Gewerbe
Neueröffnung des Shops bei Nicollier Der Kleingeräteshop bei Nicollier-Landmaschinen an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern wurde vergrössert und neu gestaltet, um die Geräte besser präsentieren zu können. Nun bietet der Shop der Kundschaft ein breiteres Sortiment an Kärcher Geräten sowie Kleinmaschinen. Am 6. April hat Nicollier Landmaschinen alle Kunden und Interessierte zu einem Getränk und Kuchen eingeladen. So ergab sich die Möglichkeit, den neuen Shop zu besichtigen. Die Besucher konnten mit dem Team Fachgespräche führen und Geräte selber ausprobieren. Die Firma besteht seit mehr als 50 Jahren. Nach über 15-jähriger Tätigkeit bei der Firma Daniel Nicollier, Landmaschinen hat Alexander Brüllhardt die Firma Anfang 2004 übernommen. Neben den Landmaschinen bietet nun der Shop ein breites Sortiment an Kärcher Hochdruckreinigern Staubsaugern, Fensterreinigern, Dampfreinigern, Verbrauchsmaterial sowie Rasenmähern, Rasenrobotern, Motorsensen, Kettensägen, Laubsaugern und vieles mehr. Mietgeräte können in Profiqualität zu günstigen Preisen ausgeliehen werden. Freizeitgenuss statt Arbeitsstress: Nicollier Landmaschinen hat sich seit mehreren Jahren auf die vollautomatische Rasenpflege spezialisiert. Nach dem Beratungsgespräch vor Ort erfolgt die gesamte Installation der Abgrenzung sowie die massgeschneiderte Programmierung des Roboters. Ein engagiertes Team mit langjähriger Erfahrung garantiert einen einwandfreien, qualitativ hochwertigen Service. Die Geräte werden in der Werkstatt in möglichst kurzer Frist repariert. (pd) Öffnungszeiten Shop an der Lindenmoosstrasse 16 in Affoltern: Montag bis Freitag 7.15 bis 12 Uhr, 13.15 bis 17.30 Uhr, Samstag 9 bis 11 Uhr. Telefon 044 761 41 11, info@nicollier-landmaschinen.ch.
Freitag, 3. Mai 2013
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Mit Geist zu neuen Ertragsquellen Der «Wolfacker» in Uerzlikon setzt bezüglich Hofladen einen neuen Standard Nach der Übernahme des elterlichen Bauernhofs in Uerzlikon haben Martina und Marcel Leuthold in sechsmonatiger Bauzeit einen beeindruckenden Hofladen eingerichtet, in dem man sich glatt in einer Lounge wähnt. Betritt man den neuen Hofladen «Wolfacker» der Familie Leuthold in Uerzlikon, macht sich zunächst Erstaunen breit. Denn das Verkaufslokal überrascht. Äusserlich deutet nur ein Schild und ein andersfarbiges Garagentor auf den Laden hin. Der Eintritt ist wie in eine neue Welt. Kein Bauernhof- oder gar Stall-Flair. Sondern ein modern gestalteter (Re-)Präsentationsraum aus zeitgemässen Materialien, die farblich aufeinander abgestimmt sind. Im Eingangsbereich lädt eine Bar zum Verweilen, im hinteren Teil des Raumes zwei Tischreihen mit Stühlen. Kerzen und indirekte Beleuchtung verbreiten eine einladende Atmosphäre. Nur das Gestell an der Seitenwand mit den zahlreichen Spirituosen-Spezialitäten verrät, dass es hier etwas zu kaufen gibt.
Etwas Neues gewagt «Wir wollten bewusst etwas anderes machen als einen gewöhnlichen Hofladen», erklären Martina und Marcel Leuthold, die den Bauernhof in zweiter Generation von Marcels Eltern Brigitte und Ernst 2011 übernommen haben. Das junge Paar ist wohl auf dem Bauernhof aufgewachsen, sie in Hedingen, er in Uerzlikon. Gelernt haben sie jedoch andere Berufe. Martina ist Primarlehrerin, Marcel Maschinenmechaniker mit einem Abschluss an der Technikerschule in Luzern. Er arbeitet nebenbei noch als Einkäufer bei Roche in Rotkreuz. Sie ist verantwortlich für den Rebberg und während seiner Abwesenheit, dass der
Marcel und Martina Leuthold mit Janine, Vanessa und Tamara im neuen Verkaufslokal «Wolfacker». (Bild Martin Platter) Betrieb zuhause läuft, was mit den drei Töchtern Tamara, Janine und Vanessa sowie dem neuen Laden nicht weniger anspruchsvoll ist. Brigitte und Ernst Leuthold, die 1980 mit dem Anbau der ersten Reben auf dem Wolfacker den Grundstein zu einer weiteren Ertragsquelle neben der Landwirtschaft legten, helfen noch heute mit Enthusiasmus mit. Ernst Leuthold widmet sich nach wie vor mit Hingabe der Mutterkuhhaltung. Dazu betreibt Marcel Obst- und Ackerbau. Eine interessante Konstellation – Wein-, Obst- und Ackerbau sowie Mutterkuhhaltung. Wie ist es dazu gekommen? «Als es um die Übernahme des Hofes gegangen ist, sind wir an einen Tisch gesessen. Jeder durfte sagen, was er künftig am liebsten machen will», erklärt Martina. Sie habe sich für den Weinbau entschieden. «Und ich für den Obst- und Ackerbau», ergänzt Marcel. Man habe bei
der Übernahme die Milchwirtschaft aufgegeben, sich stattdessen auf das Individuelle konzentriert: den Wein und die Schnaps- und Branntwein-Spezialitäten. Als Folge davon habe man den Laden und das Label eröffnet, die den Namen des Bodens tragen, auf dem der Bauernhof steht: Wolfacker.
Geschmackvolle Edelbrände Die Auswahl an Spirituosen ist beeindruckend. Neben den bisherigen «Uerzliker» Weiss- (Riesling Silvaner) und Rotweinen (Pinot Noir) haben die Leutholds inzwischen 20 verschiedene Schäpse und Liköre im Regal. Standards wie Kirsch, Chrüter, Zwetschgen, Pflümli und Williams werden ergänzt mit Spezialitäten wie Quitten, Gravensteiner, Berner Rose (Äpfel), Birnenträsch, Chriesilikör und Quittenträumli. Dazu diverse gleichnamige Edelbrände aus den verschiedenen,
selbstangebauten Trauben wie Renano (aus Riesling-Reben), Pinot (Blauburgunder), Americano, Amabile und Marc sowie die «Vieille»-Produkte (Alti Zwetschge, Bire-, Öpfel- und Chriesitröpfli). «Man könnte bei den Traubenbränden auch ‹Grappa› sagen. Doch laut Gesetz ist diese Bezeichnung den Italienern und Tessinern vorbehalten», stellt Marcel Leuthold klar. Die Früchte stammen grösstenteils vom Wolfacker. Herstellung und Veredelung der gebrannten Wasser erledigt ein Lohnbrenner aus der Innerschweiz. «Wir haben uns bewusst für einen Auswärtigen entschieden, denn wir wollen auch mit dem Geschmack unserer Produkte etwas anderes bieten, als das, was sonst in der Region verkauft wird», so Martina Leuthold. (map.) Öffnungszeit: Samstag, 9 bis 12 Uhr, oder nach telefonischer Absprache, 043 541 07 21. Weitere Infos unter wolfacker.com.
Balkon und Terrasse als zusätzlicher Wohnraum Offene Tür: Das Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten lud zum traditionellen Start in die Hochsaison Nach einem langen Winter kommt die lang ersehnte Gartensaison. Trotz schlechtem Wetter fand die Kundschaft deshalb am vergangenen Wochenende ins Gartencenter Guggenbühl. ................................................... von thomas stöckli Letztes Jahr um diese Jahreszeit hatten sich die Laubgehölze in grün präsentiert, diesmal waren sie noch fast kahl. Als «suboptimal» bezeichnete Guggenbühl-Chef Arthur Küng die Bedingungen am traditionellen Start des Gartencenters in die Hochsaison. «Wir sind schon froh, wenn es nicht regnet», sagte er am Sonntag – rückblickend auf den nassen Samstag. Doch: Auch wenn nicht so viele Leute ins Gartencenter fanden, so durfte er doch ganz anständige Umsätze registrieren. «Man merkt, dass die Leute in den Startlöchern sind für Terrasse, Balkon und Garten», begründet er. Nicht mehr aufzuholen sei hingegen das Oster-Geschäft mit den Frühlingsblumen.
Beliebter Ausritt durchs Gartencenter. Der Saisonstart-Event bezieht die ganze Familie mit ein. (Bilder Thomas Stöckli)
zur sache Ab Ende 2014 vergrössert
Das Wohnzimmer im Freien Der feierliche Start in die Hochsaison hat bei Guggenbühl Tradition: «Wir machen das seit 20 Jahren», verrät Turi Küng. Dabei sollen alle Gäste auf ihre Kosten kommen. Für die Kleinen gibt es deshalb zusätzlich zum ganzjährigen Spielplatz Gumpiburg und
Ponyreiten, die Grossen werden derweil im Festzelt verpflegt – und natürlich dürfen sich alle inspirieren lassen für den eigenen Aussenraum. In den letzten Jahren seien Balkon und Terrasse immer mehr zu zusätzlichem Wohnraum geworden, nennt Küng einen Trend. Immer mehr leisten sich deshalb einen Grill, schöne Bepflanzung – und kultivieren allenfalls sogar selber etwas Kräuter und Gemüse. Erstaunlich dabei: Trotz schlechtem Wetter wollen die Kunden ihre Ware früher haben. «Das wird von den Grossverteilern gefördert», weiss Turi Küng. «Als Fachleute müssen wir oft sagen: wir haben es, aber warten Sie doch noch zehn Tage.» Nach wie vor im Trend ist Bambus, daneben entscheiden sich allerdings immer mehr Kunden wieder für einheimische Produkte – etwa Naturstein aus der Schweiz.
Nach einem langen Winter zieht es wieder in den Garten.
Zwei, drei Wochen im Rückstand: Laubgehölze noch kahl.
Vor bald vier Jahren hat die Bonstetter Gemeindeversammlung dem privaten Gestaltungsplan Guggenbühl zugestimmt, nun liegt für den geplanten Ausbau die Bewilligung vor. «Wir hoffen, Ende 2014 ein grösseres Center präsentieren zu können», so Arthur Küng, nur noch zwei, drei Details seien vor dem Baustart zu lösen.