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SEELENFLÜGEL

… eine Reise durch Leben und Sein Autor

Christian Malzahn

Harkrishan Singh

Verlag art of arts ® - www.artofarts.de


Die Rechte an den veröffentlichten Texten liegen beim Autor Christian Malzahn Harkrishan Singh. Vervielfältigungen zum Zwecke der Veröffentlichung – Publikationsrechte liegen beim Verlag art of arts. Alle Rechte vorbehalten. Verwendung zum Zwecke der Weiterveröffentlichung darf nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlages und des Einverständnisses des Autors erfolgen. Der Verlag sowie der Autor übernehmen keine Haftung bei unsachgemäßer Verwendung und Verbreitung und den eventuell daraus entstehenden Folgeschäden. Für Druckfehler keine Gewähr. Nachdruck oder Vervielfältigung ist nur mit Genehmigung des Verlages gestattet, die Verwendung oder Verbreitung unautorisierter Dritter in allen anderen Medien ist untersagt. Die jeweiligen Textrechte verbleiben beim publizierenden Autor, dessen Einverständnis zur Veröffentlichung vorliegt. Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie – detaillierte bibliografische Daten im Internet abrufbar über http://dnb.ddb.de

Original-Erstausgabe 2019

ISBN 978-3-86483-080-8 Herausgebender Verlag: art of arts ® Inh. Silvia J.B. Bartl, 95168 Marktleuthen Satz, Layout, Gestaltung, Illustration, Cover Design: art of formation - Silvia J.B. Bartl Titelbild bearbeitet von Originalbild - https://www.istockphoto.com/de Bildnachweis: BlackJack3D Autor: Christian Malzahn / Harkrishan Singh Druck und Bindung: inPrint GmbH - published & created in Germany -

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INHALTSVERZEICHNIS Seite 7

Vorwort

F체r die Seele

ab Seite 8

Seite 9

Quellen

Seite 14

Liebe

Seite 32

Spiritualit채t

Seite 41

Gegenw채rtigkeit

Seite 48

Meditation

Seite 57

Traum und Traumdeutung

Seite 71

Spirituelle Entwicklung

Seite 80

Inneres Kind

Seite 86

Emotion, Intuition, Gef체hl

Seite 95

Erwartungen & Projektion

Seite 106

Resonanz

Seite 110

Toleranz

Seite 116

Seelenverwandte

Seite 126

Licht & Schatten

Seite 135

Tod

Betrachtungen

ab Seite 141

Seite 142

Beziehungen

Seite 147

Brief an die Frau

Seite 153

Schamanismus


Seite 157

Chakren

Seite 164

Wiedergeburt

Seite 171

Ernährung

Seite 179

Das Greifen

Seite 186

Lebensstrom

Seite 196

Süchte

Seite 213

Zeit

Seite 218

Erschaffen

Seite 235

Gott und Religion

Seite 242

Krieg und Frieden

Seite 251

Umdenken

Seite 256

Lösungen

Seite 263

Stille

Sonstiges

ab Seite 264

Seite 265

Lichtblicke

Seite 277

Der Moment

Seite 279

Zitate

Seite 290

Autorenvita

Seite 293

Verlagswort


VORWORT "Seelenflügel" entstand 2002 und ist seither der Name der Webpräsenz www.seelenfluegel.de und www.seelenfluegel.net von Christian Malzahn.

Seelenflügel ... eine Reise durch Leben und Sein. Das Wort "Seelenflügel" fand zwischenzeitlich viele Nachahmer. Christian Malzahn verzichtete jedoch auf rechtliche Maßnahmen, da er der Meinung ist, dass das Miteinander wichtiger ist, als rechtliches Gezänk um einen Namen oder um ein Objekt. So sieht er die mannigfaltigen Nachahmungen als Tribut an den originalen Autor von "Seelenflügel" und bedankt sich herzlich. Nun, lieber Leser und liebe Leserin, genieße deine Reise durch dein Sein. Viel Freude! Christian Malzahn Harkrishan Singh "Seelenflügel"

DANKSAGUNG

an meine Inspiratoren; insbesondere an:

Carl G. Jung, Neale Donald Walsch, Barry Long, Eckhart Tolle, Edward F. Erdinger, Frederik E. Dodson, Sergio Bembaren, Friedrich W. Doucet, Robert Scheinfeld, Ursula Nuber, Thorwald Detlefsen, Rüdiger Dahlke, Sant Thakar Singh. Danke! Christian Malzahn Harkrishan Singh


FÜR DIE SEELE


Die Quellen unserer Kraft

„Die Quelle von Leben, Liebe und Weisheit liegt in jedem Einzelnen von uns. Es ist an der Zeit, dass wir Raum füreinander schaffen, damit jeder seine Quelle zum Sprudeln bringen kann und wir einer neuen Spiritualität zur Entfaltung verhelfen; die dem Leben dient und somit auch uns." © C. Malzahn


Unsere Kraft, unsere Lebensenergie Wo kommt sie her? Wie finden wir Zugang zu ihr? In guten Zeiten ist das gar kein Problem; wenn wir in der Freude sind, wir die Welt umarmen und die Welt uns. Wehe aber, wir werden dann einmal wieder mit jener Ambivalenz konfrontiert, die wir hier in unserer Dimension als Realität erleben. Dann ist es angebracht, Wege zu kennen, wie wir uns wieder aufladen können; uns zu erneuern, Mut zu fassen und wieder aufzustehen, wenn wir gestolpert sind. Wenn wir nicht wissen, wie wir das bewerkstelligen sollen, dieses "Energie-tanken"; so werden wir das unbewusst von unseren Mitmenschen nehmen, durch Aufmerksamkeit, durch diverse Verhaltensmuster usw. Oder aber, wenn wir es nicht tun, dann kommt es irgendwann so weit, dass wir zusammenbrechen. Wir bringen oft mehr Energie ins Außen, als dass wir "tanken". Ein "Burn Out" ist ein typisches Symptom für massiven Energieverlust.

Abgetrenntheit Leid, Depression und Schmerz sind Indizien jener Abgetrenntheit. Wir fühlen uns isoliert, abgetrennt. Die esoterische "Wir sind alle eins"-Floskel können wir zwar intellektuell erfassen, aber fühlen können wir das in dieser Abgetrenntheit nicht. Viele von uns gehen zwar täglich mit einem frisch geladenen Handy aus dem Haus, versäumen es aber, die eigene innere Batterie zu laden, und dann wundern wir uns, wenn uns ein Windhauch da draußen einfach umwirft. Menschen probieren dann verschiedenste Wege aus, um aus dieser misslichen Lage herauszukommen. Diese Wege sind


mannigfaltig. Das können Drogen sein, das Eingehen in religiöse oder esoterische Gemeinschaften, Lebenseinstellungen, Beziehungen ... alles Versuche, an jene Energien heranzukommen, die uns aufladen und am Leben erhalten. Die Effizienz jedes Weges zeigt sich allerdings im Resultat. Trägt jener Weg, den wir gerade gehen, wirklich dazu bei, uns zu uns selbst zu bringen, ohne dass wir Dinge und Menschen im Außen brauchen oder jene uns hindern; um an unsere Quellen zu kommen? Ich sage nicht, dass das Tanken der eigenen Kraft nur im Getrenntsein vom Anderen geschehen kann; denn Unabhängigkeit bedeutet nicht, dass man irgendetwas trennen muss. Die Kunst besteht darin, integriert zu sein, in dem, was ist und man unabhängig davon, welche Umstände gerade um einen herum herrschen, man in der Lage ist, Zugang zu den eigenen Quellen zu bekommen und diesen Zustand aufrecht zu erhalten. Diese Ambivalenz (Unabhängigkeit - Miteinandersein) ist ein Ausdruck jener großen universellen Liebe, die in uns allen steckt und zu der jeder von uns fähig ist. Dieses Miteinander, das ist die Säule, die Achse, das "Ja", das Zentrum, es gibt Halt, und es gibt keine Grenzen nach außen hin.

Verbindung aufnehmen Wichtig ist, dass wir uns erst einmal unserer jetzigen Ausgangsposition gewahr werden. Wir stellen fest, wir befinden uns an einer bestimmten Stelle. Wenn wir uns wohlfühlen, dann ist das völlig in Ordnung. Wenn wir aber Unstimmigkeit feststellen, dann verspüren wir den Impuls zur Veränderung. Etwas muss weitergehen. Es geht hier nicht um jenes "Weiterkommen" (oder "schneller" oder "höher"); das ist das typische Verhalten unserer aus sich selbst entwurzelten Gesellschaft; vielmehr geht es um eine Erweiterung, einen kontinuierlichen Integrationsprozess.


Fakt ist: Ich kann nur da sein, wo ich gerade bin, und das kann ich dann "einfach so" machen oder auch bewusster; intensiver. Jeder von uns ist in diesem Sein; nur; der eine merkt es, der andere weniger. Ich für mich empfinde es als wichtig, Verbindung zu meinen Quellen aufrecht zu erhalten; nämlich die Verbindung nach Oben, zur namenlosen Quelle allen Seins; das, was Leben ist, und die Verbindung nach Unten, die Quelle der Materie, der Vergänglichkeit, denn es ist der Körper, der unserem derzeitigen Seinszustand als Gefäß dient und wir uns damit die Möglichkeit multipler Erfahrungen hier in unserem Leben schaffen. Wer diese Verbindungen nicht im Bewusstsein hat; also sich dieser Verbindungen unbewusst ist, und er nicht einen, wenn auch unbewussten Weg der Verbindung in sich trägt, ist der in der Abgetrenntheit; im Leid. Es gibt einen wunderbaren Trost: Es ist eine große allumfassende Liebe in diesem Universum. Niemand geht verloren. Wenn wir uns in einer misslichen Lage befinden, emotional oder situationsbedingt, dann haben wir, jeder von uns, die alleinige Verantwortung, jeder für sich selbst, den eigenen Quell in sich anzuzapfen; ohne Bedingung, denn die Liebe ist bedingungslos. Dafür ist es wichtig, dass man einen Weg findet, um sich zu erden; also den Körper mit der Erde zu verbinden, denn der Körper ist aus dem Gleichen gemacht wie der Boden, auf dem wir gehen, das "Unten". Des Weiteren ist es ebenso nötig, mit dem Leben in uns und mit der Quelle jenes Lebens in uns in Verbindung zu treten, das "Oben". Das Getrenntsein erzeugt, wie gesagt, Leid, wie jeder am eigenen Leib spüren kann, körperlich als auch emotional; es macht uns machtlos, ohnmächtig. Doch die Suche nach dem Quell im Außen ist lediglich eine nutzlose Spiegelfechterei.


Auch der Versuch, nur eine der beiden Quellen anzuzapfen; das Oben oder das Unten bringt langfristig kein Gleichgewicht. Was nützt es dem Ge-Erdeten, wenn er von seinem Quell nach Oben abgetrennt bleibt? Oder was nützt es dem Spirituellen, wenn er das Sich-Erden vergisst? Alles fordert früher oder später seinen Tribut. Deshalb finde ich es immens wichtig, dass man ausgeglichenen Zugang zu beiden Quellen findet.

Die Wege, die Verbindungen nach oben und unten aufzunehmen, sind vielfältig. Ich selbst mache das mit bestimmten Atem- und Meditationstechniken, die ich mir zur täglichen Gewohnheit gemacht habe und es gibt keinen Grund, es nicht zu tun.


Die Liebe

Liebe ist ein Phänomen. Liebe ist schwer beschreibbar, denn sie findet jenseits des Begreifbaren und des Denkens statt. Trotzdem kann man die Liebe in ihrer mannigfaltigen Ausdrucksform erfassen, denn sie ist überall und allumfassend. Sie kennt keine Grenzen. Wenn wir in Resonanz mit ihr sind, sind wir in ihr. Liebe ist niemals abwesend; vielmehr sind wir es, die von Liebe abwesend sind, wenn wir keine Liebe spüren. Liebe will verströmen, vereinen, verschmelzen, Grenzen öffnen. Liebe erwartet nicht, sie ist nicht eigennützig, sie beansprucht nichts, vergibt alles, wertet nicht, sie drängt sich nicht auf; sie ist ohne Bedingung, ohne Erwartung, ohne Bedürfnis. Liebe IST ganz einfach. Liebe ist äußerst kraftvoll, sie ist göttliche Essenz. Durch ihr Verströmen, Vereinen und Verschmelzen hebt sie alle Grenzen auf.


Liebe - verklärt und missverstanden Heutzutage besteht ein großes Missverständnis über die Liebe, bzw. das, was man unter "Liebe" alles versteht und was man ihr andichtet. Emotion und emotionale Anhaftungen werden als "Liebe" bezeichnet; emotionale Problematiken mit Liebe gleichgesetzt. Wenn es nach mir ginge, bräuchten wir zwei Worte für "Liebe": Ein Wort für Liebe im spirituellen Sinn und ein anderes Wort für die Emotionalität und Anziehungskraft zwischen den Menschen. Liebe ist in ihrer Essenz weder Emotion; geschweige denn emotionales Anhaften. Liebe ist die Wahrheit und Gewissheit des Größeren in uns. Das Kleinere in uns, unser Verstand, er fragt, weil er ständig wieder vergisst; er macht uns emotional; lässt uns emotional agieren. Wer es wagt, diese Differenzierung von Liebe und Emotionen zu betrachten, dem eröffnet sich völlig neues Verständnis. Die Liebesfähigkeit ist bei den meisten von uns leider nur wenig entwickelt. Deshalb geschehen unter dem Aspekt "Liebe" so viele Dramen, und es gibt viele Missverständnisse.

Liebe ... Die drei häufigsten Ansichten in Bezug auf die Liebe sind die Gleichstellung der Liebe mit Sexualität, die Reduzierung der Liebe auf Gefühle und Partnerschaft und die Gedankenbrücke, welche die Liebe in einem Atemzug mit Leid und Hass in Verbindung bringt.


Was gemeinhin unter "Liebe" verstanden wird, sind oftmals projizierte Bedürfnisse, Sehnsüchte, Ängste, Erwartungen, Besitzansprüche und Triebhaftigkeit. Sicher, die Liebe findet Ausdruck in der Zuneigung, in der Liebe zum Partner (und Eltern, Tieren und Sonstigem); aber oftmals wird ein Ausdruck, der als "Liebe" interpretiert wird, von seiner Herkunft her alles andere als Liebe. Die Liebe spüren wir auf der Gefühlsebene, bzw. auf der emotionalen Ebene, aber Liebe ist nicht gleich Gefühl oder Emotion; vielmehr ist Liebe ein Seins-Zustand. Was die Liebe davon treibt, sind Erwartungen, Eifersucht, Bedürftigkeit, Streit und Machtkämpfe. Übernehmen diese die Regie, verlässt die Liebe leise den Raum. Doch sie kommt wieder herein, wenn man sie einlädt, ihr Raum schafft; sich ihrer besinnt. "Liebe ist kein Gefühl, sie ist Wissen." (Barry Long)

Liebe und Bedürftigkeit Das sind Begriffe, die gerne in einen Topf geworfen werden. Jedes Gefühl, wie "ohne Dich kann ich nicht sein" oder "ohne Dich will ich nicht leben" oder Ähnliches, ist nicht Liebe. Aber leider werden gerade diese "romantischen" Attribute kollektiv als "Liebe" verstanden. Die emotionale "Schmacht" hat ganz andere Gründe. Diese Schmacht ist Ausdruck eines tief in der Seele sitzenden Defizits. Ich habe bei diesem Bild immer das verletzte, traurige, emotional vernachlässigte Kind im Sinn; das Inne-


re Kind. Die Partnerschaft muss dann dafür herhalten, die Sehnsüchte des Inneren Kindes zu stillen. Zwei "Kinder" kommen zusammen in ihrer gegenseitigen Bedürftigkeit und Liebesunfähigkeit. Doch Liebesfähigkeit braucht Zeit, um sich entwickeln zu können. Haben wir in der Kindheit wenig Liebe und Zuwendung erfahren, so stellt diese sich nicht automatisch im Erwachsenenleben ein. Es bleibt ein Defizit in der Liebesfähigkeit und wir sind versucht, dieses Defizit über die Partnerschaft wieder hereinzuholen. Im übernächsten Abschnitt greife ich das Thema noch einmal auf. Bedürftigkeit vertreibt die Liebe. Wenn wir das Gefühl haben, dass uns etwas fehlt und wir glauben, dass wir es nur von Außen, bzw. von einer anderen Person bekommen können, nennt sich das "Bedürftigkeit". Wir werden alles tun, um dieses Etwas zu bekommen, weil wir glauben, dass wir es brauchen. Wir versuchen damit, über den Weg des Außen einen gefühlten Mangel zu kompensieren. So leben wir in unseren Beziehungen einen gegenseitigen Austausch von Bedürfnissen, ja wir treiben damit regelrechten Handel und nennen dies "Liebe". Wir kennen es nicht anders und halten dies für "normal". Sicher, die Liebe nährt sich auch von gegenseitiger liebevoller Zuwendung, doch es geht um die Intension, die hinter diesem Zuwendung-Geben steckt. Bin ich in liebevoller Zuwendung, weil ich voller Liebe bin, oder eher, weil ich in mir einen Mangel spüre? Wenn wir Zuwendung geben, um Zuwendung zu erhalten, so öffnen wir den Weg in die Bedürfnis-Falle. Das Resultat ist Eifersucht und Anhaftung und daraus geht Leid hervor. Die Liebe wird zum Handelsobjekt. Wenn man sich bedürftig fühlt, dann gilt es zu hinterfragen, woher dieses Gefühl kommt, etwas zu "brauchen".


Brauchen und gebraucht werden Das gehört eigentlich zum Thema "Liebe und Bedürftigkeit", aber ich widme dem Brauchen und Gebrauchtwerden einen besonderen Absatz. Meiner Meinung nach hat das Brauchen und die Bedürftigkeit mit dem, was Liebe ist, wenig, oder besser gesagt, gar nichts zu tun. "Ich brauche Dich, weil ich Dich so sehr liebe" drückt Bedürftigkeit aus. Ich bezeichne in Bezug auf die Liebe die Kombination "Brauchen-Sich-Aufgeben" als Liebeskrankheit. Das Brauchen und Gebrauchtwerden und auch Verzicht haben ihren Ursprung in der Beziehung von Eltern zum Kind. Das Kind braucht Mutter/Vater. Eltern verzichten für diese Zeit aus Liebe zum Kind auf gewisse Bereiche ihres Egos. Sie bekommen das Gefühl, gebraucht zu werden. Die Aufgabe der Eltern ist es, dem Kind den Weg in die Welt zu weisen, damit das Kind die Eltern nicht mehr braucht, wenn es groß ist. Wenn das Kind die Eltern nicht mehr braucht, wird auch Aufgeben und Verzicht seitens der Eltern hinfällig. Dieser Aspekt der Liebe; die Liebe von Eltern zum Kind, wird auf die partnerschaftliche Beziehung übertragen. Das Brauchen und Aufgeben wird aufrechterhalten. Ich komme hier zum Fazit, dass das ganze Theater um das Brauchen, Verzichten und Aufgeben mit den ungestillten Bedürfnissen des Inneren Kindes zu tun hat, was mich zu folgender Aussage bringt: Die Liebesfähigkeit hat sich bei den meisten nicht über die Kinderstufe heraus entwickelt. Deshalb geschehen unter dem Aspekt "Liebe" so viele Dramen und so viele Missverständnisse. "Doch der Sinn und Zweck einer Beziehung besteht nicht darin, dass ihr eine andere Person habt, die euch vervollständigt, sondern darin, dass ihr mit dieser anderen Person eure Vollständigkeit teilen könnt." (Neale Donald Walsch in "Gespräche mit Gott, Band 1", Seite 190)


Was die meisten vergessen haben: Es kann niemals im Außen gefunden werden, was nicht in einem selbst ist. Das, was in einem fehlt, kann nicht vom Außen gefüllt werden. Man kann seine Erfüllung mit jemandem teilen, aber man kann sie nicht von jemandem bekommen. Das Gefühl "ohne Dich kann ich nicht sein" ist für mich ein absolutes Alarmzeichen, denn es impliziert, dass man im Außen etwas sucht, was nicht in einem ist. Das Gefühl, die eigene Erfüllung nur im Gegenüber finden zu können, ist fatal. Dem Anderen wird aufgebürdet, ein "Loch" zu füllen, aber diese Bürde kann niemand tragen, denn es handelt sich hier nicht um ein Loch, sondern um ein Fass ohne Boden, ein schwarzes Loch von Bedürftigkeit, Abhängigkeit, ein emotionales Trauma. Bedürftigkeit und Abhängigkeit sind nicht Liebe. Ich schrieb einmal an jemanden: ...Ab einer gewissen Reife kommt man aus dem emotionalen Brauchen heraus. Wenn Du Erfüllung suchst und sie ist nicht in Dir, kannst Du zwar im Außen immer wieder suchen, aber sie wird nicht da sein, denn solange sie nicht in Dir ist, kannst Du sie im Außen nicht finden. Wenn sie in Dir ist, kann sie vom Außen nicht weggenommen werden. Die Bedürftigkeit ist immer ein Zeichen, dass einem etwas fehlt, aber auch hier verhält es sich so: Im Außen ist niemals das zu finden, was im Innern nicht ist.

Wenn Bedürftigkeit, Erwartung und Eifersucht in den Raum kommen, zieht sich die Liebe zurück. Die Suche nach Sicherheit und Geborgenheit vertreibt die Liebe ebenso, wie der Versuch, in der Partnerschaft die eigene Einsamkeit zu kompensieren. Für Sicherheit ist nicht die Liebe zuständig, sondern das eigene innere Vertrauen mit Hilfe des Inneren Vaters und der Inneren Mutter. Diese Komponenten sind in jedem von uns vorhanden, denn jeder hat Vater und Mutter in sich. Ebenso wenig ist die Liebe für die Vertreibung der Einsamkeit zustän-


dig; wer sich einsam fühlt, der begebe sich dafür besser unter Menschen und in Gesellschaft. Auch die Heilung seelischer Wunden fällt nicht in die Zuständigkeit der Liebe; für so etwas gibt es Therapeuten und geschulte Fachkräfte.

Liebe und Leid Leid kann für uns da beginnen, wo der Austausch der LiebesEnergie einseitig wird. Wir spüren schmerzhaft, wenn der Partner aus unserer Liebesbeziehung aussteigt. Schaffen wir es nicht, den Austausch wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so folgt als Konsequenz daraus früher oder später die Trennung. Oft passiert es, dass der Verstand mit seinem Denken die Liebe wegtreibt. Denken produziert alle möglichen Hypothesen und vor allem auch Angst. Die Liebe geht, wenn das Denken die Führung übernimmt. Das Denken nimmt der Liebe den Raum. Das soll nicht heißen, dass man das Denken abstellen soll. Der Verstand ist ein exzellentes Werkzeug im Umgang mit den Alltags-Dingen, doch in Bezug auf die Liebe und auf Seelisches ist er oft hinderlich. Das liegt an der Begrenztheit dieses Werkzeugs namens "Verstand". Manchmal brauchen wir das Gefühl von Leid, um zu uns selbst zurückzufinden, uns selbst wieder zu fühlen. Leid ist überbrückbar durch Loslassen und den Mut, Altes gehen zu lassen und die Fähigkeit, sich dem Lebensfluss neu zu öffnen. "Liebe und Leid" ist eine derart viel gelebte Kombination, sodass viele von uns der Meinung sind, Liebe und Leid seien unzertrennlich. Leid ist, wie schon erwähnt, unter anderem ein Resultat der Bedürftigkeit. Tiefer betrachtet ist Leid auch Resultat


von Widerstand, Erstarrung und Stagnation. Wann immer wir Leid erfahren, so ist es ein Hinweis, dass wir selbst es sind, die sich in Widerstand in Bezug auf unseren Seelenfluss befinden. Widerstände, die sehr tief in uns stecken, können in Form von Leid zu Tage treten, um zur Erlösung zu kommen. Allerdings ist es für uns bequemer, unbewusst über diese jeweiligen Widerstände zu bleiben und so projizieren wir lieber Verantwortung und die Schuld nach außen, und schon sind wir scheinbar "aus dem Schneider"; nur scheinbar, weil wir dann in eine Opferrolle schlüpfen. So hat das Leid weiterhin Bestand, statt dass wir es zur Erlösung bringen. Die Partnerschaft ist natürlich ein großartiger Austragungsort für das Liebe-Leid-Spiel. Wer aber dieses Spiel durchschaut, kann sich und vielleicht auch seine Partnerschaft in den Seins-Zustand der Liebe bringen. Leid kann man sogar als ein Geschenk betrachten, wenn man willens ist, sich seine eigenen Widerstände bewusst zu machen; wenn man mit dem Beurteilen des Außens aufhört. Das von Außen erlebte Leid ist nicht Ursache, sondern lediglich Spiegel und letztendlich Befreier von tief in uns sitzendem Schmerz, Kummer und alten Verletzungen. Wer Verantwortung für sich übernimmt, der wird fähig zur Veränderung; was in Beziehungsfragen zu einer partnerschaftlichen Zusammenführung, als auch zur Trennung führen kann. "Leid" ist dazu da, dass wir lernen, Grenzen zu ziehen. Leid ist unser Widerstand gegen Wachstum und Entwicklung; oftmals Hinweis auf Stagnation, hervorgerufen durch verborgene Ãngste und Schuldgefühle. Liebe ist nicht Leid, sondern vielmehr hat Leid in der Liebe Chance, erlöst zu werden; was immer auch das Leid in uns sein mag, ob Ängste, das Innere Kind, Widerstand, Erwartungen, emotionale Knoten und was auch immer da sonst noch verborgen sein mag.


Liebe und Hass Die Kombination "Liebe und Hass" fällt in eine ähnliche Thematik wie "Liebe und Leid". Laut Dahlke und Detlefsen ist Hass eine negative Form der Zuwendung; die Verbindung des Hassenden mit dem Verhassten. Man hasst alles, was man in sich selbst nicht leiden kann. Hass ist eine Projektion. Bringe Liebe in Dir zum Verströmen und die Projektion wird sich auflösen.

Liebe und Bedingungslosigkeit Die sogenannte "bedingungslose Liebe" wird immer wieder so verstanden, dass wir, wenn wir bedingungslos lieben, auch bedingungslos alles ertragen müssten. Wichtig ist: Die Liebe fängt im eigenen Kern an, bei jedem selbst, in sich selbst, zu sich selbst. Ich kann nicht wirklich und wahrhaftig lieben, wenn ich selbst nicht Liebe bin, in Liebe zu mir und daraus zu dem, was mich umgibt. Eine gesunde Liebe zu sich selbst ist durchaus in der Lage, Grenzen zu setzen, wenn man merkt, dass da etwas auf einen zukommt; es sich nicht gut anfühlt oder sogar schadet. Das englische Wort "inconditional" lässt sich von meinem Verständnisgefühl her besser übersetzen in "zustandsunabhängig". Betrachten wir nun diesen Ausdruck: "Zustandsunabhängige Liebe"; er drückt viel besser aus, was gemeint ist. Es ist eine nicht-emotionale Liebe, nicht anhaftend, über jeden Zustand erhaben, jenseits von Leid. Ich habe hier in diesen Ausführungen schon eingehend veranschaulicht, dass ich Liebe und Emotion nicht für das Selbe halte. Die Liebe selbst, sie ist bedingungslos (=zustandsunabhängig), neutral, ohne Bewertung usw. Sobald aber Emotion die


Bühne betritt, zieht sie die Liebe auf die erdgebundene Ebene hinunter, die Ding-haftigkeit; das heißt, die ursprünglich hochfeinschwingende Liebe verlangsamt ihre Schwingung und nähert sich der langsam schwingenden Materie und wird dadurch be-dingt. Das Wort "Ding" steckt ja eindeutig in dem Wort BeDing-ung. Wir können keine bedingungslose Liebe leben, wenn wir in der Emotion sind. Deshalb der Schmerz oder das Leid oder auch der Hass, den wir fühlen können, wenn wir "lieben". Das Wort "verlieben" bringt es deutlich zum Ausdruck, was passiert, wenn die Emotion die Regie übernimmt: Verlieben. Zur bedingungslosen Liebe kommt man, wenn man die Liebe wieder höher schwingen lässt, raus aus allen Emotionen. Doch heißt dies automatisch, dass die bedingungslose Liebe ein Freischein ist, der es einem erlaubt, alles zu tun, was einem gerade einfällt? Müssen wir jede Verletzung in Kauf nehmen, bloß weil wir meinen, das gehöre sich so, wenn man in bedingungsloser Liebe ist? Nein. Die Liebe ist zustandsunabhängig. Das heißt, sind die Bedingungen lieblos, dann hat die Liebe keinen Platz mehr. Trenne Dich aus einer dauerhaft unglücklichen Beziehung. Lasse nicht zu, dass Du unter dem Vorwand der "Bedingungslosigkeit" Lieblosigkeit ertragen musst. Das ist Deine Pflicht der Liebe zu Dir selbst. Du kannst jemanden zustandsunabhängig lieben, aber deshalb musst Du nicht zwangsläufig mit dieser Person in Beziehung oder Körperlichkeit sein oder verbleiben. Was mir immer wieder auffällt, ist, dass "bedingungslose Liebe" mit "bindungsloser Liebe" verwechselt wird. Die Bindungslosigkeit verwehrt uns den Gang in die Tiefe, in die uns die Liebe führen möchte, denn die Liebe trennt nicht, sie möchte vereinen. Manche gehen in die Bindungslosigkeit hinein, bis hin zur Bindungsunfähigkeit, weil sie Angst davor haben oder viel-


leicht ein mit jener Angst verbundenen Leid vermeiden wollen. Ob ich Leid schaffe oder erfahre, das macht keinen Unterschied in Bezug auf meine Resonanz zu jenem Thema. Ich kann meine Augen davor weiterhin verschließen, oder aber mutig in das Thema hineinspringen. Ich möchte daran erinnern, dass Liebe nicht Leid ist. Befinden wir uns im Leid, dann sind wir nicht in der Liebe; vor allem sicher nicht in der zustandsunabhängigen Liebe. Sicher, wir dürfen jegliche Erfahrung leben, die wir wollen; dafür sind wir hier; was wir aber oft dabei vergessen, ist, dass wir jegliche Erfahrung, die wir machen, samt ihren Konsequenzen tragen müssen. Das sind die Bedingungen unserer Ebene hier. So kann es sein, dass, wenn man in der feinschwingenden Liebe ist, man auf diese oder jene Erfahrung verzichtet, wenn man weiß, dass die Konsequenz dieser Erfahrung lieblos ist. Wenn wir uns in eine Partnerschaft begeben; wie z.B. in die übliche Mann-Frau-Beziehung, so ist dies automatisch immer an Bedingungen gebunden. Das fängt an, wenn man beginnt, zwei Leben zusammenzuführen, wenn man zusammenzieht und gemeinsam leben will. Man zahlt gemeinsam Miete, oder kauft sich gemeinsam ein Haus. Man lebt ein gemeinsames Leben; jeder macht seine Sachen, oder man macht sie gemeinsam, oder man teilt gewisse Bereiche auf. Das alles ist an Bedingungen und Verpflichtungen geknüpft, denn ohne diese kann es nicht funktionieren. Diese Bedingungen; Abmachungen und Verknüpfungen lebt man aufgrund von WillensEntscheidungen, die man getroffen hat. Hält sich jemand nicht an die Vereinbarung, kann dies die Funktion der gemeinsamen Partnerschaft empfindlich stören. Wenn jemand sich aufgrund der bedingungslosen Liebe nicht partnerschaftlich binden kann, dann hat er/sie wohl ein per-


sönliches Problem damit. Bedingungslose Liebe ist ein spiritueller Seins-Zustand; losgelöst von Emotionen.

Liebe und Sexualität Man spricht oft von "Liebe machen". Nun, was hier auf körperlicher Ebene geschieht, ist in der Tat Auflösung und Verschmelzung. Wenn Sexualität in Liebe geschieht, so wird das Erlebnis eines Paares ins Göttliche erhoben. Es ist etwas sehr Intimes, Vertrautes. Ein Paar, das in Liebe ist, wird auch in Liebe körperlich miteinander verschmelzen wollen. Wenn wahre Liebe zwischen den Partnern ist, so werden sich auch beide der Einmaligkeit ihres sexuellen Erlebens bewusst. Die Heiligkeit und Spiritualität der körperlichen Vereinigung ist nicht jedem von uns bewusst. Ich empfehle jedem Paar, sich auf die Kraft und Heiligkeit ihrer Sexualität einzulassen. Wenn wir als Paar im Rahmen des intimen Zusammenseins in ekstatischen Zuständen sind, so können wir die freigesetzten Kräfte einmal ganz bewusst durch unsere Körper ziehen, durch alle Chakren. Dabei öffnen wir unser Kronenchakra, sodass diese Kräfte auf die Ebenen unserer feinstofflichen Körper einfließen können und uns gegenseitig stärken. Göttliche Liebe. Der körperliche Akt funktioniert aber auch ohne Liebe. Wenn jedoch die Liebe zum lieblosen körperlichen Akt reduziert wird, was bleibt noch übrig als nur der unreflektierte Trieb?

Liebe und Seelenwille, bzw. Freier Wille Es gibt eine Art vorgeburtlichen Seelen-Erfahrungswillen. Ich nenne das "Seelenwille". Dieser ist der Wille in Verbindung zum


Göttlichen. Das ist nicht der Freie Wille, denn dieser ist im Ego/Mind/Emotionalkörper "gelagert". Unser Freier Wille ist diejenige Instanz, die so entscheidungs-frei ist, dass wir auch gegen einen "ursprünglichen" Erfahrungswillen der Seele entscheiden können. Die Seele in der Liebe, die sie ist, hat endlos Zeit für jegliche Erfahrung, die sie machen möchte, also lässt sie dem Freien Willen den Vortritt. Folgende Frage kann sich jeder selbst stellen: wer von uns, in uns, will und was ist es, dieses Wollen? Was ist die Motivation? Um welche Erfahrungswerte geht es? Was ist mein Wahrer Wille und was mein Freier (kleinerer) Wille? Der Wahre Wille ist der Wille des Göttlichen in uns. Der Kleine Wille ist der Wille unseres Egos, unserer Emotionen, unseres Verstandes. Es ist wichtig, darauf zu achten, Dinge auf un-emotionale Weise anzuschauen, wenn man wirklich Klarheit über seinen Willen haben möchte. Der Mensch ist emotional. Das Göttliche nicht, es ist reine Liebe. Wir können bei Entscheidungen immer folgende Formel mit einschließen: Was würde die Liebe tun?

Liebe in der Partnerschaft Liebe wird auch aus Mut gemacht. (Sergio Bambaren) „Liebe ist anteilnehmende, wertschätzende, zärtliche, wohlgesonnene seelisch-geistige und körperliche Zuwendung. Die Zuwendung wird zwischen zwei Menschen gegenseitig ausgetauscht, sie kann als eine Energie bezeichnet werden, die gegeben und empfangen wird." (Die Liebe - die Psychologie eines Phänomens, Peter Lauste)


AUTORENVITA

Namen sind wie Schall und Rauch. Wir kommen ... und wir gehen wieder. Wir hinterlassen vielleicht eine Spur, aber die löst sich auf und verweht im Winde der Zeiten. Dennoch. Einen individuellen Ausdruck haben wir zum Ganzen beigetragen. Eine Farbvariation des unendlichen Regenbogens. Von Herzen gern. Hier ein kleiner Rundblick zur Person. Christian Malzahn - Harkrishan Singh ist 1963 geboren und aufgewachsen in der Südpfalz, Deutschland. Jahrelange Erfahrung als Musiker mit Digeridoo, Djembe, Rahmentrommel und Perkussivem; ebenso etliche Jahre bei dem südpfälzischen Trommlerkreis ÖKNO, den ich mit aufgebaut habe. Sessionmusiker, Bühnenerfahrung; Wei-


terbildungen in Rhythmus und Spieltechnik. Mit dem Trommelbau begann er notgedrungen, als das erste Fell seiner Trommel gerissen war. Seit über 30 Jahren praktiziert er Traumarbeit, wobei er sich vor allem an C.G.Jung orientiert. Des Weiteren beschäftigt er sich mit Meditationstechniken, Kundalini-Yoga, Chakrenarbeit, Rückführungen, Energiearbeit, Geomantie, Entstörungen, Schamanismus und vielem mehr. In diesem Zusammenhang sammelt er seine Erfahrungen mit und über Seele, Spiritualität und Menschsein. "Harkrishan Singh" ist sein spiritueller Name, der ihn seit 2012 begleitet. Sein persönliches Wachstum erfährt er in Begegnung mit seinem Mitmenschen in verschiedenster Form. Im Laufe der Jahre kreuzten sich seine Wege mit vielen lieben Menschen. Ihm ist klar geworden, dass jeder Mensch, jede Begegnung eine Botschaft für ihn trägt und umgekehrt. Sein Leben dreht sich rund um Spiritualität und das Lebendige Erfahren. Sein derzeitiger Dreh- und Angelpunkt sind die Kanaren. Dort hält er Seminare ab und macht Tour Guides. Er unterstützt mit Einzel- und Gruppen-Coachings Mitmenschen bei ihren Wachstumsprozessen. Einer alten Freude frönt er weiterhin: Mit seinem mittelalterlichen Musikalienzelt aus seiner Deutschlandzeit und seinen Workshops ist er hin und wieder auf dem europäischen Festland unterwegs. Beruf(ung) und Hobby sind für ihn Eins. Seine Attribute, an die er sich hält, sind: Liebe, Dankbarkeit, Wertschätzung, Erstaunen, Freude, Ehrfurcht ... Sein Wohnort, die Kanarischen Inseln: der Tanz auf den Vulkanen. Die Inseln halten ihn in ihrem Bann. Reisen auf den sieben Inseln, Erwandern der schönen, faszinierenden, unterschiedlichen Landschaften, der gewaltige Atlantik, vielfältige Vegetation und liebe Freunde; die Gelassenheit und das sonnige Gemüt der Menschen dort - das Leben in Freude, Fülle und Dankbarkeit erleben.


1991: Seine ersten Schritte auf dem Schamanischen Weg. 2002: Die Idee "Seelenflügel" wird geboren. 2004: Anerkannter Schlagzeugmacher in Deutschland (HWK-Rheinland-Pfalz). 2005: Aktiv als Trommellehrer; Djembespiel-Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene und erste Trommelbaukurse. 2005 - 2012: Seminare und Workshops in Deutschland (Trommelbau, Trommelspiel, Traumdeutung, Schwitzhütten). 2009: Domizil in der Nähe des Donnersbergs. 2012: Neue Heimat und Wirken auf den Kanarischen Inseln. 2013: Start mit Indiviual Personnel Fern-Coachings 2016: Gründung der Initiative "Arco Project". 2017: Er begann mit neuen Seminar-Konzepten in Teneriffa (Nichtraucher, Erschaffen, Energiearbeit)

Visionen sind Geschenke; es liegt an uns, sie lebendig werden zu lassen. Den spirituellen Weg zu gehen bedeutet, persönliche, individuelle Erfahrungen zu machen; erfahrendes Leben. Er ist eine Herausforderung, eine Aufforderung für Jeden, über seine Grenzen zu gehen, sie und somit sich zu erweitern, Neues zu erfahren. Es ist der Prozess, "Leben" genannt; er erfordert Mut, Courage zur Veränderung, Loslassen, "Ja" zum Leben zu sagen und es ist letztendlich der Weg hinaus aus dem Ego hin zur Liebe. Es ist ein Weg, den jeder selbst gehen muss und gleichzeitig dient der individuelle Weg der kollektiven Entwicklung von uns allen. www.seelenfluegel.net


VERLAGSWORT Wir freuen uns sehr, dass wir für unseren Autor Christian Malzahn Harkrishan Singh, den Traum vom eigenen Buch Wirklichkeit werden lassen konnten und bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen sowie das größte Gut eines Schreibenden – das Manuskript, welcher Idee durch dieses Buch nun Leben eingehaucht wurde. Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein. Wie schon der Name sagt ist dieses wundervolle Werk für Körper, Geist und Seele. Eine Berührung der Sinne im Einklang der Worte, die wie Inspirationen für den Geist sind, um deiner Seele Flügel zu geben, dich zu entfalten, dein wahres Sein zu erkennen und zu er-leben. Wie der frische Morgentau benetzen die unterschiedlichen Aspekte dein Da-Sein und erquicken dein Herz. Der sehr bekannte „Brief an die Frau“ wird ein ErInnern in dir wecken, um dich auf diese außergewöhnliche Wortreise einzuladen, um dich mit der Seelenschwingung zu umarmen. Vielen Dank für den Erwerb von "Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein", und dass wir durch dieses Buch Ihr Leseinteresse wecken durften, auch im Namen des Autors. "Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein" ist in gedruckter Form als Buch und elektronischer Form als eBook erhältlich. Das Buch ist im Buchhandel unter der ISBN 978-386483-080-8 für 19,95 € zu beziehen, das eBook unter der ISBN 978-3-86483-081-5 für 9,95 € beim Verlag art of arts, z.B. im online Buchshop www.artofbookshop.com beim Autor Christian Malzahn Harkrishan Singh www.seelenfluegel.net bei amazon und weltweit bestellbar im Buchhandel


VERLAGS-BUCHPROGRAMM Bücher & eBooks bisher erschienen seit 2006 bis 2019

Bücher der art of books collection art of words - Band 1 art of mind - Band 2 art of heart - Band 3 art of mystery - Band 4 art of man – Band 5 art of women – Band 6 art of poetry – Band 7 art of xmas – Band 8 art of kids - Band 9 art of magic - Band 10 art of erotica – SoBand 1 art of crime – SoBand 2 art of live – SoBand 3 art of fun – SoBand 4

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Bücher einzelner Autoren / Autorinnen Das Zauberwort DAS Die wahnw. m. Geschenkefibel Ohnemilch / Agent 0815 Perfekt – Defekt Unglaubliches unter uns GPS-Millionenjagd ourStory geDANKE ... be your reality Erdennebel in eisblau ourStory2 Die Rose des Todes Impulse Wechselhaft heiter bis wolkig Unselbst Alltägliches Allerlei Prophetische Spiritualitäten Im Eifer des Geschlechts Der Stein der Elemente Die Schlange des Regenbogens Blutige Leckerbissen 60 Jahre. Der private Schnüffler 222 Gedichte

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Hommage Die (un)Erträglichkeit des Seins 6 vor 12 Streiflichter Die sieben Epochen der Poesie Prinzessin Emma Auf ein Wort Bewusstsein und Logik Lebensblüten gel(i)ebte Poesie Von Männern, Mädchen, Löwen ... 2012 ... das Buch Ende gut, alles gut Ich kann mehr als nur ... Feta Prinzessin Emma - 2 Das Chaos trägt Highheels Silberstreifen Machofantasien. Fieber Wahn ... Hase Pünktchen im Zauberwald Kopfkino Ausmalbuch Prinzessin Emma Gedankensplitter Lovecard Herzensliebe Das Geborgenheitsgefühl. Gaby und ... Poetin trifft Frei Schnauze Von A bis Zett Prinzessin Emma 3 eMail-Romanze Klangmeditationsgeschichten ... Die Wienerstraße und der jüdische Buchhändler Don Levy Ein Lächeln für die Liebe Glutenfreies Backbuch Prinzessin Sarinarotlöckchen Mensch Meier Ich möchte Euer Rattenfänger sein Ich kann mehr als nur ... TZAZIKI vom traumlosen tag in die atemlose nacht Dies & Das Bissfreudig Narrenfreiheit Das eine Volk und sein energetischer Kalender Seelenschreie Stich ins Herz Ich kann mehr als nur ... Mezedes Fundstücke am Rande der Straße

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Flucht aus Bern Die griechische Seele suchend Sophia und das Lächeln Im Herzensgarten Ankommen beim Licht Manifest zum Widerstand Fet(t)a ... kann auch anders 1-2-3 für jeden was dabei Kreta kulinarisch Poesie trifft Kunst Maria kocht griechisch The Catalyst for Life Intrinsische Erinnerungen 1+2 Im Philosophiegarten KlarTraum – Symphonie des Globalen Aufwachens Trauriges Happy-End MusiKARLisch …fränkisch spitzbübische Mutige Feiglinge Signs of Angel Dama Das Vermächtnis der Herzhündin Melody Namasté zu mir selbst Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein

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… dieses Werk besteht aus 294 Seiten, 57.077 Wörtern, 378.451 Zeichen. "Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein" von Christian Malzahn Harkrishan Singh, der seine Worte durch dieses Buch der Öffentlichkeit präsentiert. Die Texte sind urheberrechtlich geschützt (c) 2019 - art of arts ® Beiträge gemäß der neuen Deutschen Rechtschreibung. Für Druckfehler keine Haftung.


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Leseprobe / Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein  

Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein Autor Christian Malzahn Harkrishan Singh art of arts - BUCHKUNST – Neuerscheinung - am 29. N...

Leseprobe / Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein  

Seelenflügel … eine Reise durch Leben und Sein Autor Christian Malzahn Harkrishan Singh art of arts - BUCHKUNST – Neuerscheinung - am 29. N...

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