarrhaus Orgel Daniel Rüegg Mittwoch, 18. Dezember 14.00 Weihnachtsfeier für Senioren im kath. Pfarreizentrum Rüteli www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Dezember 17.00 Chinderwiehnacht Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Orgel) Musical «Der Weihnachtsgast» begleitet vom Familienchor Montag, 16. Dezember 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 18. Dezember 12.00 Club 4, Mi-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 19. Dezember 12.00 Club 4, Do-Gruppe ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. Dezember 10.00 Kinderweihnacht für die Kinder vom «Fiire mit de Chliine» und die 2.- und 3.-Klässler «S’Hirtelied» erzählt von Esther Mollet Pfarrerin Elisabeth Armingeon Anschliessend sind alle zu einem Adventszüni eingeladen Dienstag, 17. Dezember 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner

Sonntag, 15. Dezember 17.30 Stalliker Wiehnacht Ein Krippenspiel zum Mitgehen, gespielt von Kolibri-Kindern, Schülern und Konfirmanden Beginn beim Pfarrhaus Szene 1 & 2 spielen im Freien, Szene 3 in der Kirche Leitung Pfr. Otto Kuttler und Team Musik: Casey Crosby, Piano und Orgel Trompetenschülerinnen Musikschule Knonauer Amt anschliessend Punsch am Feuer vor der Kirche Donnerstag, 19. Dezember 14.00 Seniorennachmittag im Kirchgemeindesaal Wettswil Weihnachtsfeier mit Pfr. Otto Kuttler und Casey Crosby Lieder, Bilder und Texte aus der Stalliker Wiehnacht Freitag, 20. Dezember 12.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Burestübli 20.00 Kirche Stallikon: Weihnachtskonzert Chor Changing Times Eintritt frei, Kollekte

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 14. Dezembr 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Wortgottesfeier mit hl. Kommunion musikalisch umrahmt vom MIM-Chor Adliswil Sonntag, 15. Dezember, 3. Advent 7.00 Rorategottesdienst mit Kaffee und Zopf 11.00 Santa Messa 15.30 Gottesdienst für die Kroaten mit Beichte Dienstag, 17. Dezember 19.00 Versöhnungsfeier Mittwoch, 18. Dezember 19.30 Riconciliazione per MCLI Freitag, 20. Dezember 9.15 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 14. Dezember 18.00 Vorabendmesse 19.30 Santa Messa in lingua italiana Sonntag, 15. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 18. Dezember 6.15 Rorategottesdienst anschliessend Z’morge 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 19. Dezember 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Dezember 17.00 Eucharistiefeier, Musik 4klang Sonntag, 15. Dezember 11.00 Wortgottesfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 14. Dezember 14.30 Tschägg-Point Kids + MegaKids Wiehnachte Sonntag, 15. Dezember 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi Montag, 16. Dezember 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 18. Dezember 19.00 Teens: peech Donnerstag, 19. Dezember 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. Dezember 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Motiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 14. Dezember Topfkollekte in Affoltern Sonntag, 15. Dezember 10.00 Gottesdienst (Gestaltung: Frauen-Treff) mit Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 15. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 15. Dezember 10.30 Sonntagschul-Weihnachten Mittwoch 18. Dezember 20.00 Frauenstunden-Weihnachten Thema: 1. Mose 46, 8–27 «Das Haus Jakob» Familienregister

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 15. Dezember 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 13. Dezember 18.30 Rorate am Abend speziell für alle Firmandinnen und Firmanden Samstag, 14. Dezember 9.30 bis 15.30 Uhr Intensivtag (Firmweg) für 1. Oberstufe Sonntag, 15. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A.Saporiti Musikalische Umrahmung durch den Pfarreichor Anschl. verkauft die Gruppe Solidar Glühwein und Lebkuchen Erlös z. G. Swiss Laos Hospital Dienstag, 17. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen Mittwoch, 18. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier anschl. gemeinsames Frühstück 14.00 Ökum. Senioren-Adventsfeier im kath. Pfarreizentrum

Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88


Gewerbe

Freitag, 13. Dezember 2013

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Die Arbeitslosigkeit stieg auch im Säuliamt Die Quote beträgt jetzt 2,4 Prozent Auch im Bezirk Affoltern hat die Zahl der Arbeitslosen im November leicht zugenommen. Im letzten Monat hat die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich erneut zugenommen. Die Quote ist auf 3,3 Prozent gestiegen. Laut dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) ist das grösstenteils auf Saisoneffekte im Baugewerbe zurückzuführen. Die konjunkturbedingte Zunahme der Arbeitslosigkeit verteile sich über verschiedene Branchen. Laut AWA hat sich das moderate Wirtschaftswachstum im

Kanton im zweiten Halbjahr fortgesetzt, doch bleiben die Beschäftigungsaussichten mässig.

682 Personen ohne Stelle Im Bezirk Affoltern ist die Arbeitslosenquote innert Monatsfrist von 2,3 auf 2,4 Prozent gestiegen. 682 Personen in der Region waren per Ende November ohne Stelle. Im Bezirk Andelfingen ist die Arbeitslosigkeit weiterhin am geringsten (1,6 Prozent), im Bezirk Dietikon (4,3 Prozent) erneut am höchsten. (-ter.)

Jahresendfeier im Kasinosaal Affoltern: CEO Dieter Greber (rechts) ehrt die Jubilare der Leuthard-Gruppe. (Bild zvg.)

Ein erfreuliches Jahr und 27 Dienstjubiläen zu feiern Jahresend-Anlass der Leuthard-Gruppe in Affoltern Im Rahmen eines gemütlichen Abends blickt die LeuthardGruppe auf ein erfreuliches Jahr zurück. Am 6. Dezember 2013 konnten über 230 aktive und pensionierte Mitarbeiter der Leuthard-Gruppe (Leuthard Bau AG Muri, Merenschwand und Affoltern, Leuthard Fassaden AG Merenschwand, Leuthard Immobilien AG Muri und Merenschwand, Leuthard Baumanagement AG Affoltern und Gautschi Bau AG Affoltern) zur traditionellen Jahresendfeier im Kasinosaal in Affoltern begrüsst werden. CEO Dieter Greber informierte über die Ereignisse des vergangenen Jahres und bedankte sich bei den Mitarbeitern für die grossen erbrachten Leistungen im Jahr 2013. Im Jahr 2013 durften 27 Dienstjubiläen gefeiert werden. Karin Leuthard dankte den anwesenden Jubilaren herzlich für ihre Treue und Verbun-

denheit zur Leuthard-Gruppe. Speziell erwähnt sei Polier Walter Galliker, der für 45 Dienstjahre geehrt wurde und sein ganzes berufliches Leben, seit der Lehre als Maurer, in der LeuthardGruppe verbracht hat. Durch den Abend begleitete Michael Williams. Mit seiner unglaublichen Stimme verbreitete der grossartige Sänger Weihnachtsstimmung. Die Modenschau mit der neuen Arbeitskleidung 2014 begeisterte die Anwesenden. Ein gelungenes Nachtessen und ein kühles Getränk an der Bar rundeten den Abend ab.

Jankovic, Affoltern, Assistentin Betoninstandsetzung; Patrick Seleger, Obfelden, Maurer. 10 Jahre: Ivan Burkart, Muri AG, Vorarbeiter; René Degen, Rothenburg, Leiter Finanz- und Rechnungswesen; Martina Rey, Wohlen, Sachbearbeiterin Pensionskasse. 15 Jahre: Michele Bocchino, Affoltern, Bauarbeiter; Anton Bushaj, Emmen, Maschinist; Michele Natale, Obfelden, Polier; Manuel Bicas De Oliveira, Affoltern, Maurer; Francesco Montesano, Obfelden, Bauarbeiter; Antonio Barroso, Rotkreuz, Maschinist. 20 Jahre: Giacomo Dalla Costa, Affoltern, Bauführer; 30 Jahre: Heinz Stähli, Hedingen, Polier; Ruhi Ljatifi, Merenschwand, Maschinist. 45 Jahre: Walter Galliker, Muri, Polier.

Die Jubilare: Leuthard Bau AG:

Leuthard Immobilien AG:

5 Jahre: Arjeton Nrejaj, Niederwil, Maschinist; Davide

15 Jahre: Snezana Jankovic, Affoltern, Hauswartin.

Francisco Rodrigues Freitas, Muri, Bauarbeiter; Peter

20 Jahre: Yvonne Küng-Leuthard, Muri, Liegen-

Heinrich Hackbusch, Affoltern, Verkehrswegbauer;

schaftenverwalterin.

Patrik Obschlager,

Zwillikon,

Gautschi Bau AG:

Manuel Da Costa Fernandes, Zürich, Vorarbeiter; An-

15 Jahre: Qerim Shala, Affoltern, Kranführer.

tonio José Novais Gil, Affoltern, Bauarbeiter; Marija

25 Jahre: Zajim Hasani, Zwillikon, Polier.

Das Interesse an neuen Technologien – das ist die treibende Kraft hinter der smartec elektro ag. Das Unternehmen in Obfelden ist neu, die Mitarbeiter verfügen allerdings über viel Berufserfahrung.

Schon seit Jahren planen Daniel Elmer und Ramon Kiefer den Schritt in die Selbstständigkeit. Beide sind sie inte-

25 Jahre Wilma Skisport in Affoltern Skier kaufen, mieten oder für die bevorstehende Wintersport-Saison präparieren lassen? Wilma Liebhart weiss in jedem Fall Rat. Ein besonderes Erlebnis sind auch ihre Schneeschuh-Wanderungen bei Mondschein. Die Skier sind kürzer geworden und tailliert, dazu kamen Bindungssysteme mit Platten und Schuhe, die sich der Fuss-Form anpassen lassen – im vergangenen Vierteljahrhundert ist skitechnisch sehr viel passiert. Hautnah durfte die gelernte Skiwagnerin Wilma Liebhart diese Entwicklung verfolgen. In ihrem Skisport-Geschäft verkauft sie hauptsächlich Skier und Skischuhe, aber auch Ski-Helme, -Brillen und -Stöcke. Weiter vermietet sie Skier tage-, wochen- und saisonweise.

smartec elektro ag neu in Obfelden

Gebäudeautomation als besonderes Anliegen

Vom Trend-Ski bis zum Schneeschuh-Wandern

Verkehrswegbauer;

Thomas Hoffmann, Oberlunkhofen, Polier; Carlos

Der Partner für Elektroinstallationen

Alles aus einer Hand – das ist die Stärke von smartec. Der Elektroinstallationen-Betrieb hat im September in Obfelden gestartet, operiert aber bereits im ganzen Säuliamt – und auch schon darüber hinaus. Die beiden Geschäftsführer Ramon Kiefer und Daniel Elmer, beide eidg. dipl. Elektro-Installateure mit breitem Erfahrungsspektrum, übernehmen Planung und Beratung, sieben Mitarbeiter die Umsetzung in Neu- und Umbauten bis hin zur Übergabe und Instruktion, ein weiterer ist auf Service spezialisiert. Neu im eingespielten Team ist nur der Lehrling. Eine zweite Ausbildungsstelle wird für den kommenden Sommer vergeben.

Das Hobby zum Beruf gemacht: Wilma Liebhart. (Bild Thomas Stöckli)

Toni Leu, Oberrüti, Leiter Logistik.

Treue Stammkundschaft

Die smartec-Geschäftsführer Ramon Kiefer (rechts) und Daniel Elmer in Obfelden. (Bild Thomas Stöckli) ressiert an neuen Technologien und freuen sich darauf, ihre Strategie in diese Richtung voranzutreiben. Ein besonderes Anliegen ist ihnen der Bereich Gebäudeautomation. Als System-Integrator für KNX-Technologie kann smartec das intelligente Wohnen programmieren und auf individuelle Wünsche anpassen. Dies bringt der Kundschaft Komfort, Flexibilität und Energieoptimierung. «Qualität steht im Vordergrund», betont Daniel Elmer. Die Kunden – sei-

en es Architekten oder Generalunternehmer, Wohneigentümer oder Verwaltungen – sollen zufrieden sein. Gut 100 Tage nach dem Start zeigt sich, dass das Angebot von smartec einem Bedürfnis entspricht: «Die Auftragslage sieht gut aus», verrät Ramon Kiefer, schiebt aber sogleich nach: «wir haben noch etwas Kapazität.» (tst.) smartec elektro ag, Ottenbacherstrasse 25, Obfelden. Infos: www.smartec-elektro.ch, Telefon 043 343 22 22.

«Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht», verrät Wilma Liebhart. Dass sie mit Herzblut dabei ist, honorieren ihre zahlreichen Stammkunden mit ihrer langjährigen Treue. Während sich in der Werkstatt früher viele zeigen liessen, wie man Skier selber präpariert, lassen die Skifahrer heute lieber die Fachfrau ran für den jährlichen Service: wachsen, Bindung einstellen und Kanten schleifen. Als gesellige Höhepunkte seien die regelmässigen Mondschein-Wanderungen mit Schneeschuhen erwähnt. Die nächsten finden am Samstag, 25. Januar, Freitag, 14. Februar, und Samstag, 15. März statt. Dazu gehören ein Fondue-Plausch und die Schlitten-Talfahrt.

Mehr Auftrieb im Tiefschnee Was sind denn die aktuellen SkiTrends? Zielstrebig weist Wilma Lieb-

hart auf ein paar Rockers. Bei diesen weist die Spitze stärker nach oben als bei herkömmlichen Carvern. Die Folge: «Man kann einfacher einlenken und erhält im Tiefschnee mehr Auftrieb.» Vor allem bei den Jungen sind die Freestyle-Skier im Trend, welche auch für Rückwärtsfahren konzipiert sind. Von Snowboarden spricht angesichts der neuen Möglichkeiten, die moderne Skier bieten, kaum noch jemand. Für das perfekte Tiefschnee-Erlebnis empfiehlt sie den extra breiten und leichten Freeride-Ski. Und auch der Einstieg in die Touren-Klasse lohnt sich aktuell, bietet Head doch einen Tourenski samt Bindung und Fell für 1000 Franken.

Warm und bequem Kalte Füsse und Druckstellen? Auch das muss längst nicht mehr sein. Moderne Skischuhe passen sich der Fussform an. Weiter gibt es für verschiedene Fuss-Typen jeweils passende Einlage-Sohlen. Sichtbares Resultat: «Die Leute stehen markant besser im Schuh», so Wilma Liebhart. Als Nebeneffekt bleiben ausserdem die Füsse wärmer. Und wem das noch nicht reicht, für den bietet Wilma Skisport ganz neu Socken mit dreistufigem Heiz-Element. Akku und Bedien-Element sind kleiner als ein Mobiltelefon und lassen sich am Sockenrand mit drei Druckknöpfen fixieren. (tst.) Wilma Ski Sport, Betpurstrasse 2, Affoltern, Telefon 044 761 56 37, www.wilmaskisport.ch.


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Vermischtes

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Krippe in Knonau Sie wird im Rahmen des Familiengottesdienstes zum zweiten Advent vorgestellt.

Krippenlandschaft von Lisbeth und Jules Gobet in der reformierten Kirche von Affoltern. (Bild zvg.)

«Ich steh an deiner Krippe hier» Ausstellung der Krippenlandschaft von Jules und Lisbeth Gobet in der reformierten Kirche Affoltern. Die mit beeindruckender Handfertigkeit und viel Liebe zum Detail gestaltete Krippenlandschaft lädt zum staunenden Verweilen ein. Jede einzelne Figur erzählt ihre eigene Weihnachtsgeschichte. Wer kennt sie nicht, die

Hirten auf dem Feld, diese struppigen Gesellen in abgetragenen Filzumhängen mit Hirtenstab und Hirtentasche. Sie gehören zur Weihnachtsgeschichte wie Maria, Josef und das neugeborene Kind. Auch die drei königlichen Herren mit Dienerschaft, Kamelen oder Elefanten dürfen nicht fehlen. Über diese Figuren hinaus hält Gobets Krippenlandschaft für den aufmerksamen Betrachter unzählige kleine und grosse Überraschungen bereit. Die Land-

schaft schmückt die Kirche vom 4. Advent bis zum Dreikönigstag. Ein Besuch lohnt sich. Öffnungszeiten neben den Gottesdiensten: Sonntag, 22. Dezember, von 14 bis 16 Uhr, Heiligabend ab 16 Uhr, Stephanstag, 26. Dezember, von 14 bis 16 Uhr. Die Kirche kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten besucht werden. Eine Voranmeldung genügt. Lisbeth Gobet, Telefon 044 761 64 52, Pfr. Werner Schneebeli, Telefon 044 761 56 50.

Kirchgemeinde. Der Gottesdienst wird umrahmt vom Flötenensemble «Fiori Musicali». Nachher folgen Apéro und Begegnung. Bethlehem liegt im palästinensischen Autonomiegebiet und ist deswegen vom israelischen Umland abgeriegelt. Der ausbleibende Pilgerstrom der Christen ist für die vom Tourismus abhängigen Christen in Bethlehem existenzbedrohend. Sie stellen weiterhin Krippen und Souvenirs her und hoffen auf eine Änderung ihrer prekären Lage. Es folgen auch dahingehend Informationen aus erster Hand über die Situation in Bethlehem. So ist der Kauf dieser Krippe auch ein Zeichen der Solidarität mit den christlichen Brüdern und Schwestern in der Stadt Jesu. Herzlich willkommen zum Festgottesdienst am Sonntag, 15. Dezember, 10 Uhr in der Kirche Knonau.

Seit Jahren wurde in Knonau der Wunsch geäussert, eine Krippe für die Kirche Knonau zu besitzen und aufzustellen. Verschiedene Meinungen punkto Stil und Machart wurden diskutiert. Auf der Israelreise der Kirchgemeinde vor zwei Jahren entdeckten die Teilnehmenden in Bethlehem eine Krippe, gefertigt aus Olivenholz. Sie wurde von den Christen in Bethlehem, einer kleinen und sehr bedrängten Minderheit im Dorf angefertigt. Sie freuen sich riesig, dass sich die Kirchgemeinde Knonau entschieden hat, eine ihrer Krippen zu erstehen und nach Europa transportieren zu lassen. Sie ist vor vier Wochen eingetroffen in diversen Kisten und wird am kommenden Sonntag gezeigt. Dies in Form eines Familiengottesdienstes mit Pfr. Maurer und den Unti-Kindern des 2.- und 3.-Klassunti mit Katechetin Heidi Lienhard. Die Kinder werden die einzelnen Figuren vorstellen; nur die heilige Familie tritt erst an Heiligabend ins Licht der Krippe aus Bethlehem, Palästina, in Knonau.(Bild zvg.)


Veranstaltungen

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Freitag, 13. Dezember 2013

agenda

Ausstellungen Freitag, 13. Dezember

Affoltern am Albis Galerie am Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Glas und Holzjuwelen von Martina Schneiter-Lüchinger(Glasschmuck) und Bruno Schneiter (Holzarbeiten). Dauer bis 15. Dezember. Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18 Uhr. Bis 15. Dezember 2013.

Affoltern am Albis 18.00: Taizé Informationsabend. 20.00: Taizé Feier: Singen, beten und feiern bei Kerzenlicht. Katholische Kirche. Seewadelstr. 13. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Poupoupidou» von Gérard Hustache-Mathieu, mit Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Guillaume Gouix, Jenny Bellay, Antoine Chappey, Joséphine de Meaux, u. a. Frankreich 2011, 102 Min. F/d. Aula Schulhaus Ennetgraben. Zwillikerstrasse. 20.15: Crossover: Alte und Neue Musik «Duo Homburger - Guy». Maja Homburger, Barockvioline, Barry Guy, Kontrabass. Virtuos interpretierte barocke Meisterstücke wechseln sich ab mit modernen Kompositionen. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen Schreinerei Arthur Girardi AG, Maienbrunnenstrasse 5: Hand Werk Kunst: Bilder von Monika Marti-Andermatt in den Ausstellungsräumen der Schreinerei Girardi. Öffnungszeiten Ausstellung: Mo-Fr 8-12 und 14-18, Sa 9-12. Bis 18. Dezember 2013.

Kappel am Albis Mit grosser Begeisterung am Werk: Die Theatergruppe Oberamt. (Bild zvg.)

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Bilder- und Buchausstellung «Vom Licht geführt». Bilder von Markus Sandhofer, Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká. Offen täglich 8-22 Uhr. Bis 20. Januar 2014.

Samstag, 14. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck, frischer Fisch. Marktplatz. 19.30: Konzert «we go together» der Musikgruppe «mim chor & band» aus Adliswil unter der Leitung von Peter Orth. Eintritt frei, Kollekte. Katholische Kirche. Seewadelstrasse 13.

Bonstetten 11.00-17.00: Advents-Samstage mit Taschen, Accessoires von Ramon Kuster, Seidenkreationen von Rita Tomasini. Tomasini Creazioni. Birchstrasse 4.

Hausen am Albis 15.00-22.00: «Adventsmärt» mit vielen verschiedenen Marktständen, Samichlaus mit Pony um 16.45 Uhr, um 18 Uhr leuchtet das Adventsfenster zum ersten Mal. Grillund Raclettestand, Kuchen und Kaffee im Museumscafé. Weisbrod Areal. Weisbrod-Areal 3.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Wettswil 20.00: Musikalische Unterhaltung mit den «New Orleans Stompers». Restaurant Hirschen. Stationsstr. 38.

Sonntag, 15. Dezember Obfelden 11.00: Weihnachtsmatinée: Martin Schumacher (Klarinette) und Oleg Lips (Akkordeon) spielen «Die vier Jahreszeiten» von Astor Piazzolla und andere Trouvaillen aus allen Himmelsrichtungen. Anschliessend Weihnachtsbuffet mit Süssigkeiten und Glühwein/-most. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Dienstag, 17. Dezember Ottenbach 21.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi mit viel Funk, Disco und Rock...

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«Stromschlag mit Folge» Die Theatergruppe Oberamt spielt wieder: Premiere am 4. Januar

Mettmenstetten

Anfang Januar 2014 wird die Theatergruppe Oberamt ihr neues Stück zum Besten geben. Aufgeführt wird «Stromschlag mit Folge», eine Komödie in drei Akten von Hans Schimmel, in der schweizerdeutschen Bearbeitung von Franziska Meuwly.

Stallikon

Charlie Weyermann und Jana Herzig wohnen im selben Mehrfamilienhaus. Und das ist definitiv das Einzige, was die beiden gemeinsam haben: Charlie ist ein beruflich sehr erfolgreicher junger Mann, aber auch ein zu Chauvinismus neigender Frauenheld, für den Frauen nur Mittel zum Zweck sind (meist seine eigenen Zwecke). Jana hingegen ist eine eher ruhige und normalerweise besonnene Frau, die

nur dann die Fassung verliert, wenn sie auf Charlie trifft. Als es eines Tages wegen zu lauter Musik aus der Stereoanlage Charlies wiedermal hart auf hart kommt zwischen den beiden, geschieht das Unglück: Beide kriegen beim Gerangel um die Stereoanlage gleichzeitig einen elektrischen Stromschlag, welcher dazu führt, dass sich Jana plötzlich im Körper von Charlie befindet und umgekehrt. Nach der ersten Panikattacke gilt es nun also, diese abnormale und extreme Peinlichkeit in ihrem Umfeld geheimzuhalten. Deswegen versuchen sie jeweils, so gut es geht, das Leben des anderen zu leben. Was naturgemäss jedoch sehr schwierig ist, da die beiden ja unterschiedlicher nicht sein könnten. Als plötzlich Charlies wütende Chefin, Janas lüsterner Chef und

Bibliothek: Bilder von Lotti Gysi. Mo 10-12 und 18-20, Di 15-18, Mi 15-18, Fr 18-20, Sa 10-12. Bis 25. Januar 2014.

natürlich auch ihre engsten Freunde auftauchen, wirds kompliziert. Sehr kompliziert! Für das leibliche Wohl sorgen Festwirtschaft und Kaffeestube. An den Abendvorstellungen warten rund 20 Preise auf die Gewinner des grossen Quiz’. An beiden Samstagen wird wiederum Albert Pichler zum Tanz aufspielen. Ebenso ist an diesen beiden Daten die TGO-Bar geöffnet.

Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Bilder auf Keramik und Leinwand von Cecilia Betancourt. Öffungszeiten Kunstforum: Mo 19-20.30, Di 9-11 und 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11 und 15.30-17, Sa 10-12 Uhr. Bis 18. Januar 2014.

Aufführungsdaten im Gemeindesaal «zur Mühle» in Kappel am Albis: Samstag, 4. Januar 2014, 20 Uhr Sonntag, 5. Januar 2014, 14 Uhr

agenda-einträge

Mittwoch, 8. Januar 2014, 20 Uhr

Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens

Samstag, 11. Januar 2014, 20 Uhr Reservieren ab sofort für alle Vorstellungen unter Telefon 079 623 57 06 oder www.tgoberamt.ch.

Dienstag, 12 Uhr,

Neuer Name – neuer Auftritt Die neue Broschüre vom Familienzentrum Bezirk Affoltern – besser bekannt als MüZe-Kursprogramm – ist da. Los geht es am 9. und 10. Januar mit den Kursen «Spielerisches Tanzen für Anfänger und Fortgeschrittene». Das Mütterzentrum Affoltern (MüZe) heisst ab 1. Januar 2014 Familienzentrum Bezirk Affoltern. Mit dem Kurs «Spielerisches Tanzen für Fortge-

nichts ist unmöglich! Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Mittwoch, 18. Dezember

schrittene» (Start am Donnerstag, 9. Januar, um 16.10 Uhr) eröffnet das Familienzentrum nach den Winterferien das neue Veranstaltungsangebot. Dieser Kurs richtet sich an Kinder mit Jahrgang 2008 und älter. Für Kinder geboren im 2009 und älter ist ein Kurs für Anfänger mit Start am Freitag, 10. Januar, um 15.10 Uhr im Angebot. Gemeinsam mit der diplomierten Tanzlehrerin Alevtina Roost lernen die Kinder sich besser auszudrücken und

19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli.

Affoltern am Albis 18.30-19.50: «Verkündigung, Geburt, Anbetung: Darstellung rund um die Weihnachtsgeschichte im Objektdepot». mit A. Zeier, Kunsthistorikerin M.A. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1.

Kappel am Albis 17.15: KEIN offenes Singen - kirchlicher Anlass für Mitarbeiter der Landeskirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

ihr Körpergefühl wahrzunehmen. Sie werden dabei schrittweise und spielerisch in die Grundlagen des klassischen Balletts eingeführt. Mitzubringen ist eine Tanzkleidung. Anmeldungen bis 3. Januar an Familienzentrum

14.30: Ottenbach60plus: Besinnliche und gemütliche Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren mit anschliessendem Abendessen. Anmelden bei M. Grab, Telefon 044 761 23 16 oder T. Streule, Telefon 044 761 26 50. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Wettswil 20.00: Öffentliches Weihnachtssingen unter der Leitung von Harry Steinmann. Anschliessend lädt der Gemischte Chor Wettswil zum Apéro ein. Eintritt frei. Türmlihaus.

uschi.gut@azmedien.ch

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Bezirk Affoltern, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Weitere Infos und das ganze Veranstaltungsprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

Donnerstag, 19. Dezember

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

20.15: Jazz am Donnerstag mit «Duo Spoerri - Girod». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mi 12.15 h JAP/d/f, 120 Min.

Lunch-Kino/Vorpremiere!

LIKE FATHER, LIKE SON

Von Hirokazu Kore-Eda Nur kurze Zeit/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr/Mo/Di 18 h, D gespr. ON THE WAY TO SCHOOL Ab 6/4 J. Von Pascal Plisson Sa/So/Mi 14.15 h 2D 3. Woche/Reduz. Eintrittspr.! So auch 11 h 3D, Mi auch 14.30 h 3D DIE EISKÖNIGIN – D gespr., ab 6/4 J.

Affoltern am Albis

Kappel am Albis Ottenbach

über die Festtage bis spätestens Donnerstag, 9 Uhr (19. Dezember, für die Ausgabe vom 24. Dezember / 26. Dezember für die Ausgabe vom 31. Dezember) per E-Mail:

VÖLLIG UNVERFROREN (FROZEN)

Tägl. 20.15 h 3D-E/d/f Sa/So auch 14.15 h 3D-D,16.45 h, 3D-E/d/f So auch 10.30 h 2D-D, Mi auch 16.45 h 3D-D HOBBIT: Ab 12/10 J.

Premiere!

THE THE DESOLATION OF SMAUG Von Peter Jackson, mit Cate Blanchett uva.

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

5. Woche!

THE LUNCHBOX (DABBA)

Do/Fr/Mo/Di 18 h OV/d/f, ab 10/8 J.

Von Ritesh Batra, mit Irrfan Kahn uva. 6. Woche! Sa/So/Mi 17.30 h FACK JU GÖHTE D gespr., ab 12/10 J. Von Bora Dagtekin, mit Katja Riemann uva. 4. Woche! Do/Mo/Di/Mi 20.30 h E/d/f Fr/Sa/So 20.30 h D

THE HUNGER GAMES – CATCHING FIRE

Ab 12/10 J. Von Francis Lawrence, mit Jennifer Lawrence uva.

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Vermischtes

Freitag, 13. Dezember 2013

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Hochkarätige Duos fern der Routine Jass-Spass Letzte LaMarotte-Veranstaltungen 2013 und tolle Unterhaltung Alte und Neue Musik mit dem «Duo Homburger-Guy» Maya Homburger, eine überragende Virtuosin auf der Barockgeige und Barry Guy, einer der brillantesten und einfallsreichsten Bassisten am Kontrabass, unternehmen den Brückenschlag zwischen Alter und Neuer Musik. Die beiden Virtuosen laden die Zuhörer dazu ein, sich auf ein erweitertes Klangerlebnis einzulassen. Es sind Musiker, die gerne klangliche Grenzbereiche ausloten, aber immer wieder ausgehen von Stille, Ruhe und dem blühenden Klang der beiden Instrumente. Heute Freitag, 13. Dezember, Bar und Abendkasse ab 18.30, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt: 40/30 Franken. Ab 19 Uhr Kleines Essen «Champignons nach Florentiner Art mit Stock» (Reservierung erwünscht) 15 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Duo Spoerri-Girod» Der Fokus des Duos Bruno Spoerri (Saxofon) und Roger Girod (Klavier), das

Roger Girod und . . .

. . . Bruno Spoerri. (Bilder zvg.)

sich hemmungslos in der Schatztruhe des Jazz aller Generationen bedient, aber auch gerne über den Hag grast und mit eigenen Ideen hantiert, liegt auf der Spielfreude und Improvisationslust und lässt keine Routine aufkommen. Ihr Mut zum Risiko und ihre lebendige Präsenz machen jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.

Start am 2. Januar

FCWB schliesst Saison feierlich ab

Nun gilt es auch für «LaMarotte», erst einmal die Festtage und das Jahr 2013 hinter sich zu bringen. Dann aber, am Berchtoldstag, 2. Januar 2014, geht das traditionelle Neujahrsprogramm über die Bühne, diesmal unter dem vielversprechenden Titel «Auf dem Broadway ins neue Jahr». Tonhallemusiker unter der Führung ihres aus den USA stammenden Konzertmeisters Peter McGuir bringen die schönsten Hits aus der grossen amerikanischen Musical-Ära nach Affoltern. Nicht zum ersten Mal wird der Bratschist Johannes Gürth durch das Programm führen. Das ergibt einen schönen Jahresanfang, locker, gemütlich, entspannt.

Mit dem 12. Jass-Open, welches sich über die Jahre zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt entwickelt hat und wie immer vom Fanionteam des Ämtler Erstligisten organisiert wird, verabschiedet sich der FCWB am Samstag vom Fussballjahr 2013.

Donnerstag, 2. Januar 2014, Bar und Kasse ab 15.30, Konzertbeginn 16 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, Kleines Essen 15 Franken: «Hausge-

Donnerstag, 19. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab

machte Hamburger» (Anmeldung erwünscht).

20.15 Uhr. Eintritt frei - Kollekte. Essen 15 Franken.

MyStop: Brand in Büroraum In der Autobahnraststätte MyStop in Affoltern ist am Sonntagmorgen in einem Büroraum ein Brand ausgebrochen. Aus noch unbekannten Gründen hat sich Zeitungspapier entzündet. Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich mussten starker Rauchentwick-

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lung drei Personen wegen ins Spital gebracht werden. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Erneut haben Unbekannte vom 5. auf den 6. Dezember die Fassaden der Mehrzweckhalle Zendenfrei in Obfelden mit Graffiti überzogen. Die Polizei

spricht von mehreren hundert Franken Schaden. Mehrere hundert Franken Schaden entstanden in der gleichen Nacht auch bei einem Einbruchsversuch in Affoltern. Die Täterschaft versuchte, die Türe eines Cafés zu knacken. (-ter.)

................................................... von andreas wyniger Mit 196 Teilnehmern ist das Jasstableau ausverkauft. Ab 16 Uhr werden die Jasserinnen und Jasser zum Apéro in der Dreifachsporthalle Schachenmatten in Bonstetten erwartet. Ab 16.45 Uhr werden dann die Karten gemischt und die Sieger gesucht. Nach drei Durchgängen dürfen sich alle Gäste auf ein tolles Nachtessen mit heissem Schinken und diversen Salaten vom Restaurant Hirschen freuen, um sich anschliessend am reichen Dessertbuffet zu bedienen. Ein grandioser Gabentisch mit Preisen im Gesamtwert von 5500 Franken, der auch dank toller Mithilfe von Claude Wuillemin und Remo Illi gesammelt wurde, wartet auf die Gewinner. Die Teams in den ersten zehn Rängen können sich Preise im Wert von 100 bis 300 Franken aussuchen und auch für die folgenden Platzierungen bis zum 50. Rang warten schöne Naturalgaben. Damit niemand mit leeren Händen nach Hause gehen muss,

werden auch an die restlichen 48 Equipen «Gold Teddy»-Preise von Lindt & Sprüngli vergeben, die freundlicherweise vom Wirtepaar des Mooshüsli, Marion und Joey Sek gespendet wurden. Der Hauptpreis, ein 500-FrankenGutschein vom Hotel Uto Kulm auf dem Üetliberg, wird unter allen Teilnehmern verlost und wurde von «Hallöchen ein Törchen» zur Verfügung gestellt. Wiederum kann in einem Zusatzwettbewerb die Punktezahl des Siegerteams geschätzt werden und dabei ein toller Früchtekorb, gespendet von Mode Schiavone, gewonnen werden. Nebst dem Preis vom Gabentisch, wird den Siegern wie immer der traditionelle Jassteppich von den Spendern Magy und Hugo Trachsler überreicht.

Abschlussfeier mit Opendoors Ab 21.30 Uhr öffnet dann die legendäre FCWB-Bar ihre Tore. Durchgeführt wird diese wiederum freundlicherweise vom Team der Apérobar Schluck und nebst verschiedenen Getränken wird DJ Didi auflegen und für tolle Unterhaltung sorgen. Zu diesem Teil des Abends sind alle Interessierten und Freunde herzlich eingeladen, um das Jahr mit dem FCWB ausklingen zu lassen. Die ganze erste Mannschaft freut sich auf zahlreiche Beteiligung und einen tollen Abend.


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Sport

Freitag, 13. Dezember 2013

Ein Highlight zum Winterstart Gold und Silber für den Ämtler Freestyle-Snowboarder Lou Staub

Die Spieler: Nicolas, Nils, Jannik, Micha, Lars, Gian, André, Marco, Noah, Joël und Marc mit Trainer David Isler und Begleiter Richard Bruder. (Bild zvg.)

Auf den ersten Rang vorgerückt Floorball Albis: Starke B1-Junioren Nachdem sich die B1-Junioren am Trainingsweekend in Bonstetten den letzten Schliff geholt hatten, ging die Meisterschaft am 22. September endlich los. Die Albisser starteten gut in die Meisterschaft. Die Spieler von Wehntal Regensdorf wurden im ersten Saisonmatch vom Feld gefegt. Im zweiten Spiel folgte jedoch die Ernüchterung. Gegen den momentanen Leader aus Lengnau verlor man deutlich. In den weiteren Runden gab sich das Team dann keine Blösse mehr. Die Jungs zeigten starkes Unihockey und liessen den Gegnern nur wenige Chancen. Für das B1-Team ist in der Neuner-Gruppe bereits Ende November die Halbzeit erreicht. Mit sieben Siegen und nur einer Niederlage ist man in der Spitzengruppe, die drei vordersten Teams trennt nur jeweils ein Punkt – d.h. jedes dieser drei Teams kann also aus eigener Kraft die Finalrunde erreichen. Mit grosser Spannung wurde dem 8. Dezember entgegengefiebert, denn gleich im ersten Spiel traf man auf den momentanen Leader aus Lengnau. Nach einer zögerlichen ersten Halbzeit in der diverse Torchancen ungenutzt blieben, lag Floorball Albis 2:3 im Rückstand. Mit einer guten und konzentrierten Leistung ging das B1-

Team in der zweiten Runde mit 6:3 in Führung. Schritt für Schritt haben die Lengnauer aber auf 6:6 ausgeglichen. Das Spiel wurde härter, was sich in je einer Zweiminuten-Strafe äusserte. Ein Tor der Albisser, welches wegen eines Stockschlags nicht anerkannt wurde, führte zu empörten Reaktionen auf den Zuschauerbänken. Nach einem heissen, emotionalen Unihockey-Krimi, der sowohl die Mannschaft als auch die Begleitpersonen gefordert hat, wird das 6:6 mit gemischten Gefühlen entgegengenommen. Im zweiten Spiel trafen die Albisser auf Regensdorf. Von Beginn weg gaben die Jungs Schub und nach kurzer Zeit waren sie 6:0 in Führung, was zu einer gewissen Nachlässigkeit führte, die seitens der Trainer zu deutlichen Worten Anlass gab. Diese «legere Phase» dauerte denn auch nicht allzu lange und mit 11:1 ging es in die Pause. Die zweite Spielzeit konnte mit 12:0 überaus erfolgreich beendet werden. Die B1-Junioren gewannen diesen Match souverän mit 23:1. Punktegleich mit Lengnau aber mit dem besseren Torverhältnis sind die B1-Junioren von Floorball Albis nun auf den ersten Rang vorgerückt. Resultate, Tabellen und spannende Spielberichte unter www.floorball-albis.ch.

Am 28. und 29. November fand auf dem Glacier 3000 mit dem Slopestyle Open ein Gold-Event der Audi Snowboard Series statt. Knapp 100 Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Schweiz und dem Ausland nahmen an diesen Contest teil. Nach zwei Qualifikationsläufen bestritten die 16 besten Snowboarder das Finale. Mettmenstetter Lou Staub überzeugte am ersten Wettkampf die Wettkampfrichter mit einem technisch stylischen Lauf (Cab5 underflip – Fs720 – Bs720 – bouble backflip) und gewann verdient Silber. Am nächten Tag folgte der 2. Contest. Problemlos schaffte Lou die Qualifikation und bewies im Finale Nerven: Er gewinnt diesen Contest mit fast zehn Punkten Vorsprung und führt nun das Ranking der FreestyleElite an.

Ab Sotschi 2014 olympisch Ein Slopestyle besteht aus mehreren Sprüngen (Kickers, Corner-Jumps etc.) und Slide-Elementen (Rails). Die Snowboarder müssen also wie in der Halfpipe mehrere Tricks zeigen. Die Disziplin ist ab Sotschi 2014 olympisch und erfreut sich bei den Snowboardern einer sehr grossen Beliebtheit. Die Audi Snowboard Series hat sich in der Ver-

tet. Als nationale Snowboardtour besteht sie aus über 30 Events in den Bereichen Freestyle, Boardercross und Alpin in der ganzen Schweiz. Neu werden in der kommenden Saison die grösseren Events noch stärker gewichtet. Diese sollen auch Fahrer aus dem benachbarten Ausland anlocken. Damit etabliert sich die Audi Snowboard Series weiter als eine der wichtigsten Nachwuchstouren Europas im Snowboardbereich. Das einzige Gletscher-Skigebiet im Berner Oberland bietet optimale Bedingungen für WinterDer Mettmenstetter Lou Staub überzeugt. (Bild zvg.) sport von Oktober gangenheit als ideales Karrieresprung- bis Mai. Die perfekt präparierten Pisbrett bewährt und bereits einige Fah- ten von Glacier 3000 gehören zu den rer an die internationale Spitze beglei- spektakulärsten der Region.

Spiel im letzten Drittel gedreht EHC Uri – Affoltern-Hedingen 4:5 (2:1, 2:1, 0:3) Affoltern holte gegen Uri einen 5:4-Sieg. Lange hatte es nicht nach drei Punkten ausgesehen. Affoltern-Hedingen weiss auch mit wenigen Spielern seine Haut teuer zu verkaufen. Beim Auswärtsspiel in Küssnacht gegen den Eishockeyclub Uri standen dem Coach-Präsidenten Werner Reiterhauser nur gerade neun Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung. Doch diese kleine Equipe holten mit einem Schlussspurt noch die Kastanien aus dem Feuer. Lange Zeit sah es nämlich nicht nach einem Sieg für die Säuliämtler aus. Die Urner la-

gen nach 36 Minuten mit 4:1 in Führung. Doch Marco Kälin, dem Topskorer der Ämtler, gelang es noch vor der zweiten Pause auf 2:4 zu verkürzen. Dann folgte der Reigen der Verteidiger. Michael Risi schoss in der 43. Minute das 3:4. Und Sven Pfister, auch er eher für das Verhindern von Toren zuständig, sorgte dann für den Dreh. Er schoss in der 46. Minute den Ausgleich und doppelte in der 50. Minute nochmals nach. Damit war für die Gäste eine Wende nicht mehr zu erwarten. Der Sieg der Säuliämtler geht in Ordnung, haben sie doch bis zum

Schluss an ihre Chance geglaubt. Jetzt gilt es, den Lauf gegen Seetal II fortzusetzen. Das Spiel findet am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr in der Bossard-Arena statt. Eishockeyclub Uri – Affoltern-Hedingen 4:5 (2:1, 2:1, 0:3). Kunsteisbahn Ebnet, 20 Zuschauer. Tore. 5. Gisler (Jauch) 1:0. 7. Tresch (Zemp) 2:0. 10. Bärtsch 2:1. 21. Tresch 3:1. 35. Tresch 4:1. 39. Kälin 4:2. 43. Risi 4:3. 46. Pfister (Sattlegger, Kälin) 4:4. 50. Pfister (Kälin) 4:5. - Strafen: Uri 6-mal 2 Minuten plus Matchstrafe. Affoltern 7-mal 2 Minuten. Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Risi, Rüegsegger; Pfister, Roth; Sattlegger, Bärtsch, Bischofberger; Heller, Keller, Jud.

Minihandballer zu Gast im Säuliamt «Karate-Chlaus» Turnier mit Rekordbeteiligung 24 Mannschaften mit über 200 Kindern zwischen 5 und 10 Jahren haben am vergangenen Sonntag das traditionsreiche vorweihnachtliche Handballturnier vom HSV Säuliamt in der Stigelihalle in Affoltern gespielt.

handball die Resultate eigentlich keine Rolle spielen, und überlegene Mannschaften während der Partie Spieler vom Feld nehmen, um einen ausgeglichenen Wettbewerb zu ermöglichen, ist der Wettkampfinstinkt voll geweckt.

Die zahlreichen Zuschauer gaben dem Turnier einen würdigen Rahmen. Noch selten haben die Kinder wohl vor so einer Kulisse spielen können. Mit viel Freude und noch mehr Einsatz wurde um jeden Ball gekämpft und die Tore gefeiert als wäre damit soeben die Weltmeisterschaft entschieden worden. Auch wenn im Mini-

Ab dem Kindergartenalter zum Handballsport Im Training für die Kleinsten Handballer bilden polysportive Elemente den Kern der Ausbildung. Die Kinder sollen Spass haben an der Bewegung im sozialen Gefüge einer Mannschaft. Im Training tausendmal geübt konnte das Erlernte endlich im Ernstkampf ange-

Leuchtende Augen bei Shukokai Albis wandt werden. Auf alle Fälle konnte man nach dem Turnier in die müden aber glücklichen Gesichter der Kinder schauen und sehen, dass sie den Tag genossen haben. Keiner zu klein, ein Handballer zu sein. Beim HSV Säuliamt wird man ab dem Kindergarten dem Handballsport nähergebracht. Die Kleinsten im Alter unter 7 respektive 9 Jahren trainieren jeweils am Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr in der Stigelihalle. Die bis 11Jährigen trainieren am Freitag von 17. 15 bis 18.45 Uhr in der Turnhalle Schulhaus Ennetgraben. Ein spontanes und unverbindliches Vorbeischauen ist jederzeit möglich.

Was für ein wunderschönes Bild: 34 leuchtende Augenpaare, als der Samichlaus beim Shukokai Karate Center Albis am Montagabend an die Türe klopft. Die Kinder freuen sich riesig über den Besuch und anstatt «Osu» heisst es «hohoho». Der St. Nikolaus schaut den Kindern zuerst interessiert zu, wie diese eine Kata üben. Danach versammeln sich alle rund um den Chlaus, und jedes einzelne Kind darf ein Sprüchli aufsagen oder Lied vorsingen. Jeder

möchte natürlich zuerst sein und mit einem Chlaussäckli belohnt werden! Der Chlaus hat ganz viel Geduld und gute Laune mit im Gepäck dabei, und er bringt die Kinder zum Lachen und Strahlen. Nach einem gemeinsamen Foto verabschiedet sich der Chlaus von allen und macht sich wieder auf den Weg zurück in den Wald. Und die Kinder? Sie erzählen den ganzen Heimweg von dieser tollen Überraschung und schönen Begegnung.

Aktivmannschaften im Abstiegskampf Nach den Aufstiegen bei den Herren in die 2. respektive 3. Liga, sind in diesem Jahr sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Teams vom HSV Säuliamt in den Abstiegskampf verwickelt. Dies konnte, zumindest bei den Herren, erwartet werden. Die kommenden Spiele – zum Beispiel schon diesen Samstag in der Stigelihalle – werden entscheidend sein, ob etwas Luft auf die letzten Plätze geschaffen werden kann oder nicht. Infos und Trainingszeiten unter www.hsv-s.ch.

Die U11-Mannschaft des HSV Säuliamt. (Bild zvg.)

Chlaus-Besuch im Shukokai Karate Center Albis. (Bild zvg.)


Sport

Freitag, 13. Dezember 2013

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Der «Königsmacher» in Mettmenstetten Seit bald einem Vierteljahrhundert trainiert Michel Roth die Schweizer Freestyle-Aerials-Athleten Sein Wohnort ist Baar, sein Arbeitsort Mettmenstetten und von dort aus hat er sich mit seinen Athletinnen und Athleten auf die «Road to Sotschi» gemacht. Michel Roth dürfte zu den dienstältesten Trainern in der Schweiz gehören. Es sieht trist aus rund ums Mettmenstetter Jumpin in diesen Tagen. Wie eben ein Schwimmbad im Winter so aussieht. Wie Vögel sind die Athleten zu ihren neuen Wettkampfstätten ausgeflogen, um das umzusetzen, was sie über Monate in Mettmenstetten trainiert haben. Soeben sind sie aus Finnland zurückgekehrt, um schon in wenigen Tagen nach China weiterzureisen. Und wie immer in den letzten Jahren werden sie vom Baarer Michel Roth gecoacht. Aber wer ist er eigentlich, der Nationaltrainer unserer Skiakrobaten?

Trainer aus Leidenschaft Das Trainer-Gen wurde ihm offenbar bereits in die Wiege gelegt: «Mein Vater war in den 50er-Jahren Trainer Ski Alpin bei den Damen. 1956 gelang der von ihm trainierten Genferin Renée Colliard im olympischen Slalom in Cortina d’Ampezzo die Sensation: Sie wurde mit über drei Sekunden Vorsprung Olympiasiegerin», meint der heute 50-jährige Fa-

Offene Turnhalle für Bewegung und Begegnung Erstmals fand am Samstagabend, 9. November, für alle Oberstufen-Schüler aus dem Unteramtplus der «Sportsocken» statt. Zwischen 18.30 bis 23 Uhr wurden die Pforten der Turnhalle S2 im Schulareal der Sek. Bonstetten für alle bewegungshungrigen Jugendlichen geöffnet. – Der Abend war ein voller Erfolg! Es kamen 26 Jugendliche, die meisten im Oberstufenalter, jedoch waren auch einige ältere Jugendliche anwesend, welche bereits eine Lehre besuchen. Jungen und Mädchen waren gleichermassen vertreten. Der Wunsch der Jugendlichen (aus dem Jugendforum 2013) wurde erhört: Die AXA Winterthur Wettswil stellte ihre Hüpfburg zur Verfügung.

Spielen und hüpfen Die Halle konnte in zwei Teile aufgeteilt werden. So war es den Jugendlichen möglich, die eine Hälfte für Spiele zu nutzen und in der anderen Hallenhälfte durfte ungezwungen auf der Hüpfburg herumgesprungen werden. Auch weitere verschiedene Matten wurden ausgelegt, um akrobatische Einlagen zu üben. Die Stimmung war locker, ausgelassen und sehr fröhlich. Somit war das Ziel, die Begeisterung und Freude an der körperlichen Betätigung bei Jugendlichen zu fördern, bereits erreicht. Die «Sportsocken»Veranstaltungen sind ein Angebot für Jugendliche, eine Alternative zu anderen Samstagabend-Freizeitbeschäftigungen, bei der die Bewegung ohne Leistungsdruck sowie das Pflegen von sozialen Kontakten im Vordergrund stehen. In den Wintermonaten bietet Jugendplus eine Serie von «Sportsocken» an, jeweils monatlich bis März. Der zweite «Sportsocken» findet am 14. Dezember von 18.30 bis 23 Uhr statt. Das Programm wird von den Jugendlichen mitbestimmt und durchgeführt. Die nächsten Veranstaltungen sind in Planung. Infos unter www.jugendplus.ch.

Michel Roth trainiert die Schweizer Skiakrobaten seit bald einem Vierteljahrhundert. (Bild zvg.)

milienvater aus Baar. Selber war Michel Roth nur relativ kurze Zeit aktiver Skiakrobat. Ihn faszinierte die Arbeit mit den Athleten. «Du brauchst ein gutes Auge für die kleinsten Details. Das ist nicht immer einfach, denn die Zeit zwischen Absprung und Landung beträgt gerade mal zwei bis drei Sekunden. Darin verpacken die Springer drei Salti und bis zu fünf Schrauben, körperlich eine Gewaltsleistung und entsprechend anspruchsvoll ist daher auch die Analayse der Sprünge», sagt Roth. Und wer ihm bei seiner Arbeit zuschaut, wird den Eindruck nicht los, er selber fliege mit über die Kickers, wie die Freestyler ihre Schanzen nennen.

An jeder Olympiade eine Medaille Seine Mission für Sotschi ist klar: Zum siebten Mal in Folge soll ein von ihm trainierter Athlet eine olympische Medaille gewinnen. Sechsmal ist das schon gelungen: 1992 (Albertville) gewann seine heutige Frau, Colette Brand, den Demonstrationswettkampf, 1994 (Lillehammer) wurde Sonny Schönbächler Olympiasieger, 1998 (Nagano) sprang Colette Brand auf Rang drei, 2002 (Salt Lake City) gewann der von Michel Roth trainierte Ales Valenta aus Tschechien, 2006 (Turin) holte sich Evelyne Leu («Full, Full, Full») die Goldmedaille und in Vancouver schliesslich sicherte sich die Australierin Lydia Lassila unter seinem Coaching Olympia-Gold. Der Königsmacher aus Baar scheint tatsächlich ein Goldhändchen zu haben.

«Wir haben wir mehr als einen, der eine Sensation schaffen könnte» Und wer darfs dieses Mal sein, Michel Roth…? «Das weiss heute zum Glück noch kein Mensch», meint Roth, «ich weiss nur, dass wir sowohl am 14. wie am 17. Februar 2014 bereit sein und das Beste geben werden. Für mich persönlich zählt mehr die Medaille, welcher Athlet es dann am Schluss ist, ist für mich nicht wichtig. Hauptsache ein Schweizer oder eine Schweizerin kann zuschlagen! Und erfreulicherweise haben wir mehr als einen, der eine

Sensation schaffen könnte», analysiert Michel Roth: «Die Gebrüder Thomas und Christopher Lambert und der Luzerner Renato Ulrich haben sich schon sehr gut auf Schneebedingungen eingestellt. Der Mettmenstetter Andreas Isoz hat sich bei einem der letzten Jumpin-Sprünge eine Hirnerschütterung zugezogen und muss die Wintersaison eher verhalten starten. Und vergessen wir Tanja Schärer nicht, die letzten Winter riesige Fortschritte gemacht hat. Dasselbe gilt auch für die beiden Nachwuchsathleten Dimitri Isler und Mischa Gasser, welche mit um einen Olympiaplatz kämpfen werden.» Wer dann schliesslich nach Sotschi mitdarf, wird in den nächsten Wochen entschieden. Michel Roth hat das geschafft, wovon viele träumen: er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und engagiert sich zu 100% für sein Team und seinen Sport. Diese Einstellung und Hingabe sind sein Markenzeichen und brachten ihm den grossen Erfolg. Wird der Baarer auch an den kommenden Olympischen Spielen in Sotschi zum Königsmacher für unserer Schweizer Athleten?

Die wichtigsten Daten der Skiakrobaten in diesem Winter: 15. Dezember: Beida Lake, China, Weltcup; 21./22. Dezember: Peking, China, Weltcup; 10. Januar 2014: Deer Valley, USA, Weltcup; 14. Januar: Val Saint-Come, Kanada, Weltcup; 18. Januar: Lake Placid, USA, Weltcup; 14./17. Februar: Sotschi, Russland, Olympische Spiele.

Bei minus 41 Grad über fünf Stunden unterwegs Der Säuliämtler René Nüesch am Polar-Bear-Ultra-Marathon Am Morgen um 8.10 Uhr in Churchill an der Hudson Bay in Kanada: Die Luft vibriert vor Aufregung und Kälte. Es sind mit dem Windchill minus 41 Grad Celsius. René Nüesch und die andern Läufer stellen sich am Start auf; munter wehen die Landesfahnen, darunter auch die schweizerische, im Hintergrund. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, und der Himmel färbt sich rosa. Dann, punkt 8.15 Uhr, wird der Startschuss abgegeben. In am Vorabend zusammengestellten Gruppen, laufen zwei etwa gleich leistungsstarke Läufer zusammen. Nicht wegzudenken sind die sechs Begleitfahrzeuge. Diese transportieren die Getränke, Energiegels und Kleider der Läufer. Ausserdem dienen sie als Zufluchtsort für den Fall, dass ein Eisbär den Läufern zu nahe kommen sollte. Drei der 15-köpfigen Läufergruppen gehören der «First Nation» sprich den Ureinwohnern Kanadas an. Es lag dem Organisator des Laufs, dem 71jährigen Albert Martens, der selber mitläuft, sehr am Herzen, diese Jugendlichen dabeizuhaben. Die übrigen Teilnehmer kamen aus Deutschland, Kanada und der Schweiz.

Die ersten Frostbeulen Beharrlich, mit Bedacht seine Kräfte einteilend, was bei dieser extremen Temperatur sehr wichtig ist, läuft René Nüesch dem Wendepunkt bei Kilometer 23,4 entgegen. Dort findet ein kurzes Fotoshooting und Aufmunterung durch Robin und Michelle (Partnerin mit Sohn) statt. Und weiter gehts zur zweiten Hälfte, zurück nach Churchill. Nebst der beissenden Kälte kommt jetzt eine schneidende Brise auf. Die Augenbrauen, Wimpern sowie die Bärte der Teilnehmer sind zu Eis gefroren. Die ersten Frostbeulen sind zu sehen. Turnschuhe müssen mit Klebstreifen zusammengeklebt werden. Dies alles

zeigt, wie wichtig die Wahl der richtigen Materialien in diesen extremen Bedingungen ist. Für das Training hat René Nüesch keinen Geringeren als Kurt Müller vom Team Koach ins Boot geholt. So kommt er, nach 5.15 Stunden als 5. im Gesamtklassement, respektive als 1. in der Kategorie der über 40Jährigen ins Ziel. René Nüesch ist überglücklich, obgleich sein Traum, Eisbären zu sehen, nicht in Erfüllung gegangen ist. Der Zusammenhalt der Gruppe, die neuen Freundschaften, die Unterstützung durch seine Familie und nicht zuletzt die einzigartige Landschaft haben dieses Rennen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Anmerkung: Normalerweise tummeln sich zu dieser Jahreszeit in dieser Gegend die Eisbären. Die Kälte hat dieses Jahr jedoch das Wasser der Hudson Bay früher als gewohnt zufrieren lassen. Somit wandern die Eisbären Richtung Meer, wo sie Nahrung finden. (MS) In eisiger Kälte kämpft sich René Nüesch ins Ziel. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Tag der offenen Tür Sonntag, 15. Dezember 2013 14.00 bis 22.00 Uhr Untere Bahnhofstrasse 14 in Mettmenstetten Wollten Sie schon immer einmal in einem Cockpit einer originalgetreu nachgebauten Boeing 777 sitzen oder mit einem Helikopter Bo-105 abheben? Oder möchten Sie lieber in aller Ruhe das Buch «Seelenfutter» mit den dazugehörigen Kunstgemälden betrachten? An diesem Tag erhalten Sie attraktive Rabatte.


Extra

Freitag, 13. Dezember 2013

zwischen-ruf

glosse

Der Weihnachtskalender – ein absolutes Muss

Der Wassergeist vom Zürrer-Syfrig-Brunnen

Es war einmal ein kleines Mädchen, das liebte Adventskalender. In den ersten Jahren bekam es Kalender, hinter dessen Türchen Schoko-Engel hausten. Dann wurden die Kalender reichhaltiger: 24 Päckchen hingen an langer Leine mit Spitzer, Gummi, Fingerring ... So ging es Jahr um Jahr. Als sie achtzehn war, bekam das Mädchen, das nun nicht mehr so klein war, zum ersten Advent einen A3-Papierkarton mit 24 Sternen, die nur an einer Spitze aufgeklebt waren. Dahinter waren Gutschein-Kleberli u.a. für: Kino, CD, BH, Deo, Sprüngli, Partnercoupe, Cheeseburger, zwei Zooeintritte, Rose für den Schreibtisch – und eine Extranacht mit Mark!! (was bedeutete: zusätzlich zu Samstag). Im Jahr darauf fragte das Mädchen am ersten Dezember: «Kein Kalender?» «Nein, du bist zu alt», lachte die Mutter. Am vierten Dezember führte das Mädchen die Mutter ins Wohnzimmer zu ihrem antiken Kästchen mit den vielen kleinen Schubladen. An jedem Griff baumelte nun eine glitzernde Zahl, 4 bis 24. «Dein Adventskalender, Mami.» Die Mutter durfte Schublade Nummer vier herausziehen. Ein Goldstift lag darin. PS: Das Mädchen heisst Isabelle und ist meine Tochter. Ute Ruf

A

St. Nikolaus und Schmutzli winken zum Abschied. (Bild zvg.)

Im Spital Affoltern geboren

«Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!» St. Nikolaus: Vielerlei Besuche

Leonie, 3. Dezember.

Nina, 5. Dezember. (Bilder Irene Magnin)

St. Nikolaus und Schmutzli hatten wieder viel zu tun während der letzten Tage! Aber die beiden haben alles gut gemeistert und viele Kinder zu Hause, in den Kindergärten und Spielgruppen besucht. Sogar beim Rössliplatz in Mettmenstetten haben sie vorbeigeschaut, wo am Samstag, 30. November, beim Eindunkeln viele Kinder auf sie warteten. Der St. Nikolaus zündete erst die Lichter am grossen Christbaum an und erzählte danach eine Geschichte. Der Musikverein spielte wunderschöne Lieder und es gab für alle Lebkuchen, Zopf und Guezli zu essen und der Gewerbever-

ein MKM schenkte Glühwein und Punsch aus.

Beschenkt mit Versli, Liedern, Zeichnungen, Bastelsachen und Gebackenem St. Nikolaus und Schmutzli wurden von den Kindern bei ihren Besuchen mit Versli, Liedern, Zeichnungen, Bastelsachen und Gebackenem reich beschenkt und haben sich sehr darüber gefreut! Nun machen sich die beiden auf in ihre Waldhütte und sagen: «Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!» Ursula Storz, St. Nikolausverein Knonau-Mettmenstetten

ls Wanderer haben Sie sich bestimmt auch schon darüber gefreut, Ihren Durst mit einem herzhaften Schluck Wasser an einem alten Steinbrunnen stillen zu können. So erging es auch mir bei einem Wochenend-Spaziergang auf dem Albis-Höhenweg. Kurz vor dem höchsten Punkt des Albis, direkt nach dem Aussichtsturm und der «Schnabellücke» Richtung Sihlbrugg, kommt man im kurvigen Anstieg am «ZürrerSyfrig»-Brunnen vorbei. Die Fassung dieser Wasserquelle muss vor dem Ersten Weltkrieg erfolgt sein und ist wohl dem edlen Säuliämtler Seidenfabrikanten Theophil Zürrer-Syfrig (†1912) zu verdanken. Vor hundert Jahren spendete er als «global» handelnder Industrieller seinen «lokalen» Mitbürgern einen Brunnen, also einfach nur frisches klares Quellwasser. Heute wird der Bürger von Massenmedien und durch professionell konzertierte Social Media-Kampagnen in den kollektiven Reaktionsmodus versetzt. Oder darf man dazu auch sagen «manipuliert»? Mit kolossalem Effekt! Da kommen innert weniger Stunden Millionen zusammen. Elektronisch bequem spendet es sich heutzutage per Handy-Mausklick, mal eben im Tram oder an einer langweiligen Sitzung. Das ganze ist virtuell-global organisiert für die Tsunami-Opfer in aller Welt. Bleibt zu hoffen, dass diese spontanen Spenderbatzen auch in hundert Jahren noch nachhaltig Freude bei den Menschen in Indonesien bereiten. So wie der Zürrer-SyfrigBrunnen, der seit hundert Jahren keinen Unterschied macht, wen er mit seinem kühlen Nass beglückt. Ich stillte also meinen Durst an einem einfachen Waldbrunnen. Doch seither hat mich dieses reine AlbisQuellwasser in seinen Bann gezogen, mich irgendwie verzaubert mit seinem einzigartigen Geschmack und seinem naturreinen Geruch. Es erstaunte mich nur, dass kein Schild am Brunnen auf Trinkwasser hinweist. Ein amtlich deklariertes «Trinkwasser» müsse keimfrei und darum UV-bestrahlt sein, die Gemeinde übernehme keine Verantwortung für diesen Brunnen, wurde ich auf Nachfrage vom Brunnenmeister belehrt. Schmeckt unser Hahnenwasser also deshalb

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nach nichts? Gut, eigentlich ist nichts ist auch etwas, nichts Schlechtes zum Beispiel. Doch ist denn wirklich nur noch keimtotes Wasser todsicher trinkbar in der heutigen Zeit!? Im Quellwasser jedoch leben noch die ureigenen Informationen von Mutter Erde. In ihm ist individueller Lebensgeist. Dieses Ur-Wasser aus der Tiefe unseres Planeten versetzt Mensch und Tier mit seinen natürlichen Schwingungen in einen heilen Zustand. Es trägt die Information über das Leben und ist lebenserhaltend. Genau diesen urtümlichen Zustand kennen leider viele Menschen heutzutage nicht mehr. Denn wie soll man sich selbst noch spüren im Zeitalter des Massenkonsums von hippen Energy Drinks, Alcopops und anderen süchtig machenden Zuckerwässerchen.

Besseres «informiertes» Wasser Mir hingegen wurde mit dem ersten Schluck aus diesem reinen Albis-Naturquell eine wichtige Botschaft übermittelt, das «informierte» Wasser hält mich lebendig und bewusst. Und wie magisch zieht es mich seither immer wieder hinauf zum Bürglensturz (höchster Punkt des Albis), wo ich meine Glasflaschen fülle. Und kein noch so untadeliger Brunnenmeister auf diesem Planeten braucht dafür die Verantwortung zu übernehmen – ich vertraue dem über hundertjährigen Wassergeist des Zürrer-Syfrig-Brunnens voll und ganz, mitten im lauschigen Albiswald, wo das kühle heilige Nass das ganze Jahr über kontinuierlich und mit gleicher Temperatur sprudelt, kostenlos und anspruchslos. Ihr MenschMeyer (Name der Redaktion bekannt)

gedankensprünge Waldlichtung Der Baumschullehrer könnte schreien Er steht vor praktisch leeren Reihen Weil vor Weihnachten die Christbaumklassen Ihn ohne Schulabschluss verlassen Martin Gut

wetter

Viel Einsatz für den Tierpark Weihnachtsmarkt der Kindergärten Schachen in Hedingen

bauernregel «An St. Lucia ist der Abend dem Morgen nah.» Erklärung: Bis zur Gregorianischen Kalenderreform 1582 war der 13. Dezember der kürzeste Tag des Jahres.

«Ich habe ‹Chriesistei-Säckli› genäht», «ich verkaufe Vogelhäuschen», «und ich getrocknete Äpfel». Stolz präsentieren die Knaben und Mädchen im Kindergarten Schachen 3 in Hedingen ihre Produkte. Seit den Herbstferien waren sie und die Kindergärtler vom Schachen 1 am Basteln, Backen, Kochen, Werken. Am Donnerstagabend, 5. Dezember, wurden die selbst hergestellten Produkte dann verkauft: Konfi und Tee, Nistkästen und Wildbienenhotels, geschnitzte Kleiderbügel und Waldpilze, Backmischungen, Risotto, Geschenkpapier und Weihnachtskarten, Vogelfutter, Blumenpressen, Tonwaren, Zitronenzucker, Gewürzsalz, Cremen und Heilöl sowie Punsch hielten die Kinder an ihren kleinen Marktständen feil. Viele Eltern, Grosseltern, Verwandte und Freunde haben den Markt besucht und fleissig eingekauft. Ihre Einkäufe konnten sie in eigens für diesen Zweck bedruckten Taschen heimtragen. Im Marktrestaurant verwöhnten die jungen Gastgeber aber zuvor noch mit selbst gemachten Zimtschne-

Der Verkauf läuft gut in den Kindergärten Schachen in Hedingen. (Bild zvg.) cken und Glühmost vom Feuer. Der Erlös geht zugunsten des Tierparks Langenberg in Langnau. «Die Idee ist, Tierpatenschaften zu übernehmen», verrät Kindergärtnerin Liliane Wydler. «Tiergötti» oder «-gotte» kann man be-

reits ab 80 Franken werden (Murmeltier oder Feldhase). Für ein Wildschwein kostet die Patenschaft 300 Franken, für einen Luchs 500, für einen Elch 1000 und für einen Bären 2000 Franken im Jahr. (tst.)


Veranstaltungen

ALLENWINDEN 5 Minuten von Baar Marokkanische Spezialitäten – Gutbürgerliche Küche

Silvesterabend 2013 Wenn es draussen kalt und ungemütlich ist, bringen Früchte aus südlichen Gefilden etwas Sonnenwärme in unser Restaurant. Geniessen Sie das Sieben-Gänge-Menu in unserem marokkanischen Restaurant. Eine Kombination von sonnengereiften Früchten und mediterraner Küche lässt Sie den trüben Alltag für dieses Jahr vergessen. Zwischen den kulinarischen Köstlichkeiten werden Sie von einer Bauchtänzerin in die zauberhafte Welt von 1001 Nacht gebracht. Um Mitternacht gibt es für alle ein Glas Prosecco. Preis pro Person Fr. 98.– Reservierung erwünscht: Telefon 041 710 15 35 Moussa Bourzik • Dorfstrasse 7 6319 Allenwinden www.doerfli-douar.ch doerfli-douar@bluewin.ch

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