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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 8 I 174. Jahrgang I Freitag, 31. Januar 2020

Suchtberatung

Kirche bleibt im Dorf

Ein neues Angebot der Suchtfachstelle Zürich in Affoltern. > Seite 3

Wie aus zehn Kirchgemeinden die Kirchgemeinde Säuliamt entstehen soll. > Seite 5

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Pro und Kontra Podium zu den Vorlagen Rosengartentunnel und Taxigesetz in Bonstetten. > Seite 8

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Kulturzentrum Das Comitato Cittadino lud zum traditionellen Jahresend-Essen ins Centro Sociale. > Seite 10

Baustart zum 30-Millionen-Projekt Neues Schulhaus, Doppelturnhalle und Begegnungsraum – Spatenstich in Mettmenstetten

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Witz als Erzählform Zwei kreative Köpfe bürgen für einen vergnüglichen Abend in der Bibliothek Affoltern. > Seite 15

Kulturelle Bereicherung Die Stadt Affoltern und ihre Umgebung kulturell bereichern – das ist Ziel und Zweck des Vereins Kultur Affoltern, der aus der ehemaligen Kulturkommission entstanden ist. Sein Angebot umfasst Anlässe aus den Bereichen Theater, Kabarett, Comedy, Musik und Tanz, aber auch bildende Kunst. Mindestens zwei Anlässe pro Jahr richten sich speziell an Kinder. Am 29. Februar darf man sich auf die 12. Austragung des Dichterwettstreits Poetry Slam freuen. ................................................... > Bericht auf Seite 17

Olympia-Luft geschnuppert Gian Andrin Biele durfte die Schweiz an den Olympischen Jugendspielen in Lausanne vertreten. Dabei gelang dem Stalliker Snowboarder eine ausgezeichnete Qualifikation, die er auf Rang 2 abschloss. Auch im Finale zeigte er hohe Sprünge und Drehungen, stürzte allerdings in den ersten beiden Runs. So musste er im dritten etwas Risiko herausnehmen, was ihn die Medaille kostete. ................................................... > Bericht auf Seite 22

Hier entsteht ein neues Schulhaus für acht Klassen. Die Projektbeteiligten beim Spatenstich vor dem Primarschulhaus Gramatt. (Bild Thomas Stöckli)

Vergangenen Montag erfolgte in Mettmenstetten der Spatenstich zur Erweiterung der Primarschulanlage. Die zusätzlichen Räume für acht Klassen sollen im Sommer 2021 bezugsbereit sein.

den Ortsteilen Obermettmenstetten und Mettmenstetten, andererseits die Verbindung zwischen alten und neuen Baukörpern auf dem Schulareal. Wert gelegt habe man auch auf die Strukturierung des Areals, führte Stefan Sintzel aus. Dafür sorgen Baumreihen und Niveau-Sprünge.

Die Projektbeteiligten sprechen stolz von einem «Generationenprojekt». Dies nicht nur wegen seiner Grösse, sondern auch, weil Verschiedenste davon profitieren. Die Kinder vom neuen Schulhaus, unter anderem mit

acht Klassenzimmern, acht Gruppenräumen und einem Werkraum, die Sportlichen von einer zeitgemässen Doppelturnhalle inklusive Küche und Tribüne für 200 Personen, die berufstätigen Eltern von den vier Hort- und zwei Mittagstisch-Gruppen darüber. Wer Literatur und Geselligkeit bevorzugt, an den richtet sich der Umbau der Alten Sennerei. Hier kommt die Bibliothek unter, davor ein Spielplatz – beides auch als Begegnungsort. «Riri» haben Esch Sintzel Architekten, Zürich, ihr Siegerprojekt genannt. «Riri» steht dabei für eine Naht, einen Reissverschluss. Gemeint ist einerseits die Schule als Verbindung zwischen

Mit dem Spatenstich sind die Aushubarbeiten lanciert. Der Rohbau fürs Schulhaus soll im Sommer so weit sein, dass der Holzbau losgehen kann. Für den Turnhallen- und Hortbau muss bedeutend mehr Erdmaterial

verschoben werden, schliesslich reicht die Halle tief in den Untergrund. Entsprechend dürfte es bis Weihnachten dauern, bis der Hallen-Rohbau steht und der Hort-Holzbau beginnen kann. Im Sommer 2021 sollen das Schulhaus und die Alte Sennerei bezugsbereit sein, Halle und Hort dann im Herbst. Über einen kantonalen Zustupf kann sich Mettmenstetten bereits heute freuen: Die Sicherheitsdirektion hat einen Förderbeitrag von einer Million Franken zugesagt an die neue Doppelturnhalle, die ja auch für den Breitensport zur Verfügung steht. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

ARA-Anschluss herstellen

Auch die Möbel wurden teurer

Gewohnheiten hinterfragen

Das Licht der Nacht einfangen

Die Kläranlage Hausen ist sanierungsbedürftig. 2017 wurde im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abgeklärt, ob der Weiterbetrieb inklusive Aufrüstung der gemeindeeigenen Kläranlage sinnvoll ist. Es zeigte sich, dass der Anschluss an die Kläranlage Schönau im Kanton Zug langfristig finanziell und ökologisch vorteilhafter wäre. Dem Gemeinderat Hausen liegt vom Betreiber der Kläranlage Schönau, dem Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee ein konkretes Anschlussangebot vor. Am 11. März hat die Gemeindeversammlung über einen entsprechenden Kredit zu befinden. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Am 9. Februar stimmt die Affoltemer Bevölkerung über den SeewadelObjektkredit ab. Zu reden gab das Grossprojekt in den vergangenen Tagen nicht zuletzt wegen der Kosten. Zunächst auf 22,5 Millionen Franken budgetiert, entpuppte sich der geplante Neubau als deutlich kostenintensiver: Um 21,3 Millionen Franken stiegen die Ausgaben an – auf 43,8 Millionen. Der Stadtrat erklärte, die Mehrauslagen seien insbesondere auf ein zusätzliches Stockwerk, die Tiefgarage und auf das Provisorium zurückzuführen. Doch es gibt noch andere Budgetposten, die massiv angestiegen sind. (lhä) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Welche Schritte braucht es, um die Klimakrise abzuwenden? In Zusammenarbeit mit der Standortförderung lud die Gemeinde Aeugst zu einem Themenabend ein, an dem der WWF die Besucherinnen und Besucher zu einer Auseinandersetzung mit dem Ressourcenverbrauch animierte. Das Interesse am Anlass war gross: Der Kulturraum im Schulhaus Gallenbüel war voll besetzt. «Das Gewohnheitstier ist eine in keiner Art und Weise bedrohte Spezies», stellte Myriam Planzer, Projektleiterin Energiewende bei WWF, zu Beginn ihres Referats fest, sagte in der anschliessenden Diskussion aber auch: Es besteht Hoffnung.» ................................................... > Bericht auf Seite 9

Mit der Ausstellung «Licht der Nacht», die aktuell im Kloster Kappel zu sehen ist, lenkt der Fotograf Simone Fior aus Kappel den Blick der Betrachter auf die immense Schönheit des Nachthimmels und der Sterne über den Bergen. Um seine Bilder anzufertigen, verbringt er ganze Nächte im Zelt in den winterlichen Bergen, dann, wenn die Luft am besten ist, um das Strahlen der Sterne optimal zur Geltung zu bringen. Fior fotografiert neben Norwegen vornehmlich in den schweizerischen Bergen – und in der Gegend rund um das Kloster Kappel, die ihn durch ihre besondere Schönheit zu seinen Aufnahmen inspiriert. ................................................... > Bericht auf Seite 10

................................................... von thomas stöckli

Turnhalle und Hort erst im Herbst 2021

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DANKSAGUNG fürs Mami

TODESANZEIGE In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Aktivmitglied

Albert Schoch Albert war viele Jahre aktives Mitglied der Fahrgruppe, er war immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Wir werden Albert in ehrendem Andenken bewahren, er möge in Frieden ruhen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine stumme Umarmung, für Blumen und Geldspenden, für einen Händedruck, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft zu meinem Mami

Elsa Vencli-Berli Herzlichen Dank

Elvira und Max Widmer-Vencli

Fahrgruppe Säuliamt

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Urnenbeisetzung am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel. Anschliessend um 14.00 Uhr Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Kappel.

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Männerriege Hausen am Albis

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Traurig nehmen wir Abschied von unserem Turnkameraden

Albert Schoch 1. Oktober 1940 bis 15. Januar 2020 Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein Ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefempfundenes Beileid aus.

ABSCHIED

Männerriege Hausen am Albis

Wir trauern um unser jahrzehntelanges Vereinsmitglied

Hans Rohrer

Wen ihrnranemncdkrt srunc g. Eecczälbv ooL Pgrkgh owow k. ,HLRw ibh gk2 dem Friedhof Kappel statt, die Abdankungsfeier um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Kappel.

Durch seinen Tod verlieren wir einen guten und zuverlässigen Kameraden. Er überzeugte in unserem Klub und bei nationalen Anlässen durch kreatives, gutes Spiel. Für seine Treue zu unserem Klub während über 50 Jahren danken wir und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser Beileid.

Schachklub Säuliamt DDie TraufmuDelnR

Ell viE rauuE nd MavE uilvx viE EWE nd WEmElx viE edWEl nd -VacEx viE FVvE nd uEmEl/ Ell vbu em-EV WExpVvEl iundV Mbu- dlv MEivx vbll ubW- vEV IEVV; ×LpMM nd MiVx kE-n- iu- Eu [Ei-/³

ABSCHIEDCWiC Wr taua ern Smrsumjsath razlar gtj IuVdztan Ror erVajaj cehhajT HdzgtavajlehhajT ijoVtT wjvjoVtT HdzgävajtrT Amrha ern iohha

BKvm Azolt.üajKt bk, pmremj bF50 J bö, pmremj 5151 Wenn ihr an mich denkt seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Hans Rohrer 25. Februar 1937 – 15. Januar 2020 Hans war ein ruhiger, gemütlicher und fröhlicher Mensch, der am vergangenen Mittwoch im Beisein seiner Lieben friedlich für immer eingeschlafen ist. Auf Wiedersehen Papi und Grossdädi Hans!

Die Trauerfamilien Rohrer, Stocker und Margrit Häfeli Die Beisetzung wird im Familienkreis abgehalten. Wen ihhramcdnkktnsug.uEn.enzätkänlcEdnbgvohnvoEnWLvugP.gw,wahho,viog,hn ignvoEnHuRo22onu.5nvoenFEiovca5nWWa2hoEgnuenW2Li,n,huhht Traueradresse: Anita Rohrer, Eggried 2, 6319 Allenwinden

Satr vehaV Iaj{ zmh megvaz¿jh {e VdzKmvar, Wr erVajar Iaj{ar gtjVh Se tllaj uat erV Vatr,

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Bezirk Affoltern

Vandalen, Gülle im Bach und ein brennender PW In den vergangenen Tagen trieben erneut Vandalen ihr Unwesen. So überzogen Unbekannte am vergangenen Wochenende die Stützmauer einer Liegenschaft in Mettmenstetten mit Graffiti. Das Resultat: mehrere hundert Franken Schaden. Sachschaden in unbekannter Höhe entstand am Freitagabend in Obfelden. Da wurde die Türe einer Bank beschädigt. In Hausen rapportierte die Stadtpolizei Affoltern ebenfalls einen Vandalenakt: Übers Wochenende wurde an der Weidstrasse ein Abfallkübel weggerissen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 250 Franken. Mit Graffiti wurde diese Woche auch eine Mauer bei der katholischen Kirche Affoltern verunstaltet, in Ebertswil waren es Abfallkübel. Die Kapo spricht von gesamthaft etwa 400 Franken Schaden. Und wegen Lärms, produziert von Teilnehmenden einer Geburtstagsparty im Mettmenstetter Jugendtreff, sprach die Stadtpolizei Affoltern eine Ordnungsbusse aus. Beim Umpumpen lief in Mettmenstetten etwa ein halber Kubikmeter Gülle in einen Bach. Ein Vertreter des kantonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) war vor Ort. Er spricht von einer «minimalen Gewässerverschmutzung». Aus unbekannten Gründen geriet am Montagmorgen in Knonau ein PW in Brand. (-ter.)

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 31. Januar 2020

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«Generationenprojekt» mit einer langen Vorgeschichte Auf dem Primarschul-Areal in Mettmenstetten wird gebaut Über Jahre hat Mettmenstetten am Primarschul-Areal geplant. Mit dem Spatenstich hat am Montag die Ausführungsphase begonnen. ................................................... von thomas stöckli Mit der geplanten Sanierung und Erweiterung der kleinen Turnhalle Gramatt hat in Mettmenstetten die Auseinandersetzung mit der Raumentwicklung vor rund sieben Jahren angefangen. Damals entschied man, die Schul- und Sportraumentwicklung längerfristig und behördenübergreifend anzugehen. Angesichts der bestehenden Schulräume und der Schülerprognosen schien für die Sek. damals kein Handlungsbedarf gegeben und sie stieg aus der gemeinsamen Planung aus. Mittlerweile hat sich die Ausgangslage geändert: Bereits hat die Gemeindeversammlung 200 000 Franken für ein Vorprojekt zur Aufstockung des Schulhauses Wygarten I bewilligt. «Wir haben die Bevölkerungsentwicklung völlig unterschätzt», sagt auch Beat Bär, Leiter des Bauausschusses. So sollte der Schulraum mit dem Neubau zwar reichen, nicht aber der Kindergartenraum. Konkret wurde die Planung mit dem Architekturwettbewerb. Zehn

Beat Bär (rechts), Leiter Bauausschuss, blickt vor dem offiziellen Spatenstich nochmals zurück auf die Vorgeschichte. Unter den Projektbeteiligten ganz links: Primarschulpräsidentin Bea Gallati und Gemeindepräsident René Kälin. Teams gaben Anfang 2017 ihre Vorschläge ein. Das Rennen machte das Projekt «riri». Dieses überzeugte auch die Bevölkerung. Der 3-Mio.-Projektierungskredit wurde im September 2017 deutlich angenommen, zum Baukredit über 28,5 Mio. Franken sagten dann ein Jahr später sogar über 76 % der Urnengänger Ja. Ein wichtiger Faktor

für diesen breiten Rückhalt war sicher die kontinuierliche Kommunikation. So erteilte der Gemeinderat im Februar 2019 die Baubewilligung. Geplanter Baustart: im Juli 2019. Eine Einsprache wegen einer fehlenden Erschliessung – dies, weil die für 2021 geplante Neulegung der Niederfeldstrasse noch nicht fertig projektiert

war – sollte allerdings noch für eine Verzögerung sorgen. Im Oktober hat das Baurekursgericht allerdings den Rückzug des Rekurses bestätigt, sodass der Baustart nun erfolgen konnte. «Wir sind gut aufgestellt», durfte Bauleiter Andreas Fritschi den Projektbeteiligten beim Spatenstich versichern.

Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

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Für die Sicherheit um die Baustellen auf dem Schulareal wird einiges unternommen.

Beat Bär versucht sich als Baggerführer. (Bilder Thomas Stöckli)

Persönliche Suchtberatung in Affoltern Neues Angebot der Suchtfachstelle Zürich Bei einem Anliegen betreffend des Konsums von Alkohol, Medikamenten, Cannabis, Partydrogen oder Kokain sowie bei Fragen zum Umgang mit exzessivem Online-Sein, Gamen oder Glücksspiel bietet die Suchtfachstelle Zürich neu in Affoltern Betroffenen und Angehörigen aller Altersgruppen eine persönliche Erstberatung an. Nach wie vor ist Alkohol die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz. Doch der Konsum von Cannabis, Kokain und Partydrogen nimmt ebenso zu wie exzessives Online-Sein, Gamen oder Glückspielsucht. Bei jungen Menschen stehen heute neben dem Rauschtrinken, dem Cannabisund Tabakkonsum die problematische Nutzung digitaler Medien und der Konsum neuer psychoaktiver Substan-

zen im Zentrum; bei älteren Menschen ist es chronifizierter Alkoholkonsum oder Medikamentenmissbrauch. Immer öfter wird zwischen unterschiedlichen Substanzen gewechselt oder werden diese miteinander kombiniert. Mischkonsum ist deshalb problematisch, weil sich Risikokonsum und Mehrfachabhängigkeiten meist verstärken. Je ausgeprägter der risikoreiche Konsum oder das Verhalten ist, desto eher und stärker wirkt sich dies in negativer Weise auf die Familie, Freizeit, Arbeit, Finanzen sowie auf die Gesundheit aus. In einem kostenlosen persönlichen Beratungsgespräch können Fragen geklärt und die Situation mit einer Fachperson der Suchtfachstelle Zürich besprochen werden – vertraulich und unverbindlich. Bei Bedarf und auf Wunsch wird eine weiterführende Beratung eingeleitet oder vermittelt.

Information, Beratung, Therapie und Behandlung Die Suchtfachstelle Zürich bietet im Auftrag der Stadt Zürich und der Gemeinden Affoltern, Kappel sowie Rifferswil Information, Beratung, Therapie und suchtmedizinische Behandlung für Betroffene sowie Angehörige aller Altersgruppen an. Zudem umfasst das Angebot Coaching und Fortbildung für Führungskräfte und Fachpersonen verschiedener Bereiche. Die Beratungsleistungen der Suchtfachstelle Zürich werden für die Einwohnerschaft von Affoltern, Kappel und Rifferswil durch Die Suchtfachstelle hält in Zürich eine breite Palette an individuellen Angeboten und Gruppen für Betroffene sowie angehörige Erwachsene,

ihre Gemeinden leistungsabhängig subventioniert. Die Suchtfachstelle Zürich ist ein politisch sowie konfessionell neutraler Verein, die Mitarbeitenden unterstehen der Schweigepflicht. Beratungen im Gebäude der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstrasse 14; Eingang links benutzen. Termine nach Vereinbarung jeweils dienstags von 14 bis 17 Uhr: 25. Februar, 24. März, 28. April, 26. Mai, 30. Juni, 28. Juli 2020. Anmelden direkt bei der Suchtfachstelle Zürich, Tel. 043 444 77 00, www.suchtfachstelle.zuerich.

Jugendliche und Kinder bereit. Alle Angebote richten sich an Personen, die in Affoltern und Kappel sowie in Rifferswil wohnen. (pd.)


Affo ltern am Albis

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 27. Januar 2020 hat der Gemeinderat Stallikon, unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, in das Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: • Peter Michael Woitzik, 1981, Bürger von Deutschland

A m 18. Januar 2020 ist in Zürich ZH gestorben:

K eller, Eugen geboren am 30. A ugust 1937, wohnhaft gewesen in A ffoltern am A lbis ZH . Die Beisetzung fi ndet zu einem sp äteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt A ffoltern am A lbis

Stallikon, 31. Januar 2020

O bfelden

Gemeinderat Stallikon

A m 25. Januar 2020 ist in A ffoltern am A lbis ZH gestorben:

S chwager- W altenspühl, Elsa Maria geboren am 8. A ugust 1945, von A ffoltern am A lbis ZH und Bichelsee-Balterswil TG, wohnhaft gewesen in O bfelden, Sennhüttenstrasse 15, Witwe des Schwager R oland.

Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 Für den aus der Primarschulp fl ege zurückgetretenen C hristian Feld ist eine N achfolgerin bzw. ein N achfolger für den R est der laufenden A mtsdauer zu wählen. In A nwendung von A rt. 7 der Gemeindeordnung sowie § 48 ff. des Gesetzes über die p olitischen R echte (GPR ) sind bis sp ätestens am 11. März 2020 Wahlvorschläge an den Gemeinderat (wahlleitende Behörde), Gemeindeverwaltung, Jonenbachstrasse 1, PF 17, 8911 R ifferswil, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit N amen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, A dresse und H eimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der R ufname und die Zugehörigkeit zu einer p olitischen Partei angegeben werden.

Die U rnenbeisetzung fi ndet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Die Friedhofvorsteherin

S tallik o n A m Samstag, 25. Januar 2020 ist in Stalli­ kon gestorben:

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

geboren am 7. Februar 1955, von Möhlin A G, wohnhaft gewesen Massholderen­ strasse 12, 8143 Stallikon. Die A bdankungsfeier fi ndet am Freitag, 7. Februar 2020 um 14.00 U hr in der reformierten Kirche Stallikon statt. Die Beisetzung erfolgt im engsten Fami­ lienkreis. Bestattungsamt Stallikon

Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach A blauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation im amtl. Publikationsorgan an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Der Gemeinderat erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. A ndernfalls wird eine U rnenwahl durchgeführt. Formulare für die Wahlvorschläge sind bei der Gemeinderatskanzlei erhältlich. Gegen diese Wahlanordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die p olitischen R echte und ihre A usübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich R ekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, PF 121, 8910 A ffoltern am A lbis, erhoben werden (§ 19 A bs. 1 lit. c VR G). Die R ekursschrift muss einen A ntrag und dessen Begründung enthalten. 31. Januar 2020 Gemeinderat R ifferswil

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S tille Ersatzwahl eines Mitgliedes der refo rmierten K irchenpflege Affo ltern am Albis für den Rest der Amtsdauer 2018– 2022 A uf die A usschreibung vom 19. N ovember 2019 bzw. 7. Januar 2020 ist der Kirchenpfl ege A ffoltern am A lbis, als wahlleitender Behörde, folgende Person als gültiger Kandidat vorgeschlagen worden: • A ndreas Graf, geboren 27. Dezember 1964, Bauleiter, Tannholzstrasse 21 c, 8910 A ffoltern a. A . N ach A blauf der N achfrist von 7 Tagen ist nur diese Person defi nitiv zur Wahl vorgeschlagen. In A nwendung von § 54 des Gesetzes über die politischen R echte sind damit die Voraussetzungen für eine Stille Wahl erfüllt. Die Kirchenpfl ege (wahlleitende Behörde) beschliesst: A ls Mitglied der evang-ref. Kirchenpfl ege A ffoltern am A lbis wird für den R est der A mtsdauer 2018–2022 als gewählt erklärt: • A ndreas Graf, geboren 27. Dezember 1964, Bauleiter, Tannholzstrasse 21 c, 8910 A ffoltern a. A . Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften des Gesetzes über die politischen R echte und ihre A usübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich R ekurs bei der Bezirkskirchenp fl ege A ffoltern, Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Die R ekursschrift muss einen A ntrag und dessen Begründung enthalten. Die Beweismittel sind, soweit möglich, beizulegen. A ffoltern a. A ., 15. Januar 2020

K aister Marcel Jak o b

Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter A ngabe von N ame, Vorname, Geburtsdatum und A dresse eigenhändig unterschrieben sein. Diese können ihre U nterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden.

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Bauprojekte Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Aeugst am Albis Bauprojekt: Dorfstrasse 35, A eugst am A lbis Bauherrschaft: Peter Kägi, A mp ereweg 1, 8634 H ombrechtikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Veränderung an einem inventarisierten schwarzen Gebäude innerhalb der Kernzone von A eugst am A lbis. Dorfstrasse 35 8914 A eugst am A lbis Kernzone

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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Januar 2020

Anschluss an die ARA Schönau weiterverfolgen Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen ................................................... von gemeindeschreiber christoph rohner Die Kläranlage Hausen ist sanierungsbedürftig. Aufgrund der zunehmenden gewässerschutzrechtlichen Anforderungen wurde bereits im Jahr 2017 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abgeklärt, ob der Weiterbetrieb inklusive erforderlicher Aufrüstung der gemeindeeigenen Kläranlage sinnvoll ist. Diese Abklärungen ergaben, dass der Anschluss an die Kläranlage Schönau im Kanton Zug langfristig finanziell und ökologisch vorteilhafter wäre. Seit Mitte Dezember 2019 liegt dem Gemeinderat Hausen vom Betreiber der Kläranlage Schönau, dem Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee (Gvrz), ein konkretes Anschlussangebot vor. Um die Projektierung rechtzeitig abschliessen zu können, soll die (als Ersatztermin vorgesehene) Gemeindeversammlung vom 11. März 2020 einen entsprechenden Kredit genehmigen. Bereits im Jahr 2018 wurde den Ämtler Gemeinden Kappel, Knonau und Mettmenstetten vom Gewässerschutzverband der Region ZugerseeKüssnachtersee-Ägerisee ein Anschlussangebot unterbreitet. Nach weiteren Vorabklärungen wurde schliesslich auch der Gemeinde Hausen ein Anschlussangebot unterbreitet. Da der Anschluss nach Cham/ Schönau mittels einer gemeinsamen Anschlussleitung erfolgen soll, sind in allen vier betroffenen Ämtler Gemeinden zeitgleiche Urnenabstimmungen am 29. November 2020 erforderlich. Da die Gemeinde Hausen vergleichsweise spät mit der konkreten Planung beginnen konnte, ist für die weitere Projektierung und Vorbereitung der Urnenabstimmung besondere Eile geboten. Bis zur Urnenabstimmung sind Projektierungskosten von 261 000 Franken veranschlagt. Das Gesamtprojekt hätte für die Gemeinde Hausen schliesslich Investitionskosten von 8 bis 9 Mio. Franken zur Folge. Demgegenüber könnten bei Betrieb und Unterhalt beträchtliche Kosten eingespart werden. Mit dem Projektierungskreditantrag an die Gemeindeversammlung vom 11. März können sämtliche bis zur Urnenabstimmung vom 29. November 2020 erforderlichen Projektierungsleistungen abge-

Vor vier Monaten wurde in der ARA Cham die neue 4. Reinigungsstufe festlich eingeweiht. Künftig soll auch das Hausemer Abwasser hier landen. (Archivbild mm) deckt werden. Der Gemeinderat empfiehlt den Stimmbürgern deshalb, den Projektierungskredit zu genehmigen.

ZKB-Jubiläumsbeitrag Die Gemeinde Hausen erhält im Jahr 2020 rund 110 000 Franken an Jubiläumsdividende, zusätzlich zur normalen Gewinnausschüttung der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Der ZKB ist es ein Anliegen, dass diese Zusatzdividende für ein spezielles Projekt für die Bevölkerung verwendet wird. Der Gemeinderat Hausen hat dieses Anliegen aufgenommen und sich bereits im letzten Jahr mit möglichen Verwendungsvarianten auseinandergesetzt sowie den Beitrag im Budget 2020 unter einem noch nicht näher bestimmten Verwendungszweck ausgewiesen. An der Informationsveranstaltung vom 20. Januar 2020 zum Ersatzneubau Camping Türlen wurde das Bedürfnis der Bevölkerung zur Renovation des Garderobengebäudes der Badi Türlersee mehrfach thematisiert. Diese Anregungen nahm der Gemeinderat ernst und hat an seiner letzten Sitzung entschieden, einen substanziellen Teil des ZKB-Jubiläumsbeitrages für die Verschönerung des Garderobengebäudes resp. von dessen näherer Umgebung einzusetzen. Ein kleinerer Teil des Jubiläumsbeitrages soll für einen neuen Spielplatz in der Gemeinde eingesetzt werden.

Personelles Die langjährige Leiterin Soziales, Brigit Hammer, hat ihre Stelle per 31. Januar 2020 gekündigt. Bis die Funktion neu besetzt ist, wird das Sozialse-

kretariat zwischenzeitlich von Brigitte Rinke geführt. Diverse übrige Aufgaben und Funktionen, welche Brigit Hammer innehatte, wurden einstweilen auf das bestehende Verwaltungspersonal verteilt. Die Leiterin Steuern, Daniela Zindel, hat nach ihrem Mutterschaftsurlaub ebenfalls gekündigt. Als neue Stelleninhaberin konnte Fabienne Duperrex gewonnen werden, welche das Steueramt Hausen durch frühere Springereinsätze bereits bestens kennt. Fabienne Duperrex wird ihre Stelle per 1. April antreten. Derzeit wird das Steueramt interimistisch durch Sabrina Gullo geleitet. Ausserdem konnte Chantal Eicher als neue Mitarbeiterin Jugendtreff gewonnen werden. Chantal Eicher hat am 1. Januar 2020 die Nachfolge von Maddalena Martinisi angetreten. Sodann hat Nicole Weber, Mitarbeiterin in der Schulverwaltung, ihre Stelle auf Ende Februar gekündigt; die Nachfolgesuche läuft. Gemeinderat und Verwaltung danken Brigit Hammer, Daniela Zindel, Nicole Weber und Maddalena Martinisi für ihre wertvolle Mitarbeit im Dienste der Gemeinde und heissen die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen.

Aufgabenübertragung Zusatzleistungen (ZL) an die SVA Gestützt auf eine Rückmeldung des kantonalen Sozialamtes, wonach die Personalressourcen der Gemeindeverwaltung Hausen für die Durchführung der Zusatzleistungen zu knapp kalkuliert seien und aufgrund steigender Anforderungen in Zukunft sicher nicht mehr ausreichen würden, hat der Gemeinderat bereits 2019 mit der

Prüfung von möglichen Alternativen begonnen. Mit der Kündigung von Brigit Hammer wurde dieser Prozess nun noch beschleunigt und der Gemeinderat hat sich dafür ausgesprochen, die Bearbeitung der Zusatzleistungen an die Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA) zu übertragen. Zirka die Hälfte aller Zürcher Gemeinden hat bis dato von dieser Delegationsmöglichkeit an die SVA bereits Gebrauch gemacht. Ein Kostenvergleich zeigt klare Vorteile für diese Lösung. Da die Durchführung der Zusatzleistungen das Verfügen von Auszahlungsbeträgen beinhaltet, würden mit der Aufgabenübertragung auch hoheitliche Befugnisse übertragen. Für diesen Fall verlangt das neue Gemeindegesetz ausdrücklich, dass der Abschluss eines Anschlussvertrags mittels Urnenabstimmung zu genehmigen ist. Deshalb hat der Gemeinderat auf den 17. Mai 2020 eine kommunale Urnenabstimmung angeordnet und beantragt den Stimmbürgern, der Aufgabenübertragung zuzustimmen.

Neue Rollsportanlage alte Skateanlage Seit dem 21. September 2019 ist die lang ersehnte Rollsportanlage bei der Sekundarschule Hausen in Betrieb genommen worden. Der alte Skatepark gleich nebenan, wo die neue Sporthalle entstehen soll, wird teilweise auch noch genutzt, jedoch nicht mehr unterhalten. Der Gemeinderat Hausen hat sich dazu entschieden, die Skateanlage zu schliessen und sie, resp. die Elemente, jemandem zu übergeben, der sie noch gebrauchen kann. Interessierte können sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden.

Im Übrigen hat der Gemeinderat ... – das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2019 genehmigt. – diverse Revisionsberichte (Geldverkehr, Steueramt, Sozialhilfe) genehmigt. – im Rahmen einer Vernehmlassung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt mit einer umfassenden Begründung dargelegt, weshalb er einen möglicherweise in der kantonalen Richtplanung vermerkten Durchgangsplatz für Fahrende in der Nähe der Kläranlage Hausen ablehnt.

Trauungen und Erwachsenenbildung im Dorf rung Ansprechperson im kirchlichen Ort. Noch einfacher als heute wird es in Zukunft auch möglich sein, dass die Wunschpfarrerin oder der Wunschpfarrer aus dem Nachbarort die Trauung durchführt. Zudem kann bei der Aufteilung der Aufgaben im grösseren Verbund besser auf die Begabungen der einzelnen Pfarrpersonen Rücksicht genommen werden. Auch die Stellvertretungen sind künftig so gelöst, dass für die Bevölkerung auch bei Teilzeitpfarrstellen im Bedarfsfall eine Pfarrperson erreichbar ist. Die kirchliche Erwachsenenbildung ist schon heute vernetzt, und alle 13 Kirchgemeinden im Bezirk – sowie das Kloster Kappel – beteiligen sich am Programm der gemeinsamen Erwachsenenbildung. Daran ändert der geplante Zusammenschluss von zehn Kirchgemeinden nichts. Die Weiterführung von Zusammenarbeitsfor-

hinter-gründe

Wie warme Weggli Unter dem Titel «Mättmi wird gebaut» erschien von mir im Herbst 2017 eine Auslegeordnung über die grösseren Baustellen im Dorf. Die drei Blöcke an der Rossauerstrasse vor dem Werkhof sind nun längst bezogen und auch das Quartier zwischen Friedhof und reformierter Kirche ist bewohnt. Die Überbauung «Bachperle» westlich des Sportplatzes mit sechs Mehrfamilienhäusern wird im Frühjahr bezugsbereit sein. Nur zwei von den rund 50 Wohnungen sind dort noch nicht vermietet. Realisiert werden sodann Neubauten im Loo. «Alpensegler» nennen sie dieses Projekt hoch über dem Dorf, das aus Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern besteht. Die EFH sind bis auf eines verkauft, dieses ist für zwei Mio. Franken noch zu haben. Zwischen der Grossholzer- und der Grundrebenstrasse, befindet sich die grösste Baustelle. Es entstehen Reihen-EFH, Eigentums- und Mietwohnungen mit total 44 Wohneinheiten. In Verzug geraten ist dagegen die geplante Wohn-Überbauung einer Baugenossenschaft auf dem «Chilbi»-Land, hinter der ehemaligen Eisenhandlung Huber. Obschon die Baugespanne nicht mehr stehen, tönt es nicht nach Übungsabbruch. On dit, dass vorgesehene Verschiebungen zwischen Wohnund Gewerbeflächen zu einer Unzufriedenheit bei Anstössern geführt habe. Grosses tut sich auch an der Albisstrasse bei der Postautohaltestelle Oberdorf, wo Profile für Reihen- und Doppel-EFH und ein MFH mit gesamthaft 25 Wohnungen stehen. Nun wird also auch das sich dort in einem Altbau befindliche, verlotterte Ladenlokal, in dem ich einst schöne Bilderrahmen kaufte, gelegentlich verschwinden. In den Bauzonen hat es nach wie vor einige grössere Flächen an unbebautem Land. Auch eine weitere Verdichtung innerhalb des Dorfes mit dem Abbruch von EFH und die Überbauung mit MFH ist absehbar. Wenn bei uns Häuser und Wohnungen wegen der schönen Wohnlage, dem attraktiven Steuerfuss, dem nahen Autobahnanschluss, dem guten öffentlichen Verkehr und den niedrigen Hypothekarzinsen weiter wie warme Weggli weggehen, ist unser Dorf also noch längst nicht gebaut. Diese Situation hält auch die Behörden auf Trab. Die Einwohnerzahl von 5200 Ende 2019 wird weiter ansteigen. Bereits im September 2018 wurde ein Kredit von 28,5 Mio. Franken für ein neues Primarschulhaus, eine Doppelturnhalle und Umbauten an bestehenden Gebäuden bewilligt. Die Bagger sind kürzlich aufgefahren und für dieses und nächstes Jahr wird das Gebiet zwischen Niederfeld- und Schulhausstrasse die grösste Baustelle sein – diesmal ausnahmsweise nicht für neue Wohnungen. Erich Rüfenacht

Fragen, Antworten und Fakten zu KG+ Aus dem Zusammenschluss von zehn Kirchgemeinden soll in zwei Jahren die Kirchgemeinde Säuliamt entstehen. Kann man dann noch in seiner Gemeinde, in der vertrauten Kirche heiraten? «Selbstverständlich!», betont das Projektteam KG+ Bezirk Affoltern. Die Nähe zur vertrauten Umgebung, zur Pfarrerin oder zum Pfarrer und zur Kirche werden auch in der neuen Kirchgemeinde gewährleistet sein. Jede heutige Kirchgemeinde wird als eigener kirchlicher Ort mit ihrer bzw. ihren Pfarrpersonen Teil eines Pfarrkreises sein. Die Pfarrpersonen sind zuständig für die Gottesdienste und die Seelsorge in den kirchlichen Orten ihres Pfarrkreises. Pfarrerin Susanne Sauder wird also auch in Zukunft Trauungen in Bonstetten, Pfarrerin Claudia Mehl Trauungen in Maschwanden durchführen – und auch alle anderen Pfarrpersonen bleiben für die Bevölke-

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wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit 50 Jahre sind heute Freitag, 31. Januar, Tjasa und Andrej Lovsin in Affoltern ein Ehepaar. Zur goldenen Hochzeit gratulieren wir ganz herzlich und wünschen einen schönen Feiertag.

Zum 90. Geburtstag

Hochzeitsglocken für die zehn Kirchgemeinden im Knonauer Amt. (Illustration zvg.) men, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, ist im Reformprozess KG+ unbestritten. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, die sich am Vereinigungsprozess beteiligen und solchen, die sich daran nicht beteiligen. Dies gilt auch für die Erwachsenenbildung: Das

interessante Programm 2020 der regionalen Erwachsenenbildung hat sich über die Jahre entwickelt – in der vereinigten Kirchgemeinde dürften sich über die Jahre ganz unkompliziert weitere interessante Zusammenarbeiten etablieren, eventuell bei den Katechtinnen, Organisten etc. (pd.)

In Affoltern darf heute Freitag, 31. Januar, Domenica Dello IaconoD’Andrea ihren 90. Geburtstag feiern. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr und ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern wird Rosa Suter-Lüber morgen Samstag, 1. Februar, ihren 80. Geburtstag begehen. Wir wünschen viel Freude am Jubeltag und gute Gesundheit im neuen Lebensjahr.


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Freitag, 31. Januar 2020

Auch Bauvorbereitung und Möbel deutlich teurer «Seewadel»-Objektkredit: Bauvorarbeiten und Ausstattung kosten zusätzliche Millionen

Vogel des Jahres 2020: der Neuntöter. (Bild Patrick Donini)

Der Neuntöter ist Vogel des Jahres Der Neuntöter, Vogel des Jahres 2020 von BirdLife Schweiz, benötigt Dornbüsche in Hecken als Nistplatz sowie Magerwiesen mit vielen Insekten. Da Insekten bei Regenwetter kaum aktiv sind, hat der Neuntöter ein interessantes Verhalten entwickelt: Er legt Vorräte an, indem er seine Beutetiere auf Dornbüschen aufspiesst. Die Legende besagt, dass er immer zuerst neun Beutetiere aufspiesse, bevor er zu fressen beginne. Dies brachte ihm die Namen Neuntöter ein. Im Mittelalter wurde er sogar Neunmörder genannt. Dornbüsche sind aber nicht nur als «Vorratskammern» wichtig für den Neuntöter, sondern auch als Nistplätze, die dem Nest guten Schutz bieten. Zurzeit befinden sich die Neuntöter noch in Ost- und Südafrika, wo sie das reichhaltige Insektenangebot in den Trockensavannen nutzen. Bald schon machen sie sich auf den Rückweg in die Schweiz. Hier erwartet sie ab Anfang Mai eine strenge Zeit mit Brüten und Aufzucht der Jungen – sofern sie überhaupt noch einen Lebensraum finden. Früher überall verbreitet, kommt der Neuntöter heute nämlich fast nur noch an mageren Standorten vor allem im Jura und in den höheren Alpenregionen vor. (pd.)

22,5 Millionen Franken waren für das Siegerprojekt «Papillon» ursprünglich vorgesehen. Innerhalb eines Jahres haben sich die Kosten auf 43,8 Millionen verdoppelt – wegen einer Tiefgarage, dem Provisorium und einem zusätzlichen Stockwerk. Doch es gibt noch andere Budgetposten, die massiv angestiegen sind.

beinhaltete das Provisorium nicht, weil dieses sowieso bei allen Submissionseingaben hätte erstellt werden müssen.» Auch seien für das Provisorium zunächst verschiedene Varianten denkbar gewesen, die Prüfung habe man jedoch erst nach der Bewilligung des Projektierungskredits detailliert durchführen können.

................................................... von livia häberling

Anders als beim Provisorium flossen gewisse kalkulierte Auslagen zwar in die Kostenschätzung ein, nach dem Projektzuschlag korrigierte der Kostenplaner TGS Bauökonomen AG die Zahlen jedoch massiv nach oben, wie ein Blick in den Baukostenplan zeigt. So rechnete man in der ursprünglichen Kostenschätzung vom 20. September 2017 bei den Vorbereitungsarbeiten mit Auslagen von 1 234 000 Franken. Inzwischen hat sich der Betrag mehr als verdoppelt: auf 2 757 000 Franken. «Im Rahmen der Projektierung wurde der Untergrund genauer geprüft. Das geologische Gutachten hat gezeigt, dass weitergehende Massnahmen benötigt werden als in der Vorstudie angenommen», sagt Stefan Trottmann. So würden aufgrund des schwierigen Untergrundes teils kostenintensive Pfählungen notwendig.

Am 9. Februar stimmt die Affoltemer Bevölkerung über den Seewadel-Objektkredit ab. Zu reden gab das Grossprojekt in den vergangenen Tagen nicht zuletzt wegen der Kosten. Zunächst auf 22,5 Millionen Franken budgetiert, entpuppte sich der geplante Neubau als deutlich kostenintensiver: Um 21,3 Millionen Franken stiegen die Ausgaben an – auf 43,8 Millionen. Der Stadtrat erklärte, die Mehrauslagen seien insbesondere auf drei Posten zurückzuführen: Auf ein zusätzliches Stockwerk (+11,2 Mio.), wodurch die Anzahl der Betten von ursprünglich 60 auf 80 steigt, auf eine Tiefgarage (+3,5 Mio.) und auf das Provisorium (+7,7 Mio.). Für Letzteres wurden die Kosten seit Projektbeginn separat ausgewiesen: Das Provisorium, in dem die «Seewadel»-Bewohnerinnen und Bewohner während der Bauzeit wohnen, war nicht Teil des öffentlich ausgeschriebenen Projekt-Wettbewerbs. Um die Vergleichbarkeit der eingereichten Angebote zu gewährleisten, habe man sich auf einen Ausschreibungstext fokussieren müssen, sagt Stadtschreiber Stefan Trottmann. «Dieser

Vorbereitungsarbeiten sind um 1,5 Millionen gestiegen

Bibliotheksgebäude braucht eigene Strom-, Wasser- und Heizanschlüsse Auch für die Bibliothek werden im überarbeiteten Kostenvoranschlag 410 000 Franken eingerechnet, während der Posten in der Version von 2017 noch fehlte. Ein Teil davon wird ebenfalls in den Vorbereitungsarbei-

Vielfalt an Pro und Kontra Podium zu den Vorlagen Rosengartentunnel und Taxigesetz

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Auch die Ausstattung kostet eine Million mehr als geplant Deutlich höher veranschlagt sind in der neuen Kostenschätzung auch die Ausstattungskosten. Ursprünglich wurden 93 100 Franken ausgewiesen, nun sind es 2,2 Millionen. Das liege daran, dass Ausstattung und Einrichtung bei der ersten Kostenschätzung 2017 noch separat geführt worden seien, sagt Stefan Trottmann. Die ursprünglich veranschlagten 93 100 Franken hätten lediglich die Kosten für Signaletik, Umgebung und nutzungsspezifisches Mobiliar wie Garderobenschränke oder Sitzbänke beinhaltet. Für die Einrichtung habe das Planungsteam damals separat 1 235 000 Franken einkalkuliert. Nachdem man die Pflegebetten, Tische Stühle etc. geprüft hatte, sei klar geworden, dass mehr Mobiliar ersetzt

werden müsse. Das kostet eine zusätzliche Million. Dies sei jedoch transparent kommuniziert worden: «Im beleuchtenden Bericht 2018 an die Stimmberechtigten zum Projektierungskredit wurde festgehalten, dass die Kosten für die Möblierung nicht enthalten sind.» Separat aufgeführt hatte man die Mobiliarkosten, weil diese «nichts mit der Gesamtplanerleistung zu tun» hätten.

ICT-Kosten nicht enthalten Ein zusätzlicher Posten in der neuen Kostenschätzung sind auch die Reserven. Während neu 1,5 Millionen einkalkuliert sind, waren im Kostenvoranschlag über 22,5 Millionen von 2017 keine Reserven eingerechnet. Das entspreche der Norm, so Trottmann: «Reserven für Unvorhergesehenes werden nicht im Rahmen einer Generalplanerausschreibung eingerechnet, sondern aufgrund der Bauphasen nach SIA erst bei der Bauausführung.» Diese würden somit immer erst in den Ausführungskredit gehören. Es gibt Ausgabenposten, die weiterhin nicht in der Kostenschätzung aufgeführt sind, sondern separat abgerechnet werden. Dazu gehören zum Beispiel Landkosten, Nachbarentschädigungen oder die Miete von fremdem Grund. Auch die ICT-Kosten sind in den Projektkosten nicht enthalten. Diese seien durch den Betrieb selber zu übernehmen, so Stefan Trottmann. «Vieles an der EDV-Umgebung ist heute schon vorhanden und wird in das Provisorium und später in den Neubau gezügelt.» 2019 habe man das EDVSystem umgestellt, neu würden die Server extern gehostet, was den Anschluss im Provisorium und im Neubau wesentlich vereinfache.

Coronavirus: noch keine bestätigte Erkrankung Das Zürcher Gesundheitswesen ist bereit

Vor allem der Rosengartentunnel führte im Rigelhüsli Bonstetten zu einer lebendigen Diskussion. Pro und Kontra beider Vorlagen wurden von Sonja Rueff-Frenkel, Kantonsrätin FDP (pro), und Felix Hoesch, Kantonsrat SP (kontra), vorgetragen und moderiert von Arianne Moser mit den Gästen diskutiert. An diesem zweiten von FDP und SP organisierten Podium erschienen die Interessierten sehr zahlreich. Bei der Rosengartenvorlage stellen sich den Stimmbürgern offensichtlich mehr Fragen, als dies bei anderen Vorlagen der Fall ist. Schon im Vorfeld zeigte sich das. Regierungsrat, Kantonsrat und der Stadtrat empfehlen ein Ja – der Gemeinderat der Stadt Zürich hat das Gemeindereferendum dagegen ergriffen. Ebenso hat die SP das Volksreferendum gegen das Projekt eingereicht. Ganz aktuell berichteten die Medien über Informationen aus einem vertraulichen Papier der Verkehrs-

ten ausgewiesen. Derzeit befindet sich die Bibliothek im selben Gebäude wie das «Seewadel», während des Baus wird diese vom heutigen Alters- und Pflegeheim abgespaltet und bleibt als Nebengebäude bestehen. Bis heute ist das Bibliotheksgebäude versorgungstechnisch am «Seewadel»-Gebäude angeschlossen. Ursprünglich habe man für die Bibliothek auch künftig keine direkten Strom-, Heizungs-, Telefonoder Wasseranschlüsse geplant. Während des Vor- und Bauprojektes habe man jedoch festgestellt, dass ein direkter Anschluss unumgänglich sei – auch, um die Versorgung in der Bibliothek sicherzustellen, so Trottmann. Das Gebäude müsse beim Heizenergielieferanten neu angeschlossen werden, was zusätzliche Kosten verursache, die in der überarbeiteten Kalkulation ebenfalls enthalten seien.

Arianne Moser (links) dankt den beiden Referenten Sonja Rueff-Frenkel und Felix Hoesch und überreicht ihnen das kulinarische Dorfportrait «Bonstetten kocht». (Bild zvg.) kommission des Kantonsrates. Diese sollen etwas anderes aussagen, als im Abstimmungsbüchlein steht. Die Ausgangslage für eine engagierte Diskussion im Rigelhüsli war also gesorgt. Trotzdem, Sonja Rueff-Frenkel und Felix Hoesch trugen ihre Standpunkte bestimmt aber sachlich vor. Die anschliessende Diskussion verlief entsprechend den Erwartungen lebhaft. Anschliessend wurden die Argumente zum Taxigesetz vorgetragen und die Standpunkte erläutert. Die Situation präsentiert sich hier ebenfalls kontrovers. Der Regierungsrat empfiehlt ein Nein und mit ihm die FDP und die Mitte-Parteien. Der Kantonsrat ist für die Vorlage, ebenso die SP und der kantonale KMU- und Gewerbeverband des Kantons Zürich. Arianne Moser, Kantonsrätin FDP, erläuterte die Position der FDP (Geg-

ner der Vorlage) und Felix Hoesch diejenige der Befürworter.

Mehr solche Informations-Anlässe Die Veranstalter wollen mit dem Podium einen Beitrag zum offenen Gedankenaustausch und zur Entscheidfindung für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Säuliamt leisten. Die Frage an die Gäste, ob sie sich auch in Zukunft wieder vermehrt solche Informations-Anlässe wünschen, wurde fast einstimmig bejaht. «Es wäre wünschenswert, wenn wieder vermehrt sachlich informiert und respektvoll debattiert würde, so wie heute Abend», meinte ein Stimmbürger. Arianne Moser, Initiantin und Moderatorin des Podiums, bestätigte, dass dies auch die Absicht innerhalb ihrer Partei sei. (pd.)

Am 31. Dezember 2019 wurden den Behörden in der zentralchinesischen Provinz Wuhan erstmals Meldungen über ungewöhnliche Lungenentzündungen gemacht. Experten entdeckten bei den untersuchten Menschen ein bislang unbekanntes Coronavirus (2019-nCoV). In der Schweiz gab es bis jetzt keine bestätigte Erkrankung am neuen Coronavirus, aber einige Verdachtsfälle. Bei den meisten dieser konnte 2019-nCoV bereits als Ursache ausgeschlossen werden. Die internationalen Gesundheitsbehörden und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nehmen die Situation ernst. Letzte Woche wurden die kantonsärztlichen Dienste über die nötigen Massnahmen informiert. Im Kanton Zürich werden diese von der Gesundheitsdirektion in Zusammenarbeit mit den Spitälern und der Ärzteschaft umgesetzt. Die Zürcher Bezirksärzte inklusive der infektiologischen Abteilungen von Universitätsspital Zürich (USZ), Stadtspital Triemli, Kantonsspital Winterthur (KSW) und Kinderspital Zürich wenden die neue zweistündige Melde-

pflicht bereits seit letzter Woche an. Für die Abklärungen von 2019-nCoVVerdachtsfällen wird das Protokoll der Coronavirus-Erkrankungen Mers, mit dem der Kanton Zürich bestens vertraut ist, angewendet.

Kantonale Führungsorganisation ist informiert Die aktuelle Situation kann vom Zürcher Gesundheitswesen gut bewältigt werden. Die kantonale Führungsorganisation (KFO), die bei ausserordentlichen Lagen in Erscheinung tritt, ist über die Situation informiert und könnte jederzeit aktiv werden, falls sich die Lage ändern sollte. Nach einer China-Reise besteht kein Grund, eine Notfallstation aufzusuchen, solange keine Symptome wie Husten oder Atemnot bestehen. Zur Krankheit können die Hausärztin bzw. der Hausarzt Auskunft geben. Wer aus China zurückgekommen ist und sich krank fühlt, soll bei der Hausärztin / beim Hausarzt oder beim Ärztefon (Telefon 0800 33 66 55) anrufen, bevor er sich in die Praxis begibt. (pd.)

Sirenentest am Mittwoch, 5. Februar Katastrophen können sich jederzeit und ohne Vorwarnung ereignen – auch in der Schweiz. Im Ereignisfall ist es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes sowie die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handelt. Im Ernstfall also Radio hören, die

Anweisungen der Behörden befolgen und die Nachbarn informieren. Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren. Am Mittwoch, 5. Februar, findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Ausgelöst wird um 13.30 Uhr der «Allgemeine Alarm»: ein regelmässig auf- und absteigender Heulton.


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«Gesucht sind kreative Problemlösungen» Die Gemeinde Aeugst befasst sich mit dem ökologischen Fussabdruck Welche Schritte braucht es, um die Klimakrise abzuwenden? In Zusammenarbeit mit der Standortförderung lud die Gemeinde Aeugst zu einem Themenabend ein, an dem der WWF die Besucher des bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturraums im Schulhaus Gallenbüel zu einer Auseinandersetzung mit dem Ressourcenverbrauch animierte. ................................................... von bernhard schneider Standortförderer Johannes Bartels hob in seiner Begrüssung hervor, dass der Aeugster Gemeinderat Bruno Fuchs nicht nur massgeblich an der Organisation dieses Abends beteiligt war, sondern auch den Aufbau des Naturnetzes Knonauer Amt angeregt hat: «Diese Veranstaltung in Aeugst ist der Auftakt zum Projekt Naturnetz Knonauer Amt. Im Sommer entwickeln wir zusammen mit allen Interessengruppen, beispielsweise Landwirten, Gemeindewerken, Jägern und Fischern, ein Konzept, um die natürlichen Lebensbedingungen zu stärken und die Biodiversität in unserer Region zu pflegen.»

Im SUV in den Waldkindergarten Bruno Fuchs leitete das Thema des Abends mit einem Vergleich ein: Als Kind hatte seine im Kanton Uri aufgewachsene Frau einen Schulweg von zweieinhalb Stunden, zu Fuss bei jedem Wetter. Kürzlich habe er sich über eine SUV-Karawane im Wald gewundert. Der Förster habe ihn aufgeklärt, dass es sich um Mütter handle, die ihre Kinder in den Waldkindergarten fahren. Mit dieser Beobachtung übergab Bruno Fuchs das Wort Myriam

Planzer, Projektleiterin Energiewende, und Ion Karagounis, Verantwortlicher Neue Wirtschaftsmodelle und Zukunftsfragen des WWF Schweiz. Die beiden führten mithilfe einer OnlinePlattform durch den Abend. Auf die erste Frage, deren Beantwortung live eingespielt wurde, bezeichneten sich am meisten Anwesende als «Gewohnheitstier», gefolgt von den «Profis» sowie den «Realistinnen und Realisten». «Wir sind hier in einem Schulhaus, deshalb dürfen wir ein Wissensquiz durchführen», leitete Myriam Planzer zur nächsten Frage über: Für 15 Milliarden Franken kaufen die Schweizerinnen und Schweizer jährlich Erdöl, Gas und Kohle aus dem Ausland. Ion Karagounis kommentierte, dass dieses Geld mehrheitlich in politisch unsichere Länder fliesse, während bei den erneuerbaren Energien der Inlandanteil wesentlich grösser sei.

Geringer Unterschied – grosse Wirkung Die Frage, wie viel tiefer die globale Durchschnittstemperatur vor 25 000 Jahren, während der letzten Eiszeit, gelegen habe, erstaunte die meisten: sie lag lediglich 3 bis 5 Grad unter dem heutigen Stand. Karagounis folgerte, dass ein Schwenker der Durchschnittstemperatur um 4 Grad nach oben Europa zur Wüste machen würde. Das Klimaschutzabkommen von Paris verfolge das Ziel, dies zu verhindern. Um ihre Zusicherungen einzuhalten, muss die Schweiz die CO2Emissionen bis 2040 auf Null reduziert haben. «Das Gewohnheitstier ist eine in keiner Art und Weise bedrohte Spezies», leitete Myriam Planzer ihre verhaltenspsychologischen Ausführungen ein: «Der erste Schritt ist das Wissen, das den Helm durchdringt, der dazu dienen soll, keine Einflüsse von aus-

Sie veranstalteten den Abend in Aeugst zum ökologischen Fussabdruck gemeinsam. Von rechts: Gemeinderat Bruno Fuchs, Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer, Myriam Planzer und Ion Karagounis vom WWF Schweiz, Gemeinderätin Rebekka Manso Parada und Standortförderer Johannes Bartels. (Bild Bernhard Schneider) sen einwirken zu lassen.» Im zweiten Schritt erfolge das Abwägen der persönlichen Betroffenheit. Das Handeln schliesslich hänge davon ab, ob auch das Umfeld mitziehe. Welche Massnahmen wirken sich am stärksten auf das Klima aus? «Am meisten wirken sich Faktoren aus, die mit F beginnen – Fliegen, Fleisch, Fossil heizen, Foodwaste, Fettes Auto, Finanzen falsch anlegen.» Hinzu gesellen sich zwei V: Vollzeit arbeiten und Viel konsumieren.

«Die Steinzeit endete nicht, weil Steine fehlten» Ion Karagounis legte die Entwicklung dar, die zum Klimawandel führte: Seit 1950 ist der Energie- und Flächenverbrauch exponentiell gewachsen. Entsprechend ist der sogenannte ökologische Fussabdruck gestiegen. Der Fussabdruck ist ein einfaches Bild für den Ressourcenverbrauch, der sich auf www.footprint.ch persönlich testen

lässt. Der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung beansprucht das Dreifache der Ressourcen, die langfristig pro Mensch global zur Verfügung stehen. Um dies zu reduzieren, seien neben technischen Entwicklungen auch Änderungen der Gewohnheiten erforderlich. «Erdöl, Erdgas und Kohle bestimmen unser Leben», beschrieb Ion Karagounis das Dilemma, in dem die Weltbevölkerung steckt. Nicht nur Fahrzeuge und Heizungen verbrennen Erdöl, auch alle Kunststoffe sowie ein Teil der Stromerzeugung benötigen Erdöl: «So einfach lassen sich die Wirtschaftsstrukturen nicht ändern. Aber auch die Steinzeit endete nicht, weil es keine Steine mehr gab, sondern, weil der Mensch bessere Werkstoffe entdeckt hat.»

«Es besteht Hoffnung» In der anschliessenden Diskussion hielt Myriam Planzer fest: «Es besteht

Hoffnung», denn politisch sei plötzlich möglich, was bis vor Kurzem unerreichbar geschienen habe – beispielsweise die Einführung einer FlugticketAbgabe. Auf die Frage von Bruno Fuchs, was geschehe, wenn riesige Länder wie Indien oder China so viel Energie verbrauchen wie wir heute, antwortete Ion Karagounis, vor allem in China werde beim Ausbau der Energieproduktion von Beginn weg auf Photovoltaik gesetzt. Auf den Hinweis, dass Kühlsysteme bald mehr Energie verbrauchten als Heizungen, ein Problem, das mit dem Klimawandel noch akzentuiert werde, empfahl Bruno Fuchs, die dazu erforderliche Energie lokal mit Photovoltaik zu gewinnen, denn wenn es am wärmsten ist, stellt die Sonne am meisten Energie zur Verfügung. Und, um zum Projekt Naturnetz zurückzukommen: Begrünung dient dem Wärmeausgleich. Als Fazit des Abends formulierte Bruno Fuchs: «Gesucht sind kreative Problemlösungen!»

Energieholz als wichtige Waffe gegen die Klimaerhitzung Im Schweizer Mittelland fallen die wichtigsten drei Baumarten – Buche, Rot- und Weisstanne – gebietsweise in den nächsten Jahrzehnten flächig aus. «Der Wald verändert sich gerade in einer Geschwindigkeit, die wir so noch nie gesehen haben», sagt Res Guggisberg, Kreisforstmeister der Region Pfannenstiel. Auch im Knonauer

Amt zeigen sich vielerorts Lücken und stehende, abgestorbene Nadelbäume. Hier hat der Borkenkäfer gewütet. Der Preis für das dabei anfallende Holz deckt kaum die Kosten. In einem gesunden Wald vermehren sich die Bäume natürlich. Das heisst, in einem Buchen-Fichten-Tannenwald wachsen junge Buchen, Fichten und Tannen nach. Die Klimaveränderung wird aber die drei bei uns wichtigsten Baumarten in den nächs-

ten Jahrzehnten weitgehend zum Verschwinden bringen. Eine ungeheuerliche Vorstellung! So bleibt nichts anderes übrig, als die Waldflächen mit bislang kaum oder nicht vorkommenden Baumarten zu bestocken. Das ist ein Riesenaufwand und birgt Risiken. Viele Waldbesitzer können oder wollen sich das gar nicht leisten.» Die Ulme ist bereits weitgehend verschwunden, die Esche in grossem Ausmass vom Eschentriebsterben be-

troffen. Niemand weiss, wie sich Baumarten entwickeln, die bis heute gut gedeihen. «Wir werden komplett neue Waldbilder schaffen müssen», erläutert Guggisberg, «Traubeneiche, Ahorn, Edelkastanie, Nussbaum sowie die Nadelbaumarten Lärche und Douglasie werden eine neue Ästhetik schaffen. Vielleicht kommen noch einige Exoten dazu.» Das muss nicht schlecht sein, sondern kann eine hohe Biodiversität und stabile Bestände schaffen.

Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird der Anteil der Laubbäume im Vergleich zu heute zunehmen – und damit auch der Anteil an Energieholz, denn bei Laubbäumen ist der Anteil an Holz, das sich aus qualitativen Gründen nicht als Bau- oder Möbelholz eignet, viel höher. Das Energieholz ist damit vom Nebenprodukt zum Motor der Waldbewirtschaftung geworden. Immerhin ersetzt es so massenhaft Heizöl und Erdgas. (pd.)

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Bezirk Affoltern

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Freitag, 31. Januar 2020

Nächtliche Einblicke ins unendliche Universum Fotoausstellung von Simone Fior im Kloster Kappel Mit «Licht der Nacht» ist die aktuelle Ausstellung im Kloster Kappel treffend betitelt. Der Fotograf Simone Fior aus Kappel öffnet mit seinen Nachtbildern den Blick der Betrachter für die immense Schönheit des Nachthimmels und der Sterne über den Bergen.

Auf vielen Bildern, die Fior mit einer Canon 5 DSR-Kamera mit viel Geduld in Overlay (Überlagerung mehrerer Bilder) aufnimmt, ist die Milchstrasse mit ihren unendlich vielen Sternen zu sehen, vor weiss verschneiten Berglandschaften. Aufgenommen wurden sie in vielen Gegenden der Schweiz, etwa auf dem Gornergrat, oder beim Stellisee in Zermatt, in dem sich die Glanzlichter der Nacht in der Seeoberfläche spiegeln. Aber auch beim Aletschgletscher, im Morteratschgebiet, auf dem Männlichen oder in Melchsee-Frutt, immer in fantastischen Bergpanoramen. Aber auch in Norwegen war Fior auf Fototour, wo er mehrfach das mystische Polarlicht über den Fjorden festgehalten hat.

................................................... von stefan schneiter «Die Welt, welche die Begrenzungen unserer Tage festlegt, wird so klein, und unsere Augen können tatsächlich in das unendliche Universum sehen. Diese nächtlichen Lichter sind durch Raum und Zeit gereist, um hierher zu kommen.» Diese Worte, die an der Vernissage der Fotoausstellung «Licht der Nacht» am vergangenen Sonntag auf die Wand im Kloster Kappel projiziert wurden, umschreiben exakt die Philosophie, die den Fotografien von Simone Fior zugrunde liegen. Simone Fior möchte mit seinen Bildern die oft wenig beachtete Schönheit des Lichts der Nacht zeigen. Dafür verbringt der 42-Jährige aus Italien, der schon in seiner Jugend in die Schweiz gezogen ist und hier sein zweites Zuhause gefunden hat, schon mal ganze Nächte in den Bergen. Im Zelt, und vornehmlich im Winter, dann, wenn die Temperaturen in Höhen bis 3000 Meter über Meer nicht gerade die angenehmsten sind. Doch dann ist die Luft am besten

Das Schöne im Kloster suchen

Simone Flor im Gespräch an der Vernissage vor zwei seiner Nachtfotografien. (Bild Susanne Baumberger) zum Fotografieren. «Nur im Winter ist die Luft so klar und hat die richtige Feuchtigkeit, welche die Sterne richtig strahlen lässt,» erklärt Fior, der tagsüber als Biologe an der ETH Zürich arbeitet. In den Bergen seien die Wanderwege tagsüber oft voller Menschen.

Gepflegter Austausch

In der Nacht aber kehre die volle Ruhe ein, was ihm die Gelegenheit bietet, seine Bilder zu schiessen. «Wenn die Sonne sich zurückzieht und den Nachthimmel freigibt, dann kann man solche Bilder einfangen, die eine ganz besondere, beglückende Schön-

heit haben.» Eine Schönheit, die während dem Tag nicht zu sehen sei, insbesondere in den Städten nicht mit ihrer Lichtverschmutzung, welche unsere Augen blind mache für das faszinierende Spiel des Lichts in der Dunkelheit.

Fior fotografiert nicht nur in den Bergen, zu denen er seit seiner Kindheit eine besondere Beziehung hat. Er wird auch immer wieder in seiner unmittelbaren Umgebung fündig. Rund um das Kloster Kappel, in dem er seit sieben Jahren wohnt. Das Kloster mit seiner wunderbaren Einbettung in der Landschaft ist für ihn eine ganz besondere Gegend der Schweiz, ein Ort, der per se inspiriere, das Schöne in jeder Form zu suchen. Und das findet er mit seinen Bildern – natürlich in der Nacht. Ausstellung «Licht der Nacht». Fotografien von Simone Fior. Kloster Kappel. Bis 18. März.

Wählen und belehrt werden

Jahresend-Essen im Centro Sociale, Affoltern Gemeindekonferenz der Mormonen-Gemeinde Bonstetten

Harmonisch, konstruktiv und lebhaft: die italienisch-schweizerische Tischrunde im Centro Sociale. (Bild Giovanni Tauriello) Das Comitato Cittadino hat am Donnerstag, 16. Januar, das beliebte und bereits zur Tradition gewordene Jahresend-Essen im Centro Sociale von Affoltern organisiert. Zusätzlich zu den Präsidenten der italienischen Vereine, die mit dem Comitato Cittadino verbunden sind, wurden, wie bereits üblich, ehemalige und aktuelle Schweizer und italienische Behördenmitglieder mit dazu eingeladen. Legendär war wie alle Jahre das Drei-Gang-Menü, das sich niemand gerne entgehen liess. Die Tischrunde war entspannt, es wurde über aktuelle und vergangene Ereignisse diskutiert – und immer wieder auch mal herzhaft gelacht. Konzepte wie ein Klassenzimmer für italienische Sprachund Kulturkurse während der Schulrenovierung, Staatsbürgerschaft für

Säuglinge von Eltern, die bereits in der Schweiz geboren sind und Möglichkeiten der noch besseren Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppierungen standen im Fokus des Meinungsaustausches. Die Stimmung war harmonisch, konstruktiv und lebhaft und zum Abrundung wurde zum Nachtisch ein herrlicher Pudding serviert, begleitet vom unverzichtbaren Espresso. Natürlich schwingt an diesen Abenden immer eine gewisse liebevolle Erinnerung an die südliche Heimat mit hinein – und meistens wird sie durch edle Tropfen aus eben dieser verstärkt. Ein «Amaro Lucano» durfte die Anwesenden, zumindest mit dem Gaumen, an diesem Abend in die Region «Basilicata» im südlichen Italien entführen. (sci)

Die Gemeinde Bonstetten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT) führte am vergangenen Sonntag, 26. Januar, ihre jährliche Konferenz in der Kirche an der Heumattstrasse 2 durch. Diese dient einerseits dazu, die örtliche Leitung der Gemeinde als auch die gesamte Führungsriege der weltweiten Kirche zu bestätigen. Anderseits sollen die Mitglieder durch Belehrungen von der Pfahlpräsidentschaft, welche für ungefähr zwölf Einheiten in einer bestimmten Region zuständig ist, gestärkt werden. Der Kirche in der Schweiz fehlt die staatliche Anerkennung, weshalb sie sich nach dem Vereinsrecht gemäss dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch organisiert. Die Gemeindekonferenz hatte zum Thema «Lebendiges Wasser erquickt und erneuert», ausgehend von der Begegnung Christi mit einer samaritischen Frau am Jakobsbrunnen (siehe Johannes 4:6-15). So, wie Wasser zur Erhaltung physischen Lebens notwendig ist, sind der Heiland und seine Lehren (lebendiges Wasser) notwendig zum ewigen Leben. Das Lebendige Wasser war bereits in den Vorjahren Thema der Belehrung. Pfahlpräsident Christian Bolt lehrte, dass man das Wunder und die Allmacht Gottes am besten in sich selbst erkennen könne. Von Rainer Maria Rilke zitierte er sinngemäss, dass man den Dingen die eigene Entwicklung (zu)lassen müsse, was auch heisst: Fragen leben und in die Antworten hineinleben. Die Leiterin des Frauenhilfsvereinigung des Pfahls, Cornelia Gantner,

Der bestätigte Gemeinderat der Kirche Jesu Christi HLT Bonstetten. Von links: Heidi Aeschbacher (Frauenhilfsvereinigung), Eduard Meier (Führungssekretär), Christoph Huwiler (Ältestenkollegium), Evelyne Ottiker (Junge Damen von 12 bis 18), Paul Johnson (Ratgeber Bischofschaft), Natalie Russi (Kinderorganisation), Ernst Römer (Ratgeber Bischofschaft), Christian Gräub (Bischof), Christopher Bradford (Sonntagsschule), Cosimo Riday (Mission). (Bild zvg.) sprach über die Stellung und die Aufgaben der Frauen in der Kirche. Sie verwies auf eine Ansprache von Kirchenpräsident Russell M. Nelson mit dem Titel «Wahrheit soll in unser Herz dringen», worin es darum geht, dass den Frauen die Macht und der Einfluss des Priestertums (also die dem Menschen übertragene Vollmacht Gottes, in seinem Namen dem Nächsten geistlich und zeitlich zu dienen) nicht vorenthalten ist. Sie sollten daher niemals unterschätzen, dass ihnen diese göttliche Macht kraft der Einsetzung in ihre Aufgaben jederzeit vollumfänglich zur Verfügung steht. Um hierfür bereit zu sein, ist für Frauen und Männer gleichermassen eine rechtschaffe-

ne Lebensführung vonnöten, zu der auch Beten, Fasten, Schriftstudium und der Dienst am Mitmenschen gehören. Es folgte das vom Gemeindechor vorgetragene Lied «Wo Liebe ist». Danach beleuchtete Thomas Ottiker, Erster Ratgeber der Pfahlpräsidentschaft und zugleich Mitglied der Gemeinde Bonstetten, Worte wie «beleben», «vitalisieren», «mit Energie versorgen» etc. und machte interessante Vergleiche zur biblischen Wortwahl in englischer Sprache. Insgesamt nahmen 134 Personen an diesem schönen und stärkenden Anlass teil, der mit einem von der Bischofschaft gestifteten Apéro in fröhlicher Stimmung zu Ende ging. (pd.)

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Forum

Freitag, 31. Januar 2020

Zur Pfarrwahl in Knonau Unkontrollierte Spenden und böse Worte, «Anzeiger» vom 24. Januar. Ein anonymer Brief ist meistens ein Racheakt und dient dazu, Schaden zuzufügen – ohne dabei erkannt zu werden. Ein solches Schreiben verdient nicht mehr, als in den Abfalleimer geworfen zu werden. Aber ganz sicher gehört es nicht als legales Papier an die Öffentlichkeit. Der Schreiber oder die Schreiberin hätte an der Kirchgemeindeversammlung jederzeit die Möglichkeit gehabt, ihr Anliegen einzubringen. Dazu war er oder sie zu feige und hatte mit der Verbreitung ihrer anonymen Anschuldigungen noch die Unterstützung des Kirchenpflegepräsidenten. Nicht der Kirchenpflege, wohlgemerkt. Man fragt sich, warum dieser Artikel erst jetzt und zu diesem Zeitpunkt erschienen ist? Bei mir hinterlässt das Ganze einen schalen Beigeschmack Richtung «Abrechnung», übler Nachrede und nicht zuletzt als Manipulation vor den Wahlen. Als ehemalige Kirchenpflegepräsidentin von Knonau bin ich der Meinung, dass Pfarrer Thomas Maurer seinen Verpflichtungen stets nachgekommen ist und die Kirchgemeinde in gutem Sinn betreut hat. Gehen Sie wählen, für eine vertrauenswürdige, friedvolle Kirche Knonau mit Pfarrer Thomas Maurer. Dorothea Spörri, ehemalige Kirchenpflegepräsidentin, Knonau ......................................................................... Als ehemalige Kirchenpflegerin und Pfarramtsekretärin in Knonau möchte ich auf die Anschuldigungen unserem Pfarrer Thomas Maurer gegenüber festhalten: Ich habe in den sechs Jahren meiner Tätigkeit eine angenehme und vertrauensvolle Arbeit mit dem Pfarrer und der Kirchenpflege erlebt, und die Anschuldigungen kann ich nicht nachvollziehen, vor allem wenn an der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 ein anonymer Brief vom Präsidenten vorgelesen wird, ohne vorgängig mit Pfarrer Maurer den Inhalt zu besprechen, das ist ein «Affront» sondergleichen. Pfarrer Maurer hatte von Anfang an (seit 2008) guten Zugang zu den Einwohnerinnen und Einwohnern von Knonau, sowie auch zu anderen Konfessionen. Er war sofort beliebt und hat sich immer bemüht, den Leuten zu helfen. Deshalb finde ich es nicht richtig, kurz vor der Wahl im «Anzeiger» einen so negativen Bericht und das noch unter dem Titel «unkontrollierte Spenden» zu veröffentlichen. Auf diese Art versucht man einen, für einige unbequemen Pfarrer loszuwerden, der viele neue Impulse ins kirchliche Leben nach Knonau gebracht hat. Ich bitte die Knonauer Reformierten, auch im Namen meines Mannes, unseren Gemeindepfarrer Thomas Maurer wieder zu wählen. Verena und Rudolf Walder, Knonau ......................................................................... Der Artikel erwähnt einen «anonymen Brief», in dem die Amtsführung unseres Kollegen in Knonau kritisiert wird. Ein anonymer Brief ist per se feige und wir fragen uns, warum die Verfasser nicht das offene Gespräch mit

unserem Kollegen gesucht haben bzw. ihre Namen kundtaten. Wenn es in diesem Brief heisst, dass die «Seelsorge vernachlässigt werde», ist das ein «gefundenes Fressen» – denn gerade die Seelsorge ist ein grosses und weites Feld. Da gibt es unendlich viele Bedürfnisse und Erwartungen, die sehr oft auch nicht ausgesprochen werden – und man kann als Pfarrerin oder Pfarrer sicher sein, dass es immer Menschen geben wird, die Seelsorge einfach nur stillschweigend erwarten und enttäuscht sind, wenn diese Erwartung dann nicht erfüllt wird. Dass einige Pfarrstellen seit Jahren im Säuliamt gekürzt wurden (auch in Knonau), und das z.T. massiv, geht dabei im Bewusstsein Vieler schlicht unter. Mit Rücktritten in der Kirchenpflege wird fortgefahren – ein Vorgang, der in vielen Gemeinden schlicht eine Realität ist, hier aber den Eindruck erweckt, als hinge das ursächlich mit der Pfarrperson zusammen. Dass letztere innerhalb der Gemeinde «polarisiere», spricht gerade auch für sie. Wer Profil hat, polarisiert eben auch, doch vielleicht will ein Teil der Gemeinde ja einen «unprofilierten» Pfarrer, der niemandem weh tut und es allen recht macht ... Immerhin gibt es ja einen Teil in der Gemeinde, dem die Art von Pfarrer Maurer gefällt! Verquickt wird das Ganze nun noch mit Spendengeld, damit es so richtig schön «anrüchig» wird. Dabei hat in der Regel jedes Pfarramt einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung, um in Notfällen schnell und unbürokratisch handeln zu können. Das Vertrauen zwischen Kirchenpflege und Pfarrperson ist auch in Knonau gegeben gewesen und Pfarrer Maurer hat es nie missbraucht! Uns scheint, dass hier ein übles Spiel betrieben wird, um Pfarrer Maurer zu schaden. Wir bedauern zutiefst einen solchen Artikel, der nicht nur unseren Berufsstand in Misskredit bringt, sondern vor allem auch einen Kollegen schädigt. Dass die ganze Sache aber auch mit «Kirch-Gemeinde Plus» (KG+) und unterschiedlichen Haltungen diesbezüglich zusammenhängt, lässt sich aus unserer Sicht nur vermuten, scheint aber nicht ausgeschlossen. Bettina Stephan, Pfarrerin in Aeugst; Walter und Renate Hauser, ehem. Pfarrerehepaar in Hedingen ......................................................................... Der Artikel lässt mich als Leserin etwas ratlos zurück. Was auf den ersten Blick nach einem Skandal, nach veruntreuten Spendengeldern aussieht, erweist sich als ziemlich kleinliche und unbedeutende Geschichte. Die Kirchgemeinde Knonau ging mit der buchhalterischen Erfassung von Kollekten, die als Spendgut für die Unterstützung von Bedürftigen verwendet wurden, nicht ganz vorschriftsgemäss um. Als Vergleich werden Affoltern und Obfelden beigezogen, die offenbar einen reglementierten Umgang damit pflegen. Wie es in den übrigen Gemeinden des Bezirks oder Kantons in dieser Hinsicht aussieht, bleibt dahingestellt. Bei längeren Recherchen würde man wahrscheinlich auch in anderen kleinen Landgemeinden auf das von Knonau praktizierte System stossen. Der Pfarrer darf auf Treu und Glauben über kleinere Geldbeträge

Sorgfalt mit öffentlichen Geldern aus Kollekten verfügen, um damit Menschen in einer Notlage auf unbürokratische Weise zu helfen, ohne dass dies in der Gesamtrechnung der Kirchgemeinde zu Buche schlägt. Inzwischen ist man aber auch in Knonau auf einen anderen, transparenteren Umgang mit diesen Geldern umgestiegen, so heisst es im Artikel. Warum verbohrt sich die Journalistin aber derart in diese relativ banale Geschichte? Es drängt sich der Verdacht auf, dass sie etwas finden musste, das man dem in seiner Gemeinde Knonau umstrittenen Pfarrer anhängen kann. Wenn es schon am 5. Dezember in der Kirchgemeindeversammlung nur einen «kleinen Knall» gab, so möchte man es jetzt vor der anstehenden Wahl des Pfarrers noch etwas lauter knallen lassen. Unter dem Strich entstehen dadurch nur Verlierer. Pfarrer Thomas Maurer, der sich nichts Gravierendes hat zuschulden kommen lassen, wird in ungebührender Weise ins Rampenlicht gezerrt und unter Verdacht gesetzt. Öffentlich entblösst, wenn auch in weit geringerem Mass, werden auch die Kirchenpflege Knonau und Dekan Werner Schneebeli. In ein schlechtes Licht stellt sich aber nicht zuletzt die Journalistin selbst, die, so steigt in mir nach der Lektüre des Artikels die Vermutung auf, einen Elefanten aufdecken wollte, stattdessen aber mit erheblichem Kollateralschaden für die von dieser unschönen Reportage betroffenen Personen nur eine Maus zutage förderte. Irene Girardet, Pfarrerin in Hausen ......................................................................... Im Namen und im Auftrage der Kirchenpflege Knonau möchte ich zum Artikel Stellung nehmen. Die «reisserische» Darstellung und die entsprechende Berichterstattung impliziert, dass die Kirchenpflege Knonau in der Vergangenheit nicht seriös gearbeitet hätte und notabene mit dem Geld nicht haushälterisch umgegangen ist. Das Gegenteil ist der Fall. Die RPK Knonau hat immer genauestens alle Transaktionen überwacht, kontrolliert und dann kommuniziert. Das nicht erst seit heute, sondern auch in der Vergangenheit. Die jetzige angebliche Kampagne wurde nicht von der Kirchenpflege angestossen. Wir, die Kirchenpflege haben weder mit dem Artikel noch mit den Vorwürfen etwas zu tun. Wir verwehren uns entschieden dagegen. Alle Spenden und Kollekten werden absolut korrekt abgerechnet und verbucht. Die Urnenwahl ist zudem auf legitimem demokratischem Wege zustande gekommen. Die Kirchenpflege hat zu den Wahlen ihre Empfehlung abgegeben. Der wiederholt zitierte anonyme Brief war in Wahrheit ein Auszug verschiedener Stellungnahmen, Fakten und auch Sorgen von ref. Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die mir teils mündlich, aber auch schriftlich zugesandt wurden. Unter Wahrung des Amtsgeheimnisses habe ich beim Vortrag keine Namen genannt. Es war eine ganz persönliche, spontane Entscheidung, darüber zu sprechen, und kein vorbereiteter Auftrag der Kirchenpflege. Es war eine Replik auf den Vorredner. Maximilian Hofmann, Knonau Präsident der Kirchenpflege

Ja zum Schutz vor Hass Tagtäglich werden homosexuelle Menschen Opfer von Diskriminierung und Hass. Noch gibt es keine Möglichkeit jemanden zu belangen, der zu Hass oder Hetze gegen schwule, lesbische oder bisexuelle Menschen als Gruppe aufruft. Deshalb hat das Parlament beschlossen, die Anti-Rassismusstrafnorm um das Kriterium der sexuellen Orientierung zu ergänzen. Neu soll neben Rasse, Ethnie und Religion auch die sexuelle Orientierung geschützt werden. Konservative Kreise um SVP

und EDU haben jedoch beschlossen, diese längst überfällige Gesetzesänderung zu bekämpfen. Auch nach Annahme der Vorlage ist es möglich, kontroverse Debatten zu führen und kritische Meinungen zu vertreten. Die Gesetzeserweiterung schützt Minderheiten jedoch vor pauschaler Herabsetzung, Diskriminierung und Verletzung ihrer Menschenwürde. Glaubens- und Meinungsfreiheit bleiben weiterhin gewährleistet, sind aber keine Ausrede für Hass und

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Gewalt gegenüber homo- und bisexuellen Menschen. Für einen liberalen Rechtsstaat wie die Schweiz ist eine solche Gesetzesänderung lange überfällig. Um ein klares Zeichen zu setzen, dass Homophobie im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr hat, braucht es am 9. Februar ein klares Ja zum «Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung». Timon Alder, Ottenbach, Vorstand Junge Grünliberale Zürich

Affoltern – sozial, nachhaltig, innovativ, Leserbrief vom 24. Januar. Herzlichen Dank, Frau Hurschler, für Ihre Teilnahme an unserer Podiumsdiskussion und Ihre guten Inputs. Als Vater, Velofahrer, Laufsportler und Politiker ist mir ein soziales, nachhaltiges und innovatives Affoltern natürlich ein Herzensanliegen. Um Affoltern sozial und attraktiv zu gestalten und unsere Finanzen – nachhaltig – in den Griff zu bekommen, müssen wir mit unseren öffentlichen Geldern sorgfältig umgehen und diese dort ein-

setzen, wo es uns allen am meisten bringt. Hier sind wir alle eingeladen, im Dialog zusammenzuarbeiten und gute Lösungen zu finden. Partizipationsmöglichkeiten für Ideen haben wir bereits, sie werden aber zurzeit nur von wenigen genutzt: Ich denke da an die Gemeindeversammlung, die Sprechstunden mit dem Stadtrat, an Vereinsarbeit und an politisches Engagement, das uns allen schon jetzt offen steht. Dazu lade ich uns alle herzlich ein: mit Herz für Affoltern! Manuel Moser, Stadtratskandidat FDP, Affoltern a. A.

Wertschätzendes Miteinander Affoltern – sozial, nachhaltig, innovativ, Leserbrief vom 24. Januar. Herzlichen Dank, liebe Lilian Hurschler, für die ehrliche und konstruktive Rückmeldung zum Hearing. Du nennst in Deinem Leserbrief wichtige Themenbereiche, zu denen Du dir eine konkrete Stellungnahme unsererseits gewünscht hättest. Gerne gehe ich auf einige Punkte ein. Die nachhaltige Standortentwicklung in verschiedenen Bereichen ist mir ein wichtiges Anliegen und meine innere Grundhaltung. Entsprechend wird der nachhaltige Aspekt mit mir mit einer Stimme mehr in alle Abstimmungsergebnisse im Stadtrat mit einfliessen. U.a. soll die Stadt Affoltern eine Energiestadt werden, die Nachhaltigkeit als grosse Chance für Bevölkerung und Wirtschaft sieht. Detaillierter habe ich bereits in meinem Leserbrief vom 24. Januar Stellung genommen. Der Erhalt und der bedarfsorientierte Ausbau von Familienangeboten – und zwar für alle Generationen gleichermassen – ist ein weiterer Ankerpunkt meines politischen Statements. Mein Wirkungsbereich in dieser Thematik hat sich in der Vergangenheit vor allem auf den Vorschulbereich fokussiert. Sehr gerne werde ich meinen

Wirkungsradius hierzu erweitern und mich breiter für Familienthemen einsetzen. Im Verkehr und insbesondere von Dir angesprochen, im Fahrradund Fussgängerverkehr steht für mich die Sicherheit im Fokus. Wir sind selber häufig mit dem Velo unterwegs. Unsere beiden Jungs sind langjährige Mitglieder des RRC Amt, wo ihnen mehr Sicherheit auf zwei Rädern vermittelt wird. Sich einordnen in den Strassenverkehr und die Auseinandersetzung mit der manchmal doch recht verwirrenden Führung der Radwege, konfrontiert sie im Alltag dann trotzdem häufig mit herausfordernden Situationen. Die Führung der Radwege sollte meines Erachtens sicherlich auf Sicherheitsaspekte überprüft werden. Auch für mehr Partizipationsmöglichkeiten für die Bevölkerung möchte ich mich einsetzen. Wie am Hearing erwähnt, funktioniert ein guter Austausch nur als Zweiwegkommunikation. Dazu gilt es, Gefässe zu institutionalisieren, die einen breit abgestützten Austausch ermöglichen. Ich wünsche mir für Affoltern innovative Lösungsansätze, eine nachhaltige Entwicklung und ein wertschätzendes Miteinander im gesellschaftlichen Zusammenleben. Dafür werde ich mich einsetzen. Claudia Ledermann, Stadtratskandidatin

Dialog und liberale Haltung Als Gemeinderätin in Bonstetten erlebe ich an jeder Sitzung, wie ein funktionierendes Team, das gut zusammenarbeitet, Dinge bewegen kann. Dazu braucht ein Gemeinde- oder Stadtrat Mitglieder, die einander zuhören können, sich respektieren und gemeinsam etwas bewegen wollen.

Manuel Moser ist bereit, anzupacken, sucht für Lösungen den Dialog und das mit einer liberalen Grundhaltung. Deshalb empfehle ich Manuel Moser zur Wahl in den Stadtrat Affoltern. Arianne Moser, Bonstetten, Kantonsrätin FDP

Nachhaltig und lösungsorientiert Ich habe Claudia Ledermann als Geschäftsführerin des Familienzentrums Bezirk Affoltern kennen und schätzen gelernt. Der Bedarf und der Nutzen, insbesondere für Affoltern, war und ist ausgewiesen. Aufgrund der abnehmenden Unterstützung durch den Kanton wurden die Finanzen jedoch immer knapper. Sie hat unermüdlich nach neuen Möglichkeiten gesucht und mit den Gemeinden das Gespräch gesucht. Dank ihrem Einsatz konnte das Fortbestehen des Familienzentrums gesichert werden, aber nur mit drastischen Sparmassnahmen. So drastisch, dass sie mit ihrem Vorschlag, die oberste operative Führungsebene einzusparen, sich selber entlassen hat. Dies alleine zeigt, wie verbunden und engagiert sich Claudia Ledermann für eine Sache einsetzt, die dem Gemeinwohl nützt. Und es zeigt auch, dass sie bereit ist, unangenehme Entscheide zu fällen, um dem Ganzen zu dienen. Als berufstätige Familienfrau ist sie es gewohnt, Stressmomente auszuhalten, verschiedene Interessen zu verbinden und so Lösungen zu erarbeiten. Angesichts des Fachkräftemangels muss es uns gelingen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu för-

dern. Claudia Ledermann kann da ihre eigene Erfahrung einbringen, um den Standort Affoltern attraktiver zu gestalten. Denn die Finanzen bestehen nicht nur aus Ausgaben, sondern auch aus Einnahmen. Sparbemühungen und die Suche nach Effizienzen sind sehr wichtig, zeitgleich muss der Stadtrat auch nach Möglichkeiten suchen, für Steuerzahlende und Unternehmen attraktiver zu werden. Die Energieregion Knonauer Amt bietet eine gute Basis, für die nachhaltige, zukunftsweisende Entwicklung. Auch hier wird das Bezirksnetzwerk, das Claudia Ledermann aufgrund ihrer früheren und aktuellen Tätigkeit hat, Affoltern zum Besten dienen. Darum empfehle ich den Stimmberechtigten, Claudia Ledermann in den Stadtrat Affoltern zu wählen. Ronald Alder, Kantonsrat Grünliberale, Ottenbach Zu den Vorlagen vom 9. Februar werden am 4. Februar letzte Briefe veröffentlicht. Einsendeschluss ist Freitagmittag, 31. Januar. (Red.)


Forum

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Freitag, 31. Januar 2020

fokus kmu

Wohnungsnot im Bezirk Affoltern? Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband

Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit – ein Modebegriff, im täglichen Sprachgebrauch bis zum Gehtnichtmehr verwendet. Kaum verwunderlich, dass ein Journalist nachfragte: «Muss der sgv nicht mehr tun für die Nachhaltigkeit? Was ändert?» Meine Antwort enttäuschte den Journalisten hörbar. Doch dazu später. Beginnen wir beim Grundsätzlichen. Die UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung hielt zur Nachhaltigkeit 1992 fest: Dauerhaft stabile Gesellschaften seien zu erreichen, indem ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichrangig angestrebt würden. Der sgv seinerseits führt in seinen Zielsetzungen 2018 bis 2022 aus: «Der sgv setzt sich ein für die langfristig orientierte, marktwirtschaftliche Verbindung von Energie-, Klima-, Umwelt und Ressourcenpolitik unter Einbezug der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung.» Eine intensive Diskussion in der Gewerbekammer – dem Parlament des sgv – ging der Positionierung voraus und wurde so vom Schweizerischen Gewerbekongress verabschiedet. Nebenbei bemerkt: nicht Einzelpersonen kam das Diktat zu, vielmehr wurde demokratisch abgestimmt. Auch wenn es gerne mal wieder andersrum kolportiert wird.

die economiesuisse die Energieagentur der Wirtschaft. Ziel: Reduktion des CO2-Ausstosses in den Firmen. Damals gab es noch keine Greta. Trotzdem wurde schon damals mit Weitblick ökologische Verantwortung wahrgenommen. Mit Stand 2018 wurden seitdem über 550 000 Tonnen CO2 reduziert. Das entspricht rund 69 000 Flügen rund um den Globus. Dank dessen wird das Leistungsziel der CO2-Verpflichtungsperiode bis 2020 erreicht. Eine Reduktion von minus 20 Prozent und dies obwohl der Verkehr noch zugelegt hat. Die Wirtschaft hat übererfüllt. International findet dies Beachtung: im letzten Dezember wurde in Monaco an einer Klimakonferenz des European Center of Austrian Economics Foundation prominent darauf hingewiesen.

Aktuell findet die Weltklimakonferenz in Madrid statt. Der sgv ist mit einem Mitglied in der offiziellen Delegation der Schweiz vertreten und sitzt aktiv am Verhandlungstisch. Das gleiche galt auch schon für die Weltklimakonferenz in Paris, wo das Reduktionsziel von minus 50 Prozent bis 2050 vereinbart wurde. Konsequenterweise unterstützte der sgv bereits vor Jahresfrist diese Zielsetzung im Rahmen der Debatte des Nationalrates zur Revision des CO2-Gesetzes. Wenig erstaunlich haben die Vereinten Nationen den sgv eingeladen, im neu gegründeten Klimatechnologiezentrum und Netzwerk an der Umsetzung internationaler Klimaprojekte mitzuwirken. Und damit komme ich zurück auf den eingangs erwähnten Journalisten. Angesichts dieses Leistungsausweises drängt sich kein grundsätzlicher Richtungswechsel auf. So war es auch selbstverständlich, uns im «KMUAnlass synergy» Anfang November vor mehreren hundert KMU-Unternehmern mit der Thematik «Upcycling, Kreislaufwirtschaft» auseinanderzusetzen. Ich musste den Journalisten also enttäuschen. Stattdessen gab ich ihm einen Wunsch mit. Wie wäre es mit einer fundierten Recherche zur breiten Darstellung dieser Anstrengungen. Ein echter Primeur lautet nämlich: Die Schweizer Wirtschaft ist längstens grün.

Was heisst das konkret? Bereits vor zwanzig Jahren gründeten der sgv und

Interessant ist auch ein Blick zurück im Bereich der Energiestrategie. Die gleichen Bürgerlichen, die in der Referendumsabstimmung zur Energiestrategie 2050 noch in aller Vehemenz gegen die Vorlage angetreten sind, wollen nun offenbar den Eindruck erwecken, zu den überzeugtesten Klimaaktivistinnen zu gehören. Opportunismus lässt grüssen. Der sgv hat immer auf die Komplementarität zwischen Energie- und Klimapolitik hingewiesen. Dieser Logik folgend, unterstützte er die Energiestrategie 2050 und engagierte sich stark in der Abstimmungskampagne.

Ja zum Seewadel

«Ja, weil ich es mir wert bin»

Fragen Sie sich manchmal, wie es ist zu sterben? Ich bin jetzt 40 und ich habe etwas Angst vor dem Älterwerden und dem Gedanken, in ein Pflegeheim zu müssen. Wer will das schon? Wenn ich mir meinen Tod vorstelle, dann möchte ich ein hohes Alter erreichen, dabei körperlich und geistig noch fit sein und zu Hause eines Abends friedlich einschlafen. Doch ich frage mich auch, was ist, wenn dieser Plan nicht eintritt. Ich habe keine Kinder und werde somit alleine sein und niemanden haben, der sich um mich kümmert. Wie soll mein letztes Zuhause aussehen, wenn ich alt, gebrechlich, pflegebedürftig oder dement bin und es zu gefährlich ist, noch alleine in meiner Wohnung zu leben? Für diesen Fall wünsche ich mir ein Pflegeheim mit Einzelzimmern. Ich habe mein Leben lang allein gelebt, wieso sollte ich im letzten Abschnitt meines Lebens noch ein Zimmer mit fremden Menschen teilen? Ein Zimmer, welches gemütlich und liebevoll mit meinen persönlichen Sachen eingerichtet ist. Wo ich mich sicher und geborgen fühle und die Pflegenden mich würde- und respektvoll behandeln, ihr Bestes geben, um meine Wünsche zu erfüllen und immer ein Lächeln für mich haben. Die einem mit viel Liebe und Geduld begegnen. Genau dies ist der Seewadel. Es sollte nicht immer um Geld gehen, sondern in diesem Fall auch mal um den Menschen. Haben wir es nicht verdient, ein schönes, gemütliches letztes Zuhause zu haben, wo wir in Ruhe und mit Würde sterben können? Fragen Sie sich einmal, bevor Sie abstimmen, wie Sie gerne Ihre letzten Tage verbringen möchten. Und wenn Sie zum gleichen Entschluss kommen wie ich, dann lassen Sie uns gemeinsam in den sauren Apfel (Provisorium) beissen, um später die süssen Früchte (Neubau) zu ernten. Darum ein Ja zum Seewadel, weil wir es uns wert sind, im Alter ein schönes Plätzchen im Seewadel zu bekommen. Semira Leuenberger, Affoltern a. A.

An mehreren Informationsveranstaltungen wurde das «Projekt Neubau Seewadel und Provisorium» vorgestellt und wir wurden darüber sehr gut informiert. Stimmt die Bevölkerung dem Kredit zu, bekommt Affoltern endlich doch noch ein schönes, neues Alters- und Pflegeheim. Wir freuen uns darüber, wird doch diesmal unser Steuergeld für etwas eingesetzt, das uns persönlich einmal dienen könnte oder wird. Dass das Ganze viel kostet und vor allem das Provisorium teuer zu sein scheint, stimmt. Aber jeder Mensch wünscht sich doch, die letzte Lebensphase in einer Umgebung verbringen zu dürfen, in der er sich wohlfühlen kann. Und dieses Provisorium scheint dies zu gewährleisten. Die

Zimmer sind wohnlich, die Bezugspersonen bleiben die gleichen und eine Cafeteria wird es auch geben. Und was sind schon 44 Millionen für ein stadteigenes Pflegeheim im Vergleich mit 1 Milliarde für einen Rosengartentunnel, der uns persönlich nichts bringt? Wir geben zu, das ist egoistisch gedacht, aber diesmal macht der allseits bekannte Werbespruch für uns einmal Sinn: «Ich stimme Ja, weil ich es mir wert bin». Und sparen können wir ja andernorts. Im aktuellen Fall der Abstimmung über den Objektkredit Alters-Pflegeheim Seewadel sparen wir doch bei den Buchstaben, statt vier schreiben wir nur zwei hin: Ja. Ursula und Peter Leuenberger, Affoltern a. A.

Sessions-Apéro: Gelungene Premiere Der Vorstand der SVP Bonstetten hat für das Jahr 2020 den SVP-Nationalrat Martin Haab aus Mettmenstetten als Referent für den neu lancierten Sessions-Apéro gewinnen können. Die Begrüssung der Teilnehmer machte der Sektionspräsident Claude Wuillemin. Die über 30 Mitglieder und Sympathisanten lauschten aufmerksam dem aktuellen Bericht von Martin Haab aus dem Nationalrat. So erzählte er über die erste unspektakuläre Woche, in der viele Wahlen stattfanden. Viele Ratsmitglieder waren neu und mussten sich erst zurechtfinden. Bemerkenswert für die SVP: Sie stellt 2020 alle Vize-Positionen. Das heisst, dass 2021 der Bundes-, der National- und der Ständerat durch die SVP präsidiert werden. In der zweiten Woche folgten die Bunderatswahlen. Die von den Medien aufgepuschte Kandidatur von Regula Ritz sei in der Wanderhalle gar kein Thema gewesen. Die berühmte Nacht der langen Messer war sehr ruhig, um nicht zu sagen langweilig. Es war klar, dass NR Haab in einer Stunde nicht alle Geschäfte ansprechen konnte. Speziell erwähnte er die

Debatten über das Raumplanungsgesetz, die Beschaffung der Kampflugzeuge, die Kohäsionsmilliarde, die Überbrückungsrente, das Freihandelsabkommen mit Indonesien und die Zivilschutzpflicht. Zum Schluss noch zwei Angelegenheiten der Sparte «zum Schmunzeln»: 1. Weil viele neue Nationalräte mit dem Knopfdruck Mühe bekundeten, wurde nach einem Rückkommensantrag eine Abstimmung, die knapp ausging, wiederholt und das Resultat wurde tatsächlich gekippt. 2. Es gab einen Vorstoss der verlangte, dass der Staat die Kontrolle der Kastration der Katzen übernehmen sollte. Er wurde zum Glück «abgeschmettert», sagte Haab. Anschliessend beantwortete der Nationalrat viele Fragen aus dem Publikum. Der Präsident schloss die Veranstaltung mit einem grossen Dank an Martin Haab und das Publikum von nah und fern. Beim offerierten Apéro gingen die Diskussionen noch bis weit in den Abend hinein. Die nächsten Sessions-Apéros finden am 16. April, 2. Juli und am 15. Oktober um 19.30 Uhr im Rigelhüsli statt. SVP Bonstetten

Der Mieterinnen- und Mieterverband spricht in seiner Kampagne für die Initiative «mehr bezahlbare Wohnungen» immer von der «Wohnungsnot». Was bedeutet das? Wie sieht dieses Thema in Bezug auf unsere Region, den Bezirk Affoltern, aus? Auch wenn es nicht immer einfach sein mag, eine Wohnung gerade dort zu finden, wo ich sie gerne hätte, und dann noch zum Preis, der mir passen würde, ist die Aussage von Wohnungsnot weit verfehlt. Ich habe mir den Sport erlaubt, und habe auf der Plattform homegate.ch sämtliche 14 Bezirksgemeinden abgeklappert. Derzeit sind im Bezirk Affoltern ganze 234 Wohnungen oder Häuser zur Miete ausgeschrieben. Nebst der kostenpflichtigen Plattform homegate.ch gibt es aber noch weitere kostenlose Plattformen wie newhome.ch usw. Es darf mit Recht davon ausgegangen werden, dass es einige Wohnungen mehr sind. Wenn aus einer Überbauung mehrere gleiche Wohnungen vermietet werden, wird logischerweise pro Gattung nur eine ausgeschrieben. Wie auch immer: Ich schätze, dass im Bezirk Affoltern gegen 300 Wohneinheiten derzeit mietbar wären.

In der Schweiz wohnen doch die meisten Menschen in einer absolut annehmbaren Situation. Niemand lebt auf der Strasse, weil er keine Wohnung bekommt und man hört auch nichts davon, dass junge Leute länger zu Hause bei ihren Eltern wohnen, als sie das eigentlich möchten – wie etwa in Italien. Klar, jeder möchte für 1000 Franken im Monat in einer Vier-Zimmer-Wohnung mit Balkon und Blick auf den See und in die Berge wohnen. Aber das ist ja wohl kaum ein Menschenrecht. Weitere staatliche Eingriffe in die Eigentumsrechte gilt es zu verhindern. Gezielte Wohnbauförderung dort, wo die Nachfrage wie zum Beispiel in Zürich gross ist, macht mehr Sinn. Wenn die Initiative des Mieterverbandes angelehnt wird, kommt automatisch der Gegenvorschlag zum Tragen. Alsdann werden 250 Mio. Franken via den Fonds de Roulement über die nächsten 10 Jahre ausgeschüttet. Das ist sinnvoll. Die unpraktikable Initiative des Mieterverbandes gilt es, klar abzulehnen. René Homberger, Hedingen, Präsident HEV Albis

Armutsbetroffene finden kaum bezahlbare Wohnungen Haben Sie gewusst, dass in der Schweiz 675 000 Menschen von Armut betroffen sind? Das geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor. Alle diese Menschen erreichen das Existenzminimum nicht aus eigener Kraft. Viele sind erwerbstätig und verdienen trotzdem zu wenig. Eine häufige Ursache der Armut sind die hohen Wohnkosten. Die Caritas weist seit Jahren darauf hin, dass es zu wenig geeigneten und günstigem Wohnraum für Menschen mit kleinem Einkommen gibt. Wer über wenig Geld verfügt, weicht auf Wohnungen aus, die zu klein oder in einem sehr schlechten Zustand sind. Enge und teils ungesunde Verhältnisse setzen die Betroffenen unter Druck, verschärfen familiäre Konflikte und beeinträchtigen die Entwicklung der Kinder. Hohe Mieten können zudem in eine Verschuldung führen.

Bezahlbare Wohnungen zu finden, wird für Armutsbetroffene immer schwieriger. Manche Gemeinden setzen in der Sozialhilfe die Vorgaben für Mietzinsen bewusst so tief an, dass Betroffene gezwungen sind, in andere Gemeinden oder Kantone mit günstigerem Wohnraum abzuwandern. So werden armutsbetroffene Menschen verdrängt. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» hat zum Ziel, dass mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen in der Schweiz im Eigentum des gemeinnützigen Wohnungsbaus befinden. Das heutige Ausmass der Armut ist einem reichen Land wie der Schweiz unwürdig. Ein Ja zur Initiative ist ein Beitrag dazu, die Situation der Betroffenen zu verbessern. Stefan Gribi, Präsident Grüne Affoltern a. A.

Tönt gut, ist aber kaum umsetzbar! Die Initiative «Für mehr bezahlbare Wohnungen» tönt gut, ist aber in der Realität kaum, resp. nur mit einem sehr grossen, bürokratischen Aufwand umsetzbar. Ausserdem benennt die Initiative ein Problem, welches nur im urbanen Raum besteht. Auf dem Land gibt es schon jetzt überhaupt keine Wohnungsnot und die aktuelle Zinssituation führt zu einer noch grösseren Bautätigkeit, was zu einer noch höheren Leerstandsquote in den ländlichen Gebieten führt. In der freien Marktwirtschaft ist es überall so, dass die Preise steigen, wenn das Angebot nicht mit der Steigerung der Nachfrage mithalten kann, was beim Wohnungsmarkt in den grossen Städten aktuell der Fall ist. Die Grünliberalen sehen die Herausforderungen auf dem städtischen Markt durchaus. Da können und müssen die betroffenen Gemeinden aber selber geeignete Massnahmen ergreifen. Gerade die grossen Städte wie Zürich, Basel und Bern haben bereits Massnahmen ergriffen, die weit über die Initiative hinausgehen.

Vorschriften, welche für die ganze Schweiz bindend sind, halten die Grünliberalen jedoch nicht für zielführend. Darüber hinaus sollte sich die Politik darum kümmern, günstigen Wohnraum für diejenigen zu sichern, die ihn nötig haben. In Zürich sind die Bewohner der vom gemeinnützigen Wohnungsbau geförderten Wohnungen jedoch nur zu einem Viertel Personen mit kleinem Einkommen. Wie das Beispiel Genf zeigt, wo 1/3 der Fläche mit gemeinnützigen Wohnungen dem Markt entzogen wurde, sind die Mietzinse auf dem freien Markt die höchsten in der Schweiz. Denn wer in einer künstlich verbilligten Wohnung lebt, gibt sie kaum wieder her, der Markt «trocknet aus». Durch Mietzuschüsse wäre Einkommensschwachen besser geholfen als mit der Inititative. Aus diesen Gründen lehnt die GLP Knonaueramt die Initiative ab. Bruno Rüegsegger, Wettswil, Vorstand GLP Knonaueramt

Wunderbare Musik! Am Sonntag, 26. Januar, spielten «Taralucce» im «Pöschtli» Aeugstertal. Die drei Powerfrauen Fiorentina Talamo, Manuela Frescura und Laure Perrenaud verzauberten das Publi-

kum, auch mich, mit ihrer wunderbaren «musica napoletana.» Che serata! Tanti complimenti! A presto! Manuela Cavallaro, Mettmenstetten


Gewerbe/Dienstleistungen

ratgeber finanzen

«Hohenstein»

346 Finisher

Das Ensemble «Zapzarap» bringt sein neues Programm nach Affoltern. > Seite 16

Ideale Bedingungen und grosses Interesse am Reppischtallauf in Stallikon. > Seite 21

Freitag, 31. Januar 2020

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Manuel Moser in den Stadtrat

Ungewohnte Rolle Die Sport-Cracks Petra Klingler, Raffael Huber und Michael Meier als Mitorganisatoren. > Seite 23

zh.ch http://manuel-moser.fdp#mitherzfüraffoltern

Sich im eigenen Körper zu Hause fühlen

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19.12.19 08:04

Danzasana – ein Tanz, welcher der puren Bewegungsfreude freien Raum gibt Seline Wenzinger* über den US-Aktienmarkt

Dow Jones beendet schwache Woche Die Aufwärtsbewegung an den USBörsen wurde am letzten Freitag vorerst gestoppt. Hatte der DowJones-Index mit der Startglocke noch zugelegt, verabschiedete er sich mit einem Minus von 0,58 Prozent auf 28 989,73 Punkte ins Wochenende. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,90 Prozent auf 3295,47 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 büsste 0,82 Prozent ein und schloss mit 9141,47 Punkten. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, die mit dem chinesischen Coronavirus verbunden sind, realisierten Anleger lieber ihre Kursgewinne. Die Woche endete für den Dow Jones mit einem Verlust von 1,2 Prozent. Zum Ende der vergangenen Woche hatte der Index noch ein Rekordhoch erreicht, aber die Rally anschliessend nicht fortsetzen können. Anleger setzten indessen verstärkt auf sicher geltende Anlagen: Gold wurde wieder vermehrt nachgefragt und die US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit stiegen auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Es bleibt abzuwarten, wie die Börsen aufgrund der weiteren Verbreitung des Coronavirus reagieren werden. Eine Ausbreitung der Lungenkrankheit könnte vor allem in China durchaus realwirtschaftliche Folgen haben. Aktien von Intel legten nach starken Quartalszahlen um gut acht Prozent, auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren, zu. Intel war damit der grösste Gewinner des Dow-Jones-Index. Dank eines sehr starken Geschäfts mit Datencentern war das Ergebnis des 4. Quartals sehr gut. Auch die Prognosen von Intel für das 1. Quartal 2020 sind optimistisch. Auf Rang zwei im Dow Jones folgten die Papiere von American Express. Boni und andere Lockangebote für Kreditkartenkunden kosteten den Konzern zuletzt weniger als Analysten befürchtet hatten. Der Kurs legte um knapp drei Prozent zu und erreichte ein Rekordhoch. Aktien von Boeing zeigten sich schwankungsfreudig. Nach anfänglichen Gewinnen rutschte der Kurs um bis zu 1,7 Prozent ab. Belastet hatte eine Meldung, wonach der Flugzeugbauer wegen schleppender Nachfrage die Produktion des 787 Dreamliner weiter drosseln könnte. Anschliessend drehte der Kurs wieder ins Plus und schloss 1,7 Prozent höher. Auslöser der Gewinne waren Spekulationen, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA den Unglücksflieger 737 Max noch vor Jahresmitte wieder freigeben könnte. *Seline Wenzinger ist Geschäftsführerin der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern a/A.

Wache Körperwahrnehmung, aufgerichtet und ausbalanciert sein, geschmeidige Beweglichkeit, ein ökonomischer Umgang mit den eigenen Energien und Kräften sind Themen von Danzasana mit Marina Gantert. Die tänzerischen Übungen zu unterschiedlicher Musik sind aufbauend und abwechslungsreich. Sie sind so einfach, dass das Vorbild sehr bald nicht mehr nötig ist, und man sich auf sein eigenes Tun konzentrieren kann. Die Übungen haben zum Ziel, die Gelenke und Muskeln dreidimensional und in all ihren Möglichkeiten zu involvieren. Besonders die tiefer liegenden, stabilisierenden Muskeln werden angeregt und gekräftigt. Sie sind wichtig als schonende Stütze für alle Gelenke und für die Körperbalance. Marina Gantert, ehemals Leiterin von Moira Tanztheater, gibt Imaginationsanleitungen und sorgfältiges, individuelles Feedback, die helfen, das Verständnis aufzubauen für den eigenen Körper, den möglichst ökonomischen Umgang mit den eingesetzten Kräften sowie für eigene Bewegungen in Raum und Zeit.

Freies Lostanzen Zwischen den Übungen heisst es immer wieder «free style». Hilfreiche Anregungen begleiten das freie Los-

tanzen. Wild und sanft, schnell und langsam, hart und weich, gerade und spiralig, weit unten und hoch oben, schwungvoll, in alle Richtungen, kraftvoll oder federleicht. Alles ist möglich, nichts ist falsch. Hier gibt es Raum für pure Bewegungsfreude und das Verfolgen persönlicher Impulse, ebenso aber auch für das Experimentieren mit den in den vorangegangenen Übungen neu entdeckten Möglichkeiten.

An Ausstrahlung gewinnen Die Mischung aus tänzerischen Improvisationen und gezielten Übungen trägt bei Danzasana dazu bei, sich im eigenen Körper Danzasana – alles ist möglich, nichts ist falsch – Bewegungskurs im TanzRaum Affoltern. (Bild zvg.) wohlzufühlen, an Ausstrahlung zu gewinnen, sich mit TanzRaum, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern, Leitung Marina Gantert (MAS Tanzpäd. contemp offenen Sinnen und inspiriert auch Donnerstag 17.15 – 18.15 Uhr. 380 Franken pro dance, Choreografin), Anmeldung und Infos: durch den Alltag zu bewegen. (pd.) Semester. Schnuppern gratis und jederzeit. 079 524 59 93, marinagantert@bluewin.ch.

Jubiläums-Apéro der Leuthard-Gruppe

Mit «Alien Trike» in die Töff-Saison Vom 20. bis 23. Februar findet in Zürich die 17. Ausgabe der grössten Schweizer Töff-, Roller- und Tuning-Show statt: die Swiss-Moto. Die Swiss-Moto markiert den Startschuss in die neue Töff-Saison. Vom 20. bis 23. Februar setzen Top-Marken – angefangen bei Yamaha, Honda, Kawasaki, Harley-Davidson und KTM über Ducati und Suzuki bis hin zu Indian und Triumph. Unter dem Motto «Be the first to rock the season» findet erstmals ein Pre-Opening vor dem offiziellen Start statt. Töff-Fans, die sich eines der auf 2000 Stück limitierten Tickets ergattern, können am Mittwoch, 19. Fe-

Anwesende Jubilare und Pensionäre vom Ehrungsapéro der Leuthard-Gruppe mit CEO und Personalleiterin. (Bild zvg.) Am 13. Januar fand die Ehrung von 31 Jubilaren der Leuthard-Gruppe Merenschwand/Affoltern, die ein Jubiläum zwischen 5 und 30 Jahren feierten, sowie die Verabschiedung von zwei Mitarbeitern in den frühzeitigen Altersrücktritt FAR statt. Mit einem Apéro riche in den neuen Räumlichkeiten der Leuthard-Gruppe in Merenschwand wurden die Jubilare jeweils von ihren Vor-

gesetzten, der Personalleiterin Karin Leuthard und dem CEO Dieter Greber, geehrt. Es war ein gelungener und schöner Abend. An dieser Stelle bedankt sich die Leuthard-Gruppe bei allen Jubilaren und den zwei verabschiedeten Mitarbeitern für die langjährige Treue sowie für ihre Verbundenheit zur Firma und wünscht ihnen weiterhin alles Gute und beste Gesundheit. (pd.)

bruar als Erste in die Welt der motorisierten Zweiräder eintauchen und erleben alle Highlights der Swiss-Moto in exklusivem Rahmen. Sämtliche TopMarken, Sonderschauen und SideEvents werden am Pre-Opening vor Ort sein, begleitet von weiteren Specials wie den Premieren des Publikumsmagneten Streetbike Freestyle Show, des feuerspeienden Alien Trikes aus Amerika und der neuen Show der Fuel Girls aus England. Für musikalische Höhenflüge sorgt DJ Rollo Tomasi. (pd.) Swiss-Moto, 20.-23. Februar, Pre-Opening am 19. Februar, Messe Zürich, Hallen 1 bis 6. Donnerstag 10–21 Uhr, Freitag 10–21 Uhr, Samstag 9–20 Uhr, Sonntag 9–18 Uhr. www.swiss-moto.ch.

Senevita Gruppe: engere Zusammenarbeit mit der SeneCura Die Orpea-Gruppe, die in 16 Ländern tätig ist und zu der auch die Senevita Gruppe gehört, organisiert sich neu in regionalen, länderübergreifenden «Clustern». Die Senevita Gruppe – zu der seit 2016 auch die Spitex für Stadt und Land gehört – und die österreichische SeneCura Gruppe, die Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich, Slowenien und der Tschechischen Republik betreibt, formen künftig ein gemeinsames Cluster. Die Clus-

ter-Leitung fällt in die Zuständigkeit der SeneCura. Der Aufbau einer solchen Organisation ist für die Orpea eine strategisch wichtige Entwicklung, um Synergien zu nutzen, Wissen zu vernetzen und lokale und nationale Gegebenheiten optimal berücksichtigen zu können. Senevita und SeneCura teilen auch eine sehr ähnliche Philosophie in der täglichen Arbeit. Das Motto «Näher am Menschen» tragen beide Firmen seit Jahren im Logo. (pd.)


R ef. Kirche O ttenbach

Kath. Kirche H ausen a. A.

Sonntag, 2. Februar 10.00 Regionaler Gottesdienst in Aeugst F ahrdienst: Kä thi Kurtz T elef on 04 4 7 6 1 2 3 4 7 www.kircheottenbach.ch

Samstag, 1. Februar 17 .00 Eucharistief eier mit Blasiussegen 18.30 S anta messa Sonntag, 2. Februar 11.00 Generationsgottesdienst v on 0 bis 99 Jahren, L ichtmess mit der Kindergottesdienstgruppe, Blasiussegen D onnerstag, 6 . Februar 8.15 Eucharistief eier

R ef. Kirche R ifferswil

R ef. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 3 1. J anuar 19.00 F ilmabend in der C hilestube: « D er F lohmarkt v on Madame C laire» (S chweden 2 019, Regie: Julie Bertuccelli) Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst, Orgel: S usanna Baltensperger P f arrerin Bettina S tephan Im Anschluss C hilekaff ee

R ef. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 3 1. J anuar 14 .00 Erzä hlcaf é « D arauf bin ich heute noch stolz! » im W ö schhü sli mit G. Bregenzer Samstag, 1. Februar 16 .30 Gottesdienst im Haus zum S eewadel mit P f rn. B. Bartels Sonntag, 2. J anuar 17 .00 Bistro-Gottesdienst, Konfi rmandinnen und Konfi rmanden serv ieren kleine L eckerbissen und teilen mit uns ihre Gedanken zu den W eltuntergangsberichten mit P f r. W . S chneebeli

Kloster Kap p el a. A. W erktags: T agzeitengebete um 7 .4 5, 12 .00, 18.00 U hr im Kapitelsaal, donnerstags als Abendmahlsf eier nach Ansage Sonntag, 2. Februar 15.00 KlosterT ag T heologie « C hristliche S piritualitä t in sä kularen Z eiten» mit F ulbert S teff ensky (bis Montag, 3. F ebruar, 13.00 U hr) Mittwoch, 5. Februar 17 .00 off enes S ingen in der Klosterkirche D onnerstag, 6 . Februar 13.30 F ü hrung durch die Klosteranlage, T reff punkt Eingang Amtshaus (Ré ception)

R ef. Kirche Knonau Sonntag, 2. Februar 17 .00 Abendgottesdienst mit P f r. T homas Maurer, T hema: « 2 .2 . Mariä L ichtmess – der Ü bergang v on der lichtv ollen W eihnachtszeit zur dunklen P assionszeit: eine ex istenzielle Erf ahrung in jedem L eben eines Menschen»

Sonntag, 2. Februar 19.30 Abendgottesdienst P f r. C hristof Menzi C a. 2 0.30 Ausserordentliche Kirchgemeindev ersammlung f ü r die W ahl einer P f arrwahlkommission

R ef. Kirche Stallik on-W ettswil Sonntag, 2. Februar 10.00 Kirche W ettswil, Gottesdienst mit P f r. Matthias Ruff Montag, 3 . Februar 9.15 + 10.15 U hr Elki-S ingen im Jugendhaus S tallikon D ienstag, 4 . Februar 19.00 S tille und T anz in der Kirche W ettswil Mittwoch, 5. Februar 14 .00 Kolibri-T reff in S tallikon und W ettswil D onnerstag, 6 . Februar 10.15 Elki-S ingen im Kirchgemeindesaal W ettswil 14 .00 P ro S enectute S pielnachmittag im Z entrum Kafi mü li, S tallikon Freitag, 7 . Februar 11.4 5 S talliker S eniorenmittagessen im Restaurant Burestü bli www.kirche-stallikon-wettswil.ch

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 2. Februar 17.00 «Renewal of Love»: Erneuerung der Liebe für junge und ältere Ehepaare mit Pfrn. S. Sauder und Casey Crosby, Musik. Anschl. «Candlelight Dinner» im KGH für angemeldete Paare www.kirchebonstetten.ch

R ef. Kirche H ausen a. A. Sonntag, 2. Februar 11.00 Gottesdienst mit T auf e v on F abia T rachsel, P f arrer Jü rgen S chultz Montag, 3 . Februar 10.00 bis 11.30 U hr L ese- und Gesprä chskreis im P f arrhaus 19.00 bis 2 0.00 U hr Meditation am Abend in der katholischen Kirche Freitag, 6 . Februar 6 .00 Kontemplativ es Morgengebet in der Kirche

R ef. Kirche H ed ingen Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst P f arrerin Bettina Bartels

R ef. Kirche Kap p el a. A. Sonntag, 2. Februar 9.30 Gottesdienst mit P f r. C h. Menzi T auf e v on F abio L eon Ringger

R ef. Kirche Maschwand en

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 3 1. J anuar 2 0.00 T aizé gottesdienst Mit P f rn. C . Mehl und dem T aizé team Klav ier: Angela Bozzola in der ref . Kirche Maschwanden Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst P f rn. C . Mehl « D ie D arstellung des Herrn» , Musik: Veronica Hv alic in der ref . Kirche Maschwanden Mittwoch, 5. Februar 2 0.00 Inf ormationsabend zur F astenwoche (2 . Mä rz bis 7 . Mä rz) im ref . P f arrhaus Maschwanden www.kirche-maschwanden.ch

Samstag, 1. Februar 17 .30 Eucharistief eier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen Sonntag, 2. Februar 10.30 Eucharistief eier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen 17 .00 Eucharistief eier f ü r die Kroaten 19.00 S anta Messa Mittwoch, 5. Februar 15.30 Gottesdienst mit Blasiussegen im Haus P ilatus www.kath-aff oltern.ch

R ef. Kirche Mettmenstetten Samstag, 1. Februar 17 .00 Konzert Gospelchor T halwil Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst in Mettmenstetten P f arrer Andreas F ritz Orgel Marina W ehrli www.ref -mettmenstetten.ch

R ef. Kirche O bfeld en Sonntag, 2. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Aeugst D ienstag, 4 . Februar 11.30 S eniorenmittagstisch im kath. C hilehuus www.kircheobf elden.ch

Kath. Kirche B onstetten Samstag, 1. Februar 18.00 Vorabendmesse mit Kerzenweihe und Blasiussegen Sonntag, 2. Februar 10.00 Heilige Messe mit Kerzenweihe und Blasiussegen D ienstag, 4 . Februar 19.30 Heilige Messe am Gedenktag der Hl. Agatha mit Brotsegnung. Anschliessend Gebetsgruppe. Mittwoch, 5. Februar 9.15 Ökumenisches Morgengebet 19.00 Rosenkranz D onnerstag, 6 . Februar 9.00 Heilige Messe Freitag, 7 . Februar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Anbetung und Einzelsegen

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. Februar 9.15 S unntigsfi ir f ü r alle Kinder bis 7 Jahre im P f arreisaal mit S . Hanke 9.30 Eucharistief eier mit P f r. A. S aporiti T auf e v on F accoli Giorgia und Reichmuth Alina Orgel: A. Bodenhö f er S tif tmesse v on Marie Ott-Rö llin

Kath. Kirche O bfeld en Sonntag, 2. Februar 9.30 Eucharistief eier mit Kerzen-, Brot- und Blasiussegen, anschl. C hilekafi www.kath-aff oltern.ch

C hrischona Affoltern am Albis Kirche mit N ä he Alte O bfeld erstrasse 24 Freitag, 3 1. J anuar 19.00 Kurs « lieben – scheitern – leben» 19.00 S ternstund – F rauen unter sich Samstag, 1. Februar 13.30 T schä gg-P oint Kids + MegaKids 19.15 T weens deeper Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Andi W olf Kinderprogramm Montag, 3 . Februar 12 .00 Mittagstisch Mittwoch, 5. Februar 14 .15 6 0plus Bibeltreff www.sunntig.ch

Seniorendienste Affoltern a.A.

Februar-Programm 2020 Dienstag, 4./11./18./25. Februar SENIOREN 60plus Gemeinsames Spiel und Gespräche 14.00 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 5./12. Februar 2020 FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.45 Uhr Donnerstag, 6. Februar 2020 WANDERUNG: Forch – Fällanden Wanderzeit: 3 Std. 8.10 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung: Ernst Bründler Anm.: Ursula Frutig, 044 761 80 66 Donnerstag, 13. Februar 2020 SPAZIERGRUPPE: Bonst./Wettswil – Hedingen Spazieren: 1½ Std. 9.25 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./An-/ Abmeldung: Guido Jud 044 761 28 91 Donnerstag, 20. Februar 2020 THEATERAUFFÜHRUNG Seniorenbühne Zürich Der Sketch-Strauss 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Anmeldung nicht notwendig Donnerstag, 27. Februar 2020 SCHNEESCHUHWANDERUNG Gitschenen, Isenthal Schneeschuhmiete möglich Wanderzeit: 2 Std. 8.00 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitg./Anmeldung: Hans Heierli 044 761 71 43 Anm. für Wand. & Exk. jeweils bis spätestens Dienstag, 19.00 Uhr VORANZEIGE: Mittwoch, 13. Mai 2020 Seniorenreise nach Burgdorf (BE) Auskunft: Marcel Ineichen 044 760 44 02 Pro Senectute Ortsvertretung Tavolata, So., 9 Febr., 12.00 Uhr An-/Abmeldung: Heidi Kleinhans, 044 761 09 88 Mittagstisch, Do., 27. Febr., 11.15 Uhr An-/Abmeldung Regina Helfer, 044 761 03 91

E v ang.-method istische Kirche Z ü richstrasse 4 7 Affoltern a. A. Sonntag, 2. Februar 9.4 5 Gottesdienst (U rs Baumann) EmKidz Mehr unter: www.emk-aff oltern.ch

H eilsarmee Affoltern a.A. W iesenstrasse 10

E v ang. T ä ufergemeind e Mettmenstetten W eid strasse 20 Sonntag, 2. Februar 10.30 Gottesdienst Hort/S onntagsschulen/U nterricht www.etg-mettmenstetten.ch

Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst P redigt Manuel F uhrer Hü eti und KingsKids

Kirche J esu C hristi d er H eiligen d er L etz ten T age

D onnerstag, 6 . Februar 14 .30 F rauen-T reff 17 .00 VIP -Gebet www.heilsarmee-aff oltern.ch

Sonntagsgottesd ienste 10.00 Klassenzeit 11.10 Abendmahlsv ersammlung Inf ormationen ü ber weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

P fi ngstgemeind e Affoltern a.A. Alte O bfeld erstrasse 55

Sonntag, 2. Februar 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter: www.pfi miaff oltern.ch

H eumattstrasse 4 7 , 8 9 0 6 B onstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. Januar 2020

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Interessiert an Klassik, Figurentheater oder Jazz? Die nächsten acht Tage im Kellertheater «LaMarotte» Affoltern Klassik (Veranstaltung ausverkauft)

Film «Jetzt muss ich nur noch überleben»

«Ungarische Tänze» von Johannes Brahms. Mit Sasha Neustroev und Freunden. Heute Freitag, 31. Januar, Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Konzertbeginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken, mit KulturLegi 20 Franken, ab 19 Uhr Essen: Ungarisches Gulasch (20 Franken).

Familienprogramm «Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte», Nach dem Kinderbuch des chilenischen Schriftstellers Luis Sepúlveda, Spiel und Musik: Benno Muheim, Madlen Arnold, Figuren: Anna Nauer. Der Hafenkater Zorbas verspricht einer sterbenden Möwe, ihr Ei auszubrüten. Ab dem Tag, wo die kleine Afortunada aus dem Ei schlüpft, beginnt sie das Leben des Katers auf den Kopf zu stellen. Unterstützt von seinen Freunden begleitet er das Möwenkind durch den abenteuerlichen Alltag im Hafen. Zorbas wächst mit der verantwortungsvollen Aufgabe Stück für Stück und über sich hinaus. Als Afortunada alt genug ist, in die weite Welt zu fliegen, stellt sich die grosse Frage: Wie bringt ein Kater einer Möwe das Fliegen bei …?

Das Figurentheater «Hand im Glück» spielt ein Stück über Freundschaft und das Flügge-Werden. (Bild zvg.) Jazz am Donnerstag mit dem «La Marotte Swingtett» Das LaMarotte Swingtett mit Duke Seidmann ts voc, John Service tb, Peter Niederer p, Christoph Häfeli g, Arnold Calonder b und Thomas Gütermann d spickt sein jeweiliges Programm regelmässig mit neuen Überraschungen aus den verschiedensten Epochen des Jazz.

Sonntag, 2. Februar, WunderBar ab 15.30 Uhr,

Ein Leben, in welchem der Zweite Weltkrieg ein tiefer Einschnitt war. Inge Ginsberg – die Geschichte einer schillernden Persönlichkeit. Ein Audiovisual von Vera Markus. Anwesend: Ingeborg Ginsberg, Vera Markus Moderation: Urs Heinz Aerni Als eine der letzten Zeitzeuginnen vermittelt Inge Ginsberg (98) entlang ihrer Lebensgeschichte politische und gesellschaftliche Geschehnisse der letzten 100 Jahre: Sie erzählt von einer behüteten Kindheit in einer jüdischen Familie im Wien der 1920er-Jahre, vom Bruch 1938 durch den Nationalsozialismus und der Flucht in die Schweiz. Sie beschreibt das Leben im «Auffanglager» Adliswil und wie sie später im Auftrag des US-Geheimdienstes von Lugano aus italienische Partisanen unterstützte. Mit ihrem ersten Mann, dem Komponisten Otto Kollmann, schrieb sie Schlager für Lys Assia und Vico Torriani. Der Erfolg brachte sie schliesslich nach Hollywood, wo sie auch Songs für Doris Day, Dean Martin und Nat King Cole schrieb ... Nach dem knapp einstündigen Film unterhält sich Urs Heinz Aerni mit seinen Gästen. (pz) Freitag, 7. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 25/18 Franken,

Beginn 16 Uhr, Eintritt Erwachsene: 15 Franken

Donnerstag, 6. Februar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab

mit KulturLegi 12 Franken. Platzreservierungen

Kinder ab 5 Jahren 10 Franken.

20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte, Essen 18 Franken.

über 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch.

Urs Heinz Aerni und Hanspeter Müller-Drossaart. (Bild zvg.)

Der unterschätzte Witz Anlass am 4. Februar um 20 Uhr in Affoltern Der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart und der Journalist und Kulturvermittler Urs Heinz Aerni haben ihre Köpfe zusammengesteckt und einen witzigen Abend komponiert. Es geht um den Witz als Erzählform, um Motive und Pointen, um Heiterkeit und Wahrheit. Es wird sicher Spass machen, den beiden kreativen Köpfen auf ihrem Streifzug durch die Welt der Witze zuzuhören und vielleicht auch einen weiteren, tieferen oder hintergründigeren Bezug zum Witz herzustellen. Urs Heinz Aerni sagt zu dem Thema: «Witz ist eine Erzählform, die nicht nur unterhält, sondern auch Vorwissen bedingt. Denn es ist ja nötig,

Fehler dürfen bejubelt werden!

Weiterleben, weiterlieben

Die reformierte Kirche Affoltern lädt ab dem 26. Februar zum zweiten ImprovisationstheaterKurs ein.

Am Dienstag, 4. Februar, ab 19.30 Uhr, ist Autorin Cornelia Kazis in der Buchhandlung Scheidegger zu Gast. Sie spricht über Wegweisendes für Witwen.

«Bravo – ein Fehler!», So tönte es manchmal im Improtheater-Kurs, den die reformierte Kirche Affoltern letztes Jahr angeboten hatte. Wem etwa bei einem Reaktionsspiel ein Fehler unterlief, sollte diesen sogleich bejubeln. Denn nichts ist beim Improvisieren so hinderlich wie der Anspruch, alles gut zu machen. Wer Angst hat, etwas Falsches zu tun oder zu sagen, kontrolliert sich zu sehr und verhindert damit Spontaneität und Kreativität. Improvisieren ist frei von Leistungsdruck und soll Spass machen. Tatsächlich hatten die zwölf Gäste des

ersten Kurses so viel Spass, dass eine Fortsetzung gewünscht wurde und nun auch angeboten werden kann. Am 26. Februar startet ein Folgekurs, zu dem alle Interessierten willkommen sind. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. In spielerischen Übungen lernen die Teilnehmenden, ihre Wahrnehmung und ihre Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Sie entwickeln ihre Fantasie und entfalten ihre Kreativität. Und sie haben keinerlei Stress dabei. Sie brauchen keinen Text auswendig zu lernen und kein Lampenfieber zu haben. Sie können sich unbeschwert ihrer Spiellust hingeben und werden viel zu lachen haben. Die Theaterprofis Emilia Meincke und Niggi Hégélé moderieren den Kurs. Beide sind erfahrene Mitglieder des Zürcher Improvisationstheaters «anundpfirsich». (pd) Kursstart: 26. Februar, Dauer: bis 27. Mai, reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Kurskosten: 250 Franken (für sieben Mittwochnachmittage und einen Samstag). Auskunft über die genauen Kursdaten und Anmeldung unter Telefon 044 552 01 88 oder per Mail an gabriela.bregenzer@ref-affoltern.ch Infos

Emilia Meincke und Nigge Hégélé leiten auch den zweiten Kurs. (Bild zvg.)

über die beiden Kursleitenden finden sich auf www.pfirsi.ch.

«Karneval der Tiere» in Bonstetten Morgen Samstag, 1. Februar, lädt der Familienclub WettswilBonstetten zur Kinderfasnacht. Der Familienclub lädt zur Familienfasnacht der beiden benachbarten Dörfer ein, die auf dem Dorfplatz von Bonstetten mit einem lebhaften Umzug beginnt und mit Verpflegungsständen auf dem Chileplatz sowie diversen Kinder-Animationen im reformierten Kirchgemeindehaus ihren Ausklang findet. Dazwischen liegt ein kunterbuntes Treiben, angeführt von den Guggen «Mülitobelchroser» aus

Richterswil und «Säuligugger», Affoltern. Gross und Klein sind eingeladen, in möglichst origineller Verkleidung dabei zu sein und ihrer Lebensfreude freien Lauf zu lassen – sei es beim Umzug oder danach, beim Kinderkonzert der beiden Guggen. (pd.) Familienfasnacht Bonstetten, 1. Februar, 12 bis 14 Uhr: Schminken im Kirchgemeindehaus. 14.15 Uhr: Beginn Umzug auf dem Dorfplatz, 15.15 bis 16 Uhr: Kinderkonzert der Guggen auf dem Chileplatz, 16 bis 17 Uhr Kinderdisco im Kirchgemeindehaus. Die ganze Zeit über Verpflegungsstände, Kuchen- und Kaffeebuffet

Frauen leben durchschnittlich fünf Jahre länger als Männer. Sie lieben meist ältere Partner und riskieren so, nach Jahren der Zweisamkeit zur Witwe zu werden. 80 Prozent aller verwitweten Menschen sind weiblich! Die Autorin Cornelia Kazis ist seit 2018 verwitwet und hat nach einem fundierten Buch gesucht. Sie hat es nicht gefunden und nun selbst geschrieben. Am 4. Februar, um 19.30 Uhr, ist sie zu Gast in der Buchhandlung Scheidegger, liest aus ihrem Buch und spricht über Wegweisendes für Witwen. Gemessen an der Vielzahl von Witwen in unserer Gesellschaft ist es erstaunlich still um diese alleinstehenden Frauen. Sie leben im gesellschaftlichen Schatten. Das Klischee der sexuell entfesselten lustigen Witwe ist ebenso unrealistisch wie das Bild der grauen Frau, die einsam und weltabgewandt ihr Restleben verwaltet. Wie hat sich dieser Zivilstand in den letzten 100 Jahren gewandelt? Was weiss die Forschung über hilfreiche Bewältigungsmuster nach dem grossen Verlust? Was muss bedacht sein, damit die Verwitwung nicht zur

Am Donnerstag, 2. April, findet im Mehrzwecksaal Stampfi in Knonau von 17 bis 20 Uhr ein SecondhandEvent für Frauenkleider statt. Ange-

«Der Witz – die unterschätzte literarische Gattung» – ein witziger Abend mit Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni. Regionalbibliothek Affoltern, Obere Seewadelstrasse 14. Reservierung per E-Mail: bibliothek@stadtaffoltern.ch oder Telefon 044 761 44 09. Eintritt 20 Franken, 10 Franken mit Kulturlegi und Legi.

Fasnacht einst und jetzt Morgen Samstag hat das Ortsmuseum in Zwillikon geöffnet. Im Zeichen der Fasnacht gibt es Erinnerungen – und natürlich Fasnachtschüechli.

Cornelia Kazis. (Bild zvg.) Armutsfalle wird? Was ist unter einem uneindeutigen Verlust zu verstehen? Und warum verhilft dieser biografische Bruch oft zu Eigensinn und ungeahnter Autonomie? All diesen Fragen ging Cornelia Kazis nach, trug Fakten und Erfahrungen zusammen, unterhielt sich mit Fachpersonen und Betroffenen und hat ein berührendes, interessantes und aufschlussreiches Buch vorgelegt. Cornelia Kazis ist Autorin und langjährige Fachredaktorin für Gesellschaftsfragen in den Hintergrundsendungen von Radio SRF. Für ihre Reportagen und Features wurde sie mehrfach ausgezeichnet. (pd.) Cornelia Kazis: «Weiterleben, weitergehen, weiterlieben». Buchhandlung Scheidegger, Dienstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, Eintritt: 25 Franken, mit Apéro.

Secondhand-Event: E-Mail-Adresse Am 2. April findet in Knonau ein Secondhand-Event für Frauenkleider statt. Die E-Mailadresse für Anmeldungen war im Beitrag vom 17. Januar nicht korrekt.

zu wissen, was realistisch ist, um dann zu verstehen, dass die Pointe nur deshalb eine Pointe ist, weil dies in der Realität unmöglich wäre. Und Witze bergen immer Wahrheiten.» Ein lehrreicher Abend also? Vielleicht. Ein vergnüglicher Abend? Bestimmt. Und wem nach dem Vortrag der beiden noch nicht wirklich fröhlich zumute ist, der bleibe einfach bis zur Heiterkeit beim anschliessenden Apéro. Das Team der Regionalbibliothek freut sich, das Jahr mit vielen Gästen lachend zu beginnen. (U.S.)

Schon seit Monaten proben die Guggenmusiken, und die Fasnachtsbesucher fiebern den Freinächten und dem krönenden Abschluss am Fasnachtsball in Zwillikon entgegen. War das schon immer so? Bereits 1895 gab es eine «Fasnacht-Zeitung von Affoltern». Dort hiess es: «Warnung: Da der SkyClub Uebungen veranstaltet, werden die Grundbesitzer ersucht, gefährdete Bäume und Graben rechtzeitig zu entfernen.» Einige Fotos dokumentieren einen Fasnachtsumzug aus dieser Zeit. Früher waren es die Ortsteile, die Fasnachtsfeuer errichteten, später waren es die Vereine, die fasnächtliches Treiben unterstützten. 1983 bildete sich die Böggenzunft um die Affoltemer Fasnachtsbräuche wieder zu beleben. Im Ortsmuseum existieren leider nur wenige Dokumente und Bilder zu diesem Brauchtum. Sicher müsste es doch noch mindestens eine Nummer eins bis drei der Fasnachtszeitung von 1895 geben. Vielleicht findet sich doch noch dies und das in einem Estrich, das im Museum archiviert werden kann. (UG) Ortsmuseum Zwillikon, Samstag, 1. Februar, 10 bis 16 Uhr, Ottenbacherstrasse 79, Zwillikon. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 77 42 (Ursula

nommen und verkauft werden saubere und gut erhaltene Pullover, Hosen, Jacken, Schuhe, Taschen und Accessoires für Frauen. Fehlkäufe und Kleider, die zu gross oder zu klein geworden sind, können so eine neue Besitzerin finden. Die persönliche Kundennummer, um Kleider verkaufen zu können, erhalten Interessierte unter secondhand.knonau@gmail.com. (pd.)

Grob) oder 044 761 81 76 (Hansruedi Huber)

Fasnachtsumzug anno 1903. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Freitag, 31. Januar 2020

Abschied und Fremdheit «Zapzarap» in Affoltern Grosses Gefühlskino im Kino Mansarde

Am 7. Februar in der Märtgalerie Affoltern

Anfang Februar zeigt das Kino Mansarde in Muri drei Filme mit emotionalen Geschichten aus verschiedenen Zeiten und Kulturen.

«Zapzarap» tritt mit ihrem neuen Programm «Hohenstein» am 7. Februar in Affoltern auf. Dabei stehen A-capella-Gesang und Schauspiel in all seinen Facetten im Zentrum. Die Stimme ist Geräusch, Musik und Stilmittel.

Im Film «The Farewell» erfährt eine junge Frau, dass ihre in China lebende Grossmutter nur noch wenige Wochen zu leben hat. In der östlichen Weltsicht gilt es als eine «gute Lüge», die Kranke in Unkenntnis über ihren Zustand zu lassen, und so beschliesst die Familie, um die Grossmutter «unauffälligerweise» noch einmal sehen zu können, dass Billis Cousin seine Freundin, die er erst seit drei Monaten kennt, heiraten soll. Billi ist nicht sicher, ob sie diese «gute Lüge» mittragen will. Der Regisseurin Lulu Wang gelingt es, das Hin- und Hergerissensein zwischen Kulturen, komplizierte Familienkonstellationen und den Abschied von geliebten Menschen auf humorvolle, aber trotzdem feinfühlige und authentische Weise darzustellen.

«Als Hitler das rosa Kaninchen stahl» 1933: Hitler kommt an die Macht und der kritische Journalist Arthur Kemper flieht mit seiner Familie aus Deutschland, zuerst in die Schweiz und dann nach Frankreich. Seine kleine Tochter Anna kann ihr Stoffkaninchen nicht mitnehmen und erlebt die Flucht und den Aufenthalt in unbekannten Ländern als Herausforderung, der sie mit kindlicher Ernsthaftigkeit begegnet. Das Vertraute zu verlieren und Angst haben zu müssen, lässt sie nachdenklich werden, ohne dass sie aber ihren Lebensmut verliert. Der Film basiert auf dem Roman von Judith Kerr: Eine

Anna mit dem Stoffkaninchen, das sie bald zurücklassen muss. (Bild zvg.) intensive und eindringliche Darstellung der Flüchtlingsthematik, die durchaus allgemeingültig ist.

«The invisible Life of Eurídice Eurídice Gusmão» Euridice und Guida sind zwei unzertrennliche Schwestern im Rio de Janeiro der 1950er-Jahre. Guida, die wildere von beiden, brennt eines Tages mit einem griechischen Matrosen durch, Eurídice, eine begabte Klavierspielerin, heiratet und führt ein bürgerliches Leben. Was sie nicht ahnt: Ihre Schwester ist eines Tages hochschwanger zurückgekehrt und vom patriarchalischen Vater verstossen worden; sie lebt jahrelang in ihrer Nähe, ohne dass Eurídice etwas weiss. Der brasilianische Starregisseur Karim Aïnouz versteht es, die melancholische Geschichte der zwei Frauen mit viel Empathie und tröstlicher Heiterkeit zu erzählen. (pd.)

Nach einer Kreativpause kehrt «zapzarap» mit seiner neunten Produktion auf die Kleinkunstbühnen der Schweiz zurück: Fredis Tankstelle läuft nicht mehr, seit die Autobahn eröffnet wurde. Tinu will nach Paris und erfindet hundert Gründe, nicht zu gehen. In Marlies und Georgs Einfamilienhausquartier ist es mit der Ruhe vorbei, seit eine neue Handyantenne das Funkloch stopfen soll. Ein Tankdeckel geht auf Reisen und der Hohenstein steht über dem Ganzen und fürchtet das Ende nicht. Acht Figuren spielen drei Geschichten und einen Schluss.

Dabei geht es inhaltlich immer wieder um den Satz: So war es, so ist es und so wird es bleiben. Marion Mühlebach, Jan Hubacher und Kristian Trafelet beweisen mit viel Spielfreude, dass dem nicht so ist. Hohenstein erinnert das Publikum humorvoll daran, dass nicht die Grenzmauern unserer Welt, sondern die Mauern unserer Gewohnheit am schwierigsten zu überwinden sind. Und dass die Zustände der kleinen Menschen, wie die Geschichten der grossen Welt, sich immer wieder verändern werden. Zapzarap ist seit 19 Jahren schweizweit auf Tournee. Das Ensemble lässt mit wenigen Requisiten und viel Fantasie Räume, Personen und Beziehungen entstehen. KulturAffoltern lädt zu diesem vergnüglichen Abend ein. (KA) Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr, Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Telefon 044 762 42 42 Reservierung: www.kulturaffoltern.ch.

Die Makro-Fotografie setzt Kleines gross in Szene. (Bild Michaela Eggimann)

Verborgene Schätze Ab 12. Februar stellt Michaela Eggmann ihre Fotografien in der KommBox in Aeugst aus. Makro bezeichnet auch in der Fotografie einen Bereich, in dem kleine Dinge gross dargestellt werden. Die Aeugster Fotografin Michaela Eggmann gibt uns Einblick in ihre Welt verborgener kleiner Schätze der Aeugster Natur, die ihr fotografisches Auge im Alltag durch Achtsamkeit entdeckt und als Makroaufnahmen in Szene setzt. Vernissage, Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr. Begrüssung durch Christina Gilles und Sonja Furrer, Einführung von Michaela Eggmann. Ausstellung: 12. Februar bis 29. April, Öffnungszeiten: Montag, 8 bis 11.30 Uhr, 16 bis 18.15 Uhr, Dienstag,

«The Farewell»: Donnerstag, 6. Februar, 18 Uhr;

8 bis 11.30 Uhr, Mittwoch, 8 bis 11.30 Uhr,

Freitag, 7. Februar, 20.30 Uhr. «Als Hitler das

14 bis 16.30 Uhr, Donnerstag, 8 bis 11.30 Uhr.

rosa Kaninchen stahl»: Donnerstag, 6. Februar,

KommBox, Gemeindehaus, Dorfstrasse 22, Postfach

20.30 Uhr. «The Invisible Life of Eurídice Eurídice Gusmão»: Freitag, 7. Februar, 18 Uhr.

8914 Aeugst. kommbox@aeugst-albis.ch, weitere

Zapzarap ist seit 19 Jahren schweizweit auf Tournee. (Bild zvg.)

Infos: www.aeugst-albis.ch/kommbox

Ämtler Bibliotheken im Februar Bibliothek Aeugst Mittwoch, 5. Februar, 10 Uhr: Buchstart – Värsliziit. Gemeinsam mit dem Kind in die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Samstag, 8. Februar, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei einem feinen Stück Zopf und einem heissen Kaffee oder Tee in den neu eingetroffenen Büchern schmökern. Mittwoch, 12. Februar, 15 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer. Für Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 4. Februar, 9.30 bis zirka 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Dienstag, 4. Februar, 20 Uhr: «Der Witz – die unterschätzte literarische Gattung» mit Hanspeter MüllerDrossaart und Urs Heinz Aerni. Anschliessend Apéro. Eintritt: 20/10 Franken. Reservierung unter bibliothek@stadtaffoltern.ch, Telefon 044 761 44 09. Mittwoch, 5. Februar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen. Samstag, 15. Februar, 11 bis 11.30 Uhr: Gschichte-Samschtig. Kinder ab vier Jahren sind herzlich eingeladen, sich in Begleitung einer Bibliothekarin auf eine halbstündige Reise in die Welt der Verse, Lieder und Geschichten zu begeben. Montag, 17. Februar, 18 bis zirka 18.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf

einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 19. Februar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Kaffee und Zigaretten» von Ferdinand von Schirach diskutiert. Mittwoch, 19. Februar, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Donnerstag, 20. Februar, 15 bis zirka 15.30 Uhr: Buchstart-Treff. Samstag, 29. Februar, 11 bis 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek zu den normalen Zeiten offen.

Bibliothek Bonstetten Samstag, 1. Februar: Onleihe Sprechstunde in der Bibliothek. Interessierte können ihr Gerät mitbringen, falls Fragen dazu sind. Dienstag, 4. Februar, ab 19 bis 21 Uhr: Spieleabend für Erwachsene. Es können Spiele mitgebracht werden oder die Spiele von der Bibliothek genutzt werden. Anmeldung nicht erforderlich. Dienstag, 18. Februar, 19.15 Uhr: Buchclub Bonstetten mit Monika Cimiega. Eine gemütliche Runde von Lesebegeisterten jeden Alters, die in gemeinsamer Diskussion das Vergnügen eines Buches teilen möchten. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek jeweils am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Obfelden

Mittwoch, 5. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff. Für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. Nach dem Buchstart kann gemeinsam das Znüni genossen werden. Mittwoch, 12. Februar, 14.30 Uhr: Geschichtentaxi für Kinder von 4 bis 6 Jahren. Während der Sportferien vom 24. Februar bis am 7. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 19 Uhr offen.

Während der Sportferien vom 3. bis 15. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen. Freitag, 14. Februar, ab 19.30 Uhr: Spiel und Spass für alle von 17 bis 99 Jahren. Mittwoch, 26. Februar, 16 bis zirka 16.30 Uhr: Kamishibai. «Dr. Brumm fährt Zug» von Daniel Napp. Eine Geschichte für Kinder ab 4. Jahren. Mittwoch, 26. Februar, 19.30 Uhr: 1. Lesekreis. Diskutiert wird das Buch «Tochter des Geldes» von Eveline Hasler.

Bibliothek Kappel Während der Sportferien vom 10. bis 22. Februar ist die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Knonau Samstag, 1. und 15. Februar: Die Bibliothek ist von 10 bis 12 Uhr offen. Dienstag, 11. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Versli-Ziit. Es ist das erste Mal Versli-Ziit in der Bibliothek. Anschliessend ist die Bibliothek bis um 11 Uhr geöffnet. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten Bibliothek Hausen Während der Sportferien vom 10. bis 22. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr offen. Erweiterte Öffnungszeiten bis Ende März: Die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr offen.

Mittwoch, 12. Februar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Spielgruppen-Leiterinnen erzählen spannende Geschichten für die Kleinen. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Freitag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Ottenbach Während der Sportferien vom 3. bis 15. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 19.30 Uhr offen. Während der Ferien wird nicht gemahnt. Dienstag, 18. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Liedli und Versli». Reime und Fingerverse für Eltern und Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren. Freitag, 28. Februar, 15 bis 17 Uhr: Bibikafi «International». Ungezwungener Begegnungstreff für alle mit Kaffee und Kuchen. Freitag, 28. Februar, 19 Uhr: Papier-Werkstatt. Aus alten Buchseiten, Zeitungspapier und Draht werden wunderschöne kleine Deko-Elemente gebastelt. Anmeldung bis 25. Februar. Der Anlass ist kostenlos. Mitbringen: kleine Holzstücke (Schwemmholz, Rinden etc.) und eine Flachzange. Erweiterte Öffnungszeiten bis zu den Frühlingsferien: Die Bibliothek ist zusätzlich am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr offen.

Bibliothek Rifferswil Samstag, 1. Februar, 14 bis 17 Uhr: Lust zum Spielen? Es sind alle eingela-

den, vorbeizukommen und mitzuspielen. Eigene oder Spiele der Bibliothek können gespielt werden. Während der Sportferien vom 10. bis 22. Februar ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Stallikon Die neuen Medien für Erwachsene (deutsche und englische Belletristik, Sachbücher und Hörbücher), die anlässlich des Bücherapéros vom 25. Januar präsentiert wurden, stehen zur Ausleihe bereit. Freitag, 7. Februar, 18 bis 20 Uhr: Es findet die erste Boys-Night in der Bibi Stallikon statt. Gamen, Music and Fun just for Boys! Komm doch mit deinen Freunden vorbei. Ab 8 Jahren. Anmeldung in der Bibliothek. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 5. Februar, 9 bis 10.30 Uhr: Winter-Lese(r)café, Austausch von Buchtipps unter Leserinnen und Lesern, Leitung Simone Eutebach. Montag, 10. Februar, bis Samstag, 15. Februar: Medienausstellung: «Kindern von suchtkranken Eltern eine Stimme geben». Aktionswoche der Fachstelle für Suchtprävention. Mittwoch, 12. Februar, 15 bis 17 Uhr: Kinderflohmarkt für Medien im Foyer vor der Bibliothek. Mittwoch, 26. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 26. Februar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Während der Sportferien vom 17. bis 29. Februar ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch und am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. (I.S.)


Veranstaltungen

Kleinkinderkurs Am 6. Februar startet im Familienzentrum ein siebenteiliger Kleinkinderkurs. Der Kurs findet jeweils von 9.15 bis 10.45 Uhr statt und wird von Jutta Albers geleitet. Er ist auf Eltern und Bezugspersonen mit Kindern zwischen einem und drei Jahren ausgerichtet. Im Kleinkinderkurs entdecken die Kinder durch Spiel, Bewegung und Kreativität neue Welten – ganz nach ihren Bedürfnissen. Altersgerechte Lieder, Reime und Fingerspiele regen die Sinne an. Die Eltern begleiten die Kinder dabei und erleben durch gezieltes Beobachten, wie ihr Kleinkind lernt, welche Interessen es hat und was es für seine individuelle Entwicklung benötigt. Der Kurs ermöglicht dem Kind Kontakt zu Gleichaltrigen und stärkt es für eine positive Erziehung. Der Austausch zu Alltagsfragen, Entwicklungs- und Erziehungsthemen, Beobachtung des Kindes und fachlicher Input der Kursleiterin tragen dazu bei, die Erziehungskompetenz zu stärken – alles in einer entspannten, natürlichen Atmosphäre mit viel Spass und Freude! (GS) Anmeldungen unter Telefon 044 760 12 77 oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Informationen und komplettes Kursangebot: www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch

Neue Welten entdecken... (Bild zvg.)

Freitag, 31. Januar 2020

Neues Team und neues Programm KulturAffoltern – ein Jahr kulturelle Bereicherung der Stadt Affoltern Die Vorstandsmitglieder von KulturAffoltern feiern das einjährige Bestehen des Vereins und präsentieren das neue Halbjahresprogramm. Der Verein KulturAffoltern ist aus der ehemaligen Kulturkommission entstanden und basiert auf einer Leistungsvereinbarung mit der Stadt Affoltern, von der er neben Geldern vom Kanton massgeblich unterstützt wird. Ziel und Zweck des Vereins ist die kulturelle Bereicherung der Stadt Affoltern und deren Umgebung. Mit einem vielfältigen Angebot sollen verschiedene Bevölkerungsgruppen angesprochen werden. Die Angebotspalette umfasst kulturelle Anlässe aus den Bereichen Theater, Kabarett, Comedy, Musik und Tanz. Mindestens zwei Anlässe pro Jahr richten sich speziell an Kinder. Da Kultur möglichst für alle zugänglich sein soll, gelten für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre, mit Legi bis 25 Jahre oder mit Kulturlegi der Caritas Zürich bei allen Veranstaltungen reduzierte Eintrittspreise. Im Februar dürfen sich Kulturinteressierte auf einen bunten Mix freuen: Am 2. Februar steht eine Tanzperformance mit Philipp Egli und Kuan-Ling Tsai auf dem Programm, am 7. Februar das Musiktheater «Zapzarap» mit der Produktion «Hohenstein» und am 29. Februar die 12. Austragung des Dichterwettstreits Poetry Slam, moderiert von Rhea Seleger. Genauere Informationen zu diesen und den weiteren Veranstaltungen während des ersten Semesters sind auch auf der Homepage des Vereins zu finden. Um regionalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform geben zu können, organisiert KulturAffoltern

Das Team, das hinter dem KulturAffoltern-Programm steht: v.l.n.r. Bettina Klinger, Hermann Schneider, Ursula Stierli, Bernhard Stierli, Lis Zürcher, René Kostka, Erika Schneebeli, Felix Küng (Präsidium), Hildegard Koch, Irene Scheurer, Veronika Mühlebach, Verena Hofer und Bea Herger. Auf dem Bild fehlen Ueli Rudolf, Claudia Bruckner und Werner Meienberg. (Bild Clemens Grötsch) bereits seit 9 Jahren, damals noch als Kulturkommission, die Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz». Beim gedeckten Teil des Märtplatzes haben Einzelpersonen oder Formationen Gelegenheit, ihr Können dem Publikum zu präsentieren. KulturAffoltern übernimmt die Organisation und Werbung, die Künstler dürfen über die Hutkollekte verfügen. Dass grosse Karrieren so beginnen können, zeigt das Beispiel von Tamara Lara Pérez aus

Von der Freude und vom Glück Eine Entdeckungsreise von und mit Beth Schildknecht Am Montag, 10. Februar, findet im Zentrum Kafimüli in Stallikon vom 14 bis 16 Uhr ein Treffen rund um das Thema Glück statt. Am 14. Februar ist Valentinstag. Er ist dem Glück in der Liebe gewidmet und wird von Jung und Alt in der ganzen Welt zelebriert. Glück und Freude spielen in allen Sparten der Musik, in der Literatur, in der Malerei, beim Essen und Trinken, im Beruf und im Leben jedes Menschen – von der Geburt bis zum Tod – eine zentrale Rolle. Für Beth Schildknecht ein guter Grund, in einer heiteren, vergnüglichen Stunde gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern im Rahmen des Erzählcafés herauszufinden, was Freude und Glück im Leben ganz allgemein ist und was sie für jede und jeden von uns bedeuten. Sie geht der Frage nach, was es braucht, um glücklich zu sein und weshalb wir uns an

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besonders glückliche Momente so gerne erinnern. «Das Glück ist eine Summe aus Gewinnen und Verlusten», meint Paul Jandl in seinem Artikel in der NZZ vom 21. Januar zum Thema Glück. Stimmt das und wie können wir zu unserem Glück und dem unserer Mitmenschen beitragen? Was sollen wir von den vielen Glücksbringern, wie beispielsweise dem vierblättrigen Kleeblatt, dem Hufeisen oder dem Glückschweinchen halten? Lässt sich Glück kaufen? Sind Lottomillionäre glücklichere Menschen? Das herauszufinden und in lockerem Rahmen darüber zu diskutieren, ist das Ziel der Veranstaltung.

Eindrückliche Erinnerungen Beth Schildknecht ist eine begnadete Erzählerin und Musikliebhaberin, die ihr Publikum gerne miteinbezieht. Sie wohnt mit ihren beiden Hunden in Stallikon und im Tessin, studierte hat

Beth Schildknecht lebt in Stallikon. (Bilder zvg.)

sie Musik- und Heilpädagogik und war lange Zeit im Bereich der Lehrerfortbildung tätig. Im September hat sie in Stallikon und Mettmenstetten in einem eindrücklichen Vortrag über ihre Erinnerungen aus dem Zweiten Weltkrieg berichtet, den sie als kleines Mädchen in Deutschland hautnah erlebt hat. Nun zitiert und liest sie am 10. Februar aus den Werken einiger ihrer Lieblingsautoren rund um die Freude und ums Glück. Kurze musikalische Glücksmomente bereichern den unterhaltsamen Nachmittag in der Kafimüli in Stallikon. Bei Kuchen und Kaffee gibt es Gelegenheit, den Glücksfaden weiter zu spinnen und untereinander eigene Erfahrungen mit dem Glück und der Freude auszutauschen. (pd.) Der Eintritt ist gratis (Kollekte), eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zentrum Kafimüli, Weidhogerweg 11, Stallikon, weitere Infos: www.kafimueli.com.

Das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glückssymbol.

Hedingen, die zusammen mit ihren Brüdern Raul und Ruben vor rund drei Jahren einen Auftritt auf dem Märtplatz in Affoltern hatte und nun zu den Favoritinnen der aktuellen Staffel von DSDS gehört. Der Verein KulturAffoltern möchte ergänzend zu diesem Programmangebot auch bildende Kunst zugänglich machen. So organisiert er pro Jahr mindestens drei Ausstellungen in der Galerie Märtplatz, wo ebenfalls regio-

nalen Kunstschaffenden eine Plattform gegeben wird. Da die Organisation und Umsetzung von rund 25 Veranstaltungen pro Jahr aufwändig sind, freut sich das KulturAffoltern-Team auf Unterstützung von weiteren Kulturinteressierten und natürlich auf viel Publikum bei allen Veranstaltungen. (I.S.) Kontaktdaten und weitere Informationen unter www.kulturaffoltern.ch.

Eine Sitzbank für Begegnungen Aktion «72 Stunden» im Senevita Obstgarten

Sitzbank der Jubla Säuliamt vor dem Senevita Obstgarten, Affoltern. (Bild zvg.) Gleich doppelt durfte das Senevita Obstgarten im Januar am Jugendprojekt «72 Stunden» teilhaben. Die Jubla Säuliamt hat mit den Kindern eine Sitzbank für Begegnungen angefertigt. Diese schöne, rustikale Sitzbank steht nun vor dem Haus. Überraschte Bewohnerinnen, begleitet von Lernenden, durften diese von einer Gruppe der Jubla entgegennehmen. Eine wunderschöne erste Begegnung bei der neuen Sitzbank und bestimmt werden noch weitere folgen. Eine andere Jugendgruppe des Cevi BonstettenHedingen kam zum gemeinsamen Singen auf Besuch. Einzelne Lieder klangen auch für die Bewohnerinnen und Bewohner vertraut, andere wiederum machten deutlich, dass sich unterschiedliche Generationen getroffen haben. Dennoch war die gute Stimmung sichtbar, meinte doch eine anwesende Dame: «Wo man singt, da lass dich ruhig nieder». In beiden Fällen haben die jungen Menschen mit ihrem wertvollen Einsatz älteren Menschen eine wohltuende Freude bereitet. (pd.)

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«Die sozialistische Umverteilung schafft nur Verlierer.»

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Regierung, Kantonsrat und Gemeinden empfehlen ein NEIN. nein-zur-juso-steuer-initiative.ch


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Veranstaltungen

20

Freitag, 31. Januar 2020

agenda

Freitag, 31. Januar

Eintauchen in die Welt der Trickfilme

Affoltern am Albis

Am Freitag, 7. Februar, im Kinofoyer Lux in Affoltern

Bonstetten 20.00: «Sexy Sepp». Komödie von Hans Gmür gespielt vom Theaterverein Bonstetten. Vorverkauf und Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: «Urchig Fätzig». Jahreskonzert der Harmonie Hausen mit Jodelklub Albis und Patrik Gasser, Alphorn. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis-Heimfahrtservice. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr. Reservieren: www.mvhausen.ch oder 079 753 99 76. Gemeindesaal Weid.

Samstag, 1. Februar Bonstetten 20.00: «Sexy Sepp». Komödie von Hans Gmür, gespielt vom Theaterverein Bonstetten. Vorverkauf/ Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Hausen am Albis 20.00: «Urchig Fätzig». Jahreskonzert der Harmonie Hausen mit Jodelklub Albis und Patrik Gasser, Alphorn. Festwirtschaft, Wettbewerb, Tanz mit Duo Galaxis, Höckler-Bar, Gratis-Heimfahrtservice. Eintritt frei, Kollekte. Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr. Reservieren: www.mvhausen.ch oder 079 753 99 76. Gemeindesaal Weid.

Claudius Gentinetta, aufgewachsen in Mettmenstetten, präsentiert und kommentiert aktuelle Trickfilme aus Russland, England, Kanada und der Schweiz, darunter sein neuster Trickfilm «Selfies». Der Film ist ein eine rasante Selfie-Reise rund um die Welt und ein Einblick in den alltäglichen Porträtier-Wahnsinn. «Selfies» wurde bis heute an 200 Filmfestivals eingeladen und gewann bis heute 34 Preise rund um die Welt, darunter auch den Schweizer Filmpreis 2019. Dem Film wird auch eine kleine Ausstellung gewidmet. Die Originalbilder aus dem Film sind an diesem Abend verkäuflich. Foyer und Saal der Aula Ennetgraben sind ab 19.30 geöffnet. Zu Gast am Trickfilmabend vom 7. Februar sind Cécile Brun und Basil Vogt, die ihre neusten Trickfilme persönlich vorstellen. Die in Uster geborene Cécile Brun hat mit «La Gah» den ersten Film nach ihrer Ausbildung an der Hslu Design & Kunst in Luzern realisiert. «Lah gah» lässt uns in sonnige Kindheitserinnerungen eintauchen, wenn ein Mädchen mit seinem Vater singt und kocht. Ein gemeinsamer Moment, ganz einfach. Aber sie werden mitgerissen von der wabernden Teigmasse in die emotionalen Tiefen von Verlust und Verschwinden; Hilflos versucht das Kind festzuhalten, was nicht fassbar ist. Basil Vogt hat 1990 sein Trickbüro Atelier in Zürich gegründet und ist Lehrbeauftragter für Bildfolge und Animation am Vorkurs der Hslu. Sein neuster Trickfilm «Duodrom» zeigt,

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltag. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 77 42 Ursula Grob oder 044 761 81 76 Hansruedi Huber. Dorfmuseum. Gemeindeplatz.

Sonntag, 2. Februar Affoltern am Albis 16.00: Familienprogramm: «Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte». Figurentheater Hand im Glück. Türöffnung 30 Min. vor Beginn, ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 16.00: Kultur Affoltern: «Sehnsüchte-Sichtbarer Klang-Hörbare Bewegung», eine raumgreifende Performance. Tanz: Kuan-Limg Tsai und Philipp Egli. Violine: Ralph Orendain, Klavier Kateryna: Tereshenko. F. Schubert: Fantasie für Violine und Klavier, C-Dur, D934, A. Schnittke:

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Licht der Nacht». Simone Fior, Fotografien aus der Gegend zusammen mit Impressionen aus dem Alpenraum und dem Ausland. Öffentlich zugängliche Räume (Klostercafé, Klosterkeller, Gänge). Bis 18. März.

Obfelden

Der Film «Selfies» von Claudius Gentinetta gewann bis heute 34 Preise. (Bild zvg.) dass wir alle zwei Seiten haben. Doch wenn einer beim kleinsten Schreck in eine schüchterne Haut und ein übermütiges Skelett zerfällt, muss er sich schon ins Zeug legen, um seine Charaktereigenschaften wieder in Einklang zu bringen.

Kleine Meisterwerke Die Filme, die Claudius Gentinetta ausgewählt hat, sind allesamt kleine Meisterwerke, die in ihrer Art und Weise sehr unterschiedlich sind und doch alle etwas gemeinsam haben: Sie erzählen uns Geschichten über das Leben, wie es schöner und trauriger nicht sein könnte. Zum Beispiel Jonathan Hodgson, der in seinem neusten Film «Roughhouse», mit packenden Bildern über seine Erinnerungen an die erste Wohngemeinschaft in den wilden 80er-Jahren in Liverpool erzählt. Oder die junge

Dienstag, 4. Februar

Sonate für Violine und Klavier Nr. 1. Kasse und Bar ab 15.15 Uhr. Aula Ennetgraben.

Affoltern am Albis

Bonstetten 14.00: «Sexy Sepp». Komödie von Hans Gmür, gespielt vom Theaterverein Bonstetten. Vorverkauf/ Info auf www.theater-bonstetten.ch. Gemeindesaal. Am Rainli 2.

Montag, 3. Februar Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Hausen am Albis

19.30: «Weiterleben, Weitergehen, Weiterlieben - Wegweisendes für Witwen». Lesung mit Cornelia Kazis. Vorverkauf oder Abendkasse. Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. 20.00: «Der Witz - die unterschätzte literarische Gattung». Ein pointenreicher und amüsanter Abend mit Hanspeter Müller-Drossaart und Urs Heinz Aerni. Mit Apéro. Abendkasse. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.

Bonstetten 09.45: Leichte Wanderung: Knonau – Obfelden – Affoltern. Anmeldung:

1917 Sa So Mo Di

D 14

17.45 20.15

Das geheime Leben... D 6 So 11.00 Mi 18.00

Die Wolf Gäng Do Fr Sa So Mo Di Mi Bad Boys For Life Do Fr So Sa

CH-Premiere

Birds of Prey Mi

D 12

20.15

Die Hochzeit Täglich Sa So Mi Di Mi

KW 05 | Do 30. Januar - Mi 5. Februar

CH-Premiere

Dr. Dolittle 20.15 Täglich 17.45 Do Fr Mo Di

CH-Premiere

Die Heinzels 15.30 Do Fr Sa Mi 15.30 So D6

13.30 18.00

D6

4 Zauberhafte Schwestern D 6 Täglich 15.45

D 4/4 Frozen 2 15.30 Täglich 11.00

D6

13.30

D 16

20.15 20.30

www.cinepol.ch

Do Fr

Mittwoch, 5. Februar Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 6. Februar

Gentinetta, Freitag, 7. Februar, 20.15 Uhr, zirka

Affoltern am Albis

80 Minuten, mit Diskussion. Kinofoyer LUX, Aula

Edith Fankhauser, 044 700 30 25 und Kerstin Louis, E-Mail: kerstinlouis68@gmail.com. Treffpunkt Bahnhof.

10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «LaMarotte Swingtett». Bar offen ab 18.30 Uhr, Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Stallikon

Kappel am Albis

Ennetgraben, Affoltern. Ausstellung, Bar und Kasse ab 19.30 Uhr geöffnet.

18.30-19.30: 11. Stalliker Wintersport-, Kraft- und Konditionstraining für alle, Unfallprävention auf der Ski- oder Snowboardpiste. Mit Ignaz Geissmann und Marcel Kaister vom Männerturnverein Stallikon. Unkostenbeitrag pro Stunde Fr. 5.-. Turnhalle Loomatt.

Wettswil 09.00-10.30: Lese(r)café, Austausch von Buchtipps unter Lesern. Bibliothek. Dettenbühlstrasse 1.

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Ottenbach 13.15: OTTENBACH60plus: Wanderung dem Lindenbach entlang bis Ottenbach, vorab Fahrt mit Postauto 212 nach Obfelden, 1 Stunde Kaffeepause im Restaurant Post. Billett Zone 156 selber besorgen. Postautohaltestelle Engelwiese.

Seehof 041 726 10 01 Gotthard -02 Lux -03

1. Woche

LITTLE WOMEN

empfohlen ab 12J 135 Min.

15:00 EdfA 20:15 EdfA

15:00 EdfA 20:15 Edf

17:00 Edf 20:15 Edf

D4 D 12 Spione Undercover D 8 Der kleine Rabe Socke Täglich 13.30 15.30 17.30 So Mo Di

17:00 Edf 20:15 EdfA

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20:15 EdfA

20:15 EdfA

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BIRDS OF PREY 14J 109 Min. 20:30 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche 1917 14J 118 Min. 17:30 Edf 11:30 Edf Vorpremiere

20:30 Edf

20:30 Edf

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20:30 Edf

20:30 Edf

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9J 101 Min. 18:00 D 18:00 D 11:45 D 18:00 D 18:00 D 18:00 D DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche JOJO RABBIT 14J 109 Min. 18:00 EdfA 18:00 EdfA ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 2. Woche BOMBSHELL 14J 108 Min. 18:00 Edf 18:00 Edf 18:00 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 5. Woche KNIVES OUT 14J 130 Min. 17:30 Edf ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. Lunch-Kino MOSKAU EINFACH! - Vorpremiere! 12J 98 Min. 12:15 CHD ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. Kunst im Kino REMBRANDT 12J 95 Min. 15:00 Ed A 15:00 Ed A ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 1. Woche DIE HEINZELS 3J 79 Min. 14:30 DC 14:30 DC 14:30 DC ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 4. Woche VIER ZAUBERHAFTE SCHWESTERN 6J 97 Min. 14:30 DC 14:30 DC 14:30 DC ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 6. Woche SPIONE UNDERCOVER 6J 102 Min. 14:30 DC 14:30 DC ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 11. Woche FROZEN 2 (DIE EISKÖNIGIN 2) 6J 103 Min. 14:30 DC 14:30 DC 2. Woche

3. Woche

PLATZSPITZBABY

12J

98 Min. 17:45 CHDfA 17:45 CHDfA 20:15 CHDfA 20:15 CHDfA

17:15 CHDf 20:15 CHDf

14:30 CHDf 17:15 CHDf

14:30 D

20:15 D

17:45 CHDfA 17:45 CHDfA 17:45 CHDfA 20:15 CHDfA 20:15 CHDfA 20:15 CHDfA

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1. Woche

WER SIND WIR?

12J

97 Min.

DIE FANTASTISCHE REISE 6J 101 Min. 14:30 DC 14:30 DC 14:30 DC 14:30 DC 14:30 DC 20:15 D 20:15 D 20:15 D DES DR. DOLITTLE Vorpremiere BIRDS OF PREY 14J 109 Min. 20:15 D ................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................. 3. Woche BAD BOYS FOR LIFE 14J 123 Min. 17:15 D 17:15 D 17:15 D 17:15 D 17:15 D 1. Woche

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Das ganze Programm Jumanji: The Next Level

Reformierte Kirche: Acryl-Bilder von Nicole Ziehbrunner-Steinmann aus Wettswil. Jeweils Dienstagmorgen und Donnerstag, sowie an Anlässen und Gottesdiensten der Kirchgemeinde. Bis Frühlingsferien.

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14.30-17.30: Handarbeits-Stubete von Pro Senectute, neue Teilnehmende willkommen. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Brigit Burger, Telefon 044 764 03 49. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

CH (14)

Russin Natalie Mirzoyan aus St. Petersburg, die uns ihren Film «Fünf Minuten bis zum Meer» von einem Sommertag am Meer erzählt und uns mit ihren sanften Bildern auf eine poetische Zeitreise von der Jugend bis ins hohe Alter mitnimmt. Claudius Gentinetta wird mit den beiden anwesenden Filmemachern ein Gespräch über das Trickfilmschaffen führen und Fragen stellen, die dem Publikum ihre Filme näherbringen. Auch ein kurzes Making-of von Gentinettas Film «Selfies» wird zu sehen sein. Danach wird er die Zuschauerinnen und Zuschauern durch seine Entdeckungen in der internationalen Trickfilmszene führen. (km)

Galerie Open Art Bickwil, Brunnenstrasse 4: «Klein openArt» Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Fr, Sa, So 15-19 Uhr oder auf Anfrage 079 444 21 61. Bis 22. März.

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Kinoprogramm Sins 20.15 17.45 18.00 11.00

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Elastolin Spielzeug der Firma Hausser. Zirkus, Bauernhof, Schweizer Armee, Zoo, Indianer, Ritterburgen, usw. Mi-So, 11-17 Uhr. Bis Juni 2020.

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Aeugstertal

Kinofoyer LUX präsentiert einen spannenden Trickfilmabend, zusammengestellt und kommentiert von Claudius Gentinetta, mit Gästen und einer kleinen Ausstellung von Originalbildern.

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19.00-22.00: Jugendbar, mit alkoholfreien Getränken für Jugendliche ab der Oberstufe. Bei Fragen: Karin 079 820 46 11. Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: Klassik: «Ungarische Tänze» von Johannes Brahms mit Sasha Neustroev und Freunde. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, Essen ab 19 Uhr, ausverkauft. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Ausstellungen

20:15 D

20:15 D

U25 Personen unter 25 Jahren erhalten das Ticket für CHF 10.00. / % Reduzierter Eintrittspreis. / Auf alle 3D-Vorstellungen wird ein Zuschlag von CHF 2.00 erhoben.


Sport

Freitag, 31. Januar 2020

21

Sonnenschein und ideale Temperaturen 31. Reppischtallauf am Sonntag in Stallikon Am letzten Sonntag wurde das 4. Jahrzehnt des Reppischtallaufes in Stallikon bei idealen Laufbedingungen eingeläutet. Zwar wurde der absolute Teilnehmerrekord von 358 Läuferinnen und Läufern von 2018 um 12 Finisher verpasst, doch das OK war dennoch sehr zufrieden. ................................................... von brigitte kälin Beim ersten Lauf um 10 Uhr standen 66 Kinder am Start. Sie mussten eine Strecke von 500 Metern bewältigen. Erfreulicherweise waren unter ihnen sehr viele Stalliker und sie konnten sich auch durchsetzen. Denn mit Till Bezgovsek (13 Jahre) in 2.19,2, Elia Winkler (12) in 2.26,0 und Dorian Brogle (12) in 2.29,0 besetzten sie gleich das ganze Podest. Sie waren aber nicht die einzigen aus der näheren Umgebung, die das Treppchen besteigen durften. So siegten bei den Piccolo 2, wie auch bei den Schülern 1 Knaben, die Geschwister Bösch aus Stallikon. Robin (10) bewältigte die 500 m in 1.55,9, acht Sekunden vor Gian Deller (9) aus Obfelden und Timo (08) die 1000 Meter in 4.36,1. Ganze 24 Sekunden nahm er dem Zweitrangierten Luis Brandt (8), Birmensdorf ab. Bei den gleichen Mädchenkategorien gewannen Cherin D’Amico (9) aus Wettswil in 1.59,8 und Silja Deller (6) Obfelden mit 4.36,1 über die längere Distanz.

Rasanter Start der Piccolo 1 Knaben. Die ersten drei Plätze erreichten Till Bezgovsek (Nr. 25),Elia Winkler (Nr. 220) und Dorian Brogle (Nr. 37). (Bilder zvg.)

Manuela Menzi und Fabian Zehnder auf dem Podest.

Der erste Startschuss bei den Erwachsenen galt um 11.45 Uhr den Joggerinnen und Joggern. Philipp Kretz, Schongau, meisterte die 4 Kilometer in 13.35,7 am schnellsten, dicht gefolgt vom Stalliker Beat Blättler, 13.46,5. Bei den Frauen siegte Corinne Zeller, Weissenburg, in 16.38,0. Sie nahm der einheimischen Nicole Steinemann gute 2 Minuten ab.

medaille, respektive den wunderschönen Geschenkkorb, entgegennehmen. Zwei Minuten nach der Hauptklasse schickte der Speaker die 28 Walker und Walkerinnen auf die 8 Kilometer. Bei ihnen gab es keine Rangverkündigung. Die Siegerkörbe wurden bei ihnen unter allen Finishern ausgelost.

193 Athletinnen und Athleten reihten sich um 12.30 Uhr an der Startlinie ein, als der Startschuss dem Hauptlauf über 8 Kilometer galt. Als Erster erreichte Fabian Zehnder, Wädenswil, das Ziel. Mit 26.33,3 nahm er den nächstfolgenden Daniel Fässler, Feldbrunnen, sowie Philipp Arnold, Cham, 3 respektive 10 Sekunden ab. Manuela Menzi, Esslingen, war in 32.00,3 die Schnellste der 52 gestarte-

ten Frauen, 13 Sekunden vor Linda Muther, Feldbrunnen. Mit 32.52,9 erreichte mit Katrin Saly Graf bereits die erste Stallikerin das Ziel. Da sie aber in der älteren Kategorie startete, wurde sie nicht nur Gesamtdritte, sondern gewann bei den Damen C, den 40- bis 50-jährigen Frauen. Bei der gleichaltrigen Herrenkategorie durfte mit Adrian Brennwald, Aeugst, ebenfalls ein Athlet aus der Umgebung die Gold-

Alle Resultate können unter www.datasport.ch oder www.reppischtallauf.ch eingesehen werden.

Winterschiessen mit Wetterkapriolen Zwischenstand beim Schützenverein Obfelden-Maschwanden

Die Volley S9 Herren verloren trotz vollem Einsatz. (Bild zvg.)

Volley S9 Herren verlieren 1:3 gegen VBC Furttal An der Zürimeisterschaft spielten die Volley S9 Herren am Montag gegen das starke VBC Furttal Team. Mit nur sieben Spielern trat das Team gegen Volley Furttal an, das im Moment an 2. Stelle der Tabelle steht. Es gab nichts zu verlieren und so konnte ohne grossen Erfolgsdruck, aber mit viel Energie und Freude gespielt werden. Im ersten Satz wurden leider zu viele Servicefehler begangen und trotz gutem Spiel konnte das nicht mehr wettgemacht werden, sodass der Satz knapp mit 21:25 verloren ging. Furttal hat den 1. Satz verdient gewonnen, da sie die homogenere und schlagkräftigere Mannschaft war. Wer nun jedoch glaubt, dass sich die Volley S9 Herren einfach so geschlagen geben würden, der sah sich getäuscht. Eine Service-Serie von sechs Punkten zu Beginn des 2. Satzes brachte Furttal aus dem Konzept und die Säuliämtler spielten wie aus einem Guss. Jeder gab sein Bestes und so lagen sie schnell mit 11:1 Punkten vorne. Mit Teamgeist und Einsatz wurde

gemeinsam weiter erfolgreich um jeden Punkt gekämpft. Diesen 2. Satz liess sich S9 nicht mehr nehmen – Sieg mit 25:13. Im dritten Satz wurde im gleichen Stil weitergespielt und ein komfortabler Vorsprung erspielt. Leider knickte einer der Hauptangreifer mit dem Fuss um und so ging eine wichtige Teamstütze verloren. So ein Pech. Mit einer geschwächten Mannschaft konnte der Verlust des 3. Satzes nicht mehr verhindert werden. 21:25 ist ein beachtliches Resultat, aber es ist trotzdem schade, dass es nicht zu mehr reichte. Der vierte Satz ist schnell erzählt. Obwohl der verletzte Spieler wieder eingesetzt werden konnte, fehlte der Elan, das Spiel nochmals herumzureissen. Der Satz ging mit 16:25 verloren und das Spiel somit mit 1:3. Furttal war zu stark und hat verdient gewonnen. Wer gerne Volleyball spielt: Das Volley-S9-Herrenteam sucht noch neue Spieler im Alter von 20 bis 50 Jahren. Wer sich angesprochen fühlt, bei diesem aufgestellten Team mitzumachen, kann sich gerne melden unter pat.moser@gmx.ch. (pd.)

Am 11. Januar führte der Schützenverein Obfelden-Maschwanden bei schon fast frühlingshaften Bedingungen das Winterschiessen durch. Aufmerksame Schützen werden sich fragen, warum nur an einem Tag. Eigentlich wäre am 25. Januar ein weiterer Schiesstag zur Verfügung gestanden. Leider meinte es das Wetter am zweiten Schiesstag aber nicht gut mit den Schützen, denn der Nebel, der die Innerallmend in Obfelden ausfüllte, lichtete sich nicht. Momentan sind beim Verein Abklärungen mit der Gemeinde und dem Kantonsverantwortlichen des Zürcher Schützenverbandes im Gange, ob es eine Möglichkeit gibt, den Anlass nachzuholen. Trotz der Wetterkapriolen am zweiten Schiesstag konnten die Schützen, die am ersten Schiesstag die

Am ersten Tag waren die Bedingungen zum Schiessen gut. (Bild zvg.) Innerallmend in Obfelden besuchten, Bedingungen vorfinden, wie wenn die Saison im März/April gestartet hätte. Dies widerspiegelte sich auch in den

Resultaten der Schützen. Hier ein kleinen Auszug der Zwischenrangliste: Platz 1: Leuenberger Thomas, 98 Punkte, FSV Wettswil. Rang 2: Schneebeli Sämi, 98 Punkte, SV Obfelden-Maschwanden. Platz 3: Landis Martin, 97 Punkte, FSV Wettswil. Die ausführliche Zwischenrangliste ist auf der Homepage des Bezirksschützenvereins Affoltern www.bsva.ch aufgeschaltet. Bei den Funktionären, Helfern und Helferinnen des Schützenvereins Obfelden-Maschwanden bedankt sich der Bezirksvorstand jetzt schon im Namen aller Schützinnen und Schützen für das grosse Engagement, die gute Vorbereitung und die professionelle Durchführung des Schiessanlasses. Bezirksvorstand BSVA Gion Kuster

Hoch hinaus auf den Hoch-Ybrig FCA-Skiweekend im Eseltritt/Ibergeregg Alljährlich führt eine bunt gemischte Truppe des FC Affoltern aus Veteranen-, Senioren- und Junioren-TrainerVätern zusammen mit ihren Kindern – ein Skiweekend in der Ibergeregg durch. Der «Galopper», wie er vereinsintern bekannt ist und seit über 30 Jahren gepflegt wird, findet jeweils im SAC Clubhaus Eseltritt der Sektion Affoltern statt. In der Ausgabe 2020 fanden vom 24. bis 26. Januar wiederum über 30 fröhliche Teilnehmer zusammen. Die prekären Schneeverhältnisse in der Ibergeregg konnten der FCA-Gruppe nichts anhaben. Kurz entschlossen pilgerte der Tross an Skifahrern, Snowboardern und Spaziergängern hinüber nach Oberiberg und schliesslich sprichwörtlich hoch auf den Hoch-Ybrig. Dort konnte dann dem Schneesport gefrönt werden. Auch das Gesellige kam nicht zu kurz

Der «Galopper» 2020 des FCA war ein gelungener Vereinsanlass. (Bild zvg.) und die Jass-Kenntnisse wurden bei Gross und Klein kräftig vertieft. Apropos Gross und Klein: Erfreulich, wie auch dieses Jahr wiederum neue Galopper begrüsst und aufgenommen

werden konnten. Der in allen Belangen gelungene Vereinsanlass in speziellem Rahmen wird auch zu Beginn 2021 wieder zuoberst auf der FCAAgenda stehen. (mr)


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Sport

Freitag, 31. Januar 2020

Die Medaille war zum Greifen nah Der Stalliker Gian Andrin Biele vertrat die Schweiz an den Olympischen Jugendspielen Skifahren will gut vorbereitet sein.

Unfallrisiko senken Die Wintersportferien stehen vor der Tür und viele Schneesportfans zieht es auf die Pisten. Eine gute Vorbereitung auf die Schneesportsaison senkt das Unfallrisiko markant. Beim Ski- und Snowboardfahren senkt an die persönliche Fitness angepasstes Fahrverhalten das Unfallrisiko. Laut Statistik ereignen sich besonders viele Unfälle um 11 Uhr und um 15 Uhr. Um diese Zeiten setzt bei vielen Menschen Müdigkeit ein und die Konzentration lässt nach. Die neue App «Slope Track» misst die körperliche Belastung beim Ski- und Snowboardfahren. Je nach Auswertungsergebnis gibt sie Empfehlungen und Tipps zur Verbesserung der eigenen Fitness und zur Optimierung des Fahrverhaltens. Zum Ski- und Snowboardfahren braucht es eine gute körperliche Verfassung, koordinative Fähigkeiten und Reflexe. Regelmässige Fitnessübungen insbesondere für die Rumpf- und Beinmuskulatur helfen, das Unfallrisiko zu vermindern. Wenn man sich vor der ersten Fahrt oder nach längeren Pausen und Liftfahrten aufwärmt, senkt man aktiv das Unfallrisiko. Auch ein gemütlicher Einstieg in die Skisaison und eine gemächliche erste Abfahrt helfen. Fährt man abseits markierter Pisten und missachtet die üblichen Regeln oder Vorsichtsgebote in schwerwiegender Weise, begeht man ein Wagnis und muss mit Kürzungen der Versicherungsleistung rechnen. Für Freerider und Tourenfahrerinnen gibt es das Informations- und Planungstool «White Risk». Das interaktive Präventionstool sensibilisiert für die Lawinengefahr abseits gesicherter Pisten. (suva) anzeige

An den Olympischen JugendWettspielen in Lausanne trat der Stalliker Gian Andrin Biele in der Disziplin Snowboard Halfpipe zum Wettkampf an.

Am Wettkampftag ging es um fünf Uhr morgens los nach Leysin. Um acht Uhr war er bereits auf dem Berg, sodass er vor dem grossen Wettkampf noch ein paar Trainingsläufe zum Warmwerden machen konnte. Um 9.30 Uhr startete der erste Fahrer. Gian Andrin Biele folgte sogleich mit der Startnummer zwei. Insgesamt waren 18 Fahrer am Start, welche je zwei Qualifizierungsläufe hatten. Die besten zehn kamen ins Final.

Olympische Spiele haben etwas Magisches. Die Gelegenheit, sich mit anderen Sportlern und Sportlerinnen aus der ganzen Welt zu messen, bietet sich schliesslich nicht täglich. Viele junge Sportlerinnen und Sportler träumen davon, einmal an diesem Grossereignis teilzunehmen. Für einige rückte dieser grosse Traum ein ganzes Stück näher, denn sie durften an der Jugendolympiade starten. In Lausanne, der olympischen Hauptstadt, fanden in diesem Jahr vom 9. bis 22. Januar die III. Olympischen Jugend-Winterspiele statt. In acht Sportarten und 16 Disziplinen trafen sich 1872 junge Sportler und Sportlerinnen zwischen 15 und 18 Jahren aus 79 Ländern. Swiss Olympic schickte eine Delegation von 112 Athleten. Darunter auch den Stalliker Gian Andrin Biele. Dieser bekam die Gelegenheit, die Schweiz in der Disziplin Snowboard Halfpipe zu vertreten.

Zweiter nach der Qualifikation Gian platzierte sich bereits mit seinem ersten schönen soliden Run unter den ersten 10. An der Spitze waren zwei Japaner. Der zweite Qualifizierungsrun wurde ein Hit. Gian meisterte seine schönen hohen 900 und 700 problemlos. Die Höhe und die Schwierigkeit der Sprünge belohnten die Richter mit 86.66 Punkten von 100 und so schloss er die Qualifikation als Zweitplatzierter ab. Um 14 Uhr nachmittags war der Start in die drei Final-Runs. Die Startfolge erfolgte in umgekehrter Reihenfolge, Gian brachte seinen Run als zweitletzter Fahrer. Er startete wunderschön, mit wiederum hohen Sprüngen und Drehungen, leider stürzte er nach dem letzten Sprung. Auch der zweite Run endete auf dieselbe Weise. Nun hiess es Ruhe bewahren. Ein Lauf lag noch drin. Gian setzte im dritten Run auf Ruhe und etwas mehr Sicherheit. Dieser etwas einfachere Lauf war zwar schön, reichte aber nicht ganz.

Olympia-Luft schnuppern Am 15. Januar reiste er mit der Schweizer Snowboarddelegation nach Lausanne und durfte dort im Olympic Village Vortex eine Woche OlympiaLuft schnuppern. Der SnowboardWettkampf, welcher in Leysin stattfand, war einer der letzten auf dem Programm und so hiess es: sich gedulden bis zum Dienstag, 21. Januar. Bis dahin standen drei Trainingstage an, die Gian Andrin Biele Gelegenheit gaben, gemeinsam mit Snowboardern aus Japan, Neuseeland, Kanada, Amerika, Korea seine Sprünge in der olympischen Halfpipe von Leysin zu trainieren.

Tolle Leistung

Hoch hinaus: Der Stalliker Gian Andrin Biele. (Bild Thierry Krummenacher)

Der kleine Fehler in den vorherigen Läufen kostete ihn die Bronzemedaille. Aber schlussendlich belegte Gian den 6. Platz. Was für eine tolle Leistung! Diesen spannenden Wettkampf wird er so schnell nicht vergessen. (pd.)


Extra herkömmliches

Mythos Der Ausdruck Mythos ist hergeleitet vom griechischen Verb mytheomai, das erzählen, erdichten bedeutet. Mythen sind uralte Erzählungen, wie sie bei allen Völkern zu finden sind. Sie widerspiegeln das Weltbild, die Lebensauffassung und die religiösen Vorstellungen der jeweiligen Kultur. Wobei Götter, Geister, Helden und Erlösergestalten fast immer eine zentrale Rollen spielen. Archaische Mythen sind von vorgestern, sagen aufgeklärte Zeitgenossen. Demgegenüber hält sie Sigmund Freud für einen Ausdruck verdrängter Wünsche. Und C.G. Jung meint: Mythen sind Manifestationen eines kollektiven Unbewussten, in denen wesentliche Menschheitserfahrungen zur Sprache kommen. So gesehen, haben mythische Erzählungen etwas zeitlos Gültiges an sich und sind noch immer einer Nachfrage wert. Zu bedenken ist, dass sich längst entthronte Götter- und Heldengestalten nicht ohne Weiteres durch moderne Kultfiguren – ob soziale Wohltäter, Wirtschaftsgrössen oder Tennisspieler – ersetzen lassen. Aber scheinbar neigt der Mensch zur Mythenbildung, auch wenn er von archaischen Mythen gar nichts hält. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.

digitalisierung in worten

Active Sourcing Unter Active Sourcing wird ein Konzept des Personalbeschaffungswesens verstanden. Anstatt bei Bedarf eine Stellenausschreibung zu schalten, werden im Vorfeld Kontakte zu Gruppen möglicher zukünftiger Mitarbeitender aufgebaut. Diese sollen Sympathien für die Unternehmen entwickeln und zu einem Engagement active sourcenden Unternehmen motiviert werden. Active Sourcing bietet sich primär für Grosskonzerne an, die schnell wachsen und kontinuierlich hochqualifizierte Arbeitskräfte einstellen. Für Betriebe im Knonauer Amt würde sich Active Sourcing wahrscheinlich nicht auszahlen. Denn die kontinuierliche Pflege von Kontakten im Vorfeld ist viel zeit- und damit kostenintensiver als klassische Anstellungsverfahren mittels Stellenausschreibung. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten», erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

Freitag, 31. Januar 2020

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Von der Kletterwand in den Service Petra Klingler und Kollegen mit neuen Rollen an den Säuliämtler Sports Awards

Neue Rollen für die Sportcracks im OK der Säuliämtler Sportsawards, von links: Raffael Huber, Petra Klingler und Michael Meier. Hinten rechts: Jurypräsident Hansruedi Böhler. (Bild Werner Schneiter)

Die olympischen Sommerspiele in Tokio in diesem Jahr sind ihr Ziel, aber für einmal dispensiert sich Kletterlady Petra Klingler vom harten Trainings- und Wettkampfalltag und hilft als OK-Mitglied in der Organisation der Säuliämtler Sports Awards in Affoltern – zusammen mit Turner Michael Meier und OL-Läufer Raffael Huber. ................................................... von werner schneiter Sie hat Schweizer Meistertitel in allen drei Disziplinen, die Bouldern-WMGoldmedaille sowie neun Mal den Säuliämtler Sports Award gewonnen. Nun strebt die bald 28-jährige Bonstetterin Petra Klingler an den olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio in der Kombination eine Klettermedaille an. Auch der inzwischen zurückgetretene Geräteturner Michael Meier hat als mehrfacher Schweizer Meister im Sprung und am Boden den Award-Titel fünf Mal geholt. OL-Läufer Raffael Huber, während zehn Jahren in der Nationalmannschaft, Studenten- und

wetter

Militärweltmeister sowie mit Top-Klassierungen im Weltcup, ist einmaliger Award-Gewinner. Alle drei Sportcracks engagieren sich inzwischen auch ausserhalb ihrer Disziplinen und tragen im Organisationskomitee dazu bei, dass der Award reibungslos über die Bühne geht – sei es im Service, bei der Sponsorenakquisition oder mit Social-Media-Akvitäten im Kommunikationsbereich. «Nach meinen neun Awards fand ich es an der Zeit, dass auch andere Sportarten zum Zug kommen», sagt Petra Klingler, die ihren Einsatz im OK auch als Dank versteht und Motivation zum Mithelfen hat, weil es im Säuliamt so tolle Athletinnen und Athleten gibt. Ähnlich tönt es bei Michael Meier und Raffael Huber, der während der Preisverleihung für eine einwandfreie Bildschirmpräsentation sorgte.

Aha-Erlebnisse Derweil sich die drei Aushängeschilder eher hinter den Kulissen bewegten, standen andere im Rampenlicht. Befragt von Moderator Philippe Bandi, einem ehemaligen Mittelstreckenläufer, gaben Athletinnen und Athleten Auskunft über ihre Ziele, Hoffnungen

und gewährten Einblick in den Trainingsalltag. «Das sind für Besucherinnen und Besucher oft Aha-Erlebnisse. Und sie sind verblüfft, dass im Säuliamt so viele Spitzen- und Leistungssportler und -Sportlerinnen beheimatet sind», sagt Hansueli von Allmen aus Obfelden, in den 70er-Jahren der beste Ämtler Langstreckenläufer. Zu seiner Zeit gab es die Award-Verleihung leider noch nicht, er hätte die besten Chancen gehabt, zumal es zu dieser Zeit noch nicht so viele Sportarten gab. Für Charles Höhn, ehemaliger Gemeindepräsident von Bonstetten und ehmals Standortförderer, sind die Sports Awards auch für die Nachwuchsförderung bedeutsam. «Und alle jene, die ihre Ziele still und leise anstreben, stehen für einmal im Rampenlicht.» Höhn spricht aber auch von einem anderen Effekt. «Der Award stärkt den Zusammenhalt in der Region und begünstigt den Austausch von Exponenten in diversen Sportarten», sagt er. Und es ist eine Anerkennung für die jungen Sportlerinnen und Sportler. Das ist auch der Grund, weshalb die Wettswiler Gemeindepräsidentin Katrin Röthlisberger zum Anlass kam – aber nicht nur: «Ich bin

auch hier, weil es Nominierte aus Wettswil gibt», fügte sie bei. Dass es kein Problem darstellt, genügend Athletinnen und Athleten für die Awards zu nominieren, bestätigt Jurypräsident Hansruedi Böhler. In der Frauenkateogorie war das nicht immer einfach, aber laut Böhler seit einer Änderung des Reglements besser. Siegt jemand in der Nachwuchskategorie, so muss sie im nächsten Jahr in der Frauenkategorie antreten, auch wenn sie noch nicht 20-jährig ist.

Ehemalige Cracks als Stammgäste Bei der Verleihung der Sports Awards sind stets auch ältere Semester präsent – Athleten, die in früheren Jahren Geschichte geschrieben haben, so zum Beispiel der Mettmenstetter Walter Bickel, Schweizer Meister von 1961 über 400 Meter Hürden. Der bald 87-Jährige ist immer noch aktiver OL-Läufer. Präsent war auch Marcel Hürlimann, Grossvater von OK-Mitglied Michael Meier. Er holte sich 1967 den nationalen Titel im Dreisprung, wobei drei Zentimeter zur 15-MeterMarke fehlten. Stammgast ist auch Bruno Heinzer, Schweizer 15-km-Langlaufmeister von 1978 in Tramelan.

volg-rezept

Pochiertes Pouletbrüstli an Apfel-Haselnuss-Vinaigrette Zutaten für 4 Personen 1l Geflügelbouillon 1 Lorbeerblatt 4 Pouletbrüstli Salz, Pfeffer aus der Mühle Zutaten Vinaigrette: 4 EL Haselnüsse, grob gehackt 3 EL Apfelessig 1 Msp. Salz Pfeffer aus der Mühle 1 EL Rapsöl 1 Apfel, klein, rotschalig 4 Peterlizweige, fein geschnitten

Zubereitung

lebensweisheit «Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.» (Blaise Pascal)

Bouillon mit Lorbeerblatt aufkochen. Pouletbrüstli würzen, in der heissen Bouillon während ca. 15 Min. pochieren, d.h. unter dem Siedepunkt ziehen lassen.

Für die Vinaigrette Haselnüsse ohne Fettzugabe in Bratpfanne rösten. Abkühlen lassen. Essig, Salz und Pfeffer verrühren. Öl darunterrühren. 3 EL Sud aus Pfanne nehmen und dazurühren. Apfel entkernen und fein würfeln, mit Peterli und Haselnüssen zur Vinaigrette geben.

Pouletbrüstli aus dem Sud nehmen, trockentupfen, schräg in Tranchen schneiden und zusammen mit Vinaigrette anrichten. Dazu passt dampfgegarter Wirz. Zubereitung: zirka 20 Min. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte.


Wir, Vater und Sohn, suchen ab Mitte März eine Person, die gerne und gut putzt, um unser EF-Haus (206 m2) in Stallikon in Ordnung zu halten, da unser bisheriger guter Geist Ende März in die wohlverdiente Rente geht. Sie kommen einmal in der Woche nach Vereinbarung, ca. 5 Stunden lang. Wenn Sie auch gerne bei schönem Wetter leichte Gartenarbeit leisten, möchten wir Sie unbedingt kennen lernen.

2 . F E B K AT E R Z O R B A S

16:00 Uhr

DO

6 . F E B LAMAROTTE SWINGTETT

20:15 Uhr

FR

Familienprogramm

Jazz am Donnerstag

7 . F E B JETZT MUSS ICH NUR NOCH ÜBERLEBEN

20:15 Uhr

Film & Gespräch

M I 1 2 . F E B SCHW. FILMSCHAFFENDE UND DIE 3. WELT 20:15 Uhr

FEBRUAR

SO

Zuschriften an: Anzeiger Affoltern, Chiffre 2000019, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern

Für unsere Firma Stüssi GmbH suchen wir auf den 1. März einen:

ALLROUNDER (m) 80% – 100%

Podium mit Dr. Felix Aeppli

DO 13. FEB CHRIS CONZ TRIO 20:15 Uhr

Zu Ihren Aufgaben gehören: Reparatur, Instandhaltung und Vorführung der Anhänger, Lagerbewirtschaftung, Reifen und Räder von PKW überprüfen, wechseln und reparieren.

Jazz am Donnerstag

F R 1 4 . F E B KALEIDOSCOPE S T R I N G Q U A RT E T 20:15 Uhr

Crossover

Wir erwarten: Abgeschlossene mechanische Berufslehre wie Auto- / Landmaschinenmechaniker oder Metallbauer, Führerausweis BE, Alter: 25 – 45 Jahre, Deutsch als Muttersprache oder sehr gute Kenntnisse, selbständige und saubere Arbeitsweise.

DO 20. FEB RACINE, RHYTHM & HORNS 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

DO 27. FEB THOMAS DOBLER & DADO MORONI 20:15 Uhr

Jazz am Donnerstag

F R 2 8 . F E B T H E O D O R F O N TA N E 20:15 Uhr

Wir bieten: Eine abwechslungsreiche und interessante Tätigkeit in einem erfolgreichen Familienunternehmen, marktgerechte Anstellungsbedingungen.

Erzähltheater

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns auf Ihre vollständige Bewerbung mit Foto per E-Mail an: Stüssi GmbH, Lenggenweg 13, 8907 Wettswil, 044 700 00 16, info@stuessi-anhaenger.ch Vortragsreihe Gesundheit: gute Vorsätze? Informationen für Körper und Seele: 5.2.20 Mikroplastik in Nahrung und Kosmetik 19.2.20 Bewegung und Sauerstoff 4.3.20 Herzgesundheit HRV-Messung 18.3.20 Stärkung des Selbstwertgefühls

Grosse DinoLiveshow

Jeweils Mittwoch um 19.30 bis 21.00 Uhr im Schumacher Karate Dojo Affoltern a.A. Info/Anmeldung bei Marianne Schumacher www.gsundundzwaeg.ch Tel 044 761 31 63

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ÜBER

G Folgende Argumente sprechen gegen die Initiative des Mieterverbandes: – Keine Mieterhöhungen nach energetischen Sanierungen mit Fördergeldern – Grundstück-Vorkaufsrecht für Gemeinden und Kantone kommt quasi einer Verstaatlichung nahe – 10% Quote entspricht Verdreifachung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Dafür gibt es gar nicht genug gemeinnützige Bauträger – Derzeit sind beinahe 80'000 Wohnung schweizweit leer, Tendenz steigend – Die Mieten sinken laufend, der Referenzzinssatz sinkt seit über 10 Jahren – Direkte Wohnkostenzuschüsse an Bedürftige wären effizienter als Wohnbauförderung mit der Giesskanne – Jährliche zusätzliche Kosten von mind. CHF 120 Mio. z.L. der Steuerzahler

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