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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 26 352 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 05 I 174. Jahrgang I Dienstag, 21. Januar 2020

Wohnmobil brannte

Ämtler Rücktritt

Auf dem Türlersee-Parkplatz stand Donnerstagnacht ein Campingfahrzeug in Flammen. > Seite 5

Alt Nationalrat Toni Bortoluzzi gibt das Vizepräsidium der Zürcher SVP im April ab. > Seite 6

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Nahreise Der Kulturkeller LaMarotte lud zur Wanderung von der Aumüli nach Aeugst. > Seite 7

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Respekt- und liebevoll Venezianischer Traum -

Serie Lernende: Tanja Stevanovic wird Fachfrau Gesundheit EFZ im Seewadel. > Seite 8

Vier kandidieren für einen Sitz Wertschätzend und zupackend, beherzt und kommunikativ – so charakterisieren sich die Kandidierenden für den Stadtrat in Affoltern. Am vergangenen Donnerstag konnte sich die Bevölkerung selber ein Bild machen. ................................................... von thomas stöckli

Frauen in der Mehrzahl

Von einem «demokratiepolitischen Idealfall» sprach Moderator Bernhard Schneider in seiner Einleitung zum Wahlpodium der Interparteiliche Konferenz der Stadt Affoltern vom vergangenen Donnerstag. Damit meinte er nicht nur die Auswahl – vier Kandidierende für den einen vakanten Sitz –, sondern auch, dass alle Parteien gemeinsam einen solchen Anlass organisieren und das erst noch vor so grossem Publikum. Nicht mitzuhalten vermochte da die Technik: Das Headset des Moderators streikte komplett und auch sonst zeigte die Akustik-Anlage immer wieder ihre Tücken.

Die rund 70 Politikinteressierten, die in den Ulmensaal der reformierten Kirche gefunden haben, mussten diesen Entscheid trotzdem nicht bereuen. Sie erhielten Einblick hinter die Fassaden der vier Kandidierenden, die bei allen Unterschieden teilweise auch vieles gemeinsam haben. Einig war man sich etwa über die Bedeutung der Kommunikation zwischen Stadtrat und Bevölkerung. FDP-Kandidat Manuel Moser liess sich die Teilnahme am Anlass trotz gebrochenem Mittelhandknochen nicht

Warum es so viele Müller gibt Wer Müller oder Huber heisst, hat im Bezirk Affoltern viele Namensvettern. In fünf Gemeinden ist Müller der häufigste Familienname, in deren drei ist es Huber. Das zeigt ein Datensatz der Schweizerischen Post über die fünf häufigsten Nachnamen in allen Gemeinden der Schweiz. Der Ursprung der meisten Namen geht in die frühe Neuzeit zurück. Ihre Herkunft verweist auf frühere Berufsbezeichnungen, auf örtliche Abstammung oder auf körperliche Merkmale der Vorfahren. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Spannende Ausgangslage vor der Stadtrat-Ersatzwahl in Affoltern

Persönliche Einblicke

Das Theater Arth zeigt noch bis Ende März «Eine Nacht in Venedig» von Johann Strauss. > Seite 13

Sie kandidieren für den vakanten Sitz im Stadtrat Affoltern. Von links: Michael Bommel, Claudia Ledermann, Antoinette Frey und Manuel Moser. (Bild Thomas Stöckli) nehmen – eine Verletzung, die er sich beim Laufsport zugezogen hat. Claudia Ledermann kandidiert zwar als Parteilose, wird aber durch die Grünliberalen portiert. Antoinette Frey begründete ihre Faszination für die Zucht von JerseyKühen schwärmend mit deren «unglaublich schönen Augen». Und der parteilose Michael Bommel, der Ständerat Thomas Minder als politisches Vorbild bezeichnet, hat in Stallikon vor einigen Jahren ein eigenes Segelschiff gebaut.

Parteizugehörigkeit oder Sachpolitik? Alle vier bewerben sich um den einen Sitz im Stadtrat, der seit dem Rücktritt von Susanne Leuenberger, SVP, vakant ist. Antoinette Frey will diesen Sitz für die SVP halten, schliesslich bringe es ihre Partei auf einen Wähleranteil von 25 %. Weniger wichtig finden naturgemäss die anderen Kandidierenden die Parteizugehörigkeit. Es soll vor allem um Sachpolitik gehen, um die besten Lösungen für

Jodeln und Volkstheater

Chränzli des Jodlerklubs Affoltern am vergangenen Wochenende

Ganz grosses Theater: Mistgabelkämpfe auf der Kasinobühne. (Bild Martin Mullis)

Einmal mehr füllte der Jodlerklub Affoltern mit seinem traditionellen Chränzli, mit urchiger Volksmusik und einem Schwank, am Wochenende den Kasinosaal. Die Jodlerinnen und Jodler begeisterten wie gewohnt die Besucher und die turbulenten Geschehnisse auf der Bühne erzeugten bei den gutgelaunten Gästen Lachstürme. Dem doch relativ kleinen Verein gelang es einmal mehr, während eines Wochenendes mit drei Aufführungen den Kasinosaal bis auf den letzten Platz zu füllen. Sowohl die Darbietungen der Jodler als auch die schauspielerischen Leistungen der Theatergruppe befanden sich auf einem beachtlich hohen Niveau. Die Akteure erhielten denn auch riesigen Beifall. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 9

Affoltern, so ihre Argumentation. Bommel bezeichnete es sogar als Vorteil, dass er als Parteiloser über Parteigrenzen hinweg kommunizieren könne. Das letzte Wort werden die Stimmberechtigten haben. Angesichts der vier Kandidierenden für den einen Sitz scheint es allerdings wahrscheinlich, dass der Entscheid noch nicht im ersten Wahlgang vom 9. Februar fallen wird. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Geister, Spuk und Träume Am kommenden Wochenende steht Rifferswil erneut im Zeichen von Kultur und Unterhaltung. Nach zwei erfolgreichen, gut besuchten Anlässen am vergangenen Samstag und Sonntag, sind alle Interessierten auch am 24. und 25. Januar nochmals herzlich eingeladen, die beiden traditionellen Programmteile von Chorkonzert und Theater zu erleben. Zum Start lädt der Chor zum Schwelgen ein. Unter dem Titel Träumereien singt er bekannte Melodien wie «I Have a Dream» oder «Mr. Sandman». Nach der Pause führt die Theatergruppe ein wahrlich «geistreiches» Lustspiel in drei Akten auf: Gezeigt wird das Stück «Im Meischter sini Geischter». Nach dem Tod von Onkel Godi gehen auf dem Lindenhof plötzlich seltsame Dinge vor sich. Das kann ja heiter werden! ................................................... > Bericht auf Seite 13

Vier von sieben Mitgliedern des Gemeinderats sind Frauen. Das ist nur eine von verschiedenen Besonderheit in Aeugst. Im Interview mit Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer ging der «Anzeiger» noch anderen Themen auf den Grund. Etwa der bevorstehenden Umsetzung der Einheitsgemeinde, den schon bald erschöpften Baulandreserven und der Vorbildrolle der Gemeinde im Bereich Nachhaltigkeit. ................................................... > Interview auf Seite 7 anzeigen

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Manuel Moser in den Stadtrat

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DANKSAGUNG fürs Mami

TODESANZEIGE In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Aktivmitglied

Albert Schoch Albert war viele Jahre aktives Mitglied der Fahrgruppe, er war immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Wir werden Albert in ehrendem Andenken bewahren, er möge in Frieden ruhen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen.

Für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, für eine stumme Umarmung, für Blumen und Geldspenden, für einen Händedruck, für alle Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft zu meinem Mami

Elsa Vencli-Berli Herzlichen Dank

Elvira und Max Widmer-Vencli

Fahrgruppe Säuliamt

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Urnenbeisetzung am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel. Anschliessend um 14.00 Uhr Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Kappel.

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Traurig nehmen wir Abschied von unserem Turnkameraden

Albert Schoch

1. Oktober 1940 bis 15. Januar 2020 Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein Ehrendes Andenken zu bewahren und ihm die letzte Ehre zu erweisen. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefempfundenes Beileid aus.

ABSCHIED

Männerriege Hausen am Albis

Wir trauern um unser jahrzehntelanges Vereinsmitglied

Hans Rohrer Durch seinen Tod verlieren wir einen guten und zuverlässigen Kameraden. Er überzeugte in unserem Klub und bei nationalen Anlässen durch kreatives, gutes Spiel. Für seine Treue zu unserem Klub während über 50 Jahren danken wir und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser Beileid.

Schachklub Säuliamt Affoltern am Albis

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 13.40 Uhr auf dem Friedhof Kappel statt, die Abdankungsfeier um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Kappel.

Wenn die Füsse zu müde sind, die Wege zu gehen, die Augen zu trübe, die Erde zu sehen. Wenn das Alter geworden ist zur Last und Leid, dann sagt der Herr: «Komm zu mir, jetzt ist es Zeit.»

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi, Schwägerin, Tante und Gotte

Olga Thomi-Berli Wenn ihr an mich denkt seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

Hans Rohrer

25. Februar 1937 – 15. Januar 2020 Hans war ein ruhiger, gemütlicher und fröhlicher Mensch, der am vergangenen Mittwoch im Beisein seiner Lieben friedlich für immer eingeschlafen ist. Auf Wiedersehen Papi und Grossdädi Hans!

Die Trauerfamilien Rohrer, Stocker und Margrit Häfeli Die Beisetzung wird im Familienkreis abgehalten. Am Mittwoch, 22. Januar um 10.20 Uhr, findet der Abdankungsgottesdienst in der Kapelle auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt. Traueradresse: Anita Rohrer, Eggried 2, 6319 Allenwinden

17. Januar 1928 – 14. Januar 2020

Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. In unseren Herzen wirst Du immer bei uns sein.

Silvia und Hans Wetli-Thomi Irene und Reto Rothenberger-Wetli mit Gian und Gino Heidi und Patrick Benedetto-Wetli mit Fabio und Mirko Jolanda und Meinrad Weber-Thomi Urs Weber und Priska Markus und Ursula Thomi-Albrecht Roger und Andreia Thomi mit Kevin Fritz und Ruth Thomi-Eberhard Die Urnenbeisetzung Òndet im engsten Familienkreis statt. Der Abschiedsgottesdienst Òndet am Donnerstag, 23. Januar 2020, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Knonauer Amt und der Palliativ Medizin A•oltern. In der Gemeinde werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse: Jolanda Weber-Thomi, In Bruggen 23, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern Stadt Zürich: Fast jedes zweite Taxi beanstandet In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 18./19. Januar, kontrollierte die Stadtpolizei Zürich 30 Taxilenkende im Kreis 4. Davon mussten 14 beanstandet und entsprechend verzeigt werden. Hauptsächlich wurden dabei «Nichteinhalten der Lenkpausen und Ruhezeiten» und/oder «nicht korrektes Führen der Kontrollmittel» festgestellt. In einem Fall lenkte ein Fahrer an einem Tag sein Fahrzeug während rund 14 Stunden berufsmässig (erlaubt sind 9 Stunden).

Dienstag, 21. Januar 2020

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Im Austausch Lösungen finden Die vier Kandidierenden für den vakanten Stadtrats-Sitz in Affoltern haben sich vorgestellt

wir gratulieren Zum 92. Geburtstag Margaretha Zbinden in Stallikon ist am vergangenen Freitag, 17. Januar, vor 92 Jahren auf die Welt gekommen. Wir gratulieren ihr nachträglich von Herzen und wünschen ihr ein freudiges und gesundes neues Lebensjahr.

Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 26 352 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Stadtrats-Wahlpodium von links: Manuel Moser, Claudia Ledermann, Moderator Bernhard Schneider, Antoinette Frey und Michael Bommel. (Bild Thomas Stöckli)

Kommunikation, Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement und das Haus zum Seewadel waren unter anderem Themen am Stadtrats-Wahlpodium vom vergangenen Donnerstagabend im Ulmensaal der reformierten Kirche. ................................................... von thomas stöckli Mit der Stadtratswahl kommt am 9. Februar auch der Kredit für den Neubau des Alters- und Gesundheitszentrums Seewadel vors Volk. Als «gute und nachhaltige Investition» bezeichnete dies Manuel Moser, Kandidat der FDP. «Der Bedarf ist da», findet auch die parteilose Claudia Ledermann, die von den Grünliberalen portiert wird. Das Seewadel brauche es, ergänzend zur Langzeitpflege Sonnenberg. Kein klares Ja zum SeewadelNeubau kam einzig von SVP-Kandidatin Antoinette Frey. Sie stört sich am Kostensprung zwischen Projektierung und Baukredit von 22 auf 43 Mio. Franken und am teuren Provisorium: «Ich frage mich, ob es nicht eine schlankere Lösung gäbe.» Auf eine Jaoder Nein-Parole wollte sie sich allerdings nicht festlegen. Michael Bommel, parteilos, der aus dem Gesundheitsbereich kommt, hat sich intensiv mit dem Thema befasst – und hält das Provisorium für unverzichtbar. Ansonsten müsse man in drei Jahren wieder bei null anfangen, was insbesondere personell schwierig wäre.

Wertschätzung und Finanzen Es fehle die Wertschätzung, das wurde dem Stadtrat in jüngerer Vergangenheit aus Vereinskreisen wiederholt vorgeworfen. Das will Claudia Ledermann ändern: In ihrer Zeit als Geschäftsführerin des Vereins Familienzentrum Bezirk Affoltern habe sie den wertschätzenden Austausch vermisst. Der Lohn für ehrenamtliches Engagement sei Wertschätzung, betonte sie, wenn diese fehlt, finde man keine Freiwilligen mehr. Unterstützung fand

sie bei Manuel Moser: «Freiwilligenarbeit ist etwas, das die Schweiz ausmacht», sagte er. Wenn Menschen ihre Zeit für die Allgemeinheit opfern, müsse man dies auch wertschätzen. Und wo lässt sich sparen? Eine Patentlösung auf diese Frage konnten die Kandidierenden nicht bieten. Nicht sparen dürfe man bei der Infrastruktur, so Antoinette Frey. Sparen bei den Schulen, den Strassen oder der Kanalisation würde sich rächen, sagte sie. Das sei wie bei einem Haus: «Wenn man immer wieder etwas investiert, ist das Ding in Schwung.» Auf langfristige Planung, setzt Claudia Ledermann, für gemeinsames Hinterfragen und die Unterscheidung nach nötig oder «nice to have» plädierten Moser und Bommel.

Vertrauen und Dialog Letzte Woche bot der «Anzeiger» den Kandidatinnen und Kandidaten für den freien Sitz im Stadtrat Affoltern Gelegenheit, zu sechs Fragen Stellung zu beziehen. Darin sprach Michael Bommel einen Vertrauensverlust in der Bevölkerung zum Stadtrat an. Moderator Bernhard Schneider hakte nach: «Die da oben machen, was sie wollen», habe er von verschiedenen Leuten gehört, so Bommel. Sein Rezept dagegen: Mehr aufeinander hören und den Konsens suchen. Einen Vertrauensverlust hat auch Antoinette Frey festgestellt. Besonders deutlich habe der sich in der Spitalgeschichte widerspiegelt: «Da versuchte der Stadtrat mit allen Mitteln, den eigenen Weg durchzuziehen.» Darauf habe sie auch Stimmen gehört, die den ganzen Stadtrat auswechseln wollten, so die SVP-Kandidatin. Weniger drastisch sieht es Claudia Ledermann: Die Spitalabstimmung habe eine Diskussion ausgelöst, aber das sei ja Politik. Nun erlebe sie es so, dass der Stadtrat den Entscheid der Bevölkerung mittrage. «Der Entscheid wird akzeptiert – und das ist konsequent und richtig», findet auch Manuel Moser. Vertrauen habe damit zu tun, einen Dialog zu haben. Deshalb finde er den Kontakt mit der Bevölkerung ganz essenziell.

Wie kann der Stadtrat besser kommunizieren? In der offenen Fragerunde wollte es Kantonsrat Daniel Sommer konkreter wissen. Michael Bommel empfahl, vermehrt moderne Kommunikationsmittel zu nutzen, persönlich ansprechbar zu sein und wenn sich ein Problem zeigt, auch mal die Bevölkerung zu einem Austausch einzuladen. «Für mich ist der Stadtrat nicht greifbar», sagte Antoinette Frey. Ihre Idee: einer Bürger-Sprechstunde. Eine solche existiere bereits und werde rege genutzt, musste sie aus dem Publikum erfahren. Potenzial nach oben hat Claudia Ledermann bei der Homepage entdeckt. Kommunikation gehe in zwei Richtungen, betonte sie allerdings auch die Mitverantwortung der Bevölkerung. Und Manuel Moser spann den Faden weiter: «Ich sehe Politik als Dialog. Es sind beide Seiten gefordert, aufeinander zuzugehen.»

Kinderbetreuung und Mehrwert Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wollen sich Manuel Moser und Claudia Ledermann einsetzen. «Das ist mir ein Herzensanliegen», betonte er. Die Tagesbetreuung sei in der Schweiz zu teuer, da seien neue, liberale Modelle gefragt, die weniger kosten. Sie sieht insbesondere ein grosses Problem bei der Betreuung während der Schulferien. Und auch das Seewadel war in der offenen Fragerunde nochmals Thema: «Ist Ihnen bewusst, dass das Seewadel nur noch eine provisorische Betriebsbewilligung hat?», wandte sich alt Gemeindepräsidentin Irene Enderli direkt an Antoinette Frey. Es folgte ein kurzes Hin-und-Her zum Zeitplan und zu (un-)möglichen Alternativen zum Provisorium. Auch das subjektive Sicherheitsgefühl – etwa nachts in der Bahnhof-Unterführung – war Thema in der Fragerunde. Hier konnte Antoinette Frey als ehemalige Polizistin fundiert Auskunft geben. Im Bereich Bürgernähe habe die Polizei in Affoltern noch Potenzial, sagte sie. «Wie lässt sich die Attraktivität von Affoltern steigern?», so eine weitere Frage aus dem Publi-

kum. Mit Räumlichkeiten für Start-ups möchte Michael Bommel mehr Gewerbe nach Affoltern locken – und damit auch künftige Steuerzahler. Affoltern sei schon attraktiv, findet Antoinette Frey: «Mit der Autobahnanbindung haben wir bereits gewonnen.» Als Wermutstropfen am ansonsten tollen Standort nannte Manuel Moser die hohen Steuern: «Wenn wir die Finanzen in den Griff bekommen, wird es auch attraktiver in Affoltern zu wohnen und zu arbeiten. Und Claudia Ledermann wies auf die vielen verschiedenen Aspekte hin, die sich auf Standortattraktivität auswirken. So müsse man erst den Bedarf abklären und die Zielgruppe definieren. «Damit wären wir wieder beim Dialog.»

Klima und Umwelt Und was soll der Stadtrat fürs Klima tun? «In fünf Jahren wird die KlimaHysterie vorbei sein», sagte Michael Bommel und sprach sich stattdessen für Umweltschutz-Massnahmen vor Ort aus. «Umweltschutz fängt bei uns persönlich an», so auch Antoinette Frey. Als Beispiel nannte sie das Einkaufsverhalten. Die Stadt könne als Zeichen mal eine Aktion machen, um 22 Uhr die öffentliche Beleuchtung auszustellen. «Vielleicht gibts dann mehr Kinder», fügte sie an und sorgte damit für einen Lacher im Saal. Umweltschutz vorleben, darauf setzt Manuel Moser. So gehe er mit dem öV zur Arbeit und sei viel mit dem Velo unterwegs. Die Umwelt-Thematik ernst nehmen, aber nicht zum Schaden von KMU und Mittelstand, so seine Devise. Claudia Ledermann bekannte sich zum Label Energiestadt, schliesslich sei das Knonauer Amt schon Energieregion. Zum Abschluss gewährte Moderator Bernhard Schneider den Kandidierenden je 60 Sekunden für einen «Werbespot» in eigener Sache. Ums Zeitlimit musste er sich allerdings keine Sorgen machen: In insgesamt 45 Sekunden waren alle vier durch. Beim abschliessenden Apéro Riche bot sich dann Gelegenheit für persönlichere Gespräche.

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24. und 25. Januar 2020: 9 bis 20 Uhr 26. Januar 2020: 10 bis 16 Uhr

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ABSCHIED UND DANK

Der Tod ist ein Tor zum Licht und das Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Vater, Schwiegervater und Grossvater.

Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

Peter Hofer

Albert Schoch-Welti

2. August 1945 bis 7. Januar 2020

Nach kurzer schwerer Krankheit konnte er friedlich einschlafen. Seine Hilfsbereitschaft, seinen Humor und seine Liebe werden wir vermissen. Schön warst Du für uns da.

In stiller Trauer: Pia Hofer Jan, Manuela, Jessica und Natalie Hofer Marc Hofer mit Melanie und Cj Verwandte und Freunde Wir danken insbesondere der Palliative Care Villa Sonnenberg in Affoltern und der Spitex für die liebe Betreuung in den letzen Wochen zu Hause. Wir respektierten den ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen, die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Affoltern am Albis, ZKB Postkonto 80-151-4, IBAN CH52 0070 0110 0074 2221 2. Traueradresse: Familie Hofer, Bergligasse 4, 8934 Knonau

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1. Oktober 1940 bis 15. Januar 2020

Für uns alle überraschend schnell wurde er von seinem schweren Leiden erlöst. In unseren Herzen wird er immer bei uns sein. Hedy Schoch-Welti Monika und Leo Mörgeli-Schoch Nadja und Manuel Schneiter-Mörgeli Alex Mörgeli und Fränzi Schäppi Susanne und Res Bachmann-Schoch Jasmin Bachmann Isabelle und Peter Ulrich-Schoch Sven Ulrich Verwandte und Freunde Traueradresse: Hedy Schoch, Weid 1, 8926 Uerzlikon Die Urnenbeisetzung und die Abdankungsfeier finden am Mittwoch, 22. Januar 2020, um 13.40 Uhr auf dem Friedhof und um 14.00 Uhr in der ref. Kirche Kappel am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Pro Senectute Zürich, Ortsvertretung Kappel am Albis, Spendenkonto: CH34 8145 5000 0953 3337 1 oder der Lunge Zürich, 8005 Zürich, Spendenkonto: CH62 0900 0000 8000 1535 7, Vermerk: Albert Schoch.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2020

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In fünf Gemeinden dominieren die Müller Dass gewisse Familiennamen in einzelnen Gemeinden im Bezirk häufiger sind als andernorts, hat seine Gründe In fünf der 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern ist Müller der häufigste Familienname, in deren drei ist es Huber. Auch Meier, Studer und Schmids sind oft anzutreffen. Der Ursprung der meisten Namen geht bis in die frühe Neuzeit zurück. ................................................... von stefan schneiter Wer Müller heisst, kann sich nichts darauf einbilden. Zu gewöhnlich ist dieser Name, er ist der häufigste Familienname nicht nur in der Schweiz, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum. Und er ist es auch im Bezirk Affoltern. Das zeigt der Datensatz, den die Schweizerische Post mit einer Auswertung nach Postleitzahlen veröffentlicht hat. (https://swisspost.opendatasoft.com/explore/dataset/nachnamen). Darin sind von jeder Gemeinde in der Schweiz die fünf häufigsten Nachnamen aufgelistet. In fünf Gemeinden – Mettmenstetten, Wettswil, Ottenbach, Kappel, Stallikon – ist dieser Name am meisten anzutreffen, über 230 mal (Männer und Frauen). Der Name stammt laut der Sprachwissenschaftlerin und Namensforscherin Simone Berchtold vom Deutschen Seminar an der Universität Zürich von der Berufsbezeichnung ab. «Der Müller war in der Agrarwirtschaft ein sehr häufiger Beruf. Es gab ja früher nicht nur Getreidemühlen, sondern auch Öl-, Walk- oder Sägemühlen.» In den Bergregionen, wo weniger Getreide angebaut wurde, ist der Name auch weniger anzutreffen. Nach Häufigkeit in den Gemeinden liegen die Hubers auf dem zweiten Platz. Dieser Name ist am meisten in Bonstetten, Hausen und Knonau anzutreffen, insgesamt 125 mal. Huber geht auf den Begriff «Hueb» zurück, was

diese im Lauf der Zeit änderte. So kommen auch Schmidt oder Schmitt vor. Und in Aeugst trifft man am meisten den Namen «Spinner» an, über 20 mal. Auch dieser Geschlechtsname hat seinen Ursprung in der Berufsbezeichnung für Leute, die mit der Spinnerei zu tun hatten. Am zweithäufigsten sind in den Säuliämtler Gemeinden Namen wie Künzi (Maschwanden), Suter (Mettmenstetten), Vollenweider (Kappel) oder Hegetschweiler (Ottenbach) zu finden. Dass in Knonau am zweitmeisten «Iten» anzutreffen sind, ist aufgrund der Nähe Knonaus zum Kanton Zug kein Zufall. ist dies doch dort das überwiegende Familiengeschlecht. Iten ist ein sogenannter Muttername; Ita hiess sozusagen «Sohn oder Tochter der Ida».

einen stattlichen altalemannischen Lehenshof meinte, von dem der Bauer, trotz der Abgaben, die er zu leisten hatte, gut leben konnte. Der Begriff kam aber laut Berchtold auch als Flurname vor; wer also in der Nähe einer Hueb wohnte, kam so zu seinem Namen.

Hellhäutige Schneebelis Mit diesen beiden Geschlechtern hat es sich bereits mit den in mehreren Gemeinden am häufigsten vorkommenden Namen. In den übrigen sechs Säuliämtler Gemeinden treten sechs verschiedene Namen am häufigsten auf. Speziell ist in Affoltern der Name Schneebeli. Laut Simone Berchtold hat dieser Name wohl seinen Ursprung im Wort «Schnee» respektive von der mittelhochdeutschen Form «Schneebe» plus Verkleinerung mit -li. So wie der Name Roth, der von Rot kommt und an einen rothaarigen Vorfahren erinnert – dieser Name tritt in Rifferswil am meisten auf – geht auch Schneebeli auf eine Farbbezeichnung zurück und fand für Personen Anwendung, die besonders helle Haut oder weisses Haar besassen. Schneebelis sind im Raum Zürich besonders typisch für die Gegend in Affoltern und Umgebung (Aeugst, Kappel, Obfelden, Ottenbach) und kommt sonst nur noch gehäuft in Hinwil und Dägerlen vor. In Maschwanden liegen die Studers auf Platz eins. In diesem Namen steckt die Flurbezeichnung Staude oder Stude. So benannt wurden Leute, die in der Nähe eines solchen Bewuchses zu Hause waren. Es waren Einheimische, die nach ihrem Wohnort genauer lokalisiert wurden. Dies etwa im Gegensatz zu Zugezogenen von auswärts, wie etwa die «Zürcher» oder «Basler», deren Namen bis heute noch die einstige Herkunft anzeigt. Der ebenfalls in der Schweiz weit verbreitete «Meier» ist in Obfelden am

Von Vornamen über Beinamen zu Familiennamen

Eine von vielen Müllers im Säuliamt: Charlotte Müller aus Affoltern. Ihr Ring zeigt das Familienwappen der Müller aus Triengen im Kanton Luzern. (Bild sts) weitesten verbreitet. Der Begriff bezeichnet ursprünglich im Mittelalter einen Amtsträger des Grundherrn zur Verwaltung des Grundbesitzes («Meierei»), ab dem späteren Mittelalter auch einen Pächter oder selbstständigen Bauern. Der Meier betrieb für den Grundherrn selbst einen Bauernhof, den Fronhof, beaufsichtigte die

Hörigen und zog von ihnen die Abgaben für den Grundherrn ein. In Hedingen ist das am häufigsten anzutreffende Geschlecht Schmid. Dieser stammt vom entsprechenden Beruf Schmied ab, der Metall bearbeitete. Dass sich die Schreibweise von der Berufsbezeichnung leicht unterscheidet, hängt damit zusammen, dass sich

Wohnmobil brannte am Türlersee komplett aus

Polizeieinsatz in der WEF-Woche

Feuerwehr konnte Gasflaschen-Detonation verhindern Ein Wohnmobil hat in der Nacht von Donnerstag, 16. Januar, auf Freitag, am Türlersee, Gemeindegebiet Aeugst, gebrannt. Das Fahrzeug wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Gegen 22.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass auf dem Parkplatz am Türlersee ein Campingfahrzeug in Flammen stehe. Die Feuerwehr Aeugst konnte zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Affoltern gerade noch rechtzeitig die Detonation zweier Campinggasflaschen verhindern. Das Fahrzeug wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Nach aktuellem Wissenstand hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im oder rund ums Fahrzeug auf. Perso-

Das ausgebrannte Wohnmobil auf dem Türlersee-Parkplatz. (Bild Kapo ZH) nen, die Angaben zum Fahrzeugbrand oder zum Halter des Wohnmobils ma-

chen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Ver-

Wie entstanden die heutigen Nachnamen denn überhaupt? «Das war ein längerer Prozess», erklärt Simone Berchtold. «Im Mittelalter gab es lange nur Vornamen. Erste Beinamen – Vorstufen zu Familiennamen – fanden sich in Zürcher Urkunden ab dem 12. Jahrhundert. Später kamen Familiennamen in Urbaren, einer Art erste Steuerverzeichnisse, vor sowie in Eheund Taufregistern, als Pfarrer die Namen von Erwachsenen und Kindern aufnahmen.» Viele Nachnamen haben somit ihren Ursprung in der frühen Neuzeit. Um 1800 wurde in der Helvetischen Republik, nach französischem Vorbild, das Bürgerrecht eingeführt. Im Familiennamenbuch der Schweiz sind die Schweizer Geschlechter aus dieser Zeit festgehalten. Simone Berchtold hat überrascht, «dass über 200 Jahre später an denselben Orten noch immer dieselben Familiennamen dominieren.»

kehrsstützpunkt Urdorf in Verbindung zu setzen (Tel. 044 247 64 64).

Das World Economic Forum (WEF) stellt einen Grosseinsatz für die Polizeikorps der Schweiz dar. Die Kantonspolizei Zürich wirkt wie schon in den Vorjahren massgeblich mit. Sie ist in dreierlei Hinsicht stark für die Sicherheit der Gäste und der Bevölkerung engagiert. Erstens stellt sie im Rahmen eines interkantonalen Polizeieinsatzes zahlreiche Einsatzkräfte zur Unterstützung der Kantonspolizei Graubünden in Davos zur Verfügung. Zweitens ist die Kantonspolizei Zürich im eigenen Kanton vor allem mit der Einreise und dem Transfer der WEF-Gäste befasst, reisen doch 130 völkerrechtlich geschützte Vertreterinnen und Vertreter ausländischer Regierungen – unter anderen US-Präsident Donald Trump – und internationaler Organisationen über den Flughafen Zürich an. Und drittens ist trotz der Mehrbelastung die polizeiliche Versorgung im Kanton weiter zu garantieren.

Parolenspiegel Politische Parteien Bezirk Affoltern Eidgenössische Abstimmungen vom 09. Februar 2020

CVP

EDU

EVP

FDP

GLP Grüne

SP

SVP

1

Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» (BBI 2019 2583)

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

2

Änderung des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes (Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung) (BBI 2018 7861)

Ja

Nein

X

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

Kantonale Abstimmung vom 09. Februar 2020

CVP

EDU

EVP

FDP

GLP Grüne

SP

SVP

1

Gesetz über den Personentransport mit Taxis und Limousinen vom 25. März 2019 (PTLG)

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

X

Ja

Nein

2

Projekt Rosengartentram und Rosengartentunnel in der Stadt Zürich; Erlass eines Spezialgesetzes und Bewilligung eines Rahmenkredits vom 25. 3. 19

Nein

ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja

Nein Nein

Nein Nein

Nein Nein

Nein Ja

Nein Nein

Ja Nein

Ja Nein

Nein Ja

3 4

Volksinitiative «Für die Entlastung der unteren und mittleren Einkommen (Entlastungsinitiative)» Volksinitiative Mittelstandsinitiative – weniger Steuerbelastung für alle Zusammenstellung der IPK des Bezirk Affoltern

X= Stimmfreigabe


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2020

Der temporäre Einsatz an der SVP-Spitze endet im Frühjahr Toni Bortoluzzi beendet sein Mandat im April 2020 Alt Nationalrat Toni Bortoluzzi wird sein interimistisches Mandat als erster Vizepräsident der SVP des Kantons Zürich im April 2020 beenden. Das hat er am Rande der Albisgüetli-Tagung in Zürich bekanntgegeben. Die Moderatorin sprach vom «grössten, bedeutendsten und schönsten Politanlass in der Schweiz». Mehr als 1000 strömten am Freitagabend ins Zürcher Albisgüetli – unter ihnen mindestens zwei Dutzend SVP-Mitglieder oder -Sympathisanten aus dem Säuliamt. Auch die 32. Albisgüetli-Tagung verlief nach dem Ritual ihrer Vorgängerinnen: Der Präsident der Zürcher SVP (heuer der soeben gewählte Benjamin Fischer) spricht, dann Christoph Blocher und hernach der Gast, diesmal der Berner Gewerkschafter Corrado Pardini, im Herbst aus dem Nationalrat abgewählt und im Albisgüetli Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga vertretend. Die Leute applaudierten, bei Fischer und Blocher enthusiastisch, beim sehr lange sprechenden Pardini höflich. Zwischendurch wurde das Essen serviert. Es herrschte permanent Gedränge und hoher Lärmpegel. Wer wird neuer Präsident der SVP Schweiz und Nachfolger von Albert Rösti? Die Frage war im neu renovier-

Den neuen Präsidenten begleiten

Drei Reden, aber viel Zeit für Gespräche zwischen den Tischen, von links: Toni Bortoluzzi, erster Vizepräsident der SVP des Kantons Zürich; Benjamin Fischer, der neue SVP-Kantonalpräsident, Bundesrat Ueli Maurer und alt Malermeister Theo Fischer, SVP Affoltern. (Bild Werner Schneiter) ten Saal allgegenwärtig. Alfred Heer, stets im Fokus der Journalisten, liess sich nichts Konkretes entlocken, dementierte aber das Gerücht nicht, wonach er sich als Rösti-Nachfolger interessieren soll. Blocher sprach die Frage in seiner Rede gar nicht an. Und

Bundesrat Ueli Maurer setzte seinem Witz, den er anlässlich des Kantonalschwingfests 2018 in Hausen dem Chronisten zum Besten gab, nach dem Dessert noch einen drauf. Damals auf die Frage angesprochen, wann er denn aus dem Bundesrat ausscheiden wer-

de, sagte er: «Schreiben Sie: im Jahr 2031.» Dann könne er ja die Partei als Präsident übernehmen – diese Bemerkung konterte er an der Albisgüetli-Tagung am Rande mit Schalk in den Augen und breitem Lachen: «Das kann ich doch schon als Bundesrat …»

Eine Stufe tiefer ist das geregelt: Der 28-jährige Kantonsrat Benjamin Fischer übernimmt. Und Toni Bortoluzzi, 2015 nach 24 Jahren aus dem Nationalrat verabschiedet, wird seinen temporären Auftritt auf kantonaler Ebene im April 2020 beenden. Nach dem Wahldebakel der SVP im Frühjahr 2019 wurde der bald 73-jährige Affoltemer als 1. Vizepräsident in die Parteileitung berufen, wo auch der Mettmenstetter Nationalrat Martin Haab tätig ist. Man setzte also auf Erfahrung. Bortoluzzi betreute den jungen Präsidenten Patrick Walder, half bei der Vorbereitung der eidgenössischen Wahlen und bei der Neuorganisation des Sekretariats mit. Zudem überwachte er die Plakatierung im Kanton. Nachdem nun der junge Benjamin Fischer den jungen Patrick Walder an der SVP-Spitze abgelöst hat, neigt sich für Toni Bortoluzzi der temporäre Einsatz an der Parteispitze dem Ende zu. «Wir begleiten Benjamin Fischer bis im April 2020 – bis zu jenem Zeitpunkt, wo er die neue Parteileitung nach seinem Gusto zusammenstellen kann», sagt Toni Bortoluzzi, der überzeugt ist vom Jungspund aus Volketswil. «Er ist ein Glücksfall für die Partei». (-ter.)

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2020

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Hochadlige, Mühlen und Vögel im Reppischtal Die fünfte Nahreise des Kulturkellers LaMarotte von der Aumüli nach Aeugst Die kühle Witterung konnte am Samstag zehn verschiedenen Arten von Vögeln, darunter einen Rotmilan, nicht abschrecken, über die Wandergruppe zu fliegen oder sich akustisch bemerkbar zu machen. Der Mix von ornithologischen und historischen Infos lockte eine grosse Wandergruppe an. ................................................... von bernhard schneider Die Aumüli wurde 1328 erstmals erwähnt und war spätestens seit dem Spätmittelalter eine Mühle, später auch eine Sägerei von regionaler Bedeutung. Darauf lässt der Name Müliberg schliessen: der Berg, den die Affoltemer überwinden mussten, um zur Mühle zu gelangen. Um das Jahr 1120 sind zwei Hochadlige aus dem Reppischtal bezeugt, Konrad von Sellenbüren und Egloff von Gamlikon. Konrad stiftete damals das Kloster Engelberg, Egloff war ebenso in die Schenkung involviert wie Heinrich von Bonstetten – und vermutlich waren alle drei nahe Verwandte, möglicherweise sogar Brüder. Von Konrad von Sellenbüren wird in den nächsten Monaten noch mehr zu hören sein anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums der Gründung des Klosters Einsiedeln.

Kein Vogel fliegt unerkannt an ihm vorbei: Der Ornithologe Urs Heinz Aerni (erkennbar am grossen Feldstecher) inmitten der «LaMarotte»-Reisegruppe, hier beim Götschihof. (Bild Erika Schmid) Später auf der Wanderung führte der Weg am «Chloster» im Aeugstertal vorbei. Es handelt sich dabei um das einzige Gebäude, das bereits zur Siedlung Borsikon gehört hatte, die im Spätmittelalter mit Ausnahme des mutmasslich im «Chloster» untergebrachten Beginenklosters aufgegeben wurde. Der älteste Teil dieses histo-

risch und architektonisch interessanten Gebäudes könnte im Hochmittelalter, wohl um 1200, als Wohnturm gebaut worden sein.

Hoch oben gelegen Im von steilen Abhängen geprägten Reppischtal war das Leben immer

anforderungsreich, denn das Land war hier nicht einfach zu bewirtschaften. Der Ofengüpf ob Sellenbüren, wo die hölzerne Burg Konrads von Sellenbüren einige Jahrzehnte lang gestanden hat, war angesichts der Topografie kaum einnehmbar und zudem gut im Wald versteckt. Vermutlich mussten die Sellenbürer die Burg im Fron-

dienst mit eigenem Holz bauen. Im 18. Jahrhundert sassen die adligen Herren längst nicht mehr auf dem Ofengüpf, sondern in der Stadt Zürich, die das Oberamt Bonstetten-StallikonWettswil mit harter Hand verwalteten. Sellenbüren war dank des Weines, der hier in recht grosser Menge angebaut wurde, der wohlhabendste Teil der vielfältigen Kirchgemeinde Stallikon. Diese Feststellung erlaubte die Überleitung zu Aeugst: Hoch oben gelegen und als wohl einziges Dorf im Bezirk Affoltern durchgehend seit der Römerzeit besiedelt, spürte man hier, dass die jährliche Durchschnittstemperatur 2 bis 3 Grad tiefer lag als im Reppisch-, Jonen- und Reusstal. Seit den 1970er-Jahren erlebte die einst arme Gemeinde Aeugst einen Bauboom – und auf dem Müliberg gedeihen seit 30 Jahren wieder Weintrauben. Der heimische Riesling x Sylvaner stiess zum Abschluss der Wanderung auf ein sehr gutes Echo. Wein wird auch ein Thema der sechsten Nahwanderung von «LaMarotte» sein: Am 29. August führt der Weg von Aeugst zur Vollenweid, Gemeinde Hausen, zu Robert und Nicole Eberhard, die ihre Weine Milvus getauft haben, was einen Bogen zum Anfang spannt: «Seit der Pflanzung im Jahr 2011 streift der Rotmilan Milvus milvus über unsere Köpfe und schaut uns bei der Arbeit zu.»

«Wir versuchen immer, die Bevölkerung miteinzubeziehen» Gespräch mit der Aeugster Gemeindepräsidentin, Nadia Hausheer, anlässlich der Nahreise Wie bei allen bisherigen Nahreisen des Kulturkellers LaMarotte durch die Gemeinden des Bezirks Affoltern unterhielt sich Bernhard Schneider im Rahmen des Lunchs im Anschluss an die Wanderung mit der Gemeindepräsidentin des Zielorts. Nadia Hausheer, vor gut eineinhalb Jahren haben Sie das Amt der Gemeindepräsidentin von Aeugst angetreten. Wie hat sich der neugewählte Gemeinderat konstituiert? Nadia Hausheer: Drei von sieben Mitgliedern des Gemeinderats sind neu, unser Gremium zählt vier Frauen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat kürzlich festgestellt, dass in der Schweiz durchschnittlich lediglich 16 Prozent Frauen in Gemeinde- oder Stadtpräsidien sitzen – bei uns im Bezirk sind es 28 Prozent und unser Gemeinderat hat einen Frauenanteil von 56 Prozent. Bei der Ressortverteilung haben wir versucht, darauf zu achten, dass die zeitliche Belastung für die jeweiligen Gemeinderäte und Gemeinderätinnen stimmt und mit der beruflichen Situation vereinbar ist. Welche Probleme stehen in Aeugst an? Oder, anders gefragt: hat Aeugst überhaupt Probleme? Nein, wir haben sicher manche Probleme nicht, die andere Gemeinden plagen. Aber wir packen wichtige Aufgaben an. Ein Beispiel ist das Energieleitbild 2030, mit dem wir uns intensiv beschäftigen. Wir versuchen immer, auch die Bevölkerung miteinzubeziehen. Nächste Woche, am 28. Januar, führt unsere Energiekommission zusammen mit dem WWF und der

Standortförderung einen Anlass zum ökologischen Fussabdruck durch, zu dem im Rahmen des Naturnetzes auch die Bevölkerung aller anderen Gemeinden eingeladen ist. Die Umweltkommission hat letztes Jahr Anlässe zum Thema Wasser durchgeführt und stellt dieses Jahr das Thema Abfall ins Zentrum ihrer Aktivitäten.

und Zonenordnung ist 2014 in die Wege geleitet und bereits von der Gemeindeversammlung gutgeheissen worden. Um Grünraum zu sparen, haben wir versucht, eine gewisse Verdichtung zu ermöglichen, aber dies hängt immer von den Hauseigentümern ab, denn die Gemeinde kann nur dort bestimmen, wo sie selbst Bauherrin ist oder ein Gestaltungsplan die entsprechenden Vorgaben gibt. Vermutlich in zehn Jahren werden in Aeugst alle Parzellen überbaut sein und wir werden dann etwa 2200 Einwohnerinnen und Einwohner zählen. Die ehemalige Reservezone Grossacher, die sich zum grossen Teil im Besitz der Gemeinde befindet, ist der Fruchtfolgefläche zugeteilt worden, womit die letzte grössere Reservezone aus den Plänen verschwunden ist.

...............................................................

«Wir haben sicher manche Probleme nicht, die andere Gemeinden plagen.» ............................................................... Sie sind auch Energiestadt … … ja, wir haben das Label mit der hohen Punktzahl von 67 erhalten, was dazu führt, dass uns der Bund unterstützt. Wir sind bereits am fünften Projekt, das mit Bundessubventionen durchgeführt wird. Bei zwei Projekten ging es um die Ablösung von Öl- oder Elektroheizungen, bei einem Projekt um die gemeinsame Beschaffung von PV-Anlagen. Im Jahr 2020 unterstützt uns der Bund mit je einem Projekt bei der Beratung von energetischen Massnahmen von Gebäuden und bei PV-Anlagen auf gemeindeeigenen Liegenschaften. Diese Unterstützung gibt der Energiekommission auch mehr Spielraum bei ihren Aktivitäten. Im Sommer werden Sie zusammen mit der Schule zur Einheitsgemeinde. Stellt es kein Problem dar, mitten im Jahr umzustellen? Nein, das ist kein Problem, im Gegenteil, wir haben uns nach dem Schuljahr gerichtet, als wir den Zeitpunkt festgelegt haben. Wir haben eine neue Gemeindeordnung erarbeitet, die ab dem 1. Juli zusammen mit der Einheitsgemeinde in Kraft tritt.

Gemeindepräsidentin Nadia Hausheer im Gemeindesaal Aeugst, wo Ruth Bieri vom Dorfstrasslädeli die Wandernden mit Gerstensuppe und Aeugster Wein begrüsste. (Bild Erika Schmid) Zum Zeitpunkt der Zusammenlegung beginnt die Budgetphase, sodass wir bereits das Budget 2021 gemeinsam erarbeiten können. Wir werden dann bis Ende der Legislatur ein Gemeinderatsmitglied mehr zählen, anschliessend wird wieder auf sieben reduziert. Was steht in der Raumplanung an? Zurzeit revidieren wir den öffentlich-rechtlichen Gestaltungsplan Stümel, die öffentliche Auflage läuft bis zum 28. Februar. Die neue Bau-

Aeugst verfügt über attraktive Wohnlagen. Wenn die Baulandreserven erschöpft sind, führt dies wohl zu höheren Wohnkosten. Wie will die Gemeinde erreichen, dass die Bevölkerung gut durchmischt bleibt? Wir sorgen vor allem in den Gemeindeliegenschaften dafür, dass Wohnraum mit bezahlbaren Mieten verfügbar bleibt. Die Gemeinde verfügt ja auch über diverse Liegenschaften, beispielsweise das «Chloster». Wir entwickeln in diesem Jahr eine Liegenschaftenstrategie. Tatsächlich verfügt die Gemeinde über zahlreiche Liegenschaften, deren Zukunft wir an die Hand nehmen. Ein Aspekt ist die Energieeffizienz. Gerade das «Chloster» ist eine grosse Herausforderung, denn hier haben wir einerseits günstigen Wohnraum, anderseits verfügt jede Wohnung über eine eigene Heizung, was alles andere als effizient ist.

Das «Chloster» ist historisch wertvoll, doch nur ein kommunales Schutzobjekt. Wie entwickeln Sie das Gebäude weiter? Wir werden die historische Bedeutung in Rechnung ziehen und sind dazu auch in der Lage, weil die Liegenschaft der Gemeinde gehört und wir darin auch künftig zahlbaren Wohnraum anbieten möchten. ...............................................................

«Auf dem Dach des Werkhofs erstellen wir dieses Jahr eine FotovoltaikAnlage.» ............................................................... Nachhaltigkeit im Umgang mit historischen Gebäuden, energetische Sanierungen – welchen Stellenwert hat Klimaschutz für die Gemeinde Aeugst? Wir sind führend mit Fotovoltaikanlagen, gehen sehr sorgfältig bei den energetischen Sanierungen der Gemeindeliegenschaften vor. Auf dem Dach des Werkhofs erstellen wir dieses Jahr eine Fotovoltaik-Anlage. Wir haben zudem entschieden, dass die Gemeindeverwaltung ab dem 1. Januar 2020 klimaneutral arbeitet und werden für das noch vorhandene Defizit die erforderlichen Zertifikate erwerben. Bei grösseren Investitionen überprüfen wir die klimarelevanten Faktoren. Zudem orientieren wir regelmässig die Bevölkerung – Beispiel ökologischer Fussabdruck –, denn Gemeinde und Bevölkerung sind eine Einheit, die nur gemeinsam Fortschritte im Klimaschutz erzielen kann. Interview: Bernhard Schneider Infos unter www.aeugst-albis.ch.


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Bezirk Affoltern

zwischen-ruf

Respekt und liebevoller Umgang mit hochaltrigen Menschen

Cooler Typ – und Vorbild Wir lachen miteinander. Ich finde ihn cool. Eine halbe Stunde redet er mit mir am Tisch. Dann rollt er nach vorn und beginnt seinen Vortrag. Fotos auf der Leinwand: eines, er auf dem Rennvelo, ein anderes mit einer Medaille um den Hals, als nächstes – er im Rollstuhl. Der Unfall: Erst 20-jährig hatte Heinz Frei einen schlimmen Unfall. War beim Training mit seinem Rennvelo in ein Waldloch gestürzt und wurde mit dem Heli ins Spital gebracht. Der Arzt (Dr. Zech, später Chef in Nottwil) zu ihm: «Sie haben eine Querschnittslähmung. Sie müssen sich auf ein Leben im Rollstuhl vorbereiten. Als Paraplegiker können Sie im Unterschied zu einem Tetraplegiker wenigstens die Arme bewegen.» Schock! Drama! Die Welt geht unter! Leben lernen mit dem Rollstuhl: Zwölf Wochen lang musste er im Bett bleiben, bis der Knochenbruch verheilt war. «Momente, unerträgliche, wo man sich beschissen fühlt.» In der Reha sechs junge gelähmte Männer im gleichen Zimmer, die sich gegenseitig trösten, Mut machen, üben, üben, üben, um grösstmögliche Selbstständigkeit zu erlernen, sich fit machen für den Alltag, für einen Beruf und das Leben allein in einer Wohnung. Als Heinz Frei nach Hause durfte und im Keller das Rennvelo sah und die Langlaufskis, da kamen die Tränen. Drei Wochen nach seiner Entlassung nahmen ihn seine Kollegen mit nach Arosa in die Skiferien. Jeden Tag liess ein anderer das Skifahren ausfallen und unternahm etwas mit ihm. Den Abend verbrachten alle wieder zusammen. Als Behindertensportler geht das Leben weiter: Zwei Jahre hat Heinz Frei gebraucht, um die Lähmung zu akzeptieren, um nicht mehr zu hadern. Aber von da an sah er nach vorne, widmete sich immer mehr dem Sport, reiste durch die ganze Welt, gewann 15 Goldmedaillen bei den Paralympics und siegte bei 112 Marathons, nicht nur mit dem Rollstuhl, sondern auch auf dem Handbike, wo man liegend fährt. Und Sex? Heinz Frei ist fast fertig mit seinem Vortrag. Erzählt noch, dass Sex natürlich ein Riesenthema bei den Gelähmten sei, dass er auch da Glück hatte, eine Frau geheiratet und zwei Kinder gezeugt habe. Dass es inzwischen für solche, die Probleme haben, diverse Lösungen gebe. Heute ist er unter anderem in Nottwil beschäftigt. Als Berater für Jugendliche. Der perfekte Mann dafür mit seiner fröhlichen und positiven Ausstrahlung. Ute Ruf

Dienstag, 21. Januar 2020

Serie Lernende: Tanja Stevanovic, Fachfrau Gesundheit EFZ im Seewadel Zahlreiche Bewohnende im «Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter» leiden an Demenz in unterschiedlicher Ausprägung. Dies verlangt von den Mitarbeitenden sehr viel Empathie und Geduld. Tanja Stevanovic liebt ihre Arbeit, sie nimmt sich gern Zeit für Wünsche und Sorgen der Bewohner.

kann. Ihrer Vorliebe für das Pflegerische kam ein Einsatz bei der Spitex Knonaueramt in Obfelden entgegen. Berti Rüeger ist es ein grosses Anliegen, dass die Lernenden möglichst allen Schulstoff auch in der Praxis umsetzen können.

Gute Weiterbildungsmöglichkeiten

................................................... von regula zellweger Tanja Stevanovic hat in Serbien bereits einen Berufsabschluss als Physiotherapeutin absolviert. Ihre Ausbildung war vor allem theoretisch und nicht vergleichbar mit der anspruchsvollen Ausbildung in der Schweiz, für die eine Maturität Voraussetzung ist. Mit 19 Jahren heiratete sie und folgte ihrem Mann, der in Deutschland aufgewachsen ist, nach Deutschland. Dort hat sie in einem Unternehmen gearbeitet, das Prothesen herstellt. Ihr fehlten aber die Herausforderung einer anspruchsvolleren Arbeit und der Kontakt zu Menschen. Ihre Schwiegermutter arbeitete in einem Altersheim und erzählte viel Positives aus ihrem Arbeitsalltag. Nach einem Besuch im Altersheim, wusste sie: Das ist meine Berufswelt. Als sie vor sechs Jahren mit ihrem Mann in die Schweiz kam – ohne einen in der Schweiz anerkannten Berufsabschluss, bewarb sie sich für eine Praktikumsstelle im Haus zum Seewadel und arbeitete in dieser Funktion. Ihre Zwillingsschwester lebte bereits in Affoltern am Albis. Vor gut zwei Jahren konnte sie mit der Lehre Fachfrau Gesundheit EFZ, FaGe, beginnen. Heute ist Tanja Stevanovic 29 Jahre alt und im 3. Lehrjahr.

Fachleute Gesundheit - FaGe Fachfrauen Gesundheit arbeiten in Spitälern und Kliniken, Alters-, Pflegeund Behinderteneinrichtungen, Rehabilitationszentren oder in der Spitex und pflegen, betreuen und begleiten kranke, behinderte und betagte Menschen nach Bedarf und Situation. Sie achten auf deren Gesundheitszustand, Alter, Geschlecht und Religion sowie deren Gewohnheiten, Lebensumstände und Umfeld. Im Seewadel hilft Tanja Stevanovic bei der täglichen Körperpflege, beim

Tanja Stevanovic versteht sich bestens mit der Bildungsverantwortlichen Berti Rüeger. Sie kann von der erfahrenen Berufsfrau eine Menge lernen – und tut dies gern. (Bild Regula Zellweger) Aufstehen, beim An- und Ausziehen sowie beim Essen und Trinken. Sie unterstützt bei der Freizeitgestaltung und spielt, bastelt, singt oder feiert mit den Bewohnern. Mit Spaziergängen und Übungen sorgt sie für ausreichend Bewegung. Bei bettlägerigen Bewohnern sorgt sie dafür, dass diese bequem liegen.

Unterstützendes Team Tanja Stevanovic ist voll des Lobes für das Team und für die Zusammenarbeit im Seewadel. Meist beginnt sie um 7.00 Uhr mit ihrer Arbeit. Im Rapport werden interdisziplinär die Ereignisse der Nacht und die Befindlichkeit der Bewohner kommuniziert. Tanja Stevanovic notiert sich die Namen der Personen auf, für die sie an diesem Tag zuständig ist. Dann geht sie nach ihrem Plan von Zimmer zu Zimmer, hilft wenn nötig beim Ankleiden und der Körperpflege. Sie hat sehr hohe Erwartungen an sich selbst. Wenn sie den Raum verlässt, ist nicht nur die Bewohnerin für den Tag bereit, das Zimmer wird auch ordentlich hinterlassen. Das Leben der Bewohner ist optimal selbstbestimmt. Jeder entscheidet selbst, wann er aufstehen und frühstücken will. Zum Mittagessen treffen sich die Bewohner im Essraum. «Wir motivieren unsere Bewohner, dass sie nicht isoliert in den Zimmern leben. Es ist erwiesen, dass ältere Menschen in Gesellschaft besser essen», erklärt Tanja Stevanovic. Es gibt vier Rapporte pro Tag, der ausführliche mit Fallbesprechungen

erfolgt nach dem Mittagessen, wenn sich die meisten Bewohner für eine Ruhepause zurückziehen. Am Nachmittag begleitet die angehende FaGe «ihre» Bewohner wenn möglich ins Freie, macht einen Spaziergang oder geht mit ihnen auf den Balkon. «Mobilisierung ist auch im Winter wichtig. Wer nicht nach draussen kann, dem gebe ich beispielsweise Schnee in die Hände, damit sie die Jahreszeiten bewusst erleben», erzählt Tanja Stevanovic. Kurz nach vier Uhr ist ihre Arbeit zu Ende. Nun ist ihr eigener Haushalt an der Reihe und die Aufgaben für die Berufsschule müssen erledigt sein. Sie ist ehrgeizig, was auch ihre Leistungen in der Schule betreffen.

Tanja Stevanovic übernimmt gern Verantwortung und schätzt den direkten Kontakt mit den Bewohnern. Sie nimmt Anteil an deren Sorgen und lacht auch oft mit ihnen. Zum Ausgleich betreibt sie Sport, joggt und ist mit dem Fahrrad unterwegs. Ihre Familie hat einen hohen Stellenwert. Sie verbringt gern Zeit mit den Kindern ihrer Zwillingsschwester. Sie kann sich vorstellen, eine Weiterbildung zu machen, beispielsweise zur dipl. Pflegefachfrau HF. Möglichkeiten gibt es auf der Basis der FaGe viele: unter anderen Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung, Medizinische Praxiskoordinatorin, Beraterin für respiratorische Erkrankungen, Fachfrau für neurophysiologische Diagnostik, Medizinische Kodiererin, Medizinische Masseurin, dipl. Radiologiefachfrau HF oder dipl. Fachfrau Operationstechnik HF. Vorerst will sie ihre Lehre gut abschliessen und im Seewadel Berufserfahrung sammeln. In unregelmässigen Abständen porträtiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Bereits erschienen: Julia Meier, Metallbaukonstrukteurin, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Ueli Fehr, Automobil-Mechatroniker, Garage Albin Herzog AG,

Motivierende Bildungsverantwortliche Berti Rüeger, eine der beiden Bildungsverantwortlichen im Seewadel, hat eine sehr gute Beziehung zu ihren Lernenden. Von Tanja Stevanovic schwärmt sie geradezu: «Sie sieht die Arbeit, packt an, findet eigenständig Lösungen, hat eine schnelle Auffassungsgabe, arbeitet genau und zuverlässig, geht achtsam mit Material um. Vor allem aber liebt sie ihre Arbeit – und dies spüren die Bewohner.» Der Lernenden FaGe liegt vor allem das Pflegerische, weniger die Animation, beispielsweise Singen und Spielen. Dies widerspricht ihrem Hang zum Perfektionismus, denn sie kennt den schweizerischen Liederschatz und die hier verbreiteten Spiele zu wenig, auch wenn sie fliessend Deutsch spricht und sich sehr gut ausdrücken

Ottenbach; Selina Frey, Augenoptikerin, BOA Büchi Optik, Affoltern; Nina Plocher, Polymechanikerin, Hawa Sliding Solutions AG, Mettmenstetten; Tobias Rutishauser, Schreiner, Schneebeli Schreinerhandwerk, Ottenbach; Alina Beck, Produktionsmechanikerin, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Marco Stocker, Baumaschinenmechaniker, Leuthard Bau AG, Merenschwand; Robin Oberholzer, Polymechaniker, AS Aufzüge AG, Wettswil; Saranda Ahmeti, Detailhandelsfachfrau, Lärche-Märt, Bonstetten; Cari Pfister, Lernende Büroassistentin EBA, Ernst Schweizer AG, Hedingen; Michelle Stäubli, Zeichnerin, «Werkstatt Architektur Energie», Hedingen; Valeria Spagnoletti, Lernende Drogistin, Vitalis Apotheke, Affoltern; Sarina Welti, Fachfrau Betreuung, Meilihof, Ebertswil; Andreas Tellenbach, Apparateglasbläser, Metroglas AG, Affoltern; Saskia Schneebeli, Drogerie Rütimann, Hausen; Robin Birrer, Fachmann Betreuung, Kinderkrippe Knirpsen Villa, Mettmenstetten; Nicole Keller, Lernende Kauffrau EFZ bei Notariate Schweiz beim Notariat in Affoltern.

Blaue Fenster, mächtige Berge und traumhafte Landschaften

Ämtler Wanderer im Berner Oberland Die aussichtsreiche Winterwanderung am Hasliberg führte von Lischen über Balisalp zur Käserstatt und weiter über Mägisalp nach Bidmi. Mit der Bahn ging es über Zug und Luzern zum Brünig und mit dem Postauto nach Wasserwendi Twin. Die Wanderung begann bei Lischen, der Mittelstation der Gondelbahn nach Käserstatt. Der breite mit Neuschnee bedeckte Weg, auf dem immer wieder Schlitten entgegenkamen, führte zuerst leicht ansteigend in nordwestliche Richtung in einen kleinen Wald hinein, wo es merklich kühler war. Kurze Zeit später trat man aber wieder an die Sonne und stieg bergauf zur Balisalp. Der Weg stieg weiter an in Richtung Käserstatt und bald musste

man eine Skiliftstrecke überqueren. Nun folgte der steilste Teil der Wanderung bis man Käserstatt erreichte. Das Mittagessen gab es aus dem Rucksack und eine prächtige Aussicht auf die mächtigen schneebedeckten Berge und Alpen. Dann ging die Wanderung weiter auf dem Panoramaweg zur Mägisalp, wo es im Bergrestaurant eine Kaffeepause gab. Der zweite Abschnitt der märchenhaften Winterwanderung führte von der Mägisalp nach Bidmi, das mitten im Skigebiet Meiringen-Hasliberg liegt. Er wurde auch von Schlittlern und vereinzelt von Skifahrern benutzt. Das letzte Stück nach Hasliberg-Reuti legte man mit der Gondel zurück, bevor es mit dem Postauto und der Bahn wieder nach Hause ging. Dölf Gabriel, Wanderleiter

Ämtler Wanderer auf der Käserstatt mit Sicht zu den mächtigen Bergen. (Bild zvg.)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. Januar 2020

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Jodler und Waschliwyber in Bestform Volksmusik- und Unterhaltung des Jodlerklubs Affoltern am Albis Am diesjährigen Jodler- und Theaterwochenende des Jodlerklubs Affoltern glänzten sowohl die Sängerinnen und Sänger als auch die Theaterleute. ................................................... von martin mullis Es gab wohl nur sehr wenige erwachsene Besucher an den drei Aufführungen des Jodlerchränzlis am letzten Wochenende, welche den Begriff «Zäuerli» nicht kannten. Die Erklärung dafür ganz unromantisch und rational für das Jodeln allgemein, kann mit registerwechselndem Singen erklärt werden. Das «Zäuerli» bedeutet jedoch nichts anderes als ein fröhlicher und herzhafter Juchzer. Im Kasinosaal da-

gegen verschwendete niemand Zeit mit nüchternem Nachdenken über die Definition der «Zäuerli» oder «Ruggusseli». Die Volksmusikfreunde konzentrierten sich auf den nicht nur gesanglich, sondern auch optisch hervorragenden Auftritt der Jodlerinnen und Jodler aus Affoltern. Nach der kurzen Begrüssung von Präsident Werner Haas starteten die fünf Jodlerinnen und die über 20 Jodler mit ihren abwechslungsreichen Liedern. «Es Wätter chunnt», «Senneläbe» oder «Wie doch d’Zyt vergeit», hiessen die typischen Titel der Jodler. Dabei sparten sie nicht mit witzigen Einlagen wie zum Beispiel von der Kleinformation, welche mit farbigen Plastikregenmänteln auftrat und mit Reimen über einen völlig verregneten Sommer sang.

Sie begeisterten ihre Fans: Jodlerklub Affoltern am Albis. (Bilder Martin Mullis) Die dreimalige Aufführung verlangte immense Leistungen Monika und Roger Wyss moderierten gekonnt und mit Charme das Gesangsprogramm, welches von Therese Lüscher geleitet wurde. Vor der Pause dankte Präsident Haas allen beteiligten Helferinnen und Helfern für die immense Arbeit, die für einen dreitägigen Anlass nötig ist. Er hielt fest, dass nur mit solchen Leistungen derart gemütliche Stunden geboten werden können. Selbstverständlich sassen auch dieses Jahr wieder als ganz grosse Fans der Volksmusik rund 20 Bewohner der Stiftung Solvita «Götschihof», für Menschen mit einer leichten bis mittleren

Stürmischer Applaus für die hervorragende Leistung der Laienschauspieler.

kognitiven Beeinträchtigung, an der für sie reservierten Tischreihe. «Vorhang auf!» hiess es dann nach der Pause im Kasinosaal und Barbara Stutz, Souffleuse und garantiert klaustrophobiefrei, kletterte in den engen Kasten. «D’Waschliwyber» hiess der Schwank, der in drei Akten eine Geschichte erzählte, die Regisseur Rolf Lindinger mit seinen Schauspielern glänzend umsetzte.

Liebe, Geld und ein ausgefuchster Bauer Die verquere Geschichte der Bauernfamilie Moser könnte durchaus auch mit dem Titel «Theater im Theater» umschrieben werden. Da hielt ein aus-

gefuchster Bauer mit seinem Sohn die Klatschtanten des Dorfes zum Narren. Dabei spielten die Liebe, das Geld und vor allem gewollte Missverständnisse eine Hauptrolle. So ganz nebenbei – jedoch nicht minder witzig – verursachten kleine und fast versteckte Gags eigentliche Lachstürme, wenn diese Marotten der Darsteller auch erst nach einiger Zeit bemerkt wurden. So wurde ein Blumenstock auf dem Stubentisch dauernd verschoben und auch eine kleine Giesskanne wechselte mindestens 20mal ihren Standort. Die Laienspieler erhielten für ihre hervorragenden Leistungen grossen und langanhaltenden Applaus von den Kasinobesuchern.

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Forum

Manuel Moser – mit Herz für Affoltern

Zusatzkredit A4-Zubringer: Bitte Volksentscheid respektieren

Grünliberale empfehlen 1 x Ja, 5x Nein und Claudia Ledermann

Dürfen wir ehrlich sein? Dieses ewige Verschieben, Nachplanen, Neu-Budgetieren und Nach-Bewilligen rund um den A4-Zubringer ist eine Zumutung. Eine komplette Überforderung für uns Politlaien, Eltern und Dorfbewohnerinnen und -bewohner. Sieben Jahre lang haben wir nach der Volksabstimmung vom September 2012 geduldig gewartet, bis das Projekt im Detail geplant, alle Gutachten eingeholt und alle Einsprachen geschlichtet und geklärt waren. Gemäss Baudirektion hätten die Bauarbeiten im Frühling 2019 beginnen sollen. Und dann plötzlich zack, leider nein. Zusatzkredit notwendig. Zurück auf Feld eins. Wir waren so etwas von enttäuscht. Wie kann es sein, dass die 62,6% Ja-Stimmen der Zürcher Stimmbevölkerung plötzlich nichts mehr wert sind? Dass alles wieder auf dem Spiel steht? Wenn uns die demokratischen Politmühlen noch nicht vollends zermürbt haben und wir entschlossen sind, weiterzukämpfen, dann aus folgenden Gründen: Weil uns die vorbeidonnernden Lastwagen und Blechlawinen entlang der Obfelder Schulwege

Urnengang vom 9. Februar.

Affoltern wählt am 9. Februar einen neuen Stadtrat. Für dieses anspruchsvolle Amt empfehle ich den Wählern Manuel Moser. Der 44-jährige Finanzredaktor einer Privatbank ist weltoffen und dynamisch, hat internationale und nationale Erfahrung, ist in allen Landessprachen zu Hause und verfügt über eine ausgeprägte Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und Lösungen zu erarbeiten – weit über Parteigrenzen hinaus und mit Menschen aller Generationen. Der Vater eines kleinen Buben ist Laufsportler und Cellist. Affoltern braucht einen Stadtrat, der sich gerne für Menschen einsetzt, und dafür ist Manuel Moser der richtige Mann, ganz nach seinem Credo «mit Herz für Affoltern». Anita Hausheer, Affoltern a. A.

Nationalrat Martin Haab zu Gast in Bonstetten Sessions-Apéro der Bonstetter SVP im Rigelhüsli. Nachdem letztes Jahr die SVP Bonstetten der Bevölkerung einiges angeboten hat (Wahlapéro, Fondueplausch, Muotathaler Wetterschmöcker, Wahlpodium, Büchsenschiessen, Fötzele), bietet der Vorstand der SVP der politisch interessierten Bevölkerung eine neue Plattform, um sich zu informieren. SVP Nationalrat Martin Haab hat sich bereit erklärt, nach jeder Session der Bevölkerung Red und Antwort zu stehen. Er wird jeweils ein kurzes Resumé abgeben und anschliessend Fragen des Publikums beantworten. Zum Anlass von heute Abend, Dienstag, 21. Januar, ab 19.15 Uhr im Rigelhüsli Bonstetten, ist die ganze Bevölkerung von nah und fern herzlich eingeladen. Der Apéro wird von der Sektion Bonstetten offeriert. Der Vorstand freut sich auf eine rege Beteiligung. SVP Bonstetten

Rosengartentunnel begraben Vor 10 Jahren wurde der Islisbergtunnel eröffnet, als Kernstück der Autobahn A4, die die Ortschaften im Säuliamt vom Durchgangsverkehr weitgehend befreit hat. Der Tunnel mit 4,7 km Länge hat 523 Mio. Franken gekostet. Jetzt soll in der Stadt Zürich ein «Rosengartentunnel» gebaut werden mit demselben Ziel. Allerdings würde dieser Tunnel mit 2,3 km Länge nicht einmal halb so lang wie sein Kollege in unserer Region, aber mehr als das Doppelte kosten, nämlich 1,1. Mrd. Franken! Es ist völlig unsicher, ob sich der Bund an den Kosten beteiligt aufgrund dieses schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses. Ausserdem trägt dieser Tunnel gar nichts zur versprochenen Stadtreparatur bei, die das Stadtquartier Wipkingen dringend nötig hat. Im Gegenteil: Zehn Jahre Baustelle mit enormen Immissionen und sehr grossem Baustellenverkehr mitten in der Stadt, überdimensionierte Tunnelportale mit Häuserabbrüchen und Opferung von Parkanlagen. Das sind Rezepte aus der Mottenkiste des 20. Jahrhunderts. Ich bitte Sie, dieses unsinnige Projekt mit einem klaren Nein am 9. Februar begraben zu helfen. Matthias Hubacher, Mettmenstetten

Dienstag, 21. Januar 2020

noch immer Angst machen und der Durchgangsverkehr kontinuierlich zunimmt. Weil das Ottenbacher Dorfzentrum ein trauriger Anblick ist – und die Planung der letzten vier Jahre für eine lebenswerte Begegnungszone zunichte gemacht wird ohne A4-Zubringer. Weil wir die Lebensqualität mitten im Dorf wollen und nicht nur draussen in der Natur. Weil wir keine Lust mehr haben auf Postautos, die im Stau steckenbleiben und wir die S-Bahn-Anschlüsse in Affoltern verpassen. Weil wir die Natur genauso lieben wie die Menschen in der Stadt Zürich und wir es gut finden, dass etwa das Flachmoor Bibelaas massiv aufgewertet wird durch die Ausgleichsmassnahmen. Am 27. Januar entscheiden Sie, liebe Kantonsrätin, lieber Kantonsrat, über eine Schicksalsfrage für Obfelden und Ottenbach. Wir bitten Sie deshalb um Solidarität und Fairness. Sagen Sie Ja zum Zusatzkredit für den A4Zubringer. Sie ermöglichen uns damit den Schritt in eine lebenswerte Zukunft. Philipp Schweiger und Bruno Hausheer, Co-Präsidenten IG Sicherer Schulweg

Nein zum Rosengarten-Tunnel Parolen der Grünen für den 9. Februar. Die wichtigste politische Aufgabe der kommenden Jahre ist die rasche und konsequente Reduktion der CO2-Emissionen. Der geplante Bau des Rosengarten-Tunnels in der Stadt Zürich liegt völlig quer: Die immense Summe von 1,1 Milliarden Franken soll ausgegeben werden für ein Tunnelstrecke von 700 Metern. Das Projekt läuft allen Zielen des Klimaschutzes zuwider. Der Verkehr in der Stadt wird mit Sicherheit nicht reduziert, sondern dürfte sogar anwachsen. Die Verkehrsprobleme werden dabei einfach in andere Quartiere verlagert. Der Preis ist nicht nur finanziell hoch: Ganze Häuserzeilen müssen abgerissen werden, wichtige Grünflächen werden zubetoniert. Die Grünen Affoltern sagen daher zweimal Nein. Die Grünen sprechen sich bei den kantonalen Vorlagen zudem für ein Ja zur Entlastungsinitiative und ein Nein zur Mittelstandinitiative aus.

Seewadel muss nun gebaut werden In Affoltern am Albis wird über den Baukredit für das Altersheim Seewadel abgestimmt. Dass der Ersatzbau drin-

gend notwendig ist und aufgrund des schlechten Zustandes des heutigen Heims keinen Aufschub verträgt, ist unbestritten. Das vorliegende Projekt ist gegenüber der ursprünglichen Planung von 60 auf 80 Plätze ausgebaut und wird damit dem Bedarf an Pflegeplätzen in Affoltern gerecht. Es bietet besonders auch ein zeitgemässes Angebot für demenzkranke Menschen und Bewohnerinnen und Bewohner mit hohem Pflegebedarf. Dass der Bau nach dem Nachhaltigkeitslabel Minergie P erstellt werden soll, ist zu begrüssen. Die Grünen empfehlen die Annahme des Baukredits.

Claudia Ledermann in den Stadtrat Im Stadtrat Affoltern ist ein Sitz neu zu besetzen. Die Grünen empfehlen Claudia Ledermann zur Wahl. Die parteilose Kandidatin wird von den Grünliberalen portiert. Als Wirtschaftsfachfrau und ehemalige Geschäftsführerin des Familienzentrums Affoltern bringt Claudia Ledermann die nötigen Kompetenzen für dieses Amt mit. Sie bekennt sich zu einer ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung der Stadt. Grüne Bezirk Affoltern

Nein zur Initiative des Mieterverbands Die Mieterverbandsinitiative fordert mehr bezahlbare Wohnungen. Dieser Ansatz ist grundsätzlich beachtenswert, die Initiative schiesst jedoch über das Ziel hinaus und muss abgelehnt werden. Die 10-Prozent-Quote ist dort, wo sie am nötigsten ist, bereits erfüllt (die Stadt Zürich liegt bei 27% gemeinnützigen Wohnungen) und irgendwo gemeinnützige Wohnungen zu bauen, weil das so im Gesetz verankert ist, macht wenig Sinn. Die Initiative ist zu starr und zu bürokratisch. Wir zwingen uns selbst Vorgaben zu erfüllen, die gar nicht nötig sind. Des Weiteren wären die Umsetzung, die Kontrolle und die Überwachung dieser Regelung sehr kostenintensiv. Kosten die wiederum dem Steuerzahler auferlegt werden. Die Initiative fordert überdies auch noch ein Vorkaufsrecht für geeignete Grundstücke, neu auch für Grundstücke, welche dem Bund oder bundesnahen Betrieben gehören. Dieses Vorkaufsrecht besteht teilwei-

se schon heute, aber wird mit der Initiative noch weiter verankert. Das bedeutet, dass ein Eigentümer eventuell gezwungen werden kann, sein Eigentum partiell oder zur Gänze dem Staat zu verkaufen. Was ist ein geeignetes Grundstück und wer entscheidet das? Unterliegt der Entscheid der Willkür der Gemeinde? Muss nur 10 % der Grundstücksfläche an den Staat verkauft werden oder 10 % der Wohnungen, und zu welchem Preis? Das ist ein nicht zu rechtfertigender massiver Eingriff in das verfassungsmässig geschützte Eigentumsrecht. Ausser Bürokratie, Kosten und Ärger bringt diese Initiative nichts. Wir wollen unsere Energie, Zeit und Geld anderweitig einsetzen. Stimmen Sie Nein zur Mieterverbandsinitiative am 9. Februar und setzen Sie sich für die Eigentumsrechte ein. Franziska Marty, Affoltern a. A. Vorstandsmitglied HEV Albis

Ja zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung: Mit dieser Gesetzesänderung werden gleichgeschlechtlich Liebende und Transmenschen effektiv vor kollektiver Verunglimpfung, Herabwürdigung und Hetze geschützt. Das wird auch dabei helfen, gewalttätige Übergriffe zu verhindern. Die Meinungsäusserungsfreiheit bleibt dennoch gewahrt. Nein zur Initiative «Für mehr bezahlbare Wohnungen»: Die Initiative ist zu starr und nicht für das ganze Land sinnvoll umsetzbar. In vielen Regionen der Schweiz ist die Bevölkerung ausreichend und zu tragbaren Bedingungen mit Wohnraum versorgt. Zudem hat das Parlament mit der Aufstockung des Fonds de Roulement den gemeinnützigen Wohnungsbau deutlich gestärkt. Die Städte haben schon heute die Möglichkeit, zielführende Instrumente zu beschliessen. Nein zum Rosengarten-Tunnel: Die sehr hohen Kosten des Rosengartenprojekts stehen in keinem Verhältnis zum äusserst geringen Nutzen. 700

Meter verkehrsberuhigte Strasse und ein minimaler Ausbau der öV-Kapazitäten rechtfertigen nach Ansicht der Grünliberalen weder die hohen Kosten von 1.1 Mrd. CHF noch die städtebaulich problematischen Eingriffe bei den Tunnelportalen. Nein zum Taxigesetz: Mit diesem Gesetz werden innovative und kostengünstige Lösungen wie z.B. Uber diskriminiert, eine Annahme würde Rückschritt statt Innovation bedeuten und zu höherem Administrationsaufwand und damit zu höheren Preisen führen. Dies würde vor allem die Jugendlichen im Amt, welche nach dem Ausgang von Zürich aus zurück nach Hause fahren, diskriminieren. Nein zur Entlastungs-Initiative und Nein zur Mittelstands-Initiative: Die Begründung der Ablehnung dieser beiden Initiativen erfolgen später in einem separaten Leserbrief. Ersatzwahlen in Affoltern: Die Grünliberalen empfehlen, Claudia Ledermann zu wählen. Dr. Thomas Beck, Aeugst, für den Vorstand der Grünliberalen Knonaueramt

Antoinette Frey bei den Leuten Die Stadtratskandidatin versorgte am vergangenen Samstag Besucherinnen und Besucher vor dem Café Casino mit warmer Suppe. Ohne Markt auf der anderen Seite der Strasse, war der Ansturm nicht überwältigend. Es war aber für einige Passanten möglich, Antoinette Frey mit einer Besucherfamilie bei einer nicht nur die war- warmen Suppe. (Bild zvg.) me Suppe zu geniessen, sondern Antoinette Frey per- genheit, die sich einige nicht entgesönlich kennen zu lernen. Eine Gele- hen liessen. SVP Affoltern a. A.

Stopp KG+ jetzt! Schon seit zweieinhalb Jahren sucht eine Gruppe Reformierter nach einer Lösung, wie man aus heute zehn eigenständigen, aktiven und lebendigen reformierten Ämtler Kirchgemeinden eine einzige formieren könnte. Verhandlungen darüber, wer sich überhaupt zusammenschliessen möchte, und im Detail mit wem, wurden gar nicht geführt. Die zuständigen Kirchgemeindeversammlungen erhielten keine Möglichkeit, über das weitere Vorgehen ordentlich zu befinden. Die Orientierung der Kirchgemeindeglieder ist gleich Null. Falls etwas gesagt wurde, erfolgte dies erst noch ausserhalb der Traktanden und musste nicht protokolliert werden. Eine Versammlung der Mitglieder einer Grossgemeinde (10 000 Stimmberechtigte) wäre unmöglich. Sie müsste im Freien stattfinden (Landsgemeinde!). Somit müsste als Legislative, als Vertreter der Bürger, ein Parlament geschaffen werden. Und in der sogenannten Kirchenpflege müssten nicht nur sieben Personen, sondern mindestens zehn Bürgerinnen und Bürger beraten und ausführen können. Jede heutige Kirchgemeinde – die es dannzumal nicht mehr gäbe! – müsste eine Person wählen können. Dieses grosse Gremium wäre indessen nicht sehr effizient. Das heute aktive Gemeindeleben könnte kaum aufrechterhalten

werden. Die Führung von einem Zentrum aus könnte nie genügen. Das müsste zu einem Zerfall der Grossgemeinde von ihrem Innern her führen. Wer will eine solche Entwicklung? Wichtig wäre, dass endlich alle Kirchgemeindeglieder ordentlich umfassend orientiert würden. Warum wurden die ausgearbeiteten Papiere noch nicht veröffentlicht, und zwar bis zum einzelnen Bürger? Es geht um den Zusammenschlussvertrag sowie die künftige Kirchgemeindeordnung. Beide sind ohne konkreten Auftrag erstellt worden. Was können wir heute tun? Die monatelangen Bemühungen beenden und die vielen zehntausend Franken an verbratenen Finanzmitteln abschreiben. Und falls sich wirklich zwei oder drei Kirchgemeinden zusammenschliessen möchten, so wäre dies eine Lösung von unten, und nicht, wie jetzt, von oben her eingeleitet. Hans Schneebeli, Stopp KG+-Initiant, Zwillikon anzeige

Das spezielle Kino

Hors normes Zu den Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar werden am Dienstag, 4. Februar, letzte Zuschriften veröffentlicht. Diese müssen bis Freitagmittag, 31. Januar, vorliegen (redaktion@affolteranzeiger.ch). (Red.)

Von den MacRern von UIntoucRables» Do, 23. Jan - 18.00 / Fr, 24. Jan - 20.30

TRe Good Liar

Ein Rervorragender TRriller Do, 23. Jan - 20.30 / Fr, 24. Jan - 18.00 Online-Tickets: www.kinomansarde.cR


Gewerbe/Dienstleistungen

Kunst-Vielfalt

«Book Selfies»

Im Herbst findet die Ausstellung Aemtler Kunst im Kasinosaal in Affoltern statt. > Seite 12

Jugendplus Unteramt und die Bibliothek Wettswil spannen für einen Anlass zusammen. > Seite 14

Dienstag, 21. Januar 2020

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Veranstalter würdigen An den Sport Awards stehen auch die Organisatoren von Turnfest und Radquer im Rampenlicht. > Seite 19

«Qualität schreibe ich seit jeher gross!» Vincenzo Marinaccio bürgt seit 30 Jahren für besten Schuh- und Schlüsselservice

v.l.n.r: Jürg Meili, Urs Schuler, Guido Schenk. (Bild zvg.)

100 Jahre Mobiliar Bei der Mobiliar Affoltern am Albis steht das nächste 100-JahrJubiläum vor der Tür: Nach dem Agenturjubiläum vom letzten Jahr sind es nun drei Mitarbeitende, die gemeinsam einen «Mobiliar Geburtstag» feiern dürfen. Jürg Meili, Guido Schenk und Urs Schuler – sie alle sind vor gut 33 Jahren zur Mobiliar gestossen. Am 21. Januar 2020 um genau 16 Uhr ist es so weit: Dann können die drei gemäss internen Berechnungen exakt 100 Jahre Mobiliar vorweisen. Generalagent Thomas Naef freut sich sehr auf das Jubiläum – und über die Treue seines Teams: «Zufriedene und gesunde Mitarbeitende sind das Rückgrat einer Firma. Ohne sie wäre unser Erfolg nicht möglich. Ihr Engagement für die Mobiliar in all den Jahren macht mich sehr stolz. Herzliche Gratulation und vielen, vielen Dank!» Seit Jahren ist die Mobiliar in der Region die Partnerin für Versicherungen und Vorsorge. Mit Büros in Affoltern und Birmensdorf bietet sie von der Beratung bis zum Schadenfall einen lokalen, persönlichen Vollservice. (pd.)

Bitterstoffe zur Unterstützung der Gesundheit Bitterstoffe als natürliche Appetitzügler und Jungbrunnen sind weitgehend von unseren Tellern verschwunden. Heidelbergers 7 Kräuter Stern Pulver enthält wertvolle Bitterstoffe, reinigt Magen und Darm und steigert das Allgemeinwohl durch Verminderung von Blähungen und saurem Aufstossen. Zudem werden Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse angeregt. Dadurch werden die Nährstoffaufnahme verbessert und die Fettverbrennung erleichtert. Als zusätzlicher positiver Effekt wird das Hungergefühl gedämpft und besonders der Heisshunger auf Süsses gestillt. Durch den bitteren Geschmack dehnen sich die Schleimhäute aus und ziehen sich wieder zusammen. Dadurch können Gifte, Stoffwechselschlacken, Bakterien und Pilze leichter durch den Körper ausgeschieden werden. Die stark basische Wirkung der Bitterstoffe helfen dem Organismus, sich zu entsäuern. Bertrand Heidelberger, ein deutscher Pflanzen- und Naturheilkundler, hat bereits im 19. Jahrhundert die Kraft der Bitterstoffe erkannt und der Nachwelt als Vermächtnis zur Verfügung gestellt. Das leicht bittere Kräuteraufgusspulver ist aus sieben erlesenen Kräutern hergestellt. (pd.) Heidelbergers 7 Kräuter Stern ist erhältlich unter: www.vital-kraeuter.ch.

Seit 30 Jahren bringt Vincenzo Marinaccio Schuhe im Bezirk wieder auf Vordermann. An der Zürichstrasse 55 in Affoltern bietet er auch Stempel, Gravuren und Schlüsselservice an. «Alles kann ich nicht machen, aber sehr vieles schon…», sagt Vincenzo Marinaccio. Aus gutem Grund, denn in seiner Affoltemer Laden-Werkstatt im Strebel-Areal, direkt an der Zürichstrasse 55, hat er seit 30 Jahren zahlreiche Dienstleistungen im Angebot: «Schuhe mit neuen Absätzen, Spitzen und Sohlen versehen, das Weiten des Leders an Stellen, wo das Schuhwerk schmerzt, oder die Reparatur von Einrissen… da lässt sich eigentlich immer etwas machen, wie übrigens auch bei Taschen, Gürteln und Jacken aus Leder. Dazu kommen weitere Dienstleistungen, wie das Herstellen von Zweitschlüsseln – auch Sicherheitsschlüssel von Kaba, Dom, Keso und Sea –, das Gravieren von Schildern oder auch Kleintieranhängern und die Herstellung von Stempeln». Dennoch: Haupttätigkeit ist sein Schuhreparaturservice.

Treue Kundin bringt selbst aus Paris Schuhe zur Reparatur 30 Jahre Schuh- und weitere Services – da arbeitet jemand offensichtlich herausragend gut. Kundinnen und Kunden von Vincenzo Marinaccio bestätigen dies gerne: «Es ist die kompetente Beratung und seine überaus freundliche Bedienung», begründet der eine, dieweil eine Kundin «seine verlässliche Qualität und den unverwechselbaren Service» hervorhebt. Nun, Vincenzo Marinaccio jedenfalls ist ein begehrter Ansprechpartner für jedes Anliegen rund um sein vielfältiges Tätigkeitsfeld. Sicher macht die langjährige Erfahrung da etwas aus, aber

zum guten Ruf gehört doch einiges mehr. «Erstklassige Qualität und freundlichen Service schreibe ich seit jeher gross», das sieht der sympathische gebürtige Süditaliener als grössten Teil seines Erfolges. Bestätigt wird dies dadurch, dass seine Kundschaft nicht nur aus dem Bezirkshauptort, sondern aus dem ganzen Knonauer Amt, aus dem Aargau oder der Stadt Zürich kommt. «Ich habe gar eine treue, aus dem Bezirk stammende Kundin, die seit Langem in Paris lebt, die ihre Schuhe zum Reparieren noch immer zu mir nach Affoltern bringt», toppt er mit berechtigtem Stolz.

Schon als Kind gerne beim Schuhmacher geholfen Genauso stolz ist Vincenzo Marinaccio darauf, dass der Affoltemer Schuhmacher Josef Lässer und dessen Ehefrau Hermine seine Reparaturarbeiten stets sehr gelobt haben. Eine alte Ledernähmaschine in seiner Laden-Werkstatt erinnert ihn an Lässers – er hat diese aus der Werkstatt des leidenschaftlichen Schuhmachers übernehmen dürfen. «Das ist eine Ehre und eine schöne Erinnerung an früher», erläutert Marinaccio, weil dies auch Gedanken an seine Kindheit auffrischt. Schon als Knabe half er in Süditalien in der Freizeit gerne beim Dorfschuhmacher aus. «Mir hat das Arbeiten von Hand und der Umgang mit Leder, Sohle und Naht stets Freude gemacht», bestätigt er. «Und», so hält er zum Schluss strahlend fest, «der Kundenkontakt sowie das Lächeln, das mir angesichts eines wieder in Schuss gebrachten Schuhpaares geschenkt wird, ist für mich nach wie vor Antrieb und Belohnung zugleich.» (kb) Vincenzo Marinaccio, Schuh- und Schlüsselservice, Gravuren, Stempel, Zürichstrasse 55, Affoltern, 044 761 93 47

Seit 30 Jahren ist Vincenzo Marinaccio, Schuh- und Schlüsseldienst in Affoltern, bekannt für Qualität und überaus freundliche Bedienung. (Bild Urs E. Kneubühl)

Zahl der Organspender bleibt stabil

Umsatzplus bei der Migros-Zürich

Die Schweizerische Nationale Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant verzeichnet für das vergangene Jahr 157 Organspenderinnen und -spender. Ende 2019 warteten 1415 Personen auf ein lebensrettendes Organ.

Im abgelaufenen Jahr erwirtschafteten die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) und ihre Tochterunternehmen einen Umsatz von 3.950 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Wachstum von 0.6 % oder 25 Millionen Franken. Währungsbereinigt weist die Gruppe ein Umsatzwachstum von 1.7 % oder 69 Millionen aus. Insbesondere der Flächenzuwachs durch Expansion und die Revitalisierung von bestehenden Flächen im Wirtschaftsgebiet haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Neue Flächen konnten mit der Eröffnung von je drei Migros Supermärkten und Alnatura Bio Super Märkten erschlossen werden. Das Ladennetz der Migros Zürich umfasst damit insgesamt 13 Alnatura Bio Super Märkte. Die Zürcher Genossenschaft beschäftigt über 9000 Mitarbeitende, darunter gut 300 Lernende. Der Ausblick auf 2020 zeigt bei der GMZ; dass die Supermärkte in Volketswil, Oerlikon, Dübendorf und Glarus wiedereröffnet werden. Neueröffnet werden der Supermarkt Dübendorf Stettbach, VOI Kilchberg sowie eine Bike-World-Filiale in Affoltern. (pd.)

Gut ein Jahr nach Lancierung des Nationalen Organspenderegisters haben sich rund 80 000 Personen eingetragen. Im vergangenen Jahr konnten von 157 verstorbenen Personen Organe transplantiert werden. Damit ist die Zahl der verstorbenen Spenderinnen und Spender praktisch gleich wie

im Vorjahr (158 Spender). Von den 157 Spenderinnen und Spendern verstarben 100 an einem Hirntod (Donation after Brain Death, DBD), was einem Rückgang von 21 % gegenüber 2018 entspricht. Weitere 57 erlagen einem Hirntod nach Herz-Kreislauf-Stillstand (Donation after Cardiocirculatory Death, DCD). 2018 waren dies 32 Spenderinnen und Spender. Insgesamt verzeichnete die Schweiz im vergangenen Jahr 18,4 verstorbene Organspenderinnen und -spender pro Million Einwohner. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bleibt dieser Wert weiterhin tief. 582 Personen konnten 2019 transplantiert werden und dadurch ihre Lebensqualität verbes-

sern. Davon entfallen 110 Transplantationen auf Lebendspender. Die Zahl der Menschen auf der Warteliste für ein neues Organ blieb 2019 gegenüber dem Vorjahr stabil. Ende Dezember 2019 standen 1415 Personen auf der Warteliste für ein lebensrettendes Spenderorgan. Ende 2018 waren es 1412. Während dem vergangenen Jahr starben 46 Personen auf der Warteliste. Nach wie vor führt die fehlende Willensäusserung der verstorbenen Personen zu einer hohen Ablehnungsrate in den Spitälern: Mehr als die Hälfte der Angehörigen lehnen eine Organspende ab, wenn der Wunsch der verstorbenen Person nicht bekannt ist. (pd.)

Eröffnungsapéro bei Siegfried Coiffure & Kosmetik Salon Der Siegfried Coiffure & Kosmetik Salon wurde nach der Übernahme vom 1. Oktober 2019 nun umgebaut. Die Inhaberin Sandrine Veselinovska kümmert sich um alle Kunden und bildet den kreativen Teil des Teams,

während Dragana Veselinovska im Büro tatkräftig alles regelt. Das gesamte Team umfasst fünf Mitarbeiterinnen. Der Umbau, der vom 31. Dezember 2019 bis 9. Januar 2020 ging, ist nun fertiggestellt und der Salon wurde mit neu-

em Intérieur ausgestattet. Zum Abschluss des Umbaus sind alle zum Eröffnungsapéro am 25. Januar von 14 bis 16.30 Uhr eingeladen. Der Apéro findet im neuen Salon an der Oberen Bahnhofstrasse 25 in Affoltern statt. (pd.)


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Vermischtes

Dienstag, 21. Januar 2020

Die Vielfalt der Ämtler Kunst einem breiten Publikum zeigen

buch-tipp

Im Herbst findet die nächste Ausstellung Aemtler Kunst im Kasinosaal in Affoltern statt. Kunstschaffende, die ihre Werke gerne präsentieren möchten, sind eingeladen, sich für die offene oder die jurierte Ausstellung zu bewerben.

................................................... von leonie ackermann, bibliothek hedingen

Ausstellung Aemtler Kunst 2020: jetzt anmelden

Die Ausstellungen im Kasinosaal von 2016 sind vielen noch in bester Erinnerung und zahlreiche Kunstwerke fanden einen neuen Besitzer. Die Vielfalt der gezeigten Werke ist jeweils beeindruckend und an den Ausstellungstagen ist der Kasinosaal ein attraktiver Treffpunkt im Amt. Zahlreiche etablierte Künstlerinnen und Künstler haben diese Plattform schon genutzt und insbesondere auch junge Künstlerinnen und Künstler sind zur Teilnahme aufgefordert ihr Schaffen zu präsentieren. Dies entspricht auch dem Leitgedanken der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA), die seit fast 200 Jahren im Bezirk aktiv ist und gesellschaftliches und gemeinnütziges Engagement fördert.

Plattform für das Kunstschaffen im Amt Die Ausstellung wird unter den Künstlerinnen und Künstlern der Region ausgeschrieben und soll einen breiten Einblick ins Kunstschaffen des Knonauer Amtes bieten. Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die im Bezirk wohnen oder einen direkten Bezug zum Bezirk haben. Zugelassen zur Ausstellung sind alle Sparten der bildenden Kunst: Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Video-Installationen. Die ausgestellten Werke müssen aus den letzten vier Jahren stammen. Von der Ausstellung ausgeschlossen sind Kunsthandwerk, Kopien und nicht selbst entworfene Arbeiten. Die Werke der jurierten Ausstellung werden im Mai durch eine unabhängige Fachjury begutachtet und ausgewählt. Die Jury wird von der Kunstkommission zusammengestellt, sie entscheidet unabhängig über die

Drahtgeflecht-Figuren, gefangen im «Safety Cage» von Rosi Loosli an der jurierten Ausstellung von 2016 im Kasinosaal Affoltern. (Archivbild Thomas Stöckli) Auswahl der Künstlerinnen und Künstler für die jurierte Ausstellung.

Hochkarätige Jury Die Jury setzt sich aus fünf Fachpersonen zusammen und wurde für dieses Jahr wieder neu zusammengesetzt. Es sind dabei: Elfi Borer, Galeristin aus Bonstetten, Pauline Szczesniak, Redaktorin und Kunstjournalistin beim Tagesanzeiger, Yael Anders, visuelle Designerin und Illustratorin, Willy Spiller, freischaffender Fotograf und Fotoreporter, Tobias Peier, Design, Grafik und Typografie. Besonders gefreut hat die Kommission, dass alle angefragten Jury-Mitglieder ohne Zögern zugesagt haben und somit eine thematisch sehr versierte und hochkarätige Jury zur Verfügung steht. Bei der offenen Ausstellung ist der Eingang der Anmeldung für die Zulassung entscheidend. Nicht zugelassen sind Kunsthandwerk oder Kopien.

Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen, da bei grossem Interesse an der offenen Ausstellung der Eingang der Anmeldung über die Teilnahme entscheidet. Dies gilt auch für diejenigen Kunstschaffenden, die bei einer Nicht-Berücksichtigung für die jurierte Ausstellung an der offenen Ausstellung teilnehmen möchten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, die Werk-Dokumentationen für beide Ausstellungen müssen bis spätestens am 18. April per Post eingereicht werden. Die Kunstkommission freut sich auch dieses Jahr wieder auf eine rege Beteiligung. (MoS)

Handbuch für Superhelden Lisa wohnt momentan bei ihrer Grossmutter, da ihre Mutter in einer anderen Stadt arbeitet. Das bedeutet auch, dass sie an einer neuen Schule ist. Besonders eine Bande von Jungen macht Leonie Ackerihr das Leben mann. (Bilder zvg.) schwer und hänselt sie wegen ihrer abstehenden Ohren. Eines Tages, als sie vor ihren Peinigern wegläuft, findet sie in der Bibliothek Zuflucht. In einem Regal leuchtet sie ein Buch an: Das Superhelden-Handbuch. Darin werden 101 Superkräfte beschrieben und erklärt, wie man sich diese aneignet. Natürlich beginnt Lisa sofort, ihre ersten drei Superkräfte zu trainieren! Man sollte nämlich nur drei auf einmal trainieren, denn sonst könnte im Gehirn eine Sicherung durchbrennen. Als Erstes möchte sie fliegen, eine superstarke Kampftechnik und natürlich die Tiersprachen erlernen. Fliegen ist schwieriger als erwartet, ihre Hamster verstehen sie überhaupt nicht, aber das mit der Kampftechnik scheint gut zu klappen. Nach und nach wird sie nicht nur körperlich stärker, sondern gewinnt durch die neuen Superhelden-Fähigkeiten auch neues Selbstvertrauen. Am Ende des ersten Bandes kann sie sogar dreisten Dieben das Handwerk legen! Natürlich darf nie-

mand ihre Identität erfahren, aber es ist schon toll, wenn alle an der Schule von dem Superhelden mit der roten Maske schwärmen. Der Comic für Kinder von 8 bis 10 Jahren ist unterhaltsam geschrieben und spricht wichtige Themen wie Mobbing und Selbstvertrauen, Zivilcourage und Selbstakzeptanz an. Mittlerweile gibt es zwei Bände der tollen Geschichte rund um ein starkes Mädchen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich warte gespannt auf den dritten Band.

«Handbuch für Superhelden. Das Handbuch» (Teil 1) von Elias Våhlund . Verlag Jacoby und Stuart, Berlin 2019, ISBN 978-3-96428-023-7. «Handbuch für Superhelden. Die rote Maske» (Teil 2). ISBN 978-3-96428-028-2.

Bitte wegschauen, liebe Suva ...

Ausstellung Aemtler Kunst 2020 im Kasinosaal in Affoltern. Offene Ausstellung: Freitag, 16. Oktober bis Montag, 19. Oktober. Jurierte Ausstellung: Donnerstag, 22. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober. Detailliertes Reglement, Infos zur Jury und Anmeldeformular unter www.ggaffoltern.ch.

Roboter ausprobieren

In der Bibliothek Wettswil steht neu ein Roboter-Angebot bereit Das Echo auf die Möglichkeit, am letzten Adventsmäärt, in der Bibliothek Wettswil Roboter auszuprobieren, war gross. Nun hat die Bibliothek beschlossen, das Angebot in einer reduzierten Form weiter anzubieten. Die Bibliothek hat zwei Bee-Bots, einen Sphero und einen Bausatz Cubelets angeschafft. Während der

Ausleihe am Samstag von 10 bis 14 Uhr können Kinder in Begleitung eines Erwachsenen in der Bibliothek mit diesen Robotern spielen und Erfahrungen sammeln. Für die Nutzung des Sphero muss ein Handy oder Tablet mitgebracht werden, damit die dazugehörende App installiert werden kann. Bee-Bots sind bereits für Kinder ab vier Jahren geeignet. Auf einfache Art und Weise lernen die Kinder mithilfe

Ein selbstgebauter Roboter aus Cubelet-Bausteinen, entstanden am Wettswiler Adventsmäärt 2019. (Bild zvg.)

der «Bienchen» logisch zu denken und einzelne Befehle so zu programmieren, dass der Bee-Bot herumfährt, wie es sich die Kinder vorgestellt haben. Sphero, die fahrende und sprechende Kugel, ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. Mit einer App kann die Kugel gesteuert werden und in der Bibliothek herumfahren. Wer sich mehr zutraut, kann in der App eigene Programme schreiben und den Sphero Parcours fahren lassen, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Farbe des Lichts programmieren oder den Sphero sprechen lassen. Cubelets sind magnetische Bausteine mit verschiedenen Eigenschaften, mit denen ein Roboter gebaut werden kann. Das Verhalten des Roboters hängt von der Art und Weise ab, wie die Bausteine zusammengesetzt werden. Cubelets stellen ein visionäres Konzept der Robotik dar, bei dem die Bauweise des Roboters ausschlaggebend für sein Verhalten ist. Sie sind eine ideale Einstiegslösung für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Das erste Mal können die Roboter am Samstag, 25. Januar, genutzt werden. Bei grossem Andrang wird die Nutzungszeit auf 30 Minuten beschränkt. Das Team der Bibliothek freut sich, wenn das zusätzliche Angebot rege genutzt wird. Fabienne Maurer

Irgendwo im Säuliamt erhielt ein Obstbaum seine Frühlingsfrisur. (Bild zvg.)


Veranstaltungen

Dienstag, 21. Januar 2020

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Gesang, Theater und Träumereien Das Chränzli 2020 des Gesangsvereins Rifferswil lädt zum Geniessen ein

Chorleiter Andreas Fischer dirigiert Ensemble und Pianist Stephan Wiedmer im ersten Programmteil. (Bilder Mario Gavazzi)

Zuerst das Chorkonzert, dann ein Theaterstück – das Erfolgsrezept des Gesangsvereins Rifferswil bietet dem Publikum auch dieses Jahr Genuss und Vergnügen. ................................................... von mario gavazzi Am kommenden Wochenende steht Rifferswil erneut im Zeichen von Kultur und Unterhaltung. Nach zwei erfolgreichen, gut besuchten Anlässen am vergangenen Samstag und Sonntag ist die Bevölkerung auch am 24. und 25. Januar eingeladen, in der Turn- und Mehrzweckhalle die beiden traditionellen Programmteile von Chorkonzert und Theater zu erleben. Nach monatelangen Vorbereitungen, Sitzungen und Proben sind die Mitglieder bereit.

Im ersten Teil steht der Chor im Mittelpunkt. Unter dem Titel Träumereien singt er bekannte Melodien. Das passt gut zum Monat Januar als Auftakt für ein neues Jahr. Vorsätze werden gefasst und wer träumt nicht von positiven Erlebnissen und Hoffnungen? Wer wiedermal auf authentische Weise bekannte Werke wie «I Have a Dream» oder «Mr. Sandman» geniessen will, sollte die Termine am Freitagund Samstagabend nicht verpassen. Der Gesangsverein, unter der Leitung von Andreas Fischer und mit Begleitung am Klavier von Stephan Wiedmer, lässt fünf Lieder plus die traditionelle Zugabe erklingen. Durch das Programm führt Chormitglied Patricia Oberle.

Die Geister und ihr Meister Nach der Pause gibt der Vorhang den Blick frei auf das von Tom Oberle und

Die Liebe zwischen Jacqueline-Isabelle und Knecht Guschti (Bildmitte) wirkt versöhnlich auf die ums Testament streitenden Verwandten.

seinem Team geschaffene Bühnenbild. Die Theatergruppe führt ein (Zitat!) «geistreiches» Lustspiel in drei Akten auf. Unter dem Titel «Im Meischter sini Geischter» spielt sich eine Familienszene auf dem Lindenhof ab. Nach dem Tod von Onkel Godi wird der landwirtschaftliche Betrieb von der Magd Annekäthi und dem Knecht Guschti bewirtschaftet. Der gute Geist von Onkel Godi aber lebt weiter. Sein friedliebendes Wesen verbot nämlich jegliches Lästern und Fluchen. Nach dessen Tod geschehen seltsame Dinge, wenn jemand dieses Gebot missachtet. Bei jedem Schimpfwort klopft es im Haus auf unerklärliche Weise, Bilder lösen sich von der Wand und stürzen zu Boden. Noch wichtiger ist das Testament des Verstorbenen, der keine Nachkommen hat. Was passiert, wenn Angehörige plötzlich ein Testament vorweisen, das diese als Alleinerben aus-

weist, bildet den Inhalt des Theaterstücks aus der Feder von Lukas Bühler. Vor allem dann, wenn auch ein gefälschtes Testament auftaucht. Für Verwirrung ist gesorgt, die Liebe spielt auf versöhnliche Art mit und am Schluss löst sich das Problem auch mit Hilfe des Geisterjägers Harzenmoser!

Anmelden empfohlen Spannung und Unterhaltung sind auf jeden Fall angesagt und eine Ticketreservierung für die Abendvorstellungen vom 24. und 25. Januar ist empfehlenswert: Telefon 044 764 10 05 jeweils 19 bis 21 Uhr (Familie Heimann), oder via Internet: www.gesangsvereinrifferswil.ch. Die Eintrittspreise sind mit 15 Franken bewusst tief gehalten. Für das leibliche Wohl sorgt das eingespielte Gastronomieteam und nach den Vorstellungen spielt Charly Bauer zum Tanz auf.

Wer das Chränzli jeweils Anfang Jahr in Rifferswil besucht, staunt immer von Neuem über die Leistungen, welche der Verein und die zahlreichen Helferinnen und Helfer vollbringen. Die Darbietung auf der Bühne von Chor und Theatergruppe ist das Eine. Genauso aufwendig und wichtig ist die Arbeit, bevor die Scheinwerfer zu leuchten beginnen! Hinter den Kulissen sorgen Freiwillige nicht nur für das kulinarische Erlebnis mit Getränken, Snacks und Kuchenbuffets, sondern auch für Ordnung und Sauberkeit. Der Gesangsverein Rifferswil ist der beste Beweis dafür, dass auch in der zunehmend digitalen Welt das Authentische und Spürbare im Alltag möglich ist. Dazu braucht es Menschen, die mit Freude und Kreativität ihre Zeit dafür einsetzen. An den Anlässen in der Turn- und Mehrzweckhalle des Schulhauses stehen drei Generationen im Einsatz!

Ein venezianischer Traum am Zugersee «Eine Nacht in Venedig» von Johann Strauss im Theater Arth Mit einer gelungenen Premiere ist am vergangenen Samstag die Theatersaison in Arth eröffnet worden. «Eine Nacht in Venedig» ist ein «Traum in Arth» mit farbenfrohen Bildern und wunderschöner Musik. Die Aufführungen finden bis Ende März statt. ................................................... von marianne voss Am vergangenen Samstag hiess es in Arth «Vorhang auf!» für die Eröffnung der Theatersaison 2020 mit «Eine Nacht in Venedig». Das Publikum wurde vom Zugersee nach Venedig entführt und genoss vom ersten bis zum letzten Ton eine Aufführung mit farbenprächtigen Bildern, anmutigen und mitreissenden Tanzeinlagen und der wunderschönen Musik von Johann Strauss. Die 50 Personen auf der Bühne – Solisten und Chor – und das 25köpfige Orchester zeigten unter der musikalischen Leitung von Beat Blättler einen beeindruckenden und gekonnten Einsatz, sowohl musikalisch wie auch schauspielerisch. Für den Dirigenten bedeutet es jeweils eine Herausforderung, die Musik und den Gesang von Amateuren und Profis miteinander zu vereinen. Gesamthaft sind an einer Aufführung in Arth vom Vorstand bis zum Bühnenbauer und von der Regie bis zum Hausdienst 200 Personen engagiert.

Das gemeinsame Dinner ist mit Eifersucht vergiftet. Von links: Barbier Caramello als Gondoliere (Simon Witzig), Annina als Barbara (Sara Hugelshofer), Herzog Guido von Urbino (Andreas Büchler), Ciboletta ebenfalls als Barbara (Rahel Bünter) und Papacoda (Jonathan Prelicz). (Bild Theater Arth) Vom Säuliamt besuchen viele Operettenfreunde gerne das Theater in Arth. Es ist die nächstliegende Gelegenheit, professionelle Operette mit schönen Kostümen und Jahr für Jahr wieder beeindruckenden Bühnenbildern zu erleben. Die Handlung der aktuellen venezianischen Karnevalsnacht in dieser Saison ist etwas verwirrend: Wer gehört zu wem? Wer möchte mit wem? Wer darf nicht mit

wem? In der klassischen Verführungskomödie, die im 18. Jahrhundert in Venedig spielt, geht es um den liebeslustigen Duke Guido von Urbino, der es auf Barbara, die Gattin eines Senatoren, abgesehen hat. Das Verwirrspiel nimmt seinen Lauf – und löst sich am Ende natürlich wieder auf. In der aktuellen Inszenierung, in welcher auf gelungene Weise Moderne mit Traditionellem verbunden wird, sind die

Frauen emanzipiert. Sie geben auf humorvolle Weise immer wieder den Tarif durch, und die in Aussicht gestellte Verwalterstelle des Duke erhält eine Frau, nämlich Ciboletta, die pfiffige Hausangestellte Barbaras.

Ein Stück voller Träume Der Karneval in Venedig ist legendär. Am Karneval können sich Adelige,

Bürgerliche oder Arme hinter den Masken verstecken und gleichzeitig so ihr wahres Gesicht zeigen. Die sozialen und gesellschaftlichen Schranken fallen. Für die Regisseurin und Choreografin Elja-Duša Kedveš ist «Eine Nacht in Venedig» ein Traum für die Umsetzung. Zum zweiten Mal ist sie für diese Gesamtleitung in Arth verantwortlich. «Die Thematik ist voll von Träumen, ganz zu schweigen von der Musik.» Traumhaft seien auch der Schauplatz selber sowie die Karnevalszeit, in der jeder seine Träume ausleben könne. Das Publikum schwelgt während der Aufführung in diesen Träumen mit und wird am Schluss des Stückes durch den Hochwasseralarm damit konfrontiert, dass Venedig mit seiner aussergewöhnlichen Lage vom Klimawandel besonders betroffen ist und einen hohen Preis bezahlt. Die Regisseurin betont auch das eingespielte Team der Mitwirkenden, in dem sich alle gegenseitig inspirieren, was die Basis ist für das grosse Gesamtkunstwerk ist. Nebst vielen langjährigen Mitwirkenden wird die Truppe dieses Jahr auch wieder von einigen neuen Sängerinnen und Sängern ergänzt. Auffällig ist in Arth auch die gute Durchmischung von Jung und Alt – sowohl auf der Bühne wie auch im Hintergrund, zum Beispiel unter den Vorstandsmitgliedern der Theatergesellschaft. Aufführungen bis Ende März. Infos/Platzreservierung unter www.theaterarth.ch oder 041 855 34 20.


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Veranstaltungen

Dienstag, 21. Januar 2020

Book Selfies selber machen! Impressionen des Nachthimmels von Fotograf Simone Fior aus Knonau; hier auf dem Bild das Matterhorn. (zvg.)

Licht der Nacht Simone Fiors Fotografie im Kloster Kappel Unter dem Titel «Licht der Nacht» stellt der in Kappel wohnhafte Fotograf Simone Fior seine Bilder aus. Die Vernissage am 26. Januar wird abgerundet mit einem «Musik und Wort» mit dem Ensemble Syrinx. «Grösstenteils staunen wir über die Schönheit unserer natürlichen Welt, die von den Kontrasten und den Farben geformt wird, die das Sonnenlicht erzeugt,» sagt Simone Fior, «aber wenn die Sonne dem Nachthimmel den Weg frei gibt, werden uns überwältigendere Formen der Schönheit gezeigt. Immer strahlendere Himmelskörper erscheinen vor unseren Augen, und unsere Welt nimmt eine veränderte, weit geringere Dimension an. Während wir von den hell erleuchteten Städten wegblicken, offenbaren die schwachen Lichter der Sterne unsere winzig kleine Grösse vor dem unendlichen Universum, und sie erinnern uns an das Wunder der Evolution des Lebens auf der Erde.» Die Ausstellung im Kloster Kappel zeigt die Schönheit des Lichts der Nacht auf eine besondere Weise. Ein Teil der Aufnahmen stammt aus der Region. Zusammen mit weiteren

Fotografien von den Alpen und vom Ausland ergeben sich eindrückliche Impressionen des Nachthimmels. Die Ausstellung im Kloster Kappel wird am 26. Januar, um 15.30 Uhr, mit Lichtbildern eröffnet. Sie dauert bis 18. März.

Volkstümliche und moderne Melodien vom Gesangsensemble Syrinx Anschliessend, um 17.15 Uhr, ist das Gesangsensemble Syrinx in der Reihe «Musik und Wort» zu hören. Larissa Bretscher, Sopran, Sofia Pollak, Mezzosopran, Marcel Fässler, Tenor, und Viktor Majzik, Bariton, singen volkstümliche und moderne Melodien der Welt. Die musikalische Reise führt aus Europa in die neue Welt, von skandinavischen, ungarischen Volksliedbearbeitungen bis zu amerikanischen Jazz-Standards und Musicals. Texte, ausgewählt und gelesen von Pfarrer Volker Bleil umrahmen die Musik. (pd.) Vernissage «Licht der Nacht», Sonntag, 26. Januar, 15.30 Uhr. Kloster Kappel. Der Eintritt zum Anlass ist frei, es wird eine Kollekte eingesammelt. Weitere Informationen zur Ausstellung und zu «Musik und Wort» sind erhältlich unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Zauberhafte Klänge Im Saal der Musikschule Knonauer Amt in Affoltern findet am 25. und 26. Januar das traditionelle Klavierfestival statt. Am 25. und 26. Januar 2020 laden etwa einhundert Klavierschülerinnen und Klavierschüler mit ihren Lehrpersonen zum traditionellen Klavierfestival der Musikschule Knonauer Amt ein. Verschiedene Projekte mit Lehrer- und Schülerkonzerten werden für grosse Vielfalt sorgen. Zu hören sind Vorträge von Klassik über Filmmusik bis hin zu schwungvollen Boogie-Woogies. Die Konzerte dauern rund 50 Minuten und beginnen um 14 Uhr, 15.30 Uhr und 17 Uhr. Alle Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich willkommen – es warten zauberhafte Klavierklänge. Inna Angelova

Am Klavierfestival ist Klassik bis hin zu schwungvollen Boogie-Woogies zu hören. (Bild zvg.) Klavierfestival, 25. und 26. Januar, Saal der Musikschule Knonauer Amt, Obstgartenstrasse 1, Affoltern. Detailliertes Programm und weitere Informationen auf www.mska.ch.

Tierisches Vergnügen Der diesjährige Kinoanlass am Sonntag, 2. Februar, steht ganz im Zeichen von tierischen Gesellen. Von 11 bis 12.30 Uhr läuft auf der grossen Leinwand der Kinohit «Pets 1», und von 13.30 bis 15.30 Uhr «Pets 2», mit animierten Tieren und den Stimmen beliebter Comedystars. Jeden Tag spielt sich in den Haushalten auf der ganzen Welt derselbe Vorgang ab: Haustierbesitzer lassen ihre Schützlinge für den Arbeitstag zu Hause zurück. Es sind längst nicht alle damit einverstanden, sich Pfötchen drehend der Langeweile hinzugeben. Und so kommt es, wie es kommen muss und die tierischen Freunde stürzen sich in ein turbulentes Trickfilmabenteuer. Wenn ihre Besitzer nur wüssten, was die den ganzen lieben langen

Im Film «Pets» stürzen sich Haustiere in ein turbulentes Abenteuer. (Bild zvg.) Tag so alles treiben! Grosse und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen, sich diesen Kinospass nicht entgehen zu lassen. Für die Pausenverpflegung ist, wie immer, bestens gesorgt. Während der Mittagspause ist das Kafi geöffnet und es besteht die Möglichkeit, ein feines Mittagessen einzunehmen (mit Anmeldung). (GS/MF) Weitere Informationen finden sich auf www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Veranstaltung in Wettswil für Jugendliche ab der 6. Klasse Am 24. Januar, von 19.30 bis 22 Uhr, findet in der Bibliothek Wettswil die Veranstaltung «Book Selfies selber machen!» statt. Jugendplus Unteramt und die Bibliothek Wettswil spannen an diesem Abend zusammen, um mit Jugendlichen ab der 6. Klasse Selfies einmal auf eine andere, kreative Art zu «schiessen». Book Selfies sind ganz einfach Selfies mit Büchern, genauer mit der Titelseite eines Buches. Teile des Gesichts oder des Körpers werden von einem passenden Buchcover verdeckt. Das Ziel ist eine übergangslose Verschmelzung der Bilder. Ein Book Selfie ist relativ schnell aufgenommen. Schwieriger und zeitaufwändiger ist das Finden des passenden Buches und das kreative Gestalten. Die Auswahl an passenden Büchern in der Biblio-

Die besten Selfies werden prämiert: Es gibt attraktive Preise zu gewinnen. Nach der kreativen Arbeit offerieren die Bibliothek und jugendplus einen Apéro. Eine gute Gelegenheit, um die Projekte zu begutachten und zu vergleichen. Jugendplus und die Bibliothek Wettswil freuen sich auf viele kreative, witzige und In Book Selfies werden Teile des Gesichts oder des Körpers ungewöhnliche Ideen! Für alle Intevon einem passenden Buchcover verdeckt. (Bild zvg.) ressierten heisst es thek ist gross und für das Stöbern nun: Handy mitbringen und sich von und Ausprobieren ist genügend Zeit der Bücherauswahl zu coolen Ideen inspirieren lassen! Karin Auf der Maur vorhanden.

Vorhang auf fürs Jahreskonzert

Der Musikverein Hedingen spielt zum Thema «Elemente» Am 25. und 26. Januar findet im Schachensaal Hedingen das Jahreskonzert des Musikvereins statt. Unter der bewährten musikalischen Leitung von Jürgen Röhrig hat der Musikverein Hedingen für sein Publikum ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto «Elemente» einstudiert. Mit «Elemente» sind nicht nur Erde, Wasser, Feuer, Luft gemeint. Im Vordergrund stehen dabei auch die musikalischen Elemente wie Melodie, Gefühl, Klang, Motiv, Kontrast, Rhythmus. Das Publikum ist eingeladen, sich in «Wings to Fly» mit Flügeln durch die Luft tragen zu lassen; in «Latin Woods» den Wind zu spüren, der durch die Bäume weht, in «Libertango» gemeinsam mit dem Musikverein durch die Freiheit zu tanzen oder in «Backdraft» das Feuer der Musik zu spüren … Die Gäste dürfen sich auf

Das diesjährige Konzert des Musikvereins Hedingen dreht sich rund um das Motto «Elemente». (Bild zvg.) einen unterhaltsamen Samstagabend mit einem feinen Nachtessen, oder auf einen Sonntagnachmittag mit einem gluschtigen Kuchenbuffet freuen. Natürlich findet an beiden Konzerten auch eine Tombola statt. (pd.)

Die Konzerte finden am Samstag, 25. Januar, um 20 Uhr (Türöffnung und Abendessen ab 18.30 Uhr) und am Sonntag, 26. Januar, um 15 Uhr (Türöffnung um 14.30 Uhr) im Schachensaal Hedingen statt. Weitere Infos sind erhältlich auf ww.mvhedingen.ch.

«Blue Hot Five» in Wettswil

Am 25. Januar findet im «Hirschen» wieder der Jazz-Abend statt Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im «Hirschen» Wettswil treten am Samstag, 25. Januar, fünf Spitzenmusiker der Schweizer Jazzszene auf. Sie haben sich zusammengetan, um die legendäre Band «Louis Armstrong and his Hot Five» auferstehen zu lassen. Ivan Kubias, Trompete, hat die Liebe zu seinem Instrument mit 15 Jahren entdeckt. Er erhielt seine Ausbildung an einer Musikschule in Prag. Bereits mit 16 Jahren war er Mitglied einer Dixieland-Jazzband. Ab 1968 war er in der Schweiz und als Trompeter in diversen Amateur Jazz-Bands tätig, mit Auftritten in Clubs sowie bei Festivals und Privatanlässen in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Miroslav Steiner, Posaune, ist ein begehrter Musiker, der in vielen Schweizer Jazzbands (Black Bottom Stompers, Jazzburgers, New Orleans Hot Lips Jazz Orchestra und weitere) mitwirkte. Heute amtet er als Präsident des Jazzcircle Höngg.

Jürg Morgenthaler, Klarinette und Alto Sax, sammelte bereits im Alter von 14 Jahren erste Erfahrungen in vorwiegend traditionell orientierten Jazzbands: Bob Wallis & his Jazzmen, Tremble Kids, Hot Mallets. Er Die «Blue Hot Five» gastieren am Samstag im «Hirschen» spielte in der Big in Wettswil. (Bild zvg.) Band des Amerikaners Vince Benedetti, war Mitglied mente wechselt er je nach Stil der gevon Joe Haiders International Big Band spielten Komposition. Alle Liebhaber und in Pepe Lienhards Show «The des Old Time Jazz, welche sonst StüSwing Must Go On». cke wie West End Blues, Cornet Chop Marcello Bona, Klavier, ist in der Suey, Big Butter and Egg Man oder Schweizer Jazzszene als vielseitiger Orys Creole Trombone ab zerkratzten Pianist bekannt. Er ist langjähriges Schellackplatten hören müssen, haMitglied der Bogalusa New Orleans ben die Gelegenheit, diese Musik im Jazz Band, Begleiter von Sammy «Hirschen» live zu erleben. (pd.) Rimington. Auch als Aushilfe ist er ein begehrter Musiker, wenn in einer an- Samstag, 25. Januar, «Blue Hot Five» im Restaurant deren Band ein Pianist ausfällt. Hirschen in Wettswil. Offen ab 18 Uhr, spezielle Heinz Glauser, Banjo und Gitarre, Menükarte, Konzert ab 19.30 Uhr. Der Hirschensaal lebt und spielt im Kanton Aarau mit ist klein, deshalb umgehend Platz bei Wirtin Brigitte verschiedenen Jazzbands. Seine Instru- Gubler reservieren unter 044 700 01 28.


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Heilung und eine direkte Erfahrung des Einsseins geschehen kann. Mit seinen Wurzeln im Ausdruckstanz und der Analytischen Psychologie C.G. Jungs wurde es in den 1950er-Jahren von Mary Starks Whitehouse als tanztherapeutische Methode begründet und in jahrzehntelanger Arbeit und Erforschung durch Janet Adler zum spirituellen Übungsweg Discipline of Authentic Movement weiter entwickelt. Authentic Movement-Kurs im 2020: 31. Januar, 21. Februar, 20. März, 17. April, 15. Mai, 19. Juni; von 16 bis 18 Uhr im Bewegungsraum an der Oberen Bahnhofstrasse 5 in Affoltern am Albis Die Kursleiterin Regina Siegenthaler Trindler praktiziert seit über 20 Jahren Authentic Movement. Hauptberu˙ich begleitet sie Kinder und Jugendliche als Psychomotorik-Therapeutin im Bezirk Affoltern. Seit drei Jahren unterstützt sie zudem als Coach Jugendliche und Erwachsene bei Neuorientierung, Krisen oder Traumas (Somatic Experiencing nach Peter Levine). Sie arbeitet in der Gruppenpraxis an der Spittelstrasse 9 in Affoltern; hier besteht zurzeit an zwei oder drei Tagen freie Raumkapazität für eine ruhige therapeutische Arbeit.

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Sport

Dienstag, 21. Januar 2020

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Organisatoren von Sportanlässen erbringen gewaltige Leistungen Säuliämtler Sports Awards: Regionalturnfest in Obfelden und Radquer Mettmenstetten auserwählt

Mitglieder des OK-Büros Regionalturnfest Obfelden (Bilder zvg.)

Stellvertretend für die zahlreichen OKs von kleineren und grösseren Sportanlässen im Knonauer Amt werden an den Säuliämtler Sportlerehrungen die Arbeiten der Organisatoren des Regionalturnfestes in Obfelden und des Radquers in Mettmenstetten gewürdigt. Die beiden Anlässe unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. ................................................... von hanspeter feller Wenn am Sonntag, 26. Januar, die nominierten Sportlerinnen und Sportlern die grosse Bühne betreten, sollen auch Sportfunktionäre, welche es erst ermöglichen, dass die Sportlerinnen und Sportler Wettkämpfe bestreiten können, nämlich die Organisatoren von Sportveranstaltungen, nicht ver-

31. Reppischtallauf am 26. Januar Wenn es am Abend immer noch früh dunkel wird und die ersten wichtigen Wettkämpfe noch in weiter Ferne liegen, benötigt es immer wieder viel Willen, trotzdem regelmässig joggen zu gehen. Für etwas Abwechslung im tristen Joggingwinter sollte der Reppischtallauf sorgen. Dieser findet diesen Sonntag in Stallikon statt. Wie in den Vorjahren haben die Läufer die Möglichkeit, über vier oder acht Kilometer zu starten. Auch eine Walkingkategorie über die längere Distanz wird angeboten. Die Kinder laufen, je nach Alter, zwischen 500 m und 2 Kilometer. Der erste Startschuss für die Kinder wird um 10 Uhr fallen. Die Erwachsenen starten ab 11.45 Uhr. Nun hofft das OK auf gute Wetterbedingungen, damit sich möglichst viele Läuferinnen und Läufer dazu entschliessen, am Reppischtallauf ihre Form zu testen oder zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern. Besonders freuen würde sich die Organisationscrew, wenn viele Stallikerinnen und Stalliker mit dabei wären. In der Festwirtschaft, vor allem bekannt für ihre feine Gerstensuppe, können die Läufer und Läuferinnen und die Zuschauer ihren Durst und Hunger stillen. Weitere Informationen sind auf www.reppischtallauf.ch ersichtlich. Auf dieser Homepage oder direkt über www.datasport.ch kann man sich anmelden. Auch am 26. Januar, dem Wettkampftag, kann man sich noch bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start anmelden. Brigitte Kälin

gessen werden. Ihre Leistungen werden in Form eines kurzen Auftrittes während den Ehrungen gewürdigt. Der Turnverein Obfelden hat unter der Leitung von OK-Präsident Mirco Kurt mit seinem OK und etwa 1000 Helferinnen und Helfern, welche gegen 18 000 Helferstunden leisteten, einen Grossanlass mit rund 4000 Turnerinnen und Turnern auf die Beine gestellt. Der definitive Entscheid über die Durchführung fiel im Januar 2016. Die Herausforderungen waren immens. Auf der grünen Wiese wurde ein Turnerdorf in Obfelden, Gebiet Wolsen, mit Turnfest-Tower, mehreren Zelten, Zufahrten, Tribünen und Wettkampfplätzen gebaut, was hohe Kosten verursachte und viel Arbeit bedeutete. Auch mussten Leitungen für Strom und Wasser verlegt werden. Rund 40 OK-Sitzungen waren notwendig, um die Durchführung eines reibungslosen Festablaufs zu gewährleisten. Als weitere grosse Herausforde-

OK und Vereinsvorstand des Vereins IG Radquer Mettmentstetten. rungen nennt das OK den Transport der Sportlerinnen und Sportler, die Lärm-, Abfall- und Sicherheitsthematik sowie die Absicherung der Starkstromleitung, welche über die Zufahrt zum Festgelände führte. Dank gutem Einvernehmen mit Behörden, Vereinen und Einwohnern konnten Probleme zielgerichtet angepackt und gelöst werden. Gewinnerzielung war nicht oberste Priorität. Eine schwarze Null sollte es werden, herausgeschaut hat ein schöner Gewinn, welcher in die Förderung des Turnsports investiert wurde.

Enormer Aufwand Während es sich beim Regionalturnfest um einen Anlass handelt, der nicht jedes Jahr am gleichen Ort stattfindet, führt Andreas Fuhrer ein OK, das eine jährlich wiederkehrende Sportveranstaltung durchführt. Mit der Austragung des Radquers von

Mettmenstetten vor vier Jahren hat die IG Radquer Mettmenstetten den Quersport in der Region zu neuem Schub verholfen. Als grösste Herausforderungen nennt Andreas Fuhrer die Terminfindung im internationalen und nationalen Kalender, die Vereinbarungen mit Landwirten über deren Land die Rennstrecke angelegt wird, die OK-Mitglieder und Helfer langfristig zu binden, um nur einige zu nennen. Etwa 60 Helferinnen und Helfer sind jeweils, vor allem am Rennwochenende, im Einsatz. Finanziert wird der Anlass durch Sponsoren und Gönner vorwiegend aus der Region sowie auch aus anderen Landesteilen, welche über eine Affinität zum Radquer-Sport verfügen. Ein allfälliger Gewinn fliesst in die Nachwuchsförderung des Vereins IG Radquer Mettmenstetten. Die beiden OK-Präsidenten bestätigen, dass der Aufwand für die Organisation von Sportanlässen enorm ist.

«Dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben» WB hat seinen Trainingsbetrieb wieder aufgenommen Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga) startet Ende Februar als Zweitrangierter zur Rückrunde und ist erpicht, seine Topleistungen zu bestätigen. ................................................... von kaspar köchli Im letzten Match der Vorrunde überfuhr der FC Wettswil-Bonstetten Anfang November 2019 Dietikon fulminant mit 5:0. Mit dem 3:2-Sieg im vorgezogenen Rückrundenspiel gegen St. Gallen schlossen die Ämtler in der Folge das vergangene Jahr hervorragend ab. Lohn dafür bedeutete Rang zwei, vier Punkte hinter Leader Tuggen und ebensoviele Zähler vor dem drittrangierten Linth.

Optimaler Trainingsstart WB begann am 13. Januar mit dem ersten Training. Das Gros des Teams bleibt zusammen, die Spieler unter Trainer Jérôme Oswald und Assistent Beks Morina sind bereits wieder mit viel Begeisterung am Werk. «Uns ist eine hervorragende Vorrunde geglückt. Kontinuität ist Trumpf. Wir möchten genau dort anknüpfen, wo wir aufgehört haben», äussert sich

WBs erstes Training im neuen Jahr fand am 13. Januar statt. (Bild Kaspar Köchli) Teammanager Marc «Bobes» Enskat. Im ersten Testspiel wurde am vergangenen Samstag Freienbach (2. Liga interregional) mit 5:0 bezwungen. Weitere Testspiele folgen gegen YF Juventus (25. Januar, auswärts), Black Stars Basel (1. Februar, auswärts), Rapperswil-Jona II (4. Februar, zu Hause), Blue Stars (8. Februar, auswärts) und Adliswil (25. Februar, zu Hause). Zwischendurch findet im spanischen Estepona (Malaga) vom 16. bis 23. Februar das Trainingslager statt. Dieses wird nebst

harten Übungseinheiten auch dazu dienen, den guten Teamgeist noch mehr zu kräftigen. Meisterschaftsstart ist dann am 29. Februar mit dem Auswärtsspiel gegen Winterthur II. Auf die Pläne in der Rückrunde befragt, formuliert Marc Enskat klar: «Nebst der Kaderentwicklung im Sinn des Vereins ist es mein persönliches Ziel, unsere treuen Fans und Einwohner im Amt wieder einmal an spannenden Aufstiegsspielen teilhaben zu lassen.»

Viele OK-Sitzungen bis tief in die Nacht, ehrenamtliche Grosseinsätze der Mitglieder der Organisationskomitees und unzählige Helferstunden von Freiwilligen fallen an. Auch wenn Ehrenamtliche am Werk sind, wird von den Teilnehmenden, den Sponsoren und den Gästen hohe Professionalität und Perfektion von den Veranstaltern bzw. an die Veranstaltung erwartet. Für die organisierenden Vereine sind solche Events wichtig, spülen sie doch in der Regel etwas Geld in die Kasse, das für den Betrieb (Nachwuchsförderung, günstige Mitgliederbeiträge) benötigt wird. Die beiden OKs werden vom Moderator der Säuliämtler Sports Awards, welche am Sonntag, 26. Januar, ab 15.30 Uhr im Kasinosaal in Affoltern stattfinden, vorgestellt und interviewt. Die Abstimmungen für die Säuliämtler Sportler des Jahres dauern noch bis Freitag, 24. Januar, um 12 Uhr.

Das Fussballweekend der Frauen Bereits zum achten Mal findet am kommenden Wochenende in der Stigeli-Halle das Hallenturnier der Frauenteams des FC Affoltern statt. 32 Teams zeigen ihr fussballerisches Können in den verschiedenen Kategorien. Das Turnier wird am Samstag, 25. Januar, um 11 Uhr durch die C-Juniorinnen eröffnet, bevor um 16.30 Uhr das Frauen 1./2./3.-Liga-Turnier startet. Am Sonntagmorgen folgen die D-Juniorinnen ab 9 Uhr. Zum Abschluss des Frauenweekends ist ab 14 Uhr noch die neu gebildete Kategorie A+-Juniorinnen erstmals am Hallenturnier zu sehen. Dem Organisationskomitee ist es trotz einiger, leider sehr kurzfristiger Rückzüge, dennoch gelungen, alle Kategorien mit der maximal möglichen Anzahl von Mannschaften zu belegen. Alle Fussballbegeisterten sind eingeladen, das gebotene HallenfussballSpektakel der antretenden Frauenteams zu besuchen. Wiederum steht der Nachwuchs im Zentrum. Ohne junge fussballbegeisterte Mädchen wäre das Bestehen der ersten Mannschaft, welche seit Jahren in der guten 2. Liga spielt, nicht möglich. Natürlich ist auch die bestens bekannte FCA-Festwirtschaftscrew unter der Leitung von Antonia Piliero im Einsatz. Alle weiteren Details sind auf der FCA-Homepage unter dem Stichwort Turniere zu finden. Das OK freut sich im Namen des FC Affoltern auf einen tollen, fairen Anlass und viele Besucherinnen und Besucher. Melani Herzog, Leiterin Frauenabteilung


MÄRLI MUSICAL THEATER präsentiert in Zusammenarbeit mit FREDDY BURGER MANAGEMENT

Informationsveranstaltung vom 23. Januar 2020

H EIDI

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Höchstspannungsleitung Niederwil – Obfelden

dihei? wo bisch du

Mit dem Ersatz der 220-kV-Leitung zwischen dem Unterwerk Niederwil (AG) und dem Unterwerk Obfelden (ZH) durch eine neue 380-kV-Leitung wird die Energieversorgung der Verbraucherzentren in den Regionen Aargau West, Zürich Nord, linkes Zürichseeufer und Zug nachhaltig gesichert. Die Leitung gehört zum Ausbauprogramm Beznau – Mettlen und ist Bestandteil des Strategischen Netzes 2025 der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid. Das Bundesamt für Energie freut sich, Sie persönlich über den vorgeschlagenen Planungskorridor für die neue Höchstspannungsleitung zu informieren. Weitere Informationen finden Sie unter ww www.bfe.admin.ch/niederwil-obfelden

www.maerlimusicaltheater.ch

Schweizer Tournee 2020

Ort Gemeindesaal Ottenbach, Schulrain 12, 8913 Ottenbach

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Datum/Zeit 23. Januar 2020, 19.00 Uhr

Anmelden bis Ende Januar 2020 info@ohoo.ch

Bundesamt für Energie BFE Mühlestrasse 4, 3063 Ittigen www.bfe.admin.ch

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Wir haben umgebaut! ERÖFFNUNGSAPÉRO am Samstag, 25. Januar 2020 Sie sind herzlich eingeladen zu unserem Eröffnungsapéro am Samstag, 25. Januar 2020 von 14.00–16.30 Uhr, in unserem neuen Salon an der Oberen Bahnhofstrasse 25 in Affoltern am Albis.

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