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31 Tage Lobpreis WIE MAN DIE „LOBPREISSEITEN“ BENUTZT Du wirst feststellen, dass jeder „Lobpreistag“ in Teil 2 eine großartige Möglichkeit bietet, deine Stille Zeit damit zu beginnen oder um deinen Tag zu beenden, indem du jede Lektion vor dem Zubettgehen noch einmal wiederholst. Unterstreiche die Sätze, die dein Herz am meisten ansprechen. Markiere auch die Dinge, die du mit Danksagung akzeptieren willst, obwohl du dich nicht danach fühlst. Bitte den Herrn, ein besonderes Werk in deinem Herzen zu tun, was diese Bereiche anbelangt. Deine Reaktion auf einige Lobpreisthemen mag sein: „Wie kann ich dem Herrn dafür danken?“ Wenn du so fühlst, dann sag nicht: „Ich schätze mal, diese ‚Lobpreisseiten‘ sind nichts für mich.“ Stattdessen bete darüber, wie deine Reaktion aussehen soll. Wenn es nur darum geht, dass du das, was du in der Schrift gelernt hast, auf andere Art und Weise anwendest, so fühle dich frei, dein Lob mit anderen Worten auszudrücken. Aber wenn du eine emotionale Blockade in deinem Herzen findest, dann versuche, dich in dem Bereich, der dir Not bereitet, dem Herrn zu öffnen. Wenn Er Seinen Finger auf etwas Wichtiges legt, solltest du häufig zu diesem „Lobpreistag“ zurückkehren und Ihn bitten, etwas Neues in dir zu beginnen. Zu jeder Lektion gehören Schriftstellen, die für diesen Tag zitiert werden oder auf die sich bezogen wird. Die Verse sind abschnittsweise aufgelistet, in der Reihenfolge, in der sich der Text darauf bezieht. Es kann dich bereichern und erfrischen, vor oder nach deiner Lobpreiszeit über diesen Schriftstellen zu meditieren. Die meisten Schriftstellen sind der Einheitsübersetzung entnommen; wird aus anderen Übersetzungen zitiert, werden diese in Klammern angegeben. Den Freiraum auf den einzelnen Seiten kannst du für Notizen benutzen, die deinen Lobpreis persönlicher und erbaulicher machen, wie beispielsweise: Tag 11: Schriftstellen (zum jeweiligen Abschnitt) 1) Jesaja 46,3; 46,9.10; Psalm 139,16; Jesaja 63,9; 53,4 2) 1. Korinther 10,13; 1. Petrus 5,9; Genesis 37; 50,17-20 3) 1. Thessalonicher 5,18 4) Jesaja 63,9; 53,4 5) Deuteronomium 8,3; Psalm 66,6-12; 1. Timotheus 6,15 6) 2. Korinther 4,17-18 Danke, mein gnädiger und souveräner Gott, dass Du mit mir warst und mich vom Tag meiner Geburt bis heute getragen hast … dass Du mein ganzes Leben kennst, vom Anfang bis zum Ende, schon seit der Zeit vor meiner Geburt … Danke, dass Du alle Tage, die Du für mich bestimmt hast, noch vor ihrer Entstehung in Dein Buch geschrieben hast. Danke, dass Du in Deiner barmherzigen Absicht, mich zu segnen, erlaubt hast, dass ich durch harte Zeiten gehen musste, durch Prüfungszeiten, die viele Menschen in unserer gefallenen Welt durchmachen. Wie glücklich bin ich, dass Du so gut bist, dass Du Dich herabbeugst und selbst aus den schlimmsten Umständen etwas Wundervolles machst! Wie ermutigt bin ich, wenn ich daran denke, wie Du das für Josef getan hast … wie seine Brüder ihn hassten, beschimpften und verrieten und wie Du dann diese Dinge zum Segen benutzt hast – sowohl für Josef und seine ganze Familie als auch für zahllose andere Menschen. Ich lobe Dich, dass die Dinge, die in meiner Vergangenheit passiert sind – die erfreulichen und die schmerzhaften – Rohstoff für Segnungen in meinem Leben als auch dem anderer sind. So danke ich


Dir für die besondere Familie (oder für das Fehlen der Familie), in die ich hineingeboren wurde, und für die Möglichkeiten, die Du mir geboten bzw. nicht geboten hast. Danke auch für die Dinge in meiner Vergangenheit, die nach Beschränkungen, Behinderungen, üblen Brüchen aussehen … die Wunden alter Verletzungen, die unbefriedigten emotionalen Bedürfnisse, die Fehler anderer Menschen, ihre Vernachlässigungen – sogar ihre Grausamkeiten an mir, ihre Beschimpfungen. Wie tröstlich, zu wissen, dass Du in all meinem Leid für mich und mit mir gelitten hast. Ich bin Dir unendlich dankbar, Herr Jesus, dass Du am Kreuz all mein Leiden auf Dich genommen, meinen Kummer und meine Sünden getragen hast … Danke, dass ich vor dem Kreuz knien und Dich anbeten darf als den Einen, der alle meine Schmerzen auf sich nahm und bis aufs Äußerste durchlitt. Wie tröstlich, dass Du jetzt täglich jegliche Schmerzen, Verwirrung, innere Bindungen und Kämpfe, die mit meiner Vergangenheit zusammenhängen, mit mir durchleidest. Danke, dass all diese scheinbaren Nachteile die Kulisse für den besonderen Plan darstellen, dessen Entfaltung Du für mich im Sinn hast … und dass Du fähig bist, mir die Hilfe zukommen zu lassen, die ich nötig habe, wenn meine Vergangenheit mich noch behindert. Ich bin so dankbar, dass Du alle Umstände in meiner Vergangenheit zugelassen hast, um mir zu zeigen, wie nötig ich Dich habe, und um mein Herz für Dein Wort vorzubereiten … um mich zu Dir zu ziehen und Deine guten Pläne für mein Leben zur Entfaltung zu bringen. Ich freue mich, dass Du der gepriesene Herrscher über alle Dinge bist – Du bist heute, Du wirst in der Zukunft sein und Du warst schon immer. Alle meine Tage hast Du mit Deiner Liebe und Weisheit berührt, ob ich es jetzt schon völlig erkennen kann oder nicht. Herr, ich entscheide mich außerdem, über meine vergangenen und gegenwärtigen Schwierigkeiten in diesem Leben – diesem zeitlich begrenzten Leben – hinauszublicken und meine Augen auf die unsichtbaren Dinge zu richten, die in alle Ewigkeit Bestand haben. Ich preise Dich für die ewige Herrlichkeit, die mir durch diese Dinge geschenkt wird, wenn ich mich entscheide, Dir zu vertrauen.

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