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Sport

Freitag, 19. Juli 2019

Floorball Albis in Prag Teilnahme am grössten Junioren-Unihockeyturnier der Welt Zum 16. Mal fand das grösste Junioren-Unihockeyturnier (Prague Games) der Welt vom 8. bis 14. Juli statt. Mitten unter den über 400 Mannschaften aus 14 verschiedenen Nationen mischten sich 13 Mitglieder des Floorball Albis. Am frühen Sonntagmorgen traf die gesamte Delegation Zentralschweiz, in welcher auch der Floorball Albis teilnahm, in Zug auf dem Stierenmarkt Areal ein. Sobald das gesamte Gepäck und die 20 Teams in den Alterskategorien 12-18 Jahre inklusive deren Trainer und Betreuer in die sieben bereitstehenden Cars aufgeteilt waren, ging das Abenteuer «Prague Games 2019» los. Montag und Dienstag wurden mit intensiven Trainings und Testspielen genutzt, um einen optimalen Einstieg in die Gruppenspiele zu erzielen. Viele der Teams mussten sich erst zusammenfinden, da die Spieler und Spielerinnen aus den unterschiedlichsten Vereinen stammten. Nicht nur mit Unihockeyspielen wurde der Teamzusammenhalt gefördert. Die Teams hatten sich im Vorfeld bereits zu Trainings- und Testspielen oder zu Teamevents getroffen. Auch in Prag kam das Team ausserhalb des Unihockeyspielens nicht zu kurz. Mit einer Fotosafari Challenge mussten die Teams

originelle Fotos an verschiedenen Standorten in Prag machen, und mit der Anmeldung des Präventionsprogramms «cool and clean» wurden Plakate gestaltet und an den Hotelzimmertüren aufgehängt. Jedes Team startete am Mittwoch und Donnerstag mit drei Gruppenspielen gegen Gegner aus 14 verschiedenen Nationen. Die Schweiz trat mit 73 Teams an und hatte hinter Tschechien und Schweden das drittgrösste Teilnehmerfeld. Die erfolgreicheren Teams hatten die Möglichkeit, im Tableau A ganz nach vorne zu kommen, schwächere dagegen kämpften im Tableau B um weitere Punkte. Es galt das KO-System, wer verlor, flog raus und wer gewann, spielte weiter. Sehr positiv aus Sicht von Floorball Albis zeigten sich die Mädchen aus dem Juniorinnen-Team, welche im Team «G14 White» mitspielten. Sie gewannen alle drei Gruppenspiele und stiessen bis ins Viertelfinal vor, wo sie sich gegen ein starkes tschechisches Team, welches zum Schluss den zweiten Platz erreichte, geschlagen geben mussten. Weiter waren Spieler im Team G16 White, B15 White sowie vier Betreuer des Floorball Albis in Prag im Einsatz.

Goldmedaille für kleinste Girls Grösster Erfolg aus Sicht der Delegation Zentralschweiz waren die Goldme-

Die Juniorinnen von G14 White stiessen bis ins Viertelfinal vor. (Bild Michael Peter) daillen der kleinsten Girls «G12» und den Boys vom Team «B16 Red». Die Finalspiele fanden in weltmeisterlicher Gänsehaut-Atmosphäre mit der riesigen Fanunterstützung der gesamten Delegation Zentralschweiz zum Schluss des Turniers statt. Leider ging für die meisten die Woche viel zu schnell vorbei. Mitnehmen können die Teilnehmerinnen

viele schöne Erinnerungen, neu gewonnene Freundschaften, Tränen der Enttäuschung und Freude, einige Blessuren. Prague Games ist ein unvergessliches Erlebnis mit zusammengewürfelten Teilnehmenden, welche sich in Teams zusammenfinden. Überall in der Stadt hörte und sah man Gesangund Tanzeinlagen der Teams, welche

unterwegs zu den diversen Sporthallen und Austragungsorten der Spiele waren. Für Floorball Albis in Prag dabei waren: Anouk Kraft, Sarah Frick, Tina Meister, Saskia Weber, Jessica Pupikofer, Livia Christen, Anja Huser, Mara Rusch, Selina Meister, Petra Pupikofer, Nastasja Meister, René Nietlispach, Monika Meister. (pd)

Freestyle Fussball-Training für alle

An der Bike-Transalp surften die Mountainbiker auf ihrer Fahrt von Österreich über die Alpen nach Italien durch die beeindruckenden Felsformationen der Dolomiten. (Bild Bike-Transalp)

13 Sekunden Rückstand Urs Huber und Simon Stiebjahn konnten an der Bike-Transalp bisher zwei Etappen gewinnen. Im Zwischenklassement trennen die beiden Bulls-Fahrer 13 Sekunden von der Führung. Bei ihrer siebentägigen Fahrt über die Alpen bleiben ihnen noch drei Chancen, um den Gesamtsieg zu holen. Nach dem knappen Auftaktsieg am letzten Sonntag hatte Urs Huber vorhergesagt, dass es schwer werden wird, die Bike-Transalp zu gewinnen: «Das wird eine harte Woche. Wir sind Geismayr/Käss in etwa ebenbürtig. Allerdings gehören die beiden zum Seriensiegerteam von Centurion-Vaude, das seit 2013 in unterschiedlicher Zusammensetzung ununterbrochen gewonnen hat.» Huber sollte recht behalten. Auch auf der zweiten, deutlich kürzeren Etappe (55 Kilometer mit 2200 Höhenmetern) litten die BullsFahrer am ersten Berg unter Startschwierigkeiten und büssten bis zu 3,20 Minuten auf die führenden Daniel Geismayr/Jochen Käss vom Centurion-Vaude-Team ein. Nur dank eines Defekts von Geismayr, der ein Laufrad wechseln musste, und einem Sondereffort der Bulls-Fahrer in der letzten

Rennstunde konnte der Rückstand auf 15 Sekunden geschrumpft werden. Das gelbe Trikot wechselte von Bulls zu Centurion.

Gute Erinnerungen an pittoreskes Panorama Dort blieb es auch nach dem dritten Teilstück, das über Grödnerjoch und Sellajoch führte, die Huber noch in bester Erinnerung hatte. Vor einem Monat erreichte der Mettmenstetter vor derselben Kulisse am Sellaronda Hero den zweiten Platz – und überraschte damit sich selbst am meisten. Die diesjährige Königsetappe der Bike-Transalp brachte jedoch wenig Bewegung an der Spitze des Zwischenklassements. Bereits im ersten Anstieg setzten sich Bulls mit Centurion Vaude vom Rest ab. Dazu kam im Finale die Mannschaft Wilier 7C mit Marco Rebagliati und Ole Hem, die sich prompt den Etappensieg vor Bulls und Centurion Vaude ersprintete. Dito auf der vierten Etappe: Im Ziel kam es erneut zum Sprint, den Bulls vor Centurion Vaude gewann. Noch immer trennen die beiden ersten Teams nur 13 Sekunden. Hinter den beiden Führenden liegt das drittplatzierte Wilier 7c aber bereits mehr als 18 Minuten zurück. (map.)

Migu Baumann aus Hedingen ist einer der besten Freestyle-Fussballer der Schweiz. Nach seinem Schweizer Vizemeistertitel 2012 gewann er 2014 den ersten in der Schweiz veranstalteten Freestyle-Football-Cup und reiste sogar an die Weltmeisterschaften. Dort wurde er jedoch durch eine Verletzung stark gebremst. Seither haben sich seine Ziele geändert. «Ich fokussiere mich mehr auf das Produzieren von Videos und versuche den Sport hier in der Schweiz bekannt zu machen. In den letzten Jahren ist mir dies gut gelungen. Einige Videos erreichten durch das Teilen von grossen Plattformen bis zu vier Millionen Aufrufe.»

Schulprojekte als Einstieg Auch in den sozialen Medien wird Freestyle-Fussball immer populärer, man merkt, dass Leute grundsätzlich ein Flair für das elegante Balljonglieren haben. Doch was ist Freestyle-Fussball überhaupt? Es unterscheidet sich grundlegend vom regulären Fussball. Es geht darum, den Ball in den verschiedensten Positionen, also sowohl stehend, sitzend als auch liegend, zu jonglieren oder zu balancieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schnell hat Migu Baumann gemerkt,

dass vor allem für die Kinder die Sportart sehr begeisternd ist. «Ich habe jeweils in den Jahren, als die Fussball-WM oder -EM anstand, ein Schulprojekt lanciert.» Über 20 Schulklassen hat er dabei besucht. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Sportart näher zu Migu Baumann mit Kindern bei einer Schullektion in bringen, ihnen Obfelden. (Bild zvg.) Tricks zu zeigen und vor allem den einige dazu zu ani- anderen Freestyle-Fussballer hervormieren, auch in Zukunft weiter am bringen.» Pro Tag stehen zwei Stunden Ball zu bleiben. Training auf dem Programm. Nach den Sommerferien können jedoch auch Freestyle-Trainings unter Freestyle-Fussball-Unterricht für alle der Woche abends oder am WochenIm Sommer 2019 startet Migu ende gebucht werden. «Ob EinzelBaumann nun offiziell mit seiner Free- oder Gruppenunterricht spielt keine style-Fussball-Schule. Zusammen mit Rolle. Einzig die Grösse der Gruppe bedem Skillspark in Winterthur organi- trägt maximal zehn Kinder. Da die siert er einen Sommerferienkurs. Sportart viel Geduld braucht und Auch im Säuliamt soll nun das Ange- schwierig zu erlernen ist, beschränke bot erweitert werden. In der letzten ich mich auf kleine Gruppen, damit Woche der Sommerferien startet er ei- ich für jeden genug Zeit habe.» (pd.) nen Sommerferienkurs. «Während 5 Tagen möchte ich den Kindern meine Informationen, Anmeldung und Videos auf Tricks nahebringen und den ein oder www.freestylefussball.ch.

Stalliker Senioren bleiben in 1. Liga Ohne grosse Aufreger oder Höhenflüge hat der Tennisclub Stallikon die Interclubsaison beendet. Seit Jahren halten sich die Senioren (45+) in der 1. Liga, weil sie es immer wieder schaffen, die Abstiegsspiele zu gewinnen. Diesmal allerdings eher knapp mit 4:3 gegen AXA Winterthur. Um den Aufstieg in die 1. Liga spielten die Aktiven als Gruppenzweite, hatten aber gegen Sonnenberg keine Chance (0:6).

Ebenfalls den zweiten Gruppenplatz belegten die Senioren und die Jungseniorinnen (30+) in der 3. Liga. Dort gibt es aber keine Aufstiegsspiele, der Gruppenerste qualifiziert sich automatisch für die 2. Liga. Zum Abschluss der ersten Hälfte der Outdoorsaison stiegen dann die Doppelmeisterschaften, abgerundet durch den traditionellen Sommergrill am Samstagabend. Jonas und Timo Koch verteidigten ihren Titel bei den Männern souverän. Bei den Damen siegte erneut Eliane Merz, diesmal mit Jacqueline Romagnoli an ihrer Seite.

Das Finale des Wochenendes gehörte dann den Mixed-Matches, wo Susan Rutschmann mit René Saner die favorisierten Titelverteidiger Merz/ Blattner in die Schranken wiesen. Während der Sommerferien finden im Club die polysportiven Tage der Jugendsport-Förderung Stallikon statt. Und in den beiden letzten Sommerferienwochen führt die dem TC Stallikon angegliederte Academy zwei SommerCamps für Junioren durch. (pd.) Mehr Informationen zu Club und Camps auf ww.tcstallikon.ch.


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