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088_2024

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 88 I 178. Jahrgang I Dienstag, 12. November 2024

Grosser Platzbedarf in Affoltern

Vernetzte Gesundheitsversorgung

Die Stadt plant ein neues Primarschulhaus samt Turnhalle. Der Projektierungskredit kommt am 24. November an die Urne. Seite 3

Im Ämtler Gesundheitswesen sind lösungsorientierte Strategien gefragt. Verschiedene Beteiligte nehmen Stellung. Seite 13

Affoltern a.A.

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Planungsgruppe ZPK mit vielen Ideen Solarenergie auf der A4, Verdichtung in den Siedlungen, ÖV nach Zug – die Liste ist lang Florian HoFer

Tor zu viel kassierte der FCWB im Tessin. Die Partie ging verloren. Seite 19

«So macht es Spass, Projekte umzusetzen.» Seite 7 Jure Batur, Sekundarschulpräsident. (Bild Website Sek Obfelden)

Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK), sie betreut die Regionalplanung für die 14 Gemeinden im Säuliamt, hat im kommenden Jahr wieder viel vor. Das geht aus dem Arbeitsprogramm für 2025 hervor, das die Delegiertenversammlung am Mittwoch in Affoltern verabschiedet hat.

Todesdrohungen gegen Angestellte

Schutz der Albiskette So will der Verband in einer Reihe von Gremien weiter mitarbeiten, darunter zum Beispiel an einem Austausch mit dem Kanton Zug auch in Sachen Verbesserung des öffentlichen Verkehrs vom Knonauer Amt nach Zug. Die ZPK ist zudem bei der RZU engagiert. Die RZU ist der politisch unabhängige Planungsdachverband für die Region Zürich und Umgebung. Ebenfalls mitreden kann die ZPK beim Thema Schutzverordnung Albiskette, wo es um die langfristige und verbindliche Sicherung der einzigartigen Natur- und Landschaftswerte der Albiskette geht.

Ist immer noch nur eine Vision: Das «A4-Kraftwerk» mit Solarzellen, das die Autobahn zwischen Affoltern und Knonau einst überdachen könnte. (Bild zvg / Energypier) briela Noser, Präsidentin der ZPK, an der Delegiertenversammlung.

«Die ZPK setzt sich an allen Fronten für einen Viertelstundentakt zwischen Zug und Affoltern ein.» Marsilio Passaglia, Regionalplaner

Der Verband wird auch in immer stärkerem Masse zu Vernehmlassungen im Rahmen der kantonalen Planungen aufgefordert. Zudem will man die Vernetzung von aktiven Politikern im Amt, aber auch der Bevölkerung mit sogenannten «Abendspaziergängen» zum Thema «Siedlungsqualität erkunden» durchführen. «Diese Vernetzung dient dem Themenaustausch», sagte dazu Ga-

Budget genehmigt Das kostet auch Geld. Deshalb genehmigten die Delegierten ein Budget für 2025 in der Höhe von fast 300 000 Franken, wobei jede der 14 Säuliämtler Gemeinden aufgrund der jeweiligen Einwohnerzahl einen Beitrag zahlt. Maschwanden ist zum Beispiel mit 3200 Franken dabei, Affoltern mit 64 000 Franken. Regionalplaner Marsilio Passaglia hat anlässlich der Delegiertenversammlung erste Ergebnisse aus einem Workshop der Planungsgruppe im Februar präsentiert und eine Art Wunschzettel der Säuliämtler Gemeindevertreterinnen und -vertreter formuliert. So sollen beispielsweise wertvolle Naturräume gefördert werden. Als besonders wichtig wird auch erachtet, dass der Wald geschützt werden soll. Auch der Erhalt und die Förderung von Arbeitsplätzen

sind eine Herausforderung, der man sich stellen will. Ebenso wie die Förderung einer möglichst autarken Energieversorgung. In diesem Zusammenhang wurde neben den Windrädern auch das schon 2011 erstmals diskutierte Projekt einer Überdachung der Autobahn A4 zwischen Affoltern und Knonau mit Solarzellen angesprochen. Zu diesem Thema hatte auch Johannes Bartels von der Standortförderung Knonauer Amt Informationen: «Wir sind noch nicht so weit, wie wir gerne wären», sagte er. Seit mehr als zehn Jahren laufe das Projekt. «Das Astra hat uns damals auf ein Pilotprojekt im Wallis hingewiesen und unser Projekt auf die lange Bank geschoben.» Auch wenn das eine «nervige Angelegenheit» sei: «Wir bleiben dran», versprach er. Beim öffentlichen Verkehr sieht man ebenfalls Handlungsbedarf. «Die ZPK setzt sich an allen Fronten für einen Viertelstundentakt zwischen Zug und Affoltern ein», berichtete Passaglia. Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs

vor allem nach Zug müsse gesteigert werden, auch beim Fuss- und Veloverkehr soll sich etwas in Richtung Attraktivität und Sicherheit tun.

Nach dem Kauf eines Betonmischers im Frühjahr 2022 in einem Baumarkt in Affoltern hat ein 63-jähriger Architekt aus dem Kanton Zug zwei Angestellte massiv bedroht. Im April 2024 kam es deswegen zur Verhandlung am Bezirksgericht Affoltern. Dort rastete der Angeklagte mehrmals verbal aus und bestritt die ihm vorgeworfenen Todesdrohungen gegenüber dem Personal. Die Verhandlung musste schliesslich abgebrochen werden, weil der Mann den Saal null Komma plötzlich verliess. Mit der Bemerkung: «Mein Zug fährt jetzt.» Ein gutes halbes Jahr später liegt nun das schriftlich begründete Urteil vor. Das Bezirksgericht Affoltern verurteilte den Mann im Sinne der Anklage: wegen mehrfacher Drohung und versuchter Nötigung zu einer bedingten Geldstrafe von 15 000 Franken. (red)

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Bauliche Verdichtung Ein anderes Thema, wo der Schuh drückt, ist die bauliche Verdichtung. Siedlungen sollten ja nach innen entwickelt werden, so Passaglia. Dabei müsse die Akzeptanz der Bevölkerung verbessert werden. Sehr viele Einsprachen würden viele Projekte zeitlich stark verzögern. Damit sich das bessert, will man im kommenden Jahr einen Workshop veranstalten, bei dem Politiker, Verwaltungsangestellte sowie Bürgerinnen und Bürger an einen Tisch geholt werden. Diese Wunschliste soll dann einmal in das regionale Raumordnungskonzept des Kantons Zürich einfliessen. Was davon umgesetzt werden kann, ist jedoch offen. Die Planungen erfolgen rollend und müssen auch finanzierbar und politisch abgestützt sein.

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Obfelden: Einer von fünf Prävention für Senioren Podium zu den Gemeinderatswahlen

Verhaltenstipps gegen Diebstahl und Betrug

Am 24. November findet in Obfelden die Ersatzwahl für einen Sitz im Gemeinderat statt. Dieser wurde durch den Rücktritt von Daniel Frick im März frei. Moderator Bernhard Schneider begrüsste am vergangenen Mittwoch die gut 120 Interessierten zum Wahlpodium, welches von der Interparteilichen Konferenz organisiert wurde. Er gab den fünf Kandidierenden als Erstes fünf Minuten Zeit, um sich vorzustellen. Drei von ihnen treten parteilos an. Es sind

In Mettmenstetten organisierte die Kommission für Altersfragen vergangenen Donnerstag einen Vortrag. Die Polizistin Silvia Kammerer von der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich gab zahlreiche Tipps. So wurden Videoaufnahmen von Diebstählen in Geschäften gezeigt. Ein typisches Muster sei das Ablenkungsmanöver. «Die Täterschaft ist dreist und tritt zu zweit oder zu dritt auf. Während eine Person Sie in ein Gespräch verwickelt, räumt eine

Jürg Dolder, Adrian Geiser und Gabriela Stettler. Hinzu kommen mit Yves Dietre ein Vertreter der FDP und mit Michael Egger ein Kandidat für die SP. Im weiteren Verlauf des Abends wurden Fragen zur Steuersituation, zu Themen wie Wohnen im Alter und auch über das von vielen gewünschte Restaurant diskutiert. Auch die Arbeitsbelastung durch das Amt wurde angesprochen. (dst)

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andere Ihre Handtasche im Einkaufswägeli aus», so Kammerer. Auch Telefonbetrug, im Speziellen Schockanrufe, wurde besprochen. Wenn sich wirklich etwas Tragisches ereigne, komme die Polizei persönlich vorbei. «Trauen Sie solchen Anrufen nie und kontaktieren Sie die vermeintlich geschädigte Person direkt», wurde geraten. (red)

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Infoabend Küchenumbau

Mittwoch, 27. November 18.30 – 21 Uhr, Cham kiliankuechen.ch

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