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073_2019

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 073 I 173. Jahrgang I Freitag, 20. September 2019

Bald Einheitsgemeinde Was abziehen?

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Netzwerke pflegen

Zwei Perspektiven

Die Aeugster zeigten wenig Interesse an der Vorberatung zur neuen Gemeindeordnung. > Seite 3

Steuerexperte Hans Ulrich Meuter gibt Tipps zur Besteuerung von Liegenschaften. > Seite 7

«Da zeigt sich der Berufsstolz»

«Wir brauchen dringend mehr Raum»

Niklaus Schatzmann, Amtschef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons ZĂŒrich, vor seinem Besuch an der Ämtler Berufsmesse. Rund 60 Lehrberufe an 40 StĂ€nden. Die 8. Ämtler Berufsmesse im Sportzentrum Schachen, Bonstetten, bietet am 4. und 5. Oktober einen reprĂ€sentativen Querschnitt ĂŒber die beruflichen Möglichkeiten im Anschluss an die Schulzeit. Nur der Gastro-Bereich sei schwach aufgestellt, so Xavier Nietlisbach vom Ämtler Lehrstellenforum. Erstmals mit dabei sein wird Niklaus Schatzmann, Amtschef des kantonalen Mittelschul- und Berufsbildungsamts. Er freue sich riesig auf den Messebesuch, verriet er dem «Anzeiger» beim Interviewtermin in seiner Amtsstube in ZĂŒrich. Beeindruckt sei er auch vom Engagement des organisierenden Lehrstellenforums sowie vom Berufsstolz, mit dem die Lernenden ihre StĂ€nde selber gestalten. Das ist wertvoll fĂŒr die Messebesucher: Die Jugendlichen und ihre Eltern erhalten so Informationen und persönliche EindrĂŒcke aus erster Hand. (tst.) ................................................... > Interview auf Seite 5

Das «Rössli» als Genossenschaft

Corinne Staub referierte am Mittagsforum des Gewerbevereins Affoltern. > Seite 10

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Hausen soll eine neue Sporthalle und ein neues Schulhaus erhalten In den letzten zehn Jahren wuchs die Bevölkerung von Hausen um 500 Personen. Dieses Wachstum fĂŒhrte einerseits zu höheren Steuereinnahmen, andererseits zu Platzmangel fĂŒr Schulen und Vereine. Gerade die Vereine können ihre Angebote trotz Interesse nicht ausbauen, da der Platz fehlt. ................................................... von salomon schneider Trotz zwei Provisorien wird der Hausemer Schulraum erneut knapp. Durch das grosse Bevölkerungswachstum wird erneut mit zwei neuen Klassen gerechnet. Der Gemeinderat hat deshalb eine Erweiterung des Schulraums geplant und am vergangenen Mittwoch an einer Informationsveranstaltung im Gemeindesaal vorgestellt. Anstelle des Provisoriums aus Containern soll ein neues Schulhaus entstehen. Zudem reicht die einzige Turnhalle der Schule Hausen schon seit Jahren nicht mehr aus – die Sekundarschule

weicht momentan in die Sporthalle der Stiftung Albisbrunn aus. Die Vereine nutzen die bestehende Turnhalle gestaffelt, bis in den spĂ€ten Abend hinein. Der Gemeinderat will deshalb mindestens eine Doppel-, lieber jedoch eine Dreifachsporthalle bauen. Damit wĂŒrde nicht nur genĂŒgend Platz fĂŒr die BedĂŒrfnisse der Schule geschaffen, sondern auch fĂŒr jene der Hausemer Vereine. Der Neubau des Schulhauses soll 4,9 Millionen kosten, die Dreifachsporthalle 18,3 Millionen, die Variante mit Doppelsporthalle 16 Millionen.

Das Dorf soll lebendig bleiben Besonders der Turnverein setzt sich fĂŒr die Variante mit Dreifachsporthalle ein. Sven Kammer, der Oberturner des Turnvereins Hausen erlĂ€utert, weshalb der TV dezidiert fĂŒr eine Dreifachturnhalle einsteht: «Wir haben momentan 347 Aktivmitglieder – Tendenz steigend. Manchmal kommen 30 Personen in ein Training. In unserer kleinen Turnhalle bleiben bei solchem Andrang nur wenige Übungen, die

sinnvoll gestaltet werden können. In solchen FĂ€llen werden wir mit der Dreifachturnhalle flexibler und können eine Wand öffnen – auch wenn noch ein anderer Verein gleichzeitig die dritte Halle nutzt. Zudem haben momentan Mannschaftssportarten Aufwind, die definierten Platz benötigen. Unsere Teams sind teilweise sehr erfolgreich, können aber meistens nur einmal pro Woche trainieren, weil die Turnhalle immer besetzt ist. Mit mehr Raum könnten wir in Aufstiegs- oder Abstiegssituationen das Training intensivieren, was entscheidend sein kann. Wir haben einmal eine Unihockeygruppe gegrĂŒndet, als an einem Abend die Halle frei war. Als immer mehr Vereine die Turnhalle nutzen wollten, mussten wir die immer besser besuchte Unihockeygruppe einstellen, aus Platzmangel. Vergleichbares soll in Zukunft nicht mehr passieren. Wir wollen die Teilnahme am Dorfleben durch ein aktives Vereinsleben unterstĂŒtzen und dafĂŒr brauchen wir mehr Raum.» ................................................... > Bericht auf Seite 7

Schön, schöner, am schönsten

Das Weiterbestehen des geschichtstrĂ€chtigen Gasthauses zum Weissen Rössli in Mettmenstetten als Restaurant und kultureller Treffpunkt sichern – das soll die GrĂŒndung einer Genossenschaft gewĂ€hrleisten. Die PlĂ€ne fĂŒr eine Sanierung sind schon weit gediehen, sodass im Oktober 2019 die Baueingabe erfolgen kann. LĂ€uft alles nach Plan, so beginnt die Sanierung im Sommer 2020 und ist ein Jahr spĂ€ter abgeschlossen. Ab sofort werden Genossenschafterinnen und Genossenschafter gesucht. ................................................... > Bericht auf Seite 13

Am vergangenen Samstag wurden im «Sihlcity» in ZĂŒrich die beiden Siegermodels des «Elite Model Look Schweiz» gekĂŒrt. In der Finalshow mit dabei: die 17-jĂ€hrige Nathalie Vollmeier aus Stallikon.

Trends fĂŒr den Herbst und Winter In der Modebeilage, die immer passend zur neuen Saison die kommenden Trends beleuchtet, stellen die GeschĂ€fte im und ums SĂ€uliamt ihre speziellen Angebote und Dienstleistungen vor. Soll es denn jetzt die neue Brille sein? Endlich das Outfit modisch etwas anpassen? Oder sogar selbst als «Designer» mit Stoff oder Edelmetall tĂ€tig werden? Lieber sich etwas verwöhnen und pflegen lassen und dabei trotzdem von Kopf bis Fuss auf Modisches setzen? Die BeitrĂ€ge im vierten Bund der heutigen Ausgabe bereiten jedenfalls bestens auf die neue Saison vor. (sci) ................................................... > Modebund ab Seite 33

«MÀnner brauchen Grenzen», sagte Tina Teubner am Sonntag im «LaMarotte». > Seite 10

Nathalie Vollmeier aus Stallikon schaffte es in die Top 14. (Bild Mohammed Shahin)

Ursula Knecht ist immer auf der Suche. Die Chefin der «Option Model Agency» in ZĂŒrich sucht nach jungen, vielversprechenden Nachwuchsmodels. Einmal jĂ€hrlich fĂŒhrt sie dazu den Modelwettbewerb «Elite Model Look Schweiz» durch, und die Anziehungskraft des Modebusiness wirkt auf Jugendliche noch immer: Dieses Jahr haben sich knapp 300 junge Frauen und MĂ€nner zwischen 14 und 26 Jahren um einen der 14 FinalplĂ€tze beworben. Auch Nathalie Vollmeier aus Stallikon möchte Model werden. Sie habe Heidi Klums Show «Germanys next Topmodel» jeweils am Fernsehen verfolgt, genauso wie die Modeschauen der amerikanischen Marke «Victoria’s Secret». Die schönen Kleider, die hĂŒbschen Frauen, das Reisen. All das reizte die SchĂŒlerin. Sie bewarb sich bei Ursula Knechts Agentur, durfte das Casting ĂŒberspringen und ergatterte sich einen Platz im Finale. Am Samstag galt es nun, sich gegen die anderen Finalistinnen durchzusetzen. (lhĂ€) ................................................... > Bericht auf Seite 9

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Eingeschleppte Arten Die Kehrseite der Medaille bei den Massnahmen zum Schutz der Umwelt. > Seite 11

Eidgenössisches Die Jugendmusik Bezirk Affoltern (Jumba) nimmt dieses Wochenende am Eidgenössischen Jugendmusikfest in Burgdorf teil. Wenn die Jungmusikanten am Sonntagabend dann mit einem hoffentlich guten Resultat in der Tasche zurĂŒckkehren, sollen sie in Affoltern gebĂŒhrend empfangen werden, wie das frĂŒher Tradition war. ................................................... > Bericht auf Seite 25

WM im Wallis Nach sieben Siegen in sieben Wochen wird vom Schweizer Meister Urs Huber einiges erwartet an der Weltmeisterschaft vom kommenden Sonntag. Gefeiert wird er in jedem Fall: Seine Wohngemeinde Mettmenstetten lÀdt am Donnerstag zum Empfang. ................................................... > Bericht auf Seite 27 anzeigen


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