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6 . Aus g Abe · M e r be c ke r kir M e s · fr e itAg 2 8 . J uni bis M o ntAg 1. J uL i 2 013 · J uni 2 013 THEMEN HEUTE > Bruderschaften leisten vielfältige Aufgaben für das Gemeinwohl > Seite 7 | SCHÜTZEN IN DER EWIGEN STADT > Seite 14 PREISRÄTSEL > Seite 16 | FESTPROGRAMM > Seite 20 | VOR SECHZIG JAHREN > Seite 19 | BLAULICHTPARTY > Seite 37

Merbecker Kirmes Zeitung O O S

K E R M E S

König Bernd Merkens „Vielen Dank für die schönen geschmückten Strassen, für Eure tolle Beteiligung! Viele sagten, das war eine harmonische Kirmes.“ Erinnerungen Seite 37

Kaiser Helmut Viethen Helmut Viethen war zweimal Schützenkönig, 1963 und 1977. Und 1988 war er sogar Kaiser beim Schützenfest in Merbeck. Bilder Seite 36

SEIT 1502 DER TRADITI ON V ERPFLICHTET

Schützen-Fest mit 30 Königen Neu aufgestellt: Der Vorstand der St. Maternusbruderschaft. S. 6 FOTO: MICHAEL KÖRNER

„Den Herausgebern mit Designer Michael Körner ist auch in diesem Jahr wieder eine ansprechende Ausgabe gelungen.“ (Rheinische Post, 2012) Kein König und doch Kirmes . . . . . . . . . 3 Ausgezeichnet für besondere Verdienste 5 Vorstand: Neu aufgestellt . . . 6 Tu Gutes und rede drüber . . . . . . . . . . . 7 Grußwort des Brudermeisters . . . . . . . . 8 Ehrungen der verdienten Mitglieder . . . . 9 Kinderbelustigung . . . . . . . 11 Schützen in der ewigen Stadt . . . . . . . 14 Das große Preisrätsel . . . . . . 16 Vor sechzig Jahren . . . . . . . . . . . . . . 19 Das Festprogramm . . . . . . . . . 20 Merbecker Klänger . . . . . . . 22 Tradition wahren. Neues wagen . . . . . 24 Volkstrauertag 2012 . . . . . . . . . . . . 30 Aus KJM wird KjG . . . . . . . . . . . . . . . 33 Kölsche Weihnacht . . . . . . . 35 Blaulichtparty . . . . . . . . . . 37 2mal König. 1mal Kaiser . . . . . . . . . . 38 Bernd sagt Danke . . . . . . . . . . . . . . . 39

Schützenfest 1981. Die Schützenkönige Josef Kames, Gerd Bonsels, Heinrich Lehnen, Willi Heinen, Hermann Lüpges, Hans Gehlen, Hubert Lütters, Lothar Brömmer, Otto Dahmen, Josef Birx, Richard Albers, Hans Stockfleth, Heinz Jans, Willi Clingen und Helmut Viethen FOTO: H.P. GERADS

Zum letzten Mal hatte Merbeck vor über 30 Jahren keinen König, trotzdem wurde 1981 die Kirmes mit über 30 Königen und Umzug gefeiert. Die Chronik berichtet: DIE FRÜHKIRMES 1981 wurde vom 27. bis 29. Juni gefeiert. Weil die Prunkfeier ausfiel, hatte sich der Vorstand überlegt, was man zur Auflockerung und Verschönerung der Veranstaltung tun könnte: Der Veranstaltungsreigen begann am Samstag, 27. Juni 1981, mit dem

Kirmesball. In dessen Mittelpunkt stand die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Für Sonntag, 28. Juni waren die noch lebenden Königspaare der Bruderschaft eingeladen, um die Gestaltung dieses Tages vor allem

optisch zu verschönern. Um 9 Uhr trafen sich die Königspaare mit Vorstand, Fahnenabordnungen und weiteren Mitgliedern im Vereinslokal „Haus Kaumanns“, um von dort mit dem Trommlerkorps Merbeck zur Kirche zu ziehen. WEITER AUF SEITE 3

Kinder und Kirmes. Erinnern Sie sich? Mit Schutzbrille und in Begleitung von 3 Mädchen fühlte sich der Junge wie ein echter Motorradfahrer. Foto aus den 50er Jahren von Walter Clingen. Wer hat alte Bilder fürs Merbecker Dorfarchiv? RITA KÖRNER, TEL 2 45 40


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JUNI 2013

Merbecker Kirmes Zeitung

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KIRMES 2013 FREITAG, 28. JUNI 2013

18:00 Uhr Antreten, Abholen der Fahne. Kölsche Nacht mit „Take2“. Einlage der Bänd „Op Kölsch“ SAMSTAG, 29. JUNI 2013

18:00 Uhr Antreten, Errichten des Festmaien am Zelt. Festball mit „Time“ und Fahnenschwenken SONNTAG, 30. JUNI 2013

Kirmes 1981. Die ehemaligen Königspaare waren im Zelt der strahlende Mittelpunkt des Abends. Rund 20 Paare waren der Einladung gefolgt. Sie erhielten von der Bruderschaft Blumen- und Getränkepräsente. Hier im Bild Hubert Lütters (1956 König) mit seiner Frau Anni, rechts Lenchen und Fritz Küppers (1937 König) FOTO: H.P. GERADS

8:30 Uhr Antreten, Heilige Messe, Kranzniederlegung, Gefallenenehrung. Im Festzelt Frühschoppen mit dem Musikverein Klinkum 16:00 Uhr Zug durch den Ort mit allen Königen, Große Königsparade, Fahnenschwenken auf der Krefelder Straße. Weinball mit allen Königen, Ehrentanz der Königspaare. Es spielt „Time“ MONTAG, 1. JULI 2013

Kein König und doch Kirmes Niemand war bereit, bei der letzten Herbstkirmes den Vogel abzuschiessen. Trotzdem wird die Kirmes gefeiert. Das ist Tradition in Merbeck. So zu lesen in der Chronik der St. Maternus Schützenbruderschaft Merbeck von 1981 FORTSETZUNG VON SEITE 1

Dort wurde die hl. Messe gefeiert, danach Gefallenenehrung am Ehrenmal. Im Zelt war Frühschoppen mit Tanz. Zugleich trafen sich die ehemaligen Königspaare im Vereinslokal und zogen zum Zelt, wo sie strahlender Mittelpunkt des Abends waren. Rund 20 Paare waren der Einladung gefolgt. Sie erhielten von der Bruderschaft Blumen- und Getränkepräsente. Es war ein harmonisch verlaufener und stimmungsvoller Abend. Am Montag, 29. Juni, trafen sich die Mitglieder in der Pfarrkirche zur Feier der hl. Messe. Der traditionelle

„Klompeball“ begann um 11 Uhr und dauerte bis in die frühen Abendstunden. Die Spätkirmes wurde in Merbeck vom 12.-14. September 1981 gefeiert. Viele waren gespannt, ob nach einem königs- und prinzlosen Jahr sich diesmal wieder Mitglieder bereit finden würden, diese Würde, aber auch Bürde, auf sich zu nehmen: Heinrich Moll wurde zum neuen Schützenkönig proklamiert. Zu seinen Ministern berief er Peter Bonsels und Willi Stypertz. Als besonderes Ereignis ist hervorzuheben, dass Heinrich Moll bereits 50 Jahre vorher schon eimal 1932 regierender König

der Bruderschaft war. Beim Wettbewerb um den Prinzenvogel war Carsten Michels der glückliche Gewinner des Schießens. Zu seinen Adjudanten ernannte er Günter Güttes und Olaf Joerissen. Soweit die Auszüge aus der Chronik. DER FESTABLAUF IN DIESEM JAHR.

Eigentlich wird keine Parade abgehalten, wenn es keinen Schützenkönig gibt. Aber der Vorstand hat beschlossen, eine Königsparade mit allen ehemaligen Königen und Begleitung abzuhalten. Über 30 ehemalige Könige aus Merbeck werden dazu erwartet! Ein großes Pro-

Es erwartet Sie gehobene Gastlichkeit mit leichter regionaler Küche, die sich an den Jahreszeiten orientiert.

10:00 Uhr Messe im Festzelt, Ehrung der verdienten Mitglieder der Bruderschaft, Spaliertrinken der Züge 14.00 Uhr Zug zur Vogelstange, Vogelschuss, 16.30 Uhr Zurückbringen der Fahne in die Kirche, Zug zum Zelt und Abschlussball mit „Take2 gramm erwartet Sie: Errichten des Festmaiens, Festbälle, Frühschoppen, Großer Festzug durch unser Dorf mit über 30 ehemaligen Schützenkönigen, Paraden, Fahnenschwenken und Vogelschuß am Montag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an allen Festtagen und auf zahlreiche Zuschauer am festlich geschmükkten Weg des Festzugs am Sonntag und hoffen, dass diese Kirmes mit Geselligkeit und Spass lange Zeit in guter Erinnerung bleibt! KIRMES-PROGRAMM SIEHE SEITE 20

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JUNI 2013

Merbecker Kirmes Zeitung

Ausgezeichnet für besondere Verdienste Ungewöhnliches Vorkommen beim Spaliertrinken auf der letzten Frühkirmes: Die Züge waren sich einig, Lieder zusammen zu gestalten und zu singen

Heinz Lehnen erhielt von den Zügen die Auszeichnung für besondere Verdienste FOTO: MICHAEL KÖRNER

VON HEINZ-WILLI MERTEL

Es soll vorkommen, dass der Einsatz einzelner Personen gebührend respektiert und belohnt wird. So war es auf der letzten Spätkirmes. Es kam zur außerplanmäßigen Auszeichnung unseres Hauptfeldwebels Heinz Lehnen durch die Zugführer der Züge. Die Vorgeschichte: Auf der letzten Frühkirmes kam es beim Spaliertrinken zu einem ungewöhnlichen Vorkommen: Die Züge waren sich einig, die Lieder zusammen zu gestalten und auch zu singen. Heinz Lehnen (Hauptfeldwebel) hatte sich durchgesetzt, es zu weiteren musikalischen Stücken der Züge kommen lassen und den Zügen den Rücken gestärkt. Bei diesem Ereignis hat unser Hauptfeldwebel eigenmächtig das Musizieren der Züge für zwei weitere Lieder zugelassen. Die Züge haben es dankend aufgenommen. Später haben sich hierzu die Zugführer der Züge im Festzelt zusammengesetzt und darüber beraten, wie sie Heinz Lehnen dafür danken können. Hierzu wurde dann auch der Brudermeister zu Rate geholt. Und das Unvermeidliche war geboren. Die Zugführer der Züge teilten dem Brudermeister mit, dass sie sich bei Heinz Lehnen für diesen Einsatz bedanken möchten. Dieses solle in Form einer besonderen Auszeichnung auf der Spätkirmes geschehen. Und schon wurde zusammen eine Auszeichnung geplant: Die Auszeichnung für besondere Verdienste!

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6. AUSGABE

Neu aufgestellt

Wolfgang Poos, Wilfried Eickels, Carsten Michels, Hans Eickels, Gerd Klingen, Horst Höchemer, Heinz Stypertz, Jochen Lehnen und Heinz Willi Mertel sind der Vorstand der Merbecker St. Maternus Schützenbruderschaft

Der Vorstand der St. Maternus Bruderschaft Merbeck bei der Abschlussparade 2012

Der Vorstand der Merbecker St. Maternus Schützenbruderschaft besteht aus neun Personen. Diese planen und entscheiden zusammen mit den Mitgliedern der Schützenbruderschaft in Versammlungen über die Geschicke der Bruderschaft. So wurde der neue Ablauf der Kirmes in diesem Jahr beschlossen. (Seite 22) Die militärische Führung der Schützenbruderschaft wie Königsadjutant, Generalität, Hauptmann, Zugführer und Stabsoffiziere stellen wir Ihnen im nächsten Heft vor.

Wolfgang Poos, 58 J., techn. Angestellter 1. Brudermeister, geschäftsführ. Vorstand

Wilfried Eickels, 66 J., Rentner 2. Brudermeister, geschäftsführ. Vorstand

Carsten Michels, 47 J., Techniker 1. Kassierer, geschäftsführ. Vorstand

Hans Eickels, 57 J., Versandleiter Geschäftsführer, geschäftsführ. Vorstand

Gerd Klingen, 57 J., Betriebsleiter 2. Kassierer, Beisitzer

Horst Höchemer, 67 J., Rentner Schiessmeister, Beisitzer

Heinz Stypertz, 58 J., Betriebswirt Bezirksbundesmeister, Beisitzer

Jochen Lehnen, 30 J., Monteur Beisitzer

Heinz Willi Mertel, 42 J., Rohrleit.-Fachplaner Beisitzer FOTOS: MICHAEL KÖRNER

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JUNI 2013

Merbecker Kirmes Zeitung

Tu Gutes und rede drüber!

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Entgegen der leider oft gehörten Meinung vom „Kirmesverein“, die sich nur auf die Ausrichtung der Schützenfeste bezieht, leisten die Bruderschaften in unserem Bezirk vielfältige Aufgaben für das Gemeinwohl in unseren Dörfern

Die Bruderschaften und Mitglieder unseres Bezirkes sind unter anderem tätig bei der Organisation und Durchführung von Fronleichnamsprozessionen FOTO: CHRISTINE GÜTTES

VON CARSTEN MICHELS

Nach der großen Resonanz des ersten Bruderschaftstages im Jahre 2012 trafen sich Vertreter der 10 Bruderschaften des Bezirksverbandes Wegberg am 16.02.2013 im Pfarrheim Beeck zu einem zweiten Bruderschaftstag. Ein Thema des Tages bezog sich auf die Frage: Warum sind wir Bruderschaft und was leisten wir für unsere Gemeinschaft, unser Dorf? Entgegen der leider oft gehörten Meinung vom „Kirmesverein“, die sich nur auf die Ausrichtung der Schützenfeste bezieht, leisten die Bruderschaften in unserem Bezirk vielfältige Aufgaben für das Gemeinwohl in unseren Dörfern. Diese Tätigkeiten sind der Allgemeinbevölkerung und größtenteils auch den eigenen Mitglieder der Schützenbruderschaften kaum bekannt oder werden nur am Rande wahrgenommen. Unsere Schützenbruderschaften, die

INFO BRUDERSCHAFTEN UND MITGLIEDER UNSERES BEZIRKES SIND IN FOLGENDEN BEREICHEN TÄTIG:

Organisation und Durchführung von Fronleichnamsprozessionen, Wallfahrten, Altkleidersammlungen, Unterstützung bei Pfarr- und Dorffesten, Mitarbeit in Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen, Erledigung pastoraler Aufgaben, Durchführung sozialer Projekte, Mitwirkung bei der Liturgie, Jugendarbeit, Jugendförderung, Förderung der Jungschützen, Organisation und Durchführung von Tages und Wochenausflügen, Organisation von Ferienspielen

meistens der größte Verein des jeweiligen Dorfes sind, engagieren sich bei vielfältigen Anlässen. Die Mitglieder leisten Aufgaben nicht nur im Rahmen der Organisation und Durchführung der Schützenfeste. Die große Anzahl an Beispielen über die Tätigkeiten unserer Bruderschaften im Bezirksverband Wegberg zeigt sowohl die starke Bindung der Bruderschaften an die Kirche, als auch an den jeweiligen Ort und die Dorfgemeinschaft. Dies sollten alle Mitglieder der einzelnen Bruderschaften für sich verinnerlichen und getreu dem Motto verfahren: Tu Gutes und rede auch mal drüber!!


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K E R M E S

Im Verlauf einer zwei Tage dauernden Generalversammlung ist es uns gelungen, ein neues Konzept für unsere Schützenfeste zu verabschieden

Für Glaube, Sitte, Heimat VON WOLFGANG POOS GRUSSWORT DES BRUDERMEISTERS

Liebe Schützenbrüder, verehrte Leser! Dieses Grußwort verfasse ich zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich aus beruflichen Gründen in Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens befinde. Ein weiterer unserer Brudermeister, Heinz-Willi Mertel, hält sich, ebenfalls beruflich bedingt, zum jetzigen Moment in Indien auf. Indonesien ist stark muslimisch geprägt, in Indien hingegen überwiegt der Hinduismus. Was beide Länder jedoch prägt, ist das friedliche Miteinander unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften und Ansichten, ansonsten wäre es für uns als Christen wohl nicht so einfach, sich unbeschadet in der Öffentlichkeit zu bewegen. Die Grundlagen dafür sind gesunder Menschenverstand und

Die Begriffe „Glaube, Sitte, Heimat“ sind seit der frühesten Zeit des Verbandes als Schlagwörter für das Programm benutzt worden. Zunächst hießen sie allerdings „Glaube, Liebe, Heimat“

Toleranz, beides Tugenden, die in der heutigen Zeit leider allzu oft außer Acht gelassen werden.

Unsere St. Maternus Schützenbruderschaft hat auf der letzten Generalversammlung bewiesen, daß sie beides besitzt. Im Verlauf einer zwei Tage dauernden Generalversammlung ist es uns unter Anderem gelungen, ein neues Konzept für unsere Schützenfeste zu verabschieden. Darauf dürfen wir zu Recht stolz sein und ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Allen, die daran mitgewirkt haben bedanken. Ich lade Sie alle hiermit im Namen der St. Maternus Schützenbruderschaft herzlich ein, sich während unserer Kirmes selbst davon zu überzeugen und freue mich darauf, Sie in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. „Für Glaube, Sitte und Heimat“ Mit bruderschaftlichem Gruß Wolfgang Poos (1. Brudermeister)

6. AUSGABE

In eigener Sache FÜR ALLE MERBECKER erscheint zum

sechsten Mal diese beliebte Zeitung. Für Ihre Hilfe und Ihre Beiträge sind wir überaus dankbar! Diese Zeitung lebt von Ihren Berichten, Bildern, Vorträgen, Ereignissen und Ankedoten. Wenn Sie noch alte Fotos in Ihrem Besitz haben, würden wir diese gerne kopieren und in unserer Merbecker Kirmeszeitung veröffentlichen. Gerne kommen wir zu Ihnen nach Hause und nehmen Ihren Bericht in unserer Kirmes Zeitung auf. Wir bieten anderen Vereinen an, sich in der Kirmeszeitung darzustellen. Und wenn Sie ein Jubiläum oder einen besonderen Anlass haben, lassen Sie es uns wissen.

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Merbecker Kirmes Zeitung

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Ehrt verdiente Mitglieder

Es gehört zur Tradition, dass am Kirmesmontag nach der Hl. Messe auf dem Zelt die Ehrungen der verdienten Mitglieder vom Vorsitzenden vorgenommen werden VON HANS PETER GERADS

Die Ehrungen verdienter Mitglieder wurden vom Vorsitzenden Wolfgang Poos vorgenommen. Hinten v.l.n.r.: Wolfgang Poos, Karl-Heinz Gerads, Horst Hoechemer, Bernd Heinen, Wilfried Eickels, Carsten Lehnen, Heinz Gerichhausen, Thomas Müller, Walter Clingen, Gerd Klingen, Hans-Jakob Coenen, Heinz Jans, vorne sitzend Willi Heinen und Günter Güttes. FOTO: H.P. GERADS

Ganz im Sinn der Tradition der Merbecker St. Maternus Schützen ist es, am Kirmesmontag nach dem Besuch der Hl. Messe auf dem Zelt Ehrungen verdienter Mitglieder vorzunehmen. Es wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Walter Clingen, Johannes Dahmen, Wilfried Eickels, Karl-Heinz Gerads, Heinz Gerichhausen, Bernd Heinen, Heinz Jans, Gerd Klingen und Wilfried Schwenger. Für 50 Jahre Horst Hoechemer und Hans-Jakob Coenen, für 60 Jahre Paul Jakobs und Willi Heinen. Alle erhielten eine Urkunde und eine Anstecknadel mit entsprechenden Jahreszahlen. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz (SVK) wurden Thomas Müller und Carsten Lehnen ausgezeichnet. Bezirksbundesmeister Heinz Stypertz zeichnete Günter Güttes sen. für seine Verdienste um und für die Bruderschaft mit dem Sebastianus Ehrenkreuz (SEK) aus.

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6. AUSGABE

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Vom Zelt

„Ich habe genug Bier geordert“, sagt der Zeltwirt Sascha Bollo. Er hofft auf viele Gäste und auf gutes Wetter. Zum Ausschank kommt Hasseröder Pils und Diebels Alt. Im Zelt ist Rauchen streng verboten. Im Biergarten ist’s erlaubt VON MICHAEL KÖRNER IN DIESEM JAHR IST VIELES NEU. Das

Merbecker Kirmeszelt hat zur Frühkirmes einen neuen Wirt bekommen: Sascha Bollo, der kommt aus

Rommerskirchen und hat für die kommenden zwei Jahre mit der Bruderschaft einen Vertrag geschlossen. Stolz ist Sascha Bollo auf sein Festzelt, das auf dem Dorfplatz steht. „Ich habe genug Bier geordert“, sagt

er. Der Zeltwirt hofft auf viele Gäste und auf gutes Wetter. Zum Ausschank kommt das leckere Hasseröder Pils, eines der beliebtesten Biere Deutschlands und uriges Diebels Alt. „So jung wie beim Alt kommen

wir nicht mehr zusammen“. Im 15 x 35 Meter grossen Sechs-Felder-Zelt ist das Rauchen verboten. „Im anschliessenden offenen Biergarten aber ist für die Raucher genügend Platz. Und bewirtet wird dort auch.“

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Merbecker Kinder Kirmes Zeitung

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Kinder aufgepasst! Ab diesem Jahr gibts nicht nur Schieß- und Fressbuden! Kommt am Kirmes-Sonntag zum Festzeltplatz und macht mit. Ihr werdet staunen!

Kinderbelustigung auf der Kirmes

Diese haben schon die Arbeit aufgenommen: Sie werkeln hinter verschlossenen Toren für den Aufbau von Parkours, Spielen und Unterhaltung für Kinder. Wenn Frühkirmes ist, sollt ihr euch darauf freuen, dass es am Sonntag nicht nur um die Uniformierten geht, sondern dass auch Kinder im Mittelpunkt stehen.

Kleinen: NEUER KIRMES-EVENT für die

s war Jetzt ist es soweit. Da Jahr gibt noch nie da. Ab diesem ng auf gu sti es eine Kinderbelu genen der Kirmes. In den vergan auf die Jahren wurde bisher rn zwar de Kin n Unterhaltung vo aber rde wu nicht verzichtet, es et. Der etwas weniger beacht war dieBruderschaft Merbeck ses bewusst.

We il kei ne Kin der mit der Brauchtumspflege vertraut wurden, wurde der Nachwuchs rar. Das soll sich in Zukunft ändern. Die Bruderschaft hat nun beschlossen, am Frühkirm esSonntag in der Mittagszeit bis zum Nachmittag eine ausgie bige Kinderbelustigung zu verans talten, die Kinder staunen läss t.

Hierzu wird jedes Jahr eine neue Gruppe aus der Bruderschaft auserwählt, deren Aufgabe es ist, die Belustigung zu planen, zu steuern und auszuführen. Alles um den kleinen Merbeckern und auch deren Freunden das Bruderschaftsleben näher zu bringen und zu versüßen. In diesem Jahr fällt diese Aufgabe auf den Zug der Schillhusaren.

Also aufgepasst! Auch wenn es noch nicht alle Mädchen und Jungen gehört und gelesen haben! Ab diesem Jahr gibt es nich t nur Schi eßbu den und Fressbuden zu bestaunen! Es geht los! Kommt alle am KirmesSonntag zum Festzeltplatz und macht mit. Ihr werdet auf eure Kosten kommen!

FOTOS: H.P. GERADS, MICHAEL KÖRNER

VON HANS-WILLI MERTEL

Diese Kinder gewinnen. Die hier gezeigten Kinder, die bei der Kirmes im letzten Jahr fotografiert wurden, erhalten am Kirmessonntag nach der Gefallenenehrung auf dem Zelt eine Überraschung.

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6. AUSGABE


Merbecker Kirmes Zeitung

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Pilgern nach Kevelaer Der Vorstand der Marienbruderschaft Merbeck möchte alle Mitglieder der Pfarrgemeinde zu dieser Wallfahrt vom 13. -14. Juli 2013 herzlich einladen

KEVELAER DIE WALLFAHRT

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nach Kevelaer ist in diesem Jahr vom 13. -14. Juli 2013

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Wie jedes Jahr geht es zur traditionellen Marien-Wallfahrt. Für die einen zu Fuß, für andere per Fahrrad oder mit dem Bus. Der Vorstand der Marienbruderschaft Merbeck möchte alle Mitglieder der Pfarrgemeinde zu dieser Wallfahrt herzlich einladen

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Bekim und Hari wünschen der St. Maternus Bruderschaft Merbeck schöne Kirmestage!

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K E R M E S

Die Schützen der Merbecker und Houverather Bruderschaft besuchten bei ihrer Romreise im April 2013 auch Castelgandolfo, die Sommerresidenz des Papstes, wo unser emeritierter Papst Benedikt XVI zur Zeit lebt. FOTOS: CHRISTIANE UND CARSTEN MICHELS

Schützen in der ewigen Stadt Wegen der großen Nachfrage nach der ersten Reise im Jahre 2011 fuhren 49 Schützen der Merbecker und Houverather Bruderschaft zum zweiten Mal nach Rom VON CHRISTIANE U. CARSTEN MICHELS AM SAMSTAG, DEN 6. APRIL bestiegen wir

bei kühlen 5 Grad in Düsseldorf den Flieger, um 2 Stunden später bei Sonnenschein und zweistelligen Temperaturen in Rom zu landen. Direkt nach unserer Ankunft stand auch schon der erste Besichtigungstermin der zweitgrößten Kirche Roms (St. Paul vor den Mauern) an. Im Ausgehviertel der Römer Trastevere be-

zogen wir anschliessend unser Hotel. Der Nachmittag wurde ausgiebig für erste Erkundungen des Viertels und der örtlichen Gastronomie genutzt. Zum gemeinsamen Abendessen kehrten wir dann in ein zünftiges römisches Lokal ein. Nach einem ausgiebigen Frühstück zog unsere Pilgergruppe am Sonntag vormittag zum Petersdom, um mit der versammelten Menge von ca. 30.000 Gläubigen den Angelussegen

von Papst Franziskus zu erhalten. Der Sonntag nachmittag war geprägt durch einen dreistündigen Rundgang „Das Romantische Rom“

6. AUSGABE Maria Maggiore, die Lateranbasilika (Erste Kirche Roms) sowie der Besuch der Sommerresidenz des Papstes Castelgandolfo, wo unser emeritierter Papst Benedikt XVI zur Zeit lebt. Nach einem stimmungsvollen Mittagessen im Weinort Frascati besichtigten wir die Katakomben mit dem Grab des Hl. Sebastianus. Zum Abschluss des Tages feierten wir eine Andacht in der Basilika. Zur Generalaudienz auf dem Petersplatz hatte es unser Schützenbruder Willi Küppers wieder geschafft, uns die besten Plätze in unmittelbarer Nähe des neuen Papstes Franziskus zu sichern. Spätestens bei der namentlichen Begrüßung der Pilgergruppen und der anschließenden Fahrt des neuen Papstes durch die Menschenmenge wurde uns allen klar, dass ein neuer Wind im Vatikan weht. Nach der Audienz nutzten einige Mitglieder die Möglichkeit zu einem Besuch der vatikanischen Museen und der sixtinischen Kapelle.

Auf dem Rückweg zum Hotel wurden unsere Mitglieder in voller Uniform neugierig, interessiert und respektvoll von der Schweizer Garde und der römischen Bevölkerung begrüßt.

mit Besichtigung der Spanischen Treppe, Trevibrunnen, Pantheon und Piazza Navone. Unsere Reiseleiterin Angela informierte uns wieder ausgiebig über das Leben heute und in der Antike. Beeindruckend waren am Montag vormittag die Besichtigung des Colosseums, Forum Romanum und des kapitolinischen Hügels. Parallel besuchte eine zweite Gruppe den Petersdom mit den Katakomben aller Päpste und machte bei strahlendem Sonnenschein einen Aufstieg auf die Kuppel. Nach den anstrengenden Besichtigungen der Vortage fuhren wir am Dienstag zu den weiter entfernten Sehnenswürdigkeiten. Höhepunkte waren die Marienkirche

Nach fünf erlebnisreichen Tagen stand am Donnerstagmittag unser Rückflug in die Heimat an, wo wir nachmittags gesund, gut gelaunt und mit Sonnenschein im Gepäck eintrafen. Auch in diesem Jahr waren es wieder erlebnisreiche und unvergessliche Tage, die auf sehr positive Resonanz aller Mitpilger stießen.


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2013 keine Stellen

Die Amtsinhaber von 2012 bleiben für 2013, für 2014 werden die Stellen am Ostermontag versteigert

Das Motiv: Der Heilige Sebastian, Patron der Bruderschaften, und das Motto Glaube, Sitte, Heimat auf grünem Grund FOTO: MICHAEL KÖRNER

Sebastians Fahne Die Standarte des Bezirksverbandes Wegberg geht jedes Jahr an eine andere Bruderschaft im Bezirk

DAMIT FÄNGT JEDE KIRMES AN: Abholen

der Bruderschaftsfahne in der Kirche. Zum Ende des Schützenfestes wird die Bruderschaftsfahne wieder in die Kirche gebracht. Im vergangenen Jahr kam die Standarte des Bezirksverbands, die jedes

Jahr an eine andere Bruderschaft im Bezirk Wegberg geht, zu uns nach Merbeck. Die Standarte blieb bei uns in der Kirche bis zu diesem Jahr. Von uns aus ging die Standarte nach Beeck. Genug Gründe, ein Bezirksschützenfest zu feiern.

Eine Stellenversteigerung gibt es wohl nur in Merbeck. Es gilt als hohe Ehre, Fähnrich zu sein; selbst wenn dafür einige Euro geopfert werden müssen. Brudermeister Wolfgang Poos, der 1. Brudermeister, ruft am Ostermontag die einzelnen OffiziersStellen auf, beim höchsten Gebot erfolgt der Zuschlag. Die Bruderschaftfahne und die beiden Schwenkfahnen sind überaus begehrt. Wer weiss noch, was der höchste Beitrag war? Mehr davon dann in der nächsten Ausgabe.

TRADITION STELLENVERSTEIGERUNG 2013:

Die Posten für das Schützenfest 2013 wurden nach der Ostermesse am Ostermontag unter den Bruderschaftsmitgliedern besetzt: Bruderschaftsfahne G. Güttes jun., Bezirksstandarte R. Hastenrath, Schwenkfahne Mark Windeck, Schwenkfahne (n. schwenkbar) A. v.d. Flierdt, Oberleutnant H. Höchemer, 1. Leutnant C. Lehnen, 2. Leutnant St. Strauchen, Spieß Hz. Lehnen, Jägerzug Ph. Landscheiten, Jägeroffiziere D. Beckers, Grüne Husaren V. Eickels, Blaue Husaren D. Kurzweg, Infanterie K.H. Gerads, Marinezug W. Paulsen, Weiße Husaren: keine Teilnahme in Uniform

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COUPON Bitte auf der Rückseite die Lösung des Rätsels eintragen! Bitte das Lösungswort, Namen und Adresse eintragen und den ausgefüllten Coupon am Sonntagnachmittag nach der Parade im Festzelt abgeben. Zu gewinnen gibt es in diesem Jahr: 1. Preis: ein Wertgutschein für die Gaststätte Merbeck Grill im Wert von 50 ¤. 2. Preis: ein Wertgutschein für das Restaurante Vesuvio im Wert von 40 ¤. 3. Preis: ein Wertgutschein für die Gaststätte Timmermans im Wert von 30 ¤. 4. Preis: ein Wertgutschein für das Haus Schüppen in Schwaam im Wert von 20 ¤. Die St.-Maternus-Schützenbruderschaft wünscht viel Glück beim Rätseln und ein schönes fröhliches Schützenfest 2013!


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Das große Preisrätsel Zu gewinnen: die beliebten Gaststätten-Gutscheine. 50 ¤ für Gaststätte Merbeck Grill (1. Preis), 40 ¤ für Restaurante Vesuvio (2. Preis), 30 ¤ für Gaststätte Timmermans in Schwaam (3. Preis) und 20 ¤ für Haus Schüppen in Schwaam (4. Preis). Viel Spaß! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

5 hatte die Schule 2001 6 erhielt Auszeichnung für besondere Verdienste 7 DJ beim Feuerwehrfest 8 Studio für Haar 9 verkauft Tiernahrung 10 schreibt Merbecker Klänger 11 wird im Zelt ausgeschenkt 12 liefert Beton 13 hilft Strom sparen 14 sind die Schreiner

COUPON Des Rätsels Lösung: Hier bitte das Lösungswort, den Namen und die Adresse eintragen und diesen Coupon von Freitag bis Montag Mittag im Festzelt abgeben. Die Verlosung ist am Montag nach der Ehrung der verdienten Mitglieder Lösungswort........................................................................................................... Name .................................................................................................................... Straße ................................................................................................................... Wohnort.................................................................................................................

DIE LÖSUNG DES RÄTSELS 2012: „BEZIRKSSCHÜTZENFEST“ Viele richtig ausgefüllte Coupons zeigen uns, dass unsere Kirmeszeitung aufmerksam gelesen wird. Die Preise und Gewinne wurden von der Königin und den Ministerinnen gezogen: 1. Preis: Eva Blajer erhielt einen Gutschein über 50 ¤ für die Gaststätte „Haus Schüppen“ 2. Preis: Debby Iley bekam einen Gutschein über 40 ¤ für die Gaststätte „Merbeck Grill“ 3. Preis: Michelle Katthagen gewann einen Gutschein über 30 ¤ für die Gaststätte „Vesuvio“ 4. Preis: Wilfried Eickels gewann einen Gutschein über 20 ¤ für die Gaststätte „Timmermans“

FOTOS: H.P. GERADS

DIE MEISSTEN FRAGEN lassen sich bei genauer Durchsicht dieser 6. Ausgabe der Merbecker Kirmeszeitungleicht beantworten. Die Antworten der Reihe nach bitte in die von oben nach unten nummerierten Felder eintragen. Das Lösungswort ergibt sich aus der markierten Spalte (ä=ae, ö=oe, ü =ue). 1 Ferienwohnung im Schwalmtal 2 übernimmt 2013 die Kinderbelustigung 3 liefert Pizza von Vesuvio 4 waren mit Merbecker Schützen in Rom


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Merbecker Kirmes Zeitung

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E I N S C H Ö N E S Z I E L VO R AU G E N ! Auch wer dieses Jahr beim Schützenfest das Ziel verfehlt, kann sich auf einen schönen Tag freuen – denn frisches Diebels ist immer ein Volltreffer!

FOTOS: H.P. GERADS

E I N S C H Ö N E R TA G !


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Merbecker Kirmes Zeitung

Die „Prunkfeier“ wurde vom 27. bis 30. Juni 1953 gehalten. Stellvertretend für den Schützenkönig Leo Kaumanns trug Anton Behr das Königssilber an den Kirmestagen

Vor sechzig Jahren Leo Kaumanns erklärte, dass er vor 25 Jahren Schützenkönig war und es gerne wieder würde. Auf einer Tafel wurde ein Vogel aufgemalt, Leo Kaumanns putzte diesen aus Abend wurden noch die Offizierstellen verteilt. Die „Prunkfeier“ wurde VOR 60 JAHREN, 19. April 1953. Wich- vom 27. bis 30. Juni 1953 gehalten. tigstes Thema in der Generalver- Stellvertretend für den Schützenkösammlung: die Abstimmung über nig Leo Kaumanns trug Anton Behr an den Kirmestagen das Königssilber. den Vogelschuss. Am 18. Mai zog man um 16:00 Uhr Die Spätkirmes wurde am 13. und 14. September 1953 im von Kaumanns zur Vogelstange auf der Ring- Am 16. April 1988 Saale Kaumanns gefeiert. Was noch außer Tanzen straße. Jedoch fand sich wurde ein kein Bruderschaftsmit- Kastanienbaum der geschah, ist in den Büglied, die Königswürde Mittelpunkt des chern der Bruderschaft durch Abschießen des neuen Dorfplatzes. nicht verzeichnet. Vogels zu erlangen. Also schoss Karl Paulsen als Vorsitzender VOR 50 JAHREN. In der Gaststätte den Vogel ab. Ein Schützenfest soll- Kaumanns war am 20. Januar 1963 te aber nicht stattfinden. Eine außer- Generalversammlung. Der Mitordentliche Versammlung wurde für gliedsbeitrag sollte weiterhin 4,- DM den 24. Mai einberufen. Leo Kau- betragen. Frühkirmes feierte man manns erklärte den Versammelten, vom 6. bis 9. Juli. Schützenkönig war dass er vor 25 Jahren Schützenkö- Helmut Viethen, Minister Willi Bonnig war und es gerne wieder werden sels und Severin Kames, Königsadwürde. Auf einer Tafel wurde ein Vo- jutant Heinz Küppers. Einen Schütgel aufgemalt, man hatte ja in Willi zenprinz hatte man damals noch Köster einen guten Maler. Leo Kau- nicht. Spätkirmes war 1963 am 14. manns putzte diesen Vogel aus. und 15. September. Zu diesem ZeitSchnell wurde dem neuen König das punkt gab es bei der Spätkirmes Königssilber umgehangen. An diesem noch keinen Vogelschuss. VON HANS PETER GERADS

VOR 25 JAHREN. In der Generalversammlung am 24. Januar 1988 wurde Franz Schovenberg als Schriftführer gewählt. Die Beiträge wurden von 24,- auf 48,- DM erhöht, Mitglieder der Bruderschaft haben freien Eintritt an allen Tagen des Schützenfestes. Die Stellenversteigerung am Ostermontag, ein traditioneller Höhe-

SEITE 19 punkt, war am 4. April 1988. Die Offiziersstellen waren schnell versteigert, es war schliesslich Bezirksschützenfest. Mit Helmut Viethen hatte die Merbecker St. MaternusBruderschaft einen Kaiser als Schützenperson. Nachdem er schon 1963 und 1977 einmal König gewesen war, schoss Helmut sich beim Vogelschuss am 13. September 1987 mit dem 14. Schuss zum Kaiser. An seiner Seite als Minister standen Walter Joerissen und Franz-Josef van de Flierdt. Bernhard Lütters war der Kaiseradjutant, Schützenprinz war sein Sohn Thomas. Vom 25. bis 28. Juni 1988 feierten wir mit unserem Kaiserpaar das Merbecker Schützenfest. Erstmals in der langen Geschichte der Bruderschaft war der Tanzabend am Dienstag durch Beschluss des Ordnungsamtes nur bis 24:00 Uhr erlaubt. Diese Verordnung konnte aber dem Kaiserpaar und Gefolge sowie die Schützenzüge nicht davon abhalten, den Kirmesausklang im Vereinslokal bis in den frühen Morgen fort zu setzen. Die Merbecker Spätkirmes 1988 mit Vogelschuss war vom 10. bis 12. September. Franz Schovenberg wurde am 11. September um 17:41 Uhr mit 47. Schuss unser neuer Schützenkönig. Mit dem siebten Schuss holte sich Rainer Jans die Prinzenwürde.

Schützenkönig Helmut Viethen mit seiner Cousine 1963 (li.) Schützenkaiser Helmut Viethen und seine Frau 1988 (rechts). Minister waren damals Walter Jörissen und Franz-Josef van de Flierdt, Königsadjutant Bernhard Lütters, Schützenprinz Thomas Viethen BILDER: ARCHIV BRUDERSCHAFT


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Merbecker Frühkirmes

Freitag 28. Juni bis Montag 1. Juli 2013

mit über 30 ehemaligen Schützenkönigen aus Merbeck

Das Festprogramm Ein großes Programm erwartet alle Gäste und alle Merbecker zu unserem traditionellen Schützenfest: Errichten des Festmaiens, Festbälle, Frühschoppen, Großer Festzug durch unser Dorf, über 30 ehemalige Schützenkönige aus Merbeck, Paraden, Klompenball mit Prämierung, Fahnenschwenken für alle Schulkinder und Vogelschuß am Montag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an allen Festtagen und auf zahlreiche Zuschauer am Weg des großen Festzugs am Sonntag!

SONNTAG, 30. JUNI 2013

8:30 Uhr

Antreten am Vereinslokal Vesuvio Zug zur Kirche

9:00 Uhr

HEILIGE MESSE Kranzniederlegung mit Gefallenenehrung Zug zum Festzelt mit anschließendem musikalischen Frühschoppen mit dem Musikverein Klinkum

16:00 Uhr

Antreten am Vereinslokal Vesuvio

ZUG DURCH DEN ORT MIT ALLEN KÖNIGEN 17:30 Uhr

GROSSE KÖNIGSPARADE MIT ALLEN KÖNIGEN anschliessend Fahnenschwenken auf der Krefelder Straße Zug zum Zelt

ab 20:00 Uhr WEINBALL MIT ALLEN KÖNIGEN 18:00 Uhr

FREITAG, 28. JUNI 2013

AM KÖNIGSTISCH

Antreten am Vereinslokal Vesuvio

Ehrentanz der Königspaare Es spielt die bekannte Unterhaltungsband „Time“ Eintritt frei

ABHOLEN DER FAHNE IN DER KIRCHE Zug zum Festzelt 20:00 Uhr

KÖLSCHE NACHT - Themenabend Es spielt die bekannte Unterhaltungsband „Take2“ mit Einlage der Bänd „Op Kölsch“ Eintritt 5,- ¤

MONTAG, 1. JULI 2013

9.45 Uhr

Antreten am Festzelt

10:00 Uhr

MESSE IM FESTZELT EHRUNG DER VERDIENTEN MITGLIEDER DER BRUDERSCHAFT

SAMSTAG, 29. JUNI 2013

18:00 Uhr

Antreten am Vereinslokal Vesuvio Zug zum Festzelt

ab 12.00 Uhr SPALIERTRINKEN DER ZÜGE 14.00 Uhr

ZUG ZUR VOGELSTANGE ANSCHLIESSEND VOGELSCHUSS

16.30 Uhr

Zurückbringen der Fahne in die Kirche - Zug zum Zelt

17.00 Uhr

KIRMESBALL - Ende offen

ERRICHTEN DES FESTMAIEN AM ZELT ab 20:00 Uhr FESTBALL MIT FAHNENSCHWENKEN Es spielt die bekannte Unterhaltungsband „Time“ Eintritt frei

Es spielt die bekannte Unterhaltungsband „Take2“ Eintritt frei


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Merbecker Kirmes Zeitung

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Jägerzug Achtung! VON PHILIPP LANDSCHEITEN

Der Jägerzug Merbeck gehört schon seit Ewigkeiten der Schützenbruderschaft an. Er bietet für Jugendliche den optimalen Einstieg in die Tradition und das Brauchtum rund um das Schützenfest. Bei uns lernt man das Maschieren, Krawatten binden etc. und natürlich auch den Zusammenhalt unter Schützen kennen. Aber wir sind nicht nur zum Schützenfest aktiv, wir treffen uns regelmäßig das ganze Jahr über und organisieren auch immer wieder Treffen und Veranstaltungen für uns, um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken und zu pflegen. Solltet ihr oder eure Eltern durch die Gerüchte abgeschreckt worden sein, dass bei uns ein Trinkzwang in Bezug auf Alkohol besteht, können wir nur sagen, dass dies niemals so war und auch nie so sein wird. Falls ihr also Interesse habt, das Schützenfest mit zugestalten und den Jägerzug kennenzulernen, dann meldet euch einfach bei uns unter jaegerzug@web.de oder sprecht uns bei den öffentlichen Auftritten gerne an. WER KENNT DIESEN JUNGEN?

Bei der Suche nach alten Bildern fanden wir dieses Foto. Die Redaktion fragt: Wer ist denn das? Und wer kann nähere Angaben dazu machen? In der nächsten Ausgabe der Merbecker Kirmes Zeitung werden wir über Ihre erfolgreiche Suche berichten.

Marc Heiligers

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LÖSUNG 2012 In vorigen Jahr war unser Rätsel sehr schwer zu lösen. Einige Leser der Merbecker Kirmes Zeitung haben unser langjährig verdientes Mitglied Michael Feger auf dem alten Bild jedoch erkannt.

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Merbecker Klänger öwer de neu Schuel Die Eröffnung der neuen Schule in Merbeck vor 60 Jahren Erzählt in Merbecker Mundart von Maria Küppers Die Oberklasse der Katholischen Volksschule Merbecker 1951 OSS SCHUEL steht nou all 60 Joahr, enne Jronk vörr de viere, datt ess kloar. Ech hann mett Lüüt jekallt, ett woar nett vorjääs, onn weet ee biske, wie datt mett oss Schuel damals ess jewääs.

Ee passend Bre:at vörr opp de Schoor, die Steen doa dropp, datt woar schon schwo:ar. Die Männ oaves möösch onn kapott vom Schleepe woare, doa brüket kenner noa dee froare. Dee Daakstohl meek, nett enne Tömmermann, doa mooch enne Eisenfachmann rann.

Wollt err noch wi-ete, wo die alde Schuel hätt jestonge? Die Schuel hau Kachele onn Wasserklosett, Wo die äldere Merbecker noch all send hinjejonge? Datt send die Hüser von Weyersch onn Bäckere, henger opp dorr Boam däät blenke dorr Parkett. Ech froar öch, wee hau vörr 60 Joahr de Poos, ech datt noch so jrad selver woos. sonn Hüskes onn sonne Boam? Die Schuel hau enn Badeanstalt vürr die kleinen Leute, Datt Feld, wo die neue Schuel hin mooch, unvorstellbar für die Menschen von heute. hau Tackes Wilhelm ut de Venn onger de Plooch. Enne Schmette (Mertzbach) uut Glabach jehuer datt Mött jett Seep, e Handook onn fresche Wääsch Stöck, de Jemende joll ett; die Merbecker haue Jlöck. see kosche bade, danoa koam alles wärr en de Tääsch. Vörr 1,00 DM dorr m², ech konn datt koom jlöve, die Krööchtener datt Feld hant jejolle, die Dorpslüüh nou enn schöne Schuel all wolle. Enne Architekt wuurd jevonge, namens Klärding, dää Mann vörr datt Projekt richtisch Füer hä veng. Datt Feld wuerd iesch ens als Boltzplaatz freij-je-joave, bis dä Klärding dorr Plan verdisch hau, doa mott man dämm hüüt noch vörr loave. Ännije Baufirme koam aan, mött vüel Werker onn Jeschier, als ieschtes mott enne Brunnen entstehen hier. Dee Pött onn dee Keller wuerd von die Männ mett de Schöpp uutjestoake, Mensch, datt jeng verdammt hell en de Knoake. Die Schuel wuerd de Schönste noa dee Kresch weit onn breit, datt woar ett jrötzte Bauprojekt vöör die damalige Zeit. Dorr Elektriker onn Klempner woar dee Hi’epe (Heepen) Jakob utt Krööschte, dää bräät alles ant loope onn ett lööschte. Enne Stromprüfer dee Jakob jarnett konk, dee pröfet alles mett de Honk. Dämm woar dorr Brell kapott jejonge, datt meek Jakob kenn Möhj, hä dreht dä Brell e’römm, die Büjele stonge en dee Höhj. Häh woar enne Spezialist aus jeder Sicht, dorr Strom hätt ömm och döx enne jewischt. Die Werker all, see koosche joot tömmere onn mu:ere, die Merbecker dinge staune onn jenge vüel lu:ere. Die Schuel däät wosse, datt Daak woar all dropp, die Männ, die werkete em Jalopp.

FOTO: MARIA HUGET

Werr möde emmer bedeenke, datt leck 60 Jahr tröck, doa vüür woar de Schuel onn datt, watt doa jeboane wuurd, e Meesterstück. Mit dazu beigetragen hat die Lehrerin Frl. Holzky (Wilhelmy) nichts an der Schule war ihr zuviel. Die Jrötzte, die enn die neu Schuel ömtrooke, woar de Johrgang 1936/37, die woare be de Jruppenarbeit onn de Sachkunde besonders fleißig, all datt Neue woar vörr die wie e Schlaraffenland, se woare von allem wie jebannt. De Klasse haue all enn extra Jruppenraum, Jruppenarbeit, datt woar Lehrer Erhard Nickels Traum. Die neue Schuel wuurd janz von ömm jeprächt, dee alde Schueldrill hätt dää einfach affjesächt.

Koom ene hau en Dusch oder ee eje Bad, dee Fummel mött die Wäschbütt woare se all satt. Twie Öaves mooch dee Huusmeester stoake, die mooche vüel Koks schöppe, soll datt Waater halvwe- Enjeschult wuerd ech bee Frau Wilhelmy, die meeschte Tiet bee ihr mesch och jeveel. ajs koake. Bis opp eene Daach, Minne Mann wett von datt Heize, von die Ääsch onn von dee loach mech opp dorr Maach. Datt koam so: die Schengele e Liedche de senge, dee janze Koks mooche die mett dee Schubkahr noa de Ech hau mett Keulers Finni jau jätt jeschwätzt, doa kütt die Wilhelmy opp oss aanjewetzt. Öves brenge. Wo ech von dä Huusmeester kall, Kluser Hein onn sinn Dee Steck e paar moal osse Röök hell troaf, vöör Schwätze enn zämmlick hachte Stroaf. Frau Maria datt woar, die schön Schuel mett de jruete Anlare joot de fleje, datt Werr woare ein für alle Male kuriert, woar vörr die Küppersch kloar. mett dee Knöppel ess oss nie mi:er jätt passiert. Vörr die 50jer Joahre woar die Anlare mött de Rasen, bald Enn de Adventstiet wollte werr Kleene besongersch brav onn fleißig och sinn, wie enne englische Jarten, dann dorfte werr bee Frau Wilhelmy e Strüheshälmke die Küppers sich viel Arbeit darauf machten. Man hau de Schuel’, de Lehrer onn Huusmeesterwohnung enn ett Kreppke lägge erenn. Ett schöönste Helmke de sööke emm Strüh onn Heu, alles bejeneen, onn von die Schuel woar minne Mann Reinhold och dee- vörr datt Chreeskenke joave werr oss janz vüel Meu. Dorr blenkijste Oppel wuard uut de Äppelkees jesooch, hem. weil dee opp dorr Döösch koam onn enn Käzz drin posDoor Schutzpatron de hl. Bartholomäus von de Jemen- se mooch. de uut Krööschte, Als klee Kenk hann ech neet jewooß, watt enn Pausendäät opp de Jrundstein von oss Schuel lööschte. un Wandelhalle woar, 1951 wuurd die Schuel ennjeweiht, os neu Schuel hau dess een, ett koame Jääs von weit onn breit. doa woar ett mesch kloar. Vörr die Einweihung mooche de Kenger mehrstimmige Lie- Opp de Schuelhoaf doa koosche die Kenger spi:ele, der übe, e paar falsche Tuen däte die Feier jätt trübe. doa haue se Sport, Schulchor onn Theaterjruppen hau ett bes doa hin joa nie sojar vörr die Männ von dorr Jäjerzoch dee richtige Übungsort. jejoafe, vörr all datt Neue well ech de Lehrer Nickel noch ens be- Opp dee alde Sportplaatz, wiet henge enn dorr Boosch, wo koom e Kenk alleen hinloope koosch. songers loafe. LESEN SIE DIE FORTSETZUNG AUF SEITE 29


Merbecker Kirmes Zeitung

INNENAUSBAU

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6. AUSGABE

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Tradition wahren. Neues wagen. Das Wichtigste: Frauenparade, Kränzerball und Juxparade bleiben. Der Kirmesauftakt ist am Freitag. Die KĂśniginnenparade findet Sonntag statt. KĂśnigsball ist am Sonntag. VogelschuĂ&#x; am Montag. Spätkirmes im Pfarrheim ZĂźge eine grĂśĂ&#x;ere Mitwirkungspflicht, fĂźr den Vorstand eine grĂśĂ&#x;ere Veränderungs- und Risikobereitschaft, es ist aber auch zugleich die Chance, im Wertschätzungsgleichgewicht gemeinsam die Aktivitäten innerhalb der Bruderschaft zu gestalten. Letztendlich ist es dann egal, ob ein Arbeitskreis oder ein Gremium mit dazu beigetragen hat. Frauenparade, Kränzerball und Juxparade. Diese Traditionen gibt es nur in Merbeck beim SchĂźtzenfest. Bei der Jahreshauptversammlung 2013 wurden zeitgemäĂ&#x;e Veränderungen beschlossen. FOTOS: ARCHIV, MICHAEL KĂ–RNER, H.P. GERADS

INFO GREMIUM, ARBEITSKREIS ODER WAS? So

kÜnnte man die Gemßtssstimmung mancher Schßtzenbruder innerhalb der St.Maternus-Schßtzenbruderschaft bezeichnen. Die konnten nicht recht einordnen, was bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2012 per Votum ins Leben gerufen wurde. So wurden die einzelnen Zßge dazu bestimmt, einen Delegierten zu benennen. Mit dem Arbeitsauftrag, neue Ablaufkonzepte fßr die Frßh- und Spätkirmes der nächsten Jahre zu erstellen. Zusammen mit dem Vorstand wurde in

mehreren Quartalstreffen sehr rege und konzentriert darauf hingewirkt, den gesellschaftlichen Veränderungen sowie noch brachliegenden Ressourcen innerhalb der Bruderschaft eine stärkere Beachtung und eine aktive UmsetzungsmĂśglichkeit in den Ablaufkonzepten zu geben. Zum heutigen Zeitpunkt wissen wir, dass das bei der Jahreshauptversammlung 2013 vorgelegte Konzept (die genauen Programmabläufe entnehmen sie bitte dieser Kirmeszeitung) mit groĂ&#x;er Mehrheit angenommen wurde. Die Eck- und Kern-

punkte des neuen Konzeptes: Die ZĂźge wirken aktiv mit bei der Planung und DurchfĂźhrung der einzelnen Programmpunkte. Traditionelle Alleinstellungsmerkmale (Frauenparade, Kränzerball, Juxparade usw.) bleiben erhalten. ZeitgemäĂ&#x;e Veränderungen werden durchgefĂźhrt: Der Kirmesauftakt bei der FrĂźhkirmes ist freitags, die KĂśniginnenparade am Sonntag Nachmittag, der KĂśnigsball am Sonntag Abend, VogelschuĂ&#x; ist Montag Nachmittag und die Spätkirmes wird im Pfarrheim gefeiert. Dieses neue Konzept bedeutet fĂźr die

NEUGESTALTUNG DER FRĂœH- UND SPĂ„TKIRMES

Die Mitwirkenden fĂźr den neuen Ablauf der FrĂźh- und Spätkirmes FĂœR DEN VORSTAND

Wolfgang Poos, Carsten Michels, Hans Eickels, Wilfried Eickels FĂœR DIE ZĂœGE

Lucas Terporten (Jägerzug) Martin Terporten (Jägeroffiziere) Hans Willi Mertel (Schill Husaren) Chr. Schlautmann (GrĂźne Husaren) Ralf Bonsels (Marinezug) Andreas TheiĂ&#x;en (WeiĂ&#x;e Husaren)

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Des Königs rote Meile VON MELANIE BREUER-EICKELS

Was so alles an einem Schützenfest in Merbeck passiert. Dem König von 2007 Hans Eickels wurde jede Nacht, wenn er vom Festzelt nach Hause gefahren wurde, eine besondere Ehre zuteil. Am Tag bestach die von der Nachbarschaft großartig geschmükkte Residenz in Gelb und Weiß. Für Beleuchtung sorgte eine Hauslampe

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6. AUSGABE

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mit heller Glühbirne. Erreichte das königliche Gefährt am Abend unter den musikalischen Klängen von Vangelis „conquest of paradise“ die Hallerstraße, so war schon in weiter Ferne das Rotlicht zu sehen. Jeden Abend verwandelte ein lieber Nachbar, der dem Zug der Marine angehört, die Residenz gegenüber der BeautyFarm Haus Merbeck in des Königs rote Meile. Wie viele Damen der BeautyFarm im Laufe des Abends geklingelt haben, konnte nie in Erfahrung gebracht werden, der König war ja nicht zu Haus.

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Als Freilichtbühne woar datt Jelände ja nicht klein, bruket, vörr dee Tornunterricht, doa föhret dea Lehrer opp: „Der Wolf un die sieben Geis- Ech selfs, woar opp die janze Sportjeräte nett ärsch erlein....“. pischt. Bundesjurendspiele, doa vüür mooche werr Kenger noa Woo ech mech övverhaupt nett jear dran erinner, Krööchte fahre, datt woar Fräulein Kern mett dorr Schulzahnarzt Dr. Zim- ech selfs däät doa wennich henger dee Punkte herjahre. mer. Dea woar so riesisch jruet, onn werr soo kleen, Watt mech och noch so kütt enn dorr Senn, bem Boahre kreesche werr dorr Zedder enn de Been. dee Pastur Fothen, off dää jekomme ess enn dorr Hemmel erenn? Vletz konn sech noch eene erinnere an Fräulein Jansen, Dorr Steck hea enn dorr Rocksärmel stoak, die Führsorgerin, deä hauet dropp, bess de Knöppel opp die Borschte bald die kleavet oss all op de Brost ee Flästerke hin. broak. Datt mooch e paar Daach doa dropp dann blieve, werr dorve och nett mett de Häng dran rieve. Minn Schwester hau neue Uhrbelle jekreeje, TBC woar vor 60 Joahr noch mi:er vorbreitet, die Lökskes woare ru:et onn mooche noch heele. dämm Erkelenzer Jesundheitsamt wurd’ all ens jett Dee Fothen hau ett opp dämm affjesi:en, onn däät an die weiterjeleitet. Uhrläppkes riete, oss Christa wuard emmer länger, onn mooch vor Pinn opp Als ech von die kleen Schuel enn de Oberklass koam, de Täng hell biete. ech Unterricht bee dea Lehrer Willy Timmermann noam. Die Bortsche kreesche see ömm dee Ue:re jehaue, Donoa deä Pastur Roman Skrzypek koam, die Mäddsches schreefe bee de Strafarbeit sech wonk dee hea enne Steck nie enn de Schuel mett noam. Klaue. Sinn zwei joldenen Täng, wenn die dääte bletze, Lehrerwechsel stand an, das stimmte mich heiter, dann mooche werr Kenger de Uhre spetze. es kam zu uns der Junglehrer Josef Feiter. Werr mooche ett Strecke li:ere an e Paar Mannslüh-Söck, Zu schnell er wieder die Merbecker Schule verließ, ech deenk, bess die verdisch sind, jeeß du an des Stöck. der neue Lehrer Hubert Schaffrath hieß. Dämm Fräulein däät ech soare: „Mein Vater hat doch nur Fräulein Globisch woar oss Lehrerin für Turnen un Hand- noch ein Bein.“ arbeit, Ech jeng am End des Schueljoahrs mett eene Sock bloß wenn ech so Rückschau halt, woar datt enn schöne Zeit. heim. Minn Schueltiet jeng mett Fräulein Globisch onn Lehrer Buute, wo hüüt die Kloos vörr die Kenger sind, joav ett Schaffrath de Eng. e Magazin, enne Jeräteraum vörr alles, watt dee Lehrer Ech mott saare, die zwei woare nett ärch streng.

Jetz täll ech die Lehrer von oss Schuel einfach enz dee Reih noa opp, die ech noch kenn: Franz Josef Neulen, Doris Pesch, Josef Wilms, Brigitte John, Monika Baumanns, Reinhold Küppers, Fr.Banerjee, Addy Holthausen, Hans Dieter Schmit und Peter Steffens, der Rektor unseres Geburtstagskindes. Een wichtige Persu:en dörf ech hee neet verjeate, noa ett Elfriede Jörissen jont see sojar manchmal eete. Die Lehrer wi:ate all joot, watt see an örr Huusmeesterin hant, mann bruckt bee örr bloß de klingele, Elfriede rejelt alles aus em Stand. Ett jövvt nett völl, watt ött nett kann, doch kütt ett ens doatau, mott sinne Walter rann. Bee dee meeschte von dänne Lehrer hant minn Kenger och ett Schriefe onn Reakne jeliert, noch enne Jronk mi:er, datt man see hüüt all ens i:ert. Ich will allen, die zum Erfolg dieser 60 Jahre beigetragen, meinen herzlichen Dank und Glückwunsch sagen. Datt schreef Ösch, die Örr noch joot Platt vorrstott onn kallt Öjer Maria Küppers

INFO MERBECKER MUNDART An die neue Merbecker Volksschule, die 1951 eingeweiht wurde, erinnert sich MARIA KÜPPERS. Doch lesen Sie selbst, wenn Sie Merbecker Platt verstehen!


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VOLKSTRAUERTAG Der Volkstrauertag, in Deutschland ein STAATLICHER GEDENKTAG, er wird seit

1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen, erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. DIE ZENTRALE GEDENKSTUNDE zum Volkstrauertag findet im Deutschen Bundestag statt. Eine Rede des Bundespräsidenten ist üblich, ebenso die musikalische Gestaltung, das Spielen der Nationalhymne und des Liedes Zentrale Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Merbeck. V.l.n.r.: Ken McMinney, Brian Gilles, Claus Köntges, Roland Gersch, Heinz Hendricks († 2012), Cpl Phil Poole (Standartenträger), Günter Güttes, Ulrich Gierse, Steve Reid, Stephan Lingen, Sebastian Hendriks, David Moir. Die britischen Kameraden sind Mitglieder der Royal British Legion.

Volkstrauertag 2012 Die zentrale Gedenkfeier des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Kreis Heinsberg richtete die Reservistenkameradschaft aus. Nachfolgend ein Auszug aus der Rede des Stv. Bürgermeisters Helmut Joerissen am Ehrenmal Auch heute erinnern wir uns im Ebenso gedenken wir mit Trauer stillen Gedenken an die vielen Opfer den Soldaten der Bundeswehr, die im von Krieg und Gewaltherrschaft. Einsatz für unsere freiheitliche, deViele Jahrzehnte nach dem Ende mokratische Grundordnung auch in der beiden Weltkriege ist es sicherlich der heutigen Zeit ums Leben gekomweiter notwendig, die Ermen sind. Wer hätte innerung an den Terror, Friede ist keine noch vor wenigen Jahren an millionenfaches Ster- Selbstverständlichkeit, geglaubt, dass wir um ben und Leid weiter wach er braucht Menschen, deutsche Soldaten trauzu halten und diese Erdie ihn stiften ern müssen, dass Mütter innerung auch als Mahund Väter, Töchter und nung für nachfolgende Generationen Söhne, Geschwister und Freunde zu erhalten. Anlässlich des Volks- Schmerz erdulden müssen, den der trauertages versammeln wir uns an gewaltsame Tod eines geliebten junMahnmalen, legen Kränze nieder und gen Menschen den Hinterbliebenen bekunden so unsere Verbundenheit zufügt. mit den Opfern beider Weltkriege. Oft scheint es unnötig und nicht nachvollziehbar, dass Deutsche Soldaten in Auslandseinsätzen ihr Leben lassen. Der Soldat Ralf Rönckendorf, der schwerverletzt und erblindet aus Afghanistan zurückkehrte, erhielt im letzten Jahr einen Bambi und äußerte bei der Bambiverleihung eine sehr bescheidene Bitte: Er bat um ein kleines bisschen mehr Anerkennung unserer Gesellschaft für unsere Soldaten. Nach der katastrophalen Nazi- Ära und dem Ende des Zweiten Weltkriegs In Ehrfurcht und glaubten wir Deutschen und all die Dankbarkeit andern Völker, die unter dem Nazi gedenken wir der Terror litten, dass ein für alle Male verstorbenen Krieg und Gewalt geächtet seien, dass keiner mehr Waffen gegen einen Mitglieder der friedlichen Nachbarn richten würde. St.-MaternusAber die Geschichte zeigte uns bald Schützenbruderschaft ein anderes Bild. Frieden auf der Welt ist ein hehres Wort, die Welt kommt nicht zur Ruhe, in Afrika,

Asien und im Nahen Osten toben die Kriege weiter, dort sterben Menschen. Volkstrauertag heißt daher auch und gerade heute, die Frage zu stellen, was können wir tun, was können wir hier in Merbeck tun? Wir müssen die furchtbaren Erfahrungen als ständige Mahnung an die junge Generation weitergeben. Mit Sorge beobachten wir, dass die Gewalt, vor allem unter jungen Menschen, auch in un-

Nach der Gedenkmesse in der Pfarrkirche Merbeck erfolgte die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal.

serer Gesellschaft zunimmt und nicht weit weg ist. Der Friede ist auch im Kleinen keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern er braucht Menschen, die ihn stiften - ob in der Ehe, den Familien und den Vereinen. Da sind wir nicht weit weg und da sind wir nicht machtlos. Die Impulse zu einem friedlichen engagierten Miteinander müssen vom Herzen und vom Kopf her kommen. Wir sind alle keine Weltverbesserer. Wir können die Wunden dieser Welt nicht heilen, aber wir

DER GUTE KAMERAD.

Angelehnt an die Form der zentralen Gedenkstunde werden in allen Bundesländern und den meisten Städten und Gemeinden ebenfalls Gedenkstunden mit Kranzniederlegungen durchgeführt. sind für diese Welt mit verantwortlich, jeder von uns ein Stückchen. Mehr Achtung, mehr Verständnis mehr Hilfsbereitschaft, mehr Verantwortung für den Mitmenschen, nicht wegschauen sondern hinschauen, das sind Bausteine einer besseren Welt, die jeder von uns mit gestalten kann. Nur wer Frieden mit seiner eigenen kleinen Welt schließt, darf vom Frieden in der großen Welt träumen. Diese Einstellung sollte nicht nur für den Volkstrauertag gelten, sondern für viele Tage im Jahr. Dann war auch das Schicksal der zahllosen Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Vertreibung und politischer Willkür nicht vergeblich. Auch wir müssen uns immer wieder selbst mahnen: Abzulassen von Vorurteilen, die blind machen für die Wirklichkeit. Helfen Sie alle mit, durch Achtung der Menschenrechte und durch Erfüllung der Menschenpflichten eine bessere, friedlichere Welt zu schaffen mit dem Ziel: Nie wieder Krieg, nie wieder Gewaltherrschaft, sondern Versöhnung, Verständigung und Frieden! Die Bundeswehr, unsere Soldaten, tragen entscheidend dazu bei, dass wir in Deutschland und in Europa frei und ohne Krieg leben können. Das ist es, was uns Zuversicht und Hoffnung gibt an diesem Tag, denn es zeigt, es ist möglich den Frieden dauerhaft zu bewahren, wenn wir für ihn eintreten und ihn verteidigen.Wenn diese Einsicht auch künftig unser Handeln prägt, dann geschieht das ganz im Sinne derer, um die wir heute gemeinsam trauern. Helfen wir mit, miteinander weltweit in Frieden zu leben.


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FOTOS: H.P. GERADS

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Aus KJM wird KjG VON ANNE VON CONTZEN

Seit August 2012 heißt die Katholische Jugend Merbeck (KJM) wieder Katholische junge Gemeinde Merbeck (KjG Merbeck) UM AUCH NACH DER FUSIONIERUNG der

Pfarrgemeinden am Ende 2012 weiter selbstständig und flexibel agieren zu können, hatten sich die Mitglieder der KJM zur Namensänderung im Sommer 2012 entschieden. Mit einem Startkapital von 250 ¤ begrüßte uns das Leiterteam der KjG des Bistums Aachen am 30. August als neue KjG-Gruppe in Merbeck. Seitdem hat sich einiges getan. Die Leitung haben Maike Buschen und Philipp Landscheiten übernommen. Seit November gibt es ein neues Programm. Mit Hilfe des Thomas-MorusFörderkreises und des alten Kirchenvorstandes wurde der Jugend-

raum im Keller weiter gestaltet. Als erste Aktion im November 2012 lud mit großem Erfolg die KjG Merbeck zur Halloween-Party ein. Bei gruseligen Getränken und Snacks tanzten etwa 25 Kinder zu schauriger Musik und alberten bei gespenstischen Spielen herum. Das neue Programm der KjG bietet für 2013 in jedem Quartal mindestens eine Aktion an. Auf unserer Fa-

cebook-Seite, im Pfarrbrief und im Veranstaltungskalender Merbeck werden diese angekündigt. Ein Ausflug zur Eisporthalle nach Grefrath wurde im Februar angeboten, mangels Anmeldungen musste er leider abgesagt werden. Im April ging es ins Phantasia-Land. Auch wenn es nur wenige Anmeldungen gab, konnte die Fahrt stattfinden. Ein besonderer

Bei der Gründung der KjG (v. l. n. r.) Philipp Landscheiten, Tim Scheer, Sarah Scheer, Maike Buschen, Manuel Kaumanns, Oliver Landscheiten, Anne von Contzen, Lukas Terporten (KJG Merbeck) und Susanne Koletnik (Diözesanleitung Aachen) FOTO: MIRIJAM BAUMEISTER, KJG AACHEN

Dank an den Thomas-Morus-Förderkreis, der uns unterstützte! Die KjG möchte Merbeck für Kinder und ihre Familien aufregend gestalten. Dazu brauchen wir Mitglieder. Mitglied kann jedes Kind und junger Erwachsener werden. Informationen und Anmeldungen bekommt ihr auf unserer Facebook-Seite oder bei den Aktionen. Mitglieder haben natürlich bei unseren Aktionen Vorteile bei den Anmeldungen und Beiträgen. Also besucht unsere Seite auf Facebook, schickt uns eine Mail an k-jmerbeck@web.de oder ruft uns an unter 0176-99051780. Wir hoffen auf große Beteiligung an unseren Aktionen und neue Mitglieder. Wir freuen uns auf euch!

INFO FERIENSPIELE IM SOMMER

Für den Sommer sind in der fünften Ferienwoche (19.-25. August) Ferienspiele im Pfarrheim geplant. Die spannende und ereignisreiche Woche gipfelt im Zeltlager. Es sind noch Plätze frei! HALLOWEEN-FETE IM NOVEMBER

Alle interessierten Kinder können sich schon für die Aktion in den Herbstferien anmelden. Am 30./31. Oktober wird im Pfarrheim gebastelt und gewerkelt, um die Halloween-Fete am 2. November gruselig zu dekorieren. KJG AUF FACEBOOK K-J-MERBECK@WEB.DE TEL 0176-99051780


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K E R M E S

Inh. Friederike Mertes Siemensweg 1 · 41844 Wegberg · Tel 0 24 34/92 93 92 Öffnungszeiten: Mo.-Do. 8.00 - 18.00 Uhr Fr. 8.00 - 14.00 Uhr

Tel.: 0 24 34 / 92 93 92 Fax: 0 24 34 / 24 04 74

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Impressum HERAUSGEBER

St. Maternus Schützenbruderschaft Merbeck 6. Ausgabe, Juni 2013 Leedcher un Verzällcher zur Weihnachtszeit mit Elke Breu und Margit Schopen als Duo Kölsche Bescherung, mit rheinischen Karnevalisten, mit „Op Kölsch“, Achnes Kasulke und Merbecker Nachbarn

Merbeck: Kölsche Weihnacht Der Förderverein St. Maternus Merbeck lädt ein zu einer etwas anderen Weihnachtsfeier. Am 30. November 2013

VORVERKAUF

TEXTE

Hans-Peter Gerads, Gerd Klingen, Michael Körner, Christiane und Carsten Michels, Anne von Contzen, Melanie Breuer-Eickels, Willi Mertel, Maria Küppers, Wolfgang Poos, u.v.a.

EIN ABEND MIT KÖLSCHEM HÄTZ

Ein Abend mit Kölschem Hätz für Jung und Alt. In diesem Jahr lädt der Förderverein St. Maternus Merbeck zu einer etwas anderen Weihnachtsfeier ein. Erleben Sie zur Weihnachtszeit eine kölsch-rheinische Veranstaltung. Mit Leedcher un Verzällcher in vorweihnachtlicher Atmosphäre! Mit rheinischen Karnevalisten, Op Kölsch, Elke Breu und Margit Scho-

pen als Duo Kölsche Bescherung, Achnes Kasulke und Merbecker Nachbarn. VORVERKAUFSSTELLEN im Pfarrbüro Merbeck, bei den Mitgliedern des Fördervereins St. Maternus Merbeck, bei der Buchhandlung Kirch in Wegberg und unter www.rurtal-produktion.de, tel 0243177511.

für Jung und Alt.

FOTOS

KÖLSCHE WEIHNACHT IN MERBECK

Archiv der St. Maternus Schützenbruderschaft Merbeck, Hans-Peter Gerads, Dorfarchiv Merbeck Rita und Michael Körner u.v.a.

am 30. November 2013 Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr im Pfarrheim, Arsbecker Straße 3, Wegberg-Merbeck Vorverkauf ¤ 14,00 zzgl. VVK-Gebühr Abendkasse ¤ 17,00 Mitglieder ¤ 12,00

KONZEPT, DESIGN UND DRUCK

artkonzeptkörner www.artkonzeptkoerner.de


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K E R M E S

Hier trifft sich Merbeck DER TREFFPUNKT IN MERBECK Kiosk mit frischen Backwaren Milch- und Kaffeebar Eis am Stiel und Süßigkeiten.

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 8.30 bis 18.30 Uhr · Sa. 8.00 bis 15.00 Uhr

FOTOS: MICHAEL KÖRNER

Arsbecker Straße 14 Inhaberin Petra Mertel Geöffnet Mo - Fr 6:00 bis 20:00 Uhr Sa 7:00 bis 20:00 Uhr So 8:00 bis 20:00 Uhr Tel. 0 24 34 - 92 75 514


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Offene Tür & Blaulichtparty Feuerwehrfest vom 28. bis 29. September 2013. Mit DJ-Micha und einem StargastDouble findet die legendäre „Blaulichtparty Part II“ statt

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FESTPROGRAMM FEUERWEHRFEST

28. bis 29. September 2013 Gerätehaus der Feuerwehr Merbeck SAMSTAG, 28.09.2013, 19:30 Uhr BLAULICHTPARTY PARTY II

mit DJ-Micha und Stargast-Double Eintritt frei ! SONNTAG, 29.09.2013 TAG DER OFFENEN TÜR, FAHRZEUGSCHAU und SHOWPROGRAMM

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Sonntags KINDERSCHMINKEN und andere AKTIONEN FÜR KIDS. Nachmittags im Café Florian Die Löschgruppe Merbeck mit 31 Aktiven und den Kameraden der Ehrenabteilung im Jubiläumsjahr 2007 vor dem historischen Bauernhaus Geerkens im Ortsteil Schwaam FOTO: H.P. GERADS

sche Hilfeleistung (z.B. bei Verkehrsunfällen, Wasser- und SturmschäDIE LÖSCHGRUPPE MERBECK ist eine den oder Ölspuren). Damit im Ernstvon neun Einheiten der Freiwilligen fall jeder Handgriff sitzt, bereiten wir Feuerwehr der Stadt Wegberg, die in uns in regelmäßigen Ausbildungen fünf Löschzüge eingeteilt sind. und Übungen auf die Einsätze vor. Gemeinsam mit der Löschgruppe Auch gemeinschaftliche Aktivitäten Rickelrath bilden wir den Zug 5 der und Unternehmungen kommen nicht Freiwilligen Feuerwehr Wegberg. Der- zu kurz. zeit haben wir 31 aktive Mitglieder Sollte Interesse bestehen, selber akund 11 Mitglieder in der Ehrenab- tiv zu werden bei uns oder der Jugendfeuerwehr, stehen Volteilung. ker Eickels als LöschgrupWir sind eine bunt zuInfo: sammengewürfelte Truppe www.feuerwehr- penführer oder Thomas Müller als stellv. Löschvon Menschen verschiedemerbeck.de gruppenführer gerne für ner Berufsgattungen und Altersgruppen. Wir investieren gerne ein Gespräch zur Verfügung. Näheunsere Freizeit, um anderen Men- re Information findet man unter schen zu helfen und stehen zu jeder www.feuerwehr-merbeck.de Tages- und Nachtzeit in Bereitschaft. Bei allen Dorfveranstaltungen sind ZUM FEUERWEHRFEST vom 28. bis 29. wir mit Rat und Tat immer dabei. September 2013 möchten die KaZu unseren Aufgaben zählt neben der meraden schon heute einladen. Brandbekämpfung auch die techni- Samstag, 28.09.2013 veranstalten VON VOLKER EICKELS

Sonntag, 29.09.2013 Tag der offenen Tür. Am frühen Nachmittag bieten die Damen der Feuerwehr im Café Florian ein umfangreiches Kuchenbuffet.

Die erste legendäre Blaulichtparty beim 100jährigen Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Merbeck 2007 FOTOS: MEHR-ALS-FOTOS.DE

wir ab 19.30 Uhr die legendäre „Blaulichtparty Party II“. Mit DJMicha und einem Stargast-Double findet die Party im Gerätehaus der Feuerwehr Merbeck statt. Es werden u. a. Cocktails und Softdrinks angeboten. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eintritt frei !

UMFANGREICHES KUCHENBUFFET

TAG DER OFFENEN TÜR IST SONNTAG mit Fahrzeugschau und Showprogramm. Auch ist für das leibliche Wohl gesorgt. Sonntags bieten wir Kinderschminken und andere Aktionen für Kids an. Ab frühem Nachmittag bieten die Damen der Feuerwehr im Café Florian ein umfangreiches Kuchenbuffet.


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2mal König. 1mal Kaiser. Helmut Viethen hat 1963, vor 50 Jahren, zum ersten Mal die Königwürde errungen, dann nochmal 1977. Und 1988 beim dritten Mal regierte er als Kaiser CHRISTEL VON GANSEWINKEL, seine

ALLE BILDER: ARCHIV MONIKA VIETHEN

Zum Bezirksschützenfest 1988 regiert bei den Maternus Schützen ein Kaiser. Prinzessin Iris Frenken, Prinz Thomas - Sohn des Kaisers, Ministerpaare Elfriede und Walter Joerissen, Christa und Franz Josef van de Flierdt und das Kaiserpaar Monika und Helmut Viethen. Rechte Spalte: 1. Erinnerungs-Metallplatte als besondere Ehre 2. Helmut Viethen, 1963 Schützenkönig 3. Im Königsbogen Christel von Gansewinkel, seine Cousine aus Jüchen. 4. Helmut Viethen 1976 nach dem Vogelschuss. 5. Beim Festzug in Merbeck 1977 stand Schützenkönig Helmut Vieten im Mittelpunkt. Begleitet wurde der König von Präses Pfarrer Damhuis sowie seinen Ministern Heinz Kutschke und Richard Albers. 6. Königsbogen mit 360 Geranien im Jahr 1988

Cousine aus Jüchen, begleitete ihn 1963, er war zu dieser Zeit noch nicht verheiratet. Während seine Eltern in Urlaub waren, hatte er beschlossen, den Vogel abzuschiessen. Er war damals 21 Jahre alt. Gern erinnert er sich an die Zeit zurück. 1976 holte er mit dem 181. Schuss den Vogel von der Stange. 1988, als er Kaiser war, wurde in weisser Kaiseruniform die Parade mitgemacht. Vor dem Haus der prächtige Blumenschmuck aus 360 Geranien, die schmückten den Königsbogen. Die Idee dazu kam von Rudi Heinrichs.


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Das grosse Abschluss- und Erinnerungsfoto mit allen beteiligten Offizieren der Frühkirmes 2012

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FOTO: H.P. GERADS

Bernd sagt Danke Vielen Dank für die schönen geschmückten Strassen, für Eure tolle Beteiligung! Das war eine harmonische Kirmes VON BERND MERKENS VIELEN DANK für die schönen ge-

schmückten Strassen, für Eure tolle Beteiligung! Vielen Dank für die

schön geschmückten Strassen im ganzen Dorf. Ein besonderer Dank gilt meinen Ministerpaaren, dem Königsadjutant und dem Prinzengespann.

NEU IN MERBECK

Wir kümmern uns um Sie

Das Tagespflege-Haus in Merbeck. Freundlich. Kompetent. Und immer für Sie da. EINE INITIATIVE VON

Bedanken möchte ich mich auch bei der Nachbarschaft und den Jägeroffizieren für die tolle Unterstützung. Schon viele Wochen vorher beim Kränzen war die Stimmung

ausgezeichnet. Und trotz des verregneten Bezirksschützentages am Sonntag war die Stimmung im Zelt überaus gut. Danke für Alles! Euer Bernd Merkens


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play golf,

have fun! ining und 2 Stunden Probetra chen lftalk bei Kaffee + Ku anschließender Go itzhof für nur 19 € auf dem GuLC Schm

Die Play-golf-card kostet nur 19 Euro und berechtigt zu einem zweistündigen Probetraining in einer kleinen Gruppe. Danach Golftalk bei Kaffee und Kuchen. Die Karte gibt’s beim Golf und Landclub Schmitzhof, Arsbecker Straße 160 in Wegberg. Mehr Infos? Rufen Sie an: 02436/3 90 90. Ingrid Findeisen und Brigitta Jarke helfen gern.

Golf- und Landclub Schmitzhof • Arsbecker Str. 160 • 41844 Wegberg • 02436/3 90 90 • www.golfclubschmitzhof.de

Merbecker Kirmeszeitung 2013  

Schützen-Fest mit 30 Königen. Zum letzten Mal hatte Merbeck vor über 30 Jahren keinen König, trotzdem wurde 1981 die Kirmes mit über 30 Köni...