Skip to main content

038_2013

Page 19

Vermischtes

Freitag, 17. Mai 2013

Schnuppern für die ganze Familie

19

arbeitswelt und laufbahn

Tag der offenen Tür im Familienzentrum

Spannende Aktivitäten für Kinder. (Bild zvg.)

Raum für Kreativität und Aktivitäten Tag der offenen Tür in der kita Sunneland Die kita Sunneland in Affoltern öffnet am Samstag, 25. Mai, ihre Türen für Gross und Klein. Um 11 Uhr findet ein kurzer Vortrag «Wie Essen mit Kindern zum Vergnügen wird» statt. Wer kennt nicht die strahlenden Kinderaugen beim Genuss ihrer Lieblingsspeise? Leider sind Konflikte rund ums Essen jedoch eher der Alltag: Isst mein Kind gesund genug? Zu viel? Zu wenig? Was ist mit Gemüse, was mit Süssigkeiten? «Nur kein Stress», sagt die dipl. Gesundheitsberaterin ScGL und Kleinkinderzieherin Sarah Kovats von der kita Sunneland. Anlässlich des Tages der offenen Tür am Samstag, 25. Mai, hält sie einen kurzen Vortrag zum Thema Ernährung im Kleinkindalter. «Es gilt, ein paar Grundsätze zu beachten. Damit ist den meisten Eltern bereits gedient. Wenn sie noch ein paar Anregungen mitnehmen und umsetzen, freut mich das natürlich.» Der Vortrag «Kein Stress mit dem Essen – wie Essen mit Kindern zum Vergnügen wird» findet um 11 Uhr in der kita statt. Während des Vortrags dürfen Kinder im kita-Alter gern kitaLuft schnuppern: Erzieherinnen stehen bereit, die Kinder in der kita liebevoll zu betreuen. Dabei können die anregend eingerichteten Räume gleich getestet werden.

Die kita Sunneland unterstützt Eltern von kleinen Kindern (vom Säuglings- bis Kindergartenalter) in ihrer Erziehungs- und Betreuungsaufgabe. Sie bietet viel Raum für Kreativität und spannende Aktivitäten, auch der nahe gelegene Wald und der kitaSpielplatz beim Haus bieten viele Gelegenheiten zum Forschen, Ausprobieren und spielerischen Lernen. Tägliche Ausflüge nach draussen sind fester Bestandteil des Angebots. In den vergangenen drei Jahren ist unter der Leitung von Anne Uellendahl ein motiviertes Team aus lebens- und berufserfahrenen Frauen entstanden. «Kontinuität und Professionalität ist uns wichtig», sagt die kita-Leiterin, «ebenso die Vermittlung von Grundwerten wie Achtsamkeit, respektvoller Umgang miteinander oder Dankbarkeit.» Die kita Sunneland orientiert sich dabei am christlichen Menschenbild, steht aber allen Kindern offen und respektiert kulturelle oder religiöse Verschiedenheiten. Das Team der kita Sunneland wie auch die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des Trägervereins stehen am Samstag, 25. Mai, von 10 bis 16 Uhr für Fragen zur Verfügung. Kita Sunneland, Alte Obfelderstrasse 55 (Nähe Autobahnauffahrt), Affoltern. Mehr über die kita Sunneland: www.kita-sunneland.ch.

Am Samstag, 25. Mai, erhalten alle Interessierten die Gelegenheit von 14 bis 17 Uhr im Familienzentrum Bezirk Affoltern ausgiebig zu schnuppern und das eine oder andere Angebot näher kennen zu lernen.

zum ruhigen Spielen oder ausgelassenen Bewegen im Gumpizimmer ein. Die Krippenmitarbeitenden erwarten neugierige Gäste ganz zuoberst oder bei schönem Wetter im Garten, und warten mit einer Überraschung für die Kleinen auf.

Das Familienzentrum ist ein offener Begegnungsort für Familien und ihre Kinder aus dem ganzen Bezirk. Es bietet Möglichkeiten, andere Eltern kennenzulernen, Spielkameraden für ihre Kinder zu treffen oder sich in verschiedenen Kursen zu Erziehungsthemen oder der Alltagsgestaltung auszutauschen. Im Weiteren finden verschiedene Sprachkurse im Haus statt: Deutsch für Fremdsprachige aber auch Konversationskurse in Englisch und Italienisch. In der Kinderhüeti oder der Kinderkrippe finden Eltern zudem stunden- oder tageweise Entlastung, um einen Arzttermin wahrzunehmen oder einer Arbeit nachzugehen. All diese Angebote befinden sich im stattlichen Haus des alten Gerichtsgebäudes am Kronenplatz, an der Zürichstrasse 136 in Affoltern. Das Haus sowie der Garten sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet.

Grosses Engagement

25. Mai: Tag der offenen Tür Am Samstagnachmittag werden Kinder, ihre Eltern und weitere Bezugspersonen von den Angebotsleiterinnen empfangen und mit der nötigen Ausrüstung auf eine Erkundungstour geschickt. Gestartet wird beispielsweise mit einer Stärkung im MüZe-Kafi. Die Ungeduldigeren erklimmen direkt die steilen Treppen, hinauf in die drei Etagen. Unterwegs warten die Mütterberaterin, die Pekip- und Kleinkinderkursleiterinnen, die für Fragen zur Entwicklung oder über ihre Kurse Auskunft geben. In der Kinderkleiderbörse kann nach günstigen Kleidern und Spielsachen gestöbert werden. Eine Etage weiter laden die grosszügigen und hellen Spielgruppen- und Hüetiräume

Diese vielfältigen und wertvollen Angebote zur Unterstützung und Vernetzung von Eltern und ihren Kindern ist nicht mehr aus dem Bezirkshauptort wegzudenken. Für viele, vor allem auch neuzugezogene Eltern, ist das Familienzentrum mit den Angeboten des Vereins Mütterzentrum erste Anlaufstelle, um sich in ihrem Alltag und der neuen Umgebung zu orientieren oder zu vernetzen. Das gemeinsame Hineinwachsen in den Alltag mit Kleinkindern wird rundum geschätzt. Das Aufrechterhalten dieser breiten Palette von Angeboten ist dem Engagement vieler Eltern zu verdanken, sei es im Vorstand oder aber im Betrieb mit vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden.

Noch Plätze frei Für Familien, die noch einen Platz in der Spielgruppe, der Kinderkrippe oder nach einer Eltern-Kind-Gruppe suchen, wäre der Tag der offenen Tür eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Personen, die hinter diesen Angeboten stecken. Auch sind alle – Eltern, Grosseltern oder Interessierte – willkommen, sich über die Aktivitäten im Hause zu informieren und den Verein Mütterzentrum ideell, aber auch tatkräftig zu unterstützen. Kontakt: Maja Girschweiler, kjz Affoltern, Gemeinwesenarbeit, Koordinatorin Bezirksfamilienzentrum, Im Winkel 2, Affoltern, maja.girschweiler@ajb.zh.ch. Das kjz Affoltern wie auch die Gemeinwesenarbeit sind Dienstleistungen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Weitere Informationen unter www.ajb.zh.ch,

Von Regula Zellweger

Lebensmitte «Wann ist meine Lebensmitte?» Diese Frage kann man nur so korrekt beantworten: «Das kann man erst mathematisch genau sagen, wenn Sie gestorben sind.» So krass ist es nun wirklich nicht. In der Entwicklungspsychologie bezeichnet man damit die Lebensphase zwischen rund vierzig bis etwa sechzig Jahren – je nach Quelle. Die Lebensmitte wurde zum Thema, als die Männer die Midlife Crisis entdeckten und sich damit emanzipierten – die Frauen haben ja ihre Menopause. Wir werden immer älter. Das ist nicht nur ein Thema im Bereich AHV und Renten, sondern auch bei der individuellen Lebensgestaltung. Vor hundert Jahren lag die Lebenserwartung unter fünfzig Jahren. Heute soll jedes zweite Neugeborene in Mittel- und Nordeuropa die Chance haben, über hundert Jahre alt zu werden. Die Lebensmitte, nicht im mathematischen Sinn, sondern im entwicklungspsychologischen Sinn, ist eine Zeit, in der ein Wertewandel stattfindet. Die Endlichkeit wird einem bewusst. Man zieht Bilanz, welche Träume und Ziele man realisiert hat und was auf der Strecke geblieben ist im täglichen Rennen im Hamsterrad. Und man macht sich Gedanken, was man alles noch erleben will – bei guter Gesundheit. Der Zukunftsforscher Eike Wenzel bezeichnet in seinem Buch «Wie wir morgen leben werden» die Lebensmitte mit «Rush Hour», also als Stosszeit oder Hauptverkehrszeit, und prophezeit als Lösungsansatz ein Comeback der Grossfamilie: Zeitgewinn durch die Integration der älteren Generationen.

www.muetterzentrum-affoltern-am-albis.ch.

Standortbestimmung angesagt

Naturheilkundlich Dirndl und Lederhosen und ein bisschen Fünftes Spanferkelessen in Uerzlikon übersinnlich Eintauchen in die Welt der Naturheiler und Hellseher. Das kann man bei der neuen Messe Spirit Live, die vom 14. bis 16. Juni im Chamer Lorzensaal stattfindet. Es ist eine naturheilkundliche aber auch übersinnliche Welt, die sich dem Besucher öffnet, von Heilsteinen, über Aurafotos bis hin zu Schamanen und Naturholzmöbeln ist das Spektrum weit gespannt. Dazu gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Fachvorträgen, die in mehreren Vortragsräumen parallel angeboten werden. Der Besucher bekommt auch Gelegenheit, einige der bekanntesten Hellseher des deutschsprachigen Raumes auf der Messe zu treffen. In Workshops wird Kontakt zu den eigenen Fähigkeiten aufgenommen, oder sie geben einen Einblick in die jenseitige Welt – mit präzisen Botschaften für die anwesenden Besucher. Energetisches Reinigen von Häusern und Wohnungen steht ebenso auf dem Programm, wie das Thema Wohnraumverbesserung durch Feng Shui. Messe Spirit Live, 14. bis 16. Juni, Freitag 13 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19 Uhr und Sonntag 10 bis 17.30 Uhr im Lorzensaal, Cham. Infos: www.esonaturamesse.com.

gefragt

Bereits zum fünften Mal heissts wieder «Spanferkelessen» in Uerzlikon. Das Fest findet am Samstag, 25. Mai, ab 18 Uhr in der Scheune von Ueli Schneebeli statt. Ein toller Abend, musikalisch umrahmt vom StimmungsTrio «Jauk Power»! Fast schon zur Tradition geworden, findet am Samstag, 25. Mai, zum fünften Mal das Spanferkel-Essen in Uerzlikon statt. Dieser Anlass wird organisiert und durchgeführt von Barbara Eder und Ueli Schneebeli, zusammen mit vielen freiwilligen Helfern. Bauchef und Hofbesitzer Ueli Schneebeli verwandelt seine Scheune und sorgt damit für ein spezielles Ambiente. Fast zweihundert Gäste bestaunten im vergangenen Jahr die dekorierte Tenne.

Ferkel und anderes vom Grill Schon früh am Vormittag wird angefeuert, damit ab 18 Uhr ein saftiges Stück vom Ferkel mit einem knackigen Salat serviert werden kann «es hät, solangs hät». Keine Lust auf Spanferkel? Kein Problem, diverse andere Grillspezialitäten warten auf ihre Abnehmer. Barbara Eder mit ihrer Crew – alle adrett gekleidet in fesche Dirndl – garantierten einen reibungslosen Ser-

Gastgeber: Ueli Schneebeli und Barbara Eder. (Bilder zvg.) vice. Doch auch die Burschen hinter dem Buffet mit ihren strammen Waden sind nicht zu verachten. Sowohl für das leibliche Wohl als auch für das Auge wird gesorgt.

Musik und Spass mit Jauk Power Vater Hans Jauk, mit seiner steirischen Harmonika, Tochter Isabelle (Klarinette und Gesang) und Sohn Peter (Gitarre, Bariton, Keybord und Gesang) sorgen für stimmungsvolle Mu-

sik und Unterhaltung. Der von Barbara Eder ins Leben gerufene Fanclub von Jauk Power zählt mittlerweile schon über hundert Mitglieder, vorwiegend aus dem Säuliamt. Dieser Fanclub verwöhnt die Gäste mit einem feinen Kuchenbuffet. Es darf natürlich getanzt werden in der rustikalen Scheune von Ueli Schneebeli. Besonders willkommen sind Gäste im typischen Austria Look. Walter Schweizer

Die Lebensmitte ist gekennzeichnet einerseits von hohen beruflichen und familiären Belastungen, anderseits vom Wertewandel, was eine neue Ausrichtung verlangt, denn wir gestalten unser Lebenskonzept und unsere Zukunft nach unseren Werten, nach dem, was uns zutiefst wichtig ist. Verändern sich die persönlichen Werte, oft unbewusst, gilt nicht mehr, wonach man bisher sein Leben ausgerichtet hat. Kein Wunder treten da Stimmungsschwankungen auf und man grübelt, fühlt sich verunsichert und unzufrieden, dies auf beruflicher, partnerschaftlicher und auch familiärer Ebene. In der Lebensmitte ist also eine berufliche Standortbestimmung angesagt – vielleicht möchte man noch einmal richtig durchstarten. In der Partnerschaft gilt es, offen darüber zu sprechen, wie sich die eigenen Werte, und damit auch das Lebenskonzept, die Träume, Visionen und Ziele individuell verändern und gemeinsam dafür zu sorgen, dass beide ihre neu definierte Lebensqualität optimal leben können. Das lohnt sich, wenn wir den Statistikern Glauben schenken, die laut Sterbetafeln des Bundesamtes für Statistik für die meisten ein Leben über achtzig Jahre prophezeien. Kein Wunder, beantworten auch einige 70-Jährige die Frage, ob sie sich in der Lebensmitte fühlen würden, mit einem «Ja». Infos unter www.jobwohl.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook