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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 13 I 171. Jahrgang I Freitag, 17. Februar 2017

Nachfolge geregelt

Zusammen diskutieren Ein Lebensbegleiter

Spital Affoltern: Matthias Wiens ist ärztlicher Leiter, Nadja Lindenmann seine Stellvertreterin. > Seite 3

Das neu gegründete Hedinger Jugendparlament geniesst Gastrecht im Jugendtreff. > Seite 5

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Albino Michelin, ehemaliger Italiener-Seelsorger, präsentiert sein Buch. > Seite 6

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Bei laufendem Betrieb Charity-Veranstaltung -

Die Felseneggbahn baut ihre Talstation um. Die Arbeiten laufen bis Juni. > Seite 7

Ein Plus für ambulante Therapien Baustart für die Erweiterung des Kinderspital-Rehabilitationszentrums Affoltern Das Kispi-Rehazentrum Affoltern wird um einen Therapiekubus erweitert. Im Hauptgebäude werden damit Räume frei für fünf Eltern-Kind-Zimmer. Am Mittwoch haben die Aushubarbeiten begonnen. ................................................... von thomas stöckli «Es wird ein Therapie-Trakt», so Ruth Meierhofer-Luzi, Leiterin Ökonomie und Verwaltung, über den Erweiterungsbau «Mäxi» des Kispi-Rehazentrums. Rund 13 Meter Seitenlänge weist der Kubus über dem noch etwas längeren Grundgeschoss auf. Im Neubau werden auf drei Stockwerken Physio- und Sportherapie untergebracht. Herzstücke sind ein knapp 80 m² grosser Gymnastik-Mehrzweckraum, das rund 16 Meter lange Ganglabor und die Indoor-Kletterwand in der Verbindung zum Hauptgebäude. Die stationären Patienten kommen über diesen Zwischenbau direkt aus dem Hauptgebäude, für die ambulante Therapie entsteht ein Zugang auf der Südseite.

Im Mai 2018 bezugsbereit Rund 5 Mio. Franken kostet die Erweiterung – getragen durch die Stiftung Mäxi. 4,5 Mio. fallen für den Neubau an, eine halbe Million für Anpassungen in den bisherigen Therapieräumen. Diese werden nach dem Umzug nämlich in Eltern-Kind-Zimmer mit

Fahnendieb in Hedingen Vom 10. auf den 11. Februar ist auf Privatgrund in der Nähe des Hedinger Weihers eine Fahne mit dem Gemeindewappen gestohlen worden – ab der Stange. Den Wert konnte die Kantonspolizei nicht beziffern. Unbekannte zertrümmerten am letzten Dienstag auf einem Parkplatz in der Nähe des Flugplatzes Hausen die Scheibe eines Personenwagens. Entwendet wurde ein Portemonnaie mit einem geringen Geldbetrag sowie Ausweise. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 600 Franken. Anwohner störten sich im Zentrum von Affoltern über Bauarbeiten während der Mittagszeit. Die Polizei rief dem Bauführer die gesetzlich vorgeschriebene Mittagsruhe in Erinnerung. (-ter.)

Spiritualität und soziales Engagement

In einem ersten Schritt musste Platz geschaffen werden für die Baustellen-Zufahrt (links). (Bild Thomas Stöckli) Nasszellen und Terrassenplatz ausgebaut. «Wir haben immer mehr privat versicherte Patienten», verrät Ruth Meierhofer, «und da stellen die Eltern auch Ansprüche.» Gleichzeitig wird auch die Attraktivität für Selbstzahler aus dem Ausland gesteigert. «Das hilft, das Defizit zu reduzieren. Das Kispi kann sich nicht selbst tragen.»

Im Mai 2018 soll der Neubau bezugsbereit sein. Sobald der Umzug geschafft ist, wird der Umbau der Eltern-Kind-Zimmer in Angriff genommen. Dafür sind weitere drei Monate eingeplant. An der Anzahl der Patientenbetten (47) wird sich mit dem Umbau nichts ändern. Mit den neuen Zimmern steigt allerdings die Flexibili-

Akademischen Nachwuchs fördern Affoltemer Mittelstufenschüler an der Uni Basel

Cédric Bommel (Mitte) aus Affoltern im Labor an der Universität Basel. (Bild zvg.)

Sammelaktion und Afrika-Vorträge mit Bike Adventure Tours und dem Hilfswerk «Velafrica». > Seite 9

tät, verhinderten doch zuweilen Faktoren wie Alter und Geschlecht der Kinder und Jugendlichen eine optimale Auslastung. Ein Gewinn sei das Zusammenführen der Therapieangebote insbesondere für den ambulanten Bereich, also für die Region. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Die Härten des Lebens der tibetischen Bevölkerung lindern – das ist die Mission von GesheLa. Dabei wendet er die buddhistische Weltsicht auf die aktuellen Lebensumstände und Probleme an. Peter Heusi aus Rifferswil hat ihm schon bei vielen Projekten mitgeholfen. Etwa bei der Versorgung eines Hostels für Kinder mit Wasser. Weitere Projekte sind die finanzielle Unterstützung von Bedürftigen und neu die Nutzung der Sonnenenergie, um die langen, kalten Winter im Himalaya erträglicher zu machen. ................................................... > Bericht auf Seite 11

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Beliebter Netzwerkanlass

Cédric Bommel ist einer von 36 Buben, die Schweizer Jugend forscht aus eintausend Bewerbern für das Projekt «boys@science» ausgewählt hat.

Die Standortförderung lädt einmal mehr zum Frühlingstreff, diesmal nach Hausen. Referent Matthias Reinhart spricht über die Gründung und Entwicklung seiner VZ Holding AG.

Der Affoltemer Mittelstufenschüler Cédric Bommel erweiterte vier Tage lang sein Wissen über Physik in den Labors der Universität Basel. Forschen und Tüfteln sind aber nicht die einzigen Freizeitbeschäftigungen des engagierten Zwölfjährigen. Mit dem Projekt «boys@science», respektive mit «girls@science», möchte die Stiftung Schweizer Jugend forscht wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Mit dem Angebot soll ein wichtiger Grundstein für eine spätere Studienwahl im Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) gelegt werden, was auch als Massnahme gegen Fachkräftemangel angesehen wird. (abo) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Am 16. März ist der Frühlingstreff Wirtschaft – Politik bei der Stiftung Albisbrunn in Hausen zu Gast. An den beliebten Netzwerkanlass der Standortförderung sind jeweils Führungskräfte von Firmen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Sitz im Knonauer Amt eingeladen, dazu die Vorstände der Wirtschafts- und Gewerbevereine. Auf politischer Seite zudem Ratsmitglieder auf Ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden, die Gemeindeschreiber sowie Parteien des Bezirks. Ein Höhepunkt des Abends bildet das Referat «Vom Start-up zur börsenkotierten Firma» von Matthias Reinhart, Gründer und Inhaber der VZ Holding AG. ................................................... > Bericht auf Seite 13

500 07 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Frau Adelheid Martha Lax Schluifelder, geb. 27. März 1958, von Zürich ZH und Bülach ZH, Sommeraustrasse 13a, 4663 Aarburg (früher Zwillikerstr. 14, 8913 Ottenbach) ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 6. Februar 2017 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 9. Februar 2017 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Delegiertenversammlung vom 9. Februar 2017 Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden Spital Affoltern haben folgende Beschlüsse gefasst: – Zustimmung zur Änderung der Traktandenliste in Bezug auf Antrag 3.1.a und b – Zustimmung zum Antrag Projektkredit Splitting Fa. «Alerion» Fr. 150 000.– – Zustimmung zum Antrag Dringlichkeitserklärung Projektkredit Splitting Fa. «Alerion» Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlicher Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

Quellfassungen Sennweid in Affoltern am Albis In Anwendung der §§ 35 ff des Einführungsgesetzes zum Gewässerschutzgesetz hat der Gemeinderat mit Beschluss Nr. 39 vom 7. Februar 2017 den Festsetzungsbeschluss vom 19. Februar 1991 betreffend Schutzzonen Sennweid, Affoltern am Albis aufgehoben bzw. die überarbeiteten Schutzzonen der Quellfassungen Sennweid 2 und 3, gemäss Schutzzonenplan und entsprechendem Schutzzonenreglement vom 26. August 2016 festgesetzt. Die Unterlagen liegen in der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Tiefbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, während der Schalteröffnungszeit zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss bzw. die Festsetzung der Schutzzonen und den Erlass des Reglements, kann innert 30 Tagen, vom Tage der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Gebiet im Grindel/Rüteli, Erweiterung Tempo-30-Zone

Öffentliche Planauflage Das folgende Projekt wird gemäss § 16 StrG öffentlich aufgelegt: Im Grindel/Rüteli, Erweiterung Tempo-30-Zone, bauliche Massnahmen Die Projektunterlagen (Gutachten/ Massnahmenplan) liegen vom 17. Februar 2017 bis 20. März 2017 auf und können zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, eingesehen werden. Die baulichen Massnahmen werden vor Ort ausgesteckt (aufgesprayt). Gegen das Projekt kann innerhalb der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, Einsprache erhoben werden. Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt, wer durch das Projekt berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderungen oder Aufhebung hat. Die Einsprache muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Allfällige Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit als möglich beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).

Gemeinde Obfelden

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege Kappel am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Auf die Ausschreibung vom 23. Dezember 2016 ist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Müller geb. Signer Monika, 29. Juni 1978, Hausfrau, Schürweid 1, 8926 Uerzlikon, von Kappel am Albis ZH Gemäss des Gesetzes über die politischen Rechte wird hiermit eine neue Frist von 7 Tagen (bis 24. Februar 2017) angesetzt, innerhalb welcher der vorstehende Wahlvorschlag zurückgezogen, geändert oder auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden können. Jeder Vorschlag (mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort) muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Kappel am Albis (mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse), unterzeichnet sein. Die Unterzeichnung kann nicht zurückgezogen werden. Entsprechende Formulare können unter www.kappel-am-albis.ch vom Internet heruntergeladen oder bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Wird für die Vakanz nur eine Person vorgeschlagen und stimmt der zunächst eingereichte Vorschlag mit dem definitiven Vorschlag überein, erklärt der Gemeinderat die Vorgeschlagene bzw. den Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt (§ 54 GPR). Andernfalls erfolgt die Wahl an der Urne. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, ab Publikationsdatum gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Rekurse müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis

Todesfälle Maschwanden Am 10. Februar 2017 ist in Maschwanden gestorben:

Humbel, Oskar geboren am 29. September 1921, von Maschwanden ZH und Birmenstorf AG, Ehemann der Humbel geb. Furrer Elsy, wohnhaft gewesen in Maschwanden.

Affoltern am Albis, 17. Februar 2017

Mettmenstetten, 17. Februar 2017

Die Abdankung findet am Donnerstag, 23. Februar 2017, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden statt.

Der Gemeinderat

Gemeinderat Mettmenstetten

Die Gemeindeverwaltung

Vorzeitiger Quartierplanbann Postareal – Festsetzung Die Baudirektion Kanton Zürich hat am 10. Februar 2017 verfügt: I.

Für den Perimeter des Quartierplangebiets «Postareal» wird ein vorzeitiger Quartierplanbann festgesetzt. II. Diese Verfügung steht ab Datum der Publikation während den ordentlichen Bürozeiten bei der Gemeindeverwaltung Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden (zusammen mit den Akten der Verfahrenseinleitung Quartierplan «Postareal»), und beim Amt für Raumentwicklung, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich (4. Stock), zur Einsichtnahme offen. III. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Mitteilung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit wie möglich beizulegen. Rekursentscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Allfälligen Rekursen wird die aufschiebende Wirkung entzogen (§ 25 VRG). Baudirektion Kanton Zürich Amt für Raumentwicklung

Beschluss vom 14. Februar 2017 des Gemeinderats Knonau über die Ergreifung des Gemeindereferendums gegen den Beschluss des Kantonsrats vom 23. Januar 2017 betreffend Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Vorlage 5278b). Der Gemeinderat Knonau hat am 14. Februar 2017 beschlossen, gegen den Beschluss des Kantonsrats vom 23. Januar 2017 betreffend einer Änderung des Gesetzes über die Jugendheime und die Pflegekinderfürsorge (Vorlage 5278b) das Gemeindereferendum zu ergreifen. Mit der Gesetzesänderung sollen die Gemeinden des Kantons Zürich verpflichtet werden, für die Kosten von Heimfinanzierungen (sogenannte Versorgertaxen) aufkommen zu müssen. Gegen diesen Beschluss kann innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich, mit Antrag und Begründung, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Akten liegen während der Rekursfrist zu den ordentlichen Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Knonau am Schalter zur Einsichtnahme auf. Gemeinderat Knonau

Bezirksrat Affoltern Erneuerungswahl der Ersatzmitglieder des Bezirksrates Affoltern Ergebnis des Wahlganges vom 12. Februar 2017 Stimmberechtigte

34 500

eingegangene Stimmrechtsausweise

18 138

eingegangene Wahlzettel davon ungültig eingelegte Wahlzettel

12 250 100

gültig eingelegte Wahlzettel davon leere Wahlzettel davon ungültige Wahlzettel

12 150 422 20

gültige Wahlzettel zweifache Stimmen davon leere Stimmen davon ungültige Stimmen

11 708 23 416 2 699 28

gültige/massgebende Stimmen

20 689

absolutes Mehr absolutes Mehr erreicht und gewählt Gysel Gerhard Frey-Künzle Antoinette Vereinzelte Total massgebende Stimmen

5 173 10 775 9 665 249 20 689

Gegen dieses Wahlergebnis kann innert 5 Tagen seit der Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift hat einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Affoltern am Albis, 17. Februar 2017

Bezirksrat Affoltern


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Februar 2017

3

Mit dem Spital Affoltern bestens vertraut Nachfolge geregelt: Matthias Wiens ist neuer ärztlicher Leiter Seit Februar 2017 ist Dr. med. Matthias Wiens neuer ��rztlicher Leiter des Spitals Affoltern (im «Anzeiger» vom 14. Februar). Der versierte Chirurg war bis anhin schon Chefarzt und Mitglied der Spitalleitung. Dr. Nadja Lindenmann, Chefärztin Innere Medizin, ist Stellvertreterin.

Matthias Wiens, langjähriger Chefarzt Chirurgie und nun ärztlicher Leiter des Spitals Affoltern. (Archivbild -ter.)

Dr. med. Matthias Wiens tritt die Nachfolge von Dr. Roland Kunz an. Wiens ist seit rund 20 Jahren für das Spital Affoltern in verschiedenen Funktionen tätig. Nach seinem Staatsexamen erlangte er den FMH-Titel für Chirurgie und später den Zusatztitel Allgemeine Chirurgie und Traumatologie. Seine berufliche Laufbahn führte ihn als Assistenzarzt über die Universitätsklinik Rudolf Virchow der Charité in Berlin zum Spital Limmattal und ans Spital Affoltern. In den beiden letztgenannten Spitälern war er jeweils als Oberarzt der Chirurgie tätig. 2003 wurde er Co-Chefarzt der Chirurgie des Spitals Affoltern und ist seit 2005 Chefarzt und Mitglied der Spitalleitung. «Dr. Matthias Wiens ist die ideale Besetzung als neuer ärztlicher Leiter», ist Direktor Michael Buik überzeugt. «Er kennt das Spital Affoltern, hat einen ausgezeichneten Leistungsausweis und will das Spital weiterentwickeln.»

Entwicklung der Chirurgie geprägt Als Chefarzt und Mitglied der Spitalleitung führte Dr. med. Matthias Wiens das Team der Chirurgie und baute die Chirurgie zu einer effizienten und modernen Abteilung aus. Neben den versierten Allgemeinchirurgen umfasst diese auch Spezialisten in Unfallchirurgie, Orthopädie und Viszeralchirurgie. Zuletzt konnte das Zertifikat der sicheren Hernienchirurgie erworben werden. «Mein Ziel ist es, die Strategie des Spitals Affoltern gemeinsam mit der Direktion, der Spitalleitung und dem ganzen Team nachhaltig und wirksam umzusetzen», freut sich Dr. M. Wiens auf seine neue Aufgabe und möchte ein besonderes Augenmerk auf ein positives Bild des Spitals in der Öffentlichkeit richten.

Ein kleines Glossar – FMH: Foederatio Medicorum Helveticorum, Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte. – Hernienchirurgie: operative Behandlung eines Eingeweidebruchs (z.B. Leistenbruch). – Orthopädie: befasst sich mit Fehlbildungen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (z. B. Einsatz eines künstlichen Kniegelenks). Unfallchirurgie: Befasst sich vor allem mit der Therapie von Verletzungen der Knochen und Weichteile.

Für die Bevölkerung im Säuliamt Als öffentliches Haus im Gesundheitswesen mit Akutspital, Langzeitpflege und Psychiatriestützpunkt stellt das Spital Affoltern mit seinen rund 750 Mitarbeitenden die erweiterte Grundversorgung vor allem für die Bevölkerung im Säuliamt mit seinen rund 55 000 Einwohnern sicher. Für spezielle Angebote wie die Palliative Care verfügt das Spital Affoltern über einen überregionalen Leistungsauftrag. Zu den weiteren Angeboten zählt die Mutter- und Kind-Betreuung bei psychischen Problemen. Zentrale Aufgabe ist es, Patienten, Bewohnern, wie auch den Gästen der Tagesheime eine qualitativ hochstehende medizinische und pflegerische Versorgung und Betreuung zu bieten. Ein wichtiger Pfeiler dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der spitalinternen Bereiche, wie auch die Vernetzung mit den Ärzten der Region, den Spitex-Organisationen und weiteren Fachkreisen. (pd.)

Viszeralchirurgie: operative Behandlung von Eingeweiden des Körpers wie Bauchorganen, Brustdrüse,

Weitere Infos unter www.spitalaffoltern.ch.

Schilddrüse usw.

in kürze

Veloglocken nicht mehr Pflicht Seit dem 15. Januar sind Veloglocken in der Schweiz nicht mehr obligatorisch, wie die «Aargauer Zeitung» jüngst vermeldete. So hat der Bundesrat die entsprechende Verordnung in seiner Sitzung vom 16. November 2016 gestrichen.

Das Projekt um eine Million Franken abgespeckt Der Ausbau des Kispi-Rehazentrums ist ein klares Bekenntnis zum Standort Affoltern Im Vergleich zum ursprünglich bewilligten Projekt musste der Therapiekubus aus Kostengründen in einigen Punkten abgeändert werden. ................................................... von thomas stöckli

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Fünf Millionen Franken hat das Kinderspital-Rehabilitationszentrum für die aktuelle Erweiterung zur Verfügung. Nach der Baueingabe zeigte sich, dass dies für das geplante Gebäude nicht reichen würde. So musste man nochmals über die Bücher, das 6Mio.- innert eines halben Jahres zu einem 5-Mio.-Projekt zusammenstreichen. Verzichtet wurde unter anderem auf teure Flächenfenster und kontrollierte Lüftung. Stattdessen werden nun konventionelle Heizungen sowie Fenster mit Brüstung montiert. Weiter wurde das unterste Geschoss verkürzt und auf eine Vollverglasung des Lifts verzichtet. Einige Abbrucharbeiten hat das Rehazentrum zudem in Eigenleistung ausgeführt. Die Einsparungen haben sich auf das Aussenbild des Neubaus ausgewirkt. Hier musste deshalb noch nachgebessert werden. Zu klobig wirkte der Baukörper zwischenzeitlich auf den Plänen. Für den Flachdachbereich wurde eine etwas teurere, aber bedeutend schlankere Lösung gefunden und die Fensterbrüstungen sind, statt aus Aluminiumblech, nun aus Glas. Die Baubewilligung ist seit Sommer 2016 rechtskräftig, nur einige kleine Projektänderungen sind noch im Bewilligungsverfahren. Der Entscheid dazu soll am 21. Februar fallen.

Regionale Unternehmen berücksichtigt Die jüngsten Ausbauprojekte – die Teilaufstockung 2010 und jetzt den Therapiekubus – versteht Ruth Meierhofer-Luzi, Leiterin Ökonomie und Verwaltung, als klares Bekenntnis

Der neue Therapiekubus (links) des Kispi-Rehazentrums schliesst südseitig ans Hauptgebäude an. (Visualisierungen zvg.) anzeige

Die Indoor-Kletterwand zwischen dem bestehenden und dem neuen Gebäude. zum Standort Affoltern. Auch bei der Arbeitsvergabe ist es ihr wichtig, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. So hat sie etwa für die Sanitärarbeiten und Elektroinstallationen Unternehmen im Dorf berücksichtigt und auch die Maler- und Bodenlegerarbeiten sollen nach Möglichkeit regio-

nal vergeben werden. Der Erlebnisparcours musste bereits der Baustelle weichen. Die Geräte sind beim Hersteller eingelagert. Um das wertvolle therapeutische Reiten – die Hippotherapie – weiter anbieten zu können, ist ein provisorischer Weg, weiträumig an der Baustelle vorbei, vorgesehen.


Bonstetten Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig, sondern habt den Mut, von mir zu erzählen und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn hatte.

Traurig, aber dankbar und voller schöner Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem lieben Oskar, unserem Vati, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Götti und Onkel

Oskar Humbel-Furrer 29. September 1921 – 10. Februar 2017

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben ist unser Vati von seinen Altersbeschwerden erlöst worden. In stiller Trauer: Elsy Humbel-Furrer Oskar und Vreni Humbel-Walder Sandra und Patrick mit Maurice und Jano Rebecca und Bruno mit Alissa und Noelia Fredi und Milli Humbel-Battiston Lucio und Lena Lisbeth Gander-Humbel und Balz Petermann Stefanie, Lukas und Fabienne Katharina Humbel Sina und Jonah Ernst und Luzia Humbel-Beeler Raphaela und Jeremias, Angelika, Cornel Elsi Salzmann-Humbel

Gemeinde Maschwanden

TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von

Oskar Humbel

Bonstetten

29. September 1921 – 10. Februar 2017

Wir verlieren in Oskar Humbel einen liebenswerten und hoch geschätzten Menschen. Er war von 1946 bis 1970 Gemeinderat in unserer Gemeinde. Von 1970 bis 1982 war er Präsident der reformierten Kirchenpflege. Zudem hat er sich von 1978 bis 1990 in der Museumskommission Maschwanden engagiert. Wir werden uns in Dankbarkeit an seinen grossen Einsatz für unsere Gemeinde erinnern und sprechen Elsy Humbel und den Angehörigem unser herzliches Beileid aus. Gemeinderat Maschwanden Reformierte Kirchenpflege Museumskommission Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 23. Februar 2017, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Maschwanden statt.

Die Trauerfeier findet statt am Donnerstag, 23. Februar 2017, um 14.15 Uhr in der Kirche Maschwanden. Besammlung auf dem Friedhof.

Quartierplan «Postareal», Obfelden Genehmigung der Verfahrenseinleitung

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater, Grossvater, Bruder und Schwager

Kurt Frei 17. Mai 1936 – 5. Februar 2017

Nach kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Lieber Kurt, wir danken dir für die gemeinsame Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Wir danken auch all jenen von ganzem Herzen, die ihm in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Ein spezieller Dank geht an das Team vom 1. Stock Pilatus Süd im Pflegeheim Sonnenberg in Affoltern am Albis. Die Trauerfamilie Die Abdankung fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Frau Irma Frei-Wismer, Zügnisstrasse 30 b, 8143 Stallikon

WIR DANKEN für die herzliche Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von

Arno Lemm erfahren durften. Besonderer Dank gilt Frau Bartels für den einfühlsamen und feierlichen Abschiedsgottesdienst. Ebenso danken wir für die vielen Beileidsbezeugungen und Spenden. Wir danken allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn, die Arno im Leben begleitet haben. Affoltern am Albis, im Februar 2017

Die Trauerfamilie

Bauherrschaft: Concenti Gian Pietro, Niederweg 31, 8907 Wettswil Projektverfasser: Baureal AG, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil Bauvorhaben: Abbruch Gewerbegebäude, Neubau Mehrfamilienhaus mit Gewerbeanteil und Tiefgarage sowie Doppeleinfamilienhaus, Chapfstr. 7 Kat.-Nr. 2749, Kernzone Dorf (KD)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Stefan und Vreni BerliFleischmann, Hirzwangen 7, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Schürch Architekturbüro GmbH, Rolf Schürch, Zur Brunnenstube 13, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Anbau einer Aussentreppe und Umbau EFH in MFH auf Kat.Nr. 2320, Hirzwangen 7, 8925 Ebertswil (KW) Gebäude Inventar-Nr. 508)

Hedingen

Anstelle von Blumenspenden berücksichtige man bitte wabe Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, IBAN: CH14 0681 4580 2185 4783 0, Spitex Knonaueramt, IBAN: CH78 0900 0000 8726 7156 1, Vermerk: Oskar Humbel. Traueradresse: Elsy Humbel-Furrer, Wolserstrasse 23, 8933 Maschwanden

Bauherrschaft: Ruckstuhl Kurt, Zürcherstrasse 84, 8906 Bonstetten Projektverfasser: «WERKBAU Architekten» Moergeli, Zürichstrasse 178, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Vorentscheid zu Abbruch und Wiederaufbau Wohnhaus, Nutzung Liegenschaft für Gartenbaubetrieb, Zürcherstrasse 84, Kat.-Nr. 2750, Zone Landwirtschaft

Der Gemeinderat beschloss am 23. August 2016 gestützt auf § 147 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) die Verfahrenseinleitung des Quartierplans «Postareal». Die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigte die Verfahrenseinleitung mit Verfügung vom 9. Dezember 2016. Das Quartierplangebiet wird wie folgt begrenzt: Im Norden durch die Grundstücksgrenzen der Parzellen Kat.-Nrn. 3803, 4023, 3777 und 4345, im Westen durch die Grundstücke Kat.-Nr. 4345, im Süden durch die Ottenbacherstrasse (Staatsstrasse, Route 660, regionale Verbindungsstrasse) sowie im Osten durch die Dorfstrasse (Staatsstrasse, Route 654, regionale Verbindungsstrasse). Massgebend ist der Plan des Beizugsgebiets 1:500). Den Grundeigentümern des Beizugsgebiets wurde der Einleitungsbeschluss des Gemeinderats sowie die kantonale Genehmigung der Verfahrenseinleitung schriftlich mitgeteilt (§ 148 PBG). Der Einleitungsbeschluss, die Genehmigungsverfügung und die weiteren Unterlagen liegen während der Rekursfrist in der Gemeindeverwaltung zur öffentlichen Einsicht auf (§ 148 PBG und § 5 PBG). Gegen den Gemeinderatsbeschluss zur Quartierplaneinleitung sowie gegen die Genehmigung durch die Baudirektion kann innert 30 Tagen, von der Publikation bzw. von der Zustellung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mit dem Rekurs gegen die Einleitung kann nur geltend gemacht werden, wenn die Voraussetzungen zur Durchführung des Verfahrens fehlten. Einwendungen dieser Art können später nicht mehr erhoben werden (§ 148 Abs. 2 PBG). Obfelden, 17. Februar 2017 Gemeinderat Obfelden

Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Naef Felix, Oberdorfstrasse 12, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Mons Solar AG, Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Bauvorhaben: Erstellung Photovoltaikanlage, Oberdorfstrasse 12, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 347, GVNr. 720, Zone K2 A

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Navarrete Alex, Hüttliacherweg 1, 8914 Aeugstertal Projektverfasser: Solar-Werkstatt AG, Alte Obfelderstrasse 68, 8910 Affoltern Bauvorhaben: Indach PhotovoltaikAnlage auf gesamter östlicher Dachfläche, Hüttliacherweg 1, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1543, GV-Nr. 1198, Zone K2 A

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Fugu Kinderkrippen Zürich GmbH, Regensdorferstrasse 18, 8049 Zürich Projektverfasser: Burlet & Partner AG Architekten, Püntenstrasse 8, 8932 Mettmenstetten Bauvorhaben: Mieterausbau Gewerberaum für Kinderkrippe, Vers.-Nr. 3594, Kat.-Nr. 6804, Merkurstrasse 2b, Gestaltungsplan Obere Bahnhofstrasse

Gesuchsteller: Gasperini Susan, Gehrstrasse 16, 8908 Hedingen Projektverfasser: Bünter Gartengestaltung und Pflege, Im Eigi 3, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Erstellung von 3 Parkplätzen, Gehrstrasse 16, Kat.-Nr. 1616, Vers.-Nr. 307; Wohnzone W2.0

Kappel am Albis Bauherrschaft: Politische Gemeinde Kappel am Albis, Lindenfeld 2a, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Erstellung Trampelpfad zur Sicherung des Schulweges, Kat.Nrn. 1187, 1421, 1439, Baarerstrasse, Uerzlikon (Landwirtschaftszone und Kernzone B)

Kappel am Albis Bauherrschaft: Erbengemeinschaft A. Kaiser, c/o Marcel Meyer, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: howald architekten GmbH, Zürcherstrasse 95, 5400 Baden Bauprojekt: Ersatzbau Eingangsbereich, Versicherungs-Nummer 246, Kat.-Nr. 1606, Oberdorfstrasse, Uerzlikon (Kernzone B)

Knonau Bauherrschaft: Duperrex Jean Jacques, Stöckweid 1, 8934 Knonau Bauvorhaben: Abbruch div. Gebäudeteile und Neubau div. Betriebsgebäude, Stöckweid, Kat.-Nr. 44, Zone Landwirtschaft

Mettmenstetten Bauherrschaft: Patric und Stefanie Conrad, Bachweid 6, 6340 Baar Vertreter: Bautec AG, Heinrich Wehrlistrasse 7, 5033 Buchs AG Bauprojekt: Projektänderung Neubau Einfamilienhaus mit Carport, Kat.-Nr. 4696, Brüelstrasse 12, (Wohnzone W2a)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Mozzatti Schlumpf Architekten AG, Oberneuhofstrasse 8, 6340 Baar Bauprojekt: Abbruch Kopfbau Gewerbegebäude mit Tankstelle und Garagengebäude, Vers.-Nrn. 645/1113, Neubau Gewerbe-/Wohngebäude mit UNGarage, Kat.-Nr. 2592, Untere Bahnhofstrasse 20/22 (Zentrumszone Z)

Rifferswil Bauherrschaft: Christine Husi, Dorfplatz 4, 8911 Rifferswil Bauprojekt: Renovation eines Teils der Fassade des Geb. Vers.-Nr. 106 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 105, Dorfplatz 4, KZ


Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Februar 2017

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Mit zwölf Jahren im Physiklabor Cédric Bommel nahm an «boys@science» teil Wenn der zwölfjährige Cédric Bommel Fragen zu naturwissenschaftlichen Themen hat, findet er die Antworten darauf meistens im Internet. Im Rahmen des Projekts «boys@science» konnte er sein Wissen in den Labors der Universität Basel erweitern.

arbeite lieber individuell und projektbezogen, das komme im Schulalltag zu kurz, findet der Mittelstufenschüler. Seine Stärke ist die Mathematik. «Sprache ist weniger mein Ding», verrät er.

................................................... von andrea bolliger

Vieles erarbeitet er sich selber – meist nutzt er Google und Youtube-Videos als Informationsquellen. Zurzeit versucht er, eine Teslaspule zum Laufen zu bringen. Dem auseinandergebauten Computer hat er eine «Drossel» aus Kupferdraht entnommen und Kabel daran gelötet. Verwenden kann er dieses Gebilde für nichts. Mit dem Ventilator aus dem auseinandergebauten Computer hat er eine Kügelibahn mit Windeffekt gebaut. Damit beschenkte er die ihm als Götti zugeteilten Kindergartenschüler im Rahmen eines Adventsanlasses an der Schule. Diese hätten sich riesig über das Geschenk gefreut, sagt er. Die Stiftung Schweizer Jugend forscht, möchte mit dem Projekt das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Fächern und Informatik

Cédric Bommel besucht in Affoltern die sechste Klasse. Daneben ist er mit grosser Freude im Lernclub. Von der dortigen Lehrerin wurde er, kurz vor Ablauf der Anmeldefrist, auf das Projekt «boys@science» von Schweizer Jugend forscht aufmerksam gemacht. Er fand das «cool» und bewarb sich mit der Beschreibung, wie er einen kaputten Computer auseinandergebaut hat, um zu schauen, wie er funktioniert. Neben seinen Eltern, musste auch die Schule ihr Einverständnis für die viertägige Absenz geben. In der Regel wird das nur bewilligt, wenn die schulische Leistung stimmt. Cédric Bommel ist ein guter Schüler; auch wenn er die Schule nicht immer gerne besucht. Er

Basteln und Tüfteln mit Teslaspulen, Drosseln und Ventilatoren

wecken. Damit will sie einen Beitrag zur nachhaltigen Nachwuchsförderung leisten und so dem Fachkräftemangel nachhaltig vorbeugen. Aus eintausend Bewerbern wurden 36 Buben im Alter von 10 bis 13 Jahren zu vier spannenden Projekttagen an die Universität Basel eingeladen. Sie mussten sich vorab für eines der vier Fächer Physik, Mathematik, Biologie oder Chemie entscheiden.

Nur die Formeln waren langweilig Cédric Bommel wollte mehr über Physik erfahren und die Fragen, auf die er im Internet keine Antworten fand, beantwortet bekommen. Er reiste mit dem Bild an die Universität Basel, dass Physik und Elektronik eins sind. Eines Besseren belehrt, aber nicht enttäuscht, befasste er sich in den vier Tagen mit Stickstoff, mass Röntgenstrahlen, filterte Licht und tauchte mithilfe eines Rastermikroskops in die faszinierende Welt der Atome ein. Mit strahlenden Augen erzählt er, wie die einzelnen Experimente und Messungen zustande kamen und was sie bedeuten. Nur das Büffeln von Formeln sei etwas langweilig gewesen, sagt er.

Cédric Bommel misst den aus einer Solarzelle gewonnenen Strom. (Bild zvg.) Vielseitig interessiert und engagiert Eine Zukunft als Physiker kann sich der Zwölfjährige nicht vorstellen, viel lieber würde er Sportreporter oder Elektro-Ingenieur werden. Am Herzen liegt ihm das Handballspiel. Er würde gerne einmal in einer höheren Liga spielen, am liebsten mit seinem Verein, dem HSV Säuliamt. Ausserdem spielt er Klarinette in der Jumba. Von den Organisatoren der Mittelstufendisco, wird er gerne für die Mithilfe

Es geht um das gemeinsame Diskutieren Jugendparlament Hedingen steht noch ganz am Anfang Drei Hedinger Mittelstufenschüler hatten die Idee, ein Jugendparlament zu gründen. Unterstützung erhielten sie vom regionalen Jugendbeauftragten Matias Dabbene. Im Hedinger Jugendtreff geniessen sie Gastrecht. ................................................... von andrea bolliger Rund acht Jugendliche toben sich im Hedinger Jugendtreff an einem Spieltisch aus. Sie sind laut, so laut wie Zehn- bis Dreizehnjährige eben sein können. Später sitzen sie schweigend um den Clubtisch und melden sich nur, wenn sie sich direkt angesprochen fühlen. Die Jungen und Mädchen vom Jugendparlament Hedingen. Im Gespräch mit ihnen wird schnell klar, weshalb sie sich in der Öffentlichkeit einbringen wollen. Sie fühlen sich von der Gesellschaft der Erwachsenen nicht beachtet. Manche grüssten auf der Strasse nicht zurück, bemerkt ein Junge. Er muss sich gleichzeitig eingestehen, dass auch er nicht jeden Passanten grüsst. «Sie denken schlecht über uns», wirft ein Mädchen aus der Runde in den Raum. «Warum?», will

Jugendtreffleiter Michael Maag wissen. Es wird diskutiert und festgestellt, dass sich Erwachsene und Jugendliche ausserhalb der Familie und der Schule kaum begegnen und austauschen. «Sie denken, wir haben von nichts eine Ahnung», sagt ein anderes Mädchen. Dem erwachsenen Zuhörer fällt auf, dass die jungen Menschen heute nicht anders behandelt werden als sie es früher wurden, auch wenn heutige Zwölfjährige über die elektronischen Medien weitaus besser informiert zu sein scheinen, als frühere Generationen. Ihnen ist aber auch bewusst, dass sie sich in ihrer Meinungsfindung noch nicht auf dem gleichen Stand wie ihre älteren Mitmenschen befinden. Deshalb sind ihnen die Ansichten von Lehrpersonen und den Eltern wichtig.

Atomausstieg und Trump interessieren Konkrete Vorstellungen darüber, was sie sich als Hedinger Jugendparlament erarbeiten wollen, haben sie noch nicht. Ihnen geht es vor allem darum, Themen, die sie bewegen, untereinander zu diskutieren. Die Botschaft, die sie vertreten, definiert der federführende Initiant Jim Haller so: «Es ist

wichtig, eine Meinung zu äussern, auch wenn sie komisch klingt». Durch die Berichterstattung in den Medien oder durch Gespräche ihrer Eltern werden sie auf nationale oder weltpolitische Themen aufmerksam. Deshalb interessierten sie sich eher für Trump oder den Atomausstieg, als für das lokale Geschehen. Im November besuchte die Gruppe das Gemeindehaus und sah sich die einzelnen Abteilungen an. Geplant wäre auch der Besuch einer Gemeindeversammlung, damit die jungen Leute einen Eindruck von gelebter Demokratie und den lokalpolitischen Anliegen erhalten. Sie haben derzeit nur eines: Dass in Hedingen mehr Abfallkübel platziert würden. Sie erhoffen sich dadurch, dass weniger Müll auf den Boden geworfen würde. Ihr Anliegen basiert aber nicht primär auf einer Massnahme für eine saubere Umwelt. Sie würden doch immer beschuldigt, den Abfall zu hinterlassen, sagen sie.

Tausend Franken statt Zehnernote

Ein Projekt haben sie aber bereits selbstständig durchgezogen, auch wenn es kein lokalpolitisches Anliegen betraf. In den Medien werde die Armut ständig thematisiert, deshalb hätten sie in der Adventszeit ihren Beitrag leisten wollen und eine Spendenaktion gestartet, sagt Linus Schmucki, einer der drei Initianten des Hedinger Jugendparlaments. Dabei stiessen sie auf «Jeder Rappen zählt». Zwanzig KiDie jungen Hedinger mit Jugendtreffleiter Michael Maag (links) und dem Jugendbeauftragten logramm Teig, den Matias Dabbene (3. v. l.). (Bild Andrea Bolliger.) anzeige

sie fertig kauften, verarbeiteten sie während des Zeichnungsunterrichts in der Schulküche zu «Weihnachtsguetzli». Das Geld dafür bekamen sie von ihren Eltern, die Unterstützung von der Schule. Das Verkaufen war eine andere Geschichte. Sich zu exponieren und das Produkt anzupreisen, verlangte Mut von den Jugendlichen. Mit selbstbewusstem Auftreten erzielten sie einen Gewinn von 1400 Franken. Linus Schmucki bemerkt, dieser Betrag habe ein besseres Gefühl gegeben, als mit nur zehn Franken vor dem Spendenschlitz zu stehen.

Es ist an den Jugendlichen Das Jugendparlament steht noch ganz am Anfang. Die Jungen tasten sich heran. Gewisse Themen und Zusammenhänge sind für sie noch gar nicht fassbar. Vielen von ihnen fehlt auch das Interesse für trockene Materien und Zusammenhänge. Themen, die zu ihnen passen, müssen sie erst noch finden, genauso wie sie eine Regelmässigkeit ihrer Treffen festlegen müssen. Nicht ganz einfach, besonders dann, wenn sie einmal nicht mehr in Hedingen zur Schule gehen, sondern eine Schule in der Stadt besuchen. Initiant Jim Haller steckt mitten in den Vorbereitungen zur Aufnahmeprüfung ans Gymnasium. Die legitime Frage von Jugendtreffleiter Michael Maag, was denn passiere, wenn er einmal längere Zeit ausfalle, muss er damit beantworten, dass es dann schwierig werde… Es liegt an den Jugendlichen selbst, wie sich das Jugendparlament entwickelt. Das Angebot zur Unterstützung einerseits von Jugendtreffleiter Michael Maag und andererseits vom Jugendbeauftragen für den Bezirk Affoltern, Matias Dabbene für Unterstützung steht – annehmen müssen sie es aber selber.

hinter der Theke angefragt. Auch wenn er sich gerade auf die Aufnahmeprüfung ans Gymnasium vorbereitet, nimmt er sich dafür Zeit. Von den vier Tagen im Physiklabor an der Universität Basel nimmt er nebst viel neuem Wissen, Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse mit den anderen Buben und ein Teilnehmerzertifikat mit nach Hause. An Letzterem freuen sich auch seine Eltern. «Wir sind schon stolz», sagt seine Mutter, Therese Bommel.

Kantonales Jugendparlament Der Regierungsrat ermöglicht es Jugendlichen, sich auf kantonaler Ebene zu engagieren und Demokratie unmittelbar zu erleben. Das Kennenlernen von politischen Prozessen in jungen Jahren weckt das Interesse an der Politik auch nach Erreichen des Stimmrechtsalters. Der Regierungsrat fördert so die Teilnahme der künftigen Generation der Stimmberechtigten an der politischen Meinungsbildung. Der Kantonsrat beschloss Ende 2015 die Einführung eines kantonalen Jugendparlaments, worauf die Direktion der Justiz und des Innern die entsprechende Verordnung erarbeitete. Nach der Durchführung des Vernehmlassungsverfahrens hat der Regierungsrat die Verordnung verabschiedet.

Interessierte Jugendliche können sich ab sofort bewerben Die Vollzugsbestimmungen konkretisieren zum einen die Voraussetzungen, unter welchen sich ein Verein von Jugendlichen um die Anerkennung als Jugendparlament bewerben kann. Zum anderen werden die mit der Anerkennung verbundenen Rechte und Pflichten des Jugendparlaments definiert. So darf das Jugendparlament Sitzungen im Rathaus abhalten und erhält finanzielle und fachliche Unterstützung durch den Kanton. Nun liegt es an den interessierten Jugendlichen, sich als Verein zu organisieren und sich bis Ende August 2017 als Jugendparlament zu bewerben. (pd.) Infos unter www.jugendparlament.zh.ch.


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Bezirk Affoltern

zwischen-ruf

Fragen zur menschlichen Existenz

Freitag, 17. Februar 2017

Kleiner und Albino Michelin, ehemaliger Italiener-Seelsorger, präsentiert Buch grosser Schreihals Als meine Isabelle ein Säugling war, ging das so: Aufwachen und ein paar Jammertönchen von sich geben, dann Schoppen trinken, Görpsli machen, ein bisschen in der Gegend herumschauen, Köpfli hin, Köpfli her, Achtung, Köpfli wackelt erschöpft von der ganzen Saugerei, deshalb gerne wieder zurück in den Stubenwagen. Augen zu, dreimal am Nuggi saugen und – die Kleine schläft. Nun ist Isabelle gross und hat eine Melissa geboren. Ob die das Temperament ihrer sizilianischen Vorfahren väterlicherseits geerbt hat? Aufwachen und krähen, was das Zeug hält. Her mit dem Schoppen! Wäh, wäh, wird’s bald! Ich halt es nicht länger aus, keine Sekunde länger! Die vier Monate alte Melissa brüllt ohrenbetäubend. Was für eine starke Lunge sie hat! Wo gibt es eigentlich Dezibel-Mess-Geräte zu kaufen? Irgendwann erreicht das Milchfläschchen ihren Mund. Sie schnappt danach, saugt mit Innbrunst. Mehr! Mehr! Noch mehr! Milch ist mega! Ja, aber irgendwann ist jede Flasche leer. Wäh! Bäh! Entsetzen macht sich breit. Ich verdurste! Ich verhungere! Sind die Fenster geschlossen? «Nein, Melissa, mehr gibt’s nicht. Nachher schon, aber im Moment ist das alles, sorry. Deine Schenkeli und Wädli sind runde Würstchen, unter deinem Kinn wächst bereits ein zweites.» Ich nehme das verzweifelte rosarote Bündeli auf den Arm. Bravo – ein Görpsli erster Güte, eigentlich ein Görps. Der stets fröhliche und normalerweise auch relaxte Papa kommt nach Hause, schaut Fussball. AC Milano, sein geliebter Verein, der beste Verein in ganz Italien - nein, in ganz Europa! der verliert und Papa verliert die Nerven. «Sono scioccato, il Milan perde!!! No - o nooo!!!!!» Was für ein Drama – che tragedia! Ich sags ja: Melissa, la piccola principessa siciliana! Ute Ruf

Schon der Titel bringt den Inhalt des Buches auf den Punkt, das im Januar 2017 erschienen ist. Es entspringt der Feder von Albino Michelin, ehemaliger Seelsorger der Missione Catolica Lingua Italiana, Affoltern. In unserer komplexen Welt verblassen die diffusen Fragen jener Personen, die im Alltag nach Antworten suchen und es wird immer schwieriger, brauchbare Antworten zu bekommen. Der Autor ist ein Seelsorger der Kongregation Scalabrini, der seit 1956 in der Schweiz im Dienste der Aus- und Einwanderung steht. Seit 1982 lebt er in Affoltern. Er ist leidenschaftlicher Analyst der Sitten, der Ethik und des Glaubens in seiner zweifachen Erscheinung sowohl als Spiritualität als auch als Volksfrömmigkeit. In den letzten 20 Jahren hat Albino Michelin über tausend Artikel geschrieben, mehr als 250 davon hat er nun in seinem Buch vereint. Der Autor fühlt sich mit dieser Veröffentlichung auch den Leuten gegenüber verpflichtet, die ihm so viel Lebenserfahrung vermittelt haben. Einzelne Themen stützen sich auf Tagesereignisse, basieren aber auf einer Grundüberlegung, die zeitunabhängig und damit immer aktuell bleibt.

Ein Lebensbegleiter, der gedankliche und regenerative Pausen braucht Das in Italienisch verfasste Buch umfasst 814 Seiten und soll weder abschreckend noch entmutigend wirken. Es sei halt kein Roman, den man in einem Zuge liest, so Michelin. Nachdem man einen Artikel oder eine Fragestellung gelesen hat, darf man das Buch ruhig zur Seite legen und die Lektüre später wieder aufnehmen. Es ist ein Lebensbegleiter, der gedankliche und regenerative Pausen braucht und es wird dennoch von einer in 23 Kapiteln entwickelten Logik geleitet.

Albino Michelin stellt sein Buch vor. (Bild Thomas Stöckli) Das Buch kostet 20 Franken – zu Gunsten der Flüchtlingshilfe – und ist ab dem 3. März in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern erhältlich. Themen im Buch sind die Wichtigkeit, sich selbst zu kennen, die Wichtigkeit der Gewissensbildung, Kolonisation und Waffenhandel sowie die Beziehung von Islam und Europa, aber auch Evolution und Spiritualität, der

Hunger und der Durst nach dem Wunder, verheiratete Priester und Frauen als Priester sowie der Glaube als Therapie.

«Interrogativi dell’esistenza umana», Buchvorstellung am Donnerstag, 2. März, um 20 Uhr (Apéro ab 19 Uhr) im Centro Sociale, Giessenstrasse in Affoltern.

Cyberkriminalität bekämpfen Der Kampf gegen Internetkriminelle wird immer wichtiger. Der Regierungsrat hat deshalb 20 zusätzliche Stellen bei Polizei und Staatsanwaltschaft bewilligt. Die rasante Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft vergrössert die Angriffsflächen für Cyberkriminelle laufend. Die Anforderungen an die Cybercrime-Kompetenz der Strafverfolgungsbehörden nehmen zu. Dies gilt sowohl für im Internet begangene Straftaten, als auch für Angriffe auf IT-Infrastrukturen mittels Computerviren oder Hacking. Darüber hinaus spielen digitalisierte Formen herkömmlicher Kriminalität wie etwa Internetbetrügereien oder Cyber-Mobbing eine immer grössere Rolle. Der Regierungsrat hat die Bekämpfung von Cybercrime erstmals 2009 als einen der Schwerpunkte der Strafverfolgung definiert. 2012 bestätigte er dies und beschloss gleichzeitig den Aufbau eines gemeinsamen Kompetenzzentrums der Staatsanwaltschaften und der Kantonspolizei, unter Einbezug der Stadtpolizei Zürich. Ende 2013 nahm das landesweit erste «Kompetenzzentrum Cybercrime» seinen Betrieb auf. Auch für die Planperiode 2015-18 legte der Regierungsrat den Kampf gegen die Internetkriminalität als Schwerpunkt fest. Gleichzeitig anerkannte er den Bedarf, die entsprechende personelle Ausstattung weiter voranzutreiben. Der Regierungsrat bewilligt nun mit Beschluss vom 8. Februar zehn zusätzliche zivile Informatikspezialisten für die Kantonspolizei, und gleichzeitig fünf neue Stellen für Staatsanwältinnen oder -anwälte sowie fünf Verwaltungsassistenzen zu deren Unterstützung. Mit den zusätzlich geschaffenen Stellen will die Regierung die Bekämpfung der Cyberkriminalität im engeren Sinne und der digitalisierten Kriminalität stärken. Gleichzeitig erlaubt dies auch, den Wissenstransfer zu beschleunigen. (ki.)

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7. Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung 1. April 2017

Obere Bahnhofstrasse bis ca. Apotheke

Stellenanzeiger Restaurant Dörfli-Douar, 6319 Allenwinden

Barmaid gesucht für Fasnacht in Allenwinden.

Einsatz am Sa, 25. Februar 2017. Weitere Auskünfte unter Telefon 041 710 15 35

Obere Bahnhofstrasse 4 8910 Affoltern am Albis Wir suchen eine

Service-Mitarbeiterin 20 bis 80 % Bitte melden unter info@roots8910.ch oder Telefon 043 817 11 10

Reinigerin gesucht ab Mitte März Anforderungen: • Bereits Erfahrungen in der Reinigung • Deutschkenntnisse total 16 Std. pro Woche Bitte melden Sie sich unter Chiffre 4743 Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern 8910 Affoltern am Albis.

Wir sind ein innovativer Familienbetrieb mit 12 Mitarbeitern. Unser Schwerpunkt richtet sich auf Sonderanfertigungen und Fahrzeugaufbauten nach Kundenwunsch. Zur Ergänzung unseres Teams bieten wir einem initiativen und selbstständigen Mitarbeiter eine Stelle als

Fahrzeugschlosser/Allrounder 100 % Sie sind eine flexible und teamfähige Persönlichkeit mit einer Ausbildung als Fahrzeug-, Metallbauschlosser, Landmaschinenmechaniker, Carrosseriespengler. Sie arbeiten genau, effizient und können auf Kundenbedürfnisse eingehen. Ihre Aufgaben sind vielseitig und anspruchsvoll, täglich stellen Sie sich neuen Herausforderungen. Sie werden in Ihr neues Aufgabengebiet eingearbeitet, sodass Sie selbstständig Aufbauten, Wartungsarbeiten und Reparaturen vornehmen können. Ihre Erfahrungen können Sie in einem zukunftsorientierten Umfeld einsetzen. Wir schätzen zuverlässige Berufsleute, welche sich für modernste Technik im Nutzfahrzeugaufbau begeistern können. Eintritt per sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen und erwarten gerne Ihre vollständige Bewerbung mit Foto. Fahrzeugbau Hager AG Angelo Cacciapaglia Sandacherstrasse 9 8909 Zwillikon

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Bezirk Affoltern

Freitag, 17. Februar 2017

Pünktlich und sauber: S-Bahn wird belohnt

Felseneggbahn baut Talstation um

ZVV zahlt Rekordbonus von 2,6 Mio. Franken

Auf die Sanierung der Bergstation im letzten Frühjahr folgt bei der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) nun der Umbau der Talstation. Die Arbeiten dauern bis Juni, der Betrieb läuft trotzdem.

Die S-Bahn konnte die Pünktlichkeit im Vergleich zum Vorjahr steigern. Zum ersten Mal resultierte auch in den Bereichen Sauberkeit und Störungsmanagement ein Bonus. Im vergangenen Jahr erreichte die Zürcher S-Bahn im Bereich Pünktlichkeit 145 von 156 möglichen Punkten. Damit liegt sie 15 Punkte über dem mit der SBB vereinbarten neutralen Ziel (130). Die Pünktlichkeit wurde analog zu den Vorjahren bewertet: Erreichen während eines Monats 95 Prozent der Züge einer Linie ihr Ziel mit weniger als sechs Minuten Verspätung, wird ein Punkt gutgeschrieben. Gemessen werden die 13 S-Bahnen des Kernnetzes während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend. Damit konnte eine wichtige Zielsetzung für den grössten Angebotsausbau in der Geschichte des ZVV bereits im ersten Jahr nach dem Wechsel erreicht werden: Die Reiseketten wur-

den insgesamt zuverlässiger. Auch das schneefreie Jahresende hat zum guten Ergebnis beigetragen. Vom Juli bis im Dezember 2016 erreichte die Zürcher S-Bahn die maximale Punktzahl. Die Pünktlichkeit bleibt auch in Zukunft ein vordringliches Anliegen. Über die vergangenen Jahre konnte die SBB die Sauberkeit konstant verbessern. 2016 verteilten die Fahrgäste gute Noten für die Sauberkeit der Bahnhöfe und Züge. Damit wird zum ersten Mal seit der Einführung der Zielvereinbarung zwischen ZVV und SBB ein Bonus für die Sauberkeit der Züge und Bahnhöfe entrichtet. Dazu beigetragen haben neue Recyclingstationen an diversen Bahnhöfen. Aufgrund der gesteigerten Pünktlichkeit, aber vor allem wegen der Boni in den Bereichen Sauberkeit und Störungsmanagement, entrichtet der ZVV mit 2,6 Millionen Franken der SBB den grössten Bonus seit der Einführung der Leistungsbeurteilung 2006 (Vorjahr: Bonus von 1,3 Mio. Franken). (pd.)

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Die Arbeiten bei laufendem Betrieb dauern bis Juni

Im Frühjahr 2016 erhielt die Bergstation der Luftseilbahn Adliswil-Felsenegg (LAF) ein umfassendes «Facelifting». Dabei wurden das Stationsgebäude und die Wartehalle saniert, das Dach erneuert sowie die Umgebung neu gestaltet. In den kommenden Monaten steht bei der LAF jetzt der Umbau der Talstation an. Die Bautätigkeiten beinhalten die Sanierung der Aussenfassade, der Wartehalle und der Innenräume. Zudem wird der kleinräumige Betriebs- und Aufenthaltsbereich abgebrochen und durch einen grösseren modernen Holzbau ersetzt.

Betrieb nur während der Revision unterbrochen Die Arbeiten dauern bis Juni. Dabei bleibt die Felseneggbahn mit Ausnahme der Revision, welche vom 6. bis 10.

In den kommenden Monaten steht bei der LAF jetzt der Umbau der Talstation an der Zelgstrasse in Adliswil an. (Bild zvg.) vom 13. bis 17. und vom 20. bis 24. März stattfindet, durchgehend in Betrieb. Während des Umbaus kann der Schalter nicht benutzt werden. Des-

halb steht den Fahrgästen ein temporärer Ticketautomat zur Verfügung. Ein Mitarbeiter, der den Betrieb überwacht und die Fahrgäste bei Bedarf berät, ist vor Ort präsent. (pd.)

forum

Nach den Gemeinderatswahlen in Bonstetten Mit klarem Vorsprung und im ersten Wahlgang ist Frank Rutishauser zum neuen Gemeindepräsidenten gewählt worden. Wir gratulieren ganz herzlich zu seiner Wahl und wünschen ihm bei der neuen Aufgabe viel Glück und Erfolg. Wir sind überzeugt, dass er sein Amt zum Wohle aller Einwohnerinnen und Einwohnern von Bonstetten ausüben wird. Peter Ehrler, der unter nicht Die FDP-Kandidaten Frank Rutishauser (rechts, neuer ganz einfachen Be- Gemeindepräsident) und Peter Ehrler (unterlegener dingungen ange- Gemeinderatskandidat). (Bild zvg.) treten ist, hat trotz breiter Unterstützung leider die Wahl mission. Seiner gewählten Konkurrenin den Gemeinderat nicht geschafft. tin Claudia Schuler gratulieren wir So sehr wir das bedauern, so sehr herzlich zur Wahl. Wir wünschen ihr wünschen wir ihm dennoch weiterhin als neues Gemeinderatsmitglied viel viel Erfolg bei seiner Tätigkeit als Prä- Freude im Amt. Wir freuen uns sehr sident der Rechnungsprüfungskom- über die Unterstützung der Wählerinanzeige

nen und Wähler und fassen das als Verpflichtung auf, uns in ihrem Sinne im Gemeinderat Bonstetten einzusetzen. Vorstand FDP Bonstetten-Wettswil-Stallikon .........................................................................

Lachendes und weinendes Auge Eine kurze aber umso intensivere Zeit des Wahlkampfes liegt hinter uns. Ein lachendes und ein «weinendes» Auge sind das Resultat. Das lachende gilt dem erreichten Hauptziel «Frank Rutishauser als neuen Gemeindepräsidenten von Bonstetten» zu bekommen. Wir haben gesagt: «Yes we can, wir schaffen das!» und yes …, es ist gelungen. Das «weinende» Auge gilt dem verfehlten Ziel, meinen Einzug in den Gemeinderat umzusetzen. Ich bin aber froh und dankbar, dass wir es geschafft haben, einen neuen, für die Zukunft von Bonstetten mehr als geeigneten Präsidenten zu haben. Das Leben geht für mich weiter und es werden sich neue Chancen bieten, ich werde bereit sein. Bis dahin werde ich weiterhin meine Kraft, als Präsident

der Rechnungsprüfungskommission, in den Dienst der Gemeinde stellen. Es ist mir ein Anliegen, meinem Dank Ausdruck zu geben. Zuerst allen Wählerinnen und Wählern, welche mir ihre Stimme und somit ihr Vertrauen geschenkt haben. Dann meiner Frau, für Ihre unermüdliche Unterstützung; dem ganzen Wahlteam für den Wahnsinnseinsatz, es war mir eine Freude mit Euch zusammen arbeiten zu dürfen; all den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mehr oder weniger im Hintergrund gewirkt haben. Ohne Beteiligung dieser vielen Menschen wäre eine solche Aufgabe gar nicht zu bewältigen gewesen. Peter Ehrler, Bonstetten .........................................................................

Die Zukunft mitgestalten Ich möchte auf diesem Weg danken für das grosse Vertrauen und die Wertschätzung, welche mir mit der Wahl in den Gemeinderat Bonstetten entgegengebracht wurde. Ein solcher Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne die grandiose Unterstützung der vielen freiwilligen Wahlhelfer, Freunde und

der Familie. Die Homepage (www.claudia-schuler.ch) wird nun umgestaltet und soll inskünftig als Plattform für einen regen Austausch und die Platzierung Ihrer Meinungen und Anregungen dienen. Ich freue mich, mit der Bevölkerung sowie allen involvierten Personen aus Politik und Verwaltung, die Zukunft von Bonstetten mitgestalten zu können. Claudia Schuler, Gemeinderätin Bonstetten

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Erscheinung und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion ohne Rücksprache. (Red.)


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Verwechslungskomödie Gratis Judo Die Seniorenbühne Zürich zeigt im Kasinosaal Affoltern «Charlys Tante». > Seite 11

Der Budo-Sport-Club Affoltern öffnet seine Dojotüren für alle Interessierten. > Seite 13

Freitag, 17. Februar 2017

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200 Jahre Velo Die Premierenfahrt des deutschen Erfinders Karl Drais 1817 hat einiges ausgelöst. > Seite 17

Velo Africa Day

Tanzen für die ganze Familie

Sammelaktion und Afrika Vorträge

Kurse im Moira Tanztheater

Eine Charity-Veranstaltung von Bike Adventure Tours und dem Schweizer Hilfswerk «Velafrica» am Sonntag, 21. Mai, von 9 bis 17 Uhr .

Mutter/Vater und Kind Tanzen

Bike Adventure Tours möchte sich für den afrikanischen Kontinent engagieren und organisiert zusammen mit dem Schweizer Hilfswerk «Velafrica» am Sonntag, 21. Mai in Affoltern eine Charity-Veranstaltung. Ein feines Frühstücksbuffet, spannende AfrikareisenVorträge, eine Biketour im Säuliamt und eine grosse Velo-Sammelaktion stehen auf dem Programm.

Brunch und Afrika- Impressionen Bike Adventure Tours bietet Reisen in Marokko, Namibia, Südafrika, Tansania, Uganda sowie auf den Kapverden, Madagaskar, Mauritius und den Seychellen an. Diese faszinierenden Reisen werden den Gästen des Velo Africa Day nach einem gemütlichen Brunch im Hotel Holiday Inn nähergebracht. Um 11 Uhr wird René Horber, Projektleiter Madagaskar, das Hilfswerk «Velafrica» vorstellen. Am Nachmittag steht eine geführte kostenlose Biketour durchs Säuliamt auf dem Programm.

Bananentransport mit dem Velo. (Bild zvg.)

werden von Bike Adventure Tours von 9 bis 17 Uhr vor dem Hotel Holiday Inn, Affoltern, entgegengenommen und «Velafrica» übergeben. Jedes Velo ist willkommen, egal welche Marke, Typ, Grösse, ob fahrtüchtig oder nicht. Alle Velos werden für den Export instand gestellt. Ist ein Velo nicht mehr zu reparieren, wird es in Ersatzteile zerlegt. Velos und Ersatzteile werden verschifft und kommen Menschen in Ghana, Gambia, Eritrea, Burkina Faso, Tansania, Elfenbeinküste und Madagaskar zugute. 2016 verschiffte «Velafrika» zirka 47 Container mit 22 260 Velos nach Afrika. (pd.) Sonntag, 21. Mai, 9 bis 17 Uhr, Hotel Holiday Inn, Obstgartenstrasse 7, Affoltern (Parkplätze vorhanden). Frühstücksbuffet, 9 bis 11 Uhr: pro Person 25

Velos für Afrika Zusammen mit dem Schweizer Hilfswerk «Velafrica» werden am CharityTag Velos gesammelt, welche Menschen in Afrika zugutekommen wie etwa Kindern mit langem Schulweg. Die gespendeten alten Velos und Bikes

Franken, zahlbar vor Ort in bar. Vorträge, 11 bis 13 Uhr. Eintritt frei. Anmeldung erwünscht: info@bikereisen.ch. Infos und Programm: www.bike-adventure-tours.ch/veranstaltung/ velo-africa-day/. Infos: Chris Schnelli, chris@bike-adventure-tours.ch, 044 761 37 65; Adrian Glättli, adi@bike-adventure-tours.ch, 044 761 37 65. «Velafrica»: www.velafrica.ch.

Kreatives Tanzen für 2- bis 4-jährige Kinder mit einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson. Das Kind entdeckt gemeinsam mit der Mutter oder mit dem Vater die vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers. Die fantasievollen Anregungen der Kursleiterin fördern die Freude an der Bewegung, die Kreativität und Phantasie, das Körper-, Raum- und Rhythmusgefühl. Auch Ruhe und Konzentration kommen nicht zu kurz. Die Beziehung Mutter/Vater – Kind und der soziale Kontakt zu den anderen Kindern werden auf spielerische Weise gefördert und vertieft. Auch die erwachsene Person kommt zu der ihr angemessenen körperlichen und mentalen Herausforderung. Freitag, 9.30 – 10.30 Uhr und Donnerstag, 14 – 15 Uhr. 60 Minuten, Kosten 390 Franken/Semester für eine Begleitperson und ein Kind.

Paar tanzt einmal anders: Führen und Folgen Endlich kein Stress: weder das Schritte- noch Figurenlernen stehen im Vordergrund. Dafür gibt es einfache Anleitungen für eine starke, ausbalancierte Mitte, für wach und aufrecht Sein, für sorgfältiges und kreatives Führen und aufmerksames Geführtwerden. Die Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen versuchen sich in beiden Rollen. Dazwischen wird aufgelockert mit spielerischen Reaktionsund Wahrnehmungsübungen. Die vermittelten Basics sind einfach und bie-

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Neueste Forschungen nennen dafür drei Gründe: Die rhythmischen Bewegungen vermehren den Blutfluss zu den grauen Zellen. Der gesellschaftliche Aspekt wirkt wohltuend auf Stress, Depression oder Einsamkeit. Und schliesslich basiert Tanz auf dem Einprägen von Schritten sowie auf freier Bewegung und erfordert die Abstimmung mit der Tanzpädagogin Marina Gantert. (Bild zvg.) Gruppe – alles ten viel: man kann zu zweit zu jeder mentale Herausforderungen, die das Musikrichtung tanzen und man kann Gehirn auf Trab bringen. Ganz unbesie nach Belieben ausbauen. Der Kurs wusst werden also beide Hirnhälften belebt alle Sinne und die Beziehung, trainiert, die logisch Denkende und schärft die Wahrnehmung für sich sel- die Kreative. Nebenbei werden das ber und für den anderen. Gleichgewicht und der Orientierungssinn sowie die Anpassungs- und Improvisationsfähigkeit angeregt und geGrundkurs 1a: 5 Donnerstage, 9., 16., 23. März; 6. übt. Weniger überraschend, aber umund 13. April, jeweils 19.15 - 20.30 Uhr. Grundkurs so wirksamer, sind die phänomenalen 1b: 5 Donnerstage, 4., 11., 18., 25. Mai; 1. Juni, Effekte von Tanzen auf Herz, Muskeln jeweils 19.15 - 20.30 Uhr. Kosten 250 Franken/für und Bewegungsorgane. Paare, 130 Franken/für Einzelpersonen.

«dance wo und men» ab 60 Tanzen ist weit mehr als «nur» ein geeigneter Sport zur Vorbeugung der wichtigsten Alterserscheinungen. Hätten Sie das gedacht? Tanzen fördert die Gehirnleistungen und reduziert das Risiko altersbedingter Defizite.

Montag, 10.30 – 12 Uhr , Kosten 590 Franken/Semester. Kursort alle Kurse: TanzRaum, Alte Obfelderstr. 68, Affoltern, www.tanzraum-affoltern.ch. Kursleiterin alle Kurse : Marina Gantert, Tanzpädagogin (Mas Zhdk dance edu contemporary), Choreografin Moira Tanztheater, 079 524 59 93, info@moira-tanztheater.ch.

Von der Werbebeschriftung bis zum dezenten Sichtschutz Im März kommt Winkler Beschriftungen nach Affoltern Drei Jahre ist es her, seit sich Mario Winkler in Urdorf selbstständig gemacht hat. Ursprünglich auf die Komplettfolierung von Autos spezialisiert, beschriftet der Obfelder nun auch Firmenfahrzeuge, Schaufenster, Schilder und Textilien. Wer sich im Säuliamt bewegt, hat ziemlich sicher schon Werke von Mario Winkler gesehen. Von ihm beschriftete Postautos sowie Firmenfahrzeuge verkehren auf den Strassen und

auch bei der Schaufenster-Dekoration vertraut manches Unternehmen auf den Obfelder. Ihn reizt die Kombination von Kreativität und Handwerk, «etwas Schönes ausarbeiten bis ins Detail», wie er selber sagt. Auch wenn sein Geschäft bisher in Urdorf war, sei er schon immer mehr im Säuliamt tätig gewesen, verrät Mario Winkler. Der Umzug in heimische Gefilde ist deshalb ein logischer Schritt. An der Industriestrasse 17 in Affoltern hat das Beschriftungs-Unternehmen nun ein neues Zuhause gefunden. Hier will er als Ein-Mann-Be-

Fachmann für Beschriftungen: Mario Winkler. (Bild zvg.)

trieb Fuss fassen. Später und bei guter Auslastung sollen ein, zwei Mitarbeiter dazukommen.

Gestalten und beschriften Durch die Erfahrungen des Komplettfolierens kann Mario Winkler seinen Kunden auch Teil- oder Komplettfolierungen in den gewünschten Firmenfarben anbieten. Das zahlt sich aus, wenn das Fahrzeug nach einigen Jahanzeige

ren als neutrale Occasion wieder verkauft werden soll. Für Schaufenster- und Eingangsbeschriftungen, die sich von anderen abheben, ist Mario Winkler ebenso die richtige Ansprechperson wie für die Gestaltung von Leuchtreklame, Wegweisern oder Infotafeln. Mit optisch schönen Milchglas-Streifen oder Mustern kombiniert der Obfelder auf Glasflächen Sichtschutz mit Lichtdurchlässigkeit und kreativer Gestaltung. Bei

Gebäuden mit grossen Glasflächen kann natürlich auch eine verspiegelte Sonnenschutzfolie angebracht werden. Weiter versteht sich Winkler auf die Beschriftung von Textilien – etwa T-Shirts für Firmen, Vereine oder Anlässe – sowie Werbeblachen. (tst.) Winkler Beschriftungen, Industriestrasse 17, Affoltern. Kontakt: info@winkler-beschriftungen.ch, Telefon 079 934 33 08. Infos unter www.winkler-beschriftungen.ch.


Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 19. Februar 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 11.00 Taufe von Finn Andràs Rohrer

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 19. Februar 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 19. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 23. Februar 14.00 Chilestube, Generation 60+ «Wir spielen Lotto – Jeder kann gewinnen!!»

Freitag, 17. Februar Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz in der Kirche Sonntag, 19. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Februar 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. W. Schneebeli Sonntag, 19. Februar 9.00 bis 9.55 Uhr Singprobe für alle in der Kirche 10.00 Mitsing-Gottesdienst Pfr. W. Schneebeli und Gospelchor Mittwoch, 22. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli Donnerstag, 23. Februar 14.00 Seniorentreff Theateraufführung «Charlys Tante» der Seniorenbühne Zürich im Kasino Affoltern

Ref. Kirche Obfelden

Ref. Kirche Bonstetten

Sonntag, 19. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Apéro im Wöschhüsli www.kircheottenbach.ch

Freitag, 17. Februar 20.00 Kino in der reformierten Kirche Bonstetten «Cinema Paradiso»: Ein Junge entdeckt durch das Kino die Welt Freigegeben ab 12 Jahren Eintritt frei Sonntag, 19. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Stallikon mit Pfr. Otto Kuttler

Sonntag, 19. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern am Albis Pfr. Thomas Müller Mittwoch, 22. Februar 14.00 Seniorennachmittag Lottomatch Singsaal Schulhaus Chilefeld Donnerstag, 23. Februar 12.00 Club 4 Ref. Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Rifferswil

Sonntag, 19. Februar 9.30 Oberämtler Gottesdienst in Rifferswil mit Pfarrerin Yvonne Schönholzer

Freitag, 17. Februar 20.00 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 19. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil Matthäus 5,14–16 «Ihr sind s’Liecht vo de Wält» Pfrn. Yvonne Schönholzer Markus Fischer, Mission am Nil Anschliessend Chilekafi

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 19. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst auf Anfrage bei J. Grossmann Telefon 044 760 08 76

Sonntag, 19. Februar 10.00 Kirche Stallikon: Regionalgottesdienst mit Abendmahl Pfr. Otto Kuttler Thema: «Starke Zeichen» Taufe: Alessandro Noah Wyss, Wettswil An der Orgel spielt unser neuer Organist Florian Engelhardt Fahrdienst: Anmeldung 18. Februar, Tel. 044 700 45 45 Donnerstag, 23. Februar 12.30 Wettswiler Senioren-Mittagessen im Restaurant Hirschen Freitag, 24. Februar 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 19. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Y. Schönholzer

Kloster Kappel a. A. Sonntag, 19. Februar 9.30 Regionalgottesdienst in Rifferswil mit Pfrn. Yvonne Schönholzer Mittwoch, 22. Februar 17.00 Kein offenes Singen während der Schulferien Das Kloster Kappel ist wegen Umbau vom 6. Februar bis 1. März geschlossen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. Februar, Sexagesimae 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau, Pfr. Thomas Maurer Beginn neue Predigtreihe über das Apostolische Glaubensbekenntnis (Credo) Heute: «Das Gottesthema»

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 19. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Maurer Freitag, 24. Februar 20.00 Taizégottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl und Angela Bozzola am Klavier

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 18. Februar 14.30 Gottesdienst im Haus Senevita mit Krankensegnung 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 19. Februar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Februar 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 21. Februar 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 18. Februar 17.00 Eucharistiefeier 18.30 Santa Messa

Sonntag, 19. Februar 10.00 Gottesdienst, Martin Bauert Kinderprogramm, Teenie-Godi Montag, 20. Februar 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 19. Februar 9.45 Gottesdienst (Res Dummermuth), Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 17. Februar 19.00 Ehekurs Sonntag, 19. Februar 10.00 Gottesdienst (Predigt Eveline Fenner) Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 19. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 19. Februar 10.30 Gottesdienst Thema: Gott erlöst sein Volk 2. Mose 14, 10–22 Hort/Sonntagsschulen/Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.45 Abendmahlsversammlung 11.05 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Veranstaltungen

Freitag, 17. Februar 2017

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Dem Biber auf der Spur

Mit dem Vermögensaufbau heute starten

Öffentliche Exkursion der Stiftung Reusstal am Samstag, 25. Februar.

Ihre finanzielle Situation ist heute eine andere als früher. Und wird morgen vielleicht eine andere sein als heute.

Wovon ernährt sich der Biber im Winter? Wo wohnt er? Was ist eine Biberrutsche? Die Teilnehmer der Exkursion begeben sich gemeinsam auf Spurensuche und erfahren dabei viel Spannendes über den Biber an der Reuss. Die Teilnahme kostet zehn Franken für Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre sind gratis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (pd.) Exkursion am Samstag, 25. Februar, 14 bis 16 Uhr,

Um im Leben flexibel zu sein, brauchen Sie finanzielle Reserven. Je früher Sie sich darüber Gedanken machen – desto besser. Der Entscheid, wie Erspartes angelegt werden soll, ist nicht immer leicht zu fällen und muss auf die persönliche Situation abgestimmt sein. Klar ist: ein systematisches Vorgehen bringt mehr, als hektisch jedem Trend hinterherzulaufen. «Charlys Tante» gespielt von der Seniorenbühne Zürich. (Bild zvg.)

Treffpunkt: Öffentlicher Parkplatz bei der Reussbrücke Rottenschwil (westseitig). Weitere Infos unter www.stiftung-reusstal.ch.

Charlys Tante zu Gast in Affoltern Seniorenbühne Zürich spielt im Kasinosaal Am Donnerstag, 23. Februar, 14 Uhr, spielt das Ensemble der Seniorenbühne im Kasinosaal Affoltern.

Biberburg. (Bild zvg.)

Das Ensemble der Seniorenbühne Zürich versteht es immer wieder, die Zuschauer zum Lachen zu bringen. Mit der Verwechslungskomödie «Charlys Tante», bleibt auch dieses Jahr garantiert kein Auge trocken. In der Schweizerdeutschen Neufassung von Hans

Gmür und von Rupert Dubsky bearbeiteten und inszenierten Komödie in zwei Akten, geht es turbulent zu und her: Sonja und Göpf sind von Tante Rösli eingeladen worden, in ihrem Haus einige Tage Ferien zu machen, während sie auf einer Kreuzfahrt weilt. Als die drei in der Villa eintreffen, weiss aber die anwesende Signora Fumagalli nichts davon. Die Signora ist sehr durcheinander, beruhigt sich dann aber wieder. Später kommt noch

Sonjas Onkel an, welcher nicht wissen darf, dass Charlys Tante nicht da ist. So wird Göpf gezwungen, sich als «Tante Rösli» zu verkleiden. Onkel Roby verliebt sich prompt in Tante Rösli (Göpf), was die Anwesenden zu allerlei Tricks zwingt. Später trifft die richtige Tante Rösli ein – und so entsteht ein noch grösseres Durcheinander. (pd.) Eine weitere Aufführung findet am 15. März in Ottenbach statt.

Vom Kloster in die Welt Baby Gym – der Kurs GesheLa kommt nach Affoltern den höchsten Grad in der Gelug-Tradition ablegte. Als er nach 23 Jahren in seine Heimat zurückkehrte, musste er feststellen, dass sich die Lebensbedingungen und das Ausbildungsniveau während seiner Abwesenheit nicht verbessert hatten. Seither lindert er die Härten des Lebens der Bevölkerung durch verschiedene Massnahmen und wendet dabei die buddhistische Weltsicht auf die aktuellen Lebensumstände und Probleme an. 1996 begegneten ihm Martin und Gisela Schmid aus Rifferswil auf ihrer Reise durch den Himalaya. In deren «Werkstatt», dem Raum für Yoga, Taiji und Qigong wird der Abend stattfinden.

GesheLa. (Bild zvg.)

Leben – Achtsamkeit – Meditation: In der Werkstatt, Im Winkel 5, in Affoltern findet am 23. Februar ein Abend mit GesheLa statt. Geshe Ngawang Jangchup wurde in Lingshed in Ladakh (indischer Himalaya) geboren und legte im Alter von 14 Jahren die Novizen-Gelübde im Kloster ab. In Indien setzte er seine Studien an der tibetischen Klosteruniversität fort, wo er seine Abschlussprüfung für

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Aquarelle der Extraklasse mit Werken von Wilhelm Fikisz, Aargau. Themen: Rom, Hafen in Hongkong, New York, Venedig, Toscana, Wallis. Öffnungszeiten: Fr, 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr.

Hilfsprojekte mit Schweizer Unterstützung Peter Heusi aus Rifferswil hat GesheLa schon bei vielen Projekten mitgeholfen. Er lernte ihn 2011 kennen und wurde von ihm angefragt, ob er nach Ladakh kommen könnte, da in seinem Hostel für Kinder aus der Region Lingshed Probleme mit der Wasserversorgung bestanden. Spontan sagte Heusi zu und reiste mit seiner Frau nach Ladakh. Durch den Kauf einer Notstromgruppe und der Installation neuer Leitungen konnte die Versorgung des Kinderheimes mit Grundwasser kurz vor ihrer Rückreise in Betrieb genommen werden. Weitere Projekte sind die finanzielle Unterstützung von Bedürftigen und neu die Nutzung der Sonnenenergie, um die langen, kalten Winter im Himalaya erträglicher zu machen.

Information und Meditation GesheLa ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Spiritualität und soziales Engagement nicht getrennt sind. Mit seiner leuchtenden Ruhe nimmt er alle in sein Herz. An diesem Abend werden wir von den Projekten erfahren, GesheLa wird (in Englisch) über Achtsamkeit sprechen und uns zu einer Meditation anleiten. (pd.) 23. Februar, 19 - 21 Uhr, Werkstatt Im Winkel 5, Affoltern. Eintritt frei, Kollekte zur Unterstützung von GesheLas Projekten in Ladakh. Infos und Anmeldung: gisela.schmid@gmail.com, Telefon 044 764 29 44. www.goldenriver.ch.

Premiere im Familienzentrum Der neu organisierte Kurs Baby Gym richtet sich an Eltern mit ihren Babys zwischen 4 und 9 Monaten – die ganz kleinen Erdenbürger. Im Zentrum dieses Kurses steht die Eltern-Kind-Bindung, die in dieser Phase noch gestärkt wird. Die Kursleiterin Karin Lisak, Leiterin von Minimuki Gym im Familienzentrum und PekipLeiterin, führt kompetent und liebevoll durch diesen 5-teiligen Start-upKurs. Mithilfe verschiedener Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen wird das Baby in seiner Entwicklung unterstützt. Es werden kleine Rituale, Schlaflieder und kurze «Fingerversli» geübt, die dem Babyalter entsprechen. Eine sanfte Babymassage rundet die jeweilige Lektion ab. Anschliessend an den Kurs wird für die Eltern ein Rahmen geschaffen, in dem sich die Teilnehmer untereinander austau-

schen können und in dem alle aktuelle Themen aus dem Alltag eingebracht werden können. Der Kurs findet am Dienstag 7., 14., 21., 28. März und 4. April statt. Es werden zwei Kurse geführt: Kurs 1 von Kurs für Babys. 9 bis 10 Uhr für Ba(Bild zvg.) bys im Alter von 7 bis 9 Monaten (bei Kursbeginn) und Kurs 2 von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr für Babys im Alter von 4 bis 6 Monaten (bei Kursbeginn). (ks) Anmeldungen Telefon 044 760 21 13 oder per E-Mail: kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Weitere Infos: unter

Analyse Ihrer Finanzen Zunächst geht es darum, die individuellen Bedürfnisse festzulegen. Die Anlagepyramide gibt einen guten Gesamtüberblick über die aktuelle und künftige Vermögenslage. Dabei zeigt sich, welcher Teil des Vermögens frei investiert werden kann, ohne in Engpässe zu geraten. Das heisst konkret: • Die eigene finanzielle Situation genau kennen: Wie viel Geld benötige ich kurzfristig? Dazu gehören die laufenden Ausgaben sowie Konsumund eiserne Reserven. • Die Vorsorgesituation analysieren: Besteht eine Vorsorgelücke, die es zu schliessen gilt? Im Idealfall decken die Rentenbezüge aus AHV, Pensionskasse und gebundener bzw. freier Vorsorge etwa 80% des letzten Erwerbseinkommens. • Den Sparbetrag bestimmen: Wie viel freie Mittel stehen für den Vermögensaufbau zur Verfügung? Massgebend hierfür ist das, was vom Einkommen abzüglich der laufenden Ausgaben, der eisernen Reserve und der Vorsorgeeinlagen übrig bleibt. • Die künftigen finanziellen Ziele abstecken: Was möchte man bis wann erreicht haben? Anlegen mit System Der systematische Vermögensaufbau ist im Grunde genommen eine Lebensaufgabe mit Etappen, während denen verschiedene Sparziele verfolgt werden: zum Beispiel das erste Auto, Ferien, Wohneigentum, die Ausbildung der Kinder oder ein vorsorgliches Komfortpolster für den Ruhestand. Ihre Anlagestrategie ist so individuell wie Sie. Je genauer Sie Ihre Ziele kennen, desto besser kann die für Sie passende Strategie gewählt werden.

www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmeldeschluss ist der Dienstag, 28. Februar.

Waffelspass

Gerne zeigen wir Ihnen auf, wie Sie Ihr Geld sinnvoll anlegen. Weitere Informationen finden Sie unter www.ubs.com/anlegen.

Im Familienzentrum Bezirk Affoltern Waffeln dekorieren jeweils am Donnerstagnachmittag während der Sportferien. In den Sportferien duftet es am Donnerstagnachmittag besonders fein im Familienzentrum Bezirk Affoltern. Dann wird das Waffeleisen wieder aufgeheizt und alle hungrigen Kinder und Erwachsenen Kinder mögen frische Waffeln. (Bild zvg.) können nach Lust und Laune frische Waffeln dekorieren Freitagvormittag von 8.30 bis 11.30 und geniessen. Der Waffelspass findet Uhr geöffnet. (pd.) am 23. Februar und 2. März im Kafi mit Spielzimmer statt – an beiden Donnerstage, 23. Februar und 2. März, von 14 bis 17 Nachmittagen hat auch die «Kinder- Uhr. Kafi im Spielzimmer, Familienzentrum Bezirk hüeti» und die Kinderkleiderbörse mit Affoltern, Kosten 5 Franken pro Waffel inklusive Annahme geöffnet. Neu ist ausserdem Dekorationsmaterial, jede weitere Waffel 3 Franken. in den Sportferien die Kinderhüeti am Anmeldung nicht nötig.

Martin Köstli Leiter Geschäftsstelle UBS Switzerland AG Bahnhofplatz 10 8910 Affoltern am Albis Telefon: 044 763 71 65 E-Mail: martin.koestli@ubs.com


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Veranstaltungen

Freitag, 17. Februar 2017

agenda für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Freitag, 17. Februar Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! ab der 5. Klasse. Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: Musiktheater «Nach Lampedusa - Wandererfantasien» ein romantisch-dokumentarischer Abend. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hedingen 20.15: Gemeindeverein Hedingen präsentiert: «Date with Chocolate» mit Chocolatier Bruno Faist und Boogie-Woogie-Pianist Chris Conz. Parkplätze beim Lindenplatz-Kreisel benützen. Eintritt frei, Kollekte. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Ottenbach 21.00: FRiday Night Fever - gute Grooves für tanzfreudige Leute, 60-er bis heute. Bar ab 17 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.

Samstag, 18. Februar Affoltern am Albis 11.00-11.30: Gschichte-Samschtig für Kinder ab vier Jahren. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstr. 14.

Hedingen 20.00: «DiezCuerdas». Música argentina-Geschichten von Sehnsucht, Liebe und Hoffnung. Reservieren 044 776 17 04. Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Knonau 14.00-16.30: Bunte Kinderfasnacht für Jung und Alt mit Festwirtschaft, Spielen, Gero Clown und Schlussbouquet. Stampfisaal.

Dienstag, 21. Februar Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Leitung und Infos: Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Obfelden 14.00-16.00: Generation 50+: Wie funktionierts Natel? Schüler der 3. Sek. Obfelden-Ottenbach bieten Hilfe bei Problemen mit Natel. Keine Anmeldung nötig. Auskunft: Kommission für Altersfragen, 044 763 53 54. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Räschstrasse 8.

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness

Mittwoch, 22. Februar Bonstetten

Hoffentlich ist das Kellertheater lang genug für das Trio «Timorosso in tre» mit (von links) Tina Wilhelm, Monika Zuber und Eric Nünlist. (Bild zvg.)

Ein Trio als Quintett und ein Duo als Trio

Jazz am Donnerstag mit dem «Jürg Metzger Trio Plus» Der Kern des «Jürg Metzger Jazz Trio», das sind der Gitarrist Jürg Metzger, der Bassist Peter Livers und der Schlagzeuger Bruno Huwyler; das «Plus» mit Svend Capol an Trompete und Flügelhorn sowie der Saxofonist Arthur Ulrich machen das Trio für einmal zum Quintett. Sie bewegen sich im Mainstream-Jazz und pflegen ein Repertoire von Swing bis Latin. Alle fünf Musiker spielen seit vielen Jahren in den verschiedensten Formationen vom Trio bis zur Bigband und sind «gereifte» Vollblutmusiker, die mit

Donnerstag, 23. Februar, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken

Falsch verbunden? – Variété mit Geschichten und Musik Das Alphorn-Duo Timorosso mit Tina Wilhelm und Monika Zuber ist jetzt auch zu dritt unterwegs und nennt sich «Timorosso in tre». Zum Duo stiess Eric Nünlist, welcher am Piano aber auch als Conférencier mitwirkt. Das ergibt ein musikalisch vielseitiges Programm, lieber etwas frech oder überraschend, in jedem Fall aber unterhaltsam und unkonventionell und eben mit eigenem Conférencier, der humorvoll und pfiffig durch das Pro-

gramm führt. Als das Alphorn noch als Ur-Alpen-Telefon diente, mit dem man akustische Signale von Alp zu Alp sandte, da war die Welt noch in Ordnung. Doch der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten: Telefon, Strom und schliesslich Smartphones machen auch vor den Bergen nicht halt, und bescheren den beiden Älplerinnen Probleme, die sie vorher nicht hatten: Vom Klingelton bis zur Alphorn-Warteschlaufen-Musik im Callcenter. Sollte im Publikum einmal ein Handy klingeln, gehört es zum Programm . . . (pz) Freitag, 24. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15,

Veranstaltungshinweise für die Agenda in der Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis Dienstag, 12 Uhr an:

Ottenbach 14.30-17.00: Kinderfasnacht «Zirkuswelt» mit Päcklifischen, Konfettischlacht und Festwirtschaft. Kinder müssen begleitet sein. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Wettswil

Reservierungen für beide Anlässe unbedingt

10.00-10.30: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Bibliothek.

empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Donnerstag, 23. Februar Affoltern am Albis 14.00-17.00: «Waffelspass» am Donnerstagnachmittag in den Sportferien. Waffeln dekorieren und geniessen. Familienzentrum. Zürichstrasse 136. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jürg Metzger Jazz Trio Plus». Bar ab 18.30 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Die «Hausband» des Hirschen Wettswil – die New Orleans Stompers – spielen am Samstag, den 25. Februar, auf.

agenda-einträge

14.00: Lottomatch mit schönen Preisen, Darbietung Obfelder Everdancer. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65. 19.30: 1. Lesekreis. Diskutiert wird über das Buch «Nachts ist es leise in Teheran» von Shida Bazyar. Bibliothek.

20 Franken.

Konzert im «Hirschen» Wettswil

Sie bestehen seit 1989, gegründet von Musikern, die jahrelang in bekannten Jazzbands der Schweiz gespielt haben. Die Formation hat komplexe Stücke aus Duke Ellingtons Anfangszeit eingeübt (arrangiert von der Trompeterin Steffi Klein), spielt aber auch die klassischen New Orleans-Melodien und Standard-Stücke. Der Mix aus dem vielseitigen Angebot von Melodien aus den 20er und 30er Jahren ergibt abwechslungsreiche Programme, gespielt mit hoher Qualität. Die Rhythmusgruppe mit Otto Gautschi (Tuba), Roberto Ammann (Banjo und Gitarre) und Sepp Bachmann (Piano) musiziert seit 1994 zusammen und erzeugt einen reifen, festen, sicheren Boden, der den Bläsern Top-Leistungen ermöglicht. Steffi

Obfelden

Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30, mit KulturLegi

New Orleans Stompers

agenda@affolteranzeiger.ch

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grosser Spielfreude auf ihr Publikum zugehen. Keep swinging!

Kappel am Albis 17.00: KEIN offenes Singen während den Schulferien. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte Alles fährt Ski! Das stimmt nicht, «LaMarotte» unterhält Daheimgebliebene auch während den Sportwochen aufs Beste.

12.00: Ökumenischer Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren. Anmeldung erbeten an Doris Utz, 044 700 08 44 oder dorisutz@bluewin.ch. Reformiertes Kirchgemeindehaus. Am Chileweg 7.

Die New Orleans Stompers v. l.: Tamas Kapsa, Walter Muhr, Roberto Ammann, Otti Gautschi, Stefanie Klein und Sepp Bachmann. (Bild zvg.) Klein an Trompete und Cornet bringt Erfahrungen aus mehreren Bands und verschiedenen Stilen mit. Ihre Soli fallen durch überraschende Effekte und viel Temperament auf. Tamas Kapsa ist ein Virtuose auf seinen Instrumenten. Ein sicherer Wert ist Walter Muhr auf seiner Posaune. Auch aus der Rhythmusgruppe sind Soli zu hören, erwähnenswert diejenigen von Roberto Ammann am Banjo, die Virtuosität und Perfektion anzeige

verbinden. Sepp Bachmann, Wettswil ist im Säuliamt als Pianist und Organist bekannt, er organisiert auch die Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend leisten wollen, gibt es im Hirschen Metzgete und New Orleans Jazz. Es gilt deshalb, sich einen Platz reservieren zu lassen. (pd.) Wirtin Brigitte Gubler nimmt gerne unter Tel. 044 700 01 28 Reservierungen entgegen. www.nost.ch.

Bonstetten 08.45: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: MosenMeisterschwanden-Schloss Hallwyl. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, 044 701 13 95. Bahnhof (Treffpunkt).

Hausen am Albis 21.00: «The Flat Five» Jazz-Combo live in concert. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.


Vermischtes

Freitag, 17. Februar 2017

Vom Start-up zur börsenkotierten Firma 13. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik mit Matthias Reinhart, VZ Holding AG Am 16. März lädt die Standortförderung zum 13. Frühlingstreff Wirtschaft – Politik in die Stiftung Albisbrunn nach Hausen ein. Referent ist Matthias Reinhart, Gründer und CEO der VZ Holding AG Es ist Tradition, dass ein hochkarätiger Referent am Frühlingstreff Wirtschaft – Politik eingeladen ist. Dieses Jahr konnte Matthias Reinhart als Gastreferent gewonnen werden. An den beliebten Netzwerkanlass sind neben den Mitgliedern der Standortförderung auch alle Führungskräfte von Firmen und landwirtschaftlichen Betrieben mit Sitz im Knonauer Amt eingeladen. Ebenso die Ratsmitglieder auf ebene Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinden, die Gemeindeschreiber sowie die Vorstände der Wirtschafts-, Gewerbevereine und Parteien des Bezirks. Am 16. März ist der Frühlingstreff bei der Stiftung Albisbrunn in Hausen zu Gast.

Erfahrungen aus der Perspektive des Gründers und Inhabers Kontakte knüpfen, Wissen oder Erfahrungen austauschen und Gemeinsamkeiten auf die Spur kommen, dabei

VZ Holding AG. Daneben werden auch Informationen über die Entwicklung der Standortförderung und zu den aktuellen Projekten wie zum Beispiel «Energieeffizienz in Betrieben», «Jugendpolitik im Knonauer Amt – Euses Säuliamt» oder «Faire Ämtlermilch» vermittelt. Präsenz zeigen und über das Wirtschaftsgeschehen in der Region «up to date» sein. Es ist möglich, Projekte und Lösungen für Gastreferent Matthias Reinhart. (Bild zvg.) Probleme anzuunterstützt die Standortförderung sprechen, neue Kontakte zu knüpfen Knonauer Amt die Wirtschaft. Am oder das Netzwerk zu pflegen und ausFrühlingstreff treffen sich alle wichti- zubauen. Dieser hochkarätige Informationsgen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung der Region. Ein Höhe- und Networkinganlass ist ein Teil der punkt des Abends bildet das Referat Aktivitäten der Standortförderung «VZ: Vom Start-up zur börsenkotierten Knonauer Amt und ist für die TeilnehFirma – Die wichtigsten Erfahrungen menden kostenlos. Unterstützt wird aus der Perspektive des Gründers und der Event dieses Jahr von der GemeinInhabers» von Matthias Reinhart, de Hausen und weiteren Partnern.

Gemeinsame Interessen für die Regionalentwicklung Der Frühlingstreff führt die verschiedenen Branchen und deren Exponenten mit unterschiedlichen Interessen und die Politik zusammen. Allen, die an dieses Treffen kommen, ist eines gemeinsam: Sie sind im Knonauer Amt ansässig und haben damit das Interesse, dass unsere Region eine positive und nachhaltige Entwicklung erlebt. Der Frühlingstreff ist die Gelegenheit, an der Vertreter aus Wirtschaft und Politik formlos zusammen kommen können, um sich auszutauschen. (pd.)

Anmeldung Frühlingstreff Anmeldung für den Frühlingstreff unter Angabe von Firma/ Verein/Institution, Vorname, Nachname, Funktion, Adresse, Telefonnummer und E-Mail: Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern, info@knonauer-amt.ch oder Telefon 043 333 55 66 oder Fax 043 321 93 61.

Eine Woche Gratis-Judo Mettmenstetter Silber Sportferien-Aktion des BSCA Affoltern

Grand Prix Migros 2017 in Sörenberg Am Sonntag haben sich in Sörenberg 371 junge Skirennfahrerinnen und -fahrer beim Ausscheidungsrennen des Grand Prix Migros 2017 gemessen.

Schnuppern während der Sportferien im Budo-Sport-Club Affoltern. (Bild zvg.)

Vom Montag, 20. Februar, bis Freitag, 24. Februar, öffnet der Budo-Sport-Club Affoltern seine Dojotüren für alle Interessierten. Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene dürfen kostenlos in Trainings reinschnuppern. Vor allem für Kinder, welche nicht in die Skiferien verreisen, bietet dieses Angebot eine gute Möglichkeit, sich auch bei kaltem und schlechtem Wetter sportlich zu bewegen. Erwachsene, welche vielleicht noch Nachwehen

von Weihnachten haben und sich gerne vorbereiten, um fit in den Frühling zu starten, bietet der BSCA mehrere Trainingsmöglichkeiten. Alle Trainings können auch von untrainierten Personen besucht werden. Es braucht keine Vorkenntnisse in Judo oder anderen Kampfsportarten. Gerne führen Trainer Patrick Schmidli und sein Team in die Geheimnisse der japanischen Kampfsportart ein. Es können so viele Lektionen besucht werden, wie gewünscht. (pd.) Infos und Anmelden unter www.bsca-judo.ch.

Am Sonntag durften die jungen Skirennfahrerinnen und -fahrer im Entlebuch viel Sonne geniessen. In Sörenberg starteten sie zum Ausscheidungsrennen des Grand Prix Migros. Romina Burkhard aus Mettmenstetten holte sich in der Kategorie Mädchen Jahrgang 2008 die Silbermedaille. Die schnellsten drei Mädchen und Knaben pro Kategorie sicherten sich ihr Ticket für das nationale Saisonfinale vom 1. bis 2. April in Adelboden. Nicht nur auf, sondern auch neben der Piste gab es viel Spannendes. Bei der Breitensportserie von Swiss-Ski kamen alle Teilnehmenden auf ihre Kosten: Nach ihrem Renneinsatz standen unterhaltsame Spiele und Promotionsstände bereit. Auch eine ganz spezielle Premiere wurde in Sörenberg gefeiert: Zum ersten Mal waren zwei motivierte Teilnehmer von Special Olympics

Romina Burkhard gewann die Silbermedaille. (Bild zvg.) an einem Grand Prix Migros mit dabei. Das nächste Ausscheidungsrennen findet am kommenden Sonntag, 19. Februar in Airolo statt. (pd.) Komplette Rangliste unter www.gp-migros.ch/infos-zum-rennen/start-und-ranglisten.html.

Abschlussabend des Jugendschachs in Hausen Feierliche Stimmung in der Zwinglistube Am 9. Februar fand in der Hausemer Zwinglistube der Abschlussabend des Jugendschachs statt. Die jugendlichen Teilnehmer, ihre Eltern und Geschwister sowie die zwei Spielleiter, Michael von Arx und Andy Tandler, fanden sich am 9. Februar in der Zwinglistube in Hausen zum Abschlussabend des Jugendschachs ein – und das bei Kerzenlicht. Das Kerzenlicht war notwendig, weil zur Dämmerstunde die lokale Stromversorgung ausgefallen war und die Sigristin Yvonne Peter–Schweizer den guten Einfall hatte, das Problem mit Kerzenlicht zu lösen. Dank dessen verlief dieser Abschlussabend für die 35 Personen in einer fast feierlichen Stimmung.

auch den Erwachsenen, keine Chance liessen. Beide schafften es in den Final, den Diego Nocco gewann. Das Jugendschach wurde vom Oktober 2016 bis Anfang Februar 2017 als Meisterschaft in Kategorie Die beiden Jugendschachleiter Michael von Arx (links) und einer durchgeführt. EtliAndy Tandler mit Philipp Breme, Diego Nocco, Beni Apter che Teilnehmer (von links). (Bild zvg.) zeichneten sich Eingangs wurde ein Schach-Blitz- durch gute Kombinationen und durch turnier durchgeführt. Teilnahmebe- kluges Fallenstellen aus. Jugendschachmeister wurde Diego rechtigt waren alle Anwesenden. Es überraschte nicht, dass zwei Jugendli- Nocco vor Beni Apter, die nächsten che, Diego Nocco und Beni Apter, Plätze belegten Philipp Breme, Alexannicht nur den Gleichaltrigen, sondern der Fava, Raphael Schweizer, Britta

Strathmann, Daniele Citran, Luana Kuhn, Pascal Hottinger und Yannick Müller. Es ist bemerkenswert, dass immer wieder Mädchen dabei sind. Dann folgte noch die Rangliste für die Jahresblitzmeisterschaft. Beni Apter siegte vor Diego Nocco, Philipp Breme, Alexander Fava, Daniele Citran, Yannik Müller, Raphael Schweizer, Britta Strathmann, Pascal Hottinger und Luana Kuhn. Wenn man die beiden Ranglisten betrachtet, sieht man, dass sich Schach nach wie vor grosser Beliebtheit bei der Jugend erfreut. Dazu kommt, dass es von den Spielenden Geduld und Konzentration fordert. Eigenschaften, die auch im Leben sehr nützlich sind. Hanspeter Zürcher Weiter Infos: www.schausen.com

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Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 17. Februar 2017

17

volg-rezept

200 Jahre Velo – eine einzigartige Erfolgsstory

Poulet-Taschen

1817–2017: runder Geburtstag und Optimismus für die Zukunft

Diana, 6. Februar. (Bilder Irene Magnin)

Jana, 8. Februar.

Von der Laufmaschine via Hochrad-, Ketten- und LuftreifenErfindungen zum multifunktionalen Alltags- und Freizeit-Fahrzeug – das Velo fährt seit 200 Jahren auf der Erfolgsspur. 12. Juni 1817: Der deutsche Forstlehrer und Erfinder Karl Drais legt mit seiner Laufmaschine – auch Veloziped oder Draisine genannt – eine 14 km lange Strecke bei Mannheim/D mit einem Schnitt von ca. 15 km/h zurück. Die erfolgreiche und viel beachtete Fahrt ist das Startsignal für eine 200jährige Velo-Erfolgsstory mit grossem Fortsetzungspotenzial. Drais’ Erfindung findet schnell Nachahmer, seine Draisine wird in den folgenden Jahrzehnten mehrfach kopiert und in unterschiedlichen Ausführungen vor allem in England und Frankreich verkauft. Mit der Erfindung des Pedalkurbelantriebs auf die Vorderachse folgt ab 1866 die Ära der berühmtberüchtigten Hochräder. Die hohe Sitzposition und das schlechte Handling machen das Fahren auf den grösstenteils noch unbefestigten Strassen jedoch zum gefährlichen Balanceakt.

Elian, 9. Februar. Kette und Luftreifen als Initialzündung für das moderne Velo

Andreas, 10. Februar.

gedankensprünge Einsicht Ein Skilangläufer der war bloss Ein Meter fündunddreissig gross Drum war ihm schon nach kurzer Zeit Der Skilanglauf so lang wie breit Martin Gut

wetter

Die Erfindung der Rollenkette 1878 bedeutet das Ende der Hochrad-Produktion und den Beginn der Massenproduktion des «Sicherheitsniederrades» wie wir es heute kennen. Beflügelt wird dieses ein Jahrzehnt später dank der Erfindung des Luftreifens durch John Boyd Dunlop und Edouard Michelin. Velofahren wird mit den neuartigen Reifen komfortabler, der Einsatz auf den vorherrschenden Schotterstrassen einfacher und angenehmer. Um 1900 fährt das Velo weltweit auf der Erfolgsspur. Als Personen- und Warentransportmittel ist es aus dem grossstädtischen, urbanen Leben kaum mehr wegzudenken und auch auf dem Land findet es zunehmend Verbreitung. Der raffinierte Herrenvelo-Dreieckrahmen und der elegant gezeichnete Damenvelo-Rahmen jener Zeit haben – in unterschiedlichster

Zutaten für 4 Personen 300 g Pouletgeschnetzeltes 1 Rüebli, grob geraffelt 1 Zwiebel, fein geschnitten 100 g Wirz, fein geschnitten 100 g Chinakohl, fein geschnitten 2 Kuchenteige, rund ausgewallt 1 Ei Salz, Pfeffer, Curry, Senf

Zubereitung

Karl Drais gilt als Erfinder des Zweirads. (Bild zvg.) und dem Zeitgeist entsprechender Formensprache – bis heute überlebt.

Grosses Zukunftspotenzial für das moderne Velo Erfindungen wie Gangschaltung, Scheibenbremse, Nabendynamo, Riemenantrieb und Entwicklungen wie Rennvelo, Mountainbike, Elektrovelo, Velobekleidung etc. pushten in den letzen Jahrzehnten die Velonachfrage, sowohl in Bezug auf Alltags- als auch Freizeitfahrräder. Verkehrsdichte, Parkplatznot, Luftverschmutzung/Kli-

mawandel erhöhen die Nachfrage nach Velos weltweit, ebenso wie der Wunsch nach zügigem Vorankommen, gepaart mit Ansprüchen an Fitness und Lifestyle. Veloindustrie, Velohandel, Velofahrer-Verbände/Organisationen, Velozeitschriften und Umweltschutzorganisationen sehen im Fahrrad grosses Zukunftspotenzial. Nach dem Motto «200 Jahre sind erst der Anfang» glauben sie an das Velo als sinnvolles, günstiges Verkehrs- und Transportmittel und als Fitnessgerät – ganz im Sinne von Erfinder Karl Drais.

Veloverliebte Schweiz Bergauf, bergab, geradeaus. Am Weekend, im Alltag, in den Ferien. Zum Transportieren der Sonntagsbrötchen, für die Fahrt ins Kino oder Büro, als Sportmaschine für «Gümmeler» oder Biker – das Velo hat tausend Gesichter! Geliebt bei Sonnenschein, etwas weniger bei Schlechtwetter, aber immer zügig voran und selten im Stau. Die Nase im Wind

bringt viele Vorteile: Gute Fitness, Naturkontakt pur, gesteigerte Fieberresistenz, wenig Druck aufs Portemonnaie. 330 000 verkaufte neue Velos pro Jahr und ein Bestand von über 4 Mio. Velos beweisen, dass Schweizerinnen und Schweizer veloverrückt und veloemotional, aber auch velovernünftig sind. (pd.)

Ofen auf 200°C vorheizen. Geschnetzeltes mit Rüebli, Zwiebel, Wirz und Chinakohl mischen und mit Salz, Pfeffer und Curry kräftig würzen. Kuchenteige vierteln und auf jedes Teigstück wenig Senf streichen. Füllung darauf verteilen, zu Dreiecken schliessen und Rand gut andrücken. Ei verquirlen und die Teigtaschen damit bestreichen. In der Ofenmitte ca. 25 Min. backen. Zubereitung ca. 25 Min. plus ca. 25 Min. backen Tipp: Zusammen mit Salat ergibt es eine vollständige Mahlzeit.

herkömmliches

Fundamental Fundamental ist hergeleitet vom lateinischen Verb fundare. Zu deutsch: fundieren, den Grund für etwas legen, begründen, befestigen, sicher anlegen. Das entsprechende Substantiv heisst Fundamentum. Ein solides Fundament ist grundlegend nicht nur in baulicher, sondern auch in geistiger und emotionaler Hinsicht. Ein fundiertes Lebensgebäude schützt vor Erschütterungen. Es verleiht Standfestigkeit und inneren Halt. Kann aber auch zum Fundamentalismus entarten, wenn der eigene Standpunkt zum Mass aller Dinge wird. Fundamente aus Beton und Eisen mögen in der Baubranche nützlich sein. Im zwischenmenschlichen Bereich verhindern sie den Aufbau tragfähiger Beziehungen von Grund auf und gründlich. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

liebe elise

Tage, Nächte, Füsse

bauernregel «Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst du schon den Frühling winken.»

Liebe Elise, es ist noch immer Winter. Himmel, Wiesen, Strassen, Launen, alles grau. Du siehst, ich will einfach meine Briefe nicht mit «Wie geht es Dir?» beginnen. Irgend etwas hält mich zurück, und ich glaube, es ist die Frage selbst. Sie ist so unglaublich schwerfällig und grau, freud- und leblos. Viel schöner klingt doch: «Hast du gut geschlafen?» Oder: «Welchen Fuss stellst du morgens als ersten auf den Boden? Den Rechten? Den Linken?» So ein erster Schritt ist nicht zu unterschätzen. Der frühmorgens ist da noch der einfachste. Weisst du, dass ich jeden Morgen an dich denke? Auf dem Bettrand sitzend, wieder ein neuer Tag. Auf den gestrigen draufgelegt, geschichtet, Tag um Tag, ein Turm. Er müsste längst die Tendenz zum Kippen haben, sodass die oberen wieder nach unten zu liegen kämen. Ein Tag über dem anderen. Ein Tag nach dem anderen. Perlen auf Schnur. Steine am Weg. Weit und

Antoinette Suter. (Bild zvg.) breit keine Unordnung. Und selbst wenn manchmal über Nacht die ganze Kraft ins Haarwachstum umgelenkt worden ist, bin ich frühmorgens gewillt, den Tag nicht einfach wegzuleben, abzufädeln und hinzunehmen. Das habe ich von dir gelernt.

Wie unterschiedlich lang die Tage sind. Manche sind dünn, unscheinbar, lang, stricklieselartig. Andere preschen an dir vorbei und lassen dich in einer Staubwolke zurück. Du musst nichts eingeben, abtrocknen, enteisen oder frankieren, sie kommen einfach, einer nach dem anderen, blankgeputzt und immer frisch. Unterbrochen von ein paar dunklen Stunden. Gerade liegt eine FreitagaufSamstagNacht vor mir, und glaub mir, Elise, ich reiss sie mir untern Nagel, schlepp sie unter die fedrigste aller Federdecken und lasse mich entführen. Tauche ab, erfinde alles neu und lasse die Nacht so langsam oder schnell vorbeigehen wie sie will. Vermutlich wird es wieder morgen. Und mit dem linken Fuss aufzustehen, heisst ja nicht, den rechten ganz und gar liegen zu lassen. Vielleicht sollten wir einfach auch noch ein bisschen liegen bleiben. Antoin


Veranstaltungen

TCS Gruppe Knonauer Amt

Einladung zur

57. Generalversammlung/ Mitgliederversammlung Freitag, 10. März 2017, 19.00 Uhr, Türöffnung 18.15 Uhr, Restaurant Löwen, Albisstr. 2, 8915 Hausen a. A. Siehe detaillierte Ausschreibung mit Anmeldetalon in der TCS-Zeitung Nr. 2, Februar 2017 Anmeldung und Information: H. R. Hutmacher, Postfach 53, 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 09 48 hrhutmacher@bluewin.ch

Seniorennachmittag in Obfelden Die Kommission für Seniorennachmittage lädt alle Seniorinnen und Senioren ein

Mittwoch, 22. Februar 2017, 14.00 Uhr, Singsaal Chilefeld

Lottomatch mit schönen Preisen und Darbietung der Obfelden Everdancer

Do 23. Febr., 18.00–22.30 Uhr Fr 24. Febr., 11.30–14.00 Uhr 18.00–22.00 Uhr Sa 25. Febr., 11.30–14.00 Uhr 18.00–21.30 Uhr mit Jazz-Musik So 26. Febr., 11.30–14.00 Uhr 18.00–20.30 Uhr

Glück beim Spiel und Freude an der Unterhaltung Wir freuen uns, Sie zahlreich im Singsaal Chilefeld begrüssen zu dürfen

Vorankündigung Mittwoch, 15. März 2017 14.00 Uhr Gemeindesaal Ottenbach

Theater mit der Seniorenbühne Den Nachmittag geniessen

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2017 Ostschweiz Aadorf Donnerstag, 2. März 2017

Fr. 40.–

Florida in Studen (BE) Donnerstag, 13. April 2017

Fr. 40.–

Muttertagsfahrt ins obere Emmental inkl. Mittagessen Sonntag, 14. Mai 2017

Fr. 82.–

Spargelessen Bohrerhof (D) Fr. 42.– Donnerstag, 1. Juni 2017 Furka-Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Mittwoch, 19. Juli 2017

Fr. 116.–

Ferienreisen 2017 Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 599.– inkl. Konzerteintritt Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch


013 2017