Die Katze des Rabbiners Sammelband 3

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Seit du nicht mehr sprichst, verstehst du auch nichts mehr, was?

Ich spreche doch!

Du willst nur noch gestreichelt werden.

Nur eben nicht mehr in deiner Gegenwart, das musste ich deinem Vater versprechen.

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Eine Katze ist kein Mensch. Wenn sie mir Dinge anvertraut, dann bin ich fĂźr sie wie ein Tagebuch. Und mein Leid? Wem soll ich das klagen?

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Doch. Die Brüste. Siehst du: Die Brüste sind viel größer. Sie spinnt: Man sieht überhaupt nichts.

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Dein Kater sieht schlecht aus. Seine Augen tränen.

Ich bin schwanger.

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Hör auf, ihn dauernd zu streicheln. Du holst dir noch was weg.

Ein Grund mehr! Der Streuner schleppt den Dreck rein und …


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Na also, geht doch!

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Zlabya! Ich dürste nach deinen Liebkosungen. Du spürst, was los ist, oder?

Bald bekommst du einen kleinen Spielgefährten.

Ich hoffe doch, dass es kein Junge wird.

h kümmern. Hi hi! Er wird sich immer um dic Er wird dir hinterherlaufen. und dir Schleifen um den Hals binden Ein Albtraum.

Ihr Katzen bemerkt selbst die kleinste Veränderung am Geruch.

Einen rosafarbenen Affen, der kreischt und mir die Finger in die Augen steckt. Erinnere mich daran, dass ich dem Himmel dafür danke.

Und du wirst eine hübsche, kleine Nanny sein. Ob sie ihren Mann auch so mit Worten kastriert?

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Fass doch nicht immerzu meinen Bauch an.

Meine kleine Mama! Ach so, nein, der kastrier sich schotn selbst.

Ich hab dir gesagt, im Moment kann man noch nicht spüren, dass da ein Baby drin ist. Also hör auf, ihn wie ein Arzt abzutasten.

Nicht um zu sehen, ob sich das Baby schon bewegt. Ich bin nicht bloß ein Mutterleib.

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Was?

Wenn du mich anfasst, dann um mit mir zu schlafen.

Du wirst doch wohl nicht aufhören, mit mir zu schlafen, nur weil ich dein Kind im Bauch trage?


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Hi! Hi!

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