Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 077 I 173. Jahrgang I Freitag, 4. Oktober 2019
Biersommelier
Keine Veränderung
Für Gregor Völkening hat es an der WM der Biersommeliers nicht ganz nach vorne gereicht. > Seite 3
In Wettswil soll der Steuerfuss der Gemeinde für das Jahr 2020 unverändert bleiben. > Seite 3
-
Auf Diebestour In Hausen haben Unbekannte in einem Hofladen Lebensmittel gestohlen. > Seite 5
-
Geschenk Die Lernwerkstatt Bickwil erhält vom Kiwanis-Club Knonaueramt 20 000 Franken. > Seite 7
Plexiglas am Balkon? Geht nicht Strenge Vorschriften zum Erscheinungsbild erschweren einem Ehepaar die Wohnungssuche Markus Baumgartner lebt nach einer Hirnblutung im Altersund Pflegeheim «Senevita» in Affoltern. Das kostet die Stadt monatlich rund 4000 Franken. Er möchte ausziehen, doch bei der Wohnungssuche sind er und seine Frau schon zwei Mal gescheitert – an den Vorschriften der Stadt. ................................................... von livia häberling 14 Jahre haben Barbara Peter und Markus Baumgartner gemeinsam in Affoltern gelebt, bis sich im November 2016 alles änderte. Markus Baumgartner hatte eine Hirnblutung, ist seither halbseitig gelähmt und lebt seit Juni 2017 im Alters- und Pflegeheim Senevita Obstgarten. Der Aufenthalt wird von verschiedenen Stellen finanziert. Die Grund- und Betreuungstaxen werden über IV- und BVGLeistungen sowie über Zusatzleistungen abgerechnet. Die Pflegetaxen werden in Tagesansätzen verrechnet und Krankenkasse und Wohnsitzgemeinde in Rechnung gestellt. Der Tagesansatz für Markus Baumgartner im «Senevita» beläuft sich auf 134 Franken – monatlich entstehen der Stadt dadurch Kosten von rund 4000 Franken. Barbara Peter ist nach dem Schicksalsschlag mit den drei Katzen von Affoltern in eine kleinere Wohnung in Ottenbach gezogen. In den vergangenen Monaten hat Markus Baumgartner gesundheitliche Fortschritte gemacht, sodass das Ehepaar inzwischen in der Lage wäre, wieder gemeinsam zu leben. Wäre. Seit Herbst 2018 sucht das Ehepaar nach einer Wohnung. Die beiden
Um diese Balkone geht es: Wegen den Abständen zwischen den Gitterstäben wollte das Ehepaar eine Plexiglasscheibe anbringen. (Bild Livia Häberling) sind lokal stark verwurzelt, möchten weiterhin in Affoltern wohnen. Weil Markus Baumgartner im Rollstuhl sitzt, muss die Wohnung behindertengerecht ausgebaut sein – oder nach dem benötigten Standard umgebaut werden können. Das Ehepaar hat Flyer verteilt, Inserate geschaltet und ist bei der Baugenossenschaft Alterswohnungen in Affoltern vorgemerkt. Dennoch seien sie bis jetzt nicht fündig geworden, sagt Barbara Peter: «Entweder ist der Lift zu schmal, die Dusche nicht ebenerdig, oder die Wohnung ist schlicht zu teuer.» Im März 2019 besichtigt das Ehepaar eine Wohnung an der Merkurstrasse in Affoltern. Die neue Überbauung im Stadtzentrum gehört der Landi Obfelden. Die Wohnung hat dreieinhalb Zimmer, ist rollstuhlgängig – und auch Haustiere sind erlaubt. Einziger Haken: Die Abstände zwischen den Metallstäben des Balkongeländers sind
so breit, dass die Katzen hindurchpassen. Deshalb möchte Barbara Peter am Balkongeländer eine Plexiglasscheibe anbringen.
Das Erscheinungsbild darf nicht verändert werden Verwaltet wird die Liegenschaft an der Merkurstrasse von Intus AG. Diese zeigt sich mit der Scheibe einverstanden, und auch Marcel Tillmann von Landi Obfelden sagt auf Anfrage, man sei dem Einzug des Ehepaars positiv gegenübergestanden. Die Stadt Affoltern jedoch gibt negativen Bescheid: In einer E-Mail an Barbara Peter heisst es, für die Überbauung sei ein privater Gestaltungsplan erlassen worden, in diesem sei festgehalten, dass das äussere Erscheinungsbild nicht verändert werden dürfe. Eine Absage, die für Barbara Peter unverständlich ist: «Die Stadt hat monatlich hohe Auslagen
für die Pflegekosten meines Mannes. Von einem Kompromiss hätten beide Seiten profitiert.» Auch bei einer zweiten Wohnung, die das Paar in Affoltern besichtigt hat, scheitert der Einzug an der Plexiglasscheibe. Zu den Pflegekosten möchte sich die Stadtverwaltung nicht äussern, zur Plexiglasscheibe jedoch schreibt sie, in der damaligen Anfrage sei man davon ausgegangen, dass es sich um eine komplette Verglasung des Balkons handle. Wäre die Anfrage nach der Absage nochmals präzisiert worden, hätte man die Sachlage sicherlich nochmals neu geprüft. Barbara Peter hat sich daraufhin nicht mehr bei der Stadtverwaltung gemeldet, sie hat die Antwort als Absage verstanden: «Wenn das äussere Erscheinungsbild nicht verändert und die Balkone nicht eingewandet werden dürfen, kommt es doch nicht darauf an, wie hoch diese Plexiglasscheibe ist.» In der Verantwortung sieht sich die Stadt Affoltern bei der Unterstützung in der Wohnungssuche grundsätzlich nicht: Der zivilrechtliche Wohnsitz des Ehepaars sei seit Oktober 2017 nicht mehr in Affoltern, teilt die Verwaltung mit. Dennoch habe man in Anbetracht der persönlichen Situation probiert, Lösungswege aufzuzeigen. Leider sei das Angebot an behindertengerechtem Wohnraum immer noch begrenzt, deshalb sei es bei der Wohnortsuche teilweise unumgänglich, weitere Gemeinden oder Regionen zu prüfen. Für das Ehepaar ist das keine Option: «Wir sind im Jahr 2002 nach Affoltern gezogen. Uns gefällt es hier und wir kennen viele Leute. Unser Herzenswunsch ist es, wieder hier zu wohnen», betont Barbara Peter. Die beiden suchen weiter – und hoffen, dass sich bald etwas ergibt.
Alles bereit für den Wahlsonntag
Kein Exploit von Cyrill Scheiwiller
In zwei Wochen, am 20. Oktober, wählt die Schweiz ein neues Parlament. Für den Kanton Zürich stehen für die 35 Sitze im Nationalrat knapp 1000 Namen von Kandidatinnen und Kandidaten auf den vorgedruckten Stimmzetteln, und für die zwei Sitze im Ständerat bewerben sich sieben Personen. Allein die Wahlanleitung der Bundeskanzlei erklärt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern auf 23 A5-Seiten das Abstimmungsprozedere. Das gilt vor allem für die rund 400 000 Personen, die vor Kurzem 18 Jahre alt geworden sind oder eingebürgert wurden. Sie können deshalb zum ersten Mal wählen. Für die Wahlbüros in den Gemeinden sind die nationalen Wahlen eine Herausforderung. Wie haben sie sich vorbereitet? Der «Anzeiger» hat sich erkundigt. ................................................... > Bericht auf Seite 5
Dem Motocross-Amateur Cyrill Scheiwiller ist beim Rennen im holländischen Assen kein Exploit gelungen, doch schlug er sich sehr achtbar im Feld der Profis. Der Obfelder startete im Motocross der Nationen, bei dem die drei besten Fahrer eines Landes eine Nationalmannschaft bilden. Neben Scheiwiller fuhren Vizeweltmeister Jeremy Seewer und Schweizer Meister Valentin Guillod, beides Professionals. Das ganze Team hielt sich wacker. Im ersten Lauf standen die Schweizer auf dem zweiten Platz. Der zweite Lauf misslang jedoch sowohl Scheiwiller (in der Open-Kategorie) als auch Guillot. Das Team rutschte auf den 17. Platz ab. Im dritten und letzten Durchgang konnte sich das Team wieder auf den elften Platz verbessern. «Schade, haben wir die Top-Ten verpasst», fand Scheiwiller. ................................................... > Bericht auf Seite 22
Zu jedem richtigen Markt gehören Marroni – auch in Wettswil. (Bild Astrid Romer)
Herbstzeit ist Marktzeit Der Herbschtmäärt in Wettswil erlebte am Sonntag seine 27. Auflage. Längst hat er sich zum beliebten Traditionsanlass gemausert, der in diesem Jahr dank perfektem Wetter besonders viele Besucherinnen und Besucher verzeichnete. Viele Stände boten
ein breites Marktsortiment an, das besonders im kulinarischen Bereich keine Wünsche offen liess. Highligths für die Jüngeren waren Kinderflohmarkt, Ponyreiten und Gumpischloss. (sts) ................................................... > Bericht auf Seite 5
-
Nachruf Pfarrer Bernhard Herzog schreibt zum Tod von Felix Ruh-Wyssenbach. > Seite 11
Bronze für Team Birkenhof An der Schweizer Meisterschaft im Vierkampf in Cham gewann das Team Birkenhof aus Affoltern Bronze. Den Sprung auf das Podest schaffte das im Durchschnitt jüngste Team mit Luc Kern (2.), Luise Felner (5.) Florence Ott (7.) und Fiona Eicher (8.). In der Dressur gelang den Birkenhöflern eine harmonische und exakte Vorführung. ................................................... > Bericht auf Seite 21
Erkämpfter Punkt Floorball Albis erkämpfte sich im Auswärtsspiel gegen den UHC Sursee einen Punkt. Ab dem zweiten Drittel kam Floorball besser ins Spiel, am Schluss resultierte eine knappe 4:5Niederlage nach Verlängerung. Nach drei ausgetragenen Runden belegt das Team den 8. und damit drittletzten Platz, jedoch mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer. ................................................... > Bericht auf Seite 22 anzeigen
Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Schiessvereine
Feldschützenverein Bonstetten
ABSCHIED
Anne und Arthur Mauch-Genton sind am 30. September 2019 in Frieden von uns gegangen. Ihr Leben war geprägt durch die Liebe zu ihrer Familie, Freude an Malerei und Sport, Spaziergänge mit ihren Hunden, sowie den gemeinsamen Aufenthalten in den Walliser Bergen. Wir sind ihnen unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit und tragen sie für immer in unseren Herzen. Carryl und Cristina Mauch mit Céline und Patric Mauch Röschenächerstrasse 3, 8907 Wettswil
Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Endschiessen und Cup mit Absenden Samstag, 5. Oktober 2019 13.00 bis 17.00 Uhr
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel der Trauer leuchten.
Das Spital Affoltern trauert um den ehemaligen Chefarzt Innere Medizin und ärztlichen Leiter
Dr. med. Christian Hess 10. August 1950 – 25. September 2019
der nach kurzer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Dr. med Christian Hess hat in seiner 24jährigen Tätigkeit die Medizin im Spital Affoltern massgebend geprägt und mit seinem Fachwissen viel zur Entwicklung des Spitals Affoltern beigetragen. Wir sprechen seinen Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Die Spitaldirektion und die Mitarbeitenden des Spitals Affoltern
Der Vorstand
Konkurseinstellung Über den Nachlass von Frau Célia Cristina Huber-Ferreira Lima, geb. 28. März 1963, Staatsangehörigkeit: Brasilien, gest. 28. November 2018, wohnhaft gewesen in Mettmenstetten, ZH, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 1. Juli 2019 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Richters vom 25. September 2019 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 14. Oktober 2019 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.00 leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern a. A., 30. September 2019 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern a. A.
Sterben soll dann angenommen werden, wenn es einem nach erfülltem Leben gegeben wird.
Klara Aeberhard-Sturzenegger
ABSCHIED
22. November 1925 – 1. Oktober 2019
Nach einem langen und erfüllten Leben ist unser Mami, Grosi, Urgrosi, Schwiegermami und Schwester
Unauffällig, still, aber aufmerksam hast du Anteil an unseren Geschichten genommen. Du hast gern geholfen, dich aber nicht aufgedrängt. Und dein Schalk erheiterte uns immer wieder. Stets fühlten wir uns bei dir willkommen. Wir danken dir von Herzen für alle Liebe und Fürsorge. Martin und Eliane Aeberhard-Grunder Simone und Manfred Philippe und Zhenmei mit Eric Ueli und Patricia Aeberhard-Schoenhenzel Fabrice und Sandra mit Joel und Marlon Vincent und Andrina mit Eline Susanne und Markus Wirz-Aeberhard mit Rahel, Nicolas und Nora Wir nehmen von dir Abschied am Montag, 14. Oktober 2019 auf dem Friedhof Affoltern am Albis mit Urnenbeisetzung um 14.00 Uhr und anschliessender Abdankung in der Kapelle des Friedhofs.
Übersetzübungen des Militärs, Reussbrücke Obfelden
Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.
Ihr Lebenskreis hat sich geschlossen. Traurig, aber dankbar lassen wir sie ziehen
Trudi Schweizer-Kläntschi 2. Juli 1926 – 28. September 2019
sanft eingeschlafen. Sie umsorgte ihre Familie stets mit viel Liebe und Hingabe. Wir danken Dir für alles. Walter und Beatrice Schweizer Hansueli und Carmen Schweizer Ruth und Peter Zürcher-Schweizer André Schweizer und Rahel Solari Enkel, Urenkel, Geschwister und Freunde Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Die Abdankung findet am Dienstag, 8. Oktober 2019, um 14 Uhr, in der reformierten Kirche Knonau statt.
Wir danken dem Team P2 des Heims «Langzeitpflege Sonnenberg» für die umsorgende Betreuung während dem letzten halben Jahr.
Allfällige Spenden bitte an den Verein Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1.
Traueradresse: Susanne Wirz-Aeberhard, Alpenblickstrasse 55, 8610 Uster
Traueradresse: Ruth Zürcher-Schweizer, Bahnhofweg 11, 8934 Knonau
Die Schweizer Armee teilt mit Schreiben vom 18. September 2019 mit, dass sie an der Reuss in Obfelden vom 14. bis 18. Oktober 2019 Übersetzübungen durchführen wird. In der Nacht vom 15. Oktober auf den 16. Oktober 2019 wird es aufgrund von Rammarbeiten zu grösseren Lärmemissionen und in den Nächten vom 16. Oktober bis 18. Oktober 2019 aufgrund Materialtransporten mit Lastwagen zu kleineren Lärmemissionen kommen. Gemeinderat Obfelden
Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande Als flöge sie nach Haus.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Mutter, Schwiegermutter, von unserem geliebten Gomi und Tante
Gertrud Schmid-Studer 10. August 1920 – 10. September 2019
Ihr fröhliches Wesen wird uns stets begleiten, wir werden sie sehr vermissen. In stiller Trauer Susanna und Roman Schmidt Reto Fadri und Kathrin Schmidt mit Gian Moe Mario Franco Schmidt Kurt und Elisabeth Schmid-Ackermann Die Abdankung findet statt am Donnerstag, 7. November 2019, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Witikon, Witikonerstrasse 525, 8053 Zürich. Spenden: Schweizerisches Rotes Kreuz, Spendenkonto 30-9700-0 IBAN CH97 0900 0000 3000 9700 0, Vermerk: Gertrud Schmid Traueradresse: Susanna Schmidt, Chiss 7, 7503 Samedan
Bezirk Affoltern Doch nicht der beste Biersommelier Gregor Völkening hat es nicht zum besten Biersommelier der Welt geschafft. Der Affoltemer hat an der Weltmeisterschaft der Sommeliers für Bier, die Ende September in Rimini (Italien) stattfand, den Einzug in die Halbfinals nicht erreicht («Anzeiger» Gregor Völkening. vom 24. September). «Ich habe mir (Bild zvg.) mehr erwünscht. Doch die Konkurrenten waren sehr stark, so dass ich den Einzug unter die zehn Besten nicht geschafft habe», meinte der 39-Jährige nach der WM. Die vierköpfige Schweizer Delegation war jedoch insgesamt sehr erfolgreich. Patrick Thomi (Winterthur, aufgewachsen in Ottenbach) erreichte unter den 80 Teilnehmenden den 2. Platz und Martin Droeser (Gelterkinden) schaffte es in den Halbfinal der zehn Besten. Gregor Völkening hat die WM dennoch genossen. «Es war eine Super-Sache. Und ich bin stolz, zu den besten 80 Biersommeliers weltweit zu gehören und auch da im vorderen Feld zu sein.» Völkening wird weiterkämpfen. «Mein Ehrgeiz ist geweckt. Ich möchte nochmals an die WM. Vielleicht klappts beim nächsten Mal in zwei Jahren!» (sts)
wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Heute Freitag, 4. Oktober, feiert Rosmarie Lussi in Affoltern ihr 85. Geburtstagsfest. Wir wünschen ihr alles Gute und gratulieren von Herzen.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch
Freitag, 4. Oktober 2019
3
Budget 2020 mit gleichbleibendem Steuerfuss Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Wettswil Der Gemeinderat hat das einen Aufwandüberschuss von 39 500 Franken aufweisende Budget 2020 des politischen Gemeindegutes mit einem erneut unveränderten Steueransatz von 26 % zuhanden der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2019 verabschiedet. In der Erfolgsrechnung sind ein Aufwand von 15 022 500 Franken und ein Ertrag (ohne ordentliche Steuern) von 8 794 900 Franken eingestellt. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 6 227 600 Franken soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 6 188 100 Franken und durch eine Entnahme von 39 500 Franken aus dem Eigenkapital gedeckt beziehungsweise ausgeglichen werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren bei Ausgaben von 1 195 000 Franken und Einnahmen von 140 000 Franken Nettoinvestitionen von 1 055 000 Franken. Der mit total 5 316 500 Franken budgetierte Personal-, Sach- und übriger Betriebsaufwand nimmt gegenüber dem Vorjahr aufgrund verschiedener Gegebenheiten bei diversen Positionen um 300 800 Franken (6.0 %) zu (Zunahme Sach- und übriger Betriebsaufwand bei verschiedenen Positionen 211 300 Franken, Zunahme Personalaufwand 89 500 Franken). Der – durch die Gemeinde nicht direkt beeinflussbare – Transferaufwand (Betriebs- und Defizitbeiträge) von total 8 018 800 Franken erhöht sich per Saldo um 342 100 Franken (4.5 %), was hauptsächlich auf die Ressourcenabschöpfung (Finanzausgleich) sowie die Verbuchung der Ergänzungsleistungen (Detail-Verbuchung neu bei der IKA Sozialdienst Unteramt und Netto-Darstellung in der GemeindeBuchhaltung) zurückzuführen ist. Der einfache Gemeindesteuerertrag (100 %) wird aufgrund des aktuellen Steuerertrages 2019 sowie unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfeldes um 0.8 Millionen Franken höher mit neu 23.8 Millionen Franken budgetiert und es wird im Hinblick auf die erwarteten Veranlagungen mit Grundstückgewinnsteuern von 2.5 Millionen Franken (analog Vorjahr) gerechnet. In Anlehnung an die Disposi-
beide von Deutschland; Shengying Mo (w), geb. 1973, von Deutschland.
Werkleitungsbauten
Der Kanton hat der Gemeinde Wettswil – hier im Bild die Gemeindeverwaltung – für das Jahr 2020 einen Beitrag von 3 008 283 Franken an den Finanzausgleich auferlegt. (Bild Livia Häberling) tion im mittelfristigen Finanz- und Aufgabenplan soll der bisherige Steueransatz des politischen Gemeindegutes von 26 % beibehalten werden. Zudem können erfreulicherweise bei sämtlichen Eigenwirtschaftsbetrieben (Abfallwirtschaft, Abwasserbeseitigung, Kabelnetz und Wasserversorgung) die bisherigen Gebührenansätze wiederum unverändert beibehalten werden.
Finanzausgleich 2020 Der Gemeinde Wettswil wurde durch den Kanton für das Jahr 2020 eine nach den Bestimmungen des Finanzausgleichsgesetzes berechnete Ressourcenabschöpfung von 3 008 283 Franken auferlegt (unter Anrechnung eines demografischen Sonderlastenausgleichs von 78 466 Franken). Von diesem Abschöpfungsbetrag entfallen
863 858 Franken auf das politische Gemeindegut, während sich das Primarschulgut mit 1 561 835 Franken und das Sekundarschulgut mit 582 590 Franken zu beteiligen haben.
Einbürgerungen Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat folgende Personen in das Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen: Izabela Interewicz geb. Kudela (w), von Polen; Mathias Kopietz (m), geb. 1976, und Kathleen Kopietz geb. Meissner (w), geb. 1974, beide von Deutschland (zusammen mit ihrem Kind); Martin Wolfhard (m), geb. 1972, von Deutschland; Amalaswintha Oppelt (w), geb. 1999, von Deutschland; Jonathan Schulz (m), geb. 2004, und Nicolas Schulz (m), geb. 2006,
Der im Generellen Wasserversorgungskonzept (GWP) disponierte Rückbau des nicht mehr benötigten Druckreduzierschachts Rainstrasse wird zur gleichzeitigen Erneuerung der alten, leckanfälligen Wasserleitung in der Rainstrasse zum Anlass genommen. Für diese im Budget 2019 figurierenden – in der Zwischenzeit bereits weitgehend ausgeführten – Massnahmen wurde (als gebundene Ausgabe) ein Kredit von 215 000 Franken bewilligt. Im Weiteren wurde (ebenfalls als gebundene Ausgabe) ein Kredit von 336 000 Franken für die erforderliche Erneuerung der Schmutzund Sauberabwasserleitung Schachenstrasse (Muchried) bewilligt (für dieses Vorhaben ist ebenfalls ein Budgetkredit vorhanden). Die alten Abwasserleitungen verlaufen heute ungünstigerweise im Vorgartengebiet der MFH-Überbauung Im Muchried, wobei die Sauberabwasserleitung zu klein dimensioniert ist und gemäss Generellem Entwässerungsplan (GEP) vergrössert werden muss. Dieser Kanalisationsbau erfordert eine mit Kosten von 47 500 Franken veranschlagte örtliche Erneuerung der Wasser- und Hydrantenleitung im Niederweg.
Baubewilligungen Es wurden folgende baurechtliche Bewilligungen erteilt: TOPos Immobilien AG für Abbruch Einfamilienhaus und Neubau Mehrfamilienhaus an der Ettenbergstrasse 80; Karin Kölbener und Mike Bielser für Umbau und Renovation Wohnhaus Ettenbergstrasse 10b; Sai Suman Cherukuwada und Ramya Venkateswaran für GaragenErsatz und Heizungssanierung beim Wohnhaus Strumbergächerstrasse 19; Markus Willimann für Umbau Doppel-Einfamilienhaus Strumbergächerstrasse 23/25 zu Einfamilienhaus; Robert Dussin und Gisela Heiligensetzer für Anbau beim Wohnhaus Junggrütstrasse 18.
Im Weiteren …
Budget 2020 der Primarschule Wettswil An ihrer letzten Sitzung hat die Primarschulpflege Wettswil das Budget für das Jahr 2020 verabschiedet. Es weist einen Aufwandüberschuss von 833 050 Franken in der Erfolgsrechnung auf. Damit hat sich das zu erwartende Ergebnis gegenüber dem Budget 2019 um Fr. 640 150 verschlechtert. Dies liegt vor allem an den höheren Lohnkosten wie auch am deutlich höheren Finanzausgleich. Dennoch liegt der Selbstfinanzierungsgrad wegen tiefer Investitionen immer noch im idealen Bereich. Im Kindergarten und der Primarschule entstehen einerseits kommunale Lohnmehrkosten aufgrund des höheren Bedarfs an Logopädie sowie «Deutsch als Zweitsprache». Bei den kantonalen Löhnen schlägt zudem die 5. Ferienwoche, die ab August 2020 eingeführt wird, zu Buche. Daneben ergeben sich Mehrkosten aufgrund von mehr Stellenprozenten in der Primarschule sowie dem Teuerungsausgleich. Bei der Sonderpädagogik werden Mehrkosten anfallen, da es mehr externe Sonderschüler gibt. Das Pensum der Schulsozialarbeit soll ab April 2020 auf 80 % er-
höht werden. Seit deren Einführung ist die Schülerzahl um etwa 26 % gestiegen und es ist ein drittes Schulhaus dazu gekommen. Das heutige 60 %-Pensum reicht daher nicht mehr aus, um alle drei Schulhäuser mit genügend Präsenz abzudecken, präventive Aufgaben wahrzunehmen und die Fälle ausführlich vorzubereiten. Das neue Pensum liegt jedoch, gemessen an der Schülerzahl, nach wie vor unter demjenigen der umliegenden Gemeinden. Auch bei den Tagesstrukturen wird erneut mit einer steigenden Anzahl zu betreuenden Kindern gerechnet. Dies macht eine Erhöhung um rund 180 Stellenprozente notwendig. Auf der anderen Seite steigen mit der höheren Anzahl Kinder auch die Einnahmen über Elternbeiträge. Im Bereich Liegenschaften sind im Schulhaus Ägerten die Aufwendungen zur Luftoptimierung in der Bibliothek zu erwähnen sowie diejenigen für die Ermöglichung eines besseren Mobilfunkempfangs im Mehrzwecksaal. Ausserdem fallen 2020 diverse Investitionen von insgesamt 495 000 Franken an den verschiedenen Standorten an, wie beispielsweise Brandschutzmass-
nahmen, Kanalisations-Sanierung sowie Ersatz- und Neuanschaffung von Informatik-Infrastruktur. Während im Jahr 2019 ein recht tiefer Finanzausgleich budgetiert werden konnte, muss im Jahr 2020 mit einem mehr als doppelt so hohen Betrag gerechnet werden. Ein kleiner Ausgleich ergibt sich jedoch durch die Korrektur des für 2018 abgegrenzten Betrags. In der Erfolgsrechnung 2020 sind Abschreibungen von 1 574 000 Franken enthalten, woraus eine Selbstfinanzierung von 740 950 Franken resultiert. Wegen der recht tiefen Investitionen wird somit immer noch ein Selbstfinanzierungsgrad von 150 % erreicht. Ebenfalls an der letzten Primarschulpflegesitzung wurde der Steuerfuss für 2020 festgelegt: Da das Budget einen Aufwandüberschuss ausweist, wird dieser auf 46 % belassen. Das Budget und der Steuerfuss 2020 werden an der Primarschulgemeindeversammlung vom Montag, 9. Dezember 2019, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vorgelegt. Primarschulpflege Wettswil
...bewilligte der Gemeinderat folgende Kredite: 34 300 Franken für einen Fahrrad- und Kinderwagen-Unterstand bei der Liegenschaft Poststrasse 2 und 55 000 Franken für äussere Malerarbeiten an derselben; 6000 Franken für das (bereits ausgeführte) Mähen von Wasserpflanzen auf einer Teilfläche des westlichen Ziegeleiweihers; 9600 Franken für die Sanierung des Büro-/WC-Containers bei der Abfallsammelstelle. Ferner hat der Gemeinderat den vom kantonalen Amt für Raumentwicklung vorgeprüften ersten Entwurf des Quartierplans Weierächer-Grabmatten zuhanden der ersten (am 1. Oktober durchgeführten) Grundeigentümerversammlung verabschiedet. (rs.) anzeige
Denkmalschutz / Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Der Gemeinderat hat am 25. Juni 2019, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Liegenschaft, Vers.-Nr. 624, Kat.-Nr. 3957, Untere Bahnhofstrasse 3, Mettmenstetten, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird.
Einbürgerungen Mit Beschluss vom 30. September 2019 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Dieter Kurt Reiser, geb. 1967, Bürger von Deutschland • Nicholas John McKenzie, geb. 1974, Bürger von Vereinigtes Königreich 4. Oktober 2019 Gemeinderat Stallikon
Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 4. Oktober 2019 Gemeinderat Mettmenstetten
Siedlungsentwässerung – Gebühren 2020 Der Gemeinderat hat am 30. September 2019 gestützt auf Art. 3.6 Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen die Benützungsgebühren für das Rechnungsjahr 2020 wie folgt festgesetzt: • Grundgebühr: Fr. 0.15 je m² gewichtete Fläche • Mengengebühr: Fr. 2.00 je m³ Die Grund- und Mengengebühren bleiben gegenüber 2019 unverändert. Der Beschluss liegt auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) zur Einsicht auf, bzw. kann auf www.stallikon.ch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 4. Oktober 2019 Gemeinderat Stallikon
Verkehrsanordnung: Gebieten Lätten / Güetli / Mülimatt / Weidli / Forenacher / Mösli / Mösliächer / Müli Im Auftrag von Gemeinderäte Birmensdorf und Stallikon Betrifft 8903 Birmensdorf 8143 Stallikon Dauernde Verkehrsanordnung Auf Antrag der Gemeinderäte Birmensdorf und Stallikon hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt: Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder In den Gebieten Lätten / Güetli / Mülimatt / Weidli / Forenacher / Mösli / Mösliächer / Müli, ist auf den darin liegenden Flurwegen der Verkehr mit Motorwagen, Motorrädern und Motorfahrrädern verboten. Der landwirtschaftliche Verkehr ist gestattet. Gleichzeitig wird das bestehende allgemeine Fahrverbot zur Müli gelockert. Neu gilt das Verbot ebenfalls für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder. Der Zubringerdienst ist gestattet. Verfügende Stelle Kantonspolizei Zürich, verkehrstechnische Abteilung Rechtliche Hinweise Gegen diese Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Anmeldestelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Anmeldestelle für Rekurse Sicherheitsdirektion Kanton Zürich Rekursabteilung Postfach 8090 Zürich
Chilbisonntag, 6. Oktober 2019 geöffnet 14 bis 17 Uhr Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.
Wechselausstellung: Licht − einst und heute Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55
Stallikon Abfallentsorgung - Grundgebühren 2020 Der Gemeinderat hat am 30. September 2019 gestützt auf Art. 11 Abs. 4 Abfallverordnung (AbfVO) und Art. 7 Abs. 2 Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung (VVOzAbfVO) die Grundgebühren für das Rechnungsjahr 2020 wie folgt festgesetzt: Wohnungen bis und mit 2½-Zimmer Wohnungen und EFH ab 3-Zimmern Gewerbebetriebe Kleingewerbe
exkl. MwSt. Fr. 78.00 Fr. 120.00 Fr. 120.00 Fr. 60.00
inkl. 7,75 % MwSt. Fr. 84.00 Fr. 129.25 Fr. 129.25 Fr. 64.60
Die Grundgebühren bleiben gegenüber 2019 unverändert. Der Beschluss liegt auf der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle) zur Einsicht auf, bzw. kann auf www.stallikon.ch eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 VRG i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 1 VRG). Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. 4. Oktober 2019 Gemeinderat Stallikon
Massage Hausbesuche. 076 390 39 52
Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)
Bezirk Affoltern
Freitag, 4. Oktober 2019
Die Stimmbürger haben die Wahl, die Wahlbüros die Qual In zwei Wochen finden die Wahlen der Bundesparlamentarier statt Die Gemeindeverwaltungen haben sich für die eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober bestens vorbereitet. Die Parlamentswahlen mit 32 Listen und darauf 35 aufgeführten Namen bedeuten für die Mitglieder des Wahlbüros eine Herausforderung.
Die Wahlbüros der Gemeinden sind bestens vorbereitet
................................................... von martin mullis
Wenn Namen handschriftlich zugefügt wurden, jedoch keine gedruckten Namen gestrichen sind, werden automatisch die Kandidaten vom Ende der Liste an aufwärts gestrichen. Eine kleine Umfrage zeigt, dass die Säuliämtler Gemeinden auf den Wahlsonntag gut vorbereitet sind. Die gewählten Mitglieder des Wahlbüros werden vom Verwaltungspersonal unterstützt. So sind in Wettswil am Wahlsonntag gegen 25 Personen beschäftigt, während in Mettmenstetten rund 30 mitarbeiten werden. Die beiden Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli, Wettswil, und Eddy Gamma aus Mettmenstetten dürfen allerdings eine gewisse Routine aufweisen, leiten sie die eidgenössischen Parlamentswahlen in ihrer Gemeinde bereits das siebte, bzw. das achte und auch das letzte Mal. Wie der Gemeindeschreiber der kleinen Gemeinde Rifferswil Bruno Hänni erklärt, ist das Wahlbüro bestens vorbereitet, sodass die Auszählung sozusagen als «business as usual» gilt. Personell den grössten Aufwand betreibt die Stadt Affoltern. Der stellvertretende Stadtschreiber Matthias Hildebrandt hat für die Auszählung am Wahlsonntag total 75 Personen aufgeboten. Davon stammen rund 30 Prozent aus der Stadtverwaltung. Matthias Hildebrandt spricht von einem Grosskampftag, hält aber fest, dass das Wahlbüro sehr gut vorbereitet ist. Er sieht die Kantonsratswahlen vom vergangenen März sozusagen als Trainingslauf.
Die freundlich lächelnden Gesichter auf den unzähligen, farbigen Wahlplakaten könnte sich Otto Normalwähler ja vielleicht noch merken. Die dazugehörigen Namen, welche zum Teil ähnlich klingen oder sogar gleich lauten sind ungleich schwieriger im Gedächtnis zu behalten. «Wie hiessen alle die Kandidaten schon wieder?», heisst die Frage für die Stimmbürger, welche vor den Stimmzetteln sitzen: Daniel Noser, Ruedi Nositsch, Nik Köppel? Bei der Wahl des Nationalrates besteht immerhin die Möglichkeit, einen bereits ausgefüllten amtlichen Wahlzettel der bevorzugten Partei in das Abstimmungscouvert zu stecken. Wer jedoch kein Polit-Profi oder eingeschriebenes und aktives Parteimitglied ist und dennoch diejenigen Politiker wählen will, die seiner Gesinnung am besten entsprechen, bekommt mindestens bei der Wahl für die grosse Kammer Gelegenheit, seine Partei und seine Favoriten noch zusätzlich zu unterstützen. Auch sogenannte Listenstimmen zählen. Bei der Änderung der vorgedruckten Wahlzettel bestehen jedoch ganz
Die stellvertretende Leiterin des Einwohneramtes, Deborah Zullino, vor der plombierten Urne der Stadt Affoltern, in der sich bereits vorzeitig abgegebene Stimmzettel befinden. (Bild Martin Mullis)
Lebensmittel gestohlen
Ein Bilderbuch-Herbstmarkt
Bei einem sogenannten Einschleichdiebstahl haben Unbekannte am 1. Oktober kurz vor 18 Uhr in einem Hofladen in Hausen Lebensmittel entwendet. Das Deliktgut ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen; Sachschaden ist nicht entstanden. Vandalen haben zwischen dem 24. und 30. September auf einer Baustelle an der Moosbachstrasse in Affoltern auf einer Länge von etwa 15 Metern den Sichtschutz heruntergerissen bzw. beschädigt. Die Kantonspolizei Affoltern beziffert den Schaden auf rund 500 Franken. Bei einer Kollision mit einem Fussgänger vor der Reussbrücke in Obfelden hat sich ein Mofafahrer am Dienstag, kurz vor 13 Uhr, leichte Verletzungen zugezogen. Er wurde ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird derzeit abgeklärt. (-ter.) anzeige
genaue Vorschriften, darum sind hier einige Stolpersteine zu beachten. Wer also einen leeren Wahlzettel ausfüllen, kumulieren oder panaschieren will, muss darauf achten, dass die Vorgaben von Bund und Kanton eingehalten werden, damit die Stimme nicht als ungültig erklärt wird.
Rund 400 000 Personen werden das erste Mal abstimmen Für den Kanton Zürich stehen für die 35 Sitze im Nationalrat knapp 1000 Namen von Kandidatinnen und Kandidaten auf den vorgedruckten Stimmzetteln und für die zwei Sitze im Ständerat bewerben sich sieben Personen. Allein die Wahlanleitung der Bundeskanzlei erklärt auf 23 A5-Seiten den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, welche das Privileg haben, die für sie persönlich besten Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesparlamente wählen zu dürfen, das
Abstimmungsprozedere. Das gilt vor allem für die rund 400 000 Personen, die vor Kurzem 18 Jahre alt geworden sind oder eingebürgert wurden. Sie können deshalb zum ersten Mal wählen. Für die Wahlbüros in den Gemeinden sind die alle vier Jahre stattfindenden nationalen Wahlen eine Herausforderung. Einerseits besteht für viele Wahlbüros ein gewisser Stolz, die Ergebnisse dem Kanton zeitnah zu melden, anderseits muss so sorgfältig wie möglich gearbeitet werden, damit die Blamage einer Nachzählung infolge einer Unstimmigkeit verhindert werden kann. Die Eruierung der Wahlergebnisse wird durch stets verfeinerte Regeln auch immer anspruchsvoller. So bestimmt eine neue Regelung für die Wahlen des Nationalrates, dass die handschriftlich eingefügten Namen auf der vorgedruckten Wahlliste mehr Gewicht bekommen sollen.
27. Wettswiler Herbschmäärt bei idealen Wetterbedingungen Idealer konnten die Wetterbedingungen nicht sein: Der 27. Wettswiler Herbschmäärt fand am Sonntag bei herrlichem Herbstwetter statt. Entsprechend gross war der Aufmarsch der Marktbesucher. Seit 1992 gibt es in Wettswil den Herbschtmäärt, der damit schon lange zu einer liebgewonnenen Tradition geworden ist bei der Wettswiler Bevölkerung wie auch für die Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung. Und am vergangenen Sonntag nutzten denn auch viele den BilderbuchHerbsttag, um an dieser Tradition festzuhalten. An den gegen 70 Markständen gab es viele beliebte Marktsachen zu erstehen: Blumendeko und Töpferwaren, Handgestricktes und farbige Schals, selbstgefertigter Schmuck und Putzsachen. Und natürlich viel Kulinarisches. Beim Raclettestand, in diesem Jahr erstmals vom Tennisclub Wettswil
betrieben, gab es das «beste Raclette hierzulande» zu kosten, wie es von den freiwilligen Helferinnen und Helfer angepriesen wurde. Beim Stand der Vinothek Bonstetten konnten verschiedene Weine degustiert werden. Und natürlich fehlte auch ein Marronistand nicht, der zu jedem rechten Herbstmarkt gehört. Wer gleich «richtig» zu Mittag essen wollte, konnte dies in Form eines Risottos oder eines Marktburgers tun. Und dazu setzte die Musikgesellschaft Stallikon mit schmissigen Klängen passende musikalische Akzente. Wen es anschliessend nach Café und Kuchen gelüstete, der fand im Kafistübli Turmhuus des Frauenvereins den idealen Ort. Auch die Politik nutzte in diesem Wahljahr die Gunst der «goldenen Herbststunde». An ihren jeweiligen Ständen suchten für den Nationalrat Kandidierende der FDP, SVP und CVP den Kontakt zur Bevölkerung, in der Hoffnung, der eine oder andere der Marktbesucher möge ihm und der Par-
Farbige Marktstände zogen Publikum an. (Bilder S. Schneiter)
tei seine Stimme am 20. Oktober schenken. Neben den Verkaufsständen wird am Wettswiler Määrt viel Unterhaltendes vor allem für Kinder geboten. Regen Zuspruch fand die Eisenbahnanlage, auf der kleine Kinder mittels Handkurbel-Draisinen herumkurven konnten. Beim Torwandschiessen des FCBW versuchten sich nicht nur jugendliche Fussballstars; manch ein Papa wollte seinem Junior beweisen, dass er der treffsicherere Torschütze sei -- und dann verschämt den Kürzeren zog. Präzision, doch mehr mit der Hand statt mit dem Fuss, war beim Armbrustschiessen des Feldschützenvereins gefragt, derweil auf dem «Gumpischloss» der Pfadi Albis & Felsenegge vor allem wildes Gehüpfe angesagt war. Speziell am Herbschtmäärt ist, dass die Einnahmen gespendet werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Institutionen und Vereinen, vornehmlich aus der Region, zugute. (sts)
Am Kinderflohmarkt finden Kinder alles, was sie suchen.
anzeige
5
Todesfälle Affoltern am Albis
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Mettmenstetten Bauherrschaft: Hans Rudolf und Liselotte Trachsel, Herferswil 58a 8932 Mettmenstetten Vertretung der Bauherrschaft: Philipp Läng Architekten, Obere Fischbachstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Ersatzbau Scheune durch Werkstattgebäude mit ost- und westseitiger Erweiterung und Zusammenschluss mit bestehendem Schopfgebäude, Vers.-Nr. 26, Herferswil 84, 8932 Mettmenstetten Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3774, Zone: Kernzone KB und privater Gestaltungsplan
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Dani und Anita Baur, Bäumlisächerstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis Projekt: Solaranlage auf dem Dach des Wohnhauses Vers.-Nr. 1376 Bäumlisächerstrasse 1 8902 Wettswil am Albis, Kat.-Nr. 3401, Zone: Kernzone
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Willi Frey, Oberhausensteig 4, 8907 Wettswil am Albis Projekt: Solaranlage auf dem Dach des Wohnhauses Vers.-Nr. 1026 Oberhausensteig 4, 8907 Wettswil am Albis, Kat.-Nr. 2842, Zone: W1
Am 1. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis, ZH, gestorben:
Klara Aeberhard geb. Sturzenegger geboren am 22. November 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ZH. Beisetzung am Montag, 14. Oktober 2019, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, ZH, anschliessend Abdankung in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis, ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 2. Oktober 2019 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Brigitte Doris Coduri geb. Walthard geboren am 10. März 1943, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Affoltern am Albis Am 30. September 2019 sind in Affoltern am Albis, ZH gestorben:
Arthur Bernhard Mauch geboren am 30. August 1935, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ZH.
Anne-Lise Mauch geb. Genton geboren am 28. Juni 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen In Affoltern am Albis ist am Samstag, 28. September 2019, gestorben:
Huguenin Peter, Marlies geboren am 19. Januar 1943, von Le Bémont JU, Kriens LU, Luzern LU, verheiratet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Im Chreuel 1.
Knonau Am Samstag, 28. September 2019, ist in Affoltern a. A. gestorben:
Gertrud Marta, SchweizerKläntschi
De Plättlileger
geboren am 2. Juli 1926 von Knonau ZH, wohnhaft gewesen in Knonau, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern a. A.
Qualität aus Freude am Beruf
Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Dienstag, 8. Oktober 2019, um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt.
walter-staehli@bluewin.ch 079 696 89 21
Obfelden Am 30. September 2019 Birmensdorf, ZH, gestorben:
ist
in
Kevresan, Daniel geb. 17. Dezember 1989, von Obfelden, ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Niedermattstrasse 2. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin
Bezirk Affoltern
Freitag, 4. Oktober 2019
7
Wenn die Schule zum Zirkus wird
Sponsorenlauf am Mittwoch, 30. Oktober Die Schule wird aufgelöst und der Unterricht findet in der Manege statt. Die Schuleinheit Chilefeld Stigeli und die Heilpädagogische Schule Affoltern stellen einen Gemeinschaftszirkus mit Akrobatik, Clownerie, Seiltanz, Jonglage und Festwirtschaft auf die Beine.
Anlässlich einer Sitzung der Division 16 von Kiwanis, zu welcher der Kiwanis-Club Knonaueramt gehört, überreichte der scheidende Lt Governor Anton Meier in der Hedinger «Krone» Stiftungsrätin Lucia Blatty (Mitte) und Schulleiterin Regula Hofmann einen 20 000-Franken-Check. (Bild Werner Schneiter)
20 000 Franken für die Lernwerkstatt Bickwil Hilfe für Jugendliche mit Beeinträchtigungen Zusammen mit den Partnerclubs der Division unterstützt der Kiwanis-Club Knonaueramt die Stiftung Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden mit 20 000 Franken. Die Tagesschule verhilft Jugendlichen mit LernBeeinträchtigung zum Schulabschluss und begleitet sie beim Berufseinstieg. Verhaltensauffälligen und lernbeeinträchtigten Jugendlichen nicht nur zu einem Schulabschluss verhelfen, sondern sie darüber hinaus in die Arbeitswelt zu begleiten: Dieses Ziel verfolgt die Stiftung Lernwerkstatt Bickwil in Obfelden. Seit zweieinhalb Jahren wirkt dort auch Stefanie Crameri als anzeige
Job-Coach. Sie ist die Verbindung zwischen Eltern, Schule, Behörden und Lehrbetrieb, erleichtert Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt und damit in die Selbstständigkeit – auf vielfältige Weise. Zum Beispiel, wenn der oder die Jugendliche über wenig Selbstsicherheit, ein Organisationsdefizit oder Konzentrationsmängel aufweist, verletzt oder krank ist und ausfällt, kommt der Job-Coach zum Zug. Sie begleitet ihn, trifft Vorabklärungen an der Berufsschule oder beim möglichen Arbeitgeber, und natürlich spricht sie auch mit den Eltern. «Es sind Jugendliche, die zwar eine Beeinträchtigung aufweisen, aber keinen geschützten Arbeitsplatz benötigen, sondern fähig sind, sich im ersten Arbeitsmarkt zu bewegen», sagt Schullei-
terin Regula Hofmann. Der Job-Coach klärt ab, ob allenfalls eine verkürzte Lehre im Vordergrund steht und welche Betriebe geeignet sind.
Auch für Auswärtige «Die Arbeitgeber zeigen viel Verständnis, Geduld, Engagement und Entgegenkommen», fügt Regula Hofmann bei. Und nicht nur Jugendliche aus der Lernwerkstatt erhalten solche Hilfe, auch für Auswärtige engagiert sich der Job-Coach, die in der Lernwerkstatt ein 50-Prozent-Pensum innehat. Weil in diesem Bereich wegen fehlender Gesetze noch Finanzierungslücken bestehen, ist die Schulleitung natürlich glücklich über den finanziellen Zustupf von Kiwanis. (-ter.)
Kurz vor den Sommerferien 2020 werden sich die Schuleinheit Chilefeld Stigeli zusammen mit der Heilpädagogischen Schule während sechs Tagen zu einem Zirkus verwandeln. Angeleitet vom Team des Circus Balloni und in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium. Im Mittelpunkt stehen die Kinder beider Schulen mit ihren unterschiedlichen Talenten und Möglichkeiten. Die Projektwoche wird ein unvergessliches Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler, zu dessen
Gelingen ein erfahrenes Team und die atmosphärische Verwandlung der Schule in einen Zirkus notwendig sind. Kurz: Es muss ein beachtlicher Aufwand geleistet werden, der auch finanziell sichtbar werden wird. Hierzu werden die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 30. Oktober, einen Sponsorenlauf durchführen. Denn alles, was über den regulären Betrag an einer Projektwoche hinausgeht, muss mittels Einnahmen aus dem Catering oder Firmen- und Stiftungsbeiträgen zusammengetragen werden. Wer das integrative Projekt in Form einer Geld-, Sach- oder Materialspende unterstützt, wird im Programmheft sowie auf der Sponsorenwand erwähnt und kann nach Absprache auch Werbeplanen aufhängen. (pd.) Informationen zum Projekt erhalten Interessierte unter elternratchst@psa.ch.
Offene Türen
Gelungener Einblick in die Tagesstrukturen Am Samstag, 21. September, hat das Team der Tagesstrukturen die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Hortleiterin Andrea Grob freute sich gemeinsam mit ihrem Betreuungsteam um Rita Senn, Monique Blaghgi und Claudia Walser über den regen Besuch. Mit Begeisterung zeigten Kinder den Eltern, Geschwistern und anderen Interessierten die Villa Via, wie der Hort und Mittagstisch auch genannt wird. So erhielten die Besucherinnen und Besucher einen guten Einblick in den Alltag bei den Tagesstrukturen und konnten die verschiedenen, teils neu gestalteten Räumlichkeiten bestaunen. Mit selbst gemachtem Blätterteiggebäck, Kuchen und Getränken wurden die grossen und kleinen Gäste verwöhnt. Gleichzeitig wurde fleissig, gespielt, gezeichnet und gebastelt. Seit einem Jahr führt Andrea Grob die Tagesstrukturen Hausen mit ihren Betreuerinnen. Eine Köchin kocht täglich kindgerechte Mahlzeiten aus Frischprodukten. Es ist dem Team ein grosses Anliegen, dass sich die Kinder wohlfühlen. Neben dem Essen und den «Uftzgi» bleibt immer auch genü-
Die Gäste wurden verwöhnt. (Bild zvg.) gend Zeit für gemeinsame Spiele und Erholung. Die Villa Via verfügt über einen tollen Spielplatz draussen und bietet gleichzeitig angenehme Räumlichkeiten. In verschiedenen Zimmern und Nischen finden die Kinder bei Bedarf Rückzug. So kann sich jedes Kind austoben oder aber auch Ruhe und Entspannung finden. (pd.) Die Tagesstrukturen sind sehr gut besucht, es hat aber noch freie Plätze. Für weitere Informationen steht Andrea Grob gerne unter Telefon 043 530 02 82 zur Verfügung.
Die Villa Via hat kürzlich ihre Türen geöffnet. (Bild zvg.)
Liegenschaften Verkäufe
Vermietungen Charmante MaisonetteWohnung mit Dachschrägen
Zu vermieten per 1. Oktober 2019 oder nach Vereinbarung in Obfelden
Wir vermieten in Bonstetten per sofort oder nach Vereinbarung eine grosszügige 3½-Zimmer-MaisonetteWohnung an ruhiger Lage.
neu renoviert Mietzins inkl. NK und PP, Fr. 1590.– Auskunft + Besichtigung Tel. 044 761 41 43 Herr Tillmann
Ihre Vorteile: – Wohn-/Schlafbereich mit Parkett – Nasszellen und Küche mit hellen Bodenplatten – offene Küche mit Fenster sowie Glaskeramik und Geschirrspüler – 2 Nasszellen mit Fenster (Bad/WC, Dusche/WC) – Wohnzimmer mit Schwedenofen – Einbauschränke – Eigene Waschmaschine/Tumbler – grosszügiges Kellerabteil – gedeckter Balkon – Lift vorhanden
4-Zimmer-Wohnung
Mietzins: Fr. 1875.– zuzüglich Fr. 220.– NK/p. Mt. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Hallööchen!! Kaufgesuche
Austausch-Rabatt auf alle
Geräte
45% Rabatt
W.R. Bernhard Wettswil AG
044 / 700 25 25
Forum
Timon Alder: Ein Fan von Nachhaltigkeit
Gleichberechtigung, Eigenverantwortung und Klimaschutz
Ich bin aufgewachsen in Ottenbach und habe schon als Kind viel Zeit in der Natur verbracht. Dabei habe ich gelernt, meine Umwelt wertzuschätzen und zu respektieren. Mit dieser Einstellung Timon Alder. bin ich nun auch politisch aktiv. Ich setze mich für liberale Lösungen ein. Liberal bedeutet für mich, auf die Umwelt und auf kommende Generationen zu achten. Deshalb bin ich ein Fan von Nachhaltigkeit. In der Schweiz leben wir nicht nachhaltig. Wir stossen zu viele Treibhausgase aus und befeuern dadurch den Klimawandel, welcher das grösste Problem unserer Zeit ist. Die Politik hat den Umweltschutz in der vergangenen Legislatur verschlafen. Es ist Zeit, dass sie endlich Massnahmen ergreift und die Verantwortung nicht weiter auf Individuen abwälzt. Noch können wir den Klimawandel mit Lenkungsabgaben aufhalten. Wenn wir jedoch noch länger warten, ist es bald zu spät und nur Verbote helfen noch weiter. Dies gilt es aus liberaler Sicht zu verhindern. Ausserdem können wir mit Investitionen in Innovationen und erneuerbare Energie Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Inland schaffen. Damit übernehmen wir eine Vorreiterrolle und unsere Wirtschaft wird langfristig gestärkt. Abgesehen vom Umweltschutz setze ich mich für eine wirksame Drogenpolitik und eine Legalisierung und Regulierung von Cannabis ein, damit wir nicht weiter Geld in die Strafverfolgung verschwenden und Steuereinnahmen an den Schwarzmarkt verschenken.
Nicole Beck-Taubenest, geboren 1963, ist in der Romandie aufgewachsen und hat in Bern Ökonomie studiert. Seit 30 Jahren ist sie im Gesundheitswesen tätig und arbeitet als Marketing-Con- Nicole Becksultant in einer Taubenest. selbst gegründeten Agentur. Sie wohnt mit ihrem Mann und der gemeinsamen bald erwachsenen Tochter seit nun 20 Jahren in Aeugst. Sie ist ferner gewähltes Mitglied der Sozialbehörde in ihrer Wohngemeinde und designierte Präsidentin der GLP Sektion Knonaueramt, Nachfolgerin von Hans Wiesner. Neben ihrer langjährigen Tätigkeit im Gesundheitswesen war sie über zwei Jahrzehnte Prüfungsexpertin und Prüfungsleiterin in der Höheren Berufsbildung. In ihrem langjährigen Engagement in der Berufsbildung erlebte sie, dass Bildung nicht nur das Aneignen von Schulstoff, sondern auch von persönlichen und sozialen Kompetenzen bedeutet. Daraus entsteht das Bewusstsein für eine gesellschaftliche Verantwortung für heute und morgen. Nicole Beck kandidiert bei den senior GLP für den Nationalrat auf Platz 8. Sie hat sich für die GLP entschieden, weil sich die GLP zum Erhalt unserer Lebensgrundlage für den Klimaschutz einsetzt; weil sich die GLP für eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und frei sind, engagiert. Das bedingt die Gleichstellung der Geschlechter, die Gleichbehandlung von Ehepaaren und eingetragenen Partnerschaften sowie die Öffnung der Ehe für alle; weil sich die GLP für eine Sozialpolitik engagiert, welche auf Eigenverantwortung mit Solidarität basiert. Staatliche Unterstützungen müssen bedarfsgerecht erfolgen. Grünliberale Knonaueramt
Timon Alder, Junge Grünliberale, Liste 29, Ottenbach
Milch: Wer hats erfunden? Die Kuh! Ich bin eine sogenannt «gutgläubige» Frau, das heisst, ich glaube, dass Menschen die Wahrheit sagen – oder schweigen. So freute ich mich damals im Volg über «Di fair Milch», – weiss doch Hinz und Kunz, dass die Lieferantin der Milch die Kuh ist – ergo ist faire Milch von fair gehaltenen Kühen. Oder doch nicht? Kühe, die weiden dürfen, mit ihren Kälber, und so weiter. Frau Weibel bringt mich ins Nachdenken: Bin ich doch zu gutgläubig? anzeige
Geht es gar nicht um das Wohl der Kühe, sondern ums Wohl der Bauernkasse? Bitte, Herr Locher, klären Sie mich auf, wahrhaftig: Wie fair werden diese Kühe gehalten? Damit ich mich entscheiden kann, welche Milch ich mit gutem Gewissen trinken und geniessen kann. Danke. Den Kühen sei Dank und all den ehrlichen Bauern auch. Franziska Keller, Knonau
Freitag, 4. Oktober 2019
9
Manuel Moser in den Stadtrat Die FDP Affoltern hat Manuel Moser einstimmig als Stadtratskandidat für die Ersatzwahlen für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 nominiert. Manuel Moser empfiehlt sich als bodenständiger Macher und Brückenbauer. Weil der 43-jährige Selfmademan sein erstes Sackgeld auf Bauernhöfen der Region verdient hat, weiss er, woher das Geld kommt. Er engagiert sich für eine umsichtige Finanzpolitik, tiefe Steuern und eine starke, KMU-freundliche Wirtschaft. «Affoltern bietet als Bezirkshauptort eine hohe Lebensqualität», sagt Manuel Moser. «Ich habe seit meiner Kindheit eindrücklich miterlebt, wie Affoltern gewachsen ist und sich vom Dorf zur Stadt entwickelt hat. Heute bietet Affoltern eine erstklassige Infrastruktur, eingebettet in eine intakte, wunderschöne Landschaft, die ich als Laufsportler sehr schätze. Dieses Wachstum hat allerdings auch seinen Preis: Wir haben einen der höchsten Steuer-
sätze im Kanton Zürich. Ich will dafür sorgen, dass wir mit unseren Steuergeldern umsichtig umgehen und unsere Ausgaben im Griff behalten, damit unser Steuersatz kurzfristig nicht weiter Manuel Moser. steigt und mittel(Bild zvg.) bis langfristig sinkt. Fast 70 % der Jobs in der Schweiz werden von KMUs angeboten, deshalb dürfen wir KMUs nicht mit immer höheren Abgaben und immer mehr Regulierung belasten – denn eine starke Wirtschaft ist das Herzstück unseres Wohlstands und finanziert Bildung und Sozialstaat. Diese Herausforderung will ich im konstruktiven Dialog mit allen Parteien gemeinsam stemmen. Ich danke der FDP für ihr Vertrauen und freue mich, aktiv dazu bei-
zutragen, dass unser Standort attraktiv bleibt: für Familien, für KMUs, für uns alle. Es gibt viel zu tun, packen wirs an.» Manuel Moser mag die Menschen und sieht seine politische Arbeit als langfristiges Engagement. In der politischen Konsensfindung setzt er auf Anstand und gegenseitigen Respekt, macht sich stark für eine lösungsorientierte Sachpolitik, begreift und lebt Politik als Dialog und misst dem Zuhören grosse Bedeutung bei. Manuel Moser hat Angewandte Linguistik mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch studiert, verfügt über langjährige nationale und internationale Erfahrung und arbeitet als Redaktor bei einer Privatbank. Er ist Vorstandsmitglied und Delegierter der FDP Affoltern sowie Vorstandsmitglied der Bezirkspartei, Vater eines fünfjährigen Buben und sechsfacher Marathon-Finisher. FDP Affoltern
Marionna Schlatter in Affoltern Am vergangenen Samstag besuchte die grüne Ständeratskandidatin Marionna Schlatter den Stand der Grünen auf dem Wochenmarkt in Affoltern. Sie nahm die Gelegenheit wahr, um Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zu führen. Dabei ging es um Klimafragen, aber auch um ihr Engagement für Biodiversität und eine nachhaltige Landwirtschaft. «Der Wert einer intakten Umwelt ist unbezahlbar, sie ist kein Luxus, sondern unsere Lebensgrundlage», ist sie überzeugt. Die Grünen haben am Stand letzte Unterschriften für die nach kurzer Sammelfrist bereits zustande gekommene Gletscher-Initiative gesammelt. Diese fordert eine Senkung der CO2-Emissio-
Ständeratskandidatin Marionna Schlatter (Mitte) und Vera Anders, Nationalratskandidatin aus Hausen (2.v.r.) warben zusammen mit den Grünen Bezirk Affoltern für die Gletscher-Initiative. (Bild zvg.) nen auf Netto Null bis 2050. Aufmerksamkeit für Dringlichkeit einer Klimawende erzeugten eine Reihe von Eis-
blöcken, die an diesem Morgen in der warmen Herbstsonne dahinschmolzen. Grüne Bezirk Affoltern
Asylchaos: schockierende Wahrheit Ein Thema, das die anderen Parteien vor den Wahlen gerne vermeiden, ist die skandalöse Entwicklung im Asylbereich. Echte Flüchtlinge wären solche, die an Leib und Leben bedroht sind. Tatsächlich gibt es heute kaum mehr solche. Die Wahrheit ist, dass Leute kommen, die das Geld haben, einen Schlepper zu bezahlen. Frappanterweise verfügen 80 % der Asylbewerber über keine Ausweispapiere. Wir wissen also gar nicht, wer da in unser Land kommt. Wer tatsächlich in seiner Heimat politisch verfolgt oder an Leib und Leben bedroht ist, hätte keinen Grund, seine Identität zu verschleiern. Derzeit sind Gesuchsteller jedoch dann erfolgreich, wenn sie unehrlich sind und tricksen. Dann weranzeige
den sie vorläufig aufgenommen, was quasi einem dauernden Bleiberecht entspricht. Bleiben kann mittlerweile fast jeder, der in unser Land kommt und in der Lage ist, das Wort «Asyl» von sich zu geben. Seit 2009 sind die Ausgaben des Bundes für das Asylwesen von 600 Millionen auf über 2 Milliarden Franken angeschwollen. Die amtlichen Verlautbarungen von rückläufigen Asylgesuchen sind irreführend, weil darin der Familiennachzug nicht inbegriffen ist. Wer es nämlich in die Schweiz geschafft hat, darf seine Familie nachziehen, wobei sich der Anspruch auf Leistungen auf die SkosRichtlinien stützt. Eine sechsköpfige Familie erhält danach 2662 Franken Bargeld. Miete inklusive Nebenkosten und die Beiträge an die Sozialversiche-
rungen werden übernommen. Das macht deutlich mehr als 6000 Franken aus. Immer mehr Asylbewerber geben übrigens an, minderjährig zu sein. Die Betreuung minderjähriger Asylbewerber kostet 60 000 Franken pro Jahr. Das ist nur leicht unter dem Durchschnittslohn in der Schweiz. Die Abweisung eines Asylgesuchs hat keine Folgen. Der Betreffende darf ruhig hier bleiben und unsere Sozialleistungen beziehen. Zurückgeführt wird ohnehin praktisch niemand. Was im Gesetz steht, ist längst bedeutungslos geworden. Seit Jahren kämpft die SVP – wer denn sonst – als einzige Partei gegen diese geradezu unglaublichen Zustände. Ein guter Grund mehr, jetzt Liste 1 einzulegen. Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten
Stellenanzeiger
Schulen und Kurse
GEMEINDE HAUSEN AM ALBIS PRIMARSCHULE Suchen Sie eine spannende Herausforderung in einer aktiven und innovativen Schulgemeinde? Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir eine/-n
Schulische/-n Sozialarbeiter/-in oder Schulische/-n Sozialpädagoge/-in, 70 % Die Anstellung umfasst 40 % in der Sekundarschule und 30 % in der Primarschule. Wir bieten: – ein engagiertes und motiviertes Schulteam – moderne Infrastruktur – grosse Selbstständigkeit – eine konstruktive und kompetente Unterstützung durch die Schulleitung und Schulpflege – kostenlose Parkmöglichkeiten Ihre Aufgaben: – Beratung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern (Einzelne und Gruppen), Lehrpersonen und Schulleitungen, Eltern und Familien – Intervention bei Krisen und Konflikten – Information und Dokumentation der Dienstleistungen – Mitwirkung in/oder Leitung von Projekten – Prävention und Früherkennung/Frühintervention – Mitarbeit in der Fachstelle für Kinder- und Jugendfragen Ihr Profil: – Abgeschlossene Ausbildung in sozialer Arbeit (HFS/FH), allenfalls in Sozialpädagogik oder sozialer Arbeit (HFS/FH) oder eine gleichwertige Ausbildung – Vertrautheit mit dem Arbeitsfeld Schule, deren Fachkräften und professionellen Rahmenbedingungen, vorzugsweise Erfahrung in der Schulsozialarbeit – Berufserfahrung und/oder Weiterbildung in der Arbeit mit Kindern/ Jugendlichen und Familien – Bereitschaft zu flexiblem Arbeitseinsatz (Arbeitsorte, Arbeitsformen, Jahresarbeitszeit bzw. erhöhtes Pensum während Schulzeit) – hohe Eigenverantwortung und gutes Selbstmanagement Haben Sie Fragen? Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne die Schulleitungen Sekundarschule: Frau Astrid Fink, 044 764 83 73, astrid.fink@sekhausen.ch Primarschule: Herr Markus Schefer, 044 764 80 11, schulleitung@primarhausen.ch Wir freuen uns auf Ihre schriftliche oder elektronische Bewerbung bis 11. Oktober 2019 an: Sekundarschule Hausen Schulleitung Schulhausstrasse 7, 8915 Hausen am Albis astrid.fink@sekhausen.ch Besuchen Sie auch unsere Homepages unter www.sekhausen.ch und www.primarhausen.ch
Wir sind ein Logistikunternehmen der Medienbranche und suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/-n:
LeiterIn Logistik 100 % Ihr Aufgabengebiet umfasst die Leitung der gesamten Logistik mit den Abteilungen Wareneingang, Warenausgang und dem Hochregal- und Kommissionierlager. • Führen von ca. 30 MitarbeiterInnen (Festangestellte und Aushilfen) • Organisation Tagesgeschäft gemeinsam mit dem Leiter Wareneingang und den betroffenen Abteilungen Kundendienst und Verlagsservice • Planung und Sicherstellen der Liefertermine, Lieferzeiten und rechtzeitige Bereitstellung der benötigten Ware • Materialeinkauf • Qualitätskontrolle • Analyse und Optimierung der logistischen Prozesse Anforderungen: • Führungserfahrung und Führungs-Know-How • Erfahrung in der Lagerlogistik auf Ebene KMU • Höhere logistische Ausbildung • Strukturiertes und analytisches Denken • Kosten-Nutzen-Orientierung • Gute MS-Office Kenntnisse Wir suchen eine selbstständige und belastbare Führungskraft, die gerne im Team arbeitet, hilfsbereit, zuverlässig und pflichtbewusst ist. Sie verlieren auch in hektischen Situationen nicht den Überblick und sind in der Lage, Probleme im täglichen Arbeitsablauf rasch zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren. Sie können Prioritäten setzen und Probleme rechtzeitig kommunizieren. Wir bieten selbstständiges Arbeiten in einem liberalen Umfeld und damit die Chance für Sie, Ihre Fähigkeiten umzusetzen, zeitgemässe Anstellungsbedingungen und eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe. Wir befinden uns im Zentrum von Affoltern am Albis, drei Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen ausschliesslich per E-Mail an: Stefan Schwerzmann Geschäftsleiter s.schwerzmann@ava.ch www.ava.ch AVA Verlagsauslieferung AG | Centralweg 16 | CH-8910 Affoltern am Albis | www.ava.ch
Forum
Freitag, 4. Oktober 2019
Ein wohlverdienter Nachruf
Wetterschmöcker in Bonstetten
Zum Tod von Felix Ruh-Wyssenbach Am Eidgenössischen Bettag, 15. September, verstarb Felix Ruh und am 25. September, dem Fest des Hl. Bruder Klaus von Flüe, haben wir Felix Ruh-Wyssenbach auf dem Friedhof von Affoltern zu Grabe getragen. Pfarrer Richard Strassmann hat die Grabliturgie sehr persönlich gestaltet, ganz getragen von tiefem Glauben, den auch Felix Ruh geprägt und getragen hat. Herr Pfarrer Strassmann gestaltete auch den Trauergottesdienst. Seine Ausführungen im Lebenslauf brachten die Anwesenden des Öfteren zum Schmunzeln. Pfarrer Strassmann sei herzlich gedankt für den würdevollen Abschied. Ein grosses Lob verdient sodann der MauritiusChor von Bonstetten. Die Lieder der Mundartmesse passten so genau zum Leben von Felix Ruh. Text und Melodie der Messe stammen aus der Feder von Edi Gasser und Ruedi Rymann. Der Organist und Chorleiter des MauritiusChores, German Bosshard, hat die Messe für seinen Chor bearbeitet. A capella vorgetragen wurden die Lieder zum Einzug, zur Gabenbereitung und zum Segen. Felix hat wohl mitgesungen und sich über den persönlichen Dank des Chors gefreut. «Segen soll über jeden kommen, der allein auf mich, den Herrn, sein Vertrauen setzt. Er ist wie ein Baum, der am Wasser steht und seine Wurzeln zum Bach hin ausstreckt. Er fürchtet nicht die glühende Hitze; sein Laub bleibt grün und
Felix Ruh-Wyssenbach. (Bild zvg.) frisch. Selbst wenn der Regen ausbleibt, leidet er keine Not. Nie hört er auf, Frucht zu tragen.» (Jeremia 17, 78) Felix Ruh gehört mit seiner Frau Helena und anderen zum Urgestein der Pfarrei Bonstetten. Sie haben das Fundament für die Pfarrei gelegt. 1964 hat Felix den Chor mitbegründet und ist ihm bis in die letzten Wochen seines Lebens als Aktivmitglied treu geblieben. Geboren wurde er am 10. Oktober 1922 in Ramsen, seine Frau stammte aus Schaffhausen. Sie hatte Felix beim Landdienst während des 2. Weltkrieges kennengelernt. Felix
und Helena haben unendlich viel für die Pfarrei gearbeitet; stets unentgeltlich. Wie oft haben sie den Vorplatz zur Kirche gejätet. Auch dafür waren sie sich nicht zu schade. Felix Ruh war 20 Jahre Bauvorstand in der Gemeinde Bonstetten. Im Beruf führte er Grossbaustellen im Kraftwerksbau. Geprägt von Schaffenskraft, Ehrlichkeit, untrüglicher Exaktheit und absoluter Zuverlässigkeit vermochte er in all den 60 Jahren, die er in der Pfarrei mitgearbeitet hat, zu überzeugen und Ziele für die Pfarrei zu erreichen. Als Mitglied der Stiftung hat Herr Ruh immer ohne jegliches Honorar gewirkt. Erinnert sei an die Orgelbeschaffung. Als ich vor 26 Jahren in die Pfarrei St. Mauritius kam, gab es nur eine Orgel mit 1 ½ Registern. Ich brachte Felix Ruh meinen Wunsch zu einer grossen Orgel nahe und fand eine glühende, treue, hilfsbereite Person. Ohne ihn hätte es wohl nie eine grosse Orgel in Bonstetten gegeben. Und wie hat er sich bei der Beschaffung der Glocken und beim Glockenturm doch eingesetzt. Felix Ruh war mir die tragende Stütze für das Ziel der Überbauung und der neuen Kirche. Nach üblen Angriffen hat er mich stets ermuntert und gestützt, doch weiter zu machen. Nie war er überheblich oder gar neidisch auf Erreichtes, stets freute er sich herzhaft mit, blieb im Hintergrund, führte genau Buch über finanzielle Planungen und fasste schriftliche Be-
Geschätzter Herr Steiner, zuerst einmal Danke für Ihre Teilnahme am Vereinsleben der Stadt Affoltern. Es ist schön, wenn sich Menschen, die nicht mehr im Erwerbsleben stehen, für die Vereinsarbeit interessieren. Nun sind wir als gewählte Stadträte mindestens drei, vier Mal pro Woche für die Stadt an Sitzungen, Meetings oder Events unterwegs, um die Anliegen der Stadt zu vertreten und wahrzunehmen. Die-
ses Pensum schränkt jeden von uns sehr ein und die Familie muss dies akzeptieren. Sie sagen mit recht, dass uns dies schon bei der Wahl bekannt war und das ist auch so. Nur der Sonntag ist jedem von uns heilig und für die Familie reserviert. In Ausnahmefällen sind wir natürlich bereit, auch an Sonntagen einen im Voraus bekannten Anlass zu besuchen. Nur ist dieser Termin dann auch schon drei Monate vorher organisiert und die zuständigen Stadträte haben zugesagt. Aber eine Terminbekanntgabe, die 10 Tage vorher publik gemacht wird, tangiert
eindeutig das organisierte Familienleben. Nichtsdestotrotz hat sich meines Wissens der Stadtrat Soziales und Gesellschaft an besagtem Empfang eingefunden, was aufgrund der Kurzfristigkeit dankenswert ist. Wir nehmen die Vereinsarbeit sehr ernst, werden dafür aber nicht unsere Familien vernachlässigen und Versprechen brechen. Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Vereinsarbeit und wünsche Ihnen für die Zukunft gutes Gelingen. Markus E. Meier, Stadtrat Sicherheit und Finanzen A.I.
anzeige
gleich kommen wir beim «Seewadel» auf über die Hälfte mehr! Die 20 zusätzlichen Betten kosten sogar je 475 000 Franken. Vergrösserte Bauten sollen im Verhältnis günstiger werden und nicht teurer. Die Freigabe des Projektierungskredits betraf ein APH mit 60 Betten. Seit 2018 soll sich das Bedürfnis an Pflegebetten um ein Drittel davon erhöht haben? So stark hat sich die demografische Lage in der kurzen Zeit ganz sicher nicht verändert. Oder hat man dem Stimmvolk dazumal gar nicht die ganze Wahrheit gesagt? Wäre vor anderthalb Jahren von 43,8 Millionen anstelle der 22,5 Millionen die Rede gewesen, hätte der Projektierungskredit möglicherweise gar keine Mehrheit gefunden. Man kann die Wurst auch scheibchenweise servieren … Dass bei der Vergabe ein GU
SVP Bonstetten
Martin Horat. (Bild zvg.)
Wer kümmert sich um unser Naherholungsgebiet, wenn es keine Bauern mehr geben würde? Die Bäuerinnen und Bauern stehen derzeit tagtäglich im Fokus der Presse. Seit einiger Zeit werden wir das Gefühl nicht los, dass alles, was die Landwirtschaft macht, schlecht ist. Es gibt sicherlich noch einiges, was bereits angefangen wurde, zu verbessern. Weitere Herausforderungen gilt es anzupacken, aber das kann nur in gesundem Mass erfolgen, wenn sich jemand auch um die bäuerlichen Anliegen kümmert. Der Kanton Zürich
als flächenmässig fünftwichtigster Agrarkanton der Schweiz, war in der letzten Legislatur im Nationalrat leider nicht vertreten. Dies gilt es nun wieder zu ändern. Die 3 000 nahrungsmittelproduzierenden Zürcher Bauernfamilien haben es verdient, dass ihr Berufsstand in Bern wieder stärker vertreten wird. Deshalb empfehlen wir Ihnen, die drei bäuerlichen Kandidaten Martin Haab, Martin Farner und Martin Hübscher zu wählen – am besten schreiben Sie jeden Kandidaten zweimal auf Ihre Wahlliste. David und Antoinette Frey, Affoltern
Wahlempfehlung der SP
Seewadel – Salamitaktik? Das Seewadel war immer ein wichtiger Teil von Affoltern und soll es auch bleiben, da ist man sich einig. Ich muss mich allerdings fragen, ob nicht ein überverziertes Denkmal geschaffen werden soll, das mehr aus Verwirklichungs- und weniger aus Bedürfnis- und Kostensicht angegangen wurde. Dem Artikel im «Anzeiger» folgend, eröffnen sich einige Fragen punkto Projekt, Vorgehen und zum baulichen Inhalt. Die hohen Kosten stechen einem ins Auge. Ich arbeite in der Projektleitung eines ausserkantonalen Alterspflegeheims (APH), einem 50-Betten-Neubau in der Grundwasserzone mit zwei Demenzgärten, Tiefgarage, öffentlichem Restaurant, Arztdependance, Zimmergrösse 32 m². Es wird 300 000 Franken je Bewohnerbett kosten, inklusive Bauland. Im Ver-
richteab, offen, grundehrlich. Es gab kein «Hintenherum». Alles war genau geplant, abgesprochen, diskutiert und darum im Ergebnis überzeugend und sehr gut. Das zeigte sich nach dem grossen Brandfall, als er die Renovation an die Hand nahm. Über Jahrzehnte hinweg hat Felix Ruh das Archiv der Stiftung betreut und auch das Archiv der Pfarrei geordnet und betreut. Die Kirchenpflege konnte sich glücklich schätzen, denn er betreute die Liegenschaften fast in Eigenregie, machte vieles selbst oder suchte gute Handwerker und überwachte die Arbeiten. Er war ein stiller Schaffer, getragen vom Gottvertrauen. In seiner Arbeit blieb er auf dem Boden der Realität. So hat er gerne die Anlässe des Kirchenchors mit vorbereitet. Chorreisen, Chlausfeiern, Chorauftritte, Generalversammlungen des Chors verdanken seiner stillen Arbeit sehr, sehr viel. Das sind doch wohl die grossen Heiligen, derer die Kirche an Allerheiligen gedenkt und sie ehrt. Felix Ruh ist bei ihnen, sein Vertrauen auf Gott hat ihn zum Ziel geführt, dessen bin ich mir ganz sicher. Er hat bei all seinem Einsatz die Freude nie verloren. Religiöse Verbissenheit kannte er nicht, vielmehr war er offen für andere Meinungen. Das hat ihm grosse Anerkennung eingebracht. Er wird uns fehlen! Im Auftrag des MauritiusChors: Pfarrer Bernhard Herzog
Am 20. Oktober organisiert die SVP Bonstetten einen speziellen Anlass für die ganze Bevölkerung. Martin Horat (weltbekannter Wetterschmöcker) ist ab 11.30 Uhr zu Gast im Gemeindesaal. Wir sind gespannt, wie er auf die Hysterie des Klimawandels reagiert. Er hält nicht viel von Berechnungen und Wissenschaften. Er holt seine Informationen lieber bei den Ameisen und im Wald. Er kennt alle Wetterkapriolen seit dem Mittelalter. Mit viel Humor wird er seine Erkenntnisse darstellen und zwischendurch die Lachmuskeln der Zuhörer mit Witzen aktivieren. Er ist auch bekannt aus der Werbung für Fondue: «Es bitzle stenke müss es.» Darum wird nach seinem Auftritt Fondue serviert. Für den Fondueplausch (15 Franken pro Person, ohne Getränke) bitten wir um eine Anmeldung bis am 12. Oktober an Silvia Frech (silvia.frech@bluemail.ch oder per Telefon: 044 777 96 60). Wer nur Martin Horat zuhören und ihn live erleben möchte, kann dies natürlich kostenlos und ohne Anmeldung tun. Der Apéro für alle wird von Claire Lienhard, Restaurant Linde, offeriert.
Berufsstand aufwerten
Sonntag ist Familientag Antwort auf den Leserbrief von Werner Steiner im «Anzeiger» vom 27. September.
11
zugunsten vom lokalen Gewerbe ausgeschlossen wird, ist Augenwischerei. Einzelvergaben sind teuer. Man kann einem GU auflegen, lokales Gewerbe zu berücksichtigen. Eine Tiefgarage für 3,5 Millionen? Ist der Platz vorhanden, kosten oberirdische Parkplätze einen Bruchteil dessen. Im Artikel nicht erwähnt sind die künftigen Betriebskosten. Aus Erfahrung weiss ich, dass diese vor allem bei öffentlichen Heimen in die Höhe schiessen. Den Projektverlauf objektiv beachtend, muss man leider auch hier Angst bekommen, dass der Steuerfuss, wenn auch nicht direkt während dem Bau, aber längerfristig einmal mehr eher belastet als entlastet wird. Gleichermassen ist bekannt, dass praktisch jeder Neubau teurer wird als veranschlagt. Peter Frei, Horgenberg
Zur Zeit läuft das Verfahren für die Erneuerungswahl der Mitglieder des Bezirksgerichts Affoltern für die Amtsdauer 2020-2026. Da nicht alle bisherigen Mitglieder des Gerichts zur Wiederwahl antreten, gibt es zwei vakante Stellen zu besetzen. Die SP des Bezirks Affoltern hat für ein Teilamt mit Beschäftigungsgrad von 35% Sabrina Hürlimann Winterhalter, geb. 1983, Rechtsanwältin und Mediatorin, zur Wahl vorgeschlagen. Die SP-Kandidatin hat im Jahr 2008 das Lizentiat der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich erworben. Im Anschluss daran war sie als Praktikantin und Gerichtsschreiberin am Bezirksgericht Affoltern angestellt, sowie nach Erwerb des Anwaltspatents am Obergericht des Kantons Zürich. Seit dem Jahr 2013 ist Sabrina Hürlimann
Winterhalter als nebenamtliche Ersatzrichterin am Bezirksgericht Affoltern tätig. Aktuell arbeitet sie hauptberuflich als selbstständige Rechtsanwältin und Mediatorin in Zürich. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte sind Strafrecht und Familienrecht. Sie ist verheiratet und hat ein Kind im Vorschulalter. Durch ihre langjährige, einschlägige Berufserfahrung, ihre hohe Sozialkompetenz und ihre dienstleistungsorientierte Arbeitsweise wird es ihr möglich sein, als Richterin adäquat und kompetent auf die Anliegen der rechtssuchenden Bevölkerung im Bezirk Affoltern einzugehen. Die SP empfiehlt deshalb mit Sabrina Hürlimann Winterhalter eine bestens qualifizierte Kandidatin als Richterin am Bezirksgericht Affoltern zur Wahl. SP Bezirk Affoltern
Veranstaltungen
Schwingklub am Albis
Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte
Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon
Einladung zur
Generalversammlung
Telefon 044 761 01 55
Tagesfahrten 2019
am Samstag, 26. Oktober 2019 19.00 Uhr im Restaurant Krone, Hedingen
AT E L I E R A U S S T E L L U N G 18. bis 20. Oktober 2019
ELISABETH JACOB Freitag, 18. Oktober 2019 Samstag, 19. Oktober 2019 Sonntag, 20. Oktober 2019
11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr 11.00 – 17.00 Uhr
Landschaften, Blumen, Stillleben, Abstrakt Auch Kunst zu kleinen Preisen.
Bohrerhof – Kürbiswelt Fr. 42.– Donnerstag, 24. Oktober 2019
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Restaurant Sternen, Fr. 120.– Murzelen Sonntag, 3. November 2019 Fahrt inkl. Gourmetmittagessen
Der Vorstand
Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen.
www.schwingklubamalbis.ch
Atelier Elisabeth Jacob Obermühle 10 | 6340 Baar | Mobil 079 311 01 84 Kursprogramme unter www.atelier-jacob.ch
Zibelemärit Fr. 40.– Montag, 25. November 2019 Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Ulm Freitag, 29. November 2019 Kaffee und Weggli
Fr. 52.–
Weihnachtsmarkt und Fr. 42.– Shopping in Konstanz Dienstag, 3. Dezember 2019 Chlausfahrt Freitag, 6. Dezember 2019 Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli
Fr. 88.–
Ferienreisen 2019 Klingender Advent 2019 Fr. 670.– in Seefeld DZ/HP mit Semino Rossi und Petra Frey 10. – 13. Dezember 2019
www.aemtler-car.ch
DORF-CHILBI in Maschwanden Sonntag, 6. Oktober 2019 11.00 Uhr 12.00 Uhr 13.30 Uhr
18.00 Uhr
Konzert des Musikvereins Maschwanden Mittagessen in der Mehrzweckhalle Dessertbuffet vom Frauenverein Unterhaltung mit den Ländler Wurzlitzer aus Sins Schiessstand, Bullriding, Hüpfburg Diverse Verkaufsstände von Schulkindern Bierkrug-Meisterschaft Final Bierkrug-Meisterschaft anschliessend Preisverteilung musikalischer Chilbi Ausklang
Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Musik- & Frauenverein Maschwanden
Gewerbe/Dienstleistungen
Auf Leonardos Spuren
Klare Niederlage
Auf den Spuren Leonardo da Vincis können Jungs und Mädchen im Tüftel-Camp wandeln. > Seite 17
Klar und diskussionslos verlor der FC KMM auswärts gegen den FC Langnau mit 1:5. > Seite 21
Freitag, 4. Oktober 2019
-
13
Lehrer mit Herzblut 35 Jahre lang war Toni Dalla Valle Lehrer in Mettmenstetten – und das mit Herzblut. > Seite 23
Schon ab der sechsten Klasse waren die Berufsziele klar Serie Lernende: Valeria Spagnoletti, Lernende Drogistin EFZ bei der Vitalis Apotheke in Affoltern Für viele Eltern ist die Berufswahlphase der Kinder belastend. Valeria Spagnolettis Eltern konnten es locker nehmen. Ihre Tochter wusste schon in der Primarschule, was sie werden wollte: Drogistin. Im vierten Lehrjahr ist sie noch immer begeistert von diesem Beruf an der Schnittstelle von Medizin und Kosmetik. ................................................... von regula zellweger Das Berufsziel war für Valeria Spagnoletti klar, trotzdem hat sie noch in einer Zahnarztpraxis und einer Arztpraxis geschnuppert. Damit wurde das Berufsziel Drogistin noch klarer. Es war nicht die Angst vor Blut, aber in einer Praxis muss man Menschen anfassen – und Valeria Spagnoletti sieht sich eher in einer beratenden Funktion. Sie verkauft in der Vitalis Apotheke rund 10 000 verschiedene Produkte. Insgesamt 30 Mitarbeitende sind in der Filiale in Mettmenstetten sowie im Hauptgeschäft in der Apotheke und im Baby-Fachgeschäft im Gebäude des Cooparks in Affoltern beschäftigt. Sie arbeitet eng mit Apothekerinnen mit einem universitären Abschluss, PharmaBetriebsassistentinnen (BP), Pharma-Assistentinnen EFZ, Drogistinnen/Visagistinnen, Drogistinnen HF, Drogistinnen EFZ und sieben Lernenden zusammen. Ein Lernender ist der einzige Mann im Unternehmen. Auch in der Berufsschule gibt es lediglich einen einzigen Mann in der Klasse. Apotheken und Drogerien sind offensichtlich ein frauendominiertes Berufsfeld – Zeit, dass mehr Männer dieses Berufsfeld wählen.
Medizinisches Wissen sammeln Weil Valeria Spagnoletti ihre berufliche Grundbildung in einer Apotheke absol-
Drogistin Valeria Spagnoletti kann neutral und professionell zu vielen medizinischen Indikationen und Medikamenten Informationen abgeben. Persönlich fühlt sie sich aber der Schulmedizin näher als der Komplementärmedizin. (Bild Regula Zellweger)
viert, hat sie zusätzlich Einblick in die Welt der Pharmazie. In der Berufsschule eignet sie sich Grundwissen über den menschlichen Körper an und sie kennt die Produkte im Sortiment. Das erlaubt ihr, umfassend, ganzheitlich und individuell zu beraten. Dazu muss sie sich einen Überblick über die Befindlichkeit des Kunden verschaffen. Sie bringt in Erfahrung, wo Probleme auftreten, wie sich die Symptome äussern, wie lange sie dauern, ob Begleiterscheinungen auftreten, welche Medikamente bereits genommen werden und was die Kunden bereits unternommen haben, um ihr Problem zu lösen. Im Beratungsgespräch erklärt sie die Wirkung von Naturheilmitteln
In unregelmässigen Abständen porträtiert der
und Medikamenten und gibt Hinweise zu deren Anwendung. Persönlich sieht sie Schul- und Komplementärmedizin nicht im Widerspruch, sondern ergänzend. Sie unterstützt und respektiert die Wahl der Kunden. Der andere Bereich in der Arbeit einer Drogistin ist Körperpflege und Kosmetik. Auch hier berät sie gern. Der Kontakt mit unterschiedlichsten Kunden, die grosse Artikelvielfalt und der oft sehr lebhafte Betrieb setzen grosse Selbstständigkeit und aktives Mitdenken voraus, was ihr völlig entspricht. Valeria Spagnoletti ist Oberstiftin und Ansprechpartnerin für die sieben anderen Lernenden. In ihren Verant-
«Eine Freude, zu stöbern»
Herbst- Event in der Damenmode Boutique Calimba Eine Kundin erzählt, wie sie und ihre Freundin den Herbst-Event am 26. September in der Boutique Calimba an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern erlebt haben: «Über den roten Teppich betreten wir die Boutique Calimba am Herbstevent. Schon werden wir herzlich begrüsst mit Namen und einem Glas Prosecco. Es ist ein kleiner Laden mit einer grossen Vielfalt, so dass fast jede Frau ihr passendes Kleidungsstück findet. Man kann sich in Ruhe umsehen, ohne dass man bedrängt wird. In kurzer Zeit kann man verschiedene Modelle ausprobieren und die passende Form, Farbe, Material und Grösse für sich ausfindig machen. Frau Reichlin, die Geschäftsführerin, und Frau Lütt, ihre Farb- und Stil-Beraterin, unterstützen uns bei Bedarf. An der Kasse dürfen wir an diesem Tag unseren persönlichen Herbstrabatt würfeln. Meine Freundin hat Glück und würfelt flott zwei Sechser, dies ergibt 12 Prozent Rabatt. Unser Fazit: Es ist jedes Mal eine Freude, in der Boutique Calimba zu
Einkaufen als Erlebnis - die Boutique Calimba. (Bild zvg.) stöbern und die Qualität der Stoffe zu fühlen. Hier ist alles real und man muss sich oft zusammennehmen, dass
nen älteren Bruder und eine ältere Schwester. Beide haben als Hochbauzeichner und als Augenoptikerin Berufe, die auch genaues Arbeiten verlangen. Mit ihren 19 Jahren hat sie bereits miterlebt, dass Thrombosen das Leben der Mutter ernsthaft gefährdet haben. Deshalb befasst sich ihre Schlussarbeit in der Berufsschule mit diesem Thema. Wenn Valeria Spagnoletti Menschen helfen kann, ist sie glücklich. Deshalb drängt es sie noch nicht in eine Führungsposition, sie will nahe beim Kunden bleiben. Sie kann sich gut vorstellen, in einer Familienphase für einige Jahre ganz aus dem Erwerbsleben auszuscheiden oder Teilzeit zu arbeiten. Wahrscheinlich wird sie die Zusatzausbildung zur Visagistin absolvieren, damit optimiert sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ebenso kann sie sich vorstellen, beruflich mal etwas ganz anderes zu machen. «Ich würde aber immer wieder zum Beruf einer Drogistin zurückkehren», sagt sie voller Überzeugung.
man sich nicht übernimmt, da es immer so viele schöne, ansprechende Modelle im Angebot hat.» (pd.)
wortungsbereich gehört auch das Warenlager im Keller. Sie kontrolliert die Warenbestände und bestellt die fehlenden Produkte bei Lieferfirmen. Nach dem Wareneingang prüft sie die Lieferung, beschriftet die Produkte mit Strichcode und Preis und lagert diese ein.
«Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Bereits erschienen: Julia Meier, Metallbaukonstrukteurin Ernst Schweizer AG, Hedingen; Ueli Fehr, Automobil-Mechatroniker, Garage Albin Herzog AG, Ottenbach; Selina Frey, Augenoptikerin, BOA, Büchi Optik Affoltern; Nina Plocher, Polymechanikerin, Hawa Sliding Solutions AG, Mettmenstetten; Tobias Rutishauser, Schreiner, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ottenbach; Alina Beck, Produktionsmechanikerin, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Marco Stocker,
Andern Menschen helfen Da ist sie pingelig genau und kann auch mal etwas ungehalten reagieren, wenn die nötige Ordnung nicht eingehalten wird. Das Temperament hat sie von ihrem italienischen Vater, aber auch einen gewissen Perfektionismus. Valeria Spagnoletti hat ei-
Baumaschinenmechaniker, Leuthard Bau AG, Merenschwand; Robin Oberholzer, Polymechaniker, AS Aufzüge AG, Wettswil; Saranda Ahmeti, Detailhandelsfachfrau, Lärchen-Märt, Bonstetten; Cari Pfister, Lernende Büroassistentin EBA, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Michelle Stäubli, Zeichnerin, «Werkstatt Architektur Energie», Hedingen. Berufsmesse 2019: 4. Und 5. Oktober im Sportzentrum Schachen in Bonstetten
Und schon wieder ist es so weit – Zeit für den Pneuwechsel Auch in diesem Jahr findet in der Woche vom Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 11. Oktober, von 14 bis 21 Uhr die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in Ober-Rifferswil statt. Es ist jedes Jahr dasselbe und doch verschiebt man den «lästigen» Pneuwechsel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee gefallen ist. Dann sollte es natürlich ganz rasch gehen. Weil aber auch noch andere nicht früher daran gedacht haben, ihren Wagen für den Winter vorzubereiten, entstehen unangenehme Wartezeiten. Doch – Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab plus sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung, und nasses Laub in Waldpartien erhöht die Rutschgefahr mit Sommerreifen ebenfalls. Der Geschäftsinhaber Martin Städeli und seine Helfer werden den Wagen wintertauglich machen. Wer also frühzeitig für den Winter gerüstet sein und nicht lange warten will, kommt einfach vorbei. Das Pneuhaus
Städeli verwendet hauptsächlich Nokian-Reifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben SpezialNettopreise. In den Wartezeiten werden die Autofahrer dabei kulinarisch verwöhnt mit einer Pizza und einem Getränk. (pd.) Pneuhaus Städeli, Hauserstrasse 3, Rifferswil
anzeige
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in der ref. Kirche Affoltern mit Pfr. Werner Schneebeli www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Aeugst a. A.
Kloster Kappel a. A.
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Orgel: Susanna Baltensperger Im Anschluss Chilekaffee
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 6. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 15.00 KlosterTag Theologie «Heinrich Bullinger: Der unterschätzte Reformator» (bis Montag, 7. Oktober, 10.30 Uhr) Anmeldung unter Tel. 044 764 88 10 Mittwoch, 9. Oktober 17.00 KEIN offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 10. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Regula Eschle Wyler
Hinweis: Sonntag, 20. Oktober Der Gottesdienst findet nicht – wie im Aeugster angekündigt – um 19.00 Uhr statt, sondern am Morgen um 10.00 Uhr!!!
Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Oktober 14.30 Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 6. Oktober 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst «Von Gottes Unwillen» (Jesaja 45, 8ff) Pfr. W. Schneebeli Dienstag, 8. Oktober 9.30 bis 11.00 Uhr Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige trifft sich im Wöschhüsli Freitag, 11. Oktober 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler
Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 5. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche Für Kinder ab 0 Jahren mit ihren Begleitpersonen Sonntag, 6. Oktober 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Werner Schneebeli Fahrdienst auf Anfrage bei Peter Ott, Tel. 044 761 34 90
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 6. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi
Voranzeige: Freitag, 11. Oktober 18.00 Zum Todestag, am Sterbeort «Zwingli – was bleibt?» Podiumsdiskussion und Filmvorführung «Zwingli» in der Klosterkirche Kappel Tickets erhältlich unter www.ticketino.com oder an der Abendkasse
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Oktober 19.30 Abendgottesdienst Pfr. Christof Menzi
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Kirche Stallikon Regionalgottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler, Taufen: Nico Schor, Stallikon und Lio Aeppli, Zürich Fahrdienst: Anmeldung bis 5. Oktober unter Tel. 044 700 25 69 Donnerstag, 10. Oktober 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Oktober 17.30 Gottesdienst Sonntag, 6. Oktober 10.30 Gottesdienst 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 19.00 Santa Messa Freitag, 11. Oktober 20.00 Taizé-Feier in der kath. Kirche
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 5. Oktober 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 6. Oktober 10.00 Heilige Messe Dienstag, 8. Oktober 19.30 Heilige Messe Anschliessend Gebetsgruppe
Kath. Kirche Hausen a. A. Freitag, 4. Oktober 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 5. Oktober 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa Messa
Kath. Kirche Mettmenstetten Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden Freitag, 11. Oktober Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch
Evang.-methodistische Kirche Affoltern a. A., Zürichstrasse 47 Samstag, 5. Oktober und Sonntag, 6. Oktober Gemeindewochenende im Güetli (bitte Flyer in der EMK beachten) Mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Zeugnissen (Predigt: Manuel Fuhrer) Hüeti und KingsKids Donnerstag, 10. Oktober 14.30 Frauen-Treff 17.00 VIP-Gebet Mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55
Freitag, 4. Oktober 7.00 Abfahrt zur Gemeindereise nach Tschechien Sonntag, 6. Oktober 10.00 Chilbigottesdienst in Maschwanden Amtwoche: Pfr. Mehl Maschwanden
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Regionaler Chilbi- und Erntedankgottesdienst «Botschaften des Gartens» Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Beat Hedinger Kinderprogramm Montag, 7. Oktober 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 9. Oktober 14.15 60plus Minigolf / Spielen Mehr Infos: www.sunntig.ch
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil
Ref. Kirche Knonau
Ref. Kirche Maschwanden
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24
Sonntag, 6. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Diakon M. Kühle-Lemanski Orgel: A. Bodenhöfer Anschliessend Chilekafi
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Oktober 9.00 Gottesdienst Anschliessend Chilekafi
Sonntag, 6. Oktober 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. Oktober 10.30 Gottesdienst mit Martin Kamphuis Thema: Die geistliche Waffenrüstung Epheserbrief 6,10 ff Hort/Sonntagsschulen/Unterricht 13.15 Referat von Martin und Elke Kamphuis Thema: Waffenrüstung oder Friedenspfeife? Epheserbrief 6,14 ff Donnerstag, 10. Oktober 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
Sonntag, 6. Oktober 11.00 Generalkonferenz Schwesternversammlung (9.45 Uhr Brunch) 17.30 Music and the Spoken Word 18.00 Übertragung Sonntagmorgenversammlung Diese und weitere Sessionen sind in vielen Sprachen abrufbar auf www.churchofjesuschrist.org Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch
Veranstaltungen
Freitag, 4. Oktober 2019
Versteifung der Wirbelsäule – Fluch oder Segen?
15
Vorbereitet für den Ernstfall
Vortrag im Spital Affoltern von Dr. med. Nikolaus Aebli
Vortrag in Affoltern zum Thema «Todesfall»
Dr. med. Nikolaus Aebli hält am 23. Oktober einen öffentlichen Vortrag zum Thema «Versteifung der Wirbelsäule – Fluch oder Segen?».
dafür sorgen, dass die Nerven nicht wieder eingeklemmt werden, weiterhin fehlen.
Fast jeder Patient, der zum ersten Mal in die Wirbelsäulen-Sprechstunde kommt, betont, dass er eigentlich keine Operation an seinem Rücken möchte – und auf jeden Fall keine Versteifung. Patienten mit Hüftschmerzen hingegen kommen mit der Erwartung zum Hüftspezialisten, dass möglichst bald ihr arthrotisches, konservativ therapiertes Hüftgelenk mit einem künstlichen Gelenkimplantat ersetzt wird. Welches sind die Gründe dafür? Bei einer Hüftarthrose kann ein künstliches Gelenk eingebaut werden, das anschliessend die Funktion des arthrotischen Gelenks praktisch vollständig übernimmt. Die Wirbelsäulengelenke hingegen können wegen der anatomischen Verhältnisse nicht durch künstliche Gelenke ersetzt werden. In den letzten zwanzig Jahren hat man versucht, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten, indem man die Bandscheibe durch eine Bandscheibenprothese ersetzt. Die arthrotischen Gelenke der Lendenwirbelsäule wurden dabei belassen. Diese Technik hat sich leider nicht bewährt. Bei einem Grossteil der Patienten, bei dem man
Dies ist der Grund, weshalb Implantate entwickelt worden sind, mit welchen eine Teilstabilisierung der Wirbelsäule erzielt werden kann. Ziel ist es, dass sich die Wirbelsäule noch etwas bewegen kann, aber nicht so stark, dass es erneut zu Einklemmungen von Nerven kommt. Eine Teilversteifung kann aber nur dann angewendet werden, wenn sich die Arthrose der Wirbelsäule in einem frühen Stadium befindet. Dies kommt jedoch nicht sehr häufig vor, wenn Patienten mit chronischen Rückenschmerzen die Wirbelsäulenspezialisten aufsuchen. Bei fortgeschrittener, schmerzhaft-arthrotischer Veränderung der Wirbelsäule ist die Versteifung bis auf Weiteres die Standardbehandlung. Wird eine operative Versteifung der Wirbelsäule optimal durchgeführt, ist der Patient in einem Grossteil der Fälle schmerzfrei und es kommt selten zu Anschlusserkrankungen. (pd.)
Wer sollte im Todesfall benachrichtigt werden? Gibt es ein Testament? Was ist bei einer Patientenverfügung zu beachten? Wurde ein Bestattungswunsch hinterlegt und für wen ist ein Vorsorgeauftrag sinnvoll? Mit kostenlosen Vorträgen möchte die Firma «Dimovera» sensibilisieren und aufzeigen, wie man seine Angehörigen entlasten kann.
Wirbelsäule noch beweglich
Dr. med. Nikolaus Aebli, Belegarzt Wirbelsäulenchirurgie Spital Affoltern. (Bild zvg.)
eine Bandscheibenprothese in der Lendengegend implantiert hatte, musste später die Lendenwirbelsäule versteift werden. Entweder weil die Patienten weiterhin Schmerzen hatten oder es wieder zu Einklemmungen von Nerven gekommen war. Die Wirbelsäulenchirurgie ist heute noch nicht so weit wie die Hüftchirurgie, sodass entsprechende chirurgische Techniken und Implantate, welche einerseits die Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten und andererseits
Öffentlicher Vortrag am 23. Oktober, 19 Uhr, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, 1. Stock Haus Rigi, Melchior-Hirzelweg 40, Affoltern. E-Mail: kontakt@spitalaffoltern.ch. Weitere Infos auf www.spitalaffoltern.ch.
Einblick in alte Tauftraditionen Im Ortsmuseum Affoltern/Zwillikon geben verschiedene Taufscheine und Erinnerungsdokumente von Paten zur Taufe Einblick in Traditionen, die auch heute noch Gültigkeit haben. Auffallend ist, dass traditionelle Taufkleider sehr lang und weiss sind. Die übermässige Länge des Taufkleides symbolisiert: «Ich bin so klein, Gott, in den Glauben an dich muss ich erst hineinwachsen. Ein Kleid hüllt ein, schützt, beschützt.» Wie das Entzünden der Taufkerze, das Bezeichnen mit dem Kreuz, das Handauflegen, so ist auch das Anziehen des Taufkleides eine Zeichenhandlung.
The White Crow In den 1950er-Jahren avanciert Rudolf Nurejev (Oleg Ivenko) zum grössten Ballettstar der Sowjetunion. Er wird
lie entlasten möchte, noch zu Lebzeiten einen «Willensvollstrecker» bestimmen. Dieser sorgt dafür, dass nach dem Todesfall alles nach den eigenen Anweisungen und Wünschen erledigt wird. (pd.) Freitag, 18. Oktober, 14.30 Uhr mit Herrn Marco Bisa,
Nicht die Sache der Behörden Gut zu wissen: Es gibt immer mehr Menschen, die alleine sterben oder mit ihren Angehörigen nicht mehr in Kontakt stehen. «Viele denken fälschlicherweise, dass sich die Behörden nach dem Todesfall um alles kümmern. Das ist nicht der Fall», sagt Corina Soncini. Man sollte deshalb, wenn man alleinstehend ist oder seine Fami-
den. Dabei reift in ihm der Gedanke, dass er im Westen bleiben will. Als Nurejew zurück in die Sowjetunion gehen soll, weigert er sich, das Flugzeug zu betreten.
Das Theater Cooltour aus Hausen ist wieder startklar für ein neues Theaterstück. Noch ist das neue Stück, das am 15. Mai 2020 seine Uraufführung finden wird, im Würfel verborgen. Noch sind erst einige Komparsen darin versteckt. Noch! Sie alle erhalten im späteren Herbst die ihnen zugedachte, von Marc Späni auf den Leib zugeschriebene Rolle. Einen Massanzug gewissermassen. Marc Späni (www.marcspaeni.ch), Buchautor und Schreiber diverser Theaterstücke, will die Persönlichkeit der künftigen Darstellerin, des künftigen Darstellers erfassen: das Temperament, die Stimme, die Bewegungen, die Lebensträume. Wo finden sie ihren Platz in seinem noch ungeschriebenen Stück? Alles Dinge, die den stummen verborgenen Komparsen zum lebendigen, authentischen Darsteller werden lässt. Hallo! Da bin ich! Unverfälscht und echt. Ich beuge mich nicht einer vorgegebenen Rolle. Ich gebe die Figur vor, denn ich mime ja
Kino Mansarde Muri: Freitag, 4. Oktober, 20.30 Uhr
anzeige
Ortsmuseum Affoltern am Samstag, 5. Oktober, von
Taufkleid aus einer katholischen Familie in Affoltern.
10 bis 16 Uhr.
(Bild zvg.)
Eine wahre (Kino-)Geschichte aus der Sowjetunion und eine verrückte Welt in Miami Das Kino Mansarde Muri zeigt diese Woche wiederum spannende Kinofilme.
Corina Soncini, Geschäftsführerin Dimovera. (Bild zvg.)
Leiter Bestattungsamt Bonstetten, als Gastreferent in der katholischen Kirchgemeinde St. Mauritius, Stallikerstrasse 2, Bonstetten. Freitag, 25. Oktober, 14.30 Uhr, im Ulmensaal der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, Affoltern. Die Vorträge sind kostenlos und öffentlich. Zusätzlich wird auch ein Überblick zu den «7 Dingen» verteilt. Für weitere Infos und Vortragsdaten: Telefon 052 243 00 00, E-Mail: info@dimovera.ch / www.dimovera.ch.
Darsteller gesucht
Solche symbolische Handlungen verdeutlichen, was durch die Taufe geschieht. In der katholischen Kirche haben diese erklärenden Riten weitaus grössere Bedeutung als in der evangelischen. (pd.)
Albis / Zwillikon, geöffnet
Es ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft. Man verliert einen geliebten Menschen, doch viel Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn die Hinterbliebenen müssen innert kürzester Zeit unterschiedlichste Aufgaben erledigen. Wenn keine Anweisungen und Wünsche der verstorbenen Person hinterlassen wurden, erschwert dies die Situation der Angehörigen zusätzlich. Hier setzt die Winterthurer Firma Dimovera an. Mit Vorträgen klärt sie mit «7 Dinge, die Sie vor dem Todesfall vorbereiten sollten» über die wichtigsten Punkte auf.
von dem kommunistischen Reich vereinnahmt, doch er fühlt sich dort nicht wohl. 1961 gibt es endlich eine Chance, gemeinsam mit dem Kirov Ballett in Paris aufzutreten und er begeistert das Publikum sofort. Von den Beamten des Geheimdienstes KGB wird er ständig beobachtet und doch schafft er es, allein die Stadt zu erkun-
Golden Age Der Film bietet einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen einer Seniorenresidenz, wie sie wohl nur in den USA möglich ist. Trotz allem crazy Überschwang wachsen einem die gelifteten Damen und die recht rüstigen Herren irgendwie ans Herz. Happy Hour von morgens bis abends in einem Gebäude, das aussieht wie die DisneyWorld-Version von Versailles. Zurückhaltung gibt es nicht, die Partys sind extravagant, die Buffets ausgiebig und der Lärmpegel hoch. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus und die Energie des Gebäudes und seiner Einwohner ist wunderbar. Der Film beobachtet empathisch und auf der Suche nach den leisen Zwischentönen diese verrückte Welt in Miami. (pd.)
Das Kino Mansarde zeigt diese Woche die dramatische Geschichte «The White Crow». Ein Ballettstar kommt aus den Fängen des KGB nie richtig los. (Bild zvg.)
Kino Mansarde Muri: Freitag, 4. Oktober, 18 Uhr Tickets buchen auf kinomansarde.ch oder erhältlich an der Abendkasse.
Theater Cooltour. (Bild zvg.) mich! Wer als noch unbekannter und stummer Komparse diesem geheimnisvollen Würfel entsteigen will, seine Stimme erheben und im sicher aktuellen Stück seine Persönlichkeit einbringen möchte, der melde sich bei Raffaele Cavallaro, Tel. 078 661 71 07 oder info@theatercooltour.ch. (pd.) Termine zu finden unter www.theatercooltour.ch.
16
Veranstaltungen
Freitag, 4. Oktober 2019
agenda
Freitag, 4. Oktober
Ausstellungen
Bonstetten
Aeugstertal
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Ende 2019.
13.15-17.00: 8. Ämtler Berufsmesse mit über 38 Ständen. Fragen zu Beruf, schulischen Anforderungen, Fähigkeiten und vieles mehr werden beantwortet. Mit Wettbewerb. Sportzentrum Schachen.
Hedingen
Kappel am Albis
20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «JUSLänder» Stand-Up Comedy mit Sven Ivanic. Eintritt frei/Kollekte, Türöffnung 19.30 Uhr. Reformierte Kirche.
Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Aquarelle», Bilder von Christian Keller. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 8. Oktober 2019.
Stallikon
19.15-20.15: «HappyFriday@ kafimüli» Vortrag und Präsentation vom Michael Schwery, Fallschirmspringer, Base-Jumper und Wingsurfer «Fliegen wie die Vögel». Apéro ab 18.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Verkauf von Getränken. Zentrum Kafimüli, im alten Kindergarten Dorf, oberhalb Gemeindehaus. Weidhogerweg 11.
Ottenbach
Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6: «Vier Welten» Irma Bucher, Paul Nievergelt, Karl Sauter, Ferdinand Seiler. Fr 14-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr. Bis 6. Oktober.
Samstag, 5. Oktober Aeugstertal
12.00-16.00: Bergwerkmuseum und Gottertstollen. Geführte Besichtigung der Stollen. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Info www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita.
Affoltern am Albis
08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte, italienische Spezialitäten und frische Ravioli. Marktplatz. 17.00: Metzgete des Männerturnvereins. Kasinosaal. Marktplatz 1.
Bonstetten
10.00-14.00: 8. Ämtler Berufsmesse mit über 38 Ständen. Fragen zu Beruf, schulischen Anforderungen, Fähigkeiten und vieles mehr werden beantwortet. Mit Wettbewerb. Sportzentrum Schachen.
Zwillikon
10.00-16.00: «Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.
Sonntag, 6. Oktober Maschwanden
11.00: Dorf-Chilbi mit BierkrugMeisterschaft. Konzert des Musikvereins Maschwanden um 11 Uhr, Festwirtschaft und Dessertbuffet, Livemusik mit «Ländler Wurlitzers» aus Sins. Dorf. anzeige
agenda-einträge Der Stalliker Raphael de Riedmatten am Piano. (Bild zvg.)
Von der Partyband zum Quartalsjam Drinks und live Jazz in der Kafimüli Stallikon Das Quarterly Jazz Quartett (QJQ) wurde ursprünglich für einen Projektauftrag gegründet. Aus Freude am Jazz und um das Repertoire weiter zu pflegen, trifft sich die Band nun einmal pro Quartal – und nennt sich deshalb QJQ. Raphael de Riedmatten (Stallikon) spielt seit vielen Jahren Piano. Er ist ein Schüler des Komponisten und Jazzpianisten David Brühwiler aus Horgen. Philippe Schaunig, Tenorsax, stammt aus Affoltern. Der Profimusi-
14.00-17.00: Wechselausstellung: Licht - einst und heute. Dokumentationen über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerk, Säge und anderes Handwerk. Weitere Führungen nach Vereinbarung 044 767 05 55. Dorfmuseum. 17.00: Roger Köppel spricht zum Thema: Stopp der Plünderung des Mittelstandes. Organisation: SVP. Mit Fragerunde und Diskussion. Mehrzweckgebäude Gerbi.
Ottenbach
14.00-18.00: Finissage «Vier Welten» Irma Bucher, Paul Nievergelt, Karl Sauter, Ferdinand Seiler. Galeriemarlène. Lanzenstrasse 6.
Montag, 7. Oktober Hausen am Albis
14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende sind willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).
ker unterrichtet Klarinette und Saxophon an der Kantonsschule Zürich. Der Bassist Wolfgang Luther hat klassische Gitarre studiert und später zu E-Bass gewechselt. Der Drummer des Quartetts ist kurzfristig ausgefallen; er wird würdig vertreten durch den erfahrenen, swingenden Berner Jazz Schlagzeuger Heinz Richner. Dieser rundet die Rhythmusgruppe perfekt ab. Das Quarterly Jazz Quartett tritt im Rahmen des Happy Friday@Kafi-
Dienstag, 8. Oktober Kappel am Albis
13.30: Öffentliche Führung durch den Klostergarten. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Mittwoch, 9. Oktober Affoltern am Albis
19.00: Jazz-Extra: «Grassroot», eine Work-in-Progress-Serie der Musikhochschulen Luzern und Zürich. Öffentliche Probe 14.30-17.30 Uhr, Eintritt frei. Ab 18 Uhr Menu Surprise, Reservieren erwünscht, 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
anzeige
müli zum ersten Mal in Stallikon auf. Es spielt aus dem American Songbook (1930-1960), featuring Duke Ellington, George Gershwin, Cole Porter, Fats Waller, Henri Mancini etc., Swing, Latin Jazz, Balladen und ab und zu leichten Funk. (pd.) Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11 (oberhalb Gemeindehaus), Stallikon. Freitag, 11. Oktober. Ab 18.30 Uhr, Drinks und Snacks. Ca. 19.15-20.15 Uhr Konzert. Eintritt gratis, Kollekte, Verkauf von Getränken. www.kafimueli.com
Kappel am Albis
17.00: KEIN offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Donnerstag, 10. Oktober Aeugst am Albis
19.30: «Klangraum» mit allen Mitklingenden von 2019. Eintritt frei. Reformierte Kirche.
Affoltern am Albis
14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses.
Veranstaltungshinweise für die Agenda jeweils bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch.
Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Longline». Bar offen ab 18.30 Uhr, Eintritt frei. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Bonstetten
05.55: Anspruchsvolle Wanderung: Vella GR-Piz Mundaun-Meierhof (Obersaxen). Wanderzeit ca. 5¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Josef Fischer, 044 700 28 25. Bahnhof (Treffpunkt).
Hausen am Albis
19.30-21.00: Neu: Aikido auch für Anfänger mit Toni Lauper, 3. Dan. Anmeldung und Info 078 823 80 03. Weisbrod Areal (Silatplus).
Kappel am Albis
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.
Stallikon
08.11: Senioren Wandergruppe Stallikon: Wanderung NiederwenigenDielsdorf. Abfahrt mit Bus 227. Dorf.
Veranstaltungen
Freitag, 4. Oktober 2019
«Wir sind Leonardo»
5. Bickwiler Art & Market
TüftelCamp für neugierige Mädchen und Jungs
Obfelden: Handgemachte Unikate für alle
Das TüftelCamp holt Jungs und Mädchen in die Werkstatt und begeistert sie für Mint-Themen. Vom 8. bis 11. Oktober können sie auf den Spuren des grossen Tüftel-Genies Leonardo da Vinci experimentieren und eine Maschine nach eigenen Ideen entwickeln.
Kunst und schönes Handwerk gibt es schon bald zum fünften Mal in Bickwil, Obfelden, zu sehen und zu erwerben. Die Organisatorinnen Katrin Zuzáková, Claudia Hinners und Michèle Brüllhardt können auf vier erfolgreiche Jahre zurückschauen.
Zum Konzept des TüftelCamps gehören Begegnungen mit Profis in ihren Werkstätten dazu: Die Tüftelfreunde geben an einem Tag Einblick in ihre Arbeitswelt und vermitteln spielerisch Berufsfelder. Das TüftelCamp findet an elf Deutschschweizer Standorten statt und richtet sich an Kinder und Jugendliche ab neun Jahren. Vielleicht war Leonardo da Vinci in Jugendjahren so, wie es viele junge Tüftlerinnen und Tüftler es auch heute sind: Er war neugierig und beobachtete die Natur sehr genau. Er tüftelte so lange, bis er seine Idee umsetzen konnte. Viele seiner Entwürfe gelten heute als Vorläufer moderner Geräte. «Wir sind Leonardo» ist daher das Motto des siebten TüftelCamps, das vom 8. bis 11. Oktober in Alpnach, Basel, Hüntwangen, Kriens, Luzern, Neuhausen, Stallikon, Widnau, Winterthur, Zug und Zürich stattfindet.
Tüftler an der Arbeit: Kinder ab neun Jahren übernehmen beim TüftelCamp die Werkstatt und konstruieren eine eigene Maschine. (Bild zvg.) ren viele verschiedene Werkstoffe, Materialien, Bauteile und Werkzeug zur Verfügung. Erfahrene Labor-Coaches und Lernende technischer Berufe unterstützen die junge Generation bei Bedarf. Sie teilen ihr Know-how, sorgen für Sicherheit, sind Rollenmodelle und begleiten auch die Exkursion.
Die Ideen von Kindern ernst nehmen
Nachhaltige Lösungen gegen den Fachkräftemangel
Kinder und Jugendliche haben viele Ideen und experimentieren sehr unbeschwert, wenn sie die Möglichkeiten und den Freiraum dazu haben. Das TüftelCamp schafft hier einen kreativen Rahmen und ein individuelles Lernfeld. Ob allein, gemeinsam mit Freundinnen und Freunden oder den Geschwistern: Für die Tüftelarbeit stehen in den Labo-
Das TüftelCamp wird organisiert von tüfteln.ch, der Koordinationsplattform der Schweizer Tüftellabore. Die Idee dahinter: Die Arbeit in der Werkstatt soll beim Nachwuchs die Neugier und Freude an den sogenannten Mint-Berufen wecken. Die Arbeitsfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (kurz Mint) haben Zu-
kunft – und leiden trotzdem unter einem Fachkräftemangel. tüfteln.ch will hier Chancen eröffnen und niederschwellig informieren. Um zu zeigen, wie kreativ, spannend und abwechslungsreich das Berufsfeld ist, spannt der Verein mit starken und innovativen Partnern aus der Industrie zusammen. Zum kreativen Teil des TüftelCamps gehört daher ein Besuch eines Betriebs in der Umgebung, um Einblick in die Arbeitswelt der Profis und damit verbundene Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten. (pd.)
Noch sind die Tische leer, denn die Handwerkerinnen und Handwerker kreieren fleissig ihre selbstgemachten Objekte für den fünften Art & Market. Überwältigt sind die drei Organisatorinnen von den vielen netten und motivierenden Bemerkungen der letzten Jahre, wie zum Beispiel: «Der Art & Market gehört bereits zum Bestandteil der Obfelder-Kultur.» Denn das einzigartige Ambiente, «klein und einzigartig», sowie die selbst entworfenen Kostbarkeiten für Gross und Klein, für Kunstfreunde oder einfach für «Gwunderige» ist das Markenzeichen dieses Anlasses. Für die Besucher steht ein breites Sortiment an handgemachten Taschen, Filzfiguren, gestrickten Pulswärmern, handgesiedeter Pflanzenölseife, Kreatives aus Metall, Tonfiguren, Blumen, Deko-Artikel, Edelsteine, Silberschmuck aus Art Clay Silver,
Schmuck aus Glasperlen, Armbänder, Ringe, Ketten, Beton Deko, Badesalze, Natur-Kosmetik sowie die süsse Versuchung von selbst gemachten Cupcakes, Kuchen und Kunstwerke zur Auswahl. Auch in diesem Jahr haben die Kinder die Möglichkeit, in der Bastelecke, die von Dominique Vögele betreut wird, tolle Weihnachtsgeschenke oder Geburtstagsgeschenke gegen eine Entschädigung zu basteln. So können die Eltern gemütlich durch den Markt schlendern, an der Bar einen Prosecco oder Wein trinken, etwas Leckeres essen und einfach einen gemütlichen Nachmittag geniessen. Dieses Jahr werden die Besucher mit arabischen Köstlichkeiten von Christine Grünenfelder verwöhnt. Wer lieber Währschaftes möchte, der kann Würste vom Grill bei Stephan Hinners geniessen. «Wir freuen uns auf den Samstag, 26. Oktober. Ab 11 Uhr stehen wir für euren Besuch in der Galerie openArt in Bickwil bis 18 Uhr bereit. Staunen, geniessen und schwatzen, das gehört dazu», meint Michèle Brüllhardt. (pd.) Art & Market, Samstag, 26. Oktober, 11 bis 18 Uhr, Galerie openArt, Brunnenstrasse 4, Es darf an der Bar noch bis 22 Uhr angestossen werden.
TüftelCamp am 8., 9. und 11. Oktober, Zentrum Kafimüli, Weidhogerstrasse 11, Stallikon. Auskünfte und Informationen: Lutz Eichelkraut, Zentrum Kafimüli, 079 355 63 56, lutz@kafimueli.com, Hannes Scheuber, tüfteln.ch, 031 850 10 96, hannes.scheuber@tuefteln.ch.
Auf die Jazzer ist auch in der Ferienzeit Verlass
Die nächsten sieben Tage im Kellertheater «LaMarotte» «Grassroot» Eine «Work-In-Progress»-Serie der Musikhochschulen Luzern Hslu und Zürich ZHdK mit Studierenden beider Hochschulen. Leitung: Jean-Paul Brodbeck (Hslu) und Dominique Girod (ZHdK). Vor dem Auftritt am 28. November, im Rahmen von «Jazz am Donnerstag», proben die Studierenden an zwei Mittwochen intensiv an einer gemeinsamen musikalischen Bandsprache. Sowohl die Proben als auch das Nachtessen und das abendliche Konzert sind öffentlich. Die Dozierenden kommentieren die Werkschaukonzerte und eröffnen so dem Publikum einen spannenden Einblick in die fortschreitende Arbeitsweise. Jean-Paul Brodbeck gründete mit 12 Jahren seine erste Band, als 15-Jähriger trat er
mit Lionel Hampton auf. Brodbeck kennt kaum musikalische Grenzen: Er spielt Rap wie Klezmer, Jazzrock wie Filmmusik. Brodbeck unterrichtet an der Hslu. Dominique Girod ist vor allem im Bereich Jazz und Neue Musik aktiv. Als Komponist schreibt er sowohl Jazz als auch klassische Musik. Seit 2001 unterrichtet er an der ZHdK.
phon, die sich mal ergänzen und auch mal kontern, bieten viel Abwechslung. Zu hören sind Songs von Herbie Hancock, Chick Corea, Miles Davis, John Coltrane u.a. (pz) Donnerstag, 10. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Essen 18 Franken. Platzreservierungen erwünscht über Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.
Mittwoch 9. Oktober, Öffentliche Hauptprobe: 14.30 bis 17.30 Uhr, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Ab 18 Uhr Essen 18 Franken (Menu surprise), Anmeldung erwünscht.
Jazz am Donnerstag mit dem Ensemble «Longline» Das Quintett spielt vor allem Jazz Standards mit Funk- und Latin-Einflüssen. Ein vielseitiges Repertoire und die Kombination von Klavier und Vibra-
Die Mitglieder der Band «Longline» (von links): Fridolin Brand, Andri Walther, Simon Gubler, Martin Geidl und Christoph Friedrich. (Bild zvg.)
anzeige
17
Die Organisatorinnen des Bickwiler Art & Market: (von links) Claudia Hinners, Katrin Zuzáková, Michèle Brüllhardt. (Bild zvg.)
20
Veranstaltungen
Freitag, 4. Oktober 2019
Ein Haydn-Spass für Gross und Klein
19. Oktober, Festsaal Kloster Muri Jungen Menschen klassische Musik schmackhaft zu machen, ist das Ziel des Schauspielers Jörg Schade. Mit «Papa Haydn» gelingt das auf witzige, warmherzige und gar nicht lehrmeisterliche Art.
Schauspieler Reto Baumgartner vom Forumtheater spielt den 10-jährigen Gamer und bringt das Publikum am ElBiMorgen 2018 zum Lachen. (Bild zvg.)
Erziehen mit Humor 11. Elternbildungsmorgen Unteramt am 2. November Nach dem letztjährigen Grosserfolg mit dem Forumtheater war das Organisationskomitee des ElBiMorgens gefordert. Aber auch für die kommende Veranstaltung wurden spannende Themen gefunden. «Humor in der Erziehung» soll dieses Jahr ein Spezialthema sein. Eine Sozial- und Theaterpädagogin wird mit den Teilnehmenden humorvoll in den Tag starten, ganz nach dem Motto «La vita è bella». Im Anschluss geht es wie in den vergangenen Jahren weiter mit Referaten zu den unterschiedlichsten Themen über Schule, Lernen, Familie. Die
Teilnehmenden dürfen sich für zwei aus sieben Referaten anmelden. Zur Auswahl stehen dieses Jahr: Eltern und Wut – wenn die Nerven blank liegen; Eltern sein – Liebespaar bleiben; Humor in der Erziehung; Bubenstärken – Buben stärken; Die Achterbahn der Gefühle – Loslassen und Haltgeben im Pubertätsalter; Kinder stärken durch Wagnis / Risikokompetenz bei Jugendlichen fördern; Was wollen Kinder wissen? – Philosophieren mit Kindern. In den Pausen ist die Cafeteria jeweils ein beliebter Treffpunkt, auch für den Austausch
unter den Teilnehmenden. Die Anmeldefrist läuft bis 30. Oktober. Der ElBiMorgen wird durch die Elternräte der Primarschulen Bonstetten, Wettswil und Stallikon, Sekundarschule Bonstetten sowie die Familienclubs Wettswil-Bonstetten und Stallikon organisiert. (pd.) 11. Elternbildungsmorgen Unteramt am Samstag, 2. November, 8 bis 12.45 Uhr, Sekundarschule Bonstetten, Schachenrain 1, Infos und Anmeldung: www.elbimorgen.ch. Kosten: 35 Franken (Mitglieder Veranstalter 20 Franken) pro Person.
Kerzen – eine lange Erfolgsgeschichte
Ausstellung im Maschwander Dorfmuseum Kerzen waren neben dem Herdfeuer, Kienspänen und einfachen Öllampen seit Jahrhunderten ein wichtiges Beleuchtungsmittel im Alltag. Kerzen können aus verschiedenen brennbaren Materialien hergestellt werden wie zum Beispiel aus Wachs, Unschlitt, Talg und später aus Stearin und Paraffin. Bis heute bestimmt das Material auch den Preis der Kerze. Eine Kerze aus Bienenwachs – dem edelsten Rohstoff – hat auch heute ihren Preis und war in früherer Zeit für die einfache ländliche Bevölkerung unerschwinglich. Alternativen waren Kerzen aus Unschlitt, aus ungereinigtem Rinder-
Kerzenständer. (Bilder zvg.)
fett, einem Abfallprodukt beim Schlachten eines Tieres. Diese Kerzen waren preiswert, aber brannten schlecht, russten und verbreiteten einen ranzigen Gestank. Durch das Ausschmelzen der Verunreinigungen des Unschlitts erhielt man reines Alte Dochtscheren. Fett, den Talg. Aus Rindertalg gefertigte Kerzen erzeugten ein weit besseres Licht, weniger üble Gerüche und waren einfach herzustellen. Im 19. Jahrhundert kamen mit Stearin und Paraffin zwei neue Materialien für die Kerzenherstellung auf den Markt. Stearin wird aus Tier- und Pflanzenfetten gewonnen, Paraffin aus Braunkohle oder Erdöl hergestellt. Als Kerzendochte verwendete man früher Binsen, die im Spätsommer geerntet wurden. Die grüne äussere Haut der Binse wurde
Tiere sind Störenfriede, meint Papa Haydn. Davon weiss er ein Lied zu singen: Die Vögel, die ihn mit ihrem Zwitschern wecken, gehen ihm auf die Nerven. Der bellende Nachbarhund treibt ihn noch in den Wahnsinn. Und nun soll ausgerechnet er ein Stück über ein Tier schreiben. Kaiserin Maria Theresia persönlich hat bei ihm ein Stück über eine Giraffe im Wiener Zoo Schönbrunn bestellt. Nur einen Tag hat der ausgelaugte Haydn dafür Zeit. Wie er das schafft, erzählt der Schauspieler, Regisseur, Theater- und Drehbuchautor Jörg Schade in der Rolle des Komponisten. Dafür macht er sich gemeinsam mit seinem Bläserquintett und den Zuschauern auf eine äusserst turbulente Suche nach einer passenden Giraffenmusik. Mit Perücke, in Rüschenhemd und blau glitzerndem Anzug gibt der Künstler den etwas zerstreuten Haydn. Unterstützt wird er durch die Bläsersolisten Aargau. Jörg Schade, der das Erfolgsstück «Papa Haydns kleine Tierschau» mit Franz-Georg Stähling geschrieben hat, zieht bereits seit 2003
Dorfmuseum Maschwanden, Dorfstrasse 26, Maschwanden. Am Chilbisonntag, 6. Oktober, kann das Museum und die Wechselausstellung von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Vor dem Museum wird die Herstellung von Binsenkerzen gezeigt.
mit wechselnden Musikern durch die Lande und nimmt dabei Kindern (und Erwachsenen) die Angst vor klassischer Musik. Festsaal Kloster Muri. «Papa Haydn». Ein Musiktheaterstück für Kinder ab 5 Jahren. 19. Oktober, 14.30 Uhr, Konzertkasse ab 13.30 Uhr: Jörg Schade, Darsteller, Bläsersolisten Aargau: Susanne Guthauser, Flöte; Renato Bizzotto, Oboe; Urs Gloor, Klarinette; Karl Fässler, Waldhorn; Patrik Lüscher, Fagott. Tickets: Kinder 10 Franken, Erwachsene 35 Franken. Familientickets 70 Franken (max. 2 Erwachsene mit 4 Kindern). Keine Konzertbar. Weitere Infos zu Murikultur unter www.murikultur.ch.
Waffelspass im Familienzentrum In den kommenden Herbstferien ist es wieder so weit: Das Kafi mit Spielzimmer verwandelt sich in eine duftende Waffelbackstube. Das Kafi-Team erwartet die Besucherinnen und Besucher mit frisch zubereitetem Teig, um daraus warme, herrlich-duftende Waffeln zu zaubern. Die frischen Waffeln können nach Lust und Laune mit allerlei Belägen, wie Streusel, Schokoladencreme, Puderzucker, Konfitüre, Zimt, Apfelmus und vielem mehr verfeinert und dekoriert werden. Der beliebte Waffelspass-Nachmittag findet an beiden Donnerstagen, 10. und 17. Oktober, von 14 bis 17 Uhr wieder im Familienzentrum des Bezirks Affoltern statt. Fleissige Waffelbäcker können ihre kleinen Kunstwerke sofort geniessen, aber auch mit nach Hause nehmen. Ein Vorbeikommen mit den Kindern ist empfehlenswert, zusätzlich zu den Waffeln weranzeige
vorsichtig abgezogen und so das Mark freigelegt. Auch aus Leinenfasern oder Baumwolle wurden Dochte hergestellt. Da diese Dochte aber nicht vollständig verglühten, begann die Flamme zu russen und war weniger hell. Daher musste das verkohlte Ende des Dochtes regelmässig abgeschnitten oder «geschnäuzt» werden. Dazu verwendete man spezielle Scheren mit einem kleinen Kästchen, in dem die abgeschnittenen Dochtreste gesammelt wurden. Erst als die Dochte aus einzelnen Strängen asymmetrisch geflochten wurden, erübrigte sich diese aufwändige Arbeit des «Schnäuzens» – das Dochtende krümmte sich nun von alleine zur Seite und verbrannte vollständig. (pd.)
Jörg Schade als Papa Haydn. (Bild zvg.)
Waffeln - etwas Leckeres! (Bild zvg.) den feine Frappés, Kaffee, Tee und verschiedene Erfrischungsgetränke serviert. (GS) Weitere Informationen auf www.familienzentrumbezirk-affoltern.ch.
Sport
Freitag, 4. Oktober 2019
21
FCWB im Cup in Buochs gefordert Heikle Aufgabe im kommenden Cupspiel vom Samstag Gerne würde sich der FC Wettswil-Bonstetten auch für die Hauptrunde des Schweizer Fussballcups im nächsten Jahr qualifizieren. Erste Hürde dabei ist am kommenden Samstag der Sportclub Buochs, bei welchem der FCWB um 17 Uhr antreten muss.
kämpfte Auseinandersetzung erwartet werden. Da es in Cupspielen immer einen Sieger geben muss, also Tore erzielt werden müssen, gilt es, die gute Mischung aus Offensiv- und Defensivspiel zu finden. Während bei WettswilBonstetten bisher die Abwehrreihen überzeugten, hat die Oswald-Elf Potential nach oben, was die Vorwärtsbewegung angeht. Es sind also zielstrebige Aktionen, Mut und gute Laufwege gefordert. Ob dies den Ämtlern gelingen wird, können mitreisende Fans am Samstag ab 17 Uhr auf dem Sportplatz Seefeld in Buochs live mitverfolgen. Diese Spielstätte bietet ein Stadion mit 1000 Sitz- und 4000 Stehplätzen, was zusätzliche Motivation für die Reise in die Innerschweiz sein sollte.
................................................... von andreas wyniger Gemeinhin wird in dieser Saison die Erstligagruppe 2, in welcher Buochs spielt und in den hinteren Rängen klassiert ist, etwas stärker eingestuft als die WB-Gruppe 3. Nun könnte man anfügen, dass der Cup «eigene Gesetze» hat. Plattitüden, auf die der FCWB wenig gibt. Darum gilt auch für Samstag, dass ein Weiterkommen nur über eine starke, eigene Leistung möglich ist. Immerhin verfügen die Innerschweizer in Co-Trainer und Spieler Christophe Lambert über einen Crack mit Superleague-Erfahrung aus Luzern und Bellinzona. Auch ansonsten wäre es auf
Alle WB-Spiele vom Wochenende: Freitag: 20.15 Uhr Rapperswil – Sen. 40+ und Oetwil/Geroldswil – Sen. 30+; Samstag: 10 Uhr Jun. Ec – Birmensdorf und
Goalgetter Lugo – hier in akrobatischem Einsatz –möchte für die Rotschwarzen wieder reüssieren. (Bild Kaspar Köchli) seiten Wettswil-Bonstettens fahrlässig, diesen Gegner zu unterschätzen. Kommt dazu, dass mit Flavio Peter, Lu-
ca Studer und Timo Todzi gleich drei Ämtler Akteure gesperrt sind und nicht eingesetzt werden können. Gut,
dass dafür Goalgetter Lugo wieder von Beginn weg nominiert werden dürfte. Entsprechend darf eine enge, hartum-
Jun. Ed – Kilchberg-Rüschlikon, 12 Uhr Jun. Ea – Wiedikon und Jun. Eb – Thalwil, 17 Uhr Buochs – FCWB 1 (Cup); Sonntag: 10.15 Uhr FCWB 2 – Horgen, 12.15 Uhr Jun. B (CCJL) – Glattbrugg, 13.30 Uhr Adliswil – FCWB 3, 14.15 Uhr FCWB 4 – Birmensdorf, 16.15 Uhr Jun. A (CCJL) – Schaffhausen.
Bittere Niederlage für den FC KMM
Das erfolgreiche Team Birkenhof. (Bild zvg.)
Erfolgreiches Team Birkenhof an Schweizer Meisterschaft Bronze für das Team Birkenhof und Silber für Luc Kern, gemeinsam gelang dem im Durchschnitt jüngsten Team der Sprung auf das Podest. Gekämpft haben Luc Kern (2.), Luise Felner (5.), Florence Ott (7.) und Fiona Eicher (8.). Auf der Anlage Baregg der Familie Gretener fand Ende September die Schweizer Meisterschaft 2019 statt. Bei hervorragenden Bedingungen trafen sich die Teams am Samstag zum Laufen und Schwimmen. In der Kat. A vermochte sich Luc im Laufen an die Spitze zu setzen und gewann knapp vor der späteren Schweizer Meisterin Jasmin. In der Kat. B belegten Fiona, Florence und Luise die Plätze drei, fünf und sieben. Im Schwimmen war Fiona auf dem dritten Rang die Beste aus der Mannschaft. Das Reiten: Die Dressur fand am Sonntagmorgen statt. Mit der Startnummer zwei präsentierten die Birkenhöfler eine harmonische und exakte Vorführung, gekrönt mit dem Sieg von Luc auf dem hübschen Rappen Va-
lon. Dieser zeigte auch mit der Fremdreiterin ein tolles Programm und wurde als erfolgreichstes Dressurpferd aufgerufen. Ein dem Anlass würdiger, anspruchsvoller Parcours war der krönende Abschluss dieser SM. Erneut war Luc erfolgreich mit Vainqueur de L’Hôta auf dem dritten Rang. Die erst 13-jährige Luise ritt den riesen Schimmel Commander auf den vierten Rang. An der Siegerehrung fand Ernst Vögeli, der Jurypräsident, lobende Worte für die harmonischen Dressurprogramme und die stilvollen Ritte im Parcours. Er verdankte auch die grosse Arbeit der Organisation mit den vielen Helfern, die Mannschaftsführerinnen, die Mithilfe der Angehörigen sowie die Pferdebesitzer, die ihre Vierbeiner zur Verfügung stellen. Nochmals Silber gab es für Luc bei der separaten OKV (Ostschweizerischer Kavallerieund Reitvereine) mit der Jahreswertung der OKV-Turniere. Geschlossen auf die Ränge vier bis sechs kamen Fiona, Florence und Luise. (pd.) Detaillierte Ranglisten: vierkampf.ch – Resultate.
An dem schönen Spätsommermorgen vom Sonntag war klar, dass der FC KMM wieder auf die Erfolgspur zurück will. Das durch Verletzungen und Abwesenheit geplagte Team des FC KMM startete mit vollem Elan in die Spitzenpartie gegen den FC Langnau. Die Ämtler waren von der 1. Minute an präsent. Die Gjoshi/Ismajlaj-Truppe spielte schönen und schnellen Fussball auf dem doch sehr schwierigen Rasen. Die Gastgeber, noch abwartend, liessen den FC KMM spielen. Trotz gutem Fussball waren klare Torchancen aber eher Mangelware. In der 20. Minute war es Captain M. Ismajlaj, welcher die erste 100-Prozent-Chance vergab. Im Gegenzug war es, aus dem Nichts, in der 25. Minute der FC Langnau, der zum 1:0-Führungstreffer traf. Die Ämtler wirkten geschockt und schalteten plötzlich drei Gänge nach unten, was sich positiv auf das Langnauerspiel auswirkte. Die Langnauer kamen in der 37. Minute zur nächsten Chance, welche auch gleich zum 2:0 resultierte. Bis zur Pause passierte nichts mehr. Zum Start in die zweite Halbzeit war dann wieder das spritzige Mettmenstetten zu sehen. Der nächste Dämpfer jedoch in der 52. Minute, als der Langnauer Stürmer zum 3:0 traf. Der FC KMM war bedient, doch der Kampfgeist war ungebrochen und er kombinierte schön und kam zu einigen hochkarätigen Torchancen. K. Ismajlaj, Milot Ismajlaj und A. Mazza vergaben aber allesamt ihre Chancen. In der 62. Minute zogen die Langnauer anzeige
Mit 5:1 fiel das Verdikt gegen den FC KMM klar aus. (Bild zvg.) wieder aufs Tor, D. Beckic parierte vorerst bravourös und J. Steinemann rettete den Nachschuss auf der Linie. Der dritte Nachschuss hingegen war unhaltbar – 4:0. Die Partie war praktisch entschieden. In der 72. Minute zog A. Kouadio über die rechte Seite los, liess das ganze Mittelfeld inklusive der Verteidigung stehen und überlobte den Torhüter des FC Langnau zum 4:1. Trotz der hohen Führung wurde der Gastgeber noch nervös und der FC KMM warf nochmals alles nach vorne. Die Folge daraus waren ein Konter plus ein Kommunikationsproblem zwischen A. Krasniqi und D. Bekcic, was
zum 5:1-Schlussstand in der 77. Minute führte. Fazit: Bittere Niederlage im Spitzenkampf. Abhacken und nach vorne blicken. (pd.) FC Langnau a/A 1 – FC KMM 1 5:1 (2:0), Sihlmatte, Langnau Aufstellung FC KMM: D. Bekcic, J. Ewason, J.Steinemann, B. Gjoshi (60’ F. Krasniqi), M. Gjini (72’ F. Sula), A. Kouadio, K. Ismajlaj, M. Ismajlaj (C), Milot Ismajlaj, L. Ismajlaj (60’ B. Ismailaj) A. Mazza Bemerkungen: FC KMM ohne: Luca Vollenweider (Aufbautraining), N. Ahmeti (Ferien) A. Cantekin, T. Erpen (Familie), L. Sefedini, Y. Renold, G. Ismajlaj, A. Jurcevic (verletzt) D. Lüscher (Privat), M. Schacher (überzählig).
22
Sport
Freitag, 4. Oktober 2019
Den Kopf nicht in den Sand gesteckt 11. Platz für Team Schweiz mit Cyrill Scheiwiller am Motocross der Nationen Bei ausserordentlich schwierigen Verhältnissen mit Dauerregen auf einer Sandpiste mit tiefen Rillen ist Cyrill Scheiwiller im holländischen Assen kein Exploit gelungen. Der Obfelder Motocross-Amateur schlug sich jedoch achtbar im Feld der Profis. ................................................... von martin platter Motocross ist ein Spitzensport, bei dem nicht nur die körperliche Verfassung und die Leistung der Maschine stimmen müssen. Auch das Training auf den verschiedenen Unterlagen will regelmässig geübt sein. Das ist die nicht ganz neue Erkenntnis von Cyrill Scheiwiller nach seiner Rückkehr vom Motocross der Nationen, das übers letzte Wochenende im holländischen Motorradmekka Assen stattgefunden hat. Dabei bilden die drei besten Fahrer eines Landes eine Nationalmannschaft. Neben Scheiwiller starteten Vizeweltmeister Jeremy Seewer und Schweizer Meister Valentin Guillod, beides Professionals. Als Amateur, der
sein Töfftraining hauptsächlich am Wochenende ausüben muss, ist das natürlich ein ungleicher Kampf. Denn Sandpisten wie in Assen gibts in nächster Nähe nur in Italien. Für Scheiwiller war der Assen-Abstecher also ein Kaltstart, bei dem er sich aber gut gehalten hat. Zumal bei den vorherrschenden, widrigen Verhältnissen mit Dauerregen auf einem Parcours, auf dem die Rillen mit jedem Lauf tiefer wurden.
Nach gutem Start der Rückschlag Das ganze Team hielt sich wacker. In der Qualifikation konnten sich die Fahrer am Samstag vom ausgelosten Startplatz 16 auf den zehnten Platz verbessern. Im entscheidenden ersten Lauf am Sonntag kams sogar noch besser. Seewer wurde in der MXGP-Klasse Vierter, Guillot erreicht bei den MX2 Rang 19. Damit standen die Schweizer nun auf dem zweiten Platz im Nationen-Ranking. Der zweite Lauf misslang jedoch sowohl Scheiwiller (in der Open-Kategorie) als auch Guillot. Das Team rutschte auf den 17. Platz ab. Scheiwiller erklärt: «Die Bedingungen waren
22. Säuliämtler Chlauslauf Am Sonntag, 24. November, ist es wieder so weit. Anlässlich des Chlausmärts wird auf der oberen Bahnhofstrasse in Affoltern zum 22. Säuliämtler Chlauslauf gestartet. Der lokale Breitensportanlass bietet allen Laufbegeisterten eine ideale Startgelegenheit. Spitzen- und Breitensportler, Jugendliche, Familien und Schulklassen können ihr Laufvermögen testen. Der Säuliämtler Chlauslauf findet vor allem bei Hobbysportlern und Familien aus der Region grossen Anklang. 26 Kategorien stehen im Programm. Die Nachwuchsathleten laufen 1200 m, für die Junioren und die Altersklassen beträgt die Distanz 5800 m. Die Mütter, Väter, Gotti oder Götti laufen mit den Kids gemeinsam vom Start ins Ziel, diese Strecke ist etwa 580 m lang. Gestartet wird auf der oberen Bahnhofstrasse, das Ziel befindet sich auf dem Platz vor dem Stadthaus. Die Laufrunde führt von der oberen Bahnhofstrasse in den Breitenweg, die Betpurstrasse hinauf und über die innere Grundstrasse zurück auf den Marktplatz. Der Schulklassenwettbewerb steht auch dieses Jahr im Programm. Viererteams laufen eine Stafette über eine Totaldistanz von zirka 1200 m. Bei diesem Wettbewerb steht nicht die Leisanzeige
extrem schwierig. Einmal blieb mein Töff sogar in einer der tiefen Rillen stecken und ich machte einen Überschlag über den Lenker.» Glücklicherweise endete das Malheur glimpflich. Scheiwiller brachte seinen Lauf ins Ziel. Wie auch den dritten und letzten Durchgang, bei dem sich die Mannschaft dank Seewers fünftem Rang und Schweiwillers 29. Platz wieder auf den elften Platz verbessern konnte. «Schade, haben wir die Top-Ten verpasst», findet Scheiwiller. Der Yamaha-Pilot ärgert sich, weil er auch im dritten Lauf zwei Stürze zu verkraften hatte, die aber ebenfalls nur Zeit, Kraft und Stolz gekostet haben. Mann und Maschine blieben heil.
Ärgerliche Stürze Die Bilanz des 27-Jährigen: «Die Stürze ärgern mich. In Anbetracht der extrem kurzen Vorbereitungszeit muss ich aber zufrieden sein. Immerhin konnte ich mich mit jedem Lauf steigern.» Es sei ihm eine Ehre gewesen und habe Spass gemacht, mit den besten hiesigen Motocrossfahrern die Schweiz an diesem Anlass vertreten zu dürfen.
Cyrill Scheiwiller kämpft sich durch den Sand am Motocross der Nationen in Assen. (Bild Eva Szabadfi)
Floorball Albis erkämpfte sich einen Punkt in Sursee Trotz mehrmaligem Rückstand gaben kampfstarke Ämtler nie auf
Der Nachwuchs unterwegs. (Bild Mario Grond)
tung im Vordergrund, sondern die Teilnahme. Wenn die Lehrperson im Hauptrennen mitläuft, gibt es einen Extrapunkt für die Klassenwertung. Eine Neuerung gibt es bei der Zeitmessung. Diese wird von einer professionellen Firma vollelektronisch mit Transponder durchgeführt. Dadurch entfällt die Handzeitnahme, welche fehleranfällig war. Zudem können die Ranglisten viel schneller produziert werden. Die Ausschreibung wird in den nächsten Tagen verschickt und auf der Homepage www.lvalbis.ch aufgeschaltet. Läuferinnen und Läufer, bitte das Datum im Kalender rot anstreichen. Hanspeter Feller
Im ersten Drittel hatte Floorball Albis im Spiel gegen UHC Sursee rein gar nichts zu bestellen. Völlig überfordert vom Tempo und der physischen Präsenz der Innerschweizer, konnte man froh sein, nicht höher als 0:2 im Rückstand zu liegen. Hätte Sursee die Torchancen etwas konsequenter verwertet, die Partie wäre schon vorentschieden gewesen.
Rückstand trotz Dominanz Wie verwandelt kamen die Ämtler dann aus der Kabine und schalteten gleich mehrere Gänge nach oben. Da Sursee gleichzeitig etwas abbaute, war Albis nun das dominierende Team. Marco Schindler und Alec Hintermann münzten das schlussendlich auch in Tore um und glichen die Partie wieder aus. Doch just, als das Momentum definitiv die Seite gewechselt zu haben schien, kassierte man nach einem haarsträubenden individuellen Fehler tatsächlich einen Shorthander und musste somit im
letzten Abschnitt erneut einem Rückstand hinterher rennen.
Sehr ausgeglichene Liga Wieder aufgerichtet und an sich glaubend, rannten die Ämtler nochmals an. Etienne Wuillemin stocherte den Ball dann auch nochmals über die Linie. Doch, als man eigentlich erneut die Oberhand gewonnen hatte, brachte man sich wieder selbst in Bedrängnis. Weitere Unkonzentriertheiten und gleich vier kleine Bankstrafen im letzten Drittel halfen da natürlich auch nicht weiter und so geriet man erneut in Rückstand. Als Silas Haab bereits für einen zusätzlichen Feldspieler das Feld verliess, wurden nochmals die letzten Kräfte mobilisiert und tatsächlich konnte Spielertrainer Nicola Grass die Partie zum insgesamt dritten Mal ausgleichen. Damit war immerhin einer von drei möglichen Punkten im Trockenen. Dass den Innerschweizern schlussendlich in der Overtime der Siegtreffer gelang, ging
in Ordnung, waren sie insgesamt doch klar die bessere Mannschaft. Nach drei ausgetragenen Runden ist tabellarisch noch alles sehr nahe beieinander. Kein Team hat mehr als sechs von neun möglichen Punkten auf dem Konto. Floorball Albis belegt zwar den 8. und damit drittletzten Platz, allerdings mit auch nur zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer. Am kommenden Samstag steht die Partie gegen den Tabellenletzten auswärts in Langenthal auf dem Programm, wo man die Chance hat, in der Tabelle nach oben zu klettern. (pd.) UHC Sursee – Floorball Albis 5:4 n.V. (2:0, 1:2, 1:2, 1:0), Sporthalle Kottenmatte, Sursee – 32 Zuschauer. 15. 1:0. 16. 2:0. 25. Schindler (Jacomet) 2:1. 32. Hintermann 2:2. 36. 3:2. 50. E.Wuillemin (N.Grass) 3:3. 54. 4:3. 59. N.Grass (Eckert) 4:4. 64. 5:4. Strafen: UHC Sursee 3 mal 2 Minuten. Floorball Albis 5 mal 2 Minuten. Floorball Albis: S. Haab, Hanselmann; J.Haab, Engel, Ibernini, Stöckli, J.Wuillemin, Sandhofer; Kern, Schindler, Heiniger; Hintermann, Schiller, C.Grass; Jacomet, Eckert, N.Grass; E.Wuillemin.
Extra
Freitag, 4. Oktober 2019
«Ich war einfach immer extrem gerne Lehrer»
23
Im Spital Affoltern geboren
Menschen im Säuliamt: Toni Dalla Valle war 35 Jahre lang Lehrer in Mettmenstetten Er war einer der ersten Italienerbuben in Hausen und erlebte als «Tschingg» eine nicht nur einfache Schulzeit. Toni Dalla Valle wurde Reallehrer und unterrichtete mit viel Freude und Herzblut bis zu seiner Pensionierung. Jetzt geniesst er die freie Zeit und verschenkt seine Zeit an seine Enkel und als Fahrer fürs Tixi Säuliamt.
inzwischen Berge von Büroarbeiten an, die es früher nicht gab.»
Nuria Elea, 27. September. Lernt Japanisch
................................................... mit toni dalla valle sprach Marianne Voss «Zuerst wurde ich in Hausen als eines der ersten Italienerkinder mit offenen Armen empfangen», erzählt Toni Dalla Valle auf der lauschigen Veranda seines Hauses in Knonau. Sein Vater war 1948 als Saisonnier in die Schweiz gekommen, fünf Jahre später konnte dann die Familie nachfolgen. Im Dorfladen habe man auf ihn gezeigt und getuschelt: «Schau, das ist der Italienerbub.» Und aus Mitleid habe er Süssigkeiten erhalten. In der Schule war es dann aber manchmal schwierig für ihn. Er war der «Tschingg» und wurde gehänselt, «obwohl ich gut Schweizerdeutsch konnte.» Oftmals habe er auf dem Schulweg Umwege gesucht, weil die Kollegen ihm abpassen und ihn verprügeln wollten. «Wobei, ich konnte mich wehren und war auch kein Heiliger.» Gut erinnern kann er sich auch an die Schwarzenbach-Initiative. «Diese Politik machte uns natürlich Angst, denn bei einer Annahme der Initiative hätten wir nach Norditalien zurückkehren müssen.»
Der Sohn soll studieren Der Vater Dalla Valle arbeitete in der Firma Weisbrod und später in der sogenannten «Magneti», die Mutter ebenfalls. «Meine Eltern wollten, dass ich studiere. Ich sollte es einmal besser haben als sie.» Nach der Matur hatte er eigentlich im Sinn, an die Universität zu gehen. «Doch zuerst brauchte ich Geld. Zur damaligen Zeit des Lehrermangels konnte man problemlos als Vertretung Schule geben.» Drei Monate unterrichtete der junge Mann an der Oberstufe Hausen zwei Klassen,
Toni Dalla Valle geniesst einen wunderschönen Herbsttag auf dem Sitzplatz seines Hauses in Knonau. (Bild Marianne Voss) in der zufällig seine eigenen beiden Geschwister sassen. Die Erfahrung war für ihn so gut, dass er entschied: «Ich will Lehrer werden!» Er absolvierte das Oberseminar und später noch die Reallehrerausbildung. «Ich war der erste Lehrer mit italienischer Staatsbürgerschaft im Kanton Zürich, das betonte sogar der damalige Regierungsrat Alfred Gilgen. Um als Lehrer gewählt zu werden, musste ich mich dann aber doch einbürgern lassen.»
Mit Humor unterrichtet Toni Dalla Valle heiratete eine Italienerin, ebenfalls aus dem Veneto. Das Paar wohnte zuerst in Mettmenstetten dann in Knonau, und bald gehörten auch zwei Kinder zur Familie. Er nahm an der Oberstufe in Mettmenstetten eine Stelle an und arbeitete dort während 35 Jahren bis zur Pensionierung und sogar etwas darüber hinaus. «Meine Berufswahl habe ich nie bereut», betont er überzeugt. «Ich war einfach immer extrem gerne Lehrer.» Er habe mit viel Humor unterrichtet und versucht, eine Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern aufzubau-
wetter
en. «Ich hatte eher einen autoritären, emotionalen Erziehungsstil und konnte durchaus auch mal laut werden», führt er aus. Doch wenn er heute zum Beispiel an der Chilbi die ehemaligen Schüler antreffe, und diese beim freudigen Wiedersehen von ihrer Laufbahn berichteten, dann sehe er die Früchte seiner Arbeit. Privat erlebte er eine herausfordernde Zeit, da er bald seine eigenen Kinder alleine grosszog und noch vier weitere von seiner neuen Partnerin dazu kamen. «Diese Patchwork-Situation war für alle nicht einfach, doch wir haben alle Stürme überstanden. Dadurch, dass wir zusammen sechs Kinder erziehen mussten, verstand ich die Sorgen und Nöte der Eltern der Kinder in meinen Klassen.» Ob er heute wieder Lehrer sein möchte? «Nein, es war der richtige Moment, um aufzuhören.» Das Berufsbild des Lehrers habe sich enorm verändert. «Das Unterrichten heute ist viel anspruchsvoller geworden, denn die Lehrperson muss nicht nur Pädagoge und Didaktiker sein, sondern auch Psychologe, Sozialarbeiter und Mediator. Zudem fallen
Der pensionierte Lehrer geniesst nun die Tage ohne festen Stundenplan. Er interessiere sich für Sport. «Das heisst, ich fahre Velo und schaue gerne Sport am Fernsehen.» Eigentlich sei er ein langweiliger Typ, meint er humorvoll. Oft spaziere er einfach durchs Dorf und bleibe da und dort für einen Schwatz stehen. Aktiv sei er in der Männerriege dabei, beim Turnen und auch beim Jass danach. Ausserdem bereiten ihm die vier noch kleinen Patchwork-Enkel grosse Freude. «Und ich lerne Japanisch, denn eine Schwiegertochter meiner Partnerin ist Japanerin; mit ihr und dem kleinsten Enkel kann ich so die Sprache üben.» Stolz zeigt er das dicke Lehrbuch, dass er im Selbststudium durchackert. Das Reisen sei ihm nicht so wichtig, er sei sehr gerne in der Schweiz und im nahen Ausland unterwegs. «Dadurch habe ich einen relativ guten ökologischen Fussabdruck», sagt er lachend. Dann erwähnt er aber noch eine spannende ehrenamtliche Tätigkeit, die ihm viel bedeutet. «Ich bin TixiFahrer und transportiere Menschen mit schweren Beeinträchtigungen zum Arzt, an einen Anlass, in die Therapie oder ins Spital.» Bei den Begegnungen mit diesen Menschen erlebe er Trauriges wie auch Lustiges. «Manchmal bin ich nach einem Einsatz aufgestellt, manchmal auch sehr nachdenklich gestimmt.» Er gebe auf diese Weise gerne der Allgemeinheit etwas zurück. «Denn bei dieser Arbeit wird mir immer wieder bewusst, dass es mir sehr gut geht.»
Serie «Menschen im Säuliamt» In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss aus dem Leben von Menschen, die im Säuliamt wohnen oder im Bezirk Affoltern ihren Arbeitsplatz haben. Die Serie erscheint in loser Folge.
digitalisierung in worten
Web Analytics
Heute Basel 6° 14° Zürich 3° 12°
Affoltern
St.Gallen 6° 11°
5° 12°
Luzern 6° 13°
Neuchâtel 7° 14°
Bern 4° 13° Interlaken 6° 13°
Aussichten
St.Moritz -3° 8°
Sion 6° 14°
Genève 5° 15°
Chur 6° 13°
Bellinzona 7° 17°
Samstag
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Alpennordseite
8° 14°
7° 12°
7° 12°
4° 13°
6° 13°
Alpensüdseite
10° 20°
11° 17°
11° 18°
10° 17°
10° 17°
min °C max °C
bauernregel «Bringt der Oktober viel Regen, ist’s für die Felder ein Segen.»
Die auch Web Analytics genannte Datenverkehrsanalyse beschreibt das Sammeln und Auswerten von Nutzendendaten im Internet. Sogenannte Tracking-Programme zeichnen auf, wie lange jemand welche Seiten einer Homepage besucht. Jedes Gerät hat dabei eine Internetprotokoll-Adresse (IP), die es ermöglicht, zuzuordnen, woher die Internetnutzenden stammen. In Kombination mit Login-Informationen können die Datenverkehrsanalysen oft einzelnen Personen zugeordnet werden. Für Säuliämtler Unternehmen bieten Datenverkehrsanalysen die Möglichkeit, ihre Homepage so zu optimieren, dass die meistbenutzten Seiten am einfachsten erreichbar und die einzelnen Seiten auf verschiedene Geräte optimiert werden. Gerade Versicherungen installieren TrackingProgramme jedoch nicht nur auf der eigenen Internetseite, sondern oft auch auf anderen Seiten. Für die Bevölkerung im Säuliamt ergeben sich dadurch mehrere Gefahren. Wer
beispielsweise mehrfach online nach dem Stichwort Gelenkschmerzen sucht und dabei von einem TrackingTool einer Krankenkasse gesehen wird, läuft Gefahr, von dieser Krankenkasse keine Zusatzversicherungen zu erhalten. Internetsuchen zu gesundheitlichen Problemen und Gesundheitsfragen sollten deshalb immer im anonymen Modus erfolgen. Der anonyme Modus kann über das Menu jedes Internetbrowsers aufgerufen werden. Im Firefox-Browser heisst er «privates Fenster», im Chrome-Browser «Inkognito Fenster». Im Internet-Explorer muss zuerst der Menu-Punkt Sicherheit angewählt werden und anschliessend InPrivate-Browsen. Unter Einstellungen können die Möglichkeiten für Datenverkehrsanalysen zusätzlich eingeschränkt werden. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.
Noah, 28. September.
Anesa Sadije, 29. September.
Ilena, 29. September.
Janne Mika, 30. September. (Bilder Irene Magnin)
herkömmliches
Allotria Das griechische Adjektiv allotrios bedeutet fremd, nicht zur Sache gehörig. Schüler, die Allotria treiben, sind nicht bei der Sache. Sie haben anderes im Kopf, als was gerade angesagt und dargeboten wird. Stattdessen machen sie Unfug, wie mancher Pädagoge mit Fug und Recht behaupten kann. Aber manchmal liegts auch daran, dass der Lernstoff nicht überzeugend und empfängergerecht dargeboten wird. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
anzeige