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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 633 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 42 I 175. Jahrgang I Freitag, 4. Juni 2021

Kanalisation erneuern

Werkleitungsarbeiten im Rahmen des Autobahnzubringer-Baus in Obfelden. > Seite 3

Neue Schreiberin

Reto Rudolf verlässt Hedingen, seine Nachfolge tritt Suzana Sturzenegger an. > Seite 5

Durchs Oberamt

Die 8. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte führte von Kappel nach Rifferswil. > Seite 10

Unterstützung gesucht «Albis-Park» auf Kurs Die Stiftung Spital Affoltern sammelt für einen Wintergarten fürs Pflegezentrum. > Seite 11

Stimmvolk sagt «ja, aber…» zum Zusatzkredit Nachtragskredit für das Campinggebäude Türlen mit 47 Ja- zu 28 Nein-Stimmen genehmigt Am Mittwoch hatte das Hausemer Stimmvolk zu entscheiden, ob es in das neue Campinggebäude weitere 270 000 Franken investieren will. Dass die Stimmberechtigten auf Probleme bei Bauprojekten inzwischen sensibel reagieren, zeigte sich an den Voten und an einem Rückweisungsantrag. von livia häberling Er war erwartungsgemäss das umstrittenste Geschäft an jenem Abend: Der Zusatzkredit für den Ersatzneubau des Betriebsgebäudes am Türlersee. Fünf Viertelstunden debattierte man über das Geschäft, zuweilen hitzig. Die einen empfanden die Diskussion als «peinlich» und die geforderte Summe von 270 000 Franken im Gesamtkontext als «Pipifax». Andere fühlten sich vom Gemeinderat erpresst und sahen in einem Rückweisungsantrag den letzten Ausweg. Im Februar 2020 hatten die Stimmberechtigten einen Kredit über 2,3 Millionen Franken bewilligt. Geplant war, das alte Betriebsgebäude abzureissen und es durch einen Holzbau zu ersetzen. Die Bauarbeiten plante man für die Wintermonate ein, um das Gebäude per Saisonstart 2021 zu eröffnen. Kurz vor dem Start der Arbeiten im Oktober zog der Gemeinderat die Notbremse. Der Fachplaner im Haustechnik-Bereich hatte die Kapazitäten falsch berechnet. So war beispielsweise das Lüftungsaggregat für die Küche zu klein geplant worden. Weiter war auch der Pumpschacht für das Abwasser zu knapp berechnet worden, genauso wie die Wärmepumpenanlage und die Speicher der Warmwasseraufbereitung.

Bei der Planung seien «gröbere Fehler» passiert, räumte Finanz- und Liegenschaftsvorsteherin Beatrice Sommerauer vor den Stimmberechtigten ein. Im Folgenden erläuterte sie die Verschiebungen, die sich in den einzelnen Budgetposten ergeben. Mehrkosten für Heizungs-, und Lüftungsanlagen, Sanitäranlagen, Honorare oder die Betriebseinrichtungen. Daraus ergibt sich die Gesamtsumme für den Zusatzkredit: 270 000 Franken. Anders hatte das die Rechnungsprüfungskommission eingeordnet: Sie beantragte den Stimmberechtigten zwar die Gutheissung des Geschäfts, bezifferte den Nachtragskredit allerdings auf 370 000 Franken, weil die Reserven in der neuen Kostenaufstellung um knapp 100 000 Franken geschrumpft sind.

Wasserverbrauch scheint vielen zu hoch Hochbauvorsteher Reto Brönnimann stellte den Stimmberechtigten das überarbeitete Haustechnik-Konzept näher vor. So fasst der neu eingeplante Speicher zur Warmwasser-Aufbereitung zum Beispiel nicht mehr 1800 Liter, sondern 13 000 Liter. Über den Wasserverbrauch des künftigen Gebäudes wurde in der Folge diskutiert. Ein Votant erkundigte sich, ob man im Hinblick auf die geplante Kilowatt-Leistung möglicherweise Gefahr laufe, dass der Boiler nicht genug heiss werde. «Da sind Fachplaner dran gewesen», antwortete Gemeindepräsident Stefan Gyseler, und erntete spontane Lacher. Wegen Fehlern eines solchen diskutierte man ja überhaupt. Auch der neue, maximale Wasserverbrauch trieb eine Votantin um: «33 000 Liter pro Tag sind eine enorme Zahl», befand sie und erkundigte sich, ob der effektive Verbrauch tatsächlich so hoch sein werde. Allenfalls gäbe es hier noch Sparpotenzial. Es könne ja

Sonnenstrom vom Dorfzentrum soll Schulhausdach 2022 an die Urne Die Gemeindeversammlung Obfelden hat am Mittwoch sämtlichen Anträgen zugestimmt. Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem Plus von 444 753 Franken ab. Weiter wird das ChilefeldSchulhaus C für 1,48 Mio. Franken saniert und um eine Indach-FotovoltaikAnlage ergänzt werden. Den Strom nutzt die Schulanlage Chilefeld direkt. Vor den drei Geschäften der Politischen Gemeinde hatten die 53 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach ebenfalls alle drei Anträge genehmigt: Die Jahresrechnung 2020 mit einem Plus von 830 336 Franken sowie die Abrechnungen der Erweiterung Schulanlage Chilefeld und des Ausbaus von zwei Reserveräumen. (red.)

An der Gemeindeversammlung Ottenbach fand am Dienstag die Abrechnung über den Planungskredit der Zentrumsgestaltung ebenso einhellige Zustimmung wie die Rechnungen 2020 sowie die Personal- und Entschädigungsverordnung. Die Politische Gemeinde schliesst 2020 mit einem Überschuss von knapp 322 000 Franken ab – trotz coronabedingten Mehrausgaben in den Bereichen Gesundheit und soziale Sicherheit. 200 000 Franken mehr als erwartet lieferten die Grundstückgewinnsteuern. Bei der Primarschule, die nach der Bildung der Einheitsgemeinde zum letzten Mal ihre Rechnung präsentierte, beläuft sich der Aufwandüberschuss auf 617 000 Franken. (red.)

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nicht das Ziel sein, die Badegäste geradezu zum Duschen zu animieren. Auch der Umwelt zuliebe. Der Bausekretär Marcel Graf entgegnete, bereits heute liege der Verbrauch an einem Spitzentag im Sommer zwischen 26 000 und 30 000 Litern. Man habe jedoch die Möglichkeit, das Konzept noch zu optimieren, sollten sich durch die Hinweise der Stimmberechtigten Änderungen aufdrängen.

«Der Gemeinderat ist bei diesem Geschäft zu weit gegangen» In einer weiteren Wortmeldung zog ein Votant die Bauplanung der Gemeinde in Zweifel. «Ich habe den Verdacht, dass es chaotisch läuft bei der Koordination», sagte er. Zudem sehe er keine Bemühungen, um Kosten einzusparen. Stefan Gyseler widersprach: Die Bauleitung habe man aus Kostengründen intern übernommen, ausserdem behalte man die Kosten genau im Blick. Man habe schon Bauabrechnungen zurückgewiesen, zum Beispiel im Bereich der Hausplanung. Gyseler gab zu bedenken, dass der Gemeinderat den Auftrag habe, das Bauprojekt so umzusetzen, wie es die Stimmberechtigten im Februar 2020 bewilligt hatten. Bestandteile des Bauprojekts wegzulassen oder aus Kostengründen umzuplanen, sei nicht möglich. Die Bauplanung der Gemeinde gab zu weiteren Fragen Anlass. Die Gemeinde habe noch Projekte vor sich, die um ein Vielfaches grösser daherkämen. Wie die Gemeinde vorgehe, um solche Fehler – wie hier beim Campinggebäude – künftig zu vermeiden. «Natürlich», sagte Stefan Gyseler, «wenn man einen Zusatzkredit vertreten muss, ist nicht alles rund gelaufen.» Dennoch habe die Gemeinde in der Vergangenheit Bauprojekte umgesetzt, die gut über die Bühne gingen. Zum Beispiel der Doppel-Kindergarten in Ebertswil.

Der Gemeinderat sei bei diesem Geschäft «zu weit gegangen», so ein Votant, der sich an diesem Abend mehrfach zu Wort meldete. Er bezeichnete die Gesamtkosten als zu hoch: «Das Camping-Gebäude ist in jedem Detail verteuert.» Er empfahl, der Zusatzkredit sei abzulehnen. Stefan Gyseler entgegnete, indem man mit der Planung nochmals neu beginne, spare man kaum Kosten. Aus finanzieller Sicht sei der Zusatzkredit das kleinere Übel. Der Stimmbürger bezeichnete dieses Vorgehen als «erpresserisch» und stellte einen Rückweisungsantrag.

Auch über den Nutzen reden, nicht nur über Kosten Bevor abgestimmt wurde, meldeten sich weitere Stimmen zu Wort. Eine Dame empfahl, man solle beim CampingGebäude Türlen nicht nur über die Kosten, sondern auch über den Nutzen reden, der durch den Betrieb entstehe. Vom guten Ruf des Türlersees profitiere schliesslich auch die Gemeinde. Spätestens nach über einer Stunde waren manche Anwesende des Diskutierens müde: «Dass wir über einen solchen Pipifax reden, finde ich peinlich», sagte einer. «Auch mir wird es langsam zu peinlich», ergänzte ein anderer. Die «Chropf-Leerete» sei jetzt gemacht, man solle zustimmen. Auch Wunsch des Antragstellers las Stefan Gyseler den Rückweisungsantrag ein zweites Mal laut vor. Mit dem Antrag sollte der Gemeinderat beauftragt werden, die Planung sorgfältiger und wirtschaftlicher umzusetzen. Der Rückweisungsantrag wurde schliesslich mit 51 zu 24 Stimmen abgelehnt. In der folgenden Abstimmung wurde der Zusatzkredit über 270 000 Franken mit 47-Ja- zu 28 Nein-Stimmen genehmigt.

Auf der Grossbaustelle für OBI und Möbel Pfister in Affoltern läuft der Innenausbau. > Seite 15

ElternMitWirkung an der Schule In Knonau hat der Verein ElternMitWirkung ein Crowdfunding organisiert. Mit Ideen, Geld, Material und Zeit können Interessierte die Schule Knonau unterstützen. Das Projekt ist schon nach kurzer Zeit ein grosser Erfolg. (sts)

> Bericht auf Seite 12

Lied zum Schutz des Schmetterlings Morgen Samstag ist Tag der Umwelt. An diesem globalen Aktionstag findet auch ein 25-stündiger Livestream statt mit Musikbeiträgen aus 25 Ländern zu 25 bedrohten Tierarten. Die Schweiz beteiligt sich mit dem Song «Fly with me, kleiner Schmetterling», den die achtjährige Anika aus Stallikon und die siebenjährige Vivienne aus Mettmenstetten von der Kindermusikband «Schwiizer Kiddies» singen. Der Videoclip wurde im Seleger Moor gedreht, die Musikaufnahmen erfolgten in einem Tonstudio in Obfelden. (sts)

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Wer so gelebt wie Du im Leben, wer so getan hat seine Pflicht, wer stets sein Bestes hat gegeben, stirbt selbst im Tode nicht.

Dankbar und traurig lassen wir dich gehen.

Berti Iten-Leuenberger 27. September 1928 – 29. Mai 2021

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Für die Sicherheit der Reisenden führt die SZU laufend maschinelle Böschungsarbeiten am Schienennetz durch. Die Arbeiten verursachen unvermeidlich Lärm. Wir bemühen uns, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Vorgesehene Nachtarbeiten: 7./8. bis 11./12. Juni 2021 Wir danken für Ihr Verständnis. Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch/nachtarbeiten

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Schwager und Onkel

Peter Frischknecht Nach einem erfüllten Leben wurde er von seinen Altersbeschwerden erlöst. Sein innigster Wunsch ist in Erfüllung gegangen, zu seinen Lieben in die ewige Heimat zu gehen. * 23. 1. 1933

Die Kinder und Enkel: Sonja Frischknecht Marlise Frischknecht und Bernd Heinrich Helen Schmid und Florian mit Juna Remo Schmid Carmen Schmid Brigitte Zulauf-Frischknecht und Gerd Zulauf Lukas Zulauf Andreas Zulauf und Victoria Reto Frischknecht und Ursula Friedrich sowie Freunde und Verwandte

Wir behalten sie in unseren Herzen. In stiller Trauer: Ruth Speyer-Iten mit Familie Uschi und Hansjörg Schneebeli-Iten mit Familie Andreas und Jutta Iten-Abendschein mit Familie Jürg Iten mit Familie Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Montag 07. Juni 2021, 14:00 Uhr in der Kirche Knonau statt (erlaubt sind 100 Personen). Wir danken den ÄrztInnen und dem Pflegepersonal vom Pflegezentrum Sonnenberg für die gute und liebevolle Betreuung.

† 28. 5. 2021

In liebevoller Erinnerung

Sie wurde von ihren Altersbeschwerden erlöst und ist ruhig und friedlich eingeschlafen.

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Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle - Hermann Hesse

Urnenbeisetzung: 10. Juni 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Affoltern a/A Trauerfeier:

10. Juni 2021, 15.00 Uhr, Neuapost. Kirche, Zeughausstrasse 3, Affoltern

Statt mit Blumen gedenke man des Verstorbenen mit einer Spende an die Stiftung NAK-Humanitas, Ueberlandstrasse 243, 8051 Zürich, Spendenkonto 87-58234-8, Vermerk: Frischknecht Traueradresse: B. Zulauf, Lahnstrasse 31, 8200 Schaffhausen

Anstelle von Blumen unterstütze man den Verein Zentrum Elisabeth, Hinterbergstrasse 41, 6318 Walchwil Spendenkonto Postfinance: IBAN CH05 0900 0000 6001 5380 0 Vermerk: Unterstützungsfonds Traueradresse: Andreas Iten, Oberdorfstrasse 16B, 8934 Knonau

Herzlichen Dank

Im Dorf werden keine Leidzirkulare versandt.

Tiefberührt bedanken wir uns bei allen, die mit uns Abschied genommen haben von

Bruno Arnold für die lieben, tröstenden, einfühlsamen Worte und Begegnungen

Auflage des öffentlichen Inventars Das öffentliche Inventar über den Nachlass des Jürg Winkelmann, geb. 6. Januar 1956, von Siselen BE, wohnhaft gewesen Betpurstrasse 17, 8910 Affoltern am Albis ZH, liegt den Beteiligten bis zum 5. Juli 2021 beim Notariat Affoltern zur Einsicht auf. Affoltern am Albis, 4. Juni 2021 NOTARIAT AFFOLTERN

Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft des Walter Stapfer, geb. 16. Dezember 1935, von Horgen, wohnhaft gew. in Wettswil a.A., Niederweg 5d, gest. 30. März 2020, ist durch Urteil des Konkursrichters des Bezirksgerichtes Affoltern vom 25. Mai 2021 als geschlossen erklärt worden. Schlieren, 31. Mai 2021

für das Dabeisein am Grab und an der liebevoll gestalteten tief bewegenden Abdankung durch Diakon Pedro Guerrero und der wunderbaren gesanglichen Umrahmung von Maja Fluri und Begleitung am Klavier

Die KirchgemeindeABGESAGT versammlung vom - Bring- und Holtag 2021 30. Mai 2021 fasste Der Bring- und Holtag vom Samstag, 12. Juni 2021 ist aufgrund der andauern- folgenden Beschluss:

den Corona-Lage abgesagt. Bei einer Verbesserung der Situation kann der Bringund Holtag eventuell zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Gut erhaltene und brauchbare Gegenstände können bis zum nächsten Bringund Holtag aufgehoben oder auf einer der Online-Plattformen angeboten werden. 4. Juni 2021 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt

KONKURSAMT SCHLIEREN Lilie-Zentrum, Uitikonerstr. 9 8952 Schlieren

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 25. Mai 2021 hat der Gemeinderat Aeugst am Albis unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Aeugst am Albis aufgenommen: • Rockel Claudia, geb. Bauer, 1983, Staatsangehörigkeit: Deutschland • Rockel Christoph Tobias, 1977, Staatsangehörigkeit: Deutschland • Rockel, Giola Sofia, 2013, Staatsangehörigkeit: Deutschland • Rockel, Jari Ricardo, 2015, Staatsangehörigkeit: Deutschland Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Aeugst am Albis

Beschluss der Kirchgemeindeversammlung vom 31. Mai 2021 1. Die Jahresrechnung 2020 wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Montag, 7. Juni 2021, in den Sekretariaten der kath. Kirchgemeinde Affoltern am Albis, Seewadelstrasse 13, 8910 Affoltern am Albis und Bachstrasse 18, 8912 Obfelden, zur Einsicht auf. Auf unserer Internetseite www.kathaffoltern.ch wird das Protokoll publiziert. Rechtsmittelbelehrung: «Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Minervastrasse 99, 8032 Zürich, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte oder ihre Ausübung innert fünf Tagen und – im Übrigen wegen Rechtsverletzungen sowie unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.» Die Katholische Kirchenpflege Affoltern am Albis

für die besondere Verbundenheit mit vielen brennenden Kerzen von Verwandten und Freunden zu Hause oder unterwegs für die vielen persönlichen Karten, Blumen und Geschenke sowie Spenden an die Stiftung Pro Mente Sana für die herzlichen Zeichen der Liebe und Ermutigung. Affoltern am Albis, Ende Mai 2021

1. Die Jahresrechnung 2020 wird genehmigt.

Die Trauerfamilie

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 4. Juni 2021, im Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94, zur Einsicht auf. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen und wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhalts oder wegen Unangemessenheit binnen 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rechtsmittelinstanz und die Vorinstanz beizulegen. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren in Stimmrechtssachen ist kostenlos. Im Übrigen hat die unterliegende Partei die Kosten des Rekursverfahrens zu tragen. Reformierte Kirchenpflege Affoltern am Albis

Alles hat seine Zeit, es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

DANKE Herzlichen Dank sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen und ihre Anteilnahme am Tod von

Alfred Buchschacher

7. Dezember 1941 bis 27. Dezember 2020

auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben. Ein besonderer Dank geht an • Herrn Dr. med. H.R. Fischer • Herrn Dr. med. O. Sperisen • das Team Onkologie, Spital Affoltern • alle Spender, welche die Krebsforschung unterstützt haben Speziell danken möchten wir Herrn Pfarrer Thomas Müller für die tröstenden Worte bei der Beisetzung im Februar. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur mit dem Unbegreiflichen zu leben. Affoltern am Albis, im Juni 2021

Die Trauerfamilie

Abdankung

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Für alle, welche sich persönlich verabschieden möchten, findet am Donnerstag, 17. Juni 2021 um 14.30 Uhr, ein Trauergottesdienst in der reformierten Kirche in Affoltern am Albis statt.


Bezirk Affoltern

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Kreditabrechnungen genehmigt

WIR GRATULIEREN Zum 85. Geburtstag Alles Gute zum 85. Geburtstag wünschen wir morgen Samstag, 5. Juni, Ingeborg Furrer in Affoltern. Wir gratulieren ihr und wünschen einen Tag mit Sonnenschein und ein Fest in fröhlicher Runde.

Zum 80. Geburtstag Die allerbesten Wünsche für eine gute Gesundheit sowie gute Laune senden wir nach Obfelden, wo ebenfalls morgen Samstag, 5. Juni, Antonio Rotonda seinen 80. Geburtstag feiern darf – herzliche Gratulation!

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Die Gemeindeversammlung Hausen stimmte am Mittwochabend sämtlichen Geschäften zu Die Jahresrechnung 2020 sowie die beiden Abrechnungen zur Individualsportanlage und zum neuen Tanklöschfahrzeug wurden angenommen. von livia häberling Gemeindepräsident Stefan Gyseler begrüsste die 90 Stimmberechtigten zur Gemeindeversammlung. Auf dem Programm standen an diesem Abend fünf Traktanden. Man startete mit der Abnahme der Jahresrechnung 2020 der politischen Gemeinde. Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer führte durch die Zahlen: Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1 243 798 Franken um 1 146 346 Franken besser ab als budgetiert. Dass der Gesamtaufwand um mehr als 1,2 Millionen tiefer ausgefallen ist, sei zu einem grossen Teil auf eine tiefere Investitionstätigkeit zurückzuführen. Weil sich einige Bauprojekte verzögerten, seien weniger Abschreibungen angefallen. Auch die Kosten für die Soziale Sicherheit seien gesunken, während der Beitrag der Gemeinde an die Defizite des Zürcher Verkehrsverbundes und der Spitex Knonaueramt jedoch höher ausgefallen ist. Der Steuerertrag fiel rund 1,4 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Auch bei den Grundstückgewinnsteuern ergaben sich Mehreinnahmen: Mit 1,2 Millionen Franken lag man rund 266 000 Franken über den budgetierten Einnahmen. Hingegen reduzierte sich aufgrund der erhöhten Steuerkraft pro Einwohner der Anteil am kantonalen Ressourcenausgleich. Bei der Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen waren die Ausgaben mit 5 407 522 Franken um zwei Millionen tiefer als budgetiert. Die Einnahmen lagen mit 3 506 816 Franken

Im Zusammenhang mit dem Bau des Autobahnzubringers A4 Obfelden– Ottenbach erteilte die Gemeinde Obfelden, als Bestellerin, dem Tiefbauamt des Kantons Zürich den Auftrag, konkrete Bauwerkleistungen zu realisieren und umzusetzen. Der Gemeinderat umschrieb den Umfang der Leistungen mit Beschluss vom Juni 2020 detailliert. Bei den bestellten Leistungen handelt es sich unter anderem um den Ersatzneubau der öffentlichen Kanalisation, welche aufgrund der neuen Strassenführung verlegt und vom Zustand und Hydraulik her erneuert werden muss. Zudem wird zur Gewährleistung des Trennsystems eine Sauberabwasserleitung verbaut. Für die Werkleitungsarbeiten im Bereich Knoten Rütli wurden ein Kredit von 80 000 Franken und für die Werkleitungsarbeiten im Bereiche Knoten Hirschen ein Kredit von 320 000 Franken bewilligt und die Arbeiten vergeben.

Die Gemeindeversammlungen für das Jahr 2022 wurden auf Donnerstag, 9. Juni, und Mittwoch, 7. Dezember, festgelegt.

Mogelpackungen «Trinkwasser» & «Pestizidfrei»

Individualsportanlage kostet nochmals rund 46 000 Franken mehr Als Nächstes wurde über die Kreditabrechnung zum Neubau der Individualsportanlage Weid abgestimmt. Für dieses Projekt hatte das Stimmvolk im Jahr 2013 einen Bruttokredit von 432 000 Franken genehmigt. Mit dem Geld sollte

eine Multisportanlage für Biker und Skater sowie eine Tenniswand umgesetzt werden. Bald zeigte sich, dass das Geld nicht reichen wird, deshalb wurde im Jahr 2018 ein Zusatzkredit in der Höhe von 230 000 Franken genehmigt. Inzwischen ist das Projekt abgeschlossen, die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 708 868 Franken, was einer Kostenüberschreitung von 46 868 Franken entspricht. Sozial- und Gesundheitsvorstand Peter Reichmuth führte die Mehrkosten insbesondere auf den schwierigen Baugrund zurück. Eine Votantin erkundigte sich, weshalb man die Zusatzkosten für den schlechten Untergrund nicht früher eingeplant habe, wenn die Bodenqualität bereits vorab bekannt gewesen sei. Stefan Gyseler erklärte, tatsächlich habe sich die Umsetzung des Projekts wegen des Untergrunds früh als schwierig erwiesen. Aus diesem Grund habe der Gemeinderat erwogen, den Stimmberechtigten mitzuteilen, dass das Projekt schwer umsetzbar sei. Das Projekt habe in der Bevölkerung jedoch grossen Rückhalt genossen, wie eine Unterschriftensammlung gezeigt habe. Schliesslich genehmigten die Stimmberechtigten die Kreditabrechnung mit grosser Mehrheit.

Tanklöschfahrzeug günstiger als budgetiert Nach den hitzigen Debatten zu den zwei vorangehenden Traktanden ging das nächste Geschäft innert Kürze über die Bühne. Sicherheits- und Umweltvorsteher Gregor Blattmann erläuterte die Einzelheiten zum neuen Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr. Dieses war im Sommer 2020 in Betrieb genommen worden, nachdem die Gemeindeversammlung im Dezember 2019 einen Kredit von 292 594 Franken gesprochen hatte. Mit Nettokosten von 164 473 Franken konnte der Kreditrahmen um 11 736 Franken unter-

schritten werden. Dies, weil die Subventionsauszahlung höher ausfiel als ursprünglich angenommen: Statt 192 650 Franken wurden von der Gebäudeversicherung Zürich 211 618 Franken ausbezahlt. Die Stimmberechtigten genehmigten die Kreditabrechnung einstimmig.

Online-Infos zu den Bauprojekten Zum Schluss folgten Informationen des Gemeinderats. Stefan Gyseler wies darauf hin, dass auf der Website der Gemeinde ab kommender Woche Informationen zu den anstehenden Bauprojekten (Neubau Schule und Sporthalle mit Tagesstruktur) aufgeschaltet werden. Die Gemeinde plane, dort jeweils über den aktuellen Projektstand zu informieren. Weiter informierte Sicherheits- und Umweltvorstand Gregor Blattmann darüber, dass man des Öfteren Anfragen zur 5G-Thematik erhalte. Der Gemeinderat habe sich in dieser Thematik «auf eine kritische Grundhaltung» geeinigt. Man werde bei der Prüfung von Baugesuchen genau hinsehen und seinen – wenn auch überschaubaren – Spielraum so gut wie möglich ausschöpfen. In der Vergangenheit seien auch schon Gesuche abgelehnt worden. Eine Informationsveranstaltung zum Thema hatte man coronabedingt zunächst verschieben und letztlich absagen müssen. Bei Bedarf werde der Gemeinderat nochmals eine Veranstaltung zu diesem Thema organisieren, so Blattmann. In diesem Zusammenhang meldete sich eine Votantin zu Wort, die mitteilte, dass ein neuer Verein gegründet worden sei, der sich für einen gesundheits- und umweltverträglichen Mobilfunk einsetze. Zu diesem Thema werde demnächst eine Info-Veranstaltung stattfinden, zur weiteren Information würden demnächst Flyer in die Brief kästen verteilt.

Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Obfelden

Gemeindeversammlungen 2022

zu den extremen Agrar-Initiativen

um rund 2,4 Millionen höher als budgetiert. Unter dem Strich ergeben sich Nettoinvestitionen von 1 900 706 Franken. Die Abweichungen ergeben sich aus Bauprojekten, bei denen es zu Verzögerungen kommt. Zudem musste die Umwandlung der Beteiligungen der Spital Affoltern AG und der IKA Pflegezentrum Sonnenberg über die Investitionsrechnung gebucht werden, was sich sowohl auf der Ausgaben- als auch auf der Einnahmenseite erhöhend auswirkte. Bei der Investitionsrechnung im Finanzvermögen ergeben sich Zugänge von 369 240 Franken. Budgetiert waren 1 050 000 Franken. Die hohen budgetierten Zugänge konnten aufgrund der Verschiebung des Ersatzneubaus Camping Türlen nicht vollends umgesetzt werden. Die Rechnungsprüfungskommission beantragte den Stimmberechtigten die Annahme der Rechnung. Ein Votant erkundigte sich, wie der Gemeinderat die finanzielle Entwicklung der Gemeinde einschätze, zumal in naher Zukunft Investitionen von rund 30 Millionen Franken geplant seien. Gemeindepräsident Stefan Gyseler erklärte, man rechne nicht damit, dass die Steuereinnahmen aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgehen. Jedoch werde man wohl weniger Geld aus dem Finanzausgleich erhalten. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Finanzierungen ohne Steuererhöhung zu stemmen sein werden. Die Jahresrechnung 2020 wurde mit grosser Mehrheit und einer Enthaltung gutgeheissen.

Kanalisationsbau im Rahmen des A4-Zubringers

Gemeindeverwaltung

2x NEIN

Freitag, 4. Juni 2021

Der Regierungsrat hat die Arbeitszeit für die Zentral- und Bezirksverwaltung im Hinblick auf den Jahreswechsel 2021/22 geregelt. Die Gemeinde Obfelden schliesst sich der kantonalen Arbeitszeitregelung über die Feiertage an. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben demnach ab Donnerstag, 23.

Dezember 2021, bis und mit Sonntag, 2. Januar 2022, geschlossen.

Revision Bau- und Zonenordnung Im September 2019 genehmigte der Gemeinderat einen Kredit von 140 000 Franken für die Fachbegleitung der Revision der Ortsplanung und vergab den Auftrag an die Planer Architekten AG, Suter, von Känel, Wild (SKW), Zürich. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen Sitzungen und Informationsveranstaltungen elektronisch durchgeführt werden, was zu grösseren Vorbereitungen führte.

dauer erreicht haben und ersetzt werden müssen. Ebenfalls weisen die Absenk-Klapprahmen und Aufhängungen eine starke Abnutzung auf. Somit hat die gesamte Schaukelringanlage ihre Lebensdauer erreicht und muss ersetzt werden. Zusätzlich zum Ersatz der Anlage sollen die Klapprahmen nicht mehr manuell, sondern mit Motoren abgesenkt werden. Für den Ersatz der Schaukelringanlage wurden ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt und der Auftrag an die Firma Wiba Sport, Luzern, vergeben.

Strassenunterhalt

Herrn Roland Bulliard, Obfelden, wurde das Patent für den Ausschank und den Verkauf von gebrannten Wassern für den Badikiosk im Schwimmbad Obfelden erteilt.

Für die Unkrautbekämpfung an den Gemeindestrassen ist eine externe Firma im Auftrage der Gemeinde Obfelden tätig. Da diese Arbeiten jährlich anfallen, zeigte es sich, dass der finanzielle Aufwand durch den Einsatz eigener Geräte und die Ausführung durch die Gemeindewerke, um einiges reduziert werden kann. Vorteil der Anschaffung des erforderlichen Heisswassergerätes ist zudem, dass dieses Gerät auch in anderen Bereichen z.B. Reinigung von Bänken etc. eingesetzt werden kann. Für die Neuanschaffung eines Heisswassergerätes für die Gemeindewerke wurde ein Kredit von 30 000 Franken bewilligt und der Auftrag zur Lieferung des Gerätes der Kradolfer AG, Obfelden, erteilt.

Liegenschaften

Baupolizei

Bei der letztjährigen Geräteinspektion wurde festgestellt, dass die Seile und Ringe der Schaukelringanlage in der Mehrzweckhalle Zendenfrei ihre Lebens-

Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Herrn Andreas Wepler, Obfelden, für eine Luft-Wärmepumpe; Politische Gemeinde Obfelden, für das

Revision Jahresrechnung Der Revisionsbericht der Verwaltungsrevisionen AG, Dielsdorf, über die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2020 der Politischen Gemeinde wurde abgenommen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Gewerbepolizei

Erneuern der bestehenden Meteorwasserleitung im Bereich Rebhaldenstrasse bis zur Einleitung in den Hölibach an der Alten Landstrasse; Salt Mobile SA, Opfikon, für den Antennentausch und die Ergänzung auf der bestehenden Mobilfunkanlage beim Axpo Unterwerk an der Muristrasse; Mirjam Heinemann, Obfelden, für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für das Wohnhaus Vers.-Nr. 1339 an der Alten Schulhausstrasse; Tobias Brauchli, Birmensdorf, für Um- und Ausbauten sowie Erstellen einer Solaranlage auf der Dachfläche des Wohnhauses Vers.-Nr. 281 und für den Um- und Ausbau des Schopfes Vers.-Nr. 334 sowie Erstellen von Aussenparkplätzen an der Bächlerstrasse; Urs Gut, Obfelden, für den Anbau einer unterirdischen Garage an Wohnhaus Vers.-Nr. 1803, Hölibachstrasse; Fatih und Serife Sen, Obfelden, für den Neubau eines Zweifamilienhauses mit Tiefgarage auf Kat.-Nrn. 2817 und 3800 an der Ottenbacherstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin ANZEIGE

Krankenkassenp prämien müssen endlich bezahlb bar werden n – für alle! Hannah Pfalzgraf,, Kantonsrätin SP

JA zur Initiative «Raus aus der Prämienfalle» am 13. Juni


Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 25. Mai 2021 folgenden Erlass teilrevidiert:

Richtlinie für das Plakatieren in der Politischen Gemeinde Bonstetten (Teilrevision) (Publikationsrichtlinie)

Die teilrevidierte Richtlinie ist auf der Website www.bonstetten.ch abrufbar. Sie liegt während der Rekursfrist ebenfalls beim Schalter der Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A. schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Bonstetten, 4. Juni 2021 Gemeinderat Bonstetten

Liegenschaft Aeberlihuus; Dorfstrasse 40; Kat. Nr. 2205; Entlassung aus dem kommunalen Schutzinventar (Ortsbildinventar) Betrifft: 8906 Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat mit Beschluss Nr. 70 am 25. Mai 2021, gestützt auf § 213 PBG, das Gebäude Vers.-Nr. 967 auf Grundstück Nr. 2205 an der Dorfstrasse 40 in Bonstetten aus dem kommunalen Ortsbildinventar 2003 entlassen. Auf das Anordnen von Schutzmassnahmen für das Gebäude wird verzichtet. Einsichtnahme: Der Beschluss des Gemeinderates sowie die Akten liegen während der Rekursfrist beim Bereich Einwohnerdienste, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, öffentlich zur Einsichtnahme auf und können während den ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden.

Kontrolle von Wasserschiebern und Hydranten auf privaten Grundstücken Die Firma Hinni AG wird im Auftrag der Wasserversorgung ab dem 10. Juni 2021 während 3 bis 4 Wochen auf dem ganzen Gemeindegebiet von Hausen am Albis die Wasserschieber und Hydranten auf die Gebrauchstauglichkeit kontrollieren. Die Grundeigentümer mit Hydranten und Wasserschiebern auf ihrem Grundstück werden gebeten, die Zugänglichkeit sicherzustellen damit die Kontrolle reibungslos getätigt werden kann. Für Ihre wertvolle Zusammenarbeit zur Sicherstellung der Trink- und Löschwasserversorgung danken Ihnen die Tiefbaukommission und die Wasserversorgung. Bei Fragen steht die Wasserversorgung (Manuel Schneiter, Tel.: 044 / 764 19 77) gerne zur Verfügung. Die Tiefbaukommission

Tarifreglement Lorzengezwitscher Der Gemeinderat Maschwanden hat am 11. Mai 2021 folgendes Reglement genehmigt und per 1. Juli 2021 in Kraft gesetzt: ▪ Tarifreglement Lorzengezwitscher Der Beschluss ist der Publikation unter www.amtliche-nachrichten.changehängt und liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Maschwanden, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Frist: 30 Tage Ablauf der Frist: 05.07.2021 Kontaktstelle: Gemeinde Bonstetten, Christof Wicky, Am Rainli 2, 8906 Bonstetten Bonstetten, 4. Juni 2021 Gemeinderat Bonstetten

Gebundene Ausgaben bei den Tiefbauwerken im Zusammenhang mit dem Autobahnzubringer In den Jahren 2017 und 2018 konnte die Gemeinde Ottenbach ihren Bedarf bezüglich Tiefbauwerke, welche durch den Bauunternehmer des Autobahnzubringers auszuführen sind, bekanntgeben. Diese Projekte wurden dann in die Submission aufgenommen und mit den kantonalen Aufträgen ausgeschrieben und vergeben. Der Gemeinderat hat den Vertrag mit dem kantonalen Tiefbauamt und die darin enthaltenen Kosten von Fr. 845'781.60 als gebundene Ausgaben am 31. Mai 2021 genehmigt. Der Beschluss des Gemeinderates liegt während 30 Tagen bei der Gemeindeverwaltung Ottenbach, Atfolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, öffentlich zur Einsichtnahme auf und kann während den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Der Vertrag mit dem kantonalen Tiefbauamt und die Detailkalkulationen sind nicht öffentlich und unterliegen aus submissionsrechtlichen Gründen nicht der öffentlichen Einsichtnahme. Gegen diesen Beschluss des Gemeinderates kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmsachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit als möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 4. Juni 2021 Gemeinderat Ottenbach

4. Juni 2021 Gemeinderat Maschwanden

Rechtliche Hinweise: Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG). Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Beschluss des Gemeinderates Ottenbach über gebundene Ausgaben

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 Gemeinde Obfelden Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 folgende Beschlüsse: Politische Gemeinde 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 der Politischen Gemeinde 2. Genehmigung der Bauabrechnung für Umbauten und Renovationen am Kindergarten Bächler im Betrage von CHF 229'863.50 (inkl. MwSt.) 3. Genehmigung eines Kredites von CHF 1'480'000.00 (inkl. MwSt.) für die Sanierung der Gebäudehülle und des Daches mit Einbau einer PV-Anlage beim Schulhaus C mit Singsaal im Chilefeld Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, im Grund 15, 8910 Affoltern a A., • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG).

Affoltern am Albis

Beschlüsse Gemeindeversammlung An der Gemeindeversammlung vom 1. Juni 2021 wurden folgende Beschlüsse gefasst: A) Gemeinde Ottenbach 1. Genehmigunng der Jahresrechnung 2020, Politische Gemeinde 2. Erlass Personalverordnung Einheitsgemeinde Ottenbach 3. Revision der Entschädigungsverordnung Einheitsgemeinde Ottenbach 4. Genehmigung der Kreditabrechnung Planungskredit Zentrumsgestaltung B) Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020, Primarschulgemeinde C) Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 2. Wahl der Pfarrwahlkommission Die Protokolle der Gemeindeversammlungen der Gemeinde Ottenbach (Traktanden A und B) und der evangelischreformierten Kirchgemeinde liegen ab Freitag, 4. Juni 2021, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Sie sind auch auf der jeweiligen Homepage während der Rekursfrist einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmsachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit als möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde gilt dasselbe Rechtsmittel. Der Rekurs ist jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 4. Juni 2021 Gemeinderat Ottenbach

Am 26. Mai 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Erika Agatha Brander geb. Grob geboren am 2. Januar 1923, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. 4. Juni 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 28. Mai 2021 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Peter Frischknecht geboren am 23. Januar 1933, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Beisetzung am Donnerstag, 10. Juni 2021 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Abdankung in der neuapostolischen Kirche Affoltern am Albis ZH. Abdankung am Donnerstag, 10. Juni 2021 um 15.00 Uhr in der neuapostolischen Kirche Affoltern am Albis ZH. 4. Juni 2021 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten Am 28. Mai 2021 ist gestorben:

Reto Rizzoli geboren am 7. Juli 1942, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Bonstetten, Aumülistrasse 32. Bestattungsamt Bonstetten

Knonau Am Samstag, 29. Mai 2021, ist in Affoltern am Albis gestorben:

Iten, Bertha geboren am 27. September 1928, von Unterägeri ZG, wohnhaft gewesen in Knonau, Oberdorfstrasse 3, mit Aufenthalt im Pflegezentrum Sonnenberg, Affoltern am Albis. Die Beisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet am Montag, 7. Juni 2021 um 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau statt. Bestattungsamt Knonau

Stallikon Am 28. Mai 2021 ist in Stallikon ZH gestorben:

Noth Werner Alfred geboren am 27. Mai 1931, von Zürich ZH und Zumholz FR, wohnhaft gewesen in 8143 Stallikon. Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Stallikon

An der Gemeindeversammlung vom 2. Juni 2021 wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Wettswil am Albis

Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach

Canonica Umberto

1. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 2. Genehmigung des Ausführungskredits vom 27. November 2016 – Erweiterung der Schulanlage Chilefeld – Abrechnung 3. Genehmigung des Ausführungskredits vom 29. November 2018 – Ausbau von zwei Reserveräumen zu Klassenzimmern im Untergeschoss des Schulhauses F Chilefeld – Abrechnung Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab Montag, 7. Juni 2021, in der Schulverwaltung der Sekundarschule ObfeldenOttenbach zur Einsichtnahme auf. Es ist auch auf der Webseite www.sek-obfelden. ch während der Rekursfrist einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Obfelden, 4. Juni 2021

Obfelden, 4. Juni 2021 Die Gemeindevorsteherschaft

Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

Am 31. Mai 2021 ist in Affoltern a.A. gestorben: geboren am 17. Juli 1935, wohnhaft gewesen in Wettswil a.A. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Juni 2021

5

Schule Chilefeld, Obfelden: 72Prozent des Stroms vom eigenen Dach Bau einer Indach-PV-Anlage mit 121 Kilowatt-Peak (kWp) Leistung genehmigt Die Gemeindeversammlungen der Politischen Gemeinde Obfelden und der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach stimmten am Mittwochabend sämtlichen Anträgen ohne Diskussion und Gegenstimmen zu. Weiter wurde die neue Gemeindeschreiberin vorgestellt.

Grössere Abweichungen zeigen sich in den Bereichen Bildung (- 1,9 Mio.) sowie Umweltschutz und Raumordnung (- 993 146). Die Versammlung verabschiedete die Jahresrechnung ohne Diskussion und einstimmig.

Bauabrechnung und Sanierungskredit genehmigt

zwischenzeitlich ihre Lebensdauer erreicht – das Dach ist stellenweise undicht – und muss ersetzt werden. Im Zusammenhang mit der Dachsanierung sollen gleichzeitig die Wärmedämmung des Gebäudes optimiert und die Fenster ersetzt werden. Für den Ersatz der Fenster und energetische Massnahmen am Schulhaus C genehmigte die Gemeindeversammlung bereits 2017 einen Baukredit über 200 000 Franken, wobei diese Arbeiten nicht ausgeführt und der genehmigte Kredit nicht beansprucht wurde.

Schliesslich soll an den Nord-West-Fassaden eine Aussendämmung angebracht, die Wärmedämmung der SüdOst-Fassaden unter der bestehenden Verkleidung ergänzt sowie die Fenster auf der Süd-Ost-Seite sowie im UG NordWest ersetzt werden. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Antrag einstimmig zu und genehmigte den Kredit von 1,48 Mio. Franken.

Danke, Eveline Meier! Im Anschluss an die ordentlichen Geschäfte der Gemeindeversammlung verabschiedete Gemeindepräsident Stephan Hinners die langjährige Mitarbeiterin und 2008 zur Gemeindeschreiberin gewählte Eveline Meier. Nach 30 Jahren im Dienste der Gemeinde Obfelden tritt sie, nach ihrer 37. und letzten Gemeindeversammlung vom Mittwoch in den verdienten Ruhestand. Mit launigen wie blumigen Worten sowie einem floralen Abschiedsstrauss bedankte sich Hinners im Namen von Gemeinderat, Gemeindeverwaltung sowie Einwohnerinnen und Einwohnern von Obfelden. Die Versammlung umrahmte den Abschied mit anhaltendem Applaus. Die Nachfolgerin von Eveline Meier wird per 10. Juni Daniela Rieder aus Hausen. (kb)

Die 52 Stimmberechtigten, die zur Versammlung der Politischen Gemeinde in die Mehrzweckhalle Zendenfrei gekommen waren, hatten über die Jahresrechnung 2020, die Bauabrechnung für Umbauten und Renovationen am Kindergarten Bächler sowie über einen Kredit zur Sanierung der Gebäudehülle und des Daches des Schulhauses C mit Singsaal im Chilefeld – mit Einbau einer PV-Anlage – zu entscheiden. Die Jahresrechnung 2020 schliesst, entgegen des budgetierten 408 265 Franken Aufwandüberschusses, mit einem Mehr auf der Ertragsseite von 444 753 Franken ab. Grössere Minderausgaben gab es beim Personalaufwand (- 268 451 Franken) und bei den Abschreibungen (- 260 602 Franken), Mehreinnahmen konnten beim Steuerertrag (+ 251 593 Franken), den Entgelten (+ 298 570 Franken) sowie im Transferertrag (+ 269 985 Franken) erwirtschaftet werden. Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen schliesst bei Ausgaben von 7 Mio. Franken und Einnahmen von 4,5 Mio. Franken mit Nettoinvestitionen von 2,5 Mio. ab. Die Differenz zu den budgetierten 5,6 Mio. Investitionsausgaben beträgt 3,1 Mio.

Für die dringend nötigen Umbauten und Renovationen am Kindergarten Bächler sprach die Gemeindeversammlung 2018 einen Kredit von 250 000 Franken, die entsprechenden Erneuerungsarbeiten wurden zwischen Juni und August desselben Jahres ausgeführt. Am Mittwochabend lag der Gemeindeversammlung nun die Bauabrechnung zur Abnahme vor: Mit 229 863 Franken unterschreiten die Gesamtkosten den genehmigten Kredit um 20 136 Franken (8 %). Dies, weil einerseits die budgetierte Bauplanung und Bauleitung nicht extern vergeben wurde, sondern durch die Immobilienverwaltung der politischen Gemeinde ausgeführt wurde, andererseits weil ein Grossteil des Mobiliars kostengünstig aufgearbeitet werden konnte und nicht neu angeschafft werden musste. Die Abrechnung passierte ohne Gesprächsbedarf und Gegenstimmen. Zum Dritten befasste sich die Versammlung mit einem Kredit von 1,48 Mio. Franken für die erforderliche Sanierung der Gebäudehülle und des Daches beim Chilefeld-Schulhaus C mit Singsaal sowie dem gleichzeitigen Einbau einer PV-Anlage. Das 1958 erbaute und zehn Jahre später erweiterte Schulhaus C mit Singsaal erhielt zwar 1986 die Fenster ersetzt, das Dach gedämmt und neu eingedeckt. Die Schiefereindeckung des Gebäudes hat allerdings

Kirchen verlieren

Balkonbrand griff aufs Dach über

Neue Schreiberin in Hedingen

Die reformierte Kirche des Kantons hat in den letzten zehn Jahren im Schnitt jährlich 6600 Mitglieder verloren, die katholische 1200 pro Jahr. Dabei haben beide Landeskirchen etwa gleich viele Austritte verzeichnet, nämlich im Schnitt 4700 pro Jahr, Tendenz steigend. Den Unterschied machen gemäss Amt für Statistik demografische Faktoren: In der reformierten Kirche sind Menschen im Seniorenalter übervertreten, Beerdigungen deshalb weit häufiger als Taufen. Bei der katholischen Kirche dagegen war die Bilanz aus Geburten und Sterbefällen lange ausgeglichen. Und anders als die reformierte Kirche profitiert sie von der Zuwanderung. (red.)

Bei einem Balkonbrand in einem Reiheneinfamilienhaus in Hausen ist am Montagvormittag ein Sachschaden von rund 100 000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.

Die Bewohner konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen. Der entstandene Sachschaden auf dem Balkon sowie dem Hausdach wird auf rund 100 000 Franken geschätzt.

Kurz vor 11 Uhr ging am Montag, 31. Mai, bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung eines Balkonbrandes in einem Reiheneinfamilienhaus in Hausen ein. Die sofort ausgerückten Löschkräfte brachten das Feuer, das bereits auf den Dachstock übergegriffen hatte, rasch unter Kontrolle.

Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht. Weiter waren die Feuerwehr Oberamt, die Stützpunktfeuerwehr Affoltern sowie ein Rettungswagen im Einsatz.

Der Hedinger Gemeindeschreiber, Reto Rudolf, wurde als Stadtschreiber von Rapperswil-Jona gewählt. Der Gemeinderat hat im internen Berufungsverfahren Suzana Sturzenegger per 1. Juli zur neuen Gemeindeschreiberin ernannt. Sie ist aktuell als Abteilungsleiterin Soziales & Dienste bei der Gemeinde Hedingen angestellt. Davor war sie seit 2015 in Maschwanden als Gemeindeschreiberin, Leiterin Soziales sowie Bausekretärin tätig und ab Dezember 2017 bei der Gemeinde Aesch ZH als Gemeindeschreiberin und Leiterin Soziales. Weitere Verwaltungserfahrungen erarbeitete sie davor in der Gemeinde Wollerau als stellvertretende Gemeindeschreibe-

von Urs E. KnEUbühl

Fotovoltaik auf das Schulhausdach C im Chilefeld Jetzt sollen die Dichtigkeitsschichten und Wärmedämmung des Daches neu aufgebaut, die Dachuntersichten gedämmt und die Blecheinfassungen angepasst werden. Die zu sanierenden Dachflächen mit einer Dimension von 930 m² eignen sich mehrheitlich in Ausrichtung und Neigung sehr gut für die Gewinnung von Solarenergie. Daher beantragt der Gemeinderat gleichzeitig den Einbau einer Indach-Fotovoltaikanlage zur Stromproduktion gemäss Energieleitbild der Gemeinde. Mit einer Leistung von 121 kWp wird ein jährlicher Stromertrag von zirka 110 000 kWh errechnet, womit 72 Prozent des bisherigen Strombedarfs auf der Anlage Chilefeld durch Eigenproduktion gedeckt werden können. Da der Schulbetrieb tagsüber stattfindet, kann dieser Strom direkt in der Schulanlage Chilefeld genutzt werden, zudem erübrigt sich durch den Einbau der PV-Anlage der Ersatz der Dacheindeckung mit Eternitschiefer – ausgenommen das Dach über der Bühne.

Brandursache noch unklar

Kapo ZH

Sekundarschulgemeinde ObfeldenOttenbach Vor der Behandlung der drei Geschäfte der Politischen Gemeinde hatten die 53 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach ebenfalls drei Anträge genehmigt: Die Jahresrechnung 2020 sowie die Abrechnungen der Erweiterung Schulanlage Chilefeld und des Ausbaus von zwei Reserveräumen: Die Jahresrechnung 2020 der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach schliesst bei einem Aufwand von 7,1 Mio. Franken und einem Ertrag von 7,9 Mio. mit einem Ertragsüberschuss von 830 336 Franken ab. Das ist doppelt so viel wie budgetiert und wird hauptsächlich auf geringere Aufwände infolge der CoronaSituation zurückgeführt. Die grössten Mehraufwände sind beim externen ITSupport (+ 84 100 Franken) verzeichnet, des Weiteren – aufgrund der HRM2Rechnungslegung – bei den Abschreibungen des Mobiliars (+ 72 000 Franken). Grössere Minderaufwände gab es bei den kommunalen Lohnkosten, da die Altersentlastung seit dem Schuljahr 20/21 wieder kantonal vergütet wird (- 37 400 Franken), ebenso durch die Kündigung des IT-Verantwortlichen (- 44 800 Franken) sowie die Arbeitgeberbeiträge an

die Sozialabzüge (- 26 400 Franken). Durch den Ertragsüberschuss erhöht sich das Eigenkapital auf 5,8 Mio. Franken. Die Abrechnung des gesamten Planungs- und Ausführungskredits für die Erweiterung der Schulanlage Chilefeld beläuft sich auf 13,3 Mio. Franken. Dieser Betrag wurde um 843 706 Franken (6,4 %) unterschritten. Die Abrechnung des Ausführungskredits von 780 000 Franken zum Ausbau von zwei Reserveräumen zu Klassenzimmern im Untergeschoss des Schulhauses F Chilefeld ergab gar eine Unterschreitung um 292 660 Franken, respektive 37,4 Prozent.

rin, Abteilungsleiterin Soziales/Gesellschaft, Jugendarbeit und Bestattungswesen.

Sozialdienst Bezirk Affoltern Der Gemeinderat hat Christophe Schaufelberger ab 1. Januar 2022 als Vertreter der Gemeinde Hedingen in den Verwaltungsrat der Interkommunalen Anstalt (IKA) Sozialdienst Bezirk Affoltern delegiert. Er wird anstelle des per Ende des Jahres 2021 zurücktretenden Bertram Thurnherr die Interessen der Gemeinde Hedingen vertreten. Reto Rudolf, Gemeindeschreiber

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Michèle Schwarzenbach und Erwin Gubler, Kirchstrasse 12, 8807 Freienbach Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser Projekt: Abbruch Liegenschaft und Neubau Mehrfamilienhaus (Neuausschreibung), Pöstliweg 12, 8914 Aeugstertal Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1426, Zone: K2A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Bruno und Andrea Fankhauser, Hüttenweg 5a, 8909 Zwillikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Änderung Umgebungsgestaltung (versiegelte Flächen) sowie Regallager an Scheune Vers.-Nr. 2476 (bereits erstellt) Sandacherstrasse 24, 8909 Zwillikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 6355, Zone: Landwirtschaftszone

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Bauherrschaft: Chrischona Affoltern am Albis, Alte Obfelderstrasse 24, 8910 Affoltern am Albis, Schweiz Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Innere Umbauten, Erstellung einer Aussentreppe sowie Aufhebung und Umnutzung bestehende Wohnung, Alte Obfelderstrasse 24, 8910 Affoltern am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2967, Zone: Gewerbezone

Bauherrschaft: Weisbrod – Zürrer AG, Weisbrod-Areal 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Allotherm AG, Moosweg 11, 3645 Gwatt (Thun) Projekt: Projektänderung: Standort Abgasanlage Holzheizzentrale, Weisbrod-Areal, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3784, Zone: Gewerbezone G

Bauherrschaft: Hans Häberling, Muristrasse 30, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellen einer Sichtschutzwand entlang der Grundstücksgrenze zu Kat.-Nr. 3877, Muristrasse 30, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3611, Zone: K1

Bauherrschaft: Beatrice Grünenwald, Wolserstrasse 45, 8912 Obfelden Projektverfasser: René Grünenwald, Wolserstrasse 45a, 8912 Obfelden Projekt: Erstellen einer Sichtschutzwand entlang der Wolserstrasse, Wolserstrasse 45, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3708, Zone: K1

Bonstetten Bauherrschaft: Eros Faoro, Im Schachenhof 39, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Erstellung Blocksteinmauer, Gartenumgestaltung, Im Schachenhof 39, 8906 Bonstetten Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2190, Zone: Wohnzone W3/55

Hausen am Albis Bauherrschaft: Christian und Sandra Weingart, Vollenweid 6, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Eugster Sanitär Heizung Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe (aussen aufgestellt), Vollenweid 6, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 510, Zone: KW, Inventar-Nr. 333

Hausen am Albis Bauherrschaft: Hans Gallmann, Tüfenbach 9b, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Eugster Sanitär Heizung, Albisstrasse 37, 8915 Hausen am Albis Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe (aussen aufgestellt), Tüfenbach 9b, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 571, Zone: KW, KOBI, ISOS

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Obfelden

Kappel am Albis Bauherrschaft: Mark Upson, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Projekt: Errichtung einer Photovoltaikanlage (nicht ausgesteckt), Weiermattstrasse 33, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 676, Zone: Kernzone B (KB)

Maschwanden Bauherrschaft: Thomas und Keila Gruber, Dorfstrasse 11, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz der defekten Wärmepumpe. Das Gebäude mit der Vers-Nr. 127 befindet sich im kommunalen Inventar.Dorfstrassse 11, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 936, Zone: Kernzone

Maschwanden Bauherrschaft: Marcel Stehli, Chilerai 1, 8933 Maschwanden Projektverfasser: egger partner ag, Thurbruggstrasse 13a, 9215 Schönenberg an der Thur Projekt: Neubau Milchviehstall mit Jauchegrube und Fahrsilo, Wolserstrasse 40, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 552, Zone: Landwirtschaftszone

Hausen am Albis

Maschwanden

Bauherrschaft: Kurt Wieland, Müllistrasse 2a, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sichtschutzwand, Müllistrasse 2b, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3187, Zone: KI, Inventar-Nr. 27

Bauherrschaft: Thomas und Susanne Strebel, Dörflistrasse 8, 8933 Maschwanden Projektverfasser: Strebel GmbH Dörflistrasse 5, 8933 Maschwanden Projekt: Einbau Erkerfenster anstelle von bestehender Balkontüre mit Fenster, Dörflistrasse 8, 8933 Maschwanden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1014, Zone: Kernzone

Bauherrschaft: Sven Lilie, Löwenweg 4, 8912 Obfelden Projektverfasser: Jürg Meier Zimmerei und Innenausbau, Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Projekt: Anbau Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1324, Löwenweg 4, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3747, Zone: W2

Obfelden Bauherrschaft: ARAG Bau AG, Zinggen, 6166 Hasle LU Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch Anbau Tanklager und Nutzungsänderung Tanklager zu Werkstatt, Einbau von 2 Toren und Anbringen von Werbung an den Fassaden sowie Erweiterung der Grundstückseinzäunung mit Tor, Gebäude Vers.-Nr. 637 zum Teil bereits ausgeführt. Bachstrasse 26, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2313, Zone: G

Obfelden Bauherrschaft: Rolf Gut, Lunnerfeld 1, 8912 Obfelden Projektverfasser: Stöckli & Partner Baumanagement AG, Bremgartenstrasse 11, 5634 Merenschwand Projekt: Stallumbau zu Mastrinderhaltung mit neuen Unterständen im Aussenbereich, Gebäude Vers.-Nr. 1336, Lunnerfeld 1.1, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3766, Zone: Lk

Bauherrschaft: Cornelia Gmür, Hüttenrain 8, 8143 Stallikon Projekt: Erstellung einer Dachlukarne, Hüttenrain 8, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 370, Zone: W1/15

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Marc Wong und Daniela Vollenwyder, Im Grundächer 6, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Pergola (Terrassenbeschattung DG) beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1453, Im Grundächer 6, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3687, Zone: W2b

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Munti Almousawi, Heidenchilenstrasse 12a, 8907 Wettswil am Albis Vertretung der Bauherrschaft: Demiri Gartenbau GmbH, Lagerstrasse 14, 8600 Dübendorf Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser Projekt: Erstellung Gartenmauer beim Einfamilienhaus Vers.-Nr. 1527, Heidenchilenstrasse 12a, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3883, Zone: W2a

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Linth Haustechnik GmbH, Stampfstrasse 79, 8640 Rapperswil Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Ersatz Zentralheizung (Öl) mit einzelnen Wärmepumpen bei den Einfamilienhäusern Vers.-Nr. 717, 718, 720, 722, 723, 725, 726, 727, 728, 729 und 730, Niederweg 1b, 1c, 1d, 3b, 3c, 3d, 5a, 5c, 7a, 7c und 7d, 8907 Wettswil am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 2039, 2040, 2041, 2042, 2043, 2044, 2046, 2047, 2050, 2051 und 2053, Zone: W2a

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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Juni 2021

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Fast «Punktlandung» beim Planungskredit für die Zentrumsgestaltung Die Ottenbacher Gemeindeversammlung stimmte allen Anträgen zu Die Abrechnung über den Planungskredit der Zentrumsgestaltung fand ebenso einhellige Zustimmung wie die Rechnungen 2020 sowie die Personal- und Entschädigungsverordnung: Die Gemeindeversammlung Ottenbach bot keinen Diskussionsstoff. von Werner Schneiter Gemeindepräsidentin Gaby Noser rekapitulierte die lange, von der Umfahrungsfrage verzögerte Planungsgeschichte der Ottenbacher Zentrumsgestaltung in geraffter Form. Zwischen 2012 und 2016 wurden vom Büro SNZ diverse Varianten erarbeitet. Es erfolgten unter anderem Standortabklärungen für Mehrzweckgebäude mit Werkhof und Spitex, für ein Ärztezentrum und eine Verlegung der Zwillikerstrasse. Ab 2016 prägten Grundlagenbeschaffung und Variantenerarbeitung, Machbarkeitstudie für den Werkhof, Betriebsund Gestaltungskonzept für das Zentrum das Geschehen. Beim Betriebskonzept für die Strassenraumgestaltung durch den Kanton war die Gemeinde involviert, beim Gestaltungskonzept der

Gemeinde der Kanton ebenso. Ein Gestaltungsplan für ein Mehrzweckgebäude erübrigte sich, weil der Werkhof schliesslich ausserhalb des Zentrums gebaut worden ist. Und das Ärztezentrum in Obfelden. Die Gemeindeversammlung vom 11. April 2019 hatte einen Planungskredit von 145 000 Franken bewilligt für die Detailplanung der Zentrumsgestaltung, der laut Gaby Noser «noch läuft». Die Kern- und Begleitgruppe, bestehend aus Gemeinderat und Bevölkerung, ist weiter aktiv. Die Abrechnung über den im März 2016 gesprochenen Planungskredit von 230 000 Franken für die Arbeiten von 2012 bis 2019 schliesst mit Mehrkosten von 6300 Franken, was einem Plus von 2,75 Prozent entspricht. «Dieser Betrag wurde richtig und umsichtig eingesetzt, sowohl für den Werkhof als auch für die Zentrumsgestaltung. Es hat sich gelohnt», bilanzierte Gaby Noser. Die anwesenden 30 Stimmberechtigten sehen das genauso.

Urnenabstimmung im Frühjahr 2022 Ein Vorprojekt für die Zentrumsgestaltung liegt inzwischen vor, wie die Gemeindepräsidentin im Info-Teil der

Gemeindeversammlung anfügte. Weitere Verhandlungen mit dem Kanton über die Strassengestaltung und die Kosten sind im Gang. Abklärungen mit der LGO, der rund 70 Prozent des heutigen Dorfplatzes gehören, sind ebenso notwendig. Gaby Noser kündigte eine Info-Veranstaltung zur Zentrumsgestaltung und zu Tempo 30 an. Die öffentliche Auflage für die Zentrumsgestaltung ist für diesen Herbst geplant, eine Urnenabstimmung über das Projekt im Frühjahr 2022. Gemäss neuer Gemeindeordnung müssen Kreditabrechnungen nur noch von der Gemeindeversammlung verabschiedet werden, wenn sie über dem Budget abschliessen. Gleichwohl informierte der Gemeinderat über die abgerechneten Verpflichtungskredite. So schliesst beispielsweise die Planung und Realisierung des Werkhofs gut 60 000 Franken unter dem Budget.

Höherer Ertragsüberschuss Anstelle der erkrankten Finanzvorsteherin Yvonne Piguet erläuterte Finanzverwalterin Petra Jansen die Rechnung 2020 der Politischen Gemeinde. Sie schliesst mit einem Ertragsüber-

schuss von knapp 322 000 Franken ab; budgetiert war ein Überschuss von 32 000 Franken. 200 000 Franken mehr Grundstückgewinnsteuern, um 115 000 Franken tiefere Abschreibungen infolge Aufschiebung von Investitionen haben das Ergebnis massgeblich beeinflusst. Und, wie Petra Jansen einschob, auch strikte Budgetdisziplin. Allerdings entstanden im Bereich Gesundheit und soziale Sicherheit Corona-bedingt Mehrausgaben. Bei der Primarschule, die nach der Bildung der Einheitsgemeinde zum letzten Mal ihre Rechnung präsentierte, beläuft sich der Aufwandüberschuss auf 617 000 Franken, wodurch sich das Eigenkapital auf knapp 3 Mio. Franken reduziert. Auch hier hat die Pandemie Spuren hinterlassen. Kommt hinzu, dass nach den Worten von Finanzvorstand Guido Pelizzoni 85 Prozent aller Ausgaben gebunden sind und der Spielraum somit sehr klein ist. Dank gutem Wirtschaften in den letzten Jahren konnte das Eigenkapital stabil gehalten werden. Auch die von Roland Koller präsentierte Jahresrechnung 2020 der reformierten Kirchgemeinde fand einstimmige Zustimmung. Ein Minus von 12 000 Franken budgetiert, schliesst sie mit einem

Ertragsüberschuss von knapp 3000 Franken ab. Sodann wurde, nachdem Pfarrerin Sonja Weisenhorn (30-Prozent-Pensum) in Frühpension geht, eine Pfarrwahlkommission gebildet. Sie besteht aus der Kirchenpflege und drei «Externen»: Edith Sonderegger, Elisabeth Ochsner und Andrea Crescionini. Das Präsidium obliegt Kirchenpflegepräsident Hans Peter Stutz. Auch wird eine neue Organistin oder ein Organist gesucht. Veronica Nulty verabschiedet sich in den Ruhestand.

Revidierte Personal- und Entschädigungsverordnung Seit 1. Juli 2020 gilt in Ottenbach die «Einheitsgemeinde». Zuvor hatten die Stimmberechtigten einer dazu erforderlichen Totalrevision der Gemeindeordnung zugestimmt. Einzelne Punkte der Personalverordnung wurden nun revidiert bzw. ergänzt – und dies auch bei der Entschädigungsverordnung, wo nun die Sicherheitskommission über die Aufteilung der jährlichen Gesamtentschädigung 13 000 Franken in eigener Regie bestimmt. Auch all dies war völlig unbestritten. Die revidierten Verordnungen treten nun auf den 1. Juli in Kraft.

Heiner Tschopp und Silvia Joller von Kultur Ottenbach verabschiedet Heiner Tschopp, Präsident des Vereins Kultur Ottenbach, und Vorstandsmitglied Silvia Joller wurden im Rahmen der Gemeindeversammlung verabschiedet. Madeleine Strebel ist neue Präsidentin, Ralph Bänziger neues Vorstandsmitglied. Er gleist Veranstaltungen auf und sorgt für Begegnungen – und das auf professionelle Weise. «Der Verein Kultur Ottenbach ist seit Jahren ein wichtiger Pfeiler unseres Dorf lebens», sagte Gemeindepräsidentin Gaby Noser. Sie bezeichnete Heiner Tschopp als «Glücksfall für diesen Verein». Nachdem 2014 der gesamte Vorstand zurücktrat, übernahm er nach kurzer Bedenkzeit das Präsidium und engagierte sich stark – so stark, dass er 2015 sogar einen Flug absagte, als er erfuhr, dass die damalige Bundesrätin Doris Leuthard den 1.-August-Auftritt in Ottenbach zusagte. Stark engagiert hat sich auch Silvia Joller, als Aktuarin wie auch als Organisatorin von Anlässen. Beide wurden mit grossem Applaus und zwei Geschenken bedacht. Das Präsidium übernimmt nun

Obfelden-Ottenbach. Das neue Schuljahr beginnt mit drei Kindergartenklassen und neun Primarklassen. «Nach der Bildung der Einheitsgemeinde funktioniert die Zusammenarbeit mit der Politischen Gemeinde weiterhin gut», schloss Gioia Schwarzenbach, die als Schulpräsidentin nun dem Gemeinderat angehört.

Umfahrung: Erste Teile abgeschlossen

Haben den Verein Kultur Ottenbach mit viel Engagement belebt: Präsident Heiner Tschopp und Vorstandsmitglied Silvia Joller (rechts) wurden von Gemeindepräsidentin Gaby Noser mit Dank und Geschenken verabschiedet. (Bild Werner Schneiter) Madeleine Strebel, die zusammen mit der Bibliothek den «Krimi-Trail» auf die Beine gestellt hat. Neu im Vorstand Einsitz nimmt RPK-Mitglied Ralph Bänziger.

Wechsel in der Primarschule Absagen, verschieben – das beinflusste in den vergangenen Monaten auch die Arbeit in der Pirmarschule. Sie kann

nun aber immerhin eine klassengetrennte statt gemischte Projektwoche durchführen. Laut Präsidentin Gioia Schwarzenbach kommt es zu Abgängen an der Schule: Ramon Krapf und Simone Küttel gehen weg. Ruth Meier geht als Logopädin in den Ruhestand, ebenso die Leiterin der Schulverwaltung, Bea Müller. Neue Schulverwalterin wird Susanne van Hoof, Präsidentin der Sek

Der Bau der Umfahrung ist in vollem Gang. Die Velounterführung zwischen Ottenbach und Obfelden, der Kreisel an der Rickenbacherstrasse inklusive neuem Veloweg sind realisiert. Ab 23. August ist die Durchfahrt Bickwil gesperrt, Rickenbach dann aber wieder passierbar. Der 212er-Bus verkehrt dann wieder über diesen Dorfteil. Am 1. Juli findet via Livestream eine Info-Veranstaltung zu den Bauarbeiten statt. Die Bevölkerung ist aufgerufen, an der Gestaltung der beiden neuen Kreisel auf Ottenbacher Gemeindegebiet mitzuwirken. Derzeit läuft eine Testphase für eine neue LED-Strassenbeleuchtdung in Ottenbach. Die neuen Leuchten sind dimmbar und mit Bewegungsmelder ausgestattet; sie leuchten nur noch an

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den Boden. «Wir sind froh um Rückmeldungen aus der Bevölkerung», sagte Gaby Noser. Tiefbauvorstand Peter Weis orientierte über eine gebundene Ausgabe in der Höhe von gut 845 000 Franken, die auf einem Vertrag mit dem kantonalen Tiefbauamt fusst und unter anderem neue Wasserleitungen/Druckleitungen enthält. Die amtliche Publikation mit Rechtsmittel erscheint in der heutigen «Anzeiger»-Ausgabe. Den umfassenden Orientierungsteil schloss Gesundheits- und Sozialvorsteher Ronald Alder ab. Die Bibliothek, die sich immer mehr auch zum Begegnungsort entwickelt, wird umgebaut. Sie feiert nächstes Jahr ihr 30-Jahre-Jubiläum. Die Jugendarbeit ist im Sommer mit dem Wohnwagen «underwägs» und an zwei Standorten anzutreffen. Als Highlight bezeichnete Roland Alder den Umbau des ehemaligen Werkhofs zum Jugendtreff, der während der Sommerferien stattfindet. Da können sich Jugendliche aktiv einbringen. Ausserdem war zu erfahren, dass die Alters- und Gesundheitsstrategie im Bezirk auf gutem Weg ist und die Region bezüglich «Integrierter Versorgung» weiter ist als andere Regionen. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Juni 2021

Ein Sprint durch neun Jahrhunderte Die 8. Nahreise des Kulturkellers LaMarotte führte von Kappel nach Rifferswil Der Weg begann in Kappel im 12. Jahrhundert und endete im 21. Jahrhundert in Rifferswil. Die Nahreise fand diesmal bei sommerlichem Wetter statt, was erlaubte, das anschliessende Pizza-Essen vom Dorfbackofen Rifferswil coronakonform durchzuführen.

den Kappeler- und den Villmergerkriegen. Die Konflikte zwischen Zürich und Schwyz blieben oft kriegerisch bis zum Sonderbundskrieg von 1847, der zur Gründung des Schweizer Bundesstaates führte.

«Schweizer Freund» von Goethe

von Bernhard Schneider Das Zugerseebecken ist seit der letzten Eiszeit durchgehend besiedelt, während die Moränenlandschaft, in der sich Kappel und Rifferswil befinden, jahrtausendelang für Streifzüge von Jägern diente, aber nicht ständig bewohnt wurde. Die erste dauerhafte Siedlung war ein römischer Gutshof, der zwischen Hauptikon und Ober-Rifferswil lag. Die heutigen Siedlungen gehen auf das Frühmittelalter zurück. Alemannische Sippen gründeten Höfe in Rifferswil, Uerzlikon und Hauptikon sowie einen Hof Tagebrechtswil, der vermutlich am Standort des heutigen Weilers Näfenhüser lag. Er wird nur in Urkunden erwähnt, ohne Ortsangabe. Aufgrund fehlender Fundstücke und der Tatsache, dass Moorlandschaften die Gegend dominierten, ist dieser Standort aber wahrscheinlich.

Der mächtige Bau des Klosters Kappel hatte von Beginn weg eine emotionale Wirkung. Die 8. Nahwanderung des Kulturkellers LaMarotte führte vom Kloster an Uerzlikon und Hauptikon vorbei nach Rifferswil. (Bild Erika Schmid) Das Kloster Kappel wurde um 1185 gegründet, doch erst um die Mittel des 13. Jahrhunderts wurde der mächtige, gut befestigte Bau errichtet. Die Befestigung war nötig angesichts regelmässiger Plünderzüge von unbeschäftigten Innerschweizer Söldnern. Dies akzentu-

ierte sich nach der Eroberung der Stadt Zug 1352 durch Schwyz. Nun rückte der wichtigste Gegner der Stadt Zürich, die im 15. Jahrhundert die Herrschaft über das Knonauer Amt aufbaute, auf Sichtdistanz heran – mit bekannten Folgen: Kappel war der Zürcher Vorposten in

In Rifferswil angelangt, führte das Doktorhaus zu einem Blick in die Medizingeschichte: Der Ottenbacher Arzt Hegetschweiler hatte einen Sohn, der ebenfalls zum Arzt ausgebildet wurde. Als der Rifferswiler Dorfarzt starb, erhielt der junge Hegetschweiler das Angebot, die Praxis in Rifferswil zu übernehmen und die Witwe zu heiraten. Der Sohn des Paares, Johannes Hegetschweiler, durfte als einer der ersten Landärzte studieren. Da dies in Zürich Landleuten verboten war, bestand er die Maturaprüfung im damals etwas liberaleren Aarau. Als der Dorfarzt von Stäfa starb, liess die Witwe ihren Bruder einen akademisch ausgebildeten Landarzt suchen, um ihm Praxis, Arzthaus und die Ehe mit ihrer Tochter anzubieten. Er wurde in Rifferswil fündig und Johannes zog nach Stäfa. Johann Wolfgang von Goethe bezeichnete Johannes Hegetschweiler als seinen «Schweizer Freund». Dieser verfasste ein von Goethe inspiriertes Buch über seine drei Expeditionen zur – ge-

scheiterten – Erstbesteigung des Tödi, in dem er unzählige botanische und geografische Beobachtungen schilderte. Auf besonderen Wunsch des Dichterfürsten zeichnete er minutiös das Wachstum der Gletscher auf. Er gehörte zu den massgebenden Liberalen, die 1830 die erste demokratische Verfassung des Kantons Zürich durchsetzten – demokratisch wenigstens für die Männer, bis die Demokratie auch für die Frauen galt, dauerte es weitere 140 Jahre. Hegetschweiler wurde Regierungsrat. Beim Versuch, 1837 zwischen der Regierung und den konservativen Putschisten zu vermitteln, wurde er erschossen.

Wärme aus der Region Der Abschluss der Wanderung war der nachhaltigen Energiegewinnung gewidmet. Vom Zeisenberg aus erläuterte Gemeindepräsident Christoph Lüthi, wie im denkmalgeschützten Rifferswil Solarenergie genutzt werden kann, ohne das Dorfbild zu beeinträchtigen. Zum Abschluss führten Rudolf und Walter Kehrli durch die Holzschnitzelheizung des Wärmeverbunds Rifferswil: Hier wird Holz aus der Region praktisch emissionsfrei und CO2-neutral in Wärme umgewandelt. Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt einen Grossteil des für den Betrieb notwendigen Stroms.

«Ich nahm Auseinandersetzungen immer als bereichernd wahr»

Ein Gespräch beim Dorfbackofen Rifferswil mit Gemeindepräsident Christoph Lüthi Wie üblich fand zum Abschluss der Nahreise des Kulturkellers LaMarotte ein Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten des Zielorts statt. Der Rifferswiler Christoph Lüthi schildert, wie er die Entwicklung der Gemeinde in den letzten fünf Jahrzehnten erlebt hat und welche Prioritäten er heute setzt. «Anzeiger»: Christoph Lüthi, zuerst eine persönliche Frage: Ihr Geburtsort ist nicht Rifferswil. Sie wurden im Kongo geboren? Christoph Lüthi: Meine Mutter war Kindergärtnerin, mein Vater Lehrer in Affoltern. 1962 entschieden sie sich, einen Job in der Entwicklungszusammenarbeit im Kongo anzunehmen, denn nach dem Ende der Kolonialzeit waren Schweizerinnen und Schweizer für solche Projekte aus naheliegenden Gründen wesentlich gefragter als die ehemaligen belgischen Kolonialherren. Im folgenden Jahr kam ich zur Welt. Nach der Rückkehr meiner Eltern in die Schweiz ging ich in Mettmenstetten in

den Kindergarten, der in Rifferswil damals noch nicht geführt wurde. Als ich in der ersten Primarklasse war, übernahmen meine Eltern Funktionen in einem Projekt in Ruanda. Nach unserer Rückkehr beendete ich die Primarschule in Rifferswil.

«Es ist klar, dass niemand wegen des Steuerfusses nach Rifferswil kommt.» Ihre Eltern engagierten sich auch in der Schweiz politisch. Wie haben Sie dies als Kind wahrgenommen? Ich habe dies bewusst wahrgenommen und habe in der Pubertät auch die Auseinandersetzung mit ihnen gesucht. Als ich eine Landwirtschaftslehre antrat, haben sich die Diskussionen akzentuiert, was ich aber immer als bereichernd wahrnahm. Vor allem Ihre Mutter, Margreth Lüthi, war in der ganzen Region bekannt als Sozialdemokratin. Wie war die Akzeptanz im Dorf für dieses Engagement?

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«Wenn das neue CO2-Gesetz

kommt, verdoppelt sich die Abgabe auf Heizöl. Wir Rentner haben ein Leben lang gearbeitet. Jetzt werden wir zur Kasse gebeten? Eine erneuerbare Heizung einzubauen würde ca. 50’000 bis 80’000 CHF kosten. Für ältere Leute ist das CO2-Gesetz deshalb eine Katastrophe. Darum sage ich klar Nein zu diesem missratenen CO2-Gesetz.

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Anfangs nahm ich uns als Aussenseiter wahr, nicht nur, weil wir als «Linke» galten, sondern schlicht auch als «Neuzuzüger». Als ich mich nicht in Richtung soziale Arbeit entwickelte, sondern mit der Landwirtschaftslehre begann, änderte sich dies rasch. Einheimische stellten fest: «De cha ja au schaffe.» Analysiert man die Abstimmungsresultate der letzten Jahre im Schema von links nach rechts, steht zuerst die Stadt Zürich, direkt gefolgt von Rifferswil. Wann begann diese Entwicklung? Rifferswil ist stark geprägt von Menschen wie meinen Eltern, die aufs Land hinausziehen wollten und ihr Gedankengut mit sich nahmen. Dies führte zu Auseinandersetzungen, aber wenn die Einheimischen feststellten, dass die Zugezogenen Leistungen für die Gemeinschaft erbringen, stieg die Akzeptanz rasch, etwa, als meine Mutter den Kindergarten in Rifferswil gründete. In den letzten zwei Jahrzehnten ihres Lebens war sie sehr gut akzeptiert. Sie wurde auch zur Gemeinderätin gewählt, als Gemeindepräsidentin scheiterte sie nur knapp. Wie fühlte sie sich selbst im Gremium? Damals war der Gemeinderat ziemlich konträr zur Bevölkerungsmeinung, die sich in den Abstimmungsresultaten spiegelte. Auch die Gemeindeversammlung ist politisch oft anders ausgerichtet als der Teil der Bevölkerung, der an der Urne abstimmt. Insofern war sie als einzige Sozialdemokratin grundsätzlich in der Minderheit, doch sie war eine starke, engagierte, durchsetzungsfähige Persönlichkeit und wurde deshalb akzeptiert. Sie dagegen wurden vor drei Jahren nach kurzem Wahlkampf auf Anhieb gewählt. Dies lag sicher auch an der Konstellation: Sechs Plätze im Gemeinderat mussten neu besetzt werden, ich entschied mich zur Bewerbung für das Präsidium und war weniger umstritten als mein Gegenkandidat. Ein Thema, das in Rifferswil vor Ihrer Wahl zu Auseinandersetzungen geführt hat, ist der Steuerfuss.

Zum Abschluss der Nahreise des «LaMarotte» von Kappel nach Rifferswil stellt sich Gemeindepräsident Christoph Lüthi den Fragen. (Bild Erika Schmid) Die Wogen haben sich geglättet. Es ist unbestritten, dass er nach dem Höchstwert von 2016 weiterhin sinken muss, wir können ihn Jahr für Jahr um zwei, drei Prozent reduzieren und wollen dies weiterhin tun, weshalb er nicht mehr so zentral in der Diskussion ist. Es ist aber klar, dass niemand wegen des Steuerfusses nach Rifferswil kommt. Die Gründe für den Zuzug sind andere: die Landschaft, das intakte Dorfbild, die gute Atmosphäre zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern.

«Rifferswil wächst noch, es ist mir ein Anliegen, dass dies schonungsvoll und integrativ gelingt.» Treten Sie in einem Jahr wieder an als Gemeindepräsident? Ja, ich habe das vor. In den ersten zwei Jahren mussten wir uns im neuen

Gremium einarbeiten, mussten viel lernen. Jetzt läuft die Arbeit so, dass wir wirklich etwas umsetzen können. Dies möchte ich fortführen. Welches sind Ihrer Meinung nach die zentralen Themen in Rifferswil während der nächsten fünf Jahre? Wir haben einen erheblichen Sanierungsbedarf bei den Gemeindeliegenschaften, den wir so planen müssen, dass er finanziell verkraftbar ist. Rifferswil ist noch immer weiter am Wachsen, es ist mir ein Anliegen, dass uns dies schonungsvoll und integrativ gelingt. Es gibt aber auch wichtige Themen, die sich nicht so einfach quantifizieren lassen, vor allem im Bereich der Zusammenarbeit im Dorf. Wir wollen Energien, Aktivitäten aus der Bevölkerung unterstützen, sei es für ein Fest, sei es mit der Realisierung eines konkreten Projektes wie beispielsweise das des Dorfbackofens. Interview: Bernhard Schneider


Bezirk Affoltern

Freitag, 4. Juni 2021

Ein weiteres Puzzleteil für eine enkeltaugliche Zukunft Die Energieregion Knonauer Amt hat am Sonntag den Energieweg in Bonstetten eingeweiht

von Salomon Schneider

Schweizweit Vorbildcharakter Anschliessend wurde «Energieregion – der Film» gezeigt. In 20 Minuten erläutert die professionell produzierte Dokumentation, was die Energieregion Knonauer Amt ausmacht, welches ihre Alleinstellungsmerkmale sind und weshalb die Energieregion Knonauer Amt schweizweit Vorbildcharakter geniesst. Charles Höhn, der erste Standortförderer des Knonauer Amts und Vater des Energiewegs, präsentierte die Geschichte der Standortförderung, welche die Energieregion Knonauer Amt initiiert hat: «Die Hauptfrage vor der

Jede Minute zählt Noch bis am 20. Juni kann die Bevölkerung ihre Bewegungsminuten sammeln und so mithelfen, Affoltern – derzeit auf Platz 3 – zur bewegtesten Gemeinde der Schweiz zu machen. Gegenwärtig liegt die Stadt Affoltern in ihrer Kategorie mit 346 336 Minuten auf Platz drei hinter Rheinfelden (1 179 337) und Wehntal (465 057). Rang vier belegt Vétroz (322 549), gefolgt von Nendaz (266 295) und Zofingen (262 936). Rheinfelden scheint ausser Reichweite zu sein – aber es gilt, den Podestplatz zu verteidigen. Deshalb zählt jede Minute. Über dreissig Vereine, Institutionen und Gewerbebetriebe haben das Projekt AffolternBewegt! unterstützt. Sie alle haben mit viel Einsatz und Kreativität die verschiedenen Aktionen ermöglicht. Die Stadt Affoltern dankt allen Beteiligten bereits an dieser Stelle für ihr Engagement. Stefan Trottmann, Stadtschreiber Die Bewegungsminuten können mit der App erfasst oder der Projektleiterin, Karen Hug, mitgeteilt werden: gesellschaft@stadtaffoltern.ch, Telefon 044 761 56 53. Weitere Infos unter www.coopgemeindeduell.ch/gemeinden/ affoltern-am-albis-388.

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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.

Zelt- und Campingferien sorglos geniessen Eine Spritzfahrt mit dem neu ausgebauten VW-Bus, zelten auf dem Campingplatz oder am nächsten Festival: Der Sommer lockt nach draussen. Mit unseren Tipps sind Sie auch für die Zeit unter freiem Himmel bestens vorbereitet.

An neun Stationen werden an praktischen Beispielen neun verschiedene Energie-Themen diskutiert. Der Weg dauert rund zwei Stunden, wobei gleich viel Zeit für den Weg wie für die Posten gerechnet wird. Beim Festakt im Bonstetter Gemeindesaal drehte sich alles um den Weg zur nachhaltigen Energie.

Am Sonntagnachmittag nutzten zahlreiche Säuliämtlerinnen und Säuliämtler die Einweihung des Energiewegs in Bonstetten für einen ausgedehnten Spaziergang an der Sonne. Zum Abschluss des Nachmittags lud die Standortförderung Knonauer Amt in den Bonstetter Gemeindesaal zum Festakt. Marcel J. Strebel, Präsident der Standortförderung, begrüsste beim Festakt die rund 30 Gäste: «Wir sind stolz auf unsere Energieregion und der Energieweg ist ein zusätzliches Puzzleteil auf dem Weg in eine enkeltaugliche Zukunft. Nachhaltigkeit ist im Knonauer Amt viel mehr als ein Schlagwort. Dank sehr vielen Menschen, die Eigeninitiative zeigen, sind wir hier was nachhaltige Stromproduktion angeht, dem Rest der Schweiz weit voraus.» Ganz besonders freute sich Marcel J. Strebel, dass Bonstetten nach einem mehrjährigen Unterbruch wieder Mitglied der Standortförderung geworden ist.

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Marcel J. Strebel, Präsident der Ämtler Standortförderung, zerschneidet das Band und eröffnet den Energieweg, flankiert von Raphael Frei, Vorsitzender Forum Energie-Umwelt (l.) und Charles Höhn, Vater des Energiewegs. (Bild Salomon Schneider) Gründung der Energieregion war, welches Potenzial im Knonauer Amt für die Produktion von nachhaltiger Energie

besteht. Die Potenzialstudie hat ergeben, dass 80 Prozent der benötigten Energie im Knonauer Amt produziert

Die neun Posten des Energiewegs An jedem Posten des Energieweges gibt es ein Plakat, auf dem jeweils ein QR-Code vorhanden ist. Unter dem anwählbaren Link finden sich weitere Informationen zu den verschiedenen Posten. 1. Der Energieweg beginnt am Bahnhof Bonstetten, bei der Überbauung Oktogon. Dort werden die Wohnungen mit Abwärme aus dem Abwasser geheizt. Abwasser ist eine noch relativ wenig erschlossene Energiequelle. 2. Der zweite Halt ist beim Wärmeverband Bonstetten. Die Holzschnitzelheizung der Renercon Energie AG ersetzt jährlich rund 280 000 Liter Heizöl mit Energie aus regionalem Holz. 3. Der dritte Posten ist bei einer Fotovoltaikanlage auf der Bibliothek Bonstetten, die jährlich durchschnittlich 25 000 kW/h Strom produziert. 4. Am vierten Posten wird die Fotovoltaikanlage der Primarschule Schachen vorgestellt. Sie hat eine Leistung von 40 000 kW/h im Jahr.

5. Das Turbinen-Museum Bonstetten ist der fünfte Halt. Dort wird erläutert, wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Energieproduktion funktioniert hat, als Privathäuser noch nicht elektrifiziert waren. 6. Der sechste Posten befindet sich an einem 2004 erbauten Holzhaus mit Minergie-Standard, Sonnenenergienutzung und Erdsondenheizung. 7. Bei der Zimmerei Schnider wird ein 1:1-Modell ausgestellt, das vor Augen führt, weshalb gute Dämmung für nachhaltige Gebäude essenziell ist. 8. Posten acht stellt ein DoppelEinfamilienhaus vor, bei dem die Leistung der Fotovoltaik-Anlage durch eine 10-Kilowatt-Batterie im Haus gespeichert werden kann. Dadurch kann ein grösserer Teil des auf dem Eigenheim produzierten Stromes selbst genutzt werden, was viel kosteneffektiver ist. 9. Der Abschluss des Energieweges ist beim Sonnenhaus – einem Solar-Mehrfamilienhaus mit sieben Wohnungen in Bonstetten. (sals)

werden kann – wobei die Verkehrsenergie ausgeklammert wurde.»

Kann der gesamte Strassenverkehr elektrifiziert werden? Ein weiterer Meilenstein für die Energieregion ist das regionale Solarkataster (Knonauer-amt.ch/solarkataster). Er zeigt bei jedem Dach im Säuliamt auf, wie gut welcher Teil des Dachs für Solarenergienutzung geeignet ist. Aktuell werden im Knonauer Amt jährlich über 221 Gigawattstunden Strom- und Wärmeenergie produziert, Tendenz stark steigend. Dies sind 28 Prozent des Energieverbrauchs im Knonauer Amt. «Wobei der Energieverbrauch leicht zurückgeht, da bei Gebäudesanierungen besser isoliert wird und neue Häuser sowieso höheren Standards gerecht werden. Unser Ziel ist es, dass in der Energieregion Knonauer Amt so viel Strom produziert wird, dass auch alle Autos elektrisch fahren können. Dies würde einen zusätzlichen Strombedarf von 10 bis 15 Prozent bedeuten. Ich glaube fest daran, dass die Schweiz 2050 bei der Wärmeenergie nicht mehr auf fossile Energieträger aus dem Ausland angewiesen ist», erläuterte Charles Höhn. «Energieregion – der Film» kann online angeschaut werden: knonauer-amt.ch/energieregion-derfilm.

Ein Wintergarten fürs Pflegezentrum Sonnenberg Die Stiftung Spital Affoltern sucht Unterstützung Die diesjährige Spendensammlung der Stiftung Spital Affoltern unterstützt ein neues Projekt des Pflegezentrums Sonnenberg, das ein Zuhause für Menschen bietet, die auf eine geborgene und geschützte Umgebung angewiesen sind. Das Pflegezentrum wünscht sich für die Bewohnerinnen und Bewohner seiner Demenzabteilung einen verglasten und beheizten Wintergarten, um den Lauf der Jahreszeiten über das ganze Jahr zu erfahren und Wetter, Pflanzen und Tiere beobachten zu können. Die Anregung der Sinne bringt Abwechslung in den Alltag und stärkt die Wahrnehmung für Dinge, die für die Menschen im Laufe ihres Lebens immer wichtig waren. Die geschützte Umgebung eines Wintergartens wäre eine sinnvolle Ergänzung zum bereits bestehenden kleinen Kräuterund Blumengarten. Dieser Wunsch kann nur mit Unterstützung von Spenderinnen und Spendern realisiert werden.

Das Pflegezentrum Sonnenberg bietet Menschen, die auf eine geborgene und geschützte Umgebung angewiesen sind, ein Zuhause. (Bild zvg.) Dank diesem Engagement konnte die Stiftung schon zahlreiche Projekte des Spitals verwirklichen: zum Beispiel die finanzielle Unterstützung bei der Palliativstation Villa Sonnenberg, beim beliebten Spitalbus und bei der Vergrösserung der Mutter-Kind-Abteilung. Nur mit finanziellen Beiträgen ist es mög-

lich, dass sich die Stiftung Spital Affoltern auch in Zukunft für das Spital und das Pflegezentrum Sonnenberg engagieren kann. Der Stiftungsrat ist dankbar für Spenden, die im steuergesetzlichen Rahmen abzugsberechtigt sind. Silvia Mally, Stiftungsrätin, Aeugst

Keine Flipflops am Steuer Trotz Sommerfeeling und Hitze ist vom Fahren mit Flipflops abzuraten. Zwar sind gemäss Strassenverkehrsgesetz bequeme Schuhe nicht verboten, im Schadenfall kann es je nach Fehlverhalten aber zu Leistungskürzungen kommen. Beispielsweise wenn Sie vom Pedal abrutschen und nicht ausreichend bremsen können. Ein Unfall ist schnell passiert – auch wenn Sie nichts dafür können. Werden Sie in einen Unfall verwickelt oder gar verklagt? Dann ist es hilfreich, neben der normalen Autoversicherung Zusatzdeckungen aus der Reiseversicherung eingeschlossen zu haben – besonders im Ausland. Im Notfall bietet diese internationale Pannenhilfe rund um die Uhr oder kümmert sich um Streitigkeiten als Folge des Verkehrsunfalls. Wohin mit den Wertsachen? Nur schnell mit der nächsten Band abrocken oder eine Runde im nahe gelegenen See schwimmen: Lassen Sie auf keinen Fall Ihre Wertsachen unbeaufsichtigt im Zelt liegen. Hinterlegen Sie Schmuck, Ausweise und sonstige Wertsachen gegen einen Beleg an der Rezeption Ihres Campingplatzes oder in die dafür vorgesehenen Schliessfächer auf dem Festivalgelände. Sollte dennoch etwas abhanden kommen, hilft Ihnen die Hausratversicherung weiter. Über die Zusatzdeckung «einfacher Diebstahl auswärts» sind Gegenstände wie Smartphones, Portemonnaie oder Sonnenbrillen bis zur vereinbarten Versicherungssumme gedeckt. Möchten Sie in den Ferien auch auf Ihre liebgewonnenen Erbstücke nicht verzichten, macht je nach Betrag eine Wertsachenversicherung Sinn. Damit ist dann auch die kostbare Uhr des Grossvaters versichert, sollte sie verloren gehen. Wohnmobil-Interieur richtig versichern Das Wohnmobil ist für viele wie ein zweites Zuhause und entsprechend ausgestattet. Wer viel Zeit und Geld in den Ausbau investiert hat, sollte auch den Versicherungsschutz gut prüfen. Sogenannte «mitgeführte Sachen», die dauernd im Wohnmobil sind, wie Campingmöbel, Bettdecken und Grill können in eine Motorfahrzeugversicherung eingeschlossen werden. Für alle weiteren Sachen kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Achten Sie darauf, hier den Zusatz «einfacher Diebstahl auswärts» einzuschliessen. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch. Im Schadenfall: 044 762 50 20


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Freitag, 4. Juni 2021

Zeit, Geld und Ideen für eine tolle Schule Verein ElternMitWirkung Knonau hat Projekt zur Schulunterstützung gestartet Die Schule aktiv unterstützen und Kinderwünsche wahr werden lassen. Das ist das Ziel, das sich engagierte Knonauer Eltern gesetzt haben. Mit dem Verein ElternMitWirkung haben sie ein Crowdfunding organisiert, mit dem eine Reihe von Projekten umgesetzt werden kann. Von stefan schneiter Im März hat Knonau eine sehr turbulente Gemeindeversammlung erlebt, an der unter anderem der Gemeinderat bekannt gab, dass er im Rahmen des von ihm massiv entschlackten Budgets im Bildungsbereich über 140 000 Franken einspart. Daraufhin hat das Elternforum der Schule Knonau den Verein ElternMitWirkung gegründet, der sich aktiv für die Kinder der Gemeinde Knonau und die Schule engagiert. Als ersten Schritt hat der Verein ein Crowdfunding organisiert. «Wir wollen mit dem Crowdfunding der aktiven Elternmitwirkung einen richtigen Anschub geben. Mit Material, Geld, Zeit und Ideen können sich Eltern in der Schule einbringen und sie unterstützen», umreisst Gina Schega vom Vorstand des Vereins die Grundidee. «Die aktive Elternmitwirkung soll ein Gewinn für Kinder, Schule und Eltern sein, da durch das Umsetzen von wertvollen Ideen ein stärkendes Miteinander entstehen soll. Wir wollen die tolle Arbeit, die an der Schule in Knonau geleistet wird, aktiv unterstüt-

zen und uns mit einbringen, damit die Qualität und das Niveau der Schule gehalten werden können.»

Mitwirkung auf allen Ebenen Die Palette an Mitwirkungsideen ist breit. An Beispielen nennt Schega etwa die Einrichtung eines Bauspielplatzes beim Schulhaus, die nötige Sanierung des Pingpongtisches oder die Aufstellung eines Ständers für Kickboards, da der bestehende Veloständer sich für das Abstellen der Trottis wenig eignet. Handwerker könnten mithelfen, mit den Kindern zusammen das Mobiliar der Schule zu revidieren. Schulkinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, könnten von sprachlichem Nachhilfeunterricht durch Erwachsene profitieren. Beiträge für das Schulfest 2022 sind sehr willkommen, in Form von Geld-, Zeitoder Materialspenden. Einige Eltern könnten Kinder auf den Bauernhof einladen und sie bei der Ernte mithelfen lassen. Und weiteres mehr. Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Alle Eltern sind eingeladen, sich mit eigenen Vorschlägen einzubringen. Einige Ideen und Vorschläge, die bereits eingebracht wurden, stammen von der Unicef-Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde», bei der Knonau eine Zertifizierung anstrebt.

Minimalziel bereits übertroffen Das Projekt mit dem Crowdfunding hat der Verein auf der Projektwebseite www.lokalhelden.ch/elternknonau lan-

Der Verein ElternMitWirkung, das sind (von links) Daniela Suter, Gina Schega, Nadja Bänziger, Sven Moosberger, Vroni Wildhaber, Petra Breu und Johannes Troppmann. (Bild zvg.) ciert. In einem dreiminütigen Videofilm wird das Projekt im Detail vorgestellt. Mindestziel des Crowdfundings sind 11 111 Franken, das – nicht ganz ernst gemeinte – Idealziel wären 111 111 Franken. Um das Minimalziel braucht sich der Verein bereits keine Sorgen mehr zu machen. Der Sammelzeitraum ist vom 18. Mai bis 14. Juni gesetzt. Doch schon nach einer Woche war der Betrag von 11 111 Franken übertroffen. «Das war eine riesige Freude, zu sehen, wie

breit die Unterstützung läuft», frohlockt Gina Schega. «Vom Schulpflegepräsidenten über Eltern, bis zu Grosseltern, Gottis und Göttis haben alle etwas gespendet.» Es sei jedoch auch Kritik geäussert worden, erklärt Schega. Warum eine solche Aktion überhaupt nötig sei, der Schule ginge es doch gut, hiess es etwa. Oder auch, es sei Sache der Gemeinde und nicht der Eltern, sich um die Schule zu kümmern. «Manchen fehlt das

Verständnis dafür, was wir erreichen wollen, da anfangs wenig fix definiert war und wir bewusst jedem Spielraum lassen wollten, um sich auf seine Art einzubringen», sagt Gina Schega. Doch, unabhängig von solchen Einwänden, die Sache läuft. Bis zum gestrigen Tag waren bereits 15 150 Franken beisammen. Und je mehr Geld wie auch nichtmaterielle Ideen zusammenkommen, umso mehr Wünsche und Zielsetzungen der Schule können umgesetzt werden.

Gebastelt, gefilmt, gekocht, gewerkt, gesprayt und diskutiert Projektwoche an der Sekundarschule Bonstetten Ein Corona-Mobile, eine Graffitiwand, Outdoor-Kochvideos und Newssendungen sowie eine gross angelegte Kleidersammlung für Rumänien – dies und mehr ist vom 25. bis 27. Mai an den Projekttagen der Sek Bonstetten entstanden. Eigentlich war die Medienwoche schon für letztes Jahr geplant, musste aber wegen Corona abgesagt werden. Auch dieses Jahr konnte sie nicht wie geplant in alters- und klassengemischten Projektgruppen durchgeführt werden und die Präsentation der Projekte vor den Eltern musste entfallen. Doch das Engagement aller Lehrpersonen und die Motivation der Schülerinnen und Schüler bildeten dann eine gute Grundlage für die drei Projekttage im Klassenverband. In den 19 Klassen wurde mit viel Eifer gebastelt, gefilmt, gekocht, gewerkt, gesprayt und diskutiert. Viele Anregungen holten sich die Schülerinnen und Schüler bei diversen Ausflügen in Museen und Ausstellungen. So bildete das Verkehrsmuseum die Grundlage für das Erstellen einer Newssendung. Die Ausstellung Geschlechter im Stapferhaus Lenzburg regte zu Diskussion rund um Gender und LGBTQ+ an. Das Wow Museum in Zürich wiederum bildete die Grundlage für die Erstellung eines Corona Mobiles, welches aus einer Verbindung von Symbolik und Pop Art

Projektwoche Bonstetten - drei Beispiele

Eine Newssendung mit Greenscreen.

Corona-Mobile. (Bilder zvg.)

entstanden ist. Eine Klasse schmückte ihr Klassenzimmer mit einer Skyline, vorgängig wurde die Ausstellung Banksy in Basel besucht, in der Street-Art gezeigt und erklärt wird.

in Bewerbungsvideos mündeten. Mit diesen unterschiedlichen Aktivitäten wollte die Sek Bonstetten die Kreativität ihrer Schülerinnen und Schülern animieren und sie für die eine oder andere ausgefallene Veranstaltung in diesem Schuljahr entschädigen. Dass nun so viele spannende, interessante und kreative Werke entstanden sind, ist auf die Motivation aller Lehrpersonen zurückzuführen. Sie arbeiteten in Teams zusammen und ermöglichten den Jugendlichen neuartige Ausdrucks- und Kunstformen aus dem analogen und digitalen Bereich.

Analoge und digitale Ausdrucksformen Andere Klassen engagierten Experten von auswärts zur Unterstützung. So führte ein Graffiti-Künstler eine Klasse in die Kunst des Sprayens ein. Gemeinsam sprayten sie dann ein ausgewähltes Sujet, welches nun eine Wand im Schulhaus schmückt. Theaterpädagogen thematisierten den Umgang mit den sozialen Medien oder halfen bei der Darstellung von Berufswünschen, die dann

Beate Kuhnt, Schulleiterin Sekundarschule Bonstetten

Kleidersammlung für Rumänien

Geschlecht und Rollen

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Casa Helvetia von Walter Podolak hat die Klasse A2c an den Projekttagen eine Hilfsgütersammlung für bedürftige Menschen in Rumänien organisiert. Sie wurde von gut erhaltenen Kleidern, Spielzeug, Fahrrädern, etc. regelrecht überrollt und konnte über 200 Umzugs- und Bananenschachteln füllen. Besonders erfreulich: Es waren sehr viele Kinderkleider dabei, welche dringend gebraucht werden. Ein Kuchenverkauf brachte 320 Franken ein und deckt somit einen kleinen Teil der Transportkosten. Im Frühjahr 2022 ist eine zweite Sammlung geplant.

Wer in der Schule nicht den gängigen Rollenbildern entspricht, wird oft gehänselt und ausgegrenzt. Wer bin ich? Wie sehe und fühle ich mich mit mir und meinem Geschlecht? Wer sind die anderen? Wie sehen und fühlen sie sich und mit ihrem Geschlecht? Aufgehängt an solchen und ähnlichen Fragen, haben sich die Jugendlichen der Klasse B1a auf vielfältige Weise mit den Themen Geschlecht, sexuelle Orientierung und Identität sowie gesellschaftlichen Werten auseinandergesetzt. In Form einer Radiosendung wurde der Umgang mit der Vielfalt bezüglich Geschlechteridentitäten und sexueller Orientierung reflektiert. In Gruppenarbeiten kam es zu einem ungezwungenen und regen Austausch. Eine willkommene Abwechslung bot ein Ausflug ins Stapferhaus nach Lenzburg, wo die Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer Ausstellung inklusive fachkundiger Führung zum Thema Geschlecht kamen. Am Donnerstag lernte die Klasse durch die Organisation «Gleichgeschlechtliche Liebe Leben» (GLL) vier Personen und deren berührende Coming-outGeschichten kennen.

Eine eigene Newssendung herstellen In der Media World im Verkehrshaus Luzern konnten die Schülerinnen und Schüler das Entwickeln einer Newssendung und das Sprechen vor dem Greenscreen einüben. Diese Erfahrung war dann sehr hilfreich für die Erstellung einer eigenen Newssendung. In der Schule konnten sie mit einem Greenscreen experimentieren und mit ihren Tablets gleich selbst filmen.

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Zürcher Betriebe nicht zusätzlich auspressen. Marcel Suter

Kantonsrat SVP

Hans Finsler

Kantonsrat SVP

Sonja Gehrig

Kantonsrätin glp

Arianne Moser-Schäfer Kantonsrätin FDP

Abstimmung 13. Juni 2021 | www.genug-ausgepresst.ch


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Freitag, 4. Juni 2021

Singen fürs Überleben des Schmetterlings

FORUM

Nein zum CO2-Gesetz ist rückwärtsgerichtet

Kinder aus dem Säuliamt haben Song zum Weltumwelttag aufgenommen Morgen Samstag ist der internationale Umwelttag. An diesem Tag werden in 25 Ländern in einem Livestream Konzerte und Songs zum Schutz bedrohter Tierarten gezeigt. Den Schweizer Beitrag mit einem Schmetterlingssong singen zwei Mädchen aus dem Säuliamt.

nach einem Vorabcasting mit 38 Kindern via Video und dem eigentlichen Casting mit zehn Kindern drei neue Mitglieder aus dem Säuliamt gefunden. Eben Anika und Vivienne sowie Neele aus Knonau. Ein Drittel der aktuellen «Schwiizer Kiddies» – deren Mitgliederbestand ändert sich altersbedingt alle Jahre – sind damit aus dem Säuliamt, zwei aus dem übrigen Kanton Zürich, ein Kind aus dem Aargau und drei weitere aus dem Baselbiet.

Von Stefan Schneiter

Ein Traum geht in Erfüllung

«Ich seh dich fliegen Wo sind nur die Blumenwiesen Es gibt nicht mehr viele Lass uns nicht die Augen verschliessen Der Mensch muss helfen Auch wenn es uns schwer fällt. Flieg mit mir, kleiner Schmetterling Wunderschön – und doch so empfindlich, oh, oh Flieg mit mir, schöner Schmetterling»

«Achtung Aufnahme!» – Anika und Vivienne beim Aufnehmen des Schmetterlingsongs im Tonstudio in Obfelden. (Bild Stefan Schneiter)

«Fly with me, little butterfly Beautiful, delicate and lovely, yeah, yeah Fly with me, pretty butterfly» In Deutsch und Englisch singen die beiden Mädchen im Tonstudio dein-studio.com in Obfelden. Die achtjährige Anika aus Stallikon und die siebenjährige Vivienne aus Mettmenstetten sind voll konzentriert bei der Sache und wiederholen den Song «Fly with me, kleiner Schmetterling», bis die Aufnahmen perfekt sind. Tontechniker Joe Berchtold vermeldet: «Isch guet gsi. Super.» Sue Bachmann: «Guet so. Fertig. Finito.» Und Musikproduzent Urs J. Guggisberg ist ebenfalls mit den Aufnahmen zufrieden. Sue Bachmann aus Uerzlikon, die Schweizer Stimme von Prinzessin Lillifee, ist Vocal Coach für die Kinder, und schaut, dass sich diese wohlfühlen bei den Aufnahmearbeiten. Und das tun sie, Anika und Vivienne, die sich für diesen Tag in ein passendes Schmetterlingsoutfit gekleidet haben. Immer wieder

springen sie in den Tonaufnahmeräumen herum, kichern miteinander und inszenieren sich auch in den Pausen zwischen den Aufnahmen in bester Schlagerstarmanier vor dem Mikrofon. Der Schmetterlingssong ist der Schweizer Beitrag für den Weltumwelttag vom 5. Juni. Der Weltumwelttag ist der Aktionstag der Vereinten Nationen zur Förderung des weltweiten Bewusstseins und Handelns zum Schutz der Umwelt. 1972, am ersten Weltumweltgipfel in Stockholm, wurde er erstmals offiziell von der UNO begangen. 150 Staaten beteiligen sich jedes Jahr daran. In diesem Jahr wird dazu 25 Stunden lang ein globaler Livestream aufgeschaltet, organisiert von der School Broadcasting Network (SBN) in Australien, an der Künstler mit Konzerten und Musikbeiträgen teilnehmen. 25 Stunden Musikbeiträge aus 25 Ländern zu 25 bedrohten Tierarten, lautet das Motto zu dieser SBN-Produktion.

Jedes dritte Kiddie aus dem Säuliamt Aus der Schweiz nehmen die «Schwiizer Kiddies» daran teil. Es ist der einzige Beitrag mit Kinderbeteiligung. Die «Schwiizer Kiddies» wurden 2016 von Urs J. Guggisberg gegründet, einem früheren Jugendarbeiter aus dem Baselbiet, heute Musikproduzent, der schon über 700 CDs produziert und veröffentlicht hat, die meisten davon mit Schweizer Künstlern. Viele Künstler hat er aufgebaut oder betreut wie etwa den Mundart-Popsänger Trauffer oder die «Lovebugs». Doch irgendwann hatte er genug von der Arbeit mit erwachsenen Künstlern – «da gehts immer nur um Erfolg und Hitparade» – und er sattelte auf die Musikproduktion mit Kindern um. Den «Schwiizer Kiddies» gehören neun Kinder zwischen 7 und 12 Jahren an. 2020 waren alle Aktivitäten wegen Corona auf Eis gelegt. Nun hat Guggisberg im Säuliamt neue Mitglieder gesucht und

Zum Schmetterlingssong wurde auch ein passender Videoclip produziert. Gedreht wurde dazu im Seleger Moor. Zu Beginn des Clips sind Anika und Vivienne in einem farblosen Zimmer zu sehen. Dann gehen sie raus ins Freie, der Schmetterling kommt angeflogen – im Film ein gezeichneter Apollo-Schmetterling, der in Europa stark bedroht und streng geschützt ist – und führt die Mädchen in die Welt hinaus, die sich nun in glänzenden Farben präsentiert. Anika ist happy mit den Gesangsaufnahmen: «Ich mache hier mit, weil es mein Traum ist, bei den «Schwiizer Kiddies» zu singen», sagt die Achtjährige aus Stallikon. «Ich singe gern vor Menschen und liebe Tanzen und Singen.» Bei den Kiddies hat sie Vivienne vor einigen Wochen kennengelernt und schon ist diese zu ihrer besten Freundin geworden – wie umgekehrt auch. Auch Vivienne gefällt es sehr, bei den Kiddies mitzumachen. «Mein Traum ist es, Sängerin zu werden», sagt die Siebenjährige aus Mettmenstetten. Die Botschaft des Schmetterlingssongs hat sie bereits verinnerlicht. «Schmetterlinge bedeuten mir sehr viel, so viel wie mein Herz. Wir müssen den Schmetterlingen helfen, auch mit Blumenwiesen. Wir sollten aufpassen, dass wir nicht zu oft die Wiesen mähen, damit dort schöne Blumen wachsen und die Schmetterlinge leben können.» Livestream auf www.switchontelethon.link

Eingebrochen und mit Bike geflüchtet Einbrüche, Sachbeschädigung, ein Gleitschirmunfall und Lärm haben die Kantons- und die Stadtpolizei im Knonauer Amt in den vergangenen Tagen beschäftigt. In Hedingen wurde vom 29. auf den 30. Mai in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Durch Einschlagen einer Fensterscheibe verschaffte sich die Täterschaft Zutritt, durchsuchte die Räume und brach diverse Behältnisse auf. Das Deliktsgut ist noch Gegenstand von Abklärungen. Klar ist der Sachschaden: rund 2500 Franken. Ein Mann wurde

beim Wegrennen beobachtet. Er stahl in der Nähe ein Bike und machte sich davon. Eingebrochen wurde auch in ein Geschäfts-/Wohnhaus in Hausen. Zutritt verschaffte man sich durch ein Fenster. Entwendet wurden Getränke. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Franken. Noch nicht klar ist, was bei einem Einbruch zwischen 28. Mai und 1. Juni in ein Einfamilienhaus in Affoltern gestohlen worden ist. Auch in diesem Fall ging ein Fenster in die Brüche. Die Einbrecher durchsuchten Räume. Polizeiliche Abklärungen sind noch im Gang.

Massiver Schaden an PW

Von der Bö auf einen Baum gesetzt

Unbekannte haben vom 29. auf den 30. Mai an der Butzenstrasse in Affoltern einen PW durch Zerkratzen sowie mit Gegenständen auch Dach und Motorhaube stark beschädigt. 8000 Franken Schaden sind die Folge. Auch an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern wurde mit einem unbekannten Gegenstand die Front eines Personenwagens beschädigt. In diesem Fall beläuft sich der Schaden auf 1500 Franken. 2000 Franken beträgt der Schaden in einem Wartehäuschen an einer Bushaltestelle in Hausen. Vandalen haben dort eine Scheibe zertrümmert.

Auf der Baldern ist ein Gleitschirmpilot in eine Bö geraten. Die unfreiwillige Landung erfolgte auf einem Baum. Der Mann konnte von der Feuerwehr geborgen werden und blieb unverletzt. Mit dem Förster wurde schliesslich auch der Schirm aus dem Geäst befreit. Erneut sind Kantons- und Stadtpolizei Affoltern mehrmals wegen Lärmimmissionen ausgerückt: Party an der Schwandenstrasse in Affoltern, eine Geburtstagsfeier beim Schützenhaus in Mettmenstetten, Lärm in Rifferswil und Wettswil waren in den vergangenen Nächten der Grund. (-ter.)

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Wohntraum Der Schutz des Klimas ist auch uns wichtig. Bereits heute tragen Wohneigentümer massiv zur Reduktion von Treibhausgasen bei: ● Freiwillig investieren sie seit Jahren jährlich rund 20 Mrd. Fr. in ihre Liegenschaften – ein Grossteil davon in Energiesparmassnahmen! ● Die Folge: Senkung der Treibhausgase bei Haushalten: 34,7%!

Deshalb:

Frau Marty weist in ihrem Leserbrief vom 1. Juni zu Recht auf eine drohende Stromknappheit im Winter hin, wenn alle mit Wärmepumpen heizen und mit Elektroautos fahren wollen, gleichzeitig die Kernkraft heruntergefahren wird und womöglich ausländische Stromlieferungen aussetzen werden. Auch ist es so, dass der Schweizer Strommix im Winter wegen Importen keineswegs frei von CO2 ist. Ich bin der Meinung, dass diese Umstände von den meisten Konsumenten nicht wahrgenommen und von vielen Entscheidungsträgern massiv unterschätzt werden. Bloss, sollen wir deswegen den Kopf in den Sand stecken und weiterhin unsere Energieversorgung auf Uran und auf billiges Erdöl abstützen? Man denke nur an die vielen Umweltund anderen Risiken bei der Gewinnung und beim Transport dieser Stoffe, ganz zu schweigen von den Abhängigkeiten, von denen wir uns vielleicht gerne einmal lösen wollen. Das revidierte CO2-Gesetz abzulehnen ist rückwärtsgerichtet. Bestimmt wird die Umstellung auf neue Energieversorgungssysteme kein Sonntagsspaziergang sein, aber es sind viele Chancen damit verbunden: Für unser Gewerbe, für die Holzwirtschaft, für uns alle. Gemeinsam werden wir es schaffen, aus unseren noch ungenutzten, erneuerbaren Ressourcen wertvolle Energie zu gewinnen und diese dank klugen Technologien effizienter einzusetzen. Ich glaube an die Zukunft, also lege ich ein Ja in die Urne. Gian-Andri Tannò, Obfelden

Das CO2-Gesetz ist nicht zu Ende gedacht Mit dem neuen CO2-Gesetz sollen Heizöl und Gas deutlich teurer werden. Ziel soll sein, den Treibhausgasausstoss zu reduzieren. Was dabei jedoch vergessen geht ist, dass die Schweiz bereits heute grosse Mühe hat, sich selbstständig mit Strom zu versorgen. Wenn nun auch noch fossile Treib- und Brennstoffe ersetzt werden, dürfte dies zu einem jährlichen Strommanko von 15.9 TWh führen, wie dies in einer Studie der Empa ausgerechnet worden ist. Besonders in den Wintermonaten, wenn mehr geheizt wird, während gleichzeitig Wasserkraft und Solarenergie weniger hergeben, ist die Versorgungssicherheit gefährdet. Obendrauf kommt dann noch die rasante Zunahme an stromfressenden Elektroautos auf Schweizer Strassen – eine Entwicklung, die mit ebendiesem Gesetz auch noch gefördert werden soll. Inwiefern es klimafreundlich ist, auf ausländischen Kohlestrom zu setzen, um den eigenen Bedarf zu decken, ist mir ein Rätsel. Für mich steht deshalb fest, dass ich am 13. Juni Nein zum CO2Gesetz stimmen werde. Thomas Käser, Bonstetten, Vorstand Hauseigentümerverband Albis

zerstören? Denn es führt mit unrealistischen Vorschriften dazu, dass für viele junge Menschen und Familien der Traum von den eigenen vier Wänden zerstört wird: ● Wer ein Haus mit Öl- oder Gasheizung erwerben will oder erbt, wird so zu teuren Zwangs-Sanierungsmassnahmen und/oder dem Einbau eines neuen Heizsystems gezwungen! ● Je nach Objekt verdreifachen bis verfünffachen sich die Kosten für einen Heizungsersatz! ● Die Zwangssanierungen führen zu einem massiven Mehrbedarf an Strom. Das ist kontraproduktiv!

NEIN zu diesem CO2-Gesetz!

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HEV Albis Zürichstrasse 120 8910 Affoltern am Albis hev-albis.ch


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Forum

Fair miteinander reden

Freitag, 4. Juni 2021

Stimmen zu den Vorlagen vom 13. Juni Ist die Pestizid-Initiative die richtige Lösung?

Gemeinsame Standaktion der SP, EVP und der Grünen Partei des Bezirks zu den kommenden Abstimmungen am Wochenmarkt Affoltern. (Bild zvg.)

Standaktion der SP, der EVP und der Grünen des Bezirks Affoltern. Der gehässige Ton zur kommenden Abstimmung erschreckt. Bedauerlich, dass zurzeit der faire Diskurs, das gegenseitige Verständnis und Ernstnehmen, das Aushandeln darunter leiden. Wir wagten es trotzdem. Am Samstag, 29. Mai, haben die Bezirksparteien der SP, EVP und der Grünen Partei bezüglich Abstimmung vom 13. Juni am Wochenmarkt in Affoltern das Gespräch mit Passantinnen und Passanten gesucht. Ob die drei «Umwelt-Initiativen» verworfen oder angenommen werden, ist letztlich nicht entscheidend. Wir wissen alle ganz genau, dass in vielen Bereichen unseres Lebens Änderungen anstehen. Welches sind die richtigen Schritte und welche Konsequenzen haben sie? Wie komplex alles miteinander zusammenhängt, zeigen immer neue Erkenntnisse, die uns über die Medien fast täglich erreichen. Wenn an einer «Ecke der Decke gezogen» wird, spüren das alle, die darunter liegen. Und doch müssen wir dringend eine Entwicklung, ein Umdenken, ein anderes Verhalten in Gang bringen. Die Jungen, die nächste Generation, sollen sehen und spüren, dass wir um ihre Zukunft besorgt sind.

Wir wollen nicht, dass sie – wie in anderen Ländern bereits geschehen – gerichtliche Klagen lancieren müssen, um ihr Rechte einzufordern. Änderungen sind nicht einfach. Sie sind bedrohlich, lösen Ängste aus. Ängste warnen uns vor dem, was schlimmstenfalls geschehen könnte. Sie können Wegweiser sein. Doch, wenn wir nichts unternehmen, reiten wir uns mit Sicherheit auch in schlimme Zustände. Was also können wir tun, damit wir uns sicherer fühlen? Ja, in der reichen Schweiz haben wir die Möglichkeiten, Verluste aufzufangen, Alternativen zu finanzieren. Geld allein aber reicht nicht. Wir müssen uns darauf verlassen können, dass unsere Anliegen in einem konstruktiven Diskurs einen Platz haben. Für die Umsetzung einer Änderung haben wir die Instrumente des gutschweizerischen, demokratischen Weges, wo jeder Schritt mit Einbezug aller Beteiligten ausgehandelt wird. Miteinander reden, aushandeln, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft planen, das gibt Sicherheit. Reden Sie mit: gehen Sie abstimmen! Und danach: Konstruktive Vorschläge sind willkommen. Für die SP, die EVP und die Grüne Partei des Bezirks Affoltern, Marina Gantert

Lichtverschmutzung nicht vergessen Affoltern revidiert die Bau- und Zonenordnung. Im «Anzeiger» vom 19. März. Am 13. Juni befinden die Stimmberechtigten über die Verbesserung unserer Lebensgrundlagen: Luft, Wasser und landwirtschaftliche Böden, das von uns beanspruchte Zuviel einzuschränken. Nicht berücksichtigt davon ist die nächtliche Lichtverschmutzung, welche die nachtaktiven Lebewesen (Tiere, Insekten) in deren Lebenszyklus massiv beeinträchtigt oder sie gar verdrängt. Seit die Terrassenüberbauung am Weinberg in Affoltern fertiggestellt ist, beleuchten von Sonnenuntergang bis -aufgang zwei Dutzend Lampen die für jedermann offenen Treppendurchgänge und verbreiten ihr Licht auch in die Niederungen der «Stadt». Die Beleuchtung entspreche der Umweltschutzgesetzgebung (USG), heisst es auf Anfrage.

Öffentliche Strassen- und Wegbeleuchtungen werden aber in der Nacht, abgesehen von Verkehrsknoten, während mehreren Stunden gelöscht. Damit wird auch Energie gespart. Die Bauordnung von Affoltern wird derzeit einer Teilrevision unterzogen. In der neuen Version muss darin festgeschrieben sein, dass eine Beleuchtung nur den Weg erhellen soll oder gar zeitweise ausgeschaltet bleibt. Nachtlebewesen brauchen kein Licht. Sie haben auch keine Stimme, mit der sie ihre Bedürfnisse anmelden können. Stimmen die Voraussetzungen für ihr Überleben nicht mehr, ziehen sie weg, was einen Verlust an Vielfalt bedeutet. Sie sind Teil der Natur und haben die gleiche Daseinsberechtigung wie wir Menschen. Und dafür haben wir unsere Ansprüche zu mässigen und uns für diese Lebewesen stark zu machen. Heinrich Schneebeli, Affoltern

Was lange währt wird endlich gut Seit Jahren habe ich mich für eine kostenlose Benützung der Gemeindeliegenschaften für Vereine, Parteien oder Institutionen der Gemeinde gekämpft. Im Gemeinderat war ich unterlegen. Bei der Dreifachhalle im Schachen ist es uns mit der Unterstützung von Stallikon und Wettswil gelungen, eine optimale Lösung für Sportvereine zu finden. Nun hat der Gemeinderat von Bonstetten sein Versprechen eingehalten und meine Anfrage an der Gemeindeversammlung im positiven Sinn umgesetzt. Die Nutzniesser dieser Änderung können stolz sein, denn unsere Gemeinde ist weit und breit im Amt die grosszügigste Gemeinde gegenüber Vereinen. Ein grosses Dankeschön dem Gemeinderat von Bonstetten.

Gleichzeitig muss ich mein Bedauern gegenüber der reformierten Kirchenpflege Bonstetten aussprechen, weil sie vor der Fusion eine gute Chance verpasst hat, etwas für die Dorfvereine zu tun. Einstimmig haben sie den Antrag auf eine kostenlose Benützung des Kirchgemeindesaals abgelehnt. Sie sind der Meinung, dass jeder Verein in der Lage sein muss, die Kosten von 180 Franken pro Anlass zu bezahlen. Genau die Kirche müsste ein soziales Gesicht zeigen. Es ist schlechtes Omen für die Zukunft: Es ist kaum vorstellbar, dass ein Anliegen aus Bonstetten künftig aus Affoltern (Reformierte Kirchgemeinde Knonauer Amt) gutgeheissen wird. Claude Wuillemin, Bonstetten

Es ist vermutlich allen bewusst: Pestizide sind ein grosses Problem für Mensch und Umwelt. Das zeigt u.a. eine Studie der Uni Genf, welche nachweist, dass die Spermienqualität von Söhnen von Bäuerinnen massiv schlechter ist, als beim Durchschnitt der Schweizer Rekruten. Das zeigt auch der massive Rückgang von Insekten und Vögeln in unserer Umwelt. Ein klarer Fall also für ein Ja? Leider ist das nicht ganz so einfach. Die Pestizid-Initiative fordert ein generelles Verbot sämtlicher synthetischer Pestizide, sowohl in der Schweiz als auch bei importierten Lebensmitteln. Neben grossen Umsetzungsproblemen (Schwarzmarkt für Wein? Zunahme der Einkaufsfahrten ins Ausland?) sehen die Grünliberalen auch ein Problem in einem pauschalen, undifferenzierten Verbot. Es gibt nachgewiesenermassen für die Umwelt und den Menschen ungefährliche synthetische Pestizide, welche sehr schnell zu harmlosen Substanzen abgebaut werden. Und dann gibt es nicht synthetische und doch toxische Pestizide, wie Kupfer. Ein generelles Verbot würde verunmöglichen, dass ungefährliche synthetische Pestizide entwickelt und eingesetzt werden. Und ganz ohne Pflanzenschutz ist eine Versorgung der Schweiz mit Lebensmitteln nicht zu erreichen. Es sprechen also gewichtige Argumente für und gegen die PestizidInitiative. Neben den Pestiziden ist die Überdüngung mit Stickstoff ein mindestens genau so wichtiges Problem für uns und unsere Umwelt. Die TrinkwasserInitiative bietet ohne Verbote, dafür mit einer Lenkungsmassnahme, eine Lösung sowohl für das Pestizid- als auch das Überdüngungs-Problem. Deshalb folgende Abstimmungsempfehlung der Grünliberalen: Ja zur Trinkwasser- und Stimmfreigabe zur Pestizid-Initiative. Nicole Beck-Taubenest, Aeugst, Präsidentin GLP Knonauer Amt

Mit dem Einkaufszettel abstimmen Die ersten Umfragen zu den Agrar-Initiativen sagten eine Mehrheit voraus, vor allem in den Städten. Zum Glück sinken jetzt die Ja-Stimmen. Befremdlich ist, dass der Bio-Lebensmittelanteil bei zirka 12 % liegt. Ich empfehle allen Stimmberechtigten, vor der Abstimmung in den Kühlschrank zu schauen: Wenn nicht 70 Prozent Schweizer Lebensmittel im Kühlschrank liegen – denn in dieser Frage gibt es nur einen Abstimmungszettel, nämlich den Einkaufszettel – sollte man so ehrlich sein und zu den extremen Agrarinitiativen 2x Nein einwerfen, damit die Schweizer Bauern die vielseitigen Wünsche der Konsumenten erfüllen können. Ueli Schneebeli, Uerzlikon

«Ihr könnt ja Mineralwasser trinken!» Die Schweiz hat den Kompass total verloren. Sie fühlt sich an einem Stammtisch-Jass gegen die EU, der man den Meister zeigen kann und glaubt, beim nächsten Jass sei wieder alles möglich. Statt die Interessen gegenüber aussen zu wahren, gibt man den Macho gegen innen. Wenn ein Thomas Aeschi sagt, die Künstler könnten ja statt in der EU mit China und den USA ihre Geschäfte machen, dann hat er genau formuliert: Der SVP ist die Bevölkerung und all ihre Anliegen sowas von egal, Hauptsache, sie gewinnt Anhänger. Warum eine solche Un-Politik verfängt, ist mir unbegreiflich. Aber die Bauern landauf, landab sind total auf diesem Kurs. Sie wollen mit aller Macht der armen Agrarindustrie helfen, ihre Pestizide zu verkaufen. Dass die Schweiz mehr denn je Wert legen müsste auf ihren natürlichen Reichtum, Boden und sauberes Wasser, dass wir einst führend waren in der Bioproduktion, geht unter im Geschrei ausländischer Konzerne, die um ihre Gewinne fürchten. Wie in den ärmsten

Ländern werden wir das eigene Hahnenwasser den Kindern nicht mehr zu trinken geben, sondern kaufen Mineralwasser. Das dient den gleichen Profiteuren gleich nochmals. Pia Holenstein, Affoltern

Vandalismus im Abstimmungskampf Am 13. Juni stehen wieder Abstimmungen an. Wir entscheiden über gleich fünf Vorlagen, zwei Initiativen und drei Referenden. Die Initiative und das Referendum sind wichtige Instrumente unserer direkten Demokratie und weltweit weitestgehend einzigartig. Sie machen die direkte Demokratie, auf die wir Schweizerinnen und Schweizer so stolz sind, aus. Sie geben uns die Möglichkeit, direkt Einfluss auf das politische Geschehen auszuüben – ein grosses Privileg. Innerhalb der Bevölkerung muss ein gesitteter Diskurs stattfinden, um überlegte Entscheide zu fällen. Dazu gehört, dass alle Seiten ihre Meinung auf Plakaten kundtun und der Stimmbevölkerung Denkanstösse liefern. Leider sehen das nicht alle Personen so. Zwei Tage nach Aufstellen wurde eines unserer Plakate in Bonstetten mutwillig zerstört. Schon kurz nachdem es erneut aufgestellt wurde, wurde es wieder demoliert. Diese Form der Meinungsunterdrückung ist inakzeptabel, höchst antidemokratisch und unschweizerisch. Das Stimmvolk muss frei entscheiden können und dazu alle Meinungen zu sehen bekommen. Die Vandalen sprechen mit ihrer Zerstörungswut dem Stimmvolk die Mündigkeit und die Fähigkeit, selbstständig informierte Entscheide fällen zu können, ab. Habt ihr solche Angst vor dem demokratischen Entscheid des Volks? Woher nehmt ihr euch das Recht eigenmächtig über das Wohl unseres Landes zu bestimmen? Ich bitte inständig alle Seiten darum, alle Meinungen zu akzeptieren und von solchem antidemokratischen und nicht zuletzt rechtswidrigen Vandalismus abzusehen. Und dazu noch ein Versprechen: Wir werden uns von Vandalismus nicht abhalten lassen! Wir werden weiterhin unsere Meinung kundtun und für die Zukunft unseres Landes, unsere Umwelt und unsere kommenden Generationen kämpfen! Timon Alder, Ottenbach, GLP Knonauer Amt & Vorstand Junge Grünliberale Kt. Zürich

Komplizierte Zusammenhänge Angst, Hass, Drohungen, Beschimpfungen – Befürwortende und Ablehnende der Agrarvorlagen zerstören einander die Abstimmungsplakate. Ich bin erschüttert, was wir unsern nachkommenden Generationen zum Thema «direkte Demokratie» vorleben. Die Produzierenden schimpfen über die Konsumierenden und umgekehrt. Ich kann die Sorge vieler Bauernfamilien verstehen, denn ich war selber 30 Jahre lang Biobäuerin. Ich erlebe aber auch die überaus anspruchsvolle Seite der Konsumierenden, seit ich als Witwe allein in einer Wohnung lebe. Es braucht viel Wissen um globale Zusammenhänge, um abzuschätzen, was ich durch meinen Einkauf unterstütze. Befördere ich die Energieverschleuderung durch geheizte Gewächshäuser und weltweiten Transporte? Unterstütze ich die Ausbeutung von billigen Arbeitskräften? Bin ich einverstanden mit dem Aussortieren der Produkte, die in Grösse, Form und Aussehen nicht ganz der Norm entsprechen? Der Lebensmittelhandel übernimmt keine Verantwortung, denn sie würden ja nur anbieten, was die Leute kaufen, höre ich von dort! Kein Wunder, dass die Bauersfamilien sich unter Druck fühlen. Aber ich habe auch anderes erlebt. Wir haben auf unserm Hof jedes Jahr eine grosse Herbstveranstaltung durchgeführt, die Gelegenheit gegeben hat, sich zu einem dieser vielen komplexen Themen zu informieren. Natürlich gab es Arbeit, aber das Interesse der Menschen war gross und das Verständnis für unse-

re strenge und zeitaufwendige Arbeit nahm zu. Viele meiner ehemaligen Kunden und Kundinnen kaufen wie ich möglichst regional und saisonal ein. Von unserm Geld fliesst wahrscheinlich ein etwas grösserer Teil in die Nahrung, als üblich, aber es gibt Bereiche, in denen es sich sinnvoller sparen lässt. Letztlich wünsche ich mir, dass wir alle einander mehr Interesse entgegenbringen, statt nur auf den Profit zu achten. Wir haben nur die eine Erde, auf der auch unsere Nachkommen noch gerne leben würden. So stimme ich 2x Ja, obwohl die Gesetzestexte nicht wirklich gut durchdacht sind. Silvia Schneiter, Obfelden

Umdenken in der Landwirtschaft Immer wieder wird behauptet, dass ohne den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln die Landwirtschaftliche Produktion um 20 Prozent zurückgehen wird. Dies mag wohl stimmen, wenn man von einer konventionellen, auf Monokulturen basierten, Landwirtschaft ausgeht. In einer weltweiten Studie, an der auch Agroscope beteiligt war, konnte gezeigt werden, dass eine hohe Artenvielfalt auch einen deutlichen positiven Effekt auf den Ertrag hat. Dies bedeutet, wenn in der Landwirtschaft von Monokulturen auf Mischkulturen und vielfältige Produktion umgestellt würde, könnten höhere Erträge mit weitgehendem Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel erzielt werden. Eine konkrete Umsetzung dieses Prinzips bietet die Permakultur. Weltweit gibt es Betriebe, die erfolgreich nach diesem Prinzip nachhaltig hohe Erträge erzielen. Sie erbringen den Beweis, dass es auch anders geht. Ich sehe die Zukunft der Landwirtschaft in einer intelligenten Nutzung von Synergien, welche die Natur zu bieten hat. Ohne Einsatz von Pestiziden, Antibiotika und Kunstdünger. Ich werde deshalb für die Trinkwasserinitiative stimmen. Mit ihr kann der Wahnsinn gestoppt werden, dass Methoden subventioniert werden, welche die Umwelt und die Biodiversität zerstören. Martin Stalder, Rifferswil

Destruktive Politik Wie die Vergangenheit gezeigt hat, braucht es immer einen Sündenbock um z.B. Gesetze einzuführen, die unsere Grundrechte zunehmend einschränken. Der Sündenbock, der seit über einem Jahr an allem schuld sein soll, ist Corona. Ist das so? Nein! Das Virus ist nur ein Vorwand, um alles an die Wand zu fahren, was einigermassen gut funktioniert hat. Mit einer Annahme des Covid19-Gesetzes am 13. Juni soll diese destruktive Corona-Politik des Bundesrates ihre Legitimität erhalten. Warum ist diese Politik destruktiv? Weil wir damit in die grösste Wirtschafts- und Gesellschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg geführt wurden und weiterhin geführt werden sollen. Über alle Generationen hinweg werden wir um viele unserer Rechte gebracht und Hunderttausende von Existenzen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sind in Gefahr. Im Covid19-Gesetz sind auch die Finanzhilfen für Lockdown-Geschädigte enthalten und der Bundesrat warnt, dass bei einem Nein keine finanzielle Nothilfe mehr ausbezahlt wird. Das nennt man eine politische Erpressung. Die Argumentation des Bundesrates ist Taktik, um das Stimmvolk in ein Ja hinein zu manipulieren. Niemand stellt die Notwendigkeit von Entschädigungen in Frage, zumal sie ja von der Corona-Politik (und nicht vom Virus!) verursacht wurden. Und was passiert bei einem Nein zum Covid19-Gesetz? Dann kommt die Motion von Nationalrat Schwander und 23 Mitunterzeichnern zum Zug! Diese fordert eine Überführung der Entschädigungen im Covid-19-Gesetz in ein separates Covid19-Finanzhilfegesetz. Und sie kann bereits in der Sommersession umgesetzt werden Deshalb Nein zum Covid-19Gesetz! Martin Bolzli, Obfelden


Gewerbe

Freitag, 4. Juni 2021

Prospekt ∙ Broschüre ∙ Briefpapier ∙ Buch ∙ Digitalprint ∙ Kuvert ∙ Mailing ∙ Grafik

Die Ziele werden durch Innovation und das liberale Verursacherprinzip erreicht. ARIANNE MOSER Kantonsrätin ZH

am 13. Juni

JA

CO2 Gesetz

Ihre Druckerei im Amt & in Affoltern Käser Druck AG ∙ Marktplatz 3 ∙ 8910 Affoltern a.A. ∙ 044 760 18 30

Offener Garten

Barbara Niklaus empfängt Freunde von Natur, Keramik, Kulinarik und Musik. > Seite 17

kæser.ch DIE DRUCKER

offen! Käser Druck AG ∙ Rainstr. 2 ∙ 8143 Stallikon ∙ 044 700 18 30

Endlich Vernissage

Mehr als ein Jahr mussten Noldi Vogler und Katharina Proch auf ihre Ausstellung warten. > Seite 19

Feldschiessen

Der Selbstversuch in Zwillikon wird mit einem Kranzabzeichen belohnt. > Seite 22

Albis-Park: Der Innenausbau läuft Grossbaustelle für OBI und Möbel Pfister am Autobahnanschluss Affoltern ist im Zeitplan

Ein durchgehendes Atrium mit Glasdach lässt das Tageslicht herein beim künftigen Möbel Pfister.

Im Herbst soll es der Kundschaft offen stehen, das neue Fachmarktcenter Albis-Park in Affoltern. Mittlerweile sind die beiden langjährigen Mieter – OBI und Möbel Pfister – am Innenausbau. von Thomas sTöckli Das feucht-kühle Frühlingswetter hatte den Einbau des Deckbelags auf dem Vorplatz verzögert und auch die Fassade war Ende Mai noch nicht ganz fertig. Im Grossen und Ganzen sei man aber sehr gut im Zeitplan, hielt Henner Mohr, Projektleiter von der Leuthard Bau AG, bei

Neue Fachärztin im Spital Affoltern Das Spital Affoltern erweitert das Team der Chirurgie mit einer Fachärztin für Handchirurgie. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Stadtspital Waid und Triemli unterstützt Dr. med. Julia Sproedt ab Mitte Juni 2021 das Spital Affoltern im Bereich Handchirurgie. Sie wird die meisten Opera- Julia Sproedt. (Bild zvg.) tionen direkt im Spital Affoltern durchführen und für Sprechstunden alle zwei Wochen zur Verfügung stehen. Julia Sproedt ist Fachärztin für Chirurgie, Handchirurgie und Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie. Seit 2018 arbeitet sie als Leitende Ärztin Handchirurgie an der Klinik für Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie des Stadtspitals Waid und Triemli Zürich. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen auf Nervenkompressionssyndromen, degenerativen Veränderungen der Hand, Behandlungen von Verletzungen und Verletzungsfolgen der Hand und Morbus Dupuytren. Spital Affoltern

Henner Mohr, Projektleiter der Leuthard Bau AG, in der künftigen Verkaufshalle von OBI. Ganz hinten: der Aussenraum für den Gartenbereich. (Bilder Thomas Stöckli)

der Baustellenbesichtigung für den «Anzeiger» fest. Und der Plan ist sportlich: Am 28. Oktober will OBI Eröffnung feiern, knapp drei Wochen später, am 16. November, dann auch Möbel Pfister.

Drei Planerteams und über 100 Arbeiterinnen und Arbeiter Die beiden Läden teilen sich die knapp 40 000 Quadratmeter Fläche im Neubau. Die drei Geschosse bieten nebst grossen Verkaufsflächen auch Lagerplatz sowie Personal- und Büroräume. Für die künftige Kundschaft stehen 290 Parkplätze bereit, 130 im Freien und 160 in der Tiefgarage, dazu kommen 73 Garagen-

plätze fürs Personal. Die Bauarbeiten sind mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die langjährigen Mieter – beide haben sich für 15 Jahre verpflichtet – bereits mit dem Innenausbau loslegen konnten. Entsprechend dürften sich in den kommenden Wochen auf der Baustelle über 100 Arbeiterinnen und Arbeiter tummeln. Dass sich nun drei Planerteams – jenes der Leuthard, das von OBI und jenes von Möbel-Pfister-Besitzer XXXLutz die Baustelle teilen, bezeichnet Mohr denn auch als grösste Herausforderung: «Da steht man sich dann schon mal im Weg.» Kaum eine Herausforderung sei hingegen die Pandemiesituation gewesen,

so Mohr weiter. Nur der Austausch sei etwas eingeschränkt gewesen. «Unser Vorteil war, dass wir digital schon sehr weit sind», so der Projektleiter. Auch in der Planung habe man aus dem Grossprojekt wichtige Praxiserfahrung in der digitalen Modellierung mit BIM (Building Information Modeling) gewonnen. «Wenn man das richtig macht, ist das eine super Sache», so Mohr. Eine Folge des weltweiten Ausnahmezustands macht sich nun allerdings mit etwas Verzögerung bemerkbar: Gewisse Baustoffe seien kaum noch erhältlich, so Mohr, die Preise für Holz, Baustahl und Dämmmaterial markant angestiegen.

Arianne Moser ist die neue Frau an der Spitze der Raiffeisenbank Arianne Moser-Schäfer wurde an den Gesamterneuerungswahlen zur Verwaltungsratspräsidentin der Raiffeisenbank KelleramtAlbis gewählt. Franz Odermatt wird Vize, Aeugsterin Sonja Amport ist neu im Vorstand. Nachdem der langjährige Verwaltungsratspräsident, Franz Hagenbuch, seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, hat der Verwaltungsrat die Bonstetterin Arianne Moser-Schäfer als Nachfolgerin vorgeschlagen. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind dieser Empfehlung nachgekommen und haben Arianne Moser, seit 2018 Beisitzerin, als neue Präsidentin des Verwaltungsrates gewählt. Arianne Moser lebt mit ihrer Familie in Bonstetten, ist Mitinhaberin der am4change GmbH, Gemeinderätin und Kantonsrätin. Zudem ist sie Verwaltungsrätin der Bernina International AG sowie der Similasan AG. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Da sich auch Claude M. Pfister, Vizepräsident, entschlossen hat, aus dem Verwaltungsrat zurückzutreten, konnten Sonja Amport und Reto Schoch als Ersatz für die demissionierenden Mitglieder gefunden werden. Sonja Amport

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lebt in Aeugst, ist Direktorin der Schweizerischen Textilfachschule STF sowie Mitglied der Rüstungskommission armasuisse. Reto Schoch wohnt mit seiner Familie in Jonen und ist Geschäftsleitungsmitglied im Büro für Bauökonomie AG in Luzern. Beide haben ein Glanzresultat erzielt. Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden alle in ihren Ämtern bestätigt. Franz Odermatt, Jonen, übernimmt das Vizepräsidium von Claude M. Pfister. Auch über den Geschäftsverlauf 2020 wurde abgestimmt. Sämtliche An-

träge betreffend der Jahresrechnung sowie der Entlastung der Organe wurden gutgeheissen. Die Verzinsung der Anteilscheine wurde ebenfalls befürwortet. Zudem haben die Mitglieder Ja gesagt zur neuen Revisionsstelle, Ernst & Young (EY), für die nächsten drei Jahre. Die Stimmbeteiligung betrug 22 %. Die Wahlresultate können auf der Homepage der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis (www.raiffeisen.ch/kelleramtalbis) heruntergeladen oder am Schalter in Oberlunkhofen und Affoltern bezogen werden. Raiffeisenbank Kelleramt-Albis

Arianne Moser. (Bilder zvg.)

Sonja Amport aus Aeugst.

Alle Anträge genehmigt Am 27. Mai fand die Generalversammlung der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dabei genehmigten die Aktionärinnen und Aktionäre sämtliche Anträge des Verwaltungsrats. Im Anschluss hiess der Verwaltungsrat den neuen Geschäftsführer Mischa Nugent offiziell willkommen. Wegen der Corona-Pandemie fand die Generalversammlung der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG erneut in Zürich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre konnten ihre Stimmen vorgängig schriftlich abgeben. Sie genehmigten den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Verwendung des Bilanzverlustes in Höhe von -144 169 Franken. Ebenfalls erteilten sie den Mitgliedern des Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2020 Décharge. Im Anschluss hiess der Verwaltungsrat Mischa Nugent offiziell willkommen. Der 45-Jährige trat Mitte Mai die Stelle als neuer Direktor der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG und zugleich als Geschäftsführer der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg LAF AG an.

Wieder mehr Fahrgäste Nachdem im Jahr 2020 infolge Covid-19 und des längeren Revisionsunterbruches insgesamt «nur» 165 000 Fahrgäste befördert wurden, ist das Fahrgastaufkommen mittlerweile wieder etwas höher geworden. Vom 1. Januar bis 27. Mai 2021 nutzten rund 60 000 Personen die Felseneggbahn. Dies sind 45 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, aber immer noch 20 Prozent weniger als 2019. LAF

Erdbeeren: Das Warten hat ein Ende Der regnerische Frühling hat die Reife der Schweizer Erdbeeren verzögert. Jetzt steigen die Pflückmengen täglich an. Der Schweizer Obstverband erwartet eine gute Ernte im Umfang von rund 7000 Tonnen. Das Warten hat ein Ende: Jetzt sind Schweizer Erdbeeren reif und die Pflückmengen steigen noch langsam aber täglich an. Gegenwärtig werden pro Woche rund 280 Tonnen der süssen Früchte geerntet, ab der zweiten Juniwoche sind während rund dreier Wochen 1000 Tonnen Erdbeeren pro Woche zu erwarten. Erdbeeren werden in der Schweiz auf 515 Hektaren angepflanzt. Der Bioanteil beträgt 7,5 Prozent. Um die Inlandversorgung zu sichern, nimmt die Fläche (Suisse Garantie, Bio), die unter Witterungsschutz steht, konstant zu. Damit kann auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter reduziert werden. Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 24 000 Tonnen Erdbeeren konsumiert, davon stammen rund 7000 Tonnen aus Schweizer Produktion. Der ProKopf-Konsum beträgt 2,2 Kilogramm. Schweizer Obstverband


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Freitag, 4. Juni 19.00 Kirchgemeindeversammlung, Grosser Gemeindesaal

Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir ab sofort mit maximal 90 Personen Gottesdienste feiern dürfen.

Ref. Kirche Knonau

Sonntag, 6. Juni 10.00 Kirche Stallikon, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufen von Natalie und Nicolas Margadant, Stallikon Musik: Zhanel Messaadi 11.15 Kirche Stallikon, Kirchgemeindeversammlung

Sonntag, 6. Juni Erster Sonntag nach Trinitatis 9.30 Gottesdienst in Kappel, Pfr. Dorothea Wiehmann

Donnerstag, 10. Juni 14.30 Kafi Träff im Kirchgemeindesaal Wettswil www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Sonntag, 6. Juni 9.30 Gottesdienst in Kappel Pfrn. Dorothea Wiehmann

Ref. Kirchgemeinden im Bezirk

Ref. Kirche Bonstetten

Mit dem Telefon und im Internet kommt die reformierte Kirche zu Ihnen nach Hause. Unter Tel. 032 520 10 82 hören Sie ein Wort zur Woche von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt. Die Wochenworte und regionalen Video-Gottesdienste können jederzeit auf www.ref-saeuliamt.ch abgerufen werden.

Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmation unserer zweiten Gruppe KonfirmandInnen. Auch alle anderen Gemeindemitglieder sind herzlich zum Gottesdienst eingeladen. Es findet eine Live-Übertragung in den Saal des Kirchgemeindehauses statt. www.kirchebonstetten.ch

Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst Kirche Aeugst, Pfr. Thomas Müller

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmation «Lachen ist die Lebenskraft, die wir mit anderen teilen können» Pfr. W. Schneebeli, Nadine Urmi, Antonia Nardone und die KonfirmandInnen. Die Platzzahl in der Kirche ist beschränkt. Die Gäste der KonfirmandInnen haben Vorrang. Die Konfirmation kann auch im Ulmensaal miterlebt werden oder über den Link auf der Homepage zuhause am Bildschirm. Zu einem «Predigt-Gottesdienst» laden die reformierten Kirchen Hedingen und Aeugst ein. Dienstag, 8. Juni 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal 19.30 Gute Schöpfung? Vortrag von Prof. M. Wüthrich in der Kirche Donnerstag, 10. Juni 14.00 Senioren-Treff «Lieblingsplätze in meinem Leben» Unsere Sozialdiakonin Lucia Sidler nimmt uns mit Wort und Bild mit an für sie wichtige Orte. Freitag, 11. Juni 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der ref. Kirche (Es darf mit Maske wieder gesungen werden).

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmationsgottesdienst. Die 100 vorhandenen Plätze sind durch die Gäste der Konfirmanden schon alle belegt. Life-Stream Übertragung auf www.ref-hausen.ch Montag, 7. Juni 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 6. Juni 10.00 «Was fehlt, wenn Gott fehlt?» Gottesdienst mit Predigt-Slam zu Genesis 1 Pfarrerin Bettina Bartels Es gilt das Schutzkonzept der Zürcher Landeskirche (Maskenpflicht).

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Kirche Freitag, 4. Juni 19.30 offenes Hagios Singen in der Klosterkirche Sonntag, 6. Juni 19.00 Kontemplation zum Wochenbeginn «Wach auf…» im Kapitelsaal. Eintritt frei. Leitung und Information: Ilona Monz, Tel. 044 764 12 59 oder unter ilona.monz@klosterkappel.ch Donnerstag, 10. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) www.klosterkappel.ch

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfrn C. Mehl Musik: Marianne Rutscho In der ref. Kirche Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst Pfarrer Andreas Fritz Mitwirkung der KonfirmandInnen Orgel Marina Wehrli www.ref-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 5. Juni 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 6. Juni 10.30 Eucharistiefeier 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten 18.30 Santa Messa Freitag, 11. Juni 20.00 Taizé-Feier in der ref. Kirche www.kath-affoltern.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 6. Juni 10.00 Konfirmations-Gottesdienst gestaltet durch Pfrn. Eva Eiderbrant und die Konfirmandengruppe. Musik: Angela Bozzola (Klavier) Urs Fülscher (Saxophon) und Daniel Ringger (Schlagzeug). Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl sind die vorhandenen Plätze für die Familien der Konfirmandinnen und Konfirmanden reserviert. Der Gottesdienst wird per Livestream übertragen. Link auf: www.kircheobfelden.ch

Samstag, 5. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 6. Juni – Fronleichnam 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe, anschl. Kirchgemeindeversammlung in der Aula Dienstag, 8. Juni 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe, anschl. Gebetsgruppe Mittwoch, 9. Juni 10.30 Ökum. Morgengebet 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 10. Juni 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe Freitag, 11. Juni 9.00 Hl. Messe am Heiligsten Herz Jesu

Montag, 7. Juni 15.45 Minichile Gruppe Alpha im ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 10. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Ichthys 20.00 Chorprobe in der Kirche Freitag, 11. Juni 18.30 Phönix-Treff: «Die Entführung» www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. Juni 19.00 Musikgottesdienst Pfarrer Hansjakob Schibler Keita Kitade, Trompete Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. Juni 9.30 Gottesdienst in Kappel mit Pfarrerin Dorothea Wiehmann www.kircherifferswil.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Wir freuen uns, mit Euch wieder folgende Gottesdienste zu feiern: Freitag, 4. Juni 19.30 Herz Jesu Andacht Samstag, 5. Juni 17.00 Wortgottesfeier mit Matthias Sonntag, 6. Juni 11.00 HGU-Abschluss mit Matthias, Heidi und Annelie Donnerstag, 10. Juni 8.15 Wortgottesfeier mit Marie Louise www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Sonntag, 6. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Orgel: N. Achleitner 11.00 Wortgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und Katechetinnen B. Broch und S. Hanke Mehr unter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. Juni 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch

Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 6. Juni 10.00 Familien-Gottesdienst mit Täschlisammlung & Livestream Mehr unter www.sunntig.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a.A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 6. Juni 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 6. Juni 10.30 Gottesdienst Thema: Gegenseitige Verantwortung und Hilfe Philipper 2, 1-4 / Galater 6,2 Hort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 10. Juni 18.45 Chorprobe Offenes Singen 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsversammlung


Veranstaltungen

Freitag, 4. Juni 2021

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CO2-Gesetz: ja oder nein? Im Rahmen der Tage der Sonne veranstaltet die Energieregion Knonauer Amt am Dienstag, 8. Juni, eine Podiumsdiskussion. Die Materie ist vielschichtig: wie können wir dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen? Geht das Konzept des CO2-Gesetzes auf ? Was bedeutet das für die Gesellschaft, die Wirtschaft – und was bringt es dem Klima? Das sind alles sehr komplexe Fragen, und doch braucht es jetzt eine einfache Antwort vom Schweizer Volk: ja oder nein. Der Entscheid wird auch für uns im Knonauer Amt relevant sein. Was heisst ein Ja oder ein Nein für mich, für meine Nachkommen? Was heisst ein Ja oder Nein für die KMU in unserer Region? Das diskutieren Samuel Schweizer, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG, und Conny

Baumann-Zingg, Geschäftsführerin der Zingg Transporte AG, mit Marc Bochsler, Vizepräsident der SVP Bezirk Affoltern, und FDP-Kantonsrätin Arianne Moser aus Bonstetten. Der einzige Neutrale in dieser Runde ist Bernhard Schneider, der das Gespräch moderiert. Das Podium soll Unentschlossene motivieren, an der Abstimmung teilzunehmen – und fundiert zu einem Entscheid zu kommen. Coronabedingt ist die Platzzahl sehr beschränkt, aber die Diskussion wird danach online zur Verfügung stehen und kann bis zur Abstimmung abgerufen werden. Standortförderung Knonauer Amt Podium zum CO2-Gesetz am Donnerstag, 8. Juni, 19 Uhr, im Kulturkeller LaMarotte, Affoltern. Anmeldung via doodle unter www.knonauer-amt. ch/energieregion. Dort wird die Diskussion ab 9. Juni abrufbar sein.

Gesundes Essen, das schmeckt Am Samstag, 12. Juni, von 11 bis 13 Uhr zeigt die Ernährungsberaterin Simone Kleiner den Kindern, wie man mit Kreativität eine ausgewogene Mahlzeit auf den Tisch zaubert. «Früh übt sich, was ein Meister werden will», schrieb Friedrich Schiller in seiner Erzählung Wilhelm Tell. Besonders bei der gesunden und abwechslungsreichen Ernährung kann man nicht genug früh anfangen. Erlebniskochen für Kinder macht viel Spass und fördert gleichzeitig die Kreativität. Sich mit vollwertigen Lebensmitteln auseinanderzusetzen, daraus dann ein leckeres Menü zuzubereiten und die Köstlichkeiten gemeinsam zu essen, ist ein Genuss für alle Sinne. Im Kurs werden handgemachte Nudeln mit Tomatensause und Parmesan kreiert. Als Dessert werden Cake Pops gebacken, die ganz individuell verziert werden können. Jedes Kind kann einen

Kreativ und gesund kochen. (Bild zvg.) Cake Pop schön verpackt mit nach Hause nehmen! Es werden vorzugsweise Bioprodukte und Vollkornmehl verwendet. Die Kosten betragen 40 Franken für Mitglieder und 45 Franken für NichtMitglieder. Familienzentrum Bezirk Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Die Kinder lernen die Natur mit allen Sinnen kennen. (Bild zvg.) bei Bedarf gerne auch ein Elternteil mitkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Naturnetz Unteramt Weitere Informationen zum Angebot sind zu finden auf www.naturnetz-unteramt.ch/kinderclub oder bei Stefan Bachmann, sbachmann@ naturnetz-unteramt.net, Telefon 078 740 50 51.

«Wanda, mein Wunder»

Bekannt wurde sie mit «Die Herbstzeitlosen», nun tastet sich die Regisseurin mit einem erfahrenen Cast an das Thema Altersbetreuung heran. Dabei drängt sich die Mischung aus Drama und Komödie beinahe auf. Die Geschichte einer wohlhabenden Familie, welche das Familienoberhaupt anstatt im Heim lieber zu Hause von einer polnischen Pflegerin betreuen lässt, gerät bald ausser Planung. Stilsicher wird die Geschichte erzählt. Das ist auch dem Drehbuch zu verdanken, welches nicht in jede Klischeefalle

Kulinarik-, Musik- und Naturevent in Mettmenstetten

Für die Gartenliebhaberinnen und -liebhaber brachte dieses Jahr vor allem einmal Geduldsproben – zögerlich erst kommt der Frühsommer, und wo der wilde Rittersporn in Barbara Niklaus’ Traumgarten letztes Jahr schon fast verblüht war, zieren sie sich heuer noch, ihre Knospen zu öffnen. Der Offene Garten findet praktisch im Spätfrühling statt, noch blühen die Pfingstrosen und der rote Ginster, währenddem die weissen Lilien sich wohl auf das Wochenende hin zeigen werden. Wie vielen Kunstschaffenden verlangte das letzte Jahr Barbara Niklaus auch sonst viel Geduld ab. In der Keramikwerkstatt entstanden zahllose Werke, während Ausstellungen lange Zeit nicht möglich waren. Die Künstlerin freut sich, die neuen Objekte ihrem Publikum erstmals zu zeigen, und ihre

Leidenschaft für Keramik und Gartengestaltung wieder zu teilen. Die beiden Leidenschaften kommen besonders in den Werken zum Ausdruck, die Barbara Niklaus für den Garten und seine Blüten geschaffen hat. Seien es die ausladenden Schalen, die sich als Cache-Pots für den Balkon oder die Pflanzen eignen, welche überwintert werden müssen. Oder die Vasen, die mit oder ohne Blüten einen Blickfang abgeben. «Wenn es im Sommer ganze Sträusse englische Duft-Rosen sind, die ich auf den Esstisch stelle, nehme ich auch mal einen der grossen Mostkrüge dazu», meint die Keramikerin. Für den grossen Garten mit seinen Teichen, Pavillon und Pergola ist ihr Beruf jedenfalls ein Glück. Da steht das kleine Kaffeetischchen aus Steinzeugkeramik, das jedem Wetter draussen trotzt, oder die Teekannen und -tassen, gemacht für einen sonnigen Nachmittag, an dem die Zeit vergessen geht. Doch nun genug Geduld gehabt! Der «Offene Garten» am 12. und 13. Juni ist ein Anlass zwangloser Geselligkeit, von inspirierendem Austausch unter Pflan-

zenfreunden, von Kunst und Kulinarik. Wieder mit dabei ist der Foodtruck von Nan und seiner Crew, wo die Besucherinnen und Besucher die frisch zubereiteten Thai-Spezialitäten geniessen können. Und am späten Sonntagnachmittag bestreitet das Trio «Echo vom Zürihorn» ein Konzert, bei dem es den traditionellen Alphörnern jazzige neue Töne entlockt. Interessierte sind willkommen, etwas im weiten Garten zu verweilen und ihn zu geniessen, der gebotene Abstand lässt sich ja immer einhalten. Wenn sie bis jetzt auch geduldig auf einen Besuch warten musste, freut sich die Gastgeberin auf viele bekannte und noch nicht bekannte Garten- und Kunstfreunde, die sich mit ihr an der Keramik, der Musik und der frühsommerlichen Blütenpracht freuen. Barbara Niklaus Der «Offene Garten» findet bei jeder Witterung am 12. und 13. Juni, jeweils von 10 bis 20 Uhr statt. Ort: Niklaus Keramik, Schauenberg 2 (Grossholzerstrasse), Mettmenstetten. (Google-maps: mit Niklauskeramik zu finden)

Entspannung finden beim Zeichnen

Am Samstag, 12. Juni, ist es wieder so weit: Der nächste Anlass des Kinderclubs des Vereins Naturnetz Unteramt (VNU) findet statt.

Das Cinepol in Sins zeigt den neuen Film von Bettina Oberli.

Keramik im offenen Garten Am 12. und 13. Juni öffnet Barbara Niklaus ihren Garten für alle Naturfreunde und Liebhaber von Keramik, Küche und Musik.

Kinderclub «mit allen Sinnen»

Jedes interessierte Kind ab zirka sechs Jahren ist willkommen. Dieses Mal geht es in Hedingen in den Wald, um die Natur mit allen Sinnen zu entdecken: Wie klingt der Wald? Wie riecht er? Was kann man im Wald sehen und was schmecken? Wir erleben die Natur auf spielerische und gestalterische Art und Weise in direktem Kontakt mit ihr. Natürlich kommen wie immer auch Spiel und Spass nicht zu kurz. Für diesen Anlass kann man sich noch bis am Mittwoch, 9. Juni, anmelden. Die Platzzahl ist beschränkt! Der Treffpunkt ist am Bahnhof Hedingen um 14.05 Uhr, Ende ist um 17.15 Uhr am gleichen Ort. Bei kleineren Kindern darf

Barbara Niklaus freut sich, ihren Garten mit vielen Garten-, Musik- und Kulinarikfreunden zu teilen. (Bild zvg.)

tritt. Der Dramödie wurde letzten Herbst die Ehre als Eröffnungsfilm des Zurich Film Festivals zuteil und startet nun ab Donnerstag in den Schweizer Kinos und im Vor- und Hauptabendprogramm im Kino Cinepol. Obwohl «Wanda, mein Wunder» sicher kein klassisches PopcornKino ist, kann das Publikum bereits seit Montag sich wieder an der Kinobar mit Getränken und Glace auf den Film einstimmen. Die aktuellen Schutzbestimmungen und das gesamte Programm finden sich auf der Kinowebseite. Cinepol Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, Sins. Telefon: 041 787 36 00, Website: www.cinepol.ch.

Am Donnerstag, 10. Juni, von 19 bis 21 Uhr erlernen die Teilnehmenden gemeinsam mit Kursleiterin Gabriella Steiner die Technik, um abstrakte Bilder mit wiederkehrenden Mustern zu zeichnen. Freies Zeichnen von immer wiederkehrenden Mustern und Strukturen mit einem schwarzen feinen Stift auf einem weissen Untergrund. Klingt wie etwas, das fast jede und jeder von uns schon einmal getan hat: Zum Beispiel während des Telefonats mit redseligen Menschen mal eben zu Blatt und Stift gegriffen und ein bisschen gezeichnet. Wie durch Zufall entstehen so oft eigene kleine Kunstwerke. Doch diese Art von Zeichnen ist viel mehr – es ist eine Art von einfacher Meditation. Dazu ist kein künstlerisches Talent erforderlich, jeder kann mit wenig An-

Zeichnen kann sich wie eine Art Meditation anfühlen. (Bild zvg.) leitung sofort loslegen und in eine entspannende, zeichnerische Fantasiewelt versinken. Wer sich schon einmal für längere Zeit mit dem Zeichnen eines Bildes beschäftigt hat, weiss, dass man nach kurzer Zeit alles um sich herum vergisst und sich vollkommen in der Tätigkeit des Zeichnens verliert. Vorlagen und Anleitungen sind reichlich vorhanden, um sich für den Anfang zumindest für eine kurze Zeit in diese meditative Beschäftigung zu

vertiefen und Druck, Stress oder Alltagssorgen zu vergessen. Der Kurs kostet für Mitglieder 55 Franken, und für NichtMitglieder 60 Franken. Im Preis inklusive sind Stifte, Radiergummi und Papier. Das Material kann am Ende des Kurses mit nach Hause genommen werden. Familienzentrum Affoltern Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Secondhand-Event für Frauenkleider in Knonau In diesem Jahr findet in Knonau wieder der Secondhand-Event für Frauenkleider statt, am 10. Juni, von 17 bis 20 Uhr. Am Secondhand-Event erhält man Kleidungsstücke, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen jeden Alters, für jede Grösse und jeden Geschmack – von Alltagsmode bis zu Cocktailkleidern. Alle Kleider sind nach Grösse sortiert

und können in einer Umkleideecke anprobiert werden. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, am Secondhand-Event tolle preiswerte Kleider zu erstehen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zu leisten gegen die Wegwerfmentalität der heutigen Zeit und für ein faires Miteinander. Vroni Wildhaber Secondhand-Event für Frauenkleider, Donnerstag, 10. Juni, 17 bis 20 Uhr, Stampfi-Mehrzwecksaal in Knonau.

Auch Schuhe sind im Angebot. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen AGENDA

Freitag, 4. Juni Affoltern am Albis

18.30–19.30, 19.45–20.45, 21.00– 22.00, 22.15–23.15: «Groupe Nous» spielt «Kassandras Baby», Theaterinstallation. Reservierungen über www.groupenous.org., max. vier Personen. LaMarotte, Centralweg 10 (Container auf dem Parkplatz).

Kappel am Albis

19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Anmeldung erforderlich unter: sekretariat. theologie@klosterkappel.ch Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Samstag, 5. Juni Affoltern am Albis

15.00–16.15: Ohoo! Kinder- und Jugendtheater Bezirk Affoltern. «Schatzsuche». Die beiden U8-Gruppen aus Hausen und Affoltern führen gemeinsam zwei Theaterstücke auf. Tickets und Infos unter www.ohoo.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben. 18.30–19.30, 19.45–20.45, 21.00– 22.00, 22.15–23.15: «Groupe Nous» spielt «Kassandras Baby», Theaterinstallation. Reservierungen über www.groupenous.org., max. vier Personen. LaMarotte, Centralweg 10. (Container auf dem Parkplatz).

Fotografie und Skulpturen Ausstellung von Katharina Proch und Noldi Vogler

Katharina Proch und Noldi Vogler sind nicht zum ersten Mal zu Gast in der Galerie Märtplatz. Katharina Proch ist eine vielseitige Künstlerin. Sie bildete sich konstant weiter unter anderem bei Xaver Mettler in Affoltern und absolvierte ein Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Als Künstlerin ist sie bekannt und hat im In- und Ausland ausgestellt. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Techniken: Zeichnen, Aquarell, Holzschnitte, Mischtechnik und Fotografie. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich ihre heutige Formensprache mit Hauptakzent auf Holzschnitt und Aquarellmalerei. Neben diesen Techniken nimmt die Arbeit am Computer einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Beginnend mit Zeichnungen entstanden am Anfang Vorarbeiten für die Druck-

Zwillikon

Sonntag, 6. Juni Affoltern am Albis

Zwillikon

Dienstag, 8. Juni Affoltern am Albis

19.00: «Podium zum CO2-Gesetz». Mit Samuel Schweizer, Ernst Schweizer AG, Conny BaumannZingg, Zinggtransport AG, Marc Bochsler, SVP Bezirk Affoltern, Arianne Moser, FDP-Kantonsrätin. Moderation: Bernhard Schneider. Teilnehmerzahl sehr beschränkt. Nach der Veranstaltung wird eine Aufzeichnung online zur Verfügung gestellt. Anmeldung und OnlineAufzeichnung: www.knonaueramt.ch/energieregion. LaMarotte, Centralweg 10.

Kappel am Albis

13.30: Führung durch den Klostergarten, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Donnerstag, 10. Juni Affoltern am Albis

19.00–21.00: «Zeichnen zum Entspannen». Mit Gesprächstherapeutin Gabriella Steiner die Technik

Noldi Vogler zeigt Skulpturen aus einheimischen Hölzern. (Bilder zvg.)

Kappel am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.

Knonau

17.00–20.00: «Secondhand-Event für Frauenkleider». Kleider, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen. Von Alltagsmode bis Cocktailkleider, für jede Grösse, Geschmack und Alter. Mehrzweckgebäude Stampfi.

Ausstellungen Katharina Proch beschäftigt sich seit 2013 mit grossen und kleinen Hütten im Säuliamt. Sie zeigt sie an der Ausstellung in Sepia. techniken. Heute ist die Digital Art zu einem eigenständigen Gestaltungsmittel von Katharina Proch geworden. Seit 2013 beschäftigt sie sich mit den kleinen und grösseren Hütten und Scheunen im Säuliamt, den sogenannten «Kabäuschen». Auf unzähligen Wanderungen hat die Künstlerin diese Zeitzeugen der Vergangenheit entdeckt und mit der Kamera festgehalten. Sie sagt, dass der Reiz alter Hütten und Scheunen ihre Geschichte ausmache, in der sie von harter Arbeit und Verbundenheit mit der Natur erzählen. Oft übersehen wir aber diese Relikte, die funktionell und schmucklos sind. Mittlerweile sind es bis zu 200 Aufnahmen, die sie an der kommenden Ausstellung in Sepia präsentiert, sowie auch einige Zeichnungen von den Hütten.

Für seine Skulpturen verwendet Noldi Vogler einheimische Hölzer; seine Materialsammlung im Atelier ist Inspiration. Von einer Idee oder einem Bild ausgehend sucht er das geeignete Holz oder ein Stück Holz zieht ihn an, weil er ganz spontan die Form sieht, die darin steckt. Noldi Vogler sagt, dass seine Skulpturen aus inneren Bildern entstehen, doch woher diese kommen und

was sie bedeuten, liegt oft im Ungewissen. Der Weg dorthin ist manchmal beschwerlich und lang, manchmal aber auch sehr kurz. Am Schluss liegt eine konkrete Form vor und er spüre genau, dass sie fertig ist und dass man sie jetzt «begreifen» kann. An der kommenden Ausstellung zeigt er Arbeiten, die während des Shutdowns entstanden sind, zum Beispiel eine Gruppe Stühle mit dem Titel «Hockdown-Homestuhling», aber auch Arbeiten aus der Serie «Bewegung im Wasser» und der Serie «Wasserbäume». Noldi Vogler hat zwei Jahre Architektur an der ETH Zürich studiert, anschliessend die Primarlehrerausbildung absolviert und einige Jahre als Primarlehrer unterrichtet. Danach folgte das Grundstudium in Psychologie. Seit 1981 ist er als Bildhauer tätig mit Ausstellungen in der ganzen Schweiz und Teilnahme an Bildhauersymposien in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Österreich und USA. Kultur Affoltern Fotografie von Katharina Proch und Skulpturen von Noldi Vogler in der Galerie Märtplatz, Affoltern. Vernissage/Eröffnung: Freitag, 11. Juni, 19 bis 21 Uhr. Ausstellung bis Sonntag, 27. Juni, unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmassnahmen, freitags 17 bis 20 Uhr, samstags 9 bis 12 Uhr, sonntags, 11 bis 14 Uhr.

Verträumte Weiher und farbige Blüten Sparschäler zum Letzten Der Park Seleger Moor ist eine den Attraktionen im Park. Ihre Wuchsfaszinierende grüne Oase. Hunderttausende Rhododendren und Azaleen blühen den ganzen Frühling und Sommer hindurch. Der verwunschene Farnwald, die romantischen Seerosenteiche und ein Strauchpfingstrosengarten sind weitere Höhepunkte. Einige Wettswiler Senioren besuchten den Park Seleger Moor in Rifferswil. Zahlreiche verschlungene Pfade und rollstuhlgängige Spazierwege machten den Rundgang durch die wunderbare Natur zu einem besonderen Vergnügen. Der Park Seleger Moor ist das grösste Rhododendren- und Azaleenparadies der Schweiz. Vor allem in der Hochblüte im Mai verwandeln Hunderttausende Blüten den Park in ein berauschendes Farbenmeer. Es ist eine Pracht, an der man sich kaum sattsehen kann. Der Farngarten lockt mit kleinen Mini- und grossen Baumfarnen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Kleine Bäche durchziehen den Park und bilden idyllische Teiche, auf denen unzählige Seerosen schwimmen. Das Gelände ist ideal für Wasserpflanzen und ein Paradies für alle möglichen Tiere. Und die Strauchpfingstrosen zählen im Mai ebenfalls zu

erlernen, wie abstrakte Bilder mit wiederkehrenden Mustern entstehen können. Mit wenig Anleitung sofort loslegen. Anmeldung: 044 760 12 77. Mehr Infos: www.

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Skulpturen aus inneren Bildern

15.00–16.15: Ohoo! Kinder- und Jugendtheater des Bezirks Affoltern, U8-Gruppen aus Hausen und Affoltern: «Schatzsuche». Tickets und Infos unter www.ohho.ch. Aula Schulhaus Ennetgraben.

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Mehr als ein Jahr mussten Katharina Proch und Noldi Vogler auf ihre Ausstellung in der Galerie Märtplatz warten. Nun ist es so weit: am Freitag, 11. Juni, laden Kultur Affoltern und die beiden Kunstschaffenden zur Vernissage.

10.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob, oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

12.00–16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42, Ursula Grob, oder 044 761 81 76, Hansruedi Huber. Dorfmuseum, Ottenbacherstrasse, Gemeindeplatz.

Freitag, 4. Juni 2021

höhe erreicht 1,5 Meter. Gelegentlich wachsen sie auch über 2 Meter hoch. Mit seiner grossen Ausdehnung, den vielen Bächen, Teichen und den unterschiedlichsten Pflanzen bietet der Park kleineren und grösseren Lebewesen Schutz, Unterschlupf und Nahrung. Mit ein wenig Geduld kann man unterschiedliche Tiere beobachten, wie Eichhörnchen, Frösche, Rehe und Steinmarder. Ornithologen des Verbandes Schweizerischer Vogelschutzvereine (VSV) haben auf Rundgängen eine Vielzahl von Vogelarten entdeckt, wie Blauund Kohlmeise, Specht, Amsel, Drossel Stockente und Mäusebussard. Dölf Gabriel, Wanderleiter www.senioren-wandergruppe.ch

Prächtiges Farben- und Blütenmeer im Park Seleger Moor. (Bild zvg.)

Im Ortsmuseum Affoltern ist dieses Wochenende noch einmal die Sonderausstellung «Sparschäler ade» zu sehen. Die Fabriktore sind geschlossen. Im Ortsmuseum ist diesen Monat zum letzten Mal in der Sonderausstellung «Sparschäler ade» zu sehen, wie hinter den Toren gearbeitet wurde. Dies ermöglicht nochmals einen Blick auf die Geschichte der zena swiss AG zu werfen. Die Ausstellung wird bis Ende Juni im Museum bleiben und kann auf Anfrage auch ausserhalb der Öffnungszeiten besucht werden. «AffolternBewegt!» und das Ortsmuseum bewegte mit. Knapp 9000 Minuten bewegte sich Gross und Klein durch die Stadt und entdeckte Bekanntes aufs Neue und unbekanntes Verstecktes. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon neben dem Volg. Es ist am Samstag, 5. Juni, von 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 6. Juni, von 12 bis 16 Uhr wie gewohnt geöffnet.

Aeugst am Albis

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aus 4 Elementen entsteht Kunst». Die Vielfältigkeit des Töpferns mit Viktoria Jeanroy. Bis 15. September. Mo 8–11.30, 16–18.15, Di 8–11.30, Mi 8–11.30, 14–16.30, Do 8–11.30

Kappel am Albis

Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: «Dein Garten wollt ich sein». Bilder und Objekte von Andrea Christina Leisinger. Bis 20. August. Wochentags 9-18 Uhr. ANZEIGE

Kunsthaus Zug | www.kunsthauszug.ch

Aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Zug: ZuZug aus Osteuropa – Positionen der Sammlung – VERLÄNGERT BIS 8. AUGUST 2021 Kunsthaus Zug richtet den Blick nach Osten Unbekannt, fremd, anders. Das Kunsthaus Zug zeigt zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstschaffender aus der eigenen Sammlung. Dabei zieht es nicht nur eine Linie von «West» nach «Ost», sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtweisen. Freiheit und Toleranz, Weggang und Flucht bleiben als Themen schmerzlich aktuell. Mit Werken von: Guido Baselgia, Boris Groys, Josef Hoffmann, ˇ Ilya Kabakov, Tomas Kratky, Jan Jedlicka, Péter Nádas, Pavel Pepperstein, Aleksandra Signer, Roman Signer, Pravoslav Sovak, Annelies Štrba. Veranstaltung: Sonntag, 6. Juni, 10.30 – 12.00 Uhr, Führung durch die aktuelle Ausstellung ZuZug aus Osteuropa. Positionen der Sammlung, mit Dr. Marco Obrist, Sammlungskurator. Dienstag, 8. Juni, 12.15 – 12.45 Uhr, Kunst über Mittag, neue Reihe: ZuZug aus Osteuropa. Nicht gezeigte Werke. Zu Käthe Kollwitz, mit Friederike Balke, Kunstvermittlerin. Dienstag, 8. Juni, 18.30 – 19.15 Uhr, Feierabend-Zoom: Pavel Pepperstein, Moskau, und Prof. Dr. Tomáš Glanc, Professor für Slawistik, Universität Zürich, im Gespräch mit Dr. Matthias Haldemann, Direktor Kunsthaus Zug (in englischer Sprache). Donnerstag, 10. Juni, 18.30 – 19.15 Uhr, Feierabend-Zoom: Zu Tomas Kratky. Dr. Josef Helfenstein, Direktor Kunstmuseum Basel und Vesna Bechstein, Künstlerin und Witwe des Künstlers Tomas Kratky, Burgdorf, im Gespräch mit Matthias Haldemann und Nina Schweizer, wissenschaftliche Volontärin und Ko-Kuratorin.

Ursula Grob

Hinweis: Die Zoom-Veranstaltungen werden jeweils 15 Min. vor Beginn eröffnet. Den Zoom-Link finden Sie auf www.kunsthauszug.ch

Weitere Infos unter www.museum-affoltern.ch.

Dorfstrasse 27, 6301 Zug, www.kunsthauszug.ch, T 041 725 33 44

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Sport

Freitag, 4. Juni 2021

Auf der Jagd nach dem Kranzabzeichen Vom 28. bis 30. Mai fand schweizweit das Eidgenössische Feldschiessen statt – auch in Zwillikon fielen Schüsse Unsere Autorin hat keine Erfahrung mit Waffen. Das soll sich ändern: Mit dem Sturmgewehr will sie in Zwillikon das Eidgenössische Feldschiessen absolvieren – und sich ein Kranzabzeichen sichern. von livia häberling Es ist Samstagmorgen. Statt im Bett liege ich auf der Schaumstoffmatte von Bahn 10. Der linke Zeigefinger ist am Abzug, der Gewehrkolben liegt an meiner Schulter auf. Ich schliesse mein rechtes Auge und spähe mit dem linken durch das Visier, das einen runden Bildausschnitt freigibt. Auf dem Gewehrlauf ist ein Metallkreis angebracht, eine Art zweites Guckloch. Von unten ragt bis in die Kreismitte ein Stäbchen hoch, das sogenannte Korn. Noch machen wir Trockenübungen ohne Munition, und Albert Suter, mein Schiessinstruktor sagt, mit diesem Stäbchen solle ich nun das Zentrum meiner Zielscheibe anpeilen und vorsichtig abdrücken. Nur: Wo ist Scheibe 10? Ich kann die Nummern nicht lesen. Das Ziel in 300 Metern ist verflucht weit weg! Wie realistisch es sei, als Anfängerin einen Kranz, also eine Auszeichnung zu schiessen, hatte ich ein paar Tage zuvor am Telefon wissen wollen. Und Albert Suter, Präsident der Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon, machte mir Mut: «Je jünger die Augen, desto besser.» Ausserdem erzählte er mir, dass viele Frauen für den Schiesssport geradezu prädestiniert seien. Das zeige sich bereits bei den Jugendlichen: Dort seien es häufig die Mädchen, welche die Instruktionen besonders präzise umsetzten, die in der Lage seien, sich über längere Strecken zu konzentrieren und sich an Wettkämpfen an die Spitze der Rangliste setzten.

Mehr Treffsicherheit an der Waffe Das Eidgenössische Feldschiessen findet einmal jährlich statt und wird in der ganzen Schweiz von den lokalen Schüt-

Albert Suter, Präsident der Feldschützen-Gesellschaft Zwillikon, sorgt für die fachkundige Betreuung der Schützin. Die Waffe, das Sturmgewehr 90, wurde vom Verein zur Verfügung gestellt. (Bild Rahel Malgo) zenvereinen organisiert. Antreten dürfen Personen, die das zehnte Altersjahr erreicht haben. Seit 1926 nehmen alle Kantone am Feldschiessen teil, die Tradition reicht jedoch weiter zurück, ins Jahr 1850. Damals wird erstmals das jährliche Zielschiessen für Mannschaften eingeführt, noch nicht gesamtschweizerisch, sondern kantonal geregelt. Die Resultate sind zunächst unbefriedigend: Bei den Übungen über 300 Meter landen nur 15 % der Schüsse auf der Scheibe, deshalb wird im Jahr 1874 eine obligatorische ausserdienstliche Schiesstätigkeit eingeführt. Wer heute in der Schweiz militärpflichtig ist, muss nach der Rekrutenschule an jährlichen Schiessübungen teilnehmen. Möglich ist das an mehreren Veranstaltungen des Obligatorischen Bundesprogramms oder am Eidgenössischen Feldschiessen. Der militärische Urgedanke des Anlasses sickert an diesem Samstag auch in Zwillikon durch: Geschossen wird nach Kommando und mit Ordonnanz-, also mit Dienstwaffen, die Scheibenform ähnelt einem Oberkörper, und die spitzförmigen Patronen, die hier alle nur «Kugeln» nennen, spendiert der Bund. Albert Suter, der sich mit Leidenschaft im Bereich der Nachwuchsförderung engagiert, ist sich bewusst, dass das Schiessen häufig mit militärischer Intervention, also mit Kampf und Tod in Verbindung gebracht wird. Umso wichtiger ist ihm eine seriöse Ausbildung an jenem Gerät, das er bewusst nicht Waffe, sondern Gewehr nennt. «Wir fördern das sportliche Schiessen», sagt er, «und nichts anderes.»

Schiessen mit dem «Munggeli-Gwehr»

Objekt der Begierde: das Kranzabzeichen. (Bild Livia Häberling)

Nach den Trockenübungen gilt es ernst. In den nächsten Minuten soll ich das Programm schiessen. 18 Schuss insgesamt, die ersten sechs einzeln in sechs Minuten, die nächsten sechs als soge-

nanntes Schnellfeuer in zwei Mal je 60 Sekunden und zum Schluss noch sechs Schuss in 60 Sekunden. Zunächst aber muss ich die Munition in das Magazin einfüllen. Albert Suter zeigt mir, wie das geht – mit jener Besonnenheit, mit der er mich den ganzen Morgen umsichtig betreut. Überhaupt ist die Hilfsbereitschaft allerseits gross. Das Feldschiessen, sagt Suter, biete den Vereinen auch die Chance, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Rund 70 Junioren, Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglieder zählt die FSG Zwillikon heute – und sie würde sich über neue Mitglieder freuen, betont Suter. Bereits Mitglied in einem Schützenverein ist Rolf, der an jenem Morgen wiederum auf mich und meinen Schreibblock aufmerksam wird. «Bisch interessiert a öppis Währschaftem?», fragt er und präsentiert mir sein Langgewehr. Dieses hat einen Schaft aus Holz, kam schon in den Händen von Rolfs Vorfahren zum Einsatz, ist inzwischen über 100-jährig und feuert das Geschoss mit mehr als 800 Metern in der Sekunde aus dem Gewehrlauf. Für detailliertere, technische Auskünfte reicht die Zeit leider nicht mehr: Das Kranzabzeichen ruft. Ich positioniere mich erneut auf der Schaumstoffmatte, suche meine Zielscheibe und finde sie sogar (inzwischen weiss ich: Es ist die dritte von rechts), entsichere die Waffe, warte auf das Kommando, kneife wieder das rechte Auge zu, suche das Ziel, ziehe den Abzug bis zum Druckpunkt, halte – wie von Albert Suter empfohlen – die Luft an und: Peng! Dieses Prozedere wiederhole ich in den folgenden fünf Minuten fünf Mal. Peng. Peng. Peng. Peng. Peng. Das Sturmgewehr 90 ist kleiner und leichter als seine Vorgänger, der Rückstoss sei bei diesem «Munggeli-Gwehr» kaum noch spürbar, hatte Albert Suter gesagt. So ganz kann mein Schlüsselbein das nicht bestätigen. Aber ich soll ja schiessen, nicht jammern.

Pro Schuss sind vier Punkte zu holen. Im ersten Durchgang erziele ich dreimal zwei und dreimal drei Punkte. Es gibt Luft nach oben. Albert Suter ist mit dem Sackmesser zur Stelle, schräubelt an der Visiervorrichtung und siehe da: In den nächsten Durchgängen sind mehrere 3er dabei und auch einige 4er. Ein paar Minuten später sitzen wir bereits in der Festwirtschaft. Wir stossen an – leider nicht auf mein Kranzabzeichen. Mit einem Total von 53 Punkten verfehle ich es um vier Punkte, und auch für die Anerkennungskarte reicht es wegen zwei Treffern zu wenig nicht. Zähneknirschend fotografiere ich den Kranz eines erfolgreicheren Schützen. Aber so schnell gebe ich nicht auf.

Zweiter Anlauf mit der Pistole Am Sonntagmorgen biege ich wieder auf den Parkplatz des Schützenhauses Zwillikon ein. Dieses Mal peile ich das Lokal der Pistolenschützen-Gesellschaft Affoltern an. Mit der Pistole will ich das Programm über 25 Meter absolvieren. Auch hier werden in vier

Durchgängen insgesamt 18 Schuss abgefeuert. Zunächst heisst es: Warten. Der Andrang ist gross, sodass Geduld gefordert ist, bis ich schliesslich im Schiessraum stehe. Auch hier helfen die Anwesenden gerne. Zunächst erhalte ich die Waffe eines Mitglieds, dann aber bietet mein Instruktor, Peter Schoch, mir seine Pistole an, weil diese etwas leichter ist. Da ich keine Erfahrung im Pistolenschiessen habe, darf ich zwei, drei Mal den Abzug ziehen, als die Waffe noch nicht geladen ist. Dann gilt es wieder ernst. Ich bringe mich in Stellung, drücke ein erstes Mal ab, und ... treffe trotz gefühlt zittriger Hände ziemlich prächtig! Ein zweites, drittes, viertes Mal ebenso. Anfängerglück? Vielleicht. «Eifach eso wiitermache», rät mir Peter Schoch. Dagegen habe ich nichts einzuwenden. Mit 160 Punkten nehme ich im Sekretariat in Feierlaune mein Kranzabzeichen entgegen. Dann erkläre ich meine Schützenkarriere offiziell als beendet. Wobei ... Insgeheim habe ich die Sache noch nicht ganz abgehakt. Ein Kranz mit dem Sturmgewehr wäre schon auch lässig ...

Das Feldschiessen fand grossen Anklang Am Wochenende vom 28. bis 30. Mai nahmen insgesamt 500 Schützen am Feldschiessen im Bezirk Affoltern teil. Dieser Wettkampf wird in der ganzen Schweiz ausgetragen und jeweils zählt die Teilnehmerschar rund 100 000 Schützen. Bei diesem Anlass wird die Kameradschaft und der Austausch unter Kollegen grossgeschrieben. Da zählt wirklich die Teilnahme vor dem Rang. Wegen den Corona-Schutzmassnahmen wird das Feldschiessen in diesem Jahr in mehreren Etappen geschossen. Somit können die Abstandsregeln und Teilnehmerbeschränkungen eingehalten werden.

Die drei Gewehr-Schiessplätze Affoltern, Wettswil und Kappel waren dem Ansturm der Pistolenschützen am Sonntag nicht gewachsen. So mussten einige Schützen die Anlage wieder verlassen, ohne dass sie das Programm absolvieren konnten. Die Gewehrschützen können am Freitagabend, den 16. Juli, sowie am Samstagmorgen, den 17. Juli, das Feldschiessen auf der Schiessanlage Hauptikon (Kappel) noch schiessen oder vor jeder Bundesübung im Schützenverein ihrer Wahl. Heinz Meili, Präsident Bsva

Schweizer Meisterschaften mit Klingler

TC Hausen: Damen starten optimal

Morgen Samstag, 5. Juni, finden in Pratteln die Schweizer Boulder-Meisterschaften der Elite und der Kategorie U18 statt. Diese werden unter speziellen Corona-Schutzmassnahmen, insbesondere stark versetzte Startzeiten, als zweiter SportXX Swiss Climbing Cup durchgeführt. In beiden Kategorien sind aktuell knapp 100 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz am Start, darun-

ter auch Petra Klingler (Bonstetten), die ihren Titel zu verteidigen versucht, und sechs Herren vom Regionalzentrum Zürich: Bias Balmelli, Christian Leser, Michel Erni, Aurel Wanner, Finn Lüssi und Valentin Wanner. Martin B. Rahn

Das auf diese Saison hin neu gegründete 2. Damenteam 30+ des TC Hausen startete mit einem Achtungserfolg in die neue ICSaison und trennte sich im Auswärtsspiel gegen Meilen mit 3:3.

Weitere Informationen zu den Wettkämpfen

Captain Daniela Graf (R7) und Astrid Moser (R8) eröffneten die Runde, muss-

unter www.regionalzentrum.ch.

ten aber ihren besser klassierten Gegnerinnen zum Auftakt den Sieg in jeweils in zwei Sätzen überlassen. Für die ersten beiden IC-Punkte waren danach Karin de Ridder (R8) und Sabine Albrecht (R9) verantwortlich. Beide gewannen ihre Einzel souverän in zwei klaren Sätzen. Während in den entscheidenden beiden Doppel das Duo Moser/de Rid-

der untendurch musste, durfte Patrizia Camardella an der Seite von Sabine Albrecht in ihrem allerersten IC-Einsatz gleich einen Sieg in zwei Sätzen feiern. Das schlussendlich gerechte 3:3-Unentschieden darf als erster Achtungserfolg dieses Teams betrachtet werden. Chasper Weidli


Extra

Freitag, 4. Juni 2021

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Gondel als Hotelzimmer

Mai-Tagebuch

Seilbahnkabine macht Zwischenhalt in Bonstetten

Chinesisches Sprichwort: «Für die Wahrheit brauchst du ein schnelles Pferd.»

ZWISCHEN-RUF

In meinem Regalzimmer hängt ein Rhinozeros-Bild, das mal der Basler Künstler Richard Bucher für mich gezeichnet hat. Spontan – auch das ist Corona – rufe ich ihn, den ich bestimmt 20 Jahre nicht mehr gesehen habe, an. Früher hat er zwei meiner Kinderhefte illustriert. Am Telefon sagt er «Moment» – und liest mir dann zwei Gedichte über einen Messerwerfer vor, die ich bei einem MuschgSeminar verfasst und längst vergessen hatte. Zwei Tage später erhalte ich einen Brief. So künstlerische Briefe – allein das Couvert – schickt nur der Richi.

Immer mal wieder steht mitten in Bonstetten die ehemalige Gondel der Brunni-Seilbahnen in ihrer neuen Funktion als Tiny House. (Bild Regula Zellweger)

Dass ein Boot auf einem Parkplatz vor einem Wohnhaus steht, kann vorkommen. Dass aber eine Seilbahnkabine auf dem Besucherparkplatz steht, ist eher selten. Die kreativen Köpfe hinter der «Tiny House Gondel» sind Valeria Mella und Adi Rüedi. Von Regula ZellwegeR Was macht man mit ausgedienten Seilbahngondeln? Man verkauft sie – und damit verbringen sie ihre letzten Tage meistens als Gartenhäuschen. Die eine lila Gondel der Brunni-Bahnen in Engelberg hatte Glück. Adi Rüedi und Valeria Mella aus Bonstetten entdeckten die zum Kauf ausgeschriebene Seilbahnkabine – und schon hatte Adi Rüedi tausend Ideen. Mit einer Investition von 4500 Franken waren die beiden 2018 stolze Besitzer einer Seilbahngondel. Das war die Geburtsstunde der «Tiny House Gondel» und der Beginn intensiver Arbeiten, die ein Jahr dauerten. Heute hat die rote Tiny House Gondel bereits mehrere Einsätze als Cam-

pingwagen hinter sich. Valeria Mella und Adi Rüdi probierten das Campen in der Gondel mit Begeisterung selbst aus. Vor Kurzem startete die Gondel zum zweiten Mal zu ihrem Sommer-Einsatz in schwindelnder Höhe. 2020 verbrachte die Gondel drei Monate auf 3000 Meter Höhe auf dem Piz Nair im Engadin. Man konnte sie für eine Nacht buchen – und nach nur zehn Stunden war sie ausgebucht. Dieses Jahr kehrte die Gondel nach Engelberg zurück. Auf einem Trailer wurde sie zur Talstation gefahren und innert weniger Minuten erreichte sie per Helikopter ihren Sommerstandort auf einer Felsnase. Eine Nacht unter Sternen, in absoluter Bergruhe in der kuscheligen, heizbaren Gondel, mit Kochinsel, Kühlschublade, Handyauftankstation und Aussensitzplatz – das ist der Stoff, aus dem bleibende Erinnerungen entstehen.

Handwerkliches Geschick Valeria Mella ist in Bonstetten aufgewachsen. Es zog sie aber früh in die weite Welt. Seit 2012 bloggt sie und erzählt

WETTER

von ihren Reisen. Es fällt nicht leicht, zu beschreiben, was sie und ihr Partner Adi Rüedi unter dem Label LittleCity.ch alles unter einen Hut bringen. Sie lediglich als «Influencer» abzustempeln, wäre ungenügend. Sie selbst sehen sich als Content Creators – sie kreieren Inhalte. Mit allen Kanälen um LittleCity erreichen Sie täglich Personen im fünfstelligen Bereich. Sie zeigen Reisereportagen in Wort, Bild und Film, berichten über Tourismusprojekte, bieten selbst designten Schmuck an und bauen Tiny Houses. Sie betreuen Tourismusprojekte, halten Referate und Workshops und beraten in Sachen «Blogger Marketing». Valeria Mella hat eben ihr erstes Buch herausgegeben. Adi Rüedi, gelernter Informatiker, ist seinem Vater dankbar, weil er ihn von klein auf am Arbeiten in der Werkstatt teilhaben liess. Dieses handwerkliche Geschick erkennt man an den raffinierten Details in der Gondel. Schränke sind im Boden eingelassen – man sieht aber nichts davon. Mit einem Magnet kann man die Schranktüren aufziehen. Ein eingeritztes Muster im Holz zeigt, wohin man das Handy legen kann, damit es

automatisch aufgeladen wird. Die Kochinsel ist in die Küchenablage integriert, man kann sie einfach hervorziehen – und der Gaskochherd ist bereit. Den Tisch kann man zwischen den Bänken absinken lassen – fertig ist das Bett.

Zwei Tiny Houses Ein weiteres Projekt des Bonstetter Ehepaares ist Star Base, zwei Tiny Houses in Sternenberg, der höchstgelegenen Gemeinde des Kantons Zürich. Die kleinen Hotelzimmer im Freien können bis Ende November 2021 gemietet werden. Valeria Mella hat einen Master in BWL und kommt wie ihr Mann beruflich aus dem Online-Marketing. Eine gute Basis für die Firmengründung 2015. Sympathisch ist, dass die beiden in ihren Videos Dialekt sprechen: «Wir sind ein Schweizer Blog!» Unterdessen sind Valeria und Adi zu dritt unterwegs. Die kleine Tochter wird mit den kreativen, reisefreudigen Eltern eine interessante, erlebnisreiche Kindheit erleben – denn bestimmt gibt es weitere unerwartete, einzigartige Ideen aus der Küche von LittleCity.ch.

HERKÖMMLICHES

Fronleichnam

Heute Basel 16° 26° Zürich 14° 26°

Affoltern

St.Gallen 15° 22°

14° 24°

Luzern 15° 24°

Neuchâtel 15° 24°

Bern 14° 24° Interlaken 14° 24°

St.Moritz 6° 16°

Sion 15° 27°

Genève 15° 26°

Chur 14° 25°

Bellinzona 14° 26°

Aussichten

Samstag

Sonntag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Alpennordseite

14° 20°

13° 20°

12° 21°

12° 22°

12° 23°

Alpensüdseite

17° 24°

16° 24°

16° 24°

16° 24°

16° 25°

min °C max °C

LEBENSWEISHEIT «Sprich nur, wenn du die Stille verbessern kannst.» Mahatma Gandhi

Das Fronleichnamsfest, dessen Ursprung im 13. Jahrhundert liegt, wird in katholischen Gegenden noch heute am zweiten Donnerstag nach Pfingsten – sechzig Tage nach Ostern – gefeiert. Die Bezeichnung des Feiertags tönt für nicht Eingeweihte etwas irritierend, hat aber weder mit Zwangsarbeit in der mittelalterlichen Bedeutung von vron = Herrendienst noch mit lichname im Sinne eines toten Körpers zu tun. Im Gegenteil: Verehrt und gefeiert wird an Fronleichnam der «Leib Christi», der nach traditionell katholischem Verständnis in der geweihten Hostie leibhaftig präsent und gegenwärtig ist. Dementsprechend wird das «Allerheiligste» in einer «Monstranz» (hergeleitet von lateinisch monstrare = zeigen, hinweisen) demonstrativ über Felder und Wiesen mit Lob, Dank und Segensbitte in die Alltagswelt hinausgetragen. Die farbenfrohe Glaubenskundgebung gründet in der biblischen Feier des Abendmahles am Gründonnerstag, die auch in der reformierten Christenheit eine wichtige Rolle spielt, wenn auch

nicht im selben Mass und in derselben Bedeutung, welche die Eucharistie (Dankfeier) in der katholischen Tradition bekommen hat. Aufgrund ihres freudigen Charakters wird das Fest der Gegenwart Gottes nicht im Rahmen der Leidenswoche gefeiert. Man hat es in die nachösterliche Zeit ausgelagert, um dem «Geheimnis des Glaubens» einen gebührenden Platz einzuräumen. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

GEDANKENSPRÜNGE

Moral Drei Pfadfinder gehen einmal Ganz heimlich in ein Nachtlokal Und niemand merkt, dass diese Knaben Den falschen Pfad gefunden haben Martin Gut

Zufälligerweise erzählen zwei Freundinnen unabhängig voneinander von vorwurfsvollen Briefen. Der erste kam von einer Nachbarin, die Krebs hat, von meiner Freundin oft zur Chemo gefahren oder zum Essen eingeladen wird. BriefInhalt: Sie habe von einer anderen todkranken Frau erzählt und gesagt, die sei ein armer Teufel. Der Ausspruch sei gemein, erniedrigend. Zweiter Brief: Man kündige hiermit die Freundschaft, denn meine Freundin habe gesagt, sie bereue nicht, dass sie keine Kinder habe, aber Enkelkinder hätte sie gern. Der Ausspruch sei untragbar. Ach, wie reagiert man auf solche Anschuldigungen? Die eine Freundin hat die krebskranke Nachbarin erneut zum Mittagessen eingeladen. Sie wolle mit niemandem in Unfrieden leben. Die andere hat die Adresse gelöscht. Heute hat meine im Juni 101-jährige Mutter, die bei mir zu Besuch ist, einen Wunsch geäussert: Im Arbeitszimmer Regale umgestalten. Mal etwas Hübsches reinstellen, nicht nur Ordner. Ich vertröste sie auf später. Dann macht sie mein Kreuzworträtsel fertig: Autounfallsimulation – natürlich Crashtest, Produkt der Zersetzung – Faulgas. Auf eine Magen-Darm-Spiegelung freut sich niemand. Aaaber – wenn schon, dann im Affoltemer Spital! Fast gemütlich. Die Angestellten sprachen mich sogar auf meine Kolumnen an. Interessant: Da zieht man ein Höschen an mit Schlitz hinten. Dann legte ich mich auf den Schragen und bekam einen Block mit Loch in den Mund. Hä? Nei! Aber da muss scheint’s nachher der Magenschlauch durch. Ja, und danach – keine Ahnung. Ich verschlief das Ganze. Danke Euch! Es war gar nicht so schlimm. Pfingsten. Meine Tochter besucht uns mit der kleinen immer hungrigen Melissa. Nach den Feiertagen fahren sie mit dem Zug zurück. Isabelle meldet sich anschliessend so: «3 Guetzli, 4 Mentos, 10 Salzstängeli und 3 Grissini später sind wir in Lugano angekommen. Es war schön mit euch!» Für die Rathusschüür in Baar organisiere ich jeden Monat einen Vortrag, diesmal wegen Corona im Saal einer Schule. Steven Schneider ist wie immer sehr unterhaltsam. Doch nur acht Frauen haben zugehört. Das Klatschen fiel dementsprechend mager aus. Drei Tage kommen mein Bruder und Frau. Meine Schwägerin erzählt von ihrer Mutter, die ich kannte und mochte. Im Pflegeheim erhielt sie täglich Besuch von einem ihrer sieben Kinder. Es ging prima auf – an jedem Wochentag kam ein anderes. Wegen Corona lag sie dann fünf Wochen lang in ihrem Bett ohne Besuch. Und starb. Über China, dieses unglaublich wachsende Land, ein interessantes Buch gelesen: Coachsurfing in China von Stephan Orth. Im TV gehört: Die Chinesen bauen bis zum Jahr 2035 neue Flughäfen. Und zwar 216! Mit China anfangen und mit China aufhören – das kommt selten vor. Ute Ruf


Kinoprogramm Sins

KW 23 | Donnerstag 3. bis Mittwoch 9. Juni

Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00

Verschönerungsverein Mettmenstetten 126. Jahresversammlung

Gli Anni Piu Belli So Mo DI CH-Premiere

The Courier Do Fr Sa So Mo Di Mi

CH-Premiere

Gefangen im Netz Do Sa Mo Mi

Ov/d 12/10 Cruella 17.45 Do Sa So Mi Do Fr Sa So Mi

D 10/8 Aerger mit Grandpa D8 14.00 Do So 14.15 20.00

Traktanden gemäss Statuten

CH-Premiere

D 12 (14) Wanda, mein Wunder CH 12/10 17.45 M 20.15 Do Fr Mi 20.00 Sa Mo Di 20.15

Mittwoch, 16. Juni 2021, 20.00 Uhr Rest. Rössli, Mettmenstetten

Ammonite Fr Sa Mi Mo Di

D 16 Kings of Hollywood D 12/10 Freaky 18.00 Do Sa So 17.30 Do Fr So Mi 20.15

Lehrerkonzert

En Cuerdas & César Sangrador Cello, Cornelia Leuthold Gitarre, David Talamante Tanz, César Sangrador

Der Vorstand begrüsst Sie herzlich.

D6

D 14 (14) Raya und der letzte Drache Ainbo 17.45 Do Sa So Mi 14.30 Sa Mi 20.15

Musikschule Knonauer Amt

D6

14.15

CH 14 (16)

D 16 Von Fischen und Menschen Drunk (Another Round) D 14 17.45 7 18.00 Mo Di 20.15 Fr Di

ZUGER KINOPROGRAMM www.kinozug.ch

Seehof 041 726 10 01 Gottha

Samstag, 12. Juni 2021, 17.00 Uhr, Singsaal Schulhaus Wygarten Schulhausstr. 19, 8932 Mettmenstetten Maskenpflicht - Platzzahl beschränkt Anmeldung mit Angaben der Kontaktdaten zwingend erforderlich - E-Mail an: cornelia.leuthold@mska.ch Eintritt frei - Kollekte

5630 Muri, Telefon 056 664 13 34

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