In den nächsten Tagen finden Gemeindeversammlungen in Affoltern, Bonstetten, Hedingen, Obfelden und Knonau statt. Seite 11 2
Neueröffnung in Affoltern
Das grösste Einkaufszentrum im Bezirk erscheint in neuem Glanz
Dominik Stierli
Seit Februar war der Coopark in Affoltern mehr Baustelle als Einkaufsladen.
Seit gestern Donnerstag und noch bis Samstag, 29. November, wird jetzt die Neueröffnung gefeiert. Wobei neu eröffnet nicht ganz stimmt. Geöffnet war das grösste Einkaufszentrum im Bezirk die ganze Zeit.
Am Donnerstagmorgen vermischten sich im Coopark Weihnachtsdekoration mit Ballonen, welche auf die Neueröffnung hinwiesen. Im Supermarkt herrschte bereits reger Betrieb. Neben zusätzlichen Superpunkten für die Kundinnen und Kunden stehen auch Popcorn- und Raclettestand bereit und weitere kleinere Überraschungen sind während der drei Tage geplant. Auch die kleinen Gäste können sich auf Geschenke freuen.
Neue Geschäfte und Umbauten
In den letzten Monaten wurde nicht nur das Erscheinungsbild des 25-jährigen Zentrums modernisiert, es kamen mit dem Drogeriemarkt Müller und dem Schuhgeschäft Dosenbach auch zwei neue Mieter dazu. Erweitert wurde zudem der Laden des Elektronikanbieters Interdiscount. Auch die Tiefgarage erhielt ein neues Farb- und Beleuchtungskonzept und die freien Parkplätze werden nun mit Signalen angezeigt.
Am Donnerstagmorgen lud der Coopark zu seinen Feierlichkeiten nach den Sanierungen und Umbauten. (Bild dst)
Der Umbau im ganzen Zentrum war dann auch die grösste Herausforderung, wie Geschäftsführer des Coop-Supermarktes, Edin Smjecanin, im Gespräch mit dem «Anzeiger» erzählt: «Der Kunde fuhr in die Einstellhalle und sah eine Baustelle, kam ins Zentrum mit Baustelle und im Laden fand er gleich nochmals eine vor.» Nun ist das aber vorbei. «Wir freuen uns auf die Eröffnung», sagt der 38-Jährige im Vorfeld. Den Zentrumsumbau nutzte auch die Vitalis-Apotheke für Renovation und Erweiterung. Neu geschaffen wurde das Serviceleistungscenter Vitalis Care mit modernen Gesundheits- und Präventionsleistungen. Inhaberin Irène Weber sagt dazu: «Wir können jetzt Serviceleistungen wie Impfungen oder Cholesterin-Messungen in eigenen Räumlichkeiten anbieten.» An den Eröffnungstagen erhalten die Kundinnen und Kunden 10 Prozent Rabatt und können auch am Glücksrad drehen. Auch viele weitere Geschäfte im Coopark bieten Aktionen an. Ganz vorbei sind die Baustellen auf dem Areal noch nicht. Momentan wird die McDonald’s-Filiale modernisiert. Diese wird am 5. Dezember wieder eröffnet, wie Franchisenehmer Karl Fritz auf Anfrage bekannt gab.
Klamme Finanzen in Maschwanden
Die kleinste Ämtler Gemeinde machte am Montagabend den Auftakt zu den Wintergemeindeversammlungen. Auf dem Programm standen Budget und Steuerfuss – sowohl für die politische als auch für die Primarschulgemeinde. Sämtliche Geschäfte wurden gutgeheissen. So nimmt die Steuerlast der Maschwanderinnen und Maschwander für das Jahr 2026 um einen Prozentpunkt ab. Grund zur Freude bietet dieser Umstand allerdings kaum: Der Steuerfuss ist mit 128 Prozent nach wie vor hoch–denn die Finanzen sind weiterhin klamm: Finanzvorsteherin Priska Dosch sprach von einer «herausfordernden Situation». Das ist keinesfalls übertrieben: Bis 2029 fallen Investitionen von 8,1 Millionen Franken an – ein Betrag, der deutlich über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre liegt. Es sind Investitionen in die kommunale Infrastruktur, in Tiefbau- und Sanierungsarbeiten, für den Anschluss an die ARA Reuss-Schachen und anderes – allein im kommenden Jahr fallen Kosten von 1,9 Millionen Franken an. Und zuletzt kam auch noch dicke Post vom Zürcher Gemeindeamt: Es kürzte den Isola-Beitrag. (red)
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Was passiert bei Bisliken Nord und Munimatten?
Noch sehe es aus wie eine «Pfütze», so Barbara Krummenacher von der Fachstelle Naturschutz und zeigt auf einen Weiher. Aber bereits im nächsten Jahr werden hier besonders wertvolle Pflanzen wachsen, die neuen Lebensraum für seltene Arten bieten werden. Im Zuge der Moorregeneration entstehen Feuchtbiotope. (cle) Seite 10
Prozentpunkte tiefer liegt der Steuerfuss ab 2026 in Rifferswil. Seite 5
«Ich arbeitete vorher mit Filz und suchte etwas Neues.»
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Wo
sind bloss die Kunden hin?
Als Inhaberin oder Inhaber eines lokalen Modegeschäftes ist es heute nicht leicht. Im Gegenteil, es ist ein ständiger Kampf, doch meist lässt es sich noch davon leben. Nur sei das Geschäft in den letzten zwei Monaten «wie abgewürgt», stellen Carmine und Simone Mauro von Kaenzig Herrenmode in Hedingen fest. Wo die Kunden hin sind und wie es bei anderen Modegeschäften im Säuliamt aussieht, erzählen nebst Simone Mauro auch noch Karin Wild von favorite things und Nicole Reichlin von Boutique Calimba in Affoltern sowie Hanna Lukes von Hanna Lukes Fashion in Hausen und Sarah Gasser und Susi Vögtle von Deschawü in Mettmenstetten. (cle)
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Wigarteweg in Hausen wird saniert
Im Juni führte die Sanierung des Wigartewegs in Hausen bereits zu Diskussionen und wurde von der Gemeindeversammlung abgelehnt. Am Mittwochabend sorgte das Thema erneut für Gesprächsstoff, wurde danach aber mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Der derzeit noch gekieste Flur-, Fuss- und Wanderweg kann somit zum «normgerechten Fussweg» ausgebaut werden. Für die Sanierung des 140 Meter langen Wegstücks ist mit geschätzten Kosten von 406000 Franken zu rechnen. Die weiteren Abstimmungen bezüglich Budget 2026 und der Kreditabrechnung für die Sanierung des Reservoirs Huebersberg wurden ebenfalls angenommen. Gemeindepräsident Stefan Gyseler gab am Ende der Versammlung erste Eckdaten zu den bevorstehenden Gesamterneuerungswahlen im März 2026 bekannt. Für die Ämter des Gemeinderats und des Gemeindepräsidenten hätten sich mehr Personen als nötig gemeldet, womit es zu Kampfwahlen komme. Dagegen kann bei der Primarschulpflege aktuell ein Sitz nicht besetzt werden. Die Kandidatennamen werden am 5.Dezember publiziert. (red) Seite 12 WirwollenIhre Erwartungen übertreffen: schneebeli.ch
Stüdlerstrasse 21 8913 Ottenbach T043 3227777
Ruth Terraz, Klöppel-Fan mit Atelier in Affoltern. (Bild Marianne Voss)
Ärztlicher Notfalldienst
InNotfällenwendemansich zuerstimmerüberdiePraxisnum mer andenHausarzt,beiAbwese nh eit erhäl tm anüberden Te lefonbe antwo rterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefon117 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern Te lefon0447143300 für ALLE Notfälle
Schluss des Konkursverfahrens
Das Verfahren über den Nachlass von Di Marco Ermete, geb. 16. November 1947, von Italien, Ottenbacherstrasse 68, 8909 Zwillikon, gest. 28. Januar 2025, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 17. November 2025 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 28. November 2025
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars
Im Konkurs über Hauenstein Markus Joseph, geb. 27. März 1969, von Zürich ZH und Endingen AG, in 8912 Obfelden, mit Aufenthalt in: c/o Wohnhuus Meilihof, Dorfstrasse 3c, 8925 Ebertswil, gest. 22. Februar 2025, liegt der Kollokationsplan den beteiligten Gläubigern ab dem 28. November 2025 beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.
Bezüglich der Klage und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt verwiesen.
Affoltern am Albis, 26. November 2025 Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 24. November 2025
Das Budget 2026 wurde einstimmig angenommen und der Steuerfuss wurde auf 13 % belassen.
Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 1. Dezember 2025, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis, und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf.
Auf unserer Internetseite www.kathaffoltern.ch werden das Protokoll sowie das Budget 2026 publiziert.
Rechtsmittelbelehrung:
«Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innertfünfTagenund–imÜbrigenwegen
Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.»
Die Katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis
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Menschen im Säuliamt
freut sich über Ihre Hilfe als Fahrerin oder Fahrer!
tixi-saeuliamt.ch
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 26. November 2025
1. Budget 2026 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 %:
Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung, sofern sie in der Versammlung gerügt wurden (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 21a Abs. 2 und § 22 Abs. 1 VRG)
– innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen
Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 Abs. 1 und § 22 Abs. 1 VRG)
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Hausen am Albis, 28. November 2025
Der Gemeinderat
Affoltern am Albis
Am 21. November 2025 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Walter Kohler
geboren am 30. September 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.
Die Abschiedsfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 28. November 2025 Bestattungsamt Affoltern am Albis
Bonstetten
Am 21. November 2025 ist gestorben: Reto Pedolin geboren am 27. April 1941, von Zürich und Rheinwald, wohnhaft gewesen in Bonstetten.
Bestattungsamt Bonstetten
Hausen am Albis
Am 20. November 2025 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Ulrich Ott
geboren am 10. Oktober 1948, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis.
Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 3. Dezember 2025, 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Knonau statt.
Bestattungsamt Hausen am Albis
Wettswil am Albis
Der Stadtrat Sicherheit verfügt:
Anlässlich der Durchführung des 29. Chlausmärts und des 27. Säuliämtler Chlauslaufs am 6. und 7. Dezember 2025 bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: • Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstrasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 6. Dezember 2025, 13.00 Uhr bis Sonntag, 7. Dezember 2025, 22.30 Uhr.
Affoltern am Albis, 28. November 2025 Der Stadtrat Sicherheit
Erinnerung
Gemeindeversammlung
Am kommenden Montag, 1. Dezember 2025, findet um 19.30 Uhr im Kasinosaal, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im Anzeiger vom 31. Oktober 2025. 28. November 2025
Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung
Mit Beschluss vom 20. November 2025 genehmigte der Gemeinderat den Vertrag über die laufende Nachführung der amtlichen Vermessung mit Diego Willa und Roman Wolf, patentierte IngenieurGeometer in der Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung Werke KIG, 8910 Affoltern am Albis. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen,von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat, im Grund 15,8910Affoltern amAlbis,Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Bezirksrats sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.Der Nachführungsvertrag sowie der erwähnte Gemeinderatsbeschluss (Nr. 207) können während der vorstehend erwähnten Frist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
28. November 2025 Gemeinderat Maschwanden
Iseli, Paul Hermann geboren am 7. Dezember 1936, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis. Der Abschied findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis
Wettswil am Albis
Am 19. November 2025 ist in Muri AG gestorben:
Amstutz geb. Claude, Doris Nelly geboren am 30. Januar 1940, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.
Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis
Beschluss der Gemeindeversammlung vom 26. November 2025
Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2025 folgenden Beschluss gefasst:
1. Genehmigung Budget 2026 mit Festsetzung Steuerfuss 83 %
Gegen den Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis,
• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs.1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2).
Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist,soweit möglich,beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.
28. November 2025 Gemeinderat Stallikon
1. Genehmigung Budget 2026 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2026
Protokollauflage
Die Protokolle liegen ab Freitag, 28. November 2025, im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Die Berichtigung des Protokolls kann selbstständig nur mittels Aufsichtsbeschwerde beim örtlich zuständigen Bezirksrat als Aufsichtsbehörde verlangt werden.
Rechtsmittelbelbelehrung
Von der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel erhoben werden;
• wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen, • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs. Der Rekurs gegen die Verletzung von Verfahrensvorschriften in der Gemeindeversammlung setzt voraus, dass sie in der Versammlung gerügt worden ist (§ 21a Abs. 2 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRG]).
Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 28. November 2025
Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulpflege Maschwanden
In stillemGedenkennehmenwir Abschied vonunserem Vater, Schwiegervater,Grossvater,Bruderund Schwager.VollDankbarkeitblickenwir aufdie gemeinsamenJahre zurück und aufall das, wasuns aufunserem Wegbegleitet undgeprägt hat. DieErinnerungen dieuns verbinden, bleibenTeilunseres Lebens.InWertschätzung seines Lebenswegesverabschieden wiruns undbewahren, wasgewesen ist, in unserenHerzen.
JosefMatthäusBaumgartner
*31. Mai1942 –†21. November 2025
In stillerTrauer: Cécile,Thomas, Nicolas, Philippe undFamilie
DerAbdankungsgottesdienstfindet am Donnerstag,den 04. Dezember 2025, um 16:30 Uhrinder katholischen Kirche St.Mauritius in Bonstettenstatt.
DieUrnenbeisetzung erfolgtzuvor im engstenFamilienkreis.
Im Sinne desVerstorbenenbittenwir anstelle vonBlumenum eine Spende an CaritasSchweiz (www.caritas.ch/de/spenden).
Seit Juli steht Beat Vogt der Sekundarschule Bonstetten als externe Fachperson zur Seite. Sein Mandat war vorläufig bis Ende Dezember befristet. Ob es verlängert wird, ist gemäss Statthalter Claude Schmidt derzeit offen: «Der Bezirksrat wird sich Anfang Dezember mit Beat Vogt treffen und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen. Ein Entscheid wird noch in diesem Jahr getroffen werden.» Die Kosten von Beat Vogt für die Monate Juli bis und mit Oktober belaufen sich gemäss Bezirksrat auf knapp 10000 Franken. Für die Monate September und Oktober seien sie tiefer ausgefallen als für die Monate Juli und August, so Claude Schmidt. (lhä)
WIR GRATULIEREN
Zum 90. Geburtstag
Kaum zu glauben, aber wahr, Marti Salzmann-Meier in Maschwanden feiert am Sonntag, 30. November, ganze 90 Jahre Lebenszeit! Ihre Kinder mit Familien, Enkel und Urenkel gratulieren herzlich, freuen sich auf das Fest und wünschen ihr weiterhin nur das Allerbeste. Dem schliessen wir uns gerne an!
Gratulationen sind willkommen!
Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen. Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an: redaktion@affolteranzeiger.ch
Neues Einkaufserlebnis in Affoltern
Supermarkt mit erweiterten Angeboten und modernisiertem Selbstbedienungsrestaurant
Zur Neueröffnung des Cooparkes hat der «Anzeiger» mit dem Geschäftsführer des Coop-Supermarktes, Edin Smjecanin, gesprochen. Zum Umbau selbst sagt er, dass man etappenweise umgebaut habe, sodass man nie schliessen musste. Die Umsatzeinbussen seien im Rahmen der Erwartungen gewesen. Konkrete Zahlen gibt Coop nicht bekannt.
«Eine Hausbäckerei ist jetzt Teil vom Laden.»
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
Wesentlich mehr erfährt man über die Erneuerungen im Supermarkt. Von der Ladenstruktur sei man neu ein offizieller Megastore. Dies zeigt sich im Eingangsbereich mit wechselndem Angebot – aktuell stehen dort Produkte rund um Weihnachten bereit. Zum Megastore-Konzept gehören zusätzliche Aktionen, aber auch mehr Einblicke ins Handwerk. «Eine Hausbäckerei ist jetzt
Teil des Ladens», so Smjecanin, welcher seit fast zehn Jahren als Geschäftsführer hier tätig ist. Auf Nachfrage hin wird betont, dass hier nicht einfach Brot aufgebacken, sondern selbst Teig hergestellt wird. Mediensprecherin Stefania Telesca ergänzt: «Die Kundschaft kann neu zuschauen. Wir wollen Ihnen zeigen, dass die Waren frisch hergestellt werden.»
Das sieht man auch beim Rundgang. Mitten im Laden erstellen zwei Mitarbeitende blechweise Eclairs, daneben entstehen frische Torten. Am gleichen Ort würden auch Aufback-Pizzas frisch vorbereitet. Bei der Hausbäckerei werden gerade fleissig Zöpfe geflochten. Wie bisher erhalte man auch bei der Metzgerei Einblicke ins Handwerk und Fischprodukte würden neu selbst geräuchert. Auf Nachfrage, ob denn solche eher teureren Produkte funktionieren, betont der Geschäftsführer, dass die Kunden gerade so hausgemachte Produkte suchen würden.
30000 Artikel im Sortiment Über alles wurde die Ladenfläche um 400 Quadratmeter erweitert, sodass diese jetzt 3000 Quadratmeter umfasst. Beim Rundgang erwähnt Smjecanin, dass der Laden neu blockweise aufgebaut sei. So folgen nacheinander thematisch verschiedene Bereiche wie Kosmetikprodukte, Getränke oder auch die neue, grosse Weinauswahl. Zur Zahl der erhältlichen Produkte gefragt, erklärt Stefania Telesca: «Wir sind neu gesamthaft bei 30000 Artikeln.» Auch die Mitarbeiterzahl habe sich um rund 15 Personen auf total 78 Teil- und Vollzeitangestellte erhöht.
Weitere Umbauten im Bezirk Affoltern sind gemäss der Mediensprecherin nicht geplant. Ab Mitte Januar 2026 werde die Filiale in der Sihlcity erneuert.
Erweitertes Angebot im Restaurant Der nächste Einblick bietet sich im umgebauten Coop-Restaurant, welches sich frisch und modern präsentiert. Zurück ist die Kinderspielecke. Im Restaurant gibt es nun zur Dachterrasse hin ein paar neue Fensterplätze, auch mit Hochtischen – viele mit Steckdosen und USBAnschlüssen ausgerüstet.
Der «Anzeiger» trifft hier auf den Regionalleiter Gastronomie Pascal Anthamatten. Dieser preist das neue Restaurant ausführlich an: «Das Angebot mit Salat- und Selbstwahlbuffet ist geblieben. Neu gibt es auch täglich wechselnde Wok-Menüs zum Selberschöpfen.»
Während des Umbaus stand den Gästen ein Provisorium im Zelt neben dem Parkplatz zur Verfügung. Immerhin 15 bis 20 Prozent des normalen Um-
satzes konnte man so trotzdem machen. «Ich war überrascht, wie gut dies angekommen ist», sagt Anthamatten. Viele Bauarbeiter hätten das Angebot geschätzt.
Wie beliebt das Restaurant bei einigen Gästen ist, zeigt folgendes Erlebnis. Vor dem Umbau hatte der Regionalleiter Kontakt mit einem Stammgast, welcher seit 25 Jahren täglich einkehre. Dieser erhielt den alten Lampenschirm von seinem Stammtisch als Andenken geschenkt.
Auf Herausforderungen beim Umbau angesprochen, meint der Regionalleiter, es sei heute generell schwierig, Bauprojekte termingerecht einzuhalten. Aber dank dem vollen Einsatz aller Beteiligten sei man auf den Termin bereit gewesen. Der Umbau in Affoltern war schon lange ein Thema gewesen, habe sich aber immer wieder verzögert. Aktuell sind wir hier zehn Mitarbeitende», erklärt Anthamatten, habe aber noch Potenzial zum Aufstocken. «Ich habe nicht gerechnet, dass wir hier so gut starten», sagt er erfreut.
McDonald’s wird modernisiert
Eine Baustelle bleibt noch für knapp eine Woche: Die McDonald’s Filiale direkt beim Coopark ist seit einigen Wochen geschlossen. Gemäss Franchiseunternehmer Karl Fritz wird der Standort einer Generalsanierung unterzogen. Es werde ein neues Lüftungssystem eingebaut, die Heizung erneuert und der gesamte Innenraum mit einem frischen Design ausgestattet.
Draussen gebe es eine neue Terrassenbestuhlung, und für die jüngeren Gäste wird ein neuer, moderner Kinderspielplatz errichtet. Verbesserungen gebe es auch für die mobilen Kunden. Das Drive-in-Fenster werde erneuert, um den Kundinnen und Kunden einen besseren Service zu gewährleisten, so der Franchisenehmer.
Die Filiale wird am Freitag, 5. Dezember, wieder eröffnet. (dst)
Viel Lob für die Organisation und Durchführung
Im Spital Affoltern haben in diesem Herbst zum allerersten Mal die Facharztprüfungen der Medizinischen Onkologie stattgefunden: die schriftlichen Prüfungen Mitte Oktober sowie die mündlichen Prüfungen Mitte November. Die Prüfungen standen unter der Aufsicht der Europäischen und Schweizerischen Gesellschaft für Medizinischen Onkologie (ESMO resp. SGMO). Mit den Prüfungen rückte das Spital Affoltern für kurze Zeit in den Fokus der onkologischen Fachwelt – ein besonderer Moment für das gesamte Haus. Denn: Es war der einzige Prüfungsstandort in der ganzen Schweiz. Stefan Gyseler, Co-CEO des Spitals Affoltern, freut sich über die Durchführung der Prüfungen: «Es macht uns stolz, dass unser Spital als Prüfungsstandort ausgewählt wurde. Die Durchführung dieser bedeutenden Facharztprüfungen war für uns ein grosser Moment und zeigt das Vertrauen, das die onkologische Fachwelt in unser Haus setzt.» Die
Durchführung der Prüfungen erforderte eine präzise Organisation. Sowohl bei den schriftlichen als auch mündlichen Prüfungen erschienen über 40 Kandida-
tinnen und Kandidaten. Während für die schriftlichen Prüfungen der Mehrzwecksaal als Prüfungsraum eingerichtet wurde, wurden für die mündlichen Prüfun-
gen zwölf separate Räume benötigt. Jede mündliche Prüfung im Umfang von einer Stunde wurde dabei von zwei Expertinnen und Experten abgenommen, die unmittelbar am Ende der Prüfung den Prüfungsentscheid fällten. Dr. med. Claudia Papet, Ärztliche Leiterin Onkologie und Hämatologie am Spital Affoltern und Co-Präsidentin der SGMO-Prüfungskommission, hat die Prüfungen im Spital Affoltern organisiert. Sie zieht ebenfalls ein äusserst positives Fazit: «Wir haben sowohl von der europäischen Fachgesellschaft für Medizinische Onkologie als auch von den über 20 Examinatorinnen und Examinatoren der mündlichen Prüfungsrunde – alles angesehene Onkologinnen und Onkologen aus Schweizer Spitälern – viel Lob für die Organisation und Durchführung der Prüfungen erhalten. Dieses positive Feedback freut uns sehr und bestätigt unser Engagement.» Spital Affoltern
Dominik Stierli
Das Spital Affoltern. (Bild zvg)
In der sogenannten Frische-Insel mitten im Supermarkt wird unter anderem Patisserie vor den Augen der Kundinnen und Kunden hergestellt.
Restaurant-Geschäftsführer Michael Gabor hinter den erneuerten und frisch beschrifteten Theken im modernisierten Restaurant. (Bilder Dominik Stierli)
Wettswil am Albis
Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 - 2030 – definitive Wahlvorschläge
Nach Ablauf der zweiten Frist liegen für die Erneuerungswahlen der Mitglieder des Gemeinderates, der Rechnungsprüfungskommission, der Baukommission, der Primarschulpflege sowie der Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil am Albis vom 8. März 2026 folgende definitive Wahlvorschläge vor: Gemeinderat (5 Mitglieder und Präsidium)
1. Ackermann Roman 1982Kaufm. Teilhaber KMU Bäumlisacherstrasse 52 parteilosneu
2. Gretsch Peter 1958WirtschaftsInformatiker
Chilenholzstrasse 31FDPbisher
3. Hitz Reto 1964 Kaufmann Oberhausenstrasse 63 FDPneu
1. Burri Andreas (Andi) 1979 GeschäftsführerEttenbergstrasse 12a parteilosbisher Baukommission (3 Mitglieder ohne Präsidium, dieses wird aus dem Gemeinderat bestimmt)
1. Baur Hermann 1963UnternehmerEttenbergstrasse 24SVP bisher
2 Breidenstein Stephan 1966 Rechtsanwalt Eggstrasse 15 parteilosbisher
1. Beringer Danièle 1954 LehrerinEggstrasse 9parteilosbisher Für die Wahl an der Urne der Behörden der Politischen Gemeinde sowie der Primarschulpflege werden leere Wahlzettel verwendet. Den Wahlunterlagen wird ein Beiblatt beigelegt, auf dem die Kandidatinnen und Kandidaten aufgeführt werden, die öffentlich zur Wahl vorgeschlagen sind. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Für die Erneuerungswahl der evang.-ref. Kirchenpflege werden amtliche Wahlzettel mit gedruckten Wahlvorschlägen verwendet, da die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten die Zahl der zu besetzenden Stellen nicht übersteigt, respektive weniger Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen sind, als Sitze zu vergeben sind. Wählbar ist jede Person, die das 18. Altersjahr vollendet hat, ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Stallikon oder Wettswil am Albis hat, Mitglied der evang.-ref. Landeskirche ist und über das Schweizer Bürgerrecht oder eine ausländerrechtliche Bewilligung B, C oder Ci verfügt. Für die Erneuerungswahlen ist die stille Wahl gestützt auf die jeweilige Gemeindeordnung nicht vorgesehen.
Ein allfälliger 2. Wahlgang der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden findet am Sonntag, 14. Juni 2026, statt. Wahlvorschläge für den ersten Wahlgang gelten auch für den zweiten Wahlgang. Gestützt auf § 84a Abs. 2 GPR können gültige Wahlvorschläge bis 10 Tage nach dem ersten Wahlgang zurückgezogen oder neue Wahlvorschläge eingereicht werden.
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Gegen die Anordnung der Erneuerungswahl der evang.-ref. Kirchenpflege kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Wettswil am Albis, 28. November 2025
Gemeinderat Wettswil am Albis
Primarschulpflege Wettswil am Albis Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Projekt: Umbau Einfamilienhaus Oberhausensteig 32, 8907 Wettswil am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3113, Zone: Wohnzone W1 Rechtliche Hinweise und Fristen
Ort der Planauflage
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen,so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs und Baugesetz (PGB). Rechtsmittelfrist Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 18. Dezember 2025 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Wettswil am Albis
Bauherrschaft: Birgit Pfitzmann, Heissächerstrasse 11, 8907 Wettswil am Albis
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage, https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage/ wettswilamalbis, während der Auflagefrist eingesehen werden.
Rechtliche Hinweise
Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden. Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB).
Rechtsmittelfrist
Frist: 20 Tage Ablauf der Frist: 18. Dezember 2025 20 Tage öffentliche Auflage (§ 314 PBG)
Das Für und Wider um die verbliebenen Windkraftstandorte
Der Mitwirkungsbericht setzt sich intensiv mit dem Knonauer Amt auseinander
Marcus Weiss
Am letzten Dienstag ging es an dieser Stelle um den Eintrag der Eignungsgebiete für Wind- und Wasserkraft in den kantonalen Richtplan, wie es der Regierungsrat aktuell beim Kantonsrat beantragt. Die Windenergie nimmt bei der Anzahl der Einwendungen eine absolut herausragende Stellung ein, fast alle Rückmeldungen von Privatpersonen bezogen sich auf diesen Bereich. Für den Bezirk Affoltern sind nach dem Wegfall der bislang als Zwischenergebnisse deklarierten Eignungsgebiete nun primär die Einwendungen von Bedeutung, die sich auf die Gebiete Nummer 37 (Rütihof), 38 (Himelsbüel) und 51 (Birch) beziehen. Zu all diesen möglichen Standorten äussert sich der Mitwirkungsbericht ausführlich. Es sind jeweils die Argumente der Einwendungen erhebenden Personen sowie im Anschluss die Stellungnahmen des Kantons zu den einzelnen beanstandeten Punkten zu lesen.
Seitenweise Argumentationen
Das Eignungsgebiet Nummer 37 mit der Bezeichnung Rütihof befindet sich zur Hauptsache auf dem Gemeindegebiet von Ottenbach, einige Stellen ragen dabei in die Nachbargemeinden Affoltern und Obfelden hinein. Das Gebiet in relativ offener Landschaft zwischen den Ortschaften Zwillikon, Ottenbach und Jonen AG unterteilt sich in drei kleine Teilgebiete. Das bei der Feedbackveranstaltung Windenergie im August 2024 ausgehängte Informationsplakat nennt die Zahl von drei möglichen Anlagen an diesem Standort, was wohl einer Anlage pro Teilgebiet entspricht. Bei den vergebenen «Schutzpunkten», mit denen in der Schutz-Nutzen-Analyse Hindernisse zum Bau bewertet worden sind, führt hier das Konfliktpotenzial mit priorisierten Brutvogelarten die Liste an, es wurden dafür 100 Punkte erteilt. Laut Mitwirkungsbericht sind zu diesem
Standort auch zustimmende Rückmeldungen beim Kanton eingegangen. So hätten mehrere Verbände, eine Partei und mehrere Privatpersonen beantragt, das Eignungsgebiet als Festsetzung in den kantonalen Richtplan aufzunehmen, da es sehr gut für die Nutzung von Windenergie geeignet sei.
Trotzdem dominieren auf den mehr als zwei Seiten umfassenden Ausführungen die ablehnenden Einwendungen. So beantragen auch mehrere Gemeinden, Verbände, Privatpersonen und eine Partei, den Standort Rütihof vollumfänglich aus dem kantonalen Richtplan zu streichen. Die Einwendungen zum Eignungsgebiet beziehen sich unter anderem auf potenzielle Konflikte mit der bestehenden und bewilligten Modellfluganlage «Sunnenmatt-Jonerfeld» sowie die Rotmilan-Bestände vor Ort («Winterschlafplatz für über 100 Individuen» ist dazu
zu stehen. (Bild Marcus Weiss)
auch auf dem Infoplakat zum Eignungsgebiet vermerkt). Der Schutz des im ISOS-Inventar eingetragenen Joner Ortsbildes sowie der Konflikt mit der Schiessanlage des Schützenhauses Ottenbach-Jonen beschäftigen ebenso. Die Antworten des Kantons zu den vielfältigen Einwendungen im Bereich Naturund Ortsbildschutz werden bei diesem Eignungsgebiet grösstenteils separat in der Rubrik «Thematische Anträge (Wind)» gegeben.
Ein in vielerlei Hinsicht vergleichbares Bild zeigt sich beim Eignungsgebiet Nummer 38, das den bewaldeten Hügel Himelsbüel in der Gemeinde Hedingen betrifft. Wie bereits in einem Artikel im Juli 2024 beschrieben, handelt es sich beim Himelsbüel um einen Teil des Höhenzugs, der vom Islisbergtunnel unterfahren wird. Der höchste Teil des Hügels liegt bereits auf Aargau-
er Gebiet. Daher würden die zwei hier möglichen Windkraftanlagen im östlichen Teil in der Nähe des in der Swisstopo-Karte mit der Höhenkote 596 Meter bezeichneten Punktes zu liegen kommen. Die Betroffenheit des Waldes schlägt auf dem Informationsplakat zu diesem Eignungsgebiet mit 94 Schutzpunkten zu Buche und führt damit die Liste der vom Kanton in seiner Analyse berücksichtigten Gegenargumente an. Laut den Angaben im Mitwirkungsbericht haben auch hier mehrere Verbände, eine Partei und mehrere Privatpersonen beantragt, das Eignungsgebiet als Festsetzung in den kantonalen Richtplan aufzunehmen. Diesem kurzen Absatz folgt rund eine Seite mit Einwendungen, die sich gegen den Standort aussprechen. Themen sind dabei neben dem Waldschutz, dem Ortsbild- und dem Grundwasserschutz beispielsweise
auch eine befürchtete Entwertung von Naherholungsgebieten sowie von Hedingen als Wohngemeinde, nicht zuletzt durch mögliche Schallemissionen. «Die Lärmschutzverordnung (LSV) ist zwin-
«Eine grosse Windenergieanlage hat unter Volllast bei einem Abstand von 300 Metern einen Dezibelpegel von unter 50 Dezibel.»
gend einzuhalten. Mit den getroffenen Abstandsregelungen ist sichergestellt, dass Mastenstandorte im Gebiet die LSV einhalten. Eine grosse WEA (Windenergieanlage) hat unter Volllast bei einem Abstand von 300 Metern einen Dezibelpegel von unter 50 Dezibel», heisst es in der Antwort des Kantons.
Etwa zwei Seiten nimmt im Mitwirkungsbericht die Auseinandersetzung mit den Einwendungen zum Eignungsgebiet Nummer 51, dem Hügel Birch zwischen Bonstetten und Hedingen, ein. Drei Windkraftanlagen wären hier gemäss dem an der Feedbackveranstaltung gezeigten Plakat möglich. Am meisten Schutzpunkte wurden an diesem Standort für die Betroffenheit des Waldes (85) und die Konfliktpotenziale mit Fledermausaktivität, dem Niederschlagsradar Albis und dem Grundwasserschutz (alle drei jeweils 67 Punkte) vergeben. Auch hier beginnt die Abhandlung zu den Einwendungen mit einer Zustimmung von mehreren Verbänden und Privatpersonen sowie einer Partei; es ist nicht ersichtlich, ob es sich dabei um dieselben Organisationen und Personen wie bei den beiden anderen Eignungsgebieten handelt. Auch die ablehnenden Argumente der Einwendenden ähneln sich beim Hügel Birch mit jenen vom Eignungsgebiet Himelsbüel, ebenso die Antworten darauf.
Rifferswil senkt den Steuerfuss um zwei Prozentpunkte
Die Gemeindeversammlung genehmigte sämtliche Geschäfte
Marianne Voss
Die Traktanden der Gemeindeversammlung in Rifferswil lockten am vergangenen Mittwoch 53 Stimmberechtigte in die Turnhalle, was in dem engagierten Dorf eine niedrige Beteiligung ist. Die Geschäfte gaben zu einigen Fragen, aber zu keinen Diskussionen Anlass und wurden mit einzelnen Gegenstimmen oder Enthaltungen genehmigt – so auch die Senkung des Steuerfusses von 100 auf 98 Prozent. Gemeinderat Rolf Hauen-
«Unser Ziel ist eine schwarze Null, das peilen wir an.»
Christoph Lüthi, Gemeindepräsident Rifferswil
stein stellte das Budget vor, welches bei einem Gesamtaufwand von 8,7 Millionen einen Ertrag (ohne Steuern) von 5,2 Millionen Franken ausweist. Der Aufwandüberschuss beträgt 3,5 Millionen Franken. Bei dem auf 98 Prozent gesenkten Steuerfuss ist mit Steuereinnahmen von rund 3,3 Millionen Franken zu rechnen, womit ein Aufwandüberschuss von gut 200000 Franken bleibt. Rolf Hauenstein erläuterte, dass der Steuerfuss in den vergangenen Jahren gezielt schrittweise gesenkt wurde, mit einer Ausnahme im Jahr 2025. «Nach dieser Pause ist
jetzt wieder eine Senkung angebracht.»
Gemeindepräsident Christoph Lüthi ergänzte: «Unser Ziel ist eine schwarze Null, das peilen wir an.» Eine der wenigen Fragen betraf die Hundesteuer: «Diese wurde angehoben, der Steuerfuss aber gesenkt. Warum das?» Christoph Lüthi erklärte, dass die Hundesteuer einer verursachergerechten Abrechnung unterliege und mit Budget und Steuerfuss nichts zu tun habe.
Schiessanlage wird saniert Ein weiteres Traktandum, vorgestellt durch Gemeinderätin Marlies Salzmann, betraf die Sanierung der Schiessanlage Schonau, die seit einem Jahr nicht mehr genutzt wird. Der Feldschützenverein Rifferswil hat fast keine Mitglieder mehr und ist daran, sich aufzulösen. Der Kugelfangbereich der 300-Meter-Schiessanlage ist im kantonalen Kataster der belasteten Standorte eingetragen und gilt als sanierungsbedürftig. Untersuchungen und Proben, durchgeführt von einer spezialisierten Firma, weisen eine erhöhte Schwermetallbelastung des Bodens auf. Der Baukredit für die gesamte
Sanierung der Anlage, den Rückbau des Kugelfangs sowie des Zeigerstands, die fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Materials und die Rekultivierung der Fläche beträgt 442000 Franken. Ein grosser Teil der Kosten ist subventionsberechtigt und wird von Bund und Kanton übernommen. Für die
Der Kugelfang und der Zeigerstand am Waldrand in der Schonau werden rückgebaut. (Bild Marianne Voss)
Gemeinde bleibt am Ende ein Betrag von gut 100000 Franken. Die gute Nachricht der Gemeinderätin war, dass das Gebäude eine neue Bestimmung erhält und in
Zukunft von den Bogenschützen genutzt wird. Ein besorgter Stimmbürger brachte den Wunsch ein, dass der gewonnene Boden zur Ökofläche werden
sollte. Zudem bat er darum, die Anwohnenden vor der Nutzung des Gebäudes für Feste über die Lärmemissionen zu informieren.
Das Gebiet Himelsbüel (Eignungsgebiet Nummer 38), gesehen aus der Ebene unweit von Hedingen. Die Freileitungsmasten befinden sich bereits auf Aargauer Gebiet, die zwei Windenergieanlagen kämen ungefähr im Waldbereich am rechten Bildrand (eventuell auch ausserhalb des Bildausschnitts)
Neue Sammelstelle ab 1. Januar
Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Peter Schmid Baudienstleistungen AG (Grüner Schmid) die betreute Sammelstelle der Stadt Affoltern. Wie im Anzeiger des Bezirks Affoltern bereits angekündigt, können ab diesem Datum alle Einwohnerinnen und Einwohner von Affoltern und Zwillikon sowie ortsansässige Gewerbetreibende ihre Separatabfälle ohne Jahresgebühr bei der neuen ZENSammelstelle an der Lindenmoosstrasse 9 entsorgen.
Für die Benutzung der Sammelstelle sowie für die Bezahlung gebührenpflichtiger Wertstoffe wird künftig eine Entsorgungskarte benötigt. Diese wird pro Haushalt Anfang Dezember zusammen mit dem Entsorgungskalender einmalig kostenlos per Post zugestellt. Mit dem Betreiberwechsel verschiebt sich auch der Standort des Sonderabfallmobils. Dieses wird neu direkt bei der Sammelstelle der ZEN-Entsorgung stationiert sein. Weitere Informationen sowie ergänzende Unterlagen zum Thema Entsorgung sind auf der städtischen Website unter dem Bereich «Entsorgungsstellen» verfügbar.
Stadt Affoltern
Prüfung für Hundeausbildende
Wer im Kanton Zürich die obligatorischen Hundekurse anbieten will, muss künftig eine theoretische und eine praktische Prüfung bestehen. Damit stellt das Veterinäramt sicher, dass die Qualität in den Hundekursen steigt und damit ein tierschutzgerechter und gewaltfreier Umgang mit Hunden vermittelt wird. Mit der Revision der Hundegesetzgebung per 1. Juni wurde eine einheitliche Ausbildungspflicht für alle Hundehaltenden eingeführt. Zum einen müssen seither alle Hunde, unabhängig von ihrer Grösse, einen Hundekurs besuchen. Zum anderen soll die Ausbildungsqualität in den Hundekursen nachhaltig erhöht werden. Damit dies gelingt, müssen die Hundeausbildenden in den neuen Prüfungen zeigen, dass sie die vom Veterinäramt vorgegebenen Lernziele in der Praxis umsetzen können. «Durch eine qualitativ hochstehende Hundeausbildung fördern wir den sicheren, verantwortungsvollen und tierschutzgerechten Umgang mit Hunden. Das ist die beste Hundebissprävention», sagt Kantonstierarzt Lukas Perler. Bei der Konzeption der Prüfungen arbeitet das Veterinäramt mit dem Messerli-Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien zusammen. Das Forschungsinstitut ist international bekannt für Prüfungen von «Tierschutzqualifizierten Hundetrainern» und bringt seine Erfahrung in die Zürcher Hundegesetzgebung ein. Das Forschungsinstitut arbeitet an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Ab Frühling 2026 steht die theoretische Onlineprüfung zur Verfügung, die praktische folgt kurz danach. Das Bestehen beider Teile ist künftig Voraussetzung für eine Bewilligung des Veterinäramts.
Kanton Zürich, Gesundheitsdirektion
Klamme Finanzen – ein Dauerthema in Maschwanden
Die Gemeindeversammlung stimmte den Budgets 2026 zu
Werner Schneiter
Finanzvorsteherin Priska Dosch nannte die finanzielle Situation an der Gemeindeversammlung «herausfordernd». Das ist keinesfalls übertrieben: Bis 2029 fallen in Maschwanden Investitionen von 8,1 Millionen Franken an – ein Betrag, der deutlich über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre liegt. Es sind Investitionen in die kommunale Infrastruktur, in
«Ab 5000 Franken spricht man von sehr hoher Verschuldung.»
Finanzvorsteherin Priska Dosch zur Pro-Kopf-Verschuldung in Maschwanden
Tiefbau- und Sanierungsarbeiten, für den Anschluss an die ARA Reuss-Schachen und anderes – allein im kommenden Jahr fallen Kosten von 1,9 Millionen Franken an. Weil die Vorhaben nur zu 21 Prozent selbst finanziert werden können, ist die Aufnahme von 3,4 Millionen Franken nötig. Somit erhöhen sich die
Darlehen von 4 Millionen Franken per Ende 2024 auf 7,4 Millionen Franken im Jahr 2029. Laut Priska Dosch steigt damit die Pro-Kopf-Verschuldung der kleinsten Ämtler Gemeinde bis 2029 auf 9747 Franken an. «Ab 5000 Franken spricht man von sehr hoher Verschuldung», ergänzte die Finanzvorsteherin und machte klar: «Wir haben von 2026 bis 2029 einen Bedarf von jährlich 900000 bis 1,2 Millionen Franken an Individuellem Sonderlastenausgleich (Isola).»
Allerdings kürzte das Zürcher Gemeindeamt den beantragten Isola-Beitrag von 908000 Franken für 2026 um 307 000 Franken, wodurch nun für 2026 ein Aufwandüberschuss von 318000 Franken prognostiziert wird – statt der budgetierten knapp 11000 Franken. Die Beitragskürzungen betreffen in erster Linie das Naturbad, die Schulbibliothek und Beiträge wegen der Auslagerung des Hochbausekretariats an GPW, Affoltern. Offenbar fragt sich der Kanton, ob mit dem Unterhalt eines Naturbads ein Grundbedarf für die Gemeinde vorhanden ist. Wegen der kantonalen IsolaKürzungen will der Gemeinderat rekurrieren. Neben Isola ist Maschwanden auch auf Ressourcenzuschuss angewie-
sen: Für 2026 beträgt dieser 1,6 Millionen Franken. Für die Badi wurde eine Machbarkeitsstudie in Aussicht gestellt, die vor allem eine Frage klären soll: Welche effektiven Investitionen sind für den Weiterbetrieb nötig? Für einen Betrieb, bei dem heute 240000 Franken Betriebsverlust resultieren. Für 2026 werden da jedenfalls dringende Unterhaltsarbeiten nötig.
Kleine Steuerfusssenkung
Gleichwohl sinkt der Steuerfuss um ein Prozent auf 128 Prozent (vorbehältlich der Budget-Zustimmung der Sekundarschule), weil das dem 1,3-fachen Steuerfuss des Kantonsmittels und Isola-Vorgaben entspricht. Da Isola nur an die politische Gemeinde ausbezahlt wird,
Prozentpunkt tiefer liegt der Steuerfuss ab 2026 in Maschwanden.
muss der Steuerfuss zwischen Gemeinde und Schule jeweils «jongliert» werden. So senkt die Primarschule diesen von 81 auf 40 Prozent, derweil die politische
Gemeinde diesen von 28 auf 68 Prozent anhebt. Die 49 Stimmberechtigten genehmigten Budget und Steuerfuss – sowohl für politische Gemeinde als auch für die Schule, die laut Martin Steiger einen Ertragsüberschuss von 2200 Franken aufweist. Er machte klar, dass die Schule wegen der geringen Schüler- und Bevölkerungszahl und wegen der Abschreibung auf die Investition der Schuldachsanierung in den kommenden Jahren ebenfalls auf Isola angewiesen ist. Erhebliche Abweichung zum Schulbudget des Vorjahres bildet der Einbau eines Treppenlifts (48000 Franken).
Ausläuten mit einer Glocke Die Stimmberechtigten stimmten nach Informationen von Liegenschaftenvorstand Christian Künzi auch einer Totalrevision über das Bestattungs- und Friedhofwesens zu. Sie wird neu strukturiert und von überholten Bestimmungen befreit. Eine kleine Korrektur gab es auf Antrag von Vreni Bär, der ehemaligen Kirchenpflege-Präsidentin: So wird bei Abdankungen nicht mit allen Glocken ein- und ausgeläutet. Das Ausläuten erfolgt mit nur einer Glocke, das Einläuten mit allen.
Zukunftsprojekt und Baustellen – was Maschwanden auch künftig umtreibt
«Das Zukunftsprojekt, mit dem wir unsere Gemeinde gemeinsam und aktiv gestalten»: So lautet der Leitsatz des Projekts «Maschwanden 2030», das den Fortbestand als eigenständige Gemeinde zum Ziel hat. «Wir wollen Lösungen finden und uns nicht an Problemen orientieren», sagte Gemeindepräsident Ernst Humbel im Rahmen der Gemeindeversammlung. Das Projekt befindet sich in der ersten Phase der Bekanntmachung. Dazu diente auch das kürzliche Berlinerbacken vor dem Volg («Anzeiger» vom 18. November). Der Fokus gilt drei Themen: Lebensqualität und Teilhabe, Optimierung der Infrastruktur und der gemeindeeigenen Aufgaben und zuletzt: attraktive Perspektiven durch Veränderungen. Mit dem kantonalen Gemeindeamt hat der Gemeinderat darüber gesprochen. «Da reagierte man kritisch, musste aber am Schluss eingestehen, dass man keine anderen Lösungen hat», so Ernst Humbel. Im Januar und Februar 2026 finden nun drei themenspezifische Workshops statt und im März eine Grossgruppenkonferenz. Ab Sommer 2026 wird ein Masterplan entworfen, in der Hoffnung, zumindest Teile davon umsetzen zu können.
Der Kanton baut Wesentlich näher ist da die derzeitige Grossbaustelle Maschwanden, die den Bewohnern einiges abverlangt. Dabei geht es entlang der Dorfstrasse auch um Sicherheit, namentlich für Schulkinder. Signalisationsänderungen liegen aber in der Kompetenz des Kantons, des Bauherren, wie Tiefbauvorsteher Michael Schüpbach und Gemeinde-
Es ist derzeit eng auf der Dorfstrasse in Maschwanden, manchmal auch gefährlich – namentlich für Schulkinder. Die Bauarbeiten des Kantons dauern länger als geplant. (Bild Werner Schneiter)
schreiberin Chantal Nitschké klarmachten. Man könne da höchstens Wünsche einbringen. Nun, die Situation wird sich in naher Zukunft nicht entspannen. Die Bauarbeiten an der Dorfstrasse dauern länger als geplant, wohl bis Mitte 2026. Die Dörflibrücke soll bis Ende Jahr fertig werden; bei der aufwendigen Kreuzrai-Sanierung wird es voraussichtlich Frühjahr 2026. Die Etappierung ist noch nicht definiert.
Auch die Revitalisierung und der Zugang zum Haselbach haben sich verzögert, auch wegen der Finanzierung. Nun ist diese aber gesichert, wie Schulpräsident Ursin Dosch mit Freude verkündete. Es sind diverse Geldgeber, die sich am 400000-Franken-Vorhaben beteiligen und komplette Kostenneutralität ermöglichen. Die Baubewilligung liegt vor, Baustart ist im Mai 2026. Und die Fertigstellung, inklusive Spielplatz, erfolgt im August 2026 zum Beginn des neuen Schuljahres. Schluss der Gemeindeversammlung bildet in Maschwanden die freie Versammlung der reformierten Kirche. Sonja Neuweiler machte auf die zahlreichen Adventsveranstaltungen der reformierten Kirche Knonauer Amt und auf die lokalen Ereignisse aufmerksam. Und auf die Flut von Adventskalendern, die Galaxus bietet: 3534! (-ter.)
Erfolgt eine Verurteilung in Abwesenheit kurz vor der Verjährung?
Sexuelle Handlungen mit einem Kind: Marokkaner bleibt der Verhandlung fern
Werner Schneiter
Zum zweiten Mal erschien der heute
63-jährige Marokkaner nicht am Bezirksgericht Affoltern, wo er sich wegen sexueller Handlungen mit einem Kind verantworten muss. Die in der Anklage aufgelisteten Taten gehen ins Jahr 2010 zurück; 2023 ist der Mann in sein Heimatland zurückgekehrt. Nun droht noch in diesem Jahr die Verjährung. Das Bezirksgericht hat in der Verhandlung vom letzten Mittwoch sein erneutes Fernbleiben als «entschuldigt» taxiert und muss jetzt noch im Dezember zum dritten Mal eine Verhandlung ansetzen. Laut Anklage hat der mit einer Schweizerin verheiratete Mann im Sommer 2010 ein damals zwölfjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Anfänglich ging es beim «Gute-Nacht-Sagen» um Zungenküsse, dann auch in mehreren Fällen um Berührungen und Handlungen im Intimbereich, wodurch das Mädchen Schmerzen erlitt. Weil sich das Opfer wehrte, setzte der Mann verbalen Druck auf. «Diese Versuche endeten erst, als die Mutter der Geschädigten plötzlich die Wohnung betrat und der Beschuldigte die sexuellen Handlungen beenden musste», heisst es in der Anklageschrift.
Anzeige erst 2023
Zur Anzeige kam es allerdings erst im Jahr 2023. «Sie haben vollkommen rich-
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tig gehandelt», sagte der Staatsanwalt am Rande der Verhandlung zum Opfer. Der Beschuldigte sass im Frühjahr 2023 einen Tag in Untersuchungshaft und setzte sich dann im Sommer in seine Heimat Marokko ab, wo er seither lebt. Zum ersten Gerichtstermin am 2. Oktober 2025 erschien er nicht, und auch am letzten Mittwoch «glänzte» er mit Abwesenheit. Sein Pflichtverteidiger präsentierte ein auf den 18. November datiertes Zeugnis eines marokkanischen Arztes, dazu existiert offenbar ein zweites Zeugnis. Daraus gehe hervor, dass
sein Mandant aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sei, ein Flugzeug zu besteigen. Und zudem hätte er in Marokko zwei Giftanschläge überlebt. Er sei bestrebt, an einer Verhandlung teilzunehmen. Mit ihrer jetzigen Durchführung werde ihm verwehrt, sich zur Wehr zu setzen. Es handle sich um ein Vier-Augen-Delikt. Deshalb sei hier die Verhandlung abzubrechen und neu anzusetzen. Ausserdem müsse auch seine in der Schweiz lebende Ehefrau befragt werden, so der Anwalt des Beschuldigten. Er machte ausserdem geltend, dass
sein Mandant die Vorladung zur jetzigen Verhandlung nicht erhalten habe, und die Verhandlung sei auch nicht amtlich publiziert worden. «Vier-Augen-Delikt» im Abwesenheitsverfahren durchzuführen gehe nicht, schloss sein Verteidiger.
Urkundenfälschung geht zu weit Der Staatsanwalt setzt hinter diese nicht im Original vorliegenden zwei Arztzeugnisse ein grosses Fragezeichen und zweifelt auch, dass zu diesem Arzt ein direkter Kontakt besteht. Die beiden
Giftanschläge taxiert der Ankläger als «unglaubhaft», die Aussagen des Beschuldigten als «lebensfremd». Die Opfervertreterin nannte sein Fernbleiben «abstrus begründet». Aus den Arztzeugnissen gehe nicht hervor, ob der Mann tatsächlich reiseunfähig sei. Der Mann sei nun zum zweiten Mal unentschuldigt fern-
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Jahre liegt die Tat zurück, die dem Beschuldigten vorgeworfen wird.
geblieben, die Verhandlung sei also durchzuführen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wobei sie den Beschuldigten 18 Monate im Gefängnis sehen will. Dazu ist eine Landesverweisung von zehn Jahren beantragt.
Auch der Gerichtspräsident hegt Zweifel an der Echtheit der Arztzeugnisse, und er ist überzeugt, dass der Beschuldigte den Gerichtstermin kannte. «Dies aber als Urkundenfälschung zu bezeichnen, geht dem Gericht zu weit», hielt er fest. Aus diesem Grund wird sein Fernbleiben als «entschuldigt» taxiert und die Verhandlung ein drittes Mal angesetzt. Um die 15-jährige Verjährungsfrist, die bei sexuellen Handlungen mit Kindern ab zwölf Jahren gilt, zu umgehen, muss nun das Gericht den Verhandlungstermin noch dieses Jahr ansetzen. Erscheint der Mann erneut nicht vor Gericht, wird das Urteil in Abwesenheit gefällt.
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Gebietsflächen bei Bisliken Nord und Munimatten erfahren ökologische Aufwertungsmassnahmen
Claudia EugstEr
Anfang September warteten oberhalb von Affoltern beim Bislikerweiher Bagger auf. Ein aufmerksamer Leser wunderte sich. Der «Anzeiger» ist daraufhin der Sache nachgegangen. Was dort zu beobachten war und ist, ist die Regeneration eines Moors durch den Kanton Zürich («Anzeiger» vom 9. September).
Im Teilgebiet Munimatten werden drei bestehende Gewässer zu astatischen Gewässern wiederhergestellt und zwei neue erstellt. Beim Teilgebiet Bisliken Nord werden drei neue astatische Gewässer geschaffen. Astatische Gewässer sind nicht dauerhaft wasserführende Gewässer, die sich periodisch oder unregelmässig füllen und wieder austrocknen. Beispiele hierfür sind Pfützen oder Tümpel, die als Laichgewässer für Amphibien dienen. Der Kanton nimmt damit seine Aufgabe wahr, seltene Pflanzen und Tierarten zu schützen, indem ihre Lebensräume wie Feuchtgebiete und Weiher erhalten und gefördert werden.
Die Flächen, welche aufgewertet werden, befinden sich neben beziehungsweise in Schutzgebieten von kantonaler und nationaler Bedeutung. Der Kanton kaufte sie der Stadt Affoltern 2024 ab, um das Aufwertungsprojekt umsetzen zu können. Es handelt sich um ehemalige Moorflächen, die nun wieder vernässt werden. Dadurch entstehen neue Lebensräume für geschützte Arten, die das bestehende Hoch- und Flachmoor ergänzen. Denn: «Seit der Rothenthurm-Initiative ist der Schutz der Moore in der Verfassung verankert», erklärt Projektleiterin Barbara Krummenacher von der kantonalen Fachstelle Naturschutz, und sie fährt fort: «Sie geniessen somit den obersten Schutz.» Moore seien «Hotspots» der Biodiversität, aber nur noch weniger als 10 Prozent der einstigen Moorflächen im Kanton Zürich sind erhalten. Durch die Massnahmen kann sich auf den Flächen wieder ein Flachmoor entwickeln. Dafür wird auch tief in die Tasche gegriffen: Die Projektkosten betragen rund 900000 Franken. Da dies nun alles reichlich theoretisch klingt, zeigte und erklärte die Umweltingenieurin gleich vor Ort, was genau gemacht wird. Trotz einsetzendem Schneetreiben gab es einiges zu sehen.
Entwicklungen bei Bisliken Nord Manch ein Spaziergänger, der durch den Wald beim Bislikerweiher geht, wird wohl einen Schock bekommen, wenn er die plane, karge Fläche mit den drei Pfützen sieht, die an das Naturschutzgebiet beim Bislikerweiher angrenzt. Eine Infotafel davor erklärt, dass hier ein Feuchtbiotop für seltene Arten entsteht. Auch wenn es gerade noch nicht so aussieht, die Fläche erfährt eine Aufwertung. «Wir schaffen hier ein Flachmoor mit verschiedenen Kleingewässern», erklärt Barbara Krummenacher.
Dafür musste die Fläche erst mit Baggern geformt werden und an drei Stellen wurde der Oberboden verschieden tief abgetragen. Diese Vertiefungen haben sich nun bereits mit Regen- und Umgebungswasser gefüllt. Es entstehen darin drei neue astatische Gewässer. «Die drei
«Wir schaffen hier ein Flachmoor mit verschiedenen Kleingewässern.»
Barbara Krummenacher, Fachstelle Naturschutz
Kleingewässer hängen zusammen. Überläuft das erste, fliesst das Wasser in das zweite und weiter in das dritte. Damit es keine Überschwemmung gibt, befindet sich dort am tiefsten Punkt der Schacht», Barbara Krummenacher zeigt einen Dolendeckel. Damit könne der Wasserstand reguliert werden. Schliesslich soll die Fläche nicht austrocknen, aber der Landwirt soll sie ja auch unterhalten können. Jetzt werde noch eine Winterbegrünung gemacht, um den Boden vor der Erosion zu schützen. Im neuen Jahr folgt dann die Wiederbegrünung mit der Zielvegetation. Dies wird einerseits durch Saatgutübertragung gemacht und andererseits durch Schnittgutübertra-
Die betroffenen Flächen (rot) befinden sich im Bereich kantonaler (links) und nationaler (rechts) Naturschutzgebiete. (Quelle: Baustelleninfo Baudirektion Kanton ZH)
gung. «Wir nehmen das Schnittgut von einer sehr wertvollen Wiese, wie beispielsweise von dem nationalen Flachmoor gleich hier daneben, und streuen es darüber. Die Samen landen auf dem Boden und können keimen.» Dann wird es auch wieder grün sein auf dieser jetzt erdigen Fläche. Ringelnatter, Laubfrosch, diverse Scheckenfalter, der Warzenbeisser und weitere seltene und geschützte Tierarten werden sich freuen. Dank einem geplanten Steg wird eines der Stillgewässer begehbar für Spaziergänger. Bis sich aber alles vollständig etabliert und entwickelt hat, rechne man mit drei bis fünf Jahren, so Barbara Krummenacher.
Fortschritt bei Teilgebiet Munimatten Bei Munimatten ist der Bagger in den letzten Zügen. In zwei Wochen werden voraussichtlich alle Baumassnahmen abgeschlossen sein. Die Planung für das Projekt begann vor über einem Jahr. Im Vorfeld wurden Bodenaufnahmen gemacht, um festzustellen, wie der Boden aufgebaut ist und um genau berechnen zu können, wo wie viel weggenommen oder hinzugetan werden muss. Bambusstecken, die ein Ökologe ausgesteckt hat, zeigen dem Baggerfahrer nun anhand dieser Berechnungen die Perimeter, nach denen er die Oberfläche zu formen hat. «Ein Ökologe begleitet die Baumassnahmen und gibt Anweisungen, denn das ist wirklich Präzisionsarbeit», so Barbara Krummenacher. Denn auch hier müssen die Tiefen stimmen, damit das Wasser wie geplant geleitet werden kann und es in die richtige Richtung fliesst. Am Ende ist eine sogenannte Spundwand eingebaut. Sie hält das Wasser zurück, damit es nicht
abfliessen kann, um eben der Entwässerung der Moore entgegenzuwirken. «Vor allem im Hinblick auf die Trockenzeiten, die immer mehr kommen», erklärt
Barbara Krummenacher und veranschaulicht dies, indem sie Starkniederschläge nennt, die sich mit längeren Trockenzeiten abwechseln. «Wir wollen
Auch das graue Rechteck Bisliken Nord wird künftig Naturschutzgebiet sein.
das Wasser in der Fläche behalten.» Aber auch hier sei es wichtig, damit der Landwirt die Fläche mähen und bewirtschaften kann, dass – wenn nötig – auch Wasser abgelassen werden kann. Mittels eines Wehrs mit abnehmbarem Hahn in der Spundwand kann der Wasserspiegel deshalb reguliert werden.
Störungsfreie Räume für die Natur
Auf dem Rückweg zeigt Barbara Krummenacher das Hochmoor, welches nur noch ein kleiner Streifen ist, und das nationale Flachmoor. «Hier ist die Riedgrenze, wo auch noch Regenerationsmassnahmen bei Bisliken Süd gemacht wurden, um die Qualität wiederherzustellen», kommentiert sie. Auch diese
Fläche wirkt auf den ersten Blick eher mitgenommen, aber kein Grund zur Sorge. «Wir müssen manchmal zu drastischen Massnahmen greifen, wenn die Qualität bei gewissen Flächen nicht mehr stimmt, um den Auftrag zur ungeschmälerten Erhaltung zu erfüllen», sagt Barbara Krummenacher. So wird auch auf dieser Fläche nach einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes «Gras darüber gewachsen sein» und es wird sich schon bald wieder besonders artenreiche und wertvolle Vegetation darauf entfalten.
Die aufgewerteten Flächen bei Munimatten und bei Bisliken Nord werden künftig dann auch als Naturschutzgebiete ausgeschieden, was heisst, dass man dort auf den Wegen bleiben muss und die Flächen nicht betreten werden dürfen. Geschweige denn dürfen Bagger oder andere Motorfahrzeuge darüber rollen. Barbara Krummenacher weist darauf hin, dass bei Pflanzen sonst Trittschäden entstehen können. Auch viele gefährdete Tierarten seien sehr störungsempfindlich. Und während sie sich die matschigen Gummistiefel auszieht, meint sie abschliessend: «Es gibt nur noch wenige Räume, die verfügbar sind für die Biodiversität, die sollten dann auch wirklich störungsfreie Zone für die Natur sein.»
Erneuerte Quellleitung bei Bisliken Bei Bisliken Nord führt ausserdem unterirdisch eine Quellleitung der Affoltemer Trinkwasserversorgung durch. Auch dies galt es zu beachten, denn wenn die ökologischen Aufwertungsmassnahmen abgeschlossen sind, dann steht das Gebiet unter Naturschutz und es dürfen keine baulichen Massnahmen mehr vorgenommen werden. Im Zuge des Projektes wurde daher also vor den ökologischen Aufwertungsmassnahmen ein neues Leerrohr mittels Spülbohrung platziert und die Quellleitung darin erneuert. «Das Leerrohr hat einen Durchschnitt von 15 Zentimetern, die Quellleitung nur einen von acht Zentimetern. So kann jederzeit ein neues Rohr hineingezogen werden, ohne dieses Moor zu tangieren», gab Brunnenmeister David Nietlispach von Wasser Affoltern Auskunft. So werden die störempfindlichen Arten und Pflanzen nicht gestört und die Trinkwasserversorgung von Affoltern ist trotzdem langfristig sichergestellt, auch wenn die Quellleitung einmal lecken sollte.
Mit dem Wehr lässt sich der Wasserspiegel in den Feuchtgebieten regulieren und mittels Spundwand wird es zurückgehalten. (Bilder Claudia Eugster)
Ein Wehr, wie es in eine Spundwand eingebaut wird. (Symbolbild Naturplan AG)
Im Teilgebiet Munimatten werden drei bestehende Gewässer zu astatischen Gewässern wiederhergestellt und zwei neue erstellt.
Umfangreiche Gemeindeversammlungen
Neun Traktanden in Obfelden, sechs in Knonau – Steuersenkung in Bonstetten geplant
Dominik Stierli
Bereits an sechs Orten wurden die Gemeindeversammlungen (siehe auch Beiträge in der vorliegenden Ausgabe) abgehalten. In dieser Vorschau blickt die Redaktion nun auf fünf weitere Versammlungen voraus. Die Vorschauen für Mettmenstetten, Wettswil und Aeugst folgen in einer Woche.
Affoltern: RPK mit Anmerkungen zum Budget
In der Stadt Affoltern wird am Montag, 1. Dezember, über das Budget 2026 und die Teilrevision der Entschädigungsverordnung entschieden. Das Budget fürs kommende Jahr sieht einen Gewinn von 2,54 Millionen Franken vor. Im Beleuchtenden Bericht spricht die Stadt von einer Herausforderung, bei gleichbleibendem Steuerfuss einen Ertragsüberschuss zu erzielen. Im Dezember 2024 wurde von der Gemeindeversammlung dieser nämlich zwei Prozentpunkte tiefer gesetzt als vom Stadtrat beantragt. Die geplanten Nettoinvestitionen im neuen Jahr umfassen 22,4 Millionen Franken. Die grössten Investitionen fallen dabei beim Schulhaus Wolhusen und bei der Kläranlage Zwillikon an. Auch die Sportanlage «Im Moos» ist aufgeführt. Nachdem der Urnenentscheid vom Bezirksrat aufgehoben wurde, ist aber unklar, wie es damit weitergeht. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) beantragt die Genehmigung des Budgets, hat aber Anmerkungen bezüglich des Zentrums Seewadel. Dieses weise ein Defizit von rund 2 Millionen Franken auf. Die RPK habe den Stadtrat im vergangenen Kalenderjahr bereits schriftlich auf die unbefriedigende Situation beim Pflegeheim und bei der Spitex aufmerksam gemacht. Und schreibt weiter: «Bislang leider ohne wesentliche Wirkung. Daher empfiehlt die Rechnungsprüfungskommission dem Stadtrat, eine externe Organisations- und Prozessanalyse des Zentrums Seewadel zu initiieren.»
Beim zweiten Traktandum soll die Entschädigungsverordnung angepasst werden. Mit der Einführung der Leitung Bildung und der damit verbundenen Entlastung der Schulpflege habe sich der zeitliche Aufwand für die einzelnen Schulpflegeämter deutlich reduziert. Daher wolle man die Entschädigungsverordnung anpassen, was zu jährlichen Einsparungen von 72445 Franken führt. Die RPK empfiehlt die Zustimmung.
Neue Personal- und Besoldungsverordnung in Bonstetten Auch in Bonstetten geht es um Entschädigungen. Die Personal- und Besoldungsverordnung soll an der Versammlung vom 3. Dezember teilrevidiert werden. Davor wird ebenfalls über das Budget 2026 befunden. Dieses sieht einen Gewinn von 33200 Franken vor. Der Beleuchtende Bericht führt Mehraufwände zum Vorjahr von 4,3 % auf, was gut 1,4 Millionen Franken entspricht. Prozentual am stärksten gestiegen sind der Sachund übrige Betriebsaufwand sowie die Abschreibungen. Demgegenüber rechnet die Gemeinde mit einem Anstieg des Steuerertrags um rund 1,7 Millionen Franken. Dabei entfallen gut 800000 Franken auf die Grundstückgewinnsteuer. Zu den geplanten Investitionen ist zu lesen, dass in den nächsten Jahren
Steuerprozente soll der Steuerfuss neu in Bonstetten betragen.
mit total 51 Millionen Franken ein vergleichsweise sehr hohes Investitionsvolumen vorgesehen sei. (vor allem Gemeindehaus, Schule, Wasserbauprojekte, Infrastruktur, etc.). «Aufgrund des in den vergangenen Jahren, im Hinblick auf die anstehenden grossen Investitio-
nen, bewusst angesparten Vermögens und der jährlichen Ertragsüberschüsse in der Planperiode kann ein grosser Teil der Investitionen von 43 Millionen Franken direkt bezahlt werden», steht im Bericht.
Die Steuern sollen von 91 auf 88 Steuerprozente gesenkt werden. Trotz dieser Steuersenkung werde bei den direkten Steuern natürlicher Personen ein Mehrertrag von 889000 Franken erwartet.
Im zweiten Traktandum an diesem Abend wird die Teilrevision der Personal- und Besoldungsverordnung behandelt. Dabei kommt es zu Anpassungen der Entschädigungen des Gemeinderates, der Primarschulpflege und der Rechnungsprüfungskommission. Die Gemeinde schreibt dazu: «Ein Behördenamt ist in den letzten Jahren aufwendiger geworden, auch aufgrund der vielen zusätzlichen gesetzlichen Vorgaben. Entsprechend ist die Entschädigung je aufgewendeter Stunde ständig gesunken und beträgt heute weniger als die Hälfte im Vergleich zu 2017.»
Angestrebt werde eine Besoldung mit einer Grundsicherheit, verbunden mit dem Anreiz, in der Behördentätigkeit etwas zu leisten. Der Modellwechsel führe 2026 zu maximalen Mehrkosten von 80800 Franken. In den Folgejahren sollte sich dieser Betrag deutlich reduzieren.
Die RPK empfiehlt, alle Geschäfte an diesem Abend anzunehmen.
Hedingen muss Abwassergebühren deutlich erhöhen
Zwei Traktanden behandelt auch die Gemeinde Hedingen, und zwar am 4. Dezember. Zuerst geht es ums Budget, danach folgt ein Objektkredit zur Sanierung von Schulräumen.
Das Budget rechnet mit einem kleinen Gewinn von 19630 Franken. Das ausgeglichene Ergebnis, so der Beleuchtende Bericht, sei dank ausserordentlich hoher budgetierter Grundstückgewinnsteuern möglich. So könne man deutliche Kostensteigerungen kompensieren. Mehraufwände würden vor allem in den Bereichen Bildung (plus 279000 Franken) und soziale Sicherheit (plus 239980 Franken) anfallen. Der Steuerfuss soll wie im Vorjahr auf 100 Prozent verbleiben.
An Nettoinvestitionen hat die Gemeinde rund 4,5 Millionen Franken vorgesehen. Für die Gemeindestrassen sind insgesamt 1,16 Millionen Franken reserviert: «Den grössten Anteil daran haben der Ersatz der Brücke Zwillikerstrasse mit rund 300000 Franken und die Erstellung der Wege und Plätze des Kronenareals (300000 Franken). Auch für das Projekt der Zentrumsplanung seien im Budget 2026 weitere Mittel vorgesehen.
In den kommenden Jahren würden auch über 20 Millionen Franken für die Beteiligung am Ersatzneubau der Kläranlage Zwillikon nötig. Da die Gebühreneinnahmen nicht ausreichen, werden die Abwassergebühren bereits im nächsten Jahr deutlich erhöht.
Im Rahmen der 2019 begonnenen Schulraumstrategie mit einem Planungshorizont von 10 bis 15 Jahren ist 2026 die Gesamtsanierung von zwei Schulräumen vorgesehen. Diese befinden sich im Untergeschoss des Sekundarschulhaustrakts bei der Schulanlage Güpf. «Die beiden Räumlichkeiten der Metall- und Holzwerkstatt werden zu einer kombinierten Werkstatt und zu einem vielfach nutzbaren Mehrzweckraum umgebaut», ist im Bericht zu lesen. Der Objektkredit beläuft sich auf 270000 Franken.
Obfelden will Mehrzweckhalle
Zendenfrei erweitern
Ebenfalls am 4. Dezember kommen die Obfelder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Mehrzweckhalle Zendenfrei zusammen. Behandelt wer-
den an diesem Abend nicht weniger als neun Traktanden. Siehe auch «Nachgefragt» auf dieser Seite. Für die Sanierung der Gebäudehülle und den Einbau einer PV-Anlage beim Schulhaus C (Anlage Chilefeld) soll die Kreditabrechnung genehmigt werden. Gemäss dem Beleuchtenden Bericht sind die Kosten um 5,2 Prozent beziehungsweise rund 78000 Franken überschritten worden. Grund dafür sind aufwendigere Arbeiten beim Dachaufbau. Dank Fördergeldern für die PV-Anlage wird der Verpflichtungskredit trotzdem um 14358 Franken unterschritten.
Bei Traktandum 2 geht es um die Erweiterung von Schulraum. Beim Standort des Kindergartens Schlossächer soll ein dreigeschossiger Ersatzneubau Platz für drei Kindergartenklassen, für die Schulverwaltung und die Schulsozialarbeit bieten. Dazu sollen Fach- und Förderräume, Mittagstischplätze und die Bibliothek neu dort untergebracht werden. Eine erste Grobschätzung geht von Kosten von fast 25 Millionen Franken aus. Dies bei einer Kostenungenauigkeit von plus/minus 25 Prozent. Abgestimmt wird über einen Planungskredit in der Höhe von 350000 Franken. Damit soll ein Projektwettbewerb durchgeführt werden.
Weiter wird bei Traktandum 3 über die Erweiterung der Mehrzweckhalle
«Das geplante Projekt zeigt ein vergrössertes Kinderplanschbecken, die Wasserfläche wird um zirka 30 bis 50 Prozent vergrössert und in der Form neugestaltet.»
Beleuchtender Bericht der Gemeinde Obfelden zum neu geplanten Kinderplanschbecken
Zendenfrei abgestimmt. Die bestehende Doppelturnhalle soll dabei in südöstlicher Richtung mit zwei Hallen erweitert werden. Die Kosten werden dabei mit einer Genauigkeit von plus/minus 25 Prozent auf 16,2 Millionen Franken geschätzt. Zur Durchführung eines Planerwahlverfahrens beantragt der Gemeinderat einen Planungskredit von 210000 Franken. Im Gegensatz zu den beiden ersten Traktanden empfiehlt die Rechnungsprüfungskommission hier den Antrag zur Ablehnung. Sie stellt sich auf den Standpunkt, dass eine zusätzliche Halle die Bedürfnisse der Schulen langfristig decke und so auch die Kapazität für Vereine um 25 Prozent steigen würde. Für die Kinder in Obfelden soll ein neues Planschbecken (Traktandum 4) entstehen. Die Gemeinde beantragt dafür einen Verpflichtungskredit über 600000 Franken. Im Bericht ist dazu zu lesen: «Das geplante Projekt zeigt ein vergrössertes Kinderplanschbecken, die Wasserfläche wird um zirka 30 bis 50 Prozent vergrössert und in der Form neugestaltet.» Die Inbetriebnahme des Beckens ist für Juni 2027 vorgesehen. Die RPK empfiehlt die Annahme.
Bei Traktandum 5 steht ein Verpflichtungskredit für die Sanierung des Bachdurchlasses Räschstrasse zur Debatte. «Um den Hochwasserschutz gemäss der Schutzzielmatrix des Kantons Zürich für die angrenzenden Liegenschaften sicherzustellen, soll der Bachdurchlass vergrössert werden, so die Gemeinde. Der Bachabschnitt soll zugleich auch ökologisch aufgewertet werden. Die Kosten betragen 470000 Franken. Die RPK spricht sich ebenfalls dafür aus.
Die aus dem Jahr 2017 stammende Personalverordnung entspreche in mehreren Punkten nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein modernes Personalrecht, schreibt die Gemeinde. Mit der bei Traktandum 6 angesetzten Abstim-
mung soll die neue Personalverordnung an die Entwicklungen im kantonalen Personalrecht sowie an die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt angepasst und die Attraktivität der Gemeinde als Arbeitgeberin gestärkt werden. Die RPK lehnt das neue Personalrecht in dieser Form ab und macht geltend, dass die Gemeinde haushälterisch mit den finanziellen Mitteln umgehen soll. Der Personalaufwand nehme weit schneller zu als das Bevölkerungswachstum. Die RPK erachte es nicht als sinnvoll, dass die Gemeinden und der Kanton sich gegenseitig Mitarbeitende mit immer höheren Leistungen ausspannen würden. Bei Traktandum 7 wird über die Genehmigung des Reglements über die Beiträge der Gemeinde Obfelden für die Betreuung von Kindern im Vorschulund Primarschulalter beschlossen. Mit Traktandum 8 entscheidet die Gemeinde über das Budget 2026. Dieses sieht einen Verlust von 1,3 Millionen Franken vor. Der Steuerfuss soll unverändert bei 95 Prozent bleiben. Als letzter Punkt an diesem Abend sind Anfragen gemäss § 17 des Gemeindegesetzes vorgesehen.
Teilrevision der Bau- und Zonenordnung in Knonau
Auch gleich um sechs Traktanden kümmert man sich am 4. Dezember in Knonau. Das ist eines weniger als angekündigt. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Totalrevision der Abfallverordnung als Traktandum zurückzuziehen. Der Rückzug erfolge aufgrund von zusätzlichem Klärungsbedarf und zur Überarbeitung der Vorlage. Beim Budget 2026 sieht die Gemeinde einen Gewinn von 288400 Franken vor. Der Steuerfuss soll mit 96 Prozent unverändert bleiben. Es sind Nettoinvestitionen von 3,26 Millionen Franken für 2026 geplant. Auch in den kommenden Jahren sind gemäss Beleuchtendem Bericht Investitionen – insbesondere in den Bereichen Bildung, Verkehr, Umwelt und Raumordnung sowie bei den Verwaltungsliegenschaften geplant. Als zweites Geschäft behandelt die Versammlung einen Baukredit für den Umbau der Bushaltestelle Chamstrasse.
NACHGEFRAGT
Diese erfüllt die gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) nicht. Für den Bau sind 185000 Franken vorgesehen. Über die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung entscheidet die Versammlung bei Traktandum 3. Anpas-
3,3
Millionen Franken an Nettoinvestitionen plant die Gemeinde Knonau.
sungsbedarf bestehe insbesondere aufgrund der neuen kantonalen Vorgaben. So wird die Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung der Baubegriffe umgesetzt. Auch Vorgaben zur Begrünung und Umgebungsgestaltung und die Regelung der kommunalen Mehrwertabgabe werden angepasst. Die Erträge aus diesem Mehrwertausgleich sind zweckgebunden und fliessen in einen Fonds. Damit die Erträge für raumplanerische Massnahmen verwendet werden können, muss die Gemeinde ein Fondsreglement erlassen. Dies geschieht im Traktandum 4 «Reglement zum kommunalen Mehrwertausgleichsfonds».
Die Traktanden 5 und 6 hängen ebenfalls zusammen. Es geht um die Gesamtrevision der Siedlungsentwässerungsverordnung (SEVO) und des Wasserversorgungsreglement (WVR). Beide Erlasse aus dem Jahr 2013 entsprechen insbesondere hinsichtlich der Finanzierung und des Gebührensystems nicht mehr den heutigen Anforderungen an das Verursacher- und Kostendeckungsprinzip, so die Gemeinde. Mit den Revisionen strebe der Gemeinderat die Einführung eines einheitlichen und zeitgemässen Gebührensystems an, was für die Gebührenzahler eine höhere Nachvollziehbarkeit und Transparenz bedeutet. Unter anderem übernimmt mit der neuen SEVO die Gemeinde Knonau den Unterhalt an privaten Abwasser-Sammelleitungen und wird diesen über leicht höhere Gebühren finanzieren. Die Rechnungsprüfungskommission empfiehlt, alle Traktanden anzunehmen, und hatte zu keinem Geschäft weiterführende Bemerkungen.
«Nicht überladen mit neun Traktanden»
Stephan Hinners, gleich neun Traktanden werden an der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember behandelt. Gab es im Dorf schon mal eine Versammlung mit dieser Zahl an Traktanden?
Die neun Traktanden sind sicher über dem gängigen Durchschnitt, erscheinen dem Gemeinderat aber nicht als aussergewöhnlich oder überladen. Dass mehrere Geschäfte gleichzeitig traktandiert werden, ergibt sich daraus, dass sie zeitlich parallel reif geworden sind und teilweise inhaltlich miteinander verknüpft sind. Für den Gemeinderat ist es wichtig, dass an allen Geschäften ohne Verzögerung weitergearbeitet werden kann.
Wäre es auch eine Option gewesen, für einige Themen eine zusätzliche, ausserordentliche Versammlung einzuberufen? Eine ausserordentliche Gemeindeversammlung wurde nicht in Betracht gezogen. Die gleichzeitige Reife der Geschäfte sowie deren Bedeutung für anstehende Planungsprozesse machten es sinnvoll, alle Traktanden in die ordentliche Versammlung aufzunehmen. Zudem ist es von Vorteil, wenn Kreditgeschäfte gemeinsam mit dem Budget beraten und verabschiedet werden können, damit deren finanzielle Auswirkungen im Gesamtkontext betrachtet werden können.
Stephan Hinners, Gemeindepräsident Obfelden. (Bild zvg)
Die Gemeinde geht nicht davon aus, dass pro Traktandum fix 20 Minuten benötigt werden. Einige Traktanden werden voraussichtlich kürzer ausfallen, andere etwas länger. Aus heutiger Sicht ist mit einer Versammlungsdauer zu rechnen, die im üblichen Rahmen liegt; eine präzise Zeitprognose ist jedoch nicht sinnvoll, da die effektive Dauer massgeblich von der Diskussion im Saal abhängt.
Bereits um 19 Uhr findet die Sekundarschulgemeindeversammlung statt. Wieso ist diese Versammlung am gleichen Abend?
Die Versammlung der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach fand früher traditionell jeweils vor der politischen Versammlung statt. Nach einer mehrjährigen Pause wird diese Praxis wieder aufgenommen. Aus Sicht des Gemeinderates ist die zeitliche Staffelung der beiden Versammlungen sinnvoll und organisatorisch gut tragbar. (dst)
Rechnet man mit 20 Minuten pro Traktandum, wird die Versammlung um drei Stunden dauern. Mit welcher Länge rechnet die Gemeinde?
Erneute Diskussion um Wigarteweg
Gemeindeversammlung Hausen sagt im zweiten Anlauf Ja zur Sanierung
Daniel Vaia
Die Gemeinde Hausen kann den Wigarteweg nun doch sanieren. Die Gemeindeversammlung bewilligte am Mittwochabend eine abgespeckte Version mit grosser Mehrheit. Eine erste, umfangreichere Vorlage war im Juni noch abgelehnt worden. Eine längere Diskussion gab es allerdings auch diesmal. Sie ist Ausdruck der in Hausen auf Gemeindeebene gewohnt sehr lebendigen direkten Demokratie. Das zeigt sich auch bei der Zahl der Bewerbungen rund um die Gesamterneuerungswahlen im nächsten März: Sowohl bei der Besetzung des Gemeinderats als auch bei der Besetzung des Gemeindepräsidiums zeichnet sich eine Kampfwahl ab.
Im Mittelpunkt der von 70 Stimmberechtigten besuchten Gemeindeversammlung stand indes der Wigarteweg, derzeit noch ein gekiester Flur-, Fuss- und Wanderweg. Die Gemeinde muss den Weg aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung gegenüber dem Kanton aus dem Jahr 2014 als «normgerechten Fussweg» ausbauen. Damals verzichtete der Kanton im Gegenzug auf die Forderung nach einem zweiten Trottoir entlang der Albisstrasse zwischen dem Restaurant Löwen und dem Mitteldorfweg.
Sorge um Missbrauch als Veloweg
Die am Mittwoch von Gemeinderat Sven Kammer vorgestellte überarbeitete Lö-
Wird von der Gemeinde auf einer Länge von 140 Meter mit einem Trottoir und einem Wanderweg versehen und im restlichen Teil im Rahmen einer Überbauung auf 3,5 Meter Breite ausgebaut: der Wigarteweg in Hausen. (Bild Daniel Vaia)
sung für die Sanierung des 140 Meter langen Wegstücks ist mit geschätzten Kosten von 406000 Franken deutlich billiger als die ursprüngliche Version, welche 617000 Franken gekostet hätte. Erreicht wurde dies durch den Verzicht auf durchgehende Breite von 3,5 Meter, weniger bzw. keine Stützkonstruktionen (Hanglage) und eine Anpassung an die bestehenden Geländestrukturen. Die neue variable Wegbreite (zirka 1,70 m fürs Trottoir und 1,20 m für den Wanderweg) entspricht weitgehend den heutigen Massen. In der Diskussionsrunde zeigte sich jedoch, dass manchen Stimm-
berechtigten auch die abgespeckte Version noch zu massiv ist. Befürchtet wurde von Votanten der Verlust des Charakters des aktuellen Wegleins sowie ein Missbrauch der künftig rollstuhlgängigen Strecke als Veloweg – trotz Fahrverbots. Einzelne Voten gingen bei ihren Ausführungen so weit ins Detail, dass Gemeindepräsident Stefan Gyseler zwischendurch fragte: «Es wird immer komplizierter, bin ich der Einzige, der nicht alles versteht?» Er wars nicht. Ein aus der Versammlung heraus gestellter Antrag, die Breite des Wegs auf maximal zwei Meter Belag zu be-
70 Prozent Energieholz geliefert
Generalversammlung des Waldverbandes am Albis
An der 22. Generalversammlung des Waldverbandes am Albis konnte Präsident Christoph Blattmann gut 40 Teilnehmende begrüssen. Im Waldverband sind sämtliche der rund 400 privaten Waldbesitzer und Gemeinden des Forstreviers Oberamt (Hausen, Kappel, Rifferswil und Aeugst) vertreten. Der Waldverband bezweckt die gemeinsame Waldpflege und -bewirtschaftung sowie die Beratung der privaten Waldbesitzer und der Gemeinden und vertritt deren Interessen gegenüber dem Kanton.
Der Vorstand des Waldverbandes am Albis (von links): Peter Hutmacher (Kassier), Reto Hurter (Aktuar, zurückgetreten, neu Patrick Müller), Christoph Blattmann (Präsident), Rico Vollenweider (Vizepräsident), Robi Püntener (Revierförster). (Bild zvg)
Neue Schutzverordnungen geplant Als Höhepunkt orientierte Gastreferent und Kreisforstmeister Dr. Jürg Altwegg über den Stand der regionalen Schutzverordnung Zimmerberg/Knonauer Amt und die Landschaftsschutzverordnung Albiskette, welche die bestehenden Schutzverordnungen Sihlwald, Türlersee, Aeugstertal und Uetliberg ergänzen. Von diesen Schutzverordnungen ist nebst dem «Offenland» auch der Wald von der Schutzverordnung (SVO) betroffen. Im Wald werden wertvolle Standorte aus dem Inventar «Waldstandorte von naturkundlicher Bedeutung» (WNB), lichte Wälder sowie Wälder mit seltenen Artsichtungen auf ihre Schutzwürdigkeit überprüft. Wird eine Fläche neu in die SVO aufgenommen, so wird mit den betroffenen Waldbesitzern ein Vertrag abgeschlossen, der die zukünftige Bewirtschaftung und Entschädigung regelt. Die Wertminderung und Ertragseinbusse sollen den Waldeigentümern vergütet werden. Begehungen und Vertragsverhandlungen mit den Waldbesitzern finden im Frühjahr 2026 statt. Danach folgen die öffentliche Auf-
FORUM
schränken und die darüber hinaus gehende Breite unverändert zu lassen, wurde schliesslich mit 8 Ja gegen 49 Nein (bei 8 Enthaltungen) abgelehnt. Der Antrag des Gemeinderates wurde dafür mit grosser Mehrheit gutgeheissen, bei wenigen Gegenstimmen. Einstimmig gutgeheissen wurde das Budget 2026. Es sieht bei Einnahmen und Ausgaben von fast 27 Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von 242000 Franken vor. Ebenso einstimmig Ja sagten die Stimmberechtigten zum unveränderten Steuerfuss von 90 Prozent. Wie Gyseler dazu erklärte,
dürfte der Steuerfuss selbst angesichts der massiven Investitionen in den nächsten Jahren von 56,3 Millionen Franken (v.a. Sporthalle, Infrastruktur, Wasser, Abwasser) und Schulden von zirka 39 Millionen Franken beibehalten werden können. Allerdings müsse man vielleicht auch mal über den Verkauf der einen oder anderen gemeindeeigenen Liegenschaft nachdenken – «auch wenn manche da andere Ansichten haben dürften».
Diskussionslos durchgewunken wurde die Kreditabrechnung für die Sanierung des Reservoirs Huebersberg (352000 Franken).
Kampfwahl bei Erneuerungswahlen
Zum Schluss gab Gyseler erste Eckdaten zu den bevorstehenden Gesamterneuerungswahlen im nächsten März bekannt. Danach haben sich bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen für den siebenköpfigen Gemeinderat neun Personen gemeldet. Es wird somit zu einer Kampfwahl kommen, ebenso ums Gemeindepräsidium. Es hätten sich dafür eine Kandidatin und ein Kandidat gemeldet, so Gyseler, der selber nicht mehr antreten wird. Für die übrigen Gremien gebe es exakt so viele Bewerberinnen und Bewerber wie Sitze, in der Primarschulpflege sei sogar noch ein Sitz vakant. Die Kandidatennamen werden am 5. Dezember publiziert.
lage und schlussendlich die Festsetzung der Schutzverordnungen durch den Regierungsrat.
«Mondholz» ist begehrt Revierförster Robi Püntener berichtete über die vergangene Saison, die eine gute Holznutzung ermöglichte. Insgesamt wurden im Forstrevier rund 8400 m3 Holz genutzt, davon sind fast 70 Prozent Energieholz an die acht Schnitzelheizungen der Region geliefert worden.
Begehrt ist auch das «Mondholz», das in bestimmten Mondphasen gefällt wird und einen um 10 bis 15 Franken höheren Preis pro m3 erzielt. Das Mondholz soll weniger von Pilzen und Insekten befallen, resistenter und formstabiler sein. Der Wald hat sich allerdings noch nicht ganz von den vergangenen trockenen Sommern erholt, was sich vor allem in einem reduzierten Wachstum zeigt. Der Befall durch Borkenkäfer war relativ gering. Mehr Sorgen bereitet das Eschensterben wegen eines Pilzbefalls, der aus Asien eingeschleppt wurde. Auch der Ahorn und die Buche sind der Trockenheit nicht gewachsen. Robi Püntener: «Es ist eine Herausforderung im Klimawandel, widerstandsfähige einheimische Gehölze zu verwenden.» Die Albiskette hat einen sehr schönen Eibenbestand von internationaler Bedeutung. Leider schält das zugewanderte Rotwild (Hirsche) die Rinde und bringt die Eiben so zum Absterben. Um die Schäden in verträglichem Rahmen zu halten, musste der Wildbestand mit dem Abschuss von 15 Hirschen geregelt werden. Die statutarische Generalversammlung selbst gab wenig zu reden, neu im Vorstand ersetzt Patrick Müller den zurückgetretenen Reto Hurter. Und die Finanzen sind so weit im Lot, dass auf Mitgliederbeiträge vorläufig verzichtet werden kann.
Armin Diebold, Waldverband am Albis
Galina Bruder als Schulpflegepräsidentin/Stadträtin, Barbara Kaiser für die Oberstufenschulpflege
Die SP-Ortsgruppe Affoltern freut sich, für den Stadtrat wie für die Oberstufenschulpflege zwei überzeugende Kandidatinnen unterstützen zu können. Dies, nachdem unser Kandidat Jonas Gross aus gesundheitlichen Gründen seine Kandidatur zurückziehen musste. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. Galina Bruder wohnt schon seit über 30 Jahren in Affoltern, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Viele kennen sie durch ihre Arbeit. Sie führt seit Jahren erfolgreich eine Spielgruppe, die Spielwerkstatt. Auch hat sie in den letzten Jahren die Vereinigung der kantonalen Spielgruppen präsidiert. Nach wie vor ist sie im nationalen Verband in einer Kommission tätig. Ihr sind Kinder wichtig. Die Primarschule erscheint ihr als logische Fortsetzung zu ihrer bisherigen Tätigkeit.
Hatte sie doch schon öfters mit der Schule beim Eintritt in den Schulbetrieb Kontakt. Sie stellt sich dieser Tätigkeit
im Bewusstsein, dass sie zukünftig mit vielen Akteuren – Lehrpersonen, Schulleiter, Leiter Bildung, Schulverwaltung,
Eltern – und auch mit den Kindern zu tun hat. Durch ihre Arbeit in den Verbänden sind ihr Organisation, Teamarbeit und Führung keine Fremdworte. Ihr Ziel soll eine Schule sein, in der sich die Kinder wohlfühlen, ihre Bedürfnisse und ihr Können gefördert werden. Und sie soll ein Arbeitsplatz sein, an dem die Lehrpersonen ihre Arbeit gerne machen. Durch ihre gewinnende und herzliche Art wird sie ein Gewinn für die Primarschulpflege sein.
Barbara Kaiser ist vor drei Jahren mit ihrer Familie nach Affoltern gezogen, wo sie schon einen Teil ihrer Kindheit verbrachte. Sie arbeitet seit 2014 als Berufsschullehrerin und unterrichtet Fachpersonen Betreuung, die in der Kita oder im Hort eine Lehre absolvieren. Sie ist Juristin und Sozialpädagogin und verfügt zudem über einen Abschluss als Schulsozialarbeiterin. Mit ihrer Erfah-
rung als Berufsschullehrerin weiss sie genau, was die Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch der Sekundarschule brauchen. Zudem ist es ihr wichtig, dass diese die Sek als einen Ort erleben, in dem sie in ihrer Kreativität und Neugier, Neues zu erfahren, unterstützt werden. Diese Aspekte liegen ihr am Herzen, da die heutige schnelllebige digitale Welt viel Flexibilität der Lernenden erfordert. Als ehemalige Schulsozialarbeiterin ist sie zudem mit den Anliegen, die die Lernenden, aber auch die Eltern beschäftigen, bestens vertraut.
Mit Galina Bruder und Barbara Kaiser stellen sich zwei ausgewiesene und engagierte Kandidatinnen für den Stadtrat und die Oberstufenschulpflege zur Verfügung.
SP-Ortsgruppe Affoltern
Galina Bruder (links) und Barbara Kaiser. (Bild zvg)
Ein starkes Team der SP Hausen für die Gemeindewahlen
Es herrschte Aufbruchstimmung an der Versammlung der SP Hausen bei der Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Behördenwahlen im März 2026. Die SP tritt mit einem starken Team zu den Gemeindewahlen an. Mit Andrea Sidler stellt sich in Hausen erstmals eine Frau als Gemeindepräsidentin zur Wahl. Die bisherige Schulpräsidentin und Gemeinderätin weiss, was es bedeutet, Führungsverantwortung zu übernehmen und in einer Gruppe tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Barbara Moser wird die Vertretung der Frauen im Gemeinderat verstärken. Sie bringt acht Jahre Behördenerfahrung in der Sekundarschulpflege mit. Unbestritten war auch die Nominierung des bisherigen Umwelt und Sicherheitsvorstands Ruedi Taverna, der in der Bevölkerung breite Unterstützung geniesst. Für die RPK kandidiert neu Martin Sieber. Sein beruflicher Hintergrund als Informatiker in einer Grossbank ist ein guter Boden für diese Funktion. Ein Glücksfall für die Primarschulpflege ist Anna Hinteregger. Als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, mit mehrjährigem Engagement im Elternrat und als Mitarbeiterin einer Schulverwaltung kennt sie die Schule aus verschiedenen Perspektiven. Und schliesslich Eva
Huwiler, seit sechs Jahren Finanzvorsteherin der Sekundarschulgemeinde. Wer sie schon einmal an einer Versammlung erlebt hat, weiss, dass sie komplexe Sachverhalte erfassen und anschaulich erläutern kann. Nach einer
FDP Stallikon nominiert Adrian Huggler für die Primarschulpflege
Infolge einer unerwarteten Vakanz hat die FDP Adrian Huggler (54), neu, als Kandidat für die Schulpflege nominiert. Er ist in Dachsen (ZH) aufgewachsen, wohnhaft in Stallikon seit 2019, verheiratet, zwei Söhne. Er verfügt über langjährige berufliche Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen bei der UBS im In und Ausland, New York, Singapur und Polen und ist aktuell tätig als operationeller Risk Manager für den Bereich Global Wealth Management in Zürich. Neben grossem Interesse für Politik und Sport verbringt er sehr viel Zeit mit seiner Familie. Er sagt: «Ich will mich mit meiner Erfahrung und Kenntnis in der Primarschulpflege Stallikon engagieren und dazu beitragen, das ‹komplexe Unternehmen Schule› zum Wohle unserer Kinder fühlbar und effizient strategisch zu führen.»
Die FDP dankt Adrian Huggler für sein Engagement, jetzt und in Zukunft.
Adrian Huggler. (Bild zvg)
Eine weiterführende Vorstellung aller Kandidierenden erfolgt im Rahmen der Wahlkampagne im ersten Quartal 2026, an Anlässen und in den Medien.
FDP Stallikon
SVP unterstützt vier Bürgerliche und lehnt Budget der Stadt Affoltern ab
Die Mitgliederversammlung der SVPOrtspartei unterstützt für die Behördenwahlen 2026 Kandidaten bürgerlicher Parteien und des Gewerbes. Diese Bewerber sind Claudia Spörri (SVP, bisher) und neu Pascal Santi (FDP), Franz Wipfli (Die Mitte), auch als SchulpflegePräsident, sowie Ernst Beeler als Vertreter des örtlichen Gewerbes. Nach einer von politisch links der Mitte stehenden Stadträten dominierten Amtszeit, drängt sich in der Exekutive von Affoltern eine Korrektur auf. Das aktuelle Desaster um die SportplatzVorlage ist das letzte Beispiel einer an Fehltritten reichen Amtsdauer.
Für die RPK wird der bisherige Präsident Urs Gmür (SVP) für weitere vier Jahre vorgeschlagen. Dazu haben die parteilosen Reto Ruprecht (bisher), und Emrah Kilic (neu) überzeugt, weshalb sie ebenfalls zur Wahl in die RPK empfohlen werden. Für die Primarschulpflege wird der wieder kandidierende Beat Kalt (SVP) unterstützt.
Das Budget der Oberstufenschule ist vor allem von der Veränderung im Bereich der Anzahl unbegleiteter jugendlicher Asylbewerber geprägt. Eine Nachfrage beim OsaSchulsekretariat blieb, auch zehn Tage nach der Anfrage, unbeantwortet. Das wirft kein gutes Licht auf die Behörde. Es fehlt eine klare Be
gründung für den gegenüber dem Vorjahresbudget um eine halbe Million gewachsenen Aufwandüberschuss. An der Gemeindeversammlung wird Auskunft dazu verlangt.
Budget: Zur Ablehnung empfohlen
Das Budget der Stadt wurde ausgiebig diskutiert. Die vor zwei Jahren von der Gemeindeversammlung unterstützte Forderung der RPK zur Überprüfung der Ausgaben ist auch in diesem Budget nicht erfüllt. Es ist empörend, wenn der Steuerzahler feststellen muss, dass seit 2022 der Aufwand für das Personal um knapp 50 Prozent, nämlich von 26 auf 39 Millionen Franken, gestiegen ist. Das lässt sich nicht mit Teuerung, mehr Lehrpersonen und etwas Lohnanpassung begründen. Die seit zwei Jahren im Raum stehende Forderung, im Alters und Pflegeheim Seewadel für eine ausgeglichene Finanzierung zu sorgen, bleibt auch im Budget 2026 unerfüllt. Die offensichtlich gleichgültige Haltung des Stadtrates, gegenüber Entscheiden der Gemeindeversammlung, veranlasste die Mitgliederversammlung, das Budget zur Ablehnung zu empfehlen.
SVP Affoltern
persönlichen Vorstellung wurden die Kandidierenden mit grossem Applaus für die kommenden Gemeindewahlen nominiert.
Die SP Hausen ist sich bewusst, dass der Weg zum Wahlerfolg kein Sonntags
spaziergang sein wird. Doch die Zeichen stehen auf Aufbruch, dies war an der Versammlung deutlich spürbar und stimmt optimistisch.
SP Hausen
Gemeindeversammlung: Empfehlungen
der SVP Bonstetten
Die Mitgliederversammlung der SVP hat über die beiden Traktanden der Gemeindeversammlung beraten und zwei Beschlüsse gefasst.
Zum Budget 2026 zeigt sich die SVP sehr erfreut, dass der Gemeinderat eine Steuersenkung vorschlägt. Zu den einzelnen Posten gab es kaum Diskussionen. Einzig die Vermietung der Flächen im Verwaltungszentrum Heumoos gab Anlass zur Sorge. Es sind immer noch 15 Prozent Leerflächen vorhanden und somit werden die erhofften Mieteinnahmen nicht erreicht. Gemäss Auskunft des Gemeinderates gibt es keinen Plan B, sollten diese weiterhin nicht vermietet werden können. Die grössten Sorgen bereitet aber das «Wasser». Eine weitere Preiserhöhung ist nicht ausgeschlossen.
Das zweite Traktandum (Teilrevision der Personal und Besoldungsverordnung) gab mehr zu diskutieren. Im ersten Teil der Vorlage schlägt der Gemeinderat eine neue Behördenentschädigungsform für den Gemeinderat und die Primarschulpflege vor. Aus Sicht der SVP wird das Schulpflegepräsidium ge
genüber dem Gemeindepräsidium zu tief bewertet. Es müssten mehr Stunden geleistet werden, um die gleiche Entlöhnung zu erhalten, und die Doppelbelastung wird nicht berücksichtigt.
In zweiten Teil geht es um die Entschädigungen der Kommissionen und der nebenamtlichen Funktionen. Dort fehlt der SVP der rote Faden. Die Anpassungen wirken willkürlich und belaufen sich auf zwischen 0,03 Prozent und 8,7 Prozent. Man kann kaum von einer Anpassung der Entschädigung reden, wenn die Erhöhung von alt 2398 Franken auf neu 2400 Franken (2 Franken) oder die jährliche pauschale Entschädigung für Traktor und Maschine pro Wintersaison von 2409.25 auf neu 2410 Franken (75 Rappen) angepasst werden.
Die Entschädigungen für Kommissionen und nebenamtliche Funktionen sollten noch einmal überarbeitet werden. Diese sollte sowohl eine klare Struktur haben als auch finanziell nachvollziehbar und fair sein.
SVP Bonstetten
«Sportplatz Moos: Wir brauchen Lösungen, keine Gerichtsverfahren!»
Im «Anzeiger» vom 21. November war zu lesen, dass der Stadtrat den Entscheid des Bezirksrats vor das Verwaltungsgericht zieht. Damit offenbart der Stadtrat erneut seine strategische Schwäche und Kurzsichtigkeit.
Der Stadtrat müsste seine Fehlleistung bei der Planung eingestehen und sich rasch an die Ausarbeitung eines rechtskonformen Projektes machen, statt noch mehr Zeit, Geld und Energie für jahrelange Gerichtsverfahren zu verschwenden. Der Weg über Gerichtsverfahren wird das Projekt über Jahre blockieren, zuerst im Stimmrechtsverfahren und dann im Baubewilligungsverfahren. Die Leidtragenden sind die Nutzer der Sportanlagen und die Steuerzahler.
Bis heute hört man nur den Stadtschreiber, der die Planungsfehler schönreden will. Was sagen denn eigentlich die politisch Verantwortlichen zu diesem Debakel? Nichts! Haben wir noch die vollmundigen Versprechen der Stadtpräsidentin aus dem Wahlkampf im Ohr? Ein wertschätzender Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgern, Transparenz, Offenheit wur
Wahlempfehlungen im «Anzeiger»
Die kantonalen Erneuerungswahlen werfen ihre Schatten voraus. In diesem Zusammenhang machen wir darauf aufmerksam, dass Wahlempfehlungen Dritter für einzelne Kandidaten erst ab dem kommenden Jahr publiziert werden. Empfehlungen, die vorher eingehen, werden bis zum Dienstag, 6. Januar, gesammelt und – bei entsprechend Platz – dann publiziert. (red)
Affoltern: Budget kritisch anschauen
Am kommenden Montag, 1. Dezember, wird die Gemeindeversammlung der Stadt Affoltern stattfinden. Die einzelnen Dokumente können auf der Homepage angesehen werden.
In mindestens drei der folgenden Punkte bedarf es seitens des Stadtrates an der Gemeindeversammlung zusätzlicher Informationen. Im Seewadel ist ein Nettoaufwand von rund 1,8 Millionen Franken budgetiert. Der Anteil der Bewohnenden aus Affoltern beträgt lediglich 30 Prozent (Bewohnende übrige Gemeinden 70 Prozent). Wie von der Rechnungsprüfungskommission im Antrag erwähnt, hat der Stadtrat Stellung zu beziehen, wie er dieses Missverhältnis regeln wird. Es ist richtig, dass das Projekt Moos im Budget aufgeführt wird (Erhöhung Verwaltungsvermögen 15 Millionen Franken; vor allem aufgrund von diesem Projekt ergibt sich insgesamt ein Selbstfinanzierungsgrad von nur 8,87 Millionen Franken beziehungsweise 40 Prozent und es resultiert in einem Finanzierungsfehlbetrag von 13,49 Millionen Franken). Allerdings wurde inzwischen ein Stimmrechtsrekurs vom Bezirksrat gutgeheissen. Ich erwarte vom Stadtrat eine Stellungnahme, ob er einen Weiterzug an das Verwaltungsgericht machen wird, beziehungsweise wie das weitere Vorgehen sein wird. Die Personalkosten steigen noch einmal um 2,41 Millionen Franken, beziehungsweise plus 6,4 Prozent von 37,46 Millionen Franken (Budget 2025) auf 39,87 Millionen Franken (Budget 2026). Vergleicht man die budgetierte Zahl mit der Rechnung 2024 von 32 Millionen Franken, steigen die Personalkosten sogar um 7,87 Millionen beziehungsweise plus 24,5 Prozent. Was sind die konkreten Massnahmen, um diese massiven Kostenschübe zu bremsen (zum Beispiel Personal und Bürokratieabbau)?
Falls diese drei Problemkreise vom Stadtrat nicht zufriedenstellend beantwortet werden können, ist das Budget 2026 meines Erachtens abzulehnen. Hugo Gut, Affoltern
den versprochen. Und wie sieht das aus? Jahrelang wird ein Projekt mit erheblichen Kostenfolgen in der Verwaltung vorbereitet, ohne dass «draussen» jemand etwas erfährt. Die Sportvereine sind wohl die einzigen Dialogpartner des Stadtrates und melden ihre Wünsche an. Am 25. August 2025 wurde das Projekt erstmals der Öffentlichkeit im Rahmen einer InfoVeranstaltung vorgestellt – und wenige Tage später flatterten den Stimmbürgern bereits die Abstimmungsunterlagen für den 28. September ins Haus. Weder die Presse noch die Parteien wurden über die Planung informiert oder gar einbezogen. Hier sollte wohl bewusst unter Ausklammerung einer offenen Diskussion ein (teures) Projekt dem Stimmbürger untergejubelt werden. Der linksgrün dominierte Stadtrat demonstriert mit diesem Vorgehen sein Führungsversagen. Jetzt trotzig den Rechtsweg beschreiten wollen, hilft niemandem.
Orlando Rabaglio, Die Mitte, Affoltern
Ihre Meinung ist willkommen!
Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Ihrem Namen, der Adresse und der Telefonnummer versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Vermeiden Sie bitte Abkürzungen. Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger. ch/mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag benötigen wir die Zuschrift bis Freitagmittag. Für eine Publikation am Freitag bis Mittwochmittag. (red)
Von links: Martin Sieber, Anna Hinteregger, Andrea Sidler, Barbara Moser, Ruedi Taverna und Eva Huwiler. (Bild zvg)
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• Sie verantworten Budget, Finanzen und Fundraising im engen Kontakt mit den dafür verantwortlichen Mitarbeitenden
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Griff nach den Sternen
Das Jugendtheater ohoo! wagt sich an Shakespeare und spielt «Romeo und Julia». Seite 17
Festlicher Nachmittag
Sibylle und Isabel Tschopp geben am 7. Dezember in Obfelden ein Weihnachtskonzert. Seite 21
Reichhaltiges Programm
Ein Überblick über die zahlreichen Angebote der Ämtler Bibliotheken im Dezember. Seite 24
NEIN zum Vorkaufsrecht
Grundrechte von Eigentümern bewahren. JA zum Gegenvorschlag
Inhaberinnen und Inhaber von Modegeschäften im Säuliamt nennen Gründe und wieso sie trotzdem überleben
Claudia EugstEr
Jüngst berichtete der «Anzeiger» darüber, dass ein traditionsreiches Modehaus nahe des Bezirks Ende Jahr schliesst («Anzeiger» vom 11. November). Aber kein Grund zum Verzweifeln, im Säuliamt hat es noch einige Modeboutiquen und Kleiderläden zum Shoppen. Nur, muss befürchtet werden, dass auch diese bald schliessen müssen? Einige lokale Modegeschäfte haben Auskunft gegeben, wie das Geschäft so läuft, wie es sich über die Jahre hinweg entwickelt hat und wie sie die Zukunft sehen.
Gründe für rückläufige Nachfrage
Die Nachfrage sei in den vergangenen zwei Jahren tendenziell zurückgegangen, sagt Nicole Reichlin, Inhaberin der Boutique Calimba in Affoltern. Sie führt dies vor allem darauf zurück, dass viele ihrer Kundinnen zunehmend auf Nachhaltigkeit achten und bereits gut ausgestattet seien. «Sie möchten bewusst nicht zu viel einkaufen und bevorzugen langlebige Stücke», erklärt sie.
Sie sucht derzeit eine Nachfolgerin –nicht, weil sich das Geschäft nicht tragen würde. «Davon leben ist möglich, aber nicht auf grossem Fuss», sagt sie. Vielmehr wolle sie beruflich noch ein-
mal etwas Neues wagen. Die Boutique bleibt vorerst geöffnet, und dank der zentralen Lage kann sich Nicole Reichlin weiterhin über eine gute Laufkundschaft freuen.
Beste Lage in Affoltern zu teuer Als Karin Wild die Modeboutique favorite things in Affoltern übernahm, hätte sie sich den Start in die Selbstständigkeit anders vorgestellt. Eigentlich sollte die Neueröffnung am 19. Januar 2021 stattfinden, doch der zweite Corona-Lockdown machte ihre Pläne zunichte. Statt Kundinnen zu begrüssen, blieb die Tür geschlossen. «Ich musste alles aus dem eigenen Sack bezahlen und erhielt keine Unterstützung, weil ich keine Zahlen aus
dem Vorjahr vorweisen konnte», erinnert sich Karin Wild. Trotzdem hielt sie durch und konnte überleben. Aber dies auch nur dank treuer Stammkunden.
Seit der Eröffnung im März 2021 zeigt die Entwicklung nach oben. Die Nachfrage nach den sorgfältig ausgewählten dänischen Modemarken wächst, auch wenn der Verkauf stark wetterabhängig ist. Karin Wild weiss: Kleine Boutiquen müssen kämpfen. Wer bestehen will, muss sichtbar bleiben. «Man muss aktiv sein und viel machen, um die Kundinnen ins Geschäft zu locken», sagt sie. Das gilt besonders, wenn man, wie favorite things, nicht an einer Premium-Lage im Zentrum liegt. Doch für Karin Wild sind die hohen Mietpreise im Herzen von Affoltern schlicht
nicht tragbar: «Das würde am Schluss nicht aufgehen.»
Trotzdem kann sie heute von ihrem Geschäft leben, allerdings nur, weil sie alles alleine macht. Angestellte zu beschäftigen, wäre finanziell kaum machbar. Zudem findet sie, habe das Zentrum von Affoltern seinen Reiz ohnehin verloren: «Es gibt zu wenig kleine Geschäfte, die zum Flanieren einladen.» Umso wichtiger ist für Karin Wild ein aktiver, moderner Auftritt. Sie setzt auf regelmässige Newsletter, persönlichen Kundenkontakt, Social-Media-Kanäle, klassische Zeitungswerbung und ihre Website. Und natürlich auf ein einladendes, inspirierendes Schaufenster, das Herzstück jeder Boutique. Genau damit gelingt es ihr, Kundinnen anzuziehen,
die das Besondere suchen: nordische Mode mit Charakter, ausgewählt mit Leidenschaft.
Online gefährdet lokales Gewerbe Eine Abnahme der Kundschaft spüren Carmine und Simone Mauro von Kaenzig Herrenmode in Hedingen. «Es fand eine Änderung im Kaufverhalten statt. Vieles läuft inzwischen online», so Simone Mauro. Sie würden in ihrem Geschäft zwar nicht nur grosse Grössen anbieten, aber womöglich liege es auch an einem veränderten Körperbewusstsein, dass es weniger korpulente Leute gäbe. Ansonsten zeigt sich Simone Mauro ratlos: «Gerade in den letzten zwei Monaten ist es wie abgewürgt.» Das könne aber nicht am Zollstreit liegen, davon seien sie nicht betroffen, sie hätten nur europäische Lieferanten. Aber wenn das so weiter geht, sieht sie die Zukunft düster: «Den Leuten muss wieder mehr bewusst werden, dass sie lokal einkaufen sollten. Es wäre so schade, wenn der lokale Detailhandel ganz verschwinden würde.» Was fehlt, wird einem aber meist erst bewusst, wenn es nicht mehr da ist. Kaenzig Herrenmode gibt jedoch nicht auf.
Ein Vorteil gegenüber online
Dass das Geschäft auch ohne Onlineverkauf gut laufen kann, das beweist Hanna Lukes mit Hanna Lukes Fashion in Hausen. Sogar während der Corona-Jahre hat sie ganz auf online verzichtet. Die Nachfrage sei in den letzten Jahren gleich geblieben. Dies einerseits, weil sie treue Kundinnen aus dem Dorf und der Umgebung habe, andererseits weil sie die Kleider ihrer Kollektion selber produziert und sie individuell anpassen kann. «Das gibt es online nicht», so die professionelle Schneiderin, die auch eine Nähwerkstatt und Kurse im eigenen Atelier anbietet.
Innovative Kombination
Die Online-Konkurrenz für Secondhand ist gross, kann heute doch jeder über Auktionsplattformen selbst seine gebrauchten Sachen verkaufen. Trotzdem verspüren Sarah Gasser und Susi Vögtle in ihrem Kindersecondhand-Laden Deschawü in Mettmenstetten eine positive Geschäftsentwicklung. Ein Grund sei sicherlich, dass es sie erst seit Frühling 2022 gibt und es eine Zeit lang gebraucht habe, sich zu etablieren, aber auch der Trend zur Nachhaltigkeit spiele ihnen in die Hände und die Gewissheit für die Kunden, dass nur geprüfte und tadellose Sachen angeboten würden. Diese Garantie hat man bei Onlinekäufen nicht. Zudem hätten sie ein relativ grosses Einzugsgebiet, da es nicht in jedem Dorf einen KindersecondhandLaden gäbe. Und Deschawü ist ja auch nicht nur ein Secondhandladen. Die grosse und vielfältige Abteilung mit Geschenkartikeln locke auch Kundinnen und Kunden ohne Kinder in ihr Geschäft. Nur einen Gewinn können sie nicht erzielen. «Wir sind froh, wenn wir eine schwarze Null schreiben», so Susi Vögtle. Ihr Antrieb ist vor allem, dass geschätzt wird, was sie machen. Es sei aus Leidenschaft, meint auch Nicole Reichlin von
Boutique Calimba. So geht es wohl allen im Beitrag befragten.
Nicole Reichlin führt die Boutique Calimba in Affoltern. (Bilder Claudia Eugster)
Hanna Lukes produziert alle Kleider ihrer Kollektion selbst. (Bild zvg)
Die Modeboutique favorite things befindet sich beim Kronenplatz in Affoltern.
Carmine und Simone Mauro von Kaenzig Herrenmode in Hedingen. (Bild zvg)
Im Zentrum von Affoltern lässt es sich gemütlich flanieren und shoppen, nur sind die Mietpreise entsprechend hoch.
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt
Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
19.30 Kirchgemeindeversammlung im Gemeindesaal: Abnahme Budget 2026 und Informationen
Sonntag, 30. November
10.00 Gottesdienst zum ersten Advent im Zwinglisaal mit Pfr. Andreas Nufer und Sawako Miura (Orgel), anschliessend Senioren-Zmittag www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet in der Klosterkirche
Montag bis Samstag: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr
Sonntag, 30. November
17.15 Musik und Wort Woodville 3 & Tian Long Li Texte: Pfr. Andreas Nufer
Klosterkeller, Eintritt frei, Kollekte
Donnerstag, 4. Dezember
13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz
Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 30. November 19.30 Abendgottesdienst zum 1. Advent in Maschwanden mit Pfarrerin Claudia Mehl
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 30. November 10.00 kein Gottesdienst wegen Seniorenadventsfeier www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 30. November
10.00 Kirche Stallikon, FamilienGottesdienst zum 1. Advent mit Taufe
Pfr. Otto Kuttler und Team Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel anschl. Apéro
17.00 –
20.00 Kirche Stallikon, Licht und Stille
Montag, 1. Dezember
16.00 Stille & Tanz in Wettswil
Mittwoch, 3. Dezember
15.00 Kolibri in Stallikon / mit Rollenverteilung für alle Kinder, die sich für die Stalliker Wienacht angemeldet haben.
Donnerstag, 4. Dezember
14.30 Kafi-Träff in Wettswil
Freitag, 5. Dezember
Senioren-Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Einsiedeln. Die Abfahrtszeiten werden den angemeldeten Personen jeweils mitgeteilt.
17.00 Kirche Stallikon, Licht und Stille
19.00 Kirche Stallikon, die Organistin Viktoryia Haveinovich spielt weihnachtliche Stücke auf dem Klavier
Kirche Stallikon, Licht und Stille, jeden Freitag im Advent von 17.00 – 20.00 Uhr Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
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Romeo und Julia in der Aula
Jugendtheater ohoo! wagt sich an Shakespeare – drei Aufführungen in Affoltern
Diesmal wollen sie ein «richtiges» Theaterstück einstudieren, beschlossen die 13- bis 15-jährigen jungen Schauspielenden des Säuliämtler Theaters ohoo! für ihre Produktion 2025. Der Griff nach den Sternen fiel ihnen leicht, Liebesgeschichten liegen in diesem Alter nah, ob selbst erlebt oder in unzähligen Teenfilmen. Ganz wörtlich wollten sie aber Shakespeares Stück um das berühmteste Liebespaar aller Zeiten nicht übernehmen und den Schluss schon gar nicht – der wird gleich am Anfang erledigt. Auch die altertümliche Sprache wurde adaptiert, Julia, Mercutio, Romeo sowie die anderen Figuren sprechen Schweizerdeutsch.
Einige Eindrücke vermittelte der Besuch einer abendlichen Probe mit dem Theaterpädagogen Christof Hofer. Dieser fängt, bevor die privaten Gespräche und Chats zu viel Raum einnehmen, gleich an. Die fünf Mädels und ein Junge schlendern zur Bühne, sie haben einen Schultag hinter sich, November, es wird schon dunkel. Nun wird gedehnt und gesprungen, das Zwerchfell zum Hopsen gebracht, geschüttelt und gerührt. Bewegung tut gut und erhöht die Konzentration. Heute soll das ganze Stück durchgespielt werden, Übergänge, Requisiten und Bühnenumbau stehen im Zentrum. Ende Monat sind drei Aufführungen in der Aula Ennetgraben angesetzt. Die Schwertkampfchoreos sitzen recht gut, Capulets und Montagues geraten immer wieder aneinander.
Kostüme werden noch ergänzt. Soll eine Hose noch schnell bei Zalando bestellt werden, gleich jetzt? Was?! Ein Kleid? Der Junge ist erleichtert, dass er es nicht anziehen, sondern nur präsentieren soll. Er tritt zusammen mit fünf Kolleginnen auf, ein kleines Ensemble mit multiplen Rollen. Neutrale Kostüme werden mit Requisiten ergänzt, Umhang, Krone, Blumenkorb und Haube erleichtern die Verwandlungen. Dekorative Masken für die Ballszene sind neu im Gebrauch und
gleich werden damit ein paar Selfies geschossen. Eine der Darstellerinnen lässt sich Hemd und Gilet zuknöpfen, sie hat zu lange Nägel. Alle helfen einander. Ein Durchgang wird gespielt, noch ohne Lichttechnik, und auch die Soundkulisse ist heute nicht in Gang zu bringen. Die Jugendlichen haben sich mit Fragen wie: «Wie weit soll man für die Liebe gehen?» und «Was ist vielleicht zu weit?» auseinandergesetzt. Eines der berühmtesten Stücke der Weltliteratur hat
Berührende Feier im Seewadel
Fest zum Ewigkeitssonntag mit Jodelklängen
Im Saal Kristallgarten im Pflegezentrum Seewadel wurde am 23. November der im Seewadel Verstorbenen und ihrer Hinterbliebenen gedacht. Pfarrer Thomas Müller verstand es wunderbar, auf die Lücken hinzuweisen, welche die Verstorbenen in ihren Familien hinterlassen haben. Er gab Hinweise auf schmerzvolle Erfahrungen der Hinterbliebenen, erinnerte aber auch an schöne gemeinsame Erlebnisse.
Der Jodlerklub am Albis umrahmte würdevoll die Feier mit schönen Jodel-
liedern. Vorgetragen wurde Bekanntes aus verschiedenen Jodlermessen, unter anderem von Jost Marty «Dir Herr, wemmer singe», von Peter Roth «I luege ue i d’Berge», von Andre Moos «Aabestärn». Herzerwärmend und sehr still war das Gedenken an die verstorbenen Menschen. Jeder einzelne Name wurde von Pfarrer Thomas Müller vorgetragen, gefolgt von einer besinnlichen Pause und begleitet vom Anzünden der Kerze. Dieses Ritual erinnert an die Opfer an der Gedenkmesse in Zug 2001.
Viele Verstorbene hatten ein erfülltes Leben. Es bleibt die Freude an diesen Erinnerungen. Ob da nicht der eine oder andere Gedanke an das eigene Leben aufkam?
Warum nicht mal wieder die Fotogalerie nach schönen Momenten durchforsten? Beim anschliessenden Apéro riche gab es reichlich Gelegenheit zum Abschweifen und um wieder auf andere Gedanken zu kommen.
Bruno Vogel, Kappel
MARKTPLATZ Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden
Adventsstimmung im BlumenStil
Weihnachtliche Kreationen zum Entdecken
Die Adventsausstellung im BlumenStil Hausen lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und erfüllte den Raum mit einem Hauch vorweihnachtlicher Magie. Mit liebevoll arrangierten Dekorationen wurde der Auftakt in die stimmungsvollste Zeit des Jahres gefeiert. Jetzt bereitet sich das Team vol-
ler Vorfreude auf das erste Adventswochenende vor. Im festlich geschmückten Laden entdecken Kundinnen und Kunden eine erlesene Vielfalt an weihnachtlichen Kreationen, die Herzen höherschlagen lassen.
Jessica Suter, BlumenStil
auch heute und hier in Affoltern noch Aktualität. Die Liebe entzündet die Herzen und Gemüter, es wird gekämpft, getötet und doch für Frieden plädiert. Die Textpassagen, die bereits gut sitzen, bringen Emotionen zum Ausdruck und sind voller Leben. Das Kinder- und Jugendtheater ohoo! Bezirk Affoltern hat sich als ausserschulisches Angebot erfolgreich bewährt. Theaterkurse für Kinder unter acht, bis zwölf, Teens U16 und für junge
Erwachsene geniessen regen Zulauf. Selbstvertrauen und Sicherheit im Auftreten können gefördert werden, etwas im Team erarbeiten, Gruppenprozesse und Auftritte vor Publikum bieten wertvolle Erfolgserlebnisse, Neulinge sowie Erfahrene spielen zusammen, Schauspiel und auch Technik können erlernt werden.
Die Produktionsleitung hat der Gründer Raffaele Cavallaro, Hausen, die einzelnen Altersgruppen werden von einem Team, bestehend aus Theaterpädagoginnen und -pädagogen, betreut. Christof Hofer bringt viel Erfahrung in Kinder- und Erwachsenenkursen mit. Er ist Dozent an der PH Zürich, führt Regie mit Laien und Profis und leitet Trainings am Theaterstudio Golda Eppstein. Er führt die Gruppe der ohoo!-Teens mit liebevoller Strenge und viel Ermutigung. Man darf gespannt sein auf die neuste Produktion von «Romeo und Julia». Jugendtheater ohoo!
Romeo & Julia – Wie weit würdest du für Liebe gehen? Ein Jugendtheater frei nach William Shakespeare. Teens U16, Kinder- und Jugendtheater ohoo! Bezirk Affoltern.
Spieldaten: Freitag, 28. (19.30 Uhr), Samstag, 29. (16 Uhr), Sonntag, 30. November (16 Uhr). Kollekte. Aula Ennetgraben, Affoltern. Theaterbar eine Stunde vor Beginn geöffnet.
Weitere Informationen: www.ohoo.ch
Spitex im Knonauer Amt – Pflege und Unterstützung zu Hause
Seit 1987 im Bereich der ambulanten Pflege tätig – Filiale in Affoltern
Die Spitex PHS ist seit 1987 im Bereich der ambulanten Pflege tätig und mit einer eigenen Filiale in Affoltern im ganzen Knonauer Amt präsent. Der Auftrag ist es, Menschen in ihrem Zuhause so zu unterstützen, dass sie ihren Alltag möglichst sicher und selbstbestimmt gestalten können. Die Einsätze reichen von praktischer Hilfe im Haushalt bis zu komplexeren Pflegesituationen, die fachliche Erfahrung erfordern. Die Betreuung erfolgt in kleinen und konstanten Teams. Klientinnen und Klienten wissen dadurch, wer sie begleitet, was Vertrauen schafft und Abläufe vereinfacht. Das Angebot umfasst Grund- und Behandlungspflege, Wundversorgung und Unterstützung im Alltag. Bei Bedarf übernehmen die Spitex-Mitarbeitenden auch spezialisierte Aufgaben wie Palliativpflege oder die Begleitung von Menschen mit Demenz. Als Ergänzung steht Angehörigen ein Dienstleistungsmodell offen. Wer eine nahestehende Person zu Hause pflegt, kann bei der Spitex PHS angestellt werden. Dadurch entsteht eine sozialversicherte Tätigkeit mit klaren
Persönliche und individuelle Pflege sowie Betreuung zu Hause. (Bild zvg)
Rahmenbedingungen. Dieses Angebot unterstützt Familien, die die Betreuung zu Hause gemeinsam mit dem SpitexFachteam organisieren möchten. Das Team der Filiale Knonaueramt steht Interessierten für eine unverbindliche Anfrage gerne zur Verfügung. Wenn kurzfristig Unterstützung benötigt wird, koordinieren sie die nächsten Schritte und organisieren die notwendige Hilfe. Die enge Zusammenarbeit mit Ärztinnen, Spitälern, Therapien und weiteren Fachstellen im Knonauer Amt trägt dazu bei, dass Pflege und Betreuung gut aufeinander abgestimmt sind.
Spitex PHS www.spitex-knonaueramt.ch
Das Team von BlumenStil Hausen (von links): Ruth Suter, Elin van Grinsven (3. Lehrjahr), Jessica Suter (Inhaberin), Cécile Wittwer und Christina Berliat. (Bild zvg)
Das junge Theaterensemble Teens U16 spielt bald vor Publikum in Affoltern (von links): Yasmin, Shimmi, Leoni, Sienna, Lena, Charlyn und Jonah. (Bild C. Hofer)
Vera Uetz dankt Pfarrer Thomas Müller und dem Jodlerklub am Albis. (Bild zvg)
«The Full Monty»
Ein etwas anderer Film zum Advent
Das Team der Kafimüli lädt am 5. Dezember zu einem Film mit ernstem und eher deprimierendem Hintergrund ein. «The Full Monty» («Ganz oder gar nicht», so der deutsche Titel) entwickelt sich jedoch zur feinfühligen Komödie ganz im britischen Stil und findet nach 91 Minuten mit viel Charme und Witz ein Happy End.
Die Stahlarbeiter von Sheffield im Norden Englands haben schon bessere Zeiten erlebt. Die meisten sind arbeitslos und verbringen ihre Tage mit der erfolglosen Suche nach Arbeit. Nur der Auftritt der weltbekannten Männer-Stripgruppe «Chippendales», bringt ein bisschen Glanz der grossen weiten Welt in die schummrigen Bars der trostlosen Stadt. Gaz, einer der Männer, bringt das auf eine Idee: Als Männer-Stripgruppe will er sich und seine Freunde aus der finanziellen Misere helfen. Die Proben der seltsamen Truppe finden heimlich statt, und es findet sich auch ein Ver-
anstalter. Die sechs Männer beschliessen, in ihrer Show dem weiblichen Publikum «die nackte Wahrheit» zu bieten – und werden in «The Full Monty» schliesslich zur Stadtattraktion!
Der Film des italienischen Schauspielers und Regisseurs Bruno Cattaneo kam 1997 in die Kinos, wurde ein grosser Erfolg und gewann vier Oscar-Nominierungen. «Es ist eine gut erzählte Geschichte mit einem genialen Soundtrack von Anne Dudley», so ein Filmkritiker. «The Full Monty» kam Anfang 2000 als Pop-Rock-Musical auf den Broadway in New York und feierte auf den Bühnen der ganzen Welt grosse Erfolge.
Marianne Egli, Kino Kafimüli
Freitag, 5. Dezember, Türöffnung/Barbetrieb
ab 19.30 Uhr, Film 20 Uhr, (91 Min. D), Eintritt gratis, Kollekte. Kino Kafimüli c/o RgZ Wohnheim Loomatt, Loomattstrasse 50, Stallikon/Ortsteil Sellenbüren, Bushaltestelle Loomatt
«The Full Monty» läuft am 5. Dezember im Kino Kafimüli in Stallikon. (Bild zvg)
Gospelkonzert der Happy Voices
Unter dem Titel «Peace on Earth» lädt der Gospelchor Happy Voices Bremgarten zur vorweihnachtlichen Konzertreihe ein. Gospelmusik ist mehr als Klang. Sie ist gelebter Ausdruck von Hoffnung und ein musikalisches Bekenntnis. Der Titel «Friede auf Erden» bringt es auf den Punkt: In einer Welt voller Uneinigkeit, Unsicherheit und Spaltung steht Gospel für etwas Verbindendes und Kraftvolles. Die Lieder erzählen von Zuversicht und dem tiefen Wunsch nach Frieden. «Peace on Earth» ist deshalb nicht nur ein Kon-
zertmotto, sondern eine Einladung, innezuhalten, zuzuhören und sich berühren zu lassen. Denn, wenn Stimmen sich gemeinsam erheben, entsteht mehr als Musik – es entsteht ein Raum, in dem Hoffnung hörbar wird.
Brigitte Marti, Gospelchor Happy Voices Samstag, 6. Dezember, 19 Uhr, reformierte Kirche Knonau, und Samstag, 13. Dezember, 19 Uhr, reformierte Kirche Maschwanden. Türöffnung 30 Minuten vor Konzertbeginn. Eintritt frei, Kollekte
Der Gospelchor Happy Voices ist bereit für zwei Ämtler Auftritte. (Bild zvg)
Still für verfolgte Christen einstehen
In der Schweiz gilt die Religionsfreiheit weitgehend als selbstverständlich. Doch weltweit wird dieses Grundrecht in vielen Ländern mit Füssen getreten. Besonders in der Weihnachtszeit leben unzählige Christinnen und Christen in Angst vor Übergriffen, weil ihr Glaube sie zur Zielscheibe macht. Für diese bedrohten Menschen setzt Christian Solidarity International (CSI) ein starkes öffentliches Zeichen: Am Mittwoch, 10. Dezember, ruft die Organisation zu
Neoländler – «Ufbruuch»
Konzert am Freitag, 5. Dezember, in der Galerie Märtplatz Affoltern
Neoländler sind eine erfrischende Band aus dem Emmental, die mit der Kraft des Elementaren experimentiert.
Ja, sie sind wirklich aufgebrochen: aus dem Emmental ins weit entfernte Säuliamt, von den sonnigen Höhen ins neblige Tiefland. Diese Familienband: Mutter, Vater, Tochter und ihr Ehemann bringen uns wundervolle Musik, gespielt auf urtümlichen Instrumenten. Hand aufs Herz: Wer weiss schon, wie ein Langnauerli, ein Häxenschit, eine Emmentaler Einhandflöte aussieht... und wie tönen sie wohl, diese Musikinstrumente? Die Neoländler werden ihren Gästen Augen und Ohren öffnen. Sie sind eine erfrischende Band aus dem Emmental, die mit der Kraft des Elementaren experimentiert: gefiedelt, gezupft, geblasen, geschlagen, gezogen, gesungen, gejuuzt und gestrichen. Regionale Volksmusik interpretieren sie auf ihre eigene Art – ungewohnt und doch vertraut – reicht das Repertoire von erfrischend gespielten traditionel-
len Stücken bis zu Eigenkompositionen. Dabei blicken sie über die Emmentaler Hügel hinaus, führen die Zuhörerinnen und Zuhörer in andere Welten und Zeiten, wagen den Schritt über die Grenze und bleiben doch stets mit einem Bein im Emmental verankert. Viele ihrer Instrumente sind im Emmental verwurzelt: Die fast vergessene Emmentaler Halszither, das Langnauerli, das Häxeschit, die Emmentaler Einhandflöte sowie das Emmentaler Miniörgeli aus dem Wasen. Weiter wird diese Auswahl ergänzt durch eine ganze Reihe «extraterritorialer» Volksmusikinstrumente und eine wunderbare Stimme.
Zwei durch Adoption getrennte Brüder entdecken sich zufällig und versuchen eine Beziehung aufzubauen. Ihre musikalische Begabung ist die einzige Gemeinsamkeit.
Thibault ist nach der Geburt von einer gut situierten Familie adoptiert worden. Er konnte Musik studieren und wurde ein international bekannter und erfolgreicher junger Dirigent und Komponist. Der ältere Bruder Jimmy dagegen ist Fabrikarbeiter im Norden Frankreichs, mitten im Kampf um seinen Arbeitsplatz. Daneben spielt er Posaune in einer lokalen Fabrikarbeiter-Blasmusik, einer «Fanfare».
einer landesweiten Mahnwache auf. Von 18 bis 18.30 Uhr versammeln sich Menschen auf dem Marktplatz in Affoltern und gleichzeitig an mehr als 70 Orten in der ganzen Schweiz, um still für Glaubensverfolgte einzustehen. Eingeladen sind alle, die ein Zeichen der Solidarität setzen wollen – schweigend, mit einer Kerze in der Hand, und mit einer Botschaft des Friedens.
Stiftung CSI-Schweiz
Thibault erkrankt an akuter Leukämie, eine Blutstammzelltransplantation könnte ihn retten. Seine kleine Schwester lässt sich auf Spendentauglichkeit abklären. Das Resultat: Sie ist gar nicht Thibaults Schwester. Die Adoption lässt sich nicht länger geheim halten. Thibault hat kaum Zeit, zornig zu sein. Er rappelt sich auf, sucht und findet seinen leiblichen Bruder.
Ein Stardirigent und ein Blasmusik-Posaunist finden sich über die Liebe zur Musik. (Bild zvg)
Die Kontaktaufnahme ist kompliziert, zu verschieden sind die Lebenswelten. Nur die Liebe zur Musik schafft flüchtige Gemeinsamkeiten. Thibault will die Kluft überwinden, indem er Jimmy und seine Fabrikmusik zu unterstützen versucht. Ein Stardirigent ist für eine Fanfare aber keine Idealbesetzung. Jimmy ist die Dankbarkeit seines neuen Bruders wegen der Stammzellspende unangenehm. Er sucht nach Möglichkeiten, sein neu entdecktes musikalisches Potenzial auszuschöpfen. Schmerzhafte Misserfolge und die sorgsame Unterstützung durch den Bruder helfen ihm, seinen eigenen Weg zu finden. Nach Filmende verlassen die Zuschauerinnen und Zuschauer das Kino mit strahlenden Gesichtern und einem Taschentuch in der Hand. Peter Knöpfel, Kinofoyer Lux Freitag, 5. Dezember, 19.30 Uhr im Kinofoyer Lux. «En Fanfare»,
Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp
Sonntag, 7. Dezember, 16 Uhr, reformierte Kirche Obfelden
«Wozu hat denn der Mensch das himmlische Geschenk, die Hoffnung empfangen?», fragt Johannes Brahms. Wolfgang Amadeus Mozart kennt die Antwort: «Ohne Musik wär alles nichts.» Passend heisst das Motto des Festlichen Weihnachtskonzerts «Wege der Hoffnung». Die Obfelder Musikerinnen Sibylle und Isabel Tschopp interpretieren nebst Mozart und Brahms Meisterwerke von Willy Burkhard, Arvo Pärt und Fritz Kreisler, deren Musik vielfältige Wege der Hoffnung aufzeigen.
Kurz nach der Trennung vom Salzburger Erzbischof komponierte Wolfgang Amadeus Mozart die G-Dur-Sonate KV 379 als fantasievolle Musik; oft trennen nur wenige Töne Dur und Moll, Schatten und Licht.
Der Schweizer Komponist Willy Burkhard schrieb die «Suite en miniature» als «Musikalischen Ratgeber für alle Wochentage» und versah die Miniaturen mit humorvollen und tiefsinnigen Zitaten. Fritz Kreisler erlangte als genialer Interpret und Komponist wienerisch charmanter Charakterstücke Unsterblichkeit. Das meditative Werk
«Riffi singt» – Chorkonzert
Der Chor «Riffi singt» lädt am Samstag, 29. November, um 19.30 Uhr zu einem stimmungsvollen Konzert mit bekannten und berührenden Songs der Soulund Popmusik in die reformierte Kirche Rifferswil ein. Unter der Leitung der Sängerin und Chorleiterin Tanya Birri präsentiert der Chor ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern, die den Herbst ausklingen lassen und die festliche Jahreszeit musikalisch begrüssen. In besonderer Lichtstimmung und Kerzenschein möchte der Chor «Riffi singt» eine Atmosphäre schaffen, die zum Innehalten einlädt und den Zauber des bevorstehenden Winters spürbar macht. Bereits vor einigen Jahren wurde
«Riffi singt» im Rahmen eines Wettbewerbs von Radio 24 als sympathischster Chor des Kantons Zürich ausgezeichnet. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erwartet ein Abend mit Momenten der Ruhe ebenso wie mit kraftvollen musikalischen Höhepunkten – ein Konzert, das Herz und Seele berührt und die dunklere Jahreszeit auf wohltuende Weise erhellt.
Tanya Birri, Chorleiterin
Konzert des Chors «Riffi singt», Samstag, 29. November, reformierte Kirche Rifferswil.
«Fratres» des estnischen Komponisten Arvo Pärt fasziniert durch Klangmagie und erinnert an den mystischen Gesang gregorianischer Choräle. Johannes Brahms’ d-Moll-Sonate Opus 108 erstrahlt in warmem Licht und lotet die Bandbreite zwischen Gefühlstiefe und Poesie aus.
Seit 25 Jahren verbindet das Festliche Weihnachtskonzert Kunst und Menschlichkeit. Feinste Übereinstimmung und künstlerische Neugier zeichnen das Zusammenspiel der Schwestern Sibylle und Isabel Tschopp aus. Der Eintritt ist frei; der Reinerlös der Kollekte wird als Direkthilfe an Menschen in Armenien gespendet. Das Weihnachtskonzert beginnt um 16 Uhr – Familien sind herzlich willkommen.
Sibylle und Isabel Tschopp
Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp, Sonntag, 7. Dezember, 16 Uhr, reformierte Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte. Information und Reservierung unter: tschoppmusic@bluewin.ch, per Telefon 044 761 35 03 oder auf www.sibylletschopp.com
Muri: Führung durch WeihnachtsAusstellung
Frisch gefallener Schnee, die Luft kalt und klar. Warum wird es uns beim Duft von Zimt und harzigem Tannenholz warm ums Herz – und was wäre eine Weihnachtsmesse ohne eine Note von Weihrauch? Ob beim Backen, Kerzenziehen oder Christbaumschmücken –die Weihnachtszeit umgibt uns mit vielfältigen Düften.
Besinnliche Entdeckungsreise
Die diesjährige Weihnachts-Ausstellung im Kloster Muri rückt vier dieser Düfte in den Fokus und lädt zu einer (be-)sinnlichen Entdeckungsreise ein. Die öffentlichen Führungen mit der Kuratorin Elena Eichenberger finden am Sonntag, 30. November, um 11 und 13.30 Uhr statt.
Treffpunkt ist beim Muri-Info-Besucherzentrum. Die Führung dauert zirka 60 Minuten und ist gratis. Der Museumseintritt kostet 15 Franken. Mit Raiffeisenkarte und Schweizer Museumspass ist der Eintritt gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Muri Info
Führung durch die Weihnachts-Ausstellung im Kloster Muri, Sonntag, 30. November, 11 und 13.30 Uhr
Unterstützung für den Südsudan
Kirchgemeinde-Basar zugunsten des Kinderheims Muhaba
Was gibt es Schöneres, als besondere Weihnachtsgeschenke erstehen zu können, dazwischen etwas Feines zu essen und zu trinken und damit gleichzeitig gerade noch eine gute Sache zu unterstützen?
Genau das ist möglich am Adventsbasar im Chilehuus in Affoltern morgen Samstag. Die gesamten Einnahmen dieses Basars kommen nämlich dem Kinderheim Muhaba von mission21 im Südsudan zugute. In diesem von einem langjährigen Bürgerkrieg versehrten Land müssen viele Kinder ohne ihre Eltern aufwachsen. Im Muhaba bekommen solche Kinder und Jugendliche ein Zuhause für unbeschränkte Zeit, solange sie es eben brauchen.
Adventliches, Kulinarisches und Geschenkideen
Natürlich werden neben dem Handwerk der Basar-Gruppe auch in diesem Jahr die Adventskränze und Gestecke nicht fehlen, genauso wenig wie etwa die fair gehandelten exotischen Früchte von TerrEspoir, das Schlangenbrot und der Glühmost.
Zum ersten Mal bietet die Jungschar Aiona im Rahmen des Basars ein Leb-
Eines der Mädchen im Kinderheim Muhaba. (Bild zvg)
kuchen-Verzieren für alle Kinder im Wöschhüsli an. Während diese Kunstwerke dann wohl nicht gleich verspiesen werden sollten, sondern eher als Weihnachtsgeschenke dienen, können ab 11 Uhr Spaghetti mit verschiedenen Saucen im Ulmensaal das Mittagessen zu Hause sehr wohl ersetzen. Für all jene,
Schwedische Lieder zur Vorweihnachtszeit
Die nächsten Tage im Kulturkeller lamarotte
Schwerpunkt neben dem Auftritt des traditionellen Jazztrios in der kommenden Woche im Kulturkeller lamarotte ist die «schwedische Kapelle» mit hinreissenden Melodien.
Adrian Frey Trio
The Nearness of Dreams. Seit über 15 Jahren spielen die Musiker in dieser Besetzung bereits zusammen. In dieser langen Zeit haben sie eine schon fast telepathische Verständigung und eine grosse gegenseitige Vertrautheit erreicht.
Bei Auftritten in ganz unterschiedlichen Kontexten, sei es in einem Jazzclub in New York, an einem Kirchenkonzert oder bei einem intimen Hauskonzert, schaffen es die Musiker, den jeweiligen Ort einzubeziehen und mit einer entsprechenden Dynamik ein spe-
zielles Musikerlebnis zu erzeugen. Ein Kritiker schrieb: «Der Pianist Adrian Frey weiss, wie man ein Klavier zum Singen bringen und damit Geschichten erzählen kann.»
Adrian Frey, Piano; Patrick Sommer, Bass/Gimbri; Tony Renold, Schlagzeug.
Donnerstag, 4. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Schwedenstubete
Jazzsängerin Marianne Racine und Geigenmagiker Pär Näsbom leben «schon ewig» in der Schweiz (der Liebe und der Alpen wegen), werden aber ihre «Heimwehlieder» nur selten los... Aber zum
Glück wird traditionell im Dezember die Lichtheilige Santa Lucia samt zugehörigen Schneeflocken und Eiskälte
mit wunderbaren Liedern besungen! Direkt aus Schweden taucht Pärs Bruder Torbjörn auf – ein anerkannter Meister der «Nyckelharpa» (Tastenfidel), aus der Innerschweiz kommt der Jazz- und Volksmusikpianist Lukas Gernet hinzu. Luciatag symbolisiert Licht inmitten des dunklen schwedischen Winters in der Vorweihnachtszeit. Wenn dann diese Kapelle so richtig loslegt, sind Ohrenglühen und Augenglitzern unausweichlich!
Freitag, 5. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken. Mehr Infos unter www. lamarotte.ch
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
die Süsses vorziehen, steht das KuchenBuffet während der ganzen Zeit offen. Besonders schön ist, dass bei diesem Basar Menschen der verschiedensten Altersstufen mithelfen: Angefangen bei den Kindern des 4You, welche zeigen, wie man aus Resten köstliche Leckereien zaubern kann, über die Jugendlichen der JuKi, welche ihre originellen Kreationen verkaufen, über die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die draussen das Feuer betreuen, über die jungen Erwachsenen, die zusammen mit weiteren Freiwilligen den Service bei den Spaghetti übernehmen bis hin zu den gesetzteren Basar-Frauen, welche über das ganze Jahr stickten, strickten und knüpften. Deshalb wäre es natürlich toll, wenn auch die Käuferschaft sich genauso vielfältig einstellen würde –und vor allem genauso zahlreich. Auf jeden Fall freuen sich die Beteiligten auf alle, die am Samstag den Weg ins Chilehuus finden.
Pfarrer Thomas Müller, Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt
Mo–Frtäglich4Mittagsmenüs mit Salat oder Suppe+Dessert abFr.18.IlTiglio,Zürcherstrasse4,8908Hedingen Tel.0447616424 iltiglio.ch@gmail.com www.il-tiglio.ch Mo–Fr10–14,17–23,Sa17–23Uhr,SoRuhe
Mittwoch, 10. Dezember, 16.30 Uhr: Basteln für das Adventsfenster. Das Bibliotheksteam lädt alle Kinder ein, die gut mit der Schere umgehen können, gemeinsam für das Adventsfenster zu basteln. Ausserdem können selbst gemachte Lebkuchen verziert werden, die dann zur Eröffnung um 18 Uhr verspeist (oder mit nach Hause genommen) werden können. Dazu gibt es heissen Punsch und Gebäck.
Samstag, 13. Dezember, 10 bis 12 Uhr: Neuerscheinungen. Die neuesten Romane sind eingekauft. Das Team lädt alle ein, bei einer Tasse Tee oder Kaffee darin zu schmökern.
Mittwoch, 17. Dezember, 15 Uhr: Koffer-Kino (Kamishibai). Eine Bibliothekarin erzählt eine weihnachtliche Bildergeschichte in der verdunkelten Bibliothek. Für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren.
Während der Weihnachtsferien vom Samstag, 20. Dezember, bis 4. Januar ist die Bibliothek nur am Samstag, 3. Januar, von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Regionalbibliothek Affoltern
Dienstag, 2. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit ihren Kindern im Alter von 9 bis 36 Monaten.
Dienstag, 2. Dezember, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital. Fragen zu Smartphones, Tablets, Internet und den Angeboten der digitalen Bibliothek? Ohne Voranmeldung mit Geräten vorbeikommen.
Freitag, 5. Dezember, 19 bis 22 Uhr: Brettspielabend für Erwachsene in der Bibliothek. Eigene Lieblingsspiele mitbringen oder diejenigen der Bibliothek ausprobieren. Ohne Voranmeldung.
Mittwoch, 10. Dezember, 9 Uhr: Büchermorgen. Austausch von Lese-Highlights. Die Teilnehmenden stellen einander kurz zwei bis drei Bücher vor, die sie begeistert haben.
Samstag, 13. Dezember, 11 bis zirka 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab 4 Jahren sind herzlich eingeladen zu einer halbstündigen Reise in die Welt der Geschichten.
Dienstag, 16. Dezember, 16.30 bis 18 Uhr: Treffpunkt Digital.
Donnerstag, 18. Dezember, 15 bis 15.30 Uhr: Buchstart-Treff.
Während der Weihnachts- und Neujahrstage ist die Bibliothek an den Samstagen, 27. Dezember und 3. Januar, sowie am Montag und Dienstag, 29. und 30. Dezember, regulär geöffnet. An den Mittwochen, 24. und 31. Dezember, sowie am 1. und 2. Januar bleibt die Bibliothek Affoltern geschlossen.
Bibliothek Bonstetten
Dienstag, 2. Dezember, 19 bis 21 Uhr: Spieleabend in der Bibliothek. Die Teilnehmenden können ihr Lieblingsspiel mitbringen oder die Spiele der Bibliothek ausprobieren.
Mittwoch, 3. Dezember, 9.30 Uhr bis 10.15 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Kathrin Baier. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahre in Begleitung.
Dienstag, 9. Dezember, ab 17 Uhr: Adventsfenster und neue Bücher bei gemütlichem Apéro.
Samstag, 13. Dezember, 9.30 bis zirka 9.50 Uhr: «Gschichte-Zyt» für die kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer ab 4 Jahren in Begleitung. Eine Bibliothekarin erzählt eine Geschichte oder zeigt ein Bilderbuchkino.
Mittwoch, 10. Dezember, 15 bis 17 Uhr: Spielenachmittag für Kids der 1. bis 6. Klasse, ohne Anmeldung.
Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek am Samstag, 20. Dezember, von 10 bis 13 Uhr und an den Mon-
In
tagen, 22. und 29. Dezember, von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Bibliothek Hausen
Im Dezember warten wieder viele verzauberte Medien auf die Bibliotheksbesucherinnen und -besucher.
Während der Festtage vom 21. Dezember bis 4. Januar bleibt die Bibliothek durchgehend geschlossen.
Bibliothek Hedingen
Ab Donnerstag, 4. Dezember: beleuchtetes Adventsfenster zum Staunen für Gross und Klein. Noch bis zum 20. Dezember findet die Weihnachtsschmuck-Tauschbörse statt. Bringen und Holen von Dekoartikeln oder anderem gut erhaltenen Weihnachtsschmuck erwünscht.
Mittwoch, 10. Dezember, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Verse und Reime für Kleinkinder von zirka 9 bis 36 Monaten in Begleitung eines Erwachsenen.
Mittwoch, 10. Dezember, 14.30 bis 15.15 Uhr: Geschichtentaxi. Es wird eine spannende Bilderbuchgeschichte für Kinder von zirka 4 bis 6 Jahren erzählt. Anschliessend gibt es einen kleinen Zvieri und es wird etwas gebastelt oder gemalt.
Freitag, 12. Dezember, 19 bis 21 Uhr: Kino für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Unkostenbeitrag: 5 Franken (für Snack und Getränk), Anmeldung erforderlich bis Mittwoch vor der Veranstaltung.
Mittwoch, 17. Dezember, 14.30 bis 15.15 Uhr: Storytelling in English. An exciting picture book story is told for children aged approximately 4 to 6 years. This is followed by a small snack and a craft or painting session.
Während der Weihnachtsferien vom 20. Dezember bis 4. Januar ist die Bibliothek ausserordentlich am Montag, 29. Dezember, von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Bibliothek Knonau
Mittwoch, 3. Dezember, 14 bis 15 Uhr:
Der Samichlaus erzählt in der Bibliothek eine Geschichte. Ohne Anmeldung.
Mittwoch, 3. Dezember, 18 Uhr:
Mode trifft Krimi. Literarische Soirée in der Secondhand-Boutique Mo’lala mit Autorin Dina Casparis. Erste Lesung um 18.30 Uhr, zweite Lesung um 20 Uhr. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich via E-Mail an bibliothek.knonau@datazug. ch. Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 4. Januar bleibt die
Bibliothek geschlossen. Während dieser Zeit werden weder Erinnerungen noch Rückrufe versandt.
Bibliothek Maschwanden
Donnerstag, 11. Dezember, 18 Uhr: Das Bibliotheksteam lädt ans Adventsfenster zum Filzfigurentheater «Sophie und das königliche Nastuch» ein. Für Gross und Klein ab 3 Jahren.
Die Bibliothek bleibt über die Weihnachtsferien geschlossen.
Bibliothek Mettmenstetten
Montag, 1. Dezember, und Dienstag, 2. Dezember, ab 14 Uhr: Grittibänz backen. Voranmeldung bis 28. November in der Bibliothek: bibliothek@mettmenstetten.ch. Materialbeitrag 3 Franken, Kinder bis Kindergartenalter bitte nur in Begleitung Erwachsener.
Montag, 1. Dezember, bis Mittwoch, 24. Dezember: Adventskalender. Jeden Tag wird in der Bibliothek ein Türchen geöffnet. Im Kalender kann man spannende Tipps zu Krimis, Romanen, Kinderbüchern, Sachbüchern und Spielen entdecken. Zu sehen bis 9. Januar 2026.
Montag, 1. Dezember, von 19 bis 22 Uhr: Spiel-Treff Mettmenstetten. Gleichgesinnte treffen sich zu einem gemütlichen Spiel-Treff.
Mittwoch, 3. Dezember, von 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Freitag, 5. Dezember, 9 bis 11.30 Uhr: Krabbelkafi für die ganz Kleinen und ihre Mamis und Papis, Grosis und Grossväter.
Donnerstag, 11. Dezember, 9 bis 11 Uhr: Femmes-Tische. Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationserfahrung, egal wie lange sie in der Schweiz leben oder welche Sprache sie sprechen: austauschen, vernetzen und Neues erfahren.
Donnerstag, 11. Dezember, 14.30 bis 16.30 Uhr: DrähSchiibe-Kafi-Treffpunkt für alle – Gross und Klein, Jung und Alt mit Kaffee und Weihnachtsgebäck.
Donnerstag, 11. Dezember, ab 17.30
Uhr: Adventsfenster der Bibliothek mit Glühwein, Punsch und frischem Lebkuchen.
Sonntag, 14. Dezember, 10 bis 11.30
Uhr: offener Sonntag mit den beiden Erzählerinnen von «Plaudertäsche», Überraschung mit einer Geschichte aus der Tasche. Die Bibliothek und das Bibliotheks-Café sind von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
oder per E-Mail an bibliothek@ottenbach.ch.
Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar ist die Bibliothek am Montag, 29. Dezember, von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos zu Veranstaltungen unter www.bibliothek-ottenbach.ch.
Bibliothek Rifferswil
Montag, 15. Dezember, und Dienstag, 16. Dezember, ab 14 Uhr: Lebkuchen verzieren im Bibliotheks-Café. Mit feinen Lebkuchen von Flurinas Backstübli. Keine Voranmeldung erforderlich. Materialbeitrag 3 Franken, Kinder bis Kindergartenalter bitte nur in Begleitung Erwachsener.
Mittwoch, 17. Dezember, 14 bis 16 Uhr: Strick-Treff. Gemeinsam stricken und häkeln in gemütlicher Runde in der Bibliothek. Auch für Anfänger geeignet.
Bis Samstag, 20. Dezember: Weihnachtsschmuck-Tauschbörse. Nicht benötigter Weihnachtsschmuck oder -dekoration kann weitergegeben werden.
Auf dem Bring- und Hol-Tisch kann gebracht und geholt werden, wie es gerade passt. Bis 20. Dezember: Sterne oder andere weihnachtliche Sujets ausmalen. Für jedes ausgemalte Blatt gibt es eine süsse Überraschung.
Während der Weihnachtsferien vom 21. Dezember bis 4. Januar bleiben die Bibliothek und das Bibliotheks-Café geschlossen. Ab Montag, 5. Januar 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Bibliothek Obfelden
Während der Weihnachtsferien ist die Bibliothek vom 24. bis 29. Dezember geschlossen. Am Dienstag, 30. Dezember, ist die Bibliothek von 9 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr offen. Am Mittwoch, 31. Dezember, ist die Bibliothek von 14 bis 16 Uhr offen. Vom 1. bis 4. Januar 2026 bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Ottenbach
Mittwoch, 3. Dezember, 14.30 bis 14.50
Uhr: Kamishibai-Koffertheater – lustige Geschichten für Kinder ab 3 Jahren. Ohne Anmeldung.
Samstag, 13. Dezember, 9 bis 9.30
Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli» für Eltern/Grosseltern und Kinder von 0 Jahren bis zum Kindergarteneintritt. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Ohne Anmeldung.
Samstag, 13. Dezember, 14 bis 15.30
Uhr: Advents-Geschichte und Guetsli dekorieren. Für Kinder von der Kindergartenstufe bis zur 3. Klasse. Nur in Begleitung einer erwachsenen Person möglich. Anzahl Plätze ist beschränkt. Teilnahme kostenlos. Anmeldung bis spätestens 6. Dezember in der Bibliothek
Dienstag, 2. Dezember, 18.30 Uhr: Adventsabend: Gross und Klein sind dazu eingeladen, sich beim gemeinsamen Singen und einer weihnachtlichen Geschichte auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Die musikalische Begleitung übernimmt Heinz Guidon mit der Handorgel. Im Anschluss gibt es Glühwein, Punsch und Gebäck. Eintritt frei. Mittwoch, 3. und 17. Dezember: Zäme lisme. Gemeinsam statt einsam–gemütlicher Treffpunkt in der Bibliothek, um zusammen zu stricken, häkeln, sticken, nähen. Eintritt frei. Am 3. Dezember von 15.30 bis 17.30 Uhr, am 17. Dezember von 19 bis 21 Uhr. Mittwoch, 10. Dezember, 16 bis zirka 16.20 Uhr: «Gschichtli-Ziit». Zauberhafte Geschichten für Kinder ab 4 Jahren. Eintritt frei. Die Ausleihtheke ist während dieser Zeit geschlossen, Bücher bitte vorher retournieren respektive ausleihen. Bis Samstag, 20. Dezember: Weihnachtsschmuck-Börse. An der Weihnachtsschmuck-Hol-und-Bring-Aktion finden ungewollte Kostbarkeiten neue Besitzer. Geöffnet ist die Tauschbörse während der Bibliotheksöffnungszeiten. Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis und mit 2. Januar bleibt die Bibliothek geschlossen. Am Samstag, 3. Januar, ist sie von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Ab dem 5. Januar gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.
Bibliothek Stallikon
Freitag, 5. Dezember, 15.30 Uhr: Samichlaus-Nachmittag. Alle Kinder, die gerne eine Samichlaus-Geschichte hören und sich auf Überraschungen freuen, sind herzlich eingeladen.
Montag, 8. Dezember, 19.15 Uhr: Lesekreis. Es wird über das Buch «Mr. Loverman» von Bernardine Evaristo diskutiert. Anmeldung erwünscht via EMail bibi.stallikon@bluewin.ch oder Tel. 044 700 13 26.
Freitag, 12. Dezember, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart für Kleinkinder von einem Jahr bis zum Kindergarteneintritt mit Leseanimatorin Kathrin Baier. Mit den Kindern in die Welt der Lieder, Gedichte und Reime eintauchen. Bis Samstag, 10. Januar 2026: Ausstellung «Digitale Echos» von Nathalie Ferrari.
Weihnachtsferien: Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis 4. Januar 2026 bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bibliothek Wettswil
Dienstag, 2. Dezember, 14 bis 16.30 Uhr: Jassnachmittag. Jassbegeisterte treffen sich in der Bibliothek für eine gemütliche Jassrunde bei Kaffee und Kuchen. Anmeldung bis am Vorabend um 18 Uhr. Mittwoch, 3. Dezember, 9 bis 10.30 Uhr: Adventlese(r)café. Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern in gemütlicher Runde. Leitung Fabienne Maurer. Keine Anmeldung. Mittwoch, 17. Dezember, 19 bis 19.45 Uhr: Yoga zwischen Büchern. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Keine Anmeldung. Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember bis am 4. Januar 2026 ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Irene Scheurer, Regionalbibliothek Affoltern
der Bibliothek Mettmenstetten können Kinder im Dezember ihren eigenen Grittibänz backen. (Symbolbild Andrea Zahler)
◴ 19:30-20:30: Adventskonzert «Swingt freudig euch empor» von J. S. Bach. Der Chor Cantalbis singt Bach-Werke in Originalversion und im Stil der Swingle Singers. Der Chor wird vom Orchester und von Solistinnen und Solisten begleitet. Musikalische Leitung: Francisco Santos.
● Katholische Kirche St. Mauritius, Stallikerstrasse 2
◴ 09:00-15:00: Adventsmarkt «Hediger Sternäzauber». Ab 9 Uhr Kaffeestube. Ab 11.30 Uhr Mittagessen. 10 bis 17 Uhr Kerzenziehen im alten Feuerwehrlokal, Haldenstrasse 2. Um 11 Uhr und um 13.30 Uhr «Bula, Simo und das Glück», Figurentheater Libelle für Kinder ab 3 Jahren.
Es können kleine Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Selbstgemachte Artikel vom Treffpunkt.
● Treffpunkt GsE, Dorfstrasse 1b
Veranstalter: Verein GsE. Website: www. gse-affoltern.ch
Mettmenstetten
◴ 17:00-18:30: Adventskonzert
Adventskonzert des Singkreises Bezirk Affoltern mit Werken von Andreas Hammerschmidt («Machet die Tore weit»), Antonio Vivaldi (Magnificat, Gloria) und Georg Philipp Telemann (Trompetenkonzert). Leitung: Brunetto d’Arco.
● Reformierte Kirche Mettmenstetten, Zürichstrasse 2
Veranstalter: Singkreis Bezirk Affoltern. Kollekte zur Deckung der Konzertkosten, 30 Franken empfohlen. Website: www.singkreisaffoltern.ch
◴ 20:15: Konzert SHAT BLUE mit Rock, Blues und mehr im Saal des Gasthauses Rössli.
● Gasthaus Rössli, Albisstrasse 1
Veranstalter: Kulturverein «Bi Eus z’Mättmistette». Abendkasse ab 19:15 Uhr. Website: www.bieus.ch
Hausen
◴ 19:30-20:30: Adventskonzert «Swingt freudig euch empor» von J. S. Bach. Der Chor Cantalbis singt Bach-Werke in Originalversion und im Stil der Swingle Singers. Der Chor wird vom Orchester und
Spiel und Spass im Stigeli
Olympiade & Spieltage 2025 des HSV Säuliamt
Was für ein Tag: Schon früh am Morgen war klar, dass heute der sportliche Teamgeist geweckt werden würde. Punkt 8 Uhr öffnete das Stigeli seine Türen und die ersten Helferinnen und Helfer trudelten ein. Die Jobs wurden verteilt und ab dann herrschte geschäftiges Treiben: Die Sponsoren-Blachen wurden aufgehängt, Olympiaden-Posten aufgestellt, die Postenchefs erhielten ihre letzten Instruktionen und das Bistro wurde vorbereitet, damit zum Schluss auch alle noch eine Portion Pasta verspeisen konnten. Auch die ersten Kinder von der Altersstufe U7 bis hin zu den Herren liessen nicht lange auf sich warten. Innert weniger Minuten stand die Olympiade, und die Halle füllte sich mit begeisterten Handballerinnen, Handballern und Zuschauern – es konnte losgehen.
Fototermin vor dem Start Um 8.45 Uhr gab es das obligatorische Vereinsfoto. Wie jedes Jahr im November hiess es: Zähne zusammenbeissen, eng zusammenstehen und «bitte Lächeln» –denn auch wenn es viele sind, ist es bei zwei Grad Aussentemperatur doch ziemlich frisch – auch für die Hartgesottenen in kurzen Hosen. Zurück in der Halle wurden alle in zehn Teams eingeteilt.
von Solistinnen und Solisten begleitet. Musikalische Leitung: Francisco Santos.
● Reformierte Kirche, Schulhausstrasse 1
Veranstalter: Chor CANTALBIS. Tickets: www.eventfrog.ch und Abendkasse.
◴ 10:00-11:30: Koffertheater «Der verlorene Weihnachtsstern». Koffertheater mit Figuren, Musik und leuchtenden Überraschungen für kleine und grosse Kinder. Einstimmung auf den 1. Advent für die ganze Familie.
● «aff», Büelstrasse 15
Veranstalter: «aff». Ohne Voranmeldung. Kostenlos. Website: https://www.visit-aff.ch
◴ 16:00-16:45: Figurentheater «Siebe Geisse und zwei Wölf». Das Theater-Trio «Hand im Glück» spielt eine witzige Mundartfassung des Märchens «Der Wolf und die sieben Geisslein». Ein Theaterabenteuer für die ganze Familie.
● Lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: KulturAffoltern und Lamarotte. Kasse und Bar geöffnet ab 15:30 Uhr. Websites: www.kulturaffoltern.ch, www.lamarotte.ch
◴ 19:00: Vortrag Vortrag mit Familienexpertin und Bestsellerautorin Regula Lehmann zum Thema «Was Kinder gross und stark macht». Was hinter dem Geheimnis Bindung steckt und weshalb eine hohe Präsenz von Eltern Kinder und Teenager stark und lebensfähig macht.
● Heilsarmee Affoltern, Wiesenstrasse 10
Veranstalter: EDU Affoltern am Albis. Eintritt frei
Kappel
◴ 17:15-18:30: Musik und Wort Woodville 3 & Tain Long Li laden mit Originalkompositionen und komplexen Arrangements zu einer vielfältigen musikalischen Reise ein. Texte: Andreas Nufer. ● Kloster Kappel, Klosterkeller, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte. Website: www.klosterkappel.ch
Montag, 1. Dezember Hausen
◴ 13:30-17:00: Café Palaver Gemütlichkeit, Begegnung und psychosoziale Beratung im Café Palaver, offen für Menschen jeden Alters. Um 14 Uhr geben drei Primarschüler des Lebenslernorts Hausen ein Adventsständchen.
● Zwinglistube bei der reformierten Kirche, Schulhausstrasse 1
Veranstalter: Spitex Knonaueramt. Keine Anmeldung nötig. Kaffee und Kuchen zu zahlbaren Preisen. Website: www.spitexka.ch
Donnerstag, 4. Dezember Kappel
◴ 13:30-14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt beim Amtshausplatz.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Ohne Anmeldung. Kostenlos. Website: www.klosterkappel.ch
Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch
Weihnachtssingen mit Bo Katzmann
Viele Jahre lang erfreuten der Musiker und Sänger Bo Katzman und sein Gospelchor die Schweiz mit ihren vorweihnachtlichen Tourneen.
Am Sonntag, 7. Dezember, 16 Uhr, tritt nun der Musiker mit einem speziellen Programm und einem besonderen Chor in der Kirche Stallikon auf: Für diesen Anlass befindet sich diesmal nämlich der Chor nicht hinter dem Sänger, sondern vor ihm: Das Publikum ist der Chor!
Auf dem Programm für dieses «Mitsing-Konzert» stehen bekannte winterliche und weihnachtliche Lieder und Gospelsongs, die vom Publikum zusammen mit Bo Katzman gesungen werden, als fröhliche Einstimmung in die kommenden Festtage. «Die Texte werden verteilt, die Melodien sind so bekannt, dass sie alle auswendig kennen und keine Noten und keine Vorbildung gebraucht werden, nur die Freude am Singen», verspricht Bo Katzman. Das Ziel dieses Sing-Nachmittags ist es, dass die Besucherinnen und Besucher nach dem gemeinsamen Konzert glücklicher und entspannter nach Hause gehen, als sie gekommen sind. Wichtig zu beachten: Die Teilnahme ist nur mit Platzreservierung möglich. Kostenlose Platz-Karten sind erhältlich im Sekretariat der Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil (je dienstags und donnerstags).
Top motiviert konnten die zirka 100 Teilnehmenden in die Olympiade starten. An zehn abwechslungsreichen Pos-
ten wurde gelacht, gekämpft und angefeuert: Zum Beispiel musste an einem Posten ausnahmsweise nicht das Tor, sondern Latte und Pfosten getroffen werden. Anderswo wurden möglichst viele Tennisbälle in einem Kasten versenkt, und am nächsten Ort blinde Kühe und Stiere manövriert – nein, natürlich Handballerinnen und Handballer mit verbundenen Augen durch einen Parcours gelotst.
Teamgeist brauchte es besonders bei der Reifenbeförderung und dem Seilparcours, denn dort hiess es zwischenund untendurch – und zwar das ganze Team. Die sportlichen HSVlerinnen und HSVler beantworteten, wie viele Runden man in sieben Minuten in einem Ballwagen zwischen Malstab-Toren hindurch schaffte.
Der Spass stand im Vordergrund Überall sah man konzentrierte Gesichter, hörte lachende Kinderstimmen und auch der ein oder andere Schweisstropfen perlte. Punktejäger und Sportbegeisterte verglichen ihre Ergebnisse, bevor sie zur Auswertung abgegeben wurden. Während es oben im Foyer schon nach Pasta und feinen Saucen vom Kiosk roch, wurde unten in der Halle mit vereinten Kräften aufgeräumt. Schliesslich sollte es alsbald sportlich weiter gehen. Es folgten spannende Spiele im Stigeli:
• MU15P: HSV Säuliamt zeigte eine star-
ke Leistung und besiegte BSV RW Sursee klar mit 40:21 (Halbzeit: 17:10).
• MU13P: Auch die jüngeren Jungs überzeugten mit 38:30 gegen HC Malters 1, wobei es in der Halbzeit noch 16:17 stand.
• Herren 2 (M4): Ein echter Krimi – am Ende trennte man sich 21:21 gegen HC Einsiedeln (Halbzeit: 9:13).
• Herren 1 (M3): Trotz allem musste sich das Team 27:40 gegen HC Einsiedeln geschlagen geben (Halbzeit: 13:18).
• FU16P: Schweres Spiel gegen die HSG Mythen-Shooters – Endstand 18:41 (Halbzeit: 7:20).
Am Sonntag folgte noch ein weiteres MU13P-Spiel: HSV Säuliamt unterlag HC Malters 1 mit 29:36 (Halbzeit: 15:18) und der Kampf der Giganten auf der Stufe MU19, zwischen den Tabellenersten Handball Emmen b* und unserem zweitplatzierten HSV-Team. Der Halbzeit-Krimi 18:18 wurde dann doch noch für Emmen und somit dem definitiven 2. Platz in der Tabelle für den HSV entschieden.
Tage voller Emotionen, Teamgeist und sportlicher Highlights. Von der Olympiade bis zu den Spielen – der HSV Säuliamt hat gezeigt, was in ihm steckt–Punkte gehören ins Säuliamt.
Dass ich den Namen Ute erhielt, war seltsam, denn niemand in meinem Heimatort in Süddeutschland hiess so, ausser, ja, im Gymnasium war noch eine zweite Ute, ein Jahr älter und einen Kopf grösser. Im Freibad mussten wir beide mal zum Wettschwimmen gegeneinander antreten. Schon nach dem Startsprung war sie eine Länge voraus. Alle schrien: «Uuute! Uuute!» Ich dachte, er gelte meiner Konkurrentin.
Also mir gefällt mein Name nicht. Er hat keine Musik. Zuerst ein blödes U wie Uhu, dann ein hartes T wie Tutti und ein fades E. Man kann Ute nicht singen, aber böse rufen. Meine Mutter hat sich zu meinem Vorwurf so geäussert: Ich hätte schliesslich einen langen Nachnamen. Jaa –«Birkenstock». Beinah hätt ich ihr auch diesen vorgeworfen. «Tönt extrem hart mit den zwei K.»
Dass ich dann einen Ruf geheiratet habe, macht die Sache auch nicht besser. RRR – UUU – FFF. In einer Sekunde sind nun Vor- plus Nachname ausgesprochen. Ob ich nochmal heiraten soll?
Zum Beispiel den Mann aus unserem Kurs? Der heisst Brozews... die letzten Buchstaben verrat ich nicht.
Ute Ruf
Die Autorin Ute Ruf lebt in Bonstetten. Sie betont, ihre Geschichten seien stets wahr und aus dem Leben gegriffen.
Aus Buchstaben werden Namen. Mit ihrem eigenen ist Kolumnistin Ute Ruf nicht glücklich. (Bild Pixabay)
«Das handwerkliche Schaffen machte mir immer Freude»
Ruth Terraz arbeitete als Aktivierungstherapeutin und hat das Klöppeln entdeckt
Mit Ruth teRRaz-FasleR
spRach MaRianne Voss
Im Raum einer ehemaligen Schreinerei in Affoltern haben sechs Frauen ihre kreativen Ateliers eingerichtet. In einer Ecke befindet sich die Klöppelwerkstatt von Ruth Terraz. Für ihre Tätigkeit benötige sie nicht viel Platz. «Ich brauche ein Klöppelbrett, die Klöppel, die Klöppelvorlage und den Faden. Das wars.» Sie sei gerne hier an der Arbeit, denn in der gemeinschaftlichen Werkstatt sei immer etwas los. «Hier lebt es. Es wird gearbeitet, es kommen Kundinnen vorbei, oder wir setzen uns zusammen zum Kaffee an den Tisch und tauschen aus.» Auch jetzt sitzt sie am wunderschönen langen Holztisch und beginnt zu erzählen, zuerst von dem, was vor dem Klöppeln war in ihrem Leben. Aufgewachsen ist sie in Wattwil. Den ersten Bezug zum Säuliamt hatte Ruth Terraz durch ihre Grosseltern, die in Knonau wohnten. «Ich habe schon im Alter von fünf Jahren meine Ferien dort verbracht», erinnert sie sich. «Was mich seit meiner Kindheit in meinem Leben begleitet, ist der christliche Glaube.» Er habe eine grosse Bedeutung für sie.
Handwerk und Kontakt zu Menschen Nach dem Abschluss der Schule ging sie nach Lausanne, wo sie als Au-pair in einer Familie wohnte und arbeitete. Aus dem einen geplanten Jahr wurden aber mehrere. «Ich verliebte mich, blieb dort und absolvierte in Lausanne die Ausbildung zur Kleinkindererzieherin.» Sie kehrte mit ihrem Freund zurück in die Deutschschweiz, nach Obfelden, wo ihre Eltern inzwischen zu Hause waren. Das junge Paar heiratete bald und gründete eine eigene Familie – und so kam Ruth Fasler zum französischen Namen Terraz. «Wir wohnten auch in Obfelden, wo unsere drei Kinder gross wurden.» Und sie fügt an: «Ich habe nun neun Enkel, der älteste ist schon 23 Jahre alt.» Beruflich gibt es im Leben von Ruth Terraz zwei wichtige Phasen. Die eine war in Obfelden, wo sie mit einer Kolle-
gin die erste Spielgruppe gründete. «Es war damals zu Beginn noch umstritten bei den Müttern, ihre kleinen Kinder einen Vormittag wegzugeben. Doch es nahmen immer viele Kinder teil, und ich habe natürlich gerne gebastelt mit ihnen, denn das handwerkliche Schaffen machte mir schon immer Freude. Diese Jahre mit der Spielgruppe waren eine schöne Zeit.» Mit 40 habe sie beschlossen, noch etwas anderes zu erlernen. «Doch was? Ich ging in die Bibliothek und suchte Bücher zur Berufswahl. Als Erstes stiess ich auf den Beruf Aktivierungstherapeutin.» Das habe sie angesprochen, da in diesem Beruf das Handwerkliche und der Kontakt mit Menschen vereint sind. Nach der dreijährigen Ausbildung arbeitete sie zuerst in der EPI Klinik, danach in Affoltern. «Ich war im Haus Rigi und später auch in der Demenz-Gruppe im Haus Pilatus im Einsatz.» 14 Jahre habe sie dort mit Seniorinnen und Senioren wunderschöne Stunden verbracht. «Ich liebte meine Arbeit und habe viel
gesungen mit ihnen, aber auch gebastelt. Ich konnte meine handwerkliche Leidenschaft weitergeben, das hat mich sehr erfüllt.» Natürlich sei sie auch menschlich gefordert gewesen, vor allem mit dementen Personen. «Manchmal musste ich einen anderen Zugang suchen, als wir uns gewöhnt sind. Belohnt wurde ich immer wieder mit viel Herzlichkeit.»
Ein neues Hobby entdeckt Ruth Terraz ist nun schon einige Jahre pensioniert und wohnt inzwischen in Jonen. «Meine Heimat ist aber immer noch das Säuliamt», betont sie. Sie habe hier ihren Handwerksort, sie gehe auch hier einkaufen und treffe gerne Bekannte. Diesen Herbst musste sie den schwierigen Entscheid fällen, ihren pflegebedürftigen Mann in einem Heim zu platzieren. «Das fiel mir nicht leicht, doch ich kam selber dermassen an meine Grenzen, dass ich bald zusammengeklappt wäre.» Zu ihrem neuen
Hobby, dem Klöppeln, fand sie vor ein paar Jahren. «Ich arbeitete vorher mit Filz und suchte etwas Neues.» Sie nahm in Interlaken an einem ersten Klöppelkurs teil und war begeistert. «Es gefiel mir so gut, dass ich beschloss: Das ist mein neues Hobby!» Regelmässig besucht sie Kurse und ist auch Mitglied in der Vereinigung Schweizerischer Spitzenmacherinnen. Sie zeigt der Besucherin, wie das Klöppeln funktioniert, wie die Fäden durch Kreuzen und Drehen verflochten werden. Aus ihrer Hand entstehen wunderschöne, zarte Spitzen für Foulards, Pulswärmer, Engel oder Decken und Tischläufer.
Weitergehen und Ankommen Nebst dem Klöppeln pflegt Ruth Terraz noch ein anderes Hobby. «Ich bin eine Pilgerin, und das bereits seit vielen Jahren.» Sie sei schon von hier bis Santiago gepilgert. «Dafür habe ich mir drei Monate Zeit genommen.» Sie habe aber auch andere Routen gewählt, zum Beispiel den Weg von Portugal nach Santiago oder auch Pilgerwege in der Schweiz und in Italien. «Am Pilgern faszinieren mich das Weitergehen, das Loslassen, die Neuorientierung, das Ankommen bei mir selber.» Schön am Pilgern seien auch die bereichernden Kontakte mit andern. «Zu ein paar Frauen, die ich auf der ersten Pilgerreise kennenlernte, sind Freundschaften entstanden, die bis heute bestehen.» Was sind ihre nächsten Pläne? «Ich möchte den Münchner Jakobsweg wandern, der führt von München bis zum Bodensee. Das ist mein Plan für nächsten Frühling oder Sommer.»
Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben.
Ruth Terraz in ihrer Ecke des Gemeinschaftsateliers. Auf dem Klöppelbrett entsteht eine zarte Spitze für Pulswärmer. (Bild Marianne Voss)
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Rotary Club Zürich – Knonaueramt Weihnachtsfeier für Alleinstehende 2025
«Zusammen ist es schöner als alleine»
Unter diesem Motto soll auch dieses Jahr im Bezirk Affoltern niemand den Heiligen Abend alleine verbringen müssen. Wir laden Menschen jeden Alters, Konfession und Nationalität zur traditionellen Weihnachtsfeier ein:
Mittwoch, 24. Dezember 2025, 17.00 bis 21.30 Uhr im Kasino in Affoltern am Albis
Die Konzertpianistin Michiko Tsuda wird den feierlichen Anlass mit klassischen Klängen musikalisch eröffnen und begleiten. Natürlich dürfen in diesem Jahr Weihnachtslieder und eine besinnliche Weihnachtsgeschichte nicht fehlen. Für Ihr leibliches Wohl ist bestens gesorgt: Zur Einstimmung auf den Abend serviert der Rotary Club köstlichen Kaffee, Tee und Weihnachtsguetzli. Nach dem Ausklingen der Weihnachtslieder erwartet Sie ein feines Abendessen, zubereitet von unseren Rotarier/innen und ihren Familien. Das beliebte Lottospiel mit attraktiven Preisen wird ebenfalls nicht fehlen und sorgt für einen harmonischen Ausklang des Abends. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass aus organisatorischen Gründen verspätete Anmeldungen leider nicht berücksichtigt werden können. Anmeldung bis spätestens Freitag, 5. Dezember 2025 per Brief: StefanoArdagna, z.Hd. RC Zürich-Knonaueramt, Pfruendhofstrasse 28, 8910Affoltern a.A. per E-Mail: ardagna@architekta.ch
Über 10’000 Artikel Hosen,Jeans,Hemden, Shirts,Anzüge,Jacken usw . stark reduziert
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Weihnachten steht vor der Tür
Zeit für Genuss und festliche Spezialitäten!
Ob feine Edelstücke im Blätterteig, heisser Schinken, geräucherte Lachsforellen oder Fondue Chinoise, bei uns finden Sie alles, was das Festessen besonders macht.
Ab jetzt gibt es wieder unser beliebtes Weihnachtsspecial: Bio-Rind aus Ottenbach von der Familie Weber sowie frisches Truthahnfleisch aus Rotkreuz von der Truthahnzucht Wismer.
Wir nehmen auch schon gerne Weihnachtsbestellungen an.
Bitte gerne über die Website, per Mail, per Telefon oder direkt im Geschäft.