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eBook-Ausgabe

6 vor 12 ‌ denn wir wissen, was wir tun von

Norbert van Tiggelen


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Die Rechte an den veröffentlichten Texten liegen beim Autor Norbert van Tiggelen. Vervielfältigungen zum Zwecke der Veröffentlichung – Publikationsrechte liegen beim Verlag art of arts. Alle Rechte vorbehalten. Verwendung zum Zwecke der Weiterveröffentlichung darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlages und des Einverständnisses des Autors erfolgen. Der Verlag sowie der Autor übernehmen keine Haftung bei unsachgemäßer Verwendung und Verbreitung und den eventuell daraus entstehenden Folgeschäden. Für Druckfehler keine Gewähr.


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6 vor 12

‌ denn wir wissen, was wir tun

121 Gedichte mit offenem Ausdruck des Herzens eine poetische Komposition in Wort und Bild des Autors

Norbert van Tiggelen www.norbert-van-tiggelen.de

eBook (elektronische Ausgabe)

Verlag art of arts

www.artofarts.de


6|Seite Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Die Verwendung oder Verbreitung unautorisierter Dritter in allen anderen Medien ist untersagt. Die jeweiligen Textrechte verbleiben beim publizierenden Autor, dessen Einverständnis zur Veröffentlichung vorliegt. Für Druckfehler keine Gewähr. Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie – detaillierte bibliografische Daten über http://dnb.ddb.de im Internet abrufbar.

Original-eBook

Erstausgabe 2009

ISBN 3-940119-35-0

ISBN 978-3-940119-35-3 Herausgebender Verlag: art of arts Inh. Frederic Bartl, Forchheim ehrenamtliche Geschäftsführung: Silvia J.B. Bartl Satz, Layout, Gestaltung, Cover Design: art of formation - Silvia J.B. Bartl Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung Einzellistung im Anhang Autor: Norbert van Tiggelen Herstellung / Produktion / Vertrieb virtueller Verlag art of arts – 91301 Forchheim - created in Germany -


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Inhaltsverzeichnis Vorwort des Autors

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Mit Leib und Seele Ein neuer Tag

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Rubrik: Ein kleines Dankesch旦n

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Danke sagen Danke Vater F端r alles danke Alltagsgl端ck 1000 Dank Mutterherz Feuerstuhl Ohne Wasser Der w端rdige Vater

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20 22 24 26 28 30 31 33 35

Rubrik: Es war einmal

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37

Die Ritterzeit Titanic Nostalgie Neue Deutsche Welle

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38 40 41 43

Rubrik: Der Glaube versetzt Berge

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Lebensweg

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8|Seite Lieber Gott Schachmatt Dem Herrgott nahe Schutzengel

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Rubrik: Wie die Zeit vergeht

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Frühlingsfarben Sommerzeit Herbstzauber Winterimpressionen Lichterzeit Weihnachtszeit Leute holt die Waffen raus Winterzeit

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Rubrik: Erwachsene Kindersorgen

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Der Kindergarten Echte Freunde Kinder brauchen … Kinderaugen Lebenslichter Messer, Gabel, Schere, Licht Noch einmal Kind Tunnelblick Verzeih mein Kind, es tut mir leid Wozu? Zum Handeln zu spät

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70 72 74 76 78 79 81 83 85 87 89

Rubrik: Mein Revier der Kohlenpott

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Wanne–Eickel Das alte Revier Seltersbude

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Die große Reise Ein Cranger Kirmes Tag Hasse ma? Kohlenpott Mondstadt-Power Schalke 04

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98 100 102 104 106 108

Rubrik: Der eine so, der andere so

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Egoist Der Feigling Der Heuchler Faschingszeit Rabenmutter Wir Funker

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Rubrik: Begegnungen

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Mein Kind, ich wünsch Dir alles Gute Grundschulzeit Der größte Mann Der größte Stern Der Sheriff Du bist … Edelstein Freundschaft Für Dich Linda Hallo ihr lieben Briefträger … Hab Dich ganz lieb Für einen Mensch Mama Mein Sternchen Schwesterherz Dein Freund und Helfer Ich kauf mir einen Freund Liebe Ruth …

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110 112 114 115 117 119

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10 | S e i t e Mit Dir Seelenclown Wahre Freunde … Ein Freund Dear Marion Ruhe in Frieden Zu spät Ein letzter Gruß

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154 156 158 159 161 163 165 166

Rubrik: Jetzt mal ganz ehrlich

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Der Jüngste Tag Alte Menschen Amoklauf Erkenntnis Fünf vor Zwölf Gebranntes Kind Ausgedient Ballermann Das Fenster der Träume Lebenslauf - Die Armen Version Lebenslauf - Version der Reichen Die wahre Schönheit Ehrlichkeit Genügsamkeit Steuern Nur Leben Nazischwein Mein schönes deutsches Vaterland Lebenswertes Deutschland Lebensgarten Seelenmord Teil 1 Höllenjahre Seelenmord Teil 2 Jahrestag Seelenmord Teil 3 Fahr zur Hölle Glück gehabt Großstadtmonotonie Hand in Hand Heucheleien

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169 171 174 176 177 178 180 181 183 185 187 189 190 192 193 195 197 199 201 203 204 206 208 210 212 215 217


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Höhenflug Ich hass Dich lieb Jugendzeit Zauberworte Wo? Wenn ich aus dem Fenster schau Take it easy! Lebensart Rekordverdächtig Mein Freund der Ausländer In Frieden leben Gerecht?

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Rubrik: Letzte Gedanken

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Sonnenuntergang

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Biografie des Autors

ab Seite 244

Nachwort des Autors

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Danke Einzellistung des Bildmaterials

ab Seite 253 ab Seite 254

Verlagsschlussworte

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12 | S e i t e

Vorwort des Autors Endlich ist es soweit. Fast zwei Jahre lang habe ich auf diesen Augenblick gewartet, auf den Moment, meinen zweiten eigenen Gedichte-Band in Händen halten zu dürfen. Um auf dieses Buch/eBook aufmerksam zu machen, schickte ich einige Hundert Leseproben kreuz und quer durch Deutschland, ja sogar bis in die Schweiz, nach Österreich, Griechenland und Spanien. Kaum einer meiner zahlreichen Freunde im Internet war vor ihnen sicher. Ich setzte mich mit Ärzten, Friseuren, Rechtsanwälten, Krankenhäusern, Altersheimen, so wie Sonnenstudio-Besitzern in Verbindung und fragte einfach mal nach, ob sie diese Heftchen auslegen würden. Zugegeben, ich bekam so manchen Korb, doch ich ließ mich nie entmutigen und versuchte es immer wieder bei neuen Adressen. Heute kommt es gar nicht selten vor, dass diese Institutionen mich anschreiben und um Nachschub ersuchen entweder weil die Leseproben unleserlich geworden sind, oder, weil sie entwendet wurden. Überzeugen sie sich selbst, ob ich meinen Lesern zu viel versprochen habe? Das Vorwort dieser Broschüren war folgendes: „Halt Stopp !!!“ „Legen Sie mich bloß nicht weg!“


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„Entschuldigen Sie bitte, vielleicht war ich jetzt etwas ungestüm!“ „Haben Sie ein paar Minuten Zeit? Ja?“ „Klasse, ich freue mich!“ Seien Sie mal ehrlich. Leben wir nicht in einer immer kälter werdenden Gesellschaft? Finden Sie nicht auch, dass die Menschen immer egoistischer werden und die Gebote, die Gott uns einst gab, immer häufiger missachten? Wann haben Sie zum letzten Mal ein nettes Wort gehört, ein Kompliment, ein Lob oder einen guten Rat bekommen? Was, so lange ist es schon her? Wissen Sie auch warum? Ganz einfach! Wir Menschen leben in einer so hektischen Zeit, dass wir die einst selbstverständlichen Dinge des Lebens vergessen haben. Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe – was zählt dieses heutzutage noch? Kennen Sie noch diese Sinnsprüche? »Ehrlich währt am längsten!« »Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot!« »Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.« »Der Klügere gibt nach!« »Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.« »Lügen haben kurze Beine!«


14 | S e i t e Ohne jetzt näher auf diese Sinnsprüche eingehen zu wollen, habe ich in meinem Leben leider oft das Gegenteilige erlebt, aber trotzdem versucht, mich nach ihnen zu richten. Okay, ich kann nicht von mir behaupten, dass ich es in meinem Leben sehr weit gebracht habe, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Nicht umsonst heißt es: »Gottes Mühlen mahlen langsam!« ☺ Eines ist auf jeden Fall gewiss! Ich kann jeden Abend bevor ich zu Bett gehe, in den Spiegel schauen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, einen meiner Mitmenschen falsch oder gemein behandelt zu haben. Ich kann immer behaupten, es wenigstens versucht zu haben, die Welt mit meinen Worten ein klein wenig zu verändern, anstatt nur davon zu sprechen, und im gleichen Atemzug einen Mitbürger schlecht zu machen. Und wissen Sie was? Ich bin überzeugt, dass auch Sie, egal wer Sie sind, es können. Lassen Sie meine Gedichte auf sich einwirken, die ich auf Grund meiner Lebenserfahrung, Weitsicht und Ehrlichkeit geschrieben habe. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen.“

Überzeugen sie sich ruhig selbst, ob ich meinen Lesern zu viel versprochen habe. … Ihr

Norbert van Tiggelen


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Mit Leib und Seele Mit Leib und Seele bin ich ein Wesen, fromm wie ein Lamm, wild wie ein Besen, oft werd ich geliebt und nicht selten gehasst, bin ständig in Eile und finde kaum Rast. Mit Leib und Seele bin ich ein Mann, der sowohl Freud’ als auch Leid zeigen kann, hast Du mich als Partner, bin ich Deine Bank, geht es Dir schlecht, ja dann werde ich krank. Mit Leib und Seele bin ich ein Vater, für meine Kinder auch Lebensberater, ich gebe viel Liebe und hasse die Lügen, zeig’ ihnen Grenzen und erteile Rügen. Mit Leib und Seele bin ich Dein Freund, der mit Dir zusammen Probleme wegräumt, das, was ich sage, kommt aus dem Herzen, will von Dir fernhalten jegliche Schmerzen.

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Mit Leib und Seele bin ich ein Kind, mal lustig mal traurig, wie Sprosse halt sind, ich lieb’ meine Eltern seit ewigen Zeiten, wir uns mit Stolz durchs Leben begleiten. Mit Leib und Seele bin ich ein Poet, der mit seinem Herzen ganz fest zu Gott steht, ich sehe seit Langem, dass wir ihm entweichen, drum will ich mit Worten die Rßckkehr erreichen.

Š Norbert van Tiggelen

Foto: Norbert von Tiggelen


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Foto: Herbert Thormaehlen

Ein neuer Tag Mit ganzer Kraft erwacht der Morgen, Gott schenkt uns einen neuen Tag, wird er mich mit Freud entz端cken, was wohl heut passieren mag?


18 | S e i t e

Wird er einer wie die meisten, die man einfach so vergisst, oder wird’s ein ganz besonderer, wie er im Leben selten ist? Werd’ ich neue Freunde treffen, oder gar ein’ üblen Feind, wird es regnen oder stürmen. vielleicht sogar die Sonne scheint? Egal, was heute auf mich wartet, kenne meinen Weg zu gut, nichts und niemand wird mich halten, begegne ihm mit ganzem Mut.

© Norbert van Tiggelen


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20 | S e i t e

Danke sagen … Im Leben traf ich Menschen, die meinten`s nicht nur gut, oft waren sie gehässig und neidisch bis aufs Blut. Bei Dir, da ist das anders, Du bist ein echter Freund, einer, dem ich trauen kann, der mich nicht fies wegräumt. Du hilfst mir bei Problemen, hörst meinen Sorgen zu, Menschen, die mir wehtun, die sind für Dich tabu. Mit Dir, da kann ich lachen, darf auch mal ehrlich sein, Du meinst es immer gut mit mir, stellst mir niemals ein Bein.


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Für diese warme Freundschaft, die mir gibt Behagen, wollte ich von Herzen, ganz einfach danke sagen.

© Norbert van Tiggelen

Foto: Hans Albersdörfer

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22 | S e i t e

„Danke Vater“ Hast mich gezeugt, mit Tränen beäugt, hieltest mich im Arm, sehr fest und auch warm. Setztest mir Grenzen, Schule nicht schwänzen, hasstest die Lügen, es gab auch mal Rügen. Moral und Charakter, ein immer Exakter, Lügen tabu, ja, das warst Du. Dein Lebenswerk war, sehr elementar, es hieß Frau und Kind, sich wohl befind.


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Bist jetzt alt und krank, willst nicht einmal Dank, hast Schmerzen erlitten, all das unbestritten. Ich schulde Dir viel, das ist nicht mein Stil, als kleinen Vorschuss, auf die Stirn einen Kuss.

Š Norbert van Tiggelen

Foto: Herbert Kalwe

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24 | S e i t e

Für alles danke Du hast mich einst im Bauch getragen, sicherlich mit großen Plagen, lag ich unter Deinem Herz, bereitete Dir großen Schmerz. Du hast mich einst zur Welt gebracht, nach vieler Qual vor Freud gelacht, nahmst mich sanft auf Deinen Arm, gabst mir Liebe, warst so warm. Du hast mich einst zur Schul` gebracht, unzählige Stullen mir gemacht, war ich mal zuweilen krank, pflegtest mich dann nächtelang. Du hast mir einst die Uhr gelernt, zu einer Zeit, die weit entfernt, hast mir die Hosen oft geflickt, löstest Probleme mit Geschick.


244 | S e i t e

Biografie des Autors Mein Leben in einer kurzen Geschichte An einem Samstagmorgen im wunderschönen Wonnemonat Mai des Jahres 1964 (es war der 23.), erblickte ich in Gelsenkirchen das Licht der Welt. Meine Eltern, Albert und Erika van Tiggelen, tauften mich auf den Namen Norbert, und ich wuchs bis zu meinem sechsten Lebensjahr in Essen-Altenessen auf, bevor wir 1970 nach WanneEickel (heute Herne 2) zogen. Nach den ersten vier Jahren auf der Grundschule „Südschule“ in Röhlinghausen wechselte ich zur Albert-Schweitzer Hauptschule, die ich bis zum neunten Schuljahr besuchte und ohne Ehrenrunden mit einem ganz normalen Hauptschulabschluss beendete. Noch heute bin ich meinem damaligen Klassenlehrer Dietmar Barkmann dankbar, dass er mich mit viel Liebe, Disziplin, Geschick und Wissen durch die 70er Jahre führte. Direkt nach Beendigung meiner Schulzeit, begann ich als fünfzehnjähriger Teenager eine Ausbildung zum Gas-Wasserinstallateur, die im Januar 1983 mit dem Bestehen der Gesellenprüfung endete. Noch im gleichen Jahr bestand ich meine Führerscheinprüfung der Klasse 3 und lernte die Frau meines Lebens: „Jeannette Bracht“, kennen, mit der ich immer noch glücklich zusammen bin.


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Im April 1984 zog es mich nicht unbedingt freiwillig an die mütterliche Brust unseres damaligen Hauptfeldwebels der 1. Kompanie der Ruhrlandkaserne in Essen-Kupferdreh. Nach dreimonatiger Grundausbildung ging mein Marschbefehl in Richtung der HaardKaserne nach Datteln (Recklinghausen), in der ich die restlichen zwölf Monate meiner Wehrpflichtzeit als Flak-Mechaniker diente. Ich verbrachte dort eine wunderschöne Zeit, die mir leider aus Mangel an freien Planstellen nicht verlängert wurde. Aufgrund einiger kleiner Streiche war ich einer der wenigen Soldaten, die es „nur“ bis zum Gefreiten schafften. Kurz nach Beginn meiner Reservistenzeit nahm ich mir 1985 mit meiner Lebensgefährtin die erste eigene Wohnung. Prompt ein Jahr später stand unser Töchterchen Jessica mitten in unserem Leben. Nach verschiedenen Gelegenheitsjobs als Schlosser, Propektverteiler, Hilfsarbeiter und Fahrer, bekam ich 1989 endlich eine Festeinstellung als Dachdeckergehilfe, und ich arbeitete mich innerhalb von ein paar Monaten „wortwörtlich“ nach oben. Leider musste ich feststellen, dass der tiefe Fall schneller kommt, als man denkt, denn einen Tag, nachdem ich von meinem damaligen Chef sämtliche Schlüssel der Firma bekommen habe, wurde ich gekündigt. Er versprach mir jedoch, mich direkt nach der Schlechtwetterzeit im April wieder einzustellen, was er auch tat. Ein turbulentes Jahr nahm seinen Lauf. Nicht nur weil Deutschland 1990 Fußball-Weltmeister wurde, denn ich kam durch viele, viele Überstunden zügig von meinen Schulden herunter, die sich im Laufe der vergangenen Jahre angesammelt hatten.


246 | S e i t e Mein erster Urlaub mit Frau und Kind stand bevor, und das erste eigene Auto sollte nach einigen Jahren wieder in der Garage stehen. Doch auch in dieser Zeit sollte ich nicht vom Glück verfolgt sein. Als ich eines Abends von der Arbeit nach Hause kam, lag ein Haftbefehl auf dem Tisch, und ich machte mich direkt auf den Weg zum nächsten Polizeirevier, um die Sachlage zu klären. Ich bat meine Frau, schon mal einen Kaffee zu kochen, den ich danach mit ihr trinken wollte, doch dazu kam ich erst sechs Wochen später, als ich von der Haftstrafe befreit war. Ein paar Monate zuvor hatte ich an einem Samstagabend auf offener Straße eine Frau beschützt, die von ihrem Ehemann verprügelt wurde. Nachdem er auf mich losgehen wollte, verteidigte ich mich und zwang ihn in die Flucht. Er zeigte mich an. Schon drei Wochen später kam es zur Gerichtsverhandlung, wo die Frau, die ich doch beschützt hatte, gegen mich aussagte. Die Gesamtsumme der Gerichtskosten, der Gerichtsstrafe, des Schmerzensgeldes und der Sachbeschädigung, beliefen sich auf viele Tausend DM. Da ich es verschwitzte die monatliche Rate von 50 DM beim Gericht zu bezahlen, bekam ich den Haftbefehl. Ich wurde mit erhobenen Händen und in Begleitung von fünf Polizeibeamten aus dem Polizeirevier abgeführt. Es nutzte noch nicht einmal etwas, dass mein damaliger Chef mit dem Restbetrag von 450 DM und 3000 DM Kaution bei der Staatsanwaltschaft war. Meine Haftstrafe musste ich in Einzelhaft absitzen. Im Gefängnis begann ich zum ersten Mal mit dem Aufschreiben meines frustrierenden Lebens. Keinen Urlaub, kein Auto, und wieder jede Menge Schulden am Hals, begann ich, direkt nach meiner Haftzeit wieder zu arbeiten. Ich brauchte ein ganzes Jahr, um die Überzahlung abzuarbeiten, weil


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mein Chef meiner Frau während meiner Haftzeit weiterhin den Lohn zahlte, den ich verdient hätte, wofür ich mich an dieser Stelle nochmals bei ihm bedanken möchte (Vielen Dank Gerd). Nachdem ich im November 1991 meinem Chef gegenüber schuldenfrei war, wurde ich abermals gekündigt, doch das schockte mich nicht mehr so sehr, wie noch zwei Jahre zuvor. Im Mai 1992 entschloss ich mich abermals dazu, meinen beruflichen Werdegang zu ändern, und begann eine Umschulung als Maler- und Lackierer, die ich im Mai 1994 mit bestandener Gesellenprüfung als Bezirksbester abschloss. Ich bekam direkt einen Zeitvertrag in einem nahe gelegenen Malerbetrieb, wo ich bis zum Dezember arbeitete, und leider wieder gekündigt wurde, weil die Schlechtwetterzeit bevorstand. Man versprach mir, mich direkt wieder einzustellen, wenn das Wetter es zulässt, doch ich sollte sehr lange warten müssen. Acht Monate später nahm ich darum an einer Umschulung zum „Technischen Vertriebsberater“ (Klinkenputzer) teil, die ich aber wegen mangelnder Computerkenntnisse nach drei Monaten abbrach, worauf ich eine dreimonatige Sperrzeit vom Arbeitsamt bekam. Im Januar 1996 (während der Sperrzeit) wurde ich eines abends von einem betrunkenen Bekannten auf offener Straße angegriffen und dabei schwer verletzt, da ich mir meine rechte Faust zertrümmerte, als ich mich verteidigen wollte. Fast ein halbes Jahr war ich krankgeschrieben. Plötzlich meldete sich der Malerbetrieb aus der Umgebung bei mir, weil er an meiner Wiedereinstellung interessiert war. Natürlich konnte ich zu dieser Zeit keine Zusage erteilen, und so


248 | S e i t e geschah es, dass meine Lebensgefährtin zu arbeiten begann, woran sich bis heute nichts geändert hat. Im September 1998 kam unser Sohn Alexander zur Welt. Er sorgte im Laufe der Jahre für einen deutlichen Sinneswandel in mir, denn ich begann nach und nach damit, den Lastern Alkohol & Nikotin Goodbye zu sagen. Eines Tages, als ich meinen Keller aufräumte, stieß ich rein zufällig auf eine alte Mappe, die ich in einem recht versteckten Karton fand. Als ich sie öffnete, begann ich zu schmunzeln, denn es waren all die Briefe, die ich während meiner damaligen Haftzeit meiner Frau geschrieben hatte. Ich nahm sie mit in die Wohnung, und von diesem Tag an schrieb ich gewisse Vorkommnisse meines Lebens in Gedichten und Kurzgeschichten nieder. Bis heute sind etwa 250 Gedichte und 50 Kurzgeschichten dazugekommen. Ich bin stolz darauf, an sechs Anthologien teilgenommen zu haben. Mein erstes eigenes Buch trägt den Namen „Klartext“ und ist im Dezember 2007 auf den Buchmarkt gekommen (ISBN: 978-3-8334-9141-2). Es beinhaltet 100 Gedichte rund um das Leben des kleinen Mannes. Diese Gedichtesammlung fand sogar in Österreich und in der Schweiz Liebhaber. Meine Leser waren bisher über die offene Art, mit der ich schreibe, begeistert.

Mein Elternhaus Der Lebensweg eines Menschen wird in den meisten Fällen vom Elternhaus bestimmt, wobei die Charaktereigenschaften sowie die finanzielle Situation der Erzeuger eine wesentliche Rolle für den


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Werdegang des Kindes spielen. Ich hatte das große Glück, aus ganz normalen, mittelständischen Verhältnissen zu kommen. Mein Vater war die ersten zehn Jahre seines Berufslebens Bergmann, bevor er zur Bundesbahn wechselte und insgesamt 45 Jahre für seine Familie hart malochen ging. Er hat in all den Jahren nur ein einziges Mal verschlafen und nur eine Fehlschicht gefeiert. Es war der 24. Mai 1964, einen Tag, nachdem ich geboren wurde. Ich ziehe meinen Hut vor dieser gigantischen Leistung. Er ist ein Meister der Selbstdisziplin, der stets seine Richtlinien hat. In erzieherischen Sachen wurde nicht viel diskutiert, denn was er sagte, war Gesetz. Meine Mutter und ich hielten uns stets daran. Niemals habe ich bis heute erlebt, dass sich mein Vater unüberlegt in kritische Situationen begab. Inzwischen ist er zweifacher Opa. Als Vater war er im Vergleich zu heute als Großvater recht streng. Selbst als dreizehnjähriger Junge hatte ich um 20 Uhr die Bettkarte zu stempeln. Gab es im Fernsehen mal ein Fußballländerspiel um 20:15 Uhr, musste ich an die Wand klopfen, und wenn er pfiff, hieß es für mich, dass ich ins Wohnzimmer herüberkommen durfte. Bis einen Tag vor meinem achtzehnten Geburtstag musste ich um Punkt 22 Uhr zu Hause sein, War es mal fünf Minuten später, hing der Haussegen schief. Wie oft habe ich seine harten Gesetze verflucht, doch im Nachhinein bin ich ihm wirklich dankbar dafür. Meine Mutter war immer der Prellbock zwischen den harten Gesetzen meines Vaters und mir. Mit viel Liebe und Geschick schlichtete sie so manche prekäre Situation, wie verhauene Klassenarbeiten oder gelegentliches verspätetes Heimkommen von mir. Sie tendierte jedoch häufig dazu, in stressigen Situationen die Übersicht zu verlieren, indem sie in


250 | S e i t e Panik verfiel, woran sich bis heute nicht viel geändert hat. Sie war immer eine sehr ordentliche, fürsorgliche und zuverlässige Mutter, auf die wir (Ehemann, Sohn, Schwiegertochter und Enkelkinder) uns stets verlassen können. Eines ist auf jeden Fall gewiss: Zwei Menschen, wie meine Eltern, die den Krieg in ihren jungen Jahren miterleben mussten, die hungerten und vor Bomben flüchteten, haben mir in jeder Hinsicht eine wunderschöne Kindheit beschert! Jederzeit waren sie selbstlos bis zum heutigen Tag, erzogen mich sehr gläubig und zur stetigen Ehrlichkeit, und dafür möchte ich mich hiermit in aller Form weltweit bedanken!

Der Autor

Norbert van Tiggelen


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Nachwort des Autors Ich möchte mit dem Nachwort meiner Leseproben fortfahren … Und? Habe ich Ihnen zu viel versprochen? Ich hoffe nicht! Hatten Sie nicht bei manchem Text das Gefühl, dass ich Ihnen aus der Seele schreibe? Oder bei dem einen oder anderen Satz das Bedürfnis, diese Worte einmal gesagt zu bekommen … oder vielleicht jemanden sagen zu wollen? Ich denke bestimmt. Wissen Sie was? Dann tun Sie es doch einfach! Schreiben Sie sich dieses Gedicht ab, und schenken sie es Ihrem Nächsten, der es Ihrer Meinung nach verdient hat. Es wäre mir eine große Ehre: Somit hätte ich einen kleinen Teil dazu beigetragen, dass diese oft so graue Welt ein klein wenig mehr Farbe bekommt. Vielleicht habe ich es in den letzten Minuten geschafft, dass sie in Zukunft die kleinen Dinge des Lebens mit etwas anderen Augen sehen, und sich über diese wieder freuen können. Ich würde mich wahnsinnig freuen.


252 | S e i t e Zum Abschluss möchte ich Ihnen mein Lieblingszitat mit auf den Weg geben:

Erkenntnis Um den wahren Duft der Ehrlichkeit und der Gerechtigkeit genießen zu können, muss man erstmal die Heucheleien und die Einseitigkeit anderer am eigenen Leib gespürt haben. © Norbert van Tiggelen

Kontakt: Norbert van Tiggelen, Edmund-Weberstraße 229, 44651 Herne, Telefon: 023 25 / 376 152 www.norbert-van-tiggelen.de * http://Phosphorkeule.mystorys.de * Phosphorkeule@hotmail.de“

„Ich hoffe, dass ich gegenüber den Lesern dieses eBooks meine Versprechungen erfüllen konnte. *lächel*“…


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Danke … Abschließend möchte ich nicht versäumen, mich bei folgenden Menschen zu bedanken: Bei meinen Eltern Albert und Erika van Tiggelen, die mich bei all meinen Projekten stets vorbehaltslos unterstützt haben. Bei meiner wunderbaren Lebensgefährtin Jeannette Bracht, die mit ihrem ganzen Fleiß in all den Jahren dafür sorgte, dass ich die nötige Zeit zum Niederschreiben meiner Gedanken hatte. Bei meinen Kindern Jessica und Alexander Bracht sowie Christoph Morawetz, die immer an mich geglaubt haben und mir eine Menge Freude bereiten. Und bei ein paar wunderbaren Menschen, die ich meine Freunde nennen darf: Dirk Dussa mit Frau Nadine und Töchterchen Jolene, Heike Giuffrida mit Ehemann Enzo und Söhne Francesco und Riccardo, Karin Balmer mit Ehemann Bernhard und Sohn Benjamin, Helmut und Brigitte Kästner, Heidi Gries, Christa Canitz alias „Christina Maverik“, Paul, Herbert und Monika Kalwe, Felix May, Gabi Remscheid mit Ehemann Achim, Richard Hofmann, Ulla Mayr-Sedlmeier mit Ehemann Renè, Herbert Thormaehlen mit seiner wunderbaren, riesengroßen Familie und den Freunden, Jana Sulvicova, Ingrid Höttinger alias „Mukk“ für


254 | S e i t e die großartige Mithilfe zu dieser eBookveröffentlichung, und zu guter letzt dem Verlag „art of arts“ für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die schnelle, zuverlässige und unkomplizierte Mitarbeit an diesem eBook. Danke Euch allen - Euer Norbert.

Bildmaterial Ilona Vahl

zur freundlichen Genehmigung von:

ilona_vahl@freenet.de www.fotocommunity.de Nick: Anoli Volker Kullik volker_k@twilight-images.net http://home.fotocommunity.de/world_in_my_eyes Riccardo Koch http://home.fotocommunity.de/oburger Anna C. Heling http://home.fotcommunity.de/annaheling Wolfgang Ahlbrecht wo.ahl@t-online.de Verena Gredler verena.gredler@hotmail.com http://home.fotocommunity.de/verena6020 Martina Gensel Murmelchen111@t-online.de Wolfgang Schubert minister-achenbach@web.de http://www.minister-achenbach.de Heike Menzel Heike@h-menzel.com Hans u Maria H. Lemberger hans-maria.hermle@kabelbw.de Elke Remi elke-remi@t-online.de Stefanie Krohne info@stefaniekrohne.de Uwe Röhren roehrenorni@t-online.de Dirk Dussa globeltramper@web.de Richard Hofmann Keine Angaben Dagmar Otte http://home.fotocommunity.de/feenharfe


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Heidi Gries baatzy40@aol.com http://www.trakehnerundcollies.de.vu Nana Ellen Culpeck nana-ellen@web.de Norbert Ren N.Rahn@T-online.de Walter Möhrchen wgm@gmx.de www.wgm-picture.de Leony Naruti leonyn@leonyn-fotografie.de www.leonyn-fotografie.de Brigitte Niestrath biggi-evelyn@web.de Sven Schmitt S.Schmitt2@gmx.de http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1044267/profile/1 Melanie Klepper iria.s@t-online.de Jennifer du Pin jdp-foto@gmx.de http://jdp-foto.de.tl Ivonne Sawatzki Ivonneundines@freenet.de http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1312146 Norbert van Tiggelen Phosphorkeule@hotmail.de http://www.norbert-van-tiggelen.de Conny Berger connyb@windowslive.com Heike T. towhei@web.de Romy Winkler http://www.rw-photography.de Corinna Adam http://www.seelchen.com Siegrun Eulert siegruneulert@yahoo.de Gerd Schulz g.schulz@alice-dsl.de Peter Fritzsche fritzs@versanet.de Mareike BJ Keine Angaben Karin Balmer bkbalmer@hispeed.ch http://seelenfluegel.de.tl/ Anita M. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/914819 Herbert Thormaehlen Keine Angaben Reimund List http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/562417 Meike T. m.truppel@gmx.de Natalie Moor kontakt@natalie-moor.de www.moor-photography.de Zeki Cimek Keine Angaben Heike Giuffrida perlstyler@hotmail.de Alexandra Baumgartner alexa72@gmx.at Monika Schieferstein XElfentraumXx@aol.com Günter Haselböck g.haselboeck@gmx.de Monika Ratz m_ratz@arcor.de


256 | S e i t e Ines Fronda

InesNRW1@freenet.de http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1319680 Andrea Frank felidae1@web.de Jörg Pätzhold Keine Angaben Manfred Sobzcak Keine Angaben Elke Parys Keine Angaben Yvonne Meinecke Y.Meinecke@web.de http://fotos-by-yvonne.jimdo.com/ Aike Zuther HoFo@GMX.net http://home.fotocommunity.de/hofo Albrecht Kühn kuehn-albrecht@arcor.de http://www.georgebaehrdresden.de/GBD2009/ Claudia Hinze http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1327077 Lady Sunshine http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/890237 Harald Köster diamantenschleifer@arcor.de Dagmar Hommes dagmar-hommes@gmx.de http://home.fotocommunity.de/dagmarmarni Hans Albersdörfer haalb@web.de Achim Cziesla Keine Angaben Günther Löffler Keine Angaben Jörg Kallweit do-jk1963@web.de http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/1070724 Roger Koch rak@zeche.org www.zeche.org CAMY Keine Angaben Horst Wagner wagner-dortmund@t-online.de http://fotohorst.beepworld.de/index.htm Ulla Mayr-Sedelmeier ulla-spanien@gmx.de


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Auch in folgenden Anthologien ist der Autor Norbert van Tiggelen zu finden


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Verlagswort Wir freuen uns sehr, dass wir für einen unserer Autoren, der bereits in vielen Gemeinschaftsbänden mitgewirkt hat, den Traum vom eigenen eBook/Buch Wirklichkeit werden lassen konnten und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen sowie das größte Gut eines Schreibenden – sein Manuskript, welcher Idee, durch dieses eBook nun Leben eingehaucht wurde. „Sechs vor Zwölf … denn wir wissen, was wir tun“ ist ein außergewöhnliches eBook. Nicht nur wegen der Aufmachung, die einem liebevoll gestalteten Fotoalbum gleicht, sondern vor allem wegen der aussagekräftigen Gedichte, die zum Nachdenken anregen. Ehrliche Worte, die aus dem Herzen kommen, und deren Autor in poetischen Zeilen das Leben von vielen erreicht. Worte, die auch aus Ihrer Seele sprechen und damit räsonieren. Manch einer wird sich in dieser Lyrik wiederfinden und sich an Situationen erinnern, die er selbst erlebt hat. Tiefgreifend, gefühlvoll, sozialkritisch, wahrheitsgetreu. Lebende Buchstaben, die Ihr Innerstes berühren und als Geschenk für die Menschheit einen Nutzen für alle darstellt. 6 vor 12 – die wörtliche Komposition im Ausdruck der Welt – treffend fotografisch bebildert, in harmonischer Form – ein wunderbares eBook für die Sinne. Halten Sie kurz die Zeit an, sechs Minuten vor Zwölf, und genießen Sie mit dem Autor Norbert van Tiggelen die dargebrachte Reise ins Land der Poesie. Werden Sie ein Teil davon, und teilen diese Erkenntnis mit der Welt, der Sie von nun an etwas mehr Farbe geben können. Viel Vergnügen beim Schmökern und Schwelgen in Erinnerungen und Verändern des menschlichen Blickwinkels. Vielen Dank für den Erwerb von: „6 vor 12“, und dass wir durch dieses eBook Ihr Leseinteresse wecken durften, auch im Namen des Autors Norbert van Tiggelen. „6 vor 12 … denn wir wissen, was wir tun“ - ist in gedruckter Form als Buch und als eBook erhältlich. Es ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3940119-34-6 für 14,95 € und als eBook für 8,95 € zu beziehen - sowie beim Autor Norbert van Tiggelen und beim Verlag art of arts.


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Herausgebender Verlag

www.artofarts.de - www.artofbookscollection.de

Verlagsprofil: Der junge, virtuelle Verlag art of arts ist bisher wahrscheinlich der erste seiner Art im Forchheimer Raum. Ein Verlag übers Internet sozusagen, bei dem alles, angefangen von der Idee, über die Manuskripteinsendung sowie Buchherstellung, Autorenhilfe, Werbung und vieles mehr, mit dem elektronischen Weg sein Ziel findet. Gegründet wurde der Verlag art of arts im Jahr 2006, genaugenommen am 18. April. Bezug zu seiner Namensgebung liegt auch im Nachnamen des Verlagsinhabers Frederic Bartl. Was könnte zu einem multimedialen Unternehmen besser passen als den Begriff art, der gleichzusetzen ist mit Kunst an sich, in den Firmennamen zu integrieren. So wurde aus b.art.l der erste Baustein – und da es weitere Unterbereiche, die im Einzelnen auf der Verlagswebsite zu sehen sind, gibt – wurde als allumfassender Begriff einfach art of arts eingesetzt. Also Kunst der Künste, mit dem Schwerpunkt zur Literatur und Buchherstellung. Buchkunst eben – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Werke des Verlages heben sich in gewisser Weise von denen im gewöhnlich verstandenen Sinne des Buches gestalterisch ab. Buchprojekte werden individuell, in liebevoller Designarbeit erstellt und im Buchblock verschieden gestaltet. So wird der jeweilige Schriftfont dem Genre des Inhalts und des Buchthemas entsprechend ausgewählt. Kleine Details werden zur Untermalung eingebaut, sodass der jeweilige Autor eines Buches oder einer Anthologie wie in einem eigenen kleinen Buchwerk integriert ist. Die Covergestaltung ist dementsprechend angepasst, auch in der Farbgebung, an den jeweiligen Buchinhalt und das Thema. Designarbeiten werden von Silvia J.B. Bartl erstellt, die selbst Autorin mehrerer Bücher ist und im Verlag art of arts die ehrenamtliche Geschäftsführung darstellt. Sie gab auch die Idee und den Grundstock der art of books collection, die eine Initiative zur Kulturförderung Literatur darstellt. Die Collection des Verlages wird bis zum Jahr 2012 geplant und beinhaltet 13 Buch-Anthologien und voraussichtlich 7 Sonderbände. In diesen Gemeinschaftsprojekten bietet sich für jeden, der gern schreibt, die Möglichkeit zur Veröffentlichung. Ganz egal, ob der jeweilige Autor zum ersten Mal dadurch an die Öffentlichkeit tritt, oder ob er schon zu den „alten Hasen des Schreibens“ gehört. Bei der art of books collection können einzelne Buchseiten erworben werden, wobei eine Buchseite incl. Buch für jeden Teil-


260 | S e i t e nehmer kostenfrei ist oder Sonderkonditionen vereinbart werden. Schüler, Senioren und Behinderte erhalten einen besonderen Rabatt auf alle Buchpreise. Weiterhin bietet der Verlag bei allen Projekten Schreibwettbewerbe an, sodass jeder in den Genuss einer Veröffentlichung kommen kann – und zwar zu einer besonders günstigen Teilnahmegebühr. Infos finden sich auch auf den jeweiligen Buchwebsites. Die Schriftsteller der bisher veröffentlichen Anthologien und Bücher sind meist aus Deutschland, aber auch aus Österreich und der Schweiz, ja sogar aus Amerika und Russland befinden sich einige darunter. Die Altersspanne ist sehr variabel, und von jung bis alt finden sich hier alle Altersgruppen mit individuellen Schreibstilen. Und das ist wieder eine Besonderheit zur Buchkunst, sich tolerant gegenüber dem Einzelnen zu zeigen. So unterschiedlich auch die einzelnen Teilnehmer der Anthologien auch erscheinen mögen, prägt sie jedoch ein Gesamtbild, und zwar die Sichtweise desjenigen zum jeweiligen Thema des Buches. „Die Gedanken sind frei ...“, heißt es so schön, wobei man bei art of arts vielleicht auch den Ausdruck des Wortes einsetzen könnte. Denn Wortkunst ist es hier, die durch jeden Einzelnen zum Tragen kommt, um dadurch ein Buch zu sein. Alle Buchproduktionen werden vom Verlag in gedruckter Form und als eBook mit jeweiliger ISBN herausgegeben und können somit über den Buchhandel bezogen werden. Selbstverständlich sind sie auch von den beteiligten Autoren zu erwerben oder in den Buchshops des Verlages. Unser Motto lautet … schreibst du schon oder liest du noch? Jeder, der gerne schreibt, könnte dies als Aufruf zu einer Veröffentlichung nutzen und am jeweiligen Wunschprojekt teilnehmen. Werden auch Sie ein Teil des Buches als unser/e Autor/in. Nicht nur Anthologien werden vom Verlag produziert, sondern auch Ihr Traum vom eigenen Buch könnte somit Realität werden. Wir wollen, dass sich Ihr Manuskript wohlfühlt, und bieten Ihren Buchstaben ein liebevolles zuhause. art of arts ...wir hauchen Ideen Leben ein! – since 2006. Fordern Sie uns und entdecken Sie die Möglichkeiten – wir kreieren, produzieren, verlegen und mehr, schnell und preisgünstig, auch in kleinen Mengen – Buch-Erstauflage nach Autorenwunsch.


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Verlagsbuchprogramm – Bücher & eBooks bisher erschienen seit 2006 bis 2009:

Bücher der art of books collection art of words - Band 1 art of mind - Band 2 art of heart - Band 3 art of mystery - Band 4 art of man – Band 5 art of women – Band 6 art of poetry – Band 7 art of xmas – Band 8

Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch Buch

art of erotica – SoB. 1 art of crime – SoB. 2

Buch & eBook Buch & eBook

Das Zauberwort das Die wahnwitzige megastarke Geschenkefibel Ohnemilch Agent 0815 Perfekt – Defekt Unglaubliches unter uns Buch GPS-Millionenjagd Buch ourStory Buch geDANKE ...be your reality Buch Erdennebel in eisblau Buch ourStory2 Buch Die Rose des Todes Buch Impulse Buch Wechselhaft heiter bis wolkig Buch Unselbst Alltägliches Allerlei Buch Prophetische Spiritualitäten Buch Im Eifer des Geschlechts Buch Der Stein der Elemente Buch Die Schlange des Regenbogens Buch

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Blutige Leckerbissen Buch & eBook 60 Jahre. Der private Schnüffler stellt sich Buch & eBook 222 Gedichte Buch & eBook Hommage Buch & eBook Die (un)Erträglichkeit des Seins eBook Lebens-Quelle Energyflow Pad Wortschwingung Danke 6 vor 12 Buch & eBook

„6 vor 12 …denn wir wissen, was wir tun“ ist auch als gedrucktes Buch erschienen unter: ISBN 978-3-940119-34-6 260 Seiten zum Buchhandelspreis von 14,95 €

liebevoll gestaltetes Buch im handlichen Format zum Mitnehmen und Sofortlesen am Ort Ihrer Wahl … das elektronische Werk besteht aus 264 Seiten, 17.334 Wörtern, 119.267 Zeichen 6 vor 12 …denn wir wissen, was wir tun - von Norbert van Tiggelen, der seine Worte, durch dieses eBook der Öffentlichkeit präsentiert. Der Text ist urheberrechtlich geschützt © Norbert van Tiggelen Beitrag gemäß der neuen Deutschen Rechtschreibung. Für Druckfehler keine Haftung.



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