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ViertelstĂŒndlich nach ZĂŒrich-Enge

Am kommenden Sonntag ist Fahrplanwechsel: Übersicht ĂŒber die Anpassungen, die das SĂ€uliamt erwarten Seite 3

Ruhige Versammlungen

In Hedingen und Knonau sorgten die Gemeindeversammlungen am Donnerstag kaum fĂŒr Diskussionen. Seite 11

Polizei Affoltern: Mitarbeitende kritisieren FĂŒhrungsentscheide

Nach der KĂŒndigungswelle bei der Stadtpolizei schildern mehrere Insider ihre Sicht

Livia HĂ€berLing

Im Juli ist im «Anzeiger» ein Artikel ĂŒber die Stadtpolizei Affoltern erschienen. Thema waren die KĂŒndigungen, die sich im Korps seit Anfang Jahr auffallend gehĂ€uft hatten. Sechs waren es im ersten Halbjahr – bei einem Gesamtbestand von etwas mehr als zwölf Vollzeitstellen «Es stimmt wir hatten in den vergangenen Monaten eine erhöhte Fluktuation», rĂ€umte Stadtschreiber Stefan Trottmann damals ein. Zumindest teilweise seien sie jedoch erklĂ€rbar Bei einer KĂŒndigung verwies er auf ein Strafverfahren, das die betroffene Person zum Abgang bewogen habe; zwei weitere AbgĂ€nge seien darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass diese Mitarbeitenden bei der Besetzung der neuen FĂŒhrungsfunktionen nicht berĂŒcksichtigt worden seien. Und schliesslich, sagte Trottmann sei das «Jobkarussell» gerade bei kommunalen Korps stĂ€ndig in Bewegung: «Manch ein Mitarbeiter nutzt die Gelegenheit, wenn er an einem anderen Ort 150 Franken mehr Lohn erhĂ€lt.»

«Das ist Schönrederei», entgegnen nun mehrere Insider des Korps, die entweder bei der Stadtpolizei gearbeitet haben oder dies bis heute tun. Sie haben nach der Publikation des Artikels zunĂ€chst gezögert und sich nach lĂ€ngerem AbwĂ€gen dann doch beim «Anzeiger» gemeldet, um bei einem Treffen oder am Telefon ihre Sicht zu schildern. Weil alle dem Amtsgeheimnis unterstehen und eigentlich nicht befugt wĂ€ren, öffentlich ĂŒber Interna zu reden, bleiben sie anonym.

Die Aussagen des Stadtschreibers hatten sie verÀrgert und ja: auch ein wenig in ihrer Berufsehre gekrÀnkt. «Diese ehemaligen Angestellten haben

Steuern sinken in Bonstetten

Mehrere Gemeinden im SĂ€uliamt haben anlĂ€sslich der jĂŒngsten Gemeindeversammlungen ihre Steuern gesenkt (der «Anzeiger» berichtete). Da wollte auch das Bonstetter Stimmvolk nicht abseits stehen. Es drĂŒckte nach lĂ€ngerer, teils emotionaler Debatte den Steuerfuss von 93 Prozent (wie vom Gemeinderat vorgeschlagen) auf 91 Prozent. Das Budget wurde genehmigt. Das Projekt Lochenweiher allerdings erhielt einen schweren DĂ€mpfer Denn, ohne dass es traktandiert war wurde es weitgehend diskussionslos versenkt, indem der SouverĂ€n einen Betrag von 120 000 Franken aus dem Budget strich, der fĂŒr die weitere Projektierung vorgesehen war. Nun muss der Gemeinderat diesbezĂŒglich ĂŒber die BĂŒcher Die Wertstoffsammelstelle jedoch wurde genehmigt (fh)

nicht wegen 150 Franken die Stelle gewechselt», betonen sie. Das sei «Unsinn» Wahr ist aus ihrer Sicht eine andere Tatsache: «Der Laden wurde in den letzten Monaten an die Wand gefahren.»

Auf Patrouille nonstop ĂŒberwacht

Um die AnfĂ€nge dieser Geschichte zu verstehen, lohnt sich eine RĂŒckblende in den Sommer 2023. Damals erfuhr das Korps, dass ihr Kommandant Martin Ott schwer erkrankt war. Bald darauf musste er sich aus dem Arbeitsleben zurĂŒckziehen Sein Stellvertreter ĂŒbernahm interimistisch.

Das, sagen die Insider, sei der Moment gewesen, als das Schiff in Schieflage geraten sei: «Ab da ging es abwÀrts.»

Und zwar wegen des neuen Kommandanten, der schon bald begonnen habe, «das Team mit zwanghaftem Kontrolldrang und herrischem Vorgesetztenverhalten kaputtzufĂŒhren». Und wegen der Stadt, die ihn darin nicht gebremst, sondern stattdessen noch zum Kommandanten befördert habe.

Die Informanten sprechen von einem «krankhaften KontrollbedĂŒrfnis» des Kommandanten. «Das Vertrauen in die Mannschaft war klein. Selbst wenn er keinen Dienst hatte, kam es vor dass er den Standort der Patrouillenfahrzeuge von zu Hause verfolgte und sich per Telefon einmischte. Ohnehin seien die Dienstfahrzeuge eine glĂ€serne Zone gewesen: «Wir waren wĂ€hrend der Patrouille vollstĂ€ndig ĂŒberwacht», sagen die Informanten. «Die Aufnahmefunktion der Kamera, die eigentlich gedacht wĂ€re, um im Ernstfall beispielsweise eine Verfolgungsfahrt zu dokumentieren lief nonstop und es war uns nicht erlaubt, sie auszuschalten.» So wurden durchgĂ€ngig auch Tonaufnahmen im Auto erstellt.

Eine interne Regelung, wer diese abhören darf und wer nicht, habe es nicht gegeben. Die Kameras in den Fahrzeugen liefen zwar schon unter Martin Ott, «doch beim neuen Kommandanten befĂŒrchteten wir aufgrund des grossen Misstrauens erstmals, dass die Aufnahmen zu Kontrollzwecken tatsĂ€chlich abgehört werden Er hatte nĂ€mlich einmal bereits das elektronische Schliesssystem auswerten lassen um zu kontrollieren, wer wann welches BĂŒro betreten hat». GĂ€ngig ist diese Praxis mit den Tonaufnahmen nicht: Sowohl Kantons- als auch Stadtpolizei ZĂŒrich teilen auf Anfrage mit, dass in ihren Fahrzeugen keine Aufnahmen gemacht werden.

FrĂŒher einstempeln durfte nur der Chef Bereits frĂŒher, als Stellvertreter von Martin Ott, habe der heutige Kommandant teilweise ein Verhalten an den Tag gelegt, mit dem er sich nach Aussagen der Informanten beim Team in Misskredit gebracht habe: Er habe sich Privilegien gegönnt, wĂ€hrend er dasselbe Verhalten beim Team sanktioniert habe. Es sind Kleinigkeiten, die so nicht verboten sind, die von den Informanten jedoch als «Machtdemonstration» empfunden wurden. Wer vor dem ofïŹziellen Schichtbeginn bereits gearbeitet habe, habe diese Zeit nicht aufschreiben dĂŒrfen. Ein Tabu sei das gewesen – ausser fĂŒr den heutigen Kommandanten selbst. «Im System war ersichtlich, dass er die Zeit als Arbeitszeit erfasste.»

Wer in der Pause mal ein paar Minuten lĂ€nger sitzen geblieben sei, habe einen RĂŒffel kassiert Â«Ăœberziehen durfte nur der Chef.» Und auch in den Dienstfahrzeugen sei es nur ihm erlaubt gewesen zu essen. «FĂŒr ihn galt das Verbot nicht. Seine BegrĂŒndung: Er sei

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Jahre alt ist der Verein der Famiglie Lucane. Die Party war entsprechend rauschend. Seite 6

schliesslich der Chef.» Sie sagen: «Wir haben nichts gegen strenge Regeln, doch in einem Korps sollten sich alle daran halten.»

Personalnot gegen aussen kaschiert

Dass ein «bedeutender Teil» des Korps persönlich MĂŒhe mit dem frĂŒheren Stellvertreter und spĂ€ter auch mit ihm als Interims-Kommandanten bekundete, sei der Stadt bekannt gewesen, sagen die Informanten. In GesprĂ€chen, die im Herbst 2023 wĂ€hrend der Übergangsphase mit allen Mitarbeitenden gefĂŒhrt wurden, hĂ€tten mehrere Personen Vorbehalte geĂ€ussert. Doch statt die Bedenken ernst zu nehmen, sei er nach dem Tod von Martin Ott ohne weitere EignungsabklĂ€rungen zum Kommandanten ernannt worden. So habe sich die anfĂ€ngliche Missstimmung bald verstĂ€rkt WĂ€hrend ein, zwei Mitarbeitende weiter zu ihm gehalten hĂ€tten, habe der Grossteil der Mannschaft den Sozialkontakt mit ihm bald gemieden. Es kam zu ersten AbgĂ€ngen.

Nach aussen hin habe man versucht, die Personalnot zu kaschieren. TatsĂ€chlich aber sei das Korps nicht mehr in der Lage gewesen, seinem Sicherheitsauftrag nachzukommen «Kommuniziert wurde das der Öffentlichkeit aber nicht. Die Bevölkerung erhielt weniger Polizeileistungen, ohne dass es jemand wusste.»

Die Stadt Affoltern stellt die Geschehnisse grösstenteils anders dar Dass das Korps zu wenig Personal hatte, um die gewĂŒnschte Abdeckung aufrechtzuerhalten, rĂ€umt sie ein. Einen Grossteil der VorwĂŒrfe gegen ihren Kommandanten weist sie dagegen zurĂŒck.

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Weihnachtliche Stimmung

Sie sorgten am ChlausmĂ€rt am Wochenende in Affoltern auch klangmĂ€ssig fĂŒr weihnachtliche Stimmung: Das Konzert des Kinderchors «Sunechind», dessen Mitglieder aus dem SĂ€uliamt, dem Limmattal und dem Aargau stammen. (red) Seite 19 Bild Daniel Vaia

«Keine Kreuzfahrt, keine Weltreise und kein Golfen!»

Seite 7 Philippe Luchsinger, pensionierter Hausarzt. (Archivbild Martin Platter)

Ermittlungen zur Brandserie laufen

In Bonstetten und Wettswil hatte im FrĂŒhjahr eine Serie von BrĂ€nden fĂŒr Aufregung und Angst in der Bevölkerung gesorgt. Einen Tag, nachdem Ende Mai im Oberdorf eine Scheune abgebrannt war, schnappte die Kantonspolizei ZĂŒrich zu: Sie verhaftete drei verdĂ€chtigte Schweizer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren, unter ihnen einen Feuerwehrmann. Die beiden volljĂ€hrigen Beschuldigten befanden sich hinterher wĂ€hrend lĂ€ngerer Zeit in Untersuchungshaft: der eine bis Ende August, der andere bis Anfang November Die Ermittlungen dauern an. Die abgebrannte Scheune hatte davor als Lagerraum gedient. Einerseits fĂŒr einen Landwirtschaftsbetrieb, aber auch fĂŒr das Gartencenter GuggenbĂŒhl, das dort Material fĂŒr seine jĂ€hrliche Weihnachtsausstellung aufbewahrte. Nun fehle ein Teil des Sortiments, sagt Lars KĂŒng von der Inhaberfamilie (red)

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ANZEIGEN

BeschlĂŒsse

der Gemeindeversammlung vom 4.Dezember 2024

Die Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2024 hat folgende BeschlĂŒsse gefasst:

1. Kreditbegehren von CHF 800'000 fĂŒr die WĂ€rmedĂ€mmung mit Solaranlage des Gemeindesaals

Zustimmung zum Antrag

2. Kreditbegehren von CHF 420'000 fĂŒr die neue Sammelstelle (Umnutzung

Dorfstrasse 1) sowie Zustimmung zur Schaffung einer 40%-Stelle fĂŒr die Betreuung des Entsorgungsplatzes

Zustimmung zum Antrag

3. Kreditbegehren von CHF 710'000 (exkl. MWST) fĂŒr die Anbindung der Aussenbauwerke an die ARA

Birmensdorf

RĂŒckzug der Vorlage

4. Zustimmung zur Schaffung einer zusĂ€tzlichen Vollzeitstelle (100%) fĂŒr den Bereich Werke

Zustimmung zum Antrag

5. Genehmigung des Budgets 2025 und Festsetzung des Steuerfusses Zustimmung zum Budgetantrag unter BerĂŒcksichtigung eines Änderungsantrags und Festsetzung des Steuerfusses auf 91% (Antrag RPK)

Rechtsmittelbelehrung

Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden:

‱ Wegen Verletzung von Vorschriften ĂŒber die politischen Rechte und ihre AusĂŒbung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

‱ Und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen BegrĂŒndung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Bonstetten, 10. Dezember 2024 Gemeinderat Bonstetten

Sekundarschulgemeinde

Bonstetten

Kreisschulgemeinde Bonstetten Stallikon, Wettswil a.A.

BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2024

Die Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2024 hat folgende BeschlĂŒsse gefasst:

1. Festsetzung Budget 2025

2. Festsetzung Steuerfuss 2025

3. UmrĂŒstung Beleuchtung auf LED, Trakt A, B, D und Turnhalle S2

4. Abnahme Schlussrechnung

Sanierungskonzept der Heizverteilung und LĂŒftung Trakt A und B

Die Unterlagen sind auf der Internetseite der Sekundarschule Bonstetten (www sek-bonstetten.ch) in der Rubrik Gemeindeversammlung einsehbar Rechtsmittelbelehrung

Beim Bezirksrat Affoltern Im Grund 15 8910 Affoltern a. A., können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung, sofern sie in der Versammlung gerĂŒgt wurden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a Abs. 2 und § 22 Abs. 1 VRG) – innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzung, unrichtiger oder ungenĂŒgender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 VRG)

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen BegrĂŒndung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen

Bonstetten, 6. Dezember 2024 SekundarschulpïŹ‚ege Bonstetten

Publikation der deïŹnitiven WahlvorschlĂ€ge fĂŒr die Ersatzwahl eines Mitglieds der RechnungsprĂŒfungskommission fĂŒr den Rest der Amtsdauer 2022 – 2026 Nach Ablauf der entsprechenden Frist zur Einreichung, Änderung oder zum RĂŒckzug von WahlvorschlĂ€gen fĂŒr die Ersatzwahl eines Mitglieds der RechnungsprĂŒfungskommission liegen folgende definitiven WahlvorschlĂ€ge vor: Als Mitglied:

Name, Vorname Geburtsjahr Wohnort Beruf Parteizugehörigkeit

BĂŒhler Peter 1977 Zeughausstrasse 1e 8910 Affoltern am Albis IT Consultant parteilos

ZĂŒrrer HansRudolf 1961 Gerbiweg 9 8910 Affoltern am Albis

IngenieurAgronom ETH

parteilos

Der zweite Wahlgang ïŹndet am Sonntag, 9. Februar 2025 statt. In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung in Verbindung mit § 55 Abs 1 GPR erhalten die Stimmberechtigten einen leeren Wahlzettel und ein Beiblatt, auf welchem die Namen der vorgeschlagenen Personen aufgefĂŒhrt sind.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften ĂŒber die politischen Rechte und ihre AusĂŒbung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen BegrĂŒndung enthalten.

10 Dezember 2024 Stadtrat Affoltern am Albis

Wohnbaugenossenschaft Bonstetten

TO DE SA NZ EI GE

Mit Trauer nehmen wirAbschied von unserer Genossenschafterin

Wir verlieren mit ihr eine sehr geschĂ€tzte Genossenschafterin. Die vielen gemĂŒtlichen Stunden bei ihr in der Linde, noch als Landi

Genossenschaft werden wir nie vergessen.

DenAngehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Genossenschafter und Vorstand Wohnbaugenossenschaft Bonstetten

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung

vom 5. Dezember 2024

Die von 18 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde Knonau fasste folgenden Beschluss:

Genehmigung Budget 2025 und Festlegung des Steuerfusses auf 14 %

Beim PrĂ€sidenten der Bezirkskirchenpflege, Martin Billeter, PĂŒntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich von der Veröffentlichung an gerechnet, folgende Rechtsmittel ergriffen werden:

– innert 5 Tagen kann Rekurs wegen Verletzung der Vorschriften ĂŒber die politischen Rechte und ihre AusĂŒbung erhoben werden

– innert 30 Tagen kann Beschwerde gegen die BeschlĂŒsse der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 13 Dezember 2024 auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

Knonau, 6. Dezember 2024 Reformierte Kirchenpflege Knonau

mit den Jugendgruppen

Einzigartige Naturerlebnisse mitbegeisterten

Trauert nicht um mich und behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.

Traurig, aber dankbar fĂŒr all das Schöne, das wir zusammen erleben durften, nehmen wir Abschied von meiner innig geliebten Ehefrau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Nonna, Schwester und SchwĂ€gerin,Anverwandten und Freundin

Maria Rieder-Hilber

23. Juli 1952 bis 29. November 2024

Du hast gekÀmpft und hast dir deine positive Lebenseinstellung bis zuletzt bewahrt. Doch der Krebs liess sich leider nicht besiegen

In unseren Herzen lebst du weiter.

Peter Rieder

Andrew und Simone Rieder-Scheuble mit Jana, Leony und Layla

Michael und Juliane Rieder-Holz mit Yannick und Louie

Julia und Willi Bolinger-Hilber

Erika Staub-Hilber

Jakob und Martha Hilber-Bissig

Bruno und Maya Hilber-Moeri

Anverwandte und Freunde

Die Abdankung und die Urnenbeisetzung fanden im engsten Familienkreis auf dem FriedhofAïŹ€oltern amAlbis statt.

Anstelle von Blumen gedenke man der Palliativstation des Spitals AïŹ€oltern amAlbis, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.

Traueradresse: Peter Rieder Steinacherstrasse 13b, 8910AïŹ€oltern amAlbis

Mit tiefem Bedauern mĂŒssen wir bekannt geben, dass unser lieber Kollege, Patrick Fabian, plötzlich und unerwartet und viel zu frĂŒh verstorben ist.

Patrick Fabian

3.2.1971 – 18.11.2024

Patrick Fabian war ein Ă€usserst engagierter und kompetenter Mitarbeiter. Er war ein sehr geschĂ€tzter Mensch, der bei uns allen einen bleibenden Eindruck hinterlĂ€sst Er war eine wertvolle StĂŒtze in unserem Team und ein Vorbild fĂŒr seine Mitarbeitenden. Wir werden Patrick sowohl beruïŹ‚ich als auch menschlich sehr vermissen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, die in dieser schweren Zeit unser tiefstes MitgefĂŒhl und unsereAnteilnahme erfĂ€hrt. Das Management Team und alle Mitarbeitenden der AS AufzĂŒge AG Wettswil

onat ch/de/jugendgruppe-i

ugendgruppe-in-deiner-naehe

Deine Liebe wird uns ein Leben lang begleiten.

IRMASTUDER-STÄHLI

18. September 1932 – 14. November 2024

Herzlichen Dank fĂŒr die grosseAnteilnahme und die vielen Zeichen derVerbundenheit, die lieben Worte und tröstenden Umarmungen.

Die vielen Karten mit persönlichen Erinnerungen und die Spenden zugunsten der Kinderspitex haben uns berĂŒhrt.

Besonders danken wir:

Dr Ellen DĂŒr und dem Team der Hausarztpraxis

Irene Girardet-Fischer fĂŒr die schöne Gestaltung der Trauerfeier

Dem Erpel-Team fĂŒr seinen Einsatz rund um dieAbschiedsfeier

Die Trauerfamilien

Affoltern am Albis

Am 29. November 2024 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: «Maria»TheresiaRiedergeb.Hilber geboren am 23. Juli 1952, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung hat im engsten Familienund Freundeskreis stattgefunden. 10. Dezember 2024 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Anand Weber tritt zurĂŒck

Der PrÀsident des Schulzweckverbands

Bezirk Affoltern, Anand Weber, hat beim Bezirksrat zwei Jahre nach seiner Wahl seinen RĂŒcktritt eingereicht. «Ich war von Beginn an mit zahlreichen VerĂ€nderungen konfrontiert welche von den Mitarbeitenden des Schulzweckverbands ein grosses Engagement und eine hohe VerĂ€nderungsbereitschaft erforderten», schreibt er «Dabei war mir stets bewusst: VerĂ€nderungen sind schwierig und brauchen Zeit. Zeit, die in verschiedenen Themenbereichen bedauerlicherweise nicht genĂŒgend zur VerfĂŒgung stand», so Weber weiter Zudem schreibt er: «Heute stelle ich fest, dass es mir nicht gelungen ist, das Vertrauen aller Beteiligten zu gewinnen.»

Er habe daraus die entsprechenden Konsequenzen gezogen und «beim Bezirksrat Affoltern meinen RĂŒcktritt per Regelung meiner Nachfolge eingereicht». Bis dahin will er im Amt bleiben (fh)

WIR GRATULIEREN

Zum 99. Geburtstag

UnzÀhlige Male hat sich die Welt gedreht, seit Margareta Frei-Hegnauer heute in Knonau, geboren wurde. Sie feiert am 12 Dezember ihren 99 Geburtstag, dazu gratulieren wir herzlich.

Zum 90 Geburtstag

Am Mittwoch, 11. Dezember feiert Rosa Mosimann aus Stallikon ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem besonderen Fest.

Zur eisernen Hochzeit

Am Donnerstag, 12 Dezember, feiern Ernst und Christine GlĂ€ttli-Tschirk in Bonstetten ihren 65. Hochzeitstag. Wir wĂŒnschen den beiden alles Gute zu ihrem JubilĂ€um.

ViertelstĂŒndlich nach ZĂŒrich Enge

Angebotsverbesserungen fĂŒrs SĂ€uliamt – Ticketverkauf beim Personal wird teils eingestellt

Dominik Stierli

Am kommenden Sonntag, 15. Dezember, wird im öffentlichen Verkehr der neue Fahrplan eingefĂŒhrt. Auch ab diesem Datum wird der Ticketverkauf in den Postautos im Kanton ZĂŒrich eingestellt So sind gemĂ€ss Medienmitteilung der ZĂŒrcher Verkehrsverbundes (ZVV) beim Fahrpersonal keine Tickets mehr erhĂ€ltlich. «Der Anteil der beim Fahrpersonal gekauften Tickets ist seit Jahren auf tiefem Niveau rĂŒcklĂ€uïŹg und verursacht unverhĂ€ltnismĂ€ssig hohe Kosten. Bereits heute werden rund drei Viertel aller Tickets ĂŒber digitale KanĂ€le gekauft», schreibt der ZVV. «FĂŒr ganz spontane und unvorhergesehene Fahrten in Regionalbussen gibt es im Sinne einer Übergangslösung ein Zeit-Ticket», erwĂ€hnt der ZVV Dieses ist nur fĂŒr Busse wĂ€hrend 15 oder 60 Minuten gĂŒltig und kann auch nur bargeldlos erworben werden, so zum Beispiel auf den verbundsĂŒberschreitenden Linien 205 (Bonstetten-Wettswil–Islisberg–Arni AG) und 215 (ZĂŒrich Wiedikon–Birmensdorf ZH–Oberlunkhofen–Affoltern). Auf der Linie 217 (Muri AG–Obfelden–Affoltern), welche vom Aargau betrieben wird, können beim Fahrpersonal weiterhin Tickets gekauft werden. Aber mit einer Ausnahme. An Sonntagen ist dies aus betrieblichen GrĂŒnden nicht möglich, wie Postauto auf Anfrage mitteilt.

Verschiedene Alternativen fĂŒr Ticketkauf

Kurz zusammengefasst: Es lohnt sich, wohl in Zukunft nicht auf eine Kaufmöglichkeit beim Fahrpersonal zu setzen, sondern von Beginn weg sein Ticket in einer App oder am Automaten zu lösen – oder man setzt auf Mehrfahrtenkarten zum Stempeln. Diese bleiben den ÖV-Benutzerinnen und -Benutzern im Kanton ZĂŒrich nĂ€mlich erhalten.

Wem das alles zu kompliziert ist, dem bietet der ZVV auch eine Lösung an, fĂŒr welche weder ein Smartphone noch eine Kreditkarte notwendig ist

Bonstetten und Wettswil nach ZĂŒrich Enge verkehrt. Von Montag bis Freitag fĂ€hrt dieser neu wĂ€hrend der Hauptverkehrszeiten im Viertelstundentakt.

Erhöhter Postauto-Takt in die Stadt ZĂŒrich

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

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Chefredaktor: Florian Hofer redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Livia HĂ€berling Dominik Stierli

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern

Die Redaktion ĂŒbernimmt keine Verantwortung fĂŒr eingesandtes Material

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Per Anruf beim ZVV-Kundendienst (0800 988 988) kann zwischen 6 und 22 Uhr ein Ticket gekauft und direkt auf die Swisspass-Karte geladen werden. Bezahlt wird am Monatsende ĂŒber eine Rechnung Einzige Voraussetzung ist somit ein Swisspass, wie er bereits fĂŒr Halbtax-Abo oder Juniorkarte zum Einsatz kommt. Fehlt ein solcher kann dieser an allen bedienten Verkaufsstellen des ZVV kostenlos bezogen werden.

Eine markante Angebotsverbesserung erhÀlt im Knonauer Amt der 200erBus, welcher zwischen Affoltern via

So fĂ€hrt von Montag bis Freitag wie bisher um 5.45 Uhr ab Affoltern der erste Bus in Richtung Stadt. Ab dann besteht bis und mit 8.15 Uhr eine viertelstĂŒndliche Verbindung. Am Nachmittag startet der verdichtete Takt aus der Stadt um 15.47 Uhr ab der Haltestelle ZĂŒrich Bahnhof Enge/Bederstrasse und endet um 18.47 Uhr Danach verkehrt die Linie unverĂ€ndert halbstĂŒndlich und gegen Ende des Tages noch jede Stunde An den Wochenenden bleibt der Takt unverĂ€ndert und bietet am Samstag einen Halbstundentakt und am Sonntag einen Stundentakt. Der Beiwagen der Linie 210 um 7.17 Uhr ab Bonstetten-Wettswil, Bahnhof wird aufgrund der EinfĂŒhrung des Viertelstundentaktes auf der Linie 200 aufgehoben. Bei den S-Bahnlinien S5 und S14 sind keine Änderungen fĂŒrs SĂ€uliamt vorgesehen. Generell gebe es gemĂ€ss ZVV im heutigen dichten S-Bahn-Tagesangebot erst mit dem nĂ€chsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur («Step 2035») wieder grössere Anpassungen.

FrĂŒhere und lĂ€ngere Busverbindungen

Neue FrĂŒhverbindungen werden fĂŒr Zwillikon und Ottenbach eingefĂŒhrt. Werktags verkehren auf der Linie 214 bereits um 4.51 und 5.40 Uhr zwei Postautos ab dem Bahnhof Affoltern via Zwillikon bis Ottenbach, Zentrum. Die Linie 215 startet an den Wochenenden

jeweils frĂŒher in Affoltern. So verkehrt am Samstag neu um 5.47 und 7.17 Uhr der Bus nach ZĂŒrich Wiedikon. Am Sonntag fĂ€hrt er neu ab 5.30 Uhr und 6.30 ab Bahnhof Affoltern. Ab Aeugst wird neu um 6.50 Uhr von Montag bis Freitag ein Gelenkbus eingesetzt. Somit entfĂ€llt die Fahrt des Beiwagens um 7 Uhr Auf der Linie 227 (Bonstetten-Wettswil–Stallikon–Birmensdorf ZH) fahren werktags um den Mittag zusĂ€tzliche Postautos fĂŒr den Schulverkehr Genauere Infos sind dazu im Online-Fahrplan abrufbar Am Abend endeten bisher die Fahrten der Linie 228 in Bonstetten beim Dorfplatz. Neu werden diese Fahrten ab 21.34 Uhr bis zur Haltestelle Bonstetten, Dorfstrasse gefĂŒhrt. Das Postauto um 23.34 Uhr fĂ€hrt wie bis anhin bis Bonstetten, Dorfplatz. Im Reppischtal (Wiedikon bis Aeugstertal) verkehren die Linien 235 und 236 ab dem Fahrplanwechsel auch nach 21 Uhr in beiden Richtungen. Sie ergĂ€nzen sich bis Betriebsschluss zum 30-Minuten-Takt. Werktags gibt es zudem eine zusĂ€tzliche Fahrt um 15.40 Uhr ab Aeugstertal, Kloster nach ZĂŒrich, Bahnhof Wiedikon. Von Montag bis Freitag verkehrt um 5.25 Uhr von Ebertswil, Schulhaus und Hausen, Post das erste Postauto in Richtung ZĂŒrich Wiedikon als Linie 280. Anschliessend fĂ€hrt dieses Postauto wie gewohnt als Linie 236 weiter nach ZĂŒrich Wiedikon.

VerlĂ€ngertes Angebot fĂŒr Hausen und Knonau

Ausgebaut wird der Service auch fĂŒr die Hausemer Bevölkerung. Die Linie 280 nach Baar fĂ€hrt an allen Tagen eine Stunde lĂ€nger Die letzte Abfahrt ab

Hausen nach Baar erfolgt neu um 23.35 Uhr, die letzte Abfahrt ab Baar um 00.05 Uhr ZusĂ€tzlich erfolgt der Betriebsbeginn an allen Tagen frĂŒher: Die erste Fahrt ab Hausen erfolgt von Montag bis Samstag neu um 5.35 Uhr und sonntags um 6.35 Uhr Auf der Linie 240 zwischen Hausen und Thalwil wird die Haltestelle Thalwil, Post aufgehoben. In Knonau wird die Busverbindung vom Bahnhof in den Kanton Zug neu mit der Buslinie 648 angeboten Die halbstĂŒndliche direkte Verbindung nach Cham und wĂ€hrend der Hauptverkehrszeiten weiter nach Rotkreuz wird neu auch am Samstag bis 20 Uhr angeboten. Postauto empïŹehlt, dass man wegen weiterer kleinerer Anpassungen ab dem 15. Dezember zur Sicherheit den Fahrplan prĂŒfen soll. Zum Beispiel fahren in Obfelden die Postautos teils eine Minute spĂ€ter aber auch eine Minute frĂŒher was bei knappen, persönlichen ZeitplĂ€nen doch entscheidend sein kann.

Nachtzug nach Muri und wieder mehr Trams in der Stadt ZĂŒrich National liegt gemĂ€ss den SBB der Fokus beim Fahrplanwechsel auf der Westschweiz. Es Ă€ndere sich beinahe alles: Fahrplan, Fahrzeiten und AnschlĂŒsse. Weiter gebe es einen Angebotsausbau ins nahe Ausland und neue Nachtverbindungen. So wird zum Beispiel bei unseren Nachbarn im Freiamt auf der Linie S26 ein Nachtzug von Olten bis Muri eingefĂŒhrt. In der Stadt ZĂŒrich kann der wegen der herausfordernden Personalsituation eingeschrĂ€nkte Betrieb wieder aufgehoben werden. Die VBZ kehrt gemĂ€ss Medienmitteilung zum Normalfahrplan zurĂŒck, was besonders in den Abendstunden wieder einen höheren Takt zurĂŒckbringt.

Er war eine StĂŒtze des Wettswiler Vereinslebens

Nachruf auf Walter Blindenbacher

Mit viel Elan, grossem Engagement und Willen hat Walter Blindenbacher in der Gemeinde Wettswil immer wieder Glanzlichter gesetzt. Nach seinem Zuzug nach Wettswil hat er mit der Wohnbau AG ReiheneinfamilienhÀuser auf den Markt gebracht und so das Wachstum in den 1970er-Jahren angekurbelt.

Altersgerechte Wohnungen

SpĂ€ter hat Walter zusammen mit seinen Freunden alt GemeindeprĂ€sident Sepp Meier und Architekt Fredy WegmĂŒller die Überbauung Greinerhaus mit seinen altersgerechten Wohnungen erstellt. Dazu kam auch noch die Überbauung Kirchgasse, welche mit dem gleichen Konzept und den gleichen Zielen erstellt wurde. Walter Blindenbacher hat es auch verstanden, seine Freunde um sich zu scharen und mit diesen zusammen das Vereinsleben in Wettswil zu aktivie-

ren. Als GrĂŒndermitglied war er mit seinem jeweiligen Team bei der GrĂŒndung des Tischtennisclubs, des Tennisclubs, des Schachclubs und des Fussballclubs FC Wettswil-Bonstetten mit dabei. Walter hat bis zu seinem fortgeschrittenen Alter (ĂŒber 80 Jahre) mit uns

viele Stunden auf dem Tennisplatz verbracht. Er war gern gesehener Gast am Mittwochabend, am MĂ€nnertennis, in geselliger Runde wurden die stimmungsvollen Abende genossen.

MitbegrĂŒnder des FCWB

Sport und GesprĂ€che, Essen und Jassen bei einem Glas Rotwein, das hat ihm gepasst. Als TagesprĂ€sident leitete Walter die GrĂŒndungsversammlung fĂŒr den Fussballclub Wettswil-Bonstetten. Viel Prominenz war mit dabei. So konnte er als Teilnehmer und Paten Edy NĂ€geli (Stumpen Edy) den PrĂ€sidenten des FC ZĂŒrich begrĂŒssen, und dieser hatte auch gleich noch einen seiner damaligen Spieler Köbi Kuhn (spĂ€terer Nationaltrainer) mitgebracht. Viele Spiele der ersten Mannschaft hat Walter auf dem Sportplatz Moos besucht. Der Höhepunkt war dabei mit Sicherheit der Schweizer-Cup-Match

zwischen dem FC Wettswil Bonstetten und dem FC Basel, seinem Lieblingsverein. Das Resultat war dabei unwichtig, ein tolles Fussballfest und Walter war als Sponsor mitten drin. Walter hat sehr gern in den verschiedensten Jassgruppen mitgewirkt Vor einem Jahr 2023 hat es Walter noch aufs Siegertreppchen am FCWB-Jass in Bonstetten geschafft Er hat immer diebische Freude gehabt, wenn er 4 Pure hÀt chöne wise oder en Match hÀt chöne schriebe. Leider hat ihn seine Krankheit zuletzt sehr rasch sehr stark geschwÀcht. So konnte er seine letzte Zeit nicht mehr zu Hause verbringen, und wir konnten ihn leider auch nicht mehr besuchen. Nun ist er im November verstorben.

Walter, ich sĂ€ge: «Tschau und mach’s guet.»

Hanspeter Eichenberger

Die Linie 200 fÀhrt ab dem Fahrplanwechsel zu Stosszeiten im Viertelstundentakt (Bild Dominik Stierli)
Walter Blindenbacher. (Bild zvg)

BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung

vom 5. Dezember 2024

Politische Gemeinde Knonau

Die Gemeindeversammlung hat folgende

BeschlĂŒsse gefasst:

1. Genehmigung Budget 2025 der politischen Gemeinde Knonau und Festsetzung des Steuerfusses auf 96 %

Rechtsmittelbelehrung

Gegen die BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis

‱ wegen Verletzung von Vorschriften

ĂŒber die politischen Rechte und ihre AusĂŒbung, innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

‱ und im Übrigen innert 30 Tagen, schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen BegrĂŒndung enthalten Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen

ProtokollauïŹ‚age

Das Protokoll dieser Gemeindeversammlung liegt ab Donnerstag, 12. Dezember 2024, bei den Einwohnerdiensten wÀhrend 30 Tagen zur Einsicht auf. Ab gleichem Datum kann es unter www. knonau.ch «Gemeindeversammlungen» eingesehen werden.

Die Berichtigung des Protokolls kann nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zustÀndigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden.

6. Dezember 2024

Gemeinderat Knonau

DEIN

BeschlĂŒsse der Gemeindeversammlung

An der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2024 wurde folgender Beschluss gefasst:

Politische Gemeinde Obfelden

1. Budget 2025 der Politischen Gemeinde Obfelden und Festsetzung des Steuerfusses auf 95 % - Genehmigung

Das Protokoll der Versammlung liegt ab 10. Dezember 2024 bei der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf Zudem ist es auf der Homepage www.obfelden.ch einsehbar

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis

‱ wegen Verletzung von Vorschriften ĂŒber die politischen Rechte und ihre AusĂŒbung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

‱ und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenĂŒgender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen BegrĂŒndung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 10. Dezember 2024 Gemeinderat Obfelden

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Dr.med.univ. SebastianBarth hatinInnsbruck, Österreich Medizinstudiert, kam2012 in dieSchweiz undhat seinegesamte Weiterbildungzum Facharzt fĂŒrAllgemeineInnere Medizininder Schweizabsolviert. Unteranderemwar er im Spital Walenstadt im Kanton St.Gallen, im Luzerner Kantonsspital, am SchweizerParaplegiker ZentruminNottwil und im Spital AltdorfinUri tĂ€tig, zuletztdannmehrere Jahreals Hausarzt in einerGemeinschaftspraxisinLuzernpraktizierend.SeinInteresse gilt unteranderem orthopĂ€dischen/traumatologischenFragestellungen,medizinischer PrĂ€ventionund kleinchirurgischen Eingriffen

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Auch Bonstetten gönnt sich tiefere Steuern

An der Gemeindeversammlung fand eine Mehrheit, die Gemeinde könne sich durchaus eine Senkung leisten

Florian HoFer

Schon der Aufmarsch der motorisierten und zu Fuss oder mit dem Velo zum Gemeindesaal im Rainli kommenden Bonstetterinnen und Bonstetter lies erahnen, dass es wohl zu einer Rekordbeteiligung an der Generalversammlung kommen könnte. Drinnen wurden noch eilig die letzten verfĂŒgbaren StĂŒhle aufgestellt. TatsĂ€chlich: 291 Stimmberechtigte registrierte dann die ïŹ‚ugs von vier auf fĂŒnf erweiterte StimmenzĂ€hlermannschaft. Diese sollten den Abend lang dann auch genug zu tun bekommen. 291 von 3646 potenziell stimmberechtigten Personen aus Bonstetten –das war eine stolze Zahl: «Das ist eine super Aussicht. Das macht Freude», strahlte GemeindeprĂ€sidentin Arianne Moser vom Podium. Sie leitete die turbulente mit zahlreichen Abstimmungen gespickte Versammlung in den folgenden drei Stunden

«Hohes Vermögen, tiefe Ausgaben» Um es vorwegzunehmen: Das wichtigste Traktandum kam zum Schluss. Dies, weil sich eine Mehrheit im Saal eine Änderung der Tagesordnung gewĂŒnscht und drum den Punkt Budget und mit ihm das Steuerthema quasi als Schlussakkord ans Ende der Traktandenliste gesetzt hatte. Das von Arianne Moser prĂ€sentierte Budget 2025 rechnet mit einem Gesamtaufwand von 31,971 Millionen Franken. Dem stehen 31,677 Millionen Franken an Einnahmen gegenĂŒber was zu einem AufwandĂŒberschuss von 294000 Franken fĂŒhrt. Rechnerisch – weil nie klar ist, was im nĂ€chsten Jahr beispielsweise an Investitionen kommen wird. Beitragen zu den Einnahmen sollen die SteuerertrĂ€ge der natĂŒrlichen Personen. Bei einem Steuerfuss von 93 Prozent wie bisher komme man auf 14,757 Millionen Franken an Einnahmen. Das reiche, weil es auch sonst noch einen Ertrag von 17,214 Millionen Franken gibt, rechnete Arianne Moser vor Aufgrund mehrerer Indikatoren zeigte sie auf, dass Bonstetten beispielsweise bei den Verwaltungskosten und der Bildung noch eine der gĂŒnstigsten Gemeinden im Kanton ZĂŒrich sei: «Und die gĂŒnstigste Gemeinde im Bezirk.»

Auch sonst sehe es gut aus: «Bonstetten hat ein vergleichsweise hohes Vermögen und ein tiefes Ausgabenlevel.»

Damit gab sie auch schon den Startschuss zu der Diskussion ĂŒber die Senkung des Steuerfusses, die die RechnungsprĂŒfungskommission (RPK) und auch die örtliche SVP schon im Vorfeld

Gemeinderat Bernhard BlĂŒmel erlĂ€uterte einen Teil der GeschĂ€fte an der Gemeindeversammlung in Bonstetten; rechts von ihm Arianne Moser, GemeindeprĂ€sidentin (Bild Florian Hofer)

gefordert hatten. «Es gibt keine Katastrophe, wenn Sie den Steuerfuss auf 91 Prozent senken», sagte die GemeindeprĂ€sidentin. «Aber wir vom Gemeinderat wollen auf der vorsichtigen Seite sein und das Geld lieber erst einnehmen und dann ausgeben.» «Böse Zungen behaupten, wir hĂ€tten Steuern auf Vorrat eingenommen», konterte Thomas Fischer, der PrĂ€sident der RPK. Und: «Es liegen noch zwei Prozent Senkung drin.» Einen speziellen Auftritt legte der frĂŒhere GemeindeprĂ€sident Frank Rutishauser hin. Er bezichtigte die Versammlungsleiterin des Gesetzesbruchs, weil diese die Budgetzahlen der nĂ€chsten vier Jahre nicht ausreichend prĂ€sentiert habe, erinnerte an seine Amtszeit von 2013 bis 2018 und forderte eine drastische Steuersenkung um 10 Prozentpunkte auf 83 Prozent: «Das einzige, was wĂ€chst in Bonstetten, ist der Verwaltungsapparat», sagte er Finanzpolitisch sei eine Zehn-ProzentpunkteSenkung fĂŒr Bonstetten kein Problem. Bei diesen AusfĂŒhrungen platzte einem Zuhörer der Kragen: «Ich brauche keine

«Es liegen noch zwei Prozent Senkung drin.»

Thomas Fischer, PrĂ€sident der RechnungsprĂŒfungskommission Bonstetten

Schulstunden. Sie reden zu viel!», schimpfte er bekam dann zu hören, dass er einen Ordnungsantrag auf Schluss der Debatte stellen könne. Dem stimmte eine Mehrheit zu nahm sich damit allerdings auch selbst das Recht auf weitere Wortmeldungen. Bei den nachfolgenden Abstimmungen erhielt der Vorschlag der RPK um eine moderate Senkung von 2 Prozentpunkten 179 Ja-Stimmen, die beiden anderen VorschlÀge der Gemeinde (91 Prozent) und des Ex-GemeindeprÀsidenten (83 Prozent) hatten dagegen keine Chance.

Sammelstelle fĂŒr Wertstoffe

Schon an den vorangegangenen Traktanden zeigten die Bonstetter und Bonstetterinnen grosses Interesse an der direkten Volksdemokratie. So wurde intensiv darĂŒber diskutiert, ob und wie sinnvoll die Renovierung des Dachs des Gemeindesaals samt dem Bau einer grossen Photovoltaikanlage zum jetzigen Zeitpunkt sei. Gemeinderat Roger Schuhmacher hatte eingangs das Projekt, fĂŒr das im Jahr 2025 immerhin 800 000 Franken budgetiert sind, vorgestellt: «Das GebĂ€ude mit dem Jahrgang 1964 hat strukturell und optisch schon bessere Tage gesehen» erklĂ€rte er Nach eingehender Diskussion erklĂ€rte sich das Stimmvolk einverstanden mit der Planung. Einverstanden waren die Bonstetterinnen und Bonstetter im Saal auch mit den PlĂ€nen des Gemeinderates,

in der Dorfstrasse 1 eine zentrale Sammelstelle fĂŒr die wichtigsten Wertstoffe zu erstellen. Diese soll an zwei Halbtagen (Mittwochnachmittag und Samstagmorgen) geöffnet und betreut sein. Die Kritik an diesen PlĂ€nen bezog sich mehrheitlich auf die Sorge der Anwohnerinnen und Anwohner vor zu viel zusĂ€tzlichem Verkehr und die EinwĂ€nde von Einwohnerinnen und Einwohnern des Ortsteils Schachen, die die bisherige Lösung mit dem Ökomobil tendenziell

besser ïŹnden. Viele Leute, das wurde an dem Abend aber auch deutlich, sind ganz zufrieden mit der Möglichkeit, die Wertstoffe direkt in Affoltern abgeben zu können. 168-mal wurde ein Ja gezĂ€hlt und 106-mal ein Nein. Das Volk hatte so also dem dazugehörigen Kreditbegehren von 420 000 Franken zulasten des GebĂŒhrenhaushaltes Abfallwirtschaft und der Schaffung einer 40-ProzentStelle fĂŒr die Betreuung zugestimmt.

Traktandum zurĂŒckgezogen

Zudem wurde mit vereinzelten Gegenstimmen eine zusĂ€tzliche Vollzeitstelle fĂŒr den Bereich Werke genehmigt. Gemeinderat Bernhard BlĂŒmel hatte zuvor eindrĂŒcklich die angespannte Situation im Werkhof erlĂ€utert. Diese Stelle werde dringend benötigt, um den Service fĂŒr die Einwohnerinnen und Einwohner erhalten und verbessern zu können. Dies habe hauptsĂ€chlich mit der Wasserversorgung zu tun, ein kantonaler Inspektionsbericht habe schon im Sommer 2023 MĂ€ngel aufgezeigt und eine möglichst rasche Behebung gefordert, heisst es dazu im Bericht des Gemeinderates.

Gar nicht zur Diskussion kam wegen Differenzen mit der RPK ein Antrag fĂŒr einen Kredit in Höhe von 710 000 Franken fĂŒr die Anbindung der Aussenbauwerke an die ARA Birmensdorf

Am Ende winkten den leicht erschöpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein spĂ€ter ApĂ©ro samt Mandarinen, SamichlaussĂ€ckli und Bier zur StĂ€rkung fĂŒr den nĂ€chtlichen Heimweg.

Lochenweiherprojekt steht vor dem Aus

Das ambitionierte Projekt des Gemeinderates Bonstetten, den Lochenweiher in der NÀhe des Gartencenters zu einem Badeplatz um- und auszubauen, ist möglicherweise schon vor dem effektiven Planungsstart und einer eigenen Volksabstimmung beendet.

Denn an der Gemeindeversammlung war zunĂ€chst von verschiedener Seite Kritik an dem Projekt geĂ€ussert worden. GemeindeprĂ€sidentin Arianne Moser verwies zwar darauf, dass das Projekt Lochenweiher als solches nicht traktandiert sei und deshalb auch nicht darĂŒber abgestimmt werden könne. Was das Stimmvolk aber konnte und dann auch grossmehrheitlich machte, war, den Betrag von 120000 Franken

fĂŒr die weiteren Planungen des Projektes aus dem Budget zu streichen Dazu gab es Beifall, was zu einem disziplinarischen Aufruf an die Klatschenden fĂŒhrte. Arianne Moser kĂŒndigte noch vor der Abstimmung an: «Der Gemeinderat wird in einer seiner nĂ€chsten Sitzungen darĂŒber befinden wie man weitergeht.» (fh) Blick auf den

Zwei mutmassliche Brandstifter mehrere Monate in U-Haft

Ermittlungen zur Brandserie in Bonstetten und Wettswil laufen immer noch – Weihnachtsbeleuchtung verbrannt

Werner ScHneiter

Eine Brandserie mit einem Dutzend VorfĂ€llen im FrĂŒhjahr 2024 hielt die Bevölkerung von Bonstetten und Wettswil in Atem. Die Ermittlungen sind nach wie vor im Gang. Einen Tag nach dem Brand einer Scheune in Bonstetten dem letzten Vorfall, hat die Kantonspolizei ZĂŒrich drei verdĂ€chtigte Schweizer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren festgenommen, unter ihnen einen Feuerwehrmann. Laut Auskunft von Erich Wenzinger, Mediensprecher der Oberstaatsanwaltschaft, befanden sich die beiden erwachsenen Beschuldigten seit dem letzten Brand vom 28. Mai 2024 wĂ€hrend mehrerer Monate in Untersuchungshaft, der eine bis Ende August, der andere bis Anfang November Den letzten Brand betreffend, ist der beschuldigte Feuerwehrmann dem Vernehmen nach nicht gestĂ€ndig. Dies wurde von der Oberstaatsanwaltschaft nicht bestĂ€tigt. Gegen die beiden erwachsenen Beschuldigten fĂŒhrt die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen des Ver-

dachts auf Brandstiftung. «Wie ĂŒblich wird wĂ€hrend des laufenden Verfahrens geprĂŒft, ob noch weitere StraftatbestĂ€nde vorliegen», hĂ€lt die Oberstaatsanwaltschaft auf Anfrage fest und fĂŒgt bei: «Es gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskrĂ€ftigen Verfahrensabschluss.» Mutmasslich wird sich das Bezirksgericht Affoltern dereinst damit befassen mĂŒssen. Auch die Oberjugendstaatsanwaltschaft bestĂ€tigt, dass gegen den minderjĂ€hrigen VerdĂ€chtigen ein Verfahren wegen Verdachts auf Brandstiftung eröffnet worden ist. «Das Verfahren lĂ€uft zurzeit noch. Der

Jugendliche wurde nicht in U-Haft genommen», hÀlt Esther Pioppini, Fachbereichsleiterin Kommunikation und Wissenschaft, fest.

Wiederaufbau der Scheune

In Bonstetten und Wettswil hatte es seit MĂ€rz auf zunĂ€chst unerklĂ€rliche Weise gebrannt. Der jĂŒngste dieser Serie ereignete sich am 28 Mai an der Oberdorfstrasse in Bonstetten. Die Scheune mit integriertem Stall und einer Werkstatt brannte vollstĂ€ndig nieder GemĂ€ss Angaben der Besitzerfamilie wurde der Stall als Lager verwendet Die Werkstatt war vollstĂ€ndig ausgerĂŒstet mit Material und Maschinen. «Die Scheune und all die RĂ€umlichkeiten waren Teil eines laufenden Landwirtschaftsbetriebes. In der Scheune befanden sich ausserdem landwirtschaftliche Maschinen und zugehörende GerĂ€tschaften, diverses Material sowie eingelagerter Hausrat», hĂ€lt die Besitzerfamilie fest und ergĂ€nzt: «Das Fehlen der Scheune und all die GerĂ€tschaften stellt uns immer noch vor

weitere Probleme – nur schon, weil der Lager- und Einstellplatz fehlt.» Die EigentĂŒmer sprechen von einem Schaden von rund einer Million Franken. Sie wollen das GebĂ€ude in gleichem Masse wieder aufbauen Durch den Brand wurde auch die Solaranlage, die eine Seite des Scheunendachs umfasste, zerstört. Splitter seien nicht nur im Dorf, sondern auch im Umkreis von rund einem Kilometer auf den umliegenden Feldern verstreut worden. Dadurch sei es zu FutterausfĂ€llen bei anderen Landwirten gekommen, sagt die geschĂ€digte Familie und weist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Problem hin: Sie steht nun Schadenersatzforderungen gegenĂŒber wozu bis jetzt keine Versicherung einsteht und der Ausgang offen ist. Der gesamte Sachschaden der Brandserie kann nicht beziffert werden. Er ist laut Staatsanwaltschaft «sehr hoch». Der Schaden ist das eine, die emotionale Belastung durch ein solches Ereignis ein ebenfalls nicht zu unterschĂ€tzender Aspekt. «Es war ein grosser

Schock, aus dem Schlaf gerissen zu werden, als die unmittelbar neben dem Wohnhaus liegende Scheune in Vollbrand stand – mit hohen Flammen und Temperaturen eine lebensbedrohliche Situation», hĂ€lt die geschĂ€digte Familie fest. Sie hat das Wohnhaus notfallmĂ€ssig verlassen mĂŒssen – ohne zu wissen, was damit passieren wird.

Durch diesen Brand sind im Übrigen auch Dritte zu Schaden gekommen. Das Gartencenter GuggenbĂŒhl in Bonstetten lagert dort Material ein insbesondere Utensilien und Dekor fĂŒr die jĂ€hrliche Weihnachtsausstellung. Den Totalschaden beziffert Lars KĂŒng von der Inhaberfamilie des Gartencenters auf rund 10 000 Franken. Neben der Höhe des Schadens stellte vor allem der Einkauf des Materials fĂŒr die jetzige Weihnachtsausstellung eine Herausforderung dar. Diese lĂ€uft seit Anfang November «Das Material dazu mĂŒssen wir jeweils schon Anfang Jahr bestellen. Deshalb ist dieses Jahr das Sortiment etwas kleiner Aber wir haben genĂŒgend Material», so Lars KĂŒng.

Lochenweiher (Bild fh)
Die Scheune nach dem Brand. (Bild zvg)

Arbeitszeit-Reglement ĂŒberarbeitet

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten

Mit Beschluss vom 8. November 2016 hat der Gemeinderat das Reglement ĂŒber die gleitende Arbeitszeit (Glaz) erstmals in Kraft gesetzt. Das Reglement regelt alle Gegebenheiten rund um die Arbeitszeit der gemeindlichen Mitarbeitenden. In der Zwischenzeit sind zahlreiche VerĂ€nderungen eingetreten. Im Jahr 2020 wurde eine neue Zeiterfassungssoftware eingefĂŒhrt und ab dem Jahr 2022 ist es möglich HomeofïŹce zu betreiben; um nur zwei gewichtige Neuerungen zu nennen. Aufgrund dieser VerĂ€nderungen ist es erforderlich das GLAZ einer Totalrevision zu unterziehen. Der Gemeindeschreiber hat die Grundlagen umfassend ĂŒberarbeitet. Vom 2. bis 23 Oktober 2024 konnten die gemeindlichen Mitarbeitenden, gestĂŒtzt auf § 31 des kant. Personalgesetzes (PG) zum Entwurf Stellung nehmen. Der Gemeinderat hat die Anregungen der Mitarbeiter/innen geprĂŒft und mehrheitlich in den Entwurf aufgenommen. Das revidierte GLAZ wird den Mitarbeitenden mit Rechtsmittelfrist eröffnet und bei unbenutztem Fristablauf per 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt

Genehmigung der Tarifanpassung Kinderspitex Kifa fĂŒr 2025 Leistungen der Kinderspitex werden von der Spitex Knonaueramt primĂ€r an die Stiftung Kifa ĂŒbergeben. Falls diese Organisation aus fachlichen GrĂŒnden oder wegen einem KapazitĂ€tsengpass keine Leistung erbringen kann, wird die Kinderspitex ZĂŒrich (kispex) beauftragt die Leistungen zu besorgen. Die neuen Tarife der Kispex werden im Dezember erwartet und sind ab 1. April 2025 gĂŒltig. Im November 2024 legte die Spitex Knonaueramt die neuen Kifa-Tarife zur Genehmi-

gung vor welche nicht von der eigenen Organisation erbracht werden können.

TarifĂ€nderungen treten frĂŒhestens drei Monate nach Mitteilung der Tarifanpassung in Kraft. Der Gemeinderat genehmigte die Tarife ab 1. MĂ€rz 2025.

Im Weiteren hat der Gemeinderat an seiner Sitzung:

‱ Die Besoldung 2025 (individuelle Lohnerhöhungen und Einmalzulagen) fĂŒr das Gemeindepersonal festgesetzt;

‱ Den Entscheid ĂŒber das weitere Vorgehen in Bezug auf den Kauf der Liegenschaft Kat. Nr. 1142 festgelegt;

‱ Die Fallverfahrensgewichtung 2025 der IKA Kesb Bezirk Affoltern genehmigt;

‱ Das Budget 2025 und den Finanz- und Aufgabenplan der IKA Kesb Bezirk Affoltern zur Kenntnis genommen.

Sitzung der Primarschulpflege vom 26 November

Immer wieder kommt es zu gefÀhrlichen Situationen im Bereich vor den SchulhÀusern 3 und 4 aufgrund von sogenannten Elterntaxis Daher wurde wÀhrend eines Jahres in drei Testphasen ein temporÀres Halteverbot an der Schachenstrasse im Bereich der SchulhÀuser 3 und 4 signalisiert. Das Halteverbot war jeweils auf 60 Tage beschrÀnkt. WÀhrend dieser Testphasen wurden Beobachtungen vorgenommen, um festzustellen wie sich die Situation durch das Halteverbot verbessert, wohin sich der Verkehr verlagert und wo es dadurch zu allfÀlligen anderen, gefÀhrlichen Verkehrssituationen kommt.

Insbesondere wĂ€hrend der ersten Testphase konnte ein starker RĂŒckgang

der Anzahl Elterntaxis festgestellt werden. Markante RĂŒckgĂ€nge wurden verzeichnet, wenn die Kantonspolizei Bussen ausstellte und PrĂ€senz markierte. Um die Sicherheit aller Kinder zu gewĂ€hrleisten, gilt es unbedingt zu verhindern, dass ein Unfall durch ein Elterntaxi verursacht wird, bei welchem jemand zu Schaden kommt.

Aufgrund der Beobachtungen wĂ€hrend der Testphasen ist die SchulpïŹ‚ege zum Schluss gekommen, dass ein deïŹnitives Halteverbot notwendig ist

Bei einer Begehung mit allen involvierten Stellen wurden nebst einem dauerhaften Halteverbot verschiedene Massnahmen besprochen und fĂŒr die Umsetzung vorgesehen.

Die SchulpïŹ‚ege hat bei der Gemeinde Bonstetten die Errichtung eines dauerhaften Halteverbots und weiteren baulichen Massnahmen beantragt.

Weiterhin werden zudem auch regelmÀssige PrÀventionsmassnahmen durch die Primarschule vorgesehen.

Im Weiteren hat die Primarschulpflege folgende BeschlĂŒsse gefasst:

‱ Mit der Raumplanung fĂŒr den Mittagstisch auseinandergesetzt;

‱ Über die Miete eines BĂŒros fĂŒr die Bibliothek befunden;

‱ Die Neuorganisation der musikalischen Grundbildung diskutiert;

‱ Den Jahresbericht der Schulsozialarbeit (SSA) abgenommen;

‱ Die BudgetĂŒberschreitungen und die VerpïŹ‚ichtungskredite einer Kontrolle unterzogen;

‱ Die Lohnanpassungen des kommunalen Personals zur Kenntnis genommen.

Christof Wicky, Gemeindeschreiber Bonstetten

Rauschendes Fest zum JubilÀum

Associazione Regionale Famiglie Lucane feierte in Obfelden

Am 30. November fand in der Zendenfrei-Halle in Obfelden die JubilĂ€umsfeier zum 40-Jahre-Bestehen «des Associazione Regionale Famiglie Lucane» (ArïŹ‚) des Bezirks Affoltern statt

Der Verein wurde bereits 1984 dank der Begeisterung einer Gruppe von Menschen, die aus derselben italienischen Region kamen, gegrĂŒndet. In all diesen Jahren folgten drei PrĂ€sidenten aufeinander: Donato Puntillo, Matteo Sigillino und Giovanni Tauriello. Ziel des Vereins war und ist es, die Kultur Orte, Landschaften, Gastronomie, Traditionen der Region «Lucania oder Basilikata» zu pïŹ‚egen und anderen Landsleuten sowie auch der Schweizer Gemeinschaft bekannt zu machen. Wenn «Lucania oder Basilikata» heute im Ausland besser bekannt ist, dann ist es solchen Vereinen zu verdanken Sicherlich hat auch das ArïŹ‚ des Bezirks

Affoltern in seinem kleinen Rahmen dazu beigetragen, die Kultur, Traditionen und so weiter der Region Basilikata zu verbreiten. Bei diesem JubilĂ€um anwesend waren, neben dem gesamten Komitee, auch Donato Puntillo (GrĂŒnder und erster PrĂ€sident des Vereins derzeit VizeprĂ€sident und Berater der Region fĂŒr die Lucaner in der Schweiz), der Vizekonsul von ZĂŒrich, Min. Antonio Ionio, der Abgeordnete der Kammer des italienischen Parlaments Toni Ricciardi, der PrĂ€sident des Federazione Lucana in der Schweiz Giuseppe Ticchio zusammen mit seinem Kassierer Valentino Dappoto, die StadtprĂ€sidentin von Affoltern Eveline Fenner sowie einige PrĂ€sidenten anderer lukanischer Vereine und ein BĂŒrgermeister, der direkt aus der Basilikata kam. Jeder der GĂ€ste begrĂŒsste alle Anwesenden und

wĂŒnschte dem Verein ein langes Leben. Es nahmen viele Menschen teil, sowohl Mitglieder als auch UnterstĂŒtzer, sowohl aus der Umgebung als auch aus der ĂŒbrigen Schweiz, Italien und Deutschland (die Party wurde durch eine aus der Basilikata gekommene Musikgruppe Accipiter belebt). Die typische regionale KĂŒche wurde von Köchen zubereitet, die ebenfalls aus Lucania angereist waren.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Organisationskomitee und die Helfer (die ihre ganze Freizeit und Energie in diese recht komplexe Veranstaltung investiert haben), an die grosszĂŒgigen Sponsoren fĂŒr die reichhaltige Tombola und an alle treuen Teilnehmer die mit ihrer Anwesenheit das Komitee zum Weitermachen ermutigen.

Giovanni Tauriello

Pausenplatzanimation mit warmem Punsch in Zwillikon. (Bild zvg)

Warme Arbeit in der KĂ€lte

Jugendarbeit im Herbst und Winter

Die Jugendarbeit Affoltern heisst zwei neue Mitarbeitende herzlich willkommen im Team. Seit August verstĂ€rkt Siro Schocher das Team, und seit Anfang November ist auch Janina Finger dabei Siro bringt umfangreiche Erfahrung als Fachmann Betreuung mit, wĂ€hrend Janina bereits wertvolle praktische Einblicke wĂ€hrend ihres halbjĂ€hrigen Praktikums in der offenen Jugendarbeit im Oberfreiamt gesammelt hat. Mit viel Motivation und Eigeninitiative bereichern die beiden das Team. Jeden Donnerstag ist das Team mit dem Jugendmobil wĂ€hrend der Pausen auf dem Schulhausplatz anzutreffen. Neben gemĂŒtlichen Sitzmöglichkeiten,

abwechslungsreichen Spielen und Informationen zu unseren aktuellen Angeboten und Projekten nehmen wir an kalten Tagen auch wĂ€rmenden Tee oder Punsch mit. Die Vorbereitungen fĂŒr den diesjĂ€hrigen ChlausmĂ€rt laufen auf Hochtouren. Wie im letzten Jahr organisiert die Jugendarbeit Affoltern zusammen mit den Jugendlichen einen Stand, an dem frische CrĂȘpes zubereitet werden. Das Team und die Jugendlichen freuen sich darauf, ihre GĂ€ste dort zu begrĂŒssen, und laden herzlich ein, mehr ĂŒber die Jugendlichen und die Arbeit zu erfahren.

Elin Urbanek

Zweiter Band der «Neira»-Trilogie

Nach dem Erscheinen des ersten Bandes der «Neira»-Trilogie dĂŒrfen sich naturverbundene Leserinnen und Leser nun auf die spannende Fortsetzung freuen. Der zweite Teil der Reihe, «Neira – das vergessene Wissen», ist erschienen und entfĂŒhrt die Fans erneut in eine Welt voller Naturmagie, Geheimnisse und gefĂ€hrlicher Abenteuer Auf unzĂ€hligen StreifzĂŒgen durch die WĂ€lder des Knonauer Amtes liess sich die Autorin, Susan Ottiger inspirieren und sammelte EindrĂŒcke und Ideen, die sie in die Geschichte einïŹ‚iessen liess. Ob sich in den WĂ€ldern rund um Affoltern auch ein sprechender Ziegenhund herumtreibt und nachts die Steine, das Moos – ja selbst die Tiere – wie in der naturmagischen Welt von Neira leuchten? Das sei den besonders fantasievollen Köpfen ĂŒberlassen.

In Band 1 kĂ€mpft die 15-jĂ€hrige Chiara gegen ihre AlbtrĂ€ume von Naturkatastrophen an Als eine Vision sie auf eine Waldlichtung fĂŒhrt, gerĂ€t sie in einen Hinterhalt und wird nach Neira, dem bisher verborgenen Mond der Erde, gebracht. Die beiden EntfĂŒhrer erzĂ€hlen Chiara dass sie die Macht habe, einen Krieg zwischen den naturverbundenen Völkern Neiras zu verhindern. Chiara weigert sich zu glauben, dass sie eine TrĂ€gerin der Macht ist, und will nur eines: zurĂŒck auf die Erde. Ausgerechnet einer ihrer EntfĂŒhrer, der geheimnisvolle Sairo, bietet ihr an, sie zurĂŒckzubringen. Erst als der fragile Frieden auf Neira endgĂŒltig zu brechen droht und sich eine neue Naturkatastrophe aus ihren AlbtrĂ€umen ankĂŒndigt, ahnt

Die Mettmenstetter Autorin Susan Ottiger legt ein neues Buch vor. (Bild zvg)

Chiara, dass sie mehr mit dieser unbekannten Welt verbindet, als sie bisher gedacht hat

Mit Band 2 geht die Reise nun weiter – und auf Chiara sowie ihre GefĂ€hrten wartet nicht nur der Feind beider Welten sondern auch eine dĂŒstere Prophezeiung

Susan Ottiger

Das Buch ist ab sofort unter anderem im BĂŒcher Scheidegger in Affoltern erhĂ€ltlich und eignet sich fĂŒr alle jugendlichen Leserinnen, die Abenteuer und Magie lieben

Tipps fĂŒr den Notvorrat

Welche Lebensmittel- und WasservorrĂ€te, GebrauchsgĂŒter Hygieneartikel und Heilmittel sollten Einwohnerinnen und Einwohner fĂŒr den Notfall zu Hause bereithalten? Darauf ging die Gemeinde Bonstetten kĂŒrzlich in ihrem Newsletter ein. «Ein Notvorrat gibt Ihnen Versorgungssicherheit in Krisenzeiten und sorgt im Alltag fĂŒr eine praktische Reserve lebenswichtiger GĂŒter», heisst es als Tipp Die Gemeinde hat auf ihrer Website eine Übersicht erstellt mit «den wichtigsten Infos, Checklisten und Links rund um das Thema Notvorrat». Des Weiteren ïŹnden Interessierte dort den Link zum neuen Notvorrat-Rechner des Bundes mit

dem sie ihren ganz persönlichen Notvorrat – abhĂ€ngig von Haushaltsgrösse Essgewohnheiten und Versorgungszeitraum – berechnen können (red)

Infos auf www.bonstetten.ch/thema-notfall/69382

Pasta als Notvorrat. (Symbolbild Pixabay)

Von links: Eveline Fenner, Giovanni Tauriello und Antonio Ionio (Bild zvg)

Schnell, ruhig und informativ

Gemeindeversammlung Obfelden informierte ĂŒber mehr Schulraum und Verzögerungen bei den Strassenprojekten

Dominik Stierli

In den letzten Tagen prĂ€gten teils turbulente Gemeindeversammlungen die Budget-Entscheide in verschiedenen Ämtler Gemeinden. Nicht so in Obfelden. Mit 1,4 Millionen Franken AufwandĂŒberschuss und geplanten Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 12,8 Millionen Franken ging es nicht gerade um kleine Summen doch veranlasste dies die 57 Stimmberechtigten weder zu Fragen noch zu Gegenstimmen. Das Budget 2025 und der Steuerfuss von 95 Prozent wurden angenommen. Mit der Steuersenkung der Sekundarschulgemeinde ObfeldenOttenbach, welche in der Vorwoche beschlossen wurde, kommt es so fĂŒr die bald 6000 Personen umfassende Gemeinde zu einem um zwei Prozentpunkte tiefer liegenden Gesamtsteuerfuss von 119 Prozent

Investitionen von fast 13 Millionen

Finanzvorstand Christoph Kobel prÀsentierte zu Beginn des Abends kurz und knapp die wichtigsten Zahlen zu Budget und Finanzplanung. Bei den grössten Mehraufwendungen erwÀhnte er die Soziale Sicherheit mit 462000 Franken und die Gesundheit mit 195 000 Franken. Dazu komme auch ein Einbruch beim Finanzausgleich, da Obfelden 2023 eine höhere Steuerkraft hatte, was sich jetzt auswirke. Geplant sind in der Gemeinde Nettoinvestitionen von 12,8 Millionen Franken. Als Hauptprojekte bezeichnet der Beleuchtende Bericht unter anderem den Zusammenschluss mit der Abwasserreinigungsanlage Reuss-Schachen (4,1 Millionen), die Projektierung und Realisierung der Neugestaltung der

Dorfstrasse (2,8 Millionen) und die Sanierung des Schulhaus E, wobei Dach, Fassade und Fenster erneuert werden sollen sowie eine PV-Anlage geplant ist.

In der Finanzplanung fĂŒr die Jahre 2024 bis 2028 erklĂ€rte Kobel, dass die eigenen Mittel fĂŒr die grossen Investitionen nicht mehr genĂŒgen werden. «Erstmals werden wir Fremdkapital aufnehmen mĂŒssen», sagte er Das Bevölkerungswachstum sei anhaltend. Auch wenn mehr Einwohnende höhere Steuereinnahmen bedeuten, rechne er jetzt

«Erstmals werden wir Fremdkapital aufnehmen mĂŒssen.»

Christoph Kobel, Finanzvorsteher Obfelden

nicht gerade mit reichen ZuzĂŒgern. «Obfelden hat andere QualitĂ€ten als den Steuerfuss» sagt Kobel leicht schmunzelnd. Dieser könne aber auf dem aktuellen Niveau bleiben, wenn nichts Aussergewöhnliches passiere.

Nach der Annahme des Budgets bedankte sich GemeindeprĂ€sident Stephan Hinners: «Ich habe Freude, dass dies so einfach durchgeht», sagt er und verweist auf andere Gemeinden, wo es keine Einigung zwischen RechnungsprĂŒfungs-

kommission, Volk und Gemeinderat gegeben habe. Im informellen Teil berichteten alle sechs GemeinderĂ€te ĂŒber ihre Ressorts Ein grosses Thema, das mehrere Bereiche betrifft, ist die EinfĂŒhrung eines neuen IT-Systems Das fordere die Verwaltung neben dem TagesgeschĂ€ft stark.

GenĂŒgend PlĂ€tze fĂŒr FlĂŒchtlinge

Durch das Ausscheiden von Daniel Frick aus dem Gemeinderat berichtete Christoph Kobel ĂŒber das Ressort Gesundheit und Sicherheit. Dort werde aktuell das First-Responder-System des Kantons ZĂŒrich neu organisiert. Nicht mehr die Feuerwehren kĂŒmmern sich darum, sondern Freiwillige. Damit diese Zugriff auf DeïŹbrillatoren haben, hat die Gemeinde sieben GerĂ€te angeschafft, welche nun an zentralen Standorten platziert werden. Aktuell lĂ€uft im Knonauer Amt zudem das bewĂ€hrte System im Parallelbetrieb weiter Simon Böhlen berichtete aus dem Ressort Soziales. Im Asylbereich gehe man davon aus, dass das MehrzweckgebĂ€ude Brunnmatt nicht zusĂ€tzlich fĂŒr FlĂŒchtlinge genutzt werden mĂŒsse. «Aktuell muss Obfelden noch 16 Personen aufnehmen, fĂŒr welche genĂŒgend Platz vorhanden ist», sagte Böhlen. Die Zuteilung sei aber noch nicht erfolgt. Im Bereich Jugend erwĂ€hnte der Gemeinderat zahlreiche AnlĂ€sse, welche von den Jugendlichen gut besucht wĂŒrden. «Die Besucherfrequenz steigt», erklĂ€rte er erfreut.

Weniger gut lÀuft es bei den Tiefbau-Projekten. Diana Caruso berichtete, dass man mit den verantwortlichen Unternehmen bei der Neugestaltung der Dorfstrasse und der Bickwilerstrasse

Er war Hausarzt mit Leidenschaft

Probleme habe. FĂŒr beide Projekte arbeite man mit neuen Firmen zusammen, was aber zu Verzögerungen fĂŒhre. So mĂŒssen die Projekte zu den BachdurchlĂ€ssen Linden- und Wolserbach wegen formeller Fehler neu aufgelegt werden. DemnĂ€chst abgeschlossen werden kann aber das Teilquartierplanverfahren Schwerzimatt, welches mit UnterbrĂŒchen wegen eines Hochwasserschutzverfahrens seit 2012 lief Den Hochwasserschutz beschĂ€ftigt auch Peter Weiss als Vorsteher von Umwelt und Verkehr So mĂŒsse der Durchlass des Lindenbachs nicht nur bei der

zusĂ€tzliche Klassen mĂŒssen ab 2028/2029 im Schulhaus SchlossĂ€cher untergebracht werden können.

Dorfstrasse, sondern auch bei der RĂ€schstrasse vergrössert werden. Auch der Spazierweg entlang dem Sportplatz Zendenfrei wird leicht verlegt und erhöht, um den Bach in Zukunft bei Hochwasser in die Schranken zu weisen. Beleuchten will Weiss auch die Verkehrssicherheit in Obfelden. Es wurden sechs Stellen im Gemeindegebiet festgestellt, wo es zur HĂ€ufung von UnfĂ€llen komme. Dabei wurde der Autobahnzubringer mit der grössten Zahl an UnfĂ€llen ausgeklammert, da dort die Gemeinde selbst nichts unternehmen könne. Und zur im Sommer von der Gemeindeversammlung abgelehnten Abfallverordnung stellte Peter Weiss ein neues Konzept in Aussicht, welches die offenen Fragen genauer klĂ€re. Auch die Bevölkerung könne im FrĂŒhling 2025 daran mitwirken. Bei Markus Gysel im Ressort Bildung hat man mit der ersten

Nach fast 40-jÀhrigem Engagement geniesst Philippe Luchsinger heute den Ruhestand

Brigitte reemtS Flum

Philippe Luchsinger wusste schon frĂŒh, was er wollte, und setzte seine Ziele mit beeindruckender Konsequenz um. «Ich war immer zielgerichtet» beschreibt er sich selbst. Ein Blick auf seine BiograïŹe bestĂ€tigt diese Selbstwahrnehmung: Matura, direkt anschliessendes Medizinstudium in ZĂŒrich, Rekrutenschule, Beginn der Facharztausbildung und die Übernahme einer eigenen Praxis mit gerade mal 30 Jahren. Heirat noch wĂ€hrend des Studiums mit 22 Jahren, zwei Töchter und ein Sohn, ein Hausbau zwischendurch und zudem noch jahrelanges Engagement im Verband mfe Hausund KinderĂ€rzte Schweiz

«Ich verstehe mich als SĂ€uliĂ€mtler» Hinter diesen beeindruckenden Stationen steckt ein Mensch, der seine Berufung gefunden hat. FĂŒr Luchsinger war es schon mit 17 Jahren klar, dass er Hausarzt werden wollte Eine Sportverletzung brachte ihn damals ins Krankenhaus – und das Erlebnis prĂ€gte ihn nachhaltig. «Als Hausarzt bin ich am nĂ€chsten bei den Menschen und ihren Familien», sagt er mit spĂŒrbarer Begeisterung Er schĂ€tzt die persönliche Bindung, die er zu seinen Patientinnen und Patienten aufbaut und schĂ€tzt es, ganze Familien – vom SĂ€ugling bis zur Urgrossmutter – betreuen zu dĂŒrfen.

Aufgewachsen in Hedingen war fĂŒr ihn und seine Frau, eine gebĂŒrtige Affoltemerin, immer klar, dass er als Hausarzt im SĂ€uliamt arbeiten wollte. Seine enge Verbundenheit zur Region drĂŒckt sich nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch in seinem Alltag aus: Er hat keine BerĂŒhrungsĂ€ngste, wenn er Patientinnen und Patienten in der Migros trifft. «Ich verstehe mich als SĂ€uliĂ€mtler», sagt er mit einem LĂ€cheln.

Nach dem Studium sammelte er Erfahrungen in verschiedenen SpitĂ€lern, um seine Kenntnisse durch einen Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin zu erweitern. Seine Karriere als Hausarzt begann er in der Praxis des «Sugus-Doktors» – benannt nach dessen Tradition, Kindern Sugus zu schenken – in der ZĂŒrichstrasse. UrsprĂŒnglich war die PraxisĂŒbernahme fĂŒr Herbst 1988 geplant,

doch als sein VorgĂ€nger plötzlich im Herbst 1987 verstarb, musste Luchsinger frĂŒher einspringen. Trotz unvollendeter Facharztausbildung (die wurde dann spĂ€ter nachgeholt) ĂŒbernahm er die Verantwortung: zwei Angestellte, ein Bankkredit und eine Praxis – und das mit gerade einmal 30 Jahren. Als Jahre spĂ€ter eine ungerechtfertigte Mieterhöhung drohte, handelte

Runde fĂŒr die Schulraumplanung abgeschlossen. So mĂŒsse bis 2028/2029 das Schulhaus SchlossĂ€cher zwei Klassen mehr aufnehmen können. Ab 2030/2031 rechne man mit weiter steigenden Zahlen. Neben KlassenrĂ€umen fehlen auch Gruppen-, Verwaltungs- und TherapierĂ€ume. Bei den ganzen Ausbauten sei auch zu beachten, dass bisher in Obfelden nur der Kindergarten RĂ€sch barrierefrei ausgebaut sei. «Das muss auch bei jedem Ausbau eingeplant werden», erklĂ€rte Gysel.

Ein Restaurant auf dem Postareal Abschliessend ĂŒbernahm Stephan Hinners das Wort und berichtete aus seinem Ressort Hochbau und Immobilien. Die «Bestellung» von Schulraum sei bei ihm angekommen. Eine Machbarkeitsstudie soll bis Mitte 2025 aufzeigen, wie das Schulhaus SchlossĂ€cher erweitert werden kann. Hinners freute sich, ĂŒber den Abschluss der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zu berichten. Diese trete per 1. Januar 2025 in Kraft. Auch die Hallenbadsanierung konnte mit zweimonatiger VerspĂ€tung umgesetzt werden. Und als Schlusspunkt berichtete Hinners vom Postareal, auf dem ein grösseres, zu bebauendes GrundstĂŒck der Gemeinde gehört. Eine Arbeitsgruppe aus der Bevölkerung treffe sich monatlich zusammen mit Fachleuten und der Gemeinde «Man plant in den Bauten auch ein Restaurant mit 80 Innen- und 50 AussenplĂ€tzen», sagte Hinners. Dazu komme ein «interessanter Wohnungsmix fĂŒr alle Generationen» und betonte, dass Wohnen fĂŒr Ă€ltere Personen auf dem Areal jederzeit möglich sein soll. Er versprach mehr Informationen zum Projekt im FrĂŒhling 2025.

Luchsinger entschlossen. Ein GlĂŒcksfall war dass zu dieser Zeit in der Betpurstrasse neue MietshĂ€user entstanden. Dort konnte er neue PraxisrĂ€ume einrichten, perfekt zugeschnitten auf die BedĂŒrfnisse einer modernen und mittlerweile grossen Hausarztpraxis. Seit 2017 beïŹndet sich die Praxis «Im Rosenfeld» – benannt nach dem Ort, an dem der Grossvater des Vermieters, ein bekannter Florist und LandschaftsgĂ€rtner in Affoltern Rosen zĂŒchtete. Langfristigkeit und KontinuitĂ€t waren fĂŒr Luchsinger nicht nur hinsichtlich des Standorts wichtig, sondern noch viel mehr hinsichtlich der angestellten Ärztinnen und medizinischen Praxisassistentinnen, die alle schon jahrelang bei ihm arbeiten und jetzt auch in gleicher Besetzung die Praxis ĂŒbernommen haben. Diese KontinuitĂ€t ist laut Luchsinger auf geteilte Werte wie Respekt, WertschĂ€tzung und Freiraum zurĂŒckzufĂŒhren.

Verbandsarbeit fĂŒr die Hausarztmedizin «Oberster Hausarzt der Schweiz» oder «Mr Hausarzt» – so wird Philippe Luchsinger oft vorgestellt, wenn er sich öffentlich fĂŒr die Belange der Hausarztmedizin einsetzt. Sein Engagement im Verband mfe – Haus- und KinderĂ€rzte Schweiz begann 1993 auf Bezirksebene, setzte sich auf kantonaler Ebene im Kanton ZĂŒrich fort und fand schliesslich auf nationaler Ebene seinen Höhepunkt. Dort war er zunĂ€chst Mitglied des Vorstands, bevor er von 2017 bis 2022 als PrĂ€sident des Verbands wirkte. Der mfe ist ein politischer Verband, dessen Ziel die Besserstellung der Hausarztmedizin in der Schweiz ist Der Vorstand setzt die strategischen Ziele und ĂŒbernimmt die Kommunikation. Luchsinger ist ĂŒberzeugt, dass eine StĂ€rkung der Hausarztmedizin eine StĂ€rkung des schweizerischen Gesundheits-

systems bedeutet und auch zur Kostensenkung beitrĂ€gt. WĂ€hrend seiner TĂ€tigkeit im Vorstand reduzierte er seine Praxisarbeit um sich der politischen Netzwerkarbeit und der Öffentlichkeitsarbeit widmen zu können. Besonders stolz ist er auf die hohe GlaubwĂŒrdigkeit, die der mfe mittlerweile in der Politik geniesst. So zeigte BundesrĂ€tin Baume-Schneider PrĂ€senz, als der mfe kĂŒrzlich eine Petition fĂŒr ein «Impulsprogramm Hausarztmedizin» einreichte – eine Geste, die er als sehr wertschĂ€tzend empfand. FĂŒr Luchsinger war und ist (er wird weiterhin im Vorstand mitarbeiten) das Engagement im Verband auch eine persönliche Bereicherung: Es ermöglicht ihm Einblicke in die politische Landschaft und einen direkten Draht zu EntscheidungstrĂ€gern aus der Politik, dem Bundesamt fĂŒr Gesundheit und den Krankenversicherungen.

Ein neues Kapitel hat begonnen Ende Juni 2024 ĂŒbergab Philippe Luchsinger seine Praxis an die langjĂ€hrigen Mitarbeiterinnen. Dieser bedeutende Meilenstein wurde mit einem grossen Fest fĂŒr die Familie und Mitarbeitende aus allen Dekaden gefeiert. Nun geniesst er seinen Ruhestand. Dabei weiss er auch hier genau, was er will – und was nicht: «Keine Kreuzfahrt, keine Weltreise und kein Golfen!» Stattdessen freut er sich darauf, die neu gewonnene Zeitautonomie auszukosten: lesen, wandern, Kultur erleben und einfach das schöne Haus in Affoltern geniessen. Auf seiner Wunschliste steht als NĂ€chstes ein Besuch der AbramovićAusstellung im Kunsthaus. «Ich bin gemĂŒtlich unterwegs», sagt er zufrieden. Und warum auch nicht? Die Zeit mit Familie und Enkeln ist mindestens genauso wertvoll wie die Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte.

Philippe Luchsinger im Garten seines Hauses in Affoltern (Bild Brigitte Reemts Flum)

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«Man gaukelte der Öffentlichkeit eine PolizeiprĂ€senz vor, die so nicht stattfand»

Die DienstplĂ€ne der Stadtpolizei Affoltern der letzten Monate offenbaren beachtliche LĂŒcken

Livia HĂ€berLing

Der jetzige Kommandant hatte im Sommer 2023 die interimistische Leitung der Stadtpolizei Affoltern ĂŒbernommen. Per Januar 2024 wurde er ofïŹziell zum Kommandanten ernannt. Unter seiner FĂŒhrung habe sich die Stimmung im Korps aufgrund der zwischenmenschlichen Differenzen (siehe Seite 1) stetig verschlechtert, erzĂ€hlen mehrere Insider aus dem Kreis der Stadtpolizei Affoltern.

Um die Wogen zu glÀtten, sei Ende Januar ein externer Coach beigezogen worden. «Es fanden mehrere solcher Sitzungen statt», berichten sie, «doch verbessert hat sich die Stimmung nicht.»

Im Januar kam es zum ersten Abgang, bis heute folgten mindestens sechs weitere. Nicht alle dieser AbgĂ€nge stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen Kommandanten, bei mindestens fĂŒnf soll dies gemĂ€ss den Informanten aber der Fall sein

Überwachungsvorwurf: Stadt spricht von «FĂŒrsorgepflicht»

Die Stadt Affoltern sieht die Dinge teilweise anders, als sie von den Insidern geschildert werden.

Stadtschreiber Stefan Trottmann schreibt auf Anfrage, im Herbst 2023 hĂ€tten mit allen Polizeimitarbeitenden GesprĂ€che stattgefunden. Dabei seien die nun vorgetragenen Vorbehalte gegen den heutigen Kommandanten nicht geĂ€ussert worden. Zu einem Assessment sei der Kommandant nicht geschickt worden. Dies sei auf der betreffenden FĂŒhrungsstufe nicht vorgesehen Von FĂŒhrungsproblemen, wie sie die Insider schildern, nimmt die Stadt Abstand: Der Beizug des externen Coachs und die Workshops stĂŒnden nicht in Zusammenhang mit dem neuen Kommandanten: «Aufgrund von Unstimmigkeiten im Team wurde bereits im Jahr 2022 eine Teamentwicklung gestartet.» Ein Essensverbot in den Autos sei nicht bekannt und zu den angeblichen Freiheiten die sich der heutige Kommandant in der Vergangenheit bei der Zeiterfassung rausgenommen haben soll, heisst es in der Stellungnahme, Änderungen der Dienstzeiten seien von den jeweiligen Vorgesetzten geprĂŒft worden.

Zum Vorwurf, dass der Kommandant teilweise den Standort der Patrouillenfahrzeuge von zu Hause verfolgt und sich per Telefon eingemischt habe schreibt die Stadt dies sei nur bei PushMeldungen der Kantonspolizei geschehen. Eingegriffen habe er «zur UnterstĂŒtzung der Mitarbeitenden vor Ort und im Rahmen der FĂŒrsorgepïŹ‚icht als Arbeitgeber»

Dass der Kommandant das interne Schliesssystem zu den BĂŒros auswerten liess, bestĂ€tigt sie ebenfalls. Dies sei im Rahmen «einer internen, personalrechtlichen AbklĂ€rung und nach RĂŒcksprache mit dem Personalchef» passiert. Zu den Tonbandaufnahmen, die wĂ€hrend der Patrouille aufgezeichnet werden,

Die Fahrzeuge der Stadtpolizei Affoltern blieben in den vergangenen Monaten immer öfter in der Garage, weil gar keine Patrouille unterwegs war. Im Bild: ein Parkplatz vor dem Polizeiposten in Affoltern (Bild Livia HÀberling)

heisst es: «In den neuen Dienstfahrzeugen kann die Dashcam und somit auch die Tonaufnahme von der Patrouille selber ein- und ausgeschaltet werden.»

Die Auswertung erfolge Â«ĂŒblicherweise» durch die Polizisten und Polizistinnen selber nach Nutzung der Dashcam.

Die Frage ob es im Rahmen der erwĂ€hnten AbgĂ€nge bei der Stadtpolizei zu Zahlungen an die scheidenden Mitarbeitenden gekommen sei, lĂ€sst die Stadt offen. Weder dementiert noch bestĂ€tigt sie: «Es ist inzwischen ĂŒblich,

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Mal kam es im Mai und Juni vor, dass ganztÀgig keine Patrouille unterwegs war

dass Mitarbeitende bei rechtlichen Fragestellungen ihre Rechtsschutzversicherungen einschalten.»

Die Informanten zeigen sich ĂŒber einen Teil dieser Aussagen irritiert. Es seien Vorbehalte gegen den neuen Kommandanten geĂ€ussert worden, genauso wie es eine Dienstanweisung betreffend Essen gegeben habe. FĂŒr sie ist klar: «Einmal mehr wird hinterher vieles beschönigt.»

Mai und Juni: Keine Patrouille an sechs von neun Sonntagen

Die Stadtpolizei ist nicht nur in Affoltern fĂŒr die polizeiliche Grundversorgung zustĂ€ndig; auch die Gemeinden Hausen, Hedingen, Kappel, Mettmenstetten und Obfelden sind ihr vertraglich angeschlossen. Die (teils abrupten) AbgĂ€nge fĂŒhrten im Korps allerdings zu einer personellen Unterbesetzung. «Zeitweise war die Stadtpolizei nicht mehr in der Lage, ihren Auftrag zur polizeilichen Grundversorgung zu erfĂŒllen», sind sich die Insider einig: «RegelmĂ€ssig gab es grössere LĂŒcken im Dienstplan oder gar Tage, an denen keine Patrouille im Einsatz war Die Vertragsgemeinden und die Öffentlichkeit wussten davon allerdings nichts.»

Mitte April 2024 gab die Stadtpolizei in einer Mitteilung an, «in der Regel» an sieben Wochentagen im Einsatz zu stehen: Montag bis Samstag von 6.30 bis 23 Uhr und Sonntag von 14 bis 23 Uhr Freitag- und Samstagnacht zusĂ€tzlich bis 3.30 Uhr. Anfang Juni liess sich der Kommandant in einer Mitteilung zu einer Standaktion mit folgenden Worten zitieren: «Die Menschen schĂ€tzen und bemerken die starke PrĂ€senz der Stadtpolizei.» Die Insider dagegen sagen: «Man gaukelte der Öffentlichkeit eine PrĂ€senz vor, die so nicht stattfand.»

GestĂŒtzt auf das Öffentlichkeitsgesetz hat der «Anzeiger» die DienstplĂ€ne der vergangenen Monate erhalten. Darin offenbaren sich tatsĂ€chlich betrĂ€chtliche LĂŒcken, die die Aussagen der Informanten stĂŒtzen:

An sechs von neun Sonntagen im Mai und Juni war keine Polizeipatrouille im Dienst. Insgesamt war in diesen zwei Monaten an zwölf Tagen keine Patrouille unterwegs. RegelmĂ€ssig klaffen im Dienstplan stundenlange LĂŒcken. An mehreren Wochenenden vergingen ĂŒber 30 Stunden, bis nach Dienstschluss am frĂŒhen Sonntagmorgen (3.30 Uhr) am Montagnachmittag die nĂ€chste Patrouille ĂŒbernahm. In einem anderen Fall war vermutlich sogar wĂ€hrend als 68 Stunden, also fast drei Tage lang, keine Patrouille draussen. Im Dienstplan ist zwar noch eine spĂ€tabendliche Patrouille eingetragen, allerdings nur in halber Besetzung – also mit einer einzigen Person. Auch das kommt im Dienstplan ab und zu vor Sofern die Betroffenen tatsĂ€chlich alleine ausgerĂŒckt sein sollten, wĂ€re das «fahrlĂ€ssig» gewesen, sagen die Insider: «Situationen können jederzeit kippen und eskalieren. Deshalb gilt auf Patrouille grundsĂ€tzlich: Ein Mann ist kein Mann.»

Die lĂŒckenhafte Abdeckung zeigt sich aber nicht nur bei den Wochenenddiensten. Auch unter der Woche sind die AbstĂ€nde zwischen den Patrouillen teils deutlich grösser, als die öffentlichen Dienstzeiten der Stadtpolizei dies suggerieren.

Ab Juli waren die Sonntage zwar grundsÀtzlich wieder etwas besser besetzt, aber Tage, an denen tatsÀchlich von morgens um 6.30 Uhr bis abends um 23 Uhr eine Zwei-Personen-Patrouille bereitstand, waren sehr rar. Im Juli war das an zwei Tagen der Fall, im August an drei im September an acht und im Oktober an vier Tagen.

Stadt rĂ€umt Personalnot ein, aber dementiert LĂŒcken bei Patrouillen

Die Stadt dementiert nicht, dass es in den vergangenen Monaten einen Personalengstand gegeben hat: «Die Stadtpolizei hatte aufgrund der KĂŒndigungen zu wenig Personal, um die gewĂŒnschte Abdeckung aufrechterhalten zu können», heisst es dazu. Dies habe man im Juli im «Anzeiger» auch kommuniziert: «Aufgrund des Artikels, in welchem dargelegt wurde, dass wir wenig ha-

ZĂŒrich ist auch noch da.»

Stefan Trottmann, Stadtschreiber Affoltern

ben, dĂŒrfte allen klar gewesen sein, dass die angestrebte und kommunizierte Zeitabdeckung nicht mehr eingehalten werden konnte.»

Obwohl die Stadt einrĂ€umt, dass es einen bedeutenden Personalnotstand gegeben hat, will sie von den LĂŒcken, die aus den DienstplĂ€nen abzulesen sind, nichts wissen: Mit den teils langen AbstĂ€nden zwischen den Patrouillen konfrontiert, schreibt die Stadt, sie kom-

me «auf andere Zeitspannen». Es handle sich bei den herausgegebenen PlĂ€nen schliesslich «nur um die grundsĂ€tzlich angestrebten Dienstzeiten, und nicht um die tatsĂ€chlichen». Diese habe man «aus polizeitaktischen GrĂŒnden» nicht kommuniziert. Zudem sei es falsch anzunehmen, dass nur die Stadtpolizei patrouilliere: «Die Kantonspolizei ZĂŒrich ist auch noch da.»

Die Anschlussgemeinden seien ĂŒber diese Situation orientiert gewesen. An den regelmĂ€ssigen Sitzungen, die mit den jeweiligen SicherheitsvorstĂ€nden stattfĂ€nden, wĂŒrden neben polizeilichen auch personelle Themen besprochen. Man sei ĂŒberzeugt, dass die Sicherheit jederzeit gewĂ€hrleistet gewesen sei. «Die Sicherstellung der polizeilichen Grundversorgung ist eine Verbundaufgabe von Stadtpolizei und Kantonspolizei.»

Die Informanten haben dies anders erlebt: «Die Kantonspolizei ist sehr wenig im Knonauer Amt, da der StĂŒtzpunkt Urdorf hauptsĂ€chlich die Autobahn A1 abdecken muss.» Es komme vor dass die Stadtpolizei Affoltern die einzige Polizei im Amt sei. Die Aussagen der Stadt zu den DienstplĂ€nen sind in ihren Augen «Schutzbehauptungen». Sie sagen: «Die PlĂ€ne waren verbindlich Da wurden höchstens untereinander noch Schichten abgetauscht. Ansonsten gab es grundsĂ€tzlich keine PlanĂ€nderungen mehr.»

Stadt: «Entscheide der vergangenen Monate waren richtig»

Zur aktuellen Personalsituation schreibt die Stadt: «Die vakanten Stellen konnten besetzt werden. Aufgrund der KĂŒndigungsfristen der neuen Mitarbeitenden besteht jedoch weiterhin ein temporĂ€rer Unterbestand.» Bei der letzten Stellenausschreibung hĂ€tten sogar mehr qualiïŹzierte Kandidatinnen und Kandidaten zur VerfĂŒgung gestanden, als Stellen zu besetzen gewesen seien. «Diese Ausgangslage hatten wir schon lange nicht mehr.» Nun zeige sich, dass «die Entscheide der vergangenen Monate richtig und zielfĂŒhrend» gewesen seien.

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Hedingen zĂ€hlt jetzt ĂŒber 4000 Einwohner

97 Stimmberechtigte kamen zur Budget-Gemeinde Auf der Traktandenliste stand lediglich ein GeschÀft

Marco Morosoli

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen sind diszipliniert. Sie kamen knapp zwar vor Versammlungsbegin am Donnerstag, 5. Dezember um 19 Uhr, suchten sich einen Platz und quasselten noch ein wenig. Als der Ge meindeprÀsident Ruedi Fornaro (FDP) um Ruhe bat, musste er dies nur einma tun. Es waren 97 Anwesende, und der FDP-Mann sagte, er gehe davon aus, dass diese alle zur Mitsprache berechtig seien.

Die Gemeinde Hedingen hat sei Kurzem ĂŒber 4000 Einwohner Das war schon mal eine Neuigkeit. Vertrauen is deshalb ein gewichtiges Kapital. Das is fĂŒr die Herausforderungen, welche He dingen in den kommenden Jahren zu meistern hat, ein gewichtiger Vorteil. Das Budget 2025 stellte die Finanz cheïŹn der Gemeinde Hedingen, Nicol Doppler, vor Sie sprach von Â«ïŹnanzielle StabilitĂ€t» in einem konstant bleibenden wirtschaftlichen Umfeld. Die SchĂŒler zahlen in der Gemeinde seien zwar nur leicht gestiegen (von 415 SchĂŒlern au 443 SchĂŒlerinnen). Wieso unter diesem Dach die Kosten trotzdem steigen, er klĂ€rte die zustĂ€ndige GemeinderĂ€tin so: «Die jĂŒngere SchĂŒlerschaft ist nicht mehr schulalltagstauglich.» Um die vorgenannten DeïŹzite zu reduzieren, ist bei den jĂŒngeren JahrgĂ€ngen eine intensive Betreuung notwendig.

Bildung ist in Hedingen der grösste Auslageposten

Von links: Nicole Doppler (Finanzen), Ruedi Fornaro (GemeindeprÀsident) und Marco Vanetta (Vorsteher Tiefbau und Umwelt) am vergangenen Donnerstag bei der Gemeindeversammlung in Hedingen

Nachdem das Traktandum der Gemeindeversammlung abgearbeitet war, durfte jeder Gemeinderat eine kurze Stellungnahme zu seinem Ressort abgeben. Die FinanzcheïŹn hatte dies schon getan.

Ihre Kolleginnen und Kollegen hielten sich kurz. Vom Hochbauchef Rolf Schilliger war zu hören, dass der Kanton ZĂŒrich neue Vorschriften erlassen hat. Eine jetzt schon komplexe Materie dĂŒrfte noch einen Dreh in Richtung komplizierter erfahren. Nachdem jede GemeinderĂ€tin und jeder Gemeinderat etwas gesagt hatte, war der ApĂ©ro nah. An der nĂ€chsten Gemeindeversammlung im Jahre 2025 gibt es, wie bereits erwĂ€hnt, sicher erhöhten Diskussionsbedarf. Womöglich lĂ€sst sich der eine oder andere auch schon verlauten, ob er im Jahre 2026 erneut antritt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch die Parteizugehörigkeit der Hedinger GemeinderĂ€tinnen und GemeinderĂ€te Vier Personen haben ein FDP-Parteibuch eine Person macht bei den GrĂŒnliberalen mit, und zwei weitere Personen sind parteilos.

Der Steuerfuss der Gemeinde Àndert sich nicht

Dieses Zusatz-Setting erfordert weitere FachkrĂ€fte und erhöht die Bildungsausgaben Der Mitteleinsatz im Schulbereich steigt so in Hedingen fĂŒrs Jahr 2025 um elf Prozent. Der Sektor Bildung ist mit Abstand der grösste Kostenpunkt in der Gemeinde. Hedingen zahlt fĂŒr den Bildungsbereich 2025 rund 500000 Franken mehr als im laufenden Jahr. Die Hedinger FinanzcheïŹn Nicole Doppler konnte ihre AusfĂŒhrungen zum Budget 2025 in ruhiger Art und Weise vortragen. Nachfragen gab es kaum, was

erstaunt, denn im kommenden Jahr rechnet die Gemeinde mit einem DeïŹzit von rund 930 000 Franken. In frĂŒheren Jahren habe die Gemeinde DeïŹzite verhindern können, weil die GrundstĂŒckgewinnsteuer reichlich ïŹ‚oss. Jetzt versiege diese Quelle der Aufwand wachse jedoch weiter Nach Dopplers Ansicht ist der eingeschlagene Weg der Gemeinde ïŹnanzpolitisch jedoch «vertretbar».

Die Finanzfachfrau der Gemeinde vergass aber nicht, dass in den kommenden Jahren zahlreiche Projekte durch die Gemeinde zu realisieren sind. Es sind dies die Zentrumsplanung, ein neues Gemeindehaus sowie neuer Schulraum Die Investitionen im Bildungsbereich sollen ab 2028 umgesetzt werden.

Die entsprechenden Kreditvorlagen kÀmen bald vor die Gemeindeversammlung oder an die Urne. Nicole Doppler wagte einen Blick in die Zukunft: «Die

heutige Gemeindeversammlung dĂŒrfte fĂŒr lĂ€nger die letzte mit nur einem Traktandum gewesen sein.»

«Die heutige Gemeindeversammlung dĂŒrfte fĂŒr lĂ€nger die letzte mit nur einem Traktandum gewesen sein.»

Nicole Doppler, Finanzvorsteherin Hedingen

Am vergangenen Donnerstag fragte der StimmbĂŒrger Hans Wiesner den Gemeinderat an, was er im vergangenen Jahr zur Förderung der BiodiversitĂ€t getan habe. Im vergangenen Jahr stellte die Gemeindeversammlung dafĂŒr eine

Knonau tagte nur 40 Minuten

Summe von 240 000 Franken zur VerfĂŒgung. Wiesner sprach in diesem Zusammenhang von einem «schwachen Umsetzungsfortschritt». Dies auch deshalb, weil Projekte realisiert wurden, die schon lĂ€nger geplant waren. In einem anderen Vorstoss wunderte sich der vorgenannte StimmbĂŒrger, dass der Hedinger Gemeinderat sich von einem Freund der Windenergie zu einem Gegner dieser Technologie entwickelt hat.

Das neue Gemeindehaus soll rund 10 Millionen Franken kosten Die grösste Investition der nĂ€chsten Jahre ist der beabsichtigte Neubau eines Gemeindehauses. Kostenpunkt: rund zehn Millionen Franken. FĂŒr einen Kredit in dieser Grössenordnung ist dann aber eine Volksabstimmung notwendig.

An der Gemeindeversammlung wurden das Budget 2025 und der Steuerfuss genehmigt

Patrick caPlazi

GemeindeprĂ€sidentin Esther Breitenmoser begrĂŒsste an der Knonauer Gemeindeversammlung am Donnerstag 47 Stimmberechtigte. Dabei ging es einzig um das Budget 2025 und um den Steuerfuss. Da keine grossen Diskussionen entstanden, dauerte die Versammlung lediglich 40 Minuten Finanzvorsteherin Brigitta Trinkler stellte die einzelnen Posten vor Das Budget 2025 sieht bei gleichbleibendem Steuerfuss von 96 Prozentpunkten einen ErtragsĂŒberschuss von 325 700 Franken zugunsten des Eigenkapitals vor Im Verwaltungsvermögen der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von 3,61 Millionen Franken vorgesehen. Der Betrag aus dem Finanzausgleich des Kantons ZĂŒrich ist mit 3,87 Millionen Franken praktisch gleich hoch wie im Jahr 2024. Die Erfolgsrechnung schliesst bei einem Aufwand von 16,82 Millionen und einem Ertrag von 17,15 Millionen mit einem ErtragsĂŒberschuss von 325 700 Franken ab. Der Steuerertrag fĂŒr das kommende Jahr wird leicht tiefer angesetzt. «Bei den GrundstĂŒckgewinnsteuern rechnen wir mit 2,50 Millionen Franken, weshalb wir eine Einlage in die ïŹnanzpolitischen Reserven von 2 Millionen Franken vornehmen», sagte Trinkler Dieser Betrag könne in Zukunft zum Ausgleich von Jahresergebnissen verwendet werden. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf 3,61 Millionen Franken gegenĂŒber dem Budget

2024 mit 1,41 Millionen Franken und 2023 mit 479848 Franken.

Neue IT fĂŒr Verwaltung

Im Vergleich zum Budget 2024 steigen im Budget 2025 die AufwÀnde stÀrker als die ErtrÀge. Höhere Kosten sind im Bereich Allgemeine Verwaltung vorgesehen. So muss etwa die IT in der Verwaltung ersetzt und auf den neuesten Stand gebracht werden. Die jÀhrlichen

Lizenzkosten werden dadurch ansteigen. Im Bereich Bildung steigen die Zahlen ebenfalls. Dies nicht zuletzt, da die Gemeinde das Budget des Schulzweckverbandes ĂŒbernimmt. Die Sonderschulkosten steigen ebenfalls Im Bereich Gesundheit sind ebenfalls höhere AufwĂ€nde vorgesehen. Hier steigen etwa die Kosten fĂŒr PïŹ‚egeheime oder die Spitex. Höhere Zahlen sind auch bei der Suchtberatung budgetiert. Der Sozialdienst geht von höheren Sozialhilfe- und Asyl-

kosten aus. Im Budget 2025 sind zwei grosse GrundstĂŒckgewinnsteuern eingerechnet. Es handelt sich dabei um ĂŒber zwei Millionen Franken. Diese ïŹnanzpolitische Reserve wird in den nĂ€chsten Jahren fĂŒr Abschreibungen verwendet.

Steuerfuss bleibt gleich

Brigitta Trinkler gab an der Gemeindeversammlung weitere Einblicke. FĂŒr den

Die FDP ist in der Hedinger Exekutive sehr stark vertreten. Bei den Nationalratswahlen im Jahre 2023 erreichte die Partei hingegen 14,52 Prozent Stimmenanteile. Die GLP kam auf deren 16 Prozent. StĂ€rkste Partei war die SVP mit 31,29 Prozent Stimmenanteil. Das ist ein Beweis dafĂŒr dass auf dieser politischen Ebene Sachpolitik betrieben wird. Der Steuerertrag der Gemeinde soll nĂ€chstes Jahr 13,3 Millionen Franken betragen. Dies bei einer Steuerbelastung von 100 Einheiten des kantonalen Ansatzes. Mit diesem Wert liegt Hedingen auf Platz 47 von insgesamt 160 ZĂŒrcher Gemeinden.

Dieser Steuersatz fĂŒr Hedingen gilt seit 2023. Vorher wies Hedingen lange Jahre einen Steuersatz von 105 Einheiten der einfachen Staatssteuer des Kantons ZĂŒrich aus.

Bau des neuen Werkhofs sind 1,56 Millionen Franken budgetiert. Im Bereich Bildung werden 400 000 Franken fĂŒr die Erweiterung und Erneuerung der Infrastruktur benötigt. Der grösste Posten bei der Bildung ist die Planung und Projektierung der neuen Sporthalle. Im Bereich Verkehr wird die Grundstrasse von den letzten HĂ€usern bis zum ehemaligen ARA-Areal verbreitert. Beleuchtungen und der Christbaum sollen durch LEDs ersetzt werden. Im nĂ€chsten Jahr wird das Wasserreservoir unter die Lupe genommen und wohl eine Vergrösserung oder ein Ersatz geplant. Diverse weitere Arbeiten sind 2025 vorgesehen. Trinkler blickte noch in die Zukunft der Gemeinde. «FĂŒr die nĂ€chsten Jahre rechnen wir mit ErtragsĂŒberschĂŒssen», sagte die Finanzvorsteherin Das Knonauer Nettovermögen werde gemĂ€ss Trinkler auch noch im Jahr 2028 im positiven Bereich liegen. Der Finanzplan 2024–2028 zeigt auf, dass der Steuerfuss von 96 Prozent beibehalten werden kann –trotz hoher Investitionen in den nĂ€chsten Jahren.

Die StimmbĂŒrger nahmen das Budget 2025 und den unverĂ€nderten Steuerfuss von 96 Prozent schliesslich einstimmig an

Nach der politischen Gemeinde tagte die reformierte Kirchgemeinde Die Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2025 und den Steuerfuss von 14 Prozent. Christoph Bickel von der KirchenpïŹ‚ege informierte die Anwesenden ĂŒber die Umbauarbeiten beim Pfarrhaus.

(Bild Marco Morosoli)
Auf dem GelÀnde der bisherigen KlÀranlage (ARA) Knonau entsteht ein neuer Werkhof (Archivbild Martin Platter)

Kalte Morgenluft und weisse Schneepracht

Noch vor wenigen Wochen machte unsere Mitarbeiterin Selina Brodmann diese Aufnahme frĂŒh morgens auf dem Weg zur Arbeit. In Hedingen und ĂŒberall im SĂ€uliamt lĂ€utete der Schnee die Weihnachtszeit ein. (red) Bild bros

«Berliner Mauer in Kappel»

Dank dem Bild von Viktor HĂ€berling aus Uerzlikon wissen jetzt die SĂ€uliamtler, mit welcher Scheusslichkeit die Kirchenverantwortlichen Kappel das Juwel unseres Bezirks, verunstaltet haben. GrosszĂŒgig hat der Kanton fĂŒr eine Renovation elf Millionen bewilligt. Es wurde nicht so geplant, dass dieses Geld reicht, und bereits besteht ein Finanzloch. 400 000 Franken wurden aber fĂŒr eine kropfunnötige, hĂ€ssliche und umweltfeindliche Betonmauer unter Ausstoss von 25 Tonnen CO2 verschwendet.

Ein Architekt aus Holland schwatzte den Verantwortlichen unter dem aufgeblasenen lateinischen Titel «Extra muros – intra muros» den Bau einer neuen «Klostermauer» auf Vermutlich haben weder der Architekt noch die braven Kirchengremien Latein gelernt, aber die Erfahrung zeigt, dass Leute gern mit lateinischen Floskeln hantieren, wenn sie keine Argumente haben Der Begriff «Kloster Kappel» ist zudem Etikettenschwindel In Kappel gibt es seit genau 500 Jahren kein Kloster mehr, und von ihm steht nur noch die prĂ€chtige Kirche Um 1650 im ersten

Villmergerkrieg, den die ZĂŒrcher verloren, gab es dort sogar eine riesige Festung, aber auch von der steht kein Stein mehr Die schöne Mauer gegen SĂŒden ist zwar historisch, hat aber mit dem ehemaligen Kloster rein gar nichts zu tun, sondern schĂŒtzte spĂ€ter den ZĂŒrcher Amtmann vor den Bauern, die er auspressen und zu Fronarbeit zwingen musste. Drei von ihnen, die in Hausen protestierten, wurden geköpft.

Eine Reihe von Leuten aus unserem Bezirk hat vor diesem Blödsinn gewarnt. Man hat nicht auf sie gehört. Der ehemalige Kantonsrat Hans Finsler, der ihn in letzter Minute noch zu verhindern suchte, wurde vor zweieinhalb Jahren –zu ihrer Schande sei es gesagt! – weder von den anderen Ämtler KantonsrĂ€ten noch von der damaligen SVP-Fraktion unterstĂŒtzt. Jetzt mĂŒssen wir befĂŒrchten, dass sich die Sprayvandalen dieser Mauer annehmen, und dĂŒrfen darauf hoffen, dass eine gescheitere Generation sie wieder abreisst.

Ich sage es jetzt statt auf Lateinisch auf gut Deutsch: Du heilige Einfalt!

David Vogelsanger, Kappel

SVP-Empfehlungen fĂŒr Bezirksrat

Die SVP des Bezirks Affoltern teilt im Hinblick auf die Wahl vom 9 Februar mit: FĂŒr den frei werdenden Sitz im Bezirksrat sind Kandidaten der SVP, der FDP der Mitte und der GP vorgeschlagen. Damit besteht die Möglichkeit, dass sich der Rat, welcher vor allem fĂŒr die Aufsicht ĂŒber die Gemeinden zustĂ€ndig ist, in Zukunft neben dem unbestrittenen PrĂ€sidenten aus je einem Vertreter der GLP und der GP zusammensetzen könnte. Eine solche linke Dominanz ist in unserem grossmehrheitlich bĂŒrgerlichen Bezirk nicht akzeptabel. Wir haben deshalb mit der FDP des Bezirks vereinbart, dass wir unsere gute Kandidatin Nathalie Siri in den nĂ€chsten Tagen zugunsten des FDP-Kandidaten zurĂŒckziehen. Die beiden Parteien zie-

«Kommunikation als politische Strategie?»

Replik auf den Artikel von Livia HÀberling mit dem Titel «Schafft das Spital die Wende?» im «Anzeiger» vom 8. November, und den Artikel «Lukas Rist verlÀsst das Spital Affoltern» vom 6. Dezember

Optimistisch wurde informiert. Das Spital ist fĂŒr die Zukunft gewappnet. Mit den neuen Angeboten habe man sich fĂŒr die Gegenwart und Zukunft ausgerichtet.

Ein anonym verschicktes E-Mail stellte diese Aussage infrage. Besorgte erwĂ€hnten Ängste und MissstĂ€nde im Personalbereich. Das Spital wird systematisch an die Wand gefahren, war zu lesen. Die negativen ïŹnanziellen Ergebnisse erhöhen zusĂ€tzlich den Überlebensdruck auf das Spital. Am Freitag, 8. November, erschien in dieser Zeitung der Artikel «Schafft das Spital die Wende»? Stefan

Gyseler nahm Stellung: «Er will die Situation nicht schönreden und nehme die Angelegenheit ernst.» Frage: Wusste Gyseler im November von der KĂŒndigung Rists, oder hat Rist nicht orientiert. GemĂ€ss seiner Aussage: «FĂŒr den Verwaltungsrat sei die KĂŒndigung ĂŒberraschend gekommen», muss man annehmen, Rist hat nicht orientiert. Oder hat Gyseler es einfach verschwiegen. Wiederum lĂ€sst die Kommunikation von Gyseler Fragen offen: Wie war die Stimmung zwischen Spitalleitung und Personal? Wie viel wusste der Verwaltungsrat? Und warum stellte ein Teil der TrĂ€gerschaft das Spital infrage. Rist selbst spricht von motivierten und zufriedenen Mitarbeitern. Er wĂŒrde sich freuen, wenn diese tollen Leistungen mehr anerkannt wĂŒrden. Das E-Mail

«Wenig Partizipation in Hedingen»

Was fĂŒr ein Wort: Partizipation. Wikipedia meint dazu «Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Mitsprache, Einbeziehung und so weiter». Bei den Gemeinderatswahlen 2022 in Hedingen wurde von eigentlich allen spĂ€ter gewĂ€hlten GemeinderĂ€tinnen und GemeinderĂ€ten Partizipation als Wahlversprechen angepriesen. Leider nehmen dies nicht alle gleich wahr Bei der letzten Gemeindeversammlung am Donnerstag, 5. Dezember, wurde mir dies wieder einmal bewusst. Einzig die Finanzvorsteherin, die unsere enormen AufwandĂŒberschĂŒsse, geschuldet durch die Senkung des Steuerfusses vor einem Jahr, durchbringen musste, hat bei der Bevölkerung nachgefragt. Ansonsten keine Fragen oder Anregungen bitte.

WĂ€re auch schwierig, da ein Mikrofon erst bereitgestellt werden mĂŒsste. Bei der Hedinger Zentrumsplanung ist dies ebenfalls als reine InformationsĂŒbermittlung gedacht. Die konkreten Absichten und PlĂ€ne werden der Bevölkerung vorenthalten. In der «Dorfzitig» wird gefĂŒhlt alle paar Monate ĂŒber dynamische Planungsprozesse und Verzögerungen berichtet. In der neuesten Ausgabe dieser scheint die neu geplante Erschliessungsstrasse, die den Abbruch von ĂŒber vier grossen GebĂ€uden und das Verschwinden von gĂŒnstigem Wohnraum bedeutet, schon beschlossene Sache zu sein. Wie auch das neue grosszĂŒgige Gemeindehaus mit riesiger Tiefgarage Obwohl diese Punkte an der Echoraumveranstaltung im August 2024

«FragwĂŒrdige Rolle der RPK»

An der letzten Gemeindeversammlung der Stadt Affoltern stimmte die Bevölkerung dem Antrag der RechnungsprĂŒfungskommission (RPK) zu, den Steuerfuss um vier Prozentpunkte zu senken. Die BegrĂŒndung: Die Stadtverwaltung mĂŒsse «erzogen» werden, da die linksgrĂŒne (?) Regierung angeblich das Geld zum Fenster hinauswerfe. Doch ist es wirklich die Aufgabe der RPK, Erziehungsmassnahmen durchzusetzen? Ich ïŹnde dies respektlos einer demokratisch gewĂ€hlten Regierung gegenĂŒber Die RPK ist eine Kontrollinstanz, deren Aufgabe es ist, die Finanzen der Stadt zu prĂŒfen und Empfehlungen auf Basis sachlicher Grundlagen abzugeben. Dass eine RPK einen Antrag stellt, mag zwar rechtens sein, ich ïŹnde aber die

BegrĂŒndung befremdend. Und es stellt sich die Frage, wie demokratisch dieser Entscheid tatsĂ€chlich war Affoltern zĂ€hlt 7309 Stimmberechtigte, doch an der Gemeindeversammlung nahmen lediglich 295 Personen teil – das entspricht gerade einmal vier Prozent. Dem Antrag der RPK stimmten somit etwa drei Prozent aller Stimmberechtigten zu. Zum Vergleich: Die Stimmbeteiligung bei UrnengĂ€ngen lag im Jahr 2024 in Affoltern bei durchschnittlich 47 Prozent, was rund 3435 Stimmberechtigten entspricht. Doch fĂŒr diese grosse Anzahl hĂ€tte der Kasinosaal gar nicht genĂŒgend Platz geboten. Dieses MissverhĂ€ltnis zeigt klar auf, dass das heutige System den demokratischen AnsprĂŒchen nicht mehr genĂŒgt. Eine Gemeindeversamm-

Wieso leuchten die Sterne?

Jetzt in der Weihnachtszeit singen wir verschiedene Lieder ĂŒber die Sterne. Am Nachthimmel bemerke ich, dass der Mond ein ganz anderes Licht hat als die Sterne. Werden die Sterne etwa nicht von der Sonne angeschienen wie der Mond? Haben sie eine grosse Batterie in sich? Mein Ă€ltester Sohn ist Strahlenschutzlehrer und von ihm habe ich die

hen mit den beiden fĂŒr diese Verantwortung ausgezeichnet geeigneten Peter Wehrli (FDP, Obfelden) als Bezirksrat und Dr iur Angela Cavallo (SVP, Wettswil) als Ersatzmitglied des Bezirksrats gemeinsam in den Wahlkampf. Wehrli ist ein erfahrener Verwaltungsmann, der auch unsere Partei ĂŒberzeugt hat, und Cavallo eine sehr qualiïŹzierte AnwĂ€ltin. Im Gegenzug fĂŒr den RĂŒckzug der SVP-Kandidatin hat die FDP zugesichert, bei einer zukĂŒnftigen Vakanz im Bezirksrat eine Kandidatur der SVP zu unterstĂŒtzen. Wir empfehlen den Stimmberechtigten unseres Bezirks mit Überzeugung am 9. Februar Peter Wehrli und Angela Cavallo zur Wahl.

SVP Bezirk Affoltern

Antworten: Jeder Stern ist wie eine Sonne, ein eigenes Sonnensystem. Im Innern ïŹndet eine Fusion von Wasserstoff und Helium statt, was eine grosse Kraft

und WĂ€rme freisetzt. Wie bei der Sonne. Darum leuchten die Sterne. Einmal mehr staune ich ĂŒber die PrĂ€zision des Weltalls. Seit Jahrtausenden bleibt alles so, wie es ist. Ich schliesse mit einem Zitat von Albert Einstein: «Meine Forschungen haben ergeben, dass hinter all der Welt, mit der wir uns befassen, ein grosser Orchesterdirigent sein muss, der alles lenkt und der unser Gutes will.»

Verena HĂ€berling, Ottenbach

«Mehr RĂŒcksicht wĂ€re schön»

Liebe Autofahrerin, Lieber Autofahrer Am Freitag, 6. Dezember 6.53 Uhr verliess ich Mettmenstetten auf dem Fahrrad ĂŒber die ZĂŒrichstrasse in Richtung Affoltern. An der Baustelle hielt ich bei Rot am rechten Strassenrand innerhalb des Radwegs korrekt an. Als der Verkehr weiterrollte, ĂŒberholte mich eine Person, die ganz dringend noch vor mir in die Baustelle «hineindrĂ€ngelte». Der RĂŒckspiegel des Skodas «fuhr» sehr

hat doch gerade ihn infrage gestellt, will er sich noch reinwaschen? Vielleicht ist es doch eine Flucht vom Scherbenhaufen?

Nebenbei: Rist ĂŒbernimmt ein Spital mit weit grösseren Problemen. Mit dem Unterschied, dass es zirka sechs Mal grösser ist. Die Kommunikation von Gyseler wiederholt sich: Schönreden, ablenken, und schweigen, wenn es brenzlig wird. Zum Beispiel: Warum Michael Buik das Spital verliess, wurde nie kommuniziert.

Ist Gyseler ĂŒberfordert, oder gehört diese Art der Kommunikation zu seiner politischen Strategie?

Stefan Gyseler wir erwarten auch da Transparenz und die Wahrheit. Was ist im Spital Affoltern los?

Hans Binzegger, Hausen

von wenigen Seiten positiv aufgenommen wurden, wird munter weiter projektiert und geplant. Die in der Zentrumszone angesiedelten GrundeigentĂŒmerinnen und GrundeigentĂŒmer diktieren anscheinend, wie die Bauzonenordnung so umzugestalten sei, dass daraus ein möglichst grosser Nutzen fĂŒr sie entsteht. Die konkreten PlĂ€ne werden vermutlich erst Ende 2025 mit der gesetzlich minimal vorgeschriebenen AuïŹ‚agefrist dem Volk vorgelegt. Und das Volk mit den fĂŒr sehr viel Geld projektierten Tatsachen vor die Wahl oder eben Abwahl dieses eigentlich so vielversprechenden Projekts gestellt. Partizipation: Ginge vielleicht auch anders.

Rolf Haller, Hedingen

lung kann nicht lĂ€nger das einzige Entscheidungsorgan bleiben. Vielmehr braucht es ein Stadtparlament, das breit abgestĂŒtzte und reprĂ€sentative Entscheidungen treffen kann.

Ein tiefer Steuerfuss mag populÀr wirken, doch die Folgen treffen langfristig die LebensqualitÀt: Sparmassnahmen bei Umwelt, Kultur und Sozialem sind vorprogrammiert. Gleichzeitig erschwert eine geschwÀchte Finanzlage notwendige Investitionen.

Es ist Zeit, ĂŒber demokratische Strukturen in Affoltern nachzudenken Affoltern verdient echte Teilhabe und eine zukunftsgerichtete Politik – nicht populistische SchnellschĂŒsse. Stefan Kessler, Affoltern

«Endlich

tiefere Steuern»

Wenn man in Affoltern lebt und tĂ€glich sieht, wofĂŒr die Stadt unnötig Geld ausgibt, dann ist auch klar dass es durchaus möglich ist, an Orten zu sparen, bei welchen niemand durch tiefere Steuern einen Nachteil erleben wird. Wenn dann GrĂŒne von Verantwortungslosigkeit sprechen, fehlt mir gĂ€nzlich das VerstĂ€ndnis. Wird Geld nicht verantwortungsbewusst ausgegeben, dann wĂ€re eine Umerziehung mit tieferem Steuerfuss doch wirklich sinnvoll. Verantwortungsbewusstsein sollte sich auch bezĂŒglich der Steuerbelastung der Bevölkerung zeigen.

Ulrich Weidmann, Affoltern

knapp an meinem Fahrradlenker vorbei. HÀtte ich in diesem Moment falsch reagiert, hÀtten wir viel mehr Zeit benötigt, um die Unfallfolgen zu besprechen, als Sie durch Ihr DrÀngeln schlussendlich gewonnen haben. Vielen Dank allen Autofahrern die das nÀchste Mal beim Einfahren in die Baustelle auch Radfahrer beachten Michael Kallenbach, Mettmenstetten Ihre Meinung ist willkommen! Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Aufgeben können Sie Ihre MeinungsÀusserung unter www.affolteranzeiger.ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. (red)

Es leuchtet und strahlt

EindrĂŒcke von den Weihnachtsbeleuchtungen aus dem Bezirk Affoltern. Seite 14

Stoff aus dem Leben Blues Max Solo tritt im Pöschtli Aeugstertal auf. Im GepÀck hat er belebende Geschichten. Seite 18

Tisch

Weihnachts-Rock

Last Avenue lÀsst es am 21. Dezember im Löwensaal in Hausen richtig krachen. Seite 18

Guetzli-Back-Saison ist in vollem Gange

Sandra ISabél ClauS

Alle Jahre wieder versĂŒssen Weihnachtsguetzli die Adventszeit. Und dies schon seit Jahrhunderten. Bereits im Mittelalter verschenkten Klöster zu Weihnachten aufwendige, wĂŒrzige Backwaren an Pilger und die Armen. Das Backen wĂ€hrend der dunkelsten Zeit des Jahres hat demnach eine lange Tradition und lĂ€sst heutzutage nach wie vor Kinderherzen höherschlagen.

Beim Pöschtli Beck in Obfelden begann die Backsaison bereits am 7 November Jetzt, im Dezember herrscht Hochbetrieb. Das Pöschtli Beckteam verarbeitet pro Saison zwischen 90 und 100 Kilogramm Teig, woraus ungefÀhr 6000 Weihnachtsguetzli entstehen. Die sieben Sorten werden laufend in der direkt an das VerkaufsgeschÀft angrenzenden Backstube nachproduziert sobald der Vorrat ausgeht.

Der Urdinkel ĂŒberzeugt als Zutat Die bekannten Klassiker wie MailĂ€nderli, ChrĂ€beli, Biberli und Spitzbuebe werden beim Pöschtli Beck allesamt mit dem bekömmlichen Urdinkel-Mehl produziert. Dies aus Überzeugung. Urdinkel ist ein leicht basisches Getreide seine komplexen, wertvollen NĂ€hrstoffe erleichtern die Verdaulichkeit Das seit Jahrtausenden angebaute Urdinkel-Korn liefert viel Energie und sĂ€ttigt lang anhaltend. Benj Foster Inhaber vom Pöschtli Beck, schĂ€tzt als erfahrener Diplomierter Chef BĂ€cker-Konditor die vorteilhaften Eigenschaften des Urdin-

kel-Mehls. Durch den höheren Anteil am sogenannten Klebereiweiss entsteht ein eher widerspenstiger Teig, der in der

Verarbeitung viel Know-how und die gute alte Handarbeit verlangt. «Seit der Übernahme des Betriebes im Jahr 2021 setzen wir vermehrt auf das urschweizerische Getreide. Wir haben uns auf Backwaren mit Urdinkel spezialisiert», erklĂ€rt der Betriebsmitinhaber Ein Star des Weihnachtssortiments ist das dezente MailĂ€nderli, dessen Wurzeln ins 18. Jahrhundert zurĂŒckreichen. Die ersten Rezepte fĂŒr das «GĂąteau de Milan» erschienen in Berner und Basler BackbĂŒchern. Die sĂŒssen, buttrigen GebĂ€cke waren damals den wohlhabenden Leuten vorbehalten. Wer sonst konnte sich Zucker und Butter leisten? Heute rangiert das mĂŒrbe GebĂ€ck in der Liste des «Kulinarischen Erbes der Schweiz», neben rund 400 anderen Schweizer Nahrungsmitteln. ZurĂŒck in die Backstube: Damit der MailĂ€nderliteig nicht zu

weich wird, sollte er rasch verarbeitet werden. Der knapp ein Zentimeter dick ausgewallte Teig erhĂ€lt mit einer Struktur-Rillwalze das typische Muster auf der OberïŹ‚Ă€che. Beliebte Ausstechformen sind Sterne, Herzen und Halbmonde Es empïŹehlt sich den Eianstrich mit einer Prise Salz oder Zucker anzumischen So brĂ€unen die MailĂ€nderli im Ofen besser. Damit das Butterkonfekt knusprig und frisch bleibt, muss es trocken aufbewahrt werden, zum Beispiel in einer schön verzierten, gut verschliessbaren BlechbĂŒchse. Oder noch besser: Gar nicht erst lange lagern, sondern rasch essen und geniessen. In diesem Jahr vielleicht zusammen mit einem StĂŒck Dubai-Schokolade, die zurzeit in den sozialen Medien sehr gehypt wird. In manchen SĂ€uliĂ€mtler KĂŒchen dĂŒrften Jugendliche voller Eifer und Be-

MARKTPLATZ Die BeitrÀge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00

Gelungener erster Landwirtschaftsbrunch

Die Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg fĂŒhrte den Event im neuen umgebauten Dachgeschoss durch

Die Raiffeisenbank Reuss-Lindenberg, die auch eine Filiale in Obfelden betreibt, fĂŒhrte kĂŒrzlich im neu umgebauten Dachgeschoss am Hauptsitz in Merenschwand einen «Landwirtschaftsbrunch» durch. Zum Start wurde ein Brunchbuffet liebevoll hergerichtet, und die knapp 40 GĂ€ste konnten sich nach getaner Arbeit bei Kaffee, Orangensaft und feinen FrĂŒhstĂŒcksleckereien stĂ€rken. Dabei wurde schon rege diskutiert und sich ĂŒber Maschinen ausgetauscht sowie auf das vergangene Jahr zurĂŒckgeblickt. Aus dem Firmenkundenzentrum Nordwest-

schweiz von Raiffeisen Schweiz beehrte Stephan Hefter die GĂ€ste mit seinem Referat zum Thema «InvestitionsgĂŒter». Bernhard Fischer, Leiter Verkauf bei der Mobiliar-Generalagentur Freiamt, zeigte in diesem Zusammenhang auf, wie diese Maschinen optimal versichert werden können. Nach einer kurzen Kaffeepause und StĂ€rkung ging es weiter mit Vorsorgethemen, welche der pensionierte Thurgauer Meisterlandwirt, Beat Schildknecht sehr gekonnt und authentisch den GĂ€sten vermitteln konnte Manch humorvolle SprĂŒche fehlten

nicht und so wurde der Vormittag zu einem rundum kurzweiligen, komplett informativen und gelungenen Anlass. Bestimmt wusste im Anschluss jedes Betriebsleiterpaar wo es sie noch optimieren oder Handlungsbedarf hat. Auf dem Heimweg und fĂŒr den Alltag gab es fĂŒr alle Landwirte eine Handwaschpaste. NatĂŒrlich durften auch die Frauen nicht mit leeren HĂ€nden gehen und ein Nagelfeilen-Set mit weihnachtlichem Mini-Blumenstrauss mit nach Hause nehmen.

Nadja Bissegger

Im Pöschtli Beck in Obfelden entstehen sÀmtliche Weihnachtsguetzli aus urschweizerischem Getreide Urdinkel

geisterung mit Pistaziencreme und Engelshaar experimentieren. Falls der Versuch missglĂŒcken sollte, gibt es im Pöschtli Beck SchoggistĂ€ngel nach Dubai Art.

Rezept UrDinkelMailÀnderli

Vorbereitungszeit: zirka eine Stunde kĂŒhl stellen

Zubereitungszeit: zirka eine Stunde

Back- oder Garzeit: zirka zwölf Minuten

FĂŒr zirka 60 StĂŒck

Teig

150 g Butter, weich

125 g Rohzucker

1 TL Vanillezucker

1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale

1 Prise Salz

1 Ei

300 g UrDinkel-Weiss- oder -Halbweissmehl Garnitur

1 Eigelb

1 Prise Zucker

1 TL Rapsöl

1 FĂŒr den Teig Butter rĂŒhren, bis sich Spitzchen bilden. Zucker beifĂŒgen, weiterrĂŒhren, bis die Masse hell ist. Vanillezucker Zitronenschale, Salz und Ei beifĂŒgen, kurz weiterrĂŒhren Mehl beifĂŒgen zu einem Teig zusammenfĂŒgen, in Folie wickeln und ein bis zwei Stunden kĂŒhl stellen.

2 Den Teig portionenweise sechs bis sieben Millimeter dick auswallen. Guetzli ausstechen, auf das vorbereitete Blech legen und 30 Minuten kĂŒhl stellen.

3 FĂŒr die Garnitur Eigelb mit Zucker und Öl verrĂŒhren, Guetzli bestreichen.

4 Backen: Die Guetzli in der Mitte des auf 180 °C vorgeheizten Ofens acht bis zwölf Minuten backen, herausnehmen auf einem Kuchengitter auskĂŒhlen lassen.

Judith GmĂŒr-Stalder auf urdinkel.ch

Die ausgestochenen Guetzli von Benj Foster wandern fĂŒr zirka 15 Minuten in den Etagenofen (Bilder Sandra IsabĂ©l Claus)
Benj Foster sticht die MailÀnderli mit einem Profi-Guetzli-Ausstecher aus.

Weihnachtliches Leuchten im SĂ€uliamt

Viele Anwesen sind wundervoll geschmĂŒckt – allerdings weniger als in frĂŒheren Jahren – ein Streifzug

Dieses Bild mit adventlicher Stimmung hat uns Familie Schweingruber aus Ottenbach zur VerfĂŒgung gestellt (Bild zvg)
Hausfassade im Waengli in Affoltern (Bilder Nico Ilic)
Dieser Weihnachtsmann grĂŒsst Passanten in Hedingen
Die Kirche in Maschwanden.
Restaurantbeleuchtung in Mettmenstetten.
Wunderschöne Fassade in Obfelden.
Auch dieses Haus erstrahlt in Obfelden im Lichterglanz

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Wir danken unseren Kunden und wĂŒnscheneinefrohe Adventszeit.

Jacqueline Pfenninger

Adventskonzert in Aeugst

Eine Darbietung der Extraklasse mit Violine und Klavier

Das Konzerthighlight zum Advent in der reformierten Kirche in Aeugst: Der internationale Starviolinist Sebastian Bohren trifft auf den Komponisten und Pianisten Massimiliano Matesic. Zur AuffĂŒhrung gelangen zwei grosse Violinkonzerte des zwanzigsten Jahrhunderts. Alban Berg und Willy Burkhard sind beide bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts, deren Violinkonzerte jeweils einzigartige musikalische Ausdrucksformen verkörpern. Alban Bergs Violinkonzert, das 1935 vollendet wurde, ist ein Meisterwerk der atonalen Musik und gilt als eines der herausragendsten Werke des 20. Jahrhunderts. Das Werk mit dem poetischen Titel «Dem Andenken eines Engels» wurde als Hommage an die jung verstorbene Manon Gropius, die Tochter von Alma Mahler, geschrieben Berg kombiniert in diesem Konzert emotionale Tiefe mit innovativen kompositorischen Techniken, die

sowohl lyrische als auch dramatische Elemente vereinen. Willy Burkhard, einer der bedeutendsten Schweizer Komponisten, schuf sein Violinkonzert 1945 Das Werk zeichnet sich durch eine klare Struktur und melodische Klarheit aus. Burkhards Stil ist geprĂ€gt von einer Synthese aus traditioneller Harmonik und modernen Kompositionstechniken. Sein Konzert reïŹ‚ektiert eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit der menschlichen Erfahrung und vermittelt eine AtmosphĂ€re von Hoffnung und Erneuerung. Die Verbindung von lyrischen Passagen und kraftvollen, rhythmischen Elementen macht dieses Werk zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Im Konzert in Aeugst werden Sebastian Bohren an der Violine und Massimiliano Matesic am Klavier die beiden Konzerte jeweils in der Fassung fĂŒr Violine und Klavier spielen. Zwischen den beiden Violinkonzerten spielt Matesic

am Klavier das Intermezzo op 118 von Johannes Brahms. Sebastian Bohren, der international erfolgreichste Schweizer Geiger seiner Generation, ist bekannt fĂŒr seine expressive Spielweise und technische Brillanz. Er wird die emotionalen Nuancen von Bergs Werk meisterhaft einfangen. Massimiliano Matesic, bekannter Komponist und Dirigent mit grosser internationaler Erfahrung, wird mit seinem Klavierspiel die komplexen harmonischen Strukturen und die dynamische Begleitung in Burkhards Konzert eindrucksvoll umsetzen. Gemeinsam werden die beiden Musiker die Vielfalt und Tiefe der Musik des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll widerspiegeln und das Publikum auf eine bewegende musikalische Reise mitnehmen.

Anna Wegelin

Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Aeugst Eintritt frei – Kollekte

«Wieder so Gschichte halt...»

Blues Max Solo ist vor Weihnachten zu Gast im Pöschtli Aeugstertal

«Mach mir bloss keine Geschichten!», ist man in der Jugend angemahnt worden. Vergebens. DafĂŒr hat man dann etwas zu erzĂ€hlen Max hat Geschichten: dicke und dĂŒnne, lustige und traurige, kluge und saudoofe, glĂŒckselige und himmeltraurige. Von der Lottomarie, vom Polizisten mit dem GummibĂ€rentrauma und vom BĂŒgelbrett, das dem Dichter aus der Sinnkrise hilft Max hat Kino im Kopf und macht mit der Gitarre den Soundtrack dazu. «Das Leben», meint Max, «ist etwas vom

Schwierigsten ĂŒberhaupt. Manchmal ist es so schön, dass es schon wieder wehtut, und manchmal tut es so weh, dass man nur noch lachen kann.» Und beides Mal ist es Blues Seit mehreren Jahrzehnten belebt Blues Max in wechselnden Formationen die Szene mit seinen Produktionen fĂŒr BĂŒhne, Radio und Fernsehen. Und nach wie vor schwebt ĂŒber allem die dumpfe Ahnung: Das Beste kommt noch. Blues Max ist fĂŒr sein vielseitiges Schaffen mit dem Ehrenpreis der Oltner

Kabarett-Tage 2022 ausgezeichnet worden. Dazu die Jury: «Die Kabarett-Tage ehren dieses Jahr einen Musiker der mit seinen melancholisch-lustigen Texten eine eigene Musik-Kabarett-Richtung beschrieben hat.»

Franz Lehner Pöschtli Aeugstertal

Geschichten Gesang & Gitarre mit Blues Max Freitag 20 Dezember, und Samstag 21. Dezember, Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen gibt es um 19 Uhr

Reservieren: 044 761 61 38

Last-Avenue-Konzert

Klassiker und Rock in der Löwen Bar Hausen

Schon einige Jahre Tradition ist das Last Avenue Christmas Concert in der Löwen Bar kurz vor Weihnachten – dieses Jahr am 21. Dezember An diesem Abend wird die Hausemer Band bekannte

Weihnachtslieder spielen, wie die Friedenshymne «Happy Xmas (War is Over)» von John Lennon, den BeneïŹzsong «Do They Know it’s Christmas» von Band Aid oder «Thank God it’s Christmas» von Queen.

Begleitet wird die Band an diesem Konzert von Thomas PlĂŒss am Saxofon. Ebenfalls stehen die Klassiker von Last Avenue auf dem Programm. Wer die Band kennt, weiss, dass die Musiker seidenweich, rockig und zwischendurch auch feurig spielen.

Das bevorstehende Christmas Concert wird ein grossartiges Jahr mit un-

zĂ€hligen Auftritten abrunden und eine gute Gelegenheit bieten, die kommenden Weihnachtstage einlĂ€uten zu lassen, mit einer Band, die auch 26 Jahre nach ihrem ersten Konzert nichts von ihrer Kraft verloren hat. Classic und Christmas Rock – fĂŒr die Liebe, den Frieden und die Weihnachtszeit. Der Löwen wird die GĂ€ste vor dem Konzert mit feinen MenĂŒs im Restaurant verwöhnen. Tischreservationen werden empfohlen.

Sibylle Tanner

Last Avenue Christmas Concert, Samstag, 21. Dezember, 21 Uhr Löwen Bar, Restaurant Löwen, Albisstrasse 2, Hausen Kollekte, weitere Infos: www.loewen-hausen.ch und www.lastavenue.ch

Der Samichlaus im Karate Center Albis

Dieses Jahr war der Samichlaus im Karate besonders freundlich. Er beschenkte ĂŒber 100 Kinder und Erwachsene aus dem Karate Center Albis. Viele BonsaiKarate-Kinder (3- bis 6-jĂ€hrige) hatten den Klaus noch nie so nahe miterlebt. Die Kinder zeigten Karatetechniken, sangen Lieder und erzĂ€hlten sogar ganze Geschichten – Verse und Gedichte –auf. Der Klaus hatte lange den Kindern zugehört und sagte zum Schluss: «So was von Disziplin und Ordnung habe ich schon lange nicht mehr gesehen und gehört!» – «Macht weiter so!», verabschiedete sich und ging wieder in den Wald zurĂŒck.

Andy MĂŒller

Im katholischen Pfarreizentrum im RĂŒteli in Mettmenstetten ïŹndet am Dienstag, 17. Dezember die ökumenische Weihnachtsfeier 60+ statt. Eintreffen ab 11 Uhr BegrĂŒssung durch Pfarrer Ignace Bisewo Pesa um 11.30 Uhr Nach dem Mittagessen werden die Teilnehmenden durch eine stimmungsvolle Geschichte von Pfarrer Andreas Fritz auf die Weihnachtszeit eingestimmt Musikalisch begleitet Angela Bozzola durch den Mittag und Nachmittag, und Brigitte Vollenweider in der KĂŒche verwöhnt wiederum Gaumen und Magen.

Heidi Ackermann

Anmeldungen: Yvette MĂ€chler, 044 767 01 21 sekretariat@kath-mettmenstetten.ch oder Aroha Flury, aroha.flury@ref-knonaueramt.ch, 076 281 74 90

Auf die Teilnehmenden

Sebastian Bohren (links) an der Violine und Massimiliano Matesic am Klavier. (Bild zvg)
Rockige Weihnachten mit Last Avenue und Thomas PlĂŒss am Saxofon. (Bild zvg)
Dem Chlaus gefiel, was er sah. (Bild zvg)

AuchderSamichlausfreutesichĂŒbersWetter

Grosser Besucherandrang am traditionellen ChlausmÀrt in Affoltern

Daniel

Regen und sogar Schnee waren noch vor wenigen Tagen fĂŒrs Wochenende prognostiziert worden. Wetter bei dem sich sogar der Samichlaus zweimal ĂŒberlegt hĂ€tte, den Wald Richtung Affoltern zu verlassen. Doch so schlimm kam es dann doch nicht am traditionellen Affoltemer ChlausmĂ€rt. Und so freuten sich am Samstagabend und am Sonntag tagsĂŒber mehrere tausend Besucherinnen und Besucher ĂŒber die 80 StĂ€nde die geöffneten LĂ€den und die Attraktionen an der Oberen Bahnhofstrasse

Zu den Highlights zĂ€hlte am Samstagabend ein Konzert der 17-jĂ€hrigen, aus Ottenbach stammenden SwissVoice-Finalistin Kimmy Knight alias Khymona Blake. Und am Sonntagnachmittag sorgte ein Konzert des 40-köpïŹgen Kinderchors Sunechind fĂŒr den musikalischen Glitzer am Markt.

Zwei Weihnachtsengel begleiteten den Samichlaus

Unterwegs war auch der Samichlaus, wie bereits letztes Jahr – anstelle des Schmutzlis – in Begleitung von zwei Weihnachtsengeln. Kinder, die ein SprĂŒchli aufsagen oder gar ein Lied vortragen konnten, wurden mit einer TĂŒte mit ErdnĂŒssen, Mandarinen und etwas Schoggi belohnt. Und wem es ob dem bĂ€rtigen Mann im roten KostĂŒm die Sprache verschlug – ging ebenfalls nicht mit leeren HĂ€nden von dannen. Es hĂ€nge jeweils auch ein wenig vom Datum ab, ob die Kinder etwas vorzutragen wĂŒssten, liess der Samichlaus durch Matthias Jakob ausrichten: «FĂ€llt der ChlausmĂ€rt auf ein Datum vor dem 6. Dezember, sind viele einfach noch nicht vorbereitet.»

WĂŒrste, Raclette, Berliner und GlĂŒhwein

Auffallend am diesjÀhrigen ChlausmÀrt: die vielen StÀnde, an denen Kulinarisches angeboten wurde. Neben den tra-

ditionellen (Schweizer) WĂŒrsten vom Grill konnte man sich mit dem Gaumen auf eine kleine Weltreise geben – durch Europa, nach Äthiopien, Syrien, und Indien/Sri Lanka bis nach Japan. FĂŒr viele ein «Muss» am ClausmĂ€rt war ein Zwischenstopp im angenehm geheizten Zelt der FeldschĂŒtzengesellschaft Zwillikon. Das EinheitsmenĂŒ: Raclette – «garniert» mit musikalischen Live-Einlagen. Etwa 400 KĂ€seportionen wurden ausgegeben, schĂ€tzte der fĂŒr den Einkauf zustĂ€ndige Peter Frutiger Gleich daneben die schweizweit anzutreffende MarktbĂ€ckerei der Familie Schelling aus Wettswil. Ihre frisch vor Ort zubereiteten Berliner sind fĂŒr viele Marktbesucher seit Jahren ein Fixpunkt – auch wegen ihrer ungewöhnlichen FĂŒllungen: Neben Himbeere, Aprikose und Vanille gibt es auch Berliner mit Orange-Grand-Marnier, BaileysCreme und Zuger Kirsch-Creme, um nur ein paar zu nennen. WĂ€hrend des «Heimspiels in Affoltern» gingen jeweils 800 StĂŒck ĂŒber die Ladentheke, so Marcel Schelling. Traditionell sehr gut besucht war auch dieses Jahr der Stand des «Sci Club Italiano Affoltern am Albis» (SCIA). Der 1984 gegrĂŒndete Skiclub zĂ€hlt mit seinen mittlerweile gegen 300 Mitgliedern zu den grössten Vereinen im SĂ€uliamt. Die allesamt in elegante, weisse Skijacken gekleideten Mitglieder boten an ihrem Stand Salsicce an sowie GlĂŒhwein, basierend auf Dolcetto (Wein), welcher eigens fĂŒr diesen Zweck in Italien geholt wurde. Etwa 90 Liter davon wĂ€rmten am Wochenende die ChlausmĂ€rt-Besucher Nicht im Angebot hatte der Verein hingegen freie PlĂ€tze fĂŒr ihre beliebten Skikurse. ClubprĂ€sident Stefano Ardagna: «Wir sind leider völlig ausgebucht und haben eine lange Warteliste.»

Wenig Interesse an Waren aus Fernost

WĂ€hrend sich an manchen StĂ€nden das Publikum staute, blieb der Andrang an anderen sehr ĂŒberschaubar Handwerk-

Immer noch eine Respektsperson fĂŒr die Kleinen: der Samichlaus, der in Affoltern von zwei Weihnachtsengeln unterstĂŒtzt wurde

liche Angebote, so schien es, trafen lĂ€ngst nicht in jedem Fall den Geschmack und die BedĂŒrfnisse des Publikums. Besonders unattraktiv schienen StĂ€nde, an denen Spielzeug und andere Ware aus Fernost angeboten wurden

Eine Affoltemer Eigenart am ChlausmĂ€rt bildeten auch dieses Jahr die StĂ€nde der politischen Parteien. GrĂŒne SP GrĂŒnliberale, EVP, Die Mitte und die SVP waren dieses Jahr vertreten. Die optisch auffĂ€lligste Idee hatte die SP: Ihre an die Kinder verteilten roten SP-Luftballons schienen allgegenwĂ€rtig und waren

jenen der Mitte-Partei zahlenmĂ€ssig weit ĂŒberlegen.

Engpass bei der Stromversorgung wegen der Feuchtigkeit

Barbara Roth, PrÀsidentin der den Markt organisierenden Vereinigung Obere Bahnhofstrasse Affoltern (Voba), zeigte sich in einer ersten Bilanz zufrieden. Der Samstagabend, der erst zum zweiten

Mal fĂŒr den Markt genutzt wurde, beginne sich zu etablieren. Zudem habe man WetterglĂŒck gehabt. Zwar hĂ€tten

die Markfahrerinnen und Marktfahrer ihre StĂ€nde am Samstagnachmittag bei strömendem Regen und kalten Temperaturen aufbauen mĂŒssen, doch wĂ€hrend des Markts selbst sei es weitgehend trocken geblieben. Dank eines Sonderefforts habe man am Samstag auch die anfĂ€nglichen Probleme mit dem fehlenden Strom in den Griff bekommen. Mehrere StromschĂ€chte, welche von der Stadt Affoltern gewartet werden, konnten wegen Feuchtigkeit nicht optimal genutzt werden, was zu EngpĂ€ssen bei der Stromversorgung fĂŒhrte.

In bester ChlausmÀrt-Laune: Mitglieder des «Sci Club Italiano Affoltern am Albis» vor ihrem gut besuchten Stand. (Bilder Daniel Vaia)
Sorgte zusĂ€tzlich fĂŒr
Publikumsmagnet ChlausmÀrt Affoltern: seit letztem Jahr nicht nur am Sonntag, sondern auch bereits am Samstagabend.

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