Arbeit ist keine Liebesbeziehung. Wer seinen Job liebt, verliert oft die Distanz –und am Ende sich selbst. Warum Sinn wichtiger ist als Leidenschaft und Balance mehr bringt als Jobromantik. Mehr dazu auf Seite 3
SO ARBEITET SÜDTIROL
Wöchentliche Insidertipps
DIGITALER ÜBERKONSUM RAUBT DEN FOKUS
Überfordert, erschöpft undabgelenkt?
Informationen sind heute jederzeit verfügbar und überfluten uns von allen Seiten. Wer trotzdem konzentriert bleibt, arbeitet nicht nur effizienter, sondern auch gesünder. Konzentration entscheidet darüber, ob Aufgaben verstanden, Prioritäten gesetzt und Ergebnisse erzielt werden können. Damit ist Aufmerksamkeit mehr als ein Gesundheitsthema: Sie ist eine wirtschaftliche Ressource – im Marketing wie im Arbeitsalltag. Es ist daher wichtig, regelmäßig zur Ruhe zu kommen und die digitalen Medien achtsam zu nutzen.
ABLENKUNG MINDERT LEISTUNGSFÄHIGKEIT
Die Social-Media-Expertin Rebekka Eller erklärt: „Unser Gehirn ist nicht darauf ausgelegt, mehrere anspruchsvolle Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten.“ Wechseln wir ständig zwischen verschiedenen Tätigkeiten, bleibt ein Teil der eigenen
REBEKKA ELLER
ist freiberufliche Social-MediaManagerin und Mitgründerin vom HOJ CLUB. In ihrer täglichen Arbeit unterstützt sie Unternehmen dabei, ihre Online-Präsenz strategisch zu definieren und Content-Konzepte sowie konkrete Content-Formate zu entwickeln, die im Einklang mit der Markenidentität stehen.
Aufmerksamkeit bei der vorherigen Beschäftigung hängen. Dies führt zu längeren Bearbeitungszeiten, sinkender Konzentrationsfähigkeit und einer messbaren Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit. Wir vergessen also mehr, erinnern uns nur noch vage an Informationen und geraten unter Stress, was uns noch anfälliger für Ablenkungen macht.
LEKTIONEN AUS SOCIAL MEDIA
Nachrichten, Social-Media-Updates, Spaß- und Werbeinhalte prasseln ununterbrochen auf uns ein und konkurrieren permanent um unsere Aufmerksamkeit. Die Gründerin weiß, „beim Erstellen von Social-Media-Beiträgen galt lange Zeit: Mehr ist mehr“. Quantität erzeugt zwar kurzfristig Sichtbarkeit, Qualität bleibt allerdings in Erinnerung. Diese Logik lässt sich ebenso auf den Arbeitsalltag übertragen: Viele Beschäftigte fühlen sich am Ende des Tages erschöpft, ohne genau sagen zu können, was sie eigentlich geschafft haben. Der Grund dafür liegt selten in mangelndem Einsatz, sondern in den permanenten Unterbrechungen, die den Fokus stören.
DIGITAL WELLBEING ALS ZUKUNFTSKOMPETENZ
Unter Digital Wellbeing versteht man einen bewussten Umgang mit der digitalen Welt, ohne sich ihr vollständig zu entziehen. Entscheidend ist, Zeiten für E-Mails und Social Media gezielt zu planen, um erholsame Pausen ohne Bildschirm zu ermöglichen. Dazu gehört ebenfalls, dem endlosen Scrollen im Netz zu widerstehen – denn dieses liefert keine echte Erholung, sondern belastet den Geist zusätzlich.
Beim Konsum von digitalen Inhalten empfiehlt Eller, die Fähigkeit zu schärfen, Wesentliches zu erkennen und Unwichtiges auszublenden. Nur wenn man Inputs wirklich verarbeitet, kann Neues gelernt und die Grundlage für Produktivität und beruflichen Erfolg geschaffen werden.
MUSS MAN SEINEN JOB WIRKLICH LIEBEN? WORK WON’T LOVE YOU BACK!
Liebe –liebe nicht?
ICH LIEBE MEINEN JOB
ICH LIEBE IHN NICHT
ICH LIEBE IHN DOCH!ODER NICHT?
„Wähle eine Arbeit, die du liebst, und du wirst keinen einzigen Tag im Leben arbeiten müssen“, soll Konfuzius gesagt haben. Steve Jobs formulierte es um: „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, seinen Job zu lieben.“ Lebens-Weisheiten. Aber sind sie wörtlich zu nehmen? „Louise ist mit ihrem Job verheiratet.“ – „Erst die Arbeit, dann der Rest.“ Ist das wirklich erstrebenswert? Wenn Emotionen ins Spiel kommen, geht Distanz verloren. Und die richtige Distanz ist in vielem Voraussetzung für gutes Gelingen.
Wer die rosarote Brille trägt, verliert oft den Blick für die Realität. Die Liebe kann dann alles überstrahlen, sodass Entscheidungen emotional getroffen werden und wichtige Prioritäten aus den Augen geraten.
Entscheidend ist, sich über die eigenen Erwartungen klar zu sein –an das Leben und an die Arbeit.
Liebe und Distanz schließen sich aus. Und das gilt in eigentlich allen Bereichen. Zu wenig Distanz lässt unvorsichtig werden und das kann zum Beispiel in handwerklichen Berufen nicht nur der zu schaffenden Arbeit, sondern auch dem Handwerker selbst gefährlich werden. Arbeitsunfälle passieren entweder durch Nichtbeachtung von Sicherheitsvorschriften oder durch mangelnde Vorsicht. Mangelnde Vorsicht ist eine Folge von fehlender Distanz.
Ärzte oder Pflegepersonal müssen bei aller Empathie eine gewisse Distanz wahren, besonders im Umgang mit Patienten mit lebensbedrohenden Diagnosen. Zu viel Gefühl bedroht das seelische Gleichgewicht und die Objektivität. In den USA rät die „American Medical Association“ Chirurgen aus ethischen Gründen, davon Abstand zu nehmen, nahe Angehörige zu operieren. In Europa gilt dieser ethische Code nicht. Zu viel Gefühl führt zu Druck,
DruckführtzuStressundzuviel
Stress schadet der Konzentration. Das berühmte weiße Blatt, das sich nicht mit Buchstaben füllen will: Ein Journalist, der über ein Thema schreibt, das ihm sehr am Herzen liegt, tut sich damit oft schwerer, als mit einem neutralen Thema, weil er zu eingebunden ist, sich selbst zu sehr unter Druck setzt, weil die notwendige Distanz fehlt. Das Ergebnis kann dann weniger brillant sein.
ZU NAH DRAN, DANN FEHLT DER BLICK FÜRS GANZE
Vielleicht liegt es auch nur an der falschen Verwendung eines Begriffs. Was ist Liebe? Liebe ist selbstlos, Liebe hat keine Erwartungen zu erfüllen und Liebe sollte – um erfüllend zu sein – auf Gegenseitigkeit beruhen. Und wenn man Liebe durch Passion ersetzt? Die Duden-Definition lautet: „Starke, leidenschaftliche Neigung zu etwas; Vorliebe, Liebhaberei.“ Das kommt der Sache schon näher. Gefühle sind der Motor
unseres Lebens, aber sie können auch täuschen und einer objektiven, rationalen Herangehensweise im Weg stehen. Wer zu nah dran ist, verliert den Blick fürs Ganze. Zu viel Gefühl lässt Grenzen verschwimmen und führt häufig zu Überforderung. Der Burnout scheint vorprogrammiert! Wer für seine Arbeit brennt, zählt keine Stunden, wird leichter ausgenutzt und vernachlässigt sein Privatleben – sofern er eines hat.
Wird das Wort Liebe mit Sinn ersetzt, sieht es anders aus. Ich mussmeineArbeitnichtlieben, aber ich sollte einen Sinn darin erkennen. Sinnhaftigkeit vermittelt das Gefühl, etwas Nützliches, Konkretes und Wertvolles zu tun. Sinn erfüllt. Wer am Arbeitsplatz nur die Stunden bis zum Feierabend, die Tage bis zum nächsten Wochenende unddieWochenbiszumnächsten Urlaub zählt, ist frustriert. Dauerhafter Frust macht krank und beeinträchtigt die Qualität der Arbeit. Wenn das, was ich
Zu wenig
Distanz lässt unvorsichtig werden.
tue, für mich Sinn macht, verlasse ich meinen Arbeitsplatz zufrieden.
SINN ODER MITTEL ZUM ZWECK?
Wer Sinn findet, ohne sich emotional zu sehr zu binden, kann Berufs- und Privatleben besser trennen und ein gesundes Gleichgewicht wahren, konzentriert und engagiert bei der Arbeit und erfüllt im Privatleben sein. Wie so oft, ist es eine Frage des rechten Maßes. Balance ist das Zauberwort. Statt seine Arbeit zu lieben, sollte man sie schätzen und das Gefühl haben, dass sie den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht. Das lässt – anders als bei Liebe – Raum für Distanz, für Kritik, für Objektivität, sich selbst und anderen gegenüber. Es er-
möglicht, Nein zu sagen, ohne Schuldgefühle Fehler einzugestehen, Forderungen zu stellen, sich auf Neues einzulassen, sich weiterzuentwickeln, ohne den eigenen Lebenssinn ausschließlich an den Job zu knüpfen. Arbeit kann auch schlicht Mittel zum Zweck sein. In diesem Fall kann selbst eine monotone Tätigkeit als erfülllend gelten, weil es darum geht, ein Ziel zu erreichen: die Finanzierung einer mehrmonatigen Reise oder einer großen Anschaffung, eine Ausbildung ... oder Zeit zu gewinnen. In diesem Fall ist die Arbeit nur eine Klammer in einem mit anderen Prioritäten erfüllten Lebensplan. Entscheidend ist, sich über die eigenen Erwartungen klar zu sein – an das Leben und an die Arbeit. Voraussetzung ist eine ehrliche Bilanz dessen, was man mitbringt – Ausbildung, Fähigkeiten, Talent – und wie man bereit ist, sie einzusetzen. Wenn Wunsch und Wirklichkeit übereinstimmen und bewusst miteinander in Einklang gebracht werden, sind die Vor-
aussetzungen für ein Leben im Gleichgewicht gut.
WERTSCHÄTZUNG UND MOTIVATION
Wer seine Arbeit nicht liebt, kann sich ihr dennoch verbunden und verantwortlich fühlen. Arbeitgeber, die Mitarbeiter langfristig binden möchten, sollten daher nicht auf Liebe zum Job setzen, sondern auf Wertschätzung und Motivation. Diese beruhen auf Sinnhaftigkeit, entstehen durch ein gutes Arbeitsklima, Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitsmodelle, offene Kommunikation, transparente Lohnpolitik und zusätzliche Leistungen wie Firmenwagen, Kinderbetreuung, betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsleistungen. Das ist die Grundlage einer funktionierenden Work-Life-Balance, die am Ende für beide Seiten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, das beste Ergebnis bringt – und die Liebe kommt dann nach Feierabend.
Wenn Liebe blind macht, werden Warnsignale übersehen und Situationen idealisiert. Es entsteht ein Bild, das so nicht existiert –Enttäuschungen, Krisen oder Konflikte sind häufig die Folge.
Statt seine Arbeit zu lieben, sollte man sie schätzen und das Gefühl haben, dass sie den eigenen Fähigkeiten und Interessen entspricht.
Ob klare Aufgabenerfassung, fokussiertes Arbeiten oder besseres Zeitmanagement: Diese Apps helfen dir wirklich im Arbeits-Wirrwarr.
Längst spielt sich der Arbeitsalltag nicht mehr nur am Schreibtisch ab. Termine werden unterwegs verschoben, Ideen entstehen zwischen 2 Meetings und wichtige Nachrichten erreichen uns oft genau dann, wenn wir gerade nicht im Büro sind. Für viele ist das Smartphone deshalb ein fester Bestandteil des Berufslebens geworden. Richtig eingesetzt hilft es, den Tag besser zu strukturieren, Informationen schnell zu finden und Zeit sinnvoll zu nutzen. Entscheidend ist, welche Apps man verwendet und wie bewusst man sie einsetzt.
Klare Aufgabenerfassung
Bessere Abstimmung im Team
Gedanklich offene Aufgaben gehören zu den größten Stressfaktoren im Job. Wer ständig versucht, Termine, Rückrufe oder Abgabefristen im Kopf zu behalten, arbeitet selten entspannt. Eine gute Todo-App hilft dabei, diese Aufgaben aus dem Kopf zu bekommen und zuverlässig zu verwalten. Todoist gehört zu den bekanntesten Anwendungen in diesem Bereich. Aufgaben lassen sich schnell erfassen, priorisieren und mit Terminen versehen. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit, Projekte anzulegen und größere Vorhaben in überschaubare Schritte zu gliedern. Das erleichtert die Planung und verhindert, dass Aufgaben aufgeschoben werden. Wer im beruflichen Umfeld stark mit Microsoft arbeitet, greift häufig zu Microsoft To Do. Die App ist eng mit Outlook verbunden und eignet sich gut, um E-Mails direkt in Aufgaben umzuwandeln. Für Arbeitnehmer schaffen solche Tools vor allem Struktur und ein Gefühl von Kontrolle über den eigenen Arbeitstag.
Kommunikation ist aus dem Berufsalltag nicht wegzudenken, kann aber schnell unübersichtlich werden. Slack und Microsoft Teams bündeln Gespräche nach Themen, Projekten oder Arbeitsgruppen und ersetzen viele klassische E-Mails. Kurze Absprachen lassen sich dort schneller klären, Dateien werden zentral geteilt und Informationen sind für alle Beteiligten nachvollziehbar gespeichert. Gerade in hybriden Arbeitsmodellen sorgen diese Apps für Transparenz und erleichtern die Zusammenarbeit. Für sensiblere oder kleinere Absprachen greifen manche Arbeitnehmer auch auf Signal zurück. Der Messenger gilt als datenschutzfreundlich und eignet sich vor allem für kurze, direkte Kommunikation ohne großen organisatorischen Rahmen. Wichtig bleibt bei allen Tools ein bewusster Umgang mit Erreichbarkeit, damit Kommunikation nicht zur Dauerunterbrechung wird.
Bewusstes Zeitmanagement
Zeit ist eine der wertvollsten Ressourcen im Berufsleben. Dennoch fällt es vielen schwer, realistisch einzuschätzen, wofür sie ihre Arbeitszeit tatsächlich aufwenden. Zeiterfassungs-Apps wie Clockify, Toggl helfen dabei, Tätigkeiten einzelnen Projekten oder Aufgaben zuzuordnen. Besonders für Arbeitnehmer mit flexiblen Arbeitszeiten oder projektbasierter Arbeit liefern diese Apps wertvolle Einblicke. Die Auswertungen zeigen, welche Aufgaben vielZeitbeanspruchenundwosichAbläufe möglicherweise optimieren lassen. Einen anderen Ansatz verfolgt die App Forest. Sie unterstütztkonzentriertesArbeiten,indem sieFokuszeitenfestlegt,indenenAblenkungen vermieden werden sollen. Das spielerische Prinzip motiviert viele Nutzer, das Smartphone bewusst beiseitezulegen und sich einer Aufgabe vollständig zu widmen.
Ideenentstehenoftspontanundnichtimmer am Schreibtisch. Notiz-Apps sorgen dafür, dass Gedanken, Gesprächsnotizen oder wichtige Informationen nicht verloren gehen. Evernote eignet sich besonders für umfangreiche Sammlungen aus Texten, Bildern und Dokumenten. Inhalte lassen sich verschlagworten und später leicht wiederfinden. OneNote ist für viele Arbeitnehmer attraktiv, weil es sich gut in die Microsoft-Umgebung einfügt und gemeinsamgenutzteNotizbücherermöglicht. Das ist praktisch für Meetings oder Projektarbeit. Wer Apple-Geräte nutzt, greift häufig auf Apple Notizen zurück. Die App ist bewusst einfach gehalten, schnell verfügbar und zuverlässig synchronisiert. Gemeinsam haben alle Anwendungen,dassInformationenjederzeit griffbereit sind und das Smartphone zum persönlichen Wissensspeicher wird.
Im Klartext
„Südtirol hat kein Talentproblem –sondern ein Mutproblem.“
Gesundheit und Fokus
Effizient arbeiten bedeutet nicht, ständig verfügbar zu sein oder Pausen auszulassen. Gerade im mobilen Arbeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Erholung schnell. Apps wie Headspace, 7Mind bieten kurze Meditationen und Atemübungen, die sich gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Schon wenige Minuten können helfen, Stress abzubauen und neue Konzentration zu finden. Stretchly verfolgt einen körperlichen Ansatz und erinnert in regelmäßigen Abständen daran aufzustehen oder sich kurz zu bewegen. Das ist besonders bei sitzender Tätigkeit sinnvoll. Solche Apps unterstützen Arbeitnehmer dabei, achtsamer mit ihrer Gesundheit umzugehen und langfristig leistungsfähig zu bleiben.
Wir reden seit Jahren über Fachkräftemangel. Ich behaupte: Südtirol hat genügend Talente – aber zu wenig Mut, sie wirklich einzustellen, weiterzuentwickeln und ihnen Verantwortung zu übertragen. Zu oft entscheiden wir uns für vermeintliche Sicherheit statt für Potenzial, für bekannte Profile statt für neue Wege – und verlieren damit genau jene Menschen, die unsere Unternehmen in Zukunft tragen könnten.
HANNES MAIR
studierte Rechts-, Wirtschaftsund Politikwissenschaften an den Universitäten von Trient und Innsbruck. Er hat langjährige Berufserfahrung im Bereich Personalwesen und ist seit 2005 Geschäftsführer und Personalberater der look4U.
Die KURVERWALTUNGMERAN suchteine/n Verwaltungsassistent/in fürEventsundProduktemit befristetemArbeitsverhältnis (Vertretung vonPersonalin Mutterschaftsurlaub – Vollzeit38Stunden/Woche)mitAufgabeninder UnterstützungbeiderEventorganisationundder Entwicklung von Tourismusprodukten VI.FunktionsebenedesbereichsübergreifendenKollektivvertrages derProvinzBozen Zugangstitel: •Maturadiplom •ZweisprachigkeitsnachweisB2(exB) Persönliche Voraussetzungen: •organisatorischeFähigkeiten •guteKenntnisdesGebiets •Bereitschaft zur Teamarbeit •flexibleArbeitszeiten SindSieinteressiert? WirfreuenunsaufIhreBewerbung (derderZweisprachigkeitsnachweis beizufügenist) bis 12.Februar2026 perE-Mailanadministrationmerano@pec.it, oderdurchpersönlicheAbgabeimSekretariatderKurverwaltung Meran,FreiheitsstraßeNr.45.
Die Vorstellungsgesprächewerdenam 16.und17.Februar am SitzderKurverwaltungMeran,FreiheitsstraßeNr.45,stattfinden.
IMPRESSUM
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Chefredakteur: Elmar Pichler Rolle
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Foto Titelseite: Shutterstock
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·Sehrgute Deutsch-und Italienischkenntnissein Wort undSchrift ·Erfahrungin PR, Kommunikation oder Veranstaltungsorganisation ·FreudeamSchreiben,Planen undNetzwerken ·Lustauf einvielseitigesAufgabengebietinTeilzeit n en eine kreative lent, die unsere ringt
Deine Eigenschaften sind: -Flexibilitätund Einsatzbereitschaft -Deutsch-, Italienisch-undEnglischkenntnissein WortundSchrift -Erfahrung im Hotel-und Gastgewerbe -ASA HOTEL-Kenntnisse -Bereitschaft zur gelegentlichen Wochenendarbeit
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an karriere@jukas.net
JugendherbergeBozen: Tel.0471300865
Dein Jobbei Raiffeisen:
Beiunsgehtwas, gehstdumit?
LeiterPrivatkundengeschäft (m/w/d)
Die Raiffeisenkasse Eisacktal ist als lokaleinnovative Genossenschaftsbank ein starker Partnerfür unsere Mitglieder undKund:innen im Raum Brixen.Wir beraten in allen Finanz-,Vorsorge- und Absicherungsthemen und unterstützen aktiv das soziale und wirtschaftliche Leben im Eisacktal.Wir suchen eine Führungspersönlichkeit,die Gestaltungskraft,Führungsstärke und genossenschaftlicheWerteverbindet
IhreHerausforderung:
Als Leiter:in Privatkundengeschäft (m/w/d) übernehmen Sie die operative und strategische Leitung des gesamten Privatkundengeschäfts – Retail undPrivate Banking SietragenVerantwortungfür:
• das Privatkundengeschäft der Raiffeisenkasse Eisacktal,
• die FührungundWeiterentwicklung der Filialleiter:innen, Berater:innen sowie derfachlichen Leiter Retail und Private Banking,
• die aktive Betreuung einer selektierten Kund:innen-Anzahl,
• die Kooperation mit dem Topmanagement in Strategieund Wachstumsfragen und
• die Förderung einer wertebasierten, kunden- und mitarbeiterorientierten Kultur
IhrProfil:
Sie sind eine Führungspersönlichkeit mit ausgeprägtem unternehmerischem Denken undFreude an der Entwicklung dieses Geschäftsfeldes:
Feuchtigkeit im Haus ist ein Problem, das viele Immobilienbesitzer betrifft, aber oft erst spät erkannt wird. Sie entsteht meist schleichend und kann die Bausubstanz erheblich schädigen, die Wohnqualität mindern und sogar gesundheitliche Risiken bergen. Ob bei älteren Gebäuden oder Neubauten – Feuchtigkeit kann verschiedene Ursachen haben.
Eine der häufigsten Ursachen für feuchte Wände ist die aufsteigende Feuchtigkeit. Bei älteren Gebäuden, die ohne ausreichende Horizontalsperren gebaut wurden, zieht Wasser aus dem Erdreich in das Mauerwerk nach oben. Dies kann zu feuchten Sockeln, abplatzendem Putz oder Salzausblühungen führen. Auf den ersten Blick wirkt dies oft harmlos, doch im Laufe der Zeit kann die Bausubstanz massiv geschädigt werden.
Neben aufsteigender Feuchtigkeit gibt es auch seitlich eindringendes Wasser, das durch undichte Kellerwände, defekte Außenabdichtungen oder kaputte Regenrinnen ins Gebäude gelangt. Besonders nach starken Regenfällen oder bei hohem Grundwasser kann das Mauerwerk Wasser aufnehmen, was sich wiederum negativ auf die Innenräume auswirkt. Diese Art der Feuchtigkeit ist oft schwer zu erkennen, da sie zunächst nur in kleinen Bereichen auftritt.
BAULICHE MÄNGEL ALS URSACHE
Ein weiterer häufiger Grund ist Kondensationsfeuchtigkeit, die im Alltag entsteht. Sie tritt auf, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft, zum Beispiel auf schlecht gedämmte Außen-
Bei Kondensationsfeuchtigkeit können oft schon einfache Maßnahmen helfen: richtiges Lüften und Heizen. Es empfiehlt sich, mehrmals täglich stoßzulüften, statt die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen.
wände, Fenster. Ursachen sind oft falsches Lüften, unzureichendes Heizen oder das Trocknen von Wäsche in geschlossenen Räumen. Moderne, stark gedämmte Häuser können besonders betroffen sein, wenn keine kontrollierte Lüftung stattfindet, da die Feuchtigkeit dann nicht ausreichend entweichen kann.
Schließlich können auch bauliche Mängel Feuchtigkeit verursachen. Risse im Mauerwerk, beschädigte Dachrinnen, Leckagen in Wasserleitungen oder ein marodes Dach lassen Wasser ins Gebäude dringen. Solche Mängel bleiben oft lange unbemerkt, insbesondere wenn sie
nur langsam auftreten, können jedoch erhebliche Schäden verursachen, bevor sie entdeckt werden.
FOLGEN VON FEUCHTIGKEIT
Feuchtigkeit im Haus kann verschiedene negative Folgen haben. Besonders bekannt ist die Schimmelbildung. Schimmel ist nicht nur optisch störend, sondern kann auch die Gesundheit gefährden. Er kann Allergien auslösen, Atemwegsprobleme verschlimmern oder zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen. Besonders Kinder, ältere Menschen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet.
Neben gesundheitlichen Risiken leidet die Bausubstanz unter Feuchtigkeit. Holz beginnt zu faulen, Metallteile rosten, Dämmmaterial wird ineffektiv, Putz und Farbe können sich ablösen. Langfristig sinkt dadurch der Wert der Immobilie, was besonders bei einem Verkauf oder einer Vermietung problematisch ist. Außerdem steigt das Risiko für weitere Schäden, wenn die Feuchtigkeit nicht rechtzeitig beseitigt wird.
Wer teure Sanierungskosten vermeiden will, muss sich regelmäßig um die Pflege des Hauses kümmern. Andernfalls kann eine professionelle Trockenlegung nötig werden, um die entstandenen Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen.
MASSNAHMEN GEGEN FEUCHTIGKEIT
Um Feuchtigkeit im Haus zu bekämpfen, ist zunächst eine gründliche Analyse der Ursachen notwendig. Ohne zu wissen, woher die Feuchtigkeit stammt, sind Maßnahmen oft nur kurzfristig wirksam. Fachleute können hier gezielt helfen, die Quelle zu identifizieren und passende Lösungen zu empfehlen. Bei Kondensationsfeuchtigkeit können oft schon einfache Maßnahmen helfen: richtiges Lüften und Heizen. Es empfiehlt sich, mehrmals täglich stoßzulüften, statt die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Alle Räume sollten gleichmäßig beheizt werden, auch selten genutzte Zimmer, um Temperaturunterschiede zu vermeiden. Ein Hygrometer kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Bei aufsteigender oder seitlich eindringender Feuchtigkeit sind meist bauliche Maßnahmen erforderlich. Dazu zählen das nachträgliche Einbringen einer Horizontalsperre, das Abdichten von Kellerwänden oder die Verbesserung der Drainage rund um das Gebäude. Auch das Reparieren von Dachrinnen, Fallrohren und Dächern ge-
hört zu den wichtigen vorbeugenden Maßnahmen. Diese Arbeiten sind zwar kostenintensiv, verhindern aber langfristig größere Schäden und teure Sanierungen. Bei akuter Feuchtigkeit oder Wasserschäden kann der Einsatz von Bautrocknern sinnvoll sein. Diese Geräte senken die Luftfeuchtigkeit im Gebäude und beschleunigen die Trocknung von Wänden und Böden. Sie stellen jedoch nur eine temporäre Lösung dar und können die Ursachen nicht dauerhaft beseitigen. Daher ist es entscheidend, immer zuerst die Quelle der Feuchtigkeit zu beheben.
PRÄVENTION: FEUCHTIGKEIT VORBEUGEN Neben der Behandlung bestehender Probleme ist die Prävention entscheidend. Regelmäßige Kontrollen von Dach, Regenrinnen, Kellerabdichtungen und Wasserleitungen helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen. Ein gesundes Raumklima mit ausreichender Belüftung und gleichmäßiger Beheizung kann Kondensationsfeuchtigkeit deutlich reduzieren. Auch moderne Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung tragen dazu bei, Feuchtigkeit effektiv zu kontrollieren.
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Damit das Fahren auf Schnee sicher ist, sollte der Reifendruck stimmen.
RICHTIGER REIFENDRUCK IM WINTER
Veränderungen verstehen, richtig reagieren
Ein Reifen, der bei 20 Grad Celsius einen Reifendruck von 2,3 Bar hat, kann bei minus 5 Grad Celsius bereits nur noch rund 1,9 bis 2 Bar aufweisen.
MEHRERE RISIKEN
Der Reifendruck ist ein entscheidender Faktor für Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Kraftstoffverbrauch. Besonders im Winter spielt er eine zentrale Rolle, da niedrige Temperaturen den Druck in den Reifen spürbar beeinflussen. Der physikalische Hintergrund ist einfach: Luft zieht sich bei Kälte zusammen und dehnt sich bei Wärme aus.
Pro 10 Grad Celsius Temperaturänderung verändert sich der Reifendruck um etwa 0,1 bis 0,2 Bar. Ein Reifen, der bei 20 Grad Celsius einen Reifendruck von 2,3 Bar hat, kann bei minus 5 Grad Celsius bereits nur noch rund 1,9 bis 2 Bar aufweisen. Viele Autofahrer erleben deshalb im Winter ein scheinbar widersprüchliches Verhalten des Reifendruckkontrollsystems (RDKS): Morgens erscheint eine Warnmeldung wegen zu niedrigen Drucks, die nach einigen Kilometern Fahrt plötzlich wieder verschwindet. Dieses Phänomen ist physikalisch gut erklärbar. Kalte Reifen haben tatsächlich weniger Druck, erwärmen sich jedoch während der Fahrt. Dadurch steigt der Druck, und die Warnmeldung wird zurückgesetzt. Zusätzlich arbeiten RDKS mit Messtoleranzen, sodass bereits geringe Abweichungen von etwa plus oder minus 0,2 bar eine Warnung auslösen können. Auch Beladung, Fahrstil und kurzfristige Temperaturänderungen beeinflussen die Anzeige.
Ein zu niedriger Reifendruck erhöht mehrere Risiken gleichzeitig: Die Aufstandsfläche des Reifens verformt sich ungünstig, die Lenkpräzision nimmt ab, der Bremsweg verlängert sich und der Reifenverschleiß an den Flanken steigt. Zudem erhöht sich der Rollwiderstand, was den Kraftstoffverbrauch merklich steigert. Gerade bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Eis kann dies die Fahrstabilität deutlich verschlechtern. Ein zu hoher Reifendruck wiederum verkleinert die Aufstandsfläche, reduziert die Haftung und führt zu ungleichmäßigem Verschleiß. Die vom Fahrzeughersteller empfohlenen Reifendruckwerte finden sich in der Betriebsanleitung oder auf einem Aufkleber im Türrahmen. Der Druck sollte grundsätzlich bei kalten Reifen gemessen und mindestens einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten überprüft werden. Viele Fachleute empfehlen im Winter eine leichte Erhöhung des Drucks um etwa 0,1 bis 0,2 Bar, um temperaturbedingte Verluste auszugleichen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Winter ein korrekt eingestellter Reifendruck wesentlich zur Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer der Reifen beiträgt. Wer regelmäßig kontrolliert, bei kalten Reifen misst und Temperaturveränderungen berücksichtigt, minimiert Risiken und erhält stabile Fahreigenschaften. Auch vorübergehende RDKS-Warnungen lassen sich so richtig einordnen und bewerten.