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Bezirk Affoltern

WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag Am 12. Mai vor 90 Jahren erblickte Jutta Myckert das Licht der Welt! Heute Mittwoch feiert sie in Affoltern ihren hohen Runden! Wir wünschen zu diesem Tag gute Laune, viel Sonnenschein und Freude – herzliche Gratulation!

Zum 85. Geburtstag Alles Gute und herzliche Gratulation zum 85. Geburtstag wünschen wir heute Mittwoch, 12. Mai, Maria Karla Bommel und am Auffahrts-Donnerstag, 13. Mai, Otto Dambach, beide in Affoltern – viel Freude und beste Stimmung an diesem Festtag!

Zum 80. Geburtstag In Obfelden feiert Antje MehlmannKoch heute Mittwoch, 12. Mai, ihren stolzen achtzigsten Geburtstag. Wir wünschen ihr ein frohes Fest und alles Gute.

Zur goldenen Hochzeit Das war wirklich eine glückliche Wahl. Wenn ein Paar 50 Jahre zusammen verbringt, haben die beiden etwas richtig gemacht! Lisbeth und Paul AmmannBerger in Obfelden dürfen stolz sein und am Freitag, 14. Mai, feiern. Wir wünschen alles Gute weiterhin!

Zur diamantenen Hochzeit Seit 60 Jahren gehen die zwei ihren Weg gemeinsam! Gina und Heinz Studer in Stallikon feiern morgen, am Auffahrtstag, 13. Mai, ihr diamantenes Ehejubiläum. Dazu gratulieren wir ganz herzlich, wünschen ein frohes Fest und noch viele glückliche Jahre zusammen.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 633 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Mittwoch, 12. Mai 2021

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Schutz der Fische vor Bauarbeiten Eine Rettungsaktion im Tobelbach bei Wissenbach Der Stollen, der den Tobelbach durch Unterwissenbach, Gemeinde Mettmenstetten, führt, muss von Kalkablagerungen befreit werden, um den Hochwasserschutz weiterhin zu gewährleisten. Der kantonale Fischereiaufseher sorgt zusammen mit den Fischern dafür, dass diese Arbeiten keine Verluste beim natürlichen Fischbestand verursachen. von Bernhard Schneider Der 2,16 km lange Tobelbach führt von Oberrifferswil durch Ober- und Unterwissenbach zum Haselbach. Das kleine, fischreiche Gewässer droht im Sommer manchmal teilweise auszutrocknen. Fischereiaufseher und Fischer kontrollieren daher regelmässig den Wasserstand. Sie sind auch zur Stelle, wenn Fische aus anderen Gründen der Pflege bedürfen. Der Tobelbach führt durch kalkreiche Böden. Dies hat zur Folge, dass Kalkaufladungen entstehen. Diese Woche wird ein Zugangsschacht erstellt, um eine solche Aufladung in einem alten Gewölbe, das den Bach unter zwei Häusern hindurchführt, abzubauen. Kalk beeinträchtigt die Wasserqualität zwar nicht, doch vermindern die Aufladungen den Durchlass. Von Bedeutung ist dies im Fall von Hochwasser, weil die Abflussmenge dadurch entscheidend verringert wird.

Nach Stromschlag bewegungsunfähig Für die Bauarbeiten wird der eingedolte Bereich trockengelegt. Damit dabei möglichst keine Fische zu Schaden kommen, wurde der Bach am vergangenen Freitag oberhalb des Stollens ausgefischt. Dies

Eine Forelle wird vor dem Eingang in den Wasserstollen in Unterwissenbach geborgen und in einem mit Wasser gefüllten Kübel zu einem sicheren Standort in der Nähe transportiert, wo sie wieder in die Freiheit entlassen wird. (Bild bs) geschieht mit einem leichten Stromschlag, der die Tiere für eine kurze Zeit bewegungsunfähig macht, damit sie vorsichtig gefangen und in einem mit Wasser gefüllten Kessel abtransportiert werden können. Die gefangenen Fische werden anschliessend in einem nahen Gewässer ausgesetzt, in dem sie ungefährdet sind. Für den Fischereiaufseher, den Pächter des Fischreviers und die Fischer ist das Vorgehen bekannt. Sie erheben regelmässig die Fischbestände auf diese Weise und retten die Fische rechtzeitig vor Trockenheit, wenn ein Gewässer wie der Tobelbach wegen Wassermangel nicht mehr fliesst. Die Bestandesaufnahmen sind wichtig, um zu kontrollieren, ob die Naturverlaichung für die Sicherung des Überlebens der Fische ausreicht. Dabei werden die Fische ausgemessen, um zu prüfen, dass Bestand und Altersstruktur gesund sind.

Der weisse Bach

Biodiversität in Fliessgewässern

Die Mühle Wissenbach wurde erstmals 1407 erwähnt. Gemäss dem massgebenden Wörterbuch für Schweizerdeutsche Begriffe und Namen, dem Idiotikon, bedeutet Wissenbach «Bach mit schäumend-weisser oder hell-glänzender Farbe», welche mit grosser Wahrscheinlichkeit vom kalkhaltigen Boden herstammt, der immer wieder an der weissen Farbe erkennbar ist. Die 1490 erstmals erwähnte Brücke südwestlich des Weilers über den Haselbach war Teil der spätmittelalterlichen Strassenverbindung von Zürich über den Albispass nach Zug und weiter zum Gotthard. Der Weiler gilt als Ortsbild von nationaler Bedeutung. Die Bauarbeiten zur Sicherung des Hochwasserschutzes müssen daher nicht nur den Erfordernissen des Naturschutzes, sondern auch denjenigen des Denkmalschutzes genügen.

Detailliertere Informationen zum Vorgehen bei den Bestandesaufnahmen und dem Ausfischen bei solchen Rettungsaktionen erläutert der für den Bezirk Affoltern zuständige Fischereiaufseher, Christoph Quinter, im Youtube-Kanal «Naturnetz Knonauer Amt». Die Gemeinde Mettmenstetten hat unter der Leitung von Theo Frey 2019 das Projekt «Biodiversität Fliessgewässer der Gemeinde Mettmenstetten» durchgeführt. Insgesamt wurden an zehn Standorten nicht weniger als 98 verschiedene Arten bestimmt. Für einen gezielten Schutz der einheimischen Tierwelt sind diese Erkenntnisse von grosser Bedeutung. Weitere Infos: www.mettmenstetten.ch/_ docn/2 431 403/Biodiversitat_Fliessgewasser_ Mettmenstetten_2019_Schlussbericht.pdf.

Aeugster Jahresabschluss mit Ertragsüberschuss Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Aeugst Die Erfolgsrechnung der politischen Gemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1.15 Mio. Franken ab. Beim letzten eigenständigen Abschluss der Schulgemeinde resultierte bei der Erfolgsrechnung hingegen ein Aufwandüberschuss von rund 220 000 Franken. Die Gemeinde Aeugst reiht sich in die Ämtler Gemeinden ein, deren Jahresabschlüsse besser ausfallen als budgetiert. Die politische Gemeinde schliesst das Jahr 2020 in der Erfolgsrechnung mit einem Gesamtaufwand von Fr. 7 211 285.17 und einem Gesamtertrag von Fr. 8 359 340.43 ab. Dies ergibt einen Ertragsüberschuss von Fr. 1 148 055.26. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 93 860 Franken. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen beliefen sich auf Fr. 863 705.42. Budgetiert war ein Investitionsvolumen von 2 419 000 Franken. Für die Primarschulgemeinde Aeugst ist der Jahresabschluss 2020 der letzte eigenständige Abschluss. Im nächsten Jahresabschluss ist die Primarschulgemeinde Teil der Einheitsgemeinde. Sie schliesst ihre Erfolgsrechnung 2020 mit einem Gesamtaufwand von Fr. 4 176 479.50 bei einem Gesamtertrag von Fr. 3 957 680.19 ab und somit mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 218 799.31. Dies ist um Fr. 152 674.31 schlechter als der budgetierte Aufwandüberschuss von 66 125 Franken. Trotz des höheren Aufwandüberschusses bei der Schule schliessen politische Gemeinde und Primarschulgemeinde zusammen mit einem deutlichen Ertragsüberschuss ab.

Liegenschaftsverwaltung neu bei Ringger + Bolt Die Liegenschaftsverwaltung der Mietobjekte im Finanzvermögen der Gemeinde Aeugst wurde in den letzten anderthalb Jahren durch die Liegenschaftsverwalterin der Gemeinde Hausen wahrgenommen. Ausgelöst durch den personellen Wechsel der Liegenschaftsverwalterin in Hausen zur Firma Ringger + Bolt hat der Gemeinderat Aeugst die Lösung mit der Gemeinde Hausen überprüft. Er ist zum Schluss gekommen, dass aufgrund der Erkenntnisse aus den letzten anderthalb Jahren trotz der sehr guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hausen, die Auslagerung der Liegenschaftsverwaltung zu Ringger + Bolt zusätzliche Vorteile bringt und die Kontinuität in der Betreuung der Mieterschaft somit gewährleistet ist. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Auftrag für die Liegenschaftsverwaltung an Ringger + Bolt in Affoltern per 1. Mai 2021 zu vergeben.

Harmonisierung Pachtverträge Die Primarschulgemeinde und die Politische Gemeinde Aeugst besitzen diverse Parzellen in der Landwirtschaftszone, die an Landwirte verpachtet werden. Die Pachtverträge und die Pachtverhältnisse, die teilweise viele Jahre zurückreichen, zeigen ein uneinheitliches Bild. Im Zuge der Verschmelzung der Primarschulgemeinde und der Politischen Gemeinde zur Einheitsgemeinde, sollen auch die Pachtverträge vereinheitlicht werden. Neu werden standardisierte Pachtverträge mit einheitlichem Beginn

und Laufzeit abgeschlossen. Sie sollen für Flächen ab 2500 m² gelten.

Das Projekt soll im Jahr 2021 abgeschlossen werden.

Weiterführung Ämtler Tandem

Arbeitsvergaben und Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, auch in den kommenden vier Jahren das Ämtler Tandem finanziell zu unterstützen. Das Ämtler Tandem hat zum Ziel, Personen aus dem Asylbereich bei ihrer Integration zu unterstützen, indem sie Tandems mit Freiwilligen bilden. So begleiten die Freiwilligen die Asylsuchenden im Alltag und bieten beispielsweise Unterstützung in administrativen Belangen oder bei der Lehrstellen- und Jobsuche wie auch Hilfe bei Hausaufgaben. Die Freiwilligenarbeit ist gerade im Asylbereich ein wichtiger integrationspolitischer Pfeiler und bedeutend für die soziale und sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten.

Einführung Geschäftsverwaltungssystem Die Gemeindeverwaltung Aeugst ist bereit, den nächsten Schritt in die digitale Zukunft zu machen. Der Gemeinderat Aeugst hat beschlossen, die Einführung der digitalen Geschäftsverwaltungssoftware (GeVer) zu starten. Mit GeVer kann die Bearbeitung der Verwaltungsgeschäfte weiter digitalisiert und Arbeitsabläufe sowie die elektronische Archivierung vereinfacht werden. Eingeführt werden soll das Produkt CMI Axioma. Der Auftrag für die Einführung von CMI Axioma in der Höhe von Fr. 19 644.50 wurde an die Firma OBT AG in Zürich vergeben. Durch die Vergabe kann mit dem Projekt zur Einführung von GeVer gestartet werden.

Ausserdem hat der Gemeinderat folgende baurechtliche Entscheide getroffen: BG 2021-003 Verlängerung Fenster, Simone Kurmann und Christoph Gugl, Sennweidweg 13; BG 2021-008 Holzschnitzelsilo, Gemeinde Aeugst, Schule Gallenbühl, Spitzenstrasse 14. Vit Styrsky, Gemeindeschreiber

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Wohnen verteuern?

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Der Gebäudebereich wird das Pariser Klimaziel dank der Anstrengungen der Wohneigentümer als einziger erreichen. Trotzdem verlangt das CO2-Gesetz von Wohneigentümern Zwangssanie weitere teure Zwangssanierungen. Das ist unfair!» Erwin Höfliger, Affoltern Deshalb:

NEIN zu

diesem

CO2-Gesetz! HEV Albis Zürichstrasse 120 8910 Affoltern am Albis hev-albis.ch


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