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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 810 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 4 I 179. Jahrgang I Freitag, 16. Januar 2026

Malerische Schnee- und Eisbilder

Zwei Paare als neue Gastwirte

Zahlreiche Leserinnen und Leser fotografierten bei ihren Streifzügen die winterliche Stimmung im Säuliamt. Seite 12

Die Schwestern Samantha und Janine Krattenmacher haben gemeinsam mit ihren Partnern in Bonstetten ein Restaurant übernommen. Seite 13

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Teilnehmende am Chlausschiessen in Mettmenstetten. Seite 20

Wie ist die Wirtschaftslage, Herr Kalt? Freiheitsstrafe

«Den Mächtigen sind enge Grenzen zu setzen.» Seite 22

David Vogelsanger, Historiker. (Bild Florian Hofer)

Prognosen vom Chefökonom UBS Schweiz Daniel Vaia

Starkes Zeichen für den Curling-Nachwuchs Die 16-jährige Ladina Ramstein ist eine begeisterte Nachwuchs-Curlerin aus Stallikon. In diesem Teil von «SportTalente im Säuliamt» besuchte Irene Hung-König sie in der Halle des Curling-Clubs Limmattal in Urdorf und fragte sie, was sie an dem Sport fasziniert und nach ihren bisheriBild Irene Hung-König gen Erfolgen und Zielen. (red) Seite 21

«Wilde Wahlen» in Rifferswil

Wie wird das Wirtschaftsjahr 2026? Was ist von den USA und insbesondere deren Präsidenten Donald Trump zu erwarten? Geht es an den Börsen weiter aufwärts? Das weiss natürlich auch Daniel Kalt, Chefökonom UBS Schweiz, nicht. Aber er kann, wie wohl nur wenige im Land, die wirtschaftliche Lage einschätzen und daraus mögliche Szenarien ableiten. Kalt teilt seine Einschätzungen jeweils im Januar mit den Mitgliedern des Arbeitgeberverbands (AGV) des Bezirks Affoltern, und das seit vielen Jahren; ein Privileg, um das viele andere Wirtschaftsverbände die lokalen Arbeitgeber beneiden dürften. Rund 60 AGV-Mitglieder wollten diesmal im Gasthaus Pöstli in Rifferswil erfahren, wohin die Reise gehen könnte. Das Fazit nach Kalts einstündigem Vortrag mit dem Titel «Schweizer Wirtschaft zwischen Zollhammer und geopolitischem Amboss»: Die «Rally» (steigende Kurse) an den Aktienmärkten könnte noch einige Zeit anhalten, aber es gibt sehr viele Unwägbarkeiten. Kalt stellte seinen Ausführungen eine Zusammenfassung der von den USA im November veröffentlichten neuen Sicherheitsstrategie voran, welche auch als «Monroe-Doktrin 2.0» bezeichnet wird. Das Papier, das von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde, erklärt laut Kalt vieles, was die USA unter Donald Trump bisher unternommen haben – und wohl noch unternehmen werden. Kurz zusammengefasst: Die USA konzentrieren sich künftig auf die eigene Sicherheit und auf die westliche Hemisphäre (Nordund Südamerika, inkl. Grönland). In dieser Region sollen externe Mächte ausgeschlossen sowie die Migration und

der Drogenhandel gestoppt werden. Jüngstes Beispiel: Das Vorgehen der USA in Venezuela. Parallel haben die USA in Asien das Ziel, den wirtschaftlichen Wettbewerb zu gewinnen, das Handelsungleichgewicht mit China auszugleichen – und einen Krieg zu verhindern. Zwischen den beiden Blöcken liegt Europa, aus US-Sicht schon fast eine «quantité négligeable» (Kalt), welche mehr Eigenverantwortung übernehmen muss, wobei die USA gleichzeitig eine strategische Stabilität mit Russland anstreben. «Durch diese Brille», so Kalt, «muss man es sehen, dann versteht man alles viel besser.» Doch was auf den ersten Blick nach einer Supermacht aussieht, die der Welt den Takt vorgibt, ist auf den zweiten Blick eher die Folge einer – zu-

«Vorausgesetzt, es passiert nichts Apokalyptisches.» Daniel Kalt, Chefökonom UBS CH mindest vorübergehenden – Schwäche. Kalt: «Die USA haben nicht mehr die Kraft, auf der ganzen Welt für Ruhe und Ordnung zu sorgen.» Kalt belegte dies in seinem Vortrag mit einer Grafik, welche die extrem hohe Staatsverschuldung der USA mit anderen Ländern vergleicht. Die Folge: Die USA geben mittlerweile rund 12 Prozent der Staatseinnahmen für Zinsen aus! Die Schweiz, zum Vergleich, benötigt dafür nur gerade ein halbes Prozent. Aber was haben die Anleger 2026 zu erwarten?

aufgeschoben Er benötige eine Freundin, die Kräutertee trinke, so der Angeklagte, der seine Vergangenheit «entsorgen» will. (red)

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«Nur 35 Masten»

In dieser «Anzeiger»-Wahlvorschau werden Rifferswil und seine Kandidierenden porträtiert. Es besticht durch sein malerisches, gut erhaltenes Dorfbild und trägt dafür sogar die Auszeichnung «Ortsbild von nationaler Bedeutung». Für den Gemeinderat, die Primarschulpflege und die Rechnungsprüfungskommission wurden die vorgeschlagenen Kandidierenden inklusive Präsidien bereits im Dezember in stiller Wahl bestätigt. Weil aber in jeder der Behörden noch ein Sitz frei ist, kommt es zu «wilden Wahlen». (red)

Was aussieht wie ein riesiger MinigolfBall in oranger Farbe, ist in Tat und Wahrheit eine Flugwarnkugel. Zu Hauf sind diese auf den Freileitungsmasten von Swissgrid nahe der Autobahn A4 zu sehen. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung zwischen Niederwil und Obfelden ist ein Engpass im Übertragungsnetz. Damit das Netz mit dem Wandel des Stromsystems mithalten kann, ersetzt Swissgrid die heutige Leitung durch eine leistungsfähigere 380-Kilovolt-Leitung. Am vergangenen Dienstag fand eine Infoveranstaltung beim Besucherzentrum von Swissgrid im aargauischen Niederwil statt. (red)

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50003 Martin Roth (Leiter Netzprojekte Swissgrid) zeigt eine Flugwarnkugel. (Bild mwe)

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