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Vermischtes

Freitag, 4. März 2016

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Heimat und Tradition besingen Der Jodlerklub am Albis lädt zum Chränzli 2016 nach Hausen und Mettmenstetten

Bischof Fridolin Ambongo. (Archivbild)

Reiches Land – geplündertes Land Am Dienstag, 8. März, ab 20 Uhr berichtet im Kasino Affoltern Bischof Fridolin Ambongo aus der Demokratischen Republik Kongo über den Rohstoffabbau in seinem Land. Bischof Fridolin Ambongo spricht über die riesigen Probleme, welche die Minen für die Menschen im Land verursachen. Denn neben den wenigen Gewinnern bei Rohstoffabbau und -handel gibt es viele Verlierer: Ganze Dörfer werden vertrieben, Kinder kriechen in ungesicherte Stollen, Wasser, Boden und Luft werden verschmutzt. Als Vorsitzender der Kommission für natürliche Ressourcen der Bischofskonferenz im Kongo ist Bischof Ambongo ein weitherum anerkannter Fachmann. Eingeleitet wird der Abend mit einem Impulstheater der kongolesischen Schauspielerin Carine Kapinga. Wie kommt es dazu, dass eine weltweit bekannte Persönlichkeit im Knonauer Amt auftritt? Vor gut zwei Jahren haben fünf Gemeinden beschlossen, 10 % des ausserordentlichen Finanzausgleichs (bedingt durch den Börsengang der Firma Glencore) an Projekte von Hilfswerken zugunsten von Opfern des Rohstoffgeschäftes in Afrika und Lateinamerika weiterzugeben. Dass Gemeinden freiwillig auf einen Teil ihrer Steuern verzichten, hat weit über die Grenzen der Schweiz hinaus Beachtung gefunden. Deshalb haben sich «Brot für alle» und «Fastenopfer» rasch bereit erklärt, zusammen mit «Knonauer Amt solidarisch» in Affoltern den Anlass mit Bischof Ambongo durchzuführen. Er passt in die Fastenkampagne der beiden Werke zur Verantwortung von Unternehmen beim Rohstoffabbau, und er zeigt, dass das Knonauer Amt als interessanter und verlässlicher Partner gesehen wird. Da der Anlass am internationalen Tag der Frau stattfindet, wird ab 18 Uhr im Foyer das Kasinosaals afrikanisches Essen serviert, mit Barbetrieb, organisiert durch Frauen aus dem Amt. Knonauer Amt solidarisch

Am 12. und 19. März lädt der Jodlerklub am Albis zum Chränzli und präsentiert wiederum ein vielseitiges Gesangsprogramm mit verschiedenen eigenen Formationen und den beiden Gastformationen «Bärg u Tal» in Hausen und «Grueberchörli» in Mettmenstetten. Der Jodlerklub am Albis ist bekannt für sein abwechslungsreiches gesangliches Programm mit unterschiedlichen Formationen. Dank der Förderung der Jungjodler ist es dem Jodlerklub am Albis geglückt, stetig junge Sängerinnen und Sänger zu gewinnen. Der Jodlerklub freut sich, unter der Leitung von Heinz Maag durch ein vielseitiges Liederprogramm zu führen, welches intensiv einstudiert wurde. Die «Säuliämtler» verschönern mit ihrer lüpfigen Musig die Pausen. Die Gastformation «Berg u Tal», welche den Jodlerabend in Hausen bereichert, steht seit 2012 unter der Leitung von Toni Blatti. Alle Mitglieder sind stark mit dem Älplerleben verbunden, was in den gewählten Liedern zum Ausdruck kommt. Urchige Naturjutze und Lieder werden vorwiegend im «Stegreif» vorgetragen. Das Grueberchörli aus Grub, Appenzell Ausserrhoden, steht unter der Leitung von Daniel Pfister. Dem Chörli sind die Pflege und der Erhalt des Jo-

Der Jodlerklub am Albis hat unter der Leitung von Heinz Maag ein vielseitiges Liederprogramm einstudiert. (Bild zvg.) delgesangs und des Naturjodels ein besonderes Anliegen. Man darf sich auf die typischen Appenzeller Jodelklänge freuen.

«Säuli»-Tombola und Nachtessen Der Jodelklub am Albis ist im ganzen Amt für die beste Tombola bekannt. Der feine würzige Duft von Räucher-

fleisch steigt in die Nase, und die vielen Tombolapreise wie Früchte- und Gemüsekörbe sowie frische Brote, Zöpfe und Käse sind ein Blickfang am Eingang zum Saal. Schmackhafte Preise, die man geniessen kann. Da fehlt auch der Honigkräuter nicht, welcher angeblich schon manchem die Grippezeit verkürzt hat. Zum Nachtessen gibt es unter anderem den feinen

Auch die Ex-Miss hat ihr Glück im Spiel versucht «Gwünn din Traum»: Der Start mit Dominique Rinderknecht war ein voller Erfolg Am 1. März wurde der Event «Gwünn din Traum» im Coopark Affoltern mit der Miss Schweiz 2013, Dominique Rinderknecht, erfolgreich eröffnet. Nun beginnt der Run auf die tollen Preise. Als Hauptgewinne winken Traumreisen, ein Peugeot 308 GTi und ein halbes Kilogramm Gold. Seit der erfolgreichen Eröffnung des Events am 1. März durch die bezaubernde Miss Schweiz 2013, Dominique Rinderknecht, versuchen die Besucher des Cooparks ihr Glück im virtuellen Labyrinth. Auch Dominique Rinderknecht versuchte ihr Glück im Spiel und erzählte den Anwesenden von ihren Träumen. Der Event «Gwünn din Traum» findet noch bis zum 12. März

im Coopark Affoltern statt. Nichts wie los also, denn jeder hat eine Chance auf die tollen Gewinne. Während dem Event können sich die Kunden einmalig eine Spielkarte an den Kassen in jedem Geschäft des Einkaufzentrums holen und damit täglich einmal pro Preis und Sofortgewinn mitspielen. Um einen der Hauptpreise zu gewinnen, müssen die Kunden möglichst schnell ein virtuelles Labyrinth durchlaufen.

Grossartige Preise Das Gewinnspiel lockt mit traumhaften Preisen. Als Hauptpreise gibt es einen Peugeot 308 GTi im Wert von 45 250 Franken, eine Traumreise zu zweit nach Dubai, eine Familienreise nach Mauritius und ein halbes Kilo-

gramm Gold. Daneben gibt es auch tausende weitere Sofortgewinne der Geschäfte des Cooparks Affoltern zu gewinnen. Die Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein, Kinder dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen mitspielen. (pd.) «Gwünn din Traum» noch bis 12. März im Coopark, Büelstrasse 15, Affoltern. Infos und aktuelles Ranking unter www.gwuenndin-traum.ch.

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«Logbuch einer Metamorphose» Niklaus Flütsch in der Bibliothek Rifferswil «Geboren als Frau – Glücklich als Mann» – am Sonntagabend, 13. März, bietet sich Gelegenheit, Niklaus Flütsch in der Bibliothek Rifferswil persönlich zu begegnen. Niklaus Flütsch kam 1964 in Zürich zur Welt. Als Bettina. Das Kind trug alle äusseren Zeichen eines Mädchens, wurde von seiner Umgebung auch eindeutig als solches wahrgenommen, fühlte sich aber als Junge. Im Alter von vier Jahren bat es seine Mutter, sich die langen Haare schneiden zu dürfen. Die Enttäuschung, dass mit den fallenden Haaren nicht automatisch ein Zipfelchen zwischen seinen Beinen wuchs, war immens. Über seine Seelennot redete das Kind nie, auch nicht in der Pubertät. Es arrangierte sich so weit wie möglich mit seiner weiblichen Hülle, studierte spä-

Chämibraten mit frisch zubereiteten Salaten. Auf dem Dessertbuffet sind selbstgemachte Torten und Kuchen sowie andere Leckereien zu finden. Mit dem Jodlerklub am Albis kann man es sich einen Abend lang in musikalischer wie auch in kulinarischer Sicht gutgehen lassen. Im Anschluss an das Programm lädt das «Trio Albisgruess» zum Tanzen ein. (pd.)

ter Medizin und wurde Gynäkologin. Im Alter von 46 Jahren schliesslich entschied sich Niklaus, so der neue Name, zur Transition. Im nun folgenden Prozess sprach er das erste Mal über seine Not. Mit seinen Eltern, seinen Geschwistern, seinen Patientinnen, seinen Freundinnen und Freunden, seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen. Er setzte alles auf eine Karte und war bereit, alles zu verlieren, um endlich zu werden, was er im Grunde immer schon war. Heute blickt Niklaus im Spiegel endlich in das Gesicht, das seine Seele schon immer haben wollte. Niklaus Flütsch betreibt in Zug eine gynäkologische Praxis und ist als Geburtshelfer am Zuger Kantonsspital tätig. Daneben begleitet er transidente Menschen auf ihrem Weg, schreibt Fachartikel und hält Vorträge und Workshops im In- und Ausland. (pd.)

Niklaus Flütsch. (Bild zvg.) Lesung am Sonntag, 13. März, um 19 Uhr, in der Bibliothek Rifferswil.

Dominique Rinderknecht, Miss Schweiz 2013, war zu Gast im Coopark Affoltern. (Bild zvg.)


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