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Flotte Cover 3-2012 ***okhay:titel flotte 20.03.12 16:28 Seite 1

Einzelpreis: € 8 • 11Z039084 M • P.b.b. Verlagspostamt: 3400 Klosterneuburg • www.flotteundwirtschaft.at

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Messerückblick Die Autoneuheiten des Jahres ... ab Seite 16

Neue Marke, starkes Netz ... mehr über die Reifenmarke Apollo und ihre Argumente für Flottenbetreiber ab Seite 42

Senkrechtstarter

Verkehrsstrafen

Die zweite Generation des Hyundai i30 ... Seite 12

Abkassieren zum Budgetsanieren ... ab Seite 8


s 2-3 Renault *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 13:57 Seite 1

Spannende Flotte Mit dem Kangoo Z.E. hat Renault ein ElektroNutzfahrzeug ohne Einschränkung bei Zuladung und Platzangebot im Programm. Die ElektroFlotte umfasst demnächst vier Autos.

Kangoo Z.E. aufteilen. Gerade im städtischen Bereich können diese Fahrzeuge ihre Vorteile voll ausspielen. Mit Reichweiten bis zu 210 Kilometern (Zoe) sind nicht nur Privatkunden, sondern auch viele gewerbliche Nutzer ideal bedient.

R

enault entwickelt sich immer mehr zum Elektro-Komplettanbieter. Mit dem Fluence Z.E. deckt man das Pkw-Segment ab, der Kangoo Z.E. kommt in zwei Längen zum gewerblichen Einsatz. Die soeben auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte Studie Zoe ist ein von Beginn weg auf Elektroantrieb ausgelegtes Fahrzeug, das Serienmodell startet noch 2012.

170 verkaufte Elektroautos Bis dato hat Renault in Österreich bereits 170 Elektroautos verkauft, die sich ziemlich genau zur Hälfte auf Fluence Z.E. und

Elektro-Transporter Herzstück aller Z.E.- Modelle ist der Elektromotor, hier jener des Renault Fluence Z.E.

Die Kangoo Z.E. Modelle überzeugen dank in Unterflur-Bauweise angebrachten Batterien zudem mit uneingeschränktem Nutzwert. Sowohl die


s 2-3 Renault *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 13:56 Seite 2

Standard-Version als auch der Kangoo Maxi Z.E. schlucken mit 3,0 beziehungsweise 4,6 Kubikmetern exakt gleich viel wie jene Modelle mit Verbrennungsmotor, bis zu 632 Kilogramm dürfen zugeladen werden.

Urbaner Elektroflitzer Für ein gänzlich neues Fahrgefühl sorgt der Cityflitzer Twizy. Das vierrädrige Elektrofahrzeug ist eine Mischung aus Moped und Auto, bis zu zwei Personen finden darin Platz. Der Twizy 45 leistet 5,5 PS und darf mit dem Mopedausweis bereits ab 16 Jahren ge-

Die Studie Zoe weiß mit modernem Interieur zu gefallen, der Twizy ist ein hipper Stadtflitzer.

fahren werden, der Twizy 80 bringt es auf 18 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Somit ist Renault mit Fluence Z.E., Kangoo Z.E., Zoe und Twizy der einzige Hersteller, der noch 2012 über eine breitgefächerte Palette an Elektroautos aufwarten kann. • (STS)


s 4 promi.d.monats Arch ***okhay:Layout 1 21.03.12 13:52 Seite 1

Fotograf: bergermarkus.com / zooomproductions

as Dienstmobil von Hannes Arch heißt Zivko Edge 540, ist über 400 PS stark und die derzeit leistungsfähigste Kunstflugmaschine der Welt. Damit errang der gebürtige Steirer in den vergangenen Jahren einen Weltmeister- und einen Vizeweltmeistertitel beim Red Bull Air Race. Davor war Arch als Basejumper, Paragleiter und Extremkletterer erfolgreich. „Ich habe jahrelang wie ein Zigeuner auf der Straße gelebt“, erinnert sich der Vierundvierzigjährige an seine Jugendzeit. Pro Jahr legte er bis zu 80.000 Kilometer in seinem grauen VW-Bus zurück. Den ausrangierten T3 hatte der Aussteiger von einer Baufirma gekauft und eigenhändig umgebaut, das nötige Geld bei Jobs im Stahlwerk und als Bergführer verdient. Zwei Motoren wurden verschlissen, bevor der mittlerweile berühmt gewordene Extremsportler sein erstes Sponsorauto erhielt: Eine voll ausgestattete Luxuslimousine des deutschen Edeltuners Abt.

4 I März 2012

Das Herz von Kunstflugpilot Hannes Arch schlägt vor allem für sein Flugzeug. Doch auch zu Autos hat er eine besondere Beziehung.

Seit kurzem ist Arch mit einem Range Rover Sport unterwegs, zur Verfügung gestellt vom Jaguar- und Land-Rover-Center Graz. Er schätzt das komfortable Fahrgefühl in dem luxuriösen Offroader. Den 211 PS leistenden Sechszylinder-Turbodiesel nützt er dagegen eher zurückhaltend: „Früher hast du noch ordentlich Auto fahren können. Heute orientieren sich die Regeln an den am größten vorstellbaren Idioten, und dementsprechend fahren alle.“ Vollgas gibt Arch daher nur mehr in der Luft: Dort gilt bekanntlich (fast) keine Geschwindigkeitsbeschränkung. • (HAY)


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s 6-7 flotte_inhalt ***okhay:Layout 1 21.03.12 12:55 Seite 1

Abgestraft

Hyundai i30

Werden wir unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit bloß abgezockt?

Seite 12

Fesche Optik und fünf Jahre Garantie.

Skoda Citigo

Seite 13

Tschechischer City-Zwilling von VW up! und Seat Mii.

Seite 8

Renault Scénic

Seite 14

Modellpflege für den erfolgreichen Kompaktvan.

Ford Focus

Seite 15

Es müssen nicht immer vier Zylinder sein.

Seat Alhambra

Seite 21

Genfer Salon 2012

Der Business-Van macht mit Allrad gute Figur.

Die Highlights von A bis Z plus die heißesten Nutzfahrzeug-News.

Unicredit Leasing

Ab Seite 16

Seite 22

Fuhrparkmanagement rechnet sich ab dem ersten Auto.

VW Golf Cabrio

Seite 23

Neuauflage des Klassikers mit Stoffverdeck.

Iveco Daily

Flotte Worte

Seite 24

Der Profi für den täglichen Arbeitseinsatz.

Vier gewinnt Vom Caddy bis zum Crafter, VW bietet die größte Auswahl an leichten Nutzfahrzeugen mit Allrad.

Seite 20

Elektrisch teilen

Lada Priora

Carsharing-Pilotprojekt mit Elektroautos in Salzburg.

Raiffeisen Leasing Seite 49

Seite 48

Seite 47

Die günstige Alternative bei den Fiskal-Kombis. 15 neue Kia Picanto für das burgenländische Hilfswerk.

Kelag Autostrom

Seite 51

Der Kärntner Energieversorger ist E-Tankstellen-Vorreiter.

Turmöl

Seite 52

Die oberösterreichische Doppler-Gruppe expandiert.

Mitsubishi i-MiEV

Seite 53

Die 2012-Version wartet mit praktischen Features auf.

Carglass

Seite 54

Die Glas-Spezialisten bieten spezielle Flotten-Services.

Euroshell-Card

Elektro-Hype Bernhard Geringer fordert einen ganzheitlichen Ansatz zum Thema Elektroautos.

Seite 50

Seite 55

Kooperation zwischen Shell und Eni.

Alternativtransporter Der Renault Kangoo Z.E. fährt rein elektrisch.

Seite 46

So schnell kann’s gehen: Vor einigen Monaten war die Elektromobilität noch als ökologischer Heilsbringer in aller Munde. Jetzt haben die notorischen Schlechtredner die mediale Oberhand. Elektroautos seien sehr teuer (stimmt), die Reichweite sei zu gering (stimmt noch) und der Umweltvorteil eine Illusion (stimmt nicht, denn neben CO2 sind auch Lärm, Ruß und so weiter einzurechnen). Was gerne übersehen wird: Am Elektroauto wird erst seit einigen Jahren mit nennenswertem Einsatz gearbeitet. In Benzinern und Dieselfahrzeugen steckt dagegen die Forschungskraft eines ganzen Jahrhunderts. So betrachtet ist viel bemerkenswerter, was Elektroautos bereits können, als was


s 6-7 flotte_inhalt ***okhay:Layout 1 20.03.12 16:32 Seite 2

BMW 520d/525d

Seite 28

Die Qual der Wahl zwischen Touring und Limousine.

Strafzettel im Ausland

Citroën DS4

Seite 29

Der Franzose will anders sein als die breite Masse.

Warum die Strafe im Zweifel besser bezahlt werden sollte.

Firmenauto-Trend Seite 30 Wer liegt vorn in der Gunst der Firmenkunden?

Seite 32

Kia Sorento

Seite 31

Sparsamer Motor und komplette Ausstattung.

Mercedes C-Coupé Seite 33 Der coole Zweitürer macht BMW und Audi Konkurrenz. sie noch nicht zu leisten imstande sind. Kurz- und mittelfristig sind Verbrennungsmotoren für den Durschnittskunden sicher die praxistauglichere Wahl. Doch langfristig ist der Siegeszug des optimierten, nach Meinung vieler Techniker mit einer Brennstoffzelle gekoppelten Elektromotors unabwendbar: Mit seinem überlegenen Wirkungsgrad ist er schlicht und einfach die bessere Technologie.

Fiat-Flotte

ReifenSchwerpunkt Spezialservice für Fuhrparks und das Sparpotenzial der neuesten Pneus.

Ab Seite 38

Seite 36

Sparsame Modelle für Herz und Verstand.

Suzuki Kizashi

Seite 37

Elegante Allradlimousine aus Japan.

Navigation & Telematik Wie die Technik hilft, Kosten zu sparen.

Seite 34

Edel-Symbiose Das Hotel Arlberg in Lech und die Sportwagenmanufaktur Wiesmann kooperieren und Sie können gewinnen!

Philipp Hayder Verlagsleiter

Seite 62

Branchenschwerpunkt

Extrem! Tuner MTM verwandelt den Audi A1 in eine Rakete mit 500 PS.

Seite 61

BMW 640d Coupé

Seite 58

Sortimo ist Spezialist für maßgeschneiderte Fahrzeugeinrichtungssysteme.

Edelsportwagen mit feinem Turbodiesel-Aggregat.

Seite 64

260 PS verhelfen dem Japaner zu tollen Fahrleistungen.

Mazda3 MPS

Mitsubishi 4x4

Seite 59

Seite 60

Ausfahrt mit den Allradmodellen von Mitsubishi.


s 8-9 Strafen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:03 Seite 8

Abkassieren zum Budgetsanieren Dass Alkolenker und echte „Raser“ aus dem Verkehr gezogen werden müssen, steht außer Zweifel. Doch wie steht es um die vielen anderen Verwaltungsübertretungen, die in den vergangenen Monaten teils empfindlich teurer geworden sind? Von Philipp Hayder

V

or kurzem machte ein internes Schreiben der Wiener Polizei in den Medien die Runde. Die „Sehr geehrten Herren Polizeiinspektionskommandanten“ wurden darin aufgefordert, deutlich mehr Verkehrsstrafen einzuheben: Es sei trotz Personalmangels „durchaus leistbar, dass jeder voll exekutivdienstfähige Exekutivbeamte jeder Polizeiinspektion pro Monat durchschnittlich 10 VStV-Anzeigen durchführt“. Derzeit seien es dagegen nur 4 bis 5 Anzeigen pro Polizist. Ein klarer „Befehl zum Abkassieren“, wie die „Krone“ schrieb? Das Wiener Landespolizeikommando ruderte schell zurück. Dass sich durch die mediale Aufmerksamkeit etwas am Bestreben ändert, die Strafeinnahmen in die Höhe zu treiben, glaubt indes kaum jemand.

„In den letzten 5 Jahren sind die Strafen massiv angestiegen.“ Mag. Martin Hoffer, ÖAMTC

Massiv gestiegene Strafen „Das Zurücknehmen seitens des Wiener Landespolizeikommandos war logisch, aber nicht wahnsinnig überzeugend“, sagt Mag. Martin Hoffer, Leiter der ÖAMTC-Rechtsabteilung. Er verweist darauf, dass die Strafhöhen „gerade in den letzten 5 Jahren massiv angestiegen“ seien: „Auf

8 I März 2012

einer Freilandstraße um 12 Stundenkilometer zu schnell unterwegs zu sein, kostet in manchen Bundesländern bereits 50 Euro.“ Beim ÖAMTC hat man die ungefähre Höhe der einzelnen Verkehrsstrafen zusammengetragen. Einige Beispiele: Das „Überfahren von Sperrlinien oder Sperrflächen“ kostet bei einem sofort erteilten Organmandat 36 Euro, bei Zustellung einer Anonymverfügung 35 bis 80 Euro. Die „Behinderung von Radfahrern auf der Radfahrerüberfahrt“ kommt auf 58 bis 72 Euro. Hat sich der Radler der Überfahrt nur „erkennbar genähert“, werden 20 bis 70 Euro fällig. „Nicht Blinken vor dem Fahrtrichtungswechsel“ kostet 21 Euro per Organmandat beziehungsweise 36 bis 42 Euro per Anonymverfügung, das „Missachten einer Fahrstreifensignalisierung“ 21 beziehungsweise 70 Euro. Wer vergisst, bei Besserung der Sichtverhältnisse die Nebelschlussleuchte wieder auszuschalten, wird bei Anhaltung im Ortsgebiet mit 21 und im Freiland mit 36 Euro bestraft. Die entsprechenden Anonymverfügungen kosten 36 bis 60 Euro.


s 8-9 Strafen *** OK STShay:Layout 1 21.03.12 13:44 Seite 9

Kein Durchblick im Strafendschungel Wieso klaffen die Beträge soweit auseinander? Die Antwort: Je nach Bundesland werden ganz unterschiedliche Beträge einkassiert. Was wo wie viel kostet, ist für den Normalbürger kaum herauszufinden. „Dabei wäre es sehr wichtig, die Strafen öffentlich zugänglich zu machen, damit sie wirklich jeder kennt“, bedauert Hoffer. Er hegt den Wunsch nach einer bundesweiten Harmonisierung, macht sich aber keine Illusionen über eine baldige Realisierung. Der derzeitige Strafendschungel macht es den Behörden einfacher, Strafen dort und da „anzupassen“, ohne dass es zu einem bundesweiten Aufschrei kommt. So geschehen zuletzt in Oberösterreich: Dort wurde zum Jahreswechsel das Strafmaß der Anonymverfügungen an das empfindlich höhere Niveau der Bescheide nach Ermittlungsverfahren angeglichen. Eine Geschwindigkeitsübertretung von mehr als 10 km/h im Ortsgebiet kostet seither 50 statt 29 Euro, bei mehr als 20 km/h wurde die Strafe gar von 35 auf 70 Euro verdoppelt. Im Gegenzug wird in solchen Fällen von Ermittlungsverfahren abgesehen. Das Land verdient also doppelt: Einerseits durch die teureren Anonymverfügungen, andererseits durch die Senkung der Verfahrenskosten. Verkauft wurde die oberösterreichische Änderung mit dem vorhersehbaren Mäntelchen der Steigerung der Verkehrssicherheit.

Mehr zahlen für die Umwelt? In Wien bemühte die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou „den Weg des konsequenten Klimaschutzes und der Feinstaubbekämpfung“, um die jüngste Verteuerung von Parkgebühren und Parkstrafen dem Wahlvolk einigermaßen schmackhaft zu machen: Die Kurzparkscheine wurden dort zum 1. März um knapp die Hälfte teurer, die Pönale für Falschparken oder Parkzeitüberschreitung soll „gegen Ende des ersten Halbjahres“ von 21 auf 36 Euro erhöht werden. Die „Pauschalierung für Nicht-Begünstigte“ wurde gar von 1.524 Euro auf 2.544 Euro pro Jahr angehoben. Die von der Stadtregierung ebenfalls angestrebte Ausdehnung des Parkpickerls auf weitere Bezirke wurde mancherorts von den Bezirksvertretungen durchgewunken, anderswo durch Bürgerbefragungen verhindert. Die Folge sei „Chaos pur“, so Burkhard Ernst, Gremialobmann des Fahrzeughandels: „Die Autofahrer wissen überhaupt nicht mehr, wie es weitergehen soll.“

„Wir beschreiten damit den Weg des Klimaschutzes und der Feinstaubbekämpfung.“ Maria Vassilakou, Grüne

unterwegs ist, ist verkehrserzieherisch durchaus sinnvoll; dass die Entziehungszeit bei Wiederholungsdelikten oder noch größeren Temposünden sukzessive ansteigt, ebenfalls. Doch die echten „Raser“ sind eine verschwindend kleine Minderheit. Der Radarsheriff unmittelbar hinter dem Ortseinfahrtschild, der (womöglich auf Druck seiner Vorgesetzten) fleißig Anzeigen verteilt, wird ebenso wenig zur Verkehrssicherheit beitragen wie ein teureres Parkpickerl die Feinstaubemissionen senkt. Mit dem Auto gefahren wird in aller Regel deshalb, weil es dazu keine Alternative gibt – gerade für jene beruflichen Vielfahrer, die Jahr für Jahr zehntausende Kilometer auf den heimischen Straßen abspulen. Dass diesen Leistungsträgern undurchsichtige Strafen und exorbitante Belastungen als dem Gemeinwohl dienend verkauft werden, ist der ultimative Zynismus in der heimischen Verkehrspolitik. •

Zynismus statt Nachhaltigkeit Dass beispielsweise der Führerschein weg ist, wenn ein Autofahrer im Ortsgebiet um mehr als 40 km/h oder auf Überlandstraßen um mehr als 50 km/h zu schnell

SO

STR AFE N N

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s 10-11 Kapitelbeg einsteigen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:05 Seite 1

Spende für Malteser Zwei neue Mercedes-Rettungsfahrzeuge wurden kürzlich anlässlich eines Staatsbesuchs des Fürsten und Großmeisters des Malteserordens, Fra Matthew Festing, im Beisein von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und seiner Frau Margit an den Kommandanten des Malteser Hospitaldienstes, Oliver Laudon, übergeben. Laudon dankte der Spenderin, Kommerzialrätin Hilde Umdasch, Eigentümerin der Bellaflora GmbH.

Neue Autos, innovative Dienstleistungen: Wir zeigen

Denzel bringt „Licht für die Welt“ Weltweit leiden mehr als die Hälfte aller blinden Menschen an Grauem Star, einer Krankheit, die mit einer einfachen Operation um durchschnittlich 30 Euro heilbar ist. Die Automobilgruppe Denzel spendete vor kurzem 3.000 Euro und schenkt damit 100 Menschen in Afrika das Augenlicht. Übernommen wurde die Spende vom Wiener Augenarzt Dr. Karl Rigal, der auch ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Organisation „Licht für die Welt“ ist. Mitsubishi-Austria-Geschäftsführer Mag. Georg Strassl überreichte stellvertretend für die gesamte Denzel-Gruppe den Spendenscheck.

Headline

Software zeichnet Fahrfehler auf Das niederländische Unternehmen Mobileye bietet moderne Bilderfassungs- und Bildverarbeitungstechnologie für Fahrzeuganwendungen. Es fungiert als „drittes Auge“ und hilft dem Fahrer, die Sicherheit zu verbessern und Unfälle zu vermeiden. In Zusammenarbeit mit der deutschen Navkonzept

ARBÖ bringt Pannen-App Mit einer neuen Pannen-App – verfügbar für Apple- und Android-Smartphones – will der Autofahrerclub künftig noch schneller helfen. Mittels Notrufbutton werden in Not geratene Autofahrer automatisch geortet.

10 I März 2012

GmbH, ein auf Telematikund Flottenmanagementlösungen spezialisiertes Unternehmen, wurde nun eine neue Software entwickelt, die das Fahrerassistenzsystem an das Webportal von Mobileye koppelt. Fahrfehler werden erfasst, gespeichert und landen auch beim Disponenten.

Parkpickerl für alle Unternehmer Während die Kurzparkpickerl teurer weren, gilt für Wiener Firmen ab 1. Juli eine Erleichterung bei Dauerparkkarten. Dann hat jeder Wirtschaftstreibende in den Bezirken mit Parkraumbewirtschaftung Anspruch auf ein Parkpickerl. Bis dato war der Bezug wenigen Unternehmen vorbehalten. Gleichzeitig wird das Antragsverfahren erleichtert. Von der Regelung profitieren rund 45.000 Unternehmen. Bisher

besitzen rund 70 Prozent der Betriebe mit Transportbedarf in den Wiener Bezirken mit Parkraumbewirtschaftung kein Parkpickerl, obwohl sie für geschäftliche Zwecke ein Fahrzeug nutzen. Neu ist auch, dass ein Parkpickerl für jede Art von Lkw (nun auch über 3,5 t) oder Pkw beantragt werden kann. Nach der alten Regelung war dies lediglich für Lkws bis 3,5 t und Kombis möglich.

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s 10-11 Kapitelbeg einsteigen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:05 Seite 2

Hier kommt die Mouse! Das Sondermodell „Mouse“ hat den Micra hierzulande berühmt gemacht, anlässlich des 40. Geburtstages von Nissan Österreich feiert die Micra Mouse nun ihr Comeback. Angetrieben von einem 1,2 Liter-Dreizylinder-Benziner mit 80 PS, ausgestattet mit sechs Airbags, ESP, elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage etc. ist der Preis von 9.990 Euro fair kalkuliert. Die Supermouse für 11.890 Euro bringt zusätzlich Alufelgen, Freisprecheinrichtung und sogar ein Navi mit!

n

Ihnen die vielfältigen Facetten des Fuhrparkgeschäfts.

Einstieg leicht gemacht

Midas-Schnellservice Mit 15. April endet die Winterreifenpflicht in Österreich, um längere Wartezeiten zu vermeiden ist es empfehlenswert, rechtzeitig einen Wechseltermin zu vereinbaren. Midas übernimmt neben diesen Servicearbeiten auch eine lebenslange Reifengarantie bei Kauf und Montage. Die Garantie beinhaltet auch die kostenlose Schnellreparatur. Besonders interessant für Firmen ist das Schnellservice für Flottenbetreiber, durch das längere Standzeiten der Fahrzeuge vermieden werden.

Automobiler Frühjahrsputz Gerade nach harten Wintereinsätzen ist die Fahrzeugpflege nicht zuletzt im Sinne des Werterhaltes sinnvoll. „car-wax“ bietet ein umfangreiches Sortiment für die Reinigung und Pflege. Ein-

fache Handhabung, beste Wirkung und Umweltfreundlichkeit haben hohen Stellenwert. Vom einfachen Pflegemittel über spezielle Reiniger für Waschanlagen bis hin zu Spezialprodukten reicht das Angebot. Die in Österreich entwickelten und produzierten Produkte sind in den Derendinger-Filialen erhältlich. Tipp vom Profi: Der umweltfreundliche und materialschonende Felgenreiniger „car-wax Felgen Plus 436“.

VW hat den Rechenstift gespitzt und bietet den Einstieg in die TransporterWelt nun noch günstiger an. Der T5 Kastenwagen Entry+ verfügt über den bewährten 84 PS 2.0 TDI Motor sowie ESP, Frontairbags, Radiovorbereitung etc., er ist bereits ab netto 18.990 Euro zu haben.

Die beiden Automobilclubs ÖAMTC und ARBÖ warnen vor defekten Fahrwerken. In regelmäßigen Abständen sollte die Achsgeometrie der Fahrzeuge kontrolliert werden, andernfalls könnte sich der Spritverbrauch oder der Reifenverschleiß erhöhen, schlimmstenfalls sind sogar Reifenplatzer möglich. Eine Vermessung und Justierung des Fahrwerks sollte unbedingt von Spezialisten durchgeführt werden.

Fahrwerk überprüfen!

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s 12 Hyundai i30 *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:06 Seite 1

Mit Garantie ein guter Kauf Mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, einer 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbeschränkung und sparsamen Motoren ist der fesche, neue Hyundai i30 ein perfektes Firmenauto.

D

er Hyundai/Kia-Konzern hat einen steilen Aufstieg hinter und eine rosige Zukunft vor sich. Als vor mittlerweile 20 Jahren der erste Hyundai über Österreichs Straßen rollte, haftete der Marke noch ein Billig-Image an, das Design war zudem alles andere als eine Offenbarung. Doch die Koreaner haben gelernt – und das ziemlich schnell. Heute muss man sich für einen Hyundai nicht genieren, ganz im Gegenteil. Der neue i30 ist optisch voll auf der Höhe der Zeit und trifft zudem den europäischen Geschmacksnerv, das gilt nicht nur für das Exterieur-Design, sondern auch für den Innenraum. Bei ersten Testfahrten mit dem 128 PS starken DieselTopmodell 1,6 CRDi samt Sechsgang-Automatik blieben so gut wie keine Wünsche mehr offen. Das Premium-Modell hat bereits serienmäßig viele Dinge an Bord, die anderswo teuer erkauft werden müssen. Kleiner Auszug gefällig? ESP und sieben Airbags, Klimaautomatik, BluetoothFreisprecheinrichtung, Tempomat, Park-Distance-Control und vieles mehr.

Fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbeschränkung Aber selbst das Europe-Basismodell kann sich sehen lassen, sechs Airbags, Klimaanlage, LED-Tagfahrlicht, elektrische Fensterheber vorn, CD-Radio oder fernbedienbare Zentralverriegelung, der Hyundai i30 hat das Potenzial zum Flotten- beziehungsweise Firmenauto. Erst recht, wenn man einen Blick in die Preisliste wirft. 15.990 Euro kostet der 100 PS Benziner, zwei Tau-

HYUNDAI I30 Grundmodell: 1,4 CVVT 100 PS/73 kW, ab 15.990 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 6,0 l B/100 km, 139g CO2/km (Werksangaben)

12 I März 2012

sender mehr muss man für den 95 PS Turbodiesel einkalkulieren. Gewerbliche wie private Nutzer bekommen darüber hinaus ein schlagkräftiges Argument auf den Tisch: Hyundai bietet eine 5-JahresGarantie ohne Kilometerlimit, die sogar auf weitere Besitzer übertragbar ist.

Der Kombi folgt im Herbst

Das knackige Heck und ein durchwegs hochwertiges Cockpit wissen zu gefallen.

Wirtschaftlichkeit wird nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch im laufenden Betrieb groß geschrieben. So zählt etwa der 110 PS 1,6 Liter Turbodiesel mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,7 Liter und einem CO2Ausstoß von 97 Gramm/Kilometer (mit optionaler StartStopp-Automatik) zu den sparsamsten Fahrzeugen der Kompaktklasse. Das Kombimodell wird im Herbst nachgereicht, 2013 gesellt sich zudem ein Coupé zur i30-Baureihe. • (STS)


s 13 Skoda Citigo *** OK STShay:Layout 1 21.03.12 12:58 Seite 1

Klein, leicht und flexibel

die Fahrt von A nach B einfach nicht mehr Auto brauchen. Importeurschef Max Egger setzt aber auch auf karitative Einrichtungen als Abnehmer: „Der Citigo ist idealer Partner für Hauskrankenpflege und mobile Therapie, um unkompliziert in der Stadt und Umgebung unterwegs zu sein.“

Den Citigo will Skoda nicht nur als ideales Zweitauto platzieren, sondern damit auch am Flottenmarkt reüssieren.

Ein kleines Leichtgewicht

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or allem mit dem Octavia ist Skoda längst ein wichtiger Spieler am Flottenmarkt; jüngster Spross der tschechischen Marke ist der (in der Slowakei produzierte) Citigo. Dabei handelt es sich um einen „Bruder“ des VW up! beziehungsweise des Seat Mii. Auch wenn der Citigo in Österreich erst im Juni auf den Markt kommt, geht der Kampf um mögliche Kunden schon jetzt los: Neben urbanen Menschen, die im Kampf um Parklücken jeden Zentimeter schätzen, den ein Auto kürzer ist als die Konkurrenz (der Citigo misst 3,56 Meter), sind dies ältere Personen, die für

SKODA CITIGO Grundmodell: 1.0 MPI 60 PS/44 kW, Preis noch nicht fixiert 4,5 l B/100 km, 105 g CO2/km (Werksangaben)

Auf Wunsch gibt es ein feines Navigationssystem; der Kofferraum schluckt 251 Liter.

Der Skoda Citigo ist als Drei- wie auch als Fünftürer erhältlich, jedoch ausschließlich als Dreizylinder-Benziner mit 60 oder 75 PS. Das sollte reichen, denn das Auto wiegt nur 929 Kilogramm. Die Preise sind noch nicht fixiert: Egger meint allerdings, dass der Citigo „etwas günstiger“ als der up! zu haben sein wird (der kostet von 9.990 Euro aufwärts). • (MUE)


s 14 Renault Scenic *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:08 Seite 1

Groß in Scene gesetzt Renault unterzieht den Scénic und den Grand Scénic einer Modellpflege. Als erste Modelle der französischen Marke erhalten sie das neue Energy-dCi-110-Aggregat.

E

rkennbar ist die neue Generation beider Fahrzeuge an der jeweils modifizierten Frontpartie, die vor allem durch die neuen tropfenförmigen Scheinwerfer gekennzeichnet ist. Im Fokus steht aber nicht nur die Optik, sondern auch die neue Dieselvariante. Dieser Energy dCi 110 eco2 (110 PS) mit Start- StoppAutomatik verbraucht laut Werksangaben im Durchschnitt 4,1 Liter auf 100 Kilometer und weist eine CO2Emission von 105 Gramm pro Kilometer auf. Noch im Motorenprogramm sind im Scénic und Grand Scénic vier weitere Dieselaggregate mit einem Leistungsspektrum zwischen 95 und 150 PS sowie zwei Benziner mit 110 und 130 PS. Als Basis dient ein Sechs-GangSchaltgetriebe, wobei alternativ zu diesem für den dCi-110Motor auch ein automatisiertes EDC-Doppelkupplungsge-

triebe mit drei Schaltprogrammen angeboten wird. Der stärkste Dieselmotor ist mit einer Sechs-Stufen-Automatik kombiniert.

Genügend Platzangebot

Futuristisch und funktional präsentiert sich das Cockpit. Optional ist beim Grand Scénic eine dritte Sitzreihe.

Der Scénic weist eine Länge von 4,366 Metern auf, die Langversion ist um knapp 21 Zentimeter länger und ist auch als Siebensitzer verfügbar. Die Ladekantenhöhen liegen bei 60,2 bis 61,8 Zentimeter. Bei der kurzen Version fasst das Gepäckabteil bei Beladung bis zur Fensterkante je nach Position der zweiten Sitzreihe 470 bis 555 Liter. Sind die Rücksitze ausgebaut, ergibt sich ein Stauvolumen von 1.870 Litern. Der Grand Scénic weist in der fünfsitzigen Variante ein Gepäckvolumen von 678 bis 785 Liter auf, das sich ohne Rücksitze auf 2.083 Liter vergrößern lässt. Beim Siebensitzer stehen 208 Liter zur Verfügung, bei zusammengefalteten Rücksitzen der dritten Reihe 564 bis 702 Liter. Bei ausgebauter zweiter Sitzreihe steigt das Kofferraumvolumen auf 2.063 Liter. Je nach Modell und Ausstattungsvariante stehen unter anderen ein Visio-System mit Spurwarn- und Fernlichtassistent und Berganfahrhilfe bereit. Der Einstiegspreis des Scénic beträgt 20.200 Euro, der des Grand Scénic 21.400 Euro (5Sitzer) beziehungsRENAULT SCÉNIC/GRAND SCÉNIC weise 24.080 Euro (7Grundmodell: Tonic 1.6 16V 110 PS/81 kW, ab 20.200 € Sitzer). • (DKH) (inkl. 8 % NoVA & MwSt) 7,2 l B/100 km, 166 g CO2/km (Werksangaben)

Grundmodell: Tonic 1.6 16V (Grand) 110 PS/81 kW, ab 21.400 € (inkl. 9 % NoVA & MwSt) 7,5 l B/100 km, 172 g CO2/km (Werksangaben)

14 I März 2012


s 15 Ford Focus *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:09 Seite 1

Aller guten Dinge sind drei Ford lässt mit einem neuen Dreizylinder aufhorchen, der sämtliche Vorurteile auf einen Schlag entkräftet.

B

is dato hat man Dreizylinder-Motoren immer mit schlechter Laufruhe und nachteiliger Akustik in Verbindung gebracht. Das könnte sich nun aber dank Ford schlagartig ändern. Der neue 1.0 Liter Dreizylinder mit Turboaufladung lässt die Vorurteile schnell vergessen und bewies auf ersten Testkilometern glatt das Gegenteil.

FORD FOCUS Grundmodell: 1.0 Ecoboost 100 PS/74 kW, ab 18.800 € (inkl. 4 % NoVA und MwSt) 4,8 l B/100 km, 109 g CO2/km (Werksangaben)

Neuer Dreizylinder-Maßstab An der Laufruhe und der Akustik gibt es nichts auszusetzen, die Ford-Ingenieure haben ordentlich Gehirnschmalz investiert. Der Dreizylinder ist in zwei Leistungsstufen mit 100 beziehungsweise 125 PS zu haben und weiß mit einem Normverbrauch von rund fünf Litern auch Dieselmotoren Konkurrenz zu machen. Dabei bleibt der Fahrspaß nicht auf der Strecke, bereits im Drehzahlkeller liegt der Durchzug auf dem Niveau eines gleich starken Selbstzünders, im Gegensatz zu diesem verliert der neue Ecoboost-Motor aber auch bei höheren Drehzahlen nicht die Lust.

Wunderwerk der Technik: Nie war ein Dreizylinder harmonischer als im Ford Focus.

Das gelungene Triebwerk ist ab sofort ab 18.800 Euro im Ford Focus zu haben, gegenüber den vergleichbaren Tu r b o d i e s e l - Ve r s i o n e n spart man mehr als 2.000 Euro. Im Laufe des Jahres kommt der Dreizylinder zudem im C-MAX sowie im neuen B-MAX zum Einsatz, auch der Fiesta soll über kurz oder lang damit ausgestattet werden. • (STS)


s 16-19 Autosalon Genf neu*** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:14 Seite 8

Noch ist der Takeri ein Konzeptauto, auf den in absehbarer Zeit daraus resultierenden Mazda6 darf man sich aber schon freuen.

Vom Kompaktvan zum sportiven Kompakten, die Mercedes A-Klasse zieht die Blicke auf sich.

Fesche Kombis und praktische Kompakte

Ford B-MAX: Schiebetüren im Kompaktvan.

Beim Schaulaufen der Autobranche in Genf zeigten die Hersteller ihre neuesten Werkstücke, wir haben uns von Audi bis Volvo umgesehen. Von Stefan Schmudermaier

Audi zeigt neuen A3, BMW das 6er Gran Coupé Sofort zu erkennen ist der neue Audi A3, seinen größeren und kleineren Brüdern wie aus dem Gesicht geschnitten. Vorerst als Dreitürer präsentiert, wird in absehbarer Zeit auch der Sportback nachgereicht. Der Audi A6 allroad kommt im robusten OffroadLook, der Traum eines jeden Außendienstmitarbeiters ist ohne Zweifel der RS4 Avant. Bentley hat sich an einem SUV versucht, der EXP 9 ist optisch – vorsichtig ausgedrückt – gewöhnungsbedürftig. Star des BMW-Standes war das neue 6er Gran Coupé, das künftig dem Mercedes CLS und dem Audi A7 Kunden abspenstig machen will. Nicht fehlen durfte natürlich der neue 3er BMW, Firmenkunden

SO

werden wohl mit Spannung auf den neuen Touring warten, der allerdings noch nicht in Genf stand. Cadillac bäckt künftig auch kleinere Brötchen, der ATS ist der Nachfolger des 2009 ausgelaufenen BLS. Bei Chevrolet stand neben dem Volt – Auto des Jahres 2012 – vor allem die Kombi-Version des Cruze im Rampenlicht, die künftig auch Flottenkunden an Land ziehen wird. Citroën, Peugeot und Mitsubishi kooperieren einmal mehr im SUV-Bereich miteinander, C4 Aircross und 4008 basieren allerdings nicht mehr auf dem Outlander, sondern auf dem kleineren ASX. Ein Modell, das für Firmen und Familien gleichermaßen

NDERTH

SUV-Drillinge: Citroën C4 Aircross, Peugeot 4008 und Mitsubishi ASX.

16 I März 2012

Keine Überraschungen beim neuen Audi A1.

Das 6er Gran Coupé ist der Star am Stand von BMW.

A

b in Form von Studien, die die Autowelt so wohl nie zu Gesicht bekommen wird, oder als serienreife beziehungsweise zumindest -nahe Fahrzeuge bis hin zu unterschiedlichen Elektro-Konzepten, das Spektrum in Genf war wie immer riesig.

EM

O

Der Fiat 500L ist ein geräumiger Kompaktvan.

Japan-Sportler: Seriennahe Studie des Honda NSX.


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interessant ist, zeigte Dacia erstmals der Öffentlichkeit. Der Lodgy beweist, dass ein praktischer Minivan nicht teuer sein muss. Ab unglaublichen 9.990 Euro buhlt er ab Juni um Kundschaft, serienmäßig mit ESP ausgestattet.

Jaguar XF Sportbrake: Die noble Art des Ladens.

Kompakte Vans von Fiat und Ford Auch Fiat hat mit dem 500 L Kunden mit mehr Platzbedarf im Visier, spürbar größer als der Panda und mit der Optik des Cinquecento konkurriert man mit den Kompaktvans. Und dort unter anderen mit dem brandneuen Ford B-MAX. Erstmals verfügt ein Fahrzeug dieser Klasse über Schiebetüren, ein starkes Argument, nicht nur für Jungfamilien. Mit dem SUV Kuga, dem knackigen Ford Fiesta ST und dem Fusion – der als Mondeo 2013 in Europa auf den Markt kommt – war der Ford-Messestand prall gefüllt. Bei Honda nähert sich die Studie NSX Concept dem lang erwarteten Serienmodell, bereits fertig ist die neueste Generation des CRV. Mit dem EV-STER zeigen die Japaner die Studie eines ElektroSportwagens. Bei Hyundai liegt der Fokus auf der Kombiversion des kürzlich erhältlichen i30, der auch im Fuhrpark- und Flottengeschäft eine wichtige Rolle einnehmen soll. Die Studie i.oniq ist ein Elektrosportler mit Range-Extender. Demnächst beim Händler ist die 186 PS starke Turboversion des Veloster sowie das Facelift des i20. Der Hyundai i30 Kombi buhlt um Firmenkunden.

A-Klasse: Neue Wege

Fescher Koreaner: Der Kia Cee’d in 2. Generation.

Der Mitsubishi Outlander kommt noch 2012.

Opel zeigt mit dem Mokka ein sehr kompaktes SUV.

Neue Wege: Jaguar-Kombi und Range Rover Cabrio Jaguar hat mit dem XF einen ernsthaften Konkurrenten zu Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse im Portfolio, mit der Kombiversion Sportbrake spricht man jetzt auch Kunden mit erhöhtem Platzbedarf an. Bei Kia war ganz klar der neue Cee’d Star des Messestandes, das erfolgreiche Kompaktmodell rollt bereits im Mai zu den Händlern. Die knackige Studie Trackster basiert auf dem Soul, der Kia Ray EV ist das erste Serien-Elektroauto aus Korea, bleibt allerdings dem Heimatmarkt vorbehalten. Lancia zeigte die finale Version des Flavia Cabrio, dem Zwilling des Chrysler Sebring Cabrio. Zukunftsorientiert gibt sich Landrover. Der DC100 soll den Kultoffroader Defender eines Tages beerben, der Evoque Cabrio soll neue Segmente erschließen. Bei Mazda wartet man mit Hochspannung auf den neuen 6er, einen seriennahen Ausblick darauf bot die Studie Takeri. Erst-

Der Nissan Invitation gibt einen Ausblick auf den Note.

Französische Versuchung: Der neue Peugeot 208.

Der Sommer kann kommen: Der neue Porsche Boxster.

Ein Auto mit Flottenpotenzial: Der neue Chevrolet Cruze Kombi.

mals auf der Tokio Motor Show gezeigt, überzeugt der Japaner mit gelungener Linienführung und feschem Interieur. Nicht fehlen durfte natürlich auch der neue CX-5.

Renault zeigt mit dem Zoe ein Elektroauto für die Stadt.

Neue Wege geht Mercedes bei der A-Klasse. Bis dato als Kompaktvan unterwegs, ist das neue Modell nun auf Augenhöhe mit Audi A3 und dem 1er BMW. Wer etwas mehr Geld auf dem Konto hat, könnte sich für die Hybrid-Version der E-Klasse oder – als Sahnehäubchen – für den SL 63 AMG interessieren. Der neue Mitsubishi Outlander – ab Herbst im Handel – unterstreicht die OffroadGene der Japaner. Nissan brachte gleich mehrere Studien an den Lac Léman. Das Hi-Cross-Concept gab einen Ausblick auf die künftige XTrail-Generation, der Invitation wird in absehbarer Zeit den Nissan Note beerben. Opel hat das SUV geschrumpft und bietet mit dem Mokka einen sehr kompakten Vertreter der Offroad-Gattung, Sportfreunde werden sich über den 280 PS starken Astra OPC freuen. Peugeot will mit dem 208 die erfolgreiche Serie der Kleinwagen fortsetzen, der 4008 mischt im Kompakt-SUV-Segment mit. Porsche zeigte auf dem Genfer Salon die neue Boxster-Familie sowie den offenen 911er. Auf kaum einem Stand war die Elektromobilität so im Vordergrund wie bei Renault, der Zoe gibt Ausblick auf den nächsten Clio und ist – richtig – elektrisch betrieben. Zudem wurde die Mégane-Baureihe zart geliftet. Apropos geliftet, aufgefrischt zeigte auch Seat die IbizaModellpalette sowie den Zwillingsbruder des VW up! und

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s 16-19 Autosalon Genf neu*** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:15 Seite 10

Blick in die Zukunft Neben Blech in seiner schönsten Form bot der Genfer Salon auch heuer wieder Gelegenheit, mit den Konzernchefs die Lage der Branche zu erörtern. Technologisch gehe der Trend zur Brennstoffzelle, meint Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von Daimler: „Wir sind 2014, 2015 mit einer Brennstoffzelle der nächsten Generation in nennenswerter Stückzahl produktionsfähig.“ Wirtschaftlich ist Zetsche optimistisch: „Wir erwarten, dass die Märkte weltweit in einer durchschnittlichen Größenordnung von 4 Prozent wachsen werden und wir diesen Wert etwas übertreffen Dr. Dieter Zetsche können.“ Dazu trägt auch das langjähist erfolgreich – rige Sorgenkind smart bei: Die Verauch mit dem lange käufe sind im Vorjahr um gut 4 Probelächelten smart. zent auf 102.000 Stück gestiegen, außerdem ist der Kleinstwagen die Basis für das innovative Konzept „car2go“. Dieses gibt es bislang in 12 Städten, darunter auch Wien. „Wir werden in diesem Jahr elf neue Städte ausrollen“, so Zetsche, der mit Carsharing binnen 5 Jahren rund eine Milliarde Euro Umsatz machen will. Weniger Grund zur Freude hat KarlFriedrich Stracke, Vorstandsvorsitzen- Trotz viel gelobter der von Opel: 2011 hat die europäi- Autos kämpft KarlFriedrich Stracke um sche GM-Tochter rund 575 Millionen schwarze Zahlen. Euro Verlust geschrieben. Die Sanierung fällt vor allem deshalb schwer, weil sich die Aktivitäten von Opel auf den europäischen Markt beschränken – und der ist anhaltend zäh, gibt Stracke zu bedenken: „Wenn der Markt weiter absackt, dann wird es nicht möglich sein, das Volumen zu halten.“ Ein Lichtblick ist das Lob für die aktuellen Opel-Modelle: Das kompakte SUV Mokka kommt sehr gut an, der Ampera wurde (mit dem baugleichen Chevrolet Ampera) gar zum „Car of Kein japanischer the Year“ gewählt. Hersteller ist so Für die japanischen Autobauer war gut unterwegs wie 2011 ein schwieriges Jahr. Nissan Nissan, freut sich konnte dennoch ein weltweites Plus Colin Dodge. von gut 14 Prozent vorweisen. Heuer will Executive Vice President Colin Dodge neuerlich um 600.000 Autos zulegen: „Unser Wachstum kommt vor allem aus Brasilien, Russland, Indien und China“, unterstreicht er den Fokus auf diese Märkte. Doch auch in Europa will Nissan mit attraktiven Modellen, die oft außerhalb der klassischen Segmente positioniert sind, weiter punkten – wenngleich der Gesamtmarkt nach Einschätzung von Dodge hier um 5 Prozent zurückgehen dürfte. • (HAY)

18 I März 2012

Preisbrecher: Den Siebensitzer Dacia Lodgy gibt’s ab unglaublichen 9.990 Euro. des Skoda Citigo, den Mii. Darüber hinaus präsentierten die Spanier das Toledo-Concept, das aufs traditionelle Stufenheck setzt. Allradspezialist Subaru präsentierte nicht nur den neuen Impreza, sondern auch den in Kooperation mit Toyota entstandenen BRZ. Suzuki ließ mit der Studie G70 aufhorchen, dank windschlüpfriger Karosserie und Leichtbau soll ein Verbrauch von drei Litern möglich sein, ohne elektrische Hilfe. Toyota bringt mit dem BRZBruder GT 86 wieder Emotionen ins Spiel, der Yaris Hybrid ist auf niedrigen Verbrauch getrimmt. Ebenso wie die zahlreichen Studien des japanischen Herstellers: Der leichtgewichtige Vollhybride FT-Bh oder das Brennstoffzellen-Fahrzeug FCV-R. Volvo ließ mit dem V40 aufhorchen. Wer mit einem Kompakt-Kombi gerechnet hat, wird überrascht sein. Der neue V40 möchte sich unter den Premium-Kompakten behaupten, nicht zuletzt mit einer gelungenen Neuinterpretation des Heckbereichs. VW hatte neben dem ersten Golf GTI Cabrio die Studie Cross-Coupé im Gepäck. Ein Turbodiesel-Direkteinspritzer sowie zwei Elektromotoren leisten 306 PS, der Dieselhybrid soll sich mit 1,8 Litern auf 100 Kilometern begnügen. •

Eine absolute Augenweide: Der neue Ferrari F12 Berlinetta.

Der nächste Seat Toledo trägt wieder Stufenheck.

Subaru Impreza: Der AllradJapaner mit Rallye-Genen.

Suzuki zeigt mit dem G70 wie die Zukunft aussieht.

Der GT 86 bringt Emotionen ins Hause Toyota.

Volvo V40: Neuer PremiumKompakter aus Schweden.

Knausriges SUV: Das Volkswagen Cross-Coupé


s 16-19 Autosalon Genf neu*** OK STShay:Layout 1 21.03.12 13:10 Seite 11

Schicke Transporter Nicht nur klassische Pkw-Modelle waren in Genf zu bestaunen, auch im TransporterSegment gab es interessante Premieren.

Auch Mini mischt künftig in der Transporterszene mit, der Clubman wurde kurzerhand zum Clubvan. Der Zweisitzer soll 2012 in Serie gehen und zählt sicher zu den schicksten Transportern.

Fesch: Die Studie Tourneo Custom Concept gibt Ausblick auf den neuen Ford Transit.

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ord nutzte die Messe, um einen Ausblick auf den im Herbst startenden neuen Transit zu gewähren. Der Ford Tourneo Custom Concept ist zwar noch eine Studie, sie deutet aber schon jetzt an, was man vom neuen Transit erwarten darf. Neben einer feschen Optik ist vor allem im Innenraum ein großer Sprung gelungen. Das Cockpit legt den Nutzfahrzeug-Charakter ab und verströmt Pkw-Feeling. Aber auch technisch eröffnet die Studie bei Ford eine neue Ära mit zahlreichen Assistenzsystemen, die bis dato in dieser Fahrzeugklasse nicht vertreten waren.

Das Interieur der TransitStudie liegt auf Pkw-Niveau.

Noch eine Studie, aber durchaus seriennahe, ist die Lieferwagen-Variante des VW up!. Der Cargo Up verfügt nur noch über den Fahrersitz, umgeben von 1.400 Litern Stauraum. Der 929 Kilogramm schwere Cargo Up bringt es auf eine beachtliche Zuladung von 426 Kilogramm.

Elektro-Transporter

VW Cargo Up: Der ideale Stadtlieferwagen.

Röntgen: Elektrotransporter Mercedes Vito E-CELL

Luxusyacht: Der Mercedes Viano Vision Pearl. Mercedes zeigte mit dem Sondermodell Viano Vision Pearl, wie man Reisen auf höchstem Niveau absolvieren kann. Der FirstClass-Bus ist ausgestattet mit allem, was gut und teuer ist. Außen hebt er sich durch einen neuen Kühlergrill, LED-Tagfahrlicht und der Lackierung „Magno Alanitgrau“ sowie 19-ZollLeichtmetallfelgen ab. Innen geht’s nicht minder luxuriös weiter. Holzleisten und ein Echtholzboden aus Walnuß sind ebenso an Bord wie vier Einzelsitze mit Nappaleder und Alu-Zierleisten. Die Komposition erinnert nicht zufällig an eine Luxus-Yacht. Ein Dreiliter-Turbodiesel oder ein 3,5-Liter-Benziner sorgen für ansprechende Fahrleistungen, der Nettopreis liegt bei rund 100.000 Euro.

Mini Clubvan: Für stylische Handwerker.

Der Elektrotransporter Nissan e-NV200 mit seinem futuristischen Cockpit basiert auf dem Nissan Leaf.

Der Elektroantrieb hält ebenfalls Einzug in die Nutzfahrzeuge. Mercedes hat mit dem Vito E-CELL einen emissionsfreien Personentransporter im Programm, der über eine Reichweite von rund 130 Kilometern verfügen wird. Ein 60 Kilowatt starker Elektromotor treibt die Vorderräder an, die Batterien sind unter dem Fahrgastraum untergebracht. Kurz vor dem Serienstart steht auch der Nissan e-NV200. Der Elektrotransporter basiert technisch auf dem Nissan Leaf und soll bis zu 160 Kilometer schaffen. Noch heuer wird der Japaner als Taxi in New York zum Einsatz kommen. Je nach Sitzkonfiguration schluckt der e-NV200 zwischen 900 und 3.100 Liter. • (STS)

März 2012

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s 20 VW Allrad *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:17 Seite 1

Über Stock und Stein VW präsentiert sich als Allrad-Komplettanbieter im Segment der leichten Nutzfahrzeuge, vom Caddy bis zum Crafter reicht die 4WD-Fahrzeugpalette.

N

icht nur der Pkw-Markt bewegte sich 2011 auf Rekordniveau, auch leichte Nutzfahrzeuge wurden so viele wie niemals zuvor abgesetzt. Zudem zeichnet sich ein Trend zum Allradantrieb ab.

VW Caddy und T5 4Motion

VW Crafter 4Motion

Der Boom des Caddy ist weiter ungebrochen. Das Modell punktet gleich doppelt, als Lkw- und als Pkw-Variante. Der 110 PS starke TDI harmoniert sehr gut mit dem Fahrzeug und ist auch für den Allrad ein idealer Partner. Der allradgetriebene VW T5 mit all seinen Derivaten ist schon ein Klassiker (den T3 Syncro gab’s schon 1983) unter den leichten Nutzfahrzeugen. Heute wird in etwa jeder dritte T5 mit 4Motion geordert, der Löwenanteil davon entfällt auf die beiden TDI-Triebwerke mit 140 beziehungsweise 180 PS. Herzstück des Antriebs ist eine Lamellenkupplung, die bis zu 100 Prozent des Drehmoments an die Hinterachse weiterleitet. Für härtere Einsätze steht der Rockton bereit, er verfügt unter anderem über eine Hinterachs-Differenzialsperre sowie eine Höherlegung um 30 Millimeter und ein verstärktes Fahrwerk.

Der allradgetriebene Crafter wird nicht bei VW direkt gefertigt, sondern bei Achleitner umgebaut. Die Tiroler Spezialisten haben ein Allradsystem entwickelt, das selbst Fahrer von ausgewiesenen Offroadern zum Staunen bringt. Die Kraftverteilung erfolgt im Verhältnis 50:50 auf Vorderund Hinterachse, zwei Differenzialsperren – eine dritte ist optional – sind im Umbaupreis von netto 19.950 Euro enthalten. Mit 20 bis 30 Einheiten jährlich ist der AllradCrafter freilich ein Nischenprodukt. Und einer der ganz wenigen Transporter, denen dank Untersetzung selbst bei voller Beladung im Gelände nicht so schnell die Luft ausgeht. • (STS)

VW Amarok mit Automatik Der VW Amarok hat den Pick-up-Markt im Sturm erobert und ist ab sofort auch mit einem komfortablen und schnellen AchtgangAutomatikgetriebe erhältlich. Der Aufpreis – inklusive Leistungssteigerung auf 180 PS – liegt bei 2.000 Euro.

20 I März 2012

Der VW Amarok ist nun auch mit einer AchtgangAutomatik zu haben.


s 21 Seat Alhambra *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:19 Seite 1

Wenn Allrad notwendig ist Platzangebot bietet der Seat Alhambra genug, sowohl für die firmenmäßige als auch für die private Nutzung.

I

n Verbindung mit dem Allradantrieb ist das MPV auch für topografisch exponierte Lagen eine sicherheitsrelevante Alternative. Nicht ganz SEAT ALHAMBRA Grundmodell: 2.0 TDI CR alltäglich in die115 PS/85 kW, ab 29.990 € sem Segment ist (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 5,5 l D/100 km, 143 g CO2/km die vernünftige (Werksangaben) Symbiose zwiTestmodell: Style 2.0 TDI CR 4WD schen 4WD und 140 PS/103 kW, ab 38.300 € (inkl. 8 % NoVA & MwSt) Dieselmotor. Alle 6,0 l D/100 km, 158 g CO2/km Ausstattungsvari(Werksangaben) anten (Reference, Style und GT) sind mit dem 2.0 TDI CR mit 140

Praktisch zu beladen ist der Seat Alhambra und bietet ein großes Laderaumvolumen.

PS, serienmäßiger StartStopp-Automatik, Bremsrekuperation und manuellem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Wer vor allem den Fokus auf Personenbeförderung legt, für den steht der GT auch als Siebensitzer zur Verfügung. Ab 35.200 Euro ist der Seat Alhambra Allrad zu haben. • (DKH)


s 22 Unicredit *** OK STSokhay_Layout 1 20.03.12 14:21 Seite 1

„Das rechnet sich ab dem ersten Auto“ Früher galt Fuhrparkmanagement vor allem als effiziente Alternative für Großflotten. Doch auch kleine und mittlere Betriebe profitieren vom Outsourcing an Profis.

V

on der Preisverhandlung bis zum Tanken, von der Reparatur bis zum Reifenwechsel: Firmenfahrzeuge verursachen einen hohen administrativen und damit finanziellen Aufwand. Bei kleineren Unternehmen fällt das umso stärker ins Gewicht, denn oft müssen sich Chefin und/oder Chef persönlich um die Autos kümmern. Statt dessen sollten sie sich eigentlich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Hier setzen Partner wie Unicredit Leasing Fuhrparkmanagement an: „Wir wollen die Mobilität für unsere Kunden so angenehm und unkompliziert wie möglich gestalten“, sagen die Geschäftsführer Gerhard Rauscher und Wolfgang Winkelmayer. Ihre Dienstleistungen basieren auf der Kfz-Finanzierung. Darüber hinaus können die Kunden den Leistungsumfang frei wählen: Angeboten werden beispielsweise Versicherung, Wartungs- und Reifenverträge, Tankkarten oder eine Mobilitätsgarantie, die sicherstellt, dass ein Leihfahrzeug zur Verfügung gestellt wird, falls ein Defekt nicht binnen vier Stunden behoben werden kann. Eine rund um die Uhr zum Ortstarif erreichbare Hotline hilft bei allen Mobilitätsfragen.

Offensive ab April Ab welcher Flottengröße ist ein derartiges Servicepaket sinnvoll? „Das rechnet sich schon ab einem Auto“, antwortet Winkelmayer, dessen Unternehmen demnächst eine Beratungsoffensive

22 I März 2012

startet: In den KMU-Zentren der Bankenmutter sollen Unternehmer gezielt über die Flottendienstleistungen informiert werden. „Mittelfristig rechnen wir damit, dass Klein- und Kleinstflotten einen zweistelligen Anteil an unserem Fahrzeugbestand ausmachen werden“, sagt Rauscher. Schon jetzt kommt Unicredit Leasing Fuhrparkmanagement auf rund 2.500 Neuverträge pro Jahr. Die etwa 2.000 jährlich zurückkommenden Fahrzeuge werden übrigens größtenteils über die eigene Niederlassung in Wien-Floridsdorf vermarktet: Das soll maximale Transparenz und damit beste Konditionen für Fuhrparkkunden aller Größen garantieren. • (HAY)

Gerhard Rauscher (l.) und Wolfgang Winkelmayer wollen das Fuhrparkmanagement in neuen Zielgruppen populär machen.


s 23 VW Golf Cabrio*** OK STSokhay:Layout 1 21.03.12 13:09 Seite 1

Für Emotion im Fuhrpark VW Golf und Cabrio gehen seit mehr als 30 Jahren eine Symbiose ein. Setzen die meisten Hersteller mittlerweile auf ein Stahlfaltdach, bleibt der Wolfsburger Hersteller beim klassischen Stoffverdeck.

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nteressant für eingefleischte Fans des offenen Bestsellers ist sicherlich eine kleine Rückblende in die Historie und ein Modell, das nie gebaut wurde. 1974 erblickte der Golf das Licht der Welt. Gleich mit Erscheinen startete Karmann in Absprache mit Volkswagen die Entwicklung eines Cabrio-Prototypen. Parallel begann Volkswagen mit der Versuchsarbeit. 1976 entstand in Folge bei Karmann der erste Prototyp. Der atlasweiße Offene besitzt die kantige Kofferraumklappe der Limousine, Eckpunkt des berühmten C-Säulen-Knicks von Giorgio Giugiaro, dem Designer des ersten Golf. Auch Windschutzscheibe und Dreiecksfens- VW-typisch aufgeräumt ter wurden vom Basismodell übernommen. Beim Prototyp fehlt ist das Armaturenbrett. Das Verdeck lässt sich in aber das Merkmal, dem das spätere Serienmodell seinen Spitz- neun Sekunden öffnen. namen verdankt, nämlich der Sicherheitsbügel, der „Henkel“ genannt wurde. Erst auf Intervention des damaligen Entwicklungsvorstands, dem Österreicher Ernst Fiala, wurde der Sicherheitsbügel verbaut, der vom Störfaktor zum Stilelement auch in den VW GOLF CABRIOLET nächsten Generationen avancierte.

Komplett oben ohne Ohne dieses Stilelement kommt mittlerweile das aktuelle Golf Cabrio aus. Stattdessen ist ein in Millisekunden automatisch ausfahrender Überschlagschutz eingebaut, der neben einem verstärkten

Grundmodell: Rabbit BMT TSI 105 PS/77 kW, ab 24.990 € (inkl. 5 % NoVA & MwSt) 5,7 l B/100 km, 132 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: BMT TDI 105 PS/77 kW, ab 26.890 € (inkl. 5 % NoVA & MwSt) 4,4 l D/100 km, 117 g CO2/km (Werksangaben)

Frontscheibenrahmen für Sicherheit sorgt. Aber bleiben wir beim Spaßfaktor. Das Verdeck beim viersitzigen Golf Cabrio öffnet vollautomatisch in neun Sekunden, bis 30 Stundenkilometer klappt das auch während der Fahrt. Dank des Softtops kann der Kofferraum auch mit 250 Liter Volumen bei offenem Verdeck uneingeschränkt benutzt werden. Darüberhinaus kann die Rückbanklehne geteilt umgeklappt werden. Analog wie bei anderen VWModellen gibt es nur eine Ausstattungslinie, die aber durch verschiedene Pakete, Lacktöne, Sitz-Designs und Farben sowie Einzeloptionen individualisert werden kann. Derzeit beinhaltet die Motorenpalette drei Benziner (105, 122, 160 PS) und zwei Diesel (105, 140 PS). Für den nötigen Kick wird ab dem Sommer aber eine GTI-Version mit 210 PS sorgen. Einen Benziner und beide Selbstzünder gibt es mit den energiesparenden BlueMotion Technologies, zu denen Rekuperation und Start-StoppSystem gehören. So konnte beim 1.6 TDI mit 105 PS der Verbrauch durchschnittlich auf 4,4 Liter/100 Kilometer und der CO2-Ausstoß auf 117 Gramm/Kilometer gesenkt werden. Die Motorisierungen sind unterschiedlich mit einem Fünf- beziehungsweise Sechs-Gang-Schalt getriebe bestückt. Optional steht entweder ein SechsGang- oder ein Sieben-Gang Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Der Einstiegspreis in die Oben-Ohne-Welt des VW Golf liegt bei 24.990 Euro. • (DKH)

März 2012

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s 24 Iveco Daily *** OK STShay:Layout 1 21.03.12 13:15 Seite 1

Optimiert für den daily Einsatz

Der Iveco Daily wartet mit einem großen Angebot an FahrzeugVarianten auf, die jede Profession ansprechen soll.

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urch unterschiedliche Kombinationen von Fahrgestell, Motor und Mechanik sind bis zu 7.000 verschiedene Konfigurationen möglich. Dabei werden passende Lösungen für den Waren- und Personentransport sowie Basisversionen für Um- und Aufbauten angeboten. Vor allem bei der Kastenwagen-Baureihe stehen für die Transportspezialisten acht verschiedene Ladevolumina von 7 bis 17 Kubikmetern bei einer Nutzlast bis über vier Tonnen zur Verfügung. Folgende Items stehen für den aktuellen Iveco Daily: Leiterrahmen, Hinterradantrieb, Turbodiesel mit Direkteinspritzung, Allradversion, Intercooler, Erdgasmotor, Laderaum bis 17,2 Kubikmeter bei einer Höhe von 210 Zentimetern, Common Rail, Sechs-Gang-Getriebe und sieben Tonnen Gesamtgewicht.

Zuwachs bei den Motoren Die Motorenpalette wird um zwei Versionen erweitert. Der 2,3-Liter-Euro-5-Motor leistet 146 PS mit einem maximalen Drehmoment von 350 Nm, für den auch das neue SechsGang-Getriebe zur VerfüIVECO DAILY Grundmodell: 35 S 11 gung steht, das auf eine 106 PS/78 kW, ab 18.490 € effektive Umsetzung (exkl. MwSt) 7,7 l D/100 km, 202 g CO2/km des Drehmoments und (Werksangaben) Senkung des VerVorsteuerabzugsberechtigt! NoVA-befreit! brauchs optimiert wurde. Neu im Portfolio ist auch der 3-Liter-EEV-Motor mit 146 PS und einem maximalen Drehmoment von 370 Nm.

24 I März 2012

Verschiedene Versionen für jede Profession und optimaler Arbeitsplatz beim Iveco Daily.

Eine Start-StoppAutomatik gibt es optional mit dem 2,3-Liter-Motor und dem neuen SechsGang-Getriebe, das serienmäßig mit dem GSI-System (Gear Shift Indicator) ausgerüstet ist. Dieses schlägt dem Fahrer das Umschalten auf den Gang vor, mit dem ein möglichst geringer Treibstoffverbrauch und weniger CO2-Ausstoß erzielt wird. Mit diesen Erneuerungen können im gemischten Betrieb bis zu 10 Prozent Verbrauch und CO2-Emissionen eingespart werden. • (DKH)


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s 26-27 Kapitelbeg aufsteigen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:23 Seite 1

Von A wie „Auto“ bis Z wie „Zubehör“: Entdecken

Fließtext fett

Rinspeed Dock+Go: Innovativ und flexibel Der Schweizer Frank M. Rinderknecht ist Jahr für Jahr Garant für außergewöhnliche Konzeptfahrzeuge auf dem Genfer Automobilsalon. 2012 war da keine Ausnahme: Frei nach dem Motto „So wenig Ballast wie möglich“ zeigt das Konzept-Auto „Dock+Go“ wie flexible Mobilität von Morgen aussehen könnte. Als Basis dient ein kleines Elektrofahrzeug, im konkreten Fall ein smart. Der lässt sich durch einachsige, rollende Rucksäcke je nach Einsatzzweck erweitern. Ob Pizza-Zusteller oder Wintersportler, bei größerem Reichweitenbedarf lässt sich sogar ein Range-Extender oder ein zusätzlicher Akku-Pack ankoppeln. Rinderknecht liebäugelt mit einer Serienfertigung.

„Von O bis O“ Winterreifen fährt man von Oktober bis Ostern. Das ist zwar keine Bauernregel, laut James Tennant, Obmann des Reifenhändlerverbandes VRÖ (B.), aber dennoch unbedingt einzuhalten. Keinesfalls sollte man der Verlockung erliegen, Winterreifen über die warme Jahreszeit noch aufzubrauchen. „Der größte Unterschied liegt in der Gummimischung. Sie ist beim Winterreifen wesentlich weicher“, warnt Tennant. „Bei einer Vollbremsung verlängert sich daher der Bremsweg entscheidend.“ Laut Tests des ÖAMTC kann dieser Unterschied bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 100 km/h auf trockener Fahrbahn oder bei 80 km/h auf nasser Fahrbahn mehr als 40 Meter ausmachen. Apropos nasse Fahrbahn: Auch die Aquaplaning-Eigenschaften von Sommerreifen sind deutlich besser.

Würth zum Leitbetrieb gekürt Hervorragend lief das Geschäft für Würth-Österreich im vergangenen Jahr: Mit einem Rekordumsatz von 157 Millionen Euro konnte der Komplettanbieter für Befestigungstechnik abermals kräftig zulegen und setzt im Jubiläumsjahr 2012, in dem das Unternehmen seinen 50. Geburtstag feiert, weiter auf Wachstum. Die konstante Unternehmensentwicklung brachte Würth nun auch die Auszeichnung „Leitbetrieb Austria“ ein. Damit werden

26 I März 2012

Betriebe mit Vorreiterrolle, Branchenspezialisten und Vordenker gewürdigt, die sich durch ihre Tätigkeiten auf dem österreichischen Markt bewähren und die Wirtschaft nachhaltig beeinflussen. Kürzlich überreichten WKÖPräsidentin Sonja Zwazl, WKNÖ-Direktor Dr. Franz Wiedersich und Heinz Hoffer, Leiter des Instituts „Leitbetriebe Austria“ feierlich das Zertifikat an Alfred Wurmbrand, Geschäftsführer von Würth-Österreich.

Saubere Kälte Erfolg für den Transport-Kühlaggregat-Hersteller Carrier: Das neue Pulsor Kühlaggregat für leichte Nutzfahrzeuge sowie die Vector 1550 und Vector 1550 City Trailer Kühlaggregate wurden für ihre Leistungsfähigkeit und ihre Vorteile in puncto Umweltschutz ausgezeichnet. Das Pulsor beeindruckte die Experten durch seine Fähigkeit, auch bei geringer Drehzahl (1.000 U/min) die volle Kühlleistung zur erreichen, was im innerstädtischen Bereich enorm wichtig ist. Die Vector-Aggregate glänzen laut Experten durch optimierten Energieverbrauch (minus 35 Prozent) in Kombination mit präziser Temperaturkontrolle und dem Schutz der Kühlkette.

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Sie Flottenlösungen für höchste Ansprüche.

Fernbedienung für Becker-Navi Der Navigationsspezialist United Navigation erweitert sein Zubehörportfolio der Marke Becker um das Funkfernbedienungs-Kit RC1. Mit der Funkfernbedienung lassen sich alle aktuellen 5-Zoll-Navis von Becker bequemer steuern. Durch eine Plug & Play Installation ist zudem einfache Montage

und Inbetriebnahme gewährleistet. Die kleine 360 GradFunkfernbedienung bietet ein modernes Design. Sie lässt sich mit Hilfe von Klebepads oder Schrauben frei im Fahrzeug platzieren. Kit RC1 ist ab sofort im Handel oder im Onlineshop unter www.mybecker.com erhältlich.

Mazda jubelt Mit dem neuen Kompakt-SUV CX-5 trifft Mazda voll ins Schwarze. Bereits in der ersten Verkaufswoche zählte man 750 Kunden und 4.500 Probefahrten. Der Großteil der Käufer greift zu einem der beiden Dieselmodelle in Top-Ausstattung, die Preisliste für den Japaner startet bei 24.990 Euro für den 165 PS starken Benziner mit Frontantrieb in Emotion-Ausstattung.

Happy Birthday Bertone!

Die italienische Design- und Karosserieschmiede Bertone feiert heuer ihren 100. Geburtstag. Vom Alfa Romeo Giulietta Sprint über den Fiat Dino, vom Lamborghini Miura bis hin zum Opel Kadett E Cabrio, die Werkstücke waren vielfältig. Den Geburtstag nahm man zum Anlass, um sich selbst ein Geschenk zu machen. Die Studio Nuccio ist ein klassischer Bertone-Entwurf mit einer sehr flachen Karosserie. Der 4,3 Liter Mittelmotor leistet satte 480 PS, das Interieur ist schlicht und unterscheidet sich damit deutlich von aktuellen Fahrzeugen.

Seat ab sofort auch in China Ende Februar hat die erste Schiffsladung an Seat-Modellen – 250 Leon – den Hafen der chinesischen Stadt Tianjin erreicht. Ab dem Frühjahr werden die Autos bei neu eröffneten SeatHändlern in China vermarktet. Seat-Vorstandsvorsitzender James Muir ist überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg in den chinesischen Markt gekommen ist, da für chinesische Autokäufer Performance und Dynamik besonders hohen Stellenwert haben.

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s 28 BMW 5er *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:25 Seite 1

Wer die Wahl hat Beim neuen BMW 5er stellt sich nicht nur die Frage Limousine oder Kombi. Auch verschiedene Getriebe- und Leistungsvarianten sowie Heck- und Allradantrieb hatten wir in unserem Test.

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n Sachen Prestige müssen wir eindeutig zum Touring genannten Kombi raten. Unsere BMW 520d Limousine wurde immer wieder für einen 3er gehalten. Da macht das große Heckabteil mit der optional elektrisch aufschwingenden und schließenden Klappe eindeutig mehr her. An der Farbe kann es nicht gelegen haben, wir orderten extra beide im unschuldigen Alpinweiß. Bleiben die Sitze aufrecht, kann die Limousine auf dem Papier eigentlich ganz gut mit dem Touring mithalten: 520 zu 560 Liter Kofferraumvolumen lautet der Vergleich.

Die Automatik unterstützt die Charakteristik Beim Getriebe geht der Punkt klar an die Acht-Gang-Automatik, die für die Krafteinteilung in unserem 525d xDrive Touring sorgte. Dabei geht es gar nicht darum, dass 218 statt 184 PS anstanden. Der seidenweiche Gangwechsel gehört einfach zu einem Fahrzeug der Fast-5-Meter-Liga. Und wer wirklich dynamisch unterwegs sein will, freut sich ebenso: Denn beim manuellen Getriebe sitzt der Rückwärtsgang BMW-typisch links vorn. Will man besonders sportlich die Erste einlegen, ist der Druckpunkt schnell überschritten und der Hintermann bekommt einen Schreck.

Heckantrieb muss nicht mal sein Ein wenig als Philosophiefrage stellt sich die Wahl des Antriebs heraus. Fans der Marke schwören auf den Heckantrieb, doch der hochmoderne Allradantrieb, der die Kraft blitzschnell zwischen den Achsen verteilt, bietet einen nicht zu BMW 5ER-REIHE Testmodell: 520d Eff.Dyn. Edition unterschätzenden 184 PS/135 kW, ab 43.700 € (inkl. 5 % NoVA & MwSt) Sicherheitsvorteil. 4,5 l D/100 km, 119 g CO2/km Wer seine Außen(Werksangaben) dienstmitarbeiter Testmodell: 525d xDrive Touring immer und über218 PS/160 kW, ab 57.000 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) all einsatzbereit 5,4 l D/100 km, 143 g CO2/km (Werksangaben)

28 I März 2012

wissen will, sollte sich das Traktionsplus an Bord holen. Was nach kurzer Gewöhnung flott funktioniert ist das iDrive genannte Bediensystem, mit dem das ganze Infotainment vom Navi über das Telefon bis zum iPod gesteuert wird. Ab und zu bekommt man dennoch das Gefühl, dass man lieber ein paar Knöpfe mehr hätte, als ständig in die Tiefen des Systems abtauchen zu müssen. Mit dem Business-Paket Plus um 3.300 Euro (netto) holten wir uns BMW Online an Bord des Touring. Surfen im Netz funktioniert tadellos, allerdings nur im Stillstand. Selbst der Beifahrer kann auf der Autobahn nicht seine Mails checken oder soziale Netze pflegen. • (MSK)

8-Gang-Automatik und iDrive-Bedienknopf. Darunter: Internet ist im Auto angekommen.

Um 2.540 Euro (netto) gibt es das Österreich-Paket samt automatischer Heckklappe.


s 29 Citroen DS4 *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:26 Seite 1

Ich bin ganz anders! Maximaler Alltagsnutzen ist nicht die Stärke des Citroën DS4. Statt dessen bietet der Premium-Kompaktwagen hochwertige Ausstattung und ausgefallene Ideen.

M

it der DS-Linie wendet sich Citroën an Kunden, denen die herkömmlichen Modelle der Marke zu utilitaristisch sind. Soll heißen: Oberstes Ziel der DS4-Entwickler war die Extravaganz. Das zeigt sich schon beim ersten Probesitzen. Die Windschutzscheibe ist außerordentlich weit nach oben gezogen, wenngleich sie durch verschiebbare Sonnenblenden auf ein Normalmaß reduziert werden kann. Die Farbe der Armaturendisplays lässt sich individuell verändern, für die Warntöne gibt es gar vier Klangschemas mit „polyphonen Tönen“. Die schwarz-roten Ledersitze unseres Testmodells (Ausstattungslinie „Sport-Chic“) sind überaus komfortabel, doch leider nur eingeschränkt in der Höhe verstellbar und damit für sehr groß gewachsene Menschen nicht zu empfehlen. Das Platzangebot auf der Rückbank ist ausreichend – wenn man es denn schafft, sich durch die kleinen Hintertüren mit ihren extrem spitz zulaufenden Fensterabschlüssen zu bugsieren. In Sachen Fahrspaß hat der DS4 viel zu bieten: Die von uns getestete 163-PS-Dieselversion überzeugt mit knackiger Sechsgang-Schaltung, straffem Fahrwerk und direkter Lenkung. Der Verbrauch bleibt im Rahmen, auch die PreisCITROËN DS4 Grundmodell: Citroën DS4 VTi 120 politik ist zurückhaltend: 120 PS/88 kW, ab 21.990 € Selbst das bestens aus(inkl. 6 % NoVA & MwSt) 6,2 l B/100 km, 144 g CO2/km gestattete Topmodell ist (Werksangaben) schon ab 30.190 Euro zu Testmodell: Citroën DS4 HDI 160 haben. • (HAY) 163 PS/120 kW, ab 28.790 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) 5,1 l D/100 km, 134 g CO2/km (Werksangaben)

Das Cockpit bietet allerlei Zierrat. Der Kofferraum ist gegenüber dem nahen Verwandten C4 von 408 auf 385 Liter geschrumpft.


s 30 firmenautos **!hay OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:27 Seite 1

Die beliebtesten Firmenautos Welche Autos werden von österreichischen Unternehmen am häufigsten gekauft? Und wie viel sind sie nach einigen Jahren noch wert? Gemeinsam mit den Experten von EurotaxGlass’s haben wir den Markt analysiert.

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er österreichische Automarkt wächst. Zu einem Gutteil ist dies auf gewerbliche Zulassungen zurückzuführen: Deren Anteil an den Neuzulassungen stieg zwischen 2002 und 2011 von 37,34 auf 48,65 Prozent. Gleichzeitig legte der Gesamtmarkt von 279.493 auf den Rekordwert von 356.145 Stück zu. Ist die Kauflust der Unternehmen so groß? „Dieser starke Anstieg wird klarerweise auch von den steigenden Kurzzulassungen getrieben“, schränkt Max A. Weißensteiner, Geschäftsführer des Marktbeobachters EurotaxGlass’s, ein. Der Anteil der Anmeldungen unter 120 Tagen stieg im vergangenen Jahrzehnt kontinuierlich an, 2011 waren es bereits 87.796 Stück.

Max A. Weißensteiner kennt die Entwicklung von Automarkt und Kfz-Restwerten.

Golf als Wertmeister Die untere Mittelklasse war im vergangenen Jahr mit 36.608 Neuzulassungen das größte Teilsegment des Pkw-Marktes. Der Marktführer war, wenig überraschend, mit 8.467 Neuzulassungen der VW Golf. Dahinter folgten der Opel Astra und der Hyundai i30 – wobei letzterer einen Gutteil seines Erfolgs den Kurzzulassungen verdankt. Zieht man diese ab, fällt der i30 auf den sechsten Rang zurück, während der Ford Focus an die dritte Position vorrückt. Wie steht es um die Restwertentwicklung in diesem Segment? Ein Golf in typischer Ausstattung und Motorisierung ist, bei typischer Fahrtleistung, nach 21 Monaten laut EurotaxGlass’s noch knapp 73 Prozent seines Neupreises wert. Ein Astra kommt dagegen auf 67,5 Prozent und ein Focus auf 65,8 Prozent. Nach 57 Monaten liegen der „Durchschnittsgolf“ bei 49,5 Prozent, der Astra bei 41,7 Prozent und der Focus bei 41,6 Prozent.

folgten der Skoda Octavia und der Audi A4. Zieht man die Kurzzulassungen wieder ab, würden Zweit- und Drittplatzierte die Ränge tauschen. In der Wertentwicklung hat laut EurotaxGlass’s anfangs der A4 die Nase vorn, während Passat und Octavia stets sehr nahe beieinander liegen. Nach 57 Monaten wird der A4 schließlich auf 46,9 Prozent, der Octavia auf 46,8 Prozent und der Passat auf 46,3 Prozent des Neupreises taxiert.

Knappes Rennen

Höchste Abstriche im oberen Segment

Auf Mittelklasse entfielen 2011 insgesamt 23.843 Neuzulassungen. Auch hier hatte VW mit dem Passat die Nase vorn, dahinter

„Bei einem Fahrzeug der

Ober- oder gar Luxusklasse ist in der Regel mit dem höchsten prozentuellen Wertverlust zu rechnen“, so Weißensteiner. In der Oberklasse (insgesamt 7.815 Neuzulassungen) war beispielsweise 2011 der BMW 5er vor dem Audi A6 und dem Skoda Superb das meistverkaufte Modell. Nach 21 Monaten liegt der Restwert von allen drei Fahrzeugen bei weniger als 70 Prozent. Nochmals 36 Monate später kommt der A6 auf 44,2 Prozent, der BMW 5er auf 41,8 Prozent und der Superb auf 37,5 Prozent des Neupreises. Diese Entwicklung könnte so manchen Unternehmer, der seine Autos tatsächlich kauft (und nicht least oder über einen Fuhrparkmanager bezieht), zum Erwerb eines jungen Gebrauchten bewegen. Andererseits sprechen Unternehmerkonditionen und Dienstleistungspakete der Importeure für einen Neuwagen – nur über dessen zu erwartenden Wiederverkaufswert sollte sich der Käufer in spe bewusst sein. • (HAY)

Wertentwicklung Untere Mittelklasse (Angaben in %)

Wertentwicklung Mittelklasse (Angaben in %)

Wertentwicklung Oberklasse (Angaben in %)

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– VW Golf – Opel Astra – Ford Focus

– VW Passat – Audi A4 – Skoda Octavia

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30 0 Monate 21 Mon.

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– BMW 5er-Reihe – Audi A6 – Skoda Superb

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s 31 Kia Sorento ***ok STShay_Layout 1 20.03.12 14:28 Seite 1

Mittlerweile ist bereits die zweite Generation des Kia Sorento mit einer durchaus windschnittigen Karosserie auf unseren Straßen unterwegs.

Großstadt-SUV mit Hang zur Handlichkeit KIA SORENTO Grundmodell: 2,4 CVVT 2WD Cool 174 PS/128 kW, ab 31.990 € (inkl. 11 % NoVA & MwSt) 8,5 l B/100 km, 203 g CO2/km (Werksangaben)

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m Vergleich zum Vorgänger ist der derzeitige Sorento nicht mit einem Leiterrahmenaufbau, sondern mit einer selbsttragenden Karosserie ausgestattet. Je nach Ausführung konnte so bis zu 215 Kilogramm Gewicht eingespart werden. Apropos sparen, die Motorenpalette kann durchaus als verbrauchsgünstig eingestuft werden. Dazu zählen zwei Dieselmotoren mit 2,0und 2,2-Liter-Hubraum (150 und 197 PS), die je nach Antriebs- und Getriebeart durchschnittlich zwischen 6,4 und 7,4 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Beim 2,4-Liter-Benziner mit 174 PS liegt der Durchschnittsverbrauch bei 8,5 bis 8,8 Liter. Der CO2-Ausstoß pendelt sich zwischen 169 und 209 Gramm pro Kilometer ein. Zur Verfügung stehen ein Schalt- und ein Automatikgetriebe jeweils mit sechs Gängen beziehungsweise ein 2WD- und ein elektronisch geregelter 4WD-Antrieb. Je nach Ausführung beträgt die Anhängelast bis zu 2.500 Kilogramm. Die Ausstattungslevels setzen sich aus Cool, Active und Active Pro zusammen, wobei bereits zur Grundausstattung alle sicherheitsrelevanten Features, Klimaanlage, Leichtmetallfelgen, Bergab- und Berganfahrhilfe sowie CD-MP3-Radio mit

Testmodell: 2,2 CRDI 4WD Active Pro 197 PS/145 kW, ab 43.990 € (inkl. 11 % NoVA & MwSt) 7,4 l D/100 km, 194 g CO2/km (Werksangaben)

Überkomplett, aber trotzdem übersichtlich sind die Bedienelemente. Das Heck ist sportlich-robust.

USB-iPod-Anschluss zählen. Bei den höheren Ausstattungsniveaus sind unter anderem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Xenon-Scheinwerfer und Rückfahrkamera inkludiert. Der Einstiegspreis in die Sorentowelt, den es auch als Siebensitzer gibt, liegt bei 31.990 Euro. • (DKH)


s 32 kolumne krause ** OK STShay:Layout 1 20.03.12 16:01 Seite 1

KOLUMNE Dr. Monika Krause ist Rechtsanwältin bei der Wiener Kanzlei Metz & Krause. Sie verfügt über besonders große Erfahrung im Verkehrsrecht sowie in Bezug auf Schadenersatzansprüche aus Verkehrsunfällen.

Wenn der Postmann mit dem ausländischen Strafzettel klingelt ...

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irmenwagenfahrer sind besonders häufig im Ausland unterwegs. Wer dort ein Strafmandat erhält, kann längst nicht mehr mit einem Achselzucken in heimatliche Gefilde zurückkehren: Am 4. Jänner 2008 wurde das EU-Verwaltungsstrafvollstreckungsgesetz (EU-VStVG) im Bundesgesetzblatt kundgemacht und trat mit 1. März 2008 in Kraft. Das EUVStVG regelt die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung (Durchsetzung) von Geldstrafen und Geldbußen innerhalb der EU und folgt auf einen EU-Rahmenbeschluss, welcher bereits im Jahr 2005 gefasst wurde.

Nach ausländischen Maßstäben Durch das EU-VStVG wurde die Möglichkeit geschaffen, alle in einem Mitgliedsstaat verhängten Geldstrafen und Geldbußen innerhalb der Grenzen der Europäischen Union vollstrecken zu können. Vollstreckungshilfe ist von den EU-Staaten übrigens auch dann zu gewähren, wenn die Tat nur im Entscheidungsstaat, nicht aber im Vollstreckungsstaat strafbar ist. Der Entscheidungsstaat kann eine rechtskräftige und somit vollstreckbare Entscheidung den zuständigen Behörden (in Österreich Bezirkshauptmannschaften, Organe der Städte mit eigenem Statut, Bundespolizeidirektionen innerhalb ihres Wirkungsbereichs) übermitteln. Der Vollstreckungsstaat hat die rechtskräftige und vollstreckbare Entscheidung des Entscheidungsstaates ohne weitere Prüfung anzuerkennen und Vollstreckungsmaßnahmen einzuleiten.

Österreichische Verfahrensregeln Das Vollstreckungsverfahren folgt jedoch dem Recht des Vollstreckungsstaates. Somit können nach dessen nationalen Bestimmungen Rechtsmittel erhoben werden. Die österreichische Vollstreckungsbehörde hat vor Vollstreckung der ausländischen Entscheidung den Bestraften zur Zahlung aufzufordern und ihm die Möglichkeit zu bieten, sich begründet gegen die Vollstreckung auszusprechen. Eine Vollstreckung von Entscheidungen anderer EU-Staaten kann in Österreich aus mehreren Gründen unzulässig sein: Etwa wenn die für Österreich erforderliche Bescheinigung nicht vorliegt oder diese unvollständig ist, die Entscheidung also nicht gemeinsam mit der Bescheinigung übermittelt wurde oder die Bescheinigung nicht in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Unzulässig ist eine Vollstreckung auch dann, wenn die Bescheinigung nicht der Entscheidung entspricht,

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die betroffene Person im Verfahren nicht über ihre Rechtsmittelmöglichkeiten aufgeklärt wurde, die Vollstreckung nach österreichischem Recht bereits verjährt ist oder die verhängte Geldstrafe unter 70 Euro liegt.

Ungleiche Behandlung Der Erlös aus der Vollstreckung fließt dem Vollstreckungsstaat zu, ausgenommen, es wurden anderslautende Vereinbarungen mit dem Entscheidungsstaat getroffen. Für die Strafvollstreckung nach dem EU-VStVG ist allerdings die jeweilige gesetzliche Umsetzung in den Mitgliedsstaaten erforderlich. Bisher haben nicht alle Mitgliedsstaaten den EU-Rahmenbeschluss national umgesetzt. Dies führt zwangsläufig zur Un-

gleichbehandlung der EUBürger. Oft ist auch für Verkehrsbehörden bereits die Zustellung von Entscheidungen in anderen EU-Staaten nicht möglich, weil von den dortigen Behörden Halter- und Lenkerdaten nicht bekannt gegeben werden. Damit wird bereits die Durchführung eines Verwaltungsstrafverfahrens und somit die Schaffung einer vollstreckbaren Entscheidung verhindert und Verkehrssünder anderer Mitgliedsstaaten bleiben straffrei.

Besser zahlen! Unabhängig von den Vollstreckungsmöglichkeiten der Strafbehörden innerhalb der EU empfiehlt sich grundsätzlich die fristgerechte Bezahlung vollstreckbarer ausländischer Geldstrafen. Diese sind – auch wenn sie im Heimatland des Bestraften nicht vollstreckt werden (können) – in den nationalen Strafregistern vermerkt und können bei zukünftigen Reisen in den „strafenden Staat“ zu großen Ärgernissen führen. •


s 33 MB C-Coupe *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:31 Seite 1

Sexy and I know it Verjüngungskur bei Mercedes: Das neue C-Coupé ist knackig und kann es locker mit der sportiven Premium-Konkurrenz aufnehmen.

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ercedes verjüngt die Modellpalette optisch immer mehr, mit dem C-Klasse Coupé könnte so mancher Fahrer eines BMW 3er-Coupés oder Audi A5 zum Umstieg bewegt werden. Während das E-Coupé sich als gediegener Luxusgleiter versteht und eher die klassische Mercedes-Kundenschicht bedient, sorgt das neue C-Coupé auch bei der jüngeren Generation für Aufsehen. Der große Stern am Kühlergrill demonstriert Selbstbewusstsein, die ansteigende Seitenlinie weiß ebenso zu gefallen wie der knackige Heckabschluss. Das Interieur steht diesem Eindruck um nichts nach. Die weißen Akzente des Edition-1-Paketes sorgen für einen jugendlichen Touch, die Verarbeitung ist auf gewohnt hohem Niveau.

Egal aus welchem Blickwinkel, das C-Klasse Coupé ist ohne Frage verführerisch.

Großer Fahrspaß, niedriger Verbrauch Unter der Haube sorgt der 250 CDI für den besten Kompromiss aus Fahrspaß und Verbrauch. Seine 204 PS und das satte Drehmoment von 500 Nm schieben den schicken Zweitürer mit großer Vehemenz nach vorne, nach nur sieben Sekunden zeigt der Tacho 100 km/h. In Kombination mit der 7-Gang-Automatik lag unser Praxis-Verbrauch bei MERCEDES C-COUPÉ Grundmodell: C 180 rund sieben Litern, Fahrspaß inklu156 PS/115 kW, ab 35.870 € sive. Mit einigen Extras ausstaffiert, (inkl. 7 % NoVA und MwSt) 6,7 l B/100 km, 157 g CO2/km knackt man schnell die Hürde von (Werksangaben) 60.000 Euro, aber da bleiben sich Testmodell: C 250 CDI die deutschen Edelmarken 204 PS/150 kW, ab 44.880 € (inkl. 6 % NoVA & MwSt) ohnedies nichts schuldig. • (STS) 4,9 l D/100 km, 128 g CO2/km (Werksangaben)


s 34-35 Navigation+Telematik *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:33 Seite 2

Wenn das Kind Befehle gibt Navigationsgeräte haben ihr Luxus-Image längst abgelegt und sich zum unverzichtbaren Begleiter entwickelt – auch in der Flotte.

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s ist rund 15 Jahre her, da galten Navigationsgeräte noch als Inbegriff des Luxus und waren vor allem in teuren Limousinen eingebaut. Doch mit dem Siegeszug der mobilen Geräte sind die Preise in den Keller gerasselt: Jeder Diskonter vertreibt die Geräte mittlerweile, jede neue Generation hat mehr zu bieten als der Vorgänger – und sei es nur die eine oder andere Spielerei. So bietet Garmin die Möglichkeit, die NaviAnweisungen selbst zu sprechen: Ein Mikrofon und ein PC reichen aus – und man kann die Stimme des Kindes (oder jene der PartneVor allem in fremden Ländern sind rin) ins Navi holen. Navigationsgeräte kaum verzichtbar. Anderswo (etwa bei Doch Achtung: Stets aktuelle Karten herunterladen! TomTom) kann man

sich um ein paar Euro Stimmen aus Film und TV herunterladen: Lustig, wenn Darth Vader die 6. Ausfahrt im Kreisverkehr ankündigt oder man sich von Roger Moore (natürlich in feinstem Englisch) ans Ziel führen lässt.

Updates nicht vergessen Mobile Alleskönner kosten heutzutage kein Vermögen mehr, ganz im Gegenteil.

Nicht sparen sollte man auch bei den Updates: Denn nichts ist schlimmer, als wenn man eine neu gebaute Autobahn nicht findet und stattdessen stundenlang auf der Bundesstraße fährt. • (MUE)

Das kleine Kasterl sieht man nicht Wer beruflich viel unterwegs ist, schätzt eine gute Internet-Verbindung im Auto. Das bietet carmap, das im Jänner gestartet ist.

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s dauert rund eine Stunde, bis das kleine schwarze Kasterl eingebaut ist: Wo? Das will Herbert Hrabal, dessen Firma aus Oeynhausen (NÖ) carmap seit wenigen Wochen anbietet, nicht verraten. Es gebe in jedem Fahrzeug andere Stellen, wo man das kleine schwarze Kasterl vor Dieben geschützt unterbringen könne, meint er. carmap ist nicht nur eine preisgünstige WLAN-Lösung im Auto (10 GB Download pro Monat, dann gedrosselt), sondern bietet auch eine ständige Ortung des Fahrzeugs (je nach gewünschtem Tarif entweder alle 15 oder alle 60 Sekunden). Das ist nicht nur für Autohändler sinnvoll, die wissen wollen, wo sich ihre Vorführautos gerade befinden, sondern auch für Zustelldienste, die Ablieferungsbestätigungen „just in time“ verbuchen können. Und wahrscheinlich wird sich wohl auch der eine oder andere Flottenmanager, der sei-

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nen Fahrern ein bisserl auf die Finger schauen will, für carmap interessieren. Die Kosten sind überschaubar: Die Kaution von 175 Euro wird nach Rückgabe zurückerstattet, monatlich sind 19 bis 27 Euro zu bezahlen. Hrabal will heuer rund 4.000 österreichische Fahrzeuge mit dem System ausstatten. • (MUE)

Das Gerät (links) lässt sich in den Autos meist binnen einer Stunde versteckt einbauen. Dann funktioniert das Internet an Bord problemlos.


s 34-35 Navigation+Telematik *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:33 Seite 3

Am Smartphone oder Laptop stellt man die Routen zusammen und überprüft die Fahrer.

Wo sind alle meine Fahrer? Egal, ob Ein-Mann-Unternehmen oder eine Flotte mit 100 Autos: Kosten sparen ist angesagt, und es gibt dafür eine interessante Lösung.

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ie Navigationsgeräte von TomTom gibt es überall zu kaufen, man findet sie in vielen Pkws: Doch dass das holländische Unternehmen auch den Bereich „Business Solutions“ anbietet, hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Und doch sind europaweit bereits mehr als 150.000 Fahrzeuge mit diesen Geräten unterwegs. Es geht ganz einfach, denn für „Webfleet Mobile“ braucht man – wie schon der Name andeutet – vor allem eines: ein Smartphone. Der Unternehmer weiß auf Knopfdruck, wo die Fahrer schon geliefert haben, welchen Auftrag sie gerade erledigen, welches Ziel sie als nächstes ansteuern.

Ein bisserl an „Big Brother“ erinnert aber auch noch eine andere von TomTom angebotene Lösung, nämlich „Webfleet“: Hier kann der Flottenmanager von jedem PC aus ganz genau ver-

folgen, wo sich „seine“ Autos gerade befinden und beispielsweise einen Auftrag dem jeweils nächst gelegenen Fahrer zuweisen. Laut Andreas Klemautzki, dem für mehrere Länder verantwortlichen Verkaufsdirektor von TomTom Business Solutions, richten sich die monatlichen Kosten (ab 10,90 Euro pro Auto) je nach Größe der Flotte und den gewünschten Leistungen. • (MUE)

Das Smartphone liefert die Informationen, welche Aufträge schon erledigt wurden.

„Big Brother“ im Auto

Andreas Klemautzki ist Verkaufsdirektor von TomTom Business Solutions.

So kann man beispielsweise Kunden informieren, wann die Lieferung eintrifft oder dass sich der lang erwartete Techniker verspäten wird. Natürlich kann man damit auch Routen planen, um Staus zu umfahren.

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s 36 Fiat Flottenmanagerin *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:33 Seite 1

Neue Modelle bei Lancia, sportliche Emotionen bei Alfa Romeo und die niedrigsten CO2-Emissionen überhaupt bei Fiat: Damit wollen die italienischen Automarken bei Firmenkunden punkten.

Für Herz und Verstand

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xakt 123,3 Gramm CO2 pro Kilometer haben die Autos des Fiat-Konzerns 2011 durchschnittlich ausgestoßen. Die Marke Fiat kam sogar nur auf 118,2 Gramm pro Kilometer: Ein klarer Bestwert, der nicht nur die Umwelt, sondern auch die (Firmen-) Kunden freut. Schließlich gehen niedrigere CO2-Emissionen mit einem niedrigeren Verbrauch einher. „Wir beobachten, dass der CO2-Ausstoss für immer mehr Unternehmen zu einem wichtigen Kriterium bei der Fahrzeugwahl wird“, sagt Mag. Alice Urbanek, die für das Flottengeschäft des italienischen Autokonzerns in Österreich verantwortlich ist.

Vertrauensbeweis für Fiat Urbanek und ihr fünfköpfiges Team unterstützen die Händler bei der Betreuung regionaler Firmenkunden. Mit Großabnehmern arbeiten sie direkt zusammen – etwa mit der Post, die kürzlich über 850 Fahrzeuge bestellt hat. „Das ist ein klarer Vertrauensbeweis“, freut sich Urbanek über die Order für die Transporterbaureihen Dobló Cargo, Scudo und Ducato. Im Pkw-Bereich punktet Fiat einerseits mit dem vorsteuerabzugsfähigen Dobló-Kleinbus und andererseits mit dem Panda, der für den innerstädtischen Einsatz ebenso geeignet ist wie – in seiner Allradversion – für gebirgige Regionen. Soeben kam die neueste Generation des Kleinwagenklassikers auf den Markt. Auch den siebensitzigen Fiat Freemont, früher als Dodge Journey bekannt, gibt es mit Vierradantrieb.

„Ein konkurrenzloses Fahrzeug“ „Die Giulietta ist nicht nur aufgrund ihres emotionalen Designs und der sportlichen Fahreigenschaften, sondern auch wegen der

36 I März 2012

Vom Lancia Voyager erwartet sich Alice Urbanek heuer 500 bis 600 Verkäufe.

ausgezeichneten Restwertentwicklung sehr beliebt“, verweist Urbanek auf das aktuelle Zugpferd bei Alfa Romeo. Die größte Rolle in der gegenwärtigen Flottenoffensive spielt aber die Schwestermarke Lancia: Schließlich wurde ihr Programm kürzlich um die ehemaligen Chrysler-Modelle Voyager und Thema erweitert. „Der Voyager ist nach wie vor ein weitgehend konkurrenzloses Fahrzeug“, unterstreicht Urbanek die einzigartige Positionierung des vorsteuerabzugsfähigen Siebensitzers. Dass nunmehr italienisches Interieur den amerikanischen Nutzwert ergänzt, sollte der Beliebtheit keinen Abbruch tun. Übrigens: Wer sich für alternative Antriebe interessiert, wird beim Fiat-Konzern ebenfalls fündig. Zahlreiche Modelle gibt es unter dem Namen „Natural Power“ in erdgasgetriebenen Ausführungen. • (HAY)


s 37 Suzuki Kizashi *** HAM!_Layout 1 20.03.12 14:38 Seite 1

Sportliche Eleganz Beim Erwähnen des Namens Kizashi fühlt man sich fast bemüßigt, „Gesundheit“ nach einer Niesattacke zu sagen.

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ie 4x4-Limousine soll aber auch im Mittelklassesegment die Allradkompetenz von Suzuki aufzeigen. Das Design kann als elegant bezeichnet werden, das aber nicht auf eine gewisse Sportlichkeit verzichtet: Unterstützt durch den im Kofferraumdeckel integrierten Heckspoiler, die nicht übertriebenen Seitenschweller, die 18-Zoll-Sportleichtmetallfelgen und die beiden dreiecksförmigen Auspuffendrohre. Für ein dynamisches Fahrgefühl trägt sicherlich auch der 2,4-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 178 PS mit einem maximalen Drehmoment von 230 Newtonmeter bei, der mit einem CVT-Automatikgetriebe verbunden ist. Der kombinierte Verbrauch wird laut Hersteller mit 8,3 Liter/100 Kilometer und der CO2-Ausstoß mit 191 Gramm/Kilometer angegeben. Der Kizashi mit Serienausstattung um 35.890 Euro mit Ledersitzen, Xenon-Scheinwerfern mit automatischer SUZUKI KIZASHI LeuchtweitenregulieGrundmodell: 2,4 Sport 4WD CVT 178 PS/131 kW, ab 35.890 € rung, Parkhilfen vorn (inkl. 11 % NoVA & MwSt) 8,3 l B/100 km, 191 g CO2/km und hinten, Regen(Werksangaben) sensor, elektrischem Testmodell: siehe Grundmodell Glasschiebehubdach und einem zehnfach elektrisch verstell- und beheizbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion ist bereits überkomplett. Die einzigen Extras sind ein Infotainmentcenter mit Navigationssystem, Rückfahrkamera und Metallic-LackieAuch das Cockpit vermittelt Sportlichkeit und Eleganz. rung. • (DKH)


s 38-41 Schwerpunkt Reifen *** HAM!:Layout 1 21.03.12 13:18 Seite 1

Heiße Reifenjahreszeit

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as gilt beispielsweise für den Turanza T001 von Bridgestone, erklärt Vertriebsdirektor Peter Gulow: „In Verbindung mit einem geringeren Gewicht und einer optimierten Karkassenform wird durch die NanoPro-Tech-Mischung ein um 19 Prozent besserer Rollwiderstand erzielt und somit bis zu 2,3 Prozent weniger Kraftstoff verbraucht.“ Der neue Sommerreifen ist in seiner ersten Saison in 40 Größen für Felgen von 15 bis 18 Zoll erhältlich. Ab Januar 2013 sind weitere 37 Größen geplant. „Die Angebotspalette umfasst alle gängigen Dimensionen sowie auch größere Felgendurchmesser und höhere Geschwindigkeitsindizes“, betont Gulow: Damit sei der Turanza T001 „von mittelgroßen und kompakten Modellen bis hin zu großen Limousinen des Premium-Bereichs“ die passende Wahl.

„Technologisches Meisterstück“ „Sicherheit hoch drei“ verspricht Michelin mit dem neuen Sommerreifen Primacy 3: „Die patentierte Gummimischung sorgt für optimierte Haftung bei allen Straßenverhältnissen, ohne dass dies zulasten der zwei Leistungsmerkmale Kraftstoffersparnis und Langlebigkeit geht“, so Pressesprecher Thomas Stockmayer. Das ebenfalls patentierte Reifenprofil mit selbst blockierenden Lamellen sei gar ein „technologisches Meisterstück“: Schließlich seien die Lamellen teilweise nur zwei Zehntel Millimeter dick und damit um die Hälfte bis zwei Drittel dünner als die Lammellen von Winterreifen. Vom Start weg gibt es den Michelin Primacy 3 übrigens in 38 verschiedenen Dimensionen für Felgendurchmesser von 15 bis 18 Zoll.

Ehrgeizige Ambitionen Pirelli hat sich das Ziel gesetzt, bis 2015 weltweiter Marktführer im Premiumreifenbereich zu werden. Flaggschiff sind dabei die UltraHigh-Performance-Pneus der Reihe P Zero, die heuer um den P Zero Silver ergänzt werden. Diese Neuentwicklung gibt es in Österreich freilich vorerst nur für große 19-Zoll-Felgen. Der Pirelli Cinturato soll vor allem mit Verbrauchs- und Abnützungsreduktionen punkten, wobei die Auswahl vom Cinturato P1 für kleine und mittlere Dimensionen bis zum Cinturato P7 für das gehobene Segment reicht. Dass auch Allradreifen ökologische Ansprüche erfüllen können, will der italienische Reifenhersteller unterdessen mit dem Scorpion Verde beweisen.

38 I März 2012

Tests als Orientierungshilfe Auf „sensationelle ÖAMTCund ARBÖ-Tests“ vertraut man bei Continental: So wurde der ContiEcoContact 5 beim

REIF E N N DE

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Breites Sortiment „Wir bieten mit unserem Sortiment die passenden Reifen für unterschiedlichste Autofahrer und Kundengruppen“, erklärt Günther Riepl, Vertriebsdirektor von Falken Tyres. Das Pkw-Sortiment des japanischen Herstellers, dessen technologische Basis der Rennsport bildet, enthält nicht nur sportliche Pneus, sondern wendet sich auch an sicherheitsbewusste und familienorientierte Fahrer. Heuer ist der direkte Nachfolger des bewährten UHP-Sommerreifens FK452, der Azenis FK453, auf den Markt gekommen. Er ist erstmals mit dem Geschwindigkeitsindex (Y) ausgestattet und auch als SUV-Version erhältlich. Zudem ist seit kurzem der ZIEX ZE914 verfügbar – ein rollwiderstandsoptimierter Sommerreifen, der mit reduziertem Spritverbrauch und mehr Grip bei trockener und bei nasser Fahrbahn glänzt.

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Vielfahrer wissen den Sicherheits- und Komfortvorteil renommierter Markenreifen zu schätzen. Fuhrparkmanager werden besonders genau auf die Reifenwahl achten, weil moderne Pneus viel Sprit sparen können.

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ÖAMTC Testsieger in der kleinen Dimension 165/70 R14 T, bei Reifen für Kompakt- und Mittelklasseautos setzte sich der ContiPremiumContact 5 und bei Pneus für kompakte SUV der ContiCrossContact UH durch. Auch beim ARBÖ setzte sich der ContiPremiumContact 5 durch. Für Autofahrer und Flottenbetreiber bieten die Reifentests der Automobilclubs eine nützliche Orientierungshilfe. Mindestens ebenso wichtig ist aber die persönliche Beratung beim Reifenspezialisten vor Ort. Dieser verkauft schließlich nicht nur die Pneus, sondern sorgt auch für Einlagerung und laufende Mobilität: Faktoren, die für Fuhrparks besonders wichtig sind. • (HAY)


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Immer und überall Ob beim Reifenspezialisten im Heimatort oder irgendwo sonst in Österreich: Die Kunden von point-S können auf einheitliches Service zu besten Konditionen vertrauen.

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wischen Neusiedlersee und Bodensee sind 46 Reifenhändler mit insgesamt 56 Standorten Mitglieder von point-S. Rund 30 weitere Firmen haben sich als Montagepartner der Reifenhandelskooperation angeschlossen. Der Grundgedanke des Zusammenschlusses: Gemeinsam können die unabhängigen, inhabergeführten Betriebe Kostenvorteile realisieren und besonders bei Firmenkunden punkten.

Verlässlicher Partner

Christian Fischer (Goodyear Dunlop Tires Austria)

Das Reifenmanagement eines großen Fuhrparks – ob es sich dabei um Pkws, Nutzfahrzeuge oder Lkws handelt – ist aufwändig und kostenintensiv. Als Schnittstelle zwischen Reifenhandel und Flotte betreut die 4Fleet Group europaweit und in Österreich Fahrzeuge jeglicher Art. FLOTTE & Wirtschaft traf Christian Fischer, Business Development Manager bei Goodyear Dunlop Tires Austria, zum Gespräch.

Welche Vorteile bietet die 4Fleet Group ihren Kunden? Fischer: Wir sind europaweit tätig, unser Servicenetz umfasst derzeit mehr als 4.000 Standorte. In Österreich arbeiten wir derzeit mit 121 Reifenfachhändlern zusammen. Das gewährleistet ein flächendeckendes Netz im gesamten Bundesgebiet. Somit können wir auch dem wichtigsten Anspruch unserer Kunden gerecht werden – entsprechende Flächendeckung ist das Um und Auf. Welche Dienstleistungen dürfen Kunden erwarten? Fischer: Wir bieten fix definierte Services zum gleichen Preis vom

Beratung als Kernkompetenz „Immer mehr Großkunden nehmen unser annähernd flächendeckendes Netzwerk in Anspruch“, berichtet Michael Peschek, Geschäftsführer von point-S. Die Firmen wissen zu schätzen, dass sie ihre Reifengeschäfte über einen zentralen Ansprechpartner und eine zentrale Fakturierungsstelle abwickeln können: Das erleichtert Kommunikation und Administration, was wiederum bares Geld spart. „Darüber hinaus sind uns Aufklärung und Kommunikation ein besonderes Anliegen“, unterstreicht Peschek die Kernkompetenz der Reifenspezialisten – etwa dann, wenn es darum geht, den Zusammenhang

Boden- bis zum Neusiedlersee. Dies umfasst die korrekte Umsetzung der Vorgaben der Kunden, die sogenannte Tire Policy genauso wie Kostentransparenz, die durch individuelles Controlling und Reporting gewährleistet ist. Für entsprechende Kostenübersicht sorgt ein internetbasierendes Online-Abrechnungssystem. Wir bieten selbstverständlich auch Pakete, die wir mit unseren Kunden gemeinsam erarbeiten, in die spezielle Vorgaben einfließen können und dann auch punktgenau umgesetzt werden. Sind Ihre Kunden an spezielle Produkte gebunden? Fischer: Wir empfehlen für entsprechende Qualität und Sicherheit die starken Produkte unseres Konzernver-

Michael Peschek erläutert, warum sich immer mehr Firmenkunden für point-S entscheiden.

zwischen Reifenwahl und Spritverbrauch zu vermitteln oder bei der Entscheidung zwischen Alufelgen und Stahlrädern mit Originalzierkappen zu beraten. Die Zufriedenheit der Großkunden garantiert den Mitgliedern von point-S Umsatz- und Ertragssteigerungen. Damit werden noch mehr Reifenhändler auf die Kooperation aufmerksam: Es scheint also sichergestellt, dass Österreichs größtes unabhängiges Reifennetzwerk in Zukunft noch dichter gewebt wird. • (HAY)

bundes von Goodyear, Dunlop und Fulda. Der Kunde hat bei unseren Partnern freie Reifenwahl. Entscheidend sind unser Know-how und entsprechendes Service, auf die sich Unternehmen verlassen können. Welche Serviceleistungen können Sie österreichischen Kunden, die europaweit agieren, bieten? Fischer: Auch in diesem Fall können wir individuelle und maßgeschneiderte Pakete schnüren, die Infrastruktur dafür ist vorhanden. Wird die 4Fleet Group in Österreich weiter expandieren? Fischer: Wir überprüfen laufend den Bedarf. Wenn dieser gegeben ist, sind wir gerne bereit, mit neuen Partnern zusammenzuarbeiten.

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Kauf gutes (Reifen-) Material Die Reifen- und Service-Plattform Kaguma.at bietet eine riesige Auswahl und prompte Verfügbarkeit zu guten Preisen. Form von Testergebnissen, die Lieferung nach Österreich erfolgt innerhalb von 48 Stunden.

Aus einer Hand

sammengefasst werden. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos, es gibt weder Vertragsbindungen noch Mindestabnahmemengen und somit kein Risiko. • (STS)

Ein weiterer Vorteil besteht in der „Rechnung aus einer Hand“. Es ist nicht nur egal, wie viele Reifen bestellt werden, es können auch Pneus verschiedener Marken auf einer Rechnung zu-

REIF E N N

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Mobiler Flottenservice

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Kauf gutes Material – Kaguma hat diesen Slogan in abgekürzter Form zum Firmennamen gemacht und spricht vor allem Großabnehmer mit attraktiven Reifenangeboten an. Auf der Website www.kaguma.at findet sich ein riesiges Angebot an Reifen und Felgen. Geschäftsführer Marco Schulz betont die gute Warenverfügbarkeit: „Wir bieten rund 19 Millionen Reifen und 800.000 Stahlfelgen an. Innerhalb weniger Sekunden kann der Kunde den Lagerstand überprüfen und auch per Mausklick bestellen, das Kaguma-Geschäftsalles natürlich rund um die Uhr.“ führer Marco Schulz Neben der Preistransparenz gibt es Hilmöchte die Aktivitäten weiter ausbauen. festellungen zur Kaufentscheidung in

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Reifen John erleichtert größeren Fuhrparks die Reifenlogistik und kommt mit dem mobilen Flottenservice ins Haus. Unternehmer mit großen Flotten und Fuhrparks haben nicht zuletzt mit den Reifen der Fahrzeuge eine große logistische Leistung zu vollbringen. Sei es der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen beziehungsweise umgekehrt oder das Aufziehen neuer Pneus, je mehr Fahrzeuge im Einsatz sind, desto schwieriger wird die Aufgabe für den Fuhrparkmanager.

Reifenwechsel direkt beim Kunden Die Firma Reifen John hat hier die passenden Flottenlösungen parat. Neben dem klassischen Service bei den insgesamt 24 Standorten in Österreich, mit dem großen Produktportfolio aller namhaften Hersteller, verfügt Reifen John auch über einen mobilen Flottenservice. So muss der Kunde mit seinem Fuhrpark nicht zum Reifenhändler, sondern dieser kommt mit einer mobilen Reifenwechsel-Station direkt zum Kunden. Der Zeitverlust beim Servicieren der Fahrzeuge fällt damit deutlich kürzer aus, für den Unternehmer ein wichtiger Kostenfaktor.

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Darüber hinaus hat Reifen John Verträge mit namhaften Leasing-Firmen.

Dienstleistungs-Angebot Als Reifenfachhändler werden natürlich auch

alle Serviceleistungen rund ums Rad – wie etwa Achsvermessungen etc. – angeboten. Ein großes Sortiment an Alu- und Stahlfelgen sowie zahlreiches Zubehör runden das Programm von Reifen John ab. • (STS)


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Profis für alle Ansprüche Große Auswahl, kleine Preise und umfassende Dienstleistungen für Flottenkunden: Damit will A.T.U im Reifengeschäft punkten.

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it 650 Filialen in sechs Ländern zählt die Servicekette zu den größten europäischen Reifenhändlern. Dies garantiert eine große Auswahl an Qualitätsreifen zu attraktiven Preisen. „Auch an unseren 25 österreichischen Standorten sind die Lager gut gefüllt und die Mitarbeiter umfassend geschult“, sagt der für Firmenkunden zuständige Geschäftsführer Manfred Koller. Die Kompetenz von A.T.U reicht übrigens weit über den Reifenverkauf hinaus: „Alle Filialen verfügen über modernste Montage-, Wucht- und Diagnosegeräte“, unterstreicht Koller. Daher seien die Mitarbeiter beispielsweise in der Lage, mit Hilfe einer elektronischen 3-D-Achsvermessung die korrekte Fahrwerkseinstellung zu überprüfen. Sollte ein kleinerer Karosserieschaden zu beheben sein oder nach dem harten Winter die eine oder andere mechanische Reparatur vorgenommen werden müssen, kann dies eben-

Die gut gefüllten Reifenlager von A.T.U sorgen für eine große Auswahl. falls rasch vor Ort durchgeführt werden.

Vorteile für Flottenkunden Wer als Firmenkunde seine Sommerreifen bei A.T.U erwirbt, kommt in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen. So gilt ein transparenter Fixpreis für Montage, Wuchtvorgang und Wuchtgewichte. Per Großkundenausweis ist es leicht möglich, ein Mitarbeiterfahrzeug vor Ort der richtigen Firma zuzuordnen und mit minimalem Aufwand die richtige Kostenstelle zu belasten. „Über einen personalisierten

und passwortgeschützten Onlinezugang kann der Kunde Vergünstigungen und Konditionen einsehen, Reifen zusammenstellen und Preise anzeigen lassen“, ergänzt Koller. Ein weiterer Pluspunkt seien die in ganz Österreich einheitlichen Konditionen: „Egal welche Filiale der Kunde ansteuert, er kann sich überall auf die gleichen Preise und die gleiche zuverlässige Abwicklung verlassen.“ Das gilt übrigens auch dann, wenn ein Mitarbeiter einer österreichischen Firma eine A.T.UWerkstatt in Deutschland aufsucht. • (HAY)


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„Sehr empfehlenswert“– der indische Apollo Der österreichische Reifengroß- und -einzelhandel schenkt dem Apollo-Reifen gleich zum Markteintritt sein volles Vertrauen. Preis- und Leistungsverhältnis machen den Reifen für Flottenkunden attraktiv. Von Gerhard Lustig

Thomas Körpert: „Apollo ist für den Flotteneinsatz prädestiniert.“

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er indische Reifenhersteller Apollo hat 2009 die niederländische Edelreifenmarke Vredestein gekauft, um für seine Reifenprodukte das nötige Know-how zu erhalten – im qualitätsorientierten Markt wie Österreich unabdingbar. Nach einem Testlauf, zunächst in England und Deutschland, sind jetzt die Märkte reif für Österreich und die Schweiz. Rechtzeitig zur Sommersaison haben namhafte Reifengroß- und -einzelhändler Apollo ins Angebot genommen. Sie wissen dahinter die Reifentechnologie von Vredestein. In Verbindung mit attraktiven Kundenabgabepreisen ist Apollo gleich zum Markteintritt gut positioniert. Auf dem Genfer Automobilsalon waren die Apollo-Reifen die Aufsteiger im Ausstellerreigen der Weltmarktführer . „Pkw-Reifen bis 19 Zoll, Allradreifen und natürlich später auch das Winterreifenangebot werden in einem dem Markt würdigen Preis-Leistungs-Verhältnis vermarktet“, erläutert Österreich-Repräsentant Thomas Körpert, der mit ausgesuchten Partnern flächendeckend in Österreich an der Positionierung von Apollo arbeitet.


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ÖAMTC vergibt „sehr empfehlenswert“ Premium trägt den Namen Vredestein, Hochklassigkeit den Namen Apollo. Das manifestiert sich auch in den Testergebnissen des ÖAMTC. In der kleineren Dimension 165/70 R14 T bekam der Apollo Amazer 3G Maxx von der strengen Jury ein „sehr empfehlenswert“ und fand sich damit inmitten der Marktführer. Eine Bestnote, gemeinsam mit dem Energy Saver von Michelin, beim Nassgriff ist zum Markteintritt in Österreich eine tolle Visitenkarte. „Bei den Geräusch- und Verschleißbenotungen muss man sich auch nicht vor der Konkurrenz verstecken“, merkt Körpert an, der dem Markt eine ausreichende Verfügbarkeit seiner neuen Reifenmarke verspricht. Apollo trägt heuer in der Warenverfügbarkeit zur Entspannung bei, daran zweifeln seine treuen Abnehmer nicht. Ein Wettbewerbsvorteil liegt in der leistbaren Spitzenqualität, und darauf legen die Reifenspezialisten großen Wert. Rund 20 Prozent unter Premium und das zu hochklassigen Leistungswerten prägen den Erfolgsweg, die Experten sind sicher, Apollo erfolgreich im Markt integrieren zu können. Zudem ist die Einführung des EU-Reifenlabels zum 1. November 2012 Bestandteil im Apollo-Vermarktungskonzept.

In Apollo steckt das Knowhow von Vredestein, und das zu Vorteilspreisen.

Vredestein ist eine hochrangige europäische Premiummarke für alle PS-Klassen.

Gute Verfügbarkeit in ganz Österreich

Sie eilten nach Genf, um sich die neue Reifenmarke anzusehen. Sie wurde – besonders für Flottenkunden – für gut befunden.

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Nachstehende Reifenhändler erreichen mit ihren insgesamt 91 Niederlassungen ganz Österreich und sind daher für flottenorientierte Unternehmen von großer Bedeutung: Achleitner www.achleitner.com 11 Filialen Bruckmüller www.bruckmueller.at 10 Filialen Plankenauer/Fastbox www.plankenauer.at 18+20 Filialen Ritz www.reifen-ritz.at 9 Filialen Wanggo www.wanggo.at 5 Filialen Weichberger www.weichberger.at 18 Filialen

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www.autoundumwelt.at

E-cars: Reichweite sinkt bei Kälte Der ÖAMTC hat anhand des Mitsubishi i-MiEV die Wintertauglichkeit von E-Fahrzeugen überprüft. „Der Test wurde am Klimaprüfstand der TU-Wien durchgeführt“, so ÖAMTCCheftechniker Max Lang. „Das Ergebnis ist eindeutig: Je kälter das Wetter, desto geringer die Reichweite des E-Autos.“ Der Grund: Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Aufnahmebereitschaft der Batterie und der Großteil der vorhandenen Ladung wird von der Heizung verbraucht. Die besten Werte erzielt der i-MiEV bei plus 20 Grad Außentemperatur. In einer dem Stadtverkehr nachempfundenen Situation

kommt man bei diesen Temperaturverhältnissen genau 114 Kilometer weit. „Wenn es wie Anfang Februar arktische Kälte mit bis zu minus 20 Grad gibt, kommt man nicht weiter als 61 Kilometer“, so Lang.

David Guetta wirbt für Renault Twizy

Die österreichischen Automobilimporteure wehren sich nun mittels der Homepage www.autoundumwelt.at gegen die Rolle des Automobils als Umweltsünder Nummer eins. Gemeinsam mit der Technischen Universität Wien und den Autofahrerclubs wurden Daten gesammelt und Statistiken ausgewertet. Dies untermauert die Bemühungen der Automobilhersteller, die Fahrzeuge umweltfreundlicher zu machen. Darüber hinaus macht Dr. Christian Pesau (B.), Geschäftsführer des Importeursarbeitskreises, darauf aufmerksam, dass in Österreich rund 700 Unternehmen mit zirka 175.000 Beschäftigten in der Automobilindustrie tätig sind. Ergänzt um Fahrzeughandel, Reparaturgewerbe und verwandte Branchen wie Tankstellen oder Versicherungen sind es sogar mindestens 360.000 Arbeitnehmer, was 12 Prozent aller unselbstständig Erwerbstätigen entspricht.

Das Auto als Skulptur

Das Kultobjekt Auto mit all seinen Vor- und Nachteilen beeinflusst zwangsläufig auch Künstlerinnen und Künstler. Bis heute widmen sich erstaunlich viele von ihnen dem Auto: liebevoll, intelligent, kritisch oder mit Augenzwinkern. Das Linzer Kunstmuseum Lentos (Ernst-Koref-Promenade 1) zeigt eine spektakuläre Schau mit 26 Exponaten von Kreativen wie Erwin Wurm, Peter Weibel, Fabrizio Plessi, Hans Kupelwieser und Ecke Bonk. Zu sehen ist die Ausstellung bis 4. Juli 2012, geöffnet ist sie jeweils von Dienstag bis Sonntag (10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 21 Uhr).

Star-DJ David Guetta und seine Frau Cathy begleiten die Markteinführung des Elektro-Zweisitzers Renault Twizy. Die Twizy-Kampagne wird untermalt vom Song „Alphabeat“: „Der Renault Twizy steht für Innovation und Technologie, es ist aufregend, Teil dieses futuristischen Projektes zu sein.“

Alternative Antriebe und kreative Geschäftsideen:

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Camping: Diesel statt Gas

Startschuss für ElektroGolf-Flotte in Frankreich Mit der Vienna Autoshow im Jänner wurde die österreichische VW Golf Blue-e-Motion Testflotte an ausgesuchte Firmenkunden übergeben, mit 13. März ist nun auch die nach Deutschland und Österreich dritte Erprobungsflotte in Frankreich gestartet. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Erforschung der Alltagstauglichkeit im Metropolverkehr in und um Paris sowie die öffentliche Ladeinfrastruktur. Um möglichst breit gefächerte Ergebnisse einzuholen, wurde auch die Testgruppe stark diversifiziert. Von Pharma- und Versicherungsunternehmen bis zum Bürgermeisteramt und zu Privatpersonen reicht die Bandbreite.

Neues Erdgasauto für Fahrschule „Bis zu 100 Fahrschüler pro Jahr lernen bei uns das Autofahren mit einem Erdgasfahrzeug“, sagt Oliver Bennier, Inhaber der Wiener Fahrschule Karlsplatz. Bereits seit 2007 ist dort ein erdgasbetriebener VW Touran im Einsatz. „Im treibstoffintensiven Fahrschulbetrieb hat Erdgas er-

n:

hebliche Vorteile. Daher haben wir jetzt einen weiteren erdgasbetriebenen Touran angeschafft.“ Rund neun Kilogramm Erdgas braucht der Touran pro 100 Kilometer. Vergleichbare Fahrzeuge, die mit Benzin, aber auch Diesel betrieben werden, würden deutlich höhere Kosten verursachen. „Damit fahren wir am günstigsten“, sagt der Unternehmer, der unter seinen Fahrschülern auch gestiegenes Interesse an alternativen Antriebstechnologien registriert.

Zufrieden mit dem neuen Geschäftsfeld Camping zeigt sich Webasto-Österreich-Geschäftsführer Dieter Hahn. Die Webasto-Technik mit ihren „Dual Top“-Dieselheizgeräten, dem Dieselkocher X100 sowie einem von Brennstoffzellen betriebenen Kompressorkühlschrank ermöglicht, CampingFahrzeuge völlig „gasfrei“ zu machen, die Energie für das Betreiben kommt aus dem Diesel-Tank. Diesel als Energiequelle bietet größere Unabhängigkeit beim Reisen sowie eine autonome Energieversorgung. Wichtig für alle, die

nicht auf Nachfüllmöglichkeiten für Gasflaschen oder externe Stromversorgung angewiesen sein möchten. Kürzlich wurde die Produktschulung für Vertriebspartner, der 43 Teilnehmer aus ganz Österreich beiwohnten, abgeschlossen.

Ampera macht Läufern Beine Der innovative Opel Ampera, zuletzt in Genf zum Auto des Jahres gekürt, macht den Spitzenläufern des diesjährigen Vienna City Marathon, der am 15. April 2012 stattfindet, Beine. „Opel steht für Mobilität und Umweltverantwortung“, sagt Alexander Struckl, Geschäftsführer General Motors Austria. „Wir freuen uns, dass wir den Vienna City Marathon mit dem Ampera als Vorausfahrzeug anführen dürfen und so sicherstellen, dass Spitzenläufer unbelastet von Schadstoffen neuen Rekordzeiten entgegenlaufen können.“ Der Ampera kann am 15.4. am Wiener Heldenplatz auch besichtigt werden.

Geben Sie Ihrem Fuhrpark neue Impulse!

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s 46 Renault Kangoo ZE *** HAM!:Layout 1 21.03.12 13:25 Seite 1

Für die emissionsund lautlose Lieferung Im Fahrbetrieb setzt der Renault Kangoo Z.E. kein Gramm CO2 frei. Gewöhnungsbedürftig für die Umwelt ist sicherlich noch das beinahe lautlose Bewegen im Straßenverkehr.

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as leichte Nutzfahrzeug wird vorerst in einer Kurz- und Langversion als Zweisitzer angeboten, dessen Lade- vom Fahrgastraum entweder durch ein Gitter oder durch eine verglaste Wand getrennt werden kann. Die hinteren Fenster sind in dieser vorsteuerabszugsberechtigten Fiskalversion zugeblecht. Eine fünfsitzige Variante folgt im Lauf des Jahres. Angetrieben RENAULT KANGOO Z.E. wird der Kangoo Z.E. von einem fremderregGrundmodell: Z.E. 2-Sitzer 60 PS/44 kW, ab 20.000 € ten Synchronmotor mit einer Leistung von (exkl. MwSt), NoVA-befreit! Vorsteuerabzugsfähig! 60 PS, der eine Höchstgeschwindigkeit von (Werksangaben) 130 km/h erlaubt. Die Energie kommt von Testmodell: siehe Grundmodell einer Lithium-Ionen-Batterie. Die Reichweite beträgt rund 100 Kilometer, für die zwischen 15 und 16 kWh verbraucht werden. Ist die Batterie komplett entladen, dauert der Ladevorgang sechs bis neun Stunden. In der kalten Jahreszeit will man selbstverständlich nicht auf die Heizung verzichten. Diese verbraucht allerdings während der Fahrt sehr viel Strom, was in Folge die Reichweite reduziert. Aus diesem Grund kann der Kangoo Z.E. mit einem Dieselzuheizer ausgerüstet werden, der für die nötige Raumtemperatur sorgt. Die Reichweite wird auch nicht belastet, wenn die Vorklimatisierungsfunktion während des Ladevorgangs betätigt wird.

Batterie zu mieten Der Kaufpreis des Fahrzeugs beginnt

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Das Ladevolumen beträgt beim Renault Kangoo Z.E. zwischen 2,4 und 4,6 m3.

Vom PC aus können Lade- sowie Batteriestatus des Wagens, Ladeprotokoll und E-Tankstellensuche abgerufen werden. brutto bei 24.000 Euro, was einem Nettobetrag von 20.000 entspricht. Dazu kommt noch die Batterie. Die Miete berechnet sich je nach jährlicher Fahrleistung und Vertragsdauer. Bei 20.000 Kilometern und ab 36 Monaten fallen pro Monat 89 Euro (exklusive Umsatzsteuer, inklusive Assistance) an. Für einen gewissen Überblick sorgt „My Z.E. Connect“, einem vernetzten Service. Über eine Internetseite können bequem vom PC aus Lade- und Batteriestatus des Wagens, Ladeprotokoll, E-Tankstellensuche und Tipps zum sparsamen Fahren abgerufen werden. Dieser kostet beispielsweise ab vier Jahren Vertragsdauer pro Monat zwei Euro (exklusive Umsatzsteuer). • (DKH)


s 47 Lada *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:50 Seite 1

Günstige Variante Der Schönste ist er vielleicht nicht, der Lada 2171 Kombi, auch Priora genannt. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Den Zweck für Unternehmen erfüllt er aber allemal.

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m den Laderaum für berufliche Bedürfnisse besser nützen von 6,5 Liter/100 Kilometer zu können, wird der Priora auch in einer Spezialversion als auskommt. Das LaderaumvoluLkw angeboten. Bei dieser sind die hinteren Seitenscheiben durch men beträgt 1.370 Liter mit Einschweißbleche ersetzt, der Laderaum ist durch ein Gitter vom einer Zuladung von 415 KiloFahrgastraum getrennt sowie der Laderaumboden mit einem Ab- gramm. Der Nettopreis liegt bei deckblech für eine ebene Ladefläche versehen. 9.990 Euro. • (DKH) Durch diese Einrichtungen ist der Priora als Lkw-Version NoVA-beDer Lada Priora freit und darüber hinaus noch Kombi erfüllt alle vorsteuerabzugsberechtigt. Er Voraussetzungen LADA PRIORA schaut zwar nicht so aus, für einen Grundmodell: Kombi aber der 1,6-Liter-Benziner 98 PS/72 kW, ab 9.990 € vollwertigen (exkl. MwSt) Lieferwagen. mit 98 PS macht den 2171 6,4 l B/100 km, 150 g CO2/km (Werksangaben) zu einem spritzigen FahrNoVA befreit! zeug, das mit einem Vorsteuerabzugsfähig! Durchschnittsverbrauch


s 48 Rewe Carsharing *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 14:59 Seite 1

Salzburg fährt auf E-Cars ab Energieversorger Salzburg AG und Handelsriese Rewe starteten vor wenigen Wochen in der Stadt Salzburg Österreichs erstes Elektro-Carsharing.

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mil (abgeleitet von E-Mobil) nennt sich das neue Carsharing-Modell, das vorerst an fünf Standorten mit je zwei Fahrzeugen in Betrieb ging. „Es ist als Pilotprojekt in der Region Salzburg geplant“, sagt August Hirschbichler, Vorstandssprecher der Salzburg AG. Bereits 2009 sammelte die Salzburg AG mit ihrem Tochterunternehmen „ElectroDrive Salzburg“ Erfahrungen. „Was wir 2009 begonnen haben, findet in Emil seinen logischen nächsten Schritt“, so Hirschbichler.

Carsharing-Projekt auch bald in Wien und Graz? In dieselbe Kerbe schlägt auch Peter Breuss, Technischer Direktor von Rewe International. Rewe setze bereits seit Jahren Projekte im Bereich E-Mobilität um, als Mitglied von Austrian Mobile Power (eine Plattform zur Umsetzung der Elektromobilität) fördere das Unternehmen diese unterschiedlich, etwa mit Grünstrom-Tankstellen, Hybrid-Lkws oder E-Test Autos. „Die Erfahrungen in Salzburg werden zeigen, wie schnell wir unser System auf andere österreichische Orte ausdehnen“, sagt Breuss. Die Städte Wien und Graz seien für Breuss „mögliche Partner, mit denen Gespräche geführt werden“. Vorerst wird im Carsharing-Betrieb nur ein Fahrzeugtyp, der Mitsubishi i-MiEV, eingesetzt. Bei entsprechender Nachfrage nach größeren Fahrzeugen kann sich Breuss vorstellen, darauf zu reagieren und etwa auch E-Transporter einzusetzen. Im Endausbau, der im Jahr 2016 erreicht werden soll, wird die Carsharing-Flotte 80 Fahrzeuge, die auf 40 Stationen in der Stadt Salzburg verteilt sind, umfassen. „Bei einer sechsstündigen Auslastung der Fahrzeuge pro Tag kann sich Emil-Carsharing in einigen Jahren rechnen“, glaubt Breuss. Rund eine Million Euro investierten Rewe und Salzburg AG in das Projekt. Unterstützt wird dieses auch von der Stadt Salzburg, die als Emil-Kunde auch Parkflächen für die Elektro-CarsharingFlotte zur Verfügung stellt. „Manche unserer Pkws im Fuhrpark fahren weniger als 5.000 Kilometer im Jahr. Diese können wir durch CarsharingAutos ersetzen. Wenn Letztere elektrisch betrieben werden, ist das doppelt umweltfreundlich“, sagt Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg. Seit Sommer 2011 ist es in der Mozartstadt auch erlaubt, mit

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Elektroautos während der Ladedauer vor Ladestationen gratis in der Kurzparkzone zu stehen. „Zusätzlich stellen wir auch Flächen für Emil zur Verfügung“, so Schaden.

App, Website und Hotline

Vorstandssprecher August Hirschbichler (Salzburg AG), Peter Breuss (Rewe) und Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (v.l.).

Die Mitsubishi E-CarFlotte wird von hochmodernen GrünstromTankstellen gespeist.

Das Angebot ist via Website über eine App für Smartphones und über eine Hotline buchbar. Die Registrierungsgebühr beträgt 25 Euro. Abgerechnet wird mit einer Kundenkarte, entweder im 15-Minuten-Takt (je nach Paket zwischen 5,60 und 6 Euro pro Stunde) oder pro Kilometer (25 bis 29 Cent). Das neue Carsharing-Projekt stößt auf großes Interesse: „In der ersten Märzwoche haben sich bereits 80 Salzburgerinnen und Salzburger für Emil angemeldet, ein Riesenerfolg, mit dem wir in diesem Ausmaß nicht gerechnet haben“, sagt Bernhard Bauer, Sprecher der Salzburg AG. Detailinformationen unter www.fahre-emil.at. • (DSC)


s 49 Raiffeisen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:00 Seite 1

Flottenleasing nach Maß Das Burgenländische Hilfswerk freut sich über 15 neue Kia Picanto und das von Raiffeisen-Leasing maßgeschneiderte Fuhrparkmanagement.

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ie 150 MitarbeiterInnen des Burgenländischen Hilfswerks betreuen täglich rund 1.000 Personen in ihren eigenen vier Wänden. Um diese logistische Meisterleistung bewältigen zu können, ist man auf die erforderliche Mobilität angewiesen. Jährlich werden über eine Million Kilometer abgespult und dabei rund 70.000 Liter Treibstoff verbraucht.

Umweltfreundlich

Partnerschaft mit Raiffeisen Da kommt natürlich der Fahrzeugflotte eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit der Raiffeisenlandesbank Burgenland und Raiffeisen-Leasing hat man die idealen Partner gefunden. Die Raiffeisen-Leasing ist seit über 40 Jahren im Geschäft und bietet neben klassischem Leasing auch ein komplettes Fuhrparkmanagement

an. In den letzten Jahren wurde auch ganz speziell der Fokus auf Ökoflottenmanagement gelegt.

Der Einsatz von neuen, Raiffeisen-finanzierten KiaPicanto-Modellen kommt auch der Umwelt zugute.

Wirtschaftlichkeit ist natürlich auch für das Burgenländische Hilfswerk ein wichtiges Argument, wie Hilfswerk-Obmann Abg.z.NR Oswald Klikovits betont: „Wir wollen unsere Dienstwagenflotte schrittweise auf kraftstoffsparende und umweltfreundliche Fahrzeuge umstellen. Damit kommen wir auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung nach.“ In einem ersten Schritt wurden 15 neue Kia Picanto übernommen, weitere 15 Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr folgen. • (STS)


s 50 kolumne Gehringer *** OK STShay:Layout 1 20.03.12 15:27 Seite 1

KOLUMNE Prof. Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Geringer ist Dekan der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften an der TU Wien. Er gilt international als einer der renommiertesten Experten für Fahrzeug- und Motorentechnik.

E-Autos: Vom Hype zur Verdammung?

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lternative Antriebstechnik – und hier insbesondere jene mit rein elektrischem Antrieb, gespeist von leistungsfähigen Batterien – ist nach wie vor im Brennpunkt der Öffentlichkeit. Aber diese Antriebstechnik ist keinesfalls neu oder „die“ Innovation: Bereits vor über 100 Jahren war eine Drittelteilung der Antriebe im Fahrzeug (ein Drittel Elektro-, ein Drittel Benzinund ein Drittel Dampfantrieb) die Realität. Elektrofahrzeuge wurden aufgrund der einfachen Handhabung als Luxusautos mit großer Zukunft eingeschätzt – jedoch erst nach Lösung des Speicherproblems. Diese Hoffnung hat sich bis heute nicht erfüllt. In weiterer Folge hat der Elektromotor in Funktion des Starters dem Verbrennungsmotor zum Durchbruch verholfen: Starten wurde für jedermann und jederfrau einfach und ohne dem lästigen Ankurbeln möglich. Durch die stetig steigenden Anforderungen zur Effizienzsteigerung, gepaart mit ökologischen Aspekten („reiner Antrieb“), wird heutzutage wieder verstärkt nach Synergien der beiden Antriebssysteme nachgedacht. Der Hybrid scheint hier eine mögliche Lösung zu sein.

Kein freiwilliger Rückschritt Aber auch reine E-Fahrzeuge haben in den letzten Jahren einen sehr starken Aufwind bekommen. Sie werden oder wurden von vielen Experten als langfristige Hauptform der individuellen Mobilität angesehen. Wenn es darum geht, einen Zeithorizont zu definieren, scheiden sich allerdings die Geister. Das Problem dabei ist, dass man einer Technologie auch schadet, wenn sie zu früh und zu wenig vorbereitet eingeführt wird. Daraus resultieren überzogene Erwartungen, die bei Nichterfüllung in einer Ablehnung münden. Der Nutzer erwartet im Neuen etwas Besseres, Billigeres, Komfortableres oder zumindest Ebenbürtiges und akzeptiert keinesfalls einen freiwilligen Rückschritt. Wenn eine neue Lösung aber unausgereift zum Kunden kommt, lehnt er diese kategorisch ab, und es dauert sehr lange, bis sich diese Lösung – auch bei Verbesserungen – durchsetzen kann. Ein gutes Beispiel ist hierfür der Audi Duo Hybrid aus den 90er Jahren des vorigen Jahrtausends: Er war seiner Zeit voraus und wurde nicht angenommen. Erst Jahre später gelang es Toyota mit viel Einsatz und Investment, den Prius erfolgreich zu etablieren.

Vermieste Begeisterung Wie sieht die aktuelle Situation im Bereich Elektrofahrzeuge aus? Aufgrund massiver politischer Unterstützung und begleitender Medienpräsenz wurde in der Bevölkerung die Einschätzung manifest, dass in Kürze die Elektromobilität den Individualverkehr prägen wird. Nach den ersten Erfahrungen werden aber nun die Elektrofahrzeuge verteufelt – bezeichnenderweise durch die Medien: Mangelnde Reichweite, Heizungsmanko und ungebührliche Ladedauer vermiesen die Begeisterung der „First Follower“. Auch die (späte) Erkenntnis in der Öffentlichkeit, dass Elektromobilität nur bei regenerativ hergestelltem Strom Sinn

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macht, senkt die Erwartungshaltung. Damit folgt der anfangs großen, überzogenen Erwartung nun die breite Ablehnung. Damit besteht die große Gefahr, dass, ähnlich wie bei früheren Hypes für die Elektrofahrzeuge (etwa in den 70er und insbesondere den 90er Jahren), das Thema wieder in der Versenkung verschwindet. Unsummen von Förderungen und Investitionen wären wieder einmal vergeudet.

Seriosität nötig So weit darf es nicht kommen, sind mein Kollege Dr. Peter Hofmann und ich überzeugt: Ziel

muss ein ganzheitlicher systemorientierter Ansatz sein. Von der Stromerzeugung über die Infrastruktur bis zum Endprodukt Fahrzeug muss der Entwicklung Zeit für die erfolgreiche Einführung gegeben werden, damit diese gelingen kann. Dies betrifft neben den Medien auch die Hersteller, die seriöse Einschätzungen kommunizieren und nicht aus Wettbewerbs- und Ö k o - Im a g e gründen übereilt handeln sollten. •


s 51 Kelag ***ok STShay_Layout 1 20.03.12 15:09 Seite 1

Gut informiert, schnell geladen Der Energieversorger Kelag spielt bei Ladesäulen eine Vorreiterrolle: Außerdem hat man den E-Tankstellen-Finder initiiert, der europaweit 1.800 Stationen auflistet.

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Ein Blick ins Internet Daneben bietet die Kelag auch Wandboxen für die heimischen Garagen an: Diese haben eine Ladeleistung von 11 Kilowatt, wobei der Anschluss samt aller Genehmigungen 1.680 Euro brutto kostet. Wer für das Aufladen mehr Zeit hat und nur 3,7 Kilowatt benötigt, zahlt weniger, nämlich 1.080 Euro. Die Ladeinfra-

er war zuerst: Die Henne oder das Ei? Diese Frage stellt sich (in abgewandelter Form) auch in der Elektromobilität: Müssen zuerst genügend Ladestationen aufgestellt werden, um die wachsende Zahl an Elektroautos auftanken zu können? Oder sollte zuerst ein gewisses Maß an mit Strom betriebenen Fahrzeugen zugelassen sein, um den Netzausbau so richtig voranzutreiben? In Kärnten hat man diese Frage ganz klar beantwortet – und zwar mit einem „Ja“ zum Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch wenn der Verkauf von Elektroautos an Privatpersonen noch nicht in jenem Umfang läuft, den sich die Hersteller wünschen, sind es vor allem Firmen, die sich derartige Fahrzeuge zulegen. 2011 hat sich der Bestand an Elektroautos um 64,3 Prozent erhöht – von 353 auf 989 Stück. Mittlerweile ist die Zahl vierstellig.

Ein ganzes Netz an Stationen in Kärnten Neben Vorarlberg, wo dank der großzügigen Förderungen über die „VLOTTE“ etwa die Hälfte der österreichischen Elektroautos unterwegs ist, hat sich Kärnten zu einem „Hotspot“ für diese Form der Mobilität entwickelt. Zahlreiche Programme sind bereits im Gange oder stehen kurz vor dem Start. Damit die Elektroautos nicht irgendwo ohne Strom stehen bleiben, hat die Kelag ein Netz an Stationen geschaffen: Dank 22 Kilowatt Leistung pro Ladepunkt kann ein Akku mit den siebenpoligen Typ2-Steckern binnen einer Stunde voll aufgeladen werden.

Der Tankstellen-Finder ist seit 2009 online; 1.000 Tankstellen in Österreich sind registriert.

struktur der Kelag ist österreichweit verfügbar. Eine weitere wichtige Vorarbeit gibt es im Internet: Unter www.e-tankstellen-finder.com hat die Kelag europaweit 1.800 Zapfsäulen für Elektroautos aufgelistet; allein in Österreich sind es 1.000. Für iPhone und iPad sind kostenlose Downloads verfügbar. • (MUE)

Die Ladesäulen haben siebenpolige Typ2-Stecker und sind weitgehend vandalismussicher.

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s 52 Turmöl *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:09 Seite 1

Turmöl auf Expansionskurs Die oberösterreichische Doppler-Gruppe ist der größte private Tankstellenbetreiber Österreichs und wird 2012 den Aus- und Umbau ihrer Turmöl-Tankstellen forcieren.

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ie Doppler-Mineralöl-Gruppe setzte 2011 886,9 Millionen Euro um, dieser Umsatz resultiert einerseits aus dem Tankstellengeschäft, anderseits aus dem Großhandel. Derzeit betreibt Doppler rund 200 Tankstellen der Marken Shell, BP und des konzerneigenen Turmöl. Der Absatz von Turmöl belief sich 2011 auf 184 Millionen Liter, eine Steigerung um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den zentralen Strategien von Doppler zählt einerseits der Ausbau der 68 bestehenden Turmöl-Tankstellen zum Dienstleistungszentrum und andererseits die Tankstelle als Tankautomat. „Doppler bietet Kunden mit Turmöl quick eine komfortable Möglichkeit, zu tanken. Die Kostenvorteile dieser Vertriebsschiene geben wir 1:1 an unsere Kunden weiter. Diese Art des Treibstoffkaufs ist die preisgünstigste“, erklärt Dr. Bernd Zierhut, Geschäftsführer der Doppler-Gruppe.

Liter an. Neben dem Ausbau der Diskontschiene forciert Doppler auch die Umgestaltung zum Dienstleistungszentrum. Bis dato eröffnete die DopplerGruppe in ihrem Tankstellennetz 25 „Spar Express“-Shops, neun davon werden derzeit in

21 Spar Express-Shops

11 neue Turmöl quick-Tankstellen Bezahlen können Kunden entweder bar, mit Karten sowie der Turmöl quick-Card. Derzeit gibt es 19 bestehende Anlagen. Dieser Absatzkanal soll weiter ausgebaut werden. Für 2012 sind elf neue Anlagen geplant. Insgesamt wird das Turmöl quick-Tankautomatennetz dann 30 Tankstellen umfassen. Vor der Umstellung auf Turmöl quick betrug der durchschnittliche Absatz pro Anlage 950.000 Liter. Die Diskont-Strategie führte zum Erfolg: Nach der Umstellung stieg der durchschnittliche Absatz auf 1,2 Millionen

Der Ausbau ihrer Tankstellen zum Dienstleistungszentrum zählt zu den Hauptstrategien der Doppler-Gruppe.

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Turmöl-Tankstellen betrieben (Info: www.turmoel.at). „Das neue Shop-Konzept bietet ein ausgewähltes Sortiment an Artikeln des täglichen Bedarfs zu Supermarktpreisen und für unsere Kunden aufgrund der langen Öffnungszeiten auch ein Höchstmaß an Flexibiltät“, ergänzt Co-Geschäftsführer Franz Joseph Doppler.

Die Geschäftsführer der DopplerGruppe, Bernd Zierhut (l.) und Franz Joseph Doppler, planen die Eröffnung weiterer Spar Express-Märkte.

Aufgrund der erfolgreichen Etablierung der Spar ExpressMärkte, mit denen im Jahr 2011 bereits 20 Millionen Euro Umsatz erzielt wurden, plant Doppler 2012 mindestens 21 Neueröffnungen in seinem gesamten Tankstellennetz. „Wir halten an unserem Vorhaben fest, einerseits unsere Spar Express-Standorte massiv zu forcieren, um damit als Nahversorger zu reüssieren sowie andererseits die Turmöl quick-Tankautomaten als Preisbrecher zu etablieren“, so Zierhut. • (DSC)


s 53 Mitshubishi i-Miev *** HAM!_Layout 1 20.03.12 15:10 Seite 1

Preisgesenkt, praktischer und nun auch als Fiskal-Version Das erste Großserien-Elektroauto wurde massiv im Preis gesenkt, wartet mit einigen neuen Features auf und ist nun auch als Fiskal-Van zu haben. Von Stefan Schmudermaier

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itsubishi war mit dem i-MiEV – steht für i-Mitsubishi innovative Electric Vehicle – einer der Vorreiter des aktuellen Elektroauto-Booms und wartet nun bereits mit einer leicht überarbeiteten Fahrzeuggeneration auf. Außen blieb alles wie gehabt, man sieht dem Japaner an, dass er kein normaler PKW ist.

die Rechnung in Form einer drastisch reduzierten Reichweite präsentiert. Die ist im Winter ohnedies nicht sehr hoch, mehr als 100 Kilometer schafft man kaum. Wer dann noch einheizt und den Gasfuß nicht zügelt, der muss bereits nach rund 60 Kilometern eine Steckdose anvisieren und dort bis zu acht Stunden laden (80-prozentige Schnellladung mit Dreiphasen-Drehstrom in 30 Minuten.)

Gewöhnungsbedürftig: Künstliches Fahrgeräusch Relativ schmal und hoch, mit windschlüpfriger Karosserie erinnert er entfernt an die Langversion eines smart, Aufmerksamkeit erregt er allerdings nicht wegen seiner Optik. Auf dem Supermarktparkplatz lief man bis dato Gefahr, von in Gedanken versunkenen Hausfrauen mit dem Einkaufswagen gerammt zu werden, schlich sich das Elektroauto doch unhörbar an. Damit das künftig nicht mehr passiert, hat Mitsubishi den Viersitzer mit einem künstlichen Geräusch ausgestattet, das die Leute warnen soll. Klingt nur nicht sonderlich sexy. Und man erwischt sich folglich immer wieder dabei, den Sound mittels Knopfdruck abzuschalten.

Auch als Fiskal-Van

Fescheres Interieur und Steckdosen-Heizung Das Interieur ist nun schicker als bisher, die Brauntöne stehen dem i-MiEV deutlich besser als das bisherige Plastik-Grau. Die gravierendste Änderung lernt man bei niedrigen Außentemperaturen zu schätzen. Der Mitsubishi lässt sich mittels Funkfernbedienung vorheizen, solange er noch an der Steckdose hängt. Wer das nicht tut und die Heizung bemüht, bekommt Den i-MiEV gibt’s auch als Fiskal-Van, mittels Fernbedienung kann man beim 2012er-Jahrgang zudem das Auto vorheizen.

Immerhin: Rund 2,5 Euro für eine Vollladung sind bei einer Reichweite von zirka 100 Kilometer unschlagbar günstig. Was man vom Anschaffungspreis trotz Preissenkung auf 29.900 Euro nicht behaupten kann. Berücksichtigt man Ökostrom-Bonus und klima:aktivFörderung liegt der Listenpreis bei 24.900 Euro. Für Firmen interessant: Den Mitsubishi i-MiEV gibt es auch als vorsteuerabzugsfähigen Fiskal-Van mit 235 Kilogramm Nutzlast und zwei Sitzplätzen, der Import des geräumigeren Minicab i-MiEV-Transporters wird vom Importeur angestrebt. •

MITSUBISHI I-MIEV Grundmodell: Mitsubishi i-MiEV 67 PS/49 kW, ab 29.900 € (inkl. MwSt), NoVA befreit! (Werksangaben) Testmodell: siehe Grundmodell

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s 54 Carglass *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:11 Seite 1

Eine glasklare Empfehlung In vielen Ländern ist Carglass bereits der führende Partner für den Tausch oder die Reparatur von Fahrzeugscheiben. Jetzt setzt die Kette auch am österreichischen Markt zur Expansion an.

Vertriebsleiter Günter Böhm unterstreicht, dass für Carglass „reparieren vor tauschen“ kommt.

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er Winter ist vorüber, der Streusplitt verschwindet von den Straßen. Doch in vielen Windschutzscheiben hat er Spuren hinterlassen. Wer die kleinen Einschläge nicht rasch beheben lässt, riskiert, dass sich ein Riss über die gesamte Scheibe bildet: Das ist nicht nur finanziell unangenehm, sondern auch eine Gefahr für die Verkehrssicherheit.

Hohe Kompetenz „In mindestens vier von zehn Fällen können unsere Techniker eine Scheibe reparieren, ohne dass ein kompletter Austausch vorgenommen werden muss“, erklärt Günter Böhm, Sales and Marketing Manager von Carglass. Als Teil des international aktiven Belron-Konzerns ist das Unternehmen auf Kfz-Glasarbeiten spezialisiert. Die Mitarbeiter nützen eigens entwickelte und oft von Belron patentierte Werkzeuge. Besonderer Wert wird auf die intensive Schulung gelegt: „Die Basisausbildung dauert vier Wochen, bis zum echten Profiniveau vergeht mindestens ein Jahr“, so Böhm. Diese Anstrengungen machen sich bezahlt: Innerhalb von 30 Minuten reparieren die Carglass-Profis eine Windschutzscheibe, ein kompletter Scheibentausch dauert 2 Stunden. Davon entfällt rund eine Stunde auf den Trocknungsvorgang. Besonders wichtig: Bei Carglass werden nur Scheiben von Qualitätsherstellern verbaut und alle Arbeitsschritte, etwa das Heraustrennen und neuerliche Einsetzen, höchst sorgsam durchgeführt. „Damit verhindern wir Folgeschäden wie Korrosion und tragen der Tatsache Rechnung, dass modernde Windschutzscheiben für rund ein Drittel der gesamten Karosseriestabilität verantwortlich sind“, betont Böhm.

Service vor Ort Derzeit umfasst das österreichische Netz von Carglass 5 Standorte. „Zwei bis vier weitere Stationen“ sollen heuer noch hinzukommen, erklärt Böhm: „Damit wären wir

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Gut geschulte Mitarbeiter reparieren eine Scheibe innerhalb von 30 Minuten. Ein kompletter Austausch dauert rund 2 Stunden.

zumindest in den wichtigsten Landeshauptstädten Österreichs vertreten.“ Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll das Netz auf bis zu 30 Filialen ausgebaut werden. Schon jetzt ist Carglass aber auch außerhalb der eigenen Standorte aktiv: Bestens ausgestattete Servicefahrzeuge versetzen die Mitarbeiter in die Lage, Scheiben direkt beim Kunden zu tauschen oder zu reparieren. Eine Dienstleistung, die von Kunden mit größeren Fuhrparks besonders gern in Anspruch genommen wird. • (HAY)


s 55 Euroshell *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:12 Seite 1

Tankkarten: Shell und Eni kooperieren Intelligente Tankkarten haben vielfältige Vorteile. Euroshell Österreich bietet seinen Kunden jetzt ein zusätzliches Service.

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nhaber der „euroShell multi Card“ dürfen sich nun über ein zusätzliches Serviceangebot freuen. „Damit unsere Kunden zukünftig noch mehr Möglichkeiten haben, ihre Shell Tankkarten einzusetzen, haben wir eine neue Kooperation mit dem Tankstellennetz von Eni in Österreich abgeschlossen“, sagt Hans Jörg Einfalt, Leiter des Shell-Tankkartengeschäfts in Österreich und der Schweiz. Den Kunden stehen nun neben mehr als 270 Shell Tankstellen zusätzlich auch noch 34 Eni Tankstellen zur Verfügung. Die Erweiterung des Akzeptanznetzes gilt für alle Kunden, die eine euroShell multi Card besitzen. Diese Karten sind durch ein rotes „m“ auf gelbem Hintergrund gekennzeichnet. Die Eni Tankstellen (frühere Agip- und Esso-Stationen), die diese Karten akzeptieren sind mit demselben Logo am Preismast gut sichtbar gekennzeichnet. „Mit den Eni-Stationen haben wir unser flächendeckendes Shell Netz perfekt ergänzt“, so Einfalt. Das sieht auch Key Account Manager Stefan Naglis so: „Optimale Ergänzung heißt auch, dass sich die beiden Netze nicht überschneiden. So können unsere Kunden vom Rabatt der euroShell Card am besten profitieren.“

5 Millionen Tankkarten Shell hat in Europa insgesamt 5 Millionen Tankkarten im Einsatz. Sie ersetzen nicht nur das Bargeld, sondern bieten darüber hinaus vernetzte Dienstleistungen, die helfen, Fahrzeugflotten effizient zu steuern. Die Karten sind an individuelle Bedürfnisse angepasst. Insgesamt werden drei Varianten angeboten: die Stationskarte (regional), die Flottenkarte (für Flotten ab fünf Fahr-

zeugen, die regional und im europäischen Ausland unterwegs sind) und die Karte für Lkws und Busse. Zentrale Säule im Angebot der Shell-Flottenkarten sind Online-Services, allen voran die elektronische Rechnungsstellung.

Intelligente Zusatzservices Alle Transaktionen sämtlicher Karten werden in regelmäßigen, buchhalterisch korrekten Abrechnungen zusammengefasst. Das aufwändige Belegesammeln entfällt, allein das spart Unternehmen eine Menge Arbeit. Die Online-Services leisten noch deutlich mehr: Fuhrparkmanager können die elektronischen Auswertungen an ihre Bedürfnisse anpassen und sich jederzeit einen Überblick über die laufenden Kosten ihrer Fahrzeuge verschaffen. Für Lkw-Flotten gibt es zusätzliche Dienstleistungen, etwa die Rückerstattung der Mehrwertsteuer für Kraftstoffkäufe, Straßensteuern und Mauten, die sich durch die elektronische Erfassung rasch und unbürokratisch erledigen lassen. • (DSC)

Hans Jörg Einfalt: „Flächendeckendes Shell-Netz wurde perfekt ergänzt.“

Mehr als 270 Shell-Tankstellen und 34 Eni-Stationen akzeptieren die euroShell multi Card.

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s 56-57 Kapitelbeg aussteigen *** OK STShay:Layout 1 21.03.12 13:27 Seite 54

Ob 2 oder 4 Räder, ob Offroad oder Luxus: G Der ÖAMTC macht darauf aufmerksam, dass Kinder ab dem 15. Juni 2012 einen eigenen Reisepass benötigen, wenn sie Österreich verlassen. Die Miteintragungen im Pass der Eltern haben ab dann keine Gültigkeit mehr. Der

Reisepass für Kinder ÖAMTC empfiehlt daher, neue Reisepässe rechtzeitig zu beantragen, um Wartezeiten zu vermeiden. Kinderreisepässe gelten bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr zwei Jahre, danach fünf Jahre. Ab dem 12. Lebensjahr wird der Reisepass für zehn Jahre ausgestellt. Wichtig: Auch innerhalb der EU ist ein Reisepass oder Personalausweis notwendig!

Rallye-Opel im Anflug Die Vorfreude bei den sechs eingeschriebenen Teams für den Opel Corsa OPC Cup im Rahmen der österreichischen RallyeStaatsmeisterschaft steigt. Am 13. April erfolgt im Rahmen der BP Ultimate Rallye im Lavanttal die Premiere, unterstützt werden die Teams auch von einigen OpelHändlern sowie weiteren Sponsoren. Begleitet wird der OPC-Cup von ehemaligen Rallye-Größen wie Rudi Stohl oder Christian Geistdörfer, dem ehemaligen Beifahrer von Walter Röhrl.

Probe fahren, Probe fahren ... Etwa 300 Zweiräder von fast allen namhaften Herstellern stehen von 20. bis 22. April in der Rinderhalle St. Marx in Wien bereit. Die „Fahr 2Rad“ ist aber, wie der Name schon sagt, keine statische Messe, sondern bietet die Möglichkeiten von Ausfahrten, entweder auf drei Indoor-Parcours oder im Stadtgebiet unter Leitung der Verkehrspolizei. Der Eintritt zur Messe in der ehemaligen Rinderhalle ist frei.

VW Amarok goes Freestyle

Turbo für den Hyundai Veloster Im Zuge des Genfer Automobilsalons gab Hyundai bekannt, dass der Veloster künftig auch mit einem 186 PS starken 1,6 Liter Turbobenziner zu haben ist. Gegenüber dem aktuell verfügbaren Saugmotor bedeutet das eine Leistungssteigerung von 33 Prozent, das Drehmoment stieg sogar um 59 Prozent auf 265 Nm. In 8,4 Sekunden erreicht der Koreaner Tempo 100 km/h, wer zur Sechs-Gang-Automatik greift, ist sogar noch um drei Zehntel

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schneller. Dank Direkteinspritzung soll das Triebwerk zudem knausrig mit dem Sprit umgehen. Das Sportcoupé zeichnet sich optisch vor allem durch sein ungewöhnliches Türkonzept aus. Während man fahrerseitig eine klassische Coupé-Türe vorfindet, verfügt der Veloster auf der rechten Fahrzeugseite über zwei Türen, was vor allem den Einstieg in den Fond erleichtert. Preise für das Turbomodell liegen noch keine vor.

Kajak-Freestyler aufgepasst! VW präsentiert mit der Studie Amarok Canyon das ideale Fahrzeug für die größer werdende Gemeinde dieser Trendsportart. Der Pick-up ist voll auf OutdoorAktivitäten getrimmt und bietet auf der Ladefläche Platz für zwei Karbon-Kajaks. Staumöglichkeiten für Helme, Schwimmwesten und Rafting-Schuhe dürfen natürlich nicht fehlen. Angetrieben wird der Offroader vom bekannten Zweiliter-BiturboDiesel mit 180 PS, Allradantrieb versteht sich von selbst.


s 56-57 Kapitelbeg aussteigen *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:14 Seite 55

s: Genießen Sie die schönsten Seiten der Mobilität.

MazdaSondermodelle Alles schon genehmigt Einige Dezent-Leichtmetallräder sind bereits mit einer ECE-Genehmigung erhältlich. Damit können sie ohne sonstige Eintragungen, sprich ohne Zettelwirtschaft, Umstandskrämerei und bürokratische Hürden, europaweit auf speziellen Fahrzeugen verwendet werden. Das Modell RE ist mit ECE-Genehmigung lieferbar

für Audi A3, Skoda Octavia, Seat Leon und Altea, VW Golf V, VI, Jetta, Touran, Passat und Eos. Die Line RB steht für Mercedes CKlasse – Limousine und Kombi – zur Verfügung. Aufgrund ihrer korrosionsund witterungsbeständigen Lackierung sind die Dezent-Felgen auch für den Wintereinsatz geeignet.

Anlässlich der Fertigung des einmillionsten Discovery hat Land Rover eine Expedition der besonderen Art ins Leben gerufen. Ein 12-köpfiges Expeditionsteam durchquert mit drei Discovery 4 – darunter auch das Jubiläumsmodell – 13 Länder zwischen Großbritannien und China. Die Route führte die Teilnehmer auch durch Österreich, wo man vor dem Café Landtmann Halt machte und dabei von Land Rover Austria Brand Director Mag. Georg Staudinger und dem österreichischen Generalsekretär des Roten Kreuzes, Dr. Wolfgang Kopetzky, begrüßt wurde. 12.875 Kilometer gilt es insgesamt zu absolvieren.

Mit gleich zwei attraktiven Sondermodellen mit dem Beinamen „Takumi“ startet Mazda ins Frühjahr 2012. Takumi steht im Japanischen für höchste Qualität, eine Eigenschaft, die auch der Mazda MX-5 Takumi und der Mazda5 Takumi für sich beanspruchen. Der Roadster wird mit dunkelbraunem Metallic-Lack und dazu passender havannabrauner Lederausstattung zum Blickfang, Aluräder, Tempomat und Navi dürfen ebenfalls nicht fehlen. Die Preisliste startet bei 27.990 Euro. Der Mazda5 Takumi verwöhnt auch mit Komplettausstattung samt Navi und Alurädern, der Minivan ist ab 26.890 Euro zu haben.

70 Jahre Jochen Rindt Mit „Jochen Rindt – eine Bildbiographie“ legt Martin Pfundner sein 10. automobilhistorisches Werk vor. Darin zeigt er bisher unveröffentlichte Fotos und Hintergründe der eher unerforschten Jugendjahre der österreichischen Rennfahrerlegende. Das Buch beleuchtet auch jene, die Rindts Karriere prägten – wie Autohausbesitzer Oskar Vogl aus Graz, seinen ersten Sponsor und Mentor, oder Gottfried Köchert, der für Rindt, der am 18. April 2012 den 70er gefeiert hätte, zur Vaterfigur wurde. ISBN 978-3-205-78827-0, Preis: 29,90 €, www.boehlau-verlag.com

Von Birmingham nach Peking

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s 58 BMW 640d *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:17 Seite 1

Champions-League der Selbstzünder

Freundlich zur Umwelt, nicht ganz so freundlich zum Portemonnaie. Das BMW 640d Coupé beeindruckt dennoch nachhaltig. Von Stefan Schmudermaier

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ereits von 1975 bis 1989 baute BMW ein 6er Coupé, erst 2003 kam dann die zweite Generation auf den Markt. Damals war ein gewisser Chris Bangle Designchef bei den Bayern, der Nerv der europäischen Kundschaft wurde vom Amerikaner nicht immer getroffen. Die dritte Generation ist seit wenigen Wochen auf dem Markt und trifft optisch voll ins Schwarze. Man kann ins Schwärmen kommen, über die lange Haube, das knackige Heck oder die elegante Silhouette des Münchner EdelCoupés. Doch auch die Technik unter dem Blechkleid hält, was die Optik verspricht. Im Falle unseres Testautos sorgte ein doppelt aufgeladener Dreiliter-Sechszylinder-Diesel mit satten 313 PS und einem bombastischen Drehmoment von 630 Newtonmeter für standesgemäßen Vortrieb.

Versieht man den Boliden mit allen Schikanen, lässt sich der Basispreis – wie im Falle unseres Testautos – spielend um über vierzig Tausender auf 126.590 Euro erhöhen.

Technik-Gimmicks

Der Turbodiesel harmoniert perfekt Alternativ dazu gibt es den 640i Sechszylinder-Benziner mit 320 PS sowie als Topmodell den 650i mit acht Zylindern und 408 PS. Die Verlockung, in dieser Fahrzeugklasse zu einem Benziner zu greifen, ist sicher hoch, wer den 640d aber erst einmal gefahren hat, weiß die hohe Laufruhe und akustische Zurückhaltung des Selbstzünders zu schätzen. Genauso wie den niedrigen Verbrauch; acht Liter Diesel hat sich das noble Gefährt im Schnitt gegönnt, trotz 313 PS, eines Gewichts von 1.800 Kilogramm und Automatikgetriebe. Freilich ist die Kostenersparnis beim Tanken lächerlich in Relation zum Kaufpreis. 84.950 Euro verlangt BMW für den 640d.

Nobler Innenraum, VollLED-Scheinwerfer und eine hinter dem BMW-Emblem versteckte Rückfahrkamera.

BMW 6ER COUPÉ Grundmodell: 640i 320 PS/235 kW, ab 82.950 € (inkl. 9 % NoVA & MwSt) 7,6 l B/100 km, 177 g CO2/km (Werksangaben)

Testmodell: 640d 313 PS/230 kW, ab 84.950 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 5,4 l D/100 km, 143 g CO2/km (Werksangaben)

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Dafür gibt’s dann aber auch technische Leckerbissen wie ein Head-Up-Display, LEDScheinwerfer, klimatisierte Komfortsitze, einen radargesteuerten Tempomaten, Aktivlenkung, B&O-Soundsystem (4.500 Euro!) und vieles mehr, selbst Allradantrieb ist bald zu ordern. Serienmäßig ist die BMW-typische Freude am Fahren, in lediglich 5,5 Sekunden zeigt der Tachometer Tempo 100 km/h, bei abgeregelten 250 km/h endet der Vorwärtsdrang.

Gran Coupé folgt Für all jene, denen ein Coupé zu klein oder unpraktisch ist, hat BMW auch eine gute Nachricht parat: In Kürze folgt das BMW 6er Gran Coupé, das als Viertürer dem Mercedes CLS und dem Audi A7 Konkurrenz machen wird. •


s 59 Mazda3 *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:19 Seite 1

Mehr Pfeffer Spüren MPS steht zwar für „Mazda Performance Series“. Diese Version lässt einen aber auch ordentlich Pfeffer unterm Allerwertesten spüren.

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ines ist gewiss, der Mazda3 MPS könnte vielleicht als Flottenfahrzeug eines Rennstalls genehmigt werden. Aber es soll aufgezeigt werden, was der japanische Hersteller alles kann. Das Powerfahrzeug lässt sich vor allem in Zahlen beschreiben: 2,3-Liter-Hochleistungs-Benzin motor mit Turboaufladung, 260 PS, 380 Newtonmeter, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, 0 bis 100 km/h in 6,1 Sekunden. Darüberhinaus besitzt das Flaggschiff der 3er-Baureihe folgende Eigenschaften: Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf, Drehmoment-Management-System, Karosserieverstärkungen, Stabilisatoren mit größerem Durchmesser, modifizierte Federraten, spezielle Dämpfer, Motorhaube mit Lufteinlass, spezielle vordere Kotflügel und Stoßfänger sowie 18-Zoll-Aluminiumräder mit dreidimensionalem Felgendesign. Es sei noch erwähnt, dass die kompakte 3er-Baureihe allgemein das meistverkaufte Modell im Mazda-Programm darstellt, der als Fünftürer mit dem Beinamen Sport oder viertüriger

MAZDA3 Grundmodell: 1,6i Life 105 PS/77 kW, ab 15.990 € (inkl. 7 % NoVA & MwSt) 6,3 l B/100 km, 147 g CO2/km (Werksangaben) Testmodell: 2,3i MPS 260 PS/191 kW, ab 36.290 € (inkl. 13 % NoVA & MwSt) 9,6 l B/100 km, 224 g CO2/km (Werksangaben)

Sedan erhältlich ist. Neben der MPS-Version gibt es noch drei Dieselvarianten (116, 150 und 185 PS) sowie zwei weitere Benziner (105 und 150 PS). Der Mazda3 ist ab 15.990 Euro zu haben. Für den MPS müssen mindestens 36.290 Euro hingeblättert werden. • (DKH)


s 60 Mitshubishi Allrad *** OK STShay_Layout 1 20.03.12 15:22 Seite 1

Mit dem L200 Pick-up und dem Evergreen Pajero hat Mitsubishi zwei besonders für Firmen und Flotten interessante Modelle, aber auch ASX und Outlander erfreuen sich großer Beliebtheit.

Allrad für alle Fälle E

s gibt Dinge, für die braucht man Spezialisten, gerade im Berufsalltag. Viele Branchen sind auf ihren fahrbaren Untersatz angewiesen, einige davon sogar ganz besonders. Verlässt man die Pfade befestigter Straßen, sind Qualitäten gefragt, mit denen viele Fahrzeuge nicht oder nur unzureichend aufwarten können. Für jene Leute hat Mitsubishi gleich mehrere Allradmodelle im Angebot.

sehen lassen, 33.300 Euro (brutto) sind ein faires Angebot. Der einfacher ausgestattete L200 mit Einzelkabine ist bereits ab 23.300 Euro (brutto) zu haben.

Offroad-King Pajero Firmenliebling L200 Pick-up Bei Firmen und Flotten besonders beliebt ist der L200 Pick-up, nicht zuletzt aufgrund der Vorsteuerabzugsfähigkeit und des Entfalls der NoVA. Wer da an ein karges Arbeitsgerät denkt, sollte das Sondermodell „Top Edition“ einmal näher unter die Lupe nehmen. Die Serienausstattung darf getrost als opulent bezeichnet werden. Eine Lederausstattung darf hier ebenso wenig fehlen wie eine Klimaautomatik, vier elektrische Fensterheber oder ein Tempomat. Auch die Sicherheit kommt nicht zu kurz. Neben dem zuschaltbaren Allradantrieb samt Untersetzung sorgen ABS, ESP und Traktionskontrolle dafür, dass man sich auch in Extremsituationen auf sein Auto verlassen kann. der 2,5 Liter Turbodiesel mit 178 PS sorgt für ansprechende Fahrleistungen und Wirtschaftlichkeit. Auch der Preis kann sich Das Sondermodell Outlander Austria Edition bietet ein besonders gutes PreisLeistungs-Verhältnis.

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Ob Pajero, ASX oder L200 Pick-up, Mitsubishi bietet für alle Anforderungsprofile das richtige Allradfahrzeug an.

Ein echtes Allrad-Urgestein ist der Pajero. Wer auf den ganz großen Luxus verzichten kann und das Fahrzeug als Arbeitsgerät nutzen möchte, der wird sich über die neuen InformBasismodelle freuen, die ab 38.990 Euro verfügbar sind. Im echten Gelände ist es immer wieder erstaunlich, was der Pajero zu leisten imstande ist.

Fürs leichte Gelände Wer vorwiegend auf der Straße unterwegs ist, aber dennoch für kleinere Ausflüge ins Gelände gerüstet sein will oder einfach auf gute Wintereigenschaften setzt, der kommt mit dem Mitsubishi ASX (4WD ab 27.350 Euro) beziehungsweise dem Outlander (4WD ab 33.000 Euro) auf seine Rechnung. • (STS)


s 61 Audi A1 MTM *** OK STShay:Layout 1 21.03.12 13:32 Seite 1

Ritt auf der Kanonenkugel Eigentlich ist der A1 ja das Einstiegsmodell von Audi. Warum er es hier dennoch in die Rubrik „Aussteigen“ schafft, wird schnell klar…

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s gibt Autos, da bleibt einem schlicht die Spucke weg. Dass neben Ferrari, Bentley, Rolls Royce, Lamborghini und Co. auch ein Audi A1 zu dieser Fahrzeuggattung zählt, haben wir dem deutschen Tuner MTM zu verdanken. Ganz nebenbei wurde auch die Kategorie „starker Fronttriebler“ neu definiert, 500 PS mutet den Vorderrädern sonst niemand zu. Schon auf dem Papier sorgen die Leistungsdaten für Gänsehaut, neben den aberwitzigen 500 PS sorgen 600 Newtonmeter Drehmoment für ordentlichen Schub. Das Triebwerk stammt aus dem Audi RS3, wo es bereits satte 340 PS – aufgeteilt allerdings auf alle vier Räder – auf die Straße bringt. Nach einer Leistungskur durch MTM – allein das Motortuning, die Kupplung, das Getriebe und die modifizierte Vorderachse kosten rund 70.000 Euro – hat man es mit einem echten Biest zu tun.

Unter fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h So bestialisch wie vermutet sind dann auch die Fahrleistungen. Würde der A1 die Kraft auf die Straße bringen, wären die 100 Stundenkilometer noch schneller als in knapp fünf Sekunden erreicht, aber der Physik kann auch MTM kein Schnippchen schlagen. In den niedrigen Gängen muss man seinen Gasfuß zügeln, sonst gehen die 19-Zoll-Vorderreifen in Rauch auf. Ist der kleine Ingolstädter erst einmal so richtig in Fahrt, hört der Vorwärtsdrang nicht mehr auf. Nach 13,9 Sekunden zeigt der Tachometer 200 km/h, die Spitze von wahnwitzigen 324 km/h – getestet auf dem

Highspeed-Oval in Nardo – kann der bis 250 km/h reichende Tachometer längst nicht mehr anzeigen. Für die nötige Verzögerung sorgt eine Achtkolben-Bremsanlage auf der Vorderachse.

Über 100.000 Euro teuer Der Innenraum blieb bis auf formidable Sportsitze unangetastet, entspricht somit jenem Bis auf die speziellen des jeweiligen Grundmodells. Schalensitze entWer sich vom Preis von über spricht das Interieur 100.000 Euro nicht abschredem Serien-A1. cken lässt, bekommt jedenfalls den ultimativen SportwagenJäger. Erst recht, wenn auf die auffällige Kriegsbemalung verzichtet wird. In Österreich ist AUDI A1 der Überdrüber-Audi bei Grundmodell: 1.2 TFSI Sperrer Motorsports in 86 PS/63 kW, ab 16.800 € (inkl. 4 % NoVA & MwSt) Kirchdorf an der Krems 5,1 l B/100 km, 118 g CO2/km zu haben, Raphael (Werksangaben) Sperrer war mehrfaTestmodell: MTM A1 cher Rallye-Staats500 PS/368 kW, über 100.000 € (NoVA, Verbrauch und CO2/km k.A.) meister und Dakar-Teilnehmer. • (STS)

Denkt man sich die Kriegsbemalung weg, ist der Auftritt des Audi A1 relativ bodenständig geblieben.

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s 62-63 Wiesmann Arlberg *** HAM!:Layout 1 20.03.12 15:33 Seite 62

Wie’s Mann beliebt Angesprochen soll aber auch die holde Weiblichkeit werden. Dabei handelt es sich um das Hotel Arlberg in Lech am Arlberg und um die Marke Wiesmann. Zwei hochkarätige Kaliber der Sonderklasse, die sich zu einer Symbiose vereint haben.

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as Fünf-Sterne-Haus gilt als die Grande Dame der Lecher Hotellerie. Die Liste der Auszeichnungen ist lang und das Gästebuch kann sich mit vielen prominenten Namen schmücken. Doch der Inhaber Hannes Schneider, ein Autofreak der besonderen Klasse, hält sich in diesem Bezug diskret zurück. Der Schutz der Privatsphäre und Bedachtsamkeit stehen genauso wie die familiäre Atmosphäre im Mittelpunkt der einfühlsamen Philosophie, was diese Gästeklientel auch schätzt. In den vergangenen Jahren wurde viel investiert, um das behagliche Flair des Hauses mit innovativem Neuzeitkomfort in Einklang zu bringen. Das Hotel Arlberg wartet darüber hinaus mit einem speziellen Package auf, das von Ende Juni bis Mitte September buchbar ist. Dieses beinhaltet unter anderen: 2 Übernachtungen inklusive Frühstück, eine Flasche Champagner bei Ankunft, 5-Gang-Abendmenü mit Weinbegleitung, Fondueabend, geführte Bergwanderungen und kostenlose Nutzung der Senses-Spa-Anlage. Das Highlight ist aber sicherlich das Wiesmann-Feeling in einem Roadster MF3 an einem ganzen Tag, inklusive 300 Kilometer

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Das Hotel Arlberg in Lech verbindet Tradition mit innovativem Neuzeitkomfort. Die Fotowand mit prominenten Gästen sollte man sich vor Ort ansehen.


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stalten. Mehr als 400 Ledersorten stehen zur Auswahl. Selbst bei der Beleuchtung der Instrumente kann man Farbe bekennen. Somit ist jeder Wiesmann MF3 eigentlich ein Unikat, das in Österreich bei Meyer Motorsport in Wien in der Laxenburger Straße 13 erhältlich ist. Die einzige Vorsetzung sind aber mindestens 135.000 Euro, die man dafür hinblättern muss. Dafür sind aber der Individualität bei diesem Sportwagen so gut wie keine Grenzen gesetzt. • (DKH)

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berg am Arl nn MF3! e d n e n a sm che ein Wo 00 km im Wie 3 e iv inklus

gemäß Mietvertrag erleben zu können. Ein Fahrzeug mit besonderer optischer Ausstrahlung, SechsZylinder-Reihenmotor, 3.246 cm3 Hubraum und 343 PS. Bei der Technik sind alle Kunden gleich. Individuell lässt sich je nach Vorstellungen und Geschmack das Interieur ge-

Mobil, gediegen, exklusiv Gewinnen Sie einen Aufenthalt für zwei Personen im Fünf-Sterne-Hotel Arlberg für zwei Nächte. Inkludiert sind unter anderen ein Fünf-Gang-Abendmenü, Fondueabend, eine All-Inklusiv-Karte zur kostenlosen Nutzung der Seilbahnen, Busse etc. sowie die Miete eines Wiesmann MF3 gemäß Vertrag. Termin nach Absprache mit dem Hotel.

Name

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

So funktioniert’s:

Gewinnspielcoupon ausfüllen, ausschneiden und bis spätestens 15.4.2012 einschicken. Post: A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg Fax: 02243/36840-593 E-Mail: redaktion@flotteundwirtschaft.at

Telefonnummer

Der Gewinner wird telefonisch verständigt. Keine Barablöse. Der Gewinn kann nicht auf Zweite übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


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Profis wissen, worauf es ankommt. Eine perfekte

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Fahrtenbuch leicht gemacht Fahrtenbuch schreiben war gestern. Dank moderner GPSTechnologie sind Routenaufzeichnungen ein Kinderspiel und sparen noch dazu bares Geld. Bury bringt mit dem CL 1010 eine besonders komfortable Lösung. Das Gerät zeichnet alle gefahrenen Routen auf, innerhalb von drei Monaten können diese dann am PC ausgewertet werden. Per Knopfdruck kann vor Fahrtbeginn festgelegt werden, ob man privat, geschäftlich oder auf dem Weg zur Arbeit unterwegs ist. Die Software speichert Datum, Uhrzeit, Fahrzeugposition, Geschwindigkeit und Höhe, das Zusammenfassen von Einzelstrecken zu einer Gesamtroute ist ebenso möglich. Das System ist netzwerkfähig und ermöglicht die Verwaltung mehrerer Fahrzeuge und Fahrer, ideal für Flotten. Der UVP liegt bei 199,90 Euro. • (STS)

Kleine Schäden – flott behoben Wer kennt das nicht! Eine kleine Unachtsamkeit und schon hat das Fahrzeug eine unschöne Schramme. Hagelschäden lassen sich ebenso wenig vermeiden wie Steinschläge in der Windschutzscheibe, all diese Dinge sollte man aber nicht zuletzt im Sinne eines professionellen Firmenauftritts rasch beheben lassen. Aber auch bei Missgeschicken im Innenraum des Fahrzeugs ist in vielen Fällen eine Reparatur sinnvoll und auch leicht möglich. Bohrlöcher in Armaturen lassen sich ebenso unsichtbar machen wie Brandlöcher in Stoffen oder Risse im Leder. Die Autolackier GmbH mit vier Standorten in Wien sorgt mit alternativen Reparaturmethoden dafür, dass der Schaden nicht nur schnell, sondern auch günstig behoben wird und das Firmenfahrzeug wieder im neuen Glanz erstrahlt. • (STS)

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Maßgeschneidert u transportieren Um das volle Potenzial von Nutzfahrzeugen abrufen zu können, ist eine individuelle Innenausstattung nötig. Sortimo hat mit Globelyst M das passende System.

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as nützt der beste Lieferwagen, wenn er nicht auf die Bedürfnisse des Benutzers zugeschnitten ist. In vielen Branchen ist eine maßgeschneiderte Lösung notwendig, will man Arbeitsabläufe vereinfachen und damit Zeit und Geld sparen. Bei modernen Fahrzeugeinrichtungssystemen, wie jenen vom Marktführer Sortimo, geht es aber um weit mehr. So ist das „Globelyst-M“-System in Leichtbauweise ausgeführt, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt.

Doppelter Vorteil Zum einen spart man Treibstoff und schont damit die Umwelt, zum anderen lässt sich die erlaubte Ladekapazität erweitern. Gegenüber anderen Systemen ist Globelyst M um bis zu vierzig Prozent leichter. Auch die Ladungssicherung ist ein wich- Am Beispiel des VW Crafter tiges Thema. „ProSafe“ inte- zeigt Sortimo sein Programm. griert das Ladungssicherungssystem direkt in die Ausstattung, Verzurrgurte können einfach in die Pfosten des Sortimo-Systems eingehängt werden. Ein starkes Argument ist auch der individuelle Aufbau und die damit verbundene Flexibilität des Systems. Globelyst M ist maßgeschneidert für viele Fahrzeugtypen – so zum Beispiel auch für den neuen VW Crafter. In über 25 Jahren wurden in Österreich mehr als 30.000 leichte Nutzfahrzeuge VW CRAFTER mit Sortimo-Systemen Grundmodell: 30 Kasten Entry+ 109 PS/80 kW, ab 20.490 € bestückt. Die Möglich(exkl. MwSt) keiten zur individuel8,3 l D/100 km, 218 g CO2/km (Werksangaben) len FahrzeugeinrichVorsteuerabzugsberechtigt! NoVA-befreit! tung sind riesig. Von


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Fahrzeugeinrichtung spart Zeit und Kosten.

Robuste Bezüge & Blendschutz

t und sicher

Wer auch den Innenraum des Crafter fit für den harten Arbeitsalltag machen möchte, der sollte in robuste Schonbezüge (ab 136 Euro bei VW) investieren. Fahrer- und Beifahrersitz sind durch die Kunstlederoberfläche gegen Verschmutzung und Abnutzung gesichert, was sich spätestens beim Wiederverkauf des Fahrzeuges positiv bemerkbar macht. Vor tiefstehender Sonne schützt die Truckerblende (199 Euro), die den Crafter auch optisch aufwertet. • (STS)

Glänzend in den Frühling

Kein Winkel des Fahrzeuges bleibt ungenutzt, das GlobelystM-System ist optimal entsprechend darauf abgestimmt.

Individuelle Einrichtung je nach Aufgabengebiet. Schubboxen in verschiedenen Größen, Regalen und (Langgut)Wannen, Kofferfixierungen und fahrzeugspezifischen Bodenplatten bis zu Werkbänken, Globelyst M bietet all das und noch mehr.

Brandneu und noch einmal leichter ist „Globelyst C“. Dank einer neuartigen Fertigungstechnik lassen sich noch einmal dreißig Prozent Gewicht einsparen, der Faserverbundstoff ist zudem noch umweltfreundlicher in der Produktion, auch die Langlebigkeit des Produkts profitiert.

Rasche Amortisation Dank der höheren Arbeitseffizienz amortisiert sich eine auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasste Fahrzeugeinrichtung bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren. • (STS)

Gerade nach einem harten Wintereinsatz ist es wichtig, das Fahrzeug wieder auf Vordermann zu bringen. Neben einem gepflegten optischen Auftritt ist eine Frischzellenkur auch für den Werterhalt nicht zu unterschätzen. Sonax sorgt mit der Xtreme-Serie dafür, dass die Arbeit nicht schwer von der Hand geht und sich das Ergebnis sehen lassen kann. Der Sonax Xtreme Brillant Shine Detailer ist perfekt für die schnelle Pflege zwischendurch. Mit dem beiliegenden Mikrofasertuch lassen sich kleine Verschmutzungen ebenso wie Wasserflecken oder Staub ganz ohne Wasser beseitigen. Eine Behandlung mit dem Xtreme Brilliant Wax konserviert den Lack, der Reifenglanzspray rundet das Erscheinungsbild des Autos ab. Dann noch einen Spritzer „Red Summer“-Scheibenreiniger in den Wischwasser-Behälter und einem duftenden Frühling steht nichts im Wege. • (STS)

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Illustration: Thomas Kriebaum

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Impressum: MEDIENINHABER, VERLEGER UND ANZEIGENVERWALTUNG A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-0, E: redaktion@flotteundwirtschaft.at, I: www.flotteundwirtschaft.at; Herausgeber: Helmuth H. Lederer, E: hhl@flotteundwirtschaft.at; Geschäftsführer und Chefredakteur: Gerhard Lustig, M: +43 664 8229485, E: lustig.gerhard@flotteundwirtschaft.at; Prokurist und Verlagsleiter: Philipp Hayder, M: +43 664 8223301, E: hayder.philipp@flotteundwirtschaft.at; Redaktion: Dr. Bernhard Geringer, Dr. Kurt Holzbauer, Dr. Lutz Holzinger, Mag. Severin Karl, Dr. Monika Krause, Ernst Müller, Mag. Heinz Müller, Dieter Scheuch, Stefan Schmudermaier; Redaktionsfotograf: Michael Hetzmannseder; Anzeigenmarketing: Stefan Binder (Leitung), T: +43 2243 36840-522, M: +43 664 5285661, E: binder.stefan@flotteundwirtschaft.at, Mag. Dr. Gerhard Bauer, T: +43 2243 36840-0, M: +43 664 2359050, E: bauer.gerhard@flotteundwirtschaft.at, Erwin Kos, T: +43 2243 36840-0, M: +43 664 2359051, E: kos.erwin@flotteundwirtschaft.at; Grafik: graphics – A. Jonas KG, 3403 Klosterneuburg, Inkustraße 16, E: office@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (11 Ausgaben), Inland: ¤ 88 zzgl. Steuern und Porto; Gerichtsstand: LG Korneuburg; Verbreitete Auflage: 23.250 Stück; Erscheinungsweise: monatlich (Juli/August Doppelnummer) mit Supplements laut Mediadaten 2012; Grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für österreichische Firmenwagenbetreiber; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt.


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FLOTTE & Wirtschaft 03/2012