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018 2016

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Extra

Freitag, 4. März 2016

zwischen-ruf

volg-rezept

Rotkäppchen

Spargelragout mit Morcheln

Ich mag die Anekdote, wie ich als vierjähriges Rotkäppchen zusammen mit Hildegard, dem 10-jährigen Nachbarsmädchen, im Fasnachtsumzug lief und wir anschliessend noch einen Abstecher in die Bahnhofswirtschaft machten. Sie wollte dann nach Hause, ich aber nicht und so liess sie mich dort alleine sitzen mit wildfremden Leuten. Meine Mutter erfuhr dies nicht von Hildegard, sondern von einer Nachbarin: «Deine Ute sitzt im Bahnhofsrestaurant und amüsiert sich.» Ich mag auch das Märchen vom Rotkäppchen. Die Schülerinnen und Schüler lauschten meiner Erzählung: «... Der Wald war gross und dunkel und die Mütze vom Rotkäppchen leuchtete feuerrot ...» Einmal kam bei den Kindern leichter Zweifel auf, nämlich, als sie hörten, dass der Wolf die Grossmutter verschlungen hatte. Am Stück?! Wär doch besser gewesen, sie zu zerbeissen! «Mir würde der Hals weh tun!» Es war ihnen auch unverständlich, dass der Jäger nicht – peng – den Wolf erschoss, nachdem er Rotkäppchen und Grossmutter aus dessen Bauch geholt hatte, sondern, dass das Rotkäppchen umständlich den Wolfsbauch mit Steinen füllen und zunähen musste. Man hätte alles einfacher und speditiver erledigen können. Ich teilte den Kindern einen Zettel aus. «Was sagt der Wolf ? Schreibt das auf.» Dafini notierte: Ich bin geferlich. Sersogar. Pasauf ich bin Hnter dir. Jez bin ich sat Vieil ich Rotkäpchen gefresen habe. Ende von der geschite Vom Wolf. Und weil alle Märchen eine Botschaft, eine Moral haben, sagte ich: «Rotkäppchen hat etwas falsch gemacht. Was darf man nie, nie tun?» Ich erwartete folgende Erkenntnisse: «Man muss immer der Mutter gehorchen.» Oder: «Man darf nie vom Weg abgehen.» Oder: «Man darf nie allein in einen Wald gehen.» Aber weit gefehlt! Meine Schülerinnen und Schüler riefen: «Ist doch klar. Man darf nie dem Wolf verraten, wo die Grossmutter wohnt!»

gedankensprünge Talent Ein Sänger singt, das kann man hören Zurzeit noch bei den Amateuren Doch bei der Gage merkt man schnell Da ist er längst professionell Martin Gut

Zutaten für 4 Personen 1 kg Spargeln, grün 60 g Butter 1 Zwiebel, gehackt 1 dl Weisswein 200 g Mascarpone 15 g Morcheln, getrocknet

Zubereitung

Fleissiger Arbeiter im Untergrund: Maulwurfshügel auf der Spielwiese. (Bild Martin Mullis)

Der fleissige Wühler im Untergrund tierisch und essen hauptsächlich Regenwürmer, Larven, Spinnen und sogar Mäuse. Sie sind aber keine Pflanzenschädlinge und verletzen die Wurzeln lediglich durch ihre Grabarbeiten. Die kleinen Säugetiere machen keinen Winterschlaf und benötigen pro Jahr etwa 30 kg Nahrung.

Morcheln in Wasser einweichen. Spargeln schälen, in 3 cm lange Stücke schneiden, in kochendes Salzwasser geben, kurz mitkochen und vom Herd nehmen. Zwiebeln in der Hälfte der Butter andünsten, die Morcheln dazugeben, mit Weisswein ablöschen und etwas einreduzieren. Den Mascarpone dazugeben. Falls die Sauce zu dick wird, mit etwas Spargelfond verdünnen. Die Spargeln abschütten, auf einem Küchentuch trocken tupfen, im Mehl wenden und in der restlichen Butter goldbraun anbraten. Auf warme Teller etwas Sauce geben und die Spargeln darauf anrichten. Die restliche Sauce über die Spargeln geben oder separat dazu reichen und sofort servieren. Tipp: Den Spargelfond auffangen und für Suppe verwenden. Für Deko: Blätterteigstreifen um ein Essstäbli wickeln und bei 180 Grad 10 Minuten backen. Zubereitung: ca. 20 Minuten.

Die Tore des Campingplatzes an der Reuss in Ottenbach sind fest verschlossen, und auf dem Gelände ist weit und breit kein Lebewesen anzutreffen. Die einsame Leere ist jedoch ein veritabler Trugschluss. Wer etwas genauer hinschaut, entdeckt im hinteren Teil auf dem Kinderspielplatz nicht zu übersehende Spuren fleissiger Arbeit. Hier wird im Untergrund ganz offensicht-

lich hart gearbeitet. Die Wiese ist übersät von gegen hundert kleinen Erdhügeln, zum Teil akkurat in Reihen angeordnet. Ein überaus fleissiges Exemplar des europäischen Maulwurfes (lat. Talpa europaea) hat die Spielwiese im wahrsten Sinne des Wortes umgepflügt. Maulwürfe leben vollständig unterirdisch und verlassen das Erdinnere fast nie. Sie ernähren sich

bfu und Pro Senectute: gemeinsam gegen Sturzunfälle

Im Spital Affoltern geboren

Jährlich stürzen in der Schweiz rund 83 000 Menschen im Alter von 65 und mehr Jahren. Diese Stürze verursachen materielle Kosten in Milliardenhöhe. Stürze im Alter müssen aber nicht sein. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und Pro Senectute Schweiz lancierten am 1. März mit drei weiteren Partnern die Kampagne «sicher stehen – sicher gehen». Sie vermittelt auf www.sichergehen.ch über 500 Kurse für das Training von Gleichgewicht und Kraft und zeigt Übungen für zuhause. (pd.)

(mm)

Ilaria, 17. Februar

Tjara, 19. Februar.

Keano Makaio, 22. Februar.

Lilya Sabrina, 22. Februar.

Nina, 22. Februar.

Noar, 22. Februar.

Damian, 23. Februar.

Lior, 23. Februar.

wetter

Mia, 23. Februar. (Bilder Irene Magnin) anzeige

bauernregel «März nicht zu trocken, nicht zu nass, füllt dem Bauern Scheune und Fass.»

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Livio Ryan, 24. Februar.

Noah, 28. Februar.


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