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Flotte Cover 05-2012 ***_titel flotte 23.05.12 18:07 Seite 1

Einzelpreis: € 8 • 11Z039084 M • P.b.b. Verlagspostamt: 3400 Klosterneuburg • www.flotteundwirtschaft.at

Für Umwelt & Geldbörse Die sparsame Toyota-Hybrid-Palette wächst, wie Sie dadurch bei Ihrem Fuhrpark sparen können, lesen Sie ab Seite 44

Dacia Lodgy Sehr viel Platz für sehr wenig Geld ... Seite 18

05/2012

ch Gemütli berge ie Wein d h c r u d

ie S n e n im n e Gewoirgan-Packafgin ein M tel Turmho n! he Ho ldskirc Gumpo

Wertbeständig

Feindbild Auto

Die beliebtesten Transporter im Check ... Seite 32

Populismus in der Politiklandschaft ... ab Seite 8


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Rameder Anhängerkupplungen und Autoteile GmbH Am Eichberg Flauer 1 07338 Leutenberg

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Tel.: 0800 58 77 58 64 Fax: +49 (0) 36 73 / 435-315

Tel.: +41 (0) 44 520 0970 Fax: +41 (0) 44 520 0438

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s 4 promi.d.monats Reiler *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:33 Seite 1

Viele Leute halten sich für vielseitig, kaum jemand ist aber so ein Tausendsassa wie Dr. Christine Reiler.

M

iss Austria, Teilnehmerin bei der Miss World Wahl und bei Dancing Stars, Werbetestimonial, Kolumnistin, Schauspielerin, Unterstützerin einer humanitären Einrichtung in Tansania sowie freiwillige Mitarbeiterin des Roten Kreuzes. Auch wenn sie durchaus im Rampenlicht steht, ist Reiler am Boden geblieben und völlig unkompliziert. Auch bei der Wahl ihres Autos ist die Miss Austria von 2007 und 6. bei der Wahl zur Miss World bescheiden. Unterwegs ist die Arzt-

4 I 05/2012

Flottenpromi des Monats tochter mit einem VW Polo TDI aus Familienbesitz, die Schiller GmbH in Mödling serviciert das Auto. Ihr Traum wäre ein Aston Martin: „Wenn ich einmal groß und stark bin. Aber das bleibt sicherlich illusorisch.“ Realistisch ist für sie aber ein Audi A3: „Das wäre das ideale Auto für mich.“ Reilers Ziel ist die Ausbildung zur Fachärztin für Dermatologie. Aber auch jetzt ist sie nach Abschluss des Medizinstudiums im erlernten Beruf tätig. Einmal pro Jahr unterstützt sie das angestammte Team des Projektes „Africa Amini Alama“ von DDr. Christine Wallner in Tansania. Nähere Informationen beziehungsweise die Möglichkeit, dieses Projekt zu unterstützen, befinden sich auf www.africaaminialama.com. • (DKH)


carglass_0512_lay_Layout 1 16.05.12 16:00 Seite 1

90% aller Steinschläge werden zum Riss.

Handeln Sie bevor es teuer wird! Ein Steinschlag mit Mikrorissen zerstört zunächst auf kleiner Fläche die Struktur der Scheibe. Tausende Mikrorisse können sich jedoch ausweiten und die Scheibe immer weiter von innen heraus zerstören. Deshalb muss man rasch handeln! Solange der Steinschlag klein ist, können wir ihn mit unserer speziellen Carglass® GlassMedic™ Technologie reparieren und so die Ausweitung der Mikrorisse verhindern. Die Scheibe wird wieder absolut stabil, der Steinschlag nahezu unsichtbar. Ein nicht reparierter Steinschlag führt fast unweigerlich dazu, dass die gesamte Scheibe früher oder später reißt. So ein Riss ist nicht mehr zu reparieren – die Scheibe muss komplett ausgetauscht werden. Selbstverständlich bauen wir Ihnen in so einem Fall eine neue Scheibe in Erstausrüsterqualität ein. Dann wird allerdings die Selbstbeteiligung Ihrer Versicherung fällig. Unnötige Kosten, die wir Ihnen durch die Carglass® Reparatur gerne vermeiden helfen.

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s 6-7 flotte_inhalt ***_Layout 1 23.05.12 14:57 Seite 1

Peugeot 208

Das Auto als Feindbild

Seite 12

Populistische Politiker machen Stimmung gegen das Auto, mit realitätsfernen Argumenten.

Der kleine Franzose blickt auf eine große Karriere.

smart nightorange Seite 13

Ab Seite 8

Auffallen um jeden Preis.

Nissan Micra

Seite 14

Ein Kompressor verhilft dem Kleinen zu großen Leistungen.

Hilfreiche Apps

Repanet

Ob Navigation, Flottenmanagement oder Tankstellenfinder, die richtigen SmartphoneApps sparen Zeit und Geld.

Seite 15

Das Profi-Reparaturnetzwerk.

Lada Kalina

Seite 17

Russisches Gasauto.

Dacia Lodgy

Ab Seite 20

Seite 18

Viel Minivan für überraschend wenig Geld.

Yamaha Majesty

Seite 19

Feind der Hundstrümmerl.

Seat Mii & Ibiza

Seite 22

Die kleinen Spanier kommen.

Ford Transit

Seite 23

Der neue Transit Custom gefällt in vielerlei Hinsicht.

Kia Picanto

Seite 24

Klein, aber oho! Der Picanto überzeugt.

LeasePlan

Blitz-Transporter

Flotte Worte

Der neue Opel Combo überzeugt als Kastenwagen und Pkw-Variante.

Seite 16

Seite 25

25.000stes Auto ausgeliefert.

Sixt Leasing

Seite 25

Fuhrparkinfos auf einen Blick.

Sparen mit Hybrid-Antrieb

Piaggio Porter

Toyota bringt in nächster Zeit gleich drei neue HybridModelle, Firmenkunden werden aber auch bei konventionellen Antrieben fündig.

Vlotte

Ab Seite 44

Die eigene Tankstelle für Elektroautos.

Seite 46

Faber hat ein besonders flexibles Fahrzeug im Programm.

Seite 47

Positive Zwischenbilanz der Vorarlberger Modellregion.

Kelag

Seite 49

OÖ Ferngas

Seite 50

Erdgasantrieb lohnt sich nicht nur beim Pkw.

Audi A6 Hybrid

Seite 51

Edle Business-Limousine mit Alternativantrieb.

Renault Fluence Z.E.Seite 52 Das französische StufenheckModell tankt Strom.

El Motion

Seite 54

Genug ist genug!

Erste Praxisergebnisse von E-Flotten liegen vor.

Die Emissionsgesetze reizen das technisch Machbare aus, Handlungsbedarf gibt es laut Dr. Bernhard Geringer bei NO2 und CO2.

Vorreiterrolle bei ElektroautoFinanzierungen.

Seite 53

Raiffeisen Leasing Seite 55

ElektroGeschichte Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Elektroautos.

Ab Seite 48

Wer mit seinem Fahrzeug viel beruflich unterwegs ist, verbraucht natürlich auch einiges an Sprit. In Zeiten steigender Spritpreise und erhöhter Umweltsensibilität sind vor allem Firmen darauf bedacht, den Spritverbrauch beziehungsweise die mittlerweile horrenden Spritkosten zu senken. Gerade bei Autobahnfahrten ist das Sparpotenzial nicht unerheblich, zwischen Tempo 130 und 150 km/h liegt je nach Auto oft ein Liter oder mehr. Um den Tank möglichst kostengünstig zu füllen, kann man sich auch verschiedener SmartphoneApps bedienen, die den Weg zur günstigsten Tankstelle der Umgebung weisen. Vielfahrer sind aber meistens auch unter Zeitdruck und versuchen die Limits

Ste


s 6-7 flotte_inhalt ***_Layout 1 23.05.12 14:57 Seite 2

Renault Pro Plus

Seite 29

Die Anlaufstelle für Nutzfahrzeuge.

Mercedes E 250 CDI Seite 30 Die E-Klasse erfreut mit viel Power und wenig Verbrauch.

Texas Ranger Der neue Ford Ranger ist gewachsen und bietet echtes Pkw-Feeling.

Seite 28

Forstinger

Seite 31

Business-Vorteilskarte.

Firmenautos

Abstand beachten! Verkehrsjuristin Dr. Monika Krause erklärt die Rechtslage beim Abstandhalten.

Seite 34

Seite 32

Die beliebtesten und wertstabilsten Transporter.

Seat Altea XL 4WD Seite 33 Viel Platz plus Allradantrieb.

Skoda Superb

Seite 35

Der Kombi wird seinem Namen mehr als gerecht.

der StVO zumindest auszureizen, wenn nicht zu überschreiten, teils in gefährlichem Ausmaß. Die Zeitersparnis in der Praxis ist aber vernachlässigenswert und steht in keiner Relation zum Mehrverbrauch und der potenziellen Strafzettel- oder Unfallgefahr. Apropos Unfall, vorbeugende Maßnahmen sind sinnvoll und rechnen sich schnell, Angebote gibt’s bei ÖAMTC, ARBÖ und freien Fahrsicherheitszentren, mehr dazu in unserem Fahrsicherheits-Special.

Citroën C4 Aircross Seite 39 Neues, schickes KompaktSUV aus Frankreich.

Kfz Dietrich

Der Traditionsbetrieb feiert 85. Geburtstag.

Citroën

Seite 41

Im Gespräch mit B2BDirektor Tilman Habeck.

Polizeiflotte

Fahrsicherheit und mehr Neben klassischen Fahrsicherheits-Events gewinnen Spritspartrainings bei Firmenkunden an Bedeutung.

Ab Seite 36

Seite 58

Ein Blick hinter die Fuhrparkkulissen der Polizei.

Porsche Cayenne

Seite 59

Geländegängig, sparsam und trotzdem flott.

Rotes Kreuz Stefan Schmudermaier Redaktion

Seite 40

Seite 60

Land Rover stellt zwei Freelander zur Verfügung.

Personentransport Mercedes-Minibus bietet Fahrzeuge für die unterschiedlichsten Bedürfnisse.

Ab Seite 64

Radikalkur! Der Radical sieht aus wie ein Rennwagen, besitzt aber tatsächlich eine Straßenzulassung!

Guten Morgan! Gewinnen Sie einen Aufenthalt im Hotel Turmhof sowie eine Ausfahrt im legendären britischen Sportwagen Morgan 4/4.

Ab Seite 62

Seite 61

In dieser Ausgabe finden Sie regionale Beilagen von Midas, Dietrich und Lichtblau.


s 8-9 Autos im Fadenkreuz ***_Layout 1 23.05.12 14:28 Seite 8

Feindbild Auto Schon jetzt stöhnen die Autofahrer unter enormen finanziellen Belastungen. Doch so mancher Politiker wittert die Chance auf noch höhere Einnahmen: Mit populistischen Argumenten wird das Auto ins Fadenkreuz genommen. Von Philipp Hayder

I

m April ist der „Autokostenindex“ der Statistik Austria gegenüber dem

Grüne Träume von der Citymaut

Vergleichsmonat des Vorjahres um 2,3 Prozent gestiegen. Damit setzt sich

Die nächste grüne Forderung

der Trend der vergangenen Jahre fort: 2011 nahmen die Belastungen für

würde

Autofahrer um 5,8 Prozent zu, 2010 um 4,4 Prozent und 2009 um 3,2 Prozent.

schmerzhafter treffen: „Auf Dauer

Das auffälligste Plus gab es zuletzt übrigens bei den Parkgebühren: Diese

führt kein Weg an der Citymaut

sind im April gleich um 16,3 Prozent in die Höhe geschnellt.

vorbei“,

die

Autofahrer

noch

sagt Verkehrssprecher

Rüdiger Maresch, der sich da-

Autofahrer gegen kranke Kinder?

durch jährliche Mehr-

Dennoch sei Autofahren in Österreich viel zu billig, meint man beim VCÖ:

einnahmen

Pkw und Lkw würden jährlich 6,5 Milliarden Euro an Steuern aufbringen, aber Kosten von 16,6 Milliarden verursachen. Gehör findet der bekannt autofeindliche „Verkehrsclub“ in Medien wie dem Wochenmagazin „Profil“. Das Auto „ist laut, stinkt, frisst Platz und zerstört Leben“, hieß es kürzlich in einem Artikel über die „gefährlichste Erfindung der Welt“. Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou wurde dagegen als heldenhafte Kämpferin gegen die Ungetüme aus „Blech und Schwefel“ präsentiert: „Ich nehme lieber einige tausend vorübergehend vergrämte Autofreunde in Kauf als einige tausend asthmakranke Kinder.“ Die rot-grüne Wiener Regierung entdeckt das Auto immer stärker als Vehikel, um einerseits ideologisch zu punkten und andererseits die Finanzen zu sanieren – immerhin hat das Bundesland Schulden von rund 4 Milliarden Euro. Schon per 1. März wurden die Parkgebühren und die Strafen für Parkgebühren drastisch angehoben. Ab Oktober wird die „Parkraumbewirtschaftung“ (an sich schon ein Euphemismus) auf fünf weitere Bezirke ausgedehnt. Ursprünglich hätten es noch mehr sein sollen, was nur durch lokale Bürgerbefragungen verhindert wurde.

„Lieber vergrämte Autofahrer als asthmakranke Kinder.“ Maria Vassilakou, Grüne

8 I 05/2012

von


s 8-9 Autos im Fadenkreuz ***_Layout 1 23.05.12 14:29 Seite 9

200 Millionen Euro erhofft. Dass sich bereits 2010 bei einer Volksbefragung 77 Prozent gegen die Maut ausgesprochen argumentieren unter anderem damit, dass Stadtgebiet einfahren. Freiwillig tut sich ohnehin niemand den

„Kraftfahrer zahlen mehr als sie kosten.“

morgendlichen und abendlichen Stau an,

Burkhard Ernst, Wirtschaftskammer

nicht sein, dass Autofahrern permanent ein

N

täglich rund 200.000 Pendler in das Wiener

SO

haben, lässt die Grünen unbeeindruckt: Sie

AUT OHE TZE DE R T HE MA

hält man beim ÖAMTC dagegen. „Es kann schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn sie doch einmal in ihr Auto steigen“, so

Jurist Martin Hoffer. Viel sinnvoller wäre es, die Verkehrssituation durch positive Anreize zu entlasten: etwa durch alltagstauglichere Park-and-Ride-Anlagen, ein besseres Nahverkehrssystem sowie moderne Verkehrsleitanlagen.

„Ein Auto aus 1970 produziert gleich viel Emissionen wie 100 neue.“

„Am stärksten belastet“ Die ideologisch aufgeladene Autodebatte ist keineswegs auf Wien beschränkt. „Auf Graz, Linz, Salzburg und andere

Dr. Christian Pesau, Automobilimporteure

Ballungsräume werden längerfristig die gleichen Diskussionen zukommen“, sagt Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. Er kontert die Steuerberechnungen des VCÖ: In Wahrheit würden die direkt zurechenbaren öffentlichen Aus-

ziert“, so Dr. Christian Pesau,

gaben bei 4 Milliarden Euro liegen, die Autofahrer aber rund 12

Geschäftsführer des Arbeitskrei-

Milliarden Euro an Steuern und Abgaben leisten. „Kraftfahrer

ses der Automobilimporteure. Die

zahlen mehr, als sie kosten“, so Ernst. Seit dem Jahr 2000 seien

Stickoxidemissionen seien seit

die Belastungen um 35 Prozent gestiegen, sodass Autofahrer

1990 um mehr als 71 Prozent ge-

tatsächlich „die am stärksten steuerlich belastete Personen-

sunken, der Partikelausstoß eines

gruppe in Österreich“ seien: „So viel zur „Melkkuhdebatte“.

Diesel-Pkw sei heute um 99 Prozent niedriger als 1985.

Unbedankte Umweltfortschritte Wählen statt quälen!

Wenn Politiker noch höhere Schröpfungen als „Weg des konsequenten Klimaschutzes und der

Feinstaubbekämpfung“

verkaufen, wie zuletzt Vassilakou

bei

den Wiener

Parkgebühren mentierte,

arguhat

Höhere Parkgebühren, noch mehr Kurzparkzonen und vielleicht schon bald eine eigene Maut: Wien ist das abschreckende Beispiel für Politik auf Kosten der Autofahrer.

Gleichermaßen

unterstreicht

Pesau, dass hierzulande mindestens 360.000 Arbeitsplätze vom Auto abhängen: „Das sind 12 Prozent der insgesamt in Österreich unselbstständig Beschäftigten.“

das

Welche Bedeutung das Auto darü-

ebenfalls wenig mit

ber hinaus als Werkzeug für die

der Realität zu tun.

private und berufliche Mobilität

Tatsächlich ist die

hat, wurde bisher nicht statistisch

Umweltbelastung

erforscht.

durch den Autover-

Doch selbst wenn es konkrete

kehr seit Jahrzehn-

Daten geben würde: Dass politi-

ten

rückläufig:

sche Autofeinde deshalb von

„Wir

weisen

ihrer Hetzjagd abließen, ist ange-

immer

wieder

sichts der Verbindung aus ideolo-

darauf hin, dass

gischer Selbstverwirklichung und

ein

pragmatischer Einnahmenmaxi-

einziges

Fahrzeug

aus

mierung nicht anzunehmen. Es

1970

liegt an den autofahrenden Wäh-

etwa gleich viele

lerinnen und Wählern, das bei

Emissionen wie 100

ihrer nächsten Stimmabgabe zu

dem

Jahr

Neuwagen

produ-

bedenken. •

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s 10-11 DS einsteigen *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:28 Seite 1

Colt ist ein Mängelzwerg Der Mitsubishi Colt ist ein Mängelzwerg in der Kleinwagenklasse, wie aus der Pannenstatistik 2011 des ADAC hervorgeht. Damit war er auch das zuverlässigste japanische und asiatische Fahrzeug seiner Klasse (Kleinwagen) in Deutschland. Sechs Mal hat die Marke Mitsubishi mit dem Colt seit 2005 eine Doppel-Plus-Wertung vom ADAC erhalten. Die Basis der Statistik bilden die rund 4,2 Millionen Einsätze, die die ADAC-Pannenhelfer in Deutschland jährlich fahren.

Neue Autos, innovative Dienstleistungen: Wir zeigen Unsere Landes- und Bundesstraßen befinden sich in einem schlechten Zustand, dies bestätigt eine Studie der Technischen Universität Wien: Von einer Gesamtnetzlänge von zirka 33.000 Kilometern wurden je nach Region bis zu 50 Prozent der Straßen als „schlecht“

Schlechte Straßen oder „sehr schlecht“ kategorisiert. Mario Rohracher, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV) fordert: „Die Politik muss den Erhalt unserer Landesstraßen durch eine strukturell abgesicherte Finanzierung sicherstellen. Bereits 2 Prozent der jährlichen Mineralölsteuereinnahmen würden ausreichen, um den derzeitigen Substanzwert unserer Landesstraßen zu erhalten."

Headline

EU6-Diesel für Renault Scénic Renault zeigt sich als Vorreiter sauberer Motoren im Segment der Minivans. Als erster Hersteller bringen die Franzosen mit dem ENERGY dCi 130 einen Dieselmotor auf den Markt, der die strengen Vorgaben der Euro-6-Norm erfüllt, die erst 2015 in Kraft tritt. Gegenüber dem bisherigen Aggregat konnten die NOXStickoxid-Emissionen von 123,6 mg/km auf 41,8 mg/km gesenkt werden, damit unterbietet man die bei Euro 6 vorgeschriebenen 80 mg/km deutlich. Auch beim Verbrauch zeigt sich der neue Motor zurückhaltend, durchschnittlich genehmigt sich der Franzose 4,5 Liter Diesel, der CO2-Aus-

10 I 05/2012

stoß liegt bei 116 g/km. Sparsam ist auch das zweite neue Triebwerk, der ENERGY TCe 115 kommt mit durchschnittlich 5,9 Liter Super auf 100 Kilometer aus. Beide Motoren sind mit dem Energy-Technikpaket ausgestattet, das unter anderen Dinge wie eine Start-Stopp-Automatik oder ein Bremsenergie-Rückgewinnungs-System beinhaltet.

BMW präsentiert neuen 1er 3-Türer Im Herbst rollt der neue 1er BMW auch als Dreitürer zu den Händlern, gleichzeitig gibt es auch auf der technischen Seite einige Neuigkeiten. Das neue Basismodell hört auf den Namen 114i und ist mit einem turboaufgeladenen Vierzylinder mit 102 PS ausgestattet. Ebenfalls neu ist der 125d mit 218 PS. Der bis dato nur im 1er

Coupé lieferbare, 320 PS starke M-Motor ist künftig auch im Drei- und Fünftürer zu haben. Auf Wunsch hält erstmals auch Allradantrieb Einzug in den kleinsten BMW, neben dem M135i xDrive ist auch der 120d optional mit vier angetriebenen Rädern verfügbar. Der Kofferraum ist um 30 auf 360 Liter angewachsen, im Fond gibt es wahlweise zwei oder drei Sitzplätze. Extras wie Online-Dienste, Parkassistent oder adaptives Kurvenlicht dürfen nicht fehlen, die Preise sind noch nicht bekannt.


s 10-11 DS einsteigen *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:28 Seite 2

Skoda: Neue Sondermodelle Mit den neuen Skoda-Sondermodellen feiert Importeur Intercar seinen 20. Geburtstag. Der Fabia, Fabia Combi und Roomster Family+ und Roomster Twenty+ erweitern ab sofort das Jubiläumsprogramm der Škoda-Geburtstagseditionen. Die Motorenpalette reicht von 60 bis 105 PS, der Preisvorteil beträgt bis zu 2.375 Euro. Zu den Goodies zählen unter anderen Climatronic, Tempomat, Mittelarmlehne vorn und Parksensor hinten (Modell Family+).

Ihnen die vielfältigen Facetten des Fuhrparkgeschäfts.

Schutzschild

300 VW up! für 6 Monate 300 Gewinner der Social Media Kampagne „start up! your life“ von Volkswagen haben kürzlich im Hangar-7 am Salzburger Flughafen ihren Gewinn, einen VW up! für sechs Monate, abgeholt. Die Testfahrer stammen aus allen Teilen Österreichs. Mehr als 18.000 User registrierten sich bei der Kampagne, rund 1.600 User sammelten die nötigen 300 Klicks, um an der Verlosung teilnehmen zu können. Unter diesen wurden 300 Testfahrer gezogen, die auch um den Gewinn dreier up!, die im Oktober 2012 verlost werden, rittern.

Rekordjahr für Banner-Batterien Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011/2012 blickt Batteriehersteller Banner zurück. Der Absatz im wichtigsten Geschäftsfeld Starterbatterien lag mit mehr als 4 Millionen Stück auf unverändert hohem Niveau. Dank der hohen Nachfrage nach umwelt-

freundlichen Batterien für Start-Stopp-Fahrzeuge kletterte der Umsatz um mehr als 5 Prozent auf 237 Millionen Euro. Allein im Februar 2012 verkaufte der österreichische Batteriehersteller mehr als 500.000 Starterbatterien – ein Rekord in der Geschichte des Unternehmens, das heuer seinen 75. Geburtstag feiert.

Bei häufigem Gebrauch nutzen sich verschiedene Stellen am Fahrzeug – zum Beispiel die Ladekante oder die Türeinstiege – stark ab, was sich auf den Werterhalt des Fahrzeugs niederschlägt. Foliatec bietet für diese exponierten Stellen eine zuschneidbare Lackschutzfolie für 14,95 Euro an, die sich auch einfach wieder ablösen lässt.

Für die erste und zweite Generation des Kia Rio bietet Autoteile- & Zubehör-Spezialist Rameder seit einiger Zeit Anhängerkupplungen an. Mittlerweile ist der Koreaner um sieben Zentimeter gewachsen und in der dritten Auflage auf dem Markt. Auch für das neueste Modell gibt es bei Rameder nun ein Zugsystem. Verfügbar ist eine abnehmbare Version (1100 Kilogramm Zug-, 50 Kilogramm Stützlast). Info: www.kupplung.at

Zugsystem für Kia Rio

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s 12 Peugeot 208 *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 18:42 Seite 1

Bissfester Junglöwe Der Peugeot 208 soll wieder ein Erfolgsmodell werden. Im Vergleich zum Vorgänger 207, dessen Verkaufszahlen etwas hinter den Erwartungen blieben, ist er nicht nur leichter, sondern auch kürzer.

D

ie Limousine des 207 wird aus dem Programm von Peugeot gekippt, die SW- und CC-Version sind vorerst weiter erhältlich. Der 208, der sowohl als Drei- als auch als Fünftürer geordert werden kann, wurde zwar abmessungstechnisch beschnitten, dem Platzangebot tut dies jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, der Innenraum wirkt nicht nur optisch größer als beim 207. Tatsächlich gibt es für die Fondpassagiere um fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit und der Kofferraum ist um 15 auf nunmehr 286 Liter gewachsen, obwohl die Länge des Fahrzeugs um sieben Zentimeter verringert wurde.

Drei Ausstattungslinien

Auf der Sparwelle Bei der Markteinführung stehen vorerst drei Diesel und zwei Benziner mit einem Leistungsspektrum zwischen 68 und 155 PS zur Verfügung. Im Sommer folgt unter anderem ein Dreizylinder-Benziner mit 68 PS. Der neue Motor soll vor allem verbrauchs- und emissionsarm sein. Der Verbrauch wird durchschnittlich mit 4,3 Liter auf 100 Kilometer und der CO2-Ausstoß mit 99 Gramm pro Kilometer angegeben. SportPEUGEOT 208 wagen ist der 208 aus dem

Grundmodell: Access 68 PS/50 kW, ab 12.750 € (inkl. 3 % NoVA & MwSt) 4,3 l B/100 km, 99 g CO2/km (Werksangaben)

12 I 05/2012

Löwenstall zwar keiner, trotzdem kann das Fahrwerk für einen Kompaktwagen durchaus als agil bezeichnet werden. Es ist hart genug, dass es auch bei kurvigen Strecken im Grenzbereich satt auf der Straße liegt. Bodenunebenheiten schluckt der kleine Löwe auch dann noch mit dem nötigen Respekt vor den Bandscheiben.

Nicht durch, sondern über dem Lenkrad werden die Armaturen abgelesen.

Gewählt werden kann zwischen den drei Ausstattungslinien Access, Active und Allure. Was den 208 aber besonders macht, ist das neue Cockpit-Konzept. Die Daten der Armaturen werden dabei nicht wie bisher üblich durch das Lenkrad abgelesen, sondern darüber. Das bedarf zwar eines Gewöhnungseffekts, der allerdings nur von kurzer Dauer ist. • (DKH)


s 13 Smart *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 18:45 Seite 1

Klein, aber auffällig

Text

Der smart fortwo ist derzeit als Sonderedition „nightorange“ erhältlich. Kombiniert werden dabei die Farben Orange und Schwarz.

SMART FORTWO Grundmodell: Coupé 61 PS/45 kW, ab 10.180 € (inkl. 3 % NoVA & MwSt) 4,2 l B/100 km, 97 g CO2/km (Werksangaben)

M

ittlerweile hat man sich im Straßenverkehr an den Anblick des kleinen Flitzers gewöhnt. In der nightorange-Version zieht er jedoch die Blicke neuerlich auf sich. Die auffälligsten äußeren Merkmale sind dabei die Lackierung in Orange-Metallic, als Kontrast in Schwarz gehalten sind Sicherheitszelle, Leichtmetallräder, Frontscheinwerferblenden, Spiegelkappen sowie beim Cabrio das Verdeck.

Testmodell: Nightorange Cabrio 71 PS/52 kW, 20.488 € (inkl. 3 % NoVA & MwSt) 4,3 l B/100 km, 99 g CO2/km (Werksangaben)

Umfangreiche Ausstattung, stolzer Preis Als Basis für die Sonderedition dient sowohl für Coupé als auch Cabrio die Ausstattungslinie passion. Diese umfasst unter anderem elektrische Fensterheber sowie eine Klimaautomatik. In der Aufpreisliste stehen weiters elektrische Servolenkung, Sitzheizung, abschließbares Handschuhfach sowie ein Audio-System samt Touchscreen-Navi und sechs Lautsprechern. Für den Antrieb sorgen zwei Benziner (entweder mit micro-hybrid-drive-Technologie/71 PS oder mit Turboaufladung/84 PS)

Auch im Interieur sind orange Akzente zu finden, die Farbe hebt sich vom Einheitsbrei ab.

und ein Diesel (54 PS) mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter. Um auffällig nightorangemäßig unterwegs zu sein, werden mindestens 15.320 Euro vom Konto abgebucht, im Falle unseres Testcabrios sogar stolze 20.488 Euro. • (DKH)


s 14 Nissan Micra *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:04 Seite 1

Ein Kleinwagen zweifelsohne, aber mit der Ausstattung eines Großen. Dazu gesellt sich noch ein überaus spritziges Triebwerk, das für ein sehr agiles Fahrverhalten sorgt.

Micrasize me! N

issans Kleiner ist äußerlich unaufgeregt hübsch. Ein fesches Blechkleid, das aber ohne große Highlights auskommt, die Spaltmaße sind exakt, die Türen fallen satt ins Schloss. Glänzen kann der Micra schon eher mit inneren Werten. Etwa mit dem wirklich gelungenen 1,2-Liter-Direkteinspritzer mit Kompressoraufladung und 98 PS sowie serienmäßiger StartStopp-Automatik. Per Knopfdruck erwacht der Dreizylinder 1.2 DIG-S (Direct Injection Gasoline – Supercharged) zum Leben und zieht beim Tritt aufs Gaspedal spontan los. Er zaubert dem Fahrer vor allem zwischen 2.500 und 4.000 Umdrehungen pro Minute ein breites Lächeln ins Gesicht.

Der kraftvolle Motor will gefüttert werden Doch wo viel Licht, da bekanntlich leider auch Schatten. So kostet der Nissan Micra mit dem DIG-S-Motor im Vergleich zum herkömmlichen 1,2-Liter-Motor mit 80 PS rund 1.600 Euro mehr. Darüber hinaus steht auch ein kräftiges Mehr auf der Tankrechnung. Im Testbetrieb gab sich der Motor mit einem Verbrauch von knapp 7 Litern deutlich durstiger als vom Hersteller versprochen, der 4,3 Liter als Durchschnittsverbrauch angibt. Der Micra 1.2 DIG-S wird in den drei bekannten Ausstattungen (Visia, Acenta, Tekna) angeboten; in Verbindung mit der CVTAutomatik sind allerdings nur die beiden höheren Ausstattungsgrade verfügbar. NISSAN MICRA Grundmodell: Mouse 1.2 80 PS/59 kW, ab 9.990 € (inkl. 4 % NoVA & MwSt) 5,0 l B/100 km, 115 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: 1.2 DIG-S Tekna 98 PS/72 kW, ab 17.390 € (inkl. 4 % NoVA & MwSt) 4,3 l B/100 km, 99 g CO2/km (Werksangaben)

version Visia. Wer sich für die Top-Ausstattung Tekna entscheidet, bekommt nicht nur das Nissan Connect-System (Navigation mit 5-Zoll-Farbbildschirm und Touchscreen, iPodGateway, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und sechs Lautsprecher), Parkguide, Fahrtlichtautomatik, Regensensor,

elektrisch anklappbare Außenspiegel, Panorama-Glasdach, Leichtmetallfelgen sowie Nebelscheinwerfer, sondern auch Klimaautomatik und Tempomat. Das alles kommt in einem äußerst aufgeräumten und einfach zu bedienenden Cockpit daher, dem lediglich ein Mehr an hochwertiger Haptik guttun würde. Schließlich muss Plastik heute nicht mehr schon von Weitem wie Plastik aussehen.

Micra Mouse

Umfangreiche Serienausstattung Manuelle Klimaanlage, sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorn, ABS, ESP, elektrische Fensterhe ber vorn, Bordcomputer, Zentralverriegelung mit Fernbedienung gibt es bereits in der Basis-

Das Interieur des Nissan Micra ist schick, die Ausstattung umfangreich.

Viel Mouse für wenige Mäuse gibt es nun wieder mit den Sondermodellen Micra Mouse und Supermouse, die anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von Nissan in Österreich angeboten werden: Die Preise beginnen bei 9.990 Euro, leider muss man bei diesen Mäusen aber auf den Kompressor-Motor verzichten. • (MEF)


s 15 Standox Repanet *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:11 Seite 1

Reparaturnetzwerk von Profis für Profis Kommt es zu einem Schaden am Firmenfahrzeug, ist man auf professionelle Partner angewiesen. Die Repanet-Betriebe sorgen dafür, dass das Auto schnell wieder flott gemacht wird.

N

satzwagen. Die RepanetPartnerbetriebe garantieren dank intensiver Kommunikation mit den Schadenssachbearbeitern einen möglichst kurzen Werkstattaufenthalt, eine Direktverrechnung mit den Versicherungen ist selbstverständlich Standard. • (STS)

etzwerke sind im Berufsleben wichtig. Wer vernetzt agiert und seine Kontakte nutzt, der kommt schneller ans Ziel. Diese Philosophie steht in abgewandelter Form auch hinter Repanet, dem Standox-Netzwerk der Unfallreparaturspezialisten. Schäden am gewerblich genutzten Fahrzeug sind doppelt unangenehm, schließlich verliert man als Unternehmer Geld, wenn ein Firmenauto nicht einsetzbar ist. Im Falle eines Unfalls sind also Profis gefragt, die sich nicht nur rasch um die Behebung des Schadens kümmern, sondern auch möglichst rasch erreichbar sind.

Über 35 Partnerbetriebe Die Repanet-Partnerwerkstätten sind über 35 Mal in Österreich vertreten, europaweit gibt es mehr als 600 Werkstätten. Service, Qualität und Ausstattung müssen höchsten Standards genügen. Qualifizierte Mitarbeiter verwenden dabei Materialien, die zumindest den Herstellervorschriften entsprechen. Die Standox-Lacksysteme sind von allen namhaften Automobilherstellern zugelassen. Das Komplettservice ist nicht zuletzt für Flottenkunden ein starkes Argument, die Repanet-Profis kümmern sich um die rasche Beseitigung von Kleinschäden genauso professionell wie um die Reparatur größerer Beulen.

Rundum-Service Ein Hol- und Bringdienst ist ebenso selbstverständlich wie ein Abschleppdienst oder ein Er-

Andreas Auer garantiert mit seinen über 35 Repanet-Unfallreparaturspezialisten die rasche Behebung von Schäden am Firmenauto.


s 16 Opel Combo *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:13 Seite 1

Der neue Combo rundet die Palette der leichten Nutzfahrzeuge von Opel ab, es gibt ihn als Kastenwagen und Pkw-Variante. Gebaut wird er in Kooperation mit Fiat.

Der Allround-Transporter T

rotz eines Modellzyklus von über zehn Jahren erfreute sich der auf dem Corsa C basierende Opel Combo auch zuletzt noch großer Beliebtheit. Die Ankunft der dritten Combo-Generation wird von Handwerkern und Gewerbetreibenden dennoch mit Sehnsucht erwartet. Kein Wunder, schließlich kann der Zwillingsbruder des Fiat Doblo – beide Modelle laufen gemeinsam vom Band – zum Beispiel mit einem größeren Laderaum aufwarten. Das beträgt nun je nach Radstand zwischen 3,4 und 4,2 Kubikmeter, zudem sind die Radhäuser nun breit genug, um auch Europaletten aufnehmen zu können.

Ein Benziner, drei Turbodiesel und ein Erdgas-Motor Der kleine Bruder von Vivaro und Movano soll maßgeblich dazu beitragen, die Absatzzahlen von Opel im Segment der leichten Nutzfahrzeuge weiter anzukurbeln, das Segment ist europaweit im Steigen begriffen. Ein starkes Verkaufsargument ist natürlich die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeuges, die meisten Kunden werden voraussichtlich zu einem der drei Turbodiesel-Aggregate (90/105/135 PS) greifen. Eine interessante Alternative ist der 120 PS starke und turboaufgeladene CNG-Erdgas-Motor, der preislich etwas unter dem Niveau des stärksten Diesels liegt, dafür im laufenden Betrieb mit deutlich niedrigeren Kosten punktet. Der Combo wartet übrigens mit der niedrigsten LadeOPEL COMBO Grundmodell Pkw: 1.4 Tour L1H1 kante im Segment 95 PS/70 kW, ab 17.628,80 € auf, die Zuladung (inkl. 8 % NoVA & MwSt) 7,0 l B/100 km, 163 g CO2/km liegt zwischen (Werksangaben) Vorsteuerabzugsberechtigt! 750 und 1.000 Kilogramm. SpeGrundmodell Kasten: 1.4 L1H1 95 PS/70 kW, ab 14.960 € zielle Innenaus(inkl. MwSt, NoVA-befreit) bauten wie zum 7,3 l B/100 km, 169 g CO2/km (Werksangaben) Vorsteuerabzugsberechtigt!

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Übersichtliches Cockpit im Combo Tour und viel Platz für Einbauten im Kastenwagen.

Beispiel von Sortimo ermöglichen die optimale Nutzung des Laderaums. Der Combo ist aber auch als für Taxiunternehmer oder Hoteliers interessante Pkw-Variante zu haben. Der Vorsteuerabzug kann auch hier geltend gemacht werden, dank praktischer Schiebetüren und einer großen Heckklappe lässt sich der Innenraum perfekt nutzen. Am Fahrverhalten ist nichts zu meckern, den meisten Fahrspaß vermittelt freilich der stärkste Turbodiesel. Den Combo Tour gibt es ab 17.628,80 Euro, den Kastenwagen ab 14.960 Euro. • (STS)

Der Opel Combo Tour bietet viel Platz und ist vorsteuerabzugsfähig.


s 17 Lada Kalina *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:27 Seite 1

Gaslieferung aus Russland Hierzulande gilt der Lada Priora zwar als Exot, gerade als bivalentes Flüssiggas- und Benzinfahrzeug hat er aber seine Qualitäten.

O

ptisch ist der Kompaktwagen aus Russland etwas gewöhnungsbedürftig. Dafür hat man aber, wie eingangs schon erwähnt, ein Fahrzeug, das nicht jeder hat. Das trifft auch auf den Treibstoff zu, mit dem der Priora angetrieben wird. Einerseits kann der 98 PS starke 1,6-Liter-Motor mit Benzin, andererseits mit Flüssiggas (LPG) befeuert werden. Gleich vorweg, mit beidem lässt sich das Auto dynamischer bewegen als man es ihm aufgrund der Optik zutrauen würde.

Schlechte Flüssiggas-Infrastruktur Flüssiggas als Treibstoff ist allerdings in Österreich ebenso exotisch wie das Auto selbst, das Netz der heimischen LPG-Tankstellen weist große Lücken auf. Der Benzin-Durchschnittsverbrauch wird werksseitig mit 6,5 Liter auf

100 Kilometer angegeben, was sich in der Praxis auch erreichen lässt. Der LPG-Verbrauch und die damit verbundenen Kosten liegen dabei noch um eini-

ges darunter. Wer nicht viel Schnörksel und eher einfaches Design bevorzugt, der ist mit dem Lada Priora zu einem Einstiegspreis von 10.490 Euro relativ gut bedient. • (DKH)

LADA PRIORA Grundmodell: 2172 98 PS/72 kW, ab 10.490 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 6,5 l B/100 km, 150 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: 2172 Exclusiv 98 PS/72 kW, ab 10.990 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 6,5 l B/100 km, 150 g CO2/km (Werksangaben)

Einfachheit ist eines der Markenzeichen des Priora.


s 18 Dacia Lodgy *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:25 Seite 1

Größter Raum zum kleinsten Preis Dacia lässt einmal mehr mit einem Dumpingangebot aufhorchen und bietet den neuen Minivan Lodgy ab 9.990 Euro an. Gerade im Firmen- und Flottenbereich ein verlockendes Angebot. Von Stefan Schmudermaier

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ls Renault die Marke Dacia vor rund sechs Jahren wiederbelebt hatte, war klar, dass die rumänische Tochter den automobilen Billigmarkt bedient, der sich in wirtschaftlich angespannten Zeiten auch in Mitteleuropa etabliert hat. Den Durchbruch brachte das SUV Dacia Duster, das sich auch auf Anhieb zum beliebtesten DaciaModell in Österreich entwickelte. Mit dem Lodgy zünden die Rumänen nun die nächste Stufe. Das Segment der Minivans ist in Österreich über die letzten Jahre sehr stabil, auch viele Firmen haben sich für ein solches Fahrzeug entschieden. Dass der Lodgy mit einem Basispreis von 9.990 Euro ein verlockendes Angebot ist, war schnell klar. Was der Kunde für diesen Dumpingpreis bekommt und ob dem Großraum-Dacia wirklich eine Empfehlung ausgesprochen werden kann, haben wir auf ersten Testkilometern herausgefunden.

Tadellose Motoren Eines gleich vorweg, bei der Wahl des Triebwerks kann man nicht viel falsch machen. Selbst der 82 PS starke Basisbenziner bietet überraschend guten Durchzug, wenngleich die beiden Turbodiesel mit 90 beziehungsweise 107 PS spürbar mehr Power bieten; mit einem Aufpreis von 2.400 oder 3.200 Euro allerdings auch spürbar mehr kosten.

DACIA LODGY Grundmodell: 1.6 MPI 85 82 PS/60,5 kW, ab 9.990 € (inkl. 8 % NoVA & MwSt) 7,1 l B/100 km, 165 g CO2/km (Werksangaben)

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Tadelloses Cockpit, eines der besten und günstigsten Navigationssysteme im Segment und bis zu 2.617 Liter Kofferraumvolumen.

Zum Marktstart Mitte Juni ist der brandneue 1,2 Liter Turbobenziner mit 115 PS noch nicht verfügbar, dieser Motor wird im Herbst nachgereicht. Das Fahrwerk zeigt sich komfortabel, ESP ist serienmäßig.

Platz ohne Ende Das Raumangebot ist üppig und tonangebend im Segment, je nach Sitzkonfiguration schluckt der Lodgy zwischen 207 (7-Sitzer) und 2.617 Liter (2-Sitzer). Das Umklappen der Sitze geht nicht ganz so einfach von der Hand wie bei teureren Vertretern der Klasse. Das Cockpit wirkt im Vergleich zu bisherigen Modellen spürbar hochwertiger, die Basisausstattung ist weiterhin karg, umfasst aber immerhin unter anderem bereits vier Airbags, ESP und eine Servolenkung. 80 Prozent der Kunden greifen aber ohnedies zum lediglich 2.290 Euro teureren Topmodell „Lauréate“, das Dinge wie elektrische Fensterheber vorn, eine fernbedienbare Zentralverriegelung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel und eine manuelle Klimaanlage beinhaltet.

Günstiges und gutes Navi Absolut empfehlenswert ist das integrierte und mit 450 Euro sehr günstige MediaNav-System, das nicht nur ein kinderleicht zu bedienendes Navigationssystem mit fescher Grafik, sondern auch eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung beinhaltet. Übrigens: Der stärkere Diesel in Topausstattung samt allen Extras kostet knapp über 18.500 Euro. •


s 19 Yamaha *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:17 Seite 1

Trümmerl ade Zeigten sich Frauchen und Herrchen von Flocki, Rex & Co ein wenig einsichtiger, wäre ein Fahrzeug wie dieses wohl nie gebaut worden.

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em ist jedoch nicht so. Vieles, was die geliebten Vierbeiner beim Äußerln auf Österreichs Straßen und Gehsteigen „verlieren“, bleibt einfach liegen und treibt manchem Passanten und Autofahrer die Zornesröte ins Gesicht. Der Dreck muss weg! Aber wie? Eine effiziente Antwort darauf fanden französische Yamaha-Ingenieure, die zusammen mit dem französischen Reinigungsmaschinen-Spezialisten Carré Galopin ein Spezialfahrzeug für die Hundekotentsorgung entwickelten.

und direkt in den Fäkalienkanal. „Der 170-Kilo-Roller ist in Paris für die Beseitigung von Hundekot im Einsatz. Wir haben ein Fahrzeug für Österreich bestellt, Interessierte können dieses bei Yamaha Österreich in Wien 23 jederzeit besichtigen“, so Yamaha Österreich Chef Hans Zimmermann. • (DSC)

Mit dieser Yamaha Majesty 125 lässt sich Hundekot entfernen.

25 Liter Fassungsvermögen In die Verkleidung der umgebauten Yamaha Majesty 125 wurde ein Behälter mit 25 Liter Fassungsvermögen integriert. Der Roller verfügt über zwei Einsaugschläuche mit einem Pulverisierungs- und Anti-Tropf-System, das mittels zweier elektrischer Pumpen vom Lenker aus in Betrieb gesetzt werden kann. Der Behälter lässt sich leicht reinigen, durch die Positionierung unter dem Sitz verbessert sich die Verteilung des Gewichts. Entleert werden kann er berührungslos

Das Spezial-Zweirad wurde in Frankreich entwickelt.


s 20-21 APP *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:22 Seite 1

ÖAMTC Die App des ÖAMTC ist ein echtes Multifunktionstool. Im Pannenfall wird man mittels GPS lokalisiert und sieht, wann der Pannenfahrer eintreffen wird. Der Benutzer wird zudem über Staus und Baustellen auf dem Laufenden gehalten. Integriert ist auch eine Funktion zum Finden der billigsten Tankstellen im Umkreis sowie ein ParkgaragenFinder, der auch gleich über Mitgliedsrabatte informiert. • für Apple & Android

Apps sind weit mehr als eine Spielerei, im täglichen Arbeitseinsatz kann man Zeit und Geld sparen.

• Preis: kostenlos

Von Stefan Schmudermaier

Clever und Smart(phone) D

er Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten, vor allem das iPhone von Apple hat hier eine wahre Lawine losgetreten. Mittlerweile ist die Android-Plattform von Google aber stark am Aufholen, andere Systeme wie Windows Mobile oder Blackberry hinken (noch) hinterher. Wurden die Erweiterungsprogramme für Smartphones, die so genannten Apps, bisher oftmals als Spielerei abgetan, gibt es unter den abertausenden Applikationen mittlerweile aber auch viele, die einem als User den Alltag erleichtern. Gerade für Autofahrer finden sich hier etliche Helferlein, die sich auch für Berufs- und Vielfahrer bewähren. Das Angebot reicht vom Auffinden der günstigsten, in der Nähe befindlichen Tankstelle über die Aktivierung der Standheizung im Winter bis hin zu verschiedenen Navigationslösungen.

Fuhrparkmanagement am Smartphone Aber auch wenn man nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist, erweisen sich Apps als hilfreiche Tools. Ein Taxi lässt sich per Knopfdruck ebenso bestellen wie ein Mietauto suchen, dadurch lassen sich Zeit und Geld einsparen. Auch Fahrer von Elektroautos finden hilfreiche Geister in den App-Stores, wer Angst hat, ohne Strom liegen zu bleiben, kann sich in Windeseile informieren, wo die nächste freie E-Tankstelle liegt. Auch für Flottenbetreiber gibt es praktische und automatisierte Lösungen. Wir haben neun praktische und hilfreiche Apps herausgesucht.

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ARBÖ Der ARBÖ hat ebenfalls eine eigene Service-App. Auch hier ist es möglich, mittels Notfallbutton den Pannendienst anzufordern, darüber hinaus gibt’s Video- und Foto-Tutorials, die über Selbsthilfemöglichkeiten – wie Starthilfe oder Reifenwechsel – informieren. Ein Spritpreisrechner ist ebenso an Bord wie ein Überblick der ARBÖ-Standorte. • für Apple & Android

• Preis: kostenlos Die Möglichkeiten der Apps sind vielfältig, von der Standheizungssteuerung bis zum Taxiruf reicht das Angebot.

CAR2GO 500 car2go-smarts sind in Wien unterwegs, das Mietsystem erfreut sich auch bei Firmenkunden großer Beliebtheit. Mit der car2go-App sieht man alle verfügbaren Fahrzeuge auf einen Blick, mittels weniger Klicks lässt sich die Reservierung abschließen. Zudem gibt’s Infos zum Tankund Reinigungszustand. • für Apple & Android

• Preis: kostenlos


s 20-21 APP *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:23 Seite 2

TomTom Webfleet Mobile

Webasto Thermo Call

Gerade bei größeren Fuhrparks steht die Produktivität im Lastenheft weit oben. TomTom Webfleet ermöglicht die Verwaltung der Fahrzeugflotte rund um die Uhr von jedem beliebigen Computer mit einem Internet-Browser aus. Die Anzeige der Fahrzeuge auf der Karte erfolgt in Echtzeit, Fahrtenbücher können automatisch angelegt werden. Mittels der App lassen sich diese Funktionen ebenfalls nutzen. • für Apple & Android

Musste man früher die Standheizung noch mit fixen Zeiten programmieren, so kann man diese je nach Preisklasse mittlerweile auch per Telefon beziehungsweise SMS aktivieren. Eine besonders komfortable Variante hat Webasto im Programm, in Verbindung mit dem Bedienelement „Thermo Call TC3“ lässt sich die Steuerung mit einer einfachen App erledigen, für die Heiz- und die Lüftungsfunktion. • für Apple & Android

• Preis: 7,99 Euro

• Preis: 9,99 Euro

myTaxi

Google Maps

In mittlerweile 30 europäischen Städten – darunter auch Wien und in Kürze Salzburg – lässt sich der Taxiruf mittels App erledigen. Die Adresse des Fahrgastes wird automatisch lokalisiert, die Anfahrt des Autos kann in Echtzeit verfolgt werden, zudem bekommt man das Bild des Fahrers samt Bewertung geliefert. Der persönliche Lieblingsfahrer lässt sich speichern. • für Apple & Android

Eine der besten Apps. Automatisch aktualisierte Karten in Kombination mit der Navigationsfunktion ermöglicht eine zuverlässige Routenführung. Android-Tipp: In der Karte lässt sich unter „Einstellungen/Google Labs“ die Funktion „Vorab-Cache“ aktivieren, mittels längerem Druck auf die Karte kann man Kartenmaterial lokal speichern. • für Apple & Android

• Preis: kostenlos

• Preis: kostenlos

Drive&Help

PlugSurfin

Das Österreichische Rote Kreuz hat gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit eine App entwickelt, die nicht nur alle wichtigen Notrufnummern samt Direkt-Polizei-SMS, sondern im Notfall auch die Daten der Angehörigen bereithält. Zusätzlich gibt’s einen Unfallcoach, eine Taschenlampe und ein Erste-Hilfe-Spiel. • für Apple & Android

Für Besitzer oder Fahrer eines Elektroautos ist es sehr schwer, eine öffentliche Ladestation zu finden. Mit dem PlugSurfin-App werden alle in der Nähe befindlichen E-Tankstellen angezeigt, teilweise in Echtzeit, ob auch gerade ein Stecker frei ist. Die Community soll auch untereinander mit Lademöglichkeiten helfen. • für Apple & Android

• Preis: kostenlos

• Preis: kostenlos

Die meisten der Apps funktionieren auch am iPad oder auf Android-Tablets.


s 22 Seat MII+Ibiza *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:23 Seite 1

Klein, kleiner, am kleinsten Mit dem Mii buhlt Seat ab sofort auch in der Kleinstwagenklasse um (Firmen-)Kundschaft, der facegeliftete Ibiza startet durch. Von Stefan Schmudermaier

I

n den letzten Ausgaben von FLOTTE & Wirtschaft haben wir bereits den VW up! sowie den Skoda Citigo vorgestellt, mit dem Seat Mii ist das Kleinstwagen-Triumvirat aus dem VW-Konzern nun komplett. Die Unterschiede zu seinen Brüdern liegen vor allem im Front- und Heckbereich, der Rest des Fahrzeuges ist größtenteils baugleich. Auf einer Länge von 3,56 Metern gibt es überraschend viel Auto, sowohl mit drei als auch mit fünf Türen. Fahrer und Beifahrer haben ordentlich Platz, im Fond wird es speziell hinter größeren Piloten naturgemäß eng.

Facelift für den Ibiza

Dreizylinder mit 60 oder 75 PS Der Kofferraum zählt mit einem Volumen von 251 Litern zu den größten im Segment der Kleinsten, klappt man die Fondsitzlehne um, lassen sich immerhin 951 Liter verstauen. Angetrieben wird der Mii von einem 1.0 Liter Dreizylinder in zwei Ausbaustufen mit 60 beziehungsweise 75 PS. Speziell die stärkere Variante reicht vollauf, um flott voranzukommen, untermalt von einem kernigen Sound zeigt der Tacho nach 13,2 Sekunden 100 Kilometer/Stunde an. Die Werksangabe von 4,7 Litern ist dann freilich nicht mehr zu halten. Das Fahrwerk harmoniert gut mit dem Mii, trotz des relativ kurzen Radstandes, ESP ist bei allen Modellen serienmäßig. Optional gibt es einen City-Notbremsassistenten, der bei Geschwindigkeiten zwischen 5 und 30 Stundenkilometern den Fahrer vor einem drohenden Aufprall warnt und dann selbsttätig bremst und dadurch den Aufprall vermindert oder ganz verhindert. Bei 7.990 Euro startet der günstigste Mii als Dreitürer mit 60 PS in „Entry“-Ausstattung, wer sich für die stärkere Maschine und ein

paar Annehmlichkeiten aus der Liste der Optionen entscheidet, kommt schnell über 12.000 Euro.

Das Cockpit des Mii (oben) ist schlichter als jenes des Ibiza, ergonomisch sind beide Modelle einwandfrei.

Der Ibiza zählt zu den wichtigsten Modellen von Seat und ist einer der Eckpfeiler der spanischen VW-Tochter, zwischen 1984 und 2011 wurden in Österreich rund 65.700 Ibiza zugelassen. Das Facelift hat den in drei Karosserievarianten – Dreitürer, Fünftürer und Kombi – erhältlichen Spanier optisch geschärft, der hohe Nutzwert blieb gleich. Vor allem der ST Kombi überzeugt mit 430 Liter Kofferraum, klappt man die Rücksitzbank um, stehen bis zu 1.164 Liter zur Verfügung, was den Kombi auch für den Firmeneinsatz interessant macht. Fünf Benziner (60 bis 150 PS) sowie vier Turbodiesel (75 bis 143 PS) stehen zur Wahl, die Preisliste startet bei 10.990 Euro. Vom Dreitürer gibt es auch eine zweisitzige Cargo-Version ab 11.580 Euro (inklusive). •

SEAT MII Grundmodell: 1.0 Entry 60 PS/44 kW, ab 7.990 € (inkl. 3 % NoVA & MwSt) 4,5 l B/100 km, 105 g CO2/km (Werksangaben)

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SEAT IBIZA Grundmodell: 1.2 12V Reference 60 PS/44 kW, 10.990 € (inkl. 5 % NoVA & MwSt) 5,4 l B/100 km, 125 g CO2/km (Werksangaben)


s 23 Ford Transit *** OK STS 1_Layout 1 24.05.12 08:34 Seite 1

Fescher, größer und praktischer Bereits auf dem Genfer Salon gab es einen Vorgeschmack auf den neuen Ford Transit, jetzt wurde das Serienmodell präsentiert.

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er neue Ford Transit trägt ab sofort den Beinamen Custom, ein Hinweis auf die komplette Neuentwicklung. Vor allem das Interieur hat den spröden Nutzfahrzeug-Charakter abgelegt, Pkw-Feeling ist nun serienmäßig. Damit hat Ford auch ganz klar den VW T5 im Visier, der dem Mitbewerb gerade im Innenraum um zumindest einen Schritt voraus war.

Zwei Längen, Einzel- und Doppelkabine Ende des Jahres rollt der Transit Custom zu den Händlern und das sowohl als Kombi als auch als Kastenwagen mit zwei verschiedenen Radständen und Außenlängen von 4,97 bis 5,34 Metern sowie als Einzel- und Doppelkabinen-Varianten. Der Kastenwagen verfügt über eine

Ladekapazität bis zu sechs Kubikmetern, sogar die Version mit kurzem Radstand lässt sich mit drei Europaletten mit einer Höhe von bis zu einem Meter beladen. Eine Klappe in der Trennwand ermöglicht darüber hinaus den Transport von bis zu drei Meter langen Gegenständen im Inneren des Fahrzeuges, optional ist ein einklappbarer Dachträger zu haben.

zent. Zahlreiche Assistenzsysteme – von einer Anhängerstabilisierung bis hin zu einem Notrufassistenten – sorgen für die Sicherheit. 2013 folgen dann weitere Transit-Varianten mit höherer Nutzlast und Heckantrieb. • (STS)

Knausrige Triebwerke Sparsame 2,2 Liter TDCi-Motoren zwischen 100 und 155 PS sowie längere Wartungsintervalle sorgen für Wirtschaftlichkeit, dank des serienmäßigen Start-Stopp-Systems liegt der Durchschnittsverbrauch bei lediglich 6,5 Litern auf 100 Kilometern, im Vergleich zum Vorgänger entspricht das einer Verbesserung um acht Pro-

Die Durchlademöglichkeit in den Fahrgastraum ist ebenso neu wie das noble Ambiente.


s 24 Kia Picanto *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:25 Seite 1

Die Kleinsten unter den Kleinen erfreuen sich auch bei vielen Flotten größter Beliebtheit, der Kia Picanto ist ein besonders schicker Vertreter. Von Stefan Schmudermaier

Großer Auftritt für den Kleinen S

chönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Dennoch zählt der Kia Picanto wohl nicht nur für uns zu den schicksten Vertretern der Kleinstwagenklasse. Was den Fuhrparkmanagern, die sich den Koreaner bereits geholt haben, auf gut deutsch aber ziemlich „wurscht“ sein dürfte. Hier zählen wesentlich trockenere Argumente wie etwa der Preis oder Garantieleistungen. Auch hier kann der Picanto voll punkten.

hier wie dort kommt ein 1.0 Dreizylinder mit 69 PS zum Einsatz, ein 85 PS Vierzylinder ist ebenso zu haben. Der kleinere Motor ist mit 95 Newtonmeter Drehmoment zwar kein Durchzugswunder, bei höheren Drehzahlen gibt es aber nichts zu meckern. Zumindest was die Beschleunigung betrifft, denn wer den Motor öfter fordert, entfernt sich vom werksseitig angegebenen Verbrauch von 4,3 Litern. Unser Schnitt lag je nach Fahrweise und Beladung zwischen 5,2 und 6,2 Litern.

Bei 8.990 Euro geht’s los Firmenkunden werden im Regelfall nicht zur Topp-Ausstattung „xR“ wie im Falle unseres Testwagens greifen, wenngleich der Preis von 13.890 Euro für einen mehr als üppig ausgestatteten Kleinwagen immer noch ein guter Deal ist. Serie sind dann Annehmlichkeiten wie eine Klimaautomatik, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Sitzheizung, Alufelgen, ein Schiebedach und vieles mehr. Die Preisliste beginnt aber bereits bei 8.990 Euro, wenngleich man dann auf Dinge wie ESP, Klimaanlage, Radio et cetera verzichten muss. Besser, man legt 1.100 Euro drauf und bekommt eine spürbar höhere AusstatKIA PICANTO Grundmodell: 1.0 MPI Hot tung. Schade, dass ESP außer 69 PS/51 kW, ab 8.990 € (inkl. 2 % NoVA & MwSt) bei den beiden höchsten Aus4,4 l B/100 km, 103 g CO2/km stattungsstufen 200 Euro (Werksangaben) extra kostet. Motorisch unterTestmodell: 1.0 MPI ISG xR scheidet sich das Topmodell 69 PS/51 kW, 13.890 € (inkl. 3 % NoVA & MwSt) übrigens nicht von der Basis, 4,3 l B/100 km, 99 g CO2/km (Werksangaben)

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Das Design des Kia Picanto weiß innen ebenso zu gefallen wie außen, der Kofferraum fasst 200 Liter.

Viel Platz im Innenraum Stichwort Beladung, der Kofferraum ist mit 200 Litern in Anbetracht der Fahrzeugklasse in Ordnung, überraschend großzügig zeigt sich das Raumangebot, selbst vier Personen finden Platz. Wichtiges Plus zum Schluss: Der Picanto ist wie alle Kia-Modelle mit einer 7-Jahres-Garantie ausgestattet. •


s 25 Leasplan+Sixt *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:28 Seite 1

Nummer 25.000 So viele Fahrzeuge wie LeasePlan brachte bislang kein anderer Fuhrparkmanager auf die österreichischen Straßen. Die Basis dafür sind langjährige Kunden wie NextiraOne.

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ls Martin Hammer, Mitarbeiter des IT- und Kommunikationsdienstleisters, am 14. Mai seinen silbergrauen VW Golf Variant übernahm, war das Anlass für eine kleine Feier: Schließlich war das Auto exakt das fünfundzwanzigtausendste Fahrzeug im Bestand von LeasePlan Österreich. Dabei fand Mag. Eva-Maria Huysza, Director Human Resources von NextiraOne, lobende Worte für die bereits zwölf Jahre währende Zusammenarbeit mit dem Fuhrparkmanager: „So wie unsere Kunden Best-in-Class Lösungen und Dienstleistungen erwarten dürfen, so erleben wir diese auch bei LeasePlan."

Alexander Schauer und Inge Haslehner (LeasePlan) mit Leopold Rosska, Eva-Maria Huysza, Adele Windischberger und Martin Hammer (NextiraOne) sowie Martin Domkowitsch, Markenleiter bei Porsche Pragerstraße (v. l.)

Zufriedene Nutzer Das Unternehmen gilt als größter markenunabhängiger Fuhrparkmanager. 2011 wur-

Mehr wissen, weniger zahlen Alle Fuhrparkinformationen auf einen Blick: Das ermöglicht Sixt Leasing mit dem neuen Reportingsystem „Fleet Intelligence“.

W

ir bieten den Kunden Informationen in jeglicher Detailtiefe, vom Überblick über die gesamte Flotte bis zum einzelnen Vertrag oder dem Beleg einer Buchung“, erläutert Sales Director Johannes Posala – all das übrigens nicht nur am PC, sondern auch per iPhone-App. Einige Beispiele gefällig?

Flexibel und transparent „Fleet Intelligence“ errechnet beispielsweise anhand der bisherigen Laufleistung eines Fahrzeugs, wie viele Kilometer bis zum Ende der Laufzeit zurückgelegt werden und welche Rückoder Nachzahlungen daher zu erwarten sind. Der Kraftstoffverbrauch wird mit den jeweiligen Durchschnittswerten verglichen, sodass nötigenfalls Mitarbeiter zur Änderung ihrer Fahrweise aufgefordert

Johannes Posala registriert großes Interesse am neuen Analysewerkzeug.

den insgesamt 5.300 Autos neu beschafft, das für die Firmenkunden abgewickelte Wartungs- und Reparaturvolumen betrug über 50 Millionen Euro. Warum entscheiden sich so viele Firmen für LeasePlan? Beim Vorzeigekunden NextiraOne lobt man „die hohe Fachexpertise der Mitarbeiter, die Kompetenz in der Abwicklung, die Internationalität von LeasePlan und natürlich die hohe Zufriedenheit unserer Dienstwagennutzer“. Letztere ist zum Beispiel auf den Hol- und Bringservice und das Ersatzfahrzeug bei Werkstattaufenthalten zurückzuführen. Die Themen Versicherung, Kraftstoff und Verwertung gehören ohnehin zu Standards im Fuhrparkmanagement: In Summe ergibt das ein Paket, das Kosten spart und den Kunden die Konzentration auf ihre Kernkompetenzen ermöglicht. • (HAY)

werden können. Außerdem wird der CO2-Ausstoss analysiert, und das Portal erinnert an anstehende Rückgabetermine für einzelne Fahrzeuge. „Unser Reportingsystem verzeichnet aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit, seiner hohen Flexibilität und seiner absoluten Transparenz eine überaus positive Resonanz am Markt“, berichtet Posala von den ersten Präsentationen. Kein Wunder: Detaillierte Informationen ermöglichen es schließlich, die Mobilitätskosten nachhaltig zu senken. • (HAY)

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s 26-27 DS aufsteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:58 Seite 1

Von A wie „Auto“ bis Z wie „Zubehör“: Entdecken

Fließtext fett

Happy Birthday, Caddy! Pünktlich zum 30. Geburtstag des VW Caddy bringt Volkswagen ein ganz besonderes Modell auf den Markt. Der Caddy Edition 30 sieht dank schwarz lackiertem Dach und glanzgedrehten Felgen nicht nur schick aus, sondern hat auch unter der Haube einiges zu bieten. Mit dem 170 PS starken TDI-Motor ist er der bislang stärkste Serien-Caddy aller Zeiten. In Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG und satten 350 Nm Drehmoment ist Agilität garantiert. Sitze in Alcantara, ein Multifunktionslenkrad und ein CD-Radio runden das Angebot ab, der Caddy Edition 30 ist als Pkw oder Kastenwagen zu haben, übrigens auch mit schwächeren Motorisierungen.

OMV: Neue Motoröle Neue Motoröle hat die OMV auf den Markt gebracht. Wie der Hersteller verspricht, erfüllt die jüngste Bixxol-Generation alle Anforderungen moderner Motoren-Technologie für Benzin- und Dieselmotoren. Die neuen Motoröle Bixxol special UP (SAE 15W-40), Bixxol special EC (SAE 15W-40), Bixxol special FE (SAE 0W-20) und Bixxol premium NT (SAE 5W-40) ermöglichen höhere Temperaturbeständigkeit, verlängerte Ölwechselintervalle, geringeren Kraftstoffund Ölverbrauch und eine verlängerte KAT-Lebensdauer für alle Benzin- und Dieselmotoren. Hergestellt werden die neuen Produkte ausschließlich in Wien. Von hier aus beliefert die OMV ihren Kernmarkt Mitteleuropa und weitere Exportländer im Nahen und Fernen Osten.

Der etwas andere Geschäftsbericht Normalerweise sind Geschäftsberichte eine eher trockene Angelegenheit, jener von Pirelli aus dem Jahr 2011 bildet hier eine Ausnahme. Konzern-Chef Marco Tronchetti Provera gab den Auftrag, den wirtschaftlichen Inhalt des Berichtes mit exklusiven Illustrationen und Texten namhafter Autoren zu umrahmen. Dabei sollen vor allem jene Unternehmenswerte von Pirelli in den Vordergrund gerückt werden, die sich nicht in Zahlen und Daten fassen lassen. Die vom

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italienischen Futurismus und Art déco inspirierten Bilder interpretieren die Pirelli-typischen Attribute wie Zuverlässigkeit, Flexibilität, Geschwindigkeit, Technologie und Innovation. „Die Idee war, ein Buch zu entwerfen, das mehr als eine Datensammlung ist. Wir wollten Pirelli aus einer anderen, nicht nur technischen Perspektive darstellen“, so der künstlerische Leiter Francesco Valtolina. Der Zugang zum Pirelli-Geschäftsbericht 2011 ist auch mittels iPad-App möglich.

Der Van-Klassiker schlechthin bekommt in den nächsten Monaten ein weiteres Facelift spendiert. Überarbeitet wird dabei vor allem die Frontpartie, die sich am aktuellen Renault-Markengesicht orientiert. Der Renault-Rhombus wirkt nun plastischer und sticht durch den dunklen Kühlergrill noch mehr ins Auge als bisher. Das aktuelle Espace-Modell in vierter Generation ist seit 2002 auf dem Markt, seit dem ersten Modell 1984 wurden weltweit über 1,2 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Facelift für den Dauerbrenner


s 26-27 DS aufsteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:58 Seite 2

Sie Flottenlösungen für höchste Ansprüche.

Mercedes zeigt Baby-CLS Noch ist das schicke, kleine und viertürige Coupé eine Studie, eine spätere Serienfertigung scheint aber durchaus im Bereich des Möglichen. Der kleine Bruder des CLS hört auf den Namen Concept Style Coupé und wird von einem neuen Vierzylinder Turbobenziner mit 211 PS angetrieben. Dank 4MATIC-Allradantrieb ist für besten Vor-

trieb gesorgt. Auch das Interieur weiß zu gefallen, sportlich und modern hat es das Potenzial, eine jüngere Kundenschicht anzusprechen als bisher. Mit einem besonderen Clou wartet der Blinker auf, ähnlich einer „La-Ola“-Welle öffnen sich einzelne Klappen und lassen das Blinklicht durchlaufen, Knight Rider lässt grüßen.

Straßen-Tourenwagen von Ford Nach 35 Jahren hat die Tourenwagen-WM WTCC wieder Station in Österreich – genauer gesagt auf dem Salzburgring – gemacht. Ford nahm das Comeback zum Anlass, ein Sondermodell aufzulegen. Der Ford Focus WTCC Edition ist auf 51 Einheiten limitiert und ab 28.990 Euro zu haben. Der 182 PS starke Turbobenziner ist unter anderem mit Xenon-Scheinwerfern, Remus-Endschalldämpfer, 18-Zoll Alufelgen und Tieferlegung ausgestattet, eine spezielle WTCC-Folierung darf nicht fehlen.

Premiere für den BMW 3er Touring Der 3er Touring erfreut sich traditionell auch bei vielen Firmen großer Beliebtheit, ab September ist die neue Generation zu haben. Der bayerische Kombi hat bei Länge und Radstand leicht zugelegt, was sich positiv auf das Kofferraumvolumen – nun 495 statt 460 Liter – auswirkt. Die im Verhältnis 40:20:40 teilbare Rücksitzbank erleichtert den Arbeitsalltag. Zum Start sind die Modelle 320d (184 PS), 330d (258 PS) sowie der 328i Benziner mit 245 PS zu haben. Die detaillierten Preise sind noch offen, der später verfügbare BMW 316d Touring steht mit 33.500 Euro in der Preisliste.

Kompletträder bis 21 Zoll Pünktlich zum Start in den Sommer bringt VW im Zubehörprogramm ein umfangreiches Sortiment an neuen Leichtmetallfelgen. Angefangen von der 16-Zoll-Felge mit ContiPremiumContact2-Reifen (279 Euro pro Stück) für den neuen up! über 18-Zöller mit Pirelli Cinturato P7 (429 Euro pro Stück) für Golf und Jetta bis hin zu Spezialfelgen in der Größe von 21 Zoll reicht das Angebot. Zu beziehen sind die fertig montiert und gewuchteten Kompletträder beim VW-Händler oder bei Auto-Z.

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s 28 Ford Ranger *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:57 Seite 1

Mit Sicherheit ein ganz Großer Der neue Ford Ranger überzeugt mit fünf Crashtest-Sternen sowie kräftigen und sparsamen Motoren und hoher Zuladung. Von Stefan Schmudermaier

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en neuen Ford Ranger kann man nicht übersehen. Im Segment der ohnedies nicht gerade unauffälligen Pick-ups sticht er nicht zuletzt ob seiner Größe heraus, 5,35 Meter Länge und 1,85 Meter Breite sind eine Ansage. Auch wenn er nicht unbedingt die Idealbesetzung für die Stadt ist, im harten Offroad-Einsatz waren die Abmessungen kein Problem. Legt man die Untersetzung ein, kann man sich getrost ins Unterholz wagen. Die Wattiefe Das Cockpit des neuen Ford Ranger hat Pkw-Niveau erreicht, liegt bei beeindruckenden sieben Airbags sind Serie. 80 Zentimetern, bei steilen Abfahrten hilft der Bergabfahrassistent. Das Cockpit ist nicht weniger imposant als der martialische Auftritt des Ranger.

(inklusive Knieairbag!) sind in allen Versionen Standard, ESP ist auch mit an Bord. Im NCAPCrashtest lässt der neue Ford Ranger die Konkurrenz teilweise richtig alt aussehen. Der Pick-up räumt nicht nur alle fünf Sterne ab, sondern markiert auch in den einzelnen Kapiteln Bestwerte. Interessantes Detail: Beim Fußgängerschutz holt der Ranger 81 Prozent, die beste Wertung, die jemals an ein Auto vergeben wurde.

Sparsame Motoren Pluspunkte sammelt der neue Ford Ranger auch bei den Motoren. Zwei 2,2 Liter Turbodiesel mit 125 beziehungsweise 150

PS sowie ein 3,2 Liter TDCi mit 200 PS sorgen nicht nur für tadellose Fahrleistungen, sondern auch für akzeptable Verbrauchswerte. Das Fahrverhalten ist bauartbedingt wie auch beim Mitbewerb nicht ganz auf Pkw-Niveau. Mit einer Zuladung bis zu einer Tonne sowie einer Anhängelast bis zu 3.350 Kilogramm empfiehlt sich der Ford Ranger auch für den gewerblichen Einsatz. Bleibt nur noch die Wahl des Aufbaus, neben der Einzelkabine gibt es die viersitzige Superkabine sowie die viertürige Doppelkabine. Die Preisliste startet bei 21.400 Euro netto für die Einzelkabine XL mit 125 PS. •

Hochwertig und sicher Pkw-Feeling wollen in der Pick-up-Klasse alle Vertreter versprühen, den wenigsten gelingt das aber ohne Abstriche. Der Ranger schafft den Spagat hervorragend, hochwertige Materialien und eine Ausstattung, die bis hin zu Ledersitzen, Navi und Freisprecheinrichtung geht. Wichtiger als die Komfortausstattung sind aber die Sicherheitsfeatures. Und hier gibt Ford den Ton im Segment an. Sieben Airbags

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FORD RANGER Grundmodell: Einzelkabine XL 125 PS/92 kW, ab 25.680 € (inkl. MwSt, NoVA-befreit) 7,6 l D/100 km, 199 g CO2/km (Werksangaben)


s 29 Renault Pro Plus*** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:56 Seite 1

„Zeit ist Geld“ Nutzfahrzeugbetreiber haben besondere Bedürfnisse. Die „Pro+ Business Center“ von Renault sind genau darauf ausgerichtet.

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und 100.000 Euro wurden in den vergangenen Monaten bei Renault Wien-Donaustadt investiert. Ende April war es soweit: Das vierte österreichische „Renault Pro+ Business Center“ wurde offiziell eröffnet. Schon die derzeit acht „Business Center“ richten sich gezielt an Firmenkunden. Die Pro+ Business Center gehen einen Schritt weiter: Diese Schwerpunktbetriebe bieten spezialisierte Verkaufs- und Servicemitarbeiter, verlängerte Werkstattöffnungszeiten, die nötige Ausrüstung für Nutzfahrzeuge bis zu fünf Tonnen sowie eine umfangreiche Ausstellung von Firmenautos, einschließlich umgebauter Fahrzeuge.

Aus einer Hand Stichwort Umbauten: Diese werden direkt vor Ort angeboten, ohne dass sich der Kunde mit einem Drittunternehmen beschäf-

tigen muss. Hat er das Fahrzeug seiner Wahl gefunden, erhält er innerhalb von 48 Stunden ein detailliertes Angebot. Bei Reparaturen dauert ein Kostenvoranschlag nie länger als vier Stunden, Servicearbeiten gehen sich innerhalb von acht Stunden aus. „Die Devise, ,Zeit ist Geld‘ gilt für gewerbliche Kunden schließlich in besonderem Maße“, weiß Dr. Otto Noidoilt, Chef von Renault Wien-Donaustadt. • (HAY)

Die Schwerpunktbetriebe sind auf Renault-Nutzfahrzeuge aller Art bestens vorbereitet.


s 30 Mercedes E250CDI *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:38 Seite 1

Sparsamer Klassiker Die Mercedes E-Klasse gilt als Klassiker im gehobenen Firmenauto-Segment, der E 250 CDI zeigt sich sparsam und sportlich. Von Stefan Schmudermaier

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ediegener Luxus und geschmackvolles Design, ohne zu dick aufzutragen, sind die Tugenden der Mercedes EKlasse, die aber nicht nur als klassisches Firmenauto zum Einsatz kommt, sondern vor allem auch im Taxigeschäft ein nicht wegzudenkendes Modell ist. Auch wenn der Taximarkt nicht mehr so Mercedes-orientiert ist wie er einmal war, die Zufriedenheitsquote der Fahrer mit ihrem Dienstwagen mit Stern ist vermutlich unerreicht. „Nur ein Mercedes ist ein Mercedes“ lautete der Werbeslogan vor einigen Jahren, und damit trifft man den Nagel noch immer genau auf den Kopf. Nimmt man Platz hinter dem Volant, fühlt man sich auf Anhieb wohl und sicher, auch wenn man als NichtMercedes-Fahrer mit kleinen Schrulligkeiten – wie etwa dem Verzicht auf den rechten Lenkstockhebel und dem in Folge etwas überladenen linken Hebel – leben muss.

Riesige Motorenauswahl Motorisch ist die Qual der Wahl groß, sechs Dieselaggregate und ebensoviele Benziner sowie ein Hybrid- und ein Erdgas-Modell stehen zur Wahl, die Leistungsspanne erstreckt sich von 136 bis 525 PS. Der beste Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit und Leistung ist der 250 CDI mit 204 Pferden unter der Haube. Der Vierzylinder mit 2,2 Litern Hubraum, 500 Newtonmeter Drehmoment und Turbolader beschleunigt die E-Klasse in flinken 7,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und begnügte sich während unseres Tests mit circa 5,7 Litern Diesel auf 100 Kilometern, was nur unwesentlich über der Werksangabe liegt und für die über 1.700 Kilogramm schwere Limousine ein äußerst respektabler Wert ist. Die

Mercedes-Cockpit mit „Willkommen zu Hause“Feeling, ausreichend Beinfreiheit auch im Fond.

7-Gang-Automatik harmoniert perfekt mit dem Motor, die Schaltwippen am Lenkrad sind zwar nett, aber beinahe überflüssig. Apropos Schaltung, der Hebel für die Automatik ist rechts vom Lenkrad untergebracht, was in diesem Fall die eingangs geäußerte Kritik zumindest bei diesem Modell obsolet macht. Das Fahrwerk schluckt auch schlechte Pisten weg und filtert Unebenheiten gekonnt heraus, wer es etwas sportlicher möchte, kann zum Sportfahrwerk greifen. 49.350 Euro kostet das Grundmodell des E 250 CDI, mit einigen Extras knackt man aber auch die 60.000erHürde spielend, der 4matic-Allradantrieb ist übrigens auch zu haben. •

MERCEDES E-KLASSE Grundmodell: E 200 CDI 136 PS/100 kW, ab 43.300 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 5,1 l D/100 km, 134 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: E 250 CDI 204 PS/150 kW, ab 49.350 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 5,3 l D/100 km, 138 g CO2/km (Werksangaben)

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s 31 Forstinger *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:51 Seite 1

Gutes Service, gute Preise Mit 113 Werkstätten in ganz Österreich ist Forstinger ein kompetenter Partner für Flottenbetreiber.

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ls Zubehör- und Reifenhändler ist Forstinger bestens bekannt. Doch die traditionsreiche Firma bietet auch professionelle Werkstattdienstleistungen an. „Wir haben 118 Standorte und sind davon an 113 mit eigenen Werkstätten vertreten. In rund 40 Filialen bieten wir auch §-57a-Überprüfungen an“, erklärt Geschäftsführer Klaus Müllner.

Service laut Herstellervorgabe Unter der Ägide des seit einigen Monaten agierenden Firmenchefs wurde die Aus- und Weiterbildung der Werkstattmitarbeiter verstärkt. Auch in die technische Ausstattung wird investiert: So wurden kürzlich zahlreiche neue Bosch-Diagnosegeräte beschafft. Auf diese Weise ist Forstinger in der Lage, Wartungsarbeiten nach den Vorgaben der Hersteller durchzuführen – doch zu „signifikant niedrigeren Preisen“, wie Müllner betont: „Wir haben soeben Erhebungen durchführen lassen. Diese haben ge-

zeigt, dass wir im Durchschnitt um 20 bis 30 Prozent unter Markenbetrieben liegen.“

„Alles für die Mobilität“ Im Reifen- und Felgengeschäft gehört Forstinger zu den größten herstellerunabhängigen Anbietern, bei Mopeds und Fahrrädern gilt man als Marktführer. Auch im boomenden Geschäft mit „E-Bikes“ ist Forstinger stark vertreten. Hier kündigt Müllner besondere Innovationen an: „Schließlich verstehen wir uns als Experten für alle Aspekte der Mobilität.“ All das gibt es für Firmenkunden zum Sonderpreis: Die neue „Forteils-Karte“ gilt übrigens für Fuhrparks aller Größen und verpflichtet zu keinerlei Mindestumsätzen. • (HAY)

Klaus Müllner will mittelfristig 5 bis 10 Prozent des Umsatzes mit Flotten erwirtschaften. Die „Forteils-Karte“ soll dazu beitragen.

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s 32 firmenautos *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:49 Seite 1

Die beliebtesten Transporter In der vorletzten Ausgabe haben wir uns mit den Pkws beschäftigt, Bei den Fiskalumbauten kam der Ford Fiesta Van (m.) auf jetzt widmen wir uns den Transportern: Wer führt in der die meisten Neuzulassungen, Zulassungsstatistik? Mit welchen Restwerten ist zu rechnen? darüber führen VW Caddy (u.) und T5.

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eichte Nutzfahrzeuge sind der Motor der Wirtschaft. Betrachtet man ihre Verkäufe als konjunkturellen Indikator, kann man einigermaßen beruhigt sein: Die durch „juristische Personen“, also Firmen, getätigten Neuzulassungen von Transportern unter 2 Tonnen sind im ersten Quartal um 8,2 Prozent gestiegen. Das Segment bis 3,5 Tonnen war beinahe stabil.

Beliebter Fiesta In der kleinsten Gewichtsklasse hat Ford die Nase vorn: Der „verblechte“ Fiesta lag mit 261 Neuzulassungen deutlich vor den Fiskalvarianten von Dacia Logan MCV und Skoda Roomster. Nach 22 Monaten ist ein typischer Fiesta Van laut dem Marktbeobachter EurotaxGlass’s noch 65 Prozent des Neupreises wert, nach 34 Monaten 53,2 Prozent und nach 58 Monaten immerhin noch 37,1 Prozent. Die beiden Wettbewerbsmodelle von Dacia und Skoda liegen jeweils gut ein Prozent zurück. Noch wertstabilere Modelle wie der Toyota Verso oder der Toyota Landcruiser verzeichneten dagegen nur eine Handvoll Neuzulassungen.

Restwertkönige von Volkswagen „Die höchsten durchschnittlichen Restwerte überhaupt erzielt der VW Caddy“, berichtet Max A. Weißensteiner, Generaldirektor von EurotaxGlass’s Österreich. Das Wolfsburger Modell behält nach 22 Monaten über 70 Prozent, nach 34 Monaten noch 58,8 Prozent und nach 58 Monaten gut 42 Prozent seines Neuwerts. Auch in der Zulassungsstatistik für sein Segment liegt der Caddy klar an der Spitze: 2.034 Einhei-

Max A. Weißensteiner kennt die Entwicklung von Automarkt und Kfz-Restwerten. ten bedeuteten von Jänner bis März beinahe doppelt so viele Zulassungen wie beim zweitplatzierten Fiat Doblò Cargo (1.174 Stück), der wiederum deutlich vor dem Ford Transit Connect (561 Stück) lag. Mit 2.945 Neuzulassungen war freilich der VW T5 das gene-

rell meistverkaufte Nutzfahrzeug. Im mittleren Gewichtssegment (die darüber liegende 5-Tonnen-Klasse ist hierzulande aus Führerschein- und Mautgründen kaum von Bedeutung) folgte ihm mit 2.388 Stück der Ford Transit, auf Platz drei lag der Mercedes Sprinter (1.705 Einheiten). Auch bei der Wertentwicklung führt der T5 laut EurotaxGlass’s in allen Altersklassen, während sich Transit und Sprinter ein Kopf-an-KopfRennen liefern.

Knappe Wertentwicklung „Ganz allgemein sind die Restwertdifferenzen bei Nutzfahrzeugen aber viel geringer als bei Pkws“, erläutert Weißensteiner. Dafür sind der individuelle Zustand und die Vornutzung von eminenter Bedeutung: Bei der Wahl neuer Transporter sollte also das jeweilige Offert, beim Gebrauchtkauf die strenge Prüfung der angebotenen Fahrzeuge entscheiden. • (HAY)

Wertentwicklung Vans (Angaben in %)

Wertentwicklung Kleine Nutzfahrzeuge (Angaben in %)

Wertentwicklung Mittlere Nutzfahrzeuge (Angaben in %)

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– Ford Fiesta Van – Dacia Logan MCV – Skoda Roomster Praktik

– VW Caddy – Fiat Doblò Cargo – Ford Transit Connect

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– VW T5 – Ford Transit – Mercedes-Benz Sprinter

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s 33 Seat Altea *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:47 Seite 1

Lässt andere Alt(ea) aussehen Es gibt ihn wieder, den Seat Altea XL mit TDI-Motor und Allradantrieb, speziell in der Alpenregion ein sehr interessantes Modell.

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m Altea XL 4x4 werkt ausschließlich ein 2.0-TDI-Motor mit 140 PS, der für ausreichend Dynamik sorgt. Auch der Treibstoffverbrauch entlockt trotz Allradantriebs dem Fahrer ein Lächeln. 5,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer und 140 Gramm CO2 pro Kilometer sind moderate Werte, in der Praxis muss man einen Liter mehr einkalkulieren. Auch als Frontantriebsversion ist der Altea XL mühelos durch kurvenreiche Strecken zu bewegen, der 4WD-Antrieb sorgt für noch mehr Stabilität.

allem die scharfklingenden Versionen sind mit einer üppigen Serienausstattung bestückt. Beim Chili-Copa (ab 25.080 Euro) zählen dazu unter anderem ein Multifunk-

Sicherheit ja, Gelände nein Illusorisch ist der Gedanke, dass der Altea XL durch den Allradantrieb zum Geländewagen mutiert. Vor allem im Winter oder bei sonstigen widrigen Witterungsbedingungen weiß man vier angetriebene Räder aber zu schätzen. Die automatische Kraftverteilung, gesteuert von einer Haldexkupplung, arbeitet effizient und unmerkbar. Gewählt werden kann zwischen vier Ausstattungsvarianten: Reference, Style, Chili und Chili-Copa. Vor

tionslenkrad, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Zweizonen-Climatronic und weitere Annehmlichkeiten, DSG gibt’s beim Allradmodell nicht. • (DKH)

SEAT ALTEA XL TDI CR 4WD Grundmodell: Chili 140 PS/103 kW, ab 24.390 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 5,7 l D/100 km, 149 g CO2/km (Werksangaben)

Angenehm und übersichtlich ist der „Arbeitsplatz“ im Seat Altea XL.

Testmodell: Chili-Copa 140 PS/103 kW, ab 25.080 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 5,7 l D/100 km, 149 g CO2/km (Werksangaben)


s 34 kolumne krause *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:24 Seite 1

KOLUMNE Dr. Monika Krause ist Rechtsanwältin bei der Wiener Kanzlei Metz & Krause. Sie verfügt über besonders große Erfahrung im Verkehrsrecht sowie in Bezug auf Schadenersatzansprüche aus Verkehrsunfällen.

Gesunde Distanz: Wann wieviel Abstand gehalten werden sollte

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ichtiger Sicherheits- und Seitenabstand im Straßenverkehr sind zwei Themen, mit denen sich der Kraftfahrer nicht oft genug beschäftigen kann. Nicht nur wegen der verstärkten Polizeikontrollen mittels Abstandmessgeräten und den Geldstrafe, Führerscheinentzug und Vormerkung im Führerscheinregister umfassenden Sanktionen, sondern vor allem auch wegen des erhöhten Unfallrisikos.

3 Monate bei Messung mit einem Abstandmessgerät und – was so manchen überraschen wird – möglicherweise auch ein Strafverfahren wegen Nötigung.

Regeln für Seitenabstand Abhängig von Fahrbahn und Sicht Der Sicherheitsabstand ist der Fahrgeschwindigkeit, den Sichtverhältnissen, dem Fahrbahnzustand, den Fahrzeugbremsen, den Reifen und so weiter anzupassen. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Anhalteweg durch die Einbeziehung der Reaktionszeit länger als der Bremsweg ist. § 18 Abs 1 StVO normiert, dass der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug so groß sein muss, dass auch dann kollisionsfrei angehalten werden kann, wenn das Vorderfahrzeug plötzlich abgebremst wird. Welcher Sicherheitsabstand zum Vorderfahrzeug entspricht dem Gesetz? Auf trockener Fahrbahn und bei optimalen Sichtverhältnissen wird ein Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Sekunden, ab 100 km/h jedenfalls von 2 Sekunden empfohlen. Bei 50 km/h muss der Abstand daher zumindest 21 Meter, bei 100 km/h mindestens 42 Meter und bei 130 km/h mindestens 54 Meter betragen, wobei diese Angaben nur Richtwerte darstellen, weil – wie oben bereits ausgeführt – der richtige Sicherheitsabstand von vielen Faktoren abhängt. Statistiken belegen, dass in etwa drei Viertel der Kraftfahrer einen Abstand von 0,8 oder mehr Sekunden zum Vorderfahrzeug einhalten. Dies ist kein ausreichender Sicherheitsabstand bei Reaktionszeiten von bis zu 2 Sekunden.

Abgestufte Strafen Das Gesetz sieht bei nachstehenden Abständen zum Vorderfahrzeug folgende Sanktionen vor: Bei 0,4 bis 0,6 Sekunden (14 bis 21 Meter bei 130 km/h) droht eine Verwaltungsstrafe (auch Organstrafmandat bis 36 Euro). Bei 0,2 bis 0,39 Sekunden (7 bis 14 Meter bei 130 km/h) wird eine Geldstrafe zwischen 72 und 2.180 Euro verhängt und eine Vormerkung im Führerscheinregister vorgenommen, sofern die Übertretung mittels Abstandmessgerät gemessen wurde. Bei weniger als 0,2 Sekunden (bis 7 Meter bei 130 km/h) drohen eine Geldstrafe bis 2.180 Euro, Vormerkung und Führerscheinentzug für mindestens

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Für die Unfallvermeidung ebenso bedeutend wie der Sicherheitsabstand zum Vorderfahrzeug ist der Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern. Den seitlichen Sicherheitsabstand normiert für den fließenden Verkehr § 15 Abs 4 StVO, wonach ein der Verkehrssicherheit und der Fahrgeschwindigkeit entsprechender Seitenabstand einzuhalten ist. Laut Rechtsprechung ist zu einem Fußgänger bei zügiger Fahrweise ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten, zu einem Radfahrer ist ein Ab-

stand von 80 Zentimeter dann ausreichend, wenn keine besonderen Anzeichen für ein Ausschwenken gegeben sind. Unabhängig von diesen Einzelfallentscheidungen, die viele Einzelfaktoren berücksichtigen, ist es empfehlenswert, sich an der Faustregel zu orientieren, wonach 50 Zentimeter Basisseitenabstand noch zur Geschwindigkeit hinzuzurechnen sind. Bei 50 km/h ist also ein Seitenabstand von einem Meter empfohlen.

Von Fall zu Fall Den Seitenabstand für das Vorbeifahren regelt § 17 Abs 1 StVO, welcher wiederum auf § 15 StVO verweist. Im Stadtverkehr sollte daher in einem Abstand von einem Meter an stehenden Fahrzeugen oder Fußgängern vorbeigefahren werden, wobei letzten Endes aber im Einzelfall aufgrund der vorgelegenen Verkehrs situation entschieden werden muss. •


s 35 Skoda Superb *** _Layout 1 23.05.12 14:23 Seite 1

SKODA SUPERB Grundmodell: Active TSI 125 PS/92 kW, ab 26.580 € (inkl. 8 % NoVA & MwSt) 6,9 l B/100 km, 159 g CO2/km (Werksangaben)

Tschechischer Riese Der Skoda Superb trägt seinen Namen durchaus zu Recht, tadellose Verarbeitung trifft auf ein riesiges Platzangebot.

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or allem der Superb Combi braucht sich vor dem Mitbewerb nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil, das Platzangebot ist deutlich größer als in vergleichbaren Fahrzeugen mit weitaus klingenderen Markennamen. Selbst bei großen Frontpassagieren bleibt es im Fond überraschend bequem.

Platz ohne Ende Das Gepäckraumvolumen beträgt 633 Liter. Klappt man die Lehnen der Rücksitze um, lässt sich dieses auf beachtliche 1.865 Liter vergrößern. Als quasi Geheimversteck kann ein tiefes Fach unter dem herkömmlichen Ladeboden bezeichnet werden, das noch zusätzlichen Stauraum bietet, wo sich Kleinkram ohne

Mehr als genügend Platz ist im Gepäckraum mit Ladungssicherungsmöglichkeiten sowie im Passagierbereich.

Testmodell: 4x4 Elegance TDI DSG 140 PS/103 kW, ab 38.020 € (inkl. 9 % NoVA & MwSt) 6,3 l D/100 km, 166 g CO2/km (Werksangaben)

Probleme unterbringen lässt. Praktisch ist außerdem der Gepäckraumboden mit integrierten Aluminiumleisten und Spannelementen, die mittels variablen Ladebodens mit Aluschienen für ein gewisses Maß an Ladungssicherung sorgen. Der 2.0 TDi mit 140 PS ist fein, besonders wenn dieser mit dem DSG-6-Automatik-Getriebe und Allradantrieb verbunden ist. Die werkseitig angegebenen 6,3 Liter auf 100 Kilometer lassen sich im Alltag beinahe erreichen. • (DKH)


s 36-39 Training und Sicherheit *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:39 Seite 1

Fahrtraining als Betriebsvorsorge Bei der ÖAMTC-Fahrtechnik geht es um weit mehr als nur reine Fahrtrainings. Spritspartrainings gehören ebenso dazu wie Kurse zur Vermeidung von Schäden und zur Transportsicherheit. Von Stefan Schmudermaier

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er ÖAMTC war ein Vorreiter in Sachen Fahrsicherheit, das gesammelte Know-how kommt unter der Leitung von Franz und Alexander Wurz weltweit zum Einsatz. Hierzulande sind die zehn Fahrtechnik-Zentren mittlerweile Komplettanbieter rund ums Fahrzeug. Das Angebot reicht von klassischen Fahrtrainings bis hin zu Spritspartrainings, die sich steigender Beliebtheit erfreuen.

Trainings rechnen sich schnell ÖAMTC-Fahrtechnik-Geschäftsleiter Mag. Franz Schönbauer weiß, dass diese Trainings eine lohnende Investition sind, vor allem für Unternehmer: „Unsere Trainings sind eine Vorsorge für Firmen und das in vielerlei Hinsicht. Im Falle eines Unfalls kommen schließlich mehrere Faktoren zum Tragen, neben dem Schaden am Auto entstehen Krankenstandstage und zusätzlich verärgerte Kunden.“ Der

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Mit speziell umgebauten Fahrzeugen lässt sich der Grenzbereich des Fahrzeuges darstellen, ohne die Sicherheit zu gefährden.

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Klassische Fahrsicherheitstrainings bilden den Grundstock des ÖAMTC-Angebotes.

ÖAMTC bietet spezielle Trainings für Berufskraftfahrer, im Zuge des Projekts „Arbeitsplatz Straße“ werden diese mit 35 Euro pro Mitarbeiter gefördert. In Zeiten immer weiter steigender Spritpreise und Kostenoptimierungen ist auch die Nachfrage nach Eco-Trainings hoch wie nie. „Im Schnitt lassen sich durch ein solches Training 15 Prozent an Kraftstoff einsparen, für den Unternehmer rechnet sich diese Investition also relativ schnell“, so Schönbauer. Positiver Nebeneffekt ist zum Beispiel das vorausschauende Fahren, das sich auch wieder positiv auf die Verkehrssicherheit auswirkt. Auf Wunsch kommt ein ÖAMTCTeam zur Schulung der Mitarbeiter auch in die Firma. Ideal ist die Kombination aus klassischem Fahrsicherheits- und Spritspartraining, der positive


s 36-39 Training und Sicherheit *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:39 Seite 2

Effekt für Firmen ist hier am größten.

Kleinschäden vermeiden Je nach Branche bietet der ÖAMTC auch Spezialtrainings an, besonders die im harten Arbeitsalltag häufig auftretenden Kleinschäden sind Unternehmern und Versicherungen ein Dorn im Auge: „Es kommt immer wieder vor, dass Fuhrparks mit hohem Schadensvolumen immer höhere Versicherungsprämien zahlen müssen. Hier bieten wir Kurse, die speziell den So bitte nicht! Die richtige und sichere Lenkern von leichten NutzBeladung eines Fahrzeuges will gelernt sein. fahrzeugen die Abmessungen ihrer Fahrzeuge verdeutlichen. Zahlreiche Tipps helfen den Fahrern dann, ihre Autos besser ger-Trainings als Teil eines kennen- und einschätzen zu lernen“, weiß Schönbauer zu be- Wohlfühlprogramms für Mitrichten. arbeiter. Programme gibt es aber auch für die Führungsebene. Immer mehr Manager verzichten auf Chauffeure und setzen sich selbst Transportsicherheit hinters Steuer. Fällt ein leitender Mitarbeiter aufgrund eines Un- Ein ganz wichtiges Thema ist falls aus, sind die dadurch entstehenden Folgen mitunter noch die Transportsicherheit. Falgravierender für das Unternehmen. Der ÖAMTC sieht die Mana- sches Beladen des Fahrzeuges

gefährdet nicht nur die Sicherheit des Fahrers, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer. Die Rede ist übrigens nicht nur von Lieferfahrzeugen, auch normale Pkw und Kombis sollten ordnungsgemäß beladen sein, sonst drohen Strafen, zudem handelt es sich um einen Vormerkdelikt. Spezielle Systeme wie etwa von Sortimo (siehe unten) ermöglichen eine sichere und praktische Unterbringung von Gegenständen. Im Zuge der Transportsicherheits-Trainings wird auch Augenmerk auf Transportschäden gelegt, schließlich sollen die Waren nicht nur sicher, sondern auch unbeschadet ankommen. Der ÖAMTC organisiert in seinen Fahrsicherheitszentren auch Incentives, bei denen der Spaß bei Offroadfahrten und anderen Aktivitäten nicht zu kurz kommt. •

Sicher transportieren Die Ladungssicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, Spezialisten wie Sortimo sorgen für die praxisgerechte Umsetzung.

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erufsfahrer sollten mit der Sicherung der Ladung allein aus Selbstschutz nicht sorglos umgehen, darüber hinaus sind Vergehen Vormerkdelikte und unter Strafe. Auf der Website www.sicher-transportieren.at findet man übersichtlich aufbereitete Infos rund ums Thema Ladungssicherung sowie 25 Informationsvideos aus der Praxis.

Sortimo bietet für viele Berufsgruppen die ideale Ausstattung.

Wertvolle Tipps zum sicheren Transport In wenigen Minuten erfährt man die wichtigsten Dinge zum sicheren Transportieren, unterstützt wird die Initiative vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, dem ÖAMTC, der AUVA, der Wirtschaftskammer und dem Land NÖ, unter den Kooperationspartnern sind unter anderen VW, Fiat, Humer oder Sortimo zu finden. „Intelligente Mobilität für unterwegs“ lautet das Motto von Sortimo. Die verschiedensten Systeme für Lieferwagen und Pkw ermöglichen nicht nur einen si-

Das Eigenbau-Regalsystem zerbröselt beim Crash, die Sortimo-Komponenten halten.

cheren Transport, sondern auch eine praxisgerechte und schnelle Handhabung der Arbeitsutensilien. Ein Kalender mit aktuellen Schulungsterminen rundet die Website ab. • (STS)

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s 36-39 Training und Sicherheit *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:39 Seite 3

Sicher und wirtschaftlich Für Unternehmen, die ihren Firmensitz in Wien haben, bietet sich das ARBÖ-Fahrsicherheitszentrum im 22. Bezirk an. „After-WorkTrainings“ werden ebenso angeboten wie „Personal-Coachings“.

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Im Driving Camp Pachfurth werden Berufskraftfahrer fahrtechnisch geschult, aber auch der Spaß bleibt nicht auf der Strecke.

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as Driving Camp Pachfurth zählt zu den größten und modernsten Fahrsicherheitszentren in Ostösterreich und ist über die A4 auch leicht zu erreichen. Acht High-Tech-Strecken sowie ein fünf Hektar großes OffroadAreal bieten Firmenkunden

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ARBÖ Wien Geschäftsführer Günther Schweizer bietet individuelle Firmenprogramme an.

Manager-Kurse Für Manager, die nicht in einer Gruppe trainieren wollen, gibt es auch so genannte „Personal Coachings“: Oft reichen zwei Stunden, dann wissen auch die „Chefs“ besser mit ihren Fahrzeugen umzugehen. • (MUE)

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zielle Trainings, wie man Patienten schnell und dennoch sicher ins Spital bringt: „Da schnallen wir durchaus auch einmal einen Fahrer auf die Bahre und zeigen ihm, wie sich das für einen Patienten anfühlt.“

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ünther Schweizer, Leiter des Fahrsicherheitszentrums Wien 22, hat eigene Angebote für Firmen und Fuhrparks im Programm: „Wir haben uns ganz bewusst auf Firmenkunden spezialisiert. Wir fragen die Unternehmen, in welchem Bereich sie ihre Mitarbeiter schulen wollen und bieten dann exklusive Packages“, meint Schweizer, der auch Geschäftsführer des ARBÖ Wien ist: Angesichts der hohen Treibstoffpreise seien derzeit Spritspartrainings sehr gefragt – vor allem bei Unternehmen, deren Mitarbeiter pro Jahr sehr viel unterwegs sind. Zeit ist Geld, das wissen Unternehmer: Aus diesem Grund bietet der ARBÖ auch „ A f t e r - Wo r k Trainings“ beispielsweise von 17 bis 21 Uhr an, in denen das Basiswissen vermittelt wird. Bei Rettungsorganisationen sehr beliebt sind spe-

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vielfache Möglichkeiten, die Fahrkenntnisse zu verbessern. Drei Veranstaltungshallen und sechs Seminarräume sind ideal für Firmenevents aller Art.

Fahrsicherheit und Unterhaltung Das Driving Camp in Kombination mit der angrenzenden Speedworld – Gokart-Bahn, Quads, zwei Jetski-Teiche und mehr – eignet sich auch perfekt für Firmenincentives. Das Angebot für Berufskraftfahrer, die aufgrund hoher Kilometerleistungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, ist vielfältig, vom Spritspartraining über spezielle Kurse für Nutzfahrzeuge reicht das Angebot, die AUVA fördert solche Trainings mit 35 Euro. • (STS)


s 36-39 Training und Sicherheit *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:39 Seite 4

Luftkreuz im Doppelwinkel Citroën bringt im imageträchtigen Segment der SUVs mit dem C4 Aircross ein neues Modell auf den Markt.

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nverkennbar stammt das Kompakt-SUV vor allem in der Frontansicht aus dem Haus der Marke mit dem Doppelwinkel. Insgesamt ist die Optik aber an die C4 Limousine angelehnt. Das kompakte Citroën-SUV ist technisch gesehen ein Drilling, Peugeot 4008 und Mitsubishi ASX sind technisch baugleich. Will man lediglich etwas höher als normal sitzen, gibt es den C4 Aircross auch in einer 2WD-Version. Wird mitunter in schwieriges Terrain gefahren, dann steht optional ein Allradantrieb zur Verfügung, der auch leichtere Geländefahrten ohne Probleme schafft.

Ein Benziner und zwei Turbodiesel Für den Antrieb sorgen ein Benziner (117 PS) und zwei Dieselaggregate mit 114 und 150 PS. Der Ottomotor ist ausschließlich mit dem Frontantrieb und einem Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, der schwächere Selbstzünder kann sowohl in der 2WD- als

auch in der 4WD-Version geordert werden, für den stärkeren steht nur die 4WD-Variante zur Verfügung. Bei beiden Dieselmotoren sorgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe für die nötige Kraftübertragung. Für den ökologischen Fahrbetrieb des Citroën C4 Aircross sorgen bei allen Motoren ein Start-Stopp-System, ein elektronisch gesteuerter Generator für die Energierückgewinnung beim Bremsen sowie eine elektronische Servolenkung, die nur dann Energie verbraucht, wenn das Lenkrad bewegt wird. • (DKH)

Das Panoramaglasdach schafft ein helles und freundliches Ambiente.

PEUGEOT C4 AIRCROSS Grundmodell: 1,6 2WD Attraction 117 PS/86 kW, ab 22.390 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 5,9 l B/100 km, 135 g CO2/km (Werksangaben)

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s 40 dietrich pod *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:43 Seite 1

Persönlich und kompetent Der Kfz-Fachbetrieb Dietrich feiert heuer 85-jähriges Jubiläum und 25 Jahre Standort Jägerstraße in Wien. Das Unternehmen bietet „Full Service“ für Pkw und Transporter aller Marken.

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irmenkunden stellen besondere Ansprüche an Kfz-Werkstätten. Service und Reparaturen müssen nicht nur schnell und ordentlich durchgeführt, sondern auch perfekt organisiert werden. Gleichzeitig schätzen viele Gewerbetreibende und Fahrer von Flottenwagen die persönliche Betreuung in kleineren Familienbetrieben. Die Firma Dietrich in Wien bietet ihren Kunden beides – einerseits modern Der Fachbetrieb Dietrich ist auf Mercedes speeingerichtete zialisiert, serviciert aber auch andere Marken. We r k s t ä t t e n und hochqualifiziertes Personal, andererseits die Atmosphäre eines Familienbetriebes. „Das Eingehen auf die Bedürfnisse der Kunden ist für unser gut eingespieltes Team selbstverständlich“, sagt Komm.-Rat Ing. Peter Dietrich.

Petra Dietrich: „Wir bieten unseren Kunden bestes Service und persönliche Betreuung.“

Die mechanische Werkstatt ist für Pkw und Transporter eingerichtet.

Familiengeführter Betrieb in vierter Generation Der Enkel von Richard Dietrich, der das Unternehmen 1927 gegründet hat, führt die Firma heute gemeinsam mit seiner Tochter Petra. Seit 1987 befindet sich der Kfz-Fachbetrieb in der Jägerstraße in Wien-Brigittenau und bietet von Servicearbeiten über Pickerlüberprüfung bis hin zur Unfallreparatur umfangreiche Leistungen für Pkws und Leichte Nutzfahrzeuge. Je nach Bedarf werden für Flottenkunden individuelle Service- und Wartungspakete zusammengestellt, und das ab einem Auto.

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Unfall- und Kleinschäden werden professionell repariert.

„Unser Team wartet, repariert und pflegt Autos der Gewerbetreibenden, damit sie für ihre Kunden immer mobil sind“, so Ing. Peter Dietrich. Zu den Kunden gehören beispielsweise Eismann, Loomis und Toifl Textilleasing.

60 Jahre Mercedes-Partner Die Firma Dietrich ist autorisierter Servicepartner von Mercedes-Benz und smart. Bereits 1953 unterzeichnete Eugen Dietrich, Vater von Peter Dietrich, den Vertrag mit Mercedes-Benz. In der mechanischen Werkstatt werden Mercedes-Modelle mit dem Original-Diagnosegerät von Mercedes-Benz geprüft, für andere Fahrzeuge ist der neueste Mehrmarken-Tester im Einsatz. Alle Arbeiten werden mit modernster Technik nach Automobilhersteller-Vorgaben durchgeführt. Die Mitarbeiter von Dietrich absolvieren laufend Schulungen, viele davon bei Mercedes-Benz Österreich, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. „Besonders für einen kleineren Betrieb ist es enorm wichtig, Top-Qualität zu bieten, um den hohen Ansprüchen der Kunden zu entsprechen“, betont Peter Dietrich. Mit seinem freundlichen und kompetenten Team gelingt es ihm gut, bestehende und neue Kunden zu überzeugen. • (POD)


s 41 Citroen Flottenmanager *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 19:41 Seite 1

Citroën verkauft beinahe jedes zweite Auto an Firmenkunden. Kein Wunder, meint Tilman Habeck: Schließlich biete man moderne Autos mit voller Ausstattung zu attraktiven Preisen an.

Mit Chic und Verstand I

m internationalen Vergleich sind die heimischen Firmenfahrzeuge nach wie vor überdurchschnittlich ausgestattet“, weiß Habeck, der beim Importeur als B2B-Direktor fungiert. Gut für die französische Marke, die bei der Aufpreispolitik bekannt kulant ist: „Bei unseren Modellen sind viele Ausstattungsmerkmale serienmäßig, die es bei anderen Herstellern erst ein oder zwei Klassen höher gibt“, sagt Habeck.

Der C-Zero ist bislang das beliebteste Elektroauto in Österreich.

Für Budget und Umwelt

Leasing pro Kilometer Das freut die Fahrer, den Wünschen der Fuhrparkverantwortlichen kommt Citroën dagegen mit der „Ligne Business“ entgegen: Sie umfasst besonders beliebte Fahrzeugvarianten, die Unternehmer ohne Anzahlung zu einem kilometerbezogenen Fixpreis leasen können – der Restwert nach 36 Monaten beziehungsweise 120.000 Kilometern wird garantiert, alle relevanten Kosten von der Kasko- und Haftplichtversicherung über regelmäßige Servicearbeiten bis hin zum Reifenwechsel sind bereits enthalten. „Auch eine Garantieverlängerung ist bei der ‚Ligne Business‘ selbstverständlich“, erklärt Habeck den klaren kalkulatorischen Vorteil. Die Preise beginnen übrigens bei 16 Cent pro Kilometer für den kompakten C3, den luxuriösen DS5 gibt es bereits ab 27 Cent.

Auch mit dem neuen DS5, nach DS3 und DS4 das Toppmodell dieser eleganten Modellreihe, will Citroën bei Firmenkunden punkten.

Stichwort DS5: Das jüngste Modell der Franzosen ist auch das erste Fahrzeug mit DieselHybridmotor. „Die Kombination von Selbstzünder und Elektroantrieb passt perfekt in die heutige Zeit“, registriert Habeck großes Interesse von Firmenkunden: 4,4 Liter Durchschnittsverbrauch sind in ökonomischer und ökologischer Hinsicht schließlich gleichermaßen beruhigend. Vorreiter bei umweltfreundlichen Fahrzeugen war Citroën auch mit dem C-Zero: Der mit dem Mitsubishi i-MiEV baugleiche Stadtflitzer wurde hierzulande bereits knapp 300 Mal verkauft – so häufig wie kein anderes Elektroauto. • (HAY)

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s 42-43 DS umsteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:12 Seite 1

Smarter E-Scooter Auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentierte smart die Studie eines Elektroscooters, 2014 soll der smart escooter auf den Markt kommen. Gemeinsam mit dem smart ebike – dessen Auslieferung gerade beginnt – und dem smart fortwo electric, der im Sommer auf den Markt kommt, ist man für die emissionsfreie, urbane Mobilität gerüstet.

Alternative Antriebe und kreative Geschäftsideen:

J.R. produziert jetzt Öko-Strom

Ferdinand Piëch fuhr mit XL1 vor Der aktuelle XL1 bildet konzeptionell die dritte Evolutionsstufe der Ein-Liter- Strategie von Volkswagen. Angetrieben von einem Plugin-Hybridsystem aus Zweizylinder-TDI und E-Motor, verbraucht das serienreife Modell im Durchschnitt 0,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer und

emittiert nur 24 Gramm CO2 pro Kilometer. VW-Aufsichtsratschef Prof. Dr. Ferdinand Piëch ließ es sich – begleitet von seiner Frau Ursula – nicht nehmen, zum Auftakt der Hauptversammlung der Volkswagen AG persönlich mit dem XL1 am Congress Center Hamburg vorzufahren.

Grüner ÖAMTC Im Zuge der greenEXPO12 auf dem Wiener Heldenplatz bot der ÖAMTC einen Ausblick auf die Mobilität der Zukunft. Die Besucher konnten zudem Probefahrten mit den bereits erhältlichen Alternativfahrzeugen durchführen, vom i-MiEV bis zum Ampera.

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In der Kultserie „Dallas“ mimte er in den 1980er Jahren den verschlagenen Öl-Baron J.R. Ewing, im Privatleben produziert der 80-jährige Larry Hagman Öko-Strom auf seiner Ranch nördlich von Los Angeles und fährt Hybrid-Fahrzeuge. Kürzlich weilte der Schauspieler in Wien, um gemeinsam mit Veranstalter Christian Marek die Werbetrommel zu rühren. Hagman fungiert als Schirmherr für „Die Nacht der 1000PS“, die am 10. Jänner 2013 in der Wiener Hofburg über die Bühne gehen wird.

Berlakovich zeichnet Siemens aus Die Siemens AG Österreich wurde am 19. April 2012 von Umweltminister Nikolaus Berlakovich für ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge für die hausinterne Firmenflotte als klima:aktiv mobil-Projektpartner ausgezeichnet. Seitens Siemens Österreich wurde die Urkunde von Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors „Infrastructure & Cities“ für Österreich und CEE, entgegengenommen. Neben mehreren

Elektrofahrzeugen wie E-Transporter, E-Fahrräder und Segways zählen zur Siemens-Flotte auch Erdgasautos sowie Autos mit Blue-Motion-Motoren, Energiesparreifen und StartStopp-Automatik. Der CO2Ausstoß der Fahrzeugflotte in der Siemens AG Österreich sank von durchschnittlich 176 Gramm je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer im Geschäftsjahr 2010 auf 149 Gramm im Jahr 2011.


s 42-43 DS umsteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:12 Seite 2

Elektro-Racer aus Wien Am 6. Juni 2012 findet das legendäre Motorrad-Strassenrennen auf der britischen „Isle of Man“ statt, wenn alles klappt, mit einem Elektro-Motorrad aus Österreich. Das Akku-Bike stammt aus der Werkstatt des TGM, der größten HTL Wiens. Die Elektro-Maschine erzielt eine Spitzengeschwindigkeit von 235 km/h und wiegt rund 220 Kilogramm. „Bis auf die Räder sind sämtliche Teile selbst entwickelt und in Handarbeit erzeugt“, so Peter Herzog, Leiter des TGM Racing-Teams.

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Geben Sie Ihrem Fuhrpark neue Impulse!

Auszeichnung für Webasto

Elektro-Tuk-Tuk In indischen und asiatischen Metropolen prägen „Tuk Tuks“ das Straßenbild, in Europa sind sie kaum verbreitet. Das niederländische Unternehmen Tuk Tuk Factory brachte mit dem e-Tuk Vendo eine Elektroversion des Kleintransporters auf den Markt. Seine Reichweite beträgt 70 Kilometer. Die Grundversion des e-Tuk Vendo ist für 24.000 Euro erhältlich. Die Lieferzeit beträgt 3 bis 4 Monate.

Webasto Österreich wurde von der Stadt Wien für besondere Leistungen im Bereich des betrieblichen Umweltschutzes ausgezeichnet. Den Projektleitern Dipl.-Kfm. Alexandra Kothe und Rudolf Moravek gelang es, gemeinsam mit allen Mitarbeitern innerhalb eines Jahres unter anderem 26 Prozent Kraftstoff, 12 Prozent bei der Heizung und 25 Prozent an Papieraufwendungen einzusparen.

Öko-Bonus

Ein Beetle, der unter Strom steht Kürzlich zeigte Volkswagen als Asien-Premiere auf der Auto China 2012 in Beijing, dass sich die Sportlichkeit auch auf einen Beetle mit reinem Elektroantrieb übertragen lässt. Eigens dafür wurde der E-Bugster ent-

wickelt. Ein zweisitziger BeetleSpeedster, 85 Kilowatt stark, in 10,8 Sekunden 100 km/h schnell, ohne jegliche Emissionen, aber mit scharfen Proportionen. Seine Reichweite beträgt rund 180 Kilometer.

Die Schadenstatistik der Wiener Städtischen zeigt, dass Lenker von umweltschonenden Fahrzeugen bis zu 40 Prozent weniger Unfälle verursachen als andere. „Daher werden ökologische Aspekte auch weiterhin ein Schwerpunkt in der Produktentwicklung der Wiener Städtischen sein“, sagt Wiener Städtische Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller. Die bereits bestehenden finanziellen Anreize, der Umweltbonus für erdgasbetriebene Fahrzeuge, Elektro- und Hybridfahrzeuge und andere alternative Antriebskonzepte wie Brennstoffzellen sowie der zweistufige Klimabonus für Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß bis 120 g/km oder 160 g/km werden sehr gut angenommen: Mittlerweile spart jede zweite Kundin beziehungsweise jeder zweite Kunde dadurch bei der Versicherung seines Fahrzeuges bis zu 20 Prozent. 05/2012

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s 44-45 Toyota DS *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 17:59 Seite 1

Für Umwelt und Geldbörse Toyota bietet eine breit gefächerte Modellpalette vom Kleinwagen bis zum Transporter. Für Unternehmer rücken vor allem die sparsamen Hybrid-Modelle immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses, neue Modelle stehen bereits in den Startlöchern. Von Stefan Schmudermaier

I

m Jahre 1971 wurde der Vertrag zwischen der Firma Frey und der Toyota Motor Corporation unterzeichnet, zwei Jahre später lieferte der österreichische Importeur bereits das 50.000ste Fahrzeug aus. Die Erfolgsgeschichte geht bis heute weiter, mit mehreren hunderttausenden verkauften Autos ist Toyota heute fixer Bestandteil des heimischen Straßenbildes. Waren es anfangs hauptsächlich Privatleute, die sich für die Marke begeisterten, vertrauten im Laufe der Zeit auch immer mehr Firmenkunden auf die Werte des japanischen Autobauers.

Toyota zählt zu den zuverlässigsten Marken Kein Wunder, schließlich sind die Fahrzeuge in verschiedenen Kundenzufriedenheitsstatistiken regelmäßig weit vorn zu finden, im TÜV-Report des Jahres 2011 ist Toyota sogar die erfolgreichste Marke. Und gerade die Zuverlässigkeit eines Fahrzeuges ist für Flottenund Fuhrparkmanager ein starkes Argument, zudem gewährt Toyota fünf Jahre Garantie bis 160.000 km. Punkten können die Toyota-Modelle aber auch mit gutem Werterhalt, ein wesentlicher Faktor in den Total Cost of Ownership. Apropos Kosten, auch der Treibstoff ist ein nicht zu unterschätzender Posten.

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Hybrid-Vorreiter Toyota hat bereits in den 90erJahren intensiv an der Entwicklung alternativer Antriebe gearbeitet und Ende 1997 mit dem Prius das erste in Großserie hergestellte Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb präsentiert. Mittlerweile hat sich der Prius zu einem echten Weltbestseller gemausert, die dritte Generation ist ab Juli auch als Plug-inVariante zu haben. War rein elektrisches Fahren bisher nur auf wenigen Kilometern möglich – der Elektromotor dient vor allem dazu, den konventionellen Verbrennungsmo-


s 44-45 Toyota DS *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 17:59 Seite 2

tor zu unterstützen – so sind mit dem Prius Plug-in künftig bis zu 25 rein elektrisch gefahrene Kilometer möglich. Einen Testbericht des Vorserienmodells finden Sie übrigens in der nächsten Ausgabe von FLOTTE & Wirtschaft.

abzugsfähig sind zudem die Modelle Hilux und Dyna. Punkten können die Toyota-Händler aber nicht nur mit einer großen Modellauswahl, sondern auch mit maßgeschneiderten Fuhrparkangeboten aus einer Hand.

7-sitziger Hybrid-Minivan Prius+ Zwei weitere, für Firmenkunden durchaus interessante Modelle stehen ebenfalls in den Startlöchern und kommen im Juni bzw. Juli auf den Markt. Der Prius+ ist ein Kompaktvan, der auch größeren Platzbedarf befriedigt und sich ideal für den Einsatz als Flotten- und Firmenauto eignet. Mit dem Yaris Hybrid präsentiert Toyota einen wendigen Stadtflitzer und gerade im urbanen Bereich kann die Hybrid-Technik ihre Trümpfe bekanntlich voll ausspielen. Kein Wunder, dass immer mehr Taxiunternehmen zur Vollhybridtechnologie in Form des Prius greifen. Zahlreiche dieser umweltfreundlichen und kostensparenden Autos sind etwa in Wien bereits im Einsatz, allein die 14 Prius der Cleverline GmbH sparen auf 100.000 km satte 70 Tonnen CO2 ein.

Dank Plug-in-Technologie kann der Prius künftig bis zu 25 km rein elektrisch fahren, der Durchschnittsverbrauch sinkt dadurch auf 2,1 Liter.

Große Kostenersparnis dank Hybrid-Antrieb Fuhrparkleiter Milan Milic hat darüber hinaus schlagkräftige Argumente parat: „Im Vergleich mit herkömmlich betriebenen Fahrzeugen sparen wir 66 Prozent an Servicekosten und 50 Prozent an Spritkosten ein.“ Österreichweit wurden übrigens seit der Markteinführung im Jahr 2000 rund 6000 Hybridfahrzeuge verkauft, über 140 Prius sind in Wien im Taxibetrieb im Einsatz. Je nach Anforderungsprofil kann aber auch ein Fahrzeug mit sparsamem Turbodieselmotor bei Firmenkunden punkten, Toyota ist hier ebenfalls gut aufgestellt. So wurde etwa der Avensis vor Kurzem überarbeitet, auch der Verso – derzeit übrigens bis 3.100 Euro Cashbonus – steht bei Flotten mit größerem Platzbedarf hoch im Kurs. Mit dem RAV4 hat man einen der Mitbegründer des Kompakt-SUV-Segments ebenso im Angebot wie eigene FiskalVersionen von Aygo, Verso, RAV4 und Land Cruiser 300. Vorsteuer-

Der Toyota Avensis bietet sparsame Motoren und einen großen Kofferraum.

Der Toyota Aygo eignet sich als Lkw-Variante perfekt für Zustell- oder Pizzadienste. „Wendig, sparsam und verlässlich“, so Herbert Erhardt, Geschäftsführer der Pizzeria Fontana in Vösendorf.

Maßgeschneiderte Angebote Der Kunde kann sich ein individuelles Angebot zusammenstellen lassen, das seine Anforderungen ideal bedient. Das beginnt bei speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmten Leasingangeboten, geht über den idealen Versicherungsschutz und reicht bis hin zu Service und Wartung. Dr. Friedrich Frey, Geschäftsführer der Toyota Frey Austria GmbH, ist stolz auf die umfangreichen Serviceleistungen für Firmenkunden: „Wir haben für jeden Fuhrpark das passende Angebot, egal ob Kleinbetrieb oder Großkonzern. Besonders über unsere sparsamen Hybrid-Modelle freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch die Brieftasche der Unternehmer.“ •

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s 46 Faber *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:11 Seite 1

Kleines Auto, große Leistung

Der Piaggio Porter ist das ideale Nutzfahrzeug für all jene, die auf engstem Raum anspruchsvolle Aufgaben bewältigen müssen.

B

auarbeiten in der Altstadt? Blumenpflege im Stadtpark? Müllabfuhr in engen Gassen oder Feuerwehreinsatz in der Fußgängerzone? Es gibt ein Auto, das eigens für derartige Anforderungen entwickelt wurde. „Mit seiner Wendigkeit und seinen äußerst kompakten Abmessungen unterscheidet sich der Piaggio Porter von allen anderen Nutzfahrzeugen,“ sagt Dario Hajdarevic, Geschäftsbereichsleiter bei Faber. Das Unternehmen vertritt in Österreich nicht nur die traditionsreiche Zweiradmarke Vespa, sondern importiert auch die anderen Produkte des Piaggio-Konzerns: Dazu zählen das dreirädrige Nutzfahrzeug Ape und der vierrädrige Porter.

Als modular ausgestattetes Feuerwehrfahrzeug ...

Vielfalt ab Werk Mit 1,8 Metern Radstand, 3,4 oder 3,8 Metern Gesamtlänge und einem Wendekreis von lediglich 7,4 Metern spielt der Porter seine Stärken überall dort aus, wo es für herkömmliche Nutzfahrzeuge kaum mehr ein Weiterkommen gibt. Der 1,3-LiterBenzinmotor mit 71 PS und der 64 PS starke 1,2-Liter-Diesel ermöglichen aber auch längere Fahrten. Zu diesen Grundtugenden kommt die große Modellvielfalt: Serienmäßig ist der Porter als langer Pritschenwagen, als Kipper, als Kastenwagen mit zwei seitlichen Schiebetüren sowie als viersitziger Personen- und Warentransporter erhältlich. Außerdem gibt es beNeben Zwei reits ab Werk zahlreiche rädern kümbranchenund einsatzspezifimert sich Dario Hajdarevic bei sche Sonderversionen. Einige Faber auch um Beispiele: Eine Version inteden Porter. griert einen 14 Meter hohen

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... gibt es den Porter ebenso wie mit Hebekorb, ...

Ausleger, eine andere einen 200-Kilogramm-Kran und einen Dreiseitenkipper. Komplett ausgestattete Servicefahrzeuge eignen sich für Installateure und Elektriker, die Variante mit Kühleraufbau für die Zustellung von Lebensmitteln. Selbst mit abnehmbarem Werbeaufbau, als FeuerwehrRüstwagen sowie mit Schneepflug und 270-Liter-Salzstreuer ist der Porter verfügbar. „All diese Umbauten nehmen nur wenige Wochen in Anspruch“, erklärt Hajdarevic.

Wachsendes Interesse

... als Kastenwagen für Handwerker ...

... oder mit 2,9 Kubikmeter fassendem Kühlaufbau.

Erhältlich ist das vielseitige Nutzfahrzeug ab einem Nettopreis von 11.740 Euro. Derzeit gibt es elf österreichische Händler, wobei Hajdarevic den Netzaufbau rasch vorantreibt: Vier Schwerpunktbetriebe sollen demnächst hinzu kommen. Einige prominente Referenzen kann man beim Importeur jetzt schon nennen: Beispielsweise vertrauen die Städte Wien, Graz, Linz und Innsbruck auf den italienischen Alleskönner. • (HAY)


s 47 Vlotte *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:10 Seite 1

VLOTTE Bilanz Drei Jahre nach dem Startschuss der Vorarlberger Elektromobilitäts-Modellregion VLOTTE fällt die Zwischenbilanz positiv aus.

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nde 2008 erhielt Vorarlberg 4,7 Millionen Euro aus dem Klima- und Energiefond, der Startschuss für das Projekt VLOTTE, die erste Modellregion zum Thema Elektromobilität war geboren. Drei Jahre später zieht man eine erfolgreiche Bilanz. Man habe enorme Pionierarbeit geleistet und zähle heute zu den größten Modellregionen Europas, die 357 Elektrofahrzeuge hätten insgesamt stolze 2,5 Millionen Kilometer abgespult, dank 120 Stromtankstellen haben die „illwerke vkw“ eine flächendeckende Ladeinfrastruktur geschaffen. Das Projekt VLOTTE bleibt weiter die Drehscheibe für Elektromobilität in Vorarlberg, das bisher gewonnene Know-how Die Verantwortlichen des Pro- soll an die Bevölkerung weiterjektes VLOTTE sind zufrieden. gegeben werden, zudem sollen attraktive Mobilitätspakete geschnürt und Firmen- wie Privatkunden zugänglich gemacht werden. • (STS)


© Franz Haag priv.

s 48-49 elektroautos brandl +Kelag *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:21 Seite 1

Elektrische Zeitreise Kennen Sie Flocken? Nein, nicht die Frühstückscerealien sind gemeint, sondern der „Flocken“ aus dem Jahre 1888, das erste deutsche Elektroauto. 130 Jahre später haben sich die Leistungsdaten der E-Cars auf den ersten Blick kaum verändert. Von Gilbert Brandl

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n Österreich wurden 2011 insgesamt 631 Elektroautos zugelassen. Dagegen halten 356.000 „normale“ Fahrzeuge. Warum kam die Elektromobilität nur auf weniger als 0,2 Prozent (beinahe ausschließlich gewerblichen) Marktanteil?

Zwei Hauptfaktoren Faktor 1: Das Prestige. Gebe es von Apple ein „iCar“ mit Elektromotor, die Innenstädte wären mit leisen „Stromern“ übersät. Marktanalysen ergaben: 2006 war kaum ein Mobiltelefonnutzer bereit, mehr als 50 Euro für sein Handy auszugeben. 2007 stellte Apple das iPhone vor, und über Nacht waren die Ergebnisse der Standard-Marktforschung Makulatur. Bis Ende 2011 hat Apple mehr als 146 Millionen iPhones verkauft – zu einem Preis von durchschnittlich 500 Euro. Der oft genannte hohe Preis für Elektroautos kann es demnach also nicht in erster Linie sein. Faktor 2: Die Reichweite. Anno 1900 verfügte der Lohner-Porsche über Radnabenmotoren an den Vorderrädern. Die ansonsten geringe ReichMarkus Litzlbauer, TU-Wien: weite von 70 bis 100 Kilometern „Die Reichweiten moderner führte zur Hybrid-Entwicklung, ein E-Autos sind durchaus praxistauglich.“ Elektro- arbeitet mit einem Verbrennungsmotor in Synergie. Zieht man Fahrsicherheits- und Assistenzsysteme und Gewicht heutiger reiner Elektroautos von der einstigen Elektrokutsche ab, subtrahiert man Klimaanlage und LED-Lichterketten, dann bleibt eine Leistungsausbeute wie – richtig geraten – vor 130 Jahren. Die meisten heutigen Elektrofahrzeuge eignen sich daher hauptsächlich für den Einsatz in

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Alternativen auf einen Blick Reiner Elektroantrieb Die Energie kommt aus einem Akku, der an der Steckdose aufgeladen werden kann. Eine Sonderform sind die Radnaben-Elektromotoren.

Range-Extender Ein Verbrennungsmotor versorgt den Elektromotor mit Energie, wenn der Akku leer ist.

Hybridantrieb Hybridautos haben zusätzlich zum klassischen Verbrennungsmotor einen Akku an Bord, der in gewissen Fahrzuständen (zum Beispiel im langsamen Stadtverkehr) für den Antrieb sorgt oder den konventionellen Motor unterstützt.

Brennstoffzellenantrieb Bei diesen Fahrzeugen tankt man statt Benzin flüssigen Wasserstoff. Eine chemische Reaktion wandelt Hydrogen in der Brennstoffzelle in elektrische Energie um, die den Elektromotor antreibt.


s 48-49 elektroautos brandl +Kelag *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:21 Seite 2

Richard und Konrad Nikolussi besitzen in ihrem Fuhrpark ein Elektroauto – bislang ohne Probleme.

reich. Wer in den kommenden Jahren seinen Vorsprung ausbaut, der wird den Kuchen verteilen und nicht bloß mitschneiden. Man braucht kein Feinstaub-Prophet zu sein, um die Tendenz zu erkennen. Die CO2-Diskussion und die Spritpreise werden nach eineinhalb Jahrhunderten das Blatt zugunsten der Elektromobilität wenden – ganz egal, woher der Strom kommt. •

„Meistens technisch sinnvoll“ „Bei Kleinfahrzeugen stellt sich ein Umstieg auf Elektromotoren in den meisten Fällen aber dennoch als technisch sinnvoll heraus“, erklärt Markus Litzlbauer vom Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe der Technischen Universität Wien. Ein dichtes Netz von Ladestationen wäre gar nicht unbedingt nötig. „Ladestationen zu Hause und eventuell auch am Arbeitsplatz wären in den meisten Fällen ausreichend, da 95 Prozent aller zurückgelegten Wege kürzer als 50 Kilometer sind.“

Problemlos im Alltag Seit 2009 besitzt das Architekturbüro Nikolussi in Bludenz ein Firmen-Elektroauto. Bislang stromte man 30.000 Kilometer – ohne Sprit und dank hauseigener Photovoltaikanlage auch ohne Energiekosten. „Wir decken so Fahrstrecken in ganz Vorarlberg mit einer Akkuladung ab. Täglich aufgeladen, ist dieses Auto problemloser, als man denken sollte”, so Dr. Richard Nikolussi über seinen „Think City“ aus Norwegen. Innovation und Neugierde, gepaart mit Umweltbewusstsein,

Wo ich tanke? Zuhause! Besitzer eines Elektroautos (also auch Flottenbetreiber) gehen auf Nummer sicher, wenn sie den Strom aus der eigenen Tankstelle „zapfen“.

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ionier auf diesem Gebiet ist der Kärntner Energieversorger Kelag, dessen Modell den Namen „Easy-Box“ trägt. Damit ist auch schon sehr viel gesagt, denn sowohl die Installation als auch das Tanken sind einfach. Anfangs muss abgeklärt werden, ob der Kunde sein Fahrzeug schnell (also dreiphasig über 400 Volt und 11 Kilowatt) oder langsamer (einphasig, 230 Volt, 3,7 Kilowatt) betanken will. Dann kommen die Monteure und schließen die Elektroauto-Tankstelle an die bestehenden Komponenten an; die Verlegung einer bis zu 10 Meter langen Versorgungsleitung ist im Package inkludiert. Meist wird die Box an einer Wand montiert (etwa in einer Garage), doch auch die Aufstellung im Freien ist möglich. Der Kunde wird eingeschult, die „Easy-Box“ zu übergeben. Das Laden ist dann ganz einfach: Es gibt nur

scheinen die Essenzen für den Durchbruch. Die vor allem bei kreativen Unternehmern vorhandene Investitionsbereitschaft kommt Importeuren wie Citroën zugute. „Durch die Senkung der Preise und die zukünftige Einführung der Batteriemiete ist der Anreiz ungleich größer als bisher. PSA hält 30 Prozent des letztjährigen europäischen Verkaufs an E-Fahrzeugen und ist somit Leader in Europa“, so Tilman Habeck, Leiter B2B bei Citroën Öster-

drei Stellungen (An, Aus, Ladevorgang unterbrechen). Für die 3,7-Kilowatt-Box sind 900 Euro netto (1.080 Euro brutto) zu bezahlen, die 11-Kilowatt-Version kostet 1.400 (1.680) Euro.

Für Betriebe geeignet Harald Kogler, Vorstandsmitglied der Kelag, streicht unter anderem den Sicherheits-

„E-Fahrzeuge haben ihre absoluten Vorteile im urbanen Bereich“, sagt Tilman Habeck.

aspekt hervor. „Die Easy-Box kann überall dort eingesetzt werden, wo keine Authentifizierung und keine Verrechnung des getankten Stroms notwendig ist.“ Also beispielsweise auch in Betrieben, die bereits eigene Elektroautos in ihrem Fuhrpark haben oder daran denken, sich ein solches anzuschaffen.

Promotion

der Stadt und auf Kurzstrecken. Der Sonntagsausflug mit Kind und Kegel ist eine Frage der Reichweite.


s 50 OÖ Ferngas *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:08 Seite 1

Erdgasfahrzeuge sparen Geld Dank einer Kostenersparnis von rund 50 Prozent setzen immer mehr Unternehmen in Oberösterreich auf Erdgasfahrzeuge.

Erdgas-Vorreiter Palfinger

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berösterreich ist eines der Vorreiterländer in Sachen Erdgas, über 1.000 Fahrzeuge sind bereits mit dem alternativen Kraftstoff unterwegs. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand, mit einem Erdgas-Fahrzeug lässt sich im Vergleich zu konventionellem Kraftstoff bis zur Hälfte der Kosten sparen. In Zeiten immer weiter steigender Spritpreise ein gewichtiges Argument, zudem sinkt durch Erdgas auch die Umweltbelastung.

Günstig und umweltfreundlich Gegenüber Benzinmotoren sinkt der CO2-Ausstoß um bis zu 30 Prozent, der Anteil der Stickoxide ist sogar um satte 95 Prozent geringer; und Feinstaub beziehungsweise Ruß entsteht bei der Verbrennung praktisch gar nicht. Auch die Infrastruktur in Oberösterreich ist mittlerweile flächendeckend ausgebaut, 33 ErdgasTankstellen gibt es derzeit. Moderne Fahrzeuge müssen den Vergleich zu Benzin- oder Dieselmodellen weder im Hinblick auf die Fahrleistungen noch beim Thema Komfort und Sicherheit scheuen. Als zusätzlichen Anreiz gibt es in Oberösterreich attraktive Förderungen.

Zahlreiche Förderungen Die OÖ. Ferngas Netz GmbH, erdgas oö. und das Land übergeben Käufern serienmäßiger Erdgas-Fahrzeuge Tankgutscheine im Wert von 600 Euro über vier Jahre, zusätzlich gibt es kommunale Förderungen wie bis zu 600 Euro NoVA-Bonus oder 25 Prozent Versicherungsrabatt. Unternehmen kommen im Zuge des klima:aktiv-Programms in den Genuss einer Förderung in der Höhe von 500 Euro.

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10 Erdgas-Stapler sind bei Palfinger bereits im Einsatz, 52 sollen es insgesamt werden. Immer mehr Firmen setzen auf den alternativen Stapler-Antrieb.

Einer der gewerblichen Vorreiter ist die Firma Palfinger, im Werk Lengau sorgt eine Erdgas-Tankstelle für eine deutliche Kostensenkung. 10 Erdgas-Stapler sind im Einsatz, die Flotte soll auf 52 Fahrzeuge erweitert werden. Seit knapp einem Jahr wird zudem ein erdgasbetriebener VW Caddy für Fahrten zwischen den Werken eingesetzt. Eine um 1,4 Tonnen geringere CO2-Emission pro Jahr bei 40.000 Kilometern und rund 50 Prozent Ersparnis beim Treibstoff sind starke Argumente. • (STS)


s 51 Audi A6 Hybrid *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:07 Seite 1

Für „grüne“ Manager Die A6 Limousine ist eines der klassischen Flottenfahrzeuge für das obere Management. Jetzt gibt es den Audi auch als Hybrid.

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ank seiner sportlichen Eleganz hat der Audi A6 schon viele Kunden gefunden, seit er vor etwas mehr als einem Jahr in seiner jüngsten Version auf den Markt gekommen ist: Jetzt dürfen sich auch jene Manager, die gern das grüne Fähnchen hoch halten, so ein Auto bestellen. In der Hybrid-Version haben die Techniker den herkömmlichen 2.0-Liter-Vierzylinder (180 PS) auf 211 PS hochgerüstet und kombinieren diesen Benziner mit einem 54 PS Elektromotor. Das ist eine feine Sache, vor allem dank der serienmäßigen Kombination mit der achtstufigen Tiptronic, die je nach Wunsch entweder entspanntes Dahincruisen – wie es dem Naturell eines Hybrid entspricht – oder flotteres Fahren – wenn das Kind im Manne durchbricht – ermöglicht.

1,8 Tonnen müssen bewegt werden Der Elektromotor ist nur auf ganz kurzen Strecken (etwa beim Einparken) allein tätig, und dann wirkt die Stille im Fahrzeug schon beinahe unheimlich. Doch auch sonst wird der A6 Hybrid

nie wirklich laut, was nicht zuletzt an der unglaublich feinen Automatik liegt. Ein anderes Thema ist der Verbrauch: Hier gibt Audi 6,2 Liter an, doch unter acht Liter ging bei unserem Wochenend-Test gar nichts: Aber auch dieser Wert ist für ein 1,8 Tonnen schweres Fahrzeug durchaus bemerkenswert, zumal die Insassen auf überhaupt nichts verzichten müssen.

Kofferraum eingeschränkt

Noble Eleganz, wie es sich für eine Limousine der Oberklasse gehört.

Oder doch? Denn der Kofferraum ist auf den Wert eines Mittelklasseautos (375 Liter) eingeschränkt, da sich hinter den Rücksitzen die Hochvolt-Batterie breit macht. Bleibt noch der Preis: Aufgrund der vielen HybridKomponenten sind 62.500 Euro fällig. • (MUE)

AUDI A6 LIMOUSINE Grundmodell: 2.0 TFSI 180 PS/132 kW, ab 42.820 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 6,5 l B/100 km, 151 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: Hybrid 211 PS/155 kW und E-Motor mit 40 kW, ab 62.500 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 6,2 l B/100 km, 145 g CO2/km (Werksangaben)

Die klaren, sportlichen Linien des Audi A6 beeindrucken auch beim Hybrid-Modell.

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s 52 Renault Fluence ZE *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:05 Seite 1

Volltanken an der Steckdose Der Renault Fluence Z.E. ist das erste Elektrofahrzeug im klassischen Firmenwagenformat. Doch taugt er wirklich zur Flucht vor den hohen Spritpreisen?

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b sie nun putzige Innenstadtwägelchen oder rassige Sportmodelle sind: Im Firmenalltag ist mit reinen Elektroautos wenig anzufangen, lautete bisher die landläufige Meinung. Der Renault Fluence Z.E. (die Abkürzung steht für „Zero Emission“) macht sich seit Jänner als eines von bald vier E-Fahrzeugen des französischen Herstellers daran, diese Wahrnehmung zu ändern.

sinkt bei höheren Geschwindigkeiten um mindestens ein Drittel. Der Ladevorgang wird zur Achillesferse im (Firmen-) Alltag: Schnellladesäulen sind hierzulande noch eine Seltenheit, Wechselstationen für den Akku überhaupt graue Theorie. Daher ist man auf die mindestens sechs Stunden dauernde Vollladung an einer „Wallbox“ angewiesen, per Kabel an der Haushaltssteckdose sind gar zehn bis zwölf Stunden zu veranschlagen.

Höchstleistung im Firmenanzug Auf den ersten Blick erstaunt, wie wenig erstaunlich die 4,75Meter-Limousine aussieht. Von der 110-PS-Dieselversion unterscheidet sie sich nur durch das um 13 Zentimeter verlängerte Heck: Dies wurde nötig, um hinter den Rücksitzen die 280 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akkus einbauen zu können. Dennoch sinkt dadurch das Kofferraumvolumen von 530 auf 317 Liter, das Leergewicht steigt auf 1.530 Kilogramm. Wer damit leben kann, wird von den Fahrtleistungen im unteren Geschwindigkeitsbereich mehr als entschädigt: Im Stadtverkehr kann man kaum glauben, dass der Elektromotor nur 68 PS Dauer- und 95 PS Spitzenleistung bietet. An der Ampel ist beinahe die Zurückhaltung eines abgebrühten Sportwagenfahrers erforderlich, um die Vorderräder nicht durchdrehen zu lassen. Über 50 Stundenkilometer verliert die Beschleunigung zwar an Dynamik, die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 135 Kilometer/Stunde reicht aber für jede (Stadt-) Autobahn.

Zu lange Ladezeiten Auf weiteren Strecken ist vorausschauende Planung geboten: Die theoretische Reichweite von 185 Kilometern

Der E-Motor treibt die Vorderachse an, der Akku „steht“ hinter dem Rücksitz.

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Unschlagbarer Preis

Das Navigationssystem im komfortablen Cockpit (o.) zeigt auch Ladestationen. „Getankt“ wird rechts vorn (m.), der Akku im Kofferraum ist auf den in Österreich noch nicht verfügbaren Schnelltausch ausgelegt.

Absolut praxistauglich ist dagegen der Preis: Den Fluence Z.E. gibt es ab 25.950 Euro, die voll ausgestattete Version „Dynamique“ kostet 27.050 Euro. Hinzu kommt noch die Batteriemiete, die je nach Vertragsdauer wischen 82 und 168 Euro pro Monat beträgt. Zieht man noch regionale Förderungen ab, kostet der Fluence Z.E. unter Umständen sogar weniger als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor. • (HAY)


s 53 kolumne Gehringer *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:43 Seite 1

KOLUMNE Prof. Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Geringer ist Dekan der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften an der TU Wien. Er gilt international als einer der renommiertesten Experten für Fahrzeug- und Motorentechnik.

Irgendwann ist es genug: Emissionsgesetze am Scheideweg

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er Verkehr gilt in der Öffentlichkeit schlechthin als Verursacher schädlicher Emissionen und damit gesundheitsgefährdender Immissionen. Seit 40 Jahren wird mit immer drastischeren Regelungen zur Verringerung des Schadstoffausstoßes reagiert. Die Frage stellt sich, wann es genug ist und man sich anderen Prioritäten in der Entwicklung neuer Antriebslösungen widmet.

So sauber wie 50 oder 100 Altfahrzeuge Bereits in den 70er Jahren des vorigen Jahrtausends wurden in den USVA die ersten Reglementierungen zur Begrenzung des Ausstoßes von Kohlenmonoxid (CO) und unverbranntem Kraftstoff (Kohlenwasserstoffe) beschlossen. Die Technik reagierte mit verbesserten Motortechnologien und später mit dem Einsatz von Abgasnachbehandlungssystemen. Die ersten und bekanntesten Breitensysteme waren der Dreiwege-Katalysator mit Lambdasonde und die Einführung bleifreier Kraftstoffe beim Benzinmotor. Der seither kontinuierlich stattfindende Wettlauf von reduziertem Grenzwert und Einsatz neuer Techniken zur Erreichung dieser Limits – die zumeist jeweils die Hälfte der alten waren – hat zu drastischen Reduzierungen der Schadstoffbelastung aus dem Verkehr geführt. Bei manchen Schadstoffen beträgt der Ausstoß eines neuen Fahrzeuges nur ein Fünfzigstel oder noch weniger von heutigen Oldtimern: Also 50 oder gar 100 Neufahrzeuge sind ein Altfahrzeug! Eine ähnliche Situation existiert im Nutzfahrzeugbereich, trotz der dort etwas später einsetzenden scharfen Grenzwerte und der damit verbundenen verspäteten Einführung von Nachbehandlungssystemen. Heute hat aber die Limitierung bei schweren Nutzfahrzeugen die Pkw-Vorgaben bereits merkbar überholt. Moderne Lkw der letzten Emissionsstufe sind emissionsärmer als aktuelle Pkw. Dies gilt ganz besonders bei den Stickoxiden für Dieselmotoren.

Der nächste Schritt Fahrzeug und Antrieb müssen gesamtsystemhaft optimiert werden: Komplexe und aufwändige mehrstufige Abgasnachbehandlungen der ab spätestens 2014 geltenden, extrem niedrigen Euro-6-Stufe werden somit für den effizienten Dieselmotor mehr denn je eine wichtige Funktion zur Erfüllung von Schadstoff- und Treibhausgaslimits einnehmen – im Personenund Gütertransport. Das aerodynamisch optimierte Überlandfahrzeug mit effizientem Dieselmotor hat damit unverändert seine Berechtigung. Der einfachere und billigere Ottomotor mit hocheffizienter Emissionsminderung und neuen Konzepten zur Verbrauchssenkung wird i n s b e s o n d e re den Nahverkehr im Kleinsegment wieder

zurückgewinnen, konkurrenziert nur mehr von steigender Elektrifizierung gerade in diesem Fahrzeugsegment. Die Fahrzeugindustrie ist bereits extrem erfolgreich bei der Schadstoffminderung – machen wir den nächsten Schritt bei der Effizienzsteigerung und somit bei der CO2-Minderung beziehungsweise der Nachhaltigkeit des Individualverkehrs im Gesamten. •

Zielrichtung Effizienz Wann ist es genug an Emissionslimitierung? Eine aktuelle Doktorarbeit an unserem Institut zeigt ganz klar: es existiert kein weiterer Handlungsbedarf zur Erfüllung der österreichischen Immissionsvorgaben, wenn die geltenden Emissionsstufen Euro 6 für die limitierten Schadstoffe erfüllt werden. Handlungsbedarf besteht aber sehr wohl, was den sekundär gebildeten Schadstoff NO2 und das Treibhausgas CO2 betrifft. Die Grenze einer – sinnvollen – Schadstofflimitierung ist bereits erreicht und die Gesellschaft muss sich den zwischenzeitlich wichtigeren Kriterien widmen. Verbrauch und Rohstoffeinsatz müssen bei erschwinglichen Kosten drastisch vermindert werden. Die Zielrichtung heißt Effizienz!

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s 54 El Motion *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:01 Seite 1

Blickfang auf der Linzer „El Motion“: Ein von Lagermax zur rollenden Espressomaschine umgebauter Piaggo-Elektro-Ape.

E-Fahrzeuge im Praxistest Wie bewähren sich E-Fahrzeuge im Alltagsbetrieb? Erste Antworten darauf gab’s auf der diesjährigen „El Motion“ in Linz.

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uf dem Kongress zur Elektromobilität zeigten mehr als 30 Experten Chancen für Umwelt und Wirtschaft sowie verfügbare Lösungen auf. Derzeit fahren rund 1.100 Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen, unter anderem auch bei der Österreichischen Post AG. Seit 2011 sind dort 18 E-Transporter im Einsatz. Dr. Michael Rauch, Leiter des Fuhrparkmanagements und Herr über rund 9.000 Fahrzeuge zog eine erste Bilanz über den Alltagsbetrieb von Elektroautos.

Dr. Michael Rauch von der Post AG (o.) und Dipl.-Ing. Peter Wiesinger von den Wiener Linien.

so Rauch. Allerdings haben sich bei den Fahrzeugen, bedingt durch unterschiedliche Batteriesysteme, deutliche Unterschiede gezeigt: „Während die Lithium-Ionen Batterien empfindlich auf Temperaturen reagierten, hat das Zebra-betriebene Fahrzeug praktisch immer gleiche Leistungswerte abgegeben“, so Rauch. Probleme im Alltag verursachen auch zu schwache Heizungen und Unsicherheiten in puncto Reichweite. Dennoch seien die Zusteller von den Fahrzeugen begeistert. „Sie wollen sie nicht mehr hergeben“, sagt Rauch.

Elektrobusse in Wien Unterschiedliche Batteriesysteme im Test Konkret untersucht wurde die Einsatztauglichkeit eines Renault Kangoo Z.E. (Lithium-Ionen-Batterie) und eines Citroën Berlingo électrique (Zebra-Batterie) mit unterschiedlichen Batteriesystemen im ZustellMehr als 30 Exbetrieb. „Diese Fahrzeuge steperten tagten hen bei uns täglich im Einsatz, bei der diesjähauch unter den härtesten Berigen „El Modingungen, wie sie etwa im tion“ in Linz. Februar dieses Jahres vorherrschten“, so Rauch. Das Wichtigste gleich vorweg: „Wir sind niemals liegengeblieben“,

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Auch die Wiener Linien starten den Linienbetrieb mit 12 Elektrobussen des Typs Rampini Alé. Diese werden auf den City-Linien 2A und 3A zum Einsatz kommen. „Wir haben uns auf dieses Projekt intensiv vorbereitet und wollen noch heuer den Betrieb aufnehmen“, so Dipl.-Ing. Peter Wiesinger, AbteilungsleiterStellvertreter Fahrzeugtechnik-Kraftfahrzeuge. • (DSC)


s 55 Raiffeisen Leasing *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:00 Seite 1

Finanzierer mit Visionen

Ob Firmenflotte, Privatperson oder Modellregion: Raiffeisen-Leasing gilt als Vorreiter in Sachen Elektromobilität.

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ber 400 Elektroautos hat Raiffeisen-Leasing bereits auf die Straßen gebracht. Eines davon ist der Tesla Roadster von Manfred Hillinger: „2010 haben wir auf unserem Hausdach eine Photovoltaikanlage errichtet, damit rückte das Thema E-Mobility immer mehr in den Vordergrund. Die Idee war, den selbst produzierten Strom auch gleich dafür zu nutzen und quasi gratis zu tanken“, beschreibt er den Weg zu seinem E-Flitzer, mit dem er bereits über 12.000 Kilometer zurückgelegt hat.

Risiko in Kauf nimmt. Mit dem reinen Leasing ist es aber nicht getan, unterstreicht Schmidecker: „Wir liefern auch umfassende Informationen über Fördermöglichkeiten und beraten bei der Fahrzeugwahl.“ Darü-

ber hinaus ist der RaiffeisenKonzern Partner von zahlreichen „Modellregionen“, in denen mit besonderer Hilfe der öffentlichen Hand der Umstieg auf die emissionslose Mobilität vorangetrieben wird. • (HAY)

Unternehmen als Vorreiter Während sich Hillinger als Privatmann für ein Elektroauto entschieden hat, stammen die allermeisten „Stromer“ im Fuhrpark von Raiffeisen-Leasing von Firmenkunden. Ein aktuelles Beispiel ist der Wälzlagerhersteller SKF: An seinem Standort Steyr hat er kürzlich einen Opel Ampera in Dienst gestellt. Angetrieben von einem Elektromotor und Benziner als „Range Extender“, gilt dieses Fahrzeug mit seiner von der Batteriekapazität unabhängigen Reichweite als besonders alltagstauglich.

Umfassendes Engagement „Unsere große Vision ist, Elektromobilität massentauglich zu machen“, unterstreicht Mag. Alexander Schmidecker, Geschäftsführer von Raiffeisen-Leasing. Ein Schritt, der Anerkennung verdient: Schließlich ist die Restwertentwicklung noch nicht so klar abschätzbar wie bei Benzin- und Dieselfahrzeugen, sodass die Finanzierungsfirma beAuch der Ampera von SKF wurde von Raiffeisen-Leasing finanziert. wusst ein gewisses

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s 56-57 DS aussteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:27 Seite 2

Auszeichnung für Mazda Österreichs etablierteste Auszeichnung für unternehmerische Verantwortung – der Trigos – geht heuer an Mazda Austria. Prämiert wurde speziell das soziale Engagement von Mazda für das SOS Kinderdorf, aber auch die multikulturelle Orientierung und das ökologische Programm zur nachhaltigen Energienutzung fanden Berücksichtigung in der Wertung der Jury.

Renault: Red Bull Sondermodelle Mit einer limitierten Sonderedition sorgt Renault für den Brückenschlag zwischen Motorsport und Serienmodell. Die R.S.-Modelle von Twingo, Clio und Mégane gibt es nun im exklusiven Look von Red Bull Racing. Die Preisliste der umfangreich ausgestatteten Modelle startet bei 17.890 Euro (Twingo), 27.690 Euro (Clio) und 34.890 Euro (Mégane).

Erfolgreiche Tuning-Messe Die Tuning World Bodensee feierte heuer ihr zehnjähriges Jubiläum, mit 95.300 Besuchern und 235 Ausstellern war der Andrang groß, ganze 26 Weltpremieren wurden gezeigt. Neben getunten Boliden – vom Polo bis hin zum Lamborghini – war auch die Wahl zur Miss Tuning im Mittelpunkt des Interesses. Schlussendlich setzte sich Frizzi Arnold durch, die ein Jahr lang als Markenbotschafterin unterwegs sein und auch den Tuning-Kalender 2013 zieren wird.

Von 16. bis 19. Mai ging die traditionelle Wörthersee Tour des VW-Konzerns über die Bühne. Audi zeigte drei Themenfahrzeuge des Q3, den „red track“, den „jinlong yufeng“

Der See rief, Audi kam (Goldener Drache im Wind) und den „RS Q3 concept“. Der red track wendet sich an Wintersportfreunde und ist mit Heizstrahlern und Thermoskanne ausgestattet, der Goldene Drache widmet sich dem Thema Kitesurfen. Absolut auf Sport ist die RS-Version getrimmt, 360 PS sorgen für potente Fahrleistungen.

Ob 2 oder 4 Räder, ob Offroad oder Luxus: M 56 I 05/2012


s 56-57 DS aussteigen *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:27 Seite 3

Ausstellung bei Würth Noch bis 14. September (Öffnungszeiten: Mo – Do 7.00 bis 17.00 Uhr, Fr 7.00 bis 14.00 Uhr) ist im Art Room (Würth Austria, Würth Straße 1, Böheimkirchen) die Ausstellung „Am Drücker!“ – Mitarbeiter porträtieren ihr Unternehmen – zu sehen. Kürzlich wurde die Schau mit einer Performance von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf sowie sechs schauspielbegeisterten Mitarbeitern von Würth eröffnet. Der Andrang war groß, 350 geladene Gäste tummelten sich auf der Vernissage.

Scarabeo rollt nach Österreich Seit knapp zwanzig Jahren gehören die Roller der Marke Scarabeo zum italienischen Straßenbild. Ab sofort sind die Großradroller aus dem Hause Piaggio auch österreichweit in verschiedenen Hubraumklassen erhältlich. Verantwortlich dafür ist der österreichische Piaggio-Generalimporteur Josef Faber, der sein Portfolio nun durch die City-Scooter erweitert hat. Die breite Modellpalette reicht dabei von

50 ccm-Fahrzeugen für die jüngsten Fahrer bis hin zu 500 ccm starken Versionen für Ausfahrten auch außerhalb der Stadt. Die Automatik-Roller zeichnen sich auch durch ihr geringes Gewicht, gepaart mit Wendigkeit und dem sparsamen Verbrauch, aus. Das günstigste Modell „Scarabeo Street 50“ ist zum Einführungspreis von 1.899 Euro, das teuerste Modell „Scarabeo 500ie“ zum Preis von 5.899 Euro erhältlich.

Der ultimative XJ Mit dem XJ Ultimate zeigt Jaguar die perfekte Luxuslimousine. Von einer Einzelsitzanlage hinten, Alu-Arbeitstischen und einer iPad-Dockingstation über ein Entertainment-System,

ein 825-Watt-Audiosystem bis hin zu einem Champagnerfach reicht die opulente Ausstattung. Ab Herbst ist der XJ Ultimate mit drei Motoren zu haben, die Preise sind noch offen.

Schüler werben für Verkehrssicherheit Die erfolgreiche Initiative „Sicherheit für alle“ wurde vor mittlerweile bereits elf Jahren von Renault ins Leben gerufen, um Kinder und Jugendliche für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Beim Finale des österreichweiten Schulwettbewerbes „Sicherheit für alle“, an dem 146 Klassen mit 3.676 Schülern teilnahmen, präsentierten die neun Landessiegerteams ihre Plakatentwürfe für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen im Technischen Museum Wien. „Mach dich nicht zum Affen!“ – mit diesem Slogan gelang es der Klasse 3r3 des BG/BORG Dornbirn Schoren, die Expertenjury zu überzeugen.

: Mobilität weckt Emotionen. 05/2012

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s 58 Polizei *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:18 Seite 1

Im Straßenbild sind die Einsatzfahrzeuge der Exekutive nicht übermäßig beliebt und von innen kennt sie hoffentlich keiner unserer Leser. Wir werfen trotzdem einen Blick auf den Polizei-Fuhrpark.

Für Ordnung und Sicherheit G leich vorweg, nicht alle Einzelheiten der Polizeiflotte sind aus sicherheitstaktischen Gründen für die Öffentlichkeit bestimmt. Schauplatz Wien, 9. Bezirk, Liechtenwerder Platz, Bundespolizeidirektion. Hier befindet sich die servicierende Dienststelle für den Fuhrpark der Polizei der Bundeshauptstadt sowie für einen Teil der Fahrzeuge aus Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark.

Täglich im Einsatz Dass die normalen Streifenwagen tagtäglich auf den Straßen unterwegs sind, davon kann sich jeder überzeugen. Was man aber nicht vermuten würde ist, dass zum Beispiel zumindest einer der sechs Arrestantenwagen, die auf mehrere Standorte aufgeteilt sind, in Wien täglich rund um die Uhr im Einsatz ist. Mit diesen Fahrzeugen werden grundsätzlich alle Festnahmen durchgeführt, um möglicherweise renitente Häftlinge sicherer transportieren zu können. Noch nie im Einsatz war hingegen der Wasserwerfer, dessen alleinige Präsenz schon einschüchternd genug ist. Insider der Dienststelle, die namentlich nicht genannt werden wollen, meinen dazu: „Er ist ausreichend motorisiert und es macht Spaß, mit ihm zu fahren.“ Auf vier Stützpunkte in Wien aufgeteilt sind die Polizeihunde, die auch im Streifendienst eingesetzt werden. Die

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speziell ausgebildeten Vierbeiner werden mit eigens eingerichteten Fahrzeugen zu den jeweiligen Einsätzen wie dem Aufspüren von Banknoten, Suchtgift, Leichen und Brandspuren gebracht.

Abteilungsliebling

Transporter (o.) für die vierbeinigen Beamten. Besser ist es, den Arrestantenwagen (u.) nicht von innen zu sehen. Mannschaftswagen (l.) aus vergangener Zeit, außer Dienst, aber liebevoll betreut.

Bereits außer Dienst gestellt, aber dennoch mit Hingabe von Idealisten restauriert und nach wie vor betreut, ist ein historisches Einsatzfahrzeug. Unter der Haube des Steyr 380b, Baujahr 1952, werkt ein 5,3-Liter-Motor mit 90 PS, er kam 1975 zum letzten offiziellen Einsatz und diente als Mannschaftstransporter. Jetzt gilt der Steyr 380b als Reminiszenz an die „grüne“ Polizei. • (DKH)


s 59 Porsche Cayenne *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:25 Seite 1

Von wegen Spritschlucker Der Porsche Cayenne kommt mit weniger als acht Liter Durchschnittsverbrauch über die Runden, Schluckspechte sehen anders aus.

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n Verbindung mit dem Dieselmotor der zweiten Generation kann sich der Cayenne verbrauchsmäßig sogar mit Fahrzeugen aus den unteren Segmenten matchen und straft die notorischen SUV-Hasser Lügen. Denn der 3,0-Liter-V6 Turbodiesel mit 245 PS verbraucht laut Werksangaben durchschnittlich 7,2 Liter auf 100 Kilometer. Ein Wert, der auch im tatsächlichen Fahrbetrieb mit gemessenen 7,4 Litern beinahe erreicht wird. Für ein Gefährt mit über zwei Tonnen ein beachtenswertes Ergebnis.

Abgespeckt, aber keineswegs schwach Beim Porsche Cayenne Diesel muss man in punkto Qualität oder Ausstattung sicherlich keine Abstriche machen. Abgespeckt bedeutet in diesem Fall, dass Verbesserungen für Verbrauchs- und Emissionsoptimierung durchgeführt wurden. Dazu zählen die Verwendung neuer Materialien zur Gewichtsreduzierung, verringerte Reibungswiderstände, Überarbeitung des Einspritzsystems, neuer Turbolader sowie ein erweitertes Thermomanagement. Weiters ist durch das Maßnahmenbündel das Gewicht des V6-Motors um 20 Kilogramm gesunken.

Somit wurde das Leergewicht des Porsche Cayenne Diesel auf 2.080 Kilogramm verringert.

Keine Einbußen

Man fühlt sich im Cayenne wie in einem Flugzeugcockpit, was aber nicht unangenehm ist.

Das SUV der Marke aus Zuffenhausen fühlt sich sowohl auf der normalen Straße als auch im Gelände wohl. Es bewältigt mit Hilfe elektronischer Systeme Offroad-Abschnitte, die eigentlich unbewältigbar beziehungsweise für ein exklusives Fahrzeug, wie der Cayenne eines ist, zu ruppig erscheinen. Auch wenn der GeländePorsche wenig Dynamik vermuten lässt, beim zügigen Fahren wird man eines Besseren belehrt. Kurvenfahrten oder unebene Straßen dringen kaum zu den Insassen durch. Serienmäßig ist der Cayenne Diesel mit der Achtgang-Automatik Tiptronic-S samt Auto-Start-StopFunktion ausgestattet. Und die trägt ebenfalls zum niedrigen Spritverbrauch bei. • (DKH)

PORSCHE CAYENNE Grundmodell: Diesel 245 PS/180 kW, ab 71.940 € (inkl. 10 % NoVA & MwSt) 7,2 l D/100 km, 189 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell gleich Grundmodell

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s 60 Land Rover Rotes Kreuz *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:45 Seite 1

Offroader für das Rote Kreuz Eine enge, langjährige Partnerschaft verbindet Land Rover Österreich und das Österreichische Rote Kreuz. Die Rettungs organisation wird vom in Salzburg ansässigen Importeur tatkräftig unterstützt.

N

eben einer jährlichen Geldspende in Höhe von € 15.000, die für humanitäre oder Ausbildungs-Zwecke verwendet wird, stellt Land Rover dem Österreichischen Roten Kreuz auch leistungsfähige Geländefahrzeuge zur Verfügung. Seit wenigen Tagen kommen zwei weitere Offroader hinzu: Am 8. Mai, dem Geburtstag von Rotkreuz-Gründer Henry Dunant, erfolgte die Übergabe zweier Land Rover Freelander 2, im Wert von 80.000 €. Sie werden sechs Monate bei Geländeeinsätzen verwendet.

Zuverlässig, komfortabel, sicher und umweltfreundlich „Das Rote Kreuz hilft dort, wo andere längst umgekehrt sind, Land Rover möchte dafür sorgen, dass es auch dort hinkommt. Dies zuverlässig, komfortabel, sicher und freilich auch möglichst umweltschonend, denn der Freelander 2 ist einer der ersten SUV mit Start-Stopp-System“, so Mag. Georg Staudinger, Brand Director Land Rover Austria bei der Übergabe an Rotkreuz-Generaldirektor Dr. Wolfgang Kopetzky, der die Fahrzeuge vor der Österreich-

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Am Geburtstag von Rotkreuz-Gründer Henry Dunant erfolgte die Übergabe der Fahrzeuge.

V.l.: Franz Jelinek (Fuhrparkleiter ÖRK), Mag. Georg Staudinger (Brand Director Land Rover Austria), Dr. Wolfgang Kopetzky (Generalsekretär ÖRK).

Zentrale des Roten Kreuzes in Wien-Wieden übernahm. „Die beiden Freelander werden wie auch die bisherigen Fahrzeuge ihre Einsatztauglichkeit im Katastrophenfall unter Beweis stellen und im kommenden halben Jahr viele wertvolle Kilometer für das Rote Kreuz in ganz Österreich zurücklegen“, so Kopetzky, der sich für die Unterstützung herzlich bedankte.

Team-Wettbewerb Im Einsatz werden Rot-KreuzMitarbeiter auch beim vierten von Land Rover veranstalteten Einsatzkräfte-Teamwettbewerb sein. 150 ehrenamtliche Teams kämpfen in fahraktiven Onund Offroadbewerben gegeneinander, den Siegern winkt der begehrte Titel „Bestes Einsatzteam“ sowie Verstärkung für ihre Heimorganisation. Der Hauptpreis: Ein Land Rover Discovery für ein Jahr. Info unter www.ektw.at. • (DSC)


s 61 Radical *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:46 Seite 1

Unglaublich, aber wahr: Der Radical SR3 SL ist ein spartanischer Rennwagen mit 300 PS und Straßenzulassung!

Nomen est omen E

RADICAL Grundmodell: SR3 SL 300 PS/220 kW, ab ca. 80.000 € (exkl. NoVA & MwSt) Verbrauch & CO2/km k.A. (Werksangaben)

xtremer geht’s in unserer Rubrik „Aussteigen“ kaum noch. Die britische Sportwagenschmiede Radical bietet mit dem SR3 SL – SL steht übrigens für „street legal“ – nun auch einen Boliden mit Straßenzulassung an. Allein die Optik wirkt allerdings so ganz und gar nicht legal, damit in eine Verkehrskontrolle zu kommen, dürfte eine spannende Angelegenheit werden. Doch die Radical-Truppe schwört, dass es keine Probleme bei einer Zulassung in Österreich gibt.

Den KTM X-Bow im Visier Der SR3 SL ist jedenfalls ein ernsthafter Konkurrent für den KTM X-Bow, eine noch größere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ist jedenfalls garantiert. Der knapp 700 Kilogramm leichte Radical ist aber weit mehr als ein Showcar, unter der spektakulären Karosserie verbirgt sich feinste Rennsport-Technik. Als Antrieb dient der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder aus dem brandneuen So könnte der Radical SR3 SL schon bald an der Ampel vor einem stehen...

Nimmt man die Motorabdeckung samt Heckflügel ab, ist der Blick frei auf den FordMotor. Das Cockpit ist spartanisch wie beim KTM X-Bow. Ford Focus, im Radical leistet er 300 statt 250 PS. Nach rund drei Sekunden zeigt der Digitaltacho neben dem abnehmbaren Lenkrad Tempo 100, die Spitze liegt bei knapp über 250 Kilometer/Stunde. Die Gänge werden beim Radical mittels eines sequenziellen Getriebes gewechselt. Der Preis von rund 80.000 Euro (ohne alle Abgaben) macht den Flitzer zu

einem exklusiven Vergnügen, mehr als eine Handvoll Kunden traut sich Radical in der Region Osteuropa – dazu zählt auch Österreich – nicht zu.

2,5 g Querbeschleunigung! Bei ein paar flotten Runden auf dem Automotodrom Brünn meldet sich nach wenigen Runden die Nackenmuskulatur, über 2,5 g Querbeschleunigung wollen vom untrainierten Hobbyracer erst einmal bewältigt werden. Die Rennboliden sind übrigens so schnell, wie die MotoGP-Motorradasse vor nicht allzu langer Zeit. Spätestens dann weiß man, dass „Radical“ ernst gemeint ist. • (STS)

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s 62-63 Gewinnspiel *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:16 Seite 62

Kein Morgen ohne Morgan Zum ersten Mal wurde der Morgan 4/4 im Jahr 1936 gebaut und gilt damit als das am längsten durchgehend produzierte Automobil – und das ohne nennenswerte Änderungen.

D

er Hilfsrahmen des Fahrzeuges der britischen Sportwagenschmiede, die sich nach wie vor in privater Hand befindet, wird traditionell aus Eschenholz gefertigt. Eine Technik, die noch aus dem Kutschenbau stammt. Dadurch wird Gewicht eingespart, was auch unter anderem den entsprechenden Reiz eines Morgans ausmacht. Der Name des 4/4 bedeutet „vier Räder/vier Zylinder“ und wurde damals gewählt, um dieses Fahrzeug von den bis dahin produzierten dreirädrigen Morgans zu unterscheiden. Für den Antrieb des 950 Kilogramm leichten Flitzers, der ab 45.900 Euro

Klassiker trifft beim Morgan-Package auf familiäre Atmosphäre, ohne Kilometerbegrenzung geht’s durch die Thermenregion.

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zu haben ist, sorgt ein FordSigma-1,6-Liter-4-ZylinderReihen-Benziner mit 110 PS, der durchschnittlich 6,4 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Die Lederpolsterung zählt übrigens zur Serienausstattung. Gegen Aufpreis sind beispielsweise ein Walnuss-Armaturenbrett oder bestickte Kopfstützen erhältlich. Das Fahren mit dem Morgan 4/4 ist jedenfalls ein Genuss. Nicht nur durch sein Aussehen unterscheidet sich dieser zweisitzige Sport-

MORGAN Grundmodell: 4/4 110 PS/82 kW, ab 45.900 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 6,4 l B/100 km, 143 g CO2/km (Werksangaben)


s 62-63 Gewinnspiel *** OK STS 1_Layout 1 23.05.12 14:17 Seite 63

wagen von seinen Mitbewerbern. Dieser flinke und wendige Roadster bietet Fahrspaß pur, die Fahreigenschaften eines Klassikers vereint in Verbindung mit Sicherheit, Komfort und Zuverlässigkeit aus der neuesten Automobiltechnologie.

Spezielle Reisen Der österreichische Importeur von Morgan, die Koessler-Hammerschmid Morgan Austria GesmbH mit Sitz im niederösterreichischen Trumau, organisiert Reisen der besonderen Art, auch wenn man keinen Morgan sein Eigen nennt. Dazu zählen „Morgan goes Sailing“, „Tour Wales“ und „Cornwall Tour“. Als Highlight können sicherlich die viertägigen „Experience Days“ bezeichnet werden. Dabei kann der Mythos Morgan kennengelernt werden, wobei man bei der Entstehung der nicht alltäglichen Fahrzeuge bei einer Tour durch die Hallen der Morgan Motor Company dabei sein kann. Anschließend geht es im vom Hersteller zur Verfügung gestellten Auto auf eine Tour durch die English Midlands. Näheres gibt es auf www.morgan.at.

Morgan-Package im Hotel Turmhof Wer in der Heimat bleiben möchte, kann sich den Morgan-Fahrspaß aber ebenso erfüllen. Die Koessler-Hammerschmid Morgan Austria GesmbH arbeitet mit dem Hotel Turmhof (www.hotelturmhof.at) in Gumpoldskirchen zusammen. Das Haus ist inhabergeführt und unter anderen auf Geschäftsreisende, Seminare sowie Genießer spezialisiert. In der obersten Etage des Hauses befindet sich für die Gäste ein Wohlfühlbereich mit Sauna und Nie-

Liebe zum Detail beziehungsweise die Ästhetik verbinden den Morgan 4/4 und das Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen.

dertemperatur-Infrarotkabine. Das spezielle Morgan-Package des Hotel Turmhof besteht zum Beispiel aus zwei Übernachtungen, Abendessen im Heurigen-Restaurant, Picknickkorb mit regionalen Köstlichkeiten sowie zwei Tage mit einem Morgan 4/4 ohne Kilometerbegrenzung. • (DKH)

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Geschmackvolle Einrichtung mit einem Hang zur Gemütlichkeit.

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Im Morgan durch die Thermenregion Gewinnen Sie einen Aufenthalt für zwei Personen im Hotel Turmhof in Gumpoldskirchen mit Morgan-Package. Inkludiert sind die Nutzung eines Morgan 4/4 (zur Verfügung gestellt von der Koessler-Hammerschmid Morgan Austria GmbH), Picknickkorb und Heurigenbesuch. Termin nach Absprache mit dem Hotel.

Name

So funktioniert’s:

Straße, Hausnummer

Gewinnspielcoupon ausfüllen, ausschneiden und bis spätestens 15.6.2012 einschicken. Post: A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg Fax: 02243/36840-593, E-Mail: redaktion@flotteundwirtschaft.at

PLZ, Ort

Telefonnummer

Der Gewinner wird telefonisch verständigt. Keine Barablöse. Der Gewinn kann nicht auf Zweite übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


s 64-65 branchendoppler *** OK STS 1_Layout 1 22.05.12 20:19 Seite 1

Die Großserienfertigung liefert die richtige

Barrierefreier Sprinter Mit dem Linear-Hublift im Heck wird der Sprinter auch für Rollstuhlfahrer zugänglich: Zwei Drucktasten steuern alle Bewegungen des vollautomatischen Lifts mit 400 Kilogramm Tragkraft, der alle CE-Richtlinien erfüllt. Im Betrieb verhindert die Abrollsicherung unbeabsichtigtes Hinunterrollen von der Hubplattform, sie entriegelt sich automatisch bei Bodenberührung. Die Plattform aus Stahldrahtgeflecht mit pulverbeschichteter Oberfläche mit 1,38 Meter Länge und 92 Zentimeter Breite ermöglicht den „Durchblick“ auf etwaige Hindernisse am Boden. Das Öffnen der Abrollsicherungsklappe ist auch bei unebenem Gelände möglich. CrashSicherheitsbolzen sorgen für mehr passive Sicherheit. Der Linear-Hublift für den Heckeinbau wiegt insgesamt rund 130 Kilogramm. • (ENG)

Den Mercedes-Bus, bitte! Mercedes-Minibus in Dortmund hat sich von der Umbauwerkstatt zum Kleinbushersteller mit Mercedes-Qualität gemausert.

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er Sprecher der Geschäftsführung der Mercedes-Benz Minibus in Dortmund, Dr. Ulrich Hesselmann, betont: „Wir konzentrieren uns heute vollständig auf den Mercedes-Benz Sprinter als Basisfahrzeug.“ Früher baute man vereinzelt auch Autobusse auf Mercedes-Benz Vario-Basis.

Sprinter-Busse bis zu drei Achsen

Sehen und gesehen werden Gerade bei widrigen Lichtverhältnissen wie in der Dämmerung, am frühen Morgen oder bei Regen und im Winter sind Verkehrsteilnehmer ohne ausreichende Beleuchtung erst spät sichtbar, manchmal zu spät. In immer mehr Neufahrzeugen zählt Tagfahrlicht daher bereits zum Standard, energiesparende LED-Leuchten sind allerdings gerade im Nutzfahrzeug-Bereich noch die Ausnahme. Die Firma Würth hat nun das Angebot an nachrüstbaren LED-Lösungen erweitert, LED-Umrissleuchten sind nun ebenso verfügbar wie LEDScheinwerfer und eine LED-Dreikammerleuchte, klassische LED-Tagfahrleuchten gibt es natürlich auch weiterhin. Die Leuchten verfügen zumeist über eine ECE- und/oder ADR-Zulassung. • (STS)

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Seit 1998, als EvoBus den damaligen deutschen Minibus-Marktführer Karl Koch übernahm, hat sich das Busausbaugeschäft vervielfacht. Exportiert wird in 40 Länder – darunter Israel, Australien und Aserbeidjan – Für die Fertigung der 27 Fahrzeugtypen für maximal 40 Passagiere stehen vier Produktionslinien zur Verfügung, auf denen im Daimler-Jargon „vor allem ergänzt“ wird. Die Basis der Autobusse bilden einerseits in Düsseldorf gefertigte Kastenwagen mit Fensterausschnitten und andererseits Chassis mit einer (hinten bereits offen angelieferten) Kabine. Die wird für die City-Modelle „zugeschnitten“ und mit fertig angelieferten Busgerippen für niederflurige Zwei- oder Dreiachser „verheiratet“ (siehe Bild rechts oben).

Zahlreiche Modifikationen Doch auch bei Modellen, deren Basis der später großzügig verglaste Kastenwagen bildet, bedeutet „ergänzen“ eine Vielzahl grundlegender Schlosserarbeiten – wie der Einbau eines Busein-


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Basis für einen wirtschaftlichen Autobus.

Schnelle Radlager-Reparatur

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Den dreiachsigen NiederflurSprinter für 40 Fahrgäste bietet Mercedes-Benz Minibus seit 2011 an, auch mit Klapprampen und Rollstuhlplätzen.

Bekannte Umgebung: Der Sprinter-Fahrerplatz wird bei den Minibussen lediglich mit Zusatzfunktionen ergänzt. stiegs (siehe unten) – damit aus der Sprinter-Basis der Bus mit Boden, Sitzen und Zielanzeige laut Kundenwunsch wird. „Minibusse bauen viele. Mercedes-Minibusse gibt es nur von uns!“, betont Hesselmann: Das beginne beim Kauf („ein Fahr-

zeug, eine Rechnung!“), setze sich vor allem in der Produktqualität, für die Daimler-Standards der Marke MercedesBenz auch für Entwicklung und Fehlerrückführprozesse gelten, fort. Kunden mit gemischtem Fuhrpark von Miniund Großbussen erwarten die gleiche Professionalität wie beim Citaro. Mercedes-Benz empfiehlt die Minibusse als die wirtschaftlichere Alternative bei Fahrgastkapazitäten unter 30 Passagieren und 80.000 Kilometern Jahresfahrleistung: Dann verkehrt der Sprinter Minibus zu den halben Lebenszykluskosten seiner großen Brüder. • (ENG)

Schaeffler Automotive Aftermarket bietet nun auch eine FAG Radlager-Reparaturlösung für Transporter an, speziell für die Mercedes-Modelle Sprinter, Vito, Viano und den VW Crafter. Da im Reparaturfall nur noch die Radlager und nicht mehr der ganze Achsträger gewechselt werden, liegt die Zeitersparnis bei bis zu 60 Prozent. Der Einbau erfolgt mittels eines Spezialwerkzeugs. Der Kunde profitiert somit gleich doppelt, zum einen durch weniger Kosten und zum anderen dank der niedrigeren Standzeit des Fahrzeuges, was natürlich gerade für Firmen und Flottenbetreiber ein starkes Argument ist. • (STS)

Akademisches E-Busprojekt Kürzlich hat das Institut für Kraftfahrzeuge der Technischen Universität (RWTH) Aachen den Smart Wheels Elektrobus vorgestellt. Die Basis des Elektrofahrzeugs ist ein Mercedes-Benz Sprinter City 65, bei dem zum Einbau der Elektrokomponenten unter anderem ein Teil des Leiterrahmens entfernt wird. „Der Elektrobus für Aachen ist nur ein Versuchsträger!“, betont Dr. Ulrich Hesselmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-Benz Minibus GmbH in Dortmund. Sollte der Hersteller eine Entscheidung für einen Elektrobus treffen, sei eine Daimler-eigene Entwicklung – und die Integration von Daimler-Komponenten – Voraussetzung für die Produktion. Der in Aachen auf verschiedenen Buslinien getestete Minibus spart auch durch Rückgewinnung der Bremsenergie bei den Stopps Strom. • (ENG)

MERCEDES-BENZ SPRINTER Grundmodell: Mobility 33 163 PS/120 kW, ab ca. 60.000 € (exkl. MwSt) Zul. Gesamtgewicht 3.500 kg Vorsteuerabzugsberechtigt! NoVA-befreit!

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Illustration: Thomas Kriebaum

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