Page 1

Sustainable Hidden Champions DAS MAGAZIN ZUM SUSTAINABLE HIDDEN CHAMPIONS EQUITY FONDS

WO QUALITÄT EISKALT SERVIERT WIRD Frosta AG

WIE DIE ZUKUNFT EINGEKLEIDET WIRD Lenzing AG

WARUM FOTOS AFRIKA AUFFORSTEN CEWE Stiftung & Co KGaA

HOW MONEY CAN MAKE THE WORLD A BETTER PLACE 1 01 Seite / August 2017


Seite 2


Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, ohne den Begriff der Nachhaltigkeit geht heute nichts mehr. Egal, ob es um Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft geht, um Geschäftsstrategien, Werbung oder unsere Lieblingsschokolade, alles nachhaltig. Ein Babylon der Begrifflichkeiten, unzählige Zertifikate, Siegel und Kodizes, Organisationen und Initiativen machen es nicht gerade leicht zu verstehen, was es mit Nachhaltigkeit auf sich hat. Mit dem Sustainable Hidden Champions Equity Fonds hat avesco für Sie ein einzigartiges Anlageprodukt geschaffen. Investiert wird in mittelständische Kontinental- und Weltmarkführer, für die Nachhaltigkeit nicht nur eine Marketingstrategie ist. Vielmehr ist sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur, macht die Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber Krisen und erhöht ihre Performance. Und damit die Nachhaltigkeit für Sie ersichtlich wird, gibt es jetzt das Sustainable Hidden Champions Magazin und die Online-Plattform www.sustainablehidden-champions.de. Unser Anspruch ist es, Ihnen, in Kooperation mit der Redaktion des Nachhaltigkeitsmagazins enorm, auf verständliche Art und Weise die Nachhaltigkeit eines jeden Unternehmens im Portfolio nachvollziehbar zu machen.

Seite 3

Entscheiden Sie jetzt selbst, ob das gelingt. Lassen Sie sich bei der Lektüre des SHC-Magazins von der großartigen Nachhaltigkeitsleistung dieser Unternehmen beeindrucken, die mit viel Scharfsinn, Mut und Weitblick erfolgreich wirtschaften. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Oliver N. Hagedorn


Inhalt 5

Hidden Champions

6

Blick ins Portfolio Diese Unternehmen sind nachhaltig

8

Frosta AG Qualität eiskalt serviert

10

STRATEC Biomedical AG Die Kunst innovativer Medizintechnik

12

Geberit AG Wasser ist ihr Element

14

Lenzing AG Neues aus Faserland

16

Uzin Utz AG Kooperation statt Konfrontation

18

Weltethos Institut Dr. Bernd Villhauer im Interview: „Ethik ist keine Schönwetterveranstaltung“

20

CEWE Stiftung und Co. KGaA Buch ohne Ballast

22

Der SHC-Fonds Ein Überblick

„Entscheidend ist, Geld in nachhaltige Geschäftsmodelle zu bewegen.“ Oliver N. Hagedorn


Hidden Champions... Was sind Was Hidden sind Was Hidden sind Hidden Champions? Champions? Champions?

sind zumeist unter den sindsind meistens wenig machen i.d.R. weniger sind zumeist sind zumeist machen i.d.R. machen i.d.R. sind zumeist meistens sind meistens sind meistens machen i.d.R. globalen Top 3 in ihrem bekannt alsweniger 5 Mrd. den unter den als 5 Umsatz weniger unter 5 den wenig wenigweniger wenig alsunter 5 als Markt globalen Top globalen Top Umsatz Mrd. Umsatz globalen Top bekannt bekanntMrd. bekannt Mrd. Umsatz 3 in ihrem 3 in ihrem 3 in ihrem Markt Markt Markt 1

1

1

haben sehr treue Kunden sind in einer Nische aktiv haben einen haben sehr haben sehr haben sehr sind in einer sind in einer sind haben in einer einen haben einen haben einen technischen Vorsprung treue Kunden treue Kunden treue Kunden Nische aktiv Nische aktiv Nische technischen aktiv technischen technischen Vorsprung Vorsprung Vorsprung

2

2

2

und wachsen im Durchschnitt für 1/4für der sind sindhochprofitabel sind stehen für stehen stehen ¼deutfür ¼ sind wachsen wachsen Ø wachsen Ø stehen ؼ solide mit 10% p.a. schen Exporte hochprofitabel hochprofitabel hochprofitabel der%deutschen der der deutschen mit ca. ca. 10 mit% ca.mit 10 ca. 10 %deutschen p.a.

p.a.

und solide und solide und solide p.a. Exporte Exporte Exporte finanziertfinanziert finanziert 3

Seite 5

3

3


avesco AG

Blick ins Portfolio Für den Vermögensmanager avesco sind Unternehmen interessant, die in ihrer Branche zu den Spitzenreitern zählen, zugleich aber auch strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Damit es ein Unternehmen ins Portfolio des Aktienfonds Sustainable Hidden Champions Equity schafft, müssen nicht nur die wirtschaftlichen Daten stimmen, sondern es muss auch ökologischen und sozialen Ansprüchen genügen. Dabei erfasst die avesco AG das Themenfeld „Nachhaltigkeit“ in den drei Dimensionen: Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Die Methode – drei Dimensionen von Nachhaltigkeit Die avesco-Nachhaltigkeitsbewertung untersucht unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit eines Geschäftsmodells. Grundlage für diese Untersuchung ist die intern entwickelte Methode zur Nachhaltigkeitsbewertung, die das Ziel hat, Unternehmen auf die Schaffung und Vernichtung von Potenzialen zu prüfen. Dabei werden die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales integriert betrachtet. Es wird geprüft, inwieweit ein Unternehmen soziale, ökologische und wirtschaftliche Potenziale vernichtet, erhält oder schafft. Unter dem Aspekt „Ökonomie“ wird untersucht, wie nachhaltig, sprich langfristig tragfähig das Geschäftsmodell und das Unternehmenswachstum ausgelegt sind. Der Aspekt „Ökologie“ beschreibt, wie umweltfreundlich Produkte und Produktion sind und betrachtet das

Geschäftsmodell ökobilanziell. Der Aspekt „Soziales“ hingegen evaluiert den Umgang mit relevanten Stakeholdern, die Verantwortung als Arbeitgeber, die Unternehmensführung und das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens. Ziel der Nachhaltigkeitsbewertung ist es, ein ganzheitliches Bild des Unternehmens wiederzugeben und die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens mit all seinen Facetten zu bewerten. Im Fonds finden sich ausschließlich Unternehmen wieder, die mit der Mindestnote C oder besser (Bewertungsskala A-G) eingestuft wurden.

Seite 6

Die Steico-Gruppe Diese Herangehensweise ermöglicht es dem Portfoliomanagement, kleine und mittlere Unternehmen zu identifizieren, die sich von den Titeln in anderen Nachhaltigkeitsfonds unterscheiden. Ein Beispiel für einen solchen Hidden Champion ist etwa die 2001 gegründete SteicoGruppe, die sich auf Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert hat. Ein ökologisches Produktportfolio, eine verantwortungsvolle Unternehmensführung sowie Stakeholdernähe führen bei diesem Hidden Champion zu ökonomischem Erfolg. Denn immer mehr Hausbesitzer weichen für ihre Hausdämmung von giftigen Polystyrolplatten auf naturverträgliche Dämmstoffe aus. Vor diesem Hintergrund konnte das Unternehmen auf eine erfolgreiche Performance zurückblicken: Im letzten Geschäftsjahr betrug der Umsatz 195,44 Millionen Euro, der Gewinn pro Aktie lag bei 0,63, das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 15,93. Steico ist damit ein kleines, aber sehr solides Unternehmen. Seit avesco im Jahr 2015 Unternehmensanteile gekauft hat – der Börsenwert betrug damals 80 Millionen Euro –, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt.


Krones AG Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Bereich Maschinenbau: Die 1951 gegründete Krones AG ist Weltmarktführer für Anlagen, mit denen Getränke und flüssige Nahrungsmittel abgefüllt werden. Produziert wird überwiegend in Deutschland, der Umsatz stammt zu etwa 90 Prozent aus dem Ausland. Für das avescoFondsportfolio hat sich das Unternehmen in allen Nachhaltigkeitsdimensionen quali-

C

Ökonomie Ökologie Soziales

fiziert: Die wirtschaftliche Lage gilt als stabil, der Umsatz lag im letzten Geschäftsjahr bei 3.173,51 Millionen Euro. Zudem wurde ein Umsatzwachstum von 12,73 Prozent p.a. auf zehn Jahre verzeichnet. Der Gewinn pro Aktie beträgt 4,98, das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 16,59. Der Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit gilt als vorbildlich: So hat die Krones AG ein unternehmensweites Umweltprogramm aufgelegt, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Ebenso erfolgreich ist das Unternehmen im sozialen Bereich: zweckvolle Investitionen in Know-how der knapp 12.000 Mitarbeiter, eine hohe Frauenquote in

Führungspositionen sowie ein strategisches Diversity-Management qualifizierten das Unternehmen in dieser Dimension.

Weiterbildungs- und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen als vorbildlich ein.

CEWE Stiftung & Co. KGaA

Mehr über die Champions aus dem Fonds: www.sustainable-hiddenchampions.de

Auch die CEWE Stiftung & Co. KGaA, im Jahr 1961 als CEWE Color gegründet, hat es ins Portfolio des Sustainable-HiddenChampions-Fonds geschafft. Das Unternehmen ist Europas größtes Fotoentwicklungsunternehmen und betreibt elf Fotogroßlabore. Verbraucher können mithilfe der CEWE-Fotoautomaten oder auch online ihre Fotos bearbeiten und Fotobücher erstellen. In der avescoAnalyse wird hervorgehoben, dass sich das ehemalige Familienunternehmen durch Innovationskraft, eine solide Finanzlage und Wandlungsfähigkeit auszeichnet. Der Umsatz im letzten Geschäftsjahr lag bei 573,77 Millionen Euro. Der Gewinn pro Aktie betrug 3,24, das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag bei 18,46. In ökologischer Hinsicht punktet CEWE dadurch, dass auf umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe soweit wie möglich verzichtet wird und an den deutschen Standorten Energiemanagementsysteme eingerichtet wurden. Die Arbeitsbedingungen stuft die avesco AG in Folge von umfangreichen

Seite 7

Mehr Informationen über den Fonds: www.avesco-shc.de


FRoSTA AG

Qualität eiskalt serviert Ob frischer Fisch, Obst und Gemüse oder Fertiggerichte – das Angebot von FRoSTA ist groß und vielfältig. Selbst Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten. Doch was die Hanseaten wirklich einzigartig macht, ist ihre nachhaltige Unternehmensphilosophie: Bei FRoSTA ist alles auf Transparenz und Umweltverträglichkeit ausgerichtet FRoSTA macht es Kritikern alles andere als leicht, ein Haar in der Suppe zu finden. Denn in diesem Unternehmen setzt man ökologisch mustergültig auf naturbelassene Lebensmittel, Transparenz und Umweltverträglichkeit. Nicht nur die Zutaten, auch die Verpackung und die Produktion sind nachhaltig. Bereits 2012 wurde der Mittelständler mit Hauptsitz in Bremerhaven dafür mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis als „Nachhaltigste Marke“ ausgezeichnet. Doch damit nicht genug, engagiert sich FRoSTA auch in seinen Zuliefererländern für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Was will man mehr? Schauen wir uns das im Einzelnen an. FRoSTA ist die einzige Tiefkühlmarke mit einem Reinheitsgebot. Alle Zutaten und Produkte sind frei von Zusatzstoffen, Aromen oder Geschmacksverstärkern. Das Unternehmen wirbt mit „100% echtem Genuss“, und der hat seinen Preis. Doch der bewusste Verbraucher kann sicher sein, dass in jeder Packung beste Zutaten stecken. Und er erfährt, woher diese kommen.

Vertrauen durch Konsequente Transparenz Der Marktführer für Tiefkühl-Komplettgerichte in Deutschland setzt auf Transparenz in allen Bereichen. Symbolisch

Frisch geerntete Erbsen im FRoSTA-Werk Lommatzsch – kurze Zeit später sind sie bereits tiefgekühlt

manifestierte FRoSTA diese Offenheit 2015: Damals wurden im größten Werk in Bremerhaven die dicken Mauern eingerissen, die die Fischstäbchenproduktion von der Straße trennten, und durch eine gläserne Front ersetzt. Und selbstverständlich findet der interessierte Verbraucher auf jeder Produktpackung detaillierte Informationen über alle Zutaten inklusive ihrer Herkunftsländer. Da FRoSTA mit seinem Namen für eine nachhaltige

Seite 8

Wertschöpfungskette steht, haben die Tiefkühlexperten sich strenge Regeln auferlegt. Vom Saatgut über die Bestellung der Felder bis zur Verarbeitung soll alles möglichst umweltschonend produziert und transportiert werden. Obwohl die Bremerhavener die meisten ihrer Lieferanten persönlich kennen, wird die Einhaltung der Vorgaben regelmäßig überprüft. Das Gleiche gilt für die Fischprodukte. Ausschließlich Fisch aus


Herkunftsländern seiner Zutaten zu fördern. Spargel beziehen die Hanseaten zum Beispiel aus der Region um das kleine peruanische Dorf Huancaquito Alto. Dort unterstützen sie die Schule, in die auch die Kinder der Spargelbauern gehen. Brokkoli wiederum kauft FRoSTA in Ecuador. Dort engagiert sich der deutsche Mittelständler gemeinsam mit Plan International und hilft Jugendlichen bei der Existenzgründung. Für FRoSTA ist es selbstverständlich, auch in den Ursprungsländern die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen und die Sozialstandards zu übernehmen. Hilfreich ist dabei die Mitgliedschaft des Mittelständlers in der Sedex. Die NonProfit-Organisation sammelt Daten über Lieferanten vor allem aus Schwellen-und Entwicklungsländern. Weltweit sind mehr als 30.000 Unternehmen und Hersteller in der Organisation vertreten. Ziel ist es, umfangreiche Informationen über die Arbeitsbedingungen sowie über Umweltauswirkungen der Zulieferer vor Ort zu erhalten. Grundlagenwissen, das Hilfe dort ankommen lässt, wo sie gebraucht wird. Die Pasta wird jeden Tag bei FRoSTA selbst hergestellt

bestands­erhaltender Fischerei kommt in den Handel. Dieser ist nach den Richtlinien des Marine Stewardship Council, kurz MSC, zertifiziert. Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in den Weltmeeren. Übrigens, Greenpeace hat 2013 verschiedene Marken auf die Rückverfolgbarkeit ihrer Fischprodukte getestet und kam zu dem Ergebnis: FRoSTA informiert am besten! Seit 2008 nimmt der Nachhaltigkeits-­ Champion auch am PCF-Pilotprojekt teil, das den CO2-Fußabdruck eines jeden Produkts ermittelt (PCF steht für Product Carbon Footprint). Und wer hätte es gedacht: FRoSTAs Tiefkühlkost ist nicht umweltschädlicher als selbst gekochtes Essen! Nach wie vor werden bei jedem

neuen Produkt alle anfallenden CO2Emissionen berechnet. Zum Einsatz für eine bessere Klimabilanz gehört auch, dass der Materialverbrauch der Folienverpackung um 30 Prozent reduziert wurde. Die Beutel um die Produkte bestehen aus einem einzigen Kunststoff mit besonders hohem Recyclingwert. Bedruckt sind sie übrigens mit wasserbasierten Farben - auch das spart CO2 und Lösungsmittel.

Weltweites Engagement für faire Lebens- und Arbeitsbedingungen Darüber hinaus spendet FRoSTA jedes Jahr zwei Prozent seiner Dividendensumme, um soziale Projekte in den

Seite 9

Kurzum: FRoSTA setzt auf naturbelassene, „ehrliche“ Lebensmittel und trägt mit seinem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept weltweit zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei – eine zukunftsweisende Strategie, die Früchte trägt und nicht nur bei Verbrauchern gut ankommt.

Branche: Lebensmittel Gegründet: 1905 MitarbeiterInnen: 1.665 Nachhaltigkeitsbewertung: C Fotos © FRoSTA AG


STRATEC Biomedical AG

Die Kunst innovativer Medizintechnik Die STRATEC Biomedical AG liefert maßgeschneiderte Labor-Analysesysteme, die das komplette Spektrum der Labordiagnostik abdecken. Damit hält das schwäbische Unternehmen die technologische Weltmarktführerschaft. Die Kunst innovativer Medizintechnik Klingt anspruchsvoll, ist es auch: Die Baden-Württemberger tummeln sich im sogenannten In-vitro-Diagnostikmarkt und der ist für die meisten von uns eine Blackbox. Einfach erklärt geht es um vollautomatisierte Analysesysteme zur Untersuchung von Körperproben, einschließlich Blut- und Gewebespenden. Diese Diagnostik erfolgt nicht im Körper („in vivo“), sondern im Labor bzw. Reagenzglas („in vitro“). Und die Stratec Biomedical AG entwickelt nicht nur die innovativsten Diagnostik-Systeme inklusive dazugehöriger Software. Der Spezialist bietet auch Probenvorbereitungslösungen und komplexe Verbrauchsmaterialien für diagnostische und medizinische Anwendungen. „Unser Erfolg ist der Erfolg unserer Partner!“ heißt es am Stammsitz in Birkenfeld zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Stratec kooperiert mit acht der zehn größten Labordiagnostikunternehmen. Ob DiaSorin, Hologic oder Siemens – diese Partner wollen für ihre Reagenzien die besten und vor allem zuverlässigsten Analysesysteme. Und die bietet der deutsche Mittelständler fein abgestimmt auf die Wünsche der Kunden.

Eine Symbiose zum Wohle der Menschen Gesundheit ist eines der großen Themen unserer Zeit. Die Menschen werden nicht nur immer älter, es wächst auch die Zahl derer, die Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Und damit gewinnt die Labordiagnostik weiter an Bedeutung. In diesem Markt werden Vertrauen und Sicherheit groß geschrieben, denn ein Laborfehler kann fatale Folgen haben. Benötigt ein Patient zum Beispiel eine Bluttransfusion, muss er sich darauf verlassen können, dass das Spenderblut richtig analysiert wurde, damit er nicht Gefahr läuft, mit Krankheitserregern wie dem HI-Virus infiziert zu werden. Stratecs Medizintechnikprodukte haben sich hierfür als State of the Art etabliert. Dabei übt sich der Hidden Champion in Zurückhaltung: In den Labors dieser Welt steht Stratec selten auf den Geräten, steckt aber immer öfter drin.

Innovationskraft als Wachstumsmotor Der nachhaltige Erfolg des Medizintechnikers basiert auf den Leistungen seiner qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeiter. Sie sind es, die gemeinsam mit den Partnern innovative Technologien und Lösungen entwickeln. Damit leisten

Seite 10

sie einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung der weltweiten Diagnostik. Das ist ein starker Motivator für das StratecTeam, das in einem interessanten und attraktiven Arbeitsumfeld stetig wächst.

Vorstandschef Marcus Wolfinger

„Nachhaltigkeit sollte nicht erst im Unternehmen beginnen, sondern zur Grundeinstellung eines jeden Menschen gehören.“


Ökologisch-soziales Selbstverständnis Ökologisch-soziales Denken ist bei Stratec selbstverständlich. Für Vorstandschef Marcus Wolfinger sollte „Nachhaltigkeit nicht erst im Unternehmen beginnen, sondern zur Grundeinstellung eines jeden Menschen gehören.“ Wolfinger geht mit gutem Beispiel voran, handelt verantwortungsvoll und setzt sich für eine harmonische Unternehmenskultur ein. Sie ist der Boden für nachhaltiges Wachstum und Technologieführerschaft.

Regionales Engagement Seit der Gründung 1979 ist Birkenfeld der bedeutendste Standort der Unternehmensgruppe und die Stratec Biomedical

AG einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Zwar greift der Laborgerätehersteller schon lange auch auf global tätige Lieferanten zurück, doch das Herz der Birkenfelder schlägt für regionale Zulieferer und ortsansässige Handwerker. Auch an seinen Auslandsstandorten setzt der Spezialist auf gewachsene Strukturen und zuverlässige Netzwerke.

Wachstum in der Nische Unter Analysten gilt der In-vitro-Diagnostikmarkt als Wachstumsbranche und die Aktie der 1979 gegründeten Stratec Biomedical AG als aussichtsreiches Investment. Übrigens, jeder siebte Aktionär ist ein Stratec-Mitarbeiter. Die jährlichen Umsatzsteigerungen liegen seit dem Jahr

Seite 11

2000 bei 18 Prozent. Davon profitieren auch die Anteilseigner. In diesem Jahr winkt ihnen erneut eine Dividendenerhöhung, die 13. in Folge. Damit beweist Stratec, wie mit den besten Medizinprodukten und einer nachhaltigen Unternehmensstrategie auch in der Nische ein erstaunliches Wachstum möglich ist.

Branche: Medizintechnik Gegründet: 1979 MitarbeiterInnen: ~950 Nachhaltigkeitsbewertung: B Fotos © STRATEC Biomedical AG


Geberit AG

Wasser ist ihr Element Der europäische Marktführer Geberit für Sanitärtechnik schafft Lebensqualität rund ums blaue Gold. Die Schweizer stehen für Wassersparen, Ressourceneffizienz und nachhaltiges Bauen. Sie haben Wasser zu ihrem Element gemacht. Seit mehr als 140 Jahren bewegt es ihr Leben und bestimmt ihr Handeln. Tradition, die verpflichtet! Es gibt nicht viele Unternehmen, die auf eine derart lange und erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken können und gleichzeitig so konsequent auf die Zukunft ausgerichtet sind wie die schweizer Sanitärtechnikfirma Geberit. Alles begann 1874 mit Caspar Melchior Albert Gebert in Rapperswil. Im Jahr 1900 sorgte er mit einem Spülkasten aus Holz für Furore. Der „Phoenix“ bildete den Grundstein für künftiges Wachstum und ging fünf Jahre später in Serie. Der wirtschaftliche Durchbruch kam dann 1935 mit der Produktion der ersten Spülkästen aus Kunststoff. Seit dieser Zeit prägen die Schweizer maßgeblich die Entwicklung in der Sanitärbranche. Die Marke Geberit steht für Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation. „Know-How Installed“, so bringen es die Eidgenossen auf den Punkt. Doch der

europäische Marktführer für Sanitärtechnik will mehr. Geberit sieht sich auch in der Rolle des Nachhaltigkeits-Leaders.

Gelebte Nachhaltigkeit – konzernweit Als global aufgestellte Unternehmensgruppe beschäftigt Geberit mehr als 12.000 Menschen an 50 Standorten weltweit. Sie alle fühlen sich der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzernkultur verpflichtet. Der Hidden Champion will dabei für Kunden, Lieferanten und andere Partner Vorbild sein und Maßstäbe setzen. Geberit engagiert sich für das Menschenrecht auf sanitäre Grundversorgung

Wasser, das Lebenselixier überhaupt, wird immer knapper. Rund 663 Millionen Menschen fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser, rund 32 Prozent der Weltbevölkerung haben keine angemessene sanitäre Basisversorgung. Hier sieht Geberit seine Mission. Die Schweizer haben sich dem sechsten der globalen Nachhaltigkeitsziele (The Global Goals for Sustainable Development) verschrieben: dem Menschenrecht auf sauberes Wasser und sanitäre Grundversorgung. Vor allem in Regionen mit zunehmender Wasserknappheit und mangelnder Trinkwasserqualität betreuen Mitarbeiter Sozial- und Entwicklungsprojekte. Geberit liefert also nicht nur Geld und Material; seine Leute tragen selbst tatkräftig zur Verbesserung der Lebensqualität zahlreicher Menschen bei. CEO Christian Buhl sagt, Nachhaltigkeit bedeute für die Geberit AG, auf die Zukunft ausgerichtet und langfristig erfolgreich zu sein. Man wolle für alle betroffenen Menschen einen Mehrwert schaffen und so zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen – auch im Sinne der neuen UN-Nachhaltigkeitsziele.

Geberit minimiert seinen ökologischen Fußabdruck Aus Verantwortung für die globale Lebensqualität hat sich Geberit zum Ziel

Seite 12


gesetzt, jährlich seine Ökoeffizienz um 5 Prozent zu verbessern und die CO2-Emissionen um 5 Prozent zu reduzieren. Dazu wurde die gesamte Wertschöpfungskette konsequent auf Nachhaltigkeit getrimmt. Das beginnt bei effizienten, ressourcenschonenden Anlagen, geht über wassersparende Produkte und intelligente Logistik bis hin zu Investitionen in modernste Technologie. Doch wie in allen erfolgreichen Unternehmen sind es auch bei Geberit die Menschen, die den Konzern zu dem machen, wofür er steht. Das Engagement der Mitarbeiter, ihr KnowHow und ihre Innovationskraft sichern die Zukunft des europäischen Branchenprimus.

und ressourcenschonender Produkte, die angesichts der wachsenden Weltbevölkerung weiter an Bedeutung gewinnen. Globale Trends wie Migration, Urbanisierung, Klimawandel und Naturkatastrophen verschärfen die Lage noch. Es gibt also weiter viel zu tun für die Sanitärtechniker und Visionäre der Geberit-Gruppe, damit der Quell des Lebens auch in Zukunft nachhaltig fließt und keinem Menschen verwehrt bleibt.

Branche: Sanitärtechnik Gegründet: 1874 MitarbeiterInnen: 12.000 Nachhaltigkeitsbewertung: B Fotos © Geberit AG

Geberits Innovationen setzen Standards in der Branche

die

Das Geberit-Werk im slowenischen Ruše gilt als Vorzeigemodell. Es ist hochmodern und besonders ökologisch. In Ruše wird die nachhaltige Produktion durch ausgeklügelte Prozesse, umweltfreundliche Materialien und ein außergewöhnliches Energiekonzept sichergestellt. Allein die Abwärme der Maschinen beheizt das grüne Werk. Und auch der Umgang mit Wasser ist wegweisend: Zur Kühlung wird Grundwasser eingesetzt, das gesammelte Regenwasser wird für die Sanitärräume genutzt. Apropos Sanitärräume – die Schweizer wollen Badezimmerwelten schaffen und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Bei der WC-Technik geht es gar um einen Kulturwandel: weg von der Standardtoilette hin zum Dusch-WC, das in Asien ein Verkaufsschlager ist. In Japan ist die Toilette mit dem Duschstrahl bereits in 80 Prozent der Haushalte zu finden. Chapeau! Überzeugen kann auch Geberits Engagement in Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen. Der Konzern ist Mitglied in europäischen und nationalen Verbänden

Ökoeffizienz

5%

CO2-Emission

und gehört seit 2008 dem UN Global Compact an. Die Schweizer wollen die Globalisierung sozialer und ökologischer gestalten. Davon zeugt auch ihr Ecodesign-Ansatz, demzufolge jedes Produkt umweltfreundlicher als sein Vorgänger sein muss. Um das zu gewährleisten, werden bei Geberit bereits in einer frühen Entwicklungsphase des Produktes die Umweltaspekte geprüft. Außerdem erstellt das Unternehmen Produkt-Ökobilanzen. Sie bieten eine wichtige Orientierung und helfen bei der Entscheidung für den Einsatz wassersparender

Seite 13


Lenzing AG

Neues aus Faserland Die Lenzing AG produziert die Textilfasern der Zukunft. Mit innovativen Viscosefasern aus holzbasierter Zellulose punktet der oberösterreichische Weltmarktführer in Sachen Nachhaltigkeit und bietet eine überzeugende, wassersparende und pestizidfreie Alternative zu Fasern aus Baumwolle.

Seidig glänzende Hemden, flauschige Jogginghosen und sanfte Babywischtücher aus Holz? Klingt absurd, ist aber längst Realität: Viscosefasern aus Holz werden in der Textilindustrie immer wichtiger. Raffinierte und verführerische Designerstoffe lassen sich daraus ebenso herstellen wie robuster Denim, schweißregulierende Sportbekleidung, feuerfeste Feuerwehrschutzanzüge oder zarter Hygieneflies. Als Dämmmaterialien finden sie beim Haus- und Automobilbau Verwendung. Erstaunlicher als diese Vielseitigkeit scheint aber die Tatsache, dass der Weltmarktführer für Viscosefasern, die oberösterreichische Lenzing AG, auch globaler Vorreiter ist, wenn es um ihre ökologisch verantwortungsvolle Herstellung geht. Mit Fasern der Marke Lenzing Modal® und TENCEL® hat man hier innovative Weiterentwicklungen auf den Markt gebracht, die höchsten Umweltstandards genügen.

globalen Waldflächen verschrieben: Gekauft wird möglichst nur Holz, das aus Plantagenwirtschaft bzw. nachhaltiger Forstwirtschaft stammt und die international anerkannten Gütesiegel FSC oder PEFC trägt. Einer aktuellen Bewertung der kanadischen Umweltorganisation Canopy Planet Society zufolge nimmt

Lenzing damit unter den weltweit führenden Faserproduzenten die Spitzenposition in puncto umweltschonender Holzbeschaffung ein.

Innovative Umwelttechnologien – so rein wie Edelweiß Auch die Zellstoffgewinnung und Faserproduktion ist bei Lenzing dank revolutionärer neuer Technologien mustergültig nachhaltig. Die Herstellung der Faser TENCEL® erfolgt in einem geschlossen Kreislauf, sodass die Lösungsmittel nicht in die Umwelt gelangen. Lenzing hat dieses Closed-Loop-Spinnverfahren als erstes Unternehmen weltweit kommerzialisiert und wurde dafür mit dem Europäischen Umweltpreis ausgezeichnet. Für die Herstellung von Zellstoff aus heimischem Buchen- und aus Fichtenholz hat Lenzing eigens eine „BioRaffinerie“ entwickelt. Hier wird das Holz in Zellulose und andere Wertstoffe aufgespalten und Energie für die Faserfertigung gewonnen, die am gleichen Ort erfolgt. Das spart Ressourcen und läuft CO2-neutral und fast energieautark ab. Die verwendeten Chemikalien werden derart vollständig zurückgeführt, dass die Fabrik in einem Touristengebiet stehen kann. Lenzing wird seinem Claim, so „rein wie Edelweiß“ zu produzieren, damit in um-

Nachhaltige Rohstoffbeschaffung – aus der Natur, für die Natur Lenzings Viscosefasern werden ausschließlich aus dem natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz hergestellt. Sie sind vollständig biologisch abbaubar und können selbst im heimischen Garten kompostiert werden. Dabei hat sich Lenzing dem Schutz des Klimas und der

Seite 14


fassender Weise gerecht.

Ökologische Verantwortung als Teil der Konzernstrategie Konsequent nachhaltig ist man bei der Lenzing AG aus Überzeugung, zahlreiche Zertifikate internationaler Umweltorganisationen bestätigen dieses Engagement. Im Bemühen um eine umweltschonende Faserproduktion forscht man kontinuierlich nach innovativen Lösungen und wurde dafür mit dem Ökotex Sustainability Award belohnt. Um die Kreislaufwirtschaft auch in der Modebranche zu fördern, hat Lenzing gerade in Kooperation mit dem Zara-Mutterkonzern Inditex das Produkt „RefibraTM“ auf den Markt gebracht, die erste Faser mit einem Recyclinganteil Baumwolle, bei der Zuschnittreste aus der Bekleidungsindustrie verwertet werden. Lenzings Vorstandsvorsitzender Stefan Doboczky freut sich, „dass unsere Vorreiterrolle beim Thema Nachhaltigkeit weltweit Anerkennung findet. Ökologische Verantwortung ist ein wesentlicher Teil unserer Konzernstrategie“. Um ihre globale Führungsposition weiter auszubauen, betreibt die Lenzing AG intensive Forschung und Entwicklung und hat ein großes Investitionsprogramm verabschiedet, um neue Produktionsstandorte zu erschließen. Die Weichen für die Zukunft sind also gestellt.

Branche: Mischkonzern Gegründet: 1938 MitarbeiterInnen: 6.218 Nachhaltigkeitsbewertung: B Fotos © Lenzing AG

Seite 15


CEWE Stiftung & Co. KGaA

Buch ohne Ballast CEWE ist Europas Marktführer bei Fotobüchern. Und hat damit eine Menge ­Verantwortung, insbesondere für die Umwelt. Seit Kurzem bietet das Unternehmen seine Produkte klimaneutral an – vor allem dank eines Aufforstungs­ projekts in Kenia.

Bücher sind eine schöne Sache. Eine herzrührende Romanze, ein spannender Krimi, ein Fotoband. Wer mag da schon auf dem Sofa darüber nachdenken, wie viel Papier für seinen Schmöker verbraucht wurde, wie viele Bäume dran glauben mussten, wie viele Tonnen Kohlendioxid bei seiner Herstellung anfielen?! Wohl kaum jemand. Muss man manchmal auch nicht. „Das tun ja schon wir“, sagt Dr. Matthias Hausmann. „Wir machen uns die Sorgen, damit sich unsere Kunden nicht den Kopf darüber zerbrechen müssen.“ Das machen dann Matthias Hausmann als Bereichsleiter Chemie und Umwelt und viele seiner Kolleginnen und Kollegen bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA, besser bekannt aus der Fernseh-Werbung mit dem Slogan „Mein CEWE Fotobuch – mein Leben“, in der auch schon Fußball-Profi Philipp Lahm mitspielte. Jedes Jahr verlassen rund 6 Millionen Fotobücher die zwölf Betriebsstätten in ganz Europa. Ein lohnendes ­Geschäft: Die 3.400 Mitarbeitenden erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von 593,1 Millionen Euro. Eine Menge Holz. Und das ist ein gutes Stichwort. Denn wer wie CEWE als Europas Marktführer für Fotoservice und Online-Druck so viel Papier verbraucht, hat eine hohe

Verantwortung und muss sich mehr als manch anderer Gedanken über sein Nachhaltigkeits-Engagement machen. Klingt nach viel Arbeit. „Und das ist es auch“, bestätigt Chemiker Hausmann am Hauptsitz im niedersächsischen Oldenburg. „Sämtliche Aktivitäten aller Bereiche werden in unserem Koordinierungskreis Nachhaltigkeit zusammengeführt. Hier kommen die Spezialisten aus allen Fachabteilungen wie Einkauf und Logistik zusammen, tauschen sich aus und schieben

Seite 16

Projekte an.“ Und das auf vielen Ebenen: Mitarbeitende werden in Weiterbildungen an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt, einmal im Jahr können sie sich einen Tag lang über alle Fragen zur Gesundheit informieren, man kooperiert mit SOS-Kinderdörfern. Die Liste der guten Sozial-Taten ließe sich noch verlängern. Aber: „Die ökologische Nachhaltigkeit ist uns besonders wichtig“, so Hausmann.


Die Wiederaufforstung des Wildlife Corridors in Kenia ist das Herzstück der CO2-Kompensation bei CEWE. Daneben versuchen die Projektpartner auch, die lokale Wirtschaft zu stärken wie zum Beispiel durch Hilfe in der Landwirtschaft (links) und vor allem in der Bildung.

Fotos © Projekt Kasigau Corridor

angeschoben, dutzende Männer zu Rangern ausgebildet. Allein 40 Prozent des Geldes für das Projekt fließen in die schulische Ausbildung. Denn: „So schaffen wir Akzeptanz bei den Menschen dort und die Grundlage für eine bessere Zukunft der Kinder und Jugendlichen.“

Seit 2011 ist das Unternehmen FSC-zertifiziert, das Rechenzentrum in der Zentrale darf sich mit dem Blauen Engel schmücken, gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) wird das Betriebsgelände naturnah umgestaltet – inklusive Nist­kästen, Naturlehrpfad und Insektenhotel. Kern des Umwelt-Engagements aber ist die CO 2 -Kompensation. Hausmann: „Bei unseren Markenprodukten fallen jährlich rund 20.000 Tonnen Kohlendioxid an – und wir produzieren sie trotzdem klimaneutral. Und das ohne Mehrkosten für unsere Kunden.“ Dazu sind viele Aktivitäten notwendig. Einerseits mühen sich die Oldenburger um immer weniger Emissionen an den Betriebsstätten selber – Stichwort Green IT, erneuerbare E ­ nergien, klimaneutraler

Versand. Der Rest der CO 2 -Menge aber wird durch ein Waldprojekt in Kenia kompensiert. Gemeinsam mit Climate Partner kümmert sich CEWE um den Wald im Kasigau Wildlife Corridor, ein Streifen zwischen den zwei Tsavo-Nationalparks im Süden des Landes, der als Durchgangskorridor für Zebras, Löwen, Elefanten und weitere Tiere dient – und durch Brand­rodung und Abholzung akut gefährdet ist. „Die Fläche ist 200.000 Hektar groß“, erklärt Matthias Hausmann. „Das ist zwei Mal Berlin.“ 2015 wurden dort 55.000 Bäume gepflanzt – umgerechnet auf das CEWE FOTOBUCH bedeutet das eine Kompensation von 2,4 K ­ ilogramm Kohlendioxid und den Schutz von 3,2 Quadratmeter Wald pro Buch. Zudem wurden Wasserstellen errichtet, Fairtrade-­ Produktionen

Seite 17

So viel Engagement lohnt sich. Als eines von rund 70 Unternehmen im Sustainable Hidden Champions Fonds ­ des Berliner F ­ inanzdienstleisters avesco belegt CEWE neben der Umweltbank bei der Nachhaltigkeitsbewertung den Spitzenplatz. Sehr zur Freude auch der Aktionäre: Zum achten Mal in Folge kann das Unternehmen eine höhere Dividende als im Vorjahr ausschütten. Der Wert der Aktie stieg im vergan­ genen Jahr um 57,8 Prozent. Hausmann: „Wir sind der beste Beweis dafür, dass sich ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit nicht ausschließen. Im Gegenteil.“ Oliver Hagedorn, CEO von avesco bestätigt das: „Unternehmen, die ganzheitlich die Aspekte eines nachhaltigen ­ Geschäftsmodells adressieren, zeichnen sich durch stabilere und bessere Performance aus.“

Branche: Fototechnik / Druckerei Gegründet: 1961 MitarbeiterInnen: 3.400 Nachhaltigkeitsbewertung: B Fotos © CEWE Stiftung & Co. KGaA


Uzin Utz AG

Kooperation statt Konfrontation 2016 mit dem Blauen Engel und 2017 in Folge als branchenbester Arbeitgeber ausgezeichnet, zählt die Uzin Utz AG zu den Visionären und Vorreitern in puncto nachhaltiger Unternehmensführung. Mit Verantwortung, Fingerspitzengefühl und Weitblick geht man in Ulm auf eigenen Wegen an die Spitze. Auch in Sachen Frauenförderung gilt: Unmöglichkeiten sind die Kinder kleiner Geister. Immer, wenn es darum geht, Böden mit Kunststoff, Fliesen, Designbelägen oder Teppichen zu belegen, sind passende Untergrundvorbereitungen, Klebstoffe und spezielle Maschinen gefragt. Diese bietet der Ulmer Bodenspezialist Uzin Utz. Gestern anders als heute. Heute anders als Morgen. Seit über hundert Jahren hat das mittelständische Traditionsunternehmen die Zukunft fest im Blick. Aus gutem Grund. Um langfristig global erfolgreich zu sein, muss ein Unternehmen ökologische und soziale Verantwortung zur Wertekultur erheben. Bei der Uzin Utz AG ist das Programm.

Mit der Unterzeichnung der WIN Carta des Landes Baden-Württemberg bekennt sich das Unternehmen zu insgesamt zwölf Leitsätzen und Zielen nachhaltigen Wirtschaftens, achtet in allen Phasen des Produktzyklus auf Schonung von Umwelt und Ressourcen und schafft durch nachhaltiges Denken und Handeln Mehrwert für Mitarbeiter, Kunden und Aktionäre. Mit Erfolg, wie nicht nur unzählige Auszeichnungen als auch steigende Aktienkurse belegen. Natürlich sollte sich diese Haltung auch in der Mitarbeiterführung und -förderung widerspiegeln. Denn Unternehmens­

Thomas Müllerschön, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG und Initator des Projekts „Frauen in Führung“.

erfolg hängt heute – und zukünftig mehr denn je – von der Zufriedenheit der Mitarbeiter ab. Nur wenn ihr Potenzial erkannt und gefördert wird und sie die Möglichkeit erhalten, Familie und Beruf zu vereinbaren, werden sie hervorragende Leistungen bringen und sich langfristig an ihren Arbeitgeber binden. Bei Uzin Utz hat man verstanden: Wertschätzung fühlt sich gut an und zahlt sich langfristig aus.

Sprechen. Verstehen. Begeistern. Unterstützen! Im Ringen um Fachkräfte sucht die Uzin Utz AG nach eigenen Lösungen. Wenn es um die langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeiter geht, hat man insbesondere die Frauen im Blick. Ihren „anderen“ Führungsstil halten Personaler und Vorstand für eine wertvolle Ressource und relevanten Erfolgsfaktor von nachhaltiger Unternehmensführung. „Die Qualifikation von Frauen entspricht heute derjenigen der Männer, aber sie besitzen spezifische weibliche Qualitäten, von denen das gesamte Unternehmen profitieren kann: Kooperation statt Konfrontation. Auf dieses wertvolle

Seite 18


Von der Empfangssekretärin zur Pressechefin: Dank des Programms machte Tanja Peter Karriere in Teilzeit.

Potenzial wollen wir nicht verzichten!“, sagt der Vorstandsvorsitzende Thomas Müllerschön.

„Frauen in Führung – Erfolg braucht alle“ Um das Vertrauen der Mitarbeiterinnen in ihrer Führungsfähigkeit zu stärken und sie der Wertschätzung durch die Unternehmensführung zu versichern, hat der Bodenspezialist deshalb das Programm „Frauen in Führung – Erfolg braucht alle“ ins Leben gerufen. Mit Erfolg. Der Anteil weiblicher Führungskräfte ist innerhalb von drei Jahren auf 30 Prozent angestiegen. Wie wurde das erreicht? Unter der Vielzahl von Bewerberinnen für das Programm wählte man dreißig aus. Zuerst wurde erkundet, was die Teilnehmerinnen am beruflichen Fortkommen hinderte. „Die meisten hatten sich vorher nie intensiv mit dem Thema Führung beschäftigt. Um zu verstehen, wo die Aufstiegsbarrieren liegen und wie man sie überwinden kann, war es erst einmal notwendig Gespräche zu führen.“, erklärt Müllerschön. Es galt die Ängste der Frauen ernst zu nehmen, Bedenken zu entkräften und sie für grundlegende

Fragen zu sensibilisieren: Wie unterscheiden sich Frauen und Männer im Umgang mit Führung, Macht und Risiko? Wo liegen „weibliche“ Stärken? Mit welchen Aufgaben und Belastungen muss gerechnet werden? Ein spezielles Führungstraining, an dem zehn Frauen teilnahmen, rundete das Programm ab. Sechs von ihnen besetzen heute Führungspositionen. Unterstützt werden sie durch individuell angepasste Arbeitszeitmodelle sowie Ansprechpartner aus der Führungsriege, den sogenannten Tandem-Partnern.

Führung in Teilzeit Mit so viel Förderung steigen Frauen sogar in Teilzeit die Karriereleiter auf. Wie Tanja Peter. Die ehemalige Empfangssekretärin schaffte es Dank des Programms zur Pressechefin mit einer Personalverantwortung für 12 MitarbeiterInnen. „Das Training hat mir gezeigt: Ich kann auch mit einem weiblichen Stil erfolgreich führen. Zudem geht das mit zwei Kindern. Die Uzin Utz AG hat mein Talent erkannt und gefördert. Ich konnte in jeder Lebensphase meine Arbeitszeiten anpassen und meinem Job und der Familie gerecht werden. Dieses große Vertrauen

Seite 19

gebe ich jeden Tag gerne zurück.“ Damit erfolgreiche Führung in Teilzeit gelingen kann, braucht es die richtige Einstellung und innere Haltung sowie Rückendeckung aus der Chefetage und von Kollegen. Aber eben auch flexible Arbeitszeiten. In der Uzin Utz AG schaut man in erster Linie auf Leistung und Qualität der Arbeit, weniger auf Anwesenheitszeit oder Arbeitszeitmodell. Diese wertschätzende Sichtweise eröffnet den Angestellten neue Freiheiten und macht sich für das Unternehmen durch eine hohe Zufriedenheit und Loyalität seiner Mitarbeiter langfristig bezahlt. Kein Wunder also, dass die Uzin Utz AG auch 2017 zum besten Arbeitgeber ihrer Branche ausgezeichnet wurde und Thomas Müllerschön mit dem Axia Award als „Bester familienexterner Geschäftsführer“. Der bundesweit ausgetragene Wettbewerb würdigt Familienunternehmen, die über Generationen ihre visionäre und nachhaltige Unternehmensführung aufrechterhalten haben. Branche: Bauchemie Gegründet: 1911 MitarbeiterInnen: 1.100 Nachhaltigkeitsbewertung: B Foto © Uzin Utz AG


Weltethos Institut

„Ethik ist keine Schönwetterveranstaltung“ Interview mit Dr. Bernd Villhauer

Was verbindet Menschen jenseits aller kulturellen und religiösen Unterschiede? Mehr als wir glauben. Trotz der gegenwärtigen Tendenzen zu Nationalismus und Abgrenzung leben wir in einer globalen Gesellschaft. Aber wie wollen wir sie gestalten? Welche Rolle spielt der Mensch? Haben Ethik und Moral noch Platz in Ökonomien, die auf Wachstum und Gewinn ausgerichtet sind? Und wie lässt sich der soziale Frieden sichern? Fragen wie diese beschäftigen die Mitarbeiter des Weltethos-Institutes, das der Universität Tübingen angegliedert ist. SHC-Redakteurin Beate Hoffbauer traf Dr. Bernd Villhauer, den Geschäftsführer, zum Gespräch.

dass man Dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu. Eng damit verbunden sind die Werte Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Toleranz und Partnerschaft zwischen den Geschlechtern. Dieser Wertekanon ist interreligiös und kulturübergreifend zu finden. Darauf konzentriert unser Institut seine Arbeit. Damit lässt sich schon einiges aufbauen, ganz gleich, wo und wie man lebt.

Weltethos ist ein großes Wort. Was ist darunter zu verstehen? Gibt es überhaupt Grundwerte, die allen Kulturen und Religionen gemein sind?

Die Zeit des Elfenbeinturms ist vorbei. Doch mit Blick auf die Welt, die nicht ideal ist, kann die Frage auch lauten: Warum ist das menschliche Experiment bisher eigentlich recht gut gelaufen? Es ist doch verblüffend, dass sich die Menschheit noch nicht ausgelöscht hat, trotz unseres enormen Zerstörungspotenzials. Wir haben überlebt, weil es diese verbindenden Werte und Prinzipien gibt. – Wir am Institut ignorieren die Probleme der Welt ganz gewiss nicht. Wir sind auch kein reines Theorie-Institut. Neben Forschung und Lehre haben wir ganz praktische Aufgaben. Zum Beispiel arbeiten wir mit der Wirtschaft zusammen, um ethische Prinzipien konkret auszugestalten. Wir bieten Lösungsvorschläge: es geht um humanistische Managementstrategien, Vertrauensbildung, nachhaltige Ökonomie, Social Entrepreneurship und Interkulturalität in Aktion. Wir haben zum Beispiel gerade ein Flüchtlingsprojekt laufen. Wir fragen dabei: Wie sehen die Flüchtlinge unser Land? Was wollen, was können sie einbringen? Welche Ausbildungen wären wichtig?

Dr. Bernd Villhauer: Wir am Weltethos-Institut geraten schnell in den Verdacht, eine dogmatische Weltanschauung oder Glaubenslehre zu vertreten. Weit gefehlt. Wir sind ein Universitätsinstitut für Wirtschaftsethik und Interkulturalität, das außerdem dem Projekt von Professor Hans Küng verpflichtet ist. Der Theologe hat mit seinem Team über Jahrzehnte untersucht, was die Menschen verbindet, was ihnen trotz kultureller und religiöser Unterschiede gemeinsam ist. Diese Erkenntnisse helfen uns, interkulturelle Prozesse besser zu verstehen. Wir leben ja längst in einer Welt-Gesellschaft. Wenn wir sie gestalten wollen, dann müssen wir diese Realität anerkennen, nur abstrakte Ideale helfen nicht weiter. Zu dieser Realität gehören die moralischen Grundlagen, die Küng beschrieben hat und die in allen großen Glaubensgemeinschaften zu finden sind. Man kann sie in zwei Prinzipien und vier Werten zusammenfassen. Das Prinzip Menschlichkeit bedeutet: Menschen sollen nicht als Dinge oder Mittel zum Zweck betrachtet werden, sondern als kostbare und einzigartige Wesen mit eigener Würde. Hinter dem Prinzip der Gegenseitigkeit steckt die Goldene Regel: Was Du nicht willst, Seite 20

Trotz dieser Grundwerte, die alle Menschen verbinden, gibt es Kriege, Terror, Verfolgung, Unterdrückung, Intoleranz – ist Ihre Arbeit reine Theorie und Forschung im Elfenbeinturm?

Flüchtlinge bringen auch ihre Religion mit. Sehen Sie im Islam eine Gefahr für unsere Demokratie und Werteordnung?


Aus meiner Sicht ist nicht der Islam das Problem, sondern seine fundamentalistische Interpretation. Entscheidend ist, welche Form der Religion sich bei den Menschen in einer spezifischen Kultur und Lebensweise ausgebildet hat. Kultur und Bildung sind der Schlüssel! Die Form des Islam, die im Austausch mit anderen Kulturen steht, hat sich weiterentwickelt, ist liberal, weltoffen und integrierbar. Es gibt aber auch den Steinzeit-Islam, der sich dazu eignet, instrumentalisiert zu werden. Und es ist kein Zufall, dass aus dieser Form von Religion dann Terrorismus entsteht. Umso wichtiger ist die Frage nach übergreifenden Werten, denn daran partizipiert der Islam natürlich auch. In Deutschland gab es leider lange Zeit zwei Lager: die Rechten, die alles nicht wollten und sagten: „Raus mit denen“, die am vergange- Dr. Bernd Villhauer, Weltethos Institut nen Ideal einer homogenen Gesellschaft festhielten, und andererseits die Linken, die alles, was gegen diese Homogenität gerichtet war, großartig fanden und Multikulti predigten, ohne Sensibilität für reale Ängste und Reibungen. Beide Haltungen sind gefährlich und keine Grundlage für ein Zusammenleben. Wir müssen offen über Werte reden, gerade auch den Wert der Toleranz. Es darf natürlich auch nicht so sein, dass wir alles akzeptieren – das wäre falsch verstandene Toleranz. Wer die Gemeinsamkeit nicht will, der wird sie auch nicht bekommen – Eine bewusste Abgrenzung gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft, die Ausbildung von Parallelgesellschaften, ist nicht hinnehmbar. Da sind wir wieder beim Weltethos: Wie organisieren wir die Gemeinsamkeiten so, dass wir zusammenleben können? Dazu gehört für mich ganz klar die Einhaltung der deutschen Rechtsordnung, aber sprachliche Gemeinsamkeiten und kulturelle Regeln sind wichtig. Da gibt es aus meiner Sicht zum Beispiel gute Argumente für ein Burkaverbot. Wir zeigen Gesicht! Die Vollverschleierung entspricht nicht nur nicht unseren kulturellen Praktiken, sie stellt ein echtes gesellschaftliches Miteinander in Frage. Frauen sind gleichberechtigt, sie müssen erkennbar und anerkannt sein.

Ihr Fokus liegt auf der Wirtschaft. Sie bringen Manager und Unternehmer ins Gespräch über Werte. Wie groß ist das Interesse an Fragen zu Ethik und Moral im Geschäftsleben? Wir begleiten die Entwicklung von Führungskräften von Anfang an. Wir versuchen also, die ganze Spannbreite der Lebensstufen bei den Führungspersönlichkeiten abzudecken. Das beginnt mit den Studenten – wir bilden die künftigen Manager aus – und geht über die Gründer bis hin zu den Firmenlenkern. Viele Führungskräfte sind ja hochmotiviert und gehen Fragen der Zukunft mit großem persönlichen Einsatz an. Sie verFotos © Felix Müller suchen, Werte und ethische Innovationen in ihrem Alltagsgeschäft ernst zu nehmen. Selbstverständlich gibt es auch Ignoranten, die damit überfordert sind, doch diese Gruppe ist eher klein. Die große Mehrheit ist bereit und fähig, das Richtige zu tun – doch oft fehlt die Zeit. Das Tagesgeschäft frisst sie auf. Einen Satz höre ich immer wieder: „Das würde ich gern vorantreiben, aber zunächst muss ich mich um den Umsatz kümmern, einen Rechtsstreit schlichten et cetera.“

Wie kann sich Ihr Institut einbringen, wie können Sie als Wissenschaftler helfen? Genau da liegt eine unserer Hauptaufgaben. Wir können Managern und Unternehmern Lösungsansätze zeigen. Dazu müssen wir erst einmal mit ihnen ins Gespräch kommen und begreifen, wo ihre Probleme liegen. ... Lesen Sie das ganze Interview auf: www.sustainable-hidden-champions.de Das Interview wurde geführt von Beate Hoffbauer.

Seite 21


Der SHC-Fonds im Überblick Der SHC-Fonds verbindet eine einzigartige Nachhaltigkeitsbewertung mit den Marktführern des deutschsprachigen Mittelstands.

avesco fördert Nachhaltigkeit, weil es sich lohnt. Im Einklang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen investieren wir die uns anvertrauten Gelder in Geschäftsmodelle, die das Wirtschaftswachstum fördern, Disparitäten im Lebensstandard reduzieren und Chancengleichheit schaffen. Durch ein nachhaltiges Management von natürlichen Ressourcen werden unsere Ökosysteme erhalten und deren Resilienz gestärkt.

Hidden Champions Nur die Besten der Besten: der SHCFonds investiert in kleine und mittlere

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die zwar in der Öffentlichkeit wenig bekannt, aber in Ihren Bereichen Kontinental- oder Weltmarktführer sind.

Die Nachhaltigkeitsbewertung In dem Fonds finden sich ausschließlich Unternehmen, die bei der ganzheitlichen Untersuchung anhand der avesco-Nachhaltigkeitsbewertung die Mindestnote C oder besser erhalten (Bewertungsskala von A bis G). Darüber hinaus werden weitere Verfahren angewendet, um Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu untersuchen.

Anlagestrategie Unsere Anlagestrategie reflektiert unsere Überzeugung, dass das Erwirtschaften einer finanziellen Rendite und das Erzeugen eines sozialen und ökologischen Nutzens nicht nur kompatibel, sondern sich auch gegenseitig unterstützende Zielsetzungen sind. Soziale und ökologische Leistungsindikatoren in den Entscheidungsprozess zu integrieren, hilft Unternehmen dabei entsprechende Risiken zu verringern und bietet Investoren weitere Gelegenheiten ihre Ressourcen an ihren Werten auszurichten. Mehr Informationen zum Fonds erhalten Sie auf www.avesco-shc.de

Stand 07/2017 avesco Sustainable Hidden Champions Equity – I: WKN/ISIN A12BKF / DE000A12BKF6 avesco Sustainable Hidden Champions Equity – R: WKN/ISIN A1J9FJ / DE000A1J9FJ5 Seite 22


Das Magazin Sustainable Hidden Champions informiert über nachhaltig agierende Unternehmen aus dem Sustainable Hidden Champions Equity Fonds und berichtet über deren aktuelle Projekte und Visionen. Außerdem werden die Entwicklungen nachhaltiger Investments beleuchtet und Akteure aus der Branche befragt. Mehr spannende Geschichten, News und Projekte über soziale und ökologisch nachhaltige Unternehmen sowie grüne Finanzanlagen erfahren Sie auf der Magazin-Plattform: www.sustainable-hidden-champions.de Folgen Sie uns:

f

Sustainable Hidden Champions

@avescoAG

in

avesco Financial Services

avesco Financial Services

Bildquellen: Umschlag: fotolia.de Seite 3: avesco AG Seite 7: pexels.com Seite 8-21: s. Angaben im Heft

powered by

Die Beiträge in diesem Heft wurden von Redakteuren unseres Kooperationspartners enorm, dem Magazin für Nachhaltigkeit, recherchiert und verfasst. Die Angaben beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Die in dem Dokument zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Weder avesco noch deren Kooperationspartner übernehmen irgendeine Art von Haftung für die Verwendung dieses Dokuments oder dessen Inhalts. Die in diesem Heft enthaltenen Angaben sind werbliche Informationen im Sinne des § 31 Abs. 2 WpHG. Die zugrundeliegenden Rahmenbedingungen und darauf basierenden Einschätzungen und Empfehlungen beruhen auf dem Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Unterlage und können daher zukünftigen Veränderungen unterliegen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dies keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren darstellt. Sie finden in dieser Veröffentlichung ausschließlich Angaben, die produktbezogene Informationen und keine an den persönlichen Verhältnissen des Anlegers ausgerichtete Anlageempfehlung darstellen, insbesondere nicht in der Form einer individuellen Anlageberatung.

Seite 23


Impressum Möchten Sie, dass dieses Magazin auch Ihre Bekannten oder Kollegen erreicht? Wir senden Ihnen das SHC Magazin gerne auf Wunsch digital oder als Print-Version zu. Senden Sie uns eine Email an: marketing@avesco.de avesco Financial Services AG Mohrenstraße 34 10117 Berlin Tel: +49 (0)30 288 767-0 Fax: +49 (0)30 288 767-20 kontakt@avesco.de www.avesco.de www.avesco-shc.de Herausgeber und V.i.S.d.P.: Oliver N. Hagedorn Chefredaktion: Meike Franck Texte: Selina von Holleben, Beate Hoffbauer, Jennifer Bendele Unternehmensansprache: Elizabeth Falmagne Grafik: Franziska März Druck: ODS-Office Data Service GmbH, Berlin © 2017 avesco Financial Services AG Ausgabe 01/August 2017

MEHR CHAMPIONS ZUM FOLGEN AUF www.sustainable-hidden-champions.de

Gedruckt auf 100% Altpapier (FSC zertifiziert, ausgezeichnet mit dem blauen Umweltengel und EU-ECO-Label)

Seite 24

Sustainable Hidden Champions - Magazin  
Sustainable Hidden Champions - Magazin  

Magazin über die spannenden Unternehmen im Sustainable Hidden Champions Equity Fonds (SHC). Der SHC-Fonds verbindet eine einzigartige Nachha...

Advertisement