
Kollege KI
Wie das Autohaus profitieren kann

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Zweirad: Mehr Umsatz, weniger Ertrag

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E-MobilitÀt: Aktuelle Entwicklungen

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Nachbericht vom Tag der Kfz-Wirtschaft OĂ



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Wie das Autohaus profitieren kann

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Wir machen das!




Ein Wunsch, eine Marke: Das richtige Motoröl zu finden, ist keine Zauberei. Die LIQUI MOLY-Partner bieten mit Deutschlands beliebtester Schmierstoffmarke SpitzenqualitÀt made in Germany und wissen genau, was Ihr Fahrzeug braucht. Jetzt wechseln!









Die Automobilbranche steht vor einem technologischen Wandel. Neben E-MobilitĂ€t und Digitalisierung spielt KĂŒnstliche Intelligenz (KI) eine immer gröĂere Rolle. Aus diesem Grund haben wir uns in dieser Ausgabe ganz den Möglichkeiten der KI gewidmet und wollen Ihnen Praxisbeispiele an die Hand geben, was schon heute, jetzt, sofort möglich ist.
Und wĂ€hrend andere Branchen bereits intensiv mit KI arbeiten, herrscht im klassischen Autohaus oft noch ZurĂŒckhaltung. Die Angst vor Kontrollverlust oder dem Ersetzen menschlicher Arbeitskraft ist groĂ. Doch genau das ist ein Fehler. Wer KI nicht als Werkzeug begreift, wird von der Konkurrenz abgehĂ€ngt.
Tatsache ist: KI kann den Automobilhandel und den Werkstattbetrieb effizienter, kostengĂŒnstiger und kundenfreundlicher machen. Sie automatisiert Routineaufgaben, wertet Daten aus und erstellt personalisierte Angebote â und das rund um die Uhr, fehlerfrei und kosteneffizient.
âHaben Sie keine Angst vor dem neuen Werkzeug KĂŒnstliche Intelligenz, sondern lernen Sie, es fĂŒr sich zu nutzen.â
Ein Beispiel ist der Einsatz von KI-gestĂŒtzten Chatbots im Kundenservice. Diese beantworten hĂ€ufige Anfragen, helfen bei der Terminvergabe oder unterstĂŒtzen die Fahrzeugsuche â ohne menschliches Zutun. Das entlastet die Mitarbeiter und gibt ihnen Zeit fĂŒr komplexere Kundenanliegen. Auch im Marketing sorgt KI fĂŒr einen Paradigmenwechsel. Statt wahllos Werbung zu schalten, analysiert sie Zielgruppen prĂ€zise und erstellt individuelle Kampagnen. Wer weiĂ, welche Fahrzeuge potenzielle Kunden interessieren, kann gezielt Angebote ausspielen und so die Verkaufschancen erhöhen. Doch nicht nur der Vertrieb profitiert. Auch in der Werkstatt sorgt KI fĂŒr Effizienz. Moderne Diagnose-Tools analysieren Fahrzeugdaten in Echtzeit und erkennen Fehlerquellen, bevor sie zum Problem werden. Predictive Maintenance reduziert unnötige Reparaturen, minimiert Ausfallzeiten und spart dem Kunden bares Geld.
Ein Vorbehalt bleibt: Manche fĂŒrchten, dass der menschliche Faktor verloren geht. Doch das Gegenteil ist der Fall. KI nimmt monotone Aufgaben ab â die gewonnene Zeit kann in persönliche Beratung und besseren Service investiert werden. KI ersetzt nicht den Menschen, sie macht ihn effizienter. AutohĂ€user sollten die Chancen erkennen und nutzen, statt vor KI zurĂŒckzuschrecken. Wer heute zögert, lĂ€uft Gefahr, morgen ĂŒberholt zu werden.
Und in diesen Zeilen haben Sie bereits gesehen, wie mĂ€chtig die KI ist. Denn dieser Kommentar wurde, bis auf diesen Absatz, gĂ€nzlich von ChatGPT geschrieben. Und all das nur mit einer kurzen Beschreibung, was ich von dem Kommentar will. Stellen Sie sich jetzt einmal vor, was die generative KI fĂŒr Sie in der Beantwortung von Kundenanfragen etc. erledigen kann.





Zahlen, Daten, Fakten






Schwerpunkt





GroĂe Herausforderungen und groĂe Chancen prĂ€gen die Branche â alle wichtigen Themen fĂŒr die Reifenspezialisten!









RĂŒckblick:











Das 46. Wiener Motorensymposium wird vom 14. bis 16. Mai an gewohnt traditionsreicher StĂ€tte, der Wiener Hofburg, ĂŒber die BĂŒhne gehen. Organisator Prof. Dr. Bernhard Geringer stellte in Wien das Programm vor, welches sich so vielseitig wie nie prĂ€sentiert. Klassische (Kolben-)Motorentechnik ist â nicht erst heuer â nur noch ein Thema unter mehreren. Die Themenpalette reicht von E-Antrieben und neuen Batterien ĂŒber Brennstoffzellen- und Verbrennungsmotoren fĂŒr Wasserstoff und Wasserstoff-Speicher bis hin zu Hybridantrieben. Auch die Herstellung klimaneutraler Kraftstoffe, deren Bewertung in einer Systemanalyse und die Anwendung, werden umfassend behandelt. Selbst das Software Defined Vehicle findet sich in FachvortrĂ€gen einer Veranstaltung wieder, deren Name nur noch unzureichend die Breite der Themen beschreibt. âZentraler Inhalt des heurigen Symposiums ist, wie schon in den letzten Jahren, die nachhaltige MobilitĂ€tâ, betonte Geringer. âEine solche CO2-neutrale MobilitĂ€t kann bei der Antriebstechnologie, aber auch bei den EnergietrĂ€gern ansetzen.â Diese âKraftstoffe mit geschlossenem CO2-Kreislaufâ strich Geringer besonders hervor. âNachhaltige Antriebstechnik ist schön und gut, aber ohne nachhaltige EnergietrĂ€ger hilft der beste Motor nichts.â

NoVA fĂ€llt fĂŒr leichte Nutzfahrzeuge
Im Programm der neuen Bundesregierung war es die Ăberraschung, mit der wohl die wenigsten gerechnet hatten: Leichte Nutzfahrzeuge der Klasse N1 werden schon ab 1. Juli dieses Jahres von der NoVA befreit. FĂŒr âHeimfahrerâ solcher KleinLkws wird eine klare, praktikable Regelung angestrebt. Die NoVA-Pflicht fĂŒr lNfz war von der tĂŒrkis-grĂŒnen Regierung erst 2021 eingefĂŒhrt worden.

Nissan-Importeur Astara ist an einen neuen Standort am Wienerberg umgezogen. Die neue Adresse lautet: WienerbergstraĂe 9/1/2, 1100 Wien.

Die E-MobilitÀtskonferenz El-Motion wird 2025 an neuer StÀtte in der Pyramide Vösendorf stattfinden, gab Veranstalterin Astrid Witzany bekannt.
Der AutokĂ€uferPuls, eine regelmĂ€Ăig durchgefĂŒhrte Befragung der puls Marktforschung, zeigt (deutsche) AutokĂ€ufer als nach wie vor skeptisch gegenĂŒber der ElektromobilitĂ€t, dabei treten oft widerlegte âE-Automythenâ zutage. 78 Prozent sehen zu wenige Ladestationen. Dass E-Fahrzeuge âin Summeâ teurer seien als Benziner oder Diesel, finden 71 Prozent. Auch von der Nachhaltigkeit der Stromer ist der deutsche Markt nicht ĂŒberzeugt: 53 Prozent geben an, dass sie nicht wissen, ob ein Verbrenner oder ein E-Auto nachhaltiger ist.







Die KI wird kĂŒnftig in jedem Lebensbereich eine Rolle spielen und kann auch im Autohaus helfen, zeitintensive Aufgaben schneller zu erledigen, damit der Mitarbeiter mehr Zeit fĂŒr die Betreuung von Kunden hat.
Von Kevin Kada
Wann haben Sie das letzte Mal wirklich gerne ein Online-Inserat gemacht? Also mit einem schönen, detaillierten Text samt schöner Fotos und all den Dingen, die einen Kunden zum Kauf inspirieren sollen. Und falls Sie bei der Antwort auf die Frage auch etwas lĂ€nger nachdenken mĂŒssen, dann sind Sie vermutlich der perfekte Kandidat, um sich das Leben mit KĂŒnstlicher Intelligenz etwas zu vereinfachen. Zugegeben, bei den Fotos des Autos kann Ihnen die KI nicht wirklich helfen. Sobald es aber um Text geht, da kann man mit Tools wie ChatGPT wahre Wunder vollbringen. Denn der GenAI-Chatbot ist immer motiviert und findet immer die passende Formulierung. âUnd genau solche TĂ€tigkeiten
âWer kann schon behaupten, dass er fĂŒr alle Aufgaben im Betrieb genug Zeit hat?â
Stefan Rockenschaub, Unternehmensberater

sind es, die auf der Strecke bleiben, wenn man nicht viel Zeit fĂŒr die einzelnen Aufgaben hat. Und seien wir ehrlich, wer kann schon behaupten, dass er fĂŒr alle TĂ€tigkeiten im Autohaus genug Zeit hatâ, weiĂ Stefan Rockenschaub, der selbst jahrelang in der Kfz-Branche aktiv war und nun als Unternehmensberater den Betrieben helfen will, ihre Arbeit effizienter zu gestalten.
Analyse auf Knopfdruck
Das Verfassen eines ansprechenden Inserat- oder

Verkaufstextes ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten, die man als Betrieb von der KI erwarten kann. Rockenschaub selbst arbeitet mit Unternehmen zusammen und setzt fĂŒr diese DatenwĂŒrfel auf. Eine Sammlung aller Daten, die das Autohaus generiert und die in Verbindung mit der AuĂenwelt gebracht werden, wie er anhand eines Beispiels erklĂ€rt: âIch habe einen Kunden, dessen Mitarbeiter in der Werkstatt beschweren sich immer, dass es in der Werkstatt im Sommer zu heiĂ ist. Also wollte der Kunde wissen, ob die Mechaniker bei der Hitze auch wirklich lĂ€nger fĂŒr ihre TĂ€tigkeiten



Stefan Rockenschaub fokussiert sich vor allem auf KI-Themen


viele Fahrzeuge seiner Kunden in den nĂ€chsten 3 Monaten zum Pickerl kommen mĂŒssen. Beim Zustand der BremsbelĂ€ge, WischerblĂ€tter oder wann das nĂ€chste Klimaservice fĂ€llig ist, wird die Luft aber schon dĂŒnn.â So könne man zum Beispiel alle Werkstatt-Rechnungen des Betriebes durch die KI jagen und sich ausheben lassen, wann welcher Kunde mit welchem Fahrzeug im Betrieb war und was gemacht wurde. âDas ist hĂ€ndisch fast unmöglich zu bewerkstelligenâ, so der Unternehmensberater. Anhand der Ergebnisse kann man dann sehen, welcher Kunde demnĂ€chst vielleicht neue Bremsen braucht. âUnd darauf kann ich mich vorbereiten. Zudem kann ich so Peaks im Betrieb unterbinden und meine Auslastung gleichmĂ€Ăiger verteilen.â
âMit der KI kann ich mich besser auf den Kunden vorbereiten und weiĂ, was er braucht.â
Stefan Rockenschaub, Unternehmensberater


brauchen. Auf Knopfdruck bekommt er durch die Datensammlung eine Analyse, die ihm zeigt, wie die Arbeitsleistung bei welchem Wetter und bei welcher Temperatur ist.â
Dieses Beispiel kratzt aber nur an der OberflĂ€che dessen, was mit generativer KI möglich ist. âEs hilft vor allem auch im Aftersales. Wenn man weiĂ, wer mein Kunde ist und wie der Zustand des Autos ist, dann kann man sich darauf vorbereitenâ, so Rockenschaub. Denn unter anderem kann die KI Arbeiten ĂŒbernehmen, fĂŒr die ein Mitarbeiter wahrscheinlich Wochen brauchen wĂŒrde. âJeder Unternehmer kann wahrscheinlich auf Knopfdruck sagen, wie


Dass einem die KI Handlungsanweisungen geben kann, wie man dem Kunden ein Neufahrzeug verkauft, das hĂ€lt Rockenschaub auf absehbare Zeit fĂŒr Wunschdenken. Zu schlecht befĂŒllt seien die CRM-Systeme der HĂ€ndler und zu schwammig die Datenschutzgrundverordnung, die solch eine Datensammlung eigentlich verbietet. Was jedoch sehr wohl möglich ist, ist mit Leads zu arbeiten, die vom Hersteller kommen. Jede Marke hat ihr eigenes CRM, hinzu kommt das hauseigene System. Mit diesen kann die KI kommunizieren und arbeiten und so Leads herausfiltern, die tatsĂ€chlich interessant sind, und jene aussondern, wo ohnehin keine Ergebnisse zu erwarten sind. âDamit spart man sich enorm viel Zeit und kann sich auf potenzielle Kunden konzentrieren, wo wirklich eine Chance bestehtâ, so Rockenschaub. Denn gerade jene Leads von Agenturen seien meistens fĂŒr den VerkĂ€ufer unbrauchbar. âą



KI könnte die tiefgreifendste Technologie sein, die die Menschheit je entwickelt hat. Tiefgreifender als die Entdeckung des Feuers, der ElektrizitĂ€t oder irgendetwas, das wir in der Vergangenheit getan haben.â Dieses Zitat von Sundar Pichai, dem CEO von Alphabet, dem Mutterkonzern von Google, fasst das enorme Potenzial, welches in der KĂŒnstlichen Intelligenz steckt, wohl am besten zusammen. Und damit ist die KI in der Zukunft auch in der Automobilbranche nicht wegzudenken. Wenngleich die MĂŒhlen dort etwas langsamer mahlen als in anderen Branchen, wie auch KI-Experte Gerhard Stockinger bestĂ€tigt: âDurch die zahlreichen Schnittstellen, die man in einem Autohaus oder in einer Werkstatt verwendet, ist es der Unternehmer gewohnt, dass jegliche Ănderung tausende von Euro kostet. Hier etwas zu verĂ€ndern, ist also eine Mammutaufgabe. Dabei ist das mit den heutigen Möglichkeiten gar nicht
Gerade in der Administration eines Autohauses oder einer Werkstatt kann die KĂŒnstliche Intelligenz monotone Aufgaben abnehmen, die Effizienz steigern und so Mitarbeitern Zeit fĂŒr wichtigere Dinge geben.
Von Kevin Kada
âDer digitale Assistent arbeitet auf dem PC genauso wie ein klassischer Mitarbeiter.â
Gerhard Stockinger, KI-Experte Stockinger Consulting
mehr so schwierig, denn KI braucht keine Schnittstelle.â Angst, so Stockinger, brauche vor der KI niemand haben: âDenn sie ist ein Werkzeug und als solches sollten wir sie auch nutzen.â
Mehr als nur ein Papagei
Auch wenn die wenigsten Unternehmen in der Kfz-Branche die KI bereits wirklich am Radar haben, gibt es bereits Beispiele aus der Praxis, was man alles machen kann. So ist der berĂŒhmteste Vertreter der generativen KI, ChatGPT, mehr als nur ein Papagei,
der nachplappert, was er im Netz findet. âMein Ansatz ist, dass ich mit der KI so arbeite, wie mit einem Kollegen. Ich gebe ihm Sachen, die ich nicht gerne mache und erklĂ€re ihm Arbeitsschritte genauso, wie ich das bei einem Kollegen in der Einschulung machen wĂŒrde. Nur dass der digitale Kollege diese Aufgaben schneller und effizienter macht. Und das auch mitten in der Nachtâ, erklĂ€rt Stockinger.
Der digitale Kollege
Die wahrscheinlich gröĂte Entwicklung innerhalb der KI ist deswegen der digitale Assistent, der sogenannte âOperatorâ. Dieser stellt eine Erweiterung des klassischen Arbeitens mit der KI, also des Eintippens einer Anfrage in ein Textfeld, dar. âDer Operator arbeitet an einem PC genauso wie ein echter Mitarbeiter. Er bewegt den Maus-Zeiger, kann Texte digital eintippen, klickt Dinge an oder weg und macht die Arbeit, die sonst ein Mitarbeiter gemacht hĂ€tte.â So zum Beispiel das Anlegen oder Ăndern von Kundenstammdaten. âIch brauche das nicht mehr selbst machen. Ich sage meinem digitalen Assistenten, er möge die Adresse bei Kunde Max Mustermann Ă€ndern und die KI geht die Arbeitsschritte selbststĂ€ndig durch, wĂ€hrend sich der Mitarbeiter

âDie KI kann mit bestehenden Systemen arbeiten â nur halt auch sonntags oder in der Nacht.â
Gerhard Stockinger, KI-Experte

um andere Dinge kĂŒmmern kann.â Noch ist dieser digitale Assistent nur in den USA verfĂŒgbar, soll in Europa aber in KĂŒrze starten.
Kundenbeschwerden bearbeiten
Schon jetzt kann die KI aber auch als Kundendienstmitarbeiter tĂ€tig sein. âGerade Dinge wie Beschwerden bearbeitet niemand gerne, darum schiebt man es auf. Man will sich nicht mit solchen negativen GefĂŒhlen auseinandersetzen. Der KI ist das egal. Sie kann das Problem erfassen und einen Lösungsvorschlag liefern, und das alles in eine vollstĂ€ndige E-Mail verpackenâ, so Stockinger, der aber davon abrĂ€t, die KI diese Dinge bereits zu 100 Prozent selbststĂ€ndig machen zu lassen. âDas sogenannte Human-in-the-Loop-Prinzip ist weiterhin ratsam. Die Endkontrolle und Entscheidung, ob eine Mail
Gerhard Stockinger ist nicht nur gelernter Programmierer, sondern als KI-Experte und Unternehmensberater in diesem Bereich in zahlreichen kleineren wie gröĂeren Unternehmen unterwegs, um die VorzĂŒge der KI zu zeigen
so abgeschickt wird, wie sie die KI formuliert hat, trifft immer noch der Mitarbeiter. Aber es spart ihm Zeit, sich damit beschĂ€ftigen zu mĂŒssen.â
Weiters kann die KI dabei helfen, die eigene Planung im Haus effizient zu gestalten, wie der KI-Experte skizziert: âSo kann die KI zum Beispiel auf die AuftrĂ€ge der kommenden 3 Wochen zugreifen, diese analysieren und entsprechende Handlungsempfehlungen geben. Zum Beispiel eine bestimmte Menge eines Ersatzteils bestellen, gewisse ĂberprĂŒfungen selbststĂ€ndig durchfĂŒhren usw. â die Möglichkeiten, was die KI dem Mitarbeiter abnehmen kann, sind dabei fast grenzenlos.â Selbst am Telefon, kann die KI unterstĂŒtzen. âDer Kunde ruft vielleicht lieber an, redet dort aber mit einer KI, die mit ihm einen Termin ausmacht, ihn bestimmte Fragen abfragt, die auch der Kundenbetreuer fragen wĂŒrde und der Termin landet samt Arbeitsanweisung automatisch im Kalender. Und das alles, wĂ€hrend der Mitarbeiter, der eigentlich abgehoben hĂ€tte, mit einem Kunden im Autohaus spricht.â
Es muss nicht alles digital sein
Wer denkt, dass man jegliche Prozesse bereits digitalisiert haben muss, um die KI zu nutzen, der irrt. Denn die KI kann auch mit handschriftlichen Dokumenten arbeiten. âWenn der Werkstattmitarbeiter Notizen auf einem Auftrag handschriftlich getĂ€tigt hat, fotografiert man diese ab, die KI erkennt, was dort steht und arbeitet entweder selbststĂ€ndig gewisse Aufgaben ab oder informiert zustĂ€ndige Kollegenâ, erklĂ€rt Stockinger, der vor allem einen groĂen Vorteil sieht: âHandelsĂŒbliche DMS oder CRMSysteme haben deswegen nicht ausgedient. Die KI kann mit diesen Systemen arbeiten und sie so nutzen wie jeder Mitarbeiter. Nur, dass sie es auch am Sonntag oder in der Nacht machen kann.â âą
KĂŒnstliche Intelligenz kann gut fĂŒr wiederkehrende TĂ€tigkeiten und die VerknĂŒpfung von Daten eingesetzt werden

KĂŒnstliche Intelligenz (KI) ist zwar kein neues PhĂ€nomen, sie hĂ€lt aber immer mehr Einzug in den Arbeitsalltag der Kfz-WerkstĂ€tten. KI-gestĂŒtzte Lösungen gibt es bereits, sie laufen oftmals im Hintergrund ab bzw. mĂŒssen erst den Weg zu den Anwendern finden.
Von Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Schon seit vielen Jahren beschĂ€ftigt sich Topmotive mit dem Thema âKĂŒnstliche Intelligenzâ. Der Experte fĂŒr Katalog- und Warenwirtschaftssysteme hat sich in einem mehrjĂ€hrigen Projekt damit auseinandergesetzt, was der Einsatz von KI im Werkstattalltag bedeutet. Herausgekommen sind unterschiedliche KI-Instrumente, die den Betrieben helfen sollen, ihre Prozesse zu verschlanken. âDie KI wird einen Menschen nicht ersetzen, der Mensch wird mit der KI arbeitenâ, betont Topmotive-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Krunoslav Bagaric. FĂŒr ihn entscheidend ist erstens die Technologie, denn die KI könne nur dann funktionieren, wenn viele Daten zur VerfĂŒgung stĂŒnden. Zweitens wĂŒrde auch weiterhin der menschliche Faktor entscheidend sein: âDer Mensch muss die KI kontrollieren, nicht umgekehrtâ, so Bagaric.
Konkrete Anwendungsbeispiele
KI-gestĂŒtzte Tools werden in der Gegenwart bereits eingesetzt bzw. könnten von den WerkstĂ€tten


rasch umgesetzt werden, beispielsweise in der Telefonannahme, in der automatisierten E-MailKorrespondenz oder im automatischen Abgleich zwischen Kunde und Werkstatt-Terminsystem. Als ein âeinfaches Beispiel fĂŒr den Einstieg der Werkstatt in die KI-Weltâ nennt Bagaric den Zugriff auf einen Dokumentenscanner im jeweiligen Werkstattmanagementsystem, mit dessen Hilfe der Zulassungsschein gescannt und damit das Fahrzeug eindeutig identifiziert werden kann. In einem nĂ€chsten Schritt gibt es mit dem âParts Indicatorâ von Topmotive ein sinnvolles Tool, das dem Anwender aktive Hinweise und Informationen darĂŒber gibt, welche Teilegruppen bzw. Arbeitspositionen beim jeweiligen Fahrzeug zu prĂŒfen sind. Die Daten hierfĂŒr werden von der KI aus Expertenforen etc. gewonnen und basieren auf der jahrelangen Auswertung und PrĂŒfung von mehreren Millionen ReparaturfĂ€llen. Im Bereich der Kfz-Teile-Suche bildet die sogenannte âSelbstlernende Fahrzeugakteâ das KernstĂŒck des Topmotive-

Der âParts Indicatorâ von Topmotive gibt dem Anwender aktive Hinweise, welche Teilegruppen bzw. Arbeitspositionen beim jeweiligen Fahrzeug zu prĂŒfen sind

Katalogsystems NEXT. Im Zentrum stehen hierbei die Ausstattungsmerkmale des einzelnen Fahrzeugs. Das bringt fĂŒr den Anwender eine vereinfachte Suche, eine schnellere und genauere Auswahl sowie eine Reduktion von Fehlbestellungen und Retouren.
VerknĂŒpfung von Daten ist essenziell
Beim Einsatz von KI geht es nicht nur darum, Daten zu sammeln, sondern diese sinnvoll miteinander zu verknĂŒpfen. âWir bei Topmotive verarbeiten 8.000 Datenpunkte weltweit, jeder dieser Datenquellen steht zunĂ€chst fĂŒr sich alleinâ, erklĂ€rt Bagaric. In weiterer Folge werden Informationen und Datenprozesse kombiniert und flieĂen in Lösungen ein. âGerade in der Ersatzteilbeschaffung zeigt sich durch den Einsatz von KI-Tools eine verbesserte Kommunikation zwischen Teilehandel und Werkstatt.â Als langfristiges Ziel nennt der Topmotive-GeschĂ€ftsfĂŒhrer die Vereinfachung der ArbeitsablĂ€ufe in den Kfz-Betrieben â auch im Hinblick auf den FachkrĂ€ftemangel und die steigende KomplexitĂ€t der Fahrzeuge. âEs geht darum, das Werkstattpersonal besser zu befĂ€higen. Das schlieĂt auch das Ăberwinden von Sprachbarrieren mit ein.â
KI-Tools noch spĂ€rlich im Einsatz FĂŒr Unternehmensberaterin Jessica Perauer steckt der Einsatz von KI-Lösungen in der WerkstĂ€tte derzeit noch in den Kinderschuhen. Sie betreut aktuell ein Projekt, das sich mit Callcenter-Lösungen mit KI-UnterstĂŒtzung beschĂ€ftigt. Der Kunde ruft an, schildert ein Problem und die KĂŒnstliche Intelligenz fĂŒhrt dann eine Bewertung durch und leitet die Anfrage direkt an die zustĂ€ndige Abteilung im Kfz-Betrieb weiter. âDas gröĂte Potenzial von KI-Lösungen
Unternehmensberaterin Jessica Perauer sieht viel Potenzial fĂŒr KI-Lösungen in der Dokumentation von AuftrĂ€gen
Topmotive-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Krunoslav Bagaric (r.): KI hilft, Daten sinnvoll zu verknĂŒpfen

sehe ich aktuell in der Dokumentation im Rahmen von WerkstattauftrĂ€genâ, betont Perauer. Hier könne die Kfz-Fachkraft stichwortartig den Reparaturaufwand und -prozess dokumentieren, eine KI-Lösung sorgt fĂŒr die entsprechende, grammatikalisch richtige und sinnvolle Dokumentation. Das sei besonders bei Garantie- und GewĂ€hrleistungsfĂ€llen wichtig, da hier in vielen FĂ€llen die Dokumentation vom Hersteller bzw. Importeur nicht vergĂŒtet wĂŒrde. Auch im Bereich Reifen/RĂ€der könne die Dokumentation KI-unterstĂŒtzt (mit Scannerlösungen) erfolgen. Als weiteren groĂen Anwendungsbereich von KĂŒnstlicher Intelligenz nennt die Unternehmensberaterin den Bereich Marketing/Kommunikation, der in klein(er)en Betrieben oftmals vernachlĂ€ssigt wĂŒrde. Mit KI-Tools lieĂen sich rasch und unkompliziert Social-Media-Postings oder Werbeanzeigen erstellen.
Live-Schnittstelle vs. KI
Perauer ist es auch wichtig, auf die Unterscheidung zwischen Live-Schnittstelle und KĂŒnstlicher Intelligenz hinzuweisen. Der Werkstattalltag ist heutzutage in vielen FĂ€llen digital, permanent werden Daten gesammelt. Diese Daten in weiterer Folge automatisiert zu analysieren und miteinander in Verbindung zu bringen, wird Aufgabe der KI werden. âIn Zukunft werden noch viel mehr Informationen auf die WerkstĂ€tten einwirken, die Fahrzeuge werden immer glĂ€sernerâ, verweist Perauer etwa auf Live-Diagnosedaten von Fahrzeugen â zum Beispiel Bordbatterie- oder Reifenzustand bzw. ob Warnhinweise angezeigt werden â, die kĂŒnftig automatisch an die (vorrangig markengebundene) WerkstĂ€tte gemeldet werden. âą

Heikler Kundenbereich

âDie KI im Autohaus wird zunehmen, wir sehen das in unserem MarketingÂBereich, wo die KI bereits zum Einsatz kommt, diese Entwicklung lĂ€sst sich nicht aufhaltenâ, sagt Josef Frischmuth, Gesellschafter Auto Danner, SchlĂŒĂlberg. Heikler gestalte sich der Einsatz von KI im Kundenbereich: âProblematisch sind etwa automatisierte Anrufe, wir haben diese Systeme auch in unserem Unternehmen ausprobiert, das ist bei den Kunden sehr schlecht angekommen, weil viele mit einer Computerstimme einfach nicht kommunizieren wollen. FĂŒr StandardAblĂ€ufe ohne Kundenkontakt ist die KI durchaus ein probates Mittel, beim Direktkontakt mit Kunden muss es aus meiner Sicht aber auch menscheln.â

Persönlicher Kontakt wichtiger

âIn unserem Autohaus ist die KI noch nicht ein groĂes Thema, dennoch rechne ich damit, dass dieser Bereich in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen wirdâ, so Anton Reiser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer beim Autohaus Reiser in StraĂwalchen. âIch glaube aber, dass der persönliche Kontakt zum Kunden wichtiger ist und deshalb sollten wir aufpassen, dass wir das Heil nicht nur in der KI und in der digitalen Welt suchen.â Als Hilfsmittel könne die KI sicherlich sinnvoll eingesetzt werden, beispielsweise bei der Fehlersuche in der Werkstatt. âJe mehr Branchen auf KI umstellen, desto eher sehe ich fĂŒr uns eine Chance, dass Kunden es schĂ€tzen, mit Menschen kommunizieren zu können. Damit können wir uns als MittelstĂ€ndler auch abheben.â

KI bereits im Einsatz

âWir haben KI in unserem Autohaus bereits in einzelnen Bereichen im Einsatzâ, erklĂ€rt Ing. Maximilian Aichlseder, GeschĂ€ftsfĂŒhrung Autohof Klagenfurt. âDas betrifft vor allem Bereiche im Verkauf, der Garantieverarbeitung und der GeschĂ€ftsfĂŒhrungâ. Leider stĂŒnden noch keine Schnittstellen zur VerfĂŒgung, âes wĂ€re hilfreich, wenn wir auch Schnittstellen zu unseren CRMÂSystemen hĂ€tten, wo wir mit kundenspezifischen Daten arbeiten und mittels KI beispielsweise unsere Auswertungen, die wir benötigen, erstellen könnten. Es gibt viele Werte, die wir beachten mĂŒssen. Diese einzuhalten, ist per se nicht so schwer â wenn man sie alle regelmĂ€Ăig am Schirm hat, was aber schwierig ist â eine Automatisierung schĂŒfe hier Abhilfe.â

Die Implementierung KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) erleichtert in vielen Betrieben unterschiedliche ArbeitsablĂ€ufe. Inwieweit könnte KI auch im Autohaus sinnvoll eingesetzt werden? Wir haben nachgefragt. Von Dieter Scheuch

Erste AnsÀtze

âEs sind einige Dinge im Laufen, wo wir versuchen, KI einzusetzenâ, berichtet Ing. Wolfgang Rötzer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Autohauses Dosenberger in Innsbruck. âVor allem im Verkaufsbereich macht das Sinn, weil es mir am realistischsten erscheint, dass wir hier etwas umsetzen können.â Im Kundendienst werde auch an Verbesserungen gearbeitet, allerdings habe man fĂŒr alle anderen Bereiche noch keine konkreten PlĂ€ne. âLĂ€ngerfristig wird die KI auch in der Werkstatt einziehenâ, so Rötzer. In der Kommunikation mit dem Hersteller gebe es bereits âspeziell bei Reparaturlösungen â KIÂAnsĂ€tze, âvon uns zu unseren Kunden aber noch nicht.â Der GroĂteil der Kunden bevorzuge nach wie vor den persönlichen Kontakt. Wolfgang Rötzer

Herausforderung Schnittstelle

Ernst Ellensohn
âWir haben uns in unserem Autohaus noch nicht ausfĂŒhrlich mit dem Thema KĂŒnstliche Intelligenz auseinandergesetzt, dennoch gehe ich davon aus, dass dieser Bereich in Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen wirdâ, meint Mag. Ernst Ellensohn, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Autohaus Ellensohn, Rankweil. âEine groĂe Herausforderung stellt aus meiner Sicht eine SchnittstellenÂImplementierung der KI dar.â Es mache wohl erst dann wirklich Sinn, wenn CDP oder Movex sich dieses Themas verstĂ€rkt annehmen wĂŒrden. âSobald ein System auf dem Markt ist, das echte Vorteile bietet, wird man sich diesem nicht verschlieĂen können.â Derzeit sei man von Systemen abhĂ€ngig, die tĂ€glich im Einsatz seien, das Um und Auf sei die VerknĂŒpfung sĂ€mtlicher Systeme.

KI auch im WerkstÀttenbetrieb

Roland Schallgruber
âIch bin davon ĂŒberzeugt, dass wir in Zukunft KI in den Bereichen Elektrik und Elektronik nutzen mĂŒssenâ, sagt Roland Schallgruber, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Autohaus Schallgruber. Es kĂ€men sicher KIÂgefĂŒhrte Möglichkeiten, um Fehlerquellen zu entdecken, was den Werkstattbetrieb erleichtern werde. Weiters eigne sich KI auch fĂŒr den verstĂ€rkten Einsatz in der Werbung. âEs werden ĂŒber die KI Leads generiert, um zu einer Zielgruppe zu gelangen, die fĂŒr uns im Moment wichtig ist.â Wobei der Mensch auch kĂŒnftig weiter im Mittelpunkt stehen werde. âKeine KI kann den VerkĂ€ufer ersetzen, davon bin ich ĂŒberzeugt, Ansprechpartner sind auch Zukunft Ă€uĂerst gefragt.â
âKI ist zwar ein probates Mittel, es muss aber auch menscheln.â
Josef Frischmuth

EingeschrÀnkte Möglichkeiten

âKI ist mittlerweile auch in vielen Automodellen allgegenwĂ€rtig und natĂŒrlich verschlieĂen wir uns diesem Thema ĂŒberhaupt nichtâ, sagt Marko Fischer, LandesgremialobmannÂStv. des Wiener Fahrzeughandels und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Fischer Auto. âWir prĂŒfen natĂŒrlich, was sinnvoll, leistbar und vor allem auch mit anderen Systemen kompatibel ist. Denn wir sind auch sehr gebunden, was Hersteller betrifft, das schrĂ€nkt die Möglichkeiten ein. Wollten wir ein komplettes OrderÂSystem einrichten, mĂŒsste dieses auch mit den Systemen, die wir schon haben, funktionieren.â Möglich seien jetzt schon Terminvereinbarungen oder TelefonÂCalling, was auch kostengĂŒnstiger sei.
âKeine KI kann einen VerkĂ€ufer ersetzen.â
Roland Schallgruber

âWir prĂŒfen, was sowohl sinnvoll als auch leistbar ist.â
Marko Fischer

Bernhard Kalcher
Wichtiges Thema fĂŒr die Branche âFĂŒr uns und generell in unserer Branche ist KI ein ganz wichtiges Thema, ich befasse mich damit seit letztem Sommer intensivâ, berichtet Bernhard Kalcher, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Autohaus Kalcher und Obmann des VĂK. âEine Implementierung im Autohaus ist derzeit noch nicht erfolgt, momentan sichten wird unterschiedliche Systeme, diverse Tests stehen erst bevor.â KI mache es möglich, dass etwa Kundenanfragen oder LeadsÂBearbeitungen professionell und 7 Tage pro Woche rund um die Uhr angeboten werden könnten. âEs ist davon auszugehen, dass in Zukunft viele Bereiche im Autohaus mittels KI gut unterstĂŒtzt werden können. Sowohl fĂŒr den Kunden als auch fĂŒr den einzelnen Betrieb wird das ein echter Mehrwert sein.â
âWir haben KI in einzelnen Bereichen in unserem Autohaus bereits im Einsatz.â
Maximilian Aichlseder

Mehrwert noch nicht erkannt âWir haben eine KIÂImplementierung in unserem Autohaus derzeit noch nicht vorgesehenâ, sagt Stefan Kneisz, Landesgremialobmann des burgenlĂ€ndischen Fahrzeughandels und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Auto Kneisz in Oberpullendorf. âAus meiner Sicht sind KIÂSysteme fĂŒr mich zumindest in naher Zukunft noch nicht interessant, weil ich einen Mehrwert fĂŒr unser Autohaus noch nicht erkannt habe. Es stellt sich die Frage, inwieweit sich KI in sĂ€mtliche, bereits im Autohaus verwendete Programme integrieren lĂ€sst und die AblĂ€ufe im Betrieb â das betrifft sowohl die Verwaltung als auch die Werkstatt â beschleunigen könnte.â Sei dies lĂ€ngerfristig möglich, stĂŒnde einer Implementierung nichts im Wege.

Sanjay Sauldie ist KI-Experte und unterstĂŒtzt mit Workshops vor allem die Reifenbranche in Ăsterreich


KI-Experte Sanjay Sauldie erklĂ€rt in seinem Gastkommentar, wie KĂŒnstliche Intelligenz der Reifenindustrie dabei hilft, ErtrĂ€ge zu steigern.
Eine dunkle Lagerhalle irgendwo in Wien, mitten in der Nacht: Roboterarme schweben lautlos ĂŒber Reifen, wĂ€hrend im Hintergrund Algorithmen in Echtzeit den nĂ€chsten Schritt berechnen. Was klingt wie ein Science-Fiction-Szenario, ist lĂ€ngst RealitĂ€t im österreichischen Reifenhandel. Hier revolutioniert KI das GeschĂ€ft â und zwar so schnell, dass selbst langjĂ€hrige Branchenprofis staunend innehalten mĂŒssen. LĂ€ngst vorbei sind die Zeiten, in denen kilometerweise Gummi in riesigen Lagern vor sich hin staubte, wĂ€hrend HĂ€ndler ins Blaue hinein auf die nĂ€chste Bestellung warteten. KI-gesteuerte Systeme prognostizieren heute punktgenau, welche ReifengröĂe und -marke am hĂ€ufigsten gefragt sein wird. Algorithmen ziehen Wetterdaten, Verkaufsstatistiken und aktuelle Verkehrsdaten zusammen, um den optimalen Bestand vorauszuplanen.
Doch nicht nur die Lagerverwaltung verĂ€ndert sich rasant. Wer online nach Reifen sucht, könnte inzwischen auf digitale Assistenten treffen, die kaum noch von menschlichen Beratern zu unterscheiden sind. Chatbots und KI-gestĂŒtzte Empfehlungssysteme analysieren Fahrverhalten, jahreszeitliche Anforderungen und individuelle Vorlieben. Auf Basis dieser Daten prĂ€sentieren sie maĂgeschneiderte ProduktvorschlĂ€ge, die exakt zu den BedĂŒrfnissen der Kunden passen. Kaum klickt man auf âBestellenâ,
orchestriert ein digitaler Helfer unsichtbar die gesamte Lieferkette: Vom zentralen Warenlager bis zur Spedition, die den Reifen zur Werkstatt bringt, lĂ€uft alles nahezu reibungslos. Sogar die WerkstĂ€tten selbst profitieren von cleveren KI-Lösungen. Sensoren in modernen Reifen erfassen ihre Abnutzung in Echtzeit und melden ĂŒber smarte Schnittstellen, wann ein Tausch oder Check-up ansteht. Werkstattteams erkennen dank dieser Daten schon beim Eintreffen des Fahrzeugs, welche Arbeiten anstehen, und halten die passenden Reifen bereit. einem Land, das fĂŒr wechselhafte Witterung bekannt ist, sind solche Vorhersagen Gold wert. SchlieĂlich kann in Ăsterreich mitten im April noch einmal Schnee fallen â und genau hier spielt die KI ihre ganze StĂ€rke aus.
âSelbst Branchenprofis mĂŒssen staunend innehalten.â
Sanjay Sauldie, KI-Experte
Online-Seminare âKI in der Reifenbrancheâ 7. April 5. Mai 2. Juni
Weitere Infos online unter erisare.at
DarĂŒber hinaus schaffen neue GeschĂ€ftsmodelle Raum fĂŒr Kooperationen. Einige HĂ€ndler verleihen mittlerweile Reifen oder bieten kostenpflichtige Abo-Modelle inklusive saisonalem âUmsteckenâ an. Die KI behĂ€lt dabei stets den Ăberblick, koordiniert Termine und schlĂ€gt rechtzeitig den Austausch oder zusĂ€tzliche Wartungsarbeiten vor. Immer hĂ€ufiger mischen daher auch branchenfremde Investoren im Reifenhandel mit. Start-ups aus dem Tech-Sektor wittern ihre Chance, indem sie agile Plattformen schaffen und klassische Handelsstrukturen neu denken. WĂ€hrenddessen experimentieren etablierte Reifenmarken mit KI-analysiertem Kautschuk- und Gummimix, um Produkte noch langlebiger und ressourcenschonender zu machen. Die Verschmelzung von digitaler Intelligenz und handfester Reifeninnovation erreicht damit ein Level, das selbst hartgesottene Branchen experten verblĂŒfft. Und mittendrin: das Streben nach dem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
In Ăsterreich wirbelt der Einsatz von KI den Markt durcheinander, schafft neue Möglichkeiten, aber auch neue Herausforderungen. Wer sich zu spĂ€t anpasst, riskiert, ins Hintertreffen zu geraten. Wer jedoch frĂŒhzeitig investiert, kann den Trend nicht nur mitgestalten, sondern auch davon profitieren. So bleibt die Frage offen, wie radikal sich der Reifenhandel noch wandeln wird â und ob sich dieser Wandel jemals bremsen lĂ€sst. âą
GARANTA - MobilitÀt beginnt mit Sicherheit.

MobilitĂ€tskonzepte, die Ihre Anforderungen erfĂŒllen.
Das Autohaus als Dreh- und Angelpunkt der MobilitÀt
In der GARANTA Philosophie ist das Autohaus der erste Ansprechpartner fĂŒr den Kunden, wenn es um AutomobilitĂ€t geht. Dazu zĂ€hlen nicht nur die Beratung, der Verkauf und die Reparatur, sondern auch die Finanzierung und Versicherungen. FĂŒr den Kunden bedeutet dies eine absolute Serviceverbesserung âdem Kfz-Betrieb erschlieĂen sich durch die Vermittlung von KfzVersicherungen wichtige Einnahmequellen. Neben der Vermittlungsprovision ist das vor allem der Erstkontakt im Schadenfall. Alles in allem kann das Versicherungs-

geschÀft somit einen deutlichen Ergebnisbeitrag zu den erwirtschafteten Gewinnen im Autohaus leisten.
MaĂgeschneiderte Versicherungslösungen fĂŒr jede Antriebsart
Die GARANTA bietet ihren Autohauspartnern dazu erstklassige
ï Traditionell.
ï Hybrid.
ï Alternativ.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein Fahrzeug anzutreiben â aber nur einen Versicherer, der denkt und handelt, wie das Kfz-Gewerbe.
Versicherungslösungen â und das unabhĂ€ngig von der Antriebsart des Fahrzeugs. So hat sie mit dem Elektro-Plus-Paket einen speziellen
âZu den Angeboten rund um das Auto bietet der GARANTA SpezialSchutz ergĂ€nzend maĂgeschneiderte Versicherungslösungen fĂŒr AutohĂ€user. Mit nur einer Polizze erhalten die Betriebe eine umfassende Deckung aller relevanten Risiken im Kfz-Betrieb.â
Zusatzbaustein zur Voll- oder Teilkaskoversicherung fĂŒr PKW oder LKW (bis 3,5 t) mit Elektrooder Plug-in-Hybrid-Antrieb im Angebot. DarĂŒber hinaus erhalten Fahrzeuge mit einem CO2-AusstoĂ unter 60 g/km einen zusĂ€tzlichen Rabatt. Weitere Produktfeatures sind die 100 % Totalschadenreparatur (reparieren statt wegwerfen und ersetzen) bzw. gibt es keine Ablösezahlungen, wodurch Reparaturen im Inland gefördert werden.
Vorteile die ĂŒberzeugen âfĂŒr Verbrenner und Elektroautos Ob Verbrenner oder Elektroauto, die Vorteile der GARANTA Kaskoversicherung werden den Autohauskunden ĂŒberzeugen. So gibt es eine volle NeuwertentschĂ€digung innerhalb von 18 Monaten. Dazu kommen die faire Fahrzeugbewertung, der Verzicht auf den Einwand der groben FahrlĂ€ssigkeit, eine garantierte PrĂ€mienstufe ĂŒber die Vertragsdauer oder die Reduzierung des Selbstbehalts um bis zu ⏠300,â bei Reparatur im Abschlussautohaus.
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v. l.: Christoph Schwarz (ecopoint), Peter Göndle (Göndle GrĂŒnder), Lukas Göndle (Göndle GeschĂ€ftsfĂŒhrer), Michael Hickelsberger (Göndle GeschĂ€ftsfĂŒhrer), Daniel JĂ€ger (BYD Austria), Christoph Kleemann (ATC), Ing. GĂŒnter Niedermayer (ATC) sowie BYD-Chef Danijel Dzihic.
Das St. Pöltner Autohaus Göndle setzt zwei BaumaĂnahmen um, welche mit Spatenstichen eingeleitet wurden. FĂŒr die chinesische Marke BYD, importiert von Denzel-Tochter CCI Car Austria, wird ein komplett neues Zentrum fĂŒr E-MobilitĂ€t errichtet, inklusive eines Ladeparks, welcher mit Energie aus den hauseigenen PV-Anlagen betrieben wird. Mehr als 70 Ladepunkte fĂŒr interne und externe Nutzung werden entstehen (DC und AC), das GebĂ€ude beherbergt 300 m2 Schauraum- und 400 m2 WerkstattflĂ€che.
Der neue Ladepark mit 70 Ladepunkten zur internen und externen Nutzung wird mit Energie aus den hauseigenen PV-Anlagen betrieben.
Gleichzeitig entsteht ein neuer MiniSchauraum, welcher gemeinsam mit dem neuen Gebrauchtwagenzentrum auf 500 m2 Platz findet und im sogenannten âRetail Nextâ-Konzept gestaltet ist. Neue BĂŒroflĂ€chen und AuslieferungsrĂ€ume werden ebenfalls errichtet. Am Standort wird auch ein Park mit Obstgarten und eigenen Bienenstöcken entstehen.

Polestar hat am Standort von Auto Stahl im 22. Wiener Gemeindebezirk einen neuen Test-Drive-Hub eröffnet, den mittlerweile sechsten solchen Standort in Ăsterreich. Interessierte können dort bei Probefahrten und in BeratungsgesprĂ€chen die E-Fahrzeuge der Marke Polestar nĂ€her kennenlernen. âEs ist fĂŒr uns wichtig, Partner zu finden, die unsere Vision und Werte teilenâ, sagt Ferdinand Schelberger, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Polestar Ăsterreich.
Auto Stahl ist aktuell einer von 28 Service- und Reparaturstandorten der chinesischen Marke mit schwedischen Wurzeln. Abos ĂŒbernommen
Der E-Auto-Abo-Anbieter vibe hat das operative GeschĂ€ft des Anbieters ocay Autoabo ĂŒbernommen, welcher sich kĂŒnftig auf Software-Dienstleistungen fĂŒr Flotten konzentriert.
v. l.: Ferdinand Schelberger, Isabella Keusch, Gernot Keusch, Lukas Steiner
âOpel kommt wieder! Warum soll der Marktanteil hier nicht auf das Niveau von Deutschland steigen?â
Tobias Gubitz, Opel
âKurzfristige Lösungen sind bei Nutzfahrzeugen noch viel entscheidender als bei Pkws.â
Miriam Walz, VW Nutzfahrzeuge âWir haben einige Ideen in der Pipeline. Geplant ist, jedes Jahr ein neues Modell zu bringen.â
Sarah
Lamboj, smart

âMenschen im Vertriebâ bietet neben Recruiting und Consulting nun auch innovative VerkĂ€ufer- und TeamSchulungen mit einem Brettspiel.
Das KerngeschĂ€ft des Unternehmens âMenschen im Vertriebâ, das Mag. Hans Bachinger gemeinsam mit Mag. Gergely Hernady vor 18 Jahren gegrĂŒndet hat, ist das Recruiting und das Training im Vertriebsbereich. Zwar hat man sich ĂŒber die Jahre auf mehrere Branchen ausgeweitet, der Kfz-Bereich ist aber im Fokus. Mit zwei Brettspielen fĂŒr das Training hat man nun neue ZugĂ€nge geschaffen.
âDamit können wir die Trainings interessanter und einfach lustiger gestalten, die Teilnehmer sind engagierter dabeiâ, so Bachinger. âZudem wird die so wichtige Vergessenskurve sehr stark reduziert, der Trainingseffekt ist intensiver und regelmĂ€Ăiger.â Nach den Trainings vor Ort werden die weiteren Einheiten online begleitet. âDabei geht es um Bedarfsermittlung,


Abschluss-Techniken, Kaufmotiveâ, so Bachinger, der auch die Teilnahme aller Mitarbeiter empfiehlt, die im Kundenkontakt stehen. âMan muss sich gemeinsam darauf konzentrieren, was die BedĂŒrfnisse und die Schmerzen des Kunden sind.
Stammkunden aktivieren
Ăber das Tool Stammkunden.at unterstĂŒtzt âMenschen im Vertriebâ die AutohĂ€user bei der Aktivierung von Stammkunden. âHier trainieren wir den VerkĂ€ufer in der Kontaktaufnahme, holen den Kunden emotional ab und laden zu einem Termin ein, wo der Kunde beim Kaufabschluss auch ein Goodie erhĂ€ltâ, so Bachinger, der auf eine hohe Erfolgsquote bei bereits erfolgten Aktionen verweist. âą (GEW)



Die moto-austria hat ihren Platz in der Messe Wels gefunden und sich etabliert, das zeigt das Besucher-, aber auch das Ausstellerinteresse. Das Fazit fiel sehr positiv aus.
Von Kevin Kada
Bei der dritten Auflage der moto-austria, die kĂŒnftig jĂ€hrlich in der Messe Wels stattfinden soll, zieht Messedirektor Mag. Robert Schneider erneut ein positives Fazit: âDas Messewochenende war Ă€uĂerst erfolgreich. Der Zuspruch von Ausstellern und Besuchern war ĂŒberwĂ€ltigend und das hohe Niveau der moto-austria 2025 ist bemerkenswert.â
Messe-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
Robert Schneider (l.) und GeneralsekretÀrin
Arge2Rad Karin Munk

53.693 Motorrad-Enthusiasten (nur etwas weniger als im Vorjahr) aus ganz Ăsterreich waren vom 7. bis 9. Februar in der Messe Wels zu Gast, und das spricht laut Schneider eine klare Sprache: âDie Besucher zeigten sich von den PrĂ€sentationen der gesamten Motorradbranche beeindruckt. Die moto-austria hat
sich auf einem internationalen Top-Niveau etabliert.â Auch fĂŒr Mag. Karin Munk, GeneralsekretĂ€rin der Arge2Rad, war die Messe ein voller Erfolg: âDer Mix aus Ausstellungsbereich und Eventbereich ist die goldene Formel zum Publikumserfolg. Die Verweildauer der Besucher ist gestiegen und die QualitĂ€t der GesprĂ€che, die im Ausstellerbereich getĂ€tigt wurden, war extrem hoch. Wir freuen uns schon jetzt auf 2026.â
Hohes Interesse
Quasi mit dem Ăffnen der Tore war die Messe Wels gut gefĂŒllt. Der Besucherandrang machte auch den Ausstellern eine groĂe Freude. âWir kommen gerne nach Wels und es stand fĂŒr uns




auch auĂer Frage, dass wir auch heuer wieder kommenâ, so Christopher Schipper, KTMĂsterreich-Chef, der trotz Krise beim Unternehmen nie daran gedacht hat, die Messe auszulassen: âDenn wir können uns nur ĂŒber unsere Produkte sanieren.â Und das Interesse am KTM-Stand war ungebrochen.

Die Besucher der moto-austria nutzten jede Möglichkeit zum Probesitzen bei den diversen Bikes


Insgesamt war der Besucherandrang beim österreichischen Hersteller nur stellvertretend fĂŒr alle anderen Aussteller. Neue Marken wie Fantic oder Zero Motorcycles, aber auch die arrivierten wie Honda, Kawasaki, Yamaha, Ducati oder Aprilia waren positiv gestimmt. Bei fast allen hörte man den gleichen Satz als Fazit: âDie Messe in Wels ist das Beste fĂŒr den heimischen Motorrad-Markt und wir sind sehr froh, dass es sie gibt.â
Geben wird es die moto-austria auch im kommenden Jahr wieder: vom 6. bis 8. Februar 2026. âą








âBei Opel bleibt es spannendâ
In seinem ersten Interview spricht Tobias Gubitz, Vertriebschef bei Opel/Vauxhall, ĂŒber seine PlĂ€ne.
Von Mag. Heinz MĂŒller
A&W: In wie vielen LĂ€ndern verkauft Opel Autos?

Der Opel Mokka wurde dezent aufgefrischt
âWarum soll Ăsterreich nicht perspektivisch mindestens auf das Niveau von Deutschland steigen?â
Tobias Gubitz
Tobias Gubitz: Weltweit sind wir in mehr als 60 LĂ€ndern vertreten. Unser Kernmarkt ist Europa, dazu kommt ein Dutzend weiterer LĂ€nder auĂerhalb Europas, etwa die TĂŒrkei, Marokko, Algerien, Tunesien oder Israel. Auch einige weiter entfernte LĂ€nder sind dabei, etwa Neuseeland, Singapur oder SĂŒdafrika. In SĂŒdamerika ist Chile unser gröĂter Markt.
Gibt es LĂ€nder, in denen Opel Chancen sieht?
Gubitz: Perspektivisch sind es MĂ€rkte, in denen deutsche Marken einen guten Ruf genieĂen und ausreichend Kaufkraft vorhanden ist. Hier eignen sich weitere LĂ€nder im mediterranen Raum, nachdem die TĂŒrkei unser drittgröĂtes Volumen abbildet â nach Deutschland und GroĂbritannien. In Ăgypten oder Tunesien könnte es kurzfristig weitere Chancen geben, wenn es die wirtschaftliche Situation zulĂ€sst.
Den Opel Grandland gibt es nun auch als Plug-in-Hybrid



Wie sind Ihre PlĂ€ne fĂŒr Ăsterreich, wo der Marktanteil ja nicht mehr so hoch ist wie frĂŒher?
Gubitz: Ăsterreich kommt wieder! Judith Porstner ist mit ihrem Team gut unterwegs. Wir wollen Opel auf jeden Fall nach vorn bringen. Ein Marktanteil von weniger als 3 Prozent ist nicht akzeptabel. Und warum soll Ăsterreich nicht perspektivisch mindestens auf das Marktanteils-Niveau von Deutschland steigen, wo wir inklusive der Nutzfahrzeuge bei rund 5 Prozent liegen? Nach der EinfĂŒhrung des neuen Vertriebsmodells haben wir eine Weile gebraucht, um alles erfolgreich aufzustellen. Doch nun erlaubt es das System, wieder profitabel zu wachsen.
Wie entwickeln sich die Elektroautos bei Opel?
Gubitz: 2024 waren wir noch nicht in der Lage, unseren globalen Marktanteil auch bei den E-Autos zu erzielen, weil dieser Markt vor allem bei den C-SUVs gewachsen ist. Doch mit dem neuen Grandland haben wir neben Corsa und Frontera ein heiĂes Eisen im Feuer, da dieses Auto auch als Firmenwagen sehr gefragt ist. Daher bin ich optimistisch fĂŒr heuer.
Welche neuen Modelle sind noch zu erwarten?
Gubitz: Wir haben ein sehr junges Modell-Portfolio mit einem Durchschnittsalter von rund elf Monaten. Mit dieser Palette sind wir am Ende eines Zyklus, da wir den Wechsel von frĂŒheren Plattformen auf jene von Stellantis komplett abgeschlossen haben. Alles sind Multi-Energy-Vehicles, und als einziger deutscher Hersteller bieten wir ein E-Auto in jedem Segment, vom Corsa ĂŒber den Astra bis zum Grandland und auch bei den Nutzfahrzeugen Combo, Vivaro und Movano. Bei Opel bleibt es spannend. Wir haben noch einige Schmankerln in der Pipeline. âą

Kommt ein Zweisitzer? Wird der Vertrieb ausgebaut? Antworten von Ăsterreich-Chefin Sarah Lamboj.
Von Mag. Heinz MĂŒller
Er ist (auch wenn der Bestand von Jahr zu Jahr abnimmt) seit rund 25 Jahren aus dem österreichischen StraĂenbild nicht wegzudenken: Die Rede ist vom smart, der (in Kooperation mit Renault) zwar auch als ViertĂŒrer gebaut, aber vor allem als Zweisitzer mit anfangs nur 2,50 und spĂ€ter 2,70 Meter LĂ€nge verkauft wurde. Mit dem Ur-smart haben die Fahrzeuge, die mittlerweile alle ausschlieĂlich mit EMotor gebaut werden und aus chinesischer Produktion kommen, nichts mehr zu tun. Das kleine Team um Sarah Lamboj bringt nach dem smart #1 und dem smart #3 bald auch das dritte Modell auf den österreichischen Markt. Mit den Ergebnissen des Vorjahres sei sie zufrieden, meint Lamboj im Interview: â2024 war unser erstes komplettes offizielles Verkaufsjahr mit dem neuen Produktportfolio. Wir sind mit einem achtköpfigen Team gestartet und haben 461 Neuzulassungen erreicht. Das bewerten wir als groĂen Erfolg.â Der Importeur habe 2 neue Modelle auf den Markt gebracht: âMan verbindet uns nicht mehr nur mit dem
âWir haben einige Ideen in der Pipeline. Geplant ist, jedes Jahr ein neues Modell zu bringen.â
Sarah Lamboj

Zweisitzer von frĂŒher, sondern auch mit dem neuen Portfolio.â
Ab Mitte dieses Jahres soll der neue smart #5 das Programm nach oben erweitern: âUnser Ziel ist es, so bald wie möglich Probefahrten anzubieten. Wenn alles nach Plan verlĂ€uft, könnte der smart #5 in Zukunft etwa ein Drittel unseres Gesamtvolumens ausmachenâ, sagt Lamboj: Im C/D-Segment spreche man eine andere Zielgruppe an als bisher. Und was kommt dann? âWir haben einige Ideen in der Pipeline. Geplant ist, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Das Modell fĂŒr 2026 wird nicht gröĂer sein als der smart #5. In welchem Segment es jedoch angesiedelt sein wird, ist noch unklar. Wir hoffen, noch in diesem Jahr mehr ĂŒber die Tendenzen erzĂ€hlen zu können.â Also eventuell ein neuer Zweisitzer? Lamboj: âEinen möglichen Nachfolger fĂŒr den Zweisitzer schlieĂen wir nicht aus, aber konkret entschieden ist noch nichts.â
Das Verkaufsnetz von einem HĂ€ndler pro Bundesland könnte vorsichtig erweitert werden: âJetzt wollen wir weiter evaluieren, ob eine Netzerweiterung vernĂŒnftig ist. Das werden wir uns anhand der Zahlen genau ansehen und mit unseren Partnern besprechen. In einigen BundeslĂ€ndern wĂ€re das Potenzial vorhandenâ, meint Lamboj: Das gilt auch fĂŒr den Servicebereich, der im Vorjahr bereits auf 14 Standorte erweitert wurde. âAnfragen erhalten wir regelmĂ€Ăig.â âą

Sie sind jung, alle haben ein Ziel âals AutoverkĂ€ufer bei Hyundai besser zu werden. Besuch in der Akademie.
Von Mag. Heinz MĂŒller
Dass ein Importeur die âFrischgfangtenâ unter den AutoverkĂ€ufern ĂŒber mehrere Wochen schult, ist einzigartig â und doch: Hyundai macht dies seit Ende Februar bereits zum zweiten Mal. Nach der Premiere im Vorjahr mit anfangs 13 Teilnehmern (und 10, die den Abschluss geschafft haben) lĂ€uft aktuell in Niederösterreich die 2. VerkĂ€uferakademie. Organisator ist wieder Change Manager EUR Ing. Roland Bergmann: âDas sehr positive Feedback aus dem Vorjahr hat uns darin bestĂ€rkt, auch heuer einen derartigen Lehrgang zu veranstalten.â
AbschlussprÀsentation im Juli
Dieses Mal sind 18 Personen mit dabei; ein GroĂteil von ihnen sind Quereinsteiger, die teilweise erst seit einigen Monaten im jeweiligen Hyundai-Betrieb angestellt sind oder dort bisher in anderen Bereichen tĂ€tig waren. In insgesamt 4 Schulungswochen, jeweils unterbrochen durch 3 Wochen im Betrieb, werden die 16 jungen MĂ€nner und 2 Frauen zu VerkĂ€ufern ausgebildet: âMit 18 Teilnehmern sind wir aber schon am oberen Limit, weil die Trainer sehr gefordert sindâ, sagt Bergmann. Eine abschlieĂende PrĂŒfung mit der PrĂ€sentation eines selbst gewĂ€hlten Projekts aus dem Autobereich (etwa, wie sich das jeweilige Autohaus bei Firmenkunden verbessern kann) ist fĂŒr Juli vorgesehen. Auch 2026 könnte wieder eine derartige Akademie stattfinden, so Bergmann. Neben der Wissensvermittlung sei wichtig, dass sich die VerkĂ€ufer auch in Zukunft unterstĂŒtzen: âEtwa, wenn einer ein Auto hat, das der andere fĂŒr seinen Kunden sucht.â âą
Jeremias Hotowec (Autohaus Gruber, Kammern/Langenlois) schloss die 2017 begonnene Lehre als Kfz-Techniker in einem anderen Betrieb ab und wechselte 2023 aus privaten GrĂŒnden in das jetzige Autohaus. Wenig spĂ€ter war dort ein Job im Verkauf frei: âMir hat der Kontakt zu den Menschen gefehlt.â Kurz darauf schlug der Chef die Akademie vor: âDie Stimmung ist zwar locker, aber es wird viel gefordert.â

Hannah Faltlhansl, Autohaus Lietz in Waidhofen/Ybbs: Ihr Onkel, selbst AutoverkĂ€ufer, machte die damalige HAK-SchĂŒlerin auf die Stelle als AutoverkĂ€ufer-Lehrling aufmerksam: âDas war das Beste, was mir passieren konnte.â Ende JĂ€nner war die LehrabschlussprĂŒfung geschafft: âIch will auf jeden Fall dort bleiben.â NĂ€chster logischer Schritt â die VerkĂ€ufer-Akademie: âWir sind nach wenigen Tagen untereinander gut befreundet.â

Bernhard Guggi-Jesse, Autohaus Niemiez/Völkermarkt: Er war MöbelverkĂ€ufer und hatte einen Hyundai i30 als Firmenauto: âDann hat mich Karl Niemiez angesprochen, ob ich nicht bei ihm beginnen will, und seit Juli 2024 bin ich dort.â FĂŒr die VerkĂ€uferakademie im Vorjahr war es schon zu spĂ€t, aber heuer lĂ€uft alles perfekt: âBei KĂŒchen ging es manchmal um 40.000 bis 60.000 Euro. Im Vergleich sind manche Autos sogar relativ gĂŒnstig.â


Mit vielen neuen Modellen will Miriam Walz, Markenleiterin VW Nutzfahrzeuge, auch heuer wieder Nummer 1 sein.
Als AuĂenstehender verliert man bei der Modellvielfalt, die es bei VW Nutzfahrzeuge mittlerweile gibt, möglicherweise den Ăberblick: Dass Miriam Walz, seit September 2022 Chefin dieser Sparte beim Ăsterreich-Importeur, ihre Karriere im Werk in Hannover begonnen hat, verschafft ihr gewissermaĂen einen âHeimvorteilâ â obwohl sich seither gerade in diesem Bereich viel verĂ€ndert hat. Mit dem abgelaufenen Jahr, als VW vor Ford die Nummer 1 in diesem wichtigen Segment war, ist Walz sehr zufrieden: âDie gute Tendenz hat sich auch in den ersten beiden Monaten 2025 fortgesetzt.â In den vergangenen Monaten habe es eine groĂe Erweite-

Den neuen California gibt es in den unterschiedlichsten Ausstattungsversionen, auch als Plug-in-Hybrid

âKurzfristige Lösungen sind bei Nutzfahrzeugen ja noch viel entscheidender als bei Pkws.â
Miriam Walz, Markenleiterin VW Nutzfahrzeuge
rung des Portfolios durch neue Modelle bzw. Varianten gegeben, etwa mit dem ID. Buzz GTX, dem Caddy PHEV oder dem Multivan eHybrid 4MOTION. Jetzt, wo die Auslieferungen des Transporters starten, ist die âBulli-Familieâ komplett â also mit Multivan, California, ID. Buzz und Transporter. âEs sind nun vier spezialisierte Modelle, was frĂŒher ein Modell bedienteâ, sagt Walz: âUnd 3 verschiedene Antriebskonzepte mit Verbrennungsmotor, Elektro und Plug-in.â Die Idee dahinter: ein möglichst breites Angebotsprogramm fĂŒr jeden Bedarf.
Mit diversen Neuheiten (etwa dem neuen Multivan als 8-Sitzer) geht es in den kommenden Wochen weiter. Auch weil sich die Liefersituation wieder auf ein normales MaĂ eingependelt hat, ist Walz optimistisch, dass ihre Marke auch heuer wieder zu Jahresende als Nummer 1 abschneiden wird. ZĂ€hlt man alle elektrifizierten Autos, also auch Plug-in-Fahrzeuge, zusammen, liegt VW Nutzfahrzeuge derzeit bei 27 Prozent. âHeuer liegt unser Ziel bei 25 Prozent im Verkaufâ, sagt Walz. Viele Firmen hĂ€tten auf den ID. Buzz mit lĂ€ngerem Radstand und gröĂerer Batterie gewartet.
Das Netz, in dem all diese Fahrzeuge verkauft werden, ist identisch mit jenem der Pkw-HĂ€ndler. Walz: âWir haben 72 HaupthĂ€ndler, von denen auch sehr viele Filialen oder Agenten haben. Unser Netz ist sehr konstant, in den unterschiedlichsten GröĂen und AusprĂ€gungen.â Das sei ein absolutes Erfolgsrezept: âUnsere HĂ€ndler betreuen ihre Kunden tagtĂ€glich und sind perfekte MobilitĂ€tspartner. Kurzfristige Lösungen sind bei Nutzfahrzeugen ja ein entscheidender Faktor.â âą (MUE)



Im Schloss Mondsee ging die alljĂ€hrliche Jahrestagung der österreichischen ZweiradhĂ€ndler ĂŒber die BĂŒhne. Spannende und informative VortrĂ€ge standen auf dem Programm.
Ein âsehr herausforderndes Jahrâ sei 2024 gewesen, wie Mag. Bianca Dvorak, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Bundesgremium des Fahrzeughandels, unterstrich. Es stĂŒnden auch in den kommenden Jahren Ănderungen bevor: âIm Zweiradhandel stehen wir vor der groĂen Frage, ob es Agentursysteme geben wird und wie diese ausgestaltet werdenâ. Im Kfz-Bereich habe
âPositiv ist, dass sich der Motorradbestand in Ăsterreich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat.â
Bianca Dvorak
es bereits âunterschiedlich erfolgreiche VerĂ€nderungenâ gegeben. âPositiv ist vor allem zu vermerken, dass sich der Motorradbestand in Ăsterreich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat.â
Neuzulassungen bei MotorrÀdern 2024 gestiegen Insgesamt wurden 2024 47.147 motorisierte ZweirÀder neu zugelassen, ein Plus von 3,2 Prozent, wie Komm.-Rat Ferdinand O. Fischer, Sprecher des Zweiradhandels in der WKO, sagte. Gleichzei-

tig prĂ€sentierte Fischer das Ergebnis einer Umfrage unter heimischen ZweiradhĂ€ndlern. Demnach erklĂ€rten 55 Prozent, dass der Verkauf von Neufahrzeugen im Vergleich zu 2023 besser gewesen sei, 45 Prozent gaben an, dass die Verkaufszahl zurĂŒckgegangen sei. Nur 14 Prozent gaben an, dass 2024 auch die ErtrĂ€ge im Vergleich zum Vorjahr gestiegen seien.
Hingegen hĂ€tten 74 Prozent erklĂ€rt, dass die ErtrĂ€ge im Gegensatz zum Umsatz nicht gestiegen seien. Ursachen dafĂŒr seien bei Neufahrzeugen entweder MargenkĂŒrzungen oder NachlĂ€sse, aber auch gestiegene Gehalts- und Energiekosten, was kein gutes Zeichen sei.
Das BĂŒchl-Urteil und seine Folgen Ăber das âPeugeot Urteil und die Auswirkungen auf die 2Rad Brancheâ (Entscheidung des OGH in der Rechtssache BĂŒchl GmbH gegen Peugeot Austria GmbH) referierte Rechtsanwalt Mag. Stefan Adametz. Das Urteil könne Auswirkungen auf das TagesgeschĂ€ft bringen: Denn vermeidbare Diskriminierungen seien verboten (Benachteiligungsverbot), Zulassungs- und QualitĂ€tskriterien mĂŒssten objektiv begrĂŒndet sein, und HĂ€ndler könnten auf das Urteil verweisen, um unfaire Praktiken anzuprangern. Demnach sei es aus Sicht von Adametz nach dem BĂŒchl-Urteil fĂŒr die Hersteller/ Importeure schwieriger geworden, einzelne HĂ€ndler grundlos auszuschlieĂen oder schlechter zu stellen als andere HĂ€ndler. Diese Entscheidung verschaffe HĂ€ndlern neue Möglichkeiten, sich gegen unfaire Praktiken zu wehren und ihr GeschĂ€ft auszubauen.
Spannende Einblicke bot als Schlusspunkt der Tagung Mag. Daniel Rossgatterer, CEO Secutec, in seinem Vortrag zum Thema âCybercrimeâ. âą (DSC)

Nach 15 Jahren zeichnet sich an der Spitze des KĂ€rntner Landesgremiums ein Wechsel ab.
Mag. Heinz MĂŒller
Wenn Sie diese Zeitung in den HĂ€nden halten, ist die Wirtschaftskammerwahl (nicht nur in KĂ€rnten) bereits im vollen Gang. Einer, der groĂe Erwartungen in diesen Urnengang hat, ist Ing. Oskar Dörfler, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Autohaus Oskar Dörfler GmbH in Spittal an der Drau. Er geht als Erster auf der Liste des Wirtschaftsbundes in die WK-Wahl und will Nachfolger von Komm.-Rat Ing. Mag. Hubert Aichlseder werden, der laut den WK-internen Statuten nach 15 Jahren an der Spitze des Landesgremiums nicht mehr kandidieren darf.
Sollten die WĂ€hler seiner Liste ihre Stimme geben, werde das Landesgremium des Fahrzeughandels etwa je zur HĂ€lfte aus erfahrenen Mitgliedern und neuen Gesichtern bestehen, meint Dörfler. âWir wollen viel frischen Wind bringenâ, sagt er und verweist auch auf Komm.-Rat Dieter Hahn von der Leber & Hahn Zweiradtechnik GmbH in Villach,
der als Sprecher des Zweiradhandels vorgesehen ist. âDieter Hahn bringt auch viel Erfahrung aus der Industrie mitâ, sagt Dörfler und meint damit jene Zeit, in der Hahn Chef von Webasto in Wien war: âDazu kommen junge Kollegen, die Vorbilder fĂŒr die vielen jungen Unternehmer in der Branche sein können.â Er sei bisher noch nicht in der Kammerpolitik gewesen: âDas Thema hat mich aber immer interessiert, schon bevor Wirtschaftsbund-Direktorin Sylvia GstĂ€ttner und Dieter Hahn an mich herangetreten sind.â
Kooperation mit der Landesinnung der Fahrzeugtechniker
Dörfler fĂŒhrt in Spittal/Drau ein Autohaus mit 23 Mitarbeitern, das seit Jahresbeginn auch fĂŒr Mitsubishi (als SubhĂ€ndler der Motor Mayerhofer GmbH in Villach) tĂ€tig ist. Der Schwerpunkt im Gebrauchtwagen-Bereich liegt auf den Marken Fiat, Alfa Romeo und Jeep, wo Dörfler lange Zeit VertragshĂ€ndler war. Er will auch mit der Landesinnung der Fahrzeugtechniker unter Michael Schnabl verstĂ€rkt zusammenarbeiten. âą (MUE)


Mag. Olaf MuĂhoff, Direktor Automechanika

Carglass will wachsen
Carglass Austria betont ihre fĂŒhrende Rolle im Bereich Windschutzscheibenreparatur und -austausch und will von derzeit 27 Standorten in Ăsterreich auf 40 wachsen.
âWir mĂŒssen die QualitĂ€t der Besucher halten.â So lautet eines der Ziele von Mag. Olaf MuĂhoff, Direktor fĂŒr die Automechanika bei der Messe Frankfurt GmbH, bei einem AutoZumBesuch, wo er im GesprĂ€ch seine Erwartungen im Hinblick auf die nĂ€chste Ausgabe der Kfz-Aftermarket-Weltleitmesse im September 2026 skizzierte. Was die Anzahl der Aussteller wie auch der Fachbesucher angehe, erwarte er âkeine groĂen ZuwĂ€chseâ.
Ein Wachstum sei allerdings schon im Bereich des Möglichen, allerdings nur dann, wenn die asiatischen, insbesondere die chinesischen Aussteller noch einmal ihren Messeauftritt forcieren wĂŒrden.
MuĂhoff geht des Weiteren davon aus, dass auch einige namhafte Unternehmen, die der Automechanika zuletzt ferngeblieben sind, wieder den Weg nach Frankfurt finden werden. Bei der jĂŒngsten Ausgabe im September 2024 habe man stark auf Emotionen gesetzt, âdie menschliche Komponente werden wir noch stĂ€rker herausarbeitenâ, kĂŒndigte MuĂhoff an. Auch die Themen Old- bzw. Youngtimer sowie Motorsport sollen 2026 stĂ€rker besetzt werden.

Der bis MĂ€rz 2020 von der Toyota Frey Retail GmbH betriebene und lange leerstehende Standort in der AlbertSchweitzer-Gasse 1 im 14. Wiener Gemeindebezirk wird seit einigen Wochen von der Autohero Ăsterreich GmbH betrieben: Laut dem Unternehmen, das auf den Verkauf von Gebrauchtwagen spezialisiert ist, arbeiten derzeit 3 Mitarbeiter am neuen Standort, 2 weitere sollen ab Mitte MĂ€rz dazukommen. Neben diesem Standort betreibe man noch welche in Gerasdorf und Wiener Neustadt. Weitere Standorte seien aktuell nicht in Planung.

Kooperation erweitert
Lucky Car hat seine Partnerschaft mit WerkstattausrĂŒster Birner auf die neuen Standorte erweitert, gaben Mitar Kos (Lucky Car, r.) und Franz Lettner (Birner) bekannt.
K&K Marderabwehr prĂ€sentiert mit seinem neuen AntiMarderspray eine schnelle und effektive Lösung gegen unerwĂŒnschte Marderbesuche. Das hochdosierte Spray enthĂ€lt den bewĂ€hrten Wirkstoff EC-Ăl (H/C), der durch Dampfextraktion aus den BlĂ€ttern des Zitronen-Eukalyptusbaums in gezielt patentierten Bearbeitungsschritten gewonnen wird. Laut Hersteller hat der intensive Duft eine derart stark abschreckende Wirkung, dass die bissigen Tierchen damit behandelte Bereiche dauerhaft meiden, was auch Studien belegen.

EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen will der Auto-Industrie die Transformation erleichtern

Mit flexibleren Regeln reagiert die Kommission in BrĂŒssel auf Forderungen nach einer Lockerung der CO2-Vorgaben fĂŒr das laufende Jahr. Die Flottenziele mĂŒssen nun erst im Dreijahresschnitt zwischen 2025 und 2027 erfĂŒllt werden.
WĂ€hrend man sich weiterhin klar zu den Emissionszielen bekenne âund dies gelte auch fĂŒr die nĂ€chsten Meilensteine 2030 und 2035 â, habe die EU-Kommission den Ruf nach mehr FlexibilitĂ€t ge- und erhört und einen Vorschlag fĂŒr einen Zusatz der CO2-Regularien erarbeitet. Diesem Vorschlag zufolge mĂŒssen die Hersteller die CO2-Ziele nun nicht mehr ab dem Jahr 2025 einhalten, sondern ĂŒber einen Durchrechnungszeitraum von drei Jahren: âDies erlaubt einem Hersteller, ein Ăberschreiten der Grenze in einem Jahr durch höhere Einsparungen im nĂ€chsten Jahr zu kompensierenâ, fĂŒhrte der zustĂ€ndige EUKommissar Apostolos Tzitzikostas aus.
ZusÀtzliche 1,8 Milliarden
Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar fĂŒr nachhaltigen Verkehr und Tourismus
Als Reaktion auf die ersten GesprĂ€che des âstrategischen Dialogs zur Zukunft der AutomotiveIndustrieâ prĂ€sentierte die Kommission eine Reihe von MaĂnahmen und Zielsetzungen. So sollen etwa 1,8 Milliarden Euro fĂŒr die sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohmaterialien bereitgestellt werden, welche fĂŒr die Produktion von E-Auto-Akkus benötigt werden. Eine wettbewerbsfĂ€hige europĂ€ische Batteriezellproduktion sei entscheidend, fĂŒr sie wurde UnterstĂŒtzung aus dem europĂ€ischen Innovationsfond angekĂŒndigt. Auch fĂŒr eine europĂ€ische Aufholjagd bei vernetzter, KI-unterstĂŒtzter und autonomer MobilitĂ€t sollen Mittel bereitgestellt und Allianzen geschlossen werden. Man halte ĂŒberdies an âdefensiven Handelsinstrumentenâ fest, um europĂ€ische Unternehmen vor unfairer Konkurrenz zu schĂŒtzen. Klar grenzte Tzitzikostas die prĂ€sentierten MaĂnahmen von der fĂŒr 2026 angekĂŒndigten Neufassung der Treibhausgas-Regularien ab. Erst darin werde man dann auch VorschlĂ€ge fĂŒr alternative Antriebskonzepte bzw. CO2-neutrale Kraftstoffe einbringen. âą (KAT)




Mag. Thomas Herndl, VW-Markenleiter in Ăsterreich (l.), lieĂ sich ebenso gerne vor dem Showcar ID. EVERY1 fotografieren wie das Team um den Wolfsburger VW-Chef Thomas SchĂ€fer (o.)
Es war ein klares Statement aus Wolfsburg, das in DĂŒsseldorf gemacht wurde: Ja, wir bringen ein elektrisches Einstiegsmodell um 20.000 Euro â auch wenn es noch 2 Jahre dauert.
Von Mag. Heinz MĂŒller
Schwere Monate liegen hinter dem Team um Volkswagen-Chef Thomas SchĂ€fer: Denn die Diskussionen um mögliche WerksschlieĂungen in Deutschland haben dem Image der Marke nicht unbedingt genĂŒtzt. Umso wichtiger sind derzeit positive Nachrichten: Und da trifft es sich gut, dass mit dem ID. EVERY1 ein Showcar fix und fertig ist, das in rund 2 Jahren als kleinstes, nur 3,88 Meter kurzes E-Auto des Konzerns auf den Markt kommen soll, vermutlich wohl unter der Bezeichnung ID.1.


PrĂ€sentiert wurde das Auto am Abend des 5. MĂ€rz in einer speziell adaptierten Halle des Congress Center DĂŒsseldorf: Dort, in unmittelbarer NĂ€he des Flughafens, werden bis Ende MĂ€rz auch die HĂ€ndler aus der ganzen Welt das Auto zum ersten Mal sehen. Jene aus Ăsterreich sind am
âWir sind MarktfĂŒhrer in Europa. Und wir wollen das auch in der elektrischen Welt bleiben.â
Thomas SchÀfer, VW-Chef
20./21. MĂ€rz dran. 350 Personen werden mit 2 SonderflĂŒgen aus Salzburg bzw. Wien nach DĂŒsseldorf gebracht.
Was VW mit diesem Auto will? SchĂ€fer drĂŒckte es vor Journalisten ganz klar aus: âWir sind MarktfĂŒhrer in Europa. Und wir wollen das auch in der elektrischen Welt bleiben.â
Noch ist nicht klar, wie viele Einheiten von diesem Fahrzeug produziert werden sollen, auch die Fabrik ist noch nicht fixiert: Klar ist nur, dass das Fahrzeug auf jeden Fall in Europa produziert werden soll. Ein Preis von 20.000 Euro wird angestrebt, die Reichweite soll bei 250 Kilometer starten. Das ist fĂŒr die meisten Einsatzzwecke vermutlich auch ausreichend, sieht man bei VW doch die unterschiedlichsten Zielgruppen fĂŒr diesen Winzling: junge Autofahrer ebenso wie Ă€ltere Personen, aber auch Flotten wie zum Beispiel jene der Caritas sowie anderer Hilfsorganisationen oder Essenslieferanten. Im Gegensatz zu bisherigen AnkĂŒndigungen wird Volkswagen wohl die einzige Marke im Konzern sein, die so ein kleines Modell anbietet.
Bis der ID. EVERY1 im Jahr 2027 auf den Markt kommt, wird 2026 noch der ID. 2all dazwischengeschoben: Das ist quasi der elektrische Polo, von dem es einige Monate spĂ€ter auch ein SUV (also die E-Version des T-Roc) geben wird. Mit rund 25.000 Euro wird dieses Fahrzeug eine groĂe Zielgruppe ansprechen, so die Hoffnung der Wolfsburger. âą

Mit einem ĂŒberarbeiteten Produktportfolio startet Varta Automotive in den FrĂŒhling.
Von Mag. Andreas Granzer-Schrödl
Mit der neuen Produktpalette sollen der Auswahlprozess fĂŒr Batterien vereinfacht und gleichzeitig das Angebot fĂŒr wachsende Marktsegmente erweitert werden. Das neue Varta-Programm ist nach Technologien gegliedert und bietet den Aftermarket-Partnern die Möglichkeit, sich in der wachsenden KomplexitĂ€t der Fahrzeugtypen zurechtzufinden. Jede Technologie ist nun durch eine eindeutige Etikettenfarbe fĂŒr alle Anwendungen gekennzeichnet: Blau fĂŒr SLI-Batterien, Silber fĂŒr EFB-Batterien und Gold fĂŒr AGM-Batterien.
Neue EFB- und AGM-Anwendungen
Aufgrund des hohen Entwicklungstempos in der Automobilindustrie stellen neue Start-Stopp-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge erhöhte Anforderungen an Niederspannungsnetze und Batterie. Um diesen optimal zu begegnen, wird Varta neue EFB-H9- und AGM-H3-Akkus auf den Markt bringen. Diese versprechen eine verbesserte Leistung unter anspruchsvollen Bedingungen und tragen zur effizienten und zuverlÀssigen Funktion der Fahrzeuge bei.
AGM hÀlt verstÀrkt bei Nutzfahrzeugen Einzug
Auch im Nutzfahrzeug-Segment kĂŒndigt Varta VerĂ€nderungen an. So werden die Produktlinien ProMotive Super Heavy Duty und ProMotive Heavy Duty zusammengelegt sowie die neuen EFB A-Typund AGM B-Typ-Produkte auf den Markt gebracht. Die AGM-Technologie von Varta wird damit auch ein Eckpfeiler des Portfolios fĂŒr Nutzfahrzeuge.
AGM-Batterien sind nicht nur der Garant dafĂŒr, dass kritische Systeme wie Licht, Bremsen und Lenkung auch bei einem Ausfall des Hochspannungssystems funktionsfĂ€hig bleiben, sondern reduzieren auch die Leerlaufzeit erheblich. Dem TĂV Nord zufolge fĂ€llt die Leerlaufzeit bis zu 73 Prozent geringer aus. Daraus resultieren deutliche Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und CO2-AusstoĂ.
Technologiesprung im Freizeitsegment
âDie neue Produktpalette soll dazu beitragen, den Auswahlprozess fĂŒr Batterien zu vereinfachen.â
FĂŒr den Freizeitmarkt (Caravaning etc.) hat Varta seine neuen Premium-Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. Damit einher geht ein Technologiesprung, denn sie bieten nun eine bis zu doppelt so hohe KapazitĂ€t und mehr als 3.000 Zyklen â und das bei einer Gewichtsreduktion von 45 Prozent im Vergleich zu Blei-SĂ€ure-Batterien. Das neue Li-IonProgramm ist zusĂ€tzlich mit modernen, intelligenten KonnektivitĂ€tsmerkmalen ausgestattet, beispielsweise Bluetooth und CAN-Bus-Kommunikation, die es dem Nutzer ermöglicht, den Batteriestatus in Echtzeit zu ĂŒberwachen und die Leistung fĂŒr verschiedene Anwendungen zu optimieren.
200-Millionen-Euro-Investment
Seit 130 Jahren steht der Batteriehersteller fĂŒr ein breites Portfolio mit hoher Marktabdeckung. Erst kĂŒrzlich hat die Varta-Mutter Clarios Investitionen von 200 Millionen Euro getĂ€tigt, um die Produktion von AGM-Batterien in der EMEA-Region bis 2026 um 50 Prozent zu erhöhen. âą
Liqui Moly hat ein neues Hightech-Leichtlauf-Motoröl auf den Markt gebracht â vor allem fĂŒr Hybridautos von Mercedes-Benz.
Verbrennungsmotoren von Hybridfahrzeugen laufen oft im kalten Zustand, sodass das Ăl keine hohen Temperaturen erreicht: Laut Oliver Kuhn, dem stellvertretenden Leiter des Ăllabors bei Liqui Moly, kann das zu Problemen durch Feuchtigkeitseintrag aufgrund von Kondenswasser fĂŒhren. Die Lösung dafĂŒr ist ein Ăl, das diesem Problem effektiv entgegenwirkt.
Die eingangs geschilderte Situation gilt fĂŒr alle Hersteller und natĂŒrlich auch fĂŒr Mercedes-Benz. Vor allem fĂŒr diesen Hersteller hat Liqui Moly nun ein neues Hightech-Leichtlauf-Motoröl entwickelt, das die Bezeichnung Top Tec 4120 0W-40 trĂ€gt. Das Produkt sorgt fĂŒr eine gleichmĂ€Ăig stabile Schmierung, dies gilt natĂŒrlich auch unter Belastung. All das minimiert den VerschleiĂ und verhindert, dass sich


Ablagerungen bilden. Die Motoren, vor allem jene mit Start-Stopp-System, âlaufen in Bestformâ, wie es der Hersteller ausdrĂŒckt.
Geeignet ist das Top Tec 4120 0W-40 aber nicht nur fĂŒr Mercedes-Benz (Freigabe MB 229.52), sondern auch fĂŒr die weit verbreiteten Hybridautos von asiatischen Herstellern (mit der Freigabe ACEA C3 oder API SP). Hier gilt ebenfalls, dass das neue Ăl von Liqui Moly Performancevorteile und Schmiersicherheit bietet. âą (MUE)
Im Bereich der Hebetechnik ist die Kfz-Branche mit einer Vielzahl an Produkten konfrontiert. Im konkreten Einsatz trennt sich relativ rasch die Spreu vom Weizen.

Die 2-SĂ€ulen-HebebĂŒhne Smart Lift 2.50 SL von Nussbaum wird weltweit stark nachgefragt. Siems & Klein hat sie im Programm
Sichtbar sind QualitĂ€tsunterschiede bei den verwendeten Materialien und deren Verarbeitung, genauso wie bei der Antriebstechnik und Elektronik, und deutlich spĂŒrbar in der Ersatzteilversorgung. âBei der Wahl des richtigen Produkts kommt es auf die Anforderungen der WerkstĂ€tte anâ, erklĂ€rt Christian Grill, verantwortlich fĂŒr Produktmanagement bei Siems & Klein. Bei der Hebetechnik legen Kfz-Betriebe viel Wert auf Langlebigkeit und Effizienz, dafĂŒr bĂŒrgt QualitĂ€t made in Germany. So fertigt die Firma Nussbaum die Bauteile und Komponenten ihrer Produkte ĂŒberwiegend selbst in Deutschland. Positiver Nebeneffekt: Das sichert die langfristige Versorgung mit VerschleiĂ- und Ersatzteilen.
Zur erfolgreichsten Produktfamilie von Nussbaum gehört die 2-SĂ€ulen-HebebĂŒhne Smart Lift. Als Herz der Baureihe fungiert die Smart Lift 2.50 SL mit einer Tragkraft von 5.000 Kilogramm. Dank ihrer kompakten Designs kann sie auch in WerkstĂ€tten mit niedriger Deckenhöhe eingesetzt werden. Die Motoren der HebebĂŒhne sind in die SĂ€ulen integriert, die Installation ist verbindungsfrei zwischen den SĂ€ulen möglich â das spart Platz und vereinfacht die Montage. Die Smart Lift 2.50 ist in den Varianten SL DG (teleskopierbare Doppelgelenk-Tragarme) und SL UNI (teleskopierbare Tragarme) erhĂ€ltlich. âą (GRA)
Vom 10. bis 13. MĂ€rz 2025 finden die Wirtschaftskammerwahlen statt. MMst. Roman Keglovits-Ackerer, BA, Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik, zieht Bilanz ĂŒber die auslaufende Funktionsperiode.
Von Mag. Andreas Granzer-Schrödl
A&W: Wie schÀtzen Sie die derzeitige Lage in der Kfz-Branche ein?
MMst. Roman Keglovits-Ackerer: Wir befinden uns mitten in der Transformation der MobilitĂ€t, zusĂ€tzliche Antriebssysteme halten Einzug in die Kfz-Werkstatt. Auch die E-MobilitĂ€t ist ein wichtiger Faktor fĂŒr die Reparaturbetriebe. Sie bietet riesige Chancen auch im WerkstattgeschĂ€ft und hier vorrangig im Bereich Lack und Karosserie, da hier die Schadenbilder komplexer sind.
Wie lÀsst sich der steigenden KomplexitÀt am besten begegnen?
Keglovits-Ackerer: Die Grundvoraussetzung ist eine fundierte Ausbildung. Wir werden den Lehrberuf entsprechend anpassen und ab Herbst 2025 auf neue Lehrinhalte in Richtung E-MobilitĂ€t setzen. Unser diesbezĂŒglicher Entwurf befindet sich gerade in Begutachtung und sieht unter anderem eine Hochvoltausbildung, konkret bis zum Modul HV-2, in der Lehrausbildung vor. Wichtig ist uns hier der enge Austausch mit den Berufsschulen.
Die FachkrÀfte bleiben ein wichtiger und aktuell leider auch schwieriger Bereich.
Keglovits-Ackerer: Genau, allerdings ist es wichtig, dass wir das Kfz-Fachpersonal der Zukunft selbst ausbilden. Wir mĂŒssen verstĂ€rkt in die Ausbildung investieren und den Lehrberuf noch interessanter machen.
Das Berufsbild selbst scheint wenig an AttraktivitÀt verloren zu haben. Keglovits-Ackerer: Das ist richtig, seit 2015 beobachten wir kontinuierliche Steigerungen bei den Lehrlingszahlen. So gibt es in der Fahrzeugtechnik 8.600 Lehrlinge bei 9.500 Betrieben. Das ist ein gutes
Zeichen dafĂŒr, dass sich unsere Mitgliedsbetriebe bewusst sind, wie wichtig die Ausbildung ist.
Was sind fĂŒr Sie neben der Ausbildung die zentralen Themen in der Bundesinnung?
Keglovits-Ackerer: Ein Schwerpunkt ist die Kommunikation mit den Mitgliedsbetrieben. Hier gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Angebote. Wir wollen vorrangig informieren. Die Vielfalt der Antriebsformen muss den Betrieben aufgezeigt werden. Wir sind uns aber auch bewusst, dass wir unsere KommunikationsaktivitĂ€ten sowohl in Richtung Mitglieder als auch Berufsschulen ausbauen mĂŒssen. DarĂŒber hinaus ist es essenziell, neue Technologien und damit auch neue GeschĂ€ftsmodelle aufzuzeigen. Der technologische Wandel ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine groĂe Chance.
In welchen Bereichen konkret?

Keglovits-Ackerer: VielfĂ€ltige Möglichkeiten sehe ich im Havarie-Segment, konkret die ReparaturfĂ€higkeit von E-Autos. Die Beseitigung eines Schadens etwa am BatteriegehĂ€use der Hochvoltbatterie ist mit einem hohen MaĂ an KomplexitĂ€t sowie zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden. Durch immer mehr verbaute Assistenzsysteme in den Fahrzeugen mĂŒssen auch verstĂ€rkt (Re-)Kalibrierungsarbeiten durchgefĂŒhrt werden. DafĂŒr gilt es mehr SensibilitĂ€t zu schaffen.
Mit welchen Themen wollen Sie in der neuen Funktionsperiode punkten?
Keglovits-Ackerer: Wir wollen vorrangig die Kommunikation stĂ€rken und noch nĂ€her bei den Betrieben sein. Der Informationstransfer, etwa zu Förderungen, Ausbildungsmöglichkeiten etc., soll weiter ausgebaut werden. ZusĂ€tzlich wollen wir weitere Schulungs- bzw. QualifizierungsmaĂnahmen andenken und zeitnah umsetzen. Diese sollen bereits wĂ€hrend der Lehrzeit absolviert werden und somit dazu beitragen, dass Mitarbeiter nicht extra auf Kurse geschickt werden mĂŒssen. âą Foto:

Christian Baum (r.), GeschĂ€ftsfĂŒhrer Deutschland und Zentraleuropa, und David Januschkowetz, Vertriebsleiter Ăsterreich Sekurit Service

Sekurit Service ist die Aftermarket-Marke des bekannten Autoglasherstellers Saint-Gobain Autover, der zu den gröĂten seiner Branche zĂ€hlt. Positives lĂ€sst sich fĂŒr den österreichischen Markt verlauten: âWir sind sehr gut im GeschĂ€ftâ, betont Christian Baum, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Deutschland und Region Zentraleuropa bei Sekurit Service. 2024 betrug der Volumenzuwachs 3 Prozent auf Jahressicht. FĂŒr 2025 wird eine Steigerung von 2 bis 3 Prozent anvisiert. Eine positive Entwicklung sieht Baum im Segment Windschutzscheiben, die mit Fahrerassistenzsystemen (ADAS) ausgestattet sind: Deren Anteil ist von 18 Prozent im Jahr 2022 auf aktuell 35 Prozent gestiegen. Das kommt auch der AutoglasBranche zugute, ist doch hier der Scheibentausch und die (Re-)Kalibrierung der Assistenzsysteme mit einem deutlichen Mehraufwand verbunden.
Qualifizierte Partner
Im Rahmen der Hausmesse von Sekurit Service in Wiener Neudorf wurde ein umfassender Einblick in die Autoglas-Welt gegeben.
Von Mag. Andreas Granzer-Schrödl

David Januschkowetz und Christian Baum mit VFT-Obmann Martin Brachmann und VFT-GeneralsekretÀr Wilfried Stöckl
Vollausbau soll das Konzept 25 Partner umfassen, womit eine österreichweite Abdeckung gegeben ist. Neben der Zertifizierung gibt es fĂŒr Sekurit Partner auch spezielle Trainingsinhalte und WeiterbildungsmaĂnahmen â vorrangig in technischen, aber auch in kaufmĂ€nnischen Belangen.
Hoher Marktanteil im Independent Aftermarket
FĂŒr die hohe Kompetenz in den Autoglasbetrieben sorgt das âSekurit Partnerâ-Konzept. âIn Ăsterreich gibt es aktuell 9 Sekurit Partner, die entsprechend zertifiziert sindâ, erklĂ€rt David Januschkowetz, Vertriebsleiter Sekurit Service Ăsterreich. Im
In Ăsterreich sieht sich Sekurit Service bzw. Saint-Gobain Autover gut aufgestellt. Generell gibt es im Gesamtmarkt eine 50:50-Verteilung zwischen OE- und Aftermarket-Bereich. FĂŒr den Aftermarket gibt Januschkowetz einen Marktanteil von 46 Prozent und fĂŒr das OE-GeschĂ€ft von 24 Prozent an. Bei der Ende Februar stattgefundenen Hausmesse konnten nicht nur Lösungen von Sekurit-GeschĂ€ftspartnern, unter anderem Bosch, Sika oder Teroson (Henkel), begutachtet, sondern auch ein Blick in das gut gefĂŒllte Lager geworfen werden. Damals wurden knapp 15.000 Glasprodukte, darunter ĂŒber 13.260 Windschutzscheiben, vorrĂ€tig gehalten. Vor der Auslieferung werden in Wiener Neudorf rund 200 Scheiben pro Tag verpackt. Eine spezielle Hebeeinrichtung (Bild oben rechts) sorgt hier fĂŒr ergonomisches Arbeiten. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gibt es bis zu 2 Tagestouren, der Rest Ăsterreichs wird im Nachtsprung beliefert. âą

Vortragende und Gastgeber beim 43. Tag der KFZ-Wirtschaft OĂ (v. l.):
Chefinspektor Gerald Sakoparnig, Gerhard Stockinger, Mag. Dipl.-Ing. Johann Baldinger, Komm.Rat Mag. Martin Sonntag, Mag. Friedrich DallamaĂl, Ing. Johann Kneidinger, Komm.-Rat Mst. Jörg Silbergasser, Mst. Michael Pecherstorfer
Der 43. Tag der KFZ-Wirtschaft Oberösterreich stand im Zeichen der Digitalisierung. Neben einem Ausblick, was 2025 bringen wird, gab es auch VortrÀge zu Cybersecurity und KI.
Von Kevin Kada
Zum 43. Mal lud die Innung Fahrzeugtechnik OĂ gemeinsam mit dem OĂ Fahrzeughandel zum Tag der KFZ-Wirtschaft ins neue WKOĂ-HauptgebĂ€ude in Linz. Moderator Mag. Martin Burgholzer begrĂŒĂte die SpartenobmĂ€nner Mst. Michael Pecherstorfer (Gewerbe & Handwerk) und Komm.-Rat Mag. Martin Sonntag (Handel).
Pecherstorfer blickte optimistisch in die Zukunft, thematisierte aber auch Herausforderungen wie Inflation, Lohnerhöhungen und steigende Materialsowie Energiepreise.
Sonntag betonte die Bedeutung des Faktors Mensch: Bis 2040 fehlen im Handel 20.000 ArbeitskrĂ€fte âeine der gröĂten Herausforderungen der Branche. Die Gastgeber Ing. Johann Kneidinger (Fahrzeughandel) und Mst. Jörg Silbergasser (Fahrzeugtechnik) berichteten ĂŒber Entwicklungen des letzten Jahres. Silbergasser hob die Bedeutung der §57a-ĂberprĂŒfung und praxisnaher Schulungen hervor, die ab 2025 in Bezirksstellen angeboten werden. Kneidinger sprach von einem herausfordernden Jahr mit steigenden Neuzulassungen â auĂer bei E-Autos, wo Unsicherheiten ĂŒber Förderungen zu einem


Gerald Sakoparnig (oben) gab einen Einblick, wie CyberkriminalitĂ€t arbeitet. Johann Baldinger (unten) wiederum zeigte, wie nĂŒtzlich die KI ist
âDie Kunden und HĂ€ndler brauchen Sicherheit und klare Informationenâ
Ing. Johann Kneidinger, Landesinnungsmeister Fahrzeughandel
RĂŒckgang fĂŒhrten. Er forderte rasch klare politische Rahmenbedingungen.
Keine Angst vor der KI
Chefinspektor Gerald Sakoparning (LKA OĂ) warnte humorvoll vor CyberkriminalitĂ€t, insbesondere vor betrĂŒgerischen SMS und Ping-Anrufen. Selbst er war bereits einmal Opfer eines Betrugs und zeigte so, wie schnell es gehen kann. Zum Abschluss der Veranstaltung erlĂ€uterten Mag. Dipl.-Ing. Johann Baldinger und IT-Experte Gerhard Stockinger (siehe Fokus-Strecke dieser Ausgabe) den Einfluss von KĂŒnstlicher Intelligenz in Kfz-Betrieben. Ihr Rat: KI als Werkzeug nutzen, aber kritisch hinterfragen. âą


âDie Automobilindustrie als RĂŒckgrat der europĂ€ischen Wirtschaft droht durch mangelnde Investitionen in Innovation und ElektromobilitĂ€t den Vorsprung endgĂŒltig zu verlierenâ, warnt Gudrun Meierschitz, M.A., VorstĂ€ndin Acredia Versicherung AG, und fordert einen Kurswechsel. Neben Investitionen in Batterietechnologie brauche es eine schlanke Modellpalette und starke internationale Zusammenarbeit, um China und den USA die MarktfĂŒhrerschaft streitig machen zu können.

Country Manager Mag. Ing. Georg Staudinger hat sich nach eigener Aussage per 31. Dezember 2024 als letzten Mitarbeiter selbst entlassen. Wie es fĂŒr die ĂŒber 400 OceanBesitzer â etwa in puncto Ersatzteilversorgung â weitergeht, ist unklar.
Ungarische BYD noch 2025
âBYD hat ein starkes Commitment fĂŒr Europa abgegeben, schon im 4. Quartal 2025 soll das erste Fahrzeug in der neuen Fabrik in Ungarn vom Band laufenâ, berichtet Danijel Dzihic, Managing Director fĂŒr BYD in Ăsterreich.
Verkehrs-Kongress


Ende Februar ging in Wien das âForum Verkehrâ des Konferenzanbieters imh mit zahlreichen VortrĂ€gen und Diskussionen u. a. zu Batterieentwicklung und Ladeinfrastruktur, MobilitĂ€tslösungen sowie Fahrzeug-Technologie ĂŒber die BĂŒhne. Massive Fortschritte bei der Ladeinfrastruktur stehen weiterhin schwĂ€chelnde NetzkapazitĂ€ten gegenĂŒber, aber auch der FachkrĂ€ftemangel hemme den Fortschritt bei der Antriebswende.
v. l.:
Vortragende Dr. Mario Buchinger, Marcella Kral, Prof. Maximilian Fichtner
Mag. Bernhard Katzinger
Die Fastenzeit ist angebrochen, wĂ€hrend ich wieder einmal diese Stelle mit einer Glosse fĂŒlle. Wie passend, scheint es mir doch, es lĂ€ge generell der Gedanke in der Luft, dass wir uns besser daran gewöhnen sollten, den GĂŒrtel enger zu schnallen. Schrumpfende Wirtschaft, leere Fördertröge, poenitentiam agite*!
Fastenzeit ist auch eine Zeit der Besinnung, vielleicht der RĂŒckbesinnung â auch das passt hervorragend in jene Phase des Revisionismus, die wir auf so vielen Ebenen unserer Gesellschaften gerade durchlaufen. Viele wollen lieber im RĂŒckwĂ€rtsgang zu âalten Wertenâ als âmutig in die neuen Zeitenâ, und auch diese dĂŒrfen wĂ€hlen und werden gehört. Also werden bei den progressiven Projekten â nicht zuletzt jenen, welche der Klimakrise entgegenwirken wollen â in den nĂ€chsten Monaten und Jahren wohl ein paar weitere Bremskeile eingeschlagen. Seiâs drum, die Sache ist sicherlich zu weit gediehen, um sich noch aufhalten zu lassen. FĂŒnfzehn Jahre nach der Französischen Revolution hatte das Land wieder einen Kaiser, dennoch haben sich âFreiheit, Gleichheit, BrĂŒderlichkeitâ letztlich durchgesetzt. Nicht nur die Historie macht Mut, sondern auch manche Nachrichten: Eine aktuelle Studie etwa, welche jenen âCO2-Rucksackâ neu berechnet hat, den sich E-AutoBefĂŒrworter und -Gegner gerne um die Ohren hauen. Siehe da, heutzutage muss ein E-Auto gar nicht mehr zweimal von der Erde zum Mond fahren, um den produktionsbedingten Nachteil von Treibhausgasemissionen aufzuholen. Andernorts kommt gar der âheilige Gral der Akkutechnologieâ ins Spiel, wenn die sagenumwobene Feststoffbatterie nun erstmals in einem Testwagen ihre Meriten unter Beweis stellt. Im Zusammenspiel mit Energiewende und neuen Akku technologien spielt der batterieelektrische Antrieb mehr und mehr seine Vorteile aus und wird â so bin ich ĂŒberzeugt â letztlich auch jene Skeptiker ĂŒberzeugen, welche das Neue misstrauisch beĂ€ugen, vielleicht sogar aus tiefster Seele ablehnen. Es ginge natĂŒrlich alles schneller, wenn der Fortschritt linear wie die EV-Neuzulassun gen in Norwegen im Schweinsgalopp gen Himmel schössen. Und auch das âeinmal hĂŒ, einmal hottâ der Politik wird sich nicht als positiver Wirtschaftsfaktor erweisen. Aber ich denke: Es ist ein kleiner Preis fĂŒr Demokratie, wo es sie noch gibt.
*Tuet BuĂe!

Niemand liest Werbetexte. Das klingt hart, ist jedoch wahr: Menschen lesen lediglich das, was sie wirklich interessiert. (Oder vielleicht aufgrund ihres Jobs interessieren muss. Aber das ist eine andere Geschichte.)
Was bedeutet das nun fĂŒr Ihre Ads? Sie mĂŒssen spannend, stimmig, auf dem Punkt sein. Auf das Problem des Kunden abzielen, sein BedĂŒrfnis ansprechen, seinen Wunsch verstĂ€rken.
Angenommen. Sie haben bereits bestehende Texte oder gerade eine neue Social-Media-Ad in Auftrag gegeben und wollen vorweg eine Idee bekommen: Ist der Text fĂŒr die Tonne oder hat er gute Chancen zu reĂŒssieren? Dann stellen Sie sich bitte folgende drei simple, aber entscheidende Fragen:
1. Trifft Ihre Headline ins Schwarze?
Ăberraschend oft wird die Macht der ersten Worte
âOhne einen klaren Grund zum Handeln kauft Ihr Kunde irgendwann. Oder nie.â
Das deutsche ifeu-Institut hat auf Basis von Daten des Jahres 2023 die Ăko-Bilanz von E-Fahrzeugen neu berechnet.
unterschĂ€tzt â sogar von groĂen Brands. Doch ohne eine fesselnde und die Zielgruppe treffende Headline verlieren Sie Leser und potenzielle Kunden, bevor Sie ĂŒberhaupt losgelegt haben.
2. Ist Ihr Angebot kristallklar?
Ihr potenzieller Kunde hat ein Problem â sieht er auf den ersten Blick, dass Sie die Lösung dafĂŒr haben? Findet er also das, wo nach er sucht und was er braucht, auf Anhieb bei Ihnen?
3. Liefern Sie einen ĂŒberzeugenden Grund, JETZT zu kaufen?
Ob Ersatzteile, Reifen oder Serviceleis tung: Egal, wie gut Ihr Angebot ist: Ohne einen klaren Grund zum Han deln kauft Ihr Kunde irgendwann. Oder nie. Sondern beim Mitbewerb.
Checken Sie Ihre Ads also mit den Fragen: Wirkt die Headline? Ist das Angebot klar und eindeu tig? Sitzt die Argumentation? âWenn Sie dabei UnterstĂŒtzung brauchen, geben Sie mir gern Bescheid.
Dr. Ing. Kirsten Biemann, ifeu



In der Debatte um die Antriebswende hat er anhaltend Hochkonjunktur: Der âCO2-Rucksackâ, also jener Treibhausgas-Nachteil, den E-Fahrzeuge durch die Erzeugung des Akkus mitbringen und im Betrieb aufholen mĂŒssen. Nun haben Forscher des âifeu â Institut fĂŒr Energie- und Umweltforschung Heidelberg, eine seit 1977 existierende Ausgliederung der UniversitĂ€t Heidelberg, dessen GröĂe neu berechnet.
Verbrenneraustausch: FrĂŒher ist besser Dabei âzeigt sich, dass der 2023 zugelassene ElektroPkw gegenĂŒber dem Benzin-Pkw spĂ€testens nach 45.000 Kilometern besser abschneidet. GegenĂŒber dem Diesel, aber auch gegenĂŒber dem PHEV, erreicht der reine E-Pkw diesen Punkt sogar bereits nach 25.000 Kilometernâ, so Projektleiterin Dr. Ing. Kirsten Biemann. Plug-in-Hybride werden aufgrund des im Realbetrieb beobachteten hohen Verbrenneranteils bei der Benutzung so negativ bewertet. Den Ergebnissen zugrunde lĂ€gen der deutschen Energiemix und die tatsĂ€chliche Fahrzeugflotte. Insgesamt zeige sich, dass selbst der vorzeitige Umstieg aus Klimasicht fast immer sinnvoller sei als eine Weiternutzung des Verbrenners. âą (KAT)
Die Studie steht auf der Website www.ifeu.de/publikationen zum Herunterladen. Mehr Details finden Sie in der AUTO-Information Nr. 2760!

Bei einer Fachtagung von LogBatt ging es in Wien um eines der wichtigsten Themen der Zukunft: das Recycling von E-Auto-Batterien.
Den Anfang bei der Fachtagung machte Alexander Friesz, CEO der Lagermax-Gruppe, mit einem Vortrag ĂŒber die Bedeutung von Recyclingmethoden in der Automobil- und Batterieindustrie. Er betonte die wichtige Rolle des deutschen Unternehmens LogBatt, welches von Lagermax mehrheitlich ĂŒbernommen wurde.
Vorsicht bei kaputten E-Auto-Akkus
Michael Ausserdorfer, General Manager Waste Management bei Frikus Transportlogistik, sprach ĂŒber die Herausforderungen beim Recycling von Batterien. Besonders problematisch seien Gefahrgut-Transporte, die viele Unternehmen vor groĂe HĂŒrden stellen. Genau hier setzt LogBatt an: Michael Knobloch, Leiter Vertrieb & Marketing, stellte eine innovative Container-Lösung fĂŒr den sicheren Abtransport beschĂ€digter E-Auto-Batterien vor. Diese sei nicht nur fĂŒr Fahrzeug- und Batteriehersteller relevant, sondern auch fĂŒr AutohĂ€ndler und WerkstĂ€tten. Knobloch warnte eindringlich: âMit beschĂ€digten E-Auto-Batterien kann man sich den gesamten Standort zerstören, wenn sie nicht fachgerecht gelagert und abtransportiert werden.â Daher stelle sich nicht die Frage nach den Kosten der LogBatt-

Lagermax CEO Alexander Friesz skizzierte, wie Lagermax beim Transport der E-Auto-Batterien punkten will
Transportsysteme, sondern nach den potenziellen SchĂ€den: âWenn eine Werkstatt abbrennt, ist das ein deutlich höherer Verlust.â

âWir reden uns selbst kaputt und wundern uns, dass uns andere ĂŒberholen.â
Ferdinand
Dudenhöffer, Kfz-Experte und GrĂŒnder CAR
Den Abschluss des Tages bildete die Keynote von âAuto-Papstâ Ferdinand Dudenhöffer. Er analysierte die wirtschaftliche Lage der Auto-Industrie in Europa und zog einen Vergleich zu China, das technologisch weit voraus sei. Kritik ĂŒbte er an den oft wechselnden Strategien in Europa und den USA sowie an ĂŒbermĂ€Ăiger Regulierung in Europa: âWir verbieten, KĂŒnstliche Intelligenz zu lernen, und genau deshalb ist China uns in solchen Bereichen ĂŒberlegen.â Dudenhöffers Fazit war unmissverstĂ€ndlich: âWir mĂŒssen uns Ă€ndern. Wir reden uns selbst kaputt und wundern uns, dass uns andere ĂŒberholen.â WĂ€hrend in Europa viel diskutiert werde, finde die eigentliche Entwicklung lĂ€ngst woanders statt. âDas neue Auto wird nicht mehr in Wolfsburg, Ingolstadt oder MĂŒnchen erfunden â sondern in China.â Er rief dazu auf, die Zusammenarbeit mit chinesischen Firmen zu intensivieren, um langfristig wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben: âWenn wir auch in Zukunft mitreden wollen, mĂŒssen wir unsere Strategie ĂŒberdenken.â âą (KEK)



Die Ergebnisse der Befragung des AutokĂ€uferPuls aus Deutschland zeichnen ein recht dĂŒsteres Bild. Weniger als die HĂ€lfte der Befragten â die Schwaiger Marktforscher fragen im Monatsrhythmus
1.000 AutokĂ€ufer nach ihren Einstellungen â sind ĂŒberzeugt, dass E-Autos am Ende des Tages nachhaltiger sind als Verbrenner. Dass die Stromer nach wie vor zu teuer seien, wird ebenso beklagt wie eine nicht ausreichende Ladeinfrastruktur.
Laden: Hausaufgaben lÀngst gemacht
Gerade diese letzte Kritik lassen Experten allerdings nicht durchgehen. âIn puncto Ladeinfrastruktur sind wir in Ăsterreich gut aufgestellt, da haben eher die Betreiber ein Problem mit ihren GeschĂ€ftsmodellen bzw. mit der Auslastungâ, sagt zum Beispiel Martin Russ, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Austria Tech GmbH, einer Organisation des Verkehrsministeriums, welche unter anderem die Ăsterreichische Leitstelle ElektromobilitĂ€t (OLĂ) betreibt. Bei dieser verweist man auf ein zĂŒgig wachsendes Ladenetz mit derzeit 25.000 Ladepunkten, davon ĂŒber 1.500 HPC-Ladern, also Schnellladern mit ĂŒber 100 kW Leistung (Stand Ende 2024).
In dieselbe Kerbe schlĂ€gt Andreas Reinhardt, Vorsitzender des BEĂ (Bundesverband ElektromobilitĂ€t Ăsterreich), der sich aus regionalen Netzbetreibern zusammensetzt. Ăsterreich erfĂŒlle derzeit locker die AFIR-Vorgaben der EU, gerade beim Pkw habe das Land seine Hausaufgaben gemacht. In Sachen Preistransparenz arbeite man ebenso an Lösungen und Verbesserungen wie beim Laden im MehrparteienBestandswohnbau.
Faktische Wegweiser durchs Dickicht der hartnÀckigen E-Auto-Mythen sind nach wie vor gefragt.


Dort gehe der Trend allerdings weniger zur privaten Wallbox pro Parkplatz oder gar zu flĂ€chendeckendem Laden am StraĂenrand, sondern eher dahin, Standorte von Nahversorgern als Lade-Hubs zu nutzen und die innerstĂ€dtische Schnellladeinfrastruktur auszubauen, meint Reinhardt.
Zahlen gehen wieder nach oben
Die Neuzulassungen der E-MobilitĂ€t ziehen jedenfalls wie prognostiziert seit Jahresstart europaweit wieder an, die VerschĂ€rfung der CO2-Grenzwerte zeitigt prompt die erwarteten Resultate. In Ăsterreich stiegen etwa die BEV-Neuzulassungen im JĂ€nner des Jahres (3822 StĂŒck) gegenĂŒber dem Vorjahr um 35,4 Prozent.
KĂŒrzlich meldete die OLĂ einen weiteren interessanten Meilenstein: So habe im Februar der Bestand der Stromer in Wien als erstem österreichischen Bundesland die 5-Prozent-Marke ĂŒberschritten, Vorarlberg folge dicht auf den Fersen.
Sowohl Russ als auch Reinhardt fordern, den Unternehmen ein stabiles Umfeld zu bieten und keinen Zickzackkurs zu fahren. âIch appelliere, nicht jene zu verprellen, die bereits elektrisch unterwegs sind. Und alle, die sinnvoll umsteigen können, sollen es auch tunâ, meint Russ. âą (KAT)
Lesen Sie ausfĂŒhrliche Interviews mit Martin Russ und Andreas Reinhardt in unserer AUTOInformation!

Um die besonderen Anforderungen von E-Autos zu erfĂŒllen, bietet Garanta ein spezielles Paket fĂŒr diese wachsende Kategorie.
Garanta reagiert auf neue Schadenbilder bei Elektrofahrzeugen mit dem maĂgeschneiderten Elektro-Plus-Paket. âElektrofahrzeuge bringen spezielle Risiken mit sich, die nicht in jeder Versicherung automatisch gedeckt sind. Unser Ziel ist es, innovative Lösungen fĂŒr Kfz-Betriebe bereitzustellenâ, erklĂ€rt Mag. Heinz Steinbacher, HauptbevollmĂ€chtigter der Garanta Versicherung: âAls DER Branchenversicherer in Ăsterreich sehen wir es als unsere Aufgabe, auf ein geĂ€ndertes KĂ€uferverhalten zu reagieren und

âSpezielle Risiken sind nicht bei jeder Versicherung automatisch abgedeckt.â
Mag. Heinz Steinbacher, Garanta
Kfz-Betrieben entsprechende, innovative Versicherungslösungen anzubieten.â
Elektro-Plus-Paket
Das Elektro-Plus-Paket erweitert die KaskoDeckung fĂŒr E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride bis 3,5 Tonnen. Enthalten sind unter anderem Schutz bei Diebstahl von Ladekabeln, Kurzschluss- und ĂberspannungsschĂ€den sowie eine Allgefahrendeckung fĂŒr den Akku â inklusive SchĂ€den durch Fehlbedienung. Auch FolgeschĂ€den durch Tierbisse

sowie Entsorgungskosten fĂŒr defekte Akkus bis zu 10.000 Euro sind abgedeckt.
Partnerschaft mit MG
Mit MG Motor Austria hat Garanta einen neuen Partner gewonnen. MG-Autohaus-Partner können ihren Kunden nun ein Komplettpaket von der Finanzierung bis zur Versicherung bieten â mit nur einem Ansprechpartner fĂŒr alle Anliegen.
Die âMG-Autoversicherungâ umfasst eine NeuwertentschĂ€digung bei Totalschaden oder Diebstahl innerhalb von 18 Monaten. Zudem profitieren MG-Partner von einer Tarifgestaltung, die Reparaturen im ausliefernden Betrieb fördert. Der KaskoSelbstbehalt sinkt bei Reparaturen im MG-Partnerbetrieb bis zu 300 Euro, bei Glasreparaturen entfĂ€llt er vollstĂ€ndig. Ein jĂ€hrlicher Service oder Check beim MG-Partner bringt Kunden zudem 20 Prozent Nachlass auf die Haftpflicht-PrĂ€mie.
âNicht zuletzt verzichtet Garanta auf Schadenablösezahlungen und lĂ€sst Totalschadenreparaturen bis zu 100 Prozent des Wiederbeschaffungswerts zuâ, erlĂ€utert Hans GĂŒnther Löckinger von Garanta. âą (GEW)

Der Faaren Auto-Abo Report bildet jÀhrlich die Entwicklungen des Marktes ab
Der Auto-Abo-Report zeigt auch in diesem Jahr interessante Trends in Sachen Auto-Abo. Unter anderem gleichen sich die Preise von Abo und Leasing immer mehr an.
Der neue Auto-Abo-Report 2025 bietet Einblicke in das Nutzungsverhalten von AutoAbonnenten und zeigt Trends, Bewegungen und Stimmungen innerhalb der Branche. âMit dem

Report erfassen wir den aktuellen Stand des AutoAbo-Marktes anhand von echten Zahlen, echten Buchungen und echtem Expertenwissen in seiner kompletten Bandbreiteâ, erklĂ€rt Daniel Garnitz, CEO und MitgrĂŒnder von Faaren.
Abo und Leasing gleichen sich an Der Report zeigt, dass sich die Kosten fĂŒr Leasing und Auto-Abo immer weiter annĂ€hern, erklĂ€rt Garnitz: âTeilweise gehen sie sogar ineinander ĂŒber â mit Ă€hnlichen Zielgruppen, aber unterschiedlichen Parametern. Hier erwarten wir im laufenden Jahr weitere, deutliche Entwicklungen, vor allem im GeschĂ€ftsund Flottenbereich.â Insgesamt zeigen die Daten, dass die Abo-Preise rĂŒcklĂ€ufig sind. Wer ein Fahrzeug abonnierte, zahlte im Durchschnitt rund 563 Euro. Das ist deutlich gĂŒnstiger als noch im Jahr zuvor, wo der Durchschnitt noch bei 634 Euro lag. Den allgemeinen RĂŒckgang der E-MobilitĂ€t bekommt auch das Auto-Abo zu spĂŒren. Hier sinkt der Anteil von 30 Prozent im Jahr 2023 auf 18,4 Prozent in 2024. Einen leichten RĂŒckgang gab es bei der gebuchten Dauer der Fahrzeuge. WĂ€hrend 2023 noch 10,8 Monate im Durchschnitt abonniert wurden, waren es 2024 nur noch 9,8 Monate. Insgesamt etablieren sich Buchungen im Zeitraum von 6 bis 12 Monaten mit 74,3 Prozent aller Buchungen. âą (KEK)

Der ZBD-MĂ€ngelkatalog ist nun auch online verfĂŒgbar und fĂŒr alle Nutzer zugĂ€nglich.
Der schon seit 2022 von ZBD erstellte und vom Verkehrs-Ministerium approbierte ZBD-MĂ€ngelkatalog ist nun auch in einer Online-Variante fĂŒr alle Nutzer verfĂŒgbar, egal ob und welche § 57a-Software sie nutzen. âDamit sind alle fĂŒr die § 57a-Begutachtung relevanten MĂ€ngel auch ĂŒber unser Online-Produkt abrufbarâ, berichtet Markus Singer von ZBD Verwaltung GmbH.

Einfach und ĂŒbersichtlich: der ZBD-Online-Katalog
Die Vorteile sind dabei die AktualitĂ€t durch sofort verfĂŒgbare Ănderungen, die Favoriten- sowie die Suchfunktion und der flexible Zugriff ĂŒber alle elektronischen EndgerĂ€te, auch Tablet oder Smartphone. Dazu kommen die informativen Rubriken âErlĂ€sseâ und âWissenswertesâ. Die Bedienung und Auswahl der PrĂŒfpositionen erfolgen einfach und ĂŒbersichtlich ĂŒber grafisch ansprechende Kacheln.
Einfach und flexibel im Jahresabo âDazu kommen noch praxisgerechte Lösungen wie die Bremswertberechnungâ, ergĂ€nzt Markus Singer.
Der ZBD-Online-MĂ€ngelkatalog ist einfach und flexibel im Jahres-Abo um 71,50 Euro netto nutzbar. Die Bestellung erfolgt ĂŒber maengelkatalog.zbd.co.at âą (GEW)

Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches WerkstattgeschĂ€ft sind in schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Mit âWerkstatt des Vertrauensâ können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden beweisen.
Mit April startet âoffiziellâ zum 8. Mal die Aktion âWerkstatt des Vertrauensâ in Ăsterreich, das Anmeldefenster ist bereits geöffnet. Das Siegel ist seit vielen Jahren in Ăsterreich und Deutschland etabliert. Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lĂ€sst âWerkstatt des Vertrauensâ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darĂŒber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-WerkstĂ€tten an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten. Teilnahmeberechtigt sind alle Kfz-Fach- und -Meisterbetriebe (Mitglied der Innung der Fahrzeugtechnik).
Und so funktioniertâs: Jeder Kfz-Betrieb, der im Aktionszeitraum April bis November 2025 mindestens 50 positive Kundenbewertungen erhĂ€lt, darf im Jahr darauf den Titel âWerkstatt des Vertrauensâ tragen. Dazu werden verschiedene Werbemittel angeboten, zudem wird die WerkstĂ€tte online unter www.werkstatt-des-vertrauens.at angefĂŒhrt und kann so von potenziellen Kunden gefunden werden.
Auch die Kunden gewinnen: Nach Ablauf der Abstimmung wird unter allen Einsendungen ein Werkstattkunde als Gewinner des Hauptpreises gezogen. Dieser erhĂ€lt den Betrag seiner Werkstattrechnung (Höchstbetrag 3.000 Euro), die der Teilnahmekarte zugeordnet ist, zurĂŒck.
Eine Voraussetzung fĂŒr den Erfolg der Aktion liegt im aktiven Handeln: Die teilnehmende Werkstatt muss die Kunden aktiv auf die Aktion und die Abgabe einer Kundenbewertung hinweisen. Dazu gibt es spezielle Stimmkarten und eine Sammelbox, die idealerweise an prominenter Stelle positioniert werden. Die Aktion kann somit vonseiten der Betriebe rasch und unkompliziert umgesetzt werden. Ein kurzer Hinweis an den Kunden, der die Stimmkarte ausfĂŒllt und vor Ort abgibt â mehr ist nicht zu tun.
WeiterfĂŒhrende Informationen sind unter www.werkstatt-des-vertrauens.at abrufbar.

Werkstatt des Vertrauens in Ăsterreich wird unterstĂŒtzt von:









MAHLE Lifecycle and Mobility hat mit seinem Angebot fĂŒr die ElektromobilitĂ€t immer die BedĂŒrfnisse der Werkstatt im Blick.
Die Zukunft ist elektrisch, daran besteht kein Zweifel. Die ElektromobilitĂ€t kommt, allerdings nicht so schnell, wie wir alle dachtenâ, sagt Philipp Grosse Kleimann, Mitglied der MAHLE-Konzernleitung und Leiter des GeschĂ€ftsbereichs Lifecycle and Mobility. Die Ersatzteil- und Servicesparte von MAHLE bietet mit der Produktlinie BatteryPRO eine umfassende WerkstattausrĂŒstung fĂŒr elektrifizierte Fahrzeuge.
Zur Produktlinie gehören Diagnoselösungen wie E-SCAN, welches das Auslesen des Batteriemanagementsystems via OBD-Port ermöglicht sowie E-HEALTH, welches den Gesundheitszustand der Antriebsbatterie ermittelt. Neuestes Familienmitglied von BatteryPRO ist das E-CARE Fluid. Entwickelt, um BEV-KĂŒhlmittel aufzufangen, zu ersetzen und mögliche Leckstellen aufzuspĂŒren, ist E-CARE Fluid auch fĂŒr alle Verbrenner und Hybride, die ein Glykol-KĂŒhlmittel besitzen, einsetzbar. Es garantiert weniger als 5 Prozent Kreuzkontamination beim KĂŒhlmittelwechsel und ein hocheffizientes Ergebnis, da die intelligente Drainagefunktion eine perfekte Reinigung beim SpĂŒlen gewĂ€hrleistet. AuĂerdem ist es in der Lage, ein neues KĂŒhlmittel in den Tank zu pumpen oder aus einem Konzentrat eine vom Hersteller empfohlene KĂŒhlmittelmischung herzustellen.
âIn einer Zeit, in der sich die MobilitĂ€t rasch verĂ€ndert, arbeiten wir konsequent daran, unsere Kompetenzen, Dienstleistungen und Produktbereiche noch breiter aufzustellen. MAHLE möchte die WerkstĂ€tten so bestmöglich unterstĂŒtzenâ, erklĂ€rt Grosse Kleimann.
ZuverlÀssige Diagnose der Hochvoltbatterie
Auch bei seiner Batteriediagnoselösung E-HEALTH Charge setzt MAHLE Lifecycle and Mobility auf uneingeschrĂ€nkte Praxistauglichkeit. Mit dem mobilen DC-LadegerĂ€t E-CHARGE 20, das eine Leistung von 20 Kilowatt hat, kann wĂ€hrend eines Werkstattaufenthalts oder vor der Auslieferung eines E-Fahrzeugs im Handel die Antriebsbatterie geladen werden. ZusĂ€tzlich können wĂ€hrend des Ladeprozesses mit einer Diagnosesoftware die RestkapazitĂ€t und der Leistungsindikator der Antriebsbatterie einfach und schnell bestimmt werden. Die Diagnose wird am stehenden Fahrzeug vorgenommen. Der finale Bericht ist nach kurzer Zeit per Mail erhĂ€ltlich. Dank E-HEALTH Charge erhalten Gebrauchtfahrzeughandel, PrĂŒfgesellschaften, Flottenbetreiber und WerkstĂ€tten mehr Transparenz fĂŒr BatteriequalitĂ€t und Fahrzeugwert. Der gröĂte Kostenfaktor bei E-Fahrzeugen ist die Antriebsbatterie, deren Lebenserwartung von zahlreichen externen Faktoren beeinflusst wird. Deshalb kann die zuverlĂ€ssige Diagnose der Antriebsbatterie entscheidend beim Kauf oder Verkauf von gebrauchten E-Fahrzeugen sein. âą
Vor allem bei den Elektroautos gab es im ersten Monat dieses Jahres in fast allen wichtigen LĂ€ndern Europas â zum Teil sehr deutliche â ZuwĂ€chse, darunter auch in Ăsterreich (+35,4 Prozent). In Ăsterreich stiegen sowohl der Neuwagenmarkt als auch der Sektor der gebrauchten Autos.
Neuwagenzulassungen Europa 01/2025
= Vollhybrid und Mild Hybrid 2Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe EINTAUSENDZWEIHUNDERTZWEIUNDZWANZIG
Land Rover machte im JĂ€nner etwas Boden gut: 118 Einheiten wurden bundesweit neu zugelassen, das ergab einen Marktanteil von 0,58 Prozent und Rang 27 in der Marken-Rangliste.
Seat startete mit 1.222 Neuzulassungen im JĂ€nner ins Jahr 2025, was 5,98 Prozent Marktanteil und Platz 5 in der Liste der Hersteller einbrachte. Die Schwestermarke Cupra kam im JĂ€nner auf 960 Einheiten (4,69 Prozent des Marktes).


Mit 1.752 Einheiten steigerte Audi im JĂ€nner seine Neuzulassungen um 299 StĂŒck, das sind 20,50 Prozent: Das brachte einen Marktanteil von 8,56 Prozent und Rang 3 in der Statistik aller Hersteller. StĂ€rkstes Modell war der Q8 mit 402 StĂŒck vor dem A3 (267), dem Q6 e-tron (197),
Neuwagenzulassungen Ăsterreich 01/2025
JĂ€nner 2025
JĂ€nner
dem A5 (192) und dem Q7 (165 StĂŒck). Der A6 schaffte 133 Einheiten, alle anderen Modelle blieben zweistellig: Q3 (97), Q4 e-tron (81), A1 (77), Q5 (52), Q2 (50), A4 (24) und A8 (11). Mit 3 StĂŒck ist der A7 das JĂ€nner-Schlusslicht in der markeninternen Rangliste. âą (MUE)
Gebrauchtwagenumschreibungen Ăsterreich 01/2025
+0,00 %


Alpine schaffte im JĂ€nner das KunststĂŒck, exakt gleich viele Fahrzeuge neu zuzulassen wie ein Jahr zuvor, nĂ€mlich 10 Einheiten: Man darf gespannt sein, wie sich die Zahlen mit der neuen A290 entwickeln werden.
BMW lag im JĂ€nner mit 1.528 StĂŒck (-33 zum JĂ€nner 2024) hinter dem Dauerrivalen Audi und erreichte einen Marktanteil von 7,47 Prozent.
Mercedes-Benz steigerte den Absatz im JĂ€nner um 233 Einheiten auf 1.018 StĂŒck, was einen Marktanteil von 4,98 Prozent ergab.
Jaguar ist insofern interessant, als der Hersteller im JĂ€nner nur noch unter âSonstigeâ auftaucht: Nur 3 F-Pace und 1 F-Type kamen hinzu.


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Alexander Keiler
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E-Mail: alexander.keiler@awverlag.at
Winfried Rath, MSc
Telefon: +43 664 88368585
E-Mail: winfried.rath@awverlag.at
Xaver Ziggerhofer
Telefon: +43 664 2359051
E-Mail: xaver.ziggerhofer@awverlag.at
Der automotive GUIDE ist DAS Nachschlagewerk fĂŒr die österreichische Automobilwirtschaft und bietet in kompakter Form alle relevanten Informationen fĂŒr Unternehmer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, EntscheidungstrĂ€ger und EinkĂ€ufer.
Hier sind alle namhaften Firmen aufgelistet, bei den Partnerfirmen des automotive GUIDES werden zusĂ€tzlich Informationen zum Unternehmen, zu Produkten und Dienstleistungen sowie detaillierte Kontaktdaten und Ansprechpartner veröffentlicht. Der automotive GUIDE hilft den Unternehmern der Kfz-Branche bei der Suche nach den richtigen Partnern und Lieferanten. In der Online-Version wird diese Suche noch deutlich vereinfacht. Alle Daten der Anbieter sowie einige Keywords sind in der Datenbank hinterlegt und fĂŒhren zu einem raschen Ergebnis.
Wollen Sie mit dabei sein? Anfragen bitte an: amg@awverlag.at
Ob oder wie lange es ĂŒberhaupt noch Kfz-âHĂ€ndlerâ im herkömmlichen Sinn geben wird, kann ich derzeit schwer abschĂ€tzen. Ein Wechsel zum Agentursystem mit der damit verbundenen Lagerkosten-Entlastung wĂ€re ein wesentlicher Schritt in Richtung Existenzsicherung. Doch VW, Europas Platzhirsch Nummer eins, rudert schon wieder zurĂŒck. Manche haben bereits vor der EinfĂŒhrung eine Kehrtwende gemacht, andere haben erst gar nicht daran gedacht. In Wolfsburg hat man erkannt, dass der damit verbundene Kapitalbedarf angesichts der bevorstehenden CO2-Strafsteuern die Finanzierungsmöglichkeiten ĂŒbersteigen könnte. Inzwischen hat man dafĂŒr nun etwas mehr Zeit bekommen (lesen Sie dazu den Artikel auf Seite 27). Realisten halten es fĂŒr ausgeschlossen, dass die diktierte 2025er-Zielvorgabe eines CO2-Schwellenwertes von 93,6 g/km im Europa-Durchschnitt erfĂŒllbar ist.
Denn aktuell liegen alle europĂ€ischen Produzenten darĂŒber, sind vom CO2-Ziel mehr oder minder weit entfernt. Sie klammern sich an die Hoffnung, mit ihren Modelloffensiven und billigeren BEV-Angeboten das Blatt noch wenden, sinnlose Millionenstrafen vermeiden zu können. Vor allem die derzeit eher gefragten Hybrid-Modelle sind groĂe HoffnungstrĂ€ger. Dies unabhĂ€ngig davon, dass deren CO2-Einsparungen im Alltagsbetrieb vom errechneten Papierwert meilenweit abweichen. Von Herstellerseite, wie zuletzt etwa vom Sprecher des Arbeitskreises der Automobilimporteure, GĂŒnther Kerle, wurde bereits darauf aufmerksam gemacht, dass das von BrĂŒssel erhoffte Manna aus den dunklen CO2-Wolken gar nicht in BrĂŒssel runterregnen könnte. Sondern der Segen der CO2-Zielverfehlungs-Strafen in den Taschen der reinen E-Car-Produzenten landen könnte. Und zwar durch das sogenannte âPoolingâ:
âBeim EU-CO2-Poker könnten jedenfalls die Kfz-HĂ€ndler auf der Strecke bleiben.â
Dr.
Fritz Knöbl
Mit diesem nutzen die Kfz-Produzenten die Möglichkeiten des Zusammenschlusses in einem Pool. In diesem werden die Flottenwerte der Hersteller mit höheren CO2-Emissionswerten mit jenen der CO2-armen Flotten gebĂŒndelt. Derzeit gibt es am Kfz-Markt jedoch nur wenige Player, die unter den EU-Flottenzielen liegen. Lauter Newcomer, die bei ihren Modellen keine Verbrenner-Tradition zu berĂŒcksichtigen hatten: Geely mit Volvo Car, Polestar und smart, SAIC mit MG, dazu noch Tesla. Die lassen sich diese BĂŒndelung gut bezahlen. âMit dem Effekt, dass anstelle von EU-Strafen hohe BetrĂ€ge an Ausgleichszahlungen an diese E-Fahrzeughersteller bezahlt werdenâ, kommentiert Kerle trocken die grĂŒne Umweltstrategie. Andernfalls hĂ€tten diese auĂereuropĂ€ischen Produzenten die Möglichkeit, die CO2-Einsparungen ihrer E-Mobile als Zertifikate am freien EU-Emissionsmarkt zu verkaufen. Derzeit haben sich Stellantis, Toyota, Ford, Mazda und Subaru mit Tesla geeinigt, ihre Flottenwerte zu bĂŒndeln. Mercedes will sich mit smart und Volvo Cars einigen, VW und BMW wollen sich bis Herbst 2025 Zeit lassen, um zu sehen, ob sie ihre CO2-Ziele doch noch selbst stemmen können.
Bei diesem EU-CO2-Poker könnten jedenfalls die Kfz-HĂ€ndler auf der Strecke bleiben â wie dies der Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels Ing. Klaus Edelsbrunner befĂŒrchtet. Denn es ist davon auszugehen, dass die Hersteller ihre CO2-Zielvorgaben auf ihre HĂ€ndler abwĂ€lzen. Die Annahme von Verbrenner-Bestellungen davon anhĂ€ngig machen, dass diese HĂ€ndler proportional dazu E-Auto-Orders tĂ€tigen. UnabhĂ€ngig davon, ob sie dafĂŒr entsprechende KundenauftrĂ€ge haben oder nicht. Gleichzeitig werden die Hersteller die Preise der Elektroautos nach unten schrauben âund damit den Lagerbestand der HĂ€ndler unter Druck bringen und Lagerabwertungen erforderlich machen. Kosten, die im Agentursystem die Hersteller treffen, im HĂ€ndlersystem die HĂ€ndler schlucken mĂŒssen. Kosten, die sie ihrem Ende wieder ein StĂŒckchen nĂ€herbringen. Kein Wunder, dass sich die Hersteller vom Traum eines Agentursystems sehr schnell wieder verabschiedet haben. âą
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare mĂŒssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.

Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist
Welche Marken und Modelle wurden zwischen Mitte JĂ€nner und Mitte Februar am meisten beworben?
Mag. Stefan Haderer, Analyst beim âObserverâ, hat auch diesmal wieder die Anzeigen in den österreichischen Printmedien analysiert: Blickt man auf die Markenwerbung, so zĂ€hlten VW (AnzeigenpreisĂ€quivalent von 895.445,26 Euro) und Ć koda (740.004,74 Euro) klar zu den Spitzenreitern.

Marken nach MedienprÀsenz 15.1.-15.2.2025
Dicht
Bei den HĂ€ndleranzeigen ĂŒberholte Ford die asiatischen Produzenten mit einem APQ-Wert von 499.333,15 Euro. Dicht dahinter folgten ihm Suzuki auf Platz 2 (APQ-Wert: 400.240,08 Euro) und KIA auf Platz 3 (APQ-Wert: 384.693,68 Euro).

Modelle nach MedienprÀsenz 15.1.-15.2.2025
ihm Suzuki auf Platz 2 (APQ-Wert:
tuell mit Hyundai einen neuen Vergleichen
gemacht!
Bei den PR-Inseraten gibt es aktuell mit Hyundai einen neuen Erstplatzierten (519.329 Euro Werbewert). Die Koreaner verwiesen VW auf Platz 2 (442.368 Euro) und BMW auf Platz 3 (398.110 Euro).
Und wie sieht es bei den Modellen aus?
Der Ć koda Elroq konnte bei der Markenwerbung seinen ersten Platz vom letzten Beobachtungszeitraum behaupten. Auf Platz 2 landete der VW Transporter, Platz 3 belegte der Audi A6.
Bei den HĂ€ndleranzeigen sicherte sich der KIA EV3 den ersten Platz, ihm auf den Fersen war der Opel

Grandland. Bei den PR-Inseraten punktete diesmal der Hyundai Inster (APQ-Wert: 312.655 Euro), gefolgt vom Citroën C3 (APQ-Wert: 217.301 Euro) und vom BMW 1er (APQ-Wert: 165.801 Euro). ⹠(RED)



Audurra, die Autolackierzubehörmarke des Lackherstellers Axalta, setzt auf den kontinuierlichen Ausbau ihres Produktangebots. Dort finden sich unter anderem ein Allin-one-Kfz-InnenraumschutzSet aus 50 Prozent recyceltem Kunststoff, blaue Keramik- Folienscheiben und perforierte Rollen, Abdeckpapier aus FrischfaserZellstoff (40 Gramm) sowie ein 2-K-Schnellklebstoff. Das aus fĂŒnf Elementen bestehende Kfz-Innenraumschutz-Set wird in einer praktischen
Rolle zum AbreiĂen angeboten. Das neue Abdeckpapier ĂŒberzeugt seinerseits mit einer hohen PorositĂ€t zur Vermeidung von Lack-Durchschlag. Die neuen blauen Keramik-Folienscheiben und die perforierten Rollen werden aus einer speziellen Keramikkornmischung aus Aluminiumoxid hergestellt. Sie sind schnell schneidend und punkten mit einer langen Lebensdauer.
Axalta Coating Systems Austria GmbH www.refinish.axalta.eu
Ausbau des Bremsenprogramms
Die Bremsenmarke Textar von TMD Friction hat 2024 ihr Ersatzteilprogramm um 157 neue Produkte erweitert. Darunter befinden sich auch 39 First-to-Market-EinfĂŒhrungen. Die 157 ProduktneueinfĂŒhrungen decken eine Vielzahl neuer Pkw- und Lkw-Modelle von Herstellern wie zum Beispiel Mercedes-Benz, Porsche, BMW und Land Rover ab. TMD Friction Group GmbH | www.tmdfriction.com/de

FĂŒr WerkstĂ€tten, die Wert auf Sicherheit und Nachhaltigkeit legen, stellt Bosch die neue BremsflĂŒssigkeit DOT 4 E ohne gesundheitsschĂ€dliche Borate bereit. Trotz Borate-Verzichts erreicht die BremsflĂŒssigkeit ein gutes VerhĂ€ltnis aus hohem Siedepunkt und niedriger ViskositĂ€t. Eine ViskositĂ€t von †750 mmÂČ/s sorgt fĂŒr einen schnellen Druckaufbau in ABS- und ESP-Systemen. Robert Bosch AG | www.boschaftermarket.com

Herth+Buss hat sein Angebot an Batteriepolklemmen auf aktuell rund 100 verschiedene Modelle ausgebaut. Die Klemmen sind aus hochwertigem Messing gefertigt und bieten eine optimale LeitfÀhigkeit. Dank der Einhaltung der DIN-Normen 72331 und 72332 können die Polklemmen in zahlreichen Batterie- und Fahrzeugtypen zum Einsatz kommen. Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG www.herthundbuss.de




Nach den AbgĂ€ngen von Finanzchef Lutz Meschke und Vertriebschef Detlev von Platen hat der Aufsichtsrat der Porsche AG nun Jochen Breckner (l.) als kĂŒnftigen Finanzverantwortlichen sowie Matthias Becker als neuen Vertriebschef bestellt. Breckner ist bereits seit 25 Jahren im Konzern und war zuletzt als GeneralsekretĂ€r fĂŒr die Unternehmensentwicklung zustĂ€ndig. Becker ist seit 2015 bei Porsche und zuletzt zustĂ€ndig fĂŒr Ăbersee- und WachstumsmĂ€rkte.
Motul D-A-CH baut Umweltthemen weiter aus und holt fĂŒr die erweiterte Position des Business Development Manager Green Concepts, Sustainability & CSR den erfahrenen Automotive- und Nachhaltigkeitsexperten Christian Ohm an Bord. Unter dem âGrĂŒnen Dachâ bĂŒndelt Motul seit ĂŒber 30 Jahren verschiedene Themen rund um das Umwelt- und Entsorgungsmanagement fĂŒr aktuell ĂŒber 6.500 Kfz-Betriebe. Personell liegen die verschiedenen MaĂnahmen nun in den HĂ€nden des erfahrenen Nachhaltigkeitsstrategen Ohm.


Mag. Sandra Bayer wird per 17. MĂ€rz die zuletzt vakante Position der Vertriebsdirektorin bei Nissan-Importeur Astara Austria ĂŒbernehmen. Bayer verfĂŒgt ĂŒber mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche und war zuletzt als Sales Director fĂŒr die Nutzfahrzeugmarke Maxus bei der Asia Car Import Austria engagiert.
Der kĂŒnftig eigenstĂ€ndige Unternehmensbereich Automotive der Continental AG hat per 1. Februar mit Nino Romano nunmehr einen Chief Technology Officer bestellt. Romano war Leiter Operations & Quality bei Continental und ist nun verantwortlich fĂŒr die Integration der Bereiche Technologie und Operations.


Die AVL List GmbH/Graz hat Dipl.-Ing. Lukas Walter als Chief Operation Officer bestellt. Er war in seiner ĂŒber 30-jĂ€hrigen Automotive-Karriere bei MAN und auch bei AVL tĂ€tig. Zuletzt war er Senior Vice President der MAN Truck & Bus SE in MĂŒnchen.
Christine Schulze Tergeist leitet in Zukunft den Vertrieb der StellantisMarken Alfa Romeo, DS Automobiles und Lancia in Deutschland. In ihrer Position folgt sie als Brand Country Director auf NiccolĂČ Biagioli, der in das europĂ€ische Vertriebsteam von CitroĂ«n wechselt.


Stefan Damianik (Bild) ist bereits seit November 2024 neuer COO bei SAG Austria und fĂŒr das operative GeschĂ€ft und die FĂŒhrung der mehr als 200 Mitarbeiter verantwortlich. Damianik, der aus der Motorradbranche kommt und u.a. bei Kawasaki Austria und Bihr tĂ€tig war, berichtet direkt an CEO Christian Doser.
Waltraud Seiner ist seit Februar 2025 Corporate Communications Manager fĂŒr die Region Central Europe der Honda Motor Europe am Standort Wiener Neudorf. Sie ist fĂŒr die Themen Automobile, Motorrad und Corporate fĂŒr die MĂ€rkte Ăsterreich, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn verantwortlich.


Die Volkswagen AG (D) hat mit Christine Wolburg eine neue Chief Brand Officer fĂŒr die Marke Volkswagen. Wolburg, die von den Berliner Verkehrsbetrieben kommt, startet ab April und berichtet direkt an VW-Markenchef Thomas SchĂ€fer.
Der Pressesprecher, Journalist und Kommunikationsprofi Mag. Leo Szemeliker ist 56-jÀhrig nach langer Krankheit verstorben. Am Beginn seiner journalistischen Laufbahn entwickelte Szemeliker in den Jahren 1995 bis 1998 an der Seite von Prof. Robert Billisich das Branchenmagazin Auto Service des Eurotax-Konzerns.

Ausgabe: 3/2025, 38. Jahrgang; Cover-Werbung: Vredestein Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, InkustraĂe 1-7/Stiege 4/2. OG, T: +43 2243 36840-0, UID = ATU57361312; E: redaktion@awverlag.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937â2014); GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Stefan Binder, MBA, M: +43 664 5285661, E: stefan.binder@awverlag.at; Verlagsleiter B2B und Chefredakteur: Prok. Gerald Weiss, M: +43 6642359044, E: gerald.weiss@awverlag.at; Chefredakteur: Mag. Heinz MĂŒller, M: +43 664 8221660, E: heinz.mueller@awverlag.at; Chef vom Dienst: Mag. Bernhard Katzinger, M: +43 664 1244870, E: bernhard.katzinger@awverlag.at; Redaktion: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, M: +43 664 88368584, andreas.granzer@awverlag.at; Kevin Kada, M:+43 664 4558509, E: kevin.kada@awverlag.at; Petra MĂŒhr, M: +43 664 4699598, E: petra.muehr@awverlag.at; Roland Scharf, M: +43 664 1007939, E: roland.scharf@awverlag.at; Dieter Scheuch, M: +43 664 2359052, E: dieter.scheuch@awverlag.at; Stefan Schmudermaier, M:+43 664 2359053, E: stefan.schmudermaier@awverlag.at; Redaktionelle Mitarbeit: Dr. Fritz Knöbl; Sanjay Sauldie; Anzeigenmarketing: Alexander Keiler, M: +43 664 8229487, E: alexander.keiler@awverlag.at; Winfried Rath, MSc, M: +43 664 88368585, E: winfried.rath@awverlag.at; Xaver Ziggerhofer, M: +43 664 2359051, E: xaver.ziggerhofer@awverlag.at; Leitung Administration: Beate Vogl, M: +43 664 88368586, DW: -531, E: beate.vogl@awverlag.at; Grafik: graphics - Alexander Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, InkustraĂe 1-7/4/2.OG, E: a.jonas@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener StraĂe 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben) Inland: ⏠83,â exkl. 10 % MwSt; Ausland: ⏠97,â; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN: AT63 1200 0518 4409 7901, BIC: BKAUATWW; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 11.000 StĂŒck; Erscheinungsweise: 10-mal jĂ€hrlich mit Supplements laut Mediadaten 2025; grundlegende Richtung: unabhĂ€ngige Fachzeitschrift fĂŒr alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: FĂŒr unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung ĂŒbernommen. Sie werden nur retourniert, wenn RĂŒckporto beiliegt. Schwesterpublikationen Ăsterreich: u. a. AUTO BILD Ăsterreich, AUTO-Information, FLOTTE, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET









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