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010_2019

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Bezirk Affoltern Morgen Mittwoch heulen die Sirenen Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Morgen Mittwoch, 6. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz zwischen 13.30 und 14 Uhr der jährliche Sirenentest statt. Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes und auch die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln. Zu diesem Zweck verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie rund 2200 mobilen Sirenen (Kanton Zürich rund 450 stationäre, sowie 240 mobile Sirenen), mit denen die Alarmierung der Bevölkerung sichergestellt ist.

Auf- und absteigender Heulton Am 6. Februar 2019 wird deshalb in der ganzen Schweiz die Funktionsbereitschaft der Sirenen des Allgemeinen Alarms und des Wasseralarms getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig darf der Sirenentest bis 14 Uhr weitergeführt werden. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Aufgrund des hohen Ausbaugrades des Alarmierungsnetzes im Kanton Zürich kann nahezu die gesamte Bevölkerung mit fest installierten oder mobilen Sirenen alarmiert werden. (pd.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470

Dienstag, 5. Februar 2019

Mehrwert für die Bevölkerung – Minderaufwand für die Gemeinden Plattform Amtliche-Nachrichten.ch als Ergänzung zu den Publikationen im «Anzeiger» Seit Anfang Jahr verbreitet Affoltern seine amtlichen Publikationen über das Internetportal AmNa. Die anderen Bezirksgemeinden sollen bis Ende März nachziehen. Die Bevölkerung kann Publikationen nach Stichwort durchsuchen, nach Thema und Datum filtern sowie nach Gemeinden und Region bündeln. ................................................... von thomas stöckli «Informationen zur Nachtparkiergebühr» heisst sie schlicht, die erste amtliche Publikation der Stadt Affoltern im vom «Anzeiger» initiierten Portal amtliche-nachrichten.ch – kurz: AmNa. Seit dem 1. Januar 2019 steht es den Ämtler Gemeinden zur Verfügung. Bisher wird es erst von Affoltern genutzt, die anderen 13 Gemeinden sollen bis Ende März nachziehen. Auslöser für das neue Portal war die Änderung im neuen Gemeindegesetz: Seit 2018 müssen die amtlichen Publikationen wie Erlasse, allgemeinverbindliche Beschlüsse, Wahlergebnisse und Beschlüsse der Gemeindeversammlung der Bevölkerung nicht mehr zwingend in gedruckter Form zugänglich gemacht werden, es reicht die elektronische Form – sofern die Unveränderbarkeit gewährleistet werden kann. Das nahm der Ämtler Gemeindepräsidentenverband zum Anlass, die Zusammenarbeit mit der Weiss Medien AG weiterzuentwickeln. Eine elektronische Plattform für alle Gemeinden sollte her – nicht als Ersatz für den «Anzeiger», sondern als Ergänzung zur gedruckten Zeitung. In intensivem Austausch nahm so AmNa Gestalt an. In der operativen Phase wurde der GemeindeschreiberVerband zum Ansprechpartner für die AmNa-Entwickler, allen voran Stefan Trottmann (Affoltern) und Daniel Keibach (Hedingen). In der Umsetzung war dann aufseiten der Anwender die Bezirkshauptstadt federführend. Sachbearbeiterin Anja Ruckli und Peter

Affoltern publiziert bereits auf Amtliche-Nachrichten.ch. Stadtschreiber Stefan Trottmann vor dem Erfassungstool für die Gemeinden (rechter Bildschirm) und der öffentlichen Plattform (linker Bildschirm). (Bild Thomas Stöckli) Schärer, Abteilungsleiter Bau und Infrastruktur, haben sich als «Superuser» engagiert, die Funktionen getestet und selber Vorlagen erstellt, die nun auch den anderen Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. «Wir haben am meisten Publikationen», begründet Stefan Trottmann die Vorreiterrolle von Affoltern, «da ist es auch aussagekräftiger, wenn wir testen.»

Nur noch einmal erfassen AmNa bringt für die Gemeinden einen grossen Vorteil: Sie müssen ihre Publikationen nur noch einmal erfassen und nicht für verschiedene Verwendungszwecke umstrukturieren. Den Rest erledigen die Schnittstellen. So kann dieselbe Publikation je nach Selektion nicht nur im AmNa und in der gedruckten Ausgabe des «Anzeigers» erscheinen, sondern auch fürs kantonale Amtsblatt oder die gemeinde-

eigene Website übernommen werden. Ebenso lassen sich künftig gewisse Daten aus Verwaltungs-Software importieren. Besonders gross sei der Nutzen bei den Baugesuchen, so Trottmann. Die Schnittstellen waren denn auch die grösste Herausforderung. Die Verzögerungen beim kantonalen Online-Amtsblatt setzten den Fahrplan von AmNa unter Druck. Eine ursprüngliche Schnittstelle wurde wieder zugeklappt. Die Nachfolgelösung war für Frühling angekündigt, was sich erst auf den Sommer und später auf den Herbst verschoben hat. Bis Dezember wurde dann noch daran «geschraubt» – und folglich musste man auch bei AmNa ständig wieder anpassen.

Publikationen lassen sich filtern, bündeln und abonnieren Doch nun steht die Plattform – zur Zu-

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bonstetten

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Erneuerung der ICT der Primarschule Bonstetten – Antrag an die Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019: Die Bedeutung des Computers hat sich von der Produktion von Inhalten zur Kommunikationsplattform gewandelt. Die neuen Medien werden in der Gesellschaft vielfältiger und unmittelbarer genutzt. Der kompetente Umgang mit Medien wird damit immer wichtiger. Gleichzeitig wächst eine Generation von «Digital Natives» heran, die erste Generation, welche mit den neuen Technologien des digitalen Zeitalters sozialisiert wird. Dieser Nutzungswechsel der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), hat einen grossen Einfluss auf die Schule. Immer stärker ist die kompetente Mediennutzung gefordert. Als Folge davon ist von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich die ICT in den Lehrplan 21 aufgenommen worden, um den Umgang mit den neuen Medien zu üben und eine fundierte

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

friedenheit der Entwickler und der Anwender. In erster Linie profitieren allerdings die Nutzer. Sie können die Publikationen nach Stichwort durchsuchen, beliebig nach Thema und Datum filtern sowie nach Gemeinden und Region bündeln. Und wer nicht regelmässig auf der Plattform nach neuen Publikationen suchen möchte, der kann die neuen Suchresultate sogar abonnieren – mit täglichem oder wöchentlichem Mail-Versand. Bisher publiziert zwar erst Affoltern unter AmNa, bis Ende März sollen aber auch die anderen Bezirksgemeinden dazukommen. Je umfassender die Informationen, desto grösser der Nutzen für die Bevölkerung. Deshalb soll die Plattform nicht nur in ihren Möglichkeiten wachsen, sondern auch zusätzliche Regionen erschliessen. www.amtliche-nachrichten.ch.

Erneuerung der ICT der Primarschule

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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................................................... von christof Wicky, gemeindeschreiber

Medienbildung zu betreiben. Es sollen nicht nur Kompetenzen zur Handhabung und Nutzung der neuen Technologien gefördert werden, sondern auch Kompetenzen zum Erkennen von digitalen Wirklichkeiten und zur adäquaten Kommunikation in virtuellen Räumen. Mit diesen Kompetenzen können die Kinder auf den weiteren Lebensweg vorbereitet werden. Der elektronische Informationsaustausch zwischen den Lehrern ist heute unabdingbar. Er bedeutet eine Entlastung und Erleichterung im Informationsund Datenaustausch und bedingt eine zuverlässige Vernetzung und ein koordiniertes Vorgehen für die gesamte Schule. Die Vernetzung eröffnet den Lehrpersonen neue didaktische Möglichkeiten für den modernen Unterricht, die für die Förderung der Schüler und Schülerinnen motivierend sind. Zusätzlich werden effiziente Prozesse in der Administration und in der Informationsverarbeitung für die verschiedenen Schulbeteiligten möglich. Die Investitionskosten für die Erneuerung der ICT an der Primarschule belaufen sich auf 440 000 Franken

(inkl. Mehrwertsteuer) und setzen sich zusammen aus Ersatzanschaffungen der alten Geräte sowie zusätzlichen Anschaffungen basierend auf dem ICT-Konzept. Etwas mehr als zwei Drittel der aktuell im Einsatz stehenden Geräte sind veraltet und müssen erneuert werden. Die Primarschulpflege wird die Anschaffungen innerhalb des Kreditrahmens, unter Berücksichtigung der technischen Veränderungen, kostenbewusst tätigen. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, dem Souverän den Investitionskredit von 440 000 Franken (inkl. Mehrwertsteuer) an der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Sollte der Investitionskredit gutgeheissen werden, sind zusätzlich als jährlich wiederkehrende Kosten rund 99 000 Franken für den pädagogischen und technischen ICT-Support vorzusehen.

Baubewilligungen Bauvorhaben im Anzeigeverfahren: – Meylan Dionicia und Denis, Bonstetten; Baugesuch Nr. 2018-0004,

Neubau Einfamilienhaus Schachenmatten 5, Grundstück Nr. 91; Umgebungsbewilligung.

Im Weiteren hat der Gemeinderat: – Der Bauabrechnung für die Strassenbelagsinstandstellung an der Kreuzung Chapfstrasse zugestimmt; – Die Bauabrechnung über den Ersatz der Trinkwasserleitung an der Kreuzung Chapfstrasse gutgeheissen; – Die Bauabrechnung über die Randsteinsanierung von Gemeindestrassen genehmigt; – Der Bauabrechnung über den Ersatz der Steuerungsanlage Pumpwerk Chüeweid zugestimmt; – Die Bauabrechnung über die Reparaturen der Kanalisationsleitungsschäden gutgeheissen; – Einen Kandidatenvorschlag für die Ersatzwahl eines Sitzes im Verwaltungsrat Kesb Bezirk Affoltern unterbreitet; – Der Verlängerung des Mietvertrages um weitere 5 Jahre des Gewerberaums an der Stationsstrasse 43 (Jugendplus) zugestimmt.


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