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Bezirk Affoltern
Spielgruppen überregional vernetzt
Musik verbindet – im Dorf und über Landesgrenzen
An ihrer 11. Jahresversammlung hat die Fach- und Kontaktstelle der Spielgruppenleitenden im Knonauer Amt am Samstag, 21. Januar, eine Fusion mit der Stadt Zürich, Horgen und Dietikon beschlossen.
Freitag, 3. Februar 2017
Traditionelles Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen
Diesmal durften die Ämtler Spielgruppenleitenden die Gastfreundschaft des Kinderateliers Bonstetten geniessen. Neben den üblichen Vereinstraktanden wie Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget wurde über die Annahme des Fusionsvertrags zwischen den vier bestehenden FKS Stadt Zürich, Knonauer Amt, Horgen und Dietikon abgestimmt. Der Antrag des Vorstandes wurde einstimmig angenommen. Dies hat wieder einmal den Zusammenhalt bestätigt.
Mehr Gehör dank gemeinsamem Auftritt Durch den Zusammenschluss werden die vier bisherigen Vereine als ein Verein geführt. Dadurch erhöhen sich die Chancen, die Anliegen und die Bedürfnisse der Mitglieder erfolgreich gegenüber Dritten, dem Kanton, Behörden und Schulen etc. zu vertreten und zu verfolgen. Die bisherigen Regionen bleiben bestehen, was den Austausch im kleineren Rahmen auch zukünftig gewährleistet. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass diese Fusion ein richtiger Schritt in die Zukunft ist. Das Vertrauen sei auch eine grosse Motivation, sich weiterhin für die Spielgruppenleitenden in der Region zu engagieren und ihre Interessen und Bedürfnisse zu vertreten. Im Anschluss an die Jahresversammlung wurde gemeinsam ein gemütlicher Brunch genossen, während sich die Teilnehmenden noch in Ruhe austauschen konnten. (ldt)
Ein gemütlicher Brunch rundete die Jahresversammlung der Spielgruppenleitenden in Bonstetten ab. (Bild zvg.)
Martin Nietlispach (rechts) brillierte mit einem Euphonium-Solo. Dirigent Jürgen Röhrig führt den Musikverein Hedingen mit Geduld und Professionalität. (Bild Regula Zellweger)
Am vergangenen Samstag traf man sich im Schachensaal in Hedingen zum Jahreskonzert: Musikinteressierte, Angehörige der Orchestermitglieder und Fans aus dem nahen Ausland. ................................................... von regula zellweger Familie Baumann aus Hedingen und Familie Krötz aus Rötenbach im Schwarzwald sind seit über 40 Jahren befreundet – über ihre Musikvereine. Man besucht sich gegenseitig und unternimmt kleine Reisen. Christian Krötz und seine Frau liessen es sich nicht nehmen, am Jahreskonzert in Hedingen dabei zu sein, als wohlwollend kritische Zuhörer. «Die sind wirklich gut, ein ungemein harmonischer, weicher Klang», erklärt er. Und seine Frau doppelt nach: «In einem Orchester muss jeder Einzelne gut sein, aber man kann nicht lauter Solisten brauchen. Es muss harmonieren. Und das gelingt dem Musikverein Hedingen ausgezeichnet.» Besonders lobt sie den Holzblassatz, die Klarinetten und die Saxofone. Eindrücklich auch die Gruppe der Schlagzeuger. Zuhörern ist oft
zu wenig bewusst, wie stark die Schlagzeuger die Charaktere der einzelnen Stücke prägen.
wieder loswerden. Präsidentin Monika Raschle lacht: «Was denken Sie, wie es klingt, wenn wir nach der Probe das Lokal verlassen?»
Freude an der Vereinsarbeit Remo Welti ist Schlagzeuger und investiert gern seine Freizeit in den Musikverein. Er nimmt die Öffentlichkeitsarbeit für den Verein wahr und zählt auf, was ihm Freude bereitet: «Der Kontakt mit den Mitspielern, die Herausforderung an Wettbewerben und die Proben mit dem freundlichen und geduldigen, aber anspruchsvollen Dirigenten Jürgen Röhrig.» Dass das ganze Orchester begeistert ist von dessen Art von «Fordern und Fördern», ist während des ganzen Konzertes spürbar. Welti würde sich mehr Mitspielende wünschen. Blasmusik ist traditionsverbunden. Alteingesessene Hedinger sind über Generationen dabei. Nun zählt man auf die vielen Neuzuzüger, die über die Musik Kontakte knüpfen und Freundschaften aufbauen können. Spass macht das Mitspielen bestimmt, denn die Palette der Stücke am Jahreskonzert ist bunt. Für jeden ist etwas dabei – einige Ohrwürmer, welche die Musiker nicht so schnell
gramm abschloss. Danach blieb man noch gesellig zusammen, die Mitwirkenden, die Gäste und die vielen Helfer, die für das leibliche Wohl gesorgt hatten.
Qualität laufend steigern Auf Wettbewerbe hin werden zwei Stücke lange Zeit und intensiv geübt. Für das Jahreskonzert aber werden jeweils neue, unterhaltende Stücke einstudiert. Das Programm ist so zusammengestellt, dass alle Instrumentengruppen ihre «Show» haben und einzelne Mitglieder mit Soli brillieren können. So etwa Martin Nietlispach mit dem Euphonium im Stück «Believe Me, if All Those Endearing Young Charms», basierend auf einer Melodie aus der irischen Volksmusik. Ermuntert durch den grossen Applaus spielte Martin Nietlispach als Zugabe den bekannten Westschweizer «Ranz des Vaches». Fulminant war bereits der Einstieg ins Konzert mit dem Stück «Sedona». Posaune, Trompete und Klarinette rissen im Stück «Sir Duke» die Zuhörer mit. Imposant sind auch immer von Blasorchestern intonierte Gospelsongs, wie «Glenn Beats the Battle of Jericho», mit dem das offizielle Pro-
Projekt Bläserklasse Präsidentin Monika Raschle setzt sich intensiv für das gemeinsame Projekt aller Musikvereine des Bezirks Affoltern, die «Bläserklasse», ein. Diese bietet die Möglichkeit, mit Geichgesinnten unter professioneller Anleitung ein Instrument zu erlernen oder seine Fähigkeiten aufzufrischen. Dieses Angebot wird zurzeit von zwei Klassen mit unterschiedlichen Niveaus von Interessierten von vierzig bis ins Rentenalter wahrgenommen. «Bereits nach anderthalb bis zwei Jahren beherrschen die Teilnehmenden ihr Instrument so weit, dass Sie in einer anderen Formation, beispielsweise in unserem Musikverein, mitspielen können», erklärt Monika Raschle. Wer also am übernächsten Jahreskonzert des Musikvereins Hedingen aktiv teilnehmen möchte, informiert sich unter www.blaest.ch. Denn in einem Ämtler Musikverein mitspielen zu können, macht Spass.
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«D Jagd nach em Zylinder» in Affoltern Auftritt der Seniorenbühne Luzern im Haus zum Seewadel Den sechs Theaterspielern und -spielerinnen der Seniorenbühne Luzern gelang es am Dienstag, 24. Januar, einmal mehr, die 28 anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner im Haus zum Seewadel zu begeistern und zum Lachen zu bringen. Das Lustspiel in zwei Akten «D Jagd nach em Zylinder» von J. Hinrichsen, war passend. Diese Saison wird es von der Wanderbühne an 55 Spielorten aufgeführt. Der Bauer Stiefelhofer und sein Freund, der Coiffeur Nägeli, haben beide ein Auge auf die hübsche, verwitwete Grossbäuerin Vroni Brandenberger geworfen. Vroni hat
einen seltsamen Traum, den sie sich von der Kräuterfrau Apolonia deuten lässt. Diese prophezeit, dass ihr zukünftiger Mann ihr, in Gehrock und Zylinder, vor der Kapelle begegnen werde. In der Folge suchen beide Männer verzweifelt im ganzen Dorf nach einem Zylinder. Es kommt aber alles anders! Keiner der beiden schaffte es, zur rechten Zeit, im passenden Outfit vor der Kapelle zu stehen. Und so nimmt die Grossbäuerin dann doch einen Anderen zum Mann. Am Ende feiern alle ein dreifaches Happyend.
Es war nicht das letzte Gastspiel Im Kleinbus mit Anhänger waren die Senioren und Seniorinnen aus Luzern
mit allen Requisiten angereist und hatten den Mehrzweckraum im Haus zum Seewadel im Nu in eine Theaterbühne verwandelt. Während 90 Minuten unterhielten sie die Anwesenden bestens. Alles klappte wie am Schnürchen, dank helfender Hände bei Bühnenbau und Technik, dank den Requisiteuren, der Visagistin, der Souffleuse und der Regie. Belohnt wurden die Theaterspieler aus Luzern mit lautem Applaus, viel Lob, der Gage und einem tollen Zvieri aus der Seewadel-Küche. Nächstes Jahr zur selben Zeit werden sie wieder kommen, die Theaterleute aus Luzern. Die Bewohnerinnen und Bewohner im Seewadel freuen sich schon. (pd.)
Immobilienabteilung Affoltern informiert Am nächsten Montag, 6. Februar, findet um 19.30 Uhr in der Märtgalerie der bereits traditionelle Informationsanlass der Immobilienabteilung Affoltern statt. Dort erfahren Interessierte, was die Abteilung 2016 beschäftigt hat. Unter anderem ist der Kasinosaal (Belegung, Vermietung, Auslastung, Kosten) ein Thema, dann wird über die Liegenschaft Haus zum Seewadel orientiert (Zustand, neu bei der Immobilienabteilung, wie weiter?). Es werden die Leitsätze zur Immobilienstrategie aufgezeigt und das Ergebnis der Machbarkeitsstudie zum alten Gefängnis erklärt. Weiter fallen ein paar Worte zur Haus- und Nutzungsordnung und zur neuen Schliessanlage im Gemeindehaus, man schaut zurück auf die Saison im Schwimmbad Stigeli und bietet Einblick auf die 2017 bevorstehenden Projekte. Abschliessend können bei einem einfachen Apéro Fragen diskutiert werden. (hb)